Hauck & Aufhäuser: Michael Bentlage zum Sprecher der Geschäftsleitung ernannt

In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde Michael Bentlage (52) mit sofortiger Wirkung zum persönlich haftenden Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung von Hauck & Aufhäuser berufen. Michael Bentlage ist seit 2009 Partner bei Hauck & Aufhäuser und in der Geschäftsleitung für die Kerngeschäftsfelder Asset Servicing und Financial Markets verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Bentlage als neuen Sprecher gewinnen konnten, um Hauck & Aufhäuser in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Er wird gemeinsam mit Fosun, dem neuen Mehrheitsaktionär von Hauck & Aufhäuser, die Internationalisierung der Bank vorantreiben und die damit verbundenen neuen Wachstumschancen konsequent nutzen“, erklärt Wolfgang Deml, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Michael Bentlage ist ein hervorragender Analytiker, verfügt über eine ausgewiesene fachliche Expertise und zeichnet sich durch Effizienz und Stringenz im operativen Geschäft aus. Unter seiner Verantwortung haben sich die Bereiche Asset Servicing und Investment Banking hervorragend entwickelt. Michael Bentlage leistete einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Privatbank heute ein Vermögen von rund 50 Milliarden Euro verwaltet.“

Bentlage ist diplomierter Wirtschaftsmathematiker. Vor seiner Tätigkeit bei Hauck & Aufhäuser war er von 2002 an Mitglied der Geschäftsführung der BayernInvest Kapitalanlagegesellschaft, davor von 2000 bis 2002 Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Activest Investment. Von 1994 bis 1997 war er bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank tätig, unter anderem als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Seinen beruflichen Werdegang begann Michael Bentlage bei Trinkaus Capital Management in Düsseldorf, woran sich 1992 eine Tätigkeit bei der Allianz KAG in München anschloss.

BlueRock und NAS Invest initiieren neue Fondsserie „German Mittelstand Properties“

Die Schweizer Fondsgesellschaft BlueRock Group und der Immobilieninvestor und Asset Manager NAS Invest gründen das Joint Venture BR-NAS German Mittelstand Properties. Hierzu haben die Joint Venture Partner den insgesamt 13. BlueRock-Immobilienfonds aufgelegt. Der Fonds „BR-NAS German Mittelstand Properties RAIF-SICAV“ investiert bis zu 100 Millionen Euro an Eigenkapital in mittelständisch geprägte Büro- und Ärztehäuser in deutschen Metropolregionen. Gekauft werden Objekte, deren Mieterschaft von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt ist und die durch ihre resultierende Multi-Tenant-Struktur eine hohe Diversifikation und damit Risikooptimierung erreichen. 

Zugang zur Fondserie erhalten sowohl europäische und internationale Investoren als auch vermögende Privatkunden sowie Family Offices. BR-NAS plant mit einer Ausschüttungsrendite von fünf Prozent jährlich nach Steuern. Die jährliche Gesamtrendite wird mit acht bis zwölf Prozent kalkuliert. Die Laufzeit des Fonds liegt bei mindestens sieben Jahren.

„Der Fonds konzentriert sich vor allem auf den deutschen Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er umfasst ein Portfolio mit einem diversifizierten Mietermix aus unterschiedlichen deutschen Wirtschaftszweigen und Städten. So stellen wir bei minimiertem Risiko einen stabilen Cash-Flow und eine im derzeitigen Marktumfeld überdurchschnittliche Rendite sicher“, sagt Ronny Pifko, Gründer und Direktor der BlueRock Group.

„Der deutsche Immobilienmarkt ist sowohl für inländisches Kapital als auch für internationale Investoren mehr als nur ein sicherer Hafen. Insbesondere der Immobilienbestand des deutschen Mittelstandes ist häufig weniger professionell verwaltet und bietet somit Marktteilnehmern mit entsprechendem Zugang und Immobilien-Know-How attraktive Investitionsmöglichkeiten“, ergänzt Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Partner von NAS Invest. Im Rahmen der Fondsstrategie des „BR-NAS German Mittelstand Properties RAIF-SICAV“ werden die sich im Portfolio befindlichen Objekte fortlaufend bezüglich ihrer Substanz und Mieterstruktur weiterentwickelt und optimiert.

Die rechtliche Beratung bei der Auflage des Fonds erfolgte durch MPartners, die Steuerberatung durch Ernst & Young.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.br-nas.com.

MFS legt MFS Meridian Funds – Prudent Capital Fund auf

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian® Funds – Prudent Capital Fund bekannt. Der weltweit anlegende Aktienfonds kann bei Bedarf auch in ausgewählte Unternehmensanleihen investieren. Ein Teil des Fondsvermögens kann am Geldmarkt angelegt werden, um durch die Verringerung von Risiken Verluste zu begrenzen.

Ziel der Strategie sind überdurchschnittliche Erträge über einen vollen Marktzyklus. Die Volatilität soll unter der des MSCI World liegen. Dazu wird ein konzentriertes Portfolio aus Aktien und Anleihen von Unternehmen weltweit aufgebaut. Der Unternehmenssitz spielt keine Rolle.

Der MFS Meridian® Funds – Prudent Capital Fund verfolgt eine disziplinierte Strategie. Investiert wird nur dann, wenn das Managementteam die Bewertung für günstig hält und attraktive Langfristerträge erwartet. Der Fonds ist weder an einer Benchmark ausgerichtet noch auf bestimmte Länder oder Größenklassen beschränkt.

„Der letzte starke Abschwung ist schon acht Jahre her. Wie alle Zyklen wird auch dieser früher oder später enden. Dann werden die Investoren erkennen, wie wichtig Kapitalschutz ist. In den nächsten Jahren werden wohl nicht mehr so hohe Erträge möglich sein wie zuletzt. Auch deshalb ist es wichtig, einen Manager zu finden, der Mehrertrag erzielen und Verluste begrenzen kann“, so Lina Medeiros, President von MFS International Ltd.

Barnaby Wiener (Portfoliomanager des MFS Meridian® Funds – Prudent Wealth Fund) und David Cole (Anleihenportfoliomanager) werden den Fonds gemeinsam steuern. Sie treffen alle Kauf- und Verkaufsentscheidungen und sind für die Portfoliokonstruktion verantwortlich.

Über MFS Investment Management
MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globale Assetmanager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess basiert auf drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Dezember 2016 verwaltete MFS 425,6 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit. Unter meridian.mfs.com finden Sie Fondsdokumente wie Wesentliche Anlegerinformationen (KIIDs) für die relevanten Anteilsklassen der Fonds.

Unigestion kauft Akina

Unigestion und Akina geben heute bekannt, dass sie sich auf die Fusion ihrer Private-Equity-Geschäfte geeinigt haben. Durch diese Vereinigung entsteht ein führender, auf kleine und mittelständische Unternehmen fokussierter globaler Private-Equity-Spezialist mit verwalteten Vermögen von über 6 Milliarden US-Dollar und 54 Experten in Genf, Zürich, London, New York und Singapur. Dieser Expansionsschritt stellt Unigestions Commitment zum Aufbau einer Multi-Specialist Asset-Management-Boutique von Weltklasse unter Beweis.

Die Verbindung bringt zwei sehr komplementäre Private-Equity-Plattformen und ihre erfahrenen Experten zusammen. Sie teilen dieselben Werte und dieselbe Investment-Philosophie im KMU-Segment. Akinas anerkannte Expertise, über einen High Conviction Top-Down/Bottom-Up-Ansatz Anlagemöglichkeiten auf den europäischen Märkten zu identifizieren, trifft auf Unigestions globalen Ansatz und Expertise im Risiko Management. Durch diese Kombination entsteht ein einzigartig qualifizierter Spezialist im Bereich Global Small und Mid-Market-Private-Equity, der für Investoren ein noch stärkerer Partner darstellt.

Die zwei Private-Equity-Investment-Teams verbinden sich in idealer Weise. Sie profitieren gegenseitig von den jeweiligen Talenten, den Investment-Analysen und der Expertise. Christophe de Dardel wird seine Funktion als Head of Private Equity sowie Mitglied des Executive Committee bei Unigestion beibehalten und das gemeinsame Team leiten.

Das kombinierte Geschäft wird unter dem Namen Unigestion geführt. In der Investment-Strategie von existierenden Produkten wird es keine Änderungen geben, weder bei Unigestion, noch bei Akina. Bei den zwei Private Equity-Investment Komitees wird es für existierende Produkte zu einer gegenseitigen Repräsentation kommen.

Nach Abschluss der Transaktion werden die verwalteten Vermögen von Unigestion auf mehr als 23 Milliarden US-Dollar ansteigen, wobei der Anteil des Private-Equity-Geschäftes neu 25 Prozent repräsentiert. Damit ist das Private-Equity-Geschäft die zweitgrößte Säule des Investment-Angebots neben Aktien, Alternativen Anlagen und Multi-Asset-Strategien.

Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen in den Ländern, in denen die Gruppe tätig ist.

Bernard Sabrier, Verwaltungsratspräsident von Unigestion, kommentiert: „Das ist ein wichtiger strategischer Meilenstein in der Entwicklung des Private-Equity-Geschäftes von Unigestion. Er demonstriert unseren Willen, unser Geschäft kontinuierlich anzupassen, um unseren Investoren die besten Anlage-Chancen zur Verfügung zu stellen.

Akina hat ein außerordentlich talentiertes Team von Spezialisten mit einem exzellenten Track Rekord. Durch die Kombination der beiden Unternehmen schaffen wir ein einzigartiges skalierbares Angebot in einem Marktsegment, das Investoren kontinuierlich Mehrwert bringt.

Die Transaktion erlaubt uns unsere verwalteten Vermögen im Private-Equity-Bereich fast zu verdoppeln, erweitert unsere Investment-Expertise im europäischen Small- und Mid-Market-Segment und vergrößert unsere internationale Kundenbasis, besonders in den USA.

Wir sind hoch erfreut, das Team von Akina bei Unigestion begrüßen zu dürfen und freuen uns darauf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass alle unsere Kunden von diesem Zusammenschluss profitieren."

Christopher Bödtker, Managing Partner von Akina, kommentiert: „Die Verbindung der Kräfte mit Unigestion ist für unser Geschäft und unsere Kunden ein perfekter nächster Schritt. In größerem Maßstab und mit mehr Ressourcen haben wir im globalen Small- und Mid-Market-Private-Equity-Bereich, den wir leidenschaftlicher als je zuvor entwickeln, ein ausgesprochen attraktives Angebot. Wir freuen uns auf eine glänzende gemeinsame Zukunft.“

Patriarch launcht neues Robo-Advisor-Tool truevest

Der Trend bei Anlegern geht heutzutage vielfach in Richtung Selbstberatung. Anstatt sich nur auf Empfehlungen ihrer Hausbank zu verlassen oder sich eine teure Honorarberatung zu leisten, nutzen immer mehr Verbraucher auch sogenannte Robo-Advisor, um ihr Geld in Eigenregie anzulegen. Bei dieser neuen Technologie handelt es sich um internetgestützte Angebote im Selbstentscheider-Segment, dem sogenannten Execution-Only-Markt. Das Prinzip: Der Nutzer kann mithilfe eines einfachen Online-Tools seine Anlageziele und Risikoneigung ermitteln. Darauf basierend wird ihm individuell die zu seinen Vorgaben am besten passende standardisierte Anlagestrategien vorgeschlagen. In diese Strategien kann er dann direkt – ohne Einbindung eines Beraters –  und ohne großen Aufwand sofort online investieren.

Die Newcomer in der Vermögensverwaltung verzeichnen weltweit starke Wachstumsraten: Das von Robo-Advisorn verwaltete Vermögen stieg laut der Unternehmensberatung Oliver Wyman von 13 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016. Auch in Deutschland gibt es bereits einige wenige Anbieter von Robo-Advisory, von denen der bisher größte Marktplayer nach eigenen Angaben allerdings erst etwa 100 Millionen Euro an Vermögen verwaltet. 

Das Interesse an den neuen Tools ist groß, doch viele deutsche Anleger haben noch Berührungsängste. „Die meisten Robo-Advisor werden bisher ohne belastbare Anlagehistorie betrieben“, sagt Dirk Fischer, Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH. „Die angebotenen Finanzprodukte haben noch keinen längerfristigen Track-Record und Anleger somit keine Anhaltspunkte, ob sich die Strategien auch in schwierigen Marktphasen bewähren.“

Selbstentscheider profitieren von erfahrenem Fondsmanagement

Diesen bisherigen Kritikpunkt löst jetzt die Frankfurter Patriarch Multi-Manager GmbH, ein Investmentteam der FinLab AG, für den Investor. Mithilfe des neuen Online-Tools truevest können Selbstentscheider von Patriarchs 13-jähriger Erfahrung in der Vermögensverwaltung profitieren. Anders als bei den Wettbewerbern, bekommen truevest- Nutzer keine Neukonzeptionen angeboten, sondern haben Zugriff auf vier bewährte Anlagestrategien des Hauses Patriarch. Alle angebotenen Strategien basieren auf der erfolgreichen Trend-200-Methode: Dabei wird das Investitionstiming aufgrund der Signale der 200-Tage-Linie der jeweiligen Strategiebenchmark getroffen, einem jahrzehntelang bewährten technischen Indikator der globalen Börsen. „Die Qualität der vontruevest angebotenen Produkte und der Konzepte, die über den bisherigen Vertriebsweg vermittelt werden, ist dabei absolut identisch. Für preisbewusste Kunden ist die Abwicklung über den Robo-Advisor jedoch günstiger, da die Kosten für die Beratungsleistung entfallen“, so Fischer.

Insgesamt verwalten die vier Strategien ein Volumen von über 90 Millionen Euro. Verantwortlich für das Fondsmanagement sind renommierte, aktive Vermögensverwalter wie die DJE Kapital AG (Zielfondsstrategien) und die StarCapital AG (ETF-Strategien). Die Renditen belaufen sich über die letzten fünf Jahre auf 5,7 bis 6,95 Prozent pro Jahr nach Kosten mit einer Volatilität von lediglich durchschnittlich 8,5 Prozent.

„Verbrauchern, die ihre Geldanlage zwar selbst in die Hand nehmen, dabei aber nicht auf die Expertise eines etablierten Unternehmens verzichten wollen, bieten wir mit truevest einen neuen, unkomplizierten und kostengünstigen Zugang in die Welt der qualitativ hochwertigen Fondsvermögensverwaltung“, so Fischers Fazit.

Nach knapp einjähriger Entwicklungsarbeit ist truevest jetzt über die Homepage www.truevest.de erreichbar.

RLI investors auf Erfolgskurs

RLI investors (RLI) hat sich im zweiten Jahr des Bestehens zum führenden Akteur am deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien entwickelt. Im Jahr 2016 realisierte das Unternehmen Ankäufe im Volumen von rund 400 Millionen Euro und gehörte damit zu den transaktionsstärksten Akteuren in Deutschland. Allein im vierten Quartal 2016 kaufte das Team um Geschäftsführer Bodo Hollung fünf Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von zusammen rund 120 Millionen Euro an. Somit konnte RLI bereits mit ihrem ersten Logistikfonds "RLI Logistics Fund - Germany I" 2016 äußerst erfolgreich abschließen. Im Rahmen der Fondsstrategie konnten 15 Logistikimmobilien in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro erworben werden. Die Fondsimmobilien verfügen über Mietflächen von rund 350.000 Quadratmeter bei Vertragsmieten von knapp 18 Millionen Euro.

„Vor gut zwei Jahren bei Null anzufangen und nun zu einem der größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt zu werden – diese Erfolgsgeschichte freut mich ganz besonders und gibt Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzuführen“, kommentiert Bodo Hollung, Geschäftsführer von RLI die Entwicklung. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht er das gute Netzwerk zu Eigentümern, Projektentwicklern und Maklern, das in einem umkämpften Markt den Zugang zu attraktiven Objekten sicherstellt. „Solch ein Netzwerk entsteht nicht von alleine. Es ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit intensiver Kontaktpflege und einer großen Leidenschaft für Logistikimmobilien“, sagt Hollung. „Und diese Leidenschaft leben mein Team und ich jeden Tag.“

Fondsrendite deutlich über Planungen

Der Großteil der von RLI realisierten Ankäufe erfolgte für den „RLI Logistics Fund - Germany I“. Der offene Immobilien-Spezial-AIF verfügt aktuell über ein Portfolio aus 15 Immobilien. Einschließlich von drei in der Ankaufsprüfung befindlichen Neubauten mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro und einer eigenen Bestandserweiterung mit knapp zehn Millionen Euro ist der Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro nahezu voll investiert. Dass die Transaktionsstärke dabei nicht zulasten der Performance geht, zeigt die Entwicklung der Fondsrendite. Sowohl die laufende Ausschüttungsrendite mit deutlich über sieben Prozent p.a. als auch der konservativ kalkulierte Internal Rate of Return (IRR) mit über acht Prozent liegen deutlich über den bei Fondsauflage genannten Prognosen. Die am Fonds beteiligten institutionellen Investoren wie Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen und Banken sind mit der Entwicklung äußerst zufrieden und planen weitere Investitionen unter der Regie von Bodo Hollung.

Zu den jüngsten Ankäufen, die Hollung und sein Team für den Fonds realisiert haben, gehören Objekte in Wolfsburg, Ratingen, Karlsruhe und München. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 76 Millionen Euro.

Starkes eigenes Netzwerk sorgt für gefüllte Transaktions-Pipeline

Das Objekt in Wolfsburg liegt nur wenige Kilometer vom dortigen Volkswagen-Werk entfernt und ist vollständig und langfristig an den international tätigen Logistik-Dienstleister, die Rudolph Logistik Gruppe mit Hauptsitz in Baunatal vermietet, der von dort das VW-Werk „just in time“ und „just in sequence“ mit produktionsrelevanten Komponenten beliefert. Die optimale Verkehrsanbindung, die Nähe zum VW-Werk sowie eine vielseitig nutzbare moderne Halle zeichnen das Investment aus. Die Logistikimmobilie verfügt über rund 32.000 Quadratmeter Mietfläche und wurde 2013 errichtet.

Mit dem Erwerb der 20 Jahre alten Immobilie in Ratingen plant RLI vorhandenes Wertsteigerungspotential auszuschöpfen. Von den rund 16.000 qm Mietfläche stehen ca. 7.000 qm Hallenfläche zur Nachvermietung an. Der bisherige Mieter NGK wird die Halle 2017 verlassen. Die mit einer attraktiven Rendite erworbene Immobilie liegt äußerst verkehrsgünstig inmitten des Ballungsraumes Rhein-Ruhr und verfügt über mehrere unmittelbare Autobahnanbindungen (A3, A44, A52). Die Düsseldorfer Innenstadt wie auch der Flughafen Düsseldorf sind in wenigen Minuten zu erreichen. Die Halle eignet sich aufgrund ihrer hohen technischen Ausstattung sowohl für logistische Nutzungen als auch für die leichte Produktion.

Bei der angekauften Logistikimmobilie in Karlsruhe handelt es sich um eine sogenannte „Mechanisierte Zustellbasis“ (MechZB) der Deutschen Post DHL Group. Das Objekt liegt im Gewerbegebiet „Siemens Industriepark“ im nordwestlichen Stadtteil Knielingen und  verfügt über eine schnelle Anbindung an die A5, B36 und B10. RLI setzt hierbei auf den boomenden E-Commerce. Mit Karlsruhe wurde inzwischen das vierte Paketverteilzentrum erworben.

Als besonderes Highlight wurde eine im Bau befindliche Logistikimmobilie im Großraum München erworben. Die Immobilie liegt direkt an einer Autobahnausfahrt der A8 München-Stuttgart und ist langfristig an drei Mieter aus unterschiedlichen Branchen vermietet. Über weitere Details wurde mit dem Verkäufer Stillschweigen vereinbart.

„Bei allen vier Immobilien haben wir den Kontakt zum Verkäufer aus unserem eigenen Netzwerk heraus hergestellt. Das hat uns unter anderem in die Lage versetzt, an einem Standort wie München zu kaufen, wo Grundstücke und attraktive Objekte extrem gefragt und Ankaufsmöglichkeiten daher sehr selten sind“, sagt Hollung.

Darüber hinaus hat RLI im Rahmen eines Asset Advisory Mandates den Ankauf einer Logistikimmobilie im Raum Stuttgart durch einen großen internationalen Investor akquiriert, begleitet und zum erfolgreichen Abschluss geführt. Die Transaktion hatte ein Volumen von nahezu 100 Millionen Euro.

Anhaltend dynamische Entwicklung für 2017 erwartet

Bodo Hollung geht davon aus, im laufenden Jahr an die bisherige dynamische Entwicklung anknüpfen zu können. „Wir befinden uns bei drei weiteren Immobilien mit einem Investitionsvolumen von zusammen mehr als 44 Millionen Euro in der fortgeschrittenen Ankaufprüfung“, berichtet er. „Die Nachfrage auf der Investorenseite ist angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase und der attraktiven Renditen bei Logistikimmobilien unverändert sehr hoch."

Gerade durch die politischen Veränderungen in den USA und dem bevorstehenden Brexit setzen deutsche Anleger sowie Investoren aus dem angelsächsischen und asiatischen Bereich vermehrt auf Deutschland. Stabile politische Rahmenbedingungen, verlässliche gesetzliche Regelungen, die starke Wirtschaft und die im internationalen Vergleich hervorragende Infrastruktur machen insbesondere Logistikobjekte in Deutschland lukrativ. Hollung: „Das Interesse an Fondslösungen aus unserer Hand ist seitens institutioneller Adressen ist sehr groß.“

Weitere Informationen zu RLI auf der Website: www.rli-investors.com

Union Investment mit erfolgreichem Vermietungsgeschäft 2016

Union Investment blickt auf ein erfolgreiches Vermietungsjahr 2016 zurück. Insgesamt konnte eine Fläche von rund 663.000 m² neu- und nachvermietet werden. Diese Vermietungsleistung hat es ermöglicht, die Gesamtvermietungsquote nach Ertrag bezogen auf alle Immobilienfonds bei starken 96,2 Prozent zu halten. Mit über 300.000 m² machen die europäischen Märkte außerhalb Deutschlands den größten Anteil aus. Rund 81.000 m² entfallen auf die außereuropäischen Märkte. In Deutschland beläuft sich das Vermietungsergebnis auf rund 282.000 m². Das entspricht einem Anteil von 42,5 Prozent.

„In allen Ländern, in denen wir 2016 investiert waren, konnten wir auch Vermietungserfolge erzielen. Diese Bilanz zeigt, dass wir das Immobiliengeschäft mit unseren weltweit aktiven Asset Management Teams nachhaltig unterstützen konnten“, sagt Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. „Die hohe Vermietungsquote ist der wesentliche Ausweis unserer erfolgreichen Arbeit.“

Zu den Märkten mit den größten Vermietungsleistungen außerhalb Deutschlands zählten Polen mit rund 91.000 m², Benelux mit über 66.000 m² und Frankreich mit insgesamt 37.000 m². In Polen wurden allein im Shopping Center Manufaktura in Lodz über 40.000 m² neu- und nachvermietet. Das entspricht fast der Hälfte der Mietfläche des Einkaufszentrums. Unter anderen haben Mieter wie C&A, Zara, Rossmann, Villeroy & Boch und Samsonite ihre Verträge verlängert. Im Brüsseler Büroquartier Corporate Village konnten Vermietungen über 16.700 m² erzielt werden.

Auch außerhalb Europas hat Union Investment im Jahr 2016 erfolgreich vermietet. Im Büroturm 140 Broadway in New York wurden Mietverträge über 14.000 m² unterzeichnet, davon 9.000 m² aus einem zwischenzeitlichen Leerstand heraus. Neue Mieter sind unter anderem der Videospielentwickler Paradigm Entertainment und die kanadische Ratingagentur DBRS. Zu den Erfolgen im asiatisch-pazifischen Raum zählen die Vermietung von 4.660 m² im Bürohaus Shibuya Prime Plaza in Tokio und 4.700 m² im Objekt Vision Crest Commercial in Singapur, in dem die Hotelkette Hilton und das Elektronikunternehmen Ricoh weiterhin zu den Mietern zählen.

Kettera Strategies Names James Knoeck as Chief Financial Officer; Hydra Nominated by CTA Intelligence for Best Managed Account Platform Award

Kettera Strategies LLC, owner and operator of Hydra which is the leading independent custody-based managed account platform, today announced that James Knoeck has joined the firm as Chief Financial Officer. 

Mr. Knoeck, 46, is the first person in this full-time position at Kettera and brings deep background as a senior financial services executive in the institutional investment, asset management and clearing businesses. 

"Jim adds experience and depth to our executive team and will contribute greatly to the continued growth of Kettera and our Hydra platform," said Jon Stein, Kettera CEO.

Mr. Stein said that Mr. Knoeck's arrival sends another signal to the marketplace that the Hydra platform is now "decidedly institutional grade." Hydra also has been named a finalist to receive the 2017 "Best Managed Account Platform" award from CTA Intelligence. 

Mr. Knoeck joins Kettera from the Options Clearing Corporation where he was Senior Vice President and Chief Audit Executive. Prior to that, he was Internal Audit Director for the State of Wisconsin Investment Board. Previous roles include management positions at Man Group PLC/Man Investments (USA) Inc., UBS Global Asset Management (Americas) Inc., Guggenheim Management Partners and KPMG LLP, all in Chicago. 

Mr. Knoeck holds a Bachelor of Business Administration degree from the University of Wisconsin, Madison. Among his certificates and memberships, he is a Certified Public Accountant and a Chartered Alternative Investment Analyst.

Generali Investments legt neuen GIS Global Multi Asset Income auf

Seit der weltweiten Finanzkrise 2008 erlebt die europäische Asset-Management-Branche eine erhebliche Zunahme von Multi-Asset-Strategien.

Mit solchen Strategien werden unterschiedliche Zwecke verfolgt – entweder in Bezug auf Fundamentaldaten (Druck geringerer Renditen und Erträge), Risikomanagement (kontrollierte Volatilität und/oder geringere Tail Risks) oder Anlageziele (Flexibilität zur Nutzung sich bietender Marktchancen).

Zugleich stellen Multi-Asset-Strategien eine Antwort auf die Wünsche der meisten Anleger dar: Denn das Ziel ist zumeist ein geringeres Anlagerisiko mit einem gewissen Schutz in fallenden Märkten, die Erzielung realer Renditen bei geringerer Volatilität im Vergleich zu den globalen Aktienmärkten oder die Erwirtschaftung positiver Renditen unabhängig von der Marktrichtung.

Auf Grundlage seiner Expertise im Bereich der Asset Allocation, die europaweit in mehreren institutionellen Mandaten eingesetzt wird, hat Generali Investments nun den Generali Investments SICAV (GIS) Global Multi Asset Income aufgelegt. Diese neue Anlagelösung verfolgt das Ziel stabiler Ertragsausschüttungen bei gleichzeitiger Wertsteigerung des Kapitals.

Die Erträge werden durch Dividenden, Kupons und Optionsprämien (Call Option) erwirtschaftet. Angestrebt wird eine Ertragsausschüttung von 4 % (brutto) pro Jahr*. Die Ertragsausschüttung erfolgt vierteljährlich.

Santo Borsellino, CEO von Generali Investments, sagte: „Angesichts des Allzeit-Tiefs der Erträge und einer zunehmenden Volatilität auf den Märkten steigt auch die Nachfrage unserer Kunde nach soliden Anlagestrategien, die Renditen bringen, ohne dass die Marktrisiken auf eine einzige Anlageklasse konzentriert werden. Auf Grundlage eines robusten Allokationsprozesses und der umfassenden Expertise unserer Teams für Macroresearch und Fixed Income, bietet der GIS Global Multi Asset Income das erforderliche Maß an Flexibilität, um von attraktiven Chancen in verschiedenen Anlageklassen zu profitieren, ohne ungewollte und unnötige Konzentrationsrisiken einzugehen."

Der Teilfonds GIS Global Multi Asset Income basiert auf der Annahme, dass die Ertragsgenerierung vom Allokationsprozess getrennt werden kann und die taktische Allokation eine entscheidende Rolle in der Erzielung solider Renditen spielt.

Der dreistufige Anlageprozess beginnt mit der strategischen Asset Allokation für die langfristige durchschnittliche Ausrichtung des Portfolios auf Basis eines konstanten Risiko-Ertrags-Verhältnisses. Eine ausgewogene Verteilung der Anlagen auf die wichtigsten Anlageklassen ermöglicht eine Maximierung der Diversifikation bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität sowie die Nutzung von Rendite-Chancen. Durch die taktische Allokation wird die strategische Allokation im nächsten Schritt an ein bestimmtes Marktumfeld angepasst (kürzerer Anlagehorizont).

Dadurch ergibt sich ein wichtiges Maß an Flexibilität, das es möglich macht, auf sich bietende Marktchancen zu reagieren. Die Inputs und Entscheidungen der taktischen Allokation werden von unseren Teams für Macroeconomic Research und Investment gestützt.

Der dritte und letzte Schritt ist ein Mechanismus zur Volatilitätskontrolle. Dieser dient dem Erhalt eines konstanten Risikoprofils sowie der Begrenzung von Drawdowns bestimmter Anlageklassen.

Der Teilfonds wird vom Multi-Strategy-Team von Generali Investments unter Leitung von Cédric Baron verwaltet.
Baron ist seit April 2016 für Generali Investments tätig. Davor war er als Senior Portfolio Manager bei Lyxor AM für die Verwaltung der Absolute Return Multi-Assets-Fondspalette verantwortlich.

Cédric Baron ist CFA Charterholder und hat einen Master in Finanzwirtschaft sowie einen Master in Asset Management an der Universität Paris Dauphine absolviert.

Multi Asset ISIN
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income B Acc LU1357655544
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income B Distr LU1357656351
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income D Acc LU1357655627
Generali Investments SICAV - Global Multi Asset Income D Distr LU1357656435

*Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Prozentpunkte lediglich ein Ertragsziel darstellen und die Performance nicht garantiert werden kann.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS:
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 461 Milliarden Euro (Stand September 2016, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2015, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

iddiw Salon beschäftigt sich mit Chancen und Herausforderungen des autonomen Fahrens

Das Institut der deutschen Immobilienwirtschaft e. V. (iddiw) hat auf seinem Berliner Salon das Thema autonomes Fahren in den Fokus gerückt. Gemeinsam mit Professor Eckard Minx, Vorstandsvorsitzender der Daimler und Benz Stiftung, diskutierten die Anwesenden Mitglieder und Gäste die Auswirkungen autonomen Fahrens auf Gesellschaft und Immobilienwirtschaft.

Für den Zukunftsforscher Professor Eckard Minx ist die Forschung bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge heute bereits weiter, als viele Experten dies vor zwanzig Jahren erwartet hätten. Zum vollautonomen Fahrzeug, das komplett ohne menschliche Eingriffe fahren könne, seien aber noch einige Stufen zu erklimmen. „Gehen wir von fünf Ebenen bis zum völlig autonomen Fahrzeug aus, sind wir heute etwa auf Stufe zwei“, erklärt Minx. So können Autos bereits auf Autobahnen mit mittlerem Verkehrsaufkommen für eine bestimmte Zeit selbstständig agieren. Gerade im dichten Stadtverkehr können sich die Systeme noch nicht autonom bewegen. In den kommenden Jahren soll es jedoch auch hier deutliche Fortschritte geben.

Die Auswirkungen autonomer Fahrzeuge auf die Immobilienwirtschaft hält Professor Minx derzeit noch für kaum absehbar: „Es wird mit Sicherheit Einflüsse auf die Stadtentwicklung geben, wenn z. B. der Park-Suchverkehr aus den Innenstädten verschwindet. Die freiwerdenden Fläche kann man für die Stadtentwicklung nutzen.“ Die Auswirkungen des autonomen Fahrens seien vor allem deshalb nur schwer greifbar, weil das Thema in erheblichem Maße eine gesellschaftliche Entscheidung darstelle, führt Eckard Minx weiter aus. Er spielt damit auf wirtschaftliche, soziale und ethische Auswirkungen autonomer Fahrzeuge an. Professor Minx: „Wie entscheidet ein Auto beispielsweise, wenn in einem Unfallszenario nur die Möglichkeit besteht, einem Menschen zu schaden, um den anderen zu retten? Was geschieht mit den vielen Beschäftigungsverhältnissen, die durch selbstfahrende Automobile gefährdet sind? Aber auch: Welche Chancen ergeben sich? Lassen sich Unfälle vielleicht nahezu komplett ausschließen und welche neuen Berufsgruppen entstehen? Kurz gesagt: Wie weit autonomes Fahren das Leben der Menschen verändert, muss Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte sein.“

„Die unklaren Auswirkungen des autonomen Fahrens auf Gesellschaft und Immobilienwirtschaft machen deutlich, dass wir uns mit dem Thema fortwährend beschäftigen müssen. Das iddiw sieht sich als Katalysator solcher Ideen“, erklärt Dr. Thomas Herr, Präsident des iddiw, schmunzelnd. Das Institut beschäftigt sich regelmäßig mit immobilienspezifischen aber auch fachübergreifenden Zukunftsideen. Ziel ist die Stärkung des Dialoges zwischen Wissenschaft, Politik, Immobilienwirtschaft und Gesellschaft.

F+B-Mietspiegelindex 2016 veröffentlicht

In Deutschland steigen die Mieten kontinuierlich weiter. Das dynamische Wachstum der Marktmieten bei der Neuvermietung wirkt sich sukzessive – wenn auch verzögert – auf das Niveau der in den Mietspiegeln dokumentierten Bestandsmieten aus. 2016 sind die ortsüblichen Vergleichsmieten wie im Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen F+B-Mietspiegelindex 2016, der einzigen Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland, die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg seit 1996 regelmäßig erstellt. Diese Daten spiegeln das Niveau und die Entwicklung der Mieten im Bestand wider, also der Wohnkosten, die Deutschlands Mieter im Durchschnitt derzeit zahlen müssen. Analysiert werden die Nettokaltmieten von Wohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage, in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern und veröffentlichten Mietspiegeln. Für den F+B-Mietspiegelindex 2016 wurden die Niveaus der im Bestand derzeit gezahlten Mieten für insgesamt 345 Städte und Gemeinden ausgewertet.

Die Erhebungsergebnisse zeigen, dass es Mietspiegel in der Regel erst in Städten und Gemeinden ab 10.000 Einwohnern gibt. Von den insgesamt 1.559 Orten dieser Größenordnung verfügen 565 Gemeinden (36 %) über einen Mietspiegel; ab einer Gemeindegröße von 20.000 Einwohnern (680 Orte) sind es insgesamt 57 %. Grundsätzlich gilt: je größer die Städte, desto größer die Quote von Mietspiegeln. So verfügen mittlerweile 93 % aller deutschen Metropolen (über 500.000 Einwohner) und 89 % aller Großstädte (ab 100.000 Einwohnern) über einen Mietspiegel. Die Stadt Bremen ist nach wie vor die einzige Metropole ohne dieses Instrument.

Die Top 30 Städte mit dem höchsten Niveau ortsüblicher Vergleichsmieten 2016

Rang

 Ort

Index

 

Rang

 Ort

Index

 

Rang

 Ort

Index

1

München

171

 

11

Köln

126

 

21

Esslingen am Neckar

119

2

Stuttgart

149

 

12

Leonberg

125

 

22

Ratingen

119

3

Leinfelden-Echterdingen

149

 

13

Fellbach

125

 

23

Norderstedt

118

4

Tübingen

142

 

14

Remseck am Neckar

124

 

24

Heidelberg

117

5

Germering

133

 

15

Hamburg

123

 

25

Bonn

115

6

Dachau

130

 

16

Darmstadt

122

 

26

Konstanz

114

7

Ditzingen

128

 

17

Erding

122

 

27

Reutlingen

114

8

Ludwigsburg

128

 

18

Frankfurt am Main

121

 

28

Weingarten

114

9

Düsseldorf

126

 

19

Bietigheim-Bissingen

120

 

29

Weinstadt

113

10

Wiesbaden

126

 

20

Freiburg im Breisgau

120

 

30

Mainz

113

Gesamtindex Dtld. = 100; F+B-Mietspiegelindex 2016

Teuerste Metropolen: München, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Hamburg

„Die teuerste Großstadt ist nach wie vor München. Die Münchner zahlen durchschnittlich 11,18 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete für ihre Wohnungen und liegen damit um 71 % über den 6,54 Euro pro Quadratmeter, die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Schnitt gezahlt werden“, erläutert Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer von F+B.

Ebenfalls weit oben auf der Rangliste steht neben weiteren Städten im Münchner Umland der Metropolraum Stuttgart (Rang 2) mit seinen Umlandgemeinden. Es folgen auf Rang 9 Düsseldorf, Köln (11), Hamburg (15) und Frankfurt/Main (18). In Stuttgart liegen die Mieten mit 9,76 Euro pro Quadratmeter um 49 % über dem aktuellen Bundesdurchschnitt, in Düsseldorf, Köln und Hamburg zwischen 8,26 und 8,07 Euro um 26 bis 23 % darüber. In Frankfurt/Main müssen Mieter in bestehenden Mietverhältnissen durchschnittlich 7,94 Euro, also 21 % mehr für den Quadratmeter Wohnfläche bezahlen.

„Der F+B-Mietspiegelindex bildet damit auch die Wohnungsmarktsituation in den prosperierenden Wirtschaftsmetropolen Deutschlands ab“, so Dr. Leutner. „Ein attraktives Arbeitsplatzangebot zieht weitere Wohnungsnachfrager an, der Wohnungsmarkt wird enger und das insgesamt steigende Mietniveau wirkt sich sukzessive auch im Bestand aufgrund von Mieterhöhungen im Rahmen bestehender Verträge und höhere Neuvermietungsmieten aus“, so Leutner. 

Wenn auch auf insgesamt niedrigerem Mietenniveau ist dieser Effekt ebenfalls bei ostdeutschen Großstädten feststellbar. Jena, Rostock und Erfurt liegen auf den Indexrangplätzen 80 bis 99 mit einer Durchschnittsmiete bei von 6,40 bis 6,20 Euro pro Quadratmeter auf dem Niveau des Durchschnitts aller Mietspiegelstädte. Die übrigen Großstädte in den Neuen Ländern rangieren überwiegend darunter. So zahlt man zum Beispiel in Potsdam im Schnitt 6,07 Euro pro Quadratmeter und erreicht damit das Berliner Niveau. In Schwerin und Dresden liegt die Durchschnittsmiete bei 5,72 bzw. 5,64 Euro für den Quadratmeter. 

„Vergleichsweise günstig ist das Wohnen in der Bundeshauptstadt, wenn man die anderen Metropolregionen als Vergleichsmaßstab heranzieht. In den westlichen Stadtteilen Berlins kosten Bestandswohnungen momentan im Schnitt 6,46, in den östlichen 5,85 Euro pro Quadratmeter. Gerade in Berlin existiert aufgrund seiner Größe und seines ausdifferenzierten Wohnungsmarktes eine enorme Spannbreite, die der bloße Mittelwert naturgemäß nicht wiedergibt.“, erklärt Dr. Leutner.

„Deutschlandweit zeigt sich wieder das bekannte Muster: Je neuer eine Wohnung, desto höher ihre Miete von rd. 6,15 Euro im Altbau bis zu 8,03 Euro pro Quadratmeter im aktuellen Neubau“, kommentiert Dr. Leutner. Allerdings holen die sanierten und umfassend modernisierten Altbauwohnungen in den Neuen Ländern überdurchschnittlich auf. Im Westen ziehen dagegen insbesondere die Mieten in den Baualtersklassen der 1970er und 1980er Jahre an.

Über den F+B-Mietspiegelindex
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg legt mit dem F+B Mietspiegelindex eine aktuelle Auswertung amtlicher Daten über das Mietenniveau und die Mietentrends in deutschen Städten und Gemeinden mit über 20.000 Einwohnern vor. Differenziert nach Wohnungsteilmarktgruppen ist es mit den Ergebnissen möglich, das regionale Mietenniveau in allen Städten mit einem Mietspiegel einzuschätzen. So kann eine abgesicherte Beschreibung der Mietentwicklung seit Mitte der 1990er Jahre erfolgen. Vermieter, Investoren, Bauherren und Finanzdienstleister verlassen sich auf die so ermittelte ortsübliche Vergleichsmiete als nachhaltigem Indikator zur Bestimmung des Niveaus aktuell gezahlter Mieten.

Auf den vorhandenen Mietspiegeln basierend, stellt der F+B Mietspiegelindex die Mietpreisstruktur jeder Stadt bezogen auf ein einheitliches Wägeschema der Struktur des Wohnungsbestandes dar. Niveauvergleiche zwischen den Wohnungsteilmärkten und zwischen den Kommunen werden auf diese Weise überhaupt erst ermöglicht.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg, berät in ganz Deutschland Unternehmen, Verbände und staatliche Institutionen in Fragen der Wohnungs- und Immobilienmarktentwicklung, bei sozial- und umweltbezogenen Vorhaben der Stadtentwicklung und führt Untersuchungen zur regionalen Struktur- und Umweltforschung durch. F+B unterstützt Städte und Gemeinden bei der Aufstellung von Mietspiegeln, bei der Wohnlagebewertung und bei der Ermittlung der Kosten der Unterkunft im Rahmen des SGB II und XII.

F+B verfügt über langjährige Erfahrungen in der gutachterlichen Beratung von Bund, Ländern und Kommunen auf dem Gebiet der regionalen Wohnungs- und Immobilienmarktanalyse, der Fortentwicklung wohnungspolitischer Konzepte sowie der Moderation und Evaluation von Vorhaben der Wohnungs- und Sozialpolitik. Umfangreiche Erfahrungen wurden bei der Erarbeitung prägnanter Standort- und Immobilienmarktstudien, bei Mietpreisanalysen, Zielmietenkonzepten für Wohnungsunternehmen und bei der Portfolioanalyse von Immobilienbeständen gewonnen.

RLI investors weiter am Investmentmarkt erfolgreich

RLI investors (RLI), Asset- und Fondsmanager und Spezialist für Logistikimmobilien, hat einen Logistik-Komplex in Nordrhein-Westfalen für den offenen Immobilien-Spezial-AIF RLI Logistics Fund - Germany I erworben. Das Objekt liegt in Hückelhoven im Kreis Heinsberg und damit in der Metropolregion Rhein-Ruhr zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn im Südosten sowie Duisburg/Ruhrgebiet im Nordosten. Es ist langfristig an den Versanddienstleister Hermes Germany vermietet, der dort eines von sechs bzw. künftig 15 Logistik-Centern betreibt und darüber hinaus das gesamte Versandgeschäft aus dem unmittelbar an das Objekt angrenzenden Zentrallager des Shopping-TV-Anbieters QVC Deutschland abwickelt.

Mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro zählt der Ankauf zu den größeren Einzeltransaktionen am deutschen Logistikmarkt in den vergangenen Monaten. „Standort, Gebäudequalität und Vermietungssituation - an dieser Immobilie sind alle wesentlichen Eigenschaften Premium und wir freuen uns sehr, dieses Objekt für unsere Anleger gesichert zu haben", sagt Bodo Hollung, Geschäftsführer von RLI. „Es ist ein weiterer Beleg für unsere Transaktionsstärke als einer der aktuell größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt."

Der zuletzt im Jahr 2016 erweiterte und modernisierte Logistikkomplex mit einer Gesamtmietfläche von rund 14.300 Quadratmetern befindet sich im Gewerbegebiet der Gemeinde Hückelhoven. Über die nahegelegene Bundesstraße B57 sowie die Autobahn A46 verfügt die Immobilie über einen hervorragenden Anschluss an die Ballungsräume Rhein-Ruhr (Düsseldorf, Köln) im Osten sowie die Niederlande im Westen. Bis 2017 soll das dritte und letzte Teilstück der Verbindung zwischen der A46 und dem niederländischen Autobahnnetz zwischen Gangelt-Vinteln und der Anschlussstelle Heinsberg fertiggestellt sein, so dass die Nutzer dann zusätzlich von dem guten Zugang zum Benelux-Raum mit den niederländischen und belgischen Überseehäfen profitieren werden. Verkäufer des Objekts war die Casaplan-Gruppe, eine in Saarbrücken ansässige, inhabergeführte Investorengesellschaft, die das Objekt 2007 errichtet und 2016 erweitert hatte. Bei der Transaktion war die BNP Paribas Real Estate GmbH mit ihrem auf Logistik- und Industrieimmobilien spezialisierten Investmentteam vermittelnd tätig.

„Das vierte Quartal 2016 war bei uns sehr dynamisch und daran knüpfen wir im neuen Jahr nahtlos an“, so Hollung. „Wir haben diverse weitere Käufe getätigt und weitere Transaktionen in der Pipeline, über die wir in Kürze berichten können werden. Die intensive Arbeit der vergangenen Monate und vor allem die kontinuierliche Pflege meines Netzwerks zu Projektentwicklern wie Logistikern zahlen sich zunehmend aus. Sie sind die Grundlage dafür, dass wir uns innerhalb von gerade zwei Jahren zu einer festen Größe am deutschen Logistikimmobilienmarkt etabliert haben.“

Weitere Informationen zu RLI auf der Website: www.rli-investors.com

Über RLI investors
RLI ist der einzige unabhängige Fondsinitiator in der Assetklasse Logistikimmobilien aus dem deutschsprachigen Raum und einziger Investor, der sich ausschließlich auf die Assetklasse Logistikimmobilien konzentriert. Mit einem interdisziplinären Team entwickelt RLI Investmentlösungen für institutionelle Investoren. Durch langjährige Erfahrung – über viele Konjunkturzyklen hinweg – und einem intensiven Research ist RLI jederzeit in der Lage, die Märkte fundiert zu analysieren und die richtigen Investmententscheidungen zu treffen. RLI steht in engem Austausch mit namhaften Universitäten, die auf ihre Fachkenntnis zurückgreifen und sie als Lehrbeauftragte und Dozenten für ihre immobilienwirtschaftlichen Studiengänge einsetzen. In der HypZert engagiert sich RLI in der Fachgruppe „Bewertung von Logistikimmoblien“ bereits als Gründungsmitglied seit 2009 und konnte in diesem Gremium durch zahlreiche Veröffentlichungen Standards für die Bewertung von Logistikimmobilien setzen. 2015 hat RLI gemeinsam mit der renommierten Service KVG IntReal International Real Estate Kapitalanlagegesellschaft mbh, Hamburg, den Logistikimmobilien-Spezialfonds „RLI Logistics Fund - Germany I“ aufgelegt. Mit einem platzierten Eigenkapital von rund 200 Mio. EUR und einem Investitionsvolumen von rund 350 Mio. EUR ist der Fonds Anfang 2016 erfolgreich in die Investitionsphase gestartet. Anfang  2017 wird der Fonds bereits voll investiert sein.