Trotz Terroranschlägen solide Umsätze im Fondshandel

Trotz der Terroranschläge von Paris und zahlreicher internationaler Spannungen haben sich die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im November stabil entwickelt. Anleger handelten Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 71 Millionen Euro. Damit bewegen sich die Umsätze im November leicht unter dem Niveau des Vormonats.
Im von zahlreichen Unsicherheiten geprägten Umfeld agierten Anleger im November zunächst verhalten. Im letzten Monatsdrittel zogen die Umsätze an – einige Marktbeobachter sprechen, auch mit Verweis auf die positive Entwicklung beim Deutschen Aktienindex (DAX), bereits vom Beginn einer Jahresendrallye. Anteil daran haben zum Beispiel die weiter lockere Geldpolitik und ein stabiles Konsumklima.

Besonders starke Umsätze in Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im November war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds binnen Monatsfrist Anteile im Wert von 8,3 Millionen Euro. Offene Immobilienfonds wie dieser dominieren weiter das Orderbuch im Fondshandel der Börse Hamburg (vgl. Tabelle): Acht unter den Top 10 Fonds nach Umsatz gehören dieser Fondskategorie an. Hohe Umsätze gab es zum Beispiel erneut auch im SEB ImmoInvest (WKN: 980230) und im KanAm grundinvest (WKN: 679180).

Brasilien-Fonds gewinnen – Edelmetall- und Türkei-Titel auf Talfahrt

Zu den Top-Performern im November zählten vor allem Aktienfonds mit einem Anlageschwerpunkt in Brasilien. Hintergrund der positiven Entwicklung bei den Fondsanteilspreisen ist der Aufwärtstrend am Aktienmarkt im Land, der darauf zurückzuführen ist, dass die brasilianische Leitwährung Real zum Euro gestiegen ist. Beispielsweise legte der Aktienfonds UBS (Lux) Equity – Brazil (WKN: A0MMB2), der in ausgewählte brasilianische Unternehmen investiert, um rund 13 Prozent zu.

Zum Teil Abschläge von mehr als zehn Prozent mussten Edelmetall-Fonds hinnehmen, die im Vormonat noch zu den klaren Gewinnern gezählt hatten. Auch Türkei-Fonds gehörten mit zum Teil zweistelligen Verlusten zu den Verlierern im Monat November. Der anhaltende Konflikt in Syrien und die Spannungen zwischen der Türkei und Russland sorgten für große Bewegungen in diesen Titeln.


Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im November 2015 

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

8,3

2

SEB ImmoInvest

980230

3,7

3

KanAm grundinvest

679180

3,6

4

UniImmo: Deutschland

980550

3,0

5

hausInvest

980701

2,8

6

Deka Immobilien Europa

980956

2,4

7

UniImmo: Europa

980551

2,4

8

grundbesitz Europa

980700

2,2

9

Deka DAX ETF

ETFL01

2,1

10

DWS Top Dividende

984811

1,6

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 02.11.2015 bis zum 27.11.2015

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Drei Immobilien-Fonds der UBS Real Estate mit "Green-Star"-Ratings ausgezeichnet

Drei Immobilienfonds der UBS Real Estate GmbH, München, wurden von der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB)-Studie 2015 mit einer "Green-Star"-Bewertung, der höchsten Auszeichnung innerhalb der GRESB- Bewertungsskala, ausgezeichnet. Die Pressemeldung mit weiteren Informationen zu den Fonds finden Sie links.

Einen "Green Star" erhielten der UBS (D) Euroinvest Immobilien, der UBS (D) Core Opportunities Europe sowie der UBS (D) German Logistics Property Fund 2. Alle drei Immobilienfonds erzielten in allen sieben untersuchten Nachhaltigkeits-Kategorien Ergebnisse im obersten Drittel der Bewertungsskala sowie überdurchschnittliche Gesamtergebnisse im internationalen Vergleich. Bewertet wurden Nachhaltigkeits- Management, Veröffentlichungs- und Informationspolitik, umweltspezifische Chancen und Risiken, Kontrolle und Überwachung der Verbrauchswerte durch Umweltmanagementsysteme, Gebäudezertifizierung und Benchmarking sowie Einbeziehung und Dialog mit Stakeholdern.

Auch innerhalb ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe belegten die Immobilienfonds der UBS Real Estate GmbH vordere Plätze: Der UBS (D) Core Opportunities Europe errang den zweiten Platz von insgesamt 16 in seiner Vergleichsgruppe "Europa/Divers“. Der UBS (D) German Logistik Property Fund schnitt als zweiter von insgesamt 19 Fonds in seiner Vergleichsgruppe "Europa/ Logistik" ab. Der UBS (D) Euroinvest Immobilien belegte den zehnten Rang innerhalb von insgesamt 52 in der Vergleichsgruppe "Europa/Bürosektor" untersuchten Fonds.

Maßgeblich verantwortlich für diese Ergebnisse waren die jeweilige Höchstpunktzahl in den Bereichen Nachhaltigkeits-Management und Veröffentlichungs- und Informationspolitik.

Die GRESB-Studie bewertet die Nachhaltigkeitsperformance großer Immobilienportfolios in Nordamerika, Europa, Asien sowie Australien und Neuseeland nach strengen und unabhängigen Richtwerten. Ziel ist es, sowohl den Nutzen für Investoren sicherzustellen und zu erhöhen als auch nachhaltiges Management in der Immobilienwirtschaft zu etablieren. 2015 wurden weltweit 707 Real Estate-Unternehmen in 37 Ländern mit einem Immobiliengesamtwert von 2,3 Billionen US-Dollar untersucht und bewertet. 

Vontobel Asset Management als bester Fondsmanager für Euro-Unternehmensanleihen ausgezeichnet

Die europäische Ratingagentur FERI EuroRating Services AG und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben den Vontobel Fund - EUR Corporate Bond Mid Yield als besten Fonds in der Kategorie „EURO Corporate Investment Grade“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

Der Vontobel Fund – EUR Corporate Bond Mid Yield wurde bei der Verleihung der FERI EuroRating Management Awards am 24. November 2015 in der Kategorie EURO Corporate Investment Grade in Deutschland, Österreich und der Schweiz als bester Fonds ausgezeichnet. Vontobel Asset Management verwaltet in seiner Fixed Income Boutique knapp 20 Mrd. Euro und ist auf die Bereiche Unternehmensanleihen, Emerging Markets und flexible, globale Anleihenstrategien fokussiert.

„Unsere Anlageentscheidungen basieren auf unseren Überzeugungen. Wir verwalten das Portfolio flexibel und wählen attraktive Sektoren und Emittenten mit solider Kreditqualität. In den letzten Jahren hat sich die konsequente Umsetzung dieses Investmentansatzes für unsere Anleger ausgezahlt“, kommentiert Mondher Bettaieb. „Mit unserer Euro Corporate Bond Mid Yield Strategie“, ergänzt der Fondsmanager, „haben wir in einem Umfeld mit niedrigem Wachstum und Nullzinsen kontinuierlich attraktive Renditen generiert.“

Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertretenen Fonds und Fondsgesellschaften werden anhand ihres FERI Fondsratings und Performance-Daten der vergangenen zwölf Monate bewertet. Die jeweils fünf besten Fonds bzw. Fondsgesellschaften werden dann für die FERI EuroRating Awards nominiert. Nach einer qualitativen Bewertung werden in der Folge die jeweiligen Gewinner ermittelt.

Vontobel
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen beraten wir verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Vontobel waren per Ende Juni 2015 Kundenvermögen in Höhe von CHF 181 Milliarden anvertraut. Weltweit erbringen über 1.400 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com

COMGEST GEWINNT DREI FERI EURORATING AWARDS

Die französische Fondsboutique Comgest gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Feri Eurorating Award in der Asset Management-Kategorie Aktienfonds. Das Geschäftsmodell von Comgest basiert allein auf dem Management von Aktienfonds. Diese werden in allen Regionen weltweit mit dem gleichen, seit 30 Jahren unveränderten, Investmentstil nach dem Quality Growth-Ansatz verwaltet. Der Comgest Growth Greater Europe Opportunities gewinnt in der Fonds-Kategorie Aktien Europa. Der Comgest Growth Asia Pac Ex Japan ist in der Fonds-Kategorie Asien Pazifik (ohne Japan) siegreich. 

„Die erneute Auszeichnung als bester Asset Manager in der Kategorie Aktienfonds zeigt, dass unser Quality Growth-Ansatz in sämtlichen Regionen erfolgreich ist. Der Preis gilt daher dem gesamten Investment-Team bestehend aus 39 Fondsmanagern. Wir verfolgen konsequent den Quality Growth-Ansatz, um nachhaltig gute Performance zu erzielen. In diesem Handeln werden wir nun einmal mehr bestätigt“, erklärt Michael Montag, Leiter Sales Deutschland bei Comgest. 

Darüber hinaus würdigt Michael Montag die Arbeit von Franz Weis, der als Teamleiter Europa den siegreichen Comgest Growth Greater Europe Opportunities verantwortet, sowie von David Raper und Emil Wolter, den Managern des zweiten Siegerfonds Comgest Growth Asia Pac Ex Japan. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass mit dem Comgest Growth Greater Europe Opportunities und dem Comgest Growth Asia Pac Ex Japan zwei unserer Fonds in den jeweiligen Kategorien siegreich waren. Auch das beweist, dass unser Quality Growth-Ansatz über die Regionen hinaus Bestand hat. Ich gratuliere meinen Kollegen zu diesem Erfolg“, so Michael Montag. 

Die Gewinner der Feri Eurorating Awards wurden am 24. November 2015 in Bad Homburg ausgezeichnet.

Portfoliomanager David Latto verstärkt das Aktienteam von Unigestion

Die Schweizer Asset-Management-Boutique Unigestion SA ernennt David Latto zum Senior Vice President und Portfoliomanager für das Aktienteam.

David Latto wird in Genf tätig sein und berichtet an Jean-François Clément, den Investment Director des Aktienteams. Neben seinen Aufgaben als Portfoliomanager für die Aktienstrategien von Unigestion wird er Mitglied des Equity Investment & Research Committee.

Vor seinem Wechsel zu Unigestion war David Latto Experte für die Strukturierung von Aktienderivaten bei UBS. Davor war er bei Nomura International für die Strukturierung exotischer Aktienprodukte und bei der Europäischen Investitionsbank für strukturierte Anleihen-Emissionen zuständig sowie bei Credit Agricole CIB als Flow Trader und Händler von semi-exotischen Optionen tätig. Er begann seine Laufbahn 2006 in der Handelsabteilung für Aktienderivate von BNP Paribas in Tokio. Zusätzlich zu seinen Aufgaben bei Unigestion ist David Latto in einem Promotionsstudium der Wirtschaftswissenschaften der University of London eingeschrieben, das er 2017 abschließen wird. 

Alexei Jourovski, Managing Director und Head of Equities von Unigestion, dazu: „David Latto ist eine hervorragende Ergänzung unseres wachsenden Teams, da er umfassende Kenntnisse zu Aktienderivaten mitbringt, die unsere Expertise im Bereich dynamische Risikobudgetierungsverfahren für Aktien weiter stärken. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm.“

David Latto, Senior Vice President und Portfoliomanager, zu seiner Ernennung: „Unigestion will seine Kapazitäten im Aktienmanagement weiter ausbauen. Ich freue mich darauf, diesen Prozess zu begleiten und meine Erfahrungen bei Unigestion und seinem besonderen Risk-Management-Ansatz einzubringen.“

Feri zeichnet Fidelity als beste große Fondsgesellschaft aus

Feri EuroRating hat Fidelity International zum vierten Mal nach 2010, 2011 und 2013 als „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ in Deutschland ausgezeichnet. Fidelity bietet Aktien- und Anleihefonds sowie Multi-Asset-Lösungen für alle Kunden, vom Endanleger über den Berater bis hin zum institutionellen Investor. Mit 20 Nominierungen in neun Kategorien über alle Anlageklassen von Aktien über Anleihen bis Multi-Asset hinweg war Fidelity zudem eine der am häufigsten nominierten Fondsgesellschaften bei den diesjährigen Feri Awards.

„Es liegt mir persönlich am Herzen, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Dazu gehört es auch, ausgezeichnete Produkte zur Verfügung stellen zu können. Der Feri EuroRating Award 2016 als beste große Fondsgesellschaft zeichnet uns genau in diesem Punkt aus. Dass wir uns wiederholt in dieser Königskategorie durchgesetzt haben, bestätigt, dass unser researchorientierter Investmentansatz langfristig die besten Ergebnisse für Anleger liefert“, sagte Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, bei der Preisverleihung in Bad Homburg.

Die Philosophie der Gründerfamilie von Fidelity bildet bis heute die Basis des Investmentansatzes der Fondsgesellschaft: Ein echtes aktives Fondsmanagement mit hohem Active Share auf Grundlage fundierter Analysen im Aktien- und Rentenbereich. Fidelity greift dazu auf eines der größten Research Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit zurück.

Doppelt ausgezeichnete Schwellenländer-Kompetenz

Neben der Auszeichnung als „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ hat Fidelity auch den Feri Award als „Bester Asset Manager – Aktien Emerging Markets“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten. In der Kategorie Schwellenländer war Fidelity zudem auch auf Einzelfondsebene erfolgreich. Für den Fidelity Emerging Markets Fund (LU0048575426) hat die Fondsgesellschaft den Feri EuroRating Award in der Kategorie Aktien Emerging Markets gewonnen – ebenfalls in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Fonds wird seit 2009 von Nick Price gemanagt und nimmt seitdem kontinuierlich einen Platz im ersten Dezil seiner Vergleichsgruppe ein. Nick Price investiert in Unternehmen, die nachhaltige Renditen und Ertragswachstum erzielen, einem schwierigen Marktumfeld standhalten können und angemessen bewertet sind. Gute Corporate Governance und ein aktionärsfreundliches Management spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Einzeltitelauswahl. Der Investmentansatz von Nick Price weist einen hohen Active Share auf und lässt sich nur mit einem großen Investment-Team umsetzen. Das Emerging Markets Aktienteam von Fidelity besteht daher aus fünf Fondsmanagern, die von 47 Analysten unterstützt werden.

Feri ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für Anlageprodukte. Bewertungsgrundlage für die Auszeichnung „Bester Asset Manager – Universalanbieter“ war die Managementqualität der Gesellschaften. Alle Fonds einer Gesellschaft wurden hinsichtlich Ratingpunktzahl, Performance und Volatilität bewertet. Die Gesamtnote setzt sich aus den Ergebnissen der Einzelfonds zusammen. Auf Fondsebene hat Feri jene Produkte ausgezeichnet, die durch Outperformance in ihrer Vergleichsgruppe bei einem ausgewogenen Verhältnis von Chance und Risiko sowie durch professionelles Fondsmanagement überzeugten. Feri bewertet nicht nur auf Basis einer quantitativen Analyse, sondern berücksichtigt auch qualitative Kriterien wie die Erfahrung der Fondsmanager und die Portfoliokonstruktion.

Future Convention 2015: Besucherrekord zum zehnten Future Award – Verleihung an 15 Projekte

Mehr als 950 Besucher haben sich heute anlässlich der Future Convention im Museum für Kommunikation in Frankfurt über  Ideen und Konzepte zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft informiert. 220 Studenten von 64 Hochschulen aus sechs europäischen Ländern präsentierten ihre 100 Teilnehmerprojekte am Future Award. In zehn vollbesetzten Foren wurde Zukunft „zum Anfassen“ vorgestellt und diskutiert.
 
Innovation, Inspiration, Diskussion. Drei Worte von Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt/Main, über die Future Convention, als deren Schirmherr er die Veranstaltung am Morgen feierlich eröffnete. Im Pressegespräch betonte er die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Bedeutung der Future Convention für die Stadt Frankfurt als digitale Metropole. Denn keine andere Initiative bringe Nachwuchstalente wie Wirtschaftsvertreter interdisziplinär und branchenübergreifend zusammen und ermögliche so die Vernetzung und den Austausch zur Entwicklung zukunftsträchtiger Geschäftsmodelle.
 
Der Future Award, Herzstück der Future Convention, wurde heute in 12 Kategorien vergeben. Zusätzlich wurden drei Projekte von Partnern der Future Convention mit je einem Sonderpreis ausgezeichnet. – Die Sieger:
 
Kategorie Society
„Ankommen – ein Informationssystem für Flüchtlinge“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Willkommen, Orientierungshilfe und Informationssystem für Neuankömmlinge in Deutschland. 
 
Kategorie Mobility
„Vela – Dein Semester im Ausland“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Die Web-App Vela hilft Studierenden bei der Auswahl der Uni und bei der Organisation ihres Auslandsaufenthalts – auch vor Ort.
 
Kategorie Economy
„emistime“, Hochschule für bildende Künste Braunschweig. – Ein Cloud basiertes Managementsystem für Unternehmen mit mobilen Außendienstmitarbeitern. 
 
Kategorie Education
„Something’s Different Today“, Hochschule Darmstadt. - Eine interaktive eBook-App, die Kindern die Welt der verschiedenen Kulturen in spannenden Reiseerzählungen nahebringt.
 
Kategorie Technology
„value added data“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. – Ein System, das sensibilisiert für das Thema „Datenerhebung“ und es ermöglicht, über seine Daten selbst zu bestimmen.
 
Kategorie Sustainability
„Falscher Hase/Bugs‘ Bunny“, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. – Ein Projekt zur nachhaltigen, ethisch vertretbarer Ernährung und der westeuropäischen Abneigung gegen Insekten als Eiweißlieferanten.
 
Kategorie Entertainment
“fifty cubes of taste”, European School of Design, Frankfurt/M. – Ein Spiele-Erlebnis, das den Gaumen schult für die Gewürze der Welt. 
 
Kategorie Culture
„Project Go!“, Hochschule Darmstadt. – Eine digitale, persönliche und dynamische Stadtchronik, an der alle Bürger teilhaben können. 
 
Kategorie Home
„LEVIE“ – Konzeption und Gestaltung eines smarten Weckers“, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Ein intelligentes System, das den Schlaf überwacht und so die Schlafqualität verbessern hilft.
 
Kategorie Health
„nasys – Intelligente Einsatzunterstützung im Rettungsdienst“, Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg. – Interfacesystem zur lückenlosen Einsatzdokumentation durch das Rettungspersonal.
 
Kategorie Media
„Public Brewing“, Hochschule Düsseldorf. – Interaktive Medienfassade an einer Düsseldorfer Brauerei: Bierbrauen als über alle Sinne erfahrbares Erlebnis.
 
Kategorie Lifestyle
„Die Firma Foodprint“, Muthesius Kunsthochschule Kiel. – Eine Zeitreise in das Jahr 2075, in dem statt Realfleisch nur noch In-Vitro-Fleisch konsumiert wird. Ressourcenschonend, klimafreundlich, schadstofffrei.
 
Sonderpreis Sky Deutschland
„Disney’s Living Stories“, Miami Ad School Europe, Hamburg. – App, die Kindern den Spaß am Lesen näherbringen soll. Durch Selbstvertonen von Disney-Filmen nach den Originalskripten. 
 
Sonderpreis Cisco Systems
„Sip it! – Trink‘ Wasser, leb‘ besser“, Technische Universität Darmstadt. – Ein mobiler Dehydrationswarner für jedermann, der individuelle Trinkempfehlungen gibt.
 
Sonderpreis Barmenia Versicherungen
„PAN – Ein System für anfänglich demente Menschen“, Design Factory International, Hamburg. – Digitale Hilfe, die Betroffenen hilft, ihren Alltag unauffällig über ihr Smartphone zu organisieren.
 
„Im zehnten Jahr seines Bestehens haben sich rund 30 Prozent mehr Studenten am Future Award beteiligt als in 2014. Das zeigt seine besondere Relevanz für junge Talente und die Wirtschaft als einzigem Wettbewerb, der keine Business Cases verlangt, sondern auf Ideen, Visionen und Konzepte setzt, die den interdisziplinären Austausch und kreative Kooperation fördern. Deshalb haben wir in diesem Jahr das Future Network als Dach über die Future Convention und den Future Award ins Leben gerufen“, sagt Hans Joachim Wolff, Vorstand Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. „Im Rahmen des Future Networks schaffen wir als Initiator und Veranstalter in Zusammenarbeit mit unseren Partnern das ganze Jahr über spannende Möglichkeiten des Netzwerkens.“, so Wolff weiter.
 
Alle Details zur Future Convention 2015 und zum Future Award 2015: www.future.network.
 
Auswahl Pressefotos für Ihre Berichterstattung unter http://www.future-convention.com/presse/download - Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage kurzfristig weiteres Bildmaterial zur Verfügung, insbesondere von den Preisträgern des Future Awards.
 
 
Schirmherren: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat
Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt, LPR Hessen, Hessen Trade & Invest 
Partner: Sky Deutschland AG, EY (Ernst & Young) GmbH, Cisco Systems, Barmenia Versicherungen, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, Museum für Kommunikation Frankfurt, Devoteam, Initiative Intelligente Vernetzung, Deutsches Architekturmuseum

Institutionelle Investoren erhöhen Anteil Erneuerbarer Energien-Investments weiter

Eine aktuelle Studie1 von Aquila Capital zeigt, dass 61% der befragten institutionellen Investoren den Anteil an Erneuerbaren Energien in ihrem Gesamtportfolio erhöhen und weitere 30% diesen in den nächsten drei Jahren auf gleichem Niveau halten wollen. Lediglich 3% der Befragten erwarten, dass sie künftig einen geringeren Anteil ihres Portfolios ausmachen werden. „Die Umfrage belegt das Interesse institutioneller Investoren an Erneuerbaren Energien-Investments, die ihnen planbare Renditen und stabile Erträge auf Portfolio-Ebene bieten. Das entspricht unseren eigenen Erfahrungen. Der Aquila Renewables Fund III2 , den Aquila Capital im März 2015 aufgelegt hat, hatte zum Zeitpunkt des First Closings bereits Eigenkapital in Höhe von über 100 Mio. Euro eingeworben. Wir sehen weiterhin eine signifikante Nachfrage von institutionellen Investoren, sodass wir in Kürze das Second Closing des Fonds erwarten“, erläutert Roman Rosslenbroich, CEO der Aquila Gruppe.

Laut der Umfrage von Aquila Capital, einem der führenden europäischen Asset Manager für alternative Investments, geben mit 48% fast die Hälfte der Befragten Diversifikation als ein Hauptargument für Investments in Erneuerbare Energien an; gefolgt von langfristig stabilen Cashflows (44%) und angemessenen Renditen des Gesamtportfolios (43%). Ökologische Faktoren werden von 22% als entscheidendes Argument für ein Investment in diesem Bereich genannt. Mit 50% beurteilt exakt die Hälfte der Investoren die künftige Entwicklung von Erneuerbaren Energien-Investments positiv, 9% davon sehr positiv. Weitere 43% stehen der Entwicklung neutral gegenüber und nur 7% sehen sie negativ – ihr Anteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Die größten Vorbehalte institutioneller Investoren gegenüber Erneuerbaren Energien-Investments sind die geringe Skalierbarkeit sowie das große Investitionsvolumen, die jeweils von 38% der Befragten genannt wurden. Regulatorische Hürden wurden von 37% und die Erfahrung sowie der Track Record der Asset Manager von 36% der institutionellen Investoren als Gründe aufgeführt, die einem Investment entgegenstehen können.

Neue Technologien bei der Erdwärmegewinnung oder Biomasse werden laut Einschätzung der befragten Investoren in den nächsten drei Jahren für die größten Zuwächse in der Asset-Allokation sorgen: 59% der institutionellen Investoren erwarten in diesen aufstrebenden Subsektoren einen Anstieg, davon rechnen 9% mit einem deutlichen Zuwachs. Mit 54% geht über die Hälfte der europäischen Investoren davon aus, dass Wasserkraft künftig einen größeren Anteil ihrer Portfolio-Allokation ausmachen wird – gefolgt von 48%, die ihre Investments im Bereich Offshore-Windenergie erhöhen, und 49%, die verstärkt in Photovoltaik investieren wollen. Die Mehrheit (64%) der befragten institutionellen Investoren ist bereits in Erneuerbare Energien-Infrastruktur mit einer durchschnittlichen Allokation von 4% auf Ebene des Gesamtportfolios investiert. Die Ergebnisse der Umfrage lassen für den Sektor einen weiteren Anstieg erwarten, 11% der Befragten gehen sogar von einer „signifikanten“ Zunahme aus.

„Inzwischen betrachten institutionelle Investoren ihre Allokation in Erneuerbare Energien-Infrastruktur deutlich differenzierter. Die Anzahl derer, die ihr Portfolio bewusst über Subsektoren wie Wasserkraft diversifizieren, steigt stetig an. Die Korrelation mit anderen Erneuerbaren Energien wie Windenergie oder Photovoltaik ist gering und der langfristig stabile Cashflow weitgehend unabhängig von klassischen Anlagen wie Aktien oder Anleihen. Als einer der größten Finanzinvestoren am europäischen Photovoltaikmarkt und einem Track Record von etwa 2,4 Mrd. Euro in Erneuerbaren Energien können wir institutionellen Investoren Zugang zu hochklassigen Zielinvestments bieten“, so Rosslenbroich.


1 Umfrage unter 100 institutionellen Investoren in Europa im Auftrag von Aquila Capital, Oktober 2015
2 Name laut Verkaufsprospekt Aquila Capital Renewables Fund III S.A. SICAV-SIF

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investmentteam gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: Juni 2015)

Nullzinsumfeld und Regulierung schaffen neue Risiken

Die Kombination aus Nullzinsumfeld und verschärfter Regulierung schafft zusätzliche Risiken für Investoren und das Finanzsystem insgesamt. Auf diese Herausforderungen müssen Asset Manager mit neuen Anlagestrategien und neuen Risikomodellen reagieren. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Professor Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance & Management im Rahmen der diesjährigen Risikomanagementstudie von Union Investment.

Vor allem Banken und Versicherungen, die über Basel III und Solvency II in besonderem Maße mit neuen Vorschriften konfrontiert sind, stehen vor großen Herausforderungen. Die durchschnittliche Performance bei der Eigenanlage (Depot A) deutscher Banken ist insbesondere aufgrund sinkender Zinserträge von 5,2 Prozent im Jahr 2005 auf ca. 1,8 Prozent im Jahr 2014 gesunken. Die regulatorische Anforderung, mehr liquide und gegenwärtig besonders niedrig rentierliche Aktiva zu halten, verschärft das Risiko, die Ertragsziele zu verfehlen. „Die Vorgaben zur Eigenkapitalhinterlegung lassen den Banken wenig Spielraum, die strategische Asset Allocation in ihren Depot-A-Portfolios anzupassen“, erläutert Professor Hellmich.

Für Versicherungen ist durch das Zusammenwirken von Nullzins und Solvency II eine Situation entstanden, welche nur Unternehmen mit hohen Eigenkapitalquoten bewältigen können. Versicherungsunternehmen müssen über Anlagekompetenzen in Assetklassen mit höheren Renditen verfügen und sich auf mehr Risiko und eine geringere Liquidität einstellen. „Betreiben Lebensversicherungen die Wiederanlage unverändert, dann wird die durchschnittliche Rendite im gegenwärtigen Umfeld nur geringfügig über 2,1 Prozent liegen und damit das durchschnittliche Garantieniveau von ca. 3,3 Prozent deutlich unterschreiten“, so Hellmich weiter. Besondere Gefahren gehen zudem von einer Zinswende aus. Würden die Zinsen plötzlich um rund 200 Basispunkte steigen, könnte dies für manche der rund 60 größeren deutschen Lebensversicherungen zu einer bedrohlichen Schieflage führen.

Investoren blicken skeptisch in die Zukunft

Angesichts dieser Herausforderungen schätzen Investoren die Zukunftsaussichten skeptisch ein. So gaben die im Rahmen der Risikomanagementstudie befragten Banken an, dass fast 55 Prozent der deutschen Kreditinstitute ihre Anlageziele aufgrund regulatorischer Vorgaben in den nächsten drei Jahren nicht erreichen werden. Aufgrund des Niedrigzinsumfeld würden sogar 69 Prozent der Geldhäuser ihre Anlageziele verfehlen. Etwas weniger besorgt zeigten sich die befragten Versicherungsunternehmen: Eine Zielverfehlung aufgrund der Regulierung erwarten diese für 29 Prozent der Branche, eine Zielverfehlung aufgrund des Niedrigzinsumfeldes für 49 Prozent der deutschen Versicherungen.

Aufbruch zu neuen Ufern

Als Antwort auf das veränderte Umfeld müssen Investoren und Asset Manager das Investmentuniversum systematisch auf Anlagemöglichkeiten abklopfen, die rentierlich und regulierungskonform sind. „Mehr Flexibilität und mehr Risiko im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten sind das Gebot der Stunde“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden. Nach Ansicht von Schindler empfiehlt sich vor allem eine Internationalisierung der Kapitalanlage, um von globalen Zins- und Wachstumsunterschieden zu profitieren. Darüber hinaus sollten risikokontrollierte Aktienstrategien sowie Immobilieninvestments zum Einsatz kommen. Auch Verbriefungen seien eine geeignete Option, um das Portfolio breiter aufzustellen. „Gegenwärtig ist eine wesentliche Umstellung in den Portfolios vieler Anleger allerdings noch nicht zu erkennen“, warnt Schindler. Der überwiegende Teil der Anlagevolumina liege nach wie vor in Renten- und Geldmarktpapieren, während Aktien oder Immobilien meist Investitionsquoten von unter fünf Prozent aufwiesen.

Neue Risikomodelle erforderlich

Das aktuelle Investmentumfeld beeinflusst nicht nur die Risikosituation einzelner Investoren, sondern setzt auch das Finanzsystem zusätzlichen Risiken aus. So führen die massiven Interventionen der Zentralbanken zu hohen Korrelationen unterschiedlicher Assetklassen. Gleichzeitig reagieren große Investorengruppen aufgrund regulatorischer Vorgaben mit einem zunehmend gleichgerichteten Nachfrageverhalten, das sich auf die Vermögenspreise auswirkt und die Gefahr von Preisblasen erhöht. „Wir beobachten steigende Ansteckungsrisiken im Finanzsystem“, stellt Hellmich fest.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird auch eine neue Generation von Risikomodellen benötigt, da klassische Risiko- und Portfoliooptimierungsmodelle im Wesentlichen nur lineare Phänomene abbilden. „Die Schwächen der klassischen Modellwelt führen nicht zu einer Abkehr von quantitativen Methoden. Es geht darum, die mathematischen Verfahren im Risikomanagement weiterzuentwickeln, um komplexe Vorgänge als Ganzes beschreiben und simulieren zu können“, erklärt Schindler.

„Die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Risikomodelle sind gegeben“, ergänzt Prof. Hellmich. Die Möglichkeiten der Datenverarbeitung seien immens gewachsen. „Zudem liefern neue regulatorische Anforderungen, weiter steigende Reporting-Pflichten sowie die voranschreitenden Digitalisierung eine stark wachsende Datenmenge, mit der sich neuartige Risikomodelle kalibrieren lassen“, sagt Hellmich.

FvS Vermoegenspreisindex Q3 2015: Preisanstieg im Jahresvergleich, jedoch Preisrueckgang im dritten Quartal

Das Flossbach von Storch Research Institute veröffentlicht heute den aktuellen FvS Vermögenspreisindex Q3 2015 „Preisanstieg im Jahresvergleich, jedoch Preisrückgang im dritten Quartal“.
Die Kernaussagen sind:

Weiterhin hohe Vermögenspreisinflation trotz rückläufiger Preise im dritten Quartal
Vermögenspreise sind zum Ende des dritten Quartals 2015 um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Grund hierfür ist die Verteuerung des Sachvermögens um 7,9 Prozent. Der Jahresvergleich täuscht darüber hinweg, dass der Gesamtindex innerhalb von Q3 leicht gefallen ist – getrieben durch den starken Preisverfall des Finanzvermögens während des Quartals.

Preiseinbrüche bei Aktien, Renten und sonstigem Finanzvermögen 
Die Preisrally des Jahresbeginns wurde von dem jüngsten Preisverfall egalisiert, so dass die Preise des Aktienvermögens im Gesamtjahresvergleich nur um 0,3 Prozent gestiegen sind. An den Rentenmärkten macht sich dies mit einer negativen Wachstumsrate von -0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bemerkbar. Die Preise des sonstigen Finanzvermögens (gemessen an Gold- und Rohstoffpreisen) fielen um 1,2 Prozent und stellen damit die Kategorie mit dem größten Preisverfall dar.

Nachlassende Preise bei Betriebsvermögen und Sammel-/Spekulationsgüter, aber höchste Wachstumsraten im Jahresvergleich
Die größten Preisanstiege aller Vermögensgüter verzeichnen das Betriebsvermögen (+19,2 Prozent) sowie die Sammel- und Spekulationsgüter (+17,5 Prozent). Damit verantworten sie zusammen die Preissteigerung des Sachvermögens gegenüber dem Vorjahresquartal. Immobilien verteuern sich im Jahresvergleich um 5,3 Prozent, langfristige Verbrauchsgüter um 0,6 Prozent.

Wohlhabendste Haushalte mit größtem Preisanstieg im Jahresvergleich 
Zwar erleben die wohlhabendsten Haushalte (Nettovermögensquantil 90-100 Prozent) mit +8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erneut den höchsten Vermögenspreisanstieg im Bevölkerungsquerschnitt, dennoch sind die Preise ihrer Vermögenswerte innerhalb des dritten Quartals leicht gefallen. Die Vermögenspreise der Haushalte des zweitärmsten Nettovermögensquantils (20-40 Prozent) wiesen mit 2,0 Prozent die niedrigste Wachstumsrate auf.

Vermögenspreisinflation deutlich größer als Verbraucherpreisinflation 
Die Vermögenspreisinflation liegt weiterhin deutlich über dem Anstieg der Verbraucher- und Produzentenpreise und übertrifft diese um jeweils 6,3 bzw. 8,1 Prozentpunkte.


Der vollständige FvS Vermögenspreisindex Q3 2015 inklusive Grafiken sowie Informationen zur Methodik steht für Sie ab sofort unter http://www.fvs-ri.com/fvs-vermoegenspreisindex/ueberblick.htmlzur Verfügung.

BMO Global Asset Management verstärkt LDI-Team mit zwei neuen Mitarbeitern

BMO Global Asset Management baut sein LDI-Team weiter aus: Nach der Einstellung von Simon Bentley (Head of Client Portfolio Management) und Nicola Thorpe (LDI Portfolio Manager) im Verlauf dieses Jahres konnten jetzt Max Peacock als LDI-Portfoliomanager und Arthur Stroij als LDI Solution Structurer verpflichtet werden. 

Peacock war bisher im LDI Portfolio Construction Team von Legal & General Investment Management tätig, wo er in den vergangenen fünf Jahren für die Strukturierung großer Zins-Hedging-Mandate von Pensionsfonds auf Grundlage von Swaps und Swap-Optionen verantwortlich war. Er hat einen Master-Abschluss in Mathematik.

Stroij arbeitete die letzten sechs Jahre als Investment Consultant im Structured Solutions Team von Towers Watson. Sein Aufgabenbereich erstreckte sich auf die Entwicklung, Umsetzung und Überwachung von Hedging-Lösungen für institutionelle Kunden. Er ist Versicherungsmathematiker und verfügt über einen Master-Abschluss sowie einen Executive-Master-Abschluss in Versicherungsmathematik.

Bei BMO Global Asset Management wird Peacock künftig das Portfoliomanagement von Liability-Hedging-Mandaten für Pensionsfonds übernehmen. Stroij wird gemeinsam mit den LDI-Portfoliomanagern an der Entwicklung innovativer Derivate- sowie Liability-Hedging-Lösungen arbeiten.

Beide berichten an Alex Soulsby, Head of LDI, der die Personalie wie folgt kommentiert: „BMO Global Asset Management ist einer der führenden und am schnellsten wachsenden Anbieter von LDI-Lösungen.* Mit ihren einschlägigen Erfahrungen bereichern Max Peacock und Arthur Stroij unser LDI-Team und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem weiteren Wachstum in diesem Segment. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir sie für unser mehrfach ausgezeichnetes Team gewinnen konnten, und werden gemeinsam mit ihnen dafür sorgen, dass unsere Kunden auch künftig in den Genuss innovativer und effektiver LDI-Lösungen kommen.“

*Navigating the UK LDI Market – 2015 KPMG LDI-Umfrage

Aquila Capital investiert in die Erholung des spanischen Immobilienmarktes

Aquila Capital hat einen neuen Immobilienfonds für institutionelle Investoren aufgelegt, der vom Wiedererstarken des spanischen Immobilienmarktes profitiert. Der Aquila Real Estate Opportunities Spain1 investiert in Wohnungsbauprojekte in den Metropolregionen Madrid und Barcelona. Für den Fonds wurde bereits eine umfangreiche Projekt-Pipeline identifiziert und das erste Zielinvestment definiert. Bei einer geplanten Laufzeit bis Ende 2019 wird für das Investment aufgrund der besonders attraktiven Marktsituation ein Gesamtmittelrückfluss zwischen 155% und 175% nach Kosten und lokalen Steuern erwartet.

Spaniens Volkswirtschaft wächst mit 3,1% p.a.2 aktuell deutlich stärker als der europäische Durchschnitt, im zweiten Quartal vergrößerte sich der Abstand zum Euro- und EU-Durchschnitt auf über 0,5 Prozentpunkte p.q.3 „Die Kombination aus wirtschaftlichem Aufschwung und verbesserten Finanzierungsmöglichkeiten stärkt die inländische Nachfrage nach Wohneigentum und erhöht gleichzeitig die Attraktivität Spaniens für ausländische Direktinvestments in Immobilien“, erläutert Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital. Mit über 80% hat Spanien traditionell eine der höchsten Wohneigentumsquoten Europas. Durch die verbesserten Rahmenbedingungen sind die Verkäufe von Wohnimmobilien auf Jahresbasis etwa um 9,6% mit Stand Q1 2015 gestiegen.4Mit dem Ausbau des Immobilien Teams vor Ort hat Aquila Capital schon 2012 das Potenzial des spanischen Marktes erkannt und mit mehreren Transaktionen davon profitiert. „Unsere Überlegungen zur Erholung des Wohnungsmarktes werden von renommierten Branchenexperten geteilt: So hat zum Beispiel Bank Credit Analyst in seinem jüngsten Research Paper das aktuelle Preisniveau als deutlich unterbewertet eingeschätzt“, ergänzt Zarnekow.

Der Aquila Real Estate Opportunities Spain investiert in Wohnungsbaumaßnahmen i.d.R. nach vollständiger Erschließung des Baulands mit entsprechend vorliegendem Baurecht. Zielinvestments müssen darüber hinaus umfangreiche Standortkriterien wie beispielsweise eine sehr gut entwickelte Infrastruktur und eine entsprechend gute Anbindung an den Individual- und öffentlichen Nahverkehr erfüllen. Der Exit erfolgt nach der Bauabnahme und dem vollständigen Verkauf des Objekts. Je nach Projektumfang ist von einer Umsetzungszeit zwischen 24 und 30 Monaten auszugehen.

Für den Fonds wurde bereits das erste Zielinvestment definiert – es handelt sich um das größte zusammenhängende und erschlossene Wohnungsbauprojekt Madrids. Weitere Investitionen befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen. „Das zunehmende Investitionsvolumen von lokalen und internationalen institutionellen Investoren und steigende Kaufpreise von Neubauwohnungen belegen, dass wir mit dem bereits vor drei Jahren begonnenen Aufbau unseres Investment Teams und unseres Büros in Madrid frühzeitig einen vielversprechenden Markt identifiziert haben. Mit dem Spezial-AIF bieten wir institutionellen Investoren mit einem regulierten Vehikel Zugang zu einem der attraktivsten Märkte für Immobilieninvestionen in Europa“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer der Aquila Gruppe.


1 Name laut Verkaufsprospekt: Aquila Real Estate Opportunities Spain GmbH & Co. geschlossene Investmentkommanditgesellschaft
2 Stand Q2 2015: Quelle Eurostat; Eurostatistics 09/2015 edition
3 Quelle: Instituto Nacional de Estadística, Quartely Spanish National Accounts, August 2015
4 Quelle: EU-Kommission: Post Programme Surveillance Report 2015, Q1

Über Aquila Capital:    
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investment Team gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: 30.06.2015)

 

GAM mit neuem Markenauftritt

GAM präsentiert ein neues Markendesign, das das Ziel aller Mitarbeitenden weltweit zum Ausdruck bringt: das Potenzial des Anlagekapitals ihrer Kunden zu entfalten.

Der externen Lancierung des neu gestalteten Markenauftritts von GAM ging ein ‚stiller Launch‘ am 16. November voraus. Mitarbeiter und Kunden wurden über interne Kommunikationskanäle und die Website informiert. Mit einem frischen und zeitgemäßeren Auftritt unterstützt das neue Erscheinungsbild die Wirksamkeit der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten von GAM und erhöht die Wahrnehmung der Unternehmenskompetenzen am Markt. 

Alexander Friedman, CEO von GAM, erläutert dazu: «Der neu gestaltete Auftritt verdeutlicht, wer wir heute sind, und ist Teil unserer strategischen Investitionen in die Zukunft. Wie eine Analyse gezeigt hat, kennt uns die Außenwelt primär als das Unternehmen, das wir früher waren – und das muss sich ändern.» 

1983 gegründet, war GAM ein Jahrzehnt unter dem Dach zweier verschiedener Eigentümer: Nach der Übernahme durch UBS im Jahr 1999 wurde GAM 2005 an Julius Bär weiterverkauft. 2009 ging daraus ein unabhängiges Unternehmen hervor, zusammen mit dem ehemaligen Asset Management von Julius Bär.

Das Potenzial des Anlagekapitals entfalten

Im Laufe der Unternehmensgeschichte hat sich GAM stets darauf konzentriert, das Kapital der Kunden gewinnbringend anzulegen, um sie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Dieser Anspruch bildet den Kern der neuen Markenidentität von GAM. Sie drückt das gemeinsame Verständnis aller Kunden von GAM aus – die Überzeugung, dass ihr Kapital nur durch Investitionen produktiv eingesetzt werden kann. Zudem wird der neue Auftritt zu einer wichtigen Triebkraft für die strategische Ausrichtung von GAM, die auf eine stärkere Integration und ein langfristiges Wachstum abzielt. 

Alexander Friedman: «Wir sind ein Unternehmen von Anlegern für Anleger. Wir sind stolz auf unsere Wurzeln, konzentrieren uns aber auf die Welt von heute und handeln zukunftsgerichtet. Eine Zusammenarbeit mit uns verhilft unseren Kunden zu Investitionen mit Weitsicht und Präzision und basiert auf dem grundlegenden Vertrauen in die Möglichkeiten ihres Kapitals.»

Gezielte Markenkampagne

Für das Rebranding-Projekt hat GAM die Agentur Siegel + Gale, ein auf globale Markenstrategien spezialisiertes Unternehmen, beratend hinzugezogen. Zur Bekanntmachung der neuen Identität startet GAM erstmals seit 2008 eine gezielte Markenkampagne. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Kanälen für Anleger und Anlagespezialisten.

Im Rahmen ihrer Markenarchitektur behält GAM die exklusive Lizenz für die weltweite Nutzung der Marke «Julius Bär Funds». Sie wird ausschließlich für Anlageprodukte und nur in Verbindung mit der Marke GAM in Märkten und Kundensegmenten verwendet, in denen der Name Julius Bär hohe Anerkennung genießt.

AXA IM ernennt neuen Global Head of Corporate Communications

Valérie Frohly ist neuer Global Head of Corporate Communications bei AXA Investment Managers (AXA IM). Von Paris aus wird Frohly die globale Unternehmenskommunikation leiten – mit dem Ziel, das Wachstum des Unternehmens zu steigern und die Marke weltweit zu stärken. 

„Wir freuen uns sehr, Valérie bei AXA IM begrüßen zu dürfen. Mit ihrer beträchtlichen Erfahrung wird sie die Strategie von AXA IM in den Bereichen interne und externe Kommunikation umsetzen und weiterentwickeln“, sagt Joseph Pinto, Global Chief Operating Officer bei AXA IM. „Ihre umfangreichen Kenntnisse im Asset Management, ihre internationale Erfahrung und ihre umfassende Expertise in der Unternehmenskommunikation werden uns helfen, unsere Marke rund um den Globus konsequent zu stärken.“

Valérie Frohly verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management unter anderem in den Bereichen Investment, Sales, Marketing und Kommunikation in Frankreich, Schweden, Norwegen und der Schweiz. Zuletzt war sie als Global Head of Corporate Communications bei BNP Paribas Investment Partners tätig. Bereits 1995 kam Frohly zu BNP Paribas und arbeitete seitdem in unterschiedlichen Positionen im Konzern. Unter anderem entwickelte sie die Aktivitäten des Unternehmens in den nordischen Ländern und war Head of Marketing and Communications bei der nordischen Asset-Management-Tochter Alfred Berg. Ihr Studium absolvierte sie an der Ècole des Hautes Études Commerciale und der Université Paris Dauphine. 

„Ich freue mich in einer Zeit des starken Wachstums zu einem der großen internationalen Asset Manager zu stoßen. Unser Kommunikationsteam freut sich darauf mit vereinten Kräften die Reputation von AXA IM als führender Asset Manager zu schützen und weiter zu etablieren“, erklärt Frohly.

DNCA erweitert seine Palette an Absolute-Return-Fonds mit DNCA Invest Velador

DNCA hat einen neuen vermögensverwaltenden Fonds aufgelegt, der wenig von Zinsprodukten abhängig ist. Der am 18. Mai 2015 lancierte Absolute-Return-Fonds DNCA Invest Velador investiert in europäische Aktien und vervollständigt die Absolute-Return-Palette von DNCA, die bereits den DNCA Invest Miura und den DNCA Invest Miuri umfasst. Das Aktienexposure des DNCA Invest Velador kann zwischen null und 50 Prozent schwanken. Das Fondsmanagement-Team bilden Mathieu Picard, Boris Bourdet und Wladimir Poux, geleitet wird es von Cyril Freu.

Wie auch die anderen Fonds dieser Palette setzt der DNCA Invest Velador auf eine regelmäßige und von den Marktbewegungen weitgehend unabhängige Performance. Der Fonds hat einen größeren Spielraum bei der Marktexposure (0/50%) als DNCA Invest Miura (–20/+20) und Miuri (–30/+30). Ziel von Velador ist es, den Referenzindex zu übertreffen, der sich zu 25 Prozent aus dem Eurostoxx 50 Net Return und zu 75 Prozent aus dem EONIA zusammensetzt. Die Volatilität des Fonds liegt unter acht Prozent und Velador verfolgt eine ähnliche Managementstrategie wie der DNCA Invest Miuri. Im Fokus der Anlageentscheidungen stehen die Fundamentalanalyse europäischer Unternehmen und ihre Bewertungsniveaus. Das Fondsmanagement setzt auf europäische Aktien, die in der Lage sind, ihre Sektor- oder die Marktindizes zu übertreffen. Zusätzlich zum Marktexposure zwischen null und 50 Prozent, basiert die Performance im Wesentlichen auf der Differenz zwischen den ausgewählten Titeln und den Branchenindex- oder Aktienindex-Futures, die dagegen verkauft werden.

Cyril Freu, stellvertretender Leiter des Portfoliomanagements und Manager des Fonds, erläutert: „Der DNCA Invest Velador ist besonders für Anleger interessant, die von unserem Know-how auf dem Gebiet europäischer Aktien profitieren wollen, ohne dabei ein großes Marktrisiko einzugehen. Da das Profil des neuen Fonds etwas stärker richtungsorientiert ist als beim DNCA Invest Miuri und beim DNCA Invest Miura, kann DNCA den Anlegern nun ein vollständiges Sortiment an Absolute-Return-Anlagestrategien anbieten.“

Jan Schünemann, Global Product Manager, ergänzt: „Ziel des DNCA Invest Velador ist es, eine regelmäßige, beständige Rendite bei mäßiger Volatilität zu erzielen. Er gehört in die Portfolios von Anlegern, die den Nullrenditen risikoloser Anlagen entgehen, sich aber auch nicht zu sehr den Risiken der Aktienmärkten aussetzen wollen.“

Die Risiken
- Managementrisiko
- Kreditrisiko
- Kontrahentenrisiko
- Risiko durch Investition in Finanzderivate
- Dieser Fonds bietet keine Kapitalgarantie.

Das Engagement am Aktien- und am Zinsmarkt erklärt das Risikoniveau dieses Fonds.


Über DNCA: 
Die französische Investment-Management-Gesellschaft DNCA wurde im Jahr 2000 von einem Spezialistenteam gegründet, das bei der Vermögensverwaltung für Privatkunden und institutionelle Investoren auf einen Value-orientierten Ansatz setzt. Durch einen defensiven Ansatz strebt das Unternehmen in seinen Portfolios ein optimales Chance-Risiko-Profil an. DNCA hat mehr als 86 Mitarbeiter, seine Expertise umfasst europäische und internationale Aktien (Long-only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone.
Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 15 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beläuft sich zum 30. Oktober 2015 auf 17,8 Milliarden Euro.

Laut Umfrage sind Anleger zu Convertible Bonds geteilter Meinung

Investoren sind im Hinblick auf die Marktbedingungen, unter denen Wandelanleihen (Convertible Bonds bzw. CB) ihrer Ansicht nach besonders gut abschneiden, geteilter Meinung. Das ergab eine neue von NN Investment Partners durchgeführte Umfrage¹. Nach Meinung der Mehrheit (39 Prozent) sind stagnierende Märkte ideal, während 34 Prozent Bären- und 23 Prozent Bullenmärkte nennen.

Der Umfrage zufolge sind die meisten Investoren (39 Prozent) überzeugt, dass Wandelanleihen zum Rentenanteil eines Portfolios gehören. 30 Prozent meinen dagegen, dass sie als alternative Anlageform anzusehen sind, während 10 Prozent sie als aktienähnliche Assetklasse betrachten. 21 Prozent der Befragten sehen Wandelanleihen als eigenständige Assetklasse.

Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, erklärte dazu: „Wir waren ziemlich überrascht, wie stark die Meinungen zu Convertibles Bonds auseinandergehen. Für viele ist diese Anlageform immer noch ein unbeschriebenes Blatt. Hier ist noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Anleger sich nicht scheuen, CBs in ihre Portfolios zu nehmen.“

„Man muss sich vor allem klarmachen, dass CBs eine Kapitalbeteiligung darstellen. Sie weisen eine Korrelation von rund 90 Prozent zu Aktien auf, sind allerdings nur halb so volatil. Sie schneiden daher bei steigenden Aktienkursen gut ab. Ihr besonderer Vorteil besteht allerdings in der Fixed-Income-Komponente, die sie vor einem Kursverfall schützt. Eine Gewichtung von 3 bis 10 Prozent im Portfolio verbessert tendenziell die risikoadjustierten Erträge.“

Der NN (L) Global Convertible Opportunities geht nach einem konsequent fokussierten Ansatz vor. Seine Fondsmanager identifizieren Themen, die ihrer Ansicht nach für bestimmte Aktien als Werttreiber fungieren, und zwar unabhängig von den jeweiligen Marktbedingungen. Entsprechend zielen sie auf die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen ab. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientierten Ansatz der Fall ist, da die Renditetreiber von Sektoren häufig stark fragmentiert sind.

Der Fonds, der ein Vermögen von über 275 Millionen US-Dollar verwaltet2, wurde im Oktober mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre. Über Zeiträume von einem bzw. drei Jahren rentierte der Fonds bis zum 8. Oktober 2015 4,36 Prozent bzw. 10,83 Prozent.

NN Investment Partners’ Fixed-Income-Boutiquen verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

1. Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Oktober 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.
2. Zahlenangaben per 08.10.2015.

Weiterhin starke Zuflüsse in Renten-ETFs

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Oktober 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 447 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,9 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Weltweite ETP-Branche verzeichnet auch im Oktober hohe Nettomittelzuflüsse; Starker Monat vor allem für ETFs auf europäische Aktienindizes; Zuflüsse in Renten-ETFs steigen im Oktober deutlich; ETFs auf japanischen Aktienmarkt sowie Schwellenländer mit leichten Zuflüssen; Gold- und Rohöl-ETPs im Oktober gefragt.

European Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.10.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche konnte auch im Oktober weiter zulegen. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 34,2 Milliarden US-Dollar im September waren es im Oktober 34,1 Milliarden US-Dollar. Aktuell verwaltet die Branche somit 2,9 Billionen US-Dollar (S. 1, 22).
  • Zum weltweiten Wachstum beitragen konnte vor allem der amerikanische ETP-Markt. Während die Mittelzuflüsse im September  knapp 20 Milliarden US-Dollar betrugen, stiegen sie im Oktober auf 28 Milliarden US-Dollar. Den größten Beitrag lieferten abermals ETFs auf Aktienindizes mit Mittelzuflüssen von 15,8 Milliarden US-Dollar. Aber auch Renten-ETFs lieferten mit über 11 Milliarden US-Dollar einen positiven Beitrag. Rohstoff-ETPs konnten nach Mittelabflüssen von 0,4 Milliarden US-Dollar im September nun 0,5 Milliarden-Dollar Zuflüsse im Oktober aufweisen. Insgesamt summieren sich die Zuflüsse in US-ETPs damit seit Jahresbeginn auf über 172 Milliarden US-Dollar (S. 3, 22).
  • Deutliche Zuflüsse verzeichnete auch der europäische ETP-Markt. Er wuchs im Oktober um 7,1 Milliarden US-Dollar nach 2 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Auch hier schafften Rohstoff-ETPs eine Trendwende und legten um 0,4 Milliarden US-Dollar zu.
  • Die asiatischen Märkte hingegen mussten Nettoabflüsse von 1 Milliarde US-Dollar hinnehmen, nachdem sie im September noch über 12,2 Milliarden US-Dollar Zuflüsse gesehen hatten. Sowohl Renten- ETPs wie auch Aktien-ETPs verzeichneten im asiatischen Markt einen Rückgang (S. 22).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  
Aktien:

  • Im europäischen ETF-Markt sind die Nettozuflüsse im Oktober gegenüber dem September deutlich angezogen. Im abgelaufenen Monat wurden 6,1 Milliarden Euro neu in ETFs angelegt, im Monat zuvor waren es 1,9 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie aktuell 447 Milliarden Euro (S. 12, 22).
  • Europäische Aktien-ETFs verbuchten im Oktober per Saldo Zuflüsse von 2,5 Milliarden Euro und trugen somit zu 40 Prozent zu den Nettozuflüssen europäischer ETFs bei. Im Vormonat waren die Nettozuflüsse in Aktien-ETFs mit 1,6 Milliarden Euro deutlich geringer. Wie schon im Vormonat flossen im Oktober die meisten Gelder in entwickelte Märkte. Industrieländer-ETFs konnten ein Plus von 1,3 Milliarden Euro verzeichnen, bei Schwellenländer-ETFs waren es 0,8 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Trendwende, da im September noch Mittel aus Schwellenländern abgezogen wurden (S. 22).
  • ETFs auf japanische Aktienmärkte konnten im Oktober wieder Mittelzuflüsse von über 0,7 Milliarden Euro verzeichnen, während im Monat zuvor 0,1 Milliarden Euro aus Japan-ETFs geflossen. (S. 24).
  • Unter ETFs auf einzelne Schwellenländer konnten China-ETFs leichte Zuflüsse vorweisen, während ETFs auf die Märkte Taiwan und Russland leichte Abflüsse registrierten (S. 25).
  • Bei den Sektoren zählte der Energiebereich erneut zu den Branchen mit den höchsten Zuwächsen, mit einem Plus von 0,12 Milliarden Euro. Auch Konsumgüter-ETFs konnte Nettomittelzuflüsse von 0,1 Milliarden Euro aufweisen. Deutliche Mittelabflüsse von 0,4 Milliarden Euro traten bei Strategie-ETFs auf, unter anderem bei Short- und Hebelprodukten (S. 23).

Renten

  • Auch der Oktober war für Anleihe-ETFs ein Monat mit deutlichen Zuflüssen. Mit einem Plus von 3,5 Milliarden Euro konnte dieses Segment den positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen. Damit trugen Anleihe-ETFs mehr als die Hälfte zum positiven Cash Flow des europäischen ETF Marktes im Oktober bei (S. 1, 22).
  • Die stärksten Zuflüsse verzeichneten ETFs auf Investment Grade Bonds mit plus 2,9 Milliarden Euro. Damit summieren sich die Nettozuflüsse seit Beginn dieses Jahres auf über 20 Milliarden Euro. Auch Hochzins-Anleihen verbuchten im Oktober positive Zuflüsse von 0,7 Milliarden Euro und stoppten damit den Trend von Mittelabflüssen in den vergangenen Monaten (S. 1).

Rohstoffe

  • Europäische Rohstoff-ETPs konnten im Oktober wieder Nettozuflüsse in Höhe von knapp 0,4 Milliarden Euro verzeichnen, nachdem im September noch 0,26 Milliarden Euro abgeflossen sind. Zu den Gewinnern zählten vor allem ETPs auf Rohöl (+0,19 Milliarden Euro) sowie Gold (+ 0,14 Milliarden Euro) (S. 26).

Beliebteste Indizes

  • Die beliebtesten Aktienindizes im Oktober waren erneut der Euro STOXX 50, der MSCI Emerging Markets Index, der STOXX 600 sowie der DAX. Auch der S&P 500 sowie der MSCI Europe waren gefragt (S. 27).
  • Im Rentenbereich waren vor allem ETFs auf Staatsanleihen der Emerging Markets sowie Euro Hochzins-Anleihen bei Investoren beliebt (S. 27).

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheawm.com

Deutsche Asset & Wealth Management 
Mit 1,09 Bio. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. September 2015) ist Deutsche Asset & Wealth Management¹ einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset & Wealth Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen. Deutsche Asset & Wealth Management steht zudem für maßgeschneiderte Wealth Management-Lösungen und eine ganzheitliche Betreuung wohlhabender Privatanleger und Family Offices.

¹ Deutsche Asset & Wealth Management ist der Markenname für den Asset-Management- und Wealth-Management-Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutsche Asset & Wealth Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

Den vollständigen Bericht in Englischer Sprache finden Sie im links.

ifund research news November 2015

Europe managers showed a weak performance in October as there has been a reversal of recent trends. Small-caps underperformed and commodity-related sectors recovered significantly. The small- and mid-cap- bias of the overall peer-group as well as the underweight in energy and materials therefore hurt performance. US-managers achieved better results due to an only small underweight in commodity related sectors as well as due to an underweight in weak performing utilities. Net of fees, only 13% of Europe managers, 43% of US managers and 43% of emerging market managers outperformed their benchmark.

Over three months, Europe and emerging market managers head the performance table due to the underweight in weak performing commodity related sectors. US managers showed a less convincing performance with 18% net outperforming.

Please find the full report with the ifund outperformance index series as well as a summary of insights from manager meetings attached on the left.

Breite Rally stärkt im Oktober die Performance von Hedge Funds

Kommentar von Anthony Lawler, Portfoliomanager und Mitglied des Investment-Komitees von GAM Alternative Investments Solutions, zur Performance von alternativen und Absolute-Return-Strategien im Oktober 2015.

Gemäßigte Töne der EZB und Äußerungen der US-Notenbank, die als positive Beurteilung der Konjunkturentwicklung, zugleich aber als Bekräftigung der „Datenabhängigkeit“ der Fed-Entscheidungen gewertet wurden, gaben den Märkten Auftrieb. Die Aktienmärkte erlebten weltweit eine kräftige Rally. Der MSCI World Index stieg um 8,0%, während sich der VIX, auch als Angstbarometer bezeichnet, von seinem Höchststand vom August weiter entfernte. Der anhaltende Rückgang des VIX lässt darauf schließen, dass sich die Anleger weniger Sorgen um „Schocks“ für das derzeitige, von schwachem, aber stetigem Wachstum und niedrigen Inflationsraten gekennzeichnete Umfeld machen. Vielmehr scheinen sie wieder bereit zu sein, in risikoträchtige Anlageformen zu investieren. Der US Dollar Index stieg über den Monat um 0,6%, und der Barclays US Aggregate Bond Index beendete den Monat ungefähr da, wo er gestartet war. Hedge Funds verbuchten im Berichtsmonat ein Plus von 1,5%, gemessen am HFRX Global Hedge Fund Index.

Beiträge dazu kamen aus den meisten Anlageklassen, sagt Anthony Lawler, Fondsmanager bei GAM. „Kurssteigerungen bei Aktien, Unternehmensanleihen, dem US-Dollar und den meisten Staatsanleihen hatten alle ihren Anteil an der positiven Performance, die Hedge Funds im Oktober verzeichneten. Die eingegangenen Risiken lagen zu Beginn des Monats jedoch unter dem Durchschnitt. Dadurch erzielten die Trading-Fonds zwar Zuwächse, blieben aber hinter den Märkten zurück.“

Drei der vier HFRX-Hauptstrategien lieferten positive Ergebnisse von mindestens jeweils 1,9%: Event Driven, Equity Hedge und Relative Value. Der HFRX Macro/CTA Index fiel indessen um 0,8%. „Bei den Global Macro- und den Trend-Following-Fonds war das Bild im Oktober uneinheitlich“, führt Lawler aus. „Long-Positionen in Aktien und im US-Dollar waren vorteilhaft, ihnen standen jedoch uneinheitliche Bewegungen bei Rohstoffen und einigen Währungen gegenüber, die den positiven Effekt zunichtemachten. Andere Aktien-, Credit- und Relative-Value-Strategien boten vor dem Hintergrund steigender Kurse und günstiger Bewegungen der Relative-Value-Spreads eine erfreuliche Performance.“

Zu Beginn der letzten zwei Monate des Jahres bleiben die Fonds in ihren bevorzugten Themen investiert, bei angemessenem Risiko, so Lawler. „An den wichtigsten Trades wird auch Anfang November festgehalten. Eine leichte Umschichtungsbewegung von Währungen in Aktien-Long-Positionen ist bei unseren Global Macro-Fonds zu beobachten. Zugleich halten diese Fonds an einer kleineren Long-Position im US-Dollar fest, trotz der Ungewissheit im Vorfeld der Fed-Sitzung im Dezember. Viele Trading-Fonds haben Long-Positionen in Unternehmensanleihen und europäischen Staatsanleihen aufgebaut. Sie erhoffen sich für diese Positionen Unterstützung sowohl von „datenabhängigen“ Notenbanken als auch von solchen, die noch weiter lockern wollen. Die Equity Hedge Funds haben ihr Brutto- und Nettoengagement beibehalten und rechnen mit weiteren Gelegenheiten durch eine breitere Streuung der Wertentwicklung und mit einer Honorierung ihrer Titelselektion.“

Quelle: GAM, Bloomberg, Bloomberg CLA, MSCI, Thomson Reuters (alle Angaben auf US-Dollarbasis).

Target Partners investiert 3,5 Millionen Euro in Sicoya

München/Berlin, 9. November 2015: Die Münchner Venture Capital-Gesellschaft Target Partners (www.targetpartners.de) investiert in einer Series-A-Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Euro in die Sicoya GmbH (www.sicoya.de) mit Sitz in Berlin. Sicoya entwickelt integrierte Mikrochips auf Basis von Silizium-Photonik für optische Datenverbindungen. Mobile Geräte, soziale Netzwerke, Cloud Computing und Virtual Reality – um mit der ständig steigenden Nachfrage Schritt zu halten, benötigen Rechenzentren skalierbare, schnelle und rentable Datenverbindungen.

Sicoyas Lösung gründet auf neuartigen, patentierten Konzepten, um optische Signale in Datenzentren zu verarbeiten und zu übertragen. Dafür wird Silizium verwendet, das sich so strukturieren lässt, dass gleichzeitig kleinste optische (für die schnelle Datenübertragung) und elektrische Schaltkreise (für die Verarbeitung in Computern) auf einem einzigen Mikrochip Platz finden. Diese Technologie der nächsten Generation (http://www.techrepublic.com/article/silicon-photonics-will-revolutionize-data-centers-in-2015) ist zuverlässig und energieeffizient und übertrifft herkömmliche Kupfer-basierte Lösungen und Glasfaser-Empfänger der ersten Generation deutlich an Leistung.

Sicoya plant die Finanzierungsrunde mit weiteren Investoren und über öffentliche Förderung auf fünf Millionen Euro an Eigenkapital und Forschungs- und Entwicklungsfinanzierung aufzustocken.
Mit der Finanzspritze wird Sicoya die Produktentwicklung vorantreiben und den globalen Vertrieb ausbauen.

Spitzenposition in der Silizium-Photonik – eine disruptive Technologie für Kommunikationsmärkte

Sicoya ist ein Spin-off der TU Berlin, gegründet auf sieben Jahren kontinuierlicher Forschung und Entwicklung im Bereich Silizium-Photonik. Das Kernteam von fünf Gründern verfügt über umfangreiche Kenntnisse in optischen Technologien, Marketing und Unternehmensmanagement. Die Geschäftsführung von Sicoya bilden CEO Dr. Sven Otte und CTO Dr. Stefan Meister. „Wir wollen die Technologie, die an der TU Berlin entwickelt wurde, auf das nächste Level heben. Unser Ziel ist es, Marktführer im Bereich Silizium-Photonik zu werden“, so Meister. Otte sieht große Chancen für Sicoya: „Unsere Technologie ermöglicht es, hoch integrierte optische Transceiver zu sehr geringen Kosten herzustellen. Die äußerst kleinen Hardware-Komponenten erlauben es Datenzentren-Betreibern, ihre Server praktikabel und kostengünstig auf Übertragungsraten von Terabit pro Sekunde zu skalieren“.
Um das Wachstum zu beschleunigen, wird das Startup Mitarbeiter in den technischen Bereichen sowie im Vertrieb und im Kundenservice einstellen.

„Sicoya stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, in einen der weltweit führenden Vertreter in integrierter Photonik zu investieren. Wir sind sehr stolz, das Startup dabei zu unterstützen, den großen Schritt in Richtung der nächsten Generation von hochleistungsfähigen opto-elektronischen Mikrochips zu gehen“, sagt Waldemar Jantz, Partner bei Target Partners und Beiratsmitglied der Sicoya GmbH.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Startup auf der diesjährigen CeBIT in Hannover als Hauptpreisträger des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ ausgezeichnet (http://www.gruenderwettbewerb.de/service/nachrichten/parlamentarische-staatssekretaerin-brigitte-zypries-zeichnet-vielversprechende-start-ups-bei-der-preisverleihung-des-gruenderwettbewerb-ikt-innovativ-auf-der-cebit-aus).

AXA WF Planet Bonds setzt auf eine klimafreundlichere Wirtschaft

AXA Investment Managers (AXA IM) hat den AXA WF Planet Bonds aufgelegt. Mit diesem innovativen Fonds, der in Green Bonds(1) investiert, können Anleger nun auf den gesellschaftlichen Wandel zu einer klimafreundlichen Wirtschaft setzen.

Andrea Rossi, CEO von AXA IM, kommentiert die Auflage des Fonds wie folgt: „Als Pionier der nachhaltigen Geldanlage verfolgt AXA IM bereits seit 20 Jahren entsprechende Strategien. Wir wollen den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Dazu müssen wir uns kontinuierlich bemühen, die wechselnden Faktoren zu verstehen, deren Einfluss die Finanzmärkte und die Ziele unserer Kunden unterliegen. Zu diesen Faktoren gehört auch der Klimawandel. Als langfristig orientierte Investoren haben wir erkannt, welche Bedrohung der Klimawandel darstellt und wie wichtig es ist, seine Auswirkungen auf die globale Wirtschaft zu begrenzen. Globalen Konzernen kommt dabei als einflussreichen Stakeholdern und internationalen gesellschaftlichen Akteuren eine Schlüsselrolle zu. Der Klimawandel ist nur eines der Kriterien, auf deren Basis wir Unternehmen analysieren, um gegebenenfalls mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir sind auch in der Lage, den Wandel unserer Kunden hin zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft zu unterstützen – beispielsweise, indem wir Investments in Green Bonds anbieten. Darüber hinaus helfen wir unseren Kunden auch bei der Überwachung und Bewertung nach Nachhaltigkeitskriterien wie etwa CO2-Emissionen.“

„Wir glauben daran, dass es für nachhaltigen und langfristigen Anlageerfolg unabdingbar ist, ein verantwortungsvoller Investor zu sein. Als offizieller Sponsor der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris hat sich die AXA-Gruppe verpflichtet, die Begrenzung des Klimawandels zu unterstützen, beispielsweise durch die Verdreifachung ihrer nachhaltigen Investments bis 2020. AXA IM unterstützt dieses Ziel mit ganzer Kraft und arbeitet eng mit der AXA-Gruppe zusammen, um es zu erreichen“, so Rossi weiter.

Im Interesse ausreichender Diversifizierung und Liquidität investiert der AXA WF Planet Bonds Fund sowohl in reine Green Bonds als auch in besonders umweltfreundliche Emittenten(2). Der Fonds wird gemeinsam vom Global Rates Team und dem Responsible Investment (RI) Team von AXA IM verwaltet.

Olivier Vietti, hauptverantwortlicher Fondsmanager des AXA WF Planet Bonds Fund, freut sich, dass Anleger nun Zugang zu den immer zahlreicheren Gelegenheiten im Markt für Green Bonds haben: „In unseren Augen ist der Anleihemarkt ein naheliegender Weg, um Energieeffizienz, erneuerbare Energien und andere Projekte zum Kampf gegen den Klimawandel zu fördern, denn mit Anleihen können Anleger direkt und transparent in umweltfreundliche Lösungen investieren.“ Mit dem neuen Fonds möchte AXA IM Vietti zufolge darüber hinaus auch gewährleisten, dass Anleger gegenüber vergleichbaren Anlagen anderswo im Zinsuniversum nicht auf Rendite verzichten müssen, wenn sie mit ihren Investments einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen.

Ein wesentliches Merkmal des Fonds ist sein ausgesprochen robuster Prozess zur Selektion geeigneter Titel, der zudem flexibel und benchmarkunabhängig ist, um ungewollte Verzerrungen durch Benchmarkorientierung zu vermeiden. Im Rahmen des Anlageprozesses werden die Emittenten nach Maßgabe der AXA-IM-internen Kriterien zur Beurteilung der Nachhaltigkeit, Sozialverantwortlichkeit und Unternehmensführung (Environment, Social and Governance oder ESG) bewertet. So kann AXA IM erkennen, welche Emittenten wirklich auf Umweltschutz setzen und daher tatsächlich als Kandidaten für grüne Anlagen infrage kommen. Ziele des Fonds sind gute Diversifizierung, attraktive Renditen und ein überzeugendes Risiko-Ertrags-Profil. Dafür konzentrieren sich die Manager auf Renditeoptimierung(3) sowie Anlagen in Emittenten aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Segment(4).

„AXA IM verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich verantwortliche Investments(5), und die Auflage des Fonds unterstreicht einmal mehr, dass grüne Investments uns am Herzen liegen“, so Matt Christensen, Global Head of Responsible Investment bei AXA IM. „Mit dieser Lösung können Anleger zudem jene Arten von Projekten kennenlernen, die mit ihren Investments finanziert werden, darunter etwa Windparks, umweltschonende Gewerbeimmobilien, öffentliche Transportlösungen und Abwassersysteme.“

Für AXA IM sei der Klimawandel ein langfristiger Trend. „Deswegen ist es unser Ziel, auf dieses Thema ausgerichtete Anlagestrategien zu entwickeln, ohne dass die Rendite unserer Anleger darunter leidet. Viele Faktoren sprechen in unseren Augen für Investments in umweltfreundliche Unternehmen – zum Beispiel die Tatsache, dass die Kosten zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen heute ebenso hoch sind wie die aus konventionellen Quellen. Denn diese Trends setzen Branchen, die fossile Brennstoffe produzieren oder einsetzen, immer stärker unter Druck“, ergänzt Christensen.

AXA IM ist bereits seit 2012 im Bereich grüne Anleihen aktiv und hat weltweit eine Milliarde Euro in dieses Marktsegment investiert. „Obwohl der Markt im letzten Jahr stark gewachsen ist, bleibt er noch vergleichsweise klein, und wir wollen seine Entwicklung fördern, indem wir unsere reiche Erfahrung im Rentensegment und bei nachhaltigen Investments in den Dienst der Anleger stellen. So können sie aktuelle Chancen bei Green Bonds nutzen und gleichzeitig die Energiewende unterstützen“, fügt Jérôme Broustra, Leiter Global Rates bei AXA IM, hinzu.

Bereits 1997 gewann AXA IM sein erstes RI-Mandat. Seitdem tätigt das Unternehmen auch entsprechende Investments. 2001 entstand eine eigene RI-Sparte, und 2006 wurde ein globales RI-Team aufgestellt. Die Strategie zur Einbindung von RI-Prinzipien in immer mehr Anlagestrategien von AXA IM wurde im Jahr 2010 formalisiert, so dass ESG-Prinzipien ab 2014 auf breiter Front berücksichtigt werden und AXA IM mittlerweile große ESG-Mandate verwaltet.

AXA IM Fixed Income hat über die unterschiedlichsten Marktzyklen umfassende Erfahrung gesammelt und verwaltet 460 Milliarden Euro in Rentenstrategien. Der neue Fonds nutzt den globalen Renten-Prozess von AXA IM. Er wird von einem eigenen Anlageteam aus sechs in Paris tätigen Portfoliomanagern und RI-Analysten verantwortet, die wiederum von Analysten für fundamentales Kreditresearch, Experten für die Portfoliostrukturierung, Volkswirten und Strategen, Händlern und einem breiteren Team aus 12 RI-Analysten unterstützt werden.

Der AXA WF Planet Bonds Fund ist ein in Luxemburg ansässiger SICAV. Er verfügt sowohl über Retail- als auch über institutionelle Anlageklassen und ist zum Vertrieb in Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien zugelassen.

Versicherer werden ihre Asset Allocation als Folge von Solvency II stark verändern

Die deutschen Versicherer werden ihr Kapital vom kommenden Jahr an deutlich anders anlegen als bisher. Zu diesem Schluss kommt eine von AXA Investment Managers (AXA IM) in Auftrag gegebene Umfrage unter 56 Entscheidern deutscher Versicherungsunternehmen. Demnach planen 71 Prozent der Versicherer mit der Einführung des neuen regulatorischen Standards Solvency II zum Jahresbeginn 2016 eine stärkere Risikostreuung (Diversifikation) über Anlageklassen, Länder, Märkte und Währungen. Bei einer Vorgängerstudie im Jahr 2012 hatten lediglich 62 Prozent der Befragten angegeben, ihre Kapitalanlagen unter Solvency II stärker diversifizieren zu wollen.

„Dass zunehmend mehr Versicherungsunternehmen den Nutzen einer stärkeren Diversifikation erkennen, ist eine erfreuliche Entwicklung“, kommentiert Christina Böck, Head Solution Strategists Central Europe bei AXA IM, das Ergebnis der Studie. „Eine gewisse Diversifikation wird direkt vom Solvenz-Regularium belohnt. Gerade viele kleinere Häuser haben in dieser Hinsicht noch viel Potenzial. Hinzu kommt, dass in manchen Märkten die Renditen bei gleichem Kapitalbedarf höher sind als im Euro-Markt – so gibt es in den USA einen tieferen Kreditmarkt mit höheren Risikoprämien, den besonders viele kleinere Häuser noch nicht voll ausschöpfen.“ 

Neben einer verbesserten Diversifikation stehen vor allem die Senkung des Portfoliorisikos sowie die Schließung von Durationslücken im Fokus der Versicherer. Beide Punkte wurden jeweils von 63 Prozent der Befragten genannt. Für Unternehmen aus dem Bereich Lebensversicherung ist das Angehen von Durationslücken sogar das wichtigste Vorhaben nach Einführung von Solvency II – 79 Prozent der Befragten aus diesem Versicherungssektor wollen ihre Asset Allocation entsprechend anpassen. Dagegen spielen die Bewegung hin zu passiven Anlagen (22 Prozent) und die Absicherung von Anlagerisiken durch Derivate (31 Prozent) für die meisten Entscheider offenbar nur eine untergeordnete Rolle. „Versicherer sollten aufpassen, dass sie damit nicht leichtfertig eine Chance vergeben“, argumentiert Böck. „Denn gerade Derivate-Overlays ermöglichen auch unter Solvency II den kapitalschonenden Einsatz riskanter Anlageklassen wie Aktien.“ 

Nur wenige nutzen die Chancen kommerzieller Immobiliendarlehen

Ohnehin – auch das legen die Studienergebnisse nahe – könnte der Einsatz riskanterer, aber renditeträchtiger Anlageklassen wie Aktien unter den Solvenzkapitalanforderungen leiden, die mit Solvency II neu eingeführt werden. So gaben 52 Prozent der Befragten an, ihr Engagement in Aktien werde unter Solvency II abnehmen, während lediglich 12 Prozent mit einer Zunahme rechnen. Dagegen gaben jeweils 43 Prozent der Befragten an, sie wollten sich stärker in Unternehmensanleihen oder Infrastrukturdarlehen engagieren. 41 Prozent rechnen mit einem Ausbau ihres Staatsanleihen-Engagements. „Dies ist angesichts des andauernden Niedrigzinsumfeldes ein überraschendes Ergebnis, das sich wohl nur durch entsprechende regulatorische Anreize erklären lässt“, erläutert Böck. „Allerdings gibt es auch unter Solvency II neben den häufig genannten Staatsanleihen und Infrastrukturinvestments durchaus Anlageklassen mit günstigen Solvenzkapitalanforderungen, die weniger im Blickpunkt der Investoren stehen – und gerade deshalb interessant sein können.“ Solche Anlageklassen sind für die Expertin etwa kommerzielle Immobilienkredite (CRE Loans). Diese bieten Böck zufolge zudem interessante Renditechancen und zugleich günstige Diversifikationseigenschaften. „Für uns sind CRE Loans daher in vielen Fällen das bessere Infrastrukturinvestment“, so Böck weiter. Bisher haben das aber offenbar nur wenige Versicherer erkannt: Lediglich 13 Prozent wollen ihr Engagement in Immobiliendarlehen ausbauen.

Mit den deutlichen Veränderungen in der Portfoliostruktur gehen bei vielen Unternehmen auch Pläne einher, einen größeren Teil ihres Asset Managements an externe Manager auszulagern. 72 Prozent der Befragten gaben an, entsprechende Pläne zu hegen. Eine Reihe von Anlageklassen steht dabei besonders im Fokus: 28 Prozent der Befragten wollen das Management von Infrastrukturdarlehen outsourcen, bei Unternehmensanleihen sind es 24 Prozent, bei kommerziellen Immobiliendarlehen und Aktien jeweils 20 Prozent. Alle anderen Anlageklassen fallen demgegenüber deutlich ab. „Dass gleich zwei alternative Anlageformen in dieser Aufzählung vorkommen, ist kein Zufall: Auf diesen eher ineffizienten Märkten sind Expertise und Marktkenntnis besonders entscheidend“, erklärt Jörg Schomburg, Leiter Institutional Sales Deutschland bei AXA IM. „Gut verdeutlichen lässt sich dies am Beispiel der CRE Loans: AXA IM als europäischer Marktführer hat hier regelmäßig Zugang zu Transaktionen, die andere Akteure gar nicht erst zu sehen bekommen. Entsprechend gut sind unser Überblick über den Markt und unsere Fähigkeit, die Attraktivität der Deals einzuschätzen.“

Kompetenz bezüglich einzelner Anlageklassen sei jedoch längst nicht alles, wenn es um die Auswahl eines passenden Outsourcing-Partners gehe, warnt Schomburg: „Mindestens ebenso wichtig sind die Kompetenz des Asset Managers in Bezug auf die mit Solvency II einhergehenden Reportingpflichten sowie ein grundlegendes Verständnis für die besonderen Anforderungen von Versicherungen.

Diversifizierungsbedarf intensiviert Interesse an Wandelanleihen

Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, bei NN Investment Partners.

Diversifizierung, ungewisse Aussichten für die Aktienmärkte und bessere Kenntnisse der Assetklasse bei Investoren werden in den kommenden drei Jahren für zunehmende Allokation in Wandelanleihen, oder auch Convertible Bonds (CBs), sorgen. Das ergab eine neue Umfrage von NN Investment Partners¹.

Über die Hälfte der Befragten (57 Prozent) gehen davon aus, dass institutionelle Investoren ihren Bestand an Wandelanleihen ausbauen werden. Demgegenüber erwarten nur 9 Prozent, dass die Allokation eher zurückgehen wird. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) meint, es werde keine Änderungen beim Engagement geben.

Der Wunsch, Portfolios stärker zu diversifizieren, wurde von 59 Prozent als der wichtigste Grund für ein höheres Exposure gegenüber Wandelanleihen genannt. Ungefähr jeder Fünfte (18 Prozent) gab die Unsicherheit im Hinblick auf die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten als Hauptgrund an. Weitere 18 Prozent meinen, das gestiegene Interesse sei darauf zurückzuführen, dass Investoren sich auf den Wandelanleihemärkten inzwischen besser auskennen.

Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, erklärte dazu: „Unser Research deutet darauf hin, dass Wandelanleihen sowie die Vorteile dieser Anlageform mittlerweile auf größere Resonanz bei institutionellen Investoren stoßen. Das Bewusstsein für die Vorteile, die die Beimischung von Wandelanleihen ins Portfolio mit sich bringt, hat sich geschärft. Eine Gewichtung von 3 bis 10 Prozent im Portfolio sollte sich eindeutig positiv auf die risikoadjustierten Erträge auswirken.“

„Die Renditen von Wandelanleihen sind seit jeher mit denen von Aktien vergleichbar, allerdings nur ungefähr halb so volatil. Zugleich sind sie leistungsfähige Diversifikationsinstrumente in einem Anleiheportfolio, mit negativer Korrelation gegenüber Staatsanleihen und sehr geringer Korrelation gegenüber Investment-Grade-Titeln. In der Regel weisen sie eine 90%ige Korrelation zu Aktien und eine 60%ige gegenüber High Yield auf.“

Wandelanleihen sind Unternehmensanleihen, die während ihrer Laufzeit in eine bestimmte Anzahl von Stammaktien des Emittenten umgetauscht werden können. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kombination aus festverzinslichem Wert und Aktienoption in ein und demselben Unternehmen. Dabei begrenzt die Anleihekomponente das Abwärtsrisiko, während die Option Kurssteigerungspotenzial bietet.

Der NN Global (L) Convertible Opportunities ist stark fokussiert. Seine Fondsmanager identifizieren Themen, die ihrer Ansicht nach entscheidend zur Performance bestimmter Titel beitragen werden. Entsprechend zielen sie auf die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen ab. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientiertenAnsatz der Fall ist. Sektoren werden häufig nach Tätigkeitsfeldern zusammengefasst. Daher gibt der herkömmliche Ansatz keine Auskunft zu den Renditetreibern eines Unternehmens.

Der Fonds, der ein Vermögen von über 275 Millionen US-Dollar verwaltet2, wurde im Oktober mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre. Über Zeiträume von einem bzw. drei Jahren rentierte der Fonds bis Oktober 2015 4,36 Prozent bzw. 10,83 Prozent. 

NN Investment Partners’ Fixed-Income-Boutiquen verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, der seit über zwanzig Jahren kontinuierlich verfeinert wird, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

1 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Oktober 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde. 
2 Zahlenangaben per 08.10.2015.

Renditedruck bei Investoren steigt deutlich

Frankfurt, 5. November 2015 – Die Rendite spielt für Investoren in Deutschland eine immer größere Rolle. Ein Viertel der von Union Investment im Rahmen der aktuellen Risikomanagementstudie befragten institutionellen Anleger sieht die Rendite als wichtigstes Kriterium bei ihrer Kapitalanlage an. Das ist ein Anstieg um sechs Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (19 Prozent). Gleichzeitig ist dies der höchste Wert seit 2007. Nach wie vor dominieren allerdings Sicherheitsaspekte. So messen 64 Prozent der Investoren der Sicherheit bei ihrer Anlageentscheidung die größte Relevanz bei, ebenso viele wie 2014. Deutlich gesunken ist hingegen der Stellenwert der Liquidität. Für lediglich 11 Prozent der Großanleger ist diese gegenwärtig das wichtigste Anlagekriterium. Im vergangenen Jahr waren es noch 17 Prozent.

Ungeachtet der ungebrochenen Dominanz von Sicherheitsaspekten haben sich die Anlagepräferenzen der Investoren in den letzten zehn Jahren deutlich verändert. Dies gilt insbesondere für das Verhältnis von Sicherheit und Rendite. Während im Jahr 2005 für 67 Prozent der Investoren Sicherheit das wichtigste Kriterium darstellte, hatte zu dieser Zeit für lediglich 13 Prozent die Rendite den höchsten Stellenwert. In den folgenden Jahren der Finanz- und Staatsschuldenkrise verstärkte sich diese Entwicklung weiter. Der Sicherheitsaspekt war beispielsweise 2009 und 2012 für 82 bzw. 83 Prozent der Anleger am wichtigsten, während die Rendite zu dieser Zeit lediglich für 12 bzw. 9 Prozent Priorität hatte. In den letzten drei Jahren hat sich dieses Verhältnis verändert. „Die Schere zwischen Sicherheit und Rendite hat sich ein Stück weit geschlossen“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft. „Bei den Investoren spielt die Chancenorientierung nun wieder eine größere Rolle, zumal renditestärkere Rentenpapiere auslaufen.“

Liquidität verliert an Bedeutung

Die zunehmende Renditeorientierung geht dabei offenbar zulasten der Liquidität. Für gerade einmal 11 Prozent der befragten Investoren spielt die Liquidität aktuell eine wichtige Rolle (Vorjahr 17 Prozent). „Immer mehr Investoren machen Abstriche bei der Liquidität, um ihre Renditeziele zu erreichen. Nur mit einem ausreichend diversifizierten Gesamtportfolio können die mit einer abnehmenden Marktliquidität einhergehenden Anlagerisiken kontrolliert werden“, erläutert Schindler.

Indexorientierung nimmt weiter ab

Stark an Relevanz verloren hat in den vergangenen Jahren auch die Ausrichtung der Investoren an einem Index. Heute legen nur 15 Prozent der Anleger Wert darauf, eine Underperformance gegenüber einem Index zu vermeiden. Im Jahr 2005 waren es noch 27 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert im 10-Jahres-Vergleich. „Investoren setzen verstärkt auf Strategien mit einem höheren Freiheitsgrad für die Fondsmanager, um auch in schwierigen Marktphasen ihre Ertragsziele zu erreichen“, ergänzt Schindler.

Regulierung als Renditebremse eingestuft

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Hinblick auf die Rendite ist aus Sicht der Großanleger die Regulierung. So glauben 73 Prozent der Befragten, ohne Restriktionen höhere Renditen erwirtschaften zu können (Vorjahr 71 Prozent). Für 30 Prozent (Vorjahr 29 Prozent) liegt der mögliche Mehrertrag über der Schwelle von einem Prozent.

Zusätzliche Vorschriften werden daher skeptisch bewertet. So erwartet die Gesamtheit aller Befragten, dass insgesamt 43,4 Prozent der deutschen Großanleger ihre Anlageziele aufgrund regulatorischer Vorgaben in den nächsten drei Jahren nicht erreichen werden. „Dieses Ergebnis unterstreicht, dass Asset Manager Anlagestrategien von vornherein so aufsetzen müssen, dass sie mit den Regulierungsanforderungen der unterschiedlichen Investorengruppen konform gehen“, so Schindler.

Informationen zur Studie

Die Befragung institutioneller Anleger ist fester Bestandteil der seit 2005 durchgeführten Risikomanagementstudie von Union Investment. Darüber hinaus wird regelmäßig ein Spezialthema beleuchtet. In der aktuellen Studie 2015 befasst sich Professor Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance & Management mit Anlagestrategien institutioneller Investoren im Spannungsfeld von Finanzmarktregulierung und Nullzinsumfeld. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden bei der zehnten Risikomanagement-Konferenz von Union Investment am 11. November 2015 in Mainz vorgestellt. Für die diesjährige Studie wurden insgesamt 108 Teilnehmer befragt.

Charts mit Zahlen und Fakten zur Studie finden Sie links im PDF.

TH Real Estate baut Transaction Structuring Team am Standort Frankfurt aus

TH Real Estate baut das Transaktionsmanagement im Frankfurter Büro aus. Pierre Kowalewskiverstärkt als Manager das Team um Boris Bergemann, Head of Transaction Structuring bei TH Real Estate. Pierre Kowalewski wird für allgemeine rechtliche sowie steuerrechtliche und finanzielle Aspekte bei der Transaktion direkter und indirekter Immobilien-Anlagen verantwortlich sein. Auch Vertragsverhandlungen fallen in seinen Verantwortungsbereich. Schwerpunktmäßig wird Pierre Kowalewski mit dem lokalen Asset Management und Teams der Bereiche Finanzen und Treasury zusammenarbeiten, um über das gesamte Immobilienfonds-Spektrum hinweg die beste Investment-Strategie für direkte sowie indirekte Immobilien-Investitionen zu analysieren.

Vor seinem Wechsel zu TH Real Estate war Pierre Kowalewski bei PricewaterhouseCoopers (PwC) tätig, wo er zuletzt eine Position als Senior Consultant in der Immobilienabteilung in Frankfurt innehatte. Hier sammelte er umfangreiche Erfahrungen im Bereich grenzüberschreitender Immobilien- Transaktionen in Deutschland und war für die Steuerberatung und -strukturierung mit verantwortlich. Bis 2014 war er bei Clifford Chance Deutschland LLP als Transaction Lawyer mit Schwerpunkt Immobilientransaktionen und Asset Finance beschäftigt.

An der Hochschule Osnabrück machte Pierre Kowalewski seinen Abschluss als Bachelor of Laws (LL.B.) und erlangte anschließend an der Universität zu Köln den Abschluss Master of Laws (LL.M.).

„Mit seinem steuerrechtlichen Wissen und der Erfahrung, die er bei PwC und Clifford Chance gesammelt hat, stärkt Pierre Kowalewski die Kompetenzen unseres Teams und trägt dazu bei, dass wir das hohe Transaktionsvolumen noch effizienter bearbeiten können, sagt Boris Bergemann, Head of Transaction Structuring bei TH Real Estate.

Solvency II ist die größte Herausforderung für Versicherer

Frankfurt, 4. November 2015 - Studie von AXA IM zeigt: Solvency II ist die größte Herausforderung für Versicherer.

Auch das Niedrigzinsumfeld kann nicht mithalten: Einer aktuellen Studie im Auftrag von AXA Investment Managers (AXA IM) zufolge ist Solvency II die mit Abstand größte Herausforderung für deutsche Versicherer. 71 Prozent der befragten Entscheider von Erstversicherern gaben an, dass die Umsetzung des neuen Regulierungsrahmens sie besonders herausfordere. 
Das Niedrigzinsumfeld nannten 61 Prozent als eine der größten Herausforderungen. 39 Prozent nannten zudem die erhöhte Risikomanagementkomplexität. Dagegen sehen lediglich 21 Prozent die Marktvolatilität als große Herausforderung. „Angesichts der hohen Anforderungen, die mit Solvency II auf die Versicherer zukommen, hat uns dieses Ergebnis nicht überrascht“,  kommentiert Jörg Schomburg, Leiter Institutional Sales Deutschland bei AXA IM. „Insbesondere mit Blick auf die in Säule II geregelten Anforderungen an das Risikomanagement und die in Säule III versammelten Berichterstattungspflichten sind gewaltige Anstrengungen nötig. Zu dieser Interpretation passt auch, dass mit der Komplexität des Risikomanagements eine direkte Folge von Solvency II ebenfalls an prominenter Stelle genannt wird.“

Für die Studie befragte SMF Schleus Marktforschung im Auftrag von AXA IM 56 Entscheider von Versicherungsunternehmen aus den Bereichen Schaden- und Unfallversicherung, Lebensversicherung sowie Krankenversicherung, die zusammen Bruttobeiträge in Höhe von 89,6 Milliarden Euro und Kapitalanlagen in Höhe von 495,6 Milliarden Euro repräsentieren. Dies entspricht jeweils mehr als 40 Prozent des relevanten Versicherungsmarktes in Deutschland. Befragt wurden neben Vorständen, Bereichsleitern und anderen Verantwortlichen auch Projektleiter für die Umsetzung von Solvency II.

Bei der Befragung zeigte sich, dass die meisten Unternehmen sich – allen Herausforderungen zum Trotz – auf einem guten Vorbereitungsstand befinden. 75 Prozent der Befragten gaben an, es sei wahrscheinlich oder sogar sehr wahrscheinlich, dass bis zum Einführungstermin alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind. Ein Viertel der Befragten zeigte sich unentschlossen. Allerdings gab niemand an, der rechtzeitige Abschluss der Arbeiten sei unwahrscheinlich oder sehr unwahrscheinlich. Am weitesten gediehen sind den Befragten zufolge die Vorbereitungen auf Säule I von Solvency II, die sich mit den Solvenzkapitalerfordernissen beschäftigt. 71 Prozent gaben an, der Vorbereitungsstand sei hier gut oder sehr gut. Mit Bezug auf Säule II sagten dies 67 Prozent, mit Bezug auf Säule III lediglich 54 Prozent. Vertreter kleinerer Versicherungsunternehmen mit weniger als einer Milliarde an Bruttoprämien zeigten sich dabei insgesamt etwas skeptischer als Entscheider in großen Unternehmen. „Insgesamt ist dies ein erfreuliches Ergebnis“, erläutert Christina Böck, Head Solution Strategists Central Europe bei AXA IM. „Allerdings zeigt sich daran auch, wie sehr gerade die neuen Berichtspflichten die Versicherer fordern. Hier verlangen die Aufsichtsbehörden künftig eine bisher nie dagewesene Detailtiefe und Ausführlichkeit.“ 

Viele Versicherer wollen Asset Management auslagern

Zum allgemein guten Stand der Vorbereitungen passt, dass ein Großteil der Versicherer verschiedene Prozesse bereits mehr oder weniger stark angepasst hat. Das gilt vor allem für Stresstests für Innovationen – hier gaben 72 Prozent an, die Prozesse seien überwiegend oder voll und ganz angepasst – sowie das interne Risikomanagement (69 Prozent). Demgegenüber fielen die Bereiche Reporting und Offenlegung (47 Prozent) sowie Asset Allocation (55 Prozent) etwas ab. Gerade der Stand der Anpassungen in Bezug auf die Asset Allocation ist allerdings einen genaueren Blick wert: Hier sind seit einer ebenfalls im Auftrag von AXA IM durchgeführten Vorgängerstudie im Jahr 2012 die größten Veränderungen zu verzeichnen. Damals hatten lediglich 40 Prozent der Befragten ihre Asset Allocation angepasst – das bedeutet einen Sprung um 15 Prozentpunkte.

Passend dazu gehört zu den wichtigsten als Folge von Solvency II geplanten Maßnahmen die Auslagerung größerer Teile des Asset Managements an externe Manager, 72 Prozent aller Befragten hegen entsprechende Pläne. Unter den kleineren Versicherungsunternehmen sind es sogar 80 Prozent. Lediglich die Bereitstellung zusätzlicher Analyse-Ressourcen spielt eine ähnlich prominente Rolle. 73 Prozent planen dies für die kommenden zwölf Monate oder im Anschluss daran. Dagegen plant nur eine Minderheit der Versicherer (49 Prozent), die Zahl externer Manager zu reduzieren. Damit gehen hohe Erwartungen an die Asset Manager einher. Das betrifft insbesondere den Bereich Reporting und Offenlegung. Hier haben 83 Prozent der Befragten hohe oder sehr hohe Erwartungen. Zudem sind die Erwartungen seit 2012 auch stärker gestiegen als in allen anderen Bereichen. Damals hatten lediglich 38 Prozent der Befragten hohe Erwartungen an das Reporting von Asset Managern.  „Offenbar ist auch vielen Experten erst in der Zwischenzeit klar geworden, welche Datenfülle und Detailtiefe hier unter Solvency II verlangt wird“, so Christina Böck. „Damit wird Reporting-Expertise künftig für Asset Manager, die im Geschäft mit Versicherungen konkurrenzfähig bleiben wollen, zur Schlüsselkompetenz.“

Besonders kritisch ist der Studie zufolge in diesem Zusammenhang die Fähigkeit von Asset Managern, die benötigten Daten fristgerecht zu liefern. Lediglich 42 Prozent der Befragten stimmen überwiegend oder voll und ganz der Aussage zu, dass ihr gegenwärtig wichtigster Asset Manager dazu in der Lage sei. Demgegenüber sind die meisten Assekuranz-Entscheider davon überzeugt, dass ihr Asset Manager insgesamt gut auf Solvency II vorbereitet (91 Prozent) sowie in der Lage (76 Prozent) und willens (73 Prozent) ist, die benötigten Daten bereitzustellen und weiterzugeben. „In dieser Hinsicht zeigt unsere Studie sehr deutlich auf, an welcher Stelle sich die Spreu vom Weizen trennt“, erklärt Jörg Schomburg. „Asset Manager mit viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Versicherern genießen hier sicher einen Vorteil, den auch ihre Kunden für sich nutzen können und sollten.“

Ausführlichere Informationen zu den Studienergebnissen finden Sie auf institutionelle.axa-im.de/studien.

UBS informiert: Anleger gehen auf Nummer sicher

Frankfurt, 04. November 2015 – Je steiler es an den Aktienmärkten im Oktober bergauf ging,  umso vorsichtiger wurden die Anleger. Das zeigt die aktuelle Auswertung des UBS Investor Sentiment Index – welcher misst, wie risikobereit Käufer von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX agieren. Im Oktober lag der durchschnittliche Cap der gewählten Discounter 11,31 Prozent unter dem jeweils aktuellen Stand des DAX. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es 8,66 Prozent. Die Investoren agieren damit defensiver als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate.

Der UBS Investor Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX gewählt haben, und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX, zeigt dies, dass Anleger größere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus beziehungsweise Pessimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt also die Risikobereitschaft der Anleger wider.

Zu Beginn des Oktobers waren die Anleger noch sehr zuversichtlich. Der durchschnittliche Cap lag nur 5,39 Prozent unter dem deutschen Leitindex. Im weiteren Verlauf des Monats wurden die Investoren aber immer vorsichtiger. Zur Monatsmitte notierte der Cap im Schnitt 10,14 Prozent und am Ende des Monats sogar 18,57 Prozent unter dem aktuellen DAX-Stand. Der rollierende Zwölfmonats-Mittelwert liegt aktuell 10,61 Prozent unter dem DAX-Niveau.

Zur Interpretation der Daten verweist Steffen Kapraun, Zertifikate-Experte bei UBS, auf die zuletzt starke Performance des Index: „Der DAX hat im vergangenen Monat eine regelrechte Rallye erlebt. Am 1. Oktober notierte er bei rund 9.500 Punkten, am 30. Oktober bereits bei 10.850 Zählern. Offenbar gingen viele Anleger nach dieser Entwicklung lieber auf Nummer sicher. Das ist angesichts der hohen Volatilität der vergangenen Monate durchaus nachvollziehbar.“

ergo-Webcheck: Dussmann beste Unternehmenswebsite der Immobilienbranche

Die Dussmann Service Deutschland GmbH hat die beste Internetpräsenz der großen Immobilienunternehmen Deutschlands. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von ergo Kommunikation. Bewertet wurden dabei die technische und die inhaltliche Qualität der Internetpräsenzen von 100 großen Unternehmen der Branche. Dussmann belegte bereits im Vorjahr den ersten Platz.

Berlin, Frankfurt am Main, Köln, 03. November 2015. Der digitale Auftritt der Dussmann Service Deutschland GmbH erreichte mit 97,9 Prozent ein Ergebnis, das weit über dem Durchschnittswert aller ausgewerteten Websites von rund 52 Prozent liegt. Die Seiten von Bilfinger Real Estate sowie des Asset- und Fondsmanagers Hahn folgen mit deutlichem Abstand auf den Plätzen zwei und drei. „Die Website von Dussmann ist klar strukturiert, ansprechend und informativ. Das Unternehmen spricht seine Zielgruppen gezielt mit den für sie relevanten Informationen an. Hinter der inhaltlichen Ausgestaltung steckt ein stringentes Gesamtkonzept“, sagt Matthias Freutel, Head of Real Estate Communications bei ergo.
Neben technischen Aspekten wie Ladezeit oder Optimierung für mobile Endgeräte war die Qualität der Inhalte maßgebliches Kriterium bei der Bewertung; dazu zählten Zielgruppenrelevanz, Aktualität sowie eine internetgerechte Aufbereitung. „Viele Auftritte haben noch Luft nach oben, wenn es darum geht Informationen auf die Bedürfnisse und Interessen der wesentlichen Zielgruppen auszurichten“, sagt Freutel.
Wie wichtig die Website für den Gesamtauftritt eines Unternehmens ist, belegt eine weitere Untersuchung von ergo. Dabei hat die Kommunikationsberatung rund 270 Vertreter von Unternehmen der Immobilienbranche nach ihren Kommunikations- und Informationsgewohnheiten befragt. Ergebnis: Bei der Relevanz der einzelnen Kanäle belegten die Websites der Unternehmen nach Print- und Onlinefachmedien den dritten Platz. Zudem gab mehr als ein Drittel der Befragten an, durch die Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google häufig oder sehr häufig auf potenzielle Geschäftspartner aufmerksam zu werden. „Auch bei der Ansprache professioneller Kunden ist eine gute und suchmaschinenoptimierte Corporate Website ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, sagt Freutel.

ergo-Webcheck „Immo“ 2015
Top 5 Gesamtauswertung (aus 100 bewerteten Websites): 

Unternehmen / Score in Prozent
Dussmann / 97,9
Bilfinger Real Estate / 83,3
Hahn Fonds und Asset Management / 82,6
Vonovia / 81,7
Becken Holding / 77,1

Wenig Vertrauen in Fähigkeit von FI-Managern, sich an schwierigeren Märkten zu behaupten

Die meisten institutionellen Investoren sind davon überzeugt, dass Fondsmanager bei steigenden Zinsen uneinheitliche Ergebnisse erzielen werden. Das ergab eine aktuelle Untersuchung1 von NN Investment Partners (NNIP). Nach der Umfrage, die NN Investment Partners unter Spezialisten aus dem institutionellen Anlagegeschäft durchführte, haben nur 3 Prozent der Befragten völliges Vertrauen in die Fähigkeit von Fondsmanagern, die kommenden Marktbedingungen zu meistern. 6 Prozent gaben an, überhaupt kein Vertrauen zu haben. Knapp über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwarten, dass manche Manager auf Schwierigkeiten stoßen, andere das neue Umfeld aber gut bewältigen werden.

Von denjenigen, die nur wenig oder gar kein Vertrauen in die Fähigkeit von Fondsmanagern haben, die kommenden Marktbedingungen zu meistern, gaben 50 Prozent als Grund an, dass nur wenige Manager über die entsprechende Erfahrung im Umgang mit dem Ende des Kreditzyklus verfügen. Nach Meinung von 17 Prozent fehlt es den Managern an Erfahrung im Umgang mit steigenden Zinsen. 

Vier von fünf (80 Prozent) der befragten institutionellen Investoren gaben an, Fixed-Income-Manager müssten in ihrer Herangehensweise flexibler werden, um unabhängig vom Zinszyklus eine positive Performance zu erzielen.

Was High-Yield-Fondsmanager betrifft, hat fast jeder Fünfte (17 Prozent) der befragten institutionellen Investoren wenig oder kein Vertrauen in ihre Fähigkeit, mit einem von steigenden Zinsen geprägten Umfeld umzugehen. Nur 2 Prozent der Befragten hat vollstes Vertrauen.Knapp über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) verliehen ihrer Erwartung Ausdruck, dass der Umgang der Manager mit einem schwierigeren Markt uneinheitlich sein werde: Während manche auf Schwierigkeiten stoßen würden, würden andere die Probleme meistern. 29 Prozent der Befragten meinen, dass die Manager die Herausforderungen insgesamt kompetent bewältigen werden.

Gut ein Drittel der Befragten (35 Prozent) geht davon aus, dass sich die Kreditrahmendaten über die nächsten zwei bis drei Jahre verschlechtern werden. 22 Prozent erwarten hingegen eine Verbesserung, während 39 Prozent keine Veränderung erwarten. Nach Meinung der meisten Investoren (57 Prozent) könnte High Yield zum Einsatz kommen, um die Einkünfte zu verbessern. 39 Prozent gaben an, der Sektor könne genutzt werden, um das Durations-Exposure (39 Prozent) bzw. das geografische Exposure (26 Prozent) zu verbessern. 

Sylvain de Ruijter, Head of Global Fixed Income bei NN Investment Partners, kommentierte diese Ergebnisse mit den Worten:

„Das aktuelle Umfeld unterscheidet sich grundsätzlich vom letzten Zinsstraffungszyklus in den USA. Das liegt vor allem daran, dass die Zinsen dieses Mal über sehr lange Zeit sehr niedrig waren, sowie am Umfang der quantitativen Lockerung. Falls die Fed die Zinsen schließlich anhebt, könnte sich dieser Straffungszyklus deutlich von früheren Zyklen unterscheiden. Dies ist ein Phänomen, dass bisher nur wenige Fondsmanager erlebt haben dürften. Hier wird die Herausforderung darin bestehen, die Situation korrekt einzuschätzen und sich entsprechend anzupassen. Ein Niedrigzinsumfeld erfordert eine aktivere Herangehensweise beim Investieren. Entsprechend beraten wir unsere Kunden, nicht nur im Fixed-Income-Bereich, sondern auch bei Multi-Assets.“

Die Suche nach Festverzinslichen, die gute Renditen abwerfen, ist eine echte Herausforderung für viele institutionelle Investoren. Das gilt sowohl intellektuell als auch im Hinblick auf Verfahren und Renditeziele. Die hohe Volatilität, die derzeit an den Märkten zu beobachten ist, erschwert die Suche nach gut rentierlichen Assets ganz erheblich. Das bedeutet, dass aktives Management – dem wir uns verpflichtet fühlen – stärker nachgefragt wird.

Zwar bestehen weiterhin Herausforderungen in puncto Rendite. NN Investment Partners ist jedoch der Überzeugung, dass es am Anleihemarkt nach wie vor attraktive Opportunitäten gibt, für die der Anleger kein höheres Risiko eingehen muss. Für institutionelle Investoren lohnt sich die Partnerschaft mit Fixed-Income-Experten, die sich beim Aufspüren interessanter Gelegenheiten auch unter widrigen Umständen bewährt haben. Ebenso versiert sind sie bei der Umsetzung dieser Chancen in greifbare Erträge. Der Investmentprozess von NN Investment Partners beruht auf einer genauen Analyse der mittel- und langfristigen Fundamentaldaten. Seit über zwanzig Jahren wird dieser Prozess kontinuierlich verfeinert, um unseren Kunden so dauerhaft hohe Renditen zu ermöglichen.“

NN Investment Partners’ Fixed-Income-Boutiquen verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, der seit über zwanzig Jahren kontinuierlich verfeinert wird, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

1 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im September 2015 unter 103 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.
2 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im September 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

Deutsche Asset & Wealth Management untersucht attraktive Einkommensquellen für Multi-Asset-Portfolios im Niedrigzinsumfeld

Die Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) hat in ihrer Studie „The Income Challenge“ untersucht, wie trotz der historisch niedrigen Zinsen und Dividendenrenditen ein Portfolio mit überdurchschnittlichen regelmäßigen Erträgen konstruiert werden kann. Denn nicht nur institutionelle Anleger wie Versicherungen und Pensionskassen, sondern auch Privatanleger sind vom Niedrigzinsumfeld direkt betroffen. In Deutschland liegen auf Sparbüchern, Giro-, Tages- und Festgeldkonten laut Deutscher Bundesbank mehr als zwei Billionen Euro, die nach Abzug der Inflation vielfach negative Renditen aufweisen. „Nachhaltige Einkommensquellen zu finden, ist zu einer schwierigen Aufgabe geworden. Investoren sollten sich daher für eine breitere Auswahl an Anlageklassen und eine stärkere internationale Streuung öffnen“, so Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AWM.

Intelligente Kombination ertragreicher Anlagen 

Dabei übersteigt die Inflationsrate bereits seit 2009 in den meisten Währungsräumen weltweit die für Sparguthaben gezahlte Verzinsung. Man spricht in diesem Fall von einem negativen Realzins. Für viele Anleger dürfte überraschend sein, dass Phasen mit negativem Realzins in der Vergangenheit sehr lange angedauert haben. Nach einer Studie der US-Ökonomen Carmen Reinhart und Belen Sbrancia waren negative Realrenditen nach Ende des zweiten Weltkriegs über 35 Jahre bis zum Jahr 1980 sowohl in Industrie- wie auch Schwellenländern verbreitet.

Die wichtigsten Studienergebnisse zusammengefasst:

  • Anleger können aus einem 100.000-Euro-Depot aus Euro-Staatsanleihen nur noch ein jährliches Einkommen von 1.519 Euro erzielen, Stand Juni 2015. Das ist nur noch ein Drittel des Einkommens von 1999. Die Erträge aus Unternehmensanleihen sind auf weniger als ein Viertel gesunken.
  • Dividenden stehen trotz der gesunkenen Renditen immer noch für 27 Prozent des Gesamtertrages von Aktien im Zeitraum 1969 bis 2015.
  • Anleger sollten ein Portfolio mit mehreren Anlageklassen und Segmenten anstreben, um eine höhere Rendite und gleichzeitig einen Diversifikationseffekt zu erzielen.
  • Auf Basis eines Ansatzes zur Optimierung der risikoadjustierten Rendite ergibt sich ein Portfolio mit einer Zielrendite von 4 Prozent aus Dividendenindizes, weltweiten Renten, höher verzinslichen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Kreditindizes sowie Infrastrukturaktien.

Die Analyse „The Income Challenge“ ist in der Studienreihe „Passive Insights“ der Deutschen AWM erschienen.

25 Jahre Fidelity Fonds in Europa: Aktives Management zahlt sich aus

Kronberg im Taunus, 2. November 2015 – Im Oktober 1990 wurde erstmals ein Fidelity Fonds in Europa zugelassen. Bis heute ist die SICAV-Fondspalette auf 146 Fonds, die in 34 Ländern vertrieben werden, angewachsen. Das in den Fonds verwaltete Vermögen ist auf rund 140 Milliarden US-Dollar gestiegen. „Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern vielmehr das Ergebnis einer konsequenten Fokussierung auf aktives Fondsmanagement verbunden mit einer tiefgreifenden Analyse der Unternehmen“, sagt Claude Hellers, Leiter Vertrieb Wholesale bei Fidelity in Deutschland.

Insgesamt zwölf der 16 Fonds, mit denen Fidelity 1990 in Europa startete, haben ihren jeweiligen Vergleichsindex zum Teil deutlich hinter sich gelassen. Den stärksten Zuwachs konnten Anleger dabei am skandinavischen Aktienmarkt erzielen. Der FTSE Nordic Index legte kumuliert um 1.503 Prozent zu. Noch besser schnitten Anleger mit dem Fidelity Nordic Fund ab. Er brachte kumuliert 1.817,8 Prozent oder durchschnittlich 12,5 Prozent pro Jahr. Ähnlich gut lief auch der chinesische Aktienmarkt, wo der Greater China Blend Index um 1.579,9 Prozent und der Fidelity Greater China Fund um fast 1.800 Prozent oder ebenfalls 12,5 Prozent pro Jahr zulegten. Hohe Zuwächse konnten Anleger auch am US-Markt (+834,7 Prozent), am europäischen Markt (+722,9 Prozent) und in Großbritannien (+669,6 Prozent) erzielen. Dagegen tritt der japanische Aktienmarkt seit 25 Jahren auf der Stelle. Der TOPIX legte im Schnitt nur ein Prozent pro Jahr zu. Mit dem Fidelity Japan Fund konnten Anleger den Vergleichsindex mit einem Plus von durchschnittlich 1,1 Prozent pro Jahr leicht übertreffen.

„Diese Zahlen zeigen, dass sich aktives Management in den vergangenen 25 Jahren ausgezahlt hat – trotz zahlreicher dramatischer Veränderungen in dieser Zeit. Vor allem die unglaubliche Datenfülle hat sich auf das Asset Management ausgewirkt. Anfang der 90er-Jahre konnten Investoren mit einem Informationsvorsprung den Markt kurzfristig schlagen. Heute besteht die Kunst vielmehr darin, die richtigen Informationen aus der Flut herauszufiltern“, so Claude Hellers. „Zukünftig wird es für aktive Fondsmanager deshalb weiterhin darum gehen, Qualität zu finden und den kurzfristigen Lärm an den Kapitalmärkten auszublenden, denn die Märkte sind nur halb effizient.“