GSAM Versicherungsstudie unter CIOs und CFOs: Sektor jetzt pessimistischer als in den vergangenen vier Jahren

NEW YORK/FRANKFURT, 23. April 2015 – Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat seine jährliche Versicherungsstudie unter dem Titel „Too Much Capital, Too Little Return“ veröffentlicht. Danach sind Versicherer zwar der Meinung, dass die Branche gut kapitalisiert sei, tun sich aber immer schwerer damit, in einem zunehmend herausfordernden Umfeld attraktive Anlagemöglichkeiten aufzutun. Belastende Faktoren sind dabei negative Renditen, enge Spreads und hohe Aktienkurse. Dieses Jahr sind Versicherer somit pessimistischer als in den vergangenen vier Jahren.

„Die Versicherungsgesellschaften bemühen sich zwar, neue Anlagemöglichkeiten ausfindig zu machen. Diese sind bei anhaltend niedrigen Renditen allerdings dünn gesät. Auch für dieses Jahr rechnet die Versicherungsbranche nicht mit einem deutlichen Renditeanstieg“, erklärte Michael Siegel, Global Head of Insurance Asset Management bei GSAM. „Dennoch will ein Drittel der befragten Versicherer weltweit das Portfoliorisiko insgesamt ausbauen. Die Befragten sind überzeugt, dass Aktien Kreditprodukte übertreffen werden. Der Trend geht hin zu einer Allokation in weniger liquide private Assetklassen.“  

Versicherer in EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) sowie in ganz Asien wiesen einen größeren Risikoappetit auf als ihre amerikanischen Pendants. Dort haben sie in den vergangenen Jahren einen starken Risikoappetit gezeigt und jetzt ein ausreichendes Risikoniveau erreicht. Daher wollen amerikanische Versicherer ihr Risikoniveau insgesamt beibehalten. In der EMEA-Region ist die Risikoneigung bei den Versicherern im Laufe der Zeit kontinuierlich gestiegen. Asiatische Versicherungsgesellschaften hingegen orientieren sich verstärkt in Richtung Kredit- und Aktienmarktrisiko.

Als größtes volkswirtschaftliches Risiko nannten die Befragten das Wachstumstempo der amerikanischen Wirtschaft. CIOs und CFOs erwarten im Zuge der lebhafteren US-Konjunktur und vergleichsweise höherer Zinsen eine weitere Stärkung des US-Dollar. Mit sinkenden Renditen im Jahr 2014 und der Ausweitung der quantitativen Lockerung durch die Zentralbanken hat die Versicherungsbranche ihre Zinserwartungen reduziert.


Weitere Kernaussagen der diesjährigen Studie: 

- Versicherer wollen weltweit die Allokation zu weniger liquiden privaten Assetklassen erhöhen. Das betrifft u. a. die Allokation zu gewerblichen Hypothekarkrediten, Infrastrukturkrediten, Private Equity und Krediten an mittelständische Unternehmen. Ihren Renditeerwartungen entsprechend wollen Versicherer ihre Allokationen zu hochliquiden Assets wie Bargeld und kurzlaufenden Papieren sowie Staatsanleihen und Agency-Schuldtiteln verringern. 

- Von Aktien wird eine bessere Performance erwartet als von Kreditprodukten. Versicherer gehen davon aus, dass in diesem Jahr die höchsten Renditen mit Private Equity sowie US- und europäischen Aktien zu erzielen sind.

- Trotz jahrelanger beispielloser geldpolitischer Lockerung bereitet der Versicherungsbranche Deflation auf kurze Sicht größere Sorgen. Grund ist das schleppende weltweite Wachstum und die gesunkenen Rohstoffpreise. Die Versicherungsgesellschaften erwarten, dass Rohstoffe in diesem Jahr zu den Anlageformen mit der niedrigsten Rendite zählen werden. Inflationssorgen sind auf kurze Sicht nicht mehr aktuell, sondern kommen eher mittelfristig zum Tragen.

- Versicherer wollen die Verwaltung sowohl von Kern- als auch Nischen-Assetklassen an externe Vermögensverwalter auslagern. Im Einzelnen wollen sie Hedgefonds (26 Prozent), Emerging-Market-Aktien (23 Prozent), US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen (23 Prozent) und Private Equity (22 Prozent) outsourcen. 


Methodik:

GSAM Insurance Asset Management Survey führte die Studie in Zusammenarbeit mit KRC Research, einer unabhängigen Research-Firma, im Zeitraum vom 3. bis 25. Februar 2015 durch. Die Umfrage fand online statt. Es gab 267 Rückmeldungen, darunter 208 Chief Investment Officers (CIOs), 48 Finanzvorstände (CFOs) und 11 Personen, die beide Funktionen erfüllten. Die Studie erstreckte sich weltweit auf die Bereiche Leben, Schaden & Unfall, Komposit, Rückversicherung und Krankenversicherung.  Befragt wurden nur Versicherungsunternehmen mit einem globalen Bilanzvermögen von über 6 Billionen US-Dollar.

Lombard Odier Investment Managers und ETF Securities listen ihre ersten drei Smart Beta Anleihen-ETFs an der London Stock Exchange

London, den 22. April 2015: Lombard Odier Investment Managers (Lombard Odier IM), ein Pionier auf dem Gebiet von Smart Beta Investments in festverzinsliche Anlagen, und ETF Securities, einer der weltweit innovativsten Emittenten von Exchange Traded Products (ETPs), haben drei transparente, kosteneffiziente und UCITS-konforme ETFs auf fundamental gewichtete Anleihenindizes an der London Stock Exchange gelistet. Die Produkte sind auch in Deutschland zum Vertrieb zugelassen.

Bisher waren die auf Fundamentaldaten basierenden Strategien für festverzinsliche Anlagen von Lombard Odier IM Anlegern nur über klassische Investmentfonds zugänglich. Mit den neuen Instrumenten kann nun auch eine breitere Investorenbasis – von Pensionsfonds und Versicherungen über Vermögensverwalter und Finanzberater bis hin zu Online-Brokern – in diese Strategien investieren. Die Produkte sind in britischem Pfund, Euro und US-Dollar verfügbar.

Übersicht der drei ETFs:

Fondsname

ISIN

TER (p.a.)

 ETFS Lombard Odier IM Euro Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF

IE00BSVYHT42

0,30%

 ETFS Lombard Odier IM Global Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF

IE00BSVYHV63

0,35%

 ETFS Lombard Odier IM Global Government Bond Fundamental GO UCITS ETF

IE00BSVYHQ11

0,25%


„Wir freuen uns sehr über den europäischen Marktstart unserer drei fundamental gewichteten Smart Beta ETFs auf Staats- und Unternehmensanleihen. Lombard Odier IM verfügt über mehr als fünf Jahre Erfahrung bei fundamental gewichteten Investmentstrategien im festverzinslichen Bereich“, sagt Jan Straatman, Global Chief Investment Officer bei Lombard Odier IM, und ergänzt: „Durch unsere Partnerschaft mit ETF Securities können wir einer breiten Investorenbasis den Zugang zu einem kosteneffizienten Ansatz für festverzinsliche Investments ermöglichen. Dieser fokussiert sich, wie es der gesunde Menschenverstand empfiehlt, auf die Fähigkeit von Schuldnern, den Kredit zurückzuzahlen, und nicht auf deren Verschuldungskapazität.“

„Die Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit Lombard Odier IM, gemeinsam fundamental gewichtete Smart Beta ETFs auf Staats- und Unternehmensanleihen aufzulegen, wurde sehr positiv vom Markt aufgenommen. Den Indizes liegt eine systematische, regelbasierte Analyse der Fundamentaldaten eines Landes oder eines Unternehmens zugrunde. So bieten wir Anlegern einen effizienten Zugang zu Anleihemärkten. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit Lombard Odier IM weiter auszubauen und neue innovative Investmentlösungen zu entwickeln. Demnächst werden wir einen ETF auf Staatsanleihen von Schwellenländern in deren Landeswährung auf den Markt bringen“, ergänzt Mark Weeks, CEO von ETF Securities.


Gründe für ein Investment in die ETFs:
Sowohl private als auch institutionelle Anleger können dieses neue Angebot an ETFs einsetzen. Denn die Instrumente lassen sich als einfache, effektive und kostengünstige Bausteine für ein Kernportfolio von festverzinslichen Anlagen nutzen. Die Indexprodukte decken die wachsende Nachfrage der Investoren nach smarten, kostengünstigen und diversifizierten Anlagelösungen für festverzinsliche Wertpapiere. Denn sie weisen die typischen Produkteigenschaften von ETFs auf, die die regulatorische Anforderungen an Indizes erfüllen. Diese sind eine hohe Liquidität innerhalb des Handelstages und Transparenz. Die neu gelisteten ETFs unterstützen den zunehmenden Einsatz von kosteneffektiveren Investmentlösungen und bieten ein risikoadjustiertes Renditeprofil.

Vorteile des Ansatzes der Smart Beta Anleihen-ETFs:
Die Mehrheit der Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren ist in Strategien investiert, die einem traditionellen Marktkapitalisierungsansatz folgen. Bei einer Investition in Aktien hat dieser Ansatz zur Folge, dass Investoren in die größten Unternehmen investieren. Auf dem Anleihemarkt bedeutet dies jedoch, dem Emittenten mit dem größten Emissionsvolumen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der von Lombard Odier IM entwickelte fundamentale Ansatz fußt darauf, dass Anleiheinvestoren zu allererst Kreditgeber sind. Die Höhe der emittierten Schulden ist daher nicht relevant. Vielmehr sollte sich eine Investition in Anleihen auf die Fähigkeit des Emittenten fokussieren, seine Schulden zurückzahlen zu können. Dieser Ansatz bewertet daher fundamentale Faktoren von staatlichen und privatwirtschaftlichen Emittenten. Bei Staatsanleihen gehören hierzu das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das Verhältnis von BIP und Staatsverschuldung sowie die finanzwirtschaftliche und politische Stabilität. Bei Unternehmensanleihen wird zunächst der Beitrag der jeweiligen Branche zur gesamten Wirtschaftsleistung betrachtet. Dann werden Umsatz, Höhe der Verschuldung, Kapitalfluss und Kreditqualität des jeweiligen Emittenten bewertet. So lassen sich Risiko und Rendite für den Anleger verbessern.

Umfrage: Deutschen Geldanlegern geht Sicherheit vor Rendite

Gruppe Deutsche Börse, 22.04.15, Umfrage: Deutschen Geldanlegern geht Sicherheit vor Rendite. Geringes Verlustrisiko und langfristiger Werterhalt wichtiger als zusätzliche Erträge. Neun von zehn Deutschen setzen bei der Geldanlage auf ein geringes Verlustrisiko. Langfristigen Werterhalt sowie die schnelle und einfache Verfügbarkeit des investierten Geldes halten 85 bzw. 81 Prozent für wichtig. Renditechancen durch Zinsen, Dividendenzahlungen oder steigende Kurse schätzen dagegen weniger Deutsche. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid mit über 1.000 Befragten, die von der Deutsche Börse Commodities, dem Anbieter des Goldprodukts Xetra-Gold, in Auftrag gegeben wurde.

„Deutsche vermeiden Risiken bei der Geldanlage. Für die Bevölkerung steht weniger der Vermögensaufbau, sondern vielmehr die Absicherung gegen Krisenzeiten und die Inflation im Vordergrund. Das zeigt auch die aktuelle Befragung“, sagte Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH.

Die deutschen Sparer verfolgen bei der Anlage vor allem drei Ziele: 74 Prozent wollen eine Reserve für schlechtere Zeiten aufbauen, 71 Prozent für das Alter vorsorgen und 60 Prozent sparen für größere Anschaffungen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Anlageziele kann Gold sein. Denn das Edelmetall gilt als

„sicherer Hafen“ und Schutz vor Inflation. Darüber hinaus schützt das Edelmetall auch vor Währungsabwertungen. So stieg der Goldpreis in Euro im ersten Quartal 2015 um mehr als 11 Prozent. „Entscheidend für den Anleger ist der Goldpreis in Euro, nicht die zumeist ausgewiesene Notierung in US-Dollar. Denn der Eurokurs zeigt, wie das Edelmetall zum Werterhalt und Kapitalaufbau für deutsche Anleger beiträgt“, so Orben.


Über die Befragung
Die in dieser Mitteilung verwendeten Daten wurden vom Marktforschungsinstitut TNS Emnid erhoben. Die Stichprobengröße ist 1.008. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 19. bis zum 25. Februar 2015 durchgeführt. Die Daten wurden mittels Telefonbefragung erhoben. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 25 Jahren.

First Private Wealth knackt 500-Millionen-Euro-Grenze

Frankfurt, 21. April 2015. Vermögensverwaltende Fonds boomen – gerade in Deutschland setzen Anleger gern auf Investments, die sie vor starken Schwankungen am Aktienmarkt schützen. Unter den Anleger-Favoriten in diesem Segment hat sich der First Private Wealth nun einen Platz unter den Favoriten erobert. Mit einem Plus von 53 Prozent seit Jahresanfang sprang der Mischfonds der Frankfurter Fondsboutique First Private jetzt erstmals über die 500-Millionen-Euro-Grenze auf aktuell 504 Millionen Euro Assets under Management. Schon 2014 gehörte der First Private Wealth zu den wachstumsstärksten Produkten in der Kategorie vermögensverwaltende Fonds. So konnte der von Martin Brückner gemanagte Fonds immer mehr Investoren von seinem stringenten Multi-Strategy-Ansatz überzeugen.

Die Zuflüsse stammen von institutionellen Investoren wie Versorgungswerken, Banken und Stiftungen, die gezielt nach risikoadjustierten Erträgen suchen, ebenso wie von konservativ ausgerichteten Privatanlegern, die auf den Wealth als Basisinvestment für den langfristigen Vermögensaufbau setzen. Mittlerweile entscheidet sich aber nicht nur deutsches Geld für den Fonds. Seit dem 13. März 2015 ist der First Private Wealth auch in der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. 

Multi-Asset und Multi-Strategie: Mehr Alpha, weniger Risiko

„Der First Private Wealth verfolgt eine neuartige Strategie der Vermögensverwaltung, die börsenunabhängige Renditequellen mit klassischen Marktprämien und einem gut durchdachten Risikomanagement verbindet“, erklärt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private, den Erfolg des Flaggschiff-Fonds aus seinem Haus. Denn anders als traditionelle Mischfonds diversifiziert der Fonds nicht nur über verschiedene Assetklassen, sondern auch über zahlreiche Strategien. „Mit der traditionellen Long-Only-Streuung über Assetklassen wie Aktien, Renten oder Rohstoffe wird das Risiko gerade in Niedrigzinsphasen nicht mehr ausreichend entlohnt. Für den Wealth diversifizieren wir zusätzlich in eine Vielzahl von Alpha-Strategien, mit der wir die Rendite- und Risikoentwicklung des Wealth von der Zins- und Aktienkursentwicklung abkoppeln können“, so Zellmann.

Der Erfolg gibt dem Fondsmanagement Recht. Seit der Auflegung im November 2008 hat der First Private Wealth im Schnitt eine jährliche Rendite von 7,12 Prozent erwirtschaftet. Dass die Rendite nicht auf Kosten des Risikos geht, beweist die niedrige Volatilität von nur 3,41 Prozent in den letzten 3 Jahren. Die risikoadjustierte Renditekennziffer des First Private Wealth, die Sharpe Ratio, lag über drei Jahre bei beeindruckenden 2,18, was unter den Vergleichsfonds einen Spitzenwert darstellt.

Jetzt nicht übermütig werden: Erhöhung der Aktienquote ist keine Option

Das aktuell größte Risiko für vermögensverwaltende Ansätze sieht Zellmann in den Verlockungen weiter steigender Aktienkurse. „Trotz der anhaltenden Hausse sollten Anleger nicht der Euphorie erliegen. Viele Mischfonds haben auf die aktuelle DAX-Rallye mit der Erhöhung der Aktienquote reagiert. Wir werden auch weiterhin das Portfoliomanagement mit sehr ruhiger Hand steuern, um die Erfordernisse von konservativen Investoren nach risikoadjustierten Erträgen zu bedienen“, so Zellmann. Der First Private Wealth hat seinen Zielkorridor für den maximalen Drawdown bei 5 bis 7 Prozent per anno begrenzt und strebt eine jährliche Rendite in gleicher Höhe an. Und auch die aktuell niedrigen Zinsen durch höheres Risiko auszugleichen, ist für Zellmann keine Option: „Unser Fondskonzept eignet sich vor allem für Anleger, die ihre Vermögensanlage von der Aktien- und Zinsentwicklung abkoppeln wollen.“

Eckdaten: First Private Wealth
ISIN DE000AoKFUX6 (Anteilsklasse A: Institutionelle Investoren)
ISIN DE000AoKFTH1 (Anteilsklasse B: Private Investoren)

Auszeichnungen: First Private Wealth
Feri EuroRating Award: als Bester Fonds unter den TOP FIVE in der Kategorie Mischfonds Global flexibel ausgezeichnet.

Ratings: First Private Wealth
4 Sterne (Morningstar), Feri-Rating A, Lipper Leader: 5 von 5 Punkten für Gesamtertrag, Konsistenter Ertrag, Kapitalerhalt, Kosten.

Aquila Capital: Risk-Parity-Strategien sorgen durch geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen für mehr Stabilität im Depot

Hamburg, 20. April 2015. Anleger konnten in den vergangenen Jahren mit einer klassischen Allokation aus Anleihen und Aktien hohe Renditen erzielen. Ein Grund hierfür ist die anhaltende Niedrigzinsphase sowie die stetige Erhöhung der Geldmengen durch die Zentralbanken. Für die Märkte bleibt diese Entwicklung nicht folgenlos: So hat sich die Verzinsung 10-jähriger Bundesanleihen etwa auf 0,27% reduziert, die 5-jährigen Bundesobligationen liegen bei 0,0%. Die günstigen Leitzinsen wiederum und die Überversorgung der Märkte mit Liquidität haben die Bewertungsniveaus der Aktien auf neue Höchststände steigen lassen.

Ob die Zinsen steigen, ob die Aktienmärkte in absehbarer Zeit wieder fallen oder ob sich geopolitische Risiken realwirtschaftlich auswirken werden, kann niemand mit Sicherheit beantworten. Deshalb sollten Investoren ihr Portfolio zukunftsfähig aufstellen.

Laut der Kapitalmarkttheorie ist ein Portfolio dann effizient, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, bei gleichem Risiko eine höhere Rendite zu erzielen oder bei gleicher Zielrendite ein geringeres Risiko einzugehen. Eine Risikoreduktion wiederum kann durch die Diversifikation, also die Streuung über unterschiedliche Märkte, Regionen und Währungen erzielt werden. Aquila Capital hat in Deutschland seit über zehn Jahren positive Erfahrungen mit prognosefreien Investmentkonzepten gesammelt. Der AC Risk Parity 7 Fund* und AC Risk Parity 12 Fund* investieren risikoparitätisch in Aktien, Anleihen, Zinsen und Rohstoffe, wobei alle diese Anlageklassen prinzipiell etwa den gleichen Anteil zum Gesamtrisiko beitragen. Damit sorgen die Risk-Parity-Fonds auf Produktebene für eine optimale Diversifikation. Risikoprämien werden langfristig und systematisch abgeschöpft. So konnten die Fonds in den vergangenen Jahren – darunter auch das Jahr 2008 – mit einer Ausnahme sehr positive Ergebnisse erzielen. Die im Jahr 2013 realisierten Verluste wurden dabei schon im Februar des Folgejahres ausgeglichen. Auch in das Jahr 2015 sind die Fonds gut gestartet. 

Insbesondere als Portfolioergänzung eignen sich die Risk-Parity-Fonds sehr gut: Die geringen Korrelationen zu den wichtigsten Teilmärkten wie Aktien und Anleihen helfen, Depots insgesamt robuster zu machen. So liegen die Korrelationen des Aquila Capital Risk Parity 7 Fund zu Aktienmärkten beispielsweise in der Dreijahres-Betrachtung bei 0,24 (EuroStoxx 50), 0,26 (S&P 500) oder 0,26 (DAX). Ähnlich niedrige Werte werden für die Korrelation mit Anleihemärkten ausgewiesen. Werden einem reinen Aktiendepot 25% Risk Parity beigemischt, steigt die Sharpe-Ratio, also die über dem risikofrei erzielbaren Zins liegende risikoadjustierte Rendite, um über 100% von 0,11 auf 0,23. Bei einem Depot, das aus 37,5% Aktien, 37,5% Anleihen und 25% Risk Parity besteht, steigt die Sharpe-Ratio um 40% von 0,40 auf 0,56. Und selbst die Beimischung bei einem reinen Anleihedepot hat eine Verbesserung der Sharpe-Ratio zur Folge, von 1,29 auf 1,34.

„Jeder Investor sollte anhand seiner konkreten Depotzusammenstellung analysieren, welche positiven Effekte die Beimischung von risikoparitätisch gemanagten Produkten bewirkt“, sagt Dr. Torsten von Bartenwerffer, Head of Strategies and Portfolio Management im Aquila Capital Quant Team.

Deutsche Asset & Wealth Management legt physischen ETF auf JPX-Nikkei-400-Strategic-Beta-Index auf und erweitert das währungsgesicherte Angebot

Die Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) hat einen physisch replizierenden Exchange-Traded-Fund (ETF) aufgelegt, der die Entwicklung des JPX-Nikkei-400-Index japanischer Unternehmen abbildet. Gleichzeitig wurden drei neue währungsgesicherte Anteilsklassen bestehender db X-trackers ETFs gelistet. 

Der db x-trackers JPX-Nikkei 400 UCITS ETF (DR) bildet einen Index von 400 japanischen Unternehmensaktien ab, die anhand quantitativer und qualitativer Kriterien ausgewählt werden. Da es sich bei dem zugrunde liegenden Index nicht um eine konventionelle kapitalisierungsgewichtete Benchmark handelt, fällt der ETF in die Anlagekategorie „Strategic Beta“ beziehungsweise „Smart Beta“. 

„Der JPX-Nikkei 400 Index ist ein komplexer Strategic-Beta-Index. Er bietet Anlegern Exposure in Bezug auf hochwertige japanische Unternehmensaktien. Wir gehen davon aus, dass der ETF mit einer jährlichen Pauschalgebühr von 0,2 Prozent für nicht währungsgesicherte Engagements beziehungsweise 0,3 Prozent für Investitionen in währungsgesicherte Anteilsklassen auf großes Interesse stoßen wird“, so Eric Wiegand, Head of ETF Strategy Passive, Deutsche AWM. 

Methodologie des Nikkei-400-Index 

Ausgangspunkt für die Auswahl von Wertpapieren sind an der Tokioter Börse gelistete Aktien, die dort seit drei Jahren gehandelt werden und voraussichtlich weiter notiert sein werden. Anschließend werden die Top-1000-Aktien gemessen am Handelsvolumen in den letzten drei Jahren und an der Marktkapitalisierung ausgewählt. Es folgt eine quantitative Bewertung (Scoring-Verfahren) anhand der dreijährigen durchschnittlichen Eigenkapitalrendite (Top-40-Prozent-Platzierung), des dreijährigen kumulativen operativen Gewinns (Top-40-Prozent-Platzierung) und des Marktwerts (Top-20-Prozent-Platzierung). Schließlich wird ein qualitativer Filter angewandt, der wichtige Corporate-Governance-Angaben und den Grad der Offenlegung berücksichtigt. Beginnend mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden die 400 Aktien dann in absteigender Reihenfolge ausgewählt. Die maximale Gewichtung ist auf 1,5 Prozent begrenzt.

Der ETF ist als GBP-gesicherte Anteilsklasse an der London-Stock-Exchange sowie in ungesicherten und EUR-gesicherten Anteilsklassen an der Deutschen Börse gelistet. Die pauschale Jahresgebühr beträgt 0,2 Prozent pro Jahr für die nicht währungsgesicherte Anteilsklasse beziehungsweise 0,3 Prozent pro Jahr für die währungsgesicherten Anteilsklassen.

Angebot währungsgesicherter ETFs ausgeweitet

GBP-gesicherte und USD-gesicherte Anteilsklassen, die den db x-trackers MSCI EMU Index UCITS ETF (DR) abbilden, sowie eine USD-gesicherte Anteilsklasse des db x-trackers MSCI Europe Index UCITS ETF (DR) werden ebenfalls neu an der London Stock Exchange gehandelt. 

„Quantitative Lockerungsmaßnahmen in der Eurozone haben zwar die Renditen auf europäische Aktien verbessert, aber auch zu einer Abschwächung des Euros gegenüber wichtigen Währungen geführt, wodurch die Renditen für Nicht-Euro-Anleger verwässert werden. Die neuen Anteilsklassen sollten genau diese Anleger ansprechen, da sie häufig das Währungsrisiko mindern können“, so Eric Wiegand von der Deutschen AWM weiter.

Produktübersicht der neuen db X-trackers ETFs und Anteilsklassen

ETF  Ticker ISIN Jährliche
Pauschal-
gebühr
Währungs-
sicherung/

ungesichert 
Replizierungs-methode
db x-trackers JPX-Nikkei 400 UCITS ETF (DR) 1C XDNY IE00BPVLQD13 0,2 ungesichert Direkt
db x-trackers JPX-Nikkei 400 UCITS ETF (DR) 2C  XDNG IE00BPVLQF37 0,3 GBP-währungs-gesichert Direkt
db x-trackers JPX-Nikkei 400 UCITS ETF (DR) 3C XDNE IE00BRB36B93 0,3 EUR-währungs-gesichert Direkt
db x-trackers MSCI EMU Index UCITS ETF (DR) 2C  XD5S LU1127516455 0,25 GBP-währungs-gesichert Direkt
db x-trackers MSCI EMU Index UCITS ETF (DR) 1C  XD5D LU1127514245 0,25 USD-währungs-
gesichert
Direkt
db X-trackers MSCI Europe Index UCITS ETF (DR) 2C  XEOU LU1184092051 0,35 USD-währungs-
gesichert
Direkt




Hintergrundinformationen zu Japan

  • Die Koalition des japanischen Ministerpräsident Shinzo Abe konnte ihre Zweidrittelmehrheit nach der Wahl am 14. Dezembe verteidigen. Das zeigt die öffentliche Unterstützung für die  ‘Abenomics’ und die Implementierung eines Drei-Säulen-Ansatzes: fiskalischer sowie geldpolitischer Stimulus und Strukturreformen. aus: Abe wiedergewählt, folgt den Spielen jetzt die Arbeit? 15.12.14 
  • Der japanische Staatsfonds hat seine Asset Allokation verändert und die Bestände in inländischen Aktien auf 25 Prozent (bisher 12 Prozent) verdoppelt, was potenziell 7 Mrd. ¥ an Zuflüssen impliziert. aus: BoJ lockert die Geldpolitik, 3.11.14 
  • Im März 2015 hatte der CIO View der Deutschen AWM einen neutralen taktischen Ausblick (auf Sicht 1-3 Monate) und einen positiven Ausblick (bis Dezember 2015) auf japanische Aktien. 

Quellenangaben

http://etf.deutscheawm.com/DEU/DEU/ETF/IE00BPVLQD13/A119J2/JPX-Nikkei-400-UCITS-ETF-(DR)
http://www.jpx.co.jp/english/markets/indices/jpx-nikkei400/
https://cioview.deutscheawm.com/ger/wm/de/archiv?f.filter=994662
https://cioview.deutscheawm.com/ger/wm/de/letter-to-investors/deflation-in-der-eurozone-na-und 

Bitte entnehmen Sie sämtliche Quellenhinweise der links beigefügten PDF-Presse-Information

Webcast Henderson Global Equity Income Quarterly Update

Ben Lofthouse und Andrew Jones, Mitglieder im Henderson Global Equity Income Team, werden am kommenden Mittwoch, den 22. April, um 15 Uhr (CET) ein Update zum Henderson Global Equity Income Fund (ISIN: GB00BC1J4856, WKN: A1W605) und zum Henderson Horizon Global Equity Income Fund (ISIN: LU1059380805, WKN: A112TX) geben. Dabei wird die aktuelle Positionierung der Fonds vorgestellt und ein Ausblick auf die nächsten Monate geben. Zum Schluss wird es eine Frage-Antwort-Runde geben.

Teilnehmen können Sie unter diesem Link.

Um Ihre Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir Sie, den Link "Attend" anzuklicken und sich bei BrightTalk zu registrieren.

 

Über Henderson Global Investors

Henderson Global Investors, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Henderson Group plc, ist eine renommierte internationale Vermögensverwaltungsgesellschaft, deren Geschichte bis ins Jahr 1934 zurückreicht. Henderson verwaltet ein Anlagevermögen in Höhe von 104,6 Mrd. Euro (Stand: 31. Dezember 2014) für Kunden in Großbritannien, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Nordamerika und beschäftigt weltweit mehr als 900 Mitarbeiter.

Zu den Kunden zählen sowohl Privatpersonen, Privatbanken und externe Vertriebsgesellschaften als auch Versicherungen, Pensionskassen, staatliche Organe und Unternehmen. Als reiner Vermögensverwalter bietet Henderson eine Produktpalette, die von Aktien und Anleihen über Multi-Asset-Angebote bis hin zu alternativen Produkten reicht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.henderson.com.

DB Research European ETF Monthly Market Review März 2015

Globale ETP-Branche verzeichnet im März erneut kräftige Mittelzuflüsse; europäischer ETF-Markt 2015 mit deutlich höheren Zuflüssen im Vergleich zum Vorjahr; Renten-ETFs in Europa etwas stärker nachgefragt als Aktien-ETFs; Rohstoff-Produkte mit leichten Abflüssen

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Research

Daten zum Stand: 31.03.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Für die weltweite ETP-Branche war der März erneut ein starker Monat. Die Mittelzuflüsse betrugen weltweit 34,2 Milliarden US-Dollar. Insgesamt verwaltet die Industrie damit jetzt 2,8 Billionen US-Dollar (S.1, 22).
  • Der amerikanische ETF-Markt verzeichnete mit 28,7 Milliarden Dollar die größten Zuflüsse. Während Fixed-Income-Produkte dort leichte Abflüsse hinnehmen mussten, entfielen auf Aktien-ETFs Nettozuflüsse in Höhe von 29,3 Milliarden US-Dollar. 
  • Während der europäische ETF-Markt im März erneut hohe Zuflüsse verbuchte, registrierte der asiatische ETF-Markt Abflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar (S. 1, 22).

 Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse 

Aktien:

  • Der europäische ETF-Markt setzte den positiven Trend der Vormonate fort und verzeichnete im März Zuflüsse in Höhe von 7,5 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn verbuchte der ETF-Markt in Europa somit Zuflüsse von 29 Milliarden Euro. Damit betragen die Mittelzuflüsse nach dem ersten Quartal 2015 bereits zwei Drittel der gesamten Zuflüsse in 2014. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie rund 459 Milliarden Euro (S.1, 3, 22).
  • Aktien-ETFs flossen 3,5 Milliarden Euro zu, nach 6 Milliarden Euro im Februar (S. 1, 3, 22). Besonders beliebt waren erneut Aktien-ETFs auf Industriestaaten. Sie verzeichneten im März Nettomittelzuflüsse in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. 
  • Wie bereits in den Vormonaten kauften Investoren vor allem ETFs auf den europäischen Aktienmarkt (Zuflüsse in Höhe von 4,7 Milliarden Euro) und verkauften ETFs auf den US-Markt (Abflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro). Seit Jahresbeginn sind damit Aktien-ETFs auf Europas Aktien 13 Milliarden Euro zugeflossen. Besonders breit diversifizierte Indizes wie EuroStoxx 50, MSCI Europe oder Stoxx Europe 600 wurden gesucht (S.3, 24).
  • Auffällig waren außerdem die hohen Zuflüsse in ETFs auf den japanischen Aktienmarkt. Den Produkten flossen im März 1,1 Milliarden Euro zu (S. 3, 24).
  • Nach Mittelzuflüssen im Februar verzeichneten ETFs auf Emerging Markets im März leichte Abflüsse in Höhe von 582 Millionen Euro. Gegen den Trend wurden ETFs auf den indischen Aktienmarkt gekauft (S. 3, 25).
  • Zu den Anlegerfavoriten zählten im März auch Strategie-ETFs sowie Produkte auf Small- und MidCaps. Auch Short-ETFs waren mit Zuflüssen in Höhe von 325 Millionen Euro gefragt (S. 3, 23).

Renten

  • Renten-ETFs flossen im März 3,8 Milliarden Euro zu und damit etwas mehr als Aktien-ETFs (S. 1, 22).
  • Im Fokus standen vor allem Unternehmensanleihen. ETFs auf diese Kategorie verbuchten Zuflüsse in Höhe von 2,3 Milliarden Euro. ETFs auf Staatsanleihen flossen wie bereits im Vormonat 1,5 Milliarden Euro zu. Aus Geldmarkttiteln zogen Anleger dagegen 62 Millionen Euro ab (Seite 1, 25).

Rohstoffe

  • Rohstoff-ETPs konnten den Aufwärtstrend seit dem Jahresbeginn nicht fortsetzen und verzeichneten Abflüsse in Höhe von 306 Millionen Euro (Seite 1, 26).
  • Zwar verbuchten erneut Cruide Oil-Produkte Zuflüsse, und zwar im März in Höhe von 256 Millionen Euro. Doch stark ins Gewicht fielen im März die hohen Abflüsse aus Edelmetall-ETPs (minus 800 Millionen Euro). Gold-ETPs waren mit Abflüssen in Höhe von 688 Millionen Euro hauptverantwortlich für die negative Bilanz der Rohstoff-ETPs im März (Seite 26).
  • Gegen den allgemeinen Trend zählte im März der db Physical Gold ETC zuden beliebtesten Rohstoff-ETPs (S. 27).

Beliebteste Indizes

  • Auf der Aktienseite standen im März vor allem ETFs auf breit gestreute europäische Indizes wie den MSCI Europe oder den Stoxx Europe 600 im Anlegerfokus. Außerdem waren Produkte auf den japanischen Aktienmarkt gefragt (S. 27).
  • Bei den Renten-ETFs verzeichneten Indizes auf Unternehmensanleihen sowie Staatsanleihen die höchsten Zuflüsse (S. 27).
  • Auf der Rohstoffseite wurden im Februar vor allem ETPs auf Cruide Oil sowie breit streuende Rohstoff-Indizes gekauft (S. 27).

Den ganzen Report finden sie im Anhang links in Englischer Sprache.

ebase Fondsbarometer: Fondshandel zieht im ersten Quartal 2015 stark an

Indexstand im März: 143,1 Punkte – aktiv verwaltete Misch- und Rentenfonds von Beratern favorisiert – bei Aktienprodukten stehen vor allem ETFs im Fokus

Aschheim, 10. April 2015. Im ersten Quartal des Jahres 2015 zeigt das ebase Fondsbarometer, das die Handelsaktivität bei der im Fondshandel führenden B2B Direktbank widerspiegelt, eine deutlich gesteigerte Fondsnachfrage bei den angeschlossenen Beratern. Der Indexstand beträgt 143,1 per Ende März 2015, nach einem Stand von 102,9 Punkten am Ende des vergangenen Jahres.
Ein Indexwert von über 100 zeigt eine gesteigerte Fondsnachfrage gegenüber dem Jahresdurchschnitt von 2014 als Referenzwert an. Daran kann man ablesen, dass Berater in diesem Jahr wieder deutlich stärker mit Fonds handeln als im abgelaufenen Jahr.

„Der Start des Anleihekauf-Programms der Europäischen Zentralbank hat für ein Kursfeuerwerk an den Aktienbörsen und offensichtlich für mehr Zuversicht bei den Beratern gesorgt“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im ersten Quartal des Jahres waren, wie schon im bisherigen Jahresverlauf, vor allem Misch- und Rentenfonds gefragt, sowie Aktien-ETFs. Bei den beliebtesten Anlage-Regionen hat Europa ganz klar die Nase vor den USA.“

In den drei ersten Monaten 2015 lag der Index stets deutlich über 100, also über dem Durchschnitt des vergangenen Jahres. Ende März markiert das Fondsbarometer einen Indexstand von 143,1. Betrachtet man nur die über ebase gehandelten ETFs, dann liegt das Fondsbarometer im März 2015 sogar bei einem Indexstand von 202,6. Das bedeutet, dass im März 2015 doppelt so viel mit ETFs im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2014 gehandelt wurde.

Bei den Fondstypen dominieren bei den aktiv verwalteten Fonds weiterhin Misch- und Rentenfonds, wie schon im gesamten vergangenen Jahr. Der Kaufquotient für Mischfonds lag im 1. Quartal bei 1,55. Dies bedeutet, dass die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse um 55 Prozent übertrafen. Bei ETFs lag der Quotient sogar bei 1,98 – die Neuinvestments waren fast doppelt so hoch wie die Anteilsrückgaben. Damit hat sich der bereits 2014 begonnene Trend hin zu ETFs im 1. Quartal 2015 weiter verstärkt. Betrachtet man die reinen Mittelzuflüsse, dann bilden ETFs mittlerweile nach Mischfonds die zweitstärkste Kategorie. Weiterhin eher auf dem Verkaufszettel bei Beratern sind – trotz der erfreulichen Kurszuwächse – Aktienfonds (0,74) und Dachfonds (0,68).

Bemerkenswert: Während bei aktiv verwalteten Aktienfonds Abflüsse dominieren, werden im ETF-Segment vor allem Aktienprodukte gekauft. ETFs auf den MSCI World Index sowie verschiedene Europa- und Dividendenindizes waren hier am beliebtesten. „Offensichtlich ziehen es viele über Vermittler zugeführte Kunden vor, über kostengünstige ETFs an der aktuell positiven Börsenstimmung zu partizipieren. Langfristig lässt ein solches Vorgehen tatsächlich oft eine höhere Rendite nach Kosten erwarten“, erklärt Rudolf Geyer.

Hinsichtlich der Anlageregion haben weltweite Investments (Kaufquotient 1,17) und Euro-Anlagen (1,06) im 1. Quartal den USA-Investments den Rang abgelaufen. Offensichtlich setzen die Berater darauf, dass die lockere Geldpolitik der EZB in Europa das Wirtschaftswachstum fördert und für ein günstiges Börsenklima sorgt.

Unterm Strich abgebaut wurden im ersten Quartal 2015 entsprechend Anlagen aus den USA (0,94), Emerging Markets (0,76) und erneut Deutschland-Investments (0,49). „Dass in den vergangenen Monaten, wie auch schon 2014, Geld aus deutschen Kapitalanlagen abgeflossen ist, bedeutet auch eine stärkere internationale Ausrichtung der von den Beratern geführten Depots. Dies ist eine grundsätzlich positive Entwicklung“, resümiert Rudolf Geyer.

 

Über das ebase Fondsbarometer:
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsberater wider, die für die Kooperationspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Fondsberater im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2014 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Aegon releases agenda for 2015 Annual General Meeting

Aegon N.V. today published the agenda for its Annual General Meeting of Shareholders (AGM), on Wednesday, May 20, 2015.

The agenda includes a proposal to reappoint Mr. A.R. (Alex) Wynaendts as Aegon’s CEO for a new four-year term. The Supervisory Board proposes to reappoint Mr. Wynaendts in view of his broad international and financial services experience, his leadership and vision and his performance as CEO. Through redefining Aegon’s purpose, Mr. Wynaendts has ensured serving and better connecting with customers is at the heart of Aegon’s strategy. Furthermore, he has positioned Aegon to benefit from opportunities in the market, with a strong capital position and healthy cash flows leading to a sustainable growing dividend.

Mr. Wynaendts (1960) joined Aegon in 1997. He became CEO and Chairman of Aegon’s Executive Board in April 2008, and was reappointed at the 2011 AGM.

In addition, it is proposed that Mr. B.J. (Ben) Noteboom be appointed as a member of the Supervisory Board for a four-year term. Mr. Noteboom (1958) has been selected due to his experience as CEO of Randstad Holding, a global recruitment and staffing company, and his knowledge and expertise in branding and marketing.

Further details of the proposed (re)appointments can be found in the AGM agenda, which also includes a proposal to approve the Annual Accounts 2014 and a proposal to approve the final dividend for 2014 of EUR 0.12 per share, bringing the total dividend to EUR 0.23 per share.

The original press release is attached (PDF) on the left side.