Feiertage sorgen für geringere Umsätze im Fondshandel

Im feiertagsreichen Monat Mai haben die Anleger im Fondshandel der Börse Hamburg einen Gang heruntergeschaltet. Insgesamt wurden in dem von Verunsicherung geprägten Markt Fondsanteile im Volumen von rund 55 Millionen Euro gehandelt.
Einmal mehr dominierten Offene Immobilienfonds (OIF) das Orderbuch. Neun Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). Hintergrund ist, dass einige Fondsgesellschaften derzeit aufgrund der hohen Nachfrage nach Anteilen an Immobilien-Portfolios keine Anteile mehr ausgeben – das hat das Interesse am börslichen Fondshandel zusätzlich verstärkt.

OIF stark gefragt

Der umsatzstärkste Fonds im Mai war erneut der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds Anteile im Wert von 4,6 Millionen Euro – auch hier war das Interesse im Vergleich zu den Vormonaten gedämpft. Mit rund 4,5 Millionen Euro Umsatz war der Handel auch im SEB ImmoInvest (WKN: 980230) erneut besonders rege. 

Reformen in Griechenland beflügeln Aktienfonds – Rohstoffe verlieren

Ein zweistelliges Plus von rund 10 Prozent erzielten Anleger zum Beispiel mit dem Lyxor ETF ATHEX Large Caps (WKN: LYX0BF), der auf Blue Chips am griechischen Aktienmarkt setzt. Das Leitbarometer an der Börse in Athen war zuletzt deutlich gestiegen, beflügelt von Beschlüssen zu weiteren Reformen im Land.

Deutliche Abschläge an den Rohstoffmärkten sorgten dagegen für Kursverluste bei Aktien von Unternehmen, die auf Abbau und Weiterverarbeitung von Metallen und Edelmetallen spezialisiert sind.

 
Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Mai 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

 

1

CS Euroreal

980500

4,6

 

2

SEB ImmoInvest

980230

4,5

 

3

KanAm grundinvest

679180

3,0

 

4

DEKA-Immobilien Europa

980956

2,3

 

5

 AXA Immoselect

 984645

2,0

 

6

hausInvest

980701

1,9

 

7

 WestInvest InterSelect

 980142

1,8

 

8

 DWS Top Dividende

 984811

1,7

 

9

UniImmo: Europa

980551

1,7

 

10

UniImmo:  Deutschland

 980550

1,7

 

 Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 02.05.2016 bis zum 30.05.2016

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Private Haushalte sehen sich als Verlierer der Niedrigzinsen - Große Skepsis gegenüber EZB

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist der Meinung, dass vor allem die europäischen Staatskassen vom andauernden Niedrigzinsumfeld profitieren. Dabei werden Deutschland (57 Prozent) sowie die Krisenstaaten im Euro-Raum (55 Prozent) als die größten Profiteure gesehen. Auch private Unternehmen können nach Ansicht der Befragten Vorteile aus der Zinssituation ziehen, dies sagen 54 Prozent. Privatpersonen hingegen sind die Verlierer der Zinspolitik und leiden nach Ansicht der Befragten unter den niedrigen Zinsen. Dies findet mehr als jeder Zweite (56 Prozent). Auch die Banken sind nach Ansicht von 39 Prozent der Befragten davon besonders betroffen. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist im Alltag der Menschen angekommen und sorgt größtenteils für Skepsis. Knapp drei Viertel der Befragten (72 Prozent) haben gar kein oder nur wenig Vertrauen in die europäischen Währungshüter. Mit Blick auf die eigene finanzielle Situation machen sich 40 Prozent Sorgen über das, was sie über die EZB gelesen oder gehört haben. Dies sorgt dafür, dass sich immer mehr Sparer mit Alternativen für ihre Geldanlagen beschäftigten. 41 Prozent der Sparer halten es mittlerweile für sinnvoll, zumindest einen kleineren Teil ihres Geldes auch in chancenreicheren Anlagen anzulegen. Das sind 5 Prozent mehr als noch Ende 2015.

Umdenken bei der Geldanlage verfestigt sich

„Der gefühlte Leidensdruck der Anleger sorgt offenbar dafür, dass sie sich mit Alternativen für ihre Geldanlage beschäftigen. Diese Entwicklung scheint sich langsam aber stetig zu verfestigen“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Ergebnisse des Anlegerbarometers. Bezüglich der Einordnung der EZB-Geldpolitik und deren Auswirkungen auf die eigenen Geldanlagen spielt die Beratung eine wichtige Rolle. Jedem Zweiten ist ein persönliches Gespräch mit einem Bankberater wichtig, um in der Menge unterschiedlichster Anlagelösungen die Richtige zu finden. „Diese Zahl unterstreicht die Bedeutung der Beratung bei der Geldanlage. Vorrangiges Ziel sollte es sein, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen, aber zugleich Wege zu mehr Ertrag aufzuzeigen. Nur so kann eine Evolution des Sparens angestoßen werden“, betont Gay.

Aktien gewinnen an Attraktivität

Auf der Suche nach geeigneten Geldanlagen rücken die Deutschen näher an die Aktie. Gut ein Drittel (36 Prozent, Vorquartal 35 Prozent) der Befragten findet sie attraktiv. Die großen Verlierer in der Anlegergunst sind Tagesgeld und Lebensversicherungen. Nur noch 22 Prozent (Vorquartal 31 Prozent) bzw. 15 Prozent (Vorquartal 22 Prozent) der Befragten schätzen diese Anlageformen. Gleiches gilt für Festgeld und Sparbuch. Auch hier ist die Attraktivität im freien Fall und sinkt von 23 auf 17 Prozent bzw. von 19 auf 14 Prozent. Das exakte Gegenteil gilt für Geldanlagen in Immobilien, die in der Attraktivität nochmals um vier Prozentpunkte auf 74 Prozent zugelegt haben. Damit stehen sie an der Spitze der Beliebtheit, gefolgt von Investments in Gold mit 55 Prozent (Vorquartal 44 Prozent).

Optimismus für Aktienkurse, Pessimismus für Zinsniveau

Neben der gestiegenen Attraktivität der Aktien sind die Anleger auch optimistisch mit Blick auf deren künftige Kursentwicklung. Drei Viertel der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Kurse stabil bleiben oder leicht steigen. Im Vorquartal waren lediglich 48 Prozent dieser Meinung. Beim Zinsniveau ist für viele Sparer das Ende der Talfahrt noch immer nicht erreicht. Knapp ein Viertel (23 Prozent, Vorquartal 13 Prozent) geht von weiter sinkenden Zinsen aus, 63 Prozent (Vorquartal 64 Prozent) glauben, das Zinsniveau bleibt stabil. Mit steigenden Zinsen rechnen lediglich 11 Prozent (Vorquartal 19 Prozent).

Bei der Einschätzung der eigenen finanziellen Situation behalten die Optimisten eindeutig die Oberhand. 89 Prozent (Vorquartal 91 Prozent) erwarten, dass ihre Lage gleich bleibt oder sich leicht verbessert. Das sind genau so viele wie im Vorquartal. Etwas weniger optimistisch, aber dennoch überwiegend positiv sind auch die Erwartungen an die wirtschaftliche Situation in Deutschland: 76 Prozent (Vorquartal 61 Prozent) glauben, dass sich die Wirtschaftslage in Deutschland verbessert bzw. stabil bleibt.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal erhob Forsa die Daten von 2. bis 17. Mai 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

HIH Real Estate und control.IT unterstützen als Stifter die IRE|BS International Real Estate Business

Die HIH Real Estate GmbH (HIH) ist gemeinsam mit der control.IT Unternehmensberatung GmbH seit Anfang des Jahres Stifter der Universitätsstiftung für Immobilienwirtschaft IRE|BS und fördert damit neben der Institutsarbeit das jährliche Immobiliensymposium des IRE|BS Instituts für Immobilienwirtschaft.

Die IRE|BS International Real Estate Business School an der Universität Regensburg umfasst insgesamt zehn rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle und Professuren sowie 15 Honorar- und Gastprofessuren. An den Standorten Rhein-Main (Eltville), Berlin, München und Essen widmet sich die IRE|BS International Real Estate Business School der Weiterbildung von Führungsnachwuchs- und Fachkräften. Mit ihrem breiten Leistungsangebot gehört sie zur internationalen Spitze im universitären Bereich der Immobilienwirtschaft.

Mit der Förderung bietet sich HIH und control.IT die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit engagierten Studierenden und Absolventen der IRE|BS zu treten und die Ausbildung der zukünftigen Fachleute im Bereich Real Estate aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Die Partner gehen diese Kooperation bewusst langfristig und nachhaltig ein und haben die Unterstützung für mehrere Jahre zugesichert. 

Erik Marienfeldt, Geschäftsführer bei der HIH dazu: „Der gute Ruf ihrer Studierenden eilt der IRE|BS voraus. Als Stifter ist es uns ein besonderes Anliegen, den Immobiliennachwuchs nachhaltig in seiner Ausbildung zu unterstützen. Durch unser Engagement haben wir frühzeitig die Möglichkeit, die Talente von morgen für die Immobilienbranche zu begeistern. So können wir uns mit qualifizierten Fach- und Führungskräften auch in Zukunft gut aufstellen und wettbewerbsfähig bleiben. Gleichzeitig profitieren die Studierenden von der praxisnahen Kooperation. Eine Win-win Situation für alle Seiten.“ 

Auch Jan Körner, Geschäftsführer von control.IT, sieht in der Förderung gleichermaßen große Chancen für die Studierenden und sein Unternehmen und fügt hinzu: „Wir wollen mit dem Sponsoring einen Beitrag für die erfolgreiche Ausbildung von Fachleuten in der Immobilienbranche leisten, die bei den heutigen Anforderungen immer wichtiger wird. Nur durch hochwertige Ausbildung kann auch leistungsstarkes Personal heranwachsen, das die Real Estate Branche voranbringen kann. Dabei ist es im Zeitalter von Big Data wichtig, den Studierenden die Bedeutung von Datenintegration und -management frühzeitig nahe zu bringen.“

Prof. Dr. Wolfgang Schäfers, Universitätsprofessor und Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IRE|BS begrüßt das finanzielle und ideelle Engagement der Kooperation aus HIH und control.IT. „An der IRE|BS ist es unser Ziel, den Studierenden ein Höchstmaß an IT-Kompetenz für die Problemlösungsprozesse der täglichen Praxis der Immobilienwirtschaft zu vermitteln. Genau hier hilft control.IT mit praktischem IT-Knowhow beim Sammeln, Strukturieren und Managen von Informationen als Entscheidungsgrundlage für das Immobilienmanagement – was beim Einsatz der Software bei der HIH-Gruppe in der täglichen Anwendung auch unter Beweis gestellt wird“, so Schäfers. „Es ist unser aller gemeinsames Ziel, IT-Inhalte als weiteres Fachgebiet in der Lehre und Forschung zur Immobilienwirtschaft zu etablieren.“

Vontobel Asset Management erweitert das Angebot an Unternehmensanleihen mit einem neuen globalen Anlagefonds

Mid-Yield-Unternehmensanleihen (mit einem Rating zwischen A+ und BBB-) gehören zu den vielversprechendsten Segmenten des Anleihenmarkts. Der neue Anlagefonds wird von Christian Hantel verwaltet, einem der erfolgreichsten Portfoliomanager in diesem Bereich, und zielt darauf ab, die Chancen in dieser unterrepräsentierten Anlageklasse zu nutzen.

„Der Fokus auf das globale Mid-Yield-Segment ermöglicht uns ein Produkt anzubieten, das im Laufe der Zeit für Anleger Wert schafft und erhält“, sagt Christian Hantel. „Unser flexibler Anlageansatz zielt auf die Identifikation und Auswahl von Unternehmensanleihen ab, bei denen der Renditeaufschlag die eingegangenen Risiken mehr als kompensiert und den Anlegern den Zugang zum am stärksten diversifizierten und liquidesten Universum von Unternehmensanleihen ermöglicht.“

Vor seinem Wechsel zu Vontobel Asset Management im Jahr 2015 war Christian Hantel Lead Manager des Global Corporate Bond Fund von Swisscanto. Davor hatte er als Head of Corporate Credit bei BNY Mellon Asset Management Performance-Verantwortung für rund sechs Milliarden Euro in Investment-Grade-Unternehmensanleihen-Mandaten und Crossover-Mandaten.

Vontobel Asset Management verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Anlage in Fixed-Income-Strategien. Das Team in Zürich und London besteht aus 40 Anlagespezialisten. Hervé Hanoune leitet das 20-köpfige Team in Zürich, darunter sieben erfahrene Spezialisten für Unternehmensanleihen. Die Lancierung des Fonds bekräftigt das Bekenntnis von Vontobel, das Fixed-Income-Angebot in Höhe von 20 Milliarden USD weiter auszubauen.

Aquila Capital bietet institutionellen Investoren bewährte Infrastruktur-Verbriefung

Aquila Capital ermöglicht institutionellen Investoren über eine Schuldverschreibung in den Aquila Capital Renewables Fund III und damit in ein breit diversifiziertes Erneuerbare Energien-Portfolio zu investieren. „Die Verbriefung haben wir für unseren Erst-Investor, eine große deutsche Versicherung, strukturiert und von einer renommierten Prüfungsgesellschaft auf die regulatorische, handelsrechtliche und steuerliche Eignung überprüfen lassen. Aufgrund der hohen Nachfrage weiterer deutscher regulierter Anleger haben wir diese Investmentmöglichkeit nun auch für zusätzliche Investoren geöffnet“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Ein indikatives Investment Grade Rating einer durch die ESMA anerkannten Agentur liegt bereits vor. Aufgrund der hohen Qualität des zugrunde liegenden Portfolios, der effizienten Strukturierung sowie der sehr moderaten Verbriefungskonditionen wird jedoch ein A- Rating angestrebt. Mit der Schuldverschreibung oder einer direkten Investition in den Fonds beteiligen sich institutionelle Investoren an einem konservativen, breit diversifizierten Portfolio aus Wind- und Photovoltaikanlagen in politisch stabilen Ländern Westeuropas. Inzwischen wurden bereits 13 operative Parks in Schweden, Deutschland, Großbritannien und Frankreich angebunden. Die weitere Pipeline umfasst Projekte mit einem Volumen von über 350 Mio. Euro.

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen mit Verbriefungslösungen für unsere Investoren gemacht und auch für unsere aktuellen Erneuerbare Energien-Fonds vermehrt Anfragen erhalten. Für unsere institutionellen Kunden, die verschiedenen Regulierungsregimen entsprechen müssen, sind Schuldverschreibungen eine attraktive Alternative, um in Erneuerbare Energien-Infrastruktur zu investieren“, so Susanne Wermter, Head Investment Management | Special Infrastructure Team.

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine auf Alternative Anlagen spezialisierte Investmentgesellschaft. Seit 2001 managen wir eine Familie von Strategien in den Bereichen Finanzmarkt, Sachwerte und Private Markets. Wir arbeiten nach einem Multi Team-Ansatz, sodass jede Anlagestrategie von einem spezialisierten und erfahrenen Investment Team gemanagt wird. Als langfristiger Partner bieten wir unseren Investoren ganzheitliche Investmentkonzepte und umfassende Beratungs- und Serviceleistungen.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. Euro. (Stand: Dezember 2015)

BMO Nachhaltigkeits-Fonds fördert soziales und ökologisches Engagement in Unternehmen

Wer in die Responsible Global Equity Strategy von BMO Global Asset Management investiert, leistet damit einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und Umwelt. Das zeigt der BMO ESG Profile and Impact Report 2016. Der Bericht hat die im Fonds enthaltenen Unternehmen hinsichtlich ihres Engagements in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG-Kriterien) untersucht. Das Ergebnis: Das Portfolio schneidet bei den sozialen und ökologischen Kriterien im Vergleich zum breiten Aktienmarkt überdurchschnittlich gut ab. Zudem hat das Portfoliomanagement durch aktive Einmischung das Thema ESG in den Unternehmen vorangetrieben. „Verantwortungsvolles Investment bedeutet nicht nur gutes Risikomanagement, sondern verlangt auch, Chancen zu erkennen“, erklärt Jamie Jenkins, Director und Head of Responsible Global Equity. „Unternehmen, die ESG-Standards thematisieren und Lösungsvorschläge für globale Herausforderungen anbieten, werden langfristig auch finanziell profitieren.“

Darum beteiligt sich BMO Global Asset Management mit der Responsible Global Equity Strategy nur an Unternehmen, deren Produkte und Tätigkeiten einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Themen wie beispielsweise Technologieinnovationen, Gesundheitsversorgung oder Ressourceneffizienz. Konzerne, die diese Standards nicht erfüllen oder mit unterdrückerischen Regimes kooperieren, sind nicht im Portfolio enthalten. Mit dem Fonds investiert BMO Global Asset Management 455 Millionen Dollar in 50-70 Länder weltweit, knapp ein Viertel des Investmentvolumens entfällt dabei auf Europa. „Wir sind der Meinung, dass Lösungsansätze nicht nur von Regierungen kommen sollten. Die Probleme können angegangen werden, indem wir uns die Dynamik und Kreativität von Unternehmen und Märkten zunutze machen“, sagt Jenkins. „Dabei ist der Dialog mit Unternehmen der Schlüssel, um das ESG-Profil des Portfolios zu stärken.“

Mit 23 Unternehmen – ein Anteil von 40 Prozent des Portfolios – hat BMO Global Asset Management im vergangenen Jahr bereits über ESG-Standards diskutiert. Ziel der Gespräche: Den Einfluss des unternehmerischen Engagements zu verfolgen und zu bewerten. Der Einsatz zahlt sich aus:

  • Toyota erhöhte den Anteil unabhängiger Vorstandsmitglieder auf 25 Prozent.
  • Apple verbesserte im Zuge des Dialogs die Mitarbeiterstandards in der Lieferantenkette, beispielsweise mit Maßnahmen zum Schutz von Gastarbeitern.
  • Mit „Access to Medicine“ implementierte Novartis ein Programm, durch das Niedriglohnländern eine Medikamentenauswahl zur Verfügung gestellt wird – für eine Pauschale von 1 Dollar pro Behandlung und Monat.

„Als Anteilseigner ist es unsere Verantwortung, Stimmrechte zu nutzen und auf diese Weise bessere Unternehmenspraktiken voranzutreiben“, sagt Jamie Jenkins. „Der Austausch führt dazu, dass Unternehmen ihr Risikomanagement verbessern, und untermauert die langfristige finanzielle Performance.“ Damit die Strategie auch in Zukunft erfolgreich performt, will BMO Global Asset Management den Dialog auch weiterhin vorantreiben. Denn der Report zeigt auch: Unternehmen wie US Bancorp, Roper Technologies Inc. oder Toyota Motor Corp. müssen aufholen. Im Vergleich mit dem Rest des Portfolios sind diese Konzerne hinsichtlich der ESG-Standards Schlusslicht. Gespräche mit diesen und einigen anderen Unternehmen stehen daher für das kommende Jahr ganz oben auf der Agenda.

Deutsche Privatanleger missverstehen passive Investments

Was beschäftigt die Anleger, wie zufrieden sind sie, und welche Befürchtungen haben sie? Diesen und anderen Fragen geht Natixis Global Asset Management in seiner weltweiten Umfrage unter Privatanlegern für das Jahr 2016 nach. Im Zuge dieser Studie wurden insgesamt 7.000 Privatinvestoren aus 21 Ländern, davon 400 aus Deutschland, befragt. Die aktuelle Umfrage liefert interessante Erkenntnisse über deutsche Privatanleger – beispielsweise zu ihrer Einstellung gegenüber Index-Investments.

Über die Hälfte der befragten Investoren aus Deutschland (61%) betrachten Indexfonds und börsengehandelte Fonds (ETFs) als kostengünstigere Anlagevehikel. Darüber hinaus sind zudem rund 70% der Meinung, dass diese Investments auch weniger riskant sind als andere Anlageklassen. Diese und andere Ergebnisse der Umfrage belegen, dass die Erwartungen vieler Investoren auf einem lediglich begrenzten Verständnis dafür beruhen, wie Indexfonds und ETFs tatsächlich funktionieren.

  • Mehr als die Hälfte der deutschen Privatanleger (58%) vertritt die Auffassung, dass sich durch den Einsatz von Indexfonds und ETFs Verluste begrenzen lassen.
  • Nach Einschätzung von 58% der Befragten aus Deutschland bieten Indexfonds ein relativ hohes Diversifikationspotenzial.
  • Über die Hälfte der deutschen Investoren (60%) ist der Meinung, dass Indexfonds uneingeschränkten Zugang zu den wirklich besten Anlagechancen am Markt bieten.

Und dennoch waren die deutschen Anleger überrascht, als der deutsche Aktienindex DAX im Zuge seiner Jahresendrallye von 2015 weit über 11.000 Punkte lag1. Seit seinem Höchststand im 4. Quartal von 11.382 Zählern legte er einen bis dato beispiellosen Absturz hin. In den 30 Jahren vor der Jahrtausendwende gab der DAX gerade acht mal im ersten Quartal nach. Und das im Schnitt um -5,4%. Dies zeigt deutlich, dass die Märkte nicht nur turbulenter geworden sind, sondern der Gegenwind auch kräftig zugenommen hat.

„Mit einem ETF wäre man beim Rauf und Runter voll dabei gewesen – wobei das ‚Auf‘ bisher noch auf sich warten lässt. Zuletzt haben deutsche Anleger, die fälschlicherweise davon ausgegangen waren, vor solch heftigen Verlusten geschützt zu sein, eher wenig Trost in Indexfonds gefunden“, sagt Jörg Knaf, Executive Managing Director von Natixis Global Asset Management für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die Risiken seines Portfolios zu kennen und auch zu verstehen. Vielen Anlegern, die in Indexfonds investieren, nur weil sie ‚billiger‘ sind, ist womöglich gar nicht klar, worum es beim Investieren geht: nämlich darum, Alpha zu generieren und auf lange Sicht hohe risikobereinigte Erträge zu erzielen. Bei kurzfristigen Kursanstiegen mag ein Indexfonds vielleicht eine gute Wahl sein, für sinkende Märkte gilt das aber nicht. Nur wirklich aktive Strategien können dabei helfen, von Marktturbulenzen zu profitieren und stabile Erträge zu erwirtschaften“, fügt Knaf hinzu.

Für die Mehrheit der deutschen Anleger hat Sicherheit oberste Priorität

Darüber hinaus geht aus der Studie hervor, dass deutsche Privatanleger keine höheren Risiken eingehen möchten. Die meisten Befragten (75%) geben der Sicherheit ihres Kapitals Vorrang vor den Investmenterträgen. Diese Auffassung teilen auch 79% der weltweit befragten Investoren. Außerdem bezeichnen 74% der Anleger aus Deutschland ihr Anlageverhalten als defensiv (gegenüber 26%, die sich als aggressiv einschätzen). In deutlichem Widerspruch dazu stehen jedoch die Ertragserwartungen. So hält die Mehrheit der deutschen Privatanleger (66%) einen durchschnittlichen Jahresertrag von 10% für langfristig realistisch (im Vergleich dazu streben 64% der Umfrageteilnehmer weltweit einen Ertrag von 9,5% an). Im Gegensatz dazu findet es jedoch mehr als die Hälfte der deutschen Investoren (55%) schwierig, bei Marktschwankungen nicht emotional zu reagieren (gegenüber 56% weltweit). Gleichzeitig fühlen sich 67% (weltweit sind es 66%) machtlos, wenn es um den Schutz ihrer Portfolios gegen Marktschocks geht.

Was die Finanzplanung der Investoren betrifft, so offenbart die Studie außerdem eine große Kluft zwischen den Anlagezielen und den konkreten Investitionsaktivitäten der Anleger. Obwohl etwas mehr als die Hälfte der deutschen Investoren (56%) Anlageziele anstrebt (im Vergleich zu 49% weltweit), verfügt nur eine Minderheit der Befragten (33%) auch über einen konkreten Finanzplan, um diese Ziele zu erreichen (weltweit: 37%).

„Diese Diskrepanzen zeigen deutlich, dass seitens deutscher Anleger nach wie vor Bedarf an investmentspezifischen Informationen und Orientierungshilfen besteht, um umsichtigere und fundiertere Anlageentscheidungen treffen zu können“, so Jörg Knaf.

Der Wunsch nach individueller und persönlicher Finanzberatung

Die meisten befragten Investoren aus Deutschland (59%) sind davon überzeugt, dass sie ihre Anlageziele, einschließlich ihrer Altersvorsorge, nur mit Hilfe eines professionellen Finanzberaters erreichen können (weltweit sind es 62%). Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer wünscht sich auch ein persönliches Treffen mit ihren Beratern, um ihre eigene Finanzexpertise dadurch noch auszubauen (42%) und Produktangebote zu erhalten, die auch zu ihren persönlichen Auffassungen passen. So würden beispielsweise viele Investoren von ihren Finanzberatern gerne mehr Informationen zu sozial verantwortungsbewussten Investments erhalten. Lediglich 42% der deutschen Anleger geben an, mit ihren Beratern bereits über nachhaltige Investments gesprochen zu haben (weltweit: 51%).

Mehr denn je scheint die Rolle des Finanzberaters von entscheidender Bedeutung zu sein, damit Anleger wirklich fundierte Anlageentscheidungen treffen können. Neben der Portfolioperformance finden die Investoren bei einer persönlichen Finanzberatung folgende Kriterien besonders wichtig:

  • Gut informiert zu werden, so dass man in der Lage ist, auch eigene Anlageentscheidungen zu treffen (43%).
  • Klärung von Anlagezielen und die Festlegung eines Finanzplans (42%).
  • Persönliche Beratung in volatilen Marktphasen (40%).

Privatanleger sind offen für neue Investmentstrategien

Angesichts komplexer und volatiler Märkte halten die meisten deutschen Investoren (68%) eine traditionelle Asset Allokation von 60% Aktien und 40% Anleihen mittlerweile für überholt. Die Mehrheit der Befragten (72%) hält deshalb nach neuen Anlagestrategien Ausschau, die eine geringere Korrelation zum breiten Markt aufweisen und gleichzeitig bessere risikobereinigte Anlagechancen bieten (weltweit: 77%). Darüber hinaus setzen fast drei Viertel der Anleger (74%) bevorzugt auf Strategien, die ihnen dabei helfen, ihre Portfolios noch breiter zu diversifizieren und vor Marktschocks zu schützen (weltweit: 75%).

Den Umfrageergebnissen zufolge ist praktisch die Hälfte der deutschen Privatanleger (48%) bis dato nicht in alternativen Investments engagiert. Allerdings geben über 53% der Befragten an, mit ihrem Finanzberater bereits über diese Anlageformen gesprochen zu haben. Dieser Anteil ist im Vergleich zur Vorjahresumfrage angestiegen. So gaben 2015 lediglich 46% der Investoren aus Deutschland an, mit ihren Beratern schon einmal über alternative Anlageformen diskutiert zu haben2. Dies zeigt, dass man diesem Thema aufgeschlossener gegenübersteht und die Investoren für alternative Anlagestrategien inzwischen offener sind. Nichtsdestotrotz geben 34% der deutschen Investoren an, immer noch nicht genug über alternative Anlageformen zu wissen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass Anleger mehr Know-how benötigen, um bessere Investmententscheidungen zu treffen und ihre Portfolios dadurch verbessern zu können.

(1) Quelle: Morningstar
(2) Umfrage von Natixis Global Asset Management unter Privatanlegern aus dem Jahr 2015.

Methodik
Es handelt sich um die siebte Umfrage, die alljährlich unter Privatanlegern weltweit durchgeführt wird. Natixis hat 400 Privatanleger aus Deutschland mit einem Anlagevolumen von mindestens 200.000 US-Dollar (oder einem auf Basis der Kaufkraftparität entsprechenden Gegenwert) befragt. Die Online-Umfrage wurde im Februar 2016 durchgeführt und ist Teil einer weltweiten Studie unter 7.100 Investoren aus 21 Ländern Asiens, Europas, Amerikas und des Nahen Ostens. Die Ergebnisse der Umfrage werden in einem neuen Whitepaper unter dem Titel „Help Wanted: How investor behavior is rewriting the job description for financial professionals.“ veröffentlicht. Ein Exemplar dieses Whitepaper können Sie auf der Internetseite http://durableportfolios.com herunterladen. Dort finden Sie auch Erläuterungen von John Hailer zu den Umfrageergebnissen.

Vontobel Asset Management erreicht neuen Meilenstein in Asien

Eastspring Investments vertreibt künftig Publikumsfonds von Vontobel Asset Management in Taiwan.

In Taiwan gehört Eastspring Investments zu den führenden Vermögensverwaltern für Retail-Investoren, mit Investmentlösungen für eine Reihe von Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Multi Asset.

Über die Kooperation erhält Vontobel Asset Management breiteren Zugang zum taiwanischen Retail-Markt. Die Kunden von Eastspring wiederum können künftig auch in die aktiven Investmentprodukte von Vontobel anlegen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Eastspring für Vontobel Asset Management als Vertriebspartner im Retail-Geschäft in Taiwan entschieden hat. Die Kooperationsvereinbarung ist nach unserer Überzeugung für beide Seiten vorteilhaft, bietet sie Eastspring doch die Möglichkeit, die Bedürfnisse seiner Kunden durch zusätzliche Anlageopportunitäten noch besser zu erfüllen. Gleichzeitig gewinnt Vontobel Asset Management einen starken Partner in Taiwan mit tiefer Marktkenntnis und überaus erfahrenen Mitarbeitern“, so Ulrich Behm, CEO von Vontobel Asset Management Asia Pacific.

„Dass wir unseren Retail-Kunden in Taiwan künftig auch Fonds von Vontobel Asset Management anbieten können, freut uns sehr. Schließlich gehören über 82% der Vontobel-Fonds zum ersten Quartil ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe“, ergänzt Loretta Ng, CEO von Eastspring Investments Taiwan.

Vontobel Asset Management ist ein weltweit aktiver Vermögensverwalter mit einem Multi-Boutique-Ansatz. Gegründet 1988, umfasst Vontobel Asset Management sechs Investment-Boutiquen: Quality Growth Equities, Global Thematic Investing, Fixed Income, TwentyFour, Multi Asset Class Investing und Harcourt, das sich auf alternative Anlagen spezialisiert hat. Das im Kundenauftrag verwaltete Vermögen belief sich im Dezember 2015 auf 100 Milliarden US-Dollar.

Vontobel
Vontobel hat das Ziel, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen, beraten wir verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Zum 31. Dezember 2015 belief sich das von Vontobel verwaltete Kundenvermögen auf 187 Milliarden CHF. Weltweit erbringen rund 1.500 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG werden an der Schweizer Börse SIX notiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com

Eastspring Investments
Eastspring Investments ist einer der führenden Asset Manager in Asien für institutionelle und private Kunden. Als Asset-Management-Sparte von Prudential plc., einer internationalen Finanzdienstleistungsgruppe, ist Eastspring Investments auf dem gesamten asiatischen Kontinent vertreten. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, für seine Kunden langfristig eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen. Eastspring Investments bietet Investmentlösungen für eine große Bandbreite an Anlageklassen, darunter Aktien, Renten, Multi Asset, Infrastruktur- und alternative Anlagen.

Investoren erwarten Auswirkungen der Klimaschutzziele auf die Kapitalmärkte

Die Mehrheit der deutschen Großanleger geht davon aus, dass sich die von der Politik angestrebte Reduktion von Treibhausgasen auf die Entwicklung der Kapitalmärkte auswirken wird. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart. Der Stimmungsindex stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Punkte auf 17,5 Punkte und spiegelt eine anhaltend positive Einstellung institutioneller Investoren gegenüber nachhaltigen Kapitalanlagen wider.

Nach Ansicht der im Frühjahr in Deutschland befragten 203 institutionellen Investoren werden sich die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz in Paris an den Kapitalmärkten vor allem auf Energieversorger sowie auf die Gas- und Ölindustrie auswirken. Aber auch die Automobil- und Flugzeughersteller hätten negative Konsequenzen zu befürchten.

42 Prozent der Studienteilnehmer erwarten hingegen keine nennenswerten Auswirkungen der klimapolitischen Beschlüsse auf die Märkte. „Dieses Ergebnis überrascht“, kommentiert Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft. „Denn aus höheren Klimaschutzanforderungen ergeben sich nicht zu unterschätzende Bewertungsfragen und Herausforderungen im Risikomanagement der Investoren. Sie sollten sich frühzeitig mit den Konsequenzen der zunehmenden Dekarbonisierung auseinandersetzen.“

Gegenwärtig berücksichtigt mehr als ein Fünftel (21 Prozent) der Großanleger Klimaschutzaspekte in den Anlagerichtlinien. Dies gilt vor allem für Versicherungen, Stiftungen und Kirchen, von denen 35 bzw. 34 Prozent bereits entsprechende Vorgaben aufgenommen haben. Im Vordergrund stehen dabei der Ausschluss bestimmter Branchen sowie verstärkte Investments in erneuerbare Energien. 24 Prozent der Investoren, die entsprechende Vorgaben bisher noch nicht in ihren Anlagerichtlinien berücksichtigen, planen, dies in den kommenden fünf Jahren zu tun. Dies trifft insbesondere auf Stiftungen und kirchliche Investoren zu. In dieser Gruppe wollen 47 Prozent der Anleger den Klimaschutz künftig in ihren Anlagerichtlinien verankern. Auch für Asset Manager bleibt der Pariser Klimagipfel nicht ohne Folgen. Von ihnen erwarten die Investoren, dass sie Klimaschutzaspekte sowohl bei der Beratung als auch im Investmentprozess und Reporting berücksichtigen. Zudem wünschen sie, dass Asset Manager verstärkt Lösungsangebote zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks in den Portfolios anbieten. „Zwei Drittel der befragten Investoren sind unsicher, wie sich Klimaschutzaspekte auf Rendite und Risiko ihres eigenen Portfolios auswirken werden. Hier sollte die Asset-Management-Branche gemeinsam mit der Wissenschaft ansetzen und für mehr Klarheit sorgen“, stellt Schindler fest.

Anteil nachhaltiger Investoren leicht gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahr bekannten sich in der aktuellen Befragung 60 Prozent der Investoren zur nachhaltigen Kapitalanlage. Dies entspricht einem Plus von zwei Prozentpunkten. Der Stimmungsindex für nachhaltige Kapitalanlagen stieg um 1,8 auf 17,5 Punkte. „Das Barometer zeigt, dass institutionelle Anleger in Deutschland nachhaltigen Investments positiv gegenüberstehen“, erläutert Prof. Schäfer das Ergebnis. Trotz eines leichten Zuwachses bei den Anwendern von Nachhaltigkeitskriterien habe sich das Verhältnis derjenigen, die Nachhaltigkeit befürworten, zu denen, die entsprechende Strategien nicht berücksichtigen, kaum verändert. „Bei beiden Gruppen hat sich die Einstellung verfestigt“, so der Wissenschaftler von der Universität Stuttgart. 43 Prozent der nachhaltig agierenden Investoren sind mit ihrer Kapitalanlage zufrieden bzw. außerordentlich zufrieden. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) von ihnen können sich einen Ausstieg aus der Nachhaltigkeit nicht mehr vorstellen. Insgesamt wird ein Drittel ihrer Anlagen bereits nachhaltig verwaltet. Das Gros davon macht mit 36 Prozent die Anlageklasse Renten aus, gefolgt von Immobilien mit 25 Prozent und Aktien mit 23 Prozent. Bei 74 Prozent der nachhaltig orientierten Investoren finden sich Nachhaltigkeitskriterien in den Anlagerichtlinien – nicht zuletzt auch aufgrund einer hohen Nachfrage durch die Gremien.

Nichtanwender im Wartezustand

Dem Lager der Nichtanwender, die keine Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen, fehlt es gegenwärtig an Impulsen, nachhaltige Strategien in ihre Kapitalanlagen zu integrieren. Ihre abwartende Haltung begründen sie mit einer fehlenden Nachfrage durch ihre Gremien (58 Prozent) und Kunden (53 Prozent). 56 Prozent gaben an, dass Nachhaltigkeitskriterien in den Anlagerichtlinien noch keine Berücksichtigung finden. „Nach wie vor gibt es viele Investoren, die erst einmal abwarten wollen, bis sich Regulierungsmaßnahmen zur Nachhaltigkeit weiter konkretisieren“, sagt Prof. Schäfer. Dies zeige sich zum Beispiel bei Altersvorsorgeeinrichtungen. In dieser Investorengruppe sei eine unterdurchschnittliche Nachfrage von Gremien und Stakeholdern nach nachhaltigen Strategien zu beobachten.

„Offenbar haben viele Entscheidungsträger angesichts wegbrechender Erträge, volatiler Märkte und hoher regulatorischer Anforderungen zur Zeit andere Sorgen. Aber auch auf dem Feld der Nachhaltigkeit dürfte der Regulierungsdruck in Zukunft deutlich zunehmen“, so Schindler. Diese Ansicht teilen viele der befragten Investoren: 42 Prozent sehen sich verändernde regulatorische Anforderungen als entscheidenden Impuls dafür, sich künftig mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Smart Beta – Fonds halten Versprechen in turbulenter Marktphase

In der turbulenten Marktumgebung des ersten Quartals 2016 haben es alternativ gewichtete Index- und Fondskonzepte geschafft, eine bessere Performance zu erzielen als ihre klassischen Benchmarks. Insbesondere Dividendenstrategien konnten sowohl in der Schwächephase Anfang Januar bis Mitte Februar als auch in der anschließenden Erholung Mitte Februar bis Ende März den Gesamtmarkt hinter sich lassen. Absolut Research hat die hohe Beliebtheit von Smart-Beta-Fonds zum Anlass genommen, vor dem Hintergrund der jüngsten Marktverwerfungen die Performance der alternativen Indexkonzepte seit Jahresbeginn zu untersuchen.

Seit Beginn des Jahres 2016 hat sich das Marktumfeld sehr volatil gezeigt. Von Anfang Januar bis Mitte Februar verloren die Aktienmärkte weltweit erheblich, in Europa fast 17 %, während in der zweiten Hälfte des Februars und im März diese Verluste wieder aufgeholt wurden. In den betrachteten Märkten Europa, USA, Emerging Markets und Global entwickelten sich im Stressumfeld Anfang Januar bis Mitte Februar 2016 dividenden- und risikogewichtete Strategien in Relation zu den Benchmarks erwartungsgemäß stärker. Die relativen Überrenditen lagen in diesen Segmenten zwischen 2,4 und 5,4 Prozentpunkten. Das Ziel risikominimierender Ansätze ist es nicht nur, zu jeder Marktzeit eine niedrigere Volatilität aufzuweisen als klassische Benchmarks, sondern vor allem auch in Phasen nanzieller Turbulenzen eine Verringerung der Verluste gegenüber dem Gesamtmarkt zu erzielen. Diesen Erwartungen konnten die untersuchten Strategien im Durchschnitt vollauf gerecht werden.

In der anschließenden Erholungsphase blieben die risikogewichteten Ansätze jedoch erwartungsgemäß hinter dem Gesamtmarkt zurück. Interessant ist, dass dies bei den Dividendenfonds nicht beobachtet werden konnte. Smart-Beta-Fonds mit Dividendenfokus schafften global, in Europa und den USA in beiden Marktphasen eine klare Outperformance in Relation zur Benchmark. Am stärksten konnten in der Erholungsphase fundamental gewichtete Strategien pro tieren. Zwar unterscheidet sich die Höhe der jeweiligen Outperformance je nach Region erheblich – die Spanne reicht von 1,2 bis 4,1 Prozentpunkten. Allerdings wiesen fundamentale Ansätze mit Ausnahme der global investierenden Produkte stets die höchste Outperformance auf.

Gleichgewichtete Konzepte entwickelten sich ebenfalls positiv, was den Erwartungen entspricht. Im starken Marktumfeld pro tieren geringer kapitalisierte Unternehmen üblicherweise stärker als der Gesamtmarkt. Dass in der Up-Phase Equal-Weighted-Produkte nicht in noch stärkerem Maße pro tierten, mag daran liegen, dass viele der Equal-Weighted-Fonds Indizes abbilden, die ausschließlich Large Caps enthalten. Eine Gleichgewichtung sorgt damit zwar für eine höhere Allokation der geringer kapitalisierten Titel – dennoch handelt es sich hierbei ebenfalls um große Unternehmen und nicht um Small Caps. Ein anderer Grund besteht darin, dass diese Produkte häu g nicht nur versuchen, die Size-Prämie zu vereinnahmen, sondern weitere Faktor-Exposures bestehen.

Dennoch steht Smart Beta nicht automatisch für eine Outperformance in jeder Marktphase. Insbesondere Momentum-Strategien sind anfällig bei starken Schwankungen, wie die Ergebnisse gezeigt haben. Umgekehrt blieben risikogewichtete Ansätze in der Erholungsphase Mitte Februar bis Ende März hinter der Benchmark zurück. Die hohe Spannbreite der Fondsperformances unterstreicht erneut, dass Investoren vor dem Investment in ein Produkt die zugrundeliegende Strategie genau prüfen sollten. Selbst vermeintlich ähnliche Produkte unterscheiden sich in ihrem Ansatz teils erheblich und verhalten sich in wechselnden Marktumfeldern entsprechend heterogen.

Die vollständige Analyse steht institutionellen Investoren auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung. Die Pressemeldung finden Sie mit Charts auf absolute-research.de.

GAM übernimmt Taube Hodson Stonex

GAM übernimmt THS, eine Investmentfirma fokussiert auf globale Aktien mit Sitz in Großbritannien, die für ihren erfolgreichen, thematischen und benchmarkunabhängigen Bottom-up-Anlageansatz bekannt ist.  
Nach Abschluss der Akquisition wird das Investmentmanagementgeschäft an GAM übertragen. Es wird davon ausgegangen, dass die Übernahme, vorbehaltlich der üblichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen, im dritten Quartal des Jahres 2016 abgeschlossen werden kann. Das Anlageteam von THS, geführt von den vier Geschäftsführern Cato Stonex, Mark Evans, Robert Smithson und Ali Miremadi, wird anschließend in die Büros von GAM in London umziehen, und die Strategien werden unter der Marke GAM vermarktet werden. 

THS verfügt über langjährige Erfahrung in der Verwaltung institutioneller Mandate, die in globale und europäische Aktien investieren, und das Unternehmen verfolgt einen langfristig orientierten, uneingeschränkten und aktiven Anlageansatz, der auf eigenem Research beruht. THS war zudem der Sub-Advisor für eine der ältesten globalen Aktienstrategien von GAM, die im Jahr 1983 aufgelegt wurde.

Alexander Friedman, CEO von GAM, erklärte: "Mit seiner nachweislichen Erfolgsgeschichte und der tiefgreifenden Expertise passt das Team von THS sowohl strategisch als auch kulturell ideal zu GAM, und wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit. Wir verfügen über eine jahrzehntelange Beziehung mit den Gründern, und diese Akquisition entspricht unserer Wachstumsagenda, die wir im Jahr 2015 festgelegt haben. Dazu gehört die Wahrnehmung von Chancen, die unser Angebot im globalen Aktiensegment grundlegend erweitern."

THS-Gründungspartner Cato Stonex kommentierte: "Wir freuen uns darauf, Teil von GAM zu werden - einer unserer ältesten Kunden und ein Unternehmen mit einer solch beeindruckenden Erfolgsgeschichte als Anlaufstelle für aktive Investoren. Unserer Meinung nach stellt diese Übernahme für unsere Kunden eine großartige Chance dar. Das weltweite Kundennetzwerk und die betriebliche Infrastruktur von GAM werden es uns ermöglichen, uns weiterhin auf unsere Investitionsprioritäten zu konzentrieren und unsere Stärken auszubauen. Wir freuen uns darauf, Teil des Teams zu werden."

Über GAM
GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Unter den beiden Marken GAM und Julius Bär Fonds bietet sie aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Fondsmanagement- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 1 000 Mitarbeitende in 11 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol "GAM") mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet Vermögen von CHF 114,7 Milliarden (Stand: 31. März 2016).

Über THS
THS Partners wurde 1997 von Nils Taube und Cato Stonex gegründet. Die Firma verfolgt einen High-Conviction-Ansatz und verwaltet europäische Long-Only-Aktienportfolios mittels einer Kombination aus Value- und Growth-Anlageansätzen. Sie verwaltet derzeit ein Vermögen von USD 2,6 Mrd. für Institutionen, Privatpersonen und Intermediäre.

Romain GRANDIS wechselt zur Fondsboutique DNCA

DNCA verzeichnet ein starkes Wachstum seines verwalteten Vermögens und beschäftigt in seinen drei Büros in Paris, Mailand und Luxemburg fast hundert Mitarbeiter. Das Unternehmen gibt heute die Ernennung von Romain Grandis als Fondsmanager für diversifizierte Fonds bekannt.

Romain Grandis, 34, ist Bergbauingenieur und Wirtschaftsmathematiker mit einem Abschluss der ISFA (Lyon). Er ist Mitglied des CFA Institute und begann seine Laufbahn 2004 bei der CIC Lyonnaise de Banque. 2005 trat er bei MMA Finance (Covéa-Konzern) als Vermögensverwalter und quantitativer Analyst für europäische Wertpapiere ein. 2010 wechselte er zu Covéa Finance, brachte dort seine Kompetenz als quantitativer Analyst für alle Anlageklassen ein (Aktien, Zinsen, strukturierte Produkte) und übernahm auch die Verantwortung für die Beobachtung des Rohstoffsektors.

2011 vertraute ihm Covéa Finance das Management der Versicherungsmandate der wichtigsten Marken des Konzerns (GMF, MAAF und MMA) an, ferner die Finanzanalyse für die Sektoren Rohstoffe und Technologie. Er war Mitglied eines Teams aus fünf Geschäftsführern und verantwortlich für über 20 Portfolios mit einem verwalteten Vermögen von knapp 10 Milliarden Euro.

Am 2. Mai 2016 kam Romain Grandis als Fondsmanager neben Jean-Charles Meriaux und Philippe Champigneulle zu DNCA und wird dort vorrangig für den Fonds DNCA Invest Eurose zuständig sein.

Romain Grandis: „Ich bin stolz darauf, zu DNCA und seinen sehr renommierten Teams zu wechseln. Ich hoffe darauf, aktiv zum Wachstum des Unternehmens beizutragen, indem ich meine Erfahrung aus verschiedenen Disziplinen einbringe – insbesondere beim Management von Eurose, aber auch bei den Anleihenfonds.“

Philippe Champigneulle: „Wir freuen uns sehr, Romain bei uns zu begrüßen. Er ist Ingenieur und Wirtschaftsmathematiker und bringt sein technisches Know-how in das Anleihenmanagement ein. Seine Erfahrungen aus seiner letzten Position als Manager und Analyst für europäische Aktien stärken das Fachwissen des Teams im Bereich Kreditrisiko.“

Über DNCA
DNCA ist eine Tochtergesellschaft von Natixis Global Asset Management.
DNCA ist eine im Jahr 2000 von Spezialisten gegründete Investment-Management-Gesellschaft die ein vermögenserhaltendes Anlagekonzept für private und institutionelle Anleger verfolgt. Die Gesellschaft verfolgt eine defensive Strategie und strebt eine Optimierung des Risiko/Rendite-Profils ihrer Portfolios an. Mit einem Team aus über 92 Mitarbeitern hat DNCA Know-how für europäische und internationale Aktien („Long Only“ und „Absolute Return“), diversifiziertes Management, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone erworben. Die Qualität des Portfoliomanagements wird regelmäßig von der Fachpresse hervorgehoben und führte dazu, dass die Gesellschaft in den vergangenen fünfzehn Jahren schnell wachsen konnte. Das verwaltete Vermögen beträgt 18,9 Milliarden Euro (Stand 31.12.2015).


Natixis Global Asset Managemet bietet diversifizierte Anlagestrategien für das Risiko-Management an. Im Rahmen seiner „Durable Portfolio Construction®“ unterstützt der Asset Manager seine Kunden dabei, strategische Portfolios zusammenzustellen, die an den heutigen, unvorhersehbaren Märkten bessere Ergebnisse anstreben. Die Investmentgesellschaft stützt sich dabei auf umfassende Erkenntnisse zu Anlegern und Branchen und arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen.
Natixis gehört zu den größten Asset Managern weltweit (1), die einen gebündelten Zugang zu mehr als 20 spezialisierten Investmentgesellschaften (USD 884,9 Mrd. AuM (2)) ermöglicht. Die Investmentgesellschaft bietet ihren Kunden eine breit gefächerte Auswahl an Lösungen – maßgeschneidert für jede strategische Herausforderung. Von der Erkenntnis bis zur Umsetzung unterstützt Natixis seine Kunden dabei, ihren eigenen Kunden mit nachhaltigeren Portfolios einen effizienten Service bieten zu können.

(1) Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015 stufte Natixis Global Asset Management S.A. auf Rang 17 der größten Vermögensverwalter weltweit ein, als Grundlage diente das verwaltete Vermögen per 31. Dezember 2014.
(2) Nettoinventarwert per 31. März 2016. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Gelder umfassen, für die nicht regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht regulierten Geldern zählen jene Vermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.

BMO Global Asset Management führt Soft-Close des F&C Real Estate Equity Long/Short Fund durch

Der kanadische Vermögensverwalter BMO Global Asset Management hat seinen Immobilienfonds F&C Real Estate Equity Long/Short Fund Ende April für Neuinvestitionen beschränkt und damit einem sogenannten Soft-Close unterzogen. „Nach einer Phase, in der das Interesse zuletzt immer weiter gewachsen ist und daher auch das verwaltete Vermögen anstieg, haben wir im Sinne unserer Investoren entschieden, den Fonds für Neuinvestoren vorerst zu schließen. Der Soft-Close wird solange beibehalten, bis die Liquiditätsbedingungen sich ändern oder Mittelabflüsse aus dem Fonds ausreichende Kapazitäten schaffen“, sagt Guido Hansmeyer, Head of Wholesale Germany von BMO Global Asset Management.

Der F&C Real Estate Equity Long/Short Fund wurde im Dezember 2012 aufgelegt und wird von Alban Lhonneur und Marcus Phayre-Mudge gemanagt. Die beiden Fondsmanager begrüßen den Erfolg ihres Fonds bei den Investoren, Alban Lhonneur erklärt aber, dass eine Beschränkung von Neuinvestitionen derzeit angebracht ist: „Der Soft-Close, der seit dem 27. April in Kraft ist, soll uns die nötige Flexibilität geben, unsere Portfoliostrategie konsequent anzuwenden. Während des Soft-Close werden Anleger, die bereits im Fonds investiert sind und ihre Investments in moderatem Rahmen erhöhen möchten, bevorzugt berücksichtigt. Diese Investments werden allerdings durch die maximale Kapazität des Fonds begrenzt.“

Der in Irland beheimatete Fonds basiert auf einer Absolute-Return-Strategie und investiert vornehmlich in Unternehmen aus dem europäischen Immobiliensektor. Darüber hinaus sind auch globale Investments zulässig. Ziel des Fonds ist ein langfristiges Kapitalwachstum. Der Fonds strebt dies hauptsächlich durch die Anlage in Long- und Short-Positionen an, und versucht so, von strukturellen Ineffizienzen bei der Bewertung von Unternehmen aus dem Immobiliensektor zu profitieren. Das verwaltete Vermögen belief sich zum Stichtag 31. März 2016 auf 211,3 Millionen britische Pfund.

Hingegen wurde der Soft-Close des F&C Convertible Bond Fund wieder aufgehoben. Der Fonds investiert in Wandelanleihen, die von Unternehmen in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan und Asien ausgegeben werden. „Der Fonds strebt an, eine hohe Rendite für die Anleger zu erreichen. Wir freuen uns sehr, dass er Investoren – auch hier in Deutschland – nun wieder offen steht“, so Guido Hansmeyer.

Credit Suisse beauftragt CACEIS mit Fondsadministration von Immobilienfonds in Deutschland

Credit Suisse Real Estate Investment Management Germany hat CACEIS nach einem Ausschreibungsverfahren beauftragt, Aufgaben der Fondsadministration für deutsche Immobilienfonds durchzuführen. Dieser Abschluss entspricht dem wachsenden Trend unter den deutschen Immobilienfondsmanagern, einzelne Aktivitäten auszulagern. CACEIS hat auf diesen Trend mit einer Erweiterung des Dienstleistungsportfolios um den Bereich der Fondsadministration reagiert. Der operative Betrieb wurde bereits Mitte April 2016 aufgenommen.

Frank Schäfer, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien KAG mbH, erläuterte: „Durch die Zusammenarbeit mit CACEIS können wir unsere Aufmerksamkeit ganz auf unsere Kernkompetenzen, die Konzeption und das Management von Immobilienanlageprodukten für unsere Investoren, richten. Im Laufe der Ausschreibung haben wir unseren neuen Partner sorgfältig ausgewählt und dabei alle relevanten Aspekte im Zusammenhang mit dem Outsourcing und der Fondsadministration berücksichtigt. Wir sind davon überzeugt, dass wir sowohl im Sinne von Credit Suisse Real Estate Investment Management als auch unserer Investoren die bestmögliche Entscheidung getroffen haben. CACEIS verfügt als führender europäischer Fondsadministrator über ein bewährtes Know-how im Bereich der Vermögenswerte in Deutschland und darüber hinaus.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung bei CACEIS in Deutschland, fügte hinzu: „Es freut uns sehr, dass wir Credit Suisse Real Estate Investment Management für uns gewinnen und damit eine neue Geschäftsbeziehung eröffnen konnten. Wir sind überzeugt, dass unsere fundierte Erfahrung in der weltweiten Fondsadministration von Immobilienfonds den Anforderungen der Credit Suisse Real Estate Investment Management entsprechen wird.“

Joe Saliba, Deputy CEO der CACEIS Gruppe, erklärte: „Ein Kernelement der Strategie von CACEIS ist es, unseren Kunden die vollständige Bandbreite an Asset Services anzubieten, wo immer sie in der Welt agieren. Und wir stellen unsere internationale Fondsadministrations-Expertise gerne den deutschen Immobilienfondsmanagern zur Verfügung, um der steigenden Nachfrage nach Outsourcing-Lösungen nachzukommen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €880 Milliarden Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Globale ETP-Branche überschreitet 3 Billionen US-Dollar-Grenze

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat April 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 444,9 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,03 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Globale ETP-Branche überschreitet 3 Billionen US-Dollar-Grenze; deutliche Mittelzuflüsse vor allem bei europäischen und amerikanischen Renten-ETFs; asiatisch-pazifische ETPs verzeichnen Mittelabflüsse;

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 29.04.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche übersprang im April die 3 Billionen US-Dollar-Grenze und verwaltete per Ende April ein Vermögen von 3,028 Billionen US-Dollar, ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber April. Die gesamten Nettozuflüsse betrugen knapp 8 Milliarden US-Dollar. Im März waren es noch 41 Milliarden US-Dollar.  (S. 3, 18)
  • Hauptwachstumstreiber waren wie schon im Vormonat die Renten-ETFs mit Mittelzuflüssen von 7,9 Milliarden US-Dollar. Dazu beigetragen haben vor allem die Renten-ETFs in den USA und Europa, wohingegen Investoren aus asiatischen Renten-ETFs Gelder abzogen. Die Mittelzuflüsse waren jedoch insgesamt deutlich geringer als im März. Bisher konnten Renten-ETFs dieses Jahr über 50 Milliarden Euro neues Kapital einsammeln (S. 18)
  • Aktien-ETFs verbuchten hingegen insgesamt leichte Mittelabflüsse. Vor allem aus asiatischen Aktien-ETFs zogen Investoren 5,6 Milliarden US-Dollar ab. Aktien-ETFs in den USA konnten jedoch 6,7 Milliarden US-Dollar einnehmen. Im März flossen Aktien-ETFs weltweit noch knapp 23 Milliarden US-Dollar zu. (S. 18)
  • ETCs auf Währungen und Rohstoffe verbuchten ebenfalls leichte Abflüsse, während ihnen im März noch deutliche Mittel zuflossen. (S. 18)
  • Insgesamt betrugen die Zuflüsse in amerikanische ETPs 10,2 Milliarden US-Dollar, nur ein Drittel der Zuflüsse vom März. In europäische ETPs flossen 4 Milliarden US-Dollar (März 5,6 Milliarden US-Dollar) und aus asiatischen ETPs zogen Investoren insgesamt 6,3 Milliarden US-Dollar ab. (S: 18)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse

Aktien

  • Der negative Trend bei Aktien-ETFs setzte sich im europäischen Markt auch im April fort. Nach Mittelabflüssen von 2,1 Milliarden Euro im März zogen Investoren im April weitere 1,1 Milliarden Euro ab. Betroffen waren vor allem ETFs der Industrieländer. Hier zogen Investoren 3,2 Milliarden Euro ab. Hingegen hält der positive Trend bei Emerging-Markets-ETFs an. Die Nettozuflüsse stiegen auf 1,7 Milliarden Euro nach 1,4 Milliarden Euro im März. (S. 18)
  • Unter den Aktien-ETFs haben vor allem ETFs auf breite europäische Indizes Abflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro verzeichnet. Bei einzelnen Ländern stechen mit minus 730 Millionen Euro die Nettoabflüsse bei ETFs auf deutsche Aktienindizes hervor (S. 20). ETFs auf asiatische Werte mussten Nettoabflüsse in ähnlicher Höhe hinnehmen. Vor allem aus japanischen Werten zogen Investoren Gelder ab. Aktien-ETFs auf US-Werte verbuchten hingegen einen deutlich positiven Cash Flow. Nach 46 Millionen Euro im März flossen dieser Kategorie 1,4 Milliarden Euro zu. (S. 20)
  • Bei ETFs auf Schwellenländer-Aktien konzentrieren sich die Zuflüsse auf breite, weltweite Indizes. In diesem Segment wurde im April  ein Plus von 1,2 Milliarden Euro verzeichnet, nach 970 Millionen Euro im März. (S. 21)
  • Wie in den vergangenen Monaten verzeichneten quantitativ berechnete Strategic-Beta-ETFs auch im April deutliche Zuflüsse von 603 Millionen Euro. (S. 19) 

Renten

  • Renten-ETFs schlossen sich im europäischen Markt dem weltweit positiven Trend an und zogen 3,9 Milliarden Euro frisches Kapital an. Allerdings schwächte sich der Zufluss im Vergleich zum März ab, da waren es noch 6,1 Milliarden Euro. Das deutlichste Plus verzeichneten ETFs auf Unternehmensanleihen (+3,1 Milliarden Euro) gefolgt von ETFs auf Staatsanleihen (+766 Millionen Euro) (S. 22)

Rohstoffe

  • Die europäischen Rohstoff-ETPs konnten den positiven Trend des Vormonats fortsetzen. Ihnen flossen 791 Millionen Euro zu nach 1,1 Milliarden Euro im März. (S. 23)
  • Die deutlichsten Zuflüsse verzeichneten Gold-ETPs mit plus 458 Millionen Euro. Damit hält der positive Trend an. ETFs auf Rohöl verbuchten jedoch Mittelabflüsse mit minus 150 Millionen Euro. (S. 23).

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte im April waren erneut der S&P 500. Aber auch der MSCI Emerging Markets sowie der S&P 500 Minimum Volatilitätsindex waren bei Anlegern gesucht. (S. 24)
  • Bei den Renten-ETFs waren vor allem der US-Staatsanleihen sowie Euro- Hochzinsanleihen gefragt. Aber auch Staatsanleihen der Schwellenländer in lokaler Währung finden sich unter den Top 10. (S. 24)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

First State erhöht im neuesten Responsible Investment Report Qualität der Informationen zu Klimarisiken

First State Investments (First State) hat heute seinen neunten jährlichen Responsible Investment & Stewardship Report veröffentlicht. Der Report enthält eine erweiterte Berichterstattung und Informationen über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG), darunter auch erstmals Angaben über die Klimarisiken in einer Reihe von Anlageklassen. Darüber hinaus umfasst der Bericht 34 Fallstudien, die den Ansatz des Unternehmens für einen sorgfältigen Umgang mit Ressourcen („Stewardship“) veranschaulichen.

Außerdem erläutert der Bericht die Pläne von First State, die Integration von ESG-Faktoren in den eigenen Anlagestrategien weiterzuentwickeln und wie sich Klimarisiken auf langfristige Renditen auswirken können.

Mark Lazberger, Chief Executive Officer von First State Investments:

„Der diesjährige Bericht bietet unseren Kunden viele Beispiele dafür, wie wir uns in ihrem Namen dafür einsetzen, bei Responsible Investment und Stewardship die höchsten Standards zu erreichen und darüber zu informieren ─ und zwar in allen Bereichen unseres Anlagegeschäfts. Wir sind der Meinung, dass ESG-Themen langfristig Einfluss auf Risiken und Renditen haben, und damit auch direkt auf das Anlageergebnis, das wir für unsere Kunden erzielen wollen. Viele unserer selbst gesteckten Ziele haben wir zwar erreicht und liefern auch weiterhin eine starke Anlageperformance. Jedoch haben wir immer noch viel Arbeit vor uns, um unsere Kenntnisse und unser Wissen über aufkommende ESG-Themen zu erweitern und unsere Praktiken in diesem Bereich, als Reaktion auf das zunehmende Interesse und Kontrollbedürfnis unserer Kunden, weiter zu verbessern.“

Im Bericht 2016 zeigt sich First State entschlossen, die Offenlegungen in Bezug auf Klimarisiken zu verbessern. Erstmals informieren die aktiven Aktienteams über Risiken im Bereich fossiler und nicht-fossiler Brennstoffe, sowohl prozentual nach Unternehmen als auch nach verwaltetem Vermögen. Hinzu kommen Aussagen darüber, wie die Teams Themen und Risiken im Bereich Klimawandel bewerten und damit umgehen.

First State hat einen integrierten Ansatz für Responsible Investment. Die einzelnen Teams sind aber angehalten, diesen Ansatz auf eine für ihre Anlageklasse und Anlagestrategie möglichst effektive Weise umzusetzen.

Die Anlageteams nennen einige der Herausforderungen und Chancen, mit denen sie es als Anleger zu tun haben. Dazu zählen:

Anleihen Schwellenländer: Die wirtschaftlichen Transformationen, die durch den Klimawandel erforderlich werden, können zu einer Chance für Schwellenländer werden. Marokko zum Beispiel hat großes Potenzial bei Solarenergie und betreibt bereits das größte Solarkraftwerk der Welt. Das verringert seine Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe mit hohem Kohlenstoffgehalt.

Börsennotierte Infrastrukturunternehmen: Bei Energieversorgern, Energieinfrastruktur und Eisenbahnen können Klimarisiken zu einer schlechteren Gesamtbewertung der Qualität von Unternehmen führen. Klimarisiken werden in den Finanzmodellen der T eams berücksichtigt, denn im Infrastrukturgeschäft haben sie direkte Auswirkungen auf das Gewinnpotenzial. Beispielsweise geht in den USA die Nutzung von Kohle zurück, während Steueranreize für erneuerbare Energien gewährt werden; um diese strukturelle Veränderung zu berücksichtigen, hat das Team seine Schätzungen für das Schienenfrachtvolumen angepasst.

Will Oulton, Global Head of Responsible Investment bei First State Investments:

„Unser Ansatz für Responsible Investment und Stewardship ist weiterhin kundenorientiert und anlagegetrieben. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen unserer einzelnen Anlageteams sind in unseren Augen eine entscheidende Stärke unseres Geschäfts und werden durch Verbesserungen unserer Systeme für die ESG-Risikobewertung sowie unsere gestärkte Governance-Struktur für Responsible Investment ergänzt.

Wir sind der Meinung, dass sich der Klimawandel auf unterschiedliche Weise auf die langfristige Performance der Anlagen unserer Kunden auswirken wird. Unsere Analysen, unsere Kontakte zu Unternehmen und letztlich unsere Entscheidungen als Kapitalallokatoren, Aktionäre und Verwalter bedeuten, dass wir Einfluss auf die langfristigen Interessen unserer Kunden haben.“

Mehr finden Sie hier.

Man AHL and the University of Oxford launch centre for machine learning

The University of Oxford and Man AHL today announce that the Oxford-Man Institute (OMI), a world-leading academic institute for research into quantitative finance, will expand its focus on machine learning and data analytics, becoming part of the University’s Department of Engineering Science from 1 August 2016.

The development of the OMI’s focus will create a hub for machine learning and data analysis at Eagle House, the current home of the OMI and Man AHL’s Oxford research lab. The OMI’s researchers will be joined by the Department of Engineering Science’s Machine Learning Group, a body of around 20 leading machine learning researchers who will relocate to Eagle House. The aim is to foster a stimulating environment composed of researchers focused on machine learning techniques, whereby machine learning and data analytics expertise can be shared and leveraged.

In addition, the intention is for the OMI to appoint two new Senior Research Fellows/Associate Professors in machine learning with a specific focus on quantitative finance. It is expected that these roles will be supported by PhD studentships and postdoctoral research assistants.

The University of Oxford and Man Group established the OMI in 2007 as a world-leading interdisciplinary academic institute for research into quantitative finance. The OMI will continue to conduct its outstanding research programme, now with the benefit of additional machine learning focus and expertise, both in techniques that are directly applicable to finance and those transferrable from other fields of study.

Dr Anthony Ledford, Man AHL’s Chief Scientist and Academic Liaison, said: 

“Man AHL has been actively researching machine learning techniques and applying them in client trading programmes for several years. Our partnership with the OMI directly connects us with cutting-edge quantitative finance research and the opportunity to collaborate with world-leading academics in the field. This evolution of the OMI will strengthen the OMI’s concentration on machine learning and data analytics, through becoming part of the Department of Engineering Science, further facilitating the cross-pollination of ideas and strengthening the OMI’s outstanding research programmes.”

Professor Stephen Roberts, Professor of Machine Learning and Director of the OMI, said: 

“We are delighted that the Oxford-Man Institute will become part of the Department of Engineering Science, and look forward to welcoming the Machine Learning Group to Eagle House. Since its inception, the OMI has drawn on leading researchers and academics from across the University of Oxford, and its position within the Department of Engineering Science and the creation of a hub at Eagle House will foster an innovative and mutually beneficial machine learning research environment. The OMI’s natural expansion into machine learning and data analytics underlies its continual strengthening in crucial areas of modern financial research.”

Sandy Rattray, CEO of Man AHL, added:

“At Man AHL, we have been investing in machine learning research for many years as we see great potential to actively enhance our business and deliver value to clients. We believe that the enhanced focus of the OMI on machine learning and data analytics will be strongly supportive to the ongoing evolution of quantitative investment strategies. In particular, the growth of new techniques as well as new forms of data clearly provide an enormous opportunity set in coming years.”

Professor Lionel Tarassenko, Head of the Department of Engineering Science, added:

“The Department of Engineering Science has built up a world-class reputation in machine learning over the last decade, in fields as diverse as biomedicine, robotics and quantitative finance. Partnering closely with the Oxford-Man Institute will enable us to create an environment that further benefits our growing research portfolio in the field of machine learning. We are looking forward to working in close collaboration with the Oxford-Man Institute as we make further breakthroughs in this exciting field.”

The OMI will transition to the Department of Engineering Science, which is part of the University of Oxford’s Mathematical, Physical and Life Science Division, from its current position as part of the Social Sciences Division.

The University of Oxford and Man Group have worked in partnership since 2007 when Man Group provided the cornerstone funding for the OMI, co-located with the firm’s own commercial research laboratory and research staff. Man Group will continue to be the core commercial provider of funding for the Institute, and the OMI will also benefit from significant research council funding secured by the Department of Engineering Science’s Machine Learning Groups.

Mittelstand setzt bei Finanzprojekten auf Interim Management

Deutsche CFOs erkennen den unternehmerischen Mehrwert beim Einsatz von Interim Managern in der Finanzabteilung. So bewerten 81 % der Finanzverantwortlichen den Einsatz von Managern auf Zeit als ziemlich oder sehr effizient. Sogar 85 % der Finanzchefs beurteilen ihre Kosteneffizienz positiv oder sehr positiv. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, für die 200 CFOs in Deutschland befragt wurden.

Der wichtigste Faktor bei der Bewertung der Arbeit eines Interim Managers ist für fast die Hälfte der CFOs (48 %) die Effizienz- und Leistungssteigerung im Unternehmen oder Team. 40 % ziehen erzielte Kosteneinsparungen heran, wenn sie den Erfolg eines Projekteinsatzes beurteilen. Darüber werden auch die erfolgreiche Umsetzung von Projekten (39 %) und erzielte Umsatzsteigerungen (38 %) geprüft, um über einen erfolgreichen Einsatz eines Managers auf Zeit zu entscheiden.

Robert Half hat 200 CFOs gefragt: Anhand welcher Faktoren wird in Ihrem Unternehmen der Erfolg eines Interim Managers bewertet?

Effizienz-/Leistungssteigerung

48%

Kosteneinsparung

40%

Erfolgreiche Umsetzung von Projekten/Veränderungen

39%

Umsatzsteigerung

38%

Wissenstransfer/ Mentoring

20%

Fortlaufende Beteiligung und erfolgreiche, praxisnahe Vorgehensweise

17%

Schnellere Mitarbeitereinarbeitung

16%

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland, Mehrfachnennung möglich

„Projektarbeit im Finance-Bereich nimmt in vielen Unternehmen heute einen hohen Stellenwert ein und fordert mehr Resourcenflexibilität. Um Schlüsselpositionen bei den einzelnen Projekten zu besetzen oder Vakanzen zu überbrücken, greifen Unternehmen oftmals auf Interim Manger zurück“, erläutert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Sie sind schnell verfügbar, sodass Projekte besser geplant werden können. Aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung schließen Interim Manager Projekte wie die Einführung von neuen Finanz-Softwaresystemen oder Change-Prozesse zügig und erfolgreich ab. Zudem bringen sie durch ihr fachspezifisches Know-how neues Expertenwissen ein, das eine positive Geschäftsentwicklung unterstützt.“

Hohe Nachfrage im Mittelstand

Das Aufgabenspektrum von Interim Managern ist breit gefächert. Mehr als die Hälfte (57 %) der befragten CFOs möchte sie in in diesem Jahr im Projektmanagement einsetzen. Ein weiteres Drittel (32 %) der CFOs engagiert sie, um die Kontinuität der Geschäftsprozesse auch bei einer hohen Anzahl anstehender Projekte zu wahren. In 30 % der Unternehmen stehen Veränderungen an, für die CFOs externe Unterstützung durch Interim Manager benötigen. 

Überdurchschnittlich stark sind Interim Manager dabei in mittelständischen Unternehmen gefragt. Dort planen 62 % der CFOs ihren Einsatz im Projektmanagement. 39 % möchten mit den freiberuflichen Managern die Geschäftskontinuität und 34 % die Unternehmenstransformation unterstützen. 

Robert Half hat 200 CFOs gefragt: Für welche der folgenden Initiativen möchten Sie in den kommenden 12 Monaten erfahrene Interim Manager einsetzen?

 

 

Unternehmensgröße

 

Gesamt

50 – 499 Mitarbeiter

500 – 999 Mitarbeiter

>1.000 Mitarbeiter

Projektmanagement

57 %

48 %

62 %

56 %

Geschäftskontinuität

32 %

22 %

39 %

28 %

Unternehmenstransformation

30 %

20 %

34 %

32 %

Vakanzüberbrückung/ Optimierung

22 %

12 %

26%

22 %

Change Management

16 %

14 %

14 %

20 %

Wir werden in den kommenden 12 Monaten keine Interim Manager einsetzen

11 %

20 %

5 %

12 %

Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2016, Befragte: 200 CFOs in Deutschland; Mehrfachnennungen möglich.

Sven Hennige kommentiert: „In der hohen Nachfrage aus dem Mittelstand nach Interim Managern spiegelt sich auch der Fachkräftemangel in Deutschland wider. Ein Großteil der CFOs hat in unserer Arbeitsmarktstudie bestätigt, dass es schwierig oder sehr schwierig ist, geeignete Kandidaten zu finden. Für den Mittelstand mit seinen oft spezialisierten Geschäftsmodellen ist es von großer Bedeutung, flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können. Entwicklungen im wirtschaftlichen Umfeld schlagen sich sehr rasch auf Umsatz und Ergebnis nieder und verlangen deshalb eine zügige Reaktion des Unternehmens. Der Einsatz von Interim Managern ist eine attraktive und flexible Möglichkeit, diese Herausforderung erfolgreich zu bestehen.“

Über die Arbeitsmarktstudie:

Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Dezember 2015/Januar 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.135 CFOs, davon 200 in Deutschland, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Hauck & Aufhäuser übernimmt easyfolio

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser erwirbt eine hundertprozentige Beteiligung an easyfolio, einem der führenden Anbietern von Vermögensanlagen im Internet, von der F.A.Z. Gruppe. easyfolio ermöglicht eine einfache, individuelle und transparente Geldanlage auf Online-Basis.

Durch diese Akquisition kann Hauck & Aufhäuser seine Erfahrung und Professionalität im Investmentmanagement mit dem digitalen Vertriebskanal von easyfolio verbinden und seine vielfach ausgezeichnete Expertise in den schnell wachsenden Markt für digitale Vermögensanlagen einbringen. Die Kooperation der Privatbank mit einem der bekanntesten FinTechs bietet für die Zielgruppen beider Unternehmen eine deutliche Erweiterung ihrer Anlagemöglichkeiten.

„Der Trend zur Digitalisierung von Bankdienstleistungen wird sich massiv fortsetzen und bringt enorme Chancen für die digitale Unterstützung in der Anlageberatung. Mit der Akquisition von easyfolio bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich jederzeit online zu informieren und über einen sicheren digitalen Zugang nach ihren individuellen Wünschen Vermögensaufbau zu gestalten”, sagt Stephan Rupprecht, der zuständige Partner bei Hauck & Aufhäuser. Dazu Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers: „Als erfolgreicher Vermögensverwalter werden mein Investment-Team und ich unsere Kompetenz voll und ganz bei easyfolio einbringen.“

„Die Zusammenarbeit mit Hauck & Aufhäuser schafft neue attraktive Kooperationsmöglichkeiten für beide Partner. Dabei bleibt das Leitbild von easyfolio – die einfache, verständliche und transparente Geldanlage – bestehen“, ergänzt Jonas Marggraf, Geschäftsführer von easyfolio. Der „Robo-Advisor“, ein Anbieter standardisierter Online-Vermögensverwaltung, bietet weltweit gestreute Anlagestrategien auf ETF-Basis, die zusammen eine individuelle und gleichzeitig breite Angebotsplatte im Aktien- und Anleihemarkt abdecken. Hauck & Aufhäuser wird dieses Angebot durch weitere Anlagemöglichkeiten ergänzen und damit für seine Kunden ein attraktives digitales Portfolio für ihren Vermögensaufbau schaffen. Die Privatbank wird die bestehenden Partnerschaften von easyfolio mit etablierten Partnern, vor allem aber mit der F.A.Z Gruppe fortführen und ausbauen.

Über easyfolio:
easyfolio, Deutschlands einfachste Geldanlage, ist im April 2014 gestartet. Es bietet Anlegern auf ihre Lebens- und Einkommenssituation abgestimmte Anlageportfolios auf Basis kostengünstiger Spezialfonds (ETFs). Der Anleger investiert weltweit gestreut in Aktien und Anleihen. Dazu greift er auf die drei verfügbareren easyfolio-Strategien mit 30, 50 oder 70 Prozent Aktienquote zurück. Eine Einmalanlage ist bereits ab kleinen Beträgen möglich, und die meisten Direktbanken bieten einen kostenfreien Sparplan ab 10 Euro / Monat an. Easyfolio zählt mit über € 16 Mio. Assets under Management zu den Marktführern im deutschen Robo-Advisor Markt.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA 
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers zählt zu den wenigen unabhängigen Privatbanken in Deutschland und kann auf eine 220 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern.

Der Partnerkreis der Bank besteht aus dem persönlich haftenden Gesellschafter Jochen Lucht sowie den Partnern Michael O. Bentlage und Stephan Rupprecht. Das Kapital der Bank befindet sich zu 100 Prozent in der Hand privater Eigentümer. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

10 Millionen für erneuerbare Energien

Den Interessen der Atom- und Kohlelobby zum Trotz schieben Privatanleger die Energiewende weiter an. Allein die rund 15.900 Anleger der UDI-Gruppe in Nürnberg ermöglichten mit ihren Geldanlagen den Bau von 380 Windanlagen, 48 Biogasanlagen und 73 Solarprojekten. So wundert es nicht, dass auch der „UDI Energie Festzins 10“ bereits nach wenigen Wochen platziert werden konnte. 

Das Engagement der Bürger für eine dezentrale Energiewende ist enorm. Schade nur, dass viele Politiker dieses große Potential immer noch verkennen. Ein erheblicher Teil des in Deutschland erzeugten erneuerbaren Stroms wurde durch private Anleger und Bürgerinitiativen erst möglich. Dabei steht immer auch die Idee nachhaltigen Wirtschaftens im Vordergrund. „Die politischen Kapriolen in Sachen Energiewende können weder uns noch unsere Kunden beirren. Wir empfinden das beständige Vertrauen unserer Anleger als wunderbares Kompliment“, erklärt UDI-Geschäftsführer Georg Hetz, der in den letzten 10 Jahren mehr als 100 grüne Geldanlagen anbieten konnte. Der Erfolg gibt ihm Recht. 

In kürzester Zeit haben 848 private Anlegerinnen und Anleger zehn Millionen Euro in den UDI Energie Festzins 10 einbezahlt. Somit ist die Festzinsanlage platziert. Das Kapital dient zur Finanzierung ausgewählter Erneuerbare-Energien-Projekte zur Nutzung von Wind, Sonne, Biogas, aber auch für nachhaltige „grüne“ Immobilien. 

Dass nahezu alle UDI-Festzinspapiere in der Vergangenheit pünktlich die vereinbarte Verzinsung zahlen konnten, spricht für die langjährige Erfahrung und die gute Kenntnis der Szene. „Unser Branchennetzwerk ist groß und wir kennen unsere Partner sehr genau“, so Hetz weiter. Es gehe bei den Geldanlagen immer um einzelne Projekte und nie darum, Summen von über hundert Millionen Kundengeldern aufzunehmen. So erkläre sich das relativ kleine Volumen von wenigen Millionen. „Das eingezahlte Kapital ist also zweckgebunden und der Anleger weiß genau, wofür er sein Geld investiert hat. Das macht sicher auch den Erfolg des UDI-Energie Festzins 10 aus. Wir haben diese Anlageform natürlich auch weiterhin im Angebot – allerdings mit etwas reduzierten Zinserträgen.“

Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom, den die UDI mit ihren Anlegern bisher möglich macht, können schon über 1,7 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch rechnerisch jedes Jahr rund 1,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

Kurzportrait der UDI-Gruppe

1998 gegründet, gehört UDI schon seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Kapitalanlagen. Geschäftsführer Georg Hetz ist ausgebildeter Banker und blickt auf langjährige Erfahrungen in Consulting, Marketing und Vertrieb zurück.

Dem Wissen der 50 Mitarbeiter des UDI-Teams und der Qualität der Beteiligungsangebote vertrauen bereits rund 15.900 Anleger. UDI unterhält keinen teuren Außendienst, sondern betreut die Kunden bundesweit im Direktvertrieb schnell und effektiv. Das bis dato vermittelte Eigenkapital von über 430 Mio. Euro ermöglichte zusammen mit dem Fremdkapital den Bau von 380 Windkraftanlagen, 48 Biogasanlagen sowie 73 Solarprojekten. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können schon über 1,7 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch rechnerisch jedes Jahr rund 1,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

Seit der Gründung der UDI-Gruppe hat sie sich vom Vertrieb für die Einwerbung von Eigenkapital für Windparks zu einer renommierten Anbieterin für Windkraft-, Solar- und Biogaskraftwerke entwickelt. Von der Projektentwicklung und Konzeption über die Vermittlung von ökologischen Geldanlagen an Privatinvestoren, verfügt die UDI über langjährige Erfahrung und Kompetenz. Auch auf dem Gebiet der Festzinsanlagen ist die Gruppe seit mehreren Jahren erfolgreich tätig. Die ab 2007 bis heute emittierten verzinslichen Vermögensanlagen waren bei den Kunden stets begehrt.