Jörg Asmussen wird unabhängiges Mitglied im Verwaltungsrat von Generali Investments

Generali Investments Europe S.p.A. SGR (Generali Investments), zentraler Asset Manager der Generali Group, gab heute mit sofortiger Wirkung die Berufung von Jörg Asmussen als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat des Unternehmens bekannt.

Santo Borsellino, Chief Executive Officer von Generali Investments: „Stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen bei Generali Investments freue ich mich sehr, Jörg in unserem Verwaltungsrat begrüßen zu können. Er wird seine außergewöhnliche Expertise und seine umfangreichen Erfahrungen an den weltweiten Finanzmärkten in dieses Gremium einfließen lassen und somit federführend an der weiteren internationalen Ausrichtung und europäischen Expansion von Generali Investments mitwirken.“

Jörg Asmussen (49) war von 2013 bis 2015 Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Davor war er von 2012 bis 2013 Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie Staatssekretär im Bundesfinanzministerium (2008 bis 2011), wo er zuvor bereits eine Reihe anderer Positionen innehatte.

Asmussen ersetzt Antonella Baldino, die kürzlich von ihrem Posten als unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrates zurückgetreten ist. Der Verwaltungsrat dankte Frau Baldino für ihre wertvolle Unterstützung.

Vorsitzender des Verwaltungsrates von Generali Investments ist Francesco Benvenuti, gleichzeitig General Manager ad interim bei Generali Real Estate sowie Group Investments Chief Operating Officer der Generali Group. Santo Borsellino, CEO von Generali Investments, Maurizio Verbich, zugleich Chief Investment Officer der Generali Italia, und die unabhängige Direktorin Mirella Pellegrini, Professorin für Finanzrecht an der Luiss Universität Rom, komplettieren das Gremium.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS:
Generali Investments Europe, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 431 Milliarden Euro (Stand Dezember 2015, Quelle: Generali Investments Europe SpA Societàdi gestione del risparmio) gehört Generali Investments Europe zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2014, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im MultiAsset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Solide Umsätze im Fondshandel trotz Auf und Ab an den Märkten

Die zuletzt unklaren Marktvorgaben spiegeln sich auch in den Umsätzen im Fondshandel der Börse Hamburg wider. Anleger handelten im März Fondsanteile im Volumen von rund 68 Millionen Euro und damit auf leicht niedrigerem Niveau als in den vorangegangenen Monaten. Dennoch fällt die Bilanz für das erste Quartal im Fondshandel positiv aus: Mit einem Handelsvolumen von rund 242 Millionen Euro waren von Anfang Januar bis Ende März solide Umsätze zu verzeichnen.
Im Fokus der Anleger standen im März erneut Offene Immobilienfonds (OIF): Im vergangenen Monat gehörten alle zehn Fonds unter den Top 10 nach Umsatz dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). Unter den Top 20 nach Umsatz waren es 16 Titel.

Hohe Nachfrage im Handel mit Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds des Monats sowie im Gesamtquartal war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds im März Anteile im Wert von 7,4 Millionen Euro. Auch Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) waren gefragt. Darüber hinaus waren hohe Umsätze in OIF zu verzeichnen, bei denen die Fondsgesellschaft derzeit aufgrund der starken Nachfrage keine Anteile ausgibt, wie zum Beispiel beim UniImmo Deutschland (WKN: 980550) und UniImmo Europa (WKN: 980551).

Fonds auf brasilianische Aktien im Plus – Minus mit Short-ETFs

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger im März mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt auf brasilianische Aktien setzen. So konnten zum Beispiel die Anteile am Lyxor Brazil Bovespa ETF (WKN: LYX0BE) und dem HSBC MSCI Brazil ETF (WKN: A1C22N) Wertsteigerungen von mehr als 30 Prozent erzielen. Beide Fonds bilden die Entwicklung der größten Unternehmen Brasiliens ab. Hintergrund ist die starke Erholung des Aktienmarktes in Südamerikas größter Volkswirtschaft in den vergangenen Wochen.
Bis zu zweistellige Abschläge gab es dagegen für Anteile an börsengehandelten Indexfonds, die auf Verluste mit Aktien in den Emerging Markets oder an den weltweiten Aktienmärkten setzen. Anteile an sogenannten Short-ETFs steigen im Wert, wenn die Indizes bestimmter Aktienmärkte im Abwärtstrend sind – im zuletzt steigenden Markt verloren sie an Wert.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im März 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

 

1

CS Euroreal

980500

7,4

 

2

SEB ImmoInvest

980230

5,3

 

3

UniImmo: Deutschland

980550

3,7

 

4

hausInvest

980701

3,7

 

5

KanAm grundinvest

679180

2,9

 

6

WERTGRUND WohnSelect D

A1CUAY

2,9

 

7

UniImmo: Europa 

980551

2,7

 

8

grundbesitz Europa 

980700

2,0

 

9

WestInvest InterSelect

980142

1,9

 

10

DEGI EUROPA

980780

1,9

 

 Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.03.2016 bis zum 31.03.2016

Über die Börse Hamburg

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Deutsche Banken: Wo Mitarbeiter am meisten verdienen

Der Großteil der Banken in Deutschland hat seine Geschäftszahlen für 2015 bereits veröffentlicht und damit auch den durchschnittlichen Personalaufwand offengelegt. Welche deutsche Bank am besten zahlt und in welchen Sparten die Bruttovergütungen und Nebenkosten pro Mitarbeiter am höchsten sind, zeigt das führende Karrierenetzwerk der Finanzbranche eFinancialCareers in seinem jährlichen Ranking.

Bewegung an der Spitze: Berenberg löst Deutsche Bank ab
Zum ersten Mal führt die Hamburger Privatbank Berenberg die Liste der bestzahlenden Geldinstitute mit einem durchschnittlichen Personalaufwand von rund 140.000 Euro pro Mitarbeiter an. Zusätzlich hat das Institut im vergangenen Jahr 80 neue Stellen geschaffen. Damit überholt die Berenberg Bank die Deutsche Bank, die trotz Rekordverluste von rund 6,8 Milliarden Euro, etwa 131.000 Euro für jeden Angestellten zahlte.

Im Deutsche Asset & Wealth Management liegt der durchschnittliche Personalaufwand mit rund 142.000 Euro sogar höher als im Investment Banking. Die HypoVereinsbank (HVB) gibt hingegen am meisten Geld für ihre Investmentbanker aus. Im Durchschnitt liegt der Personalaufwand ohne das Back Office-Personal in dem Bereich bei knapp 184.000 Euro.

Im unteren Bereich des Ranking liegen die DZ Bank Gruppe (53.700 Euro pro Mitarbeiter) und die Sparkassen (37.800 Euro pro Mitarbeiter). Der Personalaufwand dürfte in Realität allerdings höher ausfallen, da die Angaben auch die Tochtergesellschaften der DZ Bank Gruppe wie die R+V Versicherung einbeziehen und die Mitarbeiterzahlen der Sparkassen durch Auszubildende und Teilzeitbeschäftigte nach oben verzerrt sind.

Zu beachten ist, dass der Personalaufwand nicht mit den Bruttovergütungen gleichzusetzen ist, denn hier fließen auch Nebenkosten (wie Arbeitgeberbeiträge zu Sozialversicherungen) mit ein. Deutlich wird der Unterschied am Beispiel der HypoVereinbank (HVB): Während laut dem Geschäftsbericht der Personalaufwand für 2015 bei insgesamt 1,82 Mrd. Euro liegt, betragen die Ausgaben für Löhne und Gehälter vergleichsweise nur 1,48 Mrd. Euro und damit 20% weniger. 

Wo Mitarbeiter am meisten Geld generieren
Während die Aarealbank mit einem durchschnittlichen Personalaufwand von rund 116.000 Euro im mittleren Bereich liegt, führt sie die Liste der Vorsteuerergebnisse pro Kopf an: Durchschnittlich 164.000 Euro hat jeder Mitarbeiter zum Vorsteuergewinn des Immobilienfinanziers beigetragen. Knapp dahinter folgen die Investmentbanker der HVB mit rund 150.000 Euro. Bei der Deutschen Bank erwirtschafteten vor allem die Mitarbeiter im ‚Global Transaction Banking‘ und ‚Asset & Wealth Management‘ hohe Summen (133.000 und 111.000 Euro pro Mitarbeiter). Im Investmentbanking und im Filialgeschäft haben die Mitarbeiter hingegen Vorsteuerverluste zu verzeichnen (- 72.000 und - 66.900 Euro pro Mitarbeiter). Beschäftigte der Sparkassen erwirtschafteten durchschnittlich 14.000 Euro. Zusammengerechnet kommen insgesamt 409 Sparkassen mit über 325.000 Mitarbeitern so auf einen Vorsteuergewinn von 4,6 Milliarden Euro.

„Anhand des Vorsteuergewinns pro Kopf wird sichtbar, dass die Leistung der Mitarbeiter häufig nicht mit den Personalaufwendungen im Einklang steht“, ordnet Tanja Apel-Mitchell, Director Continental Europe & Middle East bei eFinancialCareers die Ergebnisse des Ranking ein. „Im Idealfall würden diejenigen Mitarbeiter am besten verdienen, die auch den größten Gewinn für die Bank oder die jeweilige Sparte erwirtschaften. In der Realität ist dies allerdings nicht immer ganz einfach.“

Über eFinancialCareers.de
eFinancialCareers.de ist die führende Online-Stellenbörse und das einzigartige Karriereportal für den Finanzdienstleistungssektor. Neben allen wesentlichen Services einer Online-Stellenbörse bietet das Unternehmen ein digitales Netzwerk für Kapitalmarkt- und Karrierethemen. eFinancialCareers.de wird monatlich von rund 60.000 Finanzprofis besucht, rund 29.000 User sind auf der Seite registriert.

BMO Real Estate Partners erwirbt Einzelhandelsimmobilie in Rom für pan-europäischen Fonds „Best Value Europe I“

BMO Real Estate Partners hat für das Portfolio des pan-europäischen Immobilienfonds „Best Value Europe I“ die Immobilie des Luxus-Warenhauses COIN EXCELSIOR in Rom erworben. Das Objekt liegt in der Via Cola Di Rienzo, einer der wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt und befindet sich in direkter Nähe zum Petersdom und zu den Vatikanischen Museen. 

Die Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von 7.246 Quadratmetern, die sich über drei Stockwerke verteilen. Verkäufer des Objektes ist ein Konsortium von lokalen, privaten Investoren. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. BMO Real Estate Partners wurde beim Kauf von MF Studio Legale und MF Real Estate beraten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Top-Immobilie in bester Lage von Rom für den Fonds erwerben konnten“, sagt Ian Kelley, Fund Director Europe bei BMO Real Estate Partners und Fonds Manager des „Best Value Europe I“. „Diese Transaktion zeigt, dass wir attraktive und begehrte Objekte für unsere Investoren in unterschiedlichen europäischen Top-Städten sichern können.“

Der Immobilienfonds „Best Value Europe I“ investiert in hochwertige Einzelhandelsimmobilien in den Premium-Haupteinkaufsstraßen bedeutender europäischer Städte und richtet sich an institutionelle Investoren. Das Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 350 Millionen Euro, mit denen Investitionen in Höhe von bis zu 700 Millionen Euro realisiert werden können. Die Immobilie in Rom ist die Vierte für das Portfolio des im Oktober 2015 aufgelegten Fonds. Zuvor erfolgten bereits die Ankäufe dreier Einzelhandelsimmobilien in Paris und Barcelona.

Deutsche Bildung bereitet Emission neuer Anleihe vor

Die Finanzierung in Bildung wird zunehmend wichtiger. Auch nach der ersten BAföG-Erhöhung seit sechs Jahren werden die etwa 2,7 Millionen Studenten in Deutschland mit staatlicher Förderung nur knapp 14,5 Prozent der anfallenden Kosten decken können. Die verbleibende Lücke kann unter anderem mit Studienkrediten gefüllt werden. Die auf die Vergabe von Studienkrediten spezialisierte Deutsche Bildung AG bereitet nun die Emission einer zweiten Anleihe zur Finanzierung der Kreditvergabe an junge Talente vor. Erste Informationen können interessierte Investoren auf der Landing-Page www.rentabel-sicher-sinnvoll.de anfordern.

„Unser Modell der einkommensabhängigen Studienfinanzierung, die mit einer inhaltlichen Förderung kombiniert wird, haben bereits über 2.300 Studenten angenommen“, sagt Ulf Becker, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG. „Und nachdem die Mittel unserer ersten emittierten Anleihe nahezu aufgebraucht sind, stehen wir kurz davor, eine zweite Anleihe zu begeben.“

Bei der Deutsche Bildung AG werden die Bewerber um eine Studienförderung einem stringenten Auswahlprozess unterzogen. Das Kapital wird über eine durchschnittliche Vertragslaufzeit von rund acht Jahren vom Beginn der Studienförderung bis zum Ende der Rückzahlung investiert. Die Rückzahlung erfolgt als fester Anteil vom Einkommen über eine fest vereinbarte Dauer. „Die Rückzahlung ist nicht starr“, ergänzt Becker. „Dadurch tritt keine Überlastung bei Beginn der Berufstätigkeit auf.“

Die bereits emittierte erste Anleihe der Deutschen Bildung notiert an der Börse Düsseldorf im Freiverkehr und trägt die ISIN DE000A1YCQ86. Die Anleihe trägt einen Kupon von 5 Prozent und rentiert aktuell bei rund 4 Prozent. Die Anleihe ist am 16.12.2023 endfällig. Neben der Anlage in Anleihen können Investoren auch Kommanditanteile am Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG zeichnen.

Über die Deutsche Bildung AG
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.

Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Akquise des Kapitals, für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.

Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

Steuervorteile bei Gold-ETCs

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs[1] unterliegen Gewinne, die nach einer Mindesthaltedauer von zwölf Monaten mit dem Verkauf von Xetra-Gold Anleihen erzielt werden, nicht mehr der 25-prozentigen Abgeltungssteuer. Die Anleihen werden damit, als Anspruch auf Sachleistung, einem Investment in physisches Gold gleichgestellt. Auch wenn das Urteil natürlich nicht direkt auf andere Produkte übertragen werden kann, ist die grundsätzliche Argumentation des Gerichts, physisch hinterlegte Gold-ETCs wie Direktinvestments zu behandeln, sicher auch für andere Anleger von Bedeutung. Der führende Rohstoffanbieter ETF Securities geht deshalb davon aus, dass die Befreiung auch für andere ähnlich strukturierte Investmentprodukte, wie den Gold Bullion Securities, gelten könnte. Eine gerichtliche Bestätigung steht aber hierfür noch aus.

Townsend Lansing, Head of ETCs bei ETF Securities, kommentiert wie folgt:

„Als erster Anbieter von physisch-hinterlegten Gold ETPs waren wir schon lange der Ansicht, dass unser Gold Bullion Securities, nach der entsprechenden Mindesthaltedauer, nicht weiter besteuert werden dürfte. Wir freuen uns, dass nun auch die deutschen Steuerbehörden diese Ansicht für ein Produkt, welches unserem gleicht, bestätigt haben.“

Jan-Hendrik Hein, Associate Director – Head of German Speaking Regions, ergänzt:

„Es scheint so, als ob die Sache entschieden wäre, was heißt, dass ein Gericht über die Besteuerung von Gold-ETCs entschieden hat und dabei ein Reihe an Anforderungen an einen ETC (speziell den Xetra-ETC) aufgestellt hat. Diese Kriterien sollten auch auf den Gold Bullion Securities zutreffen, weshalb dieser nach unserem Verständnis nach einem Jahr Haltedauer auch steuerfrei sein sollte.“


[1] Urteil vom 12.5.2015, VIII R 35/14 (Besteuerung des Gewinns aus der Veräußerung von Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen)

Alceda und CBRE Clarion Securities geben Kooperation bekannt

Alceda und CBRE Clarion Securities, eine der weltweit führenden Investmentgesellschaften im Immobilienbereich, gaben heute bekannt, dass sie gemeinsam einen UCITS-Fonds lancieren werden, der in börsennotierte Immobilien- und Infrastrukturunternehmen investiert. „Wir freuen uns auf die langfristige Zusammenarbeit mit CBRE Clarion. Mit dem Launch des Infrastrukturfonds erweitern wir das Angebot auf unserer UCITS Platform um ein neues Vehikel eines renommierten Managers mit einem umfangreichen Track Record. Wir erwarten, dass der UCITS-Fonds international stark nachgefragt wird, da er institutionellen Investoren ermöglicht, über eine liquide und regulierte UCITS-Struktur in Infrastruktur zu investieren“, erläutert Michael Sanders, Geschäftsführer von Alceda.

Der Infrastrukturfonds wird in den nächsten Wochen auf Alcedas UCITS Platform in Luxemburg lanciert. Die Partnerschaft ist Ausdruck von Alcedas strategischer Ausrichtung auf die Zusammenarbeit mit führenden Anbietern, die über eine globale Reichweite verfügen. Der Launch des UCITS stärkt das Ziel von CBRE Clarion, ihre Infrastruktur-Strategie sowohl für europäische als auch asiatische institutionelle Investoren durch eine bewährte Struktur verfügbar zu machen. „Wir sind überzeugt, dass Infrastruktur Investoren attraktive Risiko-adjustierte Renditen bietet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alceda, die den Zugang zu unserer globalen Investment-Strategie mit Fokus auf börsennotierte Unternehmen auf der UCITS Platform ermöglicht“, ergänzt Jeremy Anagnos, CIO of Infrastructure bei CBRE Clarion.

Investitionen in Infrastruktur zählen zu den bedeutendsten Faktoren für Wirtschaftswachstum und haben in vielen Ländern daher strategische Bedeutung. Börsennotierte Infrastrukturunternehmen können attraktive Dividenden und Wertsteigerungspotenzial bieten. Anteile sind meist liquider als direkte Beteiligungen und erleichtern eine breite Diversifikation, sowohl geografisch als auch hinsichtlich der Sub-Assetklassen innerhalb des Infrastrukturbereichs.

Über Alceda
Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative-Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.
Die eigentümergeführte Aquila Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2015).

Über CBRE Clarion
CBRE Clarion Securities ist einer der weltweit führenden Investment Manager im Sachwerte-Bereich mit Fokus auf börsennotierte Immobilien- und Infrastruktur-Wertpapiere. Mit Hauptsitz in der Nähe von Philadelphia, managt das Unternehmen Assets in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar und hat über 90 Mitarbeiter in den USA, Großbritannien, Hong Kong, Japan und Australien.
CBRE Clarion Securities ist das börsennotierte Management-Unternehmen von CBRE Global Investors. CBRE Global Investors ist eine unabhängig geführte Tochtergesellschaft der CBRE Group, Inc. (NYSE: CBG), dem weltweit größten Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

COMGEST gewinnt 26 Auszeichnungen bei Thomson Reuters Lipper Funds Awards

Der unabhängige, international ausgerichtete Vermögensverwalter Comgest ist bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards 2016 europaweit mit 26 Auszeichnungen ausgezeichnet worden. Die Lipper Fund Awards werden auf Grundlage der hausintern entwickelten, performancebasierten Methodik von Lipper an Fondsmanagement-Unternehmen verliehen, die konstant hohe und risikobereinigte Wertentwicklungsergebnisse gegenüber ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe erzielen.

Arnaud Cosserat, CEO von Comgest, erklärt dazu: „Mit diesen Auszeichnungen wird die robuste Performance von Comgest sowohl auf Unternehmens- als auch auf Fondsebene honoriert. Die konsistente und disziplinierte Umsetzung unserer Quality Growth-Strategie, auf die wir in sämtlichen Anlageregionen setzen, hat sich auf lange Sicht als sehr effektiv bewährt. Das Erzielen von hoher langfristiger und risikobereinigter Performance, d.h. das Erzielen von Alpha, ist der wichtigste Auftrag gegenüber unseren Kunden.

Die Comgest Growth Asia-Strategie bekam fünf Auszeichnungen, während die Comgest Growth Japan-Strategie die beeindruckende Zahl von 13 Awards erhielt. Beiden Strategien kam die hervorragende Wertentwicklung der letzten Jahre zugute, in deren Verlauf sowohl die jeweilige Benchmark als auch die Vergleichsgruppe deutlich übertroffen wurde. Auf Sicht von drei und fünf Jahren konnte der Comgest Growth Japan eine annualisierte Performance von 19,8% bzw. 18,2% Prozent erzielen. Der Comgest Growth Asia erzielte über 3 Jahre 8,6% sowie über 5 Jahre 4,2% annualisiert.

UBS Global Real Estate führt neue Geschäftseinheit "Global Customized Mandates" ein

Dr. Tilman Hickl, Head of Global Real Estate – Europa ex CH, wird mit Wirkung zum 1. Mai 2016 den neu geschaffenen Geschäftsbereich "Global Customized Mandates – Key Institutional Clients" leiten. Seine derzeitige Funktion wird Wolfgang Behrendt, der mit Wirkung zum 1. Mai 2016 zum Head of Global Real Estate – EMEA ex CH ernannt wurde, übernehmen.

Der zu UBS Asset Management gehörende Geschäftsbereich Global Real Estate ("UBS") erweitert sein Geschäft im Bereich Global Customized Client Mandate ("GCCM") um die neue Geschäftseinheit Global Customized Mandates – Key Institutional Clients"("GCM – KIC"). Diese soll institutionellen Kunden individuell auf sie zugeschnittene Lösungen im Bereich direkte Immobilieninvestments bieten. Der neue Bereich wird von Tilman Hickl (49) geführt werden, der aktuell die Rolle des Head of Global Real Estate – Europe ex CH innehat.

Im Zuge dieser Erweiterung der Dienstleistungspalette wird GCCM zur besseren Differenzierung künftig in Global Customized Mandates – Private Wealth Clients ("GCM – PWC") umbenannt. Der innerhalb von Global Real Estate etablierte Geschäftsbereich ist auf die Bedürfnisse hochvermögender Kunden (Ultra High Net Worth) spezialisiert: Dies reicht von zielgerichteten Investmentstrategien über Vermögensallokation bis hin zu operativen Investmentbereichen, einschließlich Strukturierung, Due Diligence und taktischem Portfolio- Management. Mit der Ergänzung um den neuen Bereich GCM – KIC bietet UBS institutionellen Schlüsselkunden weltweit neben dem Vermögensverwaltungsgeschäft die Identifizierung, Strukturierung und Ausführung großer Transaktionen.

Unter der Leitung von Tilman Hickl wird der Bereich GCM – KIC neben GCM – PWC angesiedelt, der weiterhin von Benoît Delaby, Head of Global Customized Mandates – Private Wealth Clients, geführt wird. Tilman Hickl wird darüber hinaus zukünftig für die GCM-Einheit als Ganzes verantwortlich zeichnen.

Im Rahmen dieser Wachstumsstrategie wurde Wolfgang Behrendt (52) zum Head of Global Real Estate – EMEA ex CH ernannt und löst Tilman Hickl in dieser Rolle ab. Wolfgang Behrendt verfügt über eine 23jährige Erfahrung in der Fonds- und Asset Management-Industrie. Er wechselt von der Deka Immobilien Investment GmbH, Frankfurt, zu UBS. Dort war er seit 2007 für deren Offene Immobilienfonds mit einem Bruttovermögenswert in Höhe von 24 Milliarden Euro verantwortlich. Bevor er im Jahr 2007 zur Deka stieß, war er drei Jahre bei der MEAG Munich ERGO AssetManagement, München, beschäftigt. Zuvor war er u.a. in verschiedenen Funktionen bei The Peabody Group, London, KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft Berlin und Frankfurt und bei der Dr. Lübke Immobilien GmbH, Frankfurt, einem Tochterunternehmen der Dresdner Bank, tätig. Bei Letzterer hatte er im Jahr 1993 seine Laufbahn in der Immobilienbranche begonnen.

Dr. Thomas Wels, Head of Global Real Estate bei UBS Asset Management, betont: "Die Entscheidung, den Geschäftsbereich GCM zu erweitern, spiegelt die steigende Nachfrage, die wir bei unseren institutionellen Kunden, einschließlich Souvereign Wealth Funds, feststellen konnten, wider: Dies betrifft den vermehrten Wunsch nach direkten Investitionen in Großimmobilien und Entwicklungsprojekte anstelle von Anlagen über Immobilien-Investmentfonds. Wir sind überzeugt, dass diese neue Initiative von Tilman Hickls außergewöhnlichem Erfahrungsschatz profitieren wird. Das neue Geschäftsfeld wird uns ermöglichen, maßgeschneiderte Investmentmöglichkeiten im Immobilienbereich anzubieten. Es unterstreicht sowohl unsere globale Präsenz als auch unsere lokale Investmentkompetenz, um individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden."
"Gleichzeitig möchte ich bei dieser Gelegenheit auch Wolfang Behrendt bei UBS willkommen heißen. Er bringt einen großen Erfahrungsschatz mit, und ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und das Global Real Estate-Geschäft weiter auszubauen."

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015/16

Die BUWOG AG hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 operativ solide entwickelt und zugleich ihre Development-Pipeline durch Grundstückszukäufe um über 40% auf rund EUR 1,9 Mrd. Gesamtinvestitionsvolumen bzw. rund 6.500 Einheiten ausgebaut. Das von der BUWOG Group gehaltene Immobilienbestandsportfolio umfasste zum Berichtsstichtag am 31. Jänner 2016 insgesamt 51.340 Bestandseinheiten mit einer Gesamtnutzfläche von rund 3,6 Millionen Quadratmetern und einem Fair Value von rund EUR 3,7 Mrd.

Die in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015/16 vereinnahmte Nettokaltmiete belief sich auf EUR 148,5 Mio. Dies entspricht einer Steigerung um 10,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von EUR 134,9 Mio. Das operative Ergebnis belief sich zum Berichtsstichtag am 31. Jänner 2016 auf EUR 112,7 Mio. (9M 2014/15: EUR 117,4 Mio.) Das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten neun Monaten 2015/16 beträgt EUR 207,2 Mio., das Konzernergebnis EUR 163,5 Mio.

Die maßgebliche Steuerungskennzahl für das operative Geschäft - der Recurring FFO - lag im Berichtzeitraum bei EUR 66,0 Mio. (Vorjahreszeitraum: EUR 71,3 Mio.). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist geprägt durch den zum Stichtag noch geringen Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Property Development. Hier erwartet die BUWOG Group deutlich steigende Beiträge zum operativen Ergebnis im letzten Quartal des Geschäftsjahres aufgrund geplanter Fertigstellungen von Projekten in Berlin und Wien.

Angesichts der weiterhin soliden operativen Geschäftsentwicklung und der erwarteten Beiträge zum operativen Ergebnis aus dem Geschäftsbereich Property Development im letzten Quartal des Geschäftsjahres hält der Vorstand der BUWOG Group die Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2015/16 in Höhe von EUR 98 Mio. bis EUR 100 Mio. unverändert aufrecht.

Die positive Geschäfts- und Marktentwicklung drückt sich auch in der erneut positiven Entwicklung des EPRA-NAV/Aktie aus; dieser stieg zum 31. Jänner 2016 auf EUR 19,21 (30. April 2015: EUR 17,79). Insgesamt erreichte die Gesellschaft im Berichtszeitraum vom 1. Mai 2015 bis zum 31. Jänner 2016 - wie bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr - ihre Ziele bei den wichtigsten Ergebnis- und Vermögenskennzahlen, die auf einer breiten operativen Basis und dem vollintegrierten Geschäftsmodell beruhen.

Daniel Riedl, CEO der BUWOG AG, sagt: "Die Ergebnisse der ersten neun Monate 2015/16 belegen, dass die BUWOG Group ihren erfolgreichen Kurs unverändert fortsetzt und sich eine solide Basis für die Erreichung ihrer beim Börsengang im April 2014 formulierten strategischen Ziele geschaffen hat. Neben der kontinuierlichen Arbeit an unserem Immobilienbestandsportfolio stand in den zurückliegenden Monaten vor allem die Erweiterung unserer Development-Pipeline im Vordergrund. Damit sichern wir uns zusätzliche Ertragspotenziale für die Zukunft auch in einer Marktphase, in der das Preisniveau den Portfolioausbau durch Bestandszukäufe in größerem Stil zumindest deutlich erschwert hat. Auf diese Weise verbinden wir weiteres Wachstum der BUWOG mit einer unverminderten Solidität unseres operativen Kerngeschäfts."

Der Geschäftsbereich Asset Management, der den Kern des Geschäftsmodells der BUWOG Group bildet, erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Ergebnisbeitrag von EUR 103,4 Mio. Das ist eine Steigerung von 8,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisbeiträge der Geschäftsbereiche Property Sales und Property Development beliefen sich auf EUR 27,3 Mio. beziehungsweise EUR -0,2 Mio. Im Bereich Property Development verläuft die Ergebnisentwicklung naturgemäß deutlich zyklischer als im Asset Management des Bestandsportfolios, wobei der aktuelle Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einerseits geprägt ist durch einen margenstarken Projektverkauf vor Fertigstellung im Vorjahr (rund EUR 6 Mio.) und andererseits durch eine hohe erwartete Anzahl von Fertigstellungen im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bei gleichzeitigen Anlaufkosten für zukünftige Projektfertigstellungen.

Insgesamt hat die BUWOG Group ihr Engagement im Bereich Property Development seit Geschäftsjahresbeginn deutlich intensiviert. Aktuell beträgt der Anstieg der Development-Pipeline insbesondere durch Grundstücksankäufe in Berlin rund 55% bzw. hat die BUWOG das Gesamtinvestitionsvolumen im Wohnungsneubau um rund EUR 720 Mio. auf rund EUR 2,1 Mrd. bis zum heutigen Tag gesteigert. Zum Berichtsstichtag 31. Jänner 2016 befanden sich in Wien 787 Einheiten und in Berlin 479 Einheiten im Bau, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um rund 83% entspricht.

Im Rahmen der viermal jährlich erfolgenden Bewertung des Immobilienvermögens der BUWOG Group ergab sich ein Neubewertungsergebnis von EUR 153,4 Mio., das die weiterhin sehr positive Entwicklung des Transaktions- und Mietmarktes widerspiegelt.

Das Finanzergebnis lag im Berichtszeitraum bei EUR -45,5 Mio. und ist maßgebend durch bare Zinsaufwendungen in Höhe von EUR -33,2 Mio. geprägt.

Die Durchschnittsverzinsung der Finanzverbindlichkeiten lag zum Berichtsstichtag bei 2,14% und damit im Peergroup-Vergleich insbesondere unter Berücksichtigung der langen durchschnittlichen Laufzeit von rund 16 Jahren und einer durchschnittlichen Zinsbindungsfrist von rund 14 Jahren weiterhin sehr niedrig. Die Loan-to-Value-Ratio, die zum 31. Jänner 2016 bei 48,2% lag, dokumentiert die konservative Bilanzstruktur des BUWOG-Konzerns.

Andreas Segal, Deputy CEO und CFO der BUWOG AG, erklärt: "Gerade in einer Marktphase, in der sich das Wachstum durch Akquisition weiterer großer Bestände nicht nahtlos fortschreiben lässt, bewährt sich das Drei-Säulen-Geschäftsmodell der BUWOG Group. So generieren wir weiterhin hohe und wachsende Erträge aus der Bewirtschaftung unseres Bestandsportfolios, nutzen aber auch die Chancen, die sich in den Bereichen Property Sales und Property Development bieten. Dank der Kombination aus operativer Stärke, einer sehr konservativen Finanzierungsstruktur und geringen Fremdkapitalkosten bietet die BUWOG Group dem Kapitalmarkt Verlässlichkeit und Wachstumspotenzial gleichermaßen."

Detailliertere Informationen entnehmen Sie bitte dem Bericht über das 1.-3. Quartal 2015/16, der unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte zum Download zur Verfügung steht.

La Financière de l’Echiquier erweitert Angebot um systematisch verwaltete Fonds

Die französische Fondsgesellschaft La Financière de l’Echiquier (LFDE) erweitert ihr Fonds-Angebot um eine innovative, systematisch verwaltete Anlagelösung, die auf Wertentwicklung ohne Korrelation zu den traditionellen Vermögenswerten zielt. Diese neue Diversifizierungsstrategie, von der eine Variante für professionelle Anleger bereits seit drei Jahren existiert (Echiquier QME (1) Global) und eine weitere als UCITS für den öffentlichen Vertrieb (Echiquier QME – ISIN: FR0012815876) verfügbar ist, bereichert die langjährige Kompetenz von LFDE um einen neuen quantitativen Ansatz. Beide Anlagevarianten werden von Ludovic Berthe und Alexis Grutter verwaltet. Gemeinsam blicken sie auf 25 Jahre Erfahrung in der Verwaltung von alternativen Strategien zurück und arbeiten seit über zehn Jahren zusammen an der Ausarbeitung und stetigen Verbesserung der systematischen Methodik, die die Grundlage des Echiquier QME bildet.

„Unser Ziel ist die langfristig erfolgreiche Verwaltung der Gelder unserer Kunden, unabhängig von den Marktbedingungen. Jedoch unterliegen die Märkte einem fortlaufenden Wandel, dem sich La Financière de l’Echiquier durch stete Innovation anpasst. Die derzeitige Lage sorgt bei Anlegern für viele Fragen und Ängste. Sie erfordert neue Anlagelösungen, auf deren Grundlage wir unseren Kunden und Partnern effiziente Portfolios anbieten können, um ihre Anlagen langfristig florieren zu lassen. Das ist das Ziel des Echiquier QME“, erklärt Didier Le Menestrel, Gründer von La Financière de l’Echiquier.

Der Echiquier QME verwendet eine quantitative systematische Verwaltungsmethode, die danach strebt, sowohl an Märkten mit Trends (nach oben oder nach unten) als auch an Märkten ohne Trends, Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig soll die mittlere jährliche Volatilität bei unter 10 Prozent liegen. Der Fonds investiert in Terminkontrakte („Futures“), die sich bei der UCITS-Variante auf vier Anlageklassen verteilen (Aktienindizes, Staatsanleihen, Zinsen, Devisen), zuzüglich Rohstoffen im Falle des Echiquier QME Global. Die Umsetzung des auf Risikokontrolle hin ausgerichteten Anlageprozesses erfolgt systematisch auf Grundlage quantitativer proprietärer Modelle, mit deren Hilfe sich zwei komplementäre Arten von Strategien vereinen lassen: „Momentum“-Strategien, die etwa 70 Prozent des Portfolios ausmachen, und „Satelliten“-Strategien, deren Algorithmen etwa 30 Prozent der Allokation des Portfolios repräsentieren.

„Mit dem Echiquier QME erweitert LFDE ihren Verwaltungsprozess um eine neuartige Strategie zur quantitativen Verwaltung. Diese Lösung ohne Korrelation zu traditionellen Anlagen zeugt von unserer Bereitschaft, die Anlagen unserer Kunden in extremen und von Abwärtstendenzen geprägten Märkten um einen interessanten Diversifizierungszusatz zu erweitern. Wir möchten, dass unsere Kunden und Partner – Privatkunden, Vermögensverwalter, Privatbanken und Institutionelle Anleger – von dieser Erweiterung unserer Anlagelösungen profitieren“, so Dominique Carrel-Billiard, Generaldirektor des Unternehmens.

Ludovic Berthe startete seine Karriere 2004 als quantitativer Analyst für alternative Fonds bei HDF Finance, einem der Pioniere bei der Auswahl von Hedge-Fonds in Frankreich. Er arbeitete dort acht Jahre und wurde 2006 quantitativer Analyst, Fund Picker und Mitglied des Risikokontrollausschusses sowie 2011 Manager für systematische Strategien. Er wechselte 2013 als Fondsmanager für den Echiquier QME Global und den Echiquier QME zu LFDE. Berthe absolvierte einen Master in Finanzwesen mit Schwerpunkt Vermögensverwaltung an der Université Paris-Dauphine.

Alexis Grutter begann seine berufliche Laufbahn 2001 als quantitativer Analyst für Schwellenländer und Zinsprodukte bei Fortis IM. 2003 wechselt er zu HDF Finance, wo er anschließend als Analyst, Fund Picker für alternative Fonds, Fondsmanager für alternative Fonds (2008) und Manager für systemische Strategien (2011) tätig war. Er kam ebenfalls im Jahr 2013 als Fondsmanager für den Echiquier QME Global und den Echiquier QME zu LFDE. Grutter ist Absolvent der Université Paris-Sorbonne mit einem Master in Bank- und Finanzwesen.

(1) QME - Quantitative Multi Edge

Über LFDE – http://www.lfde.com
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 8 Milliarden EUR und 104 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeitsfelder sind die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern.

TH Real Estate in Deutschland weiter auf Wachstumskurs

TH Real Estate ist mit seinem Geschäft in Deutschland im Jahr 2015 weiter gewachsen. In Deutschland lag das verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) zum Jahresende bei 2,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2,2 Milliarden Euro im Vorjahr bedeutet das ein Wachstum um über 22 Prozent.

Das von TH Real Estate in Deutschland realisierte Transaktionsvolumen lag 2015 in Deutschland bei 840 Millionen Euro. Davon entfielen 680 Millionen Euro auf Immobilienankäufe und 160 Millionen Euro auf Verkäufe. Zu den erworbenen Objekten zählen verschiedene Logistik-, Einzelhandels- sowie Büroimmobilien.

Auf der Eigenkapitalseite stand die Auflage eines offenen Immobilien-Spezial-AIF für einen deutschen Versicherer im Mittelpunkt. Der Fonds investiert in Fachmarktzentren aus dem Core- und Core-Plus-Segment. Das Start-Eigenkapital des Einzelhandelsfonds lag bei 250 Millionen Euro. Die ersten Ankäufe wurden im vierten Quartal 2015 abgeschlossen.

Insgesamt warb TH Real Estate im vergangenen Jahr 420 Millionen Euro Eigenkapital von deutschen institutionellen Investoren wie mittelständischen Versicherungsgesellschaften sowie Pensionskassen und Versorgungswerken für Investitionen in Immobilien ein.

Darüber hinaus ist TH Real Estate durch ein Joint Venture mit den skandinavischen Pensionsfonds AP 1 und AP 2 mit dem Auf- und Ausbau eines pan-europäischen Büroimmobilienportfolios mandatiert, für das das Unternehmen in Deutschland investiert.

„Sowohl im Geschäft mit Spezial-AIF als auch bei unseren Aktivitäten mit ausländischen Investoren stehen die Zeichen auf weiteres Wachstum“, sagt Timothy Horrocks, Head of Germany und Head of Continental Europe bei TH Real Estate. Mittelfristig soll der Wert des in Deutschland verwalteten Immobilienvermögens auf eine Größenordnung von vier Milliarden Euro steigen.

Das Unternehmen setzt dabei auf lokale Marktexpertise und hat den deutschen Standort in Frankfurt erneut ausgebaut. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 45 zum Jahresende 2015.

Weltweit hat TH Real Estate die AuM bis zum Jahresende auf 26,8 Milliarden Euro gesteigert (Stand: 31. Dezember 2015). Im Vergleich zum Jahresbeginn (21,5 Milliarden Euro, Stand: 1. Januar 2015) entspricht das einem Wachstum um mehr als 24 Prozent. Mit 15,4 Milliarden Euro trug der Einzelhandelsbereich einen Großteil zum Volumen der von TH Real Estate verwalteten Immobilien bei, gefolgt vom Bürosektor mit 7,7 Milliarden Euro.

2016 werden Immobilien nach Aussage von TH Real Estate im Vergleich zu anderen Assetklassen weiter attraktive Investments bleiben. Das Unternehmen rechnet mit stabilen Gesamtrenditen und geht davon aus, dass diese auf den etablierten Märkten Europas für liquide Core-Produkte zwischen fünf und acht Prozent liegen werden. Dabei sollte der Markt von einer wachsenden Mieternachfrage profitieren.

Laut Research von TH Real Estate bestehen 2016 aus europäischer Perspektive für die Sektoren Fachmarktzentren, Outlet Center und Logistik gute Entwicklungschancen. „Aufgrund der gestiegenen Preise werden 2016 die Gesamtrenditen im Vergleich zum sehr starken Vorjahr zwar etwas geringer ausfallen. Insgesamt werden sie aber voraussichtlich relativ stabil bleiben“, kommentiert Horrocks den Immobilienmarkt.

Fintex Capital startet als institutioneller Anleger im Bereich Crowdlending

Fintex Capital, ein auf Investments an etablierten Crowdlending (P2P) Plattformen spezialisierter institutioneller Anleger, hat im März erfolgreich sein erstes P2P-Investment getätigt. Fintex investiert nun in deutsche Verbraucherkredite, die über auxmoney, Deutschlands führendem Online-Kreditmarktplatz, entstehen.  Im Rahmen ihres ersten Investments hat Fintex einen Euro-Bond begeben – den ersten seiner Art.  „Wir wählen die Plattformen, mit denen wir zusammenarbeiten, mit höchster Sorgfalt aus. Dabei bleiben wir mit ihnen im engen Kontakt, um sicherzustellen, dass die Investments auch dauerhaft unseren institutionellen Anforderungen genügen“, sagt Robert Stafler, Mitgründer und CEO von Fintex. Fintex plant, in den kommenden Monaten weitere Investments in Kredite aus dem Fintech-Bereich zu tätigen.

Im Umfeld anhaltender Niedrigzinsen und volatiler Aktienmärkte gewinnen Investments auf ausgewählten P2P-Plattformen bei Anlegern zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund erwirbt Fintex Capital auf eigene Rechnung und in großem Umfang Kreditforderungen, die über Europas führende Crowdlending-Plattformen in Europa entstehen. Damit ermöglicht Fintex es professionellen Anlegern – Pensionsfonds, Versicherungsunternehmen sowie vermögenden Privatpersonen und Family Offices – sich ohne nennenswerten Aufwand in großem Stil auf P2P-Plattformen zu engagieren, um bei überschaubarem Risiko eine attraktive Rendite zu erzielen.

Fintex ist kein Anlagefonds. Vielmehr kaufen Anleger von Fintex Capital begebene Bonds, die spezifische Darlehensportfolien direkt repräsentieren. Fintex Bonds sind einfach und kapitalmarktfreundlich gestaltet, mit einer eigenen International Securities Identification Number (ISIN) bzw. Wertpapierkennnummer (WKN) versehen und werden über Euroclear und Clearstream abgewickelt.  Anleger im internationalen Kapitalmarkt sind mit Bonds dieser Art sehr vertraut: Sie ermöglichen es, mit einem einzigen Investment in eine Vielzahl kleiner Kredite zu investieren, wodurch der ansonsten erforderliche Verwaltungsaufwand sowie komplexe Dokumentation entfällt.

Fintex Capital wurde 2015 gegründet, um für professionelle Anleger maßgeschneiderte P2P-Investments zu tätigen und diese zu verwalten. Das in London ansässige Team ist seit Jahren erfolgreich in der Strukturierung und Verwaltung von Investments tätig und verfügt über einschlägige Erfahrung im Bereich Crowdlending. Die Verwaltung der Investments sowie alle Renditeprognosen erstellt Fintex mithilfe eigener Risikomanagement-systeme, die in den vergangenen 15 Monaten In-House entwickelt wurden. Mithilfe seiner zentralisierten Risikomanagementsysteme kann das Team die Entwicklung jedes Darlehens engmaschig verfolgen und jedes Portfolio kompetent überwachen sowie entsprechende Reportings und Bewertungen erstellen, die höchsten professionellen Anforderungen genügen.

„Wir freuen uns, heute den Markteintritt von Fintex Capital bekanntzugeben. Immer mehr Anleger entdecken den Bereich Crowdlending für sich“, sagt Robert Stafler, Mitgründer und CEO von Fintex Capital. „Um ihnen das Investieren so leicht wie möglich zu machen, wurde Fintex Capital geschaffen – als Bindeglied zwischen Europas erfolgreichsten Fintech-Plattformen und dem internationalen Kapitalmarkt. Unser Ziel ist es, für institutionelle Investoren P2P-Kredite als ‚Mainstream-Assetklasse‘ zu etablieren.“

„Dass unser erstes Investment auf auxmoney erfolgt, war naheliegend. Wir kennen die Plattform sehr gut“, so Stafler. „Im Vorfeld unserer Investition haben wir einen intensiven Due-Diligence-Prozess durchgeführt, bei dem wir umfassend sowohl die historische Performance als auch die Kreditprozesse geprüft haben.“ 

„Fintex Capital hat Investmentmandate von diversen Großinvestoren, die lieber auf maßgeschneiderte und transparente Investments setzen als in traditionelle Anlagefonds zu investieren. Fintex Capital macht Fintech-Investments kapitalmarktfreundlich und unkompliziert. Wir freuen uns, künftig auch auf anderen Plattformen im europäischen Fintechbereich zu investieren“, ergänzt der CEO von Fintex Capital.

Drei Awards für First Private Euro Dividenden STAUFER

Qualität setzt sich durch: Um 9,65 Prozent lag der Fonds First Private Euro Dividenden STAUFER im Jahr 2015 über seiner Benchmark Euro Stoxx 50, auf drei Jahre liegt er kumuliert mit 38,5 Prozent vorn. Für diese Leistung erhielt der Pionier unter den europäischen Dividendenfonds im ersten Quartal 2016 gleich drei Auszeichnungen: Für Deutschland und Österreich gab es jeweils den Lipper Fund Award als Sieger in der Kategorie Aktien Europa Dividenden über 3 Jahre. Für den gleichen Zeitraum wurde der Staufer als bester Fonds mit dem €uro FundAward in der Kategorie Aktien Europa ex UK prämiert. Die Auszeichnungen zeigen, Quant-Strategien bewähren sich – nicht zuletzt in turbulenten Börsenjahren wie 2015.

Richard Zellmann: „Value-Titel bleiben auch 2016 ein klarer Kauf.“

Die Strategie des Staufer-Fonds bewährt sich seit dem Auflagejahr 1997. Sie besteht in einer ertragsorientierten und qualitätsbezogenen Auswahl von günstig bewerteten Aktien. Eine im Verhältnis zum Gewinn niedrige Bewertung und eine tragfähige Dividendenrendite der Unternehmen bilden die Basis des auf 35 Titel konzentrierten Portfolios. Gerade im stark volatilen Marktumfeld seit Jahresbeginn kann der Fonds seine Stärken weiter ausspielen. Gleichzeitig besitzen Euroland-Aktien nach einer Datenanalyse von First Private noch enormes Aufholpotential gegenüber US-Titeln. „Value-Titel und stabile Dividendenzahler bleiben auch 2016 ein klarer Kauf. Die Bewertungsabstände der Aktien untereinander befinden sich auf einem historischen Hoch. Dies war häufig im Anschluss an ausgeprägte Schwächephasen ein Zeichen für eine bevorstehende Trendwende bei Value-Aktien. Langfristig werden Stock-Picking-Ansätze mit einem Fokus auf Substanztitel vorn liegen“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer und Partner bei First Private.

CEO Tobias Klein: „Wir wollen weiter solide und profitabel wachsen.“

Fundierte, zahlen- und datengetriebene Analysen bilden den Grundstein der Philosophie von First Private. Diese zieht sich durch die systematischen, aktiv gemanagten Investmentstrategien der Quant-Spezialisten. Sie treffen Anlageentscheidungen nicht aus dem Bauch heraus, sondern fokussieren sich klar auf eigene, regelgebundene Konzepte, die ausschließlich auf den Fundamentaldaten der Unternehmen aufbauen und sich seit Gründung im Jahr 1991 bewähren. Das überzeugt auch die Anleger, wie die Ergebnisse 2015 bestätigen: Rund 975 Millionen Euro netto an neuen Zuflüssen sammelten die fünf Strategien von First Private allein im letzten Jahr ein. „Das Ergebnis bestätigt uns, weiter an der Qualität der langjährig bewährten Strategien zu arbeiten. Wir wollen weiter unter Beweis stellen, dass wir in unserer Nische exzellent sind“, erklärt First Private CEO Tobias Klein. „Im Vordergrund stehen Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des bestehenden Angebots im Sinne unserer Kunden. Wir wollen weiter solide und profitabel wachsen.“ Die Zuflüsse stammen von institutionellen Investoren wie Versorgungswerken, Banken und Stiftungen, von Dachfonds und Vermögensverwaltern aus dem Wholesales-Bereich, aber auch von Anlegern aus dem Retail-Geschäft.

Alle Fonds sind mit Top-Ratings ausgestattet

Investoren können bei First Private zwischen fünf verschiedenen Fonds wählen. So sind die beiden Europa-Aktienfonds First Private Euro Dividenden STAUFER und der First Private Europa Aktien ULM ebenso wie der First Private Aktien Global mit einem Telos-Rating von mindestens AAA- ausgestattet. Der volumenstärkste Fonds, der First Private Wealth, wurde von FERI 2015 als bester Fonds in der Kategorie Mischfonds global flexibel ausgezeichnet. Diese defensive Strategie des Hauses, aufgelegt 2008, richtet sich mit ihrem Multi-Asset-Multi-Strategy-Ansatz an konservative Anleger, die einen mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau anstreben und dem Erhalt ihres Kapitals höchste Priorität einräumen. Alle vier Fonds haben mindestens ein 4 Sterne-Rating bei Morningstar. Das zweite Absolute-Return-Produkt der Frankfurter Boutique, der First Private Dynamic Equity Allocation, wurde mit dem Alternative Investment Award (2. Platz Equity Long/Short) ausgezeichnet. Auch von der Agentur Citywire wurde das Fondsmanagement zuletzt mit Bestnoten bewertet.

Die Ergebnisse zeigen, dass die quantitativen Anlageprozesse auch in turbulenten Marktphasen in der Lage sind, die entscheidenden fundamentalen Trends bei einzelnen Unternehmen aufzuspüren, ohne gleichzeitig in wirtschaftspolitische Fallen zu treten. So waren beispielsweise die letzten sechs Jahre im Bereich Aktien Europa, der Königsdisziplin im Aktienmanagement, mit Eurokrise und anderen politischen Themen ein extrem herausforderndes Umfeld. Hier haben Ulm- und Staufer-Fonds unter Beweis gestellt, dass ihre Aktienselektion erfolgreicher ist als die der meisten konventionell gemanagten Fonds.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX: Neun neue Unternehmen rücken in den Index auf

Im Zuge des zweiten regulären Rebalancings rücken mit Wirkung zum 1. April 2016 neun neue Unternehmen in den GERMAN GENDER INDEX der Börse Hannover auf. Der Index bildet die Aktien 50 deutscher Unternehmen ab, die sich durch eine hohe Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat auszeichnen. Unter den Neuzugängen befinden sich mit Bayer und der Commerzbank nun zwei weitere DAX-Werte. Damit steigt der Anteil der im Index enthaltenen DAX-Unternehmen auf fast 40 Prozent.
Branchenvielfalt bei den Neuzugängen

Bezüglich der Branchenzugehörigkeit zeigen sich die Neulinge vielfältig: Neben Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Pharma und Energie reicht die Bandbreite über das Bankgewerbe bis hin zu Touristik und Immobilien. Mit einer besseren Gender Diversität auf oberster Führungsebene kehrt die TUI AG auf Platz 12 in den Index zurück. Gefolgt wird sie auf Platz 13 von der Grand City Properties S.A., Managementgesellschaft für Immobilien, die erstmalig im Index vertreten ist. Unter den bestehenden Aktien des Index hat die GFT Technologies AG den größten Sprung nach oben geschafft. Das Technologie-Unternehmen kletterte mit zwei neuen Frauen im Aufsichtsrat von Platz 25 auf Platz vier und gehört damit zu den Top 5 im Ranking. Ausgeschieden ist dagegen die QSC AG, da sie nicht mehr den definierten Liquiditätsanforderungen entspricht. 

„Eine erste Bilanz nach der gesetzlichen Einführung der Frauenquote im Jahr 2016 zeigt deutlich, dass die obersten Führungsgremien in Bewegung kommen. Von dem angestrebten Ziel eines Frauenanteils von mindestens 30 Prozent in den Aufsichtsräten sind wir zwar noch weit entfernt, man kann aber davon ausgehen, dass die Entwicklung in den nächsten Jahren weiter an Dynamik gewinnen wird“, sagt Hendrik Janssen, stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hannover. 

Aktualität durch regelmäßige Neugewichtung

Die Veränderungen innerhalb der obersten Führungsebene der Unternehmen zeichnet der GERMAN GENDER INDEX transparent nach. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, wird seine Zusammensetzung halbjährlich nach einem für Anleger nachvollziehbaren Verfahren neu erhoben. Die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, welche definierten Liquiditätsanforderungen entsprechen, werden dabei auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Hat sich bei einem Unternehmen im Verhältnis dieses Anteils etwas verbessert, rückt es in der Gesamtbewertung auf und ein anderes steigt ab. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 7. Oktober 2016 statt.
 
Über den Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) haben Privatanleger die Möglichkeit, sich aktiv für die Gender Diversität zu engagieren und in dividenden- und wachstumsstarke Qualitätstitel hinter dem GERMAN GENDER INDEX zu investieren. 

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unterwww.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden Sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX April 2016


GERMAN GENDER INDEX

Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.
 
Über die Börse Hannover

Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

NNIP gibt Green Bond-Strategie bekannt, um Umweltprojekte zu finanzieren

NN Investment Partners (NNIP) gibt eine Fondstrategie speziell für die Investition in Euro-denominierte Green Bonds* bekannt. Mit der neuen Green Bond-Strategie* können Anleger sich direkt und messbar für den Umweltschutz einsetzen. 

Mit den Erlösen aus den Green Bonds werden Umwelt- bzw. Klimaschutzprojekte finanziert. Der Auswahlprozess der Green Bonds ist insofern einzigartig, als NNIP in jedem Fall prüft, wie „grün“ der Emittent sowie die jeweiligen Projekte sind.

NNIP war einer der Teilnehmer am Weltklimagipfel in Paris im Dezember 2015 und Mitunterzeichner des Paris Green Bonds Statement. Darin haben sich die Unterzeichner verpflichtet, im Rahmen klimafreundlicher Finanzlösungen, die Entwicklung nachhaltiger globaler Green-Bond-Märkte zu unterstützen.

Bram Bos, Lead Portfolio Manager und Mitglied des UN PRI Fixed Income Advisory Committee, managt die Fondsstrategie und verknüpft dabei NNIP‘s ESG- und Titelauswahlkompetenzen.

„Wir erwarten, dass das Interesse an Green Bonds sowohl bei Privatanlegern als auch institutionellen Investoren stark zunimmt. Immer mehr Anleger wollen einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten“, sagte Bos. „Durch Investition in Green Bonds-Strategien ist das ohne zusätzliche Kosten möglich. So gesehen liegt die Investition in Green Bonds für Rentenanleger nahe.“

Bos weiter: „Wir haben uns bewusst für einen Euro-Fonds entschieden, da der Green-Bond-Markt in Europa weiter entwickelt ist als in anderen Regionen. Die geografische Nähe trägt zudem zu höherer Transparenz bei und ermöglicht uns, die meisten Emittenten vor Ort zu besuchen, um so sicherzustellen, dass die Investments unserer Kunden auch wirklich grün sind.“

* Der in Deutschland nicht registrierte Green Bond ist der jüngste Neuzugang in NNIPs nachhaltiger Produktpalette, die neben eigens konzipierten Mandaten auch die Fonds NN (L) Euro Sustainable Credit (außer Finanzwerten), NN (L) Euro Sustainable Credit (einschließlich Finanzwerten), NN (L) Global Sustainable Equity und NN (L) European Sustainable Equity umfasst. NNIP legte seinen ersten Nachhaltigkeits-Fonds bereits im Jahr 2000 auf. Das im Rahmen nachhaltiger Fonds verwaltete Vermögen ist von 750 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 4,4 Milliarden Euro Ende 2015 gestiegen. Der Fonds ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), registriert in Luxemburg. Der Green Bond-Fonds unterliegt der Luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) in Luxemburg.

Auch private Anleger achten auf gute Unternehmensführung

Unternehmensskandale wie zuletzt bei VW und der Deutschen Bank schaden aus Sicht privater Anleger dem Ansehen deutscher Unternehmen im Ausland. Mehr als jeder Zweite (58 Prozent) rechnet mit einem längerfristigen Imageverlust. Gute Unternehmensführung (Corporate Governance) ist für private Anleger ein wichtiges Thema, wie eine Forsa-Befragung im Auftrag von Union Investment zeigt.

Wer bereit ist, sein Geld in Aktien anzulegen, achtet besonders auf ein verantwortungsvolles Management (79 Prozent). Dabei haben private Anleger klare Vorstellungen von guter Unternehmensführung. Auf die Frage, was diese auszeichnet, werden vor allem drei Aspekte genannt: guter Umgang mit den Mitarbeitern (95 Prozent), Transparenz über die Herstellung der Produkte (86 Prozent) und Umweltbewusstsein (80 Prozent).

Gut geführte Unternehmen sind weniger anfällig für Risiken

Jens Wilhelm, im Vorstand von Union Investment verantwortlich für Portfoliomanagement und Immobilien, sieht darin Parallelen zum Verhalten professioneller Anleger: „Im Zuge der Umsetzung der Principles for Responsible Investment (PRI) gewinnen in der institutionellen Kapitalanlage die sogenannten ESG-Kriterien immer mehr an Bedeutung.“ Im Einzelnen geht es dabei um ökologische Kriterien (Environment), soziale Kriterien (Social) und Aspekte der guten Unternehmensführung (Governance). Dahinter steckt ein klares Kalkül: „Nicht nur institutionelle Investoren, sondern auch Privatanleger erkennen zunehmend, dass Unternehmen, die im umfassenden Sinne von ESG gut geführt sind, weniger anfällig für Ereignis-, Klage- und Reputationsrisiken und damit robuster und langfristig erfolgreicher sind“, erläutert Wilhelm.

Bei der Durchsetzung von Corporate Governance sehen private Anleger in erster Linie die Unternehmen selbst am Zug. 70 Prozent der Befragten lehnen es ab, dass der Staat verbindliche Regeln vorgibt, wie ein Unternehmen verantwortungsvoll zu führen ist. Sie sprechen sich stattdessen für eine Selbstverpflichtung der Unternehmen aus.

Anleger- und Unternehmensinteressen in Einklang bringen

Wilhelm sieht hier auch den verantwortungsvollen Investor in der Pflicht, der kontinuierlich im Dialog mit den Unternehmen steht, seine Stimmrechte bei Hauptversammlungen wahrnimmt und somit als kritischer Wächter über Corporate Governance fungiert. Für Wilhelm ist klar: „Wenn es ergänzend zur Selbstregulierung der Unternehmen einer Kontrolle von außen bedarf, woran es angesichts immer wieder auftretender Krisen, Regelverstöße und Skandale keinen Zweifel gibt, so erfolgt diese am wirksamsten nicht durch den Staat, sondern vor allem auch durch verantwortungsvolle Investoren.“ Wenn Corporate Governance funktioniert und von Unternehmen und Investoren gelebt wird, profitiert davon auch die Anlagekultur: „Gute Unternehmensführung trägt entscheidend dazu bei, Anleger- und Unternehmensinteressen in Einklang zu bringen, den Wert der Unternehmen langfristig zu steigern und das Vertrauen in die Aktie als Anlageform zu stärken“, resümiert Wilhelm.

Die Einstellung privater Anleger zum Thema Corporate Governance ermittelte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment zwischen dem 28. Januar und 5. Februar 2016. Befragt wurden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen.

Unabhängige Bestätigung für die Führungsposition von ETF Securities im Bereich Rohstoff-ETPs

Ein aktueller Report des unabhängigen Research-Unternehmens ETFGI untermauert die dominante Stellung von ETF Securities im Bereich Rohstoff-ETPs. Wie die Experten von ETFGI in ihrem Bericht bestätigen, konnte der Emittent ETF Securities seit Beginn des Jahres Mittelzuflüsse in Höhe von 1,74 Milliarden US-Dollar – und somit die höchsten Zuflüsse in ganz Europa – in seinen ETPs verbuchen. Alleine im Februar betrugen die Mittelzuflüsse 1,36 Milliarden Dollar und lagen somit weit über jenen der Mitbewerber.[1]

Townsend Lansing, Head of ETCs bei ETF Securities kommentiert:

„Die Tatsache, dass über 90 Prozent unserer Inflows seit Jahresbeginn in unsere Rohstoff-ETPs von geflossen sind, ist eine klare Bestätigung für unsere führende Rolle in diesem Bereich. Die hohen Mittelzuflüsse sind dabei vor allem eine Anerkennung unserer jahrelangen Anstrengungen, Europas umfangreichstes Rohstoff-ETP-Sortiment aufzubauen. Darüber hinaus resultieren die Rekord-Mittelzuflüsse jedoch auch aus den starken Kundenbeziehungen von ETF Securities, die nicht zuletzt auf unserem tiefgreifenden Research und unseren qualitativ hochwertigen Fortbildungs-Initiativen aufbauen.

Die aktuelle Performance von ETF Securities legt nahe, dass wir den Wendepunkt bei Rohstoffen tatsächlich erreicht haben. Wie bereits in unserem Marktausblick für 2016 beschrieben, dürfte die schlechte Stimmung an den Rohstoffmärkten ihren Höhepunkt bereits überschritten haben. Da sich Investoren aktuell vermehrt Sorgen um eine möglicherweise bevorstehende Rezession machen, erkennen sie, dass Rohstoffe eine interessante Investment-Alternative darstellen.“


[1] Quelle: ETFGI press release, 16. März 2016

Fidelity Germany Fund gewinnt Morningstar Award

Die Ratingagentur Morningstar hat den Fidelity Germany Fund nach 2014 dieses Jahr erneut mit dem ersten Platz in der Kategorie „Best Germany Large-Cap Fund“ ausgezeichnet. Der von Christian von Engelbrechten gemanagte Fonds hat im Jahr 2015 eine Wertentwicklung von 20,9 Prozent nach Kosten erzielt und damit den DAX deutlich übertroffen, der um 9,6 Prozent zulegte. Auch über drei Jahre (60,2 Prozent) und fünf Jahre (76,7 Prozent) bis Ende 2015 hat der Fidelity Germany Fund den DAX (41,1 bzw. 55,4 Prozent) hinter sich lassen können. Gleichzeitig ist der Fonds schwankungsärmer als der Index. Über die vergangenen drei Jahre bis Ende 2015 hat der Fonds ein Beta von 0,88 und eine Information Ratio von 0,98. Ein Beta kleiner Eins bedeutet, dass der Fonds im Verhältnis zum Gesamtmarkt weniger schwankt. Die Information Ratio setzt die Rendite eines Fonds ins Verhältnis zu den eingegangen Risiken. In der Praxis gilt eine Information Ratio von 0,5 oder höher als sehr gut.

Unternehmensanalysen, Einzeltitelauswahl und echtes aktives Management als Erfolgsgrundlage

Christian von Engelbrechten, Manager des Fidelity Germany Fund: „Der Morningstar Award bestätigt, dass echtes aktives Fondsmanagement, unser researchorientierter Investmentansatz mit gezielter Einzeltitelauswahl, für unsere Anleger langfristig die besten Ergebnisse liefert. Unsere weltweit mehr als 140 hauseigenen Aktienanalysten führen jedes Jahr mehrere tausend Gespräche mit Vorständen börsennotierter Unternehmen sowie deren Wettbewerbern, Kunden, Lieferanten und Branchenexperten. Bei vielen Gesprächen bin auch ich dabei. Nur so ist es möglich, ein umfassendes Bild von der Entwicklung der Unternehmen zu bekommen. Unterstützt wird dies durch Studien, die wir zusätzlich in Auftrag geben. Auf Basis dieser Arbeit beurteile ich die Gewinnsituation der Unternehmen und wähle die 40-50 aussichtsreichsten für den Fidelity Germany Fund aus. Man darf sich nicht von Trends und Nachrichten nervös machen lassen, sondern sollte konsequent bei einer Strategie bleiben, mit der man auf Basis von Analysen die Unternehmen herausfiltert, deren langfristiges Gewinnpotenzial noch unterschätzt wird. Denn das wird sich letztlich auch im Aktienkurs positiv niederschlagen.“

Fidelity Germany Fund – eine Erfolgsgeschichte

Der Erfolg des Managementansatzes von Christian von Engelbrechten, der seit 14 Jahren in der Branche tätig und seit mehr als fünf Jahren für den Fidelity Germany Fund verantwortlich ist, spiegelt sich in zahlreichen Top-Bewertungen von Analysehäusern wider. Neben der aktuellen Auszeichnung hält sein Fidelity Germany Fund die Bestnote von 5 Sternen bei Morningstar und den FWW Fundstars, die Höchstnote A von Feri und die Höchstbewertung für den Gesamtertrag und den konsistenten Ertrag im Lipper Leaders Rating. Zudem stuft Citywire von Engelbrechten mit AA ein, dem aktuell höchsten Rating eines Fondsmanagers im Citywire-Sektor Deutschland. „Es ist mein Anspruch, Fidelity auch in Zukunft weiter als den führenden Experten für deutsche Aktien zu etablieren“, so von Engelbrechten.

Morningstar ist eine der führenden internationalen Analyse- und Ratingagenturen von Anlageprodukten. Bewertungsgrundlage für den Award in der Fondskategorie „Best Germany Large-Cap Equity Fund“ ist eine quantitative Analyse der risikoadjustierten Fondsentwicklung über ein, drei und fünf Jahre.

Managed Wealth Fund: Ein neuer Fonds von MFS

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian® Funds – Managed Wealth Fund bekannt. Der weltweit anlegende Long/Short-Aktienfonds strebt möglichst hohe Gesamterträge an und soll durch eine taktische Asset-Allokation weniger volatil sein als internationale Aktien insgesamt.

Grundlage der Investmentstrategie des Fonds ist die Überzeugung, dass Aktien die besten Chancen auf attraktive Langfristerträge bieten. Das Portfoliomanagement achtet zudem auch sehr genau auf Marktentwicklungen, die eine Verringerung der Nettoaktienquote erfordern könnten. Die Portfoliozusammensetzung erfolgt nach einem stabilen Prozess, der aus drei Teilen besteht: strategische globale Aktienallokation, flexibles Marktrisiko und systematische Absicherung, um Extremrisiken zu managen.

„Wir beobachten eine starke und wachsende Nachfrage nach ertragsorientierten Fonds, die gut diversifiziert sind und Risiken managen. Unserer Erfahrung nach wollen Investoren zurzeit ihre Portfolios diversifizieren. Sie interessieren sich für flexible Aktienfonds, die sich in volatilen Phasen an den Markt anpassen lassen“, sagt Lina Medeiros, President von MFS International Ltd.

Der Fonds bietet Investoren Zugang zum Blended Research Prozess von MFS. Er kombiniert fundamentale und quantitative Analysen, um ein Portfolio aus internationalen Aktien zusammenzustellen. Außerdem implementieren die Fondsmanager ein taktisches Asset-Allokations-Overlay, um mit Derivaten die Erträge zu stabilisieren. Dazu verringern sie das Aktien- oder Währungsrisiko der Portfoliopositionen.

Um die Volatilität zu senken, kann der Fonds auch eine Strategie zur Verringerung von Extremrisiken anwenden – mit Optionen zur Absicherung gegen starke Marktverzerrungen. Der Anteil dieser Absicherungsstrategie am Portfolio wird relativ klein gehalten, um es kostengünstig gegen sehr starke Marktschwankungen zu schützen.

Leitender Portfoliomanager ist James Swanson, Chefstratege und Portfoliomanager bei MFS. Ihm zur Seite steht Jonathan Sage, der für die Einzelwertauswahl verantwortlich sein wird.

Über die Nettoquote der einzelnen Assetklassen entscheiden Michael W. Roberge, (President und CIO von MFS), William J. Adams (CIO Global Fixed Income), Barnaby M. Wiener (Aktienportfoliomanager), Robert M. Almeida, Jr., (Aktienportfoliomanager) und James Swanson gemeinsam. Das sehr erfahrene Team managt bereits seit vielen Jahren weltweit anlegende Portfolios und hat umfassende Erfahrung mit unterschiedlichen Assetklassen und vielen Ländern weltweit.

Über MFS Investment Management
MFS wurde 1924 gegründet. Der aktive internationale Assetmanager hat Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. Für unsere Kunden setzen wir auf eine einzigartige Form der Zusammenarbeit. Unser Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 29. Februar 2016 verwaltete MFS 395,6 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit. Weitere Informationen unter mfs.com. Unter http://meridian.mfs.com finden Sie Fondsdokumente wie Wesentliche Anlegerinformationen (KIIDs) für die relevanten Anteilsklassen der Fonds.