Fondshandel im Zeichen von Donald Trump

Der Fondshandel an der Börse Hamburg stand auch im Januar ganz im Zeichen des Präsidentenwechsels in den USA. Mit markigen Statements beeinflusste Donald Trump das Marktgeschehen bereits vor der offiziellen Amtsübernahme. Der Dow Jones Index konnte im Januar mühelos die historische Marke von 20.000 Punkten überschreiten und erreichte damit ein neues All-Time-High. Dem DAX30 gelang der höchste Indexstand seit Mai 2015.

Anleger handelten im Januar Fondsanteile im Volumen von rund 86 Millionen Euro. Damit wurden im ersten Monat des neuen Jahres die Umsätze vom November und Dezember 2016 jeweils deutlich überschritten. Offene Immobilienfonds (OIF) standen wieder im Rampenlicht des Fondshandels. Acht Fonds unter den Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse, wobei der Anteil der nicht in Liquidation befindlichen ImmoFonds zunimmt. (vgl. Tabelle).

Anleger setzten auf Offene Immobilienfonds und Aktienfonds

Der CS Euroreal WKN 980500 sicherte sich im Januar abermals den ersten Rang unter den Top 10 nach Umsatz. Anleger handelten Anteile im Wert von  14,3 Millionen Euro. Platz zwei nach Umsatz nahm der KanAm grundinvest WKN 679180 mit rund 7,8 Millionen Euro ein. Mit dem Stuttgarter Aktienfonds WKN A0Q72H und dem Deka DAX ETF WKN ETFL01 schafften es zwei Publikumsfavoriten aus dem Nicht-Immobilien-Sektor auf die Plätze acht und zehn.

Minenwerte und US-Aktien im Höhenflug – Türkei-Fonds auf Talfahrt

Performance-Spitzenreiter im Fondshandel Hamburg waren im Januar eindeutig Aktien aus dem Edelmetall-Minensektor, ausgelöst durch höhere Notierungen bei allen vier Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium. Der GR Noah Fonds WKN 979953sowie der Blackrock World Mining Fonds WKN A0M9SC konnten ein Plus von jeweils 14 Prozent verzeichnen.

Trotz zeitweiser Irritationen, die der neue US-Präsident Donald Trump durch verschiedene Statements auslöste, konnten US-Aktien und in diese Aktienwerte investierte Fonds teilweise deutlich zulegen. Der zu mehr als 90 Prozent in wachstumsstarke US-Aktien investierte Morgan Stanley US Growth Fund WKN A0LA1C erzielte zum Beispiel im Laufe dieses Monats eine Performance von rund 10 Prozent.

Auf der Verliererseite standen im Januar Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Als Folge der jüngsten Anschläge und der angespannten politischen Lage in der Türkei ging die Türkische Lira auf Talfahrt. Sie verlor seit Jahresende  rund 10 Prozent an Wert und markiert damit einen historischen Tiefpunkt. Die positive Kursentwicklung des Aktienindex Istanbul ISE 100 im Januar konnte den dramatischen Währungsverlust der Lira  nur teilweise kompensieren. Schlusslicht bei den Türkei-Fonds war der Istanbul Equity Fund WKN 989402 mit einer negativen Performance von rund 16 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Januar 2017

 
Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 02.01.2017 bis zum 30.01.2017 

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

LBBW Asset Management ist die Fondsgesellschaft, mit der institutionelle Investoren am zufriedensten sind

Top-Noten für die LBBW Asset Management bei der TELOS Zufriedenheitsstudie: Die Fondsgesellschaft sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Sieg in der Gesamtwertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern. Außerdem erzielte sie Bestnoten in den Kategorien Performance, Beratungsqualität und Erscheinungsbild. Auch bei anderen Kriterien erreichte die LBBW Asset Management Top-Platzierungen.

„Dass wir unseren Titel verteidigen konnten und innerhalb von wenigen Jahren schon zum vierten Mal zum Gesamtsieger gekürt wurden, ist eine Bestätigung der großen Sorgfalt, mit der wir unsere Investmentlösungen und Servicedienstleistungen präzise auf die Wünsche und Bedürfnisse der Investoren ausrichten“, sagt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management. Bereits in den Jahren 2009, 2012 und 2015 hatte die LBBW Asset Management den ersten Platz bei der TELOS Zufriedenheits-Studie erreicht. „Diese Auszeichnungen sind für uns ein zusätzlicher Ansporn, den Anlegern auch künftig erstklassige Leistungen in allen unseren Geschäftsfeldern zu bieten – angefangen bei Spezialfonds für professionelle Investoren über Direktanlage-Mandate für Versicherungen und Versorgungseinrichtungen bis hin zu Publikumsfonds für institutionelle und private Anleger“, so Zirn. 

Wie zufrieden die Anleger mit dem Angebotsspektrum der LBBW Asset Management und anderen Asset Managern sind, misst TELOS jährlich in einer groß angelegten Studie. Die Grundlage bilden Interviews, die das Analysehaus mit rund 250 institutionellen Anlagern führt. Bei der Umfrage werden die Kriterien Performance, Risikomanagement, Kundenbetreuung, Produktqualität und -angebot, Reporting sowie Beratungsqualität nach einem Schulnoten-System bewertet. Zudem werden die institutionellen Investoren um eine Gesamtbewertung gebeten. TELOS unterscheidet dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. Die LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und verbuchte in dieser Gruppe nun erneut den Gesamtsieg. 

Über die LBBW Asset Management:
Mit einem Volumen an Total Assets von über 65 Milliarden Euro gehört die LBBW Assets Management zu den bedeutendsten Asset Managern in Deutschland. Die LBBW Asset Management ist eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg und übernimmt innerhalb des LBBW-Konzerns die zentrale Verantwortung für das Asset Management.

Über TELOS:
Die TELOS GmbH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien zum institutionellen Fondsmarkt und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheits-Studie hat TELOS jetzt bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

iSTOXX Europe Factor Market Neutral Indices

Alpha Centauri is an independent multi-asset management boutique founded in 2005 and based in Hamburg, Germany. As investment manager the company is specialized in innovative liquid alternative products with factor investing at the core of the business.

Drawing from this extensive experience Alpha Centauri announced today that the iSTOXX Europe Factor Market Neutral Indices have been introduced in collaboration with the leading index provider STOXX Limited and paired with the award winning risk model from FIS APT.

The Market Neutral Factor Indices, based on the successful Long-Only Indices introduced in 2016, meet the requirements of issuers of exchange-traded funds or structured products in order to enable investors to extract a pure factor premium without undesired systematic risk beyond the target factor tilt.

Due to the risk-controlled structure the Market Neutral Indices expand investor’s opportunity sets in a low bond yield environment.

“It’s a pleasure to expand our strategy index offering together with Alpha Centauri. The iSTOXX Europe Factor Market Neutral indices are an innovative and unrivalled index solution which aim at capturing equity risk premia, while minimizing distortions. They are rule-based and transparent with a focus on tradability,” said Matteo Andreetto, CEO of STOXX Limited.

Société Générale Securities Services verstärkt ihr Coverage, Marketing und Solutions Team

Société Générale Securities Services (SGSS) hat Matthew Davey als Managing Director und Head of Business Solutions in Paris ernannt, um das Serviceangebot für institutionelle Anleger, Asset Manager, Finanzberater und Unternehmen zu verstärken. Er berichtet an Christophe Baurand, Global Head of Coverage, Marketing and Solutions.

Matthew Davey ist verantwortlich dafür, das Dienstleistungsangebot der SGSS auf alle Märkte, Produkte und Kundensegmente zu erweitern. Er wird eng mit dem globalen Produkt Engineering Team zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kunden und Interessenten von agilen und innovativen Business Lösungen profitieren, welche die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Zuge des sich verändernden Regulierungsrahmens unterstützen.

Seine Ernennung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

„Matthew Daveys umfangreiche Erfahrung in der Securities Services Branche wird viel dazu beitragen, die sich ständig verändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu identifizieren und zu bewerten, um sicherzustellen, dass unsere Dienstleistungen kontinuierlich an deren Anforderungen angepasst sind“, bestätigt Christophe Baurand. “Unser Ziel ist es, das Leben unserer Kunden zu vereinfachen, indem wir ihre Entwicklung in einer immer komplexeren Wettbewerbslandschaft mit den bestmöglichen Lösungen unterstützen.“

Biographie
Matthew Davey hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen innerhalb der Securities Services Branche. 

Er begann seine Karriere als Business Analyst bei J.P. Morgan (ehemals Morgan Guaranty Trust Co.). 1996 trat er in die State Street Bank & Trust ein, um verschiedene Positionen in den Bereichen Relationship Management und Outsourcing Anlagegeschäfte in Europa und den USA zu besetzen. 2007 kehrte er zu J.P. Morgan zurück, um dort Custody-Produkte für den britischen Pensionsfonds-Bereich zu verwalten. Danach leitete er die Bereiche Complex Deal und Programme Management für britische Vermögensverwalter. Ab 2011 koordinierte Matthew Davey das Angebotsmanagement bei der HSBC und wurde zum Head of Consultant Relations für den EMEA-Raum ernannt. 2014 war er als Senior Vice President und Head of Asset Manager Client Relations für die UKMEA Region bei der State Bank & Trust zuständig, bis er die Bank 2016 verließ. 

2013 war Matthew Davey ein Mitglied des Steering Committees der Outsourcing Working Group und der Hauptautor für den Report zum Thema „Überlegungen zur Aufsicht im Outsourcing für Vermögensverwalter“. Er ist außerdem Verfasser eines Beitrages zu dem neuesten Addendum, das im November 2016 veröffentlicht wurde.

Matthew Davey verfügt über einen Bachelor of Science in Pathobiologie mit Chemie von der Reading University.

CORESTATE investiert EUR 125 Mio. in deutsche Einzelhandelsobjekte

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien Investment-Manager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erwirbt 18 separate Einzelhandelsobjekte in Top-Einkaufslagen in Fußgängerzonen deutscher Mittelstädte, wie beispielsweise Göttingen, Kaiserslautern, Lörrach und Lüneburg.

Die Immobilien umfassen eine Gesamtfläche von über 70.000 Quadratmetern und zeichnen sich durch eine hohe Diversifizierung in Bezug auf Standorte, Objektarten und Mieter aus. Ankermieter sind unter anderem C&A, depot, dm, H&M und s.Oliver.
Thomas Landschreiber, Chief Investment Officer der CORESTATE: „Mittlerweile haben wir sechs Portfolien mit Einzelhandelsobjekten in deutschen Mittelstädten mit einem Volumen von über EUR 1 Mrd. zusammengestellt. Alle 110 Objekte verfügen über nachhaltige Mietverträge mit starken Mietern. Wir sehen in diesem Markt großes Potential und werden diese Strategie weiterhin verfolgen.“

ETF Securities meldet die größten Zuflüsse seit 2009

Die Nachfrage von Investoren nach Rohstoff- und Robotik-Exchange Traded Products (ETPs) hat im Jahr 2016 die Mittelzuflüsse von ETF Securities, einem der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von ETPs, in die Höhe schnellen lassen.

Highlights:

  • Die „Assets under Management“ (AUM) stiegen insgesamt um 5,863 Milliarden US Dollar1, was die beste Performance seit 2009 darstellt. Die Nettozuflüsse bei Rohstoffen lagen am Ende des Jahres bei 4,2 Milliarden USD1, was eine Gesamtsumme von nunmehr 17,56 Milliarden USD1 an Rohstoff-AUM bedeutet. Gold hatte ein sehr starkes Jahr mit Zuflüssen von 3,444 Milliarden USD1, nachdem es in den letzten drei Jahren noch Abflüsse gegeben hatte. Edelmetalle erlebten mit Zuflüssen von 339 Millionen USD1 ebenfalls ihr erstes positives Jahr seit 2013. Agrarrohstoffe brachten 2016 Zuflüsse von 657 Millionen USD1. Energie-ETPs hingegen erlitten im Verlauf des Jahres Abflüsse von 240 Millionen USD1.
  • In einem eher schwachen Aktien-ETF Markt2 sah ETF Securities Zuflüsse von 246 Millionen USD1, was vor allem auf die Nachfrage nach Produkten mit Robotik Aktien (135 Millionen USD1) und Cyber Security Aktien (48 Millionen USD1) zurückzuführen ist.
  • Im Fixed Income Bereich bekam ETF Securities Zuflüsse von 243 Millionen USD1, angetrieben vor allem durch die Nachfrage nach Produkten, die Positionen in den Schwellenländern (232 Millionen USD1) bieten.
  • Die Zuflüsse in Währungs-ETCs summieren sich auf 120 Millionen USD1.
  • Canvas, die UCITS ETF Plattform von ETF Securities, erzielte Zuflüsse von 677 Millionen USD1.

Mark Weeks, CEO von ETF Securities, kommentiert: „Wir versuchen, die ETF Securities Gruppe in Bezug auf Anlageklasse, Geografie und Investmentsektor zu diversifizieren. Deshalb freue ich mich zu sehen, dass wir weiterhin ein starkes Wachstum unserer AUM in Rohstoffen haben, da diese stets ein wichtiger Eckpfeiler unseres Unternehmens waren, aber wir auch starke Zuwächse bei unseren Aktien-, Fixed Income- und Währungsprodukten einfahren konnten.“

„Die Neuausrichtung unseres Vertriebsteams, welche wir vor über 18 Monaten vorgenommen haben, trägt ebenfalls Früchte. Wir haben allein von Vermögensverwaltern, welche eine unserer wichtigsten Zielgruppen sind, Zuflüsse in Höhe von 800 Millionen USD bekommen. Im kommenden Jahr wollen wir das vorteilhafte regulatorische Umfeld und die aktuellen Industrietrends, die in Richtung von kostengünstigen ETFs, alternativen Investments und Smart Beta gehen, weiter nutzen.“

Im Jahr 2016 verzeichnete ETF Securities auch seine größten Nettozuflüsse eines einzigen Tages mit 300 Millionen USD, einer einzigen Woche mit 750 Millionen USD und mit 160 Millionen USD den größten einzelnen Währungstrade. Hier hatte ein Investor seine Positionen im Britischen Pfund gegen das bevorstehende Brexit Referendum abgesichert.

1. Alle Daten - Stand Geschäftsschluss 31. Dezember 2016.
2. Quelle: ETFGI - http://etfgi.com/news/detail/newsid/1565                                                                                                                                                                     

F+B-Wohn-Index Deutschland Q4/2016

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung stieg im 4. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,2 %. Damit hat sich die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate nur unmerklich abgeschwächt. Die den Index insgesamt nach oben treibenden wachstumsstarken Städte sind weiterhin von einer starken Nachfrage nach Mietwohnungen und vor allem nach Kaufobjekten geprägt. „Die Lage auf den deutschen Wohnungsmärkten sorgt vor diesem Hintergrund weiterhin für ein großes Interesse deutscher und internationaler Investoren, aber auch für ökonomische Belastungen der Mieter in den prosperierenden Ballungsräumen. Damit ist der Branche eine anhaltend große politische Aufmerksamkeit zu Beginn des Bundestagswahljahres sicher“, sagte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. 

Während die Bestandsmieten im Vergleich von Q4/2016 zum Vorquartal nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten – bei leicht abgeschwächter Dynamik - um 0,4 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 1,3 % und Einfamilienhäuser gar um 1,6 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 4/2015 übertrafen die Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen mit 6,9 % und bei Einfamilienhäuser mit 6,2 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 5,2 %. Für Mehrfamilienhäuser musste im Vergleich zum Vorquartal 0,4 % mehr ausgegeben werden, im Jahresvergleich +1,7 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,2 % bzw. 1,1 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor deutlich unterhalb des Anstiegs des Wohn-Index. Angesichts eines durchschnittlichen Verbraucherpreisindex in 2016 von +0,5 %, wobei die vom Statistischen Bundesamt gemessenen Kosten für das Wohnen inkl. Betriebskosten mit -0,1 % nahezu stagnierten, wird die im F+B-Wohn-Index gemessene relativ moderate Entwicklung der Nettokaltmieten im Bestand bestätigt.

Offenbar ist vor allem das Segment der selbstnutzenden oder eine sichere Kapitalanlage suchenden Käufer von Eigentumswohnungen maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Gesamt-Index. „Die Preisentwicklung einzelner Zinshäuser, die von Eigentümern oder Maklern auf den Immobilienportalen angeboten werden, entwickeln sich jedenfalls seit längerer Zeit auf dem deutlich niedrigeren Niveau des Anstiegs der Neuvertragsmieten“, so F+B-Chef Leutner. Er ergänzt: „Vom Wohn-Index unabhängig gestalten sich dagegen die Preise von Wohnungspaketen, die von institutionellen Investoren gehandelt werden. Hier ist die Preisbildung aber noch mehr als bei den anderen Nutzungsarten von der Entwicklung des Zinsniveaus, der Aktienmärkte und der Renditeentwicklung alternativer Investments abhängig. Außerdem stimuliert die Knappheit der überhaupt zum Verkauf stehenden Portfolios insbesondere in den Core-Lagen die Preise von Paketverkäufen gegenüber den Einzelobjekten von Mehrfamilienhäusern.“ 

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2016-IV

(Ø 2004 = 100)

118,1

137,8

114,4

117,4

108,0

121,7

Änderung zum Vorquartal

1,6

1,3

0,4

0,4

0,3

1,2

Änderung zum Vorjahresquartal

6,2

6,9

1,7

2,2

1,1

5,2

F+B-Wohn-Index 2017 © F+B 2017

 

 

Zu den Einzelsegmenten im Langfristvergleich 

Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahren um 32,3 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 4. Quartale) um 42,5 %. Die Neuvertragsmietenveränderten sich dagegen in den gleichen Vergleichszeiträumen um jeweils 10,4 % bzw. 18,3 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,7 % (Q4/2016 zu Q4/2011) und 6,8 % (Q4/2016 zu Q5/2006). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der vierten Quartale um 19,5 % und im Zehn-Jahresvergleich um 25,5 %.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bei Einfamilienhäusern wuchs der F+B-Wohn-Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q4/2016 zu Q4/2011 um 20,2 %, bei den Mehrfamilienhäusernnur um 7,6 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 24,6 % die MFH mit 9,5 %.

Die Berater von F+B machen außerdem darauf aufmerksam, dass bei einer Zehn-Jahresbetrachtung die Wachstumsdynamik vor allem der Kaufpreise erst in der zweiten Hälfte des Zeitraums, also zwischen 2012 und 2016, besonders groß geworden ist, nachdem bei der Entwicklung von Preisen und Mieten zwischen 2004 und 2010 eine „Seitwärtsbewegung“ zu beobachten war. Gerade bei Investments abseits der Top 7-Standorte ist für Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner allerdings eine sorgfältige Prüfung auch der längerfristigen Preis- und Mietentrends erforderlich. Zusätzlich ist zu beachten, dass die Entwicklung innerhalb der Großstädte sehr unterschiedlich verläuft.

Top-/Flop 50 der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten im Allgäu, Unterschleißheim und Freising - letztere im Umland von München – machten im Jahresvergleich der jeweils vierten Quartale 2016/2015 mit Steigerungsraten von 14,0 %, 8,4 % und 8,1 % die größten Preissprünge bei Eigentumswohnungen. Kempten rückte damit im Vergleich zu Q3/2016 um neun Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 2.900 €/m² auf Position 32 vor. Unterschleißheim verteidigte mit 4.180 €/m² seinen zweiten Platz nach München und Freising verbesserte sich mit einem Durchschnittspreis von 3.840 €/m² um zwei Plätze auf Rang sechs.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.740 €. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (Platz zwei), Germering (Platz vier), Freising (Platz sechs), Olching (Platz sieben), Fürstenfeldbruck (Platz neun), Dachau (Platz zehn), Erding (Platz 15) bildeten auch im vierten Quartal 2016 das „Planetensystem“ der teuersten Städte Deutschlands, die um die „Sonne“ München kreisen. 

Eine tendenziell preisdynamische Entwicklung zeigte sich in Frankfurt und seinem Umland. Neben der Mainmetropole, die sich binnen eines Vierteljahres vom 13. auf den 12. Rang verbesserte, verteidigte Bad Homburg v. d. Höhe mit einem Plus von 2,6 % den 20. Rangplatz. Oberursel im Taunus verbesserte sich mit +2,6 % vom 25. auf den 22. Platz und Bad Vilbel mit einem Plus von 3,5 % um fünf Plätze auf die 26. Position. „Ob hier die ersten Auswirkungen verstärkter Nachfrage im Zuge des Brexits zu verzeichnen sind, kann bisher nicht belegt werden, bleibt also den nächsten Quartalsberichten vorbehalten“, erklärte der geschäftsführende F+B-Gesellschafter.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz elf Hamburg (3.680 €/m²) und auf Rang zwölf Frankfurt am Main (3.580 €/m²), auf Platz 14 stand Stuttgart (3.480 €/m²), Düsseldorf (3.000 €/m²) folgte auf Platz 27 und Köln (2.850 €/m²) belegte den Rangplatz 39. Die Wachstumsraten zwischen Q4 und Q3/2016 bewegten sich zwischen 1,2 (Frankfurt) und 2,7 % (Stuttgart). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin waren qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.600 €/m² nach wie vor moderat. Berlin hat sich allerdings innerhalb eines Quartals um weitere zwei Rangplätze auf Platz 72 der Top 500-Städte in Deutschland vorgearbeitet (+7,5 % zum Vorjahresquartal, +1,4 % zum Vorquartal) - allerdings bei verlangsamtem Tempo.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten Görlitz (+ 2,6 % zum Vorquartal, +25,4 % zum Vorjahresquartal), Stendal in Sachsen-Anhalt (+ 7,1 % zu Q3/2016, +20,4 % zu Q4/2015), Schönebeck an der Elbe (+ 4,3 % zum Vorquartal, +19,2 % zum Vorjahresquartal) und Sundern im Sauerland (+ 7,0 % zu Q3/2016, +14,8 % zu Q4/2015). Auch Magdeburg weist mit einem Jahresplus von 12,1 % und einem Durchschnittspreis von aktuell 1.220 €/m² einen vielversprechenden Trend auf.

Top-/Flop 50 der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,00 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen erneut an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal hat sich um 0,8 Prozentpunkte auf 1,2 % verlangsamt. Das Mietniveau gegenüber dem Vorquartal 3/2016 blieb mit +0,6 % nahezu konstant. Hier deuten sich Grenzen in der Zahlungsfähigkeit der Münchener Mieter an. Inwieweit die Mietpreisbremse dafür verantwortlich ist, bleibt weitergehenden Analysen vorbehalten, die F+B gerade durchführt.

Die Mieten in Frankfurt am Main (10,90 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz zehn) stiegen im vergangenen Jahr um 1,4 bzw. 1,2 %. Die Steigerungsraten in Stuttgart (Rangplatz sieben) wiesen mit 2,1 % und 10,30 €/m², in Köln (Rangplatz 23) mit 1,5 % und 9,60 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,5 %, 9,50 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich Q4/2016 zu Q4/2015 lagen.

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch deutlich unterhalb der anderen Top-Standorte in Deutschland. Mit 8,01 €/m² für die Standardwohnung kletterte die Stadt um fünf Ränge auf Platz 104. In der Hauptstadt verzeichneten die Marktmieten im letzten Jahr mit 2,6 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung, die sich im Vergleich des vierten mit dem dritten Quartal 2016 mit +0,4 % aber etwas abschwächte. Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte binnen eines Jahres verzeichnete mit 6,3 % Oberursel im Taunus, gefolgt von Hattersheim am Main mit +5,3 % und erneut Lörrach mit 5,1 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,30 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als der preiswerteste Wohnstandort Deutschlands.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B-Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht.

Grundlage zum F+B-Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegel-Index heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Branchengrößen starten ersten deutschen PropTech Accelerator für die Immobilienwirtschaft

Mit dem blackprint PropTech Booster geht eine unabhängige Plattform mit deutschlandweit einmaligem Konzept an den Start: Der Accelerator bringt innovative Gründer und etablierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusammen. Im Frankfurter TechQuartier traten sechs Start-ups nun beim Auswahltag für das erste Halbjahresprogramm gegeneinander an. Das Besondere am neuen Accelerator: „Unsere strategischen Partner, allesamt führende Unternehmen in der Immobilienbranche, unterstützen und fördern über den blackprint Booster gemeinsam junge digitale Unternehmen mit Kapital, Expertise und Marktzugang“, sagt Alexander Ubach-Utermöhl, einer der Initiatoren und Geschäftsführer des Accelerators. „Spannend ist dabei vor allem, dass sich die Start-ups und die Gründungspartner in geschütztem Rahmen kennenlernen und austauschen können.“

Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE, sieht im Accelerator-Programm deshalb eine gute Möglichkeit, neue Geschäftsideen zu entwickeln: „Wir möchten den digitalen Wandel in der Immobilienwirtschaft mitgestalten. Wir sehen in der Digitalisierung einen Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen und Vorteile für unsere Kunden – die so beispielsweise schneller und einfacher an ihre Traumwohnung kommen und von neuen Serviceleistungen profitieren.“

Der Immobiliensektor ist zum Teil nach wie vor analog aufgestellt. Mit ihren innovativen digitalen Geschäftsmodellen möchten PropTech-Unternehmen die Branche noch effizienter gestalten, die Transparenz von Prozessen erhöhen und neue Geschäftsmodelle schaffen. Der blackprint Booster soll ihnen dabei helfen. Initiiert von der auf PropTechs spezialisierten Beteiligungsgesellschaft blackprintpartners und Marc Stilke, ehemaliger CEO von Immobilien Scout, soll der erste deutsche Hub für Start-ups mit Fokus auf der Immobilienwirtschaft diese künftig gezielt mit Branchengrößen zusammenbringen – unter Beteiligung strategischer Programmpartner wie Aareon AG, Commerz Real AG, Goldbeck Gruppe, NAI Apollo Group, Obotritia Capital KGaA und Vonovia SE, die den Accelerator finanzieren sowie CMS Hasche Sigle, die ihn durch ihre Beratungsexpertise unterstützen.

Aus einer Vielzahl internationaler Bewerberteams schafften es sechs, darunter fünf aus Deutschland und eines aus Estland, zum ersten Auswahltag. Davon wählte die Jury, der neben Alexander Ubach-Utermöhl, Robin Brohl und Marc Stilke vom blackprint Booster auch der Vonovia SE-Vorstandsvorsitzende Rolf Buch sowie der Venture-Capital-Spezialist und Speedinvest-CEO Daniel Keiper-Knorr angehörten, zwei Start-up-Teams unmittelbar nach den Präsentationen für das Accelerator-Programm aus. Zwei weitere Teams könnten es im Nachhinein ebenfalls noch in die Auswahl schaffen. Dafür müssen allerdings abschließend noch einige zusätzliche Fragen geklärt werden.

Zielgerichtetes Coaching und Mentoring

Im Februar geht es dann los: Dann ziehen die teilnehmenden Teams in das neue Frankfurter TechQuartier ein und werden dort sechs Monate lang intensiv betreut und gefördert. Den Gründern winken nicht nur je 50.000 Euro Beteiligungskapital, denn das Accelerator-Team organisiert und führt mit weiteren Partnern auch zielgerichtete Mentorings und Coachings durch. Zudem strukturiert und moderiert der blackprint Booster Pilotprojekte mit den namhaften strategischen Partnern. Die Gründer erhalten so die Möglichkeit, sich ein breites Netzwerk in der Branche aufzubauen und profitieren beim Aufbau ihres Unternehmens gleichzeitig von Beratungsangeboten zu allen relevanten Unternehmerthemen.

„Erfolgreiche PropTech-Start-ups benötigen Zugang zur Immobilienbranche und die Fähigkeit, die Vielschichtigkeit von Immobilien in ihrem Geschäftsmodell abzubilden. Über die Pilotprojekte mit den Partnern aus der Branche ermöglicht der blackprint Booster beides“, erklärt Mit-Initiator Marc Stilke. Der Booster biete den Start-ups und der Immobilienindustrie eine gemeinsame Plattform – „dadurch leisten wir einen Beitrag zur digitalen Transformation der Branche“. Derzeit sind über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt drei je sechsmonatige Runden im Accelerator-Programm geplant. Dafür stellen die strategischen Partner ein Budget von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Hochkarätige Unterstützung

Die weiteren strategischen Partner des Accelerators waren beim Auswahltag ebenfalls hochrangig vertreten. Unter ihnen befanden sich Dr. Manfred Alflen, Vorstandsvorsitzender der Aareon AG, Rolf Elgeti, persönlich haftender Gesellschafter der Obotritia Capital KGaA, Jan-Hendrik und Joachim Goldbeck, Inhaber der Goldbeck Gruppe sowie Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real AG.

Dr. Hendrik Leber, ACATIS Investment, ist Fondsmanager des Jahres 2017

Der Finanzen Verlag verleiht den Goldenen Bullen für den Fondsmanager des Jahres 2017 an Dr. Hendrik Leber von der ACATIS Investment GmbH. Diese Auszeichnung ist der älteste Preis für Fondsmanager in Deutschland. Die Jury, die Fondsexperten des Finanzen Verlages, vergibt seit über 25 Jahren den Preis an herausragende Persönlichkeiten der Fondsbranche. Entscheidende Kriterien bei der Auswahl waren für sie die langfristige Wertentwicklung der betreuten Portfolios und Stiltreue des Investmentansatzes. Dr. Leber wird für seine Arbeit im Bereich des Value Investing honoriert. Der Anlagestil des Value Investing orientiert sich am „wahren“ Wert von Firmen und Märkten. Dieser Stil wurde von Benjamin Graham und Warren Buffett, dem erfolgreichsten Investor aller Zeiten, geprägt. Dr. Leber gründete 1994 die auf das Value Investing spezialisierte ACATIS Investment GmbH und setzt seitdem die Prinzipien des Value-Investierens erfolgreich in vielen Fonds und Mandaten um. Zudem entwickelte er die Methodik ständig weiter und fördert den Value Gedanken in Wirtschaft und Wissenschaft, zum Beispiel durch die jährliche Ausschreibung des mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS Value Preises (in 2017 bereits zum 15. Mal), die ACATIS Value Konferenz und das ACATIS Value Seminar.

Der Preis erkennt gemäß der Jury zum anderen auch die Offenheit und Bereitschaft Dr. Lebers an, in neue Technologien und Bereiche zu investieren. Jüngstes Beispiel ist die Forschung von ACATIS im Bereich der Künstlichen Intelligenz. ACATIS forscht seit rund vier Jahren im Bereich der KI, um sie für das Portfoliomanagement nutzbar zu machen. Die erste praktische Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei ACATIS erfolgte im Oktober 2016. Der bereits bestehende Aktienfonds ACATIS Global Value Total Return UI wird seit dem 20. Oktober 2016 ausschließlich mit Titeln bestückt, deren Vorauswahl auf Künstlicher Intelligenz basiert.

Neben der Auszeichnung von Dr. Leber als Fondsmanager des Jahres 2017 erhielten mehrere Fonds von ACATIS gerade einen Euro Fund AWARD:

  • Platz 1 über 5 Jahre: ACATIS Datini Valueflex Fonds B ISIN: DE000A1H72F1
  • Platz 2 über 1 Jahr: ACATIS IfK Value Renten UI A ISIN: DE000A0X7582
  • Platz 3 über 5 Jahre: ACATIS ELM Konzept ISIN: LU0280778662

Dr. Hendrik Leber
Dr. Hendrik Leber studierte Betriebswirtschaft in Saarbrücken, St. Gallen (Schweiz), Syracuse und Berkeley (USA). Bevor er 1994 ACATIS gründete, war er von 1989 bis 1994 für das Bankhaus Metzler und von 1984 bis 1989 für die Unternehmensberatung McKinsey tätig. Dr. Leber ist Sprecher der Geschäftsführung von ACATIS und Portfoliomanager.

ACATIS Investment GmbH
Die ACATIS Investment GmbH, gegründet 1994, ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing ist. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch-, Renten- und einen Dachfonds sowie Mandate. Drei Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagship-Fonds ACATIS Aktien Global Fonds UI wurde bereits 1997 aufgelegt. Neben den klassischen Value-Fonds bietet ACATIS unter dem Namen „Modulor“ zudem Smart-Beta-Produkte an, die Value Anomalien mit quantitativen Erkenntnissen kombinieren. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement.

YIELCO schließt Infrastruktur I über dem Zielvolumen bei 310 Mio. EUR und erweitert den Vorstand um Direktinvestmentexperten

Die YIELCO Investments AG, spezialisierter Investor in Alternative Anlagen, gibt das erfolgreiche Final Closing für ihren Infrastruktur Dachfonds I mit einer Kapitalisierung von rd. 310 Mio. EUR - damit über dem ursprünglichen Hard Cap - bekannt.

YIELCO Investments AG, ein auf Investmentlösungen im Bereich Infrastruktur, Private Debt und Private Equity (Special Situations) spezialisierter Finanzdienstleister, hat am 31. Dezember 2016 das finale Closing seines Multi-Manager-Programms "YIELCO Infrastruktur I" mit einem Zeichnungskapital von rd. 310 Mio. EUR erreicht.

Die Gruppe der Investoren umfasst schwerpunktmäßig namhafte deutsche Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen, die mit ihrer Zeichnung Zugang zu einem global diversifizierten Infrastrukturportfolio erhalten.

Uwe Fleischhauer, Vorstandsmitglied der YIELCO Investments AG und Head of Infrastructure, ist überzeugt: "Das eher konservative Rendite- und Risikoprofil von YIELCO Infrastruktur I ist die bevorzugte Anlagestrategie vieler institutioneller Investoren. Unser diversifiziertes Programm ist bereits in einem frühen Stadium in einem gut eingeschwungenen Zustand mit positiver Rendite - die erfolgreiche Beimischung von Sekundärmarktbeteiligungen hat hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet."

Die Anlagestrategie des Dachfonds fokussiert sich auf Marktsegmente, die nachhaltig attraktive Renditen generieren. Dies gilt insbesondere für den Bereich Small- und Mid-Market, der außerhalb des preisintensiven Wettbewerbs bei größeren Core-Transaktionen angesiedelt ist. Vor allem erfahrene Fondsmanager, die bei ihren Portfoliounternehmen proaktiv Wertsteigerungsmaßnahmen umsetzen, stehen im Fokus von YIELCO. Die Investitionen sind zugleich global über Sektoren und Strategien sowie auch über die Zeitachse signifikant diversifiziert, um Klumpenrisiken zu vermeiden.

Da der Bedarf an privaten Investitionen in Infrastruktureinrichtungen global weiter zunehmen wird, eröffnen sich hier für Investoren interessante Opportunitäten, ihre Portfolios breiter zu diversifizieren und die Ertragskraft zu steigern.

Dementsprechend wird das Nachfolgeprodukt "YIELCO Infrastruktur II" mit gleichen Strategieschwerpunkten im zweiten Quartal 2017 aufgelegt. In diesem Zusammenhang wurde das YIELCO-Team weiter verstärkt:

Zum 1. November 2016 wurde Dieter Weiss zum weiteren Vorstand der YIELCO Investments AG berufen. Dieter Weiss war zuvor kaufmännischer Leiter der TransnetBW GmbH, einer 100%igen Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und verstärkt mit seiner ausgewiesenen Direktinvestmentexpertise als Co-Head den Bereich Infrastruktur.

Hierzu Dieter Weiss: "Der zunehmende Zuspruch deutscher Investoren zeigt, dass YIELCO mit seinem erfahrenen und stetig wachsenden Team, dem fokussierten Produktprogramm und nicht zuletzt seiner attraktiven Gebührenstruktur, die eine hohe Interessengleichrichtung zwischen Investoren und Manager garantiert, die Wünsche und Anforderungen institutioneller Investoren besonders gut versteht und umsetzt."

Über YIELCO Investments AG
YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger, spezialisierter Investor und Service-Anbieter im Bereich Alternativer Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 1,6 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Launch Alternative Risk Premia Strategie

In Zeiten niedriger Renditen und volatiler Aktienmärkte sind intelligente Investmentalternativen gefragt. Mit der Strategie „Alternative Risk Premia“ stellt Quoniam erstmalig eine liquide, quantitative Investmentlösung zur Verfügung, welche die typischen Marktrisiken eines Aktien- und Renteninvestments meidet: Insgesamt wird in acht gering korrelierte Risikoprämien investiert, um eine von der eigentlichen Marktentwicklung weitgehend unabhängige und attraktive Performance zu erzielen. Seit Anfang November 2016 ist „Alternative Risk Premia“ nun auch als institutioneller Publikumsfonds investierbar.

Bereits seit Februar 2015 hat Quoniam mit der Strategie „Global Risik Premia“ eine umfassende Investmentalternative (mit 14 Risikoprämien) für institutionelle Investoren zugänglich gemacht, welche auch typische Aktien- und Rentenmarktrisiken beinhaltet. Mit „Alternative Risk Premia“ werden diese Marktrisiken weitestgehend gemieden, indem in insgesamt acht gering korrelierte alternative Risikoprämien investiert wird. Hierdurch konnte eine von der allgemeinen Marktentwicklung stärker entkoppelte Lösung geschaffen werden. Mit einer Performance nach Kosten für 2016 von ca. +12% (Global Risk Premia) bzw. 6,0% (Alternative Risk Premia) konnten sich beide Strategien so erfolgreich am Markt beweisen, dass nach 1 1⁄2 Jahren bereits über 800 Millionen Euro von Quoniam gemanagt werden. Zudem wurde die Global Risk Premia Strategie von AI (Acquisition International) Hedge Fund Awards 2017 zum European Thought Leader in Quantitative Asset Management & Best Multi-Asset Global Risk Premia gekürt.

Verwaltungsgesellschaft des seit Anfang November 2016 investierbaren QUONIAM FUND SELECTION SICAV – ALTERNATIVE RISK PREMIA (ISIN: LU1481643804) ist die Union Investment Luxembourg S.A. Auch dieser Teilfonds wird von der quantitativen Asset Management Boutique Quoniam Asset Management GmbH aktiv gemanagt. Der Publikumsfonds wird institutionellen Investoren mit einer attraktiven Managementfee von derzeit 40bp angeboten.

Weitere Informationen zu den Risk Premia-Strategien finden Sie auf www.quoniam.com/funds.

ÜBER QUONIAM
Quoniam Asset Management GmbH ist eine unabhängig operierende Investmentboutique, die seit fast 17 Jahren auf das aktive Management von Aktien-, Renten- und Multi-Asset-Mandaten spezialisiert ist. Zugleich ist Quoniam Teil der Union Investment Gruppe und ruht damit auf einem soliden finanziellen Fundament. Quoniam betreut für mehr als 120 Investoren Assets in Höhe von 26,3 Milliarden Euro (per September 2016).

Anne Kavanagh to leave AXA Investment Managers - Real Assets

Anne Kavanagh, Global Head of Asset Management & Transactions and a member of Management Board of AXA Investment Managers - Real Assets (“AXA IM - Real Assets”), has decided to leave the company to pursue other business interests.

Anne Kavanagh joined AXA IM - Real Assets in 2010 and led the Asset Management, Transactions and Development teams, helping drive value through both seamless real estate investment and well-positioned active asset management.

Nathalie Charles, Pan-European Head of Development and Head of Southern Europe, Laurent Jacquemin, Head of European Transactions and Andrew Stainer, Head of Northern Europe, will assume Anne Kavanagh’s responsibilities from the end of February on an interim basis.

AXA IM - Real Assets’ Management Board warmly thanks Anne for her significant contribution to the development and growth of AXA IM - Real Assets into the market leading European real estate investment and asset manager1. The Management Board very sincerely thanks her for her tremendous achievements and wishes her all the best for her future professional projects.

Commenting on her decision, Anne Kavanagh said: “It has been a pleasure and a great opportunity to participate in the development of AXA IM - Real Assets over the past seven years. I would like to thank the Management Board and the talented individuals I have worked with across the business for what has, both personally and professionally, been a very enriching experience.”

1) Source: IP Real Estate Top 100 Investment Management Survey – Nov/Dec 2016

Candriam Investors Group erweitert ihr SRI-Team

Die Candriam Investors Group erweitert ihr SRI-Team. Isabelle Cabie, Global Head of Responsible Development, und Wim Van Hyfte, Global Head of Responsible Investments and Research, führen die SRI-Unit des renommierten europäischen Asset-Managers ab sofort gemeinsam. Sie berichten direkt an Vincent Hamelink, den CIO of Investment Management von Candriam. Candriam, eine Tochtergesellschaft der New York Life Investment Management (NYLIM), verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 100,1 Milliarden Euro.

Als Global Head of Responsible Development wird Cabie auf den bis 1996 zurückreichenden SRI-Erfolgen von Candriam und ihren langjährigen Erfahrungen im Bereich verantwortliche Geldanlagen aufbauen. Die Belgierin wird bei Candriam das aktive Eigentümerengagement (zum Beispiel Abstimmungen auf Hauptversammlungen) ausbauen sowie die SRI-Geldanlage und Richtlinien für soziale Unternehmensverantwortung weiterentwickeln. Cabie ist seit 2010 Global Head of Sustainable and Responsible Investments bei Candriam und hat zwanzig Jahre Erfahrung als Volkswirtin, im institutionellen Portfoliomanagement sowie im nachhaltigen und verantwortlichen Investieren.

Wim Van Hyfte, PhD, wird neuer Global Head of Responsible Investments and Research. In dieser Position wird er für SRI-Research und Nachhaltigkeitsanalysen verantwortlich sein. Bislang war er Senior Fund Manager und SRI-Spezialist im Quant-Team von Candriam, wo er mehr als 3 Milliarden US-Dollar in global investierten SRI-Aktienfonds verwaltete. Gemeinsam mit seinem SRI-Analystenteam wird Van Hyfte neue, innovative ESG-Produkte und -Lösungen entwickeln. Van Hyfte hat zehn Jahre Erfahrung im Management von Kundenportfolios mit den Schwerpunkten SRI, Entwicklung von Mehrfaktorenmodellen, Alphatools und Risikomanagement.

Vincent Hamelink, CIO of Investment Management von Candriam, sagt dazu: „In Europa und den USA werden SRI-Anlagen auf der Grundlage von ESG-Kriterien immer wichtiger. Durch die beiden Ernennungen können wir diesen Ansatz weiterentwickeln und die Anforderungen unserer Kunden noch besser erfüllen. Isabelle Cabie und Wim Van Hyfte werden bei uns die Entwicklung von innovativen SRI-Produkten und -Dienstleistungen sowie die Publikation von ESG-Analysen vorantreiben. Außerdem werden sie unsere Teilnahme an Hauptversammlungsabstimmungen und unser Engagement ausbauen. 2017 wollen wir zwei weitere Analysten einstellen, um das Team weiter zu stärken.“

Candriam ist ein Vorreiter am SRI-Markt. 1996 legte der Asset-Manager seinen ersten SRI-Fonds auf. Das jüngste SRI-Produkt wurde mit dem nachhaltigen Anleihenfonds Candriam SRI Bond Emerging Markets im vergangenen Dezember aufgelegt. Ende Dezember 2016 verwaltete Candriam 21,6 Milliarden Euro nach ESG-Kriterien (einschließlich kundenspezifischer SRI-Lösungen nach internationalen Standards). Das sind 21 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens.

Als Unterzeichner des Montreal Protocol zu CO2-Emissionen hat sich Candriam verpflichtet, den CO2-Fußabdruck seiner Nachhaltigkeitsfonds zu messen und jährlich zu veröffentlichen. 2015 erschien der erste Bericht. 2006 war Candriam einer der Erstunterzeichner der UN Principles of Responsible Investment (UNPRI) und erhielt das höchstmögliche Rating (A+) für seinen umfassenden SRI-Ansatz.

NAS Invest is Poised for Further Growth after Outperforming in 2016

NAS Invest Group is looking back on a successful financial year 2016. By year-end, the company had approximately 350 million euros in assets under management (AuM), up from c. 80 million euros the previous year. Simultaneously, 2016 saw the company complete project sales worth 50 million euros. NAS Invest Group concentrates exclusively on investments in existing properties, and intends to discontinue the project development business. Going forward, NAS Invest may also design AIFMD-compliant investment products and sell them to investors anywhere inside the European Union. The AIFM Directive governs the licensing, ongoing operation, and transparency of companies that manage alternative investment funds within the European Union.

The brisk growth of NAS Invest in 2016 is mainly explained by the formation of its two subsidiaries, NAS Real Nord-Ost and NAS Real Süd-West, and the associated expansion of the investment focus to include the commercial real estate sector. The two companies, whose interests are held by NAS Invest and a partner in a joint venture, invest nationwide in commercial properties in metro regions with a robust economic perspective. They focus on multi-tenant office schemes and medical centres in an asset size category of five to 20 million euros each or larger in the case of portfolio transactions. 

NAS Invest intends to resume its acquisitions at some time in 2017, with the focus to remain unchanged on properties with stable cash flows. The company obtained exclusivity for acquisitions currently under negotiation, involving assets in a total amount of c. 50 million euros. 

“By setting up NAS Real Nord-Ost and NAS Real Süd-West, and by opening up our office in Frankfurt am Main, we kicked off a new phase in our corporate development,” said Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Director of NAS Invest Group. “Demand for real estate investments in Germany remains as high as ever among both domestic and international investors. This goes even and especially for high-net-worth individuals and family offices, but also for institutional investors. Especially the strong sector of small and medium-sized enterprises is something for which Germany is internationally admired.” 

For more details, please go to www.nas-invest.com.

BPD-Studie: Preise für Wohnraum in Deutschland höher als in Frankreich und den Niederlanden

In Deutschland wohnen die Menschen im Vergleich zu Frankreich und den Niederlanden am teuersten. Zu dieser Erkenntnis kommt der Projektentwickler BPD Immobilienentwicklung im Rahmen seiner alle zwei Jahre erscheinenden Wohnmarktstudie „Deutschland, Frankreich, Niederlande – Wohnungsmärkte im Vergleich 2016”. Im Rahmen der Untersuchung hat das Unternehmen mehr als 4.000 Verbraucher befragt. Die Analyse der hiesigen Wohnungsmärkte kommt zu eindeutigen Ergebnissen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in den Metropolregionen Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, aber auch Regionen wie der Bodensee, Nürnberg, Regensburg, Bonn und Rhein-Neckar sind betroffen. Die Miet- und Kaufpreise liegen hier 20 bis 25 Prozent über denen in französischen und niederländischen Städten wie Lyon, Nizza, Amsterdam oder Utrecht.

Die Gründe für den enormen Preisanstieg in Deutschland sind nach BPD vielfältig. Ein großer Anteil lässt sich auf die steigenden Baulandpreise zurückführen. Allen voran wachsen Berlin und München mit hohem Tempo. Seit dem Jahr 2000 konnte München über 360.000 Neubürger verzeichnen, in Berlin waren es knapp 200.000. Der Zuzug in die Städte lässt sich jedoch auch für die restlichen Metropolen konstatieren. Zumindest bis 2021 ist nicht mit einem Rückgang dieses Trends zu rechnen, da die wirtschaftsstarken Standorte mit Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität große Attraktivität ausstrahlen. Die Nachfrage erhöht die Baupreise, weil kein entsprechendes Flächenangebot zur Verfügung steht. Das liegt auch an fehlenden Kapazitäten für Raumordnungs- bzw. Flächennutzungsplanung in den Kommunen. Gleichzeitig weilte die Zahl der Baugenehmigungen über viele Jahre auf niedrigem Niveau. Inzwischen machen die Baulandpreise zwischen 20 und 50 Prozent der Baukosten aus. In München werden gar Werte um die 60 Prozent erreicht. Dass durchaus mehr Wohnungen gebaut werden können, macht Frankreich vor. Deutschlands Nachbarland hat in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr errichtet. Die Bundesrepublik kommt im gleichen Zeitraum auf gut  200.000 Einheiten. Doch neben einem zu knappen Flächenangebot gibt es auch weitere Kostentreiber, um mit einer komplett ausgelasteten Baubranche, Spekulationen auf Grundstücke und immer strengere Auflagen im Bereich der CO2-Einsparung nur einige zu nennen.

Egal, ob Bestands- und Neubauwohnungen oder Reihenhäuser: Die durchschnittliche Preisentwicklung in deutschen Metropolen überbietet die in Frankreich bzw. den Niederlanden. In München sind die Ausschläge am größten. Über 7.500 Euro/m2 kostet eine Neubauwohnung im Schnitt dort. Für Bestandsgebäude werden 5.600 Euro/m2 aufgerufen. Hamburg und Berlin nähern sich den 5.000 Euro/m2 für Neubauwohnungen an. Auch im Rhein-Main-Gebiet steigen die Preise. Hier liegen sie derzeit bei knapp über 4.000 Euro/m2. Der durchschnittliche Verkaufspreis beläuft sich über alle Metropolregionen hinweg zwischen 3.500 und 4.000 Euro/m2. Zum Vergleich: in den Niederlanden reichen die Durchschnittspreise von etwa 2.900 Euro/m2 bis über 3.600 Euro/m2.

Auch am relativ stabilen Markt der Reihenhäuser ist seit einigen Jahren eine hohe Dynamik eingekehrt. Zwischen 2013 und 2016 sind die Preise im Rhein-Main-Gebiet und München um mehr als 40 Prozent gestiegen. In München kostet ein Neubau im Schnitt 850.000 Euro. Frankfurt und Wiesbaden rufen 440.000 Euro auf.

Für Franz-Josef Lickteig, Geschäftsführer BPD Immobilienentwicklung in Deutschland, ist vor allem die Politik gefragt, wenn es darum geht, die Preissteigerungen abzufedern: „Steigende bauliche Anforderungen durch die Behörden und die fehlende Bereitschaft, in großem Umfang Bauland auszuweisen, treiben die Preise massiv. Allein über Nachverdichtung können wir die Nachfrage nicht zu vertretbaren Preisen erreichen.“ Schon heute wenden die Deutschen mehr als 33 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens für das Wohnen auf. Auch das von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptierte Preisniveau beim Kauf von Neubau- oder Bestandshäusern von durchschnittlich rund 2.460 Euro/m2 ist vielerorts deutlich überschritten. „Wir schließen insbesondere beim Eigentumserwerb Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen immer mehr aus, und selbst für Durchschnittsverdiener wird die Luft langsam dünn“, führt Franz-Josef Lickteig weiter aus. Für den BPD-Deutschlandgeschäftsführer ist deshalb klar, dass das Thema Wohnraum bei der anstehenden Bundestagswahl eine große Rolle einnehmen muss.

Von den bisherigen Vorschlägen, Steuervergünstigungen oder den Sonder-AfA einzuführen, hält Franz-Josef Lickteig wenig: „Solche Vorschläge werden schlussendlich nur zu einem weiteren Anstieg der Preise führen. An einem größeren Flächenangebot für Wohnungsneubau geht wohl kaum ein Weg vorbei. Wir müssen ergebnisoffen darüber diskutieren, wie das Angebot vergrößert werden kann. Wohnungswirtschaft  und Politik müssen ihren Beitrag leisten und dem Thema endlich die nötige Priorität einräumen.“

Credit Suisse legt breit gestreuten und liquiden Trendfolge-Fonds auf

Credit Suisse Asset Management bietet Investoren mit dem Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund eine kosteneffiziente Alternative für ein Marktszenario mit steigenden Zinsen und hohen Aktienbewertungen. Der Trendfolge-Fonds strebt positive Erträge sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden Aktien-, Anleihe-, Währungs- und Rohstoffmärkten an.

Nach der ersten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed vor wenigen Wochen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass 2017 mit weiter steigenden Zinsen und entsprechend sinkenden Anleihekursen zu rechnen ist. Damit stehen Anleger vor der Herausforderung, eine ausreichende Risikostreuung für ihr Portfolio zu erreichen, denn auch die Aktienmärkte weisen in vielen Bereichen bereits historische Höchststände auf. Mit der Lancierung des Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund, der weltweit an einer Vielzahl einzelner Märkte in allen wichtigen Anlageklassen Trends ausnutzt, will die Credit Suisse eine geeignete Alternative für dieses besondere Marktumfeld bieten. Der UCITS-konforme Publikumsfonds kann sowohl in steigenden als auch fallenden Märkten so agieren, dass er positive Erträge erwirtschaftet. Um sein Anlageziel zu erreichen, investiert der Fonds ausschließlich in hoch liquide und breit verfügbare Instrumente wie zum Beispiel Index- oder Währungsfutures. Seine Kauf- oder Verkaufssignale erhält er, indem Markttrends sowohl über kürzere und mittlere als auch längere Zeitfenster hinweg beobachtet werden. Auf diese Weise kann der Fonds an langfristigen Trends partizipieren, aber auch auf kurzfristige Marktbewegungen reagieren.

„Trendfolgestrategien sind ein idealer Portfoliobestandteil in unsicheren Marktphasen, da sie Erträge unabhängig von Marktbewegungen bieten. Der Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund ist hier als täglich liquides Anlageprodukt mit einer im Wettbewerbsvergleich niedrigen Management-Fee für breite Anlegergruppen geeignet“, sagt Yung-Shin Kung, Head Quantitative Investment Strategies bei Credit Suisse. Langfristige Vergleiche haben gezeigt, dass die Aufnahme einer Trendfolgestrategie in ein Portfolio zu einem deutlich verbesserten Risiko-Rendite-Profil führen kann.

Die in dem neu aufgelegten Fonds angewendete Trendfolgestrategie wird von der Credit Suisse bereits seit vier Jahren eingesetzt. Insgesamt werden inzwischen rund 400 Millionen US-Dollar in Trendfolgestrategien verwaltet. Weltweit managt die Credit Suisse 10,5 Milliarden US-Dollar in alternativen Anlagestrategien, davon 2,2 Milliarden US-Dollar in UCITS-Publikumsfonds (Stand: 30.06.2016). Damit ist die Credit Suisse einer der größten Anbieter von liquiden Fonds mit alternativen Anlagestrategien in Europa.

Fakten zum Credit Suisse (Lux) Multi-Trend Fund:

  • USD B: ISIN LU1517925530
  • Zum Vertrieb zugelassen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien
  • Breit diversifiziertes Portfolio strebt positive Erträge sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Trends in Kapitalmärkten an
  • Wertentwicklung korreliert nur gering mit traditionellen Anlageklassen, daher gut geeignet zur Risikostreuung in einem Portfolio
  • Anlageuniversum: Aktien-, Renten-, Rohstoff- und Währungsmärkte
  • Fondsdomizil: Luxemburg
  • Rechtliche Struktur: UCITS, SICAV
  • Fondswährung: Hauptwährung USD; EUR-, CHF-, GBP-Anteilsklassen sind verfügbar
  • Mindestanlage: 1 Anteil (Privatanleger); 500.000 Euro (institutionelle Anleger)
  • Management Fee: 1,30 % (USD B-Tranche); 0,90 % (USD IB-Tranche); keine performance-abhängigen Gebühren
  • Maximaler Ausgabeaufschlag: 5,00 % (USD B-Tranche) bzw. 3,00 % (USD IB-Tranche)
  • Liquidität: Täglich
  • Auflagedatum: 14.12.2016

Risiken

  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Wertentwicklung sich nicht wie angestrebt unkorreliert von klassischen Aktien- und Rentenmärkten entwickelt.
  • Der Fonds bietet keinen Kapitalschutz.
  • Der Fonds investiert in Futures-Kontrakte, was zu Transaktionskosten führt.
  • Die Anlagestrategie kann zu häufigen Umschichtungen führen, die mit Handelskosten verbunden sein können.

Datenquelle: Credit Suisse, ansonsten spezifiziert

Man Convertibles America zum dritten Mal in Folge mit €uro FundAward prämiert

Der Man Convertibles America erhält in diesem Jahr einmal mehr den €uro FundAward für seine Performance über ein Jahr sowie über drei, fünf und zehn Jahre in der Kategorie „Rentenfonds Wandelanleihen weltweit“. Der Fonds von Portfolio-Manager Thomas Lange wird damit zum dritten Mal in Folge mit der begehrten Auszeichnung prämiert.

„Dass der Man Convertibles America zum dritten Mal in Folge den €uro FundAward erhält, ist eine herausragende Leistung“, sagt Stefan Zopp, Managing Director Germany & Austria, bei Man. „Die Auszeichnung für die Performance über ein, drei, fünf und zehn Jahre spiegelt nicht nur die exzellente Marktexpertise des Teams wider. Sie unterstreicht auch die Fähigkeit, trotz der unzähligen Marktwidrigkeiten der vergangenen Jahre konstant positive Leistung im Sinne unserer Kunden zu erzielen. Unser Dank gilt daher dem gesamten Team um Thomas Lange für die großartige Arbeit.“

Man Convertibles America

Der Man Convertibles America USD bietet Anlegern Zugang zu einem traditionellen Long-Only-Portfolio amerikanischer Wandelanleihen, die von einem spezialisierten Investment-Team um Thomas Lange aktiv verwaltet werden. Ziel ist es, überdurchschnittliche Renditen durch Kapitalgewinne und Zinseinkommen zu erwirtschaften. Nach der Sektorallokation der Vermögenswerte wählt der Fondsmanager geeignete Wandelanleihen, basierend auf einer Analyse des Kreditprofils und der zugrunde liegenden Aktie sowie der Bewertung und der technischen Eigenschaften. Mit dem attraktiven Risiko-Rendite-Profil von Wandelanleihen bezweckt der Fonds ein defensives Investment in die amerikanischen Aktienmärkte.

€uro FundAwards

Mit den €uro FundAwards zeichnet die Finanzen Verlags GmbH die besten Fonds des Jahres aus. Prämiert werden in 69 unterschiedlichen Kategorien jeweils die drei Fonds mit der besten Performance über ein, drei, fünf, zehn und zwanzig Jahre. Basis für diese Auswertung ist das Fondsuniversum des Monatsmagazins €uro. Gewertet werden ausschließlich zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Publikumsfonds mit mindestens 20 Millionen Euro Volumen.

Aquila Capital eröffnet Büro in Norwegen

Aquila Capital hat zum Jahresanfang 2017 ein Büro in der norwegischen Hauptstadt Oslo eröffnet. Mit Joakim Johnsen baut Aquila Capital eine lokale Präsenz auf und unterstreicht sein Engagement in Skandinavien. „Wir freuen uns, dass wir Joakim für unsere weitere Expansion im Erneuerbare Energien-Sektor in Norwegen und den nordischen Ländern insgesamt gewinnen konnten. Dies sind für uns in den Bereichen Windenergie und Wasserkraft wichtige Kernmärkte“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer von Aquila Capital.

Johnsen wird als Investment Manager im Hydro Team künftig die Transaktionen im Bereich Erneuerbare Energien in Skandinavien begleiten und Ansprechpartner für Geschäftspartner und Investoren vor Ort sein. Er verfügt über 13 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung von Erneuerbare Energien-Projekten und war für Statkraft in verschiedenen Führungspositionen tätig, u.a. verantwortete er mehrere große M&A-Transaktionen im Bereich Wasserkraft. Zuletzt war Johnsen als Country Manager bei Statkraft International Hydropower für Brasilien zuständig. Neben seiner langjährigen fachlichen Erfahrung verfügt er über ein umfangreiches internationales Netzwerk und hat bereits Projekte in Europa, Asien und Südamerika umgesetzt. Johnsen hat einen Bachelor in Management Sciences der Universität Manchester sowie einen Master der Manchester Business School und spricht fließend Norwegisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Das Büro in Oslo wird insbesondere das Investment- und Transaktionsmanagement für den Bereich Wasserkraft koordinieren und die Intensivierung des Deal Sourcings ermöglichen. „Wir planen, die Aktivitäten im Bereich Erneuerbare Energien in den nordischen Ländern noch deutlich auszubauen, und ich freue mich, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten“, so Johnsen.

TH Real Estate baut Investment-Plattform für Immobilienfinanzierungen 2016 kräftig aus

TH Real Estate hat im Jahr 2016 die globale Plattform für Investitionen in gewerbliche Immobilienfinanzierungen (Commercial Loans) kräftig ausgebaut. Das Kreditportfolio wuchs bis zum Jahresende auf ein Volumen von 20,4 Mrd. US-Dollar. Es setzt sich aus Finanzierungen für Büro-, Einzelhandels- und Logistik-Immobilien sowie für Mehrfamilienhäuser und Studentenwohnungen in den USA und dem Vereinigten Königreich zusammen. Im vergangenen Jahr vergab TH Real Estate über die Plattform in beiden Märkten neue Kredite im Gesamtvolumen von 4,4 Mrd. US-Dollar. Zu den bedeutendsten Finanzierungen zählten ein 400 Millionen Dollar-Kredit für vier Class-A Bürogebäude in Washington DC und Darlehen in Höhe von 320 Millionen US-Dollar für ein Shopping-Center in Kansas City in Missouri. Im Vereinigten Königreich waren die Topinvestments ein Darlehen in Höhe von 95 Millionen Pfund für ein Londoner Büro-Portfolio und ein erstrangiger Kredit von 47 Millionen Pfund für Logistik-Assets im Großraum London.

„Wir konnten am Ende des Jahres ein starkes Ergebnis einfahren und erwarten für 2017 einen gesunden Debt Markt“, sagt Jack Gay, Global Head of Debt bei TH Real Estate. „Hypotheken in den USA und UK bieten unverändert die Aussicht auf attraktive Renditen im Vergleich zu anderen fixed income Produkten. Wir wollen unsere Aktivitäten im Neugeschäft entlang des gesamten Risikospektrums erhöhen.“

Darüber hinaus hat TH Real Estate im Jahr 2016 den ersten UK Debt Fund voll investiert. Investoren aus UK, Europa – darunter auch aus Deutschland –, Asien und den USA haben Kapitalzusagen in Höhe von mehr als 250 Millionen Pfund gegeben. Der Fonds tätigte im vergangenen Jahr zehn Investments durch direkte Neuvergabe von Darlehen und übertraf damit die Erwartungen.

„Commerical Loans bieten eine attraktive Investmentmöglichkeit in UK und im übrigen Europa. Sie stehen für planbare Erträge und einen vertraglich gesicherten Cash-Flow, isoliert von der Marktvolatilität“, so Christian Janssen, Head of Debt Europe bei TH Real Estate. „Unsere Neugeschäfts-Pipeline für 2017 ist gut gefüllt. Wir wollen unsere UK Plattform weiter ausbauen und in weitere europäische Märkte eintreten.“

Darüber hinaus hat TH Real Estate ein Volumen von rund 800 Mrd. US-Dollar in nachrangige, höherrentierliche Kredite (Subordinated Debt) investiert; ein Segment, das im Rahmen einer Zusammenarbeit mit externen Investoren stärker im Fokus steht. So wurde ein bestehendes Joint Venture von TIAA, der Muttergesellschaft von TH Real Estate, mit der Teachers Credit Union aus Korea (KTCU) im Dezember erweitert. TIAA und KTCU wollen gemeinsam eine Milliarde US-Dollar in Gewerbeimmobilienfinanzierungen in den USA investieren.

NAI apollo group treibt Wachstum im Asset Management voran

Das NAI apollo group hat sich zum Januar 2017 mit Albert Koutny verstärkt. Der 50-Jährige übernimmt die Leitung des Asset Managements für das Netzwerk inhabergeführter Immobiliendienstleister.

Für Andreas Krone, Geschäfstführer der NAI apollo group, stellt die Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein für das künftige Wachstum im Asset Management dar: „Unser Ziel ist es, das Asset Management kontinuierlich auszubauen. Mit Albert Koutny gewinnen wir eine überaus erfahrene Führungskraft. Durch seine Zeit als Selbstständiger teilt er zudem unsere Werte als inhabergeführtes Unternehmen.“

Albert Koutny bringt mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Asset Management mit zur NAI apollo group. Zuletzt verantwortete er sein eigenes Unternehmen, das auf die Beratung von Kunden im Rahmen projektbezogener Aufgaben des Asset Managements spezialisiert ist. Davor war er von 2004 bis 2014 Partner und Leiter Account (Asset)Management bei Cushman & Wakefield. Zwischen 1995 und 2003 leitete er zudem das Asset Management bei der Deutschen Bank.

„In der aktuellen Marktsituation erkennen wir noch Potential für einen Ausbau des Asset Managements. Viele Kunden wollen für ihre Immobilie einen Manager, der wie ein Eigentümer handelt. Durch unsere Struktur als Netzwerk inhabergeführter Unternehmen und tiefgehende regionale Expertise können wir das gewährleisten. Mit Albert Koutny sind wir jetzt noch breiter aufgestellt“, erklärt Dr. Marcel Crommen, COO und Gesellschafter der NAI apollo group.

Verstärkung für das UDI-Team

Seit Ende 2016 ist Stefan Keller neu in der Geschäftsführung der UDI Beratungsgesellschaft mbH. Der Dipl.-Ing. Product Engineering und Master of Science European Mechatronics blickt auf viele Jahre Erfahrung in Sachen Leasing und strukturierte Finanzierung zurück. Er ist einer von zwei Hauptgesellschaftern der TRS AG und geschäftsführender Gesellschafter der te Gesellschaften. Schon seit 2011 ist er auch im Bereich erneuerbare Energien tätig, arbeitet mit der UDI zusammen und kennt das Unternehmen entsprechend gut.

„Wir freuen uns, Herrn Keller in unserem Team begrüßen zu dürfen. Er wird mit seinem Knowhow und seiner Expertise im Bereich Erneuerbare Energien und Geldanlagen allgemein die UDI Beratung weiter erfolgreich ausbauen“, so Georg Hetz, Geschäftsführer und Inhaber der UDI-Gruppe, zufrieden über die Verstärkung. Er legt bei allen Kollegen großen Wert auf fachliche und soziale Kompetenz. „Offenheit und Zuverlässigkeit den Kunden und Kollegen gegenüber haben höchste Priorität. Wir legen Wert auf vertrauensvolle Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern aber auch zu unseren Kunden. Das schafft einen Mehrwert für alle!“

Stefan Keller hat bereits die Restrukturierung und den Ausbau der UDI-Projektgesellschaften für Photovoltaik und Biogas angestoßen und wird neue Asset-Klassen etablieren. Für institutionelle Anleger entsteht ein eigener Bereich. Kooperationen aller Art fallen ebenso in sein Resort.

Das fränkische Unternehmen ist mit dieser Personalentscheidung für sein stark wachsendes Projektgeschäft bestens gewappnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.udi.de

Launch Pioneer Fund Solutions - Diversified Income Best Select

Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld suchen Anleger verstärkt nach regelmäßig wiederkehrenden Erträgen aus verschiedenen Anlageklassen. Ab sofort haben Privatanleger und institutionelle Investoren die Möglichkeit, sich über den neu aufgelegten Pioneer Fund Solutions – Diversified Income Best Select (ISIN: LU1431872925) an einem aktiv gemanagten Multi-Asset-Dachfonds zu beteiligen. Der Income-Fonds hat bereits in der Zeichnungsphase Zuflüsse in Höhe von 149 Millionen Euro verbuchen können (Stand 19.01.2017).

„Mit dem Pioneer Fund Solutions – Diversified Income Best Select haben wir einen flexiblen und breit gestreuten Dachfonds aufgelegt. Die neue Multi-Asset-Strategie eignet sich besonders für Anleger, die im anhaltenden Nullzinsumfeld auf der Suche nach regelmäßig wiederkehrenden Erträgen sind“, erklärt Reinhard Stork, Fondsmanager des Pioneer Fund Solutions – Diversified Income Best Select.

Das Prinzip: Indem das Team um Reinhard Stork verschiedenartige Income-Strategien in einem Korb bündelt, erreicht der Fonds eine hohe Diversifizierung. Die globale Streuung über Fondsmanager und Fondskonzepte kann dabei wesentlich zu einer stabileren Wertentwicklung sowie stabilen Erträgen beitragen.

Zudem strebt der Pioneer Fund Solutions – Diversified Income Best Select über Zielfondsinvestments eine ausgewogene Vermögensverteilung aus Aktien und Anleihen an, wobei nahezu alle Anlageklassen des gesamten Kapitalmarktspektrums (inklusive REITs und Gold-Investments1) abgedeckt werden können.

Der neue Fonds knüpft zur Erzielung von mittel- bis langfristigen Erträgen an ein bewährtes Selektionskonzept an, den „Best Select-Ansatz“, wie er bereits seit Februar 2014 im Pioneer Investments Multi Manager Best Select (MMBS) angewendet wird.

1) Die Investition in Gold erfolgt über Exchange Traded Commodities (ETCs), welche die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Rohstoffs oder eines Rohstoffindex nachbilden und wie Aktien oder ETFs fortlaufend an der Börse gehandelt werden. Rechtlich gesehen stellen ETCs unbefristete Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten dar.

Logistikmarkt Rhein-Main 2016: Zweitbestes Umsatzergebnis nach 2014

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsnetzwerkes NAI apollo group kann der Lager- und Logistikflächenmarkt im Rhein-Main-Gebiet auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Insgesamt beläuft sich der Flächenumsatz durch Vermietungen und Eigennutzer auf rund 635.000 m². Damit wurde die 600.000 m²-Marke zum dritten Mal in Folge überschritten. Lediglich das Rekordergebnis aus dem Jahr 2014 (753.000 m²) bleibt unerreicht.

Anmietung des Einzelhandelsunternehmens Action größter Abschluss des Jahres

Die finalen drei Monate haben zu diesem Ergebnis 118.300 m² beigetragen. Dem steht die starke erste Jahreshälfte mit Flächenumsätzen von je rund 200.000 m² gegenüber. „So fand auch der größte Abschluss in 2016, die von der NAI apollo group begleitete Vertragsunterzeichnung des Einzelhandelsunternehmens Action über ein 83.000 m² großes Distributionszentrum in Biblis, direkt zu Jahresbeginn statt“, erklärt Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group.

Auf Großdeals ab einer Hallenfläche von 10.000 m² entfällt insgesamt ein Umsatz von 270.000 m² bzw. ein Umsatzanteil von 42,5 Prozent. Damit bleiben Großdeals nicht nur die stärkste Größenklasse, sondern sie konnten sowohl gegenüber 2015 (32,9 %-Anteil) als auch im Vergleich zu 2014 (42,0 %-Anteil) weitere Anteile hinzugewinnen.

Bedeutung von Eigennutzerkäufen nimmt zu

Wichtigste Umsatzform ist die Anmietung in Bestandsgebäuden mit 286.000 m² und einem Anteil von 45,1 Prozent, der im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 9,4 Prozentpunkte abgenommen hat. Nahezu unverändert zeigen sich Anmietungen in Projektentwicklungen mit 176.900 m² bzw. 27,9 Prozent (+0,9 %-Punkte), während Eigennutzerprojekte mit 71.200 m² bzw. 11,2 Prozent leicht verloren haben (-4,7 %-Punkte). „Dass für diesen Rückgang nicht ein fehlendes Investitionsinteresse, sondern vielmehr ein Mangel an Freiflächen verantwortlich ist, zeigt sich im Zugewinn der Eigennutzerkäufe. Zudem spielt der Zeitfaktor eine immer wichtigere Rolle. Während Bestandsimmobilien in der Regel schnell verfügbar sind, beläuft sich allein die reine Bauzeit von Neubauprojekten auf sechs bis neun Monate“, erläutert Michael Weyrauch, Head of Industrial Letting and Transaction bei der NAI apollo group. So sind in 2016 Kaufverträge von Eigennutzern über rund 100.000 m² Hallenfläche unterzeichnet worden. Dies bedeutet einen Umsatzanteil von 15,9 Prozent, der damit im Vergleich zu 2015 mit 13,1 Prozentpunkten deutlich angewachsen ist.

Transport-, Lager – und Logistikgewerbe am Ende vor dem Handel

Wichtigste Nachfragebranche ist erneut das Transport-, Lager- und Logistikgewerbe. Am Ende des Jahres vereint dieses 36,7 Prozent (232.800 m²) auf sich, womit es den Handel, der u. a. aufgrund der Action-Anmietung lange Zeit die Spitzenposition besetzte, im letzten Quartal noch übertreffen konnte.

Keine Veränderung gibt es bei der räumlichen Verteilung der Anmietungen. Das südliche Marktgebiet steht mit einem Anteil von 67,0 Prozent unverändert im Fokus der Nachfrage. Dr. Konrad Kanzler: „Der Teilmarkt Süd-West, in dem die fünf größten Abschlüsse sowie sechs Großdeals größer 10.000 m² stattfanden, nimmt dabei mit einem Marktanteil von 42,8 Prozent eine dominante Stellung ein“.

Mittelfristig über 100.000 m² Neubauhallenfläche im großflächigen Segment verfügbar

Für das kommende Jahr 2017 sind die Vorzeichen für die Marktentwicklung nicht nur auf der Nutzerseite weiterhin positiv. Allein auf dem Mönchhofareal in direkter Flughafennähe sind von verschiedenen Entwicklern derzeit Großprojekte mit insgesamt über 50.000 m² Hallenfläche (teil-) spekulativ geplant bzw. im Bau. In dem voraussichtlich im Sommer fertiggestellten VGP-Park Ginsheim-Gustavsburg und im CENTRA5LPARK in Weiterstadt sind zu Beginn des Jahres zusammen sogar noch rund 60.000 m² verfügbar. „Die Grundlagen für rege Marktaktivitäten liegen demnach vor“, sagt Michael Weyrauch. Nach Ansicht der NAI apollo group ist somit ein erneutes Überschreiten des zehnjährigen Mittels, das sich in diesem Jahr um 34.000 m² auf 520.000 m² erhöht hat, auch in 2017 zu erwarten.

CNP Assurances nutzt konsolidiertes Reporting von CACEIS

Das französische Versicherungsunternehmen CNP Assurances hat CACEIS mit der Erstellung konsolidierter Reportings beauftragt. Der Reporting-Service von CACEIS kann nicht nur die von der Bank verwahrten Wertpapierbestände institutioneller Investoren erfassen, sondern zusätzlich auch deren Assets bei anderen Instituten widerspiegeln. Somit profitiert CNP Assurances von der täglichen Überwachung ihrer Portfolios.

Einige institutionelle Anleger beauftragen mehrere Finanzinstitute mit der Verwahrung ihrer Vermögenswerte, da sie eine höhere Risikodiversifizierung anstreben, unterschiedliche geographische Lagerstellen suchen oder zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Folge sind bisweilen ein hohes Volumen verschiedener Bargeld- und Wertpapiertransaktionen sowie ein umfassender Informationsaustausch zwischen institutionellen Investoren und deren Banken. Dieser Informationsfluss ist zudem in unterschiedlichen Standards formatiert. Der sogenannte „Position-Mirroring“-Service von CACEIS ermöglicht hingegen das Reporting aller Assets, unabhängig vom Ort der Verwahrung, wobei die Daten der unterschiedlichen Quellen vollständig verarbeitet werden.

Laurence Giraudon, Leiterin des Middle- und Backoffice der Investmentabteilung bei CNP Assurances, bestätigt: „Als Frankreichs führendes Unternehmen für Personenversicherungen und international agierender Versicherer arbeitet CNP Assurances weltweit mit mehreren Verwahrstellen zusammen. Die konsolidierte Reporting-Lösung von CACEIS – unserem primären Custodian – ermöglicht einen optimalen Überblick über unsere gesamten Assets.“

Thibault Guénée, der bei der CACEIS Gruppe verantwortlich für das Produktangebot für Versicherungsgesellschaften und institutionelle Anleger ist, erklärt: „CACEIS bietet institutionellen Anlegern durch die Erstellung eines konsolidierten Finanz-Reportings einen Gesamtüberblick über deren Vermögenswerte. Wir freuen uns, dass unsere Lösung bei CNP Assurances, einem großen internationalen institutionellen Anleger, der auf mehrere Verwahrstellen zurückgreift, zum Einsatz kommt.“

Société Générale ernennt Gabriele Schnell zur neuen Leiterin für Payments & Cash Management Germany

Société Générale ernennt Gabriele Schnell zum Head of Payments & Cash Management Germany innerhalb des Global Transaction Banking der Bank mit Wirkung zum 01. Januar 2017. Mit Sitz in Frankfurt wird Schnell lokal an Françoise Esnouf, COO Frankfurt Branch, und global an Jean-Philippe Pany, Head of International Payments & Cash Management, berichten. Schnell folgt auf Bart de Boer, der für die Société Générale als Head of Corporate Cash Management in die Schweiz gegangen ist.

Frau Schnell kommt von HSBC Trinkaus & Burkhardt, wo sie ebenfalls den Bereich Payments & Cash Management leitete. Zusätzlich zu ihrer Expertise im globalen Netzwerk-Geschäft verfügt sie über langjährige Erfahrungen und Marktkenntnisse im Corporate Treasury, der Kundenbetreuung und dem Cash- und Liquiditätsmanagement. Sie wird die Entwicklung im Zahlungsverkehr und im Cash Management in Deutschland verantworten, mit besonderem Fokus auf die Kundenbedürfnisse hinsichtlich der Optimierung des Cash Flows sowie der Geschäfts- und Finanztransaktionen.

Mit einem internationalen Netzwerk für Corporate-Kunden in 50 Ländern sowie mehr als zwanzig Jahren Erfahrung nimmt Société Générale Global Transaction Banking (SG GTB) eine führende Position im weltweiten Cash Managment ein. Gestützt durch eine starke Präsenz sowohl in Europa als auch in industriellen und Emerging-Märkten weltweit, bietet SG GTB in Deutschland ein breites Portfolio an Produkt- und Servicelösungen, das länder- und währungsübergreifende Kontoführung, Zahlungsverkehrsabwicklung und Einzugsarten, Berichtswesen und Reporting im In- und Ausland, internationales E-Banking sowie inländisches und internationales Cash Pooling einschließt.

ebase – einer der Pioniere der digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland

Mit einer bereits dreijährigen Erfolgsbilanz ist die European Bank for Financial Services GmbH (ebase ®) einer der Pioniere im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung im deutschsprachigen Raum. ebase feiert mit der hauseigenen Robo-Advice-Lösung fintego bereits den 3. Jahrestag der Auflage der entsprechenden Fondsportfolien. Dabei kann man auf eine durchaus erfolgreiche Startphase zurückblicken. Sämtliche der fünf Anlagestrategien weisen im bisherigen Zeitverlauf (Stichtag: 31.12.2016) positive Wertentwicklungen auf. „Das zeigt, dass unser Angebot einer digitalen Vermögensverwaltung für Anleger nicht nur eine bequeme, sondern auch eine rentable Form der Geldanlage sein kann“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Wir haben bei privaten Anlegern sehr früh den Bedarf eines digitalen und weitestgehend automatisierten Angebots zur Geldanlage gesehen, die besonders für den Anleger unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten in unsere Zeit passt“, so Geyer weiter. Bis Januar 2017 wurden bereits Depots im vierstelligen Bereich eröffnet. Die fünf Anlagestrategien werden zu 80% von männlichen Anlegern und zu 20% von weiblichen Anlegern genutzt. Dabei ist das dynamische „Ich will mehr“-Portfolio derzeit am häufigsten von Männern im Einsatz, gefolgt vom „Ich will es defensiv“-Portfolio bei Frauen. Viele fintego-Depots werden von den Kunden auch als Sparpläne zum langfristigen Vermögensaufbau mit einer durchschnittlichen Sparrate von aktuell ca. 128 EUR im Monat genutzt. Mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren hat man auch die Wunschzielgruppe erreicht.

Die Besonderheit von fintego: Der Online-Dialog führt den Anleger von der Bestimmung eines für ihn als geeignet in Frage kommenden Portfolios bis zur Depoteröffnung und Video-Legitimation vollkommen digital. Da es sich um eine Vermögensverwaltung handelt, gelten selbstverständlich auch die gesetzlich vorgeschriebenen Informations- und Sicherheitsmechanismen. Zudem stehen hinter fintego auch Menschen, die im Bedarfsfall die Anleger entsprechend betreuen.

Die systematische und regelbasierte Verwaltung der Kundendepots liegt bei ebase und umfasst neben der laufenden Verlustschwellenüberwachung auch die Einhaltung der gewählten Anlagestrategie. Die Vermögensverwaltung wird mit ETFs umgesetzt, wobei die Einhaltung der jeweiligen, für die einzelnen Anlagestrategien bestehenden Anlagerichtlinien, regelmäßig überprüft wird und eingesetzte ETFs gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Verändert sich aufgrund der Wertentwicklung die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen im Musterportfolio um mehr als 15%, so wird durch ein sogenanntes Rebalancing automatisch die ursprüngliche Zusammensetzung wiederhergestellt. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise zwei solcher Rebalancings durchgeführt. Anfang 2016 war eine Anpassung notwendig, da aufgrund der Kursverluste an den Rohstoffmärkten der Rohstoff-Anteil zu gering wurde und im Juli war aufgrund der wiedergewonnenen Marktstärke der Rohstoff-Anteil zu stark angewachsen. „Die relativ geringe Anzahl an notwendigen Eingriffen macht deutlich, dass unsere Anlagestrategien funktionieren und auf einen langfristigen Anlageerfolg ausgerichtet sind“, bemerkt ebase-Geschäftsführer Geyer.

Ein wichtiger Wachstumstreiber für das fintego Managed Depot ist die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern – besonders vor dem Hintergrund der zunehmenden Regulatorik und dem Einstieg in die Digitalisierung der Anlageprodukte. Erste Partner haben bereits den Dialog zur Eröffnung eines fintego Managed Depots auf ihrer Homepage installiert und können so Erfahrungen sammeln. Aufgrund der großen Nachfrage nach einer White-Label-Variante von fintego hat ebase bereits im Dezember 2016 eine entsprechende Lösung an den Markt gebracht, bei welcher der Kooperationspartner den direkten Kontakt zu seinem Kunden behält. Das Angebot erfolgt im gewohnten Design des Partners und ebase agiert lediglich im Hintergrund als depotführende Stelle und Vermögensverwalter. „Wir verfolgen bei ebase den Anspruch, für unsere Partner und deren Kunden stets die geeigneten Produkte anzubieten und einzusetzen“, betont Geyer. Als erster White-Label-Partner konnte die Wüstenrot Bank gewonnen werden; in 2017 werden voraussichtlich weitere folgen.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase ®) ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Investment- und Wertpapierdepotführung und das Angebot von Produkten für die Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Über fintego
Das fintego Managed Depot ist eine digitale Vermögensverwaltung, die auf Fondsportfolios mit ETFs basiert und in fünf unterschiedlichen Anlagestrategien mit jeweils unterschiedlichen Risikostufen zur Verfügung steht. Im Februar 2014 gestartet, handelt es sich dabei um ein Produkt, das dem Endkunden eine zeit- und kosteneffiziente Geldanlage ermöglicht. Dabei profitiert jeder Kunde von den vorgeschriebenen Informations- und Sicherheitsmechanismen einer Vermögensverwaltung wie z.B. die Möglichkeit für regelmäßige Geeignetheitstests, das ausführliche regelmäßige Reporting und die tägliche Verlustschwellenüberwachung. Überdies sorgt ebase in der Funktion des Vermögensverwalters für die Einhaltung der von ebase gewählten Anlagestrategie sowie die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen, und führt bei Bedarf ein Rebalancing im Portfolio bzw. eine Anpassung der Portfoliozusammensetzung durch. Die Mindestanlagesumme bei dem fintego Managed Depot liegt bei 2.500 Euro für Einmalanlagen und bei 50 Euro für regelmäßige monatliche Einzahlungen über einen Sparplan.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Carmignac ernennt neuen Head of Equities und Deputy General Manager

David Older (47) wird zum Head of Equities ernannt. Er kam 2015 als leitender Fondsmanager zu Carmignac. Alle Aktienfondsmanager und Aktienanalysten werden an ihn berichten. Older zeichnet sich ab sofort für die Bewertung und Optimierung der Portfolioperformance unter dem Gesichtspunkt der Alpha-Generierung zuständig. Sein Fondsmanagement umfasst nunmehr auch den gesamten US-Aktienmarkt mit Ausnahme von Rohstoffen.

Edouard Carmignac, Gründer von Carmignac, erklärt: „David hat uns eine bedeutende globale Aktienexpertise in den Sektoren Kommunikation, Informationstechnologie, Medien und Internet verschafft, mit einem erheblichen Know-how in Sachen Alpha-Generierung und Long-Short-Management. Er hat uns geholfen, unter verschiedenen Marktbedingungen eine Performance zu erzielen, und hat unser Know-how im Hinblick auf das Risikomanagement erweitert.“

Christophe Peronin (39), der 2010 zu Carmignac kam, wird zum Deputy General Manager befördert und arbeitet neben Eric Helderlé, General Manager. Er bleibt für den Bereich Operations zuständig und beaufsichtigt weiterhin die Risikokontrolle. In seiner neuen Funktion unterstützt er außerdem den General Manager in der Leitung des Ausschusses für strategische Entwicklung und bei der Umsetzung seiner Initiativen.

Hierzu Eric Helderlé, General Manager: „Mit seiner soliden Erfahrung im Vermögensverwaltungssektor wird er als Risikomanager unsere operative und strategische Entwicklung stärken.“

Über Carmignac
Carmignac wurde 1989 von Edouard Carmignac gegründet und zählt heute zu den größten Vermögensverwaltern in Europa. Das Kapital der Gesellschaft wird zu 100% von der Unternehmensführung und den Mitarbeitern gehalten, das heißt von einem stabilen Aktionärsstamm, der den Fortbestand und die Unabhängigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Dieser grundlegende Wert garantiert die Freiheit, die für ein auf lange Sicht erfolgreiches Fondsmanagement wesentlich ist.

Mit mehr als 55,5 Mrd (31/12/2016). Assets under Management hat Carmignac eine breite Fondspalette von 23 Fonds entwickelt, die alle Anlageklassen - Aktien, Anleihen und Mischfonds – abdeckt; mit dem Ziel einer konsequenten Erfolgsbilanz der Erträge, bei geringer Volatilität für die Anleger. Auf internationaler Ebene verfügt Carmignac über Büros in Luxembourg, Frankfurt, Mailand, Madrid, London, Zurich und Miami. Derzeit werden unsere Fonds aktiv in 13 Ländern vertrieben: Frankreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Luxemburg, Belgien, Österreich, Spanien, Niederlande, Schweden, Großbritannien, Irland, Taiwan und Singapour für Berufstätige.

Jubiläum: 20 Jahre Asian Debt Hard Currency Strategie

NN Investment Partners feiert einen Meilenstein bei seiner Asian Debt Hard Currency Strategie: Sie feierte am 15. Dezember 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum. Als eine der ersten Strategien im Bereich asiatische Anleihen musste sie kurz nach ihrer Auflegung die Asienkrise 1997/98 verkraften. Daraus ist sie jedoch gestärkt hervorgegangen und gehört heute zu den erfolgreichsten Strategien in ihrer Kategorie. 2016 war das achte Jahr in Folge, in dem sie ihre Benchmark geschlagen hat.

Didier Devreese, heute Head of Sales and Marketing in Belgien und Manager des Fonds von 1998 bis 2000, berichtet über seine wegweisenden Erfahrungen in Singapur: „Im Dezember 1996 legte die belgische Bank Banque Bruxelles Lambert ihre asiatische Anleihenstrategie auf, die heute als NN (L) Asian Debt Hard Currency bekannt ist. Damals wurde die Strategie aufgelegt, weil wir fest davon überzeugt waren, dass die Risikoprämien von asiatischen Anleihen sehr attraktiv waren. Die asiatischen Volkswirtschaften hatten unserer Meinung nach großes Potenzial, das Anleiheinvestoren zahlreiche Chancen eröffnen konnte. Wir sahen auch Chancen bei lokalen asiatischen Anleihen und Währungen."

Devreese fährt fort: „Wir waren einer der ersten ausländischen Vermögensverwalter, der sich in Singapur niederließ, um am asiatischen Anleihemarkt zu investieren. Bei Ausbruch der Asienkrise ging die Liquidität am Markt stark zurück. Bereits damals lernten wir, wie wichtig es ist, vor Ort präsent zu sein, um ein gutes Verständnis für die Märkte und die Unternehmen zu entwickeln, in die man investiert. Wir haben uns zwar hier und da die Finger verbrannt, aber wir kamen durch und erzielten bessere Ergebnisse als der Marktdurchschnitt."

Joep Huntjens ist seit 2010 der leitende Portfoliomanager des Fonds. Seit diesem Zeitpunkt ist er in Singapur ansässig und hat im Oktober des gleichen Jahres die Verwaltung des Fonds übernommen. Bei seinem Amtsantritt betrug das verwaltete Fondsvermögen rund 80 Mio. USD. In den letzten sechs Jahren legte der Fonds erheblich zu und überschritt im Juni 2016 die 500-Millionen-USD-Schwelle.

Joep Huntjens kommentiert das Wachstum des asiatischen Anleihemarktes: „Der asiatische USD-Anleihemarkt ist im Einklang mit unserem Fonds stark gestiegen: Er hat sich in den letzten sechs Jahren etwa verdreifacht. Vor allem das Investment-Grade-Segment des Marktes ist am schnellsten gewachsen. Auch die Zahl der Akteure hat deutlich zugenommen, da mehr Wettbewerber an den Markt gekommen sind. Der starke Aufstieg Chinas ist hier ebenfalls deutlich sichtbar: Der chinesische Markt für Hartwährungsanleihen ist in den letzten zehn Jahren enorm gewachsen. Bereits 2006 stammte ein sehr großer Teil der Neuemissionen aus China, und es ist jetzt bei weitem der größte Markt in unserem Anlageuniversum."

Huntjens über die Faktoren, die den asiatischen Anleihemarkt attraktiv machen: „Der asiatische Anleihemarkt ist sehr dynamisch. Alle paar Jahre kommen neue Sektoren an den Markt. Diese Dynamik macht den Markt attraktiv, und ich glaube, dass die Aussichten für Asien in den kommenden Jahren erfreulich bleiben werden. Der asiatische Anleihemarkt wird nach meiner Einschätzung im Einklang mit den Schwellenländern im Allgemeinen langfristig immer näher an die entwickelten Märkte herankommen. Der Unterschied zwischen den Industriestaaten und den Schwellenländern sollte mit der Zeit geringer werden.

Auch wenn die Anlageklasse schwankungsärmer geworden ist als zuvor, da die Anlegerbasis zunehmend aus Asiaten besteht, gibt es immer noch Faktoren, die man im Auge behalten muss. Die Renditen von US-Staatsanleihen beispielsweise sollte man in den nächsten Monaten und Quartalen unbedingt weiterhin überwachen, da ein weiterer Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen den Appetit auf riskantere Vermögenswerte und insbesondere die Schwellenländer zügeln könnte. Ein anderes offensichtliches Risiko für die Schwellenländer einschließlich Asien ist die Möglichkeit einer protektionistischen Politik in den USA unter der Trump-Regierung. Während es kurzfristig zwar einige Ungewissheiten gibt, geht NN IP jedoch davon aus, dass asiatische Hartwährungsanleihen in Bezug auf die Rendite und die Spreads mittel- bis langfristig weiterhin attraktiv sind.“

NN (L) Asian Debt Hard Currency ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell in Österreich, Belgien, Tschechien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Singapur, Chile und Taiwan registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind auf der folgenden Website verfügbar: www.nnip.com.

Union Bancaire Privée und Partners Group kündigen Kooperation im Fixed Income-Segment zur Entwicklung innovativer Investmentstrategie an

Union Bancaire Privée, UBP SA (“UBP”), kündigt eine wichtige Zusammenarbeit mit Partners Group, einem der weltweit größten Manager von Privatmarktanlagen, für einen innovativen neuen Ansatz im Fixed Income Investment an. Dabei wird die weitreichende Erfahrung von Partners Group, am Privatmarkt Anlagen für Kunden zu tätigen, mit der bedeutenden Expertise von UBP in der Verwaltung von ertragsreichen liquiden Anleihestrategien kombiniert.

Partners Group verwaltet derzeit über ihre globale Privatmarktplattform Investitionsprogramme von über 54 Milliarden Euro, zusätzlich zu neun Milliarden Euro in Private Debt-Assets. UBP managt mehr als 13,5 Milliarden Euro in festverzinslichen Portfolios, mit Schwerpunkt auf CDS-Indizes (Credit Default Swaps) zur Gewährleistung zusätzlicher Liquidität.

Vorgesehen ist die Auflegung von UBP PG - Active Income, einer Strategie, die professionellen Anlegern eine globale Ausrichtung sowohl auf Private Debt wie auch auf öffentliche Kreditmärkte gewährleistet. Das Private Debt-Team von Partners Group und das Global and Absolute Return Fixed Income Team der UBP werden als Co-Manager fungieren. Die Strategie setzt auf einen Relative Value-Ansatz, um in allen Regionen und über alle Anlageklassen hinweg in die Segmente Private Debt und Public Debt zu investieren, einschließlich der Sparten Investment Grade, High Yield, Senior Loans, Mezzanine Debt, Real Estate und Infrastructure.

Jedes Team wird die zugrunde liegenden Substrategien im Einklang mit seiner individuellen Philosophie und seinen Richtlinien verwalten. Ein Investmentkomitee aus Spezialisten der UBP und Partners Group wird für die Allokationsentscheidungen zwischen den Substrategien, die Überwachung der Anlagerestriktionen und das Liquiditätsmanagement verantwortlich sein. Ultimatives Ziel des UBP PG - Active Income ist es, Anlegern risikoadjustierte Nettoerträge und eine signifikante Diversifikation zu traditionellen Investmentansätzen zu bieten.

„Wir glauben, dass diese innovative Investmentlösung von bedeutendem Vorteil für professionelle Anleger ist, die ihre strategischen Investitionen in Marktsegmenten steigern möchten, die ihnen über die herkömmlichen öffentlichen Kreditmärkte nicht zugänglich sind“, erklärt Nicolas Faller, Co-CEO UBP Asset Management. „Die Zusammenarbeit mit Partners Group ermöglicht es, unser Produktangebot um eine sehr attraktive Strategie zu ergänzen und dies zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger nach neuen Ansätzen für ihre festverzinslichen Anlagen suchen.“

Roberto Cagnati, Managing Director, Head of Portfolio and Mandate Solutions, Partners Group ergänzt: „Aufgrund der niedrigen Renditen von traditionellen festverzinslichen Investments suchen global orientierte Anleger vermehrt nach höher rentierenden Debt-Strategien, einschließlich Private Debt. Wir können auf unseren Track Record innovativer Anlagelösungen zurückgreifen, um Kunden Zugang zu den Privatmärkten zu verschaffen. Wir sind sehr erfreut, in Zusammenarbeit mit UBP eine weitere neuartige Lösung zu erarbeiten.“

BayernInvest verstärkt Vertrieb für institutionelle Kunden

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erweitert ihr Vertriebsteam und baut ihre Vertriebsaktivitäten weiter aus. Nadine Fugert ist seit 02. Januar 2017 als Direktorin für die institutionelle Kundenbetreuung und Akquisition zuständig. Sie bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche mit, davon über zwölf Jahre im Asset Management und Vertrieb.

Nadine Fugert war zuletzt bei der SEB AG, München, und zuvor von 2010 bis 2014 bei der Hauck & Aufhäuser Asset Management GmbH, München, für den Ausbau des institutionellen Asset Management Geschäfts verantwortlich. Von 2003 bis 2010 leitete sie als Direktorin bei SEI Investments (Europe) LtD, München, den Vertrieb von Asset Management Lösungen über Kooperationspartner im deutschsprachigen Raum sowie deren Betreuung. Ihre Karriere startete die studierte Betriebswirtin mit CFA-Zertifikat im Investmentbanking bei Salomon Brothers, London, und im Bereich Private Equity bei JP Morgan Partners, London.

„Wir freuen uns, dass wir mit Nadine Fugert eine ausgewiesene Kapitalmarktexpertin gewinnen konnten. Sie kennt die Bedürfnisse institutioneller Anleger und zeigt in einem aktuell herausfordernden Marktumfeld passgenaue Lösungen für individuelle Anlageziele auf. Nadine Fugert wird die BayernInvest ins-besondere beim Ausbau der Aktivitäten für das Kundensegment Versicherungen und Versorgungswerke unterstützen“, erklärt Holger Leimbeck, Bereichs-leiter für Marketing und Vertrieb bei der BayernInvest.

IntReal baut Marktführerschaft aus: Verwaltetes Immobilienvermögen steigt auf 13,5 Milliarden Euro

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal), Hamburg, hat im Jahr 2016 die Position als führende Sevice-KVG für Immobilien in Deutschland ausgebaut und die Basis für weiteres, starkes Wachstum gelegt. Das Volumen des administrierten Immobilienvermögens (Assets under Administration, AuA) legte um ein Drittel auf 13,5 Milliarden Euro (31.12.2015: 10,1 Milliarden Euro) zu. Zum Jahresende 2016 wurden über die IntReal-Plattform 83 (Ende 2015: 64) Immobilieninvestment-Produkte administriert, deren Portfolio zusammen 629 (2015: 481) Immobilien umfasste. Auch das über die Plattform realisierte Transaktionsvolumen erreichte im Jahr 2016 mit knapp 2,8 Milliarden Euro einen neuen Rekord

„Wir sind stolz auf das starke Wachstum, das wir gemeinsam mit unseren Partnern realisiert haben“, kommentiert Michael Schneider, Geschäftsführer von IntReal die Entwicklung. „Wenngleich die bloße Ausweitung des Volumens für uns kein Selbstzweck ist. Vielmehr arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Position als Qualitätsanbieter zu stärken."

Anhaltend starkes Wachstum bei Partnerfonds

Vor diesem Hintergrund bewerten Michael Schneider und seine Kollegen in der Geschäftsführung, Andreas Ertle und Dr. Detlef Mertens, das starke Wachstum im Geschäftsbereich Partnerfonds besonders positiv. IntReal bietet in diesem Bereich Assetmanagern eine Plattform zur Auflage und Verwaltung regulierter Immobilien-Investmentfonds, über die sie Zugang zu institutionellen und privaten Kapitalanlegern erhalten.

Im Jahr 2016 legte IntReal hier neun Fonds auf; der Kreis der Fondspartner wuchs um sechs auf nunmehr 24. So haben u.a. die Unternehmen Arbireo Capital, ILG Capital, Palmira Capital, PIER Investment Partner und die GEG German Estate Group die IntReal-Plattform erstmalig genutzt. Weitere drei AIFs sind Folgeprodukte bestehender Fondspartner. Die AuA im Bereich Partnerfonds legten gegenüber dem Vorjahr um 56 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro zu. Sie verteilen sich zu etwa gleichen Teilen (jeweils knapp zwei Milliarden Euro) auf die Segmente Einzelhandel, Logistik & Unternehmensimmobilien und Büro, gefolgt von Wohnimmobilien (1,3 Milliarden Euro). In geografischer Hinsicht dominieren Immobilien aus Deutschland, wobei das Investmentvolumen in internationalen Märkten wie Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und weiteren europäischen Ländern ebenfalls stark angewachsen ist.

Im zweiten Geschäftsbereich, der KVG-Geschäftsbesorgung, bei dem IntReal im Auftrag anderer KVGen deren Backoffice-Tätigkeiten übernimmt, legten die AuA auf 5,4 Milliarden Euro (2015: 4,6 Milliarden Euro) zu. Hier gewann IntReal im Jahr 2016 eine weitere KVG als Partner, der diesem Bereich im laufenden und in den kommenden Jahren substantielles Wachstum der AuA bringen wird.

Stärkere Ausdifferenzierung des Produktspektrums

Auch bei den über die IntReal-Plattform administrierten Investmentprodukten ist das Spektrum im Jahr 2016 vielfältiger geworden. Neben den unverändert dominierenden offenen Immobilien-Spezial-AIF und einem offenen Publikums-AIF, nutzten mehrere Partner auch die Struktur der Investment-KG. „Die stärkere Ausdifferenzierung der Immobilien-Segmente, geografischer Märkte und der genutzten Strukturen ist für unser Geschäft eines der prägenden Themen des Jahres 2016 gewesen. Dieser Trend wird sich fortsetzen und weiter verstärken“, so Schneider.

Hinzu komme die fortschreitende Digitalisierung in der Akquisition und Verwaltung von Immobilien und Immobilieninvestments. „Prozesse zu digitalisieren und mittels einer konsistenten Datengrundlage effizienter und sicherer zu gestalten, ist eine unserer Kernkompetenzen“, führt Andreas Ertle aus.

IT-Tochter IntReal Solutions gewinnt weitere externe KVG als Kunden

Diese Entwicklung hat die auf IT-Services ausgerichtete Tochtergesellschaft IntReal Solutions aufgegriffen. Sie konnte im Jahr 2016 ebenfalls eine weitere externe KVG mit mehr als 4,4 Milliarden Euro AuM als Kunden gewinnen. „Über die IntReal Solutions können KVGen unsere etablierte und kontinuierlich weiterentwickelte IT-Plattform nutzen. Wir liefern damit eine überzeugende Antwort auf die immer höheren Anforderungen in diesem Bereich und gehen davon aus, hier in Zukunft weitere Mandate gewinnen zu können“, sagt Andreas Ertle. Insgesamt nutzen so bereits vier voll lizenzierte Immobilien-KVGen die Ressourcen der IntReal bzw. der IntReal Solutions und profitieren so gemeinsam von den Skaleneffekten.

Erwartungen für 2017: weiteres Wachstum und Internationalisierung

Investitionen in die Qualität von Prozessen und Systemen und in weitere hochqualifizierte Mitarbeiter werden bei IntReal auch im Jahr 2017 oberste Priorität haben. „Für uns steht die Qualität unserer Leistungen an erster Stelle“, sagt Schneider.

Zum Jahresende 2016 waren in der IntReal-Gruppe 139 Mitarbeiter beschäftigt (2015: 96). Auch im Jahr 2017 wird IntReal weiter stark wachsen. „Allein die bereits auf unserer Plattform verwalteten Fonds werden durch ihre Akquisitionen für weiteres Wachstum unserer Assets under Administration sorgen“, sagt Schneider. „Dabei ist die gut gefüllte Pipeline für in Vorbereitung befindliche Produkte noch gar nicht berücksichtigt. Die Spezialisierung auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette hat auch die Investoren überzeugt.“

Darüber hinaus wird IntReal die Internationalisierung weiter vorantreiben, um dadurch zusätzliche Kundengruppen anzusprechen und weitere Assetklassen und Produktvariationen zu ermöglichen.

Über IntReal
Als Service-KVG fokussiert sich IntReal ausschließlich auf die Auflage und Administration von regulierten Immobilienfonds für Dritte nach dem KAGB. Über die Plattform können alle Möglichkeiten einer Immobilien-KVG genutzt werden, ohne selbst eine gründen zu müssen. So können Immobilienfonds aufgelegt oder auch das Back Office von KVGen an IntReal ausgelagert werden. Mit 139 Mitarbeitern bietet die IntReal-Gruppe langjähriges Immobilien-Know-how sowie detailliertes und hoch professionelles Fondsadministrations-Wissen.

IntReal administriert 83 Fonds über eine Vielzahl von externen Fondspartnern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 13,5 Milliarden Euro (alle Zahlenangaben: Stand 31.12.2016 / ohne Geschäftsmandate der IntReal Solutions). 

IntReal ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH, Hamburg, und Teil der HIH Real Estate Gruppe.

apollo valuation & research gewinnt Stefan Gunkel

Die apollo valuation & research GmbH kann mit Stefan Gunkel einen hocherfahrenen Neuzugang vermelden. Der 49-Jährige übernimmt die Position des “Partner Valuation and Strategic Advisory“ in der Bewertungsgesellschaft der NAI apollo group.

Stefan Gunkel ist auf die Bewertung von Büro- und Logistikimmobilien spezialisiert und verfügt darüber hinaus über fundamentale Erfahrung in der Bewertung von Wohn- und Einzelhandelsimmobilien zu verschiedensten Bewertungsanlässen wie Finanzierung, Bilanzierung und Investment. Insgesamt blickt er auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienwirtschaft zurück. Der Immobilienökonom studierte Betriebswirtschaft an der European Business School (ebs) und ist zudem Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (Ö.b.u.v.S.), zertifizierter Gutachter für Beleihungswertermittlungen – CIS HypZert (F) – sowie ein Recognized European Valuer (REV) by TEGoVA. Zwischen 2004 und 2016 arbeitete er in der Bewertungsabteilung von CBRE. Hier übernahm er von 2009 bis 2016 die Verantwortung als Managing Director und Head of Valuation Germany. Davor war er unter anderem für die damalige Insignia Germany als Head of Valuation sowie als Senior Consultant im nationalen Investmentteam von Richard Ellis aktiv.

„Es ist immer ein großer Erfolg, wenn man einen so erfahrenen und qualifizierten Mitarbeiter gewinnen kann. Stefan Gunkel wird uns dabei unterstützen, den bisherigen qualitativen Wachstumskurs fortzusetzen. In unserem 14-köpfigen Team ist er unser fünfter Mitarbeiter mit HypZert Zertifizierung sowie zukünftig unser zweiter öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, was uns u. a. eine exzellente Position im Rahmen von KAGB-Bewertungen einräumt. Somit halten wir das Qualifikationsniveau auch weiterhin hoch, um die bestmöglichen Leistungen für unsere Kunden zu erbringen“, erklärt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der apollo valuation & research GmbH. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in einem professionellen, marktnahen, internationalen und unabhängigen Unternehmen, wobei mein Schwerpunkt nun mehr auf dem Produkt sowie der Beratungsleistung und weniger auf der Administration liegt“, sagt Stefan Gunkel.  

TH Real Estate bietet deutschen institutionellen Investoren Investments in US-Wohnungsmarkt

TH Real Estate hat die seit Jahrzehnten bestehende Plattform für Investments in Mietwohnungen („Multifamily Housing“) in den USA für Anleger aus Deutschland geöffnet. Ein großes Versorgungswerk hat bereits in die US Value-Add Multi-Family Housing Strategie investiert. Das gesamte Zielvolumen der globalen Strategie, die sich an ein breites Investorenspektrum aus unterschiedlichen Märkten richtet, liegt bei 12,2 Milliarden US-Dollar. Im Fokus der verschiedenen komplementären Multifamily-Strategien in den USA stehen insbesondere Core Appartements, Mehrfamilienhäuser aus dem Value-Add-Segment sowie Studentenwohnheime.

In den USA verfügt TH Real Estate über 70 Jahre Erfahrung bei Investitionen in Mietwohnungen. Aus dem ersten Investment in den USA im Jahr 1947 ist ein Portfolio im Volumen von aktuell 9,4 Milliarden US-Dollar geworden. Die mehr als 110 Objekte verteilen sich auf 49 Märkte in den USA.

„Unsere Value-Add Multi-Family Housing Strategie blickt auf eine Erfolgsgeschichte von mehr als 23 Jahren zurück und hat sich für unsere Investoren sehr gut entwickelt“, sagt Michael Klauke-Werner, Director Client Capital Group bei TH Real Estate. „Ein wesentlicher Grund dafür ist sicher die hohe personelle Kontinuität im Team über die gesamte Laufzeit. Die Strategie ist insbesondere für die Anleger aus Deutschland attraktiv, die nach Investments mit der Aussicht auf eine starke Performance suchen."

TH Real Estate startet neuen Österreich-Fonds

TH Real Estate startet einen neuen Fonds für Gewerbeimmobilien in Österreich. Das Produkt knüpft an zwei erfolgreiche Vorgängerfonds an und richtet sich an deutsche institutionelle Anleger. Der offene Immobilien-Spezial-AIF ist als Club Fonds konzipiert und strebt ein Eigenkapitalvolumen von bis zu 250 Millionen Euro an. Manager des Fonds ist Roman Löbsch, Senior Portfolio Manager bei TH Real Estate in Wien.

TH Real Estate verwaltet in Österreich ein Immobilienvermögen im Volumen von gegenwärtig 641 Millionen Euro (Assets under Management). Das Team in Österreich verfügt über umfassende Expertise und einen starken Track Record im Bereich Retail- und Büroimmobilien. 

„Der Markt für Einzelhandels- und Büroimmobilien in Österreich bietet langfristig interessante Opportunitäten“, sagt David Moese, Managing Director von TH Real Estate in Österreich. „Wir sind daher überzeugt, dass auch der neue Fonds für die Anleger genauso erfolgreich wird wie die beiden zuvor aufgelegten Österreich-Fonds.“

Der Fonds wird über die Plattform der Service-KVG IntReal administriert.

ebase Fondsbarometer: Jahresendrally der Anlageberater

Im November 2016 haben die bis dahin recht verhaltenen Handelsaktivitäten seitens der Berater deutlich angezogen. Nach einer regelrechten Sommerflaute, die bis zum Oktober angehalten hat, zeigt das ebase-Fondsbarometer für die Monate November und Dezember 2016 einen stark erhöhten Fondshandel bei den Beratern der Vertriebspartner der B2B Direktbank. „Es scheint, dass die an ebase angeschlossenen Fondsberater abgewartet haben, bis wichtige Entscheidungen wie die US-Wahl und die Fed-Zinserhöhung gefallen sind, um bis dahin aufgeschobene Kaufentscheidungen nachzuholen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. In den Monaten April bis Oktober 2016 lag der Indexwert für die Handelsaktivitäten laut ebase-Fondsbarometer im Durchschnitt bei rund 75 Punkten und somit um 25 Punkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2015. Im November kletterte der Index der Handelsaktivitäten indes auf 102 und im Dezember sogar auf 117 Punkte. „Damit hat sich die vorherige Zurückhaltung der Berater mit einem Schlag aufgelöst“, bemerkt Geyer. „Für den Zusammenhang der stark angestiegenen Handelsaktivitäten mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl spricht unter anderem das spürbare Interesse an US-Investments.“

Bei ETFs sind die Handelsaktivitäten zum Jahresende nochmals deutlicher angestiegen als bei aktiv gemanagten Fonds. „ETFs haben zu alter Stärke zurückgefunden und diese sogar noch deutlich übertroffen“, erklärt Geyer die Entwicklung. Im November sind die ETF-Handelsaktivitäten der angeschlossenen Berater und deren Kunden auf 159,3 Punkte in die Höhe gegangen und markierten im Dezember einen ebenfalls sehr hohen Wert von 141,4 Indexpunkten. Das bedeutet, dass die Handelsaktivitäten um bis zu 59 Prozent über dem Vorjahresdurchschnitt auf einem neuen Monatshoch lagen. Im Oktober bewegten sich die Handelsaktivitäten demgegenüber noch bei unterdurchschnittlichen 78,7 Punkten und damit um mehr als 20 Punkte unter dem Vorjahresschnitt.

Die zweite wichtige Kennziffer des ebase-Fondsbarometers ist der Kaufquotient, der Auskunft über das Verhältnis von Mittelzuflüssen zu den Abflüssen gibt. Für das 4. Quartal 2016 beläuft sich der Kaufquotient für alle Fonds auf 1,15, was bedeutet, dass seitens der angeschlossenen Fondsberater um 15 Prozent mehr Mittel in Fonds investiert als abgezogen wurden. „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich insbesondere das ETF-Geschäft deutlich belebt hat“, betont der ebase-Geschäftsführer. „Bei den börsennotierten Indexfonds lag der Kaufquotient bei 1,99 – die Zukäufe übertrafen die Anteilsverkäufe demnach um rund das Doppelte.“

Der tiefere Blick zeigt zudem, dass insbesondere ETFs auf US-amerikanische Aktien gefragt waren (Kaufquotient: 4,16), sowie auch ETFs für europäische und weltweite Aktienindizes (Kaufquotient: 1,34 bzw. 2,67). Auf weniger Interesse trafen dagegen im letzten Quartal des Jahres ETFs für den deutschen Aktienmarkt, was der Kaufquotient von 1,17 belegt.

Bei den aktiv gemanagten Fonds waren es insbesondere Misch- bzw. Multi-Asset-Fonds, offene Immobilien- und Indexfonds, denen die angeschlossenen Fondsberater in den vergangenen drei Monaten Beachtung schenkten. Die jeweiligen Kaufquotienten lagen bei deutlich über 1, bei den offenen Immobilienfonds markierte ein Quotient von 4,69 sogar einen überproportionalen Mittelzufluss. „Eine schwache Nachfrage erlebten indes erneut Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds sowie Renten- und Dachfonds“, resümiert Geyer. „Hier überwogen die Verkäufe, was auf die niedrigen Zinsen an den Anleihemärkten und die geringen Rendite-Erwartungen mit diesen Investments zurückzuführen sein könnte.“

Regional interessierten sich die Berater der Vertriebspartner von ebase im Beobachtungszeitraum überdurchschnittlich stark für Fondsinvestments in Europa und den USA, in den Emerging Markets sowie weltweit. Die Kaufquotienten lagen hier jeweils bei Werten zwischen 1 und 2. Fonds für Investments in China und Euroland standen hingegen tendenziell auf den Verkaufslisten, hier überwogen die Mittelabflüsse. Bei Fonds für deutsche Aktien hielten sich Käufe und Verkäufe erneut in etwa die Waage.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsberater wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Fondsberater im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2015 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.

Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

TEEPI: Innovative Plattform von CACEIS zum Austausch von Dateien

CACEIS hat vor kurzem die gemeinschaftliche Plattform TEEPI (Tailored Electronic Exchange Platform for Investors) eingeführt, die speziell auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger und Kapitalverwaltungsgesellschaften zugeschnitten ist. TEEPI erleichtert den Austausch von Daten, die zur Erstellung aufsichtsrechtlich vorgeschriebener Reportings unabdingbar sind, wie zum Beispiel Solvency-II-Reportings oder künftig auch die Dokumentation der sogenannten PRIIPs (Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte).

Diese innovative und offene Plattformlösung bietet Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften vielfältige Vorteile. TEEPI steht nicht nur CACEIS Kunden zur Verfügung, sondern ist offen für alle Akteure aus der Industrie. Durch TEEPI schaffen Versicherungsunternehmen ihr eigenes Netzwerk und können Tripartite-Dateien (TPT) ihrer Asset Manager in einer sicheren Umgebung erfassen. Gleichzeitig werden Asset Manager für institutionelle Anleger auf der Plattform sichtbar, und sie können auf TEEPI kostenlos ihre Daten ablegen.

Benoît Cuingnet, Head of Securities Back Office bei AG2R La Mondiale: „Für uns ist die Übereinstimmung mit den lokalen Marktformaten sehr hilfreich, welche durch die in TEEPI integrierten Kontrollen gewährleistet ist. Daher können wir uns besser auf die Weiterverarbeitung der Daten konzentrieren, wie beispielsweise der Qualitätskontrolle, und brauchen uns nicht länger mit der Erfassung der Daten aufzuhalten.“

Pierre Baudard, Global Chief Operating Officer von Rothschild & Cie Gestion, ergänzt: „Wir sind stets auf der Suche nach nützlichen Lösungen, um die Bedürfnisse unserer Kunden nach immer größerer Effizienz erfüllen zu können. Bei TEEPI können Kapitalverwaltungsgesellschaften und deren institutionelle Kunden auf die Unterzeichnung von Geheimhaltungsvereinbarungen verzichten, wenn sie die allgemeinen Nutzungsbedingungen der Plattform akzeptieren. So können wir mit dieser innovativen Lösung die sichere Verbreitung unserer Solvency-II-Dateien kontrollieren.“

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, kommentiert TEEPI wie folgt: „Wir haben diese einmalige Lösung aus dem tatsächlichen Bedarf unserer Kunden abgeleitet. Sie zielt auf die von den Aufsichtsbehörden immer stärker geforderten Reportinganforderungen ab. Auf einen besonderen Vorteil sind wir sehr stolz: TEEPI ist offen für alle. Damit bedienen wir nicht nur die Interessen von institutionellen Anlegern und Kapitalverwaltungsgesellschaften, die zu unserem Kundenkreis gehören, sondern potenziell auch die aller anderen Akteure in unserer Industrie.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,3 Billionen Assets under Custody und €1,5 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2015).
http://www.caceis.com

Guillaume Dalibot neuer Fondsmanager des Echiquier Agressor

Guillaume Dalibot ist seit Jahresbeginn für das Fondsmanagement des Flagschifffonds Echiquier Agressor der französischen Fondsboutique La Financière de l´Echiquier (LFDE) verantwortlich. Er folgt auf Damien Lanternier, der nach mehr als 12-jähriger Firmenzugehörigkeit anderen beruflichen Herausforderungen nachgehen möchte.

Dalibot verstärkt seit Anfang 2016 bei LFDE das Aktien-Team für europäische Large Caps und war darüber hinaus Co-Manager des Echiquier Agressor. Bevor er zu LFDE kam, war Dalibot von 2008 bis 2016 als Senior-Aktienanalyst für europäische Large Caps bei Alken Asset Management tätig. Dort baute er fundierte branchenübergreifende Expertise im aktiven Stock-Picking auf – frei von jeglicher Benchmarkorientierung. Dies sind zentrale Kritierien, die auch den Investmentprozess im Echiquier Agressor ausmachen.

Didier Le Menestrel, Chairman und einstiger Fondsmanager des Echiquier Agressor, sagt: „Ich danke Damien herzlich für seine hervorragende Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Mit Guillaume haben wir einen erfahrenen Stock-Picking-Experten gefunden, der die seit nunmehr 25 Jahren bewährte Strategie des Echiquier Agressors erfolgreich und in eigener Regie fortführen wird. Bei ihm weiß ich unser Flaggschiff in den besten Händen.“

Auch in Zukunft bleibt der intensive Austausch und die enge Zusammenarbeit mit dem neunköpfigen Large Cap Team – das in den kommenden Monaten weiter ausgebaut wird – ein wichtiger Performance-Treiber für den Echiquier Agressor.

Guillaume Dalibot erwarb 1996 sein Diplom an der École des hautes études commerciales du nord, eine der renomiertesten Business Schools in Frankreich. Seine berufliche Karriere begann er 1997 bei Crédit Lyonnais in Shanghai im Corporate Banking mit Schwerpunkt Europa. 1999 wechselte er zu Crédit Suisse in London, wo er als Aktienanalyst tätig war. Von 2008 bis 2016 arbeitete er für Alken Asset Management als Senior-Aktienanalyst für das Segment europäischer Large Caps.

Eckdaten zum Echiquier Agressor
Managementgesellschaft: La Financière de l'Echiquier
Fondsmanager: Guillaume Dalibot
Art: Investmentfonds nach französischem Recht (FCP)
ISIN-Code: FR0010321802
WKN: A0JLZD
Auflegungsdatum: 29. November 1991
Referenzindex: MSCI Europe NR

Fondsvolumen: 1.341 Mio. EUR (Stand 09.01.2017)
Performance seit Auflegung: 1.891,8 % (Stand 09.01.2017)
Performance YTD: 1,47 % (Stand 09.01.2017)

Laufende Kosten (laut KIID): 2,82 %, keine Erfolgsgebühr
Ausgabeaufschlag: Max. 1  Prozent

Über La Financière de l’Echiquier http://www.lfde.com/de
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 7,5 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.

Man Group verstärkt Vertriebsteam für Deutschland

Markus Ackermann verstärkt seit dem 1. Januar 2017 das Deutschland-Sales-Team der Man Group als Senior Relationship Manager Germany. In seiner Funktion wird er primär den Bereich der institutionellen Kundenbetreuung unterstützen. Ackermann war zuvor 17 Jahre bei HSBC tätig, zuletzt als Relationship Manager und Product Specialist für Emerging Markets Debt.

Das deutsche Vertriebsteam der Man Group wird seit dem 1. Januar 2017 durch Markus Ackermann verstärkt. Der Vertriebsspezialist wird als Senior Relationship Manager Germany primär den Bereich für institutionelle Kundenbetreuung unterstützen. Der studierte Bankfachwirt war zuvor 17 Jahre bei HSBC tätig, wo er seit 2004 als Relationship Manager und Product Specialist Emerging Market Debt institutionelle Mandate betreute. Während dieser Zeit arbeitete er bereits eng mit Guillermo Ossés zusammen, der im Frühjahr 2016 als Head of Emerging Markets Debt Strategies mit anderen Teammitgliedern von HSBC zu Man GLG wechselte. Markus Ackermann blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche zurück. Stationen vor seiner Zeit bei HSBC waren die WGZ-Bank und die Deutsche Bank.

„Wir freuen uns sehr einen so erfahrenen und in der Branche geschätzten Kollegen wie Markus Ackermann in unserem Team begrüßen zu dürfen“, sagt Stefan Zopp, Managing Director Germany and Austria bei der Man Group. „Dank seiner langjährigen Expertise im institutionellen Umfeld sowie in dem für uns wichtigen Segment Emerging Markets Debt, ist er nicht nur für unsere institutionellen Kunden, sondern auch für die Man Group ein wahrer Zugewinn.“

GAM lanciert den GAM Systematic Diversified Macro UCITS-Fonds

GAM hat seinen dritten systematischen UCITS-Fonds aufgelegt: GAM Systematic Diversified Macro. Der Fonds nutzt für seine Anlagen die gleichen rigorosen quantitativen Handelsmodelle und bewährten Anlagestrategien, die vom Cantab-Anlageteam für die Verwendung in der etablierten Offshore-Version dieses Fonds, dem CCP Core Macro, entwickelt wurden. Seit Lancierung erzielte diese eine annualisierte Rendite von 5,2 Prozent.

GAM Systematic Diversified Macro bietet ein liquides, diversifiziertes Portfolio mit geringer Korrelation zu traditionellen Anlageklassen. Im Rahmen einer kostengünstigen UCITS-Struktur mit täglichem Handel investiert die Strategie weltweit an über 100 Märkten in allen großen Anlageklassen wie Währungen, festverzinsliche Anlagen und Aktienindizes. Der Fonds strebt nach attraktiven Renditen aus systematischen Makro-Anlagestrategien mit einer annualisierten Volatilität von rund 10 Prozent.

Der Fonds kombiniert mehrere Anlagestrategien, die um zwei nicht korrelierende Renditequellen gruppiert sind: Relative-Value-Positionen in Value- und Carry-Strategien sowie direktionale Positionierung in Trend-Strategien. Die firmeneigene hochmoderne Infrastruktur, maschinelles Lernen und Verfahren zur Auswertung großer Datenmengen ermöglichen die Erwirtschaftung breit diversifizierter Renditen, da sie dauerhafte Signale in den verschiedensten Anlageklassen erfassen. 

Der Anlageprozess von GAM Systematic wird durch ein robustes Risikomanagement untermauert, und alle Strategien werden wissenschaftlich rigoros überprüft, bevor sie in das Portfolio aufgenommen werden. Die verschiedenen Risikomanagementtools passen das Risiko in den einzelnen Märkten und Strategien sowie im Gesamtportfolio dynamisch an veränderte Marktbedingungen an.

Anthony Lawler, Co-Head of GAM Systematic, erläutert: „Wir freuen uns, den dritten quantitativen UCITS-Fonds von GAM Systematic, die Diversified Macro-Strategie, auf den Markt bringen zu können und somit die bestehende Palette von Alternativen Risiko Prämien- und Equity Market Neutral-Produkten zu ergänzen. Durch dieses Produkt erhalten unsere Kunden Zugang zu unkorrelierten Makro-Erträgen aus mehreren Strategien, die verschiedene Anlageklassen umfassen. GAM ist bereits einer der größten Anbieter von UCITS-Produkten in Europa, und dieses Angebot baut diese Fondsfamilie weiter aus.“

Adam Glinsman, Co-Head of GAM Systematic, fügt hinzu: „Unsere Diversified Macro-Strategie vereint einen vollständig integrierten Ansatz für das Risikomanagement mit innovativem maschinellem Lernen und Verfahren zur Auswertung großer Datenmengen in einem liquiden und kosteneffizienten Rahmen. Dank dieser Eigenschaften eignet sie sich hervorragend zur Portfoliodiversifikation.“

Neuberger Berman sammelt 2,5 Milliarden US-Dollar für seinen vierten Global Private Equity Secondary Fund ein

Neuberger Berman, a private, independent, employee-owned investment manager, is pleased to announce the final close of NB Secondary Opportunities Fund IV LP (“SOF IV”), Neuberger Berman’s fourth global private equity secondary fund. SOF IV closed at $2.5 billion, surpassing its target of $2.0 billion. SOF IV, which launched in April 2016, is the successor to NB Secondary Opportunities Fund III LP, which had commitments of $2.0 billion.

SOF IV seeks to achieve attractive risk-adjusted returns through the purchase of seasoned private equity investments from investors seeking liquidity. SOF IV has a global mandate and will pursue secondary opportunities in private equity funds, direct investments, co-investments and structured private equity opportunities.

SOF IV’s investment team is led by Brian Talbot, Tristram Perkins, Ethan Falkove and Benjamin Perl. The team has significant secondary experience and a proven track record dating back to 1991. The investment team leverages a large pool of talent within Neuberger Berman’s over $40 billion private equity platform, which includes approximately 110 investment professionals in the U.S., Europe, Asia and South America.

SOF IV’s diverse investor base includes corporate and public pension plans, endowments, foundations, insurance companies, family offices and high net worth individuals. Investors are global, including from North America, Europe, Latin America and Asia.

Brian Talbot and Tristram Perkins are global co-heads of Neuberger Berman’s secondary investing group. “We are enormously appreciative of our investors’ trust and strong support of SOF IV,’’ said Mr. Talbot. Mr. Perkins added “Investors appreciate our ability to leverage the global investment sourcing, due diligence and valuation resources of a $255 billion asset management firm, as well as our focus on the secondary middle market and the growing opportunity in GP-led secondary transactions.”

About Neuberger Berman
Neuberger Berman, founded in 1939, is a private, independent, employee-owned investment manager. The firm manages equities, fixed income, private equity and hedge fund portfolios for institutions and advisors worldwide. With offices in 19 countries, Neuberger Berman’s team is morethan 1,900 professionals and the company was named by Pensions & Investments as a Best Place to Work in Money Management for four consecutive years. Tenured, stable and long-term in focus, the firm fosters an investment culture of fundamental research and independent thinking. It manages $255 billion in client assets as of September 30, 2016. For more information, please visit our website at www.nb.com.

Wohnportfoliomarkt Deutschland: Starkes viertes Quartal steigert Transaktionsergebnis auf 13,9 Milliarden Euro

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo group schließt das Jahr 2016 auf dem Transaktionsmarkt für Wohnportfolios in Deutschland mit einem starken vierten Quartal, in dem rund 6,0 Mrd. Euro umgesetzt wurden. „Damit konnte das Abschlussquartal fast ebenso viel zum Investitionsvolumen beisteuern, wie die ersten drei Quartale zusammen mit 7,9 Mrd. Euro“, hebt Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo group, hervor. Für das Gesamtjahr steigert sich das Transaktionsvolumen auf 13,9 Mrd. Euro. Das Vorjahresergebnis (23,9 Mrd. Euro) wird damit zwar weiterhin um 41,9 Prozent unterschritten, das Volumen von 2014 (13,1 Mrd. Euro) jedoch übertroffen.

Die Anzahl der gehandelten Wohneinheiten (WE) liegt mit 143.3400 um rund 59,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (2015: 354.000 WE). Hingegen hat die Zahl der Transaktionen mit rund 374 seit dem Vorjahr um 5,6 Prozent zugenommen (2015: 354). Zurückzuführen ist dies auf einen Rückgang der Großtransaktionen bei gleichzeitiger Zunahme kleinerer Portfolioverkäufe. 2016 haben weniger Transaktionen (20) über 100 Mio. Euro als im Vorjahr (2015: 30) stattgefunden.

Umsatzgros entspringt kleineren Portfolioverkäufen unter 100 Mio. Euro

In der Größenklasse „über 500 Mio. Euro“ beläuft sich das Transaktionsvolumen auf 2,8 Mrd. Euro bzw. einen Anteil von 20,4 Prozent, womit es entsprechend geringer als im Vorjahr (2015) mit 13,2 Mrd. Euro (55,2 Prozent) ausfällt. Demgegenüber entstammt der Hauptanteil des Umsatzes in 2016 mit 7,9 Mrd. Euro (57,0 Prozent) aus Transaktionen „unter 100 Mio. Euro“. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 31,4 Prozent (2015: 6,0 Mrd. Euro).

Stärkste Käufergruppe bleiben auch am Ende des Jahres die „Offenen Immobilienfonds / Spezialfonds“. „Ein starker Mittelzufluss und eine hohe Liquidität sorgen dafür, dass diese ihr Investitionsvolumen um 75,1 Prozent von 2,0 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun ca. 3,5 Mrd. Euro erhöhten. Dies entspricht einem Marktanteil von 25,2 Prozent“, sagt Stefan Mergen, Geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH. Dahinter folgen die „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“. Aufgrund fehlender Großdeals vereinen diese nun rund 3,1 Mrd. Euro (22,4 Prozent-Anteil), womit sie um 79,8 Prozent deutlich unter den Vorjahreswert zurückfallen (2015: 15,4 Mrd. Euro / 64,4 Prozent).

„Auf Verkäuferseite zeichnete sich bereits im Jahresverlauf die Umsatzstärke von  Projektentwicklern und Bauträgern ab. Infolge der gestiegenen Marktbedeutung von Projektverkäufen summiert sich das Verkaufsvolumen am Ende auf 3,7 Mrd. Euro und einen Umsatzanteil von 26,9 Prozent“, erläutert Dr. Konrad Kanzler. Im Vorjahr betrug dieses 2,1 Mrd. Euro, was einem Anteil von 8,6 Prozent entspricht. Auf den zweiten Rang hinter den „Projektentwicklern / Bauträgern“ rücken mit einem Verkaufsvolumen von ca. 3,1 Mrd. Euro (22,6 Prozent) die letztjährigen Erstplatzierten „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“.

Bedeutung ausländischer Investoren nimmt zu

„Deutsche Investoren sind mit einem Anteil von 70,0 Prozent und einem Umsatz von 9,7 Mrd. Euro auch in diesem Jahr die aktivsten Käufer. Jedoch haben sie im Vorjahresvergleich Umsatzanteile verloren. Internationale Käufer konnten hingegen sowohl ihr Ankaufsvolumen von 3,0 Mrd. auf 4,2 Mrd. Euro als auch ihren Umsatzanteil von 12,6 Prozent auf 30,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern“, erklärt Stefan Mergen.

Bei räumlicher Differenzierung bleibt Berlin, trotz leichtem Rückgang des Transaktionsaufkommens, mit 15,7 Prozent aller Transaktionen (Anzahl) Top-Investmentziel unter den deutschen Metropolen (2015: 26,2 Prozent). Jedoch hat die zunehmende Angebotsknappheit in den Großstädten die Investitionen in B- und vermehrt C-Standorte erneut steigen lassen.

Überraschende hohe Zahl an Großtransaktionen im vierten Quartal

„Zwar bleiben Großdeals und Unternehmensübernahmen im Vergleich zum Vorjahr unterrepräsentiert, das Segment konnte im vierten Quartal jedoch deutlich aufholen. So wurde die Hälfte der 20 Großtransaktionen über 100 Mio. Euro in 2016 in den letzten drei Monaten abgeschlossen“, führt Dr. Konrad Kanzler aus. Unter anderem finden sich hierunter die Conwert-Übernahme durch Vonovia, die mit über 20.000 Wohneinheiten die größte Transaktion im Jahr 2016 bildet. Dazu kommt der Ankauf des BGP-Portfolios der BGP Holding mit 17.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten für rund 1,2 Mrd. Euro durch Morgan Stanley für den chinesischen Staatsfonds China Investment Corporation (CIC). Ebenfalls kaufte Patrizia ein Wohnportfolio mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern mit rund 3.500 Wohneinheiten von mehreren Fonds der Bouwfonds.

Starker Anstieg von Projektankäufen sorgt für zusätzlichen Preisanstieg

Im Jahresdurchschnitt 2016 liegt der Preis für eine Wohneinheit unter Einbeziehung aller Transaktionen bei rund 97.000 Euro. Damit hat sich der Kaufpreis im Vergleich zum Vorjahr um 42,3 Prozent stark erhöht (2015: 68.200 Euro/WE). Für diesen Preisanstieg sind drei Entwicklungen maßgebend. Zunächst ist hier die Zunahme von Projektverkäufen zu nennen, für die ein höherer Quadratmeterpreis gezahlt wird. Sie erreichen ein Verkaufsvolumen von rund 3,1 Mrd. Euro bzw. einen Anteil von 22,5 Prozent. Dies entspricht einer Steigerung von 41,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2015: 2,2 Mrd. Euro / 9,2 Prozent). Stefan Mergen: „Zusätzlich zu den vermehrten Investments in Projektentwicklungen sind auch die Preise für Bestandswohnungen vor allem in den Ballungsräumen weiter angestiegen. Der dritte Faktor ist der Rückgang an Großdeals, für die in der Regel ein niedrigerer Durchschnittspreis erzielt wird.“ Demgegenüber wurden über das gesamte Jahr hinweg vorwiegend kleine Portfolios gehandelt.

Für 2017 ist, nachdem zum Jahresende die Unternehmensübernahme der Conwert durch die Vonovia noch abgeschlossen wurde, mit einem weiteren Rückgang großer Portfolioverkäufe und Unternehmensübernahmen zu rechnen. Es fehlt am entsprechenden Produktangebot. Dem werden zunehmende Projekt- und Portfolioverkäufe unter 100 Mio. Euro gegenüberstehen. Hierdurch erscheint ein Transaktionsvolumen in 2017 von über 10 Mrd. Euro laut NAI apollo group realistisch. Anzuheben ist diese Prognose, wenn u. a. doch noch eine Fusion der deutschen Wohnungsgiganten Vonovia und Deutsche Wohnen glücken sollte. Zuletzt scheiterte diese zwar, ein erneuter Fusionsversuch wurde aber von der Vonovia nicht ausgeschlossen.

Mit CSR Aktien Deutschland Plus risikoreduziert in deutsche Aktien investieren

Die CSR Beratungsgesellschaft bietet konservativen Anlegern mit einem neuen Fonds einen risikoreduzierten Zugang zu deutschen Aktien. CSR Aktien Deutschland Plus (ISIN DE000A2AQYN3) wird konsequent antizyklisch und prognosefrei gesteuert. Ziel ist ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis im Vergleich zu einem reinen DAX-Investment.

Die CSR Beratungsgesellschaft setzt beim CSR Aktien Deutschland Plus auf einen Investmentansatz, der unabhängig von Punktprognosen zur Entwicklung der Kapitalmärkte regelbasiert agiert. Innerhalb jährlich festgelegter Bandbreiten für die erwarteten Kursentwicklungen des DAX reduziert das Fondsmanagement bei steigenden Märkten die Investitionsquote und erhöht sie bei fallenden Märkten. Durch diese antizyklische Vorgehensweise wird unterm Strich die Volatilität der Anlage reduziert. Die CSR Beratungsgesellschaft nutzt diesen Ansatz bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in Renten- und Multi-Asset-Portfolios.

Seit Dezember 2013 wurde der Investmentansatz auf der Aktienseite als Wikifolio getestet (AS-Equity D) und damit ein sehr attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis erreicht. Bei der Umsetzung der Strategie im CSR Aktien Deutschland Plus baut das Fondsmanagement zunächst eine feste Aktienquote auf und steuert dann über DAX-Futures bzw. Call- und Put-Optionen auf den DAX, die ausschliesslich an der Eurex gehandelt werden, den jeweils gewünschten Investitionsgrad antizyklisch zwischen 0 und 100 Prozent.

„Wir wollen mit dem CSR Aktien Deutschland Plus mittelfristig eine Performance erreichen, die knapp über der eines reinen DAX-Investments liegt, dabei aber deutlich weniger Volatilität aufweist“, erklärt Ulrich Zorn, Partner bei der CSR Beratungsgesellschaft. „Mit dem Track Record aus dem Wikifolio können wir zeigen, dass unser Investmentansatz seine Stärken auch in einem reinen Aktienportfolio ausspielen kann.“

CSR Aktien Deutschland Plus kann von Privatanlegern mit einem Ausgabeaufschlag von bis zu 3,00 Prozent erworben werden. Die Verwaltungsvergütung beträgt 0,825 Prozent p.a., die Verwahrstellenvergütung 0,03 Prozent p.a.

Über die CSR Beratungsgesellschaft
Die CSR Beratungsgesellschaft ist eine partnergeführte Vermögensverwaltung mit Sitz in Hofheim/Taunus. Zu ihren Kunden gehören institutionelle Investoren, Stiftungen und vermögende Privatkunden. Anfang 2008 von Norbert Clément gegründet, verfolgt CSR einen antizyklischen, prognosefreien Investment- und Beratungsansatz, der in derzeit 24 Mandaten und vier Publikumsfonds umgesetzt wird. Per 31.12.2016 betrug das Volumen unter Beratung und Verwaltung rund zwei Milliarden Euro.

Die CSR Beratungsgesellschaft versteht sich als unabhängig und werteorientiert. Zu den Eigentümern gehört  ̶  neben den vier Partnern Norbert Clément, Pia Sauerborn, Ulrich Zorn und Dr. Thorsten Rühl  ̶  eine gemeinnützige Stiftung. Ein Drittel des Unternehmensgewinns fließt in regionale, sozial und ökologisch ausgerichtete Projekte.

Vontobel Asset Management ernennt Ulrich Koall zum Global Sales Head von Vescore, der Boutique für quantitative Investments

Ulrich Koall kommt als Global Sales Head zu Vescore, um die weltweiten Wachstumspläne der Boutique voranzutreiben. Nach mehr als 20 Jahren in der Branche verfügt er über eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz beim Aufbau und der Pflege internationaler Kundenbeziehungen. Vor seinem Wechsel war Ulrich Koall bei dem quantitativen Vermögensverwalter Quoniam als Global Head of Sales für die Geschäftsentwicklung in den Regionen EMEA und Asien verantwortlich. Zuvor bekleidete er die Funktion des Head of Client Service and Business Development bei Fischer Francis Trees & Watts in London. Ulrich Koall hat einen Abschluss in Internationaler Betriebswirtschaftslehre der WHU – Otto Beisheim School of Management in Deutschland und ist CFA-Charterholder.

„Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1998 ist Vescore zum weltweit führenden Anbieter quantitativer Anlagestrategien aufgestiegen“, sagt Marko Röder, Head of Global Sales bei Vontobel Asset Management. „Die starke Marktposition bei institutionellen Kunden in Deutschland wird Vescore dabei helfen, seine Kundenreichweite über die kommenden Jahre international auszubauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ulrich Koall diesen Weg zu beschreiten.“

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen, Multi Asset Class und alternative sowie quantitative Anlagen. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 100 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2016 beträgt das verwaltete Kundenvermögen rund 86 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am

Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Man Group schließt Akquisition von Aalto Invest Holding AG erfolgreich ab

Die Man Group hat die am 14. Oktober vergangenen Jahres angekündigte Akquisition der Aalto Invest Holding AG („Aalto“) erfolgreich abgeschlossen.

Luke Ellis, CEO der Man Group, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über den Abschluss der Übernahme von Aalto. Sie ist ein entscheidender Schritt für die fortlaufende Diversifikation der Man Group sowie die weitere Entwicklung von Man Global Private Markets, unserer Investment-Plattform für private Asset-Klassen. Die Akquisition von Aalto stellt eine attraktive Möglichkeit für unsere Kunden dar. Sie erhalten damit Zugang zu langfristigeren Investmentstrategien, die ein zu unseren bisherigen Produkten komplementäres Risiko-/Chancenprofil bieten.“

Aalto wird ein zentraler Bestandteil der neu formierten Man Global Private Markets („Man GPM“). Mikko Syrjänen und Petteri Barman, die beiden Gründer von Aalto, werden Co-Heads of Real Assets bei Man GPM. Damit übernehmen sie eine führende Rolle bei der strategischen Entwicklung des Immobilien-Angebots innerhalb des Bereichs.

Aalto hat seinen Sitz in London und verfügt über Büros in den USA und der Schweiz. Zum 30. September 2016 verwaltete das Unternehmen 1,7 Mrd. Dollar Vermögen (FuM).

Büromarkt Frankfurt am Main: höchster Flächenumsatz seit 2007

Der Frankfurter Büroflächenmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei kann im finalen Quartal rege Marktaktivitäten und eine Vielzahl an Abschlüssen vorweisen, zeigt die aktuelle Analyse des Immobilienberatungsnetzwerkes NAI apollo group. Damit werden die positiven Vorquartale nochmals deutlich übertroffen. „Ein Flächenumsatz durch Vermietungen und Eigennutzer in Höhe von 193.700 m² in den letzten drei Monaten des Jahres 2016 spiegelt im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Zuwachs von 79.200 m² bzw. 69,2 Prozent wider“, erläutert Radomir Vasilijevic, Head of Office & Retail Letting bei der NAI apollo group. In Summe verzeichnet das Gesamtjahr 2016 einen Büroflächenumsatz von 540.900 m², womit es nicht nur 37,3 Prozent über dem Vorjahr mit 394.000 m² liegt, sondern auch das beste Ergebnis seit dem Jahr 2007 mit 547.000 m² darstellt.

Dem Umsatzgeschehen entging durch Mietvertragsverlängerungen nach aktiver Marktsondierung im Jahr 2016 ein Volumen von 73.700 m², das dementsprechend nicht im Flächenumsatz berücksichtigt wird. Gegenüber den letzten beiden Jahren ist dieser Wert kontinuierlich gesunken, was u. a. die gestiegene Umzugsbereitschaft der Unternehmen zeigt.

Die positive Umsatzentwicklung des Frankfurter Büromarktes ist maßgeblich durch das Zurückkehren von Großdeals geprägt. 2016 wurde bei Deals ab 5.000 m² im Vergleich zu 2015 eine Umsatzverdoppelung auf 172.900 m² erfasst. Ein ebenfalls starker Zuwachs wurde in der Größenklasse „2.501-5.000 m²“ registriert. Hier summiert sich das Volumen auf 100.000 m² und damit ein Plus von 75,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2015.

Beim größten Deal des vierten Quartals handelt es sich um den Abschluss der Deutschen Bahn AG im Projekt „Grand Central“ über 45.000 m² Bürofläche. Mit zusätzlichen fünf Vermietungen ab 5.000 m² summiert sich das Volumen in diesem Segment allein in den letzten drei Monaten auf 89.400 m².

Großanmietungen lassen Durchschnittsmiete steigen

„Die Branche ‚Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen‘ prägt mit 123.600 m² bzw. einem Marktanteil von 22,8 Prozent weiterhin das Marktgeschehen des Jahres 2016. Damit liegt der Umsatzanteil über dem Vorjahresniveau von 19,2 Prozent“, erklärt Radomir Vasilijevic. Auf dem zweiten Rang folgt die Branche „Kommunikation, IT und EDV“ mit 10,9 Prozent bzw. 58.900 m². Den stärksten Zuwachs realisiert die Sparte „Verkehr, Transport & Logistik“, die infolge der Anmietung der Deutschen Bahn ihr Volumen gegenüber 2015 mehr als verfünffacht und das Jahr bei 57.400 m² (10,6-prozentigen Anteil) abschließt.

„In der räumlichen Verteilung befindet sich das Central Business District mit 316.200 m² bzw. einem Anteil von 58,5 Prozent unverändert im Fokus der Nutzer. Parallel hat sich die starke Nachfrage nach den Bürozentren auch im vierten Quartal gezeigt“, sagt Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group. Auf Gesamtjahressicht verbuchen diese nun 114.300 m² bzw. einen 21,1-prozentigen Anteil und damit fast doppelt so viel wie in 2015.

Großanmietungen in Projektentwicklungen, wie die der Deutschen Bahn, prägen das Mietniveau im vierten Quartal 2016. Die Durchschnittsmiete steigt im Vergleich zum Vorquartal um 0,20 €/m² auf aktuell 19,30 €/m². Unverändert präsentiert sich die Spitzenmiete mit 39,00 €/m².

Leerstand sinkt weiter

Für das vierte Quartal 2016 summiert sich das Fertigstellungsvolumen in vier Projekten auf 17.500 m² Bürofläche. Die Flächenabgänge überwiegen sichtbar mit 46.600 m², wovon fast 70 Prozent einer Wohn- bzw. Hotelnutzung zugeführt werden. Auch auf Jahressicht ist die Summe der Abgänge mit 155.000 m² deutlich oberhalb der Fertigstellungen mit 126.200 m² Bürofläche. Aus den Nettoflächenverlusten resultiert zum Ende des vierten Quartals ein Büroflächenbestand von 11,493 Millionen m².

Für das Jahr 2017 ist zum gegenwärtigen Stand ein Fertigstellungsvolumen in Höhe von 105.200 m² Bürofläche bei einer Vorvermietungsquote von 82,8 Prozent bekannt. Für das darauffolgende Jahr 2018 ist ein Volumen von 146.600 m² prognostizierbar, wovon derzeit noch 44,6 Prozent dem Markt zur Verfügung stehen.

Der marktaktive Leerstand auf dem Frankfurter Büroflächenmarkt – also Büroflächen, die innerhalb von drei Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung beziehbar sind – hat auch im vierten Quartal 2016 eine spürbare Reduktion erfahren. „Zum Jahresende 2016 stehen dem Markt 1,246 Mio. m² Bürofläche in 477 Objekten kurzfristig zur Verfügung. Daraus resultiert eine Leerstandsquote von 10,8 Prozent, die innerhalb der letzten drei Monate um 0,6 Prozentpunkte gesunken ist“, führt Dr. Konrad Kanzler weiter aus.

Nachdem das Jahr 2016 mit dem höchsten Umsatzvolumen innerhalb der letzten neun Jahre abgeschlossen hat, rechnet die NAI apollo group für 2017 – auch mit Blick auf mögliche Brexitfolgen – mit einer weiterhin positiven Vermietungsentwicklung. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird diese erneut über dem langjährigen Mittel in Höhe von 458.000 m² liegen. Folglich sollte sich der Leerstandsabbau fortsetzen, womit sich auch Anstiegspotenziale für das Mietniveau ergeben“, prognostiziert Radomir Vasilijevic.

Union Investment legt zwei neue Multi-Asset-Fonds auf

Union Investment bietet seit dem 2. Januar 2017 die Multi-Asset-Lösungen „UniStruktur“ und „UniProInvest: Struktur“ an. Um im derzeitigen Umfeld zunehmender Unsicherheit ein extremes Auf und Ab der Geldanlage zu vermeiden, wird bei der Fondszusammensetzung die Schwankungsintensität der Kapitalmärkte und der Anlagen berücksichtigt – angelehnt an das bewährte Risikomanagement des „PrivatFonds: Kontrolliert“. Die Fonds können weltweit in Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente und Rohstoffe investieren. Mit dem UniStruktur haben konservative Anleger die Möglichkeit, direkt in ein ausgewogenes Vermögensmanagement einzusteigen. Beim UniProInvest: Struktur hingegen erfolgt der Einstieg in den Kapitalmarkt „Schritt für Schritt“, vergleichbar mit einem Investitionsplan. Das heißt, die anfänglich überwiegend risikoarmen Anlagen werden nach dem ersten Vierteljahr sukzessive so umgeschichtet, dass das Fondsportfolio nach etwa eineinhalb Jahren mit dem vom UniStruktur vergleichbar ist. Damit sollen vor allem risikoscheue Anleger nach und nach an rentierliche Investments herangeführt werden.

Die Steuerung der Wertschwankungen erfolgt beim UniStruktur über den Ausbau bzw. die Reduzierung von chancenreichen Anlagen, insbesondere Aktienanlagen: In Zeiten fallender Märkte mit hohen Schwankungen wird der Anteil chancenorientierter Anlagen tendenziell abgebaut und der Anteil sicherheitsorientierter Anlagen erhöht. In Zeiten steigender Märkte mit meist abnehmenden Schwankungen investiert das Fondsmanagement dagegen wieder stärker in chancenorientierte Anlagen. In Summe wird so das Schwankungsverhalten eines defensiven Mischportfolios aus ca. 35 Prozent Aktien und 65 Prozent Anleihen erreicht. „Dieses systematische Risikomanagement hilft bei der defensiven Ausrichtung des Fonds, was Anleger ruhiger schlafen lässt", sagt Alexander Wagner, Portfoliomanager des UniStruktur.

Der UniStruktur hat die Möglichkeit, in alle liquiden Anlageklassen zu investieren. Dazu gehören Aktien, Renten, Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und alternative Anlagen. Die Investitionen können dabei direkt (mit der Ausnahme von Rohstoffen) und in Form von Derivaten sowie Investmentfonds erfolgen. Auch Fremdfonds kommen zum Einsatz, wodurch externes Know-how z.B. über Nischenmärkte erschlossen wird. Ziel ist eine hohe Diversifikation des Portfolios und die Nutzung verschiedener Ertragsquellen. Absolute-Return-Anlagen kompensieren beispielsweise gesunkene Renditemöglichkeiten im defensiven Teil des Portfolios.

Der Fonds eignet sich für risikoscheue Anleger, die im derzeitigen Niedrigzinsumfeld auf rentierliche Anlagealternativen setzen möchten und gleichzeitig mäßige Risiken akzeptieren. Ihr Anlagehorizont sollte dabei vier Jahre oder länger betragen.

UniProInvest: Struktur – Investitionsplan und Multi-Asset-Fondslösung in einem Produkt

Die Anlagestrategie des UniProInvest: Struktur unterscheidet sich vom UniStruktur durch eine Art Investitionsplan zu Beginn der Laufzeit. Das heißt: Von Januar bis März 2017 ist das Fondsvermögen zunächst überwiegend in sicherheitsorientierten Anlagen wie Geldmarktpapiere oder kurzlaufende Anleihen investiert. Ab April 2017 wird das Portfolio sukzessive umgeschichtet, so dass es immer mehr dem Portfolio vom UniStruktur ähnelt. Diese Umschichtungsphase endet im August 2018 mit dem Ergebnis, dass die Portfolien und die Steuerung beider Fonds dann direkt miteinander vergleichbar sind. Mit einem solchen Investitionsplan kann die für Anleger häufig schwierige Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt beantwortet werden: „Investitionen sollten langfristig erfolgen. Durch die Umschichtung des Fondsvermögens stehen Anleger über mehrere Monate auf der Käuferseite. Zwischenzeitliche Schwächephasen sind daher nicht wesentlich“, sagt Ikram Yaya, Portfoliomanager des UniProInvest: Struktur.

Der Fonds eignet sich für risikoscheue Anleger, die sich nur langsam an chancenreiche Anlagen weltweit herantasten und gleichzeitig extreme Wertschwankungen durch ein aktives Risikomanagement vermeiden möchten.

Die Verantwortung für UniStruktur und UniProInvest: Struktur obliegt Alexander Wagner und Ikram Yaya. Das gleiche Team managt auch den PrivatFonds: Kontrolliert.