BUWOG AG: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014/15

Die BUWOG AG blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/15 zurück und erwirtschaftete ein operatives Ergebnis in Höhe von EUR 158,5 Mio. (Vorjahr EUR 97,3 Mio.) Dies entspricht einer Steigerung von 62,9%.

Entsprechend positiv entwickelte sich auch der Recurring FFO mit einer Steigerung von 32,5% auf EUR 91,7 Mio. (Vorjahr EUR 69,2 Mio.), womit die im letzten Quartal auf EUR 88,0 - EUR 90,0 Mio. erhöhte Prognose für den Recurring FFO leicht übertroffen wurde.

Auch der EPRA-NAV je Aktie konnte im Geschäftsjahr gesteigert werden und liegt zum Berichtsstichtag bei EUR 17,79 (Vorjahr EUR 17,21).

Positiv wirkte sich unter anderem die planmäßige Übernahme der Portfoliozukäufe von rund 19.400 Bestandseinheiten in Deutschland in Verbindung mit der erfolgreichen Integration der deutschen Management-Plattform mit über 300 Mitarbeitern aus. Zum Berichtsstichtag am 30. April 2015 umfasste das Bestandsportfolio der BUWOG AG 51.671 Bestandseinheiten mit einer Fläche von rund 3,6 Millionen Quadratmetern und einem Fair Value, der mit rund EUR 3,6 Mrd. um rund 40,8% höher lag als zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres. Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich - im Wesentlichen bedingt durch die Portfoliozukäufe - um 61,4% auf rund EUR 198 Mio. Der Leerstand im Portfolio reduzierte sich im Vorjahresvergleich von 4,8% auf 4,2%. Die Net Rental Yield erhöhte sich im Laufe des Berichtsjahres von 4,9% auf 5,6%.

Ein weiterer wesentlicher Treiber des operativen Erfolgs waren zudem die erneut margenstarken Einzelwohnungs- und Blockverkäufe in Österreich. Im Geschäftsbereich Property Sales konnten im Rahmen von Einzelwohnungsverkäufen im Berichtszeitraum 617 Bestandseinheiten (Vorjahr 553) mit einer Marge von 59% auf den Fair Value (Vorjahr 54%) veräußert werden. Der Einzelwohnungsverkauf trug mit einem Ergebnis in Höhe von EUR 34,9 Mio. (Vorjahr EUR 28,5 Mio) zum Recurring FFO bei.

Die Entwicklung des Geschäftsbereichs Property Development war im Berichtsjahr ebenfalls sehr positiv. So wurde das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs auf EUR 12,5 Mio. gesteigert und hat sich damit im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt. Insgesamt konnten im Berichtsjahr 369 Einheiten neu fertiggestellt werden. Aktuell befinden sich weitere 844 Einheiten mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 253 Mio. im Bau. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Aktivitäten der BUWOG Group im Bereich Projektentwicklung in Berlin, die derzeit intensiviert werden. Hier befinden sich gegenwärtig drei Projekte mit insgesamt 394 Einheiten im Bau; weitere Projekte sollen zeitnah folgen. Insgesamt umfasst die aktuelle Development-Pipeline der BUWOG AG rund 5.000 Einheiten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund EUR 1,4 Mrd.

Das bare Finanzergebnis profitiert nachhaltig von einer Verringerung der durchschnittlichen Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten um 0,31 Prozentpunkte auf 2,14% p.a. bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten von 16,9 Jahren.

Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufs werden der Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung auch für das Geschäftsjahr 2014/15 die Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 0,69 pro Aktie vorschlagen.

"Im Geschäftsjahr 2014/15 hat sich die BUWOG AG sehr erfreulich entwickelt. Dazu haben die hervorragende Entwicklung im operativen Geschäft und die deutliche Ausweitung unserer Aktivitäten in Deutschland durch die Integration des DGAG-Immobilienportfolios inklusive Management-Plattform ebenso beigetragen wie der erfolgreiche Börsengang. Es ist uns gelungen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Expansion durch Akquisitionen einerseits und kontinuierlichem organischem Wachstum andererseits zu wahren. Das gesamte Team der BUWOG Group hat im letzten Geschäftsjahr Außergewöhnliches geleistet und durch vorbildhaften Einsatz diese Entwicklung möglich gemacht. Mit der angestrebten Dividendenzahlung wollen wir die Aktionäre der BUWOG am hervorragenden wirtschaftlichen Erfolg dieses erfreulichen Geschäftsjahres beteiligen", sagt Daniel Riedl, CEO der BUWOG AG. "Diese Ausschüttungspolitik wollen wir solange fortsetzen, bis die Dividende in dieser Höhe einer Ausschüttungsquote von 60% bis 65% des Recurring FFO entspricht. Sobald dies erreicht ist, soll sich das weitere Dividendenwachstum dann am weiteren Wachstum des Recurring FFO orientieren."
Dr. Ronald Roos, CFO der BUWOG AG, ergänzt: "Mit den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres haben wir eine tragfähige Basis für die kommenden Jahre geschaffen. Wir sind in der Lage, im operativen Geschäft stabile Erträge zu generieren und verfügen zugleich über ausreichende finanzielle Mittel, um sich an den Märkten bietende Opportunitäten für weitere Akquisitionen sowie in der Projektentwicklung zu nutzen."

Der Vorstand geht auch für das Geschäftsjahr 2015/16 von einem weiterhin insgesamt positiven Marktumfeld aus und strebt eine Steigerung des Recurring FFO auf rund EUR 98 Mio. - EUR 100 Mio. an.

Der Geschäftsbericht der BUWOG AG mit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014/15 ist heute auf der Website des Unternehmens unter http://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

*Vorjahresvergleiche erfolgen auf einer pro-forma-Basis. Die BUWOG AG besteht in ihrer heutigen Struktur erst seit Ende 2014 als sie in Zusammenhang mit dem Spin-Off von der IMMOFINANZ Group mit der BUWOG AG als Dachgesellschaft der BUWOG Group neu aufgestellt wurde.

Börse Hamburg: Achterbahnfahrt an Weltbörsen treibt die Fondsumsätze

Hamburg, 31. August 2015 – Trotz der Hauptferienzeit haben die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im August angezogen. Die extremen Kursausschläge, bedingt durch die Unruhe an den weltweiten Börsen, trieben den Handel mit Fonds auf das hohe Niveau des ersten Quartals 2015: Insgesamt handelten Anleger Fondsanteile im Volumen von mehr als 115 Millionen Euro. Hintergrund ist, dass viele Anleger die Flexibilität des börslichen Fondshandels nutzten und Gewinne mitnahmen oder Verluste begrenzten. Gleichzeitig nahmen viele aber auch die Gelegenheit für einen günstigen Einstieg wahr. 

Offene Immobilienfonds besonders gefragt
Den ersten Rang in den Top 10 nach Umsatz belegte mit 11,3 Millionen Euro der CS Euroreal (WKN: 980500). Neben diesem Fonds gehören fünf weitere Titel unter den Top 10 nach Umsatz zu den Offenen Immobilienfonds (vgl. Tabelle). Der Indexfonds Deka DAX ETF (WKN: ETFL01), der die Performance des Deutschen Aktienindex (DAX) nachbildet, rückte mit 4,3 Millionen Euro auf den vierten Rang vor.

ShortDAX ETFs gewinnen – China bringt Asien-Fonds ins Wanken
Zu den Gewinnern des Monats August zählten vor allem Indexfonds, die an einer negativen Entwicklung des DAX partizipieren. So legte etwa der ETFX DAX® 2x Short Fund (WKN: A0X9AA) um mehr als 20 Prozent zu, der aufgrund seiner Ausgestaltung von der negativen DAX-Performance sogar doppelt profitierte. 

Auf der Verliererstraße befanden sich im August Titel mit dem Anlageschwerpunkt China, Malaysia oder Vietnam. Die zum Teil zweistelligen Verluste von mehr als 20 Prozent gehen unter anderem auf die starken Kurseinbrüche an den chinesischen Börsen zurück.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im August 2015

 

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS EUROREAL

980500

11,3

2

SEB ImmoInvest

980230

5,8

3

KanAm grundinvest

679180

4,9

4

Deka DAX ETF

ETFL01

4,3

5

DEGI EUROPA

980780

4,1

6

hausInvest

980701

3,5

7

iShares Gov. Bond 3-5yr ETF

A0LGQD

3,5

8

Flossb.v.Storch-Mult.Opport.

A0M430

3,4

9

DWS Top Dividende

984811

2,8

10

UniImmo: Deutschland

980550

2,3


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.08.2015 bis zum 28.08.2015

 

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

10 Jahre Gesundheits-Aktienfonds: Stabil in unsicheren Zeiten

Der globale Gesundheits-Aktienfonds "apo Medical Opportunities", der am 31. August 2005 aufgelegt wurde, feiert 10 Jahre solides Wachstum. Aktuelle Analysen zeigen, dass der Fonds vor allem bei Börsenschwankungen für Stabilität sorgt. Die beiden Fondsmanager-teams sind seit dem ersten Tag Medical Strategy (München) und apoAsset (Düsseldorf), eine Beteiligung der apoBank und der Deutschen Ärzteversicherung.

"Gerade in unsicheren Zeiten ist der weltweite Gesundheitsmarkt besonders gut", erläutert Kai Brüning, Senior Portfoliomanager der apoAsset. "Er ist relativ immun gegen konjunkturelle Schwankungen und hat langfristig großes Potenzial. Das liegt vor allem am demographischen Wandel und dem Aufstieg der Schwellenländer." Diese Stabilität zeigt auch die Entwicklung des Fonds, zum Beispiel im Vergleich zum globalen Aktienindex MSCI Welt: Der Fonds hat seit Jahresbeginn eine deutlich bessere Rendite erzielt bei viel geringeren Schwankungen. Diese Robustheit bestätigt auch der Vergleich seit Auflegung. Selbst unter allen Gesundheits-Aktienfonds hat der apo Medical Opportunities die geringste Schwankungsbreite.

Ausschlaggebend für den defensiven Charakter ist die Art und Weise, wie der Fonds in den Gesundheitsmarkt investiert. "Wir setzen nicht nur auf Pharma-Riesen, sondern auf mehr Innovationsthemen als andere Anbieter", sagt Brüning. Neben Pharma umfasst der Fonds auch Biotechnologie, Medizintechnik, Generika, Dienstleistungen, IT/Digitalisierung und weitere Gesundheitsbereiche. Harald Schwarz, Geschäftsführer der Medical Strategy, nennt ein aktuelles Beispiel: "Im Bereich Biopharma - das sind Medikamente aus dem Bereich der Biotechnologie - sehen wir eine historisch beispiellose Flut von Innovationen, etwa bei der Krebs-Immuntherapie. Ein Ende dieses laufenden Innovationszyklus ist nicht absehbar."

Die Fondsmanager wählen ihre Aktien unabhängig von Unternehmensgrößen, Indizes und Regionen aus. Neben der Analyse von Geschäftsmodellen mit klassischen Bewertungs-Kennzahlen steht die wissenschaftliche Analyse der Forschungsprojekte im Vordergrund. Die Fondsmanager werden dabei von hochrangig besetzten wissenschaftlichen Beiräten unterstützt. Die Absicherung von Währungsrisiken trägt ebenfalls zur Stabilität bei. Zudem sind Schwellenländer stärker vertreten als bei Wettbewerbern. Dieses Konzept hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter acht Mal die "Euro Fund Awards".

Fondsdaten "apo Medical Opportunities"
ISIN LU0220663669
Auflagedatum 31. August 2005
Fondsmanagement apoAsset, Medical Strategy
Kapitalverwaltungsgesellschaft IPConcept (Luxemburg) S.A.
Weitere Informationen www.apoasset.de/amo

Außerplanmäßiges Rebalancing des Global Challenges Index

Hannover, 28. August 2015 – Mit Wirkung zum 04. September rückt der international agierende Rückversicherer Swiss Re in den Nachhaltigkeitsindex Global Challenges Index (GCX) auf. Der Versicherungskonzern nimmt den Platz der bislang gelisteten BWT Group / Best Water Technology ein. Aufgrund der beschlossenen Verschmelzung der BWT Group mit der nicht börsennotierten BWT Holding AG wird das Unternehmen aus dem Index genommen. Der GCX umfasst 50 internationale Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge im Nachhaltigkeitsmanagement leisten.

„Wir freuen uns, dass sich mit der Swiss Re ein Unternehmen qualifiziert hat, dessen Geschäftstätigkeit und Nachhaltigkeitsverständnis sehr gut mit der Zielsetzung des GCX übereinstimmen“, erklärt Hendrik Janssen, stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hannover. „Das Unternehmen verfügt im Branchenvergleich über sehr gute Leit-linien und Kriterien für sein Versicherungsgeschäft, um nachhaltigkeitsbezogene Ziele zu verfolgen sowie kritische Projekte auszuschließen.“ 

Die Richtlinien der Swiss Re zum Versicherungsgeschäft in den Bereichen Rüstung, Öl und Gas, Bergbau, Staudämme und Forstwirtschaft legen spezifische Anforderungskri-terien im Hinblick auf die Einhaltung von Menschen- und Arbeiterrechten sowie Maß-nahmen zum Umweltschutz fest. Darüber hinaus zeichnet sich die Swiss Re für den GCX durch Versicherungsangebote für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sowie die Integration von ökologischen und sozialen Kriterien im Rahmen ihrer Eigen-kapitalanlage aus. Zudem sind die Forschung und Produktentwicklung zu Klimawandel, demographischem Wandel und Ernährungssicherheit in Schwellenländern positiv her-vorzuheben.

Für das reguläre halbjährliche Rebalancing per 18.09.2015 ergeben sich darüber hinaus keine weiteren Änderungen bei der Index-Zusammensetzung.



Global Challenges Index und Global Challenges Corporates

Die Börse Hannover bietet Anlegern seit vielen Jahren Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Wertpapiere und unterstützt sie mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.gc-index.com. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX sowie Informationen zum Global Challenges Corporates (GCC), einem Basket mit Emittenten von Unternehmensanleihen, die den gleichen strengen Nachhaltigkeitsanforderungen genügen wie die Aktien im GCX.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder fällt beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. 

Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

NN Investment Partners feiert Meilensteine der Sustainable-Equity-Strategien

Zwei zentrale nachhaltige Aktienfonds im Portfolio von NN Investment Partners haben in diesem Jahr wichtige Meilensteine erreicht: Der NN Global Sustainable Equity kann mittlerweile auf eine 15-jährige Erfolgsbilanz zurückblicken, während der NN European Sustainable Equity im Juli seinen zehnten Jahrestag feiert.

Die beiden von Hendrik-Jan Boer verwalteten Fonds haben positiv gegenüber ihrem jeweiligen Vergleichsindex abgeschnitten. Aufgrund der lebhaften Nachfrage nach den beiden Fonds ist das in nachhaltigen Aktienfonds verwaltete Vermögen in nur vier Jahren von 280 Millionen Euro auf aktuell 2,2 Milliarden Euro gestiegen. 

 Seit Juli 2000 hat der NN Sustainable Equity im Durchschnitt eine jährliche Bruttorendite von 3,55 Prozent erreicht. Der MSCI World Net Index erzielte hingegen nur 2,74 Prozent. Seit seiner Auflegung im Juli 2005 rentierte der European Sustainable Equity, der auf dem Mandat eines deutschen institutionellen Investors beruht, im Jahresdurchschnitt 7,69 Prozent gegenüber 5,98 Prozent, der Rendite seines Benchmark-Index MSCI DM Europe Net Index.

Dazu Hendrik-Jan Boer, Head of Sustainable Investments sowie Senior Portfolio Manager Sustainable Equity, NN Investment Partners: „ESG-Faktoren spielen eine zentrale Rolle in unserem Investmentprozess. Sie vermitteln uns ein klares Bild der Chancen und Risiken, denen sich ein Unternehmen gegenübersieht. Dies hat einen positiven Effekt auf die risikobereinigten Renditen unserer Fonds.“

Boer weiter: „Das von diesen Fonds verwaltete Vermögen hat sich in noch nicht einmal vier Jahren versiebenfacht. Das ist ein klares Zeichen, dass dieser qualitätsbetonte Ansatz bei unserer Klientel auf hohe Resonanz stößt. Gerade in einem von wachsender Volatilität geprägten Marktumfeld bleiben diese beiden Aktienstrategien eine attraktive Option für Investoren.“ 

Boer ist seit 2004 für die Verwaltung der beiden Fonds verantwortlich. Dabei wird er von den Co-Portfoliomanagern Alex Zuiderwijk und Jeroen Brand unterstützt. Zum Team gehört auch Nina Hodzic, die als leitende Spezialistin für ESG-Themen die ESG-Analyse sowie alle UNPRI[1]-Maßnahmen verantwortet. Das Team wird vom 25-köpfigen Global Equity Research Team unterstützt, das die ESG-Faktoren in die hauseigene Fundamentalanalyse integriert.

UBS bringt ersten ETF auf den MSCI Japan SRI an die Deutsche Börse

Frankfurt/Zürich, 27. August 2015 – Die UBS AG hat heute den UBS ETF – MSCI Japan Socially Responsible UCITS ETF (JPY) A-dis am Xetra-Segment der Deutschen Börse gelistet. Damit ist erstmals ein Japan-ETF an der Deutschen Börse handelbar, dessen Anlagewerte strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Der UBS ETF – MSCI Japan Socially Responsible UCITS ETF (JPY) A-dis erweitert die bereits breite Palette von UBS ETFs für sozial verantwortliche Investments (SRI) nochmals um einen wichtigen Baustein.

Der neue UBS ETF bildet den MSCI Japan SRI Index physisch nach. Investoren sind durch eine Anlage in diesem ETF an japanischen Unternehmen beteiligt, deren Geschäftskonzepte und Produkte im Vergleich mit ihren Mitbewerbern den strengsten Kriterien in den Bereichen Umweltschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung (Environmental, Social & Governance, ESG) gerecht werden. MSCI Global Socially Responsible Indizes setzen dazu auf eine Kombination von Negativ- und Positivscreening: Einerseits schließen sie Unternehmen aus, die nicht im Einklang mit bestimmten Werten stehen, also zum Beispiel Produkte mit einem starken negativen Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft herstellen. Andererseits zielen SRI-Indizes darauf ab, diejenigen Unternehmen aufzunehmen, die in ihrem jeweiligen Sektor die höchsten ESG-Ratings aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, dass Unternehmen, die besonders sozial- und umweltverträglich agieren, im Index Berücksichtigung finden. Investoren erhalten hierdurch einen transparenten und kostengünstigen Zugang zu einer Auswahl von SRI-geprüften Unternehmen aus dem japanischen Aktienmarkt, deren Anlagewerte strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

„Weltweit investieren immer mehr institutionelle Anleger in Unternehmen, deren Geschäftsaktivitäten im Einklang mit gesellschaftlichen Werten stehen und die Chancen und Risiken in Bezug auf Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung erstklassig managen“, erklärt Dag Rodewald, Leiter Vertrieb UBS ETFs Deutschland und Österreich. „Die Entscheidung, nachhaltig zu investieren, ist somit weder trend- noch performancegetrieben. Im Mittelpunkt der Investitionsentscheidung stehen vielmehr das Streben nach Werten und Nachhaltigkeit.“ Dennoch sind sozial verantwortliches Investieren und Performance sowie Diversifikation keine Gegensätze. Dies zeigt ein Vergleich des MSCI Japan Socially Responsible mit seinem Mutterindex, dem MSCI Japan: Zwar enthält Letzterer deutlich mehr Aktien, doch die Entwicklung beider Indizes verlief in den vergangenen fünf Jahren sehr ähnlich. Der MSCI Japan Socially Responsible weist sogar eine leicht bessere Performance auf.

Der neue UBS ETF ergänzt das bestehende Angebot an UBS ETFs auf die Global-SRI-Familie, das Investoren bereits einen Zugang zu nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen aus anderen entwickelten Märkten und Schwellenländern ermöglicht. Dabei sind diversifizierte Investments in den MSCI World SRI und den MSCI Emerging Markets SRI ebenso möglich wie gezielte Investments in einzelne Regionen wie Nordamerika, Europa und den Nahen Osten sowie den pazifischen Raum. Investoren können somit nun die gesamte Welt oder einzelne Regionen mit SRI-ETFs von UBS abbilden.

Neuer UBS ETF an der Deutschen Börse XETRA:

Name

Fonds- währung

Handels- währung

TER

WKN

Ertragsverwendung

ISIN

Reuters

Bloomberg

UBS ETF – MSCI Japan Socially Responsible UCITS ETF (JPY) A-dis

JPY

EUR

0.40%

A14UX8

Ausschüttend

LU1230561679

FRCJ.DE

FRCJ GY

Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.ubs.com/etf

Der Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen, die Satzung bzw. die Anlage- /Vertragsbedingungen sowie die Jahres- und Halbjahresberichte können kostenlos bei der UBS Deutschland AG (Zahlstelle) bzw. bei UBS Global Asset Management (Deutschland) GmbH, Bockenheimer Landstraße 2–4, 60306 Frankfurt am Main, schriftlich angefordert werden oder sind im Internet in deutscher Sprache unter www.ubs.com/deutschlandfonds abrufbar. 

FvS Vermögenspreisindex Q2 2015: Vermögenspreisinflation setzt sich fort

Das Flossbach von Storch Research Institute veröffentlicht heute den aktuellen FvS Vermögenspreisindex Q2 2015 „Vermögenspreisinflation setzt sich fort“. Den vollständigen Bericht erhalten sie links als PDF mit Grafiken.

Die Kernaussagen sind:

Abstand zwischen Verbraucher- und Vermögenspreisen weiterhin auf Rekordniveau
Die Vermögenspreisinflation bleibt zum Ende der ersten Jahreshälfte mit +6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zwar auf einem hohen Niveau, fällt aber im Vergleich zu Q1 (+7,3 Prozent) moderater aus. Grund hierfür ist der Rückgang der Verteuerungsrate der Vermögenspreise des Finanzvermögens von +6,6 Prozent auf +2,5 Prozent. Die Verbraucherpreise haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um 0,5 Prozent erhöht und die Produzentenpreise sind sogar um 1,4 Prozent gefallen.

Preiseinbruch beim Finanzvermögen insbesondere bei Aktien
Der starke Preisanstieg vom Jahresanfang hat sich beim Finanzvermögen größtenteils durch den Einbruch im laufenden Quartal relativiert. Die gemessene Inflationsrate des Aktienvermögens reduzierte sich von +21,3 Prozent auf +9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im gleichen Zeitraum sind die Preise für Rentenwerte mit +0,4 Prozent fast unverändert.

Ungebremster Preisanstieg für Sammel- und Spekulationsgüter
Sammel- und Spekulationsgüter verzeichnen mit +27,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die höchste Verteuerungsrate. Immobilienvermögen stieg um 5,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal an und langfristige Verbrauchsgüter weisen mit 0,4 Prozent einen sehr geringen Preisanstieg aus. Die Inflation des Betriebsvermögens stieg um +14,2 Prozent.

Fortsetzung der Divergenz der Vermögenspreise bei unterer Mittelschicht
Mit 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal steigen bereits seit mehreren Jahren die Vermögenspreise der unteren Mittelschicht langsamer als die der übrigen deutschen Bevölkerungsgruppen. Ursachen hierfür sind die hohen Vermögensanteile von langfristigen Verbrauchsgütern (22,3 Prozent) sowie von Spar- und Sichteinlagen (39,4 Prozent). Es kommt dadurch im unteren Bereich der Haushaltsverteilung immer mehr zu einer Divergenz der Vermögenspreise.

Future Award 2015: Barmenia vergibt Sonderpreis

Offenbach, 18.08.2015 – Die Barmenia Versicherungen vergeben bei der diesjährigen Future Convention des DVPT e.V. einen Sonderpreis an Studenten, die mit einer außergewöhnlichen Idee, einem richtungsweisendes Projekt für die Zukunft unserer digitalisierten Welt am Future Award teilnehmen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 4. Oktober 2015. Die nominierten Ideen werden am 23. November im Museum für Kommunikation in Frankfurt von den Studenten vorgestellt und von der Fachjury ausgezeichnet.
 
Der Wettbewerb richtet sich, fachbereichs- und semesterübergreifend, an alle Studenten von Universitäten, Hochschulen oder Fakultäten. Wie stellt sich die junge Generation die Zukunft vor? Welche Veränderungen kommen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu? Diesen zentralen Fragestellungen widmen sich die jungen Nachwuchskräfte in ihren Projekten.
Awards und Sonderpreise werden vergeben in den Kategorien Education, Culture, Health, Lifestyle, Work, Technology, Society, Media, Economy, Entertainment, Mobility, Home und PrivacyInsgesamt können Preise von über 10.000 Euro gewonnen werden. Der Barmenia-Sonderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert.
 
Dazu Jürgen Brebach, Leiter der Barmenia-Unternehmenskommunikation: „Wir unterstützen den Future Award, da wir als Versicherungsunternehmen in einem sich beschleunigendem Wettbewerb über eine große Innovationskraft verfügen müssen. Die Future Convention ermutigt junge Menschen, Ideen zu entwickeln und die Zukunft dadurch ein Stück zu gestalten.“
 
Die Veranstaltung in Frankfurt kann auch als Sprungbrett für die berufliche Zukunft teilnehmender Studenten dienen, die Projekte aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen vorstellen. Viele Vertreter aus Unternehmen und Wissenschaft besuchen diesen Kongress, um auf junge Nachwuchskräfte aufmerksam zu werden.
 
Hans Joachim Wolff, Initiator der Future Convention und Vorstand des DVPT, begrüßt das Engagement der Barmenia Versicherungen als Bestätigung für das interdisziplinäre Konzept der Future Convention: „Mit der Barmenia Versicherungen erweitert sich das Spektrum unserer Unterstützer um eine weitere, bedeutende Branche. Das freut uns auch deshalb sehr, weil viele unserer Teilnehmerprojekte sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen, auf das die Barmenia Versicherungen gerade bei der Nachwuchsförderung fokussiert.“
 
Die Schirmherren des Future Award: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat
Die Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt, LPR Hessen, Hessen Trade & Invest
Die Partner: Sky Deutschland AG, Ernst & Young GmbH, Cisco Systems, Barmenia Versicherungen, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, Museum für Kommunikation Frankfurt

INDUSTRIA Wohnen legt offenen Immobilien-Publikumsfonds auf

Frankfurt am Main, 13. August 2015 – INDUSTRIA Wohnen, Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, hat einen offenen Immobilien-Publikums-Fonds initiiert: FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND investiert in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Ballungsräumen Deutschlands. Neben reinen Wohngebäuden soll das Portfolio mit Wohn- und Geschäftshäusern, Senioren- und Sozialimmobilien sowie Ärztehäusern und Kindergärten ergänzt werden. Mögliche Akquisitionsobjekte können sowohl Bestands- als auch Neubauten sein. Die angestrebte Rendite beträgt drei Prozent pro Jahr.

FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND ist der erste offene Immobilien-Publikums-Fonds von INDUSTRIA Wohnen. Anteile am FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND können von Privatanlegern und kleineren institutionellen Anlegern wie Stiftungen erworben werden, wobei der Anlagehorizont bei mindestens fünf Jahren liegen sollte. Das Zielvolumen der ersten Platzierungstranche liegt bei zehn Millionen Euro, der Vertrieb dieser Anteile erfolgt exklusiv über die Degussa Bank AG, der Muttergesellschaft von INDUSTRIA Wohnen.

„Mit dem FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND erweitern wir unsere Angebotspalette für Privatanleger. Ihnen bieten wir nun neben der Direktanlage in einzelne Wohnungen einen bewährten Weg, sich an einem diversifizierten Portfolio zu beteiligen“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA Wohnen. „Beim Vertrieb der Anteile gehen wir bewusst in Schritten vor und stellen so sicher, dass die dem Fonds zur Verfügung stehenden Mittel stets zeitnah in Immobilien investiert werden.“

Der FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND wird über die Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH aufgelegt und administriert. 

Mehr Informationen zum FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND gibt es auf der Internetseite www.fokus-wohnen-deutschland.de. 

INDUSTRIA Wohnen ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA Wohnen mehr als 13.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus 60 Jahren Tätigkeit am Markt. Für institutionelle Investoren hat das Unternehmen Immobilien-Spezialfonds mit einem Investitionsvolumen über 940 Millionen Euro am Markt platziert. 

INDUSTRIA Wohnen ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank und Teil des Warburg-Verbunds.

www.industria-wohnen.de

European Monthly ETF Market Review Juli 2015: Hohe Zuflüsse in Europa-Aktien-ETFs halten weiterhin an

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Juli 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 442 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,9 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends

Starker Monat für die weltweite ETF-Branche bringt neuen Höchststand beim verwalteten Vermögen; europäische ETFs setzen ihren positiven Trend fort; Anleger favorisieren weiter europäische Aktien; europäische Renten-ETFs wieder mit Zuflüssen; Schwellenmärkte und Rohstoff-ETPs dagegen mit Mittelabflüssen. 

European Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 31.07.2015 

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Das Wachstum der globalen ETP-Industrie hat sich im Juli beschleunigt. Flossen den Produkten im Vormonat 24,3 Milliarden US-Dollar zu, so waren es nun weltweit fast 48 Milliarden US-Dollar. Damit verwaltet die Branche 2,9 Billionen US-Dollar (S. 1, 23).
  • Die größten Zuflüsse verzeichnete der amerikanische ETP-Markt. Ihm flossen im vergangenen Monat per Saldo 23 Milliarden US-Dollar zu, wobei mit 16,6 Milliarden US-Dollar das meiste an Aktien-ETFs ging. Nach der Einigung mit Griechenland waren erneut ETFs auf europäische Aktien gefragt. 3,2 Milliarden US-Dollar entfielen auf am US-Markt gelistete ETFs auf europäische Aktien, womit sich der Mittelzufluss seit Jahresbeginn auf 34,3 Milliarden Dollar summiert. Renten-ETFs verzeichneten im Juli ebenfalls starke Zuflüsse in Höhe von fast sieben Milliarden US-Dollar. Dagegen zogen Investoren aus amerikanischen Rohstoff-ETPs 0,7 Milliarden US-Dollar ab (S. 3, 23).
  • Mit fast 16,6 Milliarden Dollar an Zuflüssen hatten auch die an den asiatischen Märkten gelisteten ETPs einen sehr starken Monat. Aktien-ETFs verzeichneten Zuflüsse von fast 14 Milliarden US-Dollar, wobei Anleger allein in ETFs auf chinesische Aktien 8,1 Milliarden US-Dollar investierten (S. 1, 23).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse 
Aktien

  • Auch am europäischen ETF-Markt zogen die Zuflüsse im Juli an. Nach Nettozuflüssen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro im Juni investierten Anleger jetzt per Saldo 8,0 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie damit jetzt 442 Milliarden Euro (S. 13, 23).
  • Dabei standen auch hier Aktien-ETFs im Fokus der Investoren. Nach 2,5 Milliarden Euro an Zuflüssen im Vormonat, investierten Anleger dort im Juli per Saldo 6,1 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt lag auch hier bei ETFs auf europäische Aktien. Sie verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 3,6 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn summieren sich dort die Zuflüsse damit auf 17,2 Milliarden Euro (S. 23, 25).
  • Wie schon im Vormonat so favorisierten die Anleger auch im Juli die Aktienmärkte der  entwickelten Volkswirtschaften. Sie verzeichneten insgesamt Zuflüsse in Höhe von fünf Milliarden Euro, während Anleger aus Schwellenländer-ETFs 0,4 Milliarden Euro abzogen. (S. 23)
  • Auf Regionen- und Länderebene entfielen die höchsten Zuflüsse mit fast drei Milliarden Euro auf breite europäische Aktienindizes und eine Milliarde auf US-Aktien. Im Gegensatz zum asiatischen ETF-Markt zogen Anleger aus in Europa gelisteten China-ETFs 200 Millionen Euro ab. (S. 1, 4, 26).
  • Sektor-ETFs flossen im Juli 0,9 Milliarden Euro zu, wobei ETFs auf die Finanzindustrie mit 0,5 Milliarden Euro die höchsten Zuflüsse verbuchten. Wie schon im Vormonat waren zudem ETFs auf Mid- und Small-Caps (280 bzw. 192 Millionen Euro) stark gesucht. Dazu kamen ETFs auf quantitative Strategien (134 Millionen Euro) und Dividenden-ETFs  mit plus 115 Millionen Euro (S. 24).

Renten

  • Bei Anleihe-ETFs kehrte sich der Trend der beiden Vormonate um, als Anleger Geld per Saldo abzogen. Renten-ETFs verzeichneten im Juli Nettozuflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro. (S. 1, 23). 
  • Von diesem wieder erwachten Interesse der Investoren an Anleihe-ETFs profitieren Staats- und Unternehmensanleihen gleichermaßen. Staatsanleihe-ETFs flossen im Juli eine Milliarden Euro zu, ETFs auf Corporate Bonds 974 Millionen Euro. Dagegen kam es in den anderen Anleihesegmenten zu leichten Abflüssen (S. 3, 26).

Rohstoffe

  • Vor allem die Befürchtung einer abnehmenden Rohstoffnachfrage aus China lastete auf den Rohstoffpreisen, weshalb Juli erneut ein schlechter Monat für Rohstoff-ETPs war. Nach Abflüssen in Höhe von 174 Millionen Euro im Vormonat, zogen Investoren im Juli per Saldo 800 Millionen Euro aus Rohstoff-ETPs ab. (Seite 1, 23).
  • Die mit Abstand höchsten Abflüsse verzeichnete Gold, dort zogen Anleger per Saldo insgesamt 718 Millionen Euro ab. Dagegen investierten die Investoren, trotz des ebenfalls abwärts tendierenden Ölpreises, in Öl-ETPs. Diesen flossen im Monat Juli insgesamt 266 Millionen Euro zu (Seite 1, 27). 

Beliebteste Indizes

  • Zu den beliebtesten Aktienindizes der Anleger zählten im Juli Indizes auf den breiten europäischen Markt, wie der EuroStoxx 50, der MSCI Europe und der STOXX 600. Dazu kamen der S&P 500, der MSCI World und MSCI World Financials (S. 28).
  • Im Rentenbereich standen ETFs auf Staats- und Unternehmensanleihen mit kürzeren Restlaufzeiten, vor allem 1 bis 3 Jahre, im Fokus der Investoren (S. 28).
  • Auf der Rohstoffseite verzeichneten neben Öl-ETPs nur noch Palladium und Platin leichte Zuflüsse (S. 27).

GAM erwirbt Immobilienfinanzierungsgeschäft der Firma Renshaw Bay

Zürich, 11. August 2015. 

Renshaw Bay wurde 2011 durch Bill Winters (heute CEO von Standard Chartered), in Partnerschaft mit Reinet Fund und RIT Capital Partners, gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, Kapitalanlagen im Kreditsektor zu nutzen. 

Die Kapitalisierungsrunde für ihre Immobilienstrategie, die auf die Bereitstellung von Krediten für kommerzielle Immobilien in Westeuropa fokussiert, konnte Ende Februar zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Das Team verwaltet ein von Kunden zugesagtes Investitionskapital von rund 1.2 Milliarden US-Dollar.

Die Akquisition wird voraussichtlich im Oktober 2015 abgeschlossen, vorbehältlich den üblichen Genehmigungen. Die von Renshaw Bay verwalteten Investments, die entsprechenden Rechtseinheiten und Verträge sowie alle bestehenden Kundenbeziehungen werden zu GAM transferiert.

Gemäss Transaktion wird das gesamte 10-köpfige Team von Investmentspezialisten im Bereich Immobilien zu GAM wechseln und bleibt unter der Leitung von Jon Rickert, Head of Real Estate Finance bei Renshaw Bay. 

Über die nächsten Monate wird das Team neue Produkte unter der Marke GAM lancieren, die in Senior Secured und Mezzanine Hypothekenschulden investieren.

Alexander Friedman, CEO von GAM: «Das hartnäckige Tiefzinsumfeld macht Privatmarktinvestitionen enorm attraktiv. Als Anlageklasse sind sie eine ausgezeichnete Gelegenheit für aktive Asset Manager, ihre Stärken unter Beweis zu stellen. Wir können damit unsere Angebotspalette weiter verbreitern. Mit diesem Bereich, den wir unseren Kunden in der Vergangenheit nicht anbieten konnten, werden wir unseren Geschäftsmix weiter diversifizieren. Die Akquisition schafft eine nachhaltige Ertragsquelle, die an langfristige Kapitalzusagen gebunden ist. Wir freuen uns ausserordentlich auf die Zusammenarbeit mit dieser hervorragenden und erfahrenen Gruppe von Anlageexperten und Risikomanagern.» 

Jon Rickert, Head of Real Estate Finance bei Renshaw Bay: «Wir freuen uns sehr, uns einer Firma mit derart vielfältigen Kompetenzen und einer so langen Tradition anzuschliessen. Im Besonderen sind wir über die Kultur des unabhängigen Denkens und «Conviction Investing» bei GAM begeistert. Wir sind davon überzeugt, dass dies unsere Kunden positiv überzeugen und sich für sie voll und ganz auszahlen wird.»

Bill Winters, Gründer Renshaw Bay, sagt: «GAM ist ein ideales Zuhause für Jon Rickert und sein Team. Als Firma mit erstklassigen Anlagetalenten ist GAM ein kulturell perfekter Match - umso mehr als es Kunden die Absicherung gibt, damit die grösstmögliche Kontinuität hinsichtlich der Verwaltung ihres Kapitals zu gewährleisten.»

BlackFin Capital Partners Sees Strong Interest From Institutionals

Following-up on its 1st Closing held in January (at €160 million), BlackFin Capital Partners is on track to reach its “hard-cap” amount of €400 million before the end of 2015. Current commitments stand at an aggregate amount in excess of €300 million, both from investors in BlackFin’s first fund, such as Bpifrance (French Investment Public Bank) and Unigestion, but also from new institutional relationships such as the European Investment Fund.

Laurent Bouyoux, Managing Partner of BlackFin Capital Partners: “We are proud to have achieved such a high level of interest for our second fund. This strong support from our investors stems from the performance we are delivering in Fund I, but also because the unique, sector-focused, investment strategy we laid out five years ago has proven itself and continues to offer exciting opportunities for the decade to come. Financial services remain a complex but highly attractive and diversified investment universe from which a specialized team can extract compelling investment opportunities.”

The firm’s strategy focuses on asset-light (as opposed to balance-sheet intensive) businesses in the financial services sector, across continental Europe. Businesses of interest to BlackFin include asset-management, institutional and retail brokerage, distribution of insurance and banking products, both digital and through traditional channels, payments, processing, debt management and collection, fund administration, business process outsourcing and financial technology.

BlackFin operates as an active and influential investor. In Fund I (closed in 2011), the BlackFin team has substantially transformed its portfolio companies by growing them organically, improving operating margins and also through an active buy and build strategy. Transactions have been completed in France, Germany, Italy and Switzerland.

BlackFin will pursue this same strategy in Fund II, keeping its focus on the lower mid-market segment of the financial services sector, and supporting successful management teams to take their businesses to the next level.

About BlackFin Capital Partners

BlackFin Capital Partners is a fully independent firm, run by its four founding partners. Laurent Bouyoux, Eric May, Bruno Rostain and Paul Mizrahi have worked together as managers and entrepreneurs in the financial industry for decades. Altogether the team consists of 12 experienced professionals from different European nationalities.

Harcourt verstärkt Absolute Return Bond-Team mit Jack Loudoun

Harcourt, die auf alternative Anlagen spezialisierte Boutique von Vontobel Asset Management, hat Jack Loudoun zum Portfoliomanager ernannt. Damit stärkt Harcourt ihr Know-how im Bereich Absolute Return Bonds.

Jack Loudoun bringt zwölf Jahre Erfahrung im Anleihen- und Währungsmanagement mit zu Harcourt. Er berichtet an Paul Nicholson, der für die Absolute Return Bond-Strategie verantwortlich zeichnet. Mit der neuen Position von Jack Loudoun als stellvertretender Portfoliomanager des Absolute Return Bond Fund baut Harcourt ihr Know-how im Portfoliomanagement und Research für die Strategie weiter aus, deren verwaltetes Vermögen derzeit bei mehr als CHF 1 Mrd. liegt.

Vor seinem Wechsel zu Harcourt war Jack Loudoun für Deutsche Asset & Wealth Management in London tätig. Als Portfoliomanager war er dort für die Makrostrategie sowie für Anlageentscheidungen in Bezug auf Zinsen und Devisen verantwortlich. Ferner war er für die Verwaltung von Absolute-Return-Anleiheportfolios zuständig. Davor arbeitete Jack Loudoun als Portfoliomanager bei Invesco mit Verantwortung für globale Zins- und Kreditstrategien und die Verwaltung japanischer Pensionsmandate. Jack Loudoun besitzt einen Master in Investment Analysis der University of Stirling und einen Bachelor in Economics von der Strathclyde University.

Jan Viebig, Head of Alternative Investments, erklärte zu der Ernennung: "Unsere Absolute Return Bond-Strategien sind eine der Hauptsäulen von Harcourt, und wir freuen uns, Jack Loudoun in unserem Anlageteam willkommen zu heißen. Wir sind bestrebt, unsere Kompetenzen laufend weiterzuentwickeln und die bestmögliche Performance zu erzielen. In diesem Sinne verstärkt Jack Loudoun mit seinem Know-how unsere Anlageerfahrung und die Ressourcen unseres Teams."

TH Real Estate verkauft Fachmarktzentrum Westoria Gießen

TH Real Estate hat handelnd für den pan-europäischen Einzelhandelsfonds Herald das Fachmarktzentrum „Westoria Gießen“ in Hessen verkauft. Käufer ist die HAMBORNER REIT AG. Der Kaufpreis beträgt rund 32 Millionen Euro. Transaktionsberater für TH Real Estate waren CBRE und Rechtsanwälte der Kanzlei Franzen Steinhardt Wehle.

Das 18.000 Quadratmeter große Fachmarktzentrum befindet sich ca. 4 Kilometer westlich der Innenstadt von Gießen in einem Gewerbegebiet. Es ist ein modernes Fachmarktzentrum mit ansprechendem Mietermix und einladender Mall, das vorwiegend den Nahversorgungsbedarf der lokalen Bevölkerung deckt. Das seit über 30 Jahren etablierte Objekt integriert insgesamt 16 Shopeinheiten und wird durch ein real SB-Warenhaus und einen Saturn Elektronikfachmarkt geankert.

„Dieses Objekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Marktzyklen nutzen kann. Wir haben die Immobilie 2010 gekauft und seitdem hat das Objekt einen bedeutenden und stabilen Beitrag zur Fondsperformance geleistet. Bedingt durch die aktuell starke Nachfrage von Investorenseite für Assets dieser Art und begünstigt durch das derzeitige Finanzierungsumfeld konnten wir trotz zurückgehender Restlaufzeit der Mietverträge eine exzellente Rendite erzielen und einen Wertzuwachs generieren“, erklärt Carl White, Fondsmanager des Herald Fund bei TH Real Estate. Kathrin Andres, Head of Retail Asset Management Germany, ergänzt: „Zentraler Baustein unserer Strategie war es, das Objekt durch ein markantes Branding und eine darauf abgestimmte Marketingstrategie optimal in seinem Einzugsgebiet zu positionieren. Unterstützt hat uns dabei das vor Ort implementierte Property & Center Management der MEC METRO-ECE Centermanagement.”

Proxy Voting – über Abstimmungsverhalten nachhaltiges Wirtschaften fördern

In der aktuellen Ausgabe des SR-highlight Newsletters beschreiben die SRI-Experten von Generali Investments, wie ihr Abstimmungsverhalten auf Hauptversammlungen – Proxy Voting genannt – die jeweiligen Unternehmen dazu bringt, nachhaltig zu wirtschaften. Generali Investments verfolgt einen SRI-Ansatz, der darauf beruht, Nachhaltigkeitskriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung im Asset Management zu berücksichtigen und zu verankern.

Generali Investments legt großen Wert darauf, die Interessen der Anleger auf den jährlichen Aktionärstreffen proaktiv zu vertreten. Das dient dazu, die Anleger vor unerwünschten Entwicklungen in den Unternehmen, in denen Generali Investments investiert ist, zu schützen. Gleichzeitig soll die Unternehmensleitung angehalten werden, dem nachhaltigen Wirtschaften in ihrem Unternehmen einen größeren Stellenwert einzuräumen.

Im Jahr 2014 haben SRI-Experten von Generali Investments an 50 Hauptversammlungen teilgenommen – davon 37 von französischen Unternehmen und 13 von Unternehmen, die in anderen europäischen Staaten gelistet sind. 929 Anträge standen insgesamt zur Abstimmung, und bei 306 Anträgen verweigerte Generali Investments die Zustimmung. Das entspricht einer Ablehnungsquote von 32,9 Prozent. Damit verfolgte Generali Investments eine strengere Abstimmungspolitik als die übrigen Aktionäre – denn die allgemeine Ablehnungsquote bei französischen Unternehmen lag 2014 bei 5,23 Prozent.

Generell basiert die Abstimmungspolitik von Generali Investments auf Aktionärsversammlungen auf sechs wesentlichen Kriterien. Im Einzelnen sind das:

  • „One Share, One Vote“: Minderheitsaktionäre sollten Mehrheitsaktionären gleichgestellt sein.
  • Übernahmeabwehr: Die Unternehmen sollten keine Mechanismen zur Abwehr von Übernahmen einführen, die gegen Aktionärsinteressen verstoßen.
  • Unabhängigkeit des Aufsichtsrates: Der Aufsichtsratsvorsitzende sollte unabhängig vom Chief Executive Officer agieren können, und Aufsichtsratsmitglieder sollten unabhängig sein und über die notwendige Zeit verfügen, um ihren Pflichten nachzukommen.
  • Gehaltspolitik: Die Vergütung des Managements sollte variable Teile enthalten, die an langfristige ökonomische und nachhaltige Unternehmensziele geknüpft sind.
  • Ausschüttungspolitik: Die Dividendenpolitik sollte transparent sein und an Aktionärsinteressen sowie dem Kapitalbedarf des Unternehmens ausgerichtet werden.
  • Soziale Verantwortung: Auf Aktionärsversammlungen sollten Maßnahmen und Strategien hinsichtlich guter Unternehmensführung, Berufsethik, sozialem Zusammenhalt und Umweltschutz öffentlich präsentiert werden.

2015 dürfte ein weiteres interessantes Jahr werden, denn die Erwartungen der Investoren wachsen und es gibt einige Themenfelder mit gegensätzlichen Interessenlagen. Die Ablehnungsquoten sind über die vergangenen Jahre stetig gestiegen, zumeist infolge von Resolutionen über die Erhöhung von Vorstandsbezügen oder geplanten Kapitalerhöhungen. Zudem hat das Französische Parlament Gesetzesänderungen verabschiedet, die das Ende des „One Share, One Vote“-Prinzips bedeuten könnten. Die Präsenz der SRI-Experten von Generali Investments auf Aktionärsversammlungen wird also auch in den kommenden Jahren wichtig bleiben.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen SR-highlight Newsletter von Generali Investments.

Hintergrund: SRI in der GENERALI Gruppe
Die GENERALI Gruppe schenkt dem Thema „nachhaltige Entwicklung“ besondere Beachtung. Daher entwickelte Generali Investments einen eigenen Filter mit Ausschlusskriterien, der im Investmentprozess zum Einsatz kommt. Grundlage für den SRI-Ansatz bildet die Datenbank S.A.R.A. (Sustainable Analysis of Responsible Assets), die das SRI-Analystenteam von Generali Investments auf Basis von ESG-Kriterien erstellt hat.

Pioneer Investments verzeichnet in Deutschland Rekordabsatz von 1,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr

MÜNCHEN 04. AUGUST 2015 | Pioneer Investments hat im ersten Halbjahr 2015 in Deutschland die Rekordsumme von 1,5 Milliarden Euro an frischem Geld eingesammelt. Dies ist der höchste Mittelzufluss der vergangenen Jahre in einem Halbjahreszeitraum für den Asset Manager. Mit Nettomittelzuflüssen von 700 Millionen Euro im institutionellen Geschäft und 800 Millionen Euro im Privatkunden- und Beratergeschäft lag das Wachstum in beiden großen Absatzkanälen über dem Marktdurchschnitt.
 
„Die Entwicklung der ersten sechs Monate zeigt, dass wir unseren Kunden nicht nur die richtigen Produkte für eine herausfordernde Lage an den Kapitalmärkten anbieten können, sondern auch über eine Struktur verfügen, mit der sich diese Produkte über alle Kanäle hinweg gleichermaßen effizient absetzen lassen“, sagt Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Pioneer Investments. In internationalen Vergleichen mit anderen global agierenden Anbietern ist Pioneer Investments ebenfalls unter den Top Anbietern zu finden.
 
Im institutionellen Geschäft beruhte der Vertriebserfolg auf mehreren Faktoren. Die Zusammenarbeit mit Consulting-Häusern zahlte sich aus und es konnten über direkte Kontakte bedeutende Kunden aus dem DAX gewonnen werden. Hinzu kamen signifikante Zuflüsse von großen Vertriebspartnern und es wurde eine positive Entwicklung bei den Mittelzuflüssen aus dem Netzwerk der HypoVereinsbank verzeichnet.

Credit Suisse ernennt Harald Réczek zum Leiter EMEA and Swiss Distribution Asset Management

Zürich, 3. August 2015. Die Credit Suisse verstärkt ihre Vetriebsaktivitäten im Asset Management und ernennt Harald Réczek mit sofortiger Wirkung zum Leiter EMEA and Swiss Distribution Asset Management.

Die Ernennung unterstreicht das Engagement der Credit Suisse, ihre Vertriebsaktivitäten im Asset Management in der Region EMEA und in der Schweiz auszubauen, wobei der Fokus auf dem institutionellen und dem Wholesale-Geschäft liegt. Als Leiter EMEA and Swiss Distribution wird Harald Réczek für das Management des Vertriebs von Core und Alternative Investments in der Schweiz, in Kontinentaleuropa, Großbritannien und im Nahen Osten verantwortlich sein.

Tim Blackwell, Leiter Global Core Investments, sagt dazu: „Harald Réczek hat eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz in der Branche vorzuweisen. Er verfügt über fundierte Erfahrung und ein starkes berufliches Netzwerk. Er wird eine wichtige Rolle beim Ausbau unserer Aktivitäten im Direktvertrieb sowohl in der Schweiz als auch in Europa innehaben.“

Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse war Harald Réczek bei der Deutsche Asset & Wealth Management tätig, wo er zuletzt als Co-CEO von Deutsche Asset Management Switzerland, als Mitglied des Deutsche Bank Switzerland Executive Committee sowie als Mitglied des EMEA Distribution Management Board der Global Client Group fungierte. Zuvor war er Leiter der Global Client Group Switzerland, Italy, Austria and Central and Eastern Europe gewesen. In diesen Funktionen führte er mit Erfolg sowohl den Vertrieb an Retail- als auch an institutionelle Kunden des Geschäftsbereichs.

Harald Réczek wird in Zürich tätig sein und fachlich an Charles Shaffer, Leiter CSAM Global Distribution, sowie vor Ort an Tim Blackwell berichten.

Auskünfte
Joachim Althof, GFD Finanzkommunikation, Telefon + 49 89 2189 7087, althof@gfd-finanzkommunikation.de

Credit Suisse AG
Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend „die Credit Suisse“). Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46 600 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.