CORESTATE beruft Stefan Scherrer zum Chief Operating Officer

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, beruft Stefan Scherrer zum Chief Operating Officer (COO) der CORESTATE Capital Group.

Seit Anfang Dezember ist Stefan Scherrer verantwortlich für den Betrieb und Ausbau der CORESTATE Shared Services Plattform. Ein Hauptfokus in seiner neuen Tätigkeit ist die Integration der einzelnen Geschäftseinheiten auf die gemeinsame Plattform. Dies mit dem Ziel, die angestrebten Synergien zu realisieren und dadurch die unternehmerische Stärke der einzelnen Geschäftseinheiten zu festigen.

Vor seinem Wechsel zur CORESTATE war Stefan COO der Credit Suisse (CS) Asset Management Division in den Regionen Schweiz & EMEA. In dieser Funktion hat Stefan die strategische Weiterentwicklung der CS Asset Management Division entscheidend mitgeprägt und war unter anderem verantwortlich für die Weiterentwicklung der Investment Plattform, die Implementierung von regulatorischen Anforderungen, sowie die Integration von neuen Geschäftsfeldern.

Micha Blattmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, CORESTATE: „Stefan überzeugt durch seine stark prozessorientierte und strukturierte Herangehensweise, die uns vor allem in den Post-Merger-Integrationsaufgaben von großem Nutzen sein werden. Für das weitere Wachstum der CORESTATE-Gruppe ist es sehr wichtig, dass die Management-Expertise sukzessive erweitert wird.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.
CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd*. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 530 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com
*Ende des Jahres 2017

LRI Group verzeichnet Wachstum des verwalteten Vermögens um 20 Prozent

LRI Group konnte das verwaltete Vermögen im Jahr 2017 um 20 Prozent auf rund 12 Milliarden EUR steigern.

Ein wichtiger Treiber des organischen Wachstums waren neue Vermögensverwalter und Asset Manager, wobei Österreich, Deutschland, die Niederlande und Schweiz als Herkunftsländer dominierten. So wurde mit M17 Capital Management, P.A.M Prometheus Asset Management, QC Partners, SK Vermögensverwaltung, TAO Alternatives und Torendo Capital Partners GmbH die Bandbreite an Publikumsfonds auf der LRI Group UCITS Platform im vergangenen Jahr erweitert. Neben Equity- und Fixed-Income-Strategien sowie Multi-Asset-Fonds umfasst das Fondsspektrum auch Liquid Alternatives-Strategien sowie Dachfonds.

„Ein weiterer bedeutender Treiber war zudem unsere strategische Fokussierung auf das Geschäftsfeld Real Assets und die Entscheidung, dort weiter zu expandieren“, sagt Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A. „Neben neuen Immobilien-Projekten haben wir in den Bereichen Private Equity, Debt und Erneuerbare Energien neue institutionelle Investoren als Initiatoren gewinnen können. Auch sind unsere Verbriefungslösungen stark nachgefragt, unter anderem konnten wir den größten Deal in der Geschichte unserer Verbriefungsplattform verzeichnen – eine Transaktion mit einem Volumen von über 300 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus sind wir dabei, mehrere Reservierte Alternative Investmentfonds (RAIFs) aufzulegen. Luxemburgische Strukturen sind bei regulierten Investoren im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Pooling von Investorenkapital.“

Der RAIF unterliegt der Alternative Investment Fund Manager (AIFM)-Richtlinie und orientiert sich am Luxemburger Spezialfonds (SIF). Da er jedoch nicht der direkten Aufsicht durch die Luxemburger Behörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) unterliegt bietet der RAIF einen schnelleren Marktzugang. Der RAIF wird von einem regulierten AIFM verwaltet. Dadurch ist eine Vermarktung an professionelle Investoren in der EU gemäß der AIFM-Richtlinie möglich. Ebenfalls ist eine Umwandlung in SIF-Strukturen möglich.

2017 erweiterte LRI Group ihr Leistungsspektrum zudem durch ein weltweites Vertriebsnetzwerk, das Partner in Asien, Australien, Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika umfasst und dadurch Zugang zu institutionellen Investoren bietet.

„Wir haben ein breit gefächertes Netzwerk von Vertriebspartnern, Placement Agents und Consultants aufgebaut, die unter Voraussetzung bestimmter Kriterien die Fonds unserer Partner in ausgewählten Ländern vertreiben. Durch diesen Service bieten wir einen Mehrwert für die Fondsinitiatoren selbst, aber auch die Vertriebspartner haben ein hohes Interesse daran, ihren Kunden neue interessante Strategien zu präsentieren. Investoren erhalten ihrerseits dadurch ebenfalls Zugang zu neuen, ihnen unbekannten Investmentstrategien,“ kommentiert Michael Sanders.

Mit Blick auf 2018 wird zudem der Service im Bereich Fundraising ausgebaut werden. Fondsmanager mit Offshore-Strukturen aus Asien, Nordamerika und Europa stehen oftmals vor der Herausforderung, ausreichend Anfangskapital zum Fondslaunch vorweisen zu können. Trotz nachgewiesener Erfolgsbilanz der Investmentstrategie sind die Hürden für einen Markteintritt aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen auf Investorenseite sehr hoch.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein solides Partnernetzwerk von Anfangskapitalgebern es ermöglicht, neue und innovative Produkte an den Markt zu bringen, die ansonsten aufgrund eines geringen Startvolumens diese Chance nicht hätten,“ so Michael Sanders.

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat rund 100 Mitarbeiter und verwaltet über drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie rund neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds.

ICF mandatiert CACEIS als Settlement Agent für Quotrix Plattform

Die Frankfurter ICF BANK AG fungiert als alleiniger Market Maker auf Quotrix, der elektronischen Börsenhandelsplattform an der Düsseldorfer Börse. In dieser Funktion verantwortet die ICF BANK ein umfangreiches Produktportfolio von etwa 4.000 Aktien, 3.100 Anleihen, 2.700 Investmentfonds sowie 1.400 Exchange Traded Products. Die Bank baut das Geschäftsfeld seit Anfang 2017 erfolgreich aus. Aktuell wickelt Quotrix ungefähr 7% aller Aktien-Orders (ohne Xetra) von Retail-Investoren in Deutschland ab. Die ICF BANK mandatierte CACEIS als Settlement Agent zur Unterstützung des wachsenden Geschäfts.

Bernd Gegenheimer, Vorstandsvorsitzender der ICF BANK AG, erklärt: „Für unser wachstumsstarkes Quotrix-Geschäft waren wir auf der Suche nach einem weiteren leistungsstarken Dienstleister, der imstande ist, ein steigendes Handelsvolumen bei gleichbleibender Servicequalität abzuwickeln. Mit CACEIS haben wir einen Service-Provider mit einer starken Reputation und einer beachtlichen Expertise gefunden. Wir sind überzeugt, dass unser Partner in der Lage ist, unsere ambitionierten Wachstumspläne für Quotrix zu unterstützen.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland, ergänzt: “Wir freuen uns sehr, dass wir zur Unterstützung des Quotrix-Geschäfts der ICF BANK ausgewählt wurden. Dieses zusätzliche Mandat unseres langjährigen Partners ICF bestätigt unser nachhaltiges Engagement zur Unterstützung der Kunden mit unserem Expertenwissen. Die ICF BANK peilt ehrgeizige Entwicklungsziele an, und wir werden sie bei der Erreichung ihrer Ziele bestmöglich unterstützen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2016). http://www.caceis.com

Lombard Odier Investment Managers erweitert institutionelles Vertriebsteam für Deutschland und Österreich

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2017 ist Christian A. Kratochwil als Senior Institutional Sales Manager für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) tätig. Mit Sitz in Frankfurt am Main betreut er in seiner Funktion primär Versicherungen, Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen, Family Offices und Stiftungen.

Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt kommt von der Nestor Advisory GmbH (vormals Cartesio AG), wo er als Geschäftsführer bereits ähnliche Mandate betreute. Davor war er Partner bei IO Capital Partners sowie Bereichsleiter Market Making und Leiter börslicher Fondshandel bei der DMB Deutsche Börsenmakler GmbH. Kratochwil berichtet an Robert Schlichting, der als Leiter Institutioneller Vertrieb für Deutschland und Österreich im Oktober diesen Jahres von der Deutschen Asset Management zu Lombard Odier IM wechselte.

Robert Schlichting, Leiter Institutioneller Vertrieb für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Christian einen im institutionellen Vertrieb sehr erfahrenen und gut vernetzten Profi gewonnen zu haben, mit dem wir unser Kundennetzwerk weiter ausbauen können. Seine breitgefächerte Expertise im institutionellen Geschäft, insbesondere in Bezug auf quantitative und asymmetrische Investmentstrategien sowie im Bereich Absolute Return, unterstreicht zudem unseren Anspruch, unseren Investoren zukünftig noch gezieltere Ansätze für ihre individuellen Bedürfnisse anzubieten.“

Lombard Odier IM hat binnen zwei Monaten sein von Frankfurt am Main aus operierendes Vertriebsteam für Deutschland und Österreich verdoppelt. Darüber hinaus verfolgt Lombard Odier IM konsequent, den europäischen Vertrieb sukzessive zu ergänzen. Erst in der vergangenen Woche wurde Velida Jahic als Head of Nordics vorgestellt. Sie arbeitet von London aus und berichtet, wie Robert Schlichting, an Jonathan Clenshaw, Head of Institutional Sales Europe, der im Mai ebenfalls von der Deutschen Asset Management gekommen ist. Jahic war zuvor bei Nomura Asset Management, wo sie als Business Development Director die nordeuropäischen Länder betreute. Vor Nomura war sie Senior Investments Manager für alternative Investments bei der Nordea Bank in Dänemark.

Über Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2017).

Institutionelles Immobiliengeschäft von Union Investment mit starkem Wachstum

Union Investment blickt auf ein starkes Wachstum im institutionellen Immobiliengeschäft zurück. Gegenüber 2016 stieg das institutionelle Anlagevolumen in den aktiv gemanagten Fonds, Service-KVG-Mandaten und Bündelungsvehikeln um insgesamt 15 Prozent (Stand: 30. November 2017). Mit einem Fondsvolumen von rund 9,1 Milliarden Euro (Vorjahr 7,9 Milliarden Euro) bestätigt Union Investment ihre führende Rolle unter den Anbietern institutioneller Immobilienlösungen.

Eine positive Bilanz zieht Union Investment insbesondere im Bereich der Service KVG-Mandate. Durch den Gewinn neuer und den Ausbau bestehender Mandate stieg das Anlagevolumen in diesem Geschäftsfeld von Januar bis November 2017 um rund 19 Prozent auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro. Im Jahresverlauf konnte Union Investment zudem Kapitalzusagen im Volumen von 1,4 Milliarden Euro einwerben. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um rund 38 Prozent.

Zur positiven Bilanz beigetragen hat auch die Auflage neuer Themenfondsprodukte wie des Urban Living Nr. 1. Im Anlagefokus dieses Offenen Immobilien-Spezial-AIF liegen Mikro-Apartmentanlagen, die sich an Young Professionals, Studierende sowie Single-Haushalte wenden. Der Fonds investiert vorrangig in den dynamischen Metropol- und Ballungsregionen in Deutschland. Darüber hinaus hat Union Investment 2017 ihr Angebot im Bereich der Spezial-AIFs im Wohnsegment mit der Deutschen Asset One als Partner weiter ausgebaut.

Mit insgesamt elf Transaktionen wurden die Immobilienportfolios der institutionellen Publikums- und Spezialfonds gezielt weiterentwickelt. Neben fünf Ankäufen im Volumen von 185 Millionen Euro wurden in den ersten elf Monaten sechs Verkäufe im Volumen von 40 Millionen Euro realisiert. Weitere Investments für die institutionellen Fonds stehen kurz vor dem Abschluss.

Für 2018 stehen die Zeichen bei Union Investment im institutionellen Bereich weiter auf Wachstum: „Wir verzeichnen in allen Säulen unseres institutionellen Immobiliengeschäftes ein hohes Anlageinteresse. Sowohl aus den Bestandsfonds heraus als auch durch die konsequente Verbreiterung der Produktpalette werden wir in den nächsten Monaten weiter zulegen“, sagt Jörn Stobbe, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH.

NN Investment Partners verstärkt Alternative Credit-Team

NN Investment Partners (NN IP) verstärkt sein Alternative Credit-Team durch die Ernennung von Eric Verret zum Head of Corporate Loans. Verret wird für Investitionsstrategien in Unternehmenskredite verantwortlich sein und ein umfassendes Konzept für die Kreditvergabe umsetzen. NN IP baut sein Team im Bereich Alternative Credit / Private Debt seit einiger Zeit aus, da diese Anlageklasse für Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eric Verret (CFA) besitzt einen MBA-Abschluss der INSEAD sowie einen Abschluss in Rechtswissenschaften der Laval University, Kanada und bringt umfangreiche Erfahrungen an den internationalen Fremdkapitalmärkten und im Corporate Banking mit. In den vergangenen 13 Jahren hatte er verschiedene Führungspositionen bei GE Capital inne. Zuletzt hat er in London ein Team geleitet, das sich mit der Vergabe und Strukturierung von Krediten zur Finanzierung des Erwerbs europäischer Kreditportfolios befasste. Davor war er in mehreren anderen Positionen für GE Capital tätig, u.a. als Managing Director Business Development and Capital Markets für einen Kreditfonds, der gemeinsam von GE Capital und der Mubadala Development Corporation aus Abu Dhabi gegründet wurde und in Asset-Based- und Leveraged-Finance-Kredite weltweit investierte. Vor seiner Zeit bei GE Capital arbeitete Verret fünf Jahre als Jurist mit dem Spezialgebiet Kapitalmärkte und Wertpapiere für Clifford Chance in London als auch für verschiedene Kanzleien in Kanada.

Gabriella Kindert, Head of Alternative Credit bei NN Investment Partners: „Mit dieser Ernennung unterstreicht NN IP sein Engagement im Bereich Alternative Credit, die für den Aufbau eines strategischen Asset-Mix zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wir bauen unser Alternative Finance-Team angesichts der kräftigen Nachfrage in diesem Bereich aus und freuen uns sehr, dass Eric Verret nun für uns arbeitet. Seine umfangreiche Erfahrung im Corporate Banking und an den internationalen Fremdkapitalmärkten wird einen wertvollen Beitrag zu unserer Entwicklung auf diesem Gebiet leisten.“

Zwei neue Mitglieder für das Alternative Credit Investment Committee

Darüber hinaus wird das Alternative Credit Investment Committee von NN IP um zwei weitere, unabhängige externe Mitglieder erweitert: Dr. Uwe Seedorf und Hein Brand. Sie unterstützen den Entscheidungsprozess von NN IP im Hinblick auf Kreditrisiken und ergänzen das bestehende Investment Committee mit Han Rijken, Patrick den Besten und Gabriella Kindert (Vorsitzende). 

Uwe Seedorf war Chief Credit Risk Officer bei GE Capital und hatte dort seit seinem Eintritt im Jahr 2001 verschiedene Führungspositionen besetzt. Davor war er für die Dresdner Bank tätig, wo er sich auf strukturierte Projektfinanzierungen spezialisiert hatte. Uwe Seedorf besitzt einen MBA und einen Doktortitel in Finance and Accounting und blickt auf insgesamt 28 Jahre in Führungspositionen in Finanzinstitutionen in den Regionen EMEA/Schwellenländer und Nord- und Südamerika zurück. Zudem war er Aufsichtsratsmitglied bei drei europäischen Banken. Er besitzt Erfahrung u.a. im Management von Kredit- und operativen Risiken, im Vertrieb, in der Syndizierung und in der Strukturierung von Krediten. 

Hein Brand, das zweite neue Mitglied im Alternative Credit Investment Committee von NN IP, war mehr als 30 Jahre in leitenden Positionen im Kreditrisikomanagement tätig, insbesondere bei ING und Shell. Von 2009 bis 2016 war er CEO von ING Real Estate, seit 2001 war er Mitglied des Executive Team für den Bereich Commercial Banking der ING. Davor leitete er das Kreditrisikomanagement bei ING, wo sein Team auch für Kreditumstrukturierungen zuständig war. Hein Brand hat in zahlreichen Führungspositionen bei großen niederländischen Unternehmen, insbesondere im Immobiliensektor, umfangreiche internationale Erfahrungen in der Entwicklung und im Investment Management von Gewerbeimmobilien gesammelt. Darüber hinaus ist er Mitglied mehrerer Aufsichts- und Beiräte. 

Gabriella Kindert: „Uwe Seedorf und Hein Brand werden unser Alternative Credit Investment Committee mit ihrer umfangreichen internationalen Erfahrung und Expertise bereichern, und es ist uns eine Ehre, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ein starkes Kreditrisikomanagement ist für das Alternative Credit-Team sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass ihre umfassende und tiefgreifende Erfahrung uns darin unterstützt, unser Ziel zu erreichen, eine führende Rolle im Bereich Alternative Credit einzunehmen.“

NN Investment Partners tritt der Initiative Climate Action 100+ bei

Climate Action 100+ ist eine neue fünfjährige Investoren-Initiative, die sich mit jenen Unternehmen befasst, die zu den weltgrößten Emittenten von Treibhausgasen zählen. Ziel ist es, die Emissionen einzudämmen und das klimabezogene Reporting sowie die Governance hinsichtlich des Themas Klimawandels zu verbessern. Unter den 100 größten Unternehmen der Welt finden sich auch die größten Emittenten von Treibhausgasen. Die Liste umfasst Unternehmen aus den Sektoren Öl & Gas, Elektrizität und Transport, aber auch aus weiteren Branchen.

Im Rahmen von Climate Action 100+ tritt NN IP in den aktiven Dialog mit drei großen Unternehmen aus dem Chemiesektor, in die der Asset Manager investiert. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Unternehmen die Klimarisiken minimieren und offenlegen und die Chancen, die sich daraus auch für sie ergeben, maximieren. Durch die Beteiligung an dieser Initiative setzt NN IP sein Bekenntnis aus dem Global Investor Statement on Climate Change der Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015 in die Tat um. Alle an der Initiative teilnehmenden Unternehmen haben eine klare Agenda hinsichtlich ihres Engagements, und die erzielten Fortschritte werden jährlich veröffentlicht. 

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Uns ist bewusst, dass die Klimarisiken durch – und für – viele Unternehmen erheblich sind. Der heutige Start von Climate Action 100+ verdeutlicht unser doppeltes Bekenntnis: erstens den Shareholder-Value zu verbessern, und zweitens als verantwortungsvoller Investor zu agieren. Diesen Weg haben wir bereits in den späten 1990er Jahren begonnen. Durch Initiativen wie Climate Action 100+ tragen wir dazu bei, die globalen Herausforderungen des Klimawandels anzugehen.“

Die Teilnahme an der Initiative reflektiert NN IPs Bekenntnis zu verantwortlichem Investieren, zur Integration von Umweltfragen, sozialen Belangen und guter Goveranance (ESG) und zu seiner Rolle als aktiver Investor. Eine Vorreiterrolle in den Bereichen ESG-Research und -integration sowie guter Governance trägt zur Verbesserung des Investmentangebots für Kunden bei. Mit der Beteiligung an der Initiative Climate Action 100+ stärkt NN IP seine Rolle als verantwortungsvoller Anleger. 

Climate Action 100+ wurde heute in Paris offiziell ins Leben gerufen, am zweiten Jahrestag des Pariser Abkommens. Mit der Initiative bündeln mehrere regionale Klimawandelplattformen von Investoren, darunter die European Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC), ihre Kräfte – und das gemeinsam mit den Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (PRI).

Die NN Gruppe ist seit Juli 2017 Mitglied der IIGCC. NN IP bekennt sich schon seit der Auflegung seiner ersten nachhaltigen Aktienstrategie vor 18 Jahren zu verantwortlichem Investieren. Seitdem hat der Asset Manager den nachhaltigen Investmentansatz auf alle Anlageklassen ausgeweitet. Durch die Unterzeichnung der PRI der Vereinten Nationen im Jahr 2008 hat NN IP sein Bekenntnis zur Integration von ESG-Faktoren in die Anlageentscheidungen für alle Fonds und Mandate formalisiert. Im vergangenen Jahr hat NN IP sein Angebot an nachhaltigen Anlagelösungen durch die Auflegung des Euro Green Bond Fonds, des Equity Impact Investing Fonds und des Sustainable Multi-Asset Fonds ausgeweitet.

Donner & Reuschel ernennt Carsten Mumm zum Chefvolkswirt

Der Kapitalmarktexperte Carsten Mumm wurde zum Chefvolkswirt der Privatbank Donner & Reuschel ernannt. Bereits seit Jahren leitet Mumm die Abteilung Kapitalmarktanalyse und ist somit verantwortlich für die Erstellung der Konjunktur- und Kapitalmarktprognosen sowie für alle Fragen rund um das Thema Asset Allokation. Zuvor war der 42-jährige für die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden, das Management von Spezial- und Publikumsfonds sowie die hauseigenen Research-Tätigkeiten verantwortlich.

In seiner Funktion als Chefvolkswirt steht Mumm sowohl Privatkunden als auch Institutionellen bei allen Fragen der Anlagepolitik beratend zur Seite. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er ab 1997 Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzwissenschaft an der Universität Hamburg. Bereits seit 1998 ist Mumm im Bereich Kapitalanlage beschäftigt. 2006 qualifizierte er sich zum Chartered Financial Analyst.

Weitere Informationen über unser Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Unigestion und die Universität Paris-Dauphine gründen Forschungsakademie zu Alternativen Risikoprämien

Der Vermögensverwalter Unigestion, spezialisiert auf aktiv verwaltete Risikomanagement-Anlagelösungen, und das House of Finance der Université Paris-Dauphine haben jetzt die Alternative Risk Premia Academy gegründet, die die Verbindung zwischen der akademischen Welt und der Vermögensverwaltungsbranche weiter stärkt.

Die Akademie wurde ins Leben gerufen, um die weitere Forschung und das Verständnis im Anlageuniversum der Alternativen Risikoprämien (ARP) zu fördern und verfolgt drei Hauptziele:

  • Ermittlung der wichtigsten Forschungsrichtungen, die in Zukunft die Grundlagen für die ARP-Industrie und fundierte theoretische und empirische Forschung legen
  • Präsentation der neuesten wissenschaftlichen Forschung zu ARP für Investoren
  • Förderung des Austauschs von Ideen und Informationen zu neuen Risikoprämien

Jean-Louis Laurens, Chairman von Unigestion Asset Management France, zum Start der Akademie:
„Durch streng risikobasierte Anlageprozesse Risikoprämien einzubringen, ist Teil der DNA von Unigestion. Die Zusammenarbeit mit führenden akademischen Forschungszentren wie dem House of Finance von Paris-Dauphine wird uns sicherlich helfen, unser Verständnis Alternativer Risikoprämien zum Nutzen aller Anleger weiter zu verbessern. 

Jérôme Teïletche, Leiter Cross-Asset-Lösungen bei Unigestion, ergänzt:
„Alternative Risikoprämien sind eine der interessantesten Entwicklungen in der Asset-Management-Branche, denn sie bieten differenzierte Renditequellen. Und dies zu einer Zeit, da die Anleger sie mehr brauchen denn je, da die erwartete Rendite herkömmlicher Risikoprämien derzeit sehr gering ist.“
„Die Akademie ist der jüngste Schritt in der Forschung von Unigestion auf dem Gebiet der ARP und in ihrer Beziehung zur akademischen Welt. Wir freuen uns darauf, eng mit dem House of Finance von Paris-Dauphine zusammenzuarbeiten, um eine erstklassige Forschungsagenda zu entwickeln und so das Verständnis der Investoren für ARP-Investitionen weiter zu vertiefen.“

Aktuelles Umfeld kommt aktivem Management zugute

Zwei Drittel der institutionellen Investoren weltweit (65%) gehen davon aus, dass ihre Anlageergebnisse im Jahr 2018 durch Assetpreisblasen beeinträchtigt werden. Gleichzeitig rechnen drei von vier Befragten (75%) damit, dass das aktuelle Marktumfeld eher aktiv agierenden Managern zugute kommt, weil Allokationen in passiven Investments bereits im dritten Jahr hintereinander Verluste erlitten haben. Zu diesen Ergebnissen gelangt eine aktuelle Umfrage, die heute von Natixis Investment Managers veröffentlicht worden ist.

Da die Notenbanken die Umsetzung ihrer monetären Hilfsmaßnahmen seit der Finanzkrise, allmählich schrittweise zurückfahren, rechnen die Befragten im nächsten Jahr mit Wertschwankungen. Um ihre Portfolios entsprechend auszurichten, erhöhen die Institutionellen deshalb auch ihre Engagements in nicht-traditionellen Anlageformen wie Private Equity, privaten Krediten, Infrastruktur-Investments und Immobilien als Alternativen zu Anleihen. Außerdem möchten die Anleger angesichts eines dicht gedrängten Marktes auf diese Weise höhere Renditen erzielen.

Oliver Bilal, Head of International Sales and Marketing, bei Natixis Investment Managers erklärt dazu: „Weltweit sind sich die institutionellen Investoren des instabilen Marktumfelds, der verzerrten Assetpreise sowie der systemischen Risiken, für welche die Interventionen der Notenbanken und die zunehmende Beliebtheit passiver Investments gesorgt haben, absolut bewusst. So setzen sie auch weiterhin auf aktives Management, um das aktuelle Marktumfeld bewältigen zu können. Darüber hinaus sind sie zuversichtlich, dass ihre Portfolios entsprechend aufgestellt sind, um auch zukünftigen Marktumfeldern trotzen zu können. Allerdings warnen sie davor, dass Privatanleger die systemischen Risiken, mit denen passive Investments einhergehen, nicht wirklich im Blick haben.“

Natixis hat Entscheidungsträger von 500 institutionellen Investmentgesellschaften befragt, die insgesamt Anlagegelder von mehr als 19 Bio. US-Dollar verwalten. Zu ihren Kunden zählen Pensionäre, Staaten, Versicherungsgesellschaften und andere Institute. Diese Umfrage zeigt auch, dass 59% der Institutionellen der Auffassung sind, dass die Volatilität durch die Mittelzuflüsse in passive Investments künstlich gesenkt worden ist. Parallel dazu gibt über die Hälfte der Befragten (57%) an, dass das Wachstum im Bereich passive Investments die relativen Aktienkurse verzerrt und gleichzeitig systemische Marktrisiken verursacht (63%), über die sich Privatanleger nach Einschätzung von 72% gar nicht im Klaren sind.   

An den Märkten mit aktiven Investments navigieren

Institutionelle Investoren setzen in zunehmendem Maße auf aktive Anlagestrategien. So sind 76% inzwischen davon überzeugt, dass das aktuelle Marktumfeld aktivem Portfoliomanagement zugute kommen dürfte.

Darüber hinaus vertritt eine Mehrheit von 57% der Institutionellen die Auffassung, dass sich aktive Investmentansätze im direkten Vergleich langfristig besser entwickeln als passive Strategien. Drei Viertel der Befragten (75%) geben an, dass aktiv agierende Manager Anlagechancen an den Schwellenländermärkten erfolgreicher identifizieren können. Ein ähnlich hoher Anteil der Institutionellen (74%) ist der Meinung, dass aktive Manager bessere Möglichkeiten bieten, in unkorrelierte Anlageklassen zu investieren.

Oliver Bilal fügt hinzu: „Die Steuerung von Kursverlustrisiken wird 2018 eine noch größere Herausforderung darstellen. Allerdings sollte man das neue Jahr auch als Chance betrachten. Schließlich können Wertschwankungen für jene, die von ihnen profitieren können auch höhere Erträge zur Folge haben. Allerdings neigen institutionelle Investoren ohne ein wirklich breit diversifiziertes und nachhaltiges Risikomanagement auf Portfolioebene dazu, lediglich auf Marktkorrekturen und Wertschwankungen zu reagieren statt solche Entwicklungen auszunutzen. Im Jahr 2018 dürften sich die Märkte wechselhafter und volatiler entwickeln. Deshalb werden an den Märkten für aktive Investments wohl wesentlich aktivere Denkansätze erforderlich sein.“

Anleihenblasen vs. Wertschwankungen an den Aktienmärkten

Mit drei Vierteln (77%) vertritt die überwiegende Mehrheit der Institutionellen die Auffassung, dass das lang anhaltende Niedrigzinsumfeld zu der Entstehung von Asset-Blasen geführt hat. 62% der institutionellen Investoren sorgen sich mit Blick auf das Jahr 2018 bei ihren Portfolios vor allem um steigende Zinsen. Schließlich könnte ein solcher Anstieg bei Anleihen eine Korrekturphase auslösen.

Die Umfrage zeigt auch, dass Preisblasen bei Vermögenswerten den geopolitischen Ereignissen – die angesichts der jüngsten Entwicklungen 74% der Befragten beunruhigen – allmählich Konkurrenz machen. Gleichzeitig werden die Assetpreisblasen von den Institutionellen bereits als größere Gefahr für ihre Investmentperformance im Jahr 2018 angesehen als ein Anstieg der Zinsen (61%).

Die institutionellen Investoren sind ferner der Ansicht, dass von den traditionellen Anlageklassen vor allem am Anleihenmarkt eine Blasenbildung droht. So rechnen mit 42% inzwischen fast doppelt so viele institutionelle Investoren mit einer Anleihenblase wie mit einer Immobilienblase (23%). Und selbst von jenen 64% der Befragten, die eine Blasenbildung bei Bitcoins erwarten, ist man damit nicht mehr allzu weit entfernt.

Oliver Bilal ergänzt: „Da praktisch Anleiheninvestments aller Art der zunehmenden Gefahr weltweit nachhaltig steigender Zinsen ausgesetzt sind, betrachten viele institutionelle Investoren das aktuelle Bewertungsniveau am Anleihenmarkt mittlerweile skeptisch. Aus diesem Grund halten die Investoren zunehmend nach Anlagealternativen und unkorrelierten Investmentlösungen Ausschau, um besser auf die Herausforderungen des Marktes im Jahr 2018 begegnen zu können.“

Ein großer Teil der institutionellen Investoren (30%) beobachtet momentan auch an den Aktienmärkten eine Blasenbildung. Allerdings dürften eher erneut aufkommende Wertschwankungen (statt nachhaltiger Korrekturphasen) die Aktienmärkte im Jahr 2018 prägen. So rechnet eine überwiegende Mehrheit von 78% der Institutionen für das nächste Jahr mit einem Anstieg der Volatilität an den Aktienmärkten. Obwohl in diesem Jahr kaum Wertschwankungen zu beobachten gewesen sind, halten die meisten institutionellen Investoren (59%) diesen Umstand für nicht dauerhaft und machen sich sogar ernsthafte Sorgen.

Die Jagd nach Diversifikation

Institutionelle Investoren setzen mittlerweile in größerem Maße sowohl auf Aktien als auch auf unkorrelierte alternative Investments, um derartigen Herausforderungen am Markt zu trotzen:

  • Die Aktienausrichtung ist auf 37,1% angestiegen (gegenüber 33,8% im Jahr 2016); gleichzeitig ist die Allokation in Anleihen leicht von 35,0% (2016) auf 33,9% zurückgegangen.
  • Ein Drittel der institutionellen Investoren (33%) verringert zurzeit die Engagements in Hochzins-Unternehmensanleihen. Parallel dazu reduziert ein Viertel (26%) die Positionen in Staatsanleihen. Darin spiegeln sich möglicherweise die Ängste vor einer Blasenbildung bei den Anleihenbewertungen wider.
  • Fast zwei Drittel der Befragten (64%) sind der Ansicht, dass Anleihen ihrer traditionellen Aufgabe bei der Risikosteuerung auf Portfolioebene mittlerweile nicht mehr gerecht werden. Gleichzeitig vertreten 60% der Institutionellen die Auffassung, dass traditionelle Anlagen inzwischen eher eine zu enge Korrelation zueinander aufweisen, um wirklich voneinander unabhängige Erträge zu generieren.
  • Im Gegensatz dazu halten 78% der Befragten den verstärkten Einsatz alternativer Investments für eine effektive Möglichkeit, das Risiko zu steuern. Fast genauso viele Institutionelle gehen sogar noch weiter und betrachten alternative Investments für die Diversifikation des Portfoliorisikos als unerlässlich (70% im Vergleich zu 67% aus dem Vorjahr).
  • Bei alternativen Investments besteht ferner Kaufinteresse an illiquiden Papieren. So sind 74% der institutionellen Investoren der Meinung, dass die potenziellen Erträge solcher Anlagen das Risiko infolge festgelegter Anlagezeiträume trotzdem angemessen kompensieren. Am beliebtesten sind in diesem Zusammenhang Private Equity Investments. So stocken 39% der Institutionellen ihre Engagements in Private Equity momentan auf. Gleichzeitig sind zwei Drittel (67%) mit der Performance der in ihrem Portfolio enthaltenen Private Equity-Investments zufrieden.
  • Auf Branchenebene erwarten die meisten Institutionellen (45%), dass sich der Technologiesektor im Jahr 2018 überdurchschnittlich entwickeln wird, gefolgt von den Segmenten Gesundheitswesen (44%), Rüstung/Luftfahrt (43%) und Finanzen (41%). Siehe auch „Branchenausblick institutioneller Investoren für 2018“.

Branchenausblick institutioneller Investoren für 2018

Im direkten Vergleich zu Anleihen bieten Schuldverschreibungen nach Einschätzung von über drei Viertel der institutionellen Investoren höhere risikobereinigte Erträge als ihre Anleihenpendants (im letzten Jahr waren es lediglich 73%). Aktuell erhöhen 36% der Institutionellen ihre Positionen bei Schuldverschreibungen.

Parallel dazu setzt sich allmählich auch eine längerfristige Einschätzung bezüglich der Nachhaltigkeit von Erträgen durch. So erwarten drei von fünf Institutionellen (60%), dass die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien sowie von Aspekten der Corporate Governance in den nächsten fünf Jahren für alle Manager zum Standard werden wird. Der Grund dafür scheint sowohl praktischer als auch moralischer Natur zu sein, denn eine ähnlich große Mehrheit (59%) ist davon überzeugt, dass ESG-Investments durchaus auch Alpha-Chancen bieten.

Oliver Bilal erläutert: „Neben Zinserhöhungen und zunehmenden Wertschwankungen wappnen sich die institutionellen Investoren zurzeit für eine mögliche Bildung von Asset-Blasen und eine entsprechende Korrektur. Jenseits des traditionellen Zusammenspiels von Anleihen und Aktien suchen viele institutionelle Investoren auch in alternativen Anlagestrategien Zuflucht. Schließlich sind sie bestrebt, ihre Portfolios sicher und breit diversifiziert aufzustellen und dabei gleichzeitig zufriedenstellende Erträge zu erzielen. Statt der bereits seit langem anhaltenden Suche nach Rendite stellen wir auf Portfolioebene also ein zunehmendes Sicherheitsbestreben fest – und eine neue Jagd nach Diversifikation.“

Methodik
Im Rahmen dieser Umfrage hat Natixis 500 institutionelle Investoren befragt. Dazu zählen Manager betrieblicher und staatlicher Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungsgesellschaften sowie Staatsfonds aus Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten. Die Daten sind im September und im Oktober 2017 vom Marktforschungsunternehmen CoreData erhoben worden. Die Ergebnisse werden in einem neuen Whitepaper unter dem Titel „Das ist das Ende der Welt wie sie sie kennen. Und sie fühlen sich gut dabei.“ veröffentlicht. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite durableportfolios.com/global/understanding-investors/institutional-investor-outlook-2018.

Über Natixis Investment Managers
Natixis Investment Managers versorgt umsichtige Anlagespezialisten mit erkenntnisreichen Einsichten zum Aufbau von Portfolios. Mit der Exptertise von 26 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir Active Thinking℠ ein, um proaktive Lösungen zu liefern, die Kunden dabei helfen, bessere Ergebnisse in allen Märkten zu erzielen. Natixis zählt zu den weltweit größten Asset-Management-Firmen(1) (€813.1 Mrd. / $961.1 Mrd. AUM(2)).
Natixis Investment Managers, dessen Hauptsitze sich in Paris und Boston befinden, ist Bestandteil von Natixis. Natixis ist an der Pariser Börse notiert und ist eine Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den verbundenen Investmentmanagement-Gesellschaften und Vertriebs- und Dienstleistungsgruppen von Natixis Global Asset Management S.A. gehören Active Index Advisors®(3), AEW; AlphaSimplex Group; Axeltis, Darius Capital Partners; DNCA Investments;(4) Dorval Asset Management;(5) Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;5 Harris Associates; Investors Mutual Limited; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors®;(3) McDonnell Investment Management; Mirova;(6) Natixis Asset Management; Ossiam; Seeyond;(7) Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers; und Natixis Private Equity Division, das Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners umfasst. Nicht alle Angebote sind in allen Rechtsordnungen erhältlich. Besuchen Sie für nähere Informationen bitte die Website des Unternehmens unter im.natixis.com / LinkedIn: linkedIn.com/company/natixis-investment-managers.
Natixis Investment Managers umfasst alle Anlageverwaltungs- und Vertriebsgesellschaften, die zu Natixis Distribution, L.P. und Natixis Investment Managers S.A. gehören.
Natixis Investment Managers S.A., Zweigniederlassung Deutschland (Registrierungsnummer: HRB 88541). Registriertes Büro: Im Trutz Frankfurt 55, Westend Carrée, 7. Floor, Frankfurt am Main 60322, Deutschland.
1 Cerulli Quantitative Update: In „Global Markets 2017“ wurde Natixis Investment Managers (vormals Natixis Global Asset Management) mit Stand vom 31. Dezember 2016 auf Platz fünfzehn der weltweit größten Asset-Management-Unternehmen eingestuft.
2 Nettoinventarwert zum 30. September 2017. Die verwalteten Vermögen ("AUM") können, wie berichtet, notierte Vermögenswerte, verwaltete Vermögenswerte, Bruttovermögenswerte und andere Arten von nicht aufsichtsrechtlichen AUM umfassen.
3 Ein Unternehmensbereich von Natixis Advisors, L.P.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
6 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management. In den USA betrieben von Natixis Asset Management U.S. LLC.
7 Eine Marke von Natixis Asset Management. In den USA betrieben von Natixis Asset Management U.S. LLC.

Kooperation zwischen fundinfo und UBS Fondcenter im Bereich Fondsdatenmanagement

UBS AG und ihre Konzerngesellschaft Fondcenter AG haben die fundinfo AG mit der Beschaffung von Fondsdaten von Fondsanbietern und Asset Managern beauftragt. Die externen und internen Partner von UBS Fondcenter benötigen für die rechtssichere und effiziente Beratung im Fondsgeschäft jederzeit Zugang zu vollständigen, korrekten und aktuellen Fondsinformationen, zu denen auch MiFID II- und PRIIP-Daten gehören. Dabei setzen sie auf den "openfunds"-Standard, der u.a. von UBS Fondcenter, Credit Suisse und Julius Bär lanciert und weiterentwickelt wurde.

"fundinfo verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Beschaffung, Validierung sowie Verteilung von Fondsinformationen und erfüllt unsere hohen Qualitätsanforderungen", sagt Christophe Hefti, Leiter UBS Fondcenter bei UBS Asset Management. "Durch die Partnerschaft mit fundinfo können wir uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und das Dienstleistungsangebot unter anderem in der Datenaufbereitung weiter ausbauen. Gleichzeitig stellen wir den Fondsanbietern einen erfahrenen Partner für qualitativ hochwertiges Fondsdaten- und Dokumentenmanagement zur Seite."

"Nach langjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit UBS Fondcenter im Dokumentenmanagement freuen wir uns und sind stolz darauf, dass UBS Fondcenter nun auch im Fondsdatenmanagement ihr Vertrauen in fundinfo setzt", sagt Jan Giller, Head of Sales & Marketing bei fundinfo. "Es ist für unser Unternehmen ein Privileg und ein nachdrücklicher Beweis unserer Fähigkeiten, dass sich der grösste Asset Manager in der Schweiz für eine Zusammenarbeit mit fundinfo im Bereich der Fondsdaten entschieden hat".

Fondsanbieter werden gebeten, alle statischen Fondsdaten zeitnah im openfunds-Datenstandard (www.openfunds.org) an fundinfo zu liefern. openfunds ist eine Fondsindustrie- und Banken-Initiative, die bereits 48 Mitglieder zählt. Informationen zum Data Dissemination Service von fundinfo sind auf about.fundinfo.com sowie in diesem Video abrufbar.

Über fundinfo AG
Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine international führende Plattform für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikationsplattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asien verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings. Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, Hongkong, London, Madrid, Paris und Singapur.

Über Fondcenter AG
Fondcenter AG, eine Konzerngesellschaft von UBS AG, ist die führende Fondsplattform in der Schweiz und eine der bedeutendsten in Europa und Asien. Seit 1993 bringt UBS Fondcenter rund 300 Vertriebspartner – vor allem Banken, Versicherungen und regulierte Finanzinstitute aus der Schweiz, Europa und Asien – mit rund 400 Fondsanbietern zusammen. Neben dem Hauptsitz in Zürich verfügt UBS Fondcenter neu über Büros in Frankfurt und Hong Kong.

La Financière de l‘Echiquier und die Primonial-Gruppe vereinbaren strategische Partnerschaft

Die französischen Investmenthäuser La Financière de l‘Echiquier und Primonial bündeln ihre Kräfte, um einer der führenden Asset Manager für Privatkunden und institutionelle Anleger in Frankreich und Europa zu werden.

La Financière de l‘Echiquier und die Primonial-Gruppe unterzeichneten am 30. November 2017 eine Vereinbarung mit folgenden Rahmenbedingungen:

  • La Financière de l‘Echiquier erwirbt den Asset-Management-Bereich von Primonial, AltaRocca Asset Management und Stamina Asset Management (derzeit unter der Marke „Primonial Investment Managers“ zusammengefasst);
  • Primonial beteiligt sich zu 40 Prozent an La Financière de l‘Echiquier und wird damit neben den Gründungsgesellschaftern Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier, die die Mehrheit der Aktien halten, zum Referenzaktionär.

La Financière de l‘Echiquier festigt mit dieser Transaktion ihre Position als führender Akteur im Bereich Asset Management. Mit einem verwalteten Vermögen von nunmehr über 10 Milliarden Euro zählt das Unternehmen damit zu den fünf größten unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften Frankreichs. Darüber hinaus stärkt La Financière de l‘Echiquier ihre Position im Anleihenmanagement und treibt dank des starken Vertriebskanals von Primonial ihr Wachstum voran.

Didier Le Menestrel, Gründer sowie derzeit Präsident und Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier, wird nach Abschluss der Transaktion dem Verwaltungsrat der Gesellschaft vorstehen. Christophe Mianné wird Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier und nimmt weiterhin seine aktuelle Funktion als stellvertretender Generaldirektor der Primonial-Gruppe mit Zuständigkeit für das Asset Management wahr. Christian Gueugnier bleibt stellvertretender Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier.

„Die Partnerschaft mit Primonial wird uns dank der besonderen Vertriebsplattformen dabei helfen, unser Geschäft mit Privatkunden und institutionellen Anlegern auszubauen. Mit AltaRocca AM und Stamina AM werden wir eine breitere Produktpalette anbieten können. Außerdem freue ich mich, dass Christophe Mianné als CEO bei La Financière de l‘Echiquier tätig sein wird. Seine Fachkompetenz ist in unserer Branche international anerkannt“, so Didier Le Menestrel, Präsident von La Financière de l‘Echiquier.

„Die Geschichte von La Financière de l‘Echiquier sowie die Stärke ihrer Unternehmensmarke und die Wertentwicklung der Fonds leisten einen erheblichen Beitrag zur strategischen Entwicklung der Primonial-Gruppe, die so ihr Angebot im Asset Management erweitern kann. Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden eine Palette von Anlageprodukten an, die alle zentralen Anlageklassen abdeckt (Immobilien, Aktien, Anleihen / Wandelanleihen, strukturierte Produkte )“, erklärt Stéphane Vidal, Präsident von Primonial.

Die Transaktion traf bei den Aktionären der Primonial-Gruppe (Bridgepoint, Crédit Mutuel Arkéa und das Management) sowie dem Verwaltungsrat von La Financière de l‘Echiquier auf einhellige Zustimmung. Zurzeit steht lediglich noch die Zulassung durch die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde („Autorité des Marchés Financiers“) und die Genehmigung der französischen Wettbewerbsbehörde („Autorité de la Concurrence“) aus.

Der Abschluss der Transaktion soll vor dem Ende des ersten Quartals 2018 erfolgen.

Die Finanz- und Rechtsberater von La Financière de l‘Echiquier sind d‘Angelin & Co. bzw. Sygna Partners. Primonial wurde von Rothschild & Co, DLA Piper sowie Acetis Finance beraten.

Über La Financière de l‘Echiquier („LFDE“)
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 8 Milliarden Euro und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. La Financière de l‘Echiquier ist auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und den Beneluxländern präsent.
www.lfde.com

Über die PRIMONIAL-Gruppe
Die PRIMONIAL-Gruppe ist auf sämtliche Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisiert. Ihre Tätigkeit erstreckt sich über die Auswahl, die Zusammenstellung und das Angebot von vollständigen Lösungen für professionelle Vermögensverwalter sowie deren Kunden. Dabei setzt die Gruppe auf eine Vielzahl von Spezialisten in den Bereichen direkte und kollektive Immobilienanlagen, Lebensversicherungen und kapitalbildende Versicherungen sowie Vermögens-Engineering und Vermögensverwaltung.
www.primonial.com

Fondsverschmelzung: DJE vereinheitlicht Fondspalette

Auf Beschluss des Verwaltungsrats der DJE Investment S.A. werden zum 1. Dezember 2017 zwei Fonds der DJE Investment S.A. zur Vereinheitlichung der DJE-Produktpalette mit zwei neu aufgelegten Fonds unter dem DJE-Umbrella verschmolzen. Konkret betrifft dies den Aktienfonds LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA (LU0185172052), der mit dem neuen DJE – Concept 75 fusioniert. Im Bereich der Rentenfonds verschmilzt zudem der LuxPro – Euro Renten PA (LU0304837403) mit dem neu aufgelegten DJE – EuroRenten.

Dr. Ulrich Kaffarnik, Mitglied des Vorstands der DJE Kapital AG und für den Bereich Fondsmanagement & -handel verantwortlich, sagt dazu: „Mit der Fondsverschmelzung wollen wir die DJE-Produktpalette straffen und so unser Fondsangebot in Zukunft übersichtlicher gestalten. Daher haben wir uns entschieden, die beiden Fonds zugunsten einer einheitlichen Namensgebung und mehr Produktklarheit in den DJE-Umbrella zu übertragen.“

Es handelt sich bei den Fusionen um steuerneutrale Verschmelzungen im Einklang mit den gültigen gesetzlichen, aufsichtsbehördlichen und vertraglichen Bestimmungen gemäß § 17a des Investmentsteuergesetzes.* Die beiden aufnehmenden, neu aufgelegten Fonds, DJE – Concept 75 und DJE – EuroRenten, stellen dabei die Fondsmäntel dar, in die der LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA bzw. der LuxPro – Euro Renten PA mit einem Umtauschverhältnis von 1:1 übertragen werden. WKN und ISIN der beiden übertragenden Fonds bleiben unter dem DJE-Umbrella und neuem Namen erhalten. Auch die Anlagestrategie ändert sich nicht. Der DJE – Concept 75 wird genauso wie der LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA mit einem benchmarkunabhängigen Anlagekonzept gesteuert, in welchem das Chance/Risiko-Verhältnis optimiert wird. Dabei investiert er hauptsächlich in Aktien europäischer Emittenten bzw. Euroanleihen. In normalen Marktphasen orientiert er sich dabei an den laufenden Trends. In Ausnahmesituationen an den Märkten kann er den wichtigen Trendeinflussfaktoren auch eine antizyklische Anlagestrategie entgegenstellten. Auch der DJE – EuroRenten bietet genauso wie der LuxPro – Euro Renten PA eine flexible Anlagestrategie über verschiedene Rentenkategorien und Länder. Er investiert mit einer aktiven Diversifizierungsstrategie über Sektoren, Rating-Kategorien und Laufzeiten in Unternehmens- und Staatsanleihen, die über ein Investment Grade Rating verfügen. Schwerpunkt der Anlagepolitik sind Laufzeiten bis zu fünf Jahren. Das Fondsvermögen wird dabei ausschließlich in Papiere in Euro angelegt, um Währungsrisiken auszuschließen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell rund 12 Milliarden Euro (Stand: 30.11.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.
*Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.

Schöne Bescherung für deutsche Anleger

Weihnachten steht vor der Tür. Geschenke für das Fest, fällige Rechnungen und manch andere Ausgaben belasten das Budget. Der finanzielle Segen vom Arbeitgeber kommt da genau richtig: Annähernd zwei von drei erwerbstätigen Befragten (59 Prozent) können sich hierzulande über Weihnachtsgeld freuen. Die Gehaltsabrechnung im November bringt auf diese Weise gute Stimmung in viele Arbeitnehmerhaushalte. Wie und wofür das Weihnachtsgeld verwendet wird, variiert jedoch sehr, wie das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment zeigt, bei dem Finanzentscheider in deutschen Haushalten befragt wurden.

Die Verwendung des Weihnachtsgeldes in Deutschland ist vielfältig. 39 Prozent der Personen, die Weihnachtsgeld bekommen, tätigen damit notwendige Anschaffungen. Fast genauso viele (38 Prozent) legen zumindest einen Teil vom Weihnachtsgeld auf die Seite und sparen es. Hier fällt auf, dass vor allem junge Erwachsene im Alter von 20 bis 29 Jahren (44 Prozent) und die Altersgruppe der 30- bis 39-jährigen (45 Prozent) sehr eifrig ihr Weihnachtsgeld anlegen. Immerhin 37 Prozent aller Weihnachtsgeldempfänger gönnen sich dagegen etwas Gutes vom Zusatzgehalt. Ebenfalls beliebt ist das Verschenken an Kinder oder Enkel (34 Prozent) sowie das Auffüllen der Urlaubskasse (26 Prozent). „Dass insbesondere jüngere Menschen ihr Weihnachtsgeld nicht nur für konsumtive Zwecke verwenden, zeigt, dass Sparen in Deutschland auch in Zeiten niedriger Zinsen beliebt ist“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, das Ergebnis der Befragung.

Optimismus für Konjunktur sowie die eigene finanzielle Lage

Mit Blick auf die persönliche wirtschaftliche Situation gehen die meisten Deutschen sehr entspannt ins neue Jahr: 70 Prozent erwarten, dass sich ihre finanzielle Lage in den nächsten sechs Monaten nicht verändern wird. Im Vergleich zum vierten Quartal 2016 sind das zwei Prozentpunkte mehr. Annähernd jeder Fünfte (19 Prozent) und damit genauso viele wie im Vorjahr rechnet sogar mit einer Verbesserung der eigenen Situation. „Die Menschen sind zuversichtlich, aber nicht überheblich. Die Mehrheit glaubt daran, dass sie ihren Wohlstand zumindest wird halten können. Aber überzogen sind die Erwartungen auch nicht“, sagt Gay und verweist darauf, dass die Befragten bei der Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Situation deutlich vorsichtiger sind als bei der Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage. Denn die wird deutlich optimistischer gesehen und so positiv wie zuletzt im ersten Quartal 2014: Gut ein Viertel (26 Prozent) rechnet mit einer weiteren Verbesserung in den kommenden sechs Monaten. Im vierten Quartal 2016 waren es nur 16 Prozent.

Aktien und Investmentfonds werden attraktiv eingeschätzt

Da überrascht es nicht, dass die Deutschen auch beim Blick auf die Aktienmärkte weiter zuversichtlich sind. Jeder Dritte (36 Prozent) rechnet mit steigenden Kursen in den kommenden sechs Monaten. Das sind 13 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Fallende Kurse erwarten dagegen nur 15 Prozent im Vergleich zu 35 Prozent im letzten Quartal 2016. „Die Stimmung auf der Anlegerseite ist optimistisch. Die Menschen sehen, dass die Wirtschaft sich weiter positiv entwickelt und denken auch, dass sich daran voraussichtlich so schnell nichts ändern wird“, sagt Gay.

Die attraktivsten Anlageformen bleiben Immobilien, die von 72 Prozent der Befragten als interessant eingestuft werden (Vorquartal: 76 Prozent), und Gold (50 Prozent ggü. 55 Prozent im dritten Quartal 2017). Aber auch Aktien und Investmentfonds erhalten weiterhin gute Bewertungen: 40 Prozent bezeichnen Aktien als attraktiv (drittes Quartal 2017: 42 Prozent), und 33 Prozent halten Investmentfonds für eine rentierliche Geldanlage (drittes Quartal 2017: 31 Prozent). „Die Attraktivität von Aktien und Fonds ist angesichts des geringen Anteils von 20 Prozent Aktienbesitzern unter den Befragten besonders hoch einzustufen. Wir stellen fest, dass sich Anleger langsam für die zeitgemäßen Anlageformen öffnen. Dass sie diese Anlageklassen interessant finden, ist schon einmal ein gutes Zeichen“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 1. bis 10. November 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Generali Investments SICAV SRI Ageing Population erneut mit FNG-Siegel ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge ist der Fonds Generali Investments Sicav (GIS) SRI Ageing Population vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) mit dem FNG-Siegel zertifiziert worden.

Das FNG bescheinigt dem Fonds damit eine „besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.“ Zusätzliche Punkte erzielte der Fonds in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Auswahl- und Dialogstrategien. Damit erreichte er zwei von möglichen drei Sternen in der Gesamtwertung.

Das FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.), der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, repräsentiert über 190 Unternehmen, die sich für mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft einsetzen. Dazu zählen Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Ratingagenturen, Finanzberater und wissenschaftliche Einrichtungen. Die SRI-Zertifizierungsagentur Novethic (SRI= Social Responsible Investing) mit Sitz in Paris ist als Auditor und Forschungszentrum aktiv und hat die erste europäische ESG-Zertifizierung (ESG= Environment Social Governance) entwickelt.

Der von Olivier Cassé und Giulia Culot gemanagte GIS SRI Ageing Population will von diesem langfristigen demographischen Trend profitieren, indem er in ein Portfolio ESG-konformer europäischer Unternehmen mit Exposure zu diesem Thema investiert.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das aus fünf SRI-Analysten bestehende SRI-Team von Generali Investments unter der Leitung von Franca Perin, als Teil der neu gegründeten Investment-Stewardship-Einheit unter der Leitung von Francesco Sola. Das Team prüft mehr als 520 börsennotierte europäische Unternehmen in 26 verschiedenen Sektoren auf der Basis von 34 ESG-Kriterien. Derzeit wendet Generali Investments seine SRI-„best-Effort“-Methodologie auf ein verwaltetes Vermögen von rund 30 Milliarden Euro an.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 456 Milliarden Euro (Stand September 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2017, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im MultiAsset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.