ACATIS zeichnet wissenschaftliche Arbeiten mit insgesamt 7.000 Euro aus Einreichung bis 31. Mai 2017

In 2017 schreibt die ACATIS Investment GmbH zum 15. Mal den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS VALUE-PREIS aus. Der Preis richtet sich an Akademiker und valuebegeisterte Studenten. Für den Preis können bis zum 31. Mai 2017 wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden, die in 2017 oder 2016 bewertet, veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurden. Die vorzugsweise empirischen Arbeiten sollen sich mit dem Erfolg von Anlagestrategien befassen, die auf fundamentalen Bewertungskriterien aufbauen. Zu diesen Kriterien gehören beispielsweise quantitative Daten wie Gewinn- und Ertragskennzahlen, qualitative Daten wie Qualität des Managements oder Corporate Governance-Strukturen, Kombinationen aus technischen und fundamentalen Kennzahlen. Darüber hinaus sollten die Arbeiten eine praktische Relevanz aufweisen.

Für den ACATIS VALUE-PREIS, der in den beiden Kategorien Diplom-/ Master-/Bachelorarbeiten und Dissertationen/wissenschaftliche Aufsätze vergeben wird, hat ACATIS seit der ersten Ausschreibung insgesamt über 90.000 Euro an Preisgeldern ausgezahlt. In der Kategorie Diplom-/ Master-/Bachelor wird die beste Arbeit mit 1.000 Euro ausgezeichnet, in der Kategorie Dissertationen/wissenschaftliche Aufsätze werden insgesamt drei Preise vergeben. Der erste Platz ist mit 3.000 Euro dotiert, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro.

Die ACATIS Investment GmbH fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Value Investing, weil viele Aspekte noch nicht hinreichend erforscht sind, oder noch verbessert werden können.

Zusammenfassungen der prämierten Arbeiten aus den vergangenen Jahren sowie die Teilnahmebedingungen für das Jahr 2017 sind auf www.acatis.de unter dem Punkt Value Investing/ Value Preis zu finden.

Die Arbeiten für den diesjährigen Wettbewerb müssen bis zum 31. Mai 2017 vom Autor bei ACATIS eingereicht werden:
ACATIS Investment GmbH
z. Hd. Herrn Ansgar Wingenter
mainBuilding/ Taunusanlage 18
60325 Frankfurt am Main

Die ACATIS Investment GmbH, gegründet 1994, ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing ist. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch-, Renten- und einen Dachfonds sowie Mandate. Drei Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagship-Fonds ACATIS Aktien Global Fonds UI wurde bereits 1997 aufgelegt. Neben den klassischen Value-Fonds bietet ACATIS unter dem Namen „Modulor“ zudem Smart-Beta-Produkte an, die Value Anomalien mit quantitativen Erkenntnissen kombinieren. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement. In 2016 erfolgte die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS: Der bereits bestehende Aktienfonds ACATIS Global Value Total Return UI wird seit dem 20. Oktober 2016 ausschließlich mit Titeln bestückt, deren Vorauswahl auf künstlicher Intelligenz basiert.

Unigestion legt den Uni-Global – Alternative Risk Premia Fund auf

Die unabhängige Schweizer Asset-Management-Boutique Unigestion gibt heute die Auflegung des Uni-Global Alternative Risk Premia Fund bekannt. Dessen aktiv gemanagte Strategie ermöglicht Investoren eine Anlage in kosteneffiziente und liquide Renditequellen, die eine geringe Korrelation mit Aktien- und Anleihenrenditen aufweisen. Der Fonds erweitert das aktuelle Produktangebot von Unigestion für alternative Direktanlagen, das den Uni-Global – Cross Asset Trend Follower, den Uni-Global – Alternative Equities Compass World, den Unigestion Long/Short Global Opportunities und den Uni-Global – Absolute Return umfasst.

Die Strategie entspricht drei wichtigen Anliegen von Investoren und Vermögensverwaltern:

  • Die erwarteten Renditen traditioneller Anlagen sind kaum noch attraktiv, da die Anleiherenditen auf historisch niedrigen Niveaus verharren, während die Bewertungen am Aktienmarkt relativ ausgereizt sind
  • Zudem können makroökonomische und politische Risiken Phasen erhöhter Volatilität auslösen
  • Die übliche Kostenstruktur von Hedgefonds steht in der Regel in keinem Verhältnis zu den erzielten Renditen

Unigestion hat deshalb eine Strategie entwickelt, welche die Renditequellen von Hedgefonds kostengünstiger nutzen kann sowie Risikoprämien identifiziert, die die Investoren für das eingegangene Risiko entschädigen und so das Erreichen des Anlageziels ermöglicht.

Die drei wichtigsten Kategorien der zugrundeliegenden Risikoprämien umfassen Aktienfaktoren (Bewertung, Qualität, Größe und Momentum), Carry (Extraktion der Überrendite von Anlagen mit höheren statt niedrigeren Ertragsströmen) und Trend Following (die Nutzung anhaltender Kurstrends). Anhand interner Risikomodelle von Unigestion wird die aussichtsreichste Kapitalallokation für eine ausgewogene Exposure in unterschiedlichen makroökonomischen Konstellationen festgelegt, um eine stetige Rendite und eine niedrige Korrelation mit Aktien und Anleihen zu erzielen.

Die Strategie strebt eine Barrendite von +7 Prozent pro Jahr vor Abzug der Kosten für einen 3- bis 5-jährigen Zeitraum an und ermöglicht tägliche Liquidität im Rahmen einer OGAW-Struktur. Sie soll außerdem die Volatilität auf 8 Prozent begrenzen und so gleichmäßig risikoadjustierte Renditen für Anleger zu erzielen.

Gemanagt wird die Strategie von einem Team aus Experten für alternative Anlagen der Aktien- und Cross-Asset-Solutions-Teams von Unigestion.

Kommentar von Jérôme Teiletche, Head of Cross Asset Solutions: „Die Strukturierung unseres Alternative Risk Premia Fund beruht auf unserem langjährigen Research und unseren umfassenden Kenntnissen der Renditequellen von Hedgefonds. Obwohl es für kompetente Hedgefonds-Manager zweifellos immer noch Bedarf gibt, ist diese spezielle Strategie für Investoren attraktiv, die alternative, risikogesteuerte, liquide und kostengünstige Renditequellen suchen. Wir haben das Research und die Ressourcen von Unigestion genutzt, um diese Strategie über Jahre zu entwickeln und sind zuversichtlich, dass wir unseren Kunden damit wirklich eine alternative Quelle risikoadjustierter Renditen bieten können.“

GAM stärkt Aktienkompetenz durch hochrangigen Neuzugang

GAM gab heute einen hochrangigen Neuzugang bekannt, der die Aktienkompetenz der Gruppe stärken wird: Matthew Beesley wurde zum Head of Equities ernannt.

Matthew Beesley, ehemals Head of Global Equities bei Henderson, wird mit allen Aktienteams von GAM an der Optimierung von Performance und Risikomanagement arbeiten. Dabei wird er die Beziehungen zu Sales, Marketing und Operations intensivieren und auch den Austausch von Informationen über die Teams hinweg fördern. Matthew Beesley verfügt über 19 Jahre Anlageerfahrung. Er tritt seine neue Stelle am 6. März 2017 in London an.

GAM blickt auf eine langjährige Erfahrung in Aktieninvestitionen zurück, die unterschiedliche Stile umfassen, darunter in value-, wachstums-, GARP-, ertrags-, contrarian- und qualitätsorientierte Anlagestile. Den Fondsmanagern von GAM steht es vollkommen frei, ihre eigenen Anlagephilosophien und -prozesse zu verfolgen, ohne sich an Benchmarks binden zu müssen. Somit können sie aktive Anlageentscheidungen mit größtmöglicher Überzeugung („Conviction“) treffen.

Alexander S. Friedman, CEO der Gruppe, erklärte dazu: „Wir freuen uns, Matthew Beesley, einen weltweit angesehenen Aktienspezialisten, bei GAM begrüßen zu dürfen. Seine Erfahrung und Erfolge bei der Konzeption und Umsetzung von Anlagestrategien werden unseren differenzierten Aktienanlageangeboten großen Mehrwert bringen.“

Biographie von Matthew Beesley
Matthew Beesley war vor seinem Eintritt bei GAM als Head of Global Equities bei Henderson tätig. Davor arbeitete er in verschiedenen Portfoliomanagerrollen bei Trinity Street Asset Management, JP Morgan Asset Management und Mercury Asset Management/Merrill Lynch Investment Managers. Beesley besitzt einen Bachelor of Arts (Hons) in Politik und moderner Geschichte von der University of Manchester und ist CFA-Absolvent.

BMO Real Estate Partners Deutschland steigert Assets under Management deutlich und verstärkt Geschäft mit Wohnimmobilien

BMO Real Estate Partners Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 das verwaltete Immobilienvermögen (AuM – Assets under Management) deutlich gesteigert. Zum 31. Dezember 2016 lagen die AuM bei 2,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von knapp 2,0 Milliarden Euro entspricht. Darin enthalten sind gut 400 Millionen Euro AuM an akquirierten Objekten aus Projektentwicklungen, die in den nächsten Monaten in einen Immobilien-Spezial-AIF aus dem Segment Wohnen übergehen werden. BMO Real Estate Partners Deutschland wird die AuM im Wohnungssektor innerhalb der kommenden Jahre auf 800 Millionen Euro ausbauen.

Das insgesamt im Jahr 2016 realisierte Transaktionsvolumen beziffert sich auf über 800 Millionen Euro. Auf Ankäufe entfielen 600 Millionen Euro. Die größte Einzeltransaktion war der Erwerb des gemischt genutzten Stadtquartiers Q 6 Q 7 in Mannheim, laut Ranking des Immobilienportals Thomas Daily die größte Transaktion in diesem Bereich in Deutschland im Jahr 2016. Das Volumen der verkauften Immobilien lag bei knapp 200 Millionen Euro, verteilt auf 18 Objekte.

„Wir haben unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch 2016 fortgesetzt“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland. Besonders hervorzuheben sei das erheblich ausgebaute Engagement im Wohnimmobilienbereich. „Wir sind Vielen vor allem als Spezialist für Einzelhandel bekannt. Allerdings investieren wir schon seit unserer Gründung vor mehr als 15 Jahren auch in den Wohnungssektor und haben hier eine entsprechend Expertise und ein Netzwerk aufgebaut“, so Schöberl. „Dieses Team haben wir nun erheblich verstärkt und werden das Geschäft weiter ausbauen.“

Insgesamt betreut der Bereich Wohnimmobilien unter der Leitung von Vincent Frommel, Head of Asset Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland, heute an 70 Standorten 113 Wohn- und Geschäftshäuser mit mehr als 2.220 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von über 175.600 Quadratmetern. „Unser Fokus beim geplanten Ausbau liegt neben Bestandsimmobilien im Wesentlichen in der frühzeitigen Zusammenarbeit mit Projektentwicklern. Dadurch können wir attraktive Projekte noch während der Realisierungsphase akquirieren“, erläutert Frommel.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen im Jahr 2016 weiter auf den Erwerb von Einzelhandelsimmobilien konzentriert. „Eigentümer schätzen uns als Transaktionspartner, der verlässlich und diskret ist. Daher konnten wir auch in einem immer härteren Wettbewerb attraktive Immobilien ankaufen“, kommentiert Thomas Hübner, Head of Investment von BMO Real Estate Partners Deutschland, das Transaktionsgeschehen.

Im Vermietungsmanagement hat BMO Real Estate Partners Deutschland die Aktivitäten 2016 deutlich ausgeweitet. Insgesamt betreute das Spezialistenteam des Asset Managers zum Jahresende 319 Objekte an mehr als 180 Standorten in Deutschland mit einer vermietbaren Fläche im Volumen von über einer Million Quadratmetern. Einzelhandel bildet mit einem Anteil von circa 70 Prozent an der Gesamtmietfläche den Schwerpunkt, gefolgt von den Segmenten Wohnen, Büro und Logistik.

Hinsichtlich der Vermietungsleistung bleiben die Zahlen leicht hinter dem Vorjahresergebnis zurück. 2016 vermietete das Unternehmen mehr als 36.000 Quadratmeter; die Gesamtfläche der Prolongationen nahm von 50.000 Quadratmetern auf 33.000 Quadratmeter ab. Gleichzeitig konnte das Team jedoch die Leerstandsquote leicht verringern.

Für das Immobilienjahr 2017 erwartet BMO Real Estate Partners Deutschland eine weiter steigende Nachfrage sowie einen Anstieg der Immobilienpreise. „Wir sind uns sicher, dass insbesondere Core- und Core-plus-Immobilien gefragt bleiben und werden neben unseren Aktivitäten im Wohnungssektor unverändert in Einzelhandelsimmobilien in deutschen Mittel- und Großstädten sowie in den Zentren europäischer Metropolen investieren“, so Schöberl.

Präsident Trumps Strategie für Arbeit und mehr Cyber-Security steigert die Nachfrage nach Technologie-ETFs

Die Nachfrage nach Technologie-ETFs von ETF Securities ist signifikant angestiegen. Die Assets under Management in den Bereichen Cyber-Security, Robotik und Automation sind 2017 um 60 Prozent gewachsen und haben damit 426.8 Millionen US-Dollar erreicht. Gründe dafür waren unter anderem die Versprechen von Präsident Trump, die verarbeitende Industrie zurück in die USA zu bringen und sich mit Problemen bei Cyber-Security zu befassen. Diese Themen hatten scheinbar schon die US-Wahl beeinflusst.

Der ETF Securities ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF, der im Oktober 2014 in Partnerschaft mit ROBO-GLOBAL® lanciert wurde, überschritt nun die 323.4 Millionen Dollar Marke, was im Jahr 2017 bislang einen Zuwachs von 71 Prozent darstellt. Das Produkt war der erste globale Robotik und Automation-ETF, welcher Investoren die Möglichkeit bietet, sich einfach, liquide und kosteneffektiv an dem sich schnell entwickelnden Robotikmarkt zu beteiligen.

Der ETF Securities ISE Cyber Security GO UCITS ETF (ISPY), der im Oktober 2015 auf den Markt gebracht wurde, erreichte am 23. Februar 2017 ein Volumen von 103.4 Millionen US-Dollar und stieg somit im Jahr 2017 um 34 Prozent an.

Howie Li, Co-Head von CANVAS bei ETF Securities, einem der weltgrößten unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products („ETPs”), erklärt: „Wir haben seit Beginn starke Zuflüsse von Investoren gesehen, aber Trump hat für zusätzliches Interesse an beiden Produkten gesorgt, nachdem seine Kampagne als einen der Eckpfeiler die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA enthielt. Dies wird vermutlich die Nachfrage nach ‚Factory Tech‘ erhöhen, zudem wird er sich mit den Problemen der Cyber-Security befassen, was bei der Wahl ebenfalls ein entschiedenes Thema war.”

„Wir denken, dass die Aktien von Robotik-Herstellern und Cyber-Security Firmen Schlüsselsektoren sein werden, die man beachten sollte, weil beide Teil einer einmaligen technologischen Revolution sind. Kurzfristig haben Präsident Trumps Äußerungen aus dem Oval Office dazu geführt, dass das Bewusstsein der Investoren zusätzlich gesteigert wurde”, fügt Li hinzu.

Der ROBO-GLOBAL® Global Robotics und Automation GO UCITS ist der erste in Europa gelistete UCITS ETF, der Zugang zu einem Megatrend in der aufstrebenden Robotik und Automatisierungsbranche bietet. Klicken Sie hier für weitere Informationen von ETF Securities.

Der ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF bietet Zugang zu Unternehmen weltweit, deren Kerngeschäft Cyber-Security Infrastruktur und Dienstleistungen beinhalten. Klicken Sie hier für weitere Informationen von ETF Securities.

*alle Zahlen Stand 23.02.2017 

T. Rowe Price gewinnt Capital-Fonds-Kompass in der Kategorie Spezialisten

T. Rowe Price erhält die Bestnote von fünf Sternen und gewinnt den Capital-Fonds-Kompass in der Rubrik der Spezialisten. Der Asset Manager kann sich gegen Flossbach von Storch und Vorjahressieger Comgest durchsetzen und geht als Überraschungssieger aus dem Ranking hervor. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung und sind stolz, dass unsere Leistung von unabhängigen Instanzen Anerkennung findet“, sagt Carsten Kutschera, Head of Relationship Management Deutschland und Österreich bei T. Rowe Price.

T. Rowe Price erreicht in der wichtigsten Kategorie „Produktqualität“ die volle Punktzahl von 55 Punkten und kann somit in der Wertentwicklung aller in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Produkte über einen Zeitraum von ein, drei oder fünf Jahren überzeugen. Fünf Sterne erhält eine Gesellschaft für Fonds, die viele Anlageklassen umfassen und eine langfristig überdurchschnittliche Performance aufweisen.

Der Capital-Fonds-Kompass wird von dem Wirtschaftsmagazin Capital, dem Fondsanalysehaus Scope Analysis und den Service-Experten von Tetralog Systems verliehen. Dabei wird die Fondsqualität, die Produktpalette, das Management und der Kundenservice der 100 wichtigsten Fondsgesellschaften analysiert.

Der Capital-Fonds-Kompass unterscheidet zwischen den Rubriken Universalisten, die mindestens 33 eigene Fonds managen, und Spezialisten, die ein kleineres Fondsangebot aufweisen – T. Rowe Price ist hier als Spezialist gewertet worden, weil noch nicht alle auf dem deutschen Markt zugelassenen Fonds das nötige Alter aufweisen, um in die Wertung einzufließen. 51 Anbieter wurden unter der Kategorie Universalisten und 49 Anbieter unter der Kategorie Spezialisten untersucht. Scope Analysis betrachtet die Fondsqualität, die Produktpalette und das Management, wohingegen Tetralog Systems den Kundenservice und das Internetangebot bewertet.

TH Real Estate sichert Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 470 Millionen Euro für Büroimmobilienportfolio

TH Real Estate hat die Refinanzierung eines Immobilienportfolios im Volumen von 470 Millionen Euro abgeschlossen. Ein Konsortium aus ING und LBBW stellt Darlehen mit einer Laufzeit von sieben beziehungsweise zehn Jahren zur Verfügung, die der Refinanzierung von zehn Büroobjekten aus Deutschland, Frankreich und UK aus dem Portfolio des Fonds Cityhold Office Partnership (CHOP) dienen.

Eine Tranche im Volumen von circa 240 Millionen Euro dient der Refinanzierung eines Portfolios von vier Immobilien in London. Der Beleihungsauslauf (Loan-to-Value ratio, LTV) beträgt 35 Prozent, das Darlehen hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

Das zweite Paket mit einem Volumen von 230,9 Millionen Euro sichert die Refinanzierung von vier Büroimmobilien aus Paris und zwei aus Deutschland. Bei den deutschen Objekten handelt es sich um das Atlantik Haus und die Büroimmobilie Burstah in Hamburg. Die Finanzierung wurde zu einem LTV von 50 Prozent über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen.

CHOP ist ein gemeinsames pan-europäisches Investmentvehikel von TIAA und den skandinavischen Pensionsfonds AP1 und AP2 mit einem gegenwärtigen Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Der Fokus liegt auf Core-Büroimmobilien in Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die 2015 gestartete Investmentplattform zielt vorrangig auf Core-Investitionen in etablierten Top-Metropolen wie London, Paris, München, Hamburg, Frankfurt am Main oder Berlin ab. Darüber hinaus investiert der Fonds in weiteren europäischen Metropolen wie Madrid, Mailand und Amsterdam in Value-Add- und Core-Objekte.

„Die hohe Qualität und erstklassige Lage der Objekte, die moderaten Beleihungsausläufe und die Qualität der Kreditnehmer haben für ein sehr großes Interesse von Immobilienfinanzierern gesorgt, die sich an der Finanzierung beteiligen wollten. ING und LBBW haben uns als Fremdkapitalgeber durch eine hohe Versicherungsdeckung und die Finanzierung sowohl in Euro- als auch Sterling-Denominationen überzeugt,“ sagt Farrah Brown, Head of Treasury bei TH Real Estate. „Die nun abgeschlossene Finanzierung gibt uns die Möglichkeit, unseren Investoren weiter starke Anlageerträge zu liefern, und schafft die Flexibilität, das Portfolio des CHOP auszubauen.“

Jasper Gilbey, Fondsmanager des CHOP bei TH Real Estate, fügt hinzu: „Die wettbewerbsfähigen Finanzierungskonditionen unterstreichen die hohe Qualität der Immobilien und werden die langfristige Performance des bestehenden Portfolios vorantreiben. CHOP wird gleichermaßen auf britische und kontinentaleuropäische Objekte setzen, um das gegenwärtige Portfolio über Zukäufe auf ein Volumen von über vier Milliarden Euro zu erhöhen.“

Bei der Refinanzierung war die Immobilien-Investmentbank Eastdil Secured beratend tätig.

PRI launches new infrastructure workstream

The Principles for Responsible Investment (PRI) today announced that it has developed a new infrastructure workstream in response to the growing demand for sustainable infrastructure solutions in both developed and emerging markets.

According to a 2016 study by McKinsey, governments and private investors need to fill a $90 trillion infrastructure funding gap to meet the world’s development needs over the next 15 years. The new US administration has committed to investing heavily in renewing its infrastructure while the UK has positioned infrastructure as a key pillar of its post-Brexit plans.

With 131 countries committing to the Paris Climate Agreement at COP21, and pledging to dramatically reduce their carbon footprint – mostly through development of low-carbon energy and transportation infrastructure—it is vital that future infrastructure projects are both sustainable and climate resilient. Both the G20 and the OECD are exploring how to direct more institutional investment into infrastructure, which can present an attractive opportunity for long-term capital. Emerging markets in particular will require substantial investment in new green infrastructure to mitigate and adapt to climate change and support development objectives.

The new PRI workstream will focus mainly on private debt and equity investments in infrastructure, both direct and via funds. It will also ensure consideration of material ESG factors in investment decision making, and provide guidance on integrating responsible investment throughout the investment process from origination to exit. An Infrastructure Advisory Committee composed of 17 LP and GP representatives from nine countries will share their expertise and guide the new infrastructure strategy.

“The commercial reality is that investors adapting to the ‘new normal’ of a low/no return environment are seeking opportunities for higher yields,” said Fiona Reynolds, managing director of the PRI.

“Long-term investors with lots of patient capital need a home for those funds and infrastructure and long-term sustainable investing are like a marriage made in heaven.

“By its very nature infrastructure investment is for the long term – and integrating environmental, social & governance issues into all of its aspects will lead to long term value for investors and society,” said Chris Newton, executive director, RI, IFM Investors’, representative to the PRI Infrastructure Advisory Committee.

Union Investment steigert verwaltetes Vermögen auf Rekordniveau

Union Investment hat das verwaltete Vermögen im Jahr 2016 auf einen neuen Höchststand ausgebaut. Das Volumen stieg im Jahresverlauf um 31,5 Mrd. auf 292,3 Mrd. Euro. In einem herausfordernden Marktumfeld konnte die Fondsgesellschaft ein Nettoneugeschäft von 23,2 Mrd. Euro erzielen. Dies ist der bislang höchste Zuwachs mit Ausnahme des Rekordjahres 2015 (26,2 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 468 Mio. Euro (2015: 556 Mio. Euro). „2016 war kein einfaches, aber für Union Investment erneut ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz der Fondsgesellschaft. Gleichzeitig forderte er die Fondsanbieter in Deutschland auf, in der Öffentlichkeit noch stärker für die Interessen ihrer Kunden einzutreten.

Im Geschäft mit institutionellen Kunden erzielte Union Investment mit 16,1 Mrd. Euro wieder einen hohen Nettoabsatz (2015: 18,2 Mrd.). Dazu trugen 74 neu gewonnene Kunden bei, von denen 71 aus dem nicht-genossenschaftlichen Sektor stammten. Die Assets under Management im institutionellen Geschäft erreichten mit 168,6 Mrd. Euro einen Höchststand (2015: 147,7 Mrd.). „Obwohl Sicherheit für viele Investoren noch immer an erster Stelle steht, wächst der Renditebedarf und damit die Bereitschaft, auf der Risikoleiter nach oben zu steigen“, stellte Reinke fest. Daher zählten im Jahr 2016 neben geldmarktnahen Produkten vor allem Unternehmensanleihen, Aktien- und Multi-Asset-Anlagen sowie Investitionen in den Emerging Markets bei institutionellen Anlegern zu den Favoriten. Zudem wurden Immobilienanlagen stark nachgefragt.

Nachhaltige Anlagekonzepte gewannen ebenfalls an Bedeutung. Diese waren auch mit Blick auf eine Optimierung des Risikomanagements gefragt. Union Investment bindet dabei Nachhaltigkeitskriterien systematisch in den Investmentprozess ein. Insgesamt erreichten die nachhaltig angelegten Gelder ein Volumen von 25,3 Mrd. Euro, eine Steigerung um knapp neun Milliarden gegenüber dem Vorjahr.

Wieder hohe Mittelzuflüsse im Privatkundengeschäft

Im Privatkundengeschäft verzeichnete Union Investment im Jahr 2016 mit 7,1 Mrd. Euro die zweithöchsten Nettomittelzuflüsse seit 2007 und konnte damit die positive Vorjahresentwicklung fortsetzen (2015: 8,0 Mrd. Euro). „Das ist im Branchenvergleich ein starkes Ergebnis“, betonte Reinke. Der Bestand privater Gelder stieg auf 123,7 Mrd. Euro und erreichte ebenfalls einen Höchststand (2015: 113,1 Mrd. Euro).

Im Zentrum des Interesses standen bei Privatkunden wie im Vorjahr Multi-Asset-Lösungen, Offene Immobilienfonds und das ratierliche Fondssparen. Bei den Multi-Asset-Lösungen waren mit Nettomittelzuflüssen von 3,1 Mrd. Euro (2015: 4,9 Mrd. Euro) vor allem die PrivatFonds gefragt. Zum Jahresende verwalteten die sechs PrivatFonds-Varianten knapp 17 Mrd. Euro.

Die drei Offenen Immobilienfonds für Privatkunden verbuchten im letzten Jahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von 2,3 Mrd. Euro, obwohl die Nachfrage nur zu einem kleinen Teil bedient werden konnte. Das in der Anlageklasse Immobilien insgesamt verwaltete Vermögen stieg zum Jahresende 2016 auf mehr als 34 Mrd. Euro (2015: 30,5 Mrd. Euro).

Die Zahl der Fondssparpläne wuchs im Jahresvergleich um 306.000 auf knapp 1,5 Millionen. Der Bestand erhöhte sich somit gegenüber 2015 um 26 Prozent. „Immer mehr Menschen erkennen offenbar den Wert einer ausgewogenen Geldanlage. Jeder fünfte Sparvertrag wurde mit einem Fondsneukunden abgeschlossen. Und über 90 Prozent der Sparplankunden investieren in Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds“, hob Reinke hervor. „Dennoch fahren viele Anleger nach wie vor auf Sicht und lassen ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen. Wir müssen die Evolution des Sparens weiter vorantreiben.“ So machen Sichteinlagen inzwischen 56 Prozent der gesamten Bankeinlagen in Deutschland aus – im Jahr 2008 waren es mit 32 Prozent noch deutlich weniger. 43 Prozent der Deutschen ist es angesichts der niedrigen Zinsen egal, wie sie ihr Geld anlegen.

Stärkeres Engagement der Fondsanbieter erforderlich

Vor diesem Hintergrund forderte Reinke die Fondsanbieter in Deutschland auf, noch näher an die Kunden heranzurücken. Die Anbieter müssten den Anlegern Brücken für den schrittweisen Einstieg in eine ausgewogene Vermögensstruktur bauen. Gefragt seien Anlagelösungen mit einem breiten Angebot an verschiedenen Rendite- und Risiko-Optionen für unterschiedliche Kundenanforderungen.

Zur fortschreitenden Digitalisierung in der Finanzbranche sagte Reinke: „Der Schwung der Digitalisierung reicht derzeit nicht aus, um den Markt zu revolutionieren. Fintechs werden den Markt in den nächsten Jahren noch nicht erobern. Wir setzen weiterhin auch auf die persönliche Beratung, weil Fintechs nur für eine sehr spezielle Kundengruppe infrage kommen.“ Fondsgesellschaften müssten allerdings bestehende Beratungskanäle optimieren und um digitale Bausteine erweitern.

Reinke appellierte an die Fondsgesellschaften als Treuhänder von rund 50 Millionen Sparern in Deutschland, mit einer unüberhörbaren Stimme für die Interessen ihrer Kunden einzutreten: „Diesem gesellschaftspolitischen Gewicht sollten wir alle Rechnung tragen, indem wir uns noch stärker in öffentliche Debatten einschalten und deutlich machen, dass die Verantwortung für den Wohlstand der Menschen in diesem Land auch in unseren Händen liegt.“

Verstärkung für das NN IP Responsible Investment-Team

NN Investment Partners freut sich über den Neuzugang von Adrie Heinsbroek, Faryda Lindeman und Johan van der Lugt, die das neu gegründete Responsible Investment-Team von NN Investment Partners verstärken und den ESG-Bereich (Environment, Social und Governance) ergänzen werden, in dem sich NN IP seit 1999 engagiert. Als Mitglieder des Responsible Investment-Teams werden sie die Weiterentwicklung von Responsible Investing bei NN IP vorantreiben und alle Investment-Teams dabei unterstützen, „ESG-Kriterien“ in ihre Arbeit einzubinden und sich als aktive Eigentümer zu engagieren. Das Team berichtet direkt an Hans Stoter, Chief Investment Officer bei NN IP.

Adrie Heinsbroek wird das Responsible Investment-Team von NN IP künftig leiten. Dabei wird er mit Blick auf die jeweiligen Kunden und derenResponsible Investment-Strategien beratend tätig sein. Darüber hinaus wird er die Integration von ESG-Kriterien in das NN IP Research, in die Portfoliokonstruktion und in das Risikomanagement für alle Strategien weiter voranbringen. Heinsbroek hat seit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit und ESG-Integration gesammelt. Zuvor war er als Head of Sustainability für die ING Bank Belgium tätig, wo er umfassende Kenntnisse auf diesem Gebiet erwarb. Überdies arbeitete er als Senior Sustainability Advisor für die ING Bank in den Niederlanden sowie als Senior Analyst/Strategist for Responsible Investments im ING Investment Office.

Faryda Lindeman wird als Senior Corporate Governance Specialist für NN IP arbeiten. Sie war zuvor für Sustainalytics tätig, ein weltweit führendes Research- und Rating-Unternehmen auf dem Gebiet ESG und Corporate Governance. Dort leitete sie das Corporate GovernanceResearch-Team. Davor arbeitete sie als Advisor Responsible Investment and Governance für MN und als Teamleiterin bei Institutional Shareholder Services (ISS).

Johan van der Lugt wird als Senior ESG Specialist die NN IP Maßnahmen zur ständigen Verbesserung der ESG-Integration in den Investmentprozess koordinieren. Er war zuvor als Senior Equity Analyst für globale Finanztitel für Robeco tätig, wo er sich bereits intensiv mit den Themen Corporate Governance und ESG-Integration befasst hat. Außerdem gehörte er dem Research-Ausschuss der niederländischen Corporate Governance-Plattform Eumedion an. Davor hatte er leitende Investmentpositionen bei Daiwa Capital Markets, ING Group, ABN AMRO und McKinsey inne.

Die Team-Neubildung reflektiert die Bedeutsamkeit der Themen Responsible Investing, ESG-Integration und Active Ownership im Hause NN IP. Denn unser Fokus liegt auf der Optimierung unserer Kundenportfolios, indem wir jederzeit aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet ESG Research & Integration und Corporate Governance aufnehmen und so Mehrwert generieren.

Hans Stoter, Chief Investment Officer bei NN IP, erklärte: „Der heutige Personalzugang untermauert unser großes Interesse daran, an den Finanzmärkten als verantwortungsbewusster Anleger aufzutreten. Auf diesen Weg haben wir uns bereits Ende der 1990iger Jahre begeben. Das neue Team wird die Integration von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien in unsere Investmentprozesse weiter forcieren und so das Investmentangebot für unsere Kunden verbessern. Zudem stärken wir mit dieser Entscheidung auch unseren Fokus auf Active Ownership und Engagement."

NN IP ist bereits seit 18 Jahren im Bereich des nachhaltigen Investierens tätig und legte seinerzeit sein erstes nachhaltiges Aktienprodukt auf. Im Laufe der Zeit wurde dieser Ansatz des verantwortungsvollen Investierens auf alle Assetklassen ausgedehnt.  Formell wurde die Integration von ESG-Faktoren in die Investmententscheidungen für alle Fonds und Mandate durch die Unterzeichnung der Principles of Responsible Investments der Vereinten Nationen im Jahr 2008 festgeschrieben. Im vergangenen Jahr hat NN IP seine Palette an nachhaltigen Produkten durch die Auflegung von Euro Green Bond-, Equity Impact Investing- und Sustainable Multi-Asset-Fonds erweitert.

alpha beta asset management und Quasol vereinbaren strategische Partnerschaft

Nach abgeschlossener Umfirmierung des Frankfurter Asset Managers alpha beta asset management (vormals Gauly | Dittrich | van de Weyer Asset Management), gibt die Gesellschaft heute die strategische Partnerschaft mit Quasol bekannt, einem auf quantitative-finanzmathematische Fragestellungen spezialisierten Unternehmen.

Die Kooperation von alpha beta asset management und Quasol verbindet langjährige Asset Management- und Kapitalmarkt-Expertise mit fundiertem, wissenschaftlichen Know-how.

„Quasol und wir werden ab sofort im Bereich Forschung und Neuproduktentwicklung sowie im Vertrieb eng zusammenarbeiten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema regelgebundenes Risikomanagement liegen wird“, sagt Markus van de Weyer, Geschäftsführer von alpha beta asset management. „Seit der Auflage unseres ersten Fonds in 2013 ist unser oberstes Ziel, Anlegergeld in Stresssituationen mit einem stringenten Risikomanagement zu schützen. Auf Basis der umfangreichen wissenschaftlichen und technischen Expertise von Quasol im Bereich Risikomessung und –schätzung sowie bei der Simulation komplexer Szenarien (u.a. Stresstests), können wir unser Risikomanagement jetzt noch besser kalibrieren.“

„Wir freuen uns, mit alpha beta asset management einen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem uns die gleiche Investmentphilosophie verbindet. Wir teilen die gemeinsame Überzeugung, dass Investmentprodukte und -prozesse einer wissenschaftlichen Fundierung und kontinuierlichen Überprüfung bedürfen sowie mit einem Höchstmaß an Disziplin umgesetzt werden müssen, um regelmäßig überdurchschnittliche Anlageergebnisse zu erzielen“, sagt Prof. Dr. Daniel Ziggel, Gründer und Geschäftsführer von Quasol.

„Mit der Kooperation schaffen wir einen innovativen „Product Hub“, um unsere Kunden mit maßgeschneiderten Investmentstrategien bei ihren Anlagezielen zu unterstützen,“ erläutert Markus van de Weyer. Die erste, von alpha beta asset management und Quasol gemeinsam entwickelte Investmentlösung ist die „Beta-Plus-Strategie“, ein globales Aktienportfolio mit Risiko-Overlay zur aktiven Steuerung der effektiven Aktienquote. Im Rahmen eines Absolute-Return-Ansatzes zielt die Beta-Plus-Strategie auf aktienähnliche Erträge bei deutlich reduziertem Risiko.

alpha beta asset management setzt mit der Partnerschaft konsequent den zu Jahresbeginn angekündigten Schritt fort, das Profil als aktiver, auf die Asset Allokation und das Risikomanagement spezialisierter Asset Manager weiter zu schärfen und das Produktportfolio kontinuierlich auszubauen.

Über alpha beta asset management gmbh:
Die alpha beta asset management gmbh ist ein unabhängiger und spezialisierter Asset Manager mit Fokus auf aktive Asset Allokation und Risikomanagement. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet mit Sitz im OpernTurm in Frankfurt am Main. Die Geschäftsführer Markus van de Weyer und Carsten Vennemann verfügen über ca. 20 Jahre nationale und internationale Erfahrung im Portfolio Management. Vor Unternehmensgründung haben sie rund EUR 10 Mrd. Anlegergeld in mehr als 200 Fonds bei einer deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft verantwortet. Die Fonds- und Vermögensverwaltungskonzepte folgen konsequent einem Absolute-Return-Ansatz und richten sich sowohl an institutionelle als auch private Anleger. Der systematische, regelbasierte Investmentprozess basiert auf zahlreichen quantitativen Indikatoren und unterliegt einem strikten Risikomanagement. alpha beta asset management verwaltet einen eigenen Publikumsfonds sowie individuelle (Spezialfonds-)Mandate für institutionelle Investoren.
Weitere Informationen unter www.abam-gmbh.com.

Über Quasol GmbH – Quantitative Solutions:
Quasol ist ein auf quantitative-finanzmathematische Fragestellungen spezialisiertes Unternehmen. Es bietet maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Risikomanagement, Asset Allokation und Portfoliooptimierung. Das Geschäftsmodell basiert auf einem stark wissenschaftlichen Ansatz. Durch enge Zusammenarbeit mit Universitäten wird ein fortlaufender Theorie-Praxis-Transfer gewährleistet. Kunden sind nationale sowie internationale Finanzunternehmen und Softwarehäuser. Rechenkernlösungen von Quasol sind aktuell in sechs europäischen Ländern im Einsatz. Die geschäftsführenden Gesellschafter Vanessa Peters und Prof. Dr. Daniel Ziggel haben das Unternehmen in 2010 gegründet. Herr Dr. Ziggel ist zudem Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsmathematik und Statistik, an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.
Weitere Informationen unter www.quasol.de.

alpha beta asset management wird in Deutschland repräsentiert von Active Fund Placement ï www.fundplacement.de. Diese Meldung erschien zuerst bei alpha beta asset management.

Countdown für internationalen PropTech Innovation Award läuft

Noch bis zum 15. März 2017 können sich Start-ups mit ihren zukunftsweisenden Ideen für den PropTech Innovation Award bewerben. Der mit insgesamt 35.000 Euro dotierte PropTech Innovation Award wird vom German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin zusammen mit Union Investment ausgelobt. Über die Gewinner entscheidet eine siebenköpfige interdisziplinär zusammengesetzte Jury mit hochrangigen Vertretern aus der Immobilienwirtschaft, Wissenschaft sowie dem Start-up- und  Venture Capital-Bereich. Gekürt werden die Preisträger am 17. Mai 2017 in der Start-up-Metropole Berlin. Die Teilnahme an den Pitches und am Finale in Berlin ist für die nominierten Start-up-Unternehmen kostenlos. Für hohe Transparenz ist gesorgt: Die Preisträger werden live vor Ort von der Jury unter Einbeziehung des Publikums ausgewählt. 

„In den Entwicklungslaboren der Start-ups in Tel Aviv, Lissabon, Stockholm, New York, Frankfurt oder Berlin schlummern enorme Ertragspotentiale und Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Es lohnt sich also für die etablierten Immobilienunternehmen ihren Blick international auszurichten. Der PropTech Innovation Award wird dazu beitragen, das Thema in einer neuen Dimension zu diskutieren“, sagt Jörn Stobbe, Jurymitglied und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. 

Dem anspruchsvollen Thema angemessen setzt sich die Jury des PropTech Innovation Award aus Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Neben Jörn Stobbe von Union Investment gehören Christian Schulz-Wulkow (Geschäftsführer von Ernst&Young Real Estate), Dr. Dirk Hecker (Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data), Prof. Wolfgang Schäfers (Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS), Ron Hillmann (Managing Director von BVP Berlin Venture Partners), Benjamin Rohé (Managing Director von GTEC) und Jan Thomas (CEO von NKF und Herausgeber des Start-up-Magazins Berlin Valley) der unabhängigen Wettbewerbsjury an.

Informationen und Bewerbungen unter http://gtec.berlin/proptech2017/

CORESTATE setzt profitablen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2016 fort

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien-Investment-Manager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat ein weiteres Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamtleistung stieg im Vorjahresvergleich um ca. 27 % auf EUR 59,7 Mio. (2015: EUR 47,1 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss erhöhte sich um ca. 54 % auf EUR 15,6 Mio. (2015: EUR 10,1 Mio.), dies spiegelt sich in der Steigerung des Ergebnisses je Aktie um ca. 31 % auf EUR 1,47 / Aktie wider. Der bereinigte Konzernjahresüberschuss liegt bei EUR 19,4 Mio. (2015: EUR 16,6 Mio.). Damit lagen die wesentlichen Finanzkennzahlen deutlich über den Vergleichswerten des Vorjahres. Gesamtleistung und bereinigter Konzernjahresüberschuss liegen leicht über der im Dezember angehobenen Prognose.

Sascha Wilhelm, Chief Executive Officer der CORESTATE: „Wir haben erneut bewiesen, dass das Geschäftsmodell der CORESTATE erfolgreich und profitabel funktioniert. Wir sind überzeugt, unseren nachhaltigen Wachstumskurs in den nächsten Jahren konsequent fortführen zu können. Grundlage dafür ist eine stetig wachsende Kundenbasis. Immer mehr Investoren – darunter große institutionelle Anleger wie die Bayerische Versorgungskammer – setzen auf unsere Fähigkeiten als Investment-Manager und profitieren von den sehr guten Renditen unserer Anlageprodukte. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir mit längerfristig angelegten Anlageprodukten sowie größeren Transaktionsvolumina die Assets under Management weiter erhöhen und unsere Aktionäre durch eine attraktive Dividendenpolitik angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen. Im Rahmen der Hauptversammlung werden wir eine Dividende in Höhe von 70 % des bereinigten Konzernjahresüberschusses vorschlagen.“

Das gesamte Transaktionsvolumen ist um ca. 7 % auf EUR 920 Mio. gestiegen. Das Volumen neu aufgelegter Investmentprodukte konnte um ca. 45 % auf EUR 735 Mio. gesteigert werden. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die weiterhin hohe Nachfrage nach CORESTATE’s High Street Retail und Micro Living Produktlinien seitens institutioneller und semi-institutioneller Investoren sowie vermögender Privatanlegern zurückzuführen. Dies resultiert auch in einem Anstieg des verwalteten Vermögens (Assets under Management) um ca. 35 % auf EUR 2,8 Mrd. Nach dem Zusammenschluss mit der Hannover Leasing Gruppe wird sich dieses auf ca. EUR 16 Mrd. belaufen. Ebenso wird die Ertragsstruktur der CORESTATE durch die Steigerung von wiederkehrenden Umsätzen aus langfristigen Managementverträgen gestärkt.

Für 2017 erwartet CORESTATE erneut einen deutlichen Anstieg der Gesamtleistung auf EUR 75 bis 80 Mio. (2016: EUR 59,7 Mio.) sowie des Konzernjahresüberschusses auf EUR 30 bis 32 Mio. (2016: 15,6 Mio.). Diese Prognose ist vor Effekten aus dem Erwerb von 94,9 % der Hannover Leasing Gruppe, dessen Vollzug für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin.

„Im Jahr 2016 haben wir mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung, dem Börsengang sowie dem Erwerb der Hannover Leasing Gruppe bedeutende Meilensteine erreicht und somit die  Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gestellt. Wir wollen und werden CORESTATE im Geschäftsjahr 2017 und in den folgenden Jahren als einen der führenden Immobilien-Investmentmanager in Europa etablieren", betont Sascha Wilhelm, Chief Executive Officer der CORESTATE.

Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie unter: http://ir.corestate-capital.com/websites/corestate_capital/German/5100/finanzberichte.html.

ebase und niiio kooperieren

ebase und die niiio finance group AG bieten Banken und Vermögensverwaltern Produkt- und Leistungsbausteine für die digitale Transformation der Geschäftsmodelle.

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) und das FinTech Unternehmen niiio finance group AG haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um für das Thema Wertpapiergeschäft notwendige digitale Produkt- und Leistungsbausteine zügig entwickeln zu können. „Im Kontext regulatorischer Anforderungen steigt der Bedarf an digitalisierten Produkt- und Geschäftsprozessen, um die Gesamtkosten in den Griff zu bekommen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Damit nehme das Thema digitale Transformation weiter Fahrt auf und begünstige auch die strategische Entwicklung vollständig neuer Geschäftsmodelle, so Geyer weiter.

„Knapp 100 Banken nutzen bereits unser heutiges Leistungsspektrum. Von daher kennen wir die aktuelle Bedarfssituation genau“, ergänzt Johann Horch, CEO der börsennotierten niiio finance group AG. „Gerade bei der Entwicklung von Robo-Advice-Lösungen werden wir oft mit den Grenzen der vorhandenen Legacy-Systeme der Banken konfrontiert. Mit ebase im Hintergrund und dessen White Label-Fähigkeit können wir nun unseren Kunden auch die gesamte technische Abwicklung und Depotführung als Option anbieten.“

Auch aus den Reihen der Vermögensverwalter zeigt sich vermehrt der Bedarf, vorhandene Produkte zumindest beim Onboarding von Neukunden mit digitalen Elementen zu versehen. „Im Speziellen wäre dies neben der digitalen Legitimation von Neukunden und einem digitalen Angemessenheits- und Geeignetheitstest auch das digitale Matching zwischen Kunden und Produktprofil zur Bestimmung der Zielallokation“, so Johann Horch. „Unser Anspruch ist“, ergänzt Rudolf Geyer, „die digitale Transformation der uns angeschlossenen Partner bestmöglich zu unterstützen. Als B2B-Spezialist für das Vermögensmanagement ist deshalb die vermehrte Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus dem FinTech-Umfeld die logische Konsequenz, um zeitnah die richtigen Leistungsbausteine zur Verfügung stellen zu können.“

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

Über niiio finance group AG
Digitale Dienste für die digitale Zukunft des Bankings – darauf ist die niiio finance group AG spezialisiert. Neben dem Robo-Advisor gehören auch eine Community-Plattform und API-Banking-Tools dazu, ebenso maßgeschneiderte Beratungs- und Entwicklungsleistungen und Betriebsmodelle. Die Software-Schmiede versteht sich als Lösungspartner für Banken und Finanzdienstleister. Die hochwertigen Plug-and-Play-Angebote sind nutzerfreundlich und individuell anpassbar – und helfen, Kosten drastisch zu senken und Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Als Hauptaktionär der Unternehmensgruppe niiio finance group AG fungiert seit 2016 die Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER). Ziel ist es, ein ganzheitliches FinTech-Ökosystem zu bieten, das Banken, Berater und Privatanleger gemeinsam in die digitale Zukunft führt. Die DSER ist bereits seit zehn Jahren erfolgreich im Markt für Portfoliomanagement-Lösungen tätig. Mit ihrem ausgefeilten Kernprodukt munio bewegen aktuell bereits ca. 70 aktive Kunden rund 40 Milliarden Euro Bestandsvolumen und verwalten rund zwei Millionen Depots.

LRI Gruppe gewinnt Manuela Fröhlich für Business Development und Sales

Manuela Fröhlich übernimmt zum 01. März 2017 den Posten als Global Head of Business Development bei der LRI Gruppe. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für den weiteren Ausbau des internationalen Geschäftes für die UCITS Platform und AIFM Platform der LRI Gruppe. Dabei ist sie sowohl wesentlich an der Akquise neuer Asset Management Kunden als auch bei der Implementierung eines internationalen Vertriebsnetzwerkes beteiligt.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A., sagt: „Wir freuen uns mit Manuela Fröhlich eine ausgewiesene Expertin für den Bereich zu gewinnen. Mit ihrer langjährigen internationalen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Investoren und Asset Managern und ihrem Gespür für kundenorientierte Lösungen werden wir unsere Kooperation mit strategischen Partnern erfolgreich und nachhaltig ausbauen.“

„Es ist eine spannende Herausforderung gerade jetzt zur LRI Gruppe zu stoßen um mit den strategischen Partnern und Initiatoren zusammenzuarbeiten und das Angebot für Kunden der LRI Gruppe maßgeblich weiterzuentwickeln. Zumal das internationale Vertriebsnetzwerk eine Bereicherung des bestehenden exzellenten Kundenservices ist und im Vergleich zum Wettbewerb einen einzigartigen Service darstellt,” kommentiert Manuela Fröhlich ihre neue Position.

Manuela Fröhlich war zuvor fünf Jahre in unterschiedlichen Positionen für die Aquila Gruppe sowie jeweils 10 Jahre für F&C Investments in London sowie für die HypoVereinsbank in Deutschland tätig. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Business Development, Vertrieb, Kundenbetreuung und Produktmanagement. Darüber hinaus verantwortete sie internationale Vertriebsteams und half ausländischen Asset Management Häusern bei der Implementierung von Vertriebsstrategien.

Über die LRI Gruppe
Die LRI Gruppe ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Gruppe über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Gruppe eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Gruppe verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter.
Mehr unter www.lri-invest.lu

Man GLG legt Global Fundamental Equity Fonds auf

Man GLG gibt heute die Auflegung des Man GLG Global Fundamental Equity Fonds bekannt. Der Fonds von Portfoliomanager Niels Pecriaux verfolgt eine globale Long-Short-Strategie, die sich bei der Aktienauswahl auf einen Value-orientierten Ansatz stützt. Der Fonds ist im UCITS-Format verfügbar.

Der Man GLG Global Fundamental Equity ist ein fundamental orientierter Aktienfonds, dessen Anlageprozess in erster Linie auf der qualitativen Analyse beruht. Ergänzend werden zudem quantitative Analysetechniken eingesetzt. Das ermöglicht Portfoliomanager Niels Pecriaux und seinem Team eine vertiefte und fundierte Kenntnis der Unternehmen, in die der Fonds investiert. Der Fonds zielt auf Kapitalzuwächse und substanzerhaltendes Risikomanagement durch aktive Einzeltitelauswahl ab. Dabei profitiert der Fonds von Synergien mit dem Man GLG European Equities Stock Picking Team und steht dadurch fortwährend mit zahlreichen Sektorspezialisten im kooperativen Austausch. Darüber hinaus ist der Fonds in den institutionellen Rahmen und Risikomanagementinfrastruktur von Man GLG integriert.

Dazu Teun Johnston, CEO von Man GLG: „Niels verfügt bereits über eine hervorragende Erfolgsbilanz beim Management unserer prominentesten Long-Short-Strategie. Wir freuen uns, dass Anleger des Man GLG Global Fundamental Equity nun direkt in diesen Fonds investieren können. Ich bin überzeugt, dass Niels‘ wertorientierter Ansatz ein attraktives Angebot für unsere Kunden sein könnte.“

Portfoliomanager Niels Pecriaux sagte: „Wir wollen über unseren disziplinierten Investmentprozess das künftige Potenzial der Unternehmen, in die wir investieren, aufschlüsseln. Dazu setzen wir aktuellste Datensätze ein, die wiederum durch die vertiefte Kenntnis unseres Anlageuniversums und der darin enthaltenen Unternehmen wirkungsvoll ergänzt werden. Ich freue mich, diese über viele Jahre entwickelte Strategie gemeinsam mit Man GLGs European Stock Picking Team fortsetzen zu können.“

Pecriaux ist seit 2010 bei Man GLG, wo er zunächst im European Long-Short-Equities-Team tätig war. Das Team verfügt über eine nach Sektoren, Regionen und Anlagestilen gegliederte Multi-Manager-Struktur. Seit Oktober 2012 managt Pecriaux erfolgreich ein Portfolio, das in die Sektoren Konsumgüter und Zykliker investiert.

Inreal Technologies tritt German PropTech Initiative bei

Die Inreal Technologies GmbH ist der German PropTech Initiative (GPTI) beigetreten. Damit ist das PropTech-Unternehmen aus Karlsruhe nun eins von insgesamt 25 digitalen Startups mit immobilienwirtschaftlichem Bezug, die sich im Rahmen des gemeinsamen Netzwerkes zusammengeschlossen haben. „Für uns ist die Mitgliedschaft in der German PropTech Initiative sehr sinnvoll“, erklärt Inreal-CEO Enrico Kürtös: „Durch die Zusammenarbeit mit den anderen Startups können wir wichtige Synergieeffekte realisieren und profitieren von einem starken gemeinsamen Außenauftritt“.

Die GPTI wurde im Juni 2016 „von Gründern für Gründer“ ins Leben gerufen. Ziel ist die bessere Vernetzung innerhalb und außerhalb der PropTech-Szene. Gemeinsam setzen sich die GPTI-Mitglieder im deutschsprachigen Raum zudem für eine stärkere Wahrnehmung durch Medien, Etablierte und Investoren ein. „Über die German PropTech Initiative als Sprachrohr können wir in der Hinsicht viel erreichen“, betont Enrico Kürtös.

Inreal Technologies wurde vor rund sechs Jahren von Thomas Schander und Moritz Luck gegründet. Das Startup hat eine 3D-Software entwickelt, die Projektentwicklern und Asset Managern dank hoher Grafikauflösung realitätsnahe, virtuelle Kundenrundgänge durch geplante Gebäude und Sanierungsobjekte erlaubt. Kürtös, seit Januar 2017 neuer Inreal-Geschäftsführer, soll das PropTech-Unternehmen und seine Produkte nun auch international etablieren.

‚Scale’ ersetzt ‚Entry Standard‘: Scope sieht Chance für Vertrauensgewinn

Während die Emissionsaktivitäten von sogenannten Mittelstandsanleihen aufgrund der hohen Ausfallrate im Segment nahezu zum Erliegen gekommen sind, wagt die Deutsche Börse zum 1. März 2017 einen Neustart für die Finanzierung von KMUs (kleine und mittelgroße Unternehmen). Aber ist der Relaunch des Entry Standards in das neue Segment ‚Scale‘ eine gute Rehabilitierungsmöglichkeit? Scope begrüßt ausdrücklich die Einführung restriktiver quantitativer Mindestkriterien für neue Emissionen, die das Anlegervertrauen teilweise zurückgewinnen können. Wir erwarten eine stärkere Abkoppelung der Investorenbasis von Privatanlegern hin zu institutionellen Investoren - ein Professionalisierungsgrad, der bereits in anderen europäischen alternativen Anleihesegmenten wie im spanischen MARF oder im italienischen ExtraMOT PRO erreicht ist.

Mindestanforderungen trennen Spreu von Weizen

Sowohl neue Anleiheemissionen als auch die bisher noch 47 im Entry Standard gelisteten Anleihen1 müssen für eine Aufnahme im neuen Segment ‚Scale‘ bestimmte quantitative Mindestkriterien in Bezug auf die Verschuldung und Zinsdeckung erfüllen. Für Neuemissionen gilt darüber hinaus ein Mindestemissionsvolumen von 20 Mio. Euro. Gemäß Scopes Ratingkriterien indizieren die gewählten Anforderungen zu Verschuldung und Zinsdeckung – abgesehen von Unternehmen in Ausnahmesektoren wie Immobilien oder Versorgern – ein Finanzrisikoprofil von B+ und besser.

Scope sieht damit diese Mindestanforderungen für Neuemissionen als vertrauens- bildenden Filter, der eine Ausfallquote von über 20% - wie im bisherigen Mittel- standsmarkt der Fall - von vornherein vermeiden kann. Für bisher im Entry Standard gelistete Altanleihen, deren Emittenten die Mindestkriterien nicht erfüllen, erfolgt zwangsläufig der Wechsel in den Freiverkehr. Für jene Emittenten, die den Sprung in den ‚Scale‘ schaffen, dürfte dies jedoch ein positives Signal setzen. Scope erwartet, dass rund die Hälfte der Emittenten mit Anleihe imEntry Standard die Kriterien erfüllen kann.

Fazit: Höherer Professionalisierungsgrad spricht institutionelle Anleger an

Aus Scopes Perspektive ist die Einführung des neuen KMU-Segments ‚Scale‘ ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Akzeptanz unter Emittenten und Investoren erst noch bewiesen werden muss. Die Suche nach ‚High Yield‘ mit angemessenem Ausfallrisiko ist im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ungebrochen. Mit der Einführung quantitativer Mindestkriterien, ein Professionalisierungsgrad den Scope nachdrücklich begrüßt, dürfte ‚Scale‘ seine Investorenbasis deutlich stärker - wie auch ausländische alternative Marktsegmente wie der spanische MARF, der italienische ExtraMOT PRO oder der skandinavische ABM - an institutionelle Investoren ausrichten.

Hohe Ausfallrate im bisherigen Mittelstandssegment

Bisher sind im gesamten deutschen Mittelstandssegment über 20% der platzierten Emissionen ausgefallen. Bei einem Gesamtvolumen von rund 9,3 Mrd. Euro aus mehr als 200 Anleiheemissionen entspricht das einer Ausfallquote von 25%. Zwar darf nicht verschwiegen werden, dass auch 53 Anleihen – und somit rund 25% des gesamten Marktvolumens – planmäßig oder vorzeitig getilgt wurden. Diese auch für ein ‚High Yield‘- Segment außergewöhnlich hohe Ausfallquote und dazugehörige Hiobsbotschaften dominieren dennoch das Marktsentiment. Hinzu kommt, dass bei den bisher kolportierten Meldungen zur Recovery Rate (Insolvenzquote) im Regelfall weniger als 30% Rückzahlung zu erwarten ist. Diese wenig vertrauensbildenden Entwicklungen mussten zwangsläufig zu einem sukzessiven Rückgang erfolgreicher Neuemissionen führen.

Refinanzierungswelle bei Mittelstandsanleihen kurz vor dem Höhepunkt

Wie an der sogenannten Refinanzierungswelle für Mittelstandsanleihen erkennbar, wird die wesentliche Refinanzierungsrunde für Mittelstandsanleihen erst nach dem Jahr 2017 eingeleitet (siehe Abbildung 5). Sind in 2017 noch rund EUR 800m aus 21 Anleihen abzulösen, die nicht bereits vorzeitig getilgt, ausgefallen oder per Gläubigerversammlung prolongiert wurden, stehen 2018 und 2019 noch 1,7 Mrd. Euro bzw. 1,3 Mrd. Euro aus 37 bzw. 27 Anleihen aus.

Scope erwartet im bisherigen Mittelstandssegment auch für 2017 und 2018 weitere Ausfälle und Anleiherestrukurierungen (z.B. Laufzeitverlängerungen, Senkungen des Zinskupons, Schuldenschnitt). Der ‚Scale‘ dürfte aber ein geeignetes Segment zur teilweisen Rehabilitierung des ‚High Yield‘-Segments sein und durch die Rückgewinnung von Vertrauen für KMU-Finanzierungen bei der (Re)Finanzierung soliderer Emittenten helfen. Es ist jedoch zu erwarten, dass einige Emittenten den neuen öffentlichen Kapitalmarkt verlassen und sich anderen nicht-öffentlichen Alternativen wie bspw. Bankdarlehen oder Schuldscheinen zuwenden.

Up or out- Wechsel von Entry Standard in den ‚Scale‘ oder in den Freiverkehr

30% der 180 von Scope als Mittelstandsanleihen klassifizierten Anleihen notieren derzeit noch im Entry Standard. Seit 2014, als Folge hoher Ausfallraten und Marktturbulenzen in den zuvor angesprochenen Mittelstandssegmenten, wurden Neuemissionen vornehmlich in den wenig regulierten Freiverkehrssegmente der verschiedenen deutschen Regionalbörsen vorgenommen.

Die angeführten Mindestkriterien sind nach Ansicht von Scope ein geeigneter Filter, um jene Emittenten auszusortieren, bei denen andere Wege der Fremdfinanzierung bereits eingeschränkt sind. Es ist zu erwarten, dass nicht alle im Entry Standard verbliebenen Anleiheemittenten die Mindestanforderungen für eine Aufnahme im ‚Scale‘ erfüllen2. Scope erwartet, dass lediglich die Hälfte der noch im Entry Standard gelisteten Anleiheemittenten den Sprung in den ‚Scale‘ schafft. Für alle anderen Unternehmensanleihen bedeutet die Neusegmentierung zwangläufig den Wechsel in den Freiverkehr. Insgesamt wird dadurch der Anteil im Freiverkehr gelisteter Anleihen zunehmen. Jene Emittenten, die den Sprung in den ‚Scale‘ schaffen, dürften hingegen nach Ansicht von Scope an Investorenvertrauen gewinnen. Scope erwartet daher, dass auch andere bisherige Emittenten aus anderen Mittelstandssegmenten eine Listung im ‚Scale‘ anstreben.

Alternative ‚High Yield‘-Segmente in anderen europäischen Ländern

Alternative Anleihesegmente sind insbesondere im anhaltenden Niedrigzinsniveau ein beliebtes, renditestarkes Investitionsfeld für Anleger. Wie sich an anderen alternativen Anleihesegmenten in Spanien, Italien, Norwegen, Großbritannien oder Frankreich zeigt, funktionieren diese Märkte zum Teil (z.B. Norwegischer ABM seit 2005) ohne größere Skandale oder Ausfälle. Scope sieht insbesondere in Bezug auf die vorgeschriebenen Anforderungen und die teilweise ausschließliche Ausrichtung auf institutionelle Anleger als Erfolgsrezept für diese Anleihenmärkte. Insofern ist die neue Ausrichtung des ‚Scale‘ die absolut richtige Richtung.

Fazit

Aus Scopes Perspektive ist die Einführung des neuen KMU-Segments ‚Scale‘ ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Akzeptanz unter Emittenten und Investoren erst noch bewiesen werden muss. Mit der Festsetzung quantitativer Mindestkriterien, ein Professionalisierungsgrad den Scope nachdrücklich begrüßt, dürfte ‚Scale‘ seine Investorenbasis deutlich stärker an institutionelle Investoren ausrichten. Eine durch Mindeststandards geförderte Vertrauensbildung im neuen Marktsegment könnte bei Neuemissionen deutlich bessere (Re-)Finanzierungskonditionen schaffen.

Mit Blick auf die anstehenden Refinanzierungen von Emittenten im bisherigen Entry Standard, aber auch den ursprünglich designierten Mittelstandsmärkten, eröffnet das neue Segment aus Scopes Sicht eine neue valide Refinanzierungsoption für die vergleichsweise besseren Kreditoren. Nichtdestotrotz dürften weiterhin einige Emittenten – wie bisher bspw. MS Spaichingen AG, Bastei Lübbe AG, Karlsberg Brauerei AG oder MITEC Automotive AG (Refinanzierung über klassische Bankdarlehen) oder Edel AG, Sanochemia Pharmazeutika AG (Refinanzierung über Schuldschein) – sich vom Anleihemarkt ab- und traditionellen Finanzierungsquellen zuwenden.

Quellen
1) Darunter auch von Scope geratete Anleihen bzw. Emittenten: Adler Real Estate AG (BB-), Alno AG (CC), Karlie Group GmbH (D), Stern Immobilien AG (BB-), Vedes AG (B+) [jeweils Emittenten-Ratings]
2) Das durchschnittliche Rating (Median) der Emittenten mit einer Anleihe im Entry Standard beträgt liegt aktuell bei B+, darunter auch fünf Emittenten im (Selective) Default.

Comgest erneut für verantwortungsbewusstes Investieren ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge erzielte die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest, Paris, eine Top-Bewertung in der „Independent Research in Responsible Investment Survey 2016“ (IRRI). Die IRRI-Studie wird jedes Jahr von WeConvene Extel und SRI-Connect durchgeführt.

Comgest erreichte in den Kategorien „Beste Nutzung von SRI- und Governance-Research“ und „Größter Beitrag zur allgemeinen SRI-Debatte“ unter mehr als 300 Firmen weltweit jeweils den dritten Platz.

Über 1.360 Analysten, Portfoliomanager und Führungskräfte aus den Bereichen Investor Relations und Corporate Social Responsibility (CSR) von mehr als 700 Firmen nahmen an der Umfrage teil, bei der jedes Jahr die führenden Gesellschaften im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investierens (SRI) ermittelt und ausgezeichnet werden.

Seit 30 Jahren verfolgt Comgest eine auf langfristiges und nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Anlagestrategie. 2010 unterzeichnete die Fondsgesellschaft mit Sitz in Paris die Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UNPRI). Der Anlageentscheidungsprozess wird bei Comgest durch die systematische Integration von ESG-Kriterien bei der Aktienbewertung sowie durch einen Engagement-Ansatz gestärkt. Zudem verwaltet Comgest Spezialfonds mit spezifischen ESG-Anforderungen für zahlreiche große institutionelle Anleger in Europa und Nordamerika.

Yann Gérain, ESG-Analyst bei Comgest, sagte: „Comgest ist stolz, eine weltweite Führungsrolle im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investments einzunehmen. Unsere differenzierte Anlagephilosophie stützt sich auf die gezielte Auswahl von Qualitätswachstumstiteln (Growth-Aktien) sowie auf neueste ESG-Research-Ergebnisse. Dies ermöglicht es uns, in Unternehmen zu investieren, von denen wir glauben, dass sie eine nachhaltige Wertschöpfung erzielen und einen positiven Beitrag für ihre Stakeholder leisten können. Wir möchten uns herzlich bei der SRI-Gemeinschaft und den Unternehmen, in die wir investieren, für die Anerkennung unserer Arbeit bedanken.“

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Dyal Capital Partners closes fund III with $ 5.3 billion

Dyal Capital Partners (Dyal), a division of Neuberger Berman Group, announced today that in December it closed Dyal Capital Partners III (PE), its third fund with approximately $5.3 billion of committed capital. Dyal increased the target fund size by over $2.0 billion during the marketing period, as investment opportunities increased and investor interest in the strategy was strong. The fund was heavily oversubscribed at the final close.

Aggregate commitments across all Dyal funds now total more than $8.7 billion from 160 unique global investors, solidifying Dyal’s position as the leading provider of minority equity capital to well-established private equity and hedge fund management companies. Dyal has formed minority partnerships with 20 firms and expects to announce several more relationships in 2017.

Dyal Capital Partners III (PE) (the “Fund”) is the largest fund ever raised to acquire minority interests in leading institutional private market firms. The fund’s objective is to provide passive, minority equity capital to assist firms with generational transfers, and more often, in the creation of balance sheet capital to help achieve strategic goals. Ultimately, the fund will seek to make investments into 10-12 private equity firms diversified by asset class, strategy, and geography.

The Fund has made investments in six firms to date: Vista Equity Partners, EnCap Investments, Silver Lake Technology Management, H.I.G. Capital, Starwood Capital Group, and KPS Capital Partners. Following the completion of these six transactions, Fund III has committed over 50% of the fund’s capital.

Commenting on the close of the Fund, Michael Rees, Head of Dyal Capital Partners said, “We remain optimistic on the role that private market managers will play in the future of the asset management industry. As the industry continues to grow and evolve, established firms may require strategic capital. We want to provide that capital. We believe that the combination of our experience, the permanent nature of our funds, our dedicated operating team and our ability to customize bespoke solutions will give us an advantage over our competition.”

The Fund’s capital will be deployed by a global team of 10 investment professionals, including a senior team that has worked together for over a decade. From the outset, Dyal has endeavored to be more than just a financial solution to private equity firms. All of Dyal’s partners have access to the 15-person Business Services Platform, an advisory team of industry professionals who support the partners’ business objectives.

Dyal III is backed by a global investor base that includes sovereign wealth funds, public and corporate pension plans, endowments, foundations and family offices.

M&G Real Estate investiert 205 Mio Euro in Deutschland

M&G Real Estate, der Immobilienfonds-Management-Arm von M&G Investments, hat 205 Millionen Euro in den Erwerb zweier Bürogebäude und eines Einkaufszentrums in Deutschland investiert:

  • Einkaufszentrum Luisenforum in der Kirchgasse in Wiesbaden – ein Einkaufs- und Bürokomplex mit 34.320 Quadratmetern Fläche, erworben für über 140 Millionen Euro. Das Objekt liegt in einer der besten Fußgängerzonenbereiche und hat einen gut diversifizierten Mietermix.
  • Ridlerstraße 55 in München – eine erst kürzlich modernisierte, 12.012 Quadratmeter große Bürofläche, erworben für 40 Millionen Euro und gelegen im etablierten Münchner Westend, mit insgesamt neun Mietern.
  • Mainzer Landstraße 61, Frankfurt – 6.246 Quadratmeter Bürofläche, erworben für 20,75 Millionen Euro und in Frankfurts Bankenviertel gelegen. Zu den Mietern gehören die State Bank of India, die Wirtschaftskanzlei Rittershaus sowie der Finanzdienstleister FIB Management.

David Jackson, Fondsmanager bei M&G Real Estate, erläutert das Investment: “Die europäischen Kernmärkte, und insbesondere Deutschland, erleben zurzeit eine steigende Mieternachfrage, was das Wachstum der Mieteinnahmen ankurbelt und die langfristigen Gewinnaussichten stützt. Für unsere pan-europäische Strategie bleiben daher Immobilien in den besten Lagen Deutschlands interessant.“

Im September 2016 hatten M&G Real Estate und die GWM Group einen Vertrag zum Erwerb des Market Central Da Vinci – Italiens größtes Einkaufszentrum in Rom – für 208 Millionen Euro unterzeichnet.

Im August hatte M&G Real Estate das Investment von rund 190 Millionen Euro in weitere Gewerbeimmobilien in Paris, Barcelona und Kopenhagen bekannt gegeben. Seit März 2015 hat M&G Real Estate im Rahmen seiner European Core Property Strategy etwa 1 Milliarde Euro investiert und Akquisitionen in Italien, Spanien, Dänemark, Deutschland, Portugal und Frankreich durchgeführt.

M&G Real Estate investiert seit mehr als 15 Jahren in europäische Gewerbeimmobilien und setzte seine knapp 2 Milliarden Euro umfassende europäische European Core Property Strategy im Jahr 2006 für Drittinvestoren auf. Die Strategie:

  • investiert direkt in die wesentlichen Immobilienmärkte Europas, um die langfristige Gesamtrendite für institutionelle Anleger zu optimieren, und
  • umfasst ein diversifiziertes europaweites Portfolio an Gewerbeimmobilien in erstklassiger Lage in elf europäischen Ländern und in den drei Bereichen Einzelhandel, Industrie und Bürogebäude.
  • Die beiden Fondsmanager David Jackson und Simon Ellis verfügen zusammen über 47 Jahre Erfahrung auf dem britischen und internationalen Markt mit gewerblichen Immobilien.
  • Für die Strategie bietet M&G Real Estate Leistungen zur Investitions- und Vermögensverwaltung an.

CACEIS gewinnt Verwahrstellenmandat der Bellevue Group im Vereinigten Koenigreich

Die unabhängige Schweizer Finanzboutique Bellevue Group hat CACEIS als Verwahrstellendienstleister für den BB Healthcare Trust plc beauftragt, welcher am 2. Dezember 2016 an der Londoner Börse eingeführt wurde. Der BB Healthcare Trust plc wurde als UK Investment Trust mit einem Startvolumen von 150 Millionen britischen Pfund lanciert. Für die Vermögensverwaltung ist die Bellevue Asset Management AG verantwortlich. Die Niederlassung von CACEIS im Vereinigten Königreich erbringt die erforderlichen Depotbank-Services.

André Rüegg, CEO von Bellevue Asset Management, erklärte: „Nach einem intensiven Auswahlprozess in enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat sind wir davon überzeugt, den idealen Service Provider für den BB Healthcare Trust plc gefunden zu haben. CACEIS verfügt über umfassende Depotbankerfahrung in Europa und ihre Niederlassung in London hat die Fähigkeit bewiesen, unsere speziellen Anforderungen bezüglich britischer Depotservices erfüllen zu können.“

Joe Saliba, Deputy CEO von CACEIS im Bereich Business Development, ergänzte: „Wir freuen uns, mit Bellevue einen weiteren Partner in der wachsenden Kundenliste unserer Depotbank im Vereinigten Königreich zu begrüßen. Auf Basis der anerkannten Depotbank-Expertise der CACEIS-Gruppe bieten wir diesen Service nunmehr der gesamten Asset-Management-Industrie im Vereinigten Königreich an. Nach dem erfolgreichen Start des Londoner Depotbankbetriebes freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Bellevue und auf die Festigung dieser neuen Geschäftsbeziehung.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) http://www.caceis.com

Man GLG legt Innovation Equity Alternative Fonds auf

Man GLG gibt heute die Auflegung des Man GLG Innovation Equity Alternative Fonds bekannt. Portfoliomanager Priya Kodesswaran verfolgt eine globale Long-Short-Strategie, die in Unternehmen oder Sektoren investiert, die sich in einem tiefgreifenden Innovationsprozess befinden und besonders empfänglich für Wandel sind. Der Fonds ist unter anderem auch im UCITS-Format verfügbar.

Der neu aufgelegte und global ausgerichtete Man GLG Innovation Equity Fonds verfolgt eine Long-Short-Strategie. Unter der Leitung von Portfoliomanager Priya Kodeeswaran konzentriert sich der 450 Millionen US-Dollar schwere Fonds auf Unternehmen und Sektoren, die sich in einem Innovationsprozess befinden und besonders empfänglich für Wandel sind. In erster Linie handelt es sich hierbei um die Bereiche Konsumgüter, Technologie, Telekommunikation und Industrie. Unternehmen dieser Sektoren sind häufig fehlbewertet, da der Marktkonsens der tatsächlichen Entwicklung hinterherhinkt oder die möglichen Folgen von Verzerrungen am Markt nicht berücksichtigt. Gleichzeitig erlaubt die geringe Korrelation zwischen den Sektoren dem Fondsmanager ein breit gefächertes und risikooptimiertes Portfolio aufzubauen. Das Portfolio soll etwa 60 bis 70 liquide Aktientitel umfassen, mit überwiegend hoher Marktkapitalisierung. Der Fonds kann weltweit investieren, wobei der Schwerpunkt auf den Märkten Europa, Asien und den USA liegt. Darüber hinaus ist der Fonds in den institutionellen Rahmen und Risikomanagementinfrastruktur von Man GLG integriert.

Priya Kodeeswaran investiert seit über 20 Jahren in innovative Unternehmen. Diesen Ansatz konzipierte ursprünglich während seiner Tätigkeit als Partner bei Cheyne Capital (2004 bis 2009). Im Anschluss war er sechs Jahre lang für RWC Partners tätig, wo er einen globalen Long-Short-Fonds mit Schwerpunkt Innovation betreute. In diesem Zeitraum übertraf der RWC Global Innovation deutlich seinen Vergleichsindex, den HFRX Equity Hedge Index. Davor war er Mitbegründer von Avocet Capital. Weitere Stationen waren Deutsche Asset Management sowie Europa Capital Management.

Capital-Fonds-Kompass: Deka auf Platz 1

Im Capital-Fonds-Kompass 2017 hat die Deka erstmals den Gesamtsieg erzielt. Damit konnte die Deka das bereits sehr gute Vorjahresergebnis (Platz 2), noch einmal ausbauen. Auch in der Kategorie Fondsqualität, welche die Hälfte des Gesamturteils ausmacht, steht die Deka an der Spitze der großen deutschen Universalanbieter. Das Ranking wird für Capital erstellt von Scope Analysis (vormals Feri Eurorating Services) und Tetralog Systems. Geprüft wurde die Wertentwicklung über ein, drei und fünf Jahre von 4528 Fonds der 100 wichtigsten Kapitalverwaltungsgesellschaften.

Im Urteil zur Deka heißt es: „Nach schwachen Ergebnissen in früheren Jahren hat Deka Investment seit 2008 zugelegt. Dank stetig verbesserter Anlageergebnisse erhielt die Fondsgesellschaft der Sparkassen bereits zum fünften Mal in Folge fünf Sterne. Diesmal schaffte sie erstmals den Sprung auf Platz 1 – mit 86,6 von 100 Punkten. Keine der drei großen deutschen Wettbewerber erzielte bei der Fondsqualität bessere Werte.“

Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank: „Wir arbeiten seit Jahren hart an der Verbesserung unserer Produktqualität. Dieses Prüfurteil bestätigt uns, dass unsere Maßnahmen gegriffen haben. Wir setzen diesen Weg konsequent fort.“

Der Capital-Fonds-Kompass untersucht jedes Jahr die Produktpalette, die Fondsqualität, das Management-Team und den Service der 100 wichtigsten Fondsgesellschaften. Während die Ratingagentur Scope Analysis die Fondsqualität, die Produktpalette und das Fondsmanagement prüft, analysiert die Unternehmensberatung Tetralog Systems den Kundenservice und das Internet-Angebot der Fondsanbieter. Die Fondsqualität fließt als wichtigstes Kriterium mit 50 Prozent in die Gesamtwertung ein. Die Produktpalette geht mit 10, das Fondsmanagement mit 15 und der Service mit 25 Prozent in die Wertung ein. Der Fonds-Kompass wird seit 2002 verliehen.

Über die Deka
Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 253 Mrd. Euro (per 30.09.2016) sowie über vier Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Immobilienfinanzierungsplattform von TH Real Estate mit erfolgreichem Start in das Jahr 2017

TH Real Estate hat nach dem erfolgreichen Jahr 2016 die Investmentplattform für Immobilienfinanzierungen in den ersten Monaten des laufenden Jahres weiter ausgebaut. Zum Jahresstart wurden Investitionen in drei erstrangige Darlehen im Volumen von insgesamt 375 Millionen Pfund realisiert. Im Vorjahr hatte TH Real Estate über die globale Investmentplattfom in Immobiliendarlehen im Volumen von mehr als vier Milliarden US-Dollar investiert.

Zu den nun neu realisierten Investitionen gehört eine erstrangige zehnjährige, festverzinsliche Tranche im Volumen von 165 Millionen britischer Pfund. Sie gehört zu einem von zwei Kreditgebern bereitgestellten „multi-term“ Kredit im Volumen von insgesamt 265 Millionen Pfund. Die Tranche, in die TH Real Estate investiert hat, dient zur Refinanzierung eines Portfolios von vier Einkaufszentren in Großbritannien, die sich im Besitz von Capital & Regional befinden.

Das zweite Investment ist ein erstrangiges zehnjähriges und festverzinsliches Darlehen im Volumen von 72 Millionen Pfund zu einer Loan-to-Value ratio (LTV) von 65 Prozent. Sie ist durch eine Class-A-Büroimmobilie im Zentrum von Londons Versicherungsdistrikt besichert. Die Immobilie ist an 13 verschiedene Büromieter und Einzelhändler vollvermietet.

Die dritte kürzlich abgeschlossene Investition ist ein erstrangiges festverzinsliches Darlehen über 140 Millionen Pfund mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einer Beleihungshöhe von 60 Prozent. Es dient zur Finanzierung der Akquisition des Aston Student Village in Birmingham, einem Komplex aus fünf großen, freistehenden Häuserblöcken mit über 3.000 Betten, die als Studentenunterkünfte errichtet wurden.

„Die nun realisierten Finanzierungen passen genau in unsere Investment-Strategie im Vereinigten Königreich. Das über die Plattform realisierte Darlehensgeschäft repräsentiert ein diverses Portfolio an Kreditfinanzierungen, die alle über ein Immobilienvermögen mit starken Fundamentaldaten und an starken Standorten gesichert sind“, sagt Christian Janssen, Head of Real Estate Debt, Europe. „Wir werden die Finanzierungsplattform im Verlauf des Jahres weiter ausbauen und zusammen mit Kreditnehmern, Co-Lendern und Syndizierungspartnern daran arbeiten, die Anforderungen des sich schnell wandelnden Marktes zu erfüllen.“

Echiquier Entrepreneurs - Neue Bedingungen für Anteilserwerb

Das Fondsvolumen des auf europäische Small-Caps spezialisierten Aktienfonds Echiquier Entrepreneurs hat am 10. Februar 2017 die Marke von 350 Mio. Euro erreicht. In der Konsequenz werden ab dem 1. März 2017 die Richtlinien für weitere Mittelzuflüsse in den UCITS-Fonds angepasst und an eine 5-prozentige Provision geknüpft. Dies gilt auch für neue Mittelzuflüsse bereits bestehender Investoren.  Weitere Einzelheiten zur Vorgehensweise werden im Fondsprospekt veröffentlicht.

Diese Maßnahme der Kapazitätssteuerung dient dem Schutz der bereits im Echiquier Entrepreneurs investierten Anlegergelder. Ziel ist es, dem Fondsmanagement auch weiterhin die bestmöglichen Voraussetzungen für das Stock Picking im Universum der europäischen Small-Caps zu sichern. Besonders im Segment der Nebenwerte zählt Flexibilität und Liquiditätsmanagement zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren, um Mehrwert zu generieren.

Für Investoren, die weiterhin in das attraktive Segment der kleinen und mittleren europäischen Aktiengesellschaften investiern möchten, ist der Echiquier Agenor eine gute Alternative. Stéphanie Bobtcheff und das Small- und Mid-Cap-Team von La Financière de l’Echiquier haben für den Echiquier Agenor Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 500 Mio. bis 5 Mrd. Euro im Fokus und legen auch hier besonderen Wert auf die Qualität der Unternehmensführung. Aktuell liegt das Fondsvolumen bei rund 400 Mio. Euro.

Der Echiquier Entrepreneurs wurde im Oktober 2013 gegründet und zählt zu den wenigen echten europäischen Small-Cap-Fonds. Auf Basis des Investmentprozesses, den La Financière de l’Echiquier seit nunmehr 25 Jahren anwendet, hat der Fonds seit Auflage eine jährliche Performance von 18 Prozent generiert, während der Vergleichsindex im selben Zeitraum bei 12,8 Prozent lag.

Über La Financière de l’Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.  2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter http://www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter http://www.lfde.com/de.

Union Investment Real Estate: Neuer Zuschnitt des Investmentbereiches unter CIO Martin Brühl

Die Union Investment Real Estate GmbH stellt ihren Investmentbereich unter dem neuen Chief Investment Officer Martin Brühl neu auf. Ab dem 1. März gliedert sich der für das Investment Management zuständige Ressortbereich in die beiden regionalen Investmenteinheiten Europe und Overseas, ergänzt um die Spezialeinheiten Retail und Hospitality.

Für das internationale Investmentgeschäft im Bürosegment, das aktuell fünf Märkte in Amerika und Asien-Pazifik umfasst, übernimmt Philip La Pierre als Leiter Overseas die Verantwortung. Die europäischen Investmentaktivitäten, für die Philip La Pierre zuvor seit 2013 zuständig gewesen ist, verantwortet künftig Martin Schellein. Er war 2009 bei Union Investment eingestiegen und ab 2013 als Gruppenleiter für Immobilientransaktionen in den kontinentaleuropäischen Märkten außerhalb der DACH-Region verantwortlich. Für Einzelhandelsinvestments bleibt unverändert Henrike Waldburg zuständig. Die weltweiten Hotelinvestments von Union Investment verantwortet weiterhin Andreas Löcher.

„Mit unseren spezialisierten Investmentteams haben wir 2016 weltweit Ankäufe und Verkäufe im Wert von 4,6 Milliarden Euro gestemmt“, sagt CIO Martin Brühl. „Uns ist bewusst, dass die Anforderungen an das Investment Management gegenüber dem Vorjahr noch einmal gestiegen sind. Wir sind daher sehr froh, auf allen Führungspositionen exzellente Köpfe zu haben, die sich im Haus weiterentwickelt haben und umfassende Deal-Erfahrung sowie eine hervorragende Vernetzung in ihren jeweiligen Märkten vorweisen können."

„Wir navigieren Projektentwickler und Makler durchs Netz”

Ob Immobilienportal für Makler oder Projektpage für Immobilienentwickler: Die cloud-basierte Online-Software ImmoNavigator bietet verschiedenste Modelle zur Erstellung von Homepages, über die Immobilienunternehmen und -makler ihre Objekte digital vermarkten können.

Durch die standardisierten Prozesse und Serviceleistungen von ImmoNavigator können Dienstleister beim Verkauf und der Vermietung von Immobilien zukünftig Zeit und Geld sparen. Die Software bietet Funktionen wie die interaktive Suche, Vorschau-Exposés, eine Reservierungsfunktion sowie die digitale Vertragserstellung.
„Wir haben den Anspruch, einen Marktplatz für Makler, Eigentümer, und Hausverwalter zu schaffen und ihnen branchenspezifische, standardisierte Tools an die Hand zu geben“, erklärt Thomas Gawlitta, Gründer und Geschäftsführer von ImmoNavigator. Außerdem können mit der Software Immobilienbewertungen und Makler-Empfehlungen vorgenommen sowie Informationen über Bodenrichtwerte, Immobilien-, Grundstücks- und Quadratmeterpreise eingeholt werden. Das Online-Immobilienportal wird zusätzlich durch eine Smartphone- und Tablet-App ergänzt, sodass der Kunde alle Kanäle der digitalen Vermarktung nutzen kann.

Bereits kurz nach dem Launch von ImmoNavigator konnte die Online Portal Software zahlreiche User überzeugen: Während die NAI apollo Group (portal.nai-apollo.de) und Catella (wohnungen.living-circle.de) ihre Immobilien online vermarkten, ist die Projektpage bei dem Immobilienprojekt KOLB13 (www.kolb13-vermietung.com) im Einsatz. „In Angesicht der fortlaufenden Digitalisierungsprozesse der Immobilienbranche zählt das Internet zu den wichtigsten Vertriebstools. Wir wollen vor allem aufstrebenden Projektentwicklern und Maklerunternehmen einen einfachen Zugang zum Markt gewähren, um sich von Beginn an professionell aufstellen zu können“, sagt Gawlitta.

ImmoNavigator ist ein Produkt der gawlitta.com GmbH, einer Agentur für die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, die von Thomas Gawlitta gegründet wurde.

Mehr dazu erfahren Sie unter www.immonavigator.com/software.

BPD Niederlassung Nürnberg mit neuer Leitung, Vertriebsleiter Günter Schenk steigt auf

Seit Anfang Februar leitet Günter Schenk die Nürnberger Niederlassung des Immobilienentwicklers BPD, die in der Metropolregion Nürnberg aktiv ist. Zuvor war Günter Schenk in dieser Niederlassung Bereichsleiter Vertrieb. Der erfahrene Immobilienexperte kam im Rahmen von Übernahmen diverser Gesellschaften, die der europäischen Projekt- und Gebietsentwickler BPD 2015 übernommen hatte, zu dem Unternehmen. Günter Schenk übernimmt seine neue Aufgabe von BPD Deutschland Geschäftsführer Franz-Josef Lickteig, der die Niederlassung aufbaute und sich jetzt neuen strategischen Projekten widmen wird.

Aktuell hat die Niederlassung rund sechs Projekte im Großraum Nürnberg, beispielsweise in Fürth, in Erlangen sowie direkt in Nürnberg. Weitere vier Projekte kommen in 2017 in dieser Region an den Markt. BPD ist in den wirtschaftlichen starken Regionen in Deutschland mit Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München und Nürnberg vertreten sowie mit vier Regionalbüros in Koblenz, Mannheim, Freiburg und Überlingen. In Deutschland hat BPD Immobilienentwicklung der Zeit über 2.800 Wohneinheiten von Hamburg bis Garmisch-Partenkirchen im Bau.

Über BPD
BPD ist ein europäischer Projekt- und Gebietsentwickler. Seine Aufgabe ist es, lebenswerte Wohngebiete zu schaffen, nach dem Motto Gestaltung lebendiger Räume. Gegründet wurde das Unternehmen 1946 in den Niederlanden unter dem Namen Bouwspaarkas Drentsche Gemeenten. BPD hat seitdem über 320.000 Wohnungen und Häuser entwickelt und gebaut, in denen heute mehr als eine Million Menschen leben. BPD verfügt über 30 Niederlassungen und Regionalbüros in Europa und ist Marktführer in den Niederlanden. In Deutschland gehört BPD Immobilienentwicklung zu den Top 3 der Projektentwickler und Bauträger. In Frankreich wird BPD unter den Top 7 gelistet und agiert unter dem Namen BPD Marignan.

Stoneset Partners beteiligt sich am Immobilienbereich der contagi GROUP

Die zur Feldhoff Gruppe gehörende Personalberatungsgesellschaft Stoneset Partners beteiligt sich mit 50 Prozent am Immobilienberatungsbereich der contagi GROUP. Beide Unternehmen agieren zukünftig weiter eigenständig am Markt in klar definierten Bereichen: Stoneset Partners im Top-Executive-Segment und contagi real estate im Junior- sowie Specialist- und Management-Bereich.

Stoneset Partners hat sich seit der Gründung im Jahr 2014 erfolgreich im Top-Executive-Search Segment in der Immobilienwirtschaft etabliert. Mit der Beteiligung am Real Estate Bereich der contagi GROUP erschliesst sich das Unternehmen einen neuen Geschäftszweig im Junior- sowie Specialist- und Management Search. Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen ganzheitlichen Beratungsansatz für die Klienten beider Personalberatungsgesellschaften anbieten zu können. Beide Unternehmen werden auch künftig eigenständig am Markt agieren, allerdings gemeinsam die Netzwerke der Feldhoff Gruppe nutzen und ihre Marketing- sowie Akquisemaßnahmen aufeinander abstimmen. Geschäftsführer der contagi real estate GmbH ist Dr. Marcus Wittner, der auch Mitgründer und Geschäftsführer der contagi GROUP ist. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

contagi PERSONAL berät und unterstützt ihre Klienten bei der Identifikation, Selektion und Gewinnung von Fach- und Führungskräften. Seit der Gründung durch Heiko Hempe und Dr. Marcus Wittner hat die Personalberatung den Kreis ihrer Partner kontinuierlich erweitert. Die Partner an den Standorten St. Gallen und Zürich sowie Frankfurt, Düsseldorf und München verfügen über langjährige Erfahrung als Unternehmer in unterschiedlichen Branchen, Expertisen aus diversen Personalleitungsfunktionen sowie umfangreiches Personalberatungs-Know-how. Im Zusammenwirken mit einem leistungsfähigen Research Team arbeiten die Projektleiter an der qualitativ hochwertigen Besetzung von vakanten Positionen ihrer Klienten innerhalb kürzester Zeit.

Feldhoff & Cie. baut Kommunikationsteam aus

Benedikt Nesselhauf und Christina Michaelis verstärken das Communications-Team von Feldhoff & Cie. (FCI). Nesselhauf steigt als Director ein, Michaelis als Senior Associate.

Benedikt Nesselhauf (33) kommt von der internationalen Kommunikationsberatung Instinctif Partners, wo er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Finanzkommunikation für diverse namhafte nationale und internationale Fondsgesellschaften, Banken und Verbände verantwortete. Davor war er einige Jahre im Stab des Wealth Managements der Commerzbank AG tätig. Er studierte Politikwissenschaften, Psychologie und Europarecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München und absolvierte erfolgreich eine Weiterbildung zum Certified Investor Relations Officer (CIRO) des Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK) und der Frankfurt School of Finance & Management.

Ebenfalls neu bei FCI ist Christina Michaelis. Die 27-Jährige arbeitete bisher als Journalistin und schrieb unter anderem rund sieben Jahre für den Kölner Stadt-Anzeiger sowie für Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau. Zudem war Michaelis zeitweise als freie Mitarbeiterin für den Bayer-Konzern in den Bereichen Strategy & Reputation Management sowie Global Executive Communications & Public Relations tätig. Christina Michaelis studierte Medienkommunikation & Journalismus an der FHM Köln.

Tom Zeller, Managing Partner von FCI, sagt: „Wir freuen uns sehr, mit Christina Michaelis und Benedikt Nesselhauf zwei neue Kollegen an Bord zu haben, die mit ihren Stärken unser Team ideal ergänzen. Beide bringen vieles mit – Christina Michaelis im Journalismus, Benedikt Nesselhauf in der Beratung und Finanzmarktkommunikation – was die Qualität der Beratung für unsere Kunden weiter steigern und uns auf unserem Wachstumskurs unterstützen wird."

GAM eröffnet eigene Niederlassung in Wien

Die Fondsgesellschaft GAM verstärkt ihre Präsenz im deutschsprachigen Raum weiter und ist nun auch in Österreich mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Damit gibt es für den Schweizer Asset Manager in der DACH-Region keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte. Zwar ist Österreich keineswegs Neuland für GAM, allerdings wurden österreichische Kunden bis dato grenzüberschreitend vom Hauptquartier heraus betreut, welches in Zürich angesiedelt ist. GAM verfügt zudem über eine Niederlassung in Frankfurt mit 11 Mitarbeitern.

„Dass wir nun auch in Österreich mit einem eigenen Büro vertreten sind, ist als nachhaltiges Bekenntnis zur Region zu verstehen“, erklärt Daniel Durrer, Head of Institutional and Fund Distribution Continental Europe. „Dieser Schritt wird nicht nur der wirtschaftlichen Bedeutung des Landes gerecht, er hilft uns auch dabei, unsere Position im Wettbewerb zu sichern. Österreichische Investoren werden ab sofort von einem noch direkteren Kontakt zu unseren Experten profitieren.“ Verantwortlich hierfür ist Client Director Gerald Pistracher, der bereits seit 2014 den österreichischen Markt für GAM betreut: „Wir wissen, wie wichtig die Nähe zum Kunden ist“, sagt er. „Investoren sind seit acht Jahren in Folge mit rekordtiefen Zinsen konfrontiert und  suchen daher alle nach den passenden Produkten, die noch die nötige Rendite liefern – gerade jetzt möchten wir vor Ort sein und unsere Lösungen aufzeigen.“

GAM bietet Institutionen, Finanzberatern und Privatanlegern seit mehr als 30 Jahren ein breites Spektrum aktiver Anlagelösungen an. Insgesamt verwaltet das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von 109,8 Milliarden Euro (Stand: 30. September 2016). Für den Konzern arbeiten rund 1.000 Menschen in 12 Ländern.

Die Niederlassung in Österreich wird unter folgender Anschrift geführt:

GAM (Luxembourg) S.A. – Austria Branch
Tuchlauben 7a
1010 Wien
+43 1 25 300 25 - 195

Neuberger Berman legt Global Opportunistic Bond Fund auf

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden Asset-Manager in 100%-igem Mitarbeiterbesitz, baut mit der Auflegung des Neuberger Berman Global Opportunistic Bond Fund sein Angebot im Bereich OGAW-Anleihenfonds weiter aus.

Der neue, flexible UCITS-Fonds ist darauf ausgerichtet, attraktive risikobereinigte Renditen zu erzielen, indem er unter verschiedenen Marktbedingungen opportunistisch in eine breite Palette von fest- und variabel verzinslichen Anleihen aus verschiedenen Sektoren investiert. Das erfahrene Fondsmanagementteam passt die Anlagepositionen dem sich wandelnden Marktumfeld an. Da der Fonds keinen dauerhaften Allokationsschwerpunkten unterliegt, kann er Fehlbewertungen des Marktes über ein breites globales Anlagespektrum hinweg ausnutzen.

Für institutionelle Investoren managt Neuberger Berman diese Strategie bereits seit 1. Oktober 2012 und konnte im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2016 eine annualisierte Rendite von 4,6 %* erzielen.

Per 30. September 2016 verwaltet Neuberger Berman ein Anleihenvermögen von 120 Mrd. US-Dollar – hiervon etwa 10 Mrd. US-Dollar in Multi-Sektor-Anleihe-Strategien. Bei seinen Investitionen an den globalen Anleihenmärkten baut das Unternehmen auf die Expertise und enge Zusammenarbeit der spezialisierten Anleiheteams. Der neue Fonds wird von einem Team aus vier Co-Managern verwaltet: Andrew Johnson, Head of Global Investment Grade Fixed Income, Jon Jonsson, Senior Portfolio Manager Global Fixed Income, Ugo Lancioni, Head of Currency Management und Thanos Bardas, Head of Rates. Sie verfügen über durchschnittlich 22 Jahre Branchenerfahrung und profitieren zusätzlich von der Expertise des Teams von Neuberger Berman für globale Anleihen, das aus 129 Mitgliedern besteht.

Jon Jonsson führt aus: „Wir rechnen 2017 mit Phasen erhöhter Volatilität an den globalen Anleihenmärkten. Daher gehen wir davon aus, dass es notwendig wird, die Strategie im Laufe des Jahres mehrfach – entsprechend Signalen für politische und wirtschaftliche Veränderungen – anzupassen. Die Renditen auf US-Staatsanleihen sind angesichts der zunehmenden Inflationsangst bereits stark gestiegen und könnten noch weiter zulegen, wenn Donald Trump seine Wahlversprechen umsetzt. In den USA streben wir ein diversifiziertes Engagement in Spread-Positionen an. Dabei konzentrieren wir uns über die Anlage in RMBS außerhalb des Agency-Sektors auf das US-Verbrauchersegment. Diese Positionierung spiegelt unsere positive Beurteilung der zugrundeliegenden Fundamentaldaten wider. Zudem legen wir aufgrund des soliden Wachstums in den USA, der steigenden Unternehmensgewinne und der voraussichtlich wachstumsfördernden Politik in eine Kombination aus Hochzinsanleihen und Bankkrediten an.“

„In Europa steigen die politischen Sorgen im Zuge der bevorstehenden Wahlen, während nicht klar ist, wie lange die EZB ihr Anleihekaufprogramm noch fortsetzen kann. Wir werden voraussichtlich eine Short-Position in deutschen Staatsanleihen eingehen, denn wir erwarten, dass das lange Ende der Renditekurve durch steigende Renditen und eine steilere Zinskurve im Euroraum vor dem Hintergrund allmählich besserer Konjunkturaussichten unter Druck geraten könnte“, so Jonsson.

Dik van Lomwel, Head of EMEA and Latin America, ergänzt: „Neuberger Berman hat über viele Jahre hinweg ein diversifiziertes Anleihenangebot aufgebaut. Die Einführung des Global Opportunistic Bond Fund ist eine natürliche Erweiterung unseres bestehenden Angebots im OGAW-Anleihenbereich, das den US Strategic Income Fund, den Global Bond Absolute Return Fund und den Global Bond Fund umfasst.“

„Flexible Anleihenlösungen, die in eine Vielzahl von Anlagen investieren können, sind in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden, denn die Anleger bewegen sich in einem unsicheren und schnelllebigen Wirtschaftsumfeld, in dem viele traditionelle Anleiheklassen niedrige und sogar negative Renditen abwerfen“, so van Lomwel weiter.

Der Neuberger Berman Global Opportunistic Bond Fund ist ein Teilfonds des in Irland domizilierten OGAW-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Der Teilfonds wurde am 20. Dezember 2016 mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Mio. US-Dollar aufgelegt. Er ist für den Vertrieb in Großbritannien zugelassen und wird derzeit für den Vertrieb in ganz Europa und Asien registriert.

Cresco Capital Group erweitert ihr Führungsteam

Die Cresco Capital Group verstärkt ihr Führungsteam. Mit Olaf Schlüter holt der Immobilieninvestor und Projektentwickler einen neuen Head of Transaction ins Haus. „Wir wollen unsere Geschäftstätigkeit im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen und in verschiedenen Assetklassen wachsen. Unser Ziel ist es, das Transaktionsvolumen im laufenden Jahr entscheidend zu erhöhen. Olaf bringt die notwendige Erfahrung mit, um diese Entwicklung voranzutreiben“, sagt Daniel Schuldig, Managing Partner der Cresco Capital Group.

Olaf Schlüter studierte an der Universität Maastricht und begann seine Laufbahn bei EII Capital Management in New York. Dort war er im Auftrag institutioneller Investoren für Transaktionen innerhalb verschiedener Assetklassen zuständig. Im Jahr 2011 wechselte Schlüter zu Elystan Capital Partners. Dort baute er eine Plattform für Value-Added-Investitionen im Bereich deutscher Büroimmobilien auf. Während seiner Zeit bei Elystan Capital Partners arbeitete Olaf Schlüter mit großen Investoren wie GI Partners und Patron Capital zusammen. Im Laufe seiner Karriere bereitete Schlüter in verschiedenen Assetklassen und -bereichen bereits Transaktionen in Höhe von insgesamt 2,8 Milliarden Euro mit vor.

Neben Schlüter stößt auch Emanuel Elverfeldt als Investment Manager neu zur Cresco Capital Group dazu. Elverfeldt hat seinen Abschluss ebenfalls an der Universität Maastricht gemacht und arbeitete danach zunächst in Frankfurt für BNP Paribas im M&A-Team. Dort war er an verschiedenen branchenübergreifenden Geschäften beteiligt. Im Jahr 2011 wechselte Emanuel Elverfeldt zu Hudson Advisors (Lone Star Funds) und kümmerte sich um die Akquise großer SPL-/NPL CRE-Portfolio-Transaktionen in verschiedensten Assetklassen. Er bringt insgesamt fünf Jahre Erfahrung im Bereich Real Estate Private Equity mit und war in dieser Zeit bereits an europaweiten Transaktionen im Wert von insgesamt acht Milliarden Euro beteiligt.

Westbridge baut Facility-Management-Consulting weiter aus: Daniel Schwab neuer Director

Seit Ende letzten Jahres ist Daniel Schwab neuer Director Facility Management Consulting bei Westbridge Advisory (Westbridge), ein auf die Betriebskostenoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen. Schwab kommt von der Lc² Living Facilities GmbH in Frankfurt, wo er zuletzt als Senior Berater für Ausschreibungen, Organisationsberatung, Projekt- und Qualitätsmanagement von Facility Management Leistungen zuständig war.

Daniel Schwab baut bei Westbridge den Bereich Facility Management Consulting weiter aus, um Kunden umfassend bei der Optimierung von Facility- und Property-Management-Verträgen sowie von Wartungsverträgen beraten zu können.

„Unser Facility-Management-Consulting ergänzt unsere Kerndienstleistung optimal. Mit Daniel Schwab stärken wir unsere Kompetenz als ganzheitlichen Betriebskostenspezialist“, erklärt Westbridge-Geschäftsführer Rüdiger Salzmann. „Unser Know-how in den Bereichen Energie-, Facility- und Immobilien-Management erlaubt es uns, sämtliche Dienstleistungsverträge unserer Kunden aus allen Asset-Klassen zu bewerten.“

Betreiberpflichten-Audit

Sein erstes Projekt konnte Daniel Schwab bereits abschießen: Für Rockspring Property Asset Management und deren Einkaufscenter Flora Park in Magdeburg hat der diplomierte Wirtschaftsingenieur gerade ein Vertragsaudit und ein Audit zur Betreiberverantwortung durchgeführt. Rockspring hatte das technische und infrastrukturelle Facility-Management und die Betreiberpflichten an Dienstleister delegiert. Mit dem Audit prüfte Westbridge insbesondere die Erfüllung der Betreiber- und Leistungspflichten.

“Wir haben die Zusammenarbeit intensiviert und lassen uns nun von Westbridge auch im Facility Management beraten. Durch das Audit ‚Betreiberverantwortung‘ erhalten wir wertvolle Erkenntnisse über Optimierungsmöglichkeiten beim Betrieb des Magdeburger Objektes und dessen Betriebskosten“, erklärt Daniel Rubinstein, European Director Asset Management von Rockspring.

CACEIS-Verwahrstelle erhält Zulassung für OGAW-Fonds im Vereinigten Königreich

Die Niederlassung von CACEIS im Vereinigten Königreich hat vor kurzem die aufsichtsrechtliche Genehmigung erhalten, zusätzlich zu den von ihr bereits betreuten alternativen Investmentfonds auch für OGAW-Fonds Dienstleistungen als Verwahrstelle zu erbringen. CACEIS hat dadurch ihre Marktabdeckung im Vereinigten Königreich weiter ausgebaut.

Darüber hinaus hat CACEIS Tom Finch als Head of Depositary, Risk and Compliance im Vereinigten Königreich an Bord geholt und mit der Leitung des wachsenden Verwahrstellenteams am Standort London beauftragt. Tom Finch ist Experte für Verwahrstellendienstleistungen und Compliance im britischen Markt und verfügt über 15 Jahre Expertise im Bereich regulierter Fonds. Er besitzt umfangreiche Fachkenntnisse und praktische Erfahrung in Bezug auf alle Assetklassen und den dazugehörigen Regulierungsbestimmungen und -standards.

Die neue OGAW-Zulassung der britischen Niederlassung stärkt damit die Position von CACEIS als eine der führenden europäischen Verwahrstellen bzw. Treuhänder mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 964 Milliarden Euro.

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) 

http://www.caceis.com

Institutionelle Investoren setzen auf Mischfonds

Institutionelle Investoren setzen im aktuellen Marktumfeld zunehmend auf Mischfonds, die unterschiedliche Asset-Klassen oder Strategien bündeln. Bei der Performance bestehen deutliche Abweichungen zwischen den Produkten. Je nach Risikoeinstufung ergeben sich Abweichungen von bis zu 7 Prozentpunkten im Jahr zwischen durchschnittlichen und Top-Fonds. Dies unterstreicht die hohe Bedeutung der Asset-Manager-Selektion.

Die von Absolut Research untersuchten Mischfonds investieren in eine Kombination aus Aktien und Anleihen (Balanced), die gegebenenfalls um weitere Anlageklassen wie Immobilien, Rohstoffe oder Alternatives ergänzt wird (Multi Asset). In der Analyse "Mischfonds - Asset-Manager- Performance in verschiedenen Risikokategorien" werden die Eigenschaften, Asset-Allokation, Kosten und Entwicklung der Fonds in Abhängigkeit von der Höhe ihres Aktienanteils betrachtet. Je nach Höhe der Aktienquote lassen sich deutliche Rendite-Unterschiede erkennen. Sowohl auf globaler als auch europäischer Ebene erzielten die Produkte mit dem höchsten Aktienanteil über fünf Jahre den höchsten Wertzuwachs. In diesem Zeitraum liegt die jährliche Rendite zwischen 8 und 9%, gefolgt von Produkten mit moderatem und exiblem Risikopro l. Die niedrigste Performance erwirtschafteten anleihenorientierte Mischfonds.

"Aktives Management und die Diversikation über verschiedene Asset-Klassen erscheinen mehr denn je notwendig, um geldpolitische Risiken zu reduzieren."
Michael Busack, Geschäftsführender Gesellschafter, Absolut Research GmbH

Wird die Performance der verschiedenen Mischfondssegmente mit einer passenden Benchmark verglichen, dann bleiben die Fonds im Mittel deutlich hinter dem Markt zurück, zeigt die untenstehende Abbildung. Ein Grund für diese Performance-Unterschiede sind die von den Fondsanbietern vereinnahmten Kosten. Ein weiterer Aspekt dürfte die schwache Entwicklung zusätzlich beigemischter Asset-Klassen wie etwa Rohstoffe sein. Hinzu kommt die von den Fonds gehaltene Cash-Quote von rund 15 %.

Die Top-10% der untersuchten Mischfonds schaffte es allen Risikoklassen, die jeweilige Benchmark vor Kosten zu schlagen. Der Renditeunterschied von bis zu 5 Prozentpunkten im Jahr zwischen Top-Fonds und dem Durchschnitt der untersuchten Produkte betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Due Diligence bei der Fonds- und Managerauswahl.

Jean Raby joins Natixis as Head of Asset Management

Jean Raby joins Natixis as Head of Asset Management, Private Banking and Private Equity business lines, and as member of the Senior Management Committee.

Pierre Servant is appointed Senior Advisor to Laurent Mignon, CEO of Natixis. His new role will involve providing strategic guidance and advisory for the company; he will remain a member of the Natixis Senior Management Committee.

Jean Raby will join Natixis on February 20th, and will be a member of the Senior Management Committee. As CEO of Natixis Global Asset Management, he will be in charge of Asset Management, Private Banking and Private Equity business lines.

“I would like to applaud Pierre Servant and thank him for his vital contribution to the success of Natixis’ strategy and in particular to the outstanding growth of the asset management business during his time at the helm. His vision for the business and his involvement with teams have made Natixis Global Asset Management one of the main asset managers worldwide with more than 830 bn€ of assets under management in the space of 10 years, in a highly competitive market. His contribution as Senior Advisor will be crucial as we prepare Natixis’ next strategic plan. I am particularly pleased to welcome Jean Raby to Natixis. His broad range of skills, his leadership experience in prominent companies and his personal qualities will be key advantages as we further expand our Investment Solutions businesses to serve Groupe BPCE and its goals” says Laurent Mignon, CEO of Natixis.

Jean Raby, a dual Canadian and French citizen, began his career in 1989 as a corporate lawyer with Sullivan & Cromwell in New York and Paris. In 1996, he joined Goldman Sachs in Paris in the Investment Banking Division. In 2004 he was promoted partner, and in 2006 became co-CEO (then sole CEO in 2009) of IBD in France, Belgium and Luxembourg, and was Head of Goldman Sachs’ Paris office; in 2011, he became co-CEO of Goldman Sachs’ activities in Russia. In 2013, Jean Raby joined Alcatel-Lucent, as Executive Vice-President and Chief Financial & Legal Officer and as member of the Management Committee and of the Executive Committee. In 2016, he was Chief Financial Officer and member of the Executive Committee of SFR. Jean Raby, 52, is a graduate of Université Laval (Canada) – LL.B. (Law degree), University of Cambridge (UK) – M.Phil in international Relations, and Harvard Law School – LL.M. (Master of Laws). He is a member of the New York Bar (since 1989).

Scope stärkt Präsenz am Finanzplatz Frankfurt und vollendet Integration der FeriEurorating

Umzug in deutlich größere Büroräume ermöglicht weiteres Wachstum an diesem wichtigen Standort. Frankfurter Teams der Europäischen Ratingagentur rücken im Eurotheum unter einem Dach zusammen.

Mit dem Einzug in erheblich größere Büroräume baut die Scope Group ihren Standort in Frankfurt deutlich aus und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. In der 13. und 14. Etage der Neuen Mainzer Straße 66–68 arbeiten vor allem das Corporate Rating-Team sowie die Bereiche Mutual Funds und Immobilien Research. Außerdem werden vom Standort Frankfurt aus individuelle Risikoanalyse-Lösungen für Institutionelle Investoren entwickelt und vertrieben.

„Die Investition in eine deutliche Ausweitung unserer Präsenz in Frankfurt ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der Scope Group zur Etablierung als die europäische Ratingalternative“, sagt T orsten Hinrichs, COO der Scope Group. „Zwei Büroetagen im Herzen des Bankenviertels ermöglichen zudem weitere Neueinstellungen am führenden deutschen Finanzplatz.“

Die Eröffnung eines gemeinsamen Büros für die Mitarbeiter der Scope Group in Frankfurt markiert zugleich den erfolgreichen Abschluss der Integration der im August 2016 übernommenen FERI EuroRating Services AG. Zum 24. Januar 2017 ist die FERI EuroRating vollständig in der Scope Analysis GmbH aufgegangen. Die bisher am Standort Bad Homburg tätigen Mitarbeiter arbeiten nun im Eurotheum. Durch den Zusammenschluss bietet Scope Analyse-, Selektions- und Rating-Dienste im gesamten Fondsbereich und in allen Asset-Klassen aus einer Hand an.

Scope hat bereits in den vergangenen Jahren erheblich in den Ausbau seiner Analyse-Teams investiert und zahlreiche renommierte Experten gewonnen. Ein Ergebnis davon sind mandatierte Ratings von DAX-Werten wie Linde, BASF, Merck und Lufthansa, großer europäischer Banken wie UBS, Commerzbank, KfW und Crédit Foncier sowie zahlreiche Ratings im Bereich Structured Finance. Inzwischen zählt die Scope Group mit Hauptsitz in Berlin europaweit rund 130 Mitarbeiter mit 17 Nationalitäten. Zur weiteren Expansion in Europa plant Scope auch den Ausbau bestehender Büros in London, Paris, Madrid und Mailand sowie die Eröffnung zusätzlicher Standorte.

Weitere Informationen zur Scope Group finden Sie unter www.scopegroup.com. Informationen zum erweiterten Angebot der Scope Analysis finden Sie unter www.scopeanalysis.com.

BayernInvest und Ardian kooperieren im Fondsmanagement für illiquide Assetklassen

In Zeiten niedriger Zinsen und hoher Volatilitäten an den Kapitalmärkten suchen institutionelle Investoren verstärkt nach alternativen Anlagen. Vor diesem Hintergrund erweitert die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ihr Produkt- bzw. Leistungsspektrum. Der Münchner Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von rund 72 Mrd. Euro bietet institutionellen Investoren – neben liquiden Assetklassen - nun auch Investments in illiquide Assetklassen an. Hierfür kooperiert die BayernInvest, hundertprozentige Tochter der BayernLB und Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management, mit Ardian, einem weltweit führenden Privat-Equity-Unternehmen. Die Kooperation umfasst Investments in Fonds, die  Private Equity-Strategien abdecken sowie die Bereiche Infrastructure und Private Debt. Auch in der Administration von illiquiden Assetklassen ist die BayernInvest bereits gut positioniert.

Kunden profitieren von erweiterter Produktpalette
„Ardian ist ein leistungsstarker Partner für das professionelle Management illiquider Assetklassen. Wir freuen uns als eine der großen Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland unseren Kunden nun neue Investmentideen und damit eine noch breitere Produktpalette anbieten zu können“, sagt Holger Leimbeck, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei der BayernInvest. Ein erstes gemeinsames Mandat ist bereits erfolgreich gestartet. Beide Kooperationspartner blicken demnach äußerst positiv nach vorne.

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 72 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Ardian ist eine führende unabhängige Investmentgesellschaft, die 1996 von Dominique Senequier gegründet wurde und noch heute erfolgreich von ihr geleitet wird. Das Unternehmen verwaltet aktuell Vermögenswerte in Höhe von rund US$ 60 Mrd. für seine Investoren aus Europa, Nordamerika und Asien. Ardian verfügt über ein globales Netzwerk mit rund 450 Mitarbeitern in zwölf Büros. Für seine 550 Investoren bietet Ardian eine große Bandbreite alternativer Anlageklassen einschließlich Private-Equity-Fonds sowie Fonds in den Bereichen Infrastruktur, Private Debt und Real Estate.

Hauck & Aufhäuser: Michael Bentlage zum Sprecher der Geschäftsleitung ernannt

In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde Michael Bentlage (52) mit sofortiger Wirkung zum persönlich haftenden Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung von Hauck & Aufhäuser berufen. Michael Bentlage ist seit 2009 Partner bei Hauck & Aufhäuser und in der Geschäftsleitung für die Kerngeschäftsfelder Asset Servicing und Financial Markets verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Bentlage als neuen Sprecher gewinnen konnten, um Hauck & Aufhäuser in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Er wird gemeinsam mit Fosun, dem neuen Mehrheitsaktionär von Hauck & Aufhäuser, die Internationalisierung der Bank vorantreiben und die damit verbundenen neuen Wachstumschancen konsequent nutzen“, erklärt Wolfgang Deml, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Michael Bentlage ist ein hervorragender Analytiker, verfügt über eine ausgewiesene fachliche Expertise und zeichnet sich durch Effizienz und Stringenz im operativen Geschäft aus. Unter seiner Verantwortung haben sich die Bereiche Asset Servicing und Investment Banking hervorragend entwickelt. Michael Bentlage leistete einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Privatbank heute ein Vermögen von rund 50 Milliarden Euro verwaltet.“

Bentlage ist diplomierter Wirtschaftsmathematiker. Vor seiner Tätigkeit bei Hauck & Aufhäuser war er von 2002 an Mitglied der Geschäftsführung der BayernInvest Kapitalanlagegesellschaft, davor von 2000 bis 2002 Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Activest Investment. Von 1994 bis 1997 war er bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank tätig, unter anderem als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Seinen beruflichen Werdegang begann Michael Bentlage bei Trinkaus Capital Management in Düsseldorf, woran sich 1992 eine Tätigkeit bei der Allianz KAG in München anschloss.

BlueRock und NAS Invest initiieren neue Fondsserie „German Mittelstand Properties“

Die Schweizer Fondsgesellschaft BlueRock Group und der Immobilieninvestor und Asset Manager NAS Invest gründen das Joint Venture BR-NAS German Mittelstand Properties. Hierzu haben die Joint Venture Partner den insgesamt 13. BlueRock-Immobilienfonds aufgelegt. Der Fonds „BR-NAS German Mittelstand Properties RAIF-SICAV“ investiert bis zu 100 Millionen Euro an Eigenkapital in mittelständisch geprägte Büro- und Ärztehäuser in deutschen Metropolregionen. Gekauft werden Objekte, deren Mieterschaft von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt ist und die durch ihre resultierende Multi-Tenant-Struktur eine hohe Diversifikation und damit Risikooptimierung erreichen. 

Zugang zur Fondserie erhalten sowohl europäische und internationale Investoren als auch vermögende Privatkunden sowie Family Offices. BR-NAS plant mit einer Ausschüttungsrendite von fünf Prozent jährlich nach Steuern. Die jährliche Gesamtrendite wird mit acht bis zwölf Prozent kalkuliert. Die Laufzeit des Fonds liegt bei mindestens sieben Jahren.

„Der Fonds konzentriert sich vor allem auf den deutschen Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er umfasst ein Portfolio mit einem diversifizierten Mietermix aus unterschiedlichen deutschen Wirtschaftszweigen und Städten. So stellen wir bei minimiertem Risiko einen stabilen Cash-Flow und eine im derzeitigen Marktumfeld überdurchschnittliche Rendite sicher“, sagt Ronny Pifko, Gründer und Direktor der BlueRock Group.

„Der deutsche Immobilienmarkt ist sowohl für inländisches Kapital als auch für internationale Investoren mehr als nur ein sicherer Hafen. Insbesondere der Immobilienbestand des deutschen Mittelstandes ist häufig weniger professionell verwaltet und bietet somit Marktteilnehmern mit entsprechendem Zugang und Immobilien-Know-How attraktive Investitionsmöglichkeiten“, ergänzt Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Partner von NAS Invest. Im Rahmen der Fondsstrategie des „BR-NAS German Mittelstand Properties RAIF-SICAV“ werden die sich im Portfolio befindlichen Objekte fortlaufend bezüglich ihrer Substanz und Mieterstruktur weiterentwickelt und optimiert.

Die rechtliche Beratung bei der Auflage des Fonds erfolgte durch MPartners, die Steuerberatung durch Ernst & Young.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.br-nas.com.

MFS legt MFS Meridian Funds – Prudent Capital Fund auf

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian® Funds – Prudent Capital Fund bekannt. Der weltweit anlegende Aktienfonds kann bei Bedarf auch in ausgewählte Unternehmensanleihen investieren. Ein Teil des Fondsvermögens kann am Geldmarkt angelegt werden, um durch die Verringerung von Risiken Verluste zu begrenzen.

Ziel der Strategie sind überdurchschnittliche Erträge über einen vollen Marktzyklus. Die Volatilität soll unter der des MSCI World liegen. Dazu wird ein konzentriertes Portfolio aus Aktien und Anleihen von Unternehmen weltweit aufgebaut. Der Unternehmenssitz spielt keine Rolle.

Der MFS Meridian® Funds – Prudent Capital Fund verfolgt eine disziplinierte Strategie. Investiert wird nur dann, wenn das Managementteam die Bewertung für günstig hält und attraktive Langfristerträge erwartet. Der Fonds ist weder an einer Benchmark ausgerichtet noch auf bestimmte Länder oder Größenklassen beschränkt.

„Der letzte starke Abschwung ist schon acht Jahre her. Wie alle Zyklen wird auch dieser früher oder später enden. Dann werden die Investoren erkennen, wie wichtig Kapitalschutz ist. In den nächsten Jahren werden wohl nicht mehr so hohe Erträge möglich sein wie zuletzt. Auch deshalb ist es wichtig, einen Manager zu finden, der Mehrertrag erzielen und Verluste begrenzen kann“, so Lina Medeiros, President von MFS International Ltd.

Barnaby Wiener (Portfoliomanager des MFS Meridian® Funds – Prudent Wealth Fund) und David Cole (Anleihenportfoliomanager) werden den Fonds gemeinsam steuern. Sie treffen alle Kauf- und Verkaufsentscheidungen und sind für die Portfoliokonstruktion verantwortlich.

Über MFS Investment Management
MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globale Assetmanager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess basiert auf drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Dezember 2016 verwaltete MFS 425,6 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit. Unter meridian.mfs.com finden Sie Fondsdokumente wie Wesentliche Anlegerinformationen (KIIDs) für die relevanten Anteilsklassen der Fonds.

Unigestion kauft Akina

Unigestion und Akina geben heute bekannt, dass sie sich auf die Fusion ihrer Private-Equity-Geschäfte geeinigt haben. Durch diese Vereinigung entsteht ein führender, auf kleine und mittelständische Unternehmen fokussierter globaler Private-Equity-Spezialist mit verwalteten Vermögen von über 6 Milliarden US-Dollar und 54 Experten in Genf, Zürich, London, New York und Singapur. Dieser Expansionsschritt stellt Unigestions Commitment zum Aufbau einer Multi-Specialist Asset-Management-Boutique von Weltklasse unter Beweis.

Die Verbindung bringt zwei sehr komplementäre Private-Equity-Plattformen und ihre erfahrenen Experten zusammen. Sie teilen dieselben Werte und dieselbe Investment-Philosophie im KMU-Segment. Akinas anerkannte Expertise, über einen High Conviction Top-Down/Bottom-Up-Ansatz Anlagemöglichkeiten auf den europäischen Märkten zu identifizieren, trifft auf Unigestions globalen Ansatz und Expertise im Risiko Management. Durch diese Kombination entsteht ein einzigartig qualifizierter Spezialist im Bereich Global Small und Mid-Market-Private-Equity, der für Investoren ein noch stärkerer Partner darstellt.

Die zwei Private-Equity-Investment-Teams verbinden sich in idealer Weise. Sie profitieren gegenseitig von den jeweiligen Talenten, den Investment-Analysen und der Expertise. Christophe de Dardel wird seine Funktion als Head of Private Equity sowie Mitglied des Executive Committee bei Unigestion beibehalten und das gemeinsame Team leiten.

Das kombinierte Geschäft wird unter dem Namen Unigestion geführt. In der Investment-Strategie von existierenden Produkten wird es keine Änderungen geben, weder bei Unigestion, noch bei Akina. Bei den zwei Private Equity-Investment Komitees wird es für existierende Produkte zu einer gegenseitigen Repräsentation kommen.

Nach Abschluss der Transaktion werden die verwalteten Vermögen von Unigestion auf mehr als 23 Milliarden US-Dollar ansteigen, wobei der Anteil des Private-Equity-Geschäftes neu 25 Prozent repräsentiert. Damit ist das Private-Equity-Geschäft die zweitgrößte Säule des Investment-Angebots neben Aktien, Alternativen Anlagen und Multi-Asset-Strategien.

Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen in den Ländern, in denen die Gruppe tätig ist.

Bernard Sabrier, Verwaltungsratspräsident von Unigestion, kommentiert: „Das ist ein wichtiger strategischer Meilenstein in der Entwicklung des Private-Equity-Geschäftes von Unigestion. Er demonstriert unseren Willen, unser Geschäft kontinuierlich anzupassen, um unseren Investoren die besten Anlage-Chancen zur Verfügung zu stellen.

Akina hat ein außerordentlich talentiertes Team von Spezialisten mit einem exzellenten Track Rekord. Durch die Kombination der beiden Unternehmen schaffen wir ein einzigartiges skalierbares Angebot in einem Marktsegment, das Investoren kontinuierlich Mehrwert bringt.

Die Transaktion erlaubt uns unsere verwalteten Vermögen im Private-Equity-Bereich fast zu verdoppeln, erweitert unsere Investment-Expertise im europäischen Small- und Mid-Market-Segment und vergrößert unsere internationale Kundenbasis, besonders in den USA.

Wir sind hoch erfreut, das Team von Akina bei Unigestion begrüßen zu dürfen und freuen uns darauf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass alle unsere Kunden von diesem Zusammenschluss profitieren."

Christopher Bödtker, Managing Partner von Akina, kommentiert: „Die Verbindung der Kräfte mit Unigestion ist für unser Geschäft und unsere Kunden ein perfekter nächster Schritt. In größerem Maßstab und mit mehr Ressourcen haben wir im globalen Small- und Mid-Market-Private-Equity-Bereich, den wir leidenschaftlicher als je zuvor entwickeln, ein ausgesprochen attraktives Angebot. Wir freuen uns auf eine glänzende gemeinsame Zukunft.“

Patriarch launcht neues Robo-Advisor-Tool truevest

Der Trend bei Anlegern geht heutzutage vielfach in Richtung Selbstberatung. Anstatt sich nur auf Empfehlungen ihrer Hausbank zu verlassen oder sich eine teure Honorarberatung zu leisten, nutzen immer mehr Verbraucher auch sogenannte Robo-Advisor, um ihr Geld in Eigenregie anzulegen. Bei dieser neuen Technologie handelt es sich um internetgestützte Angebote im Selbstentscheider-Segment, dem sogenannten Execution-Only-Markt. Das Prinzip: Der Nutzer kann mithilfe eines einfachen Online-Tools seine Anlageziele und Risikoneigung ermitteln. Darauf basierend wird ihm individuell die zu seinen Vorgaben am besten passende standardisierte Anlagestrategien vorgeschlagen. In diese Strategien kann er dann direkt – ohne Einbindung eines Beraters –  und ohne großen Aufwand sofort online investieren.

Die Newcomer in der Vermögensverwaltung verzeichnen weltweit starke Wachstumsraten: Das von Robo-Advisorn verwaltete Vermögen stieg laut der Unternehmensberatung Oliver Wyman von 13 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016. Auch in Deutschland gibt es bereits einige wenige Anbieter von Robo-Advisory, von denen der bisher größte Marktplayer nach eigenen Angaben allerdings erst etwa 100 Millionen Euro an Vermögen verwaltet. 

Das Interesse an den neuen Tools ist groß, doch viele deutsche Anleger haben noch Berührungsängste. „Die meisten Robo-Advisor werden bisher ohne belastbare Anlagehistorie betrieben“, sagt Dirk Fischer, Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH. „Die angebotenen Finanzprodukte haben noch keinen längerfristigen Track-Record und Anleger somit keine Anhaltspunkte, ob sich die Strategien auch in schwierigen Marktphasen bewähren.“

Selbstentscheider profitieren von erfahrenem Fondsmanagement

Diesen bisherigen Kritikpunkt löst jetzt die Frankfurter Patriarch Multi-Manager GmbH, ein Investmentteam der FinLab AG, für den Investor. Mithilfe des neuen Online-Tools truevest können Selbstentscheider von Patriarchs 13-jähriger Erfahrung in der Vermögensverwaltung profitieren. Anders als bei den Wettbewerbern, bekommen truevest- Nutzer keine Neukonzeptionen angeboten, sondern haben Zugriff auf vier bewährte Anlagestrategien des Hauses Patriarch. Alle angebotenen Strategien basieren auf der erfolgreichen Trend-200-Methode: Dabei wird das Investitionstiming aufgrund der Signale der 200-Tage-Linie der jeweiligen Strategiebenchmark getroffen, einem jahrzehntelang bewährten technischen Indikator der globalen Börsen. „Die Qualität der vontruevest angebotenen Produkte und der Konzepte, die über den bisherigen Vertriebsweg vermittelt werden, ist dabei absolut identisch. Für preisbewusste Kunden ist die Abwicklung über den Robo-Advisor jedoch günstiger, da die Kosten für die Beratungsleistung entfallen“, so Fischer.

Insgesamt verwalten die vier Strategien ein Volumen von über 90 Millionen Euro. Verantwortlich für das Fondsmanagement sind renommierte, aktive Vermögensverwalter wie die DJE Kapital AG (Zielfondsstrategien) und die StarCapital AG (ETF-Strategien). Die Renditen belaufen sich über die letzten fünf Jahre auf 5,7 bis 6,95 Prozent pro Jahr nach Kosten mit einer Volatilität von lediglich durchschnittlich 8,5 Prozent.

„Verbrauchern, die ihre Geldanlage zwar selbst in die Hand nehmen, dabei aber nicht auf die Expertise eines etablierten Unternehmens verzichten wollen, bieten wir mit truevest einen neuen, unkomplizierten und kostengünstigen Zugang in die Welt der qualitativ hochwertigen Fondsvermögensverwaltung“, so Fischers Fazit.

Nach knapp einjähriger Entwicklungsarbeit ist truevest jetzt über die Homepage www.truevest.de erreichbar.

RLI investors auf Erfolgskurs

RLI investors (RLI) hat sich im zweiten Jahr des Bestehens zum führenden Akteur am deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien entwickelt. Im Jahr 2016 realisierte das Unternehmen Ankäufe im Volumen von rund 400 Millionen Euro und gehörte damit zu den transaktionsstärksten Akteuren in Deutschland. Allein im vierten Quartal 2016 kaufte das Team um Geschäftsführer Bodo Hollung fünf Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von zusammen rund 120 Millionen Euro an. Somit konnte RLI bereits mit ihrem ersten Logistikfonds "RLI Logistics Fund - Germany I" 2016 äußerst erfolgreich abschließen. Im Rahmen der Fondsstrategie konnten 15 Logistikimmobilien in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro erworben werden. Die Fondsimmobilien verfügen über Mietflächen von rund 350.000 Quadratmeter bei Vertragsmieten von knapp 18 Millionen Euro.

„Vor gut zwei Jahren bei Null anzufangen und nun zu einem der größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt zu werden – diese Erfolgsgeschichte freut mich ganz besonders und gibt Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzuführen“, kommentiert Bodo Hollung, Geschäftsführer von RLI die Entwicklung. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht er das gute Netzwerk zu Eigentümern, Projektentwicklern und Maklern, das in einem umkämpften Markt den Zugang zu attraktiven Objekten sicherstellt. „Solch ein Netzwerk entsteht nicht von alleine. Es ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit intensiver Kontaktpflege und einer großen Leidenschaft für Logistikimmobilien“, sagt Hollung. „Und diese Leidenschaft leben mein Team und ich jeden Tag.“

Fondsrendite deutlich über Planungen

Der Großteil der von RLI realisierten Ankäufe erfolgte für den „RLI Logistics Fund - Germany I“. Der offene Immobilien-Spezial-AIF verfügt aktuell über ein Portfolio aus 15 Immobilien. Einschließlich von drei in der Ankaufsprüfung befindlichen Neubauten mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro und einer eigenen Bestandserweiterung mit knapp zehn Millionen Euro ist der Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro nahezu voll investiert. Dass die Transaktionsstärke dabei nicht zulasten der Performance geht, zeigt die Entwicklung der Fondsrendite. Sowohl die laufende Ausschüttungsrendite mit deutlich über sieben Prozent p.a. als auch der konservativ kalkulierte Internal Rate of Return (IRR) mit über acht Prozent liegen deutlich über den bei Fondsauflage genannten Prognosen. Die am Fonds beteiligten institutionellen Investoren wie Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen und Banken sind mit der Entwicklung äußerst zufrieden und planen weitere Investitionen unter der Regie von Bodo Hollung.

Zu den jüngsten Ankäufen, die Hollung und sein Team für den Fonds realisiert haben, gehören Objekte in Wolfsburg, Ratingen, Karlsruhe und München. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 76 Millionen Euro.

Starkes eigenes Netzwerk sorgt für gefüllte Transaktions-Pipeline

Das Objekt in Wolfsburg liegt nur wenige Kilometer vom dortigen Volkswagen-Werk entfernt und ist vollständig und langfristig an den international tätigen Logistik-Dienstleister, die Rudolph Logistik Gruppe mit Hauptsitz in Baunatal vermietet, der von dort das VW-Werk „just in time“ und „just in sequence“ mit produktionsrelevanten Komponenten beliefert. Die optimale Verkehrsanbindung, die Nähe zum VW-Werk sowie eine vielseitig nutzbare moderne Halle zeichnen das Investment aus. Die Logistikimmobilie verfügt über rund 32.000 Quadratmeter Mietfläche und wurde 2013 errichtet.

Mit dem Erwerb der 20 Jahre alten Immobilie in Ratingen plant RLI vorhandenes Wertsteigerungspotential auszuschöpfen. Von den rund 16.000 qm Mietfläche stehen ca. 7.000 qm Hallenfläche zur Nachvermietung an. Der bisherige Mieter NGK wird die Halle 2017 verlassen. Die mit einer attraktiven Rendite erworbene Immobilie liegt äußerst verkehrsgünstig inmitten des Ballungsraumes Rhein-Ruhr und verfügt über mehrere unmittelbare Autobahnanbindungen (A3, A44, A52). Die Düsseldorfer Innenstadt wie auch der Flughafen Düsseldorf sind in wenigen Minuten zu erreichen. Die Halle eignet sich aufgrund ihrer hohen technischen Ausstattung sowohl für logistische Nutzungen als auch für die leichte Produktion.

Bei der angekauften Logistikimmobilie in Karlsruhe handelt es sich um eine sogenannte „Mechanisierte Zustellbasis“ (MechZB) der Deutschen Post DHL Group. Das Objekt liegt im Gewerbegebiet „Siemens Industriepark“ im nordwestlichen Stadtteil Knielingen und  verfügt über eine schnelle Anbindung an die A5, B36 und B10. RLI setzt hierbei auf den boomenden E-Commerce. Mit Karlsruhe wurde inzwischen das vierte Paketverteilzentrum erworben.

Als besonderes Highlight wurde eine im Bau befindliche Logistikimmobilie im Großraum München erworben. Die Immobilie liegt direkt an einer Autobahnausfahrt der A8 München-Stuttgart und ist langfristig an drei Mieter aus unterschiedlichen Branchen vermietet. Über weitere Details wurde mit dem Verkäufer Stillschweigen vereinbart.

„Bei allen vier Immobilien haben wir den Kontakt zum Verkäufer aus unserem eigenen Netzwerk heraus hergestellt. Das hat uns unter anderem in die Lage versetzt, an einem Standort wie München zu kaufen, wo Grundstücke und attraktive Objekte extrem gefragt und Ankaufsmöglichkeiten daher sehr selten sind“, sagt Hollung.

Darüber hinaus hat RLI im Rahmen eines Asset Advisory Mandates den Ankauf einer Logistikimmobilie im Raum Stuttgart durch einen großen internationalen Investor akquiriert, begleitet und zum erfolgreichen Abschluss geführt. Die Transaktion hatte ein Volumen von nahezu 100 Millionen Euro.

Anhaltend dynamische Entwicklung für 2017 erwartet

Bodo Hollung geht davon aus, im laufenden Jahr an die bisherige dynamische Entwicklung anknüpfen zu können. „Wir befinden uns bei drei weiteren Immobilien mit einem Investitionsvolumen von zusammen mehr als 44 Millionen Euro in der fortgeschrittenen Ankaufprüfung“, berichtet er. „Die Nachfrage auf der Investorenseite ist angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase und der attraktiven Renditen bei Logistikimmobilien unverändert sehr hoch."

Gerade durch die politischen Veränderungen in den USA und dem bevorstehenden Brexit setzen deutsche Anleger sowie Investoren aus dem angelsächsischen und asiatischen Bereich vermehrt auf Deutschland. Stabile politische Rahmenbedingungen, verlässliche gesetzliche Regelungen, die starke Wirtschaft und die im internationalen Vergleich hervorragende Infrastruktur machen insbesondere Logistikobjekte in Deutschland lukrativ. Hollung: „Das Interesse an Fondslösungen aus unserer Hand ist seitens institutioneller Adressen ist sehr groß.“

Weitere Informationen zu RLI auf der Website: www.rli-investors.com

Union Investment mit erfolgreichem Vermietungsgeschäft 2016

Union Investment blickt auf ein erfolgreiches Vermietungsjahr 2016 zurück. Insgesamt konnte eine Fläche von rund 663.000 m² neu- und nachvermietet werden. Diese Vermietungsleistung hat es ermöglicht, die Gesamtvermietungsquote nach Ertrag bezogen auf alle Immobilienfonds bei starken 96,2 Prozent zu halten. Mit über 300.000 m² machen die europäischen Märkte außerhalb Deutschlands den größten Anteil aus. Rund 81.000 m² entfallen auf die außereuropäischen Märkte. In Deutschland beläuft sich das Vermietungsergebnis auf rund 282.000 m². Das entspricht einem Anteil von 42,5 Prozent.

„In allen Ländern, in denen wir 2016 investiert waren, konnten wir auch Vermietungserfolge erzielen. Diese Bilanz zeigt, dass wir das Immobiliengeschäft mit unseren weltweit aktiven Asset Management Teams nachhaltig unterstützen konnten“, sagt Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. „Die hohe Vermietungsquote ist der wesentliche Ausweis unserer erfolgreichen Arbeit.“

Zu den Märkten mit den größten Vermietungsleistungen außerhalb Deutschlands zählten Polen mit rund 91.000 m², Benelux mit über 66.000 m² und Frankreich mit insgesamt 37.000 m². In Polen wurden allein im Shopping Center Manufaktura in Lodz über 40.000 m² neu- und nachvermietet. Das entspricht fast der Hälfte der Mietfläche des Einkaufszentrums. Unter anderen haben Mieter wie C&A, Zara, Rossmann, Villeroy & Boch und Samsonite ihre Verträge verlängert. Im Brüsseler Büroquartier Corporate Village konnten Vermietungen über 16.700 m² erzielt werden.

Auch außerhalb Europas hat Union Investment im Jahr 2016 erfolgreich vermietet. Im Büroturm 140 Broadway in New York wurden Mietverträge über 14.000 m² unterzeichnet, davon 9.000 m² aus einem zwischenzeitlichen Leerstand heraus. Neue Mieter sind unter anderem der Videospielentwickler Paradigm Entertainment und die kanadische Ratingagentur DBRS. Zu den Erfolgen im asiatisch-pazifischen Raum zählen die Vermietung von 4.660 m² im Bürohaus Shibuya Prime Plaza in Tokio und 4.700 m² im Objekt Vision Crest Commercial in Singapur, in dem die Hotelkette Hilton und das Elektronikunternehmen Ricoh weiterhin zu den Mietern zählen.

Kettera Strategies Names James Knoeck as Chief Financial Officer; Hydra Nominated by CTA Intelligence for Best Managed Account Platform Award

Kettera Strategies LLC, owner and operator of Hydra which is the leading independent custody-based managed account platform, today announced that James Knoeck has joined the firm as Chief Financial Officer. 

Mr. Knoeck, 46, is the first person in this full-time position at Kettera and brings deep background as a senior financial services executive in the institutional investment, asset management and clearing businesses. 

"Jim adds experience and depth to our executive team and will contribute greatly to the continued growth of Kettera and our Hydra platform," said Jon Stein, Kettera CEO.

Mr. Stein said that Mr. Knoeck's arrival sends another signal to the marketplace that the Hydra platform is now "decidedly institutional grade." Hydra also has been named a finalist to receive the 2017 "Best Managed Account Platform" award from CTA Intelligence. 

Mr. Knoeck joins Kettera from the Options Clearing Corporation where he was Senior Vice President and Chief Audit Executive. Prior to that, he was Internal Audit Director for the State of Wisconsin Investment Board. Previous roles include management positions at Man Group PLC/Man Investments (USA) Inc., UBS Global Asset Management (Americas) Inc., Guggenheim Management Partners and KPMG LLP, all in Chicago. 

Mr. Knoeck holds a Bachelor of Business Administration degree from the University of Wisconsin, Madison. Among his certificates and memberships, he is a Certified Public Accountant and a Chartered Alternative Investment Analyst.

Generali Investments legt neuen GIS Global Multi Asset Income auf

Seit der weltweiten Finanzkrise 2008 erlebt die europäische Asset-Management-Branche eine erhebliche Zunahme von Multi-Asset-Strategien.

Mit solchen Strategien werden unterschiedliche Zwecke verfolgt – entweder in Bezug auf Fundamentaldaten (Druck geringerer Renditen und Erträge), Risikomanagement (kontrollierte Volatilität und/oder geringere Tail Risks) oder Anlageziele (Flexibilität zur Nutzung sich bietender Marktchancen).

Zugleich stellen Multi-Asset-Strategien eine Antwort auf die Wünsche der meisten Anleger dar: Denn das Ziel ist zumeist ein geringeres Anlagerisiko mit einem gewissen Schutz in fallenden Märkten, die Erzielung realer Renditen bei geringerer Volatilität im Vergleich zu den globalen Aktienmärkten oder die Erwirtschaftung positiver Renditen unabhängig von der Marktrichtung.

Auf Grundlage seiner Expertise im Bereich der Asset Allocation, die europaweit in mehreren institutionellen Mandaten eingesetzt wird, hat Generali Investments nun den Generali Investments SICAV (GIS) Global Multi Asset Income aufgelegt. Diese neue Anlagelösung verfolgt das Ziel stabiler Ertragsausschüttungen bei gleichzeitiger Wertsteigerung des Kapitals.

Die Erträge werden durch Dividenden, Kupons und Optionsprämien (Call Option) erwirtschaftet. Angestrebt wird eine Ertragsausschüttung von 4 % (brutto) pro Jahr*. Die Ertragsausschüttung erfolgt vierteljährlich.

Santo Borsellino, CEO von Generali Investments, sagte: „Angesichts des Allzeit-Tiefs der Erträge und einer zunehmenden Volatilität auf den Märkten steigt auch die Nachfrage unserer Kunde nach soliden Anlagestrategien, die Renditen bringen, ohne dass die Marktrisiken auf eine einzige Anlageklasse konzentriert werden. Auf Grundlage eines robusten Allokationsprozesses und der umfassenden Expertise unserer Teams für Macroresearch und Fixed Income, bietet der GIS Global Multi Asset Income das erforderliche Maß an Flexibilität, um von attraktiven Chancen in verschiedenen Anlageklassen zu profitieren, ohne ungewollte und unnötige Konzentrationsrisiken einzugehen."

Der Teilfonds GIS Global Multi Asset Income basiert auf der Annahme, dass die Ertragsgenerierung vom Allokationsprozess getrennt werden kann und die taktische Allokation eine entscheidende Rolle in der Erzielung solider Renditen spielt.

Der dreistufige Anlageprozess beginnt mit der strategischen Asset Allokation für die langfristige durchschnittliche Ausrichtung des Portfolios auf Basis eines konstanten Risiko-Ertrags-Verhältnisses. Eine ausgewogene Verteilung der Anlagen auf die wichtigsten Anlageklassen ermöglicht eine Maximierung der Diversifikation bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität sowie die Nutzung von Rendite-Chancen. Durch die taktische Allokation wird die strategische Allokation im nächsten Schritt an ein bestimmtes Marktumfeld angepasst (kürzerer Anlagehorizont).

Dadurch ergibt sich ein wichtiges Maß an Flexibilität, das es möglich macht, auf sich bietende Marktchancen zu reagieren. Die Inputs und Entscheidungen der taktischen Allokation werden von unseren Teams für Macroeconomic Research und Investment gestützt.

Der dritte und letzte Schritt ist ein Mechanismus zur Volatilitätskontrolle. Dieser dient dem Erhalt eines konstanten Risikoprofils sowie der Begrenzung von Drawdowns bestimmter Anlageklassen.

Der Teilfonds wird vom Multi-Strategy-Team von Generali Investments unter Leitung von Cédric Baron verwaltet.
Baron ist seit April 2016 für Generali Investments tätig. Davor war er als Senior Portfolio Manager bei Lyxor AM für die Verwaltung der Absolute Return Multi-Assets-Fondspalette verantwortlich.

Cédric Baron ist CFA Charterholder und hat einen Master in Finanzwirtschaft sowie einen Master in Asset Management an der Universität Paris Dauphine absolviert.

Multi Asset ISIN
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income B Acc LU1357655544
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income B Distr LU1357656351
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income D Acc LU1357655627
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income D Distr LU1357656435

*Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Prozentpunkte lediglich ein Ertragsziel darstellen und die Performance nicht garantiert werden kann.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS:
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 461 Milliarden Euro (Stand September 2016, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2015, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

iddiw Salon beschäftigt sich mit Chancen und Herausforderungen des autonomen Fahrens

Das Institut der deutschen Immobilienwirtschaft e. V. (iddiw) hat auf seinem Berliner Salon das Thema autonomes Fahren in den Fokus gerückt. Gemeinsam mit Professor Eckard Minx, Vorstandsvorsitzender der Daimler und Benz Stiftung, diskutierten die Anwesenden Mitglieder und Gäste die Auswirkungen autonomen Fahrens auf Gesellschaft und Immobilienwirtschaft.

Für den Zukunftsforscher Professor Eckard Minx ist die Forschung bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge heute bereits weiter, als viele Experten dies vor zwanzig Jahren erwartet hätten. Zum vollautonomen Fahrzeug, das komplett ohne menschliche Eingriffe fahren könne, seien aber noch einige Stufen zu erklimmen. „Gehen wir von fünf Ebenen bis zum völlig autonomen Fahrzeug aus, sind wir heute etwa auf Stufe zwei“, erklärt Minx. So können Autos bereits auf Autobahnen mit mittlerem Verkehrsaufkommen für eine bestimmte Zeit selbstständig agieren. Gerade im dichten Stadtverkehr können sich die Systeme noch nicht autonom bewegen. In den kommenden Jahren soll es jedoch auch hier deutliche Fortschritte geben.

Die Auswirkungen autonomer Fahrzeuge auf die Immobilienwirtschaft hält Professor Minx derzeit noch für kaum absehbar: „Es wird mit Sicherheit Einflüsse auf die Stadtentwicklung geben, wenn z. B. der Park-Suchverkehr aus den Innenstädten verschwindet. Die freiwerdenden Fläche kann man für die Stadtentwicklung nutzen.“ Die Auswirkungen des autonomen Fahrens seien vor allem deshalb nur schwer greifbar, weil das Thema in erheblichem Maße eine gesellschaftliche Entscheidung darstelle, führt Eckard Minx weiter aus. Er spielt damit auf wirtschaftliche, soziale und ethische Auswirkungen autonomer Fahrzeuge an. Professor Minx: „Wie entscheidet ein Auto beispielsweise, wenn in einem Unfallszenario nur die Möglichkeit besteht, einem Menschen zu schaden, um den anderen zu retten? Was geschieht mit den vielen Beschäftigungsverhältnissen, die durch selbstfahrende Automobile gefährdet sind? Aber auch: Welche Chancen ergeben sich? Lassen sich Unfälle vielleicht nahezu komplett ausschließen und welche neuen Berufsgruppen entstehen? Kurz gesagt: Wie weit autonomes Fahren das Leben der Menschen verändert, muss Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte sein.“

„Die unklaren Auswirkungen des autonomen Fahrens auf Gesellschaft und Immobilienwirtschaft machen deutlich, dass wir uns mit dem Thema fortwährend beschäftigen müssen. Das iddiw sieht sich als Katalysator solcher Ideen“, erklärt Dr. Thomas Herr, Präsident des iddiw, schmunzelnd. Das Institut beschäftigt sich regelmäßig mit immobilienspezifischen aber auch fachübergreifenden Zukunftsideen. Ziel ist die Stärkung des Dialoges zwischen Wissenschaft, Politik, Immobilienwirtschaft und Gesellschaft.

F+B-Mietspiegelindex 2016 veröffentlicht

In Deutschland steigen die Mieten kontinuierlich weiter. Das dynamische Wachstum der Marktmieten bei der Neuvermietung wirkt sich sukzessive – wenn auch verzögert – auf das Niveau der in den Mietspiegeln dokumentierten Bestandsmieten aus. 2016 sind die ortsüblichen Vergleichsmieten wie im Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen F+B-Mietspiegelindex 2016, der einzigen Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland, die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg seit 1996 regelmäßig erstellt. Diese Daten spiegeln das Niveau und die Entwicklung der Mieten im Bestand wider, also der Wohnkosten, die Deutschlands Mieter im Durchschnitt derzeit zahlen müssen. Analysiert werden die Nettokaltmieten von Wohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage, in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern und veröffentlichten Mietspiegeln. Für den F+B-Mietspiegelindex 2016 wurden die Niveaus der im Bestand derzeit gezahlten Mieten für insgesamt 345 Städte und Gemeinden ausgewertet.

Die Erhebungsergebnisse zeigen, dass es Mietspiegel in der Regel erst in Städten und Gemeinden ab 10.000 Einwohnern gibt. Von den insgesamt 1.559 Orten dieser Größenordnung verfügen 565 Gemeinden (36 %) über einen Mietspiegel; ab einer Gemeindegröße von 20.000 Einwohnern (680 Orte) sind es insgesamt 57 %. Grundsätzlich gilt: je größer die Städte, desto größer die Quote von Mietspiegeln. So verfügen mittlerweile 93 % aller deutschen Metropolen (über 500.000 Einwohner) und 89 % aller Großstädte (ab 100.000 Einwohnern) über einen Mietspiegel. Die Stadt Bremen ist nach wie vor die einzige Metropole ohne dieses Instrument.

Die Top 30 Städte mit dem höchsten Niveau ortsüblicher Vergleichsmieten 2016

Rang

 Ort

Index

 

Rang

 Ort

Index

 

Rang

 Ort

Index

1

München

171

 

11

Köln

126

 

21

Esslingen am Neckar

119

2

Stuttgart

149

 

12

Leonberg

125

 

22

Ratingen

119

3

Leinfelden-Echterdingen

149

 

13

Fellbach

125

 

23

Norderstedt

118

4

Tübingen

142

 

14

Remseck am Neckar

124

 

24

Heidelberg

117

5

Germering

133

 

15

Hamburg

123

 

25

Bonn

115

6

Dachau

130

 

16

Darmstadt

122

 

26

Konstanz

114

7

Ditzingen

128

 

17

Erding

122

 

27

Reutlingen

114

8

Ludwigsburg

128

 

18

Frankfurt am Main

121

 

28

Weingarten

114

9

Düsseldorf

126

 

19

Bietigheim-Bissingen

120

 

29

Weinstadt

113

10

Wiesbaden

126

 

20

Freiburg im Breisgau

120

 

30

Mainz

113

Gesamtindex Dtld. = 100; F+B-Mietspiegelindex 2016

Teuerste Metropolen: München, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Hamburg

„Die teuerste Großstadt ist nach wie vor München. Die Münchner zahlen durchschnittlich 11,18 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete für ihre Wohnungen und liegen damit um 71 % über den 6,54 Euro pro Quadratmeter, die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Schnitt gezahlt werden“, erläutert Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer von F+B.

Ebenfalls weit oben auf der Rangliste steht neben weiteren Städten im Münchner Umland der Metropolraum Stuttgart (Rang 2) mit seinen Umlandgemeinden. Es folgen auf Rang 9 Düsseldorf, Köln (11), Hamburg (15) und Frankfurt/Main (18). In Stuttgart liegen die Mieten mit 9,76 Euro pro Quadratmeter um 49 % über dem aktuellen Bundesdurchschnitt, in Düsseldorf, Köln und Hamburg zwischen 8,26 und 8,07 Euro um 26 bis 23 % darüber. In Frankfurt/Main müssen Mieter in bestehenden Mietverhältnissen durchschnittlich 7,94 Euro, also 21 % mehr für den Quadratmeter Wohnfläche bezahlen.

„Der F+B-Mietspiegelindex bildet damit auch die Wohnungsmarktsituation in den prosperierenden Wirtschaftsmetropolen Deutschlands ab“, so Dr. Leutner. „Ein attraktives Arbeitsplatzangebot zieht weitere Wohnungsnachfrager an, der Wohnungsmarkt wird enger und das insgesamt steigende Mietniveau wirkt sich sukzessive auch im Bestand aufgrund von Mieterhöhungen im Rahmen bestehender Verträge und höhere Neuvermietungsmieten aus“, so Leutner. 

Wenn auch auf insgesamt niedrigerem Mietenniveau ist dieser Effekt ebenfalls bei ostdeutschen Großstädten feststellbar. Jena, Rostock und Erfurt liegen auf den Indexrangplätzen 80 bis 99 mit einer Durchschnittsmiete bei von 6,40 bis 6,20 Euro pro Quadratmeter auf dem Niveau des Durchschnitts aller Mietspiegelstädte. Die übrigen Großstädte in den Neuen Ländern rangieren überwiegend darunter. So zahlt man zum Beispiel in Potsdam im Schnitt 6,07 Euro pro Quadratmeter und erreicht damit das Berliner Niveau. In Schwerin und Dresden liegt die Durchschnittsmiete bei 5,72 bzw. 5,64 Euro für den Quadratmeter. 

„Vergleichsweise günstig ist das Wohnen in der Bundeshauptstadt, wenn man die anderen Metropolregionen als Vergleichsmaßstab heranzieht. In den westlichen Stadtteilen Berlins kosten Bestandswohnungen momentan im Schnitt 6,46, in den östlichen 5,85 Euro pro Quadratmeter. Gerade in Berlin existiert aufgrund seiner Größe und seines ausdifferenzierten Wohnungsmarktes eine enorme Spannbreite, die der bloße Mittelwert naturgemäß nicht wiedergibt.“, erklärt Dr. Leutner.

„Deutschlandweit zeigt sich wieder das bekannte Muster: Je neuer eine Wohnung, desto höher ihre Miete von rd. 6,15 Euro im Altbau bis zu 8,03 Euro pro Quadratmeter im aktuellen Neubau“, kommentiert Dr. Leutner. Allerdings holen die sanierten und umfassend modernisierten Altbauwohnungen in den Neuen Ländern überdurchschnittlich auf. Im Westen ziehen dagegen insbesondere die Mieten in den Baualtersklassen der 1970er und 1980er Jahre an.

Über den F+B-Mietspiegelindex
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg legt mit dem F+B Mietspiegelindex eine aktuelle Auswertung amtlicher Daten über das Mietenniveau und die Mietentrends in deutschen Städten und Gemeinden mit über 20.000 Einwohnern vor. Differenziert nach Wohnungsteilmarktgruppen ist es mit den Ergebnissen möglich, das regionale Mietenniveau in allen Städten mit einem Mietspiegel einzuschätzen. So kann eine abgesicherte Beschreibung der Mietentwicklung seit Mitte der 1990er Jahre erfolgen. Vermieter, Investoren, Bauherren und Finanzdienstleister verlassen sich auf die so ermittelte ortsübliche Vergleichsmiete als nachhaltigem Indikator zur Bestimmung des Niveaus aktuell gezahlter Mieten.

Auf den vorhandenen Mietspiegeln basierend, stellt der F+B Mietspiegelindex die Mietpreisstruktur jeder Stadt bezogen auf ein einheitliches Wägeschema der Struktur des Wohnungsbestandes dar. Niveauvergleiche zwischen den Wohnungsteilmärkten und zwischen den Kommunen werden auf diese Weise überhaupt erst ermöglicht.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg, berät in ganz Deutschland Unternehmen, Verbände und staatliche Institutionen in Fragen der Wohnungs- und Immobilienmarktentwicklung, bei sozial- und umweltbezogenen Vorhaben der Stadtentwicklung und führt Untersuchungen zur regionalen Struktur- und Umweltforschung durch. F+B unterstützt Städte und Gemeinden bei der Aufstellung von Mietspiegeln, bei der Wohnlagebewertung und bei der Ermittlung der Kosten der Unterkunft im Rahmen des SGB II und XII.

F+B verfügt über langjährige Erfahrungen in der gutachterlichen Beratung von Bund, Ländern und Kommunen auf dem Gebiet der regionalen Wohnungs- und Immobilienmarktanalyse, der Fortentwicklung wohnungspolitischer Konzepte sowie der Moderation und Evaluation von Vorhaben der Wohnungs- und Sozialpolitik. Umfangreiche Erfahrungen wurden bei der Erarbeitung prägnanter Standort- und Immobilienmarktstudien, bei Mietpreisanalysen, Zielmietenkonzepten für Wohnungsunternehmen und bei der Portfolioanalyse von Immobilienbeständen gewonnen.

RLI investors weiter am Investmentmarkt erfolgreich

RLI investors (RLI), Asset- und Fondsmanager und Spezialist für Logistikimmobilien, hat einen Logistik-Komplex in Nordrhein-Westfalen für den offenen Immobilien-Spezial-AIF RLI Logistics Fund - Germany I erworben. Das Objekt liegt in Hückelhoven im Kreis Heinsberg und damit in der Metropolregion Rhein-Ruhr zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn im Südosten sowie Duisburg/Ruhrgebiet im Nordosten. Es ist langfristig an den Versanddienstleister Hermes Germany vermietet, der dort eines von sechs bzw. künftig 15 Logistik-Centern betreibt und darüber hinaus das gesamte Versandgeschäft aus dem unmittelbar an das Objekt angrenzenden Zentrallager des Shopping-TV-Anbieters QVC Deutschland abwickelt.

Mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro zählt der Ankauf zu den größeren Einzeltransaktionen am deutschen Logistikmarkt in den vergangenen Monaten. „Standort, Gebäudequalität und Vermietungssituation - an dieser Immobilie sind alle wesentlichen Eigenschaften Premium und wir freuen uns sehr, dieses Objekt für unsere Anleger gesichert zu haben", sagt Bodo Hollung, Geschäftsführer von RLI. „Es ist ein weiterer Beleg für unsere Transaktionsstärke als einer der aktuell größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt."

Der zuletzt im Jahr 2016 erweiterte und modernisierte Logistikkomplex mit einer Gesamtmietfläche von rund 14.300 Quadratmetern befindet sich im Gewerbegebiet der Gemeinde Hückelhoven. Über die nahegelegene Bundesstraße B57 sowie die Autobahn A46 verfügt die Immobilie über einen hervorragenden Anschluss an die Ballungsräume Rhein-Ruhr (Düsseldorf, Köln) im Osten sowie die Niederlande im Westen. Bis 2017 soll das dritte und letzte Teilstück der Verbindung zwischen der A46 und dem niederländischen Autobahnnetz zwischen Gangelt-Vinteln und der Anschlussstelle Heinsberg fertiggestellt sein, so dass die Nutzer dann zusätzlich von dem guten Zugang zum Benelux-Raum mit den niederländischen und belgischen Überseehäfen profitieren werden. Verkäufer des Objekts war die Casaplan-Gruppe, eine in Saarbrücken ansässige, inhabergeführte Investorengesellschaft, die das Objekt 2007 errichtet und 2016 erweitert hatte. Bei der Transaktion war die BNP Paribas Real Estate GmbH mit ihrem auf Logistik- und Industrieimmobilien spezialisierten Investmentteam vermittelnd tätig.

„Das vierte Quartal 2016 war bei uns sehr dynamisch und daran knüpfen wir im neuen Jahr nahtlos an“, so Hollung. „Wir haben diverse weitere Käufe getätigt und weitere Transaktionen in der Pipeline, über die wir in Kürze berichten können werden. Die intensive Arbeit der vergangenen Monate und vor allem die kontinuierliche Pflege meines Netzwerks zu Projektentwicklern wie Logistikern zahlen sich zunehmend aus. Sie sind die Grundlage dafür, dass wir uns innerhalb von gerade zwei Jahren zu einer festen Größe am deutschen Logistikimmobilienmarkt etabliert haben.“

Weitere Informationen zu RLI auf der Website: www.rli-investors.com

Über RLI investors
RLI ist der einzige unabhängige Fondsinitiator in der Assetklasse Logistikimmobilien aus dem deutschsprachigen Raum und einziger Investor, der sich ausschließlich auf die Assetklasse Logistikimmobilien konzentriert. Mit einem interdisziplinären Team entwickelt RLI Investmentlösungen für institutionelle Investoren. Durch langjährige Erfahrung – über viele Konjunkturzyklen hinweg – und einem intensiven Research ist RLI jederzeit in der Lage, die Märkte fundiert zu analysieren und die richtigen Investmententscheidungen zu treffen. RLI steht in engem Austausch mit namhaften Universitäten, die auf ihre Fachkenntnis zurückgreifen und sie als Lehrbeauftragte und Dozenten für ihre immobilienwirtschaftlichen Studiengänge einsetzen. In der HypZert engagiert sich RLI in der Fachgruppe „Bewertung von Logistikimmoblien“ bereits als Gründungsmitglied seit 2009 und konnte in diesem Gremium durch zahlreiche Veröffentlichungen Standards für die Bewertung von Logistikimmobilien setzen. 2015 hat RLI gemeinsam mit der renommierten Service KVG IntReal International Real Estate Kapitalanlagegesellschaft mbh, Hamburg, den Logistikimmobilien-Spezialfonds „RLI Logistics Fund - Germany I“ aufgelegt. Mit einem platzierten Eigenkapital von rund 200 Mio. EUR und einem Investitionsvolumen von rund 350 Mio. EUR ist der Fonds Anfang 2016 erfolgreich in die Investitionsphase gestartet. Anfang  2017 wird der Fonds bereits voll investiert sein.