Im Handel von Investmentfonds und nachhaltigen Geldanlagen 2015 weiter auf Erfolgskurs

Für die Börse Hamburg und die Börse Hannover geht ein bewegtes und wieder erfolgreiches Börsenjahr zu Ende. Die hohe Volatilität an den weltweiten Märkten war auch an den beiden norddeutschen Handelsplätzen zu spüren. Die Zahl der Trades stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund drei Prozent auf fast 280.000 deutlich an. Insgesamt wurden Umsätze in Höhe von rund 6 Milliarden Euro verzeichnet. Der Umsatzrückgang zum Vorjahr ist erneut auf geringere Handelsvolumina im Anleihenhandel zurückzuführen. „Der Anleihenhandel ist ein Segment, in dem die beiden norddeutschen Handelsplätze seit vielen Jahren stark sind“, erläutert Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hamburg und der Börse Hannover. „Aber die fortdauernde Niedrigzinspolitik hat wie im Vorjahr dafür gesorgt, dass viele Investoren zwar aktiv sind, dennoch deutlich geringere Volumina zum Beispiel in Staatsanleihen handelten.“ Ihre starke Marktstellung ausbauen konnten die Börse Hamburg und die Börse Hannover dagegen bei Angeboten für den Kauf und Verkauf von Investmentfondsanteilen. 

Deutliche Steigerung des Umsatzvolumens im Fondshandel der Börse Hamburg 
Im Handel mit Investmentfonds waren 2015 erneut hohe Umsätze zu verzeichnen. Anleger handelten über die Börse Hamburg von Januar bis Dezember Fondsanteile im Volumen von fast 1,3 Milliarden Euro. Damit übertrafen die Umsätze im börslichen Fondshandel das Niveau vom Vorjahr um rund 200 Millionen Euro – ein Plus von über vierzehn Prozent. Auch die Zahl der Trades stieg um rund zehn Prozent an.

Im Fokus der Anleger standen wie schon in den Jahren davor die Offenen Immobilienfonds (OIF), die auch 2015 für Spitzenumsätze sorgten. Anleger profitierten bei den Fonds, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt wurde, von der Möglichkeit, ihre Anteile über die Börse weiter handeln zu können. „Der Wunsch nach Rendite hat das Interesse am Kauf von Aktienfonds über den börslichen Fondshandel gestärkt“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg und der Börse Hannover. „Auch das Allzeithoch des Deutschen Aktienindex hat die Nachfrage nach Aktienfonds beflügelt.“

Die Umsätze im Fondsservice Hannover haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht. Anleger kauften oder verkauften im vergangenen Jahr Investmentfondsanteile im Volumen von rund 21 Millionen Euro. 

Fondsbörse Deutschland behauptet Position als Marktführer
Auch die Fondsbörse Deutschland hat 2015 ihre Position als Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds behauptet. Gemeinsam verbuchten die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihr Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG einen nominalen Handelsumsatz von rund 250 Mio. Euro. Bei den gehandelten Assetklassen bestimmten Immobilienfonds den Zweitmarkt. Die zehn Fonds mit den besten Handelskursen waren Immobilienbeteiligungen. Erfreulich verlief die Entwicklung aber auch bei Schiffsbeteiligungen sowie bei Fonds für Erneuerbare Energien und Lebensversicherungen.

Wachsendes Anlegerinteresse an nachhaltigen Investments 
Auch die Angebote der Börse Hannover für nachhaltige Investments stoßen weiter auf ein hohes Anlegerinteresse. So setzten 2015 immer mehr Anleger auf die Auswahl des  Aktienindex Global Challenges Index (GCX) und des Anleihen-Basket Global Challenges Corporates (GCC). In der Folge stieg das in den Lizenzprodukten auf GCX und GCC investierte Volumen in den vergangenen Monaten auf rund 330 Millionen Euro – ein Zuwachs auf Jahressicht von rund 14 Prozent. Zudem verzeichnete der GCX im Jahresverlauf eine überdurchschnittliche Performance von rund 15 Prozent und übertraf damit die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) erneut deutlich: Das deutsche Leitbarometer legte im gleichen Zeitraum fast 11 Prozent zu. Insgesamt brachte der GCX Anlegern der ersten Stunde seit seiner Erstnotierung im September 2007 einen Wertzuwachs von fast 96 Prozent. „Der beständige Performance-Erfolg des GCX gibt unserem Konzept Recht“, erläutert Reich. „Nachhaltigkeit und Performance schließen einander nicht aus. Das erkennen immer mehr Anleger und setzen auf Lizenzprodukte auf den GCX.“

Aktienindex für Gender Diversität und Angebot zum Verkauf von Sparbriefen erfolgreich eingeführt
Mit dem GERMAN GENDER INDEX und der Sparbriefbörse Deutschland führten die Börse Hamburg und die Börse Hannover in diesem Jahr zwei weitere innovative Produkte für Anleger ein. Die Sparbriefbörse Deutschland ist ein in dieser Form in Deutschland einzigartiges Service-Angebot, das Inhabern den Verkauf ihrer Sparbriefe vor Ablauf der Vertragsfrist über die Online-Plattform www.sparbriefboerse-deutschland.deermöglicht. So kann sich der Sparbrief-Inhaber zum Beispiel vorzeitig benötigte Liquidität verschaffen.
 
Der GERMAN GENDER INDEX ist ein neuer Index der Börse Hannover, der neben dem GCX ein wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutendes Thema aufgreift. Der Index umfasst 50 deutsche Aktien von Unternehmen, die bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat in besonderem Maße Diversität berücksichtigen. Der im Frühjahr lancierte Index weist zum Jahresende bereits ein investiertes Volumen von mehr als 5 Millionen Euro auf. „Das Thema gewinnt zusehends an Bedeutung in deutschen Unternehmen – auch weil ab 2016 ein Frauenanteil von mindestens 30 Prozent vom Gesetzgeber gefordert ist“, sagt Reich. „Der GERMAN GENDER INDEX bildet die Entwicklung für Anleger transparent ab.“

Neue Angebote für Anleger und Investoren im Fokus
Im kommenden Jahr werden die Börse Hamburg und die Börse Hannover ihren erfolgreichen Kurs fortführen und weitere innovative Angebote für Privatanleger einführen. Auch personell gibt es 2016 eine Neuerung an der Börse Hamburg und der Börse Hannover: Nachdem er ab 1. Dezember 2015 bereits als stellvertretendes Vorstandsmitglied bestellt worden war, rückt Hendrik Janssen nunmehr mit Wirkung zum 1. April 2016 als weiteres Mitglied in den Vorstand auf, wo er den Platz von Dr. Sandra Reich einnimmt. „Hendrik Janssen hat als langjähriger Mitarbeiter bereits viele Aktivitäten der Börsen begleitet“, sagt Ledermann. „Gemeinsam mit ihm werden wir die Entwicklung innovativer Produkte für Anleger weiter vorantreiben und 2016 weitere neue Services einführen.“

 

Über die Börse Hamburg und die Börse Hannover
An der Börse Hamburg und der Börse Hannover sind über 14.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Im Fondshandel der Börse Hamburg können Anleger rund 4.500 Fonds fortlaufend in der Zeit von 8 bis 20 Uhr handeln (www.boersenag.de/fonds). Daneben bietet die Börse Hannover mit dem Fondsservice Hannover mit rund 1.000 Fonds Anlegern eine weitere Alternative zum Kauf und Verkauf von Investmentfonds. Anleger erhalten hier die Fonds zum Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft. Außerdem bietet die Börse Hannover Anlegern seit vielen Jahren Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Wertpapiere. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex). Ferner betreiben die Börsen Hamburg und Hannover spezielle Handelsplattformen: Die Sparbriefbörse Deutschland bietet Anlegern die Möglichkeit, Sparbriefe über einen Online-Zugang zum Kauf anzubieten und so frische Liquidität für notwendige Ausgaben zu erlangen. Die Fondsbörse Deutschland ist das Segment für den Handel mit geschlossenen Fonds. Die Mittelstandsbörse Deutschland bietet Unternehmen einen für sie maßgeschneiderten Zugang zum Kapitalmarkt. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen rund 130 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. 

Die Börse Hamburg und die Börse Hannover erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Aquila Capital erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Norwegens größtem Windpark

Aquila Capital erweitert sein Investitionsvolumen in Skandinaviens Erneuerbare Energien-Sektor um ein mehrheitliches Co-Investment in Norwegens größtem operativen Windpark Midtfjellet. Das Projekt verfügt über eine installierte Kapazität von 110 MW sowie eine genehmigte Erweiterungsoption über 40 MW. Mit dem Investment baut Aquila Capital die erfolgreiche Strategie zur Kooperation mit Energieversorgungsunternehmen weiter aus. „Wir freuen uns, unser Erneuerbare Energien-Portfolio um dieses Co-Investment mit den Partnern Østfold Energi, Fitjar Kraftlag und Vardar Boreas zu erweitern“, so Susanne Wermter, Head of Special Investment Team bei Aquila Capital. Die Anteile wurden von dem norwegischen Energieversorger Energiselskapet Buskerud AS erworben.

Der Windpark Midtfjellet ist seit 2013 in Betrieb und besteht aus 44 Nordex N 100 und N 90 Windenergieanlagen. Das Projekt liegt in Küstennähe im Süden des Landes, etwa 60 km von Norwegens zweitgrößter Stadt Bergen entfernt. Neben dem überdurchschnittlich leistungsfähigen Windstandort zeichnet sich Midtfjellet durch solide Technologie sowie gute und erfahrene Betriebsführung aus. „Wir sind überzeugt, dass diese Transaktion das solide finanzielle Fundament des Windparks sicherstellt und damit auch einen weiteren Ausbau der Kapazität ermöglicht. Gemeinsam mit den norwegischen Co-Investoren freuen wir uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem neuen erfahrenen Partner Aquila Capital“, erklärt Agnar Aarskog, Aufsichtsratsmitglied der Midtfjellet AS und Vorstandsvorsitzender von Fitjar Kraftlag.

 „Unsere Erfahrung aus vorangegangenen Transaktionen zeigt, dass die Kooperation zwischen der Aquila Gruppe und strategischen lokalen Partnern ein Erfolgsfaktor insbesondere am skandinavischen Markt ist. Mit dem Erwerb der Anteile an dem Windpark Midtfjellet konnten wir eine Investmentopportunität nutzen und unsere Präsenz in Skandinavien deutlich verstärken. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren norwegischen Partnern“, erläutert Roman Rosslenbroich, CEO von Aquila Capital. Der Track Record von Aquila Capital erhöht sich im Bereich Windenergie mit dieser Transaktion auf eine installierte Kapazität von insgesamt über 500 MW.

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investment Team gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8 Mrd. Euro. (Stand: Juni 2015)

Über Østfold Energi AS
Østfold Energi ist ein norwegischer Energieversorger in den Bereichen Wind- und Wasserkraft sowie Fernwärme. Das Unternehmen fokussiert sich auf den systematischen Ausbau Erneuerbarer Energien in Norwegen. Eigentümer der Østfold Energi AS sind der Kreisrat und 13 Gemeinden des Landkreises. Das Unternehmen hat 65 Mitarbeiter. Østfold Energi ist seit 2011 Miteigentümer der Midtfjellet Vindkraft AS.

Über Fitjar Kraftlag SA
Fitjar Kraftlag ist ein norwegisches Energieunternehmen, das aus regionalen Kooperativen besteht. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, nachhaltige Renditen durch langfristige Investments im Energiesektor zu erwirtschaften, mit besonderem Fokus auf Erneuerbaren Energien. Fitjars Aktivitäten umfassen den Netzbetrieb, sowie Investments in Wasserkraft und Windenergie in Fitjar, an der Westküste Norwegens.
Fitjar Kraftlag hat Midtfjellet gemeinsam mit Dong Energy entwickelt und ist seit 2005 Miteigentümer der Midtfjellet Vindkraft AS.

Über Vardar Boreas AS
Die Vardar Gruppe ist ein norwegischer Energieerzeuger und im Besitz des Kreisrats Buskerud sowie der Gemeinden des Landkreises. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, nachhaltige Renditen durch langfristige Investments im Energiesektor zu erwirtschaften. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf Wasserkraft, Windenergie und Biomasse in Norwegen, Schweden und im baltischen Raum.

Über Energiselskapet Buskerud AS
Energiselskapet Buskerud AS ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen, dessen Geschäftsbereiche hauptsächlich den Betrieb von Wasserkraftwerken, den Netzbetrieb, Stromverkauf und die Erschließung Erneuerbarer Energien-Infrastruktur umfasst. Das Unternehmen ist zudem auch im Bereich Glasfaser-Breitband aktiv und ist Service-Provider für sensible Infrastruktur. Die betriebenen Laufwasserkraftwerke produzieren jährlich etwa 2,5 TWh. Energiselskapet Buskerud ist Eigentümer von mehr als 80% des regionalen Netzes im Kreis Buskerud und versorgt etwa 90.000 Bewohner in Buskerud und Hadeland. Eigentümer des Unternehmens sind die Gemeinde Drammen (50%) und über die Vardar AS der Kreisrat Buskerut (50%). Energiselskapet Buskerud ist seit 2011 Miteigentümer der Midtfjellet Vindkraft AS.

Börse Hannover: Neuer Leiter der Handelsüberwachung

Dennis März (30) wird mit Wirkung vom 1. Januar 2016 Leiter der Handelsüberwachungsstelle der Börse Hannover. Das hat der Börsenrat der Börse Hannover im Einvernehmen mit der Börsenaufsicht des Landes Niedersachsen einstimmig beschlossen.

Die Handelsüberwachungsstelle ist als eigenständiges Börsenorgan für die Kontrolle des Handels und der Börsengeschäftsabwicklung zuständig. Außerdem führt sie notwendige Ermittlungen durch. März arbeitet seit Januar 2014 in der Handelsüberwachungsstelle der Börse Hannover und legte zuvor seine Prüfung als Börsenhändler ab.

März übernimmt die Leitung der Handelsüberwachung von Hendrik Janssen, der mit Wirkung vom 1. Dezember zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG berufen wurde. Von April 2016 an wird Janssen neben Dr. Thomas Ledermann als Vorstand die BÖAG Börsen AG führen.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Credit Suisse und Mizuho Asset Management lancieren gemeinsamen Themenfonds

Credit Suisse Asset Management und Mizuho Asset Management lancieren in Japan gemeinsam einen Themenfonds mit Fokus auf Sicherheit, Schutz und Prävention.

Stringente Regulierung, die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen verlangen in den nächsten Jahren bedeutende Mehrinvestitionen, die für Anleger vielversprechende Anlagechancen bieten. Credit Suisse Asset Management und Mizuho Asset Management lancieren deshalb in Japan gemeinsam einen Themenfonds mit Fokus auf Sicherheit, Schutz und Prävention. Der Fonds richtet sich an Retail-Anleger in Japan mit einem langen Anlagehorizont von mindestens sieben bis zehn Jahren und ist breit diversifiziert. Innerhalb des Investmentansatzes werden fünf Unterthemen unterschieden: Verbrechensverhütung (Allokation 20%), IT-Sicherheit (25%), Transportsicherheit (15%), Gesundheitsschutz (20%) und Umweltschutz (20%). Der Fonds investiert in Unternehmen, die innovative Lösungen für die grundlegenden Sicherheits-, Schutz- und Präventionsbedürfnisse bieten. Der Investitionsschwerpunkt liegt insbesondere auf fokussierte Unternehmen, welche mit ihren Produkten und Dienstleistungen in ihren jeweiligen Segmenten weltweit Marktführer sind, über ein herausragendes Management-Team sowie über starke Bilanzen verfügen.

Patrick Kolb, Fondsmanager bei der Credit Suisse, sagt: „Sicherheit stellt für unsere Gesellschaft ein absolutes Grundbedürfnis dar, das gemäß Maslow gleich hinter unseren physiologischen Bedürfnissen wie Nahrung, Wasser oder Schlaf folgt. Dieses Anlagethema ist deshalb äußerst vielfältig und wird von vielen Investoren unterschätzt. Die zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen wie etwa Big Data, Umweltverschmutzung oder Demographie sind groß. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass unser Bedürfnis nach Sicherheit zukünftig noch stärker zunehmen wird.“

Hisashi Kobayashi, Leiter Product Planning Office Mizuho Asset Management, sagt: „Dieser Themenfonds mit Fokus auf Sicherheit, Schutz und Prävention ist der erste seiner Art in Japan und wir sind sehr erfreut darüber, dass wir diesen Fonds zusammen mit Credit Suisse Asset Management lancieren konnten. Die Themen Sicherheit, Schutz und Prävention begegnen uns überall im Alltag. Wir sind deshalb überzeugt, dass dieser Fonds bei den Retail-Anlegern in Japan auf großes Interesse stoßen wird.“

Credit Suisse Asset Management lancierte bereits am 19. Oktober 2006 den „Credit Suisse (Lux) Global Security Equity Fund“ (ISIN: LU0909471251) mit demselben Investment-Ansatz. Morningstar bewertete den „Credit Suisse (Lux) Global Security Equity Fund“ mit fünf Sternen (30.11.2015).

Mit der Lancierung des Themenfonds mit Fokus auf Sicherheit, Schutz und Prävention unterstreichen Credit Suisse Asset Management und Mizuho Asset Management ihre starke Partnerschaft. Credit Suisse Asset Management stellt dabei ihre Portfolio-Management-Kompetenzen zur Verfügung und Mizuho Asset Management hat den Themenfonds aufgesetzt und vertreibt diesen über mehrere Distributoren in Japan.

Themenfonds der Credit Suisse
Die Credit Suisse Asset Management offeriert ihren Kunden eine attraktive Palette von Themenfonds mit Fokus auf langfristige Wachstumstrends. Neben Sicherheit sind dies Themen wie Biotechnologie, Energie, Infrastruktur, Konsum in Asien und in den Schwellenländern, Luxusgüter und Russland.

Mizuho Asset Management
Zu den Kerngeschäften von Mizuho Asset Management gehören das Vermögensverwaltungsgeschäft für Retail- und institutionelle Kunden sowie die Anlageberatung vornehmlich für öffentliche und private Pensionskassen, Finanzinstitute und Unternehmen. Das Produktangebot von Mizuho Asset Management umfasst eine breite Palette von Aktien und Obligationen bis hin zu alternativen Anlagen.

25 Millionen Euro für Technologie-Startups in 17 Finanzierungsrunden

Der Tech-Investor Target Partners (www.targetpartners.de) beendet das aktivste Investmentjahr seit Gründung 1999. 25 Millionen Euro investierte Target Partners 2015 in Technologie-Startups in Deutschland bei insgesamt 17 Finanzierungsrunden. Neu aufgenommen ins Portfolio wurden unter anderem die Startups Dedrone (Drohnen-Warnsystem aus Kassel), Swarm64 (Datenbank Beschleunigung aus Berlin und Oslo), Sicoya (Mikrochips auf Basis von Silizium-Photonik aus Berlin) und NavVis (3D-Indoor-Kartierung und Navigation aus München). Folgefinanzierungen mit neuen Co-Investoren gab es außerdem bei bestehenden Portfoliounternehmen wie Falcon Social (Social Media-Management aus Kopenhagen und Berlin), tado° (Intelligente Klimalösungen aus München), adjust (Mobile Apptracking und Analytics aus Berlin) und So1 (Individuelle Preispromotions aus Berlin).

„2015 war das aktivste Jahr in unserer 16-jährigen Unternehmensgeschichte. Wir sehen besonders für Frühphaseninvestitionen immer mehr erfahrene Teams mit exzellenten Produkten und gut durchdachten Businessplänen“, sagt Kurt Müller, Partner und Mitgründer von Target Partners. „Wir rechnen auch 2016 mit einem weiteren Wachstum des gesamten Ökosystems.“

Die Münchner Venture Capital-Gesellschaft investiert vorwiegend in junge Technologieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Typischerweise in der ersten Runde zwischen einer und drei Millionen Euro. In 2015 lagen die Größen der Finanzierungsrunden (teilweise gemeinsam mit weiteren Investoren) zwischen 1,0 und 15,2 Millionen Euro.

Über Target Partners
Mit 300 Millionen € gehört Target Partners zu den führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert junge Firmen beim Startup und in der Frühphase mit Wagniskapital und unterstützt sie während ihrer Entwicklungs- und Expansionsphase. Mit langjähriger Erfahrung als Manager, Unternehmer und Venture Capitalists steht das Team von Target Partners Unternehmen zur Seite, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, um Organisationsstrukturen aufzubauen, Finanzierungen zu sichern und Unternehmen in Europa und USA an die Börse zu bringen.

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015/16

Die BUWOG AG hat ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 unvermindert fortgesetzt und ihr operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent auf EUR 81,7 Mio. gesteigert. Neben der weiterhin hohen Profitabilität des operativen Geschäfts ist das Konzernergebnis in der ersten Geschäftsjahreshälfte maßgeblich durch die stets zweimal jährlich erfolgende externe Bewertung des Immobilienvermögens der BUWOG Group geprägt. Hieraus resultiert für das erste Halbjahr ein deutlich gesteigertes Neubewertungsergebnis von EUR 113,3 Mio. (1.Halbjahr 2014/15: EUR 35,2 Mio.). Dieses reflektiert damit vor allem die anhaltend positive Entwicklung des Transaktions- und Mietmarktes. 

Wie bereits im abgeschlossenen Geschäftsjahr, erreichte die Gesellschaft auch im Berichtszeitraum vom 1. Mai 2015 bis zum 31. Oktober 2015 ihre - auf einer breiten operativen Basis und dem vollintegrierten Geschäftsmodell beruhenden - Ziele bei den wichtigsten Ergebnis- und Vermögenskennzahlen und damit ein solides Wachstum.

Zum Berichtsstichtag am 31. Oktober 2015 umfasste das von der BUWOG Group gehaltene Immobilienbestandsportfolio insgesamt 51.049 Bestandseinheiten mit einer Fläche von rund 3,5 Millionen Quadratmetern und einem Fair Value von rund EUR 3,6 Mrd. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 vereinnahmte Nettokaltmiete summierte sich auf EUR 99,1 Mio. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert von EUR 85,2 Mio. entspricht dies einem Zuwachs von 16,4 Prozent. Die annualisierte Nettokaltmiete betrug per 31. Oktober 2015 rund EUR 197 Mio.

Die maßgebliche Steuerungskennzahl für das operative Geschäft - der Recurring FFO - stieg im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent auf EUR 44,3 Mio. Aufgrund der stabilen operativen Geschäftsentwicklung hat der Vorstand die Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2015/16 in Höhe von EUR 98 Mio. bis EUR 100 Mio. erneut bestätigt.

Der Geschäftsbereich Asset Management, der den Kern des Geschäftsmodells der BUWOG Group bildet, leistete im Berichtszeitraum einen Ergebnisbeitrag von EUR 69,7 Mio. Der Geschäftsbereich Property Sales konnte seinen Ergebnisbeitrag deutlich auf EUR 20,6 Mio. steigern. Der Geschäftsbereich Property Development, in dem die Ergebnisrealisierung naturgemäß zyklusabhängiger ist, wurde im ersten Halbjahr ein Ergebnisbeitrag von EUR 1,7 Mio. erzielt. Die Intensivierung des Engagements in diesem Geschäftsbereich spiegelt sich in der Steigerung des Gesamtinvestitionsvolumens der Development-Pipeline inklusive Grundstücksreserven auf rund EUR 1,8 Mrd. sowie der im Vorjahresvergleich um 93% gesteigerten Anzahl von nunmehr 1.140 Einheiten die aktuell im Bau sind, wider.

Insgesamt belief sich das "bereinigte EBITDA" der BUWOG Group im ersten Halbjahr 2015/16 auf EUR 80,6 Mio. Das entspricht einem Anstieg um 11,2 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vorigen Geschäftsjahres. Das Finanzergebnis war neben baren Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 23,4 Mio. maßgeblich durch positive unbare Effekte in Höhe von rund EUR 57,9 Mio. geprägt, die sich aus der Neubewertung der festverzinslichen Finanzverbindlichkeiten vor dem Hintergrund der Marktzinsentwicklung ergaben. Die Durchschnittsverzinsung der Finanzverbindlichkeiten konnte durch konsequente Nutzung der Marktgegebenheiten und erfolgreichen Refinanzierungen weiterhin bei nur 2,12 Prozent gehalten werden, was in den Folgeperioden zu entsprechend geringen baren Zinszahlungen führen wird. Die konservative Bilanzstruktur des BUWOG-Konzerns äußert sich nicht zuletzt auch in der Loan-to-Value-Ratio, die zum Berichtsstichtag am 31. Oktober 2015 bei 47,9 Prozent lag.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) summierte sich in den ersten sechs Monaten 2015/16 auf EUR 225,0 Mio.; das Konzernergebnis betrug EUR 177,4 Mio. Die positive Geschäfts- und Marktentwicklung kommt auch in der Entwicklung des EPRA-NAV/Aktie zum Ausdruck, der sich zum 31. Oktober 2015 auf EUR 19,12 erhöhte (30. April 2015: EUR 17,79).

Daniel Riedl, CEO der BUWOG AG, sagt: "Besonders erfreulich ist für uns das zweistellige Wachstum beim operativen Ergebnis, denn es macht deutlich, dass sich die BUWOG Group auch ungeachtet der hohen positiven Bewertungseffekte sehr solide entwickelt hat. Die Zahlen des ersten Halbjahres 2015/16 zeigen, dass die BUWOG Group sehr gut auf Kurs ist und dass wir in der Lage sind, die im Rahmen des Börsengangs im April 2014 formulierten strategischen Ziele auch zu erreichen. Unser Immobilienbestandsportfolio ist seitdem gewachsen, die Investitionen in unsere Projektpipeline im Property Development wurden gesteigert und wir konnten gemeinsame interne Ressourcen und Strukturen ausbauen beziehungsweise schärfen. Damit ist die BUWOG gut aufgestellt für weiteres Wachstum und für eine weitere solide Entwicklung im operativen Geschäft."

Aquila Capital erweitert Portfolio um Wohnungsbauprojekt in der Metropolregion Barcelona

Aquila Capital, einer der führenden Asset Manager für Alternative Investments, hat ein Wohnungsbauprojekt in Sant Cugat del Vallès, im Norden der Metropolregion Barcelona, akquiriert. Auf dem vollständig erschlossenen über 11.000 m² großen Grundstück entstehen etwa 40 hochwertige Wohneinheiten. „Sant Cugat del Vallès hat sich zu einem der beliebtesten Wohngebiete im Einzugsgebiet Barcelonas entwickelt und überzeugt durch seine ebenso exklusive wie verkehrsgünstige Lage. Unser Investment profitiert von der daraus resultierenden stetig steigenden Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum“, erklärt Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital.

Die Wohnungen, die über Terrassen, Fitnessmöglichkeiten und Pools verfügen, sind durchschnittlich 250 m² groß. Aufgrund ihrer exklusiven Ausstattung passen sie perfekt in die Region Sant Cugat del Vallès, deren Pro-Kopf-Einkommen das dritthöchste Spaniens ist. Die 87.200 Einwohner leben zu fast 60% in 4-Personen-Haushalten, was zu einem erhöhten Bedarf an größeren Wohnungen führt. In Sant Cugat del Vallès gibt es aktuell keine vergleichbaren Projektentwicklungen. Alternativobjekte sind deutlich weiter vom Stadtzentrum Barcelonas entfernt, bieten keine vergleichbare Ausstattung und liegen über dem von Aquila Capital kalkulierten Verkaufspreis. Es wird erwartet, dass das käuferseitige Interesse an den Wohnungen entsprechend hoch ist und der Baubeginn, der bei einem Verkaufsstand von 30% geplant ist, im Sommer 2016 erfolgt. Die Wohnlage ist etabliert und bietet eine sehr gute Erreichbarkeit der Innenstadt Barcelonas: Sowohl über den ÖPNV als auch mit dem Auto beträgt die Fahrzeit durchschnittlich weniger als 30 Minuten.

„Mit dem Wohnungsbauprojekt in Sant Cugat del Vallès konnten wir ein weiteres Projekt aus unserer Pipeline in Spanien erfolgreich anbinden – das erste in der Metropolregion Barcelona. Die erfolgreiche Realisierung dieser vielversprechenden Projekte belegt die Marktopportunität im Wohnungssektor der spanischen Metropolen“, so Roman Rosslenbroich, CEO der Aquila Gruppe.  

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investmentteam gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: Juni 2015)

Deutsche AWM mit erstem Strategic-Beta-ETF im Staatsanleihen-Bereich

Die Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) hat einen qualitätsgewichteten ETF für Euroraum-Staatsanleihen aufgelegt. Dieser direkt replizierende ETF ist das erste Strategic-Beta-Produkt im Anleihebereich aus dem Hause der Deutschen AWM.

Der db x-trackers iBoxx Eurozone Sovereigns Quality Weighted UCITS ETF (DR)  ermöglicht das Engagement in einem Index aus gewichteten Staatsanleihen der Eurozone. Das Produkt ist seit heute an der Deutschen Börse notiert. Grundlage der Indexgewichtung ist die Anlage in hochwertige Schuldtitel (weitere Angaben siehe Hintergrundinformationen zum Produkt). Der Ansatz unterscheidet sich von dem Ansatz herkömmlicher Fixed-Income-Benchmarks, die in der Regel nach der höchsten Marktkapitalisierung gewichtet und somit am stärksten in den Ländern mit höherer Verschuldung engagiert sind.

Strategic Beta – auch als Smart Beta bezeichnet – steht als Sammelbegriff für Indexkonzepte jenseits von marktkapitalisierungsgewichteten Portfoliokonstruktionen. Diese Strategic-Beta-ETFs werden immer häufiger auf Aktien-Benchmarks aufgelegt. Im festverzinslichen Strategic-Beta-Segment gibt es bisher nur wenige entsprechende Produkte in Europa.

„Die Investmentidee des neuen ETFs ist, eine Alternative zu herkömmlichen Referenzindizes für Staatsanleihen zu bieten. Damit erhalten die Anleger auch die Möglichkeit, ein verbessertes Risiko-Ertrags-Profil zu erzielen“, erläutert Martin Weithofer, Head of Strategic Beta, Deutsche AWM. „Der qualitätsgewichtete Index kann langfristig ähnliche Erträge wie die herkömmliche Benchmark bringen, doch seine Volatilität und sein maximaler Verlust sind in der Regel niedriger.“

ETF-Basis ist neuer Markit-iBoxx-Index
Der ETF repliziert den neuen Markit iBoxx EUR Eurozone Sovereigns Quality Weighted Index. Dem Index liegt eine qualitätsorientierte Rankingmethode zugrunde. Hierbei werden die Länder nach fundamentalen Kriterien sortiert wie beispielsweise  Arbeitslosenquote, Inflationsrate, Staatsbankrotte in der Vergangenheit, Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt und zur BIP-Wachstumsrate.

Im Vergleich zu dem marktwertgewichteten Markit-iBoxx-Staatsanleihen-Index, ist dieser qualitätsorientierte Index derzeit unter anderem in Deutschland und den Niederlanden übergewichtet. Zu den Ländern, die er aktuell untergewichtet, gehören Italien und Spanien. Durch die Gewichtung auf der Basis makroökonomischer Faktoren wirkt dieser qualitätsgewichtete Index der Tendenz von Fixed-Income-Benchmarks, die Länder mit der höchsten Staatsverschuldung zu begünstigen, entgegen.

Der ETF führt eine physische Replikation durch. Seine jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,2%.

Produktübersicht des neuen db X-trackers ETF

ETF Ticker BBG ISIN Pauschalgebühr p.a. Replizierungsmethode
db x-trackers iBoxx Eurozone Sovereigns Quality Weighted UCITS ETF (DR) XESQ IE00BYTRMY76 0,20 % Direkt

Hintergrundinformationen zum Produkt

Den Ausgangspunkt der Analyse bildet der Anleihekorb, aus dem der Markit iBoxx EUR Eurozone Sovereigns Index zusammengesetzt ist. Dieser umfasst über 300 Anleihen aus 14 Ländern. Zur Beurteilung der Qualität und fundamentalen Stärke eines Landes wird eine neue Methode der Kreditanalyse angewendet, der so genannte „Deutsche 4C“-Ansatz. Die „4 Cs“ bezeichnen dabei die Analysekriterien: Capital, Character, Condition und Capacity. Die einzelnen Staaten werden folglich im Hinblick auf ihr Kapital (als Puffer für künftige Fremdkapitalkosten), ihre Zahlungsbereitschaft, ihre gesamtwirtschaftliche Situation und ihre Kapital- und Schuldendienstfähigkeit geprüft. Innerhalb dieser vier Kategorien werden mehrere fundamentale Kennzahlen, wie beispielsweise das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, erfasst.

Der aus dieser Analyse hervorgehende Anleihekorb bildet einen neuen Index, den Markit iBoxx EUR Eurozone Sovereigns Quality Weighted Index. Diesen repliziert der ETF.

Merkmale des Deutsche 4C-Ansatzes:
Videoclip zum Deutsche 4C-Ansatz
(Landingpage mit Video)

  • Der 4C-Ansatz sorgt dafür, dass die Diversifizierung der ursprünglichen Benchmark beibehalten wird. Er reduziert jedoch die Gewichtung von Ländern mit schwächerer Kreditqualität.
  • Die qualitative Beurteilung im Rahmen des Deutsche-4C-Ansatzes basiert auf historischem Rating-Verhalten. Es werden jedoch ausschließlich makroökonomische Daten berücksichtigt. Die Anpassung der Gewichtung aufgrund von qualitativen Kriterien führt zu einem geglätteten Verlauf der Ländergewichtungen in Einklang mit ihrer Kreditqualität. Durch die Konzentration auf Schuldner mit besseren makroökonomischen Fundamentaldaten kann sich voraussichtlich ein besseres Risiko-/Ertragsprofil herstellen.
  • Im Rahmen des Ansatzes erhält jedes Land eine Punktzahl für seine Kreditqualität.
  • Die Ländergewichtungen basieren auf den Ergebnissen dieser makroökonomischen Fundamentalanalyse.
  • Die Gewichtung des Landes mit dem besten Ergebnis wird gegenüber der Benchmark verdoppelt und die des schlechtesten auf null gesetzt.
  • Anfang 2011 hätte die qualitative Analyse zu einer Untergewichtung Portugals um 43 Prozent des qualitätsgewichteten Index geführt, sodass das Land aus der Benchmark ausgeschlossen worden wäre. Ähnlich wäre Griechenland im Juli 2010 im Index zu 95 Prozent untergewichtet worden und letztlich herausgefallen.Wir verweisen an dieser Stelle darauf, dass die Statistiken des Markit iBoxx EUR Eurozone Sovereigns Quality Weighted Index von Markit berechnet werden. Die einzelnen Staatsanleihen des jeweiligen Landes werden im Länderanteil des Index entsprechend ihrem Emissionsvolumen gewichtet.

Niedrigzinsumfeld zwingt Großanleger ins Risiko

Die Risikobereitschaft institutioneller Anleger ist im Niedrigzinsumfeld deutlich gestiegen. So sind die von den Investoren zur Verfügung gestellten Risikobudgets in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Dies zeigt eine Analyse von Wertsicherungsportfolios institutioneller Investoren durch Union Investment.

Aus einer Untersuchung der durchschnittlichen Risikobudgets institutioneller Investoren in den Jahren 2002 bis 2015 geht hervor, dass die Anleger aktuell deutlich höhere Risikobudgets zur Verfügung stellen als noch vor einigen Jahren. So stiegen die Budgets institutioneller Investoren bei Wertsicherungskonzepten mit einjährigem Sicherungshorizont beispielsweise von fünf Prozent zum Jahresanfang 2002 auf neun Prozent Anfang des Jahres 2015.

Obwohl das Risikobudget im Durchschnitt gestiegen ist, lassen sich viele institutionelle Anleger bei der Entscheidung über dessen Höhe immer noch zu sehr von kurzfristigen Kapitalmarktentwicklungen leiten. Dadurch verzichten sie auf Renditechancen. „Anleger könnten ihren Durchschnittsertrag je Einheit Risiko deutlich steigern, wenn sie nach schlechten Kapitalmarktjahren ihre Risikobudgets nicht beschneiden und stattdessen antizyklisch handeln würden“, erläutert Thomas Bossert, für das Portfoliomanagement zuständiger Geschäftsführer von Union Investment Institutional.

Ein Vergleich der im Zeitraum von 2002 bis 2015 bei Wertsicherungskonzepten jeweils zu Jahresanfang zur Verfügung gestellten Budgets mit der Marktperformance des Vorjahres zeigt, dass Investoren nach Markteinbrüchen signifikante Kürzungen vorgenommen haben und dadurch anschließende Erholungsphasen kaum nutzen konnten.

Renditedruck sorgt für Strukturbruch beim Anlageverhalten

Dass institutionelle Investoren durchaus in der Lage sind, antizyklisch zu agieren, zeigt ein Vergleich zwischen der Entwicklung von Risikobudgets und dem jeweiligen Zinsniveau. Bis zum Jahr 2009 war der Zinssatz einjähriger Bundesanleihen der wesentliche Einflussfaktor für die Höhe des Risikobudgets institutioneller Anleger bei Wertsicherungskonzepten. Dann kam es zu einem Strukturbruch im Anlageverhalten, so dass die Risikobudgets der Investoren ab dem Jahr 2010 trotz weiter sinkender Zinssätze wuchsen.

Grund für das fundamental veränderte Anlageverhalten ist nach Einschätzung von Bossert der stark erhöhte Anlagedruck im Niedrigzinsumfeld. „Hinzu kommt, dass seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise das Risiko bei einzelnen Asset-Klassen wie Staatsanleihen der Euro-Peripheriestaaten gestiegen ist und hierfür deutlich höhere Risikobudgets benötigt werden“, so Bossert.

Absolute Return als Lösungsansatz gefragt

Niedrige Renditen, schnelle Favoritenwechsel an den Kapitalmärkten und veränderte Korrelationen haben sowohl zu einer erhöhten Risikobereitschaft der Investoren als auch zu einer steigenden Nachfrage nach absoluten Erträgen und damit Absolute-Return-Ansätzen geführt. „Wir sind vor 20 Jahren mit unseren dynamischen Wertsicherungskonzepten gestartet und verwalten heute ein Volumen von über 22 Milliarden Euro. Zu Beginn haben sich die Mandate meist in einem nationalen Investmentdreieck aus Rendite, Risiko und Liquidität bewegt. Heute dagegen gilt es, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Faktoren Regulierung und Nachhaltigkeit für den Kunden auf internationaler Ebene mindestens fünfdimensionale Anlageherausforderungen zu bewältigen“, betont Bossert.

Angesichts des erhöhten Renditedrucks geht dabei der Trend hin zu aktiven Wertsicherungsstrategien mit erhöhtem Freiheitsgrad für das Portfoliomanagement. „Anleger verzichten zunehmend auf den letzten Meter an Sicherheit, der besonders viel Renditepotenzial kostet. Unsere Analyse zeigt, dass sich mehr kontrolliertes Risiko für viele Investoren lohnt“, stellt Bossert fest. So hätten Investoren mit liberaleren Anlagerestriktionen bei vergleichbarem Risikobudget eine merklich höhere Performance erzielt als Investoren mit geringem Freiheitsgrad.

European Monthly ETF Market Review November 2015 – US-Aktien-ETFs im Fokus der Anleger

wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat November 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 461 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,9 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Weltweite ETP-Branche verzeichnet auch im November weitere Mittelzuflüsse; Erneut starker Monat für den amerikanischen ETP Markt; Deutliche Mittelzuflüsse vor allem für Aktien-ETFs; Asien-ETFs verzeichnen deutliche Mittelabflüsse; positiver Trend bei Renten-ETFs abgeschwächt.

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.11.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Industrie konnte auch im November weiter wachsen. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar im Oktober waren es im November weitere 25,7 Milliarden US-Dollar. Aktuell verwaltet die Branche somit 2,9 Billionen US-Dollar. (S. 1, 23)
  • Wachstumstreiber war wie im Vormonat erneut die amerikanische ETP-Branche. Sie steuerte 26 Milliarden US-Dollar zum globalen Wachstum bei. Seit Jahresbeginn sind den US-ETPs somit knapp 200 Milliarden US-Dollar zugeflossen. Hier dominierten wie schon im Vormonat die Aktien-ETFs mit Mittelzuflüssen von 25 Milliarden US-Dollar.
  • Renten-ETFs verzeichneten im November eine negative Trendwende. Während diesem Segment im Oktober weltweit noch 14,5 Milliarden US-Dollar zuflossen, zogen Investoren im abgelaufenen Monat weltweit 47 Millionen US-Dollar ab. (S. 23)
  • Rückläufig waren die Mittelzuflüsse bei den Rohstoff-ETCs. Nach einem Plus von 789 Millionen US-Dollar im Oktober steht im abgelaufenen Monat weltweit ein Minus von 153 Millionen US-Dollar. (S. 23)
  • Parallel zur amerikanischen ETP-Branche konnte auch die europäische ETP-Branche im November weiter zulegen. Nach Nettomittelzuflüssen von 6,9 Milliarden US-Dollar im Oktober flossen der Branche im November 3,4 Milliarden US-Dollar zu. Auch hier dominierten die Zuflüsse in Aktien-ETFs. (S. 23)
  • Bei den asiatischen ETPs setzte sich hingegen der negative Trend des Vormonats fort. Hier zogen Investoren 3,7 Milliarden US-Dollar ab. Betroffen waren vor allem Aktien-ETFs mit Abflüssen von 3 Milliarden US-Dollar. Aber auch Renten-ETFs verzeichneten einen Rückgang. (S. 23).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Der positive Trend bei den europäischen ETFs setzte sich auch im November fort. Insgesamt verzeichnet die Branche 3,1 Milliarden Euro Nettozuflüsse, während es im Oktober 5,9 Milliarden Euro waren. Hier waren es vor allem die Renten-ETFs, deren Nettozuflüsse in Höhe von 515 Millionen Euro deutlich unter denen des Vormonats   (+ 3,5 Milliarden Euro) lagen. Dafür fielen die Nettozuflüsse bei den Aktien-ETFs mit 2,5 Milliarden Euro leicht höher aus als im Oktober (+2,4 Milliarden Euro). (S. 23)
  • Bei den europäischen Investoren waren vor allem ETFs auf US-Aktien gefragt. Mit Nettozuflüssen von 637 Millionen Euro machten US-Aktien ein Viertel des positiven Cash Flows in Aktien-ETFs aus, gefolgt von globalen Indizes (+ 436 Millionen Euro) und  japanischen Aktien (+ 387 Millionen Euro). Damit kehrte sich der Trend bei US-Aktien um, nachdem Investoren aus diesem Segment im Oktober noch Kapital in Höhe von 227 Millionen Euro abzogen. Bei ETFs auf europäische Aktien reduzierten sich die Nettozuflüsse auf 54 Millionen Euro nach 1,1 Milliarden Euro im Vormonat. (S. 25)
  • Seit Jahresanfang haben sich die Nettozuflüsse in ETFs auf breit angelegte europäische Aktien-Indizes auf 20,3 Milliarden Euro aufsummiert, jedoch zeigte der November eine leichte Trendumkehr, da Investoren 279 Millionen Euro aus diesem Segment abzogen. (S. 25)
  • Die positive Wende bei ETFs auf Schwellenländer setzte sich auch im November fort. Dem Segment flossen weitere 6 Millionen Euro zu nach 824 Millionen Euro im Oktober. Seit Jahresanfang mussten den Schwellenländer-ETFs allerdings insgesamt Abflüsse von 1,9 Milliarden Euro verzeichnen. (S. 26)
  • Rückläufig waren allerdings im November die Zuflüsse in ETFs auf große Schwellenländer. Vor allem aus Indien-ETFs zogen Investoren 225 Millionen Euro ab. Positive Zuflüsse konnten ETFs auf weltweite Schwellenländer-Indizes verzeichnen. (S. 26)
  • Strategie-ETFs schafften im November eine positive Trendwende und verzeichneten wieder Zuflüsse in Höhe von 178 Millionen Euro, nachdem dieses Segment im Oktober noch 481 Millionen Euro Nettoabflüsse verzeichnete. (S. 24)

Renten

  • Der positive Trend bei Renten-ETFs setzte sich auch im November fort, jedoch fielen die Nettozuflüsse mit 0,5 Milliarden Euro deutlich geringer aus als im Oktober (+3,5 Milliarden Euro). (S. 26)
  • Die stärksten Zuflüsse verzeichneten dabei ETFs auf Unternehmensanleihen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro. Sie lagen damit noch über den Oktober-Zuflüssen. Auf Jahressicht kommen Unternehmensanleihen somit auf Nettozuflüsse in Höhe von 13,1 Milliarden Euro. (S. 26)
  • Bei Staatsanleihen wurde jedoch der positive Trend der vergangenen Monate vorerst beendet. Hier zogen Investoren 1,3 Milliarden Euro ab.  (S. 26)

Rohstoffe

  • Europäischen Rohstoff-ETPs flossen im November 166 Millionen Euro zu nach 340 Millionen Euro im Oktober. (S. 27)
  • Während ETFs auf Industriemetalle wieder leicht positive Cash Flows generieren konnten, flossen aus ETFs auf Edelmetalle 167 Millionen Euro ab. Dieses Segment lieferte im Oktober noch einen positiven Beitrag zu den Zuflüssen. (S. 27)

Beliebteste Indizes

  • Investoren zeigten im November Interesse für Immobilien- und Dividenden-ETFs. So konnten vor allem ETFs auf Immobilienaktien-Indizes die vorderen Plätze belegen. (S. 28)
  • Die beliebtesten Aktienindizes im November waren der S&P 500, der Euro STOXX 50 sowie der Stoxx 600. (S. 28)
  • Im Rentenbereich belegten vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen die vorderen Plätze der beliebtesten Indizes. (S. 28)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheawm.com

Deutsche Asset & Wealth Management
Mit 1,09 Bio. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. September 2015) ist Deutsche Asset & Wealth Management¹ einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset & Wealth Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen. Deutsche Asset & Wealth Management steht zudem für maßgeschneiderte Wealth Management-Lösungen und eine ganzheitliche Betreuung wohlhabender Privatanleger und Family Offices.

¹ Deutsche Asset & Wealth Management ist der Markenname für den Asset-Management- und Wealth-Management-Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutsche Asset & Wealth Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

© Deutsche Bank AG. Stand: 11.Dezember 2015


Den vollständigen ETF Monats-Report finden Sie im Anhang. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Institutionelle Investoren sind für 2016 zuversichtlich bei Aktien und alternativen Anlagen

Die heute von Natixis Global Asset Management veröffentlichte globale Umfrage zeigt, dass institutionelle Investoren im Jahre 2016 eine sehr gute Entwicklung von Aktien erwarten. Der Studie zufolge rechnen die Anleger weltweit mit politischen Belastungen, die Wertschwankungen auslösen dürften. Auch ein sich veränderndes Zinsumfeld könnte dies zur Folge haben. Deshalb streben die Investoren eine breitere Diversifikation an und lenken einen größeren Teil ihrer Portfolios in alternative Anlagen.
Natixis hat weltweit 660 institutionelle Investoren nach ihren Einschätzungen für das kommende Jahr sowie ihren Plänen für die Asset Allocation gefragt. Im Folgenden die Ergebnisse der Studie:

  • In Aktien werden große Hoffnungen gesetzt: Die institutionellen Investoren gehen davon aus, dass sich Aktien im nächsten Jahr besser als jede andere Anlagekategorie entwickeln werden. Dabei dürften sich die globalen Aktienmärkte besser entwickeln als US- und Schwellenländeraktien. 
  • Verstärkter Einsatz nicht-korrelierter Anlagen: Im kommenden Jahr werden die meisten institutionellen Investoren ihre Positionen in nicht-korrelierten Anlagen beibehalten oder sogar aufstocken. In diesem Zusammenhang werden 50% ihre Private Equity-Engagements erhöhen, während 45% verstärkt auf Private Debt-Investments setzen werden. Parallel dazu werden 41% ihre Allokationen in Hedgefonds aufstocken und 34% in Hard Assets wie etwa Immobilien zukaufen. Über die Hälfte der Befragten (56%) geht davon aus, dass sich ihre Positionen in alternativen Anlagen 2016 besser entwickeln werden als in diesem Jahr.
  • Weniger Anleiheninvestments: Im Durchschnitt halten institutionelle Investoren derzeit 28% ihrer Portfolios in festverzinslichen Wertpapieren. Für das nächste Jahr planen 42% der Institutionellen ihre Investments in Anleihen zu reduzieren. Damit geht die Gewichtung in dieser Anlageklasse so stark zurück wie in keiner anderen. Nur 16% der institutionellen Investoren beabsichtigen eine Anhebung ihrer Anleiheallokationen.
  • Die bedeutendsten Quellen für Wertschwankungen: Über die Hälfte (54%) der Institutionellen rechnet damit, dass vor allem das politische Umfeld weltweit im nächsten Jahr für Wertschwankungen an den Märkten sorgen wird. Als weitere Risiken für die Märkte nennen die Investoren konjunkturelle Schwierigkeiten in China (49%), weltweit unterschiedliche geldmarktpolitische Ansätze (47%) sowie Veränderungen des Zinsniveaus (46%).
  • Risiken für die Investmentperformance: Nach Einschätzung der institutionellen Investoren stellt die Volatilität am Markt im kommenden Jahr die größte Gefahr für ihre Investmentperformance dar, gefolgt von einem lediglich schleppenden Wirtschaftswachstum und Bedenken bezüglich der zukünftigen Geldmarktpolitik.

Jörg Knaf, Executive Managing Director für DACH Countries bei Natixis Global AM ergänzt: 
„Angesichts eines äußerst volatilen Marktumfelds mit divergierenden geldmarktpolitischen Ansätzen und politischen Turbulenzen weltweit engagieren sich auch die deutschen institutionellen Investoren auf ihrer Jagd nach Rendite verstärkt in alternativen Anlageformen. Diese Strategien dienen gleichzeitig der Diversifikation – einem entscheidenden Baustein für ein langfristig stabileres Portfolio.“
„Die Studie illustriert, dass institutionelle Investoren weltweit ein immer größeres Interesse an nicht-korrelierten sowie alternativen Strategien zeigen. Nicht-traditionelle Investments, alternative Strategien und nicht-korrelierte Assets könnten dazu beitragen, die Ertragsquellen breiter zu diversifizieren und die Risiken auf Portfolioebene zu steuern.“
„Die Strategien der Notenbanken, Wertschwankungen am Markt und auch andere externe Ereignisse haben großen Einfluss auf institutionelle Investoren“, so John Hailer, Chief Executive Officer von Natixis Global Asset Management in Amerika und Asien. „Angesichts dieser Bedingungen sind sie bestrebt, ihre laufenden Erträge ebenso zu verbessern wie ihre Investmentperformance. Deshalb beobachten wir eine steigende Nachfrage nach innovativen Anlagestrategien, die auf die spezifischen Bedürfnisse breit diversifizierter, komplexer Portfolios eingehen.“

Kombination von aktivem und passivem Management
Die Umfrageergebnisse sprechen dafür, dass ein Mix aus aktiven und passiven Investments favorisiert wird. Der Studie zufolge nutzen Institutionelle aktiv gemanagte Investments, um Alpha zu generieren und sich in nicht-korrelierten Anlagen zu engagieren. Im Gegenzug greifen sie insbesondere bei Aktien auf passiv verwaltete Anlagestrategien zurück, um so die Managementgebühren zu minimieren. 
Bemerkenswerterweise gehen zwei Drittel (67%) der Anleger davon aus, dass global weltwirtschaftliche Faktoren und eine höhere Marktvolatilität aktiv gemanagter Anlagen 2016 eher zugute kommen werden als passiven Investments.
Veränderung des Zinsniveaus fordert das jonglieren mit Anleihen 
Viele Staaten – einschließlich der USA – stehen kurz vor einer Anhebung der Zinsen. Im Gegensatz dazu sind die Kreditkosten in anderen Ländern zuletzt beibehalten oder sogar gesenkt worden. Diese monetäre Divergenz verunsichert viele Institutionelle und könnte im nächsten Jahr Wertschwankungen zur Folge haben.
Falls die US-Notenbank und andere Zentralbanken die Zinsen ausgehend von ihren historischen Tiefs wieder anheben sollten, sind die institutionellen Investoren auch bereit, diverse Modifikationen auf Portfolioebene umzusetzen. 
Der größte Teil der Befragten (65%) wird dann anstelle länger laufender Papiere verstärkt auf Anleihen mit kürzerer Duration setzen. Weitere Anpassungen bestünden beispielsweise in einer Reduzierung der allgemeinen Ausrichtung auf Anleihen (49%), einem stärkeren Engagement in alternativen Investments (47%) sowie der Nutzung von Absolute Return-Strategien (47%).

Über Natixis Global Asset Management, S.A.
Bei Natixis Global Asset Management, S.A. handelt es sich um eine Gesellschaft mit diversen Tochterfirmen, die einen gebündelten Zugang zu mehr als 20 spezialisierten Investmentgesellschaften in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Asien bietet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern.(1) Im Rahmen seiner Durable Portfolio Construction®-Philosophie setzt das Unternehmen auf die Entwicklung innovativer Ideen für die Asset Allocation und das Risikomanagement. Diese können institutionellen Investoren, Beratern und Privatanlegern dabei helfen, mit den Herausforderungen des modernen Marktes fertigzuwerden. Natixis Global Asset Management, S.A. vereint das Fachwissen mehrerer spezialisierter, in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ansässiger Anlageverwalter, die ein breites Spektrum an Aktien-, Renten- und alternativen Anlagestrategien anbieten.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. per 30. September 2015 ein Anlagevermögen von 865,9 Milliarden Dollar (775,5 Milliarden Euro).(2) Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors;(3) AEW Capital Management; AEW Europe; AlphaSimplex Group; Aurora Investment Management; Axeltis; Capital Growth Management; Darius Capital Partners; DNCA Investments;(4) Dorval Finance; Emerise; Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;(5) Harris Associates; IDFC Asset Management Company; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors;(6) McDonnell Investment Management; Mirova; Natixis Asset Management; Ossiam; Reich & Tang Asset Management; Seeyond;(7) Snyder Capital Management; Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners. Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zum weltweiten Vertriebsnetz von Natixis Global Asset Management gehört die NGAM S.A., eine durch die CSSF zugelassene Luxemburger Verwaltungsgesellschaft mit einer Zweigniederlassung in Deutschland (HRB-Nummer 88541, Im Trutz Frankfurt 55, Westend Carrée, 7. Stock, 60322 Frankfurt am Main). Natixis Global Asset Management ist durch ein weltweites Vertriebsnetz vertreten, einschliesslich NGAM, Switzerland Sàrl.


(1) Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015 stufte Natixis Global Asset Management, S.A. bezogen auf das verwaltete Vermögen von 890,00 Millionen $ per 30. Juni 2014 als die Nr. 17 unter den größten Vermögensverwalter der Welt ein.
(2) Nettovermögenswert per 30. Juni 2015. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Gelder umfassen, für die nicht regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht regulierten Geldern zählen jene Vermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
(3) Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
(4) Eine Marke von DNCA Finance.
(5) Ein an Natixis Asset Management angeschlossenes Unternehmen
(6) Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Standort in Singapur und Paris.
(7) Eine Marke von Natixis Asset Management

Andreas Segal als neuer CFO und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BUWOG Group bestellt

Der Aufsichtsrat der BUWOG AG bestellte Andreas Segal mit Wirkung zum 1.1.2016 in den Vorstand des Unternehmens, in dem er die Funktion des Chief Financial Officer (CFO) und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wahrnehmen wird. Segal war zuletzt Finanzvorstand der börsennotierten Deutsche Wohnen AG und ist einer der erfahrensten und renommiertesten Manager der deutschen Immobilienbranche. Zu seinen früheren Karrierestationen zählen unter anderem der Berliner Wohnungskonzern GSW Immobilien, bei dem er als CFO und Co-CEO fungierte, sowie die Elektronikfachmarktkette ProMarkt.

"Mit Andreas Segal können wir die Kompetenz unseres Führungsteams weiter verstärken und unterstreichen damit auch unsere Ambitionen, auf dem deutschen Wohnungsmarkt quantitativ und qualitativ weiter zu wachsen", erklärt CEO Daniel Riedl. "Wir freuen uns sehr, dass er mit seiner umfassenden Erfahrung unser Managementteam verstärkt."

Aufsichtsratsvorsitzender Vitus Eckert betont die hohe Reputation Segals auf den globalen Kapitalmärkten: "Ich freue mich, dass wir mit Andreas Segal einen der führenden deutschen Immobilienmanager mit einem exzellenten Standing bei internationalen Investoren gewinnen konnten. Herr Segal wird sowohl im Unternehmen als auch am Kapitalmarkt wesentliche Impulse setzen und unser Vorstandsteam ideal ergänzen."

Der bisherige Finanzvorstand Ronald Roos wird mit Jahresende aus dem Vorstand ausscheiden. Eckert erklärt dazu: "Die BUWOG ist Ronald Roos zu Dank verpflichtet, denn in seine Funktionsperiode fallen mit dem Börsengang der BUWOG und dem Kauf der DGAG zwei der wichtigsten Kapitel der BUWOG-Unternehmensgeschichte. Ronald Roos hat maßgeblich dazu beigetragen, dass beide zu vollen Erfolgen wurden."

Über Andreas Segal
Andreas Segal, 46, war zuletzt Finanzvorstand bei der Deutsche Wohnen AG und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GSW Immobilien AG. Bevor Andreas Segal seine Funktion bei der Deutschen Wohnen AG übernahm, war er als Co-Vorstandsvorsitzender und als Finanzvorstand bei der GSW Immobilien AG tätig. Zwischen 2003 und 2006 war Herr Segal Mitglied der Geschäftsleitung der ProMarkt Handels GmbH in Berlin und Geschäftsführer der Wegert Holding GmbH, einer privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren Tätigkeiten im internationalen Kapitalmarktgeschäft der Commerzbank und als Rechtsanwalt mit der Spezialisierung auf Corporate Finance und Steuerrecht. Herr Segal verfügt über eine Bankausbildung und ein Vordiplom in Betriebswirtschaftslehre und hat seine juristische Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Er ist zudem Absolvent des „Advanced Management Programs“ der Harvard Business School.

Versicherungen sind belastet durch aufsichtsrechtliche Bestimmungen, Kapitalvorgaben und steigende Risiken

Im Rahmen einer internationalen Versicherungs-Studie, die heute von Natixis Global Asset Management vorgestellt wurde, geben knapp zwei Drittel (67%) der befragten Führungskräfte von Versicherern an, dass ihr Unternehmen auf die bevorstehenden regulatorischen Änderungen nicht ausreichend vorbereitet sei. Natixis Global Asset Management hat die Umfrage unter 200 Versicherungsmitarbeitern aus neun Ländern - USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen – durchgeführt. 

Der Hintergrund: Durch die Solvency II-Richtlinie, die am 1. Januar 2016 in Kraft tritt, wird es für Versicherungen noch wichtiger, sich auf die neuen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen einzustellen. Solvency II zielt darauf ab, den Ausfall großer Versicherungskonzerne zu verhindern. Dadurch verändert sich die Art und Weise, wie diese Unternehmen agieren, investieren und im Wettbewerb zueinander stehen. 

Auf kurze Sicht sorgt sich die Mehrheit der befragten Versicherungsmitarbeiter vor allem darum, die strengeren Kapitalanforderungen von Solvency II nicht erfüllen zu können. Darüber hinaus sieht sich die Branche durch die Kosten für die Umsetzung der neuen Vorgaben belastet. Aufgrund der neuen Bestimmungen werden viele Versicherer ihre Finanzreserven aufstocken und verstärkt in Risikomanagement-Expertise investieren müssen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf neue, immer größere Risiken wie etwa die Gefahr von Cyber-Attacken, Klimawandel und Terrorismus. 

„Die Solidität von Versicherungsgesellschaften ist für das Finanzsystem von entscheidender Bedeutung. Deshalb wappnen sich die Versicherer momentan für die neuen, strengeren Standards“, so John Hailer, Chief Executive Officer bei Natixis Global Asset Management in Amerika und Asien. „Versicherer tun nichts anderes als Risiken zu steuern. Doch ihre bisherigen Strategien genügen womöglich nicht, um diese Risiken ausreichend einzudämmen und gleichzeitig die Investmentperformance zu verbessern. Um ihrer bedeutenden Rolle an den Märkten sowie auf gesellschaftlicher Ebene auch weiterhin gerecht zu werden, müssen die Versicherer deshalb innovative Wege finden, ihre Investments und Kapitalressourcen zu managen.“

Die meisten befragten Versicherer sind auf die aufsichtsrechtlichen Folgen nicht angemessen vorbereitet

Bereits in wenigen Wochen endet die Frist für die Umsetzung der Solvency II-Richtlinie der Europäischen Union. Gleichzeitig sind viele der sogenannten Dodd-Frank-Bestimmungen in den USA bereits in Kraft getreten. Laut Studienergebnis ist die Mehrheit der Versicherer jedoch nicht ausreichend auf die Herausforderungen, die das neue aufsichtsrechtliche Umfeld mit sich bringt, vorbereitet. So betrachtet die Hälfte der befragten Führungskräfte das regulatorische Umfeld als die größte Gefahr für die Versicherungsbranche. 

Darüber hinaus hat die Studie ergeben, dass die Versicherungsunternehmen – unabhängig von ihrer Größe – derzeit bestrebt sind, sich immer effizienter zu organisieren. Gleichzeitig lässt sich bei der Suche nach neuen Wachstumsquellen ein hohes Maß an Findigkeit feststellen:

  • Drei Viertel (76%) der Befragten zufolge wird es immer wichtiger, das Anlagevermögen möglichst effizient zu strukturieren.
  • Zwei Drittel (64%) der Unternehmen betrachten Kapitalmarkt-Innovationen, wie versicherungsgebundene Wertpapiere und börsengehandelte Derivate auf Versicherungs-Indizes, als potenzielle Lösungen für ihre Bedürfnisse.
  • 95% der Unternehmen beabsichtigen andere Kapitalmarkt-Lösungen, wie beispielsweise Futures, Swaps und andere Derivate, zu nutzen oder deren Einsatz zumindest in Erwägung zu ziehen.
  • Gut die Hälfte (51%) der Versicherer ist der Meinung, dass die regulatorischen Veränderungen innerhalb der jeweiligen Region letztlich zu einem effizienteren Kapitaleinsatz geführt haben. Parallel dazu gehen 56% der Befragten davon aus, dass die neuen Vorgaben höhere Investitionen im Zusammenhang mit der Risikosteuerung zur Folge haben werden. Gleichzeitig wird eine Verbesserung von Risikomanagement-Strategien erwartet.

Das Streben nach Rendite treibt Risikobudgets nach oben

Die Ergebnisse der Umfrage sprechen dafür, dass sich bei den Versicherern ein grundlegender strategischer Wandel vollzieht, nachdem sich die Branche lange Zeit auf die Renditen von Anleihen verlassen hat. Die leitenden Mitarbeiter geben an, dass die repressive Geldmarktpolitik sowie die strengen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen ihre Kapital- und Kostenstrukturen beeinflussen. Aus diesem Grund seien sie gezwungen, neue Wege zu finden, um zu investieren und das Risiko zu steuern.
Zu den entscheidenden Ergebnissen der Umfrage zählen außerdem folgende Erkenntnisse:

  • Sechs von zehn Versicherern geben höhere Renditen als vorrangiges Anlageziel an. Allerdings sehen 68% ein Widerspruchspotenzial zwischen der Generierung eines Alpha einerseits und dem Schutz des investierten Vermögens andererseits.  
  • Mehr als drei Viertel (77%) erklären, dass wegen des extremen Niedrigzinsumfelds Anlageformen schwerer zu finden sind, mit denen sich die für die Bedienung zukünftiger Verbindlichkeiten erforderlichen Erträge erzielen lassen.
  • Nach Einschätzung der meisten Befragten (62%) wird es außerdem immer schwieriger, Portfolios unter Einhaltung ihres Risikobudgets zu diversifizieren.
  • 73% benötigen laut eigenen Angaben bessere Strategien zur Alpha-Generierung – ohne dabei das Risikobudget erhöhen zu müssen.
  • Fast allen (92%) leitenden Versicherungsmitarbeitern ist bewusst, dass komplexere Portfoliostrukturen erforderlich sind, um ihre Anlageziele zu erreichen. Aus diesem Grund setzen 42% auf externe Vermögensverwalter, an die sie einen Teil oder sogar ihre gesamten Investmentaktivitäten auslagern.

„Durch die neuen Vorgaben steigt die Komplexität des Allokationsprozesses“, so Fabrice Chemouny, Executive Vice President und Global Head of Institutional Sales bei Natixis Global Asset Management. „Einerseits halten Versicherer nach Rendite Ausschau, während sie andererseits aber auch Stabilität bieten müssen, um ihre Investoren zufriedenzustellen. Außerdem müssen sie ihre eigenen Margen steigern, ohne dabei zusätzliche Risiken einzugehen oder die Kapitalkosten zu erhöhen. Durch die langfristigen Auswirkungen der niedrigen Zinsen bieten traditionelle Anlageformen nur noch begrenzte Optionen. Das ist ein sehr empfindliches Gleichgewicht.“

Die Umfrage hat ferner ergeben, dass die Versicherungsunternehmen ihre Allokationen in alternativen Investmentstrategien im nächsten Jahr anheben möchten. Auf diese Weise sollen höhere Renditen erzielt werden als jene, die man von Anleiheinvestments erwartet.

  • Über die Hälfte der befragten Versicherer (58%) haben vor, vermehrt nicht-traditionelle Anlageformen wie Immobilien, Infrastrukturinvestments, Private Equity-Anlagen oder weitere alternative Vermögenswerte zu nutzen. Auf diese Weise möchten sie stabile Erträge mit einer niedrigen Korrelation zu den Märkten erwirtschaften.
  • Aufgrund ihrer Zuversicht auf höhere Erträge plant fast die Hälfte der Versicherer (49%) ihre Allokationen in Aktien im Laufe des nächsten Jahres anzuheben. Nur 17% beabsichtigen, ihre Engagements in Anleihen aufzustocken.
  • 59% sind der Auffassung, dass Investments in neue und alternative Anlageklassen aufgrund der neuen Bewertungsmethoden und der strengeren Kapitalanforderungen schwieriger geworden sind.

Die Ergebnisse der Natixis-Umfrage sowie die in Interviews mit leitenden Branchenvertretern gewonnenen Erkenntnisse sind auch in das Whitepaper „Seeking Certainty in Uncertain Times“ eingeflossen. Dieses ist vom Natixis Global Asset Management Durable Portfolio Construction Research Center herausgegeben worden. Herunterladen können Sie dieses Whitepaper auf der Internetseite http://durableportfolios.com.

Methodik

Die Umfrage von Natixis Global Asset Management zur aktuellen Situation in der Versicherungsbranche wurde im Juli 2015 unter 200 Führungskräften in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland und Skandinavien (Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen) durchgeführt.  


Über Natixis Global Asset Management, S.A.

Bei Natixis Global Asset Management, S.A. handelt es sich um eine Gesellschaft mit diversen Tochterfirmen, die einen gebündelten Zugang zu mehr als 20 spezialisierten Investmentgesellschaften in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Asien bietet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern.(1) Im Rahmen seiner Durable Portfolio Construction®-Philosophie setzt das Unternehmen auf die Entwicklung innovativer Ideen für die Asset Allocation und das Risikomanagement. Diese können institutionellen Investoren, Beratern und Privatanlegern dabei helfen, mit den Herausforderungen des modernen Marktes fertigzuwerden. Natixis Global Asset Management, S.A. vereint das Fachwissen mehrerer spezialisierter, in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ansässiger Anlageverwalter, die ein breites Spektrum an Aktien-, Renten- und alternativen Anlagestrategien anbieten.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. per 30. September 2015 ein Anlagevermögen von 865,9 Milliarden Dollar (775,5 Milliarden Euro).(2) Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors;(3) AEW Capital Management; AEW Europe; AlphaSimplex Group; Aurora Investment Management; Axeltis; Capital Growth Management; Darius Capital Partners; DNCA Investments;(4) Dorval Finance; Emerise; Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;(5) Harris Associates; IDFC Asset Management Company; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors;(6) McDonnell Investment Management; Mirova; Natixis Asset Management; Ossiam; Reich & Tang Asset Management; Seeyond;(7) Snyder Capital Management; Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners. Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zum weltweiten Vertriebsnetz von Natixis Global Asset Management gehört die NGAM S.A., eine durch die CSSF zugelassene Luxemburger Verwaltungsgesellschaft mit einer Zweigniederlassung in Deutschland (HRB-Nummer 88541, Im Trutz Frankfurt 55, Westend Carrée, 7. Stock, 60322 Frankfurt am Main). Natixis Global Asset Management ist durch ein weltweites Vertriebsnetz vertreten, einschliesslich NGAM, Switzerland Sàrl.


(1) Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015 stufte Natixis Global Asset Management, S.A. bezogen auf das verwaltete Vermögen von 890,00 Millionen $ per 30. Juni 2014 als die Nr. 17 unter den größten Vermögensverwalter der Welt ein.
(2) Nettovermögenswert per 30. Juni 2015. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Gelder umfassen, für die nicht regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht regulierten Geldern zählen jene Vermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
(3) Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
(4) Eine Marke von DNCA Finance.
(5) Ein an Natixis Asset Management angeschlossenes Unternehmen
(6) Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Standort in Singapur und Paris.
(7) Eine Marke von Natixis Asset Management

Finanzchefs widmen sich wöchentlich nur 5 Stunden der Unternehmensstrategie

Finanzabteilungen sind heutzutage auch immer öfter dafür verantwortlich, die Geschäfts- und Finanzstrategie voranzutreiben. Doch deutsche CFOs beschäftigen sich laut einer aktuellen Arbeitsmarktstudie lediglich 5 Stunden pro Woche mit unternehmensstrategischen Aufgaben. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung der Geschäftswelt sollten Firmen allerdings ein besonderes Augenmerk auf die Weiterentwicklung ihrer Strategie legen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die Studie wurden im Auftrag des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half deutschlandweit 200 CFOs befragt.

Während die Finanzchefs fast ein Viertel und somit den Großteil ihrer Zeit (23 % oder 9,2 Stunden) mit Teamführung verbringen, wenden sie nur 5,2 Stunden (13 %) wöchentlich dafür auf, die Unternehmensstrategie zu unterstützen. 6 Stunden (15 %) ihrer Zeit verwenden die CFOs auf die Einführung und Umsetzung der Finanzstrategie, 5,6 Stunden (14 %) auf die Zusammenarbeit mit dem Management und anderen Abteilungen.

Die Hälfte der Arbeitszeit für operative Aufgaben

Immerhin fast ein Fünftel ihrer Arbeitszeit widmen sich die Finanzvorstände operativen Aufgaben, wie dem Finanzreporting oder Audits (19 % oder 7,6 Stunden). Für Ad-hoc-Anfragen planen sie 4,4 Stunden oder 11 % ihrer Arbeitszeit ein. Somit verbringen sie mit Mitarbeiterführung und operativen Aufgaben mehr als 21 Stunden wöchentlich und damit über die Hälfte der regulären Wochenarbeitszeit.

Um ihrer Rolle als strategische Führungskraft gerecht zu werden, brauchen CFOs mehr Zeit für übergeordnete Aufgaben. So können sie durch ihre strategischen Finanzeinblicke einen wichtigen Wertbeitrag zum Unternehmenswachstum und zur Wettbewerbsfähigkeit auf nationaler und internationaler Ebene leisten.

Robert Half hat 200 CFOs gefragt: Wie viel Ihrer Zeit verwenden Sie in Ihrer Rolle als CFO prozentual auf folgende Aufgaben?

Gesamt

Teamführung

23 %

Operative Aufgaben - Finanzreporting, Buchhaltung, Audits etc.

19 %

Einführung/ Umsetzung der Finanzstrategie

15 %

Zusammenarbeit mit Interessensvertretern / Management / anderen Abteilungen

14 %

Unterstützen der Organisationsstrategie

13 %

Ad-hoc-Anfragen

11 %

Sonstiges

5 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2015, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

„Nur mit der Konzentration auf strategische Aufgaben können sich deutsche CFOs weiterhin als Business Partner und Experten etablieren und das Management bei wichtigen Entscheidungen umfassend beraten“, erläutert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Um strategische Aufgaben weiter nach oben auf der Prioritätenliste zu setzen, können Finanzchefs Interim Manager zur Unterstützung heranziehen. Sie sind in der Lage, ihnen eine Reihe operativer Aufgaben abzunehmen, sodass sich die CFOs stärker auf die Strategie als wichtige Säule des weiteren Unternehmenserfolgs fokussieren können.“

Über die Studien von Robert Half:

Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Mai/Juni 2015 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.425 CFOs, davon 200 in Deutschland, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Für Pressegespräche steht Ihnen Sven Hennige, Senior Managing Director bei Robert Half, gerne zur Verfügung. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte Alenka Mladina, Tel. 089 5454 260 18 oder alenka.mladina@roberthalf.de bzw. Melanie Pöter, Tel. 069 973 62 33 odermelanie.poeter@hkstrategies.com.

Die Pressemitteilung können Sie unter www.roberthalf.de/presse abrufen. Dort finden Sie auch Informationen zu früheren Studien.

Forum Nachhaltige Geldanlagen zeichnet heute in Berlin zwei Fonds von NN Investment Partners mit Nachhaltigkeitssiegel (und je einem Stern) aus

Heute hat das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) in Berlin erstmalig ein Siegel für besonders hervorzuhebende nachhaltige Finanzprodukte vergeben. NN Investment Partners hat dabei jeweils  ein FNG-Siegel mit einem von insgesamt drei Sternen für seinen NN (L) European Sustainable Equity Fonds und seinen NN (L) Global Sustainable Equity Fonds erhalten. Der Fachverband FNG bewertet nachhaltige Geldanlagen, die klassische Kriterien wie Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Bewertungspunkte ergänzen. Diese Produkte beziehen in ihre Finanzanalyse den Einfluss von ESG-Kriterien, also hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Governance, mit ein. 

Das FNG ist seit 2001 in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz tätig. Zu seinen mehr als 160 Firmenmitgliedern zählen unter anderem Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen, Ratingagenturen, Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Finanzberater und NGOs, sowie Privatpersonen. Das FNG-Siegel für nachhaltige Publikumsfonds hat der Verband gemeinsam mit Finanzfachleuten und Akteuren der Zivilgesellschaft in einem dreijährigen Austausch erarbeitet. Insgesamt wurden Siegel für 34 Fonds vergeben. Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern. Auditor des FNG-Siegels ist Novethic. Das Forschungszentrum für Nachhaltige Geldanlagen mit Sitz in Paris verfügt über langjährige Erfahrung mit dem Auditing von Fonds. Seit 2009 vergibt Novethic auch das SRI Label und seit 2013 das Green Fund Label. Der Nutzen des FNG-Siegels liegt nach Aussage des Verbandes in der Qualitätssicherung Nachhaltiger Geldanlagen, in Mindestanforderungen nach international anerkannten Normen, verringertem Zeit- und Kostenaufwand für Anleger und Fondsanbieter, sowie der Prüfung durch einen unabhängigen Auditor und insgesamt der allgemeinen Förderung des nachhaltigen Investmentmarkts.

Für mehr Informationen zum FNG und deren heutige Pressemeldung klicken Sie bitte hier.

Hendrik-Jan Boer, Head of Sustainable Investments sowie Senior Portfolio Manager Sustainable Equity, NN Investment Partners, dazu: 

„Wir freuen uns sehr, gleich mit zwei unserer Nachhaltigkeitsfonds zu den ersten Anbietern zu gehören, die das FNG-Siegel zum ersten Mal in Deutschland erhalten. Für unsere nachhaltigen Fonds sind wir bereits in Frankreich Ende 2013 mit dem Novethic Siegel und im September 2015 in Luxemburg mit dem Luxflag ESG Sustainable Siegel ausgezeichnet worden. In dem Nachhaltigkeitsansatz sehen wir bei NNIP großes Potenzial – sowohl was die Performance als auch was das Anlegerinteresse betrifft.“

Die ausgezeichneten Nachhaltigkeitsfonds von NN Investment Partners 

Beide nachhaltigen Aktienfonds der NN Investment Partners investieren in börsennotierte Unternehmen, die eine nachhaltige Geschäftspolitik verfolgen. Sie verbinden soziale Grundsätze und umweltbezogene Prinzipien mit einer verantwortungsvollen Unternehmensführung, die solide Finanzergebnisse aufweist. Jeweils nach der Kriterien der Best in Class lässt das Fondsmanagement nur die Branchenbesten zu. Referenzindex ist der MSCI World NR bzw. den MSCI Europe NR, die jeweils über mehrere Jahre übertroffen werden sollen. 

Der Ende 2013 aufgelegte europäische Fonds investiert aktuell hauptsächlich in Basiskonsumgüter, in das Finanzwesen sowie in das Gesundheitswesen – und zwar vorrangig in Unternehmen aus Großbritannien, Schweiz und Deutschland. Die 1-Jahres-Performance liegt bei 15,48 % (Stand Ende Oktober 2015). Beim bereits im Jahr 2000 aufgelegten globalen Fonds liegen neben den Basiskonsumgütern weitere Investmentschwerpunkte in IT sowie dem Finanzwesen und auf dem Gesundheitswesen. Hauptanlageregion ist derzeit die USA, gefolgt von Großbritannien und Deutschland. Die 1-Jahres-Performance liegt bei 13,95 %, auf 5-Jahresfrist bei 12,06 % p.a. (Stand Ende Oktober 2015). NN Investment Partners verwaltet € 4,4 Mrd. AuM in nachhaltigen Strategien (Stand Ende Oktober 2015).

Aquila Capital entwickelt Risk-Parity-Strategie weiter

Aquila Capital, einer der führenden europäischen Asset Manager für alternative Investments, entwickelt seine Risk Parity-Strategie konsequent weiter. Der Ausbau der Strategie verbessert das begrenzte Ertragspotenzial bereits hoch bewerteter Anlageklassen und schützt die Strategie vor marktübergreifenden Korrekturbewegungen. In einem ersten Schritt hat Aquila Capital im Dezember 2014 mit der Implementierung eines verbesserten Risikomanagement-Systems die Verlustrisiken in den AC Risk Parity Fonds  reduziert. Jetzt wird das Ertragspotenzial der Fonds durch eine breitere Diversifikation innerhalb der bestehenden Anlageklassen erhöht.

Gleichzeitig passt Aquila Capital die Gebühren der AC Risk Parity Fonds dem allgemeinen Renditeumfeld an. Ab 1. Dezember wird die Fondsmanager-Vergütung im AC Risk Parity 7 Fund von 1,2% auf 0,7% und im AC Risk Parity 12 Fund von 1,35% auf 0,95% gesenkt. Die Performance-Fee sinkt von 15% auf 10%.

Die Fonds investieren weiterhin risikoparitätisch in vier Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Zinsen und Rohstoffe. Neu ist, dass die Exposures in diesen Anlageklassen durch Investitionen in Faktorprämien erweitert werden. „Da diese Strategien marktneutral umgesetzt werden können, weisen sie nur geringe Korrelationen mit den ursprünglichen Anlage-instrumenten auf. Faktorprämien bieten attraktive Ertragseigenschaften und stellen deshalb eine ideale Ergänzung für die bestehende Allokation dar“, erläutert Dr. Torsten von Bartenwerffer, Head of Strategies & Portfolio Management im Aquila Capital Quant Team.

Die zusätzlichen Strategiekomponenten werden wie folgt umgesetzt:

Aktien: Die AC Risk Parity Fonds investieren in die Sektoren aus dem STOXX-Universum, die ein geringes Risiko aufweisen. Damit nutzen die Fonds aus, dass risikoärmere Aktien einen höheren risikoadjustierten Ertrag bieten als risikoreiche Aktien. Das hieraus resultierende zusätzliche Marktrisiko wird durch eine Reduktion des bereits bestehenden Aktien-Engagements neutralisiert.

Anleihen: Langfristige Zinsen sind typischerweise höher als kurzfristige Zinsen. Die sich daraus ergebende Differenz kann genutzt werden, um einen positiven Zinsertrag zu erzielen. Die Strategie verringert die Duration des Gesamtportfolios und weist eine negative Korrelation zum Rentenmarkt auf.

Zinsen: Terminzinssätze überschätzen systematisch das zukünftige Niveau der kurzfristigen Zinsen. Dieser Effekt, von dem die AC Risk Parity Fonds bereits profitieren, wird nun noch gezielter eingefangen, indem steilere Zinskurven höher gewichtet werden.

Rohstoffe: Angebots- und Nachfrageungleichgewichte führen bei Rohstoffen zu systematischen Preisdifferenzen zwischen Kassa- und Terminmärkten. Um diese Unterschiede zu nutzen, investiert die Strategie in die Rohstoffe, deren Terminpreise einen großen Abschlag aufweisen. Die Korrelation dieser Strategie zu den allgemeinen Rohstoffmärkten ist äußerst gering.

„Faktorprämien sind langfristig, aber auch gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Notenbankpolitik, eine sinnvolle Weiterentwicklung unseres bewährten Ansatzes. Diese führte bisher zu einem Renditevorteil von +0,5% für den AC Risk Parity 7 Fund und +0,8% für den AC Risk Partiy 12 Fund“, führt von Bartenwerffer aus. „Durch den Ausbau der Strategie verbessern die AC Risk Parity Fonds ihre positiven Portfolioeigenschaften und ermöglichen eine exzellente Portfoliodiversifikation zu wettbewerbsfähigen Konditionen.“

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi-Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investmentteam gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,0 Mrd. Euro. (Stand: Juni 2015)

Institutionelle Investoren ziehen Wandelanleihen aus den USA und Europa vor

Wandelanleihen aus den USA und Europa sind bei institutionellen Investoren am beliebtesten. Das ergab eine aktuelle Untersuchung1 von NN Investment Partners (NNIP). 

Rund ein Drittel der Befragten (28 Prozent) gab an, US-Wandelanleihen würden von den meisten Investoren vorgezogen, während 27 Prozent dies über europäische Convertibles sagten. Jeweils 13 Prozent nannten britische bzw. japanische Wandelanleihen. Zehn Prozent der Befragten nannten Asia ex-Japan und sieben Prozent die Emerging Markets.

Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund, erklärte dazu: „Unsere Ergebnisse zeigen, wie beliebt amerikanische und europäische Unternehmen bei Anlegern sind und wie wenig Vertrauen sie in die Emerging Markets haben. Im Wesentlichen besteht unser Investmentansatz darin, zunächst die Unternehmen zu analysieren und sich dann in Form von Convertible Bonds an ihrem Eigenkapital zu beteiligen.“  

„Wandelanleihen korrelieren stark mit Aktien – zu ca. 90 Prozent –, sind aber nur etwa halb so volatil. Mit einem Wandelanleihenanteil von 3 bis 10 Prozent am Portfolio können Investoren ihre risikoadjustierten Erträge verbessern.“

Der NN (L) Global Convertible Opportunities geht nach einem konsequent fokussierten Ansatz vor. Seine Fondsmanager identifizieren Themen, die ihrer Ansicht nach unabhängig von der Marktlage entscheidend zur Outperformance bestimmter Titel beitragen werden. Entsprechend wählen sie die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-Down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientierten Ansatz der Fall ist, da die Renditetreiber von Sektoren häufig stark fragmentiert sind.

Der Fonds, der ein Vermögen von über 275 Millionen US-Dollar verwaltet2, wurde im Oktober mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre. Über Zeiträume von einem bzw. drei Jahren rentierte der Fonds bis zum 8. Oktober 2015 4,36 Prozent bzw. 10,83 Prozent.

Die Fixed-Income-Boutiquen von NN Investment Partners verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

1 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Oktober 2015 unter 105 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.
2 Zahlenangaben per 08.10.2015.

Institutionelle Investoren bereit, bei ihren Anleiheinvestments mehr Risiko einzugehen

Fast die Hälfte (45 Prozent) der befragten institutionellen Investoren sind bereit, bei ihren Anleiheinvestitionen verstärkt auf Risiken zu setzen. Vier Prozent würden dafür auch bedeutende Risiken in Kauf nehmen. Das ergab eine neue Untersuchung1 von NN Investment Partners (NNIP). Jeder Fünfte (19 Prozent) plant eine Reduzierung dieses Risiko-Exposures, davon 8 Prozent in bedeutendem Umfang.

Dazu Tarek Saber, Lead Portfolio Manager, NN (L) Global Convertible Opportunities Fund: „Das aktuelle Niedrigzinsumfeld hat Investoren gezwungen, die Risikokurve nach oben zu laufen, um sich attraktive Renditen zu sichern. Laut unserer Umfrage ist das weiterhin der Fall. Es ist immer noch Risikoappetit vorhanden, um für höhere Renditen das eingesetzte Kapital zu riskieren.“

„Durch Aufnahme von Convertible Bonds (Wandelanleihen) ins Portfolio können Anleger Kursgewinnchancen sichern und dabei gleichzeitig das Risiko in ihren Portfolios reduzieren. Convertible Bonds korrelieren zu rund 90 Prozent mit Aktien und werfen seit jeher aktienähnliche Renditen ab. Sie sind allerdings nur halb so volatil wie Aktien. Zudem korrelieren sie zu 60 Prozent mit High Yield, aber nur zu 6 Prozent mit Investment Grade. Gegenüber Staatsanleihen weisen sie dagegen eine negative Korrelation auf. Anleger sollten durchaus ein Engagement in Wandelanleihen in Erwägung ziehen, da es ihre risikobereinigten Erträge verbessern könnte.“ 

Fast zwei von fünf Befragten (38 Prozent) sind der Ansicht, dass Wandelanleihen einen ähnlichen Kapitalschutz wie Anleihen, aber das Aufwärtspotenzial von Aktien bieten. 11 Prozent gaben an, dass Wandelanleihen aktienähnliche Erträge mit nur halb so viel Volatilität bieten, und 13 Prozent meinen, dass Wandelanleihen sich am besten eignen, um das Renditepotenzial von Aktien nachzubilden.

Der NN (L) Global Convertible Opportunities geht nach einem stark fokussierten Ansatz vor. Seine Fondsmanager identifizieren Themen, die ihrer Einschätzung nach unabhängig von der Marktlage entscheidend zur Outperformance bestimmter Titel beitragen werden. Entsprechend zielen sie auf die Wandelanleihen mit den attraktivsten Merkmalen ab. Dieser Ansatz ermöglicht NNIP, Top-down-Ansichten präziser abzubilden, als dies beim herkömmlichen sektororientierten Ansatz der Fall ist, da die Renditetreiber von Sektoren häufig stark fragmentiert sind.

Der Fonds, der ein Vermögen von über 275 Millionen US-Dollar verwaltet2, wurde im Oktober mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung beruht auf der Erfolgsbilanz des Fonds der vergangenen drei Jahre. Über Zeiträume von einem bzw. drei Jahren rentierte der Fonds bis zum 8. Oktober 2015 4,36 Prozent bzw. 10,83 Prozent.

Die Fixed-Income-Boutiquen von NN Investment Partners verfügen über erfahrene Managementteams aus Portfoliomanagern, Analysten und Strategen. Diese speziellen Teams sind mit Standorten in Den Haag, New York, London und Singapur global präsent. Im Rahmen eines bewährten proprietären Investmentprozesses, führen wir Erfahrung und Expertise des preisgekrönten Teams mit einem kundenzentrischen Ansatz zusammen. So arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden an Lösungen, um ihre Investmentanforderungen über eine Plattform innovativer Produkte zu erfüllen.

TH Real Estate baut globalen Client Service am Standort Frankfurt aus

TH Real Estate baut mit der Einstellung einer Client Services Managerin am Standort Frankfurt seinen globalen Client Service weiter aus. Jana Fiedler übernahm die bisher vakante Position am 1. Dezember 2015 und ist damit als Ansprechpartnerin für die gesamte Kundenkommunikation und -betreuung in Deutschland im institutionellen Bereich zuständig. Neben der Beantwortung und Koordination von Kundenanfragen gehören Projektarbeit und Veranstaltungsmanagement zu ihren Aufgabengebieten. Jana Fiedler wird schwerpunktmäßig mit den deutschen Fonds-Teams zusammenarbeiten und direkt an Claire Tily, Head of Client Services bei TH Real Estate in London, berichten.

Vor ihrem Wechsel zu TH Real Estate war Jana Fiedler als Client Relationship Managerin bei der Selinus Capital GmbH in Frankfurt beschäftigt und dort neben der Bearbeitung von Kundenanfragen und Koordination von Vertriebsaktivitäten auch für Themen wie Compliance und Regulierungsverpflichtungen mitverantwortlich. Zwischen 2006 und 2009 war sie zudem im Listed Assets und Property Team für Henderson Global Investors Limited tätig.

„Jana Fiedler ist hervorragend ausgebildet, hatte bei der Selinus Capital GmbH bereits eine ähnliche Position inne und bringt Erfahrungen aus der Henderson Gruppe mit. Mit ihr konnten wir die freie Stelle der Client Services Managerin ideal besetzen“, sagt Timothy Horrocks, Head of Germany and Continental Europe bei TH Real Estate.

La Financière de l’Echiquier verstärkt Vertriebsteam für Deutschland und Österreich

Die unabhängige französische Fondsgesellschaft La Financière de l’Echiquier baut den Vertrieb in Deutschland und Österreich aus. Ab sofort wird Markus Alefelder als Senior Sales Manager mit Sitz in Frankfurt am Main die Vertriebsaktivitäten vorrangig in Süddeutschland und Österreich unterstützen. Damit erweitert sich das Team in Frankfurt auf insgesamt drei Mitarbeiter. 

Bevor Markus Alefelder zu La Financière de l’Echiquier wechselte war er seit 2007 bei LGT Capital Partners in unterschiedlichen Führungspositionen im institutionellen Vertrieb und im Produktmanagement in Frankfurt, Luxemburg, Pfäffikon (SZ) und Vaduz tätig. Zuvor hat er fünf Jahre bei der Baader Bank den institutionellen Aktienhandel und später das Produktmanagement verantwortet. Seine Karriere startete er 1994 im Investment Banking der Deutsche Bank AG in Frankfurt und London. Markus Alefelder ist DVFA Finanzanalyst. 

„Mit Markus Alefelder haben wir einen sehr erfahrenen Vertriebsexperten gewinnen können, der den Ausbau unseres Geschäfts in Deutschland und Österreich zusammen mit Jörg Ahlheid weiter voranbringen wird“, sagt Dominique Carrel-Billiard, Geschäftsführer von La Financière de l’Echiquier. Die Erweiterung des Vertriebsteams im deutschsprachigen Raum steht im Zeichen der europäischen Wachstumsstrategie des Hauses. Die französische Fondsgesellschaft hatte bereits zu Jahresbeginn eine Niederlassung in Frankfurt am Main eröffnet und ist seit Mitte des Jahres auch auf dem österreichischen Markt aktiv.

Über La Financière de l’Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8 Milliarden Euro. In Deutschland vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten. 2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter http://www.lfde.com/de.

First Private Wealth unter den Top 3 der Multi-Asset-Fonds

Das Vertrauen in Mischfonds ist ungebrochen. Die Kategorie gehört laut Deutschem Fondsverband BVI auch im September zu den absoluten Lieblingen der Sparer. Sie sammelte netto 1,7 Milliarden Euro an Zuflüssen ein, doppelt so viel wie noch im August. Dabei hatte die starke Korrektur der Kapitalmärkte zwischen April und September die Fondslandschaft zwischenzeitlich schwer erschüttert. Während der deutsche Leitindex DAX in diesem Zeitraum rund 23 Prozent verlor und der Aktienindex MSCI Europe ein Minus von etwa 17 Prozent verzeichnete, gerieten auch seriöse Mischfonds teilweise deutlicher unter Druck. 

So gab die Vergleichsgruppe „Mischfonds EUR defensiv -  global“ immerhin auch um 6,19 Prozent nach. Nur die Top-Fonds dieser Kategorie haben die Bewährungsprobe besser bestanden, zum Beispiel der First Private Wealth: Er begrenzte den Verlust in der Korrekturphase auf nur 3,86 Prozent und liefert im laufenden Jahr eine positive Wertentwicklung von 3,98 Prozent. Der defensive Multi-Strategy-Fonds der unabhängigen Fondsboutique First Private setzt eine Anlagestrategie um, die von der Aktien- und Zinsentwicklung weniger abhängig ist als das Gros der Mitbewerber.

Das Problem vieler Misch- und Multi-Asset-Fonds: Rentenpapiere wie Staatsanleihen fallen in Zeiten niedriger Zinsen als Risikopuffer aus. Um überhaupt Erträge zu erzielen, haben viele Mischfonds in den letzten Jahren ihre Aktienquote erhöht und Anleihen schwächerer Bonität aufgebaut. Damit ändert sich jedoch das Risikoprofil von Mischfonds grundlegend, was gerade Privatanlegern nicht bewusst ist und in der diesjährigen Korrektur spürbare Verluste zur Folge hatte.

Multi-Strategy schlägt Multi-Asset: Alternative Renditequellen erschließen

Erfolgreicher durch die Krise gekommen sind dagegen Fonds mit sogenannten Multi-Asset-Multi-Strategy-Ansätzen. Sie nutzen gezielt marktneutrale Strategien, die potenziell auch unabhängig von der Marktrichtung Erträge erwirtschaften und das Portfolio gegen größere Verluste absichern. „Multi-Strategy-Fonds sind eine Weiterentwicklung des Multi-Asset-Ansatzes. Als Alpha-Spezialist steuern wir das Portfolio mit ruhiger Hand und sehr viel Manufakturarbeit. In vergangenen Krisen haben sich marktneutrale Strategien als defensive Renditequelle bewährt“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private.

„Anstatt das Risiko durch eine Steigerung der Aktienquote hochzufahren, teilen wir im First Private Wealth das Risiko je zur Hälfte auf marktabhängige Aktien- und Renten-Erträge und auf marktneutrale Alpha-Strategien. Je nach Börsenklima erzielen wir so nicht nur eine deutlich bessere Risikostreuung, sondern erschließen auch zusätzliche Ertragsquellen für die Anleger, die dem traditionellen Mischfonds nicht zur Verfügung stehen“, so Zellmann. Das hat sich nicht nur im aktuellen Investmentumfeld ausgezahlt: In den ersten 10 Monaten 2015 trugen die Alpha-Strategien rund 50 Prozent zur Fondsperformance bei. Auch langfristig sorgt dieser Mix für solide Renditen mit geringer Volatilität: Laut Branchendienst Absolut Report liegt der First Private Wealth bei der risikobereinigten Rendite auf Platz 2 von 500 Multi-Asset-Fonds mit einer Sharpe Ratio von 1,32 über 5 Jahre.

First Private Wealth übersteigt 700 Millionen Euro Marke

Der Erfolg des First Private Wealth hat sich im Markt mittlerweile herumgesprochen. Mit rund 90 Prozent Zuwachs gehörte er bereits im Vorjahr zu den am schnellsten wachsenden Multi-Asset-Fonds. Seit März dieses Jahres hat der First Private Wealth sein Volumen noch einmal verdoppelt, auf aktuell rund 730 Millionen Euro. Die Zuflüsse stammen von institutionellen Investoren wie Versorgungswerken, Banken und Stiftungen, die gezielt nach risikoarmen Erträgen suchen, ebenso wie von konservativ ausgerichteten Privatanlegern, die auf den First Private Wealth als Basisinvestment für den langfristigen Vermögensaufbau setzen.

Ausblick 2016: „Kein natürliches Gleichgewicht“

Auch wenn sich die Märkte im Oktober 2015 wieder erholen konnten, rechnen die Experten von Frist Private auch für das kommende Jahr mit einer deutlich anziehenden Volatilität und weiter niedrigen Zinsen. „Weder die Fed noch die europäische Zentralbank traut sich an deutlichere Zinserhöhungen heran, auch wenn die US-Notenbanker ein erstes Signal setzen werden. Das zeigt symptomatisch, dass wir uns längst nicht im natürlichen Gleichgewicht befinden. Moderates und weiterhin asynchrones Wachstum in den Schlüsselmärkten wird auch im kommenden Jahr das Wirtschaftsklima bestimmen“, so Zellmann. Schwierig für klassische Mischfonds, aber ideal für innovative Multi-Strategy-Ansätze, die weitere Wege gehen.

INDUSTRIA Wohnen erwirbt Immobilienportfolio mit 362 Wohn- und 13 Gewerbeeinheiten am Nordrand von Berlin

INDUSTRIA Wohnen, Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, hat für das Portfolio des offenen Immobilien-Spezial-AIF „Energieeffizientes Wohnen“ ein Portfolio mit 362 Wohnungen sowie 13 Gewerbeeinheiten erworben. Die Objekte verteilen sich auf ein Ensemble aus 20 Mehrfamilien- und 17 Reihenhäusern im Wohngebiet „Sonnengarten“ in Glienecke/Nordbahn, am nördlichen Stadtrand von Berlin. Der Kaufpreis beträgt knapp 56 Millionen Euro, Verkäufer ist das schwedische Bau- und Immobilienunternehmen NCC.

Glienicke/Nordbahn liegt an der nördlichen Stadtgrenze von Berlin und grenzt unmittelbar an den Berliner Stadtbezirk Reinickendorf an. Das Wohnareal „Sonnengarten“ ist gut an die S-Bahnhöfe „Berlin-Frohnau“ und „Hermsdorf“ angebunden. Von dort beträgt die Fahrzeit ins Zentrum von Berlin circa 30 Minuten. In fußläufiger Entfernung befinden sich Einkaufs-, Freizeit- und Sportangebote, Ärzte, Schulen sowie Kindertagesstätten. Öffentliche Parkanlagen und das angrenzende, 69 Hektar große Naturschutzgebiet Kindelsee-Springluch bieten zahlreiche Erholungsmöglichkeiten im Grünen.

Die 20 Mehrfamilien- und 17 Reihenhäuser wurden zwischen 1999 und 2001 errichtet und haben eine Mietfläche von insgesamt rund 30.000 Quadratmetern. Dabei umfasst die durchschnittliche Fläche einer Wohneinheit 82 Quadratmeter und die einer Gewerbeeinheit 63 Quadratmeter. In den Gewerbeeinheiten sind unter anderem drei Kindertagesstätten und ein Pflegedienst angesiedelt. Zu der Akquisition gehören außerdem 169 Tiefgaragen- sowie 178 Außenstellplätze. Die gepflegten Wohn- und Gewerbeeinheiten sind nahezu vollvermietet.

„Die brandenburgische Gemeinde Glienicke/Nordbahn mit 11.150 Einwohnern ist insbesondere bei Familien und Senioren mit höheren Einkommen beliebt, die die Nähe zu Berlin suchen, ohne auf ein ruhiges und grünes Wohnumfeld verzichten zu müssen“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA Wohnen. „An diesem attraktiven, wachsenden Standort versprechen wir uns von unserer Investition in das moderne und energieeffiziente Immobilienportfolio stabile Renditen bei einer nachhaltigen Wertstabilität.“

INDUSTRIA Wohnen hat bereits 2013 drei Mehrfamilienhäuser mit 135 Wohneinheiten am Standort Glienicke/Nordbahn von dem Projektentwickler NCC Deutschland erworben, die 2014 fertiggestellt wurden.

Der offene Immobilien-Spezial-AIF „Energieeffizientes Wohnen“ investiert in Neubauten und neuere energieeffiziente Wohnungsbestände und hat ein Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Fondsadministration erfolgt über die Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

 

INDUSTRIA Wohnen ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA Wohnen mehr als 13.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus 60 Jahren Tätigkeit am Markt. INDUSTRIA WOHNEN betreut als Asset Manager private und institutionelle Investoren und ist inzwischen mit mehr als 1,1 Milliarden Euro im deutschen Wohnungsmarkt investiert.

INDUSTRIA Wohnen ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank und Teil des Warburg-Verbunds.