Trotz Terroranschlägen solide Umsätze im Fondshandel

Trotz der Terroranschläge von Paris und zahlreicher internationaler Spannungen haben sich die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im November stabil entwickelt. Anleger handelten Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 71 Millionen Euro. Damit bewegen sich die Umsätze im November leicht unter dem Niveau des Vormonats.
Im von zahlreichen Unsicherheiten geprägten Umfeld agierten Anleger im November zunächst verhalten. Im letzten Monatsdrittel zogen die Umsätze an – einige Marktbeobachter sprechen, auch mit Verweis auf die positive Entwicklung beim Deutschen Aktienindex (DAX), bereits vom Beginn einer Jahresendrallye. Anteil daran haben zum Beispiel die weiter lockere Geldpolitik und ein stabiles Konsumklima.

Besonders starke Umsätze in Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im November war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds binnen Monatsfrist Anteile im Wert von 8,3 Millionen Euro. Offene Immobilienfonds wie dieser dominieren weiter das Orderbuch im Fondshandel der Börse Hamburg (vgl. Tabelle): Acht unter den Top 10 Fonds nach Umsatz gehören dieser Fondskategorie an. Hohe Umsätze gab es zum Beispiel erneut auch im SEB ImmoInvest (WKN: 980230) und im KanAm grundinvest (WKN: 679180).

Brasilien-Fonds gewinnen – Edelmetall- und Türkei-Titel auf Talfahrt

Zu den Top-Performern im November zählten vor allem Aktienfonds mit einem Anlageschwerpunkt in Brasilien. Hintergrund der positiven Entwicklung bei den Fondsanteilspreisen ist der Aufwärtstrend am Aktienmarkt im Land, der darauf zurückzuführen ist, dass die brasilianische Leitwährung Real zum Euro gestiegen ist. Beispielsweise legte der Aktienfonds UBS (Lux) Equity – Brazil (WKN: A0MMB2), der in ausgewählte brasilianische Unternehmen investiert, um rund 13 Prozent zu.

Zum Teil Abschläge von mehr als zehn Prozent mussten Edelmetall-Fonds hinnehmen, die im Vormonat noch zu den klaren Gewinnern gezählt hatten. Auch Türkei-Fonds gehörten mit zum Teil zweistelligen Verlusten zu den Verlierern im Monat November. Der anhaltende Konflikt in Syrien und die Spannungen zwischen der Türkei und Russland sorgten für große Bewegungen in diesen Titeln.


Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im November 2015 

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

8,3

2

SEB ImmoInvest

980230

3,7

3

KanAm grundinvest

679180

3,6

4

UniImmo: Deutschland

980550

3,0

5

hausInvest

980701

2,8

6

Deka Immobilien Europa

980956

2,4

7

UniImmo: Europa

980551

2,4

8

grundbesitz Europa

980700

2,2

9

Deka DAX ETF

ETFL01

2,1

10

DWS Top Dividende

984811

1,6

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 02.11.2015 bis zum 27.11.2015

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Drei Immobilien-Fonds der UBS Real Estate mit "Green-Star"-Ratings ausgezeichnet

Drei Immobilienfonds der UBS Real Estate GmbH, München, wurden von der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB)-Studie 2015 mit einer "Green-Star"-Bewertung, der höchsten Auszeichnung innerhalb der GRESB- Bewertungsskala, ausgezeichnet. Die Pressemeldung mit weiteren Informationen zu den Fonds finden Sie links.

Einen "Green Star" erhielten der UBS (D) Euroinvest Immobilien, der UBS (D) Core Opportunities Europe sowie der UBS (D) German Logistics Property Fund 2. Alle drei Immobilienfonds erzielten in allen sieben untersuchten Nachhaltigkeits-Kategorien Ergebnisse im obersten Drittel der Bewertungsskala sowie überdurchschnittliche Gesamtergebnisse im internationalen Vergleich. Bewertet wurden Nachhaltigkeits- Management, Veröffentlichungs- und Informationspolitik, umweltspezifische Chancen und Risiken, Kontrolle und Überwachung der Verbrauchswerte durch Umweltmanagementsysteme, Gebäudezertifizierung und Benchmarking sowie Einbeziehung und Dialog mit Stakeholdern.

Auch innerhalb ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe belegten die Immobilienfonds der UBS Real Estate GmbH vordere Plätze: Der UBS (D) Core Opportunities Europe errang den zweiten Platz von insgesamt 16 in seiner Vergleichsgruppe "Europa/Divers“. Der UBS (D) German Logistik Property Fund schnitt als zweiter von insgesamt 19 Fonds in seiner Vergleichsgruppe "Europa/ Logistik" ab. Der UBS (D) Euroinvest Immobilien belegte den zehnten Rang innerhalb von insgesamt 52 in der Vergleichsgruppe "Europa/Bürosektor" untersuchten Fonds.

Maßgeblich verantwortlich für diese Ergebnisse waren die jeweilige Höchstpunktzahl in den Bereichen Nachhaltigkeits-Management und Veröffentlichungs- und Informationspolitik.

Die GRESB-Studie bewertet die Nachhaltigkeitsperformance großer Immobilienportfolios in Nordamerika, Europa, Asien sowie Australien und Neuseeland nach strengen und unabhängigen Richtwerten. Ziel ist es, sowohl den Nutzen für Investoren sicherzustellen und zu erhöhen als auch nachhaltiges Management in der Immobilienwirtschaft zu etablieren. 2015 wurden weltweit 707 Real Estate-Unternehmen in 37 Ländern mit einem Immobiliengesamtwert von 2,3 Billionen US-Dollar untersucht und bewertet. 

Vontobel Asset Management als bester Fondsmanager für Euro-Unternehmensanleihen ausgezeichnet

Die europäische Ratingagentur FERI EuroRating Services AG und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben den Vontobel Fund - EUR Corporate Bond Mid Yield als besten Fonds in der Kategorie „EURO Corporate Investment Grade“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

Der Vontobel Fund – EUR Corporate Bond Mid Yield wurde bei der Verleihung der FERI EuroRating Management Awards am 24. November 2015 in der Kategorie EURO Corporate Investment Grade in Deutschland, Österreich und der Schweiz als bester Fonds ausgezeichnet. Vontobel Asset Management verwaltet in seiner Fixed Income Boutique knapp 20 Mrd. Euro und ist auf die Bereiche Unternehmensanleihen, Emerging Markets und flexible, globale Anleihenstrategien fokussiert.

„Unsere Anlageentscheidungen basieren auf unseren Überzeugungen. Wir verwalten das Portfolio flexibel und wählen attraktive Sektoren und Emittenten mit solider Kreditqualität. In den letzten Jahren hat sich die konsequente Umsetzung dieses Investmentansatzes für unsere Anleger ausgezahlt“, kommentiert Mondher Bettaieb. „Mit unserer Euro Corporate Bond Mid Yield Strategie“, ergänzt der Fondsmanager, „haben wir in einem Umfeld mit niedrigem Wachstum und Nullzinsen kontinuierlich attraktive Renditen generiert.“

Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertretenen Fonds und Fondsgesellschaften werden anhand ihres FERI Fondsratings und Performance-Daten der vergangenen zwölf Monate bewertet. Die jeweils fünf besten Fonds bzw. Fondsgesellschaften werden dann für die FERI EuroRating Awards nominiert. Nach einer qualitativen Bewertung werden in der Folge die jeweiligen Gewinner ermittelt.

Vontobel
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen beraten wir verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Vontobel waren per Ende Juni 2015 Kundenvermögen in Höhe von CHF 181 Milliarden anvertraut. Weltweit erbringen über 1.400 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com

COMGEST GEWINNT DREI FERI EURORATING AWARDS

Die französische Fondsboutique Comgest gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Feri Eurorating Award in der Asset Management-Kategorie Aktienfonds. Das Geschäftsmodell von Comgest basiert allein auf dem Management von Aktienfonds. Diese werden in allen Regionen weltweit mit dem gleichen, seit 30 Jahren unveränderten, Investmentstil nach dem Quality Growth-Ansatz verwaltet. Der Comgest Growth Greater Europe Opportunities gewinnt in der Fonds-Kategorie Aktien Europa. Der Comgest Growth Asia Pac Ex Japan ist in der Fonds-Kategorie Asien Pazifik (ohne Japan) siegreich. 

„Die erneute Auszeichnung als bester Asset Manager in der Kategorie Aktienfonds zeigt, dass unser Quality Growth-Ansatz in sämtlichen Regionen erfolgreich ist. Der Preis gilt daher dem gesamten Investment-Team bestehend aus 39 Fondsmanagern. Wir verfolgen konsequent den Quality Growth-Ansatz, um nachhaltig gute Performance zu erzielen. In diesem Handeln werden wir nun einmal mehr bestätigt“, erklärt Michael Montag, Leiter Sales Deutschland bei Comgest. 

Darüber hinaus würdigt Michael Montag die Arbeit von Franz Weis, der als Teamleiter Europa den siegreichen Comgest Growth Greater Europe Opportunities verantwortet, sowie von David Raper und Emil Wolter, den Managern des zweiten Siegerfonds Comgest Growth Asia Pac Ex Japan. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass mit dem Comgest Growth Greater Europe Opportunities und dem Comgest Growth Asia Pac Ex Japan zwei unserer Fonds in den jeweiligen Kategorien siegreich waren. Auch das beweist, dass unser Quality Growth-Ansatz über die Regionen hinaus Bestand hat. Ich gratuliere meinen Kollegen zu diesem Erfolg“, so Michael Montag. 

Die Gewinner der Feri Eurorating Awards wurden am 24. November 2015 in Bad Homburg ausgezeichnet.

Portfoliomanager David Latto verstärkt das Aktienteam von Unigestion

Die Schweizer Asset-Management-Boutique Unigestion SA ernennt David Latto zum Senior Vice President und Portfoliomanager für das Aktienteam.

David Latto wird in Genf tätig sein und berichtet an Jean-François Clément, den Investment Director des Aktienteams. Neben seinen Aufgaben als Portfoliomanager für die Aktienstrategien von Unigestion wird er Mitglied des Equity Investment & Research Committee.

Vor seinem Wechsel zu Unigestion war David Latto Experte für die Strukturierung von Aktienderivaten bei UBS. Davor war er bei Nomura International für die Strukturierung exotischer Aktienprodukte und bei der Europäischen Investitionsbank für strukturierte Anleihen-Emissionen zuständig sowie bei Credit Agricole CIB als Flow Trader und Händler von semi-exotischen Optionen tätig. Er begann seine Laufbahn 2006 in der Handelsabteilung für Aktienderivate von BNP Paribas in Tokio. Zusätzlich zu seinen Aufgaben bei Unigestion ist David Latto in einem Promotionsstudium der Wirtschaftswissenschaften der University of London eingeschrieben, das er 2017 abschließen wird. 

Alexei Jourovski, Managing Director und Head of Equities von Unigestion, dazu: „David Latto ist eine hervorragende Ergänzung unseres wachsenden Teams, da er umfassende Kenntnisse zu Aktienderivaten mitbringt, die unsere Expertise im Bereich dynamische Risikobudgetierungsverfahren für Aktien weiter stärken. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm.“

David Latto, Senior Vice President und Portfoliomanager, zu seiner Ernennung: „Unigestion will seine Kapazitäten im Aktienmanagement weiter ausbauen. Ich freue mich darauf, diesen Prozess zu begleiten und meine Erfahrungen bei Unigestion und seinem besonderen Risk-Management-Ansatz einzubringen.“

Feri zeichnet Fidelity als beste große Fondsgesellschaft aus

Feri EuroRating hat Fidelity International zum vierten Mal nach 2010, 2011 und 2013 als „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ in Deutschland ausgezeichnet. Fidelity bietet Aktien- und Anleihefonds sowie Multi-Asset-Lösungen für alle Kunden, vom Endanleger über den Berater bis hin zum institutionellen Investor. Mit 20 Nominierungen in neun Kategorien über alle Anlageklassen von Aktien über Anleihen bis Multi-Asset hinweg war Fidelity zudem eine der am häufigsten nominierten Fondsgesellschaften bei den diesjährigen Feri Awards.

„Es liegt mir persönlich am Herzen, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Dazu gehört es auch, ausgezeichnete Produkte zur Verfügung stellen zu können. Der Feri EuroRating Award 2016 als beste große Fondsgesellschaft zeichnet uns genau in diesem Punkt aus. Dass wir uns wiederholt in dieser Königskategorie durchgesetzt haben, bestätigt, dass unser researchorientierter Investmentansatz langfristig die besten Ergebnisse für Anleger liefert“, sagte Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, bei der Preisverleihung in Bad Homburg.

Die Philosophie der Gründerfamilie von Fidelity bildet bis heute die Basis des Investmentansatzes der Fondsgesellschaft: Ein echtes aktives Fondsmanagement mit hohem Active Share auf Grundlage fundierter Analysen im Aktien- und Rentenbereich. Fidelity greift dazu auf eines der größten Research Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit zurück.

Doppelt ausgezeichnete Schwellenländer-Kompetenz

Neben der Auszeichnung als „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ hat Fidelity auch den Feri Award als „Bester Asset Manager – Aktien Emerging Markets“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten. In der Kategorie Schwellenländer war Fidelity zudem auch auf Einzelfondsebene erfolgreich. Für den Fidelity Emerging Markets Fund (LU0048575426) hat die Fondsgesellschaft den Feri EuroRating Award in der Kategorie Aktien Emerging Markets gewonnen – ebenfalls in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Fonds wird seit 2009 von Nick Price gemanagt und nimmt seitdem kontinuierlich einen Platz im ersten Dezil seiner Vergleichsgruppe ein. Nick Price investiert in Unternehmen, die nachhaltige Renditen und Ertragswachstum erzielen, einem schwierigen Marktumfeld standhalten können und angemessen bewertet sind. Gute Corporate Governance und ein aktionärsfreundliches Management spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Einzeltitelauswahl. Der Investmentansatz von Nick Price weist einen hohen Active Share auf und lässt sich nur mit einem großen Investment-Team umsetzen. Das Emerging Markets Aktienteam von Fidelity besteht daher aus fünf Fondsmanagern, die von 47 Analysten unterstützt werden.

Feri ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für Anlageprodukte. Bewertungsgrundlage für die Auszeichnung „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ war die Managementqualität der Gesellschaften. Alle Fonds einer Gesellschaft wurden hinsichtlich Ratingpunktzahl, Performance und Volatilität bewertet. Die Gesamtnote setzt sich aus den Ergebnissen der Einzelfonds zusammen. Auf Fondsebene hat Feri jene Produkte ausgezeichnet, die durch Outperformance in ihrer Vergleichsgruppe bei einem ausgewogenen Verhältnis von Chance und Risiko sowie durch professionelles Fondsmanagement überzeugten. Feri bewertet nicht nur auf Basis einer quantitativen Analyse, sondern berücksichtigt auch qualitative Kriterien wie die Erfahrung der Fondsmanager und die Portfoliokonstruktion.

Future Convention 2015: Besucherrekord zum zehnten Future Award – Verleihung an 15 Projekte

Mehr als 950 Besucher haben sich heute anlässlich der Future Convention im Museum für Kommunikation in Frankfurt über  Ideen und Konzepte zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft informiert. 220 Studenten von 64 Hochschulen aus sechs europäischen Ländern präsentierten ihre 100 Teilnehmerprojekte am Future Award. In zehn vollbesetzten Foren wurde Zukunft „zum Anfassen“ vorgestellt und diskutiert.
 
Innovation, Inspiration, Diskussion. Drei Worte von Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt/Main, über die Future Convention, als deren Schirmherr er die Veranstaltung am Morgen feierlich eröffnete. Im Pressegespräch betonte er die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Bedeutung der Future Convention für die Stadt Frankfurt als digitale Metropole. Denn keine andere Initiative bringe Nachwuchstalente wie Wirtschaftsvertreter interdisziplinär und branchenübergreifend zusammen und ermögliche so die Vernetzung und den Austausch zur Entwicklung zukunftsträchtiger Geschäftsmodelle.
 
Der Future Award, Herzstück der Future Convention, wurde heute in 12 Kategorien vergeben. Zusätzlich wurden drei Projekte von Partnern der Future Convention mit je einem Sonderpreis ausgezeichnet. – Die Sieger:
 
Kategorie Society
„Ankommen – ein Informationssystem für Flüchtlinge“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Willkommen, Orientierungshilfe und Informationssystem für Neuankömmlinge in Deutschland. 
 
Kategorie Mobility
„Vela – Dein Semester im Ausland“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Die Web-App Vela hilft Studierenden bei der Auswahl der Uni und bei der Organisation ihres Auslandsaufenthalts – auch vor Ort.
 
Kategorie Economy
„emistime“, Hochschule für bildende Künste Braunschweig. – Ein Cloud basiertes Managementsystem für Unternehmen mit mobilen Außendienstmitarbeitern. 
 
Kategorie Education
„Something’s Different Today“, Hochschule Darmstadt. - Eine interaktive eBook-App, die Kindern die Welt der verschiedenen Kulturen in spannenden Reiseerzählungen nahebringt.
 
Kategorie Technology
„value added data“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Ein System, das sensibilisiert für das Thema „Datenerhebung“ und es ermöglicht, über seine Daten selbst zu bestimmen.
 
Kategorie Sustainability
„Falscher Hase/Bugs‘ Bunny“, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. – Ein Projekt zur nachhaltigen, ethisch vertretbarer Ernährung und der westeuropäischen Abneigung gegen Insekten als Eiweißlieferanten.
 
Kategorie Entertainment
“fifty cubes of taste”, European School of Design, Frankfurt/M. – Ein Spiele-Erlebnis, das den Gaumen schult für die Gewürze der Welt. 
 
Kategorie Culture
„Project Go!“, Hochschule Darmstadt. – Eine digitale, persönliche und dynamische Stadtchronik, an der alle Bürger teilhaben können. 
 
Kategorie Home
„LEVIE“ – Konzeption und Gestaltung eines smarten Weckers“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Ein intelligentes System, das den Schlaf überwacht und so die Schlafqualität verbessern hilft.
 
Kategorie Health
„nasys – Intelligente Einsatzunterstützung im Rettungsdienst“, Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg. – Interfacesystem zur lückenlosen Einsatzdokumentation durch das Rettungspersonal.
 
Kategorie Media
„Public Brewing“, Hochschule Düsseldorf. – Interaktive Medienfassade an einer Düsseldorfer Brauerei: Bierbrauen als über alle Sinne erfahrbares Erlebnis.
 
Kategorie Lifestyle
„Die Firma Foodprint“, Muthesius Kunsthochschule Kiel. – Eine Zeitreise in das Jahr 2075, in dem statt Realfleisch nur noch In-Vitro-Fleisch konsumiert wird. Ressourcenschonend, klimafreundlich, schadstofffrei.
 
Sonderpreis Sky Deutschland
„Disney’s Living Stories“, Miami Ad School Europe, Hamburg. – App, die Kindern den Spaß am Lesen näherbringen soll. Durch Selbstvertonen von Disney-Filmen nach den Originalskripten. 
 
Sonderpreis Cisco Systems
„Sip it! – Trink‘ Wasser, leb‘ besser“, Technische Universität Darmstadt. – Ein mobiler Dehydrationswarner für jedermann, der individuelle Trinkempfehlungen gibt.
 
Sonderpreis Barmenia Versicherungen
„PAN – Ein System für anfänglich demente Menschen“, Design Factory International, Hamburg. – Digitale Hilfe, die Betroffenen hilft, ihren Alltag unauffällig über ihr Smartphone zu organisieren.
 
„Im zehnten Jahr seines Bestehens haben sich rund 30 Prozent mehr Studenten am Future Award beteiligt als in 2014. Das zeigt seine besondere Relevanz für junge Talente und die Wirtschaft als einzigem Wettbewerb, der keine Business Cases verlangt, sondern auf Ideen, Visionen und Konzepte setzt, die den interdisziplinären Austausch und kreative Kooperation fördern. Deshalb haben wir in diesem Jahr das Future Network als Dach über die Future Convention und den Future Award ins Leben gerufen“, sagt Hans Joachim Wolff, Vorstand Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. „Im Rahmen des Future Networks schaffen wir als Initiator und Veranstalter in Zusammenarbeit mit unseren Partnern das ganze Jahr über spannende Möglichkeiten des Netzwerkens.“, so Wolff weiter.
 
Alle Details zur Future Convention 2015 und zum Future Award 2015: www.future.network.
 
Auswahl Pressefotos für Ihre Berichterstattung unter http://www.future-convention.com/presse/download - Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage kurzfristig weiteres Bildmaterial zur Verfügung, insbesondere von den Preisträgern des Future Awards.
 
 
Schirmherren: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat
Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt, LPR Hessen, Hessen Trade & Invest 
Partner: Sky Deutschland AG, EY (Ernst & Young) GmbH, Cisco Systems, Barmenia Versicherungen, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, Museum für Kommunikation Frankfurt, Devoteam, Initiative Intelligente Vernetzung, Deutsches Architekturmuseum

Institutionelle Investoren erhöhen Anteil Erneuerbarer Energien-Investments weiter

Eine aktuelle Studie1 von Aquila Capital zeigt, dass 61% der befragten institutionellen Investoren den Anteil an Erneuerbaren Energien in ihrem Gesamtportfolio erhöhen und weitere 30% diesen in den nächsten drei Jahren auf gleichem Niveau halten wollen. Lediglich 3% der Befragten erwarten, dass sie künftig einen geringeren Anteil ihres Portfolios ausmachen werden. „Die Umfrage belegt das Interesse institutioneller Investoren an Erneuerbaren Energien-Investments, die ihnen planbare Renditen und stabile Erträge auf Portfolio-Ebene bieten. Das entspricht unseren eigenen Erfahrungen. Der Aquila Renewables Fund III2 , den Aquila Capital im März 2015 aufgelegt hat, hatte zum Zeitpunkt des First Closings bereits Eigenkapital in Höhe von über 100 Mio. Euro eingeworben. Wir sehen weiterhin eine signifikante Nachfrage von institutionellen Investoren, sodass wir in Kürze das Second Closing des Fonds erwarten“, erläutert Roman Rosslenbroich, CEO der Aquila Gruppe.

Laut der Umfrage von Aquila Capital, einem der führenden europäischen Asset Manager für alternative Investments, geben mit 48% fast die Hälfte der Befragten Diversifikation als ein Hauptargument für Investments in Erneuerbare Energien an; gefolgt von langfristig stabilen Cashflows (44%) und angemessenen Renditen des Gesamtportfolios (43%). Ökologische Faktoren werden von 22% als entscheidendes Argument für ein Investment in diesem Bereich genannt. Mit 50% beurteilt exakt die Hälfte der Investoren die künftige Entwicklung von Erneuerbaren Energien-Investments positiv, 9% davon sehr positiv. Weitere 43% stehen der Entwicklung neutral gegenüber und nur 7% sehen sie negativ – ihr Anteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Die größten Vorbehalte institutioneller Investoren gegenüber Erneuerbaren Energien-Investments sind die geringe Skalierbarkeit sowie das große Investitionsvolumen, die jeweils von 38% der Befragten genannt wurden. Regulatorische Hürden wurden von 37% und die Erfahrung sowie der Track Record der Asset Manager von 36% der institutionellen Investoren als Gründe aufgeführt, die einem Investment entgegenstehen können.

Neue Technologien bei der Erdwärmegewinnung oder Biomasse werden laut Einschätzung der befragten Investoren in den nächsten drei Jahren für die größten Zuwächse in der Asset-Allokation sorgen: 59% der institutionellen Investoren erwarten in diesen aufstrebenden Subsektoren einen Anstieg, davon rechnen 9% mit einem deutlichen Zuwachs. Mit 54% geht über die Hälfte der europäischen Investoren davon aus, dass Wasserkraft künftig einen größeren Anteil ihrer Portfolio-Allokation ausmachen wird – gefolgt von 48%, die ihre Investments im Bereich Offshore-Windenergie erhöhen, und 49%, die verstärkt in Photovoltaik investieren wollen. Die Mehrheit (64%) der befragten institutionellen Investoren ist bereits in Erneuerbare Energien-Infrastruktur mit einer durchschnittlichen Allokation von 4% auf Ebene des Gesamtportfolios investiert. Die Ergebnisse der Umfrage lassen für den Sektor einen weiteren Anstieg erwarten, 11% der Befragten gehen sogar von einer „signifikanten“ Zunahme aus.

„Inzwischen betrachten institutionelle Investoren ihre Allokation in Erneuerbare Energien-Infrastruktur deutlich differenzierter. Die Anzahl derer, die ihr Portfolio bewusst über Subsektoren wie Wasserkraft diversifizieren, steigt stetig an. Die Korrelation mit anderen Erneuerbaren Energien wie Windenergie oder Photovoltaik ist gering und der langfristig stabile Cashflow weitgehend unabhängig von klassischen Anlagen wie Aktien oder Anleihen. Als einer der größten Finanzinvestoren am europäischen Photovoltaikmarkt und einem Track Record von etwa 2,4 Mrd. Euro in Erneuerbaren Energien können wir institutionellen Investoren Zugang zu hochklassigen Zielinvestments bieten“, so Rosslenbroich.


1 Umfrage unter 100 institutionellen Investoren in Europa im Auftrag von Aquila Capital, Oktober 2015
2 Name laut Verkaufsprospekt Aquila Capital Renewables Fund III S.A. SICAV-SIF

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investmentteam gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: Juni 2015)

Nullzinsumfeld und Regulierung schaffen neue Risiken

Die Kombination aus Nullzinsumfeld und verschärfter Regulierung schafft zusätzliche Risiken für Investoren und das Finanzsystem insgesamt. Auf diese Herausforderungen müssen Asset Manager mit neuen Anlagestrategien und neuen Risikomodellen reagieren. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Professor Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance & Management im Rahmen der diesjährigen Risikomanagementstudie von Union Investment.

Vor allem Banken und Versicherungen, die über Basel III und Solvency II in besonderem Maße mit neuen Vorschriften konfrontiert sind, stehen vor großen Herausforderungen. Die durchschnittliche Performance bei der Eigenanlage (Depot A) deutscher Banken ist insbesondere aufgrund sinkender Zinserträge von 5,2 Prozent im Jahr 2005 auf ca. 1,8 Prozent im Jahr 2014 gesunken. Die regulatorische Anforderung, mehr liquide und gegenwärtig besonders niedrig rentierliche Aktiva zu halten, verschärft das Risiko, die Ertragsziele zu verfehlen. „Die Vorgaben zur Eigenkapitalhinterlegung lassen den Banken wenig Spielraum, die strategische Asset Allocation in ihren Depot-A-Portfolios anzupassen“, erläutert Professor Hellmich.

Für Versicherungen ist durch das Zusammenwirken von Nullzins und Solvency II eine Situation entstanden, welche nur Unternehmen mit hohen Eigenkapitalquoten bewältigen können. Versicherungsunternehmen müssen über Anlagekompetenzen in Assetklassen mit höheren Renditen verfügen und sich auf mehr Risiko und eine geringere Liquidität einstellen. „Betreiben Lebensversicherungen die Wiederanlage unverändert, dann wird die durchschnittliche Rendite im gegenwärtigen Umfeld nur geringfügig über 2,1 Prozent liegen und damit das durchschnittliche Garantieniveau von ca. 3,3 Prozent deutlich unterschreiten“, so Hellmich weiter. Besondere Gefahren gehen zudem von einer Zinswende aus. Würden die Zinsen plötzlich um rund 200 Basispunkte steigen, könnte dies für manche der rund 60 größeren deutschen Lebensversicherungen zu einer bedrohlichen Schieflage führen.

Investoren blicken skeptisch in die Zukunft

Angesichts dieser Herausforderungen schätzen Investoren die Zukunftsaussichten skeptisch ein. So gaben die im Rahmen der Risikomanagementstudie befragten Banken an, dass fast 55 Prozent der deutschen Kreditinstitute ihre Anlageziele aufgrund regulatorischer Vorgaben in den nächsten drei Jahren nicht erreichen werden. Aufgrund des Niedrigzinsumfeld würden sogar 69 Prozent der Geldhäuser ihre Anlageziele verfehlen. Etwas weniger besorgt zeigten sich die befragten Versicherungsunternehmen: Eine Zielverfehlung aufgrund der Regulierung erwarten diese für 29 Prozent der Branche, eine Zielverfehlung aufgrund des Niedrigzinsumfeldes für 49 Prozent der deutschen Versicherungen.

Aufbruch zu neuen Ufern

Als Antwort auf das veränderte Umfeld müssen Investoren und Asset Manager das Investmentuniversum systematisch auf Anlagemöglichkeiten abklopfen, die rentierlich und regulierungskonform sind. „Mehr Flexibilität und mehr Risiko im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten sind das Gebot der Stunde“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden. Nach Ansicht von Schindler empfiehlt sich vor allem eine Internationalisierung der Kapitalanlage, um von globalen Zins- und Wachstumsunterschieden zu profitieren. Darüber hinaus sollten risikokontrollierte Aktienstrategien sowie Immobilieninvestments zum Einsatz kommen. Auch Verbriefungen seien eine geeignete Option, um das Portfolio breiter aufzustellen. „Gegenwärtig ist eine wesentliche Umstellung in den Portfolios vieler Anleger allerdings noch nicht zu erkennen“, warnt Schindler. Der überwiegende Teil der Anlagevolumina liege nach wie vor in Renten- und Geldmarktpapieren, während Aktien oder Immobilien meist Investitionsquoten von unter fünf Prozent aufwiesen.

Neue Risikomodelle erforderlich

Das aktuelle Investmentumfeld beeinflusst nicht nur die Risikosituation einzelner Investoren, sondern setzt auch das Finanzsystem zusätzlichen Risiken aus. So führen die massiven Interventionen der Zentralbanken zu hohen Korrelationen unterschiedlicher Assetklassen. Gleichzeitig reagieren große Investorengruppen aufgrund regulatorischer Vorgaben mit einem zunehmend gleichgerichteten Nachfrageverhalten, das sich auf die Vermögenspreise auswirkt und die Gefahr von Preisblasen erhöht. „Wir beobachten steigende Ansteckungsrisiken im Finanzsystem“, stellt Hellmich fest.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird auch eine neue Generation von Risikomodellen benötigt, da klassische Risiko- und Portfoliooptimierungsmodelle im Wesentlichen nur lineare Phänomene abbilden. „Die Schwächen der klassischen Modellwelt führen nicht zu einer Abkehr von quantitativen Methoden. Es geht darum, die mathematischen Verfahren im Risikomanagement weiterzuentwickeln, um komplexe Vorgänge als Ganzes beschreiben und simulieren zu können“, erklärt Schindler.

„Die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Risikomodelle sind gegeben“, ergänzt Prof. Hellmich. Die Möglichkeiten der Datenverarbeitung seien immens gewachsen. „Zudem liefern neue regulatorische Anforderungen, weiter steigende Reporting-Pflichten sowie die voranschreitenden Digitalisierung eine stark wachsende Datenmenge, mit der sich neuartige Risikomodelle kalibrieren lassen“, sagt Hellmich.

FvS Vermoegenspreisindex Q3 2015: Preisanstieg im Jahresvergleich, jedoch Preisrueckgang im dritten Quartal

Das Flossbach von Storch Research Institute veröffentlicht heute den aktuellen FvS Vermögenspreisindex Q3 2015 „Preisanstieg im Jahresvergleich, jedoch Preisrückgang im dritten Quartal“.
Die Kernaussagen sind:

Weiterhin hohe Vermögenspreisinflation trotz rückläufiger Preise im dritten Quartal
Vermögenspreise sind zum Ende des dritten Quartals 2015 um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Grund hierfür ist die Verteuerung des Sachvermögens um 7,9 Prozent. Der Jahresvergleich täuscht darüber hinweg, dass der Gesamtindex innerhalb von Q3 leicht gefallen ist – getrieben durch den starken Preisverfall des Finanzvermögens während des Quartals.

Preiseinbrüche bei Aktien, Renten und sonstigem Finanzvermögen 
Die Preisrally des Jahresbeginns wurde von dem jüngsten Preisverfall egalisiert, so dass die Preise des Aktienvermögens im Gesamtjahresvergleich nur um 0,3 Prozent gestiegen sind. An den Rentenmärkten macht sich dies mit einer negativen Wachstumsrate von -0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bemerkbar. Die Preise des sonstigen Finanzvermögens (gemessen an Gold- und Rohstoffpreisen) fielen um 1,2 Prozent und stellen damit die Kategorie mit dem größten Preisverfall dar.

Nachlassende Preise bei Betriebsvermögen und Sammel-/Spekulationsgüter, aber höchste Wachstumsraten im Jahresvergleich
Die größten Preisanstiege aller Vermögensgüter verzeichnen das Betriebsvermögen (+19,2 Prozent) sowie die Sammel- und Spekulationsgüter (+17,5 Prozent). Damit verantworten sie zusammen die Preissteigerung des Sachvermögens gegenüber dem Vorjahresquartal. Immobilien verteuern sich im Jahresvergleich um 5,3 Prozent, langfristige Verbrauchsgüter um 0,6 Prozent.

Wohlhabendste Haushalte mit größtem Preisanstieg im Jahresvergleich 
Zwar erleben die wohlhabendsten Haushalte (Nettovermögensquantil 90-100 Prozent) mit +8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erneut den höchsten Vermögenspreisanstieg im Bevölkerungsquerschnitt, dennoch sind die Preise ihrer Vermögenswerte innerhalb des dritten Quartals leicht gefallen. Die Vermögenspreise der Haushalte des zweitärmsten Nettovermögensquantils (20-40 Prozent) wiesen mit 2,0 Prozent die niedrigste Wachstumsrate auf.

Vermögenspreisinflation deutlich größer als Verbraucherpreisinflation 
Die Vermögenspreisinflation liegt weiterhin deutlich über dem Anstieg der Verbraucher- und Produzentenpreise und übertrifft diese um jeweils 6,3 bzw. 8,1 Prozentpunkte.


Der vollständige FvS Vermögenspreisindex Q3 2015 inklusive Grafiken sowie Informationen zur Methodik steht für Sie ab sofort unter http://www.fvs-ri.com/fvs-vermoegenspreisindex/ueberblick.htmlzur Verfügung.

BMO Global Asset Management verstärkt LDI-Team mit zwei neuen Mitarbeitern

BMO Global Asset Management baut sein LDI-Team weiter aus: Nach der Einstellung von Simon Bentley (Head of Client Portfolio Management) und Nicola Thorpe (LDI Portfolio Manager) im Verlauf dieses Jahres konnten jetzt Max Peacock als LDI-Portfoliomanager und Arthur Stroij als LDI Solution Structurer verpflichtet werden. 

Peacock war bisher im LDI Portfolio Construction Team von Legal & General Investment Management tätig, wo er in den vergangenen fünf Jahren für die Strukturierung großer Zins-Hedging-Mandate von Pensionsfonds auf Grundlage von Swaps und Swap-Optionen verantwortlich war. Er hat einen Master-Abschluss in Mathematik.

Stroij arbeitete die letzten sechs Jahre als Investment Consultant im Structured Solutions Team von Towers Watson. Sein Aufgabenbereich erstreckte sich auf die Entwicklung, Umsetzung und Überwachung von Hedging-Lösungen für institutionelle Kunden. Er ist Versicherungsmathematiker und verfügt über einen Master-Abschluss sowie einen Executive-Master-Abschluss in Versicherungsmathematik.

Bei BMO Global Asset Management wird Peacock künftig das Portfoliomanagement von Liability-Hedging-Mandaten für Pensionsfonds übernehmen. Stroij wird gemeinsam mit den LDI-Portfoliomanagern an der Entwicklung innovativer Derivate- sowie Liability-Hedging-Lösungen arbeiten.

Beide berichten an Alex Soulsby, Head of LDI, der die Personalie wie folgt kommentiert: „BMO Global Asset Management ist einer der führenden und am schnellsten wachsenden Anbieter von LDI-Lösungen.* Mit ihren einschlägigen Erfahrungen bereichern Max Peacock und Arthur Stroij unser LDI-Team und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem weiteren Wachstum in diesem Segment. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir sie für unser mehrfach ausgezeichnetes Team gewinnen konnten, und werden gemeinsam mit ihnen dafür sorgen, dass unsere Kunden auch künftig in den Genuss innovativer und effektiver LDI-Lösungen kommen.“

*Navigating the UK LDI Market – 2015 KPMG LDI-Umfrage

Aquila Capital investiert in die Erholung des spanischen Immobilienmarktes

Aquila Capital hat einen neuen Immobilienfonds für institutionelle Investoren aufgelegt, der vom Wiedererstarken des spanischen Immobilienmarktes profitiert. Der Aquila Real Estate Opportunities Spain1 investiert in Wohnungsbauprojekte in den Metropolregionen Madrid und Barcelona. Für den Fonds wurde bereits eine umfangreiche Projekt-Pipeline identifiziert und das erste Zielinvestment definiert. Bei einer geplanten Laufzeit bis Ende 2019 wird für das Investment aufgrund der besonders attraktiven Marktsituation ein Gesamtmittelrückfluss zwischen 155% und 175% nach Kosten und lokalen Steuern erwartet.

Spaniens Volkswirtschaft wächst mit 3,1% p.a.2 aktuell deutlich stärker als der europäische Durchschnitt, im zweiten Quartal vergrößerte sich der Abstand zum Euro- und EU-Durchschnitt auf über 0,5 Prozentpunkte p.q.3 „Die Kombination aus wirtschaftlichem Aufschwung und verbesserten Finanzierungsmöglichkeiten stärkt die inländische Nachfrage nach Wohneigentum und erhöht gleichzeitig die Attraktivität Spaniens für ausländische Direktinvestments in Immobilien“, erläutert Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital. Mit über 80% hat Spanien traditionell eine der höchsten Wohneigentumsquoten Europas. Durch die verbesserten Rahmenbedingungen sind die Verkäufe von Wohnimmobilien auf Jahresbasis etwa um 9,6% mit Stand Q1 2015 gestiegen.4Mit dem Ausbau des Immobilien Teams vor Ort hat Aquila Capital schon 2012 das Potenzial des spanischen Marktes erkannt und mit mehreren Transaktionen davon profitiert. „Unsere Überlegungen zur Erholung des Wohnungsmarktes werden von renommierten Branchenexperten geteilt: So hat zum Beispiel Bank Credit Analyst in seinem jüngsten Research Paper das aktuelle Preisniveau als deutlich unterbewertet eingeschätzt“, ergänzt Zarnekow.

Der Aquila Real Estate Opportunities Spain investiert in Wohnungsbaumaßnahmen i.d.R. nach vollständiger Erschließung des Baulands mit entsprechend vorliegendem Baurecht. Zielinvestments müssen darüber hinaus umfangreiche Standortkriterien wie beispielsweise eine sehr gut entwickelte Infrastruktur und eine entsprechend gute Anbindung an den Individual- und öffentlichen Nahverkehr erfüllen. Der Exit erfolgt nach der Bauabnahme und dem vollständigen Verkauf des Objekts. Je nach Projektumfang ist von einer Umsetzungszeit zwischen 24 und 30 Monaten auszugehen.

Für den Fonds wurde bereits das erste Zielinvestment definiert – es handelt sich um das größte zusammenhängende und erschlossene Wohnungsbauprojekt Madrids. Weitere Investitionen befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen. „Das zunehmende Investitionsvolumen von lokalen und internationalen institutionellen Investoren und steigende Kaufpreise von Neubauwohnungen belegen, dass wir mit dem bereits vor drei Jahren begonnenen Aufbau unseres Investment Teams und unseres Büros in Madrid frühzeitig einen vielversprechenden Markt identifiziert haben. Mit dem Spezial-AIF bieten wir institutionellen Investoren mit einem regulierten Vehikel Zugang zu einem der attraktivsten Märkte für Immobilieninvestionen in Europa“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer der Aquila Gruppe.


1 Name laut Verkaufsprospekt: Aquila Real Estate Opportunities Spain GmbH & Co. geschlossene Investmentkommanditgesellschaft
2 Stand Q2 2015: Quelle Eurostat; Eurostatistics 09/2015 edition
3 Quelle: Instituto Nacional de Estadística, Quartely Spanish National Accounts, August 2015
4 Quelle: EU-Kommission: Post Programme Surveillance Report 2015, Q1

Über Aquila Capital:    
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investment Team gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: 30.06.2015)

 

GAM mit neuem Markenauftritt

GAM präsentiert ein neues Markendesign, das das Ziel aller Mitarbeitenden weltweit zum Ausdruck bringt: das Potenzial des Anlagekapitals ihrer Kunden zu entfalten.

Der externen Lancierung des neu gestalteten Markenauftritts von GAM ging ein ‚stiller Launch‘ am 16. November voraus. Mitarbeiter und Kunden wurden über interne Kommunikationskanäle und die Website informiert. Mit einem frischen und zeitgemäßeren Auftritt unterstützt das neue Erscheinungsbild die Wirksamkeit der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten von GAM und erhöht die Wahrnehmung der Unternehmenskompetenzen am Markt. 

Alexander Friedman, CEO von GAM, erläutert dazu: «Der neu gestaltete Auftritt verdeutlicht, wer wir heute sind, und ist Teil unserer strategischen Investitionen in die Zukunft. Wie eine Analyse gezeigt hat, kennt uns die Außenwelt primär als das Unternehmen, das wir früher waren – und das muss sich ändern.» 

1983 gegründet, war GAM ein Jahrzehnt unter dem Dach zweier verschiedener Eigentümer: Nach der Übernahme durch UBS im Jahr 1999 wurde GAM 2005 an Julius Bär weiterverkauft. 2009 ging daraus ein unabhängiges Unternehmen hervor, zusammen mit dem ehemaligen Asset Management von Julius Bär.

Das Potenzial des Anlagekapitals entfalten

Im Laufe der Unternehmensgeschichte hat sich GAM stets darauf konzentriert, das Kapital der Kunden gewinnbringend anzulegen, um sie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Dieser Anspruch bildet den Kern der neuen Markenidentität von GAM. Sie drückt das gemeinsame Verständnis aller Kunden von GAM aus – die Überzeugung, dass ihr Kapital nur durch Investitionen produktiv eingesetzt werden kann. Zudem wird der neue Auftritt zu einer wichtigen Triebkraft für die strategische Ausrichtung von GAM, die auf eine stärkere Integration und ein langfristiges Wachstum abzielt. 

Alexander Friedman: «Wir sind ein Unternehmen von Anlegern für Anleger. Wir sind stolz auf unsere Wurzeln, konzentrieren uns aber auf die Welt von heute und handeln zukunftsgerichtet. Eine Zusammenarbeit mit uns verhilft unseren Kunden zu Investitionen mit Weitsicht und Präzision und basiert auf dem grundlegenden Vertrauen in die Möglichkeiten ihres Kapitals.»

Gezielte Markenkampagne

Für das Rebranding-Projekt hat GAM die Agentur Siegel + Gale, ein auf globale Markenstrategien spezialisiertes Unternehmen, beratend hinzugezogen. Zur Bekanntmachung der neuen Identität startet GAM erstmals seit 2008 eine gezielte Markenkampagne. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Kanälen für Anleger und Anlagespezialisten.

Im Rahmen ihrer Markenarchitektur behält GAM die exklusive Lizenz für die weltweite Nutzung der Marke «Julius Bär Funds». Sie wird ausschließlich für Anlageprodukte und nur in Verbindung mit der Marke GAM in Märkten und Kundensegmenten verwendet, in denen der Name Julius Bär hohe Anerkennung genießt.

AXA IM ernennt neuen Global Head of Corporate Communications

Valérie Frohly ist neuer Global Head of Corporate Communications bei AXA Investment Managers (AXA IM). Von Paris aus wird Frohly die globale Unternehmenskommunikation leiten – mit dem Ziel, das Wachstum des Unternehmens zu steigern und die Marke weltweit zu stärken. 

„Wir freuen uns sehr, Valérie bei AXA IM begrüßen zu dürfen. Mit ihrer beträchtlichen Erfahrung wird sie die Strategie von AXA IM in den Bereichen interne und externe Kommunikation umsetzen und weiterentwickeln“, sagt Joseph Pinto, Global Chief Operating Officer bei AXA IM. „Ihre umfangreichen Kenntnisse im Asset Management, ihre internationale Erfahrung und ihre umfassende Expertise in der Unternehmenskommunikation werden uns helfen, unsere Marke rund um den Globus konsequent zu stärken.“

Valérie Frohly verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management unter anderem in den Bereichen Investment, Sales, Marketing und Kommunikation in Frankreich, Schweden, Norwegen und der Schweiz. Zuletzt war sie als Global Head of Corporate Communications bei BNP Paribas Investment Partners tätig. Bereits 1995 kam Frohly zu BNP Paribas und arbeitete seitdem in unterschiedlichen Positionen im Konzern. Unter anderem entwickelte sie die Aktivitäten des Unternehmens in den nordischen Ländern und war Head of Marketing and Communications bei der nordischen Asset-Management-Tochter Alfred Berg. Ihr Studium absolvierte sie an der Ècole des Hautes Études Commerciale und der Université Paris Dauphine. 

„Ich freue mich in einer Zeit des starken Wachstums zu einem der großen internationalen Asset Manager zu stoßen. Unser Kommunikationsteam freut sich darauf mit vereinten Kräften die Reputation von AXA IM als führender Asset Manager zu schützen und weiter zu etablieren“, erklärt Frohly.

DNCA erweitert seine Palette an Absolute-Return-Fonds mit DNCA Invest Velador

DNCA hat einen neuen vermögensverwaltenden Fonds aufgelegt, der wenig von Zinsprodukten abhängig ist. Der am 18. Mai 2015 lancierte Absolute-Return-Fonds DNCA Invest Velador investiert in europäische Aktien und vervollständigt die Absolute-Return-Palette von DNCA, die bereits den DNCA Invest Miura und den DNCA Invest Miuri umfasst. Das Aktienexposure des DNCA Invest Velador kann zwischen null und 50 Prozent schwanken. Das Fondsmanagement-Team bilden Mathieu Picard, Boris Bourdet und Wladimir Poux, geleitet wird es von Cyril Freu.

Wie auch die anderen Fonds dieser Palette setzt der DNCA Invest Velador auf eine regelmäßige und von den Marktbewegungen weitgehend unabhängige Performance. Der Fonds hat einen größeren Spielraum bei der Marktexposure (0/50%) als DNCA Invest Miura (–20/+20) und Miuri (–30/+30). Ziel von Velador ist es, den Referenzindex zu übertreffen, der sich zu 25 Prozent aus dem Eurostoxx 50 Net Return und zu 75 Prozent aus dem EONIA zusammensetzt. Die Volatilität des Fonds liegt unter acht Prozent und Velador verfolgt eine ähnliche Managementstrategie wie der DNCA Invest Miuri. Im Fokus der Anlageentscheidungen stehen die Fundamentalanalyse europäischer Unternehmen und ihre Bewertungsniveaus. Das Fondsmanagement setzt auf europäische Aktien, die in der Lage sind, ihre Sektor- oder die Marktindizes zu übertreffen. Zusätzlich zum Marktexposure zwischen null und 50 Prozent, basiert die Performance im Wesentlichen auf der Differenz zwischen den ausgewählten Titeln und den Branchenindex- oder Aktienindex-Futures, die dagegen verkauft werden.

Cyril Freu, stellvertretender Leiter des Portfoliomanagements und Manager des Fonds, erläutert: „Der DNCA Invest Velador ist besonders für Anleger interessant, die von unserem Know-how auf dem Gebiet europäischer Aktien profitieren wollen, ohne dabei ein großes Marktrisiko einzugehen. Da das Profil des neuen Fonds etwas stärker richtungsorientiert ist als beim DNCA Invest Miuri und beim DNCA Invest Miura, kann DNCA den Anlegern nun ein vollständiges Sortiment an Absolute-Return-Anlagestrategien anbieten.“

Jan Schünemann, Global Product Manager, ergänzt: „Ziel des DNCA Invest Velador ist es, eine regelmäßige, beständige Rendite bei mäßiger Volatilität zu erzielen. Er gehört in die Portfolios von Anlegern, die den Nullrenditen risikoloser Anlagen entgehen, sich aber auch nicht zu sehr den Risiken der Aktienmärkten aussetzen wollen.“

Die Risiken
- Managementrisiko
- Kreditrisiko
- Kontrahentenrisiko
- Risiko durch Investition in Finanzderivate
- Dieser Fonds bietet keine Kapitalgarantie.

Das Engagement am Aktien- und am Zinsmarkt erklärt das Risikoniveau dieses Fonds.


Über DNCA: 
Die französische Investment-Management-Gesellschaft DNCA wurde im Jahr 2000 von einem Spezialistenteam gegründet, das bei der Vermögensverwaltung für Privatkunden und institutionelle Investoren auf einen Value-orientierten Ansatz setzt. Durch einen defensiven Ansatz strebt das Unternehmen in seinen Portfolios ein optimales Chance-Risiko-Profil an. DNCA hat mehr als 86 Mitarbeiter, seine Expertise umfasst europäische und internationale Aktien (Long-only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone.
Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 15 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beläuft sich zum 30. Oktober 2015 auf 17,8 Milliarden Euro.

Laut Umfrage sind Anleger zu Convertible Bonds geteilter Meinung

Investoren sind im Hinblick auf die Marktbedingungen, unter denen Wandelanleihen (Convertible Bonds bzw. CB) ihrer Ansicht nach besonders gut abschneiden, geteilter Meinung. Das ergab eine neue von NN Investment Partners durchgeführte Umfrage¹. Nach Meinung der Mehrheit (39 Prozent) sind stagnierende Märkte ideal, während 34 Prozent Bären- und 23 Prozent Bullenmärkte nennen.

Der Umfrage zufolge sind die meisten Investoren (39 Prozent) überzeugt, dass Wandelanleihen zum Rentenanteil eines Portfolios gehören. 30 Prozent meinen dagegen, dass sie als alternative Anlageform anzusehen sind, während 10 Prozent sie als aktienähnliche Assetklasse betrachten. 21 Prozent der Befragten sehen Wandelanleihen als eigenständige Assetklasse.

Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, erklärte dazu: „Wir waren ziemlich überrascht, wie stark die Meinungen zu Convertibles Bonds auseinandergehen. Für viele ist diese Anlageform immer noch ein unbeschriebenes Blatt. Hier ist noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Anleger sich nicht scheuen, CBs in ihre Portfolios zu nehmen.“

„Man muss sich vor allem klarmachen, dass CBs eine Kapitalbeteiligung darstellen. Sie weisen eine Korrelation von rund 90 Prozent zu Aktien auf, sind allerdings nur halb so volatil. Sie schneiden daher bei steigenden Aktienkursen gut ab. Ihr besonderer Vorteil besteht allerdings in der Fixed-Income-Komponente, die sie vor einem Kursverfall schützt. Eine Gewichtung von 3 bis 10 Prozent im Portfolio verbessert tendenziell die risikoadjustierten Erträge.“

Der NN (L) Global Convertible Opportunities geht nach einem konsequent fokussierten Ansatz vor. Seine Fondsmanager identifizieren Themen, die ihrer Ansicht nach für bestimmte Aktien als Werttreiber fungieren, und zwar unabhängig von den jeweiligen Marktbedingungen. Entsprechend zielen sie auf die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen ab. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientierten Ansatz der Fall ist, da die Renditetreiber von Sektoren häufig stark fragmentiert sind.

Der Fonds, der ein Vermögen von über 275 Millionen US-Dollar verwaltet2, wurde im Oktober mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre. Über Zeiträume von einem bzw. drei Jahren rentierte der Fonds bis zum 8. Oktober 2015 4,36 Prozent bzw. 10,83 Prozent.

NN Investment Partners’ Fixed-Income-Boutiquen verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

1. Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Oktober 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.
2. Zahlenangaben per 08.10.2015.

Weiterhin starke Zuflüsse in Renten-ETFs

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Oktober 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 447 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,9 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Weltweite ETP-Branche verzeichnet auch im Oktober hohe Nettomittelzuflüsse; Starker Monat vor allem für ETFs auf europäische Aktienindizes; Zuflüsse in Renten-ETFs steigen im Oktober deutlich; ETFs auf japanischen Aktienmarkt sowie Schwellenländer mit leichten Zuflüssen; Gold- und Rohöl-ETPs im Oktober gefragt.

European Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.10.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche konnte auch im Oktober weiter zulegen. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 34,2 Milliarden US-Dollar im September waren es im Oktober 34,1 Milliarden US-Dollar. Aktuell verwaltet die Branche somit 2,9 Billionen US-Dollar (S. 1, 22).
  • Zum weltweiten Wachstum beitragen konnte vor allem der amerikanische ETP-Markt. Während die Mittelzuflüsse im September  knapp 20 Milliarden US-Dollar betrugen, stiegen sie im Oktober auf 28 Milliarden US-Dollar. Den größten Beitrag lieferten abermals ETFs auf Aktienindizes mit Mittelzuflüssen von 15,8 Milliarden US-Dollar. Aber auch Renten-ETFs lieferten mit über 11 Milliarden US-Dollar einen positiven Beitrag. Rohstoff-ETPs konnten nach Mittelabflüssen von 0,4 Milliarden US-Dollar im September nun 0,5 Milliarden-Dollar Zuflüsse im Oktober aufweisen. Insgesamt summieren sich die Zuflüsse in US-ETPs damit seit Jahresbeginn auf über 172 Milliarden US-Dollar (S. 3, 22).
  • Deutliche Zuflüsse verzeichnete auch der europäische ETP-Markt. Er wuchs im Oktober um 7,1 Milliarden US-Dollar nach 2 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Auch hier schafften Rohstoff-ETPs eine Trendwende und legten um 0,4 Milliarden US-Dollar zu.
  • Die asiatischen Märkte hingegen mussten Nettoabflüsse von 1 Milliarde US-Dollar hinnehmen, nachdem sie im September noch über 12,2 Milliarden US-Dollar Zuflüsse gesehen hatten. Sowohl Renten- ETPs wie auch Aktien-ETPs verzeichneten im asiatischen Markt einen Rückgang (S. 22).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  
Aktien:

  • Im europäischen ETF-Markt sind die Nettozuflüsse im Oktober gegenüber dem September deutlich angezogen. Im abgelaufenen Monat wurden 6,1 Milliarden Euro neu in ETFs angelegt, im Monat zuvor waren es 1,9 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie aktuell 447 Milliarden Euro (S. 12, 22).
  • Europäische Aktien-ETFs verbuchten im Oktober per Saldo Zuflüsse von 2,5 Milliarden Euro und trugen somit zu 40 Prozent zu den Nettozuflüssen europäischer ETFs bei. Im Vormonat waren die Nettozuflüsse in Aktien-ETFs mit 1,6 Milliarden Euro deutlich geringer. Wie schon im Vormonat flossen im Oktober die meisten Gelder in entwickelte Märkte. Industrieländer-ETFs konnten ein Plus von 1,3 Milliarden Euro verzeichnen, bei Schwellenländer-ETFs waren es 0,8 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Trendwende, da im September noch Mittel aus Schwellenländern abgezogen wurden (S. 22).
  • ETFs auf japanische Aktienmärkte konnten im Oktober wieder Mittelzuflüsse von über 0,7 Milliarden Euro verzeichnen, während im Monat zuvor 0,1 Milliarden Euro aus Japan-ETFs geflossen. (S. 24).
  • Unter ETFs auf einzelne Schwellenländer konnten China-ETFs leichte Zuflüsse vorweisen, während ETFs auf die Märkte Taiwan und Russland leichte Abflüsse registrierten (S. 25).
  • Bei den Sektoren zählte der Energiebereich erneut zu den Branchen mit den höchsten Zuwächsen, mit einem Plus von 0,12 Milliarden Euro. Auch Konsumgüter-ETFs konnte Nettomittelzuflüsse von 0,1 Milliarden Euro aufweisen. Deutliche Mittelabflüsse von 0,4 Milliarden Euro traten bei Strategie-ETFs auf, unter anderem bei Short- und Hebelprodukten (S. 23).

Renten

  • Auch der Oktober war für Anleihe-ETFs ein Monat mit deutlichen Zuflüssen. Mit einem Plus von 3,5 Milliarden Euro konnte dieses Segment den positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen. Damit trugen Anleihe-ETFs mehr als die Hälfte zum positiven Cash Flow des europäischen ETF Marktes im Oktober bei (S. 1, 22).
  • Die stärksten Zuflüsse verzeichneten ETFs auf Investment Grade Bonds mit plus 2,9 Milliarden Euro. Damit summieren sich die Nettozuflüsse seit Beginn dieses Jahres auf über 20 Milliarden Euro. Auch Hochzins-Anleihen verbuchten im Oktober positive Zuflüsse von 0,7 Milliarden Euro und stoppten damit den Trend von Mittelabflüssen in den vergangenen Monaten (S. 1).

Rohstoffe

  • Europäische Rohstoff-ETPs konnten im Oktober wieder Nettozuflüsse in Höhe von knapp 0,4 Milliarden Euro verzeichnen, nachdem im September noch 0,26 Milliarden Euro abgeflossen sind. Zu den Gewinnern zählten vor allem ETPs auf Rohöl (+0,19 Milliarden Euro) sowie Gold (+ 0,14 Milliarden Euro) (S. 26).

Beliebteste Indizes

  • Die beliebtesten Aktienindizes im Oktober waren erneut der Euro STOXX 50, der MSCI Emerging Markets Index, der STOXX 600 sowie der DAX. Auch der S&P 500 sowie der MSCI Europe waren gefragt (S. 27).
  • Im Rentenbereich waren vor allem ETFs auf Staatsanleihen der Emerging Markets sowie Euro Hochzins-Anleihen bei Investoren beliebt (S. 27).

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheawm.com

Deutsche Asset & Wealth Management 
Mit 1,09 Bio. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. September 2015) ist Deutsche Asset & Wealth Management¹ einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset & Wealth Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen. Deutsche Asset & Wealth Management steht zudem für maßgeschneiderte Wealth Management-Lösungen und eine ganzheitliche Betreuung wohlhabender Privatanleger und Family Offices.

¹ Deutsche Asset & Wealth Management ist der Markenname für den Asset-Management- und Wealth-Management-Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutsche Asset & Wealth Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

Den vollständigen Bericht in Englischer Sprache finden Sie im links.

ifund research news November 2015

Europe managers showed a weak performance in October as there has been a reversal of recent trends. Small-caps underperformed and commodity-related sectors recovered significantly. The small- and mid-cap- bias of the overall peer-group as well as the underweight in energy and materials therefore hurt performance. US-managers achieved better results due to an only small underweight in commodity related sectors as well as due to an underweight in weak performing utilities. Net of fees, only 13% of Europe managers, 43% of US managers and 43% of emerging market managers outperformed their benchmark.

Over three months, Europe and emerging market managers head the performance table due to the underweight in weak performing commodity related sectors. US managers showed a less convincing performance with 18% net outperforming.

Please find the full report with the ifund outperformance index series as well as a summary of insights from manager meetings attached on the left.

Breite Rally stärkt im Oktober die Performance von Hedge Funds

Kommentar von Anthony Lawler, Portfoliomanager und Mitglied des Investment-Komitees von GAM Alternative Investments Solutions, zur Performance von alternativen und Absolute-Return-Strategien im Oktober 2015.

Gemäßigte Töne der EZB und Äußerungen der US-Notenbank, die als positive Beurteilung der Konjunkturentwicklung, zugleich aber als Bekräftigung der „Datenabhängigkeit“ der Fed-Entscheidungen gewertet wurden, gaben den Märkten Auftrieb. Die Aktienmärkte erlebten weltweit eine kräftige Rally. Der MSCI World Index stieg um 8,0%, während sich der VIX, auch als Angstbarometer bezeichnet, von seinem Höchststand vom August weiter entfernte. Der anhaltende Rückgang des VIX lässt darauf schließen, dass sich die Anleger weniger Sorgen um „Schocks“ für das derzeitige, von schwachem, aber stetigem Wachstum und niedrigen Inflationsraten gekennzeichnete Umfeld machen. Vielmehr scheinen sie wieder bereit zu sein, in risikoträchtige Anlageformen zu investieren. Der US Dollar Index stieg über den Monat um 0,6%, und der Barclays US Aggregate Bond Index beendete den Monat ungefähr da, wo er gestartet war. Hedge Funds verbuchten im Berichtsmonat ein Plus von 1,5%, gemessen am HFRX Global Hedge Fund Index.

Beiträge dazu kamen aus den meisten Anlageklassen, sagt Anthony Lawler, Fondsmanager bei GAM. „Kurssteigerungen bei Aktien, Unternehmensanleihen, dem US-Dollar und den meisten Staatsanleihen hatten alle ihren Anteil an der positiven Performance, die Hedge Funds im Oktober verzeichneten. Die eingegangenen Risiken lagen zu Beginn des Monats jedoch unter dem Durchschnitt. Dadurch erzielten die Trading-Fonds zwar Zuwächse, blieben aber hinter den Märkten zurück.“

Drei der vier HFRX-Hauptstrategien lieferten positive Ergebnisse von mindestens jeweils 1,9%: Event Driven, Equity Hedge und Relative Value. Der HFRX Macro/CTA Index fiel indessen um 0,8%. „Bei den Global Macro- und den Trend-Following-Fonds war das Bild im Oktober uneinheitlich“, führt Lawler aus. „Long-Positionen in Aktien und im US-Dollar waren vorteilhaft, ihnen standen jedoch uneinheitliche Bewegungen bei Rohstoffen und einigen Währungen gegenüber, die den positiven Effekt zunichtemachten. Andere Aktien-, Credit- und Relative-Value-Strategien boten vor dem Hintergrund steigender Kurse und günstiger Bewegungen der Relative-Value-Spreads eine erfreuliche Performance.“

Zu Beginn der letzten zwei Monate des Jahres bleiben die Fonds in ihren bevorzugten Themen investiert, bei angemessenem Risiko, so Lawler. „An den wichtigsten Trades wird auch Anfang November festgehalten. Eine leichte Umschichtungsbewegung von Währungen in Aktien-Long-Positionen ist bei unseren Global Macro-Fonds zu beobachten. Zugleich halten diese Fonds an einer kleineren Long-Position im US-Dollar fest, trotz der Ungewissheit im Vorfeld der Fed-Sitzung im Dezember. Viele Trading-Fonds haben Long-Positionen in Unternehmensanleihen und europäischen Staatsanleihen aufgebaut. Sie erhoffen sich für diese Positionen Unterstützung sowohl von „datenabhängigen“ Notenbanken als auch von solchen, die noch weiter lockern wollen. Die Equity Hedge Funds haben ihr Brutto- und Nettoengagement beibehalten und rechnen mit weiteren Gelegenheiten durch eine breitere Streuung der Wertentwicklung und mit einer Honorierung ihrer Titelselektion.“

Quelle: GAM, Bloomberg, Bloomberg CLA, MSCI, Thomson Reuters (alle Angaben auf US-Dollarbasis).

Target Partners investiert 3,5 Millionen Euro in Sicoya

München/Berlin, 9. November 2015: Die Münchner Venture Capital-Gesellschaft Target Partners (www.targetpartners.de) investiert in einer Series-A-Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Euro in die Sicoya GmbH (www.sicoya.de) mit Sitz in Berlin. Sicoya entwickelt integrierte Mikrochips auf Basis von Silizium-Photonik für optische Datenverbindungen. Mobile Geräte, soziale Netzwerke, Cloud Computing und Virtual Reality – um mit der ständig steigenden Nachfrage Schritt zu halten, benötigen Rechenzentren skalierbare, schnelle und rentable Datenverbindungen.

Sicoyas Lösung gründet auf neuartigen, patentierten Konzepten, um optische Signale in Datenzentren zu verarbeiten und zu übertragen. Dafür wird Silizium verwendet, das sich so strukturieren lässt, dass gleichzeitig kleinste optische (für die schnelle Datenübertragung) und elektrische Schaltkreise (für die Verarbeitung in Computern) auf einem einzigen Mikrochip Platz finden. Diese Technologie der nächsten Generation (http://www.techrepublic.com/article/silicon-photonics-will-revolutionize-data-centers-in-2015) ist zuverlässig und energieeffizient und übertrifft herkömmliche Kupfer-basierte Lösungen und Glasfaser-Empfänger der ersten Generation deutlich an Leistung.

Sicoya plant die Finanzierungsrunde mit weiteren Investoren und über öffentliche Förderung auf fünf Millionen Euro an Eigenkapital und Forschungs- und Entwicklungsfinanzierung aufzustocken.
Mit der Finanzspritze wird Sicoya die Produktentwicklung vorantreiben und den globalen Vertrieb ausbauen.

Spitzenposition in der Silizium-Photonik – eine disruptive Technologie für Kommunikationsmärkte

Sicoya ist ein Spin-off der TU Berlin, gegründet auf sieben Jahren kontinuierlicher Forschung und Entwicklung im Bereich Silizium-Photonik. Das Kernteam von fünf Gründern verfügt über umfangreiche Kenntnisse in optischen Technologien, Marketing und Unternehmensmanagement. Die Geschäftsführung von Sicoya bilden CEO Dr. Sven Otte und CTO Dr. Stefan Meister. „Wir wollen die Technologie, die an der TU Berlin entwickelt wurde, auf das nächste Level heben. Unser Ziel ist es, Marktführer im Bereich Silizium-Photonik zu werden“, so Meister. Otte sieht große Chancen für Sicoya: „Unsere Technologie ermöglicht es, hoch integrierte optische Transceiver zu sehr geringen Kosten herzustellen. Die äußerst kleinen Hardware-Komponenten erlauben es Datenzentren-Betreibern, ihre Server praktikabel und kostengünstig auf Übertragungsraten von Terabit pro Sekunde zu skalieren“.
Um das Wachstum zu beschleunigen, wird das Startup Mitarbeiter in den technischen Bereichen sowie im Vertrieb und im Kundenservice einstellen.

„Sicoya stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, in einen der weltweit führenden Vertreter in integrierter Photonik zu investieren. Wir sind sehr stolz, das Startup dabei zu unterstützen, den großen Schritt in Richtung der nächsten Generation von hochleistungsfähigen opto-elektronischen Mikrochips zu gehen“, sagt Waldemar Jantz, Partner bei Target Partners und Beiratsmitglied der Sicoya GmbH.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Startup auf der diesjährigen CeBIT in Hannover als Hauptpreisträger des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ ausgezeichnet (http://www.gruenderwettbewerb.de/service/nachrichten/parlamentarische-staatssekretaerin-brigitte-zypries-zeichnet-vielversprechende-start-ups-bei-der-preisverleihung-des-gruenderwettbewerb-ikt-innovativ-auf-der-cebit-aus).