NN IP Studie: ESG-Faktoren verbessern die Performance in Schwellenländern

Der Analyse* zufolge weisen Unternehmen mit einem hohen ESG-Rating eine bessere Sharpe-Ratio auf.  Die Studie mit dem Titel The Materiality of ESG factors for emerging markets equity investment decisions: academic evidence wurde in Zusammenarbeit mit dem European Centre for Corporate Engagement (ECCE) erstellt. Zum ersten Mal wurde die Performance von Schwellenländeraktien umfassend anhand von ESG-Kriterien untersucht.

Es zeigte sich, dass die Gewinne aus einer Investition in Unternehmen mit höheren ESG-Ratings in den Schwellenländern größer sind als in entwickelten Märkten. Dabei spielt die Eigentümerstruktur der Unternehmen die wichtigste Rolle für den Faktor Corporate Governance.

Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners, erläutert: „Diese neue Studie bestätigt eine Reihe wichtiger Erkenntnisse aus unserer vorhergehenden Untersuchung, in der es um die Bedeutung von ESG-Faktoren für Aktien aus entwickelten Märkten ging. Sowohl in den entwickelten Märkten als auch in Entwicklungsländern besteht unseren Ergebnissen zufolge eine klare positive Beziehung zwischen Veränderungen – bzw. der Dynamik – der ESG-Scores eines Unternehmens und seiner Investmentperformance. Der Ausschluss von Unternehmen, die unter ESG-Gesichtspunkten umstritten sind, führt zu einem Anstieg der Sharpe-Ratio, wie er auch in den entwickelten Märkten festzustellen war. Für die Anleger heißt dies: Bei der Konstruktion eines Portfolios aus Schwellenländeraktien sollten sie sowohl das Niveau als auch die Veränderung der ESG-Scores berücksichtigen, da beide Faktoren zur risikobereinigten Outperformance beitragen.“
Der Studie zufolge ist bei der Anpassung der Portfolios zu berücksichtigen, dass die ESG-Ratings in den einzelnen Ländern und Sektoren aufgrund unterschiedlicher Kulturen, regulatorischer Regimes, Eigentümerstrukturen und Geschäftspraktiken sehr unterschiedlich ausfallen. Ein nicht bereinigtes Portfolio aus Aktien mit hohen ESG-Ratings würde der Analyse zufolge zwangsläufig bestimmte Länder und Sektoren deutlich übergewichten, was die Performance verzerren würde.

Nathan Griffiths, Senior Portfolio Manager in der NN IP Emerging Markets Equity Boutique, erläuterte: „Man muss verstehen, wie die Performance von Schwellenländeraktien durch diese ESG-Faktoren beeinflusst wird, weil sich ESG-Anleger zunehmend für eine breitere Auswahl an Vermögenswerten interessieren. Zudem können in den Schwellenländern ganz andere ESG-Herausforderungen bestehen als in den Industrieländern. Allgemein gilt jedoch: Wenn ein Unternehmen seine ESG-Standards wirklich ernsthaft verbessert, kann es im Durchschnitt mit einer besseren relativen Aktienkursentwicklung rechnen.“
Häufig wird angenommen, dass sich Unternehmen aus den Schwellenländern wenig bis gar nicht für nachhaltige Praktiken interessieren, die für Unternehmen aus den entwickelten Märkten zunehmend als grundlegende Anforderung gelten. Der Asset-Management-Sektor kann jedoch von den Schwellenländerunternehmen ein gutes ESG-Verhalten einfordern, denn ESG-Faktoren spielen eine immer wichtigere Rolle für Anlageentscheidungen.

Jeroen Bos zieht das Fazit: „Wir sind stolz darauf, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf die Performance von Schwellenländeraktienportfolios gewonnen zu haben. Vor kurzem haben wir ein neues Forschungsprojekt zusammen mit ECCE begonnen: Wir untersuchen die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf die risikobereinigte Performance von Unternehmensanleihen.“

Quelle: *ECCE und NN IP Research, Sustainalytics, MSCI ESG Research und Datastream. Daten vom Januar 2010 bis zum Oktober 2015. Die Forschungsdaten basieren auf 650 Unternehmen in Schwellenländern bis Juni 2012. Die Zahl ist bis Juni 2015 auf 751 Unternehmen gestiegen.

Zinsen erwirtschaften – ein Kinderspiel?

Um den Erfolg der UDI-Festzinsanlagen fortzuschreiben, geht nun ein neues Produkt an den Start, der UDI Energie FESTZINS 11. Ökologisch nachhaltig Zinsen erwirtschaften, ist nicht nur bei der Allianz und den Rockefellers gefragt, längst interessieren sich die Privatanleger für diese lukrativen Anlageformen.

„In einer Zeit der Niedrigzinsen attraktive Erträge zu erwirtschaften, muss nicht immer schwer sein“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. Sein Unternehmen gehört zu Deutschlands Marktführern in Sachen ökologische Geldanlagen. Viele deutsche Unternehmen gehen bei der Kapitalbeschaffung längst neue Wege, weg vom klassischen Bankkredit. Sie finanzieren ihre Projekte direkt über Darlehen von Anlegern. Das gilt natürlich auch für „grüne Projekte“, wie zum Beispiel die Energieerzeugung durch erneuerbare Energiekraftwerke.

Der UDI Energie FESTZINS 11 wird die Darlehensmittel für Erneuerbare-Energien-Projekte in den Bereichen Solar-, Wind- und Bioenergie einsetzen. Diese Streuung auf drei Bereiche soll garantieren, dass unabhängig vom Wetter immer Energie erzeugt wird. „Gleichzeitig reduziert die Streuung auf diese drei Erzeugungsmöglichkeiten auch das Risiko der Geldanlage“, ergänzt Hetz. Mehr als 16.000 Kunden haben der UDI bereits ihr Geld anvertraut. Als Pionier im Bereich grünes Geld konnte das Unternehmen aus Nürnberg schon 139 grüne Investments anbieten. „Statt über hundert Millionen Kundengelder für ein großes Projekt aufzunehmen, wählen wir besondere Konzepte und ausgesuchte Projekte für unsere kleinen, aber feinen Geldanlagen aus“, schildert Hetz seine Vorgehensweise. „Dadurch ist das eingezahlte Kapital zweckgebunden und der Anleger weiß genau, wofür er sein Geld investiert hat. Natürlich sind Festzinsanlagen in dieser Form kein Sparbuch, die Geldanlage hat unternehmerischen Charakter. Wir halten das Risiko bei solch stabiler Basis aber für kalkulierbar und sehen die Anlage als gute Ergänzung für das private Depot." 

Was vielen Interessierten besonders gefallen dürfte: Die Geldanlage bietet neben erstaunlich hohen Zinsen auch eine gute Flexibilität. Obwohl die Gesamtlaufzeit bis 30.06.2029 geplant ist, hat der Anleger die Möglichkeit, bereits zum 30.06.2019 bzw. zum 30.06.2021 und danach jährlich auszusteigen.

UDI Energie FESTZINS 11 in Kürze:

  • Zinsen von 4% auf 6,5% p.a. steigend
  • Flexible Laufzeit von mind. 2, max. 12 Jahre lt. Plan
  • Vorzeitiger Ausstieg nach 2und 4 Jahren möglich, danach jährlich auch Teilbeträge
  • Mindestbeteiligung 5.000 Euro
  • Bei Zeichnung bis 30.11.2016 gibt es einen Frühzeichnerbonus von 3% p.a.

Der UDI Energie Festzins 11 hat ein Volumen von bis zu fünfzehn Millionen Euro und wird sicher schnell platziert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.udi.de

Vermögen der 500 größten Fondshäuser sinkt in US-Dollar – Anteil alternativer Anlagen wächst

Nach vier Wachstumsjahren in Folge ist das Gesamtvermögen in US-Dollar der weltweit 500 größten Fondshäuser erstmals gesunken. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie des US-Finanz- und Wirtschaftsmagazins „Pension & Investments“ und Willis Towers Watson hervor. Demnach sank das gesamte verwaltete Vermögen Ende 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 76,7 Billionen US-Dollar. Auf Fünf-Jahressicht jedoch stieg das verwaltete Vermögen um fast 19 Prozent, was einem jährlichen Plus von knapp 3,5 Prozent seit 2010 entspricht. Deutlicher als an dem Rückgang im Jahresvergleich lassen sich die Hürden für Vermögensverwalter an der Portfolioallokation ablesen.

Erwartungen für traditionelle Assetklassen sinken

„Im vergangenen Jahr haben das Niedrigzinsumfeld und Währungsschwankungen die Vermögensverwalter weltweit vor Herausforderungen gestellt. Erschwerend hinzukommt, dass die goldenen Zeiten sich nun eindeutig ihrem Ende neigen“, sagt Nigel Cresswell, verantwortlich für das Investment Consulting bei Willis Towers Watson Deutschland, und fügt hinzu: „Die Assetmanager wurden seit 2002 mit Ausnahme des Krisenjahres 2008 von jährlich wachsenden Vermögen verwöhnt. Ein Grund dafür waren auch die steigenden Marktrenditen. Doch die Erwartungen für ein starkes Wachstum in traditionellen Assetklassen sehen nun weniger vielversprechend aus“, sagt Cresswell. Dass sich die Investoren darüber im Klaren seien, könnte man an dem steigenden Anteil von alternativen Anlagen wie Investitionen in Infrastruktur, Hedgefondsstrategien oder Rohstoffanlagen erkennen. 

Klassische Anlageklassen dominieren weiterhin Portfolien

Die durchschnittliche Zusammensetzung der Portfolien der 500 weltweit größten Vermögensverwalter hat sich seit 2014 zwar wenig verändert. Die Aktienquote lag im vergangenen Jahr nahezu unverändert bei rund 45 Prozent und die Anleihenquote bei fast 33 Prozent. Immobilien machten rund 2 Prozent aus, der Anteil sank leicht um 0,2 Prozentpunkte. Einzige Ausnahme: Alternative Anlagen. Hier stockten die Vermögensverwalter kräftig auf – um 25 Prozent. „Alternative Anlagen haben mit Blick auf das geringe Ausgangsniveau Nachholbedarf. Bemerkenswert ist dennoch, dass sie seit fünf Jahren erstmals einen Anteil von vier Prozent in den Portfolien erreichen und sich das Wachstum dieser Anlageklasse verstetigt“, sagt Cresswell. Dieser Trend sei ein Indikator.

„Der Anstieg von alternativen Anlagen zeigt deutlicher als alles andere, wie sehr Investoren in einem Umfeld, das auf der einen Seite von sinkenden Zinsen und auf der anderen Seite von zunehmenden Unsicherheiten geprägt wird, unter Druck stehen“, beschreibt Cresswell. Sie müssten andere Wege gehen, um eine echte Diversifikation und auch höhere Renditen zu erzielen. „Ein Strategiewechsel hin zu alternativen Anlageklassen, bei denen Fondsmanager attraktive Illiquiditätsprämien abschöpfen können, um sinkende Zinsen und das abnehmende Marktbeta auszugleichen, ist essenziell“, betont Cresswell.

Institutionelle Kunden haben mehr alternative Anlage im Portfolio

Auf der institutionellen Kundenseite nimmt schließlich die Nachfrage nach anderen Lösungen zu. Schon jetzt umfasst das internationale Durchschnittsportfolio einer Pensionseinrichtung zu 27 Prozent alternative Anlagen sowie Immobilien, wie aus einer weiteren Erhebung von Willis Towers Watson hervorgeht. Deutsche Pensionseinrichtungen, die mit einem Anleihenanteil von mehr als 60 Prozent aufgrund der im internationalen Vergleich strengeren regulatorischer Bestimmungen deutlich konservativer ausgerichtet sind, legen insgesamt 13 Prozent in alternative Anlagen und Immobilien an. „Die Strategien für alternative Anlagen sind deutlich komplexer. Sie verlangen einem Investor mehr Fähigkeiten ab als klassische Aktien- und Anleihestrategien. Ein ganzheitliches Risikomanagement und eine Best-in-Class-Implementierung ist hier unumgänglich“, erläutert Cresswell die sich abzeichnende auseinandergehende Schere zwischen Angebot und Nachfrage. 

Top 20 bauen Anteil leicht aus

Angesichts der Aufteilung der größten 500 Vermögensverwalter im Vergleich zu den führenden 20 Fondshäusern fällt auf, dass die Gruppe der 20 größten auch 2015 mit BlackRock, Vanguard und State Street an der Spitze ihren Anteil am Vermögen auf knapp 42 Prozent etwas ausbauen konnte. Das Vermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent. Das Minus war damit niedriger als im Gesamtschnitt (minus 1,7 Prozent). Zu den ersten 20 gehören aus Deutschland die Allianz (Platz 5) und die Deutsche Bank (Platz 11). In US-Dollar hat sich der Anteil der Fondshäuser aus den Vereinigten Staaten um mehr als zehn Prozentpunkte auf rund 53 Prozent deutlich erhöht – unter den größten 20 stammen zwölf aus den USA. Die 20 größten US-Fondshäuser konnten ihr Vermögen sogar um ein Prozent steigern, während hingegen die 20 größten europäischen Vermögensverwalter in US-Dollar Verluste in Höhe von rund drei Prozent verbuchten. „Allerdings spielen hier auch Währungseffekte hinein – abgesehen vom chinesischen Yuan hat seit Ende 2010 jede Währung gegenüber dem US-Dollar nachgegeben. Der Euro wertete seitdem im Schnitt pro Jahr um 3,8 Prozent ab“, erläutert Cresswell.

Was die Frage aktiv versus passiv angeht, macht aktives Fondsmanagement mit 78,3 Prozent weiterhin die überwiegende Mehrheit unter den größten 500 aus. Und das, obwohl die größten drei Fondshäuser zugleich auch die führenden Anbieter von passiv gemanagten Exchange Traded Funds (ETF) sind. 

Die gesamte Studie Pension & Investments/ Willis Towers Watson finden Sie auch hier: https://www.willistowerswatson.com/en/insights/2016/10/The-worlds-500-largest-asset-managers-year-end-2015

Jahresrekord: zinsbaustein.de schließt größtes deutsches Crowdinvesting-Projekt 2016 erfolgreich ab

Weniger als fünf Monate nach dem Start des Berliner Unternehmens zinsbaustein.de haben Anleger bereits rund fünf Millionen Euro über das Crowdinvesting-Portal investiert und in Immobilien mit einem Projektvolumen von insgesamt 60 Millionen Euro angelegt. Die Plattform zinsbaustein.de ist damit Vorreiter bei der Erschließung neuer Anlageklassen für das Crowdinvesting in Immobilien.

Allein für den Bau eines neuen Studentenwohnheims an der EBS Universität finanzierten Anleger innerhalb von nur 35 Tagen die Rekordsumme von zwei Millionen Euro. Der in Oestrich-Winkel entstehende neue Wohnraum für Studierende („EBS Village“) ist damit das größte crowdfinanzierte Immobilienprojekt in Deutschland – und das erste Projekt von zinsbaustein.de, das nicht aus dem Hause der sontowski & partner group stammt. Projektiert, geplant und gebaut wird das EBS Village von der Cube Real Estate GmbH aus Köln.

Matthias Lissner, Co-Founder und COO von zinsbaustein.de, freut sich über den erfolgreichen Start: „Ich habe selbst an der EBS studiert und kenne daher die lokalen Marktbedingungen sehr gut. Umso mehr freut es mich, dass wir das EBS Village über zinsbaustein.de in so kurzer Zeit so erfolgreich unterstützen konnten – zumal es das erste Studentenwohnheim in Deutschland ist, das über eine Crowd mitfinanziert wurde. Der schnelle Finanzierungserfolg dieses Projekts bestätigt zudem, dass schwarmfinanzierte Immobilienprojekte sich als attraktive Anlagealternative etabliert haben.“

Das Studentenwohnheim ermöglicht die Unterbringung von insgesamt 138 Personen in 130 Ein- bis Vier-Personen-Apartments. Die Eröffnung der modernen Apartmentanlage erfolgt auf dem etwa 9.000 qm großen Grundstück voraussichtlich zum Wintersemester 2017. Cube Real Estate Geschäftsführer Tilman Gartmeier resümiert: „Wir freuen uns über den Erfolg von EBS Village als bundesweit erstes crowdfinanziertes Studentenwohnheim. Das Projekt zeigt anschaulich, wie sich der Bekanntheitsgrad für uns als Projektentwickler und Bauträger dank einer großen Crowdinvesting-Plattform wie zinsbaustein.de sichtbar steigern lässt.“

Das nächste gemeinsame Projekt von Cube Real Estate und zinsbaustein.de steht schon fest: In Düsseldorf entsteht in unmittelbarer Nähe des neuen Fachhochschulcampus Derendorf das erste privat finanzierte Studentenwohnheim der Landeshauptstadt. Die Nähe zur Stadtmitte, hervorragende Nahverkehrsanbindungen und ein buntes Stadtbild machen den Stadtteil besonders für junge Leute attraktiv. Die Fundingphase für das Projekt beginnt in den kommenden Wochen. 

Das EBS Village ist das bislang vierte Crowdinvesting-Projekt, das über zinsbaustein.de erfolgreich und binnen kürzester Zeit finanziert wurde. Zu den weiteren realisierten Projekten zählen u.a. das erste crowdfinanzierte Pflegezentrum, ein Immobilienprojekt der BayernCare in Stein bei Nürnberg, sowie das erste crowdfinanzierte Bürogebäude. Alleinmieter dieses multi-tenant-fähigen Bürogebäudes wird die e.solutions GmbH, ein Technologieunternehmen aus dem Automotive Bereich, spezialisiert auf Infotainmentsysteme.

Über zinsbaustein.de
zinsbaustein.de, die digitale Plattform für Immobilieninvestments wurde im Januar 2016 von der sontowski & partner Group und der FinLeap GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Das Portal eröffnet einem breiten Spektrum von Anlegern Zugang zu Anlageklassen, die traditionell semi-institutionellen und institutionellen Investoren vorbehalten waren. Darüber hinaus erhalten Immobilienunternehmen einen neuen Zugang zu Kapital für ihre Projekte. Seit April 2016 ist zinsbaustein.de die erste TÜV zertifizierte digitale-Plattform für Immobilieninvestments in Deutschland. Mit den beiden Gesellschaftern stehen hinter zinsbaustein.de zwei etablierte Branchengrößen, die mit ihrer jeweiligen Expertise in der Immobilien- und Digitalbranche das Unternehmen vorantreiben.

Über die Cube Real Estate GmbH
Die Cube Real Estate GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet und versteht sich als mittelständischer Projektentwickler und Bauträger mit knapp EUR 100 Millionen Entwicklungsvolumen. Davon befindet sich aktuell ein Projektvolumen in Höhe von etwa EUR 30 Mio im Bau. Mittlerweile ist gemeinsam mit dem Gründer Tilman Gartmeier ein Team von 10 Mitarbeitern tätig. Der Fokus liegt neben der Entwicklung und dem Bau von Studentenwohnheimen und Apartmentanlagen auch im Bereich der Entwicklung und Revitalisierung von innerstädtischen Gewerbeprojekten und Hotels.

Wie nutzen Journalisten weltweit soziale Medien in ihrer Arbeit?

Wir hoffen, Ihnen hat der Deutschland-Report der Social Journalism-Studie gefallen. Nun steht auch der internationale Bericht der Social Journalism-Studie 2016 zum freien Download bereit. Dazu wurden Journalisten und Blogger in sieben Ländern(darunter die USA, Großbritannien und Frankreich) befragt, wie sie die sozialen Medien für ihre Arbeit nutzen. Im internationalen Vergleicha sind viele interessante Antworten enthalten, von denen sich Empfehlungen für Ihre PR-Arbeit ableiten lassen.

  • In den meisten Ländern nutzen Journalisten mindestens drei verschiedene soziale Plattformen und bevorzugen soziale Netzwerke und Mikroblogs
  • Die meisten Journalisten in jedem Land haben eine gute Beziehung zu ihren PR-Kontakten 
  • Deutsche und britische Journalisten nutzen PR am ehesten als Informationsquelle

Laden Sie die internationale Social Journalism-Studie 2016 herunter und ziehen Sie konkrete Rückschlüsse für Ihre PR-Arbeit: http://www.cision.de/ressourcen/whitepaper/social-journalism-studie-2016-usa-internationaler-vergleich-lp/

BUWOG Group optimiert Finanzierungskonditionen

Die BUWOG Group hat heute mit der Berlin Hyp als Konsortialführerin und der Helaba eine Kreditvereinbarung im Volumen von EUR 550 Mio. zur Refinanzierung eines bestehenden Kreditportfolios mit einer Kreditlaufzeit von 8 Jahren unterzeichnet. Dabei handelt es sich um die Neustrukturierung der Finanzierung eines Immobilienportfolios bestehend aus rund 18.000 Bestandseinheiten mit einer Gesamtnutzfläche von rund 1,1 Mio. m² hauptsächlich in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in Berlin. Das Closing wird für Ende Januar 2017 erwartet.

Die Umstrukturierung ermöglicht eine deutliche Optimierung der Kreditkosten durch eine Reduktion des Immobilien-LTV (Loan-to-value) mit dem planmäßigen Einsatz von bis zu EUR 40 Mio. aus der kürzlich begebenen Wandelanleihe sowie durch eine veränderte Kreditnehmerstruktur und ein verbessertes Corporate- und Management-Rating.

Die Refinanzierungsmaßnahme erwirkt für die BUWOG eine Verbesserung des Finanzergebnisses um mindestens EUR 4,0 Mio. pro Jahr mit direkter Auswirkung auf den Recurring FFO. Bereits im aktuellen Geschäftsjahr wird eine Verbesserung um ca. EUR 0,8 Mio. erwartet. Darüber hinaus erwartet die BUWOG eine Tilgungsersparnis von durchschnittlich rund EUR 13,4 Mio. per annum. Insgesamt ergibt sich damit eine jährliche Cashflow-Erhöhung von rund EUR 17,0 Mio.

Mit der Refinanzierung sinken die aktuellen durchschnittlichen Finanzierungskosten der BUWOG Group inkl. Wandelanleihe von 1,90% auf 1,76% bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten von 12,6 Jahren.

Andreas Segal, stv. CEO und CFO der BUWOG Group: „Nach erfolgreicher Begebung der EUR 300 Mio.-Wandelanleihe im September freuen wir uns, nun durch die Restrukturierung eines bestehenden Kreditportfolios weiteren Wert für die BUWOG zu schaffen. Im Namen der BUWOG Group bedanke ich mich auch bei den finanzierenden Banken Berlin Hyp und Helaba für die erneut vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Catella bestätigt durch Verwahrstellenmandate für zwei neue Immobilienfonds Vertrauen in CACEIS

Die Catella Real Estate AG mit Sitz in München hat CACEIS als Verwahrstelle für zwei weitere Immobilienfonds beauftragt. Die beiden Fonds wurden im Laufe des Jahres aufgelegt und haben insgesamt ein Zielvolumen von über einer Milliarde Euro. Die Fonds investieren in Objekte in nord- und westeuropäischen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Skandinavien.

Henrik Fillibeck, Vorstandsmitglied der Catella Real Estate AG, betont: „Wir sind mit CACEIS sehr zufrieden und schätzen insbesondere das umfangreiche Know-how und die bewährten Prozesse. CACEIS ist ein äußerst flexibler Partner mit exzellentem Kundenservice."

„Es freut uns sehr, dass Catella erneut auf unsere Dienstleistungen vertraut“, fügt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung der CACEIS Bank Deutschland, hinzu: „Wir betreuen das gesamte deutsche Fondsangebot von Catella, das derzeit aus vier offenen Immobilien-Publikumsfonds und zehn offenen Immobilien-Spezialfonds besteht und einen Umfang in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro hat.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Future Convention - 28. November 2016, Frankfurt/Main

Am 28. November findet mit der Future Convention in Frankfurt am Main eine der größten Veranstaltungen in Deutschland zu Digitalisierungs- und Zukunftsprojekten statt. Sie wird vom Future Network, einer Initiative des Deutschen Verbandes für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT), durchgeführt. Fink & Fuchs unterstützt als Partner der Future Convention bei der Konzeption, Umsetzung und Vermarktung.

In drei Museen können die Besucher Digitalisierung und Innovation live erleben: Im Museum für Kommunikation können Besucher mit dem Future Award einen Wettbewerb mit 100 Zukunftsprojekten von Studierenden aus ganz Deutschland bestaunen, im Architekturmuseum gibt es Workshops und Diskussionsformate zur Entwicklung des Internets und der Medien sowie deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Im Filmmuseum findet die Business Conference statt. Hier werden in Keynotes und Impulsvorträgen die Auswirkungen der Digitalisierung auf Märkte, Unternehmen und die Arbeitswelt beleuchtet.
Die Future Convention findet bereits zum fünften Mal statt. Im vergangenen Jahr besuchten fast 1.000 Besucher die Plattform für den Austausch von Zukunftsideen zwischen jungen Talenten, der Wirtschaft und all jenen, die sich für zukünftige Entwicklungen im beruflichen und privaten Leben interessieren. Mit der Business Conference findet die Future Convention in diesem Jahr erstmalig eine Erweiterung, die mehr Menschen aus Unternehmen adressieren und mit Studierenden zusammenzubringen soll. Dort werden unter anderem die Unternehmen Volkswagen und DB Systel Vorträge zum Thema Innovationsmanagement halten und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zum Thema künstliche Intelligenz. Der Eintritt zur Future Award-Ausstellung im Museum für Kommunikation und für die Workshops im Deutschen Architekturmuseum ist frei. Die Tickets für die Business Conference sind kostenpflichtig (199,- EUR Frühbucherrabatt bis zum 31.10.2016).

„Die Future Convention ist für alle Menschen, die erleben wollen, wie die Digitalisierung unser berufliches und privates Leben verändert, eine der wichtigsten Veranstaltungen in Deutschland“, sagt Michael Grupe, Vorstand der Fink & Fuchs AG. „100 Zukunftsprojekte an einem Tag, gepaart mit spannenden Impulsen aus der Wirtschaft in einer beeindruckenden Museumsatmosphäre – diese Mischung ist in Deutschland einzigartig.“

„Wir freuen uns sehr, mit Fink & Fuchs einen Partner gewonnen zu haben, der uns mit viel Herzblut und Kompetenz in Planung und Kommunikation der Future Convention unterstützt. Das ist Future Networking im besten Sinne.“, sagt Anja Basta, Projektleiterin Future Network beim Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT).

Alle Details zum Future Network, zum Future Award und zur Future Convention finden Sie unter www.future.network.

Schirmherren: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main, LPR Hessen, Hessen Trade & Invest, Regionalverband FrankfurtRheinMain
Partner: Cisco Systems, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, Devoteam, Volkswagen AG
Location-Partner: Museum für Kommunikation, Deutsches Filmmuseum, Deutsches Architekturmuseum

Natixis Global Asset Management und AlphaSimplex bringen alternative Anlagestrategie für Managed Futures nach Europa

Natixis Global Asset Management hat seine europäische SICAV-Produktpalette um einen neuen Fonds für Managed Futures (1)  erweitert. Dieser wurde von der AlphaSimplex Group, LLC – einer der führenden Konzerngesellschaften von Natixis, die auf die Verwaltung alternativer Investments fokussiert ist – aufgelegt.

Der Managed Futures-Fonds von AlphaSimplex engagiert sich an einer Vielzahl unterschiedlicher Märkte einschließlich der Aktien-, Anleihen- und Devisenmärkte in Futures und Termingeschäften. Dabei zielt er darauf ab, von aktuellen Trends an diesen Märkten zu profitieren, indem er bei steigenden Kursen Long-Positionen aufbaut, während er bei tendenziell sinkenden Kursen Short-Allokationen eingeht. Darüber hinaus hält der Fonds auch indirekte Engagements an den Rohstoffmärkten.

Der neue Fonds setzt bei vollständiger Transparenz auf einen quantitativ ausgerichteten Ansatz und wird von einem fünfköpfigen Portfoliomanager-Team verwaltet. Der Fonds ist für europäische Investoren zwar erst seit kurzem erhältlich, aber in den USA kann AlphaSimplex bereits auf einen Track Record von sechs Jahren zurückblicken, in denen die Gesellschaft über 3,5 Mrd. US-Dollar (2) innerhalb ihrer Managed Futures-Strategie verwaltet.

„In einer immer enger vernetzten Welt steigen auch die Korrelationen an“, so Duncan Wilkinson, CEO von AlphaSimplex. „Unserer Meinung nach kann dieses Produkt innerhalb eines vorrangig auf Aktien ausgerichteten Portfolios ein hohes Maß an Risikostreuung zur Folge haben.“

Jörg Knaf, Executive Managing Director – und zuständig für den Vertrieb in den DACH Countries bei Natixis Global Asset Management, äußerte sich ebenfalls zu diesem neuen Fonds: „Mit der Lancierung des ASG Managed Future Fonds schließen wir eine Lücke in unserem Alternative Investments Angebot und bieten Anlegern Lösungen, um ihr Portfolio im aktuellen Niedrigzinsumfeld besser zu diversifizieren.“

(1) ASG Managed Futures ist ein Teilfonds von Natixis International Funds (Lux) I, einer nach dem Recht des Großherzogtums Luxemburg gegründeten Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital, die gemäß der Aufsichtsbehörde des Finanzsektors, CSSF, als UCITS zugelassen ist.
(2) 3,5 Mrd. US-Dollar: Quelle AlphaSimplex Group, Stand: 30. Juni 2016

Vescore steht zukünftig unter dem Dach von Vontobel Asset Management wieder voll für Quantitative Investments

Die seit September 2016 unter dem Dach von Vontobel operierende Quantitative Investment Boutique von Vontobel Asset Management wird wie früher unter dem eingeführten Brand „Vescore“ mit eigenem Vertrieb gegenüber den Kunden auftreten. Dabei wird Vescore die internationale Plattform von Vontobel Asset Management zur Verfügung stehen. Vontobel Asset Management trägt somit der Kompetenz und Spezialisierung von Vescore Rechnung. Darüber hinaus verstärkt Vontobel Asset Management mit der neuen Boutique seine Präsenz im institutionellen Geschäft im Fokusmarkt Deutschland und in der Schweiz. Am 20. September hatten Vontobel und Raiffeisen den Vertrag über die vertiefte Partnerschaft im Asset Management und den Verkauf der Boutique Vescore unterzeichnet.

„Für unsere Kunden ändert sich nichts. Ihnen stehen der zuverlässige Service und die erfolgreich eingeführten Produkte von Vescore, mit den dahinterstehenden langjährig robusten Investmentprozessen, auch in Zukunft zur Verfügung“, so Dr. Peter Oertmann, Vice Chairman von Vescore. Zum Vescore Leistungsangebot gehören die bekannten Vescore-Kompetenzen GLOCAP (Aktienquotensteuerung) und FINCA (Durationssteuerung) sowie die Factor-Investing-Strategien und der etablierte Risk Parity-Ansatz Global Risk Diversification.

“Das Multi Boutique Model von Vontobel Asset Management ist ideal für Vescore, um weiter mit voller Dynamik auf unsere ambitionierten Ziele hinarbeiten zu können: die weitere Effizienzverbesserung der produktiven Prozesse für unsere investierten Kunden und das Wachstum mit neuen Kunden.” erklärt Dr. Daniel Seiler, Leiter der Boutique Vescore.

Vescore hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem marktführenden Anbieter von quantitativen Anlagestrategien entwickelt. Dabei können sich die Kunden wie gewohnt auf den langjährig robusten Anlageansatz und ein erfahrenes Anlageteam verlassen. Die Betreuung der Kunden erfolgt weiterhin durch die langjährigen Mitarbeiter Markus Becker, Jörn Flachmann und Franziska Kirner.

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen, Multi Asset Class und alternative sowie Quantitative Anlagen. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 100 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2016 beträgt das verwaltete Kundenvermögen rund 86 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am

NN IP Neuzugang: Maureen Schlejen, Head of Institutional Relations Netherlands

NN Investment Partners (NN IP) gibt bekannt, dass Maureen Schlejen ab dem 1. Januar 2017 als Head of Institutional Relations für den niederländischen Markt in das Unternehmen eintreten wird. Schlejen hat zuvor bei Robeco über 20 Jahre Erfahrung im niederländischen Asset-Management-Sektor gesammelt.

Mit dieser Personalie verfolgt NN IP seine Wachstumspläne weiter; das Unternehmen möchte seine führende Position am niederländischen institutionellen Markt weiter ausbauen.

Martin Nijkamp, Mitglied des Vorstands und Head of Client Group International & Strategic Business Development bei NN Investment Partners, kommentiert: „Maureen Schlejen kennt den Markt für institutionelle Anleger in den Niederlanden gut und kann auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Außerdem passt ihr Profil sehr gut zu unserem Haus.” Nijkamp erläutert weiterhin: „NN IP nimmt erhebliche Investitionen in den Ausbau seiner Servicekapazitäten vor und stellt daher erfahrene Mitarbeiter mit profunden Marktkenntnissen ein, die die Bedürfnisse institutioneller Anleger gut kennen.“

Schlejen wird das Sales und Relationship Management für niederländische institutionelle Kunden, darunter auch Pensionsfonds und Versicherungen, übernehmen. Bei NN IP wird sie die Verantwortung für diesen gesamten Bereich in den Niederlanden tragen, einschließlich Asset-Management für Fonds und Einzelmandate, treuhänderisches Management, Beitragszusagenpläne und den APF. NN IP ist ein langjähriger Akteur am Markt für niederländische institutionelle Anleger. Mit Schlejen als Head of Institutional Relations Netherlands wird sich das Unternehmen noch stärker auf die Betreuung der Bestandskunden und den Ausbau seiner umfangreichen Servicepalette für Neukunden konzentrieren. Schlejens Ernennung stärkt die Position von NN IP am niederländischen Markt.

Maureen Schlejen zu ihrer Einstellung: „Das Unternehmen, seine Mitarbeiter und ich passten im Hinblick auf unsere Ziele, unsere Fähigkeiten und unsere Kultur auf Anhieb gut zusammen. Für mich ist NN IP ein echtes niederländisches Unternehmen, dessen Know-How im Pensionsgeschäft liegt. Angesichts der vorhandenen Kenntnisse und der Expertise bin ich zuversichtlich, dass wir das institutionelle Geschäft von NN IP in den Niederlanden weiter ausbauen können. Ich freue mich darauf, mich dieser Herausforderung zusammen mit dem Team und meinen Kollegen zu stellen.“

Immobilienpreise koppeln sich weiter von Mieten ab

Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser koppeln sich immer weiter von der Mietpreisentwicklung ab. So stieg der F+B-Wohn-Index als Durchschnitt aller Nutzungsarten im 3. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 %. Während die Bestandsmieten nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten um 0,6 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich allerdings im gleichen Zeitraum um 2,2 % und Einfamilienhäuser um 1,8 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2015 übertrafen Eigentumswohnungen mit 7,1 % und Einfamilienhäuser mit 5,2 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 4,7 %. Für Mehrfamilienhäusermusste im Vergleich zum Vorquartal 0,5 % mehr ausgegeben werden, im Jahresvergleich 1,6 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,5 % bzw. 1,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal dagegen eher moderat. „Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, gewinnt sogar noch an Dynamik und dokumentiert den anhaltenden Boom in die Wohnimmobilie als Anlageobjekt - zunehmend unabhängig von den real erzielbaren Mieten“, erläutert F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-III

(Ø 2004 = 100)

116,2

136,0

111,9

116,9

107,7

120,3

Änderung zum Vorquartal

1,8

2,2

0,5

0,6

0,3

1,5

Änderung zum Vorjahresquartal

5,2

7,1

1,6

2,5

1,1

4,7

F+B-Wohn-Index 2016  © F+B 2016

Die Einzelsegmente im Langfristvergleich 

Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahren um 31,1 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 3. Quartale) um 40,4 %. Die Neuvertragsmieten veränderten sich dagegen in den gleichen Vergleichszeiträumen um jeweils 10,1 % bzw. 18,1 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,6 % (Q3/2016 zu Q3/2011) und 6,6 % (Q3/2016 zu Q3/2006). Zum Vergleich: Der seit 2004 fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der jeweiligen dritten Quartale um 18,3 % und im Zehn-Jahresvergleich um 24,1 %. 

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bei Einfamilienhäusern wuchs der F+B-Wohn-Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q3/2016 zu Q3/2011 um 18,1 %, bei den Mehrfamilienhäusern nur um 7,3 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die kleinteiligen EFH mit 22,0 % die MFH mit 9,4 %. Damit ist die Wachstumsdynamik des gesamten F+B-Wohn-Index auch über längere Betrachtungszeiträume ausschließlich durch Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser getrieben. Dagegen verläuft die Entwicklung von Bestandsmieten und Preisen von Mehrfamilienhäusern auch im Langfristvergleich deutlich unterdurchschnittlich. 

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Preise von Eigentumswohnungen
Aufsteiger des Quartals ist Freiburg im Breisgau, das im Vergleich zum Vorquartal 2/2016 vom 7. auf den 3. Rang vorrückte. Mit einer Preissteigerung von 1,6 % zum Vorquartal und 8,2 % zum Vorjahresquartal und einem aktuellen Durchschnittspreis je Quadratmeter von 3.870 € ist die badische Metropole in die Spitzengruppe vorgestoßen. München behauptete seinen 1. Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.720 €. Sieben Münchner Umlandgemeinden befinden sich unter den nächsten 13 Rangplätzen, mit Garmisch-Partenkirchen sogar acht. Allerdings hat sich deren Wachstumsdynamik deutlich abgeschwächt. Offenbar ist im Münchner Umland langsam das Ende der Preisspirale erreicht. „Hier muss aber erst die weitere Entwicklung abgewartet werden, um den Trend abzusichern“, sagte der F+B-Chef.

Auffälligkeiten im Vergleich der Quartale 2/16 und 1/16 zeigte das Frankfurter Umland. Während Oberursel vom 21. auf den 25. Rang (-2,1 % zum Vorquartal) abrutschte - ebenso wie Bad Vilbel von Platz 22 auf 31 (-1,8 % zum Vorquartal) - sahen wir in Bad Homburg die gegenläufige Entwicklung. Der Taunus-Ort verbesserte sich um fünf Ränge auf Platz 20. Neben Freiburg, Ludwigsburg, Böblingen und Friedrichshafen mit weiter steigenden Wohnungspreisen fiel Leinfelden-Echterdingen binnen drei Monaten von Platz 32 auf Rang 50 (-3,4 % zum Vorquartal) und Esslingen am Neckar von Platz 36 auf Rang 42. Bemerkenswert waren zweistellige Preissteigerungsraten im Vergleich zum Vorjahresquartal in Bietigheim-Bissingen (+12,4 %), Meerbusch (Rheinkreis Neuss, +10,0 %) und Kempten (Allgäu) mit +11,5 %.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach München folgen auf den Plätzen zehn und 13 Hamburg (3.610 €/m²) und Frankfurt (3.510 €/m²), auf Platz 15 erscheint Stuttgart (3.400 €/m²), Düsseldorf (2.950 €/m²) erst auf Platz 27 und Köln (2.800 €/m²) belegt den Rangplatz 41. Die Wachstumsraten zwischen Q3 und Q2/2016 bewegten sich zwischen 1,4 (Frankfurt) und 2,4 % (Berlin). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin waren qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.730 €/m² nach wie vor moderat. Berlin hat sich allerdings innerhalb eines Quartals um weitere acht Rangplätze auf Platz 74 der Top 500-Städte in Deutschland vorgearbeitet (+7,9 % zum Vorjahresquartal).

Neuvertragsmieten
Auch bei den Neuvermietungsmieten war München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,00 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen nach wie vor Spitzenreiter. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal war mit 2,0 % erneut deutlich. Die Mieten in Frankfurt (10,80 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz 11) stiegen im vergangenen Jahr um 1,3 bzw. 2,1 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz sechs) wiesen mit 2,0 % und durchschnittlich 10,30 €/m², in Köln (Rangplatz 24) mit 1,2 % und 9,50 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 27, +1,8 %, 9,50 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,5 % im Jahresvergleich lagen.

Im Vergleich mit den anderen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch am unteren Ende der Spannbreite. Mit 8,00 €/m² für die Standardwohnung befand sich die Stadt weiterhin auf Rang 109. In der Hauptstadt verzeichneten die Marktmieten im letzten Jahr mit 2,8 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung. Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte binnen eines Jahres verzeichneten mit 6,1 % Fürstenfeldbruck, Lörrach mit 5,5 % und Ahrensburg mit 4,6 %.

Anteil Barriere freier Objekte
Zum ersten Mal wurde die Anzahl Barriere freier Wohnimmobilien untersucht. Gut 61.000 Kaufobjekte, das sind 7,4 %, weisen die Ausprägung „Barriere frei“ auf. Bei den Mietobjekten, unabhängig von der Nutzungs- bzw. Objektart, sind es gut 45.000 oder 6,7 %. Allerdings ist mittlerweile jedes vierte Neubauobjekt Barriere arm bzw. Barriere frei, so dass der Durchschnittswert sukzessive steigen wird.

Wirkungen des Bestellerprinzips
Am 1. Juni 2015 wurde das Bestellerprinzip eingeführt. Seitdem müssen Vermieter die Maklergebühren für die zu vermittelnden Wohnungen selbst tragen und können nicht – wie bis dahin üblich – auf den Mieter abgewälzt werden. Das hatte Folgen für die Anzahl der eingestellten Wohnungsangebote auf den öffentlichen Vermarktungsportalen. Im Vergleich zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal sank die Zahl der Wohnungsangebote um rund 17 % auf 862.000 und erneut um 17 % vom dritten auf das vierte Quartal 2015. Binnen eines Jahres, also zwischen Q1/2015 und Q1/2016 schrumpfte das Volumen um 27,4 %! Ob sich das aktuelle Niveau von rund 668.000 Angebotswohnungen stabilisiert kann noch nicht abschließend beurteilt werden. 

Damit bestätigen sich auch Aussagen von Vertretern der Maklerverbände, dass nach Einführung des Bestellerprinzips sich eine Reihe von Maklern komplett aus dem Vermietungsgeschäft zurückgezogen haben bzw. mit einem deutlich niedrigeren Auftragsvolumen zu kämpfen haben. „Viele Wohnungen scheinen überhaupt nicht mehr annonciert zu werden, sondern über Direktansprache durch den Vormieter weitergereicht zu werden“, so Dr. Bernd Leutner. Auch die latent abnehmende Fluktuationsrate dürfte ihre Spuren hinterlassen, weil die Suche nach einer neuen Wohnung fast immer mit deutlichen Mietpreissteigerungen verbunden ist. 

Auffällig ist, dass bei den Kaufobjekten in Q3/2016 erstmals ImmobilienScout24 nicht mehr die häufigste Quelle darstellt, sondern von Immowelt überholt wurde. Auch die Quelle IVD tritt bei Kauf- wie Mietobjekten viel weniger häufig auf als im Vorquartal.

ebase und Fincite kooperieren – und bieten Robo-Advice-Lösungen für die Versicherungsbranche

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) und das FinTech-Unternehmen Fincite haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um neben Banken und Vermögensverwaltern auch Versicherungsunternehmen bei der Umsetzung digitaler Innovationen zu unterstützen. „Die Digitalisierung schreitet voran, die Märkte verändern sich in rasantem Tempo“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, „das macht auch vor der Versicherungsbranche nicht halt.“

„Technologisch sind in den letzten zwei Jahren völlig neue Lösungen möglich geworden“, ergänzt Ralf Heim, Co-CEO der Fincite GmbH. „Kunden können heute jederzeit ihre Finanzen im Blick haben. Sie können ihre Konten, Depots und Policen mit intelligenten Applikationen verknüpfen. Dieses Angebot muss nicht immer zuerst von einem Startup kommen.“

Gemeinsam mit Versicherungsunternehmen wollen ebase und Fincite neuartige digitale Versicherungslösungen entwerfen – und das im individuellen Layout des jeweiligen Versicherers. Die technischen Möglichkeiten, die ebase und Fincite Versicherungen bieten, basieren auf dem Angebot von Fincite für digitale Asset-Management-Lösungen sowie auf der Abwicklungsplattform und Produktvielfalt von ebase als Vollbank und Finanzportfolioverwalter.  

Nachdem klassische Lebensversicherungen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes deutlich an Attraktivität zu verlieren scheinen, sehen ebase und Fincite großes Potenzial für flexible digitale Lösungswege beim Thema Altersvorsorge. „Einen echten Bedarf sehen wir beispielsweise an dynamischen, individuellen Rentenpolicen, bei denen flexible Einzahlungen des Kunden direkt im Rahmen der Police rentabel investiert werden. Zum Beispiel in ein gemanagtes Portfolio aus Fonds oder ETFs, bei dessen Administration ebase über langjährige Erfahrung verfügt“, erläutert Geyer. „Man könnte den Kunden sein persönliches Rentenziel selbst definieren lassen und ihn mithilfe von smarten Sparregeln bei der Erreichung seines Ziels unterstützen. Solche Algorithmen könnten regelmäßig den Kontostand und die aktuelle Erreichung des Sparziels überprüfen. Je nach Erreichungsgrad könnten dem Kunden dann entsprechende Transaktionen vorgeschlagen und nach dessen Zustimmung ausgeführt werden“, führt Heim diese Idee weiter aus. Eine Selbstverständlichkeit für den Kunden sei heutzutage auch, dass er jederzeit online die aktuelle Erreichung seines Sparziels nachverfolgen und gegebenenfalls Einstellungen anpassen kann, so Heim.  

Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren auch in der Versicherungsbranche einen Schwerpunkt bilden. Durch die strategische Partnerschaft wollen ebase und Fincite Versicherern eine Möglichkeit bieten, neue digitale Lösungen zu entwickeln, mit denen sie mehr Aufmerksamkeit bei ihren Kunden wecken und sich einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten können. Zurzeit nutzen bereits mehr als 50 Versicherungen in Deutschland die Dienstleistungen von ebase.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase Kundenvermögen von rund 27 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Über Fincite
Fincite ist von einer Vision getrieben, wie die Zukunft des Asset Managements aussehen könnte. Auf Basis ihrer Plattform für Finanztechnologie entwickelt Fincite Applikationen für Banken, Versicherungen und Asset Manager. Zudem beteiligt sich das Unternehmen über Fincite Ventures an dem Aufbau neuer Startups auf ihrer Technologieplattform. Der Anspruch von Fincite ist es, mit ihren Applikationen Business-Konzepte zu bauen, die die Finanzindustrie verändern.

CORESTATE und Bayerische Versorgungskammer gründen Mikro-Apartments-Fonds

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (“CORESTATE”), ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, und die Bayerische Versorgungskammer (BVK), mit einem verwalteten Vermögen von über EUR 70 Mrd. einer der größten institutionellen Anleger in Deutschland, haben einen gemeinsamen Spezialfonds aufgesetzt: Der neue "BVK-Residential Europe-Immobilienfonds Corestate" strebt ein Gesamtvolumen von mindestens EUR 500 Mio. an.

Der Spezialfonds investiert vorrangig in Mikro-Apartments, darunter insbesondere Studentenwohnungen in europäischen Hochschulstädten, die nach wie vor solide wirtschaftliche Fundamentaldaten aufweisen. Der geographische Schwerpunkt liegt derzeit auf Deutschland und Österreich. Als erste Vermögenswerte werden fünf Student-Housing-Immobilien aus dem aktuellen Portfoliobestand von CORESTATE in den Fonds integriert. Die fünf Objekte mit 1.836 Wohneinheiten erwirtschaften zusammengenommen Jahresnettomieteinnahmen in Höhe von ca. EUR 9,3 Mio.. Vier Objekte befinden sichin Deutschland und ein Objekt in Österreich.

André Heimrich, Vorstandsmitglied Kapitalanlagen, BVK: "Für uns bietet der neu aufgelegte Mikro-Apartment-Fonds die seltene Gelegenheit, in ein funktionierendes Bestandsportfolio mit einer attraktiven Renditeprognose zu investieren und gleichzeitig einen Spezialisten in diesem Segment für das Asset Management anzubinden. Dadurch erweitern wir auch unser Anlagespektrum um eine zukunftsträchtige Asset Klasse." 

Sascha Wilhelm, CEO, CORESTATE: "Wir sind sehr früh als einer der ersten in den Markt für Studentisches Wohnen eingestiegen. Gemeinsam mit semi-institutionellen Kapitalgebern haben wir das Investmentprodukt erfolgreich entwickelt und gleichzeitig eine vollfunktionsfähige Plattform für diese Assetklasse geschaffen. Mit der BVK haben wir nun einen institutionellen Partner gewonnen, der ebenso von der Werthaltigkeit des Produktes überzeugt ist."

CORESTATE verantwortet neben dem Einkauf auch das Investment- und Asset Management sowie den Betrieb der Immobilien des Fonds.

Inflationsrisiken sinnvoll absichern

Plötzliche Inflationsschübe stellen für Investoren eine ernstzunehmende Bedrohung dar: Sie können das Risikoprofil von Portfolien verändern und die Kaufkraft schmälern. Die Folgen selbst einer moderaten Inflation auf die langfristige Kaufkraft sollten nicht unterschätzt werden. Unter dem Strich sollten Inflationsrisiken aus unserer Sicht besser im gesamten Konjunkturzyklus abgesichert werden. Pioneer Investments hat daher eine globale, inflationsgeschützte Anlagestrategie entwickelt.

„Die Strategie ist darauf ausgerichtet, sowohl Kaufkraft als auch Renditen vor den Auswirkungen einer Inflation zu schützen. Dafür setzt das Portfoliomanagement auf globale, inflationsgeschützte Anleihen mit einer niedrigen Duration“, so Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Pioneer Investments. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ermöglicht die Verwendung von globalen, inflationsgeschützten Staatsanleihen mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren der Strategie, sich an der realen Inflation zu orientieren.

„Häufig macht man sich erst dann über Inflationsrisiken Gedanken, wenn das Problem bereits besteht und die Absicherung teuer ist“, sagt Cosimo Marasciulo, Head of European Government Bonds. „Das aktuelle Marktumfeld dürfte eine attraktive Möglichkeit zum Auf- beziehungsweise Ausbau des Inflationsschutzes bieten, der momentan noch relativ günstig zu haben ist. Unserer Meinung nach können Anleger von einem frühzeitigen Eintritt in der Talsohle des Langzeit-Inflationszyklus profitieren.“

„Wir denken, dass die auf dieser Strategie aufsetzenden Anleiheprodukte im aktuellen Umfeld zu einem Schlüsselbaustein einer erfolgreichen Anlagestrategie werden, da sie Schutz vor Inflationsdruck bieten und reale Renditen im gesamten Konjunkturzyklus ermöglichen“, ergänzt Vogl.

Absicherung gegen steigende Zinsen und Länderrisiken

„Der Kauf inflationsgeschützter Anleihen mit kürzerer Duration, die die Inflation sehr genau nachzeichnen, kann einen zusätzlichen Schutz bieten, da diese gegenüber Anleihen mit längerer Duration ein geringeres Zinsänderungsrisiko aufweisen“, so Marasciulo. „Abgesehen davon kann die globale Ausrichtung der Anlagestrategie helfen, Länderrisiken zu reduzieren und Erträge zu erwirtschaften, indem divergierende Erwartungen an Inflation, reale Rendite und Geldpolitik ausgenutzt werden.“

Zur Verringerung unerwünschter Volatilität und für eine möglichst enge Anbindung an die Inflation sichert das Management die in Fremdwährungen getätigten Positionen der Strategie in Euro ab. Währungsgesicherte Anlageklassen werden aber auch in allen anderen wichtigen Währungen angeboten.

Die neue Anlagestrategie wird mithilfe der „Fixed Income Alpha Strategy Matrix“ von Pioneer Investments gemanagt. Das Team um Lead-Portfoliomanager Cosimo Marasciulo und Semin Soher, Senior Portfolio Manager, konzentriert sich im Rahmen der aktiven Suche nach den attraktivsten Märkten auf die Trennung von Alpha- und Kernstrategie. Der Schwerpunkt liegt darin, geringe Risiken über viele unkorrelierte Positionen hinweg einzugehen. Die Risikoträger sind für ihre jeweiligen Märkte und Alphastrategien verantwortlich. Aktuell bietet Pioneer mit dem Pioneer Funds – Global Inflation-Linked Short-Term ein erstes Produkt mit dieser neuen Anlagestrategie. Weitere Informationen zum Fonds finden Sie unter: https://www.pioneerinvestments.de/privatanleger/fonds/1092/pioneer-funds-global-inflation-linked-short-term-lu1467375108.html

Wohnmarktbericht Deutschland: Preise steigen auf breiter Front – Investmentvolumen rückläufig

Die Kaufpreise und Angebotsmieten für Wohnraum sind im Jahr 2016 deutschlandweit deutlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der sechste Wohnmarktbericht des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group. Die Analyse der elf untersuchten Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Dresden hat ergeben, dass das durchschnittliche Wachstum der Angebotsmieten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr bei 2,6 Prozent lag (H1 2016). Auch die Kaufpreise der angebotenen Eigentumswohnungen entwickelten sich in allen Städten mit durchschnittlich 6,5 Prozent erneut deutlich positiv. Die stärkste Steigerungsrate im Jahresvergleich verzeichnet die NAI mit einem Anstieg des durchschnittlich aufgerufenen Angebotspreises von 9,8 Prozent auf 4.030 €/m² in Stuttgart. Auf Platz zwei folgt Leipzig mit einer Steigerung um 8,9 Prozent auf 2.090 €/m²; Platz drei geht an München mit 8,4 Prozent. „Die bayerische Landeshauptstadt ist es auch, die mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 6.700 €/m² unverändert die Spitzenposition besetzt. Mit 4.640 €/m² belegt Frankfurt am Main den zweiten Rang “, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group.

Mieten steigen, aber mit innerörtlichen Unterschieden

Das Plus der durchschnittlichen Angebotsmieten reicht von 0,4 Prozent in Hamburg bis zu einem Zuwachs von 6,5 Prozent in Leipzig. Auffällig ist, dass die Mietwachstumsquoten hinter den Kaufpreisentwicklungen zurückbleiben. Gerade in den hochpreisigen deutschen Metropolen Hamburg, München und Frankfurt am Main liegt die Steigerung in diesem Jahr unter einem Prozent, die damit sowohl im langjährigen Vergleich als auch im diesjährigen Städtevergleich unterdurchschnittlich ist. Im Gegensatz zur Preisentwicklung im Segment der Eigentumswohnungen zeigt sich zudem, dass auf Teilraumebene der jeweiligen Städte die Mietsteigerungsquoten außerhalb der Top-Lagen häufig stärker als in den Zentren ausgefallen sind. Die Rangliste der höchsten Angebotsmieten wird im ersten Halbjahr 2016 weiterhin von München mit im Schnitt 16,30 €/m²/Monat angeführt. Es folgen Frankfurt am Main (13,10 €/m²/Monat) und Stuttgart (12,10 €/m²/Monat), womit sich die Stadt im Vergleich zum Vorjahr leicht von Hamburg (11,30 €/m²/Monat) absetzen konnte. Die Schlusslichter bilden Leipzig, nun gemeinsam mit Dortmund, mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete von 6,55 €/m²/Monat.

Neue Entwicklungen wirken auf Wohnungsmarkt ein

Die Zahlen belegen: Die Kaufpreise für Wohnraum steigen unvermindert in die Höhe, die Mieten folgen, allerdings auf geringerem Niveau – und im Vergleich zu den Vorjahren – mit überwiegend niedrigeren Steigerungsquoten. Ein Blick auf den Investmentmarkt für Wohnportfolios zeigt, dass das gehandelte Volumen abgenommen hat. Dies gründe sich aber nicht auf einer nachlassenden Nachfrage, sondern gehe auf ein mangelndes Angebot zurück. Nicht zuletzt die zurückgegangenen Großankäufe und Unternehmensübernahmen hätten sich gravierend auf das Marktgeschehen niedergeschlagen. Daneben gebe es neue Entwicklungen, die verstärkt seit dem letzten Jahr auf den deutschen Markt für Wohnimmobilien einwirken oder denen für die Zukunft marktbeeinflussende Wirkungen nachgesagt werden. „Das sind vor allem die Auswirkungen der Mietpreisbremse, die Herausforderungen des Flüchtlingszustroms, die Folgen des Brexits und auch die Gefahr einer Blasenbildung. Diese Aspekte werden derzeit kontrovers diskutiert“, schließt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH, ab.

Über den NAI apollo group Wohnmarktbericht 2016

In dem neuen Wohnmarktbericht Deutschland 2016 der NAI apollo group, der in der sechsten Auflage mit einem breiten Kartenwerk erschienen ist, sind neben Erläuterungen aktueller Fragestellungen erneut alle relevanten angebots- und nachfrageseitigen Faktoren auf nationaler, regionaler sowie lokaler Ebene zusammengestellt. Zudem werden – mithilfe von Kennziffern sowie Analysen – Einblicke in die vergangene Entwicklung und in die jetzige Situation sowie Antworten zu zukünftigen Veränderungen zur Verfügung gestellt. Das Ziel: allen Immobilieninteressierten eine umfassende Grundlage zur Beurteilung des deutschen Wohnimmobilienmarktes an die Hand zu geben.

Neben einer Erläuterung der für den Wohnungsmarkt relevanten wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen, wurde den Analysen der deutschen Top-Wohnungsmärkte sowie dem Städte-Attraktivitäts-Ranking große Bedeutung eingeräumt. Das Städte-Attraktivitäts-Ranking „StAR“ erfährt dabei in diesem Jahr eine Neuerung. Neben der Analyse aller kreisfreien Städte werden nunmehr auch alle Landkreise Deutschlands in die Betrachtung einbezogen. Ein Ergebnis: Sowohl die bayerische Landeshaupt als auch das Umland Münchens stehen eindeutig an der Spitze der verschiedenen Ranglisten. Im Städtevergleich haben zudem weitere deutsche Metropolen, aber auch Ingolstadt, Landshut, Erlangen, Potsdam und Freiburg Höchstbewertungen erhalten. Auf der Landkreisebene folgen auf die Umlandkreise Münchens wirtschaftsstarke Regionen im Grenzgebiet zur Schweiz sowie im Umfeld der Metropolen Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf/Köln. Hinzu kommt mit Eichstätt einer der produktivsten Kreise Deutschlands. Die Schlusslichter sowohl im Kommunal- als auch im Landkreisvergleich stammen aus strukturschwachen Regionen, vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Der neue Wohnmarktbericht Deutschland 2016 steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

DNCA Finance erweitert seine europäische Aktienfondspalette

Der am 24. Juni 2016 aufgelegte DNCA Invest Archer Midcap Europe vervollständigt nun das Fondsangebot in der Kategorie « Europäische Aktien », das bereits DNCA Invest Value Europe, DNCA Invest Europe Growth und DNCA Invest South Europe Opportunities umfasst.
Dieser "Stock Picking"-Fonds, der von Don Fitzgerald und Isaac Chebar, zwei Experten für europäische Aktien mit einer allseits anerkannten Erfolgsbilanz, gemanagt wird, zielt auf europäische Unternehmen mit geringer und mittlerer Kapitalisierung (Europäischer Wirtschaftsraum und Schweiz), die gemäß der Analyse der Fondsmanager mit einem Abschlag auf ihren Substanzwert gehandelt werden. Das Managementteam stützt sich auf eine Fundamentalanalyse und zielt darauf ab, Unternehmen auszuwählen, die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, eine belastbare Kapitalallokation aufweisen und in denen die Interessen der Unternehmensleitung und der Aktionäre im Einklang zueinander stehen. Das Portfolio konzentriert sich auf 40 bis 65 Positionen, wobei der Anteil jeder Position 1% bis 4% des Portfolios ausmacht (Stichtag: 31.08.2016).

DNCA Invest Archer Midcap Europe verfolgt das Ziel, langfristig attraktive, über den empfohlenen Investitionszeitraum (5 Jahre) risikobereinigte Renditen zu erzielen. Die Zusammensetzung des mit Ermessensspielraum verwalteten Portfolios strebt nicht an, einen Referenzindex nachzubilden. Allerdings wird der Index MSCI EUROPE MID CAP Net Return Euro Index, reinvestierte Dividenden einberechnet, zum nachträglichen Vergleich herangezogen.

Don Fitzgerald, Manager des Fonds, erläutert: „Das Segment der europäischen Mid-Caps bietet ausgezeichnete Anlagechancen. Mid-Caps dürften sich langfristig besser entwickeln als Large-Caps, weil sie im Allgemeinen bessere Wachstumsperspektiven bieten, da sie häufig das Ziel von Unternehmenszusammenschlüssen und -übernahmen sind. Dieses in geringerem Maße von den Finanzanalysten überwachte Segment bietet Marktineffizienzen, die ausgenutzt werden können. Die aktuelle Bewertung der europäischen Mid-Caps hat im Vergleich zu den Large-Caps nahezu ihr attraktivstes Bewertungsniveau seit 10 Jahren erreicht.“

DIE RISIKEN
- Aktienrisiko
- Kreditrisiko
- Währungsrisiko
- Risiko durch Verwaltung mit Ermessensspielraum
- Dieser Fonds bietet keine Kapitalgarantie

Die Manager:
Don Fitzgerald ist CFA (Chartered Financial Analyst) und hat sein Diplom am Trinity College in Dublin erworben. Seine berufliche Laufbahn begann er 1996 bei der Citigroup und wechselte 2013 zur WestLB in Paris.
2007 stieß er zu Tocqueville Finance. Von 2008 bis August 2015 leitete er den Fonds Tocqueville Value Europe, einen Fonds, der in seiner Kategorie für 1, 3 und 5 Jahre von Quantalys im ersten Dezil eingestuft wurde. Der Manager wurde zudem im Mai 2015 mit dem Trophée d’argent du REVENU ausgezeichnet.
Don beherrscht drei Sprachen und hat in Dublin, Paris, London und Frankfurt gearbeitet.

Im September 2015 kam er zu DNCA Finance in das Team von Isaac CHEBAR.

Isaac CHEBAR erwarb sein Diplom als Chemie-Ingenieur an der Polytechnischen Hochschule der Universität von Sao Paolo in Brasilien. Seine berufliche Laufbahn begann er als Manager für Schwellenländerfonds und Fonds mit Schwerpunkt in Südeuropa bei der Société Générale. 2000 stieß er zu Tocqueville Finance, wo er den Tocqueville Value Europe ins Leben rief und bis 2002 verwaltete. Anschließend war er bei Aviva für das europäische Fondsmanagement verantwortlich und betreute dort mehrere Mandate.

2007 wechselte er zum Fondsmanagementteam von DNCA Finance.

Haftungsausschluss:
Dieses Dokument ist eine unverbindliche Vorabinformation, die ausschließlich werblichen Zwecken dient, und stellt weder ein Angebot zur Zeichnung noch eine Investitionsempfehlung dar. Dieses Dokument darf ohne die vorherige Genehmigung der Verwaltungsgesellschaft weder ganz noch teilweise vervielfältigt, verbreitet und weitergegeben werden. Der Zugriff auf die vorgestellten Produkte und Dienstleistungen kann hinsichtlich bestimmter Personen oder Länder Einschränkungen unterliegen. Die steuerliche Behandlung ist von der persönlichen Situation des einzelnen Kunden abhängig. Die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind dem Zeichner vor jeder Zeichnung auszuhändigen.
Für die vollständigen Informationen über die strategische Ausrichtung und die Gesamtheit der Gebühren konsultieren Sie bitte den Prospekt, die KIID und die weiteren vorgeschriebenen Informationen, die auf unserer Website www.dnca-investments.com zur Verfügung stehen oder kostenfrei beim Geschäftssitz unserer Verwaltungsgesellschaft angefordert werden können.

Über DNCA:
DNCA ist eine Fondsboutique, die im Jahr 2000 in Paris von Spezialisten für Vermögensverwaltung gegründet wurde, die Vermögensplanungsleistungen für private und institutionelle Anleger anbieten. Die Gesellschaft setzt dabei auf eine defensiv ausgerichtete Strategie und strebt danach, das Rendite-Risiko-Verhältnis der Portfolios zu optimieren. Dank eines Teams aus mehr als 104 Mitarbeitern hat DNCA ein breites Spektrum von Kompetenzen und Know-how auf den europäischen und internationalen Aktienmärkten ("Long-only"- und "Absolute-Return"-Strategien) sowie in den Bereichen diversifizierte Vermögensverwaltung, Wandelanleihen und Anleihen in der Eurozone entwickelt.
Dank seines Qualitätsmanagements, das regelmäßig von der Fachpresse ausgezeichnet wird, konnte DNCA in den letzten 15 Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen. Sein Vermögensbestand beläuft sich auf 19 Milliarden (zum 31.08.2016).

In Europa haben deutsche Investoren die höchste Risikoaversion

Das Niedrigzinsumfeld zwingt Investoren, stärker ins Risiko zu gehen und ihre Sicherheitspräferenzen in der Kapitalanlage an das grundlegend veränderte Marktumfeld anzupassen. Gleichwohl dominiert nach wie vor der Wunsch, Verluste zu vermeiden. Im Rahmen der aktuellen Risikomanagementstudie von Union Investment, für die 212 institutionelle Investoren in acht europäischen Ländern nach ihren Anlagepräferenzen befragt wurden, nannten 75 Prozent der Großanleger Verlustvermeidung als oberste Priorität.

Am höchsten ist die Verlustaversion in Deutschland. Hier äußerten sich 82 Prozent der Befragten entsprechend, gefolgt von 75 Prozent in der Schweiz und 69 Prozent in Skandinavien (Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen). Am wenigsten wichtig ist die Vermeidung von Verlusten für Investoren aus den Niederlanden (62 Prozent) und Großbritannien (61 Prozent). Deutsche Großanleger messen der Sicherheit der Kapitalanlage im europäischen Vergleich damit klar den höchsten Stellenwert bei. Allerdings ist ihre Risikoaversion gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozentpunkte zurückgegangen. „Viele institutionelle Anleger in Deutschland überdenken offenbar ihre Kapitalanlage und passen sie stärker an die Investmentrealität an. Aufgrund des Ertragsdilemmas steigen zahlreiche Investoren die Risikoleiter weiter hoch. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte diese Entwicklung von einer Professionalisierung des Risikomanagements begleitet werden“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft.

Dies zeigt sich auch mit Blick auf das Ziel, bestimmte Mindestrenditen keinesfalls zu unterschreiten. Diese Präferenz, die gegebenenfalls mit erhöhten Anlagerisiken einhergeht, wurde von 41 Prozent der deutschen Investoren als wichtig eingestuft (Vorjahr 37 Prozent). Damit nähern sich die deutschen Großanleger dem Durchschnittswert aller befragten europäischen Anleger von 47 Prozent. Als Gegenpol erweisen sich in dieser Frage einmal mehr die Investoren in den Niederlanden und Großbritannien. Hier gaben 62 bzw. 65 Prozent der Befragten an, dass die Erzielung von Mindestrenditen für sie eine hohe Priorität hat. In den skandinavischen Staaten sagten dies 50 Prozent und in der Schweiz 40 Prozent der Großanleger.

Europäische Investoren verunsichert

Europaweit blicken die Investoren überwiegend sorgenvoll in die Zukunft. So erwarten sie, dass durchschnittlich 60 Prozent von ihnen in den kommenden drei Jahren ihre selbst gesteckten Anlageziele nicht erreichen werden. Besonders hoch ist der Anteil der Pessimisten in Deutschland. Hier rechnen die Befragten damit, dass im Durchschnitt 64 Prozent der Investoren ihre Anlageziele verfehlen werden. Dabei wird das Niedrigzinsumfeld nicht als alleinige Ursache genannt. Insgesamt gaben nur 16 Prozent aller in Europa befragten Anleger das niedrige Zinsniveau als zentrales Hindernis an – anders in Deutschland, wo sich knapp die Hälfte der Befragten entsprechend äußerte (49 Prozent). Immerhin 13 Prozent der Anleger in Großbritannien betrachten das Niedrigzinsumfeld als Haupthindernis, gefolgt von zehn Prozent in den Niederlanden und sechs Prozent in Skandinavien. „Dieser Befund ist nicht verwunderlich, da Zinsanlagen in den Portfolios deutscher Investoren nach wie vor dominieren“, stellt Schindler fest. „Bei vielen europäischen Investoren haben dagegen chancenreichere Anlagen wie Aktieninvestments seit jeher ein höheres Gewicht.“

Gefahr der Blasenbildung gestiegen

Die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten hält aus Sicht der Investoren neue Gefahren und Unsicherheiten bereit. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) aller Befragten erkennen eine Tendenz zum Herdenverhalten und sehen darin eine erhöhte Gefahr für Blasenbildungen und Börsencrashs. In Deutschland vertraten 74 Prozent der Profianleger diese Ansicht. Insgesamt 63 Prozent aller in Europa befragten Investoren erwarten zudem einen Anstieg der Volatilität im Markt (Deutschland 64 Prozent). Nicht zuletzt wird es aus Sicht der Großanleger deutlich schwerer, das Verhalten anderer Marktteilnehmer zu prognostizieren. Dies gaben europaweit 47 Prozent und in Deutschland sogar 54 Prozent der befragten Investoren an. „Auch dieses Meinungsbild untermauert die steigende Bedeutung des Risikomanagements bei der Kapitalanlage“, so Schindler.

Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien im dritten Quartal 2016 gestiegen

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group ist der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien der Monate Juli bis September 2016 durch eine spürbare Belebung geprägt. Insgesamt beläuft sich das Transaktionsvolumen auf 14,9 Mrd. Euro und damit sowohl 50,3 Prozent über dem zweiten Quartal 2016 als auch 5,9 Prozent oberhalb des Vorjahresquartals. In Summe verbuchen die ersten drei Quartale 2016 ein Transaktionsvolumen in Höhe von rund 33,0 Mrd. Euro. Damit liegt das Ergebnis nur 13,5 Prozent unter dem sehr starken Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2015: 38,1 Mrd. Euro).

Portfoliodeals sorgen für Marktbelebung

Trotz der weiterhin vorhandenen Produktlimitierung konnte der Gewerbeinvestmentmarkt von einer überproportionalen Zunahme bei den Portfoliodeals profitieren. „Der Anteil der Portfoliotransaktionen ist von 27,7 Prozent im ersten Halbjahr 2016 auf nun 29,0 Prozent bzw. 9,57 Mrd. Euro angewachsen“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group. Hierzu hat u.a. die größte Transaktion des Jahres, der Verkauf von 68 Pflegeheimen an die französische Primonial REIM für 995 Mio. Euro, beigetragen. Einzeltransaktionen steuern einen Anteil von 71,0 Prozent bzw. 23,39 Mrd. Euro zum Gesamtvolumen bei.

Büroimmobilien sind mit 13,95 Mrd. Euro bzw. 42,3 Prozent unverändert die umsatzstärkste Assetklasse (Q1-Q3 2015: 16,1 Mrd. Euro). Hingegen ist die höchste Abnahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei Einzelhandelsimmobilien mit 43,0 Prozent auf 8,88 Mrd. Euro zu verzeichnen (27,0 Prozent Anteil). Die stark nachgefragten Logistikimmobilien verbuchen ein Plus 14,1 Prozent auf aktuell 3,01 Mrd. Euro und damit einen Marktanteil von 9,1 Prozent. Auf „Sonstige Nutzungen“ entfällt ein Transaktionsvolumen von 7,10 Mrd. Euro, hiervon 3,03 Mrd. Euro (9,2 Prozent Anteil) auf Hotelimmobilien. Damit positionieren sich diese als drittstärkste Assetklasse noch vor Logistikimmobilien.

Ausländische Investoren steigern Investmentvolumen

Das Gros des Transaktionsvolumens ist durch deutsche Anleger generiert worden. Diese Investorengruppe hat innerhalb der ersten neun Monate 2016 insgesamt 20,56 Mrd. Euro bzw. 62,4 Prozent des Volumens verbucht. „Infolge des erwähnten Pflegeheim-Portfoliodeals stechen unter den ausländischen Anlegern die französischen Investoren mit einem Volumen von 3,19 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 9,7 Prozent hervor. Daneben vereinen britische sowie US-amerikanische Investoren 2,65 Mrd. Euro bzw. 2,20 Mrd. Euro auf sich. Summa summarum hat der Anteil ausländischer Investoren vom Halbjahr 2016 mit 34,2 Prozent auf aktuell 37,6 Prozent zugenommen“, so Lenny Lemler, Co-Head of Investment der NAI apollo group.

„Offene Immobilienfonds / Spezialfonds“ rangieren mit einem Transaktionsvolumen von 9,25 Mrd. Euro (39,0 Prozent Marktanteil) knapp vor „Asset- / Fondsmanagern“ mit 8,77 Mrd. Euro (37,0 Prozent) als stärkste Käufergruppe. Mit einigem Abstand folgen „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit 4,49 Mrd. Euro. Auf der Verkäuferseite dominieren „Projektentwickler / Bauträger“ mit 7,70 Mrd. Euro (32,4 Prozent) vor „Asset- / Fondsmanagern“ mit 7,47 Mrd. Euro (31,5 Prozent).

Aufgrund der Zunahme an Portfoliodeals sowie großvolumiger Einzelobjekte, wie der Verkauf des Commerzbank-Towers für einen hohen dreistelligen Millionenbetrag, haben die beiden Preiscluster oberhalb von 100 Mio. Euro zur Jahresmitte mit einem Anteil von zusammen 36,3 Prozent auf 46,0 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2016 zugenommen. Auf der anderen Seite haben Kleindeals geringfügig Umsatzanteile gegenüber dem Halbjahr verloren.

Renditeabnahme hält an

„Auch im dritten Quartal 2016 setzt sich die generelle Renditereduktion fort. Trotz der Zunahme des Investmentvolumens ist der Markt weiterhin durch eine Produktknappheit bei gleichzeitig hoher Nachfrage geprägt. So sind in nahezu allen Standorten und Assetklassen Renditeabnahmen zu verzeichnen“, erläutert Kanzler.

Im dritten Quartal 2016 ist der stärkste Rückgang der Spitzenrenditen mit durchschnittlich 10 Basispunkten bei Logistikimmobilien erfasst worden. Lediglich in München beträgt die Reduktion 5 Basispunkte auf 5,15 Prozent, während bei den anderen Top-5 Märkten eine Abnahme von 0,10 %-Punkten gegenüber dem Vorquartal registriert wurde (Berlin: 5,30 Prozent; Düsseldorf: 5,20 Prozent; Frankfurt: 5,15 Prozent; Hamburg: 5,15 Prozent).

Für Büroimmobilien rangiert die Spitzenrendite im Schnitt der Top-5 Städte 5 Basispunkte unterhalb des zweiten Quartals 2016. Innerhalb dieser Assetklasse weist Berlin mit 0,10 Prozentpunkten die größte Reduktion im Verlauf der letzten drei Monate auf. Frankfurt, München und Hamburg verbuchen Abnahmen von 5 Basispunkten. Stabil bei 4,10 Prozent ist die Spitzenrendite für Büros in Düsseldorf geblieben.

Wenngleich bei Einzelhandelsimmobilien die Spitzenrenditen durchschnittlich 5 Basispunkte unter dem Vorquartal liegen, zeigt sich die Entwicklung für die einzelnen Top-5 Standorte differenziert. So hat diese in Berlin nochmals um 15 Basispunkte auf 3,55 Prozent nachgegeben. Frankfurt und Hamburg sind ebenfalls durch eine Reduktion um jeweils 5 Basispunkte auf 3,70 Prozent bzw. 3,60 Prozent geprägt. In Düsseldorf und München verharren die Renditen im Vergleich zum Vorquartal unverändert bei 3,60 Prozent bzw. 3,30 Prozent.

Logistik- und Hotelimmobilien mit Bedeutungsgewinn

„Auch wenn Logistik- und Hotelimmobilien deutlich hinter dem Transaktionsvolumen von Büro- und Einzelhandelsimmobilien zurückbleiben, wird auch im finalen Quartal das Interesse der Investoren an diesen Segmenten u. a. aufgrund des Yield-Spreads weiterhin hoch bleiben. Dementsprechend werden diese Assetklassen im langjährigen Vergleich mit einem überdurchschnittlichen Investmentvolumen abschneiden“, so Lemler. Abschlüsse einiger Großobjekte und Portfoliodeals sind im traditionell starken Schlussquartal zu erwarten. Insofern prognostiziert die NAI apollo group für das Gesamtjahr 2016 ein Transaktionsvolumen für den Investmentmarkt in der Spanne von 45 bis 50 Mrd. Euro. Damit wird 2016 das dritthöchste erfasste Investmentvolumen verzeichnen.

Wohnportfoliomarkt Deutschland: Deutliche Steigerung des Transaktionsvolumens im dritten Quartal

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group trägt das dritte Quartal 2016 auf dem Transaktionsmarkt für Wohnportfolios in Deutschland mit dem höchsten gehandelten Volumen der ersten drei Quartale von 3,3 Mrd. Euro zum bisherigen Jahresergebnis von 7,9 Mrd. Euro bei. Das Transaktionsvolumen liegt damit 59,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q1-Q3 2015: 19,6 Mrd. Euro). Auch die Anzahl der gehandelten Wohneinheiten liegt mit 77.400 um 73,6 Prozent unter dem Vorjahr (Q1-Q3 2015: 292.700 Einheiten). Demgegenüber ist die Zahl der Transaktionen mit 281 nahezu unverändert geblieben (Q1-Q3 2015: 288).

Bislang keine Ankäufe über 500 Millionen Euro
Im Vergleich zu 2015 haben im bisherigen Jahresverlauf deutlich weniger Großdeals und Unternehmensübernahmen stattgefunden. So gibt es keine Transaktion in der Größenklasse über 500 Mio. Euro (Q1-Q3 2015: 58,9 % / 11,5 Mrd. Euro). Verkäufe zwischen 25 Mio. und 100 Mio. Euro haben hingegen stark zugenommen und summieren sich auf 4,5 Mrd. Euro bzw. einen Anteil von 56,2 Prozent (Q1-Q3 2015: 2,7 Mrd. Euro / 13,9 %).

Stärkste Käufergruppe in den ersten drei Quartalen 2016 sind „Offene Immobilienfonds / Spezialfonds“. Auf diese entfällt ein Transaktionsvolumen von 2,3 Mrd. Euro, was einem Anteil von 28,5 Prozent am Umsatz entspricht (Q1-Q3 2015: 1,6 Mrd. Euro / 8,2 %). „Ursachen der gestiegenen Investmentaktivitäten sind dabei die hohen Mittelzuflüsse und der daraus resultierende Liquiditätsüberschuss“, begründet Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH, die Entwicklung. Nach den „Offenen Immobilienfonds / Spezialfonds“ folgen „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit 1,2 Mrd. Euro und einem Anteil von 14,8 Prozent am Gesamttransaktionsvolumen (Q1-Q3 2015: 12,7 Mrd. Euro / 65,0 %).

Als stärkste Verkäufergruppe treten „Projektentwickler / Bauträger“ mit einem Volumen von 2,9 Mrd. Euro und einem Umsatzanteil von 36,9 Prozent auf (Q1-Q3 2015: 1,6 Mrd. Euro / 8,2 %). Hier zeigt sich die starke Zunahme von Projektverkäufen. Zweitgrößte Verkäufergruppe sind „Privatinvestoren / Family Offices“ mit 12,4 Prozent, was sich u. a. im gestiegenen Handel kleinerer Portfoliogrößen widerspiegelt.

Bedeutungszunahme ausländischer Investoren
Bei Betrachtung der Käufernationalitäten wird deutlich, dass in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 deutsche Investoren mit einem Ankaufsvolumen von 5,8 Mrd. Euro (73,5 % des Transaktionsvolumens) die aktivsten Käufer sind (Q1-Q3 2015: 17,2 Mrd. Euro / 87,6 %).

Internationale Investoren erreichen ein Volumen von 2,1 Mrd. Euro, was einem Anteil von 26,5 Prozent entspricht (Q1-Q3 2015: 2,4 Mrd. Euro / 12,4 %). „Inwieweit der bevorstehende Brexit zu dem wieder gestiegenen Interesse ausländischer Anleger an deutschen Wohninvestments beiträgt, lässt sich momentan noch schwer abschätzen“, ergänzt Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group.

Berlin bleibt in den ersten neun Monaten trotz Rückgang an Transaktionen räumliches Investmentziel Nummer eins unter den deutschen Großstädten mit 13,8 Prozent aller Transaktionen (nach Anzahl) (Q1-Q3 2015: 25,5 %). „Allerdings ist die Bundeshauptstadt ebenso wie die weiteren deutschen Metropolen von einer stetig wachsenden Angebotsknappheit geprägt. Hierdurch gewinnen Investments in B- und vermehrt auch in C-Standorten weiter an Attraktivität“, führt Mergen weiter aus.

Mehrzahl der Großverkäufe im dritten Quartal
„Insgesamt ist das Umsatzergebnis im dritten Quartal deutlich stärker ausgefallen als erwartet. Folglich hat sich das Transaktionsvolumen in jedem Quartal gesteigert. Großdeals und Unternehmensübernahmen bleiben im Jahr 2016 aber weiterhin unterrepräsentiert. Die Mehrzahl der bisher größten Transaktionen sind dabei im dritten Quartal abgeschlossen worden“, ergänzt Mergen. So unter anderem der Verkauf des Berolina-Portfolios mit 1.500 Einheiten in Berlin und Hamburg, das von der Deutsche Investment für den Fonds Deutsche Investment Wohnen III von der S Immo AG für rund 250 Mio. Euro eingekauft wurde. Als zweitgrößten Deal übernahm Benson Elliot ebenfalls im dritten Quartal 74,9 Prozent der GWB Elstertal Geraer Wohnungsbaugesellschaft in Gera, die insgesamt 6.700 Einheiten besitzt, von der insolventen Muttergesellschaft. Der drittgrößte Deal, der abermals im dritten Quartal stattgefunden hat, war der Kauf zweier Berliner Portfolios mit 1.905 Wohn- und Gewerbeeinheiten für 218 Mio. Euro von deutschen und luxemburgischen Gesellschaften im Rahmen eines Share Deals, bei dem die ADO 95 Prozent erwarb. Darauf folgt die Mehrheitsübernahme der Residenz Berolina mit einem Wohn- und Gewerbeportfolio von 970 Einheiten durch die Immeo Wohnen (Tochtergesellschaft der Foncière des Régions (FDR).

Projektankäufe befeuern Preisanstieg
Bei Einbeziehung aller Transaktionen liegt der durchschnittliche Preis für eine Wohneinheit am Ende des dritten Quartals bei rund 102.500 Euro. Dieser hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 53,4 Prozent deutlich erhöht. „Die Preiserhöhung basiert zum einen auf dem Fehlen von Großdeals mit zumeist geringeren Durchschnittspreisen je Wohneinheit und zum anderen auf der Zunahme von Projektverkäufen mit höheren durchschnittlichen Preisen je Wohneinheit“, führt Kanzler aus. So betrug der Anteil der Projektentwicklungen am Umsatzvolumen 27,1 Prozent bzw. 2,1 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Anteil damit von 7,0 Prozent um 20,1 Prozent-Punkte erhöht (Q1-Q3 2015: 1,4 Mrd. Euro). „Neben der Zunahme an Projektverkäufen setzt sich des Weiteren der Preisanstieg für Bestandswohnungen in Ballungsräumen über alle Baualtersklassen fort“, erklärt Kanzler.

Der Verkauf von Projektentwicklungen werde ebenso wie der Handel von kleineren Portfolios auch in den kommenden Monaten den deutschen Transaktionsmarkt für Wohnportfolios prägen. Daneben könne bis Jahresende noch die von Vonovia angestrebte Unternehmensübernahme der österreichischen Conwert mit über 20.000 Wohneinheiten in deutschen Städten stattfinden, prognostiziert die NAI apollo group. Vor diesem Hintergrund sei mit einem erneuten Anstieg des gehandelten Volumens im vierten Quartal zu rechnen. Damit könnte die Schwelle von 12 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2016 überschritten werden.