Union Investment startet zwei neue Rentenlaufzeitfonds:

Frankfurt, 29. September 2014 – Union Investment bietet ab sofort die Rentenlaufzeitfonds UniEuroRenta Unternehmensanleihen EM 2021 sowie UniEuroRenta EM 2021 an. Mit den Fonds können Anleger auf die Ertragschancen von Emerging Markets-Anleihen setzen. Laufzeitende ist jeweils der 16. Dezember 2021.

Der UniEuroRenta Unternehmensanleihen EM 2021 investiert überwiegend in Unternehmensanleihen aus den Schwellen- bzw. Entwicklungsländern (Emerging Markets). Zur Stabilisierung des Portfolios besteht daneben die Möglichkeit, Unternehmensanleihen von Industrienationen bis maximal 35 Prozent des Fondsvermögens zu erwerben. Der Anlageschwerpunkt des UniEuroRenta EM 2021 liegt neben Unternehmensanleihen auch auf Staatsanleihen und Anleihen von staatsnahen Unternehmen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften. Darüber hinaus kann bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens in verzinsliche Wertpapiere ehemaliger Emerging Markets wie beispielsweise Singapur und Hong Kong angelegt werden. Die Beimischung von Hochzins- und Nachranganleihen ist ebenfalls möglich. 
Für beide Fonds werden ausschließlich auf Euro bzw. US-Dollar lautende Anleihen ausgewählt. Die Laufzeit dieser Papiere endet spätestens mit Fälligkeit der Fonds. Währungsrisiken werden für Euro-Anleger nahezu vollständig abgesichert.

Vereinigte Arabische Emirate, Indien sowie Mexiko bieten gute Aussichten

Das Fondsmanagement präferiert derzeit Unternehmens- und Staatstitel aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien sowie Mexiko. „Die wachsenden Infrastrukturinvestitionen in Dubai und Abu Dhabi anlässlich der Weltausstellung Expo im Jahr 2020 oder der Ausweitung des Dubaier Flughafens zur größten Drehscheibe weltweit sollten den Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zugute kommen. Zudem sind sie fundamental derzeit sehr gut aufgestellt und haben eine enge Bindung zu den jeweiligen Emiraten, von denen sie staatliche Unterstützung erhalten“, sagt Fondsmanager Sergey Dergachev. Anders sei die Lage in Indien. Eine reformorientierte Regierung und professionelles Management in vielen indischen Privatunternehmen böten sehr interessante Anlagemöglichkeiten im Finanz-, Öl- und Gassektor. „Für mexikanische Unternehmen spricht dagegen ihre geographische Nähe zum US-amerikanischen und südamerikanischen Absatzmarkt sowie ihre meist konservativ geführte Familienstruktur, die eine gesunde Finanzpolitik und moderate Verschuldung vorgibt“, ergänzt er.

Anleihen aus den Emerging Markets – eine etablierte Anlageklasse

Neben dem Infrastrukturausbau profitieren Anleihen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften vom zunehmenden Konsum der Mittelschicht sowie dem Wachstum im Bankensektor. Auch insgesamt hat sich der Markt für Schwellenländeranleihen seit 2002 verändert. Zum einen ist die Bonität der Emerging Markets-Emittenten gestiegen. „In den 1990er Jahren lag das durchschnittliche Rating noch bei B-, heute befinden wir uns mit BBB im Investmentgrade-Bereich“, so Dergachev. Zum anderen werden Anleihen aus den Emerging Markets stärker nachgefragt. „Die Anlageklasse hat sich mittlerweile weltweit unter Anlegern etabliert. Der Anteil von Investoren aus Asien und dem Nahen Osten hat dabei enorm an Bedeutung gewonnen“, sagt der Experte. Das spreche für einen breit diversifizierten, liquiden und weniger schwankungsanfälligen Markt als früher.

Vorzeitiger Verkauf möglich

Die Laufzeit des UniEuroRenta Unternehmensanleihen EM 2021 und des UniEuroRenta EM 2021 endet am 16. Dezember 2021. Anleger können bis dahin jederzeit ihre Fondsanteile veräußern. Bei einem vorzeitigen Verkauf wird dann jedoch eine Rücknahmegebühr von 1,0 Prozent des Anteilswertes erhoben, die dem Fondsvermögen gutgeschrieben wird. Damit werden die Handelskosten der vorzeitigen Mittelabflüsse abgedeckt und somit die verbleibenden Anleger im Fonds geschützt. Der Rücknahmeabschlag entfällt am Laufzeitende.

Der UniEuroRenta Unternehmensanleihen EM 2021 und der UniEuroRenta EM 2021 eignen sich für Anleger, die an den Wachstumschancen der Schwellen- bzw. Entwicklungsländer teilhaben möchten. Während der UniEuroRenta Unternehmensanleihen 2021 dabei ein mäßiges Risiko aufweist, müssen Anleger mit dem UniEuroRenta EM 2021 erhöhte Wertschwankungen in Kauf nehmen. Bei beiden Fonds sollten sie ihr Kapital mittelfristig anlegen wollen beziehungsweise einen Anlagehorizont bis zum Ende der Laufzeit mitbringen.

ETF Securities legt fünffach gehebelte Währungs-ETPs auf

London, den 25. September 2014: ETF Securities, einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) hat erstmals fünffach gehebelte Währungs-ETPs auf Xetra gelistet. Die neuen Produkte erweitern das bereits bestehende Angebot an Short- und gehebelten ETPs, welches das drittgrößte in Europa ist.1

Investoren in Deutschland waren in den letzten Monaten stark daran interessiert, ihre kurzfristigen Einschätzungen zur Entwicklung der Währungsmärkte umzusetzen. ETF Securities ist derzeit der einzige Anbieter von Währung-ETPs auf Xetra und der erste Anbieter von fünffach gehebelten ETPs in Europa.1 Die Auswahl der neuen Währungs-ETPs mit fünffachem Hebel besteht aus Währungspaaren mit dem Euro gegenüber dem Australischen Dollar, dem Schweizer Franken, dem US-Dollar und dem Japanischen Yen.

„Deutsche Investoren sind gut informiert und haben Erfahrung beim Einsatz von Hebelprodukten. Wir glauben, dass ein höherer Hebelfaktor die Anleger insbesondere dabei unterstützen wird, Währungsrisiken zu steuern und kurzfristige Marktchancen zu wettbewerbsfähigen Preisen zu nutzen“, sagt Townsend Lansing, verantwortlich für die Short- und Hebelprodukte bei ETF Securities.

„Falls eine Phase steigender Zinsen bevorsteht, können unsere fünffach gehebelten Währungs-ETPs eine breitere Investorenbasis dabei unterstützen, Fremdwährungsrisiken mit Hilfe von börsengehandelten, liquiden und transparenten Produkte abzusichern. Dies ist jedoch nur eine der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für die Produkte“, ergänzt Bernhard Wenger, Head of European Distribution bei ETF Securities.

Für mehr Informationen zum Angebot an Short- und Hebelprodukten von ETF Securites und Einführungen in die Produktkategorie, klicken Sie bitte hier.

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1Basierend auf Daten von ETF Securities/ Bloomberg

Produktinformation

Produkt
Börse
Basiswährung
ISIN
Bloomberg
MER (%)
ETFS 5x Long CHF Short EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z3X2
5CH3 GY
0,98
ETFS 5x Short CHF Long EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z3Y0
5CH4 GY
0,98
ETFS 5x Long USD Short EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z314
5CH5 GY
0,98
ETFS 5x Short USD Long EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z322
5CH6 GY
0,98
ETFS 5x Long AUD Short EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z3V6
5CH2 GY
0,98
ETFS 5x Short AUD Long EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z3W4
AUE5 GY
0,98
ETFS 5x Long JPY Short EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z3Z7
EJP5 GY
0,98
ETFS 5x Short JPY Long EUR
Xetra
EUR
DE000A12Z306
JPE5 GY
0,98


Über ETF Securities
ETF Securities ist ein weltweit führender, unabhängiger Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) und ein Pionier für Rohstoffinvestments. Liquidität und Transparenz der Investmentlösungen stehen dabei ebenso im Fokus wie die Handelbarkeit der Produkte an den weltweit wichtigsten Börsenplätzen. ETF Securities hat eine lange Tradition in der Entwicklung von Produktinnovationen, die ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie sind. Das Management-Team legte 2003 den weltweit ersten Gold-ETC auf. Viele führende Investmentlösungen folgten. Heute bietet ETF Securities eines der umfassendsten Produktangebote für börsengehandelte Rohstoffe und verwaltete per 31. August 2014 weltweit ein Vermögen von rund 19,2 Milliarden US-Dollar in seinen Produkten.


Pressekontakt

Markus Rüther, Ketchum Pleon GmbH
Tel.: +49 (0) 89 590 42 1140
E-Mail: markus.ruether@ketchumpleon.com

Stefan Kraus, Ketchum Pleon GmbH
Tel.: +49 (0) 89 590 42 1120
E-Mail: stefan.kraus@ketchumpleon.com


Weitere Informationen finden Sie auf 
www.etfsecurities.com

Deutsche AWM listet neuen Immobilienaktien-ETF ohne Großbritannien

Ein neuer ETF der Deutschen Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) ermöglicht Anlegern den Zugang zu kontinentaleuropäischen Immobilienaktien. Der db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property UCITS ETF (DR) ist an der Deutschen Börse gelistet. Der direkt replizierende Aktien-ETF bildet den europäischen Immobilien-Leitindex FTSE Developed Europe ex UK Property ab. Dieser Index spiegelt die Wertentwicklung der Aktien der wichtigsten Immobiliengesellschaften und REITS (Real Estate Investment Trusts) mit Notierung in europäischen Industrieländern mit Ausnahme von Großbritannien wider. Mit dem ETF können Investoren am weiteren Wachstumspotenzial des Immobiliensektors der Eurozone partizipieren.

Der neue ETF – ohne Berücksichtigung des Vereinigten Königreiches – ergänzt das bestehende ETF-Angebot auf Immobilien entscheidend, denn bei dem 2010 aufgelegten db x-trackers FTSE EPRA/NAREIT Developed Europe Real Estate UCITS ETF (DR) beträgt die aktuelle Ländergewichtung von Großbritannien nahezu 40 Prozent. Der britische Immobilienmarkt unterscheidet sich in der Struktur und im Konjunkturverlauf stark vom kontinentaleuropäischen Markt und hat in der Vergangenheit stärkere Kursschwankungen gezeigt. Um diese Entwicklungen zu umgehen, kann ein Investment in den Immobiliensektor unter Ausschluss des Vereinigten Königreiches sinnvoll sein. Dieser Ausschluss kommt auch den Anlegern entgegen, die ein mögliches Währungsrisiko gegenüber dem britischen Pfund begrenzen wollen.

ETFs als liquide Investment-Vehikel

Ein Investment in den Immobiliensektor kann vor dem Hintergrund einer breiten Portfoliodiversifikation und der möglichen Renditeperspektiven sinnvoll sein. Über die Immobilienaktien im Index kann der Anleger an diesem Sektor partizipieren, ohne direkt Immobilien halten zu müssen. „ETFs auf den Immobiliensektor sind kostengünstig, börsentäglich handelbar und transparent. Mit dem db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property bieten wir nun einem breiteren Anlegerkreis den Zugang zu diesem Indexkonzept. Bis jetzt war das nur professionellen Investoren über entsprechende Mandate möglich“, so Simon Klein, Leiter ETPs & institutionelle Mandate EMEA und Asien Deutsche Asset & Wealth Managment. Bisher investierten professionelle Investoren bereits über 140 Millionen Euro in dieses Index-konstrukt der Deutschen Asset & Wealth Management.

Der db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property UCITS ETF (DR) im Überblick

db X-trackers ETF ISIN/WKN Ticker Ertrags-
verwendung
Pauschalgebühr p.a.
db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property UCITS ETF (DR) IE00BP8FKB21/ A118P8 XREA GY Thesaurierend 0,40 %

Fragen und Antworten zum db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property UCITS ETF (DR)

Wie werden die Bestandteile im ETF gewichtet?

Die Gewichtung eines Unternehmens im Index hängt von seiner Größe ab, gemessen am Gesamtwert der Aktien eines Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen. Der Index wird auf Basis der Netto-Gesamtrendite (Total Return Net) berechnet, was bedeutet, dass alle Dividenden und Ausschüttungen nach Steuern wieder im Index angelegt werden. Die Zusammensetzung des Index wird jährlich überprüft.

Welche Länder und Unternehmen sind im ETF enthalten?

Der Schwerpunkt der Ländergewichtung liegt auf Frankreich, Deutschland, Schweden sowie der Schweiz. Insgesamt werden 13 Länder sowie 57 Einzelwerte abgedeckt. Der db x-trackers FTSE Developed Europe ex UK Property UCITS ETF (DR) bildet den Index physisch ab. Die größten Unternehmen sind derzeit Unibail Rodamco SE, Deutsche Wohnen AG, Gecina SA sowie Klepierre. Eine vollständige Liste aller Bestandteile steht zum Download bereit unter
http://www.etf.db.com/DEU/DEU/ETF/IE00BP8FKB21/A118P8/FTSE-Developed-Europe-Ex-UK-Property-UCITS-ETF-(DR)

Die ASEAN Wirtschaftsgemeinschaft (AEC) sorgt ab 2015 für weitere Zuwächse an den südostasiatischen Märkten

Frankfurt, 24. September 2014: Die Einführung der ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft (ASEAN Economic Community – AEC) im Jahr 2015 wird die wirtschaftliche Aktivität in der gesamten ASEAN-Region ankurbeln und das ohnehin bereits kräftige Wachstum in Märkten wie Indonesien, Vietnam und den Philippinen unterstützen. Die AEC, die unter anderem einen gemeinschaftlichen Markt für den Handel sowie die vollständige Integration in die Weltwirtschaft anstrebt, wird einen Wirtschaftsblock bestehend aus 600 Millionen Verbrauchern bilden und der ASEAN-Region dazu verhelfen, im Vergleich zu anderen Schwellenmärkten überdurchschnittliche risikoadjustierte Erträge für Anleger zu erwirtschaften, so Baring Asset Management („Barings“).


Die ASEAN-Region hat sich deutlich von den gesamtwirtschaftlichen und politischen Turbulenzen des Jahres 2013 erholt und umfassende Strukturreformen haben die mittelfristigen Wachstumsaussichten angehoben. Insbesondere die gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten haben ihre schlimmsten Zeiten hinter sich gelassen, so glaubt man bei Barings, und die Unternehmensgewinne dürften wieder an Fahrt aufnehmen, nachdem sie eine starke Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt hatten. Ein Anzeichen dieser Stärke liegt in den ausländischen Direktinvestitionen in die ASEAN-5 (Indonesien, Singapur, Thailand, Malaysia und die Philippinen), die seit zwei Jahren die ausländischen Direktinvestitionen in China übertreffen1.

SooHai Lim, Investmentmanager des Baring ASEAN Frontiers Fund, sagt: „Die konjunkturelle Erholung der ASEAN-Märkte im Jahr 2013 und die Volatilität von Anfang des Jahres 2014 hatten einen spürbaren Einfluss auf die Anlegerstimmung in der gesamten Region und diese Dynamik wird durch die Gründung der AEC im Jahr 2015 weiter unterstützt. Die kontinuierliche Herausbildung einer Verbraucherschicht wirkt sich sehr positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum aus. Beispielsweise soll laut Prognosen der prozentuale Anteil an Privathaushalten in der Mittelschicht von 27% im Jahr 2014 auf 45% im Jahr 20202 steigen.“

Mit Blick auf Sektoren weist der Barings ASEAN Frontiers Fund derzeit eine Übergewichtung bei zyklischen Konsumgütern und Finanztiteln auf, was den Anstieg und die positiven Auswirkungen der Verbraucherausgaben in der gesamten Region widerspiegelt. Bezüglich der Märkte hat der Fonds eine Übergewichtung in Vietnam, Indonesien und den Philippinen. Nach Einschätzung von Barings wird Vietnam weiterhin ausländische Direktinvestitionen anziehen, was auf die attraktive Demografie und die wettbewerbsfähigen Arbeitskräfte zurückzuführen ist, die vor fünf bis zehn Jahren schon dazu beigetragen haben, die Exportbasis ausgehend von Landwirtschaft und Textilwaren hin zu Elektronikartikeln und Kommunikationsmitteln als die größten Exportleistungen zu entwickeln. Die zweite Niederlassung von Samsung in Vietnam wird beispielsweise das größte Werk weltweit sein und nach Fertigstellung im Jahr 2015 die Hälfte der Kapazitäten im Smartphone-Bereich umfassen.

Darüber hinaus ist Indonesien einer der bevorzugten Märkte, insbesondere vor dem Hintergrund der im Juli ausgetragenen Wahlen, bei denen Joko Widodo als Präsident hervorging. Nach Ansicht von Barings wird sich ein starker Anstieg der staatlichen Infrastrukturausgaben – laut Prognosen sollen diese von 1,6% des BIP im Jahr 2014 auf 3,7% im Jahr 20173 angehoben werden – positiv auf das Wirtschaftswachstum des Landes auswirken und auch der Aufstieg der Mittelschicht wird eine zentrale Rolle einnehmen. Für Indonesien wird erwartet, dass der BIP von 5,8% im Jahr 2013 auf 6% im Jahr 2014 wächst und die Steigerungen bei den Gewinnen je Aktie sollen von 7,5% im Jahr 2013 auf 13,5% im Jahr 20154 ansteigen.

SooHai Lim sagt: „Eines der größten Risiken für die ASEAN-Region war bisher das politische Risiko. Dieses ist jedoch im Verlauf der letzten sechs Monate in den am meisten betroffenen Ländern, Indonesien und Thailand, zurückgegangen. Die politischen Entwicklungen in Thailand und die geäußerte Zielsetzung, das Land schnell und effizient zu einer stabilen Regierung zurückzuführen, ermutigen uns und wir betrachten Thailand als einen Kernbestandteil im Baring ASEAN Frontiers Fund. Das Land pflegt nicht nur eine starke Beziehung zu dem benachbarten Myanmar, welches sich zu einem bedeutenden Teilnehmer in der ASEAN-Region entwickelt hat, sondern ist auch das Zentrum des spannenden neuen AEC-Handelsblocks.“

Investment-Update über Hochzinsanleihennvestment

Anleger ziehen ein Ende der unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen sowie die Aussicht auf Kapitalverluste an den entwickelten Staatsanleihenmärkten in Betracht und nächstes Jahr werden kurzfristige Zinsen in den USA und in Großbritannien aller Wahrscheinlichkeit nach steigen. In diesem Zusammenhang sind wir der Ansicht, dass Hochzinsanleihen nach wie vor ein gewisses Maß an Sicherheit in diesem volatilen Umfeld der festverzinslichen Anlagen bieten.

Hochzinsanleihen offerieren immer noch eine angemessene Renditedifferenz – oder Risikoprämie – gegenüber Staatsanleihen. Am 11. September betrug die Rendite des Bank of America Merrill Lynch Global High Yield Index 427 Basispunkte über US-Treasuries. Zwar ist das historisch betrachtet niedrig, aber dennoch weit über dem Niveau vom Juni und mehr als 200 Basispunkte über dem Rekordtief von Mitte 2007 von 233 Basispunkten.

Hinzu kommt, dass wir immer noch Potenzial beim „Risikoaufschlag“ innerhalb der Anlageklasse erkennen, dieser sich also von der Bewertung her in einem für Unternehmensanleihen unterstützenden Umfeld nach unten bewegt. Dies steht in starkem Gegensatz zu den extrem niedrigen Renditeaufschlägen von ca. 110 Basispunkten, die Investment-Grade-Anleihen gegenüber Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit aufweisen. Für den Fall, dass Staatsanleiherenditen steigen sollten, sehen wir in diesen Marktbereich wenig Schutz für Anleger. Demgegenüber bietet der Risikoaufschlag von Hochzinsanleihen Anlegern unserer Einschätzung nach immer noch einen gewissen Puffer.

Grafik 1: Global High Yield Spreads


Quelle: BoA Merrill Lynch, Stand September 2014. Renditeaufschlag ist die zusätzliche Rendite, die Hochzinsanleihen gegenüber US-Staatsanleihen bieten.

Die Kuponzahlungen sind im Hochzinsbereich wichtig. Für den Fall, dass Anleiherenditen um 100 Basispunkte steigen, zeigt unsere Analyse weiter unten, dass es für Anleger am  US- oder am europäischen Hochzinsmarkt lediglich neun oder zehn Monate dauern wird, bis die Auswirkungen durch die Kuponzahlungen ausgeglichen werden. Demgegenüber stehen 26 oder sogar 44 Monate für Investment-Grade-Unternehmensanleihen in den USA beziehungsweise in Europa. Im Hochzinsbereich der aufstrebenden Märkte könnten laut unseren Berechnungen bereits sechs Monate ausreichen.

Tabelle 1: Annahme eines Renditeanstiegs von 100 Basispunkten


Quelle: Bloomberg, 10. September 2014

Dies setzt natürlich eine kontinuierliche Kuponzahlung seitens der Unternehmen voraus sowie das anhaltende Ausbleiben von Ausfällen. Diesbezüglich sind wir jedoch zuversichtlich. Die Fundamentaldaten sowohl in den USA als auch in Europa sind stark und die Unternehmensbilanzen sind nach Jahren der umsichtigen Führung, als Folge der globalen Finanzkrise, gesund. Auch jetzt werden die Einnahmen aus Anleiheemissionen noch hauptsächlich zur Schuldenrefinanzierung genutzt.

Kurzfristige Refinanzierungen stellen kein Problem dar und gesunde Wirtschaftszuwachsraten stützen Unternehmensgewinne in den USA, weshalb wir nicht davon ausgehen, dass Ausfallraten von ihrem aktuellen Niveau von 2,2% ansteigen werden. Moody’s prognostiziert bis zum Jahresende beispielsweise noch niedrigere Ausfallraten von nur 2,0%.

Im Zuge der allmählichen Rückkehr der amerikanischen Geldpolitik auf ein normales Niveau möchten wir die möglichen Herausforderungen nicht herunterspielen, denen Hochzinsanleihen, genauso wie die meisten anderen festverzinslichen Anlagen, ausgesetzt sind. Es ist jedoch wichtig hervorzuheben, dass wir weiterhin von einer unterstützenden Geldpolitik in Europa ausgehen, die die Märkte stabilisieren sollte. Trotzdem wird die mit der Normalisierung der Politik in den USA einhergehende Volatilität voraussichtlich Auswirkungen auf die Hochzinsmärkte haben, was zu Problemen führen kann. Wir werden dennoch jede merkliche Schwäche dazu nutzen, unsere Positionen selektiv aufzustocken.

Unserer Ansicht nach findet die lange Phase, in der sich Anleiherenditen stetig nach unten bewegten und so das Potenzial für Kapitalerträge erhöhten, allmählich ein Ende. Anleger sollten wohlmöglich Kuponzahlungen als Hauptertragsfaktor in dieser Anlageklasse betrachten, anstatt die Chance auf Zuwächse bei den Kapitalerträgen. Die Phase, die wir seit der globalen Finanzkrise erlebt haben, sollte in diesem Ausmaß wohl als untypisch betrachtet werden.

Mit Blick auf festverzinsliche Anlagen sind wir jedoch der Überzeugung, dass Hochzinsanleihen attraktivere Anlageerträge generieren werden als entweder die meisten entwickelten Staatsanleihemärkte oder als Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Aufgrund der stabilen Fundamentaldaten, welche die Unternehmen stärken, behalten wir nach wie vor unsere optimistische Einstellung für die Assetklasse bei und beobachten weiter genau den bereits gestiegenen Verschuldungsgrad, genauso wie die Kapitalverwendung, da die Aktivitäten im Bereich der Fusionen und Übernahmen, ausgehend von relativ niedrigen Niveaus, wieder zunehmen.

Investmentstrategie

In einem Umfeld, in dem Staatsanleiherenditen möglicherweise steigen, die Fundamentaldaten von Unternehmen jedoch weiterhin attraktiv ausfallen, ist Anlegern unserer Einschätzung nach am besten mit einer verhältnismäßig vorsichtigen Strategie im Fonds gedient, die ein geringeres Risiko zu den zinssensitiveren Bereichen und eine Neigung zu Anleihen mit einem B+ und CCC Rating aufweist, wo wir aktuell ein höheres Anlagepotenzial sehen. Darüber hinaus haben wir die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit des Fonds auf 3,1 Jahre gesenkt, um Anleger vor steigenden Staatsanleiherenditen zu schützen und dabei trotzdem die attraktiven Kuponniveaus vollständig auszunutzen, die Emittenten von Hochzinsanleihen bieten.

Nach einer starken Wertentwicklung von europäischen Hochzinsanleihen sehen wir nicht mehr allzu viel Werthaltigkeit in diesem Marktbereich und bevorzugen stattdessen den US-Hochzinsanleihenmarkt, ebenso wie den Hochzinsmarkt der Schwellenländer, wo wir ein besonderes Investmentpotenzial erkennen. Wir bevorzugen Sektoren, die unserer Ansicht nach von einer Konjunkturerholung und von besseren Wachstumsaussichten profitieren dürften. Des Weiteren haben wir die Euro-Position im Fonds vollständig abgesichert, um das Portfolio vor den Auswirkungen einer Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar zu schützen.

UBS listet vier neue Aktien-ETFs an der Deutschen Börse XETRA

Frankfurt/Zürich, 22. September 2014 – UBS Global Asset Management hat heute vier neue Aktien-ETFs am XETRA-Segment der Deutschen Börse gelistet – darunter den ersten ETF in Deutschland auf den MSCI Emerging Markets SRI. Er bietet Investoren einen Zugang zu Unternehmen aus Schwellenländern, die auf Basis strikter Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt wurden.

Mit dem UBS ETF – MSCI Emerging Markets Socially Responsible UCITS ETF erweitert UBS Global Asset Management das eigene Angebot im Bereich nachhaltiger Investments. Investoren sind durch eine Anlage in diesem ETF an Unternehmen beteiligt, deren Geschäftskonzepte und Produkte im Vergleich mit ihren Mitbewerbern den strengsten Kriterien in den Bereichen Umweltschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung (ESG) gerecht werden. Der neue UBS ETF bildet eine Benchmark der MSCI-Global-SRIIndexfamilie physisch nach. Die Anleger erhalten hierdurch einen transparenten und kostengünstigen Zugang zu SRI-geprüften Unternehmen aus insgesamt 23 Schwellenländern. Der neue UBS ETF ergänzt das bestehende Angebot an UBS ETFs auf die MSCI-Global-SRI-Familie, das Investoren bereits einen Zugang zu nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen aus entwickelten Ländern ermöglicht. Dabei sind diversifizierte Investments in den MSCI World SRI ebenso möglich wie gezielte Investitionen in einzelne Regionen, nämlich Nordamerika, Europa und den Nahe Osten sowie den pazifischen Raum.

UBS ETF auf den DJ Global Select Dividend Index
Darüber hinaus listet UBS auch den UBS (Irl) ETF plc – DJ Global Select Dividend UCITS am XETRA-Segment. Er richtet sich an Investoren, die auf der Suche nach dividendenstarken Aktien aus dem Weltindex sind. Der DJ Global Select Dividend Index enthält Aktien aus entwickelten Ländern mit überdurchschnittlich hohen Dividendenzahlungen. Zu den Auswahlkriterien für den Index zählen zudem das Dividendenwachstum der infrage kommenden Unternehmen und die Bereitschaft der Unternehmen, die Aktionäre an Gewinnen teilhaben zu lassen.

UBS ETFs auf den MSCI EMU Cyclical und den MSCI EMU Defensive
Neu gelistet sind zudem der UBS (Irl) ETF plc – MSCI EMU Cyclical UCITS ETF und der UBS (Irl) ETF plc – MSCI EMU Defensive UCITS ETF, die sich gegenseitig ergänzen. Sie erlauben es Investoren, ihre Asset-Allokation am Konjunkturzyklus der Eurozone auszurichten. Zyklische Sektoren bestehen aus Unternehmen, deren Gewinne im Aufschwung generell schneller wachsen als in wirtschaftlichen Schwächephasen. Demgegenüber zeichnen sich defensive Aktien durch stabile Gewinne und Dividendenzahlungen über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg aus.

Physische Abbildung der Indizes
„Mit den vier neuen Produkten eröffnen wir ETF-Investoren in Deutschland neue Möglichkeiten. So können Anleger nun unter Berücksichtigung strenger Nachhaltigkeitskriterien und zugleich kosteneffizient in die Aktienmärkte der Schwellenländer investieren“, erklärt Dag Rodewald, Leiter Vertrieb UBS ETFs Deutschland und Österreich. „Und auch die Ausrichtung der Asset-Allokation am Konjunkturzyklus beziehungsweise die Fokussierung auf dividendenstarke Werte kann für viele Investoren sinnvoll sein, gerade vor dem Hintergrund des ungewissen Konjunkturverlaufs in Europa.“ Alle neu gelisteten UBS ETFs investieren direkt in die im jeweils abgebildeten Index enthaltenen Aktien, replizieren ihren Index also physisch.

Neue UBS ETFs an der Deutschen Börse XETRA:

Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.ubs.com/etf

Prospekte, vereinfachte Prospekte bzw. wesentliche Informationen für den Anleger, die Satzung bzw. Vertrags-/ Anlagebedingungen sowie die Jahres- und Halbjahresberichte der UBS Fonds können kostenlos bei UBS Deutschland AG bzw. bei UBS Global Asset Management (Deutschland) GmbH, Bockenheimer Landstraße 2-4, 60306 Frankfurt am Main angefordert werden.

Bei Rückfragen:
Media Relations Frankfurt, Telefon 069/2179-2145
Dag Rodewald, Leiter Vertrieb UBS ETFs Deutschland, Telefon 069/1369-7318

UBS Deutschland
www.ubs.com

Investment-Update über das Schottland-Referendum

Wichtige Erkenntnisse

  • Nach Auszählung der Stimmen ist klar, dass Schottland ein Teil Großbritanniens bleiben wird.
  • Der britische Aktienmarkt und das Pfund legten aufgrund dieser Nachricht kräftig zu, während die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen in Erwartung höherer Zinsen anstiegen.
  • Wir gehen davon aus, dass die politischen Folgen die Parlamentswahl in Großbritannien nächstes Jahr nachhaltig beeinflussen werden, wobei mittelfristig die Lösung der Verfassungsfrage in den Vordergrund gerückt ist.

Die schottischen Wähler lehnen eine Unabhängigkeit von Großbritannien ab

Am Ende der Auszählung für das Referendum zur schottischen Unabhängigkeit steht fest, dass die „No“-Kampagne  erfolgreich war: 55,3% der abgegebenen Stimmen waren gegen eine Abspaltung.

Als erste Reaktion stiegen der britische Aktienmarkt und das Pfund steil an. Da die Ungewissheit nun ausgeräumt ist, wird unserer Einschätzung nach Ruhe an den Märkten einkehren und der Konjunkturausblick für die britische Wirtschaft wird weiter in Richtung eines kräftigen Wachstums zeigen.

Zwar beeinflusste die Unsicherheit in Zusammenhang mit dem Referendum kurzzeitig das Geschäftsklima, der grundsätzliche Trend für die britische Wirtschaft zeugt jedoch von Stärke. Dies wird sich weiterhin positiv auf den Aktienmarkt in Großbritannien auswirken und zwar insbesondere auf Unternehmen im Small- und Mid-Cap-Universum, die empfindlicher auf Entwicklungen in der Binnenwirtschaft reagieren.

Das Pfund erholte sich nach dem Ergebnis des Referendums und glich so die Abwertung der letzten Wochen wieder aus. Britische Staatsanleihen rutschten daraufhin ab, da der Markt sofort eine größere Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen durch die Bank of England einpreiste.

Die politisch aufgeladene Atmosphäre, die im Vorfeld der Abstimmung zu spüren war, wird sich mit der Zeit zwar abkühlen, wir gehen jedoch davon aus, dass die Spannungen teilweise fortbestehen werden. Sie erlangen mit Blick auf die Parlamentswahlen in Großbritannien nächstes Jahr, für die wir jetzt bereits eine zurückhaltende Einschätzung vorgenommen haben, zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der vielen Versprechungen im Vorfeld durch die britische Regierung hinsichtlich größerer Kompetenzen und mehr Souveränität für Schottland, erwarten wir Unsicherheiten rund um das Thema der Verfassungsordnung.

Marino Valensise
Chairman Strategic Policy Group
Baring Asset Management, London

Pressekontakt
Emmanuelle Bitton-Glaab
GFD-Finanzkommunikation
Tel. +49 69 97124732
Mail: bitton-glaab@gfd-finanzkommunikation.de

Die USA und Europa entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen

In diesem Artikel erläutert Marino Valensise, Head of Asset Allocation bei Baring Asset Management, die aktuelle Investmentstrategie sowie die ihr zugrunde liegenden Szenarien.

Mit Blick auf die Wirtschaftslage konzentrierte sich unser Blick im August auf die relative Stärke der US-Wirtschaft und auf die aufkommende Schwäche in Europa. Das Auseinanderlaufen dieser beiden Volkswirtschaften ist der Grund für unsere anhaltend neutrale Einschätzung für Aktien insgesamt. Unsere Einschätzung basiert dafür auf der Annahme, dass Aktien in ihrer Gesamtheit derzeit keine Erträge über den historischen Niveaus mehr erzielen werden und dass auf Länderebene eine stärkere Abweichung zu erwarten sein wird, als es in der jüngeren Vergangenheit bei Aktien der Fall war.

In den USA weisen eine Reihe von Indikatoren positive Daten auf. So deuten die Zahlen für das verarbeitende Gewerbe, den Arbeitsmarkt sowie die Auftragsbücher darauf hin, dass sich die USA in einer Erholungsphase befinden. Allerdings stellt der Wohnimmobiliensektor noch immer einen Schwachpunkt dar, und unsere Hypothese, dass niedrigere Zinsen hier letztendlich zu einer Verbesserung der Lage führen dürften, wird nun auf die Probe gestellt. Nichtsdestotrotz behalten wir unsere Einschätzung für eine BIP-Wachstumsrate zwischen 2,5% - 3,0% bei, vorbehaltlich jedoch der Tatsache, dass das Expansionstempo aufgrund einer Kombination aus strengeren Richtlinien zur Kreditaufnahme und der älter werdenden Bevölkerung begrenzt sein dürfte.

Im Gegensatz dazu hat sich die Lage in Europa innerhalb der vergangenen Monate verschlechtert. Die bisher eingegangenen Daten fielen wesentlich schlechter aus als erwartet, insbesondere in den Kernmärkten. Überraschenderweise enttäuschte das deutsche BIP. Obwohl die Hoffnung überwiegt, dass auf Jahressicht die Ergebnisse durch Sonderfaktoren wie beispielsweise den kalten Winter verzerrt wurden, ist dennoch klar, dass eine nachhaltige Erholung für die europäische Wirtschaft ziemlich weit entfernt ist. Unterstützende Maßnahmen durch die Europäische Zentralbank sind dementsprechend wahrscheinlich.

In China scheint die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ein Ende gefunden zu haben. Die Daten sind immer noch etwas unsicher, jedoch agiert die Regierung im Wesentlichen in unterstützender Weise. Im Gegensatz beispielsweise zu Europa haben die politischen Entscheidungsträger dort wesentlich mehr Lenkungsmöglichkeiten.

Innerhalb der Anlageklasse Aktien behalten wir die Untergewichtung für europäische Aktien bei. Unserer Ansicht nach dürften weitere Liquiditätsspritzen durch die Zentralbank größtenteils bereits im Preis berücksichtigt worden sein. Der Auftrieb durch die niedrigeren Staatsanleiherenditen, insbesondere innerhalb der Peripherieländer, wodurch ein höheres Bewertungsniveau für Aktien gerechtfertigt war, lässt allmählich nach. Die Gewinne je Aktie werden zunehmend geringer und die Nachrichtenlage wirkt sich auf Europa schlechter aus als auf andere Regionen. Im Speziellen geht es um Nachrichten zu den Entwicklungen in Russland und der Ukraine, in deren Zuge die Kosten für Sanktionen wesentlich mehr auf Europa lasten als auf anderen Regionen.

Des Weiteren zogen wir eine Heraufstufung von Schwellenländern in Betracht. Aufgrund des jüngsten Marktanstiegs entschieden wir uns jedoch dazu, diese Veränderung aufzuschieben und zuerst eine mögliche Marktkorrektur abzuwarten.

Im festverzinslichen Anlageuniversum dreht sich nach wie vor alles um die Frage des Zeitpunkts für die erste Zinserhöhung durch die Zentralbanken. Hier sehen wir Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien. Im Falle der USA gehen wir davon aus, dass die Konjunkturdaten das Timing für eine Zinserhöhung nach vorne ziehen dürften. In Großbritannien deutet vieles darauf hin, dass die Stimulusmaßnahmen der Regierung nach den Parlamentswahlen beendet werden könnten, was es zusammen mit der anhaltenden Schwäche in Europa dem Governor der Bank of England, Mark Carney, ermöglichen könnte, die Erwartungen bezüglich der ersten Zinserhöhung zurückzudrängen.

An den Anleihemärkten werden die USA den Ton angeben, weshalb die Renditen steigen dürften. In einem solchen Umfeld zählen Barmittel unserer Ansicht nach zu den wenigen Diversifizierungsmöglichkeiten.

Alceda Fund Management S.A. erhält AIFM-Lizenz in Luxemburg

Luxemburg, 15.09.2014 – Die Alceda Fund Management S.A. (Alceda) hat von der luxemburgischen Fondsaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) die Erlaubnis erhalten, als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) zu fungieren. Bereits im März 2014 hat die Alceda Asset Management GmbH mit Sitz in Hamburg von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis für die Auflegung eigener Fonds und als Service-KVG für Initiatoren von AIFs erhalten.

Alceda managt und verwaltet die von der Aquila Gruppe emittierten Fonds und fungiert als AIFM und UCITS Plattform für externe Investment Manager in allen Assetklassen.

Barings ist Vollmitglied im BVI

Frankfurt, 15. September 2014. Baring Asset Management (Barings) ist dem deutschen Fondsverband BVI als Vollmitglied beigetreten. Als internationaler Vermögensverwalter, der seine deutschen Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Frankfurt am Main aus organisiert, bietet Barings für institutionelle ebenso wie für private Anleger weltweit Investmentlösungen für alle wichtigen Märkte an. Das verwaltete Fondsvolumen von Baring Asset Management betrug per Ende Juli 2014 insgesamt € 45,1 Mrd.

„Für Baring Asset Management ist der deutsche Fondsmarkt seit vielen Jahren von besonderer Bedeutung. Die im Juli diesen Jahres erstmalig in Deutschland ausgerichtete Barings Investmentkonferenz, zu der wir auch Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI, als Referent begrüßen durften, kann exemplarisch als weiteres Bekenntnis für den deutschen Fondsmarkt gesehen werden. Die Entscheidung für eine Vollmitgliedschaft ist für uns somit ein logischer und konsequenter Schritt mit dem Ziel, uns verstärkt auch in Branchendiskussionen einzubringen“, erläutert Oliver Morath, Geschäftsführer der Baring Asset Management GmbH.

Der BVI hatte im Oktober 2013 seine Öffnung für ausländische Fondsgesellschaften beschlossen. Ein wesentlicher Grund für den Verband ist dabei die Einbindung aller für den deutschen Fondsmarkt relevanten Anbietergruppen bei der Erarbeitung von Branchenpositionen.

Fidelity Pressemitteilung: Experten fordern: Betriebliche Altersvorsorge neu denken

 

  • Experten der 8. Villa Mumm Konferenz von Fidelity am 11.9.2014 waren sich einig: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland wird neu erfunden
  • Skizze einer ,,Neuen bAV": Ein verändertes Verständnis von Vorsorge und Vermögensbildung und zeitgemäße Umsetzungsmodelle sind notwendig
  • Praxisbeispiele wie die Altersvorsorge von BMW zeigen, dass sich beitragsorientierte Modelle mit automatischer Entgeltumwandlung durchsetzen

 

Kronberg im Taunus, 15. September 2014 - Die Zukunft der Alterssicherung in Deutschland wird künftig nicht ohne starke betriebliche Altersvorsorge (bAV) funktionieren. Um diese weiter zu stärken, muss die bAV in der Breite neu erfunden werden. Erstklassige Unternehmen setzen bereits eine ,,Neue bAV" um.

So lautet das Fazit der 8. Villa Mumm Konferenz, die Fidelity Worldwide Investment vergangenen Donnerstag ausgerichtet hat. Auch in diesem Jahr lud der Vermögensverwalter Experten institutioneller Investoren, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter ein, um gemeinsam Wege zu besprechen, wie die Altersvorsorge in Deutschland gestärkt werden kann.

Dass es sich um ein gesamtgesellschaftliches Thema höchster Dringlichkeit handelt, haben auch die Eröffnungsvorträge von Prof. Dr. Michael Hüther1 und Dr. Martin Schulz2  deutlich gemacht: Durch einen aktuellen Blick auf das makroökonomische, politische und demografische Umfeld wurde deutlich, dass auf die deutsche Gesellschaft und ihre Systeme zur Altersvorsorge große Herausforderungen zukommen. Gerade am Beispiel Japan sei das sehr konkret ableitbar.

,,Es besteht akuter Handlungsbedarf", fasst Dr. Klaus Mössle, Leiter Institutionelles Geschäft bei Fidelity Worldwide Investment in Deutschland, die eröffnende Diskussion zusammen.

Skizze einer ,,Neuen bAV"

Eine gestärkte betriebliche Altersvorsorge, so die Experten, sei ein entscheidendes Element, die Vorsorgesituation in Deutschland zu verbessern. Es werde nur viel zu wenig genutzt. Aktuell trägt die bAV nur 5 Prozent des durchschnittlichen Alterseinkommens bei. Das heißt, sie fristet ein Schattendasein. Der gesetzliche Anspruch auf Entgeltumwandlung, vor über zehn Jahren eingeführt, läuft ins Leere − und das, obwohl die bAV die mit Abstand effizienteste Form des Vorsorgesparens ist.

,,Um die bAV in Deutschland zu stärken, muss sie neu gedacht werden. Es geht um eine im wahrsten Sinne des Wortes ,Neue bAV'", so Mössle. ,,Schließlich kann sie mehr sein als ein Betriebs-Sparbuch. Dazu notwendig: Eine automatische Teilnahme für Arbeitnehmer mit Ausstiegsmöglichkeit, überschaubarer Aufwand und kalkulierbare Risiken für Arbeitgeber, eine renditestarke Geldanlage ohne jährliche Zinsgarantie, eine Trennung von Einzahlungs- und Auszahlungsphase sowie flexible Auszahlungsmöglichkeiten."

Die ,,Neue bAV" muss einfach, renditestark und flexibel sein. Dazu notwendig sind die passenden politischen Rahmenbedingungen. Wo tarifliche Automatismen oder Branchenlösungen existieren, sollen diese jedoch Vorrang vor möglichen gesetzlichen Regelungen genießen. ,,Das Ziel ist allen Lösungen gemeinsam: Sie sollen zusammen mit der gesetzlichen Rente ein Alterseinkommen von gut 85 Prozent des Nettoeinkommens ermöglichen", sagt Mössle.

Drei zeitgemäße Umsetzungsbeispiele aus der Wirtschaft vorgestellt

Dass ein neues Ausrichten der bAV bereits heute erfolgreich angewandt wird, zeigten die drei auf der Konferenz vorgestellten Praxisbeispiele von BMW, Capgemini und Inficon. Sie machten deutlich, dass der Trend zu beitragsorientierten Modellen geht, die Arbeitnehmern wie Arbeitgebern und Sozialpartnern konkreten Nutzen stiften - sei es durch den Aufbau von Vermögen oder ein zusätzliches Argument für die eigene Arbeitgebermarke im Wettbewerb um Talente.

,,Die bAV praxisorientiert durchzuführen heißt einerseits, die Arbeitgeber von unkalkulierbaren Risiken zu entlasten und die Durchführung zu vereinfachen. Es heißt nicht zuletzt, dass auch mittelständischen Unternehmen bAV-Konzepte angeboten werden, die von bestehenden und neuen Mitarbeitern wertgeschätzt werden", so Mössle.

Wholesale-Team von Aquila Capital bekommt Verstärkung

Hamburg, 10.09.2014. Der Wholesale-Vertrieb von Aquila Capital hat zwei neue Mitarbeiter: Bereits seit dem 01. August 2014 verstärkt Andreas Schneeberger, 46, als Director Sales das Team. Von Frankfurt aus wird er schwerpunktmäßig Finanzmarktanlagen vertreiben. Seit dem 01. September 2014 ist Christian Fischer, 38, in gleicher Funktion bei Aquila Capital tätig.

Andreas Schneeberger verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie. Vor seinem Wechsel zu Aquila Capital verantwortete der ausgebildete Bankkaufmann in Deutschland den Publikumsfondsvertrieb der größten österreichischen Privatbank Bank Gutmann. Weitere Stationen waren unter anderem Société Générale Asset Management, Invesco Asset Management in der Position als Director Vertrieb sowie Dachfondsmanger bei der DekaBank.
 
Christian Fischer ist seit 18 Jahren in der Branche tätig. Vor seinem Eintritt bei Aquila Capital betreute der  Dipl.-Betriebswirt zehn Jahre lang Sparkassen mit dem von ihm gegründeten Unternehmen Fondspark GmbH. Davor erwarb er umfassende Erfahrung am Kapitalmarkt und im Fondsgeschäft bei der DekaBank, der Deutschen Bank und der DWS.
 
„Wir freuen uns, mit Andreas Schneeberger und Christian Fischer zwei ausgesprochen erfahrene neue Kollegen für Aquila Capital gewonnen zu haben. Mit ihrem tiefen Wissen, sowohl was Produktlösungen als auch was die Bedürfnisse der Zielgruppe Wholesale betrifft, werden sie eine Bereicherung für unser Team sein“, so Manuela Fröhlich, Geschäftsführerin bei Aquila Capital.

Investment-Update über die Intervention der Europäischen Zentralbank

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Europäische Zentralbank senkt den Leitzins und kündigt neue Vermögenswertaufkaufprogramme an
  • Das Angebot wird dadurch verbessert, unserer Ansicht nach werden jedoch mehr Maßnahmen zur Stimulierung der Nachfrage benötigt
  • Die Maßnahmen dürften einen geringfügig positiven Einfluss für Exporteure und Finanzunternehmen haben

Am 3. September bewegte sich die Europäische Zentralbank einen Schritt weiter in Richtung „Quantitative Easing“. Mario Draghi kündigte zwei Programme zum Ankauf nicht-finanzieller Vermögenswerte privater Unternehmen, eine Senkung des Leitzinses im Euroraum von 0,15% auf 0,05% sowie eine Erhöhung des Negativzinses auf 0,2% an, den Banken für das Parken von Geldern bei der Notenbank zahlen müssen.

Noch sind die vollständigen Details nicht bekannt, jedoch werden die neuen Programme zusätzlich zu den bereits bestehenden gezielten, längerfristigen Refinanzierungsgeschäften, den gezielten forderungsbesicherten Wertpapieren (ABS) und gedeckten Schuldverschreibungen (Covered Bonds) eingeführt. Staatsanleihen bleiben weiterhin außen vor. Anders als bei ähnlichen Programmen in den USA und in Japan gibt es zwar keine Anzeichen für ein „grenzenloses Engagement“. Herr Draghi sagte allerdings, dass die Bank die Bilanzsumme auf das Ausmaß vom Jahresanfang 2012 „lenken“ möchte. Dies könnte auf eine zusätzliche Ausweitung in Höhe von 800 Milliarden bis 1 Billion Euro hindeuten.

Die Maßnahmen der Bank erfolgen zu einer Zeit, in der das Wirtschaftswachstum in der Eurozone mit lediglich 0,2% im Vergleich zum Vorquartal und 0,7% im Vergleich zum Vorjahr anhaltend schwach ausfällt und die Inflation auf einem Fünfjahrestief von 0,3% liegt. Die europäischen Aktienmärkte reagierten mit einer Rally auf die Nachrichten, genauso wie Anleihen, und der Euro wertete gegenüber anderen Währungen drastisch ab.

Auswirkungen

Bald könnte die Grenze dessen erreicht sein, was für die Europäische Zentralbank ohne gewagtere Schritte möglich ist. Zwar verfügen Unternehmen bereits über einen beträchtlichen Zugang zu Kapital, aufgrund der stagnierenden Wirtschaftstätigkeit gibt es jedoch nur wenig Anreiz für aggressive Expansionspläne auf dem Heimatmarkt. Unserer Ansicht nach muss mehr für eine Stimulierung der Nachfrage getan werden, also für das Wirtschaftswachstum in Europa. Hierfür dürften Veränderungen der Fiskalpolitik der Mitgliedstaaten sowie strukturelle Veränderungen notwendig sein, die langfristig für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sorgen.

Obwohl die Vermögenswertaufkaufprogramme Banken am Rande unterstützen dürften, sehen sich Anleger unserer Einschätzung nach nicht den gleichen Herausforderungen gegenüber, wie noch vor zwei oder drei Jahren. Aus diesem Grund ist es möglich, dass der Einfluss der Zentralbankmaßnahmen gering ausfallen wird. Ein positiver Aspekt ist, dass ein schwächerer Euro sicherlich erfreulich für europäische Exportunternehmen zu werten ist.

Für Portfolios bestehend aus Unternehmen mit größerer Marktkapitalisierung haben wir unsere Strategie bereits auf Luft- und Raumfahrt-, Automobil- und Finanzfirmen ausgerichtet. So sind wir unserer Meinung nach gut positioniert, um von einer Schwäche des Euro zu profitieren. In einem Niedrigzinsumfeld bevorzugen wir allgemein Unternehmen mit attraktiver Dividendenrendite, und dies ist auch in der aktuellen Lage der Fall. Die Aktienkursbewertungen entsprechen derzeit den langfristigen Durchschnittswerten, obgleich sie deutlich unter denen der USA und Großbritanniens liegen. Weitere Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, wie beispielsweise der Schritt zu einem umfassenden Quantitative Easing oder besser koordinierte Maßnahmen der Mitgliedsstaaten zur Stimulierung des Wachstums könnten sich als eine interessante Chance für Anleger herausstellen.

In unseren Portfolios mit mittelgroßen und kleineren Unternehmen verfolgen wir eine ähnliche USD-Ausrichtung, und ein schwächerer Euro ist für diese Exportfirmen sicherlich hilfreich. Noch wesentlich besser wären unserer Ansicht nach jedoch Maßnahmen zur Wachstumsstimulierung. Wir konzentrieren uns weiterhin auf Unternehmen mit stabiler und zunehmend besserer Ertragslage und Unternehmensführung sowie mit soliden Bilanzen, wie beispielsweise im Fall des französischen Callcenter-Betreibers Teleperformance. Solche Unternehmen, die über starke Wettbewerbspositionen verfügen, können unsichere Phasen zur Festigung ihrer Position nutzen und möglicherweise wertsteigernde Akquisitionen in Angriff nehmen, wie im Fall des Schweizer Reise-Detailhändlers Dufry und des deutschen Unternehmens für Inhaltsstoffe, Symrise. Sie dürften darüber hinaus jedoch auch von einer konjunkturellen Belebung profitieren. 

Henderson Global Investors verstärkt sein Fixed-Income-Team durch weiteren Investment Director

9. September 2014. Henderson Global Investors hat Dónal Kinsella zum Investment Director im Fixed-Income-Team ernannt. In seiner neuen Position wird Dónal Kinsella in erster Linie das Leistungsspektrum von Henderson Global Investors im Fixed-Income-Bereich am institutionellen Markt repräsentieren.

Dónal Kinsella berichtet an Kevin Adams, Director of Fixed Income und arbeitet mit Matt Argent und Steve Nelson zusammen, die im Fixed-Income-Bereich bereits als Investment Directors tätig sind.

Kevin Adams dazu: „Investment Directors stellen eine wichtige Verbindung zwischen unseren Investmentteams und unseren Kunden dar. Sie informieren zeitnah über die neuesten Marktentwicklungen und stellen die Investitionsstrategien und Angebote der Fondsmanager vor.“

„Mit seinen versicherungsmathematischen Kenntnissen sowie seinen Erfahrungen mit Pensionsfonds wird Dónal Kinsella unser Fixed-Income-Team hervorragend ergänzen“, so Kevin Adams.

Dónal Kinsella war zuletzt Associate Investment Consultant bei Lane Clark & Peacock. Zuvor war er bei Mercer und Hymans Robertson LLP tätig.

Das Fixed-Income-Team verwaltet ein Vermögen in Höhe von insgesamt 24,7 Mrd. Euro (Stand: 30. Juni 2014).

Henderson Global Investors: Draghi is in a quandary

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Europäische Zentralbank hat heute den Leitzins von 0,15 Prozent auf 0,05 Prozent gesenkt. Beachten Sie bitte hierzu den Kommentar von Simon Yard, Chief Economist von Henderson Global Investors:
 

“The ECB surpassed expectations for this month’s meeting, cutting key interest rates by 10 basis points and announcing an earlier-than-expected start to private sector securities purchases, to include covered bonds as well as ABS. 

However, ECB President Draghi revealed that today’s decision was not unanimous and gave no indication that large-scale sovereign QE is under discussion, disappointing hopes raised by his Jackson Hole speech. 
Private sector securities purchases are likely to be modest, of the order of €100 billion or about 1% of Eurozone annual GDP over the next 12 months. 
 
The ECB is probably on hold at least through December to assess the effects of its various easing measures since June. Henderson’s view, based on an analysis of monetary trends, is that Eurozone economic news will improve in late 2014, quelling calls for QE.
 
If not, President Draghi is in a quandary, since today’s news suggests that sovereign bond purchases remain a step too far for the Governing Council.”

Alceda redomiziliert asiatischen Aktienfonds für APN Property Group nach Luxemburg

Alceda redomiziliert asiatischen Aktienfonds für APN Property Group nach Luxemburg


•    Weitere Anlagemöglichkeit in der Wachstumsregion Asien-Pazifik
•    Chancen im asiatischen Immobilienmarkt über Alternative Investment Fonds nutzen

 

Luxemburg, 04.09.2014 – Alceda Fund Management S.A. (Alceda) und die APN Property Group (APN), ein auf die Region Asien-Pazifik spezialisierter Real Estate Investment Manager, haben ein ursprünglich als Cayman Fund aufgelegtes Sondervermögen als Luxemburger SICAV Specialised Investment Fund (SIF) redomiziliert.

Die Strategie basiert auf einem breit diversifizierten Portfolio aus börsennotierten Unternehmen aus der Region Asien-Pazifik mit Fokus auf Real Estate Investment Trusts (REITs) und in begrenztem Umfang auf Versorgungsunternehmen mit günstiger Bewertung und zuverlässigen Cash-Flows. Die Investmentstrategie von APN ist darauf ausgerichtet, attraktivere Ertragsprofile bei niedriger Volatilität im Vergleich zu reinen Investitionen in asiatische REITs zu generieren. Der einkommensorientierte Fonds richtet sich sowohl an institutionelle Investoren als auch an sehr vermögende Privatanleger und strebt hohe halbjährliche Ausschüttungen an.

Die 1996 gegründete APN verfügt über einen langjährigen Track Record im aktiven Management von Real Estate Investment Funds. Derzeit verwaltet die Gruppe von ihrem Hauptquartier in Melbourne und einem Büro in Singapur aus Immobilieninvestments im Gesamtwert von mehr als 2 Milliarden US-Dollar.

„Asiatische REITs liefern unterstützt von dynamischen Märkten eine solide Investitionsgrundlage“, erklärt Manish Bhargava, Head of Asia und Fund Manager der APN Property Group. Und er betont: „Die Performance des asiatischen REIT-Marktes übertrifft die des europäischen und nordamerikanischen REIT-Marktes. Nicht zuletzt sehen Wirtschaftsexperten Asien weithin als Lokomotive der Weltkonjunktur. Die Wachstumsperspektiven der Region stützen sich vor allem auf die demografischen Trends, insbesondere das schnelle Wachstum der Bevölkerung und der Mittelklasse.“

„Mit einer mehr als zehn Jahre währenden starken Wachstumshistorie“, so Manish Bhargava weiter, „liefern asiatische REITs weiterhin solide Erträge. Wir erwarten, dass sich der Anteil der Region Asien-Pazifik am globalen Immobilienmarkt bis 2031 verdoppeln wird. Unsere Strategie bietet ein höheres Ertragsniveau bei geringerer Volatilität und ermöglicht Investoren einen idealen Zugang zu hochwertigen, professionell gemanagten Gewerbeimmobilien in den reifen Märkten Singapur, Hongkong und Japan. Wir glauben daher, dass Investoren diese Anlageklasse in Zukunft stärker berücksichtigen werden.”

„Wir freuen uns, dass APN uns als Partner für die Lancierung gewählt hat“, sagt  Michael Sanders, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Alceda Fund Management S.A. Er fügt hinzu: „Wir sehen ein wachsendes Interesse europäischer, lateinamerikanischer und US-amerikanischer Investoren an Anlagemöglichkeiten in den asiatischen Märkten und am Zugang zum weltweit zweitgrößten REIT-Markt. Aufgrund unserer Erfahrung bei der Fondsstrukturierung und unserem internationalen Netzwerk sowohl im Bereich UCITS als auch Alternative Investments sind wir ideal aufgestellt, um APN bei der Erweiterung des Investorenkreises zu unterstützen.“

Die Strategie war als Cayman Fonds sowohl für die AsiaHedge Awards 2012 in der Kategorie „Best Emerging Manager / Smaller Fund“ als auch für die HFM Asia Performance Awards 2012 in der Kategorie „Single manager long-term performance (3 years) - under 100 million US Dollar“ nominiert.

Erfolgreiches Closing der Astorius Capital I Fonds zeigt: Private Equity wird für Privatanleger und Family Offices immer attraktiver

Hamburg, 02. September 2014. Für institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Banken und Versicherungen ist die Anlageklasse Private Equity seit langem ein Muss. Doch inzwischen entdecken auch immer mehr semi-professionelle Anleger die Attraktivität dieser Assetklasse. Das zeigt das erfolgreiche Closing der ersten Fondsfamilie der Astorius Capital GmbH. Privatanleger, Family Offices und kleine institutionelle Investoren haben jeweils mindestens 200.000 Euro in Astorius Capital I investiert. Die Fonds wurden jetzt mit einem Zeichnungsvolumen von rund 11 Mio. Euro geschlossen.  

„In einem gemischten Portfolio galt Private Equity bisher vor allem für Großanleger als attraktives Investment mit hohen Renditechancen“, sagte der Mitgründer und Partner von Astorius Capital, Thomas Weinmann. „Dagegen bleibt Privatanlegern, Family Offices und kleinen institutionellen Investoren eine direkte Beteiligung an Private Equity aufgrund von mangelnden Marktkenntnissen, Mindestzeichnungsvolumen und sonstigen Zugangsbeschränkungen meist verwehrt.“

Die Astorius Capital GmbH wurde Ende 2012 mit dem Ziel gegründet, auch für diese Investorengruppe einen qualitativ hochwertigen und transparenten Zugang zur Anlageklasse Private Equity zu eröffnen. „Als Erstzeichner der ersten Fondsfamilie konnten wir zum überwiegenden Teil Insider aus der Private-Equity-Industrie gewinnen“, betonte Partner und Mitgründer Julien Zornig. „Diese Investoren sind oder waren als Fondsmanager, Investmentbanker sowie Berater für Private-Equity-Fonds tätig. Die weiteren Investoren kommen aus dem Unternehmerumfeld.“ 

Die Astorius Capital I Fonds investieren jeweils zu 50 Prozent in die Private Equity Fonds CapVest III und Herkules Capital IV. Die Betreiber dieser beiden etablierten Fonds haben sich auf Transaktionen in mittelständische Unternehmen aus Nord- und Mitteleuropa spezialisiert. Bei Schließung der Astorius Capital I Fonds waren auf Zielfondsseite insgesamt fünf Unternehmenskäufe getätigt. An diesen ersten Transaktionen partizipieren die Zeichner der Astorius Capital I Fonds bereits entsprechend. Das Folgeprogramm wird aktuell vorbereitet und soll den Investoren ab dem vierten Quartal 2014 angeboten werden.