Neues Hoch bei Einstellungsabsichten im Finanz- und Rechnungswesen

München, 30. Juni 2015 – Die aktuellen Entwicklungen auf dem Finanzmarkt haben derzeit noch keinen Einfluss auf die Personalplanung deutscher CFOs: 88 % der deutschen Finanzverantwortlichen planen im zweiten Halbjahr 2015 neue Mitarbeiter einzustellen. Im Vergleich zu vor zwei Jahren ist die Anzahl derjenigen, die ihre Finanz- und Rechnungswesenabteilung personell aufstocken wollen, sogar um 5 % auf 42 % gestiegen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half, an der 200 CFOs in Deutschland teilnahmen.

Während 46 % der Studienteilnehmer offene Positionen mit neuen Finanzprofis besetzten möchten, planen weitere 42 % in den nächsten sechs Monaten zusätzliche Stellen zu schaffen.

Wie sind die Pläne Ihres Unternehmens zur Festanstellung von Fachkräften im Finanz- und Rechnungswesen in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte (Juli - Dezember) 2015? Würden Sie sagen, Sie…

Unternehmensgröße

Gesamt

50 – 499 Mitarbeiter

500 – 999 Mitarbeiter

>1.000 Mitarbeiter

… schaffen zusätzliche Stellen

42%

34%

45%

42%

… besetzen frei gewordene Stellen neu

46%

48%

45%

44%

… schaffen weder neue Stellen noch besetzen Sie frei gewordene Stellen

10%

16%

8%

8%

… bauen Stellen ab

3%

2%

2%

6%

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2015, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

Neue Projekte sind stärkster Einstellungsmotor 

Die Einstellungsabsichten sind an erster Stelle auf neue Projekte (54 %) zurückzuführen, gefolgt von dem Ausbau des Produkt- oder Leistungsportfolios (43 %). Im Gegensatz zu vor zwei Jahren geben allerdings nur 34 % der CFOs die Erschließung neuer Märkte als Motivation für die Einstellung neuer Mitarbeiter an. 2013 war dies noch für fast jeden zweiten CFO (45 %) der Grund für mehr Personal. Stattdessen liegt der Fokus der CFOs zunehmend auf dem nationalen Geschäftswachstum, das mit 35 % Zuspruch auf die dritte Position gerückt ist. 

„In Deutschland treiben CFOs aktuell die Digitalisierung der Finanzabteilungen voran, um eine ganzheitliche Datenanalyse, ein gutes Risikomanagement und effiziente Buchungsvorgänge zu gewährleisten“, erläutert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Bei diesen Initiativen fehlt es vielfach an personellen Ressourcen oder internem Know-how. Seit Jahresbeginn registrieren wir daher auch deutlich mehr Kundenanfragen nach Finanzprofis auf Zeitarbeits- oder Interimbasis, die die Unternehmen bei diesen Projekten temporär unterstützen sollen, bis eine langfristige Entscheidung gefällt wird.“    

Mittelständische Unternehmen auf Expansionskurs

Der Blick auf die Unternehmensgröße zeigt, dass die Einstellungsabsichten in mittelständischen Unternehmen am höchsten sind. Während in Konzernen 42 % und in kleinen Firmen lediglich 34 % der Finanzvorstände zusätzliche Arbeitsplätze schaffen möchten, planen dies in mittelständischen Unternehmen 45 % der CFOs. Dort ist der Bedarf an Fachkräften für die Bewältigung von neuen Projekten besonders hoch (60 %). 

Optimistische Wachstumsperspektiven für das kommende Jahr

Die hohen Einstellungspläne der CFOs gehen mit den positiven Erwartungen an die Wachstumsperspektiven einher. Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Diskussionen auf den europäischen Finanzmärkten sind 90 % der Finanzvorstände und -leiter in Deutschland einigermaßen oder sehr zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auch in den nächsten zwölf Monaten weiter wächst.

Wie zuversichtlich sind Sie im Vergleich zum letzten Jahr hinsichtlich der Wachstumsperspektiven in Deutschland für das kommende Jahr?

Unternehmensgröße

Gesamt

50 – 499 Mitarbeiter

500 – 999 Mitarbeiter

>1.000 Mitarbeiter

Sehr zuversichtlich

14 %

4 %

16 %

18 %

Einigermaßen zuversichtlich

77 %

86 %

75 %

70 %

Überhaupt nicht zuversichtlich

9 %

8 %

8 %

12 %

Ich weiß es nicht

1 %

2 %

1 %

0%

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2015, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

 „Trotz der unsicheren Entwicklungen in Europa sind die CFOs hinsichtlich der Wachstumsperspektiven in Deutschland nach wie vor optimistisch. Das erklärt auch den deutlich stärkeren Fokus auf das nationale Geschäftswachstum im Vergleich zu vor zwei Jahren“, so Sven Hennige. “Um die unternehmenseigenen Ziele zu erreichen, benötigen CFOs qualifizierte Finanzprofis. Dabei wird in nahezu allen Bereichen im Finanz- und Rechnungswesen aufgestockt, wobei die Personalsuche insbesondere im Bereich Finanzanalyse und –management eine große Herausforderung für die Unternehmen darstellt“.

Über die Arbeitsmarktstudie:
Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Mai/Juni 2015 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.425 CFOs, davon 200 in Deutschland, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
Robert Half ist ein weltweit tätiger, spezialisierter Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen, IT sowie Assistenz- und kaufmännische Berufe. http://www.roberthalf.de/unternehmensprofil

Pilotphase erfolgreich beendet – FinanceScout24 Managed Depot wird fintego Managed Depot

Aschheim, 29. Juni 2015. Das FinanceScout24 Managed Depot, ein gemeinsames Projekt der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) und der Scout24-Gruppe, geht unter dem neuen Namen fintego Managed Depot in die nächste Stufe. Nach erfolgreicher Beendigung einer 16-monatigen Pilotphase wird die digitale Vermögensverwaltung als fintego Managed Depot für weitere Vertriebskanäle geöffnet. „Das Produktkonzept hat sich bewährt, die Wertentwicklung der Portfolien überzeugt und das Kundenfeedback ist sehr positiv. Wir haben aber auch neue Erkenntnisse gewonnen und notwendige Feinjustierungen für den breiten vertrieblichen Rollout umgesetzt“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, zusammen. Ab sofort ist das Managed Depot unter www.fintego.dezugänglich. Im Rahmen eines neuen Partner-Programms wird die Scout24-Gruppe Vermarktungspartner der ebase.

Die Vermögensverwaltung, die auf kostengünstigen und liquiden Indexfonds (ETFs) basiert und in fünf unterschiedlichen Risikostufen zur Verfügung steht, wurde im Februar 2014 gestartet und firmiert ab sofort unter dem neuen Namen fintego Managed Depot. Im Unterschied zu den meisten anderen digitalen Lösungen zur Geldanlage handelt es sich bei dem fintego Managed Depot um ein Anlageprodukt, bei dem der Endkunde dem Vermögensverwalter ein Mandat erteilt. Dadurch profitiert jeder Kunde automatisch von den im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) vorgeschriebenen Informations- und Sicherheitsmechanismen einer Vermögensverwaltung. Regelmäßiger Geeignetheitstest nach WpHG, ausführliches halbjährliches Reporting und tägliche Verlustschwellen-überwachung. Zusätzlich achtet die ebase in der Funktion des Vermögensverwalters auf die Einhaltung der Anlagestrategie sowie die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen und führt bei Bedarf ein Rebalancing im Portfolio bzw. eine Anpassung der Portfoliozusammensetzung durch.

Die Kundenzahlen liegen zwar hinter den Erwartungen zurück, dennoch zeigt sich Geyer für das fintego Managed Depot optimistisch. „Digitale Vermögensverwaltung bedeutet für uns Kundennutzen mit Produkt- und Vertriebsinnovation und zunehmender Regulierung in Einklang zu bringen. Und für diesen permanenten Drahtseilakt haben wir in den letzten Monaten die richtige Balance gefunden. Es geht nicht um Produktrevolution, sondern um eine konkrete evolutionäre Entwicklung in der Vermögensverwaltung“, so Geyer. Gemeinsam mit der Scout24-Gruppe wurden zahlreiche Optimierungen an der Vermögensverwaltung und an der Kundenansprache umgesetzt. Insbesondere der WpHG-konforme Eröffnungsprozess konnte von anfänglich 23 Schritten auf nun 13 Schritte verkürzt und damit deutlich vereinfacht werden. Aufgrund der effizienten technischen Abwicklung konnte auch die Mindestanlagesumme von ursprünglich 4.000 auf 2.500 Euro bei Einmalanlagen und von 150 auf 50 Euro monatlich bei Sparplänen reduziert werden.

Neben den kundenorientierten Verbesserungen wurden auch die vertrieblichen Möglichkeiten erweitert. Interessenten können entweder direkt unter www.fintego.de das Produkt abschließen oder über angeschlossene Partnerunternehmen der ebase. Hierbei bietet die B2B Direktbank zukünftig, abhängig von der Geschäftserlaubnis des Vermarktungspartners, ein Affiliate-Programm oder ein klassisches Provisionsmodell an, bei dem die Partner den Online-Eröffnungsdialog in ihr Portal integrieren können. Das Preismodell für den Kunden ist einheitlich – unabhängig vom Zugangskanal bewegt sich die jährliche Entgeltstaffel von 0,5 Prozent bis maximal 1,25 Prozent der Anlagesumme. Die breit angelegte Markteinführung unter dem neuen Namen fintego Managed Depot startet ebase mit der Scout24-Gruppe.

Daten und Fakten zur Pilotphase
Ø Kundenprofil

  • 57 Jahre alt
  • 11.500 Euro Depotbestand
  • 200 Euro monatlicher Sparplan
  • ETF-Portfolio „Ich will mehr“

Wertentwicklung der letzten 12 Monate vor Kosten (per 31.05.2015)

ETF-Portfolio "Ich will's defensiv" Aktienquote 10 Prozent 9,45%
ETF-Portfolio "Ich will's konservativ"   Aktienquote 25 Prozent 12,10%
ETF-Portfolio "Ich will streuen"  Aktienquote 45 Prozent 16,11%
ETF-Portfolio "Ich will mehr" Aktienquote 65 Prozent 19,54%
ETF-Portfolio "Ich will alles"  Aktienquote 90 Prozent 25,48%

 

Über ebase
Die ebase GmbH ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet die ebase Kundenvermögen von rund 26 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen der ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

 

Dr. Sandra Reich verlässt die Börsen AG im März 2016 auf eigenen Wunsch

Hamburg / Hannover, 26. Juni 2015. 

Dr. Sandra Reich, Mitglied des Vorstands der BÖAG Börsen AG, wird mit Ablauf ihres Vertrages zum 31. März 2016 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der BÖAG Börsen AG Hamburg / Hannover ausscheiden. Sie beabsichtigt, zur Mitte des kommenden Jahres ins außereuropäische Ausland zu gehen. Bis zum regulären Auslaufen ihres Mandats im März 2016 nimmt sie ihre Vorstandstätigkeit vollumfänglich wahr.

Im Zuge des Ausscheidens aus dem Vorstand legt Dr. Reich auch ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der Börse Hamburg und der Börse Hannover nieder. Wer Dr. Reich nachfolgen wird, ist noch offen und wird von den Gremien der BÖAG Börsen AG rechtzeitig entschieden.

Dr. Sandra Reich ist seit dem 1. März 2009 Geschäftsführerin der Börse Hamburg und der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG. Sie gehört der gemeinsamen Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover seit 2004 an.


Über die Börse Hamburg und die Börse Hannover
An der Börse Hamburg und der Börse Hannover sind über 14.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Im Fondshandel der Börse Hamburg können Anleger rund 4.500 Fonds fortlaufend in der Zeit von 8 bis 20 Uhr handeln. Daneben bietet die Börse Hannover mit dem Fondsservice Hannover mit rund 1.000 Fonds Anlegern eine weitere Alternative zum Kauf und Verkauf von Investmentfonds. Anleger erhalten hier die Fonds zum Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft. Außerdem bietet die Börse Hannover Anlegern seit vielen Jahren Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Wertpapiere. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Ferner betreiben die Börsen Hamburg und Hannover spezielle Handelsplattformen: Die Fondsbörse Deutschland ist das Segment für den Handel mit geschlossenen Fonds. Die Mittelstandsbörse Deutschland bietet Unternehmen einen für sie maßgeschneiderten Zugang zum Kapitalmarkt. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen rund 130 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.

NNIP stellt neuen Spezialisten für Wandelanleihen in London ein

NN Investment Partners (bisher  ING Investment Management) freut sich, bekanntgeben zu können, dass Ivan Nikolov das Convertible Bonds-Team als Senior Portfolio Manager verstärken wird. Damit wird ein weiterer Schritt zum Ausbau der Managementkapazitäten des Teams getan.

Als Mitglied des CB Investment-Teams wird Nikolov an Tarek Saber, Head of Convertible Bond Strategies, berichten. Dabei wird er sich vor allem auf den NN (L) Global Convertible Opportunities Fund  konzentrieren. Vor seinem Eintritt bei NNIP arbeitete Nikolov ebenfalls in London als Investmentmanager für Wandelanleihen für Aberdeen Asset Management. Davor war er für KNG Securities tätig, wo er mit europäischen und asiatischen Wandelanleihen handelte und Funktionen im Credit Research ausübte. Er begann seine Laufbahn bei Pine River Capital Management, wo er sich mit Arbitragegeschäften mit europäischen und asiatischen Wandelanleihen befasste. Nikolov hat einen MA-Abschluss (Hons) in Wirtschaftswissenschaften und Management an der Universität Oxford erworben und ist CFA-Charterholder.

Tarek Saber, Head of Convertible Bonds und Lead Portfolio Manager Convertible Bonds: „Wir bauen unser Convertible Bond Management-Team aus, um dem wachsenden Interesse an diesem Segment Rechnung zu tragen. Am 26. April konnte der NN (L) Global Convertible Opportunities Fund sein dreijähriges Jubiläum feiern. In diesem Zeitraum hat er eine annualisierte Rendite von 11,46% erzielt. Mit der Unterstützung von Ivan Nikolov werden wir auch künftig eine solide Wertentwicklung unserer Investments erzielen können.  Durch die Erweiterung des Teams können wir die Chancen dieser attraktiven Assetklasse nutzen. Wir bauen unsere Kapazitäten im Wandelanleihen-Segment für unsere Kunden weiter aus.“

Nach Auffassung von NNIP sind Wandelanleihen vor dem Hintergrund der niedrigen Renditen als einzigartige Assetklasse anzusehen. Eine Wandelanleihe vereint durch ihre Konstruktion die Vorteile einer Unternehmensanleihe (die dem Anleger einen Kapitalschutz bietet) und die Chance auf Aktienkursgewinne: Sie bietet ganz wie eine normale Anleihe regelmäßige Zinszahlungen und eine Tilgung des angelegten Kapitals, gibt dem Anleger aber auch das Recht, sie bei einem steigenden Aktienkurs in eine festgelegte Zahl an Aktien des Unternehmens umzutauschen.

Tarek Saber, Head of Convertible Bonds und Lead Portfolio Manager Convertible Bonds, erläutert „Das Management der Strategie erfolgt global, wobei das Schwergewicht zur Maximierung der Konvexität auf so genannten Balanced Convertibles liegt, bei denen die Eigenschaften von Aktien und Anleihen im Gleichgewicht sind. Das Managementteam wählt Wandelanleihen aus, deren Bonitätskennzahlen solide sind, deren zugrundeliegende Aktie Aufwärtspotenzial bietet und die ein Balanced Convertible-Profil aufweisen. Nikolovs Eintritt in unser Haus ermöglicht es dem Team, noch besser als bisher schon mit dem raschen Wachstum dieser attraktiven Assetklasse und der Entwicklung des Neugeschäfts neben den bestehenden Kapazitäten unseres Hauses am Renten- und Aktienmarkt Schritt zu halten.“ 

 

[1] Der Fonds wurde aufgelegt, als das Managementteam noch für Avoca Capital arbeitete, und im Jahr 2014 erfolgreich auf NN IP übertragen, so dass ein ununterbrochener Track Record vorhanden ist.

Pioneer Investments verstärkt U.S. Equity Department

LONDON / BOSTON / MÜNCHEN – 23 Juni 2015 | Pioneer Investments gibt bekannt, dass Jeff Kripke als Portfolio Manager das U.S. Equity Department der Gruppe am Standort Boston verstärkt. Als Portfolio Manager wird er das Fonds Portfolio Management Team um John Carey und Walter Hunnewell Jr., das für den ältesten Pioneer Fonds verantwortlich ist sowie ebenfalls den Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund (Lux Umbrella) managt, zum 1. Juli 2015 effektiv ergänzen.

Kripke verfügt über umfangreiche Erfahrung im Management von Large-Cap Equity Portfolios, die in vergleichbarer Weise gemanagt werden, wie es bei Pioneer Investments seit der Gründung 1928 Tradition ist. Er kommt von Allianz Global Investors, wo er als Co-CIO der Disciplined Equity Group und als Portfolio Manager für die Allianz Disciplined Equity Strategie tätig war. Vor seiner Zeit bei Allianz Global Investors arbeitete er 13 Jahre bei der Wellington Management Company. Zunächst war er dort Associate Partner und anschließend als Portfolio Manager für die Wellington Management Co. Select Opportunities Strategie verantwortlich. Vor seiner Tätigkeit bei der Wellington Management Company war Kripke in verschiedenen Portfolio-Management-Rollen bei Merrill Lynch und Morgan Stanley im Asset Management tätig. Bevor er Portfolio Manager wurde, war er bei der früheren Prudential Securities Inc. Analyst für Versorger. Kripke verfügt über einen B.A. in Wirtschaftswissenschaften der Tufts Universität und einen M.B.A. in Finance der Columbia Business School.

Jeff ist ein erfolgreicher Investment Manager, sein Investmentansatz ist vergleichbar mit dem, der seit vielen Jahren bei Pioneer Investments zum Einsatz kommt. Wir sind bestrebt, dass der Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund langfristig erfolgreich ist“, so Ken Taubes, Chief Investment Officer U.S. bei Pioneer Investments.

John Carey, der seit 1986 Portfolio Manager des ältesten Pioneer Fonds ist und auch den Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund managt, sagt: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem so ausgewiesenen Experten. Jeff bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem Bereich nachhaltiger und Value-orientierter Anlagestrategien mit. Er ist eine willkommene Ergänzung für den Fonds und für Pioneer Investments.“

Die Möglichkeit, unsere Expertise und unsere Kompetenzen zu erweitern, indem wir einen ausgewiesen Investmentexperten für nachhaltige und Value-orientierte Investments wie Jeff Kripke gewinnen konnten, unterstreicht unser Engagement für den Erfolg des Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund, für unsere Equity Einheit und unsere Vertriebspartnern sowie deren Kunden, die uns mit der Verwaltung ihrer Gelder betrauen.

Vontobel Asset Management verstärkt Fixed Income Team mit erstklassigem Anlagespezialisten

Ludovic Colin verstärkt als Portfoliomanager und Makrospezialist für den Bereich Währungs- und Zinspolitik das Fixed Income Team von Vontobel Asset Management. Die Ernennung unterstreicht das Engagement von Vontobel, seine Fixed-Income-Boutique mit einem verwalteten Vermögen von 18 Milliarden Schweizer Franken durch die Anstellung ausgewiesener Anlagespezialisten auszubauen.

Ludovic Colin verfügt über mehr 15 Jahre Anlageerfahrung in den globalen Märkten. In seiner neuen Funktion übernimmt er als Portfoliomanager die Verantwortung für den Vontobel Fund – Bond Global Aggregate.

Ludovic Colin war zuletzt für Goldman Sachs in London tätig, wo er als Cross Asset Macro-Spezialist die wichtigsten makroökonomischen Themen, die Relative Value Einschätzung zwischen den einzelnen Anlageklassen sowie die am besten geeignete Umsetzung der Anlagepolitik identifizierte. Zuvor arbeitete er für Credit Agricole Asset Management in London (heute Amundi), als Macro-Portfolio-Manager für Fremdwährungen. Dort war er für das Management der Absolute Return FX-Strategie verantwortlich. Nach Abschluss seines Wirtschafts- und Politik-Studiums an der Universität von Poitiers, Frankreich, machte Ludovic Colin seinen Master-Abschluss in Finanzwesen an der Universität von Orleans, Frankreich.

«Eine unserer strategischen Prioritäten ist der Ausbau unseres Angebots im Bereich Fixed Income. Zu diesem Zweck erweitern wir unser Team mit erstklassigen Anlagespezialisten», so Hervé Hanoune, Leiter Fixed Income bei Vontobel Asset Management. «Dies ist entscheidend, um langfristig eine starke Performance zu erzielen.»

Vontobel Asset Management
Als globaler Vermögensverwalter mit einem Multi-Boutique-Ansatz bietet Vontobel Asset Management innovative und transparente Anlagelösungen und Anlagefonds für private und institutionelle Anleger. Wir streben danach, Wert für unsere Kunden zu schaffen, indem wir eine überdurchschnittliche Performance erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, handeln wir nach eindeutigen Leitsätzen und mit einem Höchstmass an Engagement. Unsere Anlageexpertise nährt sich aus unserer Leidenschaft für die aktive Vermögensverwaltung. Zudem rekrutieren wir Anlagetalente mit unkonventionellen Anlageideen, die fähig sind, unabhängig zu urteilen und potenziell überdurchschnittliche Renditen zu generieren. Vontobel Asset Management wurde 1988 gegründet und umfasst fünf Anlage-Boutiquen: Quality Growth, Fixed Income, Multi Asset Class, Alternatives Investing und Global Thematic. Das verwaltete Kundenvermögen belief sich per 31. Dezember 2014 auf 83 Milliarden Schweizer Franken. https://www.vontobel.com/CH/EN/Asset-Management.

GFD Finanzkommunikation gewinnt Vontobel Asset Management als neuen Kunden

wir freuen uns sehr, Sie darüber zu informieren, dass die GFD Finanzkommunikation mit Vontobel Asset Management einen neuen Public-Relations-Kunden gewonnen hat. Das Unternehmen gehört zu den Top-Adressen unter den bankenunabhängigen Asset Managern aus der Schweiz. Die Aufstellung von Vontobel Asset Management als Multi-Boutique für Aktien, Anleihen, Multi-Asset-Lösungen und Alternative Investments gibt uns Gelegenheit, unsere Kommunikationsexpertise abermals über ein breites Spektrum an Anlageklassen hinweg zu beweisen. Haben Sie Fragen zum Unternehmen, benötigen Sie einen Gesprächspartner zu Marktentwicklungen und Anlagestrategien, oder interessieren Sie sich für ein Produkt, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Emmanuelle Bitton-Glaab
+49 (69) 97 12 47 32
bitton-glaab@gfd-finanzkommunikation.de

Jörg E. Jäger
+49 (69) 97 12 47 35
jaeger@gfd-finanzkommunikation.de

AXA IM legt flexiblen globalen Immobilienfonds auf

Frankfurt, 18. Juni 2015. Die Fondsgesellschaft AXA Investment Managers (AXA IM) erweitert ihre Produktpalette mit der Auflage und Markteinführung eines neuen Immobilienfonds. Der AXA WF Global Flexible Property Fund bietet Anlegern die Möglichkeit, die langfristigen Ertragschancen von Immobilien in gleicher Weise wahrzunehmen wie mit einem Direktinvestment. Gegenüber einem direkten Immobilieninvestment bietet der Fonds jedoch tägliche Liquidität, geringere Volatilität, bessere Diversifizierung und niedrigere Transaktionskosten. 

Der AXA WF Global Flexible Property Fund investiert weltweit in Aktien und Zinsinstrumente von börsennotierten Immobilienunternehmen. Die Zielstruktur des Portfolios liegt bei 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen. Dies bildet die Struktur der Passivseite der Bilanz eines Immobilienunternehmens nach und ermöglicht den Aufbau eines Ertragsprofils, das dem eines direkten Immobilieninvestments ähnelt. Im Gegensatz dazu kann der Fondsmanager jedoch die Struktur des Fonds flexibel anpassen und je nach Zyklus der Immobilienbranchenkonjunktur das Aktienengagement verringern oder erhöhen – stets mit dem Ziel, die Gesamtvolatilität zu senken.

Im Vorfeld der Fondsauflegung hat das Managementteam von AXA IM Strukturen geschaffen, in denen die Immobilienkompetenz von AXA IM und die Expertise des Unternehmens zur Entwicklung innovativer neuer Anlageinstrumente gebündelt werden. Der neue Fonds ist ein weiterer Schritt zur Positionierung von AXA IM als führender Asset Manager für börsennotierte Immobilieninvestments in Europa. Das für den Fonds verantwortliche Spezialistenteam besteht aus Experten von AXA IM und ihrer Tochter AXA Real Estate, Europas größtem Portfolio- und Asset Manager im Immobilienbereich(1). 

„Immobilien sind als Anlageklasse mit einer historisch gesehen guten Performance und stabilen laufenden Erträgen sehr attraktiv. Allerdings mussten sich die Anleger, die in diese Anlageklasse investieren wollten, früher zwischen illiquiden physischen Immobilien und liquiden, aber häufig volatilen Immobilienaktien entscheiden“, kommentierte Frédéric Tempel, Global Head of Listed Real Estate bei AXA IM und federführender Manager des Fonds. „Die Kombination aus Immobilienaktien und -zinsinstrumenten in einer liquiden Strategie ist eine relativ neue Anlageoption. Sie entstand, weil sich viele Banken nach der Finanzkrise aus dem Geschäft zurückgezogen haben und dadurch der Markt für Immobilienfinanzierungen an Tiefe gewonnen hat. Mit unserem Ansatz und der Anlage in liquiden, von Immobilienunternehmen weltweit begebenen Instrumenten bilden wir die Erträge direkter Immobilieninvestments nach und bieten damit Anlegern ein flexibleres Instrument für Immobilieninvestments an." 

Isabelle Scemama, Head of Funds Group bei AXA Real Estate, fügte hinzu: „Wir stellen mit diesem Fonds unter Beweis, dass wir über unseren 360-Grad-Immobilienansatz simultan in unterschiedliche Immobilieninstrumente und alle Anlageklassen investieren können, um so den Ertrag, die Volatilität und die Liquidität in den Portfolios unserer Kunden zu optimieren.“ 

Der AXA WF Global Flexible Property Fund investiert breit in Aktien und Anleihen und ist über unterschiedliche Regionen wie Amerika, Europa und pazifischen Asien sowie Untersegmente des Immobiliensektors diversifiziert.  

Der Fonds ist ein in Luxemburg beheimateter SICAV. Er verfügt über Retail- und institutionelle Anlageklassen und ist derzeit in Großbritannien, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien (institutionelle), Luxemburg, Spanien, Schweden und den Niederlanden zum Vertrieb zugelassen.

Bouwfonds IM erwirbt für Spezialfonds eines Versorgungswerks vier Wohnimmobilien in Deutschland und Dänemark

Berlin / Hoevelaken, 16. Juni 2015 – Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) hat vier Wohnimmobilienobjekte und -projekte in Deutschland und Dänemark für den Immobilienspezialfonds eines süddeutschen Versorgungswerks erworben. Der Kaufpreis lag bei ingesamt rund 130 Mio. Euro. Im Rahmen eines Einzelmandats übernimmt Bouwfonds IM für das Versorgungswerk das Portfolio- und Asset-Management des „Portfolio Wohnen“.

Zwei der akquirierten Objekte befinden sich in Hamburg, ein weiteres in Frankfurt und eines in Kopenhagen. Bei zwei Objekten handelt es sich um bereits existierende  Bestandsimmobilien in Hamburg-Schnelsen (rund 24 Mio. Euro) und Kopenhagen-Vallensbæk (rund 23 Mio. Euro) mit rund 12.000 Quadratmetern bzw. 8.000 Quadratmetern Mietfläche. Die Objekte in Hamburg-Wandsbek und Frankfurt sind Projektentwicklungen mit rund 12.000 Quadratmetern bzw. 7.000 Quadratmetern Mietfläche. Das Investmentvolumen der Hamburger Projektentwicklung liegt bei rund 53 Mio. Euro, beim Frankfurter Projekt bei rund 31 Mio. Euro. Die Fertigstellung beider Projektentwicklungen ist für Ende 2016 vorgesehen. Alle Immobilien befinden sich in guten Lagen und/oder in zentralen Wohnlagen. 

Michael Keune, zuständiger Fondsmanager European Residential von Bouwfonds, kommentiert die Ankäufe: „Wir freuen uns, für den Spezialfonds des süddeutschen Versorgungswerks attraktive Bestands- und Neubauprojekte in drei wirtschaftlich prosperierenden Städten erworben zu haben. Die Ankäufe umfassen gute oder sogar zentral gelegene Wohnimmobilien, sind nahezu vollvermietet und entweder neuwertig, kernsaniert oder werden in den nächsten zwei Jahren fertiggestellt.“

Der Immobilienspezialfonds „Portfolio Wohnen“ wurde exklusiv im Rahmen eines Einzelmandats für ein süddeutsches Versorgungswerk entwickelt und aufgelegt. Institutional Investment-Partners (2IP) verwaltet als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) den entsprechenden Fonds und übernimmt die regulatorischen und administrativen Aufgaben. Bouwfonds IM verantwortet im Fonds das Portfolio- und Assetmanagement für das Segment Immobilien.

Vier Handelsimmobilien von Credit Suisse Real Estate Investment Management verkauft

Frankfurt, 15. Juni 2015 – Nach dem Verkauf von 19 deutschen Büroimmobilien im Mai 2015 wurde im Rahmen der geordneten Auflösung der von der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien KAG mbH verwalteten Immobilienfonds CS EUROREAL und CS PROPERTY DYNAMIC die Veräußerung eines weiteren Pakets mit vier nahezu voll vermieteten deutschen Einzelhandelsimmobilien vertraglich gesichert.

Das größte der drei Objekte aus dem Bestand des CS EUROREAL ist die „Trier Galerie“. Das 2008 erbaute innerstädtische Einkaufszentrum mit einer Fläche von 20.011 Quadratmetern profitiert auch von der Nähe zu Luxemburg. Zudem gehört das 13.329 Quadratmeter umfassende Kaufhof Galeria-Warenhaus, das Bestandteil des hoch frequentierten Ring-Centers in Berlin-Lichtenberg ist, zu dem Paket. Die dritte Immobilie ist ein neuwertiges Fachmarktzentrum in einer aufstrebenden Einzelhandelslage von Coburg, das 2014 auf insgesamt 17.947 Quadratmeter erweitert wurde. Aus dem CS PROPERTY DYNAMIC stammt das 14.921 Quadratmeter große innerstädtische Fachmarktzentrum „York Center“ in Münster.

Der Verkaufspreis für das Portfolio liegt leicht über dem zuletzt festgestellten Verkehrswert von insgesamt 177,0 Mio. Euro. Davon entfallen 146,6 Mio. Euro auf die drei Liegenschaften des CS EUROREAL. Käufer des Portfolios ist eine deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaft. Sie übernimmt die Objekte für Rechnung eines Immobilienfonds für institutionelle Investoren. Die Parteien haben sich darauf geeinigt, dass die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien KAG mbH das Advisory und Asset Management für das Portfolio weiterführen wird. Der Übergang von Nutzen und Lasten auf den Erwerber wird voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli 2015 erfolgen.

„Das positive Konsumklima und das niedrige Zinsniveau haben die Nachfrage nach deutschen Handelsimmobilien belebt“, kommentiert Karl-Josef Schneiders, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien KAG mbH. „In diesem Umfeld konnte das auf Berlin und deutsche Mittelstädte verteilte ausgewogene Portfolio aus Einkaufs- und Fachmarktzentren sowie einem Warenhaus gut platziert werden.“

Seit dem Beginn der Rücknahmeaussetzung wurden für den CS EUROREAL somit Verträge für den Verkauf von 67 Objekten in einem Gesamtvolumen von ca. 4,1 Mrd. Euro abgeschlossen. Zu veräußern sind noch 47 Liegenschaften im Wert von rund 2,3 Mrd. Euro. Der CS PROPERTY DYNAMIC umfasst nach dem Verkauf von fünf Objekten für ca. 115 Mio. Euro im Jahr 2015 noch zwölf Immobilien im Wert von rund 325 Mio. Euro.

Die Credit Suisse Real Estate Investment Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und verwaltet weltweit ein Immobilienvermögen von rund 39,8 Mrd. Euro (Stand 31. Mai 2015). Mehr als die Hälfte des Vermögens managt sie im Auftrag institutioneller Anleger.

Datenquelle: Credit Suisse

Globale ETP-Branche auch im Mai mit starken Zuflüssen

Globale ETP-Branche auch im Mai mit starken Zuflüssen; in Europa standen Zuflüssen in Aktien-ETFs die ersten Nettoabflüsse bei Renten-ETFs seit zwei Jahren gegenüber; bei Aktien-ETFs geben Anleger Japan und Europa den Vorzug; Dividenden-ETFs mit Abflüssen

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 29.05.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Auch im vergangenen Monat flossen der weltweiten ETP-Branche wieder Mittel zu. Per Saldo investierten Anleger rund 16 Milliarden Dollar in ETPs. Damit verwaltet die Industrie weltweit jetzt 2,87 Billionen US-Dollar, einen neuen Rekordstand (S.1, 22).
  • Die größten Nettozuflüsse verzeichnete der amerikanische ETF-Markt mit 11,6 Milliarden US-Dollar. Der Zufluss konzentrierte sich fast allein auf Aktien-ETFs. Ihnen flossen 12,9 Milliarden US-Dollar zu. Dagegen zogen US-Investoren aus Renten-ETFs 281 Millionen US-Dollar ab, aus Rohstoff-ETPs sogar fast 1,2 Milliarden US-Dollar (S. 3, 22).
  • Stark erholt sich der asiatische ETF-Markt. Nachdem Anleger dort im April 8,4 Milliarden US-Dollar abgezogen hatten, gab es im Mai einen Zufluss von 4,4 Milliarden US-Dollar. Zuflüsse in Aktien-ETFs in Höhe von 5,2 Milliarden US-Dollar standen dabei Abflüssen aus Renten-ETFs in Höhe von fast 0,8 Milliarden US-Dollar gegenüber (S. 22).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse 

Aktien:

  • Am europäischen ETF-Markt kam es im Gegensatz zu den Vormonaten nur zu geringen Nettozuflüssen von insgesamt 116 Millionen Euro, nach 4,2 Milliarden Euro im Vormonat. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie damit 463 Milliarden Euro oder 507 Milliarden US-Dollar (S.1, 3, 22).
  • Am stärksten wurde in Aktien-ETFs investiert, ihnen flossen im Mai knapp 0,9 Milliarden Euro zu. Insgesamt betragen die Zuflüsse in die in Europa gelisteten Aktien-ETFs damit seit Jahresbeginn 16 Milliarden Euro (S. 1, 3, 22).
  • Aktien-ETFs auf die entwickelten Märkte kamen im Mai per Saldo auf ein Plus von fast 1,2 Milliarden Euro. Im Fokus standen der europäische und der japanische Aktienmarkt. In deutsche Aktienindizes investierten Anleger rund eine Milliarde US-Dollar, in ETFs auf den japanischen Markt 355 Millionen Euro, in Indexprodukte auf den französischen Markt 203 Millionen Euro und ETFs auf den breiten europäischen Aktienmarkt 833 Millionen Euro. Auf der Verkaufsliste der Investoren standen unter anderem die USA (-530 Millionen Euro), Großbritannien (-597 Millionen Euro) und China mit minus 116 Millionen Euro (S.1, 3, 22, 24, 25).
  • Aus Sektor-ETFs zogen Anleger im Mai per Saldo 266 Millionen Euro ab. Betroffen von den Abflüssen war vor allem der Energiesektor mit einem Minus von 253 Millionen Euro. Dagegen investierten Anleger rund 152 Millionen Euro auf ETFs auf die Finanzbranche (S. 4, 23).
  • Die Nachfrage nach Dividenden-ETFs ließ im Mai nach. Nach Zuflüssen in Höhe von 270 Millionen Euro im April zogen Anleger 538 Millionen Euro ab. Ein erheblicher Teil der Summe, 350 Millionen Euro, geht allerdings auf den Abfluss aus einem einzelnen ETF auf den S&P High Yield Dividend Aristocrats Index zurück (S. 1, 4, 23, 28).

 Renten

  • Aus Renten-ETFs zogen Anleger im Mai 865 Millionen Euro ab. Es war der erste Nettoabfluss auf Monatsbasis aus dieser Produktkategorie in den vergangenen beiden Jahren und dürfte eine Folge erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung und eines steigenden Anleiheangebots gewesen sein (S. 1, 4, 22).
  • Die stärksten Abflüsse erlitten mit einem Minus von 1,2 Milliarden Euro ETFs auf Staatsanleihen. Dagegen investierten Anleger 292 Millionen Euro in Index-Produkte auf Unternehmensanleihen und knapp 200 Millionen Euro in ETFs auf den Geldmarkt (S.25). 

Rohstoffe

  • Nach leichten Abflüssen im April gab es bei Rohstoff-ETPs im Mai per Saldo erneut ein kleines Plus in Höhe von rund 200 Millionen Euro (Seite 1, 22).
  • Abflüsse mussten im Rohstoffbereich vor allem ETPs auf Rohöl hinnehmen. Dort zogen Anleger im Mai 159 Millionen Euro ab. Auf der Gewinnerseite standen Gold-ETPs, denen nach  89 Millionen Euro im Vormonat im Mai 53 Millionen Euro zuflossen, sowie Aluminium-ETPs mit einem Plus von 61 Millionen Euro und ETPs auf breite Rohstoff-Indizes mit einem Plus von 139 Millionen Euro (Seite 4, 26).

Beliebteste Indizes

  • Auf der Aktienseite standen im Mai ETFs auf breite europäische Aktienindizes und einzelne europäische Länder im Fokus der Investoren. Zu den beliebtesten Börsenbarometern zählten der Dax, der französische CAC 40, der Euro Stoxx 50 und der STOXX Europe 600. Aber auch der MSCI World, der MSCI Emerging Markets und der MSCI Korea zählten zu den beliebtesten Indizes (S. 27).
  • Bei Renten-ETFs waren Corporate- und Hochzinsbonds, inflationsgeschützte Anleihen und Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten stark gesucht (S. 27).
  • Auf der Rohstoffseite waren im Mai vor allem ETPs auf Gold, Aluminium sowie breit diversifizierte Rohstoff-Indizes gefragt (S. 26).

AXA IM erweitert SmartBeta-Familie um den neuen Euro SmartBeta Credit Fund

Die Fondsgesellschaft AXA Investment Managers (AXA IM) baut die Zahl ihrer SmartBeta-Fonds aus. Der neu aufgelegte AXA WF Euro SmartBeta Credit Bonds Fund wurde für Anleger konzipiert, die sich eine SmartBeta-Strategie in Euro wünschen. Der Fonds richtet sich vor allem an institutionelle Anleger, die auf der Suche nach einer kostengünstigen, an fundamentalen Kriterien orientierten Strategie in den europäischen Kreditmärkten sind. Der AXA WF SmartBeta Credit Bonds Fund vermeidet dabei die Nachteile einer reinen Indexstrategie und berücksichtigt zudem aktuelle Entwicklungen wie die niedrigen Renditen und die austrocknende Liquidität an den Kreditmärkten. 

Der Fonds verfolgt einen innovativen Buy-und-Maintain-Ansatz, bei dem das Portfolio vergleichsweise selten umgeschichtet wird. Dabei nutzt AXA IM konsequent die eigenen, umfangreichen Researchressourcen um Transaktionskosten zu minimieren und möglichst hohe Renditen zu vereinnahmen. Der Fonds investiert vornehmlich in auf Euro lautende Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Status und diversifiziert stark nach Emittenten, Sektoren und Regionen. Das AXA IM-Team analysiert dabei jede Anleiheposition sorgfältig, um mögliche Verluste aus einzelnen Engagements zu vermeiden. Darüber hinaus wird das gesamte Portfolio fortlaufend überprüft, um das gewünschte Risiko-Ertrags-Profil zu gewährleisten.

„Angesichts der niedrigen Renditen europäischer Staatsanleihen, der sinkenden Spreads in der Peripherie und der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem quantitativen Lockerungsprogramm der Europäischen Zentralbank suchen institutionelle Anleger weltweit nach höheren Renditen“, sagt William Healey, Global Head of SmartBeta Credit bei AXA IM. „Interesse haben besonders deutsche, niederländische und japanische Anleger geäußert.“ In Japan etwa verfolgten die Anleger den europäischen Markt für Unternehmensanleihen sehr genau. Sie schätzten den Anlageprozess von AXA IM, in dessen Rahmen die Spezialisten bewusst smarte Allokationsentscheidungen treffen und das Risiko sehr sorgfältig diversifizieren. „Als Unternehmen, das aus dem Versicherungsgeschäft hervorgegangen ist, investiert AXA IM schon seit langem erfolgreich in vergleichbare Buy-and-Maintain-Strategien. Dieses neue Euro-Produkt ist eine willkommene Ergänzung der SmartBeta- Credit-Fondsfamilie von AXA IM“, so Healey weiter.

Ziel des Fonds ist, über einen kompletten Zyklus hinweg eine Outperformance gegenüber dem breiten Markt für Euro-Anleihen mit Kreditrisiko zu erzielen. Dazu vereinnahmt das Fondsmanagement Risikoaufschläge in Form von Credit Spreads und begrenzt zugleich das Verlustrisiko. Die Konzeption des Portfolios stellt sicher, dass jedes Jahr Anleihepositionen im Volumen von 8 bis 10 Prozent des Portfolios fällig werden. Dadurch bleibt das Management flexibel und kann durch Anpassung des Portfolios neue Marktchancen wahrnehmen, ohne dass im aktuell liquiditätsschwachen Markt hohe Transaktionskosten entstehen. Das Management kann in begrenztem Umfang in Anleihen investieren, die nicht auf Euro lauten, um die Diversifizierung zu verbessern und Bewertungsunterschiede zwischen Währungsräumen zu nutzen. Dabei werden das Währungs- und das Durationsrisiko abgesichert.

„Im Unterschied zu Indexstrategien verfolgt SmartBeta beim Portfolioaufbau einen pragmatischen, konservativen Ansatz. Dadurch erhalten wir einen Fonds, der in unseren Augen besser gegen systemische und emittentenspezifische Risiken geschützt ist. Wir engagieren uns nicht in den am stärksten verschuldeten Sektoren und Emittenten und verkaufen eine Anleihe auch nicht automatisch, wenn sie ihren Investment Grade-Status verliert“, erläutert Damien Maisonniac, Portfoliomanager des AXA WF Euro SmartBeta Credit Bonds. Stattdessen versuche AXA IM, eine zu starke Emittenten- oder Sektorkonzentration pragmatisch und smart zu minimieren. „Wir sind davon überzeugt, dass wir durch die Minimierung der Umschlagshäufigkeit und die Nutzung von möglichst kostengünstigen Markteinstiegsmöglichkeiten besser mit struktureller Illiquidität in den Märkten umgehen und die negativen Auswirkungen der Transaktionskosten auf die Wertentwicklung des Fonds minimieren können“, fügt er hinzu. 

Der AXA WF Euro SmartBeta Credit Bonds Fund wird von Damien Maisonniac, CFA, gemanagt, der bereits seit dessen Auflage im Januar 2013 als Co-Manager für den AXA WF Global SmartBeta Credit Bonds Fund verantwortlich ist. Damien Maisonniac ist Mitglied des Teams, das die AXA IM SmartBeta Credit-Strategie entwickelt und aufgelegt hat.

AXA IM verwaltet über 2,3 Milliarden Euro* in SmartBeta-Credit-Strategien. Davon sind 1300 Millionen Euro* in auf GBP lautenden Credit-Portfolien, 1033 Millionen Euro* in globalen Credit-Portfolien und 27 Millionen Euro* in auf Euro lautenden Credit-Portfolien investiert. In der SmartBeta-Equity-Strategie verwaltet AXA IM derzeit insgesamt 3,3 Milliarden Euro*. (Zahlen: Stand 31.3.2015).

Deutsche Börse Venture Network zur Finanzierung junger Wachstumsunternehmen gestartet

altii empfiehlt das Video zur Mitteilung 

Die Deutsche Börse hat heute mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, das „Deutsche Börse Venture Network“ gestartet. Das Programm dient der Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten von jungen Wachstumsunternehmen. Die offizielle Eröffnung wurde von 27 Unternehmen und 42 Investoren begleitet, die sich bereits für die Plattform registriert haben. Das Deutsche Börse Venture Network bringt junge und wachstumsstarke Unternehmen mit internationalen Investoren zusammen, um ihnen eine effektive Finanzierung ihres Wachstums zu ermöglichen und ein umfassendes Netzwerk aufzubauen.

Das Deutsche Börse Venture Network setzt sich aus einer nicht-öffentlichen Online-Plattform zur Anbahnung von Finanzierungsrunden sowie aus verschiedenen Trainings- und Networking-Veranstaltungen zusammen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Junge, aufstrebende Unternehmen tragen ganz entscheidend dazu bei, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft auch in Zukunft zu sichern. Allerdings bleiben diese Unternehmen oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurück, weil es an der Finanzierung in der kapitalintensiven Wachstumsphase mangelt. Im vergangenen Dezember habe ich daher einen kleinen Kreis hochrangiger Experten zu einem Round Table eingeladen. Dort haben wir darüber beraten, wie wir Unternehmen in der Wachstumsphase noch besser unterstützen können. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Börse als Finanzierungsquelle. Ich danke Herrn Preuß und der Deutschen Börse AG, dass sie die Initiative so zügig aufgegriffen hat und mit dem Programm „Deutsche Börse Venture Network“ einen zentralen Beitrag dazu leistet, jungen Unternehmen Zugang zu Finanzierungsmitteln zu verschaffen. Das Programm ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel, Börsengänge in Deutschland zu stärken.

Ich bin überzeugt davon, dass das Programm dazu beitragen wird, die Finanzierungssituation junger Wachstumsunternehmen in Deutschland zu verbessern“.

„Deutsche Börse Venture Network ist einer unserer Beiträge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für junge Wachstumsunternehmen in Deutschland, um ihnen die Kapitalaufnahme - einschließlich eines möglichen Börsengangs - zu erleichtern.

Wir sind überzeugt, mit dem heute vorgestellten Programm einen signifikanten Beitrag zur Förderung der Wachstumsfinanzierung in Deutschland zu leisten und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“, sagte Andreas Preuß, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse.

Die Wachstumsunternehmen qualifizieren sich nach bestimmten Auswahlkriterien für eine Teilnahme an dem Programm. So müssen sich die Unternehmen bereits in der sogenannten Growth-, Later-Stage- oder Pre-IPO Phase befinden und erste unternehmerische Erfolge aufweisen. Zudem werden bestimmte Kenngrößen wie z.B. Umsatz, Umsatzwachstum oder Jahresnettogewinn für eine Aufnahme auf der Plattform berücksichtigt. Wachstumsunternehmen können sich darüber hinaus auf der Online-Plattform unabhängig von den Einschätzungen der Investmentbanken und Intermediäre präsentieren.

Neben der Online-Plattform beinhaltet Deutsche Börse Venture Network ein umfangreiches Veranstaltungs- und Trainingsangebot. Dies umfasst den Aufbau eines effizienten Netzwerks. Hier erhalten Teilnehmer Zugang zu einem erweiterten Multiplikatorenkreis bestehend aus Politikern, Mentoren und erfahrenen Unternehmer sowie zu exklusiven Events in kleineren Teilnehmergruppen (z.B. Family Offices) in vertraulichem Rahmen.

Mit einem umfangreichen Trainingsangebot und Workshops vertiefen Wachstumsunternehmen ihr Wissen rund um das Thema Kapitalmarktfinanzierung. So können Unternehmen auch die eigene Reporting- und Corporate Governance-Struktur kontinuierlich auf die Anforderungen des Kapitalmarkts vorbereiten. Des Weiteren beinhaltet das Angebot sogenannte Matching-Events, zu denen auch Investorenkonferenzen im In- und Ausland zählen.

Deutschen und internationalen Investoren aus den Bereichen Private Equity, Wagnisfinanzierung, Family Offices sowie vermögenden Privatpersonen bietet die Plattform eine Auswahl europäischer Wachstumsunternehmen.

Eine Übersicht der auf der Plattform bereits aktiven Unternehmen und Investoren finden Sie im PDF.

Aegon and La Banque Postale complete asset management partnership in France

The Hague, The Netherlands, June 4, 2015. 

Aegon has completed a strategic asset management partnership with La Banque Postale.

Under the terms of the agreement, Aegon has acquired a 25% stake in La Banque Postale Asset Management (LBPAM) for a consideration of EUR 112.5 million. LBPAM is the fifth largest asset manager in France, with approximately EUR 150 billion assets under management.

"I am delighted that Aegon is teaming up with La Banque Postale", said Alex Wynaendts, CEO of Aegon. "By leveraging Aegon's global investment expertise and La Banque Postale's extensive distribution network, this strategic asset management partnership opens up a large market opportunity. This will enable us to help many new customers in France secure their financial future through long-term investment solutions."

The opportunity to create a strategic partnership with La Banque Postale supports Aegon's ambition to grow and diversify its customer base and to provide fee-based, capital-light products. It also represents a significant step in implementing Aegon Asset Management's strategy to expand its services and solutions for third-party customers internationally.

17,000 Points of Sale
The two companies will work together to further strengthen the development of LBPAM, which will offer a comprehensive range of products – including international equity and multi-asset investment products. These will be distributed through La Banque Postale's network of approximately 17,000 points of sale, online and by its institutional sales team.

Henderson übernimmt 90 West sowie Perennial Fixed Interest und Perennial Growth Management vollständig

London – Henderson hat seine Beteiligung an der 90 West Asset Management Pty Ltd von 41% auf 100% aufgestockt. 90 West verwaltet ein Vermögen von 0,2 Mrd. £ (0,3 Mrd. A$) in weltweit anlegenden Rohstoffaktienfonds und Spezialmandaten. Durch die 100%-Beteiligung an 90 West wird Henderson vollständig von dem Neugeschäft profitieren, das beide Unternehmen zusammen inner- und außerhalb Australiens akquiriert haben.

David Whitten, Executive Chairman von 90 West, kommentiert die Transaktionen wie folgt: „In den letzten zwei Jahren haben wir eine enge Geschäftsbeziehung mit Henderson hier in Australien und weltweit aufgebaut. Dabei konnten wir uns vom Wert der Zusammenarbeit für unser Unternehmen überzeugen. Wir freuen uns sehr, zur Henderson-Gruppe zu gehören. So können wir unseren Kunden noch bessere Leistungen bieten und unser Wachstum vorantreiben.“

Henderson Group plc hat sich überdies mit der IOOF Holdings Ltd („IOOF“) und den Belegschaftsaktionären von Perennial Fixed Interest Partners Pty Ltd („PFI“) sowie Perennial Growth Management Pty Ltd („PGM“) auf die Übernahme von 100% der Anteile an den Perennial-Unternehmen verständigt. Das verwaltete Vermögen beider Unternehmen summiert sich auf insgesamt 5,5 Mrd. £ (10,7 Mrd. A$)1,2.

„Der Ausbau unserer Präsenz in Australien hat hohe strategische Bedeutung für Henderson“, kommentiert Andrew Formica, Chief Executive von Henderson, die Transaktionen und ergänzt: „Mit diesen Übernahmen sichern wir uns die Expertise eines renommierten Vermögensverwalters auf dem australischen Markt und komplettieren unser globales Angebot. Zugleich zählen wir künftig zu den Top 30 Asset Managern auf dem fünften Kontinent. Dadurch sind wir in der Lage, unser Geschäft in Australien in einer Weise zu stärken, die unsere bisherigen Erwartungen weit übertrifft. Nach Abschluss der Transaktionen werden wir unser für panasiatische Kunden verwaltetes Vermögen mehr als verdoppeln. Rund 40 Investmentspezialisten werden dann in der Region für Henderson das Vermögen australischer und internationaler Anleger verwalten. Unserem Ziel, zu einem weltweiten Vermögensverwalter zu werden, sind wir hiermit einen entscheidenden Schritt näher gekommen.“

Zentrale Aspekte der Transaktionen

• Über diese Akquisitionen forciert Henderson seine Wachstums- und Globalisierungsstrategie. Damit erhöht sich sein in der panasiatischen Region verwaltetes Vermögen von 4,0 Mrd. £ (7,8 Mrd. A$) auf 9,6 Mrd. £ (18,7 Mrd. A$) und damit auf 11% des von der Henderson-Gruppe verwalteten Gesamtvermögens3.

• Perennials Expertise in der Anleihe- und Aktienverwaltung ermöglicht es Henderson, sein Angebot für Kunden in Australien deutlich zu erweitern. Die Transaktionen ergänzen das internationale Produktportfolio von Henderson um Investmentprodukte für den australischen Markt und eröffnen gleichzeitig den Zugang zu einer breiteren Plattform für künftiges Wachstum auf dem fünften Kontinent.

• Über die Perennial-Transaktionen eröffnet sich für Henderson die Gelegenheit, eine enge Allianz mit IOOF zu schmieden, einem der führenden Vermögensverwalter mit einer der größten Beraterplattformen Australiens.

• Nach Abschluss dieser Transaktionen und dem am 1. Juni unter Dach undFach gebrachten Verkauf seiner 40%-Anteile an TH Real Estate wird Henderson seine Kapitalposition um rund 40 Mio. £ stärken. Nähere Einzelheiten zu seiner Kapitalposition wird Henderson anlässlich der Vorlage seines Zwischenergebnisses am 30. Juli 2015 bekannt geben.

1 Alle Angaben zum verwalteten Vermögen vom 31. März 2015.
2 Zur Umrechnung wurde ein AUD/GBP-Wechselkurs von 1,94 A$ verwendet.
3 Auf Pro-forma-Basis ohne die 40%-Beteiligung von Henderson an TH Real Estate.

Transaktionsstruktur
Die Transaktion mit 90 West wurde am 29. Mai 2015 abgeschlossen. Die Perennial-Transaktionen werden voraussichtlich im vierten Quartal 2015 unter Dach und Fach gebracht. Im Anschluss an diese Übernahmen wird Henderson den Ausbau seiner Vertriebs- und Geschäftsaktivitäten in Australien fortsetzen mit dem Ziel, neuen und bereits zu Henderson gehörenden Unternehmen und Teams Wachstumsmöglichkeiten zu bieten.

Sämtliche Transaktionen werden aus vorhandenen Barressourcen finanziert.

Über 90 West Asset Management: 
90 West Asset Management ist in Melbourne und Sydney, Australien, ansässig und verwaltet ein Vermögen von 0,2 Mrd. £ (0,3 Mrd. A$). Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2008. David Whitten kam im Juli 2011 zu 90 West, nachdem er zuvor bei Colonial First State (einschließlich First State UK) den Bereich Global Resources geleitet und dort ein Geschäft mit einem verwalteten Vermögen von zuletzt über 6 Mrd. A$ aufgebaut hatte. Die Kernkompetenz von 90 West ist die Global-Natural-Resources-Strategie unter Leitung von David Whitten. Sie umfasst den Großteil des über einen australischen Fonds, eine SICAV und institutionelle Mandate verwalteten Vermögens.

Über PFI und PGM:
Beide Unternehmen sind in Melbourne, Australien, ansässig. Ihre Gründung erfolgte über ein Joint Venture zwischen den leitenden Investmentspezialisten und IOOF.

PFI verwaltet ein Vermögen von 4,2 Mrd. £ (8,1 Mrd. A$) und verfügt über ein äußerst erfahrenes Investmentteam, starke Geschäftsbeziehungen zu Finanzberatern und mit hohen Ratings ausgezeichnete Research-Kapazitäten im Retail-Geschäft. Unter der Leitung von Glenn Feben, der über 33 Jahre Investmenterfahrung verfügt und seit 26 Jahren für Perennial tätig ist, arbeitet das Kernteam bereits seit mehr als 15 Jahren zusammen.

Das von PGM verwaltete Vermögen summiert sich auf 1,3 Mrd. £ (2,6 A$). Sein vorwiegend institutionelles Geschäft profitiert von einem äußerst erfahrenen Team mit langjährigen Geschäftsbeziehungen und einer 20 Jahre umfassenden Erfolgsbilanz. Unter der Leitung von Lee Mickelburough, der über 26 Jahre Investmenterfahrung verfügt und seit 13 Jahren für Perennial tätig ist, arbeitet das Kernteam bereits seit mehr als 15 Jahren zusammen.

Über Henderson:
Henderson ist eine unabhängige, weltweit tätige Investmentgesellschaft, spezialisiert auf aktive Vermögensanlagen. Benannt nach seinem ersten Kunden und gegründet 1934 ist Henderson heute ein internationales Unternehmen mit erstklassiger Kundenbetreuung, weltweit über 900 Mitarbeitern und einem verwalteten Vermögen von 89,4 Mrd. £ (31. März 2015). Kernkompetenzen im Investment-Geschäft sind neben Aktien aus Europa auch globale Aktien, globale Anleihen sowie Multi-Asset- und alternative Anlagestrategien.

Die Henderson-Aktie ist sowohl an der Londoner als auch der australischen Börse gelistet. Ihre Marktkapitalisierung beläuft sich auf rund 3,3 Mrd. £ (Mai 2015).

Weitere Informationen finden Sie unter www.henderson.com/ir.

UBS informiert: Anleger positionieren sich wieder offensiver

Frankfurt, 03. Juni 2015 – Die Anleger haben sich im Mai offensiver positioniert als noch im April. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des UBS Sentiment Index – er misst, wie risikobereit Käufer von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX agieren. Im Mai notierte der durchschnittliche Cap der gewählten Papiere 11,60 Prozent unter dem jeweils aktuellen Stand des deutschen Leitindex – und damit 7,53 Prozentpunkte näher am Index als im Vormonat. 

Der UBS Investor Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX gewählt haben, und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX, zeigt dies, dass Anleger größere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus beziehungsweise Pessimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt also die Risikobereitschaft der Anleger wider.

Besonders gut war die Stimmung zu Beginn des abgelaufenen Monats: Anfang Mai lag der durchschnittliche Cap 8,93 Prozent unter dem aktuellen DAX-Stand. Anschließend verschlechterte sich die Stimmung. Der Durchschnittscap fiel Mitte Mai auf einen Wert 13,14 Prozent unter dem DAX. Zum Monatsende hin verringerte sich der Abstand zum Index wieder auf 12,48 Prozent. Damit waren die Anleger durchweg offensiver positioniert als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Der rollierende Zwölfmonats-Mittelwert liegt aktuell 14,23 Prozent unter dem DAX-Stand. 

„Die relativ geringen Schwankungen des UBS Investor Sentiment Index passen zur Seitwärtsbewegung des DAX im vergangenen Monat“, erklärt Steffen Kapraun, Zertifikate-Experte bei UBS. Offenbar hätten Anleger vor allem den vergleichsweise niedrigen Stand des Leitindex zu Monatsbeginn für offensivere Positionierungen genutzt. „Der April war durch eine gewisse Angst vor größeren Einbußen geprägt“, ergänzt Kapraun. „Der Rückgang des DAX bis auf 11.328 Punkte in der ersten Maiwoche markierte für die meisten Anleger offenbar eher das Ende einer kleinen Korrektur als den Beginn einer größeren. Bisher zumindest haben sie damit auch Recht behalten.“

GAM-Umfrage: Pensionskassen werden angesichts regulatorischer Restriktionen Anlageziele nicht erfüllen können

Zürich, 2. Juni 2015. Eine von GAM, dem größten unabhängigen Schweizer Asset Manager, durchgeführte Umfrage bei professionellen Anlegern untermauert das herausfordernde Investitionsumfeld für Vorsorgeeinrichtungen. So sind 78% der Befragten der Überzeugung, dass angesichts des zunehmenden Lebensalters der Versicherten die Mehrheit der Pensionskassen ihre langfristigen Investitionsziele nicht erreichen wird.

Dabei werden regulatorische Hürden als einer der Hauptgründe für die unzureichende Anlageperformance verantwortlich gemacht. Diese ist entscheidend dafür, den Deckungsgrad stabil zu halten und allen Verpflichtungen nachkommen. 64 Prozent der Befragten sind sich einig darüber, dass sich die regulatorischen Vorgaben ändern müssen, um Pensionskassen eine höhere Flexibilität in ihren Entscheidungen bezüglich Asset-Allokation zu ermöglichen.

Die Hälfte der befragten professionellen Investoren sagen, dass sie die Asset-Allokation über die nächsten drei Jahre zugunsten aktiv gemanagter Produkte erhöhen werden. Nur 13% wollen dies bei passiven Anlageprodukten tun. Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2015 stehen bei den vorgesehenen Neu-Allokationen bei 38% der befragten Investoren Alternative Investments zuoberst auf der Liste, gefolgt von europäischen Aktien (35%) und Schwellenländer-Aktien (27%).

Zu den größten derzeitigen Risiken für Anleger gehören laut den Teilnehmern der Umfrage geopolitische Unsicherheiten, das Ausbleiben der wirtschaftlichen Erholung und Zinsentscheidungen. Lediglich ein Drittel der Befragten (34%) erwartet einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone, und nur 9% glauben, dass Großbritannien unter der neuen Regierung aus der EU austreten wird.

Alexander Friedman, Group CEO von GAM, erklärt: „Es ist klar, dass die Politik sowie geldpolitische Fehlentscheidungen über die nächsten Monate die größten Risiken für die Finanzmärkte bleiben. Nichtsdestotrotz sprechen die wirtschaftlichen Grunddaten für eine weitere Erholung. Das Anlageumfeld hat sich in den letzten Jahren massiv geändert, insbesondere seit die Geldpolitik der Zentralbanken nicht mehr homogen verläuft. Wir sind der Meinung, dass die Märkte einen Wendepunkt erreicht haben: die wahllose Rally risikoreicher Anlageklassen geht ihrem Ende entgegen und Anleger müssen einen aktiven Ansatz nutzen, um die Alpha-Quellen der nächsten Jahre zu identifizieren. 

Pensionskassen sind zu Recht besorgt darüber, wie sie ihren Verpflichtungen nachkommen werden und glauben, dass ein flexibler Anlageansatz nötig ist, um diese Situation zu meistern. Die größte Herausforderung für Asset Manager ist es, Kunden Strategien anzubieten, die sich unterscheiden und echten Mehrwert bieten. Auf passive Anlagen kann im aktuellen Marktumfeld nicht vertraut werden. Anleger wollen sehen, dass ihre Portfoliomanager überzeugt sind von ihren Ideen. Wir bei GAM sind der Meinung, dass dies zur Erzielung attraktiver Renditen unabdingbar ist.“

Die Umfrage wurde im Rahmen des GAM Partner Seminars durchgeführt, einer globalen Konferenz für institutionelle Kunden, die am vergangenen Freitag in der Nähe von Zürich stattgefunden hat. Insgesamt haben 78 Investoren an der schriftlichen Befragung teilgenommen. An der Veranstaltung mit dem Titel „What‘s ahead for the eurozone?“ nahmen unter anderem Jean-Claude Trichet, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank, José Manuel Barroso, ehemaliger Präsident der europäischen Kommission, sowie verschiedene Anlageexperten von GAM teil.

Im Anhang links erhalten Sie nochmals die vollständige Pressemitteilung inklusive Grafiken.

Goldman Sachs Global Equity Long Short Portfolio lanciert

Frankfurt, 2. Juni 2015 – Goldman Sachs Asset Management (GSAM) gibt heute die Auflegung des Goldman Sachs Global Equity Long Short Portfolios bekannt. Der globale Aktienfonds investiert basierend auf einem fundamentalen Bottom-up-Ansatz in jene Investmentopportunitäten, die einen hohen Überzeugungsgrad aufweisen. Dabei soll gleichzeitig das Marktrisiko reduziert und die Volatilität begrenzt werden. Das Goldman Sachs Global Equity Long Short Portfolio ist sowohl für institutionelle Kunden als auch Privatanleger verfügbar. Der Fonds ist als neuer Teilfonds des OGAW-konformen Goldman Sachs Funds SICAV mit Sitz in Luxemburg zum Vertrieb in Europa zugelassen.

„Im aktuellen Marktumfeld besteht eine große Nachfrage nach Investmentlösungen zur Absicherung des Verlustrisikos. Gerade unsere Kunden suchen nach alternativen Aktienanlagemöglichkeiten mit niedrigerer Korrelation zu den Märkten“, so Markus Weis, Leiter des Third Party Distribution Geschäfts für Deutschland und Österreich bei GSAM. „Wir freuen uns, mit dem Goldman Sachs Global Equity Long Short Portfolio der steigenden Kundennachfrage nach differenzierenden Anlagelösungen im Bereich Absolute Return weiter gerecht zu werden. Zum ersten Mal stellen wir nun auch unseren Privatanlegern außerhalb der USA jene Expertise und nachgewiesene Erfolgsbilanz zur Verfügung, die unser Team bisher vor allem institutionellen Investoren bereitgestellt hat.“

„Mit unserem Investmentansatz identifizieren wir langfristige Veränderungen in Branchen, Märkten und beim Verbraucherverhalten, die sich positiv oder negativ auf Unternehmen auswirken. Dabei konzentrieren wir uns vorwiegend auf Anlagechancen mit unkorrelierten Risiko-Ertrags-Profilen und bestimmbaren Katalysatoren“, so Raanan Agus und Kenneth Eberts, Co-Heads des Portfoliomanagement-Teams von Goldman Sachs Investment Strategies (GSIS). „Es ist unser Ziel, ein Portfolio zu bauen, dass so wenig wie möglich den Risiken der Aktienmärkte ausgesetzt ist. Zudem soll es die Flexibilität aufweisen, attraktive Wertentwicklungen in jedem Marktumfeld generieren zu können.“

Das GSIS-Team umfasst 50 Anlageexperten aus weltweit vier Regionen und wird gemeinsam von Raanan Agus und Kenneth Eberts geleitet. Beide Experten verfügen jeweils über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche. Das Team verwaltet rund USD 5,6 Mrd. (1) in globalen opportunistischen Equity-Long-/Short-Strategien. 

Um Berater und Anleger bei einem effizienten Portfoliomanagement mit Anlagen im Bereich Absolute Return zu unterstützen, hat GSAM kürzlich eine Webseite (http://www.gsamfunds.com/lac) mit speziell erstellten Informationsmaterialien und Werkzeugen etabliert.


(1) Per 30. April 2015, einschließlich privater Investitionen



Über Goldman Sachs Asset Management:

Goldman Sachs Asset Management ist der Asset-Management-Bereich der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE-Symbol: GS). Per 31. März 2015 belief sich das von diesem Geschäftsbereich verwaltete Vermögen auf 1,18 Billionen US-Dollar. Goldman Sachs Asset Management bietet seit 1989 diskretionäre Anlageberatungsleistungen an und beschäftigt Investment-Spezialisten an allen großen Finanzplätzen der Welt. Das Unternehmen bietet institutionellen Investoren und Privatkunden auf der ganzen Welt Investmentstrategien, die sich auf eine breite Palette von Anlageklassen erstrecken. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und gehört zu den führenden, global tätigen Investmentbanking-, Wertpapier- und Vermögensverwaltungshäusern. Sie betreut weltweit einen breit gefächerten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitutionen, staatliche Stellen und vermögende Privatpersonen gehören.