Börse Hamburg: Anleger verunsichert, Umsätze im Fondshandel auf solidem Niveau

Hamburg, 30. September 2015 – Die Unsicherheit an den internationalen Märkten spiegelt sich auch in den Umsätzen im Fondshandel der Börse Hamburg wider. Anleger handelten im September Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 77,7 Millionen Euro. Hintergrund ist die Zurückhaltung vieler Anleger unter anderem aufgrund des Kurseinbruchs bei Automobilaktien. Insgesamt blickt der Fondshandel an der Börse Hamburg mit einem Umsatz von 405,2 Millionen Euro aber auf ein starkes drittes Quartal zurück und verbucht sogar ein Plus von mehr als 93 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal.

Besonders starke Umsätze erneut in Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im September war mit 11,5 Millionen Euro der CS Euroreal (WKN: 980500). Neben diesem Fonds zählten sechs weitere Titel unter den Top 10 nach Umsatz zu den Offenen Immobilienfonds (vgl. Tabelle). Vor allem institutionelle Anleger nutzen den Börsenplatz Hamburg für den Handel mit OIFs und sorgen damit für hohe Umsätze in dieser Asset-Klasse.

Asiatischer Markt festigt sich – Brasilien-Fonds auf Talfahrt
Zu den Top-Performern im September zählten vordergründig Fonds mit einem Anlageschwerpunkt im asiatischen Raum. So konnte etwa der Aktienfonds Allianz Thailand Equity A (WKN: A0Q1LJ), der sich auf Aktien von Unternehmen mit Sitz in Thailand konzentriert, um mehr als 4 Prozent zulegen. Zu den Verlierern zählten im September Titel mit dem Anlageschwerpunkt Brasilien. Die politische Krise und die anhaltende Rezession in Südamerikas größter Volkswirtschaft führten zu einem Wertverlust der Währung und zu Abschlägen am Aktienmarkt. Einige Brasilien-Fonds verzeichneten im September zweistellige Verluste.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im September 2015

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS EUROREAL

980500

11,5

2

SEB ImmoInvest

980230

8,3

3

KanAm grundinvest

679180

4,6

4

Deka DAX ETF

ETFL01

2,9

5

UniImmo: Europa

980551

2,8

6

hausInvest

980701

2,6

7

Deka Immobilien Europa

980956

2,3

8

Flossb.v.Storch-Mult.Opport.

A0M430

2,0

9

AXA Immoselect

984645

1,8

10

Stuttgarter Dividendenfonds

A1CXWP

1,6

 Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.09.2015 bis zum 29.09.2015

 

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen. 

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2015/16

Die BUWOG AG ist sehr erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015/16 gestartet und hat ihr operatives Ergebnis im Auftaktquartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres deutlich um rund 16 Prozent gesteigert. Während des Zeitraums vom 1. Mai 2015 bis zum 31. Juli 2015 hat die Gesellschaft ihre angestrebten Ergebnisse bei den wichtigsten Ertragskennzahlen erreicht und zum Teil übertroffen. Zum Berichtsstichtag 31. Juli umfasste das von der BUWOG Group gehaltene nahezu unveränderte Bestandsportfolio insgesamt 51.440 Bestandseinheiten mit einer Fläche von rund 3,6 Millionen Quadratmetern und einem Fair Value von rund EUR 3,6 Mrd. Die in den ersten drei Monaten 2015/16 erwirtschaftete Nettokaltmiete belief sich insgesamt auf EUR 49,4 Mio. nach EUR 36,2 Mio. im ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahrs. Die annualisierte Nettokaltmiete zum Stichtag 31. Juli 2015 betrug unverändert rund EUR 198 Mio. 

Die zentralen Ergebniskennzahlen zeigen, dass der BUWOG-Konzern im Berichtszeitraum nahtlos an das erfolgreiche Wachstum im vorigen Geschäftsjahr anknüpfen konnte. So wurde das operative Ergebnis im Berichtszeitraum deutlich auf EUR 42,5 Mio nach EUR 36,7 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum gesteigert. Ebenso verbesserte sich der Recurring FFO auf EUR 23,5 Mio. (1. Quartal 2014/15: EUR 21,9 Mio.). Angesichts der sehr erfreulichen operativen Geschäftsentwicklung bekräftigte der Vorstand die Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2015/16 in Höhe von EUR 98 Mio. bis EUR 100 Mio.

Der Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Asset Management, der den Kern des Geschäftsmodells der BUWOG Group bildet, betrug im Berichtszeitraum EUR 35,5 Mio. und lag damit deutlich über dem Wert des entsprechenden Vorjahresquartals von EUR 26,1 Mio. Der Geschäftsbereich Property Sales konnte seinen Ergebnisbeitrag gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nochmals von EUR 8,4 Mio. auf EUR 9,6 Mio. erhöhen Der Geschäftsbereich Property Development, dessen Ergebnisentwicklung im Laufe des Geschäftsjahres eine geringere Kontinuität in der Rechnungslegung aufweist, steuerte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres EUR 1,7 Mio. zum operativen Konzernergebnis bei.

Insgesamt weist die BUWOG Group für die ersten der Monate 2015/16 ein bereinigtes EBITDA von EUR 41,7 Mio. aus, was einer Steigerung um 12,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des vorigen Geschäftsjahres entspricht. Das Finanzergebnis des Berichtszeitraums belief sich auf EUR 63,0 Mio. und war neben Zinsaufwendungen vor allem durch positive unbare Effekte in Höhe von rund EUR 74 Mio. geprägt. Durch konsequente Nutzung der Marksituation und erfolgreiche Refinanzierung konnte die Durchschnittsverzinsung der Finanzverbindlichkeiten erneut auf nunmehr lediglich 2,12 Prozent gesenkt werden, wodurch sich die baren Zinszahlungen auch für die Folgeperioden entsprechend reduzieren werden.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in den ersten drei Monaten 2015/16 EUR 123,1 Mio.; das Konzernergebnis lag bei EUR 96,6 Mio. Der erfolgreiche Geschäftsverlauf spiegelt sich auch in der Entwicklung des EPRA-NAV/Aktie nieder, der sich zum 31. Juli 2015 auf EUR 18,64 erhöhte (30. April 2015: EUR 17,79).

"Die Resultate des ersten Geschäftsjahresquartals zeigen, dass uns ein nahtloser Anschluss an die erfolgreiche Entwicklung unseres ersten Geschäftsjahres als börsennotierte Gesellschaft gelungen ist. Kennzeichen der BUWOG AG ist und bleibt die Solidität im operativen Geschäft, kombiniert mit einem nachhaltigen Wachstum. Mit den heute vorgelegten Zahlen haben wir eine stabile Ausgangsbasis für das Gesamtjahr 2015/16 geschaffen", sagt Daniel Riedl, CEO der BUWOG AG.
Dr. Ronald Roos, CFO der BUWOG AG, ergänzt: "Die positive Entwicklung speist sich aus allen drei Säulen unseres Geschäftsmodells und bestätigt damit die Tragfähigkeit unserer Strategie. Im Geschäftsbereich Asset Management konnten wir unser Ergebnis im Vorjahresvergleich um 36 Prozent steigern, und der Bereich Property Sales erzielte einen um mehr als 15 Prozent höheren Ergebnisbeitrag. Im Bereich Property Development fiel der Ergebnisbeitrag zyklusbedingt relativ gering aus, wir rechnen jedoch aufgrund der gut gefüllten Pipeline damit, dass die Ergebnisentwicklung des ersten Quartals hier in den Folgequartalen überkompensiert werden wird. Insgesamt beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen unserer Development-Pipeline mit Fokus auf Wien und Berlin auf rund EUR 1,5 Mrd."

Echiquier Entrepreneurs mit Vertriebszulassung in Deutschland

Paris/Frankfurt, 28. September 2015 – Der auf europäische Small- und Mid-Caps ausgerichtete Fonds Echiquier Entrepreneurs (WKN: A12FE0 / ISIN: FR0011558246) der französischen Gesellschaft La Financière de l’Echiquier ist nun auch in Deutschland erhältlich. Fondsmanagerin Stéphanie Bobtcheff ist seit mehr als 18 Jahren im Universum der kleinen und mittleren europäischen Werte aktiv und sieht hier auch die attraktivsten Wachstumsprojekte. Für den Echiquier Entrepreneurs investiert sie vorrangig in Titel mit einer Marktkapitalisierung von 50 Mio. bis 1 Mrd. Euro. Dabei fließen zu mindestens 60 Prozent europäische Aktien und zu maximal 10 Prozent nichteuropäische Aktien in das Portfolio ein. Darüber hinaus hält der Fonds in der Regel eine angemessene Cash-Quote von 10 Prozent. Bobtcheff bevorzugt überzeugende Wachstumstitel mit attraktiver Bewertung und setzt auf eine breite Diversifikation der Branchen: „Wir wollen möglichst frühzeitig in aussichtsreiche Unternehmen einsteigen, um ihnen Zeit zu geben, sich zu entwickeln.“ Der Echiquier Entrepreneurs wurde bereits im Oktober 2013 in Frankreich aufgelegt und hat seitdem eine Wertentwicklung von 37,5 Prozent erzielt. Das Fondsvolumen liegt aktuell bei 113 Mio. Euro.

Technologie und strukturelle Veränderungen im Fokus

In den vergangenen Wochen hat der Echqiuier Entrepreneurs sich der hohen Volatilität an den Märkten gut wiedersetzen können. Dies lag vor allem an der geringen Abhängigkeit von den Emerging Markets aber auch an der Branchenselektion. „Wir konzentrieren uns auf Unternehmen mit besonderen technologischen Entwicklungen, aber auch auf Nischenplayer und Sektoren, die strukturellen Veränderungen unterliegen, da wir hier enorme Wachstumschancen sehen“, sagt Bobtcheff. So hat beispielsweise die französische Mediengruppe Nextradio TV mit seinen Entwicklungen im DVB-T Bereich eine führende Position inne und profitiert von der Umwälzung der Fernsehlandschaft in Frankreich. Die schwedische Onlinebank Nordnet partizipiert an der schnellen Entwicklung des Online-Banking in Skandinavien und der britische Hersteller von medizinischen Geräten Advanced Medical Solutions weist dank der Einführung innovativer technologischer Produkte und der Durchdringung des US-Marktes anhaltendes Wachstum auf.

„Wir gehen davon aus, dass die Volatilität an den Märkten auch in den kommenden Monaten hoch bleiben wird. In diesem Umfeld dürften sich kleine und mittlere Werte mit europäischem Fokus weiter gut behaupten, da sie nicht nur von der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung in Europa profitieren, sondern auch attraktive Quellen für M&A-Aktivitäten darstellen“, sagt Bobtcheff.


Eckdaten Echiquier Entrepreneurs:
Managementgesellschaft: La Financière de l'Echiquier
Fondsmanager: Stéphanie Bobtcheff
Art: Investmentfonds nach französischem Recht (FCP)
ISIN-Code: FR0011558246
WKN: A12FE0
Auflegungsdatum: 18.10.2013
Referenzindex: MSCI Europe Micro Cap NR
Fondsvolumen: 113,7 Mio. EUR (Stand 23.09.2015)
Gebühren: Verwaltungsgebühren von 2,39 % inkl. Steuern/p.a. 
Ausgabeaufschlag: Max. 1  Prozent

Über La Financière de l'Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Stock Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8,7 Milliarden Euro. In Deutschland vertreibt die Gesellschaft aktuell vier Aktienfonds und zwei Mischfonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten. 2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter www.lfde.com.

Emotionale Anlageentscheidungen bei volatilen Märkten sind laut Finanzberatern der größte Fehler.

FRANKFURT, 29. September 2015 – Natixis Global Asset Management (Natixis), veröffentlicht heute die Ergebnisse einer weltweiten Studie, durchgeführt im Zeitraum von Juni bis Juli 2015 unter 2400 Beratern aus den USA, aus Asien und Europa (davon 150 Finanzberater aus Deutschland). Kurzfristige Marktgeschehnisse, die 2015 wiederholt auftraten, wie etwa die Schulden Griechenlands oder die Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten, trafen die Investoren besonders schwer und verleiteten sie zu emotionalen Anlageentscheidungen.

Auf die Frage nach den größten Fehlern von Privatanlegern, hoben die Finanzberater weltweit die folgenden hervor: 

  1. Emotionale Investment-Entscheidungen
  2. Fokussierung auf kurzfristige Marktschwankungen
  3. Fehlende Finanzpläne
  4. Zu hohe Cash-Positionen
  5. Fehlende konkrete Ertragsziele

Eine Herausforderung für Berater: Anlegern helfen, ihre Emotionen zu bewältigen
Insgesamt 77 % der deutschen Berater bezeichneten die Emotionalität vieler Privatanleger als größten Fehler, der den Anlageerfolg gefährden könnte. Weiterhin finden 65 % der Berater, dass Anleger häufig zu stark auf kurzfristige Marktbewegungen reagierten und 57 % von ihnen keinen konkreten Finanzplan hätten.

Die Mehrheit (73 %) der deutschen Finanzberater hält es daher für entscheidend, irrationale Anlageentscheidungen ihrer Kunden durch Beratung zu verhindern. Auf internationaler Ebene waren sogar 82 % der Befragten dieser Ansicht.

„Mehr denn je ist es entscheidend geworden, Anlegern zu helfen, ihre Emotionen zu bewältigen und an Marktturbulenzen vorbeizusteuern. Finanzberater müssen über die Beratung hinaus ihre Kunden kompetent coachen und sie dabei unterstützen, die Komplexität der Märkte besser zu verstehen und sich in Richtung eines langfristig durchdachten Anlageverhaltens zu bewegen“, erklärt Jörg Knaf, Executive Managing Director bei Natixis Global Asset Management für die DACH-Länder.

Komplexe Märkte erfordern neue Anlagestrategien

Eine deutliche Mehrheit (68 %) der deutschen Befragten hält den traditionellen Anlagemix von 60/40 in jeweils Aktien und Anleihen für überholt. Weltweit sind sogar 77 % der Finanzberater dieser Ansicht. Angesichts der zunehmend volatilen Märkte erwägen deutsche Berater, ihren Kundenportfolios künftig verstärkt alternative Investmentansätze beizumischen. Der Hauptgrund dafür: Deutsche Berater erkennen zunehmend, dass diese Strategien dazu geeignet sind, den langfristig erforderlichen Kapitalzuwachs zu erhalten, gleichzeitig aber auch das Portfolio besser zu diversifizieren und einen Schutz vor künftigen Marktschocks zu gewährleisten.

Eine Mehrheit der deutschen Berater (59 %)*1 nutzt bereits bei einigen ihrer Kunden regelmäßig alternative Anlagestrategien. Bei der Frage, inwieweit sie aktive oder passive Strategien für ihre Kundenportfolios bevorzugen, sehen die meisten deutschen Befragten (73 %) große Vorteile bei aktiven Strategien. Diese seien sinnvoll, um besser auf kurzfristige Marktbewegungen reagieren zu können oder um Alpha für ihre Kundenportfolios (92 %) zu generieren.

Jüngere Anleger und Frauen rücken in den Fokus

Angesichts der Börsen-Hausse der vergangenen Jahre ist die Stimmung unter den deutschen Finanzberatern insgesamt positiv. Für 2016 rechnen sie mit einem leichten Wachstum ihres Geschäfts von jährlich etwa 5,8 %. Dabei erkennen die meisten Berater (70 %) neben ihren Bestandskunden hohes Potenzial bei jüngeren Kunden. Gespräche mit der nachfolgenden Generation, etwa mit Angehörigen von Bestandskunden, haben deshalb für 83 % der deutschen Berater oberste Priorität. Auch weltweit erkennen hier ähnlich viele Befragte (82 %) Chancen für die Erschließung einer neuen Zielgruppe.

Bisher repräsentiert die jüngere Generation unter 35 Jahren in Deutschland zwar nur 9 % der heutigen Bestandskunden. Doch mit Blick auf 2018 erwarten die Berater einen Anstieg dieser Zahl auf immerhin 14 %. Die Studie hob auch eine andere wachsende Zielgruppe für Anleger hervor: Frauen. Deutsche Anleger erwarten, dass Frauen bis 2018 beinahe die Hälfte (42 %) der Kunden insgesamt ausmachen werden. Gleichzeitig rückt für ältere Kunden mit Eintritt in den Ruhestand die Umgestaltung ihrer Portfolios in den Vordergrund. Deutsche Finanzberater haben auf den Anlagebedarf dieser konkreten Kundenprofile einzugehen, während sie sich zwei großen Herausforderungen bei der Portfoliogestaltung ihrer Kunden stellen müssen: stabile Erträge (61 %) und höhere Renditen als die Inflationsrate zu erzielen (54 %).

Disruptive Technologien ersetzen keine persönliche Beratung

Laut Studie beobachten Finanzberater weltweit eine Zunahme von neuen Geschäftsmodellen wie etwa sogenannte Tools für eine „automatisierte Anlageberatung“. Die Finanzberater fürchten die neue „elektronische Konkurrenz“ allerdings nicht, sondern sehen diese eher als Ansporn, ihre persönliche Beratung weiter auszubauen und an die Bedürfnisse einer jüngeren Klientel anzupassen.

„Obwohl die automatisierte Anlageberatung in Zukunft zunehmen wird, wird sie die persönliche Beratung, die gerade in Stress-Situationen gefragt ist, nicht ersetzen können. Das ist die perfekte Möglichkeit, das gesamte Spektrum an unterstützender und hochqualitativer persönlicher Beratung aufzuzeigen, die Anlegern dabei hilft, emotionale Entscheidungen zu vermeiden“, sagt Knaf. Außerdem fügt er hinzu: „Es gibt gute Gründe, warum deutsche Anleger noch mehr als im vergangenen Jahr über die Marktrisiken mit ihren Beratern sprechen wollen (77 % deutsch vs. 63 % global). Das hat aber weniger mit einer Risikoscheu der Anleger zu tun als vielmehr mit der Bereitschaft, mehr Risiken in Kauf zu nehmen, um höhere Kapitalerträge zu erzielen. Hierfür bedarf es jedoch einer ausführlichen Beratung bei der Asset Allocation. Dies kann die automatisierte Beratung laut 70 % der deutschen Anlageberater nicht bieten.“

*1: Vermögen von US-Dollar 1–4,9 Millionen

Methodik
Die 2015 von CoreData im Auftrag von Natixis Global Asset Management unter 150 deutschen Finanzberatern durchgeführte Umfrage ist Teil einer umfassenden Studie, bei der weltweit 2.400 Finanzberater aus 14 asiatischen, europäischen, nord-, mittel- und südamerikanischen Ländern sowie dem Nahen Osten befragt wurden. Zu diesem Zweck nahmen die Berater im Juni und Juli 2015 über einen Zeitraum von fünf Wochen an einer entsprechenden Online-Befragung teil. 
Die 150 Teilnehmer aus Deutschland setzen sich aus 86 unabhängigen Finanzberatern, 20 gebundenen Finanzberatern, 21 Leitern von Beratungsunternehmen (Beratungskanzleien) und weiteren 24 Teilnehmern zusammen, die in anderen beratenden Funktionen tätig sind. Das durchschnittliche Volumen der Kundenportfolios beläuft sich auf 867.215 EUR. Das durchschnittliche Beratungsunternehmen betreut ein Anlagevermögen von rund 1,9 Milliarden EUR. Insgesamt verwalten die an der Studie teilnehmenden Gesellschaften aus Deutschland ein Anlagevermögen von 280,4 Milliarden EUR.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.durableportfolios.com

Über Natixis Global Asset Management, S.A.
Bei Natixis Global Asset Management, S.A. handelt es sich um eine Gesellschaft mit diversen Tochterfirmen, die einen gebündelten Zugang zu mehr als 20 spezialisierten Investmentgesellschaften in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Asien bietet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern.1 Im Rahmen seiner Durable Portfolio Construction®-Philosophie setzt das Unternehmen auf die Entwicklung innovativer Ideen für die Asset Allocation und das Risikomanagement. Diese können institutionellen Investoren, Beratern und Privatanlegern dabei helfen, mit den Herausforderungen des modernen Marktes fertigzuwerden. Natixis Global Asset Management, S.A. vereint das Fachwissen mehrerer spezialisierter, in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ansässiger Anlageverwalter, die ein breites Spektrum an Aktien-, Renten- und alternativen Anlagestrategien anbieten.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. per 30. Juni 2015 ein Anlagevermögen von 904,3 Milliarden Dollar (811,6 Milliarden Euro).2 Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors;3 AEW Capital Management; AEW Europe; AlphaSimplex Group; Aurora Investment Management; Axeltis; Capital Growth Management; Darius Capital Partners; DNCA Investments;4 Dorval Finance;5 Emerise;6 Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;5 Harris Associates; IDFC Asset Management Company; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors;3 McDonnell Investment Management; Mirova;5 Natixis Asset Management; Ossiam; Reich & Tang Asset Management; Seeyond;7 Snyder Capital Management; Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners. Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

1 Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015 stufte Natixis Global Asset Management, S.A. bezogen auf das verwaltete Vermögen von 890,00 Millionen $ per 30. Juni 2014 als die Nr. 17 unter den größten Vermögensverwalter der Welt ein.
2 Nettovermögenswert per 30. Juni 2015. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Gelder umfassen, für die nicht regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht regulierten Geldern zählen jene Vermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im 
Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
3 Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Ein an Natixis Asset Management angeschlossenes Unternehmen
6 Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Standort in Singapur und Paris.
7 Eine Marke von Natixis Asset Management

Erster klimaneutraler Immobilienfonds: Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund

Frankfurt, 28. September 2015 - Der neue Immobilienfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund investiert in ausgewählte europäische Gewerbeimmobilien und steigert deren Energieeffizienz. An der bis 11. Dezember 2015 laufenden Erstzeichnung können qualifizierte Anleger teilnehmen.

Der Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund verfolgt eine europäische Core-/Core-Plus-Immobilienstrategie. Dies bedeutet, dass gut vermietete Gewerbeimmobilien in aussichtsreichen Märkten Europas gekauft werden. Als Besonderheit beinhaltet das Anlagekonzept ein Programm zur Messung und Überwachung des Energieverbrauchs der einzelnen Liegenschaften in Kooperation mit dem Technologiekonzern Siemens. Alle Immobilien im Portfolio werden aufgrund dieser Messdaten laufend energetisch optimiert, um den Gesamtenergieverbrauch sowie die CO2-Emissionen systematisch zu reduzieren. Durch die Senkung der Betriebskosten wird für die Investoren das Mietpotenzial gesteigert und die Zukunftsfähigkeit der Immobilien erhöht. Der verbleibende, nicht kosteneffizient reduzierbare Portfolioanteil wird einmal pro Jahr durch den Kauf von CO2-Zertifikaten gänzlich emissionsneutral gestellt. Somit bietet das innovative Fondskonzept qualifizierten Anlegern die Möglichkeit, erstmals in ein klimaneutrales Immobilienportfolio zu investieren.

Credit Suisse Real Estate Investment Management
Credit Suisse Real Estate Investment Management ist für das Portfolio- und Immobilienmanagement verantwortlich. Es verwaltet ein Immobilienvermögen von über 39,7 Mrd. EUR (per 31.05.2015) und verfügt über eine große Erfahrung im Auf- und Ausbau von Immobilienfonds sowie umfangreiche Expertise im Management nachhaltiger Immobilien. Der Erfolg basiert auf einem professionellen und aktiven Portfoliomanagement mit ausgewiesenem Know-how sowie auf der erprobten Zusammenarbeit mit externen Partnern, die das Immobilienmanagement operativ unterstützen.

Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund

Rechtsform Luxemburgischer SICAV-SIF
Fondsdomizil Luxemburg
Fondsleitung Credit Suisse Fund Management S.A., Luxemburg
Depotbank Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Luxemburg
Fondsmanager Stephan Brünner, Frankfurt
Rechnungswährung EUR
Zielrendite Gesamtrendite 5 % bis 6 % p.a., Ausschüttungsrendite 4 % p. a.*
Anlegerkreis Qualifizierte Anleger
Mindestzeichnung 500 000 EUR
Erstes Closing 11. Dezember 2015

Datenquelle: Credit Suisse, ansonsten spezifiziert

* Die erwartete Ausschüttungsrendite ist keine Projektion, Voraussage oder Garantie für die zukünftige Performance oder das Erreichen derselben.

Credit Suisse AG
Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend „die Credit Suisse“). Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46 600 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter
www.credit-suisse.com.

Verpflichtungen zum Abzug aus fossilen Energieträgern auf 2,6 Billionen US-Dollar gestiegen

NEW YORK, 23. September 2015 – Laut einer gestern von der Divest Invest Bewegung veröffentlichten neuen Analyse hat die Tendenz, Investitionen in fossile Energieträger abzustoßen und in erneuerbare Energien sowie klimafreundliche Lösungen zu investieren, explosionsartig zugenommen, innerhalb nur eines Jahres um das 50-Fache auf 2,6 Billionen US-Dollar.

Dem Bericht von Arabella Advisors zufolge haben sich über 400 Institutionen und 2.000 Privatpersonen verpflichtet, sich von fossilen Brennstoffen loszusagen. Dazu zählen Regierungen und Anleger aus 43 Ländern und zahlreichen Sektoren, darunter Pensionsfonds, Gesundheits- und Bildungsorganisationen, gemeinnützige Organisationen, Glaubensgemeinschaften, Unterhaltungskonzerne, Klima-Institutionen und Kommunen.

Erwähnenswerte Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind unter anderem die Pensionskasse des öffentlichen Dienstes Kalifornien, die norwegische Pensionskasse, der kanadische Ärzteverband, der Weltkirchenrat, die University of California mit mehreren Standorten, Leonardo DiCaprio und die Leonardo DiCaprio Foundation.

„Der Klimawandel hat massive Auswirkungen auf den Zustand unseres Planeten und aller seiner Bewohner und wir müssen auf eine Wirtschaft mit sauberen Energien umstellen, die keine fossilen Energieträger mehr braucht, denn sie sind die Hauptursache dieses globalen Problems“, so der Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio, der sein Engagement heute verkündete. „Ich habe mich mit der zunehmenden Bewegung, aus fossilen Energieträgern auszusteigen und in klimafreundliche Lösungen zu investieren, beschäftigt und dazu entschlossen, mich persönlich und auch in Form der Leonardo DiCaprio Foundation dafür einzusetzen. Jetzt ist es an der Zeit, auszusteigen und zu investieren, damit die Politiker dieser Welt wissen, dass wir – als Privatpersonen und Institutionen – tatkräftig gegen den Klimawandel angehen und von ihnen erwarten, dass sie im Dezember bei der UN-Klimakonferenz in Paris das Ihrige dazu beitragen.“

Aktuelle Finanzanalysen von HSBC, Citigroup, Mercer, der Bank of England und der Internationalen Energieagentur zeigen, dass Portfolios mit Vermögenswerten, die von fossilen Energieträgern abhängen, ein erhebliches bezifferbares Risiko aufweisen.

„Aus dem Arabella-Bericht geht hervor, dass inzwischen immer mehr Anleger ihr CO2-Risiko senken und ihre Portfolios mit dem Ziel diversifizieren, den Aufstieg von Zukunftsbranchen auszunutzen, die nachhaltig und umweltfreundlich wachsen“, so Thomas Van Dyck, Geschäftsführer und Finanzberater der SRI Wealth Management Group. „Das unterstreicht, was ich als Finanzberater tagtäglich sehe – dass die Nachfrage nach Produkten ohne fossile Energieträger steigt.“

„In großem Maßstab in saubere, effiziente Energien zu investieren, bietet eine der eindeutigsten Chancen, Entscheidungen im Sinne des Fortschritts der Menschheit zu treffen, die wir nicht bedauern werden“, sagte Christiana Figueres, Generalsekretärin der UNFCCC heute in einem Video-Statement bei einer Pressekonferenz in New York, auf der der Bericht von Arabella Advisors vorgestellt wurde. Die Klimachefin der Vereinten Nationen tritt dafür ein, die Investitionsflüsse von fossilen Brennstoffen in klimafreundliche Lösungen umzulenken und so die benötigten Investitionen in saubere Energien in Höhe von einer Billion US-Dollar zu erzielen – und um im Vorfeld der internationalen Klimakonferenz, die im Dezember in Paris stattfinden wird, für Dynamik zu sorgen.

„Besonders wichtig ist diese Verschiebung der Investitionsflüsse für unterversorgte Kommunen und für Menschen, die in Armut leben und unverhältnismäßig stark von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind“, so Reverend Lennox Yearwood, Jr., der Vorstandsvorsitzende von Hip Hop Caucus. „Der Klimawandel trifft die Armen zuerst und am schlimmsten. Das ist eine Frage der ethnischen und ökonomischen Gerechtigkeit, die wir mit Lösungen wie der Divest-Invest-Bewegung anpacken müssen, damit die betroffenen Gruppen handlungsfähig werden, und damit Disparitäten im Gesundheitsbereich ausgeglichen und der Übergang zu einer Wirtschaftsweise forciert wird, die auf umweltfreundlichen Energien basiert.“

„Diese Zahlen sagen uns vor allem eines, nämlich dass die Ausstiegsbewegung massiv an Fahrt gewinnt“, erklärte May Boeve, Geschäftsführerin von 350.org. „Seit ihren Anfängen in einigen US-amerikanischen Colleges fand sie weltweit Anklang bei Menschen, die sich für den Klimawandel interessieren, und brachte einige der größten und einflussreichsten Institutionen der Welt dazu, ihre Gelder aus der Klimazerstörung abzuziehen. Das lässt mich für die Zukunft hoffen und ist ein klares Signal an die Politiker aus aller Welt, die nach Paris reisen: Es wird Zeit, dass sie es uns nachtun und dass unsere Regierungen ebenfalls aus Unternehmen aussteigen, die mit fossilen Energieträgern zu tun haben.“

„Papst Franziskus sagte im Juni in seiner Enzyklika, die Erde sei ein Geschenk Gottes und wir seien dafür verantwortlich, sie zu bewahren“, so Rev. Fletcher Harper, Geschäftsführer von GreenFaith. „Das Tempo, in dem Glaubensgemeinschaften in aller Welt aus fossilen Energieträgern aussteigen, und das wachsende Engagement, in saubere Energien zu investieren – insbesondere bei den Armen dieser Welt –, belegen, dass die geistlichen und moralischen Führer weltweit die Dringlichkeit der Klimakrise begriffen haben und bereit sind zu handeln.“

Die Teilnehmer der Bewegung steigen in unterschiedlicher Form aus. Manche haben alle Unternehmen, die etwas mit fossilen Energieträgern zu tun haben, verkauft, die großen und die kleinen. Andere fangen mit Kohle und/oder Ölschiefer an. Der Bericht von Arabella Advisors enthält genaue Angaben zu den bisherigen Engagements.

Weitere Informationen sowie den ausführlichen Arabella Advisors Report finden Sie unter http://www.divestinvest.org

Sparen für Kinder hat für die Deutschen hohe Bedeutung

Frankfurt, 22. September 2015 - Die Hälfte der Deutschen legt für Kinder Geld auf die hohe Kante. Dies erfolgt bei den meisten Sparern regelmäßig, z.B. mittels eines Sparplans, bei dem in regelmäßigen Raten eine Reserve geschaffen wird. Als Sparziele werden hauptsächlich mittel- bis langfristige Ziele wie Ausbildung und Studium (54 Prozent), Führerschein (38 Prozent) und Auto (27 Prozent) sowie die eigene Wohnung (21 Prozent) genannt. Im Durchschnitt legen die Deutschen 986 Euro pro Jahr für ihre Kinder zurück. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Kinder sollen Wissen über Geld und Geldanlage haben

Ein hohes Interesse haben die Menschen daran, dass Kinder rund um das Thema Geld und Geldanlagen sehr gut informiert sind. Nahezu alle Befragten (98 Prozent) möchten, dass Kinder beim Schulabschluss wissen sollten, was ein Girokonto ist, wie man es nutzt und was eine Versicherung ist. Welche Zahlungsmöglichkeiten es außer Bargeld noch gibt und was ein Sparbuch ist, sollten Kinder nach Meinung von jeweils 96 Prozent wissen. 92 Prozent finden, dass es wichtig ist, bei Geldanlagen den Zusammenhang von Gewinn und Risiko zu kennen, 88 Prozent welche Dienstleistungen eine Bank anbietet. Die meisten Befragten (84 Prozent) möchten, dass ihre Kinder frühestens ab 18 Jahren über die angesparte Geldsumme verfügen können. Mit Blick auf Rendite und Sicherheit unterscheiden sich für die Hälfte der Sparer die Erwartungen an eine Geldanlage für Kinder nicht wesentlich von der eigene. Jeder Dritte gibt an, dass für ihn beim Nachwuchs das Thema Sicherheit besonders wichtig ist. 15 Prozent wünschen sich mehr Rendite, 14 Prozent mehr Flexibilität. „Der langfristige Horizont bei der Anlage für Kinder zeigt, dass Eltern, Großeltern oder Paten eigentlich viel Zeit haben, um zwischenzeitliche Wertschwankungen akzeptieren zu können. Damit stünde gerade bei der Anlage für Kinder ein viel breiteres Anlageportfolio zur Verfügung, als die meisten heute nutzen. Mit Blick auf die Rendite besteht hier noch viel Luft nach oben“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Anleger bleiben abwartend

Unabhängig vom Sparziel macht sich bei den Anlegern die Unzufriedenheit mit dem Niedrigzinsumfeld immer deutlicher bemerkbar: Die Anzahl derjenigen, die mit ihrer Geldanlage unzufrieden ist, steigt im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozentpunkte auf 60 Prozent an. Trotzdem wartet beinahe die Hälfte (48 Prozent, Vorquartal: 44 Prozent) weiterhin die Entwicklung der Märkte ab, ohne zu handeln. Immerhin steigt die Zahl der Sparer, die ihre Geldanlage zumindest überdenkt, leicht auf 32 Prozent (30 Prozent). 12 Prozent (9 Prozent) sehen sich veranlasst, die Ersparnisse risikoreicher anzulegen, um höhere Gewinne zu erzielen. „Wir sehen zwar, dass langsam ein leichtes Umdenken beim Sparer einsetzt. Im Großen und Ganzen aber passiert noch viel zu wenig in Richtung einer ausgewogenen Vermögensstruktur. Die meisten Deutschen sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange und warten ab, ohne sich nach vernünftigen Alternativen umzusehen“, betont Gay. Dabei ist den Menschen bewusst, dass sich in nächster Zeit an den Zinsen nicht viel ändern wird: 60 Prozent rechnen in den nächsten sechs Monaten nicht damit, dass sich am Zinsniveau gravierende Veränderungen ergeben. Die Zahl der Optimisten steigt jedoch leicht. Mittlerweile rechnet jeder Fünfte (20 Prozent, Vorquartal: 14 Prozent) im nächsten halben Jahr mit einem leicht steigenden Zinsen. Eher pessimistisch gestimmt sind die Anleger bei ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Hier erwarten nach zwei optimistischen Quartalen 41 Prozent der Befragten eine Verschlechterung der Gesamtsituation in den kommenden sechs Monaten. Dies sind mehr als doppelt so viele als im Vorquartal (19 Prozent). Für ihre eigene finanzielle Situation hingegen gehen 90 Prozent von gleich bleibenden oder besseren Verhältnissen aus.

Fondssparpläne steigen in der Beliebtheit

Für drei Viertel der Befragten (Vorquartal: 77 Prozent) bleiben Immobilien die attraktivste Geldanlage vor Tagesgeld mit 31 Prozent (27 Prozent) und Gold mit 40 Prozent (45 Prozent). An dritter Stelle rangieren Aktien (38 Prozent, Vorquartal gleicher Wert) vor Investmentfonds. Diese legen in der Beliebtheit um 6 Prozentpunkte auf 35 Prozent zu. Dass rentierliches Sparen nicht aus der Mode ist, zeigt ein Blick auf Sparpläne: 59 Prozent (50 Prozent) der Anleger halten einen Sparplan mit monatlichen Sparraten für attraktiv, insbesondere auch deshalb, weil sie bereits mit kleineren Beträgen ein ordentliches Vermögen aufbauen können. Einen Fondssparplan können sich 40 Prozent der Anleger (34 Prozent) als Ergänzung zu anderen Geldanlagen vorstellen. Für 21 Prozent (17 Prozent) der Befragten gehört der Fondssparplan zu einer Basis-Geldanlage.

Rendite und Transparenz machen die Riester-Rente attraktiver

Dies gilt auch für die private Altersvorsorge: Der Anteil der Befragten, die angeben, dass Aktien und Fonds zu einer privaten Altersvorsorge dazugehören, hat in den vergangen Quartalen kontinuierlich zugenommen und liegt aktuell bei 39 Prozent (Vorquartal 35 Prozent). Konkret für das eigene Alter vorgesorgt haben 80 Prozent der Befragten, 49 Prozent davon besitzen einen Riestersparplan. Von den übrigen 20 Prozent plant etwa jeder Siebte (14 Prozent) den Abschluss eines entsprechenden Vertrages in den kommenden sechs Monaten. Dies sind mehr als doppelt so viele wie im Vorquartal (6 Prozent). Von denjenigen, die keinen Riestersparplan besitzen, sind 35 Prozent der Meinung, dass mehr Rendite diese Form der Altersvorsorge attraktiver machen würde. Dabei gebe es bereits gute und aussichtsreiche Produkte, wie Gay berichtet: „Die Renditechancen von Riester-Fondssparplänen sind sehr gut. Dies bestätigt auch die aktuelle Ausgabe von Finanztest. Die Tester betonen, dass für alle, die jung sind und in absehbarer Zeit keine Immobilie bauen oder kaufen wollen, Fondssparpläne in der Altersvorsorge erste Wahl sind“.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 12. August 2015. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Portfolio Concept startet neuen Multi Income Fonds - Alpha Blend Global Income

Portfolio Concept startet neuen Multi Income Fonds - Der Alpha Blend Global Income kombiniert zwei Ertragsstrategien

Köln, 07. September 2015 - Der unabhängige Vermögensverwalter Portfolio Concept Vermögensmanagement GmbH gibt den Start des Alpha Blend Global Income (ISIN LI0275809031/ WKN A14UPZ/ Bloomberg ALBGEI2) Fonds bekannt. Ziel des Fonds ist es, Erträge aus dem Renten- und dem Devisenmarkt zu kombinieren. Das Management des Rentenportfolio übernimmt die erfahrene LGT Capital Partners. Der Fonds partizipiert zusätzlich an einem Multi-Manager Währungsportfolio.

„In dem heutigen Niedrigzinsumfeld müssen Investoren über die Grenzen traditioneller Strategien gehen, um angemessene Erträge zu erzielen“ sagt Fondsmanager Titus C. Schlösser von Portfolio Concept. „Alternative Ertragsquellen bieten eine bedeutende Diversifikation und das Potenzial auf Mehrerträge.“

Der Alpha Blend Global Income kombiniert zwei nicht korrelierende Ertragsstrategien in einem UCITS Fonds. Dabei wird das Fondsvermögen einerseits in Renten und andererseits in Währungen investiert.

„Das breite Angebot an Alpha-Quellen im gesamten Anleihenmarkt erlaubt es attraktive risiko-adjustierte Renditen über den gesamten Marktzyklus hinweg zu erzielen“, sagt Mark Rall, Leiter Fixed Income der LGT Capital Partners.

Der Devisenmarkt gehört zu den liquidesten Märkten der Welt und ermöglicht Renditen, die weder mit traditionellen noch mit anderen alternativen Investments korrelieren. Alpha aus dem Devisenmarkt kann sowohl eine bedeutende Diversifikation, als auch stabile Renditen bieten. Das Multi-Manager Währungsportfolio, welches im Alpha Blend Global Income abgebildet wird, verwendet eine Manager Selektionsmethode, die eine der neuesten Technologien nutzt, um eine Vielzahl von Informationen, die direkt von den jeweiligen Prime Brokern geliefert werden, auszuwerten. So werden nach qualitativen und quantitativen Verfahren die vielversprechendsten Währungsmanager ausgewählt und kontinuierlich überwacht.

Der Alpha Blend Global Income wurde mit dem Ziel aufgelegt, höhere Renditen als im Rentenmarkt mit Investment Grade Bonität möglich sind, zu erwirtschaften. Dabei ist das Risikoprofil unabhängig vom Rentenmarkt. Das Rentenportfolio hat ein sehr breites Anlageuniversum, um zur jeweiligen Marktphase taktisch passend investieren zu können. Das Fondsvermögen kann neben Staatsanleihen, auch in Investment Grade Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen, Emerging Market Anleihen und Wandelanleihen investiert werden. Zum Schutz des Portfolios vor einem Zinsanstieg, können Derivate eingesetzt werden, um die Duration des Portfolios zu steuern. Zusätzlich partizipiert der Fonds an einem FX Overlay, das die Erträge einiger der weltführenden FX Manager kombiniert.

Die beschriebenen Eigenschaften hat der Fonds in seinem ersten Monat schon unter Beweis gestellt. Zum 31.08.2015 lag das Fondsvolumen bei 50,7 Mio Euro.

http://portfolio-concept.de/

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX: Zehn neue Unternehmen in den Index aufgenommen

Hannover, 17. September 2015 – Im Rahmen des ersten regulären Rebalancings stehen im GERMAN GENDER INDEX der Börse Hannover einige Veränderungen an: Gleich zehn neue Unternehmen rücken mit Wirkung zum 2. Oktober 2015 in den Index auf, der 50 deutsche Aktien von Unternehmen umfasst, die im Vorstand und Aufsichtsrat eine hohe Gender Diversität aufweisen. Mit sieben Aktien stammen die meisten Neuzugänge aus dem MDAX. Bei der Betrachtung nach Branchen sticht mit vier Neulingen die Pharmaindustrie hervor. 

Grund für die Aufnahme der zehn neuen Werte in den Index ist, dass die Unternehmen ihr Verhältnis von weiblichen und männlichen Führungskräften in den obersten Führungsgremien verbessert haben und damit in der Gesamtbewertung andere Unternehmen aus dem Index verweisen. Ersetzt wurden aber auch zwei Unternehmen, die den definierten Liquiditätsanforderungen nicht mehr entsprechen: die Deutsche Beteiligungs AG und CEWE Stiftung & Co. KGaA. 

Zwei Neuzugänge schaffen es unter die Top 20
Den größten Sprung nach oben innerhalb des Rankings der 50 Werte hat die Medigene AG vollzogen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die klinische Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen und belegt aktuell den 13. Rang. Ebenfalls durch eine deutlich bessere Gender Diversität als zum Start des Index im April 2015 zeichnet sich die Wacker Chemie AG aus, die nun Rang 17 belegt. Auch unter den Top 5 gab es Veränderungen. So rückte die Aareal Bank AG von Platz 15 auf Platz fünf vor. Hintergrund ist hier, dass bei der diesjährigen Hauptversammlung drei Frauen neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden.

„Der Gesetzgeber sieht ab 2016 einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent im Aufsichtsrat vor. Die Bewegung im Index zeigt: Die Quote hat ein wichtiges Signal gesendet und es gab die ersten zu erwartenden Veränderungen“, sagt Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hannover. „Der GERMAN GENDER INDEX macht diese Entwicklungen für Anleger transparent.“

Transparente und nachvollziehbare Auswahl der Unternehmen

Der GERMAN GENDER INDEX bildet börsentäglich aktuell die Wertenwicklung bedeutender Aktien von deutschen Unternehmen ab, die das Leitbild einer hohen Gender Diversität verfolgen. So bietet er allen Marktteilnehmern einen praktischen Wegweiser beim Investieren in Aktien solcher Unternehmen, die sich aktiv um die Besetzung von Frauen in der obersten Führungsebene engagieren. Die Auswahl der Aktien im Index erfolgt nach einem transparenten, für alle Anleger nachvollziehbaren Verfahren. Dabei werden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen ermittelt und anschließend bezüglich der definierten Liquiditätsanforderungen geprüft. Anschließend wird der Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder dieser Firmen erhoben und gewichtet.

Die Zusammensetzung des GERMAN GENDER INDEX wird fortlaufend überwacht. Privatanleger können mit dem Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) an der Indexentwicklung partizipieren und der Idee einer Gender-Parität in Führungspositionen folgen. Das reguläre Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX erfolgt halbjährlich und findet das nächste Mal am 1. April 2016 statt. 

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unterwww.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden Sie ab sofort auch die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX. Das Dokument enthält unter anderem die Aufstellung der 50 Indexwerte sowie eine Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX Oktober 2015

Ausgeschieden

ISIN

Neu

ISIN

ADLER Real Estate AG

DE0005008007

ADVA Optical Networking SE

DE0005103006

CEWE Stiftung & Co. KGaA

DE0005403901

Brenntag AG

DE000A1DAHH0

Commerzbank AG

DE000CBK1001

ElringKlinger AG

DE0007856023

Deutsche Beteiligungs AG

DE000A1TNUT7

Evotec AG

DE0005664809

METRO AG

DE0007257503

Gerresheimer AG

DE000A0LD6E6

Software AG

DE0003304002

HUGO BOSS AG

DE000A1PHFF7

Symrise AG

DE000SYM9999

Medigene AG

DE000A1X3W00

ThyssenKrupp AG

DE0007500001

ProSiebenSat.1 Media SE

DE000PSM7770

TUI AG

DE000TUAG000

RHÖN-KLINIKUM AG

DE0007042301

Vonovia SE

DE000A1ML7J1

Wacker Chemie AG

DE000WCH8881

 



GERMAN GENDER INDEX
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Füh-rungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unter-nehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing. Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex 

Über die Börse Hannover

Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder fällt beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. 

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Die Deutsche Verrechnungsstelle Bewährte Allfinanzkonzeption wird um einzigartiges Angebot für das deutsche Handwerk und den Mittelstand erweitert

Frankfurt (ots) - Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG), Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung, baut ihr Allfinanzangebot mit der Deutschen Verrechnungsstelle um einen einzigartigen Service aus: Erstmals erhält das breite Spektrum des Handwerks und Mittelstands umfassende Unterstützungs- und Serviceleistungen rund um das Rechnungs- und Forderungsmanagement. 

"Mit unserer neuen Dienstleistung schaffen wir einen echten Mehrwert für den Mittelstand und das Handwerk, der auf dem optimalen Zusammenspiel von persönlicher Beratung und herausragender innovativer IT-Lösungen basiert. Aufgrund unserer zahlreichen mittelständischen Kunden kennen wir die Probleme und Sorgen dieser Unternehmen. Engpass bei vielen Mittelständlern und Handwerksbetrieben ist häufig die Administration, nicht das Kerngeschäft. Als Kunde der Deutschen Verrechnungsstelle muss ein Unternehmer zukünftig nur noch seine Rechnungen per Knopfdruck an die Deutsche Verrechnungsstelle übertragen und braucht sich um die weiteren Prozesse nicht mehr zu kümmern. Wir haben komplexe Vorgänge sehr einfach gemacht und sind damit Innovationsführer", erläutert Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung. 

Einzigartiges Leistungspaket 
Die Deutsche Verrechnungsstelle startet mit einem gänzlich neuen Leistungspaket, dessen Kern aus zwei Produkten besteht: 

"DV ABRECHNUNG" bietet ein professionelles Rechnungsmanagement, bei dem Erstellung, Versand und Überwachung von Rechnungen sowie das Mahnwesen übernommen werden. Ein wesentlicher Mehrwert ist zudem die Bonitätsprüfung der Kunden. Unternehmer, die dieses Angebot nutzen, profitieren von verkürzten Zahlungseingängen und weniger Zahlungsausfällen. Zudem reduziert sich der Zeitaufwand für administrative Tätigkeiten und schafft so Freiraum für das Kerngeschäft. "Die Leistungen der Deutschen Verrechnungsstelle sind insbesondere für viele kleinere Unternehmen eine enorme Hilfestellung. Hierüber wollen wir uns zukünftig noch viel stärker als bisher als Helfer und Partner des Mittelstands und Handwerks positionieren", so Andreas Pohl. 

"DV FACTORING" gibt erstmals auch Kleinunternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 2,5 Mio. Euro die Möglichkeit, ohne großen bürokratischen Aufwand von den Vorteilen eines professionellen Forderungsmanagements zu profitieren. Damit erhält insbesondere das Handwerk Zugang zu einem neuen, erstklassigen Angebot, welches Liquiditätssicherung und Bonitätsverbesserung gewährleistet. Das Besondere an diesem Service: Die Unternehmen erhalten innerhalb von 48 Stunden eine 100-prozentige Auszahlung aus den laufenden Forderungen. Damit erhalten sie höhere Bonität und ein besseres Rating bei Banken. "Durch unseren neuen Ansatz ist es gelungen, auch kleineren Unternehmen zukünftig die Vorteile eines professionellen Forderungsmanagements zu ermöglichen", erläutert Andreas Pohl. 

DV ONLINE-PORTAL bietet optimalen Überblick 
Das moderne "DV ONLINE-PORTAL" der Deutschen Verrechnungsstelle gewährleistet Handwerkern und Mittelstand den vollständigen Überblick über Finanzen und Rechnungen - weltweit und rund um die Uhr. Dabei können die Verantwortlichen das Rechnungsmanagement weiterhin individuell steuern und jederzeit eingreifen. 

"Mit der Realisierung der Deutschen Verrechnungsstelle haben wir einen weiteren Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte gesetzt und denken bereit jetzt über weitere innovative Dienstleistungen für unsere Kunden nach", resümiert Andreas Pohl.

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)
Mit rund 3.400 Direktionen und Geschftsstellen betreut die Deutsche Verm gensberatung 6 Millionen Kunden rund um die Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands gr te eigenst ndige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchen bergreifende Allfinanzberatung f r breite Bev lkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz Verm gensaufbau f r jeden! Die Deutsche Verm gensberatung wurde 1975 von Dr. Reinfried Pohl (1928-2014) gegr ndet. Andreas Pohl ist seit 2014 Vorsitzender des Vorstands des Familienunternehmens. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de.

TH Real Estate sichert 231 Millionen Euro Fremdkapital für Investment-Plattform

TH Real Estate hat für die pan-europäische Immobilien-Investment-Plattform „Cityhold Office Partnership“ eine Vereinbarung über eine Fremdkapitalfinanzierung im Volumen von 231 Millionen Euro abgeschlossen. Kreditgeber des Darlehens mit einer Laufzeit von 18 Monaten ist ING Real Estate Finance, mit der TH Real Estate bereits mehrfach bei Finanzierungen zusammengearbeitet hat.

Cityhold Office Partnership ist ein Joint Venture zwischen TIAA CREF und den beiden schwedischen Pensionsfonds AP1 und AP2, das TH Real Estate initiiert hat. Ziel ist, innerhalb der kommenden drei Jahre ein pan-europäisches Büroimmobilien-Portfolio im Volumen von mehr als vier Milliarden Euro aufzubauen. Aktuell verfügt das Joint Venture über ein Bestandsportfolio von 2,2 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich um Core-Objekte aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit zusammen rund 250.000 Quadratmetern Fläche. Dazu gehören bekannte Objekte wie die New Fetter Lane und One Kingdom Street in London, der Tour Areva in Paris oder das Atlantic Haus in Hamburg. 

„Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrfach mit ING zusammengearbeitet und sie haben sich erneut als ein zuverlässiger Partner für solch komplexe, grenzüberschreitende Transaktionen erwiesen. Die nun abgeschlossene Finanzierung schafft für das Cityhold Office Partnership die Grundlage, die Investitionsstrategie weiter umzusetzen und eine optimale Rendite für die Anleger zu erreichen“, sagt Colin Throssell, Head of Treasury bei TH Real Estate. „Wir werden in den weiteren Projektphasen entsprechende zusätzliche Vereinbarungen zur Finanzierung anstreben.“

Don Fitzgerald verstärkt das Team von DNCA Investments

Paris, 16. September 2015 – DNCA Investments verstärkt das Managerteam für europäische Value-Aktien. Neu im Team ist Don Fitzgerald. Er steht Isaac Chebar zur Seite, der die Fonds DNCA Value Europe (FCP) und DNCA Invest Value Europe (UCITS) mit einem Fondsvermögen von 1,2 Milliarden Euro verwaltet.

Don Fitzgerald stammt aus Irland und hat neben 19 Jahren Erfahrung an den Finanzmärkten auch einen CFA-Titel sowie einen Abschluss in BWL und Deutsch vom Trinity College in Dublin vorzuweisen.

Fitzgerald begann seine Karriere 1996 bei Citigroup als Corporate Banker und Investment Banker. Im Jahr 2003 wechselte er als Investor in notleidende Schuldpapiere zur WestLB und 2007 zu Tocqueville Finance.

Von 2008 bis August 2015 managte er den Fonds Tocqueville Value Europe, den das Ratingunternehmen Quantalys in den Kategorien über ein, drei und fünf Jahre zu den besten Fonds zählt. Zudem wurde der Portfoliomanager im Mai 2015 mit der Trophée du Revenu in Silber ausgezeichnet. Don Fitzgerald spricht drei Sprachen und hat bisher in Dublin, Paris, London und Frankfurt gearbeitet.

„Ich freue mich auf meine Arbeit bei DNCA“, erklärt Don Fitzgerald. „Das Unternehmen wächst sowohl in Frankreich als auch international sehr schnell und ich teile absolut die Management-Philosophie der qualifizierten und kompetenten Mitarbeiter von DNCA“.

Auch Isaac Chebar, der derzeit als einer der besten Manager für europäische Aktien gilt und von Citywire mit AAA eingestuft wird, freut sich, dass Don Fitzgerald mit seiner Kompetenz das Value-Team weiter stärkt: „Wir freuen uns sehr, dass Don Fitzgerald in unser Team kommt. Er hat im Laufe der Jahre bewiesen, dass er Unternehmen identifizieren kann, die der Markt unterbewertet. Seine umfassenden Kenntnisse der europäischen Unternehmenslandschaft sind ein großer Vorteil für uns und seine differenzierten Methoden fügen sich perfekt in die DNA von DNCA.“


Über DNCA INVESTMENTS
Die französische Investment-Management-Gesellschaft DNCA wurde im Jahr 2000 von einem Spezialistenteam gegründet, das bei der Vermögensverwaltung für Privatkunden und institutionelle Investoren auf einen value-orientierten Ansatz setzt. Die Expertise von DNCA umfasst europäische Aktien (Long-Only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone. Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 15 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beläuft sich zum 30. Juli 2015 auf 17 Milliarden Euro. DNCA verfügt über 76 Mitarbeiter in Niederlassungen in Paris, Mailand und Luxemburg.
Seit Juni 2015 zählt DNCA zu den Tochtergesellschaften von Natixis Global Asset Management (NGAM) und kann sich nun auf das Vertriebsnetz von NGAM stützen, um seine internationale Entwicklung zu beschleunigen.

„DNCA Investments ist ein eingetragenes Markenzeichen von DNCA Finance.“

BMO Real Estate Partners investiert 400 Millionen Euro in Wohnfonds

München, 14. September 2015. BMO Real Estate Partners (vormals F&C REIT Asset Management) hat bis heute rund 400 Mio. Euro in einen bereits Anfang 2014 als Spezial-AIF aufgelegten Wohnimmobilienfonds investiert. Der Fonds, der als Individualmandat für ein großes deutsches Versorgungswerk konzipiert wurde, investiert in Neubauwohnprojekte in ganz Deutschland. Das ursprünglich geplante Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro wurde somit bereits verdoppelt. 

Das Portfolio umfasst derzeit 14 Objekte mit mehr als 1.300 Wohneinheiten und einer Mietfläche von insgesamt rund 130.000 Quadratmetern. Davon entfallen etwa fünf Prozent auf Gewerbeflächen. Hinzu kommen über 1.300 Stellplätze. Die Immobilien befinden sich im gesamten Bundesgebiet unter anderem in Berlin, Hamburg, Bonn, Bremen, Freiburg, Ludwigsburg, Leipzig und Dresden. „Gerade Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen und Universitätsstädten bieten fortlaufend stabile Erträge,“ so Iris Schöberl, Managing Director, BMO Real Estate Partners. Weitere Ankäufe für den Fonds befinden sich bereits in der Prüfung beziehungsweise in Planung. „Wir konzentrieren uns hier ausschließlich auf Projektentwicklungen, um uns frühzeitig attraktive Objekte sichern zu können.“

Globale ETP-Branche verzeichnet im August erneut kräftige Mittelzuflüsse

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat August 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 441 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,7 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends. Den vollständigen Bericht finden Sie links.

Globale ETP-Branche verzeichnet im August erneut kräftige Mittelzuflüsse; Wachstum vor allem dank starker Zuflüsse in Europa und Asien; trotz des schwierigen Marktumfeldes Aktien-ETFs in Europa besonders beliebt; auch europäische Renten-ETFs gefragt; Rohstoff-Produkte ebenfalls mit leichten Zuflüssen

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Research
Daten zum Stand: 31.08.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Industrie bleibt weiter auf Wachstumskurs. Den Produkten flossen im August  20,4 Milliarden US-Dollar zu. Die Branche verwaltet aktuell 2,7 Billionen US-Dollar (S. 1, 23).
  • Während im Vormonat noch der amerikanische ETP-Markt mit 23 Milliarden US-Dollar die größten Zuflüsse verbuchen konnte, waren im August Europa und Asien die Wachstumstreiber. Dem asiatischen ETP-Markt flossen insgesamt 8,3 Milliarden US-Dollar zu, der europäische ETP-Markt verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 10,7 Milliarden US-Dollar (S. 1, 23).
  • Das meiste Geld ging an Fixed-Income-Produkte. Ihnen flossen im August weltweit 11,7 Milliarden US-Dollar zu, Aktien-ETPs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar (S. 23).
  • ETFs auf den chinesischen Markt verzeichneten gegen den allgemein positiven Trend weltweit Abflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar. Im Vormonat waren dem Segment noch 7,2 Milliarden an neuen Geldern zugeflossen (S. 1). 
  • Während des schwachen Aktienmonats August zählten währungsgesicherte ETFs zu den Anlegerfavoriten. Eine Währungsabsicherung scheint immer beliebter zu werden. Die Zuflüsse in Europa betrugen 900 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn haben Investoren damit immerhin 4,9 Milliarden Euro neu in währungsgesicherte ETFs investiert (S. 4).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse 
Aktien

  • Nach Nettozuflüssen in Höhe von 7,4 Milliarden Euro im Juli investierten Anleger im August per saldo 9,6 Milliarden Euro neu. Insgesamt verwaltet die europäische ETF-Industrie damit jetzt 441 Milliarden Euro (S. 1, 23).
  • Aktien-ETFs flossen im August 7,1 Milliarden Euro zu, nach 6 Milliarden Euro im Juli. Besonders beliebt waren erneut Aktien-ETFs auf Industriestaaten. Sie verzeichneten Nettomittelzuflüsse in Höhe von 6,5 Milliarden Euro (S. 3, 23).
  • Trotz der zum Teil starken Kursverluste im August verzeichneten Aktien-ETFs auf den breiten europäischen Aktienmarkt kräftige Zuflüsse (plus 3,1 Milliarden Euro). Auf Länderebene waren die USA (plus 1,5 Milliarden Euro), Deutschland (plus 818 Millionen Euro) sowie Japan (plus 625 Millionen Euro) am beliebtesten. Der db x-trackers Euro Stoxx 50 ETF war mit Zuflüssen in Höhe von 537 Millionen Euro im August 2015 der beliebteste Aktien-ETF (S. 3, 25).
  • Schwellenländer-Produkte standen hingegen überwiegend auf den Verkaufslisten. Sie verbuchten Abflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Südkorea, Indien und China zählten auf Länderebene bei den Abflüssen zu den größten Verlierern (S. 26).
  • Sektor-ETFs flossen im August 1 Milliarde Euro zu, wobei ETFs auf die Finanzindustrie mit 418 Millionen Euro die höchsten Zuflüsse verbuchten. Zu den Anlegerfavoriten zählten außerdem Strategie-ETFs – hier vor allem Leveraged Long – sowie Produkte auf Small- und MidCaps. Auch Dividenden-ETFs waren mit Zuflüssen in Höhe von 157 Millionen Euro gefragt (S. 24).

Renten

  • Renten-ETFs setzten ihre positive Bilanz aus dem Vormonat fort und verzeichneten im August Nettozuflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro – ebenso viel wie im Juli (S. 1, 23).
  • Sämtliche Fixed-Income-Segmente profitierten von der Kauflaune der Anleger. Im Fokus standen aber vor allem Staatsanleihen sowie Geldmarktprodukte. Ihnen flossen 934 beziehungsweise 607 Millionen Euro zu (S. 1, 26). 

Rohstoffe

  • Nach Abflüssen im Juli verzeichneten Rohstoff-ETPs im August wieder leichte Zuflüsse in Höhe von 383 Millionen Euro (Seite 1, 23).
  • Die mit Abstand höchsten Zuflüsse konnten ETPs auf Cruide Oil auf sich ziehen. 329 Millionen Euro standen hier zu Buche. Aus Gold-Produkten zogen Anleger dagegen per Saldo 72 Millionen Euro ab (Seite 27).

Beliebteste Indizes

  • Auf der Aktienseite standen im August vor allem ETFs auf breit gestreute Indizes aus den USA (S&P 500 und MSCI USA) sowie Europa (EuroStoxx 50 und MSCI Europe) im Anlegerfokus. Außerdem waren Produkte auf den DAX gefragt (S. 28).
  • Im Rentenbereich verzeichneten ETFs auf Staatsanleihen, vor allem mit kürzeren Restlaufzeiten, sowie Geldmarktprodukte die höchsten Zuflüsse (S. 28).
  • Auf der Rohstoffseite wurden im August insbesondere ETPs auf Cruide Oil sowie Gold gekauft (S. 28). 

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheawm.com

Deutsche Asset & Wealth Management 
Mit 1,14 Bio. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. Juni 2015) ist Deutsche Asset & Wealth Management¹ einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset & Wealth Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen. Deutsche Asset & Wealth Management steht zudem für maßgeschneiderte Wealth Management-Lösungen und eine ganzheitliche Betreuung wohlhabender Privatanleger und Family Offices.

Goldman Sachs Asset Management lanciert GS Global Absolute Return Portfolio

LONDON, 4. September 2015 – Goldman Sachs Asset Management („GSAM“) gibt die Auflegung des Goldman Sachs Global Absolute Return Portfolios bekannt. Der Fonds strebt  beständige, attraktive und von traditionellen Märkten unabhängigere Renditen an. Er investiert in mehrere Anlageklassen und nutzt dabei Anlageideen aus der gesamten GSAM-Sparte und manövriert sich mit dynamischer Asset-Allokation durch sich verändernde Märkte. Der Fonds ist ein neuer Zielfonds der UCITS-fähigen in Luxemburg ansässigen Goldman Sachs Funds SICAV.

„Die Anleger konzentrieren sich zunehmend auf Fonds, die spezifische Anlageergebnisse anstreben. Nach einer Phase mit kräftigen Renditen aus Aktien und Anleihen blicken sie jetzt immer mehr in Richtung Absolute-Return-Strategien, um einerseits Renditen zu generieren und andererseits potenzielle Verluste zu begrenzen. Die Multi-Asset-Absolute-Return-Methode des Fonds nutzt die gesamte Bandbreite der GSAM-Plattform und ist unseres Erachtens für den Anlegermarkt gut positioniert“, erläutert Markus Weis, Leiter des Third Party Distribution Geschäfts für Deutschland und Österreich bei GSAM. 

„Wir versuchen, im UCITS-Rahmen unter allen Marktbedingungen beständige, attraktive Renditen zu erzielen“, so Neill Nuttall, Co-Portfoliomanager des Fonds. „Wir rechnen in nächster Zeit bei traditionellen Anlageformen mit wesentlich geringeren Renditen und bieten unseren Anlegern nun verstärkt die Möglichkeit, mit alternativen Renditelieferanten zu diversifizieren und dabei flexibel genug zu bleiben, um Investmentchancen zu ergreifen. Dank der weltweiten Präsenz von GSAM mit über 700 Investmentexperten an 33 Standorten in aller Welt besitzen wir verschiedenste Perspektiven und können die lokalen Marktkenntnisse nutzen.“

Der Fonds wird von der GSAM-Abteilung Global Portfolio Solutions gemanagt, dem Multi-Asset-Team innerhalb dieser Sparte. Es besteht aus weltweit über 95 Investmentprofis, versorgt die GSAM-Kunden seit über 20 Jahren mit Multi-Asset-Investmentlösungen und verwaltet derzeit über 30 Milliarden Euro(1).

Der Fonds wird sowohl institutionellen als auch privaten Kunden angeboten und ist für den Vertrieb in ganz Europa zugelassen.

Das Liquid Alternatives Center von GSAM (http://www.gsamfunds.com/lac) versorgt Berater und Anleger mit Schulungsmaterial und Tools, die speziell entwickelt wurden, um sie beim Management von Portfolios zu unterstützen, die in liquide alternative Assets investieren.

(1) Verwaltetes Vermögen und Anzahl der Teammitglieder Stand Juni 2015.


Über Goldman Sachs Asset Management:
Goldman Sachs Asset Management ist der Asset-Management-Bereich der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE-Symbol: GS). Per 31. März 2015 belief sich das von diesem Geschäftsbereich verwaltete Vermögen auf 1,18 Billionen US-Dollar. Goldman Sachs Asset Management bietet seit 1989 diskretionäre Anlageberatungsleistungen an und beschäftigt Investment-Spezialisten an allen großen Finanzplätzen der Welt. Das Unternehmen bietet institutionellen Investoren und Privatkunden auf der ganzen Welt Investmentstrategien, die sich auf eine breite Palette von Anlageklassen erstrecken. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und gehört zu den führenden, global tätigen Investmentbanking-, Wertpapier- und Vermögensverwaltungshäusern. Sie betreut weltweit einen breit gefächerten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitutionen, staatliche Stellen und vermögende Privatpersonen gehören.

Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung unter neuer Leitung und mit zusätzlicher Liegenschaft in Düsseldorf

Frankfurt, 3. September 2015 – Die Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung mit Investitionsfokus auf kommerzielle Liegenschaften in Deutschland wird seit dem 1. September 2015 von Marc-Oliver Tschabold geleitet. Im Juli 2015 konnte das Portfolio um eine weitere Büroliegenschaft in Düsseldorf erweitert werden.

Per 1. September 2015 hat Francisca Fariña Fischer die Leitung der auf kommerzielle Liegenschaften in Deutschland spezialisierten Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung an Marc-Oliver Tschabold übergeben. Fortan konzentriert sie sich auf ihre Rolle als Fondsmanagerin eines Immobilienfonds der Credit Suisse mit Investitionsfokus auf kommerzielle Liegenschaften weltweit. Marc-Oliver Tschabold arbeitet seit 2008 im Real Estate Investment Management der Credit Suisse und verfügt über langjährige internationale Erfahrung im Property Asset Management und in der Immobilienakquisition. Mit seinem vielfältigen Know-how und seinem weitverzweigten Netzwerk im In- und Ausland bringt er ideale Voraussetzungen für die Funktion als Produktmanager der Anlagegruppe mit.

Das Portfolio der Anlagegruppe konnte im Juli 2015 um eine zusätzliche Büroliegenschaft am Kennedydamm in Düsseldorf erweitert werden. Das sechsstöckige Gebäude wurde zum Preis von EUR 45 Mio. erworben und befindet sich in guter Lage in Düsseldorfs Geschäftsviertel mit hervorragender Anbindung an den Straßenverkehr. Die Hauptmieter sind einer der größten internationalen Mischkonzerne, ein global tätiges Pharmaunternehmen sowie eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Somit umfasst das Portfolio der Anlagegruppe aktuell sieben Liegenschaften in den Städten Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Köln, Berlin, Leipzig und Düsseldorf.

Anlagen in deutsche Immobilien zeichnen sich durch die relativ hohe Wertstabilität als nachhaltige und solide Investitionen aus. Die Anlagegruppe ermöglicht es Schweizer Pensionskassen, sich an einem diversifizierten Portfolio mit kommerziellen Renditeliegenschaften zu beteiligen. Eine angemessene Verteilung nach Regionen, Lagen und Nutzungsarten steht dabei im Vordergrund. Große Bedeutung wird auch der Qualität und der Vermietungssituation einer Liegenschaft beigemessen.

Martin Gijssel zum neuen CEO der vwd group berufen

Zum 1. September 2015 wird Martin Gijssel die Aufgaben des Chief Executive Officers in der Geschäftsführung der vwd group übernehmen. Er wird insbesondere die Gesamtstrategie des Unternehmens verantworten und zudem die Bereiche Vertrieb und Kommunikation leiten.

Mit Martin Gijssel, zuletzt Senior Vice President und Managing Director of International Investment Management Sales von FactSet Research Systems Inc., einem US-amerikanischen Finanzdaten- und Softwareunternehmen, konnte der Beirat der vwd group einen ausgewiesenen Finanzmarktexperten für das Unternehmen gewinnen. „Wir wollen Marktnähe, Innovationskraft und Wachstum der vwd group stärken und uns auf die Entwicklung neuer, intelligenter Produkte und Lösungen fokussieren“, erläutert der Vorsitzende des Beirats, Dr. Thorsten Dippel. „Die umfassende Regulierung und Digitalisierung des Vermögensmanagements sowie der Markteintritt neuer Wettbewerber stellen unsere Kunden vor große Herausforderungen und erfordern neue technologische und analytische Instrumente. Bei der Entwicklung und kundenorientierten Umsetzung solcher Innovationen werden die Kompetenz, die Erfahrung, das internationale Renommee und die ausgezeichneten Kontakte von Martin Gijssel eine wertvolle Hilfe sein“, so Dr. Dippel.

Bereits mit der Berufung von Udo Kersting in die Geschäftsführung im Oktober 2014 hat die vwd group eine organisatorische Aufteilung von Produktmanagement und Vertrieb in die Wege geleitet und die Innovationskraft deutlich verbessert. Eine stärkere Konzentration auf Wachstum und Vertrieb sowie auf Markt- und Kundennähe gehören zu den zentralen Aufgaben von Martin Gijssel als neuem CEO.

Neben Martin Gijssel als CEO besteht die Geschäftsführung weiterhin aus Dr. Ralf Kauther, der als CFO die Ressorts Finanzen und Administration verantwortet, Udo Kersting, der als CPO das Produktmanagement leitet, und Dr. Martin Verlage, der als CTO die Verantwortung für Betrieb und Entwicklung trägt.

Credit Suisse Asset Management stärkt ihre institutionelle Expertise im Bereich Fixed Income und erweitert ihr Produktangebot

Zürich, 2. September 2015 – Credit Suisse Asset Management gab heute die Einstellung von drei Senior-Trading- und Anlagespezialisten im Schweizer Fixed-Income-Geschäft bekannt. Armin Bischofberger, Philippe Wechsler und Sébastien Zöller werden maßgeblich zum Ausbau der Alternative-Fixed-Income-Strategien im Asset Management der Credit Suisse beitragen.

Die Einstellungen unterstreichen die Strategie der Bank, ihr Fixed-Income-Angebot auszubauen. Anleger suchen nach Alternativen, da Fixed-Income-Produkte von Benchmark-orientierten Strategien dominiert werden, die die Investoren in Bezug auf Durationssensitivität und Kreditqualität ähnlichen Risiken aussetzen. Darüber hinaus verfügen solche Strategien in der Regel über wenig Flexibilität, um mit dem aktuell einzigartigen Umfeld von Negativzinsen und eingeschränkter Marktliquidität in der Schweiz umzugehen.

Michel Degen, Leiter Core & Specialized Fixed Income, sagte dazu: „Wir werden unser Produktangebot für Pensionskassen, institutionelle und professionelle Anleger erweitern. Die Einstellung von Armin Bischofberger, Philippe Wechsler und Sébastien Zöller ist ein Meilenstein, um dieses Ziel zu erreichen.“ Er fügte hinzu: „Absolute-Return-Long/Short-Strategien bieten ein höheres Renditepotenzial bei ähnlichen Risikoprofilen wie traditionelle Fixed-Income-Strategien. Wir sehen diese als eine notwendige Ergänzung zu bestehenden Long-only-Fixed-Income-Strategien, zumal die Opportunitätskosten für entgangene Erträge auf einem historischen Tiefstand sind.“

Armin Bischofberger war bisher Leiter Fixed Income Trading bei der UBS Investment Bank in Zürich, Philippe Wechsler war stellvertretender Leiter des Trading Desk für Anleihen in Schweizer Franken und Senior Credit Trader bei der Zürcher Kantonalbank und Sébastien Zöller war stellvertretender Desk-Leiter und Senior Rate Derivatives Trader bei der Zürcher Kantonalbank. Alle drei werden in Zürich arbeiten und sind Michael Schmid, Leiter Fixed Income Schweiz, unterstellt.

Credit Suisse AG
Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend „die Credit Suisse“). Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46.600 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Credit Suisse Asset Management
Credit Suisse Asset Management ist ein Anlagespezialist mit Multi-Boutique-Ansatz und ist Teil der Private Banking & Wealth Management Division der Credit Suisse. Das einzigartige und wegweisende Geschäftsmodell kombiniert hochspezialisierte Anlageteams mit der professionellen Governance, der Stabilität und dem Potenzial, die auf der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse gründen. Dies erlaubt es Credit Suisse Asset Management, spezifische Anlageexpertise sowohl bei aktiv als auch bei passiv verwalteten Strategien zu bieten, sei es im traditionellen oder im alternativen Anlagebereich. Asset Management nutzt die besten Talente, das Fachwissen, die Infrastruktur und die Kontrollmechanismen der Credit Suisse. Die Investment-Boutiquen können dadurch flexibel agieren und sich voll und ganz auf die Kunden und die Performance konzentrieren. Dabei liegt der Fokus auf den spezifischen Stärken sowie Partnerschaften mit den besten externen Managern, um in nur schwer erschließbaren Anlagesegmenten Erträge zu generieren. Zur weltweiten und breit gefächerten Kundenbasis von Credit Suisse Asset Management zählen Regierungen, Zentralbanken, Unternehmen, Pensionskassen, Stiftungen, Staatsfonds, Family Offices und Privatanleger.

Acht Jahre Global Challenges Index: Nachhaltigkeitsindex weiter auf Erfolgskurs

Hannover, 02. September 2015 – Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover blickt zu seinem achten Geburtstag auf eine erfolgreiche Performance zurück. Der Index, der am 3. September 2007 lanciert wurde, legte im Gesamtzeitraum um mehr als 75 Prozent zu (Stand: 31.08.2015). Damit hat sich der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, langfristig deutlich besser entwickelt als zum Beispiel der Deutsche Aktienindex (DAX), der im Vergleichszeitraum um rund 37 Prozent zulegte.

„Auch im achten Jahr seines Bestehens hat der Global Challenges Index eine erfolgreiche Wertentwicklung erzielt“, sagt Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hannover. Mit einem Plus von mehr als zehn Prozent zeigte der GCX auch auf Jahres-sicht eine starke Performance und lag auch hier knapp vor dem DAX, der über 8 Prozent zulegte. „Der fortdauernde Performance-Erfolg gibt unserem Konzept Recht, nach strengen Nachhaltigkeitskriterien auszuwählen. Und er zeigt vor allem, dass Nachhaltigkeit und Rendite einander nicht ausschließen.“

Index-Zusammensetzung zeigt hohe Kontinuität

Neben einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung zeichnet sich die GCX-Auswahl durch eine hohe Kontinuität aus: Die Hälfte der Aktien im Index ist seit der Auflage im September 2007 immer noch enthalten. Vor allem die Branchen Erneuerbare Energien und Transport und Logistik stechen hervor: Jeweils fünf Titel stammen aus diesen Branchen – die entsprechenden Unternehmen haben es geschafft, die vergleichsweise anspruchsvollen Auswahlkriterien über alle Jahre zu erfüllen.

Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien ist auch der Top-Performer der vergangenen zwölf Monate tägig. Den größten Wertzuwachs verzeichnte im Jahresrückblick der deutsche Windanlagenhersteller Nordex (WKN: A0D655), der ein Plus von rund 85 Prozent erzielte. Die norddeutsche Aurubis AG (WKN: 676650) – führend in Kupferherstellung und -recycling – bringt es auf ein Plus von knapp 60 Prozent. Das britische Bauunternehmen Berkeley Group (WKN: A0DKWY) legte um 51 Prozent zu, der US-amerikanische Betreiber von Geothermie-Kraftwerken Ormat Technologies (WKN: A0DK9X) um gut 50 Prozent und das französische Pharmaunternehmen Boiron S.A. (WKN: 873532), der größte Hersteller von homöopathischen Arzneien weltweit, bringt es auf ein Plus von 42 Prozent.

Investiertes Volumen bei über 300 Millionen Euro

Das Konzept und die Entwicklung des GCX überzeugen immer mehr Anleger. So hat sich die Nachfrage nach den Produkten, mit denen Anleger von der Auswahl des GCX profitieren können, auch in den vergangenen zwölf Monaten positiv entwickelt. Zum Stichtag 30.06.2015 betrug das auf Basis des GCX investierte Volumen über 300 Millionen Euro. Anleger können über den Kauf von Investmentfonds – dem NORD/LB AM Global Challenges Index-Fonds (WKN: A1T756) und dem PRIMA Global Challenges A (WKN: A0JMLV) – in den Index investieren.

„Nachhaltigkeit nimmt im Wirtschaftsleben und bei Verbrauchern einen immer höheren Stellenwert ein“, kommentiert Reich. „An der großen Nachfrage merken wir, dass sich der Index als verlässliches Investmentprodukt etabliert hat und wir mit unserem Konzept weiter auf einem erfolgreichen Weg sind.“

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates

Die Börse Hannover bietet Anlegern seit vielen Jahren Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Wertpapiere und unterstützt sie mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.gc-index.com. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX sowie Informationen zum Global Challenges Corporates (GCC), einem Basket mit Emittenten von Unternehmensanleihen, die den gleichen strengen Nachhaltigkeitsanforderungen genügen wie die Aktien im GCX.

Über die Börse Hannover

Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder fällt beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an.

Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Lombard Odier Investment Managers und ETF Securities listen einen ETF auf lokale Staatsanleihen aus Entwicklungsländern

London, den 2. September 2015: Lombard Odier Investment Managers (“Lombard Odier IM”), ein Pionier auf dem Gebiet von Smart Beta Investments in festverzinsliche Anlagen, und ETF Securities, einer der weltweit führenden Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), haben heute einen ETF auf lokale Staatsanleihen der Emerging Markets an der Londoner Börse gelistet.

Weiteres zur Funktionsweise von fundamental gewichteten Fixed-Income ETFs finden Sie im Video von ETF Securities und Lombard Odier Investment Managers. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Pressemeldung zum Download links.

Fondsname ISIN TER (p.a.)
ETFS Lombard Odier IM Emerging

0BSVYHP04 0,55%

Der neue ETF ergänzt die drei bereits aufgelegten fundamental gewichteten Anleihen-ETFs. Mit dem Produkt erhalten Anleger Zugang zu Staatsanleihen von Emerging Markets und Entwicklungsländern(1), die in ihrer jeweiligen Lokalwährung denominiert sind. Mithilfe von Faktoren, die auf Fundamentaldaten basieren, wird die Kreditwürdigkeit der Emittenten bewertet. So können diejenigen Schuldner ermittelt werden, die am ehesten in der Lage sind, ihre Schulden zurückzuzahlen.

„Wir freuen uns sehr über das heutige Listing unseres ETFs auf lokale Staatsanleihen der Emerging Markets. Während die Zinsen in den entwickelten Volkswirtschaften auf einem niedrigen Niveau verharren, entwickeln sich die Bewertungen auf den Anleihemärkten der Emerging Markets relativ dynamisch. Unser nach Fundamentaldaten gewichtender Ansatz bietet Investoren einen Zugang zu diesen Märkten, wobei die einzelnen Schuldtitel nach Qualitätskriterien diversifiziert werden,“ sagt Kevin Corrigan, Head of Fundamental Fixed Income bei Lombard Odier IM, und ergänzt: „Lombard Odier IM verfügt über mehr als fünf Jahre Erfahrung bei fundamental gewichteten Investmentstrategien im festverzinslichen Bereich. Durch unsere Partnerschaft mit ETF Securities können wir einer breiten Basis von Investoren den Zugang zu Staatsanleihen von Emerging Markets über diesen innovativen Ansatz bieten.“

Gegenwärtig bieten Staatsanleihen von Ländern aus den Emerging Markets eine vergleichsweise attraktive Verzinsung, denn die Zinsen in den entwickelten Ländern werden voraussichtlich längerfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben. Der auf Fundamentaldaten basierende Ansatz von Lombard Odier IM und ETF Securities ist darauf ausgerichtet, die Einzeltitel nach Qualitätskriterien zu diversifizieren. Im Gegensatz dazu gewichten die klassischen Indizes auf Basis der Marktkapitalisierung die größten Schuldner besonders stark. Zudem umfasst der Index auch Staatsanleihen von China und Indien, die zwei größten Länder der Emerging Markets.

„Mit den ETFs, die wir zusammen mit Lombard Odier IM auf den Markt gebracht haben, gehen wir auf die verstärkte Nachfrage der Investoren nach kosteneffektiven Investmentlösungen ein. Gleichzeitig bieten wir ein verbessertes risikoadjustiertes Renditeprofil. Unsere ersten drei Produkte, die wir im April auf den Markt gebracht haben, wurden sehr positiv aufgenommen. Einige Investoren haben bereits ihr Interesse an einem innovativen ETF auf Staatsanleihen der Emerging Markets bekundet“, sagt Howie Li, Co-Head of CANVAS bei ETF Securities, und ergänzt: „Anleger sorgen sich zunehmend um die Liquidität von Anleihen. ETFs bieten ihnen eine zusätzliche Liquiditätsquelle, da sie auch auf dem Sekundärmarkt gehandelt werden. Diese Liquiditätsunterstützung zusammen mit der Möglichkeit, auch innerhalb eines Tages zu handeln, macht ETFs zu einem idealen Instrument, um in festverzinsliche Anlagen zu investieren, besonders zu einer Zeit, in der Liquidität wichtiger denn je ist.“

Die bereits bestehenden fundamental gewichteten Anleihen-ETFs:

  • ETFS Lombard Odier IM Euro Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF [FWEC]
  • ETFS Lombard Odier IM Global Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF [CRED]
  • ETFS Lombard Odier IM Global Government Bond Fundamental GO UCITS ETF [CORE]

Weitere Informationen, auch zu Investmentrisiken, finden Sie auf www.etfsloim.com.

(1) Länder, die vom Internationalen Währungsfond (IWF) im World Economic Outlook (WEO) als “Emerging Market and Developing Countries” definiert sind.