Börse Hamburg und Börse Hannover: Auch 2016 im Wettbewerb behauptet

Für die Börse Hamburg und die Börse Hannover geht ein insgesamt erfolgreiches Börsenjahr zu Ende. Trotz zahlreicher Unsicherheiten an den internationalen Märkten – etwa durch den Brexit oder die US-Wahl – und die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB konnten die beiden Handelsplätze Umsätze von 7,4 Milliarden Euro verzeichnen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 1,5 Milliarden Euro bzw. 25 Prozent. Im Handel von Staatsanleihen konnten 2016 wieder deutlich höhere Volumina als im Vorjahr erzielt werden. Gleiches gilt für den Handel von Unternehmensanleihen, der sich aufgrund zunehmender Aktivitäten von ausgewählten Handelsteilnehmern deutlich belebt hat. „Das ist erfreulich, denn traditionell sind beide Börsenplätze im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren gut positioniert“, erläutert Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hamburg und der Börse Hannover. „Auch für den Kauf und Verkauf von Investmentfondsanteilen konnten wir unsere starke Marktstellung festigen.“

Fondshandel Hamburg – Offene Immobilienfonds im Fokus

In 2016 handelten Anleger über die Börse Hamburg Fondsanteile im Volumen von rund 1 Milliarde Euro. Im Fokus der Anleger standen wie schon in den Jahren zuvor die Offenen Immobilienfonds (OIF), für die die Fondsgesellschaften die Anteilsrücknahme ausgesetzt haben. Anleger profitierten hier von der Möglichkeit, ihre Anteile über die Börse zu jeder Zeit kaufen und verkaufen zu können. „Insbesondere die Perspektive auf eine bessere Rendite hat das Interesse am Kauf von Investmentfonds über den Fondshandel Hamburg gestärkt“, verdeutlicht Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg und der Börse Hannover.

Fondsbörse Deutschland behauptet Position als Marktführer

Wie im Vorjahr bleibt die Fondsbörse Deutschland 2016 Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG konnte durch über 6.000 Vermittlungen ein Nominalumsatz von über 250 Millionen Euro erzielt werden. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten vor allem Immobilienfonds den Umsatz. So legten die Durchschnittskurse bei Immobilienfonds zu, die Kurse bei Schiffsbeteiligungen hingegen sanken. Des Weiteren konnte bei Private-Equity-Beteiligungen eine steigende Nachfrage verzeichnet werden.

Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover auf Erfolgskurs

Das Angebot der Börse Hannover für nachhaltige Investments in Form des Global Challenges Index (GCX) entwickelt sich weiter sehr erfolgreich. Am 20. Dezember 2016 konnte der GCX mit 2.136 Punkten den historisch höchsten Indexstand seit seiner Auflage im Jahr 2007 erreichen. Außerdem übertraf der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, seit seiner Auflage die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) deutlich. So brachte der GCX den Anlegern der ersten Stunde einen Wertzuwachs von rund 114 Prozent, wohingegen der DAX im gleichen Zeitraum lediglich um rund 50 Prozent zulegen konnte. „Der beständige Erfolg des GCX zeigt, dass Nachhaltigkeit und Performance sehr gut zusammenpassen. Das erkennen immer mehr Anleger und setzen auf den GCX“, erläutert Janssen.

Aktienindex für Gender-Diversität weist solide Performance auf

Der im April 2015 von der Börse Hannover aufgelegte GERMAN GENDER INDEX konnte 2016 aufholen. Trotz der allgemeinen Schwäche am Aktienmarkt im ersten Quartal gelang dem Index im Jahresverlauf ein Plus von 5 Prozent. Der GERMAN GENDER INDEX setzt sich aus 50 deutschen Aktien von Unternehmen zusammen, die bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat in besonderem Maße Diversität berücksichtigen.

Elektronisches Handelssystem an der Börse Hamburg gut gestartet

Im August 2016 startete die Börse Hamburg in Partnerschaft mit dem Market Maker Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG das elektronische Handelssystem „Lang & Schwarz Exchange“. Damit ergänzt die BÖAG Börsen AG als Trägergesellschaft der Börse Hamburg und der Börse Hannover ihr Angebot im traditionellen Börsenhandel. Über das neue Handelssystem können Anleger derzeit rund 8.000 Wertpapiere – neben deutschen Standardaktien auch zahlreiche ausländische Aktien, ETFs und festverzinsliche Wertpapiere – montags bis freitags zwischen 7:30 und 23:00 Uhr nach dem Quote-Request-Verfahren handeln. „Die Lang & Schwarz Exchange ist ein weiterer strategischer Meilenstein, um die Börsen AG in einem intensiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu positionieren“, sagt Ledermann.

Zusammenschluss mit der Börse Düsseldorf im Zeitplan

Die geplante Übernahme der Trägerschaft der BÖAG Börsen AG für die Börse Düsseldorf befindet sich im Zeitplan. Bereits ab dem 1. Januar 2017 wird in der neuen Struktur mit der Börse Düsseldorf zusammengearbeitet, mit der rechtlichen Umsetzung ist bis zur Mitte des Jahres 2017 zu rechnen. Aus dem geplanten Wechsel in der Trägerschaft ergeben sich keinerlei Änderungen für die Börse Düsseldorf als Institution, ihre Kunden und Marktteilnehmer sowie ihre Dienstleistungen. Technische Anschlüsse, Verträge oder Zulassungen von Wertpapieren bleiben bestehen. Als öffentlich-rechtliche Börse mit ihren Gremien, Regelwerken, Genehmigungen sowie den marktseitigen Leistungsangeboten Skontroführerhandel, Quotrix und den Listingmöglichkeiten, wird die Börse Düsseldorf unverändert fortgeführt.

Über die Börse Hamburg und die Börse Hannover
An der Börse Hamburg und der Börse Hannover sind über 14.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Im Fondshandel der Börse Hamburg können Anleger rund 4.500 Fonds fortlaufend in der Zeit von 8 bis 20 Uhr handeln (www.boersenag.de/fonds). Daneben bietet die Börse Hannover mit dem Fondsservice Hannover mit rund 1.000 Fonds Anlegern eine weitere Alternative zum Kauf und Verkauf von Investmentfonds. Anleger erhalten hier die Fonds zum Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex). Ferner betreiben die Börse Hamburg und die Börse Hannover spezielle Handelsplattformen: Die Sparbriefbörse Deutschland bietet Anlegern die Möglichkeit, Sparbriefe über einen Online-Zugang zum Kauf anzubieten und so frische Liquidität für notwendige Ausgaben zu erlangen. Die Fondsbörse Deutschland ist der Zweitmarkt für den Handel mit geschlossenen Fonds. Die Mittelstandsbörse Deutschland bietet Unternehmen einen für sie maßgeschneiderten Zugang zum Kapitalmarkt. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen rund 130 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.

Die Börse Hamburg und die Börse Hannover erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Allianz GIobal Investors acquires German wind farm portfolio for AREF2

Allianz Global Investors confirms the second investment for the Allianz Renewable Energy Fund 2 (“AREF2“). Shortly after the acquisition of the Swedish wind park “Bohult” in November, the purchase of the German wind park portfolio from PNE Wind AG was completed today. The seller retains 20 percent of the portfolio and is mandated to manage the commercial and technical business operations. The capacity of the negotiated portfolio amounts to 142 MW, and the transaction was led by Thomas G. Engelmann.

Armin Sandhövel, CIO Infrastructure Equity, commented on the successful business deal: “German wind parks are important anchor investments of a balanced portfolio for AREF2. The acquired project offers first-class characteristics that are important to us, such as the high technical quality of the facilities as well as regional diversification across federal states. Overall, Germany remains a solid market for renewable energies in the long-term and will remain highly competitive under these circumstances." In order to ensure European-wide diversification, the team around Sandhövel is currently exploring further investment opportunities, especially in Scandinavia, France and Great Britain.

The subscription period for AREF2 ended on November 15, 2016. The total fund volume of approximately 350 million Euros will be invested in European wind and solar plants on behalf of institutional investors. Once AREF2 is fully invested, the Infrastructure Equity team at Allianz Global Investors will manage roughly 1.6 billion Euros in renewable energy and infrastructure projects.

Wechsel im Aufsichtsrat der BayernInvest

Anne E. Connelly und Prof. Dr. Dirk Schiereck sind zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrats der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bestellt worden.

Anne E. Connelly, Geschäftsführende Gesellschafterin der Fondsfrauen GmbH, verfügt über langjährige Erfahrung in der Fondsbranche. Sie war zuvor in mehreren Top-Management- und Vertriebspositionen tätig und wird den Aufsichtsrat der BayernInvest mit ihrem exzellenten Produkt- und Vertriebs-Knowhow verstärken. Prof. Dr. Dirk Schiereck ist Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensfinanzierung der Technischen Universität Darmstadt und komplettiert den Aufsichtsrat mit seiner umfassenden wissenschaftlichen Expertise insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Kapitalmärkte. Die beiden neuen Mitglieder des Aufsichtsrats der BayernInvest folgen Stefan Hattenkofer und Roland Reichert, die  ihr Mandat zum 30. September 2016 niederlegten.

„Mit Anne E. Connelly und Prof. Dr. Dirk Schiereck konnten wir zwei ausgewiesene Finanzexperten für die Mitarbeit im Aufsichtsrat der BayernInvest gewinnen. Beide werden als profunde Kenner der Investmentfondsbranche den weiteren Erfolgskurs der BayernInvest aktiv unterstützen und begleiten. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Stefan Hattenkofer und Roland Reichert für die geleistete Arbeit und ihr sachkundiges Wirken in unserem Gremium“, erklärt Ralf Woitschig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BayernInvest und Kapitalmarkt-Vorstand der BayernLB. Der sechsköpfige Aufsichtsrat der BayernInvest setzt sich nun wie folgt zusammen: Ralf Woitschig (Vorsitzender), Johannes Heinloth (stv. Vorsitzender) sowie den Mitgliedern Anne E. Connelly, Walter Pache, Prof. Dr. Dirk Schiereck und Richard Wagner.

Hauck & Aufhäuser erwirbt Luxemburger Sal. Oppenheim

Hauck & Aufhäuser erwirbt das Fondsplattformgeschäft der Sal. Oppenheim in Luxemburg und übernimmt in diesem Zuge die beiden dort ansässigen Ge- sellschaften Sal. Oppenheim jr. & Cie. Luxemburg S.A. und Oppenheim Asset Management Services S.à r.l. Dies haben Hauck & Aufhäuser und die Deutsche Bank als Eigentümerin heute bekannt gegeben. Der Vollzug der Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und den Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen ver- einbart. Der Eigentumsübergang soll voraussichtlich Mitte 2017 erfolgen.

„Mit der Akquisition des erfolgreichen Luxemburger Fondsplattformgeschäfts von Sal. Oppen- heim bauen wir unseren Geschäftsbereich Asset Servicing und damit unser Serviceangebot aus und können somit deutlich stärker am Markt auftreten und unseren Kunden eine noch breitere Angebotspalette anbieten. Dies ist ein wichtiger Baustein, um unsere Wachstumsstrategie ge- meinsam mit unserem neuen Eigentümer Fosun weiter voranzutreiben. Das Geschäft passt aber auch deshalb so gut zu uns, weil Sal. Oppenheim ebenso wie Hauck & Aufhäuser eine lange traditionsreiche Geschichte als Privatbank hat und für Kontinuität steht. Hier schließen sich zwei gleichwertige Partner mit gleicher Philosophie zusammen“, sagt Michael Bentlage, verantwortlicher Partner für das Asset Servicing in der Geschäftsführung von Hauck & Aufhäu- ser.

Stefan Kreuzkamp, Regional Head of Deutsche Asset Management for Germany and EMEA, ergänzt: „Mit dem Transfer des Luxemburger Sal. Oppenheim Fondsplattformgeschäfts an Hauck & Aufhäuser haben wir einen passenden und starken strategischen Partner gefunden, der eine hervorragende Wachstumsperspektive bietet.“

Die Leistungen von Sal. Oppenheim jr. & Cie. Luxemburg S.A. und Oppenheim Asset Manage- ment Services S.à r.l. wurden bislang unter der Deutsche Bank Marke „Deutsche Fund Plat- forms“ vertrieben. Mit dem Erwerb dieser beiden Gesellschaften werden auch die Mitarbeiter übernommen. Für die bestehenden Kunden von Sal. Oppenheim soll sich, vorbehaltlich regula- torischer Anforderungen, durch die Übernahme nichts ändern, das Leistungsangebot und die Ansprechpartner bleiben bestehen. Auch die Deutsche Bank wird weiterhin das Serviceangebot der Luxemburger Fondsplattform für Teile ihrer Fondspalette nutzen.

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat sich in den vergangenen fünf Jahren sehr positiv entwi- ckelt. Seit 2013 stieg das verwaltete Vermögen um annähernd 50 Prozent. Auch konnten weite- re Schlüsselmärkte in Europa besetzt werden. Im Bereich Asset Servicing und Investment Ban- king verzeichnet Hauck & Aufhäuser ausgezeichnete Wachstumsraten.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 220 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Partnerkreis der Bank besteht aus dem persönlich haftenden Gesellschafter Jochen Lucht sowie den Partnern Michael O. Bentlage und Stephan Rupp- recht. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Privatbank Donner & Reuschel kooperiert mit SpeedLab AG

Die Privatbank Donner & Reuschel mit Sitz in Hamburg und München und die SpeedLab AG aus Cham in der Schweiz vereinbaren exklusive Kooperation im digitalen Asset Management.

Mit risikoorientierten, über Algorithmen gesteuerten Portfolien auf Basis der Expertise von SpeedLab will Donner & Reuschel sein Angebot zunächst für institutionelle Investoren erweitern. Im aktuellen Marktumfeld mit extrem niedrigen Anleiherenditen und hohen Zinsänderungsrisiken, bei gleichzeitig hohen Schwankungen in Aktien- Währungs- und Rohstoffmärkten, steigt der Bedarf nach systematisch erzielbaren risikoadjustierten Renditen. Insbesondere  Stiftungen, Pensions- und Krankenkassen suchen verstärkt nach quantitativen Investments mit einem attraktiven Risiko-Rendite-Profil. „SpeedLab ermöglicht es uns, die wachsende Nachfrage nach digital-basierten Asset-Management-Lösungen zu bedienen“, so Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel. „Für die Vermögensanlage mit Hilfe von automatisierten Algorithmen werden Studien zufolge hohe Steigerungsraten erwartet. Wir sichern uns durch die enge Kooperation mit SpeedLab den Zugang zu einem entscheidenden Zukunftsmarkt“.

SpeedLab ist ein Vorreiter des eAsset Managements, wie die neue Generation an digitalen Asset Managern mit hohem Technologieeinsatz bezeichnet wird. Die auf Risikominimierung ausgerichteten digitalen Systeme sind in der Lage, auf jede Marktsituation (durch Einsatz von unterschiedlichen Algorithmen) zu reagieren und nachhaltig Überrenditen zu erwirtschaften. Andere Algorithmen überwachen über eine Vielzahl von Strategien und Märkten hinweg Marktpositionen und tätigen Order-Ausführungen automatisch. Es werden ausschließlich liquide, börsennotierte Instrumente wie zum Beispiel der Spot Market eingesetzt. High Frequency Trading kommt nicht zum Einsatz. Zurzeit bietet SpeedLab ein Anlageprodukt für Währungen an, das fünf Strategien je nach Marktzyklus in 15 Devisenmärkten parallel einsetzt.

Donner & Reuschel und SpeedLab arbeiten an weiteren gemeinsamen Produktkonzepten, die verschiedene Anlageklassen umfassen. „Wir sehen uns bereits jetzt als international führend mit unseren automatischen Systemen mit der Ausrichtung auf der Erstellung von digitalen Portfolien. Durch die Kooperation mit Donner & Reuschel können wir unser Alleinstellungsmerkmal ausbauen und uns als Marke und langfristiger Partner für institutionelle Anleger stärken“, sagt Marcus Böhm, CEO der SpeedLab AG.

Über Donner & Reuschel
Das Bankhaus DONNER & REUSCHEL steht seit über 200 Jahren für traditionelle Werte und innovative Lösungen. Der Unternehmergeist und die klaren Wertvorstellungen der Gründerfamilien Donner und Reuschel prägen die Privatbank bis heute. Aus der Partnerschaft mit der SIGNAL IDUNA Gruppe ergibt sich hohe Sicherheit und Stabilität. Für institutionelle Kunden bietet DONNER & REUSCHEL als modulare Bausteine professionelle Asset-Management-Dienstleistungen an.

Über SpeedLab
Die SpeedLab AG ist ein Quant eAsset Manager für institutionelle Kunden (www.speedlab.ag). Das Unternehmen erstellt quantitative Portfolien auf Basis voll automatischer mathematischer Regeln mit dem Anspruch einer attraktiven risikoadjustierten Rendite. Die selbst entwickelte Technologie managed systematisch und diversifiziert eine Vielzahl von Strategien und Portfolien gleichzeitig und voll automatisch rund um die Uhr.
Die SpeedLab AG wurde 2014 in der Schweiz gegründet und ist Mitglied der Schweizer Financial Services Standards Association VQF. 

Generali Investments’ 2016 Year Review: European High Yield Bonds

For the European high yield bond market, 2016 was marked by three distinct phases and some defining moments. vIn contrast to normally favorable seasonal trends, the beginning of the year saw an abrupt sell-off which lasted for the first forty days on the back of a global growth scare (hard landing in China and the US), with commodities flaring up and risky assets closely correlated to the downward movement in prices.
By the end of February, macro data and stabilization in oil prices helped overall prices recover from the cheapest valuations recorded since the second half of 2012. The market kept rising almost unrelentingly until the beginning of June, when it started discounting the probability of an unfavorable outcome in the UK Brexit Referendum, before collapsing for a few days in its aftermath. At that point, the positive contribution from rates accounted for half of the high yield total return to date.

Interest rates at a turning point

The first half of the year saw both deflationary and inflationary assets performing well, another counter-intuitive trend which is typically associated with significant inflection points. In fact, at the beginning of July we reached a peak in deflation expectations with an all-time low in interest rates, a trend that has since reversed. Should this reversal prove lasting, then it would have the potential to be the most important factor for repricing financial risk over the coming quarters.
High Yield was not immune from the upward movement in interest rates, which particularly impacted BB securities, a rating category mostly comprised of corporate hybrids and the so-called ‘fallen angels’. In the BB space, the duration sensitivity was also magnified by the spread tightening due to the European Central Bank’s Corporate Sector Purchase Programme, which has reduced the spread cushion to shield from higher rates. The same concept was further stressed upon the US presidential elections, as valuations were less resilient to rising rates and steepening curves, and credit spreads could not benefit from the Trump effect to the same extent of equity markets.

Rotation out of deflationary assets

This will likely lay the foundation for the 2017 outlook. As long as rotation out of deflationary assets unfolds, high yield bonds are not going to have the same tailwind from low rates and search for yield as was the case until recently. Therefore, in order to generate a meaningful excess return, it will be crucial to discern between winners and losers from a credit, bond picking and implemented strategies standpoint. In such an environment, passive and tracking error constrained strategies might suffer, while cherry picking active managers will have more opportunities.
Globalization is another trend we will keep monitoring closely. Shall it continue to slow or even recede, a renewed focus on stimulating domestic demand might favor small/mid-caps over large multinational companies. This shall impact high yield bonds, while creating various investment themes within the asset class.

Liquidity and lower informational efficiency raises case for more flexible approach

Due to different liquidity and lower informational efficiency compared to other financial assets, the high yield bond market has a great potential in terms of fair value misalignments (therefore potential opportunities) and actionable trading ideas.

As such, the current environment raises the case for a different and more flexible approach to High Yield, with a focus on high conviction strategies and a proactive stance in market risk management, so as to limit the exposure to downside episodes and ultimately capture the potential returns offered by this asset class.

Stefano Perin, High Yield Portfolio Manager
A CFA Charterholder, Stefano Perin joined the Generali Group in 2004, shortly after obtaining his major in Finance from the University of Udine. He first worked as a Junior Portfolio Manager at the Group’s proprietary desk in Dublin, before moving to Generali Investments twelve months later.
Stefano has been managing the Generali Investments SICAV Total Return Euro High Yield (previously known as GIS European High Yield Bonds) fund since 2007. In March 2016 he successfully reshuffled it into a total return strategy, in order to compete from a different angle in the overcrowded Credit funds arena. Beside it, he helped raising over €250mln of assets between spring 2015 and April 2016, establishing a new line of business on target maturity funds which he currently co-manages.

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016/17

Die BUWOG AG hat sich während des ersten Halbjahres des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 erfolgreich entwickelt und damit erneut die Tragfähigkeit ihrer strategischen Ausrichtung bestätigt. Vor allem in den beiden Geschäftsbereichen Asset Management und Property Sales wurden signifikante Steigerungen der Ergebnisbeiträge erzielt. Der Geschäftsbereich Property Development konnte im Halbjahresvergleich ebenfalls zulegen. Eine signifikante Steigerung der Ergebnisse aus dem Bereich Property Development wird im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 erwartet. Durch neue Grundstücksankäufe im Berichtszeitraum wurde die Development-Pipeline der BUWOG Group auf ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund EUR 2,55 Mrd. weiter ausgebaut, was mit einer Verbreiterung der Basis für künftige Erträge und für organisches Wachstum einhergeht. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns stieg im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 18,6% auf insgesamt EUR 57,6 Mio. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert je Aktie gemäß den Berechnungsleitlinien der EPRA) lag zum Berichtsstichtag am 31. Oktober 2016 bei EUR 21,45 und damit um 6,3% höher als zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres (EUR 20,18).

„Wenn wir die Ziele für das Geschäftsjahr 2016/17 und die Ergebnisse der ersten sechs Monate vergleichen, zeigt sich deutlich, wie intensiv das gesamte Team der BUWOG Group in allen Geschäftsbereichen an der Umsetzung unserer strategischen Zielstellungen gearbeitet hat“, sagt BUWOG-CEO Daniel Riedl. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass unsere Positionierung mit den drei Geschäftsbereichen Asset Management, Property Sales und Property Development ein verlässliches Erfolgsmodell ist, um auch in Zukunft nachhaltig eine hohe Profitabilität sicherstellen zu können.“

Im operativen Geschäft der BUWOG Group hat das Asset Management als größter Geschäftsbereich während des Berichtszeitraums einen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 78,5 Mio. erwirtschaftet. In den Geschäftsbereichen Property Sales und Property Development wurden Ergebnisbeiträge von EUR 25,5 Mio. bzw. EUR 2,1 Mio. erzielt. In Summe erzielte die BUWOG Group im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 ein EBITDA von EUR 86,4 Mio. Das auf der Halbjahresbewertung des Immobilienvermögens durch den unabhängigen Gutachter CBRE basierende Neubewertungsergebnis belief sich auf EUR 173,8 Mio., worin sich vor allem die starke Yield Compression in den Kernstandorten in Deutschland widerspiegelt. Der Fair Value der Bestandsimmobilien erhöhte sich somit seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 um 4,7% auf rund EUR 3,9 Mrd. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im ersten Halbjahr EUR 179,2 Mio.; das Konzernergebnis lag bei EUR 146,2 Mio.

Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich im Vergleich zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres um 2,9% auf EUR 207 Mio. (30. April 2016: EUR 201 Mio.). Das like-for-like-Mietwachstum betrug im ersten Halbjahr 4,4%; der Leerstand bewegt sich mit insgesamt 3,5% weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Nach dem Berichtszeitraum gelang der BUWOG Group darüber hinaus ein weiterer Durchbruch bei der Verfolgung ihres Ziels der Portfolioverdichtung in Österreich. Am 07. Dezember 2016 wurde der Vertrag zum Verkauf ihres Tirol-Portfolios mit 1.146 Wohneinheiten und einer Gesamtnutzfläche von rund 89.000 m² an einen Investmentfonds unterzeichnet. Die BUWOG erwartet aus dem Verkauf einen Free-Cash-Flow in Höhe von rund EUR 90 Mio., der für weiteres Wachstum in Deutschland eingesetzt werden soll.

Neben dem erfolgreichen Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Property Sales, in dem die Anzahl verkaufter Einzelwohnungen bei einer Marge von rund 57% im Jahresvergleich um rund 8% auf 341 Einheiten gesteigert werden konnte und ein operatives Ergebnis in Höhe von EUR 25,5 Mio. erwirtschaftet werden konnte, lieferte auch der Geschäftsbereich Property Development, der die BUWOG Group maßgeblich von ihren Mitbewerbern unterscheidet, im Berichtshalbjahr gute Nachrichten. Dies kommt vor allem darin zum Ausdruck, dass die Development-Pipeline durch weitere Grundstückszukäufe auf nunmehr 8.991 Einheiten ausgebaut wurde, was einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund EUR 2,55 Mrd. entspricht. Zum Berichtsstichtag am 31. Oktober 2016 befanden sich davon bereits 1.387 Einheiten im Bau; das waren rund 43 % mehr als zum Ende des vorigen Geschäftsjahres am 30. April 2016. Nach einem Ergebnisbeitrag des Property Developments von EUR 2,1 Mio. im ersten Halbjahr wird für das Gesamtjahr ein Beitrag zum Recurring FFO von mindestens EUR 13 Mio. erwartet. Um ihr Portfolio angesichts gestiegener Immobilienpreise auch unabhängig von der Akquisition weiterer Bestandsportfolios sukzessive ausbauen zu können, errichtet die BUWOG Group dabei zunehmend auch Mietwohnungen, die zur Übernahme in den eigenen Bestand vorgesehen sind. Aktuell ist der Bau von rund 3.000 Mietwohnungen in den eigenen Bestand in den Städten Berlin, Hamburg und Wien geplant. Mit weiteren Grundstückszukäufen in näherer Zukunft soll dieses Cluster auf rund 5.000 Mietwohnungseinheiten für das eigene Bestandsportfolio ausgebaut werden.

Die konservativ ausgerichtete Finanzierungsstruktur des BUWOG-Konzerns wurde auch im ersten Halbjahr 2016/17 beibehalten und weiter optimiert. So konnte die durchschnittliche Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 deutlich von 2,19 % auf 1,91 % reduziert werden. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistete die im September 2016 erfolgte Begebung einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von EUR 300 Mio., die die BUWOG bei einer Prämie von rund 56% zum letzt-gemeldeten EPRA-NAV im Zeitpunkt der Begebung zu einer Verzinsung von 0,00 % platzieren konnte. Eine weitere Absenkung der Durchschnittsverzinsung auf rund 1,77 % wird als Resultat von weiteren Refinanzierungsmaßnahmen erwartet. Der LTV verbesserte sich und sank von 47,6 % (30. April 2016) auf 46,4 % zum Stichtag am 31. Oktober 2016.

„Das erfreuliche erste Halbjahr bestärkt uns in der Fortsetzung unseres eingeschlagenen Wachstumskurses. Das BUWOG-Geschäftsmodell wird nach unseren Planungen in den kommenden Jahren signifikante Steigerungen der Mieteinnahmen, des Recurring FFO und des EPRA NAV generieren und steigende Dividendenzahlungen ermöglichen. Dabei hilft dem Interesse an der BUWOG als Kapitalmarktprodukt auch die Aufnahme unserer Aktie in den ATX five und in den Stoxx-600-Index“, erklärt Andreas Segal, stellvertretender CEO und CFO der BUWOG AG.

Angesichts der erfolgreichen Entwicklung im ersten Halbjahr erhält der Vorstand seine Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2016/17 in Höhe von mindestens EUR 108 Mio. unverändert aufrecht.

Der Bericht der BUWOG AG zum 1. Halbjahr 2016/17 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Schroder Real Estate mit neuem Investment Head Germany

Roger Hennig (48) wird neuer Head of Real Estate Investment bei Schroder Real Estate in Deutschland (SCHRODERS) und übernimmt die Bereiche Investment- und Asset Management. Hennigs Dienstsitz bleibt in Zürich - von dort aus verantwortet er auch weiterhin das Schweizer Immobilien Geschäft. Der Immobilien-Treuhänder ist Chartered Surveyor MRICS und Leiter des Fachausschusses Immobilienfonds beim Fonds-verband SFAMA. Hennig hat das Immobilienvermögen von Schroders in der Schweiz auf über 2 Milliarden Euro ausgebaut. Er ist seit dem Jahr 2008 bei SCHRODERS tätig und blickt auf 22 Jahre Berufserfahrung im Real Estate Bereich zurück.

Im Zuge der Personalveränderung wird Nils Heetmeyer zum Prokuristen für die Schroder Real Estate KVG ernannt. Heetmeyer wird in seiner Funktion als Investment Direktor in Deutschland das Transaktionsgeschäft weiter ausbauen. Der Diplom-Betriebswirt ist seit 2012 bei Schroders, er ist CFA und hält einen Master in Real Estate.

Sascha Harms, der zuvor als Head of Real Estate Investment Deutschland innerhalb der Geschäfts-führung tätig war, verlässt das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch. Die Geschäftsführung der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bleibt in den Händen von Philipp Ellebracht (Vorsitzender), seit dem Jahr 2011 bei SCHRODERS tätig, und Michael Abramo, der seit 2007 bei SCHRODERS ist.

Business Wire vergibt Future Award an Universitätsstudenten in der Kategorie Media

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitzuteilen, dass Business Wire den Future Award 2016 im Rahmen der Future Convention verliehen hat. Als langjähriger Partner & Sponsor der Veranstaltung, haben wir den Award an die Gewinner für das Projekt TCIS - Tangible Car Infotainment System vergeben, ein Interface zur aufgeräumten Neugestaltung des Fahrzeuginnenraums (Leon Rinne und Mark Meyer/Hochschule für Gestaltung Schwäbisch-Gmünd). Sehen Sie hier alle Gewinner-Projekte.

Nahezu 1.000 Besucher haben sich Ende November anlässlich der Future Convention im Museum für Kommunikation, dem Deutschen Architekturmuseum und dem Deutschen Filmmuseum in Frankfurt über Ideen und Konzepte zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft informiert und die Herausforderungen und Chancen unserer digitalisierten Welt diskutiert. Studenten-Teams von 68 Hochschulen aus 69 Fachbereichen, aus Deutschland, weiteren europäischen Ländern und aus Kanada präsentierten ihre 100 Teilnehmerprojekte am Future Award.

In zahlreichen Workshops, Foren, Kommunikationsformaten und während der ersten Future Network-Business Conference, stellten renommierte Unternehmen und Führungspersönlichkeiten Best-Practice-Beispiele vor. Auch Business Wire präsentierte auf der Veranstaltung ein Forum, bei dem Teilnehmer fundiertes Know-How zum Thema „Startups und Publicity – Herausforderungen und Chancen“ erhalten haben. Sehen Sie Einblicke auf Twitter.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

CORESTATE kauft Hannover Leasing Gruppe von Helaba und HTSB

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor, kauft 94,9% der Anteile an der Hannover Leasing Gruppe. Verkäufer sind im Wesentlichen die Mehrheitsgesellschafter Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) und die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft (HTSB). Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, welcher für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) der CORESTATE Gruppe beläuft sich nach der Übernahme auf ca. EUR 16 Mrd. Die Helaba bleibt als Minderheitsgesellschafter mit 5,1% an der Hannover Leasing Gruppe beteiligt.

Die beiden Immobilien wurden von unterschiedlichen Verkäufern erworben und liegen an Top-Standorten innerhalb der Mittelstädte. Das Objekt in Lübeck liegt in der Innenstadt nahe dem Hauptbahnhof, die Flensburger Immobilie befindet sich in der Fußgängerzone. Die Gesamtmietfläche beider Objekte beträgt 37.000 m². Zu den Mietern zählen unter anderen Saturn, TK Maxx, McFIT oder Holmes Place.

Die Hannover Leasing ist einer der führenden Asset-Manager und Anbieter von Sachwertanlagen in Deutschland und bietet als lizensierte Kapitalverwaltungsgesellschaft geschlossene Publikums-AIF (Alternative Investmentfonds) an. Seit der Gründung im Jahr 1981 konnte das Unternehmen ca. EUR 9,9 Mrd. Eigenkapital für mehr als 200 geschlossene Beteiligungen von privaten und institutionellen Anlegern einwerben. Bei ihren Investitionen fokussiert sich Hannover Leasing vor allem auf Immobilien im In- und Ausland sowie öffentliche Infrastrukturprojekte. Die Hannover Leasing Gruppe erwirtschaftete in den vergangenen Jahren überwiegend langfristig kontrahierte Umsätze aus etablierten Fondsstrukturen. Das Gesamtinvestitionsvolumen der verwalteten Vermögenswerte beläuft sich auf rund EUR 13,6 Mrd.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die Übernahme der Hannover Leasing stellt eine attraktive Kombination aus vertraglich gesicherten, langfristigen Asset-Management Umsätzen und großem Potenzial für Neugeschäft dar. Wir erweitern und diversifizieren das Produktangebot und verbessern unseren Zugang zu neuen institutionellen Kapitalquellen. Innerhalb der Hannover Leasing Gruppe planen wir ein umfangreiches Revitalisierungsprogramm, um so die Synergien optimal zu nutzen."

Thomas Groß, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Helaba: „Wir freuen uns, dass CORESTATE dem Fondsgeschäft der Hannover Leasing eine neue strategische Perspektive eröffnet und die Bestandsfonds der Gesellschaft verantwortungsvoll fortführen wird."

Änderung im Hauck & Aufhäuser Familienindex HAFixE – HAFixD bleibt unverändert

Im HAFix-Europa ersetzt der französische Medienwert Vivendi SA die Aktie von Sky plc. Der französische Medienkonzern Vivendi, der in den Branchen Musik, Fern- sehen, Film, Verlagswesen, Telekommunikation und Internet tätig ist, weist 2015 einen Jahres- umsatz von etwas über 10 Milliarden Euro aus. Der Wert wird an der Pariser Börse gehandelt und sowohl im CAC 40 als auch im Dow Jones Euro Stoxx 50 geführt.

Die Zusammensetzung des HAFix-Deutschland bleibt hingegen unverändert.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Europa ist Freitag, der 16. Dezem- ber 2016, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich.

Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.hafix-index.de.

Donner & Reuschel verkleinert Vorstand

Die Privatbank Donner & Reuschel verkleinert zum Jahresstart 2017 den Vorstand von vier auf drei Vorstände. Herr Professor Dr. Laurenz Czempiel scheidet zum 31.12.2016 nach über 20 Jahren im Management der Privatbank aus dem Vorstand aus. Er wird das Bankhaus weiter als Berater mit Schwerpunkt Kapitalmarkt und Asset Management begleiten.

Aufsichtsrat und Vorstand danken Herrn Professor Czempiel für seinen langjährigen Einsatz und die Zusammenarbeit und freuen sich auf die Fortsetzung in der neuen Rolle.

Somit besteht der Vorstand ab Januar 2017 aus dem Vorstandssprecher Marcus Vitt und den Vorständen Uwe Krebs und Jörg Laser.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter www.donner-reuschel.de.

Unigestion selected by Kirstein A/S to subadvise new fund with reduced CO2 emissions

Unigestion, the boutique asset manager with scale, was recently selected as subadvisor of K Invest Low Carbon Global Equity fund, co-developing the low carbon approach with Kirstein A/S, a leading financial consultant in Denmark.  The fund aims to achieve above average returns through Unigestion’s 360° risk managed approach, while producing a significantly reduced carbon footprint.As a responsible asset manager with longstanding experience in risk management, and a signatory of the United Nations-supported Principles for Responsible Investment (PRI), Unigestion seeks to contribute to the important challenge of helping institutional investors address carbon risk while maintaining their long-term performance objectives. In addition, Unigestion has signed the Montréal Carbon Pledge, an ambitious collaboration between the PRI and investors from around the world.  By signing the pledge, Unigestion commits to measuring and disclosing the carbon footprint of all of its equity pooled funds to help investors better understand, quantify and manage climate change-related impacts, risk and opportunities.

As a responsible asset manager with longstanding experience in risk management, and a signatory of the United Nations-supported Principles for Responsible Investment (PRI), Unigestion seeks to contribute to the important challenge of helping institutional investors address carbon risk while maintaining their long-term performance objectives. In addition, Unigestion has signed the Montréal Carbon Pledge, an ambitious collaboration between the PRI and investors from around the world.  By signing the pledge, Unigestion commits to measuring and disclosing the carbon footprint of all of its equity pooled funds to help investors better understand, quantify and manage climate change-related impacts, risk and opportunities.

Alexei Jourovski, Head of Equities at Unigestion said “The K Invest Low Carbon Global Equity fund has been created with two objectives: to construct a risk-managed global portfolio that at the same time reduces CO2 emissions, without having to compromise risks and returns. The fund targets a 75% reduction of carbon emissions compared to that of the MSCI World. We believe this fund proves it is possible to significantly reduce the carbon footprint of a portfolio without foregoing risk-adjusted returns.”

The extensive research conducted by Unigestion in incorporating environmental, social and governance (ESG) considerations into investment portfolios has enabled the firm to address investors’ increasing demand for ethical investments, while not compromising on risk or return.

Bertel Roslev Rasmussen, Head of Investments at Kirstein adds “We chose Unigestion as our subadvisor to launch the “Low Carbon Global Equity” fund because we were impressed by their approach to, and experience in, co-creating risk managed investment solutions. We are proud to be the first company in Denmark to launch a fund with global assets, which, besides delivering better returns or those equivalent to benchmark, is also ethically responsible”.

Kündigung: Die Kollegen müssen übernehmen

In vielen Unternehmen herrscht zum Jahresende aufgrund des Jahreabschlusses Hochbetrieb. Kündigt in dieser hektischen Phase dann ein Mitarbeiter, bedeutet das für das gesamte Team eine noch höhere Arbeitsbelastung. Denn 63 % der Finanzverantwortlichen verteilen die Aufgaben eines scheidenden Angestellten erst einmal an andere Teammitglieder. Dies ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, für die 200 CFOs befragt wurden.

Um die Lücke nach der Kündigung eines Mitarbeiters zu schließen, versucht die Hälfte der Finanzchefs, intern nach einem sofortigen Ersatz für den scheidenden Angestellten zu suchen. 36 % beginnen, sich extern nach einer neuen Fachkraft umzusehen. Den Mitarbeiter durch ein Gegenangebot vom Bleiben zu überzeugen, geben lediglich 12 % der CFOs als eine der ersten Maßnahmen nach einer Kündigung an.

200 CFOs wurden im Auftrag von Robert Half gefragt: Was unternehmen Sie, wenn ein Mitarbeiter Ihres Teams kündigt?

 Ich verteile die Aufgaben an andere Teammitglieder 63 %
 Ich versuche, intern sofortigen Ersatz zu finden 50 %
 Ich beginne extern mit der Suche nach einem neuen Mitarbeiter 36 %
 Ich stelle Zeitarbeitskräfte zur Unterstützung ein 27 %
 Ich übernehme seine Aufgaben 24 %
 Ich unterbreite dem Mitarbeiter ein Gegenangebot 12 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland, drei Antwortmöglichkeiten

„Um das Team in stressigen Zeiten wie zum Jahresabschluss nicht zusätzlich zu belasten, ist bei der Kündigung eines Mitarbeiters eine schnelle Lösung gefragt“, sagt Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half. „In einem Viertel der Unternehmen greift sogar der CFO selbst ins Tagesgeschäft ein, damit das Jahr erfolgreich abgeschlossen wird. Um sich selbst und seine Mitarbeiter zu entlasten und Arbeitsspitzen abzufangen, sind temporäre Mitarbeiter eine gute Option.“

Temporäre Mitarbeiter entlasten Finance-Teams
Allerdings stellen lediglich 27 % der befragten Finanzverantwortlichen einen temporären Mitarbeiter ein, bis die freigewordene Stelle wieder besetzt ist. „Dabei hat der Einsatz von Zeitarbeitskräften viele Vorteile,“ so Christian Umbs. „Eine zu hohe Arbeitsbelastung der Teammitglieder kann die Arbeitsqualität mindern oder dazu führen, dass sie aufgrund des Stresses krank werden und sogar für längere Zeit ausfallen.“

Aquila Capital erweitert Photovoltaik-Portfolio um Investment in Japan

Aquila Capital hat einen Photovoltaik-Park für einen Betrag in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe in Tomakomai, in der japanischen Präfektur Hokkaidō, für institutionelle Investoren erworben. Die zweite Investition des Unternehmens in Japan umfasst eine der größten Photovoltaik-Anlagen des Landes mit einer integrierten Energiespeicherlösung, die zur Stabilisierung des Stromnetzes beiträgt. Mit dem Bau der Anlage wurde im Juli 2016 begonnen, bei Netzanschluss 2018 soll die Leistung 38,4 MWp betragen. „Photovoltaik hat in den vergangenen Jahren in Japan stark an Bedeutung gewonnen. Unsere langjährige Erfahrung in der Akquisition und dem Management der Anlagen sowie die Kooperation mit verlässlichen Partnern vor Ort ermöglichen es uns, Investment-Opportunitäten detailliert zu analysieren. So können wir mögliche Risiken begrenzen und attraktive Assets identifizieren“, erläutert Boris Beltermann, der bei Aquila Capital das Solargeschäft in Japan verantwortet.

Der Standort des Parks weist eine geringe Verschattung auf und ist deshalb ideal für die Installation von Photovoltaik-Anlagen geeignet. Ausgestattet wird die Anlage mit hochwertigen Jinko Solarmodulen und Fuji Electric Wechselrichtern. Jinko gehört seit zwei Jahren zu den Top 5 Modulherstellern weltweit. Fuji Electric ist ein führender Produzent, Projektentwickler sowie Generalunternehmer und genießt hohes Ansehen bei japanischen Banken. Der Park profitiert über 20 Jahre von einem festen Einspeisetarif in Höhe von 40 Japanischen Yen pro Kilowattstunde (ca. 35 Cent/kWh). Das Projekt wurde von der Green Power Development Corporation of Japan, einer der führenden Hersteller Erneuerbarer Energien-Anlagen, in Kooperation mit GI Capital Management, dem lokalen Asset Manager aus Tokyo, entwickelt. Bau und Betrieb finanziert die Mizuho Bank, eines der größten Finanzinstitute Japans und einer der erfahrensten Projektfinanzierer im Infrastruktur-Bereich.  

„Neben den sehr reifen Photovoltaik-Märkten in Europa hat sich Japan aus unserer Sicht als attraktive Zielregion für professionelle Investments in diesem Sektor etabliert. Wir prüfen weitere konkrete Investment-Opportunitäten in diesem wachsenden Markt“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital. 2015 gehörte Japan mit einem Ausbauvolumen von 10 GWp neuer Photovoltaik-Kapazität das zweite Jahr in Folge zu den weltweit führenden Nationen im Erneuerbare Energien-Sektor. Seit Ende 2015 ist das Projektvolumen von Photovoltaik-Anlagen in Japan auf insgesamt 1,7 Mrd. US-Dollar gestiegen. Aquila Capital rangierte dieses Jahr auf Platz vier der 70 größten Photovoltaik-Portfolios Europas. Der Track Record des Unternehmens liegt im Photovoltaik-Sektor bei einer installierten Kapazität von 540 MWp.

Über Aquila Capital:
Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Investmentgesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen.

Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa. Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuelle Mandate. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.

Weitere Informationen: www.aquila-capital.de

Man GLG lanciert paneuropäische Long-only-Aktienstrategie

Die GLG Pan-European Equity Growth Strategie verfolgt einen Long-only-Ansatz, der All-Cap übergreifend in Aktien wirtschaftlich starker europäischer Unternehmen investiert. Unter Berücksichtigung eines Ownership-Ansatzes bei der Titelauswahl konzentriert sich das Team um Portfoliomanager Rory Powe im Wesentlichen auf Titel mit einer mittelfristig und nachhaltig positiven Wertentwicklung.

Man GLG gibt heute die Lancierung der GLG Pan-European Equity Growth Strategie bekannt. Die Aktienstrategie verfolgt einen Long-only-Ansatz der All-Cap übergreifend in das gesamte Spektrum europäischer Aktiengesellschaften investiert, unabhängig von ihrer Marktkapitalisierung. Das Team um den erfahrenen Portfoliomanager Rory Powe legt der Titelauswahl einen Ownership-Ansatz zugrunde und betrachtet die einzelnen Titel weniger in einem benchmarkrelativen Kontext. „Im Gegensatz zu anderen mittel- bis langfristig orientierten Investoren, die ihren Entscheidungsschwerpunkt auf das Management eines Unternehmens legen, priorisieren wir im Team eher die allgemeine Unternehmensstärke sowie die Wachstumsdynamik und die Produktpipeline“, sagt Rory Powe. „Mit unserem Auswahlprozess möchten wir ein Portfolio aus wirtschaftlich starken Unternehmen kreieren, die in der Lage sind, mittelfristig ein nachhaltig hohes Wachstum zu generieren.“ Folgende Anlagekriterien müssen diese Unternehmen erfüllen:

  • Hervorragende Voraussetzungen: Unternehmen mit einem bereits hohen oder steigenden Marktanteil, die über nachhaltige Wettbewerbsvorteile sowie wiederkehrende Einnahmen und Preisgestaltungsmacht verfügen.
  • Umsatzwachstum: Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, ihren Umsatz unabhängig vom makroökonomischen Umfeld steigern können.
  • Langfristige P/L-Treiber: Unternehmen mit sehr starken Margen und Skalenvorteilen, die sich positiv auf die Entwicklung ihres EBIT und EPS auswirken.
  • Finanzkraft: Unternehmen die den Handlungsspielraum besitzen, das EBIT schneller wachsen zu lassen, als den Ausbau des zugrundeliegenden Kapitals. Also Unternehmen, die von Natur aus ertragsstark sind, was sich in starken Bilanzen widerspiegelt.
  • Attraktive Bewertung: Unternehmen, bei denen die Marktkapitalisierung zu einem akzeptablen Vielfachen ihrer zugrundeliegenden Wirtschaftlichkeit steht. Am offensichtlichsten in Form eines Nettogewinns und eines Free-Cash-Flows.

Rory Powe, Portfoliomanager der GLG Pan-European Equity Growth Strategie kam 2014 zu Man GLG. 2001 gründete er Powe Capital Management (PCM) und verwaltete 12 Jahre lang seine europäischen Fonds. Vor der Gründung von PCM, leitete Rory Powe bei Invesco über 10 Jahre deren ‚Flagship‘-Strategie für Kontinentaleuropa. Insgesamt blickt Rory Powe auf 27 Jahre Erfahrung in Europäischen Aktien zurück. Jüngst wurde ein Fonds von ihm der eine ähnliche Investmentstrategie verfolgt von Morningstar mit der höchsten Bewertung von fünf Sternen ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Strategie finden Sie hier.

Sistema Capital Partners (SCP) und CORESTATE erweitern Joint-Venture

Das internationale Private Equity Immobilieninvestment Joint-Venture von Sistema Capital Partners (SCP) und CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) hat zwei High-Street-Einzelhandelsimmobilien im Wert von insgesamt EUR 105 Mio. erworben. Die Objekte befinden sich in Flensburg und Lübeck, zwei kaufkräftigen, wirtschaftlich starken Städten an der deutschen Ostseeküste. Die Investitionen sind zu 70% fremdfinanziert. Durch die Transaktion erhöht sich der Gesamtwert des Einzelhandelsportfolios, das von dem Sistema-geführten Investorenclub gehalten wird, auf EUR 350 Mio.

Die beiden Immobilien wurden von unterschiedlichen Verkäufern erworben und liegen an Top-Standorten innerhalb der Mittelstädte. Das Objekt in Lübeck liegt in der Innenstadt nahe dem Hauptbahnhof, die Flensburger Immobilie befindet sich in der Fußgängerzone. Die Gesamtmietfläche beider Objekte beträgt 37.000 m². Zu den Mietern zählen unter anderen Saturn, TK Maxx, McFIT oder Holmes Place.

Marjorie Brabet-Friel, Chief Executive Officer, SCP: „SCP und CORESTATE haben das Investmentpotenzial von High-Street-Geschäftsobjekten in deutschen Mittelstädten früh erkannt. Nun wurden die Ankaufsprofile erweitert, so dass die aktuellen Transaktionen größer und vom Charakter her hochwertiger ausfallen als die bisher getätigten Transaktionen. Die Objekte liegen in bester Einzelhandelslage und eröffnen viele Ansätze für aktives Asset Management. Dies passt exakt zu unserer Wertsteigerungsstrategie, hochliquide Objekte an wirtschaftlich starken Standorten zu erwerben.“

SCP wurde 2015 von der russischen, börsennotierten Beteiligungsgesellschaft Sistema JSFC gegründet, um Sistema-eigenes Kapital zusammen mit gleichgesinnten institutionellen Anlegern und vermögenden Privatinvestoren aus aller Welt mittels einer Club-Deal-Struktur anzulegen. CORESTATE ist ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager mit Sitz in Luxemburg und ist Co-Investor sowie Co-Manager der von der Joint-Venture-Plattform erworbenen Objekte.

Sascha Wilhelm, Chief Executive Officer, CORESTATE: „Der Einzelhandel in Mittelstädten bedient oft ein großes Einzugsgebiet und fungiert so als Magnet für ganze Regionen. Daher stellen Einzelhandelsimmobilien in Fußgängerzonen dieser Städte besonders attraktive Anlagemöglichkeiten dar. Unsere tiefgreifende Kenntnis über den deutschen Markt zusammen mit Sistemas Expertise ergeben eine äußerst effektive Kombination, wenn es um die Identifikation und Sicherung dieser Art von Anlagemöglichkeiten geht.“

Divest Invest Bewegung bei knapp 5 Billionen US-Dollar

von Jochen Wermuth, Mitglied im Präsidium von „Europeans for Divest Invest“ und CIO von Wermuth Asset Management.

Auf fast 5 Billionen US-Dollar ist das Gesamtvermögen der Investoren angestiegen, die sich weltweit bereits verpflichtet haben, ihre Investitionen aus fossilen Energien abzuziehen. Das hat die Divest Invest Bewegung gestern bekanntgegeben. Innerhalb des letzten Jahres hat sich die Summe somit fast verdoppelt. Das internationale Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die durch die aufgeblähte Investitionsblase in fossile Brennstoffe entstehenden Risiken zu benennen und ethisch-ökologische Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen – zum Wohle der Natur, der Menschheit und der Wirtschaft.

Auch in Deutschland wächst die Zahl derer, die ihr Kapital aus Öl- und Kohleunternehmen abziehen und in nachhaltige Investitionslösungen umschichten. Zu den prominenten Akteuren zählen hierzulande die Allianz, die Evangelische Kirche in Hessen und das Versorgungswerk der Presse. Daneben beteiligen sich immer mehr öffentliche Institutionen am Kampf gegen den Klimawandel. So haben innerhalb des letzten Jahres unter anderem vier deutsche Bundesländer den Ausstieg aus fossilen Energien beschlossen: Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin und zuletzt Rheinland-Pfalz.

Aber es ist keine Zeit, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Jetzt gilt es zu investieren. Nach Berechnungen von Wermuth Asset Management müssen pro Jahr 1,5 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts bzw. eine Billion US-Dollar investiert werden, um den Klimawandel unter Kontrolle zu halten und der Menschheit eine Überlebenschance zu geben.

Wir erleben momentan gute Bedingungen: Die Kosten der Solarenergie beispielsweise sind in Deutschland auf 7 €Cent/kWh und in sonnigen Ländern wie Dubai auf 3 $Cent/kWh gefallen. Daneben gibt es extrem niedrige Zinsen und einen Überfluss an Kapital an den Geldmärkten. Diese historische Chance nicht zu nutzen und den Klimawandel nicht aufzuhalten, wäre ein Verbrechen an der Menschheit.

Mit drei Billionen Euro lassen sich heute in Nordeuropa Solaranlagen bauen, die mehr CO2- Emissionen einsparen als Deutschland emittiert. Dank Niedrigzinsen und Reinvestition von Kapital und Gewinnen über 25 Jahre könnte das mit nur 20 Milliarden Euro an Eigenkapital, das heute eingesetzt werden müsste, erreicht werden. 33 solcher Initiativen würden eine Eigenkapitalsumme von nur 660 Milliarden Euro benötigen, oder etwa 0,2 Prozent der weltweiten Finanzaktiva, um alle Emissionen zu stoppen. Es ist eine einmalige Chance, die der Verfall der Kosten für Solarenergie und die Niedrigzinspolitik heute bietet. Das zeigt, dass der Kampf gegen den Klimawandel gemeinsam gewonnen werden kann – wenn noch mehr Investoren aktiv Kapital umschichten.

Ab Januar 2017 dürfen beispielsweise die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bis zu zehn Prozent ihrer Mittel zur Finanzierung des Deckungskapitals für Altersrückstellungen in Aktien im Rahmen eines passiven indexorientierten Managements anlegen. Gerade Krankenkassen sollten mit ihren Investitionen den Anspruch verfolgen, in Unternehmen und Themen zu investieren, die nicht zu höheren Gesundheitsausgaben beitragen. Die Gelder nach sozialen und ökologischen Kriterien anzulegen, sollte hier daher fast schon selbstverständlich sein. Ziel muss es dabei aber auch sein, diesen Investoren Produkte zu bieten, die den Klimawandel bekämpfen.

Über Wermuth Asset Management (WAM)
Wermuth Asset Management (WAM) wurde im Jahr 1999 von Jochen Wermuth gegründet. Das Family Office fungiert ebenfalls als BAFIN regulierter Anlageberater und hat sich auf Impact Investments in ressourceneffiziente Unternehmen spezialisiert. Dabei befolgt WAM die UN-Prinzipien für nachhaltige Investments (PRI). Über Private Equity, Listed Assets und Real Assets investiert das Unternehmen Eigenkapital sowie Drittkapital über von WAM beratene Fonds. Jochen Wermuth ist Mitglied im Steering Komitee der Investorenvereinigungen „100% Impact Network“ und „Europeans for DivestInvest“.

Institutionelle Investoren stellen sich weltweit auf Volatilität ein

Laut einer Studie von Natixis Global Asset Management sind institutionelle Investoren der Meinung, dass politische und wirtschaftliche Ereignisse weltweit die Volatilität im Jahr 2017 nach oben treiben könnten. Deshalb beabsichtigen sie, ihre Portfolios neu zu strukturieren, wobei sie insbesondere auf aktives Management und alternative Investments setzen. Auf diese Weise sollen das Risiko gesteuert und die Erträge gesteigert werden.

Natixis hat die Entscheidungsträger von 500 institutionellen Investmentgesellschaften weltweit zu ihren Zukunftseinschätzungen und ihren Plänen für die Asset Allocation im Jahr 2017 sowie darüber hinaus befragt. Sorgen machen sich die Befragten mit Blick auf 2017 vor allem um die Volatilität. Dabei geben 65% geopolitische Ereignisse als mögliche Ursache an, 38% verweisen auf den Ausgang der US-Wahl, und 37% nennen einen potenziellen Richtungswechsel bei der Zinspolitik als denkbaren Auslöser.

„Unerwartete wirtschaftliche und politische Tendenzen weltweit bereiten institutionellen Investoren für das Jahr 2017 die größten Sorgen“, so John Hailer, CEO von Natixis Global Asset Management für Amerika und Asien sowie Head of Global Distribution. „Bei volatilen Märkten setzen institutionelle Investoren auf aktives Management, um so ihre Erträge zu verbessern und das Risiko zu steuern.“

Professionelle Anleger bevorzugen aktives Management gegenüber passiven Investments

Vor allem in Erwartung ausgeprägterer Wertschwankungen geben institutionelle Investoren aktivem Management den Vorzug vor passiven Ansätzen. Gleichzeitig bringen sie auch ihre Besorgnis um mögliche Marktverzerrungen zum Ausdruck, die durch passive Investments ausgelöst werden könnten:

  • 73% geben an, dass das aktuelle Marktumfeld vermutlich eher aktiven Managementstrategien zugute kommt.
  • 78% sind bereit, für die Chance auf überdurchschnittliche Ergebnisse auch höhere Gebühren zu zahlen.
  • Laut 49% der Befragten verzerren passive Investments die relativen Aktienkurse sowie die Risiko-/Ertragsprofile
  • 64% sind der Meinung, dass aktives Management bessere risikobereinigte Erträge zur Folge hat als passive Strategien.

Auf längere Sicht erwarten die institutionellen Investoren, dass sie passive Investments zukünftig in geringerem Maße nutzen werden als ursprünglich angenommen. So geben sie an, dass 67% ihrer Assets zurzeit aktiv verwaltet werden, während es sich bei 33% um Positionen handelt, die auf die Abbildung eines Index abzielen. Parallel dazu rechnen die institutionellen Investoren damit, dass der Anteil passiver Engagements in den nächsten drei Jahren lediglich um einen Prozentpunkt auf 34% ansteigen wird. In einer Umfrage von Natixis aus dem Jahr 2015 waren die Anleger noch davon ausgegangen, dass in den kommenden drei Jahren 43% der Assets passiv gemanagt werden würden.1

Als Hauptgrund für den Einsatz passiver Anlagestrategien geben 88% der Befragten den Wunsch nach einer Steuerung der Gebühren an. Allerdings nennen 57% die Existenz sogenannter „heimlicher Index-Fonds“ (bei denen die Manager zwar indexähnliche Strategien umsetzen, die der jeweiligen Benchmark sehr stark ähneln, trotzdem aber höhere Gebühren erheben, wie sie bei aktiv gemanagten Strategien üblich sind) als weiteren Grund. Drei Viertel (75%) dieser professionellen Investoren geben ferner an, dass sich Privatanleger der Risiken passiver Investments gar nicht bewusst sind und sich durch deren Einsatz in falscher Sicherheit wiegen lassen.

Tendenz hin zu alternativen Investments prägt Trends bei der Asset Allocation

Die Hälfte (50%) der befragten institutionellen Entscheidungsträger weltweit beabsichtigt, im Jahr 2017 verstärkt auf alternative Anlagestrategien zu setzen. Als Gründe dafür nennen zwei Drittel (67%) Diversifikationsvorteile sowie ein Drittel (31%) die Eindämmung des Risikos. Schwellenländeraktien, Hochzinsanleihen und Finanzwerte seien ebenfalls wichtige Trends.

Darüber hinaus hat die Umfrage folgendes ergeben:

  • Verstärkter Einsatz alternativer Investments: Institutionelle Investoren werden im Jahr 2017 in zunehmendem Maße auf alternative Investments setzen und ihre Allokationen von 18% auf 22% erhöhen. Gleichzeitig werden sie ihre Aktienallokationen leicht von 34% auf 36% anheben, während sie die Engagements in Anleihen von 35% auf 32% reduzieren werden.
  • Potenzielle Gewinner des Jahres 2017: Was die Aktienmärkte betrifft, so rechnen 39% der Investoren damit, dass die Börsenplätze der Schwellenländer im nächsten Jahr die höchsten Zuwächse verzeichnen werden. Bei alternativen Investments erwarten 32%, dass der Bereich Private Equity die erfreulichsten Ergebnisse vorlegen wird. Und bei Anleihen gehen 53% von einer überdurchschnittlichen Tendenz von Hochzinsanleihen aus.
  • Mögliche Enttäuschungen: Im Gegensatz dazu könnten sich nach Einschätzung der Anleger US-Aktien (41%), Staatsanleihen mit mittleren und langen Laufzeiten (67%) sowie Immobilien im Bereich alternative Investments (29%) unterdurchschnittlich entwickeln.
  • Branchenauswahl: Die institutionellen Investoren erwarten, dass sich Aktien aus dem Finanzsektor im Jahr 2017 auf Branchenebene am besten entwickeln werden. Im Gegensatz dazu könnte das Segment Versorger für die größte Enttäuschung sorgen. Im Bereich Private Equity schreibt man den Industriezweigen Medien und Telekommunikation, Infrastruktur und Gesundheitswesen die besten Performanceaussichten zu.

Folgen der US-Präsidentschaftswahl

Die Antworten belegen auch, dass die Zuversicht der institutionellen Investoren durch den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl beeinträchtigt worden ist. Natixis hat die Umfrage in zwei Etappen durchgeführt. So wurden 340 Investoren noch vor der US-Präsidentschaftswahl am 8. November und 160 Anleger unmittelbar danach befragt. Vor der Wahl waren noch zwei Drittel der Befragten optimistisch gewesen, dass ihre jeweiligen Gesellschaften in der Lage sein werden, mit den Risiken im Zusammenhang mit der Investmentperformance fertigzuwerden. Nach der Wahl äußerten sich nur noch 53% der Befragten derart zuversichtlich.

Darüber hinaus haben sich auch die Aussichten für US- und Schwellenländeraktien nach der Wahl deutlich verändert. So geben 43% der vor der Wahl befragten Investoren an, dass sich die Aktienmärkte der Schwellenländer im Jahr 2017 am besten entwickeln werden. Nach der Wahl sind es lediglich 31%, die diese Auffassung teilen. Gleichzeitig erklären 46% der vor der Wahl Befragten, dass die USA von den Aktienmärkten weltweit für die größte Enttäuschung sorgen werden. Im Nachgang der Wahl sank dieser Anteil auf 31%. Gleichzeitig kletterte der Anteil der Investoren, nach deren Einschätzung sich länger laufende Staatsanleihen an den Anleihenmärkten im Jahr 2017 am enttäuschendsten entwickeln werden, von 63% vor der Wahl auf 76%.

1) Natixis Global Asset Management, weltweite Umfrage unter institutionellen Investoren, die im Oktober 2015 von CoreData Research durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Umfrage wurden 660 Teilnehmer befragt.

Methodik
Natixis hat 500 institutionelle Investoren nach deren Risikoeinschätzung, Erwartungen für die Asset Allocation und Marktauffassung gefragt. Zu den Befragten zählten Manager von betrieblichen und staatlichen Rentenkassen, Stiftungen, Versicherungsgesellschaft und Staatsfonds aus Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten. Die Daten wurden im Oktober und November 2016 von der Forschungsfirma CoreData erhoben. Die Ergebnisse werden in einem neuen Whitepaper unter dem Titel „Schnallen Sie sich an, die Fahrt wird holprig“ veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite http://durableportfolios.com/Home.

BayernInvest erzielt Note 1: TELOS ratet das Master-KVG-Geschäft mit „exzellent“

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erhält im aktuellen Rating der unabhängigen Ratingagentur TELOS GmbH im Bereich Master-KVG die „Note 1“ (exzellent) mit „Ausblick 1+“. Mit diesem Ergebnis konnte die BayernInvest ihr 
hervorragendes Ergebnis aus dem  letzten Rating (Note 1) im Jahr 2015 sogar nochmals verbessern.  Das TELOS-Rating ist qualitativ ausgerichtet und umfasst die vier Analyseblöcke Management, Kunden, Produktion und Infrastruktur.

Katja Lammert, Geschäftsführerin der BayernInvest und zuständig für das Master-KVG-Geschäft: „Mit unserer Teilnahme am Master-KVG Rating der TELOS GmbH bieten wir Investoren noch mehr Transparenz in unser Leistungsspektrum. Das hervorragende Ergebnis bestätigt unsere höchsten Qualitätsstandards. Für unsere Kunden ein weiterer Beleg dafür, bei der Auswahl ihrer Master-KVG die richtige Entscheidung getroffen zu haben – und für uns als BayernInvest dafür, mit unserer bisherigen und zukünftigen Strategie auf dem richtigen und erfolgreichen Weg zu sein.“

Strategie: Ganzheitlicher Kundenansatz

Die BayernInvest gehört, so der Ratingbericht, zu den „sehr bedeutenden Häusern“ sowie „etablierten Anbietern“ im Bereich der mittelgroßen KVGen. Im Bereich „Management“ heißt es weiter: Konzern- und Organisationsstruktur sind harmonisch an das dynamische Wachstum der Assets under Control mit aktuell rund 72 Mrd. Euro ausgerichtet. Als Full-Service-Anbieter (Master-KVG und Asset Management) setzt die BayernInvest auf einen ganzheitlichen Kundenansatz und verfügt über eine gut diversifizierte Kundenstruktur. Der hohe Grad an Stabilität resultiert auch aus der engen Einbindung und Zusammenarbeit innerhalb des BayernLB-Konzerns, einem starken Team mit hoher Expertise sowie einer unterdurchschnittlichen Mitarbeiterfluktuation, so der Ratingbericht.

Hohe Kundenzufriedenheit

Im Bereich „Kunden“ bestätigt das TELOS-Rating ein hohes Maß an individueller Kundenbetreuung. Wörtlich heißt es: „Die enge Verzahnung und die harmonische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen, in die gesamte Wertschöpfungskette involvierten, Fachabteilungen ist ein Markenzeichen der BayernInvest und auch eine Stärke des Hauses, die sich unmittelbar in einer hohen Kundenzufriedenheit widerspiegelt.“ Hierzu zählt auch das Angebot grenzübergreifender Lösungs-ansätze. So können über die Tochtergesellschaft BayernInvest Luxemburg S.A. aktuelle Anforderungen institutioneller Investoren umgesetzt werden – beispielsweise im Bereich Infrastruktur, Private Equity sowie Immobilien-Fonds über Luxemburger Vehikel (RAIF). Der Ratingbericht hält weiter fest: In der nahen Zukunft richtet sich der Fokus der BayernInvest auf den weiteren Ausbau der Digitalisierung mit dem Ziel, Kunden dauerhaft eine hohe Qualität der Serviceleistungen zu garantieren. 

Produktion und Infrastruktur konsequent ausgebaut

Auch im Bereich „Produktion“ überzeugte die BayernInvest im Master-KVG Rating. Bewertet wurden beispielsweise die Fondsbuchhaltung, die Qualitätssicherung, das Investmentcontrolling sowie die Performancemessung. Mit der „erheblichen Ausweitung“ der Assets under Administration wurden konsequent die personellen und technischen Kapazitäten für das breite Administrations-, Service- und Produkt-angebot ausgebaut. Schließlich unterzog TELOS die Infrastruktur der BayernInvest einer ausführlichen Analyse. Das Fazit: „Note 1“ für die IT-Organisation, Hard- und Software, Datensicherung, Notfallpläne, IT-Sicherheit sowie weitere Überwachungsfunktionen wie Risikomanagement, Compliance  und Revision. 

Wissenschaftliche Studie belegt: Healthcare-Aktien bringen mehr Rendite

Aufgrund der demographischen Entwicklung sehen viele Experten die Gesundheitsbranche als Wachstumsmarkt. Auch die Lacuna AG, die mit dem Lacuna BB Adamant Global Healthcare und dem Lacuna BB Adamant Asia Pacific Health zwei Fonds auf diesem Sektor anbietet, ist vom hohen Outperformance-Potenzial dieses Marktes überzeugt. Eine wissenschaftliche Studie von Prof. Dr. Gregor Dorfleitner bestätigt jetzt, dass sich mit Healthcare-Aktien deutliche Überrenditen erwirtschaften lassen. Vor allem in Bullen-Phasen wird die Benchmark deutlich geschlagen, was vor allem deshalb überrascht, weil der Gesundheitsmarkt als defensives Investment gilt.

Die unabhängige wissenschaftliche Studie stammt von Prof. Dr. Gregor Dorfleitner, Leiter des Lehrstuhls für Finanzierung an der Universität Regensburg und Aufsichtsratsvorsitzender der Lacuna AG. Er untersuchte die risikoadjustierte Performance internationaler Healthcare-Aktien im Zeitraum von 2000 bis 2015. Neben verschiedenen Regionen wurden auch die Sub-Branchen sowie der Einfluss von Währungen und Marktphasen erforscht. „In der Arbeit wird festgestellt, dass es tatsächlich möglich ist, Überrenditen mit einem weltweiten Healthcare-Investment zu erzielen“, erläutert Ingo Grabowsky, Vertriebsdirektor der Lacuna AG. Demnach können sowohl USD- als auch EUR-Investoren mit weltweiten Gesundheitstiteln von deutlichen Überrenditen von über 4 Prozent p.a. profitieren. Vor allem Pharmaceuticals und asiatische Healthcare-Titel treiben die Performance, was aber nicht heißt, dass andere Regionen oder Sektoren zu vernachlässigen wären.

Wissenschaftliche Methodik

Die Performanceuntersuchung erfolgte bei der Analyse nach einem stringent wissenschaftlichen Ansatz, der weit über die klassische Benchmarkmethode hinausgeht. Mithilfe des von Nobelpreisträger William Sharpe 1990 entwickelten „Capital Asset Pricing Model“ (CAPM) wurde das mit der Aktie übernommene Risiko ermittelt. Darüber hinaus berücksichtigt die Studie drei weitere Einflussfaktoren. Erstens Size-Effekte, aufgrund derer sich Titel kleinerer Unternehmen besser entwickeln als die größerer Unternehmen. Zweitens Value-Effekte bei Unternehmen, die stärker performen, weil ihr Buchwert deutlich höher ist als ihr Marktwert. Und zuletzt den Momentum-Effekt, der besagt, dass Aktien mit höherer Performance im vergangenen Jahr besser abschneiden als Aktien mit schlechterer Performance im vergangenen Jahr.

Überrenditen vor allem in Asien und in steigenden Marktphasen

Das im Untersuchungszeitraum von 2000 bis 2015 berücksichtigte Portfolio umfasst alle in diesem Zeitfenster existierenden Healthcare-Aktien gemäß Reuter Industry Code. Auch Unternehmen, die in diesem Zeitraum scheiterten, blieben im Portfolio, um verfälschte Ergebnisse aufgrund des sogenannten „Survivorship Bias“ zu vermeiden. Das innerhalb einer ersten Untersuchung erstellte Portfolio war nach dieser Methodik in US-Dollar investiert und enthielt nach Marktkapitalisierung gewichtete Titel. Es erwirtschaftete im 15-jährigen Forschungszeitraum in den Regionen Amerika, Europa, Asien, Australien eine signifikante Überrendite von 4,32 Prozent. In Asien konnte sogar eine Überrendite von 6 Prozent erzielt werden. Praktisch die gesamte Überperformance mit pro Jahr 5,64 Prozent fand in steigenden Märkten statt. Währungen haben der Studie zufolge zwar einen gewissen Einfluss auf die Performance des Portfolios. Aber auch für Euro-Investoren ergaben sich unterm Strich vergleichbare Renditen.

Asien-Performance bestätigt Lacuna-Strategie

Dass die höchsten Renditen laut Studie in Asien erzielt werden konnten, nahm die Lacuna AG, die sich als einziger europäischer Anbieter mit dem Asia Pacific Health auf den asiatisch-pazifischen Gesundheitsmarkt fokussiert, mit großem Interesse auf. „In Asien wächst die Bevölkerung besonders rasant, zudem wird das Gesundheitswesen immer wichtiger und die Nachfrage nach Dienstleistungen in diesem Segment nimmt dort stetig zu“, sieht Lacuna-Vertriebsdirektor Ingo Grabowsky auch weiterhin attraktive Chancen für Investments in den asiatischen Gesundheitsmarkt. 

Über Lacuna
Lacuna ist ein innovativer Initiator im Finanzbereich, der auf zukunftsfähige Branchen und Märkte setzt. Mit einem ganzheitlichen Blick auf den Kapitalmarkt entwickeln wir sowohl individuelle Einzel- als auch Gesamtlösungen für den Anleger. Mit diesem integrierten Ansatz bieten wir Produkte und Finanzlösungen an, ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden. Hierbei sorgen wir für einen vertrauensvollen Umgang mit dem eingesetzten Kapital. Als Teil einer mittelständischen und inhabergeführten Unternehmensgruppe mit Sitz in Regensburg sind wir seit 1996 mit dem Standort Regensburg verbunden. Mehr über die Lacuna AG erfahren Sie unter www.lacuna.de

YIELCO expands its investment spectrum into Private Equity and gains additional industry experts

YIELCO Investments AG, a specialized investor in alternative investments, announces the expansion of its investment spectrum in the area of Private Equity (Special Situations) as well as the expansion of the Advisory Board by three experienced industry experts. In this context, YIELCO recently successfully launched YIELCO Special Situations with a capitalization of USD 222 million. The Hard Cap is USD 300 million.

The investment program YIELCO Special Situations will establish a diversified portfolio of funds with a focus on corporate restructurings, and has already made three commitments totaling USD 72 million since May 2016. Investments are made in turnaround funds and distressed debt funds with a control focus. While the regional focus is on the USA, there is some flexibility for adding European funds.

Dr. Peter Laib, Chairman of the Supervisory Board of YIELCO Investments AG explains: “The management of YIELCO has been successfully investing in turnaround and distressed debt funds for more than 10 years. We are very pleased to have successfully established YIELCO Special Situations together with a group of highly experienced German institutional investors on the basis of these relationships. The program can make a valuable contribution to increase the portfolio quality of established private equity programs. Investments in small / medium-sized turnaround situations in the US offer an attractive and very stable return potential, regardless of the cycle.”

Together with the expansion of the investment spectrum beyond infrastructure and private debt to also include private equity, YIELCO has strengthened its Advisory Board with three new members:

Dajana Brodman is responsible for investments in private equity and infrastructure within the Asset Management of E.ON Group and invests on behalf of its German pension fund. Prior to that, she was Head of Alternative Investments & Listed Equity of the Auditors and Chartered Accountants´ pension fund in the state of North-Rhine Westphalia (WPV) as well as Head of Alternative Investments at the Bayerische Versorgungskammer (BVK) in Munich.

Sanjay Gupta leads the US private equity fund platform for a major Canadian pension fund. Prior to his current position, Sanjay Gupta spent several years in New York managing Adveq´s US buyouts platform and special situations fund investments. In addition to investing in funds, he was also responsible for secondary transactions and co-investments.

Natalie Meyenn was until mid-2016 Head of Private Equity at MLC (National Australia Bank’s wealth management division). In this context, Mrs. Meyenn managed one of the largest Australian private equity programs with a global investment spectrum. Prior to joining MLC, she worked for the World Bank in the areas of microcredit and project financing.

Dr. Matthias Unser, Managing Director of YIELCO Investments AG, comments: “With the new members, we have been able to win three distinguished experts with many years of international experience for our Advisory Board. We are in close contact with our Advisors and can thus provide our investors with additional value in the assessment of investment opportunities.”

About YIELCO Investments AG
YIELCO is a globally operating, specialized investor and service provider in the field of alternative investments. The company currently manages approximately EUR 1.6 billion of capital commitments by institutional investors and family offices for infrastructure, private debt and private equity.

Alejandro Arevalo ist neuer EM-Debt-Spezialist bei Jupiter

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter erweitert ab sofort mit der Einstellung von Alejandro Arevalo als Fondsmanager seine Kompetenzen im Bereich Schwellenländeranleihen.

Arevalo besitzt über 18 Jahre Investmenterfahrung im Bereich Schwellenländer und stößt von Pioneer Investments zu Jupiter. Dort war er seit vier Jahren für die Verwaltung eines Portfolios von Unternehmensanleihen aus Schwellenländern zuständig. Zuvor war er für Strategien in Schwellenländeranleihen bei Standard Bank Asset Management, Gibraltar Bank und der International Bank of Miami zuständig.

Stephen Pearson, CIO von Jupiter: „Wir haben unser Anleiheteam in den vergangenen Jahren beständig ausgebaut und wollen unsere Kompetenzen bei Schwellenländeranleihen im Rahmen dieser Erweiterung weiterentwickeln. Unsere unbeschränkte Anleihestrategie, die von Ariel Bezalel verwaltet wird, erhöht ihr Engagement in dieser Anlageklasse, und wir glauben, dass die Erfolgsbilanz, der Anlageprozess und der flexible Ansatz von Alejandro Arevalo angesichts der geplanten Erweiterung unseres Produktangebots im Anleiheuniversum ein bedeutender Pluspunkt für unser Know-how in diesem Bereich sein werden.“

Hierzu Alejandro Arevalo: „Jupiter hat sich einen sehr guten Ruf im Bereich festverzinslicher Anlagen erworben und will seine Anleiheaktivitäten in den Schwellenländern strategisch ausbauen. Ich freue mich sehr, Teil des Team zu werden und diesen Kurs maßgeblich mitzubestimmen."

BUWOG Group unterzeichnet Vertrag zum Verkauf von 1.146 Wohnungen in Österreich

Die BUWOG Group hat am 07. Dezember 2016 einen Vertrag zum Verkauf von 1.146 Wohnungen mit rund 89.000 m² Gesamtmietfläche im österreichischen Bundesland Tirol unterzeichnet (rund 4,8% des österreichischen Portfolios). Käufer ist der Immobilieninvestor Jargonnant Partners. Die BUWOG setzt damit ihre strategische Fokussierung in Österreich auf die Bundeshauptstadt Wien fort.

Ein durch den Abgang der jährlichen Nettokaltmieteinnahmen und den Entfall möglicher Einzelwohnungsverkäufe aus dem Verkaufsportfolio vom Unternehmen erwarteter negativer Einfluss auf den Recurring FFO von knapp EUR 4 Mio. p.a. kann durch die am 27. Oktober 2016 bekannt gegebenen Refinanzierungsmaßnahmen kompensiert werden. Gleichzeitig generiert die BUWOG aus dem Verkauf einen freien Cash Flow von rund EUR 90 Mio. nach Tilgung von Schulden und vor Steuern, mit dem die Wachstumsstrategie in Deutschland weiter vorangetrieben werden soll. Über den Verkaufspreis des Tirol-Portfolios wurde zwischen der BUWOG und Jargonnant Partners Stillschweigen vereinbart. Das Closing der Transaktion wird bis Mitte 2017 erwartet.

„Mit dem Verkauf der Wohnungen an Jargonnant Partners haben wir sowohl im Sinne der Mieter als auch im Sinne unserer Aktionäre eine optimale Lösung gefunden“, sagt BUWOG-COO Herwig Teufelsdorfer. „Der Verkauf unseres Bestands in Tirol trägt wesentlich zur strategischen Fokussierung auf unsere Kernmärkte bei. Wir freuen uns, mit Jargonnant Partners einen renommierten und langfristig orientierten Käufer gefunden zu haben.“

Über die BUWOG Group
Die BUWOG Group ist der führende deutsch-österreichische Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich und blickt auf eine mittlerweile 65-jährige Erfahrung zurück. Das Immobilienbestandsportfolio befindet sich in Deutschland und Österreich. Neben dem Asset Management der eigenen Bestandsimmobilien wird mit den Geschäftsbereichen Property Sales und Property Development die gesamte Wertschöpfungskette des Wohnungssektors abgedeckt. Die Aktien der BUWOG AG sind seit Ende April 2014 an den Börsen in Frankfurt am Main, Wien (ATX) und Warschau notiert.

Aktives Management übernimmt bei der Portfoliostrukturierung neue Funktionen

Die Gebührenseite gerät zunehmend unter Druck. Das aufsichtsrechtliche Umfeld kommt Index-Fonds immer mehr zugute. Die Finanztechnik macht rasante Fortschritte. Außerdem gibt es einen Stimmungswandel seitens der Anleger. Diese wachsenden Herausforderungen haben intensive Spekulationen darüber ausgelöst, ob aktives Management in Zukunft an Bedeutung verlieren könnte. Schaut man sich eine wirklich intelligente Portfoliostrukturierung heutzutage aber einmal genauer an, so stellt man fest, dass diese immer mehr Aufgaben übernimmt, einen Mehrwert bietet und die Zusammenstellung innovativer, risikobereinigter und kostengünstiger Anlagelösungen ermöglicht.

Nachfolgend erläutern vier Experten von Natixis Global Asset Management einige Trends und Erkenntnisse zur Bedeutung eines aktiven Portfoliomanagements. Dazu zählen auch die zunehmende Verbreitung von Strategien wie Active Share, Risikobegrenzung, aktive ETFs sowie Steuer-Alpha.

Jörg Knaf 
Executive Managing Director DACH Countries 
Natixis Global Asset Management

Der Siegeszug von ETFs hat in den USA eine empfindliche Debatte zwischen passiven und aktiven Investment-Managern ausgelöst. Während ETFs und Closet Indexers über zu hohe Gebühren klagen, müssen sie sich jedoch von hoch „aktiven“ Managern geschlagen geben. In der vom CFA Institut veröffentlichten Studie (1), Active Share & Mutual Fund Performance (2), outperformen „Stockpickers“ (die im 1. Quantil, an Aktive Share gemessene, Manager) Closet Indexers, nach Gebühren, deutlich. Damit müsste den meisten klar sein, dass „wirklich“ aktive Manager nicht nur bessere Erträge generieren, sie können auch bei Börsenrückgängen die Reißleine ziehen. Ein ETF-Anleger ist bei der Talfahrt voll dabei.

Nicolas Just, CFA®
Head of Strategic Equities, Senior Portfolio Manager
Natixis Asset Management, S.A., SeeyondSM (3)

Innovationen können unser tägliches Leben maßgeblich beeinflussen. So hat der Begriff App mittlerweile einen eigenen Eintrag im Oxford Dictionary, und in diesem Jahr ist unter anderem das Wort Clicktivismus, also die Nutzung sozialer Medien und digitaler Instrumente zur Verbreitung und Förderung von Interessen, hinzugekommen. Diese Beispiele illustrieren, dass sich unsere Bezugspunkte unwiederbringlich verändern, und  auch die Investmentwelt kann sich nur durch Innovationen weiterentwickeln.

Das Alpha von heute wird oftmals auch als Beta von morgen bezeichnet. Auch diese Formulierung hat viel mit Innovation zu tun. Im Laufe der Zeit ist der Anteil des echten Alpha zusehends gesunken, weil die Anleger die einzelnen Risiko- und Ertragsquellen inzwischen gründlicher verstanden haben. Technologische Entwicklungen haben es den Anlegern ermöglicht, auch jene Risiko- und Ertragsquellen zu identifizieren und zu quantifizieren, die in der Vergangenheit oftmals wenigen kompetenten Managern vorbehalten waren. Dadurch ist die Messlatte für aktives Management zuletzt angehoben worden. Aus diesem Grund sollten Anleger bereit sein, jene Manager, die langfristig ein echtes Alpha generieren können, mit einem Aufgeld zu honorieren.

Bedeutung aktiver Investments angesichts eines wachsenden ETF-Marktes

Da die Grenzen immer mehr verschwimmen, lohnt es sich, unvoreingenommen zu bleiben. Unserer Meinung nach haben börsengehandelte Fonds (ETFs) in den letzten Jahren ein enormes Wachstum verzeichnet. Dadurch ist der Zugang zu diesen Investments, die mittlerweile auch ganz unterschiedliche Anlegertypen anziehen, sozusagen demokratisiert worden. Ein leichterer Zugang, ein Mehr an Transparenz, eine bessere Liquidität sowie eine höhere Kosten- und Steuereffizienz sind für Endanleger attraktive Grundeigenschaften. Wir bei Seeyond sind ferner der Meinung, dass aktives Management das Risiko noch weiter reduzieren und langfristig eine noch effektivere Portfolioverwaltung gewährleisten kann.

In den vielen Jahren, in denen wir bereits aktive quantitative Strategien managen, haben wir ein steigendes Interesse an risikobasierten Investmentansätzen festgestellt. So zielt beispielsweise unser Minimum Volatility-Ansatz darauf ab, das Risiko sowohl auf Einzeltitelebene als auch auf Portfolioebene aktiv zu verringern. Damit bietet diese Strategie auf Gesamtportfolioebene klare Diversifikationsvorteile (4). Aus all diesen Gründen halten wir es für die wirklich beste Strategie, die Effizienz eines ETF mit den Mehrwerten eines aktiv gemanagten Investmentansatzes zu kombinieren.

Der Wert aktiver ETFs

Einen ähnlichen Eindruck könnte man von rein passiv gemanagten Investments und selbstfahrenden Anlagevehikeln gewinnen. Unserer Meinung nach lohnt es sich aber, einen erfahrenen Fahrer an Bord zu haben, wenn man auf ein Hindernis oder ein Schlagloch zusteuert. Die Märkte verändern sich dauerhaft, und wenn ein aktiver Manager dabei den Horizont im Blick behält, so ermöglicht dies auch einen ganzheitlicheren Investmentprozess. Deshalb sind unsere Strategien nicht nur aktiv konzipiert, sondern werden auch genauso aktiv umgesetzt. Darüber hinaus halten wir es für wichtig zu wissen, in welche Unternehmen man investiert, weil auch Firmen auf lange Sicht Veränderungsprozesse durchlaufen und nicht alles aus den Kennzahlen hervorgeht. Außerdem könnte die Möglichkeit, das Portfolio neu auszurichten, dazu beitragen, einige Nebenwirkungen modellbasierter quantitativer Investments, wie etwa die Umschichtungshäufigkeit, zu reduzieren.

Insgesamt können diese Modelle unserer Einschätzung nach zwar dabei helfen, den Faktor Emotion bei der Anlageentscheidung zu eliminieren, aktives Management aber kann dazu beitragen, Portfolios für die Zukunft effektiver aufzustellen.

Kevin Maeda
Chief Investment Officer
Active Index Advisors

In den letzten mehr als 40 Jahren sind wir Zeugen diverser Generationen von Index-Investments geworden. Seit den 1970er Jahren ermöglichten indexierte Investmentfonds einen effizienten Ansatz, um bereits mit einem geringen Anlagebetrag in ein breit gestreutes Portfolio zu investieren. Anfang der 1990er Jahre kamen dann ETFs auf den Markt und boten den Investoren flexiblere Handelsmöglichkeiten und teilweise auch eine höhere Steuereffizienz. Obwohl diese beiden passiven Investmentansätze recht steuereffizient sind, da sie tendenziell keine hohen Kapitalgewinne ausschütten, stoßen sie beim Steuermanagement jedoch an ihre Grenzen. Erleiden diese Strukturen beispielsweise einen Netto-Kapitalverlust, so verbleiben diese Verluste zwangsläufig im Portfolio. An dieser Stelle bieten die neuesten Innovationen aus dem Segment aktive Indexierungs-Strategien einen klaren Mehrwert – in Form eines Steuer-Alpha.

Maximierung der Nachsteuer-Erträge

Aktive Index-Strategien wie jene, die wir bei Active Index Advisors umsetzen, stehen Investoren im Rahmen gesondert verwalteter Konten zur Verfügung. Dabei stellen wir für jeden Kunden einzigartige Portfolios zusammen, die darauf abzielen, die höchstmöglichen Nachsteuer-Erträge zu erwirtschaften. Dies erfolgt dann automatisch durch das sogenannte Loss Harvesting, die Zurückstellung von Kapitalgewinnen sowie die Minimierung unnötiger Umschichtungen. Außerdem handelt es sich dabei um einen äußerst disziplinierten aktiven Indexierungsansatz, weil er kein Markt-Timing vorsieht. Dies könnte Anlegern dabei helfen, viele emotionale Investmententscheidungen, die ihren Portfolios schaden würden, zu vermeiden. So neigen Investoren oftmals dazu, Papiere von „Verlierern“ zu lange zu halten, in einen Markt einzusteigen, nachdem dieser seinen Zenit bereits erreicht hat, sich aus einem Markt zurückzuziehen, nachdem dieser bereits nachgegeben hat, oder kein regelmäßiges Rebalancing vorzunehmen.

Da es sich hierbei also um einen indexbasierten Prozess handelt, zielen die einzelnen Konten ähnlich wie ETFs oder Index-Fonds darauf ab, einen Index wie etwa den S&P 500® vor Steuern abzubilden. Da die Kunden die einzelnen Aktien aber direkt in ihren Sonderkonten halten, können sie vom Loss Harvesting und von einem Steueraufschub profitieren. Darüber hinaus können sie individuelle Vorgaben für ihre Konten formulieren, diese in ihre Investmentportfolios integrieren und Beschränkungen im Hinblick auf die Kapitalgewinne aufstellen.

Wie funktioniert das Prinzip des Tax Loss Harvesting?

Beim Tax Loss Harvesting geht es darum, eine Aktie zu einem Kurs zu veräußern, der unter dem Einstiegskurs liegt. Die meisten Anleger machen sich aber über so etwas gar keine Gedanken. Und die wenigen, die überhaupt darüber nachdenken, tun dies oft auch erst im Nachhinein – etwa zum Jahresende. Bei uns geschieht dies hingegen proaktiv auf vierteljährlicher Basis. Dann nehmen wir umgehend eine entsprechende Umschichtung vor und reinvestieren den Erlös in andere Titel. Auf diese Weise können die Konten vollständig investiert bleiben, während gleichzeitig vermieden wird, bei Marktanstiegen eine zu hohe Liquiditätsreserve zu halten. Außerdem bietet diese Vorgehensweise Anlegern die Möglichkeit, einen Verlust zu realisieren, der dann mit den Kapitalgewinnen verrechnet werden kann. Dadurch aber sinken die steuerpflichtigen Kapitalgewinne.

Wird das Loss Harvesting erst im Nachhinein vorgenommen, könnten viele Verluste, die unterjährig auftreten, nicht berücksichtigt werden, falls die Aktienposition letztlich im Plus notiert. In diesem Fall hätte man die entsprechende Anlagechance unwiederbringlich verpasst. Und jene Investoren, die ein Loss Harvesting überhaupt nicht in Betracht ziehen, könnten letztendlich höhere Steuern auf ihre Kapitalgewinne zahlen als sie eigentlich müssten. Durch eine frühzeitige Steuerbelastung schrumpft das aktuelle Vermögen. Das bedeutet, dass weniger Geld für Investments zur Verfügung steht und der Zinseszinseffekt an Kraft verliert. Im Laufe eines Lebens könnte auf diese Weise ein erheblicher Betrag zusammenkommen.

Technologie erleichtert Zugang zu aktiven Indexierungs-Strategien

Neue Technologien haben dazu geführt, dass sowohl die Nutzung als auch die Skalierbarkeit dieser Art von aktiven Index-Ansätzen wirklich optimiert worden ist. Um die Vorzüge einzigartiger Portfolios, die für individuelle Konten zusammengestellt werden, wirklich vollumfänglich nutzen zu können, ist ein hohes Maß an Programmierkenntnissen erforderlich. Deshalb beschränkte man sich bei aktiven Indexierungs-Strategien in der Vergangenheit auf sehr große Mandate. Allerdings können dank einer besseren Technologie und einer höheren Skalierbarkeit mittlerweile auch immer kleinere Konten von diesen Vorteilen profitieren.

Da das technologische Umfeld innovativ bleibt, werden sich aber auch aktive Indexierungs-Strategien weiter entwickeln, um den neuen Herausforderungen der Anleger (einschließlich der steuerlichen Belastung) gerecht zu werden.

Daniel Nicholas, CFA®
Client Portfolio Manager
Harris Associates

Wir bei Harris Associates sind der Meinung, dass die aktuelle Beliebtheit passiver Investments auch der gesamten Branche sowie den Anlegern zugute kommen könnte. Schließlich werden dadurch viele schlechte aktive Manager aussortiert werden, so dass die Vorteile eines wirklich aktiven Managements noch deutlicher zutage treten werden.

Natürlich gibt es nach wie vor sehr kompetente Stockpicker, die aktiv gemanagte Fonds verwalten, die innerhalb eines Anlegerportfolios letztlich den großen Unterschied ausmachen können. Wie identifiziert man also einen wahrhaft aktiv gemanagten Fonds, der seine Benchmark auf lange Sicht schlagen kann?

Zunächst einmal gilt es herauszufinden, ob ein Fonds einen hohen Active Share aufweist. Diese Kennzahl weist den prozentualen Anteil des entsprechenden Fonds auf, der von dessen Benchmark abweicht. Bei einem wirklich aktiv gemanagten Fonds ist der Active Share hoch. So weicht beispielsweise ein Fonds mit einem Active Share von 83% zu 83% von seiner Benchmark ab. Daraus ergibt sich dann ein beträchtliches Alpha-Potenzial (darunter versteht man den Überschussertrag gegenüber der Benchmark). Fonds mit einem Active Share von unter 60% werden allgemein als heimliche Index-Fonds betrachtet.(5)

Günstige Anlagechancen, ein hoher Active Share und Geduld

Außerdem ist es wichtig, die Anlagephilosophie und den Investmentprozess des jeweiligen Portfoliomanagers zu verstehen und herauszufinden, ob diese auch unter unterschiedlichsten Bedingungen am Markt konsequent umgesetzt werden. Deshalb halten wir es im Hinblick auf den langfristigen Investmenterfolg für entscheidend, als Anleger geduldig zu sein – ein Kriterium, das häufig in einer hohen Fondsduration zum Ausdruck kommt. Die Fondsduration misst die Geduld, die ein Fondsmanager mit den einzelnen Fondspositionen hat. Für uns ist diese Kennzahl deshalb entscheidend, weil es drei bis fünf Jahre dauern kann, um die Alpha-Chance unterbewerteter Aktien wirklich vollumfänglich auszuschöpfen.

Fondsmanager mit einer hohen Fondsduration haben ausreichend Geduld, damit diese Anlagechancen ihr Potenzial auch vollständig entfalten können. Im Gegenzug neigen Manager mit niedrigerer Fondsduration dazu, Gewinner-Aktien zu früh zu veräußern. Eine Möglichkeit, die Fondsduration zu ermitteln, bietet die Analyse der Umschichtungshäufigkeit eines Fonds. Eine Umschichtungsquote von unter 50% wird als effektiv angesehen.

Obwohl eine niedrige Umschichtungshäufigkeit nicht der einzige Faktor ist, der überdurchschnittliche Ergebnisse zur Folge haben kann, ist dieses Kriterium aber ein unverzichtbarer Bestandteil des Investmentprozesses. Wenn beispielsweise negative Wirtschaftsmeldungen aus China oder negative unternehmensspezifische Schlagzeilen wie Rückrufaktionen bei General Motors Zweifel an der weltweiten Automobilnachfrage aufkommen lassen, müssen Anleger in der Lage sein, auch langfristige Phasen des Zweifels zu überstehen. Einige Investoren verwandeln sich beim ersten Anzeichen von Unsicherheit in Aktien-Trader. Im Gegensatz dazu betrachtet ein geduldiger Anleger Wertschwankungen eher als günstige Kaufgelegenheit und hält an seinem disziplinierten, langfristigen Investmentansatz fest, der es ihm ermöglicht, durch die Einzeltitelselektion einen Mehrwert zu generieren.

Unabhängig davon, mit welchem Investmentumfeld es Anleger zu tun haben, halten wir ein unbeirrtes Festhalten an einem aktiven und geduldigen Investmentansatz eindeutig für den besten Weg, wie Manager das Kapital ihrer Kunden langfristig schützen und mehren können.

(1) Die Studie befasste sich mit den Zeitraum 1980-2009 und wurde im Juli/August 2013 veröffentlicht.
(2) Der Active Share ist ein Indikator für jenen Teil der Portfoliopositionen, die von der Benchmark abweichen. Ein höherer Active Share spricht für ausgeprägtere Unterschiede zwischen der Benchmark und dem Portfolio.
(3) Seeyond ist eine Marke von Natixis Asset Management und agiert in den USA unter der Firmierung Natixis Asset Management U.S., LLC.
(4) Diversifikation ist keine Garantie für einen Gewinn oder ein Schutz vor Verlusten.
(5) K. J. Martijn Cremers und Antti Petajisto, „How Active Is Your Fund Manager? A New Measure That Predicts Performance“, herausgegeben von Oxford University Press im Namen der Society for Financial Studies, 2009. Antti Petajisto, „Active Share and Mutual Fund Performance“, Financial Analysts Journal, Januar

Institutioneller Vertriebsspezialist Hyde Park Investment Ltd. gewinnt zwei neue Vertriebsmandate in 2016

Der institutionelle Vertriebsspezialist Hyde Park Investment Ltd. (HPI) hat seit Anfang des Jahres zwei neue Vertriebsmandate gewonnen. Zu den neuen Kunden gehören jetzt auch die ANIMA Holding SpA., wie bereits im Januar 2016 von Gründer Hako Graf Finckenstein angekündigt wurde. Das Unternehmen ist eine der wenigen unabhängigen italienischen Fondsgesellschaften, die sowohl für institutionelle als auch Retail-Investoren rund 71 Milliarden Euro in Aktien-, Renten- und Absolute Return- Strategien mit Schwerpunkt Europa verwaltet. 

Darüber hinaus bietet Deutschlandchefin Alexandra Gräfin von Kalnein Kunden ab sofort auch die Multi-Asset Strategie des britischen diskretionären Vermögensverwalters Ruffer LLP an. Ruffer ist ein aktiver Absolute Return Manager, der seit 1994 mit einer einzigen Strategie Fonds erfolgreich für Kunden vor allem in Großbritannien managt. Das Unternehmen verwaltet heute mehr als 22 Milliarden Euro; 226 Kollegen arbeiten in London, Edinburgh und Hong Kong. Seit 2011 hat das Unternehmen auch zunehmend Mandate in Kontinentaleuropa gewonnen und infolge dessen den Ruffer Total Return International UCITS Fonds in Luxemburg aufgelegt. Von Kalnein wird Ruffer in Deutschland insbesondere institutionellen Anlegern und privaten Vermögensverwaltern vorstellen.

Nach wie vor vertritt Hyde Park Investment Ltd. in Deutschland die renommierten Spezialisten Stratton Street Capital aus London. Insgesamt betreut das Unternehmen jetzt europaweit elf Asset Manager in einer Anzahl von Risiko-adjustierten höherrentierlichen Strategien, die für ein ausgewogenes institutionelles Portfolio eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Alle zugelassenen Produkte der Fondsgesellschaften können über von Kalnein in Deutschland angefragt werden. Jedes Unternehmen hat individuelle geografische Vertriebsziele mit Hyde Park Investment Ltd. vereinbart und ist von daher in der Schweiz, Großbritannien, Deutschland, Italien, Niederlanden oder auch Österreich nur selektiv erhältlich. Die paneuropäische Präsenz von Hyde Park Investment Ltd. hat sich beim Abschluss der Vertriebsmandate mit den neuen Kunden wieder bewährt – denn die besten Investmenthäuser setzen ausschließlich auf seriöse Investoren-Betreuung in mehreren Ländern, um übergreifende und langfristige Vertriebsverträge einzugehen.

Hyde Park Investment Ltd. wird sowohl von der FCA in Großbritannien, der FSA in Malta als auch von der BaFin (nach  § 32  KWG) beaufsichtigt. Es ist Gründungsmitglied von Euro-3PM in Großbritannien, dem europäischen Pendant der US-amerikanischen Third Party Marketers Association (3PM), deren Mitglieder sich strengen Vorschriften und Transparenzregeln verschreiben.

NN (L) First Class Multi Asset-Fonds: Fünf Jahre stabile Renditen

Im Oktober 2011 legte NN Investment Partners den NN (L) First Class Multi Asset (FCMA) auf. Fünf Jahre später können wir sagen, dass der Fonds seine Ziele ganz klar erreicht hat: Er hat mit einer risikobewussten Anlagepolitik stabile Renditen erzielt. Der Fonds hat sehr konkurrenzfähige risikobereinigte Renditen erwirtschaftet und dabei nicht nur seine Anlageziele geschlagen, sondern auch günstigere Sharpe-Ratios als zahlreiche bekannte Konkurrenzprodukte erreicht.  In den vergangenen fünf Jahren erzielte der FCMA eine annualisierte Rendite von 6,1% bei einer Volatilität von lediglich 4,1% (Stand: Ende Oktober 2016, Bruttodaten).

In den vergangenen fünf Jahren kam es immer wieder zu Phasen mit hoher Volatilität. Die Euro-Krise, Sorgen um China und die Schwellenländer oder der deutliche Ölpreisrückgang sind nur einige der Themen, die beträchtlichen Einfluss auf die Märkte und die Marktstimmung hatten. Zugleich haben die umfangreichen Liquiditätsspritzen der Zentralbanken weltweit eine umfassende Suche der Anleger nach Renditen ausgelöst und dazu geführt, dass die Renditen von Staatsanleihen auf ein bisher ungekanntes Niveau fielen. 

Zahlreiche Anleger und Sparer sind mit einer schwierigen Situation konfrontiert: Traditionell „sichere“ Anlagen wie z.B. Staatsanleihen bieten geringere Renditen denn je und sind auch nicht mehr so sicher wie früher, denn die Anleiherenditen sind in den vergangenen Monaten angestiegen. Auch bei anderen Assetklassen spielen emotionale Faktoren inzwischen eine größere Rolle, so dass ein traditioneller, zumeist statischer Investmentansatz zu beträchtlicher Volatilität der Anlageportfolios und dementsprechend Unsicherheit für die Anleger führen kann.

Ewout van Schaick, Head of Multi-Asset Portfolios bei NN Investment Partners und Lead Portfolio Manager des FCMA, erläutert:

„Die Diversität der Renditequellen ist ein wichtiges, aber nicht das einzige Argument für Multi-Asset-Lösungen. Neben der Allokation in verschiedene Assetklassen, Sektoren und Regionen, aufgrund der die Anleger im Zeitablauf eine Risikoprämie einstreichen können, sind auch der risikobewusste Anlagestil und die höhere Flexibilität zu nennen, die es ermöglichen, das Portfolio an die sich jeweils wandelnden Umstände anzupassen. Dies macht flexible Multi-Asset-Lösungen im derzeitigen Umfeld so attraktiv.

Bei risikobewusstem Investieren geht es unseres Erachtens vor allem darum, ein in Stressphasen robustes Portfolio zu konstruieren. Dies fängt damit an, dass wir immer auf das Unerwartete gefasst sind. Unser Ziel ist es, das Gesamtrisikoprofil des Fonds sehr viel stabiler zu halten als bei traditionelleren Investmentansätzen. Flexibilität ist erforderlich – nicht nur, um in der sich rasch wandelnden Umwelt zu überleben, sondern auch, um die Chancen zu nutzen, die sich aus der Unsicherheit ergeben. 

Zu diesem Zweck kombinieren wir eine sorgfältige Datenanalyse mit der umfangreichen Erfahrung unserer Strategen und anderer Portfoliomanager aus unserem Multi Asset-Team. Eine tiefgreifende fundamentale Analyse wirtschaftlicher Trends verbinden wir mit einer umfassenden Verhaltensanalyse, die auf die Marktpsychologie und das Verhalten anderer Anleger abstellt. Letzteres hat häufig großen Einfluss auf die kurzfristige Marktdynamik und ermöglicht es, Schockrisiken frühzeitig zu erkennen und neue Chancen zu sehen, bevor andere es tun. Eine unserer wichtigsten Innovationen in dieser Hinsicht besteht darin, dass wir in den vergangenen Jahren auch soziale Medien und digitale Nachrichten in unsere Verhaltensanalyse einbezogen haben.“

Van Schaick erklärt: „Wie die nachfolgende Grafik zeigt, hat der FCMA offensichtlich in mehreren Stressphasen an den Märkten sehr stabil und robust abgeschnitten. Dies zeigt uns deutlich, dass die in den Prozess eingebaute Robustheit funktioniert.“

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Strategist und Head of Multi Asset bei NN Investment Partners:

Wir leben zwar in unsicheren Zeiten, aber das bedeutet nicht, dass es keine Chancen gibt. Die Risikoprämien sind durchaus angemessen. Zugleich positionieren sich die Anleger vorsichtig und halten relativ hohe Barbestände. Dies kann als Puffer gegen unerwartete Ereignisse dienen, was sich zum Beispiel nach Trumps Wahlsieg gezeigt hat. Die politische Unsicherheit dürfte auch 2017 gelegentlich zu stärkeren Kursausschlägen führen, weshalb ein flexibler Investmentansatz erforderlich ist. 

Wir rechnen mit einer anhaltenden Reflation: Das nominale Wirtschaftswachstum dürfte im kommenden Jahr weltweit anziehen, und die Inflationserwartungen steigen an. Außerdem erwarten wir ein moderates, aber sich beschleunigendes Gewinnwachstum, das von höheren Ölpreisen, höheren Anleiherenditen und der Wechselkursentwicklung getragen wird. Daher ziehen wir für den FCMA-Fonds Aktien vor und bleiben bei Staatsanleihen vorsichtig. Im Aktiensegment hegen wir eine klare Präferenz für zyklische Sektoren, insbesondere den Finanzsektor und Grundstoffe. Von den einzelnen Regionen dürfte Japan in der besten Position sein, um von der Reflation zu profitieren, da dort die zyklischen Sektoren eine relativ große Rolle spielen. Darüber hinaus sollte die Kursabschwächung des Yen gegenüber dem US-Dollar die Gewinne stützen.

Im Fixed-Income-Spread-Segment ziehen wir High-Yield-Unternehmensanleihen vor. Diese Papiere sollten besonders stark von der Verbesserung der Makro- und Gewinndaten sowie von einer Belebung in zyklischen Rohstoffsegmenten wie z.B. Öl und Industriemetalle profitieren. Wir haben aus diesem Grund auch Rohstoffe im Fonds leicht übergewichtet. Bei Immobilien nehmen wir eine neutrale Position ein; der Sektor wird durch den Anstieg der Anleiherenditen in Mitleidenschaft gezogen, während zyklische stützende Faktoren (starker Arbeitsmarkt und kräftiger Konsum) übersehen werden.“

Neuberger Berman erweitert sein Angebot im Bereich Multi-Asset-Ucits-Fonds

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden Asset Manager in Mitarbeiterbesitz, plant zwei neue OGAW-Fonds aufzulegen: Mit dem Neuberger Berman Multi-Asset Risk Premia Fund und dem Neuberger Berman Multi-Asset Class Income Fund will der US-Vermögensverwalter sein Angebot an Multi-Asset-Lösungen erweitern. 

Erik Knutzen, CIO für den Bereich Multi-Asset bei Neuberger Berman und leitender Manager des Multi-Asset Class Income Fund, sagt dazu: „Die Kombination aus niedrigen Zinsen, einer niedrigen Inflation, verhaltenem Wirtschaftswachstum und erhöhten Bewertungen in vielen traditionellen Anlagemärkten zwingt die Anleger dazu, sich nach alternativen Quellen robuster Erträge und Möglichkeiten zur Diversifizierung umzusehen, wenn sie ihre Anlageziele erreichen wollen.“

Ajay Jain, Head of Multi Asset Class und Co-Portfoliomanager des Neuberger Berman Multi-Asset Risk Premia Fund fügt hinzu: „Alternative Strategien, die sich an Risikoprämien orientieren, bieten den Anlegern neue Ertragsquellen. Diese können von den Faktoren, die sich in der Vergangenheit als ertragreich erwiesen haben, erheblich abweichen. Der Fonds hält Long-/Short-Positionen in liquiden Märkten, von Aktien und Anleihen bis hin zu Währungen und Rohstoffen, mit einem Volatilitätsziel von 5%. Er strebt über den Anlagezyklus hinweg absolute Renditen an, unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung.“

Der Fonds nutzt dazu vier verschiedene Anlagestile: Value, Momentum, Carry und Liquidität. Sie kommen in Kombination und unter Einsatz eines risikoparitätsbasierten Ansatzes im Portfolio zum Einsatz. Der Fonds ist ausgewogen diversifiziert und vermeidet die übermäßige Konzentration auf einen bestimmten Stil, eine besondere Anlageklasse oder Prämie. In Bezug auf die zugrundeliegenden Prämien und Renditefaktoren herrscht hohe Transparenz für die Anleger. 

Erik Knutzen weiter: „Angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds erfüllen traditionelle Renditequellen die Bedürfnisse ertragsbewusster Anleger häufig nur noch unzureichend. Wir sind davon überzeugt, dass eine überlegte Diversifizierung, die mehrere, nicht miteinander korrelierende Ertragsquellen umfasst, der beste Weg ist, um die Ertragsrendite zu erhöhen und die Volatilität zu dämpfen.“

Auch der Neuberger Berman Multi-Asset Class Income Fund ist bestrebt, attraktive Erträge zu erzielen. Dazu wird ein Best-Ideas-Ansatz genutzt, der von unterschiedlichen, nicht miteinander korrelierenden Ertragsquellen profitiert, und zwar sowohl bei traditionellen als auch bei alternativen Vermögenswerten. Im Anleihensegment nutzt der Fonds Chancen bei Staatsanleihen und Unternehmensanleihen weltweit, wie auch bei Anleihen aus Schwellenländern (EMD), High-Yield-Titeln und Senior Loans. Im Aktiensegment richtet der Fonds sein Augenmerk auf globale Titel mit hohem Dividendenpotenzial, globale REITs und MLPs. Im Segment der alternativen Anlagen plant er Allokationen in Absolute-Return-Strategien, Risikoprämien und Optionen. Außerdem nutzt der Fonds taktische Anlagechancen und Währungs-Overlays.

Die beiden neuen Fonds komplettieren den Neuberger Berman Global Dynamic Asset Allocator Fund, der im September 2015 aufgelegt wurde und darauf abzielt, absolute Renditen zu generieren, indem er bei allen Anlageklassen systematisch und im Rahmen genau definierter Risikoanalysen in ausgewählte, breit diversifizierte Wachstumschancen investiert. Ziel des Fonds ist, von fundamental begründeten taktischen Positionierungen zu profitieren.

Der Neuberger Berman Multi-Asset Risk Premia Fund und der Neuberger Berman Multi-Asset Class Income Fund sind Teilfonds des in Irland domizilierten OGAW-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung startet der Vertrieb in den kommenden Wochen, beide Fonds sollen in Deutschland, Europa und Asien zum Vertrieb zugelassen werden.

ebase bringt White-Label-Lösung von Robo-Advisor fintego an den Markt

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist bereits seit Februar 2014 erfolgreich mit dem fintego Managed Depot als Angebot einer digitalen Vermögensverwaltung am Markt. Jetzt präsentiert ebase eine White-Label-Version des Robo-Advisors. „Damit können unsere Kooperationspartner ihren Kunden ab sofort eine entsprechende Lösung im eigenen Look & Feel anbieten, ohne dabei hohe Investitionen für die Entwicklung eigener Produkte und deren fortlaufender Pflege tätigen zu müssen. Außerdem ist die Kooperation mit ebase für die Partner sehr viel zeiteffizienter, weil die Time-to-Market im Gegensatz zu einer kompletten Eigenentwicklung meist deutlich geringer ist“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Von Kundenseite steigt kontinuierlich der Bedarf nach digitalen und weitestgehend automatisierten Lösungen, wie ebase sie mit fintego bieten kann“, so Geyer weiter, „daher haben wir bereits vor rund drei Jahren einen der ersten Robo-Advisor in Deutschland entwickelt.“ Mit dem neuen White-Label-Angebot müssen beispielsweise Finanzanlageberater oder Banken ihre Kunden nicht an andere Anbieter oder Vermögensverwalter abgeben, sondern können über ebase ihren Kunden eine Version eines Robo-Advisors im eigenen Erscheinungsbild anbieten. „Hierzu hat ebase eine White-Label-Lösung des fintego Managed Depots entwickelt, bei welcher der Kooperationspartner den direkten Kontakt zum Kunden behält“, erklärt Geyer. „Das Angebot erfolgt im gewohnten Design des Partners und ebase agiert lediglich im Hintergrund als depotführende Stelle und Vermögensverwalter.“

Das fintego Managed Depot nutzt die technologischen Möglichkeiten einer modernen, digitalen Vermögensverwaltung. Mittels Angemessenheits- und Geeignetheitstest wird dem Kunden die individuell passende Risikostufe zugeteilt und eine oder mehrere entsprechende Anlagestrategien empfohlen. Es existieren fünf Anlagestrategien, die über kostengünstige ETF-Fondsportfolios abgebildet werden. Systematische und regelbasierte Überprüfungen des Portfolios führen bei Bedarf zu Rebalancings, über die eine Einhaltung der entsprechenden Zielallokation sichergestellt ist.

fintego etabliert sich somit als ein geeignetes Produkt für Partner im Bereich digitaler Finanz-Services. Im Oktober 2016 wurde das fintego Managed Depot bei den ETP-Awards durch die Börse Stuttgart und das EXtra-Magazin zudem als beste Online-Vermögensverwaltung ausgezeichnet. Mehrere Vertriebspartner nutzen bereits das Angebot des fintego Managed Depots bei ebase. Die Wüstenrot Bank ist nun auch das erste Bankhaus, welches das Angebot im eigenen Look & Feel einsetzt und ihren Kunden als Robo-Advice-Lösung anbietet. In 2017 werden weitere folgen.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase Kundenvermögen von rund 27 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Investment- sowie Wertpapierdepotführung und das Angebot von Produkten für die Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Über fintego
Das fintego Managed Depot ist eine digitale Vermögensverwaltung, die auf Fondsportfolios mit ETFs basiert und in fünf unterschiedlichen Anlagestrategien mit jeweils unterschiedlichen Risikostufen zur Verfügung steht. Im Februar 2014 gestartet, handelt es sich dabei um ein Produkt, das dem Endkunden eine zeit- und kosteneffiziente Geldanlage ermöglicht. Dabei profitiert jeder Kunde von den vorgeschriebenen Informations- und Sicherheitsmechanismen einer Vermögensverwaltung wie z.B. die Möglichkeit für regelmäßige Geeignetheitstests, das ausführliche halbjährliche Reporting und die tägliche Verlustschwellenüberwachung. Überdies sorgt ebase in der Funktion des Vermögensverwalters für die Einhaltung der von ebase gewählten Anlagestrategie sowie die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen, und führt bei Bedarf ein Rebalancing im Portfolio bzw. eine Anpassung der Portfoliozusammensetzung durch. Die Mindestanlagesumme bei dem fintego Managed Depot liegt bei 2.500 Euro für Einmalanlagen und bei 50 Euro für regelmäßige monatliche Einzahlungen über einen Sparplan.

Börse Hamburg mit neuem Börsenrat

An der Börse Hamburg wurde der Börsenrat für die Amtsperiode 2017 bis 2019 gewählt. Auf der konstituierenden Sitzung am 7. Dezember 2017 wurde Dr. Friedhelm Steinberg erneut als Vorsitzender des Börsenrates bestätigt. Er steht damit zum vierten Mal in Folge an der Spitze des Gremiums. Zu seinen Stell-vertretern wurden wie bisher Frank Brockmann, Mitglied des Vorstandes der Hambur-ger Sparkasse, Christian Kalischer, Mitglied des Vorstandes der mwb fairtrade Wert-papierhandelsbank AG, Dr. Hans-Walter Peters, persönlich haftender Gesellschafter der BERENBERG Bank, sowie Frank Schriever, Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Bank AG, bestimmt.

Der Börsenrat ist das zentrale Organ der Börse Hamburg. Er ist für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung zuständig und erlässt die wichtigsten Regelwerke. Das Gremium besteht aus Vertretern von Kreditinstituten, Skontroführern, sonstige Finanzdienstleister der Anlegerschaft und Unternehmen, deren Wertpapiere an der Bör-se Hamburg zugelassen sind, sowie weiteren sachverständigen Personen aus dem Finanzbereich. 



Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungs-stelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produkt-bezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

ifund und fundinfo lancieren den “Digital-Advisor” für die Fondsselektion

ifund und fundinfo lancieren den Digital-Advisor, ein webbasiertes Expertensystem für die Fondsselektion.

Das Tool wählt aktive und passive Fonds auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse betreffend Erfolgsfaktoren in der Fondsselektion aus und kombiniert dann die Ergebnisse mit den Vorlieben und Überzeugungen des Anlegers, um in Sekundenschnelle eine Liste empfehlenswerter Investmentfonds und ETFs zu generieren. 

Fondsanalysten können den Digital-Advisor verwenden, um eine Kandidatenliste attraktiver Fonds zu erstellen. Banken können das Plug-in in ihrer Beratung nutzen, um schnell Fonds zu identifizieren, die am besten die aktuelle Sicht des CIO reflektieren und die den kundenspezifischen Anforderungen gerecht werden. Robo-Advisor können erstmalig auch aktive Fonds in ihr Angebot aufnehmen. 

Jan Giller, Leiter Marketing und Vertrieb bei ifund und fundinfo sagt: “Der Digital-Advisor ist das erste Tool, das sowohl aktive wie auch passive Fonds basierend auf jahrelangem Research und wissenschaftlicher Evidenz bewertet und dann die Ergebnisse mit individuellen Anlegerpräferenzen und Überzeugungen kombiniert. Dank dieser einzigartigen Technologie lassen sich Fonds weit besser selektieren, als mit den sonst üblichen vergangenheitsbezogenen Performancedaten.”

Der Digital-Advisor nutzt die Due-Diligence-Informationen zu Tausenden von aktiven und passiven Fonds, die die Fondsanalysten von fundinfo’s Schwesterfirma ifund seit Jahren in sehr strukturierter Form sammeln und nun systematisch durch das Tool ausgewertet werden können. Durch die laufende Überwachung der rechtlich relevanten Aspekte wie Geschäftszweck und Eigentumsverhältnisse des Fondsanbieters, Fondsrichtlinien, Einsatz von Derivaten und Fremdkapital, usw. stellt er sicher, dass die Kunden und deren Berater jederzeit die regulatorischen Vorgaben einhalten. Der Digital-Advisor kann als eigenständige Lösung genutzt oder über APIs als Modul in Anlageberatungstools integriert werden.

Heutige Anleger möchten in Fonds investieren, die bestimmte individuelle Präferenzen erfüllen und legen besonderen Wert auf Kriterien wie zum Beispiel das Profil des Fondsanbieters, den Anlagestil, Nachhaltigkeit oder Erfahrung des Fondsmanagers, usw. Der Digital-Advisor berücksichtigt diese persönlichen Präferenzen und Überzeugungen.

Für mehr Informationen zum Digital-Advisor kontaktieren Sie bitte info@fundinfo.com. 

Über fundinfo AG
Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine der international führenden Plattformen für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikations-plattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asian verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings, was fundinfo zu einer einzigartigen Informationsquelle in der Fondsbranche macht. Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, London, Madrid, Hongkong, Singapur und Paris. Mehr Informationen auch unter https://about.fundinfo.com.

Über ifund services AG
Die ifund services AG, im Jahr 2000 gegründet, ist einer der führenden unabhängigen Fonds Research Dienstleister für institutionelle Kunden wie Banken, Vermögensverwalter, Family Offices oder Pensionskassen. Das Leistungsspektrum umfasst das Fonds Research, die Manager Selection und den Digital-Advisor, ein innovatives und leistungsfähiges Expertensystem für die Fondsselektion. ifund hat die UN Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren (UN PRI) unterzeichnet und verfügt über eine Fonds-datenbank mit Nachhaltigkeitsinformationen. Mehr Informationen auch unter www.ifundservices.com. 

Feri-Award und FNG-Siegel – Raiffeisen-Fonds als „Gewinner“ im Spätherbst

„Die überdurchschnittlich guten Bewertungen kommen für uns einem Ritterschlag gleich, und bestätigen die hohe Qualität unserer Nachhaltigkeits-Fonds. Das FNG-Siegel des Forum Nachhaltige Geldanlagen ist unter den nachhaltig veranlagenden Investmenthäusern besonders begehrt, da es hohe Qualitätsstandards ansetzt und nachhaltige Publikumsfonds im gesamten deutschsprachigen Raum bewertet“, freut sich Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG.

Die drei Fonds der Raiffeisen KAG – Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds-Mix und Raiffeisen-GreenBonds - gehen in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie weit über die Mindeststandards hinaus: Die Bestbewertung „3 Sterne“ wurden für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben, wobei institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien zusätzliche Punkte brachten.

Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung „Nachhaltige Investments“ bei der Raiffeisen KAG: „Für Anleger, die nachhaltig investieren möchten, ist die Produktauswahl oft schwierig, da der Begriff „nachhaltig“ sehr unterschiedlich definiert wird. Das FNG-Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Wir freuen uns sehr, dass drei der sieben top-bewerteten Fonds von unserem Nachhaltigkeitsteam gemanagt werden."

Publikumsfonds mit FNG-Siegel verfolgen einen stringenten und transparenten Nachhaltigkeitsansatz, dessen Anwendung von dem unabhängigen Auditor Novethic geprüft worden ist. Insgesamt wurden heuer 38 Fonds bewertet.

Das FNG-Siegel bietet Anlegern u.a. folgende Vorteile:

  • Transparente und verständliche Darstellung der Nachhaltigkeitsstrategie Berücksichtigung der
  • Nachhaltigkeitskriterien Umwelt, Soziales und „gute Unternehmensführung“
  • Ausschluss von Kernenergie und Waffen
  • Ausschluss bei Verstößen gegen die vier Bereiche des UN-Global Compact (Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz und Bekämpfung von Korruption und Bestechung)

Raiffeisen-Österreich-Aktien von Feri prämiert

Ebenso erfreulich ist auch das Abschneiden des Raiffeisen-Österreich-Aktien bei den diesjährigen FERI EuroRating Awards: Am 22. November wurden in Bad Homburg die FERI EuroRating Awards - heuer bereits zum zehnten Mal - verliehen. Neben den Awards für die Gesamtleistung von Unternehmen wurden auch die besten Investmentfonds in den wichtigen Anlageklassen (z.B. Globale Aktien, gemischte Fonds) vergeben. Es gewannen jene Fonds, die über fünf Jahre die besten und stabilsten Renditen bei möglichst geringen Wertschwankungen erwirtschaftet haben und strategisch überzeugen konnten. Insgesamt wurden dieses Jahr von Feri Fonds in dreizehn Kategorien evaluiert. In der Kategorie „Aktien Österreich“ konnte der Raiffeisen-Österreich-Aktien sogar den Spitzenplatz erzielen und wurde als bester in Österreich zugelassener Österreich- Aktienfonds ausgezeichnet.

Anlegerbarometer: Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Neues Jahr, neues Glück: Gute Vorsätze sind beliebt bei den Deutschen. Ganz vorn liegen dabei Vorsätze zum Thema Gesundheit mit Aspekten wie Ernährung, Sport oder Rauchen. Das Thema Geldanlage und Finanzen hingegen spielt eine untergeordnete Rolle: Nur jeder Vierte hat sich hier etwas vorgenommen. Dennoch stellt etwas mehr als die Hälfte der Befragten ihre Geldanlagen zum Jahresende auf den Prüfstand. Es zeigt sich, dass Sparer mit herkömmlichen Zinsprodukten immer stärker unter dem Niedrigzinsumfeld zu leiden haben, was Investmentfonds so attraktiv macht wie lange nicht. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Viele Deutsche haben bereits gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst: 58 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich im Bereich Gesundheit Ziele gesetzt haben. Auf Platz zwei kommen Vorsätze für die Familie: Hier hat sich jeder Zweite etwas vorgenommen, gefolgt von den guten Vorhaben im Beruf (41 Prozent) und im Bereich Geldanlagen und Finanzen (24 Prozent). „Bei den Vorsätzen für das kommende Jahr denken die meisten Menschen zuerst an das eigene Wohlbefinden. Dabei können sie mit kleinen Stellschrauben gerade beim Thema Geldanlage und Finanzen einiges optimieren“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Immerhin gibt über die Hälfte an (53 Prozent), sich mit ihren Geldanlagen zum Jahresende verstärkt auseinanderzusetzen. Von denjenigen, die ihr Vermögen zum Jahresende genauer unter die Lupe nehmen, achten knapp zwei Drittel (63 Prozent) darauf, dass sie möglichst alle staatlichen Zuschüsse und Steuervergünstigungen mitnehmen. 41 Prozent der Sparer ziehen deshalb beim Vermögenscheck ihren Bankberater zu Rate. 59 Prozent dagegen machen ihn auf eigene Faust.

Investmentfonds sind so beliebt wie seit sechs Jahren nicht mehr

Dabei wird den Menschen offensichtlich klar, dass sich mit Zinsprodukten derzeit kaum noch Geld verdienen lässt: Rund die Hälfte der Anleger (49 Prozent), die über ein Fest- beziehungsweise Termingeld verfügen, bekommen weniger als ein Prozent Zinsen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) verzeichnet einen Ertrag von ein bis zwei Prozent. Damit ist der Leidensdruck mittlerweile so hoch, dass die Deutschen nach Alternativen Ausschau halten: 39 Prozent stufen Investmentfonds als attraktive Geldanlage ein, neun Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. 42 Prozent und damit so viele wie nie zuvor halten es sogar für sinnvoll, zumindest einen kleinen Teil ihres Geldes in chancenreichere Anlageformen wie Aktien oder Investmentfonds anzulegen. Allerdings geben auch 46 Prozent der Sparer an, dass sie Anlageformen bevorzugen, die sie schon einmal genutzt haben. Hier zeigt sich die Schwierigkeit: „Anleger trauen chancenorientierten Anlageformen durchaus etwas zu, aber sie scheuen vor einem Investment, weil ihnen Erfahrungswerte fehlen,“ kommentiert Gay das Ergebnis der Studie.

Investmentfonds gelten als Allrounder

Die Deutschen halten Investmentfonds nicht nur unter Renditeaspekten für attraktiv. Anders als die anderen Geldanlagen, die meist nur für ein oder zwei Sparziele in Frage kommen, gelten Investmentfonds aus Sicht vieler Anleger als Allrounder, die sich für unterschiedliche Sparzwecke verwenden lassen. Auf Investmentfondslösungen setzen die Befragten unter anderem wenn es um den „langfristigen Vermögensaufbau“, die „Nutzung der Chancen an den Kapitalmärkten“, das „Sparen für Kinder und Familie“ sowie die „Private Altersvorsorge“ geht. Insbesondere beim langfristigen Vermögensaufbau sehen Anleger Investmentfonds mit 22 Prozent Zustimmung als zweitbeste Anlageform, nur knapp hinter Aktien mit 26 Prozent. Beim Sparen für Kinder und Familie liegt das Sparbuch mit 28 Prozent weiterhin auf Platz eins. Investmentfonds kommen aber mit 17 Prozent gleich dahinter. Der Bereich Altersvorsorge wird trotz der schwierigen Ausgangslage im Niedrigzinsumfeld noch immer von der Kapitallebensversicherung dominiert: 38 Prozent sehen in ihr die beste Anlageform, um ihr Sparziel Altersvorsorge zu erreichen. Investmentfonds und Aktien liegen bereits mit jeweils 17 Prozent auf Platz zwei, vor dem Sparbuch (9 Prozent) und Bausparvertrag (7 Prozent).

Ratierliches Sparen liegt im Trend

Sparpläne stehen bei den Anlegern zurzeit hoch im Kurs: 86 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich einen Sparplan mit 50 Euro Beitrag im Monat leisten könnten. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) hält Sparpläne für attraktiv, weil sie sich bereits mit kleinen Beträgen besparen lassen. „Die Voraussetzungen für den Einstieg in Fondssparpläne können nicht besser sein. Die Zurückhaltung der Anleger bei chancenorientierten Anlageformen ist zumeist unbegründet. Denn ein Fondssparplan gehört zu den einfachsten Lösungen für Sparer, der es ermöglicht, sie langsam mit höher rentierlichen Investments vertraut zu machen“, sagt Gay. Von den Ertragschancen müssen die Deutschen dabei nicht erst überzeugt werden: 88 Prozent glauben, dass sich mit einem Fondssparplan höhere Erträge erzielen lassen als beispielsweise mit dem Sparen auf einem Sparbuch.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. November 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Tim Krebs verstärkt das deutsche Vertriebsteam von T. Rowe Price

T. Rowe Price erweiterte ab 1.12. das deutsche Vertriebsteam mit Tim Krebs. Der 33-jährige wird das bestehende Team unterstützen und den Ausbau der Sales und Client Services mit kleineren und mittelgroßen Intermediären vorantreiben.

„Mit Tim Krebs wollen wir unsere Vertriebsreichweite am deutschen Markt sukzessiv ausbauen. Seine Marktkenntnisse werden uns dabei helfen, Kunden optimal zu betreuen“, sagt Carsten Kutschera, Head of Relationship Management Germany & Austria bei T. Rowe Price. „Dies unterstreicht das langfristige Commitment von T. Rowe Price zum deutschen Markt und ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, unseren Kundenstamm und unsere Vermögensbasis zu erweitern.“

Bevor Krebs zu T. Rowe Price wechselte, arbeitete er als Sales Trader (Vice President) bei der MainFirst Bank AG. Er weist neun Jahre Erfahrung im Brokerage auf, zuletzt auch als Account Manager. Seinen Kunden lieferte er aktien- und marktspezifische Kommentare, um sie in ihren Aktienauswahlprozessen zu unterstützen und optimale Handelsstrategien zu entwickeln.

Krebs hat einen Masterabschluss (MBA) an der European Business School London und einen Bachelorabschluss (BA) an der University of Miami, Florida.

Vermögensverwaltung Sand und Schott mit verbessertem Rating in der „Elite der Vermögensverwalter“

Die Stuttgarter Vermögensverwaltung Sand und Schott zählt erneut zum kleinen Kreis der Top-Adressen ihrer Branche. Der bankenunabhängige Vermögensverwalter wurde bereits zum vierten Mal in Folge in die „Elite der Vermögensverwalter“ aufgenommen. Als eines von nur einer Handvoll Unternehmen konnte sich Sand und Schott im aktuellen Elite Report, der in Kooperation mit dem Handelsblatt erschienen ist, im Ranking verbessern und erhält nun die Note „Magna cum laude“. Für die aktuelle Auswertung wurden im deutschsprachigen Raum 800 Depots geprüft, Testanfragen ausgewertet sowie Firmenbilanzen analysiert. Nur 13 Prozent von insgesamt 348 untersuchten Anbietern stuft der Elite Report als empfehlenswert ein. Damit gehört Sand und Schott zu den zehn am besten bewerteten bankenunabhängigen Vermögensverwaltungen.

Begründet wird die Auszeichnung in der aktuellen Ausgabe des Elite Reports unter anderem mit der Fähigkeit der Kundenberater bei Sand und Schott, auf die individuellen Anforderungen ihrer Klienten einzugehen. Hier werden derzeit „Kapitalschutz und Wertsicherung“ als zentrale Aufgabe angesehen. Ferner lobten die Tester den bei Sand und Schott angewandten systematischen Anlagestil. „Dazu überzeugt natürlich das aktiv und klug ausgerichtete Vermögensmanagement, das gute Ergebnisse produziert“, heißt es im aktuellen Elite Report.

Die Auswertung bestätigt, dass Vermögensverwalter das ihnen anvertraute Kapital im aktuell sehr herausfordernden Umfeld nicht nur erhalten, sondern auch mehren können. „Allerdings müssen Kunden umdenken, wenn Sie zukünftig noch attraktive Renditen erzielen möchten – den sicheren Hafen gibt es nicht mehr“, sagt Dr. Max Schott, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Sand und Schott. Dazu setzt das Unternehmen unter anderem auf Qualitätsaktien mit einer attraktiven Dividendenrendite. Um diese auszuwählen, setzt die Vermögensverwaltung einen systematischen Aktienauswahl- und Filterprozess ein, welcher auf den Kriterien Dividendenrendite, Liquidität, Bewertung und Qualität basiert.

Generali Investments SICAV SRI Ageing Population mit FNG-Siegel 2017 ausgezeichnet

Der Fonds Generali Investments Sicav (GIS) SRI Ageing Population ist kürzlich vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) mit dem FNG-Siegel 2017 zertifiziert worden.

Nach dem Dafürhalten des FNG verfolgt der GIS SRI Ageing Population eine „stringente und transparente Nachhaltigkeitsstrategie, deren Anwendung von dem unabhängigen Auditor Novethic geprüft worden ist.“

Das FNG bescheinigt dem Fonds zudem eine „besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.“ Zusätzliche Punkte erzielte der Fonds in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Auswahl- und Dialogstrategien. Damit erreichte er zwei von möglichen drei Sternen in der Gesamtwertung.

Das FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.), der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, repräsentiert über 175 Mitglieder, die sich für mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft einsetzen. Dazu zählen Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Ratingagenturen, Finanzberater und wissenschaftliche Einrichtungen. Die SRI-Zertifizierungsagentur Novethic (SRI= Social Responsible Investing) mit Sitz in Paris ist als Auditor und Forschungszentrum aktiv und hat die erste europäische SRI-Zertifizierung entwickelt.

Es wird erwartet, dass sich der Anteil der über 60-Jährigen an der Weltbevölkerung bis 2040 verdoppeln und dann auf fast zwei Milliarden Menschen ansteigen wird. Das bietet Chancen für Unternehmen, die entsprechende Produkte und Dienstleistungen anbieten.

Der von Olivier Cassé und Giulia Culot gemanagte GIS SRI Ageing Population will von diesem langfristigen demographischen Trend profitieren, indem er in ein Portfolio SRI-konformer Unternehmen mit Exposure zu diesem Thema investiert.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das aus fünf SRI-Analysten bestehende SRI-Team von Generali Investments unter der Leitung von Franca Perin. Das Team prüft ca. 520 börsennotierte europäische Unternehmen in 26 verschiedenen Sektoren auf der Basis von 34 ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance).

Derzeit wendet Generali Investments seine SRI-„Best-Effort“-Methodologie auf ein verwaltetes Vermögen von rund 30 Milliarden Euro an.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS:
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 461 Milliarden Euro (Stand September 2016, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2015, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im MultiAsset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A.
Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in
34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca
d’Italia) geführten Albo Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im
Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Der GIS SRI Ageing Population ist ein Teilfonds der Generali Investments SICAV, einer Investmentgesellschaft in Form einer „Société d’investissement à capital variable“ mit mehreren Teilfonds gemäß den Gesetzen des Großherzogtums Luxemburg. Verwaltungsgesellschaft ist Generali Investments Luxembourg S.A., die Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio zum Investmentmanager bestimmt hat.

Neuer Börsenrat der Börse Hannover gewählt

Der neue Börsenrat der Börse Hannover für die Amtsperiode 2017 bis 2019 steht fest. Bei der konstituierenden Sitzung am 1. Dezember 2016 wurde Dr. Hinrich Holm, Mitglied des Vorstandes der Norddeutsche Landesbank Girozentrale, erneut im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Matthias Battefeld, Mitglied des Vorstandes der Hannoversche Volksbank eG, und Prof. Dr. Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstandes der Salzgitter AG, übernehmen seine Stellvertretung.

Der Börsenrat - als zentrales Organ der Börse Hannover - ist u. a. für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung sowie den Erlass der wichtigsten Regelwerke, wie die Börsen-, Entgelt- und Gebührenordnung, zuständig. Das Gremium besteht aus 22 Mitgliedern und setzt sich aus Vertretern von Kreditinstituten, Skontroführern, Versicherungen sowie Unternehmen zusammen, deren Wertpapiere an der Börse Hannover zugelassen sind: 



Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Gerald Saam verstärkt institutionelles Vertriebsteam von GAM in Frankfurt

Gerald Saam ist ab dem 1. Dezember 2016 Teil des Institutional Sales-Teams von GAM in Frankfurt. Der 47-Jährige wird den Vertrieb der GAM-Fonds sowie der Julius Bär-Fonds an institutionelle Anleger unterstützen. Herr Saam berichtet an Jürgen Florack, Geschäftsführer und Leiter für den Institutionellen Vertrieb Deutschland.

Saam bringt langjährige Sales-Erfahrung mit und wird maßgeblich zur breiteren Etablierung der Marke GAM in Deutschland beitragen. Vor GAM war er fünf Jahre bei Generali Investments Europe in Köln im institutionellen Vertrieb tätig. Davor hatte er ähnliche Positionen bei Nomura Bank und Threadneedle Investments. Gestartet hat Saam seine Karriere bei Franklin Templeton Investments.

„Wir sind froh, mit Gerald Saam einen äußerst erfahrenen Vertriebsexperten gefunden zu haben, der unser Team in Frankfurt kompetent unterstützen wird“, so Jürgen Florack. „Die Unsicherheit in den Märkten wird voraussichtlich auch in den kommenden Monaten anhalten. Vor diesem Hintergrund ist es für uns wichtig, die Bedürfnisse unserer Kunden im Detail zu verstehen und entsprechende Lösungen anzubieten. Unsere breite Produktepalette bietet gerade im derzeitigen Tiefzinsumfeld attraktive Alternativen für unsere Kunden.“   

Larbig & Mortag neuer Partner des NAI apollo group Netzwerkes

Das inhabergeführte Immobilienberatungsnetzwerk NAI apollo group kann ab Januar 2017 einen neuen Partner begrüßen: Die Larbig & Mortag Immobilien GmbH wird die Gruppe erweitern und damit als strategischer Partner in der Region Köln / Bonn fungieren.

Larbig & Mortag wurde im Jahr 2008 in Köln gegründet. Der Schwerpunkt der Immobilienberatung liegt in der Bürovermietung, im gewerblichen Investment und in der Ladenvermietung in B-Lagen. Seit Gründung hat sich Larbig & Mortag zum größten unabhängigen Makler für Gewerbeimmobilien im Großraum Köln / Bonn entwickelt. Dieser Erfolg spiegelt sich in der Expansion des Unternehmens wieder: Im Jahr 2013 wurde eine zusätzliche Niederlassung in Bonn eröffnet, 2016 folgte ein Standort in Leverkusen. Das Unternehmen mit seinen inzwischen 20 Mitarbeitern kann auf die Vermittlung von über 300.000 m² Büroflächen sowie über 275 Mio. EUR Investmenttransaktionsvolumen verweisen. „Mit Larbig & Mortag gewinnen wir den Marktführer an einem bedeutenden Immobilienstandort. Das Netzwerk wird nicht nur von der Stellung im Markt, sondern auch von der ausgeprägten lokalen Expertise von Larbig & Mortag profitieren“, erklärt Andreas Krone, CEO und Gründungsgesellschafter der NAI apollo real estate GmbH & Co. KG.

Uwe Mortag, Geschäftsführer von Larbig & Mortag, sieht ebenfalls erhebliche Vorteile in der Partnerschaft: „Durch den Eintritt in das etablierte, internationale Netzwerk der NAI apollo group können wir unser Leistungsspektrum noch einmal erweitern. Das wird uns dabei unterstützen, die Position in der Region auszubauen. Der inhabergeführte Charakter des Netzwerk ermöglicht uns darüber hinaus einen Austausch mit den Partnern auf Augenhöhe.“

Mit Larbig & Mortag zählt das Netzwerk der NAI apollo group deutschlandweit bereits acht Partnerunternehmen. Dazu zählen corealis commercial real Estate (Düsseldorf), CUBION Immobilien (Ruhrgebiet), KASTEN-MANN REAL ESTATE ADVISORS (Berlin), NAI apollo real estate (Frankfurt am Main, München, Stuttgart), OBJEKTA IMMOBILIENKONTOR (Ulm), STRATEGPRO Real Estate (Mannheim) sowie VÖLCKERS & CIE Immobilien (Hamburg). Für Martin Angersbach, Head of Business Development Office Germany bei der NAI apollo group, ist das Wachstum des Netzwerkes damit noch nicht abgeschlossen: „Wir sind weiterhin auf der Suche nach qualifizierten Partnern, die unsere Philosophie als inhabergeführtes Netzwerk teilen. Derzeit führen wir Gespräche auch außerhalb der etablierten A-Standorte.“