ACATIS zeichnet wissenschaftliche Arbeiten mit insgesamt 7.000 Euro aus Einreichung bis 31. Mai 2017

In 2017 schreibt die ACATIS Investment GmbH zum 15. Mal den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS VALUE-PREIS aus. Der Preis richtet sich an Akademiker und valuebegeisterte Studenten. Für den Preis können bis zum 31. Mai 2017 wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden, die in 2017 oder 2016 bewertet, veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurden. Die vorzugsweise empirischen Arbeiten sollen sich mit dem Erfolg von Anlagestrategien befassen, die auf fundamentalen Bewertungskriterien aufbauen. Zu diesen Kriterien gehören beispielsweise quantitative Daten wie Gewinn- und Ertragskennzahlen, qualitative Daten wie Qualität des Managements oder Corporate Governance-Strukturen, Kombinationen aus technischen und fundamentalen Kennzahlen. Darüber hinaus sollten die Arbeiten eine praktische Relevanz aufweisen.

Für den ACATIS VALUE-PREIS, der in den beiden Kategorien Diplom-/ Master-/Bachelorarbeiten und Dissertationen/wissenschaftliche Aufsätze vergeben wird, hat ACATIS seit der ersten Ausschreibung insgesamt über 90.000 Euro an Preisgeldern ausgezahlt. In der Kategorie Diplom-/ Master-/Bachelor wird die beste Arbeit mit 1.000 Euro ausgezeichnet, in der Kategorie Dissertationen/wissenschaftliche Aufsätze werden insgesamt drei Preise vergeben. Der erste Platz ist mit 3.000 Euro dotiert, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro.

Die ACATIS Investment GmbH fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Value Investing, weil viele Aspekte noch nicht hinreichend erforscht sind, oder noch verbessert werden können.

Zusammenfassungen der prämierten Arbeiten aus den vergangenen Jahren sowie die Teilnahmebedingungen für das Jahr 2017 sind auf www.acatis.de unter dem Punkt Value Investing/ Value Preis zu finden.

Die Arbeiten für den diesjährigen Wettbewerb müssen bis zum 31. Mai 2017 vom Autor bei ACATIS eingereicht werden:
ACATIS Investment GmbH
z. Hd. Herrn Ansgar Wingenter
mainBuilding/ Taunusanlage 18
60325 Frankfurt am Main

Die ACATIS Investment GmbH, gegründet 1994, ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing ist. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch-, Renten- und einen Dachfonds sowie Mandate. Drei Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagship-Fonds ACATIS Aktien Global Fonds UI wurde bereits 1997 aufgelegt. Neben den klassischen Value-Fonds bietet ACATIS unter dem Namen „Modulor“ zudem Smart-Beta-Produkte an, die Value Anomalien mit quantitativen Erkenntnissen kombinieren. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement. In 2016 erfolgte die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS: Der bereits bestehende Aktienfonds ACATIS Global Value Total Return UI wird seit dem 20. Oktober 2016 ausschließlich mit Titeln bestückt, deren Vorauswahl auf künstlicher Intelligenz basiert.

Unigestion legt den Uni-Global – Alternative Risk Premia Fund auf

Die unabhängige Schweizer Asset-Management-Boutique Unigestion gibt heute die Auflegung des Uni-Global Alternative Risk Premia Fund bekannt. Dessen aktiv gemanagte Strategie ermöglicht Investoren eine Anlage in kosteneffiziente und liquide Renditequellen, die eine geringe Korrelation mit Aktien- und Anleihenrenditen aufweisen. Der Fonds erweitert das aktuelle Produktangebot von Unigestion für alternative Direktanlagen, das den Uni-Global – Cross Asset Trend Follower, den Uni-Global – Alternative Equities Compass World, den Unigestion Long/Short Global Opportunities und den Uni-Global – Absolute Return umfasst.

Die Strategie entspricht drei wichtigen Anliegen von Investoren und Vermögensverwaltern:

  • Die erwarteten Renditen traditioneller Anlagen sind kaum noch attraktiv, da die Anleiherenditen auf historisch niedrigen Niveaus verharren, während die Bewertungen am Aktienmarkt relativ ausgereizt sind
  • Zudem können makroökonomische und politische Risiken Phasen erhöhter Volatilität auslösen
  • Die übliche Kostenstruktur von Hedgefonds steht in der Regel in keinem Verhältnis zu den erzielten Renditen

Unigestion hat deshalb eine Strategie entwickelt, welche die Renditequellen von Hedgefonds kostengünstiger nutzen kann sowie Risikoprämien identifiziert, die die Investoren für das eingegangene Risiko entschädigen und so das Erreichen des Anlageziels ermöglicht.

Die drei wichtigsten Kategorien der zugrundeliegenden Risikoprämien umfassen Aktienfaktoren (Bewertung, Qualität, Größe und Momentum), Carry (Extraktion der Überrendite von Anlagen mit höheren statt niedrigeren Ertragsströmen) und Trend Following (die Nutzung anhaltender Kurstrends). Anhand interner Risikomodelle von Unigestion wird die aussichtsreichste Kapitalallokation für eine ausgewogene Exposure in unterschiedlichen makroökonomischen Konstellationen festgelegt, um eine stetige Rendite und eine niedrige Korrelation mit Aktien und Anleihen zu erzielen.

Die Strategie strebt eine Barrendite von +7 Prozent pro Jahr vor Abzug der Kosten für einen 3- bis 5-jährigen Zeitraum an und ermöglicht tägliche Liquidität im Rahmen einer OGAW-Struktur. Sie soll außerdem die Volatilität auf 8 Prozent begrenzen und so gleichmäßig risikoadjustierte Renditen für Anleger zu erzielen.

Gemanagt wird die Strategie von einem Team aus Experten für alternative Anlagen der Aktien- und Cross-Asset-Solutions-Teams von Unigestion.

Kommentar von Jérôme Teiletche, Head of Cross Asset Solutions: „Die Strukturierung unseres Alternative Risk Premia Fund beruht auf unserem langjährigen Research und unseren umfassenden Kenntnissen der Renditequellen von Hedgefonds. Obwohl es für kompetente Hedgefonds-Manager zweifellos immer noch Bedarf gibt, ist diese spezielle Strategie für Investoren attraktiv, die alternative, risikogesteuerte, liquide und kostengünstige Renditequellen suchen. Wir haben das Research und die Ressourcen von Unigestion genutzt, um diese Strategie über Jahre zu entwickeln und sind zuversichtlich, dass wir unseren Kunden damit wirklich eine alternative Quelle risikoadjustierter Renditen bieten können.“

GAM stärkt Aktienkompetenz durch hochrangigen Neuzugang

GAM gab heute einen hochrangigen Neuzugang bekannt, der die Aktienkompetenz der Gruppe stärken wird: Matthew Beesley wurde zum Head of Equities ernannt.

Matthew Beesley, ehemals Head of Global Equities bei Henderson, wird mit allen Aktienteams von GAM an der Optimierung von Performance und Risikomanagement arbeiten. Dabei wird er die Beziehungen zu Sales, Marketing und Operations intensivieren und auch den Austausch von Informationen über die Teams hinweg fördern. Matthew Beesley verfügt über 19 Jahre Anlageerfahrung. Er tritt seine neue Stelle am 6. März 2017 in London an.

GAM blickt auf eine langjährige Erfahrung in Aktieninvestitionen zurück, die unterschiedliche Stile umfassen, darunter in value-, wachstums-, GARP-, ertrags-, contrarian- und qualitätsorientierte Anlagestile. Den Fondsmanagern von GAM steht es vollkommen frei, ihre eigenen Anlagephilosophien und -prozesse zu verfolgen, ohne sich an Benchmarks binden zu müssen. Somit können sie aktive Anlageentscheidungen mit größtmöglicher Überzeugung („Conviction“) treffen.

Alexander S. Friedman, CEO der Gruppe, erklärte dazu: „Wir freuen uns, Matthew Beesley, einen weltweit angesehenen Aktienspezialisten, bei GAM begrüßen zu dürfen. Seine Erfahrung und Erfolge bei der Konzeption und Umsetzung von Anlagestrategien werden unseren differenzierten Aktienanlageangeboten großen Mehrwert bringen.“

Biographie von Matthew Beesley
Matthew Beesley war vor seinem Eintritt bei GAM als Head of Global Equities bei Henderson tätig. Davor arbeitete er in verschiedenen Portfoliomanagerrollen bei Trinity Street Asset Management, JP Morgan Asset Management und Mercury Asset Management/Merrill Lynch Investment Managers. Beesley besitzt einen Bachelor of Arts (Hons) in Politik und moderner Geschichte von der University of Manchester und ist CFA-Absolvent.

BMO Real Estate Partners Deutschland steigert Assets under Management deutlich und verstärkt Geschäft mit Wohnimmobilien

BMO Real Estate Partners Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 das verwaltete Immobilienvermögen (AuM – Assets under Management) deutlich gesteigert. Zum 31. Dezember 2016 lagen die AuM bei 2,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von knapp 2,0 Milliarden Euro entspricht. Darin enthalten sind gut 400 Millionen Euro AuM an akquirierten Objekten aus Projektentwicklungen, die in den nächsten Monaten in einen Immobilien-Spezial-AIF aus dem Segment Wohnen übergehen werden. BMO Real Estate Partners Deutschland wird die AuM im Wohnungssektor innerhalb der kommenden Jahre auf 800 Millionen Euro ausbauen.

Das insgesamt im Jahr 2016 realisierte Transaktionsvolumen beziffert sich auf über 800 Millionen Euro. Auf Ankäufe entfielen 600 Millionen Euro. Die größte Einzeltransaktion war der Erwerb des gemischt genutzten Stadtquartiers Q 6 Q 7 in Mannheim, laut Ranking des Immobilienportals Thomas Daily die größte Transaktion in diesem Bereich in Deutschland im Jahr 2016. Das Volumen der verkauften Immobilien lag bei knapp 200 Millionen Euro, verteilt auf 18 Objekte.

„Wir haben unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch 2016 fortgesetzt“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland. Besonders hervorzuheben sei das erheblich ausgebaute Engagement im Wohnimmobilienbereich. „Wir sind Vielen vor allem als Spezialist für Einzelhandel bekannt. Allerdings investieren wir schon seit unserer Gründung vor mehr als 15 Jahren auch in den Wohnungssektor und haben hier eine entsprechend Expertise und ein Netzwerk aufgebaut“, so Schöberl. „Dieses Team haben wir nun erheblich verstärkt und werden das Geschäft weiter ausbauen.“

Insgesamt betreut der Bereich Wohnimmobilien unter der Leitung von Vincent Frommel, Head of Asset Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland, heute an 70 Standorten 113 Wohn- und Geschäftshäuser mit mehr als 2.220 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von über 175.600 Quadratmetern. „Unser Fokus beim geplanten Ausbau liegt neben Bestandsimmobilien im Wesentlichen in der frühzeitigen Zusammenarbeit mit Projektentwicklern. Dadurch können wir attraktive Projekte noch während der Realisierungsphase akquirieren“, erläutert Frommel.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen im Jahr 2016 weiter auf den Erwerb von Einzelhandelsimmobilien konzentriert. „Eigentümer schätzen uns als Transaktionspartner, der verlässlich und diskret ist. Daher konnten wir auch in einem immer härteren Wettbewerb attraktive Immobilien ankaufen“, kommentiert Thomas Hübner, Head of Investment von BMO Real Estate Partners Deutschland, das Transaktionsgeschehen.

Im Vermietungsmanagement hat BMO Real Estate Partners Deutschland die Aktivitäten 2016 deutlich ausgeweitet. Insgesamt betreute das Spezialistenteam des Asset Managers zum Jahresende 319 Objekte an mehr als 180 Standorten in Deutschland mit einer vermietbaren Fläche im Volumen von über einer Million Quadratmetern. Einzelhandel bildet mit einem Anteil von circa 70 Prozent an der Gesamtmietfläche den Schwerpunkt, gefolgt von den Segmenten Wohnen, Büro und Logistik.

Hinsichtlich der Vermietungsleistung bleiben die Zahlen leicht hinter dem Vorjahresergebnis zurück. 2016 vermietete das Unternehmen mehr als 36.000 Quadratmeter; die Gesamtfläche der Prolongationen nahm von 50.000 Quadratmetern auf 33.000 Quadratmeter ab. Gleichzeitig konnte das Team jedoch die Leerstandsquote leicht verringern.

Für das Immobilienjahr 2017 erwartet BMO Real Estate Partners Deutschland eine weiter steigende Nachfrage sowie einen Anstieg der Immobilienpreise. „Wir sind uns sicher, dass insbesondere Core- und Core-plus-Immobilien gefragt bleiben und werden neben unseren Aktivitäten im Wohnungssektor unverändert in Einzelhandelsimmobilien in deutschen Mittel- und Großstädten sowie in den Zentren europäischer Metropolen investieren“, so Schöberl.

Präsident Trumps Strategie für Arbeit und mehr Cyber-Security steigert die Nachfrage nach Technologie-ETFs

Die Nachfrage nach Technologie-ETFs von ETF Securities ist signifikant angestiegen. Die Assets under Management in den Bereichen Cyber-Security, Robotik und Automation sind 2017 um 60 Prozent gewachsen und haben damit 426.8 Millionen US-Dollar erreicht. Gründe dafür waren unter anderem die Versprechen von Präsident Trump, die verarbeitende Industrie zurück in die USA zu bringen und sich mit Problemen bei Cyber-Security zu befassen. Diese Themen hatten scheinbar schon die US-Wahl beeinflusst.

Der ETF Securities ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF, der im Oktober 2014 in Partnerschaft mit ROBO-GLOBAL® lanciert wurde, überschritt nun die 323.4 Millionen Dollar Marke, was im Jahr 2017 bislang einen Zuwachs von 71 Prozent darstellt. Das Produkt war der erste globale Robotik und Automation-ETF, welcher Investoren die Möglichkeit bietet, sich einfach, liquide und kosteneffektiv an dem sich schnell entwickelnden Robotikmarkt zu beteiligen.

Der ETF Securities ISE Cyber Security GO UCITS ETF (ISPY), der im Oktober 2015 auf den Markt gebracht wurde, erreichte am 23. Februar 2017 ein Volumen von 103.4 Millionen US-Dollar und stieg somit im Jahr 2017 um 34 Prozent an.

Howie Li, Co-Head von CANVAS bei ETF Securities, einem der weltgrößten unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products („ETPs”), erklärt: „Wir haben seit Beginn starke Zuflüsse von Investoren gesehen, aber Trump hat für zusätzliches Interesse an beiden Produkten gesorgt, nachdem seine Kampagne als einen der Eckpfeiler die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA enthielt. Dies wird vermutlich die Nachfrage nach ‚Factory Tech‘ erhöhen, zudem wird er sich mit den Problemen der Cyber-Security befassen, was bei der Wahl ebenfalls ein entschiedenes Thema war.”

„Wir denken, dass die Aktien von Robotik-Herstellern und Cyber-Security Firmen Schlüsselsektoren sein werden, die man beachten sollte, weil beide Teil einer einmaligen technologischen Revolution sind. Kurzfristig haben Präsident Trumps Äußerungen aus dem Oval Office dazu geführt, dass das Bewusstsein der Investoren zusätzlich gesteigert wurde”, fügt Li hinzu.

Der ROBO-GLOBAL® Global Robotics und Automation GO UCITS ist der erste in Europa gelistete UCITS ETF, der Zugang zu einem Megatrend in der aufstrebenden Robotik und Automatisierungsbranche bietet. Klicken Sie hier für weitere Informationen von ETF Securities.

Der ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF bietet Zugang zu Unternehmen weltweit, deren Kerngeschäft Cyber-Security Infrastruktur und Dienstleistungen beinhalten. Klicken Sie hier für weitere Informationen von ETF Securities.

*alle Zahlen Stand 23.02.2017 

T. Rowe Price gewinnt Capital-Fonds-Kompass in der Kategorie Spezialisten

T. Rowe Price erhält die Bestnote von fünf Sternen und gewinnt den Capital-Fonds-Kompass in der Rubrik der Spezialisten. Der Asset Manager kann sich gegen Flossbach von Storch und Vorjahressieger Comgest durchsetzen und geht als Überraschungssieger aus dem Ranking hervor. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung und sind stolz, dass unsere Leistung von unabhängigen Instanzen Anerkennung findet“, sagt Carsten Kutschera, Head of Relationship Management Deutschland und Österreich bei T. Rowe Price.

T. Rowe Price erreicht in der wichtigsten Kategorie „Produktqualität“ die volle Punktzahl von 55 Punkten und kann somit in der Wertentwicklung aller in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Produkte über einen Zeitraum von ein, drei oder fünf Jahren überzeugen. Fünf Sterne erhält eine Gesellschaft für Fonds, die viele Anlageklassen umfassen und eine langfristig überdurchschnittliche Performance aufweisen.

Der Capital-Fonds-Kompass wird von dem Wirtschaftsmagazin Capital, dem Fondsanalysehaus Scope Analysis und den Service-Experten von Tetralog Systems verliehen. Dabei wird die Fondsqualität, die Produktpalette, das Management und der Kundenservice der 100 wichtigsten Fondsgesellschaften analysiert.

Der Capital-Fonds-Kompass unterscheidet zwischen den Rubriken Universalisten, die mindestens 33 eigene Fonds managen, und Spezialisten, die ein kleineres Fondsangebot aufweisen – T. Rowe Price ist hier als Spezialist gewertet worden, weil noch nicht alle auf dem deutschen Markt zugelassenen Fonds das nötige Alter aufweisen, um in die Wertung einzufließen. 51 Anbieter wurden unter der Kategorie Universalisten und 49 Anbieter unter der Kategorie Spezialisten untersucht. Scope Analysis betrachtet die Fondsqualität, die Produktpalette und das Management, wohingegen Tetralog Systems den Kundenservice und das Internetangebot bewertet.

TH Real Estate sichert Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 470 Millionen Euro für Büroimmobilienportfolio

TH Real Estate hat die Refinanzierung eines Immobilienportfolios im Volumen von 470 Millionen Euro abgeschlossen. Ein Konsortium aus ING und LBBW stellt Darlehen mit einer Laufzeit von sieben beziehungsweise zehn Jahren zur Verfügung, die der Refinanzierung von zehn Büroobjekten aus Deutschland, Frankreich und UK aus dem Portfolio des Fonds Cityhold Office Partnership (CHOP) dienen.

Eine Tranche im Volumen von circa 240 Millionen Euro dient der Refinanzierung eines Portfolios von vier Immobilien in London. Der Beleihungsauslauf (Loan-to-Value ratio, LTV) beträgt 35 Prozent, das Darlehen hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

Das zweite Paket mit einem Volumen von 230,9 Millionen Euro sichert die Refinanzierung von vier Büroimmobilien aus Paris und zwei aus Deutschland. Bei den deutschen Objekten handelt es sich um das Atlantik Haus und die Büroimmobilie Burstah in Hamburg. Die Finanzierung wurde zu einem LTV von 50 Prozent über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen.

CHOP ist ein gemeinsames pan-europäisches Investmentvehikel von TIAA und den skandinavischen Pensionsfonds AP1 und AP2 mit einem gegenwärtigen Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Der Fokus liegt auf Core-Büroimmobilien in Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die 2015 gestartete Investmentplattform zielt vorrangig auf Core-Investitionen in etablierten Top-Metropolen wie London, Paris, München, Hamburg, Frankfurt am Main oder Berlin ab. Darüber hinaus investiert der Fonds in weiteren europäischen Metropolen wie Madrid, Mailand und Amsterdam in Value-Add- und Core-Objekte.

„Die hohe Qualität und erstklassige Lage der Objekte, die moderaten Beleihungsausläufe und die Qualität der Kreditnehmer haben für ein sehr großes Interesse von Immobilienfinanzierern gesorgt, die sich an der Finanzierung beteiligen wollten. ING und LBBW haben uns als Fremdkapitalgeber durch eine hohe Versicherungsdeckung und die Finanzierung sowohl in Euro- als auch Sterling-Denominationen überzeugt,“ sagt Farrah Brown, Head of Treasury bei TH Real Estate. „Die nun abgeschlossene Finanzierung gibt uns die Möglichkeit, unseren Investoren weiter starke Anlageerträge zu liefern, und schafft die Flexibilität, das Portfolio des CHOP auszubauen.“

Jasper Gilbey, Fondsmanager des CHOP bei TH Real Estate, fügt hinzu: „Die wettbewerbsfähigen Finanzierungskonditionen unterstreichen die hohe Qualität der Immobilien und werden die langfristige Performance des bestehenden Portfolios vorantreiben. CHOP wird gleichermaßen auf britische und kontinentaleuropäische Objekte setzen, um das gegenwärtige Portfolio über Zukäufe auf ein Volumen von über vier Milliarden Euro zu erhöhen.“

Bei der Refinanzierung war die Immobilien-Investmentbank Eastdil Secured beratend tätig.

PRI launches new infrastructure workstream

The Principles for Responsible Investment (PRI) today announced that it has developed a new infrastructure workstream in response to the growing demand for sustainable infrastructure solutions in both developed and emerging markets.

According to a 2016 study by McKinsey, governments and private investors need to fill a $90 trillion infrastructure funding gap to meet the world’s development needs over the next 15 years. The new US administration has committed to investing heavily in renewing its infrastructure while the UK has positioned infrastructure as a key pillar of its post-Brexit plans.

With 131 countries committing to the Paris Climate Agreement at COP21, and pledging to dramatically reduce their carbon footprint – mostly through development of low-carbon energy and transportation infrastructure—it is vital that future infrastructure projects are both sustainable and climate resilient. Both the G20 and the OECD are exploring how to direct more institutional investment into infrastructure, which can present an attractive opportunity for long-term capital. Emerging markets in particular will require substantial investment in new green infrastructure to mitigate and adapt to climate change and support development objectives.

The new PRI workstream will focus mainly on private debt and equity investments in infrastructure, both direct and via funds. It will also ensure consideration of material ESG factors in investment decision making, and provide guidance on integrating responsible investment throughout the investment process from origination to exit. An Infrastructure Advisory Committee composed of 17 LP and GP representatives from nine countries will share their expertise and guide the new infrastructure strategy.

“The commercial reality is that investors adapting to the ‘new normal’ of a low/no return environment are seeking opportunities for higher yields,” said Fiona Reynolds, managing director of the PRI.

“Long-term investors with lots of patient capital need a home for those funds and infrastructure and long-term sustainable investing are like a marriage made in heaven.

“By its very nature infrastructure investment is for the long term – and integrating environmental, social & governance issues into all of its aspects will lead to long term value for investors and society,” said Chris Newton, executive director, RI, IFM Investors’, representative to the PRI Infrastructure Advisory Committee.

Union Investment steigert verwaltetes Vermögen auf Rekordniveau

Union Investment hat das verwaltete Vermögen im Jahr 2016 auf einen neuen Höchststand ausgebaut. Das Volumen stieg im Jahresverlauf um 31,5 Mrd. auf 292,3 Mrd. Euro. In einem herausfordernden Marktumfeld konnte die Fondsgesellschaft ein Nettoneugeschäft von 23,2 Mrd. Euro erzielen. Dies ist der bislang höchste Zuwachs mit Ausnahme des Rekordjahres 2015 (26,2 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 468 Mio. Euro (2015: 556 Mio. Euro). „2016 war kein einfaches, aber für Union Investment erneut ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz der Fondsgesellschaft. Gleichzeitig forderte er die Fondsanbieter in Deutschland auf, in der Öffentlichkeit noch stärker für die Interessen ihrer Kunden einzutreten.

Im Geschäft mit institutionellen Kunden erzielte Union Investment mit 16,1 Mrd. Euro wieder einen hohen Nettoabsatz (2015: 18,2 Mrd.). Dazu trugen 74 neu gewonnene Kunden bei, von denen 71 aus dem nicht-genossenschaftlichen Sektor stammten. Die Assets under Management im institutionellen Geschäft erreichten mit 168,6 Mrd. Euro einen Höchststand (2015: 147,7 Mrd.). „Obwohl Sicherheit für viele Investoren noch immer an erster Stelle steht, wächst der Renditebedarf und damit die Bereitschaft, auf der Risikoleiter nach oben zu steigen“, stellte Reinke fest. Daher zählten im Jahr 2016 neben geldmarktnahen Produkten vor allem Unternehmensanleihen, Aktien- und Multi-Asset-Anlagen sowie Investitionen in den Emerging Markets bei institutionellen Anlegern zu den Favoriten. Zudem wurden Immobilienanlagen stark nachgefragt.

Nachhaltige Anlagekonzepte gewannen ebenfalls an Bedeutung. Diese waren auch mit Blick auf eine Optimierung des Risikomanagements gefragt. Union Investment bindet dabei Nachhaltigkeitskriterien systematisch in den Investmentprozess ein. Insgesamt erreichten die nachhaltig angelegten Gelder ein Volumen von 25,3 Mrd. Euro, eine Steigerung um knapp neun Milliarden gegenüber dem Vorjahr.

Wieder hohe Mittelzuflüsse im Privatkundengeschäft

Im Privatkundengeschäft verzeichnete Union Investment im Jahr 2016 mit 7,1 Mrd. Euro die zweithöchsten Nettomittelzuflüsse seit 2007 und konnte damit die positive Vorjahresentwicklung fortsetzen (2015: 8,0 Mrd. Euro). „Das ist im Branchenvergleich ein starkes Ergebnis“, betonte Reinke. Der Bestand privater Gelder stieg auf 123,7 Mrd. Euro und erreichte ebenfalls einen Höchststand (2015: 113,1 Mrd. Euro).

Im Zentrum des Interesses standen bei Privatkunden wie im Vorjahr Multi-Asset-Lösungen, Offene Immobilienfonds und das ratierliche Fondssparen. Bei den Multi-Asset-Lösungen waren mit Nettomittelzuflüssen von 3,1 Mrd. Euro (2015: 4,9 Mrd. Euro) vor allem die PrivatFonds gefragt. Zum Jahresende verwalteten die sechs PrivatFonds-Varianten knapp 17 Mrd. Euro.

Die drei Offenen Immobilienfonds für Privatkunden verbuchten im letzten Jahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von 2,3 Mrd. Euro, obwohl die Nachfrage nur zu einem kleinen Teil bedient werden konnte. Das in der Anlageklasse Immobilien insgesamt verwaltete Vermögen stieg zum Jahresende 2016 auf mehr als 34 Mrd. Euro (2015: 30,5 Mrd. Euro).

Die Zahl der Fondssparpläne wuchs im Jahresvergleich um 306.000 auf knapp 1,5 Millionen. Der Bestand erhöhte sich somit gegenüber 2015 um 26 Prozent. „Immer mehr Menschen erkennen offenbar den Wert einer ausgewogenen Geldanlage. Jeder fünfte Sparvertrag wurde mit einem Fondsneukunden abgeschlossen. Und über 90 Prozent der Sparplankunden investieren in Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds“, hob Reinke hervor. „Dennoch fahren viele Anleger nach wie vor auf Sicht und lassen ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen. Wir müssen die Evolution des Sparens weiter vorantreiben.“ So machen Sichteinlagen inzwischen 56 Prozent der gesamten Bankeinlagen in Deutschland aus – im Jahr 2008 waren es mit 32 Prozent noch deutlich weniger. 43 Prozent der Deutschen ist es angesichts der niedrigen Zinsen egal, wie sie ihr Geld anlegen.

Stärkeres Engagement der Fondsanbieter erforderlich

Vor diesem Hintergrund forderte Reinke die Fondsanbieter in Deutschland auf, noch näher an die Kunden heranzurücken. Die Anbieter müssten den Anlegern Brücken für den schrittweisen Einstieg in eine ausgewogene Vermögensstruktur bauen. Gefragt seien Anlagelösungen mit einem breiten Angebot an verschiedenen Rendite- und Risiko-Optionen für unterschiedliche Kundenanforderungen.

Zur fortschreitenden Digitalisierung in der Finanzbranche sagte Reinke: „Der Schwung der Digitalisierung reicht derzeit nicht aus, um den Markt zu revolutionieren. Fintechs werden den Markt in den nächsten Jahren noch nicht erobern. Wir setzen weiterhin auch auf die persönliche Beratung, weil Fintechs nur für eine sehr spezielle Kundengruppe infrage kommen.“ Fondsgesellschaften müssten allerdings bestehende Beratungskanäle optimieren und um digitale Bausteine erweitern.

Reinke appellierte an die Fondsgesellschaften als Treuhänder von rund 50 Millionen Sparern in Deutschland, mit einer unüberhörbaren Stimme für die Interessen ihrer Kunden einzutreten: „Diesem gesellschaftspolitischen Gewicht sollten wir alle Rechnung tragen, indem wir uns noch stärker in öffentliche Debatten einschalten und deutlich machen, dass die Verantwortung für den Wohlstand der Menschen in diesem Land auch in unseren Händen liegt.“

Verstärkung für das NN IP Responsible Investment-Team

NN Investment Partners freut sich über den Neuzugang von Adrie Heinsbroek, Faryda Lindeman und Johan van der Lugt, die das neu gegründete Responsible Investment-Team von NN Investment Partners verstärken und den ESG-Bereich (Environment, Social und Governance) ergänzen werden, in dem sich NN IP seit 1999 engagiert. Als Mitglieder des Responsible Investment-Teams werden sie die Weiterentwicklung von Responsible Investing bei NN IP vorantreiben und alle Investment-Teams dabei unterstützen, „ESG-Kriterien“ in ihre Arbeit einzubinden und sich als aktive Eigentümer zu engagieren. Das Team berichtet direkt an Hans Stoter, Chief Investment Officer bei NN IP.

Adrie Heinsbroek wird das Responsible Investment-Team von NN IP künftig leiten. Dabei wird er mit Blick auf die jeweiligen Kunden und derenResponsible Investment-Strategien beratend tätig sein. Darüber hinaus wird er die Integration von ESG-Kriterien in das NN IP Research, in die Portfoliokonstruktion und in das Risikomanagement für alle Strategien weiter voranbringen. Heinsbroek hat seit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit und ESG-Integration gesammelt. Zuvor war er als Head of Sustainability für die ING Bank Belgium tätig, wo er umfassende Kenntnisse auf diesem Gebiet erwarb. Überdies arbeitete er als Senior Sustainability Advisor für die ING Bank in den Niederlanden sowie als Senior Analyst/Strategist for Responsible Investments im ING Investment Office.

Faryda Lindeman wird als Senior Corporate Governance Specialist für NN IP arbeiten. Sie war zuvor für Sustainalytics tätig, ein weltweit führendes Research- und Rating-Unternehmen auf dem Gebiet ESG und Corporate Governance. Dort leitete sie das Corporate GovernanceResearch-Team. Davor arbeitete sie als Advisor Responsible Investment and Governance für MN und als Teamleiterin bei Institutional Shareholder Services (ISS).

Johan van der Lugt wird als Senior ESG Specialist die NN IP Maßnahmen zur ständigen Verbesserung der ESG-Integration in den Investmentprozess koordinieren. Er war zuvor als Senior Equity Analyst für globale Finanztitel für Robeco tätig, wo er sich bereits intensiv mit den Themen Corporate Governance und ESG-Integration befasst hat. Außerdem gehörte er dem Research-Ausschuss der niederländischen Corporate Governance-Plattform Eumedion an. Davor hatte er leitende Investmentpositionen bei Daiwa Capital Markets, ING Group, ABN AMRO und McKinsey inne.

Die Team-Neubildung reflektiert die Bedeutsamkeit der Themen Responsible Investing, ESG-Integration und Active Ownership im Hause NN IP. Denn unser Fokus liegt auf der Optimierung unserer Kundenportfolios, indem wir jederzeit aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet ESG Research & Integration und Corporate Governance aufnehmen und so Mehrwert generieren.

Hans Stoter, Chief Investment Officer bei NN IP, erklärte: „Der heutige Personalzugang untermauert unser großes Interesse daran, an den Finanzmärkten als verantwortungsbewusster Anleger aufzutreten. Auf diesen Weg haben wir uns bereits Ende der 1990iger Jahre begeben. Das neue Team wird die Integration von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien in unsere Investmentprozesse weiter forcieren und so das Investmentangebot für unsere Kunden verbessern. Zudem stärken wir mit dieser Entscheidung auch unseren Fokus auf Active Ownership und Engagement."

NN IP ist bereits seit 18 Jahren im Bereich des nachhaltigen Investierens tätig und legte seinerzeit sein erstes nachhaltiges Aktienprodukt auf. Im Laufe der Zeit wurde dieser Ansatz des verantwortungsvollen Investierens auf alle Assetklassen ausgedehnt.  Formell wurde die Integration von ESG-Faktoren in die Investmententscheidungen für alle Fonds und Mandate durch die Unterzeichnung der Principles of Responsible Investments der Vereinten Nationen im Jahr 2008 festgeschrieben. Im vergangenen Jahr hat NN IP seine Palette an nachhaltigen Produkten durch die Auflegung von Euro Green Bond-, Equity Impact Investing- und Sustainable Multi-Asset-Fonds erweitert.

alpha beta asset management und Quasol vereinbaren strategische Partnerschaft

Nach abgeschlossener Umfirmierung des Frankfurter Asset Managers alpha beta asset management (vormals Gauly | Dittrich | van de Weyer Asset Management), gibt die Gesellschaft heute die strategische Partnerschaft mit Quasol bekannt, einem auf quantitative-finanzmathematische Fragestellungen spezialisierten Unternehmen.

Die Kooperation von alpha beta asset management und Quasol verbindet langjährige Asset Management- und Kapitalmarkt-Expertise mit fundiertem, wissenschaftlichen Know-how.

„Quasol und wir werden ab sofort im Bereich Forschung und Neuproduktentwicklung sowie im Vertrieb eng zusammenarbeiten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema regelgebundenes Risikomanagement liegen wird“, sagt Markus van de Weyer, Geschäftsführer von alpha beta asset management. „Seit der Auflage unseres ersten Fonds in 2013 ist unser oberstes Ziel, Anlegergeld in Stresssituationen mit einem stringenten Risikomanagement zu schützen. Auf Basis der umfangreichen wissenschaftlichen und technischen Expertise von Quasol im Bereich Risikomessung und –schätzung sowie bei der Simulation komplexer Szenarien (u.a. Stresstests), können wir unser Risikomanagement jetzt noch besser kalibrieren.“

„Wir freuen uns, mit alpha beta asset management einen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem uns die gleiche Investmentphilosophie verbindet. Wir teilen die gemeinsame Überzeugung, dass Investmentprodukte und -prozesse einer wissenschaftlichen Fundierung und kontinuierlichen Überprüfung bedürfen sowie mit einem Höchstmaß an Disziplin umgesetzt werden müssen, um regelmäßig überdurchschnittliche Anlageergebnisse zu erzielen“, sagt Prof. Dr. Daniel Ziggel, Gründer und Geschäftsführer von Quasol.

„Mit der Kooperation schaffen wir einen innovativen „Product Hub“, um unsere Kunden mit maßgeschneiderten Investmentstrategien bei ihren Anlagezielen zu unterstützen,“ erläutert Markus van de Weyer. Die erste, von alpha beta asset management und Quasol gemeinsam entwickelte Investmentlösung ist die „Beta-Plus-Strategie“, ein globales Aktienportfolio mit Risiko-Overlay zur aktiven Steuerung der effektiven Aktienquote. Im Rahmen eines Absolute-Return-Ansatzes zielt die Beta-Plus-Strategie auf aktienähnliche Erträge bei deutlich reduziertem Risiko.

alpha beta asset management setzt mit der Partnerschaft konsequent den zu Jahresbeginn angekündigten Schritt fort, das Profil als aktiver, auf die Asset Allokation und das Risikomanagement spezialisierter Asset Manager weiter zu schärfen und das Produktportfolio kontinuierlich auszubauen.

Über alpha beta asset management gmbh:
Die alpha beta asset management gmbh ist ein unabhängiger und spezialisierter Asset Manager mit Fokus auf aktive Asset Allokation und Risikomanagement. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet mit Sitz im OpernTurm in Frankfurt am Main. Die Geschäftsführer Markus van de Weyer und Carsten Vennemann verfügen über ca. 20 Jahre nationale und internationale Erfahrung im Portfolio Management. Vor Unternehmensgründung haben sie rund EUR 10 Mrd. Anlegergeld in mehr als 200 Fonds bei einer deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft verantwortet. Die Fonds- und Vermögensverwaltungskonzepte folgen konsequent einem Absolute-Return-Ansatz und richten sich sowohl an institutionelle als auch private Anleger. Der systematische, regelbasierte Investmentprozess basiert auf zahlreichen quantitativen Indikatoren und unterliegt einem strikten Risikomanagement. alpha beta asset management verwaltet einen eigenen Publikumsfonds sowie individuelle (Spezialfonds-)Mandate für institutionelle Investoren.
Weitere Informationen unter www.abam-gmbh.com.

Über Quasol GmbH – Quantitative Solutions:
Quasol ist ein auf quantitative-finanzmathematische Fragestellungen spezialisiertes Unternehmen. Es bietet maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Risikomanagement, Asset Allokation und Portfoliooptimierung. Das Geschäftsmodell basiert auf einem stark wissenschaftlichen Ansatz. Durch enge Zusammenarbeit mit Universitäten wird ein fortlaufender Theorie-Praxis-Transfer gewährleistet. Kunden sind nationale sowie internationale Finanzunternehmen und Softwarehäuser. Rechenkernlösungen von Quasol sind aktuell in sechs europäischen Ländern im Einsatz. Die geschäftsführenden Gesellschafter Vanessa Peters und Prof. Dr. Daniel Ziggel haben das Unternehmen in 2010 gegründet. Herr Dr. Ziggel ist zudem Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsmathematik und Statistik, an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.
Weitere Informationen unter www.quasol.de.

alpha beta asset management wird in Deutschland repräsentiert von Active Fund Placement ï www.fundplacement.de. Diese Meldung erschien zuerst bei alpha beta asset management.

Countdown für internationalen PropTech Innovation Award läuft

Noch bis zum 15. März 2017 können sich Start-ups mit ihren zukunftsweisenden Ideen für den PropTech Innovation Award bewerben. Der mit insgesamt 35.000 Euro dotierte PropTech Innovation Award wird vom German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin zusammen mit Union Investment ausgelobt. Über die Gewinner entscheidet eine siebenköpfige interdisziplinär zusammengesetzte Jury mit hochrangigen Vertretern aus der Immobilienwirtschaft, Wissenschaft sowie dem Start-up- und  Venture Capital-Bereich. Gekürt werden die Preisträger am 17. Mai 2017 in der Start-up-Metropole Berlin. Die Teilnahme an den Pitches und am Finale in Berlin ist für die nominierten Start-up-Unternehmen kostenlos. Für hohe Transparenz ist gesorgt: Die Preisträger werden live vor Ort von der Jury unter Einbeziehung des Publikums ausgewählt. 

„In den Entwicklungslaboren der Start-ups in Tel Aviv, Lissabon, Stockholm, New York, Frankfurt oder Berlin schlummern enorme Ertragspotentiale und Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Es lohnt sich also für die etablierten Immobilienunternehmen ihren Blick international auszurichten. Der PropTech Innovation Award wird dazu beitragen, das Thema in einer neuen Dimension zu diskutieren“, sagt Jörn Stobbe, Jurymitglied und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. 

Dem anspruchsvollen Thema angemessen setzt sich die Jury des PropTech Innovation Award aus Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Neben Jörn Stobbe von Union Investment gehören Christian Schulz-Wulkow (Geschäftsführer von Ernst&Young Real Estate), Dr. Dirk Hecker (Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data), Prof. Wolfgang Schäfers (Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS), Ron Hillmann (Managing Director von BVP Berlin Venture Partners), Benjamin Rohé (Managing Director von GTEC) und Jan Thomas (CEO von NKF und Herausgeber des Start-up-Magazins Berlin Valley) der unabhängigen Wettbewerbsjury an.

Informationen und Bewerbungen unter http://gtec.berlin/proptech2017/

CORESTATE setzt profitablen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2016 fort

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien-Investment-Manager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat ein weiteres Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamtleistung stieg im Vorjahresvergleich um ca. 27 % auf EUR 59,7 Mio. (2015: EUR 47,1 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss erhöhte sich um ca. 54 % auf EUR 15,6 Mio. (2015: EUR 10,1 Mio.), dies spiegelt sich in der Steigerung des Ergebnisses je Aktie um ca. 31 % auf EUR 1,47 / Aktie wider. Der bereinigte Konzernjahresüberschuss liegt bei EUR 19,4 Mio. (2015: EUR 16,6 Mio.). Damit lagen die wesentlichen Finanzkennzahlen deutlich über den Vergleichswerten des Vorjahres. Gesamtleistung und bereinigter Konzernjahresüberschuss liegen leicht über der im Dezember angehobenen Prognose.

Sascha Wilhelm, Chief Executive Officer der CORESTATE: „Wir haben erneut bewiesen, dass das Geschäftsmodell der CORESTATE erfolgreich und profitabel funktioniert. Wir sind überzeugt, unseren nachhaltigen Wachstumskurs in den nächsten Jahren konsequent fortführen zu können. Grundlage dafür ist eine stetig wachsende Kundenbasis. Immer mehr Investoren – darunter große institutionelle Anleger wie die Bayerische Versorgungskammer – setzen auf unsere Fähigkeiten als Investment-Manager und profitieren von den sehr guten Renditen unserer Anlageprodukte. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir mit längerfristig angelegten Anlageprodukten sowie größeren Transaktionsvolumina die Assets under Management weiter erhöhen und unsere Aktionäre durch eine attraktive Dividendenpolitik angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen. Im Rahmen der Hauptversammlung werden wir eine Dividende in Höhe von 70 % des bereinigten Konzernjahresüberschusses vorschlagen.“

Das gesamte Transaktionsvolumen ist um ca. 7 % auf EUR 920 Mio. gestiegen. Das Volumen neu aufgelegter Investmentprodukte konnte um ca. 45 % auf EUR 735 Mio. gesteigert werden. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die weiterhin hohe Nachfrage nach CORESTATE’s High Street Retail und Micro Living Produktlinien seitens institutioneller und semi-institutioneller Investoren sowie vermögender Privatanlegern zurückzuführen. Dies resultiert auch in einem Anstieg des verwalteten Vermögens (Assets under Management) um ca. 35 % auf EUR 2,8 Mrd. Nach dem Zusammenschluss mit der Hannover Leasing Gruppe wird sich dieses auf ca. EUR 16 Mrd. belaufen. Ebenso wird die Ertragsstruktur der CORESTATE durch die Steigerung von wiederkehrenden Umsätzen aus langfristigen Managementverträgen gestärkt.

Für 2017 erwartet CORESTATE erneut einen deutlichen Anstieg der Gesamtleistung auf EUR 75 bis 80 Mio. (2016: EUR 59,7 Mio.) sowie des Konzernjahresüberschusses auf EUR 30 bis 32 Mio. (2016: 15,6 Mio.). Diese Prognose ist vor Effekten aus dem Erwerb von 94,9 % der Hannover Leasing Gruppe, dessen Vollzug für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin.

„Im Jahr 2016 haben wir mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung, dem Börsengang sowie dem Erwerb der Hannover Leasing Gruppe bedeutende Meilensteine erreicht und somit die  Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gestellt. Wir wollen und werden CORESTATE im Geschäftsjahr 2017 und in den folgenden Jahren als einen der führenden Immobilien-Investmentmanager in Europa etablieren", betont Sascha Wilhelm, Chief Executive Officer der CORESTATE.

Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie unter: http://ir.corestate-capital.com/websites/corestate_capital/German/5100/finanzberichte.html.

ebase und niiio kooperieren

ebase und die niiio finance group AG bieten Banken und Vermögensverwaltern Produkt- und Leistungsbausteine für die digitale Transformation der Geschäftsmodelle.

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) und das FinTech Unternehmen niiio finance group AG haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um für das Thema Wertpapiergeschäft notwendige digitale Produkt- und Leistungsbausteine zügig entwickeln zu können. „Im Kontext regulatorischer Anforderungen steigt der Bedarf an digitalisierten Produkt- und Geschäftsprozessen, um die Gesamtkosten in den Griff zu bekommen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Damit nehme das Thema digitale Transformation weiter Fahrt auf und begünstige auch die strategische Entwicklung vollständig neuer Geschäftsmodelle, so Geyer weiter.

„Knapp 100 Banken nutzen bereits unser heutiges Leistungsspektrum. Von daher kennen wir die aktuelle Bedarfssituation genau“, ergänzt Johann Horch, CEO der börsennotierten niiio finance group AG. „Gerade bei der Entwicklung von Robo-Advice-Lösungen werden wir oft mit den Grenzen der vorhandenen Legacy-Systeme der Banken konfrontiert. Mit ebase im Hintergrund und dessen White Label-Fähigkeit können wir nun unseren Kunden auch die gesamte technische Abwicklung und Depotführung als Option anbieten.“

Auch aus den Reihen der Vermögensverwalter zeigt sich vermehrt der Bedarf, vorhandene Produkte zumindest beim Onboarding von Neukunden mit digitalen Elementen zu versehen. „Im Speziellen wäre dies neben der digitalen Legitimation von Neukunden und einem digitalen Angemessenheits- und Geeignetheitstest auch das digitale Matching zwischen Kunden und Produktprofil zur Bestimmung der Zielallokation“, so Johann Horch. „Unser Anspruch ist“, ergänzt Rudolf Geyer, „die digitale Transformation der uns angeschlossenen Partner bestmöglich zu unterstützen. Als B2B-Spezialist für das Vermögensmanagement ist deshalb die vermehrte Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus dem FinTech-Umfeld die logische Konsequenz, um zeitnah die richtigen Leistungsbausteine zur Verfügung stellen zu können.“

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

Über niiio finance group AG
Digitale Dienste für die digitale Zukunft des Bankings – darauf ist die niiio finance group AG spezialisiert. Neben dem Robo-Advisor gehören auch eine Community-Plattform und API-Banking-Tools dazu, ebenso maßgeschneiderte Beratungs- und Entwicklungsleistungen und Betriebsmodelle. Die Software-Schmiede versteht sich als Lösungspartner für Banken und Finanzdienstleister. Die hochwertigen Plug-and-Play-Angebote sind nutzerfreundlich und individuell anpassbar – und helfen, Kosten drastisch zu senken und Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Als Hauptaktionär der Unternehmensgruppe niiio finance group AG fungiert seit 2016 die Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER). Ziel ist es, ein ganzheitliches FinTech-Ökosystem zu bieten, das Banken, Berater und Privatanleger gemeinsam in die digitale Zukunft führt. Die DSER ist bereits seit zehn Jahren erfolgreich im Markt für Portfoliomanagement-Lösungen tätig. Mit ihrem ausgefeilten Kernprodukt munio bewegen aktuell bereits ca. 70 aktive Kunden rund 40 Milliarden Euro Bestandsvolumen und verwalten rund zwei Millionen Depots.

LRI Gruppe gewinnt Manuela Fröhlich für Business Development und Sales

Manuela Fröhlich übernimmt zum 01. März 2017 den Posten als Global Head of Business Development bei der LRI Gruppe. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für den weiteren Ausbau des internationalen Geschäftes für die UCITS Platform und AIFM Platform der LRI Gruppe. Dabei ist sie sowohl wesentlich an der Akquise neuer Asset Management Kunden als auch bei der Implementierung eines internationalen Vertriebsnetzwerkes beteiligt.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A., sagt: „Wir freuen uns mit Manuela Fröhlich eine ausgewiesene Expertin für den Bereich zu gewinnen. Mit ihrer langjährigen internationalen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Investoren und Asset Managern und ihrem Gespür für kundenorientierte Lösungen werden wir unsere Kooperation mit strategischen Partnern erfolgreich und nachhaltig ausbauen.“

„Es ist eine spannende Herausforderung gerade jetzt zur LRI Gruppe zu stoßen um mit den strategischen Partnern und Initiatoren zusammenzuarbeiten und das Angebot für Kunden der LRI Gruppe maßgeblich weiterzuentwickeln. Zumal das internationale Vertriebsnetzwerk eine Bereicherung des bestehenden exzellenten Kundenservices ist und im Vergleich zum Wettbewerb einen einzigartigen Service darstellt,” kommentiert Manuela Fröhlich ihre neue Position.

Manuela Fröhlich war zuvor fünf Jahre in unterschiedlichen Positionen für die Aquila Gruppe sowie jeweils 10 Jahre für F&C Investments in London sowie für die HypoVereinsbank in Deutschland tätig. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Business Development, Vertrieb, Kundenbetreuung und Produktmanagement. Darüber hinaus verantwortete sie internationale Vertriebsteams und half ausländischen Asset Management Häusern bei der Implementierung von Vertriebsstrategien.

Über die LRI Gruppe
Die LRI Gruppe ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Gruppe über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Gruppe eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Gruppe verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter.
Mehr unter www.lri-invest.lu

Man GLG legt Global Fundamental Equity Fonds auf

Man GLG gibt heute die Auflegung des Man GLG Global Fundamental Equity Fonds bekannt. Der Fonds von Portfoliomanager Niels Pecriaux verfolgt eine globale Long-Short-Strategie, die sich bei der Aktienauswahl auf einen Value-orientierten Ansatz stützt. Der Fonds ist im UCITS-Format verfügbar.

Der Man GLG Global Fundamental Equity ist ein fundamental orientierter Aktienfonds, dessen Anlageprozess in erster Linie auf der qualitativen Analyse beruht. Ergänzend werden zudem quantitative Analysetechniken eingesetzt. Das ermöglicht Portfoliomanager Niels Pecriaux und seinem Team eine vertiefte und fundierte Kenntnis der Unternehmen, in die der Fonds investiert. Der Fonds zielt auf Kapitalzuwächse und substanzerhaltendes Risikomanagement durch aktive Einzeltitelauswahl ab. Dabei profitiert der Fonds von Synergien mit dem Man GLG European Equities Stock Picking Team und steht dadurch fortwährend mit zahlreichen Sektorspezialisten im kooperativen Austausch. Darüber hinaus ist der Fonds in den institutionellen Rahmen und Risikomanagementinfrastruktur von Man GLG integriert.

Dazu Teun Johnston, CEO von Man GLG: „Niels verfügt bereits über eine hervorragende Erfolgsbilanz beim Management unserer prominentesten Long-Short-Strategie. Wir freuen uns, dass Anleger des Man GLG Global Fundamental Equity nun direkt in diesen Fonds investieren können. Ich bin überzeugt, dass Niels‘ wertorientierter Ansatz ein attraktives Angebot für unsere Kunden sein könnte.“

Portfoliomanager Niels Pecriaux sagte: „Wir wollen über unseren disziplinierten Investmentprozess das künftige Potenzial der Unternehmen, in die wir investieren, aufschlüsseln. Dazu setzen wir aktuellste Datensätze ein, die wiederum durch die vertiefte Kenntnis unseres Anlageuniversums und der darin enthaltenen Unternehmen wirkungsvoll ergänzt werden. Ich freue mich, diese über viele Jahre entwickelte Strategie gemeinsam mit Man GLGs European Stock Picking Team fortsetzen zu können.“

Pecriaux ist seit 2010 bei Man GLG, wo er zunächst im European Long-Short-Equities-Team tätig war. Das Team verfügt über eine nach Sektoren, Regionen und Anlagestilen gegliederte Multi-Manager-Struktur. Seit Oktober 2012 managt Pecriaux erfolgreich ein Portfolio, das in die Sektoren Konsumgüter und Zykliker investiert.

Inreal Technologies tritt German PropTech Initiative bei

Die Inreal Technologies GmbH ist der German PropTech Initiative (GPTI) beigetreten. Damit ist das PropTech-Unternehmen aus Karlsruhe nun eins von insgesamt 25 digitalen Startups mit immobilienwirtschaftlichem Bezug, die sich im Rahmen des gemeinsamen Netzwerkes zusammengeschlossen haben. „Für uns ist die Mitgliedschaft in der German PropTech Initiative sehr sinnvoll“, erklärt Inreal-CEO Enrico Kürtös: „Durch die Zusammenarbeit mit den anderen Startups können wir wichtige Synergieeffekte realisieren und profitieren von einem starken gemeinsamen Außenauftritt“.

Die GPTI wurde im Juni 2016 „von Gründern für Gründer“ ins Leben gerufen. Ziel ist die bessere Vernetzung innerhalb und außerhalb der PropTech-Szene. Gemeinsam setzen sich die GPTI-Mitglieder im deutschsprachigen Raum zudem für eine stärkere Wahrnehmung durch Medien, Etablierte und Investoren ein. „Über die German PropTech Initiative als Sprachrohr können wir in der Hinsicht viel erreichen“, betont Enrico Kürtös.

Inreal Technologies wurde vor rund sechs Jahren von Thomas Schander und Moritz Luck gegründet. Das Startup hat eine 3D-Software entwickelt, die Projektentwicklern und Asset Managern dank hoher Grafikauflösung realitätsnahe, virtuelle Kundenrundgänge durch geplante Gebäude und Sanierungsobjekte erlaubt. Kürtös, seit Januar 2017 neuer Inreal-Geschäftsführer, soll das PropTech-Unternehmen und seine Produkte nun auch international etablieren.

‚Scale’ ersetzt ‚Entry Standard‘: Scope sieht Chance für Vertrauensgewinn

Während die Emissionsaktivitäten von sogenannten Mittelstandsanleihen aufgrund der hohen Ausfallrate im Segment nahezu zum Erliegen gekommen sind, wagt die Deutsche Börse zum 1. März 2017 einen Neustart für die Finanzierung von KMUs (kleine und mittelgroße Unternehmen). Aber ist der Relaunch des Entry Standards in das neue Segment ‚Scale‘ eine gute Rehabilitierungsmöglichkeit? Scope begrüßt ausdrücklich die Einführung restriktiver quantitativer Mindestkriterien für neue Emissionen, die das Anlegervertrauen teilweise zurückgewinnen können. Wir erwarten eine stärkere Abkoppelung der Investorenbasis von Privatanlegern hin zu institutionellen Investoren - ein Professionalisierungsgrad, der bereits in anderen europäischen alternativen Anleihesegmenten wie im spanischen MARF oder im italienischen ExtraMOT PRO erreicht ist.

Mindestanforderungen trennen Spreu von Weizen

Sowohl neue Anleiheemissionen als auch die bisher noch 47 im Entry Standard gelisteten Anleihen1 müssen für eine Aufnahme im neuen Segment ‚Scale‘ bestimmte quantitative Mindestkriterien in Bezug auf die Verschuldung und Zinsdeckung erfüllen. Für Neuemissionen gilt darüber hinaus ein Mindestemissionsvolumen von 20 Mio. Euro. Gemäß Scopes Ratingkriterien indizieren die gewählten Anforderungen zu Verschuldung und Zinsdeckung – abgesehen von Unternehmen in Ausnahmesektoren wie Immobilien oder Versorgern – ein Finanzrisikoprofil von B+ und besser.

Scope sieht damit diese Mindestanforderungen für Neuemissionen als vertrauens- bildenden Filter, der eine Ausfallquote von über 20% - wie im bisherigen Mittel- standsmarkt der Fall - von vornherein vermeiden kann. Für bisher im Entry Standard gelistete Altanleihen, deren Emittenten die Mindestkriterien nicht erfüllen, erfolgt zwangsläufig der Wechsel in den Freiverkehr. Für jene Emittenten, die den Sprung in den ‚Scale‘ schaffen, dürfte dies jedoch ein positives Signal setzen. Scope erwartet, dass rund die Hälfte der Emittenten mit Anleihe imEntry Standard die Kriterien erfüllen kann.

Fazit: Höherer Professionalisierungsgrad spricht institutionelle Anleger an

Aus Scopes Perspektive ist die Einführung des neuen KMU-Segments ‚Scale‘ ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Akzeptanz unter Emittenten und Investoren erst noch bewiesen werden muss. Die Suche nach ‚High Yield‘ mit angemessenem Ausfallrisiko ist im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ungebrochen. Mit der Einführung quantitativer Mindestkriterien, ein Professionalisierungsgrad den Scope nachdrücklich begrüßt, dürfte ‚Scale‘ seine Investorenbasis deutlich stärker - wie auch ausländische alternative Marktsegmente wie der spanische MARF, der italienische ExtraMOT PRO oder der skandinavische ABM - an institutionelle Investoren ausrichten.

Hohe Ausfallrate im bisherigen Mittelstandssegment

Bisher sind im gesamten deutschen Mittelstandssegment über 20% der platzierten Emissionen ausgefallen. Bei einem Gesamtvolumen von rund 9,3 Mrd. Euro aus mehr als 200 Anleiheemissionen entspricht das einer Ausfallquote von 25%. Zwar darf nicht verschwiegen werden, dass auch 53 Anleihen – und somit rund 25% des gesamten Marktvolumens – planmäßig oder vorzeitig getilgt wurden. Diese auch für ein ‚High Yield‘- Segment außergewöhnlich hohe Ausfallquote und dazugehörige Hiobsbotschaften dominieren dennoch das Marktsentiment. Hinzu kommt, dass bei den bisher kolportierten Meldungen zur Recovery Rate (Insolvenzquote) im Regelfall weniger als 30% Rückzahlung zu erwarten ist. Diese wenig vertrauensbildenden Entwicklungen mussten zwangsläufig zu einem sukzessiven Rückgang erfolgreicher Neuemissionen führen.

Refinanzierungswelle bei Mittelstandsanleihen kurz vor dem Höhepunkt

Wie an der sogenannten Refinanzierungswelle für Mittelstandsanleihen erkennbar, wird die wesentliche Refinanzierungsrunde für Mittelstandsanleihen erst nach dem Jahr 2017 eingeleitet (siehe Abbildung 5). Sind in 2017 noch rund EUR 800m aus 21 Anleihen abzulösen, die nicht bereits vorzeitig getilgt, ausgefallen oder per Gläubigerversammlung prolongiert wurden, stehen 2018 und 2019 noch 1,7 Mrd. Euro bzw. 1,3 Mrd. Euro aus 37 bzw. 27 Anleihen aus.

Scope erwartet im bisherigen Mittelstandssegment auch für 2017 und 2018 weitere Ausfälle und Anleiherestrukurierungen (z.B. Laufzeitverlängerungen, Senkungen des Zinskupons, Schuldenschnitt). Der ‚Scale‘ dürfte aber ein geeignetes Segment zur teilweisen Rehabilitierung des ‚High Yield‘-Segments sein und durch die Rückgewinnung von Vertrauen für KMU-Finanzierungen bei der (Re)Finanzierung soliderer Emittenten helfen. Es ist jedoch zu erwarten, dass einige Emittenten den neuen öffentlichen Kapitalmarkt verlassen und sich anderen nicht-öffentlichen Alternativen wie bspw. Bankdarlehen oder Schuldscheinen zuwenden.

Up or out- Wechsel von Entry Standard in den ‚Scale‘ oder in den Freiverkehr

30% der 180 von Scope als Mittelstandsanleihen klassifizierten Anleihen notieren derzeit noch im Entry Standard. Seit 2014, als Folge hoher Ausfallraten und Marktturbulenzen in den zuvor angesprochenen Mittelstandssegmenten, wurden Neuemissionen vornehmlich in den wenig regulierten Freiverkehrssegmente der verschiedenen deutschen Regionalbörsen vorgenommen.

Die angeführten Mindestkriterien sind nach Ansicht von Scope ein geeigneter Filter, um jene Emittenten auszusortieren, bei denen andere Wege der Fremdfinanzierung bereits eingeschränkt sind. Es ist zu erwarten, dass nicht alle im Entry Standard verbliebenen Anleiheemittenten die Mindestanforderungen für eine Aufnahme im ‚Scale‘ erfüllen2. Scope erwartet, dass lediglich die Hälfte der noch im Entry Standard gelisteten Anleiheemittenten den Sprung in den ‚Scale‘ schafft. Für alle anderen Unternehmensanleihen bedeutet die Neusegmentierung zwangläufig den Wechsel in den Freiverkehr. Insgesamt wird dadurch der Anteil im Freiverkehr gelisteter Anleihen zunehmen. Jene Emittenten, die den Sprung in den ‚Scale‘ schaffen, dürften hingegen nach Ansicht von Scope an Investorenvertrauen gewinnen. Scope erwartet daher, dass auch andere bisherige Emittenten aus anderen Mittelstandssegmenten eine Listung im ‚Scale‘ anstreben.

Alternative ‚High Yield‘-Segmente in anderen europäischen Ländern

Alternative Anleihesegmente sind insbesondere im anhaltenden Niedrigzinsniveau ein beliebtes, renditestarkes Investitionsfeld für Anleger. Wie sich an anderen alternativen Anleihesegmenten in Spanien, Italien, Norwegen, Großbritannien oder Frankreich zeigt, funktionieren diese Märkte zum Teil (z.B. Norwegischer ABM seit 2005) ohne größere Skandale oder Ausfälle. Scope sieht insbesondere in Bezug auf die vorgeschriebenen Anforderungen und die teilweise ausschließliche Ausrichtung auf institutionelle Anleger als Erfolgsrezept für diese Anleihenmärkte. Insofern ist die neue Ausrichtung des ‚Scale‘ die absolut richtige Richtung.

Fazit

Aus Scopes Perspektive ist die Einführung des neuen KMU-Segments ‚Scale‘ ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Akzeptanz unter Emittenten und Investoren erst noch bewiesen werden muss. Mit der Festsetzung quantitativer Mindestkriterien, ein Professionalisierungsgrad den Scope nachdrücklich begrüßt, dürfte ‚Scale‘ seine Investorenbasis deutlich stärker an institutionelle Investoren ausrichten. Eine durch Mindeststandards geförderte Vertrauensbildung im neuen Marktsegment könnte bei Neuemissionen deutlich bessere (Re-)Finanzierungskonditionen schaffen.

Mit Blick auf die anstehenden Refinanzierungen von Emittenten im bisherigen Entry Standard, aber auch den ursprünglich designierten Mittelstandsmärkten, eröffnet das neue Segment aus Scopes Sicht eine neue valide Refinanzierungsoption für die vergleichsweise besseren Kreditoren. Nichtdestotrotz dürften weiterhin einige Emittenten – wie bisher bspw. MS Spaichingen AG, Bastei Lübbe AG, Karlsberg Brauerei AG oder MITEC Automotive AG (Refinanzierung über klassische Bankdarlehen) oder Edel AG, Sanochemia Pharmazeutika AG (Refinanzierung über Schuldschein) – sich vom Anleihemarkt ab- und traditionellen Finanzierungsquellen zuwenden.

Quellen
1) Darunter auch von Scope geratete Anleihen bzw. Emittenten: Adler Real Estate AG (BB-), Alno AG (CC), Karlie Group GmbH (D), Stern Immobilien AG (BB-), Vedes AG (B+) [jeweils Emittenten-Ratings]
2) Das durchschnittliche Rating (Median) der Emittenten mit einer Anleihe im Entry Standard beträgt liegt aktuell bei B+, darunter auch fünf Emittenten im (Selective) Default.

Comgest erneut für verantwortungsbewusstes Investieren ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge erzielte die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest, Paris, eine Top-Bewertung in der „Independent Research in Responsible Investment Survey 2016“ (IRRI). Die IRRI-Studie wird jedes Jahr von WeConvene Extel und SRI-Connect durchgeführt.

Comgest erreichte in den Kategorien „Beste Nutzung von SRI- und Governance-Research“ und „Größter Beitrag zur allgemeinen SRI-Debatte“ unter mehr als 300 Firmen weltweit jeweils den dritten Platz.

Über 1.360 Analysten, Portfoliomanager und Führungskräfte aus den Bereichen Investor Relations und Corporate Social Responsibility (CSR) von mehr als 700 Firmen nahmen an der Umfrage teil, bei der jedes Jahr die führenden Gesellschaften im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investierens (SRI) ermittelt und ausgezeichnet werden.

Seit 30 Jahren verfolgt Comgest eine auf langfristiges und nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Anlagestrategie. 2010 unterzeichnete die Fondsgesellschaft mit Sitz in Paris die Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UNPRI). Der Anlageentscheidungsprozess wird bei Comgest durch die systematische Integration von ESG-Kriterien bei der Aktienbewertung sowie durch einen Engagement-Ansatz gestärkt. Zudem verwaltet Comgest Spezialfonds mit spezifischen ESG-Anforderungen für zahlreiche große institutionelle Anleger in Europa und Nordamerika.

Yann Gérain, ESG-Analyst bei Comgest, sagte: „Comgest ist stolz, eine weltweite Führungsrolle im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investments einzunehmen. Unsere differenzierte Anlagephilosophie stützt sich auf die gezielte Auswahl von Qualitätswachstumstiteln (Growth-Aktien) sowie auf neueste ESG-Research-Ergebnisse. Dies ermöglicht es uns, in Unternehmen zu investieren, von denen wir glauben, dass sie eine nachhaltige Wertschöpfung erzielen und einen positiven Beitrag für ihre Stakeholder leisten können. Wir möchten uns herzlich bei der SRI-Gemeinschaft und den Unternehmen, in die wir investieren, für die Anerkennung unserer Arbeit bedanken.“

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Dyal Capital Partners closes fund III with $ 5.3 billion

Dyal Capital Partners (Dyal), a division of Neuberger Berman Group, announced today that in December it closed Dyal Capital Partners III (PE), its third fund with approximately $5.3 billion of committed capital. Dyal increased the target fund size by over $2.0 billion during the marketing period, as investment opportunities increased and investor interest in the strategy was strong. The fund was heavily oversubscribed at the final close.

Aggregate commitments across all Dyal funds now total more than $8.7 billion from 160 unique global investors, solidifying Dyal’s position as the leading provider of minority equity capital to well-established private equity and hedge fund management companies. Dyal has formed minority partnerships with 20 firms and expects to announce several more relationships in 2017.

Dyal Capital Partners III (PE) (the “Fund”) is the largest fund ever raised to acquire minority interests in leading institutional private market firms. The fund’s objective is to provide passive, minority equity capital to assist firms with generational transfers, and more often, in the creation of balance sheet capital to help achieve strategic goals. Ultimately, the fund will seek to make investments into 10-12 private equity firms diversified by asset class, strategy, and geography.

The Fund has made investments in six firms to date: Vista Equity Partners, EnCap Investments, Silver Lake Technology Management, H.I.G. Capital, Starwood Capital Group, and KPS Capital Partners. Following the completion of these six transactions, Fund III has committed over 50% of the fund’s capital.

Commenting on the close of the Fund, Michael Rees, Head of Dyal Capital Partners said, “We remain optimistic on the role that private market managers will play in the future of the asset management industry. As the industry continues to grow and evolve, established firms may require strategic capital. We want to provide that capital. We believe that the combination of our experience, the permanent nature of our funds, our dedicated operating team and our ability to customize bespoke solutions will give us an advantage over our competition.”

The Fund’s capital will be deployed by a global team of 10 investment professionals, including a senior team that has worked together for over a decade. From the outset, Dyal has endeavored to be more than just a financial solution to private equity firms. All of Dyal’s partners have access to the 15-person Business Services Platform, an advisory team of industry professionals who support the partners’ business objectives.

Dyal III is backed by a global investor base that includes sovereign wealth funds, public and corporate pension plans, endowments, foundations and family offices.