Anleger zeigen sich im Fondshandel unbeeindruckt von unklaren Marktvorgaben

Im Fondshandel der Börse Hamburg haben sich die Anleger im Februar weitgehend unbeeindruckt von den uneinheitlichen Tendenzen an den Märkten gezeigt. Anleger handelten binnen Monatsfrist Fondsanteile im Volumen von rund 79 Millionen Euro und sorgten damit für solide Umsätze. Im Fokus der Anleger standen erneut Offene Immobilienfonds: Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören im Februar dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle).

Millionen-Umsätze in CS Euroreal und SEB ImmoInvest

Der umsatzstärkste Fonds des Monats war einmal mehr der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds Anteile im Wert von 8,5 Millionen Euro. Auch Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) waren gefragt. In beiden Fonds erhielten Anleger Ausschüttungen, was das Handelsinteresse verstärkte. Ein weiterer umsatzstarker Fonds war im Februar der Stuttgarter Dividendenfonds (WKN: A1CXWP). Mit diesem Fonds profitieren Anleger von dividendenstarken Aktien und streuen außerdem breit bei der Titelauswahl.

Edelmetall-Fonds mit deutlicher Erholung – Japan und Indien im Minus

Den größten Wertzuwachs konnten Anleger im Februar mit Edelmetall-Fonds erzielen. Zahlreiche Titel mit diesem Anlageschwerpunkt konnten im Vergleich zum Vormonat ein deutliches zweistelliges Plus erzielen. Hintergrund ist der Anstieg des Goldpreises – nach der Talfahrt in den letzten Wochen des vergangenen Jahres kletterte der Preis für die Feinunze Gold im Februar erstmals wieder über die Marke von 1200 US-Dollar und legte im Monatsverlauf weiter zu.
So notierte ein Anteil am Nestor Gold Fonds (WKN: 570771) Ende Februar um rund 42 Prozent höher als einen Monat zuvor. Der Fonds investiert vorwiegend in Aktien von Unternehmen, die sich auf die Exploration, Produktion, Weiterverarbeitung und den Handel von Gold und anderen Edelmetallen spezialisiert haben. Der Stabilitas Silber + Weissmetalle (WKN: A0KFA1) verbuchte ein Plus von 33 Prozent – er setzt schwerpunktmäßig auf kleine und mittlere Aktien von Unternehmen, deren Geschäft die Gewinnung, Verarbeitung und Vermarktung von Silber ist.

Ein- bis zweistellige Abschläge mussten dagegen Anteile an Aktienfonds hinnehmen, die auf den indischen Markt setzen. Ebenfalls zweistellige Verluste verzeichneten Anteile an Fonds mit einem Anlageschwerpunkt im japanischen, zum Teil auch am koreanischen Aktienmarkt. Hintergrund sind die negativen Tendenzen der vergangenen Wochen an den Aktienmärkten dieser Länder.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Februar 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

8,5

2

SEB ImmoInvest

980230

7,1

3

hausInvest

980701

4,6

4

DEGI EUROPA

980780

3,1

5

Deka-ImmobilienEuropa

980956

2,7

6

UniImmo: Europa 

980551

2,1

7

KanAm grundinvest

679180

2,0

8

CS Euroreal CHF

975140

1,9

9

BlackRock Strat. Europ. Opp.

A0MYJN

1,8

10

Stuttgarter Dividendenfonds

A1CXWP

1,6

 Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.02.2016 bis zum 26.02.2016

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.
Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

CSR Ertrag Plus seit 3 Jahren mit antizyklischem Ansatz erfolgreich

Für Investoren wird es unter den Bedingungen zunehmend volatiler Kapitalmärkte immer schwieriger, einen langfristigen Vermögenszuwachs ohne hohe Risiken zu realisieren. Mit dem vor drei Jahren aufgelegten Fonds CSR Ertrag Plus (DE000A1J3067) hat sich die CSR Beratungsgesellschaft aus Kriftel dies zum Ziel gesetzt. Der Absolute-Return-Fonds hat seit Auflegung am 22.01.2013 eine Rendite von durchschnittlich 2,52 Prozent p.a. bei einer Volatilität von nur 2,8 Prozent erzielt (Stand: 29.01.2016).

„Viele unserer Kunden suchen anleiheähnliche Rendite-/Risiko-Profile. Diese sind im derzeitigen Umfeld aber nur mit einem Absolute-Return-Ansatz darstellbar“, erläutert Ulrich Zorn, Partner bei der CSR Beratungsgesellschaft. „Wir sehen uns als Spezialisten für werterhaltende Fonds. Uns geht es nicht darum, die letzten Prozente nach oben mitzunehmen, sondern wir wollen auch in schwierigen Zeiten eine ausreichende Rendite bei Dämpfung des Risikos erwirtschaften. Mit dem CSR Ertrag Plus setzen wir das erfolgreich um.“

Der Investmentansatz, nach dem der CSR Ertrag Plus gemanagt wird, agiert regelbasiert unabhängig von Punktprognosen zur Entwicklung der Kapitalmärkte. Innerhalb jährlich festgelegter Bandbreiten für die erwarteten Kursentwicklungen der zugrunde liegenden Anlageklassen (Renten, Aktien und US-Dollar) wird konsequent antizyklisch gehandelt: Fallende Kurse werden für den Aufbau der Aktienquote genutzt, bei steigenden Anleiherenditen wird die Duration verlängert und bei einem schwachen US-Dollar entsprechend hinzugekauft. Ziel ist es, die Schwankungen der Märkte zu nutzen und damit auch die Volatilität der Anlage zu reduzieren.

Die Investition des Rentenanteils (mind. 70 Prozent) erfolgt überwiegend in deutsche Hypothekenpfandbriefe bester Bonität, die Aktien- und US-Dollar-Anteile werden über ETFs, Index-Futures und -Optionen abgebildet. Dabei nehmen Einzeltitelpositionen in der Regel nicht mehr als fünf Prozent des Portfolios ein. Im CSR Ertrag Plus sind derzeit rund 80 Millionen Euro investiert.

Über die CSR Beratungsgesellschaft
Die CSR Beratungsgesellschaft ist eine partnergeführte Vermögensverwaltung mit Sitz in Kriftel, Hessen. Zu ihren Kunden gehören institutionelle Investoren, Stiftungen und vermögende Privatkunden. Anfang 2008 von Norbert Clément gegründet, verfolgt CSR einen antizyklischen, prognosefreien Investment- und Beratungsansatz, der in derzeit 21 Mandaten und drei Publikumsfonds umgesetzt wird. Per 31.12.2015 betrug das Volumen unter Beratung und Verwaltung rund zwei Milliarden Euro.
Die CSR Beratungsgesellschaft versteht sich als unabhängig und werteorientiert. Zu den Eigentümerngehört ̶ nebendenvierPartnernNorbertClément,PiaSauerborn,UlrichZornund Dr. Thorsten Rühl ̶ eine gemeinnützige Stiftung. Ein Drittel des Unternehmensgewinns fließt in regionale, sozial und ökologisch ausgerichtete Projekte.

„Die besten Equity-Long/Short-Ideen“ in einem Fonds

Das Asset Management der Credit Suisse gibt die Lancierung des Credit Suisse (Lux) Multi-Advisor Equity Alpha Fund bekannt, der „Best Ideas“ in einem Fonds kombiniert.

Research der Credit Suisse hat gezeigt, dass Transaktionen, die mit einem hohen Überzeugungsgrad durchgeführt werden (sogenannte „High Conviction Trades“), höheres Alpha generieren. Diese Positionen entwickeln sich nicht nur besser als der Markt im Allgemeinen, sondern sind auch den anderen Titeln im Portfolio eines Managers überlegen. Aufgrund des hohen Überzeugungsgrades stellen diese „Best Ideas“ üblicherweise die größten Positionen im Portfolio des Managers dar.

Anlagen in nur wenige solcher „High-Conviction“-Ideen können für konzentriertes Alpha sorgen, bergen aber auch konzentrierte Risiken. Der Credit Suisse (Lux) Multi-Advisor Equity Alpha Fund kann dagegen durch Anlagen in die „Best Ideas“ gleich mehrerer Manager sowohl vom höheren Renditepotenzial profitieren als auch von entsprechenden Diversifikationsvorteilen.

Für den Fonds übermitteln ausgewählte externe Manager täglich ihre größten Positionen an die Credit Suisse. Anschließend werden die zehn größten und liquiden Long-Positionen und die zehn größten und liquiden Short-Positionen jedes Managers zu einer Strategie mit täglicher Liquidität zusammengeführt.

Der Credit Suisse (Lux) Multi-Advisor Equity Alpha Fund wurde mit sechs Managern aufgelegt, mit denen  Credit Suisse bereits seit Jahren zusammenarbeitet. Diese Manager sind jeweils auf unterschiedliche Regionen und Sektoren spezialisiert, sodass ihre „Best Ideas“ zusammen ein diversifiziertes Portfolio bilden und der Fonds das Wissen und das Anlagetalent einiger der besten Köpfe der Branche nutzt.

Ulrich Keller, Leiter Alternative Funds Solutions im Asset Management der Credit Suisse, erklärte: „Wir freuen uns, Anlegern die Chance zu bieten, von hauptsächlich Alpha-basierten Renditen zu profitieren, bei denen nicht Marktschwankungen, sondern die Fähigkeiten der Manager die Hauptrolle spielen. Unsere langen und soliden Beziehungen zu diesen Managern haben es uns ermöglicht, diesen Fonds aufzulegen.“

Alternative Funds Solutions
Der Credit Suisse (Lux) Multi-Advisor Equity Alpha Fund wird von Alternative Funds Solutions gemanagt, dem für alternative Anlagen zuständigen Bereich im Asset Management der Credit Suisse. Alternative Funds Solutions investiert seit über 18 Jahren in alternative Manager und verwaltet derzeit mehr als USD 10 Milliarden für institutionelle Anleger und Privatkunden. Alternative Funds Solutions ist einer der führenden Anbieter alternativer UCITS-Fonds mit verwalteten Vermögen von über USD 1,4 Milliarden. Der Bereich besteht aus einem Team von über 50 Anlagespezialisten in den USA, Europa und Asien.

Hauptversammlungen: Investment Professionals wünschen sich Liveübertragung und höhere Informationsqualität

Die Bedeutung der Hauptversammlung als wichtiges Entscheidungsorgan wird unter Marktteilnehmern intensiv diskutiert. Im Rahmen der aktuellen DVFA Freitagsfrage gaben lediglich 16 Prozent der befragten deutschen Investment Professionals an, persönlich an Hauptversammlungen teilzunehmen. Ein gutes Drittel (34,9 Prozent) antwortete, auf jeden Fall die Stimmrechte zu nutzen – gegebenenfalls mittels Vollmacht. Für 41,5 Prozent hat die Hauptversammlung indes nur eine ähnliche Bedeutung wie die anderen Investor Relations-Aktivitäten des Unternehmens, beispielsweise Quartalsinformationen. Mehr als die Hälfte der Investment Professionals (52,8 Prozent) gab an, die Berichterstattung zu einer Hauptversammlung auf jeden Fall zu verfolgen. 

Zur Steigerung der Attraktivität von Hauptversammlungen wünschen sich fast zwei Drittel der Befragten (64,2 Prozent) eine Live-Übertragung der gesamten Veranstaltung, inklusive eines entsprechenden Archivs. Mehr als die Hälfte (54,7 Prozent) fordert eine Verbesserung der Informationsqualität, insbesondere im Rahmen der Aussprache. Einen klar abgesteckten Zeitrahmen und eine Dauer von maximal vier Stunden halten 39,6 Prozent für hilfreich. Der zentralen Lage des Veranstaltungsortes messen 36,8 Prozent der Investment Professionals große Bedeutung bei, um das Aktionärstreffen aufzuwerten. 

„Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren bereits einige Änderungen vorgenommen, beispielsweise im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Nutzung elektronischer Kommunikation im Rahmen der Hauptversammlung. Es liegt an den Unternehmen zu eruieren, wie sie den Investoren zukünftig im Rahmen der verschiedenen Investor Relations Maßnahmen tatsächlich den größten Mehrwert bieten können“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär des DVFA e.V.


DVFA e.V.: Die Standesorganisation der Investment Professionals in den deutschen Finanz- und Kapitalmärkten mit 1.400 Mitgliedern. Der Verband engagiert sich für die Professionalisierung des Investment-Berufsstandes, erarbeitet Standards und fördert den Finance-Nachwuchs. Der Verband ist international verankert. Er ist Mitglied von EFFAS - European Federation of Financial Analysts Societies mit über 17.000 Investment Professionals europaweit, und auch Mitglied bei der ACIIA - Association of Certified International Investment Analysts, einem Netzwerk mit 100.000 Investment Professionals weltweit.

DVFA Freitagsfrage: In einem zweiwöchigen Rhythmus befragt die DVFA ihre Mitglieder zu einem aktuellen Thema. Ziel der Freitagsfrage ist es, ein Meinungsbild der Investment Professionals zu wichtigen Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten zu erhalten. Die Ergebnisse der Umfrage werden jeweils freitags veröffentlicht.

Fondsspezialist apoAsset erneut für Dachfonds ausgezeichnet

In der neuen Studie "Beste Vermögensverwalter 2016" der WirtschaftsWoche zählt apoAsset wieder zu den besten Anlagestrategen - zum dritten Mal in Folge. Ausgezeichnet wurde der Dachfonds apo Mezzo INKA, den das Unternehmen vor genau 15 Jahren aufgelegt hat.

In der Kategorie "ausgewogene Anlagekonzepte" (maximal 60% Aktien) wurde apoAsset mit über 400 Vermögensverwaltern und Asset Managern in Deutschland verglichen. Renditen und Risiken waren bei der Bewertung gleich wichtig: zum einen die Wertentwicklung der vergangenen drei Jahre, zum anderen die Schwankungen und der maximale Monatsverlust in diesem Zeitraum.

Dachfondsmanager Marc Momberg erläutert: "Derzeit investieren wir im apo Mezzo INKA zu rund 47% in Aktienfonds und zu 39% in Anleihenfonds. Zuletzt haben wir unter anderem alternative Fondsstrategien verstärkt, sie umfassen nun 14% des Portfolios. Solche Themen wählen wir gezielt wegen ihrer Diversifikations- und Risikoeigenschaften aus. Dagegen haben wir aktuell Aktienfonds mit Schwerpunkt USA etwas abgebaut aufgrund hoher Bewertungen bei rückläufigen Gewinnentwicklungen."

Matthias Schiestl, ebenfalls Dachfondsmanager bei apoAsset, ergänzt: "Bei Anleihen setzen wir neben Euro-Renten zum Beispiel auch auf Wandel-, Schwellenländer- und Versicherungsanleihen. Denn deren Rendite-Risiko-Verhältnis ist mittlerweile oft besser als bei vermeintlich stabilen Bundesanleihen - wenn man selektiv auf aktive Fondsmanager setzt, die darauf spezialisiert sind."

Der apo Mezzo INKA investiert nicht in einzelne Aktien oder Rentenpapiere, sondern aktuell in 35 Fonds unterschiedlicher Marktsegmente. apoAsset analysiert dafür fortlaufend Zielfonds von über 230 Fondsgesellschaften und ETF-Anbietern. Die Dachfonds können dabei auch Zielfonds berücksichtigen, die am deutschen Markt (noch) weitgehend unbekannt sind. Das Management-Team prüft die potenziellen Fonds quantitativ und qualitativ bis ins Detail inklusive regelmäßiger Gespräche mit Zielfondsmanagern. Seit der Auflage der Dachfonds ist apoAsset einer der Pioniere bei der anbieterunabhängigen Fondsauswahl.

Weitere Infos unter www.apoasset.de/dachfonds

Apo Asset Management GmbH (apoAsset) Die apoAsset entwickelt und verwaltet seit 1999 Wertpapierfonds für private und institutionelle Anleger. Zu den Schwerpunkten zählen Dachfonds, Gesundheitsfonds, Rentenfonds und moderne risikobegrenzende Anlagestrategien. Insgesamt managt die apoAsset rund 2,6 Milliarden Euro. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG sowie die Deutsche Ärzteversicherung AG. Mehr Informationen unter www.apoasset.de.

CACEIS migriert Portfolios von Crédit Agricole Assurance auf neue Plattform

CACEIS hat alle Portfolios von Crédit Agricole Assurance auf seine neue, europaweit einheitliche Fondsbuchhaltungsplattform migriert. Dies betrifft Vermögenswerte in Höhe von 250 Milliarden Euro, die für die Konzerneinheiten der Crédit Agricole Assurance verwaltet werden. Die Maßnahme erfolgte im Zuge der Umstellung der Kontenpläne auf lokale und IFRS-Standards.

Crédit Agricole Assurance ist der erste Kunde von CACEIS, der auf die neue Plattform des Unternehmens migriert wurde. Das Projekt wurde vor 18 Monaten gestartet, um die verschiedenen Fondsbuchhaltungssysteme von CACEIS auf einer einzigen, europäischen Plattform zusammenzufassen. Diese neue Plattform kann alle Portfoliostrukturen konsistent verarbeiten. Somit stellt CACEIS institutionellen Anlegern, die den gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Versicherungen, Gegenseitigkeitsgesellschaften und Sozialversicherung unterliegen, ein leistungsfähiges und umfassendes Service-Spektrum zur Verfügung.

Im Anschluss an eine Ausschreibung hatte CACEIS sich für die neueste Version der Anwendung NX GP3 von NeoXam als Basis der Plattform entschieden. Das System verfügt über eine umfangreiche funktionale und instrumentelle Abdeckung von Wertpapierfonds bis hin zu Immobilienfonds, ist umfassend getestet worden und hat sich als robust erwiesen. Große Beachtung galt dabei der Qualität und der Datenkohärenz, um den zahlreichen Anforderungen an die Berichterstattung, insbesondere den Herausforderungen der Solvency-II-Richtlinie, künftig noch besser gerecht zu werden.

Grégory Erphelin, CFO von Crédit Agricole Assurance, erläutert: „Die Zusammenführung unserer Portfolios auf einer einheitlichen Fondsbuchhaltungspattform ist für unsere Gruppe ein bedeutender Vorteil. Denn wir bemühen uns, die Backoffice-Funktionen zu rationalisieren, um jederzeit eine klare und transparente Sicht auf unsere Portfolios zu haben. CACEIS hat diese Migration unter Einhaltung des Zeitplans und der Qualitätserwartungen durchgeführt.“

Jean-Pierre Michalowski, Deputy-CEO von CACEIS, fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit mit Crédit Agricole Assurance war in diesem sehr umfangreichen Projekt äußerst erfolgreich. CACEIS verfügt aktuell über das einzige Outsourcing-Angebot in Europa, das mit den Standards von Solvency-II konform ist und sich überdies an jedes Profil eines institutionellen Anlegers anpassen lässt.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Union Investment mit bestem Neugeschäft seit Unternehmensgründung

Union Investment ist im vergangenen Jahr weiter deutlich gewachsen. So verzeichnete die Fondsgesellschaft im Jahr 2015 im Nettoneugeschäft mit 26,2 Mrd. Euro (2014: 16,2 Mrd. Euro) ein neues Rekordergebnis. Das verwaltete Vermögen stieg binnen Jahresfrist von 232,1 Mrd. Euro auf 260,8 Mrd. Euro, und das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 556 Mio. Euro (2014: 485 Mio. Euro). „2015 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für Union Investment. Unsere Entwicklung basiert auf zwei stabilen Säulen, dem Geschäft mit institutionellen Anlegern und der langfristigen Beziehung zu über 4,1 Millionen privaten Kunden“, erklärte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmens am neuen Frankfurter Stammsitz.

Das institutionelle Geschäft legte erheblich zu und verzeichnete im Jahr 2015 mit einem Nettoabsatz von 18,2 Mrd. Euro (2014: 11,1 Mrd. Euro) und einer Steigerung um 64 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein neues Rekordergebnis. Zudem konnten 66 neue Kunden gewonnen werden, davon 64 aus dem nicht genossenschaftlichen Bereich im In- und Ausland. „Das verwaltete Vermögen von professionellen Investoren hat zum Jahresende mit 147,7 Mrd. Euro einen neuen Höchststand erreicht“, so Reinke. „Sicherheit hat bei institutionellen Kunden zwar nach wie vor Vorrang. Doch mit dem Rückgang klassischer Ertragsquellen wächst der Renditebedarf und damit die Bereitschaft, mehr Risikobudget zur Verfügung zu stellen“, führte der Vorstandsvorsitzende aus.

Nachgefragt wurden vor allem Hochzins-, Wandel- und Nachranganleihen sowie Verbriefungen, Aktienstrategien und Immobilieninvestments. Viele institutionelle Anleger setzten auch verstärkt auf eine Internationalisierung ihrer Investmentstrategien, um globale Zins- und Wachstumsunterschiede zu nutzen. Nach wie vor gefragt sind Wertsicherungskonzepte, in denen inzwischen ein Volumen von rund 23 Mrd. Euro (2014: 20,4 Mrd. Euro) verwaltet wird. „Wir profitieren als aktiver Risikomanager davon, dass wir über 20 Jahre Erfahrung mit dynamischen Wertsicherungskonzepten vorweisen können“, hob Reinke hervor.

Des Weiteren gewinnen nachhaltige Aspekte im institutionellen Geschäft zunehmend an Bedeutung, die den ökonomischen Erfolg in den Kontext sozialer und ökologischer Herausforderungen stellen. „Neben ethischen Prinzipien geht es darum, Megatrends wie Klimawandel, Demografie oder Globalisierung im Risikomanagement und bei Anlageentscheidungen abzubilden“, erklärte Reinke. Insgesamt sind in der Union Investment Gruppe knapp 17 Mrd. Euro in Fonds angelegt, die nach nachhaltigen Kriterien gemanagt werden. „Wir sind in Deutschland der führende Asset Manager bei nachhaltigen Fonds“, sagte Reinke.

Nettoneugeschäft mit Privatkunden legt um 57 Prozent zu

Mit einem starken Nettoneugeschäft von 8,0 Mrd. Euro im Jahr 2015 (2014: 5,1 Mrd. Euro) steigerte Union Investment den Absatz im Privatkundengeschäft das vierte Jahr in Folge auf ein Volumen von nunmehr 113,1 Mrd. Euro (2014: 102,3 Mrd. Euro) und gehört damit erneut zu den erfolgreichsten Anbietern in Deutschland. „Es ist uns gemeinsam mit unseren Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe gelungen, die strukturierte Vermögensanlage stärker in das Blickfeld privater Kunden zu rücken“, betonte Reinke. Dies zeigt besonders die starke Nachfrage nach Multi-Asset-Lösungen. Allein die sechs PrivatFonds konnten einen Nettoabsatz von 4,9 Mrd. Euro (2014: 3,8 Mrd. Euro) erzielen. Sie verfügen jetzt über einen Bestand von 13,4 Mrd. Euro. „Wir führen das Interesse an den PrivatFonds darauf zurück, dass sie in besonderer Weise Vermögensstruktur, aktives Management und dynamisches Risikomanagement vereinen“, führte Reinke aus.

Eine feste Größe im Anlagemix sind nach wie vor die Offenen Immobilienfonds, in denen Privatkunden im vergangenen Jahr netto 2,0 Mrd. Euro (2014: 1,6 Mrd. Euro) anlegten. Mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt 3,5 Mrd. Euro im Jahr 2015 allein in den drei Immobilienfonds für Privatanleger gehört Union Investment zu den größten Immobilieninvestoren in Europa. „Die Transaktionen hatten auch zum Ziel, das durchschnittliche Objektalter in unseren drei Immobilienpublikumsfonds zu senken. Dies trägt zu einer hohen Vermietungsquote von über 95 Prozent bei“, sagte Reinke.

Ein weiterer Schwerpunkt des Neugeschäfts lag im Vermögensaufbau. Hier gewinnt das ratierliche Fondssparen Jahr für Jahr an Bedeutung. Union Investment verzeichnete bei den Sparplänen im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 17,7 Prozent auf 1,158 Mio. Verträge (2014: 984.000 Verträge). „Rund drei Viertel der monatlichen Investitionen fließen in Aktien-, Misch- und Offene Immobilienfonds. Dabei stieg die durchschnittliche monatliche Sparrate pro Vertrag von 100 Euro vor drei Jahren auf nunmehr 132 Euro“, erklärte Reinke. Hinzu kam, dass über 1,8 Millionen Sparer 2015 per saldo 1.018 Mio. Euro (2014: 942 Mio. Euro) in die Riester-Fonds des Hauses einzahlten. „Ob Riester, vermögenswirksame Leistungen oder klassischer Sparplan: Fondssparpläne sind eine zeitgemäße Form des Vermögensaufbaus. Deshalb wird 2016 für uns das Jahr des Fondssparplans“, hob Reinke hervor.

Evolution des Sparens notwendiger denn je

Mit Blick auf die derzeit volatilen Kapitalmärkte appellierte Reinke an die Anleger, nun weder in Panik noch Schockstarre zu verfallen. Es sei entscheidend, die Aufmerksamkeit von den kurzfristigen Marktschwankungen auf die langfristigen Anlageziele zu lenken. Doch gebe es im Niedrigzinsumfeld keine einfachen Antworten mehr. Sparer sollten ihre Anlagen diversifizieren, um sich die Chance auf eine positive Rendite zu erhalten. „Fonds können ein wesentlicher Teil der Lösung sein, weil sie dem Sicherheitsverständnis der Kunden entgegenkommen, ihnen Teile des Risikomanagements abnehmen und zugleich langfristig auskömmliche Erträge ermöglichen“, sagte Reinke.

Viele Kunden stehen vor dem Dilemma, dass sie zwar wissen, dass klassische Zinsanlagen keine Erträge mehr bringen und durch renditestarke Anlagen ergänzt werden müssen. Zugleich dominiert jedoch emotional der Wunsch nach Sicherheit. „Wir sehen gemeinsam mit den Beratern der genossenschaftlichen Banken unsere Aufgabe darin, den Menschen Wege aus diesem Dilemma aufzuzeigen“, betonte Reinke. „Der genossenschaftliche Gedanke ist dabei die Hilfe zur Selbsthilfe, was von den Kunden geschätzt wird“, so Reinke weiter. So legen 65 Prozent der Deutschen großen Wert darauf, in Finanzangelegenheiten von ihrer Bank persönlich betreut zu werden. „Es überwiegt nach wie vor der menschliche Impuls, von Angesicht zu Angesicht beraten zu werden, besonders wenn es um das eigene Vermögen geht. Damit kommt der Anlageberatung unverändert eine hohe Bedeutung zu“, führte Reinke aus. „Unsere Fondslösungen bauen Sparern Brücken in die Kapitalmärkte. Sie unterstützen sie dabei, ihre Gelder ausgewogener anzulegen und nicht einseitig auf Zinspapiere zu setzen. Denn die Evolution des Sparens bleibt die wichtigste Aufgabe, um den Wohlstand der Sparer zu sichern“, resümierte Reinke.

CFOs vernachlässigen Mitarbeiterbindung trotz Sorge um Fachkräftemangel

Deutsche Finanzverantwortliche möchten auch in diesem Jahr ihre Teams aufstocken, doch der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter ist herausfordernd. Gefragt nach den Themen, die ihnen 2016 die größten Sorgen bereiten, liegt bei einem Drittel der deutschen CFOs (33 %) der Fachkräftemangel an erster Stelle. Diese Befürchtung hat Auswirkungen auf die Arbeitsleistung der Finanzverantwortlichen: 89 % der Finanzchefs glauben, dass sie sich erheblich oder merklich auf ihre Produktivität niederschlägt. Das ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, an der 200 CFOs in Deutschland teilnahmen.

Auf dem zweiten Platz der Themen, über die sich Finanzverantwortliche am meisten sorgen, folgt mit 24 % die IT- und Datensicherheit. Weitere 19 % sehen die wirtschaftliche Entwicklung als den Punkt, der sie in den nächsten zwölf Monaten am meisten beunruhigt.

200 CFOs wurden im Auftrag von Robert Half gefragt: Über welche Faktoren sind Sie für 2016 am stärksten besorgt?

Fachkräftemangel

33 %

IT- & Datensicherheit

24 %

Wirtschaft

19%

Veränderung von regulatorischen und Compliance-Vorgaben

13%

Wachsende Geschäftsausgaben

8%

Optimierung der Kostenstruktur

3%

Sonstiges

2%

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

Fachkräftemangel beeinflusst Produktivität der CFOs

Die Themen, über die deutsche Finanzchefs besorgt sind, prägen die Arbeitsleistung. So geben 89 % der CFOs an, dass sich diese Punkte erheblich oder merklich auf ihre Produktivität auswirken. Jeweils 87 % der Finanzverantwortlichen glauben, dass sie sich auch auf die Entscheidungsfähigkeit und Unternehmensleistung insgesamt auswirken.

Unternehmen müssen sich für die anstehenden Herausforderungen wappnen“, so Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Die Finanzchefs sollten zügig die Qualifikationen identifizieren, die im Unternehmen wirklich gebraucht werden und herausfinden, ob sie bereits bei den Mitarbeitern vorhanden sind. Bei Bedarf raten wir Unternehmen, interne Weiterbildungen für bestehende Mitarbeiter anzubieten, um sie auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten. Fehlen dennoch bestimmte Fachkenntnisse oder sind Nischenbereiche noch unbesetzt, kann neues Personal die Abteilungen unterstützen. Da die Finanzchefs insgesamt mit einem Unternehmenswachstumrechnen, ist es umso wichtiger, die passenden Mitarbeiter im Unternehmen zu haben und zu halten.“

Top-Priorität: Das Unternehmenswachstum fördern

Obwohl die Finanzverantwortlichen den Fachkräftemangel als größte Sorge für 2016 betrachten, gehört es nicht zu ihrem obersten Ziel, Mitarbeiter zu halten oder einzustellen. Die Förderung des Unternehmenswachstum (52 %), die Kostensenkung und Effizienzsteigerung (45 %) sowie das Vorantreiben von Innovationen und Wandel (36 %) zählen bei den Finanzchefs zu den Top 3-Prioritäten für das laufende Jahr.

200 CFOs wurden im Auftrag von Robert Half gefragt: Welche der folgenden Vorhaben zählen zu Ihren Top 3-Prioritäten für das Jahr 2016?

Fördern des Unternehmenswachstums

52%

Kostensenkung / Effizienzsteigerung

45%

Vorantreiben von Innovationen und Wandel

36%

Ausbau des Eigenkapitalanteils

36%

Binden von Mitarbeitern

35%

Verbesserung des Risikomanagements

35%

Einstellen neuer Mitarbeiter

32%

Eruieren der Chancen für Firmenzusammenschlüsse und -übernahmen

13%

Sicherstellen der weiteren Einhaltung lokaler und 
EU-weiter Regulierungsvorgaben im Finanzwesen

11%

Positionierung der Finanzabteilung als Business Partner innerhalb der Organisation

8%

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland; Mehrfachantworten möglich

„Unternehmen sollten sich bewusst machen, dass die richtigen Mitarbeiter eine Voraussetzung für Unternehmenswachstum und Innovationen sind“, kommentiert Sven Hennige das Ergebnis der Arbeitsmarktstudie. „Daher muss das Recruiting von qualifizierten Mitarbeitern eine Top-Priorität der Finanzchefs sein, um sich für anstehende Projekte und das Erreichen der Unternehmensziele vorzubereiten. Dies ist mit Blick auf den Fachkräftemangel umso dringender.“ 

Über die Arbeitsmarktstudie:
Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Dezember 2015/ Januar 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.135 CFOs, davon 200 in Deutschland, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

BMO Real Estate Partners Deutschland steigert sein Transaktionsvolumen um 40 Prozent

BMO Real Estate Partners hat im Geschäftsjahr 2015 sowohl beim realisierten Transaktionsvolumen als auch im Hinblick auf das verwaltete Immobilienvermögen (AuM - Assets under Management) im deutschen Markt deutlich zugelegt. Das Unternehmen kaufte und verkaufte Immobilien im Wert von rund 585 Millionen Euro, das waren 40 Prozent mehr als im Jahr 2014 (417 Millionen). Vom realisierten Transaktionsvolumen entfielen mehr als 500 Millionen Euro auf den Ankauf von 21 Immobilien; verkauft wurden zehn Objekte. Die AuM lagen zum 31. Dezember 2015 bei 1,972 Milliarden Euro, dies spiegelt einen Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,697 Milliarden Euro wider. Auf der Eigenkapitalseite wurden in 2015 rund 280 Millionen Euro bei Investoren in Deutschland eingeworben.

„Für uns stand das Jahr 2015 im Zeichen des weiteren Wachstums. Wir haben unser Stammgeschäft ausgebaut und unsere paneuropäisch ausgerichteten Investmentlösungen in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen in London und Paris intensiviert“, kommentiert Iris Schöberl, Managing Director von BMO Real Estate Partners Deutschland, die Zahlen. Im Mittelpunkt stand hier der Start des Immobilien-Spezial-AIF (AIF - Alternative Investment Fund) „Best Value Europe I“. Der Fonds für institutionelle Anleger aus Deutschland investiert in Highstreet Einzelhandelsimmobilien in den besten Lagen europäischer Metropolen. Bereits vier Immobilien in Paris, Barcelona und Rom wurden angekauft, weitere Transaktionen befinden sich in Vorbereitung.

BMO Real Estate Partners Deutschland kaufte 2015 für das Portfolio des Immobilien-Spezial-AIF „Best Value Germany II“ (BVG II) sowie im Rahmen von Individualmandaten deutschlandweit innerstädtische Geschäftshäuser und Fachmarktimmobilien an. Der BVG II ist auf der Eigenkapitalseite voll platziert und hatte bis zum Jahresende 2015 auf Basis der beurkundeten Objekte etwa 65 Prozent des Ziel-Investmentvolumens von rund 550 Millionen Euro erreicht. 

Darüber hinaus wurden für einen weiteren Fonds, der als Individualmandat für ein großes deutsches Versorgungswerk konzipiert wurde, Wohnungsbestände angekauft. Der bereits Anfang 2014 aufgelegte Fonds investiert in Neubauwohnprojekte in ganz Deutschland; das Portfolio erreichte bis Ende 2015 eine Größenordnung von rund 476 Millionen Euro.

Im Gewerbeimmobilienbereich verwaltete BMO Real Estate Partners Deutschland zum Jahresende deutschlandweit 305 Immobilien mit 926.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche in 191 Städten. Insgesamt konnten im vergangenen Geschäftsjahr 88 Prozent der leerstehenden Flächen vermietet werden, für rund 40.000 Quadratmeter neue Mietverträge abgeschlossen und für 55.000 Quadratmeter Mietverträge verlängert werden. Gegenüber dem Wert aus 2014 wird hiermit ein Plus von 83 Prozent für Neuvermietungen und ein Plus von 28 Prozent für Verlängerungen erzielt.

Das Jahr 2016 steht für BMO Real Estate Partners unter dem Motto „Wachsen in einem enger werdenden Markt“. Dabei stehen für das Unternehmen die Qualität der Immobilie sowie deren Lage im Vordergrund. „Wir werden trotz des Preisdrucks keinesfalls auf Objekte in schlechteren Lagen ausweichen – auch wenn hier der Markt schwieriger wird und manche Renditeträume der Investoren an die Realität angepasst werden müssen“, so Schöberl. 

Insgesamt realisierte BMO Real Estate Partners mit Hauptsitz in London im Jahr 2015 Transaktionen in Höhe von 1,33 Milliarden Euro, wobei hier der Großteil auf Verkäufe entfiel. Die AuM lagen am 31.Dezember 2015 mit 9,5 Milliarden Euro folglich leicht unter dem Vorjahreswert von 9,6 Milliarden Euro.

Mit ETFs der Marktvolatilität trotzen und auf laufende Erträge setzen

BMO Global Asset Management hat seinen Report „BMO Global Asset Management ETF Outlook 2016“ veröffentlicht. Er analysiert wichtige Trends des vergangenen Jahres und zeigt Chancen und Herausforderungen für die kommenden Monate auf. 

Das Jahr 2015 war ein weiteres Rekordjahr für Exchange Traded Funds (ETFs): Der Markt wuchs bis Ende Dezember auf mehr als 2,9 Billionen US-Dollar an und verzeichnete Nettozuflüsse in Höhe von rund 372 Milliarden US-Dollar – das ist eine Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auch unter den schwierigen Marktbedingungen des vergangenen Jahres war der Trend zu ETFs ungebrochen. Anleger nutzen sie sowohl als Kernelemente von Portfolios als auch zur taktischen Positionierung während volatiler Episoden“, sagt Ana Concejero, EMEA ETF Senior Adviser bei BMO Global Asset Management. Trotz eines schwierigen Umfelds und hoher Volatilität an den Märkten ist das Interesse der Investoren an börsengehandelten Fonds ungebrochen. Allein im Januar 2016 verzeichnete die europäische Branche Nettozuflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. 

ETFs in Zeiten hoher Marktvolatilität
Die internationalen Finanzmärkte schwankten zuletzt stark. Schlüsselfaktoren für den Anstieg der Volatilität waren dabei unter anderem die Situation in China und die Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-amerikanischen Zentralbank. Gerade in einem solch turbulenten Marktumfeld sind ETFs ein effizientes Investmentvehikel, um ein Portfolio strategisch zu positionieren. „Immer mehr Anleger nutzen ETFs als liquide Portfoliobausteine und ziehen sie den zugrunde liegenden Werten vor. Besonders in Assetklassen mit geringer Liquidität erweisen sich ETFs als effiziente Investmentlösung“, sagt Concejero. Der ETF-Markt sei in den vergangenen Jahren merklich gereift, und auch auf dem Sekundärmarkt sei die Handelsaktivität deutlich angestiegen. „Das unterscheidet ETFs von vielen anderen Produkten, bei denen Investoren Transaktionen direkt mit dem Fonds abwickeln. Der Handel zwischen Verkäufern und Käufern am Markt wirkt sich nicht auf die zugrunde liegenden Wertpapiere im Portfolio aus“, erklärt die Expertin. Daher hätten etablierte ETFs häufig eine bessere Liquidität entwickelt als die Wertpapierkörbe, die sie abbilden. Die ETF-Portfoliokonstruktion gewinnt zunehmend an Bedeutung, um Marktrisiken zu minimieren. Ziel einer optimalen Konstruktion ist es, durch Investments in einen diversifizierten Korb aus Wertpapieren Zugang zu einem ganzen Markt zu gewinnen und nicht nur zu einzelnen Anlagen. In weniger liquiden Anlageklassen folgen neu entwickelte ETFs Indizes mit höheren Liquiditätsschwellen, wie zum Beispiel die neue Familie des Barclays Very Liquid Index (VLI). 

Vorteile von Smart-Beta-ETFs
Auch mit Smart-Beta-ETFs können Investoren einer hohen Marktvolatilität trotzen. Diese ETFs bieten die Möglichkeit, spezifische Faktorprämien zu vereinnahmen, indem das Risikoprofil angepasst oder die Faktor-Gewichtung geändert wird. „Einzelfaktor-ETFs sind effektive Instrumente, um die Einkünfte zu erhöhen, das Risiko-Ertrags-Verhältnis zu verbessern oder Wachstumsmerkmale gezielt ins Portfolio zu integrieren. Beispielweise können Investoren mit Low-Volatility-ETFs auch in wechselhaften Zeiten an den Aktienmärkten investiert bleiben, ohne sich einem zu großen Schwankungsrisiko auszusetzen“, erläutert Concejero die Ergebnisse der Studie. Gerade ETFs, die auf Aktien mit geringen Kursschwankungen hin konzipiert sind, könnten breite Kursrückgänge an den Märkten abfedern. Die neuen Multifaktor-ETFs eignen sich laut Concejero hingegen vor allem, um verschiedene prämientragende Faktoren sinnvoll zu kombinieren. Decke ein ETF zum Beispiel die Faktoren „Dividenden“ und „Qualität“ ab, könnten Investoren gleichzeitig auf Einkommen und Wachstum setzen und zusätzlich von geringerer Portfoliovolatilität profitieren.

Fixed Income bleibt ein Wachstumssegment
Marktvolatilität hat auch auf Rentenportfolios ähnliche Auswirkungen. Marktrisiken und ökonomische Entwicklungen können unterschiedlichen Einfluss auf Staatsanleihen und Unternehmensanleihen haben. Eine präzise Positionierung auf der Yield-Kurve wird bei der Portfoliokonstruktion zunehmend wichtiger. Die ETF-Branche trägt dem Rechnung und hat sich positiv entwickelt. „Neben traditionell breiten Anleihe-ETFs gibt es inzwischen auch eine Vielzahl sehr präziser Investmentinstrumente, die das Anleihe-Spektrum nach Restlaufzeiten geordnet abbilden, sodass Produkte mit kurz-, mittel- und langfristigem Horizont verfügbar sind“, so Concejero. Außerdem könnten Anleger zwischen Fixed-Income-ETFs wählen, die bestimmte Regionen abdecken – sowohl globale Anleihemärkte als auch länderspezifische Portfolios.

Auch Währungsschwankungen hatten im vergangenen Jahr einen signifikanten Einfluss auf die Performance von Portfolios. ETF-Anbieter haben diese Währungseffekte nun immer klarer im Blick und entwickeln darauf abgestimmte Lösungen. Ihre Produktpalette enthält nicht-währungsgesicherte sowie währungsgesicherte ETFs und neuerdings auch dynamische Hedging-Strategien. Investoren haben hiermit große Wahlmöglichkeiten – je nach ihrem individuellen Anlagebedürfnis –, Märkte- und Währungsstrategien in ihre Portfolios einzubauen. 

Ausblick
„Das Wachstum der ETF-Branche wird sich auch künftig fortsetzen. In den nächsten fünf Jahren rechnen wir damit, dass das Volumen des globalen ETF-Marktes auf über 6 Billionen US-Dollar wächst und sich damit verdoppelt. Die Triebkräfte sind das wachsende Spektrum neuer Anlageoptionen wie Smart Beta und währungsgesicherte ETFs, aber auch das zunehmende Anlegerinteresse und die steigende Handelsaktivität. Dadurch haben Investoren effiziente Investmentlösungen, um in Zeiten hoher Marktvolatilität erfolgreich zu agieren und ihre Portfolios zu optimieren“, sagt Concejero.       

Die komplette Studie und weitere Informationen zu ETFs finden Sie auf: www.bmo.com/etfs    

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der Kunden auf fünf Kontinenten über 27 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Einschließlich der in Portfolios mit und ohne Verwaltungsmandat betreuten Anlagen verwaltete BMO Global Asset Management per 31. Oktober 2015 ein Vermögen von über 216 Milliarden Euro.

Die Organisation stützt sich auf vier multidisziplinäre Teams an den Firmensitzen in Toronto, Chicago/Milwaukee, London und Hongkong. Diese werden durch ein Netzwerk von Boutique-Managern von Weltformat an strategischen Standorten in aller Welt ergänzt. Hierzu zählen unter anderem BMO Real Estate Partners, LGM Investments, Monegy Inc., Pyrford International Ltd. und Taplin, Canida & Habacht, LLC. Mit Aktivitäten in ganz Nordamerika und Europa sowie in Abu Dhabi, Mumbai, Peking, Schanghai, Hongkong, Melbourne und Sydney wurde BMO Global Asset Management von Pension & Investments als einer der 100 größten Vermögensverwalter der Welt anerkannt. Diese Beurteilung stützt sich auf das insgesamt verwaltete Vermögen per 31. Dezember 2014. Das Unternehmen ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative Principles for Responsible Investment (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).

BMO Global Asset Management ist ein Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einer breit diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation mit einer Bilanzsumme von 672 Milliarden Kanadischen Dollar per 31. Oktober 2015 und über 47.000 Mitarbeitern.

SFIX-Benchmarks: Warburg-HIH-Fonds in allen Betrachtungszeiträumen weit vorn

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH (Warburg-HIH Invest) hat heute im Rahmen einer gemeinsamen Presseveranstaltung mit MSCI zu den Jahresendzahlen 2015 des Spezialfonds Immobilien Index SFIX auf drei besonders überdurchschnittlich performende Immobilienfonds hingewiesen. Die Performance-Zahlen basieren auf den anerkannten Berechnungsmaßstäben des Branchenfachverbandes BVI.

Der im Dezember 2006 initiierte Warburg-HIH European Core Property Fund No. 1, kurz ECP 1, belegt mit einem Total Return von 6,8 Prozent p.a. im Fünf-Jahres-Vergleich den dritten Rang im SFIX-Ranking bezogen auf seine Benchmark-Gruppe „SFIX Europa“. Diese setzt sich aus insgesamt 52 Fonds zusammen und weist eine Durchschnittsperformance von 0,8 Prozent p.a. auf.

Der im August 2005 aufgelegte Warburg-HIH Pan-Europa Fonds Nr. 3 (PEF 3) nimmt im Zehn-Jahres-Vergleich mit 5,7 Prozent p.a. im Vergleich zu den 2,3 Prozent p.a. des SFIX-Benchmarks den vierten Rang in der Vergleichsgruppe von insgesamt 32 Fonds ein.

Der paneuropäische KOOP-Fonds wurde mit einem NAV von aktuell 218 Millionen Euro im April 2011 aufgelegt und belegt im Drei-Jahres-Vergleich im Benchmark-Ranking von 63 Fonds den zweiten Rang mit einem Total Return von 7,8% p.a. gegenüber einer SFIX-Durchschnittsperformance von 0,3% p.a.

„Die Ergebnisse zeigen, dass diese drei europäischen Warburg-HIH-Fonds, die von unterschiedlichen Fondsmanagern betreut werden, sowohl in kurz-, mittel- als auch in langfristiger Perspektive eine im Vergleich zur jeweiligen Benchmark überragende Performance bieten. Damit wird eindrucksvoll die große Bedeutung einer verlässlichen Managementleistung von Warburg-HIH Invest belegt, die unabhängig von Investitionszeitpunkt und Immobilienzyklus im Vergleich zur Benchmark-Gruppe reproduzierbare Spitzenergebnisse erzielt“, sagt Eitel Coridaß, Geschäftsführer von Warburg-HIH Invest.

Trotz hoher Investmentvolumina von insgesamt 649 Millionen Euro NAV in den drei Fonds sei es gelungen, die langfristige zyklenbasierte Investmentstrategie über eine kluge Objektauswahl umzusetzen. Die Leistung dieser drei Fonds bestätige im Sinne der Investoren den Ansatz eines researchgestützten aktiven Managements von Warburg-HIH Invest, so Coridaß weiter.

Um die Bedeutung dieser aktiven Managementleistung systematisch zu dokumentieren, macht Warburg-HIH Invest auf die vom MSCI erstellte und heute veröffentlichte Studie zum SFIX aufmerksam. Diese analysiert verschiedene Quellen der Fondsperformance, von denen einige in der Verantwortung des Fondmanagers liegen, andere aber stark durch den Investor beeinflusst werden. 

Die Ergebnisse dieser Studie können Sie heute ab 11 Uhr unter www.msci.com/research/real-estate abrufen. Die Daten zum IPD/BVI Spezialfonds Immobilien Index SFIX 2015 einschließlich der Ergebnisse für Q4-2015 stehen hier zum Download bereit: www.msci.com/www/ipd-factsheets/ipd-bvi-german-quarterly/0163219272.

Aquila Gruppe baut Financial Asset Portfolio weiter aus

Die Aquila Gruppe erweitert ihr Portfolio Alternativer Strategien um den Tiger Value Fund. Seit Auflage im Dezember 2008 hat der Fonds eine durchschnittliche jährliche Performance von über 10% mit einer Volatilität von 6% erzielt. Die Sharpe Ratio liegt im genannten Zeitraum damit über 1,5. „Mit dem Tiger Value Fund bieten wir Investoren Zugang zu einem weiteren Long/Short Equity Investment mit langjährigem Track Record. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Investment Team“, so Roman Rosslenbroich, CEO der Aquila Gruppe.

Der Tiger Value Fund ist ein europäischer Long/Short Equity-Fonds mit Fokus auf Small- und Mid-Caps in der DACH-Region. Er selektiert Long- und Short-Positionen basierend auf einem fundamentalen Investmentansatz unter Nutzung von Catalysts. Investiert wird sektorenübergreifend: Aus ca. 1.500 europäischen Unternehmen werden nach quantitativen Analysen über 200 mögliche Titel identifiziert und mithilfe eines eigenen Scoring-Modells bewertet. Das finale Portfolio besteht aus 30 bis 60 Titeln. Im Fokus der Strategie steht der Kapitalerhalt bei einem optimierten Rendite-Risiko-Verhältnis.

Die Aquila Gruppe ermöglicht Fund Managern mit signifikanter Größe die Strukturierung, Auflegung und Betreuung von Investmentstrategien und bietet ihnen Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk institutioneller Investoren und Vertriebspartner.

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investment Team gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. Euro. (Stand: Dezember 2015)

Über Tiger Asset Management:
Die Tiger Asset Management GmbH mit Sitz in Hamburg und in Freienbach ist eine eigentümergeführte, unabhängige Asset Management-Gesellschaft, die auf die Beratung institutioneller Investoren fokussiert ist.

Global Shopping Forum, DIW und ZIA zu Gast bei HIH Real Estate

Die HIH Real Estate GmbH (HIH) hat am 11. Februar ihre Räume am Standort Hamburg für das Global Shopping Forum und die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung e.V. (DIW) gemeinsam mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) zur Verfügung gestellt.

Der Immobilien-Roundtable stand unter dem Motto „Zukunft gewerblicher Immobilien in Zeiten der ‚Global Travellers‘“. Im Fokus der Diskussionen standen insbesondere Retailthemen. Das Global Shopping Forum und die DIW hatten die Veranstaltung in Kooperation mit der HIH, dem ZIA und der Anwaltskanzlei Fieldfisher initiiert.

„Da wir gerne unsere Beziehung zu israelischen Investoren auf dem Gewerbeimmobilienmarkt ausbauen wollen, haben wir uns sehr gefreut, Gastgeber für den diesjährigen Immobilien-Roundtable zu sein“, sagte Erik Marienfeldt, Geschäftsführer von HIH sowie Hausherr der Tagung. Dr. Eli Fel vertrat das Global Shopping Forum, Grisha Alroi fungierte als Sprecher für die DIW. 

„Der deutsche Immobilienmarkt erfreut sich einer hohen Beliebtheit, auch bei ausländischen Anlegern. Die Bundesrepublik gilt als sicherer Hafen und bietet nach wie vor gute Investitionsmöglichkeiten. Die gute Stimmung bei unserer Veranstaltung bewies das in hervorragender Manier“, so das Fazit des Moderators der Veranstaltung, Dr. Christoph Schumacher, Sprecher des ZIA-Regionalvorstands Nord und Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH.

Finanzierung für datapath.io - Startup optimiert Datenrouting im Kern der Internet-Infrastruktur

Das 2015 gegründete Startup datapath.io aus Mainz erhält 965.000 Euro von den Early-Stage-Venture-Capital-Investoren Target Partners und Speedinvest datapath.io entwickelt und vertreibt Network-Performance-Management-Lösungen für Unternehmen, die Daten schnell und effizient zu ihren Kunden bringen müssen. Die globale Internet-Infrastruktur, über weltweit verlegte Seekabel und Internet-Knoten, ist eine Black Box ohne jegliche Netzneutralität. Die Technologie von datapath.io öffnet diese Black Box und garantiert Content-Anbietern die besten Routen zum Anwender und zurück. Dafür arbeitet das Startup mit Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services und Netzwerkanbietern wie Cogent, Hibernia Networks oder Level 3 zusammen. Mit dem frischen Geld will datapath.io neue Mitarbeiter im Bereich Engineering und Vertrieb einstellen sowie weltweit eigene Netzwerke aufbauen.

In einer früheren Seed-Finanzierungsrunde hatte datapath.io von Jochen Tuchbreiter, Gründer der domainfactory, Christian Henschel und Paul H. Müller, zwei der drei Gründer der adjust GmbH, dem Accelerator Techstars sowie Maximilian Claussen, Ex-Earlybird Mitarbeiter, erhalten.

Für seinen Service analysiert datapath.io an über 70 Knotenpunkten weltweit jeden Monat 15 Terabytes Performance-Daten. Die Routen werden dann nach den Variablen Zeit, Kosten, Verfügbarkeit und Bandbreite optimiert – je nach unterschiedlicher Anforderung (handelt es sich zum Beispiel um Adtech, E-Commerce oder Online-Gaming). Das Startup hat bereits Verträge mit zehn namhaften Kunden unterzeichnet, darunter große Adtech- und E-Commerce-Unternehmen. Die Netzwerk-Optimierung gibt es als Software-as-a-Service für die Cloud oder als Lizenz für die Installation im eigenen Netzwerk.

„Content-Anbieter hatten bisher nur schwer Einfluss auf das dynamische Routing im Internet und die Geschwindigkeit ihrer Anbindung. Unsere Technologie ermöglicht es, so einfach wie Plug & Play Einfluss auf das Geschehen im Kern des Internets zu nehmen“, sagt datapath.io-Mitgründer und CEO Sebastian Spies. „Performance-Studien wie von Amazon oder Walmart zeigen: Jede Zehntelsekunde weniger Wartezeit bringt ein Prozent mehr Umsatz“, unterstreicht Mitgründer und COO Sascha Coldewey den Nutzen von datapath.io. (Studien siehe https://wpostats.com)

„Das Produkt von datapath.io ist günstig, einfach zu bedienen und bringt einen unschlagbaren Nutzen für Internet-Unternehmen: Geschwindigkeit. datapath.io hat das Potenzial, in nur wenigen Jahren international zum Marktführer für dynamische Routenoptimierung zu werden“, sagt Kurt Müller, Partner bei Target Partners.

„Das Geschäft von Cloud-basierten Diensten ist stark davon abhängig, welches Kundenerlebnis sie liefern können. Doch DevOps haben nur begrenzte Möglichkeiten, die Internet-Leistung ihrer Applikationen zu beeinflussen. datapath.io will das ändern“, sagt Marcel van der Heijden, Partner bei Speedinvest.

Die beiden Gründer Sebastian Spies und Sascha Coldewey arbeiteten über zwei Jahre an der Technologie, bevor sie im Mai 2015 datapath.io gründeten. Sebastian kommt aus dem Bereich Netzwerktechnologie und Software-Entwicklung und hat unter anderem beim Internet-Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt am Main gearbeitet. Sascha ist erfahrener Unternehmer und hat etwa den Streetwear-Shop kolibrishop.com gegründet und 2010 an dress-for-less verkauft. Heute beschäftigt das Mainzer Startup zehn Mitarbeiter.

Kunden von Amazon Web Services können sich ab sofort auf www.datapath.io für einen kostenlosen Test anmelden.

Über datapath.io
datapath.io ist ein 2015 von Sebastian Spies (CEO) und Sascha Coldewey (COO) gegründetes Startup aus Mainz. datapath.io bietet Network Performance Management für DevOps als Software-as-a-Service oder als einfach in bestehende Netzwerke zu implementierende Hardware. Die Technologie öffnet die Black Box „Internet“ und garantiert Content-Anbietern die besten Routen zum Anwender und zurück. Für seinen Service analysiert datapath.io an über 70 Knotenpunkten weltweit jeden Monat 15 Terabytes Performance-Daten. Die Routen werden nach den Variablen Zeit, Kosten, Verfügbarkeit und Bandbreite optimiert.
Mehr unter: www.datapath.io

Über Target Partners
Mit 300 Millionen € gehört Target Partners zu den führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert junge Firmen beim Startup und in der Frühphase mit Wagniskapital und unterstützt sie während ihrer Entwicklungs- und Expansionsphase. Mit langjähriger Erfahrung als Manager, Unternehmer und Venture Capitalists steht das Team von Target Partners Unternehmen zur Seite, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, um Organisationsstrukturen aufzubauen, Finanzierungen zu sichern und Unternehmen in Europa und USA an die Börse zu bringen. Mehr unter: www.targetpartners.de

Über Speedinvest
Speedinvest ist ein österreichischer Risikokapitalfonds, der 2011 gegründet wurde. Er investiert in junge, vor allem europäische Technologien in den Bereichen Web und Mobile. Neben Investments nutzt Speedinvest sein Netzwerk und Know-how, um die Unternehmen in seinem Portfolio zu fördern. Vom Standort Silicon Valley aus unterstützt Speedinvest Firmen seines Portfolios, die in den US-Markt eintreten.
Weitere Informationen: www.speedinvest.com

Unigestion übernimmt Investment-Team der Londoner Hedgefonds-Gruppe Cube Capital und deren Long-Short-Equity-Fonds

Der unabhängige Schweizer Asset Manager Unigestion stellt zum 2. Februar 2016 ein 3-köpfiges Investment-Team der Londoner Hedgefonds-Gruppe Cube Capital ein. Unigestion übernimmt damit auch den Fonds, den das Team dort gemeinsam verwaltet.

Dem Investment-Team gehören Nick Linnane, Investmentmanager, Chrysis Aristidou, Investmentanalyst, und Faten Benali, Portfolio Administrator, an. Sie verfolgen eine Long-Short-Strategie zur Erkennung von Anlagechancen in Verbindung mit Marktverwerfungen, bei denen Vermögenswerte auf Grund der Marktbedingungen falsch eingepreist sein können. Damit haben sie seit Auflegung des Fonds im Mai 2009 eine annualisierte Rendite von 13,1% mit einer annualisierten Volatilität von 8,5% erzielt (Stand: Ende Dezember 2015).

Die Anlagestrategie des Fonds bleibt, auch bei Unigestion, unverändert. Sie ergänzt das Angebot von Unigestion mit alternativen Risikoprämien, alternativen Alpha- und Auswahlstrategien der Hedgefonds-Manager um eine direkte opportunistische Hedgefonds-Strategie mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz.

Das von Unigestion übernommene Team erhält die Möglichkeit, auf die umfangreichen intellektuellen Kapazitäten der 77 Anlageexperten des Asset Managers zuzugreifen. Hinzu kommt die Unterstützung in den Bereichen Compliance, Recht und Risk Management durch ein Team mit 12 Mitarbeitern in Großbritannien und an anderen Unternehmensstandorten weltweit.

Fiona Frick, Chief Executive Officer von Unigestion: „Das neue Team ist eine gute Ergänzung für Unigestion. Wir sind davon überzeugt, dass die außergewöhnlichen Merkmale der Strategie und die Fachkompetenzen des Investment-Teams in Verbindung mit der Risikomanagement-Kultur von Unigestion eine besonders gewinnbringende Kombination sind. Unigestion setzt sich für die Weiterführung der Erfolge von Cube Capital in den letzten sechs Jahren ein und will darauf aufbauen. Gleichzeitig freuen wir uns über die Chance, unser Team um drei talentierte Mitarbeiter zu ergänzen.“

Alan Sipols und François Buclez, die Gründer von Cube Capital Investment Limited, meinen dazu: „Wir sind stolz auf die Anerkennung der Arbeit, die wir in den letzten sechs Jahren für den Fonds geleistet haben und sind davon überzeugt, dass die Anleger und das Team bei Unigestion mit seiner besonderen Geschäftskultur in besten Händen sind. Wir werden uns weiterhin für seine Entwicklung einsetzen und freuen uns auf seine künftigen Erfolge.“

Nick Linnane, Investmentmanager des Fonds, der von Cube Capital Investment Limited zu Unigestion kommt, ergänzt: „Unigestion verfügt über ein sehr gutes Angebot und ein Geschäftsmodell mit hervorragender Leitung, Infrastruktur und Research-Kapazität sowie einem ausgezeichnetem Investment-Ansatz und dürfte damit ideal für die Weiterverfolgung unserer Strategie sein. Wir freuen uns über unsere Zugehörigkeit zu diesem Unternehmen und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Offener Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND erfolgreich gestartet

INDUSTRIA Wohnen, Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, zieht ein positives Zwischenfazit zur bisherigen Entwicklung des offenen Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND. Gut ein halbes Jahr nach dem Vertriebsstart hat das Immobilienvermögen des Fonds, der in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Ballungsräumen in Deutschland investiert, ein Volumen von 31,9 Millionen Euro erreicht. Anleger stellten dem Fonds bisher Eigenkapital in Höhe von 26,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Die bisherige Wertentwicklung der einzelnen Fondsanteile verlief von 50,00 Euro zum Start im August 2015 auf 50,99 Euro zum 15. Februar 2016. „Wir liegen im Rahmen unseres angestrebten Ziels, das eine jährliche Rendite auf Fondsebene in Höhe von 3,0 Prozent vorsieht“, sagt Asset Managerin Kerstin Dittrich von INDUSTRIA Wohnen.

Im Sinne einer optimalen Steuerung des Mittelzuflusses ist der Vertrieb des FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND über so genannte Cash-Call-Phasen organisiert. Während eines Cash-Calls können Anleger Anteile zeichnen. Ist eine zuvor festgelegte Schwelle erreicht, werden keine weiteren Anteile ausgegeben. Nach zwei erfolgreichen Cash-Calls im Jahr 2015 befindet sich der dritte Call derzeit in Vorbereitung.

Als weitere Möglichkeit, Anteile am Fonds zu erwerben, steht Anlegern jederzeit der Weg über die Börse offen. Seit Dezember ist FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND unter der Wertpapierkennnummer (WKN) A12BSB an der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar.

„Wir sind mit der Entwicklung von FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND sehr zufrieden“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA Wohnen. „Wir werden den Fonds schrittweise weiter ausbauen und dabei unter anderem weitere Vertriebskanäle etablieren.“ Anteile können u.a. von Privatanlegern und kleineren institutionellen Anlegern wie Stiftungen erworben werden. Der Anlagehorizont sollte bei mindestens fünf Jahren liegen.

FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND investiert in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Ballungsräumen Deutschlands. Neben reinen Wohngebäuden soll das Portfolio mit Wohn- und Geschäftshäusern, Senioren- und Sozialimmobilien sowie Ärztehäusern und Kindergärten ergänzt werden. Mögliche Akquisitionsobjekte können sowohl Bestands- als auch Neubauten sein. Kapitalverwaltungsgesellschaft des FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND ist die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg. 

Mehr Informationen zum FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND gibt es auf der Internetseite www.fokus-WOHNEN-deutschland.de.

„Immobilien-Spezialfonds und Service-KVG-Konzept setzen sich weiter durch“

Die aktuelle Investmentstatistik des Fondsverbands BVI mit dem Mittelaufkommen zum 31.12.2015 kommentiert Michael Schneider, Geschäftsführer der Service-KVG IntReal: 

„Der offene Immobilien-Spezialfonds erfreut sich bei institutionellen Anlegern anhaltender Beliebtheit. Das Nettofondsvermögen der in der BVI-Statistik erfassten Immobilien-Spezialfonds lag zum Jahresende 2015 mit 54,7 Milliarden Euro rund 16 Prozent höher als noch zwölf Monate zuvor.

Auffällig ist, dass sich das Konzept der Service-KVG im Immobilienbereich weiter durchsetzt. Mittlerweile wird bereits mehr als jeder siebte Euro des in Immobilien-Spezialfonds gebundenen Vermögens so verwaltet, dass Portfolio- und Asset Management auf der einen und Administration und Risikomanagement auf der anderen Seite durch jeweils spezialisierte Anbieter erfolgen. Das zeigt eine Auswertung des deutschen Fondsverbands BVI. Danach wurden zum Jahresende 2015 rund 15 Prozent des verwalteten Vermögens in offenen Immobilien-Spezialfonds durch Dritte außerhalb des Konzerns gemanagt. Ende 2014 hatte der Anteil laut BVI noch bei 9 Prozent gelegen.

Wir bei IntReal freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit unseren Fondspartnern mit einem Nettofondsvermögen der auf unseren Plattform verwalteten offenen Immobilien-Spezialfonds von rund 4,1 Milliarden Euro laut der BVI-Statistik zur Nummer vier im deutschen Markt aufgestiegen sind. Einschließlich der Fonds der Warburg-HIH Real Estate, für die wir im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsmandats tätig sind, verfügt IntReal mit einem Nettofondsvermögen von 7,7 Milliarden Euro mittlerweile über die größte Plattform für offene Immobilien-Spezialfonds in Deutschland.“

Über IntReal
Als Service-KVG fokussiert sich IntReal ausschließlich auf die Auflage und Administration von regulierten Immobilienfonds für Dritte nach dem KAGB. Über die Plattform können alle Möglichkeiten einer Immobilien KVG genutzt werden, ohne selbst eine gründen zu müssen. So können Immobilienfonds aufgelegt oder auch das Back Office von KVGen an IntReal ausgelagert werden. Mit 96 Mitarbeitern bietet IntReal langjähriges Immobilien-Know-how sowie detailliertes und hoch professionelles Fondsadministrations-Wissen.
IntReal administriert 64 Fonds über eine Vielzahl von externen Fondspartnern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 10,1 Milliarden Euro (alle Zahlenangaben: Stand 31.12.2015).
IntReal ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH, Hamburg, und Teil der HIH Real Estate Gruppe.

Carl Auffret erhaelt AAA-Rating von Citywire

Carl Auffret hat die höchste Rating-Stufe von Citywire erreicht: das AAA-Rating. Die Bewertung erhielt Carl Auffret für seinen Management-Stil des Fonds DNCA Invest Europe Growth.

Der DNCA Invest Europe Growth hat seit Auflegung eine Performance von 59,87 Prozent erzielt.* Dies ergibt eine durchschnittliche Jahresperformance von 16,41 Prozent und für 2015 eine Performance von 23,74 Prozent. Zum Vergleich: Der Referenzindex** lag im vergangenen Jahr bei 9,60 Prozent.

Morningstar hat den Fonds DNCA Invest Europe Growth bereits mit fünf Sternen ausgezeichnet, das AAA-Rating von Citywire würdigt nun den Fondsmanager in Frankreich.

Citywire führte sein Rating-System vor mehr als zehn Jahren ein und bewertet nach wie vor als einziges Unternehmen ausschließlich die Portfoliomanager, nicht die Fonds. Der Grund liegt in der Überzeugung, dass der individuelle Track-Record des Fondsmanagers das Hauptkriterium bei der Fondsauswahl ist. Das Rating zeichnet Manager aus, die bei den im jeweiligen Land zum Vertrieb zugelassenen Fonds über drei Jahre die beste risikoadjustierte Wertentwicklung erzielt haben.

Die Citywire-Ratings werden monatlich aktualisiert. Der Analysezeitraum umfasst 36 aufeinander folgende Monate. Die Performance der Fondsmanager wird mit einem Benchmark-Index verglichen und anhand eines Risikoindex gewichtet (Tracking Error).

Citywire analysiert die Performance von mehr als 9.000 Fondsmanagern, die in 35 Ländern mehr als 12.500 registrierte Fonds verwalten. Von den 9.000 Managern werden nur 25 Prozent (2.250) von Citywire bewertet. Von diesen Fondsmanagern mit der besten Performance erhalten 10 Prozent (225) das Rating AAA, 20 Prozent AA, 30 Prozent A und 40 Prozent das Rating +. In Frankreich erfasst Citywire die Performance von 3.600 Fondsmanagern, von denen 727 geratet werden und nur 67 das Rating AAA bekommen.

* Performance vom 28.12.2012 bis 31.01.2016 in der Anteilsklasse A, ISIN: LU0870553020, Quelle: DNCA / Morningstar.
** STOXX Europe 600 EUR Net Return, unter Wiederanlage der Dividenden.

Der Fondsmanager Carl Auffret
Carl Auffret, 40, trägt den Titel CFA und hat den Grad des Maîtrise in Management sowie ein DESS in Bank- und Finanzwesen an der Université Paris IX Dauphine erworben.

Seine berufliche Laufbahn begann Carl Auffret 1999 bei SG Securities Ltd. in London als Sell-Side-Analyst für den Konsumgüterbereich. Im Juli 2003 kehrte er nach Frankreich zurück und wurde Sektor-Analyst und -Manager bei CM-CIC Asset Management, bevor er 2005 das Management des Fonds Union Europe Growth mit Wachstumswerten aus ganz Europa übernahm. Seit Mai 2012 ist er Mitglied des Fondsmanagerteams von DNCA. Dort hat er den Fonds DNCA Invest Europe Growth aufgesetzt.

Der DNCA Invest Europe Growth ist ein Fonds mit europäischen Wachstumswerten beliebiger Kapitalisierung, der für französische Aktiensparpläne (PEA) zugelassen ist. Ziel des Fonds ist, die Performance der europäischen Aktienmärkte über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen. Der Fonds wird aktiv gemanagt. Die Titel werden anhand von acht quantitativen und qualitativen Kriterien ausgewählt. Wichtig ist ein künftiges organisches Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent. Zudem legt der Fonds strenge Bewertungskriterien an, um Fehlschläge zu vermeiden. Er basiert auf den Überzeugungen des Fondsmanagers (Conviction Management), und das Fondsvermögen verteilt sich auf rund 40 Unternehmen. Zum 31.01.2016 stellten die zehn größten Positionen des Portfolios 46 Prozent des verwalteten Vermögens. Ausgewählte Sektoren sind klar übergewichtet. So sind die Branchen Gesundheit, Unternehmensdienstleistungen und Automobilzulieferer stark vertreten, im Gegenzug hält sich der Fonds aus Finanzwerten, Rohstoffunternehmen und öffentlichen Dienstleistungen fast vollständig heraus. Die Zusammensetzung des Portfolios ist hinsichtlich Ländern, Sektoren und Kapitalisierungen sehr flexibel und richtet sich weder nach einem Referenzindex noch nach einer Top-down-Analyse.

Das Managementteam um Carl Auffret identifiziert langfristige Wachstumsthemen, die von der Konjunktur und Faktoren, wie die Alterung der Bevölkerung, Billigsektor und die Auslagerung von Dienstleistungen, kaum beeinflusst werden. Die Fondsmanager suchen zudem nach Chancen, die sich durch Börsengänge, Übernahmen oder Ausgliederungen ergeben.

BMO Global Asset Management erweitert seine europäische Präsenz mit der Ernennung von Vertriebsdirektoren in Frankreich und der Schweiz

BMO Global Asset Management hat Jean-Michel Bongiorno und Björn Bahlmann zu Vertriebsdirektoren für Frankreich bzw. die Schweiz ernannt und damit sein europäisches Vertriebsteam für institutionelle Mandate weiter ausgebaut. Beide übernehmen ihre Aufgaben mit sofortiger Wirkung.  

Jean-Michel Bongiorno und Björn Bahlmann sind bei BMO Global Asset Management dafür zuständig, institutionellen Anlegern in Frankreich und der Schweiz die umfassende Angebots- und Lösungspalette des Unternehmens vorzustellen. Beide berichten an Kristy Barr, Head of Institutional Distribution, Europa (exkl. Deutschland und Niederlande). 

Jean-Michel Bongiorno war zuvor bei CBRE Global Investors tätig, wo er acht Jahre die Position des Director of Investor Relations für Südeuropa inne hatte. Er war in der Region für die Eigenkapitalbeschaffung, das Relationship Management und die Geschäftsentwicklung verantwortlich. Davor war Bongiorno 11 Jahre als Relationship Manager bei Thomson Reuters beschäftigt.

Bis zur Eröffnung der Niederlassung von BMO Global Asset Management in Paris, die im Laufe dieses Jahres geplant ist, wird er in London angesiedelt sein. In Paris wird er auch zum Aufbau des europäischen Geschäftsbereichs von BMO Real Estate Partners beitragen, dessen Pariser Niederlassung im Vorjahr eröffnet wurde.

Björn Bahlmann war mehr als fünf Jahre Vice President bei Morgan Stanley, wo er zunächst in der Frankfurter Niederlassung tätig war und anschließend nach Zürich wechselte. Dort war er für die Vertriebsaktivitäten mit institutionellen Kunden und Intermediären aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zuständig. Davor war er Head of Products bei SEB Asset Management, Frankfurt.

Bahlmann arbeitet eng mit den für Firmenkunden zuständigen Vertriebsteams von BMO Global Asset Management zusammen, die in Genf und Zürich ansässig sind, um so den gesamten Kundenstamm in der Schweiz zu betreuen.

Kristy Barr, Head of Institutional Distribution, Europa (exkl. Deutschland und Niederlande), BMO Global Asset Management: „Dieses Jahr war für unser Unternehmen entscheidend. So haben wir im EMEA-Raum die Marke BMO Global Asset Management eingeführt und unsere Präsenz in neuen und bestehenden Märkten erfolgreich ausgebaut. Jean-Michel und Björn bringen einen Erfahrungsschatz mit, der uns noch tiefere Einblicke in die Bedürfnisse unserer Kunden in Frankreich und der Schweiz ermöglicht. Da sie mit den Herausforderungen unserer Kunden vertraut sind, können wir beim weiteren Ausbau unserer Kapazitäten unser Angebotsspektrum entsprechend erweitern.“

BMO Global Asset Management hat seine Verkaufs-, Vertriebs- und Kundenmanagement-Teams im vergangenen Jahr deutlich aufgestockt und deckt damit in Großbritannien und Kontinentaleuropa ein größeres Spektrum an Firmen- und institutionellen Kunden ab.

European Monthly ETF Market Review Januar 2016

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Januar 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 432 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 2,7 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Weltweite ETP-Branche verzeichnet zu Beginn des Jahres weitere Mittelzuflüsse; europäische ETP-Branche setzt trotz volatiler Märkte positiven Trend im Januar fort; deutliche Mittelzuflüsse vor allem für Aktien-ETFs; Renten-ETFs leicht rückläufig.

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 29.01.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Industrie konnte auch im Januar weitere Mittelzuflüsse verzeichnen. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 53,8 Milliarden US-Dollar im Dezember waren es im Januar weitere 11,8 Milliarden US-Dollar. Damit ist der Wachstumstrend ungebrochen. Aktuell verwaltet die Branche 2,7 Billionen US-Dollar, das sind aufgrund gesunkener Wertpapiernotierungen 4,7 Prozent weniger als Ende 2015. (S. 1, 21)
  • Wachstumstreiber war vor allem die asiatische ETP-Branche. Sie steuerte 10,5 Milliarden US-Dollar zum globalen Wachstum bei. Den größten Anteil hatten dabei Aktien-ETFs, während Renten-ETFs leichte Abflüsse zu verzeichnen hatten. (S. 21)
  • Auch die europäische ETP-Branche konnte weiter wachsen. Ihnen flossen im Januar weitere 2,3 Milliarden US-Dollar zu. (S. 21)
  • Abflüsse wurden jedoch im US-ETP-Markt registriert. Dort zogen Investoren insgesamt 983 Millionen US-Dollar ab. Betroffen waren vor allem Aktien-ETFs mit minus 15,8 Milliarden US-Dollar sowie Rohstoff-ETCs mit minus 2,5 Milliarden US-Dollar. Hingegen konnten in den USA Renten-ETFs 13,3 Milliarden US-Dollar neue Gelder anziehen. (S. 21)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Aktien-ETFs in Europa flossen im Januar weitere 1,6 Milliarden Euro zu, während es noch 7 Milliarden Euro im Dezember waren. Insgesamt waren dem Europäischen ETF-Markt im Januar 1,4 Milliarden Euro zugeflossen. (S. 21)
  • Gefragt waren vor allem ETFs auf europäische Aktienmärkte. Hier legten Investoren 2,8 Milliarden Euro neue Gelder an. Wie schon in den Vormonaten machten die breiten europäischen Aktienindizes den Hauptanteil der Mittelzuflüsse aus. Ihnen flossen 1,8 Milliarden Euro zu. (S. 23)
  • ETFs auf US-Aktien sowie auf asiatische Aktien haben jedoch im Januar Mittelabflüsse verzeichnet. Im Dezember verbuchten beide Kategorien noch deutliche Mittelzuflüsse. Es waren dabei vor allem japanischen Aktien-ETFs, aus denen Investoren Kapital abzogen.
  • Die breit angelegten globalen Indizes verbuchten jedoch wie schon im Vormonat Nettozuflüsse, im Januar waren es 575 Millionen Euro. (S. 23)
  • ETFs auf Schwellenländer-Aktien haben dagegen im Januar 951 Millionen Euro Nettoabflüsse registriert. Hier waren vor allem die globalen Schwellenländer-Indizes betroffen. Auch aus China-ETFs zogen Investoren Kapital in Höhe von 138 Millionen Euro ab. (S. 24)

Renten

  • Renten-ETFs konnten den positiven Trend aus dem Vorjahr nicht weiter führen. Sie verbuchten im Januar leichte Abflüsse von 161 Millionen Euro. (S: 24)
  • Betroffen waren vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen mit minus 806 Millionen Euro. Ihnen flossen im Dezember noch 1,3 Milliarden Euro zu. ETFs auf Staatsanleihen hingegen bestätigten den positiven Trend der Vormonate. Sie generierten Mittelzuflüsse in Höhe von 686 Millionen Euro. (S. 24)

Rohstoffe

  • Europäischen Rohstoff-ETPs generierten im Januar Nettomittelzuflüsse in Höhe von 700 Millionen Euro. Das entspricht mehr als 50 Prozent des gesamten Cash Flows des vergangenen Jahres. (S. 1,25)
  • Gefragt waren vor allem Gold-ETPs mit Zuflüssen von 484 Millionen Euro. Auch Rohöl-ETPs konnten das Interesse von Investoren auf sich ziehen, mit Zuflüssen von 365 Millionen Euro im Januar. (S. 1, 25)

Beliebteste Indizes

  • Beliebt bei Investoren waren im Januar vor allem Aktienindizes wie der Euro STOXX 50, der S&P 500 oder der MSCI World. Aber auch der DAX war bei Anlegern gefragt. (S. 26)
  • Bei den Renten-ETFs waren vor allem Staatsanleihen aus den Schwellenländern gesucht. Aber auch ETFs auf deutsche sowie US-Staatsanleihen waren gefragt. (S. 26)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte. Die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.etf.deutscheam.com

Deutsche Asset Management
Mit rund 777 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen (Stand 31. Dezember 2015) gehört die Deutsche Asset Management¹ zu der Gruppe der weltweit führenden Vermögensverwalter. Die Deutsche Asset Management bietet Privatanlegern und Institutionen eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen.

¹ Deutsche Asset Management ist der Markenname für den Geschäftsbereich Asset Management der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die jeweils verantwortlichen rechtlichen Einheiten, die Kunden Produkte oder Dienstleistungen der Deutschen Asset Management anbieten, werden in den entsprechenden Verträgen, Verkaufsunterlagen oder sonstigen Produktinformationen benannt.

© Deutsche Bank AG. Stand: 15.Februar 2016

Den vollständigen ETF Monats-Report finden Sie im links.

Rohstoffe ziehen an: ETF Securities verbucht Mittelzuflüsse von mehr als einer Milliarde Dollar seit Jahresbeginn

ETF Securities, einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), gibt einen neuen Rekord an Zuflüssen von über einer Milliarde Dollar seit erstem Januar bekannt. Zu den Highlights zählen dabei 720 Millionen Dollar in Gold ETPs, davon 99% in physisch hinterlegte Gold ETPs und über 320 Millionen in Rohöl ETPs. Am 9. Februar registrierte ETF Securities Mittelzuflüsse in Höhe von 345 Millionen Dollar in einen physisch hinterlegten Gold ETC; den höchsten Zufluss der Unternehmensgeschichte an einem einzelnen Tag.

CEO Mark Weeks dazu:

„Obwohl es unsere Strategie ist, durch Diversifikation in andere Assetklassen ein wahrer Multi-Asset Anbieter zu sein, sind Rohstoffe und speziell Gold weiterhin ein Eckpfeiler unseres Angebots. Wir glauben, dass diese Performance, obwohl sie zweifellos von der aktuellen Marktsituation unterstützt wurde, auch auf anhaltende Investitionen zurückzuführen ist, die wir unternommen haben, um unsere Leistungsfähigkeit in den Bereichen Research und Vertrieb noch weiter zu stärken.“ 

James Butterfill, Head of Research, analysiert:

„Wir haben für 2016 eine verbesserte Performance von Gold erwartet, welche sich nun bereits zeigt. Wir glauben, dass Janet Yellens Aussagen über die Effektivität der Geldpolitik der Zentralbanken Sorgen bezüglich der Stabilität des Finanzmarkts hervorbringen. Dies kommt inmitten erhöhter Bedenken, was die Liquidität der Europäischen Banken betrifft, dem Risiko des Brexit und der Ungewissheit bezüglich der US Präsidentschaftskandidaten. Infolgedessen sehen Investoren Gold wieder vermehrt als Element der Diversifikation sowie als einen sicheren Hafen. Durch das zunehmend herausfordernde Investitions- und Wirtschaftsumfeld erwarten wir, dass dieser Trend anhalten wird.“ 

UBS listet neuen ETF auf Schwellenländer-Staatsanleihen an der Deutschen Börse

UBS Asset Management erweitert das Angebot an Fixed- Income-ETFs und hat heute einen neuen ETF auf Schwellenländeranleihen am XETRA-Segment der Deutschen Börse gelistet: Der UBS ETF (LU) Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (USD) A-dis bietet Anlegern Zugang zu Staats- und Quasi-Staatsanleihen aus insgesamt mehr als 60 Schwellenländern.

„Aufgrund der niedrigen Renditen bei Staatsanleihen von führenden Industrieländern rücken Schwellenländer-Anleihen stärker in den Fokus der Investoren“, sagt Dag Rodewald, Leiter UBS ETF Deutschland & Österreich. Diese Anleihen können Investoren mit dem UBS ETF (LU) Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (USD) A-dis einfach und kostengünstig in ihr Portfolio aufnehmen. Der UBS ETF investiert in Staats- und Quasi-Staatsanleihen aus mehr als 60 Emerging Markets, die der Internationale Währungsfonds (IMF) und die World Bank Income Group als solche klassifizieren. Derzeit umfasst der Index mehr als 100 Titel. „Mit lediglich einer Transaktion eröffnet der neue UBS ETF Anlegern ein großes Anleihespektrum und ermöglicht eine breite Streuung über verschiedene Länder. Dieser Portfoliobaustein sollte in keinem diversifizierten Depot fehlen“, erklärt Rodewald.

Neuer UBS ETF ist in Hartwährung aufgelegt
Die im Index enthaltenen Staatsanleihen sind ausschließlich in US-Dollar und nicht in den jeweiligen Lokalwährungen denominiert. Um eine repräsentative Investition in Schwellenländer auf globaler Ebene zu gewährleisten, greift zudem eine Länderbegrenzung: Die Investments in einem Zielland dürfen einen Anteil von 3 Prozent des Index nicht überschreiten. Darüber hinaus werden illiquide Marktsegmente mithilfe eines stringenten Liquiditätsfilters vorab ausgeblendet. Investoren erhalten damit einen transparenten und flexiblen Zugang zu Staatsanleihen aus Schwellenländern.

Neuer UBS ETFs an der Deutschen Börse XETRA:

Name

Fonds- währung

Handels- währung

TER

WKN

Ertragsverwendung

ISIN

Bloomberg

UBS ETF (LU) Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF

USD

EUR

0.42%

A1439E

Ausschüttend

LU1324516050

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NN Investment Partners Frankfurt verpflichtet Dominik Remy als neuen ALM-Advisor

Susanne Hellmann, Geschäftsführerin von NN Investment Partners B.V., German Branch, gab am 1. Februar die Ernennung von Dominik Remy (28) zum ALM-Advisor bekannt. Er berichtet künftig an die Frankfurter Geschäftsleitung.

Remy verstärkt mit sofortiger Wirkung das Frankfurter Institutional Team von NN Investment Partners, insbesondere den Bereich Asset Management für Versicherungen. Sein Aufgabenbereich im Insurance Solutions-Team umfasst in die Durchführung von ALM-Studien und die Entwicklung von Kapitalanlageempfehlungen. Darüber hinaus steht er gemeinsam mit den Kundenbetreuern als Kontakt bei ALM-Anfragen zur Verfügung. Weiterhin obliegt ihm die Programmierung der Kapitalanlage- und Managementregeln mithilfe von  ALM-Software (Prophet) auf Basis der kundenspezifischen Modelle.

Remys Schwerpunkt wird die technische Entwicklung von Client Solutions-Modulen für deutsche Versicherungen und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung sein.
NN Investment Partners unterstützt damit ihre Kunden bei der Erfüllung immer komplexer werdender Anforderungen beim Kapitalanlage- und Risikomanagement. Insbesondere die verpflichtungsorientierte Kapitalanlage in volatilen Finanzmärkten und seit Januar 2016 in Kraft getretene Solvency II- Richtlinien führen zu neuen Herausforderungen für die bestehenden Geschäftsmodelle unserer Kunden. Remy wird in seiner neu geschaffenen Position  eng mit den anderen Insurance Solutions-Kollegen in Deutschland und der NNIP Insurance Boutique in Holland zusammenarbeiten.

Remy kommt von der zur Allianz Group gehörenden metafinanz Informationsysteme GmbH in München, wo er von 2015 bis 2016 als Senior Consultant  für Aktuar-Beratung, Model Validation und  Aktuar- IT tätig war.  In seiner vorherigen Station war Remy 2012 bis 2014 als Aktuar für Lebensversicherung  bei der R+V  Lebensversicherungs AG in Wiesbaden angestellt. In dieser Position verantwortete er die Berechnungen und Modellierung von Lebensversicherungsprodukten mit dem Spezial-Programm Prophet, das Asset-Liability Management, Market Consistent Embedded Value, Solvency II-Anforderungen für Versicherer und das Finanz-Reporting.

„Der Neuzugang im Bereich Insurance Solutions bei NN Investment Partners in Frankfurt zeigt, dass wir den Ausbau unseres neuen Bereichs Asset Management für Versicherungen weiterhin mit Nachdruck verfolgen“, kommentiert Hellmann. 

Remy verfügt über einen Bachelor of Science in Mathematik der Universität für angewandte Wissenschaften des RheinAhr Campus in Remagen  und einen M.Sc. in Mathematik, Finance und Wissenschaften für Lebensversicherungen. Darüber hinaus ist Remy Mitglied der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) und zertifizierter Risiko-Aktuar (CERA).

BMO Real Estate Partners erweitert Asset-Management-Team in Paris

BMO Real Estate Partners baut das Büro am Standort Paris mit der Einstellung von Florent Hervé als European Asset Manager weiter aus. Zuletzt war Assia Amore im Januar 2016 als European Transaction Manager zu BMO Real Estate Partners gestoßen. 

Hervé wird für das Asset- und Projektmanagement von BMO Real Estate Partners in den Segmenten Core- und Value-ad in Kontinentaleuropa verantwortlich sein. Zudem wird er fallbezogen das Transaction-Team unterstützen.

Hervé berichtet direkt an Adrien Brion, European Portfolio Manager und Associate Director im Pariser Büro von BMO Real Estate Partners, und wird außerdem Ian Kelley, Fund Director Europe & Head of France bei BMO Real Estate Partners, bei der Entwicklung der paneuropäischen Plattform des Unternehmens unterstützen. 

Hervé MRICS kann auf mehr als acht Jahre Erfahrung im Immobilien-Asset-Management zurückblicken. Zuletzt war er beim Vermögensverwalter ATREAM für Ankäufe in Frankreich zuständig. Zuvor arbeitete er als Senior Asset Manager für LaSalle Investment Management sowie als Asset Manager bei GE Capital Real Estate. Er besitzt Abschlüsse von der Ingenieursschule ESTP Paris und der ESSEC Business School in Paris und hat an einem Austauschprogramm an der Technischen Universität München teilgenommen.

„Wir freuen uns, Florent Hervé in unserem Pariser Team zu begrüßen. Seine Erfahrung und Expertise werden wesentlich dazu beitragen, Asset-Management-Strategien zu entwickeln und zu implementieren, um so die Asset Performance zu steigern. Sie werden außerdem dazu beitragen, das Reporting der Performance an unsere Kunden zu optimieren“, sagt Adrien Brion. „Hervés perfekte Deutschkenntnisse sind wertvoll für uns, da wir unser paneuropäisches Portfolio vergrößern wollen.“

Das Büro in Paris wurde im Mai 2015 eröffnet, um die paneuropäische Strategie von BMO Real Estate Partners voranzutreiben. Der Standort ergänzt die vorhandenen europäischen Niederlassungen und Teams von BMO Real Estate Partners in Großbritannien und Deutschland.

Drei Millionen Euro für die Digitalisierung des Hotelzimmers mit SuitePad

Die SuitePad GmbH (www.suitepad.de) mit Sitz in Berlin sichert sich drei Millionen Euro Wachstumsfinanzierung. SuitePad ist der digitale Kommunikationskanal zwischen Hotel und Gast. Angeführt wird die neue Finanzierungsrunde vom Venture Capital-Investor Target Partners (www.targetpartners.de), gemeinsam mit den bestehenden Investoren HW Capital (www.hwcapital.de), Kizoo (www.kizoo.com) und dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) gemanagten VC Fonds Technologie Berlin.

SuitePad entwickelt Hotel-Tabletlösungen, um Gästemappen, Zeitungen und Speisekarten in digitaler Form anzubieten. Die Tablets sind sowohl in hoteleigene Systeme eingebunden, als auch in SuitePads hotelübergreifende Software as a Service Plattform. So kann der Gast auch Zusatzleistungen wie Zimmerservice, Spa-Angebote oder lokale Events über die SuitePads buchen. Hotels können ihre Gäste in Echtzeit über Sonderaktionen und spezielle Angebote informieren und Feedback einholen. Dabei können selbst Hoteltelefone durch die SuitePads ersetzt werden. Mit dem frischen Kapital wird SuitePad den internationalen Vertrieb ausbauen und neue Features in den Bereichen Hotel-Gast Konnektivität, Entertainment und Optimierung von Hotelprozessen entwickeln.

Bereits in mehr als 200 Hotels mit über 10.000 Hotelzimmern
Moritz von Petersdorff-Campen, SuitePad-Mitgründer und Geschäftsführer, sagt: „Die Digitalisierung hat die Hotellerie vor und nach dem Aufenthalt schon voll erfasst, doch während des Aufenthalts setzen die meisten Hotels  noch auf papierbasierte Informationen. Unser Ziel ist es, die Hotels auch bei der Gastkommunikation während des Aufenthalts ins 21. Jahrhundert zu bringen.“

Berthold von Freyberg, Partner bei Target Partners, sagt: „Das hervorragende Team, das internationale Wachstum in 2015 und das weltweite Marktpotenzial haben uns überzeugt. Kein Hotelier wird sich dieser Technologie auf Dauer verschließen können.“

SuitePad wurde 2012 von den beiden Geschäftsführern Moritz von Petersdorff-Campen und Tilmann Volk gegründet und zählt mittlerweile 25 Mitarbeiter. Das Startup arbeitet bereits mit mehr als 200 Hotels mit über 10.000 Hotelzimmern zusammen. Neben dem deutschsprachigen Raum hat SuitePad Kunden in weiteren europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Kürzlich konnte das Unternehmen erste Hotels in Asien und Südamerika für seine Lösung gewinnen.

Über SuitePad
Die SuitePad GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2012 von Moritz von Petersdorff-Campen und Tilmann Volk gegründet. Die SuitePad GmbH entwickelt tabletbasierte Kommunikationslösungen für die Hotellerie. Gäste können über SuitePads Hotelservices und externe Angebote direkt per Knopfdruck buchen. Gleichzeitig kann der Gast über das SuitePad Entertainmentangebote wie Nachrichten, Musik und Videos abrufen. SuitePad ist damit Vorreiter in der Hotel- und Gastkommunikation und bringt Entertainmentlösungen im Hotelzimmer auf ein neues Niveau.

db X-trackers Nummer 3 bei Nettomittelzuflüssen weltweit

Die Plattform der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) für börsennotierte Indexfonds (ETF), db X-trackers, verzeichnete im Jahr 2015 mit 27,8 Mrd. US-Dollar weltweit die dritthöchsten Nettomittelzuflüsse unter allen ETF-Anbietern. In den USA zählt die Deutsche Asset Management zu den am schnellsten wachsenden ETF-Anbietern. Insgesamt erhält die Deutsche AM damit acht Prozent der ETF-Zuflüsse weltweit. 

In Europa kann db X-trackers ETF zehn Mrd. Euro Neugelder auf sich vereinen. Der Marktanteil in Europa erhöht sich auf 12,5 Prozent (gemessen am verwalteten ETF-Vermögen). Damit stärkt das Unternehmen seinen Platz als zweitgrößter ETF-Anbieter in Europa.1

„Unser Wandel zu einem führenden Anbieter von ETFs mit physischer Nachbildung, die deutliche Ausweitung unseres Angebots für festverzinsliche ETFs sowie der Ausbau des Vertriebsteams sind die Eckpfeiler unseres Erfolgs“, sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AM. „Wir sehen uns gut gerüstet, unter die Top 4 der ETF-Anbieter weltweit aufzurücken“, so Klein. Derzeit ist die Deutsche Asset Management weltweit der fünftgrößte ETF-Anbieter.

Wachstumstreiber Fixed Income
Gerade im Anleihebereich will die Deutsche AM ihre Position deutlich ausbauen. „Wir werden in diesem Jahr zahlreiche neue, physisch replizierende Fixed-Income-Produkte auflegen. Zudem planen wir, unsere vorhandenen Renten-ETFs zunehmend auf eine direkte Replikation umzustellen“ erläutert Klein. Einen weiteren Schlüssel zum Erfolg sieht Simon Klein in Produktneuentwicklungen. „Gerade im Wachstumsfeld Strategic Beta sind wir mit unseren Lösungen im Fixed-Income-Bereich Innovationsführer, beispielsweise mit unserem qualitätsgewichteten Staatsanleihen-ETF“, so Klein.

Große ETFs im Blickfeld professioneller Investoren
Dass gerade professionelle Investoren immer häufiger auf börsennotierte Indexfonds zurückgreifen, liege laut Klein auch daran, dass viele ETFs volumenmäßig größer werden. So dürften Kapitalsammelstellen maximal zehn Prozent des ausstehenden Vermögens eines ETFs halten. Mit zunehmender Größe gelangten ETFs daher erst jetzt auf den Radarschirm solcher Investoren. Diese suchten ein kostengünstiges und effizientes Investment in Kernmärkten wie Europa, USA oder Deutschland – und fänden es nun im Instrument börsennotierter Indexfonds. Diese Investmentprozesse würden jetzt umgesetzt – und könnten einen nachhaltigen Wachstumstrend für ETFs bedeuten.

Fortschreitende Digitalisierung stärkt ETF-Einsatz
ETFs nähmen nicht nur bei professionellen Investoren, sondern auch bei Privatanlegern einen immer größeren Stellenwert ein. So sei beispielsweise nach einer Umfrage unter Direktbanken die Anzahl der ETF-Sparpläne um 50 Prozent auf mehr als 200.000 gestiegen.2 Ein neuer Trend sei zudem, dass Privatanleger mittlerweile nicht mehr nur einfachen Zugang zur Anlage in einzelnen Indexfonds haben, sondern auch in gestreute ETF-Portfolios anlegen können. Diese werden über Vermögensverwaltungen, Maklerverbünde oder Internetanbieter vertrieben.3 Gerade diese digitalen Formen der Vermögensverwaltung – auch Robo Advisor genannt – werden künftig mehr Privatanleger als Kunden gewinnen.4 Ihnen gemeinsam ist, dass sie fast ausschließlich ETFs in ihren Portfolien hinterlegen.

Quellenangaben:
[1] https://etf.deutscheam.com/DEU/DEU/Downloadcenter/ETF-Research; Deutsche Bank, ETF Annual Review & Outlook, Stand 21.1.2016
[2] https://www.extra-funds.de/ETF-News/etf-statistik-erstmals-mehr-als-200-000-etf-sparplaene.html
[4] ETF Magazin September 2015; Besser ohne Berater? Immer mehr Anbieter setzen auf standardisierte ETF-Portfolios und den Vertrieb übers Internet
[4] http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-06-18/robo-advisers-to-run-2-trillion-by-2020-if-this-model-is-right

CACEIS ist Partner für den ersten SICAV-Fonds luxemburgischen Rechts von Haas Gestion

Die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft Haas Gestion hat CACEIS zum Asset-Servicing-Partner für ihren ersten SICAV-OGAW-Fonds „HAAS UCITS“ nach luxemburgischen Recht ernannt. Der Umbrella-Fonds besteht aus mehreren Teilfonds. Einer davon ist der „ABSOLUTE ALL ROADS“, der am 5. Januar 2016 aufgelegt wurde.

CACEIS erbringt für Haas Gestion die folgenden Dienstleistungen: Verwahrung, Depotbankaufgaben, Fondsverwaltung, Wechsel, Transfer- und Domizilstellendienstleistungen für die SICAV sowie Dienstleistungen in den Bereichen des Clearing von notierten Derivaten und der Zusammenführung der an diesen Derivaten beteiligten Parteien.

Der „ABSOLUTE ALL ROADS“ wird von Fondsmanager Charles Ecalle verwaltet. Der Teilfonds ist eine liquide und transparente Anlage, die in erster Linie Future-Kontrakte einsetzt. Ziel ist es, eine risikoadjustierte und relativ konstante Performance zu erzielen, die von den Entwicklungen auf den traditionellen Märkten unabhängig ist.

Vincent Dubois, CEO von Haas Gestion erklärt: „Die Gründung dieser SICAV ist ein strategischer Schritt für unser Unternehmen. Somit steht uns eine internationale Vertriebsplattform zur Verfügung. Unser liquides und leistungsstarkes Anlageangebot ist im aktuellen Umfeld ideal positioniert, um die Bedürfnisse vor allem von institutionellen Anlegern erfüllen zu können. CACEIS begleitet uns bei der Gründung unseres ersten SICAV-OGAW-Fonds luxemburgischen Rechts. Die Expertise von CACEIS im Bereich des Investmentfondsvertriebs ist daher für uns unerlässlich.“

Joseph Saliba, Deputy CEO der CACEIS-Gruppe und verantwortlich für das Business Development, fügt hinzu: „CACEIS hat ein umfassendes Dienstleistungsangebot für Fondsverwalter entwickelt, deren Produkte durch die Richtlinien OGAW oder AIFM reguliert sind. CACEIS ist zudem einer der führenden Asset-Servicing-Provider in Europa mit historisch gewachsener Expertise in Frankreich und Luxemburg. Haas Gestion kann sich auf uns bei der Unterstützung ihrer Wachstumsstrategie verlassen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Mehr über Haas Gestion
Haas Gestion wurde 1976 gegründet und ist ein dynamischer, innovativer und unabhängiger Vermögensverwalter. Die Gesellschaft bietet ihren Kunden ein strukturiertes Angebot an Anlageverwaltungsprodukten und -dienstleistungen an. Haas Gestion verfügt über langjährige Erfahrung auf den Finanzmärkten und besitzt ein fundiertes Know-how in den Bereichen Wertschöpfung und Risikoverwaltung.
http://www.haasgestion.com

Jedes zweite Unternehmen schafft neue Arbeitsplätze

Die stabile Wirtschaftslage in Deutschland treibt Finanzchefs zu mehr Arbeitsplätzen an: 51 % der CFOs planen im ersten Halbjahr 2016 neue Stellen im Finanz- und Rechnungswesen zu schaffen. Das sind knapp doppelt so viele Finanzverantwortliche im Vergleich zu 2013 (27 %). Weitere 42 % möchten freigewordene Stellen wieder besetzen. Das ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, an der 200 CFOs in Deutschland teilnahmen.

„In diesem Halbjahr erreichen die Einstellungsabsichten der deutschen Finanzchefs einen neuen Rekord,“ ordnet Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half, die Ergebnisse der Arbeitsmarktstudie ein. „Insgesamt 93 % der CFOs planen neue Arbeitsplätze zu schaffen oder Stellen erneut zu besetzen. Die aktuell positive Inlandskonjunktur treibt das Investitionsvorhaben deutscher Unternehmen in neue Projekte und mehr Personal. Bereits in 2015 hat vor allem der Konsum dem statistischen Bundesamt zufolge zu einem Wirtschaftswachstum von 1,7 % beigetragen.“     

Wie sind die Pläne Ihres Unternehmens zur Festanstellung von Fachkräften im Finanz- und Rechnungswesen in Deutschland in der ersten Jahreshälfte (Januar - Juni)? Würden Sie sagen, Sie… 

2016

2013

… schaffen zusätzliche Stellen

51 %

27 %

… besetzen frei gewordene Stellen neu

42 %

53 %

… schaffen weder neue Stellen noch besetzen Sie frei gewordene Stellen

6 %

19 %

… bauen Stellen ab

1 %

2 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

Neue Projekte stärken Einstellungsabsichten

Neue Projekte sind die wesentlichen Treiber für die gestiegenen Rekrutierungspläne der Finanzverantwortlichen (67 %). Erst mit größerem Abstand nannten die CFOs die Erschließung neuer Märkte (38 %) und den Ausbau des Produkt- oder Leistungsportfolios (37 %) als Grund für die geplante Einstellung neuer Mitarbeiter.

„Auch in diesem Jahr hält die Digitalisierung die deutschen Finanzabteilungen auf Trab. Besonders die Datenanalyse und Buchhaltungsprozesse gilt es technologisch weiter zu transformieren, um die Effizienz im Unternehmen zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben“, erläutert Sven Hennige.

Spezialisierte Finanzprofis besonders gefragt

Durch den hohen Personalbedarf fast aller Unternehmen wird es herausfordernder, passendes Personal zu finden: 82 % der CFOs finden es schwierig oder sehr schwierig, Finanzfachkräfte zu rekrutieren. Der Hauptgrund liegt für 59 % der Finanzchefs in einem Mangel von Finanzexperten mit Spezialwissen oder für Nischenbereiche.

„Spezialisierte Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen können zunehmend zwischen mehreren Arbeitgebern auswählen,“ so Sven Hennige. „Für Unternehmen erschwert der verstärkte Wettbewerb um die besten Finanzprofis die ohnehin schon mühsame Personalsuche. Vor allem in den Bereichen Finanzanalyse (41 %), Finanzmanagement (37 %) und Finanzplanung (32 %) haben CFOs die größten Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Bereits in 2015 hat die Nachfrage von Unternehmen zur Unterstützung im Rekrutierungsprozess stark angezogen. Auch in diesem Jahr wird sich dieser Trend fortsetzen. Besonders auf temporärer Basis werden zunehmend qualifizierte Finanz-Fachkräfte gesucht, im Anschluss an den Einsatz dann immer häufiger sogar übernommen.“    

Zuversichtliche Wachstumsperspektiven für dieses Jahr

Der große Personalbedarf spiegelt den Optimismus der CFOs hinsichtlich der Wachstumsperspektiven in Deutschland wider. 87 % der Finanzvorstände und -leiter sind einigermaßen oder sehr zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auch in den nächsten zwölf Monaten weiter wächst.

Wie zuversichtlich sind Sie im Vergleich zum letzten Jahr hinsichtlich der Wachstumsperspektiven in Deutschland für das kommende Jahr?

Gesamt

Sehr zuversichtlich

14 %

Einigermaßen zuversichtlich

73 %

Überhaupt nicht zuversichtlich

13 %

Ich weiß es nicht

1 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland

„Sorgen um die globale Konjunktur beeinflussen die Zuversicht der CFOs in das deutsche Wirtschaftswachstum und ihr eigenes Unternehmen kaum“, sagt Sven Hennige. “Nachdem Unternehmen in den letzten Jahren vor allem auf die Kostenreduktion geachtet haben, steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Unternehmenswachstums und der Innovation. Die Finanzabteilung nimmt dabei eine wichtige Rolle ein, indem sie Projekte verschiedener Abteilungen und Entscheidungen des Managements mit einer effizienten Finanzanalyse und -planung unterstützt. Um dieser zentralen Stellung im Unternehmen gerecht zu werden, sind die Anforderungen der CFOs an ihre Mitarbeiter deutlich höher als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war.“

Über die Arbeitsmarktstudie:

Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Dezember 2015/ Januar 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.135 CFOs, davon 200 in Deutschland, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Vontobel Asset Management wächst weiter im deutschen Markt und gewinnt René Weinhold als neuen Teamleiter im Relationship Management

Vontobel Asset Management stellt René Weinhold als Leiter für das Intermediary-Geschäft ein. René Weinhold verfügt über 17 Jahre Erfahrung im Vertrieb Asset Management und war zuvor für GAM (ehemals Julius Bär) als Leiter Wholesale Deutschland tätig. Davor bekleidete er leitende Vertriebspositionen bei AXA Fonds Trust und Sun Life in Frankfurt.

René Weinhold zeichnet ab sofort verantwortlich für Kundenbeziehungen zu Finanzintermediären, Vermögensverwaltern, Family Offices und Privatbanken, um von den starken Zuflüssen in Bereichen zu profitieren in denen Vontobel Asset Management erstklassige Produkte anbietet. Ziel ist es, in diesem strategisch wichtigen Marktsegment in den kommenden Jahren zu wachsen und die Kundenbeziehungen substanziell auszuweiten.

„Die Rekrutierung von René Weinhold unterstreicht unsere Verankerung im deutschen Markt. Gemeinsam mit René Weinhold wollen wir im Intermediary-Bereich unseren herausragenden Kundenservice weiter ausbauen und neue, langfristige Kundenbeziehungen entwickeln“, erklärt Marko Röder, Head of Global Sales bei Vontobel Asset Management.

Vontobel
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen beraten wir verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Vontobel waren per Ende Juni 2015 Kundenvermögen in Höhe von CHF 181 Milliarden anvertraut. Weltweit erbringen über 1.400 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com