Börse Hamburg: Stabile Umsätze im Fondshandel trotz Unsicherheit am Markt

In einem von zahlreichen Unsicherheiten geprägten Umfeld haben sich die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg stabil entwickelt. Anleger handelten im Oktober Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 76 Millionen Euro und damit in einem dem Vormonat vergleichbaren Umfang. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise und der Diskussion rund um Volkswagen-Dieselfahrzeuge hielten sich viele Anleger in der ersten Monatshälfte zurück. Gegen Ende Oktober zogen die Umsätze wieder an, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf dem historischen Tiefstand belassen und eine Fortsetzung des Anleihenkaufprogramms bekannt gegeben hatte. 

Offene Immobilienfonds dominieren das Orderbuch

Die höchsten Umsätze im Oktober waren im Stuttgarter Dividendenfonds (WKN: A1CXWP) zu verzeichnen. Anleger handelten Anteile im Wert von 6,9 Millionen Euro. Mit 6,4 Millionen Euro waren auch die Umsätze im CS Euroreal (WKN: 980500) erneut hoch. Offene Immobilienfonds wie dieser dominieren weiter das Orderbuch im Fondshandel der Börse Hamburg (vgl. Tabelle): Allein sieben der Top 10 Fonds nach Umsatz und zwölf Titel unter den Top 20 gehören zu dieser Fondskategorie.

Edelmetall- und Indonesien-Fonds im Höhenflug – Short-Produkte auf Talfahrt

Hohe Zuwächse verbuchten im vergangenen Monat viele Fonds auf Edelmetalle wie Gold und Silber. So konnte der Lombard Odier World Gold Expertise Fund (WKN: 813928) um mehr als 16 Prozent zulegen. Er investiert hauptsächlich in Aktien von Unternehmen weltweit, die in den Bereichen Goldminen, Edelmetalle und Edelsteine tätig sind, um vom Wachstumspotenzial und von der Knappheit künftiger Goldreserven zu profitieren. Zu den Top-Performern im Oktober zählten außerdem Aktienfonds mit einem Anlageschwerpunkt in Indonesien. Sie partizipierten am Marktaufschwung in dem südostasiatischen Land. Den größten Zuwachs erzielten mit einem Plus von mehr als 19 Prozent die Anteile am db x-trackers MSCI Indonesia Index ETF (WKN: DBX0EU), der die Wertentwicklung des MSCI Indonesia abbildet und in Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung investiert. 
Zum Teil zweistellige Abschläge mussten Fonds hinnehmen, die auf einen Abschwung am Deutschen Aktienmarkt bzw. beim Goldpreis setzten. Da sowohl der Deutsche Aktienindex (DAX) als auch der Goldpreis im Oktober stiegen, mussten entsprechende Short-Produkte Verluste hinnehmen.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Oktober 2015

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

Stuttgarter Dividenfonds

A1CXWP

6,9

2

CS Euroreal

980500

6,4

3

SEB ImmoInvest

980230

5,5

4

KanAm grundinvest

679180

3,8

5

UniImmo: Europa

980551

3,0

6

Deka DAX ETF

ETFL01

2,9

7

hausInvest

980701

2,8

8

Deka Immobilien Europa

980956

2,3

9

AXA Immoselect

984645

2,3

10

Stuttgarter Aktienfonds

A0Q72H

1,6

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.10.2015 bis zum 29.10.2015

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Generali mit zwei neuen Fonds

Mailand/Köln – Die Generali Group  geht mit zwei neuen Fonds ihrer OGAW-konformen Generali Investment SICAV (GIS) an den Markt. Gemanagt werden die Fonds von Generali Investments, dem zentralen Asset Manager der Generali Group mit rund 375 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen1.

GIS Absolute Return Convertible Bonds richtet sich an Anleger, die nach beständigen, risikoadjustierten Erträgen suchen. Die Anlagestrategie kombiniert die Möglichkeiten eines breit aufgestellten Universums an Wandelanleihen mit Hedging- und Arbitrage-Techniken zur Minimierung von Abwärtsrisiken. GIS SRI Ageing Population profitiert von einem langfristigen demographischen Trend, indem er in Unternehmen investiert, die im wachsenden Markt für ‚Silver Ager‘ aktiv sind. Die Auswahl erfolgt dabei sowohl themenbezogen als auch anhand spezieller SRI-Kriterien (‚Socially Responsible Investments‘).

Andrea Favaloro, Head of Sales & Marketing bei Generali Investments: „Die Auflegung der beiden neuen Fonds unterstreicht unseren nachhaltigen Plan, das Geschäft mit Drittkunden weiter auszubauen – ein wichtiger Baustein auf unserem Weg, Generali Investments zu einer der führenden Marken im Asset Management zu machen und erste Wahl bei unseren Kunden zu sein. Die beiden Fonds profitieren gleich von mehreren unserer hervorragenden hauseigenen Ressourcen, speziell in den Bereichen Credit Research, Makroökonomisches Research, SRI-Analyse und Stockpicking.“

DER GIS ABSOLUTE RETURN CONVERTIBLE BONDS FONDS

Der GIS Absolute Return Convertible Bonds Fonds investiert in ein globales Wandelanleihen-Universum mit leichtem Schwerpunkt auf Europa. Die Assetklasse Wandelanleihen (Convertibles) kombiniert verschiedene Alphatreiber – Aktien, Credits, implizite Volatilität, Wechselkurse, Währungen und sogenannte Ratchet-/Prospektklauseln2. Je nach Marktgegebenheiten und Zyklen verhalten sich diese Komponenten nicht immer gleichartig. Der Fonds kann somit unerwünschte Eigenschaften von Wandelanleihen hedgen und isolieren, während er gewünschte Eigenschaften für sich nutzt. Die gesamte Anlagestrategie ist eingebettet in eine transparente, streng kontrollierte und risikoverwaltende OGAW-konforme Struktur.

Das zuständige Wandelanleihen-Portfoliomanagement-Team von Generali Investments verwaltet insgesamt über 950 Millionen Euro in offenen Fonds und Mandaten. Leitender Portfoliomanager ist Brice Perin, der bereits mehr als 16 Jahre Erfahrung im Management von Convertibles hat. Bevor er Generali Investments verstärkte, war er bei Acropole AM für einen Volatilitätsfonds sowie zwischen 2007 und 2011 für Wandelanleihen- und Volatilitätsarbitrage-Fonds bei La Française AM zuständig. Zuvor war von 1999 bis 2007 Head of Convertible und Volatility Arbitrage bei DWS Investments. Unterstützt wird das Fondsmanagement durch ein 14-köpfiges Credit-Research-Team sowie das 13 Experten zählende Makroökonomische Research.

DER GIS SRI AGEING POPULATION FONDS

Der GIS SRI Ageing Population Fonds investiert in Aktien europäischer Unternehmen, deren Geschäftsmodell darauf abzielt, vom demographischen Trend einer älter werdenden Weltbevölkerung zu profitieren. Aufgrund gesunkener Geburtenraten und längerer Lebenserwartungen wird vorausgesagt, dass die Anzahl der Über-60-Jährigen weltweit von etwa 700 Millionen (2010) bis 2040 auf 1,7 Milliarden Menschen wachsen wird. Zudem wird erwartet, dass diese Altersgruppe einen immer größer werdenden Anteil am Gesamteinkommen haben wird, speziell in den Industrienationen.

GIS SRI Ageing Population ist ein einzigartiger Fonds, denn er kombiniert diesen langfristigen demographischen Trend als Investmentthema mit einem fundamentalen Aktienbewertungsprozess und einem vollumfänglich SRI-konformen Portfolio. Zunächst wird das Anlageuniversum (MSCI Europe) einer ESG-Analyse unterzogen (Betrachtung der Kriterien ‚Environmental‘ (Umwelt), ‚Social‘ (Soziales) und ‚Governance‘ (Unternehmensführung)). Anschließend selektiert das Fondsmanagement diejenigen Unternehmen, deren Geschäftsmodell von der alternden Weltbevölkerung profitiert, und betrachtet insbesondere drei Säulen: Gesundheit, Altersvorsorge und Konsum. Abschließend wird mithilfe hauseigener fundamentaler Bewertungsmodelle ein Portfolio mit rund 50 Aktien gebildet.

Der Fonds ist somit zu 100 Prozent SRI-konform und profitiert bei der Auswahl ESG-konformer Unternehmen von den hauseigenen Ressourcen und Prozessen bei Generali Investments im Bereich Socially Responsible Investments. Das Team besteht aus acht Analysten und arbeitet mit einem eigenen Analysemodell, das Unternehmen anhand von 34 ESG-Kriterien bewertet. Dieses SRI-Overlay erzeugt zusätzliche Kontrolle und Wertschöpfung bei der Analyse von Unternehmen, ihrer Geschäftsmodelle und ihrer strategischen Managemententscheidungen.

SRI Ageing Population richtet sich folglich an Anleger, die nach langfristigen und nachhaltigen Erträgen suchen. Fondsmanager ist Mattia Scabeni, der seit elf Jahren im Asset Management tätig ist. Er kam 2009 als Portfoliomanager zu Generali Investments. Zuvor arbeitete er als Portfoliomanager und Aktienanalyst bei Schweizer Finanzinstituten. Er hat einen MBA der HEC Paris sowie einen Executive Master der SDA Bocconi.

1 Quelle: Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio, Stand: Ende Juni 2015

2 Der Ratchet-Mechanismus kompensiert Prämien, die bei Emission bezahlt werden, und könnte eine potenzielle Alpha-Quelle bei Übernahmen sein.

GENERALI INVESTMENTS

Generali Investments Europe S.p.A. SGR, zentraler Asset Manager der Generali Group, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für professionelle und private Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen.

Mit einem verwalteten Vermögen von rund € 375 Milliarden Euro (Stand: Ende Juni 2015) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern Europas. Das Unternehmen verfügt über nachweisliche Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikomanagementansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

UBS Wealth Management lanciert den UBS Global Real Estate Bubble Index

UBS Wealth Management lanciert den UBS Global Real Estate Bubble Index für weltweit ausgewählte, städtische Wohnimmobilienmärkte. Die meisten Städte sind überbewertet.

Seit 1998 haben sich die Immobilienpreise in vielen Städten der Welt teuerungsbereinigt mehr als verdoppelt. Im Durchschnitt ist das Preisniveau höher als vor der Finanzkrise im Jahr 2007/08.

Das UBS Chief Investment Office Wealth Management kommt in der heute neu eingeführten Studie UBS Global Real Estate Bubble Index zum Schluss, dass die Wohnimmobilienmärkte in den meisten untersuchten Städten überbewertet sind. Das Risiko einer Immobilienblase ist in London und Hongkong am ausgeprägtesten.

In Sydney, Vancouver, San Francisco und Amsterdam deuten Abweichungen von der langfristigen Norm auf deutlich überbewertete Wohnimmobilienmärkte hin. Auch in Genf, Zürich, Paris und Frankfurt sind die Bewertungen überzogen. Dasselbe gilt, wenn auch zu einem geringeren Grad, für Tokio und Singapur. Die US-Städte New York und Boston weisen im historischen Vergleich eine faire Bewertung auf, während Chicago unterbewertet ist.

Claudio Saputelli, Leiter Global Real Estate bei UBS CIO WM, sagt: "Eine Mischung aus optimistischen Erwartungen, günstigen ökonomischen Fundamentaldaten und Kapitalzuflüssen aus dem Ausland liess die Bewertungen in einigen Städten in den vergangenen Jahren kräftig ansteigen. Die lockere Geldpolitik hat eine Normalisierung der Wohnimmobilienmärkte verhindert und das Risiko lokaler Blasen erhöht."

Der Begriff Blase bezeichnet eine deutliche und anhaltende Fehlbewertung eines Vermögenswerts. Eine Blase kann vor ihrem Platzen nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Doch die historischen Daten zeigen wiederkehrende Muster von Exzessen am Immobilienmarkt. "Es ist von grundlegender Bedeutung, die Anzeichen für eine Blase frühzeitig zu erkennen. Deshalb haben wir den UBS Global Real Estate Bubble Index lanciert", so Saputelli.

Wie sich eine Blase identifizieren lässt

Der UBS Global Real Estate Bubble Index misst das Risiko einer Immobilienblase anhand wiederkehrender Muster in ausgewählten globalen Finanzzentren. Folgende, risikobasierte Klassifizierungen kommen zum Einsatz: Baisse ("depressed"), unterbewertet ("undervalued"), fair bewertet ("fair-valued"), überbewertet ("overvalued") und Blasenrisiko ("bubble-risk").

Die Analyse wird durch einen Vergleich des aktuellen Verhältnisses zwischen Kaufpreis und Einkommen bzw. Kaufpreis und Mietzins-Niveau ergänzt. Eine gemäss Preis-Einkommens-Verhältnis geringe Erschwinglichkeit lässt darauf schliessen, dass sich die Aussichten auf einen langfristigen Preisanstieg verringert haben. Dagegen deutet ein hohes Verhältnis von Kaufpreis zu Mietzins auf eine gefährliche Abhängigkeit von niedrigen Zinsen hin.

Matthias Holzhey, Ökonom bei UBS CIO WM, sagt: "In Hongkong, London, Paris, Singapur, New York und Tokio haben sich die Wohnimmobilienpreise am stärksten von den lokalen Einkommen entkoppelt. In diesen Städten übersteigt der Kauf einer 60 m2-Wohnung das Budget der meisten Menschen – sogar jener, die im hochqualifizierten Dienstleistungssektor arbeiten." 

Institutionelle Investoren uneinig, was Zukunft der Fixed-Income-Märkte betrifft

Laut einer jüngst von NN Investment Partners¹ durchgeführten Umfrage sind institutionelle Investoren geteilter Meinung, was die Wirkung der erwarteten Zinsanhebungen auf den Fixed-Income-Markt betrifft. Drei von zehn Befragten (30 Prozent) meinen, diese Anlageform werde in den kommenden drei bis fünf Jahren an Attraktivität gewinnen, während 39 Prozent überzeugt sind, dass ihre Attraktivität eher sinken werde.

Was die Investitionsströme betrifft, so erwarten 39 Prozent bei Anhebung der Zinsen eine erhebliche Umschichtung von Anleihen zu Aktien. 43 Prozent gehen hingegen davon aus, dass eine solche Umschichtung nicht stattfinden werde. Nur etwa jeder Fünfte (21 Prozent) kann sich vorstellen, dass die eigene Allokation in Aktien steigen wird, während 25 Prozent einen Rückgang erwarten.

Sylvain de RuijterHead of Global Fixed Income bei NN Investment Partners, kommentierte diese Ergebnisse mit den Worten: „Steigende Zinsen sind für Bondanleger natürlich belastend. Falls beispielsweise die Renditen auf zehnjährige Anleihen steigen, würde das für viele Anleihefonds negative Erträge bedeuten. Auf längere Sicht würden höhere Renditen jedoch auch höhere Renditeeinkünfte bedeuten. Es wäre sogar noch schlechter, wenn wir uns in fünf Jahren immer noch auf demselben Niveau wie heute bewegen. Das wäre kein gutes Zeichen, weder für die Wirtschaft noch die Effektivität der politischen Entscheidungsträger.“ 

„Sollten die Zinsen über die nächsten fünf Jahre wirklich stark ansteigen, werden Fixed-Income-Titel wohl kaum spektakuläre Zuwächse verbuchen. Aktien würden dann tatsächlich besser abschneiden, allerdings auch bei einem höheren Risiko. Vor allem aber weiß niemand, ob eine solche Zinsanhebung überhaupt stattfinden wird. Wenn man aktiv und breit aufgestellt an den Fixed-Income-Märkten investiert, kann man immer noch anständige Erträge erwirtschaften.“ 

„Klar ist jedoch, dass steigende Zinsen auf eine bis dato beispiellose quantitative Lockerung folgen würden. Für die Anleihemärkte bedeutet das Neuland. Assetmanager müssen ein größeres Maß an Flexibilität an den Tag legen und in der Lage sein, die Unmengen von Marktdaten zu verarbeiten, um aktive Managemententscheidungen treffen zu können. Diejenigen Assetmanager, die über die entsprechende Erfahrung und Kompetenz verfügen, um an solchen Märkten die richtigen Entscheidungen zu treffen, werden Schlüsselpartner für institutionelle Investoren sein.“

Zwar bestehen weiterhin Herausforderungen in puncto Rendite. NN Investment Partners ist jedoch der Überzeugung, dass es am Anleihemarkt nach wie vor attraktive Chancen gibt, für die der Anleger kein höheres Risiko eingehen muss. Für institutionelle Investoren lohnt sich die Partnerschaft mit Fixed-Income-Experten, die sich beim Aufspüren interessanter Opportunitäten auch unter widrigen Umständen bewährt haben. Ebenso versiert sind sie bei der Umsetzung dieser Chancen in greifbare Erträge. Der Investmentprozess von NN Investment Partners beruht auf einer genauen Analyse der mittel- und langfristigen Fundamentaldaten, um seinen Kunden dauerhaft hohe Renditen zu ermöglichen. 

NN Investment Partners’ Fixed-Income-Boutiquen verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, der seit über zwanzig Jahren kontinuierlich verfeinert wird, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im September 2015 unter 103 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

BMO Real Estate Partners sammelt 150 Millionen Euro für neuen Europafonds ein

Frankfurt, 26. Oktober 2015. BMO Real Estate Partners (vormals F&C REIT Asset Management) hat die erste Platzierungsphase für den Immobilien-Spezialfonds „Best Value Europe I“ abgeschlossen. Seitens institutioneller Investoren aus Deutschland liegen für den Fonds verbindliche Eigenkapitalzusagen in Höhe von 150 Millionen Euro vor.

Der Best Value Europe I investiert in Einzelhandelsimmobilien und Einkaufspassagen in den Bereichen Core und Ultra-Core in den innerstädtischen Spitzenlagen europäischer Metropolen. Bei Vollinvestition wird das Portfolio des Fonds zwischen sechs und zwölf Objekte umfassen. Ein erstes Objekt in Paris wurde bereits für den Fonds gesichert, Verhandlungen zu weiteren Ankäufen befinden sich ebenfalls in der finalen Phase.

Fondsmanager wird Ian Kelley, Fund Director Europe bei BMO Real Estate Partners und Leiter der Niederlassung von BMO Real Estate Partners in Paris. Kelley wird durch das Team von BMO Real Estate Partners in Deutschland, Irland und UK unterstützt und darüber hinaus mit in den jeweiligen Märkten umfassend vernetzten Partnern zusammenarbeiten. 

„Unter unseren Kunden besteht ein hohes Interesse an einem pan-europäischen Immobilienfonds, der sowohl Produkte aus der UK wie auch Kontinentaleuropa einschließt.“ Das Interesse können wir mit diesem Produkt bedienen“, sagt Nick Criticos, CEO von BMO Real Estate Partners. „Aufbauend auf unsere starke Position sowie ergänzt durch die pan-europäische Investmentexpertise von Ian Kelley an unserem neuen Standort in Paris haben wir einen überzeugenden Ansatz entwickelt“, so Criticos weiter. „Wir gehen davon aus, in Zukunft weitere pan-europäische Immobilienprodukte auf den Markt zu bringen.“ 

Iris Schöberl, Managing Director von BMO Real Estate Partners Deutschland, ergänzt: „Wir erweitern mit dem Best Value Europe I unser Angebot um einen pan-europäischen Ansatz und bauen damit unsere Position als Asset Manager für institutionelle Investoren weiter aus.“

Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 350 Millionen Euro, mit dem Investitionen in Höhe von bis zu 700 Millionen Euro realisiert werden können. Das Ziel für die laufende Ausschüttungsrendite liegt bei 4,00 Prozent p.a. über die vorgesehene Fondslaufzeit von zehn Jahren.

„Internationale Markenanbieter suchen nach Standorten an den Top-Einkaufsstraßen und zentralen Plätzen europäischer Metropolen, die gleichzeitig auch Touristenziele sind, weil sie hier ein zahlungskräftiges Publikum erreichen und ihre Marke optimal inszenieren können“, sagt Ian Kelley, Fund Director Europe bei BMO Real Estate Partners. „Das Angebot hier ist äußerst knapp. In der Vermietung führt das zu hohen und weiter steigenden Mieterträgen. Im Hinblick auf mögliche Investments folgt daraus die Herausforderung, sich die wenigen überhaupt verfügbaren Objekte frühzeitig zu sichern, die in aller Regel nicht öffentlich gehandelt werden. Das umfangreiche Fachwissen unseres Teams und das weit verzweigte Netzwerk an Kontakten bietet uns die Möglichkeit, auf die besten Angebote auf dem europäischen Markt zurückgreifen zu können.“

Der Immobilien-Spezial-AIF Best Value Europe I spricht institutionelle Investoren mit besonders hohen Anforderungen an Wertstabilität und Sicherheit an, die in Core und Ultra-Core-Objekte mit attraktiven Renditeaufschlägen investieren möchten. 

BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, welches zur BMO Financial Group (NYSE: BMO) gehört, die 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Familie steht vernünftiger Geldanlage im Weg

Frankfurt, 26. Oktober 2015 – Das Thema Geld ist in deutschen Privathaushalten zwar allgegenwärtig, richtig darüber geredet wird häufig nicht. Daher steht die Familie einer vernünftigen Geldanlage oft im Weg. Denn das Finanzverhalten in Form von Konsum, Sparen und Anlegen gibt das familiäre Umfeld an nachfolgende Generationen häufig unbewusst in Form von Glaubenssätzen, Rollenmustern und Emotionen weiter. Vor diesem Hintergrund familiärer Wertvorstellungen und fehlendem Fachwissen fallen individuelle Finanzentscheidungen weitgehend unreflektiert. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld wird selten berücksichtigt, so dass die klassische Zinsanlage auch im Niedrigzinsumfeld kaum in Frage gestellt wird. Damit führt der in der Familie tradierte Erfahrungsschatz über den Umgang mit Geld häufig zu finanziellen Fehlentscheidungen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie im Auftrag von Union Investment unter wissenschaftlicher Begleitung von Professor Dr. Rolf von Lüde, Universität Hamburg und Professor Christian von Scheve, Universität Berlin. Die Studie finden Sie hier.

Welche Rolle spielt der familiäre Kontext bei Finanzentscheidungen? Was für Deutungs- und Verhaltensmuster lassen sich identifizieren? Wie werden Muster in die nächste Generation weitergegeben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der qualitativen Studie, bei der 30 Familien generationenübergreifend im Rahmen von leitfadengestützten Interviews befragt wurden. Das Ergebnis: „Der Umgang mit Geld wird nachhaltig von der Familie geprägt“, sagt Prof. von Lüde. „Deshalb fällt es vielen Menschen schwer, sich von vorgegebenen Bahnen eines ‚richtigen‘ Sparverhaltens zu lösen, auch wenn das vielleicht notwendig wäre.“

Drei Informationsträger prägen das finanzielle Verhalten

Auf Basis der Interviews ließen sich drei Informationsträger identifizieren, die eine wichtige Rolle bei der Weitergabe von Erfahrungswissen innerhalb der Familie spielen, mitunter jedoch einer rationalen Vermittlung von Finanzwissen im Wege stehen: eine sachliche Vereinfachung durch Daumenregeln und Glaubenssätze, ein unbewusst vorgelebtes Rollenverhalten im Umgang mit Geld sowie eine starke emotionale Prägung. Dieses durch Daumenregeln und Glaubenssätze verdichtete Erfahrungswissen ermöglicht zwar eine schnelle Orientierung bei der Geldanlage. Allerdings können suboptimale Entscheidungen die Folge sein, wenn sich ökonomische Realitäten verändern und sich die Schlussfolgerungen nicht anpassen. „Heuristiken helfen den Menschen, den komplexen Alltag zu bewältigen, pragmatisch zu agieren und handlungsfähig zu bleiben“, bestätigt Prof. von Lüde. „Bei Finanzanlagen können tradierte Heuristiken, die in anderen historischen Kontexten ihre Berechtigung hatten, insbesondere im Hinblick auf langfristige Anlagen allerdings zu Fehlentscheidungen führen.“

Eine weitere wichtige Rolle bei der Vermittlung von Finanzwissen spielt die Tatsache, dass der Umgang mit Geld unbewusst vorgelebt wird. Kinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung. Sogar in Familien, die sich große Mühe geben, den Kindern bewusst eine finanzielle Grundbildung zu vermitteln, erfolgt ein Großteil der Wissensvermittlung unbewusst. Inkonsistentes Rollenverhalten innerhalb der Familie erschwert zudem die Orientierung, vergrößert die Unsicherheit und führt zu widersprüchlichem Verhalten. „Kinder lernen zunächst durch die Familie die Regeln, Konventionen und Wertvorstellungen der Gesellschaft“, sagt Prof. von Lüde. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass sie sich auch den Umgang mit Geld im familiären Kontext zu eigen machen, und zwar selbst dann, wenn in der Familie nur wenig oder gar nicht über Geld gesprochen wird.“

Finanzbildung ist ein Muss

Die finanzielle Prägung durch die Familie ist stark und über Generationen stabil. Das gilt auch für den Einfluss von Emotionen und Symbolen. So ist Geld und damit zusammenhängende Symbole wie das Sparschwein, ein Sparbuch oder das erste Girokonto bis zum Erwachsenenalter sehr positiv besetzt. Erst ab einem bestimmten Alter verändert sich die positive Einstellung, wenn Geldanlagen zur Last werden und damit auch bei vielen Menschen die Bereitschaft sinkt, sich damit auseinanderzusetzen.

„Die Studie zeigt, dass statt rationalem Abwägen von Risiko und Ertrag unreflektierte Muster des Anlageverhaltens dominieren“, sagt Prof. von Lüde. „Da auch in der Schule der wichtige Aspekt Wirtschaft faktisch keine Rolle spielt, bleiben über Generationen hinweg die Grundsätze der Deutschen zum Umgang mit Geld und zum Sparverhalten im Prinzip gleich.“ Die Bereitschaft und die Fähigkeit, die familiär überlieferte Geldanlage in den entscheidenden Situationen zu hinterfragen, ist nur schwach ausgeprägt. Wenn die Eltern die auf sie einwirkenden Mechanismen kritisch hinterfragen könnten und würden, wären sie in der Lage, sich von Heuristiken oder ihrem Rollenverhalten zu lösen. Doch genau da besteht Handlungsbedarf. „Die wenigsten Deutschen gehen bei ihrer Geldanlage nach dem Lehrbuch vor“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Sie horten ihr Erspartes in Anlageformen, die sich über Generationen bewährt haben, aber in Zeiten niedriger Zinsen die Renditeerwartungen nicht mehr erfüllen können. Hier sind auch die Finanzdienstleister und der Gesetzgeber gefordert. „Wir müssen Brücken bauen, damit Privatanleger nicht von vornherein Anlageformen ausschließen, die grundsätzlich zu ihnen passen und Nutzen stiften können“, so Reinke. Professor von Lüde sieht auch die Schulen in der Pflicht: „Das allgemeinbildende Schulsystem darf den zentralen gesellschaftlichen Bereich der Finanzbildung nicht länger ignorieren.“

Anleger verunsichert, Umsätze im Fondshandel auf solidem Niveau

Hamburg, 30. September 2015 – Die Unsicherheit an den internationalen Märkten spiegelt sich auch in den Umsätzen im Fondshandel der Börse Hamburg wider. Anleger handelten im September Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 77,7 Millionen Euro. Hintergrund ist die Zurückhaltung vieler Anleger unter anderem aufgrund des Kurseinbruchs bei Automobilaktien. Insgesamt blickt der Fondshandel an der Börse Hamburg mit einem Umsatz von 405,2 Millionen Euro aber auf ein starkes drittes Quartal zurück und verbucht sogar ein Plus von mehr als 93 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal.

Besonders starke Umsätze erneut in Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im September war mit 11,5 Millionen Euro der CS Euroreal (WKN: 980500). Neben diesem Fonds zählten sechs weitere Titel unter den Top 10 nach Umsatz zu den Offenen Immobilienfonds (vgl. Tabelle). Vor allem institutionelle Anleger nutzen den Börsenplatz Hamburg für den Handel mit OIFs und sorgen damit für hohe Umsätze in dieser Asset-Klasse.

Asiatischer Markt festigt sich – Brasilien-Fonds auf Talfahrt

Zu den Top-Performern im September zählten vordergründig Fonds mit einem Anlageschwerpunkt im asiatischen Raum. So konnte etwa der Aktienfonds Allianz Thailand Equity A (WKN: A0Q1LJ), der sich auf Aktien von Unternehmen mit Sitz in Thailand konzentriert, um mehr als 4 Prozent zulegen. Zu den Verlierern zählten im September Titel mit dem Anlageschwerpunkt Brasilien. Die politische Krise und die anhaltende Rezession in Südamerikas größter Volkswirtschaft führten zu einem Wertverlust der Währung und zu Abschlägen am Aktienmarkt. Einige Brasilien-Fonds verzeichneten im September zweistellige Verluste. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im September 2015

Fondsname

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WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS EUROREAL

980500

page2image12760

11,5

2

SEB ImmoInvest

980230

8,3

3

KanAm grundinvest

page2image19744

679180

4,6

4

Deka DAX ETF

page2image25112

ETFL01

page2image26360

2,9

5

UniImmo: Europa

980551

2,8

6

hausInvest

page2image33640

980701

2,6

7

Deka Immobilien Europa

980956

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page2image40728

2,3

8

Flossb.v.Storch-Mult.Opport.

A0M430

2,0

9

AXA Immoselect

page2image48232

984645

1,8

page2image50880

10

Stuttgarter Dividendenfonds

A1CXWP

page2image54712

1,6

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.09.2015 bis zum 29.09.2015 

Forum zum Thema eCommerce als Treiber für die Logistikmärkte der Zukunft 4. November, Frankfurt/Main

Ausgangspunkt einer digitalisierten Wirtschaft insgesamt und interner Geschäftsprozesse speziell sind die Umsetzungspotenziale, die im Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Bundesregierung liegen. Diese beinhalten die gesamte Kommunikation und Dokumentenverwaltung ebenso wie Konstruktion, Maschinen, Produkte und Warenwirtschaftssysteme, die untereinander vernetzt werden sollen. 

Im Programmteil eCommerce als Treiber für die Logistikmärkte der Zukunft am 4. November, 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der IHK Frankfurt werden hierzu die wichtigsten Aspekte beleuchtet und ein Überblick über die Anforderungen gegeben.
Impulsvorträge zur Entwicklung des eCommerce und die Qualität der Postversorgung aus Sicht der Unternehmen und der Bundesnetzagentur. Zugleich werden die Veranstaltungsteilnehmer mit den einhergehenden Herausforderungen konfrontiert, die eine umfassende Digitalisierung an die Mitarbeiter stellt. In einer Abschlussdiskussionwerden die zukünftigen Möglichkeiten, Leistungen und Produkte im Bereich eCommerce mit den Teilnehmern aufgezeigt.
Eine spezielle Diskussionsrunde wird sich mit dem neuen Thema „Arbeitsplatz der Zukunft – mobiles Büro“ beschäftigen.

Das Forum eCommerce als Treiber für die Logistikmärkte der Zukunft findet innerhalb des Managementforum Digital statt und ist für Interessierte kostenfrei.
Kostenfreie Anmeldung: http://www.managementforum-digital.de

Teilnehmer sind unter anderem Vertreter des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), des Verbunds beratender Unternehmer (VBU)/Kompetenzteam Mittelstand 4.0, der Bundesnetzagentur, des Bundesverbands Kurier-Express-Post-Dienste e.V. (BdKEP) und des Deutschen Verbands für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V.

Führungswechsel bei Comgest

Vincent Strauss wird im Jahr 2016 seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender und Portfoliomanager des unabhängigen Fondshauses Comgest abgeben und in den Aufsichtsrat der Comgest Global Investors (CGI) wechseln.

Auf Vincent Strauss folgt Arnaud Cosserat als CEO, der zum 1. März 2016 berufen wird. Arnaud Cosserat hat somit – wie Vincent Strauss bereits zuvor – die Position des Vorstandsvorsitzenden und des Chief Investment Officers inne. Arnaud Cosserat arbeitet seit 1996 als Portfoliomanager für europäische Aktien bei Comgest und hat mehr als 27 Jahre Berufserfahrung in der Vermögensverwaltung. Er wurde im Januar 2015 zum Chief Investment Officer ernannt. Bereits seit 2013 ist er stellvertretender CIO. In dieser Funktion stellt er die Umsetzung des Qualitätswachstumsansatzes von Comgest innerhalb aller Portfolios, die von einem 39-köpfigen weltweit tätigen Anlageteam verwaltet werden, sicher. Arnaud Cosserat wird auch in Zukunft die Aufgaben als CIO und Portfoliomanager wahrnehmen.

„Ich freue mich, dass mein langjähriger Kollege und Partner Arnaud Cosserat den Vorstandsvorsitz übernimmt. Mein Wechsel in den Aufsichtsrat kommt für niemanden überraschend und wurde von langer Hand vorbereitet. Als Partner verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel. Wir wollen den Qualitätswachstumsansatz kontinuierlich fortführen und weiterentwickeln. Die Kultur der Partnerschaft ist und bleibt der Kern von Comgest“, erklärt Vincent Strauss.

Die Verantwortung für das Globale Schwellenländer-Team verbleibt bei Wojciech Stanislawski. Gemeinsam mit Emil Wolter verantwortet Wojciech Stanislawski das Portfoliomanagement des Comgest Growth Emerging Markets und des Magellan Investmentfonds. Wojciech Stanislawski hat seit 1999 mit Vincent Strauss zusammengearbeitet. Emil Wolter verwaltet die Strategie seit seinem Unternehmenseintritt im Jahr 2012 mit. David Raper und Charles Biderman werden zu Co-Portfoliomanagern des Comgest Growth Emerging Markets sowie Magellan Investmentfonds benannt, um ihrer Rolle bei der Entscheidungsfindung für asiatische und nicht-asiatische Aktien gerecht zu werden. Beide arbeiten bereits seit einem Jahrzehnt für Comgest. David Raper leitet das Research-Team von Comgest in Asien. Charles Biderman ist Global Emerging Markets Portfoliomanager und Analyst mit Fokus auf lateinamerikanische Aktien.

Zusätzlich zu Wojciech Stanislawski und Galina Besedina werden Juliette Alves und Caroline Maes zu Portfoliomanagern des Comgest Growth GEM Promising Companies Fonds ernannt.

Jean-François Canton, Mitbegründer und Präsident des Aufsichtsrates von Comgest, erklärt: „Im Namen des gesamten Comgest-Teams sprechen wir Vincent Strauss unseren großen Dank aus. Er hat sich 22 Jahre mit ganzer Kraft für die Vermögensverwaltung und die Geschäftsführung des Unternehmens eingesetzt. In seiner Rolle als Mentor hat er das Unternehmen und insbesondere die Unternehmenskultur maßgeblich geprägt und somit sichergestellt, dass Comgest heute für die Zukunft gerüstet ist. Das Unternehmen hat sich nicht zuletzt durch sein Engagement kontinuierlich weiterentwickelt.“

Über Comgest:
Comgest wurde im Jahr 1985 in Paris gegründet. Das Unternehmen ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit strategischen Niederlassungen in Paris, Dublin, Hongkong, Tokio und Singapur. Vom Standort Düsseldorf aus, der seit 2006 besteht, betreut Comgest seine Kunden in Deutschland und Österreich. Comgest hebt sich seit seiner Gründung durch seinen einzigartigen Anlagestil hervor, der sich durch eine selektive Auswahl von Qualitätswachstumsunternehmen auszeichnet. Der internationale Kundenstamm schätzt Comgests langfristige Kapitalanlagen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 120 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Ländern. Comgest verwaltet mehr als 21,6 Mrd. EUR (Stand 30.06.2015).

Fixed-Income-Manager benötigen heute umfassendere Kompetenz als noch vor zehn Jahren

Eine jüngst von NN Investment Partners¹ unter institutionellen Investoren durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass die Herausforderungen, denen sich die Manager von Anleihefonds heutzutage gegenübersehen, größer sind als noch vor einem Jahrzehnt.

Danach sind 61 Prozent der befragten institutionellen Investoren der Ansicht, dass Assetmanager jetzt stärker als vor zehn Jahren gefordert sind, auf unterschiedliche Liquiditätsniveaus angemessen zu reagieren. 42 Prozent meinen, dass heutzutage eine bessere Kenntnis internationaler Märkte und eine breitere geografische Reichweite gefordert sind als noch vor zehn Jahren. Zu den weiteren Herausforderungen, die größere Aufmerksamkeit verlangen, zählen laut Befragung auch die Fähigkeit, über ein breiteres Spektrum von Bonitätsstufen zu investieren (39 Prozent) und die Informationsflut zu bewältigen (30 Prozent).

Nach Angaben der Befragten ist der attraktivste Aspekt von Fixed-Income-Strategien die Risikokontrolle (57 Prozent), gefolgt vom Fokus auf die Steuerung von Duration und kongruenten Verbindlichkeiten (39 Prozent), der Flexibilität, in ein breites Spektrum von Anlageformen zu investieren (35 Prozent), und dem Fokus auf der Vermeidung von Ausfällen (31 Prozent). 

Sylvain de Ruijter, Head of Global Fixed Income bei NN Investment Partners, kommentierte diese Ergebnisse mit den Worten: „Die Märkte haben sich in den vergangenen zehn Jahren stark gewandelt. Durch die Veränderungen bezüglich der Weltwirtschaftsbedingungen und Wirtschaftspolitik sowie auf den Finanzmärkten waren Anleger gezwungen, sich anzupassen. Hohe Anpassungsfähigkeit erwies sich dabei als entscheidender Vorteil.“

„Unser Research zeigt, dass Anleger sich des Zielkonflikts bewusst sind, wenn man einerseits solide Erträge erwirtschaften, aber andererseits das Risiko beherrschen will. Wir sehen uns einer neuen Realität gegenüber: Das aktive Management hat sich verändert und die Anleger wissen, wie wichtig eine Partnerschaft mit dem richtigen Assetmanager ist.“

Zwar bestehen weiterhin Herausforderungen in puncto Rendite. NN Investment Partners ist jedoch der Überzeugung, dass es am Anleihemarkt nach wie vor attraktive Chancen gibt, für die der Anleger kein höheres Risiko eingehen muss. Für institutionelle Investoren lohnt sich die Partnerschaft mit Fixed-Income-Experten, die sich beim Aufspüren interessanter Chancen auch unter widrigen Umständen bewährt haben. Ebenso versiert sind sie bei der Umsetzung dieser Opportunitäten in greifbare Erträge. Der Investmentprozess von NN Investment Partners beruht auf einer genauen Analyse der mittel- und langfristigen Fundamentaldaten, um seinen Kunden dauerhaft hohe Renditen zu ermöglichen.

Die Fixed-Income-Boutiquen von NN Investment Partners verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, der seit über zwanzig Jahren kontinuierlich verfeinert wird, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenfokussierten  Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen. 

1  Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im September 2015 unter 103 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

GSAM-Umfrage: Deutsche Anleger ergeben sich den Niedrigzinsen

Frankfurt am Main, 20. Oktober 2015 – Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat in Zusammenarbeit mit TNS Infratest zum sechsten Mal in Folge mit einer repräsentativen Umfrage das aktuelle Investitionsverhalten deutscher Anleger untersucht. Die Studie ergab, dass Privatanleger in Deutschland überwiegend davon ausgehen, dass das derzeitig historisch niedrige Zinsniveau in Europa weitere drei bis fünf Jahre oder sogar länger anhalten wird (65,4 Prozent). 

Trotzdem hält die Mehrzahl der Deutschen an renditeschwachen Anlagen fest. Rund 77 Prozent haben ihr Geld weiterhin in Sparbüchern und Tagesgeldkonten investiert, sind jedoch mit dem Ertrag dieser Geldanlage eher unzufrieden oder sogar äußerst unzufrieden (60,4 Prozent). Aktien sind bei den Befragten hingegen vergleichsweise unbeliebt: nur jeder Vierte hält aktuell Aktien oder Aktienfonds, auch wenn hier der Großteil der investierten Befragten mit den Erträgen sehr zufrieden oder eher zufrieden ist (69,2 Prozent). 

„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass sich die deutschen Anleger zwar des Niedrigzinsumfeldes bewusst sind, jedoch bei ihrer bereits vorhandenen Geldanlage nicht entsprechend reagieren“, erläutert Markus Weis, Leiter des Drittvertriebs für Deutschland und Österreich bei GSAM. Auch in den nächsten zwölf Monaten wollen mehr als 75 Prozent der deutschen Anleger ihr Geld nicht in eine für sie neue Anlageklasse investieren. „Die Deutschen haben weiter ein hohes Sicherheitsbedürfnis hinsichtlich ihrer Geldanlage. So scheuen die Privatanleger weiterhin Aktien und Aktienfonds, obwohl gerade diese Anlageklasse in der aktuellen Zinsphase noch attraktive Renditen bietet.“

Die Ergebnisse finden Sie grafisch aufbereitet in der links beigefügten Präsentation. Die Umfrageergebnisse im Detail:

Sparbuch in der Gunst der Deutschen ungeschlagen

  • Deutsche Anleger bleiben ihrem Sparbuch sowie dem Tagesgeldkonto treu. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 77,3 Prozent haben die Anleger ihr Geld in dieser Anlageklasse investiert – und das obwohl zwei von drei Befragten davon ausgehen, dass das historisch niedrige Zinsniveau in Europa noch mindestens 3-5 Jahre anhalten wird (65,4 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgen Aktien bzw. Aktienfonds, in die 26,1 Prozent der Befragten investiert sind. Immobilien- oder Immobilienfondsanlagen halten 19,1 Prozent, Anleihen oder Rentenfonds 12,4 Prozent der Anleger. 9,5 Prozent der Befragten haben derzeit kein Geld in einer der genannten Anlageformen investiert.

Sicherheit geht vor

  • Ein wichtiger Beweggrund für die Unbeirrbarkeit deutscher Anleger: Sicherheit bleibt unverändert das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung über die eigene Geldanlage (61,8 Prozent). Die ständige Verfügbarkeit des Geldes ist 29,4 Prozent der Anleger am wichtigsten, eine hohe Rendite nannten lediglich 6,8 Prozent der Befragten als wichtigstes Kriterium.
  • Quer durch alle Anlageklassen geben mindestens 60 Prozent an, gar kein oder nur ein geringes Risiko bereit zu sein einzugehen, wenn sie Geld anlegen. Mit Blick auf die einzelnen Anlageklassen und die in dieser Klasse investierten Befragten zeigt sich, dass die Risikobereitschaft mehrheitlich maximal durchschnittlich ist – auch bei Aktien- oder Aktienfondsanlagen, wo 44 Prozent durchschnittliches und 30,2 Prozent geringes Risiko einzugehen bereits sind.
  • Als größte Risiken für ihre Geldanlage sehen private Investoren wirtschaftliche Krisen (42,9 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Inflation und politischen Krisen (22,1 Prozent bzw. 15,6 Prozent). Staatsverschuldung und Deflation spielen, wie im vergangenen Jahr, eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.

Geringe Reaktion auf den Niedrigzins-Markt

  • Unabhängig von der Anlageklasse, in die sie investiert sind, wollen sich die Deutschen mit ihrer Geldanlage nicht allzu oft beschäftigen. 56,8 Prozent der Befragten gaben an, sich lediglich alle paar Monate oder noch seltener persönlich mit ihrer Geldanlage zu beschäftigen. Weitere 23,9 Prozent setzen sich einmal im Monat mit ihren Investments auseinandersetzen.
  • Die persönliche Reaktion auf das Niedrigzinsniveau in der Allokation der eigenen Geldanlage ist dann zum Großteil auch ausgeblieben. Bereits in Anleihen/Rentenfonds investierte Anleger reagierten am wenigsten – 78,5 Prozent beließen ihr Investment gleich. Ähnlich taten es die Investoren von Sparbuch/Tagesgeld (69 Prozent) sowie Immobilien/Immobilienfonds (67,8 Prozent). Auch bei Aktien und Aktienfonds scheut die Mehrheit der Anleger eine Anpassung: 53,2 Prozent veränderten das bestehende Investment nicht, 9 Prozent verringerten es sogar. Zumindest ein Teil der Aktienanleger hat seine Anlage in den vergangenen Jahren etwas erhöht (32,9 Prozent). 

Unzufrieden mit Sparbüchern, zufrieden mit Aktien und Anleihen

  • Mit den Erträgen ihrer meistgewählten Anlageform sind die Deutschen nicht zufrieden: 60,4 Prozent der Anleger, die ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto haben, sind eher unzufrieden oder sogar äußerst unzufrieden mit ihrer Geldanlage.
  • Mit ihren Investments in anderen Anlageklassen zeigen sich die Anleger zufriedener: Mit ihren Erträgen bei Aktien/Aktienfonds, die gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld bessere Renditen versprechen, sind 69,2 Prozent sehr zufrieden oder eher zufrieden, mit Anleihen/Rentenfonds 62,7 Prozent. Am zufriedensten sind Immobilien- bzw. Immobilienfondsanleger mit ihren Erträgen: Hier geben über drei Viertel der Anleger an, sehr zufrieden oder eher zufrieden zu sein (78,4 Prozent).

Zurückhaltung bei Aktien und Aktienfonds

  • Entsprechend zeigen sich die deutschen Anleger auch beim Blick in die nahe Zukunft ausgesprochen unbeweglich. Gefragt, ob sie in den kommenden zwölf Monaten in einer für sie neuen Anlageklasse Geld investieren wollen, antwortet die überragende Mehrheit mit Nein: 84,7 Prozent der Anleger, die bisher keine Aktien oder Aktienfonds halten, haben auch in den kommenden zwölf Monaten nicht vor, in diese Anlageklasse einzusteigen. Weitere 10,9 Prozent sind noch unentschlossen.
  • Neben Risikoscheu scheinen hier die Faktoren persönliche Unwissenheit sowie Zeit die größte Rolle zu spielen – selbst wenn die Einkommensverhältnisse eigentlich hoch genug sind. Explizit nach den Gründen gefragt, warum sie nicht in Aktien oder Aktienfonds investiert haben, antworteten selbst 1-2 Personen-Haushalte mit über 3.000 Euro monatlichem Netto-Haushaltseinkommen am häufigsten mit dem Argument, dass ihnen das Risiko zu hoch ist (34,8 Prozent), sie sich am Aktienmarkt nicht auskennen (26,4 Prozent) bzw. dass sie keine Zeit haben, sich darum zu kümmern (25,5 Prozent).
  • Ein genauerer Blick auf die Gruppe derjenigen, die bereits in Aktien bzw. Aktienfonds investiert sind, zeigt währenddessen, dass sich die privaten Investoren auf die Empfehlung ihrer Anlage- bzw. Bankberater verlassen. 36,3 Prozent der Aktieninvestoren gaben das als wichtigstes Kriterium ihrer Aktienanlage an. An zweiter Stelle folgt die bisherige Wertentwicklung der Aktie bzw. des Aktienfonds. Dabei hält eine absolute Mehrheit der Aktienanleger die Aktien bzw. Aktienfonds durchschnittlich länger als 5 Jahre (55,5 Prozent). Weitere 28,4 Prozent halten ihre Aktienanlage zwischen drei und fünf Jahren.

HIH-Gruppe auf Wachstumspfad

Hamburg, 20. Oktober 2015 – Die HIH-Gruppe blickt auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 zurück. Das verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) der von der Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) verwalteten Immobilienfonds lag zum 30. September 2015 bei rund 6,8 Mrd. Euro.

In der Warburg-HIH Invest hat die HIH-Gruppe ihre Aktivitäten im Fonds- sowie Transaktionsmanagement gebündelt. Die Gesellschaft ist aus der ehemaligen Warburg-Henderson und HIH Global Invest und der Transaktionsabteilung der HIH hervorgegangen. Sie betreut aktuell 19 Spezialfonds und Sondervermögen sowie diverse Individualmandate und Direktinvestments.

„Mit der organisatorischen Neuaufstellung und der Bündelung aller Immobilieninvestmentaktivitäten für institutionelle Investoren unter einem Dach haben wir die Voraussetzung geschaffen, unsere Position als einer der führenden Anbieter weiter auszubauen. Der erfolgreiche Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten zeigt, dass dieser Ansatz aufgeht“, sagt Erik Marienfeldt, Geschäftsführer von HIH Real Estate.

Aktuelle Zahlen bestätigen erfolgreichen Kurs

Das Volumen der von Warburg HIH Invest realisierten Immobilientransaktionen beläuft sich zum jetzigen Zeitpunkt auf etwa 1,7 Mrd. Euro (Zum Ende des Vorjahres lag das Gesamttransaktion Gesamttransaktionsvolumen bei ca. 990 Mio. Euro). Hiervon entfielen 563 Mio. Euro auf Ankäufe und 1.165 Mio. Euro auf Verkäufe.

Das hohe Verkaufsvolumen resultiert aus dem gestiegenen Anteil an Portfolioverkäufen sowie teilweise großen Einzeldeals, wie z.B. der Veräußerung des Einkaufszentrums „N1“ in London-Islington. Beim Verkauf dieser Objekte nutzte Warburg-HIH Invest das aktuell günstige Marktumfeld. Zu den im bisherigen Jahresverlauf realisierten Ankäufen gehören diverse Büro-Projektentwicklungen, z.B. zwei Objekte in Berlin (East Side Office, Palais Behrens) und in Amsterdam (Herengracht). Für das Gesamtjahr 2015 geht Warburg-HIH Invest von einem Gesamttransaktionsvolumen von bis zu 2,6 Mrd. Euro aus.

Auch die Immobilien-Dienstleistungsbereiche der HIH Real Estate sind auf Erfolgskurs. 

Der Bereich Asset Management der Gruppe, der sowohl für Fonds der Warburg-HIH Invest wie auch für Dritte tätig ist, steigerte die Assets under Management leicht auf ca. 5,1 Mrd. Euro zum 30. September 2015. 

In den ersten neun Monaten schloss das Vermietungsmanagement der HIH Real Estate etwa 170 (neun Monate 2014: 140) Mietverträge ab, wovon rund 70 % auf echte Neuvermietungen und 30 % auf Prolongationen entfielen. Etwa jeder dritte Mietvertrag wurde für Auftraggeber außerhalb der HIH-Gruppe geschlossen. Die Vermietungsleistung nach Fläche belief sich wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf etwa 140.000 Quadratmeter.

Die HIH Property Management (HPM) konnte Bestandsmandate ausweiten und etliche Mandate hinzugewinnen. Neben dem technischen Bestandsmanagement wird künftig der Bereich „Technisches Projektmanagement“ weiter ausgebaut.

Weitere Effizienzsteigerungen als Herausforderung für Finanzabteilungen

München, 20. Oktober 2015 – Arbeitsmarktstudie 2015: CFOs beklagen fehlende Finanzmittel: Aktuelle Regulierungen und die sich verändernde Rolle des CFOs im Unternehmen stellen Finanzabteilungen vor immer neue Herausforderungen. Für 43 % der deutschen Finanzverantwortlichen sind weitere Effizienzsteigerungen und das erwartete Wachstum derzeit die größten Belastungen. Gleichzeitig fehlt es fast einem Drittel der Finanzchefs (29 %) an geeigneten Mitarbeitern, um die Unternehmensziele zu erreichen. Dies sind Ergebnisse aus der aktuellen Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, für die 200 CFOs in Deutschland befragt wurden.

Neben der Effizienzsteigerung bewerten 39 % der CFOs die Bewältigung der Arbeitsbelastung als größte Herausforderung für ihr Finanz- und Rechnungswesen. Außerdem ist für etwa ein Drittel der Finanzchefs das Recruiting von passenden Fachkräften (34 %) sowie die Mitarbeiterbindung von Finanzprofis (32 %) die größte Belastung.

Robert Half hat CFOs gefragt: Was ist generell die größte Belastung für Ihr Finanz- und Rechnungswesen?

Gesamt

Effizienzsteigerung und Wachstum

43 %

Bewältigung der Arbeitsbelastung

39 %

Recruiting qualifizierter Fachkräfte

34 %

Mitarbeiterbindung von Finanzprofis

32 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2015, Befragte: 200 CFOs in Deutschland; Mehrfachnennungen möglich

„Viele CFOs stehen unter Druck, qualifizierte Fachkräfte für ihre Finanzabteilungen einzustellen oder zu halten“, erläutert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Nur mit den passenden Mitarbeitern lassen sich eine hohe Arbeitsbelastung und Effizienzsteigerungen der Finanzabteilungen stemmen, um die Unternehmensziele zu erreichen. Für Unternehmen ist das Recruiting eine große Herausforderung und sie sollten die unterschiedlichsten Quellen nutzen. Neben der Schaltung von Stellenanzeigen in verschiedenen Kanälen, sollten Finanzchefs auch aktiv im eigenen Netzwerk oder auf dem passiven Bewerbermarkt suchen. Nur so können sie freie Arbeitsplätze schnell besetzen.“

Ressourcenknappheit erschwert Zielerreichung der CFOs

Die Belastungen im Finanz- und Rechnungswesen sind neben neuen gesetzlichen Regulierungen auch darauf zurückzuführen, dass Finanzabteilungen sich zunehmend als Business Partner für andere Unternehmensbereiche etablieren. Der CFO wird insbesondere bei strategischen Fragen der Unternehmenslenkung immer wichtiger. Allerdings beklagt jeder dritte Finanzvorstand (35 %) fehlende finanzielle Mittel zur eigenen Zielerreichung. Für 33 % der Finanzchefs mangelt es an den technischen Ressourcen. 29 % der deutschen CFOs glauben, dass sie nicht genügend Personal haben, um ihre Ziele zu erfüllen.

Wird die Arbeitsbelastung angesichts der steigenden Bedeutung der Finanzabteilung größer, ist Unterstützung gefragt“, so Sven Hennige. „Wenn die personellen Ressourcen nicht ausreichend vorhanden sind, sollten CFOs prüfen, ob zur Überbrückung Fachkräfte auf Zeit oder Interimbasis unterstützen können. Um die Ziele zu erreichen, sollten CFOs Aufgaben an geeignete Mitarbeiter delegieren, die durch eigenverantwortliches Projektmanagement zur Stärkung der Finanzabteilung beitragen können.

Über die Arbeitsmarktstudie:
Die von Robert Half entwickelte halbjährliche Arbeitsmarktstudie wurde im Mai/Juni 2015 von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut durchgeführt. Die Studie basiert auf Interviews aus einem Panel von 200 befragten Chief Financial Officers (CFOs) und Finanzverantwortlichen in Deutschland. Sie gibt Einblicke in aktuelle Beschäftigungs- und Arbeitsmarktentwicklungen.

Versicherer und Kapitalverwaltungsgesellschaften setzen auf engere Zusammenarbeit für innovative Fondsprodukte

München, 15. Oktober 2015 – Im Rahmen der 9. Handelsblatt Jahrestagung Assekuranz im September 2015 hatte Pioneer Investments rund 120 Entscheider aus der Versicherungsbranche zu ihren Erwartungen für die Branche in den kommenden Jahren befragt. Die Mehrheit der Teilnehmer (68 Prozent) erwartet, dass sich das Niedrigzins-Umfeld verfestigt. Hohe Volatilität an den Aktien- und Bondmärkten sehen 14 Prozent der Befragten als große Herausforderung. Weitere Themen sind: Digitalisierung (10 Prozent) und sich verstärkende Regulierungstendenzen im gesamten Finanzsektor (8 Prozent), die laut der Teilnehmer die Lebensversicherer in den nächsten Jahren vor Herausforderungen stellen.

„Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Versicherungsbranche haben den Dialog mit den Versicherern in den vergangenen Monaten nochmals verstärkt“, so Nils Hemmer, Head of Wholesale and Third Party Distribution bei Pioneer Investments. „Innovative Fondsprodukte, die den geänderten Bedingungen bei der Kapitalanlage Rechnung tragen und in enger Zusammenarbeit mit den Versicherern entwickelt werden, stehen dabei im Fokus.“

Rund drei Viertel der Befragten sehen eine engere Zusammenarbeit bei der Konzeption von Versicherungsprodukten durch die Einbeziehung von Fondsgesellschaften sowie die Zulieferung von innovativen Fondsprodukten als entscheidend. In gleichem Maße bewerten sie es als extrem wichtig, dass die Komplexität der modernen Produkte Berater und Kunden nicht überfordert. 

Im Neugeschäft werden auch in den nächsten Jahren Garantien noch eine große Rolle spielen. 63 Prozent der Befragten sehen hier die Endfälligkeit der Garantie, mit der Chance auf höhere Überschussbeteiligung als Thema. Flexible Garantien (28 Prozent) und alternative „weiche Garantien“ (9 Prozent), bei denen der Kapitalerhalt angestrebt wird, sind die beiden anderen Themenblöcke. Eine jährliche Garantieverzinsung spielt für die Berater keine Rolle mehr in Neugeschäft. 

Trotz der wachsenden Bedeutung von digitalen Angeboten sieht die große Mehrheit (95 Prozent) die Beratungsqualität im persönlichen Gespräch als den entscheidenden Erfolgsfaktor bei der Gewinnung von Kundenvertrauen. Eine reibungslose, digitale Abwicklung und Kommunikation muss laut rund der Hälfte der Befragten gewährleistet sein, um den Vertrieb von Versicherungsprodukten zielgerecht zu unterstützen. Ein weiteres Viertel der Teilnehmer sieht den Schlüssel in der Einfachheit der Produkte und hoher Transparenz. Mit jeweils 14 Prozent bewerten die Befragten die Themen digitale Informationsmöglichkeit sowie günstigere Prämien im Vergleich zum personalen Vertrieb im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung als besonders wichtig.

AXA Investment Managers ernennt neuen Global Head of Marketing

Hazel Pitchers ist neuer Global Head of Marketing bei AXA Investment Managers (AXA IM). Aus ihrem Londoner Büro steuert Pitchers künftig die globale Marketingstrategie von AXA IM. Damit will das Unternehmen seine Ziele in 21 Märkten weltweit einschließlich Europa, dem Nahen Osten, Asien und Nord- und Südamerika noch effektiver erreichen.

Pitchers verfügt über 15 Jahre Marketingerfahrung in der Vermögensverwaltung. Sie wechselt von BlackRock Investment Management, wo sie zuletzt seit 2013 als Managing Director sowie Head of EMEA Retail Marketing und zuvor seit 2006 im institutionellen Marketing tätig war. Davor arbeitete sie in unterschiedlichen Positionen im Marketing von Fischer Francis Trees & Watts (Tochtergesellschaft von BNP Paribas Investment Partners) und Gartmore Group. 

Die neu geschaffene Funktion soll das Bewusstsein und die aktive Entscheidung für die Marke AXA IM fördern und AXA IM noch stärker als feste Größe im Retailmarkt sowie als kompetenten Partner bestehender institutioneller Kunden positionieren. Daneben wird sich Pitchers auch verstärkt auf die Entwicklung der digitalen Strategie von AXA IM konzentrieren. Der neue Global Head of Marketing erhält einen Sitz im Zentralvorstand (Executive Committee) von AXA IM und berichtet an Christophe Coquema, Global Head of Client Group.

Christophe Coquema, Global Head of Client Group bei AXA IM, dazu: „Wir freuen uns sehr, Frau Pitchers mit Einführung unseres Rebrandings im Team begrüßen zu können. Ihre immense Erfahrung im Marketing wird uns auf unseren nächsten Schritten in Richtung einer komplett integrierten globalen Marketingstrategie wertvolle Dienste erweisen. Die Steigerung des Anlagevolumens im Drittvertriebsgeschäft ist weiterhin Fokus unserer Vertriebsstrategie. Dafür ist die Entwicklung eines weltweit einheitlichen Markenauftritts mit starker Markenpräsenz essenziell.“

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung zu einem kritischen Zeitpunkt in der Entwicklung der globalen Marke AXA IM“, sagt Pitchers. „Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck daran, seinen Kundenstamm im Drittvertrieb auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt AXA IM einen globalen Marketingansatz, der effektiv auf die jeweiligen Märkte heruntergebrochen werden kann. Ganz entscheidend wird dabei sein, dass wir die kulturellen Synergien und Unterschiede zwischen den einzelnen Märkten berücksichtigen und auch der Geschwindigkeit Rechnung tragen, mit der die Technologie den privaten und geschäftlichen Alltag der Menschen bestimmt.“

The Transatlantic Alliance: A new conference aims to truly connect the US, Asia and Europe to tackle today's biggest tech issues.

www.transatlantic-alliance.com

On 24 November 2015 at Berlin Betahaus, the inaugural Transatlantic Alliance will connect experts and practioners from the different regions to discuss the latest developments in tech and investment.

It will be a small, curated event with panels, keynotes and workshops designed to offer clear and actionable advice on working in and across markets.

Key speakers include:

  • Wolfgang Thust – Germany's biggest marketer, responsbile for 30,000 staff. His workshop on storytelling for sales will be a must attend sessions.
  • Germany's leading female entrepreneurs, led by Lisa Lang from Berlin Geekets, will tackle gender issues head on.
  • Thorston Linder of RWB AG will contribute to our Private Equity Panel and will be available to discuss the challenges of raising a fund.
  • Jaroslav Trogan of Credo Ventures will also be on hand to offer his insights.
  • …and when it comes to building international companies and tech hubs, we've got Christian Leeb from 42 Angelitos.

Transatlantic Alliance co-founder Christian Boas says: "Our mission is to provide insights into international finance, technology and entrepreneurship from US, Western and Eastern European, and Asian perspectives.

Europäischer ETF-Markt weiter auf Rekord-Kurs bei Zuflüssen

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Juni 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 413 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,7 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends. Den vollständigen Bericht finden Sie links.

Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen Asset & Wealth Management: „Im September haben Investoren trotz rückläufiger Marktperformance stark in europäische Aktien investiert. Seit Jahresanfang sind bereits 20 Milliarden Euro in ETFs auf europäische Aktienindizes geflossen. Der zweite Trend: ETFs auf Investment-Grade-Bonds sind weiterhin deutlich beliebter als Hochzins-ETFs. Während es im High-Yield-Segment den zweiten Monat in Folge Rückflüsse gab, verzeichnen Investment-Grade-ETFs neue Anlagen von mehr als einer Milliarde Euro im September. Insgesamt ist der europäische ETF-Markt mit Zuflüssen von 54,4 Milliarden Euro in 2015 per Ende September deutlich auf Rekordkurs."

Weltweite ETP-Branche verzeichnet trotz volatiler Märkte im September hohe Nettomittelzuflüsse; ETFs auf europäische Aktienindizes werden weiter stark nachgefragt; Renten-ETFs mit leichten Zuflüssen; dagegen ziehen Anleger aus Japan, den Schwellenländern und Rohstoff-ETPs per Saldo im September Gelder ab.

European Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.09.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Trotz eines volatilen Marktumfeldes verzeichnete die globale ETP-Industrie im vergangenen Monat hohe Zuflüsse. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von knapp 21,2 Milliarden US-Dollar im August, waren es im September 34,4 Milliarden US-Dollar. Aktuell verwaltet die Branche 2,7 Billionen US-Dollar. (S. 1, 24)
  • Einen weiteren starken Monat hatte der amerikanische ETP-Markt. Nach 1,5 Milliarden US-Dollar im August, stiegen die Nettomittelzuflüsse im September auf fast 20 Milliarden US-Dollar. Mit 10,9 Milliarden US-Dollar floss etwas mehr als die Hälfte davon in Aktien-ETFs. Deutliche Zuflüsse gab es erneut in ETFs auf europäische Aktienindizes, in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar. Damit summieren sich die Zuflüsse dort auf über 30,1 Milliarden US-Dollar seit Jahresbeginn. Den am US-Markt notierten Renten-ETFs flossen im September 9,6 Milliarden US-Dollar zu. Dagegen zogen Investoren aus Rohstoff-ETPs 0,4 Milliarden US-Dollar ab. Insgesamt summieren sich die Zuflüsse in US-ETPs damit seit Jahresbeginn auf 144 Milliarden US-Dollar. (S. 3, 24)
  • Ebenfalls einen starken Monat hatte mit Nettomittelzuflüssen in Höhe von 12,3 Milliarden US-Dollar der asiatische ETP-Markt. Dort flossen per Saldo 7,5 Milliarden US-Dollar in Aktien-ETFs und knapp fünf Milliarden US-Dollar in Anleihe-ETFs. (S. 24)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  
Aktien:

  • Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 9,7 Milliarden Euro im August, gingen die Zuflüsse im europäischen ETF-Markt im September per Saldo auf 1,9 Milliarden Euro zurück. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie aktuell 413 Milliarden Euro. (S. 14, 24)
  • Der größte Teil der ETF-Nettomittelzuflüsse entfiel mit 1,5 Milliarden Euro auf den Aktienmarkt. Im Vormonat betrugen die Zuflüsse allerdings noch 7,4 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt lag erneut bei ETFs auf die entwickelten Märkte, denen per Saldo 1,3 Milliarden Euro zuflossen. Favorit war dabei einmal mehr der europäische Aktienmarkt, wobei ETFs auf breite europäische Aktienindizes 1,6 Milliarden Euro im September zuflossen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Zuflüsse in diesem Segment damit auf 20 Milliarden Euro. (S. 1, 24, 26)
  • Dagegen zogen Anleger aus ETFs auf die Emerging Markets per Saldo über 0,2 Milliarden Euro ab. Ebenfalls auf der Verliererseite standen ETFs auf den japanischen Aktienmarkt, aus denen die Investoren im September 0,7 Milliarden Euro abzogen. (S. 1, 3, 24)
  • Auf Sektorenebene gab es deutliche Unterschiede im September. Während Anleger aus konsumnahen Bereichen oder Healthcare Gelder abzogen, waren ETFs auf die Finanz- und die Energiebranche gesucht. Beiden flossen per Saldo rund 0,2 Milliarden Euro zu. (S. 3, 25)
  • Nettomittelzuflüsse in Höhe von fast 0,4 Milliarden Euro erhielten auch ETFs, die eine quantitative Strategie verfolgen. Value-ETFs erhielten Zuflüsse in Höhe von 0,14 Milliarden Euro. (S. 25)

Renten

  • Bei Anleihe-ETFs setzte sich der positive Trend der vergangenen Monate fort. Nach Nettozuflüssen in Höhe von 2,4 Milliarden Euro im August, flossen diesen Produkten im September 0,7 Milliarden Euro zu. (S. 1, 24)
  • Innerhalb des Anleihe-Segments entfielen die größten Zuflüsse auf ETFs mit Schwerpunkt Investment-Grade-Anleihen. Diesen flossen im September 1,1 Milliarden Euro zu, während hochverzinste Titel den zweiten Monat in Folge Abflüsse in Höhe von 0,4 Milliarden Euro hinnehmen mussten. Seit Anfang 2015 zeigt sich damit eine klare Präferenz der ETF-Anleger für Investment Grade gegenüber High Yield. Während Investment-Grade-Titeln in 2015 bislang 17,5 Milliarden Euro zuflossen, waren es bei Hochzins-Papieren nur 3,3 Milliarden Euro. (S. 1, 3)

Rohstoffe

  • Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von knapp 0,4 Milliarden Euro im August, kam es im September bei Rohstoff-ETPs zu Abflüssen in Höhe von 0,25 Milliarden Euro. (Seite 1, 24)
  • Die höchsten Abflüsse verzeichneten Gold-Produkte, wo Investoren per Saldo insgesamt 0,2 Milliarden Euro abzogen. (Seite 1, 28)

Beliebteste Indizes

  • Zu den beliebtesten Aktienindizes der Anleger zählten im September Indizes auf den breiten europäischen Markt, wie der EuroStoxx 50 und der STOXX 600. Dazu waren ETFs auf den Dax, den US-Energiesektor, den S&P 500 sowie den MSCI World gesucht. (S. 29)
  • Im Rentenbereich standen ETFs auf Staatsanleihen und hier insbesondere solche mit kürzeren Restlaufzeiten im Fokus der Investoren. Außerdem zählte der db x-trackers II EONIA TR Index UCITS ETF zu den beliebtesten ETFs des vergangenen Monats. (S. 29) 

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheawm.com

Deutsche Asset & Wealth Management
Mit 1,14 Bio. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. Juni 2015) ist Deutsche Asset & Wealth Management¹ einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset & Wealth Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen. Deutsche Asset & Wealth Management steht zudem für maßgeschneiderte Wealth Management-Lösungen und eine ganzheitliche Betreuung wohlhabender Privatanleger und Family Offices.

¹ Deutsche Asset & Wealth Management ist der Markenname für den Asset-Management- und Wealth-Management-Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutsche Asset & Wealth Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.
© Deutsche Bank AG. Stand: 14.Oktober 2015

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine reine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die vollständigen Angaben zum  Teilfonds einschließlich der Risiken sind dem Verkaufsprospekt in der geltenden Fassung zu entnehmen. Dieser  sowie die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen stellen die allein verbindlichen Verkaufsdokumente des Teilfonds dar. Anleger können diese Dokumente sowie Kopien der Satzung und die jeweiligen, zuletzt veröffentlichten Jahres- und Halbjahresberichte bei der Zahl- und Informationsstelle, (Deutsche Bank AG, Institutional Cash & Securities Services, Issuer Services, Post IPO Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main (Deutschland)) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.etf.deutscheawm.com herunterladen.

NN (L) Convertible Bond-Fonds mit Top-Morningstar- Rating ausgezeichnet

Der Vermögensverwalter NN Investment Partners (NNIP) gab heute die Auszeichnung seines NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds mit fünf Morningstar-Sternen bekannt, dem höchsten Rating, das das Finanzinformations- und Analyseunternehmen vergibt. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre.

Der Fonds, in dem mittlerweile ein Vermögen von über 275 Millionen USD verwaltet wird, hat über alle Zeiträume Überschussrenditen erzielt, wie beispielsweise eine Rendite von 10,83 Prozent über drei Jahre und 4,36 Prozent über einen Zeitraum von einem Jahr. Der aktiv verwaltete Fonds investiert nur in Erwartung steigender Kurse (Long-Only-Strategie) in sorgfältig geprüfte Wandelanleihen.

Die Strategie ist stark fokussiert. Die Fondsmanager suchen Themen aus, die ihrer Ansicht nach unabhängig von der Marktlage entscheidend zur Outperformance bestimmter Titel beitragen werden. Entsprechend konzentrieren sie sich auf die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientierten Ansatz der Fall ist, da die Renditetreiber von Sektoren häufig stark fragmentiert sind.

Tarek SaberLead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, erklärte dazu:

„Investoren erkennen zunehmend die Vorteile, die die Beimischung von Wandelanleihen, oder auch Convertible Bonds (CBs), ins Portfolio mit sich bringt. CBs eignen sich gut, um das Renditepotenzial von Aktien nachzubilden. Langfristig sind vergleichbare Renditen zu erwarten, bei gleichzeitig sehr viel geringerer Volatilität. Zugleich sind sie leistungsfähige Diversifikationsinstrumente in einem Anleiheportfolio, mit negativer Korrelation gegenüber Staatsanleihen und sehr geringer Korrelation gegenüber Investment-Grade-Titeln. In der Regel weisen sie eine 90%ige Korrelation zu Aktien und eine 60%ige gegenüber High Yield auf.“ 

Wandelanleihen sind Unternehmensanleihen, die während ihrer Laufzeit in eine bestimmte Anzahl von Stammaktien des Emittenten umgetauscht werden können. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kombination aus fest-verzinslichem Wert und Aktienoption in ein und demselben Unternehmen. Dabei begrenzt die Anleihekomponente das Abwärtsrisiko, während die Option Kurssteigerungspotenzial bietet.

*Zahlenangaben  per 8. Oktober 2015

ETF Securities und ISE ETF Ventures bringen den ersten europäischen ETF auf die Cyber Security Industrie

London, den 12. Oktober 2015: ETF Securities, einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), hat sich mit dem Indexanbieter ISE ETF Ventures zusammengeschlossen, um den ersten europäischen ETF auf die weltweite Cyber Security Industrie aufzulegen. Der ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF wurde heute auf Xetra gelistet. Das Produkt ist zudem an der Londoner Börse notiert.

Der erste ETF in Europa auf die Cyber Security Industrie bietet Anlegern einen einfachen, liquiden und kosteneffizienten Zugang zu dieser spannenden und rasant wachsenden Industrie. Laut Prognosen wird der Markt bis zum Jahr 2020 um jährlich 9,8 Prozent auf 170 Milliarden US-Dollar anwachsen.1

„Wir freuen uns sehr, zusammen mit ISE ETF Ventures diesen innovativen ETF, der Zugang zu einem spannenden Wachstumssektor bietet, auf den Markt zu bringen. Dabei wollen wir auf dem Erfolg des Index von ISE ETF Ventures in den USA aufbauen. Mit dieser Investmentlösung erhalten nun auch europäische Investoren Zugang zu einem globalen Portfolio von jungen und etablierten Unternehmen aus der Cyber Securitiy Industrie“, sagt Howie Li, Co-Head der ETF-Plattform CANVAS bei ETF Securities, und ergänzt: „Die Dynamik von disruptiven Technologien nimmt unverändert zu. ETF Securities wird sich daher weiter darauf fokussieren, Anlegern Wachstumschancen, die durch technologische Fortschritte und Trends in einzelnen Industrien entstehen, mit neuen und innovativen Produkten zugänglich zu machen.“

„Da die Cyper-Kriminalität weiter zunimmt, werden Lösungen zur Verbesserung der Cyber Security für Regierungen und Unternehmen zu einem immer wichtigeren Investment. Im Jahr 2014 gab es weltweit 42,8 Millionen Angriffe über das Internet. Diese haben Schätzungen zufolge Kosten von 400 Milliarden US-Dollar verursacht. Wir erwarten daher, dass Internetkriminalität zunehmend Schlagzeilen machen und Cyber Security damit zu einem relevanten Kostenpunkt für Unternehmen wird. Mit der Entwicklung des ISE Cyber Security UCITS Index setzen wir auf Wachstum und Expansion im Index- und ETF-Bereich“, sagt Kris Monaco, Head of ISE ETF Ventures, und ergänzt: „Der ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF bietet Investoren in Europa erstmals Zugang zu Unternehmen, die Sicherheitstechnologien für genau diesen Bedarf anbieten. Wir freuen uns sehr, mit ETF Securities zusammenzuarbeiten, um europäischen Anlegern ein Investment in diesen bedeutenden und dynamischen Sektor zu ermöglichen.“


Das Wachstum von Cyber Security – den unsichtbaren Gegner bekämpfen

In der Cyber Security Industrie finden Investoren überzeugende weltweite Wachstumsaussichten. Seit 2009 ist die Anzahl der kriminellen Attacken im Internet jedes Jahr um durchschnittlich 66 Prozent gestiegen.2 Mit der wachsenden Bedrohung wird die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Unternehmen aus der Cyber Security Industrie voraussichtlich weiter ansteigen. Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungen wollen sich vor Angriffen schützen.

Das Technologieanalysehaus Gartner prognostiziert, dass bis zum Jahr 2018 mehr als jede zweite Organisation Sicherheitslösungen von Unternehmen in Anspruch nehmen wird, die sich auf Datenschutz oder das Management von Sicherheitsrisiken und -infrastruktur spezialisieren.3 Wenn die Kosten von Cyber-Kriminalität, wie prognostiziert, auf 400 Milliarden US-Dollar ansteigen werden, wächst offensichtlich auch der Bedarf an weiteren Präventivmaßnahmen gegen dieses Risiko.

Um den vollständigen wirtschaftlichen Wert der Cyber Security Industrie abzubilden, bietet der ISE Cyber Security GO UCITS ETF Anlegern einen globalen, breit diversifizierten Korb an Unternehmen aus der Cyber Security Industrie. Das Portfolio wird über eine regelbasierte und UCITS-konforme Indexmethodologie professionell zusammengestellt. Die Einzeltitel sind breit über verschiedene Bereiche der Industrie sowie über Länder und Unternehmensgrößen diversifiziert. Sie bieten so einen gezielten Zugang zum Markt für Cyber Security.

Für mehr Informationen zum ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF klicken Sie bitte hier.

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1http://www.marketsandmarkets.com/Market-Reports/cyber-security-market-505.html
2http://www.pwc.com/gx/en/issues/cyber-security/information-security-survey.html
3http://www.gartner.com/newsroom/id/2828722


Produktinformation

Fonds Börse Währung ISIN Bloomberg TER
ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF Deutsche Börse EUR DE000A14ZT85 USPY GY 0,75%

 

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ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF LSE USD

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IE00BYPLS672 USPY LN

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ebase Fondsbarometer: Aktienfonds schaffen Trendwende

Aktienfonds auf der Kaufliste der Anlageberater – Hohe Nachfrage nach ETFs – Renten- und Immobilienfonds mehrheitlich verkauft – Insgesamt aber Rückgang der Handels-Transaktionen im September

Aschheim, 9. Oktober 2015. 

Im dritten Quartal 2015 war der Fondshandel von der Kursschwäche in China, der Unsicherheit über den Zinsentscheid der US-Notenbank und schließlich noch den Manipulationsskandal bei VW beeinflusst. „Die Vorgänge haben zu einer deutlichen Zurückhaltung der Berater bei Fonds-Transaktionen geführt“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Insgesamt zeigt das ebase Fondsbarometer, dass die Zahl der Transaktionen gegen Ende des Quartals deutlich zurückgegangen ist.“ Der Indexwert ist von 123,5 Punkten im August auf 79,2 im September gefallen, womit die Handelsaktivitäten der angeschlossenen Berater erstmals in diesem Jahr wieder unter dem Jahresdurchschnitt von 2014 als Referenzwert lagen. Interessant ist dabei: Es wurde zwar insgesamt weniger gehandelt, aber die Berater haben dennoch im vergangenen Quartal mehr Fondsanteile gekauft, als Anteile zurückgegeben wurden. „Das Nettomittelaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorquartal deutlich erhöht, die Nettozuflüsse in Fonds waren dabei im September sogar besonders stark“, betont Geyer.

Die Handelsaktivitäten bei ETFs liegen indes weiter auf hohem Niveau. Ihr Indexwert ist nach 136,4 Punkten im Juni auf 158,7 Punkte im Juli und auf 181,5 Punkte im August gestiegen. Im Krisenmonat September hingegen erfolgte ein Rückgang auf 124,8 Punkte, womit ETFs aber dennoch öfter gehandelt wurden als im Basisjahr 2014. „Im dritten Quartal 2015 waren insbesondere ETFs für weltweite Aktien sowie deutsche und europäische Aktien stark nachgefragt“, berichtet Geyer. Der Kaufquotient für Deutschland-ETFs lag in den Monaten Juli bis September bei 3,08, was bedeutet, dass die Anlageberater dreimal mehr ETFs auf deutsche Aktien gekauft als verkauft haben. Der Kaufquotient für Welt-ETFs lag im selben Zeitraum bei 1,64, derjenige für Europa-ETFs insgesamt bei 1,8.  

Unter den aktiv verwalteten Fonds standen Aktienprodukte trotz der genannten Rahmenbedingungen im Fokus der Berater. „Aktienfonds haben im vergangenen Quartal die Trendwende geschafft“, sagt Geyer. „Offensichtlich haben Berater und ihre Kunden die Volatilität im dritten Quartal 2015 zu Käufen bei Aktienfonds genutzt, erstmals seit Langem wurde wieder stärker gekauft als verkauft.“ Mit einem Kaufquotient von 1,06 waren die Mittelzuflüsse bei Aktienfonds um sechs Prozent höher als die Mittelabflüsse. Bei Betrachtung der Monatsergebnisse zeigt sich, dass Anlageberater im Juli – bei einem Kaufquotienten von 1,19 – verstärkt Aktienfonds geordert haben. Im August ging die Nachfrage zurück (Kaufquotient: 0,78), um im September wieder stark zuzulegen (Kaufquotient: 1,49). Auffällig war das überdurchschnittlich große Interesse der Anlageberater an Fonds für deutsche, europäische und weltweite Aktieninvestments.  „Das legt nahe, dass viele Berater die Börsenschwäche genutzt haben, um zu niedrigeren Aktienkursen neue Positionen aufzubauen“, konstatiert Rudolf Geyer. Insbesondere für Deutschland-Aktienfonds ist der Kaufquotient auf 1,4 gestiegen, nachdem er im zweiten Quartal noch bei 0,83 lag. „Die Nachfrage nach Fonds für deutsche Aktien lag somit um 40 Prozent über den Verkäufen“, erklärt Geyer. 

Unverändert begehrt waren Mischfonds, die im dritten Quartal einen Kaufquotienten von 1,36 aufwiesen, die also um 36 Prozent stärker gekauft als verkauft wurden. Im zweiten Quartal lag der Quotient noch bei 1,29. Tendenziell gesucht waren auch Geldmarktfonds mit einem Kaufquotienten von 1,20 nach 1,26 im zweiten Quartal. Demgegenüber standen Rentenfonds und Immobilienfonds erneut auf der Verkaufsliste. Ein Kaufquotient von 0,88 für Rentenfonds signalisiert, dass die Verkäufe die Käufe um 12 Prozent übertrafen. Noch schlechter ist die Relation bei Immobilienfonds ausgefallen. Mit einem Kaufquotienten von 0,42 wurden im dritten Quartal mehr als doppelt so viele Fondsanteile verkauft als neu erworben. Einen negativen Trend zeigten auch geldmarktnahe Fonds, die im zweiten Quartal noch stark gefragt waren (Kaufquotient: 1,77), im dritten Quartal aber mehrheitlich abgestoßen wurden (Kaufquotient: 0,64). 

Der tiefere Blick in die Handelsstatistik von ebase zeigt auch, dass das Interesse der Anlageberater an Schwellenländer-Investments im dritten Quartal stark nachgelassen hat. Der Kaufquotient für Emerging-Markets-Fonds lag nur noch bei 0,60, für Asien-Fonds ist er auf 0,47 abgesackt und China-Fonds wurden mit einem Quotienten von 0,42 ebenfalls deutlich stärker verkauft als gekauft. Auch das Interesse an Japan-Fonds ist spürbar zurückgegangen. Der Kaufquotient ist von 1,51 im zweiten Quartal auf inzwischen nur noch 0,78 gefallen.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsberater wider, die für die Kooperationspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Fondsberater im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2014 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die ebase GmbH ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet die ebase Kundenvermögen von rund 26 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen der ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Global Challenges Index der Börse Hannover: Gute Performance in unsicheren Zeiten

Hannover, 08. Oktober 2015 – Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover hat Anlegern trotz des zuletzt volatilen Umfelds langfristig eine gute Performance gebracht. Auf Jahressicht legte das Nachhaltigkeitsbarometer, das 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, um mehr als acht Prozent zu (Wertentwicklung vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015). Damit hat sich der GCX erneut deutlich besser entwickelt als der Deutsche Aktienindex (DAX), der im Vergleichszeitraum ein Plus von rund zwei Prozent verbuchte. 

Vor allem im ersten Quartal des Jahres 2015 verzeichnete der GCX eine deutlich positive Wertentwicklung: In diesem Zeitraum legte der Index um fast 15 Prozent zu. Die zahlreichen Unsicherheiten im zweiten und dritten Quartal 2015 – bedingt unter anderem durch Kurseinbrüche am chinesischen Aktienmarkt und bei Automobilaktien – schlugen sich auch in der Performance des GCX nieder. Im Vergleich zum DAX verzeichnete der GCX in diesen Zeiträumen allerdings geringere Verluste.

Die Top 5 im dritten Quartal: GCX-Aktien mit Plus von bis zu 23 Prozent

Den größten Wertzuwachs im dritten Quartal erzielten die Aktien des westfälischen Verkehrstechnologiekonzerns Vossloh (WKN: 766710) mit einem Plus von 23 Prozent. Wie im zweiten Quartal zählte zu den Top 5 nach Performance auch der deutsche Anbieter von Windenergieanlagen Nordex (WKN: A0D655, plus 13 Prozent). Darüber hinaus konnten der Hamburger Kupferproduzent Aurubis (WKN: 676650) und der spanische Gasnetzbetreiber Enagás (WKN: 662211) jeweils ein Plus von 7 Prozent verzeichnen. Der dänische Medizinprodukt-Hersteller Coloplast steigerte ebenfalls seinen Wert und schaffte es in die Top 5 (WKN: A1KAGC, plus 6 Prozent). 

Aufgenommen werden in den GCX nur Unternehmen, die aktiv einen Beitrag zur Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen leisten. Dazu zählen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. Die Index-Zusammensetzung wird fortlaufend überprüft und halbjährlich angepasst. Wenn Aktien nicht mehr den strengen, von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research entwickelten Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Der Nachhaltigkeitsindex GCX wurde 2007 von der Börse Hannover initiiert und legte bis heute um rund 75 Prozent zu (Stand: 30.09.2015). Privatanleger können über den NORD/LB AM GCX-Indexfonds (WKN: A1T756) sowie den PRIMA Global Challenges Fonds (WKN: A0JMLV) in den GCX investieren. Beide Fonds werden an der Börse Hamburg und der Börse Hannover gehandelt.



Global Challenges Index und Global Challenges Corporates


Die Börse Hannover bietet Anlegern seit vielen Jahren Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Wertpapiere und unterstützt sie mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.gc-index.com. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX sowie Informationen zum Global Challenges Corporates (GCC), einem Basket mit Emittenten von Unternehmensanleihen, die den gleichen strengen Nachhaltigkeitsanforderungen genügen wie die Aktien im GCX.

Über die Börse Hannover

Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder fällt beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. 

Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Digitaler Auftritt von Immobilienunternehmen geht vielfach am Bedarf vorbei

Berlin, Frankfurt am Main, Köln, 06. Oktober 2015. Unternehmens-Websites gewinnen als Vertriebsunterstützung auch im B2B-Bereich an Bedeutung, die Internetauftritte vieler Immobilienunternehmen sind dafür aber nicht richtig ausgerichtet und gehen am Bedarf der Zielgruppen vorbei. Das ist eines der Kernergebnisse aus zwei aktuellen Untersuchungen von ergo Kommunikation, die am heutigen Dienstag im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

In einer Online-Umfrage hat ergo rund 270 Vertreter von Unternehmen der Immobilienbranche nach ihren Kommunikations- und Informationsgewohnheiten befragt. Für 59,5 % der Befragten sind die Internetauftritte von Unternehmen eine sehr wichtige oder wichtige Quelle, wenn es darum geht, beruflich relevante Informationen zu beschaffen. Damit liegen die Corporate Websites zwar hinter den Print- und Online-Fachmedien, die von 90,5 % beziehungsweise 86,1 % der Befragten als sehr wichtig oder wichtig angesehen werden. Aber sie sind der einzige Informationskanal, dessen Relevanz im Vergleich zur Umfrage des Vorjahres (50,6 %) zugenommen hat. 
Ein weiterer Faktor, der für die hohe Relevanz der eigenen Internetseite in der Vertriebskommunikation auch im B2B-Geschäft spricht: Mehr als ein Drittel der Befragten gibt in der ergo-Umfrage an, durch die Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google häufig oder sehr häufig auf potenzielle Geschäftspartner aufmerksam zu werden. „Aktueller und relevanter Content sind entscheidend, um mit der eigenen Website im Google-Ranking auf den vorderen Rängen zu landen“, sagt Matthias Freutel, Head of Real Estate Communications bei ergo Kommunikation. 

Allerdings bieten viele Unternehmen auf ihren Seiten nicht das, was die Zielgruppe sucht. Rund 45 % der Umfrageteilnehmer sagen, dass es auf den ihnen bekannten Unternehmens-Websites zu wenige Einschätzungen zu aktuellen Branchenentwicklungen gibt. Ein ebenso großer Anteil der Befragten wünscht sich mehr konkrete Projektbeispiele und Hintergrundberichte zum Unternehmen und seinen Märkten.
Diese Einschätzung der Zielgruppe deckt sich mit den Ergebnissen aus einer umfassenden Untersuchung des digitalen Auftritts der großen deutschen Immobilienunternehmen durch ergo. Die Experten für digitales Marketing der Kommunikationsberatung haben die Websites und Social-Media-Auftritte von 70 Immobilienunternehmen unter die Lupe genommen. „Bei etwa zwei Dritteln der Unternehmen besteht deutlicher Nachholbedarf im Hinblick auf die inhaltliche Gesamtstrategie ihres digitalen Auftritts“, so Claudia Brinkmann, Senior Consultant Digital Marketing bei ergo Kommunikation. 

Auch im Hinblick auf die Relevanz der Inhalte für die jeweiligen Kernzielgruppen ist bei vielen Unternehmen noch Luft nach oben. „Zudem wird bei vielen Auftritten kein klares Alleinstellungsmerkmal beziehungsweise eine Abgrenzung des Unternehmens zum Wettbewerb deutlich“, so Brinkmann weiter. „Allzu häufig finden sich an dieser Stelle nur austauschbare und wenig prägnante Aussagen wie ‚Wir sind innovativ‘ oder ‚Alles aus einer Hand‘.“ Dagegen hat die Branche beim Thema mobile Optimierung aufgeholt: Der Anteil der Websites, die auch für einen Zugriff über Tablet oder Smartphone optimiert sind, hat gegenüber der Untersuchung aus dem Vorjahr zugenommen, liegt aber immer noch bei lediglich knapp über der Hälfte. 

Im Hinblick auf Social Networks dominiert XING. Fast ein Drittel der befragten Immobilienprofis nutzt das vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitete Business-Netzwerk täglich, weitere gut 30 % besuchen die Plattform mehrmals pro Woche. Noch stärker ist der Messaging-Dienst Whats-App bei den Immobilienprofis präsent: Knapp 45 % nutzen diesen Dienst täglich. „Gerade für Unternehmen, die eine sehr fokussierte und kleine Zielgruppe ansprechen, kann es sinnvoll sein, diesen Kanal in ihrem Kommunikationsmix zu berücksichtigen“, sagt Freutel. 

Über ergo Kommunikation
ergo zählt zu den führenden inhabergeführten Kommunikationsagenturen in Deutschland. In Berlin, Frankfurt am Main, Köln und München arbeiten erfahrene Berater, Redakteure, Strategen, Content-Manager, Kreative, Bewegtbildexperten für nationale und internationale Unternehmen und öffentliche Institutionen in den drei Geschäftsfeldern Finanzkommunikation, Unternehmenskommunikation und Politische Kommunikation / Public Affairs.

Studie: Ökosystem Börse in Europa hängt von vitalem Small- und Mid-Caps-Segment ab

Paris/Frankfurt, den 6. Oktober 2015 – In einer Studie haben La Financière de l’Echiquier (LFDE) und das Forschungsinstitut MiddleNext erstmalig europaweit das Segment der kleinen und mittleren börsennotierten Unternehmen ("Small- & Mid-Caps") für den Zeitraum von 2000 bis 2014 analysiert. Im Detail wurden die Marktstruktur, Börsenentwicklung, wirtschaftliche Performance sowie die Struktur des Asset Managements im Nebenwertesegment untersucht. Die Analyse zieht für den Finanzplatz Europa in der heutigen Wirtschafts- und Finanzsphäre mehrere wichtige Lehren.

Hauptergebnisse der Studie:

  • Insgesamt 78% der börsennotierten europäischen Unternehmen gehören dem Small- & Mid-Caps-Segment an. Allerdings entfallen lediglich 3% der Börsentransaktionen auf die Werte dieses Segments: Dieses ist folglich gemessen an der Zahl von Unternehmen ein Massenmarkt, der jedoch gemessen an den Transaktionen lediglich einem Nischenmarkt entspricht.
  • Das Segment generiert eine doppelt so hohe annualisierte und risikobereinigte Performance wie das der Large-Caps.
  • Diese Börsenperformance ist einer deutlich stärkeren Wirtschaftsdynamik zu verdanken: 50% der heutigen Large Caps waren im Jahr 2000 noch Small- bzw. Mid-Caps.
  • Die dynamischen Small- & Mid-Caps sind folglich der Motor des europäischen Marktes. Sie stimulieren die Wirtschaft und die Vergütung des Sparkapitals. Gleichzeitig bestimmen sie auf längere Sicht die Anzahl an Large Caps.
  • Diese Dynamik ist heute bedroht: Seit 2007 ging die Anzahl der börsennotierten Micro- & Small-Caps um 20% zurück.
  • Diese rückläufige Entwicklung der Kleinwerte bedroht auf lange Sicht die Vitalität der europäischen Wirtschaft: Die Anzahl der Mid- & Large-Caps verringerte sich ihrerseits seit 2007 um 5%.

Didier Le Menestrel, Präsident von LFDE, erklärt: "So wie in der Modeindustrie das Prêt-à-porter nicht ohne die Haute-Couture existieren würde, können Large Caps, auf die eine übergroße Mehrheit der Börsenumsätze entfällt, nur existieren, weil ihnen die große Anzahl an kleinen und mittleren Unternehmen eine einzigartige Grundlage für ihre Entwicklung bieten. Es kommt also darauf an, die Vitalität des Small- & Mid-Caps-Segments zu fördern, damit der europäische Aktienmarkt für Anleger auch künftig dynamisch und attraktiv bleibt. Dies geht nur, indem die Regulierung an die Bedürfnisse der unteren Börsensegmente angepasst und mehr Anlagegelder direkt hierhin kanalisiert werden."

„Die Small- & Mid-Caps werden vielfach in ihrer Dynamik als ein Motor des europäischen Marktes unterschätzt. Jedoch sind hier viele hochwertige Unternehmen zu finden, die für langfristige Anleger attraktive Chancen bieten. Viele Small-Caps von heute sind die Large-Caps von morgen. Deswegen ist ein vitales Small- und Mid-Caps-Segment an den europäischen Börsen so wichtig – für die Unternehmen selbst, aber auch für die Anleger“, sagt Stéphanie Bobtcheff, Expertin für Small- und Mid-Caps und Managerin des Echiquier Agenor sowie des Echiquier Entrepreneur.

Die vollständige Studie (in Englisch) ist erhältlich unter: 
http://www.lfde.com/wp-content/uploads/2015/10/94657_B_PAN_EUROPE_GB.pdf

Über La Financière de l’Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8,7 Milliarden Euro. In Deutschland vertreibt die Gesellschaft aktuell fünf Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten. 2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter http://www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter http://www.lfde.com.

James Butterfill verstärkt ETF Securities als Head of Research & Investment Strategy

London, den 5. Oktober 2015: ETF Securities, einer der weltweit führenden Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), verstärkt sich mit James Butterfill, der Head of Research & Investment Strategy wird. Er sitzt in London und berichtet an Mark Weeks, den CEO von ETF Securities.

James Butterfill wird zukünftig für die strategische Ausrichtung des weltweiten Research-Teams verantwortlich sein. Dabei gewährleistet er, dass Kunden von ETF Securities stets aktuelle Informationen und Experteneinschätzungen zu makroökonomischen Entwicklungen und Trends in den einzelnen Anlageklassen erhalten. Investoren sollen so noch besser über ETPs, Rohstoffe, Währungen, festverzinsliche Anlagen und Aktienmärkte informiert sein. Mit James Butterfill als Head of Reseach & Investment Strategy verspricht sich ETF Securities, seine Position als einer der führenden und innovativsten Emittenten in der globalen ETP-Industrie weiter zu stärken.

„Wir freuen uns sehr, unser Team mit James Butterfill zu erweitern. ETF Securities befindet sich aktuell in einer spannenden Zeit. Denn wir werden unser Produktangebot weiter vergrößern und somit unsere Position als spezialisierter ETP-Anbieter für verschiedene Anlageklassen stärken“, sagt Mark Weeks, CEO von ETF Securities, und ergänzt: „Wir sind stolz darauf, unseren Kunden hochwertige Marktinformationen zu bieten, die sie bei ihren Investmentscheidungen unterstützen. James wird eine zentrale Rolle bei der gesamten strategischen Ausrichtung sowie der Ausweitung unseres Research-Angebots spielen.“

Vor seiner Zeit bei ETF Securities war James Butterfill bei der HSBC und zuletzt bei Coutts als Multi-Asset-Fondsmanager und globaler Aktienstratege tätig und betreute dort einen Dachfonds mit einem verwalteten Vermögen von 8,8 Milliarden Pfund. Zudem war er wesentlich an der Entwicklung des Investmentprozesses und der Investmentphilosophie des Unternehmens beteiligt. Mit seinen umfassenden Marktkommentaren und -analysen für verschiedene Anlageklassen hat er darüber hinaus zur Weiterentwicklung des Research-Angebots von Coutts beigetragen.

ETF Securities – Die intelligente Alternative
ETF Securities ist weltweit einer der innovativsten Emittenten von Exchange Traded Products (ETPs). Wir bieten einfach zugängliche und liquide Investmentlösungen, damit Investoren ihre Portfolios über traditionelle Anlageklassen und Strategien hinaus intelligent diversifizieren können.

Als Pioniere für spezialisierte Investments haben wir im Jahr 2003 den weltweit ersten Gold-ETC auf den Markt gebracht. Heute bieten wir Anlegern eine der umfassendsten Produktpaletten für spezialisierte ETPs. Diese decken Rohstoffe, Währungen sowie Aktienthemen ab und werden an den wichtigsten Börsen der Welt gehandelt. Wir verfügen außerdem über die umfangreichste Auswahl an short- und gehebelten ETPs in Europa.

Mit unserer Innovationskraft, unserem Fachwissen und durch Partnerschaften arbeiten wir weiter daran, die interessantesten Investmentchancen zu erschließen und diese für verschiedene Investorengruppen und Anlagevolumina zugänglich zu machen.

Oliver Kratz wird Geschäftsführer bei Pioneer Investments

München 01.10.2015 | Pioneer Investments freut sich bekannt zu geben, dass Oliver Kratz mit sofortiger Wirkung in die Geschäftsführung der Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH eintritt.

Oliver Kratz (49) verantwortet die Ressorts Finanzen, Controlling, Strategie, Risk Management, Legal / Contracts, Operations und IT. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre startete Kratz seine berufliche Karriere 1993 bei der REWE-Zentral AG in Köln. Im Jahr 2000 wechselte er in die Finanzbranche und arbeitete unter anderem für die Activest Investmentgesellschaft mbH sowie die HVB Wealth Management Holding GmbH. Im Zuge der Integration der Activest Investmentgesellschaft mbH in die Pioneer Investments-Gruppe übernahm er für die deutsche Gesellschaft der Gruppe die Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Controlling, Strategie und Risk Management. Gemeinsam mit Evi C. Vogl, Sprecherin der Geschäftsführung, erarbeitete er die aktuelle Unternehmensstrategie. Kratz war im Rahmen dieser Tätigkeit insbesondere auch für die erfolgreiche Neuausrichtung des Hauses in den vergangen Jahren mitverantwortlich.

Über Pioneer Investments in Deutschland
Pioneer Investments ist seit 1969 in Deutschland tätig und damit die älteste ausländische Fondsgesellschaft in Deutschland. Mit rund 150 Mitarbeitern am Standort in München bietet das Haus Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Das aktuell verwaltete Vermögen beträgt rund 21 Milliarden Euro (Stand 31. August 2015). Mit dem Pioneer Funds – European Equity Target Income und dem Pioneer Investments Multi Manager Best Select managt das Team in München zwei der Kernprodukte aus dem Produktportfolio der Gruppe.

Über Pioneer Investments global
Pioneer Investments ist eine international tätige Investmentgruppe mit einem verwalteten Fondsvermögen von rund 220 Milliarden Euro weltweit (Stand 31. August 2015) weltweit. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds sowie alternative Investmentprodukte und strukturierte Produkte an. Die über 2.000 Mitarbeiter arbeiten in 28 Ländern weltweit. Pioneer Investments gestaltet auf der Basis seiner mehr als 87 Jahre langen Erfahrung Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Pioneer Investments gehört zur europäischen Bankengruppe UniCredit.

BMO Real Estate Partners verstärkt Fondsmanagement Team in Paris

London/Paris, 1. Oktober 2015. BMO Real Estate Partners (vormals F&C REIT Asset Management) hat heute bekannt gegeben, dass Adrien Brion zum European Portfolio Manager & Associate Director für das Büro in Paris bestellt wurde. Er wird an Ian Kelley, Fund Director Europe & Head of France, berichten und an der Entwicklung der neuen europäischen Plattform des Unternehmens mitarbeiten.

Vor seinem Wechsel war der Franzose Adrian Brion Portfoliomanager bei CBRE Global Investors in Paris und London sowie Head of Assets des Pan European Core Fund (PEC Fund). Dabei verwaltete er Assets im Volumen von über 1 Milliarde Euro in sieben Ländern.

Brion kann mehr als zwölf Jahre Erfahrung im europäischen Immobilienmarkt vorweisen. Er begann seine Laufbahn 2004 als Bewerter bei Crédit Foncier de France in Paris bevor er 2007 zu TH Real Estate (vormals Henderson Global Investors) wechselte. Dort verantwortete er das Asset Management eines 1,5 Milliarden Euro Core Fonds der Deka Immobilien sowie das Management und den Verkauf eines 200 Millionen Euro Value-Add Bürofonds. 

„Ich freue mich gemeinsam mit Adrian Brion den strategisch wichtigen Standort Paris für BMO Real Estate Partners weiter ausbauen zu können“, kommentiert Ian Kelley, Fund Director Europe & Head of France. Das Büro in Paris wurde im Mai 2015 eröffnet, um die Geschäftsentwicklung von BMO Real Estate Partners in Frankreich und ganz Europa weiter voranzutreiben. Der Standort ergänzt die vorhandenen europäischen Niederlassungen und Teams in Großbritannien, Deutschland und Irland. Aktuell verwaltet BMO Real Estate Partners ein Immobilienvermögen im Volumen von 9,6 Milliarden Euro.

INDUSTRIA Wohnen: Assets under Management überschreiten Schwelle von einer Milliarde Euro

Frankfurt am Main, 1. Oktober 2015 –INDUSTRIA Wohnen Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 weiter gewachsen. Das im Auftrag institutioneller und privater Anleger betreute Immobilienvermögen (Assets under Management) ist zum Ende des dritten Quartals auf über eine Milliarde Euro gestiegen. Die Zahl der verwalteten Wohnungen erhöhte sich in den ersten drei Quartalen um 1.500 auf jetzt 14.000. In den ersten neun Monaten des Jahres realisierte INDUSTRIA Wohnen Immobilientransaktionen im Volumen von 250 Millionen Euro. 

„Die hohe Nachfrage seitens privater und institutioneller Anleger nach Investitionen in deutsche Wohnimmobilien hält unverändert an. Mit unserem Immobillien-Spezialfonds sowie dem Privatisierungsgeschäft und dem im Sommer an den Start gegangenen offenen Immobilien-Publikumsfonds bieten wir hierfür ein breites Produktspektrum an“, kommentiert Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA Wohnen die Zahlen. 

Das Eigenkapitalvolumen der von INDUSTRIA Wohnen verwalteten fünf Immobilien-Spezialfonds für institutionelle Investoren summierte sich zum 30. September 2015 auf rund 645 Millionen Euro, 95 Millionen Euro mehr als Ende 2014; die Portfolios dieser Fonds hatten zum Ende des dritten Quartals ein Zielvolumen von 1,25 Milliarden Euro, das zu 80 Prozent investiert ist. 

Der offene Immobilien-Publikumsfonds „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ ermöglicht es Privatanlegern, sich über einen bewährten Weg an einem diversifizierten Portfolio zu beteiligen. Der im August 2015 aufgelegte Fonds ist erfolgreich gestartet; die erste Platzierungsrunde im Volumen von 10 Millionen Euro war binnen weniger Wochen abgeschlossen. INDUSTRIA Wohnen geht beim Vertrieb der Anteile bewusst in Schritten vor und stellt so sicher, dass die dem Fonds zur Verfügung stehenden Mittel stets zeitnah investiert werden können.  

Nachdem die ersten Objekte für das Portfolio des Fonds angekauft wurden, ist für das Ende des Jahres eine zweite Platzierungsrunde („Cash Call“) geplant. „Hierfür liegen unserem exklusiven Vertriebspartner Degussa Bank bereits Vorreservierungen in signifikanter Höhe vor“, berichtet Niewöhner-Pape. 

Im Privatisierungsgeschäft hat INDUSTRIA Wohnen zwischen Januar und September des laufenden Jahres 352 Einzelwohnungen im Volumen von 37,7 Millionen Euro an private Kapitalanleger veräußert. 

„Der Zugang zu attraktiven Investitionsobjekten ist in der aktuellen Marktphase das wesentliche Erfolgskriterium“, so Niewöhner-Pape weiter. Dabei komme es insbesondere darauf an zu Preisen einzukaufen, die eine nachhaltige weitere Wertentwicklung ermöglichen und an einigen Stellen zu beobachtende Übertreibungen zu vermeiden. Zu den größten im bisherigen Jahresverlauf realisierten Ankäufen zählen die im Rahmen von so genannten Forward Deals erworbenen Projektentwicklung „Living Circle“ in Düsseldorf sowie „Main-Arkaden“ und „Palais an den Höfen“ in Frankfurt am Main. „Dank unserer starken Vernetzung im Markt und dem guten Zugang zu Projektentwicklern und verkaufsbereiten Bestandshaltern sind wir in der Lage, auch in diesem anspruchsvollem Umfeld Transaktionen zu realisieren“, sagt Niewöhner-Pape. Für die Monate bis Jahresende sind Ankäufe im Volumen von weiteren100 Millionen Euro geplant.

INDUSTRIA Wohnen ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA Wohnen rund 14.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus 60 Jahren Tätigkeit am Markt. IN-DUSTRIA WOHNEN betreut als Asset Manager private und institutionelle Investoren und ist inzwischen mit mehr als 1,1 Milliarden Euro im deutschen Wohnungsmarkt investiert.
INDUSTRIA Wohnen ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank und Teil des Warburg-Verbunds. 
www.industria-wohnen.de