Multi-Asset-Fonds 2016: Performance und Flexibilität im Nullzinsumfeld

 Multi-Asset- bzw. Mischfonds sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Die Möglichkeit, unterschiedliche Anlageklassen und auch Strategien zu kombinieren, macht sie für viele Anleger zu einem interessanten Produktkonzept. Diversifikation über mehrere Anlageklassen ist allerdings nicht immer gleichbedeutend mit einem grundlegend unterschiedlichen Risiko-Expsoure, verglichen zu einem traditionellen Portfolio. Alternative Multi-Asset-Strategien können hier ergänzend weitere Renditequellen erschließen und für Diversifikation sorgen, was sich am Beispiel von Managed-Futures-Fonds zeigt.

In der gerade erschienenen Analyse "Multi Asset 2016" hat Absolut Research die Performance von mehr als 2.220 traditionellen und alternativen Misch- und Multi-Asset-Fonds untersucht.

In dem Dreijahreszeitraum zwischen Juli 2013 und Juni 2016 konnten Multi-Asset-Fonds im Aggregat, gemessen an den entsprechenden Absolut Research Active Manager Benchmarks, zwar nicht überzeugen, dennoch schnitten die Top-Fonds deutlich besser ab als passive Benchmarks.

Angesichts des Nullzinsumfelds, das zu einer Erosion eines wichtigen Werttreibers gemischter Fonds geführt hat, sind alternative Multi-Asset-Strategien eine interessante Option.

"Die Fonds sind deutlich flexibler als herkömmliche Multi-Asset-Ansätze und können so den Zins-Nachteil besser ausgleichen," sagt Michael Busack, Geschäftsführender Gesellschafter, Absolut Research GmbH.

TH Real Estate startet European Logistics Fund (ELOF)

TH Real Estate startet seinen zweiten European Logistics Fund (ELOF) für deutsche Kunden, die in risikoarme Asset-Klassen investieren wollen. Seit der Emission des Fonds Ende März 2016 wurden mehr als 200 Millionen Euro an Kapitalzusagen eingesammelt. Insgesamt strebt der Fonds ein Eigenkapitalvolumen von 250 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres an. Zu den Investoren gehören Pensionsfonds, Versicherungen und Banken, die einen Club von acht bis zehn Investoren umfassen. 

Der Fonds soll ein Portfolio in Höhe von circa 400 Millionen Euro umfassen und konzentriert sich vor allem auf Objekte in Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Italien.

TH Real Estate besitzt Logistikobjekte in ganz Europa, die größtenteils in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich liegen. Lokale, spezialisierte TH Real Estate-Teams investieren in, betreuen und entwickeln das wachsende Gesamtportfolio. Im Jahr 2015 legte das Unternehmen den 360 Millionen Euro schweren Logistikfonds Pan-European Logistics Venture (PELV) auf, der sieben Objekte mit circa 600.000 Quadratmetern Fläche in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Spanien umfasst.

Tim Hennes, Senior Investment Manager für den europäischen Logistiksektor, wird Fondsmanager des ELOF und die Akquise sowie Betreuung der Fondsinvestments verantworten.

„Der ELOF knüpft an den Erfolg unserer wachsenden Logistikplattform an. Er bietet eine attraktive Investmentmöglichkeit angesichts des steigenden Logistikflächenbedarfs in aufstrebenden europäischen Ländern, in denen die Mittelschicht wächst. Vor dem Hintergrund, dass der E-Commerce die Nachfrage nach Logistik- und Lagerobjekten weiter prägen wird, bieten wir Investoren kontinuierlich Möglichkeiten, an diesem wachsenden Sektor teilzuhaben. Mittlerweile umfasst der industrielle Sektor weltweit etwa 8,5 Milliarden Euro unserer Assets under Management und wir freuen uns, unsere Expertise mit der Auflage des ELOF wirksam einzusetzen.“
Thorsten Kiel, Head of Logistics Europe, TH Real Estate 

„Eine Vielzahl demografischer, ökonomischer, sozialer und technologischer Veränderungen, die aus breiteren globalen Megatrends resultieren, wirken gegenwärtig auf den Logistiksektor ein. Logistikimmobilien müssen sich weiterentwickeln, um auf vielschichtige wirtschaftliche Bedürfnisse sowie die gestiegene Komplexität der Lieferketten einzugehen, und wir erwarten eine fortlaufende Anpassung des Sektors. Weitsichtige Investoren sollten diesen Veränderungen aufmerksam folgen, um die Auswirkungen der Megatrends auf verschiedene Städte, Länder und Marktsegmente zu antizipieren und zu ihrem Vorteil zu nutzen.“
Tim Hennes, Senior Investment Manager, TH Real Estate

Astorius Capital mit erfolgreichem Closing des zweiten Private-Equity-Dachfonds

Die Astorius Capital GmbH schließt sehr erfolgreich ihren zweiten Private-Equity-Dachfonds Astorius Capital PE Fonds II. Der Fokus liegt wie bei den anderen Fondsprogrammen auf Buyout- und Wachstumsstrategien im europäischen Mittelstand. 

“Mit dem Astorius Capital PE Fonds II haben wir eines der erfolgreichsten Private-Equity-Produkte für semiprofessionelle Investoren der vergangenen zwei Jahre in Deutschland platziert”, sagte Julien Zornig, Partner der Astorius Capital. Neben einer sehr erfolgreichen Ansprache von Direktkunden konnten eine Reihe Privatbank-Kunden und Family Offices als Investoren gewonnen werden. Der ACF II wird mit einem Gesamtvolumen von EUR 29 Mio. geschlossen. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber ACF I dar, der im Juni 2014 mit EUR 11 Mio. platziert wurde. „Die im Juli 2016 bereits erfolgreich gestartete Platzierung des ACF III zeigt das kontinuierliche Vertrauen unserer Investoren in die Dachfonds-Produkte der Astorius Capital GmbH“, fügte Zornig hinzu. 

Attraktives Portfolio

“Mit den Zielfonds Stirling Square III, Vendis II, Wise IV und GHO I haben wir ein sehr attraktives Portfolio im ACF II zusammengestellt”, erläuterte Partner Thomas Weinmann. GHO kam dabei als letzter Zielfonds ins Portfolio. Damit erhalten die Kunden Zugang zu qualitativ hochwertigen europäischen Mittelstandsunternehmen. „Nicht nur wegen des absehbar weiterhin niedrigen Zinsumfelds bleibt Private Equity eine attraktive und wichtige Anlageform für unsere Kunden“, ergänzt Weinmann.

Fortgeschrittene Investmentaktivität

„Insgesamt sind wir mit dem Investitionsfortschritt für unsere Anleger sehr zufrieden“, stellt Partner Georg Remshagen fest. Über die vier Zielfonds wurden bereits Anteile an 14 Portfoliounternehmen seit Januar 2015 erworben. Hierdurch sind mittlerweile bereits ca. 40 Prozent der eingeworbenen Mittel in einer guten Diversifikation über verschiedene Regionen und Industrien gestreut. 

Anspruchsvolles Investorenumfeld

„Im Platzierungszeitraum des ACF II wurden bei vielen Investoren wie Banken und Family Offices noch die Nachwirkungen der AIFM-Umstellung sichtbar“, stellt der für die Strukturierung verantwortliche Partner Frank Rohwedder fest. (siehe Fußnote 1) „Unsere Struktur passt optimal für private wie auch institutionelle Ansprüche“, stellt Rohwedder fest. Neben Privatpersonen konnten auch kleinere institutionelle Kunden und Stiftungen als Investoren gewonnen werden. „Die von Astorius Capital geschaffene Transparenz und der institutionelle Selektionsprozess spielten dabei offenbar eine maßgebliche Rolle“, betont Rohwedder.

(1) Die AIFM („Alternative Investment Fund Manager“) Richtlinie ist eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2010 und reguliert die Verwalter alternativer Investmentfonds. 

Mehrheit hält Fokussierung auf passive Anlageformen für riskant

Natixis Global Asset Management hat 150 deutsche Finanzberater zu den derzeit größten Herausforderungen bei der Anlageberatung befragt. Die Befragung ist Teil einer weltweiten Studie, die im Juli und August unter 2.550 Finanzberatern in 15 Ländern durchgeführt wurde. Laut den heute veröffentlichten Studienergebnissen sind 65 % der deutschen Teilnehmer (im Vergleich zu 66 % weltweit) der Meinung, dass Anleger häufig die Risiken unterschätzen, die mit übermäßigem Vertrauen in passive Anlageformen verbunden sind. Die Berater betrachten mit Sorge, dass die Entscheidung für passive Anlageformen häufig nicht aufgrund des möglichen Mehrwerts fällt, sondern einfach nur aufgrund ihrer günstigeren Kostenstruktur.

Denn angesichts der zunehmenden Marktvolatilität meinen 78 % der deutschen Anlageberater und ihrer internationalen Kollegen, dass nahezu bei allen Performance-Indikatoren aktive Anlageformen passive Anlageformen übertreffen. Diese beinhalten etwa die Alphagenerierung, die risikobereinigte Rendite, die Ausnutzung kurzfristiger Marktbewegungen und eine bessere Diversifizierung durch alternative  Anlagen.

Weltweit rechnen die Berater damit, dass der Anteil passiver Anlageformen in den Portfolios ihrer Kunden von aktuell 30,2 % auf 37,7 % in 2019 steigen könnte. Aber 73 % der deutschen Berater sind überzeugt, dass dem aktiven Management eine wichtige Rolle zukommt, da es eine Möglichkeit darstellt, die Marktvolatilität zum Vorteil des Anlegers zu nutzen.

Risikotoleranz der Kunden nicht aus den Augen verlieren

Rund um den Globus wenden sich die Berater einem zielbasierten Planungsansatz zu. Etwa 95 % der deutschen Berater (im Vergleich zu 88 % weltweit) haben ihre Kundenberatung bereits auf die zielgerichtete individuelle Finanzplanung umgestellt. Denn so können sie die Risikobereitschaft, die finanziellen Ziele und die individuellen Erwartungen jedes einzelnen Kunden stärker in den Fokus rücken und folglich seine Investitionsentscheidungen, sein Verhalten und seine Gewinnerwartungen besser verstehen und umsetzen. 96 % der deutschen Berater halten es für wichtig, ein genaueres Bild von der Risikotoleranz ihrer Kunden zu gewinnen.

„Am Anfang jeder Anlageentscheidung steht das Erkennen des Risikos. Daher ist es beunruhigend, dass so viele Anleger aufgrund der niedrigen Kosten übermäßig auf passive Anlageformen zu vertrauen scheinen. Das Ergebnis ist, dass sie sich der inhärenten Risiken in ihren Portfolios nicht vollständig bewusst sind“, erläutert Jörg Knaf, Executive Managing Director DACH-Countries bei Natixis Global Asset Management.

„Das ist insbesondere im heutigen Marktumfeld von Niedrigzinsen und hoher Volatilität ein echtes Problem. In den letzten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts gab der DAX gerade achtmal während des ersten Quartals nach. Seit der Jahrtausendwende ist er schon sechsmal gefallen und die Wertverluste haben von minus 5,4 % auf durchschnittlich minus 11,6 % (1) stark zugenommen. Anleger benötigen fundierte professionelle Beratung um zu verstehen, wie aktives Management dazu beitragen kann, in einem solch komplexen Umfeld entgegenzusteuern und langfristige Portfolios aufzubauen“, schließt Knaf.

Die echte Herausforderung besteht darin, die Reaktion der Anleger auf Märkte und Volatilität zu managen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage:  Nicht Märkte und Volatilität scheinen die Berater am meisten zu beunruhigen, sondern die Reaktion der Kunden auf diese Szenarien. So sagten beispielsweise auf die Frage nach den Folgen des britischen EU-Austritts 79 % der deutschen Berater, dass diese Entscheidung die Anleger selbst stärker beeinflusse als tatsächlich die Märkte. Von den Reaktionen auf den „Brexit“ abgesehen, ist das Management der Kunden und ihrer Emotionen mit Sorgen auf einer ganz anderen Ebene verbunden. Laut 87 % der deutschen Berater besteht ein entscheidender Erfolgsfaktor in ihrer Fähigkeit, über die Portfolio-Strukturierung und Gespräche zur Anlageperformance hinaus Mehrwert zu bieten. Die deutschen Berater müssen dabei drei schwerwiegende Fehler berücksichtigen, zu denen Anleger nach ihrer Aussage neigen: 

  • emotionsgeleitete Investmententscheidungen (63 % im Vergleich zu 61 % weltweit)
  • unrealistische Renditeerwartungen (50 % im Vergleich zu 51 % weltweit)
  • zu starke Konzentration auf kurzfristige Marktbewegungen (36 % im Vergleich zu 47 % weltweit)

Die Untersuchung zeigt, dass deutsche Investoren einen jährlichen Gewinn von 10 % erwarten, während ihre Berater 5,3 % für eine realistische Gewinnerwartung halten.
Für 82 % der deutschen Berater sind Gespräche über die unrealistischen Gewinnerwartungen ihrer Kunden ein vorrangiges Thema, wenn sie erfolgreich sein wollen.

Hin zu stärkerer Nutzung von alternativen Anlageformen und unkorrelierten Strategien

Die meisten deutschen Berater (73 % und 73 % weltweit) sind der Ansicht, dass der traditionelle Anlagemix von 60/40 in Aktien/Rentenwerten im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld nicht länger geeignet ist, um Gewinne für ihre Kunden zu generieren und das Risiko zu steuern. 78 % der deutschen Befragten (im Vergleich zu 69 % weltweit) denken, dass neue Portfolio-Techniken – mit stärkerer Nutzung von alternativen Anlageformen und nicht korrelierten Anlageklassen – zum Zwecke der Diversifizierung besser geeignet sind. Laut Studie haben viele deutsche Anleger während der letzten 12 Monate nach konkreten Lösungen zur Kontrolle der Volatilität (36 % im Vergleich zu 55 % weltweit) und der Aufstellung einer Finanzplanung (41 % im Vergleich zu 27 % weltweit) gefragt.

Deutsche Anleger zunehmend an Investitionen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Investitionen) interessiert

37 % der deutschen Berater gaben an, dass die Kundennachfrage nach Investitionen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung in den vergangenen drei Jahren zugenommen hat. Weltweit trifft dies auf 32 % der Berater zu. „Die Nutzung von ESG-Investitionen im Portfolio kann zur Diversifizierung und besseren Risikokontrolle beitragen“, erläutert Knaf. „Die deutschen Berater scheinen sich dieser Tatsache immer bewusster zu werden: Fast die Hälfte der Befragten (43 %) äußerte, dass die Aufnahme von ESG-Investitionen innerhalb von fünf Jahren zu ihren Standardverfahren gehören wird. Weltweit galt dies für 34 %. Im Gegensatz zu ihren internationalen Kollegen sind deutsche Berater (54 %) stärker davon überzeugt, dass ESG-Investitionen Risiken der Unternehmensführung und soziale Risiken mindern (im Vergleich zu 40 % weltweit).“

Automatisierte Anlageberatung (Robo-Berater)

Finanzberater sind der Überzeugung, dass neue, technologiebasierte Geschäftsmodelle oder automatisierte Beratungsplattformen, die auch als „Robo-Berater“ bezeichnet werden, eine Lösung für die bevorstehende Beratungslücke bieten können – und zwar insbesondere unter jungen Anlegern und Investoren mit geringem und mittlerem Einkommen.

  • 66 % (im Vergleich zu 53 % weltweit) der deutschen Studienteilnehmer glauben, dass eine vorgelagerte automatisierte Beratungsplattform eine Möglichkeit sein könnte, ihre eigene Geschäftstätigkeit noch effizienter und erfolgreicher zu gestalten.
  • Die Mehrheit der Berater von 75 % (im Vergleich zu 72 %) ist nicht besorgt, dass traditionelle Beratungsmodelle, welche sehr stark auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden eingehen, durch automatisierte Anlageberatung ersetzt werden könnten. Dies kann jedoch auch der Tatsache geschuldet sein, dass Robo-Berater nach Ansicht der Studienteilnehmer nie den Grad an taktischer Portfolio-Strukturierung bieten können, der insbesondere bei fallenden und fluktuierenden Märkten erforderlich ist.

(1) Quelle: Deutsche Börse (DAX Stand)

Methodik
Die Studie „Global Financial Advisors Survey“ von Natixis Global Asset Management wurde mit dem Ziel durchgeführt, die gegenwärtigen Ansichten und Bedürfnisse dieser wichtigen Gruppe von Einzelpersonen innerhalb der Branche für Finanzdienstleistungen besser verstehen zu können. Finanzberater bilden die Brücke zwischen den Anbietern der Produkte und Kleinanlegern sowie vielen kleinen, mittleren und in manchen Fällen großen Unternehmen. Daher ist es unabdingbar, die Möglichkeiten und Herausforderungen zu analysieren, welche sich für die Angehörigen dieser Berufsgruppe ergeben. Die Studie untersucht insbesondere die Haltung der Berater zu einer Reihe verschiedener Themen wie Geschäftsentwicklung, Portfoliokonstruktion (einschließlich Volatilität, Risiko und Rendite), Kundendienst, Beratungsvorschläge und Anlageherausforderungen. Die Daten wurden während eines fünfwöchigen Zeitraums von Juli bis August 2016 gesammelt. Weltweit waren an der Untersuchung 2.550 Berater aus 15 Ländern auf vier Kontinenten beteiligt. Der Bericht wirft spezielles Augenmerk auf in Deutschland ansässige Berater, eine Gruppe, aus der es 150 Studienteilnehmer gab.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management betreut umsichtig agierende Investmentexperten weltweit, indem wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, mit noch mehr Verständnis für die Märkte zu investieren. Mit unserem Durable Portfolio Construction®-Ansatz fokussieren wir uns auf die Risikokontrolle. Dabei helfen wir unseren Kunden dabei, strategisch ausgerichtete Portfolios aufzubauen, die den aktuell unberechenbaren Marktentwicklungen trotzen. Dabei greifen wir auf eine umfassende Investmenterfahrung sowie eine gründliche Kenntnis der jeweiligen Branchen zurück und arbeiten ausserdem eng mit unseren Kunden zusammen, damit unsere Investmentgedanken stets auf objektiven Daten basieren.

Natixis zählt zu den größten Vermögensverwaltungsgesellschaften weltweit.(1) Durch die Bündelung von mehr als 20 spezialisierten Investmentmanagern aus aller Welt (mit einem verwalteten Vermögen von 874,5 Mrd. USD(2)) können wir für jede strategische Investmentanforderung eine breite Palette von Anlagelösungen anbieten. Von den ersten analytischen Erkenntnissen bis zur letztendlichen Umsetzung der entsprechenden Anlageideen unterstützen wir bei Natixis unsere Kunden bei der Zusammenstellung nachhaltig stabiler Portfolios.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston gehört Natixis Global Asset Management, S.A. zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors,(3) AEW Capital Management, AEW Europe, AlphaSimplex Group, Axeltis, Darius Capital Partners, DNCA Investments,(4) Dorval Finance,(5) Emerise,(6) Gateway Investment Advisers, H2O Asset Management,(5) Harris Associates, IDFC Asset Management Company, Loomis, Sayles & Company, Managed Portfolio Advisors,(3) McDonnell Investment Management, Mirova,(5) Natixis Asset Management, Ossiam, Seeyond,(7) Vaughan Nelson Investment Management, Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity (einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners). Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt mit NGAM S.A., Zweigniederlassung Deutschland, eine Niederlassung von NGAM S.A., die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier autorisiert ist und von dieser Behörde beaufsichtigt wird. Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt auch NGAM S.A., Switzerland Sàrl.

(1) Im Rahmen des „Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2016“ wurde Natixis Global Asset Management, S.A. auf Basis seines per 31. Dezember 2015 verwalteten Vermögens als Nummer 16 aufgrund der AUM von (870.3 Mrd. $) der größten Vermögensverwalter der Welt eingestuft.
(2) Der Nettoinventarwert versteht sich per 30. Juni 2016. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Anlagegelder umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht-regulierten Geldern zählen jene Anlagevermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
(3) Eine Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
(4) Eine Marke von DNCA Finance.
(5) Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
(6) Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Sitz in Singapur und Paris.
(7) Eine Marke von Natixis Asset Management.

ACREST-Gründer steigen bei zinsbaustein.de ein

Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann, die beiden Gründer des Investment und Asset Management Unternehmens ACREST Property Group, steigen als neue Investoren bei zinsbaustein.de ein. Damit erweitert die digitale Plattform für Immobilieninvestments ihre Gesellschafterbasis um zwei prominente Branchenplayer. Das Berliner Start-Up wurde im Januar 2016 von der renommierten sontowski & partner Group und dem erfolgreichen Company Builder FinLeap gegründet, die damit ihre Immobilien- bzw. Digitalkompetenz in einer Plattform bündelten.

Dr. Henrik Medla, Geschäftsführer von sontowski & partner und Vorsitzender des Beirats von zinsbaustein.de, freut sich über den Eintritt der beiden erfolgreichen Unternehmer: „Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann haben bewiesen, wie man ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut und sind im Markt für ihre Innovations- wie auch Immobilienkompetenz bekannt. Damit passen sie perfekt zu uns.“ Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann werden neben ihrer Gesellschafterrolle auch als Senior Advisor tätig sein. Unter der Führung der beiden war ACREST in den Jahren 2010 bis 2015 von vier auf mehr als 200 Mitarbeiter gewachsen und wurde im Januar 2016 vom internationalen Immobiliendienstleister JLL übernommen. Sie betonen: „Wir freuen uns sehr darüber, an dem weiteren Aufbau von zinsbaustein.de zur führenden digitalen Plattform für Immobilieninvestments mitwirken zu können. Unsere Erfahrung zeigt, dass man gerade heute mit Innovation und Know-how auch in traditionell konservativen Bereichen sehr erfolgreich sein kann, Das wollen wir nach unserem Erfolg im Asset Management nun auch hier tun.“ 

Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016/17

Die Entwicklung der BUWOG AG im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 hat den Erfolg der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft bestätigt. Insbesondere die Geschäftsbereiche Asset Management und Property Sales entwickelten sich weiterhin sehr erfolgreich, während ergebniswirksame Beiträge aus dem Geschäftsbereich Property Development erst im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres positiv beitragen werden. Mit dem Ankauf weiterer Grundstücke und der erneuten deutlichen Ausweitung der Development-Pipeline ist es gelungen, die Basis für künftige Erträge weiter zu verbreitern. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,5% auf insgesamt EUR 27,0 Mio. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert je Aktie gemäß den Berechnungsleitlinien der EPRA) verbesserte sich ebenfalls deutlich; er lag zum Berichtsstichtag am 31. Juli 2016 mit EUR 21,49 um 6,5% höher als zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres (EUR 20,18).

„Die Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016/17 zeigen die intensive Arbeit des gesamten Teams der BUWOG Group an der Umsetzung der strategischen Ziele unseres Konzerns“, sagt BUWOG-CEO Daniel Riedl. „Gerade in einer Marktsituation, wie wir sie gegenwärtig erleben, hat sich unsere Positionierung mit den drei Geschäftsbereichen Asset Management, Property Sales und Property Development als verlässliches Erfolgsmodell erwiesen, mit dem wir auch in Zukunft nachhaltig eine hohe Profitabilität und weiteres Wachstum sicherstellen können.“

Im operativen Geschäft der BUWOG Group erwirtschaftete das Asset Management als größter Geschäftsbereich im Berichtszeitraum einen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 38,5 Mio. Die Ergebnisbeiträge der Geschäftsbereiche Property Sales und Property Development beliefen sich auf EUR 9,6 Mio. bzw. EUR -0,9 Mio. Insgesamt erzielte die BUWOG Group im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 ein EBITDA von EUR 39,2 Mio. Angesichts der dynamischen Immobilienmarktentwicklung in Deutschland hatte die Gesellschaft eine außerordentliche Bewertung ihrer deutschen Bestandsimmobilien durch den unabhängigen Gutachter CBRE vornehmen lassen. Hierbei ergab sich ein starkes Neubewertungsergebnis in Höhe von EUR 146,5 Mio., in dem sich insbesondere die hohe Yield Compression in den Kernstandorten in Deutschland widerspiegelt. Der Fair Value der Bestandsimmobilien erhöhte sich somit seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 um 3,7% auf rund EUR 3,9 Mrd. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich im ersten Quartal auf EUR 102,2 Mio.; das Konzernergebnis betrug EUR 83,9 Mio.

Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich im Vergleich zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres um 2,6% auf EUR 206 Mio. (30. April 2016: EUR 201 Mio.). Das Like-for-like-Mietwachstum betrug 4,2%; der Leerstand liegt mit insgesamt 3,6% weiterhin niedrig.

Nachdem die Aktivitäten im Bereich Property Development bereits in den vergangenen Monaten intensiviert worden waren, wurde der Ausbau der Development-Pipeline im Berichtsquartal durch zwei weitere Grundstückszukäufe um rund 800 Einheiten erweitert. Insgesamt beläuft sich die Development-Pipeline der BUWOG Group nunmehr auf rund 8.900 Einheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 2,54 Mrd. Dabei baut die BUWOG Group zunehmend auch Mietwohnungen für den eigenen Bestand in Deutschland, um ihr Portfolio angesichts gestiegener Immobilienpreise auch unabhängig von der Akquisition weiterer Bestandsportfolios sukzessive ausbauen zu können.

Auch im ersten Quartal 2016/17 hat der BUWOG-Konzern seine sehr konservativ ausgerichtete Finanzierungsstruktur unverändert beibehalten. Dies kommt insbesondere in der Eigenkapitalquote von 38,0% und in der niedrigen durchschnittlichen Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten von 2,17 % zum Ausdruck. Der Loan-to-Value (LTV) sank auf nur noch 46,4 %. Mit der nach dem Berichtsstichtag im September 2016 erfolgten Begebung einer Wandelschuldverschreibung über EUR 300 Mio. zu einer Verzinsung von 0,00% und einem ersten Wandlungspreis von EUR 31,40 konnte die BUWOG Group die Durchschnittsverzinsung ihrer Finanzverbindlichkeiten weiter bis auf 1,90% reduzieren.

„Die erfolgreiche Begebung der Wandelschuldverschreibung und die im Peer-Group-Vergleich äußerst günstigen Konditionen dokumentieren das starke Interesse an der BUWOG als Kapitalmarktprodukt“, erklärt Andreas Segal, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO der BUWOG AG. „Ein attraktives Geschäftsmodell in attraktiven Märkten zu einem attraktiven Zeitpunkt im Lebenszyklus des deutschen Immobilienmarktes ist es, was die BUWOG in unseren Augen ausmacht.“

Angesichts der erfolgreichen Entwicklung im Auftaktquartal bekräftigt das Unternehmen seine Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2016/17 in Höhe von mindestens EUR 108 Mio.

Der Bericht der BUWOG AG zum 1. Quartal 2016/17 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Euler Hermes und Moody’s bieten künftig gemeinsam europaweit einheitliche Ratings für mittelständische Unternehmen an

Euler Hermes, Weltmarktführer in der Kreditversicherung, und Moody’s Investor Services haben heute eine Kooperation bekannt gegeben: Über Euler Hermes Rating wollen die beiden Unternehmen künftig gemeinsam europaweit neue, auf kleine und mittelgroße Unternehmen zugeschnittene Rating-Dienstleitungen anbieten. Diese neuen Rating-Angebote sollen erstmalig im Frühjahr 2017 für deutsche Mittelstandsunternehmen auf den Markt kommen und anschließend in weiteren europäischen Ländern angeboten werden.                                      

„Die auf kleine und große Mittelständler zugeschnittene Ratingangebote von Euler Hermes Rating werden jetzt durch die nachweislich hohe Kompetenz in der Entwicklung von Ratingmethoden von Moody’s noch weiter gestärkt“, sagte Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wir werden die Aktivitäten unserer Ratingagentur mit aktuellem Schwerpunkt auf Deutschland zukünftig nach Europa ausweiten und so dem europäischen Mittelstand seine Wachstums- oder Exportfinanzierung über Kapitalmarktprodukte erleichtern.“ 

„Mit europaweit vergleichbaren Rating-Standards möchten wir die Transparenz für europäische Mittelständler auf den Kreditmärkten erhöhen“, sagte Ralf Garrn, Geschäftsführer von Euler Hermes Rating. „Wir sind überzeugt, dass wir Mittelständlern in Europa damit einen viel breiteren Zugang zu Kapitalmarktfinanzierung ermöglichen, weil Investoren zukünftig das Risiko von Investments in den Mittelstand nach den von ihnen gewohnten hohen Standards angemessen beurteilen können. Die Kooperation ermöglicht es uns, die Expertise von Euler Hermes in der Unternehmensanalyse im Mittelstand mit der Methodenkompetenz von Moody’s zu vereinen.“

„Euler Hermes genießt wegen der hohen Qualität und der Vollständigkeit seiner Kredit- und Unternehmensanalysen sowie seiner fundierten Kenntnisse des Mittelstands einen hervorragenden Ruf“,  sagte Jens Schmidt-Buergel, Deutschlandchef bei Moody’s Investors Service. „Moody’s wird die neuen Rating-Angebote mit seiner Methodenkompetenz unterstützen bei der Entwicklung einer neuen, speziellen Ratingmethode für mittelständische Unternehmen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, insbesondere in einer Zeit, in der mittelständische Unternehmen in Europa vermehrt nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten suchen.“

Als Teil dieser Kooperation hat Moody’s Corporation einen Anteil von 4,99% an der Euler Hermes Rating GmbH erworben, die bisher eine 100%ige Tochtergesellschaft der Euler Hermes AG war.

Euler Hermes Rating GmbH wurde in 2001 gegründet und hat seinen Sitzt in Hamburg. Euler Hermes Rating GmbH wurde im November 2010 als erste Ratingagentur in Europa durch die Europäische Finanzaufsicht ESMA als Ratingagentur registriert. Bisheriger Schwerpunkt der Rating-Aktivitäten waren vor allem deutsche Emittenten.

Deutliche Mehrheit für das Drei-Säulen-Modell in der Altersvorsorge

Auch wenn viel über die Altersvorsorge diskutiert wird: Die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) fühlt sich durch das Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente gut bis sehr gut abgesichert. Nur eine Minderheit von 11 Prozent fühlt sich nicht ausreichend versorgt. Dabei zeigen die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, dass insbesondere jüngere Menschen etwas skeptischer sind: Trotzdem sind immer noch 43 Prozent der Befragten unter 30 Jahren der Meinung, durch die drei Säulen im Alter gut bzw. sehr gut versorgt zu sein. Jeder Fünfte in dieser Altersgruppe (20 Prozent) betrachtet sich als nicht ausreichend abgesichert. Für Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, belegen die Zahlen, dass das bestehende Drei-Säulen-Modell nicht nur akzeptiert, sondern auch wertgeschätzt werde. „Um die Altersvorsorge weiterzuentwickeln, sollten Veränderungen eher im System als am System vorgenommen werden“, fordert der Vorstandsvorsitzende des genossenschaftlichen Fondsexperten.

Private Altersvorsorge gibt die größte Sicherheit

Beim Anlegerbarometer werden explizit die Menschen befragt, die über die Finanzen einer Familie entscheiden. Dass diese dem bestehenden System trotz der öffentlichen Diskussion noch so großes Vertrauen entgegenbringen, sei positiv zu bewerten: „Diejenigen, die sich mit dem Thema in der Regel bewusst auseinandersetzen, wissen offensichtlich um die Stärke des Drei-Säulen-Modells“. Die höchsten Zustimmungswerte bekommt dabei die private Altersvorsorge: 52 Prozent der Befragten fühlen sich durch sie gut bis sehr gut abgesichert. Auf Platz zwei rangiert die betriebliche Altersvorsorge. Hier halten 46 Prozent der Befragten den Grad der Versorgung für gut und sehr gut. Am niedrigsten fallen die Werte bei der gesetzlichen Altersvorsorge aus. Hier finden nur 13 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass sie gut oder sehr gut abgesichert sind. 40 Prozent bezeichnen die gesetzliche Rente alleine als nicht ausreichend für die Altersvorsorge. „Die hohen Zustimmungswerte für die private Altersvorsorge zeigen, dass diese als elementarer Baustein der Altersvorsorge gesehen wird. Sie sollte daher bei möglichen Reformen, wie sie bereits öffentlich diskutiert werden, eher noch ausgebaut werden“, betont Reinke.

Die jüngsten Signale aus der Politik, wonach die private Vorsorge gestärkt werden soll, begrüßt Reinke. Er fordert eine Weiterentwicklung der Riester-Rente, damit sie für weitere Bevölkerungskreise attraktiver wird. „Es würden sich noch mehr Menschen für die Riester-Rente entscheiden, wenn sie nicht auf die Grundsicherung angerechnet, die Fördergrenzen und Zulagenhöhen dynamisiert und der Berechtigtenkreis ausgebaut wird.“ Zudem regt Reinke an, dass Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und die ungeförderte private Vorsorge mit steuerlichen Anreizen attraktiver machen sollte.

Große Offenheit für das Thema Altersvorsorge

Das Anlegerbarometer zeigt unterdessen, dass die meisten Befragten durchaus dafür offen sind, sich mit dem Thema Rente auseinanderzusetzen: Annähernd zwei von drei Befragten (64 Prozent) sehen für sich selbst die Notwendigkeit, sich mit den Möglichkeiten privater Altersvorsorge zu befassen. Je jünger, desto höher der Wert: Bei den Umfrageteilnehmern bis 30 Jahre sagen 77 Prozent der Befragten, dass sie sich auf jeden Fall mit dem Thema der privaten Altersvorsorge beschäftigen wollen. Bei den Befragten zwischen 50 und 59 Jahren sind es nur noch 51 Prozent, bei den 40- bis 49-jährigen halten es immerhin noch 70 Prozent der Befragten für notwendig, sich darum zu kümmern.

Bereits aktiv geworden sind 80 Prozent der Befragten. Sie geben an, bereits privat vorgesorgt zu haben. Dabei setzt jeder Zweite (50 Prozent) auf die Riester-Rente. Ähnlich weit verbreitet ist die betriebliche Altersvorsorge. 54 Prozent der Befragten geben an, auf diese Weise für ihr Alter vorzusorgen. Kritik äußern die Besitzer dieser Rentenform daran, dass es bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes für den neuen Arbeitgeber nicht verpflichtend ist, bestehende Verträge zu übernehmen.
56 Prozent finden diese Vorgehensweise nicht richtig. Wenig Anstoß nehmen die Umfrageteilnehmer hingegen an der Tatsache, dass in der Regel die Arbeitgeber die Art der betrieblichen Altersversorgung vorgeben. 69 Prozent der Befragten stört dies nicht. “An dieser Stelle ist es wichtig, künftig allen Anbietern den gleichen Zugang zum Markt zu verschaffen. In einem solchen Level Playing Field könnten Sparer aus einem breit angelegten Angebot die für sie passenden Lösungen auswählen und müssten ihre Anlagemöglichkeiten nicht beschränken“, fordert der Vorstandsvorsitzende von Union Investment.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten von 1. bis 9. August 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

UBS AM verwaltet mehr als eine Milliarde US-Dollar in SRI-ETFs

UBS Asset Management hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: So beläuft sich das verwaltete Vermögen im Rahmen seiner SRI ETF-Produktpalette auf nunmehr über USD 1 Mrd.

Dag Rodewald, Head UBS ETFs Germany & Austria: «Dass wir diesen Meilenstein erreicht haben, unterstreicht, dass die Anleger die Bedeutung von Nachhaltigkeit erkennen und das Chancenpotenzial durch UBS SRI ETFs in ihrem Anlageportfolio nutzen wollen.»

«Das einzigartige Spektrum an UBS SRI ETFs bietet Anlegern die Möglichkeit, in effizienter Weise ein nachhaltiges globales Portfolio aufzubauen», kommentiert Thomas Merz, Head UBS ETF Europe. Die zugrunde liegende Benchmark wird durch eine Kombination aus Ratings in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance, einer Überprüfung auf kontroverse Geschäftstätigkeiten und einer Ausschlusspolitik zusammengestellt1.

Zu Anfang dieses Jahres veröffentlichte UBS Asset Management ein Research-Papier, in dem untersucht wurde, ob der SRI-Screeningprozess dem Portfolio eines Anlegers Wert hinzufügt.2 Der Untersuchung zufolge sind die Renditedifferenzen zwischen SRI-überprüften und konventionellen Portfolios statistisch zwar nicht wesentlich, jedoch können Anleger höhere risikobereinigte Renditen erwarten.

UBS Asset Management dehnt sein SRI ETF-Angebot weiter aus und will sich allgemein darauf konzentrieren, den Kunden nachhaltige Anlagelösungen anzubieten. Erst kürzlich gab der Unternehmensbereich seine Absicht bekannt, seine allgemeinen Kompetenzen für nachhaltiges Investieren über die verschiedenen Anlageklassen hinweg zu ergänzen. Beweis hierfür ist ebenfalls die Verpflichtung von Michael Baldinger, der ab November die Funktion des Head of Sustainable and Impact Investing bei UBS Asset Management übernehmen wird.

Über UBS ETFs

Anlagelösungen, die Indizes nachbilden, zählen seit über 30 Jahren zu den Kernkompetenzen von UBS Asset Management. Als führende Fondsanbieterin Europas lancierte UBS 2001 ihren ersten ETF. Das Unternehmen zählt derzeit zu den wichtigsten europäischen Akteuren und besitzt in dieser Region ebenfalls beträchtliche Marktanteile im Bereich währungsgesicherte ETFs. Das Angebot umfasst mehr als 200 ETFs und bietet Anlegern eine transparente und flexible Möglichkeit, ihre Anlagen über Schlüsselmärkte und sämtliche Anlageklassen hinweg zu diversifizieren, darunter Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und alternative Anlagen. UBS ETFs notieren weltweit an folgenden Börsen: SIX Swiss Exchange, Borsa Italiana, London Stock Exchange, Deutsche Börse XETRA, Euronext Amsterdam, Australian Securities Exchange ASX, KRX Korea Exchange and Tokyo Stock Exchange.

Über UBS and Society

UBS and Society ist eine bereichsübergreifende Initiative, die die unternehmensinternen Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich nachhaltige Anlagen und Philanthropie abdeckt. Das Programm umfasst auch die für unsere Beziehungen mit Kunden und Lieferanten geltende Umwelt- und Menschenrechtspolitik, unser betriebliches Umweltmanagement sowie unser gesellschaftliches Engagement.


1) Durch diese Politik sind Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in den Bereichen Alkohol, Glücksspiel, Tabak, Waffen, Pornographie und gentechnisch veränderte Organismen ausgeschlossen.
2) Sozial verantwortliches Investieren: Was Sie erwartet

Indexfonds der Credit Suisse jetzt auch für Privatanleger zugänglich

Die Credit Suisse öffnet 13 Indexfonds für Privatanleger in Deutschland, die bis vor kurzem professionellen Investoren vorbehalten waren. Die täglich geöffneten Fonds bilden ihre Referenzindizes physisch nach und stellen eine kosteneffiziente Alternative zu Exchange Traded Funds (ETF) dar.

Die Credit Suisse hat 13 in Luxemburg aufgelegte Indexfonds für Privatanleger in Deutschland geöffnet. Zuvor waren die Indexfonds nur für professionelle Investoren zugänglich. Die Palette besteht aus 12 Aktienfonds, die internationale Standard- und Strategie-Indizes abbilden, und einem Anleihenfonds, der einen EUR-Staatsanleihenindex abbildet. Weitere in Luxemburg aufgelegte Indexfonds werden das Angebot für Privatanleger in Deutschland künftig erweitern.

Die Vorteile von Indexfonds sind die breite Streuung über viele Einzeltitel, ein kosteneffizienter und transparenter Aufbau sowie die genaue Abbildung der Indexentwicklung. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur professionelle Investoren, sondern auch Privatanleger sich verstärkt für Indexanlagen interessieren. Indexfonds können von Privatanlegern entweder als langfristige strategische oder als kurzfristige taktische Portfoliokomponenten genutzt werden.

„Wir freuen uns, dass wir nun die in Luxemburg aufgelegten Indexfonds auch Privatanlegern anbieten können. Sie haben nun Zugang zu Anlagemöglichkeiten, die ihnen vorher verschlossen waren, und zusätzliche Möglichkeiten, um ihr Portfolio zu optimieren“, sagt Dr. Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions Asset Management bei Credit Suisse.

Indexfonds von Credit Suisse verfügen über eine lange erfolgreiche Historie und werden von einem Team gemanagt, das über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Indexanlagen verfügt. Die Produktpalette umfasst Aktien, Anleihen und börsennotierte gelistete Immobilienwerte sowie Gold. Die Umsetzung erfolgt ausschließlich durch physische Replikation. Per 31. August 2016 verwaltete Credit Suisse Index Solutions ein Vermögen von EUR 94,5 Mrd. in Indexfonds und Indexmandaten und zählt damit zu einem der größten europäischen Anbieter in diesem Segment.

Die Indexfonds der Credit Suisse replizieren wie ETFs einen Referenzindex. Aus Sicht der Credit Suisse weisen Indexfonds bestimmte Vorzüge auf:

Einmal am Tag können Zeichnungen und Rückgaben der Credit Suisse Indexfonds zum Nettoinventarwert erfolgen. Basis der Bewertung des Indexfonds sind die Börsenschlusskurse, was den Regeln des Referenzindexes entspricht. Damit liegt die ausgewiesene Wertentwicklung des Indexfonds sehr eng am Referenzindex. Dagegen ergeben sich beim ETF Abweichungen zwischen gehandelten Kursen und Indexschlussständen.

Zeichnungen bzw. Rücknahmen bei den Credit Suisse Indexfonds werden zum Nettoinventarwert unter Berücksichtigung eines geringen Ausgabe- bzw. Rücknahmespreads vorgenommen. Diese Spreads werden transparent ausgewiesen, fließen vollständig dem Fonds zu und dienen dazu, die entstehenden Transaktionskosten zu decken. Dagegen kann die Geld-Brief-Spanne beim Kauf eines ETF während der Börsenzeiten sehr unterschiedlich ausfallen und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie der Liquidität in den einzelnen Wertpapieren und den Kosten des Marketmakers für Kauf bzw. Verkauf der einzelnen Wertpapiere.

Hinweis zu Risiken: Indexfonds bewegen sich per Definition im Einklang mit ihrem Referenzindex. Rendite und Risiko des Fonds hängen also direkt von den Rendite-Risiko-Eigenschaften des zugrunde liegenden Indexes ab. Die Entwicklung der Indexfondsanteile kann also positiv oder negativ vom zugrunde liegenden Index beeinflusst werden.

Übersicht der neu für Privatanleger in Deutschland geöffneten Indexfonds (Anteilsklassen „FB“)

Indexfonds Referenzindex ISIN All-In Fee p.a. in %
Aktien Europa      
CSIF (Lux) Equities Europe MSCI Europe (NR) LU1419768855 0,20
CSIF (Lux) Equities EMU MSCI EMU (NR) LU1419770166 0,20
CSIF (Lux) Equities Europe Small Caps MSCI Europe Small Cap (NR) LU1419769408 0,30
Aktien Nordamerika      
CSIF (Lux) Equities North America MSCI North America (NR) LU1419770752 0,20
CSIF (Lux) Equities Canada MSCI Canada (NR) LU1419778904 0,20
Aktien Asien/Pazifik      
CSIF (Lux) Equities Pacific ex Japan MSCI Pacific ex Japan (NR) LU1419772022 0,22
CSIF (Lux) Equities Japan MSCI Japan (NR) LU1419779118 0,22
Aktien Welt      
CSIF (Lux) Equities World Fundamental FTSE RAFI Developed 1000 (NR) LU1419773343 0,30
CSIF (Lux) Equities World Minimum Volatility MSCI World Minimum Volatility (NR) LU1419774580 0,28
Aktien Schwellenländer      
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets MSCI Emerging Markets (NR) LU1419775983 0,30
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets Fundamental FTSE RAFI Emerging Markets (NR)  LU1419777252 0,40
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets Minimum Volatility  MSCI Emerging Markets Minimum Volatility (NR) LU1419776528 0,37
Anleihen Eurozone      
CSIF (Lux) Government Bonds EUR CGBI WGBI EMU All Maturities LU1419778060

0,20

 

Raiffeisen-GreenBonds – ein erfolgreiches erstes Jahr! (1)

Der Trend zum nachhaltigen Investieren ist ungebrochen – sowohl bei institutionellen als auch privaten Investoren. Green Bonds etablieren sich dabei rasant als ein neues, stark wachsendes Marktsegment für all jene, die nach mehr streben als allein nach Rendite – denn die Emissionserlöse fließen in den Klima- und Umweltschutz. Ein Investment in Green Bonds dient daher nicht allein dem eigenen Vermögenserhalt/Vermögenszuwachs sondern einem auch künftig noch lebenswerten Planeten. Der im September 2015 neu aufgelegte Raiffeisen-GreenBonds kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken.

  • Nachgewiesene Rentenkompetenz kombiniert mit anerkannter Nachhaltigkeitsexpertise
  • Gute Wertentwicklung im ersten Jahr
  • Green Bond Markt wächst weiterhin stürmisch
  • Niedrigzinsumfeld natürlich auch bei Green Bonds spürbar

Green Bonds – Investieren in und für den Klimaschutz

Raiffeisen Capital Management2 hat sich konsequent dem Auf- und Ausbau des „nachhaltigen Investierens“ verschrieben. Wir betrachten uns hier durchaus als Vorreiter beim Aufbau einer umfassenden Palette an Nachhaltigkeits-Fonds.

Das Auflegen des Raiffeisen-GreenBonds war ein weiterer, folgerichtiger Schritt in diesem Prozess. Er vereint unsere jahrzehntelang nachgewiesene Kompetenz im Management von Rentenprodukten mit der Expertise unseres stetig ausgebauten Nachhaltigkeitsteams. Letztere ergänzt im Raiffeisen-GreenBonds das 2014 von den großen Emissionshäusern eingeführte Rahmenwerk (Green Bond-Principles).

Zum ersten „Geburtstag“ des Fonds lässt sich ein positives Zwischenfazit ziehen. Der Fonds hat vor Kosten über 4 % Ertrag erzielen können, bei einer sehr geringen Schwankungsbreite. (Die angegebene Wertentwicklung nach Kosten bezieht sich auf den Zeitraum von 15. September 2015 bis 15. September 2016. Die Performance wird dabei von der Raiffeisen KAG entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, berechnet. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds. zu.

Rasantes Marktwachstum

Der Markt für Green Bonds wächst unterdessen weiterhin rasant. Das Emissionsvolumen des gesamten Vorjahres wird 2016 weit übertroffen. Der für viele Investoren als Marktbarometer dienende BAML Green Bond Index enthält inzwischen rund 130 Emissionen – fast 50 % mehr als noch im Vorjahr. Neben staatlichen/supranationalen Institutionen drängen dabei zunehmend private Emittenten auf den Markt. Besonders rege waren zuletzt chinesische Anbieter. Generell ist der Bedarf für „grüne“ Projekte in den Schwellenländern naturgemäß besonders hoch. Auch der Raiffeisen-GreenBonds enthält Emissionen einiger Emittenten aus Emerging Markets, wobei jedoch das Währungsrisiko abgesichert ist. Das Fondsportfolio besteht weiterhin ausschließlich aus Anleihen hoher und höchster Bonität (Investmentgrade). Rund zwei Drittel des Fondsvolumens sind dabei in Anleihen investiert, die mindestens ein Bonitätsrating von AA aufweisen; lediglich 5 % sind mit BBB eingestuft.3

Ausblick

Das Niedrigzinsumfeld und die weiterhin schwache Weltkonjunktur machen selbstverständlich auch vor Green Bonds nicht halt. Die erzielbaren Renditen sind inzwischen sehr niedrig, zumal der Großteil der Emissionen sich im Laufzeitenbereich bis fünf Jahre bewegt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen sind Green Bonds schließlich klar zweckgebunden und damit von der Laufzeit der jeweiligen „grünen“ Projekte abhängig. US-Dollar-Anleihen bieten immerhin nominal noch erheblich höhere Renditen als vergleichbare Euro-Emissionen, selbst wenn man die Absicherungskosten für das Wechselkursrisiko berücksichtigt. Der Renditevorsprung ist in den letzten Monaten allerdings stark geschrumpft. Sollte die US-Zinskurve wieder steiler werden (sich die Renditedifferenzen zwischen kurzen und langen Laufzeiten also wieder ausweiten), würde das US-Dollar Anleihen tendenziell wieder etwas attraktiver machen.

Renditeprognosen sind naturgemäß schwierig und sie werden nicht leichter durch das schier endlose Hin und Her in Bezug auf die nächste Zinsanhebung der US-Notenbank. Unabhängig von etwaigen konkreten Zinsanhebungsterminen lässt sich aber derzeit sagen, dass ein stärkerer Renditeanstieg kaum wahrscheinlich ist – weder in Europa, noch in den USA. Auch moderat steigende Renditen würden zwar dennoch Spuren im Anleiheportfolio des Fonds hinterlassen; sie würden im Gegenzug aber künftig auch wieder etwas höhere Erträge ermöglichen. Große, fundamentale Verschiebungen auf den Rentenmärkten erwarten wir in absehbarer Zeit jedenfalls nicht. Der Ertragsausblick für den Fonds bleibt damit verhalten-optimistisch; eine Wiederholung des knapp vierprozentigen Wertzuwachses des ersten Jahres ist für die kommenden 12 Monate zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.


 

1) Die nachfolgenden Einschätzungen und Positionierungen stellen eine Momentaufnahme dar und können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Sie sind keine Prognose für die künftige Entwicklung der Finanzmärkte oder für den Raiffeisen-GreenBonds.
2) Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH.
3) Stand per September2016. Bei dem angegebenen Investmentuniversum handelt es sich um unverbindliche, interne Regelungen des Fonds. Diese können von der Raiffeisen KAG jederzeit ohne Verständigung ihrer Kunden abgeändert werden.

Credit Suisse legt Anleihefonds mit fester Laufzeit auf

Credit Suisse Asset Management bietet Investoren im September erneut die Möglichkeit, sich an einem Anleihefonds mit fester Laufzeit zu beteiligen. Ziel des Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1 ist es, den Anlegern innerhalb einer kurzen und vorab festgelegten Laufzeit einen attraktiven Renditevorteil zu bieten.

Der Fonds investiert vorwiegend in auf US-Dollar lautende Unternehmensanleihen, die spätestens am 30. September 2020 fällig werden. Die Zielallokation des Fonds schließt sowohl Investment-Grade- als auch Non-Investment-Grade-Anleihen aus Industrie- und Schwellenländern ein. Voraussichtlich wird das Fondsportfolio ein durchschnittliches Investment-Grade-Rating haben. Der aktiv gemanagte Fonds investiert hauptsächlich in Anleihen, die nahe am Fälligkeitstermin des Fonds fällig werden. „Durch das Halten der Anleihen bis zur Fälligkeit profitiert der Investor zunächst von regelmäßigen Erträgen über einen festen Zeithorizont. Gleichzeitig sinkt das Zins- und Spreadrisiko je näher der Fälligkeitstermin der Anleihe rückt“, erklärt Romeo Sakac, Senior Portfolio Manager der Credit Suisse.

In Abhängigkeit von der Marktlage liegt die prognostizierte Rendite auf Verfall (brutto) zwischen 3,0 % und  3,5 %. Für die nicht-thesaurierenden USD-Anteilklassen strebt der Fonds halbjährliche Auszahlungen von 2,0 % p.a. an. Damit bietet der UCITS-konforme und in Luxemburg domizilierte Fonds den Investoren in einem von sehr niedrigen und teilweise sogar negativen Zinsen geprägten Marktumfeld eine attraktive Rendite. Dadurch hat der Fonds eine ähnliche Auszahlungsstruktur wie eine Einzelanleihe, doch ist das mögliche Verlustrisiko durch Ausfall eines Einzelemittenten aufgrund der breiten Diversifikation des Portfolios stark reduziert. Zudem gewährleistet die tägliche Rücknahmemöglichkeit eine hohe Liquidität.

„Mit dem Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1 setzen wir ein etabliertes und bei Investoren sehr gefragtes Konzept um. Dem im zweiten Quartal 2016 lancierten Credit Suisse Nova (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2019 waren innerhalb seiner kurzen Platzierungsphase Mittel in Höhe von USD 3,3 Mrd. zugeflossen“, sagt Luc Mathys, Managing Director und stellvertretender Leiter Fixed Income bei Credit Suisse Asset Management.

Die Zeichnungsfrist des Fonds endet am 28. September 2016. Danach kann der Fonds bis Ende November 2016 mit einem Aufschlag für Verwässerungsschutz gezeichnet werden. Eine frühere Schließung ist möglich, sollten die Zeichnungen über die Zeit überproportional groß werden. Der Fonds ist zum Vertrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Lichtenstein, Luxemburg, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Finnland sowie Singapur zugelassen.

Fakten zum Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1:

  • USD B: ISIN LU1457594395
  • Breit diversifiziertes Portfolio, einschließlich Anleihen aus Industrie- und Schwellenländern sowie Investment-Grade- und Non-Investment-Grade-Anleihen
  • Rating: Investment-Grade-Rating im  Durchschnitt
  • Anlageuniversum: Global, inklusive Unternehmensanleihen aus Schwellenländern
  • Fondsdomizil: Luxemburg
  • Rechtliche Struktur: UCITS, SICAV
  • Fondswährung: Hauptwährung USD; EUR-, CHF-, GBP-, SGD-, AUD, JPY-Anteilsklassen sind verfügbar
  • Mindestanlage: 1 Anteil
  • Keine Performance Fee
  • Management Fee: 0,60 % (USD B-Tranche)
  • Maximaler Ausgabeaufschlag: 5,0 %
  • Geschätzte Gesamtkostenquote: TER 0,77 % (USD B-Tranche)
  • Liquidität: Täglich
  • Zeichnungsperiode: 05.09.2016 bis 28.09.2016 (15.00 Uhr MEZ)
  • Emissionsdatum: 28.09.2016
  • Fälligkeit: 30.09.2020

Risiken

  • Anlagen in Schwellenländern können aufgrund geringerer politischer Stabilität, relativ unberechenbarer Kapitalmärkte und wirtschaftlicher Wachstumsmuster sowie einem sich noch in der Entwicklung befindlichen Finanzmarkt oder schwacher Wirtschaft höhere Risiken als Anlagen in Industrieländern aufweisen.
  • Anleihen können ganz oder teilweise ausfallen, wenn der Emittent in Verzug gerät oder liquidiert wird.
  • Die Anlagen unterliegen Marktschwankungen und einem Reinvestitions-Risiko.
  • Es besteht keine Garantie für die Couponzahlungen bzw. den Wert der Anlagen bei Fälligkeit oder zu einem anderen Zeitpunkt.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf neue Unternehmen im Index

Wie verändern sich die Führungsebenen in deutschen Unternehmen hinsichtlich der Gender Diversität? Dieser Frage geht der GERMAN GENDER INDEX der Börse Hannover im Rahmen seines regulären halbjährlichen Rebalancings nach. Zwölf neue Unternehmen rücken mit Wirkung ab dem 7. Oktober 2016 in den Index auf, darunter sechs Aktien aus dem MDAX. Die Branchen Chemie und Pharma sind mit vier Unternehmen besonders stark vertreten.

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Grundlage der Auswertung sind die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die zudem definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Große steigen ab - Mittlere steigen auf

Während Unternehmensgrößen wie die adidas AG, HUGO BOSS AG oder ProSiebenSat.1 SE aufgrund von Veränderungen in den Führungsreihen aus dem Index ausscheiden mussten, konnten sich vor allem mittelgroße Unternehmen aus dem MDAX neu positionieren. Insbesondere die Chemie- und Pharma-Branche tut sich mit der Bayer-Tochter Covestro AG, Stada AG, Symrise AG und Celesio AG bei den Neulingen hervor. Unter den Top 20 konnte mit der Merck KGaA ebenso ein Pharma-Unternehmen den größten Sprung nach oben machen. Von Platz 32 stieg die Aktie auf Platz 16, gefolgt von der Allianz SE, die mit zwei Frauen im Vorstand von Platz 20 auf Platz neun kletterte. Die Unternehmen Medigene AG, DIC Asset AG und SolarWorld AG schieden aus dem Index aus, da sie die Anforderungen an Marktkapitalisierung und Liquidität der Aktie nicht mehr erfüllten.

Aufsichtsräte werden weiblicher

„Der regelmäßige Blick auf die Führungsgremien zeigt: Insbesondere in den Aufsichtsräten scheint sich langsam eine Erhöhung der Frauenquote durchzusetzen. 94 Prozent der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen haben mindestens ein weibliches Mitglied im Aufsichtsrat. Wir sind gespannt, wie sich die Entwicklung fortsetzen wird“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover. Die Durchschnittsquote der Frauen in den Aufsichtsräten aller 50 Indexunternehmen liegt bei 32 Prozent. Bei den Vorstandsmitgliedern konnte sich die Frauenquote seit dem letzten Rebalancing im April 2016 nur leicht von 13 auf 14 Prozent verbessern. 58 Prozent aller Vorstände haben mindestens ein weibliches Mitglied.

Privatanleger, die sich für die Gender-Parität in der Führungsebene interessieren, können über den Ampega GenderPlus Aktienfonds WKN: A12BRD an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 7. April 2017 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 7. Oktober 2016

GERMAN GENDER INDEX
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen.

Mehrheit der Anleger hält EM-Erholung für nachhaltig

An den Emerging Markets zeichnet sich eine Erholung ab. 40 Prozent der institutionellen Investoren gehen davon aus, dass es sich dabei um eine nachhaltige Erholung handelt. Demgegenüber halten 22 Prozent der Befragten die Erholung für nicht tragfähig. Das ergab die jüngste Risk Rotation Index-Umfrage von NN Investment Partners.1

Für ein Drittel der Befragten (29 Prozent) sind die Emerging Markets über die nächsten sechs Monate die attraktivste geografische Region im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag bei Aktienanlagen. In einer weiteren NN Investment Partners-Umfrage2 wurde Asien als Region mit den positivsten EMD-Bewertungen genannt: Über die Hälfte der befragten Anleger (56 Prozent) meinen, dass Asien der attraktivste Markt für die Investition in Schwellenländeranleihen sei.

Maarten-Jan Bakkum, Emerging Markets Stratege bei NN Investment Partners, erklärte dazu:

„Die Emerging Markets entwickeln sich jetzt wieder anlegerfreundlicher. Verbesserte Rahmendaten und attraktivere Bewertungen machen die EmergingMarkets erneut zu einem interessanten Anlageziel für Investoren. Da es uns darum geht, die Ertragschancen für unsere Kunden zu erhöhen, sehen wir hier attraktive Investmentgelegenheiten  für Investoren, sofern die EM ihren aktuellen Erholungstrend fortsetzen.“

Laut der Umfrage zählen die folgenden Strategien bzw. Produkttypen zu den beliebtesten bei Investoren: Aktienstrategien (37 Prozent), illiquide Anlagen, wie beispielsweise Private Equity, Hypotheken und Infrastruktur (31 Prozent) sowie Multi-Asset Total Return (31 Prozent).

Katalysator für die Gigabitgesellschaft: Netzbetreiber und institutionelle Investoren kooperieren beim Glasfaserausbau

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI e.V.), der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO e.V.) und das FTTH Council Europe haben letzte Woche in Berlin einen Investoren-Workshop veranstaltet, um Investoren und Netzbetreiber zusammenzubringen. Im Rahmen des Workshops wurde intensiv über unterschiedlichste Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle gesprochen – denn der zukunftssichere Glasfaserausbau wird auch für Finanzinvestoren immer attraktiver. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durchgeführt.

Zeitgleich mit der Vorlage der Vorstellung des neuen TK-Rechtrahmens der EU- Kommission diskutierten mehr als 50 Experten, wie die neuen Ziele der EU für die Gigabitgesellschaft umgesetzt werden können. Hierbei können die Ansätze für Co-Investments und Wholesale-Only-Geschäftsmodelle eine zentrale Rolle spielen, um attraktive Einstiegsmöglichkeiten für Investoren zu schaffen.

„Wir begrüßen den verstärkten Fokus der Kommission auf den privaten Glasfaserausbau im Wettbewerb. Wir sind davon überzeugt, dass keine Bürgerin oder Bürger und kein Unternehmen - auch nicht im ländlichen Raum - dabei zurückgelassen werden sollte. Deswegen sollten wir mit allen Stakeholdern zusammenarbeiten, um landesweit attraktive Lösungen zu finden“, sagt Erzsebet Fitori, Director General des FTTH Council Europe.

„Eines steht fest: Glasfaser bis ins Haus (FTTB) oder bis direkt in die Wohnung (FTTH) ist die einzig zukunftssichere Infrastruktur. Um Deutschland zum Wohle von Bürgern und Unternehmen in die Gigabitgesellschaft zu führen, brauchen wir schnellstmöglich ein flächendeckendes Glasfasernetz“, stellt Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO, fest.

„Die Finanzierung des flächendeckenden Breitbandausbaus in Deutschland und Europa ist die zentrale Herausforderung bei der Verwirklichung des digitalen Binnenmarktes. Selbst mit Fördermitteln wird sich das Ziel einer Gigabitgesellschaft in Deutschland bis 2025 nicht umsetzen lassen. Unser Workshop hat gezeigt, dass institutionelle Investoren bereit sind, die Finanzierung mitzutragen, erwarten dafür aber im Gegenzug Regulierungs- und Investitionssicherheit“, erklärt Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI.

„Auch der europäische Vergleich zeigt: Der direkte Glasfaserausbau (FTTB /FTTH) vollzieht sich in erster Linie auf lokaler und regionaler Ebene und wird ganz wesentlich von den fast 150 Netzbetreibern des BREKO vorangetrieben. Die Marktentwicklung zeigt: Die Geschäftsmodelle für eigenwirtschaftlichen Ausbau sind gefunden. Auch der Finanzmarkt hat die Attraktivität des Glasfaserausbaus erkannt und beteiligt sich immer häufiger mit erheblichen Summen an Netzbetreibern. Beste Beispiele sind die Deutsche Glasfaser oder die Inexio“, ergänzt Dr. Stephan Albers.

„Digitale Infrastruktur, also der Breitbandausbau, ist eine Anlageklasse mit großem Potenzial. Unter Rendite- und natürlich auch Diversifikations- gesichtspunkten passt sie gerade jetzt in das Portfolio von Versorgungswerken, Pensionskassen und Versicherern. Der BAI hofft, dass diese Anlageklasse jetzt schnell erschlossen wird. Der Workshop hat dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet“, führt Frank Dornseifer weiter aus.

„Das FTTH Council Europe ist entschlossen, Europa zu einem globalen Leitmarkt für Glasfaserinfrastruktur zu machen und dafür Netzbetreiber und Investoren zusammen zu bringen. Jetzt ist die Zeit gekommen, um konkret an skalierbaren Lösungen zu arbeiten, die Anreize für Investitionen langfristig-orientierter Anleger bieten. Dabei können Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern von großen Nutzen sein“, sagt Erzsebet Fitori.

Interesse an Anlageklasse EMD laut NN IP-Umfrage durch Angst vor EU-Zerfall gesteigert

Im Zuge des Brexit dürften Schuldtitel von den Emerging Markets (Emerging Market Debt, „EMD“) für Anleger zunehmend interessant werden, und zwar nicht zuletzt wegen der wachsenden Angst vor einem weiteren Zerfall der EU. Das jedenfalls ergab die jüngste von NN Investment Partners durchgeführte Risk Rotation Index Umfrage.1

Ein Viertel (25 Prozent) der befragten Anleger ist der Meinung, dass sich die Folgen des Brexit positiv auf die Attraktivität von EMD als Anlageform auswirken werden. Weitere 25 Prozent der Anleger gaben an, die Aussicht auf eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve werde aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls die Anlageentscheidungen beeinflussen. 

Marco Ruijer, Lead Portfolio Manager für EMD bei NN Investment Partners, erklärte dazu:

„EMD wird  für Investoren immer interessanter, nicht zuletzt wegen der nach wie vor attraktiven Renditen um die 5 Prozent. Das ist sehr viel höher als die extrem niedrigen bzw. sogar negativen Zinsen an den entwickelten Märkten. Dafür sprechen vor allem auch die Zuflüsse in die EMD Hard Currency-Märkte nach der  Brexit-Entscheidung.“ 

Ferner ergab die Umfrage, dass sich Investoren im Hinblick auf den EMD-Markt vor allem über politische Ungewissheit (44 Prozent), gefolgt von Kreditqualität (42 Prozent), Sorgen machen. Dennoch erwarten über die Hälfte (54 Prozent) der Fondsmanager, dass institutionelle Investoren ihre Exponierung gegenüber der Assetklasse EMD in den nächsten drei Jahren ausweiten werden.


 

1) Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Juli und August 2016 unter 86 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

TH Real Estate startet Immobilienfonds-Reihe „US Cities Real Estate“

TH Real Estate startet mit der US Cities Fund Serie eine neue Produktserie für Investments in Handels-, Büro-, Industrie- und Wohnimmobilien in Top-Lagen in den urbanen Wachstumsmärkten der USA. Die neuen Fonds treten an die Seite des im März an den Start gegangenen European Cities Fund. Sie markieren die erste Neuemission von TH Real Estate nach der Integration der US-Immobilienaktivitäten der Muttergesellschaft TIAA auf die Plattform von TH Real Estate.

Die US Cities Funds bieten Investoren verschiedene Optionen: Ein Masterfonds ermöglicht die Anlage in alle vier Sektoren (Handel, Büro, Industrie/Logistik und Wohnen) über ein einziges Vehikel. Alternativ können Anleger direkt in einzelne der vier Sektorenfonds investieren und so eine individuell ausgerichtete Sektorallokation erreichen. Die offenen Immobilienfonds investieren jeweils in Core-Immobilien in guter Lage von urbanen Märkten, die einen hohen Vermietungsstand und attraktive laufende Erträge bieten.

Die Einführung der Fonds für US-Immobilien folgt auf den Start des European Cities Fund von TH Real Estate im März dieses Jahres. Der European Cities Fund hat das Ziel, Investoren eine defensive und diversifizierte laufende Ausschüttung zu bieten und durch die Fokussierung auf als „zukunftssicher“ identifizierte europäische Städte eine auch langfristig optimale Rendite zu erreichen. 

„Eine fokussierte, auf einzelne Sektoren ausgerichtete Strategie und deren Umsetzung auf Basis von Vor-Ort-Kompetenz sind die Basis für eine Anlage, die dauerhaft überdurchschnittliche Erträge bringt“, sagt Randy Giraldo, Managing Director und Portfolio Manager der US Cities Funds. „Investoren suchen zunehmend nach Zugängen zu sektorspezifischen Core-Fonds und TH Real Estate bietet ihnen ab sofort die Möglichkeit, mit einem einzigen Manager eine passgenaue Anlage in den vier wichtigsten Immobiliensektoren zu erreichen.“

Die Investment-Strategie setzt auf dem Städte-Ansatz von TH Real Estate auf. Basierend auf einem durch das Research-Team von TH Real Estate entwickelten System werden die Städte identifiziert, deren Struktur es ermöglicht, eine hohe und besonders stetige Gesamtrendite zu erzielen. Der Top-Down-Investmentansatz wird durch die Umsetzung über lokale Teams ergänzt. TH Real Estate hat Investmentprofis in allen Zielmärkten der Welt verankert. Das schafft die Voraussetzung, Transaktionen für verschiedene Investment-Strategien zu identifizieren und effizient umzusetzen.

Der Start der US Cities Fund Series geht mit der Integration der US-amerikanischen Immobilienaktivitäten von TIAA Global Asset Management in die globale Plattform von TH Real Estate einher. Als drittgrößter Immobilienmanager der Welt betreut TH Real Estate ein Immobilienvermögen in Höhe von 97 Milliarden US-Dollar in fast 80 Fonds und Mandaten. Das Spektrum umfasst Investitionen in Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg.

TH Real Estate bietet Kunden damit einen Zugang zu jeder Facette des Immobilieninvestments. Die US Cities Funds werden zusammen mit den weiteren von TIAA Global Asset Management betreuten Immobilienfonds auf der Plattform von TH Real Estate platziert. TH Real Estate bleibt unverändert Teil der globalen Einheit Real Assets von TIAA Global Asset Management.

„Wir bieten bereits seit Jahren grenzüberschreitende Investmentlösungen an. Der nun vereinheitlichte Investmentansatz erlaubt es uns, ein konsistentes Angebot globaler Immobilieninvestmentlösungen über Regionen, Gestaltungsarten beziehungsweise Vehikel und Sektoren hinweg zu liefern." sagt Chris McGibbon, Co-Head of TH Real Estate, Americas. Er wird gemeinsam mit Mike Sales, Co-Head of TH Real Estate Europe & Asia-Pacific, die Plattform leiten. Die um die US-amerikanischen Immobilienoperationen von TIAA Global Asset Management erweiterte Plattform von TH Real Estate wird den Fokus unverändert auf das Management von Immobilieninvestments für Dritte legen.

14. ACATIS Value Preis verliehen

Die Frankfurter ACATIS Investment GmbH ist auf das Value-Investing spezialisiert und fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet, weil viele Aspekte des Value-Investing noch nicht hinreichend erforscht sind oder weiter verbessert werden könn- ten. In 2016 schrieb ACATIS zum 14. Mal den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS Value Preis aus. Der Preis richtet sich an Akademiker und valuebegeisterte Nachwuchswissenschaftler, die auf den Spuren von Warren Buffett und Benjamin Graham wandeln.

Die Jury des ACATIS Value Preises bestand aus Prof. Dr. Klaus Röder, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Finanzdienstleis- tungen, an der Universität Regensburg, Prof. Dr. Detlev Stock, Profes- sor für Betriebswirtschaftslehre und Kapitalwirtschaft an der Beuth Hochschule für Technik Berlin und Dr. Jürgen Meyer.

Fehlbewertungen auf reiferen Märkten häufiger und stärker

Der weit verbreiteten Einschätzung, dass es insbesondere auf Aktienmärkten in Schwellenlän- dern notwendigerweise zu stärkeren Fehlbewertungen als in bereits ent- wickelten Ländern komme, tritt Dr. Heiko Jacobs von der Universität Mannheim in seiner Arbeit „Market Maturity and Mispricing“ entgegen, für die er jetzt mit dem 1. Platz des ACATIS Value Preis 2016 in der Kategorie Dissertationen/ wissenschaftliche Aufsätze ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die Studie wird in einer kommenden Ausgabe des renommierten Journal of Financial Economics veröffentlicht. Jacobs greift in seiner ökonome- trischen Untersuchung auf die MSCI Marktklassifikation sowie 115 Mil- lionen tägliche Aktienrenditedaten zwischen 1994 und 2013 zurück. Auf dieser Basis prüft er das von Stambaugh, Yu und Yuan (2015) entwickel- te Querschnitts-Fehlbewertungsverfahren, das den Informationsgehalt von elf Marktanomalien gleichzeitig untersucht. Jacobs findet in der Tat für den gesamten Betrachtungszeitraum weltweit deutliche Fehlbe- wertungsanomalien an den Aktienmärkten, die zu Renditeunterschieden von 100 Basispunkten pro Monat führen. Diese Fehlbewertungen sind al- lerdings statistisch signifikant höher in den entwickelten Ländern. Zu Jacobs Schlussfolgerungen gehört unter anderem, dass aktive Invest- mentstrategien in entwickelten Märkten profitabler sein könnten, weil sie zudem mit geringeren Transaktionskosten als auf weniger entwickel- ten Märkten einhergehen. Er glaubt, dass seine Untersuchung von In- vestmentprofis genutzt werden könne, um Anlageprozesse noch effizien- ter zu gestalten. Manche Länder entziehen sich der Analyse: Japan, China oder Russland haben nur sehr geringe nutzbare Anomalien.

Überdurchschnittliche Value-Prämien auf dem Schweizer Markt

Einen sehr kleinen Markt, nämlich den Schweizer Aktienmarkt (Swiss Performance Index) für den Zeitraum 1999 bis 2014 hingegen untersuchte Adrian Lechthaler von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissen- schaften in seiner Masterthesis „Die ABC’s der Value Investing Strate- gien – Alphas, Betas und Costs“, für die er den mit 1.000 Euro dotier- ten ACATIS Value Preis 2016 in der Kategorie der studentischen Arbei- ten entgegennehmen konnte.

Lechthaler untersuchte 2015 insgesamt neun Value-Strategien zwischen 1999 und 2014 und analysierte dabei Überrenditen, Risiken und Kosten. Die neun untersuchten Anlagestrategien überprüfen Unternehmen auf de- ren Bilanzstruktur, Ertragskraft, operative Effizienz und Wachstumsra- ten. Das Untersuchungsdesign folgt drei typischen Prozessen des Value Investings: Suchstrategie, Bewertung unter Berücksichtigung der Si- cherheitsmarge und strikter Kauf- und Verkaufsdisziplin. Lechthaler fand dabei für die Schweiz eine durchschnittliche Value-Prämie von 8 Prozent, deutlich über den allgemein für die USA (5%) und Europa (5,7%) beschriebenen.

Preisträgerarbeiten online

Die Zusammenfassungen der Preisträgerarbeiten werden auf www.acatis.de, Value Investing/ Value Preis, publiziert. Die Aus- schreibung für den ACATIS Value Preis 2017 wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erfolgen. Die eingereichten Arbeiten sollen beson- ders fundamentale Bewertungskriterien (quantitative Unternehmensdaten, qualitative Merkmale oder Kombinationen aus technischen und fundamen- talen Kennzahlen) berücksichtigen. Weitere Auskünfte über den Preis erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de, Tel. 069/97583777.

INDUSTRIA WOHNEN bereitet neuen offenen Spezial-AIF für Wohnimmobilien vor

INDUSTRIA WOHNEN plant die Auflage eines weiteren offenen Immobilien-Spezial-AIF, der in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Ballungsräumen in Deutschland investiert. Das derzeit in Vorbereitung befindliche Fondskonstrukt wird sich an institutionelle Investoren, insbesondere Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, richten und so konzipiert sein, dass es bei der Anlageverordnung unterliegenden Anlegern der Immobilienquote zugerechnet werden kann. Es reiht sich in die Produkte der „Wohnen-Deutschland“-Reihe ein. Der Fokus wird voraussichtlich auf Neubauten liegen, die vorrangig im Rahmen von Forward-Deals noch während der Entwicklungsphase angekauft werden sollen.

Das Ziel-Investitionsvolumen des Fonds soll in der Größenordnung von 500 Millionen Euro liegen. Die Investitionsphase soll noch im laufenden Jahr beginnen und innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. Ein potenzielles Startportfolio für den Fonds befindet sich derzeit in der Ankaufsprüfung.

„Die Nachfrage institutioneller Anleger nach Wohnimmobilieninvestments, die eine verlässliche laufende Ausschüttung mit der Aussicht auf Wertstabilität verbinden, ist anhaltend hoch. Mit dem geplanten Produkt knüpfen wir an die erfolgreichen „Wohnen-Deutschland“-Fonds an“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA WOHNEN. Bisher hat INDUSTRIA WOHNEN fünf offene Immobilien-Spezial-AIF für institutionelle Anleger aufgelegt, deren investiertes Eigenkapital sich auf rund 850 Millionen Euro beläuft. Das Investitionsvolumen dieser Fonds liegt aktuell bei rund 1,1 Milliarden Euro. Sie werden ebenso wie das geplante neue Produkt über die Plattform der Service-KVG IntReal administriert.

„Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrere Neubauten im Rahmen von Forward Deals angekauft und sind als zuverlässiger und schnell entscheidungsfähiger Transaktionspartner bei Projektentwicklern geschätzt“, so Niewöhner-Pape. „Dieses Netzwerk bauen wir kontinuierlich weiter aus, auch im Rahmen der anstehenden Messe Expo Real." 

Zusätzlich zum geplanten neuen offenen Spezial-AIF hat INDUSTRIA WOHNEN über die IntReal einen Individualfonds für einen institutionellen Investor aufgelegt, in dessen Rahmen in den kommenden Jahren Wohnimmobilien im Volumen von rund 200 Millionen Euro angekauft werden sollen.

INDUSTRIA WOHNEN ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA WOHNEN mehr als 15.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus über 60 Jahren Tätigkeit am Markt. INDUSTRIA WOHNEN betreut als Asset Manager mehr als 1,3 Milliarden Euro am deutschen Wohnungsmarkt.
INDUSTRIA WOHNEN ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank im Verbund mit M.M.Warburg.

Zehn Fonds von TH Real Estate erhalten Auszeichnung für besondere Nachhaltigkeit

TH Real Estate hat von der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) für zehn europäische und US-amerikanische Immobilienfonds die Auszeichnung „Green Star“ für besondere Nachhaltigkeit erhalten. Der UK Retail Warehouse Fund und der Henderson UK Property Fund belegten zudem in ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe den ersten Platz; der Shopping Center Fund landete auf dem zweiten Rang.

Mit den zehn Auszeichnungen hat TH Real Estate die Zahl der „Green Stars“ im Vergleich zum Vorjahr (acht Auszeichnungen) gesteigert. Die Ergebnisse von GRESB zeigen erneut die führende Rolle von TH Real Estate, wenn es um die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg geht.

GRESB hat sich darauf spezialisiert, die Nachhaltigkeits-Performance von Kapitalanlagen (Fonds ebenso wie gelistete Gesellschaften) auf der ganzen Welt zu bewerten, darunter auch Immobilieninvestments. Im Auftrag von annähernd 60 institutionellen Investoren hat GRESB in diesem Jahr an die 1.100 Gesellschaften und Fonds aus mehr als 60 Ländern bewertet. 

Investoren legen bei ihren Anlageentscheidungen zunehmend Wert auf die GRESB-Bewertung und viele der Investoren von TH Real Estate erwarten eine Berichterstattung und Bewertung durch GRESB.

Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist im Unternehmen fest verankert und die Bewertung unserer Fonds zeigt, dass die Bemühungen der letzten Jahre, das Thema in der Unternehmens-DNA zu verankern, erfolgreich waren. Dass drei unserer Fonds auf dem ersten beziehungsweise zweiten Platz des Rankings gelandet sind, zeigt unsere Rolle als Vorreiter im Markt, und dass unser Einsatz rund um das Thema Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Immobilieninvestments zu unserem Kerngeschäft gehört.“
Abigail Dean, Head of Sustainability, TH Real Estate

„Smart Beta“-Strategie der BayernInvest: Risiken reduzieren und gleichzeitig Performance steigern

Aktienfonds, die einen Index nachbilden, leiten die Gewichtung der einzelnen Aktien traditionell aus der Marktkapitalisierung ab. Dies führt dazu, dass Aktien supranationaler Unternehmen mit einem hohen Aktienkurs stark gewichtet sind, während kleineren Emittenten mit einer guten Profitabilität dagegen nur ein geringeres Gewicht beigemessen wird. Dieser Ansatz kann jedoch unter Rendite- / Risiko-Gesichtspunkten problematisch sein.

„Smart Beta Global Low Volatility“

Die BayernInvest hat deshalb die neue Strategie „Smart Beta Global Low Volatility“ entwickelt. An die Stelle der Marktkapitalisierung tritt eine Gewichtung der Aktien nach bestimmten Risikoparametern mit vorteilhaften Rendite- / Risikokennzahlen und besseren Diversifikationseigenschaften. Damit reduzieren sich unter Beibehaltung des Aktien-Exposures signifikant die Volatilität des Portfolios sowie die Drawdowns im Vergleich zum breiten Markt. Dies bestätigt eindrucksvoll eine belastbare Backtest-Analyse für die Jahre 2005 bis heute: Selbst bei ungünstigen Marktgegebenheiten hat sich das optimierte indexnahe Portfolio besser entwickelt als der Markt. Die Analyse zeigt über alle Jahre hinweg eine Reduktion des Portfolio-Risikos um im Schnitt 30 bis 40 Prozent bei gleichzeitiger Verbesserung der Rendite um bis zu 40 Prozent im Vergleich zur Benchmark.

Optimized Sampling Ansatz

Die Smart Beta-Strategie der BayernInvest sieht im ersten Schritt vor, performancebeeinflussende Parameter - wie beispielsweise Land, Branche oder Währung - im Benchmarkindex zu identifizieren. Anschließend werden die Parameter im Rahmen eines Sampling-Ansatzes optimiert. Konkret heißt das am Beispiel des MSCI World Index: Nach bestimmten Risikoparametern wird ein indexnahes optimiertes Portfolio mit signifikant geringerem Risiko als der Index abgeleitet. Das Portfolio besteht so aus deutlich weniger Titeln unter Einhaltung bestimmter definierter Grenzen bzw. Vorgaben bei der Länder- und Branchengewichtung.

Peer Emmrich, Leiter Indexfonds der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, ist überzeugt: „Mit der „Smart Beta Global Low Volatility“-Strategie der BayernInvest können institutionelle Investoren ihr für ein Aktieninvestment notwendiges Risikobudget reduzieren und gleichzeitig mit einem optimierten indexnahen Portfolio eine höhere risikoadjustierte Rendite erzielen als die der Benchmark.“ Der Ansatz integriert individuelle steuerliche und rechtliche Vorgaben des institutionellen Anlegers ebenso wie die Möglichkeit, spezifische Restriktionen des einzelnen Investors zu berücksichtigen.

Warburg-HIH Invest verstärkt sich mit Felix Gold

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH verstärkt ihr Management mit dem erfahrenen Experten Felix Gold. Gold wird als Managing Director den Geschäftsbereich Strukturierung und das Capital Management verantworten. Der Fachanwalt für Steuerrecht hat auch das Steuerberaterexamen abgelegt und verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung im Bereich der regulierten Immobilienfonds. Nach Stationen bei Union Investment, der HIH Global Invest und Dupuis Asset Management nimmt er mit sofortiger Wirkung seine Tätigkeit für Warburg-HIH Invest auf. 

Im Zeitalter zunehmender Regulierung von Investoren und Investmentstrukturen sowie anspruchsvoller werdender Transaktionen, etwa im Rahmen von Forward-Deals zum Einstieg in interessante Projektentwicklungen, steigen die Anforderungen an die Fondsanbieter. Warburg-HIH Invest trägt diesem Umstand im Sinne maximaler Kundennähe dadurch Rechnung, dass Felix Gold neben dem Strukturierungsbereich auch das Capital Management verantworten wird.

„Wir sind sehr froh darüber, mit Felix Gold einen der profiliertesten Strukturierungsexperten der Immobilienfondsbranche für uns gewinnen zu können“, sagt Erik Marienfeldt, Aufsichtsratsvorsitzender der Warburg-HIH Invest. „Bei ihm paaren sich Umsichtigkeit mit hoher Innovationsbereitschaft, so dass wir gerade bei den komplexen Forward-Strukturen internationaler Projektentwicklungen herausragende Kompetenz an Bord holen.“

Über Warburg-HIH Invest
Die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) bietet als Immobilien-Investment-Manager das gesamte Spektrum an nationalen und internationalen Immobilien-Investments für institutionelle Investoren. Sie gehört zu den führenden Managern von Immobilien Spezial-AIF in Deutschland und verfügt mit einem Immobilienvermögen von 5,7 Mrd. Euro über einen umfassenden Track Record in der Konzeption und Umsetzung von individuell zugeschnittenen Anlagelösungen. Warburg-HIH Invest realisiert als Qualitätsanbieter Produkte und Leistungen mit Mehrwert. Dieser hohe Anspruch deckt sich mit den Anforderungen ihrer Gesellschafter HIH Real Estate und der 1798 gegründeten Privatbank M.M.Warburg & CO.
Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.warburg-hih.com

ISG Deutschland baut Team in Berlin aus

Der Baudienstleister ISG Deutschland GmbH hat sein Team für den Berliner Markt ausgebaut. Steffen Kühn leitet die Berliner Niederlassung des Unternehmens, das auf den Innenausbau von Büro- und Einzelhandelsflächen spezialisiert ist und in Deutschland unter anderem Google und Microsoft zu seinen Kunden zählt. Neu an Bord gekommen ist zudem Kerstin Brieskorn für den Bereich Business Development.

Steffen Kühn war zuvor mehrere Jahre beim Berliner Asset und Investment Manager Acrest als Managing Director tätig. Der Architekt und Diplom-Ingenieur ist zudem Auditor für Nachhaltigkeit und Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Kerstin Brieskorn kommt von der Undkrauss Bauaktiengesellschaft, einem Generalunternehmer für Ausbau und Refurbishment von Büro-, Gewerbe- und Handelsimmobilien zu ISG Deutschland. 

„Wir wollen in Deutschland weiter wachsen und Berlin ist dabei für uns einer der Fokusmärkte“, sagt Michael Schöneich, Head of D-A-CH Region. „Wir realisieren hochwertige und zukunftsweisende Raumkonzepte und haben beispielsweise zahlreiche Projekte für Unternehmen aus der Informations- und Kreativbranche umgesetzt, die in Berlin besonders stark sind. Aufbauend auf dieser Basis werden Steffen Kühn und Kerstin Brieskorn mit ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk unser Geschäft weiter vorantreiben."

OFFICEFIRST Immobilien bereit für Börsengang in 2016

OFFICEFIRST Immobilien AG („OFFICEFIRST Immobilien“ oder „das Unternehmen“) bereitet ihren Börsengang vor. Das Unternehmen umfasst das im ersten Halbjahr 2016 ausgegründete strategische Kernportfolio der IVG Immobilien AG. OFFICEFIRST Immobilien plant, seine Aktien noch vor Jahresende 2016 im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel zuzulassen.

Das Angebot wird voraussichtlich aus neuen, im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegebenen Aktien mit einem Volumen von rund 450 Millionen Euro sowie einer Veräußerung von Aktien aus dem Besitz der IVG Immobilien AG bestehen. Damit soll nach dem Börsengang insbesondere eine ausreichende Liquidität im Markt sichergestellt werden.

Einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland

Mit 97 Immobilien im Wert von 3,3 Milliarden Euro (zum 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien im attraktiven Markt für Büroimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen fokussiert sich dabei auf die sechs wichtigen Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin, in denen sich rund 96 Prozent des Gesamtportfolios (zum 30. Juni 2016) befinden. Innerhalb dieser Märkte ist das Portfolio gut ausbalanciert, was OFFICEFIRST Immobilien unabhängiger von einzelnen dieser Metropolregionen macht.

Börsengang schafft finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit

OFFICEFIRST Immobilien beabsichtigt, den Großteil der Nettoerlöse aus der Platzierung der neuen Aktien zur vollständigen Rückzahlung einer Zwischenfinanzierung in Höhe von 295 Millionen Euro und zur vorzeitigen Rückzahlung weiterer Finanzverbindlichkeiten sowie zur teilweisen Finanzierung der Kosten einer geplanten Umwandlung der Gesellschaft in eine REIT-Aktiengesellschaft zu verwenden. Die verbleibenden Emissionserlöse will das Unternehmen für sonstige Unternehmenszwecke, einschließlich zur Finanzierung von potenziellen ausgewählten Projektentwicklungen und Akquisitionen, verwenden.

„Wir haben unser strategisches Ziel erreicht: Die OFFICEFIRST Immobilien ist kapitalmarktfähig“, erläutert Michiel Jaski, Chief Executive Officer von OFFICEFIRST Immobilien. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir die Ertragskraft des Portfolios durch die Asset Management Aktivitäten weiter steigern können. Zusammen mit der Refinanzierung folgt nun der nächste logische Schritt: Das Unternehmen ist gut aufgestellt für den Börsengang. Damit eröffnen wir uns den Zugang zu den Kapitalmärkten und können unsere Kapitalstruktur weiter verbessern. Wir wollen dadurch sicherstellen, dass wir unsere erfolgreiche Strategie langfristig fortsetzen: die starke Kombination aus Stabilität und nachhaltiger Wertsteigerung.“

Real-Estate-Management-Plattform mit Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette

Das Unternehmen betreibt eine vollständig integrierte und skalierbare Real-Estate-Management-Plattform. Damit deckt OFFICEFIRST Immobilien die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Entwicklung bis zur Bewirtschaftung. OFFICEFIRST Immobilien betreibt eigene Standorte in den Metropolregionen. Dadurch steht OFFICEFIRST Immobilien im direkten Kontakt mit seinen Mietern und kann auf diese Weise die hohe Qualität der Dienstleistungen sicherstellen. Die ausgeprägte Präsenz entlang der Wertschöpfungskette stellt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, der kontinuierlich ausgebaut wird: Ergänzend zum heutigen Leistungsbild sollen in diesem Rahmen bis Ende des Jahres nahezu alle Tätigkeiten im Bereich des Property Management internalisiert werden. 

Hohe Vermietungsquote mit großem Anteil namhafter Mieter

Mit einer Vermietungsquote des operativen Portfolios von 91,4 Prozent generiert OFFICEFIRST Immobilien Einnahmen aus der Vermietung in Höhe von rund 207 Millionen Euro2. Das Unternehmen plant bis Jahresende 2017 einen weiteren Anstieg der Vermietungsquote um ein bis zwei Prozent (auf vergleichbarer Basis) sowie ein organisches Wachstum der Mieteinnahmen von zwei bis drei Prozent. Dank des hohen Anteils namhafter Mieter im Portfolio, wie beispielsweise Allianz, Daimler oder Siemens, sowie einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) von rund 5,3 Jahren2 verfügt OFFICEFIRST Immobilien über ein Geschäft mit hoher Stabilität und Planbarkeit. Dies bildet die Basis für das auf nachhaltige Wertsteigerungen ausgerichtete Geschäftsmodell des Unternehmens.

Potenzial für Wertsteigerungen im Portfolio

OFFICEFIRST Immobilien nutzt gezielt Potenziale für Wertsteigerungen. Mittels der Real-Estate-Management-Plattform fokussiert sich das Unternehmen auf die Vermietungsleistung und arbeitet am weiteren Anstieg der Vermietungsquote. Modernisierungen und gezielte Investitionen in bereits vorhandene Bestandsimmobilien zur Steigerung der Attraktivität für Mieter sowie ausgewählte Projektentwicklungen aus der attraktiven Pipeline stehen in den kommenden Jahren im Vordergrund. Zusätzlich soll durch weitere ausgewählte Akquisitionen das qualitativ hochwertige Portfolio ausgebaut werden. Hierbei bieten die Präsenz vor Ort sowie die gute Vernetzung der OFFICEFIRST Immobilien in den sechs Metropolregionen wichtige Zugänge bei der Identifikation und Akquisition potenzieller Objekte. 

„Das erfolgreiche Geschäftsmodell von OFFICEFIRST Immobilien setzt gezielt auf Lagen und Objekte, in denen wir Potenzial für die Zukunft entdecken. Mit unserer regionalen Real-Estate-Management-Plattform und dem Know-How des gesamten Teams erreichen wir eine höhere Vermietungsleistung und verbessern die Effizienz bei der Bewirtschaftung unseres Portfolios. Dies ist eine starke Basis für langfristiges Wachstum“, sagt Oliver Priggemeyer, Chief Operating Officer der OFFICEFIRST Immobilien.

Positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016

Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 bestätigt das solide Geschäftsmodell und die starke Position des Unternehmens in den sechs wichtigsten Metropolregionen Deutschlands. In den Monaten Januar bis Juni konnte OFFICEFIRST Immobilien sowohl die Erträge als auch das Ergebnis gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 steigern3. Die Nettomieteinnahmen betrugen 99,5 Millionen Euro (H1 2015: 97,7 Millionen Euro)4, das bereinigte EBITDA stieg auf 76,6 Millionen Euro (H1 2015: 72,0 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (FFO) verbesserte sich auf 46,6 Millionen Euro (H1 2015: 40,9 Millionen Euro). Das Nettoergebnis legte deutlich auf 122,5 Millionen Euro (H1 2015: 87,8Millionen Euro) zu.

Refinanzierung ist Basis für Kapitalmarktfähigkeit

Mit der im September 2016 gesicherten Refinanzierung hat OFFICEFIRST Immobilien das aktuell günstige Zinsumfeld genutzt, um seine Zinslast deutlich zu senken. So ist es OFFICEFIRST Immobilien gelungen, eine substantiell verbesserte Kapitalstruktur zu implementieren, indem 695 Millionen Euro über ein Bankenkonsortium zu günstigeren Zinsbedingungen refinanziert wurden. Teil dieser Refinanzierung ist neben einem langfristigen Immobilienkredit eine Zwischenfinanzierung von 295 Millionen Euro, die mit den Erlösen aus dem Börsengang getilgt werden soll. Das Unternehmen erwartet durch die neue Finanzierung zukünftig auch eine Steigerung des operativen Ergebnisses (FFO). Damit ist OFFICEFIRST Immobilien jetzt bereit für den Kapitalmarkt.

Fabian John, Finance Director der OFFICEFIRST Immobilien, sagt: „Wir haben im ersten Halbjahr starke Zahlen geliefert, die zeigen, dass unsere Strategie und unser Geschäftsmodell erfolgreich sind. Durch die gesicherte Refinanzierung haben wir die Kosten für die Fremdfinanzierung deutlich gesenkt, so dass sich unsere operative Stärke noch besser in unseren Zahlen widerspiegeln wird. Der Börsengang und die geplante Verwendung des der OFFICEFIRST Immobilien zufließenden Teils der Emissionserlöse werden uns zusätzlichen Schub geben und es uns ermöglichen, die Kapitalkosten weiter zu senken. Wir streben einen Loan to Value (LTV) von rund 45 Prozent an.“

Angestrebte Dividendenausschüttungsquote von 65 bis 70 Prozent des FFO

Ziel von OFFICEFIRST Immobilien ist es, eine nachhaltig attraktive Dividende für die Aktionäre zu generieren. Ab 2017 plant das Unternehmen, eine Dividende in Höhe von 65 bis 70 Prozent des operativen Ergebnisses (FFO) zu zahlen. Für das Geschäftsjähr 2016, in dem der Börsengang stattfinden soll, ist eine Dividendenzahlung von rund 50 Prozent des operativen Ergebnisses (FFO) 2016 angestrebt.

Zur weiteren Steigerung des FFO plant OFFICEFIRST Immobilien, neben der operativen Optimierung der Real-Estate-Plattform, eine weitere Reduzierung ihrer Kapitalkosten und 2017 die Umwandlung in eine REIT-Aktiengesellschaft. Die Vorbereitungen für die Implementierung einer REIT-Struktur laufen planmäßig. Die dafür benötigten finanziellen Mittel resultieren unter anderem aus einer Abschlussbesteuerung bei Eintritt in den körperschaft- und gewerbesteuerbefreiten REIT-Status und sollen teilweise aus Erlösen des angestrebten Börsengangs finanziert werden.

Für den Börsengang agieren Deutsche Bank und Goldman Sachs International als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Kempen & Co, Berenberg und BofA Merrill Lynch wurden als weitere Joint Bookrunners beauftragt.

Über OFFICEFIRST Immobilien
Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Erwerb und Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden sechs Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,3 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

1) Annualisiert, Stichtag 30. Juni 2016, und einschließlich annualisierter Vergütung für Überlassungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro sowie des operativen Ergebnisses aus dem Vertrag mit Hilton International über den Betrieb des Hilton Hotels und des Hilton Garden Inn Hotels im THE SQUAIRE in Frankfurt am Main (Flughafen).
2) Stichtag 30. Juni 2016. Unter Einbeziehung des Vertrages mit Hilton International über den Betrieb des Hilton Hotels und des Hilton Garden Inn Hotels im THE SQUAIRE in Frankfurt am Main (Flughafen). Ohne den Bewirtschaftungsvertrag mit Hilton International beläuft sich der WAULT auf 4,4 Jahre.
3) OFFICEFIRST Immobilien wurde als Konzern in der ersten Jahreshälfte 2016 durch Übertragungen von Einzelwerten und von Gesellschaftsanteilen sowie Einlagen gegründet, bei denen Immobilien und Gesellschaften des IVG Immobilien AG-Konzerns an OFFICEFIRST Immobilien übertragen wurden. Vor diesen Übertragungen hatte OFFICEFIRST Immobilien keine Tochtergesellschaften und kein eigenes operatives Geschäft. Der für den zum 30. Juni 2016 endenden Sechsmonatszeitraum erstellte verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält daher für Vergleichszwecke nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte kombinierte Finanzinformationen für den zum 30. Juni 2015 endenden Sechsmonatszeitraum, als wären die vorgenannten Übertragungen bereits bis zum 30. Juni 2015 erfolgt.
4) Unter Einbeziehung der Erträge aus dem Vertrag mit Hilton International über den Betrieb des Hilton Hotels und des Hilton Garden Inn Hotels im THE SQUAIRE in Frankfurt am Main (Flughafen).

Fonds mit Künstlicher Intelligenz: Tungsten TRYCON bewährt sich seit 3 Jahren

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Investment Management ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Der Frankfurter Fondsspezialist Tungsten Capital kann in seinem Multi-Asset long/short-Fonds Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG bereits auf einen dreijährigen Track-Record einer solchen Strategie zurückschauen.

Die auf Künstlicher Intelligenz basierende Alpha-Strategie ist seit September 2013 im Einsatz. In diesem Zeitraum konnte sie mit einer Sharpe Ratio von 1,03 überzeugen. Mit einem Plus von 4,33% hat sie auch 2016 solide Ergebnisse an den insgesamt 40 gehandelten Märkten in vier Assetklassen erzielt. 

Das gute Abschneiden führt Pablo Hess, einer der Köpfe hinter der Strategie, vorrangig auf ein quantitatives Modell auf Basis Künstlicher Intelligenz zurück. „Das Portfolio kann so im Vergleich zu klassischen Modellen dynamisch und fließend zwischen Positionen wechseln, die grob den Strategien Momentum oder Contrarian zuzuordnen sind. Damit streben wir eine ausgewogenere Wertentwicklung an, als sie typischerweise mit den puristischen Ansätzen erzielt wird.“ Das Modell ist laut Hess Ergebnis langjähriger Entwicklungsarbeit auf diesem Gebiet, welches erst in den letzten Jahren auch im Asset Management stärker in den Fokus rückt. Mit einem UCITS-Fonds mit 3 Jahren Track-Record kann das Team als einer der Vorreiter im Einsatz Künstlicher Intelligenz bezeichnet werden. 

Die Frankfurter vermarkten die Strategie als puren Alpha-Baustein und erklären diesen Anspruch mit der geringen Korrelation mit allen gängigen liquiden Assetklassen. Laut Lutz Klaus, CIO bei Tungsten, hat das seinen guten Grund: „Wir legen großen Wert darauf, unseren Investoren nur sortenreine Lösungen anzubieten, d.h. wir vermischen Alpha und Beta nicht in unseren Produkten. Die Entscheidung über die gewünschte Dosis Alpha und Beta gebührt in unseren Augen dem Allokator selbst."

Die Kombination aus geringer Korrelation und attraktiver Performance bei moderater Volatilität um die 6% findet auch bei Investoren Zuspruch. Der Fonds konnte in den vergangenen drei Jahren stete Mittelzuflüsse verzeichnen und ist auf aktuell 93 Mio. Euro angewachsen. „Wir freuen uns sehr über das Interesse im Markt und sehen darin eine Bestätigung für unsere Entscheidung, mit innovativen Strategien Chancen abseits der klassischen Renditequellen zu erschließen."

Der Fonds ist in einer Luxemburger UCITS-Struktur erhältlich. 

Über Tungsten Capital Management
Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH wurde 2006 gegründet und ist der institutionelle Asset Management Arm der Corecam Investment Group. Tungsten Capital ist ein auf Liquid Alternatives spezialisiertes Investmenthaus und bankenunabhängig.
Primärer Fokus liegt auf einem konsequenten und strikten Risikomanagement. Tungsten managt ein Volumen von rund 400 Mio. Euro. Die Strategien wurden für namhafte internationale Unternehmen und Familien entwickelt und weisen eine solide Erfolgsbilanz aus. Die Corecam Investment Group ist mit Standorten in Zürich und Singapur vertreten. Innerhalb der Corecam Investment Group verwaltet das Corecam Family Office ein Volumen von über einer Milliarde Euro.
Weitere Informationen unter www.tungsten-funds.com

CORESTATE Capital Group baut Hightstreet-Strategie weiter aus: 850 Millionen Euro Portfolio mit über 100 Einzelhandelsobjekten

CORESTATE Capital Group (“CORESTATE”), ein vollintegrierter Immobilien Investment Manager und Co-Investor, baut Highstreet-Strategie weiter aus. Mittlerweile besitzt und managt die CORESTATE Gruppe gemeinsam mit anderen Investoren mehr als 100 Einzelhandelsobjekte in Top-Lagen in Fußgängerzonen deutscher Mittelstädte, darunter auch acht Shopping Center. Zu den Ankermietern gehören unter anderen C&A, dm, Fielmann, H&M, New Yorker, Rossmann, Saturn oder TK Maxx. Die Gesamtmietfläche des über 850 Millionen Euro schweren Portfolios beträgt rund 370.000 m². Bis Ende des Jahres 2016 soll das Portfolio das Volumen von 1 Milliarde Euro überschreiten.

Bereits seit dem Jahr 2014 fokussiert sich CORESTATE auf das Segment Secondary Highstreet. Thomas Landschreiber, Chief Investment Officer der CORESTATE Capital Group: „Schon damals haben wir den Trend Richtung B-Städte erkannt. Unsere Highstreet-Investment-Strategie zielt auf eine große Anzahl gut diversifizierter Top-Einzelhandelsimmobilien ab. Dank unserer sehr guten lokalen Marktkenntnisse haben wir den Zugang zu zahlreichen vielversprechenden Objekten. So können wir Investoren, die eine regelmäßige Ausschüttung verbunden mit einer hohen Mieterbonität erwarten, eine stabile Anlagealternative bieten.“

MFS legt MFS Meridian® Funds – Global Opportunistic Bond Fund auf

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian® Funds – Global Opportunistic Bond Fund bekannt. Dabei handelt es sich um einen flexiblen Anleihefonds mit dem Ziel, durch unterschiedliche Alphaquellen risikoadjustiert hohe Erträge zu erzielen.

Die Investmentstrategie beruht auf der Überzeugung, dass die weltweiten Rentenmärkte auf Sicht eines Marktzyklus vielfältige Möglichkeiten bieten, um Mehrwert zu generieren. Dies wird erreicht durch glo-bale Sektorallokation, Einzelwertauswahl, Durationssteuerung und Währungsmanagement.

Der Investmentfokus liegt auf Emittenten aus Industrieländern, bisweilen auch aus Schwellenländern. Investiert wird in Unternehmens- und Staatsanleihen, in hypothekenbesicherte und andere, durch Ver-mögenswerte besicherte Wertpapiere, sowie in Schuldtitel aus dem Bereich Investmentgrade und da-runter. Ziel dieser Diversifikation ist die attraktive Risikoverteilung im Verhältnis zum Ertrag.

Der Fonds kann also in unterschiedlichen Sektoren größere Positionen eingehen, auch in risikoreicheren Marktsegmenten. Dennoch verfolgt er einen „benchmark-bewussten“ Ansatz. Ziel ist es, höhere Rendi-ten und Gesamterträge zu generieren, während gleichzeitig die traditionellen Diversifikationsvorteile von Festzinsanlagen genutzt werden. Dabei gilt natürlich zu beachten, dass Diversifikation keine Gewin-ne garantiert und auch nicht zwangsläufig vor Verlusten schützt.

„In der heutigen Zeit, die durch schwaches Wirtschaftswachstum und niedrige Zinsen geprägt ist, wächst der Bedarf nach höheren Ertragsmöglichkeiten bei Festzinsanlagen. Unseres Erachtens sind je nach Marktumfeld unterschiedliche Alphaquellen relevant, um Performance zu erwirtschaften. Da der Fonds unterschiedliche Chancen nutzen kann, steigt die Aussicht auf eine gute Wertentwicklung“, sagt Lina Medeiros, Präsidentin von MFS International Ltd.

Um die Gewichtung unterschiedlicher Marktsegmente zu steuern, wird der Fonds voraussichtlich auch Derivate einsetzen (vor allem zur Absicherung und/oder zu Investmentzwecken).

Leitende Fondsmanager sind Richard Hawkins und Robert Spector. Ihnen obliegen Asset-Allokation und Risikobudgetierung. Sie arbeiten mit mehreren sektorspezifischen Portfoliomanagern zusammen (siehe unten). Diese Experten befassen sich nicht nur mit der relativen Bewertung ihrer Sektoren, sondern ge-ben in ihren jeweiligen Bereichen auch konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen.

Das äußerst erfahrene Team managt schon seit langem internationale Portfolios und verfügt über um-fassendes Know-how in unterschiedlichen Assetklassen und Regionen weltweit.

Über MFS Investment Management
MFS® wurde 1924 gegründet und ist heute ein aktiver, globale Assetmanager mit Investmentniederlas-sungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS ver-folgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Juli 2016 verwaltete MFS 438,9 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privat-anleger und institutionelle Investoren weltweit. Weitere Informationen unter mfs.com
Unter meridian.mfs.com finden Sie Fondsdokumente wie Wesentliche Anlegerinformationen (KIIDs) für die relevanten Anteilsklassen der Fonds.

Versicherungsexperten erwarten Dominanz der Fondspolicen und Veränderungen bei Garantieprodukten

Immer weniger Anbieter geben der klassischen Lebensversicherung noch eine Perspektive. Nur noch 10 Prozent von 120 Entscheidern der Branche, die Pioneer Investments im Rahmen der 10. Handelsblatt Jahrestagung Assekuranz Anfang September befragte, halten sie weiterhin für ein wichtiges Produkt. Die aktuell im Fokus stehenden Indexpolicen wurden überraschenderweise ebenfalls von nur 8 Prozent der Entscheider als zukünftig relevant angesehen. Die Mehrheit (58 Prozent) erwartet einen Vormarsch der Fondspolicen, also Investmentfonds im Versicherungsmantel. „Um Versicherungsnehmern attraktive Produkte anbieten zu können, wird die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Fondsgesellschaften weiter an Bedeutung gewinnen“, so Nils Hemmer, Head of Wholesale and Third Party Distribution bei Pioneer Investments.

Fast drei Viertel der Experten (71 Prozent) gehen dabei davon aus, dass aufgrund der niedrigen Zinsen klassische Garantien bei der Produktentwicklung zukünftig eine weit geringere Rolle spielen werden als bisher. Stattdessen erwarten die Befragten eine Zunahme bei flexiblen Garantien, die sich während der Laufzeit verändern (34 Prozent) beziehungsweise bei alternativen Garantien, die einen Kapitalerhalt anstreben (32 Prozent). „Diese können zum Beispiel durch eine innovative Risikobudgetkontrolle im Rahmen von Investmentfonds dargestellt werden“, erläutert Hemmer.

Als größte Herausforderung definierten 71 Prozent der Befragten, dass die Zinsen wohl langfristig so niedrig bleiben. Auch die zunehmenden regulatorischen Anforderungen binden Kräfte – 40 Prozent der Versicherungsexperten gaben an, dass die aktuellen Regulierungsvorgaben bereits jetzt die Kapazitäten übersteigen. Bei weiteren 38 Prozent können die Anforderungen zwar im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit erfüllt werden, jedoch bleiben keine weiteren Kapazitäten für strategische Entwicklungen. Ein aktuelles Thema ist die Umsetzung der Regeln zur Ausgestaltung der Verbraucherinformationen für Anlageprodukte, den so genannten „PRIIPs“, die bis Ende 2016 vorliegen müssen. Fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) gaben an, dass diese Vorgaben ausschließlich intern umgesetzt werden – nur 8 Prozent haben diese Aufgabe an externe Dienstleister abgegeben.

Ein weiteres zentrales Thema für die Versicherer ist die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen des Kundenverhaltens. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) schätzt die Entwicklung positiv ein – sie erwarten, dass die Digitalisierung vor allem Chancen bietet sich vom Wettbewerb abzugrenzen und noch mehr auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

NN IP Umfrage zu Emerging Markets-Schuldtiteln

Die Nachfrage nach EM-Debt soll aufgrund der Diversifikationsvorteile und attraktiver Bewertungen in den nächsten drei Jahren steigen, so eine Umfrage von NN IP.

Diversifikationsvorteile und attraktive Bewertungen werden von institutionellen Investoren als Hauptgründe für die erwartete Zunahme des Interesses an Schwellenländeranleihen genannt. Das ergab eine Umfrage von NN Investment Partners.1

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwarten, dass institutionelle Investoren ihre Exponierung gegenüber der Assetklasse in den nächsten drei Jahren ausweiten werden. Nur 7 Prozent erwarten einen Rückgang. 60 Prozent derjenigen, die mit einer Zunahme rechnen, sehen den Grund in den Diversifikationsvorteilen, die EMD bieten, während nach Ansicht von 56 Prozent die Bewertungen im Vergleich zu anderen Anleihearten deutlich attraktiver sind und daher das zusätzliche Risiko rechtfertigen. Von fünf Befragten sind zwei (40 Prozent) der Meinung, dass EM-Schuldtitel in einem Umfeld mit geringem Wirtschaftswachstum eine günstigere risikobereinigte Exponierung bieten.

Diese Sichtweise entspricht im Wesentlichen auch der Sichtweise von NN Investment Partners zu Schwellenländeranleihen.

Marco Ruijer, Lead Portfolio Manager im EMD Hard Currency-Team in NN Investment Partners’ EMD-Boutique, erklärte dazu:

„Das globale Umfeld ist für EM-Anleihen momentan außerordentlich günstig. Durch die lockere Geldpolitik weltweit ist reichlich Liquidität in die Märkte geflossen. Die Allokationen zu EM-Anleihen werden daher anhalten. Grund sind vor allem die attraktiven Bewertungen, günstige Rahmendaten in den EM sowie Diversifikationsvorteile.“ 

Was die Diversifikationsvorteile anbetrifft, wurden vor allem „geografische“ Vorteile genannt (52 Prozent der Befragten). Ferner wurden verbessertes Einkommen (48 Prozent), optimiertes Kreditrisiko (46 Prozent), höhere Exponierung gegenüber dem Kreditsektor (20 Prozent) sowie Duration (14 Prozent) genannt. 

Als Faktoren, die die Attraktivität von EM-Anleihen noch erhöhen würden, wurden ein weiteres Auseinanderbrechen der Europäischen Union (41 Prozent), der Brexit (25 Prozent), steigende Zinsen in den USA (25 Prozent), steigende Inflation in den USA (19 Prozent) sowie steigende Inflation in der Eurozone (15 Prozent) genannt. Als größte mit dieser Anlageform verbundene Risiken nannten Investoren politische Ungewissheit (43 Prozent), Kreditqualität (42 Prozent), sinkende Marktliquidität (27 Prozent), Abkühlung der chinesischen Konjunktur (23 Prozent), Zunahme von Zahlungsausfällen (20 Prozent), steigende Zinsen (17 Prozent), steigende Inflation (17 Prozent) und eine Verknappung des Angebots an Anleihen (6 Prozent).

Marco Ruijer weiter: „Mit EM-Anleihen lassen sich attraktive Einkünfte erzielen. Das ist für Investoren, die seit geraumer Zeit auf der Suche nach Renditen sind, besonders interessant. Mit zunehmender Erholung der Weltkonjunktur werden Anleger wieder vermehrt in diese Assetklasse investieren, denn das Vertrauen in die Kreditqualität von EM-Anleihen steigt. Zudem kann man sein Portfolio so auf hervorragende Weise von den entwickelten Märkten weg diversifizieren. Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) erwarten, dass sich die Kreditbedingungen in den EM über die nächsten zwei, drei Jahre grundsätzlich verbessern werden. Demgegenüber erwarten 24 Prozent eine Verschlechterung.“

„Unser Research hat außerdem ergeben, dass Investoren einige grundsätzliche Vorbehalte gegenüber Emerging Markets-Anleihen haben. Die Mehrzahl der Befragten (60 Prozent) gab an, dass es riskant sei, einen breiten passiven  Investmentansatz  zu verfolgen, anstatt anhand einer aktiven Titelauswahl die besten Chancen herauszufiltern und die Risiken auf andere Weise zu steuern.“ 

Im Allgemeinen sind Anleger aber der Meinung, dass 6 Prozent des Portfolios auf EM-Anleihen entfallen sollte. 15 Prozent meinen dagegen, der Anteil sollte über 10 Prozent liegen. 

56 Prozent erwarten, dass die Emissionstätigkeit in den EM in den nächsten drei Jahren zunehmen wird. Nur 8 Prozent erwarten einen Rückgang.

1 Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Juli und August 2016 unter 86 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

Union Bancaire Privée (UBP) verstärkt sein europäisches Aktienteam mit Portfoliomanager Charles Anniss

Union Bancaire Privée (UBP) kündigte heute die Ernennung von Charles Anniss (38) als Small- und Midcap Portfolio Manager für sein europäisches Aktienteam an.

Anniss wechselt von M&G Investments, wo er als Director und Fondsmanager für den European Select Fund und den European Smaller Companies Fund verantwortlich zeichnete, sowie globale Aktienspezialfondsmandate (ex USA) für institutionelle Kunden managte. Er weist über 15 Jahre Investmenterfahrung auf.

In seiner neuen Funktion verantwortet Anniss die Weiterentwicklung des bestehenden europäischen Aktienteamangebots und wird neue Lösungen im Bereich der European Small und Mid Caps entwickeln, um die aktuellen Aktien- und Equity-Income-Strategien der UBP zu ergänzen.

Scott Meech, Co-Head des Pan European Equity Teams erläutert: „Wir sind sehr erfreut, dass Charles Anniss unserem Team beitritt. Seine langjährige Erfahrung und umfangreiche Expertise ergänzen unsere bestehenden Kompetenzen bestens und sind ein wichtiger Schritt beim Ausbau der europäischen Aktienexpertise der UBP.“ 

„Sowohl der Investmentansatz als auch die Investmentphilosophie von Charles Anniss stimmen mit der unseren eng überein. Er wird einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung unserer Researchkapazitäten und unserer Produktpalette in diesem Segment leisten“, fügte Mikael Lok, Co-CEO der UBP Asset Management hinzu.

Globale ETP-Branche verbucht im August Mittelzuflüsse in Höhe von 39 Milliarden US-Dollar

Wie gewohnt möchten wir Sie über Zu- und Abflüsse im globalen und europäischen ETF-Markt im abgelaufenen Monat August 2016 informieren. Die Daten werden unabhängig von Deutsche Bank Markets Research erhoben und umfassen den gesamten europäischen ETF-Markt mit einem Anlagevolumen von aktuell 481 Milliarden Euro. Das weltweite in ETPs investierte Volumen beträgt 3,26 Billionen US-Dollar. Da Investoren in börsennotierte, laufend handelbare ETFs schnell auf Markttrends reagieren, bieten die Zu- und Abflüsse in ETFs ein genaues Bild der aktuellen Anlagetrends.

Globale ETP-Branche verbucht im August Mittelzuflüsse in Höhe von 39 Milliarden US-Dollar; vor allem US-gelistete ETFs sowie aus dem asiatisch-pazifischen Raum verzeichnen deutliche Mittelzuflüsse; in Europa können vor allem Emerging Markets ETFs zulegen; Strategic Beta ETFs sowie Gold ETCs bei Investoren weiterhin gefragt; ETFs auf deutsche und europäische Aktien verbuchen hingegen Mittelabflüsse

Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Markets Research
Daten zum Stand: 31.08.2016

Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Die globale ETP-Branche verbuchte im August weitere 39 Milliarden US-Dollar an Mittelzuflüssen. Damit verwaltet die ETP-Branche per Ende August ein Vermögen von 3,26 Billionen US-Dollar, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber Juli. (S. 3)
  • Mit Blick auf die regionale Aufteilung verbuchten die in den USA gelisteten ETPs deutliche Mittelzuflüsse. Ihnen flossen im August 27,52 Milliarden US-Dollar zu, im Juli waren es allerdings noch 45,7 Milliarden US-Dollar gewesen. Damit werden in den USA per Ende August 2,38 Billionen US-Dollar in ETFs verwaltet, ein Plus von 1,05 Prozent gegenüber Juli. (S. 3)
  • Zulegen konnten im August auch ETPs aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Ihnen flossen 5,1 Milliarden US-Dollar zu, nachdem diese Region im Juli noch Abflüsse verbuchen musste. Hauptwachstumstreiber waren hier im August vor allem Aktien-ETFs, aus denen Investoren im Monat zuvor noch Gelder abgezogen hatten. (S. 3,17)
  • Einen positiven Trend verzeichneten auch die in Europa gelisteten ETPs. Ihnen flossen 6,7 Milliarden US-Dollar zu, nach 10,6 Milliarden US-Dollar im Juli. (S. 3)
  • Zum weltweiten Wachstum trugen alle großen Kategorien bei. Aktien-ETFs verbuchten weltweit Zuflüsse in Höhe 26,6 Milliarden US-Dollar (Juli: +34,3 Milliarden US-Dollar), Renten-ETFs 11,9 Milliarden US-Dollar (Juli: +14 Milliarden US-Dollar) und Rohstoff-ETCs 854 Millionen US-Dollar (Juli: +3,4 Milliarden US-Dollar). (S. 17)

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  

Aktien

  • Aktien-ETFs konnten wie schon im Vormonat weitere Mittelzuflüsse verbuchen. Insgesamt flossen dieser Kategorie 2,2 Milliarden Euro zu, ein Plus von 4 Prozent gegenüber Juli. (S. 17)
  • Gefragt waren vor allem ETFs auf globale Schwellenländer-Indizes. Sie verbuchten Kapitalzuflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Damit hält der positive Trend in dieser Kategorie an. Auf Jahressicht summieren sich die Mittelzuflüsse auf knapp 5 Milliarden Euro. (S. 20)
  • Hingegen zogen Investoren aus ETFs auf deutsche Aktien weiterhin Gelder ab. Im August beliefen sich die Mittelabflüsse auf 878 Millionen Euro, auf Jahressicht auf 2,8 Milliarden Euro. (S. 19)
  • Weiterhin rückläufig waren auch die ETFs auf breite europäische Aktienindizes. Allerdings haben sich die Abflüsse in Höhe von 524 Millionen Euro gegenüber dem Juli (-1,7 Milliarden Euro) deutlich abgeschwächt. (S. 19)
  • Deutliche Mittelzuflüsse konnten weiterhin Strategic-Beta-ETFs verbuchen. Produkte auf quantitativ berechnete Strategie-Indizes verbuchten im August Zuflüsse von 427 Millionen Euro, seit Jahresanfang summieren sich die Zuflüsse auf 6,4 Milliarden Euro. ETFs auf Stilindizes wie Value und Growth zogen im August 463 Millionen Euro an. (S. 18)

Renten

  • Bei den Renten-ETFs blieb der positive Trend der vergangenen Monate bestehen. So flossen dieser Kategorie im August weitere 2,8 Milliarden Euro zu nach 4,9 Milliarden Euro im Juli. Auf Jahressicht summieren sich die Zuflüsse auf 23,8 Milliarden Euro. (S. 17)
  • Gefragt waren im August vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen (+1,4 Milliarden Euro) sowie Staatsanleihen (+1,2 Milliarden Euro). (S. 17)

Rohstoffe

  • Auch bei den Rohstoff-ETPs konnte sich der positive Trend fortsetzen. Insgesamt verbuchte die Kategorie 1,0 Milliarden Euro neue Gelder nach 2,5 Milliarden Euro im Juli. (S. 22)
  • Hauptwachstumstreiber waren erneut Gold-ETCs mit Zuflüssen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Auf Jahressicht summieren sich die Zuflüsse damit auf 8,5 Milliarden Euro. (S. 22)

Beliebteste Indizes

  • Beliebteste Basiswerte bei den Aktien-ETFs waren der MSCI Emerging Markets Index sowie der S&P 500. Aber auch der MSCI Australia findet sich unter den Top 10. (S. 23)
  • Bei den Renten-ETFs war erneut der J.P. Morgan Emerging Markets Bond Index gefragt. (S. 24)

Risiken von ETFs umfassen unter anderen die folgenden:

  • Die ETFs mit indirekter Replikation haben ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus derivativen Transaktionen gemäß der OGAW/UCITS III Restriktionen.
  • Der Wert der ETF- Anteile kann durch rechtliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen, Marktvolatilität und/oder Volatilität des Vermögens des Teilfonds und/oder des Bezugsobjekts negativ beeinflusst werden.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat. Daraus können Verluste resultieren.
  • Der Wert der ETF-Anteile kann durch Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden.

Saxo Bank transforms fixed income trading with the launch of the first truly digital bond trading solution

A strong combination of technology and access to up to 40 of the largest liquidity providers will significantly improve efficiency and reduce costs for clients.

Saxo Bank, the online trading and investment specialist, announces today that it is transforming fixed income trading with the launch of the first truly digital trading solution for corporate and government bonds. As part of the launch, Saxo Bank will offer its clients access to trading opportunities in over 5,000 investment grade and high yield corporate and government bonds from all over the world and in 20 different currencies. The solution will be rolled out in October on SaxoTraderGO, the bank’s multi-asset trading platform.

Saxo Bank will combine its technological prowess and its relationship with 40 of the largest liquidity providers in the bond markets to offer both retail and institutional clients more transparent, cheaper and more efficient access to fixed income trading opportunities. The move is set to revolutionise the way investors trade bonds – a process which currently involves a manual “request for quote” from a very small number of banks, and in some instances a single bank. The current process is inefficient as it does not explore the depth of the liquidity and range of prices available in the marketplace.

Saxo Bank’s digital bond trading is connecting each client with the entire global bond market, in a direct, competitive, transparent, and efficient manner. Each bond order is directed to an optimized dealer auction which comprises up to 40 of largest bond liquidity providers. Thanks to technology, most trades are done within seconds, but, most importantly, clients will experience huge cost savings due to the competitive nature of the multi dealer environment. Saxo Bank’s ability to offer its clients a fully digital trading solution which has high scalability will allow it to offer, on average, a price improvement of 30 basis points for corporate bonds and 5-10 basis points for government bonds, according to the bank’s observations.

Large institutional investors have had access to electronic trading in liquid government and corporate bonds for a while, however, electronic bond trading has to date not been available to a large part of the investor base. Saxo Bank’s aim is to change that and democratise access to efficient bond trading.

Commenting on the launch Kim Fournais CEO and co-founder of Saxo Bank, said:

“It is hard to imagine a market which is more ripe for disruption than the bond market. Watching a bond trader trade over the phone, at a time when the internet has touched almost every area of financial markets, not to mention our lives, is a clear call for disruption. Investors need to ask themselves if they want to continue to trade based on an indicative price from a single bank or if they want to get the best price available from more than 40 global bonds providers, including some of the largest global banks.”

“Enabling our clients to trade bonds much more efficiently is an extension of our mission and history of democratizing investment and trading and leveling the playing field between institutions and retail investors when it comes to accessing financial markets.“

Simon Fasdal, Head of Fixed Income Trading at Saxo Bank, commented:

“I am proud that the next step in Saxo Bank’s history of democratizing trading and investment is to truly digitize bond trading. Many providers who have attempted to address the issue of electronic bond trading have failed because they took the wrong approach by trying to copy equity style trading into a fragmented market and ignoring issues with liquidity and indicative prices. Others have stuck to a manual work stream, despite a digital frontend, and not really taken the step to a full digital value chain. We have engineered a front end that will present clients with a trading experience which is similar to that which they are accustomed to in equity trading, offering speed of execution and transparency, and the technology to cope with the much more complex nature of fragmented bond markets in a simple manner.”

“Client demand and regulatory pressure makes transparency absolutely key and with our new offering we will charge a commission, offering full transparency to clients, in contrast to the industry standard of a spread based system, which is not always a transparent way of pricing clients.”

Startschuss für das neue Barings

Aus dem Zusammenschluss der Asset-Management-Einheiten von MassMutual zu einem verbundenen Unternehmen ist mit dem neuen Barings ein globaler Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von 275 Milliarden US-Dollar entstanden. Das neue Barings verfügt über ein ausgeprägtes Know-how in den traditionellen und alternativen Anlageklassen.

Babson Capital Management gibt heute bekannt, dass der Zusammenschluss der vier Asset-Management-Einheiten von Massachusetts Mutual Life Insurance Company (MassMutual) erfolgreich abgeschlossen wurde. Babson Capital Management LLC sowie deren Tochtergesellschaften Cornerstone Real Estate Advisers LLC und Wood Creek Capital Management, LLC, und Baring Asset Management Limited sind ab sofort als ein einheitliches Unternehmen unter dem Namen Barings tätig.

Im Zuge dessen wurde auch der Markenauftritt und das Logo von Barings erneuert, um die Ausrichtung als modernes und zukunftsorientiertes Asset-Management-Unternehmen zum Ausdruck zu bringen. Oberstes Ziel des neu aufgestellten Unternehmens ist die umfassende Erfüllung der Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden.

„Der Zusammenschluss ist ein bedeutender Moment in unserer Firmengeschichte, denn er ermöglicht es uns, unsere Kräfte zu bündeln und nochmals zu verbessern. Unser erklärtes Ziel ist es, umfassende und innovative Lösungen zu entwickeln, die unseren Kunden helfen, ihre Anlageziele zu erreichen", erklärt Tom Finke, Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Barings. „Das neue Barings besitzt ein weitreichendes und tiefgehendes Know-how an den globalen Finanzmärkten – seien es festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Immobilien oder auch alternative Investments. Darüber hinaus verschafft uns unsere integrierte globale Präsenz einen verbesserten Blickwinkel sowie den Zugang zu einer größeren Auswahl an Lösungsmöglichkeiten und stärkt somit unsere Fähigkeiten, an den globalen Finanzmärkten erfolgreich zu investieren.“

Der Zusammenschluss macht aus Barings eines der weltweit größten und am stärksten diversifizierten Asset-Management-Unternehmen mit:

  • Mehr als 275 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Kundenvermögen
  • Über 1.700 Mitarbeiter in 41 Niederlassungen aus 17 Ländern
  • Mehr als 600 Investment-Experten weltweit in einem breiten Spektrum von Anlageklassen

Innerhalb der neuen Organisation von Barings wird jeder Investmentbereich einer eigenen Leitung unterstellt:

  • Russ Morrison wird als Präsident den Bereich globale Anleihen-, Aktien- und Multi-Asset-Strategien verantworten,
  • Scott Brown wird für die globale Immobilieneinheit zuständig sein, und
  • Anthony Sciacca wird den Bereich alternative Investments und Private Equity leiten.

Roger Crandall, Chairman, Präsident und CEO von MassMutual, sagt: „Wir sind hoch erfreut, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben, der unsere erstklassigen institutionellen Asset-Management-Einheiten zu einem schlagkräftigen, globalen Asset-Management-Unternehmen zusammenbringt. Dadurch können wir unsere Lösungsangebote und das Engagement für unsere Kunden rund um die Welt weiter verbessern. Bedeutsam ist dabei, dass die Schaffung des neuen Barings auf den charakteristischen Stärken der vier zusammengeschlossenen Unternehmen aufbaut. Das bedeutet für uns eine wichtige strategische Weiterentwicklung, die uns im Wettbewerb unterscheidet und unser Asset-Management in die Lage versetzt, auch weiterhin sehr erfolgreich zu agieren.“

Über das neue Barings
Barings ist ein globales Asset-Management-Unternehmen mit einem verwalteten Vermögen von 275 Milliarden US-Dollar *, das sich voll und ganz den Anlagebedürfnissen seiner Kunden widmet. Wir schließen dauerhafte Partnerschaften, die unsere ausgeprägte Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen noch vertiefen, um unseren Kunden allzeit innovative Lösungen und hervorragenden Service anbieten zu können. Als Teil der MassMutual Financial Group verfügt das neue Barings über eine starke globale Präsenz mit über 1.700 Mitarbeitern und 600 Investment-Experten in 41 Niederlassungen in 17 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.barings.com.

* Stand: 30. Juni 2016

PGIM Real Estate sammelt 457 Millionen Euro für European Value Partners Fund ein

PGIM Real Estate hat für seinen European Value Partners (EVP) Fund 457 Millionen Euro an Eigenkapitalzusagen von institutionellen Investoren und vermö- genden Privatanlegern weltweit erhalten. Damit ist das Fundraising für den Fonds jetzt been- det. Beim EVP handelt es sich um den Ersten in einer Serie diskretionär verwalteter ge- schlossener Immobilienfonds. Der Fonds investiert in erster Linie in Immobilien mit Value- Add-Anlageprofil in Kontinentaleuropa. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Wertsteigerungen sollen unter anderem durch aktives Mietermanagement, Repositionierung von Objekten sowie spezifischen operativen Maßnah- men erzielt werden.

„Kontinentaleuropa bietet eine überzeugende Mischung vielfältiger Anlagechancen im Im- mobilienbereich mit attraktivem Wertzuwachspotenzial“, erklärt Raimondo Amabile, bei PGIM Real Estate für Europa zuständig und Senior Portfolio Manager des EVP. „Diese Chancen ergeben sich durch Marktverwerfungen, der konjunkturellen Erholung sowie aus dem anhaltenden Strukturwandel in der Region. Unsere Kunden schätzen unsere Fähigkeit, diese vorteilhaften Marktbedingungen zu nutzen und so ihre Anlageziele umzusetzen. Das zeigt sich auch an der lebhaften Beteiligung sowohl bestehender als auch neuer Investoren.“Der EVP hat im Juli 2016 erfolgreich seine erste Immobilie veräußert. Das Bürogebäude mit 15.000 m in der 41 rue Ybry im Pariser Teilmarkt Neuilly-sur-Seine, wird zukünftig das globale Headquarter des französischen Kosmetikherstellers Sephora beherbergen. Sephora ist Teil des LVHM-Konzerns. Das leerstehende Objekt ist erst im Juli 2015 im Rahmen einer Off-Market-Transaktion vom EVP erworben worden.

„Durch unsere bewährte Kompetenz sowie die Präsenz in den wichtigsten europäischen Märkten sind wir besonders gut in der Lage, attraktive Investmentopportunitäten mit hohem Wertsteigerungspotenzial ausfindig zu machen und zu realisieren,“ ergänzt Raimondo Amabile. „Das zeigt sich an der Transaktion der 41 rue Ybry. Wir werden auch weiterhin attraktive Investmentchancen für unsere Anleger nutzen. Ziel ist die Schaffung von überzeu- gendem Mehrwert durch maßgeschneidertes Asset Management.“

Der EVP ist aktuell zu 25 Prozent investiert. Zu den weiteren Assets zählen zwei Portfolios, mit 26 Objekten an verschiedenen Standorten in Westdeutschland sowie ein Portfolio aus drei Bürogebäuden in etablierten Bü- roteilmärkten in München.

Seit 1982 ist PGIM Real Estate als treuhänderischer Verwalter für institutionelle Investoren in Europa tätig. Zum 30.06.2016 verwaltete das Haus ein Immobilienvermögen in Europa von $ 7,6 Milliarden brutto ($ 5,3 Milliarden netto). PGIM Real Estate beschäftigt rund 150 Investment-Professionals an sechs europäi- schen Standorten.

Neben Raimondo Amabile ist Sebastiano Ferrante, Leiter für Deutschland und Italien, Senior Portfolio Mana- ger. Executive Director Nabil Mabed fungiert im Team als Portfoliomanager.

Über PGIM Real Estate
PGIM Real Estate ist die Immobilienmanagement-Tochter des Vermögensberaters PGIM Inc., dem globalen Investmentarm des Versicherungskonzerns Prudential, Inc. (NYSE: PRU). Seit 1970 setzt PGIM Real Estate neue Akzente im Immobilieninvestmentgeschäft. Das Haus beschäftigt Experten mit fundierter Kenntnis des lokalen Umfelds in 18 Städten in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum. Zum 30.06.2016 verwaltete das Unternehmen ein Bruttovermögen von $ 66,5 Milliarden ($ 49,0 Milliarden netto). Das Team betreut eine breite Palette von Immobilienanlagevehikeln für die Kunden von PGIM Real Estate, die sich über die gesamte Bandbreite des Risiko-Ertrags-Spektrums erstrecken, wie beispielsweise Core, Core-Plus, Value-Add, Debt, Wertpapiere sowie spezielle Anlagestrategien. Für weitere Informationen besu- chen Sie bitte www.pgimrealestate.com.

Über PGIM
PGIM bietet in vielfältigen Assetklassen eine breite Palette von Investmentlösungen für institutionelle und Privatanleger rund um den Globus, wie beispielsweise fundamentale und quantitative Aktienstrategien, Staats- und Unternehmensanleihen, Immobilien- und Gewerbehypotheken. Das Unternehmen unterhält Nie- derlassungen in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und verwaltete per 30.06.2016 ein Vermögen von über einer Billion US-Dollar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.pgim.com.

Über Prudential Financial, Inc.
Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) ist ein weltweit führender Finanzdienstleister mit einem verwalteten Vermögen von über einer Billion USD (Stand: 30.06.2016) und Geschäftsstellen in den Vereinigten Staaten, Asien, Europa und Lateinamerika. Prudentials vielseitig qualifizierte Mitarbeiter haben den Anspruch, institu- tionelle und Privatkunden beim Aufbau und Schutz ihres Vermögens nachhaltig zu unterstützen. Dazu bietet PFI eine breite Palette von Produkten und Leistungen, darunter auch Lebensversicherungen, Rentenversiche- rungen, Altersvorsorge, Publikumsfonds und Vermögensverwaltung. In den USA steht Prudentials unver- wechselbares Fels-Logo seit über einem Jahrhundert für Stärke, Stabilität, Erfahrung und Innovation. Pruden- tial Financial, Inc. in den Vereinigten Staaten gehört nicht zum Unternehmensverbund Prudential plc., der seinen Hauptsitz in Großbritannien hat. Für weitere Informationen besuchen Sie bit- te: www.news.prudential.com.

Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indices für 2016 bekanntgegeben

S&P Dow Jones Indices («S&P DJI»), einer der weltgrössten Anbieter von Finanzmarktindizes, und RobecoSAM, der exklusiv auf Sustainability Investing (SI) fokussierte Investmentspezialist, haben heute die Ergebnisse der jährlichen Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indices («DJSI») bekanntgegeben.

Der 1999 lancierte DJSI World ist der Goldstandard für unternehmerische Nachhaltigkeit und der erste globale Index, der die weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf unternehmerische Nachhaltigkeit abbildet. Die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen wird anhand RobecoSAMs Analyse wirtschaftlich relevanter Faktoren in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Faktoren) bewertet und mit S&P DJIs robuster Index Methodologie kombiniert. RobecoSAM lädt die 3’400 grössten Unternehmen der Welt aus Industrie- und Schwellenländern zur Teilnahme an seinem jährlichen Corporate Sustainability Assessment (CSA) ein.

Lesen Sie in der Medienmitteilung wer die grössten Neuzugänge und Abgänge sind und bei welchen Kriterien die Unternehmen besonders gut oder schlecht abgeschnitten haben.

Die Komponentenlisten für die DJSI werden auf der RobecoSAM Webseite am Montag, den 
12. September publiziert. Sämtliche Änderungen treten am Montag, den 19. September 2016 in Kraft.

ETF Securities‘ Global Robotics & Automation ETF wird „physisch replizierend“ und noch kostengünstiger

ETF Securities, einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), wird ab 16. September seinen „ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF“ (ROBO) physisch unterlegen1. Damit reagiert das Unternehmen auf entsprechende Wünsche der Investoren.

Wichtige Kostenreduktion
Diese Änderung erlaubt es auch die TER (Total Expense Ratio) des Produkts von 95 auf 80 Basispunkte zu reduzieren. Es handelt sich dabei um den ersten europäischen ETF, der globalen Zugang zu dem sich schnell entwickelnden Robotik- und Automations-Sektor erlaubt.

Howie Li, Co-Head of Canvas, ETF Securities kommentiert: „Der ROBO Global® Robotics and Automation ETF wurde vor knapp zwei Jahren lanciert und ist heute mit rund 80 Millionen US-Dollar2 Assets under management sehr gut etabliert. Indem wir das Produkt physisch hinterlegen und die TER verringern, erfüllen wir den Wunsch der Anleger, dieses immer wichtiger werdende Thema für eine noch größere Anzahl von europäischen Investoren zugänglich zu machen.

Roboter in allen Lebensbereichen
Der Experte fügt hinzu: „Wir glauben, dass sich die Welt im Frühstadium einer neuen wirtschaftlichen Revolution befindet. Sie wird angetrieben durch die steigende Anwendung von hoch entwickelten Robotik- und Automatisierungs-Technologien, die alle Bereiche der Industrie und des täglichen Lebens erobert. ROBO wurde gemeinsam mit ROBO Global®, einem anerkannt führenden Spezialisten für Investmentlösungen im Bereich Robotik und Automatisierung, entwickelt. Der ETF öffnet den Investoren einen einfachen, liquiden, risikoadjustierten und kosteneffektiven Weg, um Zugang zum Megatrend Automatisierung und Robotik zu finden. Die Entscheidung zur physischen Hinterlegung und die Reduktion der Kosten sollten Interesse und Zugang der Investoren für diese Möglichkeit weiter fördern.“

Produktinformationen

Börse

Handelswährung

ISIN

TER

ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF

LSE

GBP/EUR/USD

IE00BMW3QX54

 

 

0.80%

Borsa Italiana

EUR

IE00BMW3QX54

Deutsche Börse

EUR

DE000A12GJD2

SIX Exchange

CHF

IE00BMW3QX54

 


[1] Physisch-unterlegte ETPs, auch als physisch repliziert bekannt, erwerben die zugrunde liegenden Anteile. Synthetische ETFs eröffnen Zugang zu einer Asset Klasse, in dem sie Swaps und Sicherheiten verwenden, wodurch höhere Kosten entstehen können.
[2] Stand 30. August 2016

Global Property Fund Continues Double-Digit Returns

MSCI Inc. (NYSE: MSCI) has recorded a global property fund return of 10.6% at net asset value (NAV) during the 12-month period ending in June 2016 as indicated in the IPD Global Quarterly Property Fund Index.

The NAV return of 10.6% is a decrease from 12.5% recorded in March 2016. The Index reached a four-year high of 13.5% in December 2015.

The total return in the quarter to June 2016 stood at 1.8%, compared to 1.9% recorded in March 2016. At the regional level, Asia Pacific recorded a total return of 2.4%; North America, 2.0%; and Europe, 0.5%. Both Asia Pacific and North America returns outperformed equities, which returned 1.5% during the period.

At the asset value, the total return for the 12-month period ending in June decreased to 10.5% from 11.7% recorded in March.

Ken Greguski, Executive Director, MSCI, commented: “We continue to see gradual moderation in the performance of property funds after the Index recorded a four-year high at the end of 2015. However, we are still seeing double-digit returns, which reflects the reliability of real estate investment.”

MSCI will host a webinar on the result of the Index on Thursday, September 8, at 10am EDT.

The IPD Global Quarterly Property Fund Index is based on a sample of 90 listed, core and open-ended funds across the globe. The Index is the only quarterly dataset tracking core real estate investment performance globally with a total net asset value of close to USD 291.5 billion and a total asset level capital value of about USD 356.1 billion as at June 2016.

About MSCI
For more than 40 years, MSCI’s research-based indexes and analytics have helped the world’s leading investors build and manage better portfolios. Clients rely on our offerings for deeper insights into the drivers of performance and risk in their portfolios, broad asset class coverage and innovative research.
Our line of products and services includes indexes, analytical models, data, real estate benchmarks and ESG research.
MSCI serves 97 of the top 100 largest asset managers, based upon P&I data as of December 2014 and MSCI client data as of June 2015.

NAS Invest bestellt Julian Reinecke zum Geschäftsführer der NAS Real Nord-Ost

NAS Invest, Immobilieninvestor und Asset Manager, bestellt Julian Reinecke mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 in die Geschäftsführung der NAS Real Nord-Ost. Gemeinsam mit Nikolai Dëus-von Homeyer, Gründer und Geschäftsführer von NAS Invest, wird er in der Tochtergesellschaft für das Management des Immobilienbestands sowie den Ausbau des Portfolios verantwortlich sein. NAS Real Nord-Ost hat ihren Sitz in Berlin und konzentriert sich auf Investments und Asset Management von Gewerbeimmobilien im Nordosten Deutschlands mit den Fokusregionen Berlin, Leipzig und Dresden sowie dem Großraum Hannover-Braunschweig-Wolfsburg. Den Südwesten Deutschlands deckt die Tochtergesellschaft NAS Real Süd-West mit Sitz in Frankfurt am Main ab.

Julian Reinecke verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Real Estate Investment, Development und Asset Management. Vor seiner Berufung zum Geschäftsführer von NAS Real Nord-Ost war der Immobilienökonom seit 2007 als Vice President der FREO Group, einem europäischen Investment- und Asset-Manager, tätig. Dort trug er maßgeblich zum Aufbau des deutschen FREO-Immobilienportfolios mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro bei.

„Wir freuen uns, mit Julian Reinecke einen erfahrenen Partner für unsere neue Tochtergesellschaft in Berlin gefunden zu haben. Er wird unser Portfolio im Nordosten Deutschlands gezielt ausbauen“, sagt Nikolai Dëus-von Homeyer, Gründer und Geschäftsführer von NAS Invest. 

„Dadurch, dass wir regional aufgeteilt und spezialisiert sind, können wir die Immobilienmärkte der einzelnen Regionen umfassend durchdringen. Gleichzeitig können wir über unsere gemeinsame Asset-Management-Plattform deutschlandweit die gesamte Wertschöpfungskette gewerblich genutzter Immobilien abdecken“, so Julian Reinecke, Geschäftsführer von NAS Real Nord-Ost.

Im gesamten Bundesgebiet verfügt die NAS-Gruppe inzwischen über ein verwaltetes Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) von 350 Millionen Euro im Gewerbe- sowie Wohnimmobiliensektor. Gemeinsam mit den beiden Asset-Management-Töchtern will NAS Invest den Ausbau des Portfolios mit Investments in deutsche Büro- und Ärztehäuser in Städten mit positiven ökonomischen und demografischen Fundamentaldaten vorantreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Core plus und Value-add Objekten in den deutschen Metropolregionen mit einem Einzelobjektvolumen von bis zu 20 Millionen Euro, in Portfoliotransaktionen auch darüber hinaus.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Vontobel Asset Management ernennt Ludovic Colin zum neuen Teamleiter von Global Flexible Investment im Bereich Fixed Income

Ludovic Colin ist per 1. September zum Leiter des „Global Flexible Investment“-Teams im Bereich Fixed Income von Vontobel Asset Management ernannt worden. Das neu zusammengestellte Team übernimmt das Management des Vontobel Fund - Bond Global Aggregate und des Vontobel Fund - Absolute Return Bond.

In den vergangenen Jahren ist das verwaltete Vermögen in den auf festverzinsliche Anlagen ausgerichteten Vontobel-Fonds auf 25 Milliarden Schweizer Franken angestiegen. Verantwortlich hierfür waren zum einen der Kauf von TwentyFour Asset Management in London, zum anderen die Zuflüsse in die flexiblen Anleihenfonds der Fixed-Income-Boutique von Vontobel Asset Management mit Sitz in Zürich.

Ludovic Colin wird nun leitender Portfoliomanager für die Absolute-Return-Bond-Produkte; Jack Loudoun wird stellvertretender Portfoliomanager. Leitender Portfoliomanager für den Vontobel Fund - Bond Global Aggregate bleibt Hervé Hanoune, Ludovic Colin wird sein Stellvertreter. Ludovic Colin trat 2015 als Senior Portfolio Manager bei Vontobel Asset Management ein. Davor war er „Cross Asset Macro“-Spezialist bei Goldman Sachs und Portfoliomanager bei Amundi in London. Jack Loudoun, der 2015 als Absolute-Return-Bond-Portfoliomanager zu Vontobel Asset Management kam, verfügt über 13 Jahre Erfahrung in diesem Bereich, unter anderem dank seiner Tätigkeit für Invesco und Deutsche Asset & Wealth Management. Im Laufe seiner Karriere war Jack Loudoun für globale Anleihen-, Kredit- und Makro-Strategien verantwortlich.

„Das neue Team wird unsere Expertise im Bereich flexible festverzinsliche Fonds erweitern und bietet unseren Kunden sowohl ein Total- als auch ein Absolut-Return-Angebot“, erklärt Hervé Hanoune, Leiter des Bereichs Fixed Income bei Vontobel Asset Management.

Vontobels in Zürich ansässige Fixed-Income-Boutique wurde 1988 gegründet und konzentriert sich auf vier aktiv verwaltete Produktlinien: Global & Swiss Bonds, Unternehmens- und Schwellenländeranleihen sowie Global Flexible Bonds. Die Boutique besteht aus 24 Anlageexperten mit durchschnittlich 15 Jahren Erfahrung. Sie teilen die Überzeugung, daß Research, unabhängiges Denken und aktives Portfoliomanagement die Grundlagen für Überrenditen bilden.

Vontobel Asset Management
Vontobel Asset Management ist ein 1988 gegründeter, global tätiger aktiver Vermögensverwalter. Heute besteht Vontobel Asset Management aus sechs Investment-Boutiquen: Quality Growth Equities, Global Thematic Investing, Fixed Income, TwentyFour, Multi Asset Class Investing sowie der auf alternative Anlagen ausgerichteten Harcourt. Per Juni 2016 betrugen die verwalteten Vermögen ungefähr 86,4 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am

Neun Jahre Global Challenges Index: Kontinuierlich starke Performance bei stabiler Zusammensetzung

Zum neunten Geburtstag präsentiert sich der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover in bester Form. Der seit dem 03. September 2007 bestehende Nachhaltigkeitsindex hat im Gesamtzeitraum mehr als 95 Prozent zugelegt (Stand 31.08.2016) und schneidet damit wiederholt besser ab als der Deutsche Aktienindex (DAX), der sich im Vergleichszeitraum um rund 39 Prozent steigern konnte. Auch die internationalen Vergleichsindizes MSCI World und Euro Stoxx50 lagen mit ihrer Performance von 14 Prozent und 27 Prozent deutlich dahinter. Auf Jahressicht verzeichnete der GCX eine Wertsteigerung von 14 Prozent und übertraf auch hier alle drei Indizes. Während der DAX und der MSCI World ein Plus von rund 6 Prozent erreichten, landete der Euro Stoxx50 im gleichen Zeitraum mit -5 Prozent im Minus.

„Der Erfolg des Global Challenges Index ist eine große Bestätigung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und zeigt, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen. Als wir vor neun Jahren den Index initiierten, war das Thema Nachhaltigkeit im Investmentbereich noch recht neu - heute wird es zunehmend zur Selbstverständlichkeit“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover. Der GCX umfasst 50 internationale Aktien besonders nachhaltig handelnder Unternehmen, die sich der Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen widmen. Dazu gehören Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen.

Rebalancing: Alle Index-Unternehmen erfüllen Nachhaltigkeitskriterien

Die Index-Zusammensetzung des GCX wird regelmäßig halbjährlich einer Prüfung unterzogen, bei der alle 50 Unternehmen nach strengen, von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research entwickelten Richtlinien bewertet werden. Beim aktuellen Rebalancing zum 16. September 2016 erfüllen alle im GCX enthaltenen Unternehmen die definierten Kriterien. Somit bleibt die Index-Zusammensetzung weiter bestehen. „Das positive Ergebnis unserer Auswertung bestätigt die Qualität und Stabilität der ausgewählten Werte im GCX und damit auch die Aussagekraft unserer Nachhaltigkeitsratings“, sagt Kristina Rüter, Head of Research von oekom research. „Es zeigt sich, dass aktives nachhaltiges Engagement und gleichzeitig die Einhaltung hoher ethischer, sozialer und ökologischer Standards in diesen Unternehmen kontinuierlich weiterverfolgt werden.“

Technologie und Erneuerbare Energie weit vorne

Zu den fünf Top-Performern des vergangenen Jahres zählen vor allem Aktien aus den Bereichen Technologie und Erneuerbare Energien. Spitzenreiter war mit einer Steigerung von rund 370 Prozent der Technologieanbieter Energy Recovery Inc. WKN: A0NJUL, der mit Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz langfristige Aufträge generieren konnte. Auf Platz zwei folgt der amerikanische Chip-Konzern und Intel-Konkurrent AMD Advanced Micro Devices Inc. WKN: 863186 mit einem Plus von rund 340 Prozent. Dessen Umsatzwachstum ist vor allem aus dem Geschäft mit Prozessoren für Spielekonsolen zurückzuführen. Der größte europäische Hersteller von Windkraftanlagen Vestas Wind Systems AS WKN: 913769 legte um rund 60 Prozent zu, während der Softwareanbieter und AutoCAD-Entwickler Autodesk Inc. WKN: 869964 eine Steigerung um 50 Prozent verzeichnen konnte. Ormat Technologies Inc. WKN: A0DK9X, amerikanischer Betreiber von Geothermie-Kraftwerken, belegte mit 42 Prozent Platz fünf.

Berenike Wiener neu stellvertretende Vorsitzende im GCX-Beirat

Für die Auswahl der Aktien im Global Challenges Index sowie die Überwachung und Einhaltung der Auswahlkriterien ist ein unabhängiger Beirat zuständig. Nachdem Walter Hirche im Juli 2016 das Amt des Vorsitzenden übernahm, wurde nun Berenike Wiener, Leiterin Stiftungsmanagement und Corporate Sector beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, zur stellvertretenden Vorsitzenden des GCX-Beirats gewählt.

Index-Fonds für Anleger

Über zwei Indexfonds haben Anleger die Möglichkeit, direkt an der Wertentwicklung des GCX teilzuhaben: den NORD/LB AM Global Challenges Index-Fonds WKN: A1T756 und den PRIMA Global Challenges Fonds WKN: A0JMLV. Für sein Rendite-Risiko-Profil wurde der NORD/LB AM Global Challenges Index-Fonds im März 2016 mit der Auszeichnung „European Funds Trophy“ in der Kategorie „Aktienfonds international“ prämiert.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates 
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research 
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 600 Milliarden Euro Assets under Management.

NAS Invest feiert Eröffnung der Niederlassung in Frankfurt

Der Immobilieninvestor und Asset Manager NAS Invest hat gestern Abend die Eröffnung der Niederlassung in Frankfurt am Main gefeiert. Über die Tochtergesellschaft NAS Real Süd-West verstärkt das Unternehmen seine Präsenz im Südwesten Deutschlands. Die Gesellschaft deckt die gesamte Wertschöpfungskette im Investment- und Asset Management von Gewerbeimmobilien ab, vom Ankauf einer Immobilie über deren aktive Bestandshaltung bis zur Entwicklung und Umsetzung von Exit-Strategien. NAS Real Süd-West ist ein Joint Venture von NAS Invest mit dem paneuropäischen Investment- und Asset Manager Rynda Property Investors und konzentriert ihre Aktivitäten auf das Ballungsgebiet Frankfurt-Mainz-Wiesbaden sowie den Großraum Düsseldorf.

Gemeinsam mit Freunden und Geschäftspartnern stießen die beiden Geschäftsführer der NAS Real Süd-West, Nikolai Dëus-von Homeyer und Marco Lüder, im neuen Büro in der Hochstraße 49 im Frankfurter Bankenviertel auf das Wohl der neuen Gesellschaft an.

„Mit der NAS Real Süd-West weiten wir unser bisher auf Berlin und Nordostdeutschland fokussiertes Geschäft auf die wirtschaftlich starken Regionen in Westen und Südwesten Deutschlands aus und treiben unser Wachstum voran. Wir freuen uns, mit Marco Lüder und seinem Team einen starken Partner gefunden zu haben, mit dem wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben“, sagte Nikolai Dëus-von Homeyer, Gründer und Geschäftsführer von NAS Invest.

„Durch eine gemeinsame Asset-Management-Plattform mit Niederlassungen in Berlin und Frankfurt am Main sind wir nun ein deutschlandweit agierender Investment-Spezialist, der die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilie abdeckt“, fügte Marco Lüder hinzu. „Dabei handeln wir mit langfristigem Horizont und wollen unser Portfolio Schritt für Schritt ausbauen.“ 

Die NAS-Gruppe verwaltet in ganz Deutschland ein Immobilienvermögen (Assets under Management, AuM) von 350 Millionen Euro im Gewerbe- sowie Wohnimmobiliensektor.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Deutsche Bildung Studienfonds: Anleihe in Kürze ausplatziert

Die erst im Juni emittierte zweite Anleihe (ISIN DE000A2AAVM5) des Deutsche Bildung Studienfonds steht kurz vor der Ausplatzierung. Ende August sind bereits über 9 Millionen Euro von Investoren gezeichnet worden. Deutsche Bildung Studienfonds strebt für die zehnjährige Schuldverschreibung ein Volumen von 10 Millionen Euro an.

„Wir freuen uns über das große Interesse privater Anleger. Während sich bei der ersten Anleihe nur institutionelle Investoren beteiligen konnten, haben dieses Mal Privatanleger Anleihestücke mit einem Nennbetrag von über 600 000 Euro erworben. Das ist mehr, als wir erwartet hatten“, erklärt Ulf Becker, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG.

Die Anleihe wird im Freiverkehr der Börse Düsseldorf (Primärmarkt C) gehandelt, kann aber auch direkt bei Deutsche Bildung Studienfonds gezeichnet werden. Satzungsgemäß fließen die Emissionserlöse vollständig in die Förderung talentierter Studenten aller Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen. Seit der Emission der zweiten Anleihe sind bereits fast 200 Verträge zur Studienförderung abgeschlossen worden. „Das zeigt, dass wir das Investorengeld schnell und effizient in junge Talente investieren können. Dabei hilft uns ein bewährtes und stetig verbessertes Auswahlverfahren. Bis Ende des Jahres wollen wir noch weitere 300 Studenten fördern“, ergänzt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG.

Seit 2007 hat Deutsche Bildung über 2 400 Studenten in die Förderung aufgenommen. Davon haben mehr als 300 Geförderte die Rückzahlung abgeschlossen. Während ein klassischer Studienkredit mit hoher Schuldenlast und festen Zins- und Tilgungsverpflichtungen einhergeht, setzt beim Deutsche Bildung Studienfonds die Rückzahlung der Förderung erst nach dem Berufseinstieg und ab einem festgelegten Mindesteinkommen ein und passt sich auch veränderten Lebensplanungen an. Zudem werden die Studenten auch über das Studium hinaus mit einem inhaltlichen Förderprogramm unterstützt und begleitet. Im CHE-Studienkredittest 2016 hat das Angebot der Deutschen Bildung eine Spitzenbewertung in vier von fünf Kategorien erhalten, darunter auch im Punkt Risikobegrenzung.

Über die Deutsche Bildung AG
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.

Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.

Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

MAINFIRST beauftragt CACEIS als Settlement Agent für europäische Märkte

Nach einer Ausschreibung hat die MAINFIRST Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main CACEIS in Deutschland ausgewählt, Settlement-Dienstleistungen für ihre institutionellen Handelsaktivitäten durchzuführen. MAINFIRST ist ein unabhängiges europäisches Finanzdienstleistungsunternehmen, spezialisiert auf Equity Brokerage, Equity Capital Markets und Asset Management. CACEIS ist seit Juli 2016 für MAINFIRST tätig.

„Wir sind stolz darauf, dass sich MAINFIRST für uns entschieden hat“, sagt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung von CACEIS in Deutschland. „Unser neuer Kunde wird von unserem breiten Zugang zu den europäischen Märkten profitieren. In dem Geschäftsbereich Clearing und Settlement Services unterstützen wir neben MAINFIRST bereits viele nationale und internationale Broker-Dealer und Banken. Wir beabsichtigen, durch eine Kombination aus maßgeschneiderten und hochautomatisierten Lösungen zu unseren Kunden eine intensive und dauerhafte Beziehung aufzubauen, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten."

Björn Kirchner, CFO der MAINFIRST Bank AG, fügt hinzu: „Zur Unterstützung unseres geplanten Wachstums in Europa haben wir einen professionellen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit gesucht. Während unserer Ausschreibung haben wir CACEIS als Benchmark für europäische Cash Clearing Services identifiziert. Besonders wichtig ist für uns, dass CACEIS über das Know-how und die Fähigkeit verfügt, hohe Volumina zuverlässig zu handhaben.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Brexit-Votum verunsichert Großanleger

Das Brexit-Votum in Großbritannien hat sich negativ auf die Konjunktur- und Kapitalmarkteinschätzung institutioneller Anleger in Deutschland ausgewirkt. Vor dem Referendum am 24. Juni 2016 erwarteten 27 Prozent der befragten Investoren eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland innerhalb der kommenden zwölf Monate. Danach sank die Zahl der Optimisten auf neun Prozent. Dies geht aus einer Befragung institutioneller Investoren im Auftrag von Union Investment hervor.

Negativer fällt auch die Einschätzung der Befragten zur wirtschaftlichen Lage des eigenen Unternehmens aus. Mit einer Verbesserung rechnen nur noch 17 Prozent. Das sind acht Prozentpunkte weniger als vor dem Referendum.

Mit Blick auf die Kapitalmärkte stellen sich die Großanleger auf zunehmende Schwankungen ein. So erwarten 72 Prozent eine Zunahme der Volatilität der Renditen an den Märkten, während vor dem Referendum nur gut die Hälfte der Befragten davon ausging (56 Prozent).

Schwerer einschätzen lässt sich seit dem Brexit-Votum aus Sicht der Investoren auch, wie andere Marktteilnehmer zukünftig agieren werden: 62 Prozent sehen eine gestiegene Unsicherheit bezüglich des Verhaltens anderer institutionelle Anleger. Zuvor waren es 46 Prozent. „Die Umfrageergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden und nüchternen Risikoanalyse. Grundlage dafür ist eine Quantifizierung verschiedener Risikoarten wie Marktpreis-, Makro- und Liquiditätsrisiken. Dabei zeigt sich: Die tatsächliche Lage an den Märkten ist derzeit besser als die Stimmung der Investoren“, sagt Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für institutionelle Kunden.

BUWOG AG: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015/16

Die BUWOG AG hat im Geschäftsjahr 2015/16 erneut signifikante Steigerungen bei allen wesentlichen Kennzahlen erzielt und konnte damit nahtlos an die positiven Entwicklungen der Vorjahre anknüpfen. Maßgeblich hierfür waren die erneut gestiegenen operativen Beiträge aus der Bewirtschaftung des im Konzern gehaltenen Immobilienbestandes sowie die deutliche Ausweitung der Aktivitäten in der Projektentwicklung. Insgesamt lag das EBITDA der Gesellschaft mit EUR 174,3 Mio. um 9,9% höher als im vorangegangenen Geschäftsjahr 2014/15 mit EUR 158,6 Mio.

Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in einer entsprechenden Steigerung des Recurring FFO wider. Dieser hat sich im Vorjahresvergleich um 8,4% auf EUR 99,4 Mio. erhöht. Der EPRA-NAV pro Aktie verbesserte sich ebenfalls deutlich und lag zum Berichtsstichtag am 30. April 2016 mit EUR 20,18 um 13,4% höher als ein Jahr zuvor (EUR 17,79).

Das Neubewertungsergebnis des Immobilienvermögens gemäß CBRE zum Ende des Berichtsjahres betrug EUR 190,8 Mio. Eine weitere Steigerung um rund EUR 148 Mio. mit entsprechenden positiven Auswirkungen auf den EPRA-NAV wird für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet. Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich um 1,5% auf nunmehr EUR 201 Mio. (2014/15: EUR 198 Mio.). Dazu trug unter anderem auch die deutliche Verringerung des Leerstands bei, der im Berichtszeitraum insgesamt von 4,2% auf 3,4% zurückging. Exklusive der für den Einzelwohnungsverkauf in Österreich notwendigen Leerstände lag der Leerstand innerhalb des BUWOG-Bestandsportfolios zum Berichtsstichtag nur noch bei 2,2%. Der Fair Value der Bestandsimmobilien stieg um rund EUR 158 Mio. beziehungsweise 4,5% auf EUR 3,7 Mrd. und liegt im Konzern nunmehr bei EUR 1.052 pro m² (Deutschland EUR 980 pro m²; Österreich EUR 1.118 pro m²).

Die Intensivierung der Aktivitäten im Property Development manifestiert sich unter anderem in den acht erfolgreichen Grundstücksakquisitionen, die im Berichtsjahr beurkundet wurden und zu einem erheblichen Ausbau der Projektpipeline führten. Diese stieg Im Vorjahresvergleich um über 82% an und summiert sich nunmehr auf rund 8.120 Wohneinheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund EUR 2,5 Mrd. Dabei wurde die künftige Development-Strategie zusätzlich um den Bau von Mietwohnungen für den eigenen Bestand in Deutschland erweitert und der Markteintritt in den soziodemografisch attraktiven Standort Hamburg vollzogen. Das Ergebnis des Geschäftsbereiches Property Development stieg 2015/16 um 72% auf EUR 21,4 Mio.

Daniel Riedl, CEO der BUWOG AG: „Unser Property Development ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Profitabilität unseres Geschäfts. Mit der starken Ausweitung der Development-Pipeline haben wir uns zusätzliche Ertragspotenziale gesichert, die sich positiv auf die Ergebnisse der kommenden Jahre auswirken werden. Dabei haben wir uns durch das Bauen für den eigenen Bestand zugleich auch eine Möglichkeit erschlossen, unser Portfolio weiter auszubauen, ohne dabei auf den Erwerb vorhandener, derzeit aber kaum zu attraktiven Preisen erhältlicher Bestände angewiesen zu sein.“

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten betrugen zum Ende des Geschäftsjahres EUR 1.970,1 Mio. Der Loan-to-Value (LTV) reduzierte sich infolge der positiven Wertentwicklung des Immobilienbestandes und der Regeltilgung um 3,4 Prozentpunkte auf 47,6%, womit die BUWOG Group ihr Ziel eines nachhaltig unterhalb von 50,0% liegenden LTV erfüllt. Die durchschnittliche Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten ist mit 2,19% weiterhin niedrig; ihre durchschnittliche Laufzeit lag zum Berichtsstichtag bei weiterhin überdurchschnittlichen rund 16 Jahren. Dabei weisen die Finanzverbindlichkeiten der BUWOG Group mit rund 13 Jahren eine sehr lange durchschnittliche Zinsbindungsfrist auf.

„Die BUWOG ist ein interessantes Kapitalmarkt-Produkt in der Kombination von Bestandsplattform und Projektentwicklung mit daraus entstehenden wechselseitigen Synergien. Auf heutiger Marktbasis streben wir ein Risiko-Rendite-Profil mit einer FFO-Yield von zirka 6% - 6,5% an“, erklärt Andreas Segal, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO der BUWOG AG.

Angesichts der positiven Ergebnisentwicklung im zurückliegenden Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft, der Hauptversammlung die erneute Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 0,69 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2015/16 vorzuschlagen.

Der Vorstand geht auch für das Geschäftsjahr 2016/17 davon aus, dass das für die Geschäftsaktivitäten der BUWOG AG und ihrer Tochtergesellschaften insgesamt positive Marktumfeld weiter anhalten wird. Die Guidance des Vorstands für den Recurring FFO des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 beläuft sich auf mindestens EUR 108 Mio. Im Geschäftsbereich Asset Management und Unit Sales wird ein Recurring FFO vor Netto-Zukäufen von mindestens EUR 95 Mio. angestrebt. Darüber hinaus wird aus dem Geschäftsbereich Property Development ein Recurring FFO Beitrag in Höhe von mindestens EUR 13 Mio. prognostiziert. Im Outlook für den Recurring FFO 2017/18 werden mindestens EUR 124 Mio. und für 2018/19 mindestens EUR 150 Mio. erwartet.

Der Geschäftsbericht der BUWOG AG mit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/16 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Kontinuierlich solide Umsätze im Sommer

Trotz Sommerferien ging die Erholung an den Märkten nach dem Brexit-Referendum weiter und sorgte für kontinuierlich solide Umsätze an der Börse Hamburg. Anleger handelten im August Fondsanteile im Volumen von rund 80 Millionen Euro. Erneut standen Offene Immobilienfonds (OIF) im Fokus der Anleger. Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse (vgl. Tabelle).

Offene Immobilienfonds besonders gefragt

Die höchsten Umsätze erzielte im August der SEB ImmoInvest (WKN: 980230). Anleger handelten Anteile im Wert von 8,7 Millionen Euro. Damit verwies der Fonds den CS Euroreal (WKN: 980500), der in diesem Jahr bislang die Spitzenposition innehatte, auf den zweiten Rang mit einem Umsatz von 7,4 Millionen Euro. Neu vertreten unter den Top 10 war der Deka DAX ETF (WKN: ETFL01) mit einem Umsatz von 2,1 Millionen Euro. Dieser börsengehandelte Indexfonds bildet die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX30) nach.

Energie-Fonds im Höhenflug – Edelmetall-Titel auf Talfahrt

Zu den Top-Performern im August zählten Fonds mit einem Anlageschwerpunkt im Energiesektor. Hintergrund ist die Korrelation des Sektors mit dem Ölpreis, der im August eine Rallye von rund 15 Prozent (Brent) verzeichnete. So konnte beispielsweise der iShares Oil & Gas Exploration & Production ETF (WKN: A1JKQL) um rund neun Prozent im August zulegen. Referenzindex für diesen ETF ist der S&P Commodity Producers Oil & Gas Exploration & Production Index.

Nach der Rallye bei Edelmetall-Titeln in den vergangenen Monaten hat nun eine Korrektur eingesetzt. Fonds mit diesem Anlageschwerpunkt mussten daher im August Abschläge von teilweise mehr als 10 Prozent hinnehmen.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im August 2016

 

Fondsname

WKN

Umsatz in Mio. Euro

1

SEB ImmoInvest

980230

8,7

2

CS Euroreal

980500

7,4

3

KanAm grundinvest

679180

 6,9

4

AXA Immoselect 

984645

5,5

5

hausInvest

980701

 5,2

6

DEKA-ImmobilienEuropa

980956

2,6

7

Deka DAX ETF

ETFL01

2,1

8

UniImmo: Deutschland

980550

2,0

9

grundbesitz europa

980700

1,7

10

DWS Top Dividende 

984811

1,6

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.08.2016 bis zum 30.08.2016

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.200 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.