Multi-Asset-Fonds 2016: Performance und Flexibilität im Nullzinsumfeld

 Multi-Asset- bzw. Mischfonds sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Die Möglichkeit, unterschiedliche Anlageklassen und auch Strategien zu kombinieren, macht sie für viele Anleger zu einem interessanten Produktkonzept. Diversifikation über mehrere Anlageklassen ist allerdings nicht immer gleichbedeutend mit einem grundlegend unterschiedlichen Risiko-Expsoure, verglichen zu einem traditionellen Portfolio. Alternative Multi-Asset-Strategien können hier ergänzend weitere Renditequellen erschließen und für Diversifikation sorgen, was sich am Beispiel von Managed-Futures-Fonds zeigt.

In der gerade erschienenen Analyse "Multi Asset 2016" hat Absolut Research die Performance von mehr als 2.220 traditionellen und alternativen Misch- und Multi-Asset-Fonds untersucht.

In dem Dreijahreszeitraum zwischen Juli 2013 und Juni 2016 konnten Multi-Asset-Fonds im Aggregat, gemessen an den entsprechenden Absolut Research Active Manager Benchmarks, zwar nicht überzeugen, dennoch schnitten die Top-Fonds deutlich besser ab als passive Benchmarks.

Angesichts des Nullzinsumfelds, das zu einer Erosion eines wichtigen Werttreibers gemischter Fonds geführt hat, sind alternative Multi-Asset-Strategien eine interessante Option.

"Die Fonds sind deutlich flexibler als herkömmliche Multi-Asset-Ansätze und können so den Zins-Nachteil besser ausgleichen," sagt Michael Busack, Geschäftsführender Gesellschafter, Absolut Research GmbH.

TH Real Estate startet European Logistics Fund (ELOF)

TH Real Estate startet seinen zweiten European Logistics Fund (ELOF) für deutsche Kunden, die in risikoarme Asset-Klassen investieren wollen. Seit der Emission des Fonds Ende März 2016 wurden mehr als 200 Millionen Euro an Kapitalzusagen eingesammelt. Insgesamt strebt der Fonds ein Eigenkapitalvolumen von 250 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres an. Zu den Investoren gehören Pensionsfonds, Versicherungen und Banken, die einen Club von acht bis zehn Investoren umfassen. 

Der Fonds soll ein Portfolio in Höhe von circa 400 Millionen Euro umfassen und konzentriert sich vor allem auf Objekte in Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Italien.

TH Real Estate besitzt Logistikobjekte in ganz Europa, die größtenteils in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich liegen. Lokale, spezialisierte TH Real Estate-Teams investieren in, betreuen und entwickeln das wachsende Gesamtportfolio. Im Jahr 2015 legte das Unternehmen den 360 Millionen Euro schweren Logistikfonds Pan-European Logistics Venture (PELV) auf, der sieben Objekte mit circa 600.000 Quadratmetern Fläche in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Spanien umfasst.

Tim Hennes, Senior Investment Manager für den europäischen Logistiksektor, wird Fondsmanager des ELOF und die Akquise sowie Betreuung der Fondsinvestments verantworten.

„Der ELOF knüpft an den Erfolg unserer wachsenden Logistikplattform an. Er bietet eine attraktive Investmentmöglichkeit angesichts des steigenden Logistikflächenbedarfs in aufstrebenden europäischen Ländern, in denen die Mittelschicht wächst. Vor dem Hintergrund, dass der E-Commerce die Nachfrage nach Logistik- und Lagerobjekten weiter prägen wird, bieten wir Investoren kontinuierlich Möglichkeiten, an diesem wachsenden Sektor teilzuhaben. Mittlerweile umfasst der industrielle Sektor weltweit etwa 8,5 Milliarden Euro unserer Assets under Management und wir freuen uns, unsere Expertise mit der Auflage des ELOF wirksam einzusetzen.“
Thorsten Kiel, Head of Logistics Europe, TH Real Estate 

„Eine Vielzahl demografischer, ökonomischer, sozialer und technologischer Veränderungen, die aus breiteren globalen Megatrends resultieren, wirken gegenwärtig auf den Logistiksektor ein. Logistikimmobilien müssen sich weiterentwickeln, um auf vielschichtige wirtschaftliche Bedürfnisse sowie die gestiegene Komplexität der Lieferketten einzugehen, und wir erwarten eine fortlaufende Anpassung des Sektors. Weitsichtige Investoren sollten diesen Veränderungen aufmerksam folgen, um die Auswirkungen der Megatrends auf verschiedene Städte, Länder und Marktsegmente zu antizipieren und zu ihrem Vorteil zu nutzen.“
Tim Hennes, Senior Investment Manager, TH Real Estate

Astorius Capital mit erfolgreichem Closing des zweiten Private-Equity-Dachfonds

Die Astorius Capital GmbH schließt sehr erfolgreich ihren zweiten Private-Equity-Dachfonds Astorius Capital PE Fonds II. Der Fokus liegt wie bei den anderen Fondsprogrammen auf Buyout- und Wachstumsstrategien im europäischen Mittelstand. 

“Mit dem Astorius Capital PE Fonds II haben wir eines der erfolgreichsten Private-Equity-Produkte für semiprofessionelle Investoren der vergangenen zwei Jahre in Deutschland platziert”, sagte Julien Zornig, Partner der Astorius Capital. Neben einer sehr erfolgreichen Ansprache von Direktkunden konnten eine Reihe Privatbank-Kunden und Family Offices als Investoren gewonnen werden. Der ACF II wird mit einem Gesamtvolumen von EUR 29 Mio. geschlossen. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber ACF I dar, der im Juni 2014 mit EUR 11 Mio. platziert wurde. „Die im Juli 2016 bereits erfolgreich gestartete Platzierung des ACF III zeigt das kontinuierliche Vertrauen unserer Investoren in die Dachfonds-Produkte der Astorius Capital GmbH“, fügte Zornig hinzu. 

Attraktives Portfolio

“Mit den Zielfonds Stirling Square III, Vendis II, Wise IV und GHO I haben wir ein sehr attraktives Portfolio im ACF II zusammengestellt”, erläuterte Partner Thomas Weinmann. GHO kam dabei als letzter Zielfonds ins Portfolio. Damit erhalten die Kunden Zugang zu qualitativ hochwertigen europäischen Mittelstandsunternehmen. „Nicht nur wegen des absehbar weiterhin niedrigen Zinsumfelds bleibt Private Equity eine attraktive und wichtige Anlageform für unsere Kunden“, ergänzt Weinmann.

Fortgeschrittene Investmentaktivität

„Insgesamt sind wir mit dem Investitionsfortschritt für unsere Anleger sehr zufrieden“, stellt Partner Georg Remshagen fest. Über die vier Zielfonds wurden bereits Anteile an 14 Portfoliounternehmen seit Januar 2015 erworben. Hierdurch sind mittlerweile bereits ca. 40 Prozent der eingeworbenen Mittel in einer guten Diversifikation über verschiedene Regionen und Industrien gestreut. 

Anspruchsvolles Investorenumfeld

„Im Platzierungszeitraum des ACF II wurden bei vielen Investoren wie Banken und Family Offices noch die Nachwirkungen der AIFM-Umstellung sichtbar“, stellt der für die Strukturierung verantwortliche Partner Frank Rohwedder fest. (siehe Fußnote 1) „Unsere Struktur passt optimal für private wie auch institutionelle Ansprüche“, stellt Rohwedder fest. Neben Privatpersonen konnten auch kleinere institutionelle Kunden und Stiftungen als Investoren gewonnen werden. „Die von Astorius Capital geschaffene Transparenz und der institutionelle Selektionsprozess spielten dabei offenbar eine maßgebliche Rolle“, betont Rohwedder.

(1) Die AIFM („Alternative Investment Fund Manager“) Richtlinie ist eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2010 und reguliert die Verwalter alternativer Investmentfonds. 

Mehrheit hält Fokussierung auf passive Anlageformen für riskant

Natixis Global Asset Management hat 150 deutsche Finanzberater zu den derzeit größten Herausforderungen bei der Anlageberatung befragt. Die Befragung ist Teil einer weltweiten Studie, die im Juli und August unter 2.550 Finanzberatern in 15 Ländern durchgeführt wurde. Laut den heute veröffentlichten Studienergebnissen sind 65 % der deutschen Teilnehmer (im Vergleich zu 66 % weltweit) der Meinung, dass Anleger häufig die Risiken unterschätzen, die mit übermäßigem Vertrauen in passive Anlageformen verbunden sind. Die Berater betrachten mit Sorge, dass die Entscheidung für passive Anlageformen häufig nicht aufgrund des möglichen Mehrwerts fällt, sondern einfach nur aufgrund ihrer günstigeren Kostenstruktur.

Denn angesichts der zunehmenden Marktvolatilität meinen 78 % der deutschen Anlageberater und ihrer internationalen Kollegen, dass nahezu bei allen Performance-Indikatoren aktive Anlageformen passive Anlageformen übertreffen. Diese beinhalten etwa die Alphagenerierung, die risikobereinigte Rendite, die Ausnutzung kurzfristiger Marktbewegungen und eine bessere Diversifizierung durch alternative  Anlagen.

Weltweit rechnen die Berater damit, dass der Anteil passiver Anlageformen in den Portfolios ihrer Kunden von aktuell 30,2 % auf 37,7 % in 2019 steigen könnte. Aber 73 % der deutschen Berater sind überzeugt, dass dem aktiven Management eine wichtige Rolle zukommt, da es eine Möglichkeit darstellt, die Marktvolatilität zum Vorteil des Anlegers zu nutzen.

Risikotoleranz der Kunden nicht aus den Augen verlieren

Rund um den Globus wenden sich die Berater einem zielbasierten Planungsansatz zu. Etwa 95 % der deutschen Berater (im Vergleich zu 88 % weltweit) haben ihre Kundenberatung bereits auf die zielgerichtete individuelle Finanzplanung umgestellt. Denn so können sie die Risikobereitschaft, die finanziellen Ziele und die individuellen Erwartungen jedes einzelnen Kunden stärker in den Fokus rücken und folglich seine Investitionsentscheidungen, sein Verhalten und seine Gewinnerwartungen besser verstehen und umsetzen. 96 % der deutschen Berater halten es für wichtig, ein genaueres Bild von der Risikotoleranz ihrer Kunden zu gewinnen.

„Am Anfang jeder Anlageentscheidung steht das Erkennen des Risikos. Daher ist es beunruhigend, dass so viele Anleger aufgrund der niedrigen Kosten übermäßig auf passive Anlageformen zu vertrauen scheinen. Das Ergebnis ist, dass sie sich der inhärenten Risiken in ihren Portfolios nicht vollständig bewusst sind“, erläutert Jörg Knaf, Executive Managing Director DACH-Countries bei Natixis Global Asset Management.

„Das ist insbesondere im heutigen Marktumfeld von Niedrigzinsen und hoher Volatilität ein echtes Problem. In den letzten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts gab der DAX gerade achtmal während des ersten Quartals nach. Seit der Jahrtausendwende ist er schon sechsmal gefallen und die Wertverluste haben von minus 5,4 % auf durchschnittlich minus 11,6 % (1) stark zugenommen. Anleger benötigen fundierte professionelle Beratung um zu verstehen, wie aktives Management dazu beitragen kann, in einem solch komplexen Umfeld entgegenzusteuern und langfristige Portfolios aufzubauen“, schließt Knaf.

Die echte Herausforderung besteht darin, die Reaktion der Anleger auf Märkte und Volatilität zu managen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage:  Nicht Märkte und Volatilität scheinen die Berater am meisten zu beunruhigen, sondern die Reaktion der Kunden auf diese Szenarien. So sagten beispielsweise auf die Frage nach den Folgen des britischen EU-Austritts 79 % der deutschen Berater, dass diese Entscheidung die Anleger selbst stärker beeinflusse als tatsächlich die Märkte. Von den Reaktionen auf den „Brexit“ abgesehen, ist das Management der Kunden und ihrer Emotionen mit Sorgen auf einer ganz anderen Ebene verbunden. Laut 87 % der deutschen Berater besteht ein entscheidender Erfolgsfaktor in ihrer Fähigkeit, über die Portfolio-Strukturierung und Gespräche zur Anlageperformance hinaus Mehrwert zu bieten. Die deutschen Berater müssen dabei drei schwerwiegende Fehler berücksichtigen, zu denen Anleger nach ihrer Aussage neigen: 

  • emotionsgeleitete Investmententscheidungen (63 % im Vergleich zu 61 % weltweit)
  • unrealistische Renditeerwartungen (50 % im Vergleich zu 51 % weltweit)
  • zu starke Konzentration auf kurzfristige Marktbewegungen (36 % im Vergleich zu 47 % weltweit)

Die Untersuchung zeigt, dass deutsche Investoren einen jährlichen Gewinn von 10 % erwarten, während ihre Berater 5,3 % für eine realistische Gewinnerwartung halten.
Für 82 % der deutschen Berater sind Gespräche über die unrealistischen Gewinnerwartungen ihrer Kunden ein vorrangiges Thema, wenn sie erfolgreich sein wollen.

Hin zu stärkerer Nutzung von alternativen Anlageformen und unkorrelierten Strategien

Die meisten deutschen Berater (73 % und 73 % weltweit) sind der Ansicht, dass der traditionelle Anlagemix von 60/40 in Aktien/Rentenwerten im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld nicht länger geeignet ist, um Gewinne für ihre Kunden zu generieren und das Risiko zu steuern. 78 % der deutschen Befragten (im Vergleich zu 69 % weltweit) denken, dass neue Portfolio-Techniken – mit stärkerer Nutzung von alternativen Anlageformen und nicht korrelierten Anlageklassen – zum Zwecke der Diversifizierung besser geeignet sind. Laut Studie haben viele deutsche Anleger während der letzten 12 Monate nach konkreten Lösungen zur Kontrolle der Volatilität (36 % im Vergleich zu 55 % weltweit) und der Aufstellung einer Finanzplanung (41 % im Vergleich zu 27 % weltweit) gefragt.

Deutsche Anleger zunehmend an Investitionen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Investitionen) interessiert

37 % der deutschen Berater gaben an, dass die Kundennachfrage nach Investitionen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung in den vergangenen drei Jahren zugenommen hat. Weltweit trifft dies auf 32 % der Berater zu. „Die Nutzung von ESG-Investitionen im Portfolio kann zur Diversifizierung und besseren Risikokontrolle beitragen“, erläutert Knaf. „Die deutschen Berater scheinen sich dieser Tatsache immer bewusster zu werden: Fast die Hälfte der Befragten (43 %) äußerte, dass die Aufnahme von ESG-Investitionen innerhalb von fünf Jahren zu ihren Standardverfahren gehören wird. Weltweit galt dies für 34 %. Im Gegensatz zu ihren internationalen Kollegen sind deutsche Berater (54 %) stärker davon überzeugt, dass ESG-Investitionen Risiken der Unternehmensführung und soziale Risiken mindern (im Vergleich zu 40 % weltweit).“

Automatisierte Anlageberatung (Robo-Berater)

Finanzberater sind der Überzeugung, dass neue, technologiebasierte Geschäftsmodelle oder automatisierte Beratungsplattformen, die auch als „Robo-Berater“ bezeichnet werden, eine Lösung für die bevorstehende Beratungslücke bieten können – und zwar insbesondere unter jungen Anlegern und Investoren mit geringem und mittlerem Einkommen.

  • 66 % (im Vergleich zu 53 % weltweit) der deutschen Studienteilnehmer glauben, dass eine vorgelagerte automatisierte Beratungsplattform eine Möglichkeit sein könnte, ihre eigene Geschäftstätigkeit noch effizienter und erfolgreicher zu gestalten.
  • Die Mehrheit der Berater von 75 % (im Vergleich zu 72 %) ist nicht besorgt, dass traditionelle Beratungsmodelle, welche sehr stark auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden eingehen, durch automatisierte Anlageberatung ersetzt werden könnten. Dies kann jedoch auch der Tatsache geschuldet sein, dass Robo-Berater nach Ansicht der Studienteilnehmer nie den Grad an taktischer Portfolio-Strukturierung bieten können, der insbesondere bei fallenden und fluktuierenden Märkten erforderlich ist.

(1) Quelle: Deutsche Börse (DAX Stand)

Methodik
Die Studie „Global Financial Advisors Survey“ von Natixis Global Asset Management wurde mit dem Ziel durchgeführt, die gegenwärtigen Ansichten und Bedürfnisse dieser wichtigen Gruppe von Einzelpersonen innerhalb der Branche für Finanzdienstleistungen besser verstehen zu können. Finanzberater bilden die Brücke zwischen den Anbietern der Produkte und Kleinanlegern sowie vielen kleinen, mittleren und in manchen Fällen großen Unternehmen. Daher ist es unabdingbar, die Möglichkeiten und Herausforderungen zu analysieren, welche sich für die Angehörigen dieser Berufsgruppe ergeben. Die Studie untersucht insbesondere die Haltung der Berater zu einer Reihe verschiedener Themen wie Geschäftsentwicklung, Portfoliokonstruktion (einschließlich Volatilität, Risiko und Rendite), Kundendienst, Beratungsvorschläge und Anlageherausforderungen. Die Daten wurden während eines fünfwöchigen Zeitraums von Juli bis August 2016 gesammelt. Weltweit waren an der Untersuchung 2.550 Berater aus 15 Ländern auf vier Kontinenten beteiligt. Der Bericht wirft spezielles Augenmerk auf in Deutschland ansässige Berater, eine Gruppe, aus der es 150 Studienteilnehmer gab.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management betreut umsichtig agierende Investmentexperten weltweit, indem wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, mit noch mehr Verständnis für die Märkte zu investieren. Mit unserem Durable Portfolio Construction®-Ansatz fokussieren wir uns auf die Risikokontrolle. Dabei helfen wir unseren Kunden dabei, strategisch ausgerichtete Portfolios aufzubauen, die den aktuell unberechenbaren Marktentwicklungen trotzen. Dabei greifen wir auf eine umfassende Investmenterfahrung sowie eine gründliche Kenntnis der jeweiligen Branchen zurück und arbeiten ausserdem eng mit unseren Kunden zusammen, damit unsere Investmentgedanken stets auf objektiven Daten basieren.

Natixis zählt zu den größten Vermögensverwaltungsgesellschaften weltweit.(1) Durch die Bündelung von mehr als 20 spezialisierten Investmentmanagern aus aller Welt (mit einem verwalteten Vermögen von 874,5 Mrd. USD(2)) können wir für jede strategische Investmentanforderung eine breite Palette von Anlagelösungen anbieten. Von den ersten analytischen Erkenntnissen bis zur letztendlichen Umsetzung der entsprechenden Anlageideen unterstützen wir bei Natixis unsere Kunden bei der Zusammenstellung nachhaltig stabiler Portfolios.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston gehört Natixis Global Asset Management, S.A. zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den mit Natixis Global Asset Management, S.A. verbundenen Investmentmanagement-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaften zählen Active Investment Advisors,(3) AEW Capital Management, AEW Europe, AlphaSimplex Group, Axeltis, Darius Capital Partners, DNCA Investments,(4) Dorval Finance,(5) Emerise,(6) Gateway Investment Advisers, H2O Asset Management,(5) Harris Associates, IDFC Asset Management Company, Loomis, Sayles & Company, Managed Portfolio Advisors,(3) McDonnell Investment Management, Mirova,(5) Natixis Asset Management, Ossiam, Seeyond,(7) Vaughan Nelson Investment Management, Vega Investment Managers sowie Natixis Global Asset Management Private Equity (einschließlich Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners). Weitere Informationen finden Sie unter http://ngam.natixis.com.

Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt mit NGAM S.A., Zweigniederlassung Deutschland, eine Niederlassung von NGAM S.A., die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier autorisiert ist und von dieser Behörde beaufsichtigt wird. Zu Natixis Global Asset Management, S.A. gehören auch Geschäftsentwicklungseinheiten aus der ganzen Welt. Dazu zählt auch NGAM S.A., Switzerland Sàrl.

(1) Im Rahmen des „Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2016“ wurde Natixis Global Asset Management, S.A. auf Basis seines per 31. Dezember 2015 verwalteten Vermögens als Nummer 16 aufgrund der AUM von (870.3 Mrd. $) der größten Vermögensverwalter der Welt eingestuft.
(2) Der Nettoinventarwert versteht sich per 30. Juni 2016. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch Anlagegelder umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden. Zu diesen nicht-regulierten Geldern zählen jene Anlagevermögen, auf welche die Definition der SEC von „regulierten Anlagegeldern“ im Sinne von Teil 1 des ADV-Formulars nicht zutrifft.
(3) Eine Abteilung von NGAM Advisors, L.P.
(4) Eine Marke von DNCA Finance.
(5) Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
(6) Eine Marke von Natixis Asset Management und Natixis Asset Management Asia Limited mit Sitz in Singapur und Paris.
(7) Eine Marke von Natixis Asset Management.

ACREST-Gründer steigen bei zinsbaustein.de ein

Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann, die beiden Gründer des Investment und Asset Management Unternehmens ACREST Property Group, steigen als neue Investoren bei zinsbaustein.de ein. Damit erweitert die digitale Plattform für Immobilieninvestments ihre Gesellschafterbasis um zwei prominente Branchenplayer. Das Berliner Start-Up wurde im Januar 2016 von der renommierten sontowski & partner Group und dem erfolgreichen Company Builder FinLeap gegründet, die damit ihre Immobilien- bzw. Digitalkompetenz in einer Plattform bündelten.

Dr. Henrik Medla, Geschäftsführer von sontowski & partner und Vorsitzender des Beirats von zinsbaustein.de, freut sich über den Eintritt der beiden erfolgreichen Unternehmer: „Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann haben bewiesen, wie man ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut und sind im Markt für ihre Innovations- wie auch Immobilienkompetenz bekannt. Damit passen sie perfekt zu uns.“ Matthias Schmitz und Stefan Zimmermann werden neben ihrer Gesellschafterrolle auch als Senior Advisor tätig sein. Unter der Führung der beiden war ACREST in den Jahren 2010 bis 2015 von vier auf mehr als 200 Mitarbeiter gewachsen und wurde im Januar 2016 vom internationalen Immobiliendienstleister JLL übernommen. Sie betonen: „Wir freuen uns sehr darüber, an dem weiteren Aufbau von zinsbaustein.de zur führenden digitalen Plattform für Immobilieninvestments mitwirken zu können. Unsere Erfahrung zeigt, dass man gerade heute mit Innovation und Know-how auch in traditionell konservativen Bereichen sehr erfolgreich sein kann, Das wollen wir nach unserem Erfolg im Asset Management nun auch hier tun.“ 

Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016/17

Die Entwicklung der BUWOG AG im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 hat den Erfolg der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft bestätigt. Insbesondere die Geschäftsbereiche Asset Management und Property Sales entwickelten sich weiterhin sehr erfolgreich, während ergebniswirksame Beiträge aus dem Geschäftsbereich Property Development erst im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres positiv beitragen werden. Mit dem Ankauf weiterer Grundstücke und der erneuten deutlichen Ausweitung der Development-Pipeline ist es gelungen, die Basis für künftige Erträge weiter zu verbreitern. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,5% auf insgesamt EUR 27,0 Mio. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert je Aktie gemäß den Berechnungsleitlinien der EPRA) verbesserte sich ebenfalls deutlich; er lag zum Berichtsstichtag am 31. Juli 2016 mit EUR 21,49 um 6,5% höher als zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres (EUR 20,18).

„Die Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016/17 zeigen die intensive Arbeit des gesamten Teams der BUWOG Group an der Umsetzung der strategischen Ziele unseres Konzerns“, sagt BUWOG-CEO Daniel Riedl. „Gerade in einer Marktsituation, wie wir sie gegenwärtig erleben, hat sich unsere Positionierung mit den drei Geschäftsbereichen Asset Management, Property Sales und Property Development als verlässliches Erfolgsmodell erwiesen, mit dem wir auch in Zukunft nachhaltig eine hohe Profitabilität und weiteres Wachstum sicherstellen können.“

Im operativen Geschäft der BUWOG Group erwirtschaftete das Asset Management als größter Geschäftsbereich im Berichtszeitraum einen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 38,5 Mio. Die Ergebnisbeiträge der Geschäftsbereiche Property Sales und Property Development beliefen sich auf EUR 9,6 Mio. bzw. EUR -0,9 Mio. Insgesamt erzielte die BUWOG Group im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 ein EBITDA von EUR 39,2 Mio. Angesichts der dynamischen Immobilienmarktentwicklung in Deutschland hatte die Gesellschaft eine außerordentliche Bewertung ihrer deutschen Bestandsimmobilien durch den unabhängigen Gutachter CBRE vornehmen lassen. Hierbei ergab sich ein starkes Neubewertungsergebnis in Höhe von EUR 146,5 Mio., in dem sich insbesondere die hohe Yield Compression in den Kernstandorten in Deutschland widerspiegelt. Der Fair Value der Bestandsimmobilien erhöhte sich somit seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 um 3,7% auf rund EUR 3,9 Mrd. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich im ersten Quartal auf EUR 102,2 Mio.; das Konzernergebnis betrug EUR 83,9 Mio.

Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich im Vergleich zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres um 2,6% auf EUR 206 Mio. (30. April 2016: EUR 201 Mio.). Das Like-for-like-Mietwachstum betrug 4,2%; der Leerstand liegt mit insgesamt 3,6% weiterhin niedrig.

Nachdem die Aktivitäten im Bereich Property Development bereits in den vergangenen Monaten intensiviert worden waren, wurde der Ausbau der Development-Pipeline im Berichtsquartal durch zwei weitere Grundstückszukäufe um rund 800 Einheiten erweitert. Insgesamt beläuft sich die Development-Pipeline der BUWOG Group nunmehr auf rund 8.900 Einheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 2,54 Mrd. Dabei baut die BUWOG Group zunehmend auch Mietwohnungen für den eigenen Bestand in Deutschland, um ihr Portfolio angesichts gestiegener Immobilienpreise auch unabhängig von der Akquisition weiterer Bestandsportfolios sukzessive ausbauen zu können.

Auch im ersten Quartal 2016/17 hat der BUWOG-Konzern seine sehr konservativ ausgerichtete Finanzierungsstruktur unverändert beibehalten. Dies kommt insbesondere in der Eigenkapitalquote von 38,0% und in der niedrigen durchschnittlichen Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten von 2,17 % zum Ausdruck. Der Loan-to-Value (LTV) sank auf nur noch 46,4 %. Mit der nach dem Berichtsstichtag im September 2016 erfolgten Begebung einer Wandelschuldverschreibung über EUR 300 Mio. zu einer Verzinsung von 0,00% und einem ersten Wandlungspreis von EUR 31,40 konnte die BUWOG Group die Durchschnittsverzinsung ihrer Finanzverbindlichkeiten weiter bis auf 1,90% reduzieren.

„Die erfolgreiche Begebung der Wandelschuldverschreibung und die im Peer-Group-Vergleich äußerst günstigen Konditionen dokumentieren das starke Interesse an der BUWOG als Kapitalmarktprodukt“, erklärt Andreas Segal, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO der BUWOG AG. „Ein attraktives Geschäftsmodell in attraktiven Märkten zu einem attraktiven Zeitpunkt im Lebenszyklus des deutschen Immobilienmarktes ist es, was die BUWOG in unseren Augen ausmacht.“

Angesichts der erfolgreichen Entwicklung im Auftaktquartal bekräftigt das Unternehmen seine Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr 2016/17 in Höhe von mindestens EUR 108 Mio.

Der Bericht der BUWOG AG zum 1. Quartal 2016/17 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Euler Hermes und Moody’s bieten künftig gemeinsam europaweit einheitliche Ratings für mittelständische Unternehmen an

Euler Hermes, Weltmarktführer in der Kreditversicherung, und Moody’s Investor Services haben heute eine Kooperation bekannt gegeben: Über Euler Hermes Rating wollen die beiden Unternehmen künftig gemeinsam europaweit neue, auf kleine und mittelgroße Unternehmen zugeschnittene Rating-Dienstleitungen anbieten. Diese neuen Rating-Angebote sollen erstmalig im Frühjahr 2017 für deutsche Mittelstandsunternehmen auf den Markt kommen und anschließend in weiteren europäischen Ländern angeboten werden.                                      

„Die auf kleine und große Mittelständler zugeschnittene Ratingangebote von Euler Hermes Rating werden jetzt durch die nachweislich hohe Kompetenz in der Entwicklung von Ratingmethoden von Moody’s noch weiter gestärkt“, sagte Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wir werden die Aktivitäten unserer Ratingagentur mit aktuellem Schwerpunkt auf Deutschland zukünftig nach Europa ausweiten und so dem europäischen Mittelstand seine Wachstums- oder Exportfinanzierung über Kapitalmarktprodukte erleichtern.“ 

„Mit europaweit vergleichbaren Rating-Standards möchten wir die Transparenz für europäische Mittelständler auf den Kreditmärkten erhöhen“, sagte Ralf Garrn, Geschäftsführer von Euler Hermes Rating. „Wir sind überzeugt, dass wir Mittelständlern in Europa damit einen viel breiteren Zugang zu Kapitalmarktfinanzierung ermöglichen, weil Investoren zukünftig das Risiko von Investments in den Mittelstand nach den von ihnen gewohnten hohen Standards angemessen beurteilen können. Die Kooperation ermöglicht es uns, die Expertise von Euler Hermes in der Unternehmensanalyse im Mittelstand mit der Methodenkompetenz von Moody’s zu vereinen.“

„Euler Hermes genießt wegen der hohen Qualität und der Vollständigkeit seiner Kredit- und Unternehmensanalysen sowie seiner fundierten Kenntnisse des Mittelstands einen hervorragenden Ruf“,  sagte Jens Schmidt-Buergel, Deutschlandchef bei Moody’s Investors Service. „Moody’s wird die neuen Rating-Angebote mit seiner Methodenkompetenz unterstützen bei der Entwicklung einer neuen, speziellen Ratingmethode für mittelständische Unternehmen. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, insbesondere in einer Zeit, in der mittelständische Unternehmen in Europa vermehrt nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten suchen.“

Als Teil dieser Kooperation hat Moody’s Corporation einen Anteil von 4,99% an der Euler Hermes Rating GmbH erworben, die bisher eine 100%ige Tochtergesellschaft der Euler Hermes AG war.

Euler Hermes Rating GmbH wurde in 2001 gegründet und hat seinen Sitzt in Hamburg. Euler Hermes Rating GmbH wurde im November 2010 als erste Ratingagentur in Europa durch die Europäische Finanzaufsicht ESMA als Ratingagentur registriert. Bisheriger Schwerpunkt der Rating-Aktivitäten waren vor allem deutsche Emittenten.

Deutliche Mehrheit für das Drei-Säulen-Modell in der Altersvorsorge

Auch wenn viel über die Altersvorsorge diskutiert wird: Die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) fühlt sich durch das Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente gut bis sehr gut abgesichert. Nur eine Minderheit von 11 Prozent fühlt sich nicht ausreichend versorgt. Dabei zeigen die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, dass insbesondere jüngere Menschen etwas skeptischer sind: Trotzdem sind immer noch 43 Prozent der Befragten unter 30 Jahren der Meinung, durch die drei Säulen im Alter gut bzw. sehr gut versorgt zu sein. Jeder Fünfte in dieser Altersgruppe (20 Prozent) betrachtet sich als nicht ausreichend abgesichert. Für Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, belegen die Zahlen, dass das bestehende Drei-Säulen-Modell nicht nur akzeptiert, sondern auch wertgeschätzt werde. „Um die Altersvorsorge weiterzuentwickeln, sollten Veränderungen eher im System als am System vorgenommen werden“, fordert der Vorstandsvorsitzende des genossenschaftlichen Fondsexperten.

Private Altersvorsorge gibt die größte Sicherheit

Beim Anlegerbarometer werden explizit die Menschen befragt, die über die Finanzen einer Familie entscheiden. Dass diese dem bestehenden System trotz der öffentlichen Diskussion noch so großes Vertrauen entgegenbringen, sei positiv zu bewerten: „Diejenigen, die sich mit dem Thema in der Regel bewusst auseinandersetzen, wissen offensichtlich um die Stärke des Drei-Säulen-Modells“. Die höchsten Zustimmungswerte bekommt dabei die private Altersvorsorge: 52 Prozent der Befragten fühlen sich durch sie gut bis sehr gut abgesichert. Auf Platz zwei rangiert die betriebliche Altersvorsorge. Hier halten 46 Prozent der Befragten den Grad der Versorgung für gut und sehr gut. Am niedrigsten fallen die Werte bei der gesetzlichen Altersvorsorge aus. Hier finden nur 13 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass sie gut oder sehr gut abgesichert sind. 40 Prozent bezeichnen die gesetzliche Rente alleine als nicht ausreichend für die Altersvorsorge. „Die hohen Zustimmungswerte für die private Altersvorsorge zeigen, dass diese als elementarer Baustein der Altersvorsorge gesehen wird. Sie sollte daher bei möglichen Reformen, wie sie bereits öffentlich diskutiert werden, eher noch ausgebaut werden“, betont Reinke.

Die jüngsten Signale aus der Politik, wonach die private Vorsorge gestärkt werden soll, begrüßt Reinke. Er fordert eine Weiterentwicklung der Riester-Rente, damit sie für weitere Bevölkerungskreise attraktiver wird. „Es würden sich noch mehr Menschen für die Riester-Rente entscheiden, wenn sie nicht auf die Grundsicherung angerechnet, die Fördergrenzen und Zulagenhöhen dynamisiert und der Berechtigtenkreis ausgebaut wird.“ Zudem regt Reinke an, dass Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und die ungeförderte private Vorsorge mit steuerlichen Anreizen attraktiver machen sollte.

Große Offenheit für das Thema Altersvorsorge

Das Anlegerbarometer zeigt unterdessen, dass die meisten Befragten durchaus dafür offen sind, sich mit dem Thema Rente auseinanderzusetzen: Annähernd zwei von drei Befragten (64 Prozent) sehen für sich selbst die Notwendigkeit, sich mit den Möglichkeiten privater Altersvorsorge zu befassen. Je jünger, desto höher der Wert: Bei den Umfrageteilnehmern bis 30 Jahre sagen 77 Prozent der Befragten, dass sie sich auf jeden Fall mit dem Thema der privaten Altersvorsorge beschäftigen wollen. Bei den Befragten zwischen 50 und 59 Jahren sind es nur noch 51 Prozent, bei den 40- bis 49-jährigen halten es immerhin noch 70 Prozent der Befragten für notwendig, sich darum zu kümmern.

Bereits aktiv geworden sind 80 Prozent der Befragten. Sie geben an, bereits privat vorgesorgt zu haben. Dabei setzt jeder Zweite (50 Prozent) auf die Riester-Rente. Ähnlich weit verbreitet ist die betriebliche Altersvorsorge. 54 Prozent der Befragten geben an, auf diese Weise für ihr Alter vorzusorgen. Kritik äußern die Besitzer dieser Rentenform daran, dass es bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes für den neuen Arbeitgeber nicht verpflichtend ist, bestehende Verträge zu übernehmen.
56 Prozent finden diese Vorgehensweise nicht richtig. Wenig Anstoß nehmen die Umfrageteilnehmer hingegen an der Tatsache, dass in der Regel die Arbeitgeber die Art der betrieblichen Altersversorgung vorgeben. 69 Prozent der Befragten stört dies nicht. “An dieser Stelle ist es wichtig, künftig allen Anbietern den gleichen Zugang zum Markt zu verschaffen. In einem solchen Level Playing Field könnten Sparer aus einem breit angelegten Angebot die für sie passenden Lösungen auswählen und müssten ihre Anlagemöglichkeiten nicht beschränken“, fordert der Vorstandsvorsitzende von Union Investment.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten von 1. bis 9. August 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

UBS AM verwaltet mehr als eine Milliarde US-Dollar in SRI-ETFs

UBS Asset Management hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: So beläuft sich das verwaltete Vermögen im Rahmen seiner SRI ETF-Produktpalette auf nunmehr über USD 1 Mrd.

Dag Rodewald, Head UBS ETFs Germany & Austria: «Dass wir diesen Meilenstein erreicht haben, unterstreicht, dass die Anleger die Bedeutung von Nachhaltigkeit erkennen und das Chancenpotenzial durch UBS SRI ETFs in ihrem Anlageportfolio nutzen wollen.»

«Das einzigartige Spektrum an UBS SRI ETFs bietet Anlegern die Möglichkeit, in effizienter Weise ein nachhaltiges globales Portfolio aufzubauen», kommentiert Thomas Merz, Head UBS ETF Europe. Die zugrunde liegende Benchmark wird durch eine Kombination aus Ratings in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance, einer Überprüfung auf kontroverse Geschäftstätigkeiten und einer Ausschlusspolitik zusammengestellt1.

Zu Anfang dieses Jahres veröffentlichte UBS Asset Management ein Research-Papier, in dem untersucht wurde, ob der SRI-Screeningprozess dem Portfolio eines Anlegers Wert hinzufügt.2 Der Untersuchung zufolge sind die Renditedifferenzen zwischen SRI-überprüften und konventionellen Portfolios statistisch zwar nicht wesentlich, jedoch können Anleger höhere risikobereinigte Renditen erwarten.

UBS Asset Management dehnt sein SRI ETF-Angebot weiter aus und will sich allgemein darauf konzentrieren, den Kunden nachhaltige Anlagelösungen anzubieten. Erst kürzlich gab der Unternehmensbereich seine Absicht bekannt, seine allgemeinen Kompetenzen für nachhaltiges Investieren über die verschiedenen Anlageklassen hinweg zu ergänzen. Beweis hierfür ist ebenfalls die Verpflichtung von Michael Baldinger, der ab November die Funktion des Head of Sustainable and Impact Investing bei UBS Asset Management übernehmen wird.

Über UBS ETFs

Anlagelösungen, die Indizes nachbilden, zählen seit über 30 Jahren zu den Kernkompetenzen von UBS Asset Management. Als führende Fondsanbieterin Europas lancierte UBS 2001 ihren ersten ETF. Das Unternehmen zählt derzeit zu den wichtigsten europäischen Akteuren und besitzt in dieser Region ebenfalls beträchtliche Marktanteile im Bereich währungsgesicherte ETFs. Das Angebot umfasst mehr als 200 ETFs und bietet Anlegern eine transparente und flexible Möglichkeit, ihre Anlagen über Schlüsselmärkte und sämtliche Anlageklassen hinweg zu diversifizieren, darunter Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und alternative Anlagen. UBS ETFs notieren weltweit an folgenden Börsen: SIX Swiss Exchange, Borsa Italiana, London Stock Exchange, Deutsche Börse XETRA, Euronext Amsterdam, Australian Securities Exchange ASX, KRX Korea Exchange and Tokyo Stock Exchange.

Über UBS and Society

UBS and Society ist eine bereichsübergreifende Initiative, die die unternehmensinternen Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich nachhaltige Anlagen und Philanthropie abdeckt. Das Programm umfasst auch die für unsere Beziehungen mit Kunden und Lieferanten geltende Umwelt- und Menschenrechtspolitik, unser betriebliches Umweltmanagement sowie unser gesellschaftliches Engagement.


1) Durch diese Politik sind Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in den Bereichen Alkohol, Glücksspiel, Tabak, Waffen, Pornographie und gentechnisch veränderte Organismen ausgeschlossen.
2) Sozial verantwortliches Investieren: Was Sie erwartet

Indexfonds der Credit Suisse jetzt auch für Privatanleger zugänglich

Die Credit Suisse öffnet 13 Indexfonds für Privatanleger in Deutschland, die bis vor kurzem professionellen Investoren vorbehalten waren. Die täglich geöffneten Fonds bilden ihre Referenzindizes physisch nach und stellen eine kosteneffiziente Alternative zu Exchange Traded Funds (ETF) dar.

Die Credit Suisse hat 13 in Luxemburg aufgelegte Indexfonds für Privatanleger in Deutschland geöffnet. Zuvor waren die Indexfonds nur für professionelle Investoren zugänglich. Die Palette besteht aus 12 Aktienfonds, die internationale Standard- und Strategie-Indizes abbilden, und einem Anleihenfonds, der einen EUR-Staatsanleihenindex abbildet. Weitere in Luxemburg aufgelegte Indexfonds werden das Angebot für Privatanleger in Deutschland künftig erweitern.

Die Vorteile von Indexfonds sind die breite Streuung über viele Einzeltitel, ein kosteneffizienter und transparenter Aufbau sowie die genaue Abbildung der Indexentwicklung. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur professionelle Investoren, sondern auch Privatanleger sich verstärkt für Indexanlagen interessieren. Indexfonds können von Privatanlegern entweder als langfristige strategische oder als kurzfristige taktische Portfoliokomponenten genutzt werden.

„Wir freuen uns, dass wir nun die in Luxemburg aufgelegten Indexfonds auch Privatanlegern anbieten können. Sie haben nun Zugang zu Anlagemöglichkeiten, die ihnen vorher verschlossen waren, und zusätzliche Möglichkeiten, um ihr Portfolio zu optimieren“, sagt Dr. Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions Asset Management bei Credit Suisse.

Indexfonds von Credit Suisse verfügen über eine lange erfolgreiche Historie und werden von einem Team gemanagt, das über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Indexanlagen verfügt. Die Produktpalette umfasst Aktien, Anleihen und börsennotierte gelistete Immobilienwerte sowie Gold. Die Umsetzung erfolgt ausschließlich durch physische Replikation. Per 31. August 2016 verwaltete Credit Suisse Index Solutions ein Vermögen von EUR 94,5 Mrd. in Indexfonds und Indexmandaten und zählt damit zu einem der größten europäischen Anbieter in diesem Segment.

Die Indexfonds der Credit Suisse replizieren wie ETFs einen Referenzindex. Aus Sicht der Credit Suisse weisen Indexfonds bestimmte Vorzüge auf:

Einmal am Tag können Zeichnungen und Rückgaben der Credit Suisse Indexfonds zum Nettoinventarwert erfolgen. Basis der Bewertung des Indexfonds sind die Börsenschlusskurse, was den Regeln des Referenzindexes entspricht. Damit liegt die ausgewiesene Wertentwicklung des Indexfonds sehr eng am Referenzindex. Dagegen ergeben sich beim ETF Abweichungen zwischen gehandelten Kursen und Indexschlussständen.

Zeichnungen bzw. Rücknahmen bei den Credit Suisse Indexfonds werden zum Nettoinventarwert unter Berücksichtigung eines geringen Ausgabe- bzw. Rücknahmespreads vorgenommen. Diese Spreads werden transparent ausgewiesen, fließen vollständig dem Fonds zu und dienen dazu, die entstehenden Transaktionskosten zu decken. Dagegen kann die Geld-Brief-Spanne beim Kauf eines ETF während der Börsenzeiten sehr unterschiedlich ausfallen und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie der Liquidität in den einzelnen Wertpapieren und den Kosten des Marketmakers für Kauf bzw. Verkauf der einzelnen Wertpapiere.

Hinweis zu Risiken: Indexfonds bewegen sich per Definition im Einklang mit ihrem Referenzindex. Rendite und Risiko des Fonds hängen also direkt von den Rendite-Risiko-Eigenschaften des zugrunde liegenden Indexes ab. Die Entwicklung der Indexfondsanteile kann also positiv oder negativ vom zugrunde liegenden Index beeinflusst werden.

Übersicht der neu für Privatanleger in Deutschland geöffneten Indexfonds (Anteilsklassen „FB“)

Indexfonds Referenzindex ISIN All-In Fee p.a. in %
Aktien Europa      
CSIF (Lux) Equities Europe MSCI Europe (NR) LU1419768855 0,20
CSIF (Lux) Equities EMU MSCI EMU (NR) LU1419770166 0,20
CSIF (Lux) Equities Europe Small Caps MSCI Europe Small Cap (NR) LU1419769408 0,30
Aktien Nordamerika      
CSIF (Lux) Equities North America MSCI North America (NR) LU1419770752 0,20
CSIF (Lux) Equities Canada MSCI Canada (NR) LU1419778904 0,20
Aktien Asien/Pazifik      
CSIF (Lux) Equities Pacific ex Japan MSCI Pacific ex Japan (NR) LU1419772022 0,22
CSIF (Lux) Equities Japan MSCI Japan (NR) LU1419779118 0,22
Aktien Welt      
CSIF (Lux) Equities World Fundamental FTSE RAFI Developed 1000 (NR) LU1419773343 0,30
CSIF (Lux) Equities World Minimum Volatility MSCI World Minimum Volatility (NR) LU1419774580 0,28
Aktien Schwellenländer      
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets MSCI Emerging Markets (NR) LU1419775983 0,30
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets Fundamental FTSE RAFI Emerging Markets (NR)  LU1419777252 0,40
CSIF (Lux) Equities Emerging Markets Minimum Volatility  MSCI Emerging Markets Minimum Volatility (NR) LU1419776528 0,37
Anleihen Eurozone      
CSIF (Lux) Government Bonds EUR CGBI WGBI EMU All Maturities LU1419778060

0,20

 

Raiffeisen-GreenBonds – ein erfolgreiches erstes Jahr! (1)

Der Trend zum nachhaltigen Investieren ist ungebrochen – sowohl bei institutionellen als auch privaten Investoren. Green Bonds etablieren sich dabei rasant als ein neues, stark wachsendes Marktsegment für all jene, die nach mehr streben als allein nach Rendite – denn die Emissionserlöse fließen in den Klima- und Umweltschutz. Ein Investment in Green Bonds dient daher nicht allein dem eigenen Vermögenserhalt/Vermögenszuwachs sondern einem auch künftig noch lebenswerten Planeten. Der im September 2015 neu aufgelegte Raiffeisen-GreenBonds kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken.

  • Nachgewiesene Rentenkompetenz kombiniert mit anerkannter Nachhaltigkeitsexpertise
  • Gute Wertentwicklung im ersten Jahr
  • Green Bond Markt wächst weiterhin stürmisch
  • Niedrigzinsumfeld natürlich auch bei Green Bonds spürbar

Green Bonds – Investieren in und für den Klimaschutz

Raiffeisen Capital Management2 hat sich konsequent dem Auf- und Ausbau des „nachhaltigen Investierens“ verschrieben. Wir betrachten uns hier durchaus als Vorreiter beim Aufbau einer umfassenden Palette an Nachhaltigkeits-Fonds.

Das Auflegen des Raiffeisen-GreenBonds war ein weiterer, folgerichtiger Schritt in diesem Prozess. Er vereint unsere jahrzehntelang nachgewiesene Kompetenz im Management von Rentenprodukten mit der Expertise unseres stetig ausgebauten Nachhaltigkeitsteams. Letztere ergänzt im Raiffeisen-GreenBonds das 2014 von den großen Emissionshäusern eingeführte Rahmenwerk (Green Bond-Principles).

Zum ersten „Geburtstag“ des Fonds lässt sich ein positives Zwischenfazit ziehen. Der Fonds hat vor Kosten über 4 % Ertrag erzielen können, bei einer sehr geringen Schwankungsbreite. (Die angegebene Wertentwicklung nach Kosten bezieht sich auf den Zeitraum von 15. September 2015 bis 15. September 2016. Die Performance wird dabei von der Raiffeisen KAG entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, berechnet. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds. zu.

Rasantes Marktwachstum

Der Markt für Green Bonds wächst unterdessen weiterhin rasant. Das Emissionsvolumen des gesamten Vorjahres wird 2016 weit übertroffen. Der für viele Investoren als Marktbarometer dienende BAML Green Bond Index enthält inzwischen rund 130 Emissionen – fast 50 % mehr als noch im Vorjahr. Neben staatlichen/supranationalen Institutionen drängen dabei zunehmend private Emittenten auf den Markt. Besonders rege waren zuletzt chinesische Anbieter. Generell ist der Bedarf für „grüne“ Projekte in den Schwellenländern naturgemäß besonders hoch. Auch der Raiffeisen-GreenBonds enthält Emissionen einiger Emittenten aus Emerging Markets, wobei jedoch das Währungsrisiko abgesichert ist. Das Fondsportfolio besteht weiterhin ausschließlich aus Anleihen hoher und höchster Bonität (Investmentgrade). Rund zwei Drittel des Fondsvolumens sind dabei in Anleihen investiert, die mindestens ein Bonitätsrating von AA aufweisen; lediglich 5 % sind mit BBB eingestuft.3

Ausblick

Das Niedrigzinsumfeld und die weiterhin schwache Weltkonjunktur machen selbstverständlich auch vor Green Bonds nicht halt. Die erzielbaren Renditen sind inzwischen sehr niedrig, zumal der Großteil der Emissionen sich im Laufzeitenbereich bis fünf Jahre bewegt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen sind Green Bonds schließlich klar zweckgebunden und damit von der Laufzeit der jeweiligen „grünen“ Projekte abhängig. US-Dollar-Anleihen bieten immerhin nominal noch erheblich höhere Renditen als vergleichbare Euro-Emissionen, selbst wenn man die Absicherungskosten für das Wechselkursrisiko berücksichtigt. Der Renditevorsprung ist in den letzten Monaten allerdings stark geschrumpft. Sollte die US-Zinskurve wieder steiler werden (sich die Renditedifferenzen zwischen kurzen und langen Laufzeiten also wieder ausweiten), würde das US-Dollar Anleihen tendenziell wieder etwas attraktiver machen.

Renditeprognosen sind naturgemäß schwierig und sie werden nicht leichter durch das schier endlose Hin und Her in Bezug auf die nächste Zinsanhebung der US-Notenbank. Unabhängig von etwaigen konkreten Zinsanhebungsterminen lässt sich aber derzeit sagen, dass ein stärkerer Renditeanstieg kaum wahrscheinlich ist – weder in Europa, noch in den USA. Auch moderat steigende Renditen würden zwar dennoch Spuren im Anleiheportfolio des Fonds hinterlassen; sie würden im Gegenzug aber künftig auch wieder etwas höhere Erträge ermöglichen. Große, fundamentale Verschiebungen auf den Rentenmärkten erwarten wir in absehbarer Zeit jedenfalls nicht. Der Ertragsausblick für den Fonds bleibt damit verhalten-optimistisch; eine Wiederholung des knapp vierprozentigen Wertzuwachses des ersten Jahres ist für die kommenden 12 Monate zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.


 

1) Die nachfolgenden Einschätzungen und Positionierungen stellen eine Momentaufnahme dar und können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Sie sind keine Prognose für die künftige Entwicklung der Finanzmärkte oder für den Raiffeisen-GreenBonds.
2) Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH.
3) Stand per September2016. Bei dem angegebenen Investmentuniversum handelt es sich um unverbindliche, interne Regelungen des Fonds. Diese können von der Raiffeisen KAG jederzeit ohne Verständigung ihrer Kunden abgeändert werden.

Credit Suisse legt Anleihefonds mit fester Laufzeit auf

Credit Suisse Asset Management bietet Investoren im September erneut die Möglichkeit, sich an einem Anleihefonds mit fester Laufzeit zu beteiligen. Ziel des Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1 ist es, den Anlegern innerhalb einer kurzen und vorab festgelegten Laufzeit einen attraktiven Renditevorteil zu bieten.

Der Fonds investiert vorwiegend in auf US-Dollar lautende Unternehmensanleihen, die spätestens am 30. September 2020 fällig werden. Die Zielallokation des Fonds schließt sowohl Investment-Grade- als auch Non-Investment-Grade-Anleihen aus Industrie- und Schwellenländern ein. Voraussichtlich wird das Fondsportfolio ein durchschnittliches Investment-Grade-Rating haben. Der aktiv gemanagte Fonds investiert hauptsächlich in Anleihen, die nahe am Fälligkeitstermin des Fonds fällig werden. „Durch das Halten der Anleihen bis zur Fälligkeit profitiert der Investor zunächst von regelmäßigen Erträgen über einen festen Zeithorizont. Gleichzeitig sinkt das Zins- und Spreadrisiko je näher der Fälligkeitstermin der Anleihe rückt“, erklärt Romeo Sakac, Senior Portfolio Manager der Credit Suisse.

In Abhängigkeit von der Marktlage liegt die prognostizierte Rendite auf Verfall (brutto) zwischen 3,0 % und  3,5 %. Für die nicht-thesaurierenden USD-Anteilklassen strebt der Fonds halbjährliche Auszahlungen von 2,0 % p.a. an. Damit bietet der UCITS-konforme und in Luxemburg domizilierte Fonds den Investoren in einem von sehr niedrigen und teilweise sogar negativen Zinsen geprägten Marktumfeld eine attraktive Rendite. Dadurch hat der Fonds eine ähnliche Auszahlungsstruktur wie eine Einzelanleihe, doch ist das mögliche Verlustrisiko durch Ausfall eines Einzelemittenten aufgrund der breiten Diversifikation des Portfolios stark reduziert. Zudem gewährleistet die tägliche Rücknahmemöglichkeit eine hohe Liquidität.

„Mit dem Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1 setzen wir ein etabliertes und bei Investoren sehr gefragtes Konzept um. Dem im zweiten Quartal 2016 lancierten Credit Suisse Nova (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2019 waren innerhalb seiner kurzen Platzierungsphase Mittel in Höhe von USD 3,3 Mrd. zugeflossen“, sagt Luc Mathys, Managing Director und stellvertretender Leiter Fixed Income bei Credit Suisse Asset Management.

Die Zeichnungsfrist des Fonds endet am 28. September 2016. Danach kann der Fonds bis Ende November 2016 mit einem Aufschlag für Verwässerungsschutz gezeichnet werden. Eine frühere Schließung ist möglich, sollten die Zeichnungen über die Zeit überproportional groß werden. Der Fonds ist zum Vertrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Lichtenstein, Luxemburg, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Finnland sowie Singapur zugelassen.

Fakten zum Credit Suisse (Lux) Fixed Maturity Bond Fund 2020 S-1:

  • USD B: ISIN LU1457594395
  • Breit diversifiziertes Portfolio, einschließlich Anleihen aus Industrie- und Schwellenländern sowie Investment-Grade- und Non-Investment-Grade-Anleihen
  • Rating: Investment-Grade-Rating im  Durchschnitt
  • Anlageuniversum: Global, inklusive Unternehmensanleihen aus Schwellenländern
  • Fondsdomizil: Luxemburg
  • Rechtliche Struktur: UCITS, SICAV
  • Fondswährung: Hauptwährung USD; EUR-, CHF-, GBP-, SGD-, AUD, JPY-Anteilsklassen sind verfügbar
  • Mindestanlage: 1 Anteil
  • Keine Performance Fee
  • Management Fee: 0,60 % (USD B-Tranche)
  • Maximaler Ausgabeaufschlag: 5,0 %
  • Geschätzte Gesamtkostenquote: TER 0,77 % (USD B-Tranche)
  • Liquidität: Täglich
  • Zeichnungsperiode: 05.09.2016 bis 28.09.2016 (15.00 Uhr MEZ)
  • Emissionsdatum: 28.09.2016
  • Fälligkeit: 30.09.2020

Risiken

  • Anlagen in Schwellenländern können aufgrund geringerer politischer Stabilität, relativ unberechenbarer Kapitalmärkte und wirtschaftlicher Wachstumsmuster sowie einem sich noch in der Entwicklung befindlichen Finanzmarkt oder schwacher Wirtschaft höhere Risiken als Anlagen in Industrieländern aufweisen.
  • Anleihen können ganz oder teilweise ausfallen, wenn der Emittent in Verzug gerät oder liquidiert wird.
  • Die Anlagen unterliegen Marktschwankungen und einem Reinvestitions-Risiko.
  • Es besteht keine Garantie für die Couponzahlungen bzw. den Wert der Anlagen bei Fälligkeit oder zu einem anderen Zeitpunkt.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf neue Unternehmen im Index

Wie verändern sich die Führungsebenen in deutschen Unternehmen hinsichtlich der Gender Diversität? Dieser Frage geht der GERMAN GENDER INDEX der Börse Hannover im Rahmen seines regulären halbjährlichen Rebalancings nach. Zwölf neue Unternehmen rücken mit Wirkung ab dem 7. Oktober 2016 in den Index auf, darunter sechs Aktien aus dem MDAX. Die Branchen Chemie und Pharma sind mit vier Unternehmen besonders stark vertreten.

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Grundlage der Auswertung sind die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die zudem definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Große steigen ab - Mittlere steigen auf

Während Unternehmensgrößen wie die adidas AG, HUGO BOSS AG oder ProSiebenSat.1 SE aufgrund von Veränderungen in den Führungsreihen aus dem Index ausscheiden mussten, konnten sich vor allem mittelgroße Unternehmen aus dem MDAX neu positionieren. Insbesondere die Chemie- und Pharma-Branche tut sich mit der Bayer-Tochter Covestro AG, Stada AG, Symrise AG und Celesio AG bei den Neulingen hervor. Unter den Top 20 konnte mit der Merck KGaA ebenso ein Pharma-Unternehmen den größten Sprung nach oben machen. Von Platz 32 stieg die Aktie auf Platz 16, gefolgt von der Allianz SE, die mit zwei Frauen im Vorstand von Platz 20 auf Platz neun kletterte. Die Unternehmen Medigene AG, DIC Asset AG und SolarWorld AG schieden aus dem Index aus, da sie die Anforderungen an Marktkapitalisierung und Liquidität der Aktie nicht mehr erfüllten.

Aufsichtsräte werden weiblicher

„Der regelmäßige Blick auf die Führungsgremien zeigt: Insbesondere in den Aufsichtsräten scheint sich langsam eine Erhöhung der Frauenquote durchzusetzen. 94 Prozent der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen haben mindestens ein weibliches Mitglied im Aufsichtsrat. Wir sind gespannt, wie sich die Entwicklung fortsetzen wird“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover. Die Durchschnittsquote der Frauen in den Aufsichtsräten aller 50 Indexunternehmen liegt bei 32 Prozent. Bei den Vorstandsmitgliedern konnte sich die Frauenquote seit dem letzten Rebalancing im April 2016 nur leicht von 13 auf 14 Prozent verbessern. 58 Prozent aller Vorstände haben mindestens ein weibliches Mitglied.

Privatanleger, die sich für die Gender-Parität in der Führungsebene interessieren, können über den Ampega GenderPlus Aktienfonds WKN: A12BRD an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 7. April 2017 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 7. Oktober 2016

GERMAN GENDER INDEX
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen.

Mehrheit der Anleger hält EM-Erholung für nachhaltig

An den Emerging Markets zeichnet sich eine Erholung ab. 40 Prozent der institutionellen Investoren gehen davon aus, dass es sich dabei um eine nachhaltige Erholung handelt. Demgegenüber halten 22 Prozent der Befragten die Erholung für nicht tragfähig. Das ergab die jüngste Risk Rotation Index-Umfrage von NN Investment Partners.1

Für ein Drittel der Befragten (29 Prozent) sind die Emerging Markets über die nächsten sechs Monate die attraktivste geografische Region im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag bei Aktienanlagen. In einer weiteren NN Investment Partners-Umfrage2 wurde Asien als Region mit den positivsten EMD-Bewertungen genannt: Über die Hälfte der befragten Anleger (56 Prozent) meinen, dass Asien der attraktivste Markt für die Investition in Schwellenländeranleihen sei.

Maarten-Jan Bakkum, Emerging Markets Stratege bei NN Investment Partners, erklärte dazu:

„Die Emerging Markets entwickeln sich jetzt wieder anlegerfreundlicher. Verbesserte Rahmendaten und attraktivere Bewertungen machen die EmergingMarkets erneut zu einem interessanten Anlageziel für Investoren. Da es uns darum geht, die Ertragschancen für unsere Kunden zu erhöhen, sehen wir hier attraktive Investmentgelegenheiten  für Investoren, sofern die EM ihren aktuellen Erholungstrend fortsetzen.“

Laut der Umfrage zählen die folgenden Strategien bzw. Produkttypen zu den beliebtesten bei Investoren: Aktienstrategien (37 Prozent), illiquide Anlagen, wie beispielsweise Private Equity, Hypotheken und Infrastruktur (31 Prozent) sowie Multi-Asset Total Return (31 Prozent).

Katalysator für die Gigabitgesellschaft: Netzbetreiber und institutionelle Investoren kooperieren beim Glasfaserausbau

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI e.V.), der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO e.V.) und das FTTH Council Europe haben letzte Woche in Berlin einen Investoren-Workshop veranstaltet, um Investoren und Netzbetreiber zusammenzubringen. Im Rahmen des Workshops wurde intensiv über unterschiedlichste Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle gesprochen – denn der zukunftssichere Glasfaserausbau wird auch für Finanzinvestoren immer attraktiver. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durchgeführt.

Zeitgleich mit der Vorlage der Vorstellung des neuen TK-Rechtrahmens der EU- Kommission diskutierten mehr als 50 Experten, wie die neuen Ziele der EU für die Gigabitgesellschaft umgesetzt werden können. Hierbei können die Ansätze für Co-Investments und Wholesale-Only-Geschäftsmodelle eine zentrale Rolle spielen, um attraktive Einstiegsmöglichkeiten für Investoren zu schaffen.

„Wir begrüßen den verstärkten Fokus der Kommission auf den privaten Glasfaserausbau im Wettbewerb. Wir sind davon überzeugt, dass keine Bürgerin oder Bürger und kein Unternehmen - auch nicht im ländlichen Raum - dabei zurückgelassen werden sollte. Deswegen sollten wir mit allen Stakeholdern zusammenarbeiten, um landesweit attraktive Lösungen zu finden“, sagt Erzsebet Fitori, Director General des FTTH Council Europe.

„Eines steht fest: Glasfaser bis ins Haus (FTTB) oder bis direkt in die Wohnung (FTTH) ist die einzig zukunftssichere Infrastruktur. Um Deutschland zum Wohle von Bürgern und Unternehmen in die Gigabitgesellschaft zu führen, brauchen wir schnellstmöglich ein flächendeckendes Glasfasernetz“, stellt Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO, fest.

„Die Finanzierung des flächendeckenden Breitbandausbaus in Deutschland und Europa ist die zentrale Herausforderung bei der Verwirklichung des digitalen Binnenmarktes. Selbst mit Fördermitteln wird sich das Ziel einer Gigabitgesellschaft in Deutschland bis 2025 nicht umsetzen lassen. Unser Workshop hat gezeigt, dass institutionelle Investoren bereit sind, die Finanzierung mitzutragen, erwarten dafür aber im Gegenzug Regulierungs- und Investitionssicherheit“, erklärt Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI.

„Auch der europäische Vergleich zeigt: Der direkte Glasfaserausbau (FTTB /FTTH) vollzieht sich in erster Linie auf lokaler und regionaler Ebene und wird ganz wesentlich von den fast 150 Netzbetreibern des BREKO vorangetrieben. Die Marktentwicklung zeigt: Die Geschäftsmodelle für eigenwirtschaftlichen Ausbau sind gefunden. Auch der Finanzmarkt hat die Attraktivität des Glasfaserausbaus erkannt und beteiligt sich immer häufiger mit erheblichen Summen an Netzbetreibern. Beste Beispiele sind die Deutsche Glasfaser oder die Inexio“, ergänzt Dr. Stephan Albers.

„Digitale Infrastruktur, also der Breitbandausbau, ist eine Anlageklasse mit großem Potenzial. Unter Rendite- und natürlich auch Diversifikations- gesichtspunkten passt sie gerade jetzt in das Portfolio von Versorgungswerken, Pensionskassen und Versicherern. Der BAI hofft, dass diese Anlageklasse jetzt schnell erschlossen wird. Der Workshop hat dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet“, führt Frank Dornseifer weiter aus.

„Das FTTH Council Europe ist entschlossen, Europa zu einem globalen Leitmarkt für Glasfaserinfrastruktur zu machen und dafür Netzbetreiber und Investoren zusammen zu bringen. Jetzt ist die Zeit gekommen, um konkret an skalierbaren Lösungen zu arbeiten, die Anreize für Investitionen langfristig-orientierter Anleger bieten. Dabei können Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern von großen Nutzen sein“, sagt Erzsebet Fitori.

Interesse an Anlageklasse EMD laut NN IP-Umfrage durch Angst vor EU-Zerfall gesteigert

Im Zuge des Brexit dürften Schuldtitel von den Emerging Markets (Emerging Market Debt, „EMD“) für Anleger zunehmend interessant werden, und zwar nicht zuletzt wegen der wachsenden Angst vor einem weiteren Zerfall der EU. Das jedenfalls ergab die jüngste von NN Investment Partners durchgeführte Risk Rotation Index Umfrage.1

Ein Viertel (25 Prozent) der befragten Anleger ist der Meinung, dass sich die Folgen des Brexit positiv auf die Attraktivität von EMD als Anlageform auswirken werden. Weitere 25 Prozent der Anleger gaben an, die Aussicht auf eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve werde aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls die Anlageentscheidungen beeinflussen. 

Marco Ruijer, Lead Portfolio Manager für EMD bei NN Investment Partners, erklärte dazu:

„EMD wird  für Investoren immer interessanter, nicht zuletzt wegen der nach wie vor attraktiven Renditen um die 5 Prozent. Das ist sehr viel höher als die extrem niedrigen bzw. sogar negativen Zinsen an den entwickelten Märkten. Dafür sprechen vor allem auch die Zuflüsse in die EMD Hard Currency-Märkte nach der  Brexit-Entscheidung.“ 

Ferner ergab die Umfrage, dass sich Investoren im Hinblick auf den EMD-Markt vor allem über politische Ungewissheit (44 Prozent), gefolgt von Kreditqualität (42 Prozent), Sorgen machen. Dennoch erwarten über die Hälfte (54 Prozent) der Fondsmanager, dass institutionelle Investoren ihre Exponierung gegenüber der Assetklasse EMD in den nächsten drei Jahren ausweiten werden.


 

1) Die Umfrageergebnisse stammen aus NN Investment Partners‘ eigenem Research, das von Citigate Dewe Rogerson im Juli und August 2016 unter 86 internationalen institutionellen Investoren durchgeführt wurde.

TH Real Estate startet Immobilienfonds-Reihe „US Cities Real Estate“

TH Real Estate startet mit der US Cities Fund Serie eine neue Produktserie für Investments in Handels-, Büro-, Industrie- und Wohnimmobilien in Top-Lagen in den urbanen Wachstumsmärkten der USA. Die neuen Fonds treten an die Seite des im März an den Start gegangenen European Cities Fund. Sie markieren die erste Neuemission von TH Real Estate nach der Integration der US-Immobilienaktivitäten der Muttergesellschaft TIAA auf die Plattform von TH Real Estate.

Die US Cities Funds bieten Investoren verschiedene Optionen: Ein Masterfonds ermöglicht die Anlage in alle vier Sektoren (Handel, Büro, Industrie/Logistik und Wohnen) über ein einziges Vehikel. Alternativ können Anleger direkt in einzelne der vier Sektorenfonds investieren und so eine individuell ausgerichtete Sektorallokation erreichen. Die offenen Immobilienfonds investieren jeweils in Core-Immobilien in guter Lage von urbanen Märkten, die einen hohen Vermietungsstand und attraktive laufende Erträge bieten.

Die Einführung der Fonds für US-Immobilien folgt auf den Start des European Cities Fund von TH Real Estate im März dieses Jahres. Der European Cities Fund hat das Ziel, Investoren eine defensive und diversifizierte laufende Ausschüttung zu bieten und durch die Fokussierung auf als „zukunftssicher“ identifizierte europäische Städte eine auch langfristig optimale Rendite zu erreichen. 

„Eine fokussierte, auf einzelne Sektoren ausgerichtete Strategie und deren Umsetzung auf Basis von Vor-Ort-Kompetenz sind die Basis für eine Anlage, die dauerhaft überdurchschnittliche Erträge bringt“, sagt Randy Giraldo, Managing Director und Portfolio Manager der US Cities Funds. „Investoren suchen zunehmend nach Zugängen zu sektorspezifischen Core-Fonds und TH Real Estate bietet ihnen ab sofort die Möglichkeit, mit einem einzigen Manager eine passgenaue Anlage in den vier wichtigsten Immobiliensektoren zu erreichen.“

Die Investment-Strategie setzt auf dem Städte-Ansatz von TH Real Estate auf. Basierend auf einem durch das Research-Team von TH Real Estate entwickelten System werden die Städte identifiziert, deren Struktur es ermöglicht, eine hohe und besonders stetige Gesamtrendite zu erzielen. Der Top-Down-Investmentansatz wird durch die Umsetzung über lokale Teams ergänzt. TH Real Estate hat Investmentprofis in allen Zielmärkten der Welt verankert. Das schafft die Voraussetzung, Transaktionen für verschiedene Investment-Strategien zu identifizieren und effizient umzusetzen.

Der Start der US Cities Fund Series geht mit der Integration der US-amerikanischen Immobilienaktivitäten von TIAA Global Asset Management in die globale Plattform von TH Real Estate einher. Als drittgrößter Immobilienmanager der Welt betreut TH Real Estate ein Immobilienvermögen in Höhe von 97 Milliarden US-Dollar in fast 80 Fonds und Mandaten. Das Spektrum umfasst Investitionen in Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg.

TH Real Estate bietet Kunden damit einen Zugang zu jeder Facette des Immobilieninvestments. Die US Cities Funds werden zusammen mit den weiteren von TIAA Global Asset Management betreuten Immobilienfonds auf der Plattform von TH Real Estate platziert. TH Real Estate bleibt unverändert Teil der globalen Einheit Real Assets von TIAA Global Asset Management.

„Wir bieten bereits seit Jahren grenzüberschreitende Investmentlösungen an. Der nun vereinheitlichte Investmentansatz erlaubt es uns, ein konsistentes Angebot globaler Immobilieninvestmentlösungen über Regionen, Gestaltungsarten beziehungsweise Vehikel und Sektoren hinweg zu liefern." sagt Chris McGibbon, Co-Head of TH Real Estate, Americas. Er wird gemeinsam mit Mike Sales, Co-Head of TH Real Estate Europe & Asia-Pacific, die Plattform leiten. Die um die US-amerikanischen Immobilienoperationen von TIAA Global Asset Management erweiterte Plattform von TH Real Estate wird den Fokus unverändert auf das Management von Immobilieninvestments für Dritte legen.

14. ACATIS Value Preis verliehen

Die Frankfurter ACATIS Investment GmbH ist auf das Value-Investing spezialisiert und fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet, weil viele Aspekte des Value-Investing noch nicht hinreichend erforscht sind oder weiter verbessert werden könn- ten. In 2016 schrieb ACATIS zum 14. Mal den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS Value Preis aus. Der Preis richtet sich an Akademiker und valuebegeisterte Nachwuchswissenschaftler, die auf den Spuren von Warren Buffett und Benjamin Graham wandeln.

Die Jury des ACATIS Value Preises bestand aus Prof. Dr. Klaus Röder, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Finanzdienstleis- tungen, an der Universität Regensburg, Prof. Dr. Detlev Stock, Profes- sor für Betriebswirtschaftslehre und Kapitalwirtschaft an der Beuth Hochschule für Technik Berlin und Dr. Jürgen Meyer.

Fehlbewertungen auf reiferen Märkten häufiger und stärker

Der weit verbreiteten Einschätzung, dass es insbesondere auf Aktienmärkten in Schwellenlän- dern notwendigerweise zu stärkeren Fehlbewertungen als in bereits ent- wickelten Ländern komme, tritt Dr. Heiko Jacobs von der Universität Mannheim in seiner Arbeit „Market Maturity and Mispricing“ entgegen, für die er jetzt mit dem 1. Platz des ACATIS Value Preis 2016 in der Kategorie Dissertationen/ wissenschaftliche Aufsätze ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die Studie wird in einer kommenden Ausgabe des renommierten Journal of Financial Economics veröffentlicht. Jacobs greift in seiner ökonome- trischen Untersuchung auf die MSCI Marktklassifikation sowie 115 Mil- lionen tägliche Aktienrenditedaten zwischen 1994 und 2013 zurück. Auf dieser Basis prüft er das von Stambaugh, Yu und Yuan (2015) entwickel- te Querschnitts-Fehlbewertungsverfahren, das den Informationsgehalt von elf Marktanomalien gleichzeitig untersucht. Jacobs findet in der Tat für den gesamten Betrachtungszeitraum weltweit deutliche Fehlbe- wertungsanomalien an den Aktienmärkten, die zu Renditeunterschieden von 100 Basispunkten pro Monat führen. Diese Fehlbewertungen sind al- lerdings statistisch signifikant höher in den entwickelten Ländern. Zu Jacobs Schlussfolgerungen gehört unter anderem, dass aktive Invest- mentstrategien in entwickelten Märkten profitabler sein könnten, weil sie zudem mit geringeren Transaktionskosten als auf weniger entwickel- ten Märkten einhergehen. Er glaubt, dass seine Untersuchung von In- vestmentprofis genutzt werden könne, um Anlageprozesse noch effizien- ter zu gestalten. Manche Länder entziehen sich der Analyse: Japan, China oder Russland haben nur sehr geringe nutzbare Anomalien.

Überdurchschnittliche Value-Prämien auf dem Schweizer Markt

Einen sehr kleinen Markt, nämlich den Schweizer Aktienmarkt (Swiss Performance Index) für den Zeitraum 1999 bis 2014 hingegen untersuchte Adrian Lechthaler von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissen- schaften in seiner Masterthesis „Die ABC’s der Value Investing Strate- gien – Alphas, Betas und Costs“, für die er den mit 1.000 Euro dotier- ten ACATIS Value Preis 2016 in der Kategorie der studentischen Arbei- ten entgegennehmen konnte.

Lechthaler untersuchte 2015 insgesamt neun Value-Strategien zwischen 1999 und 2014 und analysierte dabei Überrenditen, Risiken und Kosten. Die neun untersuchten Anlagestrategien überprüfen Unternehmen auf de- ren Bilanzstruktur, Ertragskraft, operative Effizienz und Wachstumsra- ten. Das Untersuchungsdesign folgt drei typischen Prozessen des Value Investings: Suchstrategie, Bewertung unter Berücksichtigung der Si- cherheitsmarge und strikter Kauf- und Verkaufsdisziplin. Lechthaler fand dabei für die Schweiz eine durchschnittliche Value-Prämie von 8 Prozent, deutlich über den allgemein für die USA (5%) und Europa (5,7%) beschriebenen.

Preisträgerarbeiten online

Die Zusammenfassungen der Preisträgerarbeiten werden auf www.acatis.de, Value Investing/ Value Preis, publiziert. Die Aus- schreibung für den ACATIS Value Preis 2017 wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erfolgen. Die eingereichten Arbeiten sollen beson- ders fundamentale Bewertungskriterien (quantitative Unternehmensdaten, qualitative Merkmale oder Kombinationen aus technischen und fundamen- talen Kennzahlen) berücksichtigen. Weitere Auskünfte über den Preis erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de, Tel. 069/97583777.

INDUSTRIA WOHNEN bereitet neuen offenen Spezial-AIF für Wohnimmobilien vor

INDUSTRIA WOHNEN plant die Auflage eines weiteren offenen Immobilien-Spezial-AIF, der in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Ballungsräumen in Deutschland investiert. Das derzeit in Vorbereitung befindliche Fondskonstrukt wird sich an institutionelle Investoren, insbesondere Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, richten und so konzipiert sein, dass es bei der Anlageverordnung unterliegenden Anlegern der Immobilienquote zugerechnet werden kann. Es reiht sich in die Produkte der „Wohnen-Deutschland“-Reihe ein. Der Fokus wird voraussichtlich auf Neubauten liegen, die vorrangig im Rahmen von Forward-Deals noch während der Entwicklungsphase angekauft werden sollen.

Das Ziel-Investitionsvolumen des Fonds soll in der Größenordnung von 500 Millionen Euro liegen. Die Investitionsphase soll noch im laufenden Jahr beginnen und innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. Ein potenzielles Startportfolio für den Fonds befindet sich derzeit in der Ankaufsprüfung.

„Die Nachfrage institutioneller Anleger nach Wohnimmobilieninvestments, die eine verlässliche laufende Ausschüttung mit der Aussicht auf Wertstabilität verbinden, ist anhaltend hoch. Mit dem geplanten Produkt knüpfen wir an die erfolgreichen „Wohnen-Deutschland“-Fonds an“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von INDUSTRIA WOHNEN. Bisher hat INDUSTRIA WOHNEN fünf offene Immobilien-Spezial-AIF für institutionelle Anleger aufgelegt, deren investiertes Eigenkapital sich auf rund 850 Millionen Euro beläuft. Das Investitionsvolumen dieser Fonds liegt aktuell bei rund 1,1 Milliarden Euro. Sie werden ebenso wie das geplante neue Produkt über die Plattform der Service-KVG IntReal administriert.

„Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrere Neubauten im Rahmen von Forward Deals angekauft und sind als zuverlässiger und schnell entscheidungsfähiger Transaktionspartner bei Projektentwicklern geschätzt“, so Niewöhner-Pape. „Dieses Netzwerk bauen wir kontinuierlich weiter aus, auch im Rahmen der anstehenden Messe Expo Real." 

Zusätzlich zum geplanten neuen offenen Spezial-AIF hat INDUSTRIA WOHNEN über die IntReal einen Individualfonds für einen institutionellen Investor aufgelegt, in dessen Rahmen in den kommenden Jahren Wohnimmobilien im Volumen von rund 200 Millionen Euro angekauft werden sollen.

INDUSTRIA WOHNEN ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management. Aktuell verwaltet INDUSTRIA WOHNEN mehr als 15.000 Wohnungen und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus über 60 Jahren Tätigkeit am Markt. INDUSTRIA WOHNEN betreut als Asset Manager mehr als 1,3 Milliarden Euro am deutschen Wohnungsmarkt.
INDUSTRIA WOHNEN ist ein Tochterunternehmen der Degussa Bank im Verbund mit M.M.Warburg.

Zehn Fonds von TH Real Estate erhalten Auszeichnung für besondere Nachhaltigkeit

TH Real Estate hat von der Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) für zehn europäische und US-amerikanische Immobilienfonds die Auszeichnung „Green Star“ für besondere Nachhaltigkeit erhalten. Der UK Retail Warehouse Fund und der Henderson UK Property Fund belegten zudem in ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe den ersten Platz; der Shopping Center Fund landete auf dem zweiten Rang.

Mit den zehn Auszeichnungen hat TH Real Estate die Zahl der „Green Stars“ im Vergleich zum Vorjahr (acht Auszeichnungen) gesteigert. Die Ergebnisse von GRESB zeigen erneut die führende Rolle von TH Real Estate, wenn es um die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg geht.

GRESB hat sich darauf spezialisiert, die Nachhaltigkeits-Performance von Kapitalanlagen (Fonds ebenso wie gelistete Gesellschaften) auf der ganzen Welt zu bewerten, darunter auch Immobilieninvestments. Im Auftrag von annähernd 60 institutionellen Investoren hat GRESB in diesem Jahr an die 1.100 Gesellschaften und Fonds aus mehr als 60 Ländern bewertet. 

Investoren legen bei ihren Anlageentscheidungen zunehmend Wert auf die GRESB-Bewertung und viele der Investoren von TH Real Estate erwarten eine Berichterstattung und Bewertung durch GRESB.

Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist im Unternehmen fest verankert und die Bewertung unserer Fonds zeigt, dass die Bemühungen der letzten Jahre, das Thema in der Unternehmens-DNA zu verankern, erfolgreich waren. Dass drei unserer Fonds auf dem ersten beziehungsweise zweiten Platz des Rankings gelandet sind, zeigt unsere Rolle als Vorreiter im Markt, und dass unser Einsatz rund um das Thema Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Immobilieninvestments zu unserem Kerngeschäft gehört.“
Abigail Dean, Head of Sustainability, TH Real Estate