Arnd Sieben wird neuer CIO der BayernInvest

Arnd Sieben (44) wird zum 01. Oktober 2016 neuer Bereichsleiter Fondsmanagement und Chief Investment Officer (CIO) der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. In der neu geschaffenen Position verantwortet er die Bereiche Fondsmanagement, Trading und Orderdesk sowie Volkswirtschaft.

Arnd Sieben ist ausgewiesener Experte im Fondsmanagement und verfügt hier über eine langjährige Erfahrung. Er war zuletzt Leiter Renten-Portfoliomanagement bei Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, Köln. Der gelernte Volkswirt war zuvor Senior Portfoliomanager bei der Oppenheim Kapitalanlagengesellschaft GmbH, Köln, sowie der cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt, und der ADIG Investment GmbH, Frankfurt.

„Wir sind überzeugt, mit Arnd Sieben einen umfassend qualifizierten CIO für die vielfältigen Herausforderungen im Asset Management gefunden zu haben. Mit seiner breiten Kapitalanlagenexpertise wird er unsere erfolgreichen Investmentstrategien sowie Produkte mit neuen Impulsen weiter voranbringen. Damit richten wir uns noch stärker auf unsere institutionellen Kunden und deren Bedürfnisse aus, Ertragsziele und Risikomanagement optimal miteinander zu verbinden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Sieben und seine ausgewiesenen Fach- und Führungskompetenzen“, betont Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest. 

Über BayernInvest
Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von 65,5 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten (Stand 31.12.2015) gehört BayernInvest zu den zehn größten Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Starke Umsätze im Fondshandel trotz Urlaubszeit und Brexit

Trotz des anstehenden Brexit und der beginnenden Urlaubszeit sind die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im Juli stark angezogen: Anleger handelten in diesem Monat Fondsanteile im Volumen von rund 87 Millionen Euro. Nach dem Schock durch den Ausgang des Brexit-Referendums im Juni konnten sich die Kurse im Juli schnell wieder erholen und sehr positiv entwickeln.

Wie im Vormonat standen im Juli erneut Offene Immobilienfonds (OIF) im Fokus der Anleger. Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören dieser Asset-Klasse an (vgl. Tabelle). 

OIF dominieren das Orderbuch

Der umsatzstärkste Fonds im Juli war wieder der CS Euroreal (WKN: 980500). Anleger handelten in diesem Fonds Anteile im Wert von 10,4 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 6,6 Millionen Euro waren Anteile am SEB ImmoInvest (WKN: 980230) ebenfalls stark gefragt. Neu vertreten unter den Top 10 war der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (WKN: A0M8HD) mit einem Umsatz von 3,0 Millionen Euro. Der Aktienfonds legt seinen Fokus auf wert- und dividendenstarke Aktien mit derzeitigem Anlageschwerpunkt Deutschland.  Aktuell werden neue Anteile nur an bestimmte Kundenkreise herausgegeben. Daher nutzen viele Anleger den Weg über die Börse und sorgen für steigende Umsätze. Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird im August an der Börse Hamburg als Aktionsfonds mit einem besonders engen Spread von 0,50 Prozent gehandelt.

Brasilien-Fonds weiter im Aufwind – türkische Titel auf Verliererstraße

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger auch im Juli mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt in Brasilien haben. Aktien aus dem größten Land Südamerikas stehen seit Anfang des Jahres wieder im Anlegerinteresse. Zum Beispiel erzielte der BNY Mellon Brazil Equity Fund (WKN: A0NCB8) eine Wertsteigerung von rund 15 Prozent im Juli und 46 Prozent seit Jahresbeginn. Der Aktienfonds investiert überwiegend in Aktien von Gesellschaften mit Sitz in Brasilien. Rechtzeitig zur Olympiade in Rio de Janeiro kann an der Börse Hamburg als zweiter Aktionsfonds im August ein weiterer Brasilienfonds mit einem Spread von maximal 0,50 Prozent gehandelt werden: der HSBC GIF Brazil Equity (WKN: A0DNSL). Eine überdurchschnittliche Performance erzielten im Juli auch Fonds bzw. ETFs mit Anlageschwerpunkt Edelmetalle, BioTech sowie Basic Resources.

Bedingt durch den gescheiterten Putschversuch und die politische Unruhe in der Türkei hatten Fonds mit dortigem Anlageschwerpunkt im Juli verstärkt zweistellige Abschläge zu verzeichnen. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juli 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

CS Euroreal

980500

10,4

2

SEB ImmoInvest

980230

6,6

3

KanAm grundinvest

679180

5,1

4

hausInvest

980701

4,8

5

AXA Immoselect 

984645

4,6

6

Stuttgarter-Aktien-Fonds

A0Q72H

3,7

7

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

A0M8HD

3,0

8

DEKA-Immobilien Europa

980956

2,9

9

grundbesitz europa 

980700

2,8

10

DEGI EUROPA

980780

2,4

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.07.2016 bis zum 29.07.2016

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Wolfgang G. Behrendt übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der UBS Real Estate GmbH

Wolfgang G. Behrendt wurde am 30. Juni 2016 zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der UBS Real Estate GmbH mit Sitz in München gewählt. Er tritt die Nachfolge von Reto Ketterer an, der den Vorsitz seit 2005 innehatte.

Seit Mai 2016 verantwortet Wolfgang G. Behrendt als Head of EMEA (ex CH) das europäische Immobiliengeschäft außerhalb der Schweiz von Global Real Estate (GRE), zuvor war er im Seniormanagement der DekaBank-Gruppe tätig. Er gehört zum Seniormanagement bei UBS Asset Management und ist seit Mai 2016 Mitglied im Management Committee von Global Real Estate. In seiner neuen Funktion wird er die Wachstumsziele von GRE in Europa aktiv unterstützen.

Der Aufsichtsrat der UBS Real Estate GmbH setzt sich nun zusammen aus Wolfgang G. Behrendt, Dr. Daniel Brüllmann, Dr. Tilman Hickl, Reto Ketterer, Prof. Dr. Thomas Kinateder und Hans-Peter Rupprecht. Dr. Tilman Hickl wurde vom Aufsichtsrat in die Geschäftsleitung der UBS Real Estate GmbH entsendet, daher ruht sein Mandat derzeit.

Global Real Estate (GRE), der Immobilienbereich von UBS Asset Management, gehört mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von rd. 67 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2016) zu den größten Immobilienvermögens- verwaltern der Welt. Die Aufgaben von GRE werden in Deutschland von der UBS Real Estate GmbH mit Sitz in München wahrgenommen.

European Cities Fund von TH Real Estate mit 700 Millionen Euro Akquisitionspotenzial ausgestattet

TH Real Estate hat die erste Platzierungsphase für den European Cities Fund abgeschlossen. Für den auf europäische Core-Immobilien spezialisierten und diversifizierten offenen Fonds liegen nun Kapitalzusagen institutioneller Anleger in Höhe von rund 500 Millionen Euro vor. Einschließlich des geplanten Fremdkapitaleinsatzes in Höhe von bis zu 30 Prozent ergibt sich somit ein Investitionspotenzial in Höhe von circa 700 Millionen Euro.

Der Fonds war im März 2016 an den Start gegangen und von TIAA, der Muttergesellschaft von TH Real Estate, mit Start-Kapital ausgestattet worden. Im Mai wurde der Meraville Retail Park in Bologna, Italien, im Zuge einer Off-Market-Transaktion als erstes Objekt für den Fonds erworben. Der Ankauf weiterer Objekte befindet sich derzeit in Prüfung.

Dem European Cities Fund von TH Real Estate liegt eine Investment-Strategie zu Grunde, die auf die Potenziale und Chancen einzelner, als besonders zukunftsfähig identifizierter Städte in Europa abzielt. Diese Strategie setzt auf langfristige strukturelle Trends am Immobilienmarkt und ermöglicht Investoren, Renditen aus einem diversifizierten und defensiv ausgerichteten Portfolio zu erzielen.

Mehr als 200 europäische Städte wurden anhand eines durch das TH Real Estate Research-Team entwickelten Filter- und Bewertungssystems in Bezug auf ihre langfristigen Wachstumspotenziale untersucht. Die Städte wurden dabei anhand „weicher“ (z.B. Lebensqualität, Technologie-Orientierung) und „harter“ (z.B. Urbanisierungsgrad, Anteil der jüngeren Bevölkerungsgruppen) wie auch Wachstumsfaktoren (z.B. verfügbares Einkommen, Bevölkerungswachstum) bewertet. Das Ergebnis ist eine Liste mit Städten, die nach diesen Kriterien besonders stark von einer langfristigen, steigenden Immobiliennachfrage profitieren werden. Der Fonds wird nicht außerhalb dieser so identifizierten Städte investieren.

Der in Luxemburg als Special Limited Partnership Fund aufgelegte Fonds soll innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Eigenkapitalvolumen von drei bis fünf Milliarden Euro erreichen. Die durchschnittliche Beleihungsquote (LTV) soll bei 30 Prozent liegen. Der Fonds ist vonseiten globaler institutioneller Investoren bereits stark nachgefragt.

MST beauftragt CACEIS als Verwahrstelle für zwei geschlossene Schiffsfonds

CACEIS wird als Verwahrstelle für die ersten beiden Schiffsfonds nach dem Inkrafttreten des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) fungieren. Die beiden geschlossenen Fonds „MS Marguerita“ und „MS Tanja“ werden von der „MST AIFM Eins Fondsmanager GmbH (MST)" verwaltet, der Kapitalverwaltungsgesellschaft der „MST Mineralien Schiffahrt Spedition und Transport GmbH“.

Matthias M. Ruttmann, Geschäftsführer von MST erläuterte: „CACEIS ist ein flexibler Anbieter von Lösungen auch für neue Assetklassen. Unsere Schiffsfonds sind die ersten, die in einem deutschen AIF strukturiert sind. Wir sind von CACEIS‘ Expertise im Umgang mit den regulatorischen Vorschriften für neue Assetklassen überzeugt und glauben solide Rahmenbedingungen für die Einführung unserer Fonds gefunden zu haben.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung bei CACEIS in Deutschland, ergänzte: „Mit Eintritt in den Bereich der Sachwertefonds haben wir uns dazu verpflichtet, Verwahrstellen-Services für alle wichtigen Asset-Typen anzubieten. Wir sind sehr stolz darauf, dass MST ihr Vertrauen in die Kompetenz von CACEIS setzt, ihre Schiff-AIFs zu verwahren. In den vergangenen Monaten haben wir die Vorbereitungen dafür getroffen und alle für die Fonds relevanten Anforderungen hinsichtlich der Verwahrstellenfunktion sowie alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt.“ 

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €880 Milliarden Assets under Administration ist CACEIS einer der Weltmarktführer im Bereich Asset Servicing, zweitgrößte Verwahrstelle sowie der führende Fondsadministrator für europäische Fonds. 
(Zahlen per 31. Dezember 2015)
http://www.caceis.com

NN IP legt Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie auf

NN Investment Partners (NN IP) hat eine Absolute-Return-Multi-Asset-Strategie aufgelegt, die faktorbasiert in unterschiedliche Assetklassen investiert. Für die Strategie zeichnet das Systematic Strategies-Team verantwortlich, das zur NN IP Multi-Asset-Boutique gehört. NN IP ist bereits seit zehn Jahren im Bereich Faktor-Investments aktiv.

Die Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie ist auf eine konstant positive Performance bei gleichzeitig niedriger Korrelation mit traditionellen Anlageklassen ausgerichtet. Dazu erschließt NN IP neue Renditequellen über sogenannte Faktoren. Diese beschreiben systematische Eigenschaften von Wertpapieren, von denen Anleger gezielt profitieren können. NN IP kann dafür Titel mit einer voraussichtlich positiven Wertentwicklung kaufen und somit eine Long-Position eingehen als auch auf fallende Kurse setzen und entsprechende Wertpapiere verkaufen (Short-Position).  Auf diese Weise ist eine stabilere Performance möglich als bei einer einseitigen Long- oder Short-Ausrichtung. Folgende fünf Faktoren werden für die Gewichtung der Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie von NN IP herangezogen:

Momentum: Eine bislang starke Kursentwicklung hält tendenziell weiter an, so dass NN IP profitable Werte long hält und sich bei Verlierern short positioniert.

Value:  Bewertungen, die nicht mit den Fundamentaldaten im Einklang stehen, können sich günstig auswirken, so dass NN IP unterbewertete Assets hält und umgekehrt leer verkauft.

Carry:   Dieser Faktor beschreibt die Tendenz, dass Wertpapiere mit hohen Renditen auch eine bessere Kursentwicklung aufweisen als solche mit niedrigen Renditen, so dass NN IP Assets mit hoher Rendite long und solche mit niedriger Rendite short hält.     

Flow:    Kurzfristig unterliegen die Märkte vorhersehbarem und übertriebenem Kauf- und Verkaufsdruck. NN IP nutzt dies durch eine Long-Positionierung bei überhöhtem Marktangebot und umgekehrt.

Volatility: Die erwartete Volatilität liegt typischerweise höher als die tatsächliche Volatilität, weil sie die Vergütung eines Risikos darstellt. Wir tragen die tatsächliche Volatilität selbst, lassen uns die erwartete Volatilität aber vergüten. 

Die meisten Faktoren werden vereinzelt bereits von anderen NN IP Fonds genutzt; die NN Multi-Asset Factor Opportunities-Strategie führt sie nun in einem einzigen Absolute-Return-Fonds zusammen, der bisher aber nur in Luxemburg zum Vertrieb zugelassen ist. Die tatsächlichen Performance-Zahlen für diese Faktoren decken alle wesentlichen Assetklassen ab und reichen bis ins Jahr 2005 zurück.

Dazu Willem van Dommelen, Head of Multi-Asset Systematic Strategies bei NN Investment Partners: „Im aktuellen Umfeld sind innovative und flexible Lösungen gefragt, um einerseits globale Investmentchancen in den verschiedensten Assetklassen nutzen zu können und andererseits das Risiko zu begrenzen. Mit der NN Multi-Asset-Factor-Opportunities-Strategie weiten wir unsere breit gefächerte Palette an Multi-Asset-Strategien aus, die bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Risiko- und Ertragsziele verfolgen. Unser Team erfahrener Anlageprofis verbindet systematisches Investmentwissen mit verhaltensökonomischen und markttechnischen Erkenntnissen. Dadurch sind wir in der Lage, die individuellen Ziele unserer Anleger umzusetzen.“

Van Dommelen weiter: „Faktorbasierte Investments erfreuen sich bei Anlegern zunehmender Beliebtheit. Bislang wurde dieser Ansatz vor allem zur Allokation bei Long-only-Portfolios eingesetzt. Wir sind der Auffassung, dass faktorbasiertes Investieren bei marktbreitem Einsatz einen höheren Mehrwert bietet. Deshalb investieren wir über ein breites Spektrum von Asset-Klassen hinweg in die unterschiedlichsten Faktoren und vermeiden eine Long- oder Short-Ausrichtung. Erfahrungsgemäß steigert diese Kombination das Ertragspotenzial. Unser Ziel ist eine positive Rendite in allen Marktlagen.“

79% der Journalisten in Deutschland nutzen täglich soziale Medien – Facebook und Google+ sind bevorzugte Netzwerke

Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien zunehmend zu beruflichen Zwecken. Allerdings ändert das nichts daran, welche Quellen für sie am wichtigsten sind. Das sind nur zwei von insgesamt neun zentralen Ergebnissen der Social Journalism-Studie 2016. Die Studie erscheint bereits im fünften Jahr in Folge und wird vom PR-Software-Anbieter Cision Germany GmbH gemeinsam mit der britischen Canterbury Christ Church University durchgeführt.  Darin wird untersucht, wie Journalisten in unterschiedlichen Ländern soziale Medien beruflich nutzen und bewerten. In diesem Jahr wurden Befragungen in neun Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt.

Die kürzlich veröffentlichte Studie stellt unter anderem fest, dass 79% aller deutschen Journalisten täglich soziale Medien für ihre Arbeit nutzen. Die Meinungen zu Social Media sind zudem unter deutschen Journalisten weniger gespalten als vor vier Jahren. Immer mehr Journalisten (aktuell 35%) gehören zu den so genannten „Beobachtern“, einer von fünf verschiedenen Nutzertypen, in die deutsche Journalisten von Cisions Studie eingeordnet wurden. „Beobachter“ nutzen soziale Medien für eine Vielzahl an verschiedenen beruflichen Aufgaben, vor allem aber zur Beobachtung des öffentlichen Dialogs sowie zur Veröffentlichung und Promotion ihrer Artikel.

Am häufigsten werden im Berufsalltag soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ genutzt. Fast 80% nutzen sie zur Publikation und Promotion, 62% verwenden sie zur Recherche. An zweiter Stelle stehen Mikroblogs wie Twitter, Snapchat und Co. (60% veröffentlichen dort ihre Inhalte). In der Kommunikation zwischen PR-Schaffenden und Journalisten sind in Deutschland E-Mails weiterhin die dominante Methode – bei 79% der Journalisten wird vor allem dieser Kanal genutzt. Das scheint sich auch durch soziale Medien nicht zu ändern. Auch das Telefon ist eine beliebte Kontaktmethode (35%), wobei die meisten Journalisten (77%) allerdings andere Wege der Kommunikation bevorzugen.

Neun zentrale Ergebnisse der Studie:

  1. Die Nutzung sozialer Medien bei deutschen Journalisten steigt weiterhin an. 79% der Befragten nutzen täglich soziale Medien.

  2. Deutsche Journalisten nutzen eine Vielzahl an verschiedenen sozialen Medien, wobei soziale Netzwerke wie z. B. Facebook am häufigsten verwendet werden.

  3. Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien für viele verschiedene berufliche Aufgaben. Am wichtigsten ist die Nutzung von Plattformen zur Publikation, Medienbeobachtung und zur Interaktion mit der Zielgruppe.

  4. Mehr als die Hälfte der deutschen Journalisten ist der Ansicht, dass soziale Medien ihre berufliche Rolle grundlegend verändert haben.

  5. Online-Journalisten interagieren in sozialen Medien am meisten mit ihrer Zielgruppe, während Magazin-Journalisten sich am wenigsten von sozialen Medien beeinflusst fühlen.

  6. Freiberufliche Journalisten nutzen häufig Blogs, wohingegen fest angestellte Journalisten mehr mit ihren Zielgruppen interagieren.

  7. Soziale Medien ändern nichts daran, welche Quellen Journalisten am wichtigsten sind.

  8. E-Mails sind weiterhin die bevorzugte Kontaktmethode zwischen Journalisten und PR-Fachleuten. Dieses Muster ändert sich durch soziale Medien nicht.

  9. Unter den typischen Nutzergruppen sozialer Medien sind die “Beobachter” weiterhin die größte. Die Meinungen zu sozialen Medien sind bei deutschen Journalisten heute weniger gespalten als vor vier Jahren.

Der vollständige Deutschlandreport der Social Journalism-Studie 2016 ist auf der Onlinepräsenz von Cision Germany als Download verfügbar.

Über Cision:
Cision ist eines der führenden globalen Media Intelligence-Unternehmen und deckt mit seinen Produkten und Dienstleistungen den gesamten Workflow heutiger Kommunikationsprofis ab. Seine PR- und Social-Software und Medienanalysen sowie Content-Distribution und Influencer Marketing-Kapazitäten gehören zu den umfangreichsten Angeboten in der Branche. Cision unterstützt Kommunikationsprofis bei der Optimierung ihrer Marketing-Kampagnen und datengestützter Entscheidungen und vertritt auch die Marken PR Newswire, Gorkana, PRWeb, Help A Reporter Out (HARO) und iContact. Cision betreut mehr als 100.000 Kunden in 170 Ländern sowie 40 Sprachen und hat seinen Hauptsitz in Chicago, USA. Weitere Standorte befinden sich in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Portugal, Schweden, Finnland, Kanada und China.

TELOS hat zum zweiten Mal das TELOS-JAHRBUCH veröffentlicht

Wir freuen uns, Ihnen im aktuellen Jahr 2016 die zweite Ausgabe des TELOS Jahrbuches überreichen zu dürfen. An der ersten Ausgabe, die Anfang 2015 erschien, beteiligten sich schon 58 Manager und Master-KVGen.

In der zweiten Ausgabe sind es bereits 63 Gesellschaften, die ihr Haus international sowie auf Deutschland bezogen vorstellen und ihre Expertisen herausstellen. In diesem Jahr wurden die Kapitalmärkte nach der FED-Entscheidung (Erhöhung der Zinsen im Dezember 2015) und der folgenden China-Krise gleich in den ersten Januartagen auf dem falschen Fuß erwischt.

Auch vor einem Jahr überschlugen sich die Ereignisse. Wir erinnern uns an die Entscheidung der Europäischen Zentralbank am 22. Januar 2015, EURO-Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Gegenwert von 1,1 Bio. Euro aufkaufen zu wollen. Diese Politik wird, wie wir jetzt alle wissen, konsequent fortgeführt. Doch mit welchen Folgen insbesondere für die Kapitalanleger? Die Zinsen sind weiter gefallen. Auch die Volatilität an den Aktienmärkten hat erheblich zugenommen. Ein Teil der ratio der Geldanlage liegt sicher darin, dass wir heute globaler denken müssen und keine Optionen mehr außer Betracht lassen dürfen.

Herr Dr.Siegmund, Chief Investment Strategist der R+V Versicherung in Wiesbaden, bricht eine Lanze für dieses erweiterte Denken und stellt in seinem Artikel einige mögliche Ansätze unter Beachtung eines vernünftigen Rendite-Risiko-Profil dar.

Das derzeitige Umfeld eröffnet keinerlei Opportunitäten für traditionelle gemischte Portfolios nach dem Motto „Wenn die Renten keine Renditen abwerfen, wird die Aktienseite dies wieder wettmachen.“ Die Korrelation der meisten Assetklassen führt 1 zu 1 nach unten. Vor diesem Hintergrund sind die Asset Manager nicht mehr nur als verlängerte Werkbank des institutionellen Anlegers als Manager der anvertrauten Gelder gefragt; vielmehr übernehmen sie heute auch die Rolle des Problemlösers und Beraters. Beide Beteiligte, Investoren sowie Asset Manager und Master-KVGen müssen näher aneinanderrücken, um gemeinsam diese schwierige Marktphase zu bewerkstelligen. Dazu bedarf es Transparenz. Konsequenterweise haben wir uns nach dem Erfolg des ersten TELOS-Jahrbuches (die Erstausgabe 2015 wurde in den ersten 12 Monaten nach ihrem Erscheinen 25.000 Male downgeloaded) entschlossen, diese Brücke zwischen Anlegern und Anbietern mit der zweiten Ausgabe weiter zu entwickeln. Dabei stehen die Kriterien im Fokus, die erfahrungsgemäß eine Mandatsvergabe wesentlich beeinflussen. Ausschreibungen über unsere Plattform telosia liefern uns hierbei eine gute Basis. Das TELOS-Jahrbuch soll eine Entscheidungshilfe für künftige Entscheidungen bilden. Unser besonderer Dank gilt den über 60 Asset Managern, inländischen wie ausländischen Anbietern, die ihre Expertise in dem vorliegenden TELOS-Jahrbuch 2015/2016 dargelegt haben, sowie allen Teilnehmern, die einen Fachartikel beigesteuert haben. Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre viel Spaß und freuen uns über Anregungen von Ihrer Seite.

Das Jahrbuch steht kostenfrei zur Verfügung: TELOS Jahrbuch

altii and vwd jointly offer services for institutional investors

With this cooperation, the alternative investor information GmbH (altii) further strengthens its position as a digital communication and marketing platform for the fund industry.

Frankfurt, 07.20.2016. With immediate effect altii and vwd group give fund companies the opportunity to present themselves in an exclusive environment to institutional investors. The vwd funds service has been the market leader in the data delivery for market and fund data for high-quality media - in print, online and teletext in German-speaking markets, Belgium and the Netherlands. With altii as a cooperation partner it is now possible to publish to institutional investors. altii.de is the communication and marketing platform on which the interests of product providers (asset and wealth managers, banks, etc.) and investors are brought together.

"It was important to work together with a strong and established market partner and we therefore decided for vwd group. We are very happy that with vwd as partner, we strengthen to implement our vision of a digital communication and marketing portal for the fund industry", says Christian Salow, CEO of altii.

"With the additional offer, customers can address particular institutional investors that they would hardly reach via classic marketing activities. So far we have reinforced covering the retail sector with the vwd funds service. We are pleased that with altii as partner we immediately provide another targeted communication channel to present companies and products. In the future, we will extend this offer to new target group specific solutions to achieve a better positioning for our customers in the market", emphasises Dieter Moritz, Executive Director Sales & Product Management - Media Products & Accounts, vwd group.

"With the vwd group we not only receive quality fund data, but we also access important and far-reaching distribution channels. In addition, we benefit from the reputation of the vwd group", adds Christian Salow.

For more information, please contact:

altii GmbH
Christian Salow
Geschäftsführer
Mobil: +49 170 808 6726
christian.salow@altii.de
www.altii.de

vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH:
Christiane Kaczmarek-Schempp
Tel: +49 6950701-286
Fax: +49 6950701-114
presse@vwd.com
www.vwd.com

About altii GmbH
altii operates the internet portal www.altii.de on which fund managers can inform the target group of "Institutional Investors”. In addition to a product area, altii offers an editorially supervised open area that contains a wealth of information from the financial world. altii is a communication and marketing platform on which the interests of product providers and investors are brought together. The service is available free of charge for investors. The portal is accompanied by a sector-specific weekly newsletter and social media channels. www.altii.de, info@altii.de, @altii_news, +49 69 5770 8987

About the vwd group:
The vwd group is one of Europe's leading providers of information and technology solutions in the financial industry and the media. Wherever it comes to the systematic support of financial decisions, the vwd group provides the appropriate systems and data.
With market data, information systems and the coordinated software solutions, standards are set in information and advice to investors. This enables customers to operate their business processes as required, cost effective and safe. The offer is rounded off by innovative marketing solutions for securities at the interface between producers and media.
With more than 450 employees in Germany, Belgium, France, Italy, the Netherlands and Switzerland vwd group is an international group of companies with strong links to local financial markets.

altii und vwd bieten gemeinsam Services für institutionelle Anleger

Mit der Kooperation baut die alternative investor information GmbH (altii) ihre Stellung als digitale Kommunikations- und Marketingplattform für die Fondsindustrie aus. 

Mit sofortiger Wirkung werden altii GmbH und vwd group gemeinsam Fondsgesellschaften die Möglichkeit geben, sich in einem exklusiven Umfeld institutionellen Investoren zu präsentieren. Mit dem vwd funds service ist vwd seit Jahren Marktführer bei der Markt- und Fondsdatenbelieferung reichweitenstarker Qualitätsmedien - im Print, Online und Videotext in den deutschsprachigen Märkten sowie in Belgien und den Niederlanden. Mit der altii GmbH und ihrem Service www.altii.de als  Kooperationspartner ist nun auch eine Verbreitung von Fondsinformationen an institutionelle Anleger möglich. altii.de ist die Kommunikations- und Marketingplattform, auf der die Interessen von Produktanbietern (Asset Manager, Banken, Vermögenverwalter, etc.) und Investoren zusammen gebracht werden.

„Uns war es wichtig, mit einem starken und am Markt etablierten Partner zusammen zu arbeiten und haben uns deswegen für die vwd group entschieden. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit vwd als  Partner nun unsere Visionen einer digitalen Kommunikations- und Marketingwelt für die Fondsindustrie verstärkt umsetzen können“, sagt Christian Salow, Geschäftsführer der altii GmbH.

„Mit dem Zusatzangebot können unsere Kunden insbesondere institutionelle Investoren ansprechen, die sie über klassische Vertriebsaktivitäten so kaum erreichen würden. Bislang konnten wir über den vwd funds service verstärkt den Retailbereich abdecken. Wir freuen uns, dass wir ab sofort über die Plattform unseres Kooperationspartners altii, Kunden einen weiteren zielgruppengerechten Kommunikationskanal bieten können, um sich mit Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen zu präsentieren. Zukünftig werden wir dieses Angebot noch um neue zielgruppenkonforme Lösungen erweitern, um eine bessere Unternehmenspositionierung für unsere Kunden am Markt zu erreichen“, betont Dieter Moritz, Executive Director Sales & Productmanagement - Media Products & Accounts, vwd group.

„Über die vwd group erhalten wir nicht nur umfassende und qualitative hochwertige Fondsdaten, sondern uns stehen auch wichtige und weitreichende Distributionskanäle zur Verfügung. Zusätzlich profitieren wir von der Bekanntheit der vwd group am Markt und sehen mit ihr noch viele Möglichkeiten, die für die weitere Marktpenetration von Vorteil ist“, ergänzt Christian Salow.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

altii GmbH
Christian Salow
Geschäftsführer
Mobil: +49 170 808 6726
Christian.Salow@altii.de

vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH:
Christiane Kaczmarek-Schempp
Tel: +49 6950701-286
Fax: +49 6950701-114
presse@vwd.com
www.vwd.com

Über altii GmbH
Die altii GmbH betreibt das Internetportal www.alti.de, auf dem sich insbesondere die Zielgruppe "Institutionelle Investoren" nach Registrierung in einem Produktbereich über Unternehmen, Fonds und entsprechende Anlagegeschäfte informieren können. Neben dem Produktbereich gibt es den für jedermann zugänglichen und redaktionell betreuten offenen Bereich, der umfangreiche Informationen aus der Finanzwelt enthält. altii ist eine Kommunikations- und Marketingplattform, auf der die Interessen von Produktanbietern (Asset Manager, Banken, Vermögenverwalter, etc.) und Investoren zusammen gebracht werden. Der Service ist für Investoren kostenlos nutzbar. Das Portal wird von einem branchenspezifischen wöchentlichen Newsletter und Social Media Kanälen begleitet. www.altii.de, info@altii.de, @altii_news, +49 69 5770 8987

Über die vwd group:
Die vwd group gehört zu den europaweit führenden Anbietern für Informations- und Technologielösungen in der Finanzindustrie und bei Medien. Wo immer es um die systematische Unterstützung von Finanzentscheidungen geht, liefert die vwd group die geeigneten Systeme und Daten.
Mit Marktdaten und Informationssystemen und den darauf abgestimmten Softwarelösungen, werden Standards in Information und Beratung von Anlegern gesetzt. So können Kunden ihre Geschäftsprozesse bedarfsgerecht, kostengünstig und sicher betreiben. Abgerundet wird das Angebot durch innovative Vermarktungslösungen für Wertpapiere an der Schnittstelle von Produzenten und Medien.
Mit mehr als 450 Mitarbeitern in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz ist vwd group eine international tätige Unternehmensgruppe mit starkem Bezug zu den lokalen Finanzmärkten.

HIH Vermietungsmanagement auf Erfolgskurs

Das Vermietungsmanagement der HIH Real Estate GmbH (HIH) entwickelt sich weiter dynamisch. In ihrem deutschen Gesamtportfolio hat die HIH die Leerstandsquote innerhalb eines Jahres von 6,7 Prozent auf 3,2 Prozent um mehr als die Hälfte reduziert. Gleiches gilt bei den externen Mandaten der HIH, bei denen die Vermietungsabteilung im selben Betrachtungszeitraum gleichfalls erheblich Leerstände beseitigen und die Quote von 11,1 Prozent auf 5,4 Prozent senken konnte. Etwa jeder dritte durch die HIH organisierte Mietvertrag wurde für Auftraggeber außerhalb der HIH-Gruppe geschlossen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres schloss das Vermietungsmanagement der HIH 68 neue Mietverträge über eine Fläche von insgesamt rund 60.000 Quadratmetern ab. Dies entspricht dem Vorjahresniveau.

Die Vermietungsquote der HIH ist damit in den vergangenen zwölf Monaten von 93,3 Prozent auf 96,8 Prozent gestiegen. Bis zum Ende des Jahres geht das Unternehmen von einem Vermietungsstand von rund 98 Prozent in dem aktuell etwa knapp über zwei Millionen Quadratmeter Fläche umfassenden Bestand in Deutschland aus.

Im Aufgabengebiet der Vertragsverlängerungen erreicht das Vermietungsmanagement der HIH derzeit neue durchschnittliche Festlaufzeiten der Mietverträge von knapp über 54 Monaten (Vorjahr: 49 Monate).

„Wir waren in diesem Jahr bereits sehr erfolgreich darin, Leerstände zügig abzubauen und auch die Prolongationsaktivitäten verlaufen weiterhin erfreulich. Neben der allgemein guten Lage auf dem Büromarkt haben zu dieser Leistung vor allem die hohe Systemqualität unseres Vermietungsmanagements, unser gutes Netzwerk sowie die Expertise und das Engagement unserer Mitarbeiter in den meist vor Ort agierenden fünf Vermietungsbüros beigetragen“, sagte Ken Kuhnke, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vermietungsmanagement bei HIH.

Das Vermietungsmanagement der HIH ist sowohl für Objekte aus dem betreuten Bestand der Warburg-HIH Invest als auch für externe Nachfrager tätig. Das Vermietungsmanagement übernimmt Vermietungsaufgaben im Rahmen eines strukturierten Verfahrens. Dabei erfolgt zunächst eine Objektanalyse und Potenzialermittlung. Danach werden bedarfsgerechte Maßnahmen anhand der Individualkriterien des Objekts und des Standorts ausgewählt und umgesetzt.

Luke Ellis to succeed Manny Roman as Chief Executive Officer of Man Group

Man Group today announces that Luke Ellis will succeed Emmanuel (Manny) Roman as Chief Executive Officer on 1st September 2016. Manny will step down from Man Group’s Board on 31st August 2016 in order to take up the role of Chief Executive Officer at PIMCO from 1st November 2016. Luke has worked alongside Manny since 2012 as President of the firm. Jonathan Sorrell will continue as President of the firm alongside his role as Chief Financial Officer.

Luke Ellis was previously President of Man Group, having joined the firm in 2010, and a member of the Man Group Executive Committee. He is responsible for managing Man Group’s four investment units, Man AHL, Man GLG, Man Numeric and Man FRM. Prior to this, Luke was Head and CIO of Man Group’s Multi-Manager Business and Non-Executive Chairman of GLG’s Multi-Manager activities. He was Managing Director of FRM and ran the business from 1998 to 2008. Before joining FRM, Luke was a Managing Director at JPMorgan and Global Head of Equity Derivatives and Equity Proprietary Trading.

Ian Livingston, Chairman of Man Group, said:
"On behalf of the Board, I would like to thank Manny for his leadership and for all he has done for Man Group; he leaves a much stronger, more resilient business than the one he took on. During his tenure as CEO, Man Group has successfully restructured and diversified and he has put in place an excellent management team. We wish him well in his new endeavour and he will remain a close friend of the company. Luke Ellis’ dedication to Man Group and commitment to delivering performance for investors, as well as the leadership he has already demonstrated, makes him the ideal candidate to take over from Manny. His appointment was a unanimous decision taken by the Board, and we are very pleased that he has accepted the role."

Manny Roman, CEO of Man Group, said: 
“It has been a great privilege to have led Man Group through a period of evolution and progression for the business; Man Group has restructured, grown and diversified over the past five years, as well as expanded in the US and enhanced the focus on institutional business. We have also built an excellent team of experienced senior management. Luke Ellis has worked closely with me for the past seven years and I have known him for more than two decades. He is a superb leader for the business and a good friend, and I am pleased that he will be taking over from me to continue building a diversified and resilient firm focused on performance and serving our clients. Man Group is an excellent business and I am sad to be leaving, but I have decided to accept this new, outstanding opportunity and move back to the US where my family is based.”

Luke Ellis, CEO-designate of Man Group, said:
"I have worked closely with Manny over several years, helping to build Man Group into the business it is and am excited and honoured to now be taking on the role of CEO. The investment management industry has faced a number of challenges in recent years, as have many parts of financial services. However, by continuing with our focus on performance and client service, and investing in our infrastructure and diversification as we build on our position at the forefront of the industry, I am confident that we can deliver significant long term value for our clients and shareholders."

Manny will work with Luke and Jonathan during a handover period which will last until he steps down on 31st August 2016. Luke’s appointment as Chief Executive Officer of Man Group is subject to the relevant regulatory approvals, and there are no disclosures to be made pursuant to Listing Rule 9.6.13R in respect of the appointment.

Im Natixis Global AM-Retirement-Index für 2016 erreicht Deutschland bei der Altersabsicherung den siebten Platz

Beim Global Retirement-Index für 2016, der heute von Natixis Global Asset Management vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Altersabsicherung den siebten Platz. In der Rubrik „materieller Wohlstand im Alter“ erreicht Deutschland sogar Platz 3. Im Rahmen des Index werden jene Faktoren analysiert, die die Absicherung im Alter maßgeblich beeinflussen. Somit bietet er eine Möglichkeit, die besten Strategien im Hinblick auf die Rentenpolitik in 43 Ländern miteinander zu vergleichen.

Zu den Staaten, die der Index bei der Altersabsicherung als führend identifiziert hat, zählen in erster Linie nordeuropäische Länder, die die Top 10 dominieren. Dies sind das auf dem ersten Platz liegende Norwegen, gefolgt von der Schweiz, Island, Schweden, Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Neuseeland (Rang 4), Australien (Rang 6) und Kanada (Rang 10) vervollständigen die Liste der zehn besten Staaten. Ebenso wie viele andere Top-10-Nationen profitiert auch Deutschland von bewährten staatlichen Rentensystemen und bereits seit Langem etablierten Leistungszusage-Programmen. Sie bieten den Arbeitnehmern eine solide Grundlage für die Finanzierung der Altersvorsorge.

Der Natixis Global Retirement-Index, der 2013 erstmals erhoben wurde, berechnet auf Basis von vier Faktoren, die die Lebensumstände von Rentnern beeinflussen, eine allgemeine Punktzahl für die Sicherheit im Alter. Dabei spielt nicht nur die Finanzlage im Ruhestand eine wichtige Rolle, sondern es werden auch drei weitere Sub-Indizes berücksichtigt, die die Aspekte „materieller Wohlstand“, „Gesundheit“ und „Lebensqualität“ abdecken, um so eine ganzheitlichere Perspektive zu ermöglichen. Bei der diesjährigen Erhebung hat sich Natixis auf eine geringere Zahl von Ländern konzentriert als noch in der Vergangenheit. Dabei handelt es sich hauptsächlich um etablierte Volkswirtschaften, in denen die Altersversorgung ein dringliches soziales und wirtschaftliches Thema ist.

Die größte Volkswirtschaft und Exportnation der Europäischen Union schneidet dabei sehr gut ab. „Der Index belegt, dass Deutschland bei den Kriterien ‚materieller Wohlstand‘, ‚Pro-Kopf-Einkommen‘ und ‚Arbeitslosigkeit‘ mit Top-10-Positionen die besten Ergebnisse erzielt. Deutsche Rentner profitieren also von einem ausgezeichneten Gesundheitssystem und von vollen Rentenkassen“, so Jörg Knaf, Executive Managing Director von Natixis Global AM für Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz.

„Im Vergleich zu den übrigen Top-10-Nationen sind die Ergebnisse Deutschlands bei der privaten Altersvorsorgeplanung allerdings eher enttäuschend“, fügt Knaf hinzu. „Die nach wie vor niedrigen Zinsen sowie die deshalb lediglich mäßigen Investmenterträge könnten den Deutschen in den nächsten Jahren sogar noch größere Probleme bereiten. Auch aus der Versicherungsbranche(1) kommen einige alarmierende Signale: So gehen die meisten Menschen in der Altersgruppe der über 14-Jährigen davon aus, dass eine Lebensversicherung allein bereits als Altersvorsorge ausreicht. Darüber hinaus ist lediglich einer von neun Deutschen in Investmentfonds, Aktien oder Mischfonds investiert. Man muss den Deutschen daher bewusst machen, dass es sich lohnt, mehr anzulegen, ihr Vermögen innerhalb ihrer Portfolios breit zu diversifizieren und ihre Altersversorgung besser zu planen“, betont Knaf.

Trotz positiver Ergebnisse hat auch Deutschland beim Thema Altersabsicherung mit globalen Problemen zu kämpfen

Der Global Retirement-Index zeigt aber auch, dass die Finanzierung der Altersversorgung aufgrund demografischer und konjunktureller Trends in Zukunft immer schwieriger werden wird – das gilt für Deutschland ebenso wie für die übrigen etablierten Industriestaaten und die Schwellenländer. Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken, die zunehmenden Wertschwankungen an den Märkten, eine immer älter werdende Bevölkerung und klamme Staatskassen sind nur einige der größten Herausforderungen beim Thema Altersabsicherung. Eine der wichtigsten Fragen ist, wie man für deutsche Rentner in Zukunft zumindest einen gewissen Mindest-Lebensstandard sichern kann.

Auch die Menschen scheinen sich der Herausforderungen, die vor ihnen liegen, durchaus bewusst zu sein. So gehen 77 % der deutschen Privatanleger davon aus, dass sie in Zukunft mehr Verantwortung für die Finanzierung ihrer Altersversorgung übernehmen müssen(2). Die Analysen des Global Retirement-Index deuten darauf hin, dass eine gemeinsame Verantwortung von Staat, Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Altersvorsorge der effektivste Weg ist, um einen besseren Zugang zu Altersvorsorgeprodukten zu bieten und das Streben nach einem gesicherten Ruhestand zu fördern.

Vier globale Trends

Politische Entscheidungsträger und Arbeitgeber können von vier grundlegenden Trends lernen, die die bestplatzierten Nationen charakterisieren.

1. Zugang: Eine immer älter werdende Arbeitnehmerschaft sowie eine gestiegene Lebenserwartung haben dazu geführt, dass das traditionelle Umlageverfahren bei der staatlichen Altersvorsorge in vielen Ländern der westlichen Welt mittlerweile nicht mehr tragfähig ist. Da der Einzelne deshalb zukünftig mehr Verantwortung für die Finanzierung seiner Altersvorsorge übernehmen muss, müssen die Gesetzgeber in den führenden Staaten sicherstellen, dass die Arbeitnehmer auch einen Zugang zu individuellen oder betrieblichen Altersvorsorgeprogrammen erhalten.

2. Anreize: Im Rahmen einer umsichtigen Politik werden für den Einzelnen immer mehr Anreize geschaffen, selbst für das Alter vorzusorgen, um so die langfristigen Probleme, die die Finanzierung der Renten mit sich bringt, zu verringern. Eine günstige steuerliche Behandlung von Altersvorsorgebeiträgen kann Arbeitnehmer dazu motivieren, mehr Geld für ihr Alter zurücklegen, sodass sie sich um ihre finanziellen Belange mit größerer Wahrscheinlichkeit selbst kümmern können.

3. Engagement: Eine automatische Aufnahme in die betriebliche Altersversorgung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus könnte man im Zuge einer klugen Politik dafür Sorge tragen, dass sich die Arbeitnehmer in dem richtigen Mix von Investments engagieren und außerdem genug Informationen erhalten, um von der betrieblichen Altersvorsorge auch bestmöglich zu profitieren.

4. Volkswirtschaftliche Aspekte: Altersabsicherung geht über die Auswahl einzelner Sparvehikel hinaus. Vielmehr muss eine immer älter werdende Bevölkerung auch berücksichtigen, dass sie in Zukunft von einem festen Einkommen leben muss. Die Geldmarkt-, die Fiskal- und die Gesundheitspolitik spielen in diesem Zusammenhang für die finanzielle Unabhängigkeit von Rentnern allesamt eine entscheidende Rolle.

Den vollständigen Bericht zum 2016 Natixis Global Retirement Index und Herunterladen finden Sie auf http://durableportfolios.com/Global-Retirement-Index-2016

(1) Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungsbranche (GDV), 2016
(2) Globale Umfrage unter Privatanlegern, Natixis Global Asset Management, Mai 2016

Methodik
Der Global Retirement-Index wurde von Natixis Global Asset Management mit freundlicher Unterstützung der britischen Finanz-Researchfirma CoreData Research erstellt. Der Index berücksichtigt die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) als Industriestaaten eingestuften Volkswirtschaften, die Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China). Der Bericht enthält Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen wie beispielsweise der Weltbank. Die Analysten haben für jede Kategorie einen Mittelwert berechnet und dann die Punktzahlen der einzelnen Kategorien zu einem finalen Ranking der 43 untersuchten Staaten zusammengefasst.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management betreut umsichtig agierende Investmentexperten weltweit, indem der Vermögensverwalter ihnen Möglichkeiten aufzeigt, mit noch mehr Verständnis für die Märkte zu investieren. Mit unserem Durable Portfolio Construction®-Ansatz helfen wir unseren Kunden dabei, eher strategisch ausgerichtete Portfolios zu strukturieren, die den aktuell unberechenbaren Marktentwicklungen trotzen. Dabei greifen wir auf eine umfassende Investmenterfahrung sowie eine gründliche Kenntnis der jeweiligen Branchen zurück und arbeiten außerdem eng mit unseren Kunden zusammen, damit unsere Investmentgedanken immer auf objektiven Daten basieren.
Natixis zählt zu den größten Vermögensverwaltungsgesellschaften weltweit.(1) Durch die Bündelung von mehr als 20 spezialisierten Investmentmanagern aus aller Welt (mit einem verwalteten Vermögen von 884,9 Mrd. USD(2)) können wir für jede strategische Investmentanforderung eine breite Palette von Anlagelösungen anbieten. Von den ersten analytischen Erkenntnissen bis zur letztendlichen Umsetzung der entsprechenden Anlageideen unterstützen wir bei Natixis unsere Kunden bei der Zusammenstellung nachhaltig stabiler Portfolios.
Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete Natixis Global Asset Management, S.A. zum 31. März 2016 ein Vermögen von insgesamt 884,9 Mrd. USD (776,4 Mrd. EUR).(2) Natixis Global Asset Management, S.A. gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors,3 AEW Capital Management, AEW Europe, AlphaSimplex Group, Axeltis, Darius Capital Partners, DNCA Investments,(4) Dorval Finance,(5) Emerise,(6) Gateway Investment Advisers, H2O Asset Management,(5) Harris Associates, IDFC Asset Management Company, Loomis, Sayles & Company, Managed Portfolio Advisors,(3) McDonnell Investment Management, Mirova,(5) Natixis Asset Management, Ossiam, Seeyond,(7) Vaughan Nelson Investment Management, Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity (einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners). Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt mit NGAM S.A., Zweigniederlassung Deutschland, eine Niederlassung von NGAM S.A., die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier autorisiert ist und von dieser Behörde beaufsichtigt wird. Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt auch NGAM S.A., Switzerland Sàrl.

1 Im Rahmen des „Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2015“ wurde Natixis Global Asset Management, S.A. auf Basis seines per 31. Dezember 2015 verwalteten Vermögens als Nummer 16 aufgrund der AUM von (870.3 Mrd. $) der größten Vermögensverwalter der Welt eingestuft.
2 Der Nettoinventarwert versteht sich per 31. März 2016. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Anlagegelder umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht-regulierten Geldern zählen jene Anlagevermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
3 Eine Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
6 Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Sitz in Singapur und Paris.
7 Eine Marke von Natixis Asset Management.

Aquila Capital ernennt Dr. Huth zum Beiratsmitglied

Aquila Capital hat den Beirat um Dr. Olaf Huth erweitert. „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Huth ein weiteres erfahrenes Mitglied für unseren Beirat gewinnen konnten. Diese Positionen besetzen wir grundsätzlich durch Stakeholder, die für die Entwicklung des Unternehmens wichtige Impulse liefern und damit eine Schlüsselfunktion bei Aquila Capital übernehmen“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Dr. Huth verfügt über 30 Jahre Asset Management-Erfahrung mit Fokus auf Anlagelösungen für vermögende Privatkunden, Family Offices und institutionelle Investoren. Er ist seit 1985 bei HSBC Trinkaus tätig, wo er nach verschiedenen Stationen in Deutschland und der Schweiz 2001 zum persönlich haftenden Gesellschafter berufen wurde und seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrats ist. „Alternative Investments gewinnen seit der Gründung von Aquila Capital zunehmend an Bedeutung. Herr Dr. Rentsch und Herr Rosslenbroich haben das Unternehmen zu einem der führenden Asset Manager für Alternative Investments entwickelt. Ich freue mich, diese nachhaltig erfolgreiche Wachstumsstrategie des Unternehmens beratend zu begleiten“, ergänzt Dr. Huth.

Der Beirat von Aquila Capital besteht aus erfahrenen und namhaften Mitgliedern. Als unabhängiges Gremium gibt der Beirat entscheidende Impulse zur Ausrichtung des Unternehmens sowie der Identifizierung und Bewertung neuer Geschäftsfelder. Weitere Informationen zu den Beiratsmitgliedern von Aquila Capital finden Sie auf www.aquila-capital.de.  

Über Aquila Capital:
Aquila Capital managt alternative Investments für institutionelle Investoren weltweit. Im Fokus steht ein multidisziplinärer Ansatz: Die Investmentstrategien des Unternehmens werden jeweils von spezialisierten Investment Teams gemanagt, die von operativer Stabilität, stringenter Corporate Governance und dem erfolgreichen Track Record des Gesamtunternehmens profitieren.

Die eigentümergeführte Investmentgesellschaft wurde 2001 gegründet und verwaltet ein Vermögen von 7,1 Mrd. Euro (Stand Dezember 2015). Über 200 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette alternativer Investments, um für Investoren stabile, positive Renditen zu erwirtschaften.

Union Investment wächst in schwierigem Umfeld

Union Investment bleibt trotz eines sehr holprigen Jahresauftakts an den Börsen auf Wachstumskurs. Mit 10,6 Mrd. Euro erzielte die Fondsgesellschaft den zweitbesten Nettoabsatz innerhalb der letzten fünf Jahre (1. Halbjahr 2015: 13,9 Mrd. Euro). „Damit zählen wir auch in diesem Jahr zu den absatzstärksten Fondsgesellschaften“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstands-vorsitzender von Union Investment, im Rahmen der Halbjahrespressekonferenz in Köln. Die Assets under Management stiegen im Vergleich zur Jahresmitte 2015 um 9,2 Prozent von 252,3 Mrd. Euro auf 275,4 Mrd. Euro.

Der Nettoabsatz des institutionellen Geschäfts bewegt sich mit 6,6 Mrd. Euro mit Ausnahme des außergewöhnlichen Vorjahreswerts (9,4 Mrd. Euro) im Rahmen der letzten fünf Jahre. Die Assets under Management, die Union Investment für institutionelle Kunden verwaltet, erreichten mit 158,1 Mrd. Euro (142,3 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. Gefragt waren im ersten Halbjahr 2016 vor allem Produkte mit größeren Renditechancen wie Unternehmens-, Schwellenländer-, Hochzins-, Nachranganleihen und Verbriefungen. Darüber hinaus gewannen globale Aktienstrategien, Multi-Asset- und Absolute-Return-Produkte sowie Immobilieninvestments an Bedeutung. Diese nutzen institutionelle Kunden, um Portfolios diversifizierter aufzustellen. „Den Druck, auskömmliche Renditen zu erzielen, erhöhen volatile Märkte, Negativzinsen und die Regulierung, sodass sich viele institutionelle Kunden mit neuen Anlagestrategien beschäftigen. Fonds, die diese Anforderungen erfüllen, werden stark nachgefragt“, stellte Reinke fest.

Zudem stießen nachhaltige Lösungen weiterhin auf wachsendes Interesse. Mittlerweile ist der Bestand an nachhaltig gemanagten Fonds bei Union Investment auf rund 21 Mrd. Euro (10 Mrd. Euro) gestiegen. „Damit sind wir in Deutschland der führende Fondsanbieter für nachhaltige Geldanlagen“, konstatierte Reinke. Bereits 60 Prozent aller institutionellen Anleger in Deutschland berücksichtigen bei ihren Investmententscheidungen Nachhaltigkeitskriterien, wie aus der aktuellen Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervorgeht.

Neben diesen langfristig angelegten Strategien führen die Negativzinsen für einige Investoren zu einem neuen Handlungsbedarf bei kurzfristig angelegten Geldern. Inzwischen nutzen institutionelle Kunden verstärkt Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds, um ihre liquiden Assets zu managen, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Als Antwort auf diesen Bedarf bietet Union Investment zum Beispiel seit fünf Monaten mit dem UniInstitutionalReserve Plus einen geldmarktnahen Fonds an, der sehr kurzlaufende Unternehmensanleihen oder Floater enthält und mittlerweile auf 2,2 Mrd. Euro angewachsen ist.

„Insgesamt blicken wir im institutionellen Geschäft in den ersten sechs Monaten auf ein dynamisches Wachstum. Unsere Lösungen werden von genossenschaftlichen und nicht-genossenschaftlichen Kunden im In- und Ausland rege nachgefragt“, sagte Reinke.

Sehr gutes Neugeschäft mit privaten Kunden

Der seit 2012 anhaltend positive Nettoabsatz im Privatkundengeschäft hat sich auch im ersten Halbjahr 2016 mit 4,0 Mrd. Euro (4,5 Mrd. Euro) fortgesetzt. „Das ist das zweitbeste Ergebnis der letzten fünf Jahre. Erfreulich ist, dass viele private Kunden trotz schwieriger Rahmenbedingungen Kurs halten“, erklärte Reinke. Absatzfavoriten waren einmal mehr Multi-Asset-Lösungen. Ihnen flossen im ersten Halbjahr netto 2,7 Mrd. Euro (5,6 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 1,5 Mrd. Euro auf die sechs PrivatFonds. Stark nachgefragt wurden nach wie vor Offene Immobilienfonds, in die Privatanleger bis Ende Juni 1,5 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) anlegten. „Es wird bei den Offenen Immobilienfonds zunehmend anspruchsvoller, die starke Nachfrage der Kunden mit den Anlagemöglichkeiten im Gleichgewicht zu halten. Deshalb konnten wir in diesem Jahr in unseren drei zentralen Immobilien-Publikumsfonds nur für wenige Wochen neue Gelder annehmen“, erläuterte Reinke.

Immer mehr Anleger erkennen zudem die Chancen des ratierlichen Fondssparens für einen nachhaltigen Vermögensaufbau. „Wie wir aus der Marktforschung wissen, liegt den Deutschen das Sparen weiterhin ‚im Blut‘. Es gibt den Menschen ein gutes Gefühl, weil Sparen die Handlungsfähigkeit für die Zukunft erhält“, erklärte Reinke. Nur 3,8 Prozent der Deutschen würden nicht sparen. „Sparen ist nicht tot, sondern wird höchstens totgeredet“, so Reinke. Da viele Menschen nicht noch mehr sparen könnten und wenig Lust verspürten, länger zu sparen, käme es darauf an, effizienter zu sparen und so die „Evolution des Sparens“ weiterzuführen. So sieht auch die Bundesbank in der gestiegenen Nachfrage nach Investmentfonds erstmals eine „sichtbare aktive Renditesuche“ der privaten Haushalte.

Als Ergebnis wuchs bei Union Investment die Zahl der Fondssparverträge in den letzten zwölf Monaten um 16,6 Prozent auf 1.281.000 (1.099.000). „Gefreut hat uns insbesondere, dass vier von fünf Euro der Gelder in renditestarke Substanzanlagen wie Aktien-, Misch- und Immobilienfonds geflossen sind“, ergänzte Reinke. Zum Wachstum beigetragen hatte auch die Entscheidung von Union Investment, zum Jahreswechsel die Mindestsparrate auf 25 Euro monatlich zu senken. Stabil entwickelte sich auch das ratierliche Geschäft mit der Riester-Rente. Hier investierten die Sparer im ersten Halbjahr 665 Mio. Euro (614 Mio. Euro).

„Ob ratierliches Sparen oder Einmalanlage – Investmentfonds gewinnen in der mittel- und langfristigen Geldanlage privater Kunden zunehmend an Bedeutung. Zugleich haben sich unsere Kunden trotz der Börsenturbulenzen besonnen verhalten. Aus diesem Grund konnten wir das erste Halbjahr im Privatkundengeschäft mit einem guten Ergebnis abschließen“, erklärte Reinke.

Altersvorsorgesystem in seiner Vielfalt erhalten und stärken

In seinem Vortrag ging Reinke auch auf die aktuellen politischen Diskussionen um das deutsche Rentensystem ein. Es beruht auf zwei Grundpfeilern, dem Umlageverfahren und dem kapitalgedeckten Verfahren. „Hier wurde über Jahrzehnte ein System entwickelt, das sich bewährt hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Beide Wege kommen aus unterschiedlichen Gründen verstärkt unter Druck, die gesetzliche Rentenversicherung aufgrund der Demografie, die kapitalgedeckte Vorsorge aufgrund des lang anhaltenden Niedrigzinsumfelds. Reinke kritisierte Vorschläge aus der Politik, die darauf abzielten, zum Umlageverfahren als einzigem Träger der Altersvorsorge zurückzukehren. „Mir konnte bislang keiner erklären, wie man die Stabilität eines Gebäudes erhöht, indem man einen tragenden Eckpfeiler wegschlägt“, führte Reinke aus.

Als Beleg, welchen Nutzen die Diversifikation nicht nur in der allgemeinen Geldanlage, sondern auch im Rentensystem schaffen kann, führte er Berechnungen der Bundesregierung an. In ihrem aktuellen Rentenversicherungsbericht hat sie am Beispiel der Riester-Rente untersucht, wie das Versorgungsniveau durch die Kombination von gesetzlicher Rente und kapitalgedeckter Vorsorge gesichert wird. „Das Ergebnis zeigt, dass das Versorgungsniveau bis zum Jahr 2029 auf über 50 Prozent gehalten werden kann. Die Riester-Rente erfüllt ihre ursprüngliche Aufgabe, das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente abzufedern und hilft, die Rentenlücke dauerhaft zu reduzieren“, erläuterte Reinke.

Der Vorstandsvorsitzende erachtete es als nicht zielführend, heutzutage großzügige politische Geschenke aus der Rentenversicherung zu verteilen. Denn sie führten letztlich dazu, die Möglichkeit künftiger Generationen zu schmälern, angemessen an den Leistungen der gesetzlichen Rente partizipieren zu können. Darüber hinaus führten sie zu steigenden Lohnnebenkosten und belasteten die Wettbewerbsstärke. „Es geht auch in guten Zeiten darum, mit den Mitteln der gesetzlichen Rentenversicherung hauszuhalten. Auf eine stabile Konjunktur können wir uns nicht dauerhaft verlassen, und mehr Beitragszahler wird es aufgrund der Demografie nicht geben.“

In den kapitalgedeckten Verfahren sollte den niedrigen Zinsen durch mehr Wettbewerb und ein breiteres Angebot an Wahlmöglichkeiten und weiteren Anreizen begegnet werden. So ist es beispielsweise im Sinne aller Vorsorgesparer, auch in der betrieblichen Altersversorgung allen Anbietern den gleichen Zugang zum Markt zu verschaffen. „In einem solchen Level Playing Field könnten Sparer aus einem breit angelegten Angebot die für sie passenden Lösungen auswählen und müssten ihre Anlagemöglichkeiten nicht beschränken“, sagte Reinke.

Er forderte zudem eine Weiterentwicklung der Riester-Rente. „Es würden sich noch mehr Menschen für die Riester-Rente entscheiden, wenn sie nicht auf die Grundsicherung angerechnet, die Fördergrenzen und Zulagenhöhen dynamisiert und der Berechtigtenkreis ausgebaut werden würde“, erklärte Reinke. Zudem regte Reinke an, dass Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und die ungeförderte private Vorsorge mit steuerlichen Anreizen attraktiver machen sollte.

Reinke vermisste in der aktuellen öffentlichen Rentendebatte ein gewisses Maß an Sachlichkeit. „Ich wünsche mir, dass wir in der öffentlichen Diskussion den Menschen mehr Orientierung geben, statt sie durch zugespitzte Aussagen zu verunsichern. Wir müssen die Sparer, die etwas für ihre Vorsorge getan haben, darin bestärken, dass sie etwas richtig gemacht haben“, resümierte Reinke.

Rothschild-Tochter RBIS Ltd fuehrt neue Generation von risikobasierten Indizes auf Euro-Staatsanleihen ein

Risk Based Investment Solutions Ltd (RBIS Ltd), eine Tochtergesellschaft von Rothschild Asset Management für risikobasierte Anlagestrategien, führt mit dem R Risk-Based Euro Sovereign Index eine neue Generation von Indizes für in Euro emittierte Staatsanleihen ein. Der Index basiert auf dem hauseigenen risikogewichteten Ansatz und wird von Markit® veröffentlicht. Der Finanzinformationsdienstleister fungiert zudem als sogenannter Calculation Agent.

Dank des hauseigenen Risikofaktorenmodells ist es Ziel der R Risk-Based Methode, viele der Herausforderungen traditioneller Anleihen-Indizes zu reduzieren. Diese sind üblicherweise emissionsgewichtet, was zur Konzentration von Risiken bei überschuldeten Ländern und zu einer ungenügenden Berücksichtigung der Rückzahlungsfähigkeit ihrer Schulden führt. Zudem ist bei klassischen Indizes die Duration zufallsbedingt sowie unkorreliert zur Zielduration von Investoren.

Um diese Nachteile zu vermeiden, definiert der R Risk-Based Euro Sovereign Index von vornherein Risikobudgets: zuerst werden Gewichtungen anhand des Bruttoinlandprodukts und nicht anhand des Schuldenstands eines Staates vorgenommen. Im zweiten Schritt werden Risikobudgets anhand Laufzeit und ausstehender Emissionsvolumina genutzt.

Das übergeordnete Ziel ist, verbesserte risikooptimierte Erträge zu erzielen. Dies soll die Volatilität sowie die maximalen Drawdowns im Vergleich zu schuldengewichteten Portfolios signifikant reduzieren. Zudem sollen die Risiken aus Duration und Konvexität verringert werden.

Abdelkader Bousabaa, Head of Research bei RBIS Ltd sagt: „Als innovative Alternative zu schuldengewichteten Indizes bietet unser R Risk-Based Euro Sovereign Index einen signifikanten Mehrwert in der Welt der Anleihen-Indizes und wird Investoren helfen, ihre Erträge zu optimieren. Indem man Risiko als Ausgangslage nimmt, lassen sich Risikobudgets besser formen.”

Ibrahim Kara, Director of Index Research bei Markit kommentiert: „Wir freuen uns sehr, mit Rothschild Asset Management bei der Berechnung ihrer Indizes zusammenzuarbeiten. Wir kombinieren unsere branchenführende und ganzheitliche Preisgestaltung mit einem stringenten Qualitätsmanagement, um den höchsten Grad an Präzision, Transparenz und Unabhängigkeit bei der Indexberechnung sicherzustellen.”

RBIS Ltd mit Sitz in London ist eine vollständige Tochtergesellschaft von Rothschild & Co. Das Unternehmen bietet transparente, einheitliche und risikobasierte Lösungen, die von einzelnen Asset Klassen bis hin zu Multi-Asset Klassen bei Aktien, Rentenpapieren sowie über verschiedene Länder hinweg reichen.

Über Markit:
Markit ist ein global führender Anbieter von Finanzinformationsdiensten. Die vom Unternehmen bereitgestellten Daten und Dienste gewährleisten eine erhöhte Transparenz, verbesserte Risikominimierung und effizientere Geschäftsabwicklung. Zu den Kunden zählen unter anderem Banken, Hedgefonds, Vermögensverwalter, Zentralbanken, Regulierungsbehörden, Wirtschaftsprüfer, Fondsmanager und Versicherungsgesellschaften. Markit wurde 2003 gegründet und beschäftigt mittlerweile über 4000 Mitarbeiter in 11 Ländern. Markit-Aktien sind an der NASDAQ-Börse unter dem Symbol “MRKT” gelistet. Weitere Informationen unter www.markit.com.

Über Rothschild Asset Management:
Rothschild Asset Management bietet unabhängige Perspektiven für innovative Investmentlösungen an, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind. Wir sind ein internationaler Asset Manager und bieten individuelles Investment-Management und -beratung für institutionelle Kunden, Finanzvermittler und Drittvertriebspartner an. Neben einer fundierten Expertise in den Bereichen aktives High-Conviction Management, Open Architecture- oder risikobasierte Investmentlösungen basiert unser Geschäftsmodell auf einem profunden Kundenverständnis. Wir verbinden modernste Technologie mit einer ausgeklügelten Methodik auf der Grundlage umfassender Erfahrungen, um maßgeschneiderte Investmentlösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es, besondere Perspektiven aufzuzeigen und so nachhaltige, langfristige Wertsteigerung für die Assets unserer Kunden zu generieren. Mehr Informationen unter www.rothschild.com

Jupiter AM startet neuen Multi-Asset-Ökologiefonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management erweitert mit dem Jupiter Global Ecology Diversified SICAV sein bestehendes Produktportfolio. Rund 30 Jahre nach der Einführung einer der ersten Fonds mit Fokus auf umweltorientierte Investments, bringt Jupiter jetzt ein weiteres richtungsweisendes Produkt auf den Markt. Der neue Fonds investiert entlang des gesamten Anlageklassenspektrums und wird von den renommierten Fondsmanagern Charlie Thomas, Abbie Llewellyn-Waters und Rhys Petheram* verwaltet.

Als Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV strebt er langfristige Kapitalzuwächse und Erträge an und investiert dazu hauptsächlich in eine Mischung aus globalen Aktien und Anleihen von Unternehmen, die bei einem Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft profitieren können. Ziel des Ökologiefonds ist es, den Anlegern ein Exposure zum langfristigen Wachstumstrend „Nachhaltigkeit“ zu bieten. Dabei sollen potenziell höhere Erträge bei gleichzeitig geringerer Volatilität erzielt werden, als es die klassischen, reinen Aktienstrategien anstreben.

Die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen wird flexibel gehandhabt. Generell gehen die Bemühungen dahin, rund 60 Prozent in festverzinslichen Anlagen zu halten – inklusive grünen Anleihen und Wandelanleihen. Dieser Teil wird von dem erfahrenen Anleihefondsmanager Rhys Petheram verwaltet. Die weiteren 40 Prozent Aktienanteil werden von Charlie Thomas und Abbie Llewellyn-Waters verantwortet, die zu Jupiters preisgekröntem Team für Umwelt- und Nachhaltigkeitsinvestments zählen.

Im Mittelpunkt des Investmentansatzes des Teams steht die Integration des anleihe- und aktienspezifischen Analyse- und Auswahlprozesses. So schauen sich die Manager bei einer möglichen Titelauswahl für das Portfolio immer die gesamte Kapitalstruktur eines Unternehmens an. Je nachdem, wo sie das beste Wertpotenzial hinsichtlich einer Renditesteigerung finden, entscheiden sie sich dann für Aktien, Anleihen oder eine Mischung aus beiden. Dieser integrierte Ansatz spielt eine wichtige Rolle in der Anlagestrategie der drei Fondsmanager und erlaubt es ihnen, ein einheitliches und konsistentes Portfolio zu bieten, anstatt zwei Portfolios getrennt voneinander verwalten zu müssen.

„Der Markt für nachhaltige Geldanlagen gewinnt in allen Anlageklassen zunehmend an Reife. Wir haben uns auf diesem Gebiet über die Jahre ein erhebliches Know-how erarbeitet und sind überzeugt, dass ein diversifizierter, volatilitätsärmerer und ertragsgenerierender Ansatz für ein wirklich spannendes globales Wachstumsthema bei unseren Kunden entsprechend Anklang finden wird“, sagt Charlie Thomas, Co-Fondsmanager des Jupiter Global Ecology Diversified SICAV.

Dazu ergänzend Andrej Brodnik, Head of Germany, Switzerland and Austria bei Jupiter: „Jupiter genießt eine langjährige Reputation für Umwelt-, Fixed-Income- und kombinierte Produkte. Dieser Fonds wurde sorgfältig auf die Bedürfnisse und Ziele potenzieller Anleger abgestimmt und eröffnet Marktchancen quer durch ein neues Anlagesegment. Charlie Thomas, Abbie Llewellyn-Waters und Rhys Petheram sind äußerst talentiert und ihre gebündelte Erfahrung bietet eine ausgezeichnete Grundlage, um darauf eine erfolgreiche, globale Fondsstrategie aufzubauen.“

* Über die Fondsmanager:
Charlie Thomas, Head of Strategy, Environment and Sustainability, und Fondsmanagerin Abbie Llewellyn-Waters verfügen über umfassende Anlageerfahrung im Bereich Umweltaktien und werden bei der Titelauswahl für den neuen Fonds eng zusammenarbeiten. Sie werden dabei aus dem umfangreichen Erfahrungs- und Kenntnisschatz schöpfen, den sich Jupiter während der letzten drei Jahrzehnte auf dem Gebiet der ökologischen Investments aufgebaut hat, seit das Unternehmen 1988 den ersten Umwelt-Publikumsfonds in Großbritannien lancierte. Charlie Thomas managt diesen 562 Millionen Euro(1) schweren Fonds seit 2003. Abbie Llewellyn-Waters stieß 2007 zum Anlageteam und ist seit 2012 alleinige Verwalterin eines institutionellen Mandats. Daneben zeichnet sie bei Jupiter stellvertretend für das Management der Umwelt-Aktienfonds verantwortlich.
Auf der Fixed-Income-Seite bringt Rhys Petheram seine beträchtliche Expertise bei der Selektion von Anleihen zum Tragen, die die Aktienauswahl ergänzen wird. Petheram arbeitet seit 2006 für das Fixed Interest & Multi-Asset Team von Jupiter. In Großbritannien verwaltet er einen 185 Millionen Euro(2) schweren Anleihefonds sowie den globalen Fixed-Income-Teil eines über 1,4 Milliarden Euro(3) schweren Multi-Asset-Fondsangebots.
(1) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016
(2) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016
(3) Jupiter, Stand der Daten: 30. Juni 2016

Alceda und CBRE Clarion Securities lancieren börsennotierten Infrastrukturfonds

Alceda gibt den Launch des neuen Infrastrukturfonds von CBRE Clarion Securities auf der Luxemburger UCITS-Plattform bekannt. Die US-Dollar-Tranche des Fonds wurde bereits in Deutschland und Großbritannien zum Vertrieb zugelassen, weitere Tranchen in EUR, GBP und JPY sollen folgen. Europäische und asiatische Investoren haben damit die Möglichkeit, über eine liquide und regulierte UCITS-Struktur in die bewährte notierte Infrastrukturstrategie von CBRE Clarion Securities zu investieren. „Wir freuen uns über die Kooperation mit CBRE Clarion Securities, denn sie ermöglicht institutionellen Investoren einen Zugang zu einem bewährten Konzept über ein etabliertes Vehikel“, so Michael Sanders, Geschäftsführer von Alceda.

Der CBRE Clarion Funds SICAV - Global Listed Infrastructure Fund investiert in ein global diversifiziertes Portfolio börsennotierter Infrastruktur-Unternehmen, die ihre Einnahmen vorrangig aus dem Besitz, dem Management, der Entwicklung oder dem Betrieb langfristiger Infrastrukturanlagen generieren. Hierzu zählen unter anderem Mautstraßen, Flughäfen, Fernsehtürme, Satelliten, Öl- und Gas-Pipelines, Wasseraufbereitungsanlagen, Stromleitungen und Überlandleitungen. „Notierte Infrastrukturfonds sind eine ideale Ergänzung für Investoren, die in langfristigen Sachwert-Anlagen allokiert sind und regelmäßige Cashflows bei attraktiven risikoadjustierten Renditen suchen. Unser Fonds bietet einen effizienten Zugang zu Core-Assets mit attraktiven Renditen und ermöglicht eine dynamische Anpassung der Portfoliogewichtung, sodass Risiken besser gemanagt und Marktchancen optimal genutzt werden können“, ergänzt Jeremy Anagnos, CIO of Infrastructure bei CBRE Clarion Securities.

Die Investmentstrategie des Fonds basiert auf einem mehrstufigen Prozess, der einen Top-Down-Research-Ansatz mit einer Bottom-Up-Einzeltitelauswahl anhand von Fundamentaldaten kombiniert. Ziel ist es, höhere risikoadjustierte Renditen zu generieren als breitere Aktieninvestments es ermöglichen. Die Strategie wurde in den USA bereits als CBRE Clarion Global Infrastructure Value Fund lanciert und von Morningstar mit vier Sternen ausgezeichnet, nachdem der Fonds einen Live-Track Record von über drei Jahren vorweisen kann. Das ist das drittbeste Rating der 64 von Moningstar bewerteten Fonds in der neuen Infrastruktur-Kategorie. „Der Global Listed Infrastructure Fund bietet Investoren zusätzliche Diversifikation und eine Verbesserung des Risiko-Rendite-Profils ihres Gesamtportfolios“, ergänzt Sanders.

Alceda ist Teil der Aquila Gruppe und Spezialist für Strukturierungslösungen für traditionelle und alternative Investments. Das Management des Fonds verantwortet CBRE Clarion Securities, eine der weltweit führenden Investmentgesellschaften im Sachwertebereich.   

Über Alceda
Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative-Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.
Die eigentümergeführte Aquila Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2015).

Über CBRE Clarion Securities
CBRE Clarion Securities ist einer der weltweit führenden Investment Manager im Sachwerte-Bereich mit Fokus auf börsennotierte Immobilien- und Infrastruktur-Wertpapiere. Mit Hauptsitz in der Nähe von Philadelphia, managt das Unternehmen Assets in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar und hat über 90 Mitarbeiter in den USA, Großbritannien, Hong Kong, Japan und Australien.
CBRE Clarion Securities ist das börsennotierte Management-Unternehmen von CBRE Global Investors. CBRE Global Investors ist ein unabhängige geführte Tochtergesellschaft der CBRE Group, Inc. (NYSE: CBG), weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

IntReal wächst im ersten Halbjahr 2016 um rund 1,7 Milliarden Euro

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal), Hamburg, hat innerhalb des ersten Halbjahres 2016 die Position als größte Service-KVG für Immobilienfonds weiter ausgebaut. Zum 30. Juni des laufenden Jahres lag das administrierte Immobilienvermögen (Assets under Administration, AuA) bei 11,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahresende 2015 (10,1 Milliarden Euro) bedeutet das einen Anstieg um 16 Prozent. Die Zahl der auf der IntReal-Plattform administrierten Immobilien-Investmentprodukte legte auf nunmehr 71 zu (Jahresende 2015: 64). 

Besonders dynamisch wuchs erneut das Geschäft mit Partnerfonds, in dem IntReal Asset Managern einen Zugang zu institutionellem Kapital eröffnet. Die AuA in diesem Bereich legten im ersten Halbjahr 2016 um 28 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro (31.12.2015: 4,9 Milliarden Euro) zu, verteilt auf 36 Fonds (Ende 2015: 35). Der Kreis der IntReal-Fondspartner besteht mittlerweile aus 19 Asset Managern, von denen viele bereits mehrere Produkte über die Plattform realisiert haben. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Immobilien-Spezial-AIF; darüber hinaus administriert IntReal Partnerfonds in der Struktur des offenen Immobilien-Publikumsfonds sowie der Investment-KG.  

Im Rahmen der Geschäftsbesorgung für andere KVGen administrierte IntReal zum 30. Juni 2016 ein Fondsvolumen in Höhe von 5,0 Milliarden Euro (Ende 2015: 4,6 Milliarden Euro). Hierbei handelt es sich um Fonds der Warburg-HIH Invest Real Estate. Hinzu kommen weitere knapp 0,5 Milliarden Euro (Jahresende 2015: 0,6 Milliarden Euro), die auf den Bereich Multi-Assetmanager-Fonds entfallen.

Konzept der Service-KVG setzt sich weiter durch 

„Der Trend zu Spezialisierung im Bereich der Immobilienfonds hält unvermindert an und das Konzept der Service-KVG setzt sich auch im Immobilienbereich immer mehr durch“, sagt Michael Schneider, Geschäftsführer von IntReal. 

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind wachsende Anforderungen an Risikomanagement und Reporting, die sowohl von Investoren gestellt werden als auch durch die Regulierung getrieben seien. Das zeige sich nicht zuletzt am starken Wachstum von IntReal seit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Deutschland vor rund drei Jahren. „Seit Jahresmitte 2013 haben wir sowohl das von uns administrierte Immobilienvermögen als auch die Zahl unserer Partnerfonds mehr als verdoppelt“, erläutert Schneider. 

Die Entwicklung ging bei IntReal mit einem kontinuierlichen Ausbau der Ressourcen und Strukturen einher. So stieg die Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen auf mittlerweile 120, gegenüber 96 zum Jahresende 2015. Dazu zählen auch die 22 IT-Spezialisten der Tochtergesellschaft IntReal Solutions. Das Unternehmen bietet eine gesamtheitliche IT-Lösung zur effizienten Administration von regulierten Immobilien-Investmentvermögen, die sie neben der Muttergesellschaft auch Dritten zur Verfügung stellt.  

Ausblick: Steigende Komplexität, anspruchsvolle Immobilienmärkte

Der Trend zur Spezialisierung bei Administration und Verwaltung von Immobilien-Investments wird nach Ansicht von IntReal weiter anhalten. „An der Immobilie führt im anhaltenden Niedrigzinsumfeld für institutionelle Anleger kein Weg vorbei. Gleichzeitig führen Angebotsknappheit und eine steigende Unsicherheit an den Märkten den Bedarf an Asset Management mit entsprechender Kompetenz vor Augen. Und als Drittes stellt die Regulierung alle Marktteilnehmer vor große Herausforderungen. Alles zusammen führt nach unserer Überzeugung dazu, dass die Zusammenarbeit von jeweiligen Spezialisten zu den besten Lösungen führt“, so Schneider. Genau hierfür biete IntReal eine effiziente und bewährte Plattform. Kunden als auch Investoren könnten sich auf die Expertise in Fondsadministration und Risikomanagement verlassen, und sich so voll auf die Entwicklung ihrer Assets konzentrieren.

Über IntReal
Als Service-KVG fokussiert sich IntReal ausschließlich auf die Auflage und Administration von regulierten Immobilienfonds für Dritte nach dem KAGB. Über die Plattform können alle Möglichkeiten einer Immobilien KVG genutzt werden, ohne selbst eine gründen zu müssen. So können Immobilienfonds aufgelegt oder auch das Back Office von KVGen an IntReal ausgelagert werden. Mit 120 Mitarbeitern bietet IntReal langjähriges Immobilien-Know-how sowie detailliertes und hoch professionelles Fondsadministrations-Wissen.

IntReal administriert 71 Fonds über eine Vielzahl von externen Fondspartnern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 11,8 Milliarden Euro (alle Zahlenangaben: Stand 30.6.2016). 

IntReal ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH, Hamburg, und Teil der HIH Real Estate Gruppe.

Property Management Report 2016 – HPM erneut als bester Property Manager ausgezeichnet

Die HIH Property Management GmbH (HPM) hat 2016 erneut den ersten Platz im Property Management Report des Beratungsunternehmens Bell Management Consultants belegt. Bereits zum fünften Mal konnte sich HPM damit als bester Property Manager für Büroimmobilien in Deutschland in der Kategorie „Unternehmen < 18 Mio. EUR Umsatz“ durchsetzen.

„Wir freuen uns sehr über die positive Bewertung unserer Auftraggeber. Das sehr gute Ergebnis ist vor allem dem Engagement und der Kompetenz der Mitarbeiter zu verdanken“, sagt Thomas Junkersfeld, Geschäftsführer der HPM. 

Qualität, Verbindlichkeit, und Flexibilität – das sind die Erfolgsfaktoren von HPM. Die wiederholte Honorierung zeigt laut Junkersfeld, dass die regionale Vernetzung sowie der Anspruch, ein Ansprechpartner nah an der Immobilie zu sein, sich auszahlen. Er führt die Auszeichnung auf eine strukturell gut aufgestellte Mannschaft sowie Flexibilität und Einsatzbereitschaft auch angesichts hoher Anforderungen zurück.

„Unsere besonderen Qualitätsmerkmale wollen wir beibehalten und weiter ausbauen, um auch in Zukunft unseren Auftraggebern und Geschäftspartnern ein verlässlicher Dienstleister zu sein“, so Junkersfeld weiter.

Bell Management Consultants befragt für das Ranking jährlich namhafte Investoren und Asset Management Gesellschaften. Ziel des Property Management Reports ist die Analyse der Markenstärke und Kompetenz der Property-Management-Dienstleister aus Sicht der Auftraggeber. Damit gilt der Bell-Report als das wichtigste Qualitäts-Ranking der Branche.

MSCI Launches New Data Standards Designed to Align with Globalization of Real Estate Investment

MSCI Inc. (NYSE: MSCI) announced today the launch of its Global Data and Methodology Standards for Real Estate Investment, which will enable investors for the first time to have consistent comparisons of the performance of real estate globally.

As a result, beginning with the release of the second quarter indexes, MSCI will report the performance of private real estate investments across measures consistent with these new standards.

This release is the culmination of more than two years of work, including consultations with MSCI’s clients and other industry participants around the world. MSCI’s development of the Global Data Standards for Real Estate Investment is in response to demand from institutional investors whose portfolios are becoming global in nature.

The Data Standards are complemented by the MSCI Global Methodology Standards for Real Estate Investment. Together, the two standards aim to provide broad measurement and reporting on risk and performance of private real estate.

The Data Standards are an enhancement to MSCI’s private commercial real estate tools and complement existing standards designed to provide a consistent and transparent measurement of the private real estate market.

Sebastien Lieblich, Managing Director, MSCI, explains: “MSCI developed the Global Data Standards for Real Estate Investment to respond to the transformation of real estate investment.” 

Lieblich further explains: “The potential advantages of commercial real estate may be constrained by information inconsistencies and hampered by slow, costly, and error-prone data collection and transfer processes. The Global Data Standards aims to provide efficient and consistent data that would give property investments the same level of insight and uniformity that is evident in equities and bonds.” 

Neuer Fonds der Credit Suisse fokussiert auf Robotik und Automatisierung

Credit Suisse Asset Management lanciert den Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund. Der Fonds bietet Anlegern die Möglichkeit, vom langfristigen Wachstumstrend für Robotik zu profitieren.

Mit dieser Lancierung möchte Credit Suisse Anlegern die Möglichkeit eröffnen, von einem langfristigen und nachhaltigen Wachstumstrend zu profitieren. Ob zur Produktivitätssteigerung, zur Verbesserung der Lebensqualität oder zur Ausführung von gefährlichen Tätigkeiten – es ist davon auszugehen, dass menschliche Arbeit zunehmend mit Maschinen ergänzt wird. Wir befinden uns mitten in der vierten industriellen Revolution, die von Automatisierung und künstlicher Intelligenz geprägt ist. Vor diesem Hintergrund bieten diese Themen aus Sicht der Credit Suisse großes Wachstumspotenzial und ein lohnendes Anlagethema. Für Unternehmen mit Fokus auf Robotik werden z.B. überdurchschnittliche Wachstumsraten von bis zu 15% erwartet.

Der Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund investiert in Unternehmen, die mindestens 50% ihrer Umsatzerlöse im Bereich Robotik, Automatisierung, künstliche Intelligenz oder Sicherheit erzielen. Dabei verfolgt er einen thematischen Ansatz mit Fokus auf drei Unterthemen: Produktivitätssteigerung, Verbesserung der Lebensqualität und Ausführung gefährlicher Tätigkeiten. Erfahrungsgemäß bieten in dieser Thematik vor allem kleine und mittlere Unternehmen trotz höherer Volatilität die attraktivsten Investitionsmöglichkeiten.

Filippo Rima, Head Equities im Asset Management der Credit Suisse, meinte dazu: „Wir freuen uns, Anlegern die Chance zu bieten, vom Wachstumstrend der Automatisierung zu profitieren. Wir denken, dass der Zeitpunkt jetzt ideal ist, da wir uns noch in der Frühphase des Wachstumstrends befinden. Zudem wird das expandierende Anlageuniversum kontinuierlich neue Anlagechancen für unsere Kunden und unseren Fonds eröffnen.“

Fakten zum Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund:

  • Ein konzentriertes Portfolio mit 30 bis 60 Titeln von mehrheitlich kleinen und mittelgroßen Unternehmen
  • Bottom-up-Aktienauswahl auf der Basis einer Fundamentalanalyse
  • Anlageuniversum: Global, inklusive Schwellenländern (bis zu 40%)
  • Fondsdomizil: Luxemburg
  • Rechtliche Struktur: SICAV
  • Fondswährung: Hauptwährung USD, EUR- und CHF-Anteilsklassen sind verfügbar
  • Mindestanlage: 1 Anteil
  • Liquidität: Täglich

Hochkarätige Verstärkung für das Man GLG Emerging Markets Debt Team

Man GLG verstärkt das erst kürzlich gegründete Emerging Markets Debt Team mit Phil Yuhn, Jose Wynne, Lisa Chua, Ehsan Bashi und Maria do Carmo Cal. Das Team unter der Leitung von Guillermo Ossés wird von New York und London aus tätig sein. Ossés ist Man GLGs Head of Emerging Markets Debt Strategies und trat im Januar 2016 in das Unternehmen ein.

Man GLG, der diskretionäre Investment Manager innerhalb der Man Group plc („Man“), komplettiert das erst kürzlich eingerichtete Emerging Markets Debt Team mit fünf hochkarätigen Anlagespezialisten. Das Team unter der Leitung von Guillermo Ossés wird von New York und London aus tätig sein. Ossés ist Head of Emerging Markets Debt Strategies bei Man GLG und trat im Januar 2016 dem Unternehmen bei. Das Emerging Markets Debt Team verwaltet drei unterschiedliche Strategien, um Chancen im komplexen Anleiheuniversum der Emerging Markets zu nutzen: eine Strategie mit Fokus auf Hartwährungen, eine mit Fokus auf Lokalwährungen sowie eine opportunistische Strategie für Anlagen in den verschiedenen Segmenten des gesamten EM-Anleihemarktes.

Die Portfoliomanager Phil Yuhn, Jose Wynne, Lisa Chua sowie der Portfolio Engineer Ehsan Bashi werden für das Man GLG Emerging Markets Debt Team von New York aus arbeiten.

Phil Yuhn war zuletzt als Portfoliomanager für American Century Investments tätig. Davor arbeitete Yuhn als Senior Portfolio Manager, zusammen mit Guillermo Ossés, bei HSBC Global Asset Management.

Jose Wynne kommt von Barclays, wo er zuletzt als Managing Director, Head of FX Research, arbeitete. Zuvor arbeitete er bei Barclays mit dem North America FX Strategy Team zusammen und war Senior Emerging Markets Strategist.

Lisa Chua kommt ebenfalls von HSBC Global Asset Management, wo sie bereits mit Guillermo Ossés zusammenarbeitete, und als Vice President und Portfoliomanagerin für die externen Märkte verantwortlich war.

Ehsan Bashi war vorher bei KPMG und betreute Mandanten bei Fragen rund um das Thema Risikomanagement. Davor war er als Non-Agency RMBS Trader für die Société Générale sowie als Portfolio Management Associate in PIMCOs Emerging Markets Team tätig.

Maria do Carmo Cal wird als Product Specialist von London aus arbeiten. Zuletzt war sie als Managing Director und Head of Capital Markets bei Banco Itaú BBA International tätig, wo sie federführend den Aufbau der Produktlinie Debt Syndicate (Syndizierung von Anleiheprodukten) verantwortete. Davor leitete sie die Fixed- Income-Abteilung der Bank, einschließlich Absatz, Handel, Kreditsyndizierung und Credit Research.

Dazu Teun Johnston, Co-CEO von Man GLG: „Wir freuen uns, Phil, Jose, Lisa, Ehsan und Maria in Guillermos Team bei Man GLG willkommen heißen zu dürfen. Sie bringen einen breiten Erfahrungsschatz und Know-how ein. Ihre Anstellung unterstreicht unseren Willen, für unsere Kunden ein hervorragendes Angebot in dieser Anlageklasse zu entwickeln.“

Guillermo Ossés, Man GLG Head of Emerging Markets Debt, erklärte: „Ich glaube wir haben ein hervorragendes Emerging Markets Debt Team zusammengestellt und freue mich auf all das, was wir in diesem Markt für unsere Kunden erreichen können. Man GLG bietet den institutionellen Rahmen und das unternehmerische Umfeld, in dem diese Anlageexperten sich voll entfalten können.“

Global Challenges Index der Börse Hannover: Gute Performance in unsicherem Umfeld

Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover hat sich im zweiten Quartal 2016 positiv entwickelt, obwohl das Marktumfeld zuletzt sehr volatil war. Der GCX schnitt mit -0,7 Prozent wesentlich besser ab als der DAX, der das zweite Quartal mit -2,9 Prozent beendete. Auch im Vergleich mit der Performance des EURO STOXX von -2,6 Prozent zeigt sich, dass der GCX insgesamt deutlich geringere Abschläge als die Vergleichsindizes zu verzeichnen hatte. Auf Jahressicht gaben DAX und EURO STOXX sogar um zweistellige Prozentwerte nach, wohingegen der GCX lediglich -1,8 Prozent zu verbuchen hatte. Seit seiner Auflage am 3. September 2007 konnte der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, insgesamt ein Plus von rund 83 Prozent verbuchen (Wertentwicklung zum 30.06.2016). Der DAX verzeichnete im selben Zeitraum einen Zuwachs von rund 29 Prozent.

„Im Marktvergleich hat sich der GCX auch im zweiten Quartal 2016 gut entwickelt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und der Börse Hamburg und Vorstand der BÖAG Börsen AG. „Dass sich Nachhaltigkeit für Investoren und Unternehmen auszahlt, zeigt die insgesamt sehr positive Wertentwicklung des Index seit seiner Auflage.“

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage
(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 30.06.2016)

Chart GCX

Top 5 Performer: US-amerikanische Unternehmen dominieren zweites Quartal – Brexit belastet nur wenig

Trotz Brexit bedingter Kurskorrekturen von im GCX vertretenen britischen Aktienwerten, wie zum Beispiel bei Berkeley Group (WKN: A0DKWY), Sky PLC (WKN: 893517) und Aviva Plc (WKN: 854013), blieb die Wertentwicklung des Index im Vergleich zu europäischen Aktienindizes stabil. Den größten Wertzuwachs im zweiten Quartal dieses Jahres erzielten die Aktien des US-amerikanischen Chip-Herstellers Advanced Micro Devices Inc. (WKN: 863186) mit einem Plus von rund 85 Prozent. Hintergrund der besonders starken Performance sind unter anderem neue Produkteinführungen. Auf ein zweistelliges Plus von rund 19 Prozent kam außerdem die Aktie des US-amerikanischen Konsumgüterherstellers Hain Celestial Group Inc. (WKN: 908170). Die deutsche UmweltBank AG (WKN: 557080) steigerte ebenfalls ihren Wert und schaffte es mit einem Plus von 11 Prozent auf Rang drei in den Top 5. Auch die Anteilsscheine der deutschen Henkel AG (WKN: 604843, plus 10 Prozent) legten zu sowie die Aktien der US-amerikanischen Eisenbahngesellschaft Union Pacific Corp. (WKN: 858144, plus 9 Prozent).

GCX-Beirat wählt neuen Vorsitzenden
Nach dem Ausscheiden von Dr. Rolf Krämer und der Aufnahme von Wolf Martin Waldow in den Beirat des GCX wurde auch die Position des Beiratsvorsitzenden neu besetzt. Ab sofort wird das langjährige und erfahrene Beiratsmitglied Walter Hirche den Vorsitz übernehmen. Hirche ist Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission und Ex-Wirtschaftsminister der Länder Niedersachsen und Brandenburg.

Steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit
Aufgenommen werden in den GCX nur Unternehmen, die aktiv einen Beitrag zur Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen leisten. Dazu zählen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. Die Index-Zusammensetzung wird fortlaufend überprüft und halbjährlich angepasst. Wenn Aktien nicht mehr den strengen, von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research entwickelten Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen. Privatanleger können über den NORD/LB AM Global Challenges Indexfonds (WKN: A1T756) und den PRIMA Global Challenges Fonds (WKN: A0JMLV) an der Wertentwicklung des GCX partizipieren.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich pro-duktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeig-nete Indikation für künftige Renditen.

European Monthly ETF Market Review Juni 2016

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Juni 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 479 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,07 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Globale ETP-Branche verbucht im Juni Mittelzuflüsse in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar; deutliche Mittelzuflüsse bei US-gelisteten ETPs in Höhe von 19,6 Milliarden US-Dollar; auch in Europa notierte ETPs können mehr als 5 Milliarden US - Dollar neues Kapital anziehen; weltweit deutlich höhere Zuflüsse in Aktien-ETFs im Vergleich zu den Monaten davor

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 30.06.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verbuchte im Juni weitere 25 Milliarden US-Dollar an Mittelzuflüssen. Damit haben sich die Zuflüsse gegenüber Mai mehr als verdoppelt (+11,6 Milliarden US-Dollar). Per Ende Juni verwaltet die Branche damit 3,07 Billionen US-Dollar, was einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber Mai bedeutet. (S. 9, 18)
  • Den in den USA gelisteten ETPs flossen im Juni 19,6 Milliarden US-Dollar zu und damit deutlich mehr als noch im Mai (+1,8 Milliarden US-Dollar). Insgesamt werden in den USA Ende Juni 2,24 Billionen US-Dollar in ETFs verwaltet. Hohe Zuflüsse von 6,7 Milliarden US-Dollar verzeichnetet im US-Markt Aktien-ETFs (Mai: minus 6,3 Milliarden US-Dollar). In Renten-ETFs flossen im US-Markt im Juni 8,4 Milliarden US-Dollar und damit doppelt so viel wie noch im Mai. ( S. 9, 18)
  • Zulegen konnten im Mai auch die in Europa notierten ETPs. Mit rund 5 Milliarden US-Dollar Zuflüssen fielen die Zuflüsse doppelt so hoch aus wie im Mai. Beigetragen zu den Zuflüssen haben sowohl Aktien-, Renten- wie auch Rohstoff-ETPs. (S. 18)
  • Die Mittelzuflüsse in ETPs in Asien fielen im Juni verhalten aus. Nach Mittelzuflüssen von 7,3 Milliarden US-Dollar im Mai vereinnahmten ETFs in dieser Region im Juni lediglich 570 Millionen US-Dollar.  Ein Grund dafür waren vor allem deutliche Mittelabflüsse aus Renten-ETFs in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar (im Mai flossen ihnen noch 4,7 Milliarden US-Dollar zu). Hingegen legten Aktien-ETFs in Asien um über 7 Milliarden US-Dollar zu. (S. 18)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • In Europa verzeichneten ETFs im Juni deutliche Mittelzuflüsse in Höhe von 3,5 Milliarden Euro, was einem Plus von 86 Prozent gegenüber Mai entspricht. Auf Jahressicht belaufen sich die Mittelzuflüsse auf 14,8 Milliarden Euro. Damit verwaltet die europäische ETF-Branche per Ende Juni Asset under Management in Höhe von 479 Milliarden Euro, ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber Mai. (S. 3, 18)
  • Den Aktien-ETFs gelang im Juni eine Trendwende. Nachdem Investoren im Mai noch Kapital in Höhe von 1,3 Milliarden Euro aus Aktien-ETFs abzogen, flossen ihnen im Juni rund 2 Milliarden Euro zu. Dazu beitragen konnten vor allem quantitativ verwaltete Strategie-ETFs mit Zuflüssen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. (S. 18, 19)
  • ETFs auf Industrieländer-Aktienmärkte flossen im Juni 307 Millionen Euro zu. Im Mai zogen Investoren aus diesem Segment noch Kapital in Höhe von 2,4 Milliarden Euro ab. Vor allem ETFs auf US-Werte konnten zu diesem Ergebnis beitragen. Deren Nettozuflüsse verdoppelten sich gegenüber Mai, auf 768 Millionen Euro. ETFs auf europäische Werte konnten ihre Nettoabflüsse zumindest deutlich reduzieren. Nach Abflüssen von knapp 2 Milliarden Euro im Mai reduzierten sich diese auf nunmehr minus 474 Millionen Euro. (S. 18, 20).

Renten

  • Die Zuflüsse in Renten-ETFs waren im Juni ebenfalls positiv, wenngleich sie mit 1,3 Milliarden Euro nur halb so groß wie im Mai ausfielen. (S. 22)
  • Vor allem ETFs auf Staatsanleihen gingen im Juni gegenüber dem Mai deutlich zurück, die Mittelzuflüsse waren aber immer noch leicht positiv. (S. 22)
  • ETFs auf Unternehmensanleihen verbuchten Nettozuflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden Euro und damit 17 Prozent weniger als im Mai. (S. 22)

Rohstoffe

  • Bei Rohstoff-ETPs stiegen die Zuflüsse weiter an. Nach Mittelzuflüssen von 858 Millionen Euro im Mai stiegen die Zuflüsse im Juni auf 1,2 Milliarden Euro an. Auf Jahresssicht beträgt der Cash Flow somit 6,9 Milliarden Euro. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Monate weiterhin fort (S. 23)
  • Die deutlichsten Zuflüsse verbuchten erneut ETPs auf Edelmetalle mit plus 1,3 Milliarden Euro, wovon der größte Teil auf Gold-ETPs entfiel. (S. 23).

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte waren bei den Aktien-ETFs der S&P 500 sowie der STOXX Europe 600 Banken. Aber auch der MSCI war bei Anlegern gefragt. (S. 24)
  • Bei den Renten-ETFs waren es erneut Unternehmensanleihen sowie wie schon im Mai der J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index. (S. 24)

Vontobel Asset Management verstärkt Fixed-Income-Bereich mit zwei Investmentexperten

Mit Adrian Bender als Portfolio Adviser und Sergey Goncharov als Credit Analyst verstärkt Vontobel Asset Management seine Fixed-Income-Boutique.

Adrian Bender ist als Portfolio Adviser künftig für die Produktreihen Global Flexible Fixed Income und Emerging Market Debt verantwortlich. In dieser Funktion vertritt er die Portfoliomanager in Kundengesprächen sowie bei Roadshows und Schulungen für Sales-Mitarbeiter. Er verfügt über 20 Jahre Branchenerfahrung aus verschiedenen Tätigkeiten im Relationship Management sowie als Produktspezialist für die Banque Credit Lyonnais und die Credit Agricole in Paris. Sein Wechsel erfolgt von Amundi in London, wo er nach mehreren Stationen zuletzt als Head of Product Specialists das Produktspezialistenteam geleitet hat.

Sergey Goncharov wird das Emerging Market Bonds Team verstärken. Zuletzt war er bei der Sberbank CIB in Moskau als Senior Credit Analyst im Fixed Income Research tätig. Der erfahrene Analyst hat sich auf Anleiheemittenten aus Russland und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) aus diversen Branchen wie Telekommunikation, Rohstoffe, Chemie und Landwirtschaft spezialisiert.

„Die talentierten Mitarbeiter unseres Teams schaffen Werte für unsere Kunden“, erklärt Hervé Hanoune, Head of Fixed Income bei Vontobel Asset Management, und ergänzt: „Mit diesen beiden Neueinstellungen bauen wir unser Fixed-Income-Angebot durch sachkundige und erfahrene Spezialisten in der Kreditanalyse und im Kundenservice weiter aus.“

Vontobel
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen beraten wir  verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Vontobel waren per Ende Dezember 2015 Kundenvermögen in Höhe von CHF 187 Milliarden anvertraut. Weltweit erbringen rund 1'500 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com

 

Handelsaktivitäten der Anlageberater ziehen im Brexit-Monat Juni deutlich an

„Die Unsicherheiten an den Märkten im Zusammenhang mit dem UK-Referendum im Juni trugen mit dazu bei, dass deutlich mehr Umschichtungen in den bei ebase geführten Depots vorgenommen wurden als in den Monaten zuvor“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Dies zeigt das ebase Fondsbarometer für die Zeit von April bis Ende Juni 2016. Im April waren die Handelsaktivitäten von 82 auf nur noch 72 Punkte abgerutscht und haben sich im Mai noch weiter auf 64 Punkte verringert. Danach stieg der Indexwert im Juni, dem Monat des Referendums in Großbritannien, wieder auf 83 Punkte an.

Allerdings liegen die Handelsaktivitäten in diesem Jahr damit weiterhin signifikant unter dem Durchschnittswert von 100 Punkten des Jahres 2015. Bei ETFs haben die Handelsaktivitäten im April und Mai ebenfalls deutlich nachgelassen, bevor sie im Juni 2016 wieder auf das Vorjahresniveau anstiegen. „Im Mai erreichte der Indexwert einen Tiefstand von 66,9 Punkten“, erklärt Geyer. „Im Juni indes stieg dieser wieder auf 100,7 Punkte.“

Der Kaufquotient von 1,08 zeigt wiederum, dass sich die Käufe und Verkäufe der über ebase gehandelten Fonds und ETFs im zweiten Quartal 2016 in etwa die Waage hielten – mit einem leichten Überhang von 8 Prozent der Käufe gegenüber den Verkäufen. „Sehr erfreulich sind die Kaufquotienten bei ETFs wie auch bei offenen Immobilienfonds ausgefallen“, bemerkt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer. Bei ETFs beträgt der Kaufquotient 2,34, was bedeutet, dass die Käufe die Verkäufe um 134 Prozent übertrafen. Der Kaufquotient bei den offenen Immobilienfonds ist sogar auf stolze 4,92 angestiegen – Anlageberater orderten demnach fast fünfmal mehr Fondsanteile als sie zurückgaben. „Hier offenbart sich einmal mehr die derzeitig schwierige Suche nach kalkulierbaren Erträgen“, kommentiert Geyer.

Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Käufen und Verkäufen zeigte sich im zweiten Quartal 2016 bei Aktien-, Misch- und Geldmarktfonds. Dagegen wurden Renten-, Dach- und geldmarktnahe Fonds mehrheitlich verkauft. Der Kaufquotient von 0,89 bei geldmarktnahen Fonds bedeutet, dass diese um 11 Prozent mehr verkauft als geordert wurden. Bei Rentenfonds ergab sich ein Kaufquotient von 0,82, also um 18 Prozent mehr Verkäufe als Käufe, und bei Dachfonds von 0,63, wonach die Verkäufe die Zukäufe sogar um 37 Prozent übertrafen.

Regional waren im zweiten Quartal im ebase Fondsbarometer eine erhöhte Nachfrage nach Fondsinvestments in den USA und den Emerging Markets feststellbar. Bei diesen beiden Märkten überragten die Käufe die Verkäufe um rund ein Viertel. Noch auffälliger war das Interesse an Japan-Fonds, die Anlageberater um rund 40 Prozent stärker orderten, als dass sie Fondsanteile verkauften. Bei ETFs schließlich zeigte sich die größte Nachfrage bei europäischen Aktien, wo der Kaufquotient mit 3,3 für mehr als dreifach so viele Käufe wie Verkäufe steht. ETFs, die ein weltweites Aktieninvestment abbilden, kamen auf einen Kaufquotienten von 2,53 und ETFs für Euroland-Aktien auf 2,05. Bei ETFs für deutsche Aktien waren die Käufe ebenfalls rund zweimal höher als die Verkäufe.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsberater wider, die für die Kooperationspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Fondsberater im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2015 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Investoren in Europa setzen auf Nachhaltigkeit

Knapp zwei Drittel der institutionellen Anleger in Europa berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien (63 Prozent). Spitzenreiter sind mit 74 Prozent die Investoren in Skandinavien, gefolgt von der Schweiz mit 71 Prozent und Österreich mit 70 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 800 institutionellen Investoren in zehn ausgewählten europäischen Ländern durch das Marktforschungsinstitut Elbe 19 im Auftrag von Union Investment.

Bei nachhaltig anlegenden Investoren in Skandinavien (Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen) machen nachhaltige Investments 61 Prozent ihrer gesamten Kapitalanlagen aus, deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern. Es folgen die Niederlande mit einem Anteil von 53 Prozent und Großbritannien mit 43 Prozent vor der Schweiz (38 Prozent), Österreich (35 Prozent) und Deutschland (33 Prozent). Italien bildet mit einem Anteil von 22 Prozent das Schlusslicht.

Als Anlageklasse mit der größten Nachhaltigkeitswirkung werden länderübergreifend Aktien eingeschätzt (55 Prozent), gefolgt von Alternativen Investments (45 Prozent) und Immobilien (44 Prozent).

Institutionelle Anleger wollen transparentere Produkte

Sehr unterschiedlich ist das Wissen über nachhaltige Kapitalanlagen in den verschiedenen europäischen Ländern ausgeprägt. Im Durchschnitt bescheinigen sich 18 Prozent der Befragten einen sehr guten Kenntnisstand. Vorn liegen die Investoren in Großbritannien, von denen 27 Prozent ihr Know-how als sehr gut einstufen, gefolgt von denen in den Niederlanden mit 26 Prozent und in Skandinavien mit 23 Prozent. In Deutschland beurteilt dagegen nur jeder Zehnte seine Kenntnisse so positiv.

Die angebotenen nachhaltigen Anlagelösungen halten 37 Prozent der Investoren für hilfreich. Die meisten Befragten (44 Prozent) bewerten diese jedoch neutral, ein knappes Fünftel (19 Prozent) beurteilt sie als nicht hilfreich. Besonders kritisch sind die institutionellen Anleger in der Schweiz und in Deutschland, wo das Produktangebot bei nur 25 Prozent bzw. 30 Prozent der Befragten auf positive Resonanz stößt. Länderübergreifend bemängeln die Kritiker vor allem eine ungenügende Transparenz der Produkte, 42 Prozent nennen diesen Punkt – deutlich mehr sind es wiederum in der Schweiz mit 51 Prozent und in Deutschland mit 50 Prozent. „Die Nachhaltigkeitskenntnisse der Investoren variieren von Land zu Land erheblich. In Deutschland gibt es bei der nachhaltigen Kapitalanlage noch Luft nach oben, wie der Vergleich mit Skandinavien zeigt. Asset Manager sind gefordert, Wissenslücken gezielt zu schließen und individuelle Anlagekonzepte mit transparentem Reporting anzubieten“, sagt Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für institutionelle Kunden.

Knapp ein Drittel bezieht Klimaschutzaspekte ein

Wesentlicher Impulsgeber für nachhaltige Kapitalanlagen ist aus Investorensicht die Regulierung (37 Prozent), gefolgt von der Medienberichterstattung (28 Prozent) und veränderten Risikobedingungen (25 Prozent). Mehr als zwei Drittel der Investoren (67 Prozent) sind der Meinung, dass sich die von der Politik angestrebte Reduktion von Treibhausgasen auf die Kapitalmärkte auswirken wird. Beim Weltklimagipfel in Paris hatte sich die internationale Staatengemeinschaft das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Auswirkungen erwarten die institutionellen Anleger vor allem auf die Öl- und Gasindustrie (72 Prozent) sowie Energieversorger (53 Prozent) und Automobilhersteller (37 Prozent).

Ein knappes Drittel der Befragten (31 Prozent) bezieht bereits Klimaverbesserungsstrategien in Anlageentscheidungen ein. Vorn liegen auch hier die Großanleger in Skandinavien mit 54 Prozent, gefolgt von denen in den Niederlanden (47 Prozent) und Großbritannien (35 Prozent). Am wenigsten verbreitet ist die Einbeziehung von Klimaaspekten in Italien und Deutschland, wo diese bislang nicht einmal jeder Fünfte berücksichtigt (17 Prozent bzw. 18 Prozent). „Die meisten Investoren in Europa glauben zwar, dass sich die Reduktion von Treibhausgasen auf die Kapitalmärkte auswirken wird, doch nur eine Minderheit will Konsequenzen ziehen. Im Risikomanagement führt daran aber kein Weg vorbei“, stellt Schindler fest.

Michael Baldinger verlässt RobecoSAM, Reto Schwager wird zum CEO ad interim ernannt

RobecoSAM, der ausschliesslich auf Sustainability Investing (SI) fokussierte Investmentspezialist, hat heute bekannt gegeben, dass Michael Baldinger, RobecoSAM CEO seit 2011 und Mitglied des Executive Committee (ExCo) seit 2009, das Unternehmen verlassen wird. Baldinger wechselt in die Asset Management Division einer internationalen Grossbank und wird als Global Head of Sustainable & Impact Investing in New York tätig sein.

Reto Schwager, Head of Private Equity bei RobecoSAM und seit Januar 2015 Mitglied des ExCo, wird per 15. August 2016 zum CEO ad interim ernannt, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörde FINMA. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Dr. Albert Gnägi, Präsident des Verwaltungsrats von RobecoSAM: «Der Verwaltungsrat bedauert Michael Baldingers Entscheidung und dankt ihm für seinen wertvollen Beitrag in den vergangenen Jahren. Michael Baldinger, seine Kollegen im ExCo und alle Spezialisten bei RobecoSAM haben gemeinsam die weltweit führende SI-Plattform entwickelt. Auf dieser wird das Unternehmen auch in Zukunft bauen und wachsen können. Wir wünschen Michael Baldinger alles Gute für seine private und berufliche Zukunft.»

TELOS Spezialfondsmarktstudie 2016

TELOS hat in diesem Jahr nunmehr zum sechszehnten Male die Spezialfondsmarkt-Studie (2016) für den institutionellen Bereich erhoben.

80 institutionelle Anleger haben sich an der Erhebung beteiligt. Die Anleger bilden einen repräsentativen Schnitt der institutionellen Investorenschaft und vereinen ca. 500 Mrd.€ AuM auf sich.

Die Studie beschäftigt sich wieder eingehend mit dem aktuellen und künftig geplanten Anlageverhalten institutioneller Anleger, ihren Präferenzen bei der Managerauswahl sowie den Themen, die zur Zeit als die wichtigen Topics angesehen werden.

Die vollständige Studie finden Sie links als PDF.

Vontobel Asset Management stärkt mit Neuzugang seine Produktplattform

In Anbetracht des stetigen Wachstums in den letzten Jahren über die Regionen und Kompetenzbereiche hinweg ernennt Vontobel Asset Management Dorothee Wetzel zum Head of Product Platform. In dieser Funktion zeichnet sie verantwortlich für das Lebenszyklus-Management der Vontobel Fonds und Mandate.

Dorothee Wetzel hat am 1. Juli 2016 ihre neue Aufgabe übernommen und verfügt über 24 Jahre Berufserfahrung in der Bankenbranche und im Investmentmanagement. Über 15 Jahre bekleidete sie verschiedene Leitungsfunktionen mit Zuständigkeit für internationale Produktplattformen. Ihr Wechsel zu Vontobel Asset Management erfolgt von Deutsche Asset Management in Frankfurt, wo sie Head of Active Product Platform Europe and Asia war. Davor betreute sie vermögende Privatkunden bei der Commerzbank und der HypoVereinsbank. Dorothee Wetzel hat einen Abschluss als Diplom-Bankbetriebswirt von der Frankfurt School of Finance & Management. Zudem besitzt sie das CEFA- und das CIIA-Zertifikat.

„Die Vermögensverwaltung wir immer komplexer und die Anforderungen an die Branche nehmen rasant zu“, sagt Dominic Gaillard, Chief Operating Officer bei Vontobel Asset Management. „Mit Dorothee Wetzel können wir diese Herausforderungen meistern und unseren Kunden auch künftig eine erstklassige Produktplattform bieten.“

Vontobel
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die uns anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Spezialisiert auf das aktive Vermögensmanagement und maßgeschneiderte Anlagelösungen beraten wir  verantwortungsvoll und vorausschauend. Dabei sind wir der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Unsere Eigentümerfamilie steht mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Vontobel waren per Ende Dezember 2015 Kundenvermögen in Höhe von CHF 187 Milliarden anvertraut. Weltweit erbringen rund 1'500 Mitarbeitende erstklassige und maßgeschneiderte Dienstleistungen für international ausgerichtete Kunden. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit. www.vontobel.com

Neuauflage des Jupiter Asia Pacific Income SICAV

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management hat den bestehenden Jupiter Asia Pacific Fonds im Rahmen eines Relaunch umbenannt und neu aufgelegt. Der neue Fondsname lautet jetzt Jupiter Asia Pacific Income SICAV. Als Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV bietet dieser den Anlegern ein Portfolio aus asiatischen, überwiegend aus dem Large-Cap-Segment stammenden Aktien. Damit werden langfristige Kapitalzuwächse und -erträge angestrebt und eine Diversifizierung in der Region Asien-Pazifik ermöglicht. Manager des Fonds ist Jason Pidcock, Head of Strategy, Asian Income bei Jupiter.

Mit einem High-Conviction-Portfolio von typischerweise 40-50 Aktien wird der Jupiter Asia Pacific Income SICAV einen Schwerpunkt auf einige Industriestaaten der Region legen, darunter Australien, Neuseeland und Singapur. Parallel dazu wird er in gut geführte Large-Cap-Unternehmen aus Hongkong, Taiwan, den Philippinen und anderen Ländern investieren. Der Fonds wird sich nicht in Japan engagieren. Jason Pidcock erwartet für den Fonds einen hohen Active Share, keine Länder- oder Sektorenbeschränkungen, einen vergleichsweise geringen Portfolioumschlag sowie geringe Cash-Bestände.

Pidcock ist seit Dezember 2015 für Jupiter tätig und verfügt über mehr als 20 Jahre Investmenterfahrung in Asien. Bei Jupiter verwaltet er einen im März 2016 aufgelegten asiatischen Income-Unit-Trust. In seiner früheren Position managte Pidcock ein 4,4 Milliarden GBP schweres asiatisches Income-Portfolio, das Renditen oberhalb der Benchmark erzielte.

Pidcock verfolgt eine auf Fundamentaldaten basierende Strategie und investiert in Unternehmen mit Wachstumspotenzial. Darüber hinaus sucht er nach Firmen, die sich verpflichtet haben, ihre Gewinne durch Ausschüttung von Dividenden, sofern angemessen, mit ihren Aktionären zu teilen.  Ein zentraler Bestandteil seiner Strategie ist die Beurteilung der Unternehmensführung. 

Die Analyse auf Unternehmensebene, auf deren Basis das Portfolio aufgebaut wird, ist in einen Kontext breiterer makroökonomischer Trends eingebettet: Der Fondsmanager prüft im Rahmen seiner Anlageentscheidungen das allgemeinere politische und wirtschaftliche Umfeld in der Region.

Jason Pidcock, Manager des Jupiter Asia Pacific Income SICAV: „Die in Asien entstehende Dividendenkultur bietet attraktive Renditen, die es zu finden gilt. Auch der verstärkte Ausbau der Infrastruktur bietet aus meiner Sicht vielfältige Chancen. Daneben interessiere ich mich für den Dienstleistungssektor, der zu einem wichtigen Motor des Handelswachstums geworden ist, von dem wiederum viele Dividenden ausschüttende Unternehmen profitieren.

Kevin Scott, Head of EMEA bei Jupiter: „Jason Pidcock verfügt über fundierte Kenntnisse der stärksten börsennotierten Unternehmen Asiens sowie über bewährte Kommunikationskanäle zu ihren Führungsteams. Wir sehen im Jupiter Asia Pacific Income SICAV ein attraktives Angebot für Anleger, die auf der Suche nach geografischem Diversifizierungspotenzial innerhalb Asiens durch Engagements in Industrie- und Entwicklungsländern sind. Wir freuen uns, sein großes Talent unserer wachsenden internationalen Kundenbasis zur Verfügung stellen zu können.“

GAM lanciert eine neue Merger Arbitrage-Strategie

Wie heute bekannt gegeben, wird GAM im Juli 2016 nach aufsichtsbehördlicher Genehmigung eine neue Merger Arbitrage-Strategie lancieren. Die Strategie will Ineffizienzen bei den Börsenkursen von Unternehmen nutzen, die nach der Ankündigung von Unternehmenstransaktionen wie Übernahmen, Fusionen und Spin-offs auftreten können. Auch im Zuge firmenspezifischer Neuigkeiten, beispielsweise bei einer Aufnahme der Aktien in wichtige Marktindizes, können sich Arbitrage-Möglichkeiten eröffnen. Das Ziel der Strategie ist es, durch eine Reihe von Investitionen mit geringem Risiko eine Outperformance („Alpha“) zu erwirtschaften.

Eine angemessene Diversifikation über die verschiedenen Ereignisse sorgt für ein im Portfolio eingebautes Risikomanagement. Der Fonds verfolgt einen Bottom-up-Anlageansatz. Das heißt, die Länder- und Sektorallokation richtet sich insgesamt vollständig nach den Arbitrage-Gelegenheiten am Markt.

Die neue Strategie ergänzt die bestehende Produktpalette von GAM im Bereich alternative Anlagen. Anleger suchen zunehmend nach Lösungen mit einem attraktiven Risiko/Rendite-Profil, vor allem im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld. Die Merger Arbitrage-Strategie wird im UCITS-Format verfügbar sein, womit angemessene Liquidität und volle Transparenz sichergestellt sind.

Roberto Bottoli wechselt zu GAM

GAM führt die Merger Arbitrage-Strategie gemeinsam mit Roberto Bottoli ein, der seit 2006 auf diesem Gebiet tätig ist. Er wechselte am 1. Juli 2016 von Allianz Global Investors zu GAM. Bei Allianz Global Investors war Bottoli seit 1999 beschäftigt, seit 2004 als Verantwortlicher für Absolute Return und Multi Asset-Portfolios. Hinsichtlich der Arbitrage Spreads unterliegt die Merger Arbitrage-Strategie von GAM keiner strikten Beschränkung, sie konzentriert sich aber auf Transaktionen mit niedrigen Spreads und geringem Risiko und nutzt zusätzliche ereignisgetriebene Arbitrage-Möglichkeiten. 

Bottoli wird in GAMs Standort in Lugano mit dem erfahrenen Anlageteam um Gianmarco Mondani, CIO des nicht-direktionalen Aktienteams in Lugano, zusammenarbeiten. Roberto Bottoli sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich auf die Tätigkeit in einem so erfahrenen und angesehenen Team, welches Gianmarco Mondani im Laufe der Zeit aufgebaut hat. Es ist das perfekte Umfeld für mich, um die Merger Arbitrage-Strategie weiterzuentwickeln, in der ich über langjährige Erfahrung verfüge. Ich bin fest überzeugt, dass diese Strategie auch weiterhin von den weltweiten makroökonomischen und geldpolitischen Bedingungen profitieren wird, die ein Umsatzwachstum über Akquisitionen  begünstigen, die Fremdkapitalkosten niedrig halten und ideale Voraussetzungen für Fusionen und Übernahmen schaffen.“

Gianmarco Mondani: „Die Herausforderung, dass wir in einer Phase geringen Wachstums und niedriger Renditen investieren müssen, besteht auch weiterhin. Mit der Auflegung dieses neuen Event-Driven-Fonds können wir unseren Kunden nun ein attraktives zusätzliches Produkt bieten, mit dem sie ihre traditionellen Anlagen im Portfolio mit alternativen Strategien diversifizieren können. Ich begrüße es sehr, dass Roberto Bottoli zu uns kommt, denn er bringt einen reichen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet mit. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit ihm.“

Von erfolgreichen Familienunternehmen profitieren

Anleger können mit zwei neuen UBS Open End Index-Zertifikaten weltweit auf umsatzstarke Familienunternehmen setzen. Der Index, auf den sich die Zertifikate beziehen, berücksichtigt 50 börsennotierte Titel, die in den vergangenen zwölf Monaten die niedrigste historische Volatilität verzeichnet haben.

Unternehmen, die von Familien kontrolliert werden, erzielen langfristig oftmals eine bessere Aktienperformance und agieren profitabler. Dies geht aus einer Studie von UBS Global Research hervor (“Q-Series - Why do Family-Controlled Public Companies Outperform? The Value of Disciplined Governance“, 13.04.2015). Die Experten fanden außerdem heraus, dass die Aktienkurse von börsennotierten Familienunternehmen in den vergangenen zehn Jahren weniger Schwankungen unterworfen waren als Nicht-Familien-Unternehmen in globalen Aktienindizes. Wesentliche Gründe für den Erfolg der Familienfirmen sind der Studie zufolge eine effizientere Unternehmensführung und ein diszipliniertes Kostenmanagement. Hinzu kommt, dass Unternehmen in Familienhand langfristig orientiert geführt und nicht auf Quartalszahlen hin optimiert werden. Zudem sorgt eine stringente Nachfolgeregelung in vielen Fällen für Stabilität im Unternehmen.

Die neuen UBS Zertifikate beziehen sich auf den Solactive Global Family Owned Companies Index. Er enthält 50 internationale, familienkontrollierte Unternehmen. Damit sie für eine Aufnahme in den Index in Frage kommen, müssen die Aktien der jeweiligen Unternehmen an einer regulierten Börse notiert sein und strenge Liquiditätskriterien erfüllen. So muss der Börsenwert jedes Unternehmens mindestens eine Milliarde US-Dollar und das durchschnittliche Tageshandelsvolumen der jeweiligen Aktie über die vergangenen drei Monate mindestens eine Millionen US-Dollar betragen. Derzeit gehören zum Beispiel Firmen wie Beiersdorf, Berkshire Hathaway, Ford, H&M, Henkel, L’Oreal und Walmart zum Index.

Als Basis für das Aktienuniversum dient der Global Family Business Index, den die Universität St. Gallen zusammen mit der Beratungsgesellschaft Ernst & Young veröffentlicht. Er umfasst die 500 umsatzstärksten Familienunternehmen der Welt. Aus dem Aktienuniversum werden für den Solactive Global Family Owned Companies Index die börsennotierten Unternehmen ausgewählt, deren Aktien die geringste historische Volatilität in den vergangenen zwölf Monaten aufgewiesen haben. Durch eine regelmäßige, quartalsweise Indexanpassung wird die aktuelle Marktentwicklung berücksichtigt. Ein weiterer Pluspunkt: Eventuelle Netto-Dividenden der Indexmitglieder werden reinvestiert. 

„Anleger haben nun die Möglichkeit, mit einem Produkt breit diversifiziert auf 50 internationale umsatzstarke Familienunternehmen zu setzen“, sagt Steffen Kapraun, Zertifikate-Experte bei UBS.

UBS bietet sowohl ein in Euro emittiertes Index-Zertifikat (WKN: UBS1FA) als auch ein in US-Dollar handelbares Index-Zertifikat (WKN: UBS2FA) an. Bei beiden Produkten erfolgt keine Währungsabsicherung. Die jährliche Managementgebühr liegt jeweils bei 0,75 Prozent.

GRENKE Bank AG mit u.a. Target Partners investieren vier Millionen Euro in Münchener InsurTech-Unternehmen Finanzchef24

Die GRENKE Bank AG beteiligt sich im Rahmen einer vier Millionen Euro Finanzierungsrunde gemeinsam mit den Altgesellschaftern Target Partners, HW Capital und MERCURA CAPITAL an der Finanzchef24 GmbH. Finanzchef24 ist der erste digitale Versicherungsmakler für Unternehmer und Selbstständige in Deutschland und betreibt unter https://www.finanzchef24.de ein Online-Finanz-Portal für Gewerbekunden.

Das Finanzchef24-Team um die Gründer Hendrik Rennert und Felix Schollmeier freut sich über den neuen Investor und die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde durch die GRENKE Bank AG sowie die bestehenden Gesellschafter, den Münchener Venture Capital-Investor Target Partners, das Family Office der beiden Interhyp-Gründer HW Capital und MERCURA Capital.

„Die Zielgruppen, die Finanzchef24 und die GRENKE Bank ansprechen, sind in hohem Maße vergleichbar. Deshalb wird man in Zukunft im Vertrieb kooperieren. Diese Zusammenarbeit wurde nun im Rahmen einer Finanzierungsrunde bei der Finanzchef24 GmbH mit einer strategischen Beteiligung unterlegt“, so Wolfgang Grenke, Gründer und Vorstandsvorsitzender der im SDAX notierten GRENKE AG. Sven Noppes, Vorstand der GRENKE Bank AG, ergänzt: „Uns hat insbesondere das bisherige hohe Wachstum von Finanzchef24 in der gemeinsamen Zielgruppe Gründer sowie junge, kleine und mittelständische Unternehmen überzeugt, vor allem weil es vor Finanzchef24 keinen Anbieter gab, der diese Kundengruppe für das Versicherungsgeschäft so effizient über die digitalen Kanäle bedient hat.“

„Seit unserem ersten Investment 2013 hat sich Finanzchef24 zu einer festen Größe in der Finanzdienstleistungsbranche entwickelt. Das hervorragende Team, das Wachstum der vergangenen Jahre und das weitere Marktpotenzial haben uns überzeugt, unser Investment zu erhöhen“, sagt Waldemar Jantz, Partner bei Target Partners.

Umsatz und Kundenzahl der Finanzchef24 GmbH hatten sich in den vergangenen Jahren seit Gründung 2012 Jahr um Jahr mehr als verdoppelt. Das Investment soll dazu genutzt werden, das bisherige Wachstum nochmals zu steigern sowie das Produktportfolio und die Beratungs- und Vergleichs-Software weiter zu entwickeln. „Wir erleichtern unseren Kunden das Leben, indem wir das Thema Absicherung durch exzellente Prozesse und Technologie so einfach wie möglich machen. Eine ähnliche Herausforderung hat die GRENKE Gruppe im Bereich Leasing, Factoring und Banking in der gleichen Zielgruppe perfekt gelöst“, so Rennert. „Daher freuen wir uns, dass wir neben einem strategischen Investor auch gleichzeitig einen erfahrenen Partner für eine Kooperation gewinnen konnten, die für beide Kundengruppen signifikante Vorteile generieren wird“ ergänzt Schollmeier.

Über Finanzchef24
Seit 2013 bietet das Münchener Start-up Unternehmern und Selbstständigen in Deutschland digital Gewerbeversicherungen über seine unabhängige Online-Vergleichsplattform an. Auf www.finanzchef24.de können diese selbstständig Preise und Leistungen von Gewerbeversicherungen kostenfrei vergleichen und komfortabel und schnell direkt online abschließen. Durch die Abfrage unternehmensspezifischer Rahmenbedingungen erstellt der Vergleichsrechner eine individuelle und eingängige Risikoanalyse. Sie ist die Basis für einen passgenauen Vorschlag von Versicherungen. Mittlerweile nutzen 44 namhafte Produktpartner wie Allianz, ARAG, AXA, Ergo, HDI, Hiscox, R+V und VHV diesen neuen Vertriebsweg. Der Vergleichsrechner für rund 900 verschiedene Berufe und Betriebsarten erstellt individuelle Angebote zu Betriebshaftpflicht-, Berufshaftpflicht-, Vermögensschadenhaftpflicht-, Geschäftsinhalts- und Rechtsschutzversicherungen. Außerdem erhalten Finanzchef24-Kunden eine umfassende persönliche Beratung von den hauseigenen Gewerbeversicherungsexperten, die unter anderem auch Cyber-, D&O-, Maschinenbruch- und Transportversicherungen im Portfolio haben. Hendrik Rennert und Felix Schollmeier haben Finanzchef24 im Jahr 2012 gegründet und 2013 auf dem Markt vorgestellt.

Über GRENKE
Die GRENKE Bank AG ist seit 2009 eine hundertprozentige Tochter der GRENKE AG und Bestandteil der GRENKE Gruppe. Die GRENKE Gruppe ist ein breit diversifizierter Anbieter von effizienten Services in den Bereichen Small-Ticket-IT-Leasing, Factoring und Bank für kleinere und mittlere Unternehmen. Im Bereich des Small-Ticket-IT-Leasing, für Produkte wie PCs, Notebooks, Kopierer, Drucker oder Software mit relativ kleinen Objektwerten, nimmt die banken- und herstellerunabhängige GRENKE Gruppe eine führende Marktposition in Europa ein. Die GRENKE Gruppe ist in 30 Ländern aktiv und beschäftigt über 1100 Mitarbeiter.
Die GRENKE AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und gehört dem SDAX an. Die Aktien der GRENKE AG sind im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel GLJ, ISIN DE000A161N30, notiert.

Über Target Partners
Mit 300 Millionen € gehört Target Partners zu den führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert junge Firmen beim Startup und in der Frühphase mit Wagniskapital und unterstützt sie während ihrer Entwicklungs- und Expansionsphase. Mit langjähriger Erfahrung als Manager, Unternehmer und Venture Capitalists steht das Team von Target Partners Unternehmen zur Seite, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, um Organisationsstrukturen aufzubauen, Finanzierungen zu sichern und Unternehmen in Europa und USA an die Börse zu bringen.

eCapital und Wachstumsfonds Bayern steigen als Investoren bei Thema ein

Theva holt in einer zweiten Finanzierungsrunde mit insgesamt 6,4 Millionen Euro eCapital als Lead-Investor und den Wachstumsfonds Bayern als Co-Investor ins Boot. Target Partners und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) hatten sich 2012 bereits in der ersten Finanzierungsrunde am Unternehmen beteiligt. Beide erhöhen nun nochmals ihre Investitionen. Ob elektrisches Fliegen, Windkrafträder oder Erdkabel, der Markt wartet auf Supraleiter zu wettbewerbsfähigen Preisen. Aus diesem Grund hat die Theva Dünnschichttechnik GmbH in den vergangenen Jahren Millionen in den Ausbau der ersten Supraleiter-Fertigung in Deutschland investiert. Das frische Kapital wird nun weiteres Wachstum ermöglichen.

Der von der Bayern Kapital GmbH verwaltete Wachstumsfonds Bayern wurde 2015 von der Bayerischen Staatsregierung neu ins Leben gerufen und ist mit 100 Millionen Euro an staatlichen Mitteln ausgestattet. Durch Co-Investitionen von privaten Risikokapitalgebern soll er mehrere hundert Millionen Euro mobilisieren. Co- und Lead-Investor in diesem Fall ist eCapital, Spezialist für technologieorientierte Wachstumsbranchen mit Sitz in Münster.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Mit dem Wachstumsfonds Bayern setzen wir ein deutschlandweit einmaliges Zeichen. Gerade in der Wachstumsphase fehlt es häufig an den erforderlichen Finanzierungsinstrumenten. Diese Lücke schließen wir mit dem Wachstumsfonds und stärken so das Gründerland Bayern. THEVA ist eines von insgesamt acht Unternehmen, an dem sich der Wachstumsfonds jetzt beteiligt. Sowohl bei der Zahl der Beteiligungen, als auch bei der Hebelwirkung – die bei sieben bis acht liegt – übertreffen wir unsere eigenen Erwartungen. In diesem konkreten Fall trägt das Investment auch zum Gelingen der Energiewende in Bayern bei, was mich ganz besonders freut.“

Im erst Anfang 2016 aufgelegten eCapital IV Technologies Fonds ist Theva schon die dritte Beteiligung. Der eCapital IV Fonds verfolgt das Ziel, mit einem geplanten Volumen von 100 Millionen Euro ein Portfolio aus ca. 15 Beteiligungen an wachstumsstarken, innovativen Unternehmen in den Bereichen „Software & IT“, „Cleantech“, „Automation / Industrie 4.0“ und „Neue Materialien“ aufzubauen. Theva, als Spezialist für Hochtemperatur-Supraleiter und physikalische Beschichtungstechnologien, ist somit eine hervorragende Ergänzung für das eCapital Portfolio.

Michael Mayer, Managing Partner bei eCapital ergänzt: „Für uns als Investor ist es wichtig, Firmen nach den ersten Aufbaujahren dabei zu unterstützen, den Markt wirklich zu durchdringen und weltweit Marktanteile zu gewinnen. Hierfür bieten wir nicht nur Geld, sondern auch Know-how und ein gutes Netzwerk. Insofern passt Theva genau in unser Portfolio.“

Ziel von Theva ist es, die Kosten für Supraleiter durch Serienfertigung auf das Äquivalent von Kupfer zu senken und dem Markt ausreichend Material zur Verfügung zu stellen. Dr. Werner Prusseit, Geschäftsführer Theva: „Dem Markt steht derzeit zu wenig Material zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung. In Deutschland sind wir das einzige Unternehmen, das es bislang geschafft hat, eine Supraleiter-Fertigung aufzubauen und Supraleiter in Serie herzustellen. Dafür haben wir ein eigenes, patentiertes Verfahren entwickelt, das uns in Kombination mit den ebenfalls selbst konzipierten, modularen Fertigungsanlagen einen echten Wettbewerbsvorteil sichert.“

Dabei steigt die Nachfrage derzeit in verschiedenen Märkten. So ist Theva in einem Konsortium im Projekt EcoSwing am Bau der größten Windturbine mit Supraleiter-Technologie für den Realbetrieb beteiligt. Theva liefert hierfür die Spulen im Rotor. Auch die Übertragung hoher elektrischer Leistungen in Industrieanlagen oder im öffentlichen Netz über Supraleiter-Erdkabel findet großes Interesse, sodass in den nächsten Jahren mit einer wachsenden Zahl von Pilotinstallationen zu rechnen ist.