Allianz Renewable Energy Fund acquires two further wind parks in Germany

August 29, 2014.  The infrastructure equity team at Allianz Global Investors (“AllianzGI”) acquired the two wind parks “Rehfeld“ (12 megawatt) and “Göllnitz-West” (24 megawatt) in the German federal state Brandenburg. Both plants are located close to the wind park “Proschim” (11 megawatt) which the investment team – led by Roderick MacDonald – had already acquired at the end of January 2014.
 
Dr Armin Sandhövel, CIO Infrastructure Equity at AllianzGI, comments on the addition to the portfolio: “Germany currently offers many first-rate opportunities for investments in onshore wind parks. The wind resource in Brandenburg is especially favourable, which leads to many benefits and the fact that more than 3000 wind turbines have been erected in this region speaks for itself.” The total capacity installed of all three wind parks combined amounts to approximately 47 megawatt. This number corresponds to roughly 125,000 megawatt hours of clean and eco-friendly electricity which, in turn, is sufficient for 38,000 three-person households.
 
All three wind parks were planned and constructed by the German wind park developer UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG. “Onshore wind energy is the most efficient and most important renewable energy. We are happy that, with Allianz Global Investors, we have won a partner that believes in this energy resource and with its engagement helps to expedite the energy turnaround” says Gernot Gauglitz, managing partner of the UKA group of companies.
 
The financing bank of all three non-recourse deals is Commerzbank AG. For each transaction, TÜV SÜD acted as technical advisor and with respect to the legal and tax advice, AllianzGI collaborated with Watson, Farley & Williams LLP. UKA’s legal advisor was Lenga, Wähling & Partner in all three transactions.
 
The Allianz Renewable Energy Fund was launched as a closed-end fund for institutional investors in 2012 and closed in September 2013. Investors committed approximately 150 million Euro to the fund.

Union Investment legt Fonds für CoCo-Anleihen auf

Union Investment hat zum 18. August 2014 den UniInstitutional CoCo Bonds aufgelegt. Mit diesem Fonds können institutionelle Investoren ab sofort diversifiziert in die neue Anlageklasse der Contingent Convertible Bonds (CoCos) investieren. Der institutionelle Publikumsfonds (WKN: A117X2; ISIN: LU1088284630) legt schwerpunktmäßig in CoCos internationaler Emittenten an, Fremdwährungsrisiken werden hierbei weitestgehend abgesichert. Beigemischt werden klassische Nachranganleihen von Finanzinstituten und Industrieunternehmen. Ferner besteht die Möglichkeit, sonstige fest- oder variabel verzinsliche Wertpapiere wie Unternehmens­anleihen oder Covered Bonds zu erwerben.

„CoCos können Investoren im aktuellen Niedrigzinsumfeld unterstützen, Renditelücken zu schließen. Die Neuartigkeit und Komplexität der Anlageklasse sorgt für interessante Renditeaufschläge und bietet die Chance auf eine hohe laufende Verzinsung und hohe jährliche Ausschüttung“, sagte Fondsmanager Olaf Struckmeier anlässlich der Fondsauflegung. Anleger können mit CoCos Renditen von derzeit rund fünf Prozent pro Jahr erzielen.

Bei CoCos handelt es sich um nachrangige, langfristige Schuldverschreibungen von Banken. Sie können nach festen Kriterien, zum Beispiel im Falle der Unterschreitung einer definierten Eigenkapitalquote, in Eigenkapital des emittierenden Unternehmens gewandelt werden. Im Gegensatz zu traditionellen Wandelanleihen liegt die Entscheidungshoheit über eine Wandlung der Wertpapiere in Eigenkapital nicht beim Investor. Je nach Ausgestaltung der CoCos kann entweder eine Pflichtwandlung in Aktienpapiere oder eine teilweise bzw. vollständige Abschreibung erfolgen (mit oder ohne Wiederaufholungspotenzial). „CoCos profitieren daher von deutlichen Fortschritten bei der Bankenkapitalisierung in Form steigender Kapitalquoten und verbesserter Bilanzkennzahlen“, erläuterte Struckmeier.

Aufgrund ihres Chance-Risiko-Profils und der Aussicht auf hohe Kuponzahlungen stoßen CoCos im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf eine große Investorennachfrage. So waren Neuemissionen 2014 im Durchschnitt mehr als fünffach überzeichnet. „Auch in Zukunft dürfte die Nachfrage das Angebot übersteigen. Der Fonds gibt Anlegern Gelegenheit, an attraktiven Neuemissionen teilzuhaben“, so Struckmeier.

Spezialfonds UBS (D) European Mega Core Property Fund: Strategie- und Namensänderung

Die UBS Real Estate Kapitalanlagegesellschaft mbH mit Sitz in München hat beschlossen, die Strategie und den Namen des Spezialfonds UBS (D) European Mega Core Property Fund zu ändern.

Der Fonds UBS (D) European Mega Core Property Fund wurde am 10. Oktober 2011 aufgelegt und investierte ausschließlich in großvolumige Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Europa. Bedingt durch die sich verändernden Marktbedingungen und die Verfügbarkeit geeigneter Immobilien hat die UBS Real Estate Kapitalanlagegesellschaft mbH, nach Rücksprache mit den bestehenden Investoren, beschlossen, die Strategie dem gegebenen Marktumfeld anzupassen.

Die geplante neue Strategie sieht Investments in Büro- und Einzelhandelsimmobilien an Top-Standorten in Europa vor. Ziel dieser neuen Strategie ist es, unter Berücksichtigung der Immobilienmarktzyklen aktiv zu investieren und zu desinvestieren, um eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

Der Fonds nutzt attraktive Marktopportunitäten auf Grundlage intensiver Analysen der UBS-Research-Experten (Top-down-Betrachtung) bei gleichzeitiger Überwachung der lokalen Transaktionsmärkte durch die UBS-Immobilienprofis vor Ort (Bottom-up-Betrachtung).

Dieses regelmäßige, intensive Monitoring der Märkte erlaubt eine fortlaufende und schnelle Anpassung der Anlagestrategie sowie die Identifikation und Ausschöpfung attraktiver Investment-Opportunitäten. So konnte der Fonds mit seiner bisherigen Anlagestrategie seit Auflage im Oktober 2011 eine kumulierte Performance (BVI-Methode) von 27,8% und eine jährliche Performance (BVI-Methode) von 6,1% erzielen (per 30. April 2014).

Erster Ausdruck des Strategiewechsels ist der Verkauf der im Zentrum von München gelegenen Immobilie Isartor City. Gleichzeitig befinden sich erste Objekte im Rahmen der geänderten Strategie bereits in der Ankaufsprüfung.

Der geplante Fondsname wird voraussichtlich UBS (D) Core Opportunities Europe lauten, das Einvernehmen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorausgesetzt.

Financial Conduct Authority erteilt F&C Investments Zulassung für LDI-Fonds

Die Financial Conduct Authority hat F&C Investments Ende Juli die Erlaubnis erteilt, Fonds für Liability-Driven-Investments (LDI) auch in Deutschland an professionelle Investoren zu vertreiben. Damit verfügt die Gesellschaft über weitere Anlageinstrumente, die das bestehende LDI-Angebot ergänzen. Basis dieser LDI Konzepte sind die individuellen Masterfonds der institutionellen Kunden.

Das „Go“ der Aufsichtsbehörde gemäß AIFM-Richtlinie kommt zum passenden Zeitpunkt: F&C-Investments erwartet bei LDI ein deutliches Marktwachstum und will diesem Investmentansatz auch in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. „Inflation, volatiles Zinsumfeld und demografischer Wandel stellen Pensions- und Vorsorgeeinrichtungen vor große Herausforderungen“, sagt Alex Soulsby, Head of LDI bei F&C-Investments. „Ohne ein ganzheitliches Konzept besteht die Gefahr, künftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können oder diese aus dem operativen Cash-Flow des Unternehmens finanzieren zu müssen. Während LDI aber zum Beispiel in Großbritannien und den Niederlanden schon weit verbreitet ist, befindet sich der deutsche Markt gerade in der frühen Entwicklung. Daher erwarten wir eine steigende Nachfrage.“ 

Im Gegensatz zu klassischen Anlagestrategien orientiert sich LDI nicht an Benchmarks, sondern an den zukünftigen Verbindlichkeiten. Im Zentrum steht dabei die Frage, wieviel Kapital schon heute generiert werden muss, um künftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ist der zu erwirtschaftende Ertrag identifiziert, wird auf dieser Basis ein aktives Anlagekonzept entwickelt. Dieses soll möglichst unabhängig von der Entwicklung des Kapitalmarktes das gewünschte Ergebnis liefern. Bei LDI geht also um eine ganzheitliche Betrachtung von Verbindlichkeiten und Anlagestrategien. Der Markt für diese Investmentstrategien wächst: Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Mercer aus dem Jahr 2014 verfolgen 29 Prozent der befragten europäischen Pensionskassen LDI-Strategien, gegenüber 26 Prozent im Vorjahr. Mercer erwartet, dass in Zukunft auch kleinere betriebliche Altersvorsorgeeinrichtungen auf LDI-Strategien setzen werden. Dabei ist die Vergabe von LDI Mandate an externe Manger ein zunehmend wichtigeres Thema. 

F&C Investments gilt als einer der Pioniere im Bereich LDI und ist einer der Marktführer in den Niederlanden und Großbritannien. Um die Herausforderungen und Risiken betrieblicher Pensionsfonds zu steuern, greift F&C Investments bereits seit dem Jahr 2005 auf diesen Ansatz zurück. Das Unternehmen wurde von 2011 bis 2013 drei Mal in Folge als „Best LDI Manager of the Year“ der European Pensions Awards ausgezeichnet. Als eine der führenden LDI-Manager bietet die Fondsgesellschaft ihren Kunden individuelle und spezifische Lösungen für betriebliche Pensionsfonds an. Mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet von Liability-Driven-Investments verwaltet F&C Investments Verbindlichkeiten in Höhe von 53 Milliarden Euro.

Chorus erwirbt zwei weitere Windparks für Spezialfonds

Die auf das Management von Solar- und Windenergieanlagen spezialisierte CHORUS Gruppe aus Neubiberg bei München hat von der PNE WIND AG zwei im Bau befindliche Windparks mit einer Gesamtleistung von 21,6 Megawatt (MW) erworben, die beide noch im Oktober 2014 an das Stromnetz angeschlossen werden sollen. Die Windparks „Sontra“ und „Kemberg III“ sind neben dem kürzlich erworbenen Windpark “Kappel“ für den Luxemburger Spezialfonds CHORUS Infrastructure Fund S.A. SICAV-SIF bestimmt. Das Investitionsvolumen des Fonds für institutionelle Anleger erhöht sich damit auf über 80 Millionen Euro.

"Da der Netzanschluss der Windparks noch vor dem 1. Januar 2015 erfolgen wird, können wir noch die höheren Vergütungssätze des alten EEG sichern und damit den institutionellen Investoren unseres SICAV-Fonds eine attraktivere Rendite bieten“, sagt Holger Götze, der als Mitglied der Geschäftsführung für die Investitionen der CHORUS Gruppe verantwortlich ist. 

Insgesamt sieht Holger Götze für institutionelle Anleger bis zum Jahresende und auch im Jahr 2015 noch gute Investitionsmöglichkeiten in Photovoltaik- und Windparks in Deutschland. Auch das neue EEG gewährleistet nach wie vor eine feste Vergütung, die planbare Erlöse und damit Kapitalerträge für Versicherungen und Pensionskassen bietet, die im Festgeldbereich schon lange nicht mehr möglich sind. Auch die mit solchen Anlagen verbundenen Risiken sind mittlerweile überschaubar.

Auf Grund technologischer Verbesserungen im Anlagenbau sind heute nicht mehr nur die Windstandorte in der ersten Reihe an der Küste attraktiv. Der von CHORUS erworbene Windpark im hessischen Sontra rund 40 km südöstlich von Kassel besteht aus fünf Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Leistung von jeweils 2,4 MW. Da der Netzanschluss noch im Oktober 2014 erfolgen soll, wird der Strom mit einem Satz von anfänglich 9,13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) vergütet, teilweise gibt es bei diesem Park zusätzlich noch einen Repowering-Bonus.

Für den CHORUS Windpark Kemberg III, rund zwölf Kilometer von Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt entfernt, werden vier Windenergieanlagen des identischen Typs mit einer Nennleistung von insgesamt 9,6 MW errichtet. Der Netzanschluss ist ebenfalls für Oktober 2014 geplant. Die Vergütung beträgt hier ebenfalls 9,13 Cent pro kWh.

Bereits im Juni wurde ein Windpark im rheinland-pfälzischen Kappel (Hunsrück) erworben, der aus sieben Anlagen besteht, die seit September 2013 am Netz sind und insgesamt eine Leistung von 16,1 Megawatt (MW) aufweisen.

„Die Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Investoren in deutsche Windenergieanlagen sind zur Zeit durchaus positiv und deutlich besser als vor einem Jahr, als Deutschland mehr oder weniger ein Verkäufermarkt war. Ob diese Situation so anhält, wenn verstärkt institutionelle Anleger im Bereich Erneuerbare Energien investieren, muss sich erst noch zeigen“, fügt Markus Götz an, der als Geschäftsführer der CHORUS Vertriebs GmbH für die Betreuung der institutionellen Anleger verantwortlich ist.

Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds in kurzer Zeit voll investiert

Die Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien mbH, Hamburg, hat für den Immobilien-Spezialfonds Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds bereits 18 Monate nach seiner Auflage die Vollinvestition erreicht. Als letztes Objekt für das Portfolio wurde die im Bereich Caffamacherreihe / Valentinskamp gelegene Büroimmobilie Valentinshof in Hamburg angekauft. 

Das Portfolio des Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds besteht damit aus sechs Büroobjekten in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Der Fonds hat ein Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro, das den Investment-Segmenten Core und Core plus zuzurechnen ist. Aufgrund der guten Fondsperformance und des zügigen Investmenttempos haben die Bestandsinvestoren des Fonds über den bereits gezeichneten Betrag von rund 208 Millionen Euro hinaus weiteres Eigenkapital in Höhe von ca. 22 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dadurch wurde der Erwerb eines weiteren Objekts möglich, sodass das Portfolio des Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds nun aus sechs statt der ursprünglich geplanten fünf Immobilien besteht.

„Angesichts des intensiven Wettbewerbs um hochwertige Büroimmobilien in den Investmentzentren in Deutschland macht uns die vollständige Investition des Fonds innerhalb von 18 Monaten stolz. Sie unterstreicht unsere hohe Marktdurchdringung und die Transaktionsstärke, die wir zusammen mit der HIH Hamburgische Immobilien Handlung als unserem Partner im Asset Management in Deutschland erreichen“, sagt Daniel Fahrer, verantwortlicher Senior Fund Manager des Fonds.

Bei Warburg - Henderson befinden sich aktuell mehrere neue Immobilien-Investmentprodukte in Vorbereitung. „Dabei geht es sowohl um Produkte mit Investmentfokus Deutschland als auch um solche mit einer auf europäische Märkte ausgerichteten Strategie“, berichtet Nikolas Jorzick, Head of Business and Product Development bei Warburg - Henderson. „Darüber hinaus beschäftigen wir uns intensiv mit Ansätzen, die Potenziale des US-amerikanischen Gewerbeimmobilienmarkts für unsere Kunden zu erschließen. Durch die starke Position unseres Gesellschafters TIAA Henderson Real Estate in den USA ergeben sich hier spannende Möglichkeiten für uns.“