Rekord-Zuflüsse in Gold- und „Short and Leveraged“-Produkte

Townsend Lansing, Head of ETCs beim britischen Emissionshaus ETF Securities, ist der Ansicht, dass die Unsicherheit nach dem Brexit-Referendum andauern wird. Risikoaversion ist unter Investoren aktuell das dominierende Thema: 

„Seit dem Brexit-Referendum am vergangenen Freitag konnten wir Mittelzuflüsse in der Höhe von 279 Millionen US-Dollar in unsere Gold-Produkte verbuchen. Seit Anfang des Jahres liegen wir somit bei Gold-Zuflüssen von insgesamt 2,3 Milliarden Dollar. Derartige Ausmaße waren seit dem Höhepunkt der Europäischen Schuldenkrise 2012 nicht mehr zu beobachten.“

Im Unterschied zur „Quantitative-Easing-Ära“, als sowohl die Long-, als auch die Short-Positionen in Gold anstiegen – was auf stark unterschiedliche Investorenmeinungen schließen lässt – ist es nun so, dass man bei ETF Securities keinerlei Wiederanstiege der Short-ETPs auf Gold ausmachen kann. James Butterfill, Head of Research and Investment Strategy bei ETF Securities, dazu:

„Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass trotz der momentanen „Bullishness“, noch weiteres Upside-Potenzial für den Goldpreis besteht. Daher haben wir unsere Fair-Value-Prognose für Gold auf 1.440 Dollar angehoben.“

Der Experte verweist im Zusammenhang mit Extremereignissen auf die Funktion von Gold als tauglicher „Event-Risk-Hedge“, auch wenn nicht jedes einzelne Ereignis von einer Gold-Rallye gefolgt wurde. „Als Präsident Nixon 1974 zurücktrat, stieg Gold in den darauffolgenden 12 Monaten um 22,4 Prozent, die weltweiten Aktienmärkte hingegen nur um 5,6 Prozent. Im Jahr nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise im Herbst 2008 kletterte der Goldpreis um 21,5 Prozent, wohingegen die Aktienmärkte um 13,1 Prozent einbrachen“, so Butterfill.

Performance of gold price vs world equities during economic shocks*

 

date

Gold Price Change 1 year forward

World Equities Price Change 1 year forward

relative performance

Global financial crisis

15/09/2008

21.5%

-13.1%

34.6%

9/11 Terrorist Attack

11/09/2001

6.6%

-16.5%

23.2%

Dotcom bubble

11/03/2000

-5.3%

-16.3%

11.1%

Iraq Kuwait War

02/09/1990

-5.4%

5.3%

-10.7%

Desert Storm (First Gulf War)

02/08/1990

1.7%

-4.1%

5.7%

Junk bond crash

13/10/1989

3.1%

-13.4%

16.5%

Black Monday

18/10/1987

-1.9%

-2.7%

0.8%

Nixon's Resignation

09/08/1974

22.4%

5.6%

16.8%

Yom Kippur War

06/10/1973

63.6%

-41.0%

104.6%

 

average

11.8%

-10.7%

22.5%

Auf den Aktienmärkten wurden die Benchmark-Indizes im Sog des unerwarteten Brexit-Ergebnisses von Titeln aus den Sektoren Finanz und Industrie nach unten gezogen. Der Mangel an Klarheit über die Zukunft der Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU wird voraussichtlich eine Menge an taktischen Trading-Möglichkeiten hervorbringen.

„Da Investoren versuchen, die Schwankungen auf den Europäischen Aktienmärkten zu meistern, haben wir einen Sprung des Trading-Volumens in unserer „Leveraged-Equity-Produktreihe“ gesehen. Die betreffenden Assets under Management sind in den vergangenen Tagen um rund 10 Prozent nach oben gegangen“, so Townsend Lansing.

In den Tagen seit dem Referendum hat auch die Volatilität an den Fremdwährungsmärkten ein Niveau erreicht, wie seit 2012 nicht mehr.

„Wir rechnen damit, dass die Sorgen über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Union in den kommenden Monaten zu weiterem Shorting von Pfund und Euro gegenüber den gefühlten „sicheren Häfen“, wie dem Yen, dem Franken oder dem US-Dollar animieren werden“, analysiert Lansing abschließend.

Solide Umsätze im Fondshandel trotz Verunsicherung durch Brexit

Trotz zahlreicher Unsicherheiten an den internationalen Märkten aufgrund des Brexits handelten Anleger im Juni Fondsanteile im Volumen von rund 76 Millionen Euro und damit deutlich mehr als im Vormonat. Insgesamt fällt die Bilanz für das erste Halbjahr im Fondshandel der Börse Hamburg positiv aus: Mit einem Handelsvolumen von rund 468 Millionen Euro waren von Anfang Januar bis Ende Juni trotz zwischenzeitlich sichtbarer Unruhe an den Märkten solide Umsätze zu verzeichnen.
Im Fokus der Anleger standen im Juni einmal mehr Offene Immobilienfonds (OIF). Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). 

Hohe Nachfrage bei Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im Juni sowie im gesamten ersten Halbjahr 2016 war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds im Juni Anteile im Wert von 5,6 Millionen Euro. Auch Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) waren mit einem Umsatz von 5,5 Millionen Euro stark gefragt. Passend zur diesjährigen Dividendensaison waren unter den Top 10 nach Umsatz zwei Dividenden-Fonds. Mit einem Monatsumsatz von 2,6 Millionen Euro belegt der DWS Top Dividende (WKN: 984811) Platz sieben und der Stuttgarter DividendenFonds (WKN: A1CXWP) mit 2,0 Millionen Euro Platz neun der Rangliste.

Edelmetalle gewinnen – ETFs auf europäische Blue Chips im Minus

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger im Juni mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt auf Edelmetalle setzen. So erzielte zum Beispiel der BlackRock World Gold Fund (WKN: 974119), der überwiegend in internationale Goldminen-Aktien investiert, eine Wertsteigerung von rund 24 Prozent. Unter den Top 10 nach Performance befinden sich fast ausschließlich Edelmetall-Titel. Hintergrund der steigenden Nachfrage ist die Sorge um Turbulenzen aufgrund des bevorstehenden Brexits. Der Brexit war es auch, der für Kursverluste bei ETFs sorgte, welche die Entwicklung des EURO STOXX 50, der die 50 bedeutendsten Unternehmen der Eurozone beinhaltet, nachbilden. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juni 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

 5,6

2

SEB ImmoInvest

980230

 5,5

3

KanAm grundinvest

679180

 5,3

4

 hausInvest

980701

 4,4

5

 UniImmo: Europa

980551

 4,3

6

DEKA-Immobilien Europa

980956

 2,9

7

 DWS Top Dividende

984811

 2,6

8

grundbesitz europa 

980700

 2,6

9

 Stuttgarter DividendenFonds

A1CXWP

 2,0

10

 AXA Immoselect 

984645

 1,9

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.06.2016 bis zum 29.06.2016


Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

OFFICEFIRST Immobilien – Neues Immobilienunternehmen geht an den Markt

Das strategische Kernportfolio der IVG Immobilien AG wird ab dem 1. Juli 2016 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen OFFICEFIRST Immobilien an den Start gehen. Hierzu hat die IVG, wie angekündigt, ihre wichtigsten Immobilienobjekte in Deutschland in der neuen Tochtergesellschaft gebündelt. Mit einem großen Büroimmobilienportfolio fokussiert sich OFFICEFIRST Immobilien auf die wichtigsten Metropolregionen in Deutschland und verbindet dank einer ausgewogenen Mieterstruktur, langen Vertragslaufzeiten, einer hohen Vermietungsquote und umfassendem Know-How des gesamten Teams Stabilität mit nachhaltigem Wertsteigerungspotenzial.

„Mit der unternehmerischen und rechtlichen Eigenständigkeit errichten wir unser Fundament und erreichen zugleich einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens“, sagt Michiel Jaski, CEO der OFFICEFIRST Immobilien. „Der Name OFFICEFIRST Immobilien steht für unser Selbstverständnis – wir wollen das neue Unternehmen als einen der führenden Akteure für Büroimmobilien in Deutschland etablieren. Der Start der OFFICEFIRST Immobilien als eigenständige Gesellschaft ist, wie angekündigt, der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur Kapitalmarktfähigkeit.“

Mit 97 Objekten betrug der Wert des Portfolios zum Stichtag 31. März 2016 3,245 Milliarden Euro. Damit besitzt und bewirtschaftet OFFICEFIRST Immobilien eines der größten Büroimmobilienportfolien in Deutschland. Der regionale Fokus liegt auf den sechs wirtschaftlich starken deutschen Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin, in denen sich rund 96 Prozent der Objekte befinden. Dabei ist das Portfolio der OFFICEFIRST Immobilien sehr gut zwischen den einzelnen Standorten ausbalanciert und breit aufgestellt: Die zwölf wertvollsten Objekte stehen für rund 58 Prozent des Portfoliowertes. 

Die Vermietungsquote lag zum 31. März 2016 bei rund 91.6 Prozent, die Einnahmen aus der Vermietung beliefen sich annualisiert zum Ende des ersten Quartals 2016 auf rund 207 Millionen Euro*. Dank des hohen Anteils namhafter Mieter im Portfolio, beispielsweise Allianz, Daimler oder Siemens, sowie einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) von rund 5,5 Jahren* verfügt die OFFICEFIRST Immobilien über ein Geschäft mit hoher Stabilität und Planbarkeit ihrer Umsätze. Dies ist die Basis für das auf nachhaltige Gewinn- und Wertsteigerungen ausgerichtete Geschäftsmodell der OFFICEFIRST Immobilien.

Eine der wichtigsten Erfolgsgrundlagen des Unternehmens ist die über lange Jahre erworbene und umfassende Kenntnis des deutschen Immobilienmarktes und die daraus entstandene interne Infrastruktur. OFFICEFIRST Immobilien verfügt über fünf lokale Büros in den wichtigen Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf sowie Berlin und eine klare Zuordnung regionaler Asset Manager als etablierte Ansprechpartner für alle Themen rund um Mietflächen und einzelne Objekte.

„Unser Fokus liegt nicht nur auf den Immobilien und Standorten, sondern auch auf der Realisierung von Potenzialen in unserer Entwicklungs-Pipeline sowie einem serviceorientierten Umgang mit unseren Mietern“, sagt Oliver Priggemeyer, COO der OFFICEFIRST Immobilien. „Unsere Mieter schätzen es sehr, dass sich ihr Vermieter vor Ort um ihre Belange kümmert. Sie wissen, dass sie bei allen Themen direkt mit uns als Eigentümer sprechen können.“

Der direkte Kontakt zu den Mietern ist ein klarer Wettbewerbsvorteil und soll kontinuierlich ausgebaut werden. Die OFFICEFIRST Immobilien ist bereits heute mit großer Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen aktiv. Für die Zukunft strebt das Unternehmen an, noch weitere Aspekte der Immobilienwirtschaft abzudecken, ohne zusätzliche Unterstützung durch Dritte in Anspruch zu nehmen. Dies umfasst insbesondere auch die Objektverwaltung.

Über OFFICEFIRST Immobilien AG & Co. KG
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf den Erwerb, die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden Metropolregionen mit den Schwerpunkten Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,245 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 31. März 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen bei allen immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

Deutsche Bildung platziert erfolgreich zweite Anleihe

Die auf die Finanzierung von Studenten spezialisierte Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG hat ihre zweite Anleihe (ISIN DE000A2AAVM5) erfolgreich platziert. Ab heute kann die Anleihe im Freiverkehr der Börse Düsseldorf (Primärmarkt C) gehandelt werden. Das Platzierungsvolumen der Anleihe beläuft sich auf über 7,5 Millionen Euro. Die Anleihe kann prospektgemäß noch bis Juni 2017 und bis zu einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro gezeichnet werden. Mit dem eingeworbenen Kapital werden weitere gut 750 Studenten gefördert. Deutsche Bildung Studienfonds bietet institutionellen und privaten Anlegern mit dem Wertpapier für eine Laufzeit von 10 Jahren einen festen Zinssatz von 4 Prozent bei jährlicher Auszahlung.

„Wir sind mit dem bisherigen Verlauf unserer zweiten Anleiheemission sehr zufrieden“, sagt Ulf Becker, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG. Er ergänzt: „Mit der Notierungsaufnahme an der Börse Düsseldorf haben wir die erste Phase der Emission erfolgreich abgeschlossen. Erwartungsgemäß gehörten vor allem institutionelle Investoren zu den maßgeblichen Zeichnern.“

Im Gegensatz zur ersten, bereits 2013 platzierten Anleihe können mit der aktuellen Emission auch Privatanleger in die Finanzierung von Studenten investieren. „Die sehr gute Resonanz seitens der privaten Anleger bestätigt unseren Eindruck aus zahlreichen Gesprächen: Studienfinanzierung als eine Form des Investierens mit gesellschaftlicher Wirkung erfährt im aktuellen Kapitalmarktumfeld eine wachsende Wertschätzung“, sagt Ulf Becker. „Wir sind daher zuversichtlich, dass das Interesse der privaten Anleger an unserer zweiten Anleihe auch während der kommenden Monate hoch bleiben wird.“

Der Emissionserlös wird abzüglich der Emissionskosten vollständig zur Finanzierung von Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen eingesetzt. Damit wird das Portfolio des Deutsche Bildung Studienfonds auf knapp 3.000 Geförderte ausgeweitet und kann noch breiter nach Hochschulen, Fachrichtungen, Alter etc. diversifiziert werden. Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten durch das Programm WissenPlus und das Management der Rückzahlungen verantwortlich. Das Kapital wird über eine durchschnittliche Vertragslaufzeit von rund acht Jahren vom Beginn der Studienförderung bis zum Ende der Rückzahlung investiert. Die Rückzahlung berücksichtigt die sich verändernden Lebensumstände der Geförderten und erfolgt als fester Anteil des späteren Einkommens über eine fest vereinbarte Dauer. Dadurch werden die Geförderten zu Beginn ihrer Berufstätigkeit finanziell nicht überlastet, während die Investoren an der Einkommensentwicklung teilhaben. Deutsche Bildung Studienfonds hat seit Auflage im Jahr 2007 insgesamt über 2.200 Studenten gefördert. Neben der Anlage in Anleihen können Investoren auch Kommanditanteile an der Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG zeichnen.

Scope übernimmt FERI EuroRating

Scope treibt Konsolidierung des europäischen Ratingmarktes voran und stärkt seine Führungsposition. Die Übernahme erweitert das Angebot der Scope Group um Sovereign Credit Ratings, Investmentfondsanalysen und Immobilienresearch.

Die Scope Corporation AG, Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen, übernimmt zum 1. August 2016 die FERI EuroRating Services AG mit Sitz in Bad Homburg. Die Übernahme ist Bestandteil der Strategie, Scope als europäische Alternative zu den US-Ratingagenturen zu etablieren.

Die Scope Group teilt sich unter dem Dach der Scope Corporation AG in Zukunft in drei Geschäftsbereiche auf: Scope Ratings verantwortet sämtliche Credit Rating Aktivitäten; Scope Analysis übernimmt die Analyse von Fonds, Asset-Managern und Anlagemärkten; Scope Investor Services bietet institutionellen Anlegern individuelle Systemlösungen zur Überwachung und Risikosteuerung ihrer Portfolien.

„Die Übernahme von FERI EuroRating unterstreicht unsere Wachstumsstrategie. Scope gewinnt dadurch Geschäftsbereiche hinzu, die wir bislang nicht abgedeckt haben. Wir steigern unseren Umsatz spürbar und konsolidieren zusätzlich den fragmentierten europäischen Ratingmarkt", sagt Florian Schoeller, CEO der Holdinggesellschaft Scope Corporation AG.

Mit FERI EuroRating gewinnt die Scope Group zusätzliche Kompetenzen in den wichtigen Bereichen Sovereign Credit Ratings, Immobilienresearch und Fondsanalyse. Diese Bereiche hat FERI EuroRating über viele Jahre als feste Größen am Markt etabliert. Durch den Zusammenschluss wird Scope auch die Bonität von 59 Staaten bewerten sowie 150 Immobilienmärkte in 30 Ländern. Zudem gewinnt die Scope Gruppe eines der führenden europäischen Analysehäuser für Fondsratings und Fondsselektion hinzu.

„Scope ist ein idealer Partner zur Weiterentwicklung unseres Geschäfts“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstandssprecher der FERI EuroRating Services AG. „In dieser neuen Struktur werden wir unseren Kunden Immobilienresearch- und Fondsanalysedienste in bewährt hoher Qualität bieten und das Geschäft weiter ausbauen.“ Dr. Tobias Schmidt weiter: „Dieser Zusammenschluss leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer schlagkräftigen europäischen Ratingagentur. Das Management und die Mitarbeiter von FERI EuroRating freuen sich auf die gemeinsame Zukunft mit Scope.“

Die Scope Group hat in den vergangenen drei Jahren über 20 Mio. € in den Aufbau einer schlagkräftigen Alternative zu den US-Ratingagenturen investiert. Derzeit beträgt das rollierende 12- Monats-Umsatzwachstum über 50%. „Die strategischen Investitionen der Scope Group in den vergangenen Jahre zahlen sich durch hohes organisches Umsatzwachstum aus“, erklärt Florian Schoeller. „Wir werden weiterhin sowohl in interessante Wachstumsfelder als auch in passende Übernahmekandidaten investieren.“

Die Scope Corporation AG und die zum MLP-Konzern gehörende FERI AG haben den Übernahmevertrag für die FERI EuroRating Services AG in der vergangenen Woche unterzeichnet. Der Betriebsübergang findet am 1. August 2016 statt.

GAM übernimmt Cantab Capital Partners und lanciert GAM Systematic Investment Plattform

GAM gibt heute die Übernahme von Cantab Capital Partners (Cantab) bekannt, einem branchenführenden systematischen Multi-Strategie-Manager mit Sitz in Cambridge, Großbritannien. Cantab verwaltet für institutionelle Kunden weltweit Vermögen von insgesamt USD 4.0 Milliarden.

Gleichzeitig gibt GAM die Lancierung von GAM Systematic bekannt, einer neuen Anlageplattform, welche sich auf systematische Produkte über das gesamte Universum von liquiden alternativen Strategien sowie traditionellen long-only Aktien-, Anleihen- und Multi Asset-Produkten fokussiert. Cantab bildet den Eckpfeiler der neuen GAM Systematic Plattform.

Durch den Einstieg in das stark wachsende Segment der skalierbaren systematischen Investmentstrategien nimmt GAM einen entscheidenden Schritt in Richtung ihres langfristigen Ziels, die Produktpalette im aktiven Investment Management weiter auszubauen und zu diversifizieren. Führende systematische Strategien verzeichnen aufgrund ihrer attraktiven Renditen und rigorosen, disziplinierten Anlageprozessen bedeutende Zuflüsse von Investoren weltweit.

GAM Systematic wird GAMs Angebot an erfolgreichen, aktiv verwalteten, diskretionären Investmentstrategien ergänzen. GAM Systematic wird zudem als Innovationszentrum der Gruppe dienen, in welchem neue Technologien, Investmentideen und Weiterentwicklungen von systematischen Strategien und Produkten erarbeitet werden können.

GAM ist derzeit die Nummer drei unter den führenden Anbietern von liquiden UCITS-Produkten im alternativen Bereich (‚liquid alternative‘) gemessen an verwalteten Vermögen und Anzahl Produkten(1) . Die neuen Produkte werden zukünftig durch das über 80-Personen starke Vertriebsteam von GAM an institutionelle Kunden und Finanzintermediäre weltweit vertrieben.

Alexander S. Friedman, Group Chief Executive Officer von GAM, sagte: „Über die vergangenen 18 Monate haben wir nach einem Einstieg in den Bereich der systematischen Anlagen gesucht. Systematische Investmentstrategien stellen einen wichtigen Teil des Produkteangebots von aktiven Investmenthäusern dar und dies nicht nur im derzeitigen Umfeld, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten. GAM Systematic bietet unseren bestehenden Kunden eine attraktive Palette an einzigartigen Produkten, die unser derzeitiges disktretionäres Produkteangebot ergänzt. Dies zu einer Zeit, in welcher die Asset Management Industrie gefordert ist, kostengünstige, liquide und breit diversifizierte Renditequellen zu liefern.“
„Die Markturbulenzen infolge des Resultats des Referendums in Großbritannien bestärken uns umso mehr in unserer Überzeugung, unsere Strategie der Diversifikation weiter voranzutreiben und unser Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren. Mit Cantab übernehmen wir marktführendes intellektuelles Kapital, das über die vergangenen zehn Jahre einen ausgezeichneten Rendite-Trackrecord und ein profitables und skalierbares Geschäftsmodell vorweisen kann. Die Einbindung von Cantab in GAMs globale Vertriebskanäle wird diesen Geschäftsbereich für signifikantes zukünftiges Wachstum positionieren.“

Hintergrund zu Cantab Capital Partners

Cantab wurde 2006 gegründet und verwaltet zwei Flagschiff-Programme, die überzeugende Leistungsausweise in Bezug auf Performance und unkorrelierte Renditen vorweisen können. Die annualisierten Renditen nach Abzug der Gebühren lagen beim CCP Quantitative Programm bei über 7% seit Lancierung im 2007 und beim CCP Core Macro Programm bei über 6% seit Lancierung im 2013. Die langfristigen Korrelationen zu traditionellen Anlageklassen sind bei beiden Programmen tief.
Die Investmentphilosophie und -prozesse von Cantab basieren auf rigoroser wissenschaftlicher Forschung, die es zum Ziel hat, robuste quantitative Strategien zu entwickeln, die verschiedene Renditequellen identifizieren und von diesen profitieren können. Aufgrund einer starken Infrastruktur und selbstentwickelten Technologien ist es Cantab möglich, mehrere individuelle Modelle gleichzeitig in ihren Investment-Programmen über 130 verschiedene Märkte hinweg laufen zu lassen. Dies führt zu einer greifenden Diversifikation über verschiedene Vermögensklassen und Marktumfelder hinweg.

Cantab beschäftigt 56 Mitarbeiter, von welchen die Mehrheit über einen höheren akademischen Abschluss in Mathematik, Physik, Statistik, Computerwissenschaften oder anderen quantitativen Disziplinen verfügt und sich auf die Investment- und Technologieforschung fokussiert. Die Firma ist bekannt für ihr Streben nach wissenschaftlicher Exzellenz und ihren Teamspirit.

Dr. Ewan Kirk, Chief Investment Officer und Gründer von Cantab, ist einer der geachtetsten Visionäre für systematische Anlagen. Bevor er Cantab gründete, war Dr. Kirk Partner bei Goldman Sachs, wo er die Quantitative Strategies Group in Europa führte und die globale quantitative Technologie- und Handelsplattform der Bank aufbaute, worüber Rohstoffe, Währungen, Zinsprodukte, Anleihen und Aktien gehandelt wurden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit bei Cantab wird weiterhin auf der Forschung, der Weiterentwicklung bestehender Programme, auf dem Risk Management sowie dem Führen des Forschungsteams liegen. 

Cantab pflegt eine starke Verbindung zur University of Cambridge und der innovativen Forschung der Universität. Die Partner von Cantab haben kürzlich das ‚Cantab Capital Institute for Mathematics of Information‘ finanziert, ein Doktoratsprogramm im Bereich Datenwissenschaft innerhalb der mathematischen Fakultät der Universität. Das Programm bietet einen multi-disziplinären Ansatz für den Gebrauch von fundamentalen mathematischen Techniken und Computerwissenschaften bei der Forschung zu Big Data-Themen wie den Finanzmärkten, Risiko Management, Gesundheitswesen, Biologie, Klimawissenschaften und öffentlich Ordnung.

GAM und Cantab – ein strategischer und kultureller ‚Fit‘

Nach Abschluss der Transaktion werden alle 56 Mitarbeiter von Cantab GAM beitreten. Sie werden weiterhin von Cambridge aus arbeiten. Die Transaktion wird keinen Einfluss auf den Anlageansatz und die Programme von Cantab haben, und Cantabs selbstentwickelte Technologie-Infrastruktur wird die Eckpfeiler der GAM Systematic Technologieplattform bilden. 

Bei Abschluss der Transaktion wird die GAM Systematic Produktpalette aus den zwei Flaggschiff-Strategien von Cantab und aus dem alternativen Risk Premia-Produkt von GAM bestehen. Das alternative Risk Premia-Produkt hat selbst eine starke Erfolgsbilanz von mehr als vier Jahren. Jede dieser drei Strategien hat im laufenden Jahr positive Renditen erwirtschaftet. Kurz nach Abschluss der Transaktion plant GAM Systematic eine UCITS-Version der bestehenden Makro-Strategie und eine neue nichtdirektionale globale Aktienstrategie zu lancieren. Beide diese Produkte werden auf bestehenden Anlageprozessen von Cantab basieren. Zukünftige Strategien werden traditionelle und alternative Anlageformen einschließlich UCITS, Onshore- und Offshore-Fonds umfassen. Die Akquisition, zusammen mit dem Ausbau von GAM Systematic, wird GAMs Angebot an aktiven Anlagestrategien deutlich diversifizieren und verschiedene Wachstumsmöglichkeiten bieten. Alle Produkte von GAM Systematic werden durch GAMs bestehende globale Kanäle vertrieben.

Alexander S. Friedman: "Cantab ist der perfekte Partner für uns, um im wachsenden Markt für quantitative Anlagen Fuss zu fassen. Die Kombination von Wissenschaft mit modernster Technologie, zusammen mit der ausgeprägten Forschungskultur des Unternehmens, macht Cantab zum idealen Eckpfeiler für GAM Systematic. Die beiden Firmen passen kulturell bestens zusammen, nicht zuletzt aufgrund des gemeinsamen Bekenntnisses zu unabhängigem Investment-Denken."
Dr. Ewan Kirk, Chief Investment Officer von Cantab, sagte: "Wir freuen uns auf die neue Phase in der laufenden Entwicklung von Cantab. GAM ist ein erstklassiger Asset Manager mit weltweiten Vertriebskanälen. Unsere Kunden wie auch die Mitarbeiter von Cantab werden von dieser Transaktion profitieren. Ein zentraler Punkt für Cantab ist, dass GAM unseren Wunsch, unsere einzigartige Kultur sowie die Nähe zum intellektuellen, technologischen und innovativen Zentrum in Cambridge zu behalten, vollumfänglich unterstützt. Wir glauben, dass diese Faktoren ein integraler Bestandteil für eine Plattform sind, die unsere Stärken zur Entfaltung bringt. Diese Transaktion wird es uns ermöglichen, unsere hervorragende Infrastruktur und quantitativen Techniken wirksam einzusetzen, um eine Reihe von systematischen Produkten und Lösungen für Kunden zu schaffen, ohne dabei den Fokus auf unsere bestehenden Kernprodukte zu verlieren."

Hauptbedingungen der Cantab Akquisition

GAM wird das Investment-Management-Geschäft von Cantab zu 100% übernehmen, mit Ausnahme von 40% der künftigen performanceabhängigen Erträge, die von den Cantab-Partnern einbehalten werden.
Der Kaufpreis besteht aus einer Barzahlung in Höhe von USD 217 Millionen bei Abschluss der Akquisition und aufgeschobenen Zahlungen in den Jahren drei bis fünf danach. Die aufgeschobenen Zahlungen werden auf den Vermögensverwaltungsgebühren von den von Cantab verwalteten Strategien für die Jahre 2018, 2019 und 2020 basieren und nach dem Ende jedes Jahrs ausbezahlt. Basierend auf den Vermögensverwaltungsgebühren im 2015 würden die aufgeschobenen Zahlungen insgesamt rund USD 75 Millionen betragen. 

Die Cantab-Partner werden ihre bestehenden Investitionen beibehalten und die Mehrheit des Nettoerlöses aus der Transaktion in Cantab-Fonds über mehrere Jahre investieren. Zusätzlich wurden langfristige Arbeitsverträge abgeschlossen. Die vereinbarte Entschädigung für das Anlageteam von Cantab wird ein Prozentsatz der zukünftigen Vermögensverwaltungs- und performanceabhängigen Erträge der von ihnen verwalteten Strategien betragen. Diese Vereinbarungen sind im Einklang mit den üblichen GAM Vergütungsmodellen.

Die Übernahme von Cantab wird voraussichtlich schon im ersten vollen Jahr des Eigentums eine deutlich positive Auswirkung auf GAMs operatives Ergebnis pro Aktie haben, selbst nach Aussonderung der performanceabhängigen Erträge.
Der Kauf wird durch die bestehenden liquiden Mittel von GAM finanziert (per 31. Mai 2016 betrugen diese CHF 458 Millionen). Die Dividendenpolitik der Gruppe, nachhaltige, progressive und vorhersehbare Dividendenzahlungen über einen mehrjährigen Geschäftszyklus zu leisten, bleibt unverändert. Um ein angemessenes Maß an Kapital zu behalten, hat GAM vorübergehend den Rückkauf ihrer eigenen Aktien im Rahmen des bis 28. April 2017 laufenden Programms ausgesetzt. 
Die Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen werden können. 

(1) Absolut Research, Absolut Alternative: Liquid alternatives, Q1 2016.

Pierre Pincemaille verstärkt das Absolute Performance-Team von DNCA

DNCA verzeichnet weiterhin hohe Kapitalzuflüsse und beschäftigt knapp hundert Mitarbeiter an seinen drei Standorten in Paris, Mailand und Luxemburg. Heute gibt die Fondsboutique die Ernennung von Pierre Pincemaille als Fondsmanager für europäische Aktien bekannt.

Pierre Pincemaille ist 41 Jahre alt und hat 1998 die Universität Paris II Panthéon Assas mit einem Diplom „DESS Technique Financières et Bancaires“ abgeschlossen. Darüber hinaus hat er einen Abschluss „Magistère Banque Finance“ derselben Universität. Er begann seine Karriere 1998 bei BGPI als Manager für europäische Aktien mit Schwerpunkt auf Energie- und Chemiewerte. Zudem war er für das Management von Lebensversicherungspolicen, Depotkonten und Aktiensparplänen verantwortlich.

2002 stieß er zu IXIS Asset Management, wo er das Management der europäischen Aktienfonds von CNP übernahm. In den fünf Jahren bis 2007 wurde er in den Anlageausschuss von IXIS berufen und legte in dieser Zeit einen Value-Fonds auf. Außerdem leitete er die Finanzanalyse des Rohstoff- sowie des Energiesektors.

2007 wechselte er in ein neunköpfiges Team bei BNP Paribas Asset Management, das für die „Best Select“-Fonds für Aktien aus Europa und der Eurozone verantwortlich ist. Das Team verwaltet insgesamt 11 Milliarden Euro in Publikumsfonds sowie für institutionelle Mandate. Die Portfolios haben bisher ihre Benchmarks regelmäßig bei nur geringer Volatilität übertroffen. Gleichzeitig verantwortet das Team die Analyse des Energiesektors.

Seit dem 6. Juni 2016 arbeitet Pierre Pincemaille mit Mathieu Picard, Boris Bourdet und Wladimir Poux unter der Leitung von Cyril Freu im Absolute Performance-Team von DNCA. Als Manager für europäische Aktien betreut er das gesamte Absolute Performance-Produktangebot (DNCA Invest MIURA, MIURI, und VELADOR) und ist insbesondere für den Energiesektor verantwortlich.
„Ich freue mich, DNCA und insbesondere das Team von Cyril Freu verstärken zu können. Ich hoffe, dass ich meine Erfahrung in das Absolute Performance-Management einbringen und so aktiv zum Wachstum des Unternehmens beitragen kann,“ sagte Pierre Pincemaille.

Der Leiter des Absolute Performance-Teams und stellvertretende Leiter des Fondsmanagements von DNCA, Cyril Freu, erklärte: „Ich freue mich, Pierre Pincemaille in meinem Team begrüßen zu dürfen. Ich kenne ihn seit vielen Jahren. Ich bin überzeugt, dass seine Erfahrung und insbesondere sein Know-how im Energiesektor uns dabei helfen werden, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.“

Holger Weiss neuer Venture Partner bei Target Partners

Die Münchener Venture Capital Gesellschaft Target Partners verstärkt sein Team und holt Holger G. Weiss als Venture Partner an Bord. Für Target Partners wird der erfahrene Seriengründer und Business Angel das Netzwerk zu Startups weiter ausbauen und sich dabei insbesondere auf das Berliner Ökosystem und die Themen Future Mobility sowie Internet of Things fokussieren.

Mit Holger G. Weiss gewinnt Target Partners einen Unternehmer mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich vernetzte Mobilität. Zuletzt agierte er als CEO von Aupeo, das sich unter seiner Leitung zu dem führenden Anbieter von internetbasierten Audioangeboten für die Automobilindustrie entwickelte. In 2013 führte Weiss den Verkauf des Startups an Panasonic Automotive Systems of North America durch. Zuvor baute er den Navigationssoftware-Hersteller gate5 mit auf – von der Gründung bis zum Exit an Nokia in 2006. Er ist Business Angel und Board Member diverser Startups.

„Mich verbindet mit Target Partners eine sehr lange Beziehung, die wir in den vergangenen Jahren auf verschiedenen Ebenen ausgebaut haben. Dabei hat mich immer ihre Ausrichtung auf große Themen mit substanziellen Geschäftsmodellen und starker Technologie beeindruckt. Ich freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit“, sagt Holger G. Weiss, Venture Partner bei Target Partners.

"Holger ist ein Gründer der ersten Stunde im Bereich Connected Cars und verfügt über ein außerordentliches Netzwerk in Europa, USA und Asien. Wir schätzen Holger seit unserem gate5-Investment in 2004 und freuen uns, ihn nun als Venture Partner willkommen zu heißen", sagt Kurt Müller, Partner bei Target Partners.

Über Target Partners
Mit 300 Millionen € gehört Target Partners zu den führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert junge Firmen beim Startup und in der Frühphase mit Wagniskapital und unterstützt sie während ihrer Entwicklungs- und Expansionsphase. Mit langjähriger Erfahrung als Manager, Unternehmer und Venture Capitalists steht das Team von Target Partners Unternehmen zur Seite, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, um Organisationsstrukturen aufzubauen, Finanzierungen zu sichern und Unternehmen in Europa und USA an die Börse zu bringen. Mehr unter: www.targetpartners.de, Twitter: https://twitter.com/targetpartners oder Facebook: https://www.facebook.com/targetpartners

Union Bancaire Privée verstärkt Wandelanleiheteam mit Seniorportfoliomanagerin Cristina Jarrin

Die Union Bancaire Privée (UBP) verzeichnet mit Seniorportfoliomanagerin Cristina Jarrin einen Neuzugang für ihr Wandelanleiheteam.

Cristina Jarrin begann ihre berufliche Laufbahn 1998 als Risikoanalystin und später als Senior Financial Analyst bei der Citigroup. 2005 wechselte sie zunächst als Product Specialist für Convertibles zur BNP Paribas Investment Partners (Fortis Investments), bevor sie dort zur Fondsmanagerin für globale Wandelanleiheportfolios aufstieg. 2010 übernahm sie bei Edmond de Rothschild Asset Management (EDRAM) die Leitung des Bereichs der internationalen Wandelanleiheportfolios. Jarrin hat einen MBA an der HEC in Paris absolviert.

In ihrer neuen Funktion wird Cristina Jarrin schwerpunktmäßig die internationalen Wandelanleiheportfolios der UBP betreuen. Das elfköpfige Team unter Leitung von Jean-Edouard Reymond ist aus Paris heraus tätig und bereits im März 2015 um Benjamin-François Barretaud, Junior Portfolio Manager, und im Januar 2016 um Rui Lopes, Developer, verstärkt worden. 

Jean-Edouard Reymond erläutert: „Wandelanleihen haben sich unter dem Gesichtspunkt der risikobereinigten Rendite langfristig als gute Ergänzung zu traditionellen Anlageklassen bewährt. Für uns bieten sie durch ihre Konvexität einen großen Pluspunkt, besonders in einem von Unsicherheit und hoher Volatilität geprägten Marktumfeld. Die Einstellung von Cristina Jarrin bestätigt unsere Wachstumsstrategie für diese Assetklasse und unterstreicht unser Engagement, unsere Führungsposition in Europa zu behaupten.“

Baring Asset Management legt Dynamic Absolute Return Fund auf

Baring Asset Management (Barings) hat am 23. Juni den Baring Dynamic Absolute Return Fund aufgelegt. Der Fonds verwendet Long- und Short-Strategien mit dem Ziel einer marktneutralen Rendite. Er wird von James Ind verwaltet, der seinerseits von einem erfahrenen Multi-Asset-Investmentteam unterstützt wird.

Die Auflegung des Fonds knüpft an die 13-jährige Erfolgshistorie von Baring Asset Management in der Verwaltung von Multi-Asset-Strategien an und ergänzt die umfangreiche Multi-Asset-Produktpalette des Unternehmens. Als eines der ersten Unternehmen bot Barings mit dem Flaggschifffonds Dynamic Asset Allocation Fund einen Multi-Asset-Fonds an. Seitdem erweiterte die Firma das Portfolio um Produkte wie den Multi Asset Fund, den Dynamic Capital Growth Fund und den Multi Asset Income Fund. Der hierzulande angebotene und global ausgerichtete Baring Euro Dynamic Asset Allocation Fund feierte gerade sein dreijähriges Bestehen und konnte in dieser Zeit attraktive Renditen erzielen.

Der neu aufgelegte Baring Dynamic Absolute Return Fund nutzt die bewährte Expertise der Strategic Policy Group von Barings, um sowohl Absolute-Value- als auch Relative-Value-Chancen ausfindig zu machen. Die einzelnen Positionen hängen von den Risiko-Beschränkungen ab, wobei die Volatilität durchschnittlich bei etwa 7% liegen dürfte. Um die Verlustrisiken in jedem einzelnen Monat zu begrenzen, werden im Portfolio Drawdown-Kontrollen eingesetzt.

Insgesamt wird der Fonds durchgehend zwischen zehn und 20 diversifizierte Marktstrategien halten.

James Ind, Fondsmanager des Baring Dynamic Absolute Return Fund, sagt: „Barings hat mit einem beständigen Prozess, der über 13 Jahre entwickelt wurde, eine bemerkenswerte Multi-Asset-Performance erzielt. Die Nachfrage nach Absolute-Return-Produkten nimmt in allen Kundensegmenten weiter zu. Vor dem Hintergrund der Erfolgsbilanz von Barings im Bereich der Asset-Allokation ist es eine logische Konsequenz für das Unternehmen, ein stärker marktneutrales Angebot zu entwickeln.

Anleiherenditen stehen unter enormem Druck, wenn man bedenkt, dass ein Drittel des Staatsanleiheuniversums negative Renditen aufweist. Der Bedarf an alternativen Fonds zur Diversifizierung von traditionellen Wachstumsanlagen treibt die Fondssuche stark an. Der Baring Dynamic Absolute Return Fund verwendet Top-down-Anlagemodelle und ist unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung. Durch die Verwendung von Long- und Short-Strategien sowie von Derivaten kann sich der Fonds an unterschiedlichste Markttrends anpassen.“

Barings beabsichtigt eine Zulassung des Baring Dynamic Absolute Return Fund in Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien. Es wird eine thesaurierende und eine ausschüttende Anteilsklasse für den Fonds erhältlich sein sowie Anteilsklassen für institutionelle und für Privatanleger.

Fondsinformationen

Baring Multi Asset Income Fund
Fondsmanager James Ind
Anlageziel

Das Anlageziel des Fonds ist es, über einen rollierenden 3-Jahres-Zeitraum in unterschiedlichen Marktphasen positive absolute Renditen, bestehend aus Kursgewinnen und Kapitalerträgen, bei einem mittleren Volatilitätsniveau zu erwirtschaften.
Um sein Anlageziel zu erreichen, investiert der Fonds in ein diversifiziertes globales Portfolio von physischen und synthetischen Long-Positionen sowie synthetischen Short-Positionen.

Fondstyp In Irland zugelassener OEIC-Fonds mit UCITS-Status.

EMD-Fonds von Neuberger Berman feiern dreijähriges Bestehen

Der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Local Currency Fund (ISIN: IE00B9Z1CL57) und der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Corporate Debt Fund (ISIN: IE00B984QG44), begehen genau heute, am 28. Juni 2016, ihr drittes Jubiläum. Der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Hard Currency Fund (ISIN: IE00B99K4563) wurde am 31. Mai 2013 aufgelegt und gerade, anlässlich seines dreijährigen Bestehens, von Morningstar Rating™ mit einem Fünf-Sterne-Rating sowie von Morningstar Analyst Rating™ mit einem Silber-Rating bewertet. Alle drei Fonds bieten eine gute Performance und liegen seit Auflegung im ersten Quartil ihrer jeweiligen Morningstar-Vergleichsgruppe (Stand der Daten: 31. Mai 2016, Quelle: Morningstar, auf Grundlage der kumulierten Nettorendite).

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich, dazu: „Das Blatt für Schwellenländeranleihen wendet sich: Die Märkte rechnen mit steigenden US-Zinsen, die Fundamentaldaten bessern sich und Renditen von über 5%* sind gerade im aktuellen Umfeld hochattraktiv. Das beobachten auch die Anleger sehr aufmerksam, die Nachfrage nach unseren EMD-Fonds ist kontinuierlich hoch. Unser Team widmet sich ausschließlich dieser Anlageklasse und hat das Know-how, die besten Investments zu ermitteln. Die Märkte Lateinamerikas liegen dieses Jahr an der Spitze. Daher investieren wir zum Beispiel in Argentinien und Brasilien, aber auch Indonesien und Emerging Europe bieten gute Chancen.“

Seit der Einführung vor etwas mehr als drei Jahren ist der Geschäftsbereich Emerging Market Debt unter Führung der beiden Co-Leiter Rob Drijkoningen und Gorky Urquieta beträchtlich gewachsen, sodass Neuberger Berman derzeit ein Vermögen von über 8 Mrd. US-Dollar in 15 EMD-Strategien verwaltet. Das Team zählt heute 27 Spezialisten in Den Haag, Singapur und Atlanta und bietet Kompetenzen, die alle Arten von EMD-Anlagen, wie etwa Hart- und Lokalwährungen, Unternehmensanleihen oder gezielte Strategien für asiatische Anleihen, umfassen. Das Team nutzt sowohl Bottom-up- als auch Top-down-Prozesse zur Erschließung von Alpha-Quellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem fundamentalen Research einschließlich ESG-Faktoren, um das Potenzial der Anlageklasse voll auszuschöpfen. Die leitenden Manager arbeiten seit dem Jahr 2000 zusammen und verfügen über umfassende Erfahrungen mit dieser Asset-Klasse, einige von ihnen investieren seit 1994 in Hartwährungs-EMD.

Neuberger Berman verwaltet ein Gesamtvermögen von 243 Mrd. US-Dollar, davon 111 Mrd. in festverzinslichen Vermögenswerten (Stand: 31. März 2016). Das EMD-Team arbeitet als Teil eines Franchise-Systems mit mehr als 140 Anlageexperten unter Leitung von Brad Tank, Chief Investment Officer des Bereichs Fixed Income.

Clients subscribe to AllianzGI’s second Renewable Energy Fund

Allianz Global Investors (AllianzGI) is placing another closed-end fund for renewable energies, the Allianz Renewable Energy Fund 2 (“AREF2”). Institutional investors have already subscribed for 190 million euros in assets at today’s second closing, cut-off date. The target volume of AREF2 is approximately 300 million euros by the end of the subscription period, the end of Q3 2016. After investing the assets of AREF2 the Infrastructure Equity Team will be managing more than 1.6 billion euros in projects for generating renewable energies.

The investment focus of AREF2 will, as with its predecessor Allianz Renewable Energy Fund 1 (“AREF1”), be on European wind and solar power plants. For Armin Sandhövel, CIO Infrastructure Equity at Allianz Global Investors, attractive opportunities are emerging again: “In the fiercely contested European markets, we benefit from our expertise and our advantageous brand position: we have already proven in recent years how swiftly and efficiently we can operate. The asset volume of AREF1, amounting to roughly 150 million euros, was successfully invested during 2014 within just twelve months. We are, of course, resolute in buying only high-quality projects. These investments feature carefully judged diversification, underpinning the above-average long-term returns anticipated for investors in AREF2.”

Increasing Demand for Alternative Strategies

Tobias Pross, Head of EMEA at AllianzGI, underlines the increasing importance of alternative investments like the AREF product family: "The long-term return prospects are crucial for institutional investors, as they often reflect the duration of their liabilities. In a continuing low interest rate environment, they need reliable sources of income that correlate less with traditional asset classes. Fund holdings on wind and solar plants can stabilize a broadly diversified portfolio and serve as a buffer in difficult market phases."

“Alternatives” is one of the four pillars of AllianzGI’s global investment platform alongside Equities, Fixed Income and Multi-Asset. Since the investment pillar “Alternatives” was established the assets under management in this section have almost doubled from 7.9 billion to 15.7 billion as of end of Q1 2016. In addition to the illiquid investment strategies, which include infrastructure equity and infrastructure debt, “Alternatives” further includes liquid investment strategies such as Equity Long/Short, Merger Arbitrage, Options Trading, Commodities, Volatility, Global Macro, Absolute Return Bonds and Private Debt.

Global Challenges Index: Wolf Martin Waldow wird neues Mitglied im Beirat

Im Beirat des Global Challenges Index steht ein personel-ler Wechsel bevor. Zum 1. Juli 2016 tritt Wolf Martin Waldow, Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, neu in das Gremium des Nachhal-tigkeitsindex ein. Gemeinsam mit weiteren fünf unabhängigen Beiratsmitgliedern ist er damit für die Überwachung und Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und die Anleihen im Global Challenges Corporates (GCC) zuständig. Der Bankkaufmann und studierte Jurist verantwortet seit 2008 die Vermögensaufsicht über die kirchlichen Körperschaften der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und ist im Rahmen des Kapitalanlagebereichs unter Einbeziehung des Leitfadens für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche insbesondere auch mit Nachhaltigkeitsthemen betraut.

Waldow tritt an die Stelle von Dr. Rolf Krämer, Vizepräsident der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der sich in Zukunft verstärkt seinen Aufgaben im Aufsichtsrat der NORD/LB Asset Management AG widmen möchte. „Wir danken Herrn Dr. Krämer herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit und freuen uns, mit Herrn Waldow erneut ein Mitglied der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für unseren Beirat gewonnen zu haben, der mit seiner Erfahrung bei der Auswahl der Indexwerte nach ethischen Gesichtspunkten einen wertvollen Beitrag leisten kann“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover, die gemeinsam mit der Ratingagentur oekom research vor neun Jahren den GCX initiierte.

Dem Gremium des GCX gehören weiterhin folgende Personen an: Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Bernhard Bauske (Leiter Strategische Unternehmenskooperationen, WWF Deutschland), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz), Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission) sowie Berenieke Wiener (Leiterin des Referats Stiftungsmanagement und Corporate Sektor des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen).

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

db X-trackers zur bekanntesten ETF-Marke gewählt

db X-trackers, die ETF-Marke der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) für börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF), ist in einer Umfrage von IPE Institutional Investment zum zweiten Mal in Folge zur bekanntesten Marke gewählt worden.[1] An der Umfrage „Bedürfnisse institutioneller Investoren 2016“ nahmen 140 institutionelle Investoren in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt knapp 590 Milliarden Euro teil. Auch bei der Frage nach der besten Servicequalität konnte db X-trackers wie bei der vorherigen Umfrage aus dem Jahr 2014 die höchste Zustimmung für sich verzeichnen.

Simon Klein, Leiter Passive Investments EMEA & Asien, sagt dazu: „Investoren vertrauen unserer Kompetenz. Uns ist es sehr wichtig, ihnen weiterhin diese hohe Servicequalität zu liefern. Markenstärke und Services sind wichtige Unterscheidungsmerkmale bei ETF-Anbietern.“

Die Umfrage bestätigt, dass ETFs in der institutionellen Anlage einen hohen Stellenwert einnehmen. Zwei Drittel der befragten institutionellen Investoren setzt regelmäßig ETFs ein. Dabei nutzt über ein Drittel der Befragten ETFs in der taktischen beziehungsweise strategischen Asset Allokation. Institutionelle Investoren wählen ETF-Anbieter auch aufgrund der passenden Produktpalette aus – sofern die Preisgestaltung, Transparenz und Liquidität auch attraktiv sind.

First State Investments übernimmt Coriance von KKR

First State Investments und KKR haben eine Vereinbarung geschlossen, nach der Coriance, ein französisches Fernwärmeunternehmen im Besitz des KKR- Infrastrukturfonds und eines Co-Investors, von einem durch First State Investments verwalteten Infrastrukturfonds übernommen wird. Die vorgesehene Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen. Zu den finanziellen Bedingungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Coriance betreibt ein Portfolio von 29 regulierten Fernwärmelizenzen in Frankreich, in deren Rahmen das Unternehmen Wärme an Wohn-, Gemeinschafts- und Gewerbegebäude liefert und gleichzeitig erzeugten Strom an den staatseigenen Versorger EDF verkauft. Darüber hinaus bietet Coriance Energiedienstleistungen im Wärmesektor an.

„Wir haben wirklich sehr gern mit KKR als Investor zusammengearbeitet – das Verhältnis zwischen den Aktionären und dem Management war exzellent“, sagt Yves Lederer, CEO von Coriance. „Wir haben unser Geschäft erheblich weiterentwickelt und den Anteil der erneuerbaren Energie an unserer Gesamtproduktion von 34 Prozent im Jahr 2012 auf 60 Prozent in 2015 gesteigert. Unser Unternehmen ist gut positioniert, um davon zu profitieren, dass bei öffentlichen Ausschreibungen zunehmend auf erneuerbarer Energie basierende Wärmelösungen verlangt werden. Wir freuen uns auf den nächsten Schritt unserer Entwicklung zusammen mit First State, deren Profil und Ziele perfekt zu denen von Coriance als Unternehmen passen.“

„Wir sind sehr erfreut darüber, dass Coriance die erste Infrastrukturinvestition von First State in Frankreich wird“, sagt Marcus Ayre, Partner Infrastrukturinvestitionen bei First State Investments. „Seine Position als führender Betreiber von nachhaltigen, zuverlässigen Fernwärmekonzessionen mit einem stark positiven Umweltaspekt ist für uns als langfristige Anleger besonders attraktiv. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Managementteam und den Beschäftigten von Coriance, um das Unternehmen weiterzuentwickeln.“

„KKR hat eine starke Erfolgsbilanz bei Investitionen in Infrastruktur einschließlich Energieerzeugung und –versorgung“, Jesus Olmos, Member & Global Co-Head of Infrastructure bei KKR. “Als Eigentümer verfügen wir über erhebliche und bewiesene Kompetenz darin, Unternehmen bei der Anpassung an veränderliche Trends in Umweltfragen und Regulierung zu unterstützen, was auch für den Erfolg von Coriance eine wichtige Rolle gespielt hat. Wir sind stolz darauf, zusammen mit dem hervorragenden Managementteam von Coriance ein größeres, erfolgreicheres und nachhaltigeres Unternehmen aufgebaut zu haben, das gut positioniert ist, um zusammen mit First State Investments seinen strategischen Entwicklungsplan weiterhin zu erfüllen.“

RBC Capital Markets war als Finanzberater für KKR an der Transaktion beteiligt. Weitere Berater von KKR waren Clifford Chance, Simpson Thacher & Bartlett, KPMG, Poyry und Marsh.

Als Finanzberater für First State Investments waren Lazard Frères und DC Advisory beteiligt. Weitere Berater von First State Investments waren Deloitte, Allen & Overy, Watson Farley & Williams, Atkins, E-Cube und Willis Towers Watson.

Carmignac ernennt neuen Leiter für europäische Aktien

Mark Denham wird ab Oktober 2016 das Team für europäische Aktien leiten. Von der Niederlassung in London aus wird er für das Management der Fonds Carmignac Grande Europe und Carmignac Euro-Patrimoine verantwortlich sein, deren verwaltetes Vermögen sich zum 31. Mai 2016 auf insgesamt 418 Mio. Euro belief. Dabei wird Mark Denham einen Investmentansatz umsetzen, der fundamentale und qualitative Analysen mit einem ganzheitlichen Fokus auf die Vermögensplanung kombiniert. Diese langfristige Ausrichtung steht ganz in Einklang mit der Investmentkultur von Carmignac.

Vorher war Mark Denham insgesamt 13 Jahre für Aviva Investors in London tätig, wo er den Bereich pan-europäische Aktien verantwortete. Seit 2004 betreute er dort Assets in Höhe von 5 Mrd. Euro in Mandaten und seit 2012 offene Investmentfonds. Eine niedrige Umschlagshäufigkeit auf Portfolioebene sowie eine strenge Kontrolle der Volatilität sind die Qualitätsmerkmale seines Anlagestils. Vor seinem Wechsel zu Aviva Investors war er Fondsmanager für europäische Aktien bei Insight Investment und National Mutual Life.

Edouard Carmignac, Gründer und Chairman von Carmignac, sagt: „Unser Ziel besteht darin, mit Hilfe einer auf langfristige Erträge ausgerichteten Investmentkultur eine robuste und stetige Performance zu erzielen. Dieser Investmentansatz ist für den Patriomoine zentral. Mark Denham teilt diesen Fokus mit uns. Dank seiner Erfahrung, seines Track Records und seines Investmentstils ist er der ideale Manager, um uns diesem Ziel näherzubringen.“

Mark Denham ergänzt: „Ich freue mich auf meine Tätigkeit für Carmignac. Die Unternehmenskultur und der Managementstil passen perfekt zu der Art und Weise, wie ich meinen Beruf verstehe."

Mark Denham, 50, wird im Oktober 2016 zu Carmignac wechseln. Er hat ein Diplom in Naturwissenschaften der Universität Cambridge sowie einen Post-Graduate-Abschluss der  höheren Mathematik. Außerdem verfügt er über Qualifikationen im Bereich Investmentmanagement und ist zudem Fellow des „Institute of Actuaries“. Vor seiner Tätigkeit für Carmignac arbeitete Denham 13 Jahre für Aviva Investors in London, wo er für den Bereich pan-europäische Aktien verantwortlich war. Zuvor war er als Fondsmanager für europäische Aktien für Insight Investment und National Mutual Life tätig.

Jupiter AM lanciert neuen Absolute Return Fonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management baut mit der Auflegung des Jupiter Global Absolute Return SICAV seine Fondspalette weiter aus. Als neuer Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV strebt der globale Absolute Return Fonds unabhängig von den jeweiligen Marktbedingungen eine absolute Rendite über einen rollierenden Zeitraum von drei Jahren an. Dabei investiert der neu lancierte Fonds auf globaler Basis und wird verwaltet von James Clunie, Head of Strategy, Absolute Return.

In den 27 Jahren seiner Tätigkeit in der Vermögensverwaltung hat sich James Clunie einen exzellenten Ruf als Manager von Long/Short-Strategien aufgebaut. Seit seinem Wechsel zu Jupiter im September 2013 verantwortet er sehr erfolgreich die globale Absolute-Return-Strategie eines 433 Millionen Euro (1) schweren, in Großbritannien ansässigen Investmentfonds, der seine Benchmark in diesem Zeitraum um mehr als zehn Prozent übertroffen hat (2). Vor seinem Wechsel zu Jupiter verwaltete Clunie einen britischen Equity-Long/Short-Fonds sowie eine Reihe britischer Long-only-Strategien.

James Clunie ist in erster Linie Bottom-up-Investor. Als solcher stützt er sich bei der Portfoliokonstruktion auf eine Mischung aus quantitativen und fundamentalen Analysen. Potenzielle Long- und Short-Ideen identifiziert er mithilfe quantitativer Aktienfilter. Clunie hat dabei das makroökonomische Umfeld stets im Auge und führt Top-down-Analysen durch, um das Risiko zu reduzieren. Sein Anlageprozess bleibt von Makroüberlegungen jedoch unberührt.

„Für mich beruht erfolgreiches Investieren auf einer nicht minder erfolgreichen Suche nach Informations- und Verhaltensvorteilen. So bemühe ich mich, die Ökologie des Marktes, seine verhaltensspezifischen und emotionalen Neigungen sowie die Anomalien zu verstehen, die daraus erwachsen können“, sagt James Clunie. „Der Leerverkauf oder das Short-Selling von Einzeltiteln ist ein Bereich, in dem ich über umfangreiche theoretische und praktische Erfahrung verfüge. Ich glaube, hier für Anleger einen erheblichen Mehrwert generieren zu können.“

Clunie, der weiterhin als Honorarprofessor an der University of Edinburgh fungiert, hat einen PhD-Abschluss in Short-Selling sowie diverse Bücher und theoretische Abhandlungen zu diesem Thema verfasst. Darüber hinaus war er beratend für die Weltbank tätig und hat Vorlesungen an der SWUFE in Chengdu gehalten, einer führenden Universität für Wirtschaft und Finanzwesen in China.

Dazu Kevin Scott, Head of EMEA bei Jupiter: „Unser internationaler Kundenstamm wächst beständig und wir freuen uns über den entsprechenden Ausbau unseres Produktangebots, um diese Nachfrage zu bedienen. James Clunie ist ein außerordentlich talentierter Fondsmanager und wir sind überzeugt, dass der Fonds für Anleger eine spannende Gelegenheit bietet, an der erfolgreichen Absolute Return Strategie zu partizipieren.“

Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Wertentwicklung. Die Performanceangaben berücksichtigen nicht die Provisionen und Kosten, die bei der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen anfallen.

Quellen:
(1) Jupiter, Stand der Daten: 31. Mai 2016.
(2) FE, Performanceberechnung auf Basis der Rücknahmepreise, Wiederanlage der Nettoerträge, Stand der Daten: 31. Mai 2016; Benchmark: 3-Monats-LIBOR GBP.

Deutsche Asset Management startet Unternehmensanleihen-ETF mit Fokus auf Verzinsung

Die Deutsche Asset Management legt einen neuen ETF auf. Er investiert in Euro denominierte Unternehmensanleihen, die eine relativ hohe Verzinsung aufweisen. Damit nimmt die Gesellschaft erstmals auch Unternehmensanleihen in das Anlageuniversum der „Yield-Plus-ETF-Produktfamilie“ auf. 

Der db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR)1 ist ab heute an der Deutschen Börse gelistet. Anleger investieren in solche Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Segment, die die höchsten Zinsaufschläge aufweisen. Der Strategic-Beta-Ansatz des zugrundeliegenden Indexes sieht vor, dass Anleihen, die zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme als Investment Grade eingestuft, später aber herabgestuft wurden (sogenannte „Fallen Angels“2), unter bestimmten Voraussetzungen im Index verbleiben können. Der ETF bildet seinen zugrundeliegenden Index über eine physische Replikation ab.

„Da die Zinsen weiterhin historische Tiefstände aufweisen, suchen Anleger nach Renditechancen auf dem Rentenmarkt. Hier kann unser neuer Strategic-Beta-ETF auf Unternehmensanleihen einen Zinsaufschlag gegenüber vergleichbaren Referenzindizes bieten. Entsprechende Rückrechnungen zeigen, dass der ETF ein moderat höheres Risiko bei fast gleicher Duration aufweist“, sagt Martin Weithofer, Leiter Strategic Beta bei der Deutschen Asset Management.

Der dem ETF zugrundeliegende Index ist der Markit iBoxx EUR Corporates Yield Plus Index, der circa 800 auf Euro lautende Anleihen umfasst. Das Auswahluniversum enthält rund 1.600 Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Segment, wobei der Index diejenigen Werte aufnimmt, die, gemessen am Zinsaufschlag gegenüber Staatsanleihen, am attraktivsten sind. Insgesamt beträgt der Anteil der Anleihen ohne Investment-Grade-Rating im zugrundeliegenden Index maximal 20 Prozent.

Der db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR) führt den Erfolg zweier etablierter db-X-trackers-ETFs fort, mit denen Anleger in Staatsanleihen der Eurozone mit der Bonitätsstufe Investment Grade investieren können: dem db x-trackers iBoxx Sovereigns Eurozone Yield Plus UCITS ETF3 und dem db x-trackers iBoxx Sovereigns Yield Plus 1-3 UCITS ETF4. Diese beiden börsennotierten Indexfonds verwalten zusammen ein Anlagevermögen von rund 2,8 Milliarden Euro.5

Weitere Produktinformationen

 

db X-trackers ETF

ISIN/WKN

Ticker

Ertrags-

verwendung

Pauschal- gebühr p.a.

db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR)

IE00BYPHT736/A2ACJ8

XDEP

Ausschüttend

max. 
0,25 %

 

Jetzt bewerben! Aufruf zum Future Award 2016 an Studenten in Europa

Zum elften Mal haben Studenten aus ganz Europa, aus allen Fachbereichen und allen Semestern mit der Teilnahme am Future Award die Chance, ihre Visionen, Ideen, Konzepte und Modelle zur Zukunft unserer hochkomplexen Welt einem breiten Publikum zu präsentieren. Den Gewinnern winken Coachings, Geld- und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 10.000,00 Euro. Schirmherren sind Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat. – Teilnahmeschluss ist der 18. September 2016. Verliehen wird der Future Award am 28. November 2016 in Frankfurt/Main.

Der Future Award ist der Wettbewerb für engagierte Studenten, die Verantwortung übernehmen wollen für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und die mit ihren Ideen durchstarten wollen in die Arbeitswelt. Talente wie diese drei zum Beispiel:

Sarah Strupix, Future Award-Projekt „Footprint“
2015 präsentierte Sarah Strupix, Studentin am Institute of Design in Hamburg,  mit “Footprint” das Konzept für eine Eco-Lifestyle-App, die dem jeweiligen Nutzer aufzeigt, welche Auswirkungen sein persönliches Verhalten auf Umwelt, Klima, Ressourcen hat. Spannende Wissensvermittlung, die nachhaltiges Handeln zu jedermanns Alltag und zu einer Art Statussymbol machen soll. Den Future Award hat Sarah Strupix nicht gewonnen, dafür aber einen Partner, mit dem sie ihre App nun realisiert. Ein Frankfurter Start-Up-Unternehmen nutzte die Future Convention 2015 zur Talentsuche und wurde in der künftigen Kommunikationsdesignerin fündig.

Robin Weidner, Future Award-Projekt „Mitfahrscheibe“
Gemeinsam mit der Studierendengemeinschaft „Intention with us“ und an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entwickelte Robin Weidner die „Mitfahrscheibe“, die 2014 den Future Award in der Kategorie Mobility gewann – und heute in Schwäbisch Gmünd den Personennahverkehr bereichert. An M-Stationen und über die Auslage von Mitfahrscheiben in PKW finden sich Fahrer und Mitfahrer. Die Stadt sieht in dem klimaschonenden System die ideale Ergänzung im Bereich der nachhaltigen Mobilität und einen wichtigen Baustein ihrer Klimaschutzstrategie.

Gina Schöler, Future Award-Projekt „Ministerium für Glück“
Die transmediale Kampagne „Ministerium für Glück“, mit dem Gina Schöler den Future Award 2014 in der Kategorie Society gewann, war ihre Masterthesis an der Hochschule Mannheim. Inzwischen ist die Kommunikationsdesignerin und „Glücksministerin“ eine gefragte Rednerin und Aktivistin. Sie will das Bruttonationalglück nachhaltig steigern, diskutiert mit Politikern und Wirtschaftsvertretern, veranstaltet Spiele um das Glück, bietet Workshops an, verkauft Glückspostkarten und veröffentlicht im September 2016 ihr erstes Buch: „Das kleine Glück möchte abgeholt werden“ (Campus Verlag).

Die Teilnahme am Future Award unterliegt keinen besonderen Vorgaben. Die pure Idee zählt, ob realisierbar oder fiktiv, ob Einzel- oder Gruppenarbeit, ob aus einem technischen, gestalterischen oder wissenschaftlichen Studiengang.  Aus allen Einreichungen wählt eine Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Kommunikationsspezialisten die 100 kreativsten, ungewöhnlichsten, zukunftsweisendsten aus, die sich im Rahmen der Future Convention am 28. November 2016 im Museum für Kommunikation in Frankfurt/Main vorstellen. Die Gewinner des Future Award 2016 werden am Veranstaltungstag bekanntgegeben und in 16 Kategorien gekürt: Education, Culture, Health, Technology, Lifestyle, Entertainment, Privacy, Home, Economy, Media, Society, Mobility, Sustainability, Nature, Sport und Energy.

Die Schirmherren des Future Award: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat
Die Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt, LPR Hessen
Die Partner: Cisco Systems, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, devoteam
Die Lokationspartner: Museum für Kommunikation Frankfurt, Deutsches Filminstitut – Filmmuseum, Deutsches Architekturmuseum DAM

Alle Details zum Future Award 2016 und zur Future Convention finden Sie hier.
Weiterführende Presseinformationen sowie Fotos und Logos stellen wir Ihnen auf Anfrage sehr gerne persönlich zusammen.

Astorius Capital startet Vertrieb des dritten Private-Equity-Dachfonds

Die Astorius Capital GmbH startet den Vertrieb ihres dritten Private-Equity-Dachfonds Astorius Capital PE Fonds III. Der Fokus dieses Fonds liegt wie bei den Vorgängerfonds auf Buyout- und Wachstumsstrategien im europäischen Mittelstand.

“Die volatilen Kapitalmärkte führen zu einer kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach unternehmerischen Beteiligungen bei unseren Kunden", sagte Julien Zornig, Partner der Astorius Capital. Dabei gebe es in diesem Bereich weiterhin ein recht begrenztes Angebot für private Investoren, Family Offices und kleine institutionelle Investoren. Der Fokus der meisten Finanzberater liege weiterhin auf Immobilien, obwohl viele Investoren großes Interesse an Private Equity zeigten.

Sorgfältige Analyse und Auswahl für private Investoren

"Wir haben den europäischen Markt für Private-Equity-Fonds seit unserer Gründung im Jahr 2012 einer systematischen Analyse unterzogen", erläuterte Partner Thomas Weinmann. Dabei spielte auch die Verstärkung der Partnerschaft im April 2015 durch Georg Remshagen, den ehemaligen Co-Leiter des Aktienresearch der Commerzbank, eine wichtige Rolle. "Die Möglichkeit, Zielfonds noch stärker transaktionsbasiert analysieren zu können, ist für uns ein entscheidender Wettbewerbsfaktor", betonte Thomas Weinmann die Besonderheit der Astorius Capital.

"Im Gegensatz zu den liquiden Aktienmärkten bietet Private Equity die Möglichkeit, mit umfassender Unternehmensanalyse Mehrwerte zu erzielen", stellte Georg Remshagen fest. Dies war für ihn ein entscheidender Grund, nach über 23 Jahre Aktienanalyse für namhafte Bankhäuser zu Astorius Capital in den Bereich Private Equity zu wechseln.

Führender Anbieter von Private-Equity-Anlagen

Mit der Auflage des dritten Fonds und den seit Unternehmensgründung eingeworbenen Mitteln zählt Astorius Capital zu den führenden Anbietern von Private-Equity- Anlagelösungen für so genannte semi-professionelle Kunden in Deutschland. Der Vertrieb erfolgt über Direktvermarktung, Family Offices, Vermögensverwalter und Privatbanken. "Viele Familien zeichnen unsere Fonds bereits in Folge und bauen sich so langfristig ein Private-Equity-Portfolio mit uns auf", betonte Julien Zornig. Astorius Capital stimmt seine Fonds so aufeinander ab, dass Mehrfach-Zeichner schrittweise in eine ideal diversifizierte Anlage im Bereich Private Equity investieren können.

Zielvolumen beträgt 50 Millionen Euro

In den Astorius Capital PE Fonds III können semi-professionelle und institutionelle Anleger ab einer Zeichnungssumme von 200.000 Euro investieren. Zudem ermöglicht der neue Fonds insbesondere Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen einen auf sie abgestimmten Zugang zu Private Equity. "In Zeiten niedriger Renditen im liquiden Bereich fragen zunehmend auch kleinere Stiftungen gut diversifizierte Private-Equity-Anlagen nach", erläuterte der für die Strukturierung hauptverantwortliche Partner Frank Rohwedder.

Das Zielvolumen von Astorius Capital PE Fonds III beträgt 50 Millionen Euro. Für Bestandskunden sowie für Investoren, die ihre Einlage bis Ende September 2016 zeichnen, reduziert sich die einmalige Auflagegebühr.

„Best Value Europe I“ von BMO Real Estate Partners mit PIE Award ausgezeichnet

BMO Real Estate Partners hat sich mit dem Immobilienfonds „Best Value Europe I“ bei den Europe Property Awards 2016 in der Kategorie „Fund of the year – new fund“ gegen namhafte Konkurrent durchgesetzt. Mit dem vom Property Investor Europe (PIE) Magazin verliehen Award werden herausragende Leistungen, Transaktionen von börsen- als auch nicht börsengehandelten Vehikeln der Immobilienbranche des vergangenen Jahres geehrt.

Die Preisverleihung in insgesamt 21 Kategorien fand am 7. Juni während einer Abendveranstaltung durch eine unabhängige Expertenjury in der Banking Hall in London statt. 

„Der Erfolg des ‚Best Value Europe I‘ bestätigt die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Kollegen in London und Paris für unsere paneuropäisch ausgerichteten Investmentlösungen“, so Iris Schöberl, Managing Director von BMO Real Estate Partners Deutschland. „Wir sind sehr stolz darauf diese Auszeichnung erhalten zu haben, da sie zeigt wie gut wir in kurzer Zeit mit unserer europäischen Plattform ertragreiche und hochwertige Immobilien in einem enger werdenden Markt erwerben konnten.“ ergänzt Ian Kelley, Fund Director Europe und Head of France, BMO Real Estate Partners.

Der Immobilien-Spezial-AIF (AIF - Alternative Investment Fund) „Best Value Europe I“ investiert in hochwertige Einzelhandelsimmobilien in den Premium Haupteinkaufsstraßen bedeutender europäischer Städte. Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds für institutionelle Anleger in Deutschland beträgt 350 Millionen Euro, mit denen Investitionen in Höhe von bis zu 700 Millionen Euro realisiert werden können. BMO Real Estate Partners hat für das Portfolio des „Best Value Europe I“ bereits vier Immobilien in Paris, Barcelona und Rom angekauft. Weitere Transaktionen befinden sich in Vorbereitung.

LBBW AM hat die besten Buyside-Analysten in Deutschland

Die LBBW Asset Management hat weiterhin die besten Buyside-Aktienanalysten Deutschlands. Das ist das Ergebnis des Extel Survey 2016, einem der wichtigsten Rankings in der Investmentbranche. Damit erreicht die LBBW Asset Management zum vierten Mal in Folge den 1. Platz in Deutschland – und verteidigt Platz 2 in Europa. 

„Mit ihren fundierten Einschätzungen unterstützen unsere Buyside-Analysten die Fondsmanager bei ihren Investmententscheidungen. Sie liefern somit wertvollen Input für die Aktienselektion der Publikums- und Spezialfonds der LBBW Asset Management, was sich nicht zuletzt auch in der hohen Zufriedenheit unserer Kunden widerspiegelt“, sagt Nicolas Themistocli, Chief Investment Officer der LBBW Asset Management.

Der jährliche Extel-Survey zählt zu den größten Umfragen in der Investmentbranche. Beurteilt wird die Qualität von Fondsanbietern, Brokern und Investor Relations-Abteilungen von Unternehmen. An dem diesjährigen Extel Buyside-Survey nahmen 270 Broker und 963 börsennotierte Unternehmen teil.

European Monthly ETF Market Review Mai 2016

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Mai 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 455,7 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,04 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends. Den völlständigen Bericht finden Sie links.

Globale ETP-Branche verbucht im Mai weitere Mittelzuflüsse in Höhe von 11,4 Milliarden US-Dollar; gefragt sind vor allem Renten-ETFs sowie Gold-ETPs; Mittelzuflüsse auch bei Emerging Markets- sowie US-Aktien-ETFs; ETFs auf europäische, japanische und deutsche Aktien verzeichnen Mittelabflüsse

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 31.05.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verbuchte im Mai weitere 11,4 Milliarden US-Dollar an Mittelzuflüssen. Damit verwaltet die Branche per Ende Mai ein Vermögen von 3,04 Billionen US-Dollar, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber April. (S. 3)
  • Deutliche Zuflüsse konnten vor allem die asiatisch-pazifischen ETPs verbuchen. Ihnen flossen 7 Milliarden US-Dollar zu. Damit verwaltet diese Kategorie 299 Milliarden US- Dollar an Kundengeldern, ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im April zogen Investoren aus dieser Kategorie noch 6 Milliarden US-Dollar ab. (S. 3)
  • Den US-ETPs flossen im Mai 1,8 Milliarden US-Dollar zu und damit deutlich weniger als noch im April (+11,1 Milliarden US-Dollar). Insgesamt verwaltet die Kategorie per Ende Mai 2,2 Billionen US-Dollar Assets under Management. ( S. 3)
  • Renten-ETFs konnten den positiven Trend aus dem Vormonat fortsetzen. Ihnen flossen nach 8 Milliarden US-Dollar im April weltweit weitere 12 Milliarden im Mai zu. Damit betragen die Nettozuflüsse seit Anfang des Jahres 64 Milliarden US-Dollar. (S. 18)
  • ETFs auf Aktien mussten jedoch im Mai Nettoabflüsse in Höhe von 5,4 Milliarden US- Dollar hinnehmen. Betroffen waren vor allem ETFs im US-Markt. Aber auch in Europa zogen Investoren Kapital aus Aktien-ETFs ab. Lediglich asiatische Aktien-ETFs konnten gegen den Trend zulegen. Ihnen flossen 2,4 Milliarden US-Dollar zu (S. 18)
  • Deutliche Zuflüsse verbuchten auch die Rohstoff-ETCs. Ihnen flossen 3,3 Milliarden US-Dollar zu, nachdem die Kategorie noch im April Nettoabflüsse von knapp 300 Millionen US-Dollar verbuchte. (S. 18)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse

Aktien

  • Im europäischen Markt mussten Aktien-ETFs auch im Mai weitere Mittelabflüsse hinnehmen. Nachdem Investoren bereits im April über eine Milliarde Euro Kapital abzogen, waren es im Mai weitere 1,3 Milliarden Euro. Die Mittelabflüsse belaufen sich seit Jahresanfang auf 4,9 Milliarden Euro. (S. 18)
  • Am deutlichsten traf es die Aktien-ETFs der Industrieländer. Sie verbuchten insgesamt 2,3 Milliarden Euro an Nettoabflüssen. Insgesamt summieren sich die Nettoabflüsse in diesem Segment seit Jahresbeginn auf 9,8 Milliarden Euro. Vor allem aus den breit angelegten europäischen Aktienindizes zogen Investoren Kapital ab. Aber auch ETFs auf deutsche Aktien verbuchten wie schon im April Mittelabflüsse. (S. 18, 20)
  • Hingegen konnten ETFs auf Aktien der Entwicklungsländer weiter zulegen. Die Mittelzuflüsse fielen jedoch mit 388 Millionen Euro deutlich geringer aus als im April (+1,7 Milliarden Euro). Hier waren wieder vor allem breit gestreute Indizes gefragt. Speziell aus ETFs auf die BRIC-Staaten zogen Anleger jedoch Gelder in Höhe von 140 Millionen Euro ab (S. 18, 20)
  • Als einer der wenigen Sektoren mit deutlichen Mittelzuflüssen zeigten sich auch im Mai ETFs auf quantitativ ausgerichtete Indizes. Diesen flossen im vergangenen Monat mehr 604 Millionen Euro zu, seit Anfang des Jahres waren es bereits mehr als 3 Milliarden Euro.

Renten

  • In Europa schlossen sich Renten-ETFs dem globalen Trend an und verbuchten Nettozuflüsse in Höhe von 2,6 Milliarden Euro. Insgesamt belaufen sich die Nettozuflüsse in dieser Kategorie seit Jahresanfang auf 14,7 Milliarden Euro. (S. 18)
  • Die deutlichsten Zuflüsse verbuchten wie schon im April ETFs auf Unternehmensanleihen. Diese waren mit 1,3 Milliarden Euro jedoch nicht einmal halb so hoch wie noch im April. Aber auch Staatsanleihen-ETFs konnten mit plus 742 Millionen Euro weiteres Kapital anziehen. Seit Jahresbeginn hat dieses Segment 4,6 Milliarden Euro frisches Kapital eingesammelt. (S. 22)

Rohstoffe

  • Für europäische Rohstoff-ETPs stiegen auch im Mai die Zuflüsse weiter an. Nach Nettozuflüssen von 791 Millionen Euro im April stiegen die Zuflüsse im Mai auf 858 Millionen Euro. Insgesamt kommt die Kategorie auf einen positiven Cash Flow in Höhe von 5,7 Milliarden Euro seit Jahresbeginn. (S. 18)
  • Die deutlichsten Zuflüsse verzeichneten erneut ETPs auf Edelmetalle mit plus 720 Millionen Euro, wobei Gold-ETPs mit plus 680 Millionen Euro den größten Anteil daran hatten. ETFs auf Edelmetalle sammelten seit Jahresanfang 4,9 Milliarden Euro ein. (S. 23)

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte bei den Aktien-ETFs waren der MSCI Emerging Markets sowie der S&P 500. (S. 24)
  • Bei den Renten-ETFs waren es vor allem Unternehmensanleihen sowie der J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index, die bei den Anlegern gesucht waren. (S. 24)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Alpha Centauri and STOXX introduce iSTOXX Europe Factor Indices

Alpha Centauri is an independent multi-asset management boutique founded in 2005 and based in Hamburg, Germany. As investment manager the company is specialized in innovative liquid alternative products with factor investing at the core of the business.

Drawing from this extensive experience, Alpha Centauri today announced, that the iSTOXX Europe Factor Indices have been introduced in collaboration with the leading index provider STOXX Limited and paired with the award winning Risk model from FIS APT.

“We are delighted to collaborate with Alpha Centauri in developing the iSTOXX Europe Factor Indices. As part of the index family, the iSTOXX Europe Single Factor Indices offer a very unique and innovative way to capture risk premia while simultaneously minimizing distortions,” said Matteo Andreetto, chief executive officer, STOXX Limited. “Additionally, the iSTOXX Europe Multi-Factor Index aims at simultaneously capturing premia from well-known risk factors rather than just from one single source of risk.”

The iSTOXX Europe Factor Indices meet the requirements of issuers of exchange-traded funds or structured products in order to enable investors to extract a pure Factor Screen without undesired market risk for:

Factor classification Description Index name
Value Stocks that trade for less than their intrinsic values based on cash flow and earnings per share iSTOXX Europe Value Factor
Carry Stocks with high growth potential based on earnings and dividends iSTOXX Europe Carry Factor
Quality Stocks with solid financial back- ground based on debt coverage, earnings and other metrics iSTOXX Europe Quality Factor
Momentum Stocks with exceptional historical price movements iSTOXX Europe Momentum Factor
Low Risk Stocks with risk / volatility levels below average iSTOXX Europe Low Risk Factor
Size Stocks with low market capitalization / enterprise value iSTOXX Europe Size Factor
Multi-Factor Stocks with ratings above average for all (prior) single factors iSTOXX Europe Multi-Factor

Further Information:
https://www.stoxx.com/expert-speak-details?articleId=380602861
https://www.alpha-centauri.com/en/pages/indexing-equity-factor-indices

Generali Investments strafft Geschäftsabläufe in Deutschland

Die Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH (GID) ist mit Wirkung ab Anfang Juni 2016 mit der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio (Generali Investments) verschmolzen worden. Die Transaktion ist im Rahmen der strategischen Entscheidung der Generali Gruppe zur Straffung ihrer weltweiten Asset-Management-Aktivitäten erfolgt und wurde durch jüngste regulatorische Änderungen begünstigt, welche die EU-Pass-Verfahren für Investmentfonds in ganz Europa erleichtern.

Santo Borsellino, CEO von Generali Investments, dazu: „Die Integration von GID in Generali Investments ist ein weiterer Entwicklungsschritt auf dem Weg zu unserem Ziel, eine gesamteuropäische und grenzenlose Drehscheibe für die Vermögensverwaltung der Generali Gruppe zu schaffen. Wir haben unsere Strukturen in Deutschland vereinfacht, um eine bessere Koordinierung im gesamten Unternehmen zu erreichen und unsere internen und externen deutschen Kunden effizienter betreuen zu können."

GID war eine Vermögensverwaltungsgesellschaft, die der Generali Gruppe angehörte, in Deutschland tätig war und Managementleistungen für Drittkunden¹ sowie für Versicherungsportfolien der Generali Gruppe erbrachte. Zum Jahresende 2015 zählte GID 47 Experten und verwaltete Vermögen von insgesamt rund 33 Mrd. Euro. Bei den meisten der von GID verwalteten Vermögen fungierte Generali Investments als delegierter Anlageverwalter. Darüber hinaus bestanden die von GID verwalteten Vermögen größtenteils aus deutschen Spezialfonds (AIF) und Mandaten, die zugunsten der Versicherungsgesellschaften der Generali Gruppe eingerichtet wurden.

Generali Investments ist eines der ersten Unternehmen in der europäischen Vermögensverwaltungsbranche, das gleichzeitig die EU-Pass-Verfahren gemäß den kürzlich eingeführten OGAW- und AIFM-Richtlinien der EU anwendet. Im Ergebnis bietet Generali Investments seinen deutschen Kunden eine umfassende Palette von Anlagelösungen. Dazu gehören OGAW- und AIFM-konforme Investmentfonds mit Sitz in Deutschland, wie beispielsweise Spezialfonds, die zuvor von GID als einer in Deutschland ansässigen Vermögensverwaltungsgesellschaft verwaltet wurden.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS:
Generali Investments Europe, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 431 Milliarden Euro (Stand Dezember 2015, Quelle: Generali Investments Europe SpA Societàdi gestione del risparmio) gehört Generali Investments Europe zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2015, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im MultiAsset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

¹ Bei Vermögen von Dritten handelt es sich um Vermögen, die nicht (direkt oder indirekt) in den Wirkungsbereich von Unternehmen der Generali Gruppe fallen/nicht zu diesen gehören.

LUXCARA erhöht mit weiterem Closing das Volumen seines dritten Fonds FLAVEO „Solar and Wind“ auf 170 Millionen Euro

LUXCARA, einer der führenden Asset Manager für Erneuerbare-Energien-Investments in Europa, hat für seinen dritten Erneuerbare-Energien-Fonds das nunmehr fünfte Closing vorgenommen. Damit erhöhte sich das Volumen des erst im September 2015 aufgelegten Teilfonds „Solar and Wind“ des Partnerships FLAVEO Infrastructure Europe SCS SICAV-FIS auf 170 Millionen Euro.

Der Fonds investiert in Solar- sowie in Onshore-Windkraftanlagen in Europa und richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Für diese Anleger werden sowohl nachrangige Teilschuldverschreibungen als auch Verbriefungsmöglichkeiten und bei Zeichnung des Fonds Direktinvestments angeboten. Aktuell umfasst das Fondsportfolio Anlagen in Deutschland, Großbritannien und Norwegen mit einer Gesamtleistung von knapp 190 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt derzeit 500 Millionen Euro.

„Wir freuen uns, dass sich die Mehrzahl der Investoren aus dem Vorgängerfonds auch an unserem dritten Erneuerbare-Energien-Infrastrukturfonds beteiligt und wir darüber hinaus weitere maßgebliche Investoren gewinnen konnten“, sagt Kathrin Oechtering, Managing Partner von LUXCARA. „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir bereits 80% der seit Fondsauflegung im September 2015 eingeworbenen Gelder investiert. Aufgrund unseres sehr guten Marktzugangs und unserer langjährigen Erfahrung im Transaktionsgeschäft können wir die zugesagten Investorengelder zeitnah in qualitativ hochwertige Anlagen investieren.“

Im Jahr 2009 hatte LUXCARA den ersten Luxemburger Spezialfonds im Bereich Solar erfolgreich lanciert und war damit der erste Asset Manager, der einen Erneuerbare-Energien-Fonds für institutionelle Investoren aufgelegt hat. Zwei Jahre später folgte der FLAVEO S.A., SICAV-FIS, mit einem Investmentvolumen von knapp 700 Millionen Euro. LUXCARA ist heute einer der führenden, unabhängigen Asset Manager im Bereich Erneuerbare Energien und verwaltet ein Portfolio mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Megawatt.

Über LUXCARA
LUXCARA ist ein unabhängiger Asset Manager, der sich ausschließlich auf Erneuerbare-Energien-Investments für institutionelle Investoren spezialisiert hat. Das eigentümergeführte Unternehmen wurde im Mai 2009 von den alleinigen geschäftsführenden Gesellschaftern, Dr. Alexandra von Bernstorff und Kathrin Oechtering, gegründet. LUXCARA akquiriert, strukturiert, finanziert und betreibt langfristig Erneuerbare-Energien-Portfolios und verwaltet ein Investmentvolumen in Höhe von knapp 2 Milliarden Euro.

LUXCARA betreut aktuell ein Portfolio bestehend aus Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Norwegen mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Megawatt. Damit gehört LUXCARA zu den erfahrensten Asset Managern im Bereich Erneuerbare Energien und kann einen umfangreichen Track Record vorweisen.

Investoren sollten CO2-Emissionen von Unternehmen berücksichtigen

Die Kohlenstoffdioxidemissionen von Unternehmen können erhebliche Auswirkungen auf die Kapitalanlage haben und sollten künftig von Investoren bei ihren Anlageentscheidungen stärker berücksichtigt werden. Zu diesem Ergebnis gelangt die Studie „Wesentlichkeit von CO2-Emissionen für Investitionsentscheidungen“ von Professor Dr. Alexander Bassen und Professor Dr. Timo Busch und deren Teams von der Universität Hamburg. Untersucht wird der Zusammenhang von CO2-Intensität und Kapitalmarktperformance von Unternehmen. Darüber hinaus wurde im Rahmen der von Union Investment beauftragten Studie analysiert, wie sich eine verursachergerechte Verteilung der Klimakosten auf die Gewinne CO2-intensiver Unternehmen auswirken würde.

Die empirische Analyse der Kapitalmarktperformance basiert auf einem globalen und mehr als 4.000 Unternehmen umfassenden Datensatz über die spezifischen CO 2-Emissionen von Unternehmen sowie Finanzdaten von Thomson Reuters Datastream. Um die Relevanz der CO 2-Emissionen für die Aktienperformance zu untersuchen, wurden verschiedene Aktienportfolios in Abhängigkeit von der CO 2-Intensität der jeweiligen Unternehmen gebildet. „Die Analyse zeigt die Vorteile einer Anlagestrategie, die auf Aktien von Unternehmen mit niedriger CO 2-Intensität setzt“, stellt Prof. Bassen fest. Während das Portfolio aus Aktien von Unternehmen mit der niedrigsten CO 2-Intensität gegenüber dem Vergleichsindex eine Mehrrendite von 0,39 erzielt, weist das CO 2-intensivste Portfolio eine Minderrendite von 0,38 auf. Durch die Strukturierung von Portfolios nach CO 2-Intensitäten kann daher im Durchschnitt eine signifikante Überrendite von rund 0,8 Prozent erzielt werden.

Erhebliche Vorteile zeigt auch ein Vergleich der Portfolios auf Grundlage des Markt-Buchwert-Verhältnisses: Das Portfolio mit der geringsten CO 2-Intensität weist demnach deutlich höher bewertete Unternehmen auf als das Portfolio mit der höchsten CO 2-Intensität. Das Markt-Buchwert-Verhältnis ist bei ersterem im Durchschnitt um rund 30 Prozent höher. „Die Finanzmärkte sehen geringe CO 2-Emissionen offenbar als Indikator für künftige Wertschöpfungspotenziale und Wachstumschancen“, erläutert Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das institutionelle Kundengeschäft.

Profitabilität CO2-intensiver Branchen auf dem Prüfstand

Ein eindeutiger empirischer Zusammenhang zwischen der Höhe der CO2-Emissionen von Unternehmen und ihrer Profitabilität war bislang allerdings noch nicht bestätigt worden. Die Auswertung von 31 entsprechenden Studien erkennt hier annähernd zu gleichen Teilen positive wie negative Korrelationen. Die von den Professoren Bassen und Busch durchgeführte Analyse stellt einen positiven Zusammenhang zwischen

CO2-Intensität und Profitabilität fest. Demnach sind hohe Emissionen offenbar eng mit der Wertschöpfung eines Unternehmens verbunden. „Neben relativ günstigen fossilen Brennstoffen ist der Grund dafür, dass die bisherigen Regulierungsmaßnahmen zur CO2-Reduktion die Unternehmen noch nicht stark belastet haben“, sagt Prof. Busch. „Gewinne gehen daher oft zu Lasten der Gesellschaft.“

Dies muss aber nicht so bleiben. Vielmehr ist zu erwarten, dass es angesichts der internationalen Bemühungen um den Klimaschutz auch zu einer verursachergerechten Verteilung der sogenannten externen Klimakosten kommen kann – von Kosten, die bislang nicht vom Unternehmen, sondern von der Allgemeinheit getragen werden. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die möglichen Folgen einer Internalisierung der externen CO 2-Kosten für die Profitabilität von ausgewählten Unternehmen aus den Sektoren Strom, Rohstoffe und Automobilbau. Dazu wurden zwei Szenarien betrachtet, wie die externen Kosten künftig zwischen den Wirtschaftsakteuren aufgeteilt werden könnten: Während im ersten Szenario das Unternehmen 100 Prozent der externen Kosten trägt, beläuft sich der Anteil im zweiten Szenario auf 50 Prozent. Anhand dieser Szenarien wurde dann ermittelt, wie sich die Übernahme der externen Klimakosten auf den durchschnittlichen Gewinn der letzten zehn Jahre ausgewirkt hätte.

Bewertungsrisiken für CO2-intensive Branchen

Die Ergebnisse veranschaulichen, dass fünf der acht untersuchten Stromversorger (Eon, EDF, Endesa, Enel und RWE) in Szenario 1 keinen Gewinn mehr erwirtschaften würden. Selbst unter der Annahme, dass 50 Prozent der Kosten über den Strompreis an die Kunden weitergeben werden, würden bei den beiden deutschen Unternehmen RWE und Eon die Klimakosten den Gewinn übersteigen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Rohstoffunternehmen. Bei einer Weitergabe von 100 Prozent der Klimakosten wären die Gewinne von fünf der acht betrachteten Unternehmen stark beeinträchtigt.

Mit Blick auf die Automobilindustrie wurden ausschließlich die nachgelagerten CO 2-Emissionen berücksichtigt, die nach der Produktion eines Autos in der Nutzungsphase entstehen. Im Fokus der Studie standen für den europäischen Markt produzierte Autos von acht internationalen Herstellern. Die Resultate zeigen, dass die Klimakosten der Automobil-Nutzungsphase eine beachtliche Auswirkung haben. So hätte die Übernahme der nachgelagerten Klimakosten den Unternehmensgewinn bei Hyundai, Toyota, Fiat und Renault im Jahr 2013 teilweise deutlich überstiegen. „Würden die Automobilhersteller die klimabedingten Kosten auf den Verkaufspreis aufgeschlagen, so würden die Pkws zwischen 1.500 und 2.000 Euro mehr kosten“, so Prof. Busch.

„Die künftigen Erträge vieler Unternehmen hängen davon ab, wie gut sie sich auf den energiepolitischen Wandel einstellen. Für Investoren sind CO2-Emissionen daher notweniger Bestandteil eines professionellen Chancen- und Risikomanagements ihrer Portfolios“, sagt Schindler.

Das Studienbooklet finden Sie unter folgendem Link.

Investmentgesellschaft Lacuna wird 20 Jahre alt

Die Regensburger Investmentgesellschaft Lacuna wird 20 Jahre alt. Seit 1996 setzt sie als innovativer Initiator auf zukunftsfähige Produkte und langfristige Trends wie Healthcare und Erneuerbare Energien. Die Lacuna bietet seit 1999 Aktienfonds aus dem Healthcare Bereich an und ist seit 1998 am Erneuerbare Energien Markt, mit Produkten aus Windkraft und Solarkraft, tätig.

Seit nunmehr 20 Jahren steht die Regensburger Investmentgesellschaft Lacuna AG für solide Investments in die Top-Trends der Zukunft. Mit den Bereichen Gesundheit und Erneuerbare Energien hat die Lacuna derzeit zwei Standbeine in Branchen, die große Wachstumsperspektiven bieten. Im Healthcare Sektor hat die Lacuna derzeit zwei Aktienfonds, den Lacuna – BB Adamant Asia Pacific Health und den Lacuna – BB Adamant Global Healthcare Fonds im Portfolio. Mit einem Gesamtvolumen von ca. 175 Millionen Euro und jährlichen Wachstumsraten im hohen einstelligen Bereich sind die Fonds gerade für Nischenprodukte extrem erfolgreich. Themen wie die Überalterung der Weltbevölkerung oder der Aufbau von Gesundheitssystemen im asiatischen Raum schaffen für sie auch weiterhin gute Aussichten.

Bei den Erneuerbaren Energien ist die Lacuna in der Windkraft und Solarkraft aktiv. Gerade bei der Windenergie gehört sie zu den Vorreitern der Energiewende im Süden Deutschlands, wo sie in der Region Hof den größten zusammenhängenden Windparkcluster Bayerns betreibt. Windparks werden durch die Lacuna Firmengruppe von der grünen Wiese aus geplant, gebaut und vermarktet und so entstehen Produkte aus einem Guss. Bisher hat die Lacuna eine Investitionssumme von ungefähr 300 Millionen Euro in Erneuerbare Energien realisiert und will auch weiterhin zu den Treibern der wichtigen wie notwendigen Energiewende in Deutschland gehören.

Scope veröffentlicht aktuelle Ratings und Marktstudie zu offenen Immobilienfonds

Scope Analysis hat alle für Privatanleger relevanten offenen Immobilienpublikumsfonds in Deutschland bewertet, die über mehr als ein abgeschlossenes Geschäftsjahr verfügen sowie ausgewählte Fonds für institutionelle Investoren. Insgesamt wurden Ratings für 14 Publikumsfonds, drei Spezialfonds und zusätzlich einen Immobiliendachfonds veröffentlicht. Die Kernergebnisse der Marktstudie:

1. Neun veränderte Ratings

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich sechs Ratings verbessert, drei Ratings haben sich verschlechtert. Sieben Ratings blieben ohne Veränderung und zwei Ratings wurden neu erstellt. Die Herabstufungen resultieren wesentlich aus gesunkenen Vermietungsquoten und gesunkener Performance. Die Ratingverbesserungen sind zu großen T eilen das Ergebnis verbesserter Vermietungsparameter und eines gesunkenen risikofreien Zinses, der die Produkte im Marktvergleich aktuell wettbewerbsfähiger macht. Das Ratingspektrum reicht dabei gegenwärtig von aaAIF bis bbAIF.

2. Steigende Zuflüsse, hohe Liquidität und sinkende Kreditquoten

Im ersten Quartal 2016 nahmen Fonds, die sich vorwiegend an Privatinvestoren richten, netto mehr als 2,8 Mrd. Euro an Anlegergeldern auf. Das sind über eine Mrd. Euro mehr als im ersten Quartal 2015 (1,7 Mrd. Euro). Die hohen Zuflüsse führen zu weiterhin hohen Liquiditätsquoten von durchschnittlich 22,4%. Viele Fonds machen mittlerweile von ihren Liquiditätssteuerungsmaßnahmen Gebrauch und stoppen die Zuflüsse der Anleger, indem sie keine frischen Gelder mehr aufnehmen. Einige Fonds nutzen die hohe Liquidität auch weiterhin, um Kredite zurückzuführen. Die durchschnittliche Kreditquote sinkt daher im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozentpunkte (PP) und beträgt aktuell 15,5%.

3. Vermietungsquoten auf konstant hohem Niveau

Insgesamt liegt die durchschnittliche Vermietungsquote der Publikumsfonds nunmehr bei 93,8%, was im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant ist. Vier Publikumsfonds weisen faktisch Vollvermietung auf. Die hohen Quoten vieler Fonds resultieren aus der Erholung an den Vermietungsmärkten und spiegeln die Ankäufe voll vermieteter großvolumiger Objekte bei einigen Produkten wider. Auch erfolgte Portfoliobereinigungen tragen zur Verbesserung der Quoten bei. Die zunehmend angekauften Projektentwicklungen bleiben in dieser Berechnung unberücksichtigt. Das Ergebnis der Vermietungsstrategie solcher Objekte wird entsprechend erst nach Fertigstellung für die jeweiligen Fonds relevant.

4. Verstärkt Investitionen in Projektentwicklungen

Aufgrund der teilweise überhitzten Core-Immobilienmärkte investieren die Fonds verstärkt in den eigenen Bestand, in B-Standorte und in Projektentwicklungen. 2015 entfielen ungefähr 15 Prozent des Ankaufsvolumens auf Projektentwicklungen. Darüber hinaus sind Hotelimmobilien immer beliebtere Zielinvestitionen.

5. Möglicher Brexit träfe offene Fonds lediglich zeitverzögert

Großbritannien ist ein wichtiger Investitionsmarkt für die offenen Immobilienfonds; er stellt mit rund einem Achtel den drittwichtigsten Markt nach Deutschland und Frankreich für die Fonds dar. Sollte es zu einem Austritt von Großbritannien aus der EU kommen, wäre hier aus Sicht von Scope mittelfristig vor allem der Finanzdienstleistungssektor in London betroffen. In London sind die Fonds derzeit mit mehr als 80% bezogen auf den anteiligen Verkehrswert des UK-Anteils investiert. Allerdings entfallen nur rund 17% der britischen Mieteinnahmen auf diesen Sektor.

6. Ausblick

Scope erwartet 2016 Mittelzuflüsse über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 wird sich das Wachstum der Netto-Mittelzuflüsse jedoch leicht reduzieren. Die größte Herausforderung für Fondsmanager besteht auch in diesem Jahr in der Allokation des hohen Mittelaufkommens. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, wie die in der Hochpreisphase des Marktes angekauften Objekte in einer Abkühlung des Marktes reagieren oder einer Krisensituation standhalten. Objekte an sehr guten Standorten haben dabei oft höhere Schwankungen hinsichtlich der Marktwerte und Mieten, sind aber hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Vermietbarkeit oder der Transaktionsfähigkeit oftmals im Vorteil. Langfristige Mietverträge mit Mietern hervorragender Bonität bilden dabei eine solide Basis für den Ausgleich künftiger Marktschwankungen. Auch das Vorhalten eines unmittelbar transaktionsfähigen Bestandes ist aus Sicht von Scope ein wichtiger Aspekt für die Zukunftsfähigkeit offener Immobilienfonds.

Richard Wilson als neuer CEO bestellt

Richard Wilson ist heute zum neuen Chief Executive Officer (CEO) und Chief Investment Officer (CIO) von BMO Global Asset Management bestellt worden. Er übt beide Positionen mit sofortiger Wirkung aus. Gilles Ouellette, Group Head Wealth Management der BMO Financial Group sagte: „Wir sind sehr erfreut, Richard Wilson als neuen CEO und CIO von BMO Global Asset Management präsentieren zu können. Seine 30-jährige Erfahrung im Asset Management und seine Erfolge bei der Entwicklung innovativer Produkte, dem Aufbau von High-Performance-Teams und der Förderung der Kundenbetreuung werden bei BMO sehr geschätzt. BMO Global Asset Management bleibt ein zentraler Bestandteil des gruppenweiten Wealth- Management-Geschäfts. Wir sind von unserer Wachstumsstrategie überzeugt – auch aufgrund des Beitrags von BMO Global Asset Management zu unserer herausragenden Investment-Expertise und unserem weiten Vertriebsnetz.“ 

Auch Richard Wilson äußerte sich erfreut über seine neue Position: „Ich bin sehr glücklich, das Ruder bei BMO Global Asset Management zu übernehmen. Das Unternehmen ist für weiteres Wachstum gut aufgestellt. Ich bin zuversichtlich, dass wir starke Resultate, hervorragende Kundenlösungen und eine marktführende Leistung abliefern werden.“

Informationen zu Richard Wilson

Zuvor war Richard Wilson bereits in verschiedenen Funktionen für BMO Global Asset Management und F&C Asset Management tätig: Am 1. Januar 2013 wurde Wilson zum CEO von F&C Asset Management berufen, davor bekleidete er bereits unterschiedliche Senior-Positionen bei F&C Management, darunter die des Head of Equities sowie des Head of Investment & Institutional. Nach der Übernahme von F&C Asset Management durch die BMO Financial Group fungierte Wilson bis zuletzt als CEO von BMO Global Asset Management für den EMEA-Wirtschaftsraum.

Richard Wilson startete seine Karriere im Asset Management 1988 als Equity Manager mit dem Schwerpunkt UK-Aktien bei HSBC Asset Management (vormals Midland Montagu). Im Jahr 1993 wechselte Wilson zu Deutsche Asset Management (vormals Morgan Grenfell), wo er zuletzt als Managing Director den Bereich Global Equities verantwortete. Im Jahr 2003 wurde Wilson Head of International Equity Investments bei Gartmore Investment Management, bevor er 2004 seine Tätigkeit für die heutige BMO Financial Group begann. Richard Wilson hat einen Bachelor (BA Hons) Wirtschaft und Statistik an der University of Exeter absolviert.

Rajiv Silgardo geht in den Ruhestand

Rajiv Silgardo, derzeit Co-CEO von BMO Global Asset Management, hat sich dazu entschieden, zum 1. August 2016 seine Tätigkeit für die Bank zu beenden. Seit seinem Eintritt ins Unternehmen im Jahre 2009 hat er sich um das Global Asset Management verdient gemacht – insbesondere bei der Markteinführung der ersten Exchange Traded Funds (ETFs). Inzwischen bietet BMO Global Asset Management mehr als 70 ETFs in Kanada an und hat damit einen Marktanteil von 28 Prozent.

Gilles Ouellette, Group Head Wealth Management, BMO Financial Group, würdigte Rajiv Silgardo mit den folgenden Worten: „Unter Rajivs Führung haben unsere Teams preisgekrönte Produkte entwickelt und Dienstleistungen angeboten, die wegen ihrer Innovationskraft anerkannt sind und zur Anlegerbildung in Kanada, Asien und Europa beigetragen haben. Wir wünschen ihm für den Ruhestand alles Gute.“

Asset Management im Zeitalter sozialer Medien: CACEIS und PwC Luxembourg veröffentlichen zweite Studie

CACEIS und PwC Luxembourg haben heute auf dem Fund Forum International in Berlin gemeinsam ihre zweite Studie der Serie #SocialMediaStudies mit dem Titel „Asset Management in the Social Era“ (Vermögensverwaltung im Zeitalter sozialer Medien) veröffentlicht. Die Studie bietet neue Erkenntnisse darüber wie Vermögensverwaltungen und die Akteure aus dem Asset-Management-Bereich soziale Medien verwenden.

Die Analyse zeigt, dass sich die digitale Wirtschaft immer weiter ausbreitet: So entstehen in allen Branchen neue, internetbasierte Geschäftsmodelle. Sie verändern die Art und Weise wie Unternehmen Dienstleistungen gegenüber ihren Kunden erbringen und wie sie mit ihren Kunden interagieren. Die Mittel, die die Gesellschaften für die Vermarktung ihrer Produkte einsetzen, wandeln sich auch. In gleicher Weise haben soziale Medien die Grundregeln der Interaktion umgestaltet: Sie bieten Unternehmen neue Chancen und Kommunikationswege, Kunden zu erreichen, Inhalte zu verbreiten, für Produkte zu werben sowie die Entwicklung ihrer Marken und Reputation zu verfolgen.

Seit der letzten Studie im Jahr 2013 haben die Asset Manager ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken weiter erhöht. Das Ergebnis ist die steigende Interaktion zwischen den Fondshäusern und ihren Kunden sowie Followern.

Joe Saliba, Deputy Chief Executive Officer von CACEIS, erläutert die Hintergründe der Analyse: „Innerhalb von drei Jahren hat sich der Einsatz sozialer Medien in unserer Branche rasant entwickelt. Die Faktoren, die diese Veränderung vorantreiben, haben sich verstärkt. Die Veränderungen im Umfeld der sozialen Medien schreiten zügig voran. Daher haben wir beschlossen, unsere Erkenntnisse erneut zu veröffentlichen, um aktuelle Informationen zu allen Aspekten der Schnittstelle von sozialen Medien und Vermögensverwaltung einzubeziehen.“

Die Studie zeigt, dass die sozialen Medien und Netzwerke zu einem integralen Bestandteil des Marketingplans von Asset Managern geworden sind. Der Anteil von Vermögensverwaltern, die heute in sozialen Medien aktiv sind[1], ist zum Beispiel von 60 Prozent im Jahr 2013 auf 89 Prozent heute gestiegen (ohne LinkedIn sind es 73 Prozent).

Seit der letzten Studie sind europäische Vermögensverwaltungsgesellschaften im Ranking aufgerückt: Aktuell sind drei Gesellschaften unter den Top-Ten-Nutzern sozialer Medien. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 gehörte nur eine europäische Gesellschaft zur Führungsriege. Darüber hinaus befinden sich zurzeit zehn europäische Akteure unter den Top-25 – vor drei Jahren waren es nur sieben Fondshäuser.

Anders als im Bankensegment, in dem Kontoführung und Zahlungen über soziale Medien bereits angeboten werden, haben Vermögensverwalter diese Plattformen bislang noch nicht für den Vertrieb von Fonds erschlossen.

„Aus unserer Analyse ging deutlich hervor, dass im Bereich der Vermögensverwaltung zunehmend auf soziale Medien gesetzt wird. Vermögensverwalter, die keine klare Strategie dafür haben, wie sie soziale Medien als Kommunikations- und Vertriebsweg nutzen können, werden auf der Strecke bleiben. Durch soziale Netzwerke könnten sich für Anlagegesellschaften neue Möglichkeiten eröffnen“, sagt Dariush Yazdani, Partner und Market Research Centre Leader von PwC Luxembourg.

Der vollständige Studie kann als PDF heruntergeladen werden.

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €880 Milliarden Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds (Zahlen per 31. Dezember 2015).

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Scope unterstützt stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Governance-Faktoren bei Ratings

Ratingagentur tritt PRI-Initiative bei, zur systematischen Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken in Kreditanalysen. ESG-Faktoren können Kreditwürdigkeit stark beeinflussen. Nachhaltigkeitsfaktoren gewinnen Relevanz für Investoren.

Scope Ratings unterstützt eine systematischere und transparentere Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (Environmental, Social, Governance - ESG) bei der Beurteilung von Kreditrisiken: Die führende europäische Ratingagentur ist Gründungsunterzeichner des “Statement on ESG in Credit Ratings and Analysis”, einer Initiative der Principles of Responsible Investing Association (PRI).

Mit der Unterstützung dieser Initiative erkennt Scope Ratings an, dass Nachhaltigkeits- und Governance-Faktoren eine wichtige Rolle bei der Beurteilung relevanter Risiken an Kreditmärkten spielen. Von Betrug über Korruption bis hin zum Klimawandel, ESG-Faktoren können Einfluss darauf haben, ob ein Kreditnehmer in Zahlungsverzug gerät. Es ist daher wichtig, ihre potenziellen Auswirkungen auf Ratings durch einen strategischen und systematischen Ansatz zu berücksichtigen. Scope Ratings wird Investoren transparent darüber informieren, wie das Unternehmen ESG-Faktoren bei der Kreditanalyse berücksichtigt.

„Scope Ratings bietet Investoren mit innovativen und vorausschauenden Analysen einen deutlichen Mehrwert. Die systematischere Einbeziehung von ESG-Faktoren – wenn sie relevant sind – wird die Qualität unseres Kreditresearchs noch weiter verbessern“, sagte Torsten Hinrichs, CEO der Scope Ratings AG. „Investoren beziehen inzwischen vermehrt Aspekte wie Umweltschäden, Arbeits- bedingungen oder mangelnde Transparenz in der Bilanzführung in ihre Investitionsentscheidungen ein. Denn daraus können ernsthafte Risiken entstehen.“

„Es ist für uns ermutigend, dass Scope Ratings die Wichtigkeit der ESG-Faktoren in Zusammenhang mit der finanziellen Performance eines Emittenten anerkennt. Das zeigt sehr klar, wie stark Scope Ratings unsere Initiative unterstützt“, erklärte Fiona Reynolds, Managing Director, PRI.

  • Um die Ziele der Initiative zu unterstützen, wird Scope Ratings folgende Punkte berücksichtigen:
  • Bewerten, in welchem Rahmen ESG-Faktoren bei Krediten verschiedener Emittenten relevant sind;
  • Transparent darlegen, wie ESG-Faktoren bei einem Rating berücksichtigt werden;
  • Regelmäßige Überprüfung, wie ESG-Faktoren in die Kreditanalyse integriert werden, da sich diese über die Zeit weiterentwickeln und verändern können;
  • Aufrecht erhalten von Governance und Ressourcen, um jederzeit Qualitätsratings zur Verfügung stellen zu können, die – falls relevant – auch ESG-Analysen beinhalten;
  • Mitwirken an branchenweiten Anstrengungen, konsistente Offenlegungsvorgaben für Emittenten zu ESG-Faktoren zu entwickeln, die ihre Kreditwürdigkeit beeinflussen könnten;
  • Teilnahme am Dialog mit Investoren, um ESG-Risiken zu identifizieren und zu verstehen.

Neben Scope Ratings haben sechs weitere Ratingagenturen und 100 Investoren, die Assets im Wert von USD 16 Billionen verwalten, das Statement zu ESG bei Kreditratings unterzeichnet. Das Projekt geht auf eine Initiative von PRI mit der Unterstützung der UNEP Inquiry* und eines Komitees von PRI- Unterzeichnern zurück, die einige der größten Anleiheinvestoren der Welt darstellen.

*United Nations Environment Programme Inquiry: Entwicklung eines nachhaltigen Finanzsystems

Über PRI
Die von den Vereinten Nationen unterstützte Principles for Responsible Investment (PRI) Initiative ist ein internationales Netzwerk von Investoren, die gemeinsam daran arbeiten, sechs Richtlinien für nachhaltige Investment in der Praxis umzusetzen. Ziel ist es zu verstehen, welche Implikationen Nachhaltigkeit für Investoren und die unterstützenden Unterzeichner hat, damit sie diese in ihre Investitionsentscheidungen und Aktionärstätigkeiten integrieren können. Mit Anwendung der Richtlinien leisten Unterstützer der Initiative einen Beitrag zur Entwicklung eines nachhaltigeren globalen Finanzsystems.

Die Richtlinien sind freiwillig und ambitioniert. Sie bieten eine Übersicht an Handlungsmöglichkeiten zur Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Investitionen in diverse Asset-Klassen. Eine verantwortungsvolle Investition ist ein Prozess, der genau an die Investitionsstrategie, den Ansatz und die Ressourcen einer Organisation angepasst werden muss. Die Richtlinien sind so gestaltet, dass sie kompatibel sind mit dem Investmentstilen großer, diversifizierter, institutioneller Investoren, die innerhalb eines traditionellen treuhänderischen Rahmens tätig sind.

Über Scope Ratings AG
Die Scope Ratings AG ist Teil der Unternehmensgruppe Scope Corporation AG, mit Hauptsitz in Berlin sowie Niederlassungen in Frankfurt, London, Paris, Madrid und Mailand. Als führende europäische Ratingagentur ist die Scope Ratings AG auf die Analyse und Bewertung von Finanzinstituten, Unternehmensanleihen, strukturierten Finanzprodukten sowie Projekt- und Staatsfinanzierung in Europa spezialisiert. Seinen institutionellen Kunden bietet die Scope Ratings AG eine meinungsstarke, vorausschauende und nicht rein mechanische Kreditrisikoanalyse. Gleichzeitig engagiert sich die Scope Ratings AG für mehr Transparenz an den Kapitalmärkten und trägt somit zu einer größeren Meinungsvielfalt unter den Ratingagenturen bei. Die Scope Ratings AG ist eine durch die European Securities and Markets Authority (ESMA) anerkannte Ratingagentur der Europäischen Kommission mit einem External Credit Assessment Institutions (ECAI)-Status.

Anstieg der Neuvertragsmieten in Deutschland verlangsamt

Die Preis-Rallye auf den deutschen Wohnimmobilienmärkten geht weiter – wenn offenbar auch nicht mehr in der Dynamik wie noch Anfang 2015. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Anfang 2015 ist der Wohnindex für Mieten und Preise für Häuser und Wohnungen insgesamt in Deutschland im 1. Quartal 2016 um 4,0 % gestiegen und erreicht einen Indexwert von 116,4 im Vergleich zum Basiswert in 2004. So zeigen die Preise für Einfamilienhäuser im Jahresvergleich mit 4,4 % - ebenso wie die für Eigentumswohnungen mit 5,0 % - (noch) eine relativ große Wachstumsdynamik.

Dagegen haben sich die Neuvertrags- und auch die Bestandsmieten im Bundesdurchschnitt der letzten 12 Monate verhaltener entwickelt. Während z. B. die Nettokaltmieten neuer Mietverträge des zweiten Vierteljahres 2015 im Verhältnis zum gleichen Quartal 2014 noch um 2,9 % wuchsen, wurden im Vergleich der Quartale 1/16 zu 1/15 nur noch 2,0 % gemessen. Die Bestandsmieten veränderten sich in diesen Zeiträumen mit 0,9 % bzw. 1,2 % auf einem noch niedrigeren Niveau. Im Vergleich der Indexentwicklung in der Zeitreihe seit 2004 nehmen mittlerweile die Bestandsmieten mit einem Indexwert von 106,2 in Q1/16 gegenüber dem Spitzenreiter Eigentumswohnungen (Indexwert 125,2) den letzten Platz ein. 

Im kurzfristigeren Vergleich jeweils zweier unmittelbar aufeinander folgender Quartale zeigt sich ein differenzierteres Bild. So schwächte sich der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen im Vergleich von Q 1/16 zu Q 4/15 deutlich auf 0,2 % ab. Im Quartalsvergleich 2/15 zu 1/15, also rund neun Monate vorher, waren es noch 1,8 %. Für Einfamilienhäuser halbierte sich der Preisanstieg in den gleichen Zeiträumen von 1,6 auf 0,8 %. „Bei einem unverändert niedrigen Zinsniveau und einer konstant stabilen Wirtschaftslage können folglich nur Nachfragerückgänge die Ursache sein. Ein Rückgang der Nachfrage wiederum kann auf eine Marktsättigung in der Gruppe der selbstnutzenden Eigentümer hindeuten. Anders ausgedrückt: Wer im Eigentum wohnen möchte und es sich irgendwie leisten kann, hat sich mittlerweile seinen Traum erfüllt. Auf der anderen Seite hat das Preisgefüge für Kapitalanleger vielerorts ein Niveau erreicht, das wohnungswirtschaftliche Investments bei der gleichzeitig restriktiver werdenden Mietenregulierung zur Liebhaberei werden lässt“, kommentierte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner die Ergebnisse. 

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-I

(Ø 2004 = 100)

112,1

129,2

111,1

115,0

107,2

116,4

Änderung zum Vorquartal

0,8

0,2

0,5

0,1

0,3

0,6

Änderung zum Vorjahresquartal

4,4

5,0

1,4

2,0

1,2

4,0

F+B-Wohn-Index 2016, © F+B 2016

Top 50 der Preise und Mieten

Die Rangliste der fünfzig Städte mit den höchsten Mieten und Preisen zeigt: Während im Jahresvergleich Q1/16 zu Q 1/15 sowohl bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen als auch bei den Neuvertragsmieten fast überall noch Steigerungen zu verzeichnen sind, stagnieren im Vergleich der Quartale 1/16 zu 4/15 beide Parameter deutlich häufiger oder fallen bei einer Reihe von Gemeinden sogar.

In München (Rangplatz 1) und in einer Reihe von Gemeinden des Münchener Umlandes werden – wie zu erwarten - die höchsten Eigentumswohnungspreise festgestellt. Durchschnittlich 5.290 € pro Quadratmeter sind mittlerweile in der bayrischen Landeshauptstadt für Eigentumswohnungen zu entrichten. Die begehrten Umlandgemeinden wie Dachau (Rang 3), Fürstenfeldbruck (Rang 9) oder Erding (Rang 14) folgen unmittelbar dahinter. Auch im Vergleich der Quartale 1/16 und 4/15 weiter steigende Preise verzeichnen Rosenheim (Rang 16) mit durchschnittlich 3.160 €/m², Leinfelden-Echterdingen (Rang 27) mit 2.800 €/m² und Kempten (Rang 40) mit 2.660 €/m².

Auf den Plätzen 11 und 13 folgen die Metropolen Hamburg (3.440 €/m²) und Frankfurt (3.320 €/m²), auf Platz 15 erscheint Stuttgart (3.180 €/m²), Düsseldorf (2.800 €/m²) erst auf Platz 28 und Köln (2.660 €/m²) belegt den Rangplatz 41. Die Eigentumswohnungspreise in Berlin sind qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.390 €/m² nach wie vor sehr moderat und stagnieren aktuell im städtischen Durchschnitt. Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Ettlingen (+12,5 %), Friedberg (+11,7 %) und Ulm (+10,1 %). Berlin liegt mit 6,5 % weiterhin über dem Bundesdurchschnitt (5,0 %). In München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Düsseldorf sind zwischen 1,3 und 5,5 % nur mehr verhaltene Wachstumsraten bei den Preisen für Eigentumswohnungen zu beobachten.

Auch bei den Neuvermietungsmieten ist München mit Marktmieten von 12,70 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen nach wie vor Spitzenreiter. Der Mietenanstieg im letzten Jahr war mit 0,3 % aber sehr moderat. Die Mieten in Frankfurt (10,70 €/m², Rangplatz 3) und Hamburg (10,00 €/m², Rangplatz 10) stiegen im vergangenen Jahr ebenfalls nur geringfügig um 0,9 bis 1,5 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz 8) weisen mit 1,3 % und durchschnittlich 10,00 €/m², in Köln (Rangplatz 22) mit 1,8 % und 9,40 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 28, +2,1 %, 9,30 €/m²) nicht mehr die hohen Wachstumsraten der früheren Jahre auf. Im Metropolenvergleich nach wie vor günstig sind die Mieten (7,70 €/m²) in Berlin. In der Hauptstadt stiegen die Marktmieten im letzten Jahr mit plus 0,9 % deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts von 2,0 %.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland

Der F+B-Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage zum F+B-Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von rund 25 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zugrunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH

F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet so den Akteuren mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index, als Kombination von Indizes für alle Objektarten, wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt.

Unigestion als bester Risk-Factor-Manager ausgezeichnet

Der unabhängige Schweizer Asset Manager Unigestion, der seinen Kunden ein breites Spektrum an hochwertigen Anlagelösungen anbietet, wurde jetzt bei den Chief Investment Officer (CIO) Innovation Awards 2016 als bester Risk-Factor-Manager ausgezeichnet.

Dieser angesehene Preis, der einmal im Jahr vergeben wird, zeichnet die besten neuen Ideen in den Bereichen Risk Management, Asset Allokation, Portfolio-Aufbau und Wertpapierauswahl aus und beurteilt in diesem Rahmen die führenden Asset Manager, die heute in Europa tätig sind. Nominierungen und Preise werden vom CIO-Redaktionsteam ausgehend von den Informationen eines Beratungsausschusses für die Preisverleihung und auf der Grundlage umfassender Analysen und Daten vergeben.

Dazu Fiona Frick, CEO von Unigestion: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Der gesamte Ansatz von Unigestion im Risk-Factor-Investing konzentriert sich auf die Vermeidung unerwünschter Risiken in den Asset-Klassen, in die wir investieren, um die Risiko-adjustierten Renditen für unsere Kunden zu maximieren. Dieser Preis ist eine Anerkennung unserer Fähigkeiten und des wegweisenden Ansatzes, den wir seit Jahren in diesem hochinteressanten Bereich verfolgen.“

„Die Jury ist noch unentschlossen, ob Risikofaktoren aktiv oder passiv gemanagt werden sollten. Wir glauben, dass Investoren ein aktives, zukunftsorientiertes Anlageverfahren verfolgen und dabei das Risiko nicht aus dem Blick verlieren sollten, damit Risikofaktoren zu Risikoprämien werden und sie diese Prämien dann auch einstreichen können. Wir freuen uns, dass unsere Kunden und Partner unsere Fähigkeiten im aktiven Portfolio-Management anerkennen, mit dem wir Risikoprämien in vielfältigen Asset-Klassen erzielen“, so Frick weiter.

Zusammenarbeit zwischen Hauck & Aufhäuser und J.P.P. Euro-Securities Inc. stärkt Geschäft mit institutionellen Investoren in den USA

Durch die Zusammenarbeit mit J.P.P. Euro-Securities Inc. wird Hauck & Aufhäuser seine Beziehungen zu institutionellen Kunden in den USA ausbauen. Dieser Schritt folgt der wachsenden Nachfrage institutioneller US Investoren, die ein deutlich zunehmendes Interesse an deutschen Aktien- und Kapitalmarktprodukten signalisieren. Ein wichtiger Eckpfei- ler der ab Juni 2016 beginnenden Zusammenarbeit beinhaltet den Aufbau eines Teams aus Spezialisten für Equity-Sales and Sales-Trading durch J.P.P. Euro-Securities Inc., das aus- schließlich für die Aktien- und Kapitalmarktprodukten von Hauck & Aufhäuser verantwortlich ist. Die damit verbundene Nähe zum Kunden ermöglicht einen zielgerichteten Umgang mit den Be- dürfnissen von institutionellen US Investoren nach deutschen Investmentprodukten. Darüber hinaus erhalten die Kunden umfassende Einblicke in deutsche Unternehmen und wertvolle Kon- takte zu Unternehmens- und Branchenexperten. Dabei eröffnen die langjährige Expertise und die hervorragenden Geschäftsbeziehungen von Hauck & Aufhäuser US Investoren neue attrak- tive Investitionsmöglichkeiten – sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa.

J.P.P. Euro-Securities Inc. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Intermonte SIM, einer unabhängigen italienischen Broker und Investment Bank. Als exklusiver Partner von Hauck & Aufhäuser wird sich die J.P.P. Euro-Securities Inc. dem US Vertrieb der Investment- produkte des Bankhauses widmen. Hierfür hat J.P.P. Euro-Securities Inc. bereits ein erfahrenes Equity Sales- und Sales-Trading-Team in New York aufgebaut, das sich ausschließlich mit dem Vertrieb von Aktien- und Kapitalmarktprodukten aus dem Hause Hauck & Aufhäuser befassen wird. Quinn Raftery, vormals Senior Equity Sales Manager North America bei International KBR Finance LLC und Bankhaus Lampe in New York, wird die Leitung des J.P.P. Euro-Securities Inc. German Equity-Teams übernehmen. Um dabei den Kunden den bestmöglichen Trade Exe- cution Service zu gewährleisten, werden alle Mitarbeiter zu europäischen Zeiten zur Verfügung stehen.

Pioneer Investments verstärkt Partnervertrieb

Zwei Vertriebsdirektoren verstärken den Wholesale- und Partner-vertrieb von Pioneer Investments in Deutschland: Stefan Welk ist bereits seit 1. Mai 2016 an Bord. Saskia Bernhardt startet am 1 Juni.

Welk, der seinen Sitz im Frankfurter Büro hat, wird Großbanken und Assetmanager betreuen. Bernhardt berät aus München heraus Vermögensverwalter und Stiftungen. „Mit Saskia Bernhardt und Stefan Welk konnten wir zwei erfahrene Sales Manager gewinnen, die uns helfen werden, den Dialog mit unseren Kunden weiter zu verstärken“, sagt Nils Hemmer, Leiter des Bereichs Wholesale- und Partnervertrieb.

Zur Person: Saskia Bernhardt startete ihre berufliche Karriere 2008 als Analystin bei Deloitte & Touche in München. Im Anschluss war sie für verschiedene Hedgefonds in der Schweiz tätig und betreute dort für Swiss Alpha vor allem Privatbanken, Vermögensverwalter und Family Offices in der DACH-Region. Als Geschäftsführerin der Callisto Group GmbH, einer Tochtergesellschaft der GL Funds AG, war Bernhardt seit 2015 verantwortlich für den Aufbau des deutschen Marktes.

Zur Person: Stefan Welks Karriere startete 1995 mit dem Einstieg in das Privatkundengeschäft der BfG Bank AG (später SEB Bank). Im Oktober 2000 wechselte er zur DWS Investments und fokussierte sich noch stärker auf die Vermögensverwaltung und die Beratung semi-institutioneller Kunden wie Banken und Assetmanager. Von 2007 bis zu seinem Ausscheiden war der diplomierte Bankbetriebswirt dort in der Funktion als Vice President tätig.

GAM verstärkt Vertriebsteam in Frankfurt

Michael Buchholz verstärkt ab dem 1. Juni 2016 das Sales-Team von GAM in Frankfurt. Der 37-Jährige wird den Vertrieb der GAM-Fonds sowie der Julius Bär-Fonds im Wholesale-Bereich unterstützen, wobei er sich hauptsächlich auf den Westen und Norden Deutschlands konzentrieren wird. Buchholz berichtet an Christopher Hönig, Leiter Wholesale-Vertrieb Deutschland.

Buchholz bringt langjährige Sales-Erfahrung mit und wird maßgeblich zur breiteren Etablierung der Marke GAM in Deutschland beitragen. Vor GAM war er bei der DJE Kapital AG sowie über sieben Jahre bei M&G International Investments Ltd. tätig. Gestartet hat Buchholz seine Karriere bei JPMorgan Asset Management.

„Wir sind froh, mit Michael Buchholz einen äußerst erfahrenen Vertriebsexperten gefunden zu haben, der unser Team in Frankfurt kompetent unterstützen wird“, so Christopher Hönig. „Die hohe Volatilität in den Märkten wird voraussichtlich auch in den kommenden Monaten anhalten. Vor diesem Hintergrund ist es für uns wichtig, so nahe wie möglich bei unseren Kunden zu sein, deren Bedürfnisse zu verstehen und entsprechende Lösungen anzubieten. Unsere breite Produktepalette bietet auch im derzeitigen Tiefzinsumfeld attraktive Alternativen für unsere Kunden.“