Union Bancaire Privée erweitert das europäische Wandelanleiheteam um Benjamin Schapiro

Benjamin Schapiro (30) ergänzt als Senior Portfolio Manager das europäische Wandelanleiheteam der Union Bancaire Privée in Paris. In seiner neuen Funktion wird er den Leiter der europäischen Wandelanleihe-Strategien, Raphaël di Marzio, als Co-Fondsmanager der europäischen UBP- Wandelanleihefonds und Mandate unterstützen.

Benjamin Schapiro weist mehr als sechs Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Wandelanleihemärkten auf. In seiner vorherigen Anstellung bei La Financière de l’Echiquier war er seit Anfang 2013 als Portfolio Manager und Co-Fondsmanager für Convertibles Fonds tätig; das Unternehmen hatte im gleichen Jahr Acropole Asset Management übernommen, wo er zuvor beschäftigt war. Seine berufliche Karriere hat er 2010 bei BNP Paribas Investment Partners Wandelanleiheteam begonnen. 

Mit Benjamin Schapiro wird das Convertibles-Team der UBP insgesamt weiter ausgebaut. Er folgt auf die Ernennung von Cristina Jarrin, die seit Juni 2016 das globale Wandelanleiheteam ergänzt.

Jean-Edouard Reymond, Head of Convertible Bonds, erläutert: „Die UBP-Gruppe bestärkt ihr Engagement für diese Assetklasse, denn Investoren räumen der Konvexität von Wandelanleihen eine immer größere Rolle ein. Unser Wandelanleiheteam ist auf elf Spezialisten angewachsen und gehört somit zu den weltweit größten. Mit rund vier Milliarden Schweizer Franken verwaltetem Vermögen nehmen wir in Europa eine führende Rolle ein.“

Die NAI apollo group verstärkt ihr valuation & research Team

Das inhabergeführte Immobilienberatungsunternehmen NAI apollo group hat sein Tochterunternehmen, die apollo valuation & research GmbH gezielt verstärkt. Der Immobiliengutachter und Volljurist Gernot O. Peo wird mit Wirkung zum 1. Oktober die Position eines Associate Directors bekleiden.

Von 2011 bis zu seinem Wechsel zur NAI apollo group war Peo bei der JKT Immobilien GmbH tätig. Nachdem er zunächst an den Standorten Berlin und Hamburg als Sachverständiger agierte, übernahm er 2014 den Aufbau und die Leitung des Standortes Düsseldorf. Der 39-Jährige kann neben seiner beruflichen Erfahrung auf mehrere Qualifikationen verweisen. Er ist CIS HypZert (F) zertifiziert, MRICS und hält ein Diplom in Immobilienökonomie von der ADI. Das Valuationteam hat damit inzwischen vier Mitarbeiter mit HypZert (F)-Zertifizierung. Vor der Immobilienwertermittlung war Gernot O. Peo mehrere Jahre als Rechtsanwalt für Immobilienrecht tätig.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gernot O. Peo unser leistungsstarkes Team interdisziplinär ausbauen können. Unsere Kunden werden von ihm als qualifiziertem Immobiliengutachter und Volljuristen mit immobilienspezifischem Know-how nachhaltig profitieren. Gemeinsam setzen wir unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre qualitativ fort", erklärt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der apollo valuation & research GmbH.

Das Leistungsprofil der apollo valuation & research GmbH umfasst die Gutachtenerstellung nach internationalen und deutschen Regularien für Börsengänge, Bilanzierungen, Finanzierungen und Transaktionen. Von der Einzelimmobilie bis zum Großportfolio analysieren die NAI-Experten Gewerbe- und Wohnimmobilien. Weiterhin fertigt das Unternehmen Markt- und Standortanalysen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene an. Die Durchführung von empirischen Erhebungen zu immobilienspezifischen Fragestellungen gehört ebenso zu den Kernbereichen wie die fortlaufende wissenschaftliche Analyse von immobilienmarktrelevanten Informationen.

TÜV SÜD und F+B präsentieren „Marktreport Wohnimmobilien 2016“

Wer heute eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen möchte, benötigt schnelle und übersichtliche Basisinformationen: Wie hoch sind die Bodenpreise? Wo liegen die Durchschnittsmieten? Mit welchen Erstvermietungsmieten können die Eigentümer von Neubauten rechnen? Wer neben den absoluten Werten noch den Markttrend in den 402 Landkreisen und kreisfreien Städten auf einen Blick erfassen möchte, sollte einen Blick auf den neuen „Marktreport Wohnimmobilien“ werfen, den die TÜV SÜD ImmoWert GmbH und das Hamburger Analysehaus F+B Forschung und Beratung GmbH auf der EXPO REAL in München vorgestellt haben. Kern des Marktreports ist eine Deutschlandkarte im Format DIN-A1.

Der „Marktreport Wohnimmobilien 2016“ ist die erste Auflage der gemeinsamen Studie der TÜV SÜD ImmoWert GmbH und der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. Für die kartographisch dargestellten Preisangaben und Markttrends wurden mehrere Millionen Daten von Wohnimmobilien in ganz Deutschland analysiert und dem gemessenen Preisänderungstrend gegenübergestellt. Die Untersuchung basiert auf dem Fachwissen der beiden bundesweit tätigen Unternehmen. Während Objekt- und Lageinformationen, Mieten und Preisänderungsdaten (Marktmieten- monitor) aus der Datenbank von F+B herangezogen wurden, brachte TÜV SÜD ImmoWert die erforderliche langjährige Erfahrung für die Bewertung und Analyse von Wohnimmobilien in die gemeinsame Untersuchung ein.

Die Darstellung der Daten erfolgt flächendeckend auf Ebene der Kreise bzw. kreisfreien Städte – aktuell 402 amtliche Gebietseinheiten. Sie verteilen sich zu etwa 25 Prozent auf kreisfreie Städte und zu rund 75 Prozent auf Landkreise. Der Mehrwert dieses neuen Reports ist die kartographisch sehr übersichtliche und trotzdem inhaltlich dichte Abbildung aller relevanten Parameter, um die investive Marktsituation im gesamten Bundesgebiet auf einen Blick einschätzen zu können. Der F+B-Markt- mietenmonitor wird auf innovative Weise visualisiert und bildet die Vorstufe für weitere eventuell notwendige gutachterliche Expertisen.

Damit Interessenten vor einer Kaufentscheidung in die Lage versetzt werden, die angebotenen Objekte sorgfältig zu prüfen, sollten sie nach einer ersten Orientierung mit Hilfe des „Marktreports Wohnimmobilien“ neben den Lagekriterien vor allem die Bausubstanz und die mietvertragliche Situation analysieren, um keine Fehlinvestition zu tätigen. Ein unabhängiges Gutachten der TÜV SÜD ImmoWert GmbH gibt im Zweifelsfall die gewünschte Sicherheit. Nach Erfahrung der Gutachter und der Marktforscher können gute und mittlere Lagen in Ballungszentren mit guter Bevölkerungsprognose als relativ sichere Geldanlage dienen und für Eigennutzer ein Schutz vor steigenden Mietbelastungen sein. In anderen Lagen müssen Chancen und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Der „Marktreport Wohnimmobilien 2016“ kann gegen eine Schutzgebühr von 99,- Euro (zzgl. MwSt.) bezogen werden unter www.f-und-b.de.

NN IP gibt Neuzugänge im Emerging Markets Debt-Team bekannt

NN Investment Partners begrüßt zwei neue Kollegen im Emerging Market Debt (EMD)-Team. Lewis Jones kommt als Portfolio Manager EMD Local Bonds ins Team und Zoia Korepanova als Corporate EMD-Analyst. Mit diesen Neubesetzungen baut das Team seine Kompetenzen im Bereich Investment Management weiter aus. 

Als neues Mitglied des EMD-Teams bei NN Investment Partners (NN IP) wird Jones von New York aus tätig sein. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich EM-Lokalwährungsanleihen und Devisenmärkte in Lateinamerika. Jones verfügt über zwölf Jahre einschlägiger Berufserfahrung in der Investmentbranche und war zuvor als Portfolio Manager in der EMD-Abteilung von BNP Paribas Investment Partners und Fischer Francis Trees & Watts in Boston tätig. Zu den weiteren Stationen seiner Laufbahn zählen Positionen bei State Street Global Advisors und Aviva Investors in London bzw. Boston.

Jones besitzt einen Bachelor-Abschluss von der University of Alberta School of Business in Kanada und ist als Chartered Financial Analyst (CFA) zugelassen. Ferner hält er den Titel „Financial Risk Manager“ (FRM).

Marcelo Assalin, Head of Emerging Market Debt bei NN Investment Partners, kommentierte den Neuzugang mit den Worten: „Wir bauen unser Emerging Market Debt (EMD)-Team aus, um dem wachsenden Interesse an diesem Segment Rechnung  zu tragen. Daher freuen wir uns ganz besonders, Lewis Jones in unserem EMD-Team willkommen heißen zu dürfen. Lewis verfügt über umfassende Expertise im Managen von EMD-Lokalwährungsanleihen. Das macht ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter für unser EMD-Team.

Ferner heißen wir  Zoia Korepanova in das Team hochspezialisierter EMD-Corporate-Analysten mit Standorten in New York, Den Haag und Singapur willkomen. Korepanova wird von Den Haag aus tätig sein und an Joep Huntjens, Lead Portfolio Manager EMD Corporate Bonds in Singapur, berichten.

Korepanova hat einen Abschluss in Finance von der IE Business School (Madrid), einen BSc in Economics and Finance von der University of London und einen Abschluss der Higher School of Economics in Moskau. Zuvor war sie für die VTB Bank und Gazprombank in Russland tätig. 

Lewis Jones und Zoia Korepanova kommen in ein Team aus über 19 Investmentprofis, das derzeit ein Vermögen von 8 Milliarden* US-Dollar im gesamten EMD-Spektrum verwaltet.

*Per Ende August 2016 verwaltete das NN IP EMD Market Debt Team rund 8 Milliarden US-Dollar in Emerging Market Debt.

Immobilienbranche sieht eigene Leistung unzureichend gewürdigt

Die Vertreter der Immobilienwirtschaft in Deutschland halten ihre Branche für gesellschaftlich äußerst relevant, sehen aber die eigene Leistung für die  Allgemeinheit viel zu wenig gewürdigt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von der Kommunikationsagentur Edelman.ergo hervor, die deren Ergebnisse am heutigen Dienstag im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real in München präsentiert.

Edelman.ergo befragte mehr als 300 Führungskräfte und Mitarbeiter von Immobilienunternehmen nach ihrer Einschätzung zu Relevanz und Reputation der Immobilienwirtschaft. Drei von vier Teilnehmern stimmen dabei der Aussage zu, dass die Branche eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat. Gleichzeitig beklagen 63,8 Prozent, dass die Öffentlichkeit die Leistung der Immobilienwirtschaft für die Allgemeinheit nicht ausreichend anerkennt; lediglich 6,4 Prozent sehen ihren Wirtschaftszweig ausreichend gewürdigt.

Branche muss eigene Leistung besser erklären

Entsprechend durchwachsen fällt auch die Selbsteinschätzung der Immobilienprofis im Hinblick auf die Reputation ihrer Branche aus: Weniger als 20 Prozent schätzen sie als sehr gut oder gut ein; 22 Prozent halten sie dagegen für schlecht oder sehr schlecht. Bei den einzelnen Teilbereichen der Immobilienwirtschaft wie Maklerunternehmen und Banken wird ihr ein besonders schlechter Ruf zugeschrieben. Die Reputation von Wohnungsgenossenschaften und Architekten schätzen die Befragen mehrheitlich als gut oder sehr gut ein. 

Bei der Suche nach den Ursachen dafür, geben sich die Branchenvertreter durchaus selbstkritisch: So sagen fast 70 Prozent, dass Immobilienunternehmen zusätzliches Vertrauen gewinnen können, wenn sie sich aktiv in die Lösung gesellschaftlicher Fragen einbringen. Aber nur 25,5 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Immobilienwirtschaft genau dieses Engagement im ausreichenden Maß zeigt. Dass die Branche ihre Leistungen für die Gesellschaft besser erklären muss, sagen 83 Prozent.

Reputation mit direkter Auswirkung auf das operative Geschäft

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass trotz aller Bemühungen etwa der Verbände, die Bedeutung und den Beitrag der Immobilienbranche für die Gesellschaft nach vorne zu stellen, seitens der Unternehmensvertreter selbst in dieser Frage immer noch ein erheblicher Nachholbedarf gesehen wird“, kommentiert Matthias Freutel, Head of Real Estate bei Edelman.ergo die Ergebnisse. „Bevölkerungsweite Umfragen wie das Edelman Trust Barometer zeigen, dass die Öffentlichkeit Unternehmen eine hohe Kompetenz in der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben zubilligt, womit auch eine klare Erwartungshaltung in dieser Richtung formuliert ist. Insofern ist es nur konsequent, wenn auch die Immobilienprofis ihre Branche hier in der Pflicht sehen.“ 

Die Umfrageergebnisse verdeutlichen zudem: Der Ruf eines Unternehmens wirkt sich direkt auf dessen wirtschaftliche Perspektiven aus. So sind 87,9 Prozent der Meinung, dass die eigene Reputation für die Positionierung als potenzieller Geschäftspartner wichtig oder sehr wichtig ist. Weiterhin sehen 84,4 Prozent eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für den Zugang zu Eigenkapital. Ferner ist die Reputation bei der Beurteilung, ob ein anderes Unternehmen für sie als Geschäftspartner infrage kommt, für zwei Drittel der Befragten ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium. Sie rangiert damit noch vor dem Preis der angebotenen Produkte und Leistungen.

Edelman.ergo wird die Detailergebnisse der Umfrage, in der auch die Mediennutzungs- und Kommunikationsgewohnheiten von Immobilienprofis abgefragt wurden, am heutigen Dienstag in München mit Branchenvertretern diskutieren. Die Veranstaltung im Rahmen der Expo Real beginnt um 13:00 Uhr in Messehalle B2, Konferenzraum B22.

Über Edelman.ergo
Edelman.ergo ist eine der führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München und Teil von Edelman, einer der führenden globalen Communications Marketing Agenturen. Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Marken weiterzuentwickeln (evolve), zu fördern (promote) sowie ihre Reputation zu schützen (protect). Unsere 350 Experten beraten in den Bereichen Strategie & CEO-Kommunikation, Markenkommunikation, Unternehmens- und Krisenkommunikation, Corporate Affairs, Finanz- und Kapitalmarktkommunikation, Social Media & Digitales Marketing sowie Film & Video. Edelman.ergo hat mehrfach nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, u.a.: PR Report Award – Kategorie „Influencer & Media Relations” und „Brands & Products/Technology“ (2015), Gold German Stevie Award – Kategorie „Marketing-Kampagne des Jahres” (2015), SABRE Award EMEA – Kategorie „Fashion & Beauty” (2015). Edelman wurde mit 28 Cannes Lions inklusive dem Titanium Grand Prix (2016) und dem Grand Prix für PR (2014) ausgezeichnet, ist auf Platz 1 des „Global Creative Index 2016“ (Holmes Report) sowie „Digital Agency of the Year 2015“ (Global SABRE Awards) und erhielt denSABRE Award EMEA als „Pan-European Consultancy of the Year” (2015). Weitere Informationen unter www.edelmanergo.com.

Büromarkt Frankfurt am Main: Vermietungen in den Bürozentren steigern Flächenumsatz

Der Frankfurter Büroflächenmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei hat im dritten Quartal 2016 an die positive Entwicklung der beiden Vorquartale anschließen können, so die aktuelle Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group. „Mit einem Flächenumsatz von 126.700 m² durch Vermietungen und Eigennutzer weisen die vergangenen drei Monate im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 30,3 Prozent bzw. 29.500 m² auf. Für die ersten drei Quartale 2016 summiert sich der Flächenumsatz auf 347.200 m², womit die ersten neun Monate 2015 um 24,2 Prozent übertrumpft werden konnten“, erläutert Radomir Vasilijevic, Head of Office & Retail Letting bei der NAI apollo group.

Auf Mietvertragsverlängerungen nach aktiver Marktsondierung addiert sich in den ersten drei Quartalen ein Volumen von ca. 52.600 m², die jedoch nicht in die Umsatzberechnung einfließen. Gegenüber dem Vorquartal konnte es damit um nur 8.900 m² zulegen. Der Vorjahreswert wurde um über 5.000 m² unterschritten.

Das Umsatzwachstum der ersten drei Quartale 2016 ist maßgeblich auf die Größenklassen „2.501-5.000 m²“ sowie „5.001-10.000 m²“ zurückzuführen, die um 88,9 Prozent bzw. 31,1 Prozent zugelegt haben. Eine merkliche Reduzierung von 11,3 Prozent fand bei den Großdeals (> 10.000 m²) statt.

Die größten Abschlüsse des dritten Quartals sind die Anmietung der Commerzbank AG über 10.600 m² im THEO106 (Theodor- Heuss-Allee 106), von LG Electronics in der Alfred-Herrhausen-Allee 1 über 9.240 m² sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über 8.380 m² im Büroobjekt Mainblick in der Kaiserleistraße 29.

Bürozentren durch hohe Umsatzzunahme geprägt

„Unverändert dominieren Banken, Finanzdienstleister & Versicherungen mit einem Umsatzanteil von 25,5 Prozent das Marktgeschehen, der sowohl im Quartals- als auch Vorjahresvergleich nochmals ausgebaut werden konnte. In Summe ist diese Branche für einen Flächenumsatz von 88.600 m² verantwortlich“, erklärt Radomir Vasilijevic. Die zweitstärkste Branche „Kommunikation, IT & EDV“ hat mit 13,6 Prozent (47.100 m²) ebenfalls wieder Anteile hinzugewonnen (H1 2016: 11,9 Prozent; Q1-Q3 2015: 12,5 Prozent).

„Auf Teilmarktebene haben großflächige Anmietungen im Mertonviertel, in Eschborn oder auch in Offenbach-Kaiserlei dafür gesorgt, dass die Bürozentren ihren Umsatzanteil innerhalb der ersten drei Quartale 2016 auf 25,2 Prozent bzw. 87.400 m² ausbauen konnten“, so Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group. Im Vorjahreszeitraum lag deren Anteil noch bei 17,3 Prozent (48.300 m²). Unverändert generiert jedoch das Bankenviertel den höchsten Umsatz unter den Teilmärkten. Ein Vermietungsvolumen von 59.600 m² (17,2 Prozent) spiegelt ein Plus von 25.400 m² gegenüber den ersten neun Monaten 2015 wider.

„Die Fortsetzung des hohen Umsatzvolumens in den Bürozentren zeigt sich in einem abermaligen Absinken der flächengewichteten Durchschnittsmiete von 19,40 €/m² im zweiten Quartal auf derzeit 19,10 €/m²“, erläutert Dr. Konrad Kanzler. Weiterhin stabil bei 39,00 €/m² verbleibt hingegen die Spitzenmiete.

Leerstand sinkt spürbar

Das Fertigstellungsvolumen im dritten Quartal 2016 summiert sich auf 14.100 m² Bürofläche. Flächenabgänge hingegen betragen insgesamt 34.800 m². Hiervon werden über 70 Prozent einer Wohnnutzung zugeführt. Infolgedessen reduziert sich der Gesamtbürobestand auf 11,522 Mio. m². Aufgrund von Bauverzögerungen sinkt das projektierte Büroflächenvolumen für das Gesamtjahr 2016 auf nun 127.600 m², wovon 36.100 m² bzw. 28,3 Prozent noch verfügbar sind. Entsprechend ist für das Jahr 2017 eine Zunahme auf 147.100 m² zu verzeichnen.

Der marktaktive Leerstand auf dem Frankfurter Büroflächenmarkt – also Büroflächen, die innerhalb von drei Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung beziehbar sind – hat im dritten Quartal wieder spürbar abgenommen. Zum 30.09.2016 standen dem Markt 1,309 Mio. m² Bürofläche kurzfristig zur Verfügung. Hieraus resultiert eine Leerstandsquote von 11,4 Prozent, die gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent-Punkte abgenommen hat.

Für das finale Quartal 2016 rechnet die NAI apollo group aufgrund weiterhin vorhandener Flächengesuche mit einer Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung. „Auf Gesamtjahressicht wird daher ein Umsatzvolumen leicht oberhalb des langjährigen Durchschnitts in Höhe von 454.000 m² erwartet“, so Radomir Vasilijevic. Dementsprechend ist für den Leerstandsverlauf sowie die Spitzenmiete eine weiter stabile bis leicht positive Entwicklung prognostizierbar.