Geschickt kombiniert – der Pioneer Investments Discount Balanced

Negative Renditen für Bundesanleihen, Marktverwerfungen zu Jahresbeginn sowie der Brexit mit noch unvorhersehbaren Konsequenzen – Szenarien, mit denen Anleger wie Berater aktuell konfrontiert sind. Pioneer Investments bietet mit dem Pioneer Investments Discount Balanced in diesem Marktumfeld ein ausgewogenes und bewährtes Multi-Asset Konzept. 

Der Fonds kombiniert in erster Linie die Stabilität der Anleihen- mit den Chancen der Aktienmärkte: Mindestens 40 Prozent des Fonds sind aktiv in Rentenmärkte investiert, die in Euro denominiert sind. Zusätzlich können bis maximal 50 Prozent der Anteile in die Aktienmärkte investieren werden. Darüber hinaus kann der Fonds auch Alternative Investments beimischen. Ein wichtiges Element sind die Discount-Strategien, die dem Fonds auch seinen Namen geben. 

„Mittels der im Pioneer Investments Discount Balanced zum Einsatz kommenden Discount-Strategien können wir sehr gezielt und kalkuliert Chancen auf dem Aktienmarkt wahrnehmen und die Aktienquote im Fonds sinnvoll steuern“, so Peter Königbauer verantwortlicher Fondsmanager des Pioneer Investments Discount Balanced. „Insgesamt ermöglicht der Investmentansatz hohe Flexibilität und wir können das Portfolio schnell an unsere Markterwartung anpassen.“

Das Fondsmanagement schreibt beim Pioneer Investments Discount Balanced Optionen auf Aktien-Indizes im Portfolio. Über diesen Weg werden Prämien vereinnahmt, die bei fallendem Kurs wie ein Puffer wirken. Im Gegenzug wird dafür in Kauf genommen, dass der Fonds nur bis zu einem bestimmten Punkt an einer Aufwärtsbewegung der „überschriebenen“ Aktienindizes partizipiert. Der vermögensverwaltende Mischfonds Pioneer Investment Discount Balanced kann als solider Baustein jedes Anlegerdepot ergänzen. Mit einer grundsätzlich defensiven Ausrichtung – unter Einbezug von Discountstrategien als Risikopuffer – kann der Fonds insbesondere für Anleger interessant sein, die die Stabilität der Anleihemärkte mit den Chancen der Aktienmärkte kombinieren wollen.

Über Pioneer Investments in Deutschland
Pioneer Investments ist seit 1969 in Deutschland tätig und damit die älteste aus dem Ausland stammende Fondsgruppe in Deutschland. Mit rund 150 Mitarbeitern am Standort in München bietet das Haus Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Das aktuell verwaltete Vermögen beträgt 21,2 Milliarden Euro (Stand 31. Juli 2016). Mit dem Pioneer Funds – European Equity Target Income und dem Pioneer Investments Multi Manager Best Select managt das Team in München zwei der Kernprodukte aus dem Produktportfolio des Hauses. Der Pioneer Investments Discount Balanced ist ein OGAW-Sondervermögen und wurde aufgelegt nach deutschem Recht von der NORDINVEST Norddeutsche Investment-Gesellschaft mbH, die im Juli 2008 auf die Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH verschmolzen wurde.

REALOGIS Real Estate ändert Namen in RLI investors und startet neue Wachstumsphase

Der Asset- und Fondsmanager Realogis Real Estate GmbH agiert seit heute mit einem neuen Namen und einem weiterentwickelten Unternehmensauftritt. Der Spezialist für Logistikimmobilien aus München firmiert nun als RLI investors (RLI). Die Namensänderung läutet für RLI eine neue Phase in der Unternehmensentwicklung ein, die mit einem starken Wachstum einhergeht: Bis Jahresende soll das verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) von gegenwärtig rund 160 Millionen Euro auf etwa 320 Millionen Euro steigen. Schon jetzt gehört RLI mit zehn realisierten Transaktionen in den vergangenen acht Monaten zu den größten Investoren in deutsche Logistikimmobilien im laufenden Jahr.

„Seit der Gründung vor gut drei Jahren hat sich das Unternehmen sehr schnell entwickelt. Was als Idee und Ein-Mann-Firma begann, ist heute einer der etablierten unabhängigen Investment- und Asset Manager für Logistikimmobilien in Deutschland“, sagt Bodo Hollung, Geschäftsführer von RLI. Der neue Unternehmensauftritt, der auch mit einem neuen Corporate Design sowie einer neuen Internetseite einhergeht, dokumentiert den Übergang in eine neue Entwicklungsphase.

Die grundlegende strategische Ausrichtung mit dem klaren Fokus auf den deutschen Logistikimmobilienmarkt bleibt davon komplett unberührt. Dasselbe gilt für das Management und das weitere Personal.

Deutschland ist der größte und stärkste Logistikmarkt Europas und profitiert von der Stärke und globalen Vernetzung der hiesigen Wirtschaft, der hervorragenden Infrastruktur sowie der zentralen Lage in Europa. Deshalb sind die Weichen für weiteres Wachstum des Marktes und auch von RLI gestellt“, so Hollung.

Aktuell bereiten Hollung und sein Team einen neuen Immobilien-Spezial-AIF vor, über den institutionelle Anleger in deutsche Logistikimmobilien investieren können. Dabei handelt es sich um ein Nachfolgeprodukt des im Jahr 2015 erfolgreich aufgelegten RLI Logistics Fund - Germany I, der auf der Eigenkapitalseite vollständig platziert ist und voraussichtlich noch im laufenden Jahr auch sein Ziel-Investmentvolumen von rund 320 Millionen Euro erreichen wird.

„Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Logistikimmobilien seitens der Anleger sind der Zugang zu Objekten und Transaktionsstärke weiterhin die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren“, sagt Hollung. „Mit unserer schlanken Struktur und kurzen Wegen können wir bei Transaktionen sehr schnell entscheiden. Das ist ein großer Pluspunkt, den wir weiter in die Waagschale werfen werden.“ 

Weitere Informationen zu RLI finden Interessierte auf der neuen Homepage: www.rli-investors.com

Über RLI investors
Die RLI mit Sitz in München ist ein unabhängiger Asset- und Fondsmanager, der ausschließlich in die Assetklasse Logistikimmobilien investiert. Durch langjährige Erfahrungen im Logistikimmobilienmarkt, intensives Research, wissenschaftliche Arbeit und einem breiten Netzwerk bietet RLI ihren Investoren eine hohe Produktverfügbarkeit und somit attraktive Investitionsmöglichkeiten in die Assetklasse Logistikimmobilien. Der sich aktuell in der Investitionsphase befindliche und auf Deutschland fokussierte Fonds „RLI Logistics Fund - Germany I“ mit einem Bruttoanlagevolumen von ca. 320 Mio. Euro hat innerhalb dieses Jahres bereits zehn Immobilien erworben und damit rund 160 Mio. EUR investiert. Ein zweiter Fonds ist bereits in der Planung und wird im Laufe des IV Quartals 2016 aufgelegt. Mit dieser Entwicklung wurde die RLI innerhalb weniger Monate zu einem der größten deutschen Investoren in Logistikimmobilien.

Deutsche Sparer erwarten Negativzinsen für private Geldanlagen

Beinahe zwei von drei deutschen Sparern (63 Prozent) halten es für möglich, dass künftig für private Geldanlagen Negativzinsen gezahlt werden müssen. Neun Prozent sind sich sogar ganz sicher, dass dies kommen wird. Große Unterschiede bei der Einschätzung zu dieser Frage gibt es je nach Alter der Befragten: Insbesondere Anleger zwischen 50 und 59 Jahren sind dabei besonders pessimistisch. Hier gehen 66 Prozent von möglichen Strafzinsen aus, wohingegen unter den 30- bis 39-jährigen Sparern nur 59 Prozent damit rechnet. Insgesamt sehen sich Anleger über alle Anlageformen hinweg als Leidtragende des niedrigen Zinsniveaus. 45 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie eher Nachteile erleiden. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Auch wenn viele Sparer mit Negativzinsen auf Tagesgelder und Sparkonten rechnen oder diese zumindest für möglich halten, ist die Bereitschaft, das Geld stattdessen in aktienbasierten Anlageformen anzulegen noch ausbaufähig. Nur jeder Vierte (26 Prozent) würde dies zum jetzigen Zeitpunkt ganz sicher oder wahrscheinlich tun. 14 Prozent sagen „eventuell“. 59 Prozent der Befragten lehnen dies ab. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Generationen: Aktienbasierte Geldanlagen sind für ein knappes Drittel der 30- bis 39-jährigen wahrscheinlich oder ganz sicher eine Alternative zu zinsbasierten Anlageformen, für 13 Prozent eventuell. Abgelehnt werden Aktien von 58 Prozent. Am skeptischsten sind die 40- bis 49-jährigen. Von ihnen sehen beinahe zwei Drittel (65 Prozent) aktienbasierte Anlageformen nicht als Alternative. „Wir sehen eine Entwicklung hin zu einer steigenden Bereitschaft für chancenorientierte Anlagen. Aber eine Mehrheit der Befragten hat tief sitzende Vorbehalte. Hier gilt es weiter zu werben und Verbraucher über niedrige Einstiegshürden mit diesen Anlagen vertraut zu machen“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Ergebnisse des Anlegerbarometers.

Tagesgeld immer weniger attraktiv, Immobilien bleiben in der Beliebtheitsskala vorn

Dabei erkennen die Menschen durchaus, dass die niedrigen Zinsen zunehmend zu einer Belastung werden. Ein Zeichen dafür ist die sinkende Beliebtheit von Tagesgeld. Nur noch 19 Prozent der Befragten halten diese Anlageform für attraktiv. Dies ist ein historischer Tiefstand für diese Form der Geldanlage seit Beginn dieser Abfrage im ersten Quartal 2010. „Die niedrigen Zinsen kommen jetzt langsam im Geldbeutel der Anleger an. Sie merken, dass sie nicht mehr vorankommen, wenn sie auf die vertrauten Instrumente setzen“, so Gay. Aktien und Investmentfonds bleiben hingegen unverändert für 38 bzw. 30 Prozent der deutschen Sparer attraktiv. Am beliebtesten ist derzeit eine Geldanlage in Immobilien, dies halten 75 Prozent der Befragen (3. Quartal 2015 gleicher Wert) für attraktiv. Auch Gold bleibt im der Beliebtheitsskala weit vorn und steigt in der Gunst der Anleger weiter. 57 Prozent der Anleger halten diese Anlageform für attraktiv, 17 Prozentpunkte mehr als im dritten Quartal des Vorjahres.

Mit Blick auf das Zinsniveau rechnen drei Viertel der Anleger nicht mit Veränderungen nach oben oder noch weiter nach unten. 72 Prozent (Vorjahr 60 Prozent) der Befragten gehen davon aus, dass die Zinsen gleich bleiben, 17 Prozent (Vorjahr gleicher Wert) rechnen sogar mit weiter sinkenden Zinsen, lediglich 9 Prozent (Vorjahr 21 Prozent) gehen von steigenden Zinsen aus.

Brexit beunruhigt nur wenige deutsche Sparer

Gelassen sind die meisten Anleger auch mit Blick auf die Einschätzung ihrer finanziellen Verhältnisse. Die meisten (64 Prozent, Vorjahr 49 Prozent) halten die wirtschaftliche Lage in Deutschland für stabil. Auch beim Blick auf die eigene finanzielle Situation herrscht Optimismus: 73 Prozent (Vorjahr 72 Prozent) gehen von einer gleich bleibenden Lage aus, 16 Prozent (Vorjahr 18 Prozent) glauben, dass sich die persönliche Situation verbessern wird. Relativ entspannt blicken die Anleger auf die Auswirkungen des britischen Austritts aus der Europäischen Union auf den Euro. Beinahe jeder Zweite (48 Prozent) rechnet damit, dass der Brexit keine Auswirkungen auf die Stabilität des Euro haben wird. Einen negativen Einfluss erwarten 37 Prozent der Befragten. 12 Prozent erwarten positive Konsequenzen. Besonders junge Menschen sehen den Austritt Großbritanniens kritisch für die Stabilität des Euro. 47 Prozent der 20 bis 29 Jahre alten Deutschen befürchten negative Einflüsse, bei den 40- bis 49-jährigen sind es hingegen nur 34 Prozent.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten von 1. bis 9. August 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

OFFICEFIRST Immobilien steigert Erträge und Ergebnis im ersten Halbjahr 2016

OFFICEFIRST Immobilien hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl die Erträge als auch das Ergebnis gegenüber den vergleichbaren Zahlen der ersten sechs Monate des Jahres 2015 gesteigert. Dieses Wachstum ist dabei vornehmlich auf gesteigerte Mieteinnahmen zurückzuführen. Auf Basis vorläufiger Zahlen verbesserten sich die Nettomieteinnahmen auf 99,5 Millionen Euro nach 97,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber 72,0 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015 um 4,6 Millionen Euro auf 76,6 Millionen Euro.

Die Funds From Operations (FFO) verbesserten sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf 46,6 Millionen Euro nach 40,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vor dem Hintergrund der anstehenden Refinanzierungsmaßnahmen erwartet das Management, dass sich die gesteigerte Ertragskraft der OFFICEFIRST Immobilien zukünftig noch stärker im operativen Ergebnis (FFO) widerspiegeln wird.

Das Konzernergebnis legte im ersten Halbjahr 2016 deutlich auf 122,5 Millionen Euro gegenüber 87,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zu. Hier machten sich neben der verbesserten operativen Entwicklung des Unternehmens die positiven Marktwertveränderungen aufgrund einer verbesserten Vermietungssituation, gestiegener Mieten und des verbesserten Marktumfelds bemerkbar sowie auch die Effekte aus latenten Steuern.

„Die Ertragskraft unseres Portfolios zeigt unsere starke Position in den sechs großen Metropolregionen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Die Verbesserung aller wesentlichen Kennzahlen belegt die Zukunftsfähigkeit unserer Strategie“, sagt Michiel Jaski, CEO der OFFICEFIRST Immobilien. „Unsere erklärte Absicht ist es, unser Unternehmen kapitalmarktfähig zu machen und wir sind zuversichtlich, dieses Ziel in absehbarer Zeit zu erreichen.“

In Mio. Euro

H1 2016*

(nicht testiert)

H1 2015**

(nicht testiert)

%

Nettomieteinnahmen (NRI)

99,5

97,7

1,9

Bereinigtes EBITDA

76,6

72,0

6,4

Funds From Operations (FFO)

46,6

40,9

14,0

 

 

In Mio. Euro

30.06.2016*

(nicht testiert)

31.12.2015**

(nicht testiert)

%

Gesamtwert der Immobilien

3.301,2

3.176,4

3,9

EPRA NAV (Net Asset Value)

1.368,7

1.201,5

13,9

 

* Die Finanzinformationen für den Zeitraum 1. Halbjahr 2016 basieren auf konsolidierten Zwischenergebnissen. Diese Zahlen sind nicht durch den Wirtschaftsprüfer geprüft.

**Die Finanzinformationen zum ersten Halbjahr 2015 und zum Gesamtjahr 2015 beruhen auf einer Zusammenführung von Buchwerten sämtlicher Einheiten und Geschäftsaktivitäten, die unter der gemeinsamen Beherrschung des IVG AG Konzerns durchgeführt wurden und die nachfolgend auf OFFICEFIRST übertragen wurden. Diese Zahlen sind nicht durch den Wirtschaftsprüfer geprüft und dienen nur als Vergleichsbasis.

Über OFFICEFIRST Immobilien
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Erwerb und Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden Metropolregionen mit den Schwerpunkten Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,3 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen bei allen immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

F+B-Wohn-Index Deutschland Q2/2016: Immobilienpreise steigen deutlich stärker als Mieten

Sowohl im Vergleich der beiden Quartale 2/2016 zu 1/2016, in der Gegenüberstellung mit dem Vorjahresquartal und im 10-Jahresvergleich 2/2016 zu 2/2006 haben sich die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen deutlich oberhalb der Neuvertrags- und vor allem der Bestandsmieten entwickelt. Das dürfte der Debatte um eine Blasenbildung am deutschen Wohnimmobilienmarkt neue Nahrung geben. 

So verteuerten sich Eigentumswohnungen in bundesweiten Durchschnitt vom ersten zum zweiten Vierteljahr 2016 um 3,0 %, im Vergleich zum 2. Quartal 2015 um 6,3 % und innerhalb der letzten 10 Jahre um 36,8 %. Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den gleichen Vergleichszeiträumen um jeweils +1,1%, +2,1 % und 17,6 %. Bestandsmieten wuchsen etwas moderater um jeweils +0,1 % (Q2/2016 zu Q1/2016), +1,1 % (Q2/2016 zu Q2/2015) und +6,3 % (Q2/2016 zu Q2/2006). Zum Vergleich: Der seit 2004 fortgeschriebene F+B-Wohnindex über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Vergleich der beiden ersten Quartale 2016 um 1,8 %, im Jahresvergleich der jeweiligen zweiten Quartale 2016 und 2015 um 4,7 % und im 10-Jahresvergleich um 21,8 %.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bei Einfamilienhäusern wuchs der F+B-Wohnindex für diese Nutzungsart im Vergleich von Q2/2016 zu Q1/2016 um 1,9 %, bei den Mehrfamilienhäusern nur um 0,3 %. Im Jahresvergleich ein ähnliches Bild: + 4,7 % bei den EFH zu +1,5 % bei den MFH. Im 10-Jahresvergleich haben ebenfalls die kleinteiligen EFH mit +19,3 % zu +9,6 % bei den MFH deutlich die Nase vorn. Damit ist die Wachstumsdynamik des gesamten F+B-Wohnindex auch über einen langen Betrachtungszeitraum fast überwiegend durch Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser getrieben. Dagegen verlaufen die Entwicklung der Bestandsmieten und Preise von Mehrfamilienhäusern nach wie vor deutlich unterdurchschnittlich – auch im Langfristvergleich.

Die Analyse der politisch besonders sensiblen Entwicklung der Neuvertragsmieten hat im Bundesdurchschnitt der letzten Jahre Folgendes gezeigt: Während neu abgeschlossene Mietverträge sich zwischen den jeweils zweiten Quartalen 2016 und 2015 um 2,1 % verteuerten, betrugen die Steigerungsraten von Q2/2015 zu Q2/2014 noch +2,9 %, von Q2/2014 zu Q2/2013 waren es +1,2 % und von Q2/13 zu Q2/12 +1,8 %. Trotz dieser Schwankungen wurde die allgemeine Teuerungsrate stets übertroffen. Aktuell scheinen sich die Steigerungsraten aber abzuschwächen.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-II

(Ø 2004 = 100)

114,2

133,1

111,4

116,3

107,3

118,5

Änderung zum Vorquartal

1,9

3,0

0,3

1,1

0,1

1,8

Änderung zum Vorjahresquartal

4,7

6,3

1,5

2,1

1,1

4,7

F+B-Wohn-Index 2016                                                                                                                                   © F+B 2016

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Die Datenanalyse hat gezeigt, dass von 494 Städten und Gemeinden mit über 25.000 Einwohnern mit dem hessischen Lampertheim (31.491 Einwohner, Platz 156 in der Rangliste nach der Miethöhe) nur eine einzige Kommune mehr als 10 % Mietsteigerung zwischen den jeweils zweiten Quartalen 2016 und 2015 zu verzeichnen hatte. Während es im Jahresvergleich häufig deutlich über der Inflationsrate liegende Mietsteigerungen gibt, sind aber auch in den Top 50-Städten Rückgänge bei den Mieten keine Einzelfälle. So reduzierten sich die Mieten in Dachau im Jahresvergleich um -3,8 %, in Ingolstadt um 3,2%, in Esslingen am Neckar um -2,1 % und in Geestland in Niedersachsen sogar um -5,5%.

In München (Rangplatz 1) und in einer Reihe von Gemeinden des Münchener Umlandes werden – wie zu erwarten – nach wie vor die höchsten Eigentumswohnungspreisefestgestellt. Durchschnittlich 5.560 € pro Quadratmeter sind mittlerweile in der bayrischen Landeshauptstadt für Eigentumswohnungen zu entrichten. Die begehrten Umlandgemeinden wie u. a. Unterschleißheim (Rang 2 und mit +9,5 % Spitzenreiter im Vergleich des zweiten mit dem ersten Quartal 2016), Germering (Rang 3), Fürstenfeldbruck (Rang 8) oder Freising (Rang 9) folgen im Preisniveau unmittelbar dahinter.

Die Top 7-Metropolen verzeichnen aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern kontinuierlich wachsende Preise mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach München folgen auf den Plätzen 12 und 13 Hamburg (3.510 €/m²) und Frankfurt (3.410 €/m²), auf Platz 15 erscheint Stuttgart (3.310 €/m²), Düsseldorf (2.880 €/m²) erst auf Platz 27 und Köln (2.740 €/m²) belegt den Rangplatz 42. Die Eigentumswohnungspreise in Berlin sind qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.470 €/m² nach wie vor moderat. Berlin hat sich allerdings innerhalb eines Quartals um weitere zwei Rangplätze der Top 500-Städte in Deutschland vorgearbeitet.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Unterschleißheim (+12,0 %), Kempten (+15,0 %), Weißenfels in Sachsen-Anhalt (+27,8 %) und Zittau (+24,7 %). Berlin liegt mit 6,7 % weiterhin über dem Bundesdurchschnitt. In München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Düsseldorf ziehen in einer Spanne zwischen 2,7 und 6,2 % die Preise für Eigentumswohnungen wieder an.

Auch bei den Neuvermietungsmieten ist München mit Marktmieten von durchschnittlich 12,90 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen nach wie vor Spitzenreiter. Der Mietenanstieg im letzten Jahr war mit 1,6 % aber wieder leicht anziehend. Die Mieten in Frankfurt (10,80 €/m², Rangplatz 4) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz 11) stiegen im vergangenen Jahr ebenfalls nur geringfügig um jeweils 1,2 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz 8) weisen mit 1,8 % und durchschnittlich 10,20 €/m², in Köln (Rangplatz 23) mit 1,7 % und 9,50 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 28, +2,1 %, 9,40 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohnindexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,1 % im Jahresvergleich liegen.

Nach wie vor günstig sind die Mieten in Berlin innerhalb der Gruppe der Top 7-Standorte. Mit 7,90 €/m² für die Standardwohnung liegt die Stadt mittlerweile auf dem Rangplatz 109. In der Hauptstadt verzeichneten die Marktmieten im letzten Jahr mit plus 1,9 % eine wieder signifikante Aufwärtsbewegung.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland

Der F+B-Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage zum F+B-Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH

F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet so den Akteuren mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegel-
index heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index, als Kombination von Indizes für alle Objektarten, wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Erstmals Kapital von der Crowd für ein Studentenwohnheim

Nachdem mit dem Bürogebäude „TechPark E17“ in Erlangen trotz Sommerpause auch das dritte Projekt von zinsbaustein.de in weniger als 15 Tagen finanziert wurde, steht nun das erste crowdfinanzierte Studentenwohnheim an: Für eine moderne Studentenwohnanlage in unmittelbarer Nähe zur EBS Universität für Wirtschaft und Recht (ehemals European Business School) in Oestrich-Winkel sammelt die digitale Plattform für Immobilieninvestments zwei Millionen Euro ein. Mit den einzuwerbenden Mitteln sollen bereits eingebrachte Eigenmittel des Projektentwicklers teilweise abgelöst und in andere Projekte reinvestiert werden.

Das Apartmenthaus soll bis zu 138 Studierenden und Gastdozenten eine Unterkunft bieten. Anleger können sich ab 500 Euro an dem Projekt beteiligen. Die angestrebte Verzinsung des eingesetzten Kapitals liegt bei 5,25 Prozent jährlich, die Laufzeit beträgt 22 Monate.

Die moderne Apartmentanlage mit Tiefgarage und Außenstellplätzen entsteht auf einem etwa 9.000 m² großen Grundstück in unmittelbarer Nähe zum EBS Campus. Die Zimmer sind komplett möbliert, sie können über eine Online-Plattform eingesehen und dort auch direkt gebucht werden. Matthias Lissner, Mitgründer von zinsbaustein.de, hat selbst an der EBS studiert: „Ich kenne die lokalen Marktbedingungen sehr gut. Umso mehr freut es mich, dass wir dieses Projekt über zinsbaustein.de unterstützen können – zumal es das erste Studentenwohnheim in Deutschland ist, das über eine Crowd mitfinanziert wird.“

Projektiert, geplant und gebaut wird das EBS Village von der CUBE Real Estate GmbH aus Köln. Auch Tilman Gartmeier, Geschäftsführer und Mitgründer von CUBE Real Estate, ist ein EBS-Alumnus: „Unter den Studierenden gab es schon zu meiner Zeit den Wunsch nach unkomplizierten, flexiblen Wohnlösungen. Genau diesen werden wir in unserem Projekt erfüllen.“ CUBE Real Estate hat sich entschieden, das Studentenwohnheim en bloc an einen Globalinvestor zu veräußern, anstatt die Apartments einzeln an Privatinvestoren zu verkaufen. Das Unternehmen möchte insbesondere den der EBS nahestehenden Personen die Möglichkeit einer temporären Partizipation an der Projektentwicklung geben. Generalunternehmer des Projekts ist die Köster Bau GmbH aus Osnabrück, Projektsteuerer die zarinfar GmbH aus Köln. Der Spatenstich erfolgte bereits Mitte Juni diesen Jahres. Die Eröffnung des Studentenwohnheims ist für das Wintersemester 2017 geplant. Mit der VEGIS Campus steht zudem einer der größten privaten Betreiber von Studentenwohnheimen in Deutschland bereit.

Return in German Property Index Highest Since 2009

MSCI Inc. (NYSE: MSCI) has recorded an annualized total return of 3.7% in the second quarter in IPD German Quarterly Spezialfonds Index (SFIX).

The annualized total return of 3.7% is the highest total return since the third quarter 2009.  This figure also beat the Index’s three-year, five-year, and 10-year annualized total return of 2.5%, 2.2% and 2.9%, respectively. The robust results in the second quarter reflected the resilient performance of property funds during a period marked by market uncertainty.

Moreover, the Index, which tracks the performance of German allocated and European allocated funds, recorded the highest returns in several years in both segments. Accordingly, the German allocated funds in the Index marked a quarterly return of 1.5%, the best performance since the third quarter in 2008; and the year-over-year return of 4.5% is the highest since the first quarter in 2009.  Similarly, the European allocated funds in the second quarter had a year-over-year return of 2.9%, the best result in seven years.

The three-month total return in the second quarter stood at 1.1%, an increase from 0.9% recorded in the prior period. The total return of 1.1% in the second quarter outperformed public funds, equities and inflation; which stood at 0.3%, -2.5%, and 0.0%, respectively. 

Sebastian Glaesner, Vice President, MSCI, commented: “The SFIX achieved its best results in several years, which reflects the resilience and attractiveness of property investment and property funds during the uncertainty that marked the first half of the year.”

The IPD German Quarterly Spezialfonds Index (SFIX) grew to cover 180 funds in the second quarter, up from 166 in the prior period; and reached its highest net asset value at EUR 45.1 billion.

The SFIX Webinar offers further insight on IPD German Quarterly Spezialfonds Index (SFIX). Moreover, the SFIX Webinar  presents how MSCI real estate data can be used for regulatory risk reporting. The German language Webinar is available for download, and the English language slide deck is available upon request.

Drei Argumente für ein innovatives Dachfondskonzept

Nur zwei Jahre nach seiner Auflage verwaltet der Multi Asset Dachfonds „Pioneer Investments Multi Manager Best Select“ (MMBS) bereits ein Vermögen von mehr als 500 Millionen Euro. Das Geld stammt hauptsächlich von Privatanlegern, die durch das aktiv gemanagte Portfolio aus 15-20 Mischfonds den Zugang zu allen Assetklassen erhalten bei gleichzeitigem Management des Risikos.

„Der Erfolg des Pioneer Investments Multi Manager Best Select bestätigt zwei Trends, auf die wir als Investmentindustrie antworten“, so Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Pioneer. „Die Kunden erwarten, dass ihre Geldanlage flexibel auf die Marktgegebenheiten reagiert und mögliche Renditechancen aller Assetklassen wahrnimmt.“

Das bankenunabhängige Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München hat das vermögensverwaltende Produkt von Pioneer Investments im Juni mit der Bestnote von fünf Sternen zertifiziert und ihm ein „ausgezeichnetes Risiko-Rendite-Verhältnis“ bescheinigt. In seinem Gutachten weist das Institut ausdrücklich darauf hin, dass der Mischfonds „langfristig für den Vermögensaufbau geeignet“ sei. Die Tester heben dabei hervor, dass „das Portfolio aufgrund seiner strategischen Ausrichtung robust auf Marktveränderungen reagieren wird und nicht mehr Risiko eingegangen wird, als zur Erreichung der angestrebten Renditechance angemessen ist“.

„Multi Asset, Multi Manager und Multi Style – das heißt die breite Verteilung des Vermögens über viele Anlageklassen, der Einsatz verschiedenster Investmentstile sowie eine Diversifizierung bei den Fondsmanagern – ist das, was den Pioneer Investments Multi Manager Best Select auszeichnet“, so Fondsmanager Reinhard Stork. Er kombiniert bei der Auswahl der Zielfonds die verschiedensten Ausprägungen der Produktkategorie Mischfonds – sei es von offensiv bis defensiv, von quantitativ bis alternativ. Damit konstruieren er und sein Team ein in sich möglichst wenig korreliertes Portfolio, das in den zwei Jahren seit Auflage des Fonds eine stabile Wertentwicklung bei einer relativ geringen Volatilität gezeigt hat [11.3% seit Auflage Feb. 2014] „Gerade während der Verwerfungen zu Beginn dieses Jahres konnten wir zeigen, dass wir für die unterschiedlichen Marktphasen die passenden Mischfonds im Portfolio haben“, stellt Stork heraus.

Über Pioneer Investments in Deutschland
Pioneer Investments ist seit 1969 in Deutschland tätig und damit die älteste aus dem Ausland stam-mende Fondsgruppe in Deutschland. Mit rund 150 Mitarbeitern am Standort in München bietet das Haus Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Das aktuell verwaltete Vermögen beträgt 21,2 Milliarden Euro (Stand 31. Juli 2016). Mit dem Pioneer Funds – European Equity Target Income und dem Pioneer Investments Multi Manager Best Select managt das Team in München zwei der Kernprodukte aus dem Produktportfolio des Hauses. Der Pioneer Investments Multi Manager Best Select ist ein OGAW-Sondervermögen, aufgelegt nach deutschem Recht von der Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH.

OFFICEFIRST Immobilien mit starker Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2016

Das neue Immobilienunternehmen OFFICEFIRST Immobilien hat einen erfolgreichen Start bei der Vermietung von Büroimmobilien hingelegt. Dies belegt die Leistungsbilanz, die das Unternehmen heute für das erste Halbjahr 2016 vorlegt. Insgesamt hat OFFICEFIRST Immobilien in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres Mietverträge für mehr als 110.000 m² Bürofläche mit einem Volumen von rund 14 Millionen Euro jährlicher Nettokaltmiete neu abgeschlossen oder mit Bestandsmietern verlängert. Rund 36.000 m² wurden dabei mit neuen Nutzern abgeschlossen, bei etwa 74.000 m² entschieden sich Bestandsmieter für den längerfristigen Verbleib.

Die Vermietungsquote für das operative Portfolio der OFFICEFIRST Immobilien beläuft sich zum Stichtag 30. Juni 2016 auf 91,4 Prozent. Die Liste der größten einzelnen Neuvermietungen führt ein Mietvertrag über knapp 3.300 m² über 5,5 Jahre in der Emil-von- Behring-Straße in Frankfurt an. Die flächengrößte Einzelverlängerung wurde in der Rosenheimer Straße/Anzinger Straße in München mit mehr als 33.500 m² über 10 Jahre abgeschlossen. 

„Die hohe Fokussierung auf unsere Mieter, lange Vertragslaufzeiten, eine ausgewogene Mieterstruktur sowie eine der höchsten Vermietungsquoten im Markt sind Garanten für die nachhaltige Stabilität in unserem Portfolio“, sagt Michiel Jaski, CEO der OFFICEFIRST Immobilien. Oliver Priggemeyer, COO der OFFICEFIRST Immobilien, ergänzt: „Die ausgezeichneten Vermietungserfolge zeigen, dass sich die Strategie, alle wesentlichen Aufgaben rund um die Immobilie selbst wahrzunehmen und dadurch unseren Mietern in allen für sie wichtigen Belangen den unmittelbaren Kontakt zum Eigentümer bieten, auszahlt.“

Mit dem Ankauf des Kontorhauses in der Berliner Friedrichstraße wurde das Portfolio des Unternehmens zudem um eine Immobilie in absoluter Top-Lage der Bundeshauptstadt verstärkt. Das rund 7.200 m² Mietfläche umfassende Objekt wurde zum 01. April 2016 für rund 40 Mio. Euro erworben. „Wir konzentrieren uns auch zukünftig auf die sechs großen Metropolregionen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart. Damit werden wir unser hochwertiges und auf diese sechs Top-Märkte in Deutschland fokussiertes Angebot weiter stärken“, stellt Priggemeyer dazu fest.

Mit den soliden Zahlen führt das seit Juli 2016 unter dem Namen OFFICEFIRST Immobilien am Markt aktive Immobiliengeschäft der IVG Immobilien AG die starke Vermietungsleistung der Muttergesellschaft fort. Diese hatte ihr strategisches Kerngeschäft in das neue Unternehmen ausgelagert, um das aus 97 Büroimmobilien bestehende und rund 3,3 Milliarden Euro schwere Portfolio noch in diesem Jahr reif für den Kapitalmarkt zu machen. 

Über OFFICEFIRST Immobilien
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Erwerb und Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden Metropolregionen mit den Schwerpunkten Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,3 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen bei allen immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

cominvest wird als finvesto weiterentwickelt

cominvest ändert seinen Namen in finvesto. „Mit dem neuen Namen wollen wir uns als verlässlicher und kompetenter Partner für die Vermögensanlage positionieren“, sagt Erol Yamak, verantwortlich für die finvesto Anlageberatung bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase ®). Seit Anfang August läuft eine Übergangsfrist, ab Ende September wird nur noch der neue Name finvesto verwendet.

Das Angebot findet bereits jetzt jeden Monat neue Kunden, die insbesondere das breite ETF-Angebot nutzen. Um den positiven Trend zu verstärken, soll mit neuem Namen und neu gestalteter Webseite finvesto.de als leistungsstarker Partner für die Geldanlage positioniert werden. „Wir stehen für klare und verständliche Lösungen für Privatanleger“, so Yamak. Alle Produktangebote von finvesto basieren auf aktiven Fonds oder ETFs. Perspektivisch wird das Thema nachhaltige Investments künftig mehr betont. Dagegen werden Zertifikate, Hebelprodukte, Differenzkontrakte und Einzelwerte nicht angeboten, dies ist auch nicht geplant.

Die drei Standbeine des Angebots von finvesto:

  • Mehr als 6.000 sparplanfähige Fonds und ETFs, Sparpläne bereits ab 10 Euro
  • Standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung sowie eine ETF-basierte Vermögensverwaltung
  • Optional: Möglichkeit der Inanspruchnahme einer persönlichen Anlageberatung

Unter der Marke finvesto werden in erster Linie Depots von Kunden verwaltet, die von ehemaligen Kapitalverwaltungsgesellschaften juristisch übernommen worden sind. Größtenteils stammen die Depots aus dem Direktvertrieb der ehemaligen ADIG Investmentgesellschaft mbH, der späteren cominvest Asset Management GmbH. Die European Bank for Financial Services GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahre 2002 depotführende Stelle für diese Depots.

Über finvesto
finvesto, eine Marke der European Bank for Financial Services GmbH (ebase), ist der leistungsstarke Partner für die Vermögensanlage mit Fonds und ETFs. Kunden können ihr Depot aus dem Angebot von mehr als 6.000 Fonds und ETFs selbst zusammenstellen, das Angebot einer fondsgebundene standardisierte Vermögenverwaltung nutzen oder einer persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Die Wurzeln von finvesto gehen über die European Bank for Financial Services GmbH, die cominvest Asset Management GmbH bis zur 1949 gegründeten Allgemeine Deutsche  Investmentgesellschaft mbH (ADIG) zurück. Damit steht finvesto für mehr als 65 Jahre Erfahrung und Verlässlichkeit im Bereich der Fondsanlagen. Seit Gründung 2002 ist ebase die depotführende Stelle der Depots der heutigen finvesto.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase ®) ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase Kundenvermögen von rund 26 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Investment- und Wertpapierdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Klaus Bienert kehrt als Bereichsleiter zur BayernInvest zurück

Klaus Bienert (46) wird zum 01. Oktober 2016 neuer Bereichsleiter bei der Bayern Invest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. In der neu geschaffenen Position verantwortet er die Aufgabenbereiche Finanzen, Unternehmenscontrolling und Personal.

Der gelernte Bankkaufmann und studierte Diplom-Kaufmann kehrt damit nach seiner zweijährigen Tätigkeit als Bereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen bei der Hannover Leasing GmbH & Co. KG zur BayernInvest zurück. Dort leitete er von 2006 bis 2014 das Rechnungswesen. Klaus Bienert startete zuvor seine Karriere 1998 bei der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; seine Bestellung zum Wirtschaftsprüfer erfolgte 2004.

Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest: „Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Bienert zurückgewinnen konnten. Dies werten wir als Zeichen für unsere Qualität als Asset Manager und Master-KVG sowie für unsere überzeugende Unternehmenskultur. Herr Bienert ist ein ausgewiesener Finanzexperte, der die BayernInvest bereits sehr gut kennt. Mit seinen langjährigen Erfahrungen wird er das kompetente Führungsteam der BayernInvest weiter verstärken.“

Über BayernInvest
Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von 65,5 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten (Stand 31.12.2015) gehört die BayernInvest zu den zehn größten Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Performance und Risiken von Stiftungsfonds

Stiftungen stehen vor extrem großen Herausforderungen aufgrund der negativen Zinsen. Stiftungsfonds stellen für sie eine Möglichkeit dar, die Verwaltung ihres Vermögens einem professionellen Portfoliomanager zu übertragen. Absolut Research zeigt in einer Analyse, dass Stiftungsfonds über die vergangenen fünf Jahre im Schnitt eine Wertsteigerung von 19% erzielen konnten. Angesichts der konservativen Anlagepolitik von Stiftungen sind in den Portfolios von Stiftungsfonds im Regelfall die Anleihenanteile mit ca. 50% dominierend. Üblich sind Aktienquoten von durchschnittlich etwa 30%. Auffällig ist die bei vielen Fonds hohe Cash-Quote, die zu Lasten der Performance geht.

Vergleicht man Stiftungsfonds mit einem Benchmark-Portfolio, das zu 50% aus Anleihen, 30% aus Aktien und 20% aus Cash besteht, beträgt die annualisierte Renditedifferenz 2,1 Prozentpunkte, was sich größtenteils durch die laufenden Fondskosten, durchschnittlich 1,25%, erklären lässt. Produkte mit höherer Aktienquote konnten in den letzten Jahren von der positiven Marktentwicklung profitieren, weisen jedoch auch ein erhöhtes Rückschlagspotential auf. Größter Unterschied zur Asset-Allokation klassischer Mischfonds ist die hohe Cash-Quote von im Schnitt 20%. In Einzelfällen wurde sogar mehr als die Hälfte des Fondsvermögens in liquiden Mitteln gehalten.

Die Bezeichnung „Stiftungsfonds“ enthält keine Aussage zur Anlagestrategie. Aufgrund des hohen Sicherheitsbedürfnisses von Stiftungen handelt es sich jedoch bei diesen Produkten in der Regel um Mischfonds mit einer defensiven Anlagestrategie und Nachhaltigkeitsfokus. Die meisten Stiftungsfonds bestehen daher zu einem großen Teil aus Anleihen. Es gibt allerdings auch Stiftungsfonds mit einem deutlich höheren Aktienanteil. Diese Fonds diversifizieren beispielsweise ein konservativ ausgerichtetes Grundstockvermögen, das in Anleihen und Immobilien investiert ist, oder können bei ausreichend hohem Risikobudget eine Möglichkeit sein, die langfristige Ertragserwartung zu steigern.

„Stiftungsfonds können im Nullzinsumfeld eine alternative Anlagemöglichkeit für Stiftungen sein. Dabei sollten sich Investoren allerdings der Heterogenität der Anlagestrategien bewusst sein, da das Label „Stiftungsfonds“ keine ausreichenden Rückschlüsse hierzu ermöglicht. Vorsicht ist auch bei einem zu hohen Rentenanteil geboten,“ sagt Michael Busack, Geschäftsführender Gesellschafter der Absolut Research GmbH.

Im Zeitablauf hat sich die durchschnittliche Verzinsung der gehaltenen Anleihen verringert. Betrug der mittlere Coupon per Mai 2013 noch 3,9%, ist dieser drei Jahre später auf 3,1% gesunken. Um mit dem Anleihenteil des Portfolios dennoch eine akzeptable Rendite zu erzielen, haben die Fonds mit einer Durationsverlängerung reagiert. Im Mittel beträgt die modi zierte Duration der Anleihenportfolios von Stiftungsfonds 4,9, vor drei Jahren war es noch 4,0. Dies hat zur Folge, dass sich Zinserhöhungen stärker in der Wertentwicklung der Stiftungsfonds niederschlagen würden.

In den vergangenen fünf Jahren ist das Volumen der Stiftungsfonds von 12,6 auf gut 37 Mrd. Euro angestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Mittelzuflüsse, während Wertsteigerungen nur einen vergleichsweise geringen Anteil hatten. Die Gebühren von Stiftungsfonds weisen ein für Anleger attraktiveres Profil auf als klassische Mischfonds. Der Median der laufenden Kosten (Ongoing Charges) liegt für Stiftungsfonds bei 1,15% gegenüber 1,65% bei klassischen Mischfonds. Weiterhin ist die Bandbreite der Gebühren bei den klassischen Mischfonds höher.

Die Analyse „Stiftungsfonds – Marktanalyse und Fondsperformance“ basiert auf den Daten der monatlich erscheinenden Publikationsreihe Absolut|ranking, die in dem Segment Stiftungsfonds 138 Produkte beinhaltet. Mit 127 Produkten ist die überwiegende Mehrzahl der Fonds in der Basiswährung Euro aufgelegt, lediglich 7 bzw. 4 Fonds verwenden den Schweizer Franken bzw. das britische Pfund als Referenzwährung des Portfolios.

BUWOG AG erwartet deutliche Bewertungszuwächse auf ihr Immobilienportfolio aufgrund allgemein positiver Marktentwicklung und aktiven Asset Managements

Die BUWOG AG wird im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse ihres Geschäftsjahres 2015/16 ein Neubewertungsergebnis für das vierte Quartal von insgesamt rund EUR 37 Mio. vermelden können, so dass sich für das Geschäftsjahr 2015/16 ein Neubewertungsergebnis von insgesamt rund EUR 191 Mio. ergibt.

Geschäftsjahr 2015/16
Das positive Bewertungsergebnis des Geschäftsjahres 2015/16 ist maßgeblich geprägt durch eine signifikante Aufwertung des deutschen Bestandportfolios in Höhe von rund EUR 142 Mio., während die Aufwertung des österreichischen Bestandportfolios rund EUR 49 Mio. beträgt.

Erstes Quartal des Geschäftsjahres 2016/17
Im Rahmen der Ergebnisse des ersten Quartals ihres Geschäftsjahres 2016/17 erwartet die BUWOG AG im Wesentlichen aufgrund der in den Monaten Mai bis Juli 2016 erkennbaren dynamischen Weiterentwicklung des Immobilienmarktes insbesondere in Deutschland ein Neubewertungsergebnis von weiteren rund EUR 148 Mio.

Das der BUWOG AG seit 10.08.2016 vorliegende Neubewertungsergebnis für den deutschen Immobilienbestand zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 umfasst ein Volumen von rund EUR 138 Mio. und wurde, wie auch die Bewertung des gesamten Portfolios zum Geschäftsjahr 2015/16, von dem externen Bewerter CBRE durchgeführt. Das Neubewertungsergebnis des österreichischen Bestands zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 wurde intern ermittelt und basiert im Wesentlichen auf angepassten Verkaufspreispotentialen.

Werttreiber
Der wesentliche Werttreiber in beiden Berichtsperioden war eine nachhaltig steigende Yield Compression im deutschen Markt. In Relation zu den Mietsteigerungen steigen Kaufpreise für Zinshäuser und Portfolios überproportional aufgrund einer anhaltend starken Nachfrage von in- und ausländischen Investoren. Zusätzlich waren die Neubewertungsergebnisse geprägt durch die Anpassung von Verkaufspreispotenzialen im Einzelwohnungsverkaufsbestand in Österreich sowie die aktive Umsetzung von Asset Management-Maßnahmen und eine Anpassung der Marktmieten. 

Sämtliche Zahlen des Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2015/16 werden im Rahmen der geplanten Präsentation des Geschäftsberichts am 31.08.2016 bekannt gegeben. Die weiteren Ergebnisse des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2016/17 werden wie geplant am 28.09.2016 bekannt gegeben.

"Die deutlichen Bewertungszuwächse des BUWOG-Portfolios bestätigen unsere strategischen Entscheidungen der Positionierung der Kernstandorte in Deutschland, die allesamt hervorragende soziodemografische Trends und Dynamiken aufweisen und damit auch für die Zukunft weiteres Wertsteigerungspotential in sich tragen. Durch aktives Asset Management und gezielte Investitionen in unseren hochwertigen Bestand unterstützen wir die weitere positive Entwicklung des gesamten BUWOG-Portfolios", sagt Andreas Segal, stellvertretender CEO und CFO der BUWOG Group. Daniel Riedl, CEO der BUWOG Group, sieht im starken Neubewertungsergebnis auch eine Bestätigung der Entscheidung, das BUWOG-Portfolio in Deutschland durch eigenes Development zu vergrößern. "Der Bau in den eigenen Bestand in Berlin und Hamburg und damit hohes organisches Wachstum in Zeiten eines starken Nachfrageüberhangs wird unser deutsches Portfolio langfristig noch wertvoller machen. Die Region Berlin verzeichnet bereits jetzt die höchste Fair-Value-Erhöhung in unserem deutschen Bestandsportfolio", so Riedl.

Umfrage bestätigt Bedeutung von Immobilien für die Portfolioallokation institutioneller Investoren

Eine aktuelle Umfrage von Aquila Capital1zeigt, dass 80% der institutionellen Investoren planen, den Immobilienanteil in ihrem Portfolio stabil zu halten oder zu erhöhen. „Die Nachfrage institutioneller Investoren nach Immobilien ist weiterhin sehr hoch und wir erwarten angesichts des attraktiven Rendite-Risiko-Profils der Assetklasse auch künftig steigende Kapitalzuflüsse“, so Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital.

Insgesamt sind 87% der institutionellen Investoren aktuell in Immobilien investiert, mit einem durchschnittlichen Anteil am Gesamtportfolio von 11%. 58% der Investoren halten Anteile an Core-Immobilien, wobei ein Drittel (33%) an Core Plus-Immobilien beteiligt ist. 27% der Befragten investieren im Value-Added-Segment, 16% verfolgen eine opportunistische Strategie. Die Tatsache, dass 38% der Befragten die künftige Entwicklung der Assetklasse insgesamt positiv oder sehr positiv bewerten, lässt eine weiterhin steigende Nachfrage erwarten.

Trotz positiver Gesamtbeurteilung der Assetklasse sehen Investoren die weitere Entwicklung europäischer Immobilien in Bezug auf einige Aspekte kritisch: Fast die Hälfte der Befragten (47%) führt das makroökonomische Umfeld als Unsicherheitsfaktor an, 43% beurteilen das Preisniveau als hoch, manche von ihnen sogar als ausgereizt. Etwa ein Drittel (31%) ist aufgrund der sinkenden Renditen bei Core-Objekten skeptisch, weitere 22% beurteilen insbesondere die geopolitische Situation und die Bedrohung durch Terrorismus als problematisch.

Zu den beliebtesten Investment-Vehikeln gehören für institutionelle Investoren Investmentfonds (39%), Spezial-AIFs (35%), Direktinvestments (23%) und Dachfonds (23%).

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 82% der Investoren die Entwicklung des spanischen Immobilienmarkts positiv oder neutral beurteilen und etwa ein Drittel (31%) erwartet, dass institutionelle Investoren künftig verstärkt in Spanien investieren werden. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen die Strategie des Spezial-AIFs Aquila Real Estate Opportunities Spain2. Der Fonds investiert in spanischen Metropolregionen sowohl in Wohnimmobilien während der Bauphase als auch in Umwidmungen bestehender Immobilien in Wohnprojekte. Aquila Capital hat bereits mehrere Projekte akquiriert und verfügt über eine umfassende Pipeline weiterer Investmentopportunitäten in diesem Segment. Der Fonds strebt einen Gesamtmittelrückfluss von rund 155%-175% nach Kosten und lokalen Steuern an.

„Der spanische Wohnimmobilienmarkt bietet unserer Einschätzung nach attraktive Investment-Opportunitäten. Wir sind seit über zwei Jahren in Spanien aktiv und sehen eine weiter steigende Nachfrage durch institutionelle Investoren nach Core-Objekten in Metropolregionen wie Madrid und Barcelona“, ergänzt Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.


Im Auftrag von Aquila Capital bei 64 institutionellen Investoren durchgeführte Umfrage; Mai 2016
2 Name laut Verkaufsprospekt Aquila Real Estate Opportunities Spain GmbH & Co. geschlossene Investmentkommanditgesellschaft

Über Aquila Capital:
Aquila Capital managt alternative Investments für institutionelle Investoren weltweit. Im Fokus steht ein multidisziplinärer Ansatz: Die Investmentstrategien des Unternehmens werden jeweils von spezialisierten Investment Teams gemanagt, die von operativer Stabilität, stringenter Corporate Governance und dem erfolgreichen Track Record des Gesamtunternehmens profitieren.
Die eigentümergeführte Investmentgesellschaft wurde 2001 gegründet und verwaltet ein Vermögen von 7,1 Mrd. Euro (Stand Dezember 2015). Über 200 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette alternativer Investments, um für Investoren stabile, positive Renditen zu erwirtschaften.

TH Real Estate ernennt neue Leiterin Nachhaltigkeit

TH Real Estate hat Abigail Dean zum neuen Head of Sustainability ernannt. Vom Büro in London aus wird sie die Weiterentwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie von TH Real Estate leiten. Die Strategie setzt auf die Unternehmensmission auf, in die urbanen Strukturen der „Tomorrow’s World“ zu investieren und damit sowohl den Interessen der Kunden als auch der Gesellschaft gerecht zu werden. 

Abigail Dean verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit. Sie wechselt von JLL zu TH Real Estate, wo sie als Head of Sustainability für die Bereiche Property und Asset Management tätig war. Während ihrer dortigen Zeit war sie wesentlich daran beteiligt, Nachhaltigkeitsstandards in die Geschäftsprozesse und die Dienstleistungen einzubetten.

Bei TH Real Estate wird Dean bereichsübergreifend daran arbeiten, im verwalteten Immobilienportfolio die Risiken durch vorzeitige Wertverluste und Veralterung von Gebäuden zu minimieren. 

Dean ist ein aktives Mitglied der Better Buildings Partnership, in der große Eigentümer von Gewerbeimmobilien aus UK gemeinsam daran arbeiten, den Immobilienbestand nachhaltiger zu machen.

„In Tomorrow’s World zu investieren bildet den Kern unserer Geschäftsstrategie. Wir verpflichten uns einem verantwortungsvollen Investmentansatz, der auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Abigail bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit und ist hervorragend dafür geeignet, die Nachhaltigkeitsstrategie von TH Real Estate voranzubringen und in jedem Geschäftsbereich zu implementieren.“
Mike Sales, MD, Head of TH Real Estate

European Monthly ETF Market Review Juli 2016

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat Juli 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 474 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,22 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Die globale ETP-Branche verzeichnet im Juli Mittelzuflüsse in Höhe von 53,7 Milliarden US-Dollar; starke Nachfrage in den USA nach ETPs in Höhe von 45,7 Milliarden US-Dollar; in Europa notierte ETPs ziehen mehr als 10 Milliarden US-Dollar neues Kapital an; insgesamt deutlich erhöhte Zuflüsse in Aktien-ETFs im Vergleich zu den Vormonaten 

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 31.07.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verzeichnete im Juli Mittelzuflüsse in Höhe von 53,7 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vormonat entspricht das einer Verdoppelung der Zuflüsse, die im Juni bei 25,2 Milliarden US-Dollar lagen. Per Ende Juli verwaltet die Branche nun 3,22 Billionen US-Dollar, was einen Anstieg um 5 Prozent gegenüber Juni bedeutet (S. 3, 17).
  • Den in den USA gelisteten ETPs sind im Juli 45,7 Milliarden US-Dollar zugeflossen, 133 Prozent mehr als im Juni (+19,6 Milliarden US-Dollar). Unter dem Strich wurden in den USA Ende Juli 2,36 Billionen US-Dollar in ETPs verwaltet. Deutlich höhere Zuflüsse verzeichneten im US-Markt insbesondere Aktien-ETFs mit 32,7 Milliarden US-Dollar, nach 6,7 Milliarden US-Dollar im Juni. Renten-ETFs flossen am US-Markt im Juli 10,8 Milliarden US-Dollar zu, nach 8,4 Milliarden im Juni (S. 3, 17).
  • Auch die in Europa notierten ETPs zogen im Juli mehr Anlegergelder an. Die Zuflüsse in Höhe von 10,6 Milliarden US-Dollar fielen mehr als doppelt so hoch aus wie noch im Juni. Sowohl Renten- als auch Aktien- und Rohstoff-ETPs waren gefragt (S. 17).
  • In Asien zogen Anleger entgegen dem weltweit positiven Trend netto 2,6 Milliarden US-Dollar aus ETPs ab (Juni: +619 Millionen US-Dollar). Es flossen sowohl aus Aktien- als auch aus Renten-ETFs Mittel ab (S. 17).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Die europäische ETF-Branche verzeichnete im Juli deutliche Mittelzuflüsse in Höhe von 8,2 Milliarden Euro, was einem Plus von 134 Prozent gegenüber Juni entspricht. Auf Jahressicht summieren sich die Mittelzuflüsse damit auf rund 23 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen ist in der europäischen ETF-Branche per Ende Juli auf 474 Milliarden Euro angestiegen, ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber Juni (S. 9, 17).
  • Aktien-ETFs konnten die positive Tendenz aus dem Juni noch ausbauen und verzeichneten im Juli Mittelzuflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Die Zuflüsse basierten in erster Linie auf quantitativ verwalteten Strategie-ETFs sowie auf Emerging-Markets-ETFs mit Zuflüssen in Höhe von jeweils rund 1,4 Milliarden Euro (S. 18-20).
  • Aus ETFs auf Industrieländer-Aktienmärkte flossen dagegen im Juli 748 Millionen Euro ab. In erster Linie waren ETFs auf europäische Märkte betroffen, die Abflüsse in Höhe von 2,7 Milliarden Euro verzeichneten. Gefragt waren hingegen ETFs auf US-Aktien mit einem Nettozufluss 857 Millionen Euro. ETFs auf asiatische Aktien flossen netto 626 Millionen Euro zu, ETFs auf die globalen Märkte 492 Millionen Euro (S. 19).

Renten

  • Im Juli lagen die Zuflüsse in Renten-ETFs mit 4,9 Milliarden Euro deutlich über denjenigen der Aktien-ETFs. Damit war die Entwicklung genau entgegengesetzt zum Vormonat. Im Juni waren in Renten-ETFs 1,3 Milliarden Euro geflossen und damit weniger als in Aktien-ETFs (+1,9 Milliarden Euro) (S. 17).
  • Gefragt waren im Juli vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen (+2,6 Milliarden Euro) sowie auf Staatsanleihen (+2,3 Milliarden Euro) (S. 21).

Rohstoffe

  • Auch Rohstoff-ETPs waren im Juli stärker gefragt. Die Mittelzuflüsse stiegen auf 2,5 Milliarden Euro an, nach 1,2 Milliarden Euro im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich daraus ein Mittelkaufkommen von 9,4 Milliarden Euro (S. 17).
  • Großer Nachfrage erfreuten sich erneut Gold-ETPs mit einem Mittelzufluss in Höhe von 1,55 Milliarden Euro (S. 22).

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte waren bei den Aktien-ETFs im Juli der S&P 500, der MSCI Emerging Markets sowie der MSCI World Index (S. 23).
  • Bei den Renten-ETFs standen im Juli erneut Indizes auf Unternehmensanleihen sowie insbesondere auch der J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index im Vordergrund (S. 23).

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Mini-Zinsen: Viele Deutsche versparen sich

Laut der jüngsten Geldvermögensstatistik der Deutschen Bundesbank setzen viele Deutsche bei der Geldanlage weiterhin auf Sparbuch, Tages- und Festgeld. Rund 40 Prozent des gesamten Vermögens der Deutschen stecken in Bargeld und Einlagen, lediglich 19 Prozent sind in Aktien oder Fonds angelegt.

„Vielen Sparern scheint die Dramatik noch nicht klar zu sein, die sich aus der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für ihre persönliche Vermögenssituation ergibt“, sagt Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International. „Auf Sparbüchern, Tages- und Festgeldkonten werden nur noch Mini-Zinsen gezahlt, die bei Berücksichtigung von Gebühren und Inflation zu einer negativen Rendite führen. Natürlich sollten Sparer immer über eine ausreichende Liquiditätsreserve verfügen, auf die sie kurzfristig zugreifen können, etwa für größere unerwartete Anschaffungen. Hierfür empfiehlt sich das Tagesgeldkonto. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist diese Anlageform allerdings nicht geeignet. Wer regelmäßig Geld zur Seite legen kann, sollte über Fondssparpläne nachdenken.“

Folgendes Beispiel verdeutlicht dies: Sparer, die seit 15 Jahren jeden Monat 100 Euro auf ein Tagesgeldkonto gelegt haben, erzielten – gemessen am durchschnittlichen Tagesgeldzinssatz der Europäischen Zentralbank – eine jährliche Durchschnittsrendite von 0,5 Prozent. Aus den monatlich eingezahlten Sparbeträgen in Höhe von insgesamt 18.000 Euro entstand also ein Betrag von 18.687 Euro. Hätten diese Sparer das Geld in europäische Standardaktien angelegt, wären aus dieser Einlage 28.552 Euro geworden. Eine Anlage in deutsche Standardaktien hätte sogar 30.928 Euro ergeben – also über 12.000 Euro mehr als auf dem Tagesgeldkonto.

Da die Zinsen in den vergangenen Jahren stetig gesunken sind, haben Tagesgeld-Sparpläne mit kürzerer Laufzeit sogar noch geringere Renditen erzielt. Sparer, die vor zehn Jahren begonnen haben, mit Tagesgeldkonten zu sparen, haben eine Rendite von 0,4 Prozent erzielt, Sparpläne mit Beginn vor fünf Jahren erwirtschafteten 0,2 Prozent Rendite.

„Natürlich weisen Aktien und Fonds höhere Schwankungen in ihrer Wertentwicklung auf als etwa Tagesgeldkonten. So hat es in den vergangenen 15 Jahren mehrere kleinere und größere Börsen-Turbulenzen gegeben, wie das Platzen der Internetblase Anfang der 2000-er Jahre, die Immobilienkrise 2008, die Katastrophe von Fukushima oder die Schuldenkrise 2011. Doch diese Schwankungen haben die hohen Renditen der Fondssparpläne nicht wesentlich beeinträchtigt, da nach Kurseinbrüchen in aller Regel bald wieder hohe Kurssteigerungen folgen. Wie die Analyse zeigt, haben Sparpläne mit Aktienfonds in den vergangenen fünf, zehn und 15 Jahren durchschnittliche Jahresrenditen zwischen 6 und 7 Prozent erzielt. Für den langfristigen Vermögensaufbau führt kein Weg an Aktien und Fonds mehr vorbei “, sagt Roemheld.

NAS Invest eröffnet Niederlassung in Frankfurt und investiert deutschlandweit

NAS Invest, Immobilieninvestor und Asset Manager mit Sitz in Berlin, baut seine Präsenz in Deutschland aus. Zusammen mit dem paneuropäischen Investment- und Asset-Manager Rynda Property Investors hat NAS Invest dazu die NAS Real Süd-West GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette im Investment- und Asset Management gewerblich genutzter Immobilien ab, vom Ankauf über die aktive Bestandshaltung bis zur Entwicklung und Umsetzung von Exit-Strategien. Regional werden sich die Aktivitäten auf den Süden und Westen Deutschlands konzentrieren. Die in Berlin ansässige ebenfalls neu gegründete NAS Real Nord-Ost wird mit derselben Ausrichtung im Norden und Osten Deutschlands aktiv sein.

Das in der Gruppe verwaltete Immobilienvermögen (Assets unter Management, AuM) steigt damit auf ein Volumen von 350 Millionen Euro im Gewerbe- sowie Wohnimmobiliensektor. Die Geschäftsleitung der NAS Invest Real Süd-West übernehmen der Geschäftsführer von Rynda Germany, Marco Lüder sowie Nikolai Dëus-von Homeyer, Gründer und Geschäftsführer von NAS Invest, gemeinsam. Die Geschäfte der NAS Real Nord-Ost werden von Nikolai Dëus-von Homeyer geführt. Die Geschäftsführung wird in Kürze durch einen weiteren Geschäftsführer ergänzt.

Neben dem Management des bestehenden Portfolios tätigt die Gruppe weitere Investitionen. Im Fokus stehen hier Multi-Tenant-Büroimmobilien und Ärztehäuser in Städten mit vorteilhaften ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Den Schwerpunkt bilden Core plus und Value-add Immobilien in Deutschlands Metropolregionen mit einem Einzelobjektvolumen bis zu 20 Millionen Euro, in Portfoliotransaktionen auch darüber hinaus.

„Durch eine gemeinsame Asset-Management-Plattform mit Niederlassungen in Berlin und Frankfurt am Main können wir als deutschlandweit agierender Investment Spezialist auftreten, der die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilie abdeckt“, sagt Marco Lüder, Geschäftsführer von Rynda Germany und NAS Real Süd-West. „Wir verfolgen einen langfristig orientierten Ansatz, mit dem Ziel, unser Portfolio konstant auszubauen.“ Weitere Ankäufe befinden sich aktuell bereits in der Umsetzung.

„Durch die neue Niederlassung in Frankfurt am Main können wir unser Geschäft auf ganz Deutschland ausrichten“, ergänzt Nikolai Dëus-von Homeyer, Geschäftsführer von NAS Invest. „Wir freuen uns, mit Marco Lüder und seinem Team einen starken und etablierten Partner gefunden zu haben, mit dem wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com und www.ryndaproperty.com.

Über die NAS-Gruppe
Als Investor und Asset Manager mit langjähriger Erfahrung strukturiert und managt NAS Invest Immobilieninvestitionen für semi-institutionelle Anleger wie private Vermögensverwaltungen (Family Offices) und vermögende Privatpersonen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin und Frankfurt am Main auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien in den Ballungszentren und Städten Deutschlands mit positiven ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Das betreute Immobilienvermögen beträgt 350 Millionen Euro in deutschlandweiten Gewerbe- und Wohnimmobilien.

Über Rynda Property Investors
Rynda Property Investors ist ein paneuropäischer Investment- und Asset-Manager, der die gesamte Palette des gewerblichen Immobilien-Investment-Managements abdeckt. Das verwaltete Vermögen des Unternehmens beläuft sich in Europa auf über 920 Millionen Euro.

Jupiter gewinnt Magnus Spence als Head of Investments, Alternatives

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter gibt die Ernennung von Magnus Spence zum Head of Investments, Alternatives, bekannt. Spence tritt die neu geschaffene Position am 30. August 2016 an und verantwortet die Weiterentwicklung und den Ausbau von Jupiters Kompetenzen in dieser strategisch wichtigen Anlageklasse.

Zu Beginn wird sich Magnus Spence auf Jupiters aktuelle Palette von UCITS Long/Short Aktienportfolios konzentrieren. Dazu zählen die beiden SICAV-Fonds Jupiter Europa und Jupiter Global Absolute Return sowie ein in Großbritannien ansässiger Unit Trust. Mittelfristig fokussiert er sich darauf, dass Angebot alternativer Investments bei Jupiter quer durch alle Anlageklassen, Regionen und Länder zu erweitern. Spence berichtet direkt an Stephen Pearson (Chief Investment Officer) und arbeitet eng mit James Clunie (Head of Strategy, Absolute Return) sowie dem übrigen Investmentteam zusammen.

Magnus Spence verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Vermögensverwaltung alternativer Investments. Zuletzt war er seit Anfang 2015 als Head of Product bei Fidante Partners (ehemals Dexion Capital plc) tätig. Seine dortige Funktion umfasste die Entwicklung einer Plattform für liquide alternative Anlagestrategien. Davor war Spence von 2011 bis 2014 Chief Executive und Managing Partner der Dalton Strategic Partnership LLP, ein auf Aktien spezialisiertes Unternehmen, das er im Jahr 2002 mitgegründet hat.

Hierzu Stephen Pearson: „Durch seine langjährige Erfahrung und Qualifikation wird Magnus Spence unser stetig wachsendes Investmentmanagement-Team optimal ergänzen. Dank unserer engen Zusammenarbeit werden wir Jupiters Präsenz im Bereich alternativer Investments so weiter stärken und ausbauen. Diese Anlageklasse ist am Markt sehr begehrt und stellt einen wichtigen Baustein für die Entwicklung unseres Investmentgeschäfts dar.“

Magnus Spence ergänzt: „Aktuell ist ein spannender Zeitpunkt, um zu Jupiter zu wechseln. Das Wachstumspotenzial für alternative Investments ist gewaltig, nicht nur in Großbritannien, sondern vor allem auch global gesehen. Mit seinem Ruf eines exzellenten Investors und Vermögensverwalters bietet Jupiter alle Voraussetzungen, um zu einem Marktführer für Alternative Investments zu werden. Ich freue mich auf die Gelegenheit, gemeinsam mit dem gesamten Team dieses Ziel zu verwirklichen.“

Neuberger Berman startet mit neuem Global High Yield Bond Fonds

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden unabhängigen Vermögensverwalter, erweitert seine Produktpalette im Bereich High Yield mit einer neuen, global ausgerichteten High-Yield-Strategie.

Der neue, UCITS-konforme Neuberger Berman Global High Yield Bond Fonds (ISIN: IE00BYMW5M88) ist in Dublin domiziliert und kann aus dem Vollen schöpfen: Dem Fonds stehen die Ressourcen und das Know-how der gesamten Gruppe zur Verfügung, die High-Yield-Investments aus den USA, Europa und den Emerging Markets im Wert von 37,6 Mrd. US-Dollar verwaltet.

Patrick Flynn, erfahrener Portfoliomanager des 7,4 Mrd. US-Dollar schweren High Yield UCITS-Fonds von Neuberger Berman, wird den Fonds verwalten – zusammen mit Kollegen aus dem US-Team für High Yield von Neuberger Berman sowie den Managern der European-High-Yield-Bond-Strategie und der Investment-Vehikel aus dem Bereich Emerging Market Debt. Der Neuberger Berman High Yield Bond Fund feierte vor kurzem sein zehnjähriges Jubiläum. In diesen Zeitraum lag er stets im Top-Quartil und wurde am 31. Mai 2016 von Morningstar Rating™ mit einem Fünf-Sterne-Rating ausgezeichnet. 

Die High-Yield-Märkte weltweit sind in den letzten zehn Jahren um mehr als 250% gewachsen, ein erheblicher Anteil daran kam vor allem aus Europa und den Schwellenländern. Die Asset-Klasse hat in diesem Zeitraum ihr attraktives Rendite-Risiko-Profil unter Beweis gestellt und liefert aktienähnliche Erträge bei niedrigerer Volatilität. Global ausgerichtete High-Yield-Strategien bieten außerdem einen deutlichen Rendite-Vorsprung gegenüber anderen Fixed-Income-Anlagen, insbesondere gegenüber Staatsanleihen oder Investment-Grade-Anleihen.

„Das globale High-Yield-Universum hat in den letzten Jahren deutlich an Breite und Tiefe gewonnen. Investoren schätzen vor allem die defensiven Eigenschaften und die geringe Korrelation mit anderen Asset-Klassen“, sagt Patrick Flynn. „Wir glauben, die aktuellen High-Yield-Bewertungen entschädigen die Anleger für das Ausfall-Risiko im Markt. Den Rohstoffsektor ausgenommen, sind die Bonitäten im High-Yield-Markt weiterhin solide und das sollte den Boden bereiten für eine schrittweise Einengung der Spreads.“

Tom Douie, Head of Intermediary (EMEA) bei Neuberger Berman, fügt hinzu: „Bei Neuberger Berman haben wir einen seit vielen Jahren fest etablierten High-Yield-Bereich sowie eine umfangreiche Emerging-Market-Debt-Plattform mit mehr als 9 Mrd. US-Dollar Assets under Management. Der Start des Global High Yield Bond Fonds ist eine natürliche Erweiterung unserer Kapazitäten in dieser Anlageklasse aufgrund der Nachfrage unserer Kunden. Global High Yield bietet eine attraktive Einnahmequelle, die in einer Welt beschränkter Renditen zuletzt noch an Bedeutung gewonnen hat.“ 

Der Neuberger Berman Global High Yield Bond Fonds ist ein Teilfonds des irischen OGAW-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Er startet am 4. August 2016 und ist zum Verkauf in Deutschland, Europa und Asien zugelassen.

State-Street-Preis für Finanzjournalisten 2016 ausgeschrieben

Die State Street Corporation, weltweit führender Anbieter von Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger, schreibt in diesem Jahr den 11. State Street-Preis für Finanzjournalisten aus. Prämiert werden herausragende publizistische Leistungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zwischen dem 2. Juli 2015 und dem 8. Juli 2016 in deutscher Sprache in einer Zeitung, Zeitschrift, TV, Radio oder online veröffentlicht worden sind und sich im weitesten Sinne mit institutioneller Vermögensverwaltung beschäftigen.

Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury gewählt, der Experten aus Praxis und Lehre angehören: 

  • Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring ist Professorin für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Sie lehrt, forscht und berät zu Kommunikationsmanagement und Journalismus.
  • Prof. Dr. h.c. Markus Schächter hatte über 30 Jahre verschiedene Funktionen für das ZDF inne, unter anderem als Intendant und Programmdirektor. Derzeit lehrt er als Honorarprofessor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München.
  • Nikolaus Schmidt-Narischkin ist Direktor Consulting Services und leitet den Bereich „Großkunden“ bei Willis Towers Watson Deutschland. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Asset & Wealth Management und ehemaliger Head Client Solutions für Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) sowie Head of Fiduciary Management.
  • Reto Schlatter ist seit elf Jahren Studienleiter am MAZ, der Schweizer Journalistenschule, und dort verantwortlich für die Weiterbildung. Er ist Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen und übt unter anderem eine Lehrtätigkeit an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg aus. Früher war er stellvertretender Chefredakteur der Handelszeitung, der größten Schweizer Wirtschaftszeitung.
  • Bernd Ziesemer war Chefredakteur des Handelsblatts und bis 2014 Geschäftsführer der Corporate-Publishing-Sparte des Verlags Hoffmann und Campe. Momentan ist er Mitglied des Kuratoriums der International School of Business (ISM) und Dozent an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Als Autor schreibt er für das Handelsblatt und die Wirtschaftsmagazine Bilanz, Capital und Wirtschaftswoche. 

Der Preis wird in diesem Jahr erneut in den Kategorien „Beste Analyse“, „Bester Bericht“, „Bestes Interview“ und „Talent Award“ vergeben. Auch Empfehlungen Dritter werden berücksichtigt. Mehrfache Einreichungen sind zulässig, sind jedoch auf zwei Beiträge pro Kategorie bei maximal zwei Kategorien beschränkt. Für den Talent Award sind Bewerbungen von Journalisten mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung inklusive der Ausbildungszeit willkommen, die einen allgemeinen Bezug zum Thema Wirtschaft oder Finanzen aufweisen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie in den beigefügten Dokumenten. Ihre Bewerbungen schicken Sie bitte bis zum 2. September an statestreetpreis@heringschuppener.com. Bitte fügen Sie Ihren Einreichungen das entsprechende Formular im Anhang bei.

Studie von La Financière de l`Echiquier und MiddleNext: Verkehrte Welt bei europäischen Aktien

An den europäischen Börsen haben in den vergangenen zehn Jahren die kleinen und mittleren Unternehmen („Small- & Mid-Caps“) eine deutlich bessere Kursentwicklung als die großen Firmen („Large-Caps“) gezeigt. Allerdings war in den vergangenen drei Jahren ein bis dahin nie dagewesenes Phänomen zu beobachten: die Volatilitätsniveaus der Small- & Mid-Caps und der Large-Caps haben sich umgedreht. Die Aktien großer Firmen zeigten mit durchschnittlich 13 Prozent eine höhere Volatilität als die Aktien von kleineren und mittleren Firmen. Zudem war der Maximum Drawdown, also der maximal kumulierte Verlust in dieser Zeit bei Large-Caps mit durchschnittlich -13 Prozent höher als bei bei Mid-Caps (-11 Prozent), Small-Caps (-8 Prozent) oder Micro-Caps (-7 Prozent).

Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der französischen Fondsboutique La Financière de l`Echiquier (LFDE) und dem Forschungsinstitut MiddleNext, die jährlich die wichtigsten Trends der europäischen Börsenlandschaft zu Unternehmen mit kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung sowie deren Dynamik und Herausforderungen analysiert.

Weitere Ergebnisse:

  • Im Vergleich zu Frankreich und Großbritannien zeigten die deutschen Mid-Caps die beste Kursentwicklung, allerdings auch die höchste Volatilität dieser drei Länder. 
  • Der in den vergangenen zwei Jahren zu beobachtende starke Rückgang börsennotierter Gesellschaften ist zwar vorbei, das Segment der Micro-Caps schrumpft jedoch weiter. Dadurch altert die Börse.
  • Großunternehmen waren noch nie so zahlreich und ihre weltweite Marktkapitalisierung noch nie so hoch (10 Billionen EUR). Die gesamte Marktstruktur wird weiterhin Large-Caps begünstigen.
  • Das Risiko, dass ein gesunder Wechsel zwischen den Segmenten zum Erliegen kommt, bleibt auf lange Sicht vollständig bestehen, wenn die Zahl der Börsengänge für Micro- und Small-Caps nicht deutlich höher ausfällt.

„Die aus der Börsenlandschaft kommende Unterstützung für Start-Ups nimmt weiter ab. Dabei war sie noch nie so wichtig wie heute. Die Konjunktur begünstigt Börsengänge keineswegs, doch sie sind entscheidend“, erklärt Caroline Weber, Generaldirektorin von MiddleNext. „Es wäre sinnvoll, die auf den kleinen und mittleren Unternehmen lastenden Kosten zu verringern und günstigere Bedingungen für eine Börsennotierung zu schaffen.“

„Die Alterung der Börse ist Realität und das Versiegen ihrer Quelle ist eine schlechte Nachricht, da Small- und Mid-Caps den Märkten, Anlegern und Sparern bedeutenden Wohlstand bringen“, sagt Didier Le Menestrel, CEO von La Financière de l’Echiquier. „Es ist daher äußerst wichtig, konkrete und leicht umsetzbare Lösungen zu formulieren, um europäische Ersparnisse wieder in Small- und Mid-Caps fließen zu lassen. Die Schaffung eines europäischen Instruments für die langfristige Altersvorsorge würde stark dazu beitragen.“

Um die vollständige Studie einzusehen, klicken Sie bitte hier.

Über La Financière de l’Echiquier - www.lfde.com/de
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von mehr als 7,5 Milliarden Euro. In Deutschland vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten. 

Über MiddleNext – www.middleNext.com
MiddleNext wurde 1987 gegründet und vereinigt sowie repräsentiert die bei EuroNext und Alternext notierten Gesellschaften aus allen Wirtschaftssektoren. Aufgabe von MiddleNext ist es, die Interessen seiner Mitgliedsgesellschaften zu vertreten, ihre Förderung sicherzustellen, den Führungskräften einen Ort für den Austausch ihres Fachwissens zu bieten und mit Hilfe seiner Forschungseinrichtung zur Gewinnung von Erkenntnissen bezüglich börsennotierten Mid-Caps beizutragen. MiddleNext ist Mitvorsitzender des Smaller Issuers Committee der European Issuers, der wichtigsten europäischen Vereinigung zur Förderung der Interessen von börsennotierten Gesellschaften. Letztere umfasst 15 Länder und repräsentiert knapp 9.200 börsennotierte Gesellschaften bei einer Marktkapitalisierung von etwa 8,5 Billionen EUR.

Scope Group mit neuem Aufsichtsrat

Neuer Aufsichtsrat der Scope Corporation AG besteht aus Dr. Martha Boeckenfeld (Vorsitzende), Georg Graf Waldersee (Stellv. Vorsitzender) und Sebastian Canzler.

Die Scope Corporation AG, Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen, hat auf seiner diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 30. Juni 2016 einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Mit Dr. Martha Boeckenfeld, Georg Graf Waldersee und Sebastian Canzler wurden drei renommierte Finanzexperten in das Kontrollgremium gewählt. Sie übernehmen ihre Mandate von Dr. Peter Gloystein (Vorsitzender), Hans Peter Peters (Stellv. Vorsitzender) und Christoph Pape, die nach langjähriger erfolgreicher Arbeit ihre Mandate auf eigenen Wunsch einvernehmlich niedergelegt hatten. Sie werden dem Unternehmen als Mitglieder des Advisory Boards, das weiterhin von Peter Gloystein geleitet wird, verbunden bleiben.

Auf der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates am 3. August 2016 wurde Martha Boeckenfeld zur Vorsitzenden gewählt, Georg Graf Waldersee zum Stellvertretenden Vorsitzenden.

Die promovierte Juristin Martha Boeckenfeld war zuletzt CFO der BHF-Kleinwort Benson Gruppe und CEO der Kleinwort Benson Bank. Sie verfügt über 20 Jahre internationale Finanzerfahrung in leitenden Funktionen, u.a. für die Winterthur Gruppe. Georg Graf Waldersee ist Wirtschaftsprüfer und gehörte 25 Jahre den Partnerschaften von Arthur Andersen und EY (Ernst & Young) an. Vor seinem Wechsel in den Aufsichtsrat der Ernst & Young GmbH bekleidete er zahlreiche leitende Positionen in den länderübergreifenden Führungsgremien beider Organisationen, zuletzt als Managing Partner für den deutschsprachigen Raum. Sebastian Canzler berät Scope seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen, vor allem im M&A-Bereich. Zuletzt hat er die Akquisition von FERI EuroRating beratend begleitet. Im Jahr 2013 war er übergangsweise CFO von Scope.

„Mit Dr. Martha Boeckenfeld, Georg Graf Waldersee und Sebastian Canzler gewinnt Scope drei hochangesehene, kompetente und international vernetzte Persönlichkeiten als Aufsichtsräte. Ihre Erfahrung wird Scope bei der strategischen Weiterentwicklung und europäischen Expansion sehr zugute kommen“, sagt Florian Schoeller, CEO der Scope Corporation AG. „Die bisherigen Aufsichtsräte Dr. Peter Gloystein, Hans Peter Peters und Christoph Pape haben in den vergangenen Jahren insbesondere die grundlegende Transformation der Scope Group von einem regionalen Nischenanbieter zu einer international operierenden Full-Service-Ratingagentur mit hohem Engagement begleitet. Dafür danke ich ihnen sehr und freue mich, dass alle drei das Unternehmen in beratender Funktion weiter begleiten werden.“

In der Hauptversammlung am 30. Juni 2016 wurden neben der Neuwahl des Aufsichtsrates Vorstand und Aufsichtsrat der Scope Corporation AG für das Geschäftsjahr 2015 entlastet.

Über die Scope Group:

Die Scope Corporation AG ist die Holdinggesellschaft der Scope Group. Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen aller Assetklassen hat seinen Sitz in Berlin und unterhält Büros in Frankfurt, London, Paris, Madrid und Mailand. Das Geschäft der Scope Group teilt sich in drei Bereiche auf:

Die Scope Ratings AG bietet als führende europäische Ratingagentur eine meinungsstarke, vorausschauende, nicht rein mechanische Kreditrisikoanalyse und trägt zu einer größeren Meinungsvielfalt für institutionelle Investoren bei. Scope Ratings ist eine durch die European Securities and Markets Authority (ESMA) anerkannte Ratingagentur der Europäischen Kommission mit einem Status als External Credit Assessment Institution (ECAI).

Die Scope Analysis GmbH unterstützt Investoren bei der Implementierung innovativer Anlagestrategien zur Portfoliooptimierung. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Analyse und Bewertung von Asset-Management-Gesellschaften, Investmentzertifikaten sowie alternativen Investmentfonds. Scope Analysis bietet meinungsstarke und vorrausschauende Rendite-Risiko- Analysen und ein kontinuierliches Risiko-Monitoring.

Die Scope Investor Services GmbH bietet institutionellen Anlegern individuelle Systemlösungen zur Überwachung und Risikosteuerung ihrer Portfolien und zur Identifizierung neuer Anlagemöglichkeiten. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Umsetzung komplexer regulatorischer Anforderungen wie z.B. bei Solvency II. Zudem offeriert es Datenterminals mit Zugang zu firmeneigenen Informationen über Alternative Investments. Unternehmens- und Aktionärsstruktur:

Die Scope Corporation AG entstand 2013 als Holdinggesellschaft für die Scope Ratings AG und andere sich schnell entwickelnde Geschäftsbereiche der Scope Group. Sie wird von Scope-Gründer Florian Schoeller (CEO) geführt. Zu den Aktionären der nicht börsennotierten Scope Corporation AG zählen zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus dem europäischen Finanzwesen und der Industrie.

Führende Aktionäre sind neben Florian Schoeller der Ankerinvestor AQTON SE (Beteiligungsgesellschaft von Stefan Quandt), Simon Fraser (ehem. Aufsichtsrats- und Vorstands- Mitglied der Barclays Bank), Dr. Manfred Gentz (ehem. CFO Daimler-Benz), Dr. Peter Gloystein (ehem. CEO BHF Bank und Vorstandsmitglied der Commerzbank), Christoph Gross (ehem. Mitglied des Global Executive Board der Ernst & Young AG), Dr. Peter M. Haid (Freitag & Co., ehem. Vorstandsmitglied der BW-Bank), Fred Irwin (Ehrenpräsident der American Chamber of Commerce in Germany), Dr. Herbert Meyer (ehem. CFO Heidelberger Druckmaschinen AG), Dr. Christian Orator (ehem. Vorstandsmitglied der Zurich Financial Services Group), Hans Peter Peters (ehem. CEO Morgan Stanley Deutschland), Dr. Wolfram Schmitt (Ehrenpräsident des DIRK Deutscher Investor Relations Verband), Prof. Dr. Hermann Simon (Gründer Simon-Kucher & Partners), Dr. Herbert Stepic (ehem. CEO Raiffeisen International) und Maurice Thompson (ehem. CEO Citi UK).

TH Real Estate veröffentlicht Kurz-Research zu den Auswirkungen des BREXIT auf den Immobilienmarkt

TH Real Estate veröffentlicht ein Kurz-Research zum BREXIT und den Auswirkungen auf das Immobiliengeschäft in UK.

Das „Leave“-Votum der Briten war eine der weitreichendsten politischen Entscheidungen der letzten 60 Jahre, die ohne Zweifel sowohl politische als auch ökonomische Konsequenzen für UK und Europa haben wird. Unmittelbare negative Auswirkungen waren an den Aktienmärkten und den Schwankungen des Pfund ebenso schnell spürbar wie am beschleunigten politischen Führungswechsel. 

Welche langfristigen Auswirkungen die BREXIT-Entscheidung auf die Immobilien-Investmentmärkte in der UK und Investorenentscheidungen haben wird, bleibt abzuwarten und wird sich im Zuge der Austrittsverhandlungen abzeichnen. Klar ist, dass der BREXIT eine Neubewertung von Marktrisiken – aber auch Marktchancen – mit sich bringen wird.

Experten von TH Real Estate geben im Paper „BREXIT – Auswirkungen auf den Immobilienmarkt“ eine erste Einschätzung zu Chancen und Risiken des Immobilienmarktes post-BREXIT.

Über TH Real Estate 

TH Real Estate ist eine weltweit tätige und auf Immobilien spezialisierte Investmentgesellschaft. Als einer der größten Immobilien-Asset Manager der Welt und aufbauend auf einer umfassenden Expertise und starken finanziellen Ressourcen bietet TH Real Estate seinen Kunden kreative und effektive Lösungen zur Anlage in Immobilien aus den Sektoren Einzelhandel, Büro, Logistik, Wohnen und Immobilienfinanzierungen. Dabei setzt TH Real Estate auf einen nachhaltigen Ansatz, um den Wert einer Anlage dauerhaft zu erhalten und zu steigern.

Das Unternehmen gehört TIAA, einem US-amerikanischen Finanzdienstleister und Fortune 100 Unternehmen mit 782 Milliarden Euro Assets under Management*. Gegründet im April 2014 ist TH Real Estate weltweit in allen wichtigen Märkten vertreten und verfügt über Niederlassungen in Amerika, Asien und Europa. Das verwaltete Immobilienvermögen liegt bei 27 Milliarden Euro, verteilt auf rund 50 Fonds und Mandate. TIAA Real Estate und TH Real Estate verwalten zusammen ein Immobilienvermögen von 84,6 Milliarden Euro und bilden eine der größten Immobilien-Investmentplattformen der Welt. 

Spezialisierte Teams managen die Produkte und bringen ihre Erfahrung in die Gestaltung und Verwaltung ihrer Portfolios ein. Jedem Team stehen erfahrene Ansprechpartner im Senior Management zur Seite. Zudem können die Teams auf eine integrierte Investmentplattform zurückgreifen, die Services in den Bereichen Finanz-, Schulden- und Währungsmanagement bietet sowie in der Performanceanalyse, Kundenbetreuung, in Fonds- und Transaktionsstrukturierung, Entwicklung, Nachhaltigkeit und Research. www.threalestate.com

Mit neuem Fonds der LBBW AM flexibel und clever von den Preiszyklen am Rohstoffmarkt profitieren

Rohstoff-Comeback: Mit neuem Fonds der LBBW AM flexibel und clever von den Preiszyklen am Rohstoffmarkt profitieren. 

Mit dem neuen Fonds LBBW RS Flex bietet die LBBW Asset Management Investoren eine neue Investmentstrategie, die flexibel auf die wechselnden Preiszyklen am Rohstoffmarkt reagiert. Die Fondsinnovation basiert auf dem bewährten Top-Fonds LBBW Rohstoffe 1. Die Besonderheit beim LBBW RS Flex: Das Konzept hinter dem Fonds ist darauf ausgelegt, Trendwechsel zu erkennen und die Investmentstrategie entsprechend anzupassen. In freundlichen Marktphasen ist der Fonds zu 100 Prozent long investiert, in schwachen Marktphasen sichert er das Marktrisiko teilweise ab – und bei der Gefahr eines Crashs kann das Fondsmanagement die Rohstoffquote auf bis zu 0 % reduzieren. Das Ziel: Stabile Erträge generieren und temporäre Rückschlagrisiken senken.

Trendwende in Sicht

Ein solcher Trendwechsel, auf den der Fonds unmittelbar reagiert, ist bereits eingeleitet. Davon ist Wolfgang Schrage, Rohstoff-Spezialist bei der LBBW Asset Management, überzeugt: „Zum einen spricht aus fundamentaler Sicht einiges dafür, dass die Rohstoffpreise mittelfristig steigen. Die Weltkonjunktur entwickelt sich mit einem leichten Plus – die Nachfrage nach Rohstoffen bleibt damit robust. Und China als weltweiter größter Rohstoff-Nachfrager weist zwar niedrigere Wachstumsraten auf als noch vor einigen Jahren, wächst aber auf hohem Niveau weiter. Zum anderen haben Rohstoffproduzenten nach dem Preisrückgang der vergangenen fünf Jahre ihre Investitionsausgaben kräftig gekürzt und reduzieren ihr Angebot, was den Vorzeichenwechsel am Rohstoffmarkt unterstützen dürfte.“

Günstiger Einstiegszeitpunkt

„Solche Schwankungen sind typisch am Rohstoffmarkt“, erklärt Schrage. „In Hochpreisphasen führen steigende Produktionsmengen zu Angebotsüberschüssen und bewirken fallende Preise. In Niedrigpreisphasen wiederum führen Angebotsverknappungen meist zu steigenden Preisen.“ Letzteres sei nun der Fall. Gemessen an marktbreiten Rohstoff-Indizes befänden sich die Rohstoffpreise auf dem Niveau wie vor fast 20 Jahren, also auf vergleichsweise niedrigen Ständen.

Flexible Anlagestrategie

„Wer `long-only` investiert ist, kann von Chancen profitieren, trägt aber auch das volle Marktrisiko“, betont Schrage. Mit einem systematischen Allokationsmanagement bietet der LBBW RS Flex hingegen die Chance auf eine langfristig stabile Ertragsentwicklung. Chartdaten liefern dem Rohstoffteam der LBBW Asset Management Hinweise, um Trendwechsel zeitnah und zuverlässig zu identifizieren. „Jeder Auf- oder Abwärtstrend beginnt mit dem Schneiden des gleitenden Durchschnitts.“ In freundlichen Marktphasen ist der LBBW RS Flex wie der LBBW Rohstoffe 1 positioniert und partizipiert an den Chancen des Rohstoffmarkts. In anhaltend schwachen Marktphasen wird die Strategie unter Verwendung von Absicherungsinstrumenten bis hin zum vollständigen Verzicht auf Rohstoffpositionen sicherheitsorientiert ausgerichtet. 

Rohstoffe zur strategischen Vermögensdiversifikation

Rohstoffe bieten sich aufgrund ihrer günstigen Korrelationseigenschaften in Bezug auf Aktien und Renten per se zur strategischen Vermögensdiversifikation an. Der neue Fonds optimiert diesen Effekt zusätzlich: „Mit dem LBBW RS Flex bieten wir nun eine Lösung an, die ohne Benchmark-Orientierung und mit stark verbessertem Rückschlagverhalten langfristig ertragsstark sein kann – auch über schwache Marktphasen hinweg“, sagt Schrage.

Der LBBW RS Flex im Überblick:

ISIN: DE000A14XPW0
WKN: A14XPW
Verwaltungsvergütung:  Aktuell 1,35% p.a.
Ausgabeaufschlag: Aktuell 3,5%
Aufgelegt am: 1. August 2016
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Ertragsverwendung: Ausschüttung (einmal jährlich)
Fondswährung: EUR
Mindestanlage: keine 

Anlageziel und -strategie

Ziel des Fonds ist die Erwirtschaftung eines möglichst hohen Wertzuwachses durch eine indirekte Partizipation an der Entwicklung der internationalen Rohstoff- und Warenterminmärkte. Zu diesem Zweck wird durch derivative Instrumente die Performance eines oder mehrerer Rohstoff-Indizes für den Fonds nachgebildet. Zur Erreichung des Anlagezieles darf das Fondsmanagement eine Partizipation an der Entwicklung der internationalen Rohstoff- und Warenterminmärkte auch vorübergehend aussetzen. Dabei entscheidet das Fondsmanagement, je nach Markteinschätzung, zwischen verschiedenen Investitionszuständen, wobei auch ein Verzicht auf eine Investition in die Rohstoffkomponente in Frage kommt. Der Teil des Wertes des Fondsvermögens, der nicht für den Einsatz der Derivate benötigt wird, wird überwiegend in verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente und Bankguthaben sowie in Wertpapiere oder Investmentanteile angelegt.

„Lang & Schwarz Exchange“ startet als elektronisches Handelssystem der Börse Hamburg

Ab sofort kann auf dem elektronischem Handelssystem der Börse Hamburg unter der Bezeichnung „Lang & Schwarz Exchange“ auf Basis eines Market Maker-Systems gehandelt werden. Als Market Maker fungiert die „Lang und Schwarz TradeCenter AG & Co. KG“. Unter den rund 8.000 Werten zu Beginn des Handels befinden sich neben deutschen Standardaktien zahlreiche  ausländische Aktien, ETF´s und festverzinsliche Werte.

Anleger können das neue Handelssystem montags bis freitags zwischen 07:30 Uhr und 23:00 Uhr nutzen. Damit erhöht sich die Handelszeit an der Börse Hamburg auf 15,5 Stunden pro Tag.

Seitens Börse und Market Maker fallen beim Handel über die „Lang & Schwarz Exchange“ für Anleger keine Entgelte an. Vom Start an dabei ist die BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland mit ihrer Marke DAB Bank. Der Anschluss weiterer Kreditinstitute befindet sich in Vorbereitung und soll zeitnah erfolgen.

Mit Etablierung der „Lang & Schwarz Exchange“ ergänzt die BÖAG Börsen AG als Trägergesellschaft der Börse Hamburg und der Börse Hannover ihr Angebot im traditionellen Börsenhandel.

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

TH Real Estate bei Nachhaltigkeit weit vorne

TH Real Estate wurde nach den neuesten Bewertungen der „Principles for Responsible Investment“ (PRI) mit dem Rating A+ ausgezeichnet. PRI ist eine weltweit führende Initiative für nachhaltiges Investment, unterstützt von den Vereinten Nationen. Die Initiative setzt Benchmark-Standards bei der Beurteilung von Asset Managern und deren Entscheidungsprozessen in Hinblick auf die Berücksichtigung von Aspekten aus den Bereichen Umwelt, Soziales und (interner) Unternehmensführung (ESG-Kriterien: Environmental, Social and Governance). Die diesjährige Bewertung umfasste eine Untersuchung von 1.000 Teilnehmern inklusive aller führenden, weltweiten Asset Manager.

Die Beurteilung beinhaltete dabei zwei Komponenten: Eine „Strategy and Governance Scorecard“ (für alle Asset Manager) sowie eine „Real Estate Scorecard“ (für Real Estate Asset Manager). TH Real Estate erreichte in den beiden Kategorien die Bewertung A+ bzw. A. 

Mike Sales, Head of TH Real Estate, dazu: „Unsere Kunden legen immer größeren Wert auf die PRI-Benchmark Ergebnisse, wenn sie unser Engagement und unsere Leistungsfähigkeit in Bezug auf Nachhaltigkeit bewerten. Als etablierter, weltweit agierender Investment Manager mit einem Immobilienvermögen von nahezu 100 Milliarden Dollar, kann TH Real dazu beitragen, Nachhaltigkeitsziele wie die Verringerung der Kohlendioxidemission einzuhalten und gleichzeitig unsere Profitabilität sowie unser Risikomanagement voranzutreiben. Ein Kernelement unserer ‚Tomorrow‘s World‘-Strategie ist die nachhaltige Performance unseres Portfolios. PRIs Einschätzung und unsere neuesten Ergebnisse aus der Bewertung der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) zeigen deutlich, dass es sich dabei um eine marktführende Plattform handelt.“ 

Das waren die Highlights 2015:

  • Sechs TH Real Estate Fonds erreichten den „Green Star“ in der Bewertung durch die Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB).
  • CO2-Bilanz deutlich um 25 Prozent im Retail Portfolio verbessert. Um den Kohlendioxid-Fußabdruck der Portfolios zu messen, wurde ein entsprechendes Programm in Europa, Australien und Brasilien implementiert.
  • Bei den Industrie- sowie Büroportfolios wurde im Jahresvergleich eine Reduktion beim Energie- sowie Wasserverbrauch erreicht.
  • Weltweite Einführung einer Responsible Supply Chain Initiative für Property Manager, um die Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards zu gewährleisten.
  • Mehr als 40 Prozent der Mitarbeiter haben 2015 an lokalen ehrenamtlichen Projekten teilgenommen.

ETPs weiter auf dem Vormarsch – Tipps zum Einstieg in die Anlageklasse

Exchange Traded Products (ETPs) erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Die Anlageklasse verzeichnet seit Jahren enorme Zuwachsraten, derzeit sind rund drei Billionen Dollar Assets under Management in ETPs, bis 2021 sollen es rund sieben Billionen werden. ETPs bieten Investoren eine einfache und verhältnismäßig billige Anlageoption. Dennoch wird in letzter Zeit vielfach bei Investoren eine „Wissenslücke“ in Bezug auf ETPs festgestellt. Jan-Hendrik Hein, Director – Head of German Speaking Regions beim führenden ETP Anbieter ETF Securities, gibt deshalb Tipps für den Umgang mit der Anlageklasse. Unter diesem Link finden Investoren kurze Videos mit weiteren Informationen über ETPs.

Kosten niedrig halten

Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds versuchen ETPs lediglich einen Benchmark abzubilden, nicht jedoch selbigen zu schlagen. Durch den passiven Charakter von ETPs bleiben aber auch die laufenden Kosten für Investoren niedrig. Insbesondere bei Nischenprodukten gibt es oft deutliche Preisunterschiede zwischen aktiv gemanagten Fonds und ETPs auf einen vergleichbaren Index. „Vergangene Studien zeigen, dass die meisten aktiven Fonds es nicht schaffen, ihre Benchmarks dauerhaft zu übertreffen, so dass passive Fonds eine attraktive Alternative darstellen“, kommentiert Hein.

In eine breite Produktpalette investieren

ETPs bieten Privatanlegern eine einfache Möglichkeit, in Klassen zu investieren, die traditionell institutionellen Investoren vorbehalten waren. Beliebt sind hier insbesondere Investments in Rohstoffe und Währungen. Anleger konnten beispielsweise im Umfeld des Brexits mit Gold- und Silber-ETPs oder Sterling-Shorts gute Gewinne erzielen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ETPs, die währungsgesichert sind und darüber das Währungsrisiko ausschalten. Jan-Hendrik Hein von ETF Securities, welche 2003 das weltweit erste physisch besicherte Gold-ETP an die Börse gebracht haben, sieht auch weiterhin gute Chancen bei diesen Anlagen: „Seit Jahresbeginn haben Rohstoffe mit einer Performance von 15,1 Prozent alle anderen Anlageklassen outperformed. Anleihen und Aktien erwirtschafteten 6,5 und 2,6 Prozent.“

Portfolio diversifizieren

Je breiter das eigene Portfolio aufgestellt ist, umso weniger ist es von den Schwankungen einzelner Positionen abhängig. Eine gute Diversifizierung hilft also das eigene Risiko gering zu halten. Breit aufgestellte ETPs bieten dazu eine einfache und flexible Möglichkeit, mit nur einer Transaktion Zugang zu einem ganzen Index zu bekommen. „Eine breite Streuung des Portfolios hilft hier enorm, die vorhandenen Risiken zu minimieren“, meint Hein.

Short- und Hebelprodukte nutzen

Durch den geschickten Einsatz von Short- und Hebelprodukten* lassen sich auch in volatilen und fallenden Märkten gute Renditen erzielen. ETPs sind eine Option, um solche Produkte in das eigene Portfolio aufzunehmen. „Im Unterschied zu herkömmlichen Short- und gehebelten Positionen in Aktien werden zur Erzielung von Renditen keine Fremdmittel aufgenommen, sondern Derivate eingesetzt“, so Hein.

Online weitere Tipps

Hier finden Investoren kurze Videos mit weiteren Informationen zum Einstieg in die ETP Anlageklasse. Beleuchtet werden dabei folgende Aspekte:

  • Einführung in ETPs
  • ETP-Struktur
  • Benefits und Risiken von ETPs
  • Handel und Preise
  • Kosten und Performance
  • Aktive und passive Anlagen
  • Die Zukunft von ETPs

*Short- und/oder Hebel-Exchange-Traded Products sind ausschließlich für Anleger bestimmt, welche die Risiken verstehen, die ein Investment in ein Produkt, das Short- und/oder Hebel-Einflüssen ausgesetzt ist, mit sich bringt und die auf kurzfristige Sicht investieren möchten. Die potenziellen Verluste bei Short- und/oder Hebel-Exchange-Traded Products können im Vergleich zu Produkten, die keinem gehebelten Exposure ausgesetzt sind, ungleich größer sein.

GAM Deutschland: Jürgen Florack neuer Leiter des institutionellen Geschäfts

GAM holt Jürgen Florack (47) ab dem 1. August 2016 als Leiter des institutionellen Geschäfts. Florack wird den Vertrieb der GAM- und Julius Bär-Fonds an institutionelle Kunden in Deutschland verantworten und berichtet an Daniel Durrer, Leiter institutionelles Geschäft und Fonds-Distribution für Kontinental-Europa. Gleichzeitig wird Florack Geschäftsführer in Frankfurt. 

Jürgen Florack war zuletzt als Managing Director bei J.P. Morgan in Frankfurt im institutionellen Asset Management Geschäft tätig, zuvor war er Vertriebsleiter für institutionelle Kunden bei der Helaba Invest und bei der UBS.
Florack hat Betriebswirtschaftslehre in Deutschland und den USA studiert. Der MBA-Absolvent ist auch CFA Charterholder.

„Wir freuen uns, dass wir Jürgen Florack für GAM gewinnen konnten“, erklärt Durrer: „Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns und mit seiner Expertise im institutionellen Asset Management-Vertrieb werden wir künftig noch besser auf die Bedürfnisse unserer institutionellen Kunden eingehen können. Daher ist die Besetzung dieser Position ein wesentlicher Schritt für uns, um den Ausbau unseres institutionellen Geschäfts weiter voranzutreiben.“

Über GAM 
GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Unter den beiden Marken GAM und Julius Bär Fonds bietet sie aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Fondsmanagement- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 1 000 Mitarbeitende in 11 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol „GAM”) mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet Vermögen von CHF 114.7 Milliarden (Stand: 31. März 2016).

EBA stress test reassures but challenges lie elsewhere, says Scope

As anticipated the mostly positive results of the 2016 EBA stress tests show visibly strengthened EU banks’ capital position; however main emerging structural weakness remains untested.

Referring to the EBA stress test results announced last night, Scope Ratings noted that as anticipated on aggregate they highlighted a much improved capital position for the large EU bank sector. It was no surprise that in the group of 51 banks that were stress tested Monte di Paschi (unrated) emerged as the only major outlier with a negative CET1 in the adverse scenario. “To an extent, the EBA stress test’s surprise was that there were no surprises,” notes Sam Theodore, head of Scope’s bank ratings team, adding that in his view the regulators delivered solid reassurance to the market that the EU bank sector is in much better shape than many were fearing. New issuance from the sector should follow, especially from September onward, concentrated in AT1 and Tier 2 as well as MREL/TLAC-eligible senior unsecured debt.

One major positive takeaway of the EBA stress test is that it brings welcome transparency for market participants and the banking industry on the criteria and metrics used by supervisors in their SREP work. In the past Scope has highlighted the importance of relevant and consistent supervisory transparency and communication for preserving favourable market sentiment with respect to European banks. In this context, the rating agency pointed again to the very positive contribution of the EBA in its few years of existence to improving the quality and amount of pertinent disclosure of bank-related data for investors and other market participants – who ultimately are the ones providing both funding and equity to the banking sector.

That being said, however, Scope considers that the main challenge facing the European banking industry going forward remains untested by regulators, at least publicly. To some extent, stress testing banks’ capital in relation to (legacy) asset quality and misconduct is projecting forward yesterday’s problems. A major challenge for the banking industry, especially in Europe, will be revenue generation at a level preserving investor interest and especially justifying the cost base.

In this respect, Scope cautions that European banks will continue to operate in a low-to-negative rate environment for some time, thus challenging their net interest margins (in general banks do well in a moderately rising rate environment, at least as long as the credit quality of their borrowers does not deteriorate). More importantly, the new credit culture that emerged after the crisis, among both businesses and individuals, is one of less reliance on borrowing from banks. Scope does not expect this behavioural aspect to change very soon, especially in continental Europe.

At the same time, while fees and commissions were an important component of earnings for the larger and more diversified banks, they are now coming under pressure due to secular adjustments in the asset management industry (impact of technology, changing client behaviour, tougher competition in an industry which is plateauing). And while during the financial crisis a good performance in emerging markets was sustaining revenue generation for large cross-border European banking groups, this is no longer universally the case.

In Scope’s view there is significant excess capacity in the European banking industry – not only in wholesale and investment banking (especially secondary markets), but in retail and commercial banking as well – which in the upcoming years will need to be addressed. Many large banks are engaged in reducing their branch capacity and this effort will continue and most probably intensify.

In this respect, the agency noted that future regulatory stress tests addressing this emerging structural challenge could be appreciated by market participants.

Scope concluded by stating that the stress test results in and of themselves should not be leading to any changes in the rating or outlook of the banks it covers publicly.