Fondshandel im Zeichen von Donald Trump

Der Fondshandel an der Börse Hamburg stand auch im Januar ganz im Zeichen des Präsidentenwechsels in den USA. Mit markigen Statements beeinflusste Donald Trump das Marktgeschehen bereits vor der offiziellen Amtsübernahme. Der Dow Jones Index konnte im Januar mühelos die historische Marke von 20.000 Punkten überschreiten und erreichte damit ein neues All-Time-High. Dem DAX30 gelang der höchste Indexstand seit Mai 2015.

Anleger handelten im Januar Fondsanteile im Volumen von rund 86 Millionen Euro. Damit wurden im ersten Monat des neuen Jahres die Umsätze vom November und Dezember 2016 jeweils deutlich überschritten. Offene Immobilienfonds (OIF) standen wieder im Rampenlicht des Fondshandels. Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse, wobei der Anteil der nicht in Liquidation befindlichen ImmoFonds zunimmt. (vgl. Tabelle).

Anleger setzten auf Offene Immobilienfonds und Aktienfonds

Der CS Euroreal WKN 980500 sicherte sich im Januar abermals den ersten Rang unter den Top 10 nach Umsatz. Anleger handelten Anteile im Wert von  14,3 Millionen Euro. Platz zwei nach Umsatz nahm der KanAm grundinvest WKN 679180 mit rund 7,8 Millionen Euro ein. Mit dem Stuttgarter Aktienfonds WKN A0Q72H und dem Deka DAX ETF WKN ETFL01 schafften es zwei Publikumsfavoriten aus dem Nicht-Immobilien-Sektor auf die Plätze acht und zehn.

Minenwerte und US-Aktien im Höhenflug – Türkei-Fonds auf Talfahrt

Performance-Spitzenreiter im Fondshandel Hamburg waren im Januar eindeutig Aktien aus dem Edelmetall-Minensektor, ausgelöst durch höhere Notierungen bei allen vier Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium. Der GR Noah Fonds WKN 979953sowie der Blackrock World Mining Fonds WKN A0M9SC konnten ein Plus von jeweils 14 Prozent verzeichnen.

Trotz zeitweiser Irritationen, die der neue US-Präsident Donald Trump durch verschiedene Statements auslöste, konnten US-Aktien und in diese Aktienwerte investierte Fonds teilweise deutlich zulegen. Der zu mehr als 90 Prozent in wachstumsstarke US-Aktien investierte Morgan Stanley US Growth Fund WKN A0LA1C erzielte zum Beispiel im Laufe dieses Monats eine Performance von rund 10 Prozent.

Auf der Verliererseite standen im Januar Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Als Folge der jüngsten Anschläge und der angespannten politischen Lage in der Türkei ging die Türkische Lira auf Talfahrt. Sie verlor seit Jahresende  rund 10 Prozent an Wert und markiert damit einen historischen Tiefpunkt. Die positive Kursentwicklung des Aktienindex Istanbul ISE 100 im Januar konnte den dramatischen Währungsverlust der Lira  nur teilweise kompensieren. Schlusslicht bei den Türkei-Fonds war der Istanbul Equity Fund WKN 989402 mit einer negativen Performance von rund 16 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Januar 2017

 
Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 02.01.2017 bis zum 30.01.2017 

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

LBBW Asset Management ist die Fondsgesellschaft, mit der institutionelle Investoren am zufriedensten sind

Top-Noten für die LBBW Asset Management bei der TELOS Zufriedenheitsstudie: Die Fondsgesellschaft sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Sieg in der Gesamtwertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern. Außerdem erzielte sie Bestnoten in den Kategorien Performance, Beratungsqualität und Erscheinungsbild. Auch bei anderen Kriterien erreichte die LBBW Asset Management Top-Platzierungen.

„Dass wir unseren Titel verteidigen konnten und innerhalb von wenigen Jahren schon zum vierten Mal zum Gesamtsieger gekürt wurden, ist eine Bestätigung der großen Sorgfalt, mit der wir unsere Investmentlösungen und Servicedienstleistungen präzise auf die Wünsche und Bedürfnisse der Investoren ausrichten“, sagt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management. Bereits in den Jahren 2009, 2012 und 2015 hatte die LBBW Asset Management den ersten Platz bei der TELOS Zufriedenheits-Studie erreicht. „Diese Auszeichnungen sind für uns ein zusätzlicher Ansporn, den Anlegern auch künftig erstklassige Leistungen in allen unseren Geschäftsfeldern zu bieten – angefangen bei Spezialfonds für professionelle Investoren über Direktanlage-Mandate für Versicherungen und Versorgungseinrichtungen bis hin zu Publikumsfonds für institutionelle und private Anleger“, so Zirn. 

Wie zufrieden die Anleger mit dem Angebotsspektrum der LBBW Asset Management und anderen Asset Managern sind, misst TELOS jährlich in einer groß angelegten Studie. Die Grundlage bilden Interviews, die das Analysehaus mit rund 250 institutionellen Anlagern führt. Bei der Umfrage werden die Kriterien Performance, Risikomanagement, Kundenbetreuung, Produktqualität und -angebot, Reporting sowie Beratungsqualität nach einem Schulnoten-System bewertet. Zudem werden die institutionellen Investoren um eine Gesamtbewertung gebeten. TELOS unterscheidet dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. Die LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und verbuchte in dieser Gruppe nun erneut den Gesamtsieg. 

Über die LBBW Asset Management:
Mit einem Volumen an Total Assets von über 65 Milliarden Euro gehört die LBBW Assets Management zu den bedeutendsten Asset Managern in Deutschland. Die LBBW Asset Management ist eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg und übernimmt innerhalb des LBBW-Konzerns die zentrale Verantwortung für das Asset Management.

Über TELOS:
Die TELOS GmbH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien zum institutionellen Fondsmarkt und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheits-Studie hat TELOS jetzt bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

iSTOXX Europe Factor Market Neutral Indices

Alpha Centauri is an independent multi-asset management boutique founded in 2005 and based in Hamburg, Germany. As investment manager the company is specialized in innovative liquid alternative products with factor investing at the core of the business.

Drawing from this extensive experience Alpha Centauri announced today that the iSTOXX Europe Factor Market Neutral Indices have been introduced in collaboration with the leading index provider STOXX Limited and paired with the award winning risk model from FIS APT.

The Market Neutral Factor Indices, based on the successful Long-Only Indices introduced in 2016, meet the requirements of issuers of exchange-traded funds or structured products in order to enable investors to extract a pure factor premium without undesired systematic risk beyond the target factor tilt.

Due to the risk-controlled structure the Market Neutral Indices expand investor’s opportunity sets in a low bond yield environment.

“It’s a pleasure to expand our strategy index offering together with Alpha Centauri. The iSTOXX Europe Factor Market Neutral indices are an innovative and unrivalled index solution which aim at capturing equity risk premia, while minimizing distortions. They are rule-based and transparent with a focus on tradability,” said Matteo Andreetto, CEO of STOXX Limited.

Société Générale Securities Services verstärkt ihr Coverage, Marketing und Solutions Team

Société Générale Securities Services (SGSS) hat Matthew Davey als Managing Director und Head of Business Solutions in Paris ernannt, um das Serviceangebot für institutionelle Anleger, Asset Manager, Finanzberater und Unternehmen zu verstärken. Er berichtet an Christophe Baurand, Global Head of Coverage, Marketing and Solutions.

Matthew Davey ist verantwortlich dafür, das Dienstleistungsangebot der SGSS auf alle Märkte, Produkte und Kundensegmente zu erweitern. Er wird eng mit dem globalen Produkt Engineering Team zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kunden und Interessenten von agilen und innovativen Business Lösungen profitieren, welche die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Zuge des sich verändernden Regulierungsrahmens unterstützen.

Seine Ernennung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

„Matthew Daveys umfangreiche Erfahrung in der Securities Services Branche wird viel dazu beitragen, die sich ständig verändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu identifizieren und zu bewerten, um sicherzustellen, dass unsere Dienstleistungen kontinuierlich an deren Anforderungen angepasst sind“, bestätigt Christophe Baurand. “Unser Ziel ist es, das Leben unserer Kunden zu vereinfachen, indem wir ihre Entwicklung in einer immer komplexeren Wettbewerbslandschaft mit den bestmöglichen Lösungen unterstützen.“

Biographie
Matthew Davey hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen innerhalb der Securities Services Branche. 

Er begann seine Karriere als Business Analyst bei J.P. Morgan (ehemals Morgan Guaranty Trust Co.). 1996 trat er in die State Street Bank & Trust ein, um verschiedene Positionen in den Bereichen Relationship Management und Outsourcing Anlagegeschäfte in Europa und den USA zu besetzen. 2007 kehrte er zu J.P. Morgan zurück, um dort Custody-Produkte für den britischen Pensionsfonds-Bereich zu verwalten. Danach leitete er die Bereiche Complex Deal und Programme Management für britische Vermögensverwalter. Ab 2011 koordinierte Matthew Davey das Angebotsmanagement bei der HSBC und wurde zum Head of Consultant Relations für den EMEA-Raum ernannt. 2014 war er als Senior Vice President und Head of Asset Manager Client Relations für die UKMEA Region bei der State Bank & Trust zuständig, bis er die Bank 2016 verließ. 

2013 war Matthew Davey ein Mitglied des Steering Committees der Outsourcing Working Group und der Hauptautor für den Report zum Thema „Überlegungen zur Aufsicht im Outsourcing für Vermögensverwalter“. Er ist außerdem Verfasser eines Beitrages zu dem neuesten Addendum, das im November 2016 veröffentlicht wurde.

Matthew Davey verfügt über einen Bachelor of Science in Pathobiologie mit Chemie von der Reading University.

CORESTATE investiert EUR 125 Mio. in deutsche Einzelhandelsobjekte

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien Investment-Manager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erwirbt 18 separate Einzelhandelsobjekte in Top-Einkaufslagen in Fußgängerzonen deutscher Mittelstädte, wie beispielsweise Göttingen, Kaiserslautern, Lörrach und Lüneburg.

Die Immobilien umfassen eine Gesamtfläche von über 70.000 Quadratmetern und zeichnen sich durch eine hohe Diversifizierung in Bezug auf Standorte, Objektarten und Mieter aus. Ankermieter sind unter anderem C&A, depot, dm, H&M und s.Oliver.
Thomas Landschreiber, Chief Investment Officer der CORESTATE: „Mittlerweile haben wir sechs Portfolien mit Einzelhandelsobjekten in deutschen Mittelstädten mit einem Volumen von über EUR 1 Mrd. zusammengestellt. Alle 110 Objekte verfügen über nachhaltige Mietverträge mit starken Mietern. Wir sehen in diesem Markt großes Potential und werden diese Strategie weiterhin verfolgen.“

ETF Securities meldet die größten Zuflüsse seit 2009

Die Nachfrage von Investoren nach Rohstoff- und Robotik-Exchange Traded Products (ETPs) hat im Jahr 2016 die Mittelzuflüsse von ETF Securities, einem der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von ETPs, in die Höhe schnellen lassen.

Highlights:

  • Die „Assets under Management“ (AUM) stiegen insgesamt um 5,863 Milliarden US Dollar1, was die beste Performance seit 2009 darstellt. Die Nettozuflüsse bei Rohstoffen lagen am Ende des Jahres bei 4,2 Milliarden USD1, was eine Gesamtsumme von nunmehr 17,56 Milliarden USD1 an Rohstoff-AUM bedeutet. Gold hatte ein sehr starkes Jahr mit Zuflüssen von 3,444 Milliarden USD1, nachdem es in den letzten drei Jahren noch Abflüsse gegeben hatte. Edelmetalle erlebten mit Zuflüssen von 339 Millionen USD1 ebenfalls ihr erstes positives Jahr seit 2013. Agrarrohstoffe brachten 2016 Zuflüsse von 657 Millionen USD1. Energie-ETPs hingegen erlitten im Verlauf des Jahres Abflüsse von 240 Millionen USD1.
  • In einem eher schwachen Aktien-ETF Markt2 sah ETF Securities Zuflüsse von 246 Millionen USD1, was vor allem auf die Nachfrage nach Produkten mit Robotik Aktien (135 Millionen USD1) und Cyber Security Aktien (48 Millionen USD1) zurückzuführen ist.
  • Im Fixed Income Bereich bekam ETF Securities Zuflüsse von 243 Millionen USD1, angetrieben vor allem durch die Nachfrage nach Produkten, die Positionen in den Schwellenländern (232 Millionen USD1) bieten.
  • Die Zuflüsse in Währungs-ETCs summieren sich auf 120 Millionen USD1.
  • Canvas, die UCITS ETF Plattform von ETF Securities, erzielte Zuflüsse von 677 Millionen USD1.

Mark Weeks, CEO von ETF Securities, kommentiert: „Wir versuchen, die ETF Securities Gruppe in Bezug auf Anlageklasse, Geografie und Investmentsektor zu diversifizieren. Deshalb freue ich mich zu sehen, dass wir weiterhin ein starkes Wachstum unserer AUM in Rohstoffen haben, da diese stets ein wichtiger Eckpfeiler unseres Unternehmens waren, aber wir auch starke Zuwächse bei unseren Aktien-, Fixed Income- und Währungsprodukten einfahren konnten.“

„Die Neuausrichtung unseres Vertriebsteams, welche wir vor über 18 Monaten vorgenommen haben, trägt ebenfalls Früchte. Wir haben allein von Vermögensverwaltern, welche eine unserer wichtigsten Zielgruppen sind, Zuflüsse in Höhe von 800 Millionen USD bekommen. Im kommenden Jahr wollen wir das vorteilhafte regulatorische Umfeld und die aktuellen Industrietrends, die in Richtung von kostengünstigen ETFs, alternativen Investments und Smart Beta gehen, weiter nutzen.“

Im Jahr 2016 verzeichnete ETF Securities auch seine größten Nettozuflüsse eines einzigen Tages mit 300 Millionen USD, einer einzigen Woche mit 750 Millionen USD und mit 160 Millionen USD den größten einzelnen Währungstrade. Hier hatte ein Investor seine Positionen im Britischen Pfund gegen das bevorstehende Brexit Referendum abgesichert.

1. Alle Daten - Stand Geschäftsschluss 31. Dezember 2016.
2. Quelle: ETFGI - http://etfgi.com/news/detail/newsid/1565                                                                                                                                                                     

F+B-Wohn-Index Deutschland Q4/2016

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung stieg im 4. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,2 %. Damit hat sich die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate nur unmerklich abgeschwächt. Die den Index insgesamt nach oben treibenden wachstumsstarken Städte sind weiterhin von einer starken Nachfrage nach Mietwohnungen und vor allem nach Kaufobjekten geprägt. „Die Lage auf den deutschen Wohnungsmärkten sorgt vor diesem Hintergrund weiterhin für ein großes Interesse deutscher und internationaler Investoren, aber auch für ökonomische Belastungen der Mieter in den prosperierenden Ballungsräumen. Damit ist der Branche eine anhaltend große politische Aufmerksamkeit zu Beginn des Bundestagswahljahres sicher“, sagte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. 

Während die Bestandsmieten im Vergleich von Q4/2016 zum Vorquartal nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten – bei leicht abgeschwächter Dynamik - um 0,4 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 1,3 % und Einfamilienhäuser gar um 1,6 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 4/2015 übertrafen die Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen mit 6,9 % und bei Einfamilienhäuser mit 6,2 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 5,2 %. Für Mehrfamilienhäuser musste im Vergleich zum Vorquartal 0,4 % mehr ausgegeben werden, im Jahresvergleich +1,7 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,2 % bzw. 1,1 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor deutlich unterhalb des Anstiegs des Wohn-Index. Angesichts eines durchschnittlichen Verbraucherpreisindex in 2016 von +0,5 %, wobei die vom Statistischen Bundesamt gemessenen Kosten für das Wohnen inkl. Betriebskosten mit -0,1 % nahezu stagnierten, wird die im F+B-Wohn-Index gemessene relativ moderate Entwicklung der Nettokaltmieten im Bestand bestätigt.

Offenbar ist vor allem das Segment der selbstnutzenden oder eine sichere Kapitalanlage suchenden Käufer von Eigentumswohnungen maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Gesamt-Index. „Die Preisentwicklung einzelner Zinshäuser, die von Eigentümern oder Maklern auf den Immobilienportalen angeboten werden, entwickeln sich jedenfalls seit längerer Zeit auf dem deutlich niedrigeren Niveau des Anstiegs der Neuvertragsmieten“, so F+B-Chef Leutner. Er ergänzt: „Vom Wohn-Index unabhängig gestalten sich dagegen die Preise von Wohnungspaketen, die von institutionellen Investoren gehandelt werden. Hier ist die Preisbildung aber noch mehr als bei den anderen Nutzungsarten von der Entwicklung des Zinsniveaus, der Aktienmärkte und der Renditeentwicklung alternativer Investments abhängig. Außerdem stimuliert die Knappheit der überhaupt zum Verkauf stehenden Portfolios insbesondere in den Core-Lagen die Preise von Paketverkäufen gegenüber den Einzelobjekten von Mehrfamilienhäusern.“ 

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-IV

(Ø 2004 = 100)

118,1

137,8

114,4

117,4

108,0

121,7

Änderung zum Vorquartal

1,6

1,3

0,4

0,4

0,3

1,2

Änderung zum Vorjahresquartal

6,2

6,9

1,7

2,2

1,1

5,2

F+B-Wohn-Index 2017 © F+B 2017

 

 

Zu den Einzelsegmenten im Langfristvergleich 

Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahren um 32,3 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 4. Quartale) um 42,5 %. Die Neuvertragsmietenveränderten sich dagegen in den gleichen Vergleichszeiträumen um jeweils 10,4 % bzw. 18,3 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,7 % (Q4/2016 zu Q4/2011) und 6,8 % (Q4/2016 zu Q5/2006). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der vierten Quartale um 19,5 % und im Zehn-Jahresvergleich um 25,5 %.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bei Einfamilienhäusern wuchs der F+B-Wohn-Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q4/2016 zu Q4/2011 um 20,2 %, bei den Mehrfamilienhäusernnur um 7,6 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 24,6 % die MFH mit 9,5 %.

Die Berater von F+B machen außerdem darauf aufmerksam, dass bei einer Zehn-Jahresbetrachtung die Wachstumsdynamik vor allem der Kaufpreise erst in der zweiten Hälfte des Zeitraums, also zwischen 2012 und 2016, besonders groß geworden ist, nachdem bei der Entwicklung von Preisen und Mieten zwischen 2004 und 2010 eine „Seitwärtsbewegung“ zu beobachten war. Gerade bei Investments abseits der Top 7-Standorte ist für Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner allerdings eine sorgfältige Prüfung auch der längerfristigen Preis- und Mietentrends erforderlich. Zusätzlich ist zu beachten, dass die Entwicklung innerhalb der Großstädte sehr unterschiedlich verläuft.

Top-/Flop 50 der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten im Allgäu, Unterschleißheim und Freising - letztere im Umland von München – machten im Jahresvergleich der jeweils vierten Quartale 2016/2015 mit Steigerungsraten von 14,0 %, 8,4 % und 8,1 % die größten Preissprünge bei Eigentumswohnungen. Kempten rückte damit im Vergleich zu Q3/2016 um neun Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 2.900 €/m² auf Position 32 vor. Unterschleißheim verteidigte mit 4.180 €/m² seinen zweiten Platz nach München und Freising verbesserte sich mit einem Durchschnittspreis von 3.840 €/m² um zwei Plätze auf Rang sechs.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.740 €. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (Platz zwei), Germering (Platz vier), Freising (Platz sechs), Olching (Platz sieben), Fürstenfeldbruck (Platz neun), Dachau (Platz zehn), Erding (Platz 15) bildeten auch im vierten Quartal 2016 das „Planetensystem“ der teuersten Städte Deutschlands, die um die „Sonne“ München kreisen. 

Eine tendenziell preisdynamische Entwicklung zeigte sich in Frankfurt und seinem Umland. Neben der Mainmetropole, die sich binnen eines Vierteljahres vom 13. auf den 12. Rang verbesserte, verteidigte Bad Homburg v. d. Höhe mit einem Plus von 2,6 % den 20. Rangplatz. Oberursel im Taunus verbesserte sich mit +2,6 % vom 25. auf den 22. Platz und Bad Vilbel mit einem Plus von 3,5 % um fünf Plätze auf die 26. Position. „Ob hier die ersten Auswirkungen verstärkter Nachfrage im Zuge des Brexits zu verzeichnen sind, kann bisher nicht belegt werden, bleibt also den nächsten Quartalsberichten vorbehalten“, erklärte der geschäftsführende F+B-Gesellschafter.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz elf Hamburg (3.680 €/m²) und auf Rang zwölf Frankfurt am Main (3.580 €/m²), auf Platz 14 stand Stuttgart (3.480 €/m²), Düsseldorf (3.000 €/m²) folgte auf Platz 27 und Köln (2.850 €/m²) belegte den Rangplatz 39. Die Wachstumsraten zwischen Q4 und Q3/2016 bewegten sich zwischen 1,2 (Frankfurt) und 2,7 % (Stuttgart). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin waren qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.600 €/m² nach wie vor moderat. Berlin hat sich allerdings innerhalb eines Quartals um weitere zwei Rangplätze auf Platz 72 der Top 500-Städte in Deutschland vorgearbeitet (+7,5 % zum Vorjahresquartal, +1,4 % zum Vorquartal) - allerdings bei verlangsamtem Tempo.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten Görlitz (+ 2,6 % zum Vorquartal, +25,4 % zum Vorjahresquartal), Stendal in Sachsen-Anhalt (+ 7,1 % zu Q3/2016, +20,4 % zu Q4/2015), Schönebeck an der Elbe (+ 4,3 % zum Vorquartal, +19,2 % zum Vorjahresquartal) und Sundern im Sauerland (+ 7,0 % zu Q3/2016, +14,8 % zu Q4/2015). Auch Magdeburg weist mit einem Jahresplus von 12,1 % und einem Durchschnittspreis von aktuell 1.220 €/m² einen vielversprechenden Trend auf.

Top-/Flop 50 der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,00 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen erneut an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal hat sich um 0,8 Prozentpunkte auf 1,2 % verlangsamt. Das Mietniveau gegenüber dem Vorquartal 3/2016 blieb mit +0,6 % nahezu konstant. Hier deuten sich Grenzen in der Zahlungsfähigkeit der Münchener Mieter an. Inwieweit die Mietpreisbremse dafür verantwortlich ist, bleibt weitergehenden Analysen vorbehalten, die F+B gerade durchführt.

Die Mieten in Frankfurt am Main (10,90 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz zehn) stiegen im vergangenen Jahr um 1,4 bzw. 1,2 %. Die Steigerungsraten in Stuttgart (Rangplatz sieben) wiesen mit 2,1 % und 10,30 €/m², in Köln (Rangplatz 23) mit 1,5 % und 9,60 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,5 %, 9,50 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich Q4/2016 zu Q4/2015 lagen.

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch deutlich unterhalb der anderen Top-Standorte in Deutschland. Mit 8,01 €/m² für die Standardwohnung kletterte die Stadt um fünf Ränge auf Platz 104. In der Hauptstadt verzeichneten die Marktmieten im letzten Jahr mit 2,6 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung, die sich im Vergleich des vierten mit dem dritten Quartal 2016 mit +0,4 % aber etwas abschwächte. Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte binnen eines Jahres verzeichnete mit 6,3 % Oberursel im Taunus, gefolgt von Hattersheim am Main mit +5,3 % und erneut Lörrach mit 5,1 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,30 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als der preiswerteste Wohnstandort Deutschlands.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B-Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht.

Grundlage zum F+B-Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegel-Index heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Branchengrößen starten ersten deutschen PropTech Accelerator für die Immobilienwirtschaft

Mit dem blackprint PropTech Booster geht eine unabhängige Plattform mit deutschlandweit einmaligem Konzept an den Start: Der Accelerator bringt innovative Gründer und etablierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusammen. Im Frankfurter TechQuartier traten sechs Start-ups nun beim Auswahltag für das erste Halbjahresprogramm gegeneinander an. Das Besondere am neuen Accelerator: „Unsere strategischen Partner, allesamt führende Unternehmen in der Immobilienbranche, unterstützen und fördern über den blackprint Booster gemeinsam junge digitale Unternehmen mit Kapital, Expertise und Marktzugang“, sagt Alexander Ubach-Utermöhl, einer der Initiatoren und Geschäftsführer des Accelerators. „Spannend ist dabei vor allem, dass sich die Start-ups und die Gründungspartner in geschütztem Rahmen kennenlernen und austauschen können.“

Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE, sieht im Accelerator-Programm deshalb eine gute Möglichkeit, neue Geschäftsideen zu entwickeln: „Wir möchten den digitalen Wandel in der Immobilienwirtschaft mitgestalten. Wir sehen in der Digitalisierung einen Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen und Vorteile für unsere Kunden – die so beispielsweise schneller und einfacher an ihre Traumwohnung kommen und von neuen Serviceleistungen profitieren.“

Der Immobiliensektor ist zum Teil nach wie vor analog aufgestellt. Mit ihren innovativen digitalen Geschäftsmodellen möchten PropTech-Unternehmen die Branche noch effizienter gestalten, die Transparenz von Prozessen erhöhen und neue Geschäftsmodelle schaffen. Der blackprint Booster soll ihnen dabei helfen. Initiiert von der auf PropTechs spezialisierten Beteiligungsgesellschaft blackprintpartners und Marc Stilke, ehemaliger CEO von Immobilien Scout, soll der erste deutsche Hub für Start-ups mit Fokus auf der Immobilienwirtschaft diese künftig gezielt mit Branchengrößen zusammenbringen – unter Beteiligung strategischer Programmpartner wie Aareon AG, Commerz Real AG, Goldbeck Gruppe, NAI Apollo Group, Obotritia Capital KGaA und Vonovia SE, die den Accelerator finanzieren sowie CMS Hasche Sigle, die ihn durch ihre Beratungsexpertise unterstützen.

Aus einer Vielzahl internationaler Bewerberteams schafften es sechs, darunter fünf aus Deutschland und eines aus Estland, zum ersten Auswahltag. Davon wählte die Jury, der neben Alexander Ubach-Utermöhl, Robin Brohl und Marc Stilke vom blackprint Booster auch der Vonovia SE-Vorstandsvorsitzende Rolf Buch sowie der Venture-Capital-Spezialist und Speedinvest-CEO Daniel Keiper-Knorr angehörten, zwei Start-up-Teams unmittelbar nach den Präsentationen für das Accelerator-Programm aus. Zwei weitere Teams könnten es im Nachhinein ebenfalls noch in die Auswahl schaffen. Dafür müssen allerdings abschließend noch einige zusätzliche Fragen geklärt werden.

Zielgerichtetes Coaching und Mentoring

Im Februar geht es dann los: Dann ziehen die teilnehmenden Teams in das neue Frankfurter TechQuartier ein und werden dort sechs Monate lang intensiv betreut und gefördert. Den Gründern winken nicht nur je 50.000 Euro Beteiligungskapital, denn das Accelerator-Team organisiert und führt mit weiteren Partnern auch zielgerichtete Mentorings und Coachings durch. Zudem strukturiert und moderiert der blackprint Booster Pilotprojekte mit den namhaften strategischen Partnern. Die Gründer erhalten so die Möglichkeit, sich ein breites Netzwerk in der Branche aufzubauen und profitieren beim Aufbau ihres Unternehmens gleichzeitig von Beratungsangeboten zu allen relevanten Unternehmerthemen.

„Erfolgreiche PropTech-Start-ups benötigen Zugang zur Immobilienbranche und die Fähigkeit, die Vielschichtigkeit von Immobilien in ihrem Geschäftsmodell abzubilden. Über die Pilotprojekte mit den Partnern aus der Branche ermöglicht der blackprint Booster beides“, erklärt Mit-Initiator Marc Stilke. Der Booster biete den Start-ups und der Immobilienindustrie eine gemeinsame Plattform – „dadurch leisten wir einen Beitrag zur digitalen Transformation der Branche“. Derzeit sind über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt drei je sechsmonatige Runden im Accelerator-Programm geplant. Dafür stellen die strategischen Partner ein Budget von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Hochkarätige Unterstützung

Die weiteren strategischen Partner des Accelerators waren beim Auswahltag ebenfalls hochrangig vertreten. Unter ihnen befanden sich Dr. Manfred Alflen, Vorstandsvorsitzender der Aareon AG, Rolf Elgeti, persönlich haftender Gesellschafter der Obotritia Capital KGaA, Jan-Hendrik und Joachim Goldbeck, Inhaber der Goldbeck Gruppe sowie Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real AG.

Dr. Hendrik Leber, ACATIS Investment, ist Fondsmanager des Jahres 2017

Der Finanzen Verlag verleiht den Goldenen Bullen für den Fondsmanager des Jahres 2017 an Dr. Hendrik Leber von der ACATIS Investment GmbH. Diese Auszeichnung ist der älteste Preis für Fondsmanager in Deutschland. Die Jury, die Fondsexperten des Finanzen Verlages, vergibt seit über 25 Jahren den Preis an herausragende Persönlichkeiten der Fondsbranche. Entscheidende Kriterien bei der Auswahl waren für sie die langfristige Wertentwicklung der betreuten Portfolios und Stiltreue des Investmentansatzes. Dr. Leber wird für seine Arbeit im Bereich des Value Investing honoriert. Der Anlagestil des Value Investing orientiert sich am „wahren“ Wert von Firmen und Märkten. Dieser Stil wurde von Benjamin Graham und Warren Buffett, dem erfolgreichsten Investor aller Zeiten, geprägt. Dr. Leber gründete 1994 die auf das Value Investing spezialisierte ACATIS Investment GmbH und setzt seitdem die Prinzipien des Value-Investierens erfolgreich in vielen Fonds und Mandaten um. Zudem entwickelte er die Methodik ständig weiter und fördert den Value Gedanken in Wirtschaft und Wissenschaft, zum Beispiel durch die jährliche Ausschreibung des mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS Value Preises (in 2017 bereits zum 15. Mal), die ACATIS Value Konferenz und das ACATIS Value Seminar.

Der Preis erkennt gemäß der Jury zum anderen auch die Offenheit und Bereitschaft Dr. Lebers an, in neue Technologien und Bereiche zu investieren. Jüngstes Beispiel ist die Forschung von ACATIS im Bereich der Künstlichen Intelligenz. ACATIS forscht seit rund vier Jahren im Bereich der KI, um sie für das Portfoliomanagement nutzbar zu machen. Die erste praktische Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei ACATIS erfolgte im Oktober 2016. Der bereits bestehende Aktienfonds ACATIS Global Value Total Return UI wird seit dem 20. Oktober 2016 ausschließlich mit Titeln bestückt, deren Vorauswahl auf Künstlicher Intelligenz basiert.

Neben der Auszeichnung von Dr. Leber als Fondsmanager des Jahres 2017 erhielten mehrere Fonds von ACATIS gerade einen Euro Fund AWARD:

  • Platz 1 über 5 Jahre: ACATIS Datini Valueflex Fonds B ISIN: DE000A1H72F1
  • Platz 2 über 1 Jahr: ACATIS IfK Value Renten UI A ISIN: DE000A0X7582
  • Platz 3 über 5 Jahre: ACATIS ELM Konzept ISIN: LU0280778662

Dr. Hendrik Leber
Dr. Hendrik Leber studierte Betriebswirtschaft in Saarbrücken, St. Gallen (Schweiz), Syracuse und Berkeley (USA). Bevor er 1994 ACATIS gründete, war er von 1989 bis 1994 für das Bankhaus Metzler und von 1984 bis 1989 für die Unternehmensberatung McKinsey tätig. Dr. Leber ist Sprecher der Geschäftsführung von ACATIS und Portfoliomanager.

ACATIS Investment GmbH
Die ACATIS Investment GmbH, gegründet 1994, ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing ist. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch-, Renten- und einen Dachfonds sowie Mandate. Drei Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagship-Fonds ACATIS Aktien Global Fonds UI wurde bereits 1997 aufgelegt. Neben den klassischen Value-Fonds bietet ACATIS unter dem Namen „Modulor“ zudem Smart-Beta-Produkte an, die Value Anomalien mit quantitativen Erkenntnissen kombinieren. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement.

YIELCO schließt Infrastruktur I über dem Zielvolumen bei 310 Mio. EUR und erweitert den Vorstand um Direktinvestmentexperten

Die YIELCO Investments AG, spezialisierter Investor in Alternative Anlagen, gibt das erfolgreiche Final Closing für ihren Infrastruktur Dachfonds I mit einer Kapitalisierung von rd. 310 Mio. EUR - damit über dem ursprünglichen Hard Cap - bekannt.

YIELCO Investments AG, ein auf Investmentlösungen im Bereich Infrastruktur, Private Debt und Private Equity (Special Situations) spezialisierter Finanzdienstleister, hat am 31. Dezember 2016 das finale Closing seines Multi-Manager-Programms "YIELCO Infrastruktur I" mit einem Zeichnungskapital von rd. 310 Mio. EUR erreicht.

Die Gruppe der Investoren umfasst schwerpunktmäßig namhafte deutsche Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen, die mit ihrer Zeichnung Zugang zu einem global diversifizierten Infrastrukturportfolio erhalten.

Uwe Fleischhauer, Vorstandsmitglied der YIELCO Investments AG und Head of Infrastructure, ist überzeugt: "Das eher konservative Rendite- und Risikoprofil von YIELCO Infrastruktur I ist die bevorzugte Anlagestrategie vieler institutioneller Investoren. Unser diversifiziertes Programm ist bereits in einem frühen Stadium in einem gut eingeschwungenen Zustand mit positiver Rendite - die erfolgreiche Beimischung von Sekundärmarktbeteiligungen hat hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet."

Die Anlagestrategie des Dachfonds fokussiert sich auf Marktsegmente, die nachhaltig attraktive Renditen generieren. Dies gilt insbesondere für den Bereich Small- und Mid-Market, der außerhalb des preisintensiven Wettbewerbs bei größeren Core-Transaktionen angesiedelt ist. Vor allem erfahrene Fondsmanager, die bei ihren Portfoliounternehmen proaktiv Wertsteigerungsmaßnahmen umsetzen, stehen im Fokus von YIELCO. Die Investitionen sind zugleich global über Sektoren und Strategien sowie auch über die Zeitachse signifikant diversifiziert, um Klumpenrisiken zu vermeiden.

Da der Bedarf an privaten Investitionen in Infrastruktureinrichtungen global weiter zunehmen wird, eröffnen sich hier für Investoren interessante Opportunitäten, ihre Portfolios breiter zu diversifizieren und die Ertragskraft zu steigern.

Dementsprechend wird das Nachfolgeprodukt "YIELCO Infrastruktur II" mit gleichen Strategieschwerpunkten im zweiten Quartal 2017 aufgelegt. In diesem Zusammenhang wurde das YIELCO-Team weiter verstärkt:

Zum 1. November 2016 wurde Dieter Weiss zum weiteren Vorstand der YIELCO Investments AG berufen. Dieter Weiss war zuvor kaufmännischer Leiter der TransnetBW GmbH, einer 100%igen Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und verstärkt mit seiner ausgewiesenen Direktinvestmentexpertise als Co-Head den Bereich Infrastruktur.

Hierzu Dieter Weiss: "Der zunehmende Zuspruch deutscher Investoren zeigt, dass YIELCO mit seinem erfahrenen und stetig wachsenden Team, dem fokussierten Produktprogramm und nicht zuletzt seiner attraktiven Gebührenstruktur, die eine hohe Interessengleichrichtung zwischen Investoren und Manager garantiert, die Wünsche und Anforderungen institutioneller Investoren besonders gut versteht und umsetzt."

Über YIELCO Investments AG
YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger, spezialisierter Investor und Service-Anbieter im Bereich Alternativer Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 1,6 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Launch Alternative Risk Premia Strategie

In Zeiten niedriger Renditen und volatiler Aktienmärkte sind intelligente Investmentalternativen gefragt. Mit der Strategie „Alternative Risk Premia“ stellt Quoniam erstmalig eine liquide, quantitative Investmentlösung zur Verfügung, welche die typischen Marktrisiken eines Aktien- und Renteninvestments meidet: Insgesamt wird in acht gering korrelierte Risikoprämien investiert, um eine von der eigentlichen Marktentwicklung weitgehend unabhängige und attraktive Performance zu erzielen. Seit Anfang November 2016 ist „Alternative Risk Premia“ nun auch als institutioneller Publikumsfonds investierbar.

Bereits seit Februar 2015 hat Quoniam mit der Strategie „Global Risik Premia“ eine umfassende Investmentalternative (mit 14 Risikoprämien) für institutionelle Investoren zugänglich gemacht, welche auch typische Aktien- und Rentenmarktrisiken beinhaltet. Mit „Alternative Risk Premia“ werden diese Marktrisiken weitestgehend gemieden, indem in insgesamt acht gering korrelierte alternative Risikoprämien investiert wird. Hierdurch konnte eine von der allgemeinen Marktentwicklung stärker entkoppelte Lösung geschaffen werden. Mit einer Performance nach Kosten für 2016 von ca. +12% (Global Risk Premia) bzw. 6,0% (Alternative Risk Premia) konnten sich beide Strategien so erfolgreich am Markt beweisen, dass nach 1 1⁄2 Jahren bereits über 800 Millionen Euro von Quoniam gemanagt werden. Zudem wurde die Global Risk Premia Strategie von AI (Acquisition International) Hedge Fund Awards 2017 zum European Thought Leader in Quantitative Asset Management & Best Multi-Asset Global Risk Premia gekürt.

Verwaltungsgesellschaft des seit Anfang November 2016 investierbaren QUONIAM FUND SELECTION SICAV – ALTERNATIVE RISK PREMIA (ISIN: LU1481643804) ist die Union Investment Luxembourg S.A. Auch dieser Teilfonds wird von der quantitativen Asset Management Boutique Quoniam Asset Management GmbH aktiv gemanagt. Der Publikumsfonds wird institutionellen Investoren mit einer attraktiven Managementfee von derzeit 40bp angeboten.

Weitere Informationen zu den Risk Premia-Strategien finden Sie auf www.quoniam.com/funds.

ÜBER QUONIAM
Quoniam Asset Management GmbH ist eine unabhängig operierende Investmentboutique, die seit fast 17 Jahren auf das aktive Management von Aktien-, Renten- und Multi-Asset-Mandaten spezialisiert ist. Zugleich ist Quoniam Teil der Union Investment Gruppe und ruht damit auf einem soliden finanziellen Fundament. Quoniam betreut für mehr als 120 Investoren Assets in Höhe von 26,3 Milliarden Euro (per September 2016).

Anne Kavanagh to leave AXA Investment Managers - Real Assets

Anne Kavanagh, Global Head of Asset Management & Transactions and a member of Management Board of AXA Investment Managers - Real Assets (“AXA IM - Real Assets”), has decided to leave the company to pursue other business interests.

Anne Kavanagh joined AXA IM - Real Assets in 2010 and led the Asset Management, Transactions and Development teams, helping drive value through both seamless real estate investment and well-positioned active asset management.

Nathalie Charles, Pan-European Head of Development and Head of Southern Europe, Laurent Jacquemin, Head of European Transactions and Andrew Stainer, Head of Northern Europe, will assume Anne Kavanagh’s responsibilities from the end of February on an interim basis.

AXA IM - Real Assets’ Management Board warmly thanks Anne for her significant contribution to the development and growth of AXA IM - Real Assets into the market leading European real estate investment and asset manager1. The Management Board very sincerely thanks her for her tremendous achievements and wishes her all the best for her future professional projects.

Commenting on her decision, Anne Kavanagh said: “It has been a pleasure and a great opportunity to participate in the development of AXA IM - Real Assets over the past seven years. I would like to thank the Management Board and the talented individuals I have worked with across the business for what has, both personally and professionally, been a very enriching experience.”

1) Source: IP Real Estate Top 100 Investment Management Survey – Nov/Dec 2016

Candriam Investors Group erweitert ihr SRI-Team

Die Candriam Investors Group erweitert ihr SRI-Team. Isabelle Cabie, Global Head of Responsible Development, und Wim Van Hyfte, Global Head of Responsible Investments and Research, führen die SRI-Unit des renommierten europäischen Asset-Managers ab sofort gemeinsam. Sie berichten direkt an Vincent Hamelink, den CIO of Investment Management von Candriam. Candriam, eine Tochtergesellschaft der New York Life Investment Management (NYLIM), verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 100,1 Milliarden Euro.

Als Global Head of Responsible Development wird Cabie auf den bis 1996 zurückreichenden SRI-Erfolgen von Candriam und ihren langjährigen Erfahrungen im Bereich verantwortliche Geldanlagen aufbauen. Die Belgierin wird bei Candriam das aktive Eigentümerengagement (zum Beispiel Abstimmungen auf Hauptversammlungen) ausbauen sowie die SRI-Geldanlage und Richtlinien für soziale Unternehmensverantwortung weiterentwickeln. Cabie ist seit 2010 Global Head of Sustainable and Responsible Investments bei Candriam und hat zwanzig Jahre Erfahrung als Volkswirtin, im institutionellen Portfoliomanagement sowie im nachhaltigen und verantwortlichen Investieren.

Wim Van Hyfte, PhD, wird neuer Global Head of Responsible Investments and Research. In dieser Position wird er für SRI-Research und Nachhaltigkeitsanalysen verantwortlich sein. Bislang war er Senior Fund Manager und SRI-Spezialist im Quant-Team von Candriam, wo er mehr als 3 Milliarden US-Dollar in global investierten SRI-Aktienfonds verwaltete. Gemeinsam mit seinem SRI-Analystenteam wird Van Hyfte neue, innovative ESG-Produkte und -Lösungen entwickeln. Van Hyfte hat zehn Jahre Erfahrung im Management von Kundenportfolios mit den Schwerpunkten SRI, Entwicklung von Mehrfaktorenmodellen, Alphatools und Risikomanagement.

Vincent Hamelink, CIO of Investment Management von Candriam, sagt dazu: „In Europa und den USA werden SRI-Anlagen auf der Grundlage von ESG-Kriterien immer wichtiger. Durch die beiden Ernennungen können wir diesen Ansatz weiterentwickeln und die Anforderungen unserer Kunden noch besser erfüllen. Isabelle Cabie und Wim Van Hyfte werden bei uns die Entwicklung von innovativen SRI-Produkten und -Dienstleistungen sowie die Publikation von ESG-Analysen vorantreiben. Außerdem werden sie unsere Teilnahme an Hauptversammlungsabstimmungen und unser Engagement ausbauen. 2017 wollen wir zwei weitere Analysten einstellen, um das Team weiter zu stärken.“

Candriam ist ein Vorreiter am SRI-Markt. 1996 legte der Asset-Manager seinen ersten SRI-Fonds auf. Das jüngste SRI-Produkt wurde mit dem nachhaltigen Anleihenfonds Candriam SRI Bond Emerging Markets im vergangenen Dezember aufgelegt. Ende Dezember 2016 verwaltete Candriam 21,6 Milliarden Euro nach ESG-Kriterien (einschließlich kundenspezifischer SRI-Lösungen nach internationalen Standards). Das sind 21 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens.

Als Unterzeichner des Montreal Protocol zu CO2-Emissionen hat sich Candriam verpflichtet, den CO2-Fußabdruck seiner Nachhaltigkeitsfonds zu messen und jährlich zu veröffentlichen. 2015 erschien der erste Bericht. 2006 war Candriam einer der Erstunterzeichner der UN Principles of Responsible Investment (UNPRI) und erhielt das höchstmögliche Rating (A+) für seinen umfassenden SRI-Ansatz.

NAS Invest is Poised for Further Growth after Outperforming in 2016

NAS Invest Group is looking back on a successful financial year 2016. By year-end, the company had approximately 350 million euros in assets under management (AuM), up from c. 80 million euros the previous year. Simultaneously, 2016 saw the company complete project sales worth 50 million euros. NAS Invest Group concentrates exclusively on investments in existing properties, and intends to discontinue the project development business. Going forward, NAS Invest may also design AIFMD-compliant investment products and sell them to investors anywhere inside the European Union. The AIFM Directive governs the licensing, ongoing operation, and transparency of companies that manage alternative investment funds within the European Union.

The brisk growth of NAS Invest in 2016 is mainly explained by the formation of its two subsidiaries, NAS Real Nord-Ost and NAS Real Süd-West, and the associated expansion of the investment focus to include the commercial real estate sector. The two companies, whose interests are held by NAS Invest and a partner in a joint venture, invest nationwide in commercial properties in metro regions with a robust economic perspective. They focus on multi-tenant office schemes and medical centres in an asset size category of five to 20 million euros each or larger in the case of portfolio transactions. 

NAS Invest intends to resume its acquisitions at some time in 2017, with the focus to remain unchanged on properties with stable cash flows. The company obtained exclusivity for acquisitions currently under negotiation, involving assets in a total amount of c. 50 million euros. 

“By setting up NAS Real Nord-Ost and NAS Real Süd-West, and by opening up our office in Frankfurt am Main, we kicked off a new phase in our corporate development,” said Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Director of NAS Invest Group. “Demand for real estate investments in Germany remains as high as ever among both domestic and international investors. This goes even and especially for high-net-worth individuals and family offices, but also for institutional investors. Especially the strong sector of small and medium-sized enterprises is something for which Germany is internationally admired.” 

For more details, please go to www.nas-invest.com.

BPD-Studie: Preise für Wohnraum in Deutschland höher als in Frankreich und den Niederlanden

In Deutschland wohnen die Menschen im Vergleich zu Frankreich und den Niederlanden am teuersten. Zu dieser Erkenntnis kommt der Projektentwickler BPD Immobilienentwicklung im Rahmen seiner alle zwei Jahre erscheinenden Wohnmarktstudie „Deutschland, Frankreich, Niederlande – Wohnungsmärkte im Vergleich 2016”. Im Rahmen der Untersuchung hat das Unternehmen mehr als 4.000 Verbraucher befragt. Die Analyse der hiesigen Wohnungsmärkte kommt zu eindeutigen Ergebnissen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in den Metropolregionen Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, aber auch Regionen wie der Bodensee, Nürnberg, Regensburg, Bonn und Rhein-Neckar sind betroffen. Die Miet- und Kaufpreise liegen hier 20 bis 25 Prozent über denen in französischen und niederländischen Städten wie Lyon, Nizza, Amsterdam oder Utrecht.

Die Gründe für den enormen Preisanstieg in Deutschland sind nach BPD vielfältig. Ein großer Anteil lässt sich auf die steigenden Baulandpreise zurückführen. Allen voran wachsen Berlin und München mit hohem Tempo. Seit dem Jahr 2000 konnte München über 360.000 Neubürger verzeichnen, in Berlin waren es knapp 200.000. Der Zuzug in die Städte lässt sich jedoch auch für die restlichen Metropolen konstatieren. Zumindest bis 2021 ist nicht mit einem Rückgang dieses Trends zu rechnen, da die wirtschaftsstarken Standorte mit Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität große Attraktivität ausstrahlen. Die Nachfrage erhöht die Baupreise, weil kein entsprechendes Flächenangebot zur Verfügung steht. Das liegt auch an fehlenden Kapazitäten für Raumordnungs- bzw. Flächennutzungsplanung in den Kommunen. Gleichzeitig weilte die Zahl der Baugenehmigungen über viele Jahre auf niedrigem Niveau. Inzwischen machen die Baulandpreise zwischen 20 und 50 Prozent der Baukosten aus. In München werden gar Werte um die 60 Prozent erreicht. Dass durchaus mehr Wohnungen gebaut werden können, macht Frankreich vor. Deutschlands Nachbarland hat in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr errichtet. Die Bundesrepublik kommt im gleichen Zeitraum auf gut  200.000 Einheiten. Doch neben einem zu knappen Flächenangebot gibt es auch weitere Kostentreiber, um mit einer komplett ausgelasteten Baubranche, Spekulationen auf Grundstücke und immer strengere Auflagen im Bereich der CO2-Einsparung nur einige zu nennen.

Egal, ob Bestands- und Neubauwohnungen oder Reihenhäuser: Die durchschnittliche Preisentwicklung in deutschen Metropolen überbietet die in Frankreich bzw. den Niederlanden. In München sind die Ausschläge am größten. Über 7.500 Euro/m2 kostet eine Neubauwohnung im Schnitt dort. Für Bestandsgebäude werden 5.600 Euro/m2 aufgerufen. Hamburg und Berlin nähern sich den 5.000 Euro/m2 für Neubauwohnungen an. Auch im Rhein-Main-Gebiet steigen die Preise. Hier liegen sie derzeit bei knapp über 4.000 Euro/m2. Der durchschnittliche Verkaufspreis beläuft sich über alle Metropolregionen hinweg zwischen 3.500 und 4.000 Euro/m2. Zum Vergleich: in den Niederlanden reichen die Durchschnittspreise von etwa 2.900 Euro/m2 bis über 3.600 Euro/m2.

Auch am relativ stabilen Markt der Reihenhäuser ist seit einigen Jahren eine hohe Dynamik eingekehrt. Zwischen 2013 und 2016 sind die Preise im Rhein-Main-Gebiet und München um mehr als 40 Prozent gestiegen. In München kostet ein Neubau im Schnitt 850.000 Euro. Frankfurt und Wiesbaden rufen 440.000 Euro auf.

Für Franz-Josef Lickteig, Geschäftsführer BPD Immobilienentwicklung in Deutschland, ist vor allem die Politik gefragt, wenn es darum geht, die Preissteigerungen abzufedern: „Steigende bauliche Anforderungen durch die Behörden und die fehlende Bereitschaft, in großem Umfang Bauland auszuweisen, treiben die Preise massiv. Allein über Nachverdichtung können wir die Nachfrage nicht zu vertretbaren Preisen erreichen.“ Schon heute wenden die Deutschen mehr als 33 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens für das Wohnen auf. Auch das von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptierte Preisniveau beim Kauf von Neubau- oder Bestandshäusern von durchschnittlich rund 2.460 Euro/m2 ist vielerorts deutlich überschritten. „Wir schließen insbesondere beim Eigentumserwerb Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen immer mehr aus, und selbst für Durchschnittsverdiener wird die Luft langsam dünn“, führt Franz-Josef Lickteig weiter aus. Für den BPD-Deutschlandgeschäftsführer ist deshalb klar, dass das Thema Wohnraum bei der anstehenden Bundestagswahl eine große Rolle einnehmen muss.

Von den bisherigen Vorschlägen, Steuervergünstigungen oder den Sonder-AfA einzuführen, hält Franz-Josef Lickteig wenig: „Solche Vorschläge werden schlussendlich nur zu einem weiteren Anstieg der Preise führen. An einem größeren Flächenangebot für Wohnungsneubau geht wohl kaum ein Weg vorbei. Wir müssen ergebnisoffen darüber diskutieren, wie das Angebot vergrößert werden kann. Wohnungswirtschaft  und Politik müssen ihren Beitrag leisten und dem Thema endlich die nötige Priorität einräumen.“

Credit Suisse legt breit gestreuten und liquiden Trendfolge-Fonds auf

Credit Suisse Asset Management bietet Investoren mit dem Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund eine kosteneffiziente Alternative für ein Marktszenario mit steigenden Zinsen und hohen Aktienbewertungen. Der Trendfolge-Fonds strebt positive Erträge sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden Aktien-, Anleihe-, Währungs- und Rohstoffmärkten an.

Nach der ersten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed vor wenigen Wochen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass 2017 mit weiter steigenden Zinsen und entsprechend sinkenden Anleihekursen zu rechnen ist. Damit stehen Anleger vor der Herausforderung, eine ausreichende Risikostreuung für ihr Portfolio zu erreichen, denn auch die Aktienmärkte weisen in vielen Bereichen bereits historische Höchststände auf. Mit der Lancierung des Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund, der weltweit an einer Vielzahl einzelner Märkte in allen wichtigen Anlageklassen Trends ausnutzt, will die Credit Suisse eine geeignete Alternative für dieses besondere Marktumfeld bieten. Der UCITS-konforme Publikumsfonds kann sowohl in steigenden als auch fallenden Märkten so agieren, dass er positive Erträge erwirtschaftet. Um sein Anlageziel zu erreichen, investiert der Fonds ausschließlich in hoch liquide und breit verfügbare Instrumente wie zum Beispiel Index- oder Währungsfutures. Seine Kauf- oder Verkaufssignale erhält er, indem Markttrends sowohl über kürzere und mittlere als auch längere Zeitfenster hinweg beobachtet werden. Auf diese Weise kann der Fonds an langfristigen Trends partizipieren, aber auch auf kurzfristige Marktbewegungen reagieren.

„Trendfolgestrategien sind ein idealer Portfoliobestandteil in unsicheren Marktphasen, da sie Erträge unabhängig von Marktbewegungen bieten. Der Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund ist hier als täglich liquides Anlageprodukt mit einer im Wettbewerbsvergleich niedrigen Management-Fee für breite Anlegergruppen geeignet“, sagt Yung-Shin Kung, Head Quantitative Investment Strategies bei Credit Suisse. Langfristige Vergleiche haben gezeigt, dass die Aufnahme einer Trendfolgestrategie in ein Portfolio zu einem deutlich verbesserten Risiko-Rendite-Profil führen kann.

Die in dem neu aufgelegten Fonds angewendete Trendfolgestrategie wird von der Credit Suisse bereits seit vier Jahren eingesetzt. Insgesamt werden inzwischen rund 400 Millionen US-Dollar in Trendfolgestrategien verwaltet. Weltweit managt die Credit Suisse 10,5 Milliarden US-Dollar in alternativen Anlagestrategien, davon 2,2 Milliarden US-Dollar in UCITS-Publikumsfonds (Stand: 30.06.2016). Damit ist die Credit Suisse einer der größten Anbieter von liquiden Fonds mit alternativen Anlagestrategien in Europa.

Fakten zum Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund:

  • USD B: ISIN LU1517925530
  • Zum Vertrieb zugelassen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien
  • Breit diversifiziertes Portfolio strebt positive Erträge sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Trends in Kapitalmärkten an
  • Wertentwicklung korreliert nur gering mit traditionellen Anlageklassen, daher gut geeignet zur Risikostreuung in einem Portfolio
  • Anlageuniversum: Aktien-, Renten-, Rohstoff- und Währungsmärkte
  • Fondsdomizil: Luxemburg
  • Rechtliche Struktur: UCITS, SICAV
  • Fondswährung: Hauptwährung USD; EUR-, CHF-, GBP-Anteilsklassen sind verfügbar
  • Mindestanlage: 1 Anteil (Privatanleger); 500.000 Euro (institutionelle Anleger)
  • Management Fee: 1,30 % (USD B-Tranche); 0,90 % (USD IB-Tranche); keine performance-abhängigen Gebühren
  • Maximaler Ausgabeaufschlag: 5,00 % (USD B-Tranche) bzw. 3,00 % (USD IB-Tranche)
  • Liquidität: Täglich
  • Auflagedatum: 14.12.2016

Risiken

  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Wertentwicklung sich nicht wie angestrebt unkorreliert von klassischen Aktien- und Rentenmärkten entwickelt.
  • Der Fonds bietet keinen Kapitalschutz.
  • Der Fonds investiert in Futures-Kontrakte, was zu Transaktionskosten führt.
  • Die Anlagestrategie kann zu häufigen Umschichtungen führen, die mit Handelskosten verbunden sein können.

Datenquelle: Credit Suisse, ansonsten spezifiziert

Man Convertibles America zum dritten Mal in Folge mit €uro FundAward prämiert

Der Man Convertibles America erhält in diesem Jahr einmal mehr den €uro FundAward für seine Performance über ein Jahr sowie über drei, fünf und zehn Jahre in der Kategorie „Rentenfonds Wandelanleihen weltweit“. Der Fonds von Portfolio-Manager Thomas Lange wird damit zum dritten Mal in Folge mit der begehrten Auszeichnung prämiert.

„Dass der Man Convertibles America zum dritten Mal in Folge den €uro FundAward erhält, ist eine herausragende Leistung“, sagt Stefan Zopp, Managing Director Germany & Austria, bei Man. „Die Auszeichnung für die Performance über ein, drei, fünf und zehn Jahre spiegelt nicht nur die exzellente Marktexpertise des Teams wider. Sie unterstreicht auch die Fähigkeit, trotz der unzähligen Marktwidrigkeiten der vergangenen Jahre konstant positive Leistung im Sinne unserer Kunden zu erzielen. Unser Dank gilt daher dem gesamten Team um Thomas Lange für die großartige Arbeit.“

Man Convertibles America

Der Man Convertibles America USD bietet Anlegern Zugang zu einem traditionellen Long-Only-Portfolio amerikanischer Wandelanleihen, die von einem spezialisierten Investment-Team um Thomas Lange aktiv verwaltet werden. Ziel ist es, überdurchschnittliche Renditen durch Kapitalgewinne und Zinseinkommen zu erwirtschaften. Nach der Sektorallokation der Vermögenswerte wählt der Fondsmanager geeignete Wandelanleihen, basierend auf einer Analyse des Kreditprofils und der zugrunde liegenden Aktie sowie der Bewertung und der technischen Eigenschaften. Mit dem attraktiven Risiko-Rendite-Profil von Wandelanleihen bezweckt der Fonds ein defensives Investment in die amerikanischen Aktienmärkte.

€uro FundAwards

Mit den €uro FundAwards zeichnet die Finanzen Verlags GmbH die besten Fonds des Jahres aus. Prämiert werden in 69 unterschiedlichen Kategorien jeweils die drei Fonds mit der besten Performance über ein, drei, fünf, zehn und zwanzig Jahre. Basis für diese Auswertung ist das Fondsuniversum des Monatsmagazins €uro. Gewertet werden ausschließlich zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Publikumsfonds mit mindestens 20 Millionen Euro Volumen.

Aquila Capital eröffnet Büro in Norwegen

Aquila Capital hat zum Jahresanfang 2017 ein Büro in der norwegischen Hauptstadt Oslo eröffnet. Mit Joakim Johnsen baut Aquila Capital eine lokale Präsenz auf und unterstreicht sein Engagement in Skandinavien. „Wir freuen uns, dass wir Joakim für unsere weitere Expansion im Erneuerbare Energien-Sektor in Norwegen und den nordischen Ländern insgesamt gewinnen konnten. Dies sind für uns in den Bereichen Windenergie und Wasserkraft wichtige Kernmärkte“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Johnsen wird als Investment Manager im Hydro Team künftig die Transaktionen im Bereich Erneuerbare Energien in Skandinavien begleiten und Ansprechpartner für Geschäftspartner und Investoren vor Ort sein. Er verfügt über 13 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung von Erneuerbare Energien-Projekten und war für Statkraft in verschiedenen Führungspositionen tätig, u.a. verantwortete er mehrere große M&A-Transaktionen im Bereich Wasserkraft. Zuletzt war Johnsen als Country Manager bei Statkraft International Hydropower für Brasilien zuständig. Neben seiner langjährigen fachlichen Erfahrung verfügt er über ein umfangreiches internationales Netzwerk und hat bereits Projekte in Europa, Asien und Südamerika umgesetzt. Johnsen hat einen Bachelor in Management Sciences der Universität Manchester sowie einen Master der Manchester Business School und spricht fließend Norwegisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Das Büro in Oslo wird insbesondere das Investment- und Transaktionsmanagement für den Bereich Wasserkraft koordinieren und die Intensivierung des Deal Sourcings ermöglichen. „Wir planen, die Aktivitäten im Bereich Erneuerbare Energien in den nordischen Ländern noch deutlich auszubauen, und ich freue mich, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten“, so Johnsen.

TH Real Estate baut Investment-Plattform für Immobilienfinanzierungen 2016 kräftig aus

TH Real Estate hat im Jahr 2016 die globale Plattform für Investitionen in gewerbliche Immobilienfinanzierungen (Commercial Loans) kräftig ausgebaut. Das Kreditportfolio wuchs bis zum Jahresende auf ein Volumen von 20,4 Mrd. US-Dollar. Es setzt sich aus Finanzierungen für Büro-, Einzelhandels- und Logistik-Immobilien sowie für Mehrfamilienhäuser und Studentenwohnungen in den USA und dem Vereinigten Königreich zusammen. Im vergangenen Jahr vergab TH Real Estate über die Plattform in beiden Märkten neue Kredite im Gesamtvolumen von 4,4 Mrd. US-Dollar. Zu den bedeutendsten Finanzierungen zählten ein 400 Millionen Dollar-Kredit für vier Class-A Bürogebäude in Washington DC und Darlehen in Höhe von 320 Millionen US-Dollar für ein Shopping-Center in Kansas City in Missouri. Im Vereinigten Königreich waren die Topinvestments ein Darlehen in Höhe von 95 Millionen Pfund für ein Londoner Büro-Portfolio und ein erstrangiger Kredit von 47 Millionen Pfund für Logistik-Assets im Großraum London.

„Wir konnten am Ende des Jahres ein starkes Ergebnis einfahren und erwarten für 2017 einen gesunden Debt Markt“, sagt Jack Gay, Global Head of Debt bei TH Real Estate. „Hypotheken in den USA und UK bieten unverändert die Aussicht auf attraktive Renditen im Vergleich zu anderen fixed income Produkten. Wir wollen unsere Aktivitäten im Neugeschäft entlang des gesamten Risikospektrums erhöhen.“

Darüber hinaus hat TH Real Estate im Jahr 2016 den ersten UK Debt Fund voll investiert. Investoren aus UK, Europa – darunter auch aus Deutschland –, Asien und den USA haben Kapitalzusagen in Höhe von mehr als 250 Millionen Pfund gegeben. Der Fonds tätigte im vergangenen Jahr zehn Investments durch direkte Neuvergabe von Darlehen und übertraf damit die Erwartungen.

„Commerical Loans bieten eine attraktive Investmentmöglichkeit in UK und im übrigen Europa. Sie stehen für planbare Erträge und einen vertraglich gesicherten Cash-Flow, isoliert von der Marktvolatilität“, so Christian Janssen, Head of Debt Europe bei TH Real Estate. „Unsere Neugeschäfts-Pipeline für 2017 ist gut gefüllt. Wir wollen unsere UK Plattform weiter ausbauen und in weitere europäische Märkte eintreten.“

Darüber hinaus hat TH Real Estate ein Volumen von rund 800 Mrd. US-Dollar in nachrangige, höherrentierliche Kredite (Subordinated Debt) investiert; ein Segment, das im Rahmen einer Zusammenarbeit mit externen Investoren stärker im Fokus steht. So wurde ein bestehendes Joint Venture von TIAA, der Muttergesellschaft von TH Real Estate, mit der Teachers Credit Union aus Korea (KTCU) im Dezember erweitert. TIAA und KTCU wollen gemeinsam eine Milliarde US-Dollar in Gewerbeimmobilienfinanzierungen in den USA investieren.

NAI apollo group treibt Wachstum im Asset Management voran

Das NAI apollo group hat sich zum Januar 2017 mit Albert Koutny verstärkt. Der 50-Jährige übernimmt die Leitung des Asset Managements für das Netzwerk inhabergeführter Immobiliendienstleister.

Für Andreas Krone, Geschäfstführer der NAI apollo group, stellt die Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein für das künftige Wachstum im Asset Management dar: „Unser Ziel ist es, das Asset Management kontinuierlich auszubauen. Mit Albert Koutny gewinnen wir eine überaus erfahrene Führungskraft. Durch seine Zeit als Selbstständiger teilt er zudem unsere Werte als inhabergeführtes Unternehmen.“

Albert Koutny bringt mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Asset Management mit zur NAI apollo group. Zuletzt verantwortete er sein eigenes Unternehmen, das auf die Beratung von Kunden im Rahmen projektbezogener Aufgaben des Asset Managements spezialisiert ist. Davor war er von 2004 bis 2014 Partner und Leiter Account (Asset)Management bei Cushman & Wakefield. Zwischen 1995 und 2003 leitete er zudem das Asset Management bei der Deutschen Bank.

„In der aktuellen Marktsituation erkennen wir noch Potential für einen Ausbau des Asset Managements. Viele Kunden wollen für ihre Immobilie einen Manager, der wie ein Eigentümer handelt. Durch unsere Struktur als Netzwerk inhabergeführter Unternehmen und tiefgehende regionale Expertise können wir das gewährleisten. Mit Albert Koutny sind wir jetzt noch breiter aufgestellt“, erklärt Dr. Marcel Crommen, COO und Gesellschafter der NAI apollo group.