NN IP Studie: ESG-Faktoren verbessern die Performance in Schwellenländern

Der Analyse* zufolge weisen Unternehmen mit einem hohen ESG-Rating eine bessere Sharpe-Ratio auf.  Die Studie mit dem Titel The Materiality of ESG factors for emerging markets equity investment decisions: academic evidence wurde in Zusammenarbeit mit dem European Centre for Corporate Engagement (ECCE) erstellt. Zum ersten Mal wurde die Performance von Schwellenländeraktien umfassend anhand von ESG-Kriterien untersucht.

Es zeigte sich, dass die Gewinne aus einer Investition in Unternehmen mit höheren ESG-Ratings in den Schwellenländern größer sind als in entwickelten Märkten. Dabei spielt die Eigentümerstruktur der Unternehmen die wichtigste Rolle für den Faktor Corporate Governance.

Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners, erläutert: „Diese neue Studie bestätigt eine Reihe wichtiger Erkenntnisse aus unserer vorhergehenden Untersuchung, in der es um die Bedeutung von ESG-Faktoren für Aktien aus entwickelten Märkten ging. Sowohl in den entwickelten Märkten als auch in Entwicklungsländern besteht unseren Ergebnissen zufolge eine klare positive Beziehung zwischen Veränderungen – bzw. der Dynamik – der ESG-Scores eines Unternehmens und seiner Investmentperformance. Der Ausschluss von Unternehmen, die unter ESG-Gesichtspunkten umstritten sind, führt zu einem Anstieg der Sharpe-Ratio, wie er auch in den entwickelten Märkten festzustellen war. Für die Anleger heißt dies: Bei der Konstruktion eines Portfolios aus Schwellenländeraktien sollten sie sowohl das Niveau als auch die Veränderung der ESG-Scores berücksichtigen, da beide Faktoren zur risikobereinigten Outperformance beitragen.“
Der Studie zufolge ist bei der Anpassung der Portfolios zu berücksichtigen, dass die ESG-Ratings in den einzelnen Ländern und Sektoren aufgrund unterschiedlicher Kulturen, regulatorischer Regimes, Eigentümerstrukturen und Geschäftspraktiken sehr unterschiedlich ausfallen. Ein nicht bereinigtes Portfolio aus Aktien mit hohen ESG-Ratings würde der Analyse zufolge zwangsläufig bestimmte Länder und Sektoren deutlich übergewichten, was die Performance verzerren würde.

Nathan Griffiths, Senior Portfolio Manager in der NN IP Emerging Markets Equity Boutique, erläuterte: „Man muss verstehen, wie die Performance von Schwellenländeraktien durch diese ESG-Faktoren beeinflusst wird, weil sich ESG-Anleger zunehmend für eine breitere Auswahl an Vermögenswerten interessieren. Zudem können in den Schwellenländern ganz andere ESG-Herausforderungen bestehen als in den Industrieländern. Allgemein gilt jedoch: Wenn ein Unternehmen seine ESG-Standards wirklich ernsthaft verbessert, kann es im Durchschnitt mit einer besseren relativen Aktienkursentwicklung rechnen.“
Häufig wird angenommen, dass sich Unternehmen aus den Schwellenländern wenig bis gar nicht für nachhaltige Praktiken interessieren, die für Unternehmen aus den entwickelten Märkten zunehmend als grundlegende Anforderung gelten. Der Asset-Management-Sektor kann jedoch von den Schwellenländerunternehmen ein gutes ESG-Verhalten einfordern, denn ESG-Faktoren spielen eine immer wichtigere Rolle für Anlageentscheidungen.

Jeroen Bos zieht das Fazit: „Wir sind stolz darauf, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf die Performance von Schwellenländeraktienportfolios gewonnen zu haben. Vor kurzem haben wir ein neues Forschungsprojekt zusammen mit ECCE begonnen: Wir untersuchen die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf die risikobereinigte Performance von Unternehmensanleihen.“

Quelle: *ECCE und NN IP Research, Sustainalytics, MSCI ESG Research und Datastream. Daten vom Januar 2010 bis zum Oktober 2015. Die Forschungsdaten basieren auf 650 Unternehmen in Schwellenländern bis Juni 2012. Die Zahl ist bis Juni 2015 auf 751 Unternehmen gestiegen.

Zinsen erwirtschaften – ein Kinderspiel?

Um den Erfolg der UDI-Festzinsanlagen fortzuschreiben, geht nun ein neues Produkt an den Start, der UDI Energie FESTZINS 11. Ökologisch nachhaltig Zinsen erwirtschaften, ist nicht nur bei der Allianz und den Rockefellers gefragt, längst interessieren sich die Privatanleger für diese lukrativen Anlageformen.

„In einer Zeit der Niedrigzinsen attraktive Erträge zu erwirtschaften, muss nicht immer schwer sein“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. Sein Unternehmen gehört zu Deutschlands Marktführern in Sachen ökologische Geldanlagen. Viele deutsche Unternehmen gehen bei der Kapitalbeschaffung längst neue Wege, weg vom klassischen Bankkredit. Sie finanzieren ihre Projekte direkt über Darlehen von Anlegern. Das gilt natürlich auch für „grüne Projekte“, wie zum Beispiel die Energieerzeugung durch erneuerbare Energiekraftwerke.

Der UDI Energie FESTZINS 11 wird die Darlehensmittel für Erneuerbare-Energien-Projekte in den Bereichen Solar-, Wind- und Bioenergie einsetzen. Diese Streuung auf drei Bereiche soll garantieren, dass unabhängig vom Wetter immer Energie erzeugt wird. „Gleichzeitig reduziert die Streuung auf diese drei Erzeugungsmöglichkeiten auch das Risiko der Geldanlage“, ergänzt Hetz. Mehr als 16.000 Kunden haben der UDI bereits ihr Geld anvertraut. Als Pionier im Bereich grünes Geld konnte das Unternehmen aus Nürnberg schon 139 grüne Investments anbieten. „Statt über hundert Millionen Kundengelder für ein großes Projekt aufzunehmen, wählen wir besondere Konzepte und ausgesuchte Projekte für unsere kleinen, aber feinen Geldanlagen aus“, schildert Hetz seine Vorgehensweise. „Dadurch ist das eingezahlte Kapital zweckgebunden und der Anleger weiß genau, wofür er sein Geld investiert hat. Natürlich sind Festzinsanlagen in dieser Form kein Sparbuch, die Geldanlage hat unternehmerischen Charakter. Wir halten das Risiko bei solch stabiler Basis aber für kalkulierbar und sehen die Anlage als gute Ergänzung für das private Depot." 

Was vielen Interessierten besonders gefallen dürfte: Die Geldanlage bietet neben erstaunlich hohen Zinsen auch eine gute Flexibilität. Obwohl die Gesamtlaufzeit bis 30.06.2029 geplant ist, hat der Anleger die Möglichkeit, bereits zum 30.06.2019 bzw. zum 30.06.2021 und danach jährlich auszusteigen.

UDI Energie FESTZINS 11 in Kürze:

  • Zinsen von 4% auf 6,5% p.a. steigend
  • Flexible Laufzeit von mind. 2, max. 12 Jahre lt. Plan
  • Vorzeitiger Ausstieg nach 2und 4 Jahren möglich, danach jährlich auch Teilbeträge
  • Mindestbeteiligung 5.000 Euro
  • Bei Zeichnung bis 30.11.2016 gibt es einen Frühzeichnerbonus von 3% p.a.

Der UDI Energie Festzins 11 hat ein Volumen von bis zu fünfzehn Millionen Euro und wird sicher schnell platziert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.udi.de

Vermögen der 500 größten Fondshäuser sinkt in US-Dollar – Anteil alternativer Anlagen wächst

Nach vier Wachstumsjahren in Folge ist das Gesamtvermögen in US-Dollar der weltweit 500 größten Fondshäuser erstmals gesunken. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie des US-Finanz- und Wirtschaftsmagazins „Pension & Investments“ und Willis Towers Watson hervor. Demnach sank das gesamte verwaltete Vermögen Ende 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 76,7 Billionen US-Dollar. Auf Fünf-Jahressicht jedoch stieg das verwaltete Vermögen um fast 19 Prozent, was einem jährlichen Plus von knapp 3,5 Prozent seit 2010 entspricht. Deutlicher als an dem Rückgang im Jahresvergleich lassen sich die Hürden für Vermögensverwalter an der Portfolioallokation ablesen.

Erwartungen für traditionelle Assetklassen sinken

„Im vergangenen Jahr haben das Niedrigzinsumfeld und Währungsschwankungen die Vermögensverwalter weltweit vor Herausforderungen gestellt. Erschwerend hinzukommt, dass die goldenen Zeiten sich nun eindeutig ihrem Ende neigen“, sagt Nigel Cresswell, verantwortlich für das Investment Consulting bei Willis Towers Watson Deutschland, und fügt hinzu: „Die Assetmanager wurden seit 2002 mit Ausnahme des Krisenjahres 2008 von jährlich wachsenden Vermögen verwöhnt. Ein Grund dafür waren auch die steigenden Marktrenditen. Doch die Erwartungen für ein starkes Wachstum in traditionellen Assetklassen sehen nun weniger vielversprechend aus“, sagt Cresswell. Dass sich die Investoren darüber im Klaren seien, könnte man an dem steigenden Anteil von alternativen Anlagen wie Investitionen in Infrastruktur, Hedgefondsstrategien oder Rohstoffanlagen erkennen. 

Klassische Anlageklassen dominieren weiterhin Portfolien

Die durchschnittliche Zusammensetzung der Portfolien der 500 weltweit größten Vermögensverwalter hat sich seit 2014 zwar wenig verändert. Die Aktienquote lag im vergangenen Jahr nahezu unverändert bei rund 45 Prozent und die Anleihenquote bei fast 33 Prozent. Immobilien machten rund 2 Prozent aus, der Anteil sank leicht um 0,2 Prozentpunkte. Einzige Ausnahme: Alternative Anlagen. Hier stockten die Vermögensverwalter kräftig auf – um 25 Prozent. „Alternative Anlagen haben mit Blick auf das geringe Ausgangsniveau Nachholbedarf. Bemerkenswert ist dennoch, dass sie seit fünf Jahren erstmals einen Anteil von vier Prozent in den Portfolien erreichen und sich das Wachstum dieser Anlageklasse verstetigt“, sagt Cresswell. Dieser Trend sei ein Indikator.

„Der Anstieg von alternativen Anlagen zeigt deutlicher als alles andere, wie sehr Investoren in einem Umfeld, das auf der einen Seite von sinkenden Zinsen und auf der anderen Seite von zunehmenden Unsicherheiten geprägt wird, unter Druck stehen“, beschreibt Cresswell. Sie müssten andere Wege gehen, um eine echte Diversifikation und auch höhere Renditen zu erzielen. „Ein Strategiewechsel hin zu alternativen Anlageklassen, bei denen Fondsmanager attraktive Illiquiditätsprämien abschöpfen können, um sinkende Zinsen und das abnehmende Marktbeta auszugleichen, ist essenziell“, betont Cresswell.

Institutionelle Kunden haben mehr alternative Anlage im Portfolio

Auf der institutionellen Kundenseite nimmt schließlich die Nachfrage nach anderen Lösungen zu. Schon jetzt umfasst das internationale Durchschnittsportfolio einer Pensionseinrichtung zu 27 Prozent alternative Anlagen sowie Immobilien, wie aus einer weiteren Erhebung von Willis Towers Watson hervorgeht. Deutsche Pensionseinrichtungen, die mit einem Anleihenanteil von mehr als 60 Prozent aufgrund der im internationalen Vergleich strengeren regulatorischer Bestimmungen deutlich konservativer ausgerichtet sind, legen insgesamt 13 Prozent in alternative Anlagen und Immobilien an. „Die Strategien für alternative Anlagen sind deutlich komplexer. Sie verlangen einem Investor mehr Fähigkeiten ab als klassische Aktien- und Anleihestrategien. Ein ganzheitliches Risikomanagement und eine Best-in-Class-Implementierung ist hier unumgänglich“, erläutert Cresswell die sich abzeichnende auseinandergehende Schere zwischen Angebot und Nachfrage. 

Top 20 bauen Anteil leicht aus

Angesichts der Aufteilung der größten 500 Vermögensverwalter im Vergleich zu den führenden 20 Fondshäusern fällt auf, dass die Gruppe der 20 größten auch 2015 mit BlackRock, Vanguard und State Street an der Spitze ihren Anteil am Vermögen auf knapp 42 Prozent etwas ausbauen konnte. Das Vermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent. Das Minus war damit niedriger als im Gesamtschnitt (minus 1,7 Prozent). Zu den ersten 20 gehören aus Deutschland die Allianz (Platz 5) und die Deutsche Bank (Platz 11). In US-Dollar hat sich der Anteil der Fondshäuser aus den Vereinigten Staaten um mehr als zehn Prozentpunkte auf rund 53 Prozent deutlich erhöht – unter den größten 20 stammen zwölf aus den USA. Die 20 größten US-Fondshäuser konnten ihr Vermögen sogar um ein Prozent steigern, während hingegen die 20 größten europäischen Vermögensverwalter in US-Dollar Verluste in Höhe von rund drei Prozent verbuchten. „Allerdings spielen hier auch Währungseffekte hinein – abgesehen vom chinesischen Yuan hat seit Ende 2010 jede Währung gegenüber dem US-Dollar nachgegeben. Der Euro wertete seitdem im Schnitt pro Jahr um 3,8 Prozent ab“, erläutert Cresswell.

Was die Frage aktiv versus passiv angeht, macht aktives Fondsmanagement mit 78,3 Prozent weiterhin die überwiegende Mehrheit unter den größten 500 aus. Und das, obwohl die größten drei Fondshäuser zugleich auch die führenden Anbieter von passiv gemanagten Exchange Traded Funds (ETF) sind. 

Die gesamte Studie Pension & Investments/ Willis Towers Watson finden Sie auch hier: https://www.willistowerswatson.com/en/insights/2016/10/The-worlds-500-largest-asset-managers-year-end-2015

Jahresrekord: zinsbaustein.de schließt größtes deutsches Crowdinvesting-Projekt 2016 erfolgreich ab

Weniger als fünf Monate nach dem Start des Berliner Unternehmens zinsbaustein.de haben Anleger bereits rund fünf Millionen Euro über das Crowdinvesting-Portal investiert und in Immobilien mit einem Projektvolumen von insgesamt 60 Millionen Euro angelegt. Die Plattform zinsbaustein.de ist damit Vorreiter bei der Erschließung neuer Anlageklassen für das Crowdinvesting in Immobilien.

Allein für den Bau eines neuen Studentenwohnheims an der EBS Universität finanzierten Anleger innerhalb von nur 35 Tagen die Rekordsumme von zwei Millionen Euro. Der in Oestrich-Winkel entstehende neue Wohnraum für Studierende („EBS Village“) ist damit das größte crowdfinanzierte Immobilienprojekt in Deutschland – und das erste Projekt von zinsbaustein.de, das nicht aus dem Hause der sontowski & partner group stammt. Projektiert, geplant und gebaut wird das EBS Village von der Cube Real Estate GmbH aus Köln.

Matthias Lissner, Co-Founder und COO von zinsbaustein.de, freut sich über den erfolgreichen Start: „Ich habe selbst an der EBS studiert und kenne daher die lokalen Marktbedingungen sehr gut. Umso mehr freut es mich, dass wir das EBS Village über zinsbaustein.de in so kurzer Zeit so erfolgreich unterstützen konnten – zumal es das erste Studentenwohnheim in Deutschland ist, das über eine Crowd mitfinanziert wurde. Der schnelle Finanzierungserfolg dieses Projekts bestätigt zudem, dass schwarmfinanzierte Immobilienprojekte sich als attraktive Anlagealternative etabliert haben.“

Das Studentenwohnheim ermöglicht die Unterbringung von insgesamt 138 Personen in 130 Ein- bis Vier-Personen-Apartments. Die Eröffnung der modernen Apartmentanlage erfolgt auf dem etwa 9.000 qm großen Grundstück voraussichtlich zum Wintersemester 2017. Cube Real Estate Geschäftsführer Tilman Gartmeier resümiert: „Wir freuen uns über den Erfolg von EBS Village als bundesweit erstes crowdfinanziertes Studentenwohnheim. Das Projekt zeigt anschaulich, wie sich der Bekanntheitsgrad für uns als Projektentwickler und Bauträger dank einer großen Crowdinvesting-Plattform wie zinsbaustein.de sichtbar steigern lässt.“

Das nächste gemeinsame Projekt von Cube Real Estate und zinsbaustein.de steht schon fest: In Düsseldorf entsteht in unmittelbarer Nähe des neuen Fachhochschulcampus Derendorf das erste privat finanzierte Studentenwohnheim der Landeshauptstadt. Die Nähe zur Stadtmitte, hervorragende Nahverkehrsanbindungen und ein buntes Stadtbild machen den Stadtteil besonders für junge Leute attraktiv. Die Fundingphase für das Projekt beginnt in den kommenden Wochen. 

Das EBS Village ist das bislang vierte Crowdinvesting-Projekt, das über zinsbaustein.de erfolgreich und binnen kürzester Zeit finanziert wurde. Zu den weiteren realisierten Projekten zählen u.a. das erste crowdfinanzierte Pflegezentrum, ein Immobilienprojekt der BayernCare in Stein bei Nürnberg, sowie das erste crowdfinanzierte Bürogebäude. Alleinmieter dieses multi-tenant-fähigen Bürogebäudes wird die e.solutions GmbH, ein Technologieunternehmen aus dem Automotive Bereich, spezialisiert auf Infotainmentsysteme.

Über zinsbaustein.de
zinsbaustein.de, die digitale Plattform für Immobilieninvestments wurde im Januar 2016 von der sontowski & partner Group und der FinLeap GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Das Portal eröffnet einem breiten Spektrum von Anlegern Zugang zu Anlageklassen, die traditionell semi-institutionellen und institutionellen Investoren vorbehalten waren. Darüber hinaus erhalten Immobilienunternehmen einen neuen Zugang zu Kapital für ihre Projekte. Seit April 2016 ist zinsbaustein.de die erste TÜV zertifizierte digitale-Plattform für Immobilieninvestments in Deutschland. Mit den beiden Gesellschaftern stehen hinter zinsbaustein.de zwei etablierte Branchengrößen, die mit ihrer jeweiligen Expertise in der Immobilien- und Digitalbranche das Unternehmen vorantreiben.

Über die Cube Real Estate GmbH
Die Cube Real Estate GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet und versteht sich als mittelständischer Projektentwickler und Bauträger mit knapp EUR 100 Millionen Entwicklungsvolumen. Davon befindet sich aktuell ein Projektvolumen in Höhe von etwa EUR 30 Mio im Bau. Mittlerweile ist gemeinsam mit dem Gründer Tilman Gartmeier ein Team von 10 Mitarbeitern tätig. Der Fokus liegt neben der Entwicklung und dem Bau von Studentenwohnheimen und Apartmentanlagen auch im Bereich der Entwicklung und Revitalisierung von innerstädtischen Gewerbeprojekten und Hotels.

Wie nutzen Journalisten weltweit soziale Medien in ihrer Arbeit?

Wir hoffen, Ihnen hat der Deutschland-Report der Social Journalism-Studie gefallen. Nun steht auch der internationale Bericht der Social Journalism-Studie 2016 zum freien Download bereit. Dazu wurden Journalisten und Blogger in sieben Ländern(darunter die USA, Großbritannien und Frankreich) befragt, wie sie die sozialen Medien für ihre Arbeit nutzen. Im internationalen Vergleicha sind viele interessante Antworten enthalten, von denen sich Empfehlungen für Ihre PR-Arbeit ableiten lassen.

  • In den meisten Ländern nutzen Journalisten mindestens drei verschiedene soziale Plattformen und bevorzugen soziale Netzwerke und Mikroblogs
  • Die meisten Journalisten in jedem Land haben eine gute Beziehung zu ihren PR-Kontakten 
  • Deutsche und britische Journalisten nutzen PR am ehesten als Informationsquelle

Laden Sie die internationale Social Journalism-Studie 2016 herunter und ziehen Sie konkrete Rückschlüsse für Ihre PR-Arbeit: http://www.cision.de/ressourcen/whitepaper/social-journalism-studie-2016-usa-internationaler-vergleich-lp/

BUWOG Group optimiert Finanzierungskonditionen

Die BUWOG Group hat heute mit der Berlin Hyp als Konsortialführerin und der Helaba eine Kreditvereinbarung im Volumen von EUR 550 Mio. zur Refinanzierung eines bestehenden Kreditportfolios mit einer Kreditlaufzeit von 8 Jahren unterzeichnet. Dabei handelt es sich um die Neustrukturierung der Finanzierung eines Immobilienportfolios bestehend aus rund 18.000 Bestandseinheiten mit einer Gesamtnutzfläche von rund 1,1 Mio. m² hauptsächlich in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in Berlin. Das Closing wird für Ende Januar 2017 erwartet.

Die Umstrukturierung ermöglicht eine deutliche Optimierung der Kreditkosten durch eine Reduktion des Immobilien-LTV (Loan-to-value) mit dem planmäßigen Einsatz von bis zu EUR 40 Mio. aus der kürzlich begebenen Wandelanleihe sowie durch eine veränderte Kreditnehmerstruktur und ein verbessertes Corporate- und Management-Rating.

Die Refinanzierungsmaßnahme erwirkt für die BUWOG eine Verbesserung des Finanzergebnisses um mindestens EUR 4,0 Mio. pro Jahr mit direkter Auswirkung auf den Recurring FFO. Bereits im aktuellen Geschäftsjahr wird eine Verbesserung um ca. EUR 0,8 Mio. erwartet. Darüber hinaus erwartet die BUWOG eine Tilgungsersparnis von durchschnittlich rund EUR 13,4 Mio. per annum. Insgesamt ergibt sich damit eine jährliche Cashflow-Erhöhung von rund EUR 17,0 Mio.

Mit der Refinanzierung sinken die aktuellen durchschnittlichen Finanzierungskosten der BUWOG Group inkl. Wandelanleihe von 1,90% auf 1,76% bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten von 12,6 Jahren.

Andreas Segal, stv. CEO und CFO der BUWOG Group: „Nach erfolgreicher Begebung der EUR 300 Mio.-Wandelanleihe im September freuen wir uns, nun durch die Restrukturierung eines bestehenden Kreditportfolios weiteren Wert für die BUWOG zu schaffen. Im Namen der BUWOG Group bedanke ich mich auch bei den finanzierenden Banken Berlin Hyp und Helaba für die erneut vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Catella bestätigt durch Verwahrstellenmandate für zwei neue Immobilienfonds Vertrauen in CACEIS

Die Catella Real Estate AG mit Sitz in München hat CACEIS als Verwahrstelle für zwei weitere Immobilienfonds beauftragt. Die beiden Fonds wurden im Laufe des Jahres aufgelegt und haben insgesamt ein Zielvolumen von über einer Milliarde Euro. Die Fonds investieren in Objekte in nord- und westeuropäischen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Skandinavien.

Henrik Fillibeck, Vorstandsmitglied der Catella Real Estate AG, betont: „Wir sind mit CACEIS sehr zufrieden und schätzen insbesondere das umfangreiche Know-how und die bewährten Prozesse. CACEIS ist ein äußerst flexibler Partner mit exzellentem Kundenservice."

„Es freut uns sehr, dass Catella erneut auf unsere Dienstleistungen vertraut“, fügt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung der CACEIS Bank Deutschland, hinzu: „Wir betreuen das gesamte deutsche Fondsangebot von Catella, das derzeit aus vier offenen Immobilien-Publikumsfonds und zehn offenen Immobilien-Spezialfonds besteht und einen Umfang in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro hat.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Future Convention - 28. November 2016, Frankfurt/Main

Am 28. November findet mit der Future Convention in Frankfurt am Main eine der größten Veranstaltungen in Deutschland zu Digitalisierungs- und Zukunftsprojekten statt. Sie wird vom Future Network, einer Initiative des Deutschen Verbandes für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT), durchgeführt. Fink & Fuchs unterstützt als Partner der Future Convention bei der Konzeption, Umsetzung und Vermarktung.

In drei Museen können die Besucher Digitalisierung und Innovation live erleben: Im Museum für Kommunikation können Besucher mit dem Future Award einen Wettbewerb mit 100 Zukunftsprojekten von Studierenden aus ganz Deutschland bestaunen, im Architekturmuseum gibt es Workshops und Diskussionsformate zur Entwicklung des Internets und der Medien sowie deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Im Filmmuseum findet die Business Conference statt. Hier werden in Keynotes und Impulsvorträgen die Auswirkungen der Digitalisierung auf Märkte, Unternehmen und die Arbeitswelt beleuchtet.
Die Future Convention findet bereits zum fünften Mal statt. Im vergangenen Jahr besuchten fast 1.000 Besucher die Plattform für den Austausch von Zukunftsideen zwischen jungen Talenten, der Wirtschaft und all jenen, die sich für zukünftige Entwicklungen im beruflichen und privaten Leben interessieren. Mit der Business Conference findet die Future Convention in diesem Jahr erstmalig eine Erweiterung, die mehr Menschen aus Unternehmen adressieren und mit Studierenden zusammenzubringen soll. Dort werden unter anderem die Unternehmen Volkswagen und DB Systel Vorträge zum Thema Innovationsmanagement halten und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zum Thema künstliche Intelligenz. Der Eintritt zur Future Award-Ausstellung im Museum für Kommunikation und für die Workshops im Deutschen Architekturmuseum ist frei. Die Tickets für die Business Conference sind kostenpflichtig (199,- EUR Frühbucherrabatt bis zum 31.10.2016).

„Die Future Convention ist für alle Menschen, die erleben wollen, wie die Digitalisierung unser berufliches und privates Leben verändert, eine der wichtigsten Veranstaltungen in Deutschland“, sagt Michael Grupe, Vorstand der Fink & Fuchs AG. „100 Zukunftsprojekte an einem Tag, gepaart mit spannenden Impulsen aus der Wirtschaft in einer beeindruckenden Museumsatmosphäre – diese Mischung ist in Deutschland einzigartig.“

„Wir freuen uns sehr, mit Fink & Fuchs einen Partner gewonnen zu haben, der uns mit viel Herzblut und Kompetenz in Planung und Kommunikation der Future Convention unterstützt. Das ist Future Networking im besten Sinne.“, sagt Anja Basta, Projektleiterin Future Network beim Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT).

Alle Details zum Future Network, zum Future Award und zur Future Convention finden Sie unter www.future.network.

Schirmherren: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main, LPR Hessen, Hessen Trade & Invest, Regionalverband FrankfurtRheinMain
Partner: Cisco Systems, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, Devoteam, Volkswagen AG
Location-Partner: Museum für Kommunikation, Deutsches Filmmuseum, Deutsches Architekturmuseum

Natixis Global Asset Management und AlphaSimplex bringen alternative Anlagestrategie für Managed Futures nach Europa

Natixis Global Asset Management hat seine europäische SICAV-Produktpalette um einen neuen Fonds für Managed Futures (1)  erweitert. Dieser wurde von der AlphaSimplex Group, LLC – einer der führenden Konzerngesellschaften von Natixis, die auf die Verwaltung alternativer Investments fokussiert ist – aufgelegt.

Der Managed Futures-Fonds von AlphaSimplex engagiert sich an einer Vielzahl unterschiedlicher Märkte einschließlich der Aktien-, Anleihen- und Devisenmärkte in Futures und Termingeschäften. Dabei zielt er darauf ab, von aktuellen Trends an diesen Märkten zu profitieren, indem er bei steigenden Kursen Long-Positionen aufbaut, während er bei tendenziell sinkenden Kursen Short-Allokationen eingeht. Darüber hinaus hält der Fonds auch indirekte Engagements an den Rohstoffmärkten.

Der neue Fonds setzt bei vollständiger Transparenz auf einen quantitativ ausgerichteten Ansatz und wird von einem fünfköpfigen Portfoliomanager-Team verwaltet. Der Fonds ist für europäische Investoren zwar erst seit kurzem erhältlich, aber in den USA kann AlphaSimplex bereits auf einen Track Record von sechs Jahren zurückblicken, in denen die Gesellschaft über 3,5 Mrd. US-Dollar (2) innerhalb ihrer Managed Futures-Strategie verwaltet.

„In einer immer enger vernetzten Welt steigen auch die Korrelationen an“, so Duncan Wilkinson, CEO von AlphaSimplex. „Unserer Meinung nach kann dieses Produkt innerhalb eines vorrangig auf Aktien ausgerichteten Portfolios ein hohes Maß an Risikostreuung zur Folge haben.“

Jörg Knaf, Executive Managing Director – und zuständig für den Vertrieb in den DACH Countries bei Natixis Global Asset Management, äußerte sich ebenfalls zu diesem neuen Fonds: „Mit der Lancierung des ASG Managed Future Fonds schließen wir eine Lücke in unserem Alternative Investments Angebot und bieten Anlegern Lösungen, um ihr Portfolio im aktuellen Niedrigzinsumfeld besser zu diversifizieren.“

(1) ASG Managed Futures ist ein Teilfonds von Natixis International Funds (Lux) I, einer nach dem Recht des Großherzogtums Luxemburg gegründeten Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital, die gemäß der Aufsichtsbehörde des Finanzsektors, CSSF, als UCITS zugelassen ist.
(2) 3,5 Mrd. US-Dollar: Quelle AlphaSimplex Group, Stand: 30. Juni 2016

Vescore steht zukünftig unter dem Dach von Vontobel Asset Management wieder voll für Quantitative Investments

Die seit September 2016 unter dem Dach von Vontobel operierende Quantitative Investment Boutique von Vontobel Asset Management wird wie früher unter dem eingeführten Brand „Vescore“ mit eigenem Vertrieb gegenüber den Kunden auftreten. Dabei wird Vescore die internationale Plattform von Vontobel Asset Management zur Verfügung stehen. Vontobel Asset Management trägt somit der Kompetenz und Spezialisierung von Vescore Rechnung. Darüber hinaus verstärkt Vontobel Asset Management mit der neuen Boutique seine Präsenz im institutionellen Geschäft im Fokusmarkt Deutschland und in der Schweiz. Am 20. September hatten Vontobel und Raiffeisen den Vertrag über die vertiefte Partnerschaft im Asset Management und den Verkauf der Boutique Vescore unterzeichnet.

„Für unsere Kunden ändert sich nichts. Ihnen stehen der zuverlässige Service und die erfolgreich eingeführten Produkte von Vescore, mit den dahinterstehenden langjährig robusten Investmentprozessen, auch in Zukunft zur Verfügung“, so Dr. Peter Oertmann, Vice Chairman von Vescore. Zum Vescore Leistungsangebot gehören die bekannten Vescore-Kompetenzen GLOCAP (Aktienquotensteuerung) und FINCA (Durationssteuerung) sowie die Factor-Investing-Strategien und der etablierte Risk Parity-Ansatz Global Risk Diversification.

“Das Multi Boutique Model von Vontobel Asset Management ist ideal für Vescore, um weiter mit voller Dynamik auf unsere ambitionierten Ziele hinarbeiten zu können: die weitere Effizienzverbesserung der produktiven Prozesse für unsere investierten Kunden und das Wachstum mit neuen Kunden.” erklärt Dr. Daniel Seiler, Leiter der Boutique Vescore.

Vescore hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem marktführenden Anbieter von quantitativen Anlagestrategien entwickelt. Dabei können sich die Kunden wie gewohnt auf den langjährig robusten Anlageansatz und ein erfahrenes Anlageteam verlassen. Die Betreuung der Kunden erfolgt weiterhin durch die langjährigen Mitarbeiter Markus Becker, Jörn Flachmann und Franziska Kirner.

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen, Multi Asset Class und alternative sowie Quantitative Anlagen. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 100 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2016 beträgt das verwaltete Kundenvermögen rund 86 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am

NN IP Neuzugang: Maureen Schlejen, Head of Institutional Relations Netherlands

NN Investment Partners (NN IP) gibt bekannt, dass Maureen Schlejen ab dem 1. Januar 2017 als Head of Institutional Relations für den niederländischen Markt in das Unternehmen eintreten wird. Schlejen hat zuvor bei Robeco über 20 Jahre Erfahrung im niederländischen Asset-Management-Sektor gesammelt.

Mit dieser Personalie verfolgt NN IP seine Wachstumspläne weiter; das Unternehmen möchte seine führende Position am niederländischen institutionellen Markt weiter ausbauen.

Martin Nijkamp, Mitglied des Vorstands und Head of Client Group International & Strategic Business Development bei NN Investment Partners, kommentiert: „Maureen Schlejen kennt den Markt für institutionelle Anleger in den Niederlanden gut und kann auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Außerdem passt ihr Profil sehr gut zu unserem Haus.” Nijkamp erläutert weiterhin: „NN IP nimmt erhebliche Investitionen in den Ausbau seiner Servicekapazitäten vor und stellt daher erfahrene Mitarbeiter mit profunden Marktkenntnissen ein, die die Bedürfnisse institutioneller Anleger gut kennen.“

Schlejen wird das Sales und Relationship Management für niederländische institutionelle Kunden, darunter auch Pensionsfonds und Versicherungen, übernehmen. Bei NN IP wird sie die Verantwortung für diesen gesamten Bereich in den Niederlanden tragen, einschließlich Asset-Management für Fonds und Einzelmandate, treuhänderisches Management, Beitragszusagenpläne und den APF. NN IP ist ein langjähriger Akteur am Markt für niederländische institutionelle Anleger. Mit Schlejen als Head of Institutional Relations Netherlands wird sich das Unternehmen noch stärker auf die Betreuung der Bestandskunden und den Ausbau seiner umfangreichen Servicepalette für Neukunden konzentrieren. Schlejens Ernennung stärkt die Position von NN IP am niederländischen Markt.

Maureen Schlejen zu ihrer Einstellung: „Das Unternehmen, seine Mitarbeiter und ich passten im Hinblick auf unsere Ziele, unsere Fähigkeiten und unsere Kultur auf Anhieb gut zusammen. Für mich ist NN IP ein echtes niederländisches Unternehmen, dessen Know-How im Pensionsgeschäft liegt. Angesichts der vorhandenen Kenntnisse und der Expertise bin ich zuversichtlich, dass wir das institutionelle Geschäft von NN IP in den Niederlanden weiter ausbauen können. Ich freue mich darauf, mich dieser Herausforderung zusammen mit dem Team und meinen Kollegen zu stellen.“

Immobilienpreise koppeln sich weiter von Mieten ab

Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser koppeln sich immer weiter von der Mietpreisentwicklung ab. So stieg der F+B-Wohn-Index als Durchschnitt aller Nutzungsarten im 3. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 %. Während die Bestandsmieten nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten um 0,6 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich allerdings im gleichen Zeitraum um 2,2 % und Einfamilienhäuser um 1,8 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2015 übertrafen Eigentumswohnungen mit 7,1 % und Einfamilienhäuser mit 5,2 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 4,7 %. Für Mehrfamilienhäusermusste im Vergleich zum Vorquartal 0,5 % mehr ausgegeben werden, im Jahresvergleich 1,6 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,5 % bzw. 1,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal dagegen eher moderat. „Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, gewinnt sogar noch an Dynamik und dokumentiert den anhaltenden Boom in die Wohnimmobilie als Anlageobjekt - zunehmend unabhängig von den real erzielbaren Mieten“, erläutert F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-III

(Ø 2004 = 100)

116,2

136,0

111,9

116,9

107,7

120,3

Änderung zum Vorquartal

1,8

2,2

0,5

0,6

0,3

1,5

Änderung zum Vorjahresquartal

5,2

7,1

1,6

2,5

1,1

4,7

F+B-Wohn-Index 2016  © F+B 2016

Die Einzelsegmente im Langfristvergleich 

Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahren um 31,1 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 3. Quartale) um 40,4 %. Die Neuvertragsmieten veränderten sich dagegen in den gleichen Vergleichszeiträumen um jeweils 10,1 % bzw. 18,1 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,6 % (Q3/2016 zu Q3/2011) und 6,6 % (Q3/2016 zu Q3/2006). Zum Vergleich: Der seit 2004 fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der jeweiligen dritten Quartale um 18,3 % und im Zehn-Jahresvergleich um 24,1 %. 

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bei Einfamilienhäusern wuchs der F+B-Wohn-Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q3/2016 zu Q3/2011 um 18,1 %, bei den Mehrfamilienhäusern nur um 7,3 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die kleinteiligen EFH mit 22,0 % die MFH mit 9,4 %. Damit ist die Wachstumsdynamik des gesamten F+B-Wohn-Index auch über längere Betrachtungszeiträume ausschließlich durch Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser getrieben. Dagegen verläuft die Entwicklung von Bestandsmieten und Preisen von Mehrfamilienhäusern auch im Langfristvergleich deutlich unterdurchschnittlich. 

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Preise von Eigentumswohnungen
Aufsteiger des Quartals ist Freiburg im Breisgau, das im Vergleich zum Vorquartal 2/2016 vom 7. auf den 3. Rang vorrückte. Mit einer Preissteigerung von 1,6 % zum Vorquartal und 8,2 % zum Vorjahresquartal und einem aktuellen Durchschnittspreis je Quadratmeter von 3.870 € ist die badische Metropole in die Spitzengruppe vorgestoßen. München behauptete seinen 1. Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.720 €. Sieben Münchner Umlandgemeinden befinden sich unter den nächsten 13 Rangplätzen, mit Garmisch-Partenkirchen sogar acht. Allerdings hat sich deren Wachstumsdynamik deutlich abgeschwächt. Offenbar ist im Münchner Umland langsam das Ende der Preisspirale erreicht. „Hier muss aber erst die weitere Entwicklung abgewartet werden, um den Trend abzusichern“, sagte der F+B-Chef.

Auffälligkeiten im Vergleich der Quartale 2/16 und 1/16 zeigte das Frankfurter Umland. Während Oberursel vom 21. auf den 25. Rang (-2,1 % zum Vorquartal) abrutschte - ebenso wie Bad Vilbel von Platz 22 auf 31 (-1,8 % zum Vorquartal) - sahen wir in Bad Homburg die gegenläufige Entwicklung. Der Taunus-Ort verbesserte sich um fünf Ränge auf Platz 20. Neben Freiburg, Ludwigsburg, Böblingen und Friedrichshafen mit weiter steigenden Wohnungspreisen fiel Leinfelden-Echterdingen binnen drei Monaten von Platz 32 auf Rang 50 (-3,4 % zum Vorquartal) und Esslingen am Neckar von Platz 36 auf Rang 42. Bemerkenswert waren zweistellige Preissteigerungsraten im Vergleich zum Vorjahresquartal in Bietigheim-Bissingen (+12,4 %), Meerbusch (Rheinkreis Neuss, +10,0 %) und Kempten (Allgäu) mit +11,5 %.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach München folgen auf den Plätzen zehn und 13 Hamburg (3.610 €/m²) und Frankfurt (3.510 €/m²), auf Platz 15 erscheint Stuttgart (3.400 €/m²), Düsseldorf (2.950 €/m²) erst auf Platz 27 und Köln (2.800 €/m²) belegt den Rangplatz 41. Die Wachstumsraten zwischen Q3 und Q2/2016 bewegten sich zwischen 1,4 (Frankfurt) und 2,4 % (Berlin). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin waren qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.730 €/m² nach wie vor moderat. Berlin hat sich allerdings innerhalb eines Quartals um weitere acht Rangplätze auf Platz 74 der Top 500-Städte in Deutschland vorgearbeitet (+7,9 % zum Vorjahresquartal).

Neuvertragsmieten
Auch bei den Neuvermietungsmieten war München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,00 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen nach wie vor Spitzenreiter. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal war mit 2,0 % erneut deutlich. Die Mieten in Frankfurt (10,80 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz 11) stiegen im vergangenen Jahr um 1,3 bzw. 2,1 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz sechs) wiesen mit 2,0 % und durchschnittlich 10,30 €/m², in Köln (Rangplatz 24) mit 1,2 % und 9,50 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 27, +1,8 %, 9,50 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,5 % im Jahresvergleich lagen.

Im Vergleich mit den anderen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch am unteren Ende der Spannbreite. Mit 8,00 €/m² für die Standardwohnung befand sich die Stadt weiterhin auf Rang 109. In der Hauptstadt verzeichneten die Marktmieten im letzten Jahr mit 2,8 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung. Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte binnen eines Jahres verzeichneten mit 6,1 % Fürstenfeldbruck, Lörrach mit 5,5 % und Ahrensburg mit 4,6 %.

Anteil Barriere freier Objekte
Zum ersten Mal wurde die Anzahl Barriere freier Wohnimmobilien untersucht. Gut 61.000 Kaufobjekte, das sind 7,4 %, weisen die Ausprägung „Barriere frei“ auf. Bei den Mietobjekten, unabhängig von der Nutzungs- bzw. Objektart, sind es gut 45.000 oder 6,7 %. Allerdings ist mittlerweile jedes vierte Neubauobjekt Barriere arm bzw. Barriere frei, so dass der Durchschnittswert sukzessive steigen wird.

Wirkungen des Bestellerprinzips
Am 1. Juni 2015 wurde das Bestellerprinzip eingeführt. Seitdem müssen Vermieter die Maklergebühren für die zu vermittelnden Wohnungen selbst tragen und können nicht – wie bis dahin üblich – auf den Mieter abgewälzt werden. Das hatte Folgen für die Anzahl der eingestellten Wohnungsangebote auf den öffentlichen Vermarktungsportalen. Im Vergleich zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal sank die Zahl der Wohnungsangebote um rund 17 % auf 862.000 und erneut um 17 % vom dritten auf das vierte Quartal 2015. Binnen eines Jahres, also zwischen Q1/2015 und Q1/2016 schrumpfte das Volumen um 27,4 %! Ob sich das aktuelle Niveau von rund 668.000 Angebotswohnungen stabilisiert kann noch nicht abschließend beurteilt werden. 

Damit bestätigen sich auch Aussagen von Vertretern der Maklerverbände, dass nach Einführung des Bestellerprinzips sich eine Reihe von Maklern komplett aus dem Vermietungsgeschäft zurückgezogen haben bzw. mit einem deutlich niedrigeren Auftragsvolumen zu kämpfen haben. „Viele Wohnungen scheinen überhaupt nicht mehr annonciert zu werden, sondern über Direktansprache durch den Vormieter weitergereicht zu werden“, so Dr. Bernd Leutner. Auch die latent abnehmende Fluktuationsrate dürfte ihre Spuren hinterlassen, weil die Suche nach einer neuen Wohnung fast immer mit deutlichen Mietpreissteigerungen verbunden ist. 

Auffällig ist, dass bei den Kaufobjekten in Q3/2016 erstmals ImmobilienScout24 nicht mehr die häufigste Quelle darstellt, sondern von Immowelt überholt wurde. Auch die Quelle IVD tritt bei Kauf- wie Mietobjekten viel weniger häufig auf als im Vorquartal.

ebase und Fincite kooperieren – und bieten Robo-Advice-Lösungen für die Versicherungsbranche

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) und das FinTech-Unternehmen Fincite haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um neben Banken und Vermögensverwaltern auch Versicherungsunternehmen bei der Umsetzung digitaler Innovationen zu unterstützen. „Die Digitalisierung schreitet voran, die Märkte verändern sich in rasantem Tempo“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, „das macht auch vor der Versicherungsbranche nicht halt.“

„Technologisch sind in den letzten zwei Jahren völlig neue Lösungen möglich geworden“, ergänzt Ralf Heim, Co-CEO der Fincite GmbH. „Kunden können heute jederzeit ihre Finanzen im Blick haben. Sie können ihre Konten, Depots und Policen mit intelligenten Applikationen verknüpfen. Dieses Angebot muss nicht immer zuerst von einem Startup kommen.“

Gemeinsam mit Versicherungsunternehmen wollen ebase und Fincite neuartige digitale Versicherungslösungen entwerfen – und das im individuellen Layout des jeweiligen Versicherers. Die technischen Möglichkeiten, die ebase und Fincite Versicherungen bieten, basieren auf dem Angebot von Fincite für digitale Asset-Management-Lösungen sowie auf der Abwicklungsplattform und Produktvielfalt von ebase als Vollbank und Finanzportfolioverwalter.  

Nachdem klassische Lebensversicherungen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes deutlich an Attraktivität zu verlieren scheinen, sehen ebase und Fincite großes Potenzial für flexible digitale Lösungswege beim Thema Altersvorsorge. „Einen echten Bedarf sehen wir beispielsweise an dynamischen, individuellen Rentenpolicen, bei denen flexible Einzahlungen des Kunden direkt im Rahmen der Police rentabel investiert werden. Zum Beispiel in ein gemanagtes Portfolio aus Fonds oder ETFs, bei dessen Administration ebase über langjährige Erfahrung verfügt“, erläutert Geyer. „Man könnte den Kunden sein persönliches Rentenziel selbst definieren lassen und ihn mithilfe von smarten Sparregeln bei der Erreichung seines Ziels unterstützen. Solche Algorithmen könnten regelmäßig den Kontostand und die aktuelle Erreichung des Sparziels überprüfen. Je nach Erreichungsgrad könnten dem Kunden dann entsprechende Transaktionen vorgeschlagen und nach dessen Zustimmung ausgeführt werden“, führt Heim diese Idee weiter aus. Eine Selbstverständlichkeit für den Kunden sei heutzutage auch, dass er jederzeit online die aktuelle Erreichung seines Sparziels nachverfolgen und gegebenenfalls Einstellungen anpassen kann, so Heim.  

Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren auch in der Versicherungsbranche einen Schwerpunkt bilden. Durch die strategische Partnerschaft wollen ebase und Fincite Versicherern eine Möglichkeit bieten, neue digitale Lösungen zu entwickeln, mit denen sie mehr Aufmerksamkeit bei ihren Kunden wecken und sich einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten können. Zurzeit nutzen bereits mehr als 50 Versicherungen in Deutschland die Dienstleistungen von ebase.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase Kundenvermögen von rund 27 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Über Fincite
Fincite ist von einer Vision getrieben, wie die Zukunft des Asset Managements aussehen könnte. Auf Basis ihrer Plattform für Finanztechnologie entwickelt Fincite Applikationen für Banken, Versicherungen und Asset Manager. Zudem beteiligt sich das Unternehmen über Fincite Ventures an dem Aufbau neuer Startups auf ihrer Technologieplattform. Der Anspruch von Fincite ist es, mit ihren Applikationen Business-Konzepte zu bauen, die die Finanzindustrie verändern.

CORESTATE und Bayerische Versorgungskammer gründen Mikro-Apartments-Fonds

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (“CORESTATE”), ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, und die Bayerische Versorgungskammer (BVK), mit einem verwalteten Vermögen von über EUR 70 Mrd. einer der größten institutionellen Anleger in Deutschland, haben einen gemeinsamen Spezialfonds aufgesetzt: Der neue "BVK-Residential Europe-Immobilienfonds Corestate" strebt ein Gesamtvolumen von mindestens EUR 500 Mio. an.

Der Spezialfonds investiert vorrangig in Mikro-Apartments, darunter insbesondere Studentenwohnungen in europäischen Hochschulstädten, die nach wie vor solide wirtschaftliche Fundamentaldaten aufweisen. Der geographische Schwerpunkt liegt derzeit auf Deutschland und Österreich. Als erste Vermögenswerte werden fünf Student-Housing-Immobilien aus dem aktuellen Portfoliobestand von CORESTATE in den Fonds integriert. Die fünf Objekte mit 1.836 Wohneinheiten erwirtschaften zusammengenommen Jahresnettomieteinnahmen in Höhe von ca. EUR 9,3 Mio.. Vier Objekte befinden sichin Deutschland und ein Objekt in Österreich.

André Heimrich, Vorstandsmitglied Kapitalanlagen, BVK: "Für uns bietet der neu aufgelegte Mikro-Apartment-Fonds die seltene Gelegenheit, in ein funktionierendes Bestandsportfolio mit einer attraktiven Renditeprognose zu investieren und gleichzeitig einen Spezialisten in diesem Segment für das Asset Management anzubinden. Dadurch erweitern wir auch unser Anlagespektrum um eine zukunftsträchtige Asset Klasse." 

Sascha Wilhelm, CEO, CORESTATE: "Wir sind sehr früh als einer der ersten in den Markt für Studentisches Wohnen eingestiegen. Gemeinsam mit semi-institutionellen Kapitalgebern haben wir das Investmentprodukt erfolgreich entwickelt und gleichzeitig eine vollfunktionsfähige Plattform für diese Assetklasse geschaffen. Mit der BVK haben wir nun einen institutionellen Partner gewonnen, der ebenso von der Werthaltigkeit des Produktes überzeugt ist."

CORESTATE verantwortet neben dem Einkauf auch das Investment- und Asset Management sowie den Betrieb der Immobilien des Fonds.

Inflationsrisiken sinnvoll absichern

Plötzliche Inflationsschübe stellen für Investoren eine ernstzunehmende Bedrohung dar: Sie können das Risikoprofil von Portfolien verändern und die Kaufkraft schmälern. Die Folgen selbst einer moderaten Inflation auf die langfristige Kaufkraft sollten nicht unterschätzt werden. Unter dem Strich sollten Inflationsrisiken aus unserer Sicht besser im gesamten Konjunkturzyklus abgesichert werden. Pioneer Investments hat daher eine globale, inflationsgeschützte Anlagestrategie entwickelt.

„Die Strategie ist darauf ausgerichtet, sowohl Kaufkraft als auch Renditen vor den Auswirkungen einer Inflation zu schützen. Dafür setzt das Portfoliomanagement auf globale, inflationsgeschützte Anleihen mit einer niedrigen Duration“, so Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Pioneer Investments. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ermöglicht die Verwendung von globalen, inflationsgeschützten Staatsanleihen mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren der Strategie, sich an der realen Inflation zu orientieren.

„Häufig macht man sich erst dann über Inflationsrisiken Gedanken, wenn das Problem bereits besteht und die Absicherung teuer ist“, sagt Cosimo Marasciulo, Head of European Government Bonds. „Das aktuelle Marktumfeld dürfte eine attraktive Möglichkeit zum Auf- beziehungsweise Ausbau des Inflationsschutzes bieten, der momentan noch relativ günstig zu haben ist. Unserer Meinung nach können Anleger von einem frühzeitigen Eintritt in der Talsohle des Langzeit-Inflationszyklus profitieren.“

„Wir denken, dass die auf dieser Strategie aufsetzenden Anleiheprodukte im aktuellen Umfeld zu einem Schlüsselbaustein einer erfolgreichen Anlagestrategie werden, da sie Schutz vor Inflationsdruck bieten und reale Renditen im gesamten Konjunkturzyklus ermöglichen“, ergänzt Vogl.

Absicherung gegen steigende Zinsen und Länderrisiken

„Der Kauf inflationsgeschützter Anleihen mit kürzerer Duration, die die Inflation sehr genau nachzeichnen, kann einen zusätzlichen Schutz bieten, da diese gegenüber Anleihen mit längerer Duration ein geringeres Zinsänderungsrisiko aufweisen“, so Marasciulo. „Abgesehen davon kann die globale Ausrichtung der Anlagestrategie helfen, Länderrisiken zu reduzieren und Erträge zu erwirtschaften, indem divergierende Erwartungen an Inflation, reale Rendite und Geldpolitik ausgenutzt werden.“

Zur Verringerung unerwünschter Volatilität und für eine möglichst enge Anbindung an die Inflation sichert das Management die in Fremdwährungen getätigten Positionen der Strategie in Euro ab. Währungsgesicherte Anlageklassen werden aber auch in allen anderen wichtigen Währungen angeboten.

Die neue Anlagestrategie wird mithilfe der „Fixed Income Alpha Strategy Matrix“ von Pioneer Investments gemanagt. Das Team um Lead-Portfoliomanager Cosimo Marasciulo und Semin Soher, Senior Portfolio Manager, konzentriert sich im Rahmen der aktiven Suche nach den attraktivsten Märkten auf die Trennung von Alpha- und Kernstrategie. Der Schwerpunkt liegt darin, geringe Risiken über viele unkorrelierte Positionen hinweg einzugehen. Die Risikoträger sind für ihre jeweiligen Märkte und Alphastrategien verantwortlich. Aktuell bietet Pioneer mit dem Pioneer Funds – Global Inflation-Linked Short-Term ein erstes Produkt mit dieser neuen Anlagestrategie. Weitere Informationen zum Fonds finden Sie unter: https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/fonds/1092/pioneer-funds-global-inflation-linked-short-term-lu1467375108.html

Wohnmarktbericht Deutschland: Preise steigen auf breiter Front – Investmentvolumen rückläufig

Die Kaufpreise und Angebotsmieten für Wohnraum sind im Jahr 2016 deutschlandweit deutlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der sechste Wohnmarktbericht des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group. Die Analyse der elf untersuchten Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Dresden hat ergeben, dass das durchschnittliche Wachstum der Angebotsmieten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr bei 2,6 Prozent lag (H1 2016). Auch die Kaufpreise der angebotenen Eigentumswohnungen entwickelten sich in allen Städten mit durchschnittlich 6,5 Prozent erneut deutlich positiv. Die stärkste Steigerungsrate im Jahresvergleich verzeichnet die NAI mit einem Anstieg des durchschnittlich aufgerufenen Angebotspreises von 9,8 Prozent auf 4.030 €/m² in Stuttgart. Auf Platz zwei folgt Leipzig mit einer Steigerung um 8,9 Prozent auf 2.090 €/m²; Platz drei geht an München mit 8,4 Prozent. „Die bayerische Landeshauptstadt ist es auch, die mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 6.700 €/m² unverändert die Spitzenposition besetzt. Mit 4.640 €/m² belegt Frankfurt am Main den zweiten Rang “, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group.

Mieten steigen, aber mit innerörtlichen Unterschieden

Das Plus der durchschnittlichen Angebotsmieten reicht von 0,4 Prozent in Hamburg bis zu einem Zuwachs von 6,5 Prozent in Leipzig. Auffällig ist, dass die Mietwachstumsquoten hinter den Kaufpreisentwicklungen zurückbleiben. Gerade in den hochpreisigen deutschen Metropolen Hamburg, München und Frankfurt am Main liegt die Steigerung in diesem Jahr unter einem Prozent, die damit sowohl im langjährigen Vergleich als auch im diesjährigen Städtevergleich unterdurchschnittlich ist. Im Gegensatz zur Preisentwicklung im Segment der Eigentumswohnungen zeigt sich zudem, dass auf Teilraumebene der jeweiligen Städte die Mietsteigerungsquoten außerhalb der Top-Lagen häufig stärker als in den Zentren ausgefallen sind. Die Rangliste der höchsten Angebotsmieten wird im ersten Halbjahr 2016 weiterhin von München mit im Schnitt 16,30 €/m²/Monat angeführt. Es folgen Frankfurt am Main (13,10 €/m²/Monat) und Stuttgart (12,10 €/m²/Monat), womit sich die Stadt im Vergleich zum Vorjahr leicht von Hamburg (11,30 €/m²/Monat) absetzen konnte. Die Schlusslichter bilden Leipzig, nun gemeinsam mit Dortmund, mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete von 6,55 €/m²/Monat.

Neue Entwicklungen wirken auf Wohnungsmarkt ein

Die Zahlen belegen: Die Kaufpreise für Wohnraum steigen unvermindert in die Höhe, die Mieten folgen, allerdings auf geringerem Niveau – und im Vergleich zu den Vorjahren – mit überwiegend niedrigeren Steigerungsquoten. Ein Blick auf den Investmentmarkt für Wohnportfolios zeigt, dass das gehandelte Volumen abgenommen hat. Dies gründe sich aber nicht auf einer nachlassenden Nachfrage, sondern gehe auf ein mangelndes Angebot zurück. Nicht zuletzt die zurückgegangenen Großankäufe und Unternehmensübernahmen hätten sich gravierend auf das Marktgeschehen niedergeschlagen. Daneben gebe es neue Entwicklungen, die verstärkt seit dem letzten Jahr auf den deutschen Markt für Wohnimmobilien einwirken oder denen für die Zukunft marktbeeinflussende Wirkungen nachgesagt werden. „Das sind vor allem die Auswirkungen der Mietpreisbremse, die Herausforderungen des Flüchtlingszustroms, die Folgen des Brexits und auch die Gefahr einer Blasenbildung. Diese Aspekte werden derzeit kontrovers diskutiert“, schließt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH, ab.

Über den NAI apollo group Wohnmarktbericht 2016

In dem neuen Wohnmarktbericht Deutschland 2016 der NAI apollo group, der in der sechsten Auflage mit einem breiten Kartenwerk erschienen ist, sind neben Erläuterungen aktueller Fragestellungen erneut alle relevanten angebots- und nachfrageseitigen Faktoren auf nationaler, regionaler sowie lokaler Ebene zusammengestellt. Zudem werden – mithilfe von Kennziffern sowie Analysen – Einblicke in die vergangene Entwicklung und in die jetzige Situation sowie Antworten zu zukünftigen Veränderungen zur Verfügung gestellt. Das Ziel: allen Immobilieninteressierten eine umfassende Grundlage zur Beurteilung des deutschen Wohnimmobilienmarktes an die Hand zu geben.

Neben einer Erläuterung der für den Wohnungsmarkt relevanten wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen, wurde den Analysen der deutschen Top-Wohnungsmärkte sowie dem Städte-Attraktivitäts-Ranking große Bedeutung eingeräumt. Das Städte-Attraktivitäts-Ranking „StAR“ erfährt dabei in diesem Jahr eine Neuerung. Neben der Analyse aller kreisfreien Städte werden nunmehr auch alle Landkreise Deutschlands in die Betrachtung einbezogen. Ein Ergebnis: Sowohl die bayerische Landeshaupt als auch das Umland Münchens stehen eindeutig an der Spitze der verschiedenen Ranglisten. Im Städtevergleich haben zudem weitere deutsche Metropolen, aber auch Ingolstadt, Landshut, Erlangen, Potsdam und Freiburg Höchstbewertungen erhalten. Auf der Landkreisebene folgen auf die Umlandkreise Münchens wirtschaftsstarke Regionen im Grenzgebiet zur Schweiz sowie im Umfeld der Metropolen Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf/Köln. Hinzu kommt mit Eichstätt einer der produktivsten Kreise Deutschlands. Die Schlusslichter sowohl im Kommunal- als auch im Landkreisvergleich stammen aus strukturschwachen Regionen, vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Der neue Wohnmarktbericht Deutschland 2016 steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

DNCA Finance erweitert seine europäische Aktienfondspalette

Der am 24. Juni 2016 aufgelegte DNCA Invest Archer Midcap Europe vervollständigt nun das Fondsangebot in der Kategorie « Europäische Aktien », das bereits DNCA Invest Value Europe, DNCA Invest Europe Growth und DNCA Invest South Europe Opportunities umfasst.
Dieser "Stock Picking"-Fonds, der von Don Fitzgerald und Isaac Chebar, zwei Experten für europäische Aktien mit einer allseits anerkannten Erfolgsbilanz, gemanagt wird, zielt auf europäische Unternehmen mit geringer und mittlerer Kapitalisierung (Europäischer Wirtschaftsraum und Schweiz), die gemäß der Analyse der Fondsmanager mit einem Abschlag auf ihren Substanzwert gehandelt werden. Das Managementteam stützt sich auf eine Fundamentalanalyse und zielt darauf ab, Unternehmen auszuwählen, die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, eine belastbare Kapitalallokation aufweisen und in denen die Interessen der Unternehmensleitung und der Aktionäre im Einklang zueinander stehen. Das Portfolio konzentriert sich auf 40 bis 65 Positionen, wobei der Anteil jeder Position 1% bis 4% des Portfolios ausmacht (Stichtag: 31.08.2016).

DNCA Invest Archer Midcap Europe verfolgt das Ziel, langfristig attraktive, über den empfohlenen Investitionszeitraum (5 Jahre) risikobereinigte Renditen zu erzielen. Die Zusammensetzung des mit Ermessensspielraum verwalteten Portfolios strebt nicht an, einen Referenzindex nachzubilden. Allerdings wird der Index MSCI EUROPE MID CAP Net Return Euro Index, reinvestierte Dividenden einberechnet, zum nachträglichen Vergleich herangezogen.

Don Fitzgerald, Manager des Fonds, erläutert: „Das Segment der europäischen Mid-Caps bietet ausgezeichnete Anlagechancen. Mid-Caps dürften sich langfristig besser entwickeln als Large-Caps, weil sie im Allgemeinen bessere Wachstumsperspektiven bieten, da sie häufig das Ziel von Unternehmenszusammenschlüssen und -übernahmen sind. Dieses in geringerem Maße von den Finanzanalysten überwachte Segment bietet Marktineffizienzen, die ausgenutzt werden können. Die aktuelle Bewertung der europäischen Mid-Caps hat im Vergleich zu den Large-Caps nahezu ihr attraktivstes Bewertungsniveau seit 10 Jahren erreicht.“

DIE RISIKEN
- Aktienrisiko
- Kreditrisiko
- Währungsrisiko
- Risiko durch Verwaltung mit Ermessensspielraum
- Dieser Fonds bietet keine Kapitalgarantie

Die Manager:
Don Fitzgerald ist CFA (Chartered Financial Analyst) und hat sein Diplom am Trinity College in Dublin erworben. Seine berufliche Laufbahn begann er 1996 bei der Citigroup und wechselte 2013 zur WestLB in Paris.
2007 stieß er zu Tocqueville Finance. Von 2008 bis August 2015 leitete er den Fonds Tocqueville Value Europe, einen Fonds, der in seiner Kategorie für 1, 3 und 5 Jahre von Quantalys im ersten Dezil eingestuft wurde. Der Manager wurde zudem im Mai 2015 mit dem Trophée d’argent du REVENU ausgezeichnet.
Don beherrscht drei Sprachen und hat in Dublin, Paris, London und Frankfurt gearbeitet.

Im September 2015 kam er zu DNCA Finance in das Team von Isaac CHEBAR.

Isaac CHEBAR erwarb sein Diplom als Chemie-Ingenieur an der Polytechnischen Hochschule der Universität von Sao Paolo in Brasilien. Seine berufliche Laufbahn begann er als Manager für Schwellenländerfonds und Fonds mit Schwerpunkt in Südeuropa bei der Société Générale. 2000 stieß er zu Tocqueville Finance, wo er den Tocqueville Value Europe ins Leben rief und bis 2002 verwaltete. Anschließend war er bei Aviva für das europäische Fondsmanagement verantwortlich und betreute dort mehrere Mandate.

2007 wechselte er zum Fondsmanagementteam von DNCA Finance.

Haftungsausschluss:
Dieses Dokument ist eine unverbindliche Vorabinformation, die ausschließlich werblichen Zwecken dient, und stellt weder ein Angebot zur Zeichnung noch eine Investitionsempfehlung dar. Dieses Dokument darf ohne die vorherige Genehmigung der Verwaltungsgesellschaft weder ganz noch teilweise vervielfältigt, verbreitet und weitergegeben werden. Der Zugriff auf die vorgestellten Produkte und Dienstleistungen kann hinsichtlich bestimmter Personen oder Länder Einschränkungen unterliegen. Die steuerliche Behandlung ist von der persönlichen Situation des einzelnen Kunden abhängig. Die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind dem Zeichner vor jeder Zeichnung auszuhändigen.
Für die vollständigen Informationen über die strategische Ausrichtung und die Gesamtheit der Gebühren konsultieren Sie bitte den Prospekt, die KIID und die weiteren vorgeschriebenen Informationen, die auf unserer Website www.dnca-investments.com zur Verfügung stehen oder kostenfrei beim Geschäftssitz unserer Verwaltungsgesellschaft angefordert werden können.

Über DNCA:
DNCA ist eine Fondsboutique, die im Jahr 2000 in Paris von Spezialisten für Vermögensverwaltung gegründet wurde, die Vermögensplanungsleistungen für private und institutionelle Anleger anbieten. Die Gesellschaft setzt dabei auf eine defensiv ausgerichtete Strategie und strebt danach, das Rendite-Risiko-Verhältnis der Portfolios zu optimieren. Dank eines Teams aus mehr als 104 Mitarbeitern hat DNCA ein breites Spektrum von Kompetenzen und Know-how auf den europäischen und internationalen Aktienmärkten ("Long-only"- und "Absolute-Return"-Strategien) sowie in den Bereichen diversifizierte Vermögensverwaltung, Wandelanleihen und Anleihen in der Eurozone entwickelt.
Dank seines Qualitätsmanagements, das regelmäßig von der Fachpresse ausgezeichnet wird, konnte DNCA in den letzten 15 Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen. Sein Vermögensbestand beläuft sich auf 19 Milliarden (zum 31.08.2016).

In Europa haben deutsche Investoren die höchste Risikoaversion

Das Niedrigzinsumfeld zwingt Investoren, stärker ins Risiko zu gehen und ihre Sicherheitspräferenzen in der Kapitalanlage an das grundlegend veränderte Marktumfeld anzupassen. Gleichwohl dominiert nach wie vor der Wunsch, Verluste zu vermeiden. Im Rahmen der aktuellen Risikomanagementstudie von Union Investment, für die 212 institutionelle Investoren in acht europäischen Ländern nach ihren Anlagepräferenzen befragt wurden, nannten 75 Prozent der Großanleger Verlustvermeidung als oberste Priorität.

Am höchsten ist die Verlustaversion in Deutschland. Hier äußerten sich 82 Prozent der Befragten entsprechend, gefolgt von 75 Prozent in der Schweiz und 69 Prozent in Skandinavien (Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen). Am wenigsten wichtig ist die Vermeidung von Verlusten für Investoren aus den Niederlanden (62 Prozent) und Großbritannien (61 Prozent). Deutsche Großanleger messen der Sicherheit der Kapitalanlage im europäischen Vergleich damit klar den höchsten Stellenwert bei. Allerdings ist ihre Risikoaversion gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozentpunkte zurückgegangen. „Viele institutionelle Anleger in Deutschland überdenken offenbar ihre Kapitalanlage und passen sie stärker an die Investmentrealität an. Aufgrund des Ertragsdilemmas steigen zahlreiche Investoren die Risikoleiter weiter hoch. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte diese Entwicklung von einer Professionalisierung des Risikomanagements begleitet werden“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft.

Dies zeigt sich auch mit Blick auf das Ziel, bestimmte Mindestrenditen keinesfalls zu unterschreiten. Diese Präferenz, die gegebenenfalls mit erhöhten Anlagerisiken einhergeht, wurde von 41 Prozent der deutschen Investoren als wichtig eingestuft (Vorjahr 37 Prozent). Damit nähern sich die deutschen Großanleger dem Durchschnittswert aller befragten europäischen Anleger von 47 Prozent. Als Gegenpol erweisen sich in dieser Frage einmal mehr die Investoren in den Niederlanden und Großbritannien. Hier gaben 62 bzw. 65 Prozent der Befragten an, dass die Erzielung von Mindestrenditen für sie eine hohe Priorität hat. In den skandinavischen Staaten sagten dies 50 Prozent und in der Schweiz 40 Prozent der Großanleger.

Europäische Investoren verunsichert

Europaweit blicken die Investoren überwiegend sorgenvoll in die Zukunft. So erwarten sie, dass durchschnittlich 60 Prozent von ihnen in den kommenden drei Jahren ihre selbst gesteckten Anlageziele nicht erreichen werden. Besonders hoch ist der Anteil der Pessimisten in Deutschland. Hier rechnen die Befragten damit, dass im Durchschnitt 64 Prozent der Investoren ihre Anlageziele verfehlen werden. Dabei wird das Niedrigzinsumfeld nicht als alleinige Ursache genannt. Insgesamt gaben nur 16 Prozent aller in Europa befragten Anleger das niedrige Zinsniveau als zentrales Hindernis an – anders in Deutschland, wo sich knapp die Hälfte der Befragten entsprechend äußerte (49 Prozent). Immerhin 13 Prozent der Anleger in Großbritannien betrachten das Niedrigzinsumfeld als Haupthindernis, gefolgt von zehn Prozent in den Niederlanden und sechs Prozent in Skandinavien. „Dieser Befund ist nicht verwunderlich, da Zinsanlagen in den Portfolios deutscher Investoren nach wie vor dominieren“, stellt Schindler fest. „Bei vielen europäischen Investoren haben dagegen chancenreichere Anlagen wie Aktieninvestments seit jeher ein höheres Gewicht.“

Gefahr der Blasenbildung gestiegen

Die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten hält aus Sicht der Investoren neue Gefahren und Unsicherheiten bereit. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) aller Befragten erkennen eine Tendenz zum Herdenverhalten und sehen darin eine erhöhte Gefahr für Blasenbildungen und Börsencrashs. In Deutschland vertraten 74 Prozent der Profianleger diese Ansicht. Insgesamt 63 Prozent aller in Europa befragten Investoren erwarten zudem einen Anstieg der Volatilität im Markt (Deutschland 64 Prozent). Nicht zuletzt wird es aus Sicht der Großanleger deutlich schwerer, das Verhalten anderer Marktteilnehmer zu prognostizieren. Dies gaben europaweit 47 Prozent und in Deutschland sogar 54 Prozent der befragten Investoren an. „Auch dieses Meinungsbild untermauert die steigende Bedeutung des Risikomanagements bei der Kapitalanlage“, so Schindler.

Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien im dritten Quartal 2016 gestiegen

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group ist der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien der Monate Juli bis September 2016 durch eine spürbare Belebung geprägt. Insgesamt beläuft sich das Transaktionsvolumen auf 14,9 Mrd. Euro und damit sowohl 50,3 Prozent über dem zweiten Quartal 2016 als auch 5,9 Prozent oberhalb des Vorjahresquartals. In Summe verbuchen die ersten drei Quartale 2016 ein Transaktionsvolumen in Höhe von rund 33,0 Mrd. Euro. Damit liegt das Ergebnis nur 13,5 Prozent unter dem sehr starken Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2015: 38,1 Mrd. Euro).

Portfoliodeals sorgen für Marktbelebung

Trotz der weiterhin vorhandenen Produktlimitierung konnte der Gewerbeinvestmentmarkt von einer überproportionalen Zunahme bei den Portfoliodeals profitieren. „Der Anteil der Portfoliotransaktionen ist von 27,7 Prozent im ersten Halbjahr 2016 auf nun 29,0 Prozent bzw. 9,57 Mrd. Euro angewachsen“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group. Hierzu hat u.a. die größte Transaktion des Jahres, der Verkauf von 68 Pflegeheimen an die französische Primonial REIM für 995 Mio. Euro, beigetragen. Einzeltransaktionen steuern einen Anteil von 71,0 Prozent bzw. 23,39 Mrd. Euro zum Gesamtvolumen bei.

Büroimmobilien sind mit 13,95 Mrd. Euro bzw. 42,3 Prozent unverändert die umsatzstärkste Assetklasse (Q1-Q3 2015: 16,1 Mrd. Euro). Hingegen ist die höchste Abnahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei Einzelhandelsimmobilien mit 43,0 Prozent auf 8,88 Mrd. Euro zu verzeichnen (27,0 Prozent Anteil). Die stark nachgefragten Logistikimmobilien verbuchen ein Plus 14,1 Prozent auf aktuell 3,01 Mrd. Euro und damit einen Marktanteil von 9,1 Prozent. Auf „Sonstige Nutzungen“ entfällt ein Transaktionsvolumen von 7,10 Mrd. Euro, hiervon 3,03 Mrd. Euro (9,2 Prozent Anteil) auf Hotelimmobilien. Damit positionieren sich diese als drittstärkste Assetklasse noch vor Logistikimmobilien.

Ausländische Investoren steigern Investmentvolumen

Das Gros des Transaktionsvolumens ist durch deutsche Anleger generiert worden. Diese Investorengruppe hat innerhalb der ersten neun Monate 2016 insgesamt 20,56 Mrd. Euro bzw. 62,4 Prozent des Volumens verbucht. „Infolge des erwähnten Pflegeheim-Portfoliodeals stechen unter den ausländischen Anlegern die französischen Investoren mit einem Volumen von 3,19 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 9,7 Prozent hervor. Daneben vereinen britische sowie US-amerikanische Investoren 2,65 Mrd. Euro bzw. 2,20 Mrd. Euro auf sich. Summa summarum hat der Anteil ausländischer Investoren vom Halbjahr 2016 mit 34,2 Prozent auf aktuell 37,6 Prozent zugenommen“, so Lenny Lemler, Co-Head of Investment der NAI apollo group.

„Offene Immobilienfonds / Spezialfonds“ rangieren mit einem Transaktionsvolumen von 9,25 Mrd. Euro (39,0 Prozent Marktanteil) knapp vor „Asset- / Fondsmanagern“ mit 8,77 Mrd. Euro (37,0 Prozent) als stärkste Käufergruppe. Mit einigem Abstand folgen „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit 4,49 Mrd. Euro. Auf der Verkäuferseite dominieren „Projektentwickler / Bauträger“ mit 7,70 Mrd. Euro (32,4 Prozent) vor „Asset- / Fondsmanagern“ mit 7,47 Mrd. Euro (31,5 Prozent).

Aufgrund der Zunahme an Portfoliodeals sowie großvolumiger Einzelobjekte, wie der Verkauf des Commerzbank-Towers für einen hohen dreistelligen Millionenbetrag, haben die beiden Preiscluster oberhalb von 100 Mio. Euro zur Jahresmitte mit einem Anteil von zusammen 36,3 Prozent auf 46,0 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2016 zugenommen. Auf der anderen Seite haben Kleindeals geringfügig Umsatzanteile gegenüber dem Halbjahr verloren.

Renditeabnahme hält an

„Auch im dritten Quartal 2016 setzt sich die generelle Renditereduktion fort. Trotz der Zunahme des Investmentvolumens ist der Markt weiterhin durch eine Produktknappheit bei gleichzeitig hoher Nachfrage geprägt. So sind in nahezu allen Standorten und Assetklassen Renditeabnahmen zu verzeichnen“, erläutert Kanzler.

Im dritten Quartal 2016 ist der stärkste Rückgang der Spitzenrenditen mit durchschnittlich 10 Basispunkten bei Logistikimmobilien erfasst worden. Lediglich in München beträgt die Reduktion 5 Basispunkte auf 5,15 Prozent, während bei den anderen Top-5 Märkten eine Abnahme von 0,10 %-Punkten gegenüber dem Vorquartal registriert wurde (Berlin: 5,30 Prozent; Düsseldorf: 5,20 Prozent; Frankfurt: 5,15 Prozent; Hamburg: 5,15 Prozent).

Für Büroimmobilien rangiert die Spitzenrendite im Schnitt der Top-5 Städte 5 Basispunkte unterhalb des zweiten Quartals 2016. Innerhalb dieser Assetklasse weist Berlin mit 0,10 Prozentpunkten die größte Reduktion im Verlauf der letzten drei Monate auf. Frankfurt, München und Hamburg verbuchen Abnahmen von 5 Basispunkten. Stabil bei 4,10 Prozent ist die Spitzenrendite für Büros in Düsseldorf geblieben.

Wenngleich bei Einzelhandelsimmobilien die Spitzenrenditen durchschnittlich 5 Basispunkte unter dem Vorquartal liegen, zeigt sich die Entwicklung für die einzelnen Top-5 Standorte differenziert. So hat diese in Berlin nochmals um 15 Basispunkte auf 3,55 Prozent nachgegeben. Frankfurt und Hamburg sind ebenfalls durch eine Reduktion um jeweils 5 Basispunkte auf 3,70 Prozent bzw. 3,60 Prozent geprägt. In Düsseldorf und München verharren die Renditen im Vergleich zum Vorquartal unverändert bei 3,60 Prozent bzw. 3,30 Prozent.

Logistik- und Hotelimmobilien mit Bedeutungsgewinn

„Auch wenn Logistik- und Hotelimmobilien deutlich hinter dem Transaktionsvolumen von Büro- und Einzelhandelsimmobilien zurückbleiben, wird auch im finalen Quartal das Interesse der Investoren an diesen Segmenten u. a. aufgrund des Yield-Spreads weiterhin hoch bleiben. Dementsprechend werden diese Assetklassen im langjährigen Vergleich mit einem überdurchschnittlichen Investmentvolumen abschneiden“, so Lemler. Abschlüsse einiger Großobjekte und Portfoliodeals sind im traditionell starken Schlussquartal zu erwarten. Insofern prognostiziert die NAI apollo group für das Gesamtjahr 2016 ein Transaktionsvolumen für den Investmentmarkt in der Spanne von 45 bis 50 Mrd. Euro. Damit wird 2016 das dritthöchste erfasste Investmentvolumen verzeichnen.

Wohnportfoliomarkt Deutschland: Deutliche Steigerung des Transaktionsvolumens im dritten Quartal

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group trägt das dritte Quartal 2016 auf dem Transaktionsmarkt für Wohnportfolios in Deutschland mit dem höchsten gehandelten Volumen der ersten drei Quartale von 3,3 Mrd. Euro zum bisherigen Jahresergebnis von 7,9 Mrd. Euro bei. Das Transaktionsvolumen liegt damit 59,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q1-Q3 2015: 19,6 Mrd. Euro). Auch die Anzahl der gehandelten Wohneinheiten liegt mit 77.400 um 73,6 Prozent unter dem Vorjahr (Q1-Q3 2015: 292.700 Einheiten). Demgegenüber ist die Zahl der Transaktionen mit 281 nahezu unverändert geblieben (Q1-Q3 2015: 288).

Bislang keine Ankäufe über 500 Millionen Euro
Im Vergleich zu 2015 haben im bisherigen Jahresverlauf deutlich weniger Großdeals und Unternehmensübernahmen stattgefunden. So gibt es keine Transaktion in der Größenklasse über 500 Mio. Euro (Q1-Q3 2015: 58,9 % / 11,5 Mrd. Euro). Verkäufe zwischen 25 Mio. und 100 Mio. Euro haben hingegen stark zugenommen und summieren sich auf 4,5 Mrd. Euro bzw. einen Anteil von 56,2 Prozent (Q1-Q3 2015: 2,7 Mrd. Euro / 13,9 %).

Stärkste Käufergruppe in den ersten drei Quartalen 2016 sind „Offene Immobilienfonds / Spezialfonds“. Auf diese entfällt ein Transaktionsvolumen von 2,3 Mrd. Euro, was einem Anteil von 28,5 Prozent am Umsatz entspricht (Q1-Q3 2015: 1,6 Mrd. Euro / 8,2 %). „Ursachen der gestiegenen Investmentaktivitäten sind dabei die hohen Mittelzuflüsse und der daraus resultierende Liquiditätsüberschuss“, begründet Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH, die Entwicklung. Nach den „Offenen Immobilienfonds / Spezialfonds“ folgen „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit 1,2 Mrd. Euro und einem Anteil von 14,8 Prozent am Gesamttransaktionsvolumen (Q1-Q3 2015: 12,7 Mrd. Euro / 65,0 %).

Als stärkste Verkäufergruppe treten „Projektentwickler / Bauträger“ mit einem Volumen von 2,9 Mrd. Euro und einem Umsatzanteil von 36,9 Prozent auf (Q1-Q3 2015: 1,6 Mrd. Euro / 8,2 %). Hier zeigt sich die starke Zunahme von Projektverkäufen. Zweitgrößte Verkäufergruppe sind „Privatinvestoren / Family Offices“ mit 12,4 Prozent, was sich u. a. im gestiegenen Handel kleinerer Portfoliogrößen widerspiegelt.

Bedeutungszunahme ausländischer Investoren
Bei Betrachtung der Käufernationalitäten wird deutlich, dass in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 deutsche Investoren mit einem Ankaufsvolumen von 5,8 Mrd. Euro (73,5 % des Transaktionsvolumens) die aktivsten Käufer sind (Q1-Q3 2015: 17,2 Mrd. Euro / 87,6 %).

Internationale Investoren erreichen ein Volumen von 2,1 Mrd. Euro, was einem Anteil von 26,5 Prozent entspricht (Q1-Q3 2015: 2,4 Mrd. Euro / 12,4 %). „Inwieweit der bevorstehende Brexit zu dem wieder gestiegenen Interesse ausländischer Anleger an deutschen Wohninvestments beiträgt, lässt sich momentan noch schwer abschätzen“, ergänzt Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group.

Berlin bleibt in den ersten neun Monaten trotz Rückgang an Transaktionen räumliches Investmentziel Nummer eins unter den deutschen Großstädten mit 13,8 Prozent aller Transaktionen (nach Anzahl) (Q1-Q3 2015: 25,5 %). „Allerdings ist die Bundeshauptstadt ebenso wie die weiteren deutschen Metropolen von einer stetig wachsenden Angebotsknappheit geprägt. Hierdurch gewinnen Investments in B- und vermehrt auch in C-Standorten weiter an Attraktivität“, führt Mergen weiter aus.

Mehrzahl der Großverkäufe im dritten Quartal
„Insgesamt ist das Umsatzergebnis im dritten Quartal deutlich stärker ausgefallen als erwartet. Folglich hat sich das Transaktionsvolumen in jedem Quartal gesteigert. Großdeals und Unternehmensübernahmen bleiben im Jahr 2016 aber weiterhin unterrepräsentiert. Die Mehrzahl der bisher größten Transaktionen sind dabei im dritten Quartal abgeschlossen worden“, ergänzt Mergen. So unter anderem der Verkauf des Berolina-Portfolios mit 1.500 Einheiten in Berlin und Hamburg, das von der Deutsche Investment für den Fonds Deutsche Investment Wohnen III von der S Immo AG für rund 250 Mio. Euro eingekauft wurde. Als zweitgrößten Deal übernahm Benson Elliot ebenfalls im dritten Quartal 74,9 Prozent der GWB Elstertal Geraer Wohnungsbaugesellschaft in Gera, die insgesamt 6.700 Einheiten besitzt, von der insolventen Muttergesellschaft. Der drittgrößte Deal, der abermals im dritten Quartal stattgefunden hat, war der Kauf zweier Berliner Portfolios mit 1.905 Wohn- und Gewerbeeinheiten für 218 Mio. Euro von deutschen und luxemburgischen Gesellschaften im Rahmen eines Share Deals, bei dem die ADO 95 Prozent erwarb. Darauf folgt die Mehrheitsübernahme der Residenz Berolina mit einem Wohn- und Gewerbeportfolio von 970 Einheiten durch die Immeo Wohnen (Tochtergesellschaft der Foncière des Régions (FDR).

Projektankäufe befeuern Preisanstieg
Bei Einbeziehung aller Transaktionen liegt der durchschnittliche Preis für eine Wohneinheit am Ende des dritten Quartals bei rund 102.500 Euro. Dieser hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 53,4 Prozent deutlich erhöht. „Die Preiserhöhung basiert zum einen auf dem Fehlen von Großdeals mit zumeist geringeren Durchschnittspreisen je Wohneinheit und zum anderen auf der Zunahme von Projektverkäufen mit höheren durchschnittlichen Preisen je Wohneinheit“, führt Kanzler aus. So betrug der Anteil der Projektentwicklungen am Umsatzvolumen 27,1 Prozent bzw. 2,1 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Anteil damit von 7,0 Prozent um 20,1 Prozent-Punkte erhöht (Q1-Q3 2015: 1,4 Mrd. Euro). „Neben der Zunahme an Projektverkäufen setzt sich des Weiteren der Preisanstieg für Bestandswohnungen in Ballungsräumen über alle Baualtersklassen fort“, erklärt Kanzler.

Der Verkauf von Projektentwicklungen werde ebenso wie der Handel von kleineren Portfolios auch in den kommenden Monaten den deutschen Transaktionsmarkt für Wohnportfolios prägen. Daneben könne bis Jahresende noch die von Vonovia angestrebte Unternehmensübernahme der österreichischen Conwert mit über 20.000 Wohneinheiten in deutschen Städten stattfinden, prognostiziert die NAI apollo group. Vor diesem Hintergrund sei mit einem erneuten Anstieg des gehandelten Volumens im vierten Quartal zu rechnen. Damit könnte die Schwelle von 12 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2016 überschritten werden.

Man Group acquires Aalto and launches Man Global Private Markets

Man Group plc (“Man Group”) today announces that it has entered into an agreement to acquire the entire issued share capital of Aalto Invest Holding AG (“Aalto” or the “Company”) (the “Acquisition”) and launched Man Global Private Markets (“Man GPM”), forming the firm’s private markets offering, which provides clients with access to longer term investments with a complementary risk reward profile to our current product suite.

Aalto Transaction

Aalto is a US and Europe-based real asset focused investment manager with $1.7 billion of funds under management as of 30 September 2016. Aalto will form the real assets platform of Man GPM. Founded in 2010 by Mikko Syrjänen and Petteri Barman, Aalto specialises in the management of real estate equity and debt strategies including direct investments in single family homes in the US and lending to commercial and residential real estate in Europe and the US. Aalto has a strong track record across its differentiated product range, and serves a client base of predominantly large institutional investors.

The Company, which is wholly-owned by its founders and current and former senior staff members, has demonstrated a compelling growth trajectory having grown fourfold over the last four years. Aalto has 33 employees and is headquartered in London, with offices in the US and Switzerland. The Acquisition is expected to complete in January 2017, subject to regulatory approvals and other customary conditions.

The Board of Man Group believe the Acquisition provides attractive strategic, commercial and financial benefits to Man Group and its shareholders. These include:

  • Supporting the launch of Man GPM, providing a core component for the long term expansion into private markets strategies;
  • Broadening and diversifying Man Group’s investment management capabilities giving the firm’s clients access to a range of strongly performing, differentiated real assets strategies;
  • Further expanding Man Group’s presence in the US, through Aalto’s US-based investment team and strategies;
  • Alignment of Aalto and Man Group’s shareholders with 89% of the maximum consideration payable to Aalto’s shareholders dependent on performance metrics measured between one and eight years after closing.

Launch of Man GPM

Man believes that building a private markets business over time represents an attractive opportunity for clients and shareholders. Man will have the ability to offer its clients a broader range of investment strategies to complement existing capabilities in public markets. Private market strategies are run in long duration funds, providing a stable source of revenues, while continuing to diversify Man’s product offering and offering further options for growth.

Man GPM will over time develop strategies across private markets such as real estate, credit, and infrastructure. On completion of the Acquisition, Aalto will form a central component of Man GPM, providing a core platform upon which the firm can develop this new offering for clients.
The Aalto management team will continue under the leadership of the Company’s founders. In addition, Mr Barman and Mr Syrjänen will be appointed Co-Heads of Real Assets within Man GPM, taking on a broader role in the strategic development of Man GPM’s offering in real assets. No change will be made to Aalto's investment process as a result of the Acquisition and investment independence will be maintained. Mr Barman and Mr Syrjänen will report to Jonathan Sorrell, President of Man Group, and will join Man Group’s Executive Committee.

The Acquisition supports Man Group’s continued focus on expanding and diversifying its offering for clients as well as growing operations in the US.

Commenting on the Acquisition Luke Ellis, CEO of Man Group, said:
“We are delighted to announce the acquisition of Aalto, which will be instrumental in the development of Man Global Private Markets, our new private markets capability. In line with our strategy to continue to diversify the firm and our offering for clients, this private markets capability is complementary to our broad offering in liquid strategies. As Co-Heads of Real Assets, Petteri and Mikko will work with Jonathan Sorrell to help to grow this area of the business, which will offer investors exposure to longer duration capital products and benefit from Man Group’s world class infrastructure, broad investment expertise and global resources.”

Petteri Barman, Co-Founder and CIO of Aalto, said:
“Joining Man Group is a compelling opportunity for us and our investors, as we believe that the firm is the ideal strategic partner for the next phase of Aalto’s development. The firm has a history of successfully integrating complementary businesses, while recognising and supporting their individual expertise, investment processes, and culture. We are excited to work with Man Group to further grow and enhance our business while retaining Aalto’s core purpose and independent approach to investing.”

Mikko Syrjänen, Co-Founder and CEO of Aalto, said:
“We are excited to partner with Man Group, and to combine Aalto’s investment expertise and capabilities with the firm’s institutional framework and global resources. Since its foundation, Aalto has operated a client- focused business model over multiple market cycles. We are now at the point in our evolution where the additional infrastructure and diverse investment expertise available at Man Group, as part of Man GPM, enhances our business and enables us to create significant value for existing and future clients. We are delighted to be working with an organisation that will enable us to preserve our entrepreneurial culture.”

Aquila Capital baut Windenergieportfolio in Skandinavien aus

Aquila Capital erweitert sein Engagement in Skandinaviens Erneuerbare Energien-Sektor mit der Akquisition eines großen Windenergieprojekts in Nordschweden. Der Windpark Lehtirova wird 41 Anlagen vom Typ Vestas V 126 3.6 MW mit einer Kapazität von rund 150 MW umfassen. Ab dem Netzanschluss 2018 wird die jährliche Produktion bei etwa 490 GWh liegen. Mit einer Tochtergesellschaft von Google konnte bereits ein langfristiger Stromabnahmevertrag (PPA) geschlossen werden. „Das Windprojekt ergänzt unser bestehendes Portfolio im Bereich Erneuerbarer Energien in Skandinavien ideal. Wir haben in den vergangenen Jahren ein breites Netzwerk aus professionellen Partnern vor Ort aufgebaut und verfügen im Bereich der Identifikation attraktiver Investitionsopportunitäten, der Umsetzung der Transaktionen und des langfristigen Asset Managements großer Erneuerbarer Energien-Projekte über umfangreiche Erfahrung. Die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern war während der gesamten Transaktionsphase sehr konstruktiv und wir freuen uns auf die langfristige Kooperation mit Google und OX2“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Projektierer und Verkäufer ist die schwedische OX2, einer der größten und erfahrensten Windentwickler Skandinaviens. OX2 wird den Windpark als Generalunternehmer schlüsselfertig errichten und auch die technische Betriebsführung vor Ort übernehmen. „Wie freuen uns über die Kooperation mit Aquila Capital, die wir aufgrund ihrer Professionalität und ihrer starken Positionierung als einen führenden Finanzinvestor im Bereich Erneuerbare Energien-Infrastruktur schätzen. Wir sind überzeugt, dass OX2 und das Projekt Lehtirova den hohen Standards von Aquila Capital entsprechen“, so Paul Stormoen, Managing Director von OX2 Wind.

Zur Realisierung des Windprojekts hat der Stromabnahmevertrag (PPA) mit Google maßgeblich beigetragen. Dieser fixiert langfristig einen festen Verkaufspreis für einen großen Teil des im Windpark zukünftig produzierten Stroms. „Google arbeitet seit 2007 CO2-neutral. Wir haben uns verpflichtet, 100% unseres Strombedarfs über Erneuerbare Energien zu decken. Der Stromabnahmevertrag mit Aquila Capital ist unser 7. Deal im europäischen Windenergie-Bereich und stärkt unsere Position als weltgrößter privater Abnehmer Erneuerbarer Energie“, argumentiert Francois Sterin, Director, Global Infrastructure bei Google.

Das Investment ist nach der Akquisition von Midtfjellet Vindkraft, Norwegens größten operativen Windpark, die zweite wesentliche Windenergie-Transaktion für Aquila Capital in Skandinavien innerhalb von 8 Monaten. „Wir sind bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in Skandinavien aktiv. Projekte mit starken Partnern, sehr guten Windverhältnissen vor Ort und dem Einsatz zuverlässiger Technologie bieten gute Bedingungen, um tiefer in die Wertschöpfungskette Erneuerbarer Energien und in einer frühen Phase in Projekte einzusteigen“, so Susanne Wermter, Head of Special Infrastructure Team bei Aquila Capital. Mit der Akquisition erhöht sich der Track Record des Unternehmens im Bereich Windenergie auf fast 900 MW. Zusätzlich betreibt Aquila Capital Wasserkraftwerke mit einer jährlichen Produktionsmenge von über 1.400 GWh, unter anderem die beiden größten Portfolios kleiner Laufwasserkraftwerke in Norwegen. Im Bereich Photovoltaik belegt Aquila Capital im aktuellen Ranking von Solarplaza erneut den 4. Platz der 70 größten Photovoltaikportfolios in Europa und managt ein Portfolio von über 350 MWp. Der Track Record des Unternehmens liegt im Bereich Erneuerbare Energien-Investments bei etwa 3 Mrd. Euro.

Über Aquila Capital:
Aquila Capital managt alternative Investments für institutionelle Investoren weltweit. Im Fokus steht ein multidisziplinärer Ansatz: Die Investmentstrategien des Unternehmens werden jeweils von spezialisierten Investment Teams gemanagt, die von operativer Stabilität, stringenter Corporate Governance und dem erfolgreichen Track Record des Gesamtunternehmens profitieren.
Die eigentümergeführte Aquila Gruppe verwaltet Sachwert-, Finanzmarkt- und Private Market-Strategien für einen institutionellen Investorenkreis. Über 200 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette alternativer Investments, um für Investoren stabile, positive Renditen zu erwirtschaften.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de

UBS-CLOVA erzielt nach abschließender Veräußerung eine Internal Rate of Return von 18,4% p.a. per Laufzeitende

Der UBS Central London Office Value Added Fund (UBS-CLOVA oder der Fonds) von UBS AM ("UBS-AM") hat den Verkauf seiner neunten und letzten Immobilie (160 Blackfriars Road, SE1) abgeschlossen. Damit ist der geschlossene Fonds formell aufgelöst. Seit seiner Auflage gehörte er zu den britischen Fonds mit kontinuierlich ausgezeichneter Performance und erzielte im Laufe seiner fünfjährigen Laufzeit eine Internal Rate of Return (IRR) von 18,4% jährlich. 

UBS-CLOVA wurde im Juni 2011 mit einem Eigenkapital von GBP 110 Mio. von 22 europäischen und asiatischen Anlegern aufgelegt, um den erwarteten Aufschwung des Londoner Büromarkts zu nutzen. Bewusst wurde die Laufzeit des Fonds auf den kurzen Zeitraum von fünf Jahren begrenzt. Dies ermöglichte UBS-AM, in diesem zyklischen Markt hohe Renditen während eines vorher festgelegten Zeitraums mit einem prognostizierten außerordentlichen Wachstum zu erwirtschaften. Gleichzeitig wurden der Verkauf der Vermögenswerte und eine Rückführung des Eigenkapitals an die Anleger vor einem Marktabschwung sichergestellt.

Für den Fonds wurde ein diversifiziertes Portfolio aus neun Objekten mit identifiziertem Wertschöpfungspotenzial zusammengestellt, wobei der letzte Kauf im Mai 2013 stattfand.

Die Vermögenswerte wurden auf bestimmte Londoner Teilmärkte aufgeschlüsselt, angefangen von den etablierten Märkten West End, City und Midtown bis zu den schnell wachsenden, aufstrebenden Teilmärkten Shoreditch, Southwark und Stratford.

Der Schlüssel zum Fondserfolg war ein disziplinierter Anlageprozess vom Ankauf der Objekte über das Asset Management bis zum letztlichen Verkauf. Die Liegenschaften wurden im Rahmen einer vorher festgelegten Strategie bewirtschaftet. Dadurch sollte jede Immobilie von der Kategorie Value-Added auf Core aufgewertet werden, um einen gesteigerten Mietwert und ein besseres Renditeprofil zu erzielen. Es wurden einige wichtige Sanierungsprojekte durchgeführt, einschließlich 110 High Holborn, WC1, 160 Blackfriars Road, SE1, und 12 Golden Square, W1. Letzteres Objekt erzielte einen neuen Rekord, indem erstmals eine Miete von über GBP 100 pro Quadratfuß in Soho erreicht wurde (vermietet an Diageo im Mai 2015). Nach erfolgreicher Umsetzung der Strategie wurden die Immobilien veräußert, um die Performance für die Anleger zu sichern. 

Vor dem geplanten Fälligkeitsdatum am 31.Dezember 2016 schloss UBS-CLOVA seinen letzten Verkauf ab.

Es wurde eine IRR von 18,4% jährlich während der Fondslaufzeit realisiert, was deutlich über der angestrebten Rendite von 10,0% jährlich zum Zeitpunkt der Lancierung lag. Im April 2016 leitete UBS-AM einen beschleunigten Veräußerungsprozess ein, um möglichen negativen Auswirkungen des EU-Referendums im Juni 2016 entgegenzuwirken. Dadurch wurde der Verkauf der letzten drei Vermögenswerte komplett vor der Abstimmung durchgeführt. 

Sam Sananes, Portfoliomanager von UBS-CLOVA, merkte an: „Durch diesen abschließenden Verkauf und die Auflösung des Fonds haben wir alles erreicht, was wir uns mit UBS-CLOVA vorgenommen hatten. Gleichzeitig haben wir einen britischen Fonds aufgelegt, der während der letzten fünf Jahre mit die beste Performance aufwies. Unser analyseorientierter Ansatz sorgte für eine Lancierung des Fonds zum richtigen Zeitpunkt innerhalb des Zyklus mit einer klaren Anlagestrategie. Hierdurch und auch dank unserer 
Anlage- und Vermögensverwaltungskompetenz konnten wir mit unseren Anlagen eine beträchtliche Wertschöpfung erzielen und unseren Anlegern sehr ansehnliche Renditen ausschütten.“ 

„Nach dem Erfolg des UBS-CLOVA wird das Global Real Estate-Team weiterhin die Immobilienmarktzyklen wichtiger Anlageregionen weltweit beobachten und prognostizieren. Wahrscheinlich werden wir eine ähnliche geschlossene Value-Add-Strategie entweder in London oder andernorts lancieren, sobald die Marktbedingungen sich als geeignet erweisen.“

European Monthly ETF Market Review September 2016

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat September 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 480 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,3 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Globale ETP-Branche verbucht im September Mittelzuflüsse in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar; gefragt sind vor allem ETFs auf globale Emerging Markets Staatsanleihen; aber auch ETFs auf europäische Aktienindizes, globale Schwellenländeraktien sowie auf US-Aktien sind bei Investoren beliebt; hingegen müssen Smart Beta ETFs sowie ETFs auf japanische und deutsche Aktien Mittelabflüsse hinnehmen; Gold-ETPs erneut mit deutlichen Mittelzuflüssen

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.09.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verbuchte im August weitere 30 Milliarden US-Dollar an Mittelzuflüssen nach 39 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Damit verwaltet die ETP-Branche per Ende August ein Vermögen von rund 3,3 Billionen US-Dollar, ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber August. (S. 9)
  • Regional betrachtet konnten, wie schon im Vormonat, vor allem die in den USA gelisteten ETPs deutliche Mittelzuflüsse verbuchen. Ihnen flossen im September weitere 18 Milliarden US-Dollar zu nach 27,52 Milliarden US-Dollar im August. (S. 18)
  • Auf Interesse der Investoren stießen auch ETPs im asiatisch-pazifischen Raum. Ihnen flossen 9,7 Milliarden US-Dollar zu. Im August waren es 5,2 Milliarden US-Dollar. Auch in Europa gelistete ETFs konnten zulegen, wenngleich die Mittelzuflüsse mit 2,3 Milliarden US-Dollar deutlich niedriger ausfielen als im August (+6,6 Milliarden US-Dollar, S. 18)
  • Die größten Gewinner waren wir schon im August erneut die Aktien-ETFs mit plus 20 Milliarden US-Dollar. Aber auch Renten ETFS verzeichneten erneut einen starken Monat. Ihnen flossen 9,1 Milliarden Euro zu. Auch Rohstoff-ETC verbuchten erneut Zuflüsse in Höhe von 855 Millionen US-Dollar. (S. 18)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Im September konnten Aktien-ETFs weitere Mittelzuflüsse verbuchen. Sie betrugen jedoch nur 369 Millionen Euro und waren damit deutlich niedriger als im August (+2,2 Milliarden Euro). (S. 18)
  • Der positive Trend bei ETFs auf globale Schwellenländer-Indizes setzte sich auch im August fort. Sie verbuchten Kapitalzuflüsse in Höhe von 580 Millionen Euro, blieben damit aber deutlich unter den Zuflüssen im August (+1,2 Milliarden Euro, S. 21)
  • Mittelzuflüsse konnten auch Sektor-ETFs verzeichnen, hingegen zogen Investoren aus Strategie-ETFs Kapital ab. Im August verzeichnete diese Kategorie noch einen positiven Cash-Flow. (S. 18)
  • ETFs auf Aktien der Industrieländer konnten den negativen Trend der Vormonate vorerst stoppen. Sie verbuchten nur noch leichte Abflüsse von 8 Millionen Euro. Allerdings summieren sich die Abflüsse auf Jahressicht auf 10 Milliarden Euro. Während Investoren vor allem aus ETFs auf japanische Aktien Kapital abzogen (-972 Millionen Euro), konnten ETFs auf globale Aktienindizes Mittelzuflüsse von 404 Millionen verbuchen. (S. 20)

Renten

  • Renten-ETFs konnten den positiven Trend der vergangenen Monate weiter fortsetzen. So flossen dieser Kategorie im September weitere 1,1 Milliarden Euro zu. Die Zuflüsse waren je doch nur noch halb so groß wie im August. (S. 22)
  • Den größten positiven Cash Flow erzielten erneut ETFs auf Unternehmensanleihen (+ 1 Milliarde Euro). Jedoch gingen die Zuflüsse im Vergleich zum August 30 Prozent zurück. 
  • ETFs auf Staatsanleihen mussten einen noch deutlicheren Rückgang verbuchen. Nach 1,1 Milliarden Euro im August flossen dieser Kategorie 487 Millionen Euro zu, ein Rückgang von über 50 Prozent. (S. 22)

Rohstoffe

  • Auch Rohstoff-ETPs konnten ihren positiven Trend fortsetzen. Mit 578 Millionen Euro frischem Kapital fielen die Zuflüsse jedoch nur halb so groß aus wie im August. (S. 18)
  • Den Hauptanteil an dem positiven Cash Flow erzielten Gold-ETCs mit 545 Millionen Euro.(S. 23).

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte bei den Aktien-ETFs waren erneut der S&P 500 sowie der MSCI Emerging Markets. (S. 23)
  • Bei den Renten-ETFs waren es vor allem Emerging Markets Bond Indices (S. 24)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheam.com

Deutsche Asset Management
Mit rund 719 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. Juni 2016) gehört die Deutsche Asset Management¹ zu der Gruppe der weltweit führenden Vermögensverwalter. Die Deutsche Asset Management bietet Privatanlegern und Institutionen eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen.

¹ Deutsche Asset Management ist der Markenname für den Geschäftsbereich Asset Management der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutschen Asset Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

BMO Global Asset Management stärkt mit globalem Bond Fonds das Absolute-Return-Angebot

BMO Global Asset Management hat mit dem BMO Global Absolute Return Bond Fund einen neuen Fonds begeben, der das Absolute-Return-Angebot für Privatanleger und institutionelle Anleger ausweitet und ihnen ein attraktives Renditeziel im heutigen Niedrigzins-Umfeld bietet. Der Fonds wurde aufgrund der gestiegenen Kundennachfrage ausgegeben und basiert auf den Erfolgen der BMO Total Return Fixed Income und Sterling Credits Absolute Return Strategien. 

Der Investmentansatz des BMO Global Absolute Return Bond Fonds ist unabhängig von Benchmark oder Laufzeit, Credit Ratings, Sektor sowie Geografie, hat aber strenge Risikogrenzen. Die Long-Strategie, mit der Möglichkeit Short in Zinsen und Anleihen zu gehen, ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität und Schutz vor Kursverlusten. Das Ziel ist ein Cash-Ertrag von 3 Prozent. 

Investitionen in globale Kreditmärkte kombiniert mit thematischen Overlays im Portfolio bieten vielfältige Renditequellen innerhalb der Rahmenbedingungen des Risikomanagements. Das Kernanleihen-Portfolio verfolgt eine „Buy and Maintain“-Strategie mit dem Schwerpunkt, andauernde Unregelmäßigkeiten von Investment-Grade- und High-Yield-Wertpapieren auszunutzen. Zudem ist das Portfolio mit mehr als 100 Emittenten gut diversifiziert und minimiert auf diese Weise das Risiko. Thematische Overlays tragen zur Rendite bei und fördern die Diversifizierung durch aktives Management von Kredit-, Zins- und Währungsrisiko. Das Risiko wird durch diszipliniertes Risikomanagement des Portfolios, wenn nötig, auf oder ab kalibriert. 

Das Fixed Income Team von BMO Global Asset Management in London verwaltet den Fonds unter der Führung von Keith Patton und Ian Robinson. Strategische Entscheidungen über die zugrundeliegenden Strategien werden an Experten aus den Bereichen Kreditmärkte, Währung, Zinsen und Risikomanagement übergeben. 

„Der Fonds hat ein anderes Profil als auf globalen Anleihenmärkten üblich, erwirtschaftet aber dennoch beständige Erträge“, sagte Keith Patton, Co-Manager des BMO Global Absolute Return Bond Fonds. „Verglichen mit traditionellen Anlagen bietet die Kombination aus verschiedenen, interagierenden Strategien Investoren ein mit der Zeit glatteres Gesamtertrags-Profil. Zusätzlich ermöglicht der unabhängige Ansatz eine breitere Diversifikation der Strategien. Das Investmentteam kann so jene Bereiche anvisieren, von denen sie besonders überzeugt sind.“

Ian Robinson, Co-Manager des BMO Global Absolute Return Bond Fonds: „Der Fokus auf Kreditsicherheiten mit kürzeren Laufzeiten reduziert die Zyklizität, die normalerweise bei länger laufenden Anleihen gegeben ist. Das gestattet uns ein höheres Maß an Sicherheit bezüglich des Ergebnisspektrums rund um das Cash+ Ziel von 3 Prozent.“ 

Mit der Markteinführung baut BMO Global Asset Management sein Angebot für Firmen- und institutionelle Kunden im EMEA-Raum weiter aus. 

„Bei unseren Kunden spüren wir eine sehr große Nachfrage nach Absolute-Return-Strategien. In einem herausfordernden Marktumfeld suchen sie vermehrt nach Lösungen, die eine größere Ergebnissicherheit und positive Rendite bringen,“ sagte Mandy Mannix, Leiterin Client Management bei BMO Global Asset Management (EMEA). „Das Cash+ Ziel von 3 Prozent bietet Investoren ein attraktives Angebot im Niedrigzinsumfeld, während die Diversifizierung und strenge Risikolimits dafür sorgen, dass unnötige Volatilität verhindert wird. Die Markteinführung baut zudem auf unserem Potenzial im Absolute Return Investment auf, und der teambasierte Ansatz stellt sicher, dass die Vorteile von BMO Global Asset Management in den Vordergrund gerückt werden.“

Der BMO Global Absolute Return Bond Fonds ist Teil des UCITS SICAV mit Sitz in Luxemburg. Der täglich gehandelte Fonds verfolgt eine liquide Anlagestrategie und ist von der Financial Conduct Authority anerkannt.

NN IP begrüßt Gabriella Kindert als Boutique Manager Alternative Credit

NN Investment Partners (NN IP) ist sehr erfreut, dass Gabriella Kindert künftig den Bereich Alternative Credit Boutique im Haus verstärken wird. Damit werden die Kompetenzen des Teams weiter ausgebaut, nachdem Bart Bakx und Lennart van Mierlo bereits intern zum Head of Residential Real Estate bzw. zum Head of Commercial Real Estate Lending ernannt wurden.

Gabriella Kindert wird die Verantwortung für sämtliche illiquiden Fixed-Income-Strategien übernehmen, z.B. Wohnimmobilienkredite, Private Debt für Unternehmen, Projektfinanzierungen und Gewerbeimmobilienkredite. Zugleich sollen die bisherigen Aktivitäten ausgedehnt werden, sodass eine größere Bandbreite von Kunden angesprochen wird. Mit diesem Ziel sollen neue Produkte angeboten und neue Kreditvergabeaktivitäten angestoßen werden, die für die Kunden von NN IP von Interesse sein könnten. Derzeit verwaltet die Alternative Credit Boutique Vermögenswerte in Höhe von 14 Milliarden Euro.

Han Rijken, Head of Global Credit bei NN IP: „Mit der Einstellung von Gabriella Kindert unterstreicht  NN IP seine Überzeugung, dass Alternative Creditvon großer Bedeutung für den strategischen Asset Mix eines Portfolios ist. Im Bereich Private Lending ist ein anhaltendes Wachstum zu verzeichnen, was den tiefgreifenden Wandel im Finanzsektor aufzeigt: Institutionelle Anleger treten zum Teil an die Stelle der Banken und gehen selbst ins Risiko. Damit Vermögensverwalter ihren institutionellen Anlegern einen entsprechenden Service bieten können, müssen sie die erforderliche Expertise aufbauen. Dafür werden kenntnisreiche und erfahrene Teams aus Kredit- und Asset-Management-Spezialisten benötigt, um einen Track Record zu schaffen und günstige Chancen im Bereich Private Debt zu erkennen.“

NN IP rechnet sowohl im Bereich Private Debt als auch im Bereich Hypothekenkredite mit einem anhaltenden Wachstum und bietet Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds und anderen institutionellen Anlegern interessante Investitionsmöglichkeiten. Da NN IP über viel Erfahrung in dieser Assetklasse und eine gut entwickelte Plattform für die Verwaltung derartiger Vermögenswerte verfügt, hat das Unternehmen sowohl das Volumen der verwalteten Vermögenswerte als auch seine Kapazitäten in diesem Bereich merklich ausweiten können.

Gabriella Kindert verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im internationalen Banken- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Sie bekleidete verschiedene Führungspositionen bei Finanzinstituten, darunter dem ehemaligen Private-Wealth-Manager MeesPierson und BNP Paribas IP, wo sie als Global Head ofLoans tätig war. Seit dem Jahr 2011 hat sie mehrere Anlageinitiativen in den Bereichen Private Debt, Real Estate und Private Equity geleitet und Beratungsprojekte für größere niederländische Finanzinstitute durchgeführt. Gabriella Kindert hat einen Master-Abschluss in den Fächern Geschichte und Wirtschaftswissenschaften sowie einen MBA-Abschluss in Buchhaltung und Finanzwissenschaft erworben und promoviert derzeit.

Rijken zieht folgendes Fazit: „Die attraktiven Anlagechancen im Bereich Alternative Credit bieten einzigartige Chancen für Anleger, da die Verzinsung von traditionellen Fixed-Income-Produkten derzeit so gering ist. Solche Vermögenswerte können sowohl für das Asset-Liability-Matching hilfreich sein als auch die Rendite steigern. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten, die an die Bedürfnisse eines Kunden angepasst werden können, z.B. unterschiedliche Laufzeiten, fixe oder variable Kupons, endfällige oder sich amortisierende Kredite und eine maßgeschneiderte Dokumentation.“

„Durch den Ausbau unserer Kapazitäten im Bereich Alternative Credit können wir einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Angesichts der Eigenschaften des Alternative-Credit-Segments ist es wichtig, einen leichten Zugang zur Assetklasse zu schaffen. Wir erweitern unser derzeitiges Angebot durch die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten im Bereich Private Debt für institutionelle Anleger, um so für unsere Anleger einen zusätzlichen Mehrwert zu generieren.“

Die Lacuna-Gruppe erhält neue Unternehmensführung

Die Regensburger Lacuna-Gruppe, Spezialistin für Healthcare Investments und Erneuerbare Energien, bekommt eine neue Führung. Zum Jahreswechsel wird Ottmar Heinen, bereits seit 2015 Geschäftsführer der Lacuna Projekt GmbH, die Geschäftsführung der Lacuna-Gruppe übernehmen. Gemeinsam mit langjährigen Mitarbeitern wird er die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und neue Impulse setzen. Der bisherige Vorstand, Thomas Hartauer, möchte sich nach 15 Jahren Tätigkeit neuen Projekten widmen.

Mit dem Ausscheiden von Thomas Hartauer ergibt sichbei der Regensburger Investmentgesellschaft Lacuna eine neue Führungsstruktur:Ab dem 1. Januar 2017 wird Ottmar Heinen, bereits seit 2015 Geschäftsführer der Lacuna Projekt GmbH, die Geschäftsführung der Lacuna-Gruppe übernehmen. „Wir sind ein schon seit Jahren exzellent eingespieltes Team und ich bin überzeugt, dass wir die 20-jährige Erfolgsgeschichte mit neuem Elan und zukunftsorientierten Ideen fortschreiben werden“, betont Heinen. Lacuna steht für eine langfristige Unternehmensausrichtung, welche sich auch in der Zusammensetzung der kompletten Führungsmannschaft widerspiegelt: sie besteht vollständig aus langjährigen Mitarbeitern. „Ich bin überzeugt, dass das neue Führungsteam mit Ottmar Heinen als Geschäftsführer den aktuellen Herausforderungen in einem sich schnell wandelnden Umfeld gewachsen ist. Die Eckpfeiler für den künftigen Erfolg stehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Führungsteam, das wir glücklicherweise mit langjährigem, erfolgreichem Personal aus unseren eigenen Reihen besetzen können“, kommentiert Unternehmensgründer und Gesellschafter Werner Engelhardt die personellen Veränderungen. Zusätzlich zum Wechsel im operativen Team wird Engelhardt ab dem 1. Januar 2017 den Vorsitz der Lacuna Finanzholding übernehmen.

Geregelter Übergang bis zum Jahresende

Der scheidende Vorstand Thomas Hartauer wird der Lacuna noch bis Ende 2016 erhalten bleiben und für einen geregelten Übergang sorgen. Danach verlässt er das Haus, um sich neuen Projekten zu widmen. „Bei der Lacuna hatte ich stets viel Freude und spannende 15 Jahre, die ich zusammen mit einem tollen Team erleben durfte. Wir sind sehr gut vorangekommen und haben die letzten Jahre sehr erfolgreich gestalten können. Insbesondere möchte ich mich auch bei unseren langjährigen Partnern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Dennoch ist es jetzt an der Zeit, mich einer neuen Herausforderung zu stellen“, betont Hartauer. „Thomas Hartauer hat in den letzten Jahren mit seinem Einsatz für die Lacuna sehr viel geleistet und erreicht. Wir danken ihm herzlich für sein Engagement und die gemeinsamen Erfolge. Für seine Zukunft wünsche ich ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Zusammen mit dem neuen Führungsteam werden wir dafür sorgen, dass der eingeschlagene positive Weg des Unternehmens weiter erfolgreich fortgesetzt wird“, blickt Engelhardt optimistisch in die Zukunft.

CBRE Clarion Securities‘ Infrastrukturfonds erhält Vier Sterne-Rating von Morningstar

Alceda, Luxemburger AIFM der Aquila Gruppe, gratuliert CBRE Clarion Securities zur Auszeichnung ihres kürzlich lancierten UCITS-Vehikels mit einem Vier Sterne-Rating von Morningstar. Das Rating durch einen der führenden Anbieter unabhängiger Investmentanalysen basiert auf einem Performancevergleich mit einer definierten Peergroup innerhalb einer Fondskategorie. „Wir freuen uns über das hochklassige Rating für den CBRE Clarion Fonds. Es reflektiert den einzigartigen Investmentansatz und bestätigt die solide Fondsstruktur“, erläutert Manfred Schraepler, Head of Financial Assets & Liquid Private Markets der Aquila Gruppe.

Das Rating resultiert aus dem positiven 3-Jahres-Track Record des in den USA zugelassenen CBRE Clarion Global Infrastructure Value Fund, der von Morningstar mit vier Sternen ausgezeichnet wurde. Die Performance wurde für den CBRE Clarion Funds SICAV – Global Listed Infrastructure Fund anerkannt. Dieser ermöglicht Investoren seit kurzem, über die liquide und regulierte Struktur auf der UCITS-Plattform der Aquila Gruppe in die bewährte Infrastruktur-Strategie von CBRE Clarion Securities zu investieren. Der CBRE Clarion Funds SICAV – Global Listed Infrastructure Fund allokiert ein global diversifiziertes Portfolio börsennotierter Infrastruktur-Unternehmen, die ihre Einnahmen vorrangig aus dem Besitz, dem Management, der Entwicklung oder dem Betrieb langfristiger Infrastrukturanlagen generieren. „Europäische Investoren können über dieses Vehikel die Diversifikation sowie das Rendite-Risiko-Profil ihres Gesamtportfolios verbessern“, ergänzt Schraepler.

Jeremy Anagnos, CIO of Infrastructure bei CBRE Clarion Securities und Manager des Fonds, wurde mit einem AAA-Management Rating von Citywire bewertet. Mit dem Rating bietet Citywire eine Bewertung der Überperformance im Vergleich zur Benchmark.

Über Alceda
Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real-Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative-Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt in Luxemburg über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS.

Die eigentümergeführte Aquila Gruppe verwaltet Sachwert-, Finanzmarkt- und Private-Market-Strategien für einen institutionellen Investorenkreis. Über 200 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette alternativer Investments, um für Investoren stabile, positive Renditen zu erwirtschaften.

Über CBRE Clarion Securities
CBRE Clarion Securities ist einer der weltweit führenden Investment Manager im Sachwerte-Bereich mit Fokus auf börsennotierte Immobilien- und Infrastruktur-Wertpapiere. Mit Hauptsitz in der Nähe von Philadelphia, managt das Unternehmen Assets in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar und hat über 90 Mitarbeiter in den USA, Großbritannien, Hongkong, Japan und Australien.

CBRE Clarion Securities ist das börsennotierte Management-Unternehmen von CBRE Global Investors. CBRE Global Investors ist eine unabhängig geführte Tochtergesellschaft der CBRE Group, Inc. (NYSE: CBG), weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

ebase Fondsbarometer: Handelsaktivitäten der Anlageberater verharren im Sommerloch

Das ebase Fondsbarometer zeigt für das abgelaufene 3. Quartal 2016 erneut vergleichsweise schwache Handelsaktivitäten bei den Beratern der Vertriebspartner der B2B Direktbank. „Damit setzte sich die Marktschwäche aus dem 2. Quartal auch in den Sommermonaten fort“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. In den Monaten Juli bis September lag der Indexwert für die Handelsaktivitäten laut ebase Fondsbarometer zwischen 75 und 80 Punkten und somit um 20 bis 25 Punkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2015. „Aktuell scheint es zu viele Argumente zu geben, nicht aktiv zu werden – seien es die fehlenden Renditen bei vielen Anleihen oder die unsicheren Aussichten an den Aktienmärkten“, bemerkt Geyer. „Dazu kommen die Ungewissheit über die Zinspolitik der Zentralbanken und die US-Präsidentschaftswahlen. Die Auswirkungen dieser Ereignisse auf die Finanzmärkte sind nur schwer einzuschätzen.“

Bei ETFs haben die Handelsaktivitäten im August und September ebenfalls nachgelassen und liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Im September zeigte sich zumindest wieder eine leichte Verbesserung. Der Indexwert erhöhte sich von 80,5 auf 85,1 Punkte“, erklärt Geyer.

Die gute Nachricht ist, dass die Kaufquotienten sowohl im Quartalsergebnis als auch für die einzelnen Monate jeweils bei einem Wert von über 1 lagen, was bedeutet, dass die Mittelzuflüsse bei den über ebase gehandelten Fonds und ETFs die Abflüsse überstiegen. „Der Kaufquotient von 1,29 für die vergangenen drei Monate zeigt, dass die Käufe die Verkäufe um 29 Prozent übertrafen“, bemerkt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer. „Bei ETFs lag der Kaufquotient sogar bei 2,23. Die Zukäufe übertrafen die Anteilsverkäufe um 123 Prozent.“

Die nähere Betrachtung zeigt, dass insbesondere Mischfonds, offene Immobilienfonds und Indexfonds in den vergangenen drei Monaten gefragt waren. Hier lagen die jeweiligen Kaufquotienten deutlich über 1. Ein schwaches Quartal erlebten hingegen Geldmarkt- sowie geldmarktnahe Fonds. „Hier überwogen die Verkäufe, was allerdings nicht weiter überraschend ist“, wie Rudolf Geyer rückblickend feststellt. Ausschlaggebend hierfür dürften die niedrigen Rendite-Erwartungen für kurzfristige Geldanlagen sein.

Regional interessierten sich die Berater der Vertriebspartner im 3. Quartal überdurchschnittlich stark für Fondsinvestments in Asien und den Emerging Markets. Der Kaufquotient lag hier jeweils bei über 2. Dies bedeutet, dass die Mittelzuflüsse in den genannten Segmenten dabei doppelt so hoch waren wie die Mittelabflüsse. Überdurchschnittlich gefragt waren auch weltweit investierende Aktienfonds (Kaufquotient: 1,41) sowie Fonds für US-Aktien (Kaufquotient: 1,3). Bei Fonds für deutsche Aktien hielten sich Käufe und Verkäufe hingegen in etwa die Waage.

Bei ETFs zeigten die Berater und ihre Kunden das größte Interesse an amerikanischen Werten – der Kaufquotient lag im 3. Quartal bei 2,92, die Zukäufe waren demnach ungefähr dreimal höher als die Verkäufe. Ebenfalls stark gefragt waren ETFs für die weltweite Aktienanlage sowie für Euroland-Investments. Die Nachfrage nach ETFs für deutsche Aktien sowie für europäische Aktien kühlte zwar etwas ab, lag mit einem Kaufquotienten von jeweils 1,47 aber dennoch deutlich im positiven Bereich. „Alles in allem lässt sich feststellen, dass das Interesse an ETF-Investments nach wie vor erfreulich hoch ist“, bemerkt Rudolf Geyer abschließend.

OFFICEFIRST Immobilien AG setzt Pläne für Börsengang vorläufig aus

Die OFFICEFIRST Immobilien AG hat in Abstimmung mit ihrer Alleinaktionärin, der IVG Immobilien AG, beschlossen, die für Freitag dieser Woche geplante Notierungsaufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse bis auf Weiteres zu verschieben. Die Gremien beider Unternehmen kamen dabei übereinstimmend zu dem Schluss, dem sich im Laufe der vergangenen Tage stark verschlechternden Marktumfeld im Immobilienbereich Rechnung zu tragen.

„Die durchweg positive Resonanz auf das Geschäftsmodell und das Portfolio des Unternehmens in den mehr als 100 geführten Investorengesprächen haben uns in unserer Überzeugung zur Werthaltigkeit der OFFICEFIRST Immobilien nochmals bestätigt“, erklärt Michiel Jaski, Vorsitzender des Vorstands und CEO der OFFICEFIRST Immobilien AG. „Trotzdem müssen wir realisieren, dass sich das Marktumfeld in den vergangenen Tagen derartig stark eingetrübt hat, dass ein angemessener Preis zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu erzielen gewesen wäre.“

Insbesondere die Verunsicherung im Hinblick auf die zukünftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und die Sorge vor einer bevorstehenden Anhebung des Leitzinssatzes durch die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve haben bei den im Rahmen der IPO-Roadshow besuchten Investoren zu deutlicher Zurückhaltung geführt. Besonders auf den Immobiliensektor hatte diese Stimmungslage negative Auswirkungen. So sank der Index für europäische, börsennotierte Immobilienunternehmen FTSE-EPRA/NAREIT EUROPE seit dem Start der Vermarktung der OFFICEFIRST Immobilien-Aktie von 1764,74 (Börsenschluss, Freitag, 30.09.) auf 1.652,12 bei Börsenschluss am heutigen Tag um 6,4 Prozent.

Das Management der OFFICEFIRST Immobilen AG war am 03. Oktober zu einer internationalen Roadshow aufgebrochen, um die Aktie des Unternehmens bei einer Vielzahl von potenziellen Investoren in Deutschland, dem europäischen Ausland und den USA zu vermarkten. Im Laufe der Gespräche hatten sowohl der Vorstand um Michiel Jaski als auch die die Transaktion begleitenden Banken reges Interesse am Unternehmen signalisiert bekommen, das sich schließlich aber nicht in zufriedenstellende Kaufaufträge übersetzt hatte. 

Über OFFICEFIRST Immobilien
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Erwerb und Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden sechs Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,3 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

TELOS bereitet aktuell die nunmehr 3. Auflage des TELOS-Jahrbuchs (2016/2017) vor

TELOS steht mit verschiedenen Services wie Ratings, Marktstudien, Veranstaltungen und nicht zuletzt unserer Ausschreibungs-Plattform „telosia“ für Transparenz in einem zunehmend kompetitiver werdenden Kapitalmarkt. Dabei bilden wir den "Brückenschlag zwischen den institutionellen Investoren und den Asset Managern sowie Master-KVGen".

In dieses Spektrum gehört auch unser TELOS Jahrbuch, welches nunmehr in die 3. Auflage geht.

Das Jahrbuch

  • bietet institutionellen Investoren ein übersichtliches Kompendium über die im deutschsprachigen Markt tätigen Asset Manager und Master-KVGen,
  • wird gut 200 institutionellen Ansprechpartnern, mit denen wir in engem Kontakt stehen, als gedrucktes Exemplar direkt zugeschickt und
  • erfreut sich einer großen Akzeptanz und Aufmerksamkeit, was sich u.a. an der jährlichen Quote von rund 25.000 downloads von unserer Homepage ableiten lässt.

Mit dem TELOS Jahrbuch bieten wir allen im deutschsprachigen Raum aktiven Asset Managern und Master-KVGen - großen Gesellschaften wie auch Asset Management Boutiquen, inländischen wie ausländischen Häusern - eine sehr gute Plattform,

  • ihre Leistungsfähigkeit und
  • ihre Dienstleistungspalette

einer breiten und interesierten Leserschaft an Investoren zu präsentieren.

Weitere Informationen zum TELOS Jahrbuch sowie die Ausgaben der letzten Jahre finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Publikationen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Haus für die Teilnahme an unserer 3. Jahrbuch - Ausgabe gewinnen können. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung. Alternativ können Sie uns auch eine Mail an info@telos-rating.de schicken. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Soweit Ihr Haus uns bereits die Zusage erteilt hat, ist eine nochmalige Kontaktaufnahme nicht notwendig.

Wir freuen uns auf die weiteren Gespräche mit Ihrem Haus.

Global Challenges Index der Börse Hannover: Starke Performance im dritten Quartal

Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover hat sich im dritten Quartal 2016 positiv entwickelt und verbuchte ein Plus von 8,9 Prozent. Damit schnitt der GCX besser ab als der DAX, der das dritte Quartal mit einem Plus von 7,6 Prozent beendete. Auch im Vergleich mit der Performance des EURO STOXX 50 von 4,3 Prozent zeigt sich, dass der GCX das Rennen um die beste Performance mit den beiden Vergleichsindizes klar für sich entscheiden konnte. Diese Entwicklung macht ein Blick auf die Performance seit Jahresanfang noch deutlicher: So hatten DAX mit -3 Prozent und EURO STOXX 50 mit -6,9 Prozent Abschläge zu verbuchen, wohingegen der GCX um 2 Prozent zulegte. Seit seiner Auflage am 3. September 2007 konnte der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, insgesamt ein Plus von rund 99 Prozent erzielen (Wertentwicklung zum 30.09.2016). Der DAX verzeichnete im selben Zeitraum einen Zuwachs von rund 39 Prozent.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage 



(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 30.09.2016)

Top 5 Performer: Technologie-Unternehmen verzeichnen starke Zuwächse

Den größten Wertzuwachs im dritten Quartal dieses Jahres erzielten die Aktien des US-amerikanischen Unternehmens Energy Recovery WKN: A0NJUL mit einem Plus von 78 Prozent. Der Technologieanbieter ist auf die effiziente Energienutzung und -rückgewinnung spezialisiert. Auf ein zweistelliges Plus von rund 32 Prozent kam die Aktie des europäischen Halbleiterherstellers STMicroelectronics WKN: 893438. Ähnlich hohe Zuwächse von rund 30 Prozent erzielte das US-amerikanische Software-Unternehmen Autodesk WKN: 869964. Der Chip-Hersteller Advanced Micro Devices WKN: 863186, ebenfalls aus den USA, schaffte es mit einem Zuwachs von 29 Prozent auf Rang vier in den Top 5. Auch die Anteilsscheine des Schweizer Herstellers von homöopathischen Produkten Boiron S. A. WKN: 873532 (plus 25 Prozent) legten zu.

Steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit

Aufgenommen werden in den GCX nur Unternehmen, die aktiv einen Beitrag zur Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen leisten. Dazu zählen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. Die Index-Zusammensetzung wird fortlaufend überprüft und halbjährlich angepasst. Wenn Aktien nicht mehr den strengen, von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research entwickelten Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen. Privatanleger können über den NORD/LB AM Global Challenges Indexfonds WKN: A1T756 und den PRIMA Global Challenges Fonds WKN: A0JMLV an der Wertentwicklung des GCX partizipieren.

Drei neue Produktspezialisten für Jupiters Schlüsselstrategien

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter erweitert ab sofort seine Teams für britische, asiatische und globale Schwellenländer-Aktien sowie Fixed Income & Multi-Asset um drei Produktspezialisten. Die Neuzugänge Claudia Ripley, Ingrid Tharasook und Fabrizio Palmucci werden das erst kürzlich gegründete Team von Produktspezialisten vervollständigen. Alle drei Experten berichten an Katharine Dryer, die das Product Specialist Team bei Jupiter leitet.

Claudia Ripley wird sich bei allen britischen Aktienfonds von Jupiter einbringen. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei den von Steve Davies und Ben Whitmore gemanagten Fonds. Sie verfügt über eine neunjährige Produkterfahrung im Bereich britische Aktien, von denen sie sieben Jahre als Lead Retail Product Strategist im BlackRock UK Active Equity Team gearbeitet hat.

Ingrid Tharasook war zuvor im Anlagestrategieteam von Coutts & Co. tätig und wird nun Jupiters Palette von globalen Schwellenländer-Aktienfonds abdecken. Mit ihrer Erfahrung als Sektorspezialistin für Schwellenmarkt-Anleihen und asiatische (inklusive japanische) Aktien ergänzt sie ausgezeichnet die Managementansätze von Jason Pidcock und Ross Teverson, die sich vor allem an der aktuellen Marktdynamik orientieren. Tharasook spricht fließend brasilianisches Portugiesisch und Thailändisch, hat auf vier Kontinenten gelebt und besitzt neun Jahre Anlageerfahrung. Für ihre neue Aufgabe bringt sie damit eine Sichtweise mit, wie sie globaler nicht sein könnte.

Fabrizio Palmucci wird das Fixed Income & Multi-Asset Team unterstützen, das zuletzt ein erhebliches Wachstum verzeichnet hat. Als Leiter des Fixed Income Product Management Teams beim ETF-Anbieter Source arbeitete er fünf Jahre am Aufbau des Joint Ventures mit Pimco. Da Palmucci fließend Italienisch, Spanisch und Französisch spricht, wird er im Zuge von Jupiters Präsenzausbau im europäischen Raum eine besonders wichtige strategische Rolle bei der Unterstützung der Vertriebsteams spielen. Seine 14-jährige Berufserfahrung erstreckt sich über die Bereiche Produktmanagement und Kreditanalyse sowie den Handel mit Anleihen.

Daneben hat Tommy Kristoffersen kürzlich sein bestehendes Aufgabengebiet bei Jupiter ausgeweitet. Zusätzlich zu der Arbeit, die er bereits für Cédric de Fonclare, Head of Strategy, European Opportunities, leistet, wird er fortan den Jupiter Europa Fonds abdecken, einen von Mike Buhl-Nielsen verwalteten Absolute-Return-Fonds.

Mit diesen Neuzugängen stehen Jupiter ab sofort sechs Produktspezialisten für die verschiedenen Strategien zur Verfügung. Hierzu Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income & Multi-Asset bei Jupiter: „Wir freuen uns, dass wir drei so talentierte Experten für diese neuen Positionen gewinnen konnten. Sie werden uns dabei helfen, unsere Kundenkommunikation zu optimieren und es unseren Fondsmanagern ermöglichen, sich weiterhin auf die Renditeerzielung zu konzentrieren. Die bestehende Arbeit von Alastair Irvine im Jupiter Independent Funds Team und von Tommy Kristoffersen im Team von Cédric de Fonclare hat gezeigt, dass unsere Produktspezialisten als Schlüsselglied zwischen den Anlage- und Vertriebsteams einen wertvollen Beitrag leisten.“

Europäische Investoren erwarten Anstieg der von asiatischen und US-amerikanischen Asset Managern lancierten UCITS und AIFs

Laut einer aktuellen Umfrage von Aquila Capital erwarten über drei Viertel (77%) der institutionellen Investoren, dass asiatische und US-amerikanische Asset Manager in den nächsten zwei Jahren verstärkt Fonds in UCITS- und AIF-Strukturen lancieren. „Die Studie belegt die wachsende Bedeutung dieser Vehikel für nicht-europäische Manager, die hierüber gezielt Kapital europäischer Investoren akquirieren wollen. Dies spiegelt auch unsere Erfahrung wider: In den vergangenen Monaten haben wir eine verstärkte Nachfrage von nicht-europäischen Asset Managern nach unseren Fullservice-Lösungen gesehen“, so Manfred Schraepler, Head Financial Assets & Liquid Private Markets bei Aquila Capital.

69% der befragten Investoren sehen den Hauptgrund für das steigende Interesse asiatischer und US-amerikanischer Investoren in der Erschließung des europäischen Investorenkreises. Über die Hälfte (53%) geht zudem davon aus, dass regulatorische Rahmenbedingungen Investoren zunehmend davon abhalten, in Offshore-Hedgefonds zu investieren. 31% sehen auch in den umfassenderen Kenntnissen über UCITS-Strukturen von nicht-europäischen Managern einen entscheidenden Faktor.

Über drei Viertel (76%) der Befragten erwarten, dass asiatische und US-amerikanische Asset Manager beim Launch von UCITS oder AIFs verstärkt auf Alternative Investment Plattformen (AIP) setzen. Von diesen sehen 72% eine Präferenz für eine Kooperation mit einem europäischen Asset Manager, 4% erwarten hingegen, dass die nicht-europäischen Asset Manager Investmentbanken bevorzugen. Die Hauptvorteile einer Kooperation mit einer AIP liegen laut den Umfrageergebnissen in dem unmittelbaren Zugang zu einer breiten Kapitalbasis (49%), der Möglichkeit eines schnelleren Markteintritts (46%), Zugang zu einem bestehenden Vertriebsnetzwerk (38%) sowie einer Compliance- und Corporate Governance-Infrastruktur (35%). 41% der befragten Investoren rechnen zudem damit, dass die Abstimmung in Großbritannien für einen EU-Austritt die Position Luxemburgs als führendes UCITS-Rechtsgebiet weiter stärken wird. „Mit unserer etablierten UCITS-Plattform in Luxemburg und unserer Strukturierungs-, Administrations- und Vertriebsexpertise bieten wir Asset Managern einen umfassenden Service für einen erfolgreichen Launch von UCITS und AIFs und reduzieren dabei unnötige Komplexität, die häufig in der Zusammenarbeit mit den organisatorisch größeren Investmentbanken entsteht“, ergänzt Schraepler.

Drei-Jahres-Vergleich: Welche Finance-Profis am besten verdienen

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Viele Unternehmen haben daher Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren. Von der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitieren auch die Gehälter für Finance-Fachkräfte 2017. Für Finanzprofis sind im nächsten Jahr Gehaltssteigerungen um bis zu 2,7 % möglich. Dies zeigt die gerade erschienene Gehaltsübersicht 2017 des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half.

Betrachtet man die Lohnentwicklung seit 2015, so sind Steigerungen um fast 6 % zu verzeichnen. Im Durchschnitt erhielten die Finance-Spezialisten in den betrachteten drei Jahren 2,4 % mehr Gehalt. Das ergab eine Auswertung der Gehaltsentwicklungen von 2015 bis 2017.

Mit 6 bis 9 Jahren Berufserfahrung können sich besonders Lohn- und Gehaltsbuchhalter über ein sattes Gehaltsplus seit 2015 freuen. Mit 5,9 % verzeichnen sie den höchsten Einkommenssprung im Finance-Bereich. Platz zwei und drei belegen Internationale Bilanzbuchhalter mit einem Anstieg um 4,9 % sowie Finanzbuchhalter mit 4,0 % mehr Gehalt.

„Fachkräfte im Finance-Bereich profitieren von einer insgesamt positiven Gehaltsentwicklung, da die Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal anhaltend hoch ist,“ ordnet Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half, die Ergebnisse ein. „Um nur zwei Beispiele zu nennen: Internationale Bilanzbuchhalter mit Kenntnissen IFRS und US-GAAP sind in der globalisierten Arbeitswelt rar. Zur Erfüllung länderspezifischer Reportingstandards werden sie aber dringend benötigt. Aufgrund der weiterhin hohen Einstellungsabsichten in Unternehmen, sind auch Lohn- und Gehaltsbuchhalter für den Geschäftserfolg gefragt. Sie sind für einen reibungslosen Ablauf der Gehaltsabrechnungen im Unternehmen zuständig. Daneben verantworten sie weitere essentielle administrative Aufgaben, etwa die Anmeldung von neuen Mitarbeitern bei der Sozialversicherung.“

Neue Gehaltsübersicht jetzt erhältlich
Die neue Gehaltsübersicht 2017 von Robert Half gibt einen Überblick über Durchschnittsgehälter von mehr als 100 Berufen aus dem Finance-, IT- sowie Assistenz- und kaufmännischen Bereich und betrachtet aktuelle Arbeitsmarkttrends.

Die Übersicht kann kostenfrei unter www.roberthalf.de/gehalt heruntergeladen werden.

Natixis Global Asset Management verstärkt mit Patrick Sobotta und Csaba Erik Dani deutsches Vertriebsteam

Der internationale Asset Manager Natixis Global Asset Management erweitert sein Vertriebsteam in Frankfurt für den deutschsprachigen Raum. Ab sofort ist Patrick Sobotta als Head of Retail & Wholesale Deutschland für den Ausbau der Retail-Vertriebsaktivitäten in Deutschland verantwortlich. Ein weiterer Neuzugang ist Csaba Erik Dani, der als Sales Director das Vertriebsteam ebenfalls ab sofort unterstützt. Beide berichten an Jörg Knaf, Executive Managing Director - DACH Countries und Member of NGAM International Executive Committee.

„Wir freuen uns sehr über diese beiden Neuzugänge. Patrick Sobotta ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Asset Management und exzellenter Marktkenntnisse eine ideale Ergänzung für unser deutsches Team. Mit Patrick und Csaba können wir ab sofort unsere nachhaltigen Anlagekonzepte gezielt bei neuen Kundensegmenten im Retail- und Wholesalebereich vorstellen und ausbauen“, kommentiert Jörg Knaf die neuen Personalien.

Zuvor war Sobotta bei Amundi Asset Management in Frankfurt als Client Relationship Manager insbesondere für Privatbanken deutschlandweit zuständig. Zu seinen früheren Aufgaben zählten Vertriebstätigkeiten für Threadneedle ebenfalls in Frankfurt. Dani war zuvor als Head of Business Development for Germany für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum bei der französischen Investmentboutique La Financière de l’Echiquier zuständig.

db X-trackers wandelt sich zum physischen ETF-Anbieter

Bei ihrer Transformation zum physischen ETF-Anbieter nimmt die Deutsche Asset Management (Deutsche AM) die letzte Stufe. Seit September 2016 hat das Haus begonnen, die Mehrzahl seiner Renten-ETFs von der synthetischen auf die physische Replikation sukzessive umzustellen. So ist bzw. wird die Replikationsmethode bei US- und europäischen Staatsanleihen-ETFs sowie der in Euro denominierten Unternehmensanleihen-ETFs mit einem verwalteten Vermögen von rund 3,6 Mrd. EUR geändert.

Insgesamt sind mittlerweile rund 65 Prozent der db X-trackers ETFs bzw. gut 26 Mrd. EUR verwaltetes Vermögen direkt replizierend.1 Nach dem gesamten Transformationsprozess wird der Großteil der db X-trackers ETFs im Aktien- und Rentenbereich physisch replizierend sein.

„Die Marktdaten zeigen deutlich, dass Anleger auch im Renten-Bereich die physische Replikation bevorzugen. Nach unserer Umstellung wird es eine weitere große Adresse in Europa geben, die eine sehr breite Produktpalette physischer ETFs anbietet. Wenn Anleger ihr Portfolio über mehrere ETF-Anbieter diversifizieren wollen, gibt es jetzt die Möglichkeit dazu“, so Simon Klein, Leiter Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AM.

Laut einer ETFGI-Statistik (Stand Juli 2016) liegen in Europa derzeit 395,6 Mrd. US-Dollar in physischen ETFs und 115,1 Mrd. US-Dollar in synthetischen ETFs.2

1) European Monthly ETF Market Review Deutsche Bank Markets Research, 9. September 2016, S. 40.
2) ETFGI, Daten von Juli 2016. 

UBS lanciert online-basierte Vermögensverwaltung ab 100.000 Euro für Privatkunden

Eine professionelle, online-basierte Vermögensverwaltung ab 100.000 Euro - mit diesem neuen Angebot startet UBS nun in Deutschland. Mit UBS ManageTM [Access] spricht UBS erstmals im deutschen Markt Privatkunden an, die auch im Wealth Management die Vorteile von Online-Banking nutzen möchten; ohne auf persönliche Beratung zu verzichten. 

UBS bietet somit das Beste aus zwei Welten: Privatkunden können jederzeit und von überall mobil auf ihre Vermögensverwaltung zugreifen. Zugleich steht ihnen telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr ein festes Berater-Team zur Verfügung. Ein technischer Support ist rund um die Uhr zu erreichen. Privatkunden erhalten Zugang zu einem einzigartigen Netzwerk von mehr als 10.000 Anlage- und Research-Experten weltweit. Zudem wird jedes Portfolio laufend überwacht. 

Mit UBS ManageTM [Access] bieten wir im deutschen Markt erstmals ein zeitgemäßes Vermögensverwaltungs-Angebot für digitalaffine Privatkunden an. Unsere Kernzielgruppe sind dabei Anleger zwischen 35 und 55, die sowohl Wert auf bequemes Online-Banking legen als auch auf den persönlichen Kontakt zu einem Berater“, sagt Thomas Rodermann, Vorstandsvorsitzender der UBS Deutschland AG.

Diese innovative Form der Vermögensverwaltung steht Privatkunden ab einem Anlagevolumen von 100.000 Euro offen. Die Geldanlage wird für jeden Anleger individuell geplant und auf die persönlichen Ziele zugeschnitten. Diese können ganz unterschiedlich sein: die langfristige Absicherung des Vermögens und eine damit verbundene Weitergabe an die nächste Generation, soziales Engagement oder einfach der Genuss von hoher Lebensqualität.

Zur Wahl stehen insgesamt neun unterschiedliche Produktvarianten, darunter fünf verschiedene Anlagestrategien: Einkommen, Rendite, Ausgewogen, Wachstum und Aktien. Dabei können sich die Kunden zwischen traditionellen und nicht-traditionellen Anlageklassen entscheiden. Zwei Mal im Jahr diskutieren Anlageberater die Portfolio-Zusammensetzung mit ihren Kunden und passen diese bei Bedarf an. Das bietet Anlegern den Vorteil, nicht täglich selbst die Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten verfolgen zu müssen und doch den Finanzstatus des eigenen Portfolios ständig im Blick zu behalten.

Das Preismodell für UBS ManageTM [Access] ist einfach und transparent, es gibt keine versteckten Gebühren. Für Anlagevolumen ab 100.000 Euro werden 1,3 Prozent p. a. berechnet. Für Anlagen ab 500.000 Euro fallen 1,2 Prozent p. a., für Anlagen ab einer Million Euro 1,0 Prozent p. a. an.

UBS bietet Neukunden zum Produktstart von UBS ManageTM [Access] zudem einen besonderen Anreiz zur Anlage: eine Willkommensprämie in Höhe von 0,6 Prozent ihres erstmalig eingelegten Anlagevolumens, maximal jedoch 15.000 Euro.

Weitere Informationen stehen auf www.ubs.com/manage-access zur Verfügung.

UN-Klimaabkommen: Jetzt sind klare Regeln für die Finanzbranche wichtig!

von Jochen Wermuth, CIO Wermuth Asset Management.

Indien hat am Wochenende das UN-Klimaabkommen ratifiziert, gestern zog das EU-Parlament nach. Damit der Pariser Vertrag wirksam wird, müssen 55 Staaten, die für mindestens 55 Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind, das Abkommen unterzeichnen. „Beide Hürden sind jetzt genommen“, sagt Impact Investor Jochen Wermuth vom Family Office Wermuth Asset Management. Somit kann das Abkommen noch in diesem Jahr in Kraft treten. „Aber jetzt muss die Politik auch klare Rahmenbedingungen für die Finanzbranche und die Volkswirtschaft im Ganzen schaffen“, fordert Wermuth.

Die Finanzbranche wartet nun auf klare Regeln, um mehr Gelder in nachhaltige Investments kanalisieren zu können. Unternehmen fordern andere Benchmarks und einen fairen CO2-Preis, um die Risiken in ihren Bilanzen bewerten zu können. Wermuth sieht in der Besteuerung des Ausstoßes von Treibhausgasen einen gangbaren Weg - dem Vorbild Schwedens folgend, das bereits Anfang der 1990er Jahre eine CO2-Steuer eingeführt hat. „Eine globale Kohlendioxid-Steuer würde den Weg hin zu einer Kreislaufwirtschaft ebnen und in eine nachhaltige Zukunft führen“, ist Wermuth überzeugt. „Aktuell liegt der Steuertarif in Schweden bei 130 Euro pro Tonne CO2. Das Land zeigt, dass die Besteuerung nicht zwangsläufig zu Lasten des Wirtschaftswachstums geht. Im Gegenteil: Schweden hatte im Jahr 2015 das sechsthöchste Wirtschaftswachstum in der Welt.“

Es gilt die globalen Kapitalströme umzuleiten – und Zeit ist dabei der kritische Faktor. Wermuth: „Wenn statt in Kohle, Öl und Gas gezielt in Unternehmen investiert wird, die Ressourceneffizienz, Elektromobilität und erneuerbare Energien voranbringen, bietet das nachhaltiges Wachstum und sichere Arbeitsplätze.“ Weltweit engagieren sich dafür immer mehr Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. „Die Impact Investoren haben verstanden, dass bei Investitionen auf die Umwelteffekte geachtet werden muss – nicht nur aus moralischen, sondern auch aus finanziellen Gründen“, betont Wermuth.

Über Wermuth Asset Management (WAM)
Wermuth Asset Management (WAM) wurde im Jahr 1999 von Jochen Wermuth gegründet. Das Family Office fungiert ebenfalls als BAFIN regulierter Anlageberater und hat sich auf Impact Investments in ressourceneffiziente Unternehmen spezialisiert. Dabei befolgt WAM die UN-Prinzipien für nachhaltige Investments (PRI). Über Private Equity, Listed Assets und Real Assets investiert das Unternehmen Eigenkapital sowie Drittkapital über von WAM beratene Fonds. Jochen Wermuth ist Mitglied im Steering Komitee der Investorenvereinigungen „100% Impact Network“ und „Europeans for DivestInvest“.

Neuer Kreditanalyst fuer Jupiters Fixed-Income-Strategien

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter verstärkt ab sofort mit Christian Holder als neuem Kreditanalysten seine Fixed-Income-Kompetenz. Holder (44) wird sektorenübergreifend arbeiten und an Hilary Blandy, Head of Credit Research, berichten. Mit diesem Schritt erweitert Jupiter abermals die Kapazitäten und das Know-how des Fixed-Income-Teams, zu dem unter anderem auch die von Ariel Bezalel verwalteten Benchmark-unabhängigen und insgesamt 10,2 Mrd. EUR (per 31.8.16) schweren Anleihestrategien zählen.

Christian Holder verfügt über 16 Jahre Erfahrung im Investment-Bereich und hat sich dabei in seinen zwölf Jahren als Kreditanalyst mit einer Reihe von unterschiedlichen Kreditsektoren befasst. Sein Schwerpunkt lag dabei jedoch auf Asset-Backed Securities (ABS). Zuvor war Holder bei BlackRock Investment Management/Merrill Lynch Investment Managers als Analyst und Fondsmanager tätig. Darüber hinaus lieferte er Marktinformationen und Bewertungseinschätzungen für BlackRock Solutions im Bereich Distressed-Situations. Seine Karriere begann Holder bei Fitch Ratings, wo er vier Jahre lang als ABS-Kreditanalyst arbeitete.

„Die Verstärkung unseres Teams um Christian Holder ist ein wichtiger Baustein für unser übergeordnetes Ziel, unsere Kompetenzen im Fixed-Income-Bereich auszubauen und weiterzuentwickeln“, so Katharina Dryer, Head of Investments, Fixed Income & Multi Asset. „Unter der Leitung von Hilary Blandy hat sich unsere Credit-Research-Plattform ausgezeichnet entwickelt. Dies ermöglicht es uns, bei unseren Anlageentscheidungen flexibler zu reagieren und an unsere jüngsten Erfolge im Fixed-Income-Bereich anzuknüpfen.“

Ariel Bezalel, Fondsmanager des Jupiter Dynamic Bond SICAV, ergänzt: „Die weitreichenden Kenntnisse von Christian Holder über verschiedene Kreditsektoren hinweg, darunter auch Asset-Backed Securities, werden die Credit-Research-Plattform von Jupiter signifikant verbessern. Seine Anstellung unterstreicht zudem die Bedeutung, die wir den Fundamentalanalysen für unser Fixed-Income-Geschäft beimessen. Wir freuen uns, Christian Holder mit seiner umfassenden Erfahrung bei uns willkommen zu heißen.“

Union Bancaire Privée erweitert das europäische Wandelanleiheteam um Benjamin Schapiro

Benjamin Schapiro (30) ergänzt als Senior Portfolio Manager das europäische Wandelanleiheteam der Union Bancaire Privée in Paris. In seiner neuen Funktion wird er den Leiter der europäischen Wandelanleihe-Strategien, Raphaël di Marzio, als Co-Fondsmanager der europäischen UBP- Wandelanleihefonds und Mandate unterstützen.

Benjamin Schapiro weist mehr als sechs Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Wandelanleihemärkten auf. In seiner vorherigen Anstellung bei La Financière de l’Echiquier war er seit Anfang 2013 als Portfolio Manager und Co-Fondsmanager für Convertibles Fonds tätig; das Unternehmen hatte im gleichen Jahr Acropole Asset Management übernommen, wo er zuvor beschäftigt war. Seine berufliche Karriere hat er 2010 bei BNP Paribas Investment Partners Wandelanleiheteam begonnen. 

Mit Benjamin Schapiro wird das Convertibles-Team der UBP insgesamt weiter ausgebaut. Er folgt auf die Ernennung von Cristina Jarrin, die seit Juni 2016 das globale Wandelanleiheteam ergänzt.

Jean-Edouard Reymond, Head of Convertible Bonds, erläutert: „Die UBP-Gruppe bestärkt ihr Engagement für diese Assetklasse, denn Investoren räumen der Konvexität von Wandelanleihen eine immer größere Rolle ein. Unser Wandelanleiheteam ist auf elf Spezialisten angewachsen und gehört somit zu den weltweit größten. Mit rund vier Milliarden Schweizer Franken verwaltetem Vermögen nehmen wir in Europa eine führende Rolle ein.“

Die NAI apollo group verstärkt ihr valuation & research Team

Das inhabergeführte Immobilienberatungsunternehmen NAI apollo group hat sein Tochterunternehmen, die apollo valuation & research GmbH gezielt verstärkt. Der Immobiliengutachter und Volljurist Gernot O. Peo wird mit Wirkung zum 1. Oktober die Position eines Associate Directors bekleiden.

Von 2011 bis zu seinem Wechsel zur NAI apollo group war Peo bei der JKT Immobilien GmbH tätig. Nachdem er zunächst an den Standorten Berlin und Hamburg als Sachverständiger agierte, übernahm er 2014 den Aufbau und die Leitung des Standortes Düsseldorf. Der 39-Jährige kann neben seiner beruflichen Erfahrung auf mehrere Qualifikationen verweisen. Er ist CIS HypZert (F) zertifiziert, MRICS und hält ein Diplom in Immobilienökonomie von der ADI. Das Valuationteam hat damit inzwischen vier Mitarbeiter mit HypZert (F)-Zertifizierung. Vor der Immobilienwertermittlung war Gernot O. Peo mehrere Jahre als Rechtsanwalt für Immobilienrecht tätig.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gernot O. Peo unser leistungsstarkes Team interdisziplinär ausbauen können. Unsere Kunden werden von ihm als qualifiziertem Immobiliengutachter und Volljuristen mit immobilienspezifischem Know-how nachhaltig profitieren. Gemeinsam setzen wir unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre qualitativ fort", erklärt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der apollo valuation & research GmbH.

Das Leistungsprofil der apollo valuation & research GmbH umfasst die Gutachtenerstellung nach internationalen und deutschen Regularien für Börsengänge, Bilanzierungen, Finanzierungen und Transaktionen. Von der Einzelimmobilie bis zum Großportfolio analysieren die NAI-Experten Gewerbe- und Wohnimmobilien. Weiterhin fertigt das Unternehmen Markt- und Standortanalysen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene an. Die Durchführung von empirischen Erhebungen zu immobilienspezifischen Fragestellungen gehört ebenso zu den Kernbereichen wie die fortlaufende wissenschaftliche Analyse von immobilienmarktrelevanten Informationen.

TÜV SÜD und F+B präsentieren „Marktreport Wohnimmobilien 2016“

Wer heute eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen möchte, benötigt schnelle und übersichtliche Basisinformationen: Wie hoch sind die Bodenpreise? Wo liegen die Durchschnittsmieten? Mit welchen Erstvermietungsmieten können die Eigentümer von Neubauten rechnen? Wer neben den absoluten Werten noch den Markttrend in den 402 Landkreisen und kreisfreien Städten auf einen Blick erfassen möchte, sollte einen Blick auf den neuen „Marktreport Wohnimmobilien“ werfen, den die TÜV SÜD ImmoWert GmbH und das Hamburger Analysehaus F+B Forschung und Beratung GmbH auf der EXPO REAL in München vorgestellt haben. Kern des Marktreports ist eine Deutschlandkarte im Format DIN-A1.

Der „Marktreport Wohnimmobilien 2016“ ist die erste Auflage der gemeinsamen Studie der TÜV SÜD ImmoWert GmbH und der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. Für die kartographisch dargestellten Preisangaben und Markttrends wurden mehrere Millionen Daten von Wohnimmobilien in ganz Deutschland analysiert und dem gemessenen Preisänderungstrend gegenübergestellt. Die Untersuchung basiert auf dem Fachwissen der beiden bundesweit tätigen Unternehmen. Während Objekt- und Lageinformationen, Mieten und Preisänderungsdaten (Marktmieten- monitor) aus der Datenbank von F+B herangezogen wurden, brachte TÜV SÜD ImmoWert die erforderliche langjährige Erfahrung für die Bewertung und Analyse von Wohnimmobilien in die gemeinsame Untersuchung ein.

Die Darstellung der Daten erfolgt flächendeckend auf Ebene der Kreise bzw. kreisfreien Städte – aktuell 402 amtliche Gebietseinheiten. Sie verteilen sich zu etwa 25 Prozent auf kreisfreie Städte und zu rund 75 Prozent auf Landkreise. Der Mehrwert dieses neuen Reports ist die kartographisch sehr übersichtliche und trotzdem inhaltlich dichte Abbildung aller relevanten Parameter, um die investive Marktsituation im gesamten Bundesgebiet auf einen Blick einschätzen zu können. Der F+B-Markt- mietenmonitor wird auf innovative Weise visualisiert und bildet die Vorstufe für weitere eventuell notwendige gutachterliche Expertisen.

Damit Interessenten vor einer Kaufentscheidung in die Lage versetzt werden, die angebotenen Objekte sorgfältig zu prüfen, sollten sie nach einer ersten Orientierung mit Hilfe des „Marktreports Wohnimmobilien“ neben den Lagekriterien vor allem die Bausubstanz und die mietvertragliche Situation analysieren, um keine Fehlinvestition zu tätigen. Ein unabhängiges Gutachten der TÜV SÜD ImmoWert GmbH gibt im Zweifelsfall die gewünschte Sicherheit. Nach Erfahrung der Gutachter und der Marktforscher können gute und mittlere Lagen in Ballungszentren mit guter Bevölkerungsprognose als relativ sichere Geldanlage dienen und für Eigennutzer ein Schutz vor steigenden Mietbelastungen sein. In anderen Lagen müssen Chancen und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Der „Marktreport Wohnimmobilien 2016“ kann gegen eine Schutzgebühr von 99,- Euro (zzgl. MwSt.) bezogen werden unter www.f-und-b.de.

NN IP gibt Neuzugänge im Emerging Markets Debt-Team bekannt

NN Investment Partners begrüßt zwei neue Kollegen im Emerging Market Debt (EMD)-Team. Lewis Jones kommt als Portfolio Manager EMD Local Bonds ins Team und Zoia Korepanova als Corporate EMD-Analyst. Mit diesen Neubesetzungen baut das Team seine Kompetenzen im Bereich Investment Management weiter aus. 

Als neues Mitglied des EMD-Teams bei NN Investment Partners (NN IP) wird Jones von New York aus tätig sein. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich EM-Lokalwährungsanleihen und Devisenmärkte in Lateinamerika. Jones verfügt über zwölf Jahre einschlägiger Berufserfahrung in der Investmentbranche und war zuvor als Portfolio Manager in der EMD-Abteilung von BNP Paribas Investment Partners und Fischer Francis Trees & Watts in Boston tätig. Zu den weiteren Stationen seiner Laufbahn zählen Positionen bei State Street Global Advisors und Aviva Investors in London bzw. Boston.

Jones besitzt einen Bachelor-Abschluss von der University of Alberta School of Business in Kanada und ist als Chartered Financial Analyst (CFA) zugelassen. Ferner hält er den Titel „Financial Risk Manager“ (FRM).

Marcelo Assalin, Head of Emerging Market Debt bei NN Investment Partners, kommentierte den Neuzugang mit den Worten: „Wir bauen unser Emerging Market Debt (EMD)-Team aus, um dem wachsenden Interesse an diesem Segment Rechnung  zu tragen. Daher freuen wir uns ganz besonders, Lewis Jones in unserem EMD-Team willkommen heißen zu dürfen. Lewis verfügt über umfassende Expertise im Managen von EMD-Lokalwährungsanleihen. Das macht ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter für unser EMD-Team.

Ferner heißen wir  Zoia Korepanova in das Team hochspezialisierter EMD-Corporate-Analysten mit Standorten in New York, Den Haag und Singapur willkomen. Korepanova wird von Den Haag aus tätig sein und an Joep Huntjens, Lead Portfolio Manager EMD Corporate Bonds in Singapur, berichten.

Korepanova hat einen Abschluss in Finance von der IE Business School (Madrid), einen BSc in Economics and Finance von der University of London und einen Abschluss der Higher School of Economics in Moskau. Zuvor war sie für die VTB Bank und Gazprombank in Russland tätig. 

Lewis Jones und Zoia Korepanova kommen in ein Team aus über 19 Investmentprofis, das derzeit ein Vermögen von 8 Milliarden* US-Dollar im gesamten EMD-Spektrum verwaltet.

*Per Ende August 2016 verwaltete das NN IP EMD Market Debt Team rund 8 Milliarden US-Dollar in Emerging Market Debt.

Immobilienbranche sieht eigene Leistung unzureichend gewürdigt

Die Vertreter der Immobilienwirtschaft in Deutschland halten ihre Branche für gesellschaftlich äußerst relevant, sehen aber die eigene Leistung für die  Allgemeinheit viel zu wenig gewürdigt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von der Kommunikationsagentur Edelman.ergo hervor, die deren Ergebnisse am heutigen Dienstag im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real in München präsentiert.

Edelman.ergo befragte mehr als 300 Führungskräfte und Mitarbeiter von Immobilienunternehmen nach ihrer Einschätzung zu Relevanz und Reputation der Immobilienwirtschaft. Drei von vier Teilnehmern stimmen dabei der Aussage zu, dass die Branche eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat. Gleichzeitig beklagen 63,8 Prozent, dass die Öffentlichkeit die Leistung der Immobilienwirtschaft für die Allgemeinheit nicht ausreichend anerkennt; lediglich 6,4 Prozent sehen ihren Wirtschaftszweig ausreichend gewürdigt.

Branche muss eigene Leistung besser erklären

Entsprechend durchwachsen fällt auch die Selbsteinschätzung der Immobilienprofis im Hinblick auf die Reputation ihrer Branche aus: Weniger als 20 Prozent schätzen sie als sehr gut oder gut ein; 22 Prozent halten sie dagegen für schlecht oder sehr schlecht. Bei den einzelnen Teilbereichen der Immobilienwirtschaft wie Maklerunternehmen und Banken wird ihr ein besonders schlechter Ruf zugeschrieben. Die Reputation von Wohnungsgenossenschaften und Architekten schätzen die Befragen mehrheitlich als gut oder sehr gut ein. 

Bei der Suche nach den Ursachen dafür, geben sich die Branchenvertreter durchaus selbstkritisch: So sagen fast 70 Prozent, dass Immobilienunternehmen zusätzliches Vertrauen gewinnen können, wenn sie sich aktiv in die Lösung gesellschaftlicher Fragen einbringen. Aber nur 25,5 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Immobilienwirtschaft genau dieses Engagement im ausreichenden Maß zeigt. Dass die Branche ihre Leistungen für die Gesellschaft besser erklären muss, sagen 83 Prozent.

Reputation mit direkter Auswirkung auf das operative Geschäft

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass trotz aller Bemühungen etwa der Verbände, die Bedeutung und den Beitrag der Immobilienbranche für die Gesellschaft nach vorne zu stellen, seitens der Unternehmensvertreter selbst in dieser Frage immer noch ein erheblicher Nachholbedarf gesehen wird“, kommentiert Matthias Freutel, Head of Real Estate bei Edelman.ergo die Ergebnisse. „Bevölkerungsweite Umfragen wie das Edelman Trust Barometer zeigen, dass die Öffentlichkeit Unternehmen eine hohe Kompetenz in der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben zubilligt, womit auch eine klare Erwartungshaltung in dieser Richtung formuliert ist. Insofern ist es nur konsequent, wenn auch die Immobilienprofis ihre Branche hier in der Pflicht sehen.“ 

Die Umfrageergebnisse verdeutlichen zudem: Der Ruf eines Unternehmens wirkt sich direkt auf dessen wirtschaftliche Perspektiven aus. So sind 87,9 Prozent der Meinung, dass die eigene Reputation für die Positionierung als potenzieller Geschäftspartner wichtig oder sehr wichtig ist. Weiterhin sehen 84,4 Prozent eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für den Zugang zu Eigenkapital. Ferner ist die Reputation bei der Beurteilung, ob ein anderes Unternehmen für sie als Geschäftspartner infrage kommt, für zwei Drittel der Befragten ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium. Sie rangiert damit noch vor dem Preis der angebotenen Produkte und Leistungen.

Edelman.ergo wird die Detailergebnisse der Umfrage, in der auch die Mediennutzungs- und Kommunikationsgewohnheiten von Immobilienprofis abgefragt wurden, am heutigen Dienstag in München mit Branchenvertretern diskutieren. Die Veranstaltung im Rahmen der Expo Real beginnt um 13:00 Uhr in Messehalle B2, Konferenzraum B22.

Über Edelman.ergo
Edelman.ergo ist eine der führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München und Teil von Edelman, einer der führenden globalen Communications Marketing Agenturen. Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Marken weiterzuentwickeln (evolve), zu fördern (promote) sowie ihre Reputation zu schützen (protect). Unsere 350 Experten beraten in den Bereichen Strategie & CEO-Kommunikation, Markenkommunikation, Unternehmens- und Krisenkommunikation, Corporate Affairs, Finanz- und Kapitalmarktkommunikation, Social Media & Digitales Marketing sowie Film & Video. Edelman.ergo hat mehrfach nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, u.a.: PR Report Award – Kategorie „Influencer & Media Relations” und „Brands & Products/Technology“ (2015), Gold German Stevie Award – Kategorie „Marketing-Kampagne des Jahres” (2015), SABRE Award EMEA – Kategorie „Fashion & Beauty” (2015). Edelman wurde mit 28 Cannes Lions inklusive dem Titanium Grand Prix (2016) und dem Grand Prix für PR (2014) ausgezeichnet, ist auf Platz 1 des „Global Creative Index 2016“ (Holmes Report) sowie „Digital Agency of the Year 2015“ (Global SABRE Awards) und erhielt denSABRE Award EMEA als „Pan-European Consultancy of the Year” (2015). Weitere Informationen unter www.edelmanergo.com.

Büromarkt Frankfurt am Main: Vermietungen in den Bürozentren steigern Flächenumsatz

Der Frankfurter Büroflächenmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei hat im dritten Quartal 2016 an die positive Entwicklung der beiden Vorquartale anschließen können, so die aktuelle Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group. „Mit einem Flächenumsatz von 126.700 m² durch Vermietungen und Eigennutzer weisen die vergangenen drei Monate im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 30,3 Prozent bzw. 29.500 m² auf. Für die ersten drei Quartale 2016 summiert sich der Flächenumsatz auf 347.200 m², womit die ersten neun Monate 2015 um 24,2 Prozent übertrumpft werden konnten“, erläutert Radomir Vasilijevic, Head of Office & Retail Letting bei der NAI apollo group.

Auf Mietvertragsverlängerungen nach aktiver Marktsondierung addiert sich in den ersten drei Quartalen ein Volumen von ca. 52.600 m², die jedoch nicht in die Umsatzberechnung einfließen. Gegenüber dem Vorquartal konnte es damit um nur 8.900 m² zulegen. Der Vorjahreswert wurde um über 5.000 m² unterschritten.

Das Umsatzwachstum der ersten drei Quartale 2016 ist maßgeblich auf die Größenklassen „2.501-5.000 m²“ sowie „5.001-10.000 m²“ zurückzuführen, die um 88,9 Prozent bzw. 31,1 Prozent zugelegt haben. Eine merkliche Reduzierung von 11,3 Prozent fand bei den Großdeals (> 10.000 m²) statt.

Die größten Abschlüsse des dritten Quartals sind die Anmietung der Commerzbank AG über 10.600 m² im THEO106 (Theodor- Heuss-Allee 106), von LG Electronics in der Alfred-Herrhausen-Allee 1 über 9.240 m² sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über 8.380 m² im Büroobjekt Mainblick in der Kaiserleistraße 29.

Bürozentren durch hohe Umsatzzunahme geprägt

„Unverändert dominieren Banken, Finanzdienstleister & Versicherungen mit einem Umsatzanteil von 25,5 Prozent das Marktgeschehen, der sowohl im Quartals- als auch Vorjahresvergleich nochmals ausgebaut werden konnte. In Summe ist diese Branche für einen Flächenumsatz von 88.600 m² verantwortlich“, erklärt Radomir Vasilijevic. Die zweitstärkste Branche „Kommunikation, IT & EDV“ hat mit 13,6 Prozent (47.100 m²) ebenfalls wieder Anteile hinzugewonnen (H1 2016: 11,9 Prozent; Q1-Q3 2015: 12,5 Prozent).

„Auf Teilmarktebene haben großflächige Anmietungen im Mertonviertel, in Eschborn oder auch in Offenbach-Kaiserlei dafür gesorgt, dass die Bürozentren ihren Umsatzanteil innerhalb der ersten drei Quartale 2016 auf 25,2 Prozent bzw. 87.400 m² ausbauen konnten“, so Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group. Im Vorjahreszeitraum lag deren Anteil noch bei 17,3 Prozent (48.300 m²). Unverändert generiert jedoch das Bankenviertel den höchsten Umsatz unter den Teilmärkten. Ein Vermietungsvolumen von 59.600 m² (17,2 Prozent) spiegelt ein Plus von 25.400 m² gegenüber den ersten neun Monaten 2015 wider.

„Die Fortsetzung des hohen Umsatzvolumens in den Bürozentren zeigt sich in einem abermaligen Absinken der flächengewichteten Durchschnittsmiete von 19,40 €/m² im zweiten Quartal auf derzeit 19,10 €/m²“, erläutert Dr. Konrad Kanzler. Weiterhin stabil bei 39,00 €/m² verbleibt hingegen die Spitzenmiete.

Leerstand sinkt spürbar

Das Fertigstellungsvolumen im dritten Quartal 2016 summiert sich auf 14.100 m² Bürofläche. Flächenabgänge hingegen betragen insgesamt 34.800 m². Hiervon werden über 70 Prozent einer Wohnnutzung zugeführt. Infolgedessen reduziert sich der Gesamtbürobestand auf 11,522 Mio. m². Aufgrund von Bauverzögerungen sinkt das projektierte Büroflächenvolumen für das Gesamtjahr 2016 auf nun 127.600 m², wovon 36.100 m² bzw. 28,3 Prozent noch verfügbar sind. Entsprechend ist für das Jahr 2017 eine Zunahme auf 147.100 m² zu verzeichnen.

Der marktaktive Leerstand auf dem Frankfurter Büroflächenmarkt – also Büroflächen, die innerhalb von drei Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung beziehbar sind – hat im dritten Quartal wieder spürbar abgenommen. Zum 30.09.2016 standen dem Markt 1,309 Mio. m² Bürofläche kurzfristig zur Verfügung. Hieraus resultiert eine Leerstandsquote von 11,4 Prozent, die gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent-Punkte abgenommen hat.

Für das finale Quartal 2016 rechnet die NAI apollo group aufgrund weiterhin vorhandener Flächengesuche mit einer Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung. „Auf Gesamtjahressicht wird daher ein Umsatzvolumen leicht oberhalb des langjährigen Durchschnitts in Höhe von 454.000 m² erwartet“, so Radomir Vasilijevic. Dementsprechend ist für den Leerstandsverlauf sowie die Spitzenmiete eine weiter stabile bis leicht positive Entwicklung prognostizierbar.