Arnd Sieben wird neuer CIO der BayernInvest

Arnd Sieben (44) wird zum 01. Oktober 2016 neuer Bereichsleiter Fondsmanagement und Chief Investment Officer (CIO) der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. In der neu geschaffenen Position verantwortet er die Bereiche Fondsmanagement, Trading und Orderdesk sowie Volkswirtschaft.

Arnd Sieben ist ausgewiesener Experte im Fondsmanagement und verfügt hier über eine langjährige Erfahrung. Er war zuletzt Leiter Renten-Portfoliomanagement bei Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, Köln. Der gelernte Volkswirt war zuvor Senior Portfoliomanager bei der Oppenheim Kapitalanlagengesellschaft GmbH, Köln, sowie der cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt, und der ADIG Investment GmbH, Frankfurt.

„Wir sind überzeugt, mit Arnd Sieben einen umfassend qualifizierten CIO für die vielfältigen Herausforderungen im Asset Management gefunden zu haben. Mit seiner breiten Kapitalanlagenexpertise wird er unsere erfolgreichen Investmentstrategien sowie Produkte mit neuen Impulsen weiter voranbringen. Damit richten wir uns noch stärker auf unsere institutionellen Kunden und deren Bedürfnisse aus, Ertragsziele und Risikomanagement optimal miteinander zu verbinden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Sieben und seine ausgewiesenen Fach- und Führungskompetenzen“, betont Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest. 

Über BayernInvest
Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von 65,5 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten (Stand 31.12.2015) gehört BayernInvest zu den zehn größten Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Starke Umsätze im Fondshandel trotz Urlaubszeit und Brexit

Trotz des anstehenden Brexit und der beginnenden Urlaubszeit sind die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im Juli stark angezogen: Anleger handelten in diesem Monat Fondsanteile im Volumen von rund 87 Millionen Euro. Nach dem Schock durch den Ausgang des Brexit-Referendums im Juni konnten sich die Kurse im Juli schnell wieder erholen und sehr positiv entwickeln.

Wie im Vormonat standen im Juli erneut Offene Immobilienfonds (OIF) im Fokus der Anleger. Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). 

OIF dominieren das Orderbuch

Der umsatzstärkste Fonds im Juli war wieder der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds Anteile im Wert von 10,4 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 6,6 Millionen Euro waren Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) ebenfalls stark gefragt. Neu vertreten unter den Top 10 war der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (WKN: A0M8HD) mit einem Umsatz von 3,0 Millionen Euro. Der Aktienfonds legt seinen Fokus auf wert- und dividendenstarke Aktien mit derzeitigem Anlageschwerpunkt Deutschland.  Aktuell werden neue Anteile nur an bestimmte Kundenkreise herausgegeben. Daher nutzen viele Anleger den Weg über die Börse und sorgen für steigende Umsätze. Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird im August an der Börse Hamburg als Aktionsfonds mit einem besonders engen Spread von 0,50 Prozent gehandelt.

Brasilien-Fonds weiter im Aufwind – türkische Titel auf Verliererstraße

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger auch im Juli mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt in Brasilien haben. Aktien aus dem größten Land Südamerikas stehen seit Anfang des Jahres wieder im Anlegerinteresse. Zum Beispiel erzielte der BNY Mellon Brazil Equity Fund (WKN: A0NCB8) eine Wertsteigerung von rund 15 Prozent im Juli und 46 Prozent seit Jahresbeginn. Der Aktienfonds investiert überwiegend in Aktien von Gesellschaften mit Sitz in Brasilien. Rechtzeitig zur Olympiade in Rio de Janeiro kann an der Börse Hamburg als zweiter Aktionsfonds im August ein weiterer Brasilienfonds mit einem Spread von maximal 0,50 Prozent gehandelt werden: der HSBC GIF Brazil Equity (WKN: A0DNSL). Eine überdurchschnittliche Performance erzielten im Juli auch Fonds bzw. ETFs mit Anlageschwerpunkt Edelmetalle, BioTech sowie Basic Resources.

Bedingt durch den gescheiterten Putschversuch und die politische Unruhe in der Türkei hatten Fonds mit dortigem Anlageschwerpunkt im Juli verstärkt zweistellige Abschläge zu verzeichnen. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juli 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

10,4

2

SEB ImmoInvest

980230

6,6

3

KanAm grundinvest

679180

5,1

4

hausInvest

980701

4,8

5

AXA Immoselect 

984645

4,6

6

Stuttgarter-Aktien-Fonds

A0Q72H

3,7

7

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

A0M8HD

3,0

8

DEKA-Immobilien Europa

980956

2,9

9

grundbesitz europa 

980700

2,8

10

DEGI EUROPA

980780

2,4

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.07.2016 bis zum 29.07.2016

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Wolfgang G. Behrendt übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der UBS Real Estate GmbH

Wolfgang G. Behrendt wurde am 30. Juni 2016 zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der UBS Real Estate GmbH mit Sitz in München gewählt. Er tritt die Nachfolge von Reto Ketterer an, der den Vorsitz seit 2005 innehatte.

Seit Mai 2016 verantwortet Wolfgang G. Behrendt als Head of EMEA (ex CH) das europäische Immobiliengeschäft außerhalb der Schweiz von Global Real Estate (GRE), zuvor war er im Seniormanagement der DekaBank-Gruppe tätig. Er gehört zum Seniormanagement bei UBS Asset Management und ist seit Mai 2016 Mitglied im Management Committee von Global Real Estate. In seiner neuen Funktion wird er die Wachstumsziele von GRE in Europa aktiv unterstützen.

Der Aufsichtsrat der UBS Real Estate GmbH setzt sich nun zusammen aus Wolfgang G. Behrendt, Dr. Daniel Brüllmann, Dr. Tilman Hickl, Reto Ketterer, Prof. Dr. Thomas Kinateder und Hans-Peter Rupprecht. Dr. Tilman Hickl wurde vom Aufsichtsrat in die Geschäftsleitung der UBS Real Estate GmbH entsendet, daher ruht sein Mandat derzeit.

Global Real Estate (GRE), der Immobilienbereich von UBS Asset Management, gehört mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von rd. 67 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2016) zu den größten Immobilienvermögens- verwaltern der Welt. Die Aufgaben von GRE werden in Deutschland von der UBS Real Estate GmbH mit Sitz in München wahrgenommen.

European Cities Fund von TH Real Estate mit 700 Millionen Euro Akquisitionspotenzial ausgestattet

TH Real Estate hat die erste Platzierungsphase für den European Cities Fund abgeschlossen. Für den auf europäische Core-Immobilien spezialisierten und diversifizierten offenen Fonds liegen nun Kapitalzusagen institutioneller Anleger in Höhe von rund 500 Millionen Euro vor. Einschließlich des geplanten Fremdkapitaleinsatzes in Höhe von bis zu 30 Prozent ergibt sich somit ein Investitionspotenzial in Höhe von circa 700 Millionen Euro.

Der Fonds war im März 2016 an den Start gegangen und von TIAA, der Muttergesellschaft von TH Real Estate, mit Start-Kapital ausgestattet worden. Im Mai wurde der Meraville Retail Park in Bologna, Italien, im Zuge einer Off-Market-Transaktion als erstes Objekt für den Fonds erworben. Der Ankauf weiterer Objekte befindet sich derzeit in Prüfung.

Dem European Cities Fund von TH Real Estate liegt eine Investment-Strategie zu Grunde, die auf die Potenziale und Chancen einzelner, als besonders zukunftsfähig identifizierter Städte in Europa abzielt. Diese Strategie setzt auf langfristige strukturelle Trends am Immobilienmarkt und ermöglicht Investoren, Renditen aus einem diversifizierten und defensiv ausgerichteten Portfolio zu erzielen.

Mehr als 200 europäische Städte wurden anhand eines durch das TH Real Estate Research-Team entwickelten Filter- und Bewertungssystems in Bezug auf ihre langfristigen Wachstumspotenziale untersucht. Die Städte wurden dabei anhand „weicher“ (z.B. Lebensqualität, Technologie-Orientierung) und „harter“ (z.B. Urbanisierungsgrad, Anteil der jüngeren Bevölkerungsgruppen) wie auch Wachstumsfaktoren (z.B. verfügbares Einkommen, Bevölkerungswachstum) bewertet. Das Ergebnis ist eine Liste mit Städten, die nach diesen Kriterien besonders stark von einer langfristigen, steigenden Immobiliennachfrage profitieren werden. Der Fonds wird nicht außerhalb dieser so identifizierten Städte investieren.

Der in Luxemburg als Special Limited Partnership Fund aufgelegte Fonds soll innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Eigenkapitalvolumen von drei bis fünf Milliarden Euro erreichen. Die durchschnittliche Beleihungsquote (LTV) soll bei 30 Prozent liegen. Der Fonds ist vonseiten globaler institutioneller Investoren bereits stark nachgefragt.

MST beauftragt CACEIS als Verwahrstelle für zwei geschlossene Schiffsfonds

CACEIS wird als Verwahrstelle für die ersten beiden Schiffsfonds nach dem Inkrafttreten des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) fungieren. Die beiden geschlossenen Fonds „MS Marguerita“ und „MS Tanja“ werden von der „MST AIFM Eins Fondsmanager GmbH (MST)" verwaltet, der Kapitalverwaltungsgesellschaft der „MST Mineralien Schiffahrt Spedition und Transport GmbH“.

Matthias M. Ruttmann, Geschäftsführer von MST erläuterte: „CACEIS ist ein flexibler Anbieter von Lösungen auch für neue Assetklassen. Unsere Schiffsfonds sind die ersten, die in einem deutschen AIF strukturiert sind. Wir sind von CACEIS‘ Expertise im Umgang mit den regulatorischen Vorschriften für neue Assetklassen überzeugt und glauben solide Rahmenbedingungen für die Einführung unserer Fonds gefunden zu haben.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung bei CACEIS in Deutschland, ergänzte: „Mit Eintritt in den Bereich der Sachwertefonds haben wir uns dazu verpflichtet, Verwahrstellen-Services für alle wichtigen Asset-Typen anzubieten. Wir sind sehr stolz darauf, dass MST ihr Vertrauen in die Kompetenz von CACEIS setzt, ihre Schiff-AIFs zu verwahren. In den vergangenen Monaten haben wir die Vorbereitungen dafür getroffen und alle für die Fonds relevanten Anforderungen hinsichtlich der Verwahrstellenfunktion sowie alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt.“ 

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €880 Milliarden Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds. 
(Zahlen per 31. Dezember 2015)
http://www.caceis.com

NN IP legt Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie auf

NN Investment Partners (NN IP) hat eine Absolute-Return-Multi-Asset-Strategie aufgelegt, die faktorbasiert in unterschiedliche Assetklassen investiert. Für die Strategie zeichnet das Systematic Strategies-Team verantwortlich, das zur NN IP Multi-Asset-Boutique gehört. NN IP ist bereits seit zehn Jahren im Bereich Faktor-Investments aktiv.

Die Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie ist auf eine konstant positive Performance bei gleichzeitig niedriger Korrelation mit traditionellen Anlageklassen ausgerichtet. Dazu erschließt NN IP neue Renditequellen über sogenannte Faktoren. Diese beschreiben systematische Eigenschaften von Wertpapieren, von denen Anleger gezielt profitieren können. NN IP kann dafür Titel mit einer voraussichtlich positiven Wertentwicklung kaufen und somit eine Long-Position eingehen als auch auf fallende Kurse setzen und entsprechende Wertpapiere verkaufen (Short-Position).  Auf diese Weise ist eine stabilere Performance möglich als bei einer einseitigen Long- oder Short-Ausrichtung. Folgende fünf Faktoren werden für die Gewichtung der Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie von NN IP herangezogen:

Momentum: Eine bislang starke Kursentwicklung hält tendenziell weiter an, so dass NN IP profitable Werte long hält und sich bei Verlierern short positioniert.

Value:  Bewertungen, die nicht mit den Fundamentaldaten im Einklang stehen, können sich günstig auswirken, so dass NN IP unterbewertete Assets hält und umgekehrt leer verkauft.

Carry:   Dieser Faktor beschreibt die Tendenz, dass Wertpapiere mit hohen Renditen auch eine bessere Kursentwicklung aufweisen als solche mit niedrigen Renditen, so dass NN IP Assets mit hoher Rendite long und solche mit niedriger Rendite short hält.     

Flow:    Kurzfristig unterliegen die Märkte vorhersehbarem und übertriebenem Kauf- und Verkaufsdruck. NN IP nutzt dies durch eine Long-Positionierung bei überhöhtem Marktangebot und umgekehrt.

Volatility: Die erwartete Volatilität liegt typischerweise höher als die tatsächliche Volatilität, weil sie die Vergütung eines Risikos darstellt. Wir tragen die tatsächliche Volatilität selbst, lassen uns die erwartete Volatilität aber vergüten. 

Die meisten Faktoren werden vereinzelt bereits von anderen NN IP Fonds genutzt; die NN Multi-Asset Factor Opportunities-Strategie führt sie nun in einem einzigen Absolute-Return-Fonds zusammen, der bisher aber nur in Luxemburg zum Vertrieb zugelassen ist. Die tatsächlichen Performance-Zahlen für diese Faktoren decken alle wesentlichen Assetklassen ab und reichen bis ins Jahr 2005 zurück.

Dazu Willem van Dommelen, Head of Multi-Asset Systematic Strategies bei NN Investment Partners: „Im aktuellen Umfeld sind innovative und flexible Lösungen gefragt, um einerseits globale Investmentchancen in den verschiedensten Assetklassen nutzen zu können und andererseits das Risiko zu begrenzen. Mit der NN Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie weiten wir unsere breit gefächerte Palette an Multi-Asset-Strategien aus, die bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Risiko- und Ertragsziele verfolgen. Unser Team erfahrener Anlageprofis verbindet systematisches Investmentwissen mit verhaltensökonomischen und markttechnischen Erkenntnissen. Dadurch sind wir in der Lage, die individuellen Ziele unserer Anleger umzusetzen.“

Van Dommelen weiter: „Faktorbasierte Investments erfreuen sich bei Anlegern zunehmender Beliebtheit. Bislang wurde dieser Ansatz vor allem zur Allokation bei Long-only-Portfolios eingesetzt. Wir sind der Auffassung, dass faktorbasiertes Investieren bei marktbreitem Einsatz einen höheren Mehrwert bietet. Deshalb investieren wir über ein breites Spektrum von Asset-Klassen hinweg in die unterschiedlichsten Faktoren und vermeiden eine Long- oder Short-Ausrichtung. Erfahrungsgemäß steigert diese Kombination das Ertragspotenzial. Unser Ziel ist eine positive Rendite in allen Marktlagen.“

79% der Journalisten in Deutschland nutzen täglich soziale Medien – Facebook und Google+ sind bevorzugte Netzwerke

Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien zunehmend zu beruflichen Zwecken. Allerdings ändert das nichts daran, welche Quellen für sie am wichtigsten sind. Das sind nur zwei von insgesamt neun zentralen Ergebnissen der Social Journalism-Studie 2016. Die Studie erscheint bereits im fünften Jahr in Folge und wird vom PR-Software-Anbieter Cision Germany GmbH gemeinsam mit der britischen Canterbury Christ Church University durchgeführt.  Darin wird untersucht, wie Journalisten in unterschiedlichen Ländern soziale Medien beruflich nutzen und bewerten. In diesem Jahr wurden Befragungen in neun Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt.

Die kürzlich veröffentlichte Studie stellt unter anderem fest, dass 79% aller deutschen Journalisten täglich soziale Medien für ihre Arbeit nutzen. Die Meinungen zu Social Media sind zudem unter deutschen Journalisten weniger gespalten als vor vier Jahren. Immer mehr Journalisten (aktuell 35%) gehören zu den so genannten „Beobachtern“, einer von fünf verschiedenen Nutzertypen, in die deutsche Journalisten von Cisions Studie eingeordnet wurden. „Beobachter“ nutzen soziale Medien für eine Vielzahl an verschiedenen beruflichen Aufgaben, vor allem aber zur Beobachtung des öffentlichen Dialogs sowie zur Veröffentlichung und Promotion ihrer Artikel.

Am häufigsten werden im Berufsalltag soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ genutzt. Fast 80% nutzen sie zur Publikation und Promotion, 62% verwenden sie zur Recherche. An zweiter Stelle stehen Mikroblogs wie Twitter, Snapchat und Co. (60% veröffentlichen dort ihre Inhalte). In der Kommunikation zwischen PR-Schaffenden und Journalisten sind in Deutschland E-Mails weiterhin die dominante Methode – bei 79% der Journalisten wird vor allem dieser Kanal genutzt. Das scheint sich auch durch soziale Medien nicht zu ändern. Auch das Telefon ist eine beliebte Kontaktmethode (35%), wobei die meisten Journalisten (77%) allerdings andere Wege der Kommunikation bevorzugen.

Neun zentrale Ergebnisse der Studie:

  1. Die Nutzung sozialer Medien bei deutschen Journalisten steigt weiterhin an. 79% der Befragten nutzen täglich soziale Medien.

  2. Deutsche Journalisten nutzen eine Vielzahl an verschiedenen sozialen Medien, wobei soziale Netzwerke wie z. B. Facebook am häufigsten verwendet werden.

  3. Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien für viele verschiedene berufliche Aufgaben. Am wichtigsten ist die Nutzung von Plattformen zur Publikation, Medienbeobachtung und zur Interaktion mit der Zielgruppe.

  4. Mehr als die Hälfte der deutschen Journalisten ist der Ansicht, dass soziale Medien ihre berufliche Rolle grundlegend verändert haben.

  5. Online-Journalisten interagieren in sozialen Medien am meisten mit ihrer Zielgruppe, während Magazin-Journalisten sich am wenigsten von sozialen Medien beeinflusst fühlen.

  6. Freiberufliche Journalisten nutzen häufig Blogs, wohingegen fest angestellte Journalisten mehr mit ihren Zielgruppen interagieren.

  7. Soziale Medien ändern nichts daran, welche Quellen Journalisten am wichtigsten sind.

  8. E-Mails sind weiterhin die bevorzugte Kontaktmethode zwischen Journalisten und PR-Fachleuten. Dieses Muster ändert sich durch soziale Medien nicht.

  9. Unter den typischen Nutzergruppen sozialer Medien sind die “Beobachter” weiterhin die größte. Die Meinungen zu sozialen Medien sind bei deutschen Journalisten heute weniger gespalten als vor vier Jahren.

Der vollständige Deutschlandreport der Social Journalism-Studie 2016 ist auf der Onlinepräsenz von Cision Germany als Download verfügbar.

Über Cision:
Cision ist eines der führenden globalen Media Intelligence-Unternehmen und deckt mit seinen Produkten und Dienstleistungen den gesamten Workflow heutiger Kommunikationsprofis ab. Seine PR- und Social-Software und Medienanalysen sowie Content-Distribution und Influencer Marketing-Kapazitäten gehören zu den umfangreichsten Angeboten in der Branche. Cision unterstützt Kommunikationsprofis bei der Optimierung ihrer Marketing-Kampagnen und datengestützter Entscheidungen und vertritt auch die Marken PR Newswire, Gorkana, PRWeb, Help A Reporter Out (HARO) und iContact. Cision betreut mehr als 100.000 Kunden in 170 Ländern sowie 40 Sprachen und hat seinen Hauptsitz in Chicago, USA. Weitere Standorte befinden sich in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Portugal, Schweden, Finnland, Kanada und China.

TELOS hat zum zweiten Mal das TELOS-JAHRBUCH veröffentlicht

Wir freuen uns, Ihnen im aktuellen Jahr 2016 die zweite Ausgabe des TELOS Jahrbuches überreichen zu dürfen. An der ersten Ausgabe, die Anfang 2015 erschien, beteiligten sich schon 58 Manager und Master-KVGen.

In der zweiten Ausgabe sind es bereits 63 Gesellschaften, die ihr Haus international sowie auf Deutschland bezogen vorstellen und ihre Expertisen herausstellen. In diesem Jahr wurden die Kapitalmärkte nach der FED-Entscheidung (Erhöhung der Zinsen im Dezember 2015) und der folgenden China-Krise gleich in den ersten Januartagen auf dem falschen Fuß erwischt.

Auch vor einem Jahr überschlugen sich die Ereignisse. Wir erinnern uns an die Entscheidung der Europäischen Zentralbank am 22. Januar 2015, EURO-Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Gegenwert von 1,1 Bio. Euro aufkaufen zu wollen. Diese Politik wird, wie wir jetzt alle wissen, konsequent fortgeführt. Doch mit welchen Folgen insbesondere für die Kapitalanleger? Die Zinsen sind weiter gefallen. Auch die Volatilität an den Aktienmärkten hat erheblich zugenommen. Ein Teil der ratio der Geldanlage liegt sicher darin, dass wir heute globaler denken müssen und keine Optionen mehr außer Betracht lassen dürfen.

Herr Dr.Siegmund, Chief Investment Strategist der R+V Versicherung in Wiesbaden, bricht eine Lanze für dieses erweiterte Denken und stellt in seinem Artikel einige mögliche Ansätze unter Beachtung eines vernünftigen Rendite-Risiko-Profil dar.

Das derzeitige Umfeld eröffnet keinerlei Opportunitäten für traditionelle gemischte Portfolios nach dem Motto „Wenn die Renten keine Renditen abwerfen, wird die Aktienseite dies wieder wettmachen.“ Die Korrelation der meisten Assetklassen führt 1 zu 1 nach unten. Vor diesem Hintergrund sind die Asset Manager nicht mehr nur als verlängerte Werkbank des institutionellen Anlegers als Manager der anvertrauten Gelder gefragt; vielmehr übernehmen sie heute auch die Rolle des Problemlösers und Beraters. Beide Beteiligte, Investoren sowie Asset Manager und Master-KVGen müssen näher aneinanderrücken, um gemeinsam diese schwierige Marktphase zu bewerkstelligen. Dazu bedarf es Transparenz. Konsequenterweise haben wir uns nach dem Erfolg des ersten TELOS-Jahrbuches (die Erstausgabe 2015 wurde in den ersten 12 Monaten nach ihrem Erscheinen 25.000 Male downgeloaded) entschlossen, diese Brücke zwischen Anlegern und Anbietern mit der zweiten Ausgabe weiter zu entwickeln. Dabei stehen die Kriterien im Fokus, die erfahrungsgemäß eine Mandatsvergabe wesentlich beeinflussen. Ausschreibungen über unsere Plattform telosia liefern uns hierbei eine gute Basis. Das TELOS-Jahrbuch soll eine Entscheidungshilfe für künftige Entscheidungen bilden. Unser besonderer Dank gilt den über 60 Asset Managern, inländischen wie ausländischen Anbietern, die ihre Expertise in dem vorliegenden TELOS-Jahrbuch 2015/2016 dargelegt haben, sowie allen Teilnehmern, die einen Fachartikel beigesteuert haben. Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre viel Spaß und freuen uns über Anregungen von Ihrer Seite.

Das Jahrbuch steht kostenfrei zur Verfügung: TELOS Jahrbuch

altii and vwd jointly offer services for institutional investors

With this cooperation, the alternative investor information GmbH (altii) further strengthens its position as a digital communication and marketing platform for the fund industry.

Frankfurt, 07.20.2016. With immediate effect altii and vwd group give fund companies the opportunity to present themselves in an exclusive environment to institutional investors. The vwd funds service has been the market leader in the data delivery for market and fund data for high-quality media - in print, online and teletext in German-speaking markets, Belgium and the Netherlands. With altii as a cooperation partner it is now possible to publish to institutional investors. altii.de is the communication and marketing platform on which the interests of product providers (asset and wealth managers, banks, etc.) and investors are brought together.

"It was important to work together with a strong and established market partner and we therefore decided for vwd group. We are very happy that with vwd as partner, we strengthen to implement our vision of a digital communication and marketing portal for the fund industry", says Christian Salow, CEO of altii.

"With the additional offer, customers can address particular institutional investors that they would hardly reach via classic marketing activities. So far we have reinforced covering the retail sector with the vwd funds service. We are pleased that with altii as partner we immediately provide another targeted communication channel to present companies and products. In the future, we will extend this offer to new target group specific solutions to achieve a better positioning for our customers in the market", emphasises Dieter Moritz, Executive Director Sales & Product Management - Media Products & Accounts, vwd group.

"With the vwd group we not only receive quality fund data, but we also access important and far-reaching distribution channels. In addition, we benefit from the reputation of the vwd group", adds Christian Salow.

For more information, please contact:

altii GmbH
Christian Salow
Geschäftsführer
Mobil: +49 170 808 6726
christian.salow@altii.de
www.altii.de

vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH:
Christiane Kaczmarek-Schempp
Tel: +49 6950701-286
Fax: +49 6950701-114
presse@vwd.com
www.vwd.com

About altii GmbH
altii operates the internet portal www.altii.de on which fund managers can inform the target group of "Institutional Investors”. In addition to a product area, altii offers an editorially supervised open area that contains a wealth of information from the financial world. altii is a communication and marketing platform on which the interests of product providers and investors are brought together. The service is available free of charge for investors. The portal is accompanied by a sector-specific weekly newsletter and social media channels. www.altii.de, info@altii.de, @altii_news, +49 69 5770 8987

About the vwd group:
The vwd group is one of Europe's leading providers of information and technology solutions in the financial industry and the media. Wherever it comes to the systematic support of financial decisions, the vwd group provides the appropriate systems and data.
With market data, information systems and the coordinated software solutions, standards are set in information and advice to investors. This enables customers to operate their business processes as required, cost effective and safe. The offer is rounded off by innovative marketing solutions for securities at the interface between producers and media.
With more than 450 employees in Germany, Belgium, France, Italy, the Netherlands and Switzerland vwd group is an international group of companies with strong links to local financial markets.

altii und vwd bieten gemeinsam Services für institutionelle Anleger

Mit der Kooperation baut die alternative investor information GmbH (altii) ihre Stellung als digitale Kommunikations- und Marketingplattform für die Fondsindustrie aus. 

Mit sofortiger Wirkung werden altii GmbH und vwd group gemeinsam Fondsgesellschaften die Möglichkeit geben, sich in einem exklusiven Umfeld institutionellen Investoren zu präsentieren. Mit dem vwd funds service ist vwd seit Jahren Marktführer bei der Markt- und Fondsdatenbelieferung reichweitenstarker Qualitätsmedien - im Print, Online und Videotext in den deutschsprachigen Märkten sowie in Belgien und den Niederlanden. Mit der altii GmbH und ihrem Service www.altii.de als  Kooperationspartner ist nun auch eine Verbreitung von Fondsinformationen an institutionelle Anleger möglich. altii.de ist die Kommunikations- und Marketingplattform, auf der die Interessen von Produktanbietern (Asset Manager, Banken, Vermögenverwalter, etc.) und Investoren zusammen gebracht werden.

„Uns war es wichtig, mit einem starken und am Markt etablierten Partner zusammen zu arbeiten und haben uns deswegen für die vwd group entschieden. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit vwd als  Partner nun unsere Visionen einer digitalen Kommunikations- und Marketingwelt für die Fondsindustrie verstärkt umsetzen können“, sagt Christian Salow, Geschäftsführer der altii GmbH.

„Mit dem Zusatzangebot können unsere Kunden insbesondere institutionelle Investoren ansprechen, die sie über klassische Vertriebsaktivitäten so kaum erreichen würden. Bislang konnten wir über den vwd funds service verstärkt den Retailbereich abdecken. Wir freuen uns, dass wir ab sofort über die Plattform unseres Kooperationspartners altii, Kunden einen weiteren zielgruppengerechten Kommunikationskanal bieten können, um sich mit Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen zu präsentieren. Zukünftig werden wir dieses Angebot noch um neue zielgruppenkonforme Lösungen erweitern, um eine bessere Unternehmenspositionierung für unsere Kunden am Markt zu erreichen“, betont Dieter Moritz, Executive Director Sales & Productmanagement - Media Products & Accounts, vwd group.

„Über die vwd group erhalten wir nicht nur umfassende und qualitative hochwertige Fondsdaten, sondern uns stehen auch wichtige und weitreichende Distributionskanäle zur Verfügung. Zusätzlich profitieren wir von der Bekanntheit der vwd group am Markt und sehen mit ihr noch viele Möglichkeiten, die für die weitere Marktpenetration von Vorteil ist“, ergänzt Christian Salow.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

altii GmbH
Christian Salow
Geschäftsführer
Mobil: +49 170 808 6726
Christian.Salow@altii.de

vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH:
Christiane Kaczmarek-Schempp
Tel: +49 6950701-286
Fax: +49 6950701-114
presse@vwd.com
www.vwd.com

Über altii GmbH
Die altii GmbH betreibt das Internetportal www.alti.de, auf dem sich insbesondere die Zielgruppe "Institutionelle Investoren" nach Registrierung in einem Produktbereich über Unternehmen, Fonds und entsprechende Anlagegeschäfte informieren können. Neben dem Produktbereich gibt es den für jedermann zugänglichen und redaktionell betreuten offenen Bereich, der umfangreiche Informationen aus der Finanzwelt enthält. altii ist eine Kommunikations- und Marketingplattform, auf der die Interessen von Produktanbietern (Asset Manager, Banken, Vermögenverwalter, etc.) und Investoren zusammen gebracht werden. Der Service ist für Investoren kostenlos nutzbar. Das Portal wird von einem branchenspezifischen wöchentlichen Newsletter und Social Media Kanälen begleitet. www.altii.de, info@altii.de, @altii_news, +49 69 5770 8987

Über die vwd group:
Die vwd group gehört zu den europaweit führenden Anbietern für Informations- und Technologielösungen in der Finanzindustrie und bei Medien. Wo immer es um die systematische Unterstützung von Finanzentscheidungen geht, liefert die vwd group die geeigneten Systeme und Daten.
Mit Marktdaten und Informationssystemen und den darauf abgestimmten Softwarelösungen, werden Standards in Information und Beratung von Anlegern gesetzt. So können Kunden ihre Geschäftsprozesse bedarfsgerecht, kostengünstig und sicher betreiben. Abgerundet wird das Angebot durch innovative Vermarktungslösungen für Wertpapiere an der Schnittstelle von Produzenten und Medien.
Mit mehr als 450 Mitarbeitern in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz ist vwd group eine international tätige Unternehmensgruppe mit starkem Bezug zu den lokalen Finanzmärkten.

HIH Vermietungsmanagement auf Erfolgskurs

Das Vermietungsmanagement der HIH Real Estate GmbH (HIH) entwickelt sich weiter dynamisch. In ihrem deutschen Gesamtportfolio hat die HIH die Leerstandsquote innerhalb eines Jahres von 6,7 Prozent auf 3,2 Prozent um mehr als die Hälfte reduziert. Gleiches gilt bei den externen Mandaten der HIH, bei denen die Vermietungsabteilung im selben Betrachtungszeitraum gleichfalls erheblich Leerstände beseitigen und die Quote von 11,1 Prozent auf 5,4 Prozent senken konnte. Etwa jeder dritte durch die HIH organisierte Mietvertrag wurde für Auftraggeber außerhalb der HIH-Gruppe geschlossen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres schloss das Vermietungsmanagement der HIH 68 neue Mietverträge über eine Fläche von insgesamt rund 60.000 Quadratmetern ab. Dies entspricht dem Vorjahresniveau.

Die Vermietungsquote der HIH ist damit in den vergangenen zwölf Monaten von 93,3 Prozent auf 96,8 Prozent gestiegen. Bis zum Ende des Jahres geht das Unternehmen von einem Vermietungsstand von rund 98 Prozent in dem aktuell etwa knapp über zwei Millionen Quadratmeter Fläche umfassenden Bestand in Deutschland aus.

Im Aufgabengebiet der Vertragsverlängerungen erreicht das Vermietungsmanagement der HIH derzeit neue durchschnittliche Festlaufzeiten der Mietverträge von knapp über 54 Monaten (Vorjahr: 49 Monate).

„Wir waren in diesem Jahr bereits sehr erfolgreich darin, Leerstände zügig abzubauen und auch die Prolongationsaktivitäten verlaufen weiterhin erfreulich. Neben der allgemein guten Lage auf dem Büromarkt haben zu dieser Leistung vor allem die hohe Systemqualität unseres Vermietungsmanagements, unser gutes Netzwerk sowie die Expertise und das Engagement unserer Mitarbeiter in den meist vor Ort agierenden fünf Vermietungsbüros beigetragen“, sagte Ken Kuhnke, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vermietungsmanagement bei HIH.

Das Vermietungsmanagement der HIH ist sowohl für Objekte aus dem betreuten Bestand der Warburg-HIH Invest als auch für externe Nachfrager tätig. Das Vermietungsmanagement übernimmt Vermietungsaufgaben im Rahmen eines strukturierten Verfahrens. Dabei erfolgt zunächst eine Objektanalyse und Potenzialermittlung. Danach werden bedarfsgerechte Maßnahmen anhand der Individualkriterien des Objekts und des Standorts ausgewählt und umgesetzt.

Luke Ellis to succeed Manny Roman as Chief Executive Officer of Man Group

Man Group today announces that Luke Ellis will succeed Emmanuel (Manny) Roman as Chief Executive Officer on 1st September 2016. Manny will step down from Man Group’s Board on 31st August 2016 in order to take up the role of Chief Executive Officer at PIMCO from 1st November 2016. Luke has worked alongside Manny since 2012 as President of the firm. Jonathan Sorrell will continue as President of the firm alongside his role as Chief Financial Officer.

Luke Ellis was previously President of Man Group, having joined the firm in 2010, and a member of the Man Group Executive Committee. He is responsible for managing Man Group’s four investment units, Man AHL, Man GLG, Man Numeric and Man FRM. Prior to this, Luke was Head and CIO of Man Group’s Multi-Manager Business and Non-Executive Chairman of GLG’s Multi-Manager activities. He was Managing Director of FRM and ran the business from 1998 to 2008. Before joining FRM, Luke was a Managing Director at JPMorgan and Global Head of Equity Derivatives and Equity Proprietary Trading.

Ian Livingston, Chairman of Man Group, said:
"On behalf of the Board, I would like to thank Manny for his leadership and for all he has done for Man Group; he leaves a much stronger, more resilient business than the one he took on. During his tenure as CEO, Man Group has successfully restructured and diversified and he has put in place an excellent management team. We wish him well in his new endeavour and he will remain a close friend of the company. Luke Ellis’ dedication to Man Group and commitment to delivering performance for investors, as well as the leadership he has already demonstrated, makes him the ideal candidate to take over from Manny. His appointment was a unanimous decision taken by the Board, and we are very pleased that he has accepted the role."

Manny Roman, CEO of Man Group, said: 
“It has been a great privilege to have led Man Group through a period of evolution and progression for the business; Man Group has restructured, grown and diversified over the past five years, as well as expanded in the US and enhanced the focus on institutional business. We have also built an excellent team of experienced senior management. Luke Ellis has worked closely with me for the past seven years and I have known him for more than two decades. He is a superb leader for the business and a good friend, and I am pleased that he will be taking over from me to continue building a diversified and resilient firm focused on performance and serving our clients. Man Group is an excellent business and I am sad to be leaving, but I have decided to accept this new, outstanding opportunity and move back to the US where my family is based.”

Luke Ellis, CEO-designate of Man Group, said:
"I have worked closely with Manny over several years, helping to build Man Group into the business it is and am excited and honoured to now be taking on the role of CEO. The investment management industry has faced a number of challenges in recent years, as have many parts of financial services. However, by continuing with our focus on performance and client service, and investing in our infrastructure and diversification as we build on our position at the forefront of the industry, I am confident that we can deliver significant long term value for our clients and shareholders."

Manny will work with Luke and Jonathan during a handover period which will last until he steps down on 31st August 2016. Luke’s appointment as Chief Executive Officer of Man Group is subject to the relevant regulatory approvals, and there are no disclosures to be made pursuant to Listing Rule 9.6.13R in respect of the appointment.

Im Natixis Global AM-Retirement-Index für 2016 erreicht Deutschland bei der Altersabsicherung den siebten Platz

Beim Global Retirement-Index für 2016, der heute von Natixis Global Asset Management vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Altersabsicherung den siebten Platz. In der Rubrik „materieller Wohlstand im Alter“ erreicht Deutschland sogar Platz 3. Im Rahmen des Index werden jene Faktoren analysiert, die die Absicherung im Alter maßgeblich beeinflussen. Somit bietet er eine Möglichkeit, die besten Strategien im Hinblick auf die Rentenpolitik in 43 Ländern miteinander zu vergleichen.

Zu den Staaten, die der Index bei der Altersabsicherung als führend identifiziert hat, zählen in erster Linie nordeuropäische Länder, die die Top 10 dominieren. Dies sind das auf dem ersten Platz liegende Norwegen, gefolgt von der Schweiz, Island, Schweden, Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Neuseeland (Rang 4), Australien (Rang 6) und Kanada (Rang 10) vervollständigen die Liste der zehn besten Staaten. Ebenso wie viele andere Top-10-Nationen profitiert auch Deutschland von bewährten staatlichen Rentensystemen und bereits seit Langem etablierten Leistungszusage-Programmen. Sie bieten den Arbeitnehmern eine solide Grundlage für die Finanzierung der Altersvorsorge.

Der Natixis Global Retirement-Index, der 2013 erstmals erhoben wurde, berechnet auf Basis von vier Faktoren, die die Lebensumstände von Rentnern beeinflussen, eine allgemeine Punktzahl für die Sicherheit im Alter. Dabei spielt nicht nur die Finanzlage im Ruhestand eine wichtige Rolle, sondern es werden auch drei weitere Sub-Indizes berücksichtigt, die die Aspekte „materieller Wohlstand“, „Gesundheit“ und „Lebensqualität“ abdecken, um so eine ganzheitlichere Perspektive zu ermöglichen. Bei der diesjährigen Erhebung hat sich Natixis auf eine geringere Zahl von Ländern konzentriert als noch in der Vergangenheit. Dabei handelt es sich hauptsächlich um etablierte Volkswirtschaften, in denen die Altersversorgung ein dringliches soziales und wirtschaftliches Thema ist.

Die größte Volkswirtschaft und Exportnation der Europäischen Union schneidet dabei sehr gut ab. „Der Index belegt, dass Deutschland bei den Kriterien ‚materieller Wohlstand‘, ‚Pro-Kopf-Einkommen‘ und ‚Arbeitslosigkeit‘ mit Top-10-Positionen die besten Ergebnisse erzielt. Deutsche Rentner profitieren also von einem ausgezeichneten Gesundheitssystem und von vollen Rentenkassen“, so Jörg Knaf, Executive Managing Director von Natixis Global AM für Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz.

„Im Vergleich zu den übrigen Top-10-Nationen sind die Ergebnisse Deutschlands bei der privaten Altersvorsorgeplanung allerdings eher enttäuschend“, fügt Knaf hinzu. „Die nach wie vor niedrigen Zinsen sowie die deshalb lediglich mäßigen Investmenterträge könnten den Deutschen in den nächsten Jahren sogar noch größere Probleme bereiten. Auch aus der Versicherungsbranche(1) kommen einige alarmierende Signale: So gehen die meisten Menschen in der Altersgruppe der über 14-Jährigen davon aus, dass eine Lebensversicherung allein bereits als Altersvorsorge ausreicht. Darüber hinaus ist lediglich einer von neun Deutschen in Investmentfonds, Aktien oder Mischfonds investiert. Man muss den Deutschen daher bewusst machen, dass es sich lohnt, mehr anzulegen, ihr Vermögen innerhalb ihrer Portfolios breit zu diversifizieren und ihre Altersversorgung besser zu planen“, betont Knaf.

Trotz positiver Ergebnisse hat auch Deutschland beim Thema Altersabsicherung mit globalen Problemen zu kämpfen

Der Global Retirement-Index zeigt aber auch, dass die Finanzierung der Altersversorgung aufgrund demografischer und konjunktureller Trends in Zukunft immer schwieriger werden wird – das gilt für Deutschland ebenso wie für die übrigen etablierten Industriestaaten und die Schwellenländer. Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken, die zunehmenden Wertschwankungen an den Märkten, eine immer älter werdende Bevölkerung und klamme Staatskassen sind nur einige der größten Herausforderungen beim Thema Altersabsicherung. Eine der wichtigsten Fragen ist, wie man für deutsche Rentner in Zukunft zumindest einen gewissen Mindest-Lebensstandard sichern kann.

Auch die Menschen scheinen sich der Herausforderungen, die vor ihnen liegen, durchaus bewusst zu sein. So gehen 77 % der deutschen Privatanleger davon aus, dass sie in Zukunft mehr Verantwortung für die Finanzierung ihrer Altersversorgung übernehmen müssen(2). Die Analysen des Global Retirement-Index deuten darauf hin, dass eine gemeinsame Verantwortung von Staat, Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Altersvorsorge der effektivste Weg ist, um einen besseren Zugang zu Altersvorsorgeprodukten zu bieten und das Streben nach einem gesicherten Ruhestand zu fördern.

Vier globale Trends

Politische Entscheidungsträger und Arbeitgeber können von vier grundlegenden Trends lernen, die die bestplatzierten Nationen charakterisieren.

1. Zugang: Eine immer älter werdende Arbeitnehmerschaft sowie eine gestiegene Lebenserwartung haben dazu geführt, dass das traditionelle Umlageverfahren bei der staatlichen Altersvorsorge in vielen Ländern der westlichen Welt mittlerweile nicht mehr tragfähig ist. Da der Einzelne deshalb zukünftig mehr Verantwortung für die Finanzierung seiner Altersvorsorge übernehmen muss, müssen die Gesetzgeber in den führenden Staaten sicherstellen, dass die Arbeitnehmer auch einen Zugang zu individuellen oder betrieblichen Altersvorsorgeprogrammen erhalten.

2. Anreize: Im Rahmen einer umsichtigen Politik werden für den Einzelnen immer mehr Anreize geschaffen, selbst für das Alter vorzusorgen, um so die langfristigen Probleme, die die Finanzierung der Renten mit sich bringt, zu verringern. Eine günstige steuerliche Behandlung von Altersvorsorgebeiträgen kann Arbeitnehmer dazu motivieren, mehr Geld für ihr Alter zurücklegen, sodass sie sich um ihre finanziellen Belange mit größerer Wahrscheinlichkeit selbst kümmern können.

3. Engagement: Eine automatische Aufnahme in die betriebliche Altersversorgung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus könnte man im Zuge einer klugen Politik dafür Sorge tragen, dass sich die Arbeitnehmer in dem richtigen Mix von Investments engagieren und außerdem genug Informationen erhalten, um von der betrieblichen Altersvorsorge auch bestmöglich zu profitieren.

4. Volkswirtschaftliche Aspekte: Altersabsicherung geht über die Auswahl einzelner Sparvehikel hinaus. Vielmehr muss eine immer älter werdende Bevölkerung auch berücksichtigen, dass sie in Zukunft von einem festen Einkommen leben muss. Die Geldmarkt-, die Fiskal- und die Gesundheitspolitik spielen in diesem Zusammenhang für die finanzielle Unabhängigkeit von Rentnern allesamt eine entscheidende Rolle.

Den vollständigen Bericht zum 2016 Natixis Global Retirement Index und Herunterladen finden Sie auf http://durableportfolios.com/Global-Retirement-Index-2016

(1) Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungsbranche (GDV), 2016
(2) Globale Umfrage unter Privatanlegern, Natixis Global Asset Management, Mai 2016

Methodik
Der Global Retirement-Index wurde von Natixis Global Asset Management mit freundlicher Unterstützung der britischen Finanz-Researchfirma CoreData Research erstellt. Der Index berücksichtigt die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als Industriestaaten eingestuften Volkswirtschaften, die Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China). Der Bericht enthält Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen wie beispielsweise der Weltbank. Die Analysten haben für jede Kategorie einen Mittelwert berechnet und dann die Punktzahlen der einzelnen Kategorien zu einem finalen Ranking der 43 untersuchten Staaten zusammengefasst.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management betreut umsichtig agierende Investmentexperten weltweit, indem der Vermögensverwalter ihnen Möglichkeiten aufzeigt, mit noch mehr Verständnis für die Märkte zu investieren. Mit unserem Durable Portfolio Construction®-Ansatz helfen wir unseren Kunden dabei, eher strategisch ausgerichtete Portfolios zu strukturieren, die den aktuell unberechenbaren Marktentwicklungen trotzen. Dabei greifen wir auf eine umfassende Investmenterfahrung sowie eine gründliche Kenntnis der jeweiligen Branchen zurück und arbeiten außerdem eng mit unseren Kunden zusammen, damit unsere Investmentgedanken immer auf objektiven Daten basieren.
Natixis zählt zu den größten Vermögensverwaltungsgesellschaften weltweit.(1) Durch die Bündelung von mehr als 20 spezialisierten Investmentmanagern aus aller Welt (mit einem verwalteten Vermögen von 884,9 Mrd. USD(2)) können wir für jede strategische Investmentanforderung eine breite Palette von Anlagelösungen anbieten. Von den ersten analytischen Erkenntnissen bis zur letztendlichen Umsetzung der entsprechenden Anlageideen unterstützen wir bei Natixis unsere Kunden bei der Zusammenstellung nachhaltig stabiler Portfolios.
Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. zum 31. März 2016 ein Vermögen von insgesamt 884,9 Mrd. USD (776,4 Mrd. EUR).(2) Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors,3 AEW Capital Management, AEW Europe, AlphaSimplex Group, Axeltis, Darius Capital Partners, DNCA Investments,(4) Dorval Finance,(5) Emerise,(6) Gateway Investment Advisers, H2O Asset Management,(5) Harris Associates, IDFC Asset Management Company, Loomis, Sayles & Company, Managed Portfolio Advisors,(3) McDonnell Investment Management, Mirova,(5) Natixis Asset Management, Ossiam, Seeyond,(7) Vaughan Nelson Investment Management, Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity (einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners). Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt mit NGAM S.A., Zweigniederlassung Deutschland, eine Niederlassung von NGAM S.A., die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier autorisiert ist und von dieser Behörde beaufsichtigt wird. Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt auch NGAM S.A., Switzerland Sàrl.

1 Im Rahmen des „Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015“ wurde Natixis Global Asset Management, S.A. auf Basis seines per 31. Dezember 2015 verwalteten Vermögens als Nummer 16 aufgrund der AUM von (870.3 Mrd. $) der größten Vermögensverwalter der Welt eingestuft.
2 Der Nettoinventarwert versteht sich per 31. März 2016. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Anlagegelder umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht-regulierten Geldern zählen jene Anlagevermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
3 Eine Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
6 Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Sitz in Singapur und Paris.
7 Eine Marke von Natixis Asset Management.

Aquila Capital ernennt Dr. Huth zum Beiratsmitglied

Aquila Capital hat den Beirat um Dr. Olaf Huth erweitert. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Huth ein weiteres erfahrenes Mitglied für unseren Beirat gewinnen konnten. Diese Positionen besetzen wir grundsätzlich durch Stakeholder, die für die Entwicklung des Unternehmens wichtige Impulse liefern und damit eine Schlüsselfunktion bei Aquila Capital übernehmen“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Dr. Huth verfügt über 30 Jahre Asset Management-Erfahrung mit Fokus auf Anlagelösungen für vermögende Privatkunden, Family Offices und institutionelle Investoren. Er ist seit 1985 bei HSBC Trinkaus tätig, wo er nach verschiedenen Stationen in Deutschland und der Schweiz 2001 zum persönlich haftenden Gesellschafter berufen wurde und seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrats ist. „Alternative Investments gewinnen seit der Gründung von Aquila Capital zunehmend an Bedeutung. Herr Dr. Rentsch und Herr Rosslenbroich haben das Unternehmen zu einem der führenden Asset Manager für Alternative Investments entwickelt. Ich freue mich, diese nachhaltig erfolgreiche Wachstumsstrategie des Unternehmens beratend zu begleiten“, ergänzt Dr. Huth.

Der Beirat von Aquila Capital besteht aus erfahrenen und namhaften Mitgliedern. Als unabhängiges Gremium gibt der Beirat entscheidende Impulse zur Ausrichtung des Unternehmens sowie der Identifizierung und Bewertung neuer Geschäftsfelder. Weitere Informationen zu den Beiratsmitgliedern von Aquila Capital finden Sie auf www.aquila-capital.de.  

Über Aquila Capital:
Aquila Capital managt alternative Investments für institutionelle Investoren weltweit. Im Fokus steht ein multidisziplinärer Ansatz: Die Investmentstrategien des Unternehmens werden jeweils von spezialisierten Investment Teams gemanagt, die von operativer Stabilität, stringenter Corporate Governance und dem erfolgreichen Track Record des Gesamtunternehmens profitieren.

Die eigentümergeführte Investmentgesellschaft wurde 2001 gegründet und verwaltet ein Vermögen von 7,1 Mrd. Euro (Stand Dezember 2015). Über 200 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette alternativer Investments, um für Investoren stabile, positive Renditen zu erwirtschaften.

Union Investment wächst in schwierigem Umfeld

Union Investment bleibt trotz eines sehr holprigen Jahresauftakts an den Börsen auf Wachstumskurs. Mit 10,6 Mrd. Euro erzielte die Fondsgesellschaft den zweitbesten Nettoabsatz innerhalb der letzten fünf Jahre (1. Halbjahr 2015: 13,9 Mrd. Euro). „Damit zählen wir auch in diesem Jahr zu den absatzstärksten Fondsgesellschaften“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstands-vorsitzender von Union Investment, im Rahmen der Halbjahrespressekonferenz in Köln. Die Assets under Management stiegen im Vergleich zur Jahresmitte 2015 um 9,2 Prozent von 252,3 Mrd. Euro auf 275,4 Mrd. Euro.

Der Nettoabsatz des institutionellen Geschäfts bewegt sich mit 6,6 Mrd. Euro mit Ausnahme des außergewöhnlichen Vorjahreswerts (9,4 Mrd. Euro) im Rahmen der letzten fünf Jahre. Die Assets under Management, die Union Investment für institutionelle Kunden verwaltet, erreichten mit 158,1 Mrd. Euro (142,3 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. Gefragt waren im ersten Halbjahr 2016 vor allem Produkte mit größeren Renditechancen wie Unternehmens-, Schwellenländer-, Hochzins-, Nachranganleihen und Verbriefungen. Darüber hinaus gewannen globale Aktienstrategien, Multi-Asset- und Absolute-Return-Produkte sowie Immobilieninvestments an Bedeutung. Diese nutzen institutionelle Kunden, um Portfolios diversifizierter aufzustellen. „Den Druck, auskömmliche Renditen zu erzielen, erhöhen volatile Märkte, Negativzinsen und die Regulierung, sodass sich viele institutionelle Kunden mit neuen Anlagestrategien beschäftigen. Fonds, die diese Anforderungen erfüllen, werden stark nachgefragt“, stellte Reinke fest.

Zudem stießen nachhaltige Lösungen weiterhin auf wachsendes Interesse. Mittlerweile ist der Bestand an nachhaltig gemanagten Fonds bei Union Investment auf rund 21 Mrd. Euro (10 Mrd. Euro) gestiegen. „Damit sind wir in Deutschland der führende Fondsanbieter für nachhaltige Geldanlagen“, konstatierte Reinke. Bereits 60 Prozent aller institutionellen Anleger in Deutschland berücksichtigen bei ihren Investmententscheidungen Nachhaltigkeitskriterien, wie aus der aktuellen Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervorgeht.

Neben diesen langfristig angelegten Strategien führen die Negativzinsen für einige Investoren zu einem neuen Handlungsbedarf bei kurzfristig angelegten Geldern. Inzwischen nutzen institutionelle Kunden verstärkt Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds, um ihre liquiden Assets zu managen, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Als Antwort auf diesen Bedarf bietet Union Investment zum Beispiel seit fünf Monaten mit dem UniInstitutionalReserve Plus einen geldmarktnahen Fonds an, der sehr kurzlaufende Unternehmensanleihen oder Floater enthält und mittlerweile auf 2,2 Mrd. Euro angewachsen ist.

„Insgesamt blicken wir im institutionellen Geschäft in den ersten sechs Monaten auf ein dynamisches Wachstum. Unsere Lösungen werden von genossenschaftlichen und nicht-genossenschaftlichen Kunden im In- und Ausland rege nachgefragt“, sagte Reinke.

Sehr gutes Neugeschäft mit privaten Kunden

Der seit 2012 anhaltend positive Nettoabsatz im Privatkundengeschäft hat sich auch im ersten Halbjahr 2016 mit 4,0 Mrd. Euro (4,5 Mrd. Euro) fortgesetzt. „Das ist das zweitbeste Ergebnis der letzten fünf Jahre. Erfreulich ist, dass viele private Kunden trotz schwieriger Rahmenbedingungen Kurs halten“, erklärte Reinke. Absatzfavoriten waren einmal mehr Multi-Asset-Lösungen. Ihnen flossen im ersten Halbjahr netto 2,7 Mrd. Euro (5,6 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 1,5 Mrd. Euro auf die sechs PrivatFonds. Stark nachgefragt wurden nach wie vor Offene Immobilienfonds, in die Privatanleger bis Ende Juni 1,5 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) anlegten. „Es wird bei den Offenen Immobilienfonds zunehmend anspruchsvoller, die starke Nachfrage der Kunden mit den Anlagemöglichkeiten im Gleichgewicht zu halten. Deshalb konnten wir in diesem Jahr in unseren drei zentralen Immobilien-Publikumsfonds nur für wenige Wochen neue Gelder annehmen“, erläuterte Reinke.

Immer mehr Anleger erkennen zudem die Chancen des ratierlichen Fondssparens für einen nachhaltigen Vermögensaufbau. „Wie wir aus der Marktforschung wissen, liegt den Deutschen das Sparen weiterhin ‚im Blut‘. Es gibt den Menschen ein gutes Gefühl, weil Sparen die Handlungsfähigkeit für die Zukunft erhält“, erklärte Reinke. Nur 3,8 Prozent der Deutschen würden nicht sparen. „Sparen ist nicht tot, sondern wird höchstens totgeredet“, so Reinke. Da viele Menschen nicht noch mehr sparen könnten und wenig Lust verspürten, länger zu sparen, käme es darauf an, effizienter zu sparen und so die „Evolution des Sparens“ weiterzuführen. So sieht auch die Bundesbank in der gestiegenen Nachfrage nach Investmentfonds erstmals eine „sichtbare aktive Renditesuche“ der privaten Haushalte.

Als Ergebnis wuchs bei Union Investment die Zahl der Fondssparverträge in den letzten zwölf Monaten um 16,6 Prozent auf 1.281.000 (1.099.000). „Gefreut hat uns insbesondere, dass vier von fünf Euro der Gelder in renditestarke Substanzanlagen wie Aktien-, Misch- und Immobilienfonds geflossen sind“, ergänzte Reinke. Zum Wachstum beigetragen hatte auch die Entscheidung von Union Investment, zum Jahreswechsel die Mindestsparrate auf 25 Euro monatlich zu senken. Stabil entwickelte sich auch das ratierliche Geschäft mit der Riester-Rente. Hier investierten die Sparer im ersten Halbjahr 665 Mio. Euro (614 Mio. Euro).

„Ob ratierliches Sparen oder Einmalanlage – Investmentfonds gewinnen in der mittel- und langfristigen Geldanlage privater Kunden zunehmend an Bedeutung. Zugleich haben sich unsere Kunden trotz der Börsenturbulenzen besonnen verhalten. Aus diesem Grund konnten wir das erste Halbjahr im Privatkundengeschäft mit einem guten Ergebnis abschließen“, erklärte Reinke.

Altersvorsorgesystem in seiner Vielfalt erhalten und stärken

In seinem Vortrag ging Reinke auch auf die aktuellen politischen Diskussionen um das deutsche Rentensystem ein. Es beruht auf zwei Grundpfeilern, dem Umlageverfahren und dem kapitalgedeckten Verfahren. „Hier wurde über Jahrzehnte ein System entwickelt, das sich bewährt hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Beide Wege kommen aus unterschiedlichen Gründen verstärkt unter Druck, die gesetzliche Rentenversicherung aufgrund der Demografie, die kapitalgedeckte Vorsorge aufgrund des lang anhaltenden Niedrigzinsumfelds. Reinke kritisierte Vorschläge aus der Politik, die darauf abzielten, zum Umlageverfahren als einzigem Träger der Altersvorsorge zurückzukehren. „Mir konnte bislang keiner erklären, wie man die Stabilität eines Gebäudes erhöht, indem man einen tragenden Eckpfeiler wegschlägt“, führte Reinke aus.

Als Beleg, welchen Nutzen die Diversifikation nicht nur in der allgemeinen Geldanlage, sondern auch im Rentensystem schaffen kann, führte er Berechnungen der Bundesregierung an. In ihrem aktuellen Rentenversicherungsbericht hat sie am Beispiel der Riester-Rente untersucht, wie das Versorgungsniveau durch die Kombination von gesetzlicher Rente und kapitalgedeckter Vorsorge gesichert wird. „Das Ergebnis zeigt, dass das Versorgungsniveau bis zum Jahr 2029 auf über 50 Prozent gehalten werden kann. Die Riester-Rente erfüllt ihre ursprüngliche Aufgabe, das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente abzufedern und hilft, die Rentenlücke dauerhaft zu reduzieren“, erläuterte Reinke.

Der Vorstandsvorsitzende erachtete es als nicht zielführend, heutzutage großzügige politische Geschenke aus der Rentenversicherung zu verteilen. Denn sie führten letztlich dazu, die Möglichkeit künftiger Generationen zu schmälern, angemessen an den Leistungen der gesetzlichen Rente partizipieren zu können. Darüber hinaus führten sie zu steigenden Lohnnebenkosten und belasteten die Wettbewerbsstärke. „Es geht auch in guten Zeiten darum, mit den Mitteln der gesetzlichen Rentenversicherung hauszuhalten. Auf eine stabile Konjunktur können wir uns nicht dauerhaft verlassen, und mehr Beitragszahler wird es aufgrund der Demografie nicht geben.“

In den kapitalgedeckten Verfahren sollte den niedrigen Zinsen durch mehr Wettbewerb und ein breiteres Angebot an Wahlmöglichkeiten und weiteren Anreizen begegnet werden. So ist es beispielsweise im Sinne aller Vorsorgesparer, auch in der betrieblichen Altersversorgung allen Anbietern den gleichen Zugang zum Markt zu verschaffen. „In einem solchen Level Playing Field könnten Sparer aus einem breit angelegten Angebot die für sie passenden Lösungen auswählen und müssten ihre Anlagemöglichkeiten nicht beschränken“, sagte Reinke.

Er forderte zudem eine Weiterentwicklung der Riester-Rente. „Es würden sich noch mehr Menschen für die Riester-Rente entscheiden, wenn sie nicht auf die Grundsicherung angerechnet, die Fördergrenzen und Zulagenhöhen dynamisiert und der Berechtigtenkreis ausgebaut werden würde“, erklärte Reinke. Zudem regte Reinke an, dass Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und die ungeförderte private Vorsorge mit steuerlichen Anreizen attraktiver machen sollte.

Reinke vermisste in der aktuellen öffentlichen Rentendebatte ein gewisses Maß an Sachlichkeit. „Ich wünsche mir, dass wir in der öffentlichen Diskussion den Menschen mehr Orientierung geben, statt sie durch zugespitzte Aussagen zu verunsichern. Wir müssen die Sparer, die etwas für ihre Vorsorge getan haben, darin bestärken, dass sie etwas richtig gemacht haben“, resümierte Reinke.

Rothschild-Tochter RBIS Ltd fuehrt neue Generation von risikobasierten Indizes auf Euro-Staatsanleihen ein

Risk Based Investment Solutions Ltd (RBIS Ltd), eine Tochtergesellschaft von Rothschild Asset Management für risikobasierte Anlagestrategien, führt mit dem R Risk-Based Euro Sovereign Index eine neue Generation von Indizes für in Euro emittierte Staatsanleihen ein. Der Index basiert auf dem hauseigenen risikogewichteten Ansatz und wird von Markit® veröffentlicht. Der Finanzinformationsdienstleister fungiert zudem als sogenannter Calculation Agent.

Dank des hauseigenen Risikofaktorenmodells ist es Ziel der R Risk-Based Methode, viele der Herausforderungen traditioneller Anleihen-Indizes zu reduzieren. Diese sind üblicherweise emissionsgewichtet, was zur Konzentration von Risiken bei überschuldeten Ländern und zu einer ungenügenden Berücksichtigung der Rückzahlungsfähigkeit ihrer Schulden führt. Zudem ist bei klassischen Indizes die Duration zufallsbedingt sowie unkorreliert zur Zielduration von Investoren.

Um diese Nachteile zu vermeiden, definiert der R Risk-Based Euro Sovereign Index von vornherein Risikobudgets: zuerst werden Gewichtungen anhand des Bruttoinlandprodukts und nicht anhand des Schuldenstands eines Staates vorgenommen. Im zweiten Schritt werden Risikobudgets anhand Laufzeit und ausstehender Emissionsvolumina genutzt.

Das übergeordnete Ziel ist, verbesserte risikooptimierte Erträge zu erzielen. Dies soll die Volatilität sowie die maximalen Drawdowns im Vergleich zu schuldengewichteten Portfolios signifikant reduzieren. Zudem sollen die Risiken aus Duration und Konvexität verringert werden.

Abdelkader Bousabaa, Head of Research bei RBIS Ltd sagt: „Als innovative Alternative zu schuldengewichteten Indizes bietet unser R Risk-Based Euro Sovereign Index einen signifikanten Mehrwert in der Welt der Anleihen-Indizes und wird Investoren helfen, ihre Erträge zu optimieren. Indem man Risiko als Ausgangslage nimmt, lassen sich Risikobudgets besser formen.”

Ibrahim Kara, Director of Index Research bei Markit kommentiert: „Wir freuen uns sehr, mit Rothschild Asset Management bei der Berechnung ihrer Indizes zusammenzuarbeiten. Wir kombinieren unsere branchenführende und ganzheitliche Preisgestaltung mit einem stringenten Qualitätsmanagement, um den höchsten Grad an Präzision, Transparenz und Unabhängigkeit bei der Indexberechnung sicherzustellen.”

RBIS Ltd mit Sitz in London ist eine vollständige Tochtergesellschaft von Rothschild & Co. Das Unternehmen bietet transparente, einheitliche und risikobasierte Lösungen, die von einzelnen Asset Klassen bis hin zu Multi-Asset Klassen bei Aktien, Rentenpapieren sowie über verschiedene Länder hinweg reichen.

Über Markit:
Markit ist ein global führender Anbieter von Finanzinformationsdiensten. Die vom Unternehmen bereitgestellten Daten und Dienste gewährleisten eine erhöhte Transparenz, verbesserte Risikominimierung und effizientere Geschäftsabwicklung. Zu den Kunden zählen unter anderem Banken, Hedgefonds, Vermögensverwalter, Zentralbanken, Regulierungsbehörden, Wirtschaftsprüfer, Fondsmanager und Versicherungsgesellschaften. Markit wurde 2003 gegründet und beschäftigt mittlerweile über 4000 Mitarbeiter in 11 Ländern. Markit-Aktien sind an der NASDAQ-Börse unter dem Symbol “MRKT” gelistet. Weitere Informationen unter www.markit.com.

Über Rothschild Asset Management:
Rothschild Asset Management bietet unabhängige Perspektiven für innovative Investmentlösungen an, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind. Wir sind ein internationaler Asset Manager und bieten individuelles Investment-Management und -beratung für institutionelle Kunden, Finanzvermittler und Drittvertriebspartner an. Neben einer fundierten Expertise in den Bereichen aktives High-Conviction Management, Open Architecture- oder risikobasierte Investmentlösungen basiert unser Geschäftsmodell auf einem profunden Kundenverständnis. Wir verbinden modernste Technologie mit einer ausgeklügelten Methodik auf der Grundlage umfassender Erfahrungen, um maßgeschneiderte Investmentlösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es, besondere Perspektiven aufzuzeigen und so nachhaltige, langfristige Wertsteigerung für die Assets unserer Kunden zu generieren. Mehr Informationen unter www.rothschild.com

Jupiter AM startet neuen Multi-Asset-Ökologiefonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management erweitert mit dem Jupiter Global Ecology Diversified SICAV sein bestehendes Produktportfolio. Rund 30 Jahre nach der Einführung einer der ersten Fonds mit Fokus auf umweltorientierte Investments, bringt Jupiter jetzt ein weiteres richtungsweisendes Produkt auf den Markt. Der neue Fonds investiert entlang des gesamten Anlageklassenspektrums und wird von den renommierten Fondsmanagern Charlie Thomas, Abbie Llewellyn-Waters und Rhys Petheram* verwaltet.

Als Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV strebt er langfristige Kapitalzuwächse und Erträge an und investiert dazu hauptsächlich in eine Mischung aus globalen Aktien und Anleihen von Unternehmen, die bei einem Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft profitieren können. Ziel des Ökologiefonds ist es, den Anlegern ein Exposure zum langfristigen Wachstumstrend „Nachhaltigkeit“ zu bieten. Dabei sollen potenziell höhere Erträge bei gleichzeitig geringerer Volatilität erzielt werden, als es die klassischen, reinen Aktienstrategien anstreben.

Die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen wird flexibel gehandhabt. Generell gehen die Bemühungen dahin, rund 60 Prozent in festverzinslichen Anlagen zu halten – inklusive grünen Anleihen und Wandelanleihen. Dieser Teil wird von dem erfahrenen Anleihefondsmanager Rhys Petheram verwaltet. Die weiteren 40 Prozent Aktienanteil werden von Charlie Thomas und Abbie Llewellyn-Waters verantwortet, die zu Jupiters preisgekröntem Team für Umwelt- und Nachhaltigkeitsinvestments zählen.

Im Mittelpunkt des Investmentansatzes des Teams steht die Integration des anleihe- und aktienspezifischen Analyse- und Auswahlprozesses. So schauen sich die Manager bei einer möglichen Titelauswahl für das Portfolio immer die gesamte Kapitalstruktur eines Unternehmens an. Je nachdem, wo sie das beste Wertpotenzial hinsichtlich einer Renditesteigerung finden, entscheiden sie sich dann für Aktien, Anleihen oder eine Mischung aus beiden. Dieser integrierte Ansatz spielt eine wichtige Rolle in der Anlagestrategie der drei Fondsmanager und erlaubt es ihnen, ein einheitliches und konsistentes Portfolio zu bieten, anstatt zwei Portfolios getrennt voneinander verwalten zu müssen.

„Der Markt für nachhaltige Geldanlagen gewinnt in allen Anlageklassen zunehmend an Reife. Wir haben uns auf diesem Gebiet über die Jahre ein erhebliches Know-how erarbeitet und sind überzeugt, dass ein diversifizierter, volatilitätsärmerer und ertragsgenerierender Ansatz für ein wirklich spannendes globales Wachstumsthema bei unseren Kunden entsprechend Anklang finden wird“, sagt Charlie Thomas, Co-Fondsmanager des Jupiter Global Ecology Diversified SICAV.

Dazu ergänzend Andrej Brodnik, Head of Germany, Switzerland and Austria bei Jupiter: „Jupiter genießt eine langjährige Reputation für Umwelt-, Fixed-Income- und kombinierte Produkte. Dieser Fonds wurde sorgfältig auf die Bedürfnisse und Ziele potenzieller Anleger abgestimmt und eröffnet Marktchancen quer durch ein neues Anlagesegment. Charlie Thomas, Abbie Llewellyn-Waters und Rhys Petheram sind äußerst talentiert und ihre gebündelte Erfahrung bietet eine ausgezeichnete Grundlage, um darauf eine erfolgreiche, globale Fondsstrategie aufzubauen.“

* Über die Fondsmanager:
Charlie Thomas, Head of Strategy, Environment and Sustainability, und Fondsmanagerin Abbie Llewellyn-Waters verfügen über umfassende Anlageerfahrung im Bereich Umweltaktien und werden bei der Titelauswahl für den neuen Fonds eng zusammenarbeiten. Sie werden dabei aus dem umfangreichen Erfahrungs- und Kenntnisschatz schöpfen, den sich Jupiter während der letzten drei Jahrzehnte auf dem Gebiet der ökologischen Investments aufgebaut hat, seit das Unternehmen 1988 den ersten Umwelt-Publikumsfonds in Großbritannien lancierte. Charlie Thomas managt diesen 562 Millionen Euro(1) schweren Fonds seit 2003. Abbie Llewellyn-Waters stieß 2007 zum Anlageteam und ist seit 2012 alleinige Verwalterin eines institutionellen Mandats. Daneben zeichnet sie bei Jupiter stellvertretend für das Management der Umwelt-Aktienfonds verantwortlich.
Auf der Fixed-Income-Seite bringt Rhys Petheram seine beträchtliche Expertise bei der Selektion von Anleihen zum Tragen, die die Aktienauswahl ergänzen wird. Petheram arbeitet seit 2006 für das Fixed Interest & Multi-Asset Team von Jupiter. In Großbritannien verwaltet er einen 185 Millionen Euro(2) schweren Anleihefonds sowie den globalen Fixed-Income-Teil eines über 1,4 Milliarden Euro(3) schweren Multi-Asset-Fondsangebots.
(1) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016
(2) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016
(3) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016

Alceda und CBRE Clarion Securities lancieren börsennotierten Infrastrukturfonds

Alceda gibt den Launch des neuen Infrastrukturfonds von CBRE Clarion Securities auf der Luxemburger UCITS-Plattform bekannt. Die US-Dollar-Tranche des Fonds wurde bereits in Deutschland und Großbritannien zum Vertrieb zugelassen, weitere Tranchen in EUR, GBP und JPY sollen folgen. Europäische und asiatische Investoren haben damit die Möglichkeit, über eine liquide und regulierte UCITS-Struktur in die bewährte notierte Infrastrukturstrategie von CBRE Clarion Securities zu investieren. „Wir freuen uns über die Kooperation mit CBRE Clarion Securities, denn sie ermöglicht institutionellen Investoren einen Zugang zu einem bewährten Konzept über ein etabliertes Vehikel“, so Michael Sanders, Geschäftsführer von Alceda.

Der CBRE Clarion Funds SICAV - Global Listed Infrastructure Fund investiert in ein global diversifiziertes Portfolio börsennotierter Infrastruktur-Unternehmen, die ihre Einnahmen vorrangig aus dem Besitz, dem Management, der Entwicklung oder dem Betrieb langfristiger Infrastrukturanlagen generieren. Hierzu zählen unter anderem Mautstraßen, Flughäfen, Fernsehtürme, Satelliten, Öl- und Gas-Pipelines, Wasseraufbereitungsanlagen, Stromleitungen und Überlandleitungen. „Notierte Infrastrukturfonds sind eine ideale Ergänzung für Investoren, die in langfristigen Sachwert-Anlagen allokiert sind und regelmäßige Cashflows bei attraktiven risikoadjustierten Renditen suchen. Unser Fonds bietet einen effizienten Zugang zu Core-Assets mit attraktiven Renditen und ermöglicht eine dynamische Anpassung der Portfoliogewichtung, sodass Risiken besser gemanagt und Marktchancen optimal genutzt werden können“, ergänzt Jeremy Anagnos, CIO of Infrastructure bei CBRE Clarion Securities.

Die Investmentstrategie des Fonds basiert auf einem mehrstufigen Prozess, der einen Top-Down-Research-Ansatz mit einer Bottom-Up-Einzeltitelauswahl anhand von Fundamentaldaten kombiniert. Ziel ist es, höhere risikoadjustierte Renditen zu generieren als breitere Aktieninvestments es ermöglichen. Die Strategie wurde in den USA bereits als CBRE Clarion Global Infrastructure Value Fund lanciert und von Morningstar mit vier Sternen ausgezeichnet, nachdem der Fonds einen Live-Track Record von über drei Jahren vorweisen kann. Das ist das drittbeste Rating der 64 von Moningstar bewerteten Fonds in der neuen Infrastruktur-Kategorie. „Der Global Listed Infrastructure Fund bietet Investoren zusätzliche Diversifikation und eine Verbesserung des Risiko-Rendite-Profils ihres Gesamtportfolios“, ergänzt Sanders.

Alceda ist Teil der Aquila Gruppe und Spezialist für Strukturierungslösungen für traditionelle und alternative Investments. Das Management des Fonds verantwortet CBRE Clarion Securities, eine der weltweit führenden Investmentgesellschaften im Sachwertebereich.   

Über Alceda
Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative-Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.
Die eigentümergeführte Aquila Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2015).

Über CBRE Clarion Securities
CBRE Clarion Securities ist einer der weltweit führenden Investment Manager im Sachwerte-Bereich mit Fokus auf börsennotierte Immobilien- und Infrastruktur-Wertpapiere. Mit Hauptsitz in der Nähe von Philadelphia, managt das Unternehmen Assets in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar und hat über 90 Mitarbeiter in den USA, Großbritannien, Hong Kong, Japan und Australien.
CBRE Clarion Securities ist das börsennotierte Management-Unternehmen von CBRE Global Investors. CBRE Global Investors ist ein unabhängige geführte Tochtergesellschaft der CBRE Group, Inc. (NYSE: CBG), weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

IntReal wächst im ersten Halbjahr 2016 um rund 1,7 Milliarden Euro

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal), Hamburg, hat innerhalb des ersten Halbjahres 2016 die Position als größte Service-KVG für Immobilienfonds weiter ausgebaut. Zum 30. Juni des laufenden Jahres lag das administrierte Immobilienvermögen (Assets under Administration, AuA) bei 11,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahresende 2015 (10,1 Milliarden Euro) bedeutet das einen Anstieg um 16 Prozent. Die Zahl der auf der IntReal-Plattform administrierten Immobilien-Investmentprodukte legte auf nunmehr 71 zu (Jahresende 2015: 64). 

Besonders dynamisch wuchs erneut das Geschäft mit Partnerfonds, in dem IntReal Asset Managern einen Zugang zu institutionellem Kapital eröffnet. Die AuA in diesem Bereich legten im ersten Halbjahr 2016 um 28 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro (31.12.2015: 4,9 Milliarden Euro) zu, verteilt auf 36 Fonds (Ende 2015: 35). Der Kreis der IntReal-Fondspartner besteht mittlerweile aus 19 Asset Managern, von denen viele bereits mehrere Produkte über die Plattform realisiert haben. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Immobilien-Spezial-AIF; darüber hinaus administriert IntReal Partnerfonds in der Struktur des offenen Immobilien-Publikumsfonds sowie der Investment-KG.  

Im Rahmen der Geschäftsbesorgung für andere KVGen administrierte IntReal zum 30. Juni 2016 ein Fondsvolumen in Höhe von 5,0 Milliarden Euro (Ende 2015: 4,6 Milliarden Euro). Hierbei handelt es sich um Fonds der Warburg-HIH Invest Real Estate. Hinzu kommen weitere knapp 0,5 Milliarden Euro (Jahresende 2015: 0,6 Milliarden Euro), die auf den Bereich Multi-Assetmanager-Fonds entfallen.

Konzept der Service-KVG setzt sich weiter durch 

„Der Trend zu Spezialisierung im Bereich der Immobilienfonds hält unvermindert an und das Konzept der Service-KVG setzt sich auch im Immobilienbereich immer mehr durch“, sagt Michael Schneider, Geschäftsführer von IntReal. 

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind wachsende Anforderungen an Risikomanagement und Reporting, die sowohl von Investoren gestellt werden als auch durch die Regulierung getrieben seien. Das zeige sich nicht zuletzt am starken Wachstum von IntReal seit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Deutschland vor rund drei Jahren. „Seit Jahresmitte 2013 haben wir sowohl das von uns administrierte Immobilienvermögen als auch die Zahl unserer Partnerfonds mehr als verdoppelt“, erläutert Schneider. 

Die Entwicklung ging bei IntReal mit einem kontinuierlichen Ausbau der Ressourcen und Strukturen einher. So stieg die Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen auf mittlerweile 120, gegenüber 96 zum Jahresende 2015. Dazu zählen auch die 22 IT-Spezialisten der Tochtergesellschaft IntReal Solutions. Das Unternehmen bietet eine gesamtheitliche IT-Lösung zur effizienten Administration von regulierten Immobilien-Investmentvermögen, die sie neben der Muttergesellschaft auch Dritten zur Verfügung stellt.  

Ausblick: Steigende Komplexität, anspruchsvolle Immobilienmärkte

Der Trend zur Spezialisierung bei Administration und Verwaltung von Immobilien-Investments wird nach Ansicht von IntReal weiter anhalten. „An der Immobilie führt im anhaltenden Niedrigzinsumfeld für institutionelle Anleger kein Weg vorbei. Gleichzeitig führen Angebotsknappheit und eine steigende Unsicherheit an den Märkten den Bedarf an Asset Management mit entsprechender Kompetenz vor Augen. Und als Drittes stellt die Regulierung alle Marktteilnehmer vor große Herausforderungen. Alles zusammen führt nach unserer Überzeugung dazu, dass die Zusammenarbeit von jeweiligen Spezialisten zu den besten Lösungen führt“, so Schneider. Genau hierfür biete IntReal eine effiziente und bewährte Plattform. Kunden als auch Investoren könnten sich auf die Expertise in Fondsadministration und Risikomanagement verlassen, und sich so voll auf die Entwicklung ihrer Assets konzentrieren.

Über IntReal
Als Service-KVG fokussiert sich IntReal ausschließlich auf die Auflage und Administration von regulierten Immobilienfonds für Dritte nach dem KAGB. Über die Plattform können alle Möglichkeiten einer Immobilien KVG genutzt werden, ohne selbst eine gründen zu müssen. So können Immobilienfonds aufgelegt oder auch das Back Office von KVGen an IntReal ausgelagert werden. Mit 120 Mitarbeitern bietet IntReal langjähriges Immobilien-Know-how sowie detailliertes und hoch professionelles Fondsadministrations-Wissen.

IntReal administriert 71 Fonds über eine Vielzahl von externen Fondspartnern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 11,8 Milliarden Euro (alle Zahlenangaben: Stand 30.6.2016). 

IntReal ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH, Hamburg, und Teil der HIH Real Estate Gruppe.

Property Management Report 2016 – HPM erneut als bester Property Manager ausgezeichnet

Die HIH Property Management GmbH (HPM) hat 2016 erneut den ersten Platz im Property Management Report des Beratungsunternehmens Bell Management Consultants belegt. Bereits zum fünften Mal konnte sich HPM damit als bester Property Manager für Büroimmobilien in Deutschland in der Kategorie „Unternehmen < 18 Mio. EUR Umsatz“ durchsetzen.

„Wir freuen uns sehr über die positive Bewertung unserer Auftraggeber. Das sehr gute Ergebnis ist vor allem dem Engagement und der Kompetenz der Mitarbeiter zu verdanken“, sagt Thomas Junkersfeld, Geschäftsführer der HPM. 

Qualität, Verbindlichkeit, und Flexibilität – das sind die Erfolgsfaktoren von HPM. Die wiederholte Honorierung zeigt laut Junkersfeld, dass die regionale Vernetzung sowie der Anspruch, ein Ansprechpartner nah an der Immobilie zu sein, sich auszahlen. Er führt die Auszeichnung auf eine strukturell gut aufgestellte Mannschaft sowie Flexibilität und Einsatzbereitschaft auch angesichts hoher Anforderungen zurück.

„Unsere besonderen Qualitätsmerkmale wollen wir beibehalten und weiter ausbauen, um auch in Zukunft unseren Auftraggebern und Geschäftspartnern ein verlässlicher Dienstleister zu sein“, so Junkersfeld weiter.

Bell Management Consultants befragt für das Ranking jährlich namhafte Investoren und Asset Management Gesellschaften. Ziel des Property Management Reports ist die Analyse der Markenstärke und Kompetenz der Property-Management-Dienstleister aus Sicht der Auftraggeber. Damit gilt der Bell-Report als das wichtigste Qualitäts-Ranking der Branche.