Börse Hamburg: Solide Fondshandelsumsätze trotz turbulentem Jahresauftakt

Trotz teils heftiger Marktschwankungen und Turbulenzen an den Finanzmärkten haben sich die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im Januar solide entwickelt. Anleger handelten Fondsanteile im Gesamtvolumen von rund 91,5 Millionen Euro.
Vor allem Offene Immobilienfonds wurden erneut stark gehandelt: Die ersten neun Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören im Januar dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle).

Großes Anlegerinteresse an Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im Januar war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds Anteile im Wert von 13,4 Millionen Euro. Hohe Umsätze gab es auch im SEB ImmoInvest (WKN: 980230). Hier zog das bereits in den Vormonaten große Interesse der Anleger noch einmal an, nachdem Anfang Januar der erfolgreiche Verkauf des Gebäudekomplexes am Potsdamer Platz in Berlin aus dem Fondsportfolio bekannt geworden war. Die dadurch verbesserte Aussicht auf Ausschüttungen sorgte dafür, dass im SEB ImmoInvest mit 6 Millionen Euro die zweithöchsten Umsätze des Monats erzielt wurden.

Gewerbeimmobilien- und Korea-Fonds gewinnen – Rohstoff-Titel auf Talfahrt

Bei den Top-Performern zeigt sich ein gemischtes Bild. Mit einem Zuwachs von rund elf Prozent konnte der Immobilienfonds INTER ImmoProfil (WKN: 982006), mit Investitionsschwerpunkt auf ausgewählten Gewerbeimmobilien in Europa, die stärkste Performance verbuchen. Hintergrund ist vor allem ein starker Kursanstieg zum Monatsbeginn. Den zweiten Platz in der Performance-Statistik belegt der Aktienfonds IFS 5-Invesco Korean Equity Fund (WKN: 986695). Er investiert in Aktien von Unternehmen in Korea und konnte ein Plus von rund 7 Prozent verzeichnen. Das Fondsmanagement setzt auf aktives Stockpicking auch abseits des Landes-Index und nimmt dabei unter anderem nachhaltig wachsende Unternehmen in den Fokus, die vom inländischen Konsum profitieren.
Das weltweite Überangebot beim Öl, verstärkt durch den auf den Weltmarkt strebenden Iran, hat den Ölpreis im Januar kräftig gedrückt. Angesichts der niedrigen Preise können viele Produzenten nicht mehr kostendeckend fördern. Daher mussten zum Beispiel viele Fonds auf Energie-Aktien zum Teil deutliche Abschläge hinnehmen.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Januar 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

13,4

2

SEB ImmoInvest

980230

6,0

3

KanAm grundinvest

679180

4,1

4

hausInvest

980701

3,9

5

UniImmo: Europa

980551

3,5

6

AXA Immoselect

984645

2,9

7

DEGI EUROPA

980780

2,7

8

Deka-Immobilien Europa

980956

2,6

9

UniImmo: Deutschland

980550

2,5

10

Flossb.v.Storch-Mult.Opport.

A0M430

2,0

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 04.01.2016 bis zum 28.01.2016 

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. 

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Finanz-Jobmarkt: Aufstiegschancen in 2016

Welche Fachkenntnisse müssen Kandidaten im Jahr 2016 mitbringen, um sich beste Chancen auf einen lukrativen Job im Finanzbereich zu sichern? Basierend auf den aktuellsten Entwicklungen im Finanzpersonalmarkt hat eFinancialCareers, das führende Karrierenetzwerk für den Finanzdienstleistungssektor, eine Trendprognose erstellt. Laut den Ergebnissen, hält die starke Nachfrage in Compliance, Regulierung und Risikomanagement weiter an. IT-Experten müssen hingegen auf ihre Qualifikationen achten. Des Weiteren belegen die Ergebnisse, dass vor allem in den Bereichen M&A, Equity Capital Markets sowie im Immobiliengeschäft viel Bewegung in den Personalmarkt kommt. 

Regulierungsumfeld bestimmt den Personalmarkt
Der Wettbewerb um die Top-Talente in diesen Bereichen dürfte sich weiter verschärfen, da durch wachsende Aufgaben ständig neue Anforderungsprofile entstehen. Das kommt besonders Seiteneinsteigern aus der Consulting-Branche zugute. „Oftmals lohnt es sich für Bewerber vor einem Wechsel in den Sektor, beim bisherigen Arbeitgeber entsprechende Berufserfahrung zu sammeln“, so Tanja Apel-Mitchell, Director, Continental Europe & Middle East bei eFinancialCareers „Junge Hochschulabsolventen aus der Consulting-Branche haben dagegen den Vorteil, sich langsam in das Berufsfeld hineinentwickeln zu können.“

Schnittstellenkompetenz in IT und Banking als Job-Garantie
Der Digitalisierungstrend im Finanzsektor hält auch 2016 an. Finanzhäuser, Beratungen und Fintech Unternehmen kämpfen weiterhin mit der Besetzung ihrer IT-Stellen. Besonders gefragt sind, wie bereits im Vorjahr, Programmierer: Darunter Softwareentwickler, hauptsächlich für C# und .NET oder Java. Wer sich besonders hervorheben möchte, sollte Kenntnisse in Python oder C++ aufweisen. Auf eine solche Stelle bewerben sich durchschnittlich nur sieben beziehungsweise neun Anwärter. Zeitgleich steigern technische Weiterentwicklungen sowie neue Richtlinien und Regularien den Bedarf nach Fachkräften im Bereich IT-Security, am stärksten für das sogenannte ‚Friendly Hacking‘. Bewerber auf diesen Gebieten können sich über viele offene Stellenangebote freuen.

Die Nachfrage nach Java-Spezialisten sinkt hingegen: Hier können Recruiter für eine Stelle zwischen rund 15 Kandidaten auswählen. Daneben werden auch die Datenbanksprache SQL sowie HTML-Kenntnisse nicht mehr als Schlüsselfähigkeit geschätzt, sondern nur noch als Zusatzqualifikation wahrgenommen. Im Durchschnitt gibt es hier 24 beziehungsweise 17 Kandidaten pro Stelle.

Offene Stellen in M&A und Equity Capital Markets (ECM)
Immer mehr MDAX-, SDAX-Unternehmen und sogar große SMEs bauen, ganz nach dem DAX-Vorbild, ihre eigenen M&A-Abteilungen auf und locken dabei vor allem Junioren aus dem Investmentbanking ab. Auf der Wunschliste der Personalverantwortlichen stehen für 2016 deshalb überwiegend Kandidaten auf Analyst-, Associate- und Junior Vice President-Level, mit einer Spezialisierung in M&A oder ECM.

Immobilien- und Sales-Experten heiß begehrt
Fusionen und Übernahmen in der Anlageklasse Immobilien werden in der Zukunft für viel Bewegung auf dem Finanzpersonalmarkt sorgen. „Langfristig dürften sich hier aufgrund der starken Bewegung über alle Bereiche und Levels hinweg Stellen eröffnen“, bestätigt auch Tanja Apel-Mitchell den Trend. Einhergehend mit dem wirtschaftlichen Aufschwung wird auch der Sales-Bereich zahlreicher Finanzinstitute ausgebaut werden. Apel-Mitchell erklärt: „Da Vertriebsprofis die Finanzlage ihrer Unternehmen stark beeinflussen können, sind hier die Hürden für Neueinstellungen relativ niedrig.“

Über eFinancialCareers.de
eFinancialCareers.de ist die führende Online-Stellenbörse und das einzigartige Karriereportal für den Finanzdienstleistungssektor. Neben allen wesentlichen Services einer Online-Stellenbörse bietet das Unternehmen ein digitales Netzwerk für Kapitalmarkt- und Karrierethemen. eFinancialCareers.de wird monatlich von rund 60.000 Finanzprofis besucht, rund 29.000 User sind auf der Seite registriert.

INDUSTRIA Wohnen 2015: Transaktionsvolumen auf fast 500 Millionen Euro gesteigert, AuM wachsen stark

INDUSTRIA Wohnen ist im Jahr 2015 in allen Geschäftsbereichen stark gewachsen. Das auf Investitionen in deutsche Wohnimmobilien spezialisierte Unternehmen steigerte das verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) bis zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro (2014: 925 Millionen Euro). Die Zahl der verwalteten Wohnungen war mit mehr als 15.000 rund 20 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das Transaktionsvolumen lag bei 475 Millionen Euro. Gegenüber dem Wert aus dem Jahr 2014 bedeutet das einen Anstieg um 40 Prozent. Wie in den Vorjahren entfiel auch 2015 der Großteil dieses Volumens auf Ankäufe (424 Millionen Euro, 2014: 261 Millionen Euro). 

„Wir haben das Geschäft mit institutionellen und privaten Anlegern gleichermaßen stark ausgebaut“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA Wohnen. Zum Jahresende betreute das Unternehmen in fünf Immobilien-Spezial-AIF, in die vorrangig Versorgungswerke und Pensionsfonds investieren, ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 1,16 Milliarden Euro. Das zugesagte Eigenkapital in Höhe von über 700 Millionen Euro ist zu mehr als 95 Prozent investiert. Zusagen für weitere Kapitalerhöhungen liegen vor.

Im Immobilienankauf soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Projektentwicklern über Forward Deals weiter intensiviert werden. „Durch den Ankauf von Projektentwicklungen in einer frühen Phase einschließlich der Übernahme von Minderheitsbeteiligungen und der Mitwirkung bei der Sicherstellung der Gesamtfinanzierung bieten wir Projektentwicklern eine attraktive Partnerschaft“, erläutert Niewöhner-Pape. INDUSTRIA Wohnen will sowohl mit etablierten Partnern weitere Transaktionen realisieren als auch zusätzliche Projektentwickler für eine Zusammenarbeit gewinnen.

Privatanlegern bietet INDUSTRIA Wohnen zwei Wege, in deutsche Wohnimmobilien zu investieren: Erstens über den Erwerb vermieteter Wohnungen zur Kapitalanlage. Hier wurden im vergangenen Jahr 588 Einheiten (2014: 634) verkauft. Mit dem im August 2015 gestarteten offenen Immobilien-Publikumsfonds „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ bietet INDUSTRIA Wohnen auch privaten und semiprofessionellen Anlegern die Möglichkeit, sich an einem Wohnimmobilienportfolio zu beteiligen. „Wir sind mit dem Start des „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ sehr zufrieden, so Niewöhner-Pape. In bisher zwei Cash Calls stellten Privatanleger binnen kurzer Zeit insgesamt 26,3 Millionen Euro Eigenkapital zur Verfügung; bis zum Jahresende realisierte INDUSTRIA Wohnen hierfür Immobilienankäufe im Volumen von etwa 36 Millionen Euro.

Der Zugang zu Objekten wird auch im Jahr 2016 der erfolgsentscheidende Faktor für alle Akteure am Investmentmarkt für deutsche Wohnimmobilien sein. „Wir gehen davon aus, dass die Marktnachfrage erneut deutlich über dem Angebot liegen wird. Durch die Baukostenerhöhungen aufgrund der strengeren Vorgaben der EnEV ab 2016 werden sich die Kaufpreisfaktoren voraussichtlich nochmals erhöhen“, so Niewöhner-Pape. „In diesem Marktumfeld gilt es besonders intensiv zu prüfen, ob die avisierten Mieten nachhaltig erzielbar sind und der Investitionswert auch bei einem langfristigen Exit zu realisieren ist“, betont Niewöhner-Pape. INDUSTRIA Wohnen strebt für das laufende Jahr erneut ein Investitionsvolumen von deutlich mehr als 300 Millionen Euro an. 

Einhergehend mit dem starken Wachstum hat INDUSTRIA Wohnen zudem die eigenen Strukturen ausgebaut und auf die neue Unternehmensgröße ausgerichtet. So stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 80 zum Jahresende (2014: 65).

INDUSTRIA Wohnen ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA Wohnen mehr als 15.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus über 60 Jahren Tätigkeit am Markt. INDUSTRIA Wohnen betreut als Asset Manager private und institutionelle Investoren und ist inzwischen mit mehr als 1,3 Milliarden Euro im deutschen Wohnungsmarkt investiert.
INDUSTRIA Wohnen ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank und Teil des Warburg-Verbunds.

Pioneer Investments meldet starkes Jahr 2015

Der weltweit tätige Vermögensverwalter Pioneer Investments lieferte auch 2015 ein starkes Ergebnis mit Rekordzuflüssen von 15,2 Mrd. Euro weltweit. Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 15 %, und das verwaltete Vermögen belief sich Ende Dezember 2015 auf 224 Mrd. Euro*, was einem Wachstum von 11 % im Vergleich zum Dezember 2014 entspricht. Pioneer verzeichnete einen Zuwachs der Vermögenswerte in allen Geschäftsbereichen. Besonders solide waren die Zuflüsse aus Italien und Deutschland. Auch Asien und Lateinamerika zeigten eine positive Dynamik.

Laut Daten von Morningstar zu Zuflüssen in Investmentfonds befand sich das Unternehmen im Multi-Asset-Bereich weltweit auf Rang 4** und im alternativen Fondssegment auf Rang 9***. Zurückführen lässt sich dies auf die starken Zuflüsse in den Segmenten Multi-Asset- und den liquiden Alternativstrategien. Diese wachsenden Anlageklassen ergänzen das langjährige Angebot im Renten- und Aktienbereich, das auch 2015 wieder zum positiven Unternehmensergebnis beitrug.

„Wir freuen uns, dass unsere Kunden uns langfristig Vertrauen schenken. Dieses Vertrauen bedeutet für uns eine große Verantwortung, die im Mittelpunkt unseres Handelns steht. Dies gilt insbesondere angesichts der gegenwärtigen Marktvolatilität und den aktuellen Liquiditätsbedingungen, aber auch vor dem Hintergrund der makroökonomischen Bedenken, wie der Effektivität der Geldpolitik, der Prognose für China und der Entwicklungen in den Schwellenländern“, so Giordano Lombardo, CEO und Group CIO von Pioneer Investments.

„Unsere oberste Priorität ist, das Kapital unserer Kunden zu erhalten, indem wir weiterhin unseren bewährten Investmentansatz verfolgen. Außerdem ist es wichtig, dass wir uns weiterhin auf das Risikomanagement konzentrieren, neue Chancen für unsere Kunden in Zeiten schwacher Märkte erschließen und für unsere Kunden mit einem langfristigen Horizont investieren“, so Lombardo weiter.

Vor dem Hintergrund des Rekordtiefs bei Zinsen und schwindenden Renditen aus herkömmlichen Anlageklassen hat Pioneer Investments sein Produktangebot weiterentwickelt und sein Portfolio um innovative Investmentlösungen ergänzt. Dazu gehört beispielsweise die Target-Income-Familie, die zum Ziel hat, dass Investoren von höheren regelmäßigen Erträgen profitieren können. Sie verzeichnete in den nicht einmal vier Jahren seit Auflage Zuflüsse in Höhe von 10 Mrd. Euro. Die High-Conviction-Aktienstrategien von Pioneer, etwa US Fundamental Growth und European Potential, verzeichneten ebenfalls sehr hohe Zuflüsse. Im Rentenbereich hat Pioneer sein Angebot 2015 um eine innovative, globale BIP-gewichtete Anleihestrategie und eine Kurzfriststrategie bei Emerging Markets Bonds erweitert.

Quelle: 
* Pioneer Investments, Stand 31. Dezember 2015
** Rang 4 (seit Jahresbeginn) im November 2015 für Multi-Asset-Investments ¦ Morningstar Vermögenszuflüsse – schließt nur weltweite, offene Investments und Geldmarktinvestments ein. Index-, börsengehandelte (ETF-), Feeder- und Dachfonds sind ausgenommen.
*** Rang 9 (seit Jahresbeginn) im November 2015 für alternative Investments ¦ Morningstar Vermögenszuflüsse – schließt nur weltweite, offene Investments und Geldmarktinvestments ein. Index-, börsengehandelte (ETF-), Feeder- und Dachfonds sind ausgenommen.

Institutionelle Investoren befürchten steigende Korrelation

Weltweit halten es institutionelle Investoren derzeit für schwierig, mit Hilfe traditioneller Anlageklassen einen Diversifikationseffekt zu erzielen. So erklären über die Hälfte (54%) der im Rahmen einer aktuellen Umfrage von Natixis Global Asset Management befragten Anleger, dass Aktien und Anleihen derzeit zu eng miteinander korreliert sind, um voneinander unabhängige Anlageerträge zu erzielen. Darüber hinaus sprechen die Umfrageergebnisse dafür, dass alternative Anlagen in institutionellen Portfolios eine immer bedeutendere Rolle spielen, um höhere risikobereinigte Erträge zu generieren – das im Jahr 2016 vorrangige Anlageziel.

„Angesichts des aktuellen Marktumfelds hat sich die traditionelle Asset Allokation zu einer Art Nullsummenspiel entwickelt“, so John Hailer, CEO bei Natixis Global Asset Management für Amerika und Asien und Head of Global Distribution. „Deshalb bedarf es eines Investmentansatzes, der für die Märkte unserer Zeit geeignet ist. Aus diesem Grund setzen institutionelle Anleger neben traditionellen Aktien- und Anleiheninvestments zunehmend auf eine breitere Mischung unkorrelierter Vermögenswerte.“

Die Mehrheit der deutschen Investoren (57%, vs. 66% weltweit) ist der Meinung, dass durch höhere Engagements in unkorrelierte Anlagen wie Private Equity, Privatkredite und Hedgefonds das Risiko effektiv reduziert werden kann. Mehr als die Hälfte (60%) der in Deutschland Befragten gibt an, dass Allokationen in alternative Investments unerlässlich sind, um Portfoliorisiken zu reduzieren.

Jörg Knaf, Executive Managing Director – DACH Countries bei Natixis Global Asset Management ergänzt: „Während deutsche Investoren (68%, vs 65% global) sich zwar bewusst sind, dass alternative Anlagen der optimale Weg sind, um Diversifizierung zu erzielen, setzen nur wenige Akteure diese Strategie auch tatsächlich um (22%). Dies ist besonders vor dem Hintergrund interessant, dass im Jahr 2016 das primäre Ziel der deutschen Investoren darin liegt, die Volatilität zu managen (41%), welches noch vor dem Ziel des Kapitalwachstums (29%) steht. Dieser Widerspruch zeigt die Notwendigkeit für Investoren, ihre traditionellen Techniken der Portfoliokonstruktion zu überdenken. Eine Umschichtung hin zu alternativen Investments könnte ihnen dabei helfen, sich besser für die Jagd nach Rendite in volatilen Märkten zu rüsten.“

Im Rahmen der Natixis-Umfrage unter 660 institutionellen Investoren wurden Unternehmen, öffentliche und staatliche Pensionskassen, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften sowie Stiftungen befragt, die insgesamt Kundengelder in Höhe von 35 Bio. US-Dollar verwalten.

Angesichts eines volatilen, durch niedrige Zinsen geprägten Marktes sorgen sich institutionelle Investoren zudem um die Fähigkeit, ihre Verbindlichkeiten zu finanzieren. Aus diesem Grund modifizieren sie ihre Anlagestrategien, ihre Risikomanagement-Ansätze und ihre Geschäftsabläufe, um ihren lang- und kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen besser nachkommen zu können.

80% der deutschen institutionellen Investoren bezeichnen das aktuelle Niedrigzinsumfeld als ihre größte Sorge im Hinblick auf die Risikosteuerung, gefolgt von der Ertragsgenerierung (89%) und der Finanzierung langfristiger Verbindlichkeiten (66%). Darüber hinaus geben 69% der Befragten an, dass das Erreichen von Wachstumszielen sowie die Deckung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs für ihre Organisationen Herausforderungen darstellen.

Performanceerwartungen in einer Welt zwischen aktiven und passiven Investmentansätzen 
Obwohl die Kosten für institutionelle Investoren stets oberste Priorität haben und viele Anleger in vergleichsweise effizienten Anlageklassen deshalb verstärkt auf passive Strategien setzen werden, bieten aktive Investmentstrategien weiterhin Vorzüge in Form höherer Gesamterträge. Aktuell werden     64% der institutionellen Assets aktiv und 36% passiv verwaltet. Insgesamt geben 58% der Anleger an, dass sich aktive Investments auf lange Sicht besser entwickeln sollten als passive Anlagestrategien. Darüber hinaus erklären 67% der Befragten, dass konjunkturelle Faktoren, Veränderungen auf geldmarktpolitischer Ebene sowie Wertschwankungen am Markt in den nächsten 12 Monaten eher den aktiv agierenden Managern zugute kommen werden.

Die deutschen institutionellen Investoren vertreten ferner mehrheitlich die Auffassung, dass aktives Management besser geeignet ist, um Alpha zu generieren (78%), sich in unkorrelierten Anlageklassen zu engagieren (69%) und von kurzfristigen Wertschwankungen am Markt zu profitieren (70%).

Steigender Bedarf an innovativen LDI-Strategien
Die überwiegende Mehrheit der institutionellen Anleger sorgt sich außerdem um ihre Fähigkeit, die langfristigen Zielvorgaben zu erreichen, und hält deshalb nach innovativen LDI-Lösungen Ausschau.

Fast drei Viertel (72%) der Befragten sorgen sich um die Fähigkeit, ihre langfristigen Verbindlichkeiten zu finanzieren. Derweil halten es 68% für schwierig, mit den unsicheren Verbindlichkeiten umzugehen, welche die gestiegene Lebenserwartung mit sich bringt. So geben fast drei Viertel (73%) der institutionellen Investoren an, Instrumente für das Verbindlichkeiten-Management zu nutzen. Parallel dazu halten 78% angesichts des aktuellen Marktumfelds eigenen Angaben zufolge nach noch innovativeren LDI-Lösungen Ausschau. Im Vergleich zu den 60% aus dem Jahr 2014 ist dies ein deutlicher Anstieg.

„Da die Bevölkerung immer älter wird und die Menschen immer länger leben, stellt ein Unterschätzen der zukünftigen Zahlungsverpflichtungen für institutionelle Investoren ein immenses Risiko dar“, so Hailer. „Aus diesem Grund wächst die Nachfrage seitens institutioneller Anleger nach besseren Produkten, mit denen ein langfristig optimales Verbindlichkeiten-Management möglich ist. Die Ergebnisse unserer Umfrage deuten ferner darauf hin, dass die Innovationen im Bereich LDI-Lösungen mit den Bedürfnissen institutioneller Anleger nicht Schritt halten.“

Die Hürden von ESG-Investments überwinden
Nach Aussage vieler institutioneller Investoren weltweit (64%) wird es immer schwieriger, Alpha zu generieren. In Deutschland betrachtet fast die Hälfte der Befragten (45%) Investments auf Basis ökologischer und sozialer Aspekte sowie Fragen der Corporate Governance (der sogenannten ESG-Faktoren) mittlerweile als potenzielle Ertragsquellen, während 51% angeben, dass ihnen die Bewertung von ESG-Kriterien dabei hilft, gravierende Risiken einzudämmen. In unterschiedlicher Ausprägung berücksichtigen die meisten institutionellen Investoren (95%) inzwischen bereits auf ökologische und soziale Kriterien sowie Aspekte der Corporate Governance (ESG-Faktoren) ausgerichtete Strategien. Bei 41% der Befragten ist dies in erster Linie auf das Mandat des entsprechenden Fonds zurückzuführen.

Über die Umfrage
Die Natixis Global Institutional Investor Study beruht auf Vor-Ort-Befragungen in 29 Ländern. Die Online-Umfrage wurde im Oktober 2015 unter 660 führenden Entscheidungsträgern aus dem Bereich institutionelle Investments durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind vom Natixis Durable Portfolio Construction Research Center im Rahmen eines neuen Whitepapers unter dem Titel „Smart Money Never Sleeps“ veröffentlicht worden. Auf der Internetseite http://durableportfolios.com können Sie ein Exemplar dieses Whitepapers herunterladen.

Stefanie Mollin-Elliot ergänzt das Aktien-Team von Unigestion

Der unabhängige Schweizer Asset Manager Unigestion beruft Stefanie Mollin-Elliott als Senior Vice President und Fundamentalanalystin für das Equity Team. Sie wird für Small und Mid Caps weltweit zuständig sein.
Stefanie Mollin-Elliott wird in London arbeiten und berichtet an Bruno Taillardat, Executive Director und Investment Director im Equity Team. Sie wird Mitglied des Equity Investment Committee und gemeinsam mit den Portfoliomanagern der Aktienfonds von Unigestion das Aktienrisiko bewerten.

Vor ihrem Wechsel zu Unigestion war Mollin-Elliott bei Allianz Global Investors als Analystin für das Schwellenländerrisiko zuständig. Sie begann ihre Karriere 1995 im Equity Research Team für lateinamerikanische Aktien bei Oppenheimer & Co. 1997 kam Mollin-Elliott als Senior Equity Analyst zu San Paolo IMI, wo sie schwerpunktmäßig für südeuropäische TMT-Titel zuständig war, bevor sie 1999 Leiterin des europäischen Telekom-Research bei ING Barings wurde. Sie arbeitete außerdem von 2003 bis 2006 bei JPMorgan Cazenove als Aktienanalystin für europäische Small und Mid Caps. Stefanie Mollin-Elliott ist Chartered Financial Analyst.

Bruno Taillardat sagt: „Stefanies außerordentlich fundierte Kenntnisse im Small-Cap-Sektor sind für Unigestion und unsere Kunden ein wertvoller Gewinn. Sie verstärkt unser wachsendes, ehrgeiziges Team, das unter Anwendung eines aktiven Risikomanagement-Ansatzes neue Anlagechancen sucht und nutzt. Wir sind davon überzeugt, dass Stefanie eine große intellektuelle und kulturelle Bereicherung und die perfekte Ergänzung für unser Team sein wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.“

Stefanie Mollin-Elliot fügt hinzu: „Die Investment-Strategie und der Risikomanagement-Ansatz von Unigestion haben mich sehr beeindruckt. Für mich ist es eine große Chance, mit so erfahrenen Kollegen zu arbeiten und am Erfolg des Teams mitzuwirken.“

Institutional Investors to Embrace Illiquid Assets and Active Management in 2016

Large institutional investors expect to embrace active management in 2016 to combat macro-economic trends, anticipated market volatility and divergent monetary policy, a new BlackRock survey has found.

During December 2015, BlackRock polled over 170 of the firm’s largest institutional clients, representing $6.6 trillion in AUM, about potential changes to their asset allocations in 2016. The findings also indicated investors are increasingly embracing illiquid assets, including private credit and real assets, as a way to meet their long-dated liabilities.

“Recent market volatility is driving a repricing of assets globally. The ripple effect from recent events is causing investors to actively manage risk and seek alternative sources of returns,” commented Mark McCombe, Senior Managing Director and Global Head of BlackRock’s Institutional Client Business. “Investors are attempting to look past the current market environment and find alpha generating opportunities that match their liabilities.”

Illiquid and alternatives strategies continue to attract clients seeking additional sources of return

The sectors that saw the largest increase in investor interest were long-dated illiquid strategies. Led by private credit, with over half of the respondents indicating an increased allocation, and closely followed by real assets (53% increase / 4% decrease / +49% net), real estate (47% increase / 9% decrease / +38% net), and private equity (39% increase / 9% decrease / +30% net) clients expressing demand for the return premia offered by illiquid assets.

For US and Canadian institutions, the shift towards illiquid assets is occurring as they reduce their allocations in equities. Investors based in Europe, the Middle East and Africa (EMEA) are limiting their exposure to cash and fixed income, while increasing their exposure to real estate and other real assets.

Despite the muted returns in 2015, allocations to hedge funds remain fairly steady globally, however there are significant differences regionally. Overall, institutions globally intend to slightly increase allocations (20% increase / 16% decrease / +4% net) and US/Canada institutions intend to increase allocations (30% increase / 19% decrease / +11% net). That contrasts with their EMEA counterparts, who intend to decrease their allocations to hedge funds (6% increase / 15% decrease / -9% net).

Divest from equities, choose active over index-based

Globally, allocations to equities appear to be decreasing, with some regional disparity. Respondents globally are planning to decrease their equity allocations (18% increase / 33% decrease / -15% net). However, the trend is significantly more pronounced in US and Canadian institutions with half of the respondents planning to reduce their equity allocations. For institutions in EMEA, reductions to equity allocations are more muted (24% increase / 28% decrease / -4% net).

When asked how they plan to manage their equity exposures, 25% of respondents said they planned on increasing their allocations to active managers as compared to 16% looking to increase index-based allocations.

Fixed income beyond core/core plus in favor

Within fixed income, institutions are anticipating modest reductions to their fixed income portfolios (24% increase / 30% decrease / -6% net) with the majority of that reduction coming from their core allocations (14% increase / 32% decrease / - 18% net). Assets are flowing out of core allocations as assets flow into higher yielding sectors such as private credit (55% increase / 5% decrease / +50% net) securitized assets (31% increase / 7% decrease / +24% net) and US bank loans (27% increase / 4% decrease / +23% net).

This trend is more pronounced in Europe, where a net of 17% of responding institutions are forecasting lower fixed income allocations (19% increase / 36% decrease / -17% net). Within fixed income, 44% of EMEA clients plan to decrease their core allocation (with 13% planning to increase) and 58% plan to increase their investments in private credit (with 5% planning to decrease). Also within fixed income, 36% plan on increasing their allocation to US bank loans (with no respondents planning to decrease) and 34% planning to increase unconstrained fixed income (with 3% planning to decrease).

Mr. McCombe added: “Many investors are looking to illiquid assets to insulate themselves from market volatility and reap the rewards of illiquidity premia.”

About the survey

In December 2015, BlackRock conducted a global survey of 174 of its largest institutional clients, including public pensions (25%), corporate pensions (34%), official institutions (1%), insurers (25%), investment managers (6%), endowments and foundations (7%), and others (4%). In terms of geographic distribution, 34% of the respondents were located in North America, 34% in Europe, the Middle East and Africa, 11% in Asia-Pacific, and 5% in Latin America.

 
In 2016, how do you anticipate changing your allocations to the following?
Global Findings
      Positive       Negative       Net
Equities     18%       -33%       -15%
Fixed Income     24%       -30%       -6%
Hedge Funds     20%       -16%       4%
Private Equity     39%       -9%       30%
Real Estate     47%       -9%       38%
Real Assets     53%       -4%       49%
Cash     7%       -20%       -13%
               

About BlackRock

BlackRock is a global leader in investment management, risk management and advisory services for institutional and retail clients. At December 31, 2015, BlackRock’s AUM was $4.645 trillion. BlackRock helps clients around the world meet their goals and overcome challenges with a range of products that include separate accounts, mutual funds, iShares® (exchange-traded funds), and other pooled investment vehicles. BlackRock also offers risk management, advisory and enterprise investment system services to a broad base of institutional investors through BlackRock Solutions®. As of December 31, 2015, the firm had approximately 13,000 employees in more than 30 countries and a major presence in global markets, including North and South America, Europe, Asia, Australia and the Middle East and Africa. For additional information, please visit the Company’s website at www.blackrock.com | Twitter: @blackrock_news | Blog: www.blackrockblog.com | LinkedIn: www.linkedin.com/company/blackrock

Guillermo Ossés wird Head of Emerging Market Debt Strategies bei Man GLG

Man GLG ernennt Guillermo Ossés zum Head of Emerging Market Debt Strategies. Ossés wird von New York aus tätig sein und berichtet direkt an Teun Johnston, Co-CEO Man GLG.

Guillermo Ossés verfügt über 24 Jahre Erfahrung auf den Anleihemärkten im Bereich Emerging Markets. Ossés kommt von HSBC Asset Management, wo er seit 2011 die Abteilung für Emerging-Markets-Anleihen leitete. In dieser Funktion verwaltete er ein Vermögen im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar. Davor war Ossés bei PIMCO als Emerging-Markets-Anleiheportfoliomanager tätig und hielt verschiedene Positionen im Emerging-Markets-Bereich bei Barclays Capital und der Deutschen Bank. Er hat einen BA in Betriebswirtschaft von der Universidad Católica de Córdoba in Argentinien und einen MBA vom Massachusetts Institute of Technology Sloan School of Management.

Mit der Ernennung von Guillermo Ossés unterstreicht Man GLG einmal mehr seinen erklärten Willen, die Präsenz des Hauses global auszuweiten und sein Kompetenzspektrum zu erweitern. Hierfür stehen auch die jüngsten Transaktionen von Silvermine im Jahr 2014 und NewSmith in 2015. Mit Lord Livingston, zukünftiger Chairman of Man Group, sowie Himanshu Gulati, Head of US Distressed Credit, wurden jüngst zwei weitere wichtige Positionen innerhalb der Man Group neu besetzt. Guillermo Ossés arbeitet von New York aus und berichtet an Teun Johnston, Co-CEO Man GLG.

„Wir freuen uns ganz besonders Guillermo bei Man GLG willkommen heißen zu dürfen. Mit seiner umfassenden Erfahrung im Investmentmanagement und einem distinktiven Anlageprozess ergänzt er in idealer Weise unsere bestehenden Ressourcen. Nicht zuletzt verfügt Guillermo über eine solide Erfolgsbilanz an den Emerging-Markets-Anleihemärkten sowie bei der Führung von Investmentteams in diesem Bereich. Als Head of Emerging Market Debt Strategies wird Guillermo maßgeblich dazu beitragen, unser Kompetenzspektrum im Fixed-Income-Bereich zu stärken“, sagt Teun Johnston, Co-CEO von Man GLG.

Guillermo Ossés: „Man GLG ist ein leistungsorientiertes Unternehmen. Mit seinem institutionellen Rahmen, unternehmerischem Umfeld sowie seiner kollaborativen Leistungskultur bietet sich für mich hier eine außerordentlich spannende Gelegenheit. Ich freue mich sehr darauf, mit Teun und seinem Team zusammenzuarbeiten und ein erstklassiges Asset Management für Fixed Income im Bereich Emerging Markets aufzubauen.“

Deutsche Asset Management db X-trackers ETFs: European Yearly ETF Market Review 2015

wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt für das abgelaufene Jahr 2015 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETP-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 467 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,95 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Weltweite ETP-Branche erreicht 2015 neues Allzeithoch von 2,95 Bio. US-Dollar; erneut Rekordzuflüsse von 373,8 Mrd. US-Dollar trotz volatiler Märkte; organisches Wachstum von 13,7 Prozent; erneut starke Zuflüsse in Renten-ETFs; Aktien-ETFs machen zwei Drittel der Nettozuflüsse aus.

ETF Annual Review & Outlook; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 31.12.2015

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verzeichnete 2015 Rekordzuflüsse von 373,8 Mrd. US-Dollar nach 329 Mrd. US-Dollar Zuflüssen in 2014 und 227 Mrd. US-Dollar in 2013. Damit verwaltet die Branche die Rekordsumme von 2,95 Billionen US-Dollar, das entspricht einem Wachstum der Nettozuflüsse von 8,3 Prozent zum Vorjahr. (S. 1, 44).
  • Die größten Nettozuflüsse verzeichneten Aktien-ETPs mit 261 Mrd. US-Dollar, gefolgt von Renten-ETPs mit 105 Mrd. US-Dollar. Die Zuflüsse in Rohstoff-ETPs fielen 2015 mit 4,8 Mrd. US-Dollar geringer aus als in den Vorjahren. Der Grund war vor allem der fallende Ölpreis. (S. 5)
  • Innerhalb der Aktien-ETPs machten die ETPs auf Aktien der Industrieländer den größten Anteil aus. Sie verbuchten Nettozuflüsse in Höhe von 180 Mrd. US-Dollar. ETPs auf Aktien der Schwellenländer verbuchten jedoch Nettoabflüsse von 18 Mrd. US-Dollar. Grund war die Unsicherheit bezüglich des chinesischen Aktienmarktes, der starke US-Dollar sowie schwache Rohstoffpreise in 2015. (S. 5)
  • Regional betrachtet, stellte sich wie im Vorjahr die amerikanische ETP-Branche als Wachstumstreiber dar. Sie steuerte 237 Mrd. US-Dollar Nettozuflüssen zum globalen Wachstum bei und hatte wie in den Vorjahren den größten Anteil am weltweiten Wachstum. Damit übersprang die US-ETP-Branche erstmals die Marke von 2 Billionen US-Dollar. (S. 6)
  • Auch die europäische ETP-Branche konnte 2015 weiter zulegen. Nach Nettozuflüssen von 61 Mrd. US-Dollar in 2014 flossen der Branche 2015 weitere 82 Mrd. US-Dollar zu. Das in Europa in ETPs verwaltete Vermögen stieg um 10,6 Prozent auf 507 Mrd. US-Dollar bis Ende 2015 (S. 7). In Euro gerechnet, belaufen sich die Zuflüsse 2015 in den europäischen ETP-Markt auf 71,9 Mrd. Euro, nach einem Zufluss von 45 Mrd. Euro in 2014. (S. 59). In Europa werden per Ende 2015 467 Mrd. Euro in ETPs verwaltet (S. 45).
  • Einen großen Sprung machten die asiatischen ETPs. Nach Nettozuflüssen von 19 Mrd. US-Dollar in 2014 flossen ihnen 2015 weitere 43 Mrd. US-Dollar zu. Damit stieg das verwaltete Vermögen um 24 Prozent auf nun 250 Mrd. US-Dollar in asiatische ETPs. (S. 7).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Den Hauptanteil bei den Nettozuflüssen machten wie schon 2014 die Aktien-ETFs aus. Ihnen flossen 51 Mrd. US-Dollar zu, davon 40 Mrd. US-Dollar in Aktien der Industrieländer. Schwellenländer-ETFs mussten jedoch Abflüsse von 1,8 Mrd. US-Dollar hinnehmen. (S. 71, 72)
  • Die mit Abstand beliebteste Kategorie waren breite europäische Indizes, dort wurden 2015 mehr als 26 Mrd. US-Dollar neu angelegt, ein Vielfaches der Summe des Vorjahres.
  • Mit Blick auf einzelne Länder waren ETFs auf den deutschen Aktienmarkt mit einem Zufluss von 4,2 Mrd. US-Dollar 2015 am stärksten gefragt, gefolgt von Japan und den USA. Aus ETFs auf chinesische Werte zogen Investoren 2 Mrd. US-Dollar ab. Letztes Jahr konnte diese Kategorie noch Mittelzuflüsse verzeichnen. (S. 73, 74)
  • Unter den Sektor-ETFs konnten 2015 Finanzwerte-Produkte den höchsten Zufluss mit 2,1 Mrd. US-Dollar verzeichnen. ETFs auf Dividenden-Indizes zogen 2,2 Mrd. US-Dollar an und waren damit das beliebteste Segment bei ETFs mit definierten Investmentstilen.

Renten

  • In Renten-ETFs flossen im vergangenen Jahr 29,6 Mrd. US-Dollar. Damit setzte sich der Trend hoher Zuflüsse aus den vergangenen Jahren fort. (S. 76). 
  • Gefragt waren vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen. Ihnen flossen 16 Mrd. US-Dollar zu, das war deutlich mehr als in ETFs auf Staatsanleihenmärkte, die einen Zufluss von 11 Mrd. US-Dollar verzeichneten. 2014 lagen die Zuflüsse in diese beiden wichtigsten Rentenkategorien noch gleichauf mit jeweils etwa 12 Mrd. US-Dollar.
  • In ETFs auf breite Rentenindizes flossen 2015 rund 2,1 Mrd. US-Dollar. Geldmarkt-ETFs zogen 1,3 Mrd. US-Dollar neue Anlage an. (S. 76)
     

Rohstoffe
 

  • Rohstoff-ETPs konnten den negativen Trend der Vorjahre stoppen. 2015 flossen dieser Kategorie 1,5 Mrd. US-Dollar zu. 2014 zogen Investoren noch 1,1 Mrd. US-Dollar ab, 2013 waren es sogar 13 Mrd. US-Dollar. 2015 zogen Produkte auf das Rohöl-Segment 2,1 Mrd. US-Dollar an neuen Anlagen an, während, Gold-ETPs einen Abfluss von 1,5 Mrd. US-Dollar verzeichneten. (S. 71, 77) 

Beliebteste Indizes

  • Bei den Anlegern standen 2015 neben dem MSCI World vor allem die Länderindizes S&P 500 und DAX im Fokus. Unter den regionalen Indizes waren vor allem Euro Stoxx 50 und MSCI Europe gefragt. (S. 93)
  • Im Rentenbereich belegten vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen die vorderen Plätze der Indizes mit den höchsten Zuflüssen 2015. (S. 28) 
     

Ausblick 2016
 

  • Die Analysten der Deutschen Bank erwarten auch für 2016 ein weiteres Wachstum der globalen ETP-Branche. Im Basisszenario gehen sie von einem Nettozufluss von 335 Mrd.US-Dollar aus, davon entfallen rund 60 Mrd. US-Dollar auf den europäischen Markt. Bei besonders günstigen bzw. ungünstigen Marktverhältnissen seien aber auch höhere oder niedrigere Zuflüsse möglich.
  • Nach dieser Einschätzung dürfte das in ETPs verwaltete Vermögen per Ende 2016 aufgrund steigender Kurse und weiterer Mittelzuflüsse in der mittleren Prognose auf rund 3,39 Billionen US-Dollar steigen. Das würde ein Marktwachstum insgesamt von 11,6 Prozent bedeuten.
  • In Europa ist 2015 das Segment der Renten-ETFs am stärksten von allen Anlageklassen gewachsen. Nach Angaben der Analysten der Deutschen Bank spreche viel dafür, dass das Renten-ETFs auf 2016 weiter überdurchschnittlich wachsen. Allerdings sei es schwer zu sagen, welches Anlagesegment innerhalb der Renten-ETFs davon am stärksten profitieren werde.

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Neuberger Berman raises $1.5 Billion from Investors worldwide for third global Private Equity Co-Investment Fund

Neuberger Berman, a private, independent, employee-owned investment manager, is pleased to announce the final close of NB Strategic Co-Investment Partners III LP (“NBCIP III”), Neuberger Berman’s third global private equity co-investment fund. NBCIP III was oversubscribed, closing on its hard cap of $1.5 billion and surpassing its target of $1.25 billion.

Neuberger Berman Private Equity is a global private equity investor with nearly 30 years of experience and has managed over $35 billion of commitments since inception through January 2016 across private equity fund investments in the primary and secondary markets, direct equity co-investments and debt investments in private equity owned companies and a number of specialty strategies including asset management minority stakes, brand royalties, European merchant banking and healthcare credit investments. 

NBCIP III seeks to achieve strong risk-adjusted returns by investing directly into attractive deals alongside high-quality private equity firms in their core areas of expertise. It seeks to build a diversified portfolio of strategic co-investments primarily in buyouts and growth financings on a global basis across multiple industries.

“We are delighted with client response to NB Strategic Co-Investment Partners III LP and their support for our investment approach of serving as a strategic partner to lead private equity firms,’’ said David Stonberg, managing director and Global Co-Head of Private Equity Co-Investments. “We will seek to invest in a diverse range of portfolio company investments across multiple industries, geographies, enterprise value sizes, transaction types, vintage years and high-quality lead managers,” added David Morse, managing director and Global Co-Head of Private Equity Co-Investments. 

NBCIP III is managed by six senior professionals with significant experience and a proven track record in private equity as co-investors. The team today manages a total of $4.8 billion of commitments investing in equity co-investments, since inception through January 2016.

 

NBCIP III’s global investor base of approximately 30 institutional clients includes public pension plans, foundations, corporate pension plans, and financial companies.  Investors are based globally, including Asia, Europe, Latin America and North America.

Review of 2015 Commodity ETP Flows: Energy ETPs all the rage

2015 will be remembered as one of the most volatile years for commodities, facing the repercussions of a structural slowdown in China, rising geopolitical risks and the Volkswagen emissions scandal. Asset under management (AUM) in commodity ETPs ended the year lower owing to a significant price impact of -20% and a meagre -1% of flows. Redemptions in gold ETPs were the largest sector contributor to the decline in AUM. In contrast, energy ETPs continued to accumulate assets, as investor inflows surged by 407%, more than offsetting the energy price decline.

Commodity flows by sector
Commodity ETP flows during the course of the year were extremely uneven. March, April, June and July experienced outflows of nearly US$2.4bn, while the remaining months saw positive inflows. The second half of the year witnessed a steady rise of inflows into diversified baskets, highlighting investor’s preference for strategic portfolio diversification against a backdrop of multi-year low prices.

Outflows were at their heaviest in March 2015, driven mainly by precious metals. Gold in particular, bore the brunt of the US rate hike speculation after robust jobs numbers sent the US dollar higher. Optimism about the global recovery spurred by monetary easing from China and rising sentiment over Greece’s third bailout package reduced gold’s safe haven status, leading to outflows from precious metal ETPs in June and July. As speculation of the first US rate hike in years gained precedence and came to fruition in December, outflows from gold ETPs led the pace of declines in precious metal ETPs.

October faced the onslaught of the Volkswagen emission scandal that impacted palladium (known for its use in gasoline auto catalysts) favourably but dented sentiment for platinum (known for its use in diesel auto catalysts). Negative sentiment emanating from the emissions scandal has underlined a clear disconnect between rising auto sales in Europe and US and plunging prices of platinum group metals known for their majority of use in pollution abatement technology.

Energy ETPs accounted for majority of the outflows in April and May, owing to profit taking and uncertainty over the potential ramp up of oil production from Iran. Furthermore OPECs affirmation of its production ceiling of 30mn barrels per day added to withdrawals from energy ETPs in June. Speculation over production cuts by OPEC and downward revisions in oil output gained precedence in August, driving consistent positive energy ETP flows.

Interestingly, global production cuts by miners, coupled with an 18% rise in copper imports by China in September buoyed sentiment towards copper in H2 2015. In October a rise in outflows from short copper ETPs marked the most aggressive cut in short ETP positions since June 2014.

Vagaries of oil ETP flows vs price
Oil flows fluctuated over the course of the year, with bargain hunters building positions during oil price corrections. Outflows from WTI and Brent crude oil ETPs occurred from April to June after a build-up of positions in the first quarter of 2015, as oil prices rallied. Mid- year we again saw bargain hunters drive inflows into energy ETPs, despite the overhang of an oversupplied market and the prospect of the Iranian nuclear deal being approved. The WTI- Brent spread moved wider over the H2 of 2015, reaching nearly US$8/bbl in late August/early September. The spread widened partly due to reduced Libyan supply resulting from unrest and escalations of tension in Syria spurring investors to take bullish bets on Brent crude. September was the only month that saw contrasting flows in Brent and WTI crude. Steep price declines in the last quarter of 2015 saw investors continue to pour funds into energy ETPs.

Broad commodity ETP Flows
With hopes pinned on a turn in the commodity cycle, we saw 50% rise in net flows head to broad diversified basket ETPs. 

In terms of broad sector commodity ETP flows, the contrast between 2014 and 2015 is striking. Precious metal and energy ETP flows more than outpaced the prior year. It has to be noted that energy ETP creations rose by 147% in 2015. Meanwhile, industrial metal ETP flows fell by 210% compared to 2014, owing to concerns surrounding a slowing Chinese economy.

Few commodities were able to escape the global commodity market rout in 2015 and most of those that did saw price increases due to the positive effects of the El Nino-related weather problems. Agricultural commodities led by cocoa, cotton and sugar earned the top spots on the league table for best performing commodities in 2015. Sugar recorded a price rise of 32% from 23 Sep 2015 to the end of the year owing to the ongoing wet weather in Brazil, the El-Nino related drought in India in the summer and production problems in Thailand. On the other hand the strong El-Nino was responsible for the record warm December experienced across the United States and Europe and added to downward price pressure in the energy sector in the second half of 2015.

Stock-exchange traded turnover in commodity ETPs started the year at a record high of US $4.6bn with energy ETPs remaining the key driver. This level tapered off over the year and peaked again in July owing largely to precious metal ETPs. Gold suffered the largest turnover as market sentiment towards the yellow metal started to wane in response to rising lead indicators of growth in US and Europe coupled with net long positioning in gold falling to its lowest level since June 2013.

U.S. Institutional Investors Plan to Increase and Broaden Use of ETFs in 2016, According to Greenwich Associates Study

U.S. institutions plan to increase their use of ETFs in 2016 according to a new report, Institutional Investment in ETFs: Versatility Fuels Growth from Greenwich Associates. The study, which is in its fifth year and sponsored by BlackRock, found that institutions are increasingly using ETFs for longer-term, strategic allocations as well as cost-effective replacements for bonds and derivatives.

U.S. institutions currently represent approximately 36%, or $756bn of the total $2.1tn in U.S. ETF assets.1 Between August and November 2015, Greenwich Associates interviewed 183 U.S. institutional investors about their use and perceptions of ETFs. This included 41 asset managers, 51 institutional funds (pensions, endowments and foundations), 47 RIAs, 24 insurance companies and 20 investment consultants.

All of the ETF users in the study invested in equity ETFs, with 36% planning to increase allocations in the year ahead and 35% of those planning to boost allocations by 10% or more. 35% of fixed income ETF users expect to increase allocations this year, and 36% plan to do so by 10% or more.

Greenwich Associates found that approximately 43% of institutional users invest 10% or more of their overall portfolio in ETFs. Nearly 20% of non-ETF users are considering adding ETFs to their portfolios in the next year.

Matching the exposure needed was the most important factor when selecting an ETF as mentioned by 82% of interviewed investors. Other factors considered when selecting an ETF included liquidity/trading volume (76%), expense ratio (72%) and tracking error of the fund (68%).

Greenwich Associates identified five key trends driving ETF growth in the U.S. institutional market:

  1. Existing institutional users are finding new applications for ETFs in their portfolios, and a growing number are using ETFs as a primary vehicle to implement long-term strategies: 68% of institutional ETF assets are now categorized as “strategic” in nature—a share that has climbed from 58% in 2013 and 63% in 2014. The most popular application for ETFs within institutional portfolios is obtaining core exposures—undoubtedly a strategic function.
  2. Fixed income ETF use is expanding: 65% percent of institutional ETF users employ the funds in fixed income. Liquidity levels in traditional fixed income markets have declined over the past several years, creating serious portfolio challenges for investors. Liquidity issues have led many institutions to adopt fixed income ETFs, as ETF liquidity has increased dramatically over the same period. In 2015, institutions name liquidity as an important reason for investing in bond ETFs.
  3. Institutions are using ETFs alongside derivatives: ETFs are increasingly being evaluated along with derivatives to determine the best tool to hedge or gain market exposure. More than half the institutions in this year’s study replaced derivative products, such as equity futures contracts, with ETFs in the last year, and 78% of futures users plan to replace an existing futures position with an ETF in the next 12 months.
  4. Innovative ETF strategies and approaches are gaining traction among institutions: Approximately 30% of institutions are employing smart beta (non-market-cap weighted) ETFs, and an equal percentage are using currency hedged ETFs. At the same time, asset managers offering increasingly popular multi-asset-class funds are using ETFs to fully implement strategies or scale their products. ETFs now make up 48% of assets in multi-asset portfolios, according to asset managers running these funds.
  5. Insurance companies are adopting ETFs as a means of investing both surplus and reserve assets: As recently as 2013 only 30% of insurance companies used ETFs to invest surplus assets, and only 6% used ETFs to invest reserve assets. This year, 59% of insurers in the study are using ETFs for surplus assets and 71% are using ETFs to invest reserve assets, higher than expectations.

Daniel Gamba, Head of iShares U.S. institutional Business at BlackRock commented:

“U.S. institutions are contributing to the relentless growth of the ETF industry as they take advantage of the potential benefits and applications of ETFs. Institutions are using ETFs to seek additional liquidity in their bond portfolios, to aim to outperform broad market returns via smart beta strategies and to make longer-term strategic allocations. Some investors are also reducing their portfolio costs by replacing futures with ETFs.”

“We expect 2016 will be another record year for the ETF industry, and we look forward to working with our clients as they use ETFs to help achieve their goals.”

Man Group mit drei €uro FundAwards prämiert

Zum zweiten Mal in Folge wir der Man Convertibles America mit dem ersten Platz, für seine Wertentwicklung über drei und über fünf Jahre, im Rahmen der diesjährigen €uro FundAwards in der Kategorie „Rentenfonds Wandelanleihen weltweit“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde erstmals auch der Man GLG Japan CoreAlpha Equity D H € in der Kategorie „Aktienfonds Japan“ über die Laufzeit von drei Jahren mit dem zweiten Platz prämiert.

„Wir freuen uns sehr über das hervorragende Abschneiden der Fonds bei den €uro FundsAwards“, sagt Stefan Zopp, Regional Manager Germany & Austria, bei Man. „Dies zeigt, dass wir trotz eines äußerst anspruchsvollen Jahres, eine gute Performance über die wichtigsten Anlageklassen hinweg erzielen konnten. Ein großer Dank für diese tolle Leistung geht natürlich an Thomas Lange und an das gesamte Man Convertibles Team. Auch ausgezeichnet abgeschnitten hat der Man GLG Japan CoreAlpha Equity D H €. Der Dank dafür gilt natürlich dem kompletten Man GLG Japan CoreAlpha Team, rund um Fondsmanager Stephen Harker, der für den Fonds Man GLG Japan CoreAlpha Equity verantwortlich ist.“

Man Convertibles America
Der Man Convertibles America USD bietet Anlegern Zugang zu einem traditionellen Long-Only-Portfolio amerikanischer Wandelanleihen, die von einem spezialisierten Investment-Team um Thomas Lange, aktiv verwaltet werden. Ziel ist die Erwirtschaftung überdurchschnittlicher Renditen durch Kapitalgewinne und Zinseinkommen. Nach der Sektorallokation der Vermögenswerte selektiert der Fondsmanager geeignete Wandelanleihen, basierend auf einer Analyse des Kreditprofils und der zugrunde liegenden Aktie sowie der Bewertung und der technischen Eigenschaften. Mit dem attraktiven Risiko-Rendite-Profil von Wandelanleihen bezweckt der Fonds ein defensives Investment in die amerikanischen Aktienmärkte.

Man GLG Japan CoreAlpha Equity
Der Man GLG Japan CoreAlpha Equity D H € ist ein traditioneller Long-Only-Aktienfonds mit einer ausschließlichen Allokation in Top-Large-Cap-Aktien in Japan, basierend auf den größten Titeln im TOPIX TR Index. Fondsmanager Stephen Harker und sein Team verfolgen einen disziplinierten Contrarian-Ansatz mit Value Tilt. Der Fonds wird aktiv nach einem Bottom-up-Ansatz verwaltet. 

€uro FundAwards
Mit den €uro FundAwards zeichnet die Finanzen Verlags GmbH die besten Fonds des Jahres aus. Prämiert werden jeweils die drei Fonds mit der besten Performance über ein, drei, fünf, zehn und erstmalig in diesem Jahr, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren, in 69 unterschiedlichen Fondskategorien. Basis für diese Auswertung ist das Fondsuniversum vom Monatsmagazin €uro. Es wurden zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Publikumsfonds mit mindestens 20 Millionen Euro Volumen gewertet. 

UBS Real Estate-Kunden investieren über den UBS Participating Real Estate Mortgage Fund in Immobilienkredite

Neben zwei Kunden aus Deutschland investieren sieben weitere institutionelle Investoren aus Japan, den Niederlanden und Großbritannien insgesamt 241 Millionen GBP in den UBS Participating Real Estate Mortgage Fund (UBS- PREMF). Unter den Investoren sind sowohl die UBS AG als auch die Mitsubishi Corporation, die beide als Co-General-Partner des Fonds fungieren.

Der UBS-PREMF ist ein geschlossener Fonds, der im Dezember 2013 aufgelegt wurde. Er unterscheidet sich von anderen Kreditfonds am Immobilienmarkt in seiner Strategie, erstrangige Darlehen und Mezzanine- Kapital in einen Kredit zu bündeln. Der Fonds strebt einen Internal Rate of Return (IRR) von 8% bis 10% p.a. an, wobei sich die Gesamterträge aus Darlehenszinsen zuzüglich den anteiligen Mietsteigerungen und Kapitalzuwächsen der jeweiligen Objekte zusammensetzen.

Bisher hat der Fonds neun Darlehen im Wert von insgesamt 123 Millionen GBP vergeben. Der Fonds beleiht Objekte bis zu einem Wert von ca. 40 Millionen GBP mit einem maximalen Beleihungswert von 75%. Er wurde in der Rechtsform einer englischen Limited Partnership aufgelegt und ist auf eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren ausgelegt. Der Fonds vergibt Kredite für Erstankäufe, Refinanzierungen und Projektentwicklungen über alle Sektoren hinweg, mit Fokus auf Büroobjekte sowie speziellen Immobilien- Nutzungsarten, wie etwa Pflegeeinrichtungen und Studentenwohnungen. Verwaltet wird der UBS-PREMF von UBS Asset Management Funds Ltd. in London.

Aus Deutschland haben sich eine Stiftung sowie ein Berufsständisches Versorgungswerk am Fonds beteiligt. Ein Nachfolgefonds ist bereits in Planung und wird voraussichtlich im 2. Quartal 2016 aufgelegt werden.

Global Real Estate (GRE), der Immobilienbereich von UBS Asset Management, gehört mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von rd. 63 Mrd. Euro. (Stand: Dezember 2015) zu den größten Immobilienvermögens- verwaltern der Welt. Die Aufgaben von GRE werden in Deutschland von der UBS Real Estate GmbH mit Sitz in München wahrgenommen.

HIH Development Fund bringt Anlegern hochattraktive Rendite

Die HIH Real Estate GmbH hat den HIH Development Fund mit einer außerordentlich attraktiven Rendite für die Investoren beendet. Erwirtschaftet wurde eine Eigenkapitalrendite in Höhe von 13 Prozent p.a. vor Steuern auf Fondsebene. Auch auf Anlegerebene wurde die prognostizierte Gesamtrendite (IRR) von zehn bis zwölf Prozent p.a. vor Steuern klar übertroffen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen der Projekte des HIH Development Fund lag bei rund 74 Millionen Euro. Der Fonds hatte in die Entwicklung zweier hochwertiger Wohnungsprojekte in München investiert. Die letzte Einheit, eine Gewerbefläche, konnte im November 2015 veräußert werden.

Die HIH Real Estate hatte den HIH Development Fund im Jahr 2011 aufgelegt. Bei den realisierten Neubauprojekten handelt es sich um ein Wohnhaus in der Haydnstraße 4, 6 und 8 im Münchner Komponistenviertel (Ludwigsvorstadt) und um das Wohn- und Geschäftshaus „Monaco“ in der Feilitzschstraße 7-9 im Stadtteil Schwabing. Die Objekte verfügen zusammen über eine Gesamtfläche von circa 13.000 Quadratmetern und umfassen 94 Wohnungen, 108 PKW-Stellplätze sowie Einzelhandelsflächen. Die Gebäude wurden im Jahr 2015 (Haydnstraße) beziehungsweise 2014 (Feilitzschstraße) fertiggestellt.

„Der Fonds ist ein großer Erfolg für unsere Anleger. Wir waren in der Lage, die Immobilien zu einem optimalen Zeitpunkt im Marktzyklus zu veräußern. Das bringt den Fondsinvestoren nun eine höchst attraktive Rendite“, sagt Markus Meinecke, Leiter Business Development der HIH Real Estate.

„Insbesondere die Entwicklung in der Feilitzschstraße hat uns vor Herausforderungen gestellt; etwa eine komplexe Genehmigungslage oder die erforderliche kontrollierte Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor Ort durch den Kampfmittelräumdienst. Umso mehr freuen wir uns darüber, den Anlegern nun ein solch attraktives Ergebnis bieten zu können“, ergänzt Jens Nietner, der in der Geschäftsführung der HIH Real Estate Gruppe den Bereich Projektentwicklung verantwortet.

Euro Fund Awards 2016: 13 erste Plätze für Fidelity

Fonds von Fidelity International haben bei den Euro Fund Awards 2016 in 13 Kategorien über verschiedene Anlageklassen und Regionen hinweg den ersten Platz erzielt.

Bei Aktienfonds haben fünf Fidelity Fonds in sieben Kategorien gewonnen: Der Fidelity Pacific Fund belegte den ersten Platz in der Fondskategorie ‚Aktienfonds Asien‘ über die Zeiträume fünf und drei Jahre. Bei den ‘Aktienfonds Asien ohne Japan’ hat der Fidelity Asian Smaller Companies Fund über drei Jahre gewonnen. Ebenfalls die Top-Platzierung erhielt der Fidelity Global Financial Services Fund in der Kategorie ‚Aktienfonds Finanzwerte‘ im Zehnjahresvergleich. Der Fidelity Australia Fund schnitt in der Kategorie ‚Aktienfonds Australien‘ über zehn und über fünf Jahre am besten ab. Und der Fidelity Indonesia Fund konnte sich im Zehnjahresvergleich der Kategorie ‚Aktienfonds asiatische Schwellenländer‘ gegen alle anderen Fonds durchsetzen.

Alle Fonds von Fidelity haben dabei eines gemeinsam: Sie basieren auf der Einzeltitelauswahl auf Grundlage eingehender Unternehmensanalysen. Dazu unterhält Fidelity ein einzigartiges weltweites Netzwerk aus rund 400 Fondsmanagern und Analysten.

Sechs erste Plätze für Fidelity Anleihe- und Multi-Asset Fonds

Bei den Rentenfonds belegte der Fidelity Asian High Yield Fund den ersten Platz über ein und drei Jahre in der Kategorie ‚Unternehmensanleihen International High Yield‘, während der Fidelity Asian Bond Fund in den gleichen Vergleichszeiträumen die Spitzenposition in der Kategorie ‚Rentenfonds Asien‘ errang. Der Fidelity US Dollar Bond Fund belegte in der Kategorie ‚Rentenfonds US-Dollar‘ im 20-Jahresvergleich den ersten Platz.

Ebenfalls im 20-Jahresvergleich hat der Fidelity Euro Balanced Fund in der Katagorie ‘Mischfonds überwiegend Aktien’ den ersten Platz belegt. Künftig werden vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen flexible Multi-Asset-Strategien an Bedeutung gewinnen. Fidelity ist daher gerade dabei, seine Palette an Multi-Asset-Fonds auszubauen. Dabei werden alternative Investments und marktneutrale Strategien zunehmend wichtiger. In den vergangenen Jahren hat die Marktsituation Mischfonds begünstigt und bei vielen Anlegern den Eindruck entstehen lassen, dass Mischfonds als one-size-fits-all Lösung alle Anlagebedürfnisse gleichermaßen bedienen. Doch dieser Eindruck wird sich unter veränderten Marktbedingungen als Irrtum erweisen. Im Wesentlichen haben Anleger drei Bedürfnisse – Stabilität, Ertrag und Wachstum. Fidelity bietet daher eine ganze Familie von Multi-Asset-Fonds an, die jeweils eines dieser Bedürfnisse im Fokus haben, ohne die anderen aus den Augen zu verlieren.

LBBW Asset Management erreicht Gesamtsieg bei der TELOS Zufriedenheits-Studie 2015

Herausragende Noten für LBBW Asset Management: Die Fondsgesellschaft erreichte bei der TELOS Zufriedenheits-Studie mehrere erste Plätze, unter anderem in den Einzelkategorien Performance, Preis-/Leistungs-Verhältnis, Risikomanagement, Prozess des Portfoliomanagements und Branchenkompetenz. Bei der jährlichen Studie, für die institutionelle Anleger befragt wurden, ist die LBBW Asset Management darüber hinaus Siegerin in der Gesamt-Bewertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern.

„Dieses herausragende Ergebnis freut uns und macht uns stolz – insbesondere weil wir innerhalb von wenigen Jahren nun schon zum dritten Mal zum Gesamtsieger gekürt wurden“, erklärt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft. Die LBBW Asset Management hatte in der Zufriedenheitsstudie von Telos bereits 2009 und 2012 den ersten Platz belegt.

Die Grundlage der Zufriedenheits-Studie bilden 250 Interviews, die TELOS mit Entscheidungsträgern von institutionellen Investoren geführt hat. Dabei misst TELOS, wie zufrieden die Anleger mit verschiedenen Aspekten des Angebotsspektrums von Asset Managern sind. Die Kriterien Performance, Risikomanagement, Kundenbetreuung, Produktqualität und -angebot, Reporting sowie Beratungsqualität werden nach einem Schulnoten-System bewertet. Außerdem wurden die Anleger nach einer Gesamtbewertung gefragt. Grundlegend unterscheidet TELOS dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und trug in dieser Gruppe jetzt den Gesamtsieg davon.

„Dieser nachhaltige Erfolg zeigt uns, dass wir gut aufgestellt sind – und zwar nicht nur in einzelnen Aspekten des Asset Managements, sondern in der Breite unseres Leistungsspektrums“, sagt Zirn. Die Auszeichnung sei daher auch ein Ansporn, für die Investoren künftig weiterhin erstklassige Leistungen in allen relevanten Themenbereichen zu erbringen.

Die TELOS GMBH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheits-Studie hat TELOS nun bereits zum elften Mal durchgeführt.

HIH Real Estate Gruppe 2015: Starkes Transaktionsjahr, Wachstum bei Assets under Management, neue Produkte

Die HIH Real Estate Gruppe blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Das Unternehmen realisierte An- und Verkäufe im Gesamtvolumen von rund zwei Mrd. Euro (2014: 990 Mio. Euro). Hiervon entfielen 735 Mio. Euro auf Ankäufe (2014: 670 Mio. Euro) und 1,29 Mrd. Euro auf Verkäufe (2014: 320 Mio. Euro).

Das von der Tochtergesellschaft Warburg-HIH Invest Real Estate (vormals Warburg - Henderson und HIH Global Invest) betreute Immobilienvermögen (AuM) belief sich zum Jahresende 2015 auf 5,2 Mrd. Euro (2014: 5,0 Mrd. Euro). Das Portfolio der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) setzt sich zusammen aus 22 (2014: 20) Immobilien-Spezial-AIF. Zusammen mit weiteren Asset-Management-Mandaten der HIH Real Estate ergibt sich ein Gesamtbestand der Gruppe im aktiven Management von 6,11 Mrd. Euro.

Das im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegene Verkaufsvolumen geht auf realisierte Portfolioverkäufe sowie größere Einzeldeals zurück. Zu den veräußerten Objekten zählen das Einkaufszentrum „N1“ in London-Islington, die Büroobjekte 100 New Bridge Street und Friary Court in London oder das „Haus der Kommunikation“ in München (Brienner-Straße). „Wir waren 2015 stark auf der Verkäuferseite aktiv, weil wir im Rahmen unserer zyklenorientierten Investmentstrategie attraktive Gelegenheiten zum Exit genutzt und so für unsere Anleger unter anderem in London zweistellige Renditen sogar noch vor Währungseffekten erzielt haben“, sagt Andreas Schultz, Geschäftsführer von Warburg-HIH Invest.

Auf der Ankaufsseite entfiel etwas mehr als die Hälfte des realisierten Volumens auf Projektentwicklungen. Erworben wurden unter anderem das Bürogebäude Beethovenstraat 500 in Amsterdam und das East Side Office Berlin. „Angesichts der hohen Preise im Core-Segment bietet der Erwerb von Projektentwicklungen in einer frühen Phase Preisvorteile für Investoren“, erläutert Hans-Joachim Lehmann, für den Bereich Transaktionen National verantwortlicher Geschäftsführer der HIH-Gruppe. „Da wir als integrierter Anbieter aller immobilienbezogenen Dienstleistungen die entsprechende Kompetenz im Haus haben, sind wir in der Lage, die Projektentwicklung bis zur Fertigstellung eng zu begleiten. So realisieren wir den Preisvorteil des frühen Ankaufs und minimieren gleichzeitig die Risiken“, so Lehmann weiter.

„Die Nachfrage seitens institutioneller Anleger nach individuell zugeschnittenen Lösungen ist anhaltend hoch“, kommentiert Alexander Eggert, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest und verantwortlich für den Bereich Produktentwicklung. „Wir haben 2015 unter anderem Individualfonds entwickelt, mit denen Anleger ihre Immobilieninvestments in einer Struktur bündeln, Zusatzrenditen erzielen konnten und die Qualität von Steuerung und Reporting verbesserten.“

Verwaltetes Immobilienvermögen nimmt stark zu
Die auf die Administration von Partnerfonds spezialisierte Service-KVG IntReal konnte ihr Geschäft stark ausbauen. Die Zahl der auf der IntReal-Plattform administrierten Produkte externer Asset Manager stieg von 22 Ende 2014 auf 35 zum Ende des vergangenen Jahres. Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsmandats übernimmt die IntReal ebenfalls die Administration sämtlicher Fonds von Warburg-HIH Invest.

Insgesamt betrug das Volumen der von Unternehmen der HIH Real Estate Gruppe aktiv betreuten beziehungsweise für Dritte administrierten Investmentprodukte zum Jahresende 11,6 Mrd. Euro. 

Dienstleistungsbereiche anhaltend erfolgreich
Die Immobiliendienstleistungsbereiche der HIH Real Estate Gruppe konnten 2015 an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre anknüpfen. Im Bereich Asset Management wurde der Anteil der gruppenfremden Drittmandate weiter ausgebaut. Das Vermietungsmanagement schloss im Jahr 2015 rund 170 Mietverträge ab, von denen 70 Prozent Neuvermietungen und 30 Prozent Prolongationen waren. Insgesamt betreut das Vermietungsmanagement mittlerweile ein Flächenvolumen von rund 2,2 Mio. Quadratmetern. Durch die Neuvermietungen stieg die Vermietungsquote bis zum Jahresende 2015 auf 95,3 Prozent. Etwa jeder dritte der 2015 realisierten Mietverträge wurde für Auftraggeber außerhalb der HIH-Gruppe geschlossen.

Auch das Property Management gewann im vergangenen Jahr diverse Mandate externer Auftraggeber und steigerte das verwaltete Immobilienvolumen auf 5,1 Mrd. Euro (2014: 4,8 Mrd. Euro). Der Umsatz stieg insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung bei den technischen Dienstleistungen um insgesamt rund zehn Prozent.

Ausblick 2016: Ausbau Dienstleistungen, internationales Wachstum, mehr Projektentwicklungen
Im laufenden Geschäftsjahr will die HIH Real Estate Gruppe ihre Position als Qualitätsanbieter sowohl bei Investment-Lösungen mit deutschem und pan-europäischem Ansatz als auch bei den Immobiliendienstleitungen weiter ausbauen. Im Hinblick auf internationale Investments stehen in Westeuropa neben Deutschland unverändert die Niederlande, Österreich, Frankreich und Spanien im Fokus, darüber hinaus die skandinavischen Märkte sowie Polen und Tschechien.

Dabei wird das Unternehmen künftig auch in Deutschland den Sektor der Einzelhandelsimmobilien stärker in den Blick nehmen. Unter der Leitung von Dr. Ludwig Vogel, der Anfang März zur HIH Real Estate Gruppe stößt, wird ein entsprechendes Expertenteam dieses Segment abdecken. Der Investment-Schwerpunkt liegt auf innerstädtischen Geschäftshäusern sowie Fachmarkzentren in deutschen Großstädten. Zwei Fonds mit entsprechender Ausrichtung befinden sich aktuell im Vertrieb beziehungsweise in der Entwicklung.

Durch den Zugang von Prof. Felix Schindler wurde bereits Anfang 2016 das eigene Research gestärkt; auch hier ist ein weiterer Ausbau geplant. Der Bereich Projektentwicklung hat mit dem Nikolaiquartier zum Jahresende 2015 eine attraktive Entwicklung in der Hamburger Innenstadt angebunden. Der zukünftige Fokus in der Projektenwicklung liegt neben dem Ankauf für die eigenen Fonds – wie im Nikolaiquartier – auch darauf, Neubauprojekte für Dritte als Auftragsentwicklung fertigzustellen.

„Wir haben 2015 das positive Marktumfeld genutzt, um für unsere Anleger attraktive Renditen zu erzielen. Gleichzeitig haben wir unsere Prozesse daraufhin optimiert, Opportunitäten am Investmentmarkt schnell zu realisieren, was im gegenwärtigen Marktumfeld erfolgsentscheidend ist“, sagt Marienfeldt. „Mit der weiteren Stärkung unseres Dienstleistungsgeschäfts sowie dem Ausbau der IntReal schaffen wir außerdem die Basis, unter den gegenwärtigen und auch bei veränderten Rahmenbedingungen am Immobilien-Investmentmarkt erfolgreich zu agieren.“

Unigestion legt in Kooperation mit RPMI Railpen zwei Multifaktor-Fonds auf

Der unabhängige Schweizer Asset Manager Unigestion startet jetzt mit zwei innovativen Aktienfonds mit faktorbasierter Allokation. Sie werden gemeinsam mit dem langjährigen Unigestion-Kunden RPMI Railpen aufgelegt, der das Seed-Kapital für die beiden Fonds bereitstellt.

Unigestion und Railpen haben im vergangenen Jahr in enger Kooperation Strategien entwickelt, die auf dem Grundsatz basieren, dass Faktoren zwar den Index schlagen können, allerdings mit variablen Risiken verbunden sind. Der besondere 360°-Ansatz von Unigestion für aktives Risikomanagement kann die Ergebnisse jedoch stabilisieren: Durch die Verwendung einer optimierten Faktorendefinition werden die Strategien des Asset-Managers auf erstklassige, weniger volatile Papiere, diversifizierte Qualitätspapiere und stabile Small Caps ausgerichtet. Der Portfolioaufbau und die faktorbasierte Allokation werden aktiv durch die Top-Down-Makro-Strategie von Unigestion ebenso wie durch die Risikobewertung auf Ebene der Einzelwertpapiere bestimmt.

Die neuen Fonds verfolgen eine Long-only-Strategie und verknüpfen mehrere klar identifizierte Faktoren mit einem Long/Short-Faktor, der eine marktneutrale Alpha-Strategie verfolgt, um sowohl von einer positiven als auch von einer negativen Faktor-Exposure zu profitieren.

Steve Artingstall, Senior Investment Manager bei RPMI Railpen, sagt dazu: „Wir arbeiten mit Unigestion zusammen, weil wir eine transparente und effiziente Faktor-Exposure anstreben und großes Vertrauen in die Fähigkeit von Unigestion setzen, entsprechend unseren Erfordernissen innovative neue Strategien zu entwickeln.“

Alexei Jourovski, Managing Director und Head of Equities bei Unigestion, erklärt: „Wir glauben, dass die faktorbasierte Allokation durch gezieltes Risikomanagement optimiert werden kann, wenn man markt- und sektoren-spezifische Merkmale berücksichtigt und das Top-Down- und Stock-Level-Risiko im Portfolioaufbau aktiv bewertet. Da Equity-Faktoren im Allgemeinen zyklisch sind, können wir zudem das Risiko-Rendite-Profil der Strategie optimieren, indem wir an verschiedenen Punkten des Marktzyklus die Faktoren neu gewichten.“

Und Jourovski schließt: „Durch die enge Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren kennen wir den Investitionsbedarf von Railpen sehr genau. Umgekehrt vertraut Railpen unserem Investment-Ansatz. Beide Teams wissen die kreative, gemeinsame Arbeit sehr zu schätzen und empfinden angesichts der Umsetzung ihrer Ideen große Befriedigung – ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Partnerschaft.“

IntReal wächst auf mehr als zehn Milliarden Euro

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal), Hamburg, ist weiter auf Wachstumskurs. Das von Deutschlands erster Service-KVG für Immobilien verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Administration, AuA) lag zum Jahresende 2015 bei 10,1 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr (7,9 Milliarden Euro) bedeutet das ein Wachstum um 28 Prozent.

Ein besonders dynamisches Wachstum erzielte IntReal im Kerngeschäft mit Partnerfonds. In diesem Bereich, in dem Asset Manager über die Plattform der IntReal Zugang zu institutionellem Kapital erhalten, stiegen die AuA um mehr als die Hälfte auf 4,9 Milliarden Euro (2014: 3,2 Milliarden Euro). Die Zahl der von IntReal administrierten Partnerfonds stieg von 22 Ende 2014 auf 35 zum Jahresende 2015. Zudem wurde durch zwei neue Mandate ein nennenswertes Volumen im Bereich Multi-Assetmanager-Fonds aufgebaut. Hier agiert IntReal als Plattform für institutionelle Investoren, die als Portfoliomanager aktiv werden und ihre Immobilien-Investments in einem Dachfonds bündeln. Darüber hinaus administriert IntReal 26 Immobilienfonds im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsmandats der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH.

„Gemeinsam mit unseren Fondspartnern blicken wir auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2015 zurück, was sich auch an einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgeweiteten Transaktionsvolumen zeigt“, kommentiert Michael Schneider, Geschäftsführer der IntReal, die Zahlen. „Das Modell, Asset Management und Fondsadministration in die Hände von Spezialisten zu geben, ist bei institutionellen Anlegern anhaltend gefragt und setzt sich auch im Immobiliensektor weiter durch. Wir haben hier unsere führende Position als unabhängige Service-KVG weiter ausgebaut“, so Schneider.

Neue Fondspartner und erweitertes Produktspektrum

Bei den 2015 neu über die IntReal-Plattform aufgelegten Partnerfonds handelt es sich sowohl um Folgeprodukte von Fondspartnern, die bereits länger mit IntReal zusammenarbeiten, als auch um Fonds von Neukunden. Mit Momeni, Credit Suisse Asset Management und der Hanse Merkur Grundvermögen, die gleich vier Fonds über die IntReal-Plattform aufgelegt hat, gewann IntReal 2015 drei neue Fondspartner. Folgefonds legten unter anderem die langjährigen IntReal-Fondspartner Bouwfonds IM, DIC Asset und TH Real Estate auf. 

Auch das Spektrum der von IntReal administrierten Investment-Vehikel hat sich im Jahr 2015 deutlich verbreitert. Zu den neuen Produkten zählen der „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“, ein offener Immobilien-Publikumsfonds von INDUSTRIA Wohnen, sowie mit dem „Bouwfonds Private Dutch Parking Fund II“ ein geschlossener Immobilien-Publikumsfonds für Privatanleger. Für den Neukunden Provinzial Nordwest Asset Management realisierte IntReal eine individuelle Bündelungsstruktur. 

Auch im Bereich KVG-Geschäftsbesorgung sehe man eine zunehmende Nachfrage: „Bestehende und neue KVGen, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und Kostensparpotenziale nutzen wollen, überlegen aktuell verstärkt, ob sie ihre Fondsadministration auslagern“, erläutert Schneider. „Für ausländische Interessenten ist dies besonders vorteilhaft, denn so können sie schnell eine deutsche KVG realisieren.“

IT-Solutions als weiteres Wachstumssegment etabliert

Drittes Wachstumssegment für IntReal ist das Angebot reiner IT-Leistungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften und Immobilieninvestoren. „Wir verfügen über eine in technischer, struktureller und organisatorischer Hinsicht ausgereifte IT-Plattform, über die mittlerweile rund 70 Immobilienfonds administriert werden. Diese Kompetenz machen wir nun auch Dritten zugänglich“, sagt Andreas Ertle, Geschäftsführer von IntReal. Die IntReal-Tochtergesellschaft IntReal Solutions bietet aufeinander abgestimmte Leistungen im Bereich Softwaremodule, Serverinfrastruktur sowie eine entsprechende Beratung. 

„Wir sehen einen wachsenden Bedarf an fachlichem Wissenstransfer kombiniert mit spezialisierten IT-Leistungen, da die regulatorischen Anforderungen erhebliche Investitionen in die IT-Organisation und das Know-how erforderlich machen“, so Ertle weiter. „Hier lassen sich über eine Zusammenarbeit mit IntReal Solutions aus Sicht der einzelnen KVG erhebliche Synergien realisieren.“

Auch das Jahr 2016 steht bei IntReal im Zeichen von Wachstum. „Schon jetzt ist absehbar, dass wir das gemeinsam mit unseren Fondspartnern realisierte Transaktionsvolumen erneut steigern werden und auch bei den Assets under Administration deutlich zulegen werden“, sagt Schneider. Die Zahl der Mitarbeiter bei IntReal und IntReal Solutions wuchs im Jahresverlauf 2015 um fast ein Drittel auf 96 zum Jahresende (Ende 2014: 74) und hat mittlerweile die Schwelle von 100 überschritten.