F&C REIT korrigiert Prognose für Erträge aus UK-Gewerbeimmobilien nach oben

Investitionen in Gewerbeimmobilien aus Großbritannien (UK) werden auch im Jahr 2015 überdurchschnittlich hohe Erträge abwerfen. F&C REIT Asset Management (F&C REIT UK) geht für das laufende Jahr von einem Gesamtertrag (Wertänderung plus laufender Ertrag) in Höhe von 13,1 Prozent aus (alle Angaben auf Pfund-Sterling-Basis). Für den Zeitraum von 2015 bis einschließlich 2017 wird der jährliche Gesamtertrag demnach bei 10,2 Prozent liegen, für die kommenden fünf Jahre (2015–2019) werden 7,9 Prozent p.a. erwartet. Das geht aus dem aktuellen „Market Review & Outlook“ von F&C REIT UK für den heimischen Immobilienmarkt hervor. Der Asset Manager hat damit die eigene Prognose vom Jahresende 2014 leicht nach oben korrigiert.

„Wir hatten bereits im Dezember angemerkt, dass unsere Prognose möglicherweise zu konservativ sein könnte und diese Einschätzung sehen wir nun bestätigt“, kommentiert Guy Glover, Fund Manager und Experte für den UK-Immobilienmarkt bei F&C REIT. „Die Nachfrage nach Investments in UK-Immobilien ist anhaltend hoch, die britische Wirtschaft wächst weiterhin stärker als der EU-Durchschnitt und die verschobenen Zinserhöhungen tragen zur positiven Marktstimmung bei.“ Während sich der Gesamtertrag aktuell zu einem erheblichen Teil aus dem Wertzuwachs speist, werden in den kommenden Jahren die laufenden Einnahmen die wichtigere Komponente sein.

Im ersten Quartal 2015 erzielten Anleger mit einem Investment in UK-Gewerbeimmobilien eine Gesamtrendite in Höhe von 2,9 Prozent. Insgesamt hat der Aufschwung am Immobilienmarkt nach Einschätzung von F&C REIT weiter an Breite gewonnen. Nach wie vor entwickeln sich die Märkte in London und im Südosten der Insel überdurchschnittlich stark. Im Hinblick auf die Sektoren schneiden Büro- und Industrieobjekte besser ab als Einzelhandelsimmobilien. 

Das in seinen Details noch unklare angekündigte Referendum über die EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs sorgt nach Einschätzung von F&C REIT für eine gewisse Verunsicherung am Markt, obwohl selbst im derzeit unwahrscheinlichen Fall eines „No“ der Briten zur EU die Konsequenzen für den Immobilienmarkt überschaubar wären. „Für Anleger dürfte Großbritannien auch im Falle eines EU-Austritts attraktiv bleiben“, so Guy Glover. „Als wichtige europäische Drehscheibe und großer, reifer und transparenter Immobilienmarkt mit einer hochgradig internationalisierten Eigentümerstruktur, hohen und vergleichsweise stabilen laufenden Erträgen und einer signifikanten Prämie gegenüber dem risikolosen Zins.“

Der „Market Review & Outlook“ von F&C REIT UK fasst die Informationen aus verschiedenen Quellen zu Lage und Perspektiven am UK-Gewerbeimmobilienmarkt zusammen. Er wird Journalisten auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.

Pioneer Investments mit zukunftsgerichteter Strategie für globale Staatsanleihen

Staatsanleihen-Investoren suchen nach Sicherheit und Rendite. Doch in Zeiten von Quantitative Easing bewegen sich die Renditen in vielen Industriestaaten auf historisch extrem niedrigem Niveau. Dies erfordert ein neues Investmentkonzept, das mehr Diversifikation und mehr Rendite bietet – und sich am langfristigen Wirtschaftswachstum orientiert. Pioneer Investments hat mit dem Global GDP-Weighted Government Bond eine neue Strategie aufgelegt – einen innovativen Ansatz, der Staatsanleihen nicht nach der Marktkapitalisierung, sondern nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gewichtet. Ziel ist mehr Rendite ohne höhere Kreditrisiken.

„Der Bofa ML Global Government Bond Index besteht zu rund 94%* aus den höchstverschuldeten Ländern der Welt, die zugleich auch die niedrigsten Renditen bieten. Ein Wechsel von einem Modell, das sich an Liquidität und Anleiheemissionen orientiert, zu einem, das auf langfristiges Wachstum und damit gute Fundamentaldaten setzt, erscheint da nur natürlich. Hier ist aber aktives Management gefragt“, sagt Tanguy Le Saout, Head of European Fixed Income und fügt hinzu: „Eine BIP-gewichtete Staatsanleihenbenchmark ist einfach der bessere Ausgangspunkt.“ 

Die üblichen Staatsanleihen-Indizes sind kapitalisierungsgewichtetet. Das Gewicht eines Landes richtet sich also nach der Höhe seiner Schulden, so dass hochverschuldete Länder einen sehr großen Anteil am Index haben. Bei einer Gewichtung nach dem BIP haben wachstumsstarke Länder mit einem hohen BIP einen höheren Indexanteil. Ein verändertes Gewichtungsschema für Staatsanleihen, das sich an der Wirtschaftskraft und damit auch dem potentiellen, künftigen Wachstum orientiert und nicht am Schuldenstand, könnte für viele Anleger und insbesondere institutionelle Investoren eine interessante Variante sein, denen die hohe Verschuldung vieler staatlicher Emittenten in Kombination mit niedrigen Renditen Sorgen macht. 

„Wir halten eine Strategie für internationale Staatsanleihen, die in zukünftiges Wachstum statt in die Schulden der Vergangenheit investiert, für eine gute Lösung für Anleger, die höhere Renditen und mehr Diversifikation anstreben“, so Le Saout.

Für Länder, wie China, Südkorea und Indien, in denen ausländischen Investoren mit Marktzugangsrestriktionen konfrontiert sind, repliziert Pioneer Investments bei seinem neuen Ansatz die Indexpositionen mit Derivaten. Dabei kommt Pioneer seine langjährige Derivate- und Anlageerfahrung in diesen Märkten zu Gute. Investiert wird nur in Länder mit Investmentgrade-Status.

Gemanagt wird die Strategie nach der Fixed Income Alpha Strategy Matrix von Pioneer Investments unter Leitung der Portfoliomanager Tanguy Le Saout, Head of European Fixed Income, und Cosimo Marasciulo, Head of European Government Bonds. Mit einer individuellen BIP-gewichteten Benchmark will die Strategie einen attraktiveren Ausgangspunkt wählen als traditionelle kapitalisierungsgewichtete Indizes. Ausgehend von einer BIP-gewichteten Benchmark nutzt das Fondsmanagement den bewährten Matrix-Ansatz mit seinen unkorrelierten Alpha-Strategien, um Zusatzerträge zu erwirtschaften. Das unterscheidet Pioneer von anderen Anbietern.

Das European Investment Grade Fixed Income Team von Pioneer Investments betrachtet Alpha und Beta separat. Zunächst werden die attraktivsten Märkte auswählt. Dann werden viele kleine unkorrelierte Risikopositionen eingegangen. Die Fondsmanager sind für die von ihnen betreuten Märkte und Alphastrategien verantwortlich. 

Das Rententeam von Pioneer gehört zu den besten seiner Art, und Pioneer Investments ist gemessen am verwalteten Vermögen einer der zehn größten Anleihemanager weltweit.** Das Team besteht aus 108 Investmentspezialisten – 69 Portfoliomanagern, 32 Analysten und 7 Händlern, die ein Vermögen von 129.106 Mrd. Euro*** nach allen denkbaren Anleihestrategien managen.  

Global GDP-Weighted Government Bond: Die Strategie von Pioneer Investments im Überblick

  • Portfoliokonstruktion auf Grundlage einer geschickten Trennung von Alpha und Beta im Rahmen des „Matrix“-Konzepts
  • eigene BIP-gewichtete Benchmark (Beta)
  • skalierbare unkorrelierte Alphaquellen
  • weltweite Diversifikation
  • Ziel: attraktive Erträge
  • Portfolio aus Qualitätsanleihen mit Investmentgrade-Status

*     Quelle: BofA ML Global Government Bond Index, März 2015 
**   Quelle: Morningstar Asset Flows, Stand 31. März 2015 
***  Stand 31. März 2015

Multi-Asset-Strategien im derzeitigen Niedrigzinsumfeld besonders beliebt

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Head of Strategy, Multi-Asset bei NN Investment Partners, Den Haag.

Mehr als die Hälfte der Anleger ist der Auffassung, dass Multi-Asset-Strategien – z.B. Balanced oder Total-Return-Produkte – das attraktivste Risiko-Ertrags-Verhältnis aufweisen. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Risk Rotation Index-Umfrage von NN Investment Partners (bisher: ING Investment Management).1

Der Umfrage zufolge setzen 57% der befragten institutionellen Anleger auf Multi-Asset-Strategien, die damit beliebter sind als Aktien (55%) und Hedgefonds (27%).

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Head of Strategy, Multi-Asset bei NN Investment Partners kommentiert dieses Ergebnis wie folgt: „Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld wollen die Anleger zunehmend ihre Risiken verringern und gleichzeitig attraktive Renditen erzielen. Insofern ist es nicht überraschend, dass sie sich Multi-Asset-Strategien zuwenden, denn diese Ansätze nutzen unterschiedliche Renditequellen und bieten Flexibilität, was zu einer besseren Absicherung gegen Verluste beiträgt.“

Um die Vorteile von Multi-Asset-Strategien zu replizieren, haben 44% der Anleger eigenen Angaben zufolge ihre Portfolien in den vergangenen 12 Monaten stärker diversifiziert. Der Index zeigte auch, dass die Mehrheit der Anleger (64%) ihre Risikoposition im vergangenen Jahr insgesamt beibehalten hat. 59% gaben an, dass ihr Engagement in riskanten Vermögenswerten gleich blieb. Bemerkenswerterweise sagte über ein Viertel (27%) der Anleger, dass sie die Barallokation in ihrem Portfolio verringert hätten, was eine Präferenz für risikoorientiertere Anlagestrategien erkennen lässt.

Im vergangenen Quartal stieg die Risikobereitschaft insgesamt um 13,1% an. 29,6% der Anleger gaben an, dass ihre Risikobereitschaft in den vergangenen sechs Monaten zugenommen habe; 16,5% äußerten, ihre Risikobereitschaft sei gesunken. Aktien werden für die kommenden drei Monate als attraktivste Assetklasse angesehen; 61% der Befragten entscheiden sich für diese Investitionsmöglichkeit. Auf Rang zwei und drei folgen Immobilien (15%) und Fixed-Income-Spreadprodukte (8%).

Van Nieuwenhuijzen zieht das Fazit: „Angesichts des beträchtlichen Zinsrückgangs und der hohen Kapitalmarktrenditen ist es nicht überraschend, dass die Anleger ihre umfangreichen Barbestände reduzieren. Die Opportunitätskosten von Bargeld waren in den vergangenen Jahren hoch, und in zahlreichen Anlegersegmenten besteht weiterhin ein hoher Bedarf an höheren Renditen. Dementsprechend nimmt das Interesse an Strategien mit höheren Renditen wie z.B. Multi-Asset oder Aktien zu.

Die Anleger scheinen ihre Portfolien langsam im Einklang mit der steigenden Risikobereitschaft umzuschichten, und die spannende Frage lautet nun, ob dieser Trend zum dritten Quartal 2015 hin Fahrt aufnimmt.“

1 Ergebnisse des eigenen Research von NN Investment Partners auf der Grundlage einer Umfrage von Citigate Dewe Rogerson unter 107 internationalen institutionellen Anlegern im April 2015

F&C erweitert europäisches Vertriebsteam

F&C Investments baut sein Vertriebsteam für Kontinentaleuropa aus. Seit dem 1. Mai unterstützen Robert Elfström, Frank Steffen und Carolin Töpfer die Umsetzung der Wachstumspläne von F&C, einer vollständigen Tochter von BMO Global Asset Management. Sie berichten direkt an Georg Kyd-Rebenburg, Head of European Wholesale Distribution im Münchener Büro von F&C. „Wir freuen uns, unsere europäischen Teams erweitern zu können. Die Neuernennungen ermöglichen es uns, unsere Vertriebsplattform und unsere Reichweite in Europa weiter auszubauen“, sagt Kyd-Rebenburg. „Robert Elfström und Frank Steffen bringen langjährige Expertise in zwei europäischen Kernmärkten mit, und ihre Ernennung wird uns in eine noch bessere Position bringen, um die Anlagebedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Auch Carolin Töpfer wird als wertvolle Unterstützung eine wichtige Rolle in unserem wachsenden Team einnehmen.“ Kyd-Rebenburg hat sich dem Wholesale-Distribution-Team im Oktober 2014 angeschlossen, um die kontinentaleuropäische Vertriebsstrategie zu leiten und die Wholesale-Präsenz in der Region auszubauen.

Robert Elfström wird neuer Director Nordic Region bei F&C. Auf der neu geschaffenen Position wird er die Beziehungen zu institutionellen und Wholesale-Kunden in den nordischen Ländern pflegen und ausbauen. Zuvor arbeitete er als Sales Director Nordic Region bei Franklin Templeton Investments und verantwortete dort die Entwicklung von Produkten für diskretionäre und Wholesale-Kunden in den nordischen Ländern. Er wird zunächst von London aus arbeiten und später nach Stockholm wechseln.

 

Frank Steffen schließt sich F&C als Senior Sales Director im Wholesale-Distribution-Team an, das in München ansässig ist. Zuvor war er bei BlackRock Investment Management in Deutschland als Sales Director für internationale strategische Kunden tätig. Er verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und hat zuvor für ING, Citibank und Deutsche Bank AG gearbeitet.

Carolin Töpfer wird F&C als Sales Support in München unterstützten. Sie bringt langjährige Erfahrung mit und wird das gesamte europäische Wholesale-Team unterstützen.

Die Vertriebsteams von F&C Investments decken das institutionelle und Wholesale-Geschäft in Kontinentaleuropa ab. F&C verfügt in Kontinentaleuropa über Büros in Amsterdam, Frankfurt, München, Lissabon und Zürich. F&C ist Teil von BMO Global Asset Management, das mit 24 Büros in 14 Ländern Kunden aus insgesamt fünf Kontinenten bedient.

Interesse an verantwortungsvollem Investieren nimmt zu

Das Interesse der Anleger an verantwortungsbewussten Kapitalanlagen nimmt immer weiter zu. Dabei profitiert der Markt von dem Trend, umweltorientierte, soziale und Governance-Investments (Environmental, Social and Governance, kurz ESG) zunehmend in bestehende Anlageportfolios zu integrieren. Das geht aus einem Bericht hervor, den AXA Investment Managers heute veröffentlicht hat.

Demnach ist das Volumen der von AXA IM verwalteten Kerninvestments im Bereich Responsible Investments (RI) im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf sechs Milliarden Euro gestiegen(1). Das RI-Team von AXA IM hat 4.208 Hauptversammlungen besucht und mit 56 Unternehmen über eine breite Palette von RI-Themen diskutiert – etwa gesellschaftliche Vielfalt (Diversity), Entlohnung, Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit(2). Über die eigene Plattform RI Search© haben die Experten außerdem mehr als 4.500 Unternehmen bewertet. AXA IM managt insgesamt 82 Milliarden Euro an ESG-konformen Vermögenswerten. „Verantwortungsvolle Investments können unseren Kunden überdurchschnittlich gute risikoadjustierte Renditen liefern“, sagt Matt Christensen, Global Head of Responsible Investment bei AXA IM. „Im vergangenen Jahr haben wir unser Angebot in diesem Bereich weiter ausgebaut und bieten Investoren nunmehr die Möglichkeit, ESG-Investments bedarfsgerecht in ihre Anlagen zu integrieren. Unsere Angebotspalette reicht dabei von Kern-RI-Fonds und Impact Investing über ESG-Research bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen für die spezifischen ESG-Anforderungen einzelner Kunden.”


200 Millionen Euro Zuwachs für Impact-Investing-Fonds
AXA IM zählt zu den Marktführern im Bereich Impact Investing. Durch das eigens aufgebaute Expertenteam wird die Expertise im Management alternativer Anlagen mit der Durchführung genauer Buchprüfungen und Bilanzanalysen (Due Diligence) sowie der Auswirkungsanalyse kombiniert. Das derzeitige Programm, in das im vergangenen Jahr 200 Millionen Euro investiert wurden, ist einer der größten Impact-Fonds für institutionelle Investoren auf dem Markt. Der Fonds ist darauf fokussiert, konkurrenzfähige Renditen zu erzielen und gleichzeitig Einfluss in den Sektoren Integration, Gesundheit und Erziehung zu nehmen. „Impact Investing ist noch ein relativ junger Markt. Aber mit Standards wie IRIS (Impact Reporting and Investment Standards) oder Kennzeichnungen wie GIIRS (Global Impact Investing Rating System) ist viel getan worden, um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen”, sagt Christensen. „Untersuchungen zufolge soll der Markt für Impact Investing bis zum Jahr 2020 auf 1 Billion US-Dollar wachsen. Das wäre ein Prozent aller globalen Assets(3). Die Fortschritte, die wir bislang mit unserer Impact-Investing-Strategie gemacht haben, und das Interesse der Investoren ermutigen uns sehr.“

Einbeziehung von ESG in hochverzinsliche Unternehmensanleihen
Der staatliche französische Pensionsfonds ERAFP hat AXA IM damit beauftragt, das Mandat für ein aktiv gemanagtes ESG-Hochzins-Portfolio zu übernehmen. So will ERAFP seinen Anlagekosmos in Einklang mit seiner Socially-Responsible-Investment-Charta erweitern. Damit wird erstmals ein Strategieprodukt angeboten, das sowohl einen Top-down- als auch Bottom-up-Anlageansatz nach ESG-Kriterien im High-Yield-Bereich bietet. Mit einem verwalteten Vermögen von 400 Millionen Euro hat der Fonds mittlerweile eine signifikante Größe. „Wir sehen rund um den Globus ein steigendes Interesse der Investoren daran, wie ESG-Kriterien in das Spektrum möglicher Anlagestrategien im Bereich Fixed Income eingebaut werden können“, so Matt Christensen. „Das ERAFP-Mandat zeigt, dass es Bedarf bei der Integration von ESG-Investments gibt.“

Weitere Highlights aus dem Jahr 2014:
- AXA IM ist der erste Asset-Manager in Australien, der einen dort domizilierten ESG Global SmartBeta-Aktienfonds aufgelegt hat. Der AXA IM ACWI SmartBeta Equity Fund bietet langfristig orientierten Investoren eine effizientere Möglichkeit, zusätzliches Beta im Aktienmarkt zu generieren, indem sowohl die Einschränkungen eines kapitalgewichteten Indexkonzeptes als auch die alternativer Gewichtungskonzepte vermieden werden. Nach sechs Monaten hat der Fonds eine Performance erzielt, die um 5 Prozentpunkte über seiner Benchmark liegt(4).
- Ein führender deutscher Pensionsfonds hat AXA IM mit dem Management eines bedeutenden Mixed-Asset-Portfolios beauftragt, bei dem ESG-Kriterien ausdrücklich berücksichtigt werden sollen.
- Entwicklung einer Methode, die ESG-Tail-Risiken identifiziert und damit vermeidet.
- Implementierung eines RI-Regelwerkes zu Soft-Commodity-Derivaten und Palmöl sowie Update des kontrovers diskutierten Regelwerks zu Waffen.

„2014 war ein intensives Jahr, und wir erwarten, dass das Bewusstsein für und das Interesse an der Integration von ESG noch weiter steigen“, fasst Christensen zusammen. „Für die Asset-Management-Industrie wird dieses Jahr die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris wichtig sein. Bereits jetzt arbeiten wir mit anderen Akteuren aus der Branche daran, die Methoden für die Messung von Scope-3-Kohlendioxid-Emissionen(5) zu verbessern. Wir freuen uns darauf, dieses wichtige Thema gemeinsam mit Kunden und der Industrie insgesamt voranzutreiben.”

Anmerkungen für die Redaktionen:
(1) Stand: Ende Dezember 2014 – beinhaltet Kern-RI- und Impact-Assets unter Management
(2) Weitere Details von AXA IM’s Stewardship-Aktivitäten in 2014 finden Sie hier.
(3) Quelle: J.P. Morgan, GIIN 2011
(4) Stand Ende Dezember 2014, ohne Berücksichtigung von Gebühren. In der Vergangenheit erzielte Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Erfolge.
(5) Andere indirekte Emissionen wie die Gewinnung und Produktion von zugekauften Materialien und Treibstoffen, transportbezogene Aktivitäten von Lieferanten und mit Elektrizität zusammenhängende Aktivitäten.

 

Chinesische A-Aktien profitieren von Marktliberalisierung und hoher Investorennachfrage

London, den 19. Mai 2015: Der Markt für chinesische A-Aktien setzt seinen Aufwärtstrend auch in diesem Jahr fort. Diese Entwicklung geht vor allem auf die fortschreitende Liberalisierung des Finanzmarktes, die expansive Geldpolitik der Zentralbank und die hohe Nachfrage der Investoren zurück. Der ETFS-E Fund MSCI China A GO UCITS ETF von ETF Securities, einem weltweit führenden Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), feiert heute das einjährige Jubiläum seiner Fondsauflage.

„2013 hat die chinesische Regierung beschlossen, ihre Wirtschaftsreformen zu beschleunigen und die Liberalisierung der Finanzmärkte voranzutreiben. Die Fortschritte machen sich nun auf dem Markt für chinesische A-Aktien bemerkbar. Gemessen an der Größe und Bedeutung seiner Wirtschaft ist China noch vergleichsweise wenig präsent in den wichtigsten globalen Aktienindizes. Deshalb wird das Land auch in den meisten Portfolios untergewichtet“, sagt Howie Li, Co-Head von CANVAS, der White Label ETF-Plattform von ETF Securities, und ergänzt: „Um es Investoren zu erleichtern, dieses Ungleichgewicht zu beheben und ihnen einen kostengünstigen Zugang zum chinesischen Inlands-Aktienmarkt zu bieten, haben wir im letzten Jahr unseren ETF auf A-Aktien aufgelegt. Unser ETF hat nun eine Performance-Historie von einem Jahr und seit der Auflage seinen Nettoinventarwert in EUR um 152,2 Prozent gesteigert.* Der Fonds hat von der zügigen Liberalisierung des Kapitalmarktes in China profitiert. Dieser Trend wird voraussichtlich noch einige Jahre anhalten.“

Mehrere marktunabhängige Entwicklungen werden chinesische Festlandaktien und die Rolle Chinas in der Weltwirtschaft in diesem Jahr voraussichtlich weiter unterstützen. Beispielsweise erwägt der Indexanbieter MSCI, chinesische A-Aktien im Juni in den Emerging Markets Index aufzunehmen. Diese Maßnahme wird durch die geplante Vernetzung der Börsen in Shenzhen und Hongkong noch wahrscheinlicher, die das bereits bestehende Handelsnetzwerk, Shanghai-Hong Kong-Stock Connect, ergänzen wird. Darüber hinaus überprüft der Internationale Währungsfonds (IWF) im kommenden Herbst den Währungskorb für das Sonderziehungsrecht. Die chinesische Währung Renminbi wird dann möglicherweise als Reservewährung aufgenommen und würde damit die weitere Liberalisierung des Währungsmarktes beschleunigen. Eine Einbeziehung würde zudem die chinesische Währung im internationalen Handels- und Finanzsystem aufwerten.

ETF Securities hat den ETFS-E Fund MSCI China A GO UCITS ETF vor einem Jahr zusammen mit E Fund Management (Hong Kong) Co. Limited auf den Markt gebracht. Der Fonds hat als weltweit erster ETF den MSCI China A Index abgebildet. Bis vor kurzem hatten Investoren nur sehr begrenzte Zugangsmöglichkeiten zum chinesischen Inlands-Aktienmarkt. Die meisten Anleger konnten nur in chinesische Aktien investieren, die an Börsenplätzen außerhalb von China gelistet sind, wie etwa an den Börsen in Hongkong oder New York.

*Quelle: ETF Securities, 18. Mai 2014 bis 16. Mai 2015

Henderson European Credit Webcast - Mai 2015

Stephen Thariyan, Global Head of Credit, und Chris Bullock, Portfolio Manager, Absolute Return Credit and Euro Corporate Bond, werden am morgigen Dienstag, den 19. Mai, um 16 Uhr (CET) ein Update zum gegenwärtigen Unternehmensanleihe-Markt und zu den aktuellen Portfolioaktivitäten geben. Zudem wird der kurzfristige Ausblick auf die europäischen Unternehmensanleihe-Markt vorgestellt. Es wird darüber hinaus auf die jüngsten Entwicklungen bei den Credit Spreads und den Renditen bei Staatsanleihen eingegangen. Zum Schluss findet eine Frage-Antwort-Runde statt.

Teilnehmen können Sie unter diesem Link.

Um Ihre Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir Sie, den Link "Attend" anzuklicken und sich bei BrightTalk zu registrieren.

NN (L) European High Yield verwaltet über eine Milliarde Euro

Die NN Investment Partners (bisher ING Investment Management) freut sich, mitteilen zu können, dass das verwaltete Vermögen(AuM) des NN (L) European High Yield Fonds inzwischen eine Milliarde Euro übersteigt.

Seit seiner Auflage im August 2010 konnte der Fonds kräftige Zuflüsse verzeichnen, die sich ab September 2013 – dem dritten Jahrestag seines Bestehens – noch einmal verstärkten, da die Performance des Fonds im obersten Quartil lag. Das Kapital stammt vor allem aus Europa, Lateinamerika und Asien, wobei die Vertriebsplattformen globaler Banken und Vermögensverwalter sowie Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften, die in europäische Hochzinsanleihen investieren, zu den größten Anlegern gehören. 

Im derzeitigen Investmentumfeld halten die Fondsmanager Unternehmen mit einem soliden Geschäftsmodell und guten Management, aber auch etwas schlechteren Bonitäten (Anleihen mit einem Rating von B oder CCC) für aussichtsreich. Sie rechnen damit, dass Anleihen mit niedrigerer Bonität robuste Gesamtrenditen einbringen werden, und haben das Portfolio entsprechend positioniert.

Sjors Haverkamp, Head of European High Yield bei NN Investment Partners, erklärte: „Mit der von uns seit der Auflage des Fonds verfolgten Strategie konnten wir eine deutlich über der Benchmark liegende Performance erzielen. Wir sind in Bezug auf die Assetklasse weiterhin optimistisch, da die Ausfallquoten unseres Erachtens niedrig bleiben sollten. Außerdem dürften die Anleger weiter nach Renditen suchen.“

Haverkamp erläuterte: „Unseres Erachtens hat der Markt auf einige negative Schlagzeilen überreagiert. Die Fundamentaldaten für Unternehmensanleihen sind jedoch weiterhin solide. Anleihen mit einem B- oder CCC-Rating dürften unseres Erachtens besser abschneiden als Anleihen mit einem BB-Rating, weil in diesem Segment des Universums attraktive Aufschläge für Bonitätsrisiken winken. Außerdem werden Anleihen mit einem BB-Rating wohl nicht mehr von sinkenden Zinsen profitieren, denn die Renditen fünfjähriger Bundesanleihen sind bereits negativ.“

Der NN (L) European High Yield wurde mit mehreren Lipper Fund Awards ausgezeichnet, darunter vor kurzem mit dem Lipper Fund Awards 2015 in Österreich und der Schweiz als bester Fonds auf Sicht von drei Jahren in der Kategorie Bond Europe High Yield. Der Fonds wird auf Total-Return-Basis verwaltet, wobei eine Bonitätsanalyse der einzelnen Emittenten mit einer Top-Down-Analyse einzelner Sektoren und Themen und einem Top-Down-Risikomanagement kombiniert wird. Es handelt sich um einen High-Conviction-Fonds, der besonderes Gewicht auf die Konstruktion eines diversifizierten Anlageportfolios legt und Papiere auswählt, die attraktive Chancen bei gleichzeitig geringen Verlustrisiken bieten.

La Financière de l’Echiquier stärkt SRI-Team

Frankfurt / Paris, 18. Mai 2015 – Die unabhängige französische Fondsgesellschaft La Financière de l’Echiquier benennt Sonia Fasolo als Managerin für sozial verantwortliche Investments (SRI). Fasolo wird diese Funktion zusätzlich zu ihrer aktuellen Tätigkeit als Analystin im Management-Team des Echiquier Major Fonds ausüben. Als SRI-Managerin verstärkt sie zudem die nicht-finanzielle Analyse, die ein integraler Bestandteil der europäischen Aktienfondsanalyse ist. Dabei wird sie eng mit Faty Dembele zusammenarbeiten, die bereits seit dem Jahr 2010 SRI-Analystin bei La Financière de l’Echiquier ist. 

„Mit der Schaffung einer Managementposition für sozial verantwortliche Investments wollen wir nicht-finanzielle Anlagekriterien noch stärker in das Zentrum unserer Management-Methode rücken. So wird Sonia Fasolo ihre Erfahrung in der Analyse von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG), die bereits zentral beim Management-Prozess des Echiquier Major sind, in Zukunft für unsere gesamte Fondspalette einbringen“, sagt Marc Craquelin, Leiter des Asset Managements.

Die Analyse von ESG-Kriterien, sogenannten Nachhaltigkeitskriterien, ist bereits seit 2007 integraler Teil der Unternehmensbewertung bei La Financière de l’Echiquier. Besonders die Managementqualität der Unternehmen, in die investiert wird, ist ein fundamentales Kriterium der Stock Picking Methode. Dabei werden für alle europäischen Aktienfonds systematisch Meetings zwischen dem Fondsmanagement und dem Unternehmensmanagement organisiert, die speziell nicht-finanzielle Herausforderungen für das jeweilige Unternehmen analysieren. Das unabhängige französische Research-Center Novethic zeichnet den Echiquier Major Fonds bereits seit 2011 mit dem jährlich neu zu vergebenden SRI-Label aus. 

Sonia Fasolo kam im Jahr 2010 zu La Financière de l’Echiquier als Finanzanalystin des Echiquier Agenor Fonds und wechselte anschließend in das Team des Echiquier Major Fonds. Sie startete ihre Karriere im Jahr 2003 bei Euroland Finance als Analystin für Small- und Mid-Caps. Im Jahr 2007 wechselte sie in das französische Aktienresearch der Berenberg Bank. Fasolo hat einen Master in Management Science, einen DESS Finance der Universität von Montpellier 1 und einen Abschluss der französischen Vereinigung der Finanzanalysten (SFAF).

UK Pensions Awards: Unigestion gewinnt den Preis für die Fixed-Income-Innovation des Jahres 2015

Genf, 18. Mai 2015. Der neue Private Debt Allocator vom Schweizer Asset Manager Unigestion wurde mit dem Preis für die Fixed Income Innovation of the Year bei den Professional Pensions UK Pensions Awards ausgezeichnet. Die Verleihung fand Anfang Mai in London statt.

„Ich freue mich sehr, dass wir diesen Preis erhalten haben, denn er würdigt die Kundenorientierung und den wirklich innovativen Charakter unseres Private Debt Allocator-Tools“, sagt Fiona Frick, CEO von Unigestion, zu dieser Auszeichnung. „Für Unigestion bedeutet Innovation nicht nur die Auflegung neuer Produkte, sondern ein ganzheitliches Konzept, das wir als ‘Verbesserungen und Mehrwert für unsere Kunden‘ definieren. Innovation kann ein neuer Ansatz im Investmentmanagement, eine Optimierung des Investmentprozesses, ein neues Service-Angebot oder ein effizienterer operativer Prozess sein. Innovationen sind nur dann positiv, wenn sie die Zufriedenheit unserer Kunden erhöhen, und genau das erreicht der Private Debt Allocator.“

Das PDA-Tool identifiziert Investitionsmöglichkeiten im Private-Debt-Segment, die exakt den Anlagezielen der Kunden entsprechen. Es erleichtert ihnen die Orientierung im sehr breit gefächerten, vielfältigen und komplizierten Private-Debt-Universum durch sein strukturiertes Bewertungsverfahren für potenzielle Private-Debt-Anlagen unter Berücksichtigung der Anlageziele des Investors. Das Tool wird ständig mit den Private Debt-Anlagemöglichkeiten aktualisiert, die von einem erfahrenen Team zur Verfügung gestellt werden, wobei die unterschiedlichen Merkmale jeder potenziellen Anlage erfasst werden. Außerdem wird das Chancenspektrum ständig auf den neuesten Stand gebracht, um alle nicht mehr relevanten Investitionsmöglichkeiten zu entfernen, noch bestehende zu aktualisieren und neue hinzufügen.

Die UK Pensions Awards zählen zu den renommiertesten und begehrtesten Auszeichnungen der Branche. Sie prämieren Unternehmen für erstklassige Innovationen, Performance und Serviceleistungen für betriebliche Altersvorsorgepläne und deren Mitglieder. Das Niveau und die Reputation der anderen Finalisten für diesen Award erhöhen die Bedeutung dieser Auszeichnung für Unigestion.

Ein PDF der vollständigen Pressemeldung finden Sie im Anhang links.

Renten-ETFs sorgen für Marktwachstum in Europa

Globale ETP-Branche nach Zuflüssen im April mit erneutem Rekordstand; europäischer ETP-Markt überschreitet erstmals die Grenze von 500 Milliarden Dollar; Europäischer ETF-Markt wächst im April wegen Zuflüssen in Renten-ETFs; starke Nachfrage nach Hochzins-ETFs.

European Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.04.2015 

Das vollständige Dokument erhalten Sie als Download links.

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die Zuflüsse der weltweiten ETP-Branche schwächten sich im April leicht ab. Nach einem Nettomittelzufluss von 34,2 Milliarden Dollar im März waren es im vergangenen Monat 16,5 Milliarden Dollar. Insgesamt verwaltet die Industrie damit weltweit jetzt 2,86 Billionen US-Dollar (S.1, 23).
  • Die größten Zuflüsse verzeichnete der amerikanische ETF-Markt mit 13,8 Milliarden Dollar. Der größte Teil dieser Mittelzuflüsse entfiel mit neun Milliarden Dollar auf Aktien-ETFs. Der Fokus lag dabei auf Produkte, die einen Zugang zu europäischen Aktien bieten. Ihnen flossen per Saldo sieben Milliarden Dollar zu. Renten-ETFs kamen auf ein Plus von 4,5 Milliarden Dollar, während Anleger aus Rohstoff-Produkten über 570 Millionen Dollar abzogen (S. 3, 23). 
  • In Asien zogen Anleger im April per Saldo 1,3 Milliarden Dollar aus ETFs ab. Dagegen durchbrach der europäische ETP-Markt erstmals die Grenze von 500 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen (S. 1, 23).  

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse 

Aktien:

  • Der europäische ETF-Markt setzte auch im April den positiven Trend der Vormonate fort und verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 4,1 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn summieren sich die Nettomittelzuflüsse des europäischen ETF-Marktes auf 32,75 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie damit rund 439 Milliarden Euro (S.1, 13, 23).
  • Im April zogen Anleger aus Aktien-ETFs 1,1 Milliarden Euro ab. Diese Abflüsse gehen maßgeblich auf die Rückgabe von Anteilen eines einzelnen Dax-ETFs im Volumen von 3,7 Milliarden Euro zurück. Per Saldo flossen damit aus ETFs auf den deutschen Aktienmarkt 3,3 Milliarden Euro ab (S. 1, 3, 23, 29).
  • Anders als in den Vormonaten kauften Investoren ETFs auf den US-Aktienmarkt (Plus 258 Millionen Euro). Seit Jahresbeginn weisen Aktien-ETFs auf europäische  Aktien damit Nettomittelzuflüsse in Höhe von 9,3 Milliarden Euro auf, Aktien-ETFs auf den amerikanischen Markt dagegen Abflüsse von 2,1 Milliarden Euro. Insgesamt zogen Anleger im April aus Aktien-ETFs auf die Industrieländer 2,4 Milliarden Dollar ab (S.3, 25).
  • ETFs auf den japanischen Aktienmarkt erfreuen sich weiter anhaltender Beliebtheit. Im April flossen diesen Produkten 872 Millionen Euro zu. Damit summieren sich die Zuflüsse seit Jahresbeginn auf 2,5 Milliarden Euro (S. 1, 25).
  • Nach Mittelabflüssen im Vormonat verzeichneten ETFs auf Emerging Markets im April leichte Zuflüsse in Höhe von 47 Millionen Euro. Am stärksten gesucht war die Region Asien und hier Südkorea (S. 26).
  • Im April zählten Dividenden-ETFs zu den Favoriten der Anleger. Per Saldo flossen ihnen 270 Millionen Euro zu. Dagegen flossen aus Value-ETFs 391 Millionen Euro ab. Auf Sektorenebene musste nur die Konsumbranche Abflüsse hinnehmen. Insgesamt erfreuen sich Smart-Beta-Produkt weiterhin stetiger Zuflüsse (S. 1, 24).

Renten:

  • Nach 3,8 Milliarden Euro flossen Renten-ETFs im April weitere 5,1 Milliarden Euro zu. Insgesamt flossen dieser ETF-Kategorie seit Jahresbeginn 17,2 Milliarden Euro zu (S. 1, 23).
  • Die stärksten Zuflüsse innerhalb des Anleihebereichs konnten Investment-Grade-Anleihen für sich verbuchen. Ihnen flossen 3,6 Milliarden Euro im April zu. Von der Niedrigzinsphase profitieren derzeit aber auch Hochzins-Anleihen. Sie weisen im April Zuflüsse von 0,8 Milliarden Euro auf, seit Jahresbeginn sind es 4,3 Milliarden Euro. Ende April verwalten Hochzins-ETFs 15 Milliarden Euro und damit 1,5mal so viel wie 2014 (Seite 1, 4, 26).

Rohstoffe:

  • Nach Abflüssen im Vormonat flossen Rohstoff-ETPs im April 87 Millionen Euro zu (Seite 27).
  • Nach Abflüssen von 688 Millionen Euro im Vormonat verbuchten Gold-ETPs im April per Saldo Zuflüsse von 89 Millionen Euro. Ebenfalls erhebliche Zuflüsse gab es bei breit diversifizierten Rohstoff-ETPs (Plus 112 Millionen Euro). Dagegen zogen Anleger im Gegensatz zum März aus Crude-Oil-Produkten 78 Millionen Euro ab.

Beliebteste Indizes:

  • Auf der Aktienseite standen im April ETFs europäische Indizes im Fokus. Darunter der MSCI Europe, der Dax und der französische CAC 40. Aber auch ETFs auf den S&P 500 und den MSCI Japan EUR hedged waren gefragt (S. 28).
  • Bei den Renten-ETFs standen Indizes auf Corporate Bonds und Hochzinsanleihen im Fokus des Anlegerinteresses (S. 28).
  • Auf der Rohstoffseite waren im April vor allem ETPs auf Gold sowie breit streuende Rohstoff-Indizes gefragt (S. 27).

Pioneer Investments ernennt neuen Head of Equity Research, U.S.

Pioneer Investments hat heute bekannt gegeben, dass Craig D. Sterling als Senior Vice President, Head of Equity Research, U.S. das Team in Boston mit seinem Eintritt zum 4. Mai verstärkt. In seiner Rolle wird er verantwortlich sein für das US-amerikanische Pioneer Investments Team von Equity Research Analysten. Das 14-köpfige Team hat seinen Sitz in Boston und unterstützt eine Vielfalt an Aktienstrategien. In den USA wird ein Aktienvermögen von rund 29 Mrd. US-Dollar [Stand 31. März 2015] verwaltet.

Sterling war zuvor als Managing Director und Head of Global Equity Research bei EVA Dimensions, einer unabhänigen New Yorker Equity Research Firma. Er verfügt über umfassende Erfahrung bei der Entwicklung von Economic Value Added Equity Research sowie der Implementierung von Strukturen für fundamentale Investment-Entscheidungsprozesse.

“Dass wir Craig als neuen Head of Equity Research, U.S. gewinnen konnten, ist eine hervorragende Chance, unsere bereits sehr gute Research Plattform und unsere Prozesse noch weiter zu verbessern,” so Marco Pirondini, Head of Equities, U.S. “Seine Herangehensweise an Equity Valuation ergänzt sehr gut die bei Pioneer Investments etablierte Praxis. Seine Erfahrung und sein Wissen wird das Research Team enorm bereichern”, ergänzt Pirondini. 

Ab dem 29. Mai wird Craig D. Sterling zudem Portfolio Manager für die Research-basierten US-Aktienstrategien von Pioneer Investments. Paul Cloonan und John Peckham, die sich momentan die Rolle als Co-Heads of U.S. Equity Research teilen, werden sich dann auf das Portfolio Management fokussieren. Dabei wird Paul Cloonan sich ausschließlich auf die Verwaltung des U.S. large-caps Growth Equity Portfolio konzentrieren und John Peckham auf das Management des U.S. Value Equity Portfolio. 

Vor seiner Tätigkeit bei EVA Dimensions, verantwortete Craig Sterling leitende Positionen im Investment Banking der Credit Suisse und der UBS. Er verfügt über einen BSBA der Washington University in St. Louis und einen MBA der Universität von Chicago.

SocGen CIB mit neuem Healthcare- / Chemical-Team

Société Générale Corporate & Investment Banking (SG CIB) stellt innerhalb der Abteilung Corporate Finance die Teams für den Sektor Healthcare und Chemicals für global agierende Kunden neu auf. 

 
Christopher B. Riley wurde mit Wirkung vom 20. April 2015 zum Head of Corporate Finance für den Sektor Chemicals bestellt. Die weltweite Zuständigkeit für diesen Bereich wurde von London nach Frankfurt verlegt. Zuvor arbeitete Riley für Moelis & Company sowie in der unmittelbaren Vergangenheit als unabhängiger Berater für diverse Unternehmer und Investoren. 
 
Jesús Carrasco Abad wurde zum Head of Corporate Finance für den Healthcare-Sektor, der bereits aus Deutschland heraus betrieben wird, befördert. Er ist seit Oktober 2012 im Bereich Corporate Finance als Mitglied des internationalen Healthcare-Teams für SG CIB tätig. 
 
Beide arbeiten in Frankfurt und berichten an Axel-Sven Malkomes, der beide Teams als Head of Corporate Finance für den Bereich Healthcare & Chemicals führt. Malkomes war seit Februar 2010 als Head of Corporate Finance für den Healthcare-Sektor verantwortlich. 
 
Chemie ist in Deutschland eine wichtige Branche und ergänzt die Healthcare-Branche. Die Abteilung leistet weltweit Beratung, von Mergers & Acquisitions bis hin zu Kapitalmarktberatung, sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene. 
 
Mit diesem Schritt stärkt SG CIB sowohl seine deutsche Präsenz als auch sein globales Angebot im Bereich Healthcare und Chemicals und verbessert das Angebot für seine Kunden.

F&C REIT bestellt Ian Kelley zum Fund Director Europe & Head of France

München, 11. Mai 2015. F&C REIT Asset Management (F&C REIT)baut die Präsenz im französischen Immobilienmarkt aus. Seit Mai leitet Ian Kelley als Fund Director Europe & Head of France die neue Niederlassung von F&C REIT in Paris. Das Team in der französischen Hauptstadt ergänzt  als strategisch wichtiger Standort die bereits vorhandenen europäischen Teams von F&C REIT in Großbritannien, Deutschland und Irland. F&C REIT verwaltet aktuell ein Immobilienvermögen im Volumen von 9,6 Milliarden Euro.

Ian Kelley verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung im europäischen Immobilienmarkt. In seiner Position bei F&C REIT wird er zukünftig die Entwicklung des Geschäfts in Frankreich und europaweit verantworten und die bisherigen Standorte in ihrer Arbeit unterstützten. Dabei wird er sich insbesondere in die weitere Entwicklung eines pan-europäischen “Core- / Core+”-Fonds für institutionelle Anleger sowie von Club-Deals aus dem Value-Add-Segment für vermögende Privatinvestoren einbringen.

Kelley, der US-amerikanische und französische Wurzeln hat, wechselt nach 10-jähriger Tätigkeit für CBRE Global Investors zu F&C REIT. Bei CBRE war er unter anderem an der Auflage verschiedener Pan-Europa-Fonds mit einem Volumen von über 2,5 Milliarden Euro beteiligt. Vor seiner Tätigkeit für CBRE sammelte Kelley bei Unibail-Rodamco und Bouygues Immobilier Erfahrungen in der Entwicklung von Assets im Bereich Retail und Office und war bei Polo Ralph Lauren für die Entwicklung im europaweiten Retailgeschäfts verantwortlich. 

„Wir haben ambitionierte Wachstumspläne für unsere Geschäfte in Europa und freuen uns, dass Ian ein Teil unseres Teams wird“, kommentiert Nick Criticos, Chief Executive Officer bei F&C REIT Asset Management. „Sein umfangreiches Know-how und seine unternehmerischen Fähigkeiten sind ein wertvolles Asset für unser Geschäft und unsere Kunden.“

LRI Invest S.A. administriert neue Verbriefungsgesellschaft für VICENDA Asset Management AG

Vicenda Asset Management AG aus Zug, Schweiz, hat in Zusammenarbeit mit der LRI Invest S.A. eine eigene Verbriefungsplattform unter dem Namen Thalos Investment Platform S.A. initiiert und zugleich ein erstes Compartment „Thalos I“ als segregiertes Sondervermögen aufgelegt. Dieses Compartment stellt ein synthetisches geldmarktähnliches Produkt dar, welches nach dem Erwerb von physischem Gas zum Sommerpreis und einer Einlagerungsphase einen Gewinn durch einen Terminverkauf zum Winterpreis anstrebt.  

Weitere Compartments zwecks Finanzierung verschiedener einzelner Energiegeschäfte sind in Planung. Vicenda Asset Management AG wird dabei als Initiator und Manager der Verbriefungen auftreten, während die LRI Invest S.A. die Funktion der Administrationsstelle übernimmt.

Vicenda Asset Mangement AG ist eine auf Alternative Investments spezialisierte Vermögensverwaltungsgesellschaft. Die Schweizer Fondsboutique hat sich zum Ziel gesetzt, attraktive Renditen sowohl in fallenden als auch in steigenden Märkten zu erzielen. 

Renditeoptimierte Investitionsmöglichkeit für professionelle Investoren

Alternative Investments überzeugen durch umfassende Gestaltungsbreite und die Möglichkeit hochgradiger Individualisierung. Neben der Zulassung als AIFM und OGAW-Verwaltungsgesellschaft bietet die LRI Invest S.A. seit mehreren Jahren innovative Verbriefungslösungen an.

Wir freuen uns, zusammen mit der Vicenda Asset Management AG unsere bestehende Produktpalette um eine weitere Assetklasse erweitern und professionellen Investoren eine interessante Investitionsmöglichkeit mit attraktivem Renditeprofil anbieten zu können“, sagt Utz Schüller, Managing Director der LRI Invest S.A. „Der Luxemburger Gesetzesrahmen für Verbriefungen bietet weitgehende Möglichkeiten, welche für eine Vielzahl von Investmentstrukturen optimal genutzt werden kann“, so Utz Schüller weiter. 


Für weitergehende Fragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Ansprechpartner LRI Invest S.A.:
Manuela Pehl, Relationship Manager, Tel.: +352 / 261 500 2211

Über LRI Invest S.A.: LRI Invest S.A. ist eine unabhängige UCITS und AIFMD lizenzierte Verwaltungsgesellschaft mit Sitz in Luxemburg, die Investmentfonds für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter auflegt und verwaltet. Zudem betreibt die LRI Invest S.A. eine Plattform für Verbriefungen in Luxemburg. Weiterhin bietet die von der LRI Invest gegründete LRI Depositary S.A. eine Register- und Verwahrstelle für alternative Fonds an. Bereits seit 1988 am Finanzplatz Luxemburg etabliert, verfügt die LRI Invest S.A. über hervorragendes Fachwissen und exzellente Marktkenntnisse zur Verwaltung sowohl traditioneller als auch alternativer Investmentfonds und Mandate. Mit 83 Mitarbeitern verwaltet LRI ein Gesamtfondsvolumen rund 8,0 Mrd. Euro.  

Natixis Global Asset Management eroeffnet weitere Niederlassung in Suedamerika

FRANKFURT/ MONTEVIDEO (URUGUAY), 7. Mai 2015 – Natixis Global Asset Management, einer der weltweit größten Vermögensverwalter (1), hat eine weitere Niederlassung in Lateinamerika eröffnet. Als Standort seines Hauptsitzes für die Region Südamerika entschied sich das Unternehmen für Montevideo in Uruguay. Von dort aus möchte Natixis sowohl global als auch regional ausgerichteten Banken und unabhängigen Finanzberatern (IFAs) aus Uruguay und Chile den Zugang zu seinem Netzwerk unabhängiger Investmentspezialisten ermöglichen. Diese sind auf eine Vielzahl unterschiedlicher Anlageklassen und Investmentstile spezialisiert.

„Wir unterscheiden uns von anderen institutionellen Vermögensverwaltern in Südamerika aufgrund unseres Geschäftsmodells. Dieses basiert auf unserem weltweit breit diversifizierten Netzwerk spezialisierter Asset Manager“, erklärt Sophie del Campo, General Manager of Iberia and Head of Latin America bei Natixis Global Asset Management. „Mit unserer neuen Niederlassung in Uruguay unterstreichen wir noch einmal, welche Bedeutung wir den lokalen und regionalen Märkten beimessen und dass wir auch in Zukunft auf Lateinamerika setzen werden.“

Die Niederlassung in Montevideo ist bereits die zweite Büroeröffnung von NGAM in Lateinamerika. Die Erste fand 2014 in Mexiko statt. Bis dahin hatte das Unternehmen das Südamerika-Geschäft mit seinen Teams in den USA und in Europa betrieben. Darüber hinaus hat auch die Portfolio Research und Consulting Group eng mit global und regional ausgerichteten Bankinstituten zusammengearbeitet. In den nächsten Jahren wird Natixis seine Expansionsstrategie fortsetzen – abhängig vom Geschäftswachstum innerhalb der Region.

„Unser Geschäftsmodell gibt jedem unserer mehr als 20 Vermögensverwalter die Möglichkeit, sich auf seinen individuellen Anlagestil zu fokussieren. Dies bedeutet eine größere Auswahl, mehr Anlagechancen, eine breitere Diversifikation sowie im Endeffekt ein optimaleres Investmentportfolio für unsere Kunden“, fügt Sophie del Campo hinzu.

Die Durable Portfolio Construction®-Philosophie hilft Anlegern weltweit dabei, Portfolios zusammenzustellen, die für die komplexen Marktanforderungen unserer Zeit optimal geeignet sind – damit sich Investoren auch zukünftig auf ihre langfristigen Anlageziele konzentrieren können.


Über Natixis Global Asset Management, S.A.

Bei Natixis Global Asset Management, S.A. handelt es sich um eine Gesellschaft mit diversen Tochterfirmen, die einen gebündelten Zugang zu mehr als 20 spezialisierten Investmentgesellschaften in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Asien bietet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Asset Managern (1). Im Rahmen seiner Durable-Portfolio-Construction®-Philosophie setzt das Unternehmen auf die Entwicklung innovativer Ideen für die Asset Allocation und das Risikomanagement. Diese können institutionellen Investoren, Beratern und Privatanlegern dabei helfen, mit den Herausforderungen des modernen Marktes fertigzuwerden. Im Rahmen des jährlichen Fondsfamilien-Rankings von Barron’s/Lipper (2) wurde Natixis Global Asset Management, S.A. im Hinblick auf seine Wertentwicklungsergebnisse für das Jahr 2013 als führender US-Investmentfonds-Anbieter ausgezeichnet. Das Unternehmen vereint das Fachwissen spezialisierter, in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ansässiger Anlageverwalter, die ein breites Spektrum an Aktien-, Renten- und alternativen Anlagestrategien anbieten.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. zum 30. Dezember 2014 ein Vermögen von insgesamt 890 Milliarden USD (735.5 Milliarden EUR) (2). Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundene Anlageverwaltungs-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften sind namentlich: Active Investment Advisors (3), AEW Capital Management, AEW Europe, AlphaSimplex Group, Aurora Investment Management, Capital Growth Management, Darius Capital Partners, Gateway Investment Advisers, H2O Asset Management (4), Hansberger Global Investors, Harris Associates, IDFC Asset Management Company, Loomis, Sayles & Company, McDonnell Investment Management, Mirova (5), Natixis Asset Management, Natixis Environnement & Infrastructure Luxembourg, Ossiam, Reich & Tang Asset Management, Seeyond (6),Snyder Capital Management, Vaughan Nelson Investment Management, Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity (einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners). Weitere Informationen finden Sie unter ngam.natixis.com.

Zum weltweiten Vertriebsnetz von Natixis Global Asset Management S.A. gehört die NGAM S.A., eine durch die CSSF zugelassene Luxemburger Verwaltungsgesellschaft mit einer Zweigniederlassung in Deutschland (HRB-Nummer 88541; WestendCarree, 7. Stock, Im Trutz Frankfurt 55, 60322 Frankfurt am Main).

Die hier genannten Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken publiziert und beinhalten kein Angebot für Finanzdienstleistungen oder Anlageberatung.

(1) Im Rahmen des Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2014 wurde Natixis Global Asset Management, S.A. auf Basis des verwalteten Vermögens als die Nr. 16 unter den größten Vermögensverwaltern der Welt eingestuft (Stand: 31. Dezember 2013).
(2) Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Gelder umfassen, für die nicht regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht regulierten Geldern zählen jene Vermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
(3) Eine Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
(4) Ein an Natixis Asset Management angeschlossenes Unternehmen.
(5) Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
(6) Eine globale Investmenteinheit der Natixis Asset Management-Gruppe, die in den USA unter dem Namen Natixis Asset Management U.S., LLC geschäftlich tätig ist.

Aquila Capital bietet Wasserkraftfonds für institutionelle Investoren

Hamburg, 7. Mai 2015. Mit dem Aquila European Hydropower Fund können institutionelle Investoren erstmals über eine regulierte Struktur in europäische Wasserkraft-Infrastruktur investieren. Aquila Capital, eine der europaweit führenden alternativen Investmentgesellschaften, bietet mit dem Wasserkraftfonds ein breit diversifiziertes Portfolio aus europäischen Wasserkraftanlagen. Vorteile des Fonds sind ein IRR von 7-9%, langfristig stabile Cashflows bei gleichzeitig geringer Volatilität und eine niedrige Korrelation mit klassischen Assetklassen wie Aktien und Anleihen.

„Nachhaltige Werttreiber wie der weltweit steigende Energiebedarf sowie die Endlichkeit fossiler Energieträger machen unseren Fonds zu einer attraktiven Investmentlösung für institutionelle Investoren. Um ihr Portfolio zukunftsfähig aufzustellen, diversifizieren insbesondere Versicherungen, Pensionsfonds, Stiftungen und Family Offices zunehmend über Real Assets. Der Aquila European Hydropower Fund bietet für viele, die bereits in Solarenergie oder Windkraftanlagen investiert sind, eine attraktive Diversifikationsmöglichkeit innerhalb des Segments der Erneuerbaren Energien“, so Oldrik Verloop, Co-Head of Hydropower Investments bei Aquila Capital.

Die große Bedeutung, die Anleger dem Asset Wasserkraft beimessen, belegt eine kürzlich von Aquila Capital in Auftrag gegebene Studie unter institutionellen Investoren in Europa.1So schätzen 66% der Befragten an Wasserkraft die langfristig stabilen Cashflows, 55% den Effekt der Diversifikation auf das Gesamtportfolio bzw. 45% auf das Erneuerbare-Energien-Portfolio, 38% den Inflationsschutz und 38% die attraktiven IRRs. Trotz dieser positiven Einschätzung verfügen jedoch nur 7% der institutionellen Investoren über Assets aus dem Bereich in ihrem Portfolio, bei Solar- und Windenergie sind es dagegen 37% bzw. 29%. Die Umfrage verdeutlicht, worin die Vorbehalte institutioneller Investoren gegenüber einer Investition in Wasserkraft bestehen: 42% der Befragten führen einen Mangel an Investitionsmöglichkeiten an, weitere 42% kritisieren die oftmals unzureichende Erfahrung der Asset-Manager. Mit dem Aquila European Hydropower Fund hat Aquila Capital auf diese Einwände reagiert und bietet institutionellen Investoren ein reguliertes Investmentvehikel, das von einem erfahrenen Expertenteam mit einem nachweisbaren Track Record gemanagt wird. Aquila Capital investiert bereits seit 2009 in das Asset Wasserkraft und hat aktuell über 57 Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 922 GWh under Management.

Wasserkraft ist eine seit langem bewährte und technisch ausgereifte Energiequelle. 2012 trug sie mit einem Anteil von 12% an der europäischen Energieproduktion und 60% des aus Erneuerbaren Energien produzierten Stroms mit Abstand den größten Anteil regenerativer Energien zum europäischen Strommix bei. „Der Launch des European Hydropower Fund stärkt Aquila Capitals Position als eine führende Investmentgesellschaft im Bereich Erneuerbarer Energien“, so Verloop. Der European Hydropower Fund investiert in verschiedene geografische Regionen, Klimazonen und Topografien – allerdings mit klarem Fokus auf Skandinavien und anderen EU-Mitgliedstaaten. Das Versorgungsnetzwerk zur Verteilung der Wasserkraft innerhalb Europas soll auch künftig weiter ausgebaut werden, sodass neue Absatzmärkte erschlossen werden können. Zusätzlich zur bestehenden Energieversorgung von Dänemark und den Niederlanden plant Norwegen laut Berichten im Januar, 2 Mrd. Euro in den Aufbau eines Unterwasserstromkabels zu investieren, um Strom nach Großbritannien exportieren zu können. Auch Deutschland soll künftig über ein Unterwasserkabel erschlossen werden.

„Für den Aquila European Hydropower Fund wurden weitere Investitionsmöglichkeiten in Wasserkraftwerke identifiziert, die bereits Strom produzieren. Der Fonds wird schon ab Betriebsstart in bestehende Anlagen in Skandinavien investieren“, schließt Verloop. Das Sachwertinvestment ist ein SICAV-SIF (SA) mit Sitz in Luxemburg. Für deutsche Investoren gibt es eine separate KG-Struktur, die Mindestanlagesumme beträgt 10 Mio. Euro.

Fakten zur Wasserkraft:
Wasserkraft ist eine bewährte, ausgereifte Technologie, durch die 16% der globalen Stromerzeugung generiert werden.2 Mit einem Anteil von 60% war Wasserkraft 2012 in Europa die führende Form der regenerativen Energiegewinnung, der Anteil an der Nettostromproduktion lag 2012 bei 12%.3

Die Vorteile von Wasserkraft im Überblick:

  • Durch die Erzeugung sauberen Stroms zu geringen Kosten unterstützt Wasserkraft den politisch und gesellschaftlich gewollten Übergang zu einer Kohlenstoffdioxid-neutralen Energieversorgung.
  • Wasserkraft verfügt mit 90-95% über einen der besten Wirkungsgrade aller Energieträger.
  • Niedrige Betriebskosten bei geringer Korrelation mit Rohstoffpreisen
  • Die durch Wasserkraft zu generierende Energiemenge ist berechenbar und lässt sich an die Nachfrage anpassen – ein entscheidender Vorteil für die Stabilisierung des Stromnetzes.

Bei entsprechender Wartung kann ein Wasserkraftwerk Energie für viele Jahrzehnte, teilweise über 100 Jahre, generieren.


1 Umfrage unter 61 institutionellen Investoren in Europa, Februar 2015
2 Bloomberg New Energy Finance, 2013
3 Eurostat

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi-Team Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investmentteam gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 8,4 Mrd. Euro. (Stand: 31.03.2015)

Hedge Funds step up financing of the economy

London – 6 May 2015: Hedge fund firms and other alternative asset managers are playing an increasingly important role in financing the economy, according to a new paper published by the Alternative Investment Management Association (AIMA), the global hedge fund association.

The paper says that private debt funds such as hedge funds now manage around $440 billion in assets, with some $64 billion of new capital allocated to the sector in 2014 alone. [1]

The paper finds that the most popular borrowers of non-bank private debt are small and medium-sized enterprises (SMEs). Such businesses are typically too small to raise capital through the public corporate bond market and have been finding it difficult to borrow from the traditional banking sector since the crisis. Refinancing existing loans, pursuing acquisition and expansion plans and improving working capital are all common uses of such private finance.

A number of case studies are published with the paper, including examples of private debt funds that have supported sectors as diverse as social housing, health, renewable energy and shipbuilding.

The sector still predominately comprises US-based funds, but European and Asian funds have grown significantly in prominence since the financial crisis, the paper says. 

The AIMA paper also finds that private debt funds typically use little or no leverage and are structured in a way to prevent bank-style ‘runs’ or other systemic problems. 

The paper, titled ‘Financing the Economy: The role of alternative asset managers in the non-bank lending environment’, has been produced by AIMA’s Alternative Credit Council, a committee of alternative asset management firms which are financing the real economy.

Its Chair, Stuart Fiertz, the President of Cheyne Capital, said: “Non-bank private debt financing, as distinguished from public corporate debt markets, has grown dramatically in popularity and volume in recent years. Buoyed by both increased demand from investors as well as a growing appetite from businesses for alternative sources of funding, these markets are starting to have a noticeable impact on economic activity.”

Jack Inglis, AIMA CEO, said: “This paper builds on our recent research in highlighting the ‘real economy’ impact of hedge funds. Our paper last year on the activities of hedge funds and other participants in the capital markets showed a clear correlation between capital market depth and economic growth. As this new paper shows, many small and medium sized businesses would miss out on growth opportunities or fail altogether if it were not for the absolutely vital support of hedge funds and other alternative asset managers.”

Mr Inglis added: “Special thanks are due to the members of AIMA’s Alternative Credit Council for their guidance and support.”

[1] Source: Preqin

Rothschild & Cie Gestion kuenftig mit eigener Praesenz in Deutschland

Paris / Frankfurt, 5. Mai 2015 – Die auf institutionelle Anleger und Fondsplattformen fokussierte französische Fondsgesellschaft Rothschild & Cie Gestion ist künftig mit einer eigenen Präsenz in der Finanzmetropole Frankfurt am Main vertreten. Als Country Manager für Deutschland verantwortet Henrik Adam künftig alle Vertriebsaktivitäten des Unternehmens. Damit unterstreicht die zur Institutional-Asset-Management-Sparte der internationalen Rothschild-Gruppe gehörende Rothschild & Cie Gestion die Bedeutung des deutschen Marktes innerhalb der langfristigen europäischen Wachstumsstrategie.

Jean-Louis Laurens, CEO und Global Head of Asset Management der Rothschild & Cie- Gruppe, betont: „Deutschland ist für uns ein sehr wichtiger Markt. Dem tragen wir mit der Frankfurter Präsenz Rechnung. Wir sind davon überzeugt, dass die besondere Philosophie von Rothschild Asset Management den Investoren hierzulande einen echten Mehrwert bieten kann.“ Mit Adam konnte dazu ein Experte gewonnen werden, der sowohl Rothschild & Cie Gestion als auch den deutschen Fondsmarkt sehr gut kennt. „Henrik Adam verfügt über langjährige Erfahrung in Vertrieb und Fondsmanagement. Er kennt unser Haus bereits und bringt damit die beste Voraussetzung für die Betreuung unserer Kunden mit“, so Laurens weiter.  

Henrik Adam (35) kommt von Max.xs financial services AG, welche bislang den Vertrieb der Fonds von Rothschild & Cie Gestion in Deutschland übernommen hatte. Weitere berufliche Stationen Adams waren im Aktienhandel bei Dresdner Kleinwort sowie im Fondsmanagement bei Pure Alpha Investment GmbH. 

Rothschild & Cie Gestion gehört zur Asset-Management-Sparte der in ihren Ursprüngen bis in das 18. Jahrhundert zurückreichenden, weltweit tätigen Rothschild-Gruppe. Diese ist in Frankfurt zudem mit eigenen Gesellschaften in den Sparten Global Financial Advisory (M&A- und strategische Transaktionsberatung, Finanzierungsberatung sowie Restrukturierungsberatung) und Vermögensverwaltung vertreten. „Wir freuen uns, dass wir unser Angebotsspektrum auf dem deutschen Markt mit der eigenen Präsenz von Rothschild & Cie Gestion auch im institutionellen Asset Management verstärken können. Dies stellt eine sehr gute Ergänzung zu unseren bisherigen Aktivitäten in Deutschland dar und reflektiert zugleich die breite Beratungs- und Investmentexpertise von Rothschild“, erklärt Dr. Martin Reitz, der das Deutschland-Geschäft der Gruppe verantwortet.

Kerninvestmentthemen sind europäische und US-amerikanische Aktien, Unternehmens- und Wandelanleihen, globale Mischfondslösungen sowie alternative UCIT-Fonds und risikoadjustierte ETF-Strategien. Zum Kundenkreis zählen institutionelle Anleger, Privatbanken und unabhängige Vermögensverwalter. 

Rothschild & Cie Gestion ist einer der größten und traditionsreichsten Asset Manager in Frankreich. Für das Unternehmen sind derzeit 210 Mitarbeiter tätig, davon 50 Fondsmanager und Analysten. Rothschild & Cie gesamt verwaltet ein Vermögen von rund 48 Mrd. Euro (Stand Ende 2014).

AXA IM: Neuer Asienfonds mit Short-Duration-Anleihen

AXA Investment Managers (AXA IM) hat einen neuen Fonds aufgelegt: den AXA WF Asian Short Duration Bonds. Dieser bietet Investoren Zugang zum schnell wachsenden asiatischen Anleihemarkt bei gleichzeitiger Begrenzung der Volatilität. Er ergänzt die Fixed Income Short Duration Palette von AXA IM, die insgesamt sechs Anlagestrategien mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 23 Milliarden Euro umfasst. 

Der Fonds ist nicht an eine Benchmark gebunden und verfolgt eine Total Return-Strategie. Dabei liegt der Fokus auf Hochzinsanleihen sowie Investment-Grade-Bonds mit einer hohen Cash-Flow-Visibilität und attraktiven Renditen. Ziel des Fondsmanagement ist es, kontinuierliche und schrittweise steigende Erträge aus Kuponeinnahmen und regelmäßigen Neuanlagen mit niedrigeren Volatilitäten zu generieren.

Die Lage an den asiatischen Kreditmärkten hat sich in den letzten zehn Jahren immer weiter verbessert. Dennoch sind die Renditen immer noch attraktiver als in anderen Wirtschaftsräumen. Nach Auffassung von AXA IM sprechen vor allem das starke Wirtschaftswachstum, die niedrige Verschuldungsrate, der Leistungsbilanzüberschuss und die stetig steigende Zahl an festverzinslichen Anlagemöglichkeiten für den asiatischen Markt.

Fondsmanager Jim Veneau, Head of Fixed Income Asia bei AXA IM, sagt: „Im Gegensatz zu Anleihe-Strategien, die sich an der Benchmark orientieren, fokussiert sich unser Ansatz für den AXA WF Asian Short Duration Bonds auf attraktive Renditen bei kurzen Laufzeiten und verringerten Volatilitäten über den Marktzyklus hinweg. Der asiatische Anleihemarkt ist in den letzten zehn Jahren auf beeindruckende Weise gewachsen, und asiatische Anleihen haben 2014 sehr gute Renditen erzielt. Dabei ist unsere Strategie aufgrund kurzer Durationen weniger anfällig für Änderungen der Leitzinsen und Spreads.“

Das Segment kurzlaufender asiatischer Anleihen bietet laut Veneau verlockende Möglichkeiten, die Renditen bei vergleichsweise geringen Risiken zu erhöhen: „Mit Titeln, die ein niedrigeres Rating haben und einen hohen Cash Flow aufweisen, können wir Renditen über dem Marktindex erwirtschaften, und zugleich die Volatilität auf weniger als die Hälfte senken. Derzeit sind die Spreads bei BBB/BB-gerateten Wertpapieren besonders attraktiv und bei einigen nicht gerateten Emissionen werden Aufschläge gezahlt.“ 

Vor dem Hintergrund der Demografie und langfristigeren strukturellen Faktoren sei Asien auf lange Sicht ein wichtiger Treiber für das globale Wirtschaftswachstum, sagt Veneau. In der näheren Zukunft werde die Region weiter attraktiv bleiben, da sie ein besseres Renditeumfeld biete und als Netto-Ölimporteur von den niedrigen Ölpreisen profitiere.

Als einer der Marktführer ist AXA IM seit 2001 im Kurzläufersegment des Anleiheuniversums aktiv und verwaltet hier ein Anlagevermögen von mehr als 23 Milliarden Euro*. Neben der Absicherung gegen steigende Zinsen und Laufzeitrisiken bietet eine Short-Duration-Strategie gegenüber traditionellen Anleihestrategien eine Kombination der Vorzüge stetiger Erträge, geringerer Volatilität und niedrigerer Transaktionskosten.

AXA WF Asian Short Duration Bonds ist eine in Luxemburg ansässige SICAV. Der Fonds ist sowohl für Privatanleger als auch für Institutionelle Anleger zugelassen und in Großbritannien, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien (Institutionelle), Luxemburg, Spanien, Schweden und die Niederlande registriert. AXA IM strebt die Zulassung in weiteren Märkten an, einschließlich Hong Kong.