Rekord-Zuflüsse in Gold- und „Short and Leveraged“-Produkte

Townsend Lansing, Head of ETCs beim britischen Emissionshaus ETF Securities, ist der Ansicht, dass die Unsicherheit nach dem Brexit-Referendum andauern wird. Risikoaversion ist unter Investoren aktuell das dominierende Thema: 

„Seit dem Brexit-Referendum am vergangenen Freitag konnten wir Mittelzuflüsse in der Höhe von 279 Millionen US-Dollar in unsere Gold-Produkte verbuchen. Seit Anfang des Jahres liegen wir somit bei Gold-Zuflüssen von insgesamt 2,3 Milliarden Dollar. Derartige Ausmaße waren seit dem Höhepunkt der Europäischen Schuldenkrise 2012 nicht mehr zu beobachten.“

Im Unterschied zur „Quantitative-Easing-Ära“, als sowohl die Long-, als auch die Short-Positionen in Gold anstiegen – was auf stark unterschiedliche Investorenmeinungen schließen lässt – ist es nun so, dass man bei ETF Securities keinerlei Wiederanstiege der Short-ETPs auf Gold ausmachen kann. James Butterfill, Head of Research and Investment Strategy bei ETF Securities, dazu:

„Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass trotz der momentanen „Bullishness“, noch weiteres Upside-Potenzial für den Goldpreis besteht. Daher haben wir unsere Fair-Value-Prognose für Gold auf 1.440 Dollar angehoben.“

Der Experte verweist im Zusammenhang mit Extremereignissen auf die Funktion von Gold als tauglicher „Event-Risk-Hedge“, auch wenn nicht jedes einzelne Ereignis von einer Gold-Rallye gefolgt wurde. „Als Präsident Nixon 1974 zurücktrat, stieg Gold in den darauffolgenden 12 Monaten um 22,4 Prozent, die weltweiten Aktienmärkte hingegen nur um 5,6 Prozent. Im Jahr nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise im Herbst 2008 kletterte der Goldpreis um 21,5 Prozent, wohingegen die Aktienmärkte um 13,1 Prozent einbrachen“, so Butterfill.

Performance of gold price vs world equities during economic shocks*

 

date

Gold Price Change 1 year forward

World Equities Price Change 1 year forward

relative performance

Global financial crisis

15/09/2008

21.5%

-13.1%

34.6%

9/11 Terrorist Attack

11/09/2001

6.6%

-16.5%

23.2%

Dotcom bubble

11/03/2000

-5.3%

-16.3%

11.1%

Iraq Kuwait War

02/09/1990

-5.4%

5.3%

-10.7%

Desert Storm (First Gulf War)

02/08/1990

1.7%

-4.1%

5.7%

Junk bond crash

13/10/1989

3.1%

-13.4%

16.5%

Black Monday

18/10/1987

-1.9%

-2.7%

0.8%

Nixon's Resignation

09/08/1974

22.4%

5.6%

16.8%

Yom Kippur War

06/10/1973

63.6%

-41.0%

104.6%

 

average

11.8%

-10.7%

22.5%

Auf den Aktienmärkten wurden die Benchmark-Indizes im Sog des unerwarteten Brexit-Ergebnisses von Titeln aus den Sektoren Finanz und Industrie nach unten gezogen. Der Mangel an Klarheit über die Zukunft der Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU wird voraussichtlich eine Menge an taktischen Trading-Möglichkeiten hervorbringen.

„Da Investoren versuchen, die Schwankungen auf den Europäischen Aktienmärkten zu meistern, haben wir einen Sprung des Trading-Volumens in unserer „Leveraged-Equity-Produktreihe“ gesehen. Die betreffenden Assets under Management sind in den vergangenen Tagen um rund 10 Prozent nach oben gegangen“, so Townsend Lansing.

In den Tagen seit dem Referendum hat auch die Volatilität an den Fremdwährungsmärkten ein Niveau erreicht, wie seit 2012 nicht mehr.

„Wir rechnen damit, dass die Sorgen über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Union in den kommenden Monaten zu weiterem Shorting von Pfund und Euro gegenüber den gefühlten „sicheren Häfen“, wie dem Yen, dem Franken oder dem US-Dollar animieren werden“, analysiert Lansing abschließend.

Solide Umsätze im Fondshandel trotz Verunsicherung durch Brexit

Trotz zahlreicher Unsicherheiten an den internationalen Märkten aufgrund des Brexits handelten Anleger im Juni Fondsanteile im Volumen von rund 76 Millionen Euro und damit deutlich mehr als im Vormonat. Insgesamt fällt die Bilanz für das erste Halbjahr im Fondshandel der Börse Hamburg positiv aus: Mit einem Handelsvolumen von rund 468 Millionen Euro waren von Anfang Januar bis Ende Juni trotz zwischenzeitlich sichtbarer Unruhe an den Märkten solide Umsätze zu verzeichnen.
Im Fokus der Anleger standen im Juni einmal mehr Offene Immobilienfonds (OIF). Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). 

Hohe Nachfrage bei Offenen Immobilienfonds

Der umsatzstärkste Fonds im Juni sowie im gesamten ersten Halbjahr 2016 war der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds im Juni Anteile im Wert von 5,6 Millionen Euro. Auch Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) waren mit einem Umsatz von 5,5 Millionen Euro stark gefragt. Passend zur diesjährigen Dividendensaison waren unter den Top 10 nach Umsatz zwei Dividenden-Fonds. Mit einem Monatsumsatz von 2,6 Millionen Euro belegt der DWS Top Dividende (WKN: 984811) Platz sieben und der Stuttgarter DividendenFonds (WKN: A1CXWP) mit 2,0 Millionen Euro Platz neun der Rangliste.

Edelmetalle gewinnen – ETFs auf europäische Blue Chips im Minus

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger im Juni mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt auf Edelmetalle setzen. So erzielte zum Beispiel der BlackRock World Gold Fund (WKN: 974119), der überwiegend in internationale Goldminen-Aktien investiert, eine Wertsteigerung von rund 24 Prozent. Unter den Top 10 nach Performance befinden sich fast ausschließlich Edelmetall-Titel. Hintergrund der steigenden Nachfrage ist die Sorge um Turbulenzen aufgrund des bevorstehenden Brexits. Der Brexit war es auch, der für Kursverluste bei ETFs sorgte, welche die Entwicklung des EURO STOXX 50, der die 50 bedeutendsten Unternehmen der Eurozone beinhaltet, nachbilden. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juni 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

 5,6

2

SEB ImmoInvest

980230

 5,5

3

KanAm grundinvest

679180

 5,3

4

 hausInvest

980701

 4,4

5

 UniImmo: Europa

980551

 4,3

6

DEKA-Immobilien Europa

980956

 2,9

7

 DWS Top Dividende

984811

 2,6

8

grundbesitz europa 

980700

 2,6

9

 Stuttgarter DividendenFonds

A1CXWP

 2,0

10

 AXA Immoselect 

984645

 1,9

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.06.2016 bis zum 29.06.2016


Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

OFFICEFIRST Immobilien – Neues Immobilienunternehmen geht an den Markt

Das strategische Kernportfolio der IVG Immobilien AG wird ab dem 1. Juli 2016 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen OFFICEFIRST Immobilien an den Start gehen. Hierzu hat die IVG, wie angekündigt, ihre wichtigsten Immobilienobjekte in Deutschland in der neuen Tochtergesellschaft gebündelt. Mit einem großen Büroimmobilienportfolio fokussiert sich OFFICEFIRST Immobilien auf die wichtigsten Metropolregionen in Deutschland und verbindet dank einer ausgewogenen Mieterstruktur, langen Vertragslaufzeiten, einer hohen Vermietungsquote und umfassendem Know-How des gesamten Teams Stabilität mit nachhaltigem Wertsteigerungspotenzial.

„Mit der unternehmerischen und rechtlichen Eigenständigkeit errichten wir unser Fundament und erreichen zugleich einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens“, sagt Michiel Jaski, CEO der OFFICEFIRST Immobilien. „Der Name OFFICEFIRST Immobilien steht für unser Selbstverständnis – wir wollen das neue Unternehmen als einen der führenden Akteure für Büroimmobilien in Deutschland etablieren. Der Start der OFFICEFIRST Immobilien als eigenständige Gesellschaft ist, wie angekündigt, der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur Kapitalmarktfähigkeit.“

Mit 97 Objekten betrug der Wert des Portfolios zum Stichtag 31. März 2016 3,245 Milliarden Euro. Damit besitzt und bewirtschaftet OFFICEFIRST Immobilien eines der größten Büroimmobilienportfolien in Deutschland. Der regionale Fokus liegt auf den sechs wirtschaftlich starken deutschen Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin, in denen sich rund 96 Prozent der Objekte befinden. Dabei ist das Portfolio der OFFICEFIRST Immobilien sehr gut zwischen den einzelnen Standorten ausbalanciert und breit aufgestellt: Die zwölf wertvollsten Objekte stehen für rund 58 Prozent des Portfoliowertes. 

Die Vermietungsquote lag zum 31. März 2016 bei rund 91.6 Prozent, die Einnahmen aus der Vermietung beliefen sich annualisiert zum Ende des ersten Quartals 2016 auf rund 207 Millionen Euro*. Dank des hohen Anteils namhafter Mieter im Portfolio, beispielsweise Allianz, Daimler oder Siemens, sowie einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) von rund 5,5 Jahren* verfügt die OFFICEFIRST Immobilien über ein Geschäft mit hoher Stabilität und Planbarkeit ihrer Umsätze. Dies ist die Basis für das auf nachhaltige Gewinn- und Wertsteigerungen ausgerichtete Geschäftsmodell der OFFICEFIRST Immobilien.

Eine der wichtigsten Erfolgsgrundlagen des Unternehmens ist die über lange Jahre erworbene und umfassende Kenntnis des deutschen Immobilienmarktes und die daraus entstandene interne Infrastruktur. OFFICEFIRST Immobilien verfügt über fünf lokale Büros in den wichtigen Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf sowie Berlin und eine klare Zuordnung regionaler Asset Manager als etablierte Ansprechpartner für alle Themen rund um Mietflächen und einzelne Objekte.

„Unser Fokus liegt nicht nur auf den Immobilien und Standorten, sondern auch auf der Realisierung von Potenzialen in unserer Entwicklungs-Pipeline sowie einem serviceorientierten Umgang mit unseren Mietern“, sagt Oliver Priggemeyer, COO der OFFICEFIRST Immobilien. „Unsere Mieter schätzen es sehr, dass sich ihr Vermieter vor Ort um ihre Belange kümmert. Sie wissen, dass sie bei allen Themen direkt mit uns als Eigentümer sprechen können.“

Der direkte Kontakt zu den Mietern ist ein klarer Wettbewerbsvorteil und soll kontinuierlich ausgebaut werden. Die OFFICEFIRST Immobilien ist bereits heute mit großer Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen aktiv. Für die Zukunft strebt das Unternehmen an, noch weitere Aspekte der Immobilienwirtschaft abzudecken, ohne zusätzliche Unterstützung durch Dritte in Anspruch zu nehmen. Dies umfasst insbesondere auch die Objektverwaltung.

Über OFFICEFIRST Immobilien AG & Co. KG
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf den Erwerb, die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden Metropolregionen mit den Schwerpunkten Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,245 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 31. März 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen bei allen immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

Deutsche Bildung platziert erfolgreich zweite Anleihe

Die auf die Finanzierung von Studenten spezialisierte Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG hat ihre zweite Anleihe (ISIN DE000A2AAVM5) erfolgreich platziert. Ab heute kann die Anleihe im Freiverkehr der Börse Düsseldorf (Primärmarkt C) gehandelt werden. Das Platzierungsvolumen der Anleihe beläuft sich auf über 7,5 Millionen Euro. Die Anleihe kann prospektgemäß noch bis Juni 2017 und bis zu einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro gezeichnet werden. Mit dem eingeworbenen Kapital werden weitere gut 750 Studenten gefördert. Deutsche Bildung Studienfonds bietet institutionellen und privaten Anlegern mit dem Wertpapier für eine Laufzeit von 10 Jahren einen festen Zinssatz von 4 Prozent bei jährlicher Auszahlung.

„Wir sind mit dem bisherigen Verlauf unserer zweiten Anleiheemission sehr zufrieden“, sagt Ulf Becker, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG. Er ergänzt: „Mit der Notierungsaufnahme an der Börse Düsseldorf haben wir die erste Phase der Emission erfolgreich abgeschlossen. Erwartungsgemäß gehörten vor allem institutionelle Investoren zu den maßgeblichen Zeichnern.“

Im Gegensatz zur ersten, bereits 2013 platzierten Anleihe können mit der aktuellen Emission auch Privatanleger in die Finanzierung von Studenten investieren. „Die sehr gute Resonanz seitens der privaten Anleger bestätigt unseren Eindruck aus zahlreichen Gesprächen: Studienfinanzierung als eine Form des Investierens mit gesellschaftlicher Wirkung erfährt im aktuellen Kapitalmarktumfeld eine wachsende Wertschätzung“, sagt Ulf Becker. „Wir sind daher zuversichtlich, dass das Interesse der privaten Anleger an unserer zweiten Anleihe auch während der kommenden Monate hoch bleiben wird.“

Der Emissionserlös wird abzüglich der Emissionskosten vollständig zur Finanzierung von Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen eingesetzt. Damit wird das Portfolio des Deutsche Bildung Studienfonds auf knapp 3.000 Geförderte ausgeweitet und kann noch breiter nach Hochschulen, Fachrichtungen, Alter etc. diversifiziert werden. Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten durch das Programm WissenPlus und das Management der Rückzahlungen verantwortlich. Das Kapital wird über eine durchschnittliche Vertragslaufzeit von rund acht Jahren vom Beginn der Studienförderung bis zum Ende der Rückzahlung investiert. Die Rückzahlung berücksichtigt die sich verändernden Lebensumstände der Geförderten und erfolgt als fester Anteil des späteren Einkommens über eine fest vereinbarte Dauer. Dadurch werden die Geförderten zu Beginn ihrer Berufstätigkeit finanziell nicht überlastet, während die Investoren an der Einkommensentwicklung teilhaben. Deutsche Bildung Studienfonds hat seit Auflage im Jahr 2007 insgesamt über 2.200 Studenten gefördert. Neben der Anlage in Anleihen können Investoren auch Kommanditanteile an der Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG zeichnen.

Scope übernimmt FERI EuroRating

Scope treibt Konsolidierung des europäischen Ratingmarktes voran und stärkt seine Führungsposition. Die Übernahme erweitert das Angebot der Scope Group um Sovereign Credit Ratings, Investmentfondsanalysen und Immobilienresearch.

Die Scope Corporation AG, Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen, übernimmt zum 1. August 2016 die FERI EuroRating Services AG mit Sitz in Bad Homburg. Die Übernahme ist Bestandteil der Strategie, Scope als europäische Alternative zu den US-Ratingagenturen zu etablieren.

Die Scope Group teilt sich unter dem Dach der Scope Corporation AG in Zukunft in drei Geschäftsbereiche auf: Scope Ratings verantwortet sämtliche Credit Rating Aktivitäten; Scope Analysis übernimmt die Analyse von Fonds, Asset-Managern und Anlagemärkten; Scope Investor Services bietet institutionellen Anlegern individuelle Systemlösungen zur Überwachung und Risikosteuerung ihrer Portfolien.

„Die Übernahme von FERI EuroRating unterstreicht unsere Wachstumsstrategie. Scope gewinnt dadurch Geschäftsbereiche hinzu, die wir bislang nicht abgedeckt haben. Wir steigern unseren Umsatz spürbar und konsolidieren zusätzlich den fragmentierten europäischen Ratingmarkt", sagt Florian Schoeller, CEO der Holdinggesellschaft Scope Corporation AG.

Mit FERI EuroRating gewinnt die Scope Group zusätzliche Kompetenzen in den wichtigen Bereichen Sovereign Credit Ratings, Immobilienresearch und Fondsanalyse. Diese Bereiche hat FERI EuroRating über viele Jahre als feste Größen am Markt etabliert. Durch den Zusammenschluss wird Scope auch die Bonität von 59 Staaten bewerten sowie 150 Immobilienmärkte in 30 Ländern. Zudem gewinnt die Scope Gruppe eines der führenden europäischen Analysehäuser für Fondsratings und Fondsselektion hinzu.

„Scope ist ein idealer Partner zur Weiterentwicklung unseres Geschäfts“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstandssprecher der FERI EuroRating Services AG. „In dieser neuen Struktur werden wir unseren Kunden Immobilienresearch- und Fondsanalysedienste in bewährt hoher Qualität bieten und das Geschäft weiter ausbauen.“ Dr. Tobias Schmidt weiter: „Dieser Zusammenschluss leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer schlagkräftigen europäischen Ratingagentur. Das Management und die Mitarbeiter von FERI EuroRating freuen sich auf die gemeinsame Zukunft mit Scope.“

Die Scope Group hat in den vergangenen drei Jahren über 20 Mio. € in den Aufbau einer schlagkräftigen Alternative zu den US-Ratingagenturen investiert. Derzeit beträgt das rollierende 12- Monats-Umsatzwachstum über 50%. „Die strategischen Investitionen der Scope Group in den vergangenen Jahre zahlen sich durch hohes organisches Umsatzwachstum aus“, erklärt Florian Schoeller. „Wir werden weiterhin sowohl in interessante Wachstumsfelder als auch in passende Übernahmekandidaten investieren.“

Die Scope Corporation AG und die zum MLP-Konzern gehörende FERI AG haben den Übernahmevertrag für die FERI EuroRating Services AG in der vergangenen Woche unterzeichnet. Der Betriebsübergang findet am 1. August 2016 statt.

GAM übernimmt Cantab Capital Partners und lanciert GAM Systematic Investment Plattform

GAM gibt heute die Übernahme von Cantab Capital Partners (Cantab) bekannt, einem branchenführenden systematischen Multi-Strategie-Manager mit Sitz in Cambridge, Großbritannien. Cantab verwaltet für institutionelle Kunden weltweit Vermögen von insgesamt USD 4.0 Milliarden.

Gleichzeitig gibt GAM die Lancierung von GAM Systematic bekannt, einer neuen Anlageplattform, welche sich auf systematische Produkte über das gesamte Universum von liquiden alternativen Strategien sowie traditionellen long-only Aktien-, Anleihen- und Multi Asset-Produkten fokussiert. Cantab bildet den Eckpfeiler der neuen GAM Systematic Plattform.

Durch den Einstieg in das stark wachsende Segment der skalierbaren systematischen Investmentstrategien nimmt GAM einen entscheidenden Schritt in Richtung ihres langfristigen Ziels, die Produktpalette im aktiven Investment Management weiter auszubauen und zu diversifizieren. Führende systematische Strategien verzeichnen aufgrund ihrer attraktiven Renditen und rigorosen, disziplinierten Anlageprozessen bedeutende Zuflüsse von Investoren weltweit.

GAM Systematic wird GAMs Angebot an erfolgreichen, aktiv verwalteten, diskretionären Investmentstrategien ergänzen. GAM Systematic wird zudem als Innovationszentrum der Gruppe dienen, in welchem neue Technologien, Investmentideen und Weiterentwicklungen von systematischen Strategien und Produkten erarbeitet werden können.

GAM ist derzeit die Nummer drei unter den führenden Anbietern von liquiden UCITS-Produkten im alternativen Bereich (‚liquid alternative‘) gemessen an verwalteten Vermögen und Anzahl Produkten(1) . Die neuen Produkte werden zukünftig durch das über 80-Personen starke Vertriebsteam von GAM an institutionelle Kunden und Finanzintermediäre weltweit vertrieben.

Alexander S. Friedman, Group Chief Executive Officer von GAM, sagte: „Über die vergangenen 18 Monate haben wir nach einem Einstieg in den Bereich der systematischen Anlagen gesucht. Systematische Investmentstrategien stellen einen wichtigen Teil des Produkteangebots von aktiven Investmenthäusern dar und dies nicht nur im derzeitigen Umfeld, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten. GAM Systematic bietet unseren bestehenden Kunden eine attraktive Palette an einzigartigen Produkten, die unser derzeitiges disktretionäres Produkteangebot ergänzt. Dies zu einer Zeit, in welcher die Asset Management Industrie gefordert ist, kostengünstige, liquide und breit diversifizierte Renditequellen zu liefern.“
„Die Markturbulenzen infolge des Resultats des Referendums in Großbritannien bestärken uns umso mehr in unserer Überzeugung, unsere Strategie der Diversifikation weiter voranzutreiben und unser Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren. Mit Cantab übernehmen wir marktführendes intellektuelles Kapital, das über die vergangenen zehn Jahre einen ausgezeichneten Rendite-Trackrecord und ein profitables und skalierbares Geschäftsmodell vorweisen kann. Die Einbindung von Cantab in GAMs globale Vertriebskanäle wird diesen Geschäftsbereich für signifikantes zukünftiges Wachstum positionieren.“

Hintergrund zu Cantab Capital Partners

Cantab wurde 2006 gegründet und verwaltet zwei Flagschiff-Programme, die überzeugende Leistungsausweise in Bezug auf Performance und unkorrelierte Renditen vorweisen können. Die annualisierten Renditen nach Abzug der Gebühren lagen beim CCP Quantitative Programm bei über 7% seit Lancierung im 2007 und beim CCP Core Macro Programm bei über 6% seit Lancierung im 2013. Die langfristigen Korrelationen zu traditionellen Anlageklassen sind bei beiden Programmen tief.
Die Investmentphilosophie und -prozesse von Cantab basieren auf rigoroser wissenschaftlicher Forschung, die es zum Ziel hat, robuste quantitative Strategien zu entwickeln, die verschiedene Renditequellen identifizieren und von diesen profitieren können. Aufgrund einer starken Infrastruktur und selbstentwickelten Technologien ist es Cantab möglich, mehrere individuelle Modelle gleichzeitig in ihren Investment-Programmen über 130 verschiedene Märkte hinweg laufen zu lassen. Dies führt zu einer greifenden Diversifikation über verschiedene Vermögensklassen und Marktumfelder hinweg.

Cantab beschäftigt 56 Mitarbeiter, von welchen die Mehrheit über einen höheren akademischen Abschluss in Mathematik, Physik, Statistik, Computerwissenschaften oder anderen quantitativen Disziplinen verfügt und sich auf die Investment- und Technologieforschung fokussiert. Die Firma ist bekannt für ihr Streben nach wissenschaftlicher Exzellenz und ihren Teamspirit.

Dr. Ewan Kirk, Chief Investment Officer und Gründer von Cantab, ist einer der geachtetsten Visionäre für systematische Anlagen. Bevor er Cantab gründete, war Dr. Kirk Partner bei Goldman Sachs, wo er die Quantitative Strategies Group in Europa führte und die globale quantitative Technologie- und Handelsplattform der Bank aufbaute, worüber Rohstoffe, Währungen, Zinsprodukte, Anleihen und Aktien gehandelt wurden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit bei Cantab wird weiterhin auf der Forschung, der Weiterentwicklung bestehender Programme, auf dem Risk Management sowie dem Führen des Forschungsteams liegen. 

Cantab pflegt eine starke Verbindung zur University of Cambridge und der innovativen Forschung der Universität. Die Partner von Cantab haben kürzlich das ‚Cantab Capital Institute for Mathematics of Information‘ finanziert, ein Doktoratsprogramm im Bereich Datenwissenschaft innerhalb der mathematischen Fakultät der Universität. Das Programm bietet einen multi-disziplinären Ansatz für den Gebrauch von fundamentalen mathematischen Techniken und Computerwissenschaften bei der Forschung zu Big Data-Themen wie den Finanzmärkten, Risiko Management, Gesundheitswesen, Biologie, Klimawissenschaften und öffentlich Ordnung.

GAM und Cantab – ein strategischer und kultureller ‚Fit‘

Nach Abschluss der Transaktion werden alle 56 Mitarbeiter von Cantab GAM beitreten. Sie werden weiterhin von Cambridge aus arbeiten. Die Transaktion wird keinen Einfluss auf den Anlageansatz und die Programme von Cantab haben, und Cantabs selbstentwickelte Technologie-Infrastruktur wird die Eckpfeiler der GAM Systematic Technologieplattform bilden. 

Bei Abschluss der Transaktion wird die GAM Systematic Produktpalette aus den zwei Flaggschiff-Strategien von Cantab und aus dem alternativen Risk Premia-Produkt von GAM bestehen. Das alternative Risk Premia-Produkt hat selbst eine starke Erfolgsbilanz von mehr als vier Jahren. Jede dieser drei Strategien hat im laufenden Jahr positive Renditen erwirtschaftet. Kurz nach Abschluss der Transaktion plant GAM Systematic eine UCITS-Version der bestehenden Makro-Strategie und eine neue nichtdirektionale globale Aktienstrategie zu lancieren. Beide diese Produkte werden auf bestehenden Anlageprozessen von Cantab basieren. Zukünftige Strategien werden traditionelle und alternative Anlageformen einschließlich UCITS, Onshore- und Offshore-Fonds umfassen. Die Akquisition, zusammen mit dem Ausbau von GAM Systematic, wird GAMs Angebot an aktiven Anlagestrategien deutlich diversifizieren und verschiedene Wachstumsmöglichkeiten bieten. Alle Produkte von GAM Systematic werden durch GAMs bestehende globale Kanäle vertrieben.

Alexander S. Friedman: "Cantab ist der perfekte Partner für uns, um im wachsenden Markt für quantitative Anlagen Fuss zu fassen. Die Kombination von Wissenschaft mit modernster Technologie, zusammen mit der ausgeprägten Forschungskultur des Unternehmens, macht Cantab zum idealen Eckpfeiler für GAM Systematic. Die beiden Firmen passen kulturell bestens zusammen, nicht zuletzt aufgrund des gemeinsamen Bekenntnisses zu unabhängigem Investment-Denken."
Dr. Ewan Kirk, Chief Investment Officer von Cantab, sagte: "Wir freuen uns auf die neue Phase in der laufenden Entwicklung von Cantab. GAM ist ein erstklassiger Asset Manager mit weltweiten Vertriebskanälen. Unsere Kunden wie auch die Mitarbeiter von Cantab werden von dieser Transaktion profitieren. Ein zentraler Punkt für Cantab ist, dass GAM unseren Wunsch, unsere einzigartige Kultur sowie die Nähe zum intellektuellen, technologischen und innovativen Zentrum in Cambridge zu behalten, vollumfänglich unterstützt. Wir glauben, dass diese Faktoren ein integraler Bestandteil für eine Plattform sind, die unsere Stärken zur Entfaltung bringt. Diese Transaktion wird es uns ermöglichen, unsere hervorragende Infrastruktur und quantitativen Techniken wirksam einzusetzen, um eine Reihe von systematischen Produkten und Lösungen für Kunden zu schaffen, ohne dabei den Fokus auf unsere bestehenden Kernprodukte zu verlieren."

Hauptbedingungen der Cantab Akquisition

GAM wird das Investment-Management-Geschäft von Cantab zu 100% übernehmen, mit Ausnahme von 40% der künftigen performanceabhängigen Erträge, die von den Cantab-Partnern einbehalten werden.
Der Kaufpreis besteht aus einer Barzahlung in Höhe von USD 217 Millionen bei Abschluss der Akquisition und aufgeschobenen Zahlungen in den Jahren drei bis fünf danach. Die aufgeschobenen Zahlungen werden auf den Vermögensverwaltungsgebühren von den von Cantab verwalteten Strategien für die Jahre 2018, 2019 und 2020 basieren und nach dem Ende jedes Jahrs ausbezahlt. Basierend auf den Vermögensverwaltungsgebühren im 2015 würden die aufgeschobenen Zahlungen insgesamt rund USD 75 Millionen betragen. 

Die Cantab-Partner werden ihre bestehenden Investitionen beibehalten und die Mehrheit des Nettoerlöses aus der Transaktion in Cantab-Fonds über mehrere Jahre investieren. Zusätzlich wurden langfristige Arbeitsverträge abgeschlossen. Die vereinbarte Entschädigung für das Anlageteam von Cantab wird ein Prozentsatz der zukünftigen Vermögensverwaltungs- und performanceabhängigen Erträge der von ihnen verwalteten Strategien betragen. Diese Vereinbarungen sind im Einklang mit den üblichen GAM Vergütungsmodellen.

Die Übernahme von Cantab wird voraussichtlich schon im ersten vollen Jahr des Eigentums eine deutlich positive Auswirkung auf GAMs operatives Ergebnis pro Aktie haben, selbst nach Aussonderung der performanceabhängigen Erträge.
Der Kauf wird durch die bestehenden liquiden Mittel von GAM finanziert (per 31. Mai 2016 betrugen diese CHF 458 Millionen). Die Dividendenpolitik der Gruppe, nachhaltige, progressive und vorhersehbare Dividendenzahlungen über einen mehrjährigen Geschäftszyklus zu leisten, bleibt unverändert. Um ein angemessenes Maß an Kapital zu behalten, hat GAM vorübergehend den Rückkauf ihrer eigenen Aktien im Rahmen des bis 28. April 2017 laufenden Programms ausgesetzt. 
Die Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen werden können. 

(1) Absolut Research, Absolut Alternative: Liquid alternatives, Q1 2016.

Pierre Pincemaille verstärkt das Absolute Performance-Team von DNCA

DNCA verzeichnet weiterhin hohe Kapitalzuflüsse und beschäftigt knapp hundert Mitarbeiter an seinen drei Standorten in Paris, Mailand und Luxemburg. Heute gibt die Fondsboutique die Ernennung von Pierre Pincemaille als Fondsmanager für europäische Aktien bekannt.

Pierre Pincemaille ist 41 Jahre alt und hat 1998 die Universität Paris II Panthéon Assas mit einem Diplom „DESS Technique Financières et Bancaires“ abgeschlossen. Darüber hinaus hat er einen Abschluss „Magistère Banque Finance“ derselben Universität. Er begann seine Karriere 1998 bei BGPI als Manager für europäische Aktien mit Schwerpunkt auf Energie- und Chemiewerte. Zudem war er für das Management von Lebensversicherungspolicen, Depotkonten und Aktiensparplänen verantwortlich.

2002 stieß er zu IXIS Asset Management, wo er das Management der europäischen Aktienfonds von CNP übernahm. In den fünf Jahren bis 2007 wurde er in den Anlageausschuss von IXIS berufen und legte in dieser Zeit einen Value-Fonds auf. Außerdem leitete er die Finanzanalyse des Rohstoff- sowie des Energiesektors.

2007 wechselte er in ein neunköpfiges Team bei BNP Paribas Asset Management, das für die „Best Select“-Fonds für Aktien aus Europa und der Eurozone verantwortlich ist. Das Team verwaltet insgesamt 11 Milliarden Euro in Publikumsfonds sowie für institutionelle Mandate. Die Portfolios haben bisher ihre Benchmarks regelmäßig bei nur geringer Volatilität übertroffen. Gleichzeitig verantwortet das Team die Analyse des Energiesektors.

Seit dem 6. Juni 2016 arbeitet Pierre Pincemaille mit Mathieu Picard, Boris Bourdet und Wladimir Poux unter der Leitung von Cyril Freu im Absolute Performance-Team von DNCA. Als Manager für europäische Aktien betreut er das gesamte Absolute Performance-Produktangebot (DNCA Invest MIURA, MIURI, und VELADOR) und ist insbesondere für den Energiesektor verantwortlich.
„Ich freue mich, DNCA und insbesondere das Team von Cyril Freu verstärken zu können. Ich hoffe, dass ich meine Erfahrung in das Absolute Performance-Management einbringen und so aktiv zum Wachstum des Unternehmens beitragen kann,“ sagte Pierre Pincemaille.

Der Leiter des Absolute Performance-Teams und stellvertretende Leiter des Fondsmanagements von DNCA, Cyril Freu, erklärte: „Ich freue mich, Pierre Pincemaille in meinem Team begrüßen zu dürfen. Ich kenne ihn seit vielen Jahren. Ich bin überzeugt, dass seine Erfahrung und insbesondere sein Know-how im Energiesektor uns dabei helfen werden, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.“

Holger Weiss neuer Venture Partner bei Target Partners

Die Münchener Venture Capital Gesellschaft Target Partners verstärkt sein Team und holt Holger G. Weiss als Venture Partner an Bord. Für Target Partners wird der erfahrene Seriengründer und Business Angel das Netzwerk zu Startups weiter ausbauen und sich dabei insbesondere auf das Berliner Ökosystem und die Themen Future Mobility sowie Internet of Things fokussieren.

Mit Holger G. Weiss gewinnt Target Partners einen Unternehmer mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich vernetzte Mobilität. Zuletzt agierte er als CEO von Aupeo, das sich unter seiner Leitung zu dem führenden Anbieter von internetbasierten Audioangeboten für die Automobilindustrie entwickelte. In 2013 führte Weiss den Verkauf des Startups an Panasonic Automotive Systems of North America durch. Zuvor baute er den Navigationssoftware-Hersteller gate5 mit auf – von der Gründung bis zum Exit an Nokia in 2006. Er ist Business Angel und Board Member diverser Startups.

„Mich verbindet mit Target Partners eine sehr lange Beziehung, die wir in den vergangenen Jahren auf verschiedenen Ebenen ausgebaut haben. Dabei hat mich immer ihre Ausrichtung auf große Themen mit substanziellen Geschäftsmodellen und starker Technologie beeindruckt. Ich freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit“, sagt Holger G. Weiss, Venture Partner bei Target Partners.

"Holger ist ein Gründer der ersten Stunde im Bereich Connected Cars und verfügt über ein außerordentliches Netzwerk in Europa, USA und Asien. Wir schätzen Holger seit unserem gate5-Investment in 2004 und freuen uns, ihn nun als Venture Partner willkommen zu heißen", sagt Kurt Müller, Partner bei Target Partners.

Über Target Partners
Mit 300 Millionen € gehört Target Partners zu den führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert junge Firmen beim Startup und in der Frühphase mit Wagniskapital und unterstützt sie während ihrer Entwicklungs- und Expansionsphase. Mit langjähriger Erfahrung als Manager, Unternehmer und Venture Capitalists steht das Team von Target Partners Unternehmen zur Seite, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, um Organisationsstrukturen aufzubauen, Finanzierungen zu sichern und Unternehmen in Europa und USA an die Börse zu bringen. Mehr unter: www.targetpartners.de, Twitter: https://twitter.com/targetpartners oder Facebook: https://www.facebook.com/targetpartners

Union Bancaire Privée verstärkt Wandelanleiheteam mit Seniorportfoliomanagerin Cristina Jarrin

Die Union Bancaire Privée (UBP) verzeichnet mit Seniorportfoliomanagerin Cristina Jarrin einen Neuzugang für ihr Wandelanleiheteam.

Cristina Jarrin begann ihre berufliche Laufbahn 1998 als Risikoanalystin und später als Senior Financial Analyst bei der Citigroup. 2005 wechselte sie zunächst als Product Specialist für Convertibles zur BNP Paribas Investment Partners (Fortis Investments), bevor sie dort zur Fondsmanagerin für globale Wandelanleiheportfolios aufstieg. 2010 übernahm sie bei Edmond de Rothschild Asset Management (EDRAM) die Leitung des Bereichs der internationalen Wandelanleiheportfolios. Jarrin hat einen MBA an der HEC in Paris absolviert.

In ihrer neuen Funktion wird Cristina Jarrin schwerpunktmäßig die internationalen Wandelanleiheportfolios der UBP betreuen. Das elfköpfige Team unter Leitung von Jean-Edouard Reymond ist aus Paris heraus tätig und bereits im März 2015 um Benjamin-François Barretaud, Junior Portfolio Manager, und im Januar 2016 um Rui Lopes, Developer, verstärkt worden. 

Jean-Edouard Reymond erläutert: „Wandelanleihen haben sich unter dem Gesichtspunkt der risikobereinigten Rendite langfristig als gute Ergänzung zu traditionellen Anlageklassen bewährt. Für uns bieten sie durch ihre Konvexität einen großen Pluspunkt, besonders in einem von Unsicherheit und hoher Volatilität geprägten Marktumfeld. Die Einstellung von Cristina Jarrin bestätigt unsere Wachstumsstrategie für diese Assetklasse und unterstreicht unser Engagement, unsere Führungsposition in Europa zu behaupten.“

Baring Asset Management legt Dynamic Absolute Return Fund auf

Baring Asset Management (Barings) hat am 23. Juni den Baring Dynamic Absolute Return Fund aufgelegt. Der Fonds verwendet Long- und Short-Strategien mit dem Ziel einer marktneutralen Rendite. Er wird von James Ind verwaltet, der seinerseits von einem erfahrenen Multi-Asset-Investmentteam unterstützt wird.

Die Auflegung des Fonds knüpft an die 13-jährige Erfolgshistorie von Baring Asset Management in der Verwaltung von Multi-Asset-Strategien an und ergänzt die umfangreiche Multi-Asset-Produktpalette des Unternehmens. Als eines der ersten Unternehmen bot Barings mit dem Flaggschifffonds Dynamic Asset Allocation Fund einen Multi-Asset-Fonds an. Seitdem erweiterte die Firma das Portfolio um Produkte wie den Multi Asset Fund, den Dynamic Capital Growth Fund und den Multi Asset Income Fund. Der hierzulande angebotene und global ausgerichtete Baring Euro Dynamic Asset Allocation Fund feierte gerade sein dreijähriges Bestehen und konnte in dieser Zeit attraktive Renditen erzielen.

Der neu aufgelegte Baring Dynamic Absolute Return Fund nutzt die bewährte Expertise der Strategic Policy Group von Barings, um sowohl Absolute-Value- als auch Relative-Value-Chancen ausfindig zu machen. Die einzelnen Positionen hängen von den Risiko-Beschränkungen ab, wobei die Volatilität durchschnittlich bei etwa 7% liegen dürfte. Um die Verlustrisiken in jedem einzelnen Monat zu begrenzen, werden im Portfolio Drawdown-Kontrollen eingesetzt.

Insgesamt wird der Fonds durchgehend zwischen zehn und 20 diversifizierte Marktstrategien halten.

James Ind, Fondsmanager des Baring Dynamic Absolute Return Fund, sagt: „Barings hat mit einem beständigen Prozess, der über 13 Jahre entwickelt wurde, eine bemerkenswerte Multi-Asset-Performance erzielt. Die Nachfrage nach Absolute-Return-Produkten nimmt in allen Kundensegmenten weiter zu. Vor dem Hintergrund der Erfolgsbilanz von Barings im Bereich der Asset-Allokation ist es eine logische Konsequenz für das Unternehmen, ein stärker marktneutrales Angebot zu entwickeln.

Anleiherenditen stehen unter enormem Druck, wenn man bedenkt, dass ein Drittel des Staatsanleiheuniversums negative Renditen aufweist. Der Bedarf an alternativen Fonds zur Diversifizierung von traditionellen Wachstumsanlagen treibt die Fondssuche stark an. Der Baring Dynamic Absolute Return Fund verwendet Top-down-Anlagemodelle und ist unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung. Durch die Verwendung von Long- und Short-Strategien sowie von Derivaten kann sich der Fonds an unterschiedlichste Markttrends anpassen.“

Barings beabsichtigt eine Zulassung des Baring Dynamic Absolute Return Fund in Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien. Es wird eine thesaurierende und eine ausschüttende Anteilsklasse für den Fonds erhältlich sein sowie Anteilsklassen für institutionelle und für Privatanleger.

Fondsinformationen

Baring Multi Asset Income Fund
Fondsmanager James Ind
Anlageziel

Das Anlageziel des Fonds ist es, über einen rollierenden 3-Jahres-Zeitraum in unterschiedlichen Marktphasen positive absolute Renditen, bestehend aus Kursgewinnen und Kapitalerträgen, bei einem mittleren Volatilitätsniveau zu erwirtschaften.
Um sein Anlageziel zu erreichen, investiert der Fonds in ein diversifiziertes globales Portfolio von physischen und synthetischen Long-Positionen sowie synthetischen Short-Positionen.

Fondstyp In Irland zugelassener OEIC-Fonds mit UCITS-Status.

EMD-Fonds von Neuberger Berman feiern dreijähriges Bestehen

Der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Local Currency Fund (ISIN: IE00B9Z1CL57) und der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Corporate Debt Fund (ISIN: IE00B984QG44), begehen genau heute, am 28. Juni 2016, ihr drittes Jubiläum. Der Neuberger Berman Emerging Market Debt – Hard Currency Fund (ISIN: IE00B99K4563) wurde am 31. Mai 2013 aufgelegt und gerade, anlässlich seines dreijährigen Bestehens, von Morningstar Rating™ mit einem Fünf-Sterne-Rating sowie von Morningstar Analyst Rating™ mit einem Silber-Rating bewertet. Alle drei Fonds bieten eine gute Performance und liegen seit Auflegung im ersten Quartil ihrer jeweiligen Morningstar-Vergleichsgruppe (Stand der Daten: 31. Mai 2016, Quelle: Morningstar, auf Grundlage der kumulierten Nettorendite).

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich, dazu: „Das Blatt für Schwellenländeranleihen wendet sich: Die Märkte rechnen mit steigenden US-Zinsen, die Fundamentaldaten bessern sich und Renditen von über 5%* sind gerade im aktuellen Umfeld hochattraktiv. Das beobachten auch die Anleger sehr aufmerksam, die Nachfrage nach unseren EMD-Fonds ist kontinuierlich hoch. Unser Team widmet sich ausschließlich dieser Anlageklasse und hat das Know-how, die besten Investments zu ermitteln. Die Märkte Lateinamerikas liegen dieses Jahr an der Spitze. Daher investieren wir zum Beispiel in Argentinien und Brasilien, aber auch Indonesien und Emerging Europe bieten gute Chancen.“

Seit der Einführung vor etwas mehr als drei Jahren ist der Geschäftsbereich Emerging Market Debt unter Führung der beiden Co-Leiter Rob Drijkoningen und Gorky Urquieta beträchtlich gewachsen, sodass Neuberger Berman derzeit ein Vermögen von über 8 Mrd. US-Dollar in 15 EMD-Strategien verwaltet. Das Team zählt heute 27 Spezialisten in Den Haag, Singapur und Atlanta und bietet Kompetenzen, die alle Arten von EMD-Anlagen, wie etwa Hart- und Lokalwährungen, Unternehmensanleihen oder gezielte Strategien für asiatische Anleihen, umfassen. Das Team nutzt sowohl Bottom-up- als auch Top-down-Prozesse zur Erschließung von Alpha-Quellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem fundamentalen Research einschließlich ESG-Faktoren, um das Potenzial der Anlageklasse voll auszuschöpfen. Die leitenden Manager arbeiten seit dem Jahr 2000 zusammen und verfügen über umfassende Erfahrungen mit dieser Asset-Klasse, einige von ihnen investieren seit 1994 in Hartwährungs-EMD.

Neuberger Berman verwaltet ein Gesamtvermögen von 243 Mrd. US-Dollar, davon 111 Mrd. in festverzinslichen Vermögenswerten (Stand: 31. März 2016). Das EMD-Team arbeitet als Teil eines Franchise-Systems mit mehr als 140 Anlageexperten unter Leitung von Brad Tank, Chief Investment Officer des Bereichs Fixed Income.

Clients subscribe to AllianzGI’s second Renewable Energy Fund

Allianz Global Investors (AllianzGI) is placing another closed-end fund for renewable energies, the Allianz Renewable Energy Fund 2 (“AREF2”). Institutional investors have already subscribed for 190 million euros in assets at today’s second closing, cut-off date. The target volume of AREF2 is approximately 300 million euros by the end of the subscription period, the end of Q3 2016. After investing the assets of AREF2 the Infrastructure Equity Team will be managing more than 1.6 billion euros in projects for generating renewable energies.

The investment focus of AREF2 will, as with its predecessor Allianz Renewable Energy Fund 1 (“AREF1”), be on European wind and solar power plants. For Armin Sandhövel, CIO Infrastructure Equity at Allianz Global Investors, attractive opportunities are emerging again: “In the fiercely contested European markets, we benefit from our expertise and our advantageous brand position: we have already proven in recent years how swiftly and efficiently we can operate. The asset volume of AREF1, amounting to roughly 150 million euros, was successfully invested during 2014 within just twelve months. We are, of course, resolute in buying only high-quality projects. These investments feature carefully judged diversification, underpinning the above-average long-term returns anticipated for investors in AREF2.”

Increasing Demand for Alternative Strategies

Tobias Pross, Head of EMEA at AllianzGI, underlines the increasing importance of alternative investments like the AREF product family: "The long-term return prospects are crucial for institutional investors, as they often reflect the duration of their liabilities. In a continuing low interest rate environment, they need reliable sources of income that correlate less with traditional asset classes. Fund holdings on wind and solar plants can stabilize a broadly diversified portfolio and serve as a buffer in difficult market phases."

“Alternatives” is one of the four pillars of AllianzGI’s global investment platform alongside Equities, Fixed Income and Multi-Asset. Since the investment pillar “Alternatives” was established the assets under management in this section have almost doubled from 7.9 billion to 15.7 billion as of end of Q1 2016. In addition to the illiquid investment strategies, which include infrastructure equity and infrastructure debt, “Alternatives” further includes liquid investment strategies such as Equity Long/Short, Merger Arbitrage, Options Trading, Commodities, Volatility, Global Macro, Absolute Return Bonds and Private Debt.

Global Challenges Index: Wolf Martin Waldow wird neues Mitglied im Beirat

Im Beirat des Global Challenges Index steht ein personel-ler Wechsel bevor. Zum 1. Juli 2016 tritt Wolf Martin Waldow, Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, neu in das Gremium des Nachhal-tigkeitsindex ein. Gemeinsam mit weiteren fünf unabhängigen Beiratsmitgliedern ist er damit für die Überwachung und Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und die Anleihen im Global Challenges Corporates (GCC) zuständig. Der Bankkaufmann und studierte Jurist verantwortet seit 2008 die Vermögensaufsicht über die kirchlichen Körperschaften der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und ist im Rahmen des Kapitalanlagebereichs unter Einbeziehung des Leitfadens für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche insbesondere auch mit Nachhaltigkeitsthemen betraut.

Waldow tritt an die Stelle von Dr. Rolf Krämer, Vizepräsident der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der sich in Zukunft verstärkt seinen Aufgaben im Aufsichtsrat der NORD/LB Asset Management AG widmen möchte. „Wir danken Herrn Dr. Krämer herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit und freuen uns, mit Herrn Waldow erneut ein Mitglied der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für unseren Beirat gewonnen zu haben, der mit seiner Erfahrung bei der Auswahl der Indexwerte nach ethischen Gesichtspunkten einen wertvollen Beitrag leisten kann“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover, die gemeinsam mit der Ratingagentur oekom research vor neun Jahren den GCX initiierte.

Dem Gremium des GCX gehören weiterhin folgende Personen an: Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Bernhard Bauske (Leiter Strategische Unternehmenskooperationen, WWF Deutschland), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz), Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission) sowie Berenieke Wiener (Leiterin des Referats Stiftungsmanagement und Corporate Sektor des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen).

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

db X-trackers zur bekanntesten ETF-Marke gewählt

db X-trackers, die ETF-Marke der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) für börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF), ist in einer Umfrage von IPE Institutional Investment zum zweiten Mal in Folge zur bekanntesten Marke gewählt worden.[1] An der Umfrage „Bedürfnisse institutioneller Investoren 2016“ nahmen 140 institutionelle Investoren in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt knapp 590 Milliarden Euro teil. Auch bei der Frage nach der besten Servicequalität konnte db X-trackers wie bei der vorherigen Umfrage aus dem Jahr 2014 die höchste Zustimmung für sich verzeichnen.

Simon Klein, Leiter Passive Investments EMEA & Asien, sagt dazu: „Investoren vertrauen unserer Kompetenz. Uns ist es sehr wichtig, ihnen weiterhin diese hohe Servicequalität zu liefern. Markenstärke und Services sind wichtige Unterscheidungsmerkmale bei ETF-Anbietern.“

Die Umfrage bestätigt, dass ETFs in der institutionellen Anlage einen hohen Stellenwert einnehmen. Zwei Drittel der befragten institutionellen Investoren setzt regelmäßig ETFs ein. Dabei nutzt über ein Drittel der Befragten ETFs in der taktischen beziehungsweise strategischen Asset Allokation. Institutionelle Investoren wählen ETF-Anbieter auch aufgrund der passenden Produktpalette aus – sofern die Preisgestaltung, Transparenz und Liquidität auch attraktiv sind.

First State Investments übernimmt Coriance von KKR

First State Investments und KKR haben eine Vereinbarung geschlossen, nach der Coriance, ein französisches Fernwärmeunternehmen im Besitz des KKR- Infrastrukturfonds und eines Co-Investors, von einem durch First State Investments verwalteten Infrastrukturfonds übernommen wird. Die vorgesehene Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen. Zu den finanziellen Bedingungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Coriance betreibt ein Portfolio von 29 regulierten Fernwärmelizenzen in Frankreich, in deren Rahmen das Unternehmen Wärme an Wohn-, Gemeinschafts- und Gewerbegebäude liefert und gleichzeitig erzeugten Strom an den staatseigenen Versorger EDF verkauft. Darüber hinaus bietet Coriance Energiedienstleistungen im Wärmesektor an.

„Wir haben wirklich sehr gern mit KKR als Investor zusammengearbeitet – das Verhältnis zwischen den Aktionären und dem Management war exzellent“, sagt Yves Lederer, CEO von Coriance. „Wir haben unser Geschäft erheblich weiterentwickelt und den Anteil der erneuerbaren Energie an unserer Gesamtproduktion von 34 Prozent im Jahr 2012 auf 60 Prozent in 2015 gesteigert. Unser Unternehmen ist gut positioniert, um davon zu profitieren, dass bei öffentlichen Ausschreibungen zunehmend auf erneuerbarer Energie basierende Wärmelösungen verlangt werden. Wir freuen uns auf den nächsten Schritt unserer Entwicklung zusammen mit First State, deren Profil und Ziele perfekt zu denen von Coriance als Unternehmen passen.“

„Wir sind sehr erfreut darüber, dass Coriance die erste Infrastrukturinvestition von First State in Frankreich wird“, sagt Marcus Ayre, Partner Infrastrukturinvestitionen bei First State Investments. „Seine Position als führender Betreiber von nachhaltigen, zuverlässigen Fernwärmekonzessionen mit einem stark positiven Umweltaspekt ist für uns als langfristige Anleger besonders attraktiv. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Managementteam und den Beschäftigten von Coriance, um das Unternehmen weiterzuentwickeln.“

„KKR hat eine starke Erfolgsbilanz bei Investitionen in Infrastruktur einschließlich Energieerzeugung und –versorgung“, Jesus Olmos, Member & Global Co-Head of Infrastructure bei KKR. “Als Eigentümer verfügen wir über erhebliche und bewiesene Kompetenz darin, Unternehmen bei der Anpassung an veränderliche Trends in Umweltfragen und Regulierung zu unterstützen, was auch für den Erfolg von Coriance eine wichtige Rolle gespielt hat. Wir sind stolz darauf, zusammen mit dem hervorragenden Managementteam von Coriance ein größeres, erfolgreicheres und nachhaltigeres Unternehmen aufgebaut zu haben, das gut positioniert ist, um zusammen mit First State Investments seinen strategischen Entwicklungsplan weiterhin zu erfüllen.“

RBC Capital Markets war als Finanzberater für KKR an der Transaktion beteiligt. Weitere Berater von KKR waren Clifford Chance, Simpson Thacher & Bartlett, KPMG, Poyry und Marsh.

Als Finanzberater für First State Investments waren Lazard Frères und DC Advisory beteiligt. Weitere Berater von First State Investments waren Deloitte, Allen & Overy, Watson Farley & Williams, Atkins, E-Cube und Willis Towers Watson.

Carmignac ernennt neuen Leiter für europäische Aktien

Mark Denham wird ab Oktober 2016 das Team für europäische Aktien leiten. Von der Niederlassung in London aus wird er für das Management der Fonds Carmignac Grande Europe und Carmignac Euro-Patrimoine verantwortlich sein, deren verwaltetes Vermögen sich zum 31. Mai 2016 auf insgesamt 418 Mio. Euro belief. Dabei wird Mark Denham einen Investmentansatz umsetzen, der fundamentale und qualitative Analysen mit einem ganzheitlichen Fokus auf die Vermögensplanung kombiniert. Diese langfristige Ausrichtung steht ganz in Einklang mit der Investmentkultur von Carmignac.

Vorher war Mark Denham insgesamt 13 Jahre für Aviva Investors in London tätig, wo er den Bereich pan-europäische Aktien verantwortete. Seit 2004 betreute er dort Assets in Höhe von 5 Mrd. Euro in Mandaten und seit 2012 offene Investmentfonds. Eine niedrige Umschlagshäufigkeit auf Portfolioebene sowie eine strenge Kontrolle der Volatilität sind die Qualitätsmerkmale seines Anlagestils. Vor seinem Wechsel zu Aviva Investors war er Fondsmanager für europäische Aktien bei Insight Investment und National Mutual Life.

Edouard Carmignac, Gründer und Chairman von Carmignac, sagt: „Unser Ziel besteht darin, mit Hilfe einer auf langfristige Erträge ausgerichteten Investmentkultur eine robuste und stetige Performance zu erzielen. Dieser Investmentansatz ist für den Patriomoine zentral. Mark Denham teilt diesen Fokus mit uns. Dank seiner Erfahrung, seines Track Records und seines Investmentstils ist er der ideale Manager, um uns diesem Ziel näherzubringen.“

Mark Denham ergänzt: „Ich freue mich auf meine Tätigkeit für Carmignac. Die Unternehmenskultur und der Managementstil passen perfekt zu der Art und Weise, wie ich meinen Beruf verstehe."

Mark Denham, 50, wird im Oktober 2016 zu Carmignac wechseln. Er hat ein Diplom in Naturwissenschaften der Universität Cambridge sowie einen Post-Graduate-Abschluss der  höheren Mathematik. Außerdem verfügt er über Qualifikationen im Bereich Investmentmanagement und ist zudem Fellow des „Institute of Actuaries“. Vor seiner Tätigkeit für Carmignac arbeitete Denham 13 Jahre für Aviva Investors in London, wo er für den Bereich pan-europäische Aktien verantwortlich war. Zuvor war er als Fondsmanager für europäische Aktien für Insight Investment und National Mutual Life tätig.

Jupiter AM lanciert neuen Absolute Return Fonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management baut mit der Auflegung des Jupiter Global Absolute Return SICAV seine Fondspalette weiter aus. Als neuer Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV strebt der globale Absolute Return Fonds unabhängig von den jeweiligen Marktbedingungen eine absolute Rendite über einen rollierenden Zeitraum von drei Jahren an. Dabei investiert der neu lancierte Fonds auf globaler Basis und wird verwaltet von James Clunie, Head of Strategy, Absolute Return.

In den 27 Jahren seiner Tätigkeit in der Vermögensverwaltung hat sich James Clunie einen exzellenten Ruf als Manager von Long/Short-Strategien aufgebaut. Seit seinem Wechsel zu Jupiter im September 2013 verantwortet er sehr erfolgreich die globale Absolute-Return-Strategie eines 433 Millionen Euro (1) schweren, in Großbritannien ansässigen Investmentfonds, der seine Benchmark in diesem Zeitraum um mehr als zehn Prozent übertroffen hat (2). Vor seinem Wechsel zu Jupiter verwaltete Clunie einen britischen Equity-Long/Short-Fonds sowie eine Reihe britischer Long-only-Strategien.

James Clunie ist in erster Linie Bottom-up-Investor. Als solcher stützt er sich bei der Portfoliokonstruktion auf eine Mischung aus quantitativen und fundamentalen Analysen. Potenzielle Long- und Short-Ideen identifiziert er mithilfe quantitativer Aktienfilter. Clunie hat dabei das makroökonomische Umfeld stets im Auge und führt Top-down-Analysen durch, um das Risiko zu reduzieren. Sein Anlageprozess bleibt von Makroüberlegungen jedoch unberührt.

„Für mich beruht erfolgreiches Investieren auf einer nicht minder erfolgreichen Suche nach Informations- und Verhaltensvorteilen. So bemühe ich mich, die Ökologie des Marktes, seine verhaltensspezifischen und emotionalen Neigungen sowie die Anomalien zu verstehen, die daraus erwachsen können“, sagt James Clunie. „Der Leerverkauf oder das Short-Selling von Einzeltiteln ist ein Bereich, in dem ich über umfangreiche theoretische und praktische Erfahrung verfüge. Ich glaube, hier für Anleger einen erheblichen Mehrwert generieren zu können.“

Clunie, der weiterhin als Honorarprofessor an der University of Edinburgh fungiert, hat einen PhD-Abschluss in Short-Selling sowie diverse Bücher und theoretische Abhandlungen zu diesem Thema verfasst. Darüber hinaus war er beratend für die Weltbank tätig und hat Vorlesungen an der SWUFE in Chengdu gehalten, einer führenden Universität für Wirtschaft und Finanzwesen in China.

Dazu Kevin Scott, Head of EMEA bei Jupiter: „Unser internationaler Kundenstamm wächst beständig und wir freuen uns über den entsprechenden Ausbau unseres Produktangebots, um diese Nachfrage zu bedienen. James Clunie ist ein außerordentlich talentierter Fondsmanager und wir sind überzeugt, dass der Fonds für Anleger eine spannende Gelegenheit bietet, an der erfolgreichen Absolute Return Strategie zu partizipieren.“

Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Wertentwicklung. Die Performanceangaben berücksichtigen nicht die Provisionen und Kosten, die bei der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen anfallen.

Quellen:
(1) Jupiter, Stand der Daten: 31. Mai 2016.
(2) FE, Performanceberechnung auf Basis der Rücknahmepreise, Wiederanlage der Nettoerträge, Stand der Daten: 31. Mai 2016; Benchmark: 3-Monats-LIBOR GBP.

Deutsche Asset Management startet Unternehmensanleihen-ETF mit Fokus auf Verzinsung

Die Deutsche Asset Management legt einen neuen ETF auf. Er investiert in Euro denominierte Unternehmensanleihen, die eine relativ hohe Verzinsung aufweisen. Damit nimmt die Gesellschaft erstmals auch Unternehmensanleihen in das Anlageuniversum der „Yield-Plus-ETF-Produktfamilie“ auf. 

Der db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR)1 ist ab heute an der Deutschen Börse gelistet. Anleger investieren in solche Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Segment, die die höchsten Zinsaufschläge aufweisen. Der Strategic-Beta-Ansatz des zugrundeliegenden Indexes sieht vor, dass Anleihen, die zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme als Investment Grade eingestuft, später aber herabgestuft wurden (sogenannte „Fallen Angels“2), unter bestimmten Voraussetzungen im Index verbleiben können. Der ETF bildet seinen zugrundeliegenden Index über eine physische Replikation ab.

„Da die Zinsen weiterhin historische Tiefstände aufweisen, suchen Anleger nach Renditechancen auf dem Rentenmarkt. Hier kann unser neuer Strategic-Beta-ETF auf Unternehmensanleihen einen Zinsaufschlag gegenüber vergleichbaren Referenzindizes bieten. Entsprechende Rückrechnungen zeigen, dass der ETF ein moderat höheres Risiko bei fast gleicher Duration aufweist“, sagt Martin Weithofer, Leiter Strategic Beta bei der Deutschen Asset Management.

Der dem ETF zugrundeliegende Index ist der Markit iBoxx EUR Corporates Yield Plus Index, der circa 800 auf Euro lautende Anleihen umfasst. Das Auswahluniversum enthält rund 1.600 Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Segment, wobei der Index diejenigen Werte aufnimmt, die, gemessen am Zinsaufschlag gegenüber Staatsanleihen, am attraktivsten sind. Insgesamt beträgt der Anteil der Anleihen ohne Investment-Grade-Rating im zugrundeliegenden Index maximal 20 Prozent.

Der db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR) führt den Erfolg zweier etablierter db-X-trackers-ETFs fort, mit denen Anleger in Staatsanleihen der Eurozone mit der Bonitätsstufe Investment Grade investieren können: dem db x-trackers iBoxx Sovereigns Eurozone Yield Plus UCITS ETF3 und dem db x-trackers iBoxx Sovereigns Yield Plus 1-3 UCITS ETF4. Diese beiden börsennotierten Indexfonds verwalten zusammen ein Anlagevermögen von rund 2,8 Milliarden Euro.5

Weitere Produktinformationen

 

db X-trackers ETF

ISIN/WKN

Ticker

Ertrags-

verwendung

Pauschal- gebühr p.a.

db x-trackers iBoxx EUR Corporates Yield Plus UCITS ETF (DR)

IE00BYPHT736/A2ACJ8

XDEP

Ausschüttend

max. 
0,25 %

 

Jetzt bewerben! Aufruf zum Future Award 2016 an Studenten in Europa

Zum elften Mal haben Studenten aus ganz Europa, aus allen Fachbereichen und allen Semestern mit der Teilnahme am Future Award die Chance, ihre Visionen, Ideen, Konzepte und Modelle zur Zukunft unserer hochkomplexen Welt einem breiten Publikum zu präsentieren. Den Gewinnern winken Coachings, Geld- und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 10.000,00 Euro. Schirmherren sind Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat. – Teilnahmeschluss ist der 18. September 2016. Verliehen wird der Future Award am 28. November 2016 in Frankfurt/Main.

Der Future Award ist der Wettbewerb für engagierte Studenten, die Verantwortung übernehmen wollen für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und die mit ihren Ideen durchstarten wollen in die Arbeitswelt. Talente wie diese drei zum Beispiel:

Sarah Strupix, Future Award-Projekt „Footprint“
2015 präsentierte Sarah Strupix, Studentin am Institute of Design in Hamburg,  mit “Footprint” das Konzept für eine Eco-Lifestyle-App, die dem jeweiligen Nutzer aufzeigt, welche Auswirkungen sein persönliches Verhalten auf Umwelt, Klima, Ressourcen hat. Spannende Wissensvermittlung, die nachhaltiges Handeln zu jedermanns Alltag und zu einer Art Statussymbol machen soll. Den Future Award hat Sarah Strupix nicht gewonnen, dafür aber einen Partner, mit dem sie ihre App nun realisiert. Ein Frankfurter Start-Up-Unternehmen nutzte die Future Convention 2015 zur Talentsuche und wurde in der künftigen Kommunikationsdesignerin fündig.

Robin Weidner, Future Award-Projekt „Mitfahrscheibe“
Gemeinsam mit der Studierendengemeinschaft „Intention with us“ und an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entwickelte Robin Weidner die „Mitfahrscheibe“, die 2014 den Future Award in der Kategorie Mobility gewann – und heute in Schwäbisch Gmünd den Personennahverkehr bereichert. An M-Stationen und über die Auslage von Mitfahrscheiben in PKW finden sich Fahrer und Mitfahrer. Die Stadt sieht in dem klimaschonenden System die ideale Ergänzung im Bereich der nachhaltigen Mobilität und einen wichtigen Baustein ihrer Klimaschutzstrategie.

Gina Schöler, Future Award-Projekt „Ministerium für Glück“
Die transmediale Kampagne „Ministerium für Glück“, mit dem Gina Schöler den Future Award 2014 in der Kategorie Society gewann, war ihre Masterthesis an der Hochschule Mannheim. Inzwischen ist die Kommunikationsdesignerin und „Glücksministerin“ eine gefragte Rednerin und Aktivistin. Sie will das Bruttonationalglück nachhaltig steigern, diskutiert mit Politikern und Wirtschaftsvertretern, veranstaltet Spiele um das Glück, bietet Workshops an, verkauft Glückspostkarten und veröffentlicht im September 2016 ihr erstes Buch: „Das kleine Glück möchte abgeholt werden“ (Campus Verlag).

Die Teilnahme am Future Award unterliegt keinen besonderen Vorgaben. Die pure Idee zählt, ob realisierbar oder fiktiv, ob Einzel- oder Gruppenarbeit, ob aus einem technischen, gestalterischen oder wissenschaftlichen Studiengang.  Aus allen Einreichungen wählt eine Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Kommunikationsspezialisten die 100 kreativsten, ungewöhnlichsten, zukunftsweisendsten aus, die sich im Rahmen der Future Convention am 28. November 2016 im Museum für Kommunikation in Frankfurt/Main vorstellen. Die Gewinner des Future Award 2016 werden am Veranstaltungstag bekanntgegeben und in 16 Kategorien gekürt: Education, Culture, Health, Technology, Lifestyle, Entertainment, Privacy, Home, Economy, Media, Society, Mobility, Sustainability, Nature, Sport und Energy.

Die Schirmherren des Future Award: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Wolfgang E. Riegelsberger, Jugendbotschafter UN Habitat
Die Träger: IHK Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt, LPR Hessen
Die Partner: Cisco Systems, Fink & Fuchs Public Relations AG, BKK-VBU, Business Wire, devoteam
Die Lokationspartner: Museum für Kommunikation Frankfurt, Deutsches Filminstitut – Filmmuseum, Deutsches Architekturmuseum DAM

Alle Details zum Future Award 2016 und zur Future Convention finden Sie hier.
Weiterführende Presseinformationen sowie Fotos und Logos stellen wir Ihnen auf Anfrage sehr gerne persönlich zusammen.

Astorius Capital startet Vertrieb des dritten Private-Equity-Dachfonds

Die Astorius Capital GmbH startet den Vertrieb ihres dritten Private-Equity-Dachfonds Astorius Capital PE Fonds III. Der Fokus dieses Fonds liegt wie bei den Vorgängerfonds auf Buyout- und Wachstumsstrategien im europäischen Mittelstand.

“Die volatilen Kapitalmärkte führen zu einer kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach unternehmerischen Beteiligungen bei unseren Kunden", sagte Julien Zornig, Partner der Astorius Capital. Dabei gebe es in diesem Bereich weiterhin ein recht begrenztes Angebot für private Investoren, Family Offices und kleine institutionelle Investoren. Der Fokus der meisten Finanzberater liege weiterhin auf Immobilien, obwohl viele Investoren großes Interesse an Private Equity zeigten.

Sorgfältige Analyse und Auswahl für private Investoren

"Wir haben den europäischen Markt für Private-Equity-Fonds seit unserer Gründung im Jahr 2012 einer systematischen Analyse unterzogen", erläuterte Partner Thomas Weinmann. Dabei spielte auch die Verstärkung der Partnerschaft im April 2015 durch Georg Remshagen, den ehemaligen Co-Leiter des Aktienresearch der Commerzbank, eine wichtige Rolle. "Die Möglichkeit, Zielfonds noch stärker transaktionsbasiert analysieren zu können, ist für uns ein entscheidender Wettbewerbsfaktor", betonte Thomas Weinmann die Besonderheit der Astorius Capital.

"Im Gegensatz zu den liquiden Aktienmärkten bietet Private Equity die Möglichkeit, mit umfassender Unternehmensanalyse Mehrwerte zu erzielen", stellte Georg Remshagen fest. Dies war für ihn ein entscheidender Grund, nach über 23 Jahre Aktienanalyse für namhafte Bankhäuser zu Astorius Capital in den Bereich Private Equity zu wechseln.

Führender Anbieter von Private-Equity-Anlagen

Mit der Auflage des dritten Fonds und den seit Unternehmensgründung eingeworbenen Mitteln zählt Astorius Capital zu den führenden Anbietern von Private-Equity- Anlagelösungen für so genannte semi-professionelle Kunden in Deutschland. Der Vertrieb erfolgt über Direktvermarktung, Family Offices, Vermögensverwalter und Privatbanken. "Viele Familien zeichnen unsere Fonds bereits in Folge und bauen sich so langfristig ein Private-Equity-Portfolio mit uns auf", betonte Julien Zornig. Astorius Capital stimmt seine Fonds so aufeinander ab, dass Mehrfach-Zeichner schrittweise in eine ideal diversifizierte Anlage im Bereich Private Equity investieren können.

Zielvolumen beträgt 50 Millionen Euro

In den Astorius Capital PE Fonds III können semi-professionelle und institutionelle Anleger ab einer Zeichnungssumme von 200.000 Euro investieren. Zudem ermöglicht der neue Fonds insbesondere Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen einen auf sie abgestimmten Zugang zu Private Equity. "In Zeiten niedriger Renditen im liquiden Bereich fragen zunehmend auch kleinere Stiftungen gut diversifizierte Private-Equity-Anlagen nach", erläuterte der für die Strukturierung hauptverantwortliche Partner Frank Rohwedder.

Das Zielvolumen von Astorius Capital PE Fonds III beträgt 50 Millionen Euro. Für Bestandskunden sowie für Investoren, die ihre Einlage bis Ende September 2016 zeichnen, reduziert sich die einmalige Auflagegebühr.