Blackstone schließt Übernahme von OfficeFirst ab

OfficeFirst Immobilien AG („OfficeFirst”), ein führender deutscher Immobilieninvestor und -manager, gibt bekannt, dass von Blackstone verwaltete europäische Immobilienfonds die Übernahme des Unternehmens abgeschlossen haben.

Das auf die sechs wichtigsten Städte Deutschlands konzentrierte Portfolio der OfficeFirst umfasst 100 hochwertige Immobilien mit einer Gesamtfläche von rund 1,5 Millionen Quadratmetern. Davon befinden sich über 90 Prozent in Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin.

Zeitgleich mit dem Abschluss der Transaktion gibt OfficeFirst die Bestellung von Guido Piñol und Jonas Kriebel in den Vorstand bekannt, der künftig von Guido Piñol als CEO geführt wird. Vor der gemeinsamen Gründung des Investmentmanagers QUINCAP mit Jonas Kriebel im Jahr 2014 war Guido Piñol Mitglied des Vorstands der IVG Immobilien AG. Davor war Herr Piñol als Managing Director bei der Fortress Investment Group in Deutschland sowie in leitenden Positionen bei CBRE und JLL tätig.

Den bisherigen Vorstandsmitgliedern Michiel Jaski (CEO), Oliver Priggemeyer (COO) und Fabian John (CFO), die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, dankt OfficeFirst herzlich für ihr Engagement und ihre Leistungen.

Anthony Myers, Leiter Real Estate Europa bei Blackstone, erklärte: „Blackstone wird gemeinsam mit OfficeFirst das weitere Wachstum des Unternehmens unterstützen und den Fokus der Strategien auf die Wertmaximierung im gesamten Portfolio lenken. Gestützt auf das breite Leistungsspektrum und die einzigartige Expertise von OfficeFirst werden wir auch künftig in die Gewerbe- und Wohnimmobilienmärkte in Deutschlands dynamischsten Metropolen investieren.“

Über Blackstone Real Estate
Blackstone ist ein weltweit führender Immobilieninvestor. Die Immobiliensparte von Blackstone wurde 1991 gegründet und verwaltet rund USD 102 Milliarden für ihre Investoren. Das Immobilienportfolio von Blackstone umfasst Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Wohngebäude sowie Industrieliegenschaften in den USA, Europa, Asien und Südamerika. Zu den wesentlichen Beteiligungen zählen unter anderem Hilton Worldwide, Invitation Homes (Einfamilienhäuser), Logicor (pan-europäische Logistik) und einzigartige Bürogebäude in den größten Metropolen der Welt. Blackstone Real Estate betreibt zudem eine der führenden Immobilienfinanzierungsplattformen und verwaltet den börsennotierten Blackstone Mortgage Trust.

Das deutsche Immobilienportfolio von Blackstone umfasst hochwertige Büroimmobilien. Zu den bekanntesten Gebäuden im Portfolio zählen beispielsweise der Messeturm und die Pollux-Hochhäuser in Frankfurt am Main, die Treptowers in Berlin, das Sumatrakontor in Hamburg und der Loopsite-Bürokomplex in München.

Hohe Umsätze im Fondshandel setzen sich im März fort

Der Fondshandel an der Börse Hamburg hat im März seine positive Entwicklung fortgesetzt. Trotz einer kurzen Verschnaufpause an den Aktienmärkten blieben die Umsätze im Fondshandel auf hohem Niveau. Gefragt waren offene Immobilienfonds und Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

Zwar konnte der Dow Jones am 1. März die Marke von 21.000 Punkten überschreiten und der DAX30 Mitte März ein vorläufiges neues Hoch bei 12.095 Punkten markieren, danach war aber erst einmal Konsolidierung angesagt. Wie auch beim Bergsteigen, führt der Weg zu neuen Kursgipfeln an der Börse nicht permanent steil nach oben, sondern ist geprägt von regelmäßigen Auf- und Ab-Bewegungen. Die Hausselaune scheint aber ungetrübt zu sein und Störfaktoren, die den Börsianern nachhaltig den Appetit auf Aktien verderben könnten, sind zurzeit nicht erkennbar.

Anleger handelten im März Fondsanteile im Volumen von rund 85 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat (Februar: 80 Millionen Euro). Bei intakten Marktverhältnissen zählen die Monate Januar bis März im Fondshandel erfahrungsgemäß zu den umsatzstärksten im Jahresverlauf.

Offene Immobilienfonds (OIF) behaupteten auch im März ihre Spitzenpositionen im Umsatzranking, sieben der Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse (vgl. Tabelle).

Anleger setzten auf Immobilien- und Dividendenfonds

Der CS Euroreal WKN 980500 behauptete im März den ersten Platz nach Umsatz. Anleger handelten Anteile im Wert von 15,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei nach Umsatz landete der SEB ImmoInvest WKN 980230 mit rund 6,2 Millionen Euro. Der Stuttgarter-Aktien-Fonds WKN A0Q72H erreichte mit 2,1 Millionen Euro den fünften Rang. Gleich zwei Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte haben es im März unter die Top 10 geschafft: Der DWS Top Dividende WKN 984811 schaffte es mit 2 Millionen Euro Umsatz auf Platz sechs, dicht gefolgt vom Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP. Dieser erzielte im März einen Umsatz von rund 1,8 Millionen Euro und belegte damit Platz acht unter den rund 4.000 Fonds, die im Fondshandel der Börse Hamburg gehandelt werden.

Fonds auf Finanzwerte und italienische Aktien legen zu, Edelmetall- sowie Öl- und Gaswerte-Fonds dagegen schwächer

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im März Fonds bzw. ETFs auf Finanztitel und italienische Aktien. Der iShares EURO STOXX Banks ETF WKN 628930, der möglichst genau die Wertentwicklung des EURO STOXX® Banks 30-15 abbildet, konnte mehr als 11 Prozent zulegen. Der SCHRODER ISF ITALIAN EQUITY WKN 933393 mit Anlageschwerpunkt italienische Aktien performante im Vormonatsvergleich mit gut 10 Prozent.

Wenig Fortune zeigten im März Rohstoff-Fonds und speziell Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Edelmetallminenwerte. Schlusslichter im Fondshandel Hamburg waren der C-Quadrat Gold & Resources Fonds WKN A0M6AK mit einem Verlust von rund 17 Prozent und der CME Gold & Silver Equity Fund WKN A14YCV mit einem Minus von rund 14 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite war der SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ, der die schwache Verfassung bei Energie-Rohstofftiteln mit einem Minus von rund 11 Prozent widerspiegelt. Zu den Verlierern zählten im März zudem Fonds, die überwiegend in Brasilien engagiert sind.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im März 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.03.2017 bis zum 31.03.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Union Investment legt neuen Mischfonds auf: UniRak Nordamerika

Union Investment bietet ab dem 31. März 2017 den Mischfonds UniRak Nordamerika an. Damit wird die bisherige UniRak-Fondsfamilie um eine Variante mit Anlageschwerpunkt Nordamerika ergänzt.

Der UniRak Nordamerika investiert in nordamerikanische Aktien und Anleihen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf US-Dollar denominierten US-amerikanischen Titeln. Darüber hinaus hat das Fondsmanagement die Möglichkeit, Aktien und Anleihen aus Kanada und Mexiko beizumischen. Im Aktienbereich werden hauptsächlich Large- und Mid-Caps erworben. Im Bereich der verzinslichen Papiere wird das Fondsvermögen ungefähr jeweils zur Hälfte in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt. Eine Währungsabsicherung erfolgt nicht.

Flexible Mischung aus Aktien und Renten

Der UniRak Nordamerika strebt einen Aktienanteil von ca. zwei Drittel und einen Rentenanteil von ca. einem Drittel an. Die Quoten sind dabei flexibel. In turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten können somit Aktien auf 51 Prozent reduziert und in chancenreichen Phasen auf maximal 80 Prozent aufgebaut werden. Die Mischung aus Aktien und Renten erhöht nicht nur die Renditechancen, sondern führt tendenziell auch zur Verringerung der Wertschwankungen.

Nordamerika als attraktive Anlageregion

Nordamerika ist weltweit der wichtigste, größte und liquideste Aktienmarkt. Die Anlageregion wird zudem als „Innovationswiege der Welt“ bezeichnet, denn ansässige Firmen, hauptsächlich in den USA, setzen in allen Wirtschafts- und Technologiebereichen durch Forschung und Entwicklung Maßstäbe.

Mit Blick auf die US-Wirtschaft ist Marco Schneider, der für den Fonds die Gesamtverantwortung trägt und den Aktienanteil des UniRak Nordamerika managt, zuversichtlich: „Die Arbeitslosenquote in den USA ist seit 2010 von etwa zehn Prozent auf aktuell unter fünf Prozent gesunken. Die US-Frühindikatoren signalisieren nach wie vor ein intaktes, solides Wirtschaftswachstum. Das sollte der Wirtschaft zusammen mit Donald Trumps geplantem Konjunkturprogramm weiterhin Rückenwind geben.“ Schneider verweist ebenso auf die bessere Profitabilität sowie die höheren Kapitalrenditen amerikanischer Unternehmen im Vergleich zu europäischen Unternehmen.

Wachsendes Zinsgefälle zwischen den USA und Europa

Für Nordamerika, insbesondere die USA, spricht auch das höhere Zinsniveau. „Die Zinsdifferenz zwischen US-Staatsanleihen und Bundesanleihen im kurz- sowie langfristigen Laufzeitbereich liegt aktuell bei rund zwei Prozent und damit weiter auf Rekordniveau“, sagt Joachim Buddendick, der für den Rentenanteil des UniRak Nordamerika verantwortlich ist. Dem jüngsten Zinsanstieg in den USA dürften im laufenden Jahr noch zwei Zinsschritte im Juni und September folgen. „Im Euroraum dagegen bleiben die Zinsen erstmal niedrig. Durch dieses wachsende Zinsgefälle zwischen den USA und Europa können Anleger in Übersee zunehmend attraktive Renditen erzielen“, so der Portfoliomanager.

Der UniRak Nordamerika eignet sich für risikobewusste Anleger, die von den positiven Wachstumsaussichten Nordamerikas profitieren und in US-Dollar investieren möchten. Ihr Anlagehorizont sollte dabei fünf Jahre oder länger betragen.

Weitere Informationen zu dem Fonds finden Sie hier.

Optimismus bis Zweifel: Diese Erwartungen haben Studenten ans Einstiegsgehalt

Wie wichtig sind den deutschen Studenten Einstiegsgehälter und wie sehen ihre Gehaltsvorstellungen aus? Sind Veränderungen mit Blick auf Geschlecht, Abschluss oder Fachbereich zu erkennen und was erwartet der durchschnittliche Student tatsächlich von seinem Arbeitgeber? Antworten auf diese Fragen hat Studitemps in seiner Studienreihe „Fachkraft 2020“ gefunden.

Entscheidend für die Berufswahl ist nicht nur ein attraktives Gehalt, sondern auch die Fachnähe und die Wahrscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit. Abweichungen vom durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 39 465 Euro sind gerade bei Juristen und Erziehungswissenschaftlern zu erkennen.

Der Gender Pay Gap

Auch zu Zeiten von Alice Schwarzer und allgemeiner Aufklärung ist der „Gender Pay Gap“ immer noch hartnäckig in den Köpfen der Studierenden festgesetzt. Die Herren der Schöpfung erwarten ein Einstiegsgehalt von 43.217 Euro, während die Damen mit 36.431 Euro 18 Prozent weniger Gehalt am Anfang ihrer Karriere erwarten. Diese ungleiche Erwartungshaltung wird sich erst ändern, wenn sich Frauen auf dem Arbeitsmarkt endgültig als genauso gleichberechtigt und gleichwertig ansehen wie Männer. In einem gesonderten Beitrag des Jobmensa Magazin möchten wir genauer darauf eingehen.

Die Akademische Qualifizierung

Nicht überraschend ist die Tatsache, dass das erwartete Einstiegsgehalt proportional zu steigender akademischer Qualifizierung steigt. Dementsprechend rechnen Bachelor-Absolventen mit durchschnittlich 35.140 Euro und Master-Absolventen mit 11,5 Prozent mehr, also 39.169 Euro. Investiert der Student nun noch Zeit und Aufwand in einen Doktortitel, veranschlagt er durchschnittlich 42.203 Euro für seinen Berufsstart.

Das erwartete Brutto-Jahresgehalt nach Fachbereich

Besonders interessant ist die Erwartungshaltung in Hinblick auf die einzelnen Fachbereiche. Juristen erwarten mit 49.763 Euro fast doppelt so viel wie Theologie/Religionswissenschaftler, die gerade mal 26.790 Euro erwarten. Auch Sprach- und Kulturwissenschaftler (29.963 Euro), Sozial- und Geisteswissenschaftler (30.251 Euro) sowie Erziehungswissenschaftler (30.448 Euro) liegen mit ihren Gehaltsvorstellungen eindeutig unter dem Bundesdurchschnitt.

Da sieht es bei Medizin sowie den Wirtschafts- und Gesundheitswissenschaften schon deutlich selbstbewusster aus. Deren Gehaltserwartungen liegen all samt über dem bundesweiten Schnitt. Medizin, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaftler erwarten jeweils 43.230 Euro bzw. 41.693 Euro. Auch die Mint-Fächer, also Informatik, Mathe, Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften steigen mit ähnlichen Gehältern (Informatik: 44.363 Euro; Ingenieurwissenschaften: 44.283 Euro; Mathematik: 40.638 Euro; Naturwissenschaften: 40.285 Euro) ein.

Arbeitslosenquote: Männer und Master-Studenten optimistisch

Neben dem Gehalt ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Berufswahl die Wahrscheinlichkeit nach dem Studium keine Arbeit zu finden. Auch hier sehen sich Frauen prinzipiell benachteiligt. 32,4 Prozent von 23.183 befragten Frauen nehmen an, nach ihrem Studium nicht direkt in den Job einsteigen zu können. Von den 25.317 befragten Männern sehen hingehen nur 25,8 Prozent einer vorerst arbeitslosen Zukunft entgegen.

Der Blick auf die höchsten angestrebten Abschlüsse offenbart keine überraschenden Besonderheiten. Erwartungsgemäß wird post-graduelle Arbeitslosigkeit mit steigender Qualifizierung als weniger wahrscheinlich angesehen (Bachelor → Master → Promotion). Das Staatsexamen sticht mit einer besonders niedrigen Sorge von Arbeitslosigkeit nach dem Hochschulabschluss hervor. Hier sind es lediglich 25,6 Prozent alle 48.500 Befragten, die mit anfänglichen Problemen bei der Jobsuche rechnen.

Orca Capital wählt CACEIS als Clearing- und Settlement-Agent aus

Die Orca Capital GmbH hat CACEIS damit beauftragt, Clearing- und Settlement-Services für ihren weltweiten Handel mit Wertpapieren und Anleihen zu erbringen. Außerdem nimmt das Unternehmen mit Sitz in Pfaffenhofen bei München zusätzliche Services wie die Wertpapierleihe sowie Execution und Clearing für Derivate in Anspruch. CACEIS hatte die Daten von Orca Capital zügig in die Systeme migriert, sodass die Services bereits seit Ende 2016 erbracht werden.

Wolfgang Burkhardt, Managing Director bei Orca Capital GmbH, sagt: „Wir sind froh, dass wir mit CACEIS einen standortnahen, deutschsprachigen Dienstleister mit flexibler Kundenbetreuung und attraktiven Servicezeiten engagieren konnten. Wir freuen uns auf den Beginn einer starken Partnerschaft und sind überzeugt, dass die Expertise von CACEIS im Bereich Cash Equity Clearing und Asset Servicing einen wertvollen Beitrag für unser Unternehmen leisten wird. Der hohe Automatisierungsgrad in Kombination mit globalem Marktwissen entspricht unseren Anforderungen hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Effizienz von Wertpapier-Transaktionsprozessen.“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Orca Capital GmbH, welche an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt tätig ist“, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland und verantwortlich für die deutschen und österreichischen Kunden. „CACEIS bietet ihre fortschrittlichen Cash Equity Clearing-Services zentral aus ihrem Clearing Service Center in Deutschland an. Wir sind stolz, nun auch Orca Capital neben vielen großen nationalen und internationalen Kunden zu betreuen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) http://www.caceis.com

LUXCARA erreicht langfristige Finanzierung des Windpark-Projektes Egersund, Norwegen

LUXCARA, einer der führenden Asset Manager für Erneuerbare-Energien-Investments in Europa, hat das Financial Close für den Windpark Egersund erreicht. Ein Bankenkonsortium, bestehend aus der Skandinaviska Enskilda Banken AB (SEB) sowie der KfW Ipex Bank GmbH, stellt die langfristige Finanzierung bereit

„Wir freuen uns, mit dem Projekt Egersund sehr gut im Plan zu liegen. Mit dem Abschluss der Finanzierung haben wir eine weitere wichtige Etappe erfolgreich absolviert. Unsere langjährige Erfahrung und unser umfangreiches Netzwerk haben wesentlich dazu beigetragen, auch dieses Projekt für unsere Investoren zügig voranzubringen. Mit Inbetriebnahme der ersten Turbinen im Juni 2017 wird der Windpark bereits Strom ins Netz einspeisen und unseren Anlegern einen Return on Investment liefern“, sagt Dr. Alexandra von Bernstorff, Managing Partner von LUXCARA.

LUXCARA hat das Projekt Egersund im Süden der norwegischen Westküste im Dezember 2015 akquiriert. Dort werden 33 Windräder mit einer Kapazität von 111,2 Megawatt errichtet, die schrittweise in Betrieb genommen werden. Im November 2016 hat LUXCARA für das Projekt einen langjährigen Stromabnahmevertrag mit der Axpo Nordic AS abgeschlossen. Egersund gehört zum Portfolio des im September 2015 aufgelegten Teilfonds „Solar and Wind“ des Partnerships FLAVEO Infrastructure Europe SCS SICAV-FIS. Das Portfolio des ausschließlich für institutionelle Investoren zugänglichen Erneuerbare-Energien-Fonds beinhaltet derzeit Projekte mit einer Gesamtleistung von ca. 265 Megawatt.

Über LUXCARA
LUXCARA ist ein unabhängiger Asset Manager, der auf Erneuerbare-Energien-Investments für institutionelle Investoren spezialisiert ist. Das eigentümergeführte Unternehmen wurde 2009 von den alleinigen geschäftsführenden Gesellschafterinnen, Dr. Alexandra von Bernstorff und Kathrin Oechtering, gegründet. LUXCARA akquiriert, strukturiert, finanziert und betreibt langfristig Erneuerbare-Energien-Portfolios und verwaltet ein Investmentvolumen in Höhe von knapp 2,1 Milliarden Euro.

LUXCARA betreut aktuell ein Portfolio bestehend aus Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Skandinavien mit einer Gesamtleistung von ca. 600 Megawatt. Mit diesem umfangreichen Track Record gehört LUXCARA zu den erfahrensten Asset Managern im Bereich Erneuerbare Energien.

ifo-Studie: Bildung zahlt sich aus

Bildung ist eine Investition. Sie kostet nicht nur Zeit und Engagement, sondern auch Geld. Doch der Aufwand lohnt sich. Unter dem Strich bringt jeder höhere Abschluss über das gesamte Erwerbsleben zwischen 22 und 64 Prozent mehr Einkommen. Das ist ein Ergebnis einer Studie des ifo Instituts München im Auftrag von Union Investment. „Bildung und Wohlstand gehen Hand in Hand. Doch das Sparen für eine bessere Bildung ist in vielen Familien allerdings noch kein Thema“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Die Studie zeigt weiterhin: Insgesamt ist das Bildungsniveau in Deutschland deutlich angestiegen. Der Anteil der 18- bis 65-jährigen Hochschulabsolventen hat sich in den letzten 40 Jahren verdreifacht. Aber auch der Anteil der Personen mit einer Berufsausbildung hat zugenommen. „Bildung zahlt sich nicht nur in Form eines höheren Einkommens aus. Auch das Arbeitslosigkeitsrisiko sinkt deutlich“, sagt Professor Ludger Wößmann, der die Studie mit seinem Team vom ifo Institut erstellt hat.

Das Bildungsniveau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich nach oben verschoben. So hat sich der Anteil der 18- bis 65-Jährigen ohne Berufsabschluss von 1976 bis 2013 mehr als halbiert (von 38 Prozent auf 16 Prozent). Gleichzeitig stieg der Anteil der Personen mit einer Lehre/Berufsausbildung um sechs Prozentpunkte auf 57 Prozent. Der Anteil der Hochschulabsolventen hat sich sogar von sechs Prozent im Jahr 1976 auf 18 Prozent im Jahr 2013 verdreifacht. Dabei zeigt sich, dass sich der in eine qualifiziertere Ausbildung investierte Aufwand nicht nur in barer Münze auszahlt, sondern auch mit Blick auf bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Während die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei Menschen ohne eine Berufsausbildung in den vergangenen knapp 40 Jahren um mehr als das Vierfache auf 19 Prozent gestiegen ist, nahm sie bei Menschen mit Lehre/Berufsabschluss nur von rund 3 auf knapp 7 Prozent zu. Bei Universitätsabsolventen erhöhte sich die Arbeitslosenquote am moderatesten von 1,5 Prozent auf 2,5 Prozent. „Bildung senkt das Arbeitslosigkeitsrisiko deutlich und ist daher die beste Arbeitslosenversicherung. Bildung ist mehr denn je die Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg“, so Wößmann.

„Alleine diese Ergebnisse zeigen die zentrale Rolle einer qualifizierten Ausbildung“, ergänzt Reinke. In der Art und Weise, wie die Deutschen in Bildung investieren, sieht er jedoch Handlungsbedarf – vor allem bei Familien. „Jeder möchte seinem Nachwuchs eine gute Ausgangsposition für das Berufsleben verschaffen. Wirklich planvoll gehen aber die wenigsten an diese Aufgabe heran“, sagt Reinke.

Bildung lohnt sich auch nach Abzug aller Kosten

Viele Menschen lassen sich bei ihrer Ausbildung von dem Zeit- und Kostenaufwand einer höheren Qualifikation abschrecken. Dies ist jedoch ein Fehler. So liegt das Lebenseinkommen mit einer abgeschlossenen Lehre durchschnittlich 143.000 Euro netto über dem von Menschen ohne Berufsausbildung. Gegenüber einer Ausbildung erzielt ein Meister oder Techniker durchschnittlich 129.000 Euro netto mehr, ein Fachhochschulabsolvent 267.000 Euro und ein Universitätsabsolvent 387.000 Euro.

Stellt man die zunächst durch ein Studium entgangenen Einnahmen den späteren höheren Einkommen gegenüber, so lässt sich eine Ertragsrate auf die Investition in ein Studium berechnen. Diese beträgt für einen Hochschulabschluss (Fachhochschule und Universität) auf dem ersten und zweiten Bildungsweg jeweils rund zehn Prozent. „Bei einem Studium werden die aufgewendeten Studienkosten über das gesamte Erwerbsleben mit durchschnittlich zehn Prozent im Jahr verzinst“, so der Professor. Es zahlt sich außerdem aus, mit dem Studium frühzeitig anzufangen und es straff durchzuziehen: „Je früher man beginnt und je kürzer es dauert, desto höher ist das Lebenseinkommen. Pro gespartem Jahr erhöht sich das Einkommen um durchschnittlich rund 20.000 Euro“, so Wößmann.

Aber nicht jedes Studium ist per se lohnender als etwa der Weg über eine Lehre zum Meister oder Technikerabschluss. „Wir beobachten deutliche Unterschiede bei den Einkünften zwischen den Berufszweigen und der Studienrichtung“, so Wößmann. Während man durch ein Medizinstudium über das gesamte Erwerbsleben durchschnittlich bis zu 983.000 Euro mehr verdient als mit einer Lehre, schlägt ein Studium im Bereich Sozialarbeit nur mit einem Plus von 20.000 Euro zu Buche. Auch bei einer Meister- oder Technikerausbildung gibt es erhebliche Unterschiede. So kann das Lebenseinkommen eines Meisters mit gut laufendem Betrieb das eines Hochschulabsolventen deutlich übersteigen. Auch regional und geschlechterspezifisch unterscheiden sich die Erträge zum Teil deutlich.

Kostenlose Leistungen des Bildungssystems überdecken private Aufwände

„Auch wenn die privaten Aufwendungen für die Bildung in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten deutlich geringer sind, sollte man sich auch hier Gedanken über Bildung und die damit verbundenen Investitionen machen“, betont Reinke. „Ganz gleich ob es sich um einen möglichen Meisterbrief oder die Finanzierung eines Studiums für die Kinder oder Enkel handelt.“ Denn die kostenlosen Leistungen des deutschen Bildungssystems verdeckten die umfassenden privaten Aufwände, die Bildung heute mit sich bringe. Das zeige sich etwa am deutlichen Anstieg der Ausgaben für Nachhilfe. Jeder fünfte Gymnasiast werde heute bereits außerhalb des Unterrichts privat betreut. Trotzdem würden die Kosten für Bildung aktuell zumeist noch aus laufenden Budgets finanziert. Ausbildungssparen lande unter den Sparmotiven im hinteren Mittelfeld.

„Man spart zwar allgemein für die Kinder – aber die Ausbildung oder das Studium haben dabei die wenigsten vor Augen“, so Reinke. Immerhin beliefen sich die durchschnittlichen Kosten eines Studiums auf rund 30.000 Euro. Mit der Veröffentlichung der Studie will Union Investment einen Impuls setzen, um den Aspekt des Bildungssparens stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wer etwa 100 Euro monatlich in einen Fondssparplan einzahlt, erzielt bei einem Ertrag von vier Prozent nach 18 Jahren einen Betrag von 31.441 Euro und damit mehr als die Summe, die das Studium eines Kindes heute kostet.

Durchschnittliche Jahreseinkommen sinken bereits ab einem Alter von rund 50 Jahren

Bei der Untersuchung der Lebenseinkommen zeigt die Studie eine weitere überraschende Entwicklung in Hinblick auf die Altersvorsorge: Ab einem Lebensalter von etwa 50 Jahren sinken die durchschnittlichen Einkommen. „Dieser Effekt ist nicht nur bei gutverdienenden Akademikern festzustellen, die sich ein frühes Ausscheiden aus dem Berufsleben leisten können“, so Wößmann. Diese Entwicklung überrascht, weil er die Annahme vieler Beitragszahler entkräftet, dass sich das Einkommen bis kurz vor der Rente auf mindestens gleichem Niveau wie mit 50 Jahren bewegt. Das ist insbesondere bedeutsam vor dem Hintergrund der jährlichen Renteninformation, in der die Rentenversicherung genau davon ausgeht. „Verantwortlich für den Rückgang sind zunehmende Nichtbeschäftigung, insbesondere durch Vorruhestand“, sagt Wößmann. Bei der Planung der eigenen Altersvorsorge bleibt dies meist unberücksichtigt: „Wer böse Überraschungen beim Renteneintritt vermeiden möchte, muss mehr vorsorgen und vor allem früher“, so Reinke. Je höher das Einkommen ist, desto deutlicher fällt dieser Effekt aus. „Altersvorsorge ist damit nichts, was auf die lange Bank geschoben werden kann“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Pioneer Funds - Real Asset Target Income wird 3 Jahre

Im Februar lag die Inflationsrate in Deutschland mit 2,2 Prozent auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Anleger sind daher auf der Suche nach Strategien, die einen wirkungsvollen Schutz vor Geldentwertung und im aktuell niedrigen Zinsumfeld gleichzeitig Renditepotenzial bieten. Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income, der heute vor drei Jahren aufgelegt wurde, setzt an diesem Punkt an.

„Die Strategie hinter dem Pioneer Funds – Real Asset Target Income zielt mit der zugrundeliegenden Multi-Asset-Strategie darauf ab, inflationsadjustierte und somit reale Erträge sowie regelmäßige Einkommensströme für Investoren zu generieren“, so Fondsmanager Alfred Grusch.

Zu diesem Zweck setzen der Portfoliomanager und sein Team auf ertragsstarke und substanzwertorientierte Anlagen in Form von Aktien sowie Staats- und Unternehmensanleihen verschiedener Kreditqualitäten aus aller Welt, einschließlich der Schwellenländer. Mitunter werden auch Spezialthemen genutzt, um durch Investments in ausgewählte Nischenbereiche beispielsweise Verbrauchertrends aufzugreifen, die interessante Zusatzrenditen versprechen. Eine ausgewogene Diversifikation konnte den Anleger bisher in gewissem Umfang vor Rückschlägen schützen. Während die Energie- und Rohstoffmärkte in den vergangenen drei Jahren seit Fondsauflage starke Korrekturen von bis zu 40 Prozent erlitten, konnte der Fonds solche Einbußen dank der Risikostreuung vermeiden. Grundlage dafür bildet ein Investmentansatz gemäß dem bewährten „Vier-Säulen-Modell“ von Pioneer Investments (siehe angehängte Grafik), der Elemente zur Renditeerzielung mit Maßnahmen zur Risikoabsicherung kombiniert.

Die Ziele der Fondsstrategie: Erstens, nachhaltige Ertragsströme, die ein höheres Ertragspotenzial als bei einem Rentenportfolio bieten und zugleich niedrigere Volatilität als Aktien. Zweitens, Kaufkrafterhalt durch langfristige Wertsteigerung, um auch über längere Zeitraume reale Renditen zu erwirtschaften. Dabei können Anleger zwischen einer thesaurierenden und einer quartalsweise ausschüttenden Anlageklasse wählen.

Seit Auflegung hat der Fonds auf Eurobasis eine Performance von über 30 Prozent¹erzielt. Der strategische Schwerpunkt liegt auf den Säulen „Selektion“ und„Satelliten“. Letztere umfasst zum Beispiel Lithiumproduzenten oder Fischzucht-Unternehmen. Über diesen Weg bietet der Fonds Anlegern Zugang zu Wachstumssegmenten, die nur in beschränktem Maße mit den bekannten Aktienindizes korreliert sind. Und mehr noch: Zusätzliche Erträge erwirtschaftet das Portfoliomanagementmit Optionsstrategien auf einzelne Aktien mit dem Ziel,Optionsprämien im Ausmaß von 40 Prozent des Gesamtertrags zu vereinnahmen. Die Optionsprämien tragen zudem dazu bei, die Schwankungsbreite sowie den Portfolioumschlag und damit die Transaktionskosten des Fonds zu reduzieren. Dies ermöglicht zum einen eine sinnvolle Vorsorge gegenüber Inflationsgefahren und zum anderen eine verlässliche Regelmäßigkeit bei den Erträgen.

„Unsere Investmentphilosophie legt einen starken Fokus auf liquide, ertrags- und substanzstarke Investments und kombiniert die Generierung von regelmäßigem Einkommen mit dem Potenzial von inflationsadjustierten Erträgen. Neben den Zielerträgen können dabei mithilfe von innovativen Investmentstrategien auch ‚Extra-Erträge‘ generiert werden“, erläutert Fondsmanager Grusch. Der Fonds konnte nicht zuletzt deshalb in den vergangenen drei Jahren eine Ausschüttung von 5,25 bis 5,75 Prozent per annum vornehmen, und auch für das laufende Jahr sind wir zuversichtlich, eine derartige Ausschüttung tätigen zu können.“

Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income bietet also eine passende Investmentlösung für Investoren, die eine liquide und substanzstarke Alternative zum High Yield-Bereich sowie im aktuellen Niedrigzinsumfeld einen Schutz vor Inflation suchen. 


1) Hinweis: Die in der Vergangenheit erzielten Erfolge sind keine Garantie und kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung einer Anlage.

LBS-Immobilienmarktatlas 2017: Hohe Nachfrage lässt Immobilienpreise im Raum Hamburg weiter steigen

Bestehende Objekte und neue Eigentumswohnungen in Hamburg wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer angeboten. Die Preise für Neubauten im Umland erhöhten sich weniger stark während die Kaufpreise für gebrauchte Immobilien weiter anzogen. Das ergab eine Studie von F+B in Zusammenarbeit mit der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG.

„Viele Käufer erfüllen sich jetzt den Traum vom Eigentum. Diese hohe Nachfrage lässt die Immobilienpreise weiter steigen“, fasst Peter Magel, Vorstandsvorsitzender der LBS, das Studienergebnis zusammen. „Dabei gleichen die niedrigen Zinsen zum großen Teil die Kaufpreisentwicklung aus. Wer außerhalb der TOP-Lagen sucht, kann in vielen Stadtteilen weiterhin seine Immobilie noch in der Höhe durchschnittlicher Mietkosten finanzieren.“

Aktuelle Entwicklung

Um 7,9 Prozent stieg der Durchschnittspreis für bestehende Häuser in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr an. Dabei lagen die Angebotspreise pro Quadratmeter im Schnitt zwischen 2.109 Euro in Langenbek und 8.719 Euro in Rotherbaum. Neue Eigenheime im Stadtgebiet sind nach einem erheblichen Plus in der Vorperiode (16,4 Prozent) jetzt um 2,9 Prozent günstiger am Markt. Die Preisspanne pro Quadratmeter bewegte sich in diesem Segment zwischen 2.383 Euro in Neugraben-Fischbek und 5.717 Euro in Uhlenhorst.

Bestandswohnungen kosteten in Hamburg 8,4 Prozent mehr, für neue Eigentumswohnungen müssen Käufer im Schnitt 12,6 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Magel hierzu: „Eine Vielzahl an Objekten wurden im Untersuchungszeitraum in hochpreisigen Stadtteilen offeriert. Das lässt den Durchschnittspreis stärker steigen.“

Im Hamburger Umland wurden bestehende Häuser und Wohnungen im Schnitt um 7,7 bzw. 13,3 Prozent teurer. Die Preise für Neubauten entwickelten sich mit 2,8 (Häuser) und 3,6 Prozent (Eigentumswohnungen) etwas verhaltener.

Langzeitbetrachtung 2007 bis 2017

In allen Lagen und Wohnformen sind die Angebotspreise in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Dabei führt der sogenannte Überlaufeffekt auch im vergleichsweise niedrigen Preissegment zum Teil zu einer starken Preisdynamik. Beispielsweise kosten bestehende Eigentumswohnungen in Wilhelmsburg heute im Schnitt rund 155 Prozent mehr als noch 2007. Der Hamburger Durchschnittswert für diese Wohnform nahm im selben Zeitraum um rund 97 Prozent zu.

„Weiterfahren zahlt sich aus“, so Magel. “Wer bereit ist, zwischen 15 bis 30 Minuten Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Innenstadt aufzuwenden, wird für diese Flexibilität mit günstigeren Preisen belohnt.

Im Osten von Hamburg kann zum Beispiel eine circa fünf Minuten längere Fahrzeit vom Hauptbahnhof aus eine Ersparnis beim Erwerb einer bestehenden Wohnung von rund 740 Euro pro Quadratmeter bewirken. Denn während der Käufer in Wandsbek im Schnitt zurzeit 3.413 Euro/m² zahlt, kann er in Rahlstedt mit 2.670 Euro/m² kalkulieren.

Ausblick

Hamburg als „Tor zur Welt“ bleibt für Magel eine begehrte Wohnlage. Er rechnet mit weiter steigenden Preisen, gerade im Bereich der noch günstigeren Stadtteile. „Eine Immobilienblase sehe ich in Hamburg aber nicht“, so Magel und führt weiter aus: „Im europäischen Vergleich ist das Preisniveau für Wohnungen in Hamburg zum Beispiel mit den Durchschnittswerten in Wien, Lyon, Mailand oder Dublin vergleichbar.“ (Quelle:  Deloitte Property Index 2016). Ein Großteil der Preisanstiege erfolgte in den letzten zehn Jahren als natürliche Marktreaktion auf die dynamische Entwicklung der attraktiven Metropole.

Der LBS-Chef rät Käufern, sich unbedingt die heutigen historisch niedrigen Zinsen langfristig zu sichern und mit einer höheren Tilgung zu kombinieren. Damit schützen sie ihre Investition nachhaltig gegen die Risiken eines steigenden Zinsniveaus.

Für den LBS-Immobilienmarktatlas 2017 wurden im zweiten Halbjahr 2016 rund 15.100 öffentlich zugängliche Immobilienangebote in Hamburg und im Umland ausgewertet, davon 12.568 Angebote für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen aus dem Bestand. Die Studie sowie Begleitmaterial gibt es als kostenlosen Download unter www.lbs.de (Unternehmen/LBS Schleswig-Holstein-Hamburg). 

Union Investment legt Multi-Credit-Fonds auf

Union Investment hat den global investierenden Rentenfonds UniInstitutional Multi Credit aufgelegt. Der institutionelle Publikumsfonds mit absolutem Ertragsziel ermöglicht Investoren, breit gestreut in verzinsliche Rentenpapiere zu investieren. Die Gewichtung der einzelnen Sub-Assetklassen im Fonds wird aktiv und flexibel gesteuert, um aktuelle Marktchancen zu nutzen.

Das Anlageuniversum des UniInstitutional Multi Credit (WKN: A2DK5B, ISIN: LU1557111835) umfasst neben Staats- und Unternehmensanleihen inklusive Finanz- und Nachranganleihen vor allem Contingent Convertible Bonds (CoCos), Covered Bonds und Pfandbriefe sowie Wandelanleihen und Verbriefungen. Es werden Titel aus Industrie- und Schwellenländern aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich erworben. Der Fonds hat ein Investment-Grade-Durchschnittsrating. Einzeltitel müssen bei Erwerb ein Rating von mindestens B- aufweisen, Verbriefungen dürfen nur im Investment-Grade-Bereich erworben werden. Der UniInstitutional Multi Credit ist somit VAG-konform ausgestaltet. Währungsrisiken werden weitestgehend abgesichert.

Der Fonds orientiert sich nicht an einer Benchmark und strebt mittelfristig einen Ertrag von 2,5 bis drei Prozentpunkten pro Jahr über Geldmarkt (3-Monats-Euribor) vor Kosten an. Die Anlage erfolgt unter Ausnutzung von Marktineffizienzen und Unterbewertungen bei Papieren mit vergleichbarer Bonitätseinstufung. Die Vereinnahmung von Zinskupons leistet einen wesentlichen Beitrag, um ausschüttungsfähige Erträge zu erwirtschaften. Zur Steuerung des Zinsrisikos, zur Absicherung und zeitnahen Umsetzung taktischer Investitionsentscheidungen werden auch Derivate eingesetzt.

„Institutionelle Anleger können mit unserem neuen Fonds transparent und effizient in ein breit gestreutes Credit-Portfolio investieren. Wir handhaben die Allokation im Fonds sehr flexibel und nutzen das Know-how unserer Spezialisten in den einzelnen Sub-Assetklassen, um auch von kurzfristigen Marktschwankungen zu profitieren“, erläutert Stephan Ertz, Portfoliomanager und Head of Credits bei Union Investment.

NN IP verstärkt ESG-Integration in Investmentprozess

Der Klimawandel und der exzessive Abbau von natürlichen Rohstoffen werden sich voraussichtlich auch auf die Unternehmen weltweit auswirken. Firmen, die Ressourcen effizient einsetzen, sind weniger von negativen Schocks durch Rohstoffknappheit betroffen und dürften sich auch bei entsprechenden regulatorischen Änderungen besser entwickeln als ineffiziente Wettbewerber. NN IP ist ab sofort besser in der Lage, Unternehmen nach ihrer Effizienz im Bereich Nachhaltigkeit zu bewerten und die damit verbundenen Risiken und Chancen zu identifizieren. Dazu nutzt NNIP das Portfolio-Screening-Tool der South Pole Group*, das genau auf die Anforderungen von NN IP zugeschnitten wurde.

Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners: „Wir sind dafür verantwortlich, im besten Sinne unserer Kunden zu investieren. Für fundierte Anlageentscheidungen sind präzise Informationen unerlässlich. Die von der South Pole Group angebotene Lösung ist eine wichtige Ergänzung zu den anderen ESG-Informationen über Unternehmen und Länder, die wir von anderen Partnern und Brokern oder durch hausinterne Analysen erhalten. Da das Tool der South Pole Group Informationen zu den sogenannten Scope-1-, -2- und 3**-Emissionen von Unternehmen liefert sowie Umweltdaten zu Wasser und Abfall, können wir die Qualität unserer Anlageentscheidungen weiter verbessern.“

NN IP hat den Anspruch, verantwortlich zu investieren. Zugleich will NN IP der steigenden Nachfrage seiner Kunden nach Produkten nachkommen, die solide Erträge mit reduzierten sozialen und ökologischen Risiken kombinieren. Dazu benötigt NN IP einen umfassenderen Einblick in die Risiken und Chancen der Unternehmen und Länder, in die das Haus investiert. Um nachvollziehen zu können, wie rohstoffintensiv Unternehmen und Länder sind, benötigt man ausführliche Daten zu den Kohlendioxidemissionen. 

Alex Zuiderwijk, Senior Portfolio Manager Sustainable Investments bei NN Investment Partners: „Indem wir das ökologische Screening-Tool in unseren Anlageprozess integrieren, können wir uns ein vollständiges Bild von den Kohlendioxidemissionen der Unternehmen machen, in die wir investieren – und zwar über den aktuellen Markt-standard von Scope 1 und Scope 2 hinaus auch hinsichtlich Scope 3. Mit zuverlässigen Wasser- und Abfalldaten können wir unsere ökologische Risikoeinschätzung um zusätzliche relevante Kennzahlen erweitern. Gleichzeitig sind wir nun besser aufgestellt, um unseren Kunden ein ESG-Reporting zu liefern und künftigen Informationsbedürfnissen gerecht zu werden.“ 

Maximilian Horster, Partner Financial Industry bei South Pole Group: „Daten zur Kohlendioxid- und Klimabelastung von Portfolios werden in der Finanzindustrie zunehmend selbstverständlich. Eine führende Rolle nehmen aber jene Asset Manager ein, die über die zuverlässigsten und umfassendsten Kohlendioxid- und Umweltdaten verfügen.“

Über South Pole Group: South Pole Group is one of the world’s leading sustainability solution providers, measuring and reducing climate impact for its clients. Headquartered in Zurich, Switzerland, with 16 offices around the globe and over 180 climate change professionals, the company has achieved savings of over 50 million tonnes of CO2 since it was founded in 2006. With the largest and deepest coverage of high-quality company GHG information in its proprietary database, South Pole Group has screened over USD 2 trillion worth of assets under management for their climate impact. The company pioneered high volume portfolio carbon screening that is now available on Bloomberg terminals (APPS CARBON), YourSRI.com and CleanCapitalist.com. South Pole Group has been a strong contributor to the Montreal Carbon Pledge (www.montrealpledge.org). For more information, visit www.thesouthpolegroup.com or follow the company at @thesouthpolegroup

** Scope 1 werden auch als direkte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus Quellen, die im Besitz oder in der Kontrolle des Unternehmens stehen.
Scope 2 werden auch als indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus dem Verbrauch angekaufter Elektrizität, Wasserdampf oder anderen Energiequellen (wie z. B. gekühltes Wasser), die dem Unternehmen vorgelagert erzeugt werden.
Scope 3 werden auch als andere indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen infolge der Betriebsvorgänge eines Unternehmens, die nicht im unmittelbaren Besitz oder in der unmittelbaren Kontrolle des Unternehmens stehen. Scope 3 umfasst verschiedene Quellen von Treibhaus-Emissionen wie beispielsweise Fahrten der Mitarbeiter von und zur Arbeitsstelle, Geschäftsreisen, Vertrieb und Logistikleistungen durch Dritte, Weiterverarbeitung bezogener Waren, Emissionen durch die Verwendung verkaufter Produkte usw. Quelle: ghgprotocol

BayernInvest erzielt gutes Ergebnis

In einem herausfordernden Marktumfeld mit weiterhin andauernden niedrigen Zinsen sowie einem hohen Ertrags- und Regulierungsdruck blickt die Bayern Invest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Das verwaltete Vermögen stieg um 9,2 Prozent auf 71,50 (2015: 65,49) Mrd. Euro. Die Administration sowie das Management von Spezialfonds konnten kräftig zulegen: Das hier verwaltete Vermögen wuchs um 10,9 Prozent auf 63,04 (56,84) Mrd. Euro. Die Total Assets in den Bereichen Publikumsfonds und Vermögensverwaltung lagen mit 8,46 (8,65) Mrd. Euro geringfügig unter dem Vorjahresniveau.

Das Wachstum resultierte sowohl aus Zuflüssen von Bestandskunden als auch einem guten Neugeschäft. Die Steigerung der Provisionsergebnisse (ohne Sondererträge) auf 35,5 (35,2) Mio. Euro ist dabei vor allem auf die Zuflüsse bei den Spezialfonds zurückzuführen. Die Verwaltungsaufwendungen (ohne Sondereinflüsse) lagen auf dem Vorjahresniveau. Die Cost Income Ratio (CIO) konnte trotz umfangreicher Investitionen mit 79,6 (78,6) Prozent unter dem institutionellen Branchenrichtwert von 80 Prozent gehalten werden. Bei einem gestiegenen durchschnittlichen Eigenkapital belief sich der Return on Equity (RoE) auf 39,5 (46,1) Prozent, was nach wie vor einem guten Wert entspricht. Das Ergebnis vor Gewinnabführung erhöhte sich auf 7,4 (7,3) Mio. Euro und war damit eines der besten Ergebnisse seit Gründung der BayernInvest im Jahr 1989.

Produkt- und Dienstleistungspalette erweitert

„Das weitere Wachstum der BayernInvest steht auf einem soliden Fundament“, sagt Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. „Allerdings verändern die globale Niedrigzinssituation sowie der zunehmende regulatorische Druck für Investoren das Investmentumfeld entscheidend. Darauf haben wir rechtzeitig reagiert und für unsere Kunden die Produkt- und Dienstleistungspalette erweitert sowie unsere Innovationskraft weiterentwickelt.“ Institutionelle Investoren – wie Versicherungen, Versorgungswerke, Sparkassen und Versorgungswerke –  profitieren dabei von dem dualen Geschäftsmodell der BayernInvest als Asset Manager und Master-KVG und der gebündelten Expertise aus einer Hand.

Kompetenzfelder im Asset Management ausgebaut

Im Bereich Asset Management legt die BayernInvest im Jahr 2017 – neben benchmarkorientierten Investments – den strategischen Fokus auf das Multi Asset Management, Risiko- und Overlay-Management, passiv gemanagte Mandate sowie Total Return Produkte, die auf einen stetigen positiven Ertrag durch aktives Management ausgerichtet sind. Sie eröffnen die Chance, unterschiedliche Assetklassen auf Gesamtfondsebene unter Risiko- und Wertsicherungsgesichtspunkten flexibel zu steuern sowie das vorhandene Risikobudget effizient zu nutzen. Dr. Volker van Rüth: „Angesichts niedriger Renditen müssen Investoren in liquide Assets zur Steigerung des Ertrags zunehmend bereit sein, höhere Kredit- und Aktienrisiken in globalen Portfolios zu übernehmen.“ Gleichzeitig wächst der Wunsch der Anleger auch in illiquide Alternative Investments zu investieren, um ein höheres Ertragsniveau ihrer Kapitalanlage zu erreichen. Ihnen bietet die BayernInvest beispielsweise im Rahmen von Vertriebskooperationen zukünftig Investments in Private Equity, Infrastruktur und Immobilien an.

Administrationsexpertise als Master-KVG weiter entwickelt

Neben der breiten Basis in der Administration für klassische Anlageklassen wird die Administrationsexpertise für Alternative Investments sukzessive ausgebaut. Als Plattform dient hier insbesondere die BayernInvest Luxembourg S.A., 100%ige Tochter der BayernInvest. Die Administration aller Assetklassen erfolgt auf der Systemarchitektur in München, so dass Investoren ein ganzheitliches Reporting über alle Investments und Fondsstrukturen erhalten. „Im Fokus der strategischen Weiterentwicklung der Master-KVG stehen der Ausbau des ganzheitlichen Reportings sowie die Erweiterung der Servicepalette vor dem Hintergrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen auf Investorenseite“, sagt Katja Lammert, Geschäftsführerin der BayernInvest und zuständig für das Master-KVG-Geschäft. Auch mit dem weiteren Ausbau der IT-Landschaft sowie der Digitalisierung werden die Grundlagen für zukünftiges Wachstum gelegt. Dies bestätigte kürzlich die Ratingagentur TELOS GmbH, die die BayernInvest im Bereich Master-KVG mit der „Note 1“ (exzellent) und dem „Ausblick 1+“ bewertete.

Ausblick

Die BayernInvest unterstreicht im laufenden Geschäftsjahr 2017 ihren Anspruch zu einem der führenden Anbieter für institutionelles Asset Management im deutschen Markt zu gehören. Das bayerische Investmenthaus rechnet mit einem leicht verbesserten Marktumfeld und einem weiterhin starken Margendruck. Die Aufwendungen sind geprägt von Investitionsmaßnahmen, um den gestiegenen Kundenwünschen, aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie dem Ausbau der technischen Infrastruktur und dem höheren Geschäftsvolumen gerecht zu werden. Insgesamt wird für 2017 mit einer Steigerung des Ergebnisses gerechnet.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf neue Unternehmen und mehr Frauen im Vorstand

Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Aktien-Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 7. April 2017 (Handelsende) steigen zwölf neue Unternehmen in den Index auf. Mit sechs Smallcaps unter den Aufsteigern fallen dieses Mal besonders kleinere Unternehmen durch ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in der Unternehmensführung auf. Bei den Branchen zeigen sich die Neulinge vielfältig: von Biotech, über Logistik, Energie, Immobilien bis hin zu Automobilzulieferern ist eine große Bandbreite vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang vor allem die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun auch die Vorstandsreihen in Bewegung. Drei Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Daimler rückt mit zwei  weiblichen Vorständen von Platz 26 auf Platz 14 in die Top 20 auf, ProSiebenSat.1 SE kehrt mit einer Frau im Vorstand von Platz 61 auf Platz 26 in den Index zurück, die Schaeffler AG zieht mit einer Vorstandsfrau auf Platz 38 neu in den Index ein. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im September 2016 von 58 auf 68 Prozent, also um zehn Prozent erhöht. „Das ist eine beachtliche Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: 94 Prozent weisen mindestens ein weibliches Mitglied vor. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen aber nur rund 70 Prozent der Index-Unternehmen. So wird beispielsweise die Commerzbank, mit einer Aufsichtsrätin weniger, aus dem Index ausscheiden. Die zooplus AG verlässt den Index, da sie die Anforderungen an Marktkapitalisierung und Liquidität der Aktie nicht mehr erfüllte.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds WKN A12BRD die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. Oktober 2017 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 7. April 2017 

 

GERMAN GENDER INDEX 
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen www.boersenag.de/germangenderindex.

BÖAG Börsen AG und Börse Düsseldorf AG unterzeichnen notariellen Kaufvertrag

Nach dem Start der Zusammenarbeit  am 1. Januar 2017 haben BÖAG Börsen AG und Börse Düsseldorf AG nun die Verträge zur Übernahme der Trägerschaft für die öffentlich-rechtliche Börse Düsseldorf durch die BÖAG Börsen AG fertiggestellt und unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags ist der nächste Schritt der rechtlichen Umsetzung des Zusammenschlusses getan. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch  die Hauptversammlung der Börse Düsseldorf AG. Die zuständigen Aufsichtsräte, Börsenräte sowie Börsenaufsichtsbehörden haben dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Der operative Betrieb der Börse Düsseldorf wird auf eine neu gegründete Gesellschaft übertragen, deren Anteile vollständig von der BÖAG Börsen AG erworben werden und die nachfolgend auf die BÖAG verschmolzen werden soll. Die vollständige rechtliche Umsetzung soll weiterhin im Sommer 2017 erfolgen.

Durch den Zusammenschluss unter dem gemeinsamen Dach der BÖAG Börsen AG profitieren die drei Handelsplätze künftig von Synergien, gebündelten Ressourcen und Spezialisierungsvorteilen, die den Weg für weitere Innovationen ebnen. Gleichzeitig können Kosten gespart, die Effizienz der Börsen gesteigert und die Wettbewerbsposition gestärkt werden.

In ihren Markt- und Handelsangeboten bleiben die öffentlich-rechtlichen Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover unverändert bestehen. Auch für die Marktteilnehmer, Kunden und Vertragspartner der Plätze ergeben sich keinerlei Änderungen.

Über die BÖAG Börsen AG 
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Hamburg und in Hannover sowie der elektronischen Handelsplattform L&S Exchange. Zusammen sind an den Plätzen mehr als 20.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen in Hamburg und in Hannover die wichtigsten deutschen sowie alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei.

Weiter betreibt die Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist die Börse Hannover zudem im Bereich der nachhaltigen und alternativen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die BÖAG Börsen AG, die Börse Hamburg, die Börse Hannover und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

CACEIS gewinnt Ausschreibung von Thélem assurances

Thélem assurances, eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit mit einem Netz von über 260 Geschäftsstellen in Frankreich, hat CACEIS kürzlich mit der Verwahrung ihrer Vermögenswerte beauftragt. Die Serviceleistungen von CACEIS umfassen darüber hinaus die Spiegelbuchhaltung des Wertpapierbestandes von Thélem assurances, das Look-Through-Reporting sowie das Processing von Solvency-II-Daten.

Benoît Jullien, CFO bei Thélem assurances, erklärt: „Bisher wurden unsere Assets von unterschiedlichen Service Providern verwahrt. Wir wollen unsere Assets jedoch künftig bei einem einzigen Dienstleister mit einem einheitlichen Informationssystem bündeln, um unsere Prozesse zu vereinfachen. Außerdem haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die Spiegelbuchhaltung unseres Wertpapierbestands auszulagern, um unsere Ressourcen für Aufgaben mit höherem Mehrwert bündeln zu können. Die Expertise von CACEIS in dieser Servicekategorie hat uns überzeugt.“

Philippe Bigeard, verantwortlich für die institutionellen Kunden bei CACEIS in Frankreich, fügt hinzu: „Wir sind stolz, dass Thélem assurances sich für CACEIS als alleinigen Dienstleister entschieden hat. Unser Kunde profitiert ab sofort von all unserem Know-how, das wir in unseren Solvency-II-konformen Lösungen für institutionelle Anleger anbieten. Diese Lösungen werden bereits von zahlreichen Akteuren wie Versicherungsgesellschaften oder auch Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit genutzt.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) http://www.caceis.com

„Lacuna goes Kanada“ – Deutsch-Kanadisches Joint Venture öffnet das Tor zum nordamerikanischen Markt für Erneuerbare Energien

Der Markt für Erneuerbare Energien in Kanada gilt als hochprofitabel. Klimatisch ist das Land sowohl für Photovoltaik- als auch Windkraftanlagen geeignet. Erneuerbare Energien werden dort zudem von Seiten der Politik massiv gefördert. Ein Joint Venture mit erfahrenen kanadischen Partnern und eine enge Zusammenarbeit mit der deutsch-kanadischen Außenhandelskammer (AHK Kanada) eröffnet dem Regensburger Unternehmen Lacuna ein großes Netzwerk und Zugriff auf lokale, aussichtsreiche Projekte. Die kanadischen Joint Venture Partner und die AHK Kanada dagegen profitieren von der langjährigen Erfahrung der Lacuna Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Für Investoren eröffnen sich somit vielversprechende Investitionsmöglichkeiten.

Das Joint Venture „Lacuna Canada Infrastructure and Renewables Inc.“ ist unter Dach und Fach. Die zur bayerischen Engelhardt Familienstiftung gehörende Lacuna Gruppe, Spezialistin für Beteiligungen im Markt Erneuerbarer Energien, und ihre Schwesterunternehmen Iliotec und Fronteris geben das bereits Anfang des Jahres unterzeichnete Joint Venture mit dem von Helen Platis vertretenen kanadischen Partnerunternehmen bekannt.Damit findet ein mehrjähriger Research- und Auswahlprozess unter Einbeziehung der AHK Kanada, seinen erfolgreichen Abschluss.

„Wir freuen uns, dass wir mithilfe der kanadischen Außenhandelskammer eine so renommierte Expertin gewinnen konnten“, freut sich Ottmar Heinen, Geschäftsführer der Lacuna GmbH, und fügt hinzu: „Das Team um Helen Platis hat eine große Vorort-Expertise, das A und O für die erfolgreiche Umsetzung unserer geplanten Projekte.“

Geballte Expertise der Kooperationspartner

Die bayerische Unternehmensgruppe profitiert von der über 20 Jahre langen Erfahrung der Kooperationspartnerin Helen Platis. Sie war beispielsweise zuletzt in leitender Position beim kanadischen Projektentwickler Stantec tätig und bringt das notwendige Detailwissen und viele nützliche Kontakte im Bereich Implementierung von Erneuerbaren Energien in Kanada und den USA mit.

Die AHK Kanada fungierte hierbei vor allem als Türöffner zu einem großen Netzwerk mit vielen lokalen Projektanbietern und Dienstleistern, unter denen sich schlussendlich auch die Joint Venture Partnerin Platis befand. Die Lacuna Gruppe erweist sich für die Kanadier als idealer Partner. Die deutsche Unternehmensgruppe betreibt unter anderem Süddeutschlands größtes zusammenhängendes Windpark-Cluster und diverse Solarparks. Die Lacuna-Schwester Fronteris plant und realisiert bereits seit den 90er Jahren unterschiedlichste Großprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien, so beispielsweise Windparks, Biogasanlagen oder Sonnenkraftwerke. Iliotec gehört mit einer Markterfahrung von über 20 Jahren zu den führenden deutschen Photovoltaikspezialisten. Gemeinsam mit den beiden Konzernschwestergesellschaften möchte Lacuna in Kanada vor allem in die Bereiche Photovoltaik und Windenergie investieren und privaten wie institutionellen deutschen Investoren hierfür individuell zugeschnittene Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

Ottmar Heinen ist überzeugt von den Chancen dieser Kooperation: „Wir sehen in Kanada großes Potential für Investoren. Unser in Toronto/Ontario ansässiges Team um Helen Platis geht mit viel Engagement in diese auf Langfristigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir in Zukunft viele Projekte verwirklichen. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet. Wir gehen davon aus, dass wir bereits in 2017 erste Projekte realisieren werden.“

Über Lacuna
Lacuna ist ein innovativer Initiator im Finanzbereich, der auf zukunftsfähige Branchen und Märkte setzt. Mit einem ganzheitlichen Blick auf den Kapitalmarkt entwickelt das Unternehmen sowohl Einzel- als auch Gesamtlösungen für den individuellen Anleger. Mit diesem integrierten Ansatz werden Produkte und Finanzlösungen angeboten, ganz nach den Bedürfnissen der Kunden und mit einem vertrauensvollen Umgang des eingesetzten Kapitals.
Neben verschiedenen Platzierungen in den Bereichen Biomasse und Photovoltaik hat Lacuna seit 2011 zwischenzeitlich 13 Windbeteiligungen mit einer Investitionssumme von über Euro 200 Mio. und rund 105 MW Nennleistung erfolgreich umgesetzt. Insgesamt haben die Konzernunternehmen mehr als 500MW in den Bereichen Wind, Photovoltaik und Biogas projektiert und umgesetzt.
Ergänzend dazu wird aktuell ein Volumen von rund Euro 250 Mio. in mehreren Investmentfonds und Mandaten verwaltet. Der Vertrieb der Anteile an den Investmentfonds erfolgt dabei eigenständig durch die Lacuna GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter www.lacuna.de

Capital Bay: 1,4 Milliarden Euro Transaktionsvolumen in 2016

Die Berliner Capital Bay GmbH (Capital Bay) blickt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Ende März 2016 von George Salden mit vier Mitarbeitern gegründet, erzielte das Full Service Investment Haus im vergangenen Jahr ein Transaktionsvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro. Zu den größten Deals gehörten der Ankauf von 862 Wohnungen in Merseburg, 577 Wohneinheiten in Heidenheim oder der Erwerb eines 80.000 m² großen Grundstücks in Berlin Heiligensee. Capital Bay verwaltet ein Vermögen von rund 1,15 Milliarden Euro mit einer Gesamtfläche von knapp einer Millionen Quadratmetern. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 80 Mitarbeiter und besitzt neben seinem Berliner Hauptsitz Standorte in Hamburg, München, Nürnberg und Leipzig.

„Wir haben mit großem Erfolg und viel Tempo unser Geschäft im vergangenen Jahr aufgebaut. Im Residential-Bereich konnten wir im Durchschnitt eine Wertsteigerung von rund 12 Prozent erreichen“, sagt George Salden, CEO und Gründer von Capital Bay. „Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Wachstumskurs unvermindert fortzusetzen.“

Standardisierter Ankaufsprozess

Capital Bay setzt bei der Prüfung und beim Ankauf seiner Objekte auf einen IT-gestützten standardisierten Prozess, der es dem Unternehmen ermöglicht, eine hohe Anzahl von Projekten bundesweit an einem Tag zu prüfen. „Schnelligkeit und Transparenz gepaart mit einer hohen Schlagzahl und einem hohen Qualitätsanspruch ermöglichen es uns, die Objekte zu finden, die genau zu den von uns vertretenen Investoren passen“, erklärt Salden. „Gleichzeitig bilden wir mit unserem Asset-, Construction-, Property- und Facility-Management-Maßnahmen die gesamte Wertschöpfungskette eines Immobilieninvestments ab.“ Capital Bay kauft und managt Immobilien für Dritte – von Objekten im Projektentwicklungsstatus bis hin zu unmittelbar cashflow-generierenden Bestandsobjekten.

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016/17

Die BUWOG AG hat ihre erfolgreiche Entwicklung auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 weiter fortgesetzt. Dies bestätigen die Neunmonatsergebnisse, die die Gesellschaft heute veröffentlicht hat und die einmal mehr die Tragfähigkeit ihrer strategischen Ausrichtung dokumentieren. Während im Geschäftsbereich Asset Management eine Ergebnissteigerung von 1,5% erzielt wurde, konnte im Geschäftsbereich Property Sales eine signifikante Erhöhung des Ergebnisbeitrags von 41,0% erzielt werden. Zugleich wurden die Aktivitäten im Bereich Development weiter intensiviert. Neue Grundstücksankäufe im Berichtszeitraum ermöglichten einen weiteren deutlichen Ausbau der Development-Pipeline der BUWOG Group, die aktuell mehr als 10.500 Einheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund EUR 3,1 Mrd. umfasst und somit die Basis für ein weiteres organisches Wachstum signifikant verbreitert. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,7% auf insgesamt EUR 85,4 Mio. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert je Aktie gemäß den Berechnungsleitlinien der EPRA) belief sich zum Berichtsstichtag am 31. Januar 2017 auf EUR 22,86, was einem Anstieg um 13,3% seit dem 30. April 2016, dem Ende des vorherigen Geschäftsjahres (EUR 20,18), entspricht.

„Zum Ende der ersten neun Monate unseres Geschäftsjahres 2016/17 liegen wir hinsichtlich unserer Ziele für das Gesamtjahr voll im Plan und können unsere Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr von mindestens EUR 108 Mio. erneut bestätigen“, sagt BUWOG-CEO Daniel Riedl. „Unsere strategische Positionierung mit den drei Geschäftsbereichen Asset Management, Property Sales und Development bewährt sich auch in einem anspruchsvoller werdenden Marktumfeld als verlässliches Erfolgsmodell, mit dem wir auch künftig profitabel arbeiten können und werden. Dank der Tatsache, dass wir gleichzeitig Bestandshalter und Projektentwickler sind, können wir unser Portfolio auch in Zeiten deutlich gestiegener Immobilienpreise weiter ausbauen, indem wir Projekte für unseren eigenen Bestand entwickeln, statt zu teuren Preisen am Markt einzukaufen.“

Das Asset Management als größter Geschäftsbereich hat im operativen Geschäft der BUWOG Group in den ersten neun Monaten 2016/17 einen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 114,1 Mio. erwirtschaftet, was einer Steigerung um 1,5% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Der Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Property Sales erhöhte sich parallel dazu deutlich um 41,0% auf EUR 38,6 Mio. und war in starkem Maße dadurch geprägt, dass beim Einzelwohnungsverkauf von 514 Einheiten eine Marge von rund 56% auf den Fair Value realisiert werden konnte. Im Geschäftsbereich Development befanden sich zum Berichtsstichtag 1.649 Einheiten im Bau. Das waren rund 70% mehr als zum 30. April 2016, dem Ende des vorigen Geschäftsjahres. Der Ergebnisbeitrag des Bereichs Development stieg in den ersten neun Monaten 2016/17 signifikant an und lag zum Berichtsstichtag bei EUR 7,5 Mio. Für das gesamte Geschäftsjahr geht der Vorstand davon aus, dass der Ergebnisbeitrag des Developments zum Recurring FFO sich weiter bis auf mindestens EUR 13 Mio. erhöhen wird.

In Summe erzielte die BUWOG Group in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 ein EBITDA von EUR 128,9 Mio. Die Bewertung des deutschen Bestands-Immobilienvermögens durch den unabhängigen Gutachter CBRE sowie eine interne Bewertung des österreichischen Bestandsportfolios zum 31. Jänner 2017 ergaben für den Berichtszeitraum ein Neubewertungsergebnis von EUR 277,2 Mio. Darin spiegeln sich insbesondere die hohe Yield Compression sowie die steigenden Marktmieten in den Kernstandorten innerhalb Deutschlands wider. Der Fair Value der Bestandsimmobilien erhöhte sich seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 um 7,6% auf nunmehr rund EUR 4,0 Mrd. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) der ersten neun Monate 2016/17 betrug EUR 364,3 Mio.; das Konzernergebnis belief sich auf EUR 292,3 Mio.

Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich im Vergleich zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres um 3,0% auf EUR 207 Mio. (30. April 2016: EUR 201 Mio.). Das like-for-like-Mietwachstum betrug im Berichtszeitraum 4,2%; der Leerstand zum 31. Jänner 2017 bewegt sich mit insgesamt 3,8% weiterhin auf niedrigem Niveau.

Bei ihrem Ziel, den in Österreich liegenden Teil ihres Portfolios weiter zu verdichten, konnte die BUWOG Group im Berichtszeitraum einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen, als am 07. Dezember 2016 der Vertrag zum Verkauf ihres Tirol-Portfolios mit 1.146 Wohneinheiten und einer Gesamtnutzfläche von rund 89.000 m² an einen Investmentfonds unterzeichnet wurde. Der aus dem Verkauf erwartete Free-Cash-Flow in Höhe von rund EUR 90 Mio. soll für weiteres Wachstum in Deutschland eingesetzt werden.

Um das eigene Bestandsportfolio angesichts der gestiegenen Immobilienpreise auch unabhängig von der Akquisition weiterer Bestandsportfolios weiter ausbauen zu können, ist die BUWOG Group dazu übergegangen, verstärkt auch Mietwohnungen zur Übernahme in den eigenen Bestand zu errichten. Derzeit ist der Bau von rund 3.900 Mietwohnungen für den eigenen Bestand geplant, die an den drei Kernstandorten Berlin, Hamburg und Wien entstehen. Durch weitere Grundstückszukäufe soll dieses Cluster auf rund 5.000 Mietwohnungseinheiten für das eigene Bestandsportfolio erweitert werden.

Auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hielt die BUWOG Group an ihrer konservativ ausgerichteten Finanzierungsstrategie fest und hat ihre Finanzierungsstruktur weiter verbessert. Seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 wurde die durchschnittliche Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten deutlich von 2,19% auf 1,76% zum 31. Jänner 2017 reduziert. Dazu haben die im September 2016 begebene Wandelschuldverschreibung in Höhe von EUR 300 Mio., die die BUWOG AG bei einer Prämie von rund 56% zum letzt-gemeldeten EPRA-NAV im Zeitpunkt der Begebung zu einer Verzinsung von 0,00% platzieren konnte, sowie weitere Refinanzierungsmaßnahmen im Volumen von EUR 550 Mio. im Oktober 2016 entscheidend beigetragen. Der LTV konnte zum Berichtsstichtag erneut verringert werden und lag zum 31. Jänner 2017 bei nur noch 44,7% (30. April 2016: 47,6%).

Andreas Segal, stellvertretender CEO und CFO der BUWOG AG, erklärt dazu: „Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen, dass wir im laufenden Geschäftsjahr sowohl operativ als auch finanzierungsseitig erhebliche Fortschritte erzielen konnten – das planen wir auch in der nächsten Periode fortzusetzen. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Development-to-hold Pipeline, also den Bau in den eigenen Bestand, auszubauen und damit ein noch effizienteres Portfolio zu schaffen. Dieses reflektiert unsere strategische Planung, shareholder value durch eine add-on-Strategie zu schaffen. Denn durch die Ergänzung von klassischem Asset Management um eine Development-Strategie, die sowohl die Entwicklung zum Verkauf als auch in den eigenen Bestand umfasst, werden zum einen liquditätswirksame Gewinne als auch Capital-Growth-Gewinne kreiert. Auch unsere Transparenzoffensive wurde vom Markt sehr positiv angenommen, im Rahmen derer wir anstreben, best-practice Standards für die Kapitalmarktkommunikation börsennotierter europäischer Residential-Developer zu schaffen und bei deren Umsetzung als Vorreiter voran zu gehen.“

Der Bericht der BUWOG AG über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016/17 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Über die BUWOG Group
Die BUWOG Group ist der führende deutsch-österreichische Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich und blickt auf eine mittlerweile 65-jährige Erfahrung zurück. Das Immobilienbestandsportfolio umfasst rund 50.800 Bestandseinheiten und befindet sich in Deutschland und Österreich. Neben dem Asset Management der eigenen Bestandsimmobilien wird mit den Geschäftsbereichen Property Sales und Property Development die gesamte Wertschöpfungskette des Wohnungssektors abgedeckt. Die Aktien der BUWOG AG sind seit Ende April 2014 an den Börsen in Frankfurt am Main, Wien (ATX) und Warschau notiert. 

Capital Group legt US Corporate Bond Strategie jetzt auch für europäische Investoren auf

Capital Group, einer der größten und erfahrensten aktiven Investmentmanager der Welt (mit einem weltweit verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen US-Dollar, darunter 260 Milliarden US-Dollar im Fixed Income-Bereich1), bietet seine erfolgreiche2 US Corporate Bond Strategie jetzt auch europäischen Investoren an.

Die Strategie wird am 21. März als UCITS-konformer und in Luxemburg domizilierter Fonds aufgelegt. Das Ziel der Strategie ist es, attraktive risikoadjustierte Erträge, vor allem durch Investitionen in amerikanische Unternehmensanleihen mit Investmentgrade-Rating zu erwirtschaften. Angestrebt werden ein langfristig hohes Niveau der Gesamterträge in Verbindung mit Kapitalschutz bei gleichzeitig sorgfältigem Risikomanagement. Der Investmentansatz ist in jeder Hinsicht Research-basiert, fundamental und aktiv. Die Anlageentscheidungen beruhen auf mehreren Faktoren, sowohl den Einzelwert als auch die Branche betreffend.

Jeremy Cunningham, Investment Director der Capital Group, sagt zum Launch:
„Viele europäische Investoren sind an ihren heimischen Anleihenmärkten mit niedrigen Renditen konfrontiert. Mit US-amerikanischen Investmentgrade-Unternehmensanleihen haben sie die Aussicht auf höhere Renditen, ohne dabei deutlich größere Risiken einzugehen. Wer bei US-Anleihen angesichts möglicher weiterer Zinsschritte zögert, sollte sich eines vor Augen führen: Bei langsamen Zinserhöhungen haben amerikanische Unternehmensanleihen meist gut abgeschnitten.“

„Aufgrund unseres intensiven, fundamentalen Research in dieser Assetklasse sehen wir interessante Chancen auf Mehrertrag durch Einzelwert- und Sektorauswahl, zumal Unternehmensanleihen von deutlich weniger Analysten beobachtet werden als Aktien. Gerade jetzt, wo die US-Zinsen steigen, ist eine fokussierte Botton-up-Analyse besonders wichtig. Denn wir befinden uns zudem in der Endphase des US-Kreditzyklus, sodass die Konjunktur den Portfolios eher weniger helfen dürfte."

Capital Group betreut seit 1962 Kunden in Europa. Damals eröffnete das Unternehmen in Genf seine erste Niederlassung außerhalb der USA. Heute beschäftigt die Capital Group in Europa über 500 Mitarbeiter. Sie hat Niederlassungen und Vertriebsbüros in Amsterdam, Frankfurt, Genf, London, Luxemburg, Madrid, Mailand und Zürich.

Thiemo Volkholz, verantwortlich für die Betreuung von Finanzintermediären in Deutschland, ergänzt:

„Die Auflage des neuen Fonds ist Teil unserer strategischen Initiative, einige der erfolgreichsten Investmentstrategien von Capital Group einem größeren Investorenkreis in Form von UCITS-Fonds zugänglich zu machen.“

Henning Busch, Managing Director für institutionelle Klienten in Deutschland, kommentiert:

„Seit einigen Jahren verwalten wir in dieser sehr erfolgreichen Strategie bereits Vermögen von deutschen institutionellen Investoren. Der Launch des Fonds unterstreicht unsere ambitionierten Pläne, den Geschäftsbereich Fixed Income in Deutschland weiter auszubauen.”

Die US Corporate Bond Strategie ist nach dem Capital Group New Perspective Fund (LUX) im Oktober 2015, dem Capital Group Investment Company of America (LUX) im Juni 2016 und dem Capital Group New World Fund (LUX) im Oktober 2016 die vierte Strategie, die auch europäischen Investoren zugänglich gemacht wird. Alle drei bisherigen Strategien wurden gut vom Markt angenommen und es wurden Mittel in Höhe von über einer Milliarde US-Dollar eingeworben.

Vergütung ist das Top-Thema der Hauptversammlungssaison 2017

Das Thema Vergütung dürfte in den diesjährigen Hauptversammlungen ganz oben auf der Aktionärsagenda stehen. Diese Ansicht vertritt BMO Global Asset Management (EMEA) in seinem Jahresbericht für verantwortungsvolles Investieren 2016. Bereits im Vorfeld zur Hauptversammlungssaison 2017 nehmen viele Aktionäre Einfluss auf die Vergütungspolitik und engagieren sich bei Unternehmen, so der Vermögensverwalter.

Damit setzt sich der Trend aus den Vorjahren fort. BMO Global Asset Management (EMEA) selbst nahm 2016 an Abstimmungen über mehr als 93.000 Anträge auf fast 9.000 Hauptversammlungen in 73 Ländern weltweit teil. Dabei gingen bei der Führungskräftevergütung die Meinungen von Aktionären und Geschäftsführungen erneut am stärksten auseinander. Bei 52 Prozent aller Anträge stimmte BMO Global Asset Management (EMEA) 2016 gegen die Vorschläge der jeweiligen Geschäftsführung – eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um acht Prozentpunkte.

Besonders bei großen britischen Unternehmen war das Thema Vergütung ein Streitpunkt. So lehnte BMO Global Asset Management (EMEA) 2016 in Großbritannien 17 Prozent aller Anträge zu Gehaltsthemen ab – ein leichter Anstieg gegenüber 16 Prozent in 2015. Hauptkritikpunkte waren dabei: (1) extrem hohe Zahlungen, die einen geringen Zusammenhang zwischen der Unternehmensstrategie und den verwendeten Leistungsindikatoren offenbarten, (2) zu niedrige Leistungsziele bzw. zu hohe Zahlungen für zu wenig Leistung und (3) eine zu starke Konzentration auf kurzfristige Ergebnisse.

In den einzelnen Ländern wurde 2016 sehr unterschiedlich abgestimmt. In Großbritannien votierte BMO Global Asset Management (EMEA) gegen 4 Prozent aller Vorschläge der Geschäftsführungen. In Deutschland lag diese Quote bei 15 Prozent, in Frankreich bei 31,4 Prozent, in der Schweiz bei 15 Prozent, in Spanien bei 19,8 Prozent und in Italien bei 24 Prozent. Die geringe Zustimmungsquote in Frankreich geht auf eine Vielzahl von Bedenken im Bereich der Unternehmensführung zurück, unter anderem in Bezug auf Vergütung, Unabhängigkeit des Vorstands und Kapitalstruktur.

Der Bericht dokumentiert das Engagement von BMO Global Asset Management (EMEA) bei über 700 Unternehmen in 52 Ländern. So setzte sich der Vermögensverwalter sektorenübergreifend für die Beachtung wesentlicher ökologischer, sozialer und governancebezogener Faktoren (ESG-Faktoren) ein. Dahinter stand die Überzeugung, dass das Einbeziehen dieser Faktoren Risiken mindern und zu langfrister Wertentwicklung beitragen kann. Zu den wichtigsten Themen zählten 2016 der Klimawandel (hier engagierte sich der Vermögensverwalter stark im Rohstoff-, Versorgungs- und Industriesektor), Arbeitsstandards (hier trat BMO Global Asset Management (EMEA) in Dialog mit großen, multinational aufgestellten Unternehmen, die in der Öffentlichkeit kontrovers betrachtet werden) und Unternehmensethik (unter anderem im Automobilsektor). Der Bericht enthält Fallstudien, die die Fortschritte des Engagements bei einzelnen Unternehmen veranschaulichen.

Der Jahresbericht beleuchtet zudem die Wirkung dieses Engagements. Erstmalig beschreibt BMO Global Asset Management (EMEA), wie sein Einsatz zur Umsetzung der 17 Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beiträgt. Besonders wirkungsvoll zeigte sich das Engagement in den Bereichen „Gute Arbeitsbedingungen“, „Klimaschutz“ sowie „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“.

Vicki Bakhshi, Head of Governance and Sustainable Investment, BMO Global Asset Management (EMEA), sagt dazu: „Die Vergütung steht nach wie vor im Fokus vieler Investoren und der Öffentlichkeit. 2016 nutzten wir unser Stimmrecht für eine klare Ansage an die Vorstände und Geschäftsleitungen von Unternehmen, bei denen wir ein Missverhältnis sehen zwischen der Vergütungen einerseits und dem Ziel einer langfristigen Wertentwicklung andererseits. Zum Thema Vergütung engagieren wir uns bei Unternehmen weltweit. 2017 wird jedoch insbesondere in Großbritannien ein spannendes Jahr, wenn es bei den Unternehmen um die Festlegung einer verbindlichen Vergütungspolitik gehen wird.

Insgesamt steigt das Interesse an verantwortlichem Investieren weiterhin. Dazu trägt die zunehmende Erkenntnis bei, dass die Berücksichtigung von ESG-Faktoren dem langfristigen finanziellen Erfolg eines Unternehmens nicht schadet. Unternehmensführungs- sowie Arbeits- und Umweltstandards sind nicht nur in ethischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht relevant. Wir gehen davon aus, dass verantwortungsbewusste Investoren künftig bei der Berücksichtigung von ESG-Faktoren nicht mehr in erster Linie an Risiken denken, sondern die damit verbunden Chancen und die gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Anlagen sehen. Die Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind im letzten Jahr deutlich bekannter geworden. Wir halten das Engagement bei Unternehmen für ein gutes Mittel, mit dem Investoren zum Erreichen dieser Ziele beitragen können.“

Den vollständigen Jahresbericht für verantwortungsvolles Investieren 2016 finden Sie links als PDF.

NN IP entwirft Ansatz für die Anlage in UN-Ziele zur nachhaltigen Entwicklung

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) bestehen aus 17 Zielen für eine bessere Welt. Sie reichen von der Bekämpfung der Armut (SDG 1) bis hin zur Bereitstellung von sauberer und bezahlbarer Energie (SDG 7). Die SDGs haben unter Investoren viele Diskussionen ausgelöst. Allerdings sind die entsprechenden Investitionen bisher gering, da Investoren oft nicht wissen, wie sie mit den SDGs umgehen sollen.

Nicht alle SDGs sind gleichermaßen investierbar, da nicht alle klare Anlagechancen bieten. Und das Reporting ihrer Leistungskennzahlen ist noch zu eingeschränkt, um als zuverlässige Grundlage für effiziente Investmentzwecke zu dienen. NN Investment Partners (NN IP) hat eine pragmatische Methode entwickelt, um die Beiträge der Unternehmen zu den SDGs mit Plus, Null und Minus zu kennzeichnen: Plus wenn deutlich positiv, Null wenn unerheblich und Minus wenn deutlich negativ. Diese Methode ist einfach und wird heute schon mit den derzeit verfügbaren Unternehmensdaten angewendet. Mit diesem Ansatz kann NN IP die Ausrichtung der Unternehmen auf die SDGs und damit die damit einhergehenden Anlagechancen bewerten.

Die Global Sustainable Opportunities Strategie von NN IP nutzt diesen Ansatz bereits und investiert in die SDGs (siehe Grafik 2). Wir sind überzeugt, dass wir auf diese Weise in eine bessere Welt investieren und gleichzeitig solide Erträge erzielen können. Die Strategie bietet Anlegern die Möglichkeit, in die SDGs zu investieren sowie in Unternehmen, die eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Huub van der Riet, Lead Portfolio Manager Impact Investing bei NN Investment Partners:„Eine Anlage in SDGs ist aus mehreren Gründen vorteilhaft: Erstens können Investoren durch eine SDG-konforme Anlage zu einer besseren Welt beitragen. Es ist inspirierend, ein Portfolio aus Unternehmen zu konstruieren, die sich durch die Ausrichtung auf diese SDGs verpflichten. Unser Fokus liegt auf Unternehmen, die innovative Lösungen und attraktive finanzielle und gesellschaftliche Erträge bieten. Somit eröffnet eine SDG-Anlage für Asset Manager Investmentchancen, mit denen sie den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht werden können. Darüber hinaus kann eine Anlage in diese Ziele, neben ihrem sozialen Wert, für Anteilseigner finanziell überaus lohnenswert sein, da die Anlage in Unternehmen erfolgt, die Lösungen zu den SDGs liefern.“

Willem Schramade, Senior Portfolio Manager Impact Investing bei NN Investment Partners: „Die für eine Anlage interessantesten SDGs sind diejenigen mit Transformationspotenzial und in Bereichen, in denen Unternehmen einen entscheidenden Unterschied machen können. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen, die Innovationen im Gesundheitsbereich vorantreiben (SDG 3), den Wandel zu erneuerbaren Energien unterstützen (SDG 7) und/oder innovative Lösungen (SDG 9) im Bereich nachhaltiger Produktion und Dienstleistungen (SDG 12) anbieten.“

Bei der Portfoliokonstruktion wird gemessen, wie stark einzelne Unternehmen zu den SDGs beitragen. NN IP geht davon aus, dass sich das Impact-Reporting der Unternehmen in den nächsten Jahren deutlich verbessern wird. Allerdings werden künftige Impact-Ratings vermutlich nur eingeschränkt nutzbar sein, da sie Interpretationsspielraum lassen dürften. Investoren werden daher zusätzlich ein eigenes Impact-Research benötigen, um tragfähige Ergebnisse und Erkenntnisse in Bezug auf die nachhaltige Wirkung der Unternehmen zu erhalten.

redos erweitert Führungsteam: Carola Obermöller neu in der Geschäftsführung

Die Hamburger redos Gruppe hat ihr Führungsteam erweitert: Seit dem 1. März ist Carola Obermöller (50) Geschäftsführerin der redos invest management GmbH. „Carola Obermöller blickt auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Investment und Development von Einzelhandelsimmobilien zurück. Mit ihr haben wir eine ausgewiesene Expertin für unser Management-Team gewinnen können“, sagt redos-Geschäftsführer Oliver Herrmann. „Carola Obermöller wird uns entscheidend dabei unterstützen, unsere Marktposition als führender Asset Manager und Investor für großflächige Einzelhandelsimmobilien in Deutschland auszubauen.“

Die Diplom-Geografin war zuletzt als Geschäftsführerin der REMS B.V. in Amsterdam tätig, einem Beteiligungsunternehmen von Morgan Stanley Real Estate Funds und redos. In dieser Funktion verantwortete sie vier Portfolien mit einem Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro.

Doppelspitze führt Geschäfte der redos invest management GmbH

Die Geschäfte der redos invest management GmbH verantwortet Carola Obermöller künftig gemeinsam mit Christine Hager (44), die seit 2015 Teil der Geschäftsführung von redos ist.

Die redos invest management GmbH managt das Christie-Portfolio, das sie Ende 2016 im Joint-Venture mit der New Yorker Investmentgesellschaft Madison International Realty erworben hat. Das Portfolio umfasst vier Einkaufszentren im Großraum Berlin und Dresden mit einer Gesamtfläche von rund 214.000 Quadratmetern. Im Rahmen des Joint-Ventures ist die redos invest management GmbH für das gesamte Asset und Investment Management zuständig.

Deutsche Sparer auf der Suche nach einer Perspektive

Deutsche Anleger wissen durchaus, dass sie in Zeiten niedriger Zinsen mit herkömmlichen Spareinlagen nichts mehr verdienen und sich Anlagen wie Aktien oder Fonds als ertragsreichere Alternativen anbieten: 35 Prozent der Befragten halten es derzeit für attraktiv, Aktien beziehungsweise Fonds zu kaufen. Dennoch handeln sie nicht entsprechend. Zwei von fünf Anlegern (41 Prozent) geben ihr Geld lieber aus als es zu sparen. Andere glauben bereits an das Ende der Minizinsen. Sie setzen weiter auf traditionelle Sparformen und warten einfach ab. Dabei nehmen sie Vermögensverluste durch die Inflation in Kauf. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Obwohl nur noch elf Prozent der Befragten das Sparbuch attraktiv finden, setzen knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) auf diese Anlageform. Ähnlich verhält es sich beim Tagesgeld. Lediglich jeder Fünfte (21 Prozent) stuft diese Anlage als attraktiv ein. Trotzdem wird sie von doppelt so vielen Sparern (42 Prozent) nachgefragt. Einzelne Anleger schöpfen offenbar wieder Hoffnung mit Blick auf die Zinsentwicklung in den kommenden sechs Monaten. Denn jeder Vierte interpretiert den jüngsten Zinsanstieg in den USA als Signal und erwartet auch hierzulande steigende Zinsen. Das sind elf Prozentpunkte mehr als im Vorquartal und damit der höchste Wert seit genau fünf Jahren. Von einem gleichbleibenden Zinsniveau gehen aktuell 58 Prozent aus im Vergleich zu 71 Prozent bei der letzten Erhebung. Mit fallenden Zinsen rechnen nur noch zwölf Prozent (letztes Quartal: 14 Prozent). „Anleger sollten sich von dem Zinsanstieg in den USA nicht täuschen lassen. Denn in Deutschland bleiben die Zinsen erstmal niedrig trotz gestiegener Inflationsrate. Ersparnisse auf klassischen Anlageformen wie Sparbuch oder Tagesgeld verlieren dadurch unter dem Strich an Wert,“ sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Eine zweiprozentige Teuerung führe über einen Zeitraum von zehn Jahren zu einem Verlust von 18 Prozent.

Die große Mehrheit rechnet mit einer zunehmenden Teuerung

Und gerade an der Preisfront erwarten die Befragten im kommenden halben Jahr keinerlei Entlastung: 81 Prozent gehen von einer steigenden Teuerungsrate aus. Davon rechnet sogar jeder Zwölfte (acht Prozent) mit stark steigenden Preisen. Ein gleichbleibendes Preisniveau erwarten dagegen 17 Prozent und fallende Preise lediglich zwei Prozent. „Anleger scheinen aktuell in einer Art Schockstarre zu verharren“, sagt Gay. Denn nur wenige sehen einen Grund angesichts der steigenden Inflation ihr Sparverhalten zu ändern: 80 Prozent geben an, dass sie ihr Spar- und Geldausgabeverhalten konstant halten. Dabei ist ihnen durchaus bewusst, dass ihr Geld bei steigenden Preisen einer Entwertung ausgesetzt ist. Den besten Schutz vor Inflation bieten ihrer Meinung nach Anlagen in Gold (59 Prozent), in Aktien (17 Prozent), aber auch in Investmentfonds (11 Prozent).

Fondssparpläne kommen für viele Sparer als ergänzende Anlage in Frage

An der Sparfähigkeit liegt es jedenfalls nicht, dass die Deutschen ihr Sparverhalten nur sehr zögerlich ändern: 88 Prozent der Befragten können sich einen Sparplan mit 50 Euro Beitrag im Monat leisten. Außerdem halten es 43 Prozent für sinnvoll, einen Teil ihres Geldes in höher rentierliche Anlageformen anzulegen. Für viele ist dabei der Fondssparplan grundsätzlich durchaus eine Option: 40 Prozent können ihn sich sehr gut ergänzend zu anderen Anlagen vorstellen. Für jeden Fünften (23 Prozent) kommt ein Fondssparplan sogar als Basisanlage in Frage. „Das zeigt, dass die Evolution des Sparens am besten über einen Sparplan funktioniert – monatlich, in kleinen Raten, unverbindlich und flexibel. Damit lassen sich Anleger am ehesten von aktienbasierten Anlagen überzeugen“, sagt Gay. Ganz neu ist das Thema ohnehin nicht: Vier von fünf Befragten (80 Prozent) haben schon einmal von einem Fondsparplan gehört. Allerdings weiß nur jeder Dritte (31 Prozent), wie er funktioniert. „Viele denken bei Sparplänen zunächst an starre Konzepte mit langen Laufzeiten. Beim Fondsparen ist das aber anders“, so Gay. Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Denn knapp drei Viertel (73 Prozent) der Anleger sparen regelmäßig einen festen Betrag. Davon legt gut ein Viertel (28 Prozent) 100 bis 200 Euro pro Monat auf die Seite. 44 Prozent sparen sogar über 200 Euro monatlich. „Die deutschen Sparer lassen große Chancen ungenutzt. Sie wollen zwar auf Nummer sicher gehen. Indem sie ihr hart erspartes Geld der Inflation überlassen, erreichen sie aber genau das Gegenteil“, sagt der für das Privatkundengeschäft zuständige Geschäftsführer.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das erste Quartal erhob Forsa die Daten vom 8. bis 17. Februar 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017"

Zwei Drittel der Deutschen finden, dass sich Wohneigentum grundsätzlich lohnt. Es leben jedoch nur 46 Prozent nach eigenen Angaben im Eigenheim – und das, obwohl sieben von zehn Regionen in Deutschland bezahlbar und wertstabil sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Sparda-Studie "Wohnen in Deutschland 2017", die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde.

„Die Studie zeigt, dass in großen Teilen Deutschlands Wohneigentum erschwinglich ist. Umso wichtiger ist es, dass die Politik auch weiterhin den richtigen Rahmen für bezahlbaren Wohnraum setzt. Wir sehen momentan aber unterschiedliche Ansätze und vermissen Konsistenz“, sagt Uwe Sterz, Vorstandsmitglied des Verbandes der Sparda-Banken. „Auf der einen Seite möchte sich der Bund stärker an der Länderaufgabe Wohnungsbau beteiligen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Auf der anderen Seite schlägt die Bundesregierung neue makroprudenzielle Maßnahmen vor, die die Baufinanzierung beträchtlich erschweren könnten.“

Große Bandbreite bei aktuellen Immobilienpreisen

Käufer investieren in Deutschland im Durchschnitt 242.000 Euro in eine Immobilie. Das sind etwa sechs Jahresnettoeinkommen eines deutschen Durchschnitthaushalts. Erschwingliche Immobilien sind im Mittel 126 Quadratmeter groß, in Metropolen allerdings nicht mehr als 100 Quadratmeter. Eine Immobilie wird in der Studie als erschwinglich definiert, wenn ihr Preis dem durchschnittlichen Investitionsvolumen, also 242.000 Euro, entspricht. Der Quadratmeter Eigenheim kostet in Deutschland im Mittel knapp 2.000 Euro.

Regional gibt es beträchtliche Unterschiede, wie viel Platz eine erschwingliche Immobilie bietet: In den Metropolen wie München sind die Wohnungen für das Investitionsvolumen in Höhe von 242.000 Euro mit 44 m2 am kleinsten. Erschwingliche Immobilien sind in Berlin (98 m2) und Köln (88 m2) sogar doppelt so groß wie in der bayrischen Landeshauptstadt. Unter den mittelgroßen Städten Deutschlands ist für 242.000 Euro die größte Wohnfläche im Osten Deutschlands in Chemnitz (261 m2) erhältlich. Im Westen Deutschlands gibt es die größten erschwinglichen Wohnungen in Gelsenkirchen (190 m2). In den günstigsten Landkreisen sind die Einfamilienhäuser im Durchschnitt überall größer als 200m2.

Zukünftige positive Entwicklung in den Metropolen und Süddeutschland

Auf Basis von vier Subindices (regionaler Attraktivität, Baubedarfsprognose, regionale Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit) wurde eine Entwicklungsprognose für den Immobilienmarkt im Jahr 2020 erstellt. Demnach werden sich die Regionen in Süddeutschland, die Ballungsräume Berlin und Hamburg sowie das Rheinland positiv entwickeln. In diesen Regionen werden Immobilien auch in den nächsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter an Wert zulegen.

Nicht weiter als 30 km zum Arbeitsplatz pendeln

Etwa jeder achte Deutsche lebt in einer der sieben Metropolen Deutschlands. Viele, die keine passende erschwingliche Immobilie in der Großstadt finden, suchen im Umland. Die repräsentative Umfrage der Sparda-Studie ergab, dass die meisten Deutschen nicht weiter als 30 km vom Eigenheim zum Arbeitsplatz pendeln wollen. Ein Blick in die Metropolen zeigt: Es gibt auch dort erschwingliche Immobilien. So müssen Pendler in Berlin für erschwingliches Wohneigentum 15 km weit pendeln. In der Bundeshauptstadt liegt der Quadratmeterpreis im Mittel bei 2.430 Euro. Hamburger müssen mit 18 km noch etwas weiter für erschwingliche Immobilien pendeln, obwohl die Stadtfläche fast 20 Prozent kleiner ist als die von Berlin. Dort kostet der Quadratmeter durchschnittlich 3.474 Euro. Frankfurter haben im Metropolenvergleich die kürzesten Wege: Zwischen erschwinglichem Wohneigentum und City liegen etwa 12 km. Allerdings sind in allen Stadtteilen im Gegensatz zu Berlin und Hamburg die Immobilien für einen Kaufpreis von 242.000 Euro kleiner als 100m2. Der Quadratmeter Wohnfläche kostet im Vergleich der drei Städte in der Finanzmetropole durchschnittlich mit 3.365 Euro am meisten. Die Studie zeigt auch, in welchen Stadtteilen der Metropolen die günstigsten Wohnflächen zu finden sind.

Außerhalb der Metropolen gibt es vielerorts erschwingliches Wohneigentum: Sieben von zehn Regionen in Deutschland sind bezahlbar und wertstabil. Das heißt, dass die Quadratmeterpreise seit 2005 nicht gefallen sind und ein durchschnittliches Eigenheim mit einer Zahlung von höchstens 30 Prozent des Jahreshaushaltseinkommens nach 20 Jahren abbezahlt werden kann.

Kaufen oder mieten?

Nur 46 Prozent der Deutschen leben nach eigenen Angeben in einem Eigenheim. Doch jeder vierte Mieter in Deutschland unter 50 Jahren plant den Kauf einer eigenen Immobilie (26 Prozent). In der Altersgruppe zwischen 31 und 40 Jahren haben gut ein Drittel Kaufabsichten (35 Prozent). Die häufigsten Gründe gegen den Erwerb von Wohneigentum sind längerfristige finanzielle Risiken (61 Prozent) sowie die hohen Kosten (54 Prozent).

Vorsichtige Käufer trotz niedriger Zinsen

Bei einem Investitionsvolumen von 242.000 Euro müssen Käufer heutzutage 58.000 Euro weniger Zinsen zahlen als vor knapp 10 Jahren. Dennoch oder gerade deshalb sehen derzeit mehr Deutsche die niedrigen Zinsen für Kredite und Hypotheken skeptisch als noch vor einigen Jahren. Besonders unter den Deutschen, die jünger als 50 Jahre sind, verliert das Niedrigzinsniveau beim Immobilienkauf an Bedeutung: 2013 gaben noch 33 Prozent von ihnen an, den niedrigen Kreditzinsen kritisch gegenüberzustehen, in diesem Jahr liegt der Anteil bei 39 Prozent.

Zudem haben die sinkenden Zinsen dazu geführt, dass Immobilienkredite eine tendenziell längere Sollzinsbindung haben. Während die Anzahl der Kredite mit einer Zinsbindung von bis zu fünf Jahren in der vergangenen Dekade rückläufig war, wuchs die Anzahl der Kredite mit einer Zinsbindung von mehr als zehn Jahren nach Angaben der Bundesbank im gleichen Zeitraum um zwölf Prozentpunkte auf 42 Prozent. „Der typische Häuslebauer in Deutschland ist weiterhin sehr konservativ und stellt seine Finanzierung solide auf. Bei steigender Anzahl an Krediten, sehen wir eine Tendenz unserer Kunden zu längeren Laufzeiten. Zugleich liegt die Kreditausfallrate der Sparda-Banken auf historisch niedrigem Niveau", erklärt Sterz. „Schärfere Regelungen für die Kreditvergabe bei Privatpersonen würden dem Verbraucher nicht nützen, sondern den Weg zum Eigenheim oft abschneiden. Das ist weder im Sinne der Verbraucher noch der Politik.“

Mehr Informationen finden Sie unter www.sparda-wohnen2017.de. Dort können die Ergebnisse für alle 402 Regionen in Deutschland im Detail abgerufen werden. Zudem ist der Download der Diagramme möglich.

Über die Studie
„Wohnen in Deutschland 2017“ ist eine Studie des Verbandes der Sparda-Banken e.V., die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführt wurde. Sie folgt auf die erste Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland“, die von dem Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos AG in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach 2014 erstellt wurde. Anhand ausgewählter Wohnungsmarktindikatoren sowie Ergebnissen der Zukunftsampel – einer Entwicklungsprognose auf Basis von Wirtschaftsstärke, Zukunftsfähigkeit, Demografie und Attraktivität – wird die derzeitige Immobilienmarktlage aller 402 Kreise und kreisfreien Städte (= Regionen) in Deutschland sowie ihre Zukunftsfähigkeit analysiert. Ergänzt wird die Analyse durch Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu den Themen aktuelle Wohnsituation und Eigentumserwerb. Insgesamt 1.441 Personen wurden vom 5. Januar bis 19. Januar 2017 befragt.

Über den Verband der Sparda-Banken e.V.
Der Verband der Sparda-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Als „Stabsstelle“ ist er außerdem das Sprachrohr der Gruppe nach außen. Er betreut die rechtlich und wirtschaftlich eigenständigen zwölf Sparda-Banken sowie die anderen Mitgliedsunternehmen in genossenschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und personellen Angelegenheiten.

Über die Gruppe der Sparda-Banken
Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus zwölf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland sowie mehreren Service-Gesellschaften wie der Sparda-Datenverarbeitung eG und der Sparda-Consult Gesellschaft für Projekt- und Innovationsmanagement mbH. Mit insgesamt über 3,55 Mio. Mitgliedern und rund vier Mio. Kunden gehören die Sparda-Banken zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind als genossenschaftliche Banken Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

THINK Global Cities: Wachstum und Diversifikation über Investitionen in führende Städte

In seinem jüngsten Research-Papier prüft TH Real Estate die zunehmend komplexe Marktdynamik und zeigt die veränderten Anforderungen von Investoren an den globalen Immobilienmarkt auf. Laut Alice Breheny, Head of Global Research bei TH Real Estate, müssen lokale, strukturelle Trends verstanden werden, um bei Investitionen in den Städten der USA, in Europa und im Asien-Pazifik-Raum Werte zu erhalten und Wachstum zu generieren

„Einschätzungen zu wirtschaftlichen Entwicklungen und zur Veränderung des Immobilienmarktes werden zu häufig auf Länderebene getroffen. Das hat zur Folge, dass interessante Standorte nicht berücksichtigt werden, wenn auf Länderebene Risiken überwiegen”, erklärt Breheny. „Wir haben unsere globale Strategie auf Städte ausgerichtet, statt auf Länder. Dementsprechend können wir Investoren bei der Strukturierung ihres Portfolios besser beraten. Dieser Ansatz deckt sich mit den Anforderungen der Mieter der Objekte. Unsere Top-Down-Analysen haben wir durch einen innovativen, zweisträngigen Ansatz ergänzt, der sowohl strukturelle Megatrends als auch immobilienspezifische Daten berücksichtigt, um zukunftssichere Städte zu identifizieren.”

Der Report beschreibt Megatrends – wie Urbanisierung, den Aufstieg einer globalen Mittelklasse, Alterung der Bevölkerung, technologische Entwicklungen und die Verschiebung der Wirtschaftsmacht aus dem Westen Richtung Osten – als wichtige Einflussfaktoren auf die Gestaltung von Objekten und zukünftige Nachfrage nach Immobilien. Obwohl Konjunkturzyklen weiterhin die kurzfristige Performance von Immobilien bestimmen werden, besteht das Risiko, dass durch eine Fokussierung allein darauf das langfristige Wertschöpfungspotenzial von Megatrends unentdeckt bleibt.

Das Wachstum der Städte hängt von vielen dynamischen Faktoren ab. Dennoch gibt es für jede von ihnen ein zentrales Thema: In Europa bieten zum Beispiel kulturelle Zentren, die Menschen sowohl für den Arbeitsmarkt als auch den Tourismus ansprechen, Investitionsmöglichkeiten. In den USA wachsen hingegen vorrangig technologische Innovationszentren, die Potenzial für den Arbeitsmarkt bieten. Und in Asien profitieren Mega-Städte, die weiter wachsen können und damit ihre Dominanz als globales, ökonomisches Epizentrum herausstellen.

„Europa bietet eine Vielzahl an Städten, die ein reiches Kulturerbe aufweisen und die weniger urbane Gebiete über Faktoren wie zusätzliche Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten ausstechen”, sagt Liz Sworn, Fund Manager Europe des European Cities Fund bei TH Real Estate. „Die Produktivität ist höher, Innovationskraft ist im Überfluss vorhanden und die Bevölkerung bleibt jünger, kaufkräftiger und hat nach Abzug der Lebenshaltungskosten mehr Geld zur freien Verfügung. Als Resultat zeigt sich, dass die attraktivsten Städte in Europa überraschend stark wachsen und eine kontinuierlich steigende Nachfrage für Immobilien aufweisen. Der Reiz dort zu leben und Zeit zu verbringen ist eng damit verbunden hoch ausgebildete Nachwuchskräfte wie auch Touristen anzusprechen.”

Unter Einbeziehung verschiedenster Faktoren hat das Research-Team von TH Real Estate eine Vielzahl an Städten in unterschiedlichen Regionen identifiziert, die zurzeit von institutionellen Investoren noch nicht als Investitionsziel erkannt werden, aber in Hinblick auf langfristige Investitionen nicht ignoriert werden sollten, wenn es darum geht, ein zukunftsorientiertes Portfolio zu entwickeln.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte den Report oder klicken auf unsere interaktive Karte.

MV Index Solutions: Index Review für das Quartal 1 treten in Kraft

Mit dem heutigen Handelstag treten die Änderungen auf Basis der Ergebnisse des quartalsweise durchgeführten Index Reviews von MV Index Solutions (MVIS) in Kraft. In insgesamt 47 verschiedenen Aktienindizes haben sich 101 Positionen verändert: Dabei handelt es sich um 64 Zugänge und 37 Streichungen. Diese Änderungen haben Auswirkungen auf sämtliche Finanzprodukte, insbesondere ETFs, die auf MVIS Indizes basieren. Das kumulierte verwaltete Vermögen dieser Produkte beträgt aktuell rund 15,22 Milliarden US-Dollar (USD).

Vom Review sind auch die MVIS Hard Asset Indices betroffen. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Aktienindizes, die potenzielle Anlagethemen wie beispielsweise Gold, Öl oder die Agrarindustrie abdecken. Im Folgenden erläutern wir drei Beispiele für die Auswirkungen des Reviews auf die Indexpositionen:

  1. MVIS Global Junior Gold Miners Index
    Im MVIS Global Junior Gold Miners Index (MVGDXJ), der die Entwicklung der weltweit liquidesten Gold- und Silberminenbetreiber im Anfangsstadium ihrer Explorationen verfolgt, wurden insgesamt sechs Positionen hinzugefügt. Bei den Zugängen handelt es sich um WESTGOLD RESOURCES PTY LTD (Indexgewichtung: 1,49 Prozent), GOLD STANDARD VENTURES CORP (Indexgewichtung: 1,42 Prozent) sowie WESDOME GOLD MINES LTD (Indexgewichtung: 1,36 Prozent). Aufgelöst wurden die Positionen PRETIUM RESOURCES INC, IAMGOLD CORP sowie ALAMOS GOLD INC. Aktuell basieren auf dem MVGDXJ Finanzprodukte mit insgesamt 6,7 Milliarden USD Assets under Management. Seine YTD-Performance beträgt aktuell 12,6 Prozent (Stand: 20.03.2017).
  1. MVIS US Listed Oil Services 25 Index
    Der MVIS US Listed Oil Services 25 Index (MVOIH) spiegelt die Entwicklung der größten und liquidesten US-Unternehmen wieder, die mindestens 50 Prozent ihrer Umsätze im Bereich Oil Services generieren. Neu aufgenommen wurde FAIRMOUNT SANTROL HOLDINGS INC mit einer Indexgewichtung von 1,69 Prozent. Dafür wurde die Position TIDEWATER INC aufgelöst. Der MVOIH ist aktuell für Finanzprodukte mit einem Gesamtanlagevolumen von 1,2 Milliarden USD lizensiert. Seine Performance Year-to-Date (YTD) liegt derzeit bei –8,51 Prozent (Stand: 20.03.2017).
  1. MVIS Global Agribusiness Index
    Die einzige veränderte im Position im MVIS Global Agribusiness (MVMOO) Index ist der US-amerikanische Chemiekonzern PLATFORM SPECIALTY PRODUCTS CORP, der zu einer Gewichtung von 0,63 Prozent neu in den Index aufgenommen. Der MVMOO zeichnet die Performance der weltweit größten und liquidesten Unternehmen in der Agrarindustrie. Er dient derzeit als Basis für Finanzprodukte mit einem kumulierten verwalteten Vermögen in Höhe von 833,3 Millionen USD. Seine YTD-Performance liegt bei 4,74 Prozent (Stand: 20.03.2017).

Die ausführlichen Ergebnisse des Index Reviews sowie weitere Details finden Sie unter www.mvis-indices.com

Über MV Index Solutions
MV Index Solutions (MVIS) entwickelt, pflegt und lizensiert die MVIS Indizes. Dabei handelt es sich um eine Selektion von fokussierten, investierbaren und diversifizierten Benchmark-Indizes, die speziell als Basis für Finanzprodukte entwickelt wurden. MVIS Indizes umfassen verschiedene Anlageklassen, einschließlich Hard Assets und internationale Aktienmärkten sowie Rentenmärkte. Derzeit sind etwa 15 Milliarden US-Dollar in Finanzprodukte investiert, die auf MVIS Indizes basieren. MVIS ist ein Unternehmen von VanEck.

3 Lipper Fund Awards für Degroof Petercam AM

Degroof Petercam Asset Management erhält Awards in den Kernkompetenzen 
Emerging Markets Debt, Euro High Yield und European Listed Real Estate. Als beste Fonds über 3 Jahre in ihren jeweiligen Sektoren wurden ausgezeichnet:

  • DPAM L Bonds Emerging Markets Sustainable
    Thierry Larose: „Transparenz und demokratische Werte sind besonders in Schwellenländern wichtige Performancetreiber an den Anleihemärkten“
  • DPAM L Bonds EUR Corporate High Yield
    Bernard Lalière: „Im Euro High Yield-Segment bleiben Ausfälle die Ausnahme“
  • DPAM INVEST B Real Estate Europe Dividend
    Olivier Hertoghe: „Europäische börsennotierte Immobilien sind sehr gute Diversifikatoren“

DPAM L Bonds Emerging Markets Sustainable

(Bester Fonds nach 3 Jahren im Sektor Bond Emerging Markets Global – Local Currency)

Das Streben von Degroof Petercam Asset Management, einen einzigartigen Nachhaltigkeitsansatz für Schwellenländeranleihen zu entwickeln, hat sich in einer attraktiven Risiko-/Rendite-Erfolgsbilanz der vergangenen 3 Jahre ausgezahlt. In seinem Sektor ist der DPAM L Bonds Emerging Markets Sustainable bei den deutschen Lipper Fund Awards mit der besten risikoadjustierten Performance nach 3 Jahren ausgezeichnet worden. 

Schon im April 2016 hat der Fonds eine 5 Sterne-Bewertung von Morningstar erhalten. Fondsmanager Thierry Larose, von Citywire mit AAA für seine risikoadjustierten Resultate im Bereich Emerging Marktes Debt Local Currency geratet, investiert in Lokalwährungs-Staatsanleihen von Emerging Markets und Frontier Markets. Seine atypische Strategie verfolgt der Fonds dadurch, dass die Länderauswahl zuerst nach Nachhaltigkeits- und danach nach Finanzkriterien erfolgt. „Vor allem in den Schwellenländern sind Transparenz und demokratische Werte effektive Treiber für die Anleihemärkte“, sagt Thierry Larose. Von unabhängigen Institutionen, wie z.B. Freedom House, als undemokratisch oder unfrei eingestufte Länder, wie China oder Russland, schließt der Manager von vornherein aus. Zudem wurde in den letzten beiden Jahren zum Beispiel Venezuela im Rahmen von Finanzanalysen aufgrund des Risikos einer Staatspleite ausgeschlossen. 

DPAM L Bonds EUR Corporate High Yield

(Bester Fonds nach 3 Jahren im Sektor Bond Euro – High Yield)

Für seine gegenüber Wettbewerbern relativ starke 3-Jahres-Performance erhielt der in europäische Unternehmens-Hochzinsanleihen investierende DPAM L Bonds EUR Corporate High Yield einen Lipper Fund Award. Folgende Faktoren sollten nach Meinung von Fondsmanager Bernard Lalière die Assetklasse auch in Zukunft stützen: Die makroökonomische Wetterlage in Europa bleibt freundlich; Das Wachstum ist zwar niedrig, aber die Unternehmensbilanzen sehen solide aus und die Unternehmensliquidität ist relativ stark. Zudem ist das Risiko eines nennenswerten Default-Anstiegs gering. Des Weiteren erlebt Europa noch keine massiven Aktienrückkäufe oder die Ausgaben von Anleihen sehr niedriger Qualität. Last but not least wird die Europäische Zentralbank die Zinssätze wohl noch eine ganze Weile niedrig halten.

„Wir betreiben einen intensiven Bottum-up Research-Prozess und setzen das Portfolio ‚Conviction driven‘ zusammen. Dabei sind wir uns der Benchmark bewusst, lassen uns aber nicht von ihr einengen“, beschreibt Bernard Lalière seinen aktiven Managementansatz. 

DPAM INVEST B Real Estate Europe Dividend

(Bester Fonds nach 3 Jahren im Sektor Equity Real Estate Holdings Europe) 

Der Anlagefokus des DPAM Invest B Real Estate Europe Dividend, der für seine Wertentwicklung im 3-Jahres-Zeitraum einen Lipper Fund Award erhalten hat, liegt auf europäischen Immobilienaktien, die eine hohe Dividendenrendite ausweisen und Potential für eine nachhaltige Steigerung dieser Dividende haben. Das Fondsportfolio ist breit gestreut über verschiedenste Immobiliennutzungsarten und europäische Länder, wobei bereits seit Fondsauflegung im Jahr 2010 vergleichsweise wenige Investitionen in Großbritannien erfolgen. Fondsmanager Olivier Hertoghe legt im Rahmen des benchmarkfreien, auf „High Conviction“ basierten Anlageprozesses vor allem in kleineren und mittelständischen Unternehmen des Immobilienuniversums an. 

„Immobilienaktien können innerhalb eines breiten Aktienportfolios hervorragend als Diversifikator dienen. Denn der defensive Charakter von Immobilienanlagen spiegelt sich auch bei Immobilienaktien wider, und zwar im Vergleich zum breiten Aktienmarkt in Form einer deutlich niedrigeren Volatilität. Diese beträgt, insbesondere aufgrund des voranschreitenden Entschuldungsprozesses des Sektors, etwa nur das 0,6-fache der Volatilität des gesamten europäischen Aktienmarktes“, sagt Olivier Hertoghe.

Über Degroof Petercam
Degroof Petercam Asset Management (DPAM), mit Hauptsitz in Brüssel, ist eine in den Benelux-Ländern führende unabhängige Asset Management-Gesellschaft mit langjähriger Marktreputation in Long Only-Anlagekonzepten sowie spezialisierten Asset Management-Lösungen. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa und stellt seine Expertise über ein breites Netzwerk von über 400 Vertriebspartnern zur Verfügung. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot von DPAM richtet sich vornehmlich an öffentliche und betriebliche Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, private Banken sowie gemeinnützige Organisationen. Aktuell verwaltet DPAM ein Vermögen von über 37 Milliarden Euro.

Alleiniger Anteilseigner ist die unabhängige und renommierte Degroof Petercam Gruppe, die mit Büros in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Italien und Hongkong insgesamt 1.400 Mitarbeiter in den Bereichen Asset Management, Private Banking, Investment Banking (Corporate Finance und Wertpapierhandel) und Asset-Servicing beschäftigt. Ca. 70 Prozent der Aktien der in Privatbesitz gehaltenen Gesellschaft befinden sich in den Händen von Familien und Referenz-Aktionären (Philippson, Peterbroeck, Van Campenhout, Haegelsteen, Schockert, Siaens sowie CLdN Finance und Cobepa). Der Rest des Grundkapitals wird von der Unternehmensführung und Mitarbeitern, Finanzpartnern und sonstigen Aktionären gehalten.

Änderung im Hauck & Aufhäuser Familienindex HAFixD – HAFixE bleibt unverändert

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie der TUI AG die Aktie der Hella KGaA Hueck. Bedingt durch eine Anteilsaufstockung des Großaktionärs Mordashov an der TUI AG überschreitet das Unternehmen die für die Indexmitgliedschaft erforderliche Grenze. Die Touristik Union International ist mit 76.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 20 Mrd. Euro das größte Touristikunternehmen Europas mit Reisebüros, Incoming-Agenturen, Hotels, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffen und Reiseveranstaltern. Darüber hinaus hält die TUI eine Finanzbeteiligung an der Containerreederei Hapag-Lloyd.

Die Zusammensetzung des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, bleibt hingegen unverändert.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Europa ist Freitag, der 17. März 2017, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht

F+B baut Führungsspitze um

F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg baut im Zuge einer Altersnachfolge die Führungsspitze um und erweitert die Geschäftsleitung. Am 22. Februar 2017 ist Gründungsgesellschafter Dr. Michael Clar mit Erreichen der Altersgrenze aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Dr. Bernd Leutner ist damit Alleingesellschafter und -geschäftsführer geworden.

Dr. Michael Clar bleibt als ausgewiesener Mietspiegel-Experte im Rahmen eines Beratungs- und Kooperationsvertrages F+B verbunden, so dass seine Projekt- und Beratungserfahrungen und sein Know-How F+B erhalten bleiben. Gleiches gilt für Ulrike Stüdemann, die bislang u. a. die Immobilienmarktatlanten und den Mietspiegelindex bei F+B verantwortet hat.

Diese Veränderungen in der Geschäftsführung hat F+B zum Anlass genommen, die zweite Führungsebene in der Geschäftsleitung neu zu strukturieren. Mit Erteilung der Prokura am 22. Februar 2017 sind Andreas Schmalfeld und Manfred Neuhöfer offiziell in die Geschäftsleitung aufgerückt. Zusammen mit den Prokuristen Thorsten Hühn und Dr. Moritz Leutner komplettieren sie nun die zweite Führungsebene des Hamburger Instituts. Verbunden mit dieser personellen Neuordnung des Managements ist eine Neuordnung von Verantwortlichkeiten, um F+B noch besser an veränderte Kunden- und Marktbedürfnisse anpassen zu können.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit.

Fidelity ist beste Fondsgesellschaft für Aktien und Multi Asset

Fidelity International ist von Morningstar als beste Fondsgesellschaft für Aktien und Multi Asset ausgezeichnet worden. Die Morningstar Awards zeichnen jene Fonds und Fondsgesellschaften aus, die risikobereinigt die größte Outperformance über ein Jahr und langfristig erzielt haben.

„Die Awards bestätigen den Erfolg unserer klar definierten Investment- und Researchphilosophie. Damit schaffen wir langfristig Mehrwert für den Anleger. Über einen Zeitraum von drei Jahren haben 68 Prozent* unserer Fonds ihre Peergroup geschlagen, über fünf Jahre sind es 65 Prozent“, so Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International. „Darüber hinaus zeigt die Auszeichnung in der Kategorie Multi Asset, dass wir mit unseren neuen, flexiblen Multi-Asset-Ansätzen den Nerv der Anleger treffen.“

Multi-Asset-Familie für verschiedene Kundenbedürfnisse

Fidelity hat 2016 zwei neue Multi-Asset-Fonds auf den Markt gebracht, die eine konstante Risikoklassifizierung auf Basis des Synthetischen Risiko Rendite Indikators (SRRI) besitzen. Die Fidelity SMART Fonds – SMART steht für Systematic Multi Asset Risk Targeted – streben eine konsequente Volatilitätssteuerung innerhalb fest definierter Schwankungsbreiten an. Darüber hinaus bietet Fidelity innerhalb der Multi-Asset-Familie weitere Fonds an, die unterschiedliche Anlegerbedürfnisse im Fokus haben: regelmäßige Erträge, eine bestimmte Zielrendite oder fest definiertes Auszahlungsdatum. „Multi-Asset-Fonds bieten keine one-size-fits-all Lösung. Der Ausbau unserer Multi-Asset-Familie mit dem Fokus auf verschiedenen Anlegerbedürfnissen trägt dieser Überzeugung Rechnung“, sagt Alexander Leisten. Fidelity hat das globale Multi-Asset-Team in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Aktuell arbeiten mehr als 30 Experten in dem Bereich – vom Fondsmanagement über Produktdesign bis zur taktischen Asset Allocation. Das Multi-Asset-Team verwaltet ein Vermögen von rund 40 Milliarden Euro.

Erfolgreiche Award-Saison für Fidelity

Neben den Morningstar Awards hat Fidelity in der diesjährigen Award-Saison zahlreiche weitere Fondspreise erhalten: Den Auftakt bildete der Feri EuroRating Award als „Bester Asset Manager – Universalanbieter“. Es folgten 13 erste Plätze für Fonds von Fidelity bei den Euro Fund Awards und erneut die Bestnote von fünf Sternen als Fondsgesellschaft im Rahmen des Capital Fonds-Kompass. Darüber hinaus wurde Fidelity von Lipper als bester großer Anbieter von Investmentfonds in Deutschland ausgezeichnet. Bei den Einzelfonds hat der Fidelity Global Technology Fund den Lipper Award über den Anlagezeitraum von drei Jahren erhalten.

*Quelle: Fidelity International, 31.12.2016. Grundlage der Berechnung ist die Wertentwicklung von 207 aktiven Publikumsfonds von Fidelity nach Gebühren.

Institutionelle Investoren nehmen auch Risiken in Kauf

Angesichts ausgeprägter Wertschwankungen, größerer Risiken und nach wie vor niedriger Renditen, verstärken institutionelle Investoren zugunsten höherer Erträge derzeit ihre Investments in vergleichsweise riskanten Anlageformen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine internationale Umfrage unter institutionellen Investoren, die heute von Natixis Global Asset Management vorgestellt worden ist. Gleichzeitig verdoppeln institutionelle Investoren zwar ihre Aktivitäten im Bereich Risikomanagement, um so die Anforderungen an Wachstum und ihren Liquiditätsbedarf langfristig besser erfüllen zu können, geben jedoch an, noch bessere Instrumente zur Identifizierung von Risiken in ihren Portfolios zu benötigen.

Natixis hat 500 Manager staatlicher und betrieblicher Altersvorsorgeprogramme, Stiftungen, Versicherungen und Staatsfonds in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten befragt, die insgesamt ein Anlagevermögen von 15,5 Bio. US-Dollar verwalten.

Aus den Ergebnissen dieser Umfrage geht hervor, wie institutionelle Investoren, die im Wesentlichen als die weltweit größten und erfahrensten Anleger eingestuft werden, den Faktor Risiko zu ihrem eigenen Vorteil nutzen. Außerdem sind 75% der institutionellen Investoren der Meinung, dass Privatanleger zugunsten einer höheren Rendite womöglich zu große Risiken eingehen.

62% der institutionellen Manager haben den Eindruck, trotz der ausgeprägteren Wertschwankungen am Markt, die ihrer Meinung nach die größte Gefahr für ihre Performance darstellen, mit dem kurzfristigen Marktrisiko fertigwerden zu können. Den meisten Anlass zur Sorge geben ihrer Einschätzung nach jedoch die niedrigen Renditen. Wegen der Aussichten auf eine höhere Volatilität sowie aufgrund der hartnäckig niedrigen Zinsen verlassen sich nur wenige Institutionen auf traditionelle Portfoliostrategien, um ihre Wertentwicklungsziele zu erreichen. Stattdessen erhöhen sie ihre Investments in Aktien- und Alternativanlagen, sowie bei illiquiden und privatwirtschaftlichen Anlagen, um risikobereinigte Renditen erzielen zu können.

„Obwohl sich die Risikofaktoren im Laufe der Zeit verändern, bleibt die Herausforderung für institutionelle Investoren, langfristig positive Ergebnisse zu erzielen, während man kurzfristige Turbulenzen am Markt umschifft“, so Jörg Knaf, Executive Managing Director DACH-Länder bei Natixis Global AM. „Aufgrund ihrer Mandate ist die Vermeidung von Risiken aber keine Option für institutionelle Investoren. So müssen sie einen Weg finden, mit diesen großen Herausforderungen fertigzuwerden, oder aber sich komplett neu aufstellen, indem sie Risiken ausgleichen und Alternativen zum traditionellen 60/40 Portfolio-Aufbau einbeziehen, und das immer mit Blick auf ihre langfristigen Ziele.

Fokus auf das Wachstum: reale Anlagen und alternative Investments spielen größere Rolle

Was ihre jeweiligen Ziele betrifft, so halten zwar 70% der Investoren ihre Ertragserwartungen für durchaus realistisch, aber so groß, wie es auf den ersten Blick scheint, ist die Zuversicht vielleicht doch nicht. So rechnet die Hälfte (50%) der Institutionen damit, dass die Ertragserwartungen in den nächsten 12 Monaten sinken werden. Ein Grund dafür ist die Schwierigkeit, überhaupt noch Ertragsquellen zu identifizieren. So geben 75% der Befragten an, dass sich immer schwerer ein Alpha generieren lässt, weil die Märkte zusehends effizienter werden.

Obwohl die meisten zuversichtlich sind, ihre langfristigen Verbindlichkeiten bedienen zu können, gehen 62% davon aus, dass dies den meisten ihrer Mitbewerber nicht gelingen wird. Derweil vertreten 69% die Auffassung, dass traditionelle Methoden zur Diversifikation und zur Portfoliostrukturierung neuen Ansätzen weichen müssen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

  • 76% der institutionellen Investoren sind der Meinung, dass Private Equity-Investments höhere risikobereinigte Erträge bieten als traditionellen Anlageklassen. Gleichzeitig vertritt über die Hälfte der Befragten (55%) die Auffassung, dass Private Equity auch eine bessere Diversifikation ermöglicht als traditionelle Aktien.
  • Nach Einschätzung von 73% der Befragten bieten Private Debt-Engagements höhere risikobereinigte Erträge als traditionelle Anleiheninvestments. Für am vielversprechendsten hält man dabei die Segmente Infrastruktur, Gesundheitswesen sowie Technologie, Medien und Telekommunikation. Ausserdem geben viele Befragte an, auch den Einsatz von direkten Darlehen (44%) und besicherten Anleihen (34%) in Betracht zu ziehen.
  • Etwa ein Drittel (34%) der Institutionen äußert ferner, dass man beabsichtigt, die Allokationen in realen Vermögenswerten wie Immobilien, Infrastruktur und Flugzeugfinanzierungen in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen. Ebenso wie bei ihrer allgemeinen Einschätzung der privaten Märkte besteht für 63% der institutionellen Manager auch bei Engagements in realen Vermögenswerten das vorrangige Ziel darin, höhere Erträge zu erwirtschaften.
  • Über die Hälfte (56%) der Institutionen gibt an, in diesem Jahr auch verstärkt auf alternative Investmentstrategien zu setzen. Die Nutzung alternativer Investments beschränkt sich dabei aber nicht nur auf Wachstumsportfolios. Schließlich erklären 77% der Befragten, dass alternative Investments mittlerweile auch bei Liability Driven-Investments eine Rolle spielen.

„Im lang anhaltenden Kampf gegen die historisch niedrigen Zinsen gehen institutionelle Investoren bereits immer höhere Risiken ein, um auf Kurs zu bleiben", sagte Robert Hussey, Executive Vice President der Institutional Services Group. "Neben ihrer erhöhten Risikobereitschaft, verfügen sie heutzutage außerdem über ein breites Spektrum an Instrumenten und Strategien zur Anlageverwaltung.“

Gleichgewicht zwischen Wachstum, Risiko, Liquidität und Verbindlichkeiten

Nur wenige Institutionen setzen bei der Steuerung des Portfoliorisikos ausschließlich auf höhere Anleihengewichtungen. Obwohl etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54%) die Auffassung vertritt, dass eine Diversifikation mittels traditioneller Anlageklassen einen adäquaten Schutz vor Rückschlagsrisiken bieten kann, sind nur 3% wirklich fest davon überzeugt, dass diese Strategie im kommenden Jahr ausreichen wird. Vielmehr sind die Investoren der Meinung, dass Risikobudgetierung (87%), Diversifikation über verschiedene Sektoren (86%), Währungsabsicherungen (75%) und der verstärkte Einsatz alternativer Investments (76%) effektivere Methoden zur Steuerung des Portfoliorisikos darstellen.

Obwohl institutionelle Investoren der Meinung sind, dass alternative Investments zur Risikostreuung und -steuerung auf Portfolioebene beitragen, gibt über die Hälfte (55%) an, sich wegen des Liquiditätsbedarfs nur in begrenztem Maße in alternativen Investments engagieren zu können. So vertreten die Entscheidungsträger bei vielen Institutionen (71%) die Auffassung, dass die strengeren Solvenz- und Liquiditätsvorgaben, die von den Aufsichtsbehörden weltweit zuletzt eingeführt worden sind, dazu geführt haben, dass man sich inzwischen stärker auf eher kurzfristige Anlagehorizonte und liquidere Anlageformen konzentriert. Vor diesem Hintergrund stellt die Bedienung von Verbindlichkeiten, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken, jedoch eine beträchtliche Herausforderung dar. So erklären die Befragten, dass ihnen die Abwägung langfristiger Wachstumsziele gegenüber dem langfristigen Liquiditätsbedarf im Hinblick auf das Risikomanagement den größten Anlass zur Sorge gibt.

Auch die sogenannten ESG-Faktoren (ökologische, soziale und Corporate Governance-Kriterien) spielen bei den Engagements der Investmentteams eine immer größere Rolle und dienen als Kennzahl für die Identifizierung von Unternehmen und Investmenttrends, die das Wachstumspotenzial des Portfolios auf lange Sicht steigern könnten. Fast 60% der institutionellen Investoren erklären, dass die Berücksichtigung der ESG-Faktoren eine Möglichkeit darstellt, Alpha zu generieren. Ebenso viele Institutionen halten diese Vorgehensweise für eine Option, um allgemeine Risikofaktoren, wie etwa Gerichtsprozesse, Umweltschäden oder soziale Konflikte  einzudämmen. Parallel dazu gehen 62% der Befragten davon aus, dass alle Manager im Laufe der nächsten fünf Jahre die ESG-Faktoren standardmäßig berücksichtigen werden.

Verbindlichkeiten-Management und verstärktes Outsourcing

Institutionelle Investoren stehen vor neuen Herausforderungen, weil sie sich über die traditionellen Märkte hinaus engagieren und für ihre Portfolios eine breitere Palette von Investments mit geringerer Liquidität und längeren Anlagehorizonten berücksichtigen. Über 46% der Befragten geben an, dass eine der größten Herausforderungen schlicht und einfach darin besteht, einen wirklich fundierten Überblick über die unterschiedlichen Risikoengagements auf Portfolioebene zu erhalten.

Das Erreichen von Risiko-/Ertragszielen verlangt von den Entscheidungsträgern ferner, auch außerhalb ihres eigenen Teams nach Spezial-Expertise Ausschau zu halten. So lagern immer mehr Institutionen die Verwaltung ihrer Portfolios zumindest teilweise aus. Etwa 40% der institutionellen Investoren greifen derzeit außerdem auf externe CIOs und/oder Treuhänder zurück. Insgesamt haben jene Organisationen, die externe Dienstleistungen nutzen, das Management von 37% ihres gesamten Anlagevermögens ausgelagert.

Bei den institutionellen Managern hat das Verbindlichkeiten-Management oberste Priorität. 70% der befragten Institutionen setzen schon jetzt Strategien zum Abgleich von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten um, die dazu beitragen sollen, den Verkauf von Vermögenswerten einerseits sowie die Einkommensströme mit den zukünftigen Ausgaben andererseits in Einklang zu bringen, um auf diese Weise das Liquidationsrisiko zu steuern. Viele dieser Strategien basieren zwar nach wie vor auf festverzinslichen Wertpapieren hoher Qualität, mittlerweile nutzen die institutionellen Investoren bei Liability Driven-Investments (LDI) aber eine breitere Palette von Anlageinstrumenten.

Dazu zählen Absicherungsstrategien (die von 47% genutzt werden), inflationsgebundene Anleihen (44%) und nominale Anleihen (37%). Allerdings halten die Institutionen auch noch nach weiteren Optionen Ausschau. So geben etwa drei Viertel der institutionellen Investoren (77%) an, dass alternative Investments beim Management von LDI-Portfolios eine wichtige Rolle spielen, da diese nicht nur zur Diversifikation und zur Risikobegrenzung beitragen, sondern auch das Portfolio insgesamt optimieren.

Eine beträchtliche Zahl der Befragten (62%) ist der Meinung, dass es den meisten Organisationen trotz des Einsatzes von LDI-Strategien nicht gelingen dürfte, ihre langfristigen Ziele zu erreichen. Drei von fünf Organisationen (60%) beklagen zudem einen Mangel an Innovationen im Bereich LDI-Lösungen, obwohl nicht so viele (41%) bereit sind, für innovative LDI-Lösungen ein Aufgeld zu bezahlen.

Methodik

Natixis hat 500 institutionelle Investoren nach ihrer Risikoeinschätzung, ihren Prognosen bezüglich der Asset Allocation sowie ihren Auffassungen zur Tendenz des Marktes gefragt. Zu den Befragten zählten Manager staatlicher und betrieblicher Altersvorsorgeprogramme, Stiftungen, Versicherungen und Staatsfonds in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten. Die Daten wurden im Oktober und im November 2016 vom Research-Unternehmen CoreData erhoben. Die Ergebnisse sind in einem aktuellen Whitepaper mit dem Titel „Double Down“ veröffentlicht worden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite http://www.durableportfolios.com.

Sycomore Happy@Work: Neuer ESG-Themenfonds setzt auf glückliche Mitarbeiter

Glückliche Mitarbeiter sind produktiver und tragen so entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Dieser einfachen Gleichung folgt die französische Fondsboutique Sycomore Asset Management und erweitert das eigene SRI-Portfolio mit dem ESG-Themenfonds Sycomore Happy@Work (ISIN: LU1301026388). Der Aktienfonds ist ab sofort zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen und berücksichtigt insbesondere die Kriterien, die die Mitarbeiter eines Unternehmens betreffen.

Die Auswahl der europäischen Zielinvestments erfolgt über eine disziplinierte Fundamentalanalyse in Kombination mit einer ESG-Analyse (Environment, Social & Governance), bei der der sozialen Dimension Vorrang eingeräumt wird. Gewinnbeteiligungen, Weiterbildung, Vermeidung von Arbeitsunfällen, geringe Mitarbeiterfluktuation oder Fehlzeiten spielen alle eine Rolle bei der Auswahl der Unternehmen im Portfolio. Auch die Einschätzungen von Experten, Personalchefs und Mitarbeitern sowie die Ergebnisse von Unternehmensbesuchen fließen in die Beurteilung mit ein.

Nachhaltigkeitskriterien im Investmentprozess führen zu guter finanzieller Performance

Bertille Knuckey, Head of Sustainable & Responsible Investment (SRI) bei Sycomore AM und Fondsmanagerin von Sycomore Happy@Work, hebt den signifikanten Mehrwert der ESG-Strategie hervor: „Faktoren wie Work-Life-Balance, Partizipation und Weiterbildungsmöglichkeiten werden von Mitarbeitern immer stärker nachgefragt. Unternehmen, die diese berücksichtigen, ziehen die besten Mitarbeiter an und haben dadurch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wir sehen hier einen Megatrend und eine Nische, die im Investmentuniversum noch kaum abgebildet wird und die wir mit Sycomore Happy@Work gezielt besetzen.“

Die Performance des Fonds Happy@Work zeigt, dass Nachhaltigkeitskriterien im Investmentprozess zu einer guten finanziellen Performance führen. Seit Auflegung erzielte der Fonds eine Rendite von 24,7 Prozent* und schlägt damit seinen Benchmark-Index Euro STOXX TR deutlich, der im gleichen Zeitraum eine Rendite von 4,8 Prozent erreichte.

Sycomore Asset Management: Fondsboutique mit hoher SRI-Kompetenz

Sycomore AM wurde 2001 gegründet und ist die erste unabhängige Fondsboutique, die eine eigene Nachhaltigkeitsanalyse aufgebaut und als festen Bestandteil des gesamten Investmentprozesses verankert hat. Emeric Préaubert, einer der vier Gründungspartner von Sycomore AM und Manager des Flaggschiff-Fonds Sycomore Partners, sagt: „Unser Management-Team kombiniert die fundamentale Aktienanalyse mit einer ausgeprägten qualitativen Unternehmensbewertung. Dazu gehören sowohl persönliche Gespräche mit dem Top-Management der Firmen als auch mit seinen Kunden und Wettbewerbern. Mit diesem proprietären Investmentprozess setzen wir uns zum Ziel, unterbewertete Aktien und nachhaltige Erträge zu identifizieren.“

Mit seinem Fokus auf fundamentale Analysen und einem intensiven qualitativen Bewertungsprozess hat sich Sycomore AM in seinem Heimatmarkt einen ausgezeichneten Ruf als Spezialist für europäische Aktien erworben und verwaltet heute ein Vermögen von mehr als 5,5 Milliarden Euro in 18 Fonds sowie zahlreichen Spezialmandaten. Zu den überwiegend institutionellen Kunden gehören heute Pensionsfonds wie die ERAFP und die FRR, zwei der größten staatlichen Versorgungswerke Frankreichs, sowie Versicherer und Banken.

Sycomore Happy@Work gibt es auch als institutionelle Tranche mit der ISIN LU1301026206. Diese wurde in Frankreich am 4. November 2015 aufgelegt. Der Fonds verwaltet aktuell insgesamt rund 107 Millionen Euro.

* Die vor dem 4.11.2015 angezeigte Rendite bezieht sich auf einen identischen, in Frankreich zugelassenen Fonds, der zum gleichen Datum aufgelöst worden ist. Das Fondsvermögen wurde in den luxemburgischen Fonds transferiert. (Stand der Daten: 28.02.2017)

Performance of Pan-European Property Funds Moderates in 2016

MSCI Inc. (NYSE: MSCI), a leading provider of research-based indexes and analytics, announced that Pan-Europe property funds delivered a net fund return of 2.3% in the last quarter of 2016, as indicated in the IPD Pan-Europe Quarterly Property Fund Index.

This records performance for the 12 months to December 2016 at 4.7%, slowing down from 5.3% in September 2016 and 10.4% in December 2015. Despite the annual slowdown, quarter-on-quarter returns accelerated throughout 2016: after showing a marked slowdown in Q1 and Q2 (0.4% and 0.9%), returns gathered momentum in Q3 and Q4 (1.0% and 2.3%).

Underlying assets held in these funds recorded a similar pattern. The last quarter was of 2016 showed the strongest return of the year at 2.2%. This was driven by capital growth of 0.9%, which followed three quarters of negative capital growth. Over 12 months, performance slowed to 4.8%, compared with 10.5% in December 2015. This was driven by a slight fall in capital values (0.4%), the first 12-month negative capital growth recorded since March 2014.

Although a slowdown was seen in most markets across Europe, the UK was the driving force. This was in part due to the slowdown of the UK market, and a currency effect - through 2016, Sterling depreciated by around 8% against the Euro, which is the currency the index is denominated in. In local currency, the asset level index returned 8.0% year-on-year in December 2016, compared with 12.9% in December 2015.

The Balanced funds, a sub-sample of 11 funds in the Index, outperformed the overall index with a 12-month net fund return of 5.7% and an underlying assets return of 6.5%. The out-performance was explained in part by a lower exposure to the UK.

Mal Hunt, Executive Director, MSCI, commented: “Following almost two years of double-digit returns from these open-ended pan-European funds, it’s perhaps not surprising to see a moderation in performance. Part of the 2016 slowdown is also explained by the adverse currency movement impacting the UK based assets, with Sterling depreciating around 8% against the Euro over the year.”

Over 12 months to December, the IPD Pan-Europe Property Fund Index outperformed property equities (-2.1%) and Bonds (+2.2%) but underperformed equities (+7.9%).

TH Real Estate will Kohlenstoffdioxidausstoß des globalen Immobilienportfolios bis 2030 um 30 Prozent reduzieren

TH Real Estate will die Energieintensität seines knapp 12,5 Millionen Quadratmeter und 68 Billionen US-Dollar umfassenden Beteiligungsportfolios bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent verringern. Die Energieintensität wird dabei über den stündlichen Kilowatt-Verbrauch einer Immobilie pro Quadratmeter gemessen. Die seit langem von TH Real Estate verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie hat es sich zum Ziel gemacht hat, die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Dazu arbeitet das Unternehmen mit Branchenverbänden zusammen und treibt proaktiv interne Kampagnen voran, wie das im Jahr 2007 gesetzte und bereits vorzeitig erreichte Ziel, den Energieverbrauch von TH Real Estate in den USA bis 2020 um 20 Prozent zu senken.

Mit seinem neuesten Engagement reagiert TH Real Estate auf die anspruchsvollen Ziele der 21. UN-Klimakonferenz 2015 in Paris. Immobilien sind schätzungsweise für rund 40 Prozent des globalen Kohlenstoffdioxidausstoßes verantwortlich. Diese Emissionen entstehen durch Treibstoffverbrauch vor Ort wie zum Beispiel durch Gas für Heizkessel, aber auch durch Stromnutzung sowie den Einsatz weiterer Energiequellen. Energieeffizienz ist wichtig, um den Kohlenstoffdioxidausstoß bei Immobilien zu senken und auch die Mieter können durch niedrigere Nebenkostenrechnungen profitieren.

Als einer der weltweit größten institutionellen Immobilieninvestoren mit Investitionen in knapp 900 Büro-, Einzelhandels-, Industrie- und Wohnimmobilien auf der ganzen Welt, hat für TH Real Estate die Implementierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen auch einen wirtschaftlichen Aspekt. Durch sie lassen sich nämlich langfristig attraktive Renditen erzielen. Gleichzeitig tragen sie zu einer gesteigerten Lebensqualität bei.

„Unser Engagement steht im Einklang mit den aktuellen Einschätzungen der Immobilienbranche zum Klimawandel. Die Immobilienwirtschaft spielt eine große Rolle dabei, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu halten und gemäß dem Pariser Abkommen auf 1,5 Grad zu senken. Wir werden unsere Ziele regelmäßig prüfen, um sicherzustellen, dass sie stets den weltweit führenden Standards entsprechen“, sagt Abigail Dean, Head of Sustainability bei TH Real Estate. „Unsere Nachhaltigkeitsstrategie steht seit der Gründung unserer Plattform im Fokus und ist ein wichtiger Teil unseres ‚Tomorrow’s World‘-Ansatzes, in erfolgreiche Immobilien der Zukunft zu investieren.“

Finden Sie mehr über unsere Arbeit heraus und sehen Sie sich unser Tomorrow's World Video an.

zinsbaustein.de finanziert neue Studenten-Apartments auf dem zukünftigen Bundesgartenschau-Gelände in Heilbronn

Die Crowdinvestingplattform zinsbaustein.de sammelt 800.000 Euro für den Bau eines neuen Studentenwohnheims in Heilbronn. Auf dem künftigen Gelände der Bundesgartenschau sollen unweit der Hochschule Heilbronn insgesamt 48 vollständig ausgestattete Ein- und Zweizimmer-Apartments inklusive einer Tiefgarage und einer Gewerbeeinheit entstehen. Das Grundstück ist bereits gekauft, die Baugenehmigung erteilt. Wie bei Vorgängerprojekten können sich Anleger über zinsbaustein.de wieder ab 500 Euro beteiligen. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten beträgt die angestrebte Verzinsung des eingesetzten Kapitals 5,25 Prozent pro Jahr.

500 Meter zur Hochschule Heilbronn

Käufer des zentral gelegenen Grundstücks und Projektentwickler ist die Paulus Wohnbau GmbH, die im Großraum Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis und im Kreis Ludwigsburg bereits über 1.000 hochwertige Wohneinheiten realisiert hat. Das Kapital, das zinsbaustein.de nun für Heilbronn einsammelt, stellt die Crowdinvestingplattform der Paulus Wohnbau GmbH in Form eines Nachrangdarlehens zur Verfügung. „So finanzieren wir ein Gesamtvolumen von 6,85 Millionen Euro mit“, sagt Frank Noé, Geschäftsführer von zinsbaustein.de. „Gerade erst haben wir in Herzogenaurach in nur 19 Stunden die schnellste Finanzierung in unserer Unternehmensgeschichte abgeschlossen. In Heilbronn bieten wir Anlegern jetzt die Möglichkeit, sich an einem neuen, besonders nachhaltigen Projekt zu beteiligen.“

Die geplanten Apartments werden nach dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard gebaut. Das Gebäude samt Bistro im Erdgeschoss entsteht mitten auf dem Neckarbogen und damit auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2019. Nach der sechsmonatigen Ausstellung soll das Areal zu einem neuen Stadtquartier ausgebaut werden. Der Heilbronner Hauptbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe. Zudem ist das Gelände sehr gut an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen.

Bis zum Bildungscampus der Hochschule Heilbronn am Europaplatz sind es nur 500 Meter. An der Hochschule sind mehr als 8.000 Studenten eingeschrieben. Die Zahl der Studierenden in der Stadt ist laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen bulwiengesa zwischen dem Wintersemester 2007/2008 und 2014/2015 um 82 Prozent gestiegen. Seit mehreren Jahren wächst der Markt für private Studentenwohnheime in Deutschland stark – der JLL-Studie „Studentisches Wohnen“ aus dem Jahr 2016 zufolge hält der positive Trend in den kommenden fünf Jahren an. „Für Anleger sehen wir in dem Bereich spannende Investitionsmöglichkeiten“, so Frank Noé.

Über zinsbaustein.de
zinsbaustein.de, die digitale Plattform für Immobilieninvestments, wurde im Januar 2016 von der sontowski & partner Group und der FinLeap GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Das Portal eröffnet einem breiten Spektrum von Anlegern Zugang zu Anlageklassen, die traditionell semi- institutionellen und institutionellen Investoren vorbehalten waren. Darüber hinaus erhalten Immobilienunternehmen einen neuen Zugang zu Kapital für ihre Projekte. Seit April 2016 ist zinsbaustein.de die erste TÜV-zertifizierte digitale Plattform für Immobilieninvestments in Deutschland. Mit den beiden Gesellschaftern stehen hinter zinsbaustein.de zwei etablierte Branchengrößen, die mit ihrer jeweiligen Expertise in der Immobilien- und Digitalbranche das Unternehmen vorantreiben.

VITZTHUM Projektmanagement eröffnet Niederlassung in München

Die Hamburger VITZTHUM Projektmanagement GmbH (VITZTHUM) ist künftig auch in München präsent: Das auf das Management von Großprojekten spezialisierte Unternehmen eröffnet im April 2017 eine Niederlassung in München. „Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Projektsteuerungsleistungen im Bau- und Immobilienbereich in Süddeutschland haben wir uns für den Aufbau einer Niederlassung am Standort München entschieden. Wir werden in München unser gesamtes Leistungsangebot anbieten und den gesamten Entwicklungszyklus einer Immobilie begleiten“, so Oliver Vitzthum, Gründer und Geschäftsführer von VITZTHUM.

Leiter der Niederlassung München wird Bernd Bortenlänger. Der Diplom-Ingenieur bringt langjährige Expertise in der Steuerung internationaler Großprojekte mit und verfügt über ein breites Münchner Netzwerk. Nach Stationen im In- und Ausland, unter anderem bei der Preussag AG und der Vinci Gruppe, gründete Bortenlänger 2004 die GMS Management Solutions.„Ich freue mich sehr auf den Aufbau der Niederlassung München für VITZTHUM“, so Bernd Bortenlänger. „Hier kann ich mein gesamtes Wissen und mein Erfahrungsspektrum einbringen und dazu beitragen, dass VTZTHUM seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann.“

VITZTHUM ist seit über zehn Jahren von Hamburg aus deutschlandweit im Markt aktiv. Der Schritt nach München ist ein Schritt zurück in die alte Heimat. „Mit unserer Niederlassung Süd können wir unsere Philosophie ‚Hands on‘ statt ‚Remote Control‘ auch am neuen Standort leben“, so Oliver Vitzthum, der in der Region auf viele erfolgreich realisierte Projekte blicken kann. Für ihn ist die Münchner Dependance „ein logischer Schritt aus einer besonderen Verbundenheit heraus.“ VITZTHUM plant die Eröffnung weiterer Niederlassungen in Deutschland.

Über VITZTHUM
VITZTHUM zählt zu den namhaften Projektmanagementunternehmen in der Immobilienbranche. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in Deutschland, das Unternehmen betreut aber auch Projekte in benachbarten Ländern, wie der Schweiz, Österreich und Holland und im Bedarfsfall auch internationale Projekte.
Zu den Kernkompetenzen von VITZTHUM gehören das Projektmanagement, das T echnische Asset Management und die Technische Due Diligence. Die VITZTHUM Projektmanagement GmbH begleitet so den gesamten Entwicklungszyklus einer Immobilie vom Ankauf über die Projektentwicklung oder Bestandsoptimierung bis hin zum Verkauf. Das Technischen Asset Management ist in der Betriebsphase, der Kernphase im Lebenszyklus einer Immobilie, angesiedelt. Derzeit betreut VITZTHUM erfolgreich Bestände großer nationaler und internationaler, institutioneller Investoren mit über 600.000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF).
Das Team von VITZTHUM bietet einen breiten professionellen Background als Architekten, Bauingenieure und Verfahrenstechniker und kann umfangreiche und langjährige Erfahrung in den verschiedensten Branchen der Immobilienwirtschaft vorweisen.

Bernd Fischer ist neues Mitglied im Aufsichtsrat der BayernInvest

Bernd Fischer (48) ist mit Wirkung zum 10. März 2017 zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bestellt worden. Die BayernInvest ist eine hundertprozentige Tochter der BayernLB und innerhalb des Konzerns BayernLB Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG.

Bernd Fischer, seit Juni 2015 stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, ist ein ausgewiesener Finanzexperte und blickt auf eine rund 30jährige Karriere im Bankensektor zurück. Er gehört seit Anfang 2011 dem Vorstand der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim an und zeichnet derzeit verantwortlich für Gewerbetreibende, Heilberufe, Firmen- und Unternehmenskunden, Private Banking und Vermögensmanagement sowie Treasury. Der gelernte Bankbetriebswirt war zuvor in mehreren leitenden Positionen in der Dresdner Bank AG bzw. seit 2009 der Commerzbank AG tätig.

Bernd Fischer ist Nachfolger von Walter Pache, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Günzburg-Krumbach, der nach 17 Jahren als Mitglied des Aufsichtsrats der BayernInvest sein Mandat niederlegt. Der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung der BayernInvest und der Vorstand der BayernLB danken ihm für sein langjähriges und erfolgreiches Wirken im Gremium. „Walter Pache hat die BayernInvest über viele Jahre maßgeblich und äußerst zielorientiert geprägt. Mit seinem Know-how und seinen wichtigen strategischen Impulsen trug er entscheidend zum anhaltenden und nachhaltigen Erfolg der BayernInvest bei“, erklärt Ralf Woitschig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BayernInvest und Mitglied des Vorstandes der BayernLB. „Bernd Fischer wird mit seiner Expertise die weitere strategische und kundenorientierte Ausrichtung sowie erfolgreiche Marktpositionierung der BayernInvest aktiv voranbringen. Wir freuen uns auf  die Zusammenarbeit.“

Japan-Fonds: Asset Manager Performance im japanischen Aktienmarkt

Europäische Investoren zeigten in den letzten fünf Jahren ein großes Interesse an Publikumsfonds für japanische Aktien. Entsprechend hat sich das Fondsvolumen zwischen 2011 und 2016 in Europa knapp verdreifacht. Absolut Research hat die Performance von 297 Publikumsfonds für japanische Aktien in einer Analyse untersucht und zeigt, dass aktive Fonds im Durchschnitt eine bessere Performance als Indexfonds erzielten. Außerdem waren Small & Mid-Cap-Fonds erfolgreicher als All-Cap-Fonds.

Grundlage für die Analyse sind die von Absolut Research monatlich publizierten Asset-Manager-Analysen in den Absolut|rankings, die über 11.000 Publikumsfonds umfassen. Das Analyseuniversum Equity Asia Pacific umfasst über 290 Publikumsfonds mit Fokus auf den japanischen Aktienmarkt.

Mit aktivem Management konnte in Japan in der jüngeren Vergangenheit ein Mehrertrag gegenüber passiven Strategien erzielt werden. Dabei spielten Manager von Small & Mid-Cap-Fonds ihre Stärken deutlich aus und konnten zeigen, dass aktives Management in weniger effizienten Teilmärkten erhebliches Potenzial bietet.“ sagt Michael Busack, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Absolut Research GmbH.

Jupiter legt ersten Fonds für Schwellenländeranleihen auf

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter erweitert mit dem Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV seine bestehende Fondspalette. Der neu aufgelegte Fonds unterstützt somit Jupiters wachsende Kompetenz im Anleihebereich und wird von Alejandro Arevalo verwaltet, der seit Dezember 2016 als Anleiheexperte für Schwellenländer bei Jupiter tätig ist.

Der aktiv gemanagte Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV strebt langfristiges Einkommen und Kapitalwachstum an. Dabei investiert er vor allem in Anleihen, die von Gesellschaften ausgegeben werden, die direkt oder indirekt den Volkswirtschaften der Schwellenländer ausgesetzt sind. Als Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV orientiert sich der Fonds zwar an der Benchmark, ist aber nicht von dieser abhängig.

Arevalo arbeitet als Schlüsselmitglied des Fixed Income-Teams eng mit Ariel Bezalel und Jupiters bestehenden Kredit- und Trading-Teams sowie dem Emerging Markets-Aktienteam unter der Leitung von Ross Teverson zusammen. Arevalo verfolgt einen Top-Down-/Bottom-Up-Ansatz um langfristige Investmentopportunitäten zu identifizieren, die von makroökonomischen oder spezifischen Ereignissen auf Sektor- oder Unternehmensebene profitieren können. Je nach Marktlage will er zudem Outperformance durch Staatsanleihen und Anleihen in lokaler Währung erreichen.

Hierzu Alejandro Arevalo, Fondsmanager des Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV: „Das Universum von Schwellenländeranleihen vergrößert sich immer weiter, insbesondere im Hinblick auf Unternehmensemissionen. Für Anleger bieten Unternehmen aus den Schwellenländern eine Fülle von attraktiven Investmentchancen, nicht zuletzt weil sie Diversifizierung ermöglichen, wenig volatil und sehr liquide sind. Ich freue mich, mit all den erfahrenen Experten im Hause Jupiters zusammenzuarbeiten und die Anleihen-Produktpalette für unsere Kunden weiter auszubauen.“

Ergänzend dazu Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income und Multi-Asset: „Wir haben unser Fixed Income-Team bei Jupiter in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut und unsere Entscheidung für Schwellenländeranleihen ist Teil dieser langfristigen Strategie. Diese Assetklasse beinhaltet vor allem für aktive Manager wie uns eine attraktive Investmentchance.“ 

Über den Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV:

  • Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV
  • Auflegungsdatum: 7. März 2017
  • Fondsmanager: Alejandro Arevalo
  • Anteilsklasse: Class I USD Acc
  • ISIN: LU1551065813
  • Swiss Valoren: CH035465461
  • Auflegungspreis (exkl. Ausgabeaufschlag): 100 USD
  • Benchmark: JPMorgan CEMBI Broad Diversified Total Return (USD)
  • Sektor: Global Emerging Markets Corporate Bond
  • Gebühren: bis zu 5% Ausgabeaufschlag, bis zu 0,65% jährliche Verwaltungsgebühr
  • Mindestanlage bei Erstzeichnung: 10.000.000 USD
  • Mindestanlage bei Folgezeichnung: 250.000 USD
  • Mindestbestand: 10.000.000 USD
  • Basiswährung: USD

Informationen zu weiteren Anteilsklassen finden Sie im aktuellen Verkaufsprospekt.

LRI Gruppe ausgezeichnet als Investment Firm of the Year 2017 - Luxembourg

Die LRI Gruppe wurde bei den diesjährigen Global Banking & Finance Awards als ‚Investment Firm of the Year 2017 – Luxembourg‘ ausgezeichnet.

Die Global Banking & Finance Awards werden seit sieben Jahren von dem Magazin The European verliehen, einem Nachrichtenpartner von Thomson Reuters. Die Preisträger werden in einem unabhängigen Verfahren ermittelt, bei dem die Leser der Magazine sowohl die Nominierten vorschlagen als auch die Preisträger wählen. Die offizielle Bekanntgabe der Gewinner erfolgt in der Mai/Juni Ausgabe des Magazins The European.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A. freut sich: “Die Auszeichnung unterstreicht die langjährige Expertise und Position der LRI Gruppe als unabhängige Investment-Service-Gesellschaft für jegliche Arten von Investment-strategien. Gleichzeitig bestätigt es auch unseren integrierten Ansatz, mit einer Plattform für Alternative Investments als auch UCITS Fonds sowie einem weltweiten Vertriebsnetzwerk, Mehrwert für unsere Kunden zu generieren.“

Mehr über The European www.the-european.eu/about-us/ und die Awards www.the-european.eu/the-european-awards.

Über die LRI Gruppe
Die LRI Gruppe ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Gruppe über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Gruppe eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Gruppe verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter.
Mehr unter www.lri-invest.lu

Die Landkarte des Sparens: So unterschiedlich sparen die Deutschen

Regelmäßiges Sparen steht bei den Deutschen trotz niedriger Zinsen hoch im Kurs. Jeder zweite Deutsche legt Monat für Monat Geld zurück, aber zwischen den einzelnen Bundesländern unterscheidet sich das Sparverhalten teils erheblich. Als Sparmuffel zeigen sich etwa die Berliner, während in Baden- Württemberg, Niedersachsen und Bremen sowie in Schleswig-Holsten am meisten gespart wird. Vor allem in den östlichen Bundesländern deutet ein Übergewicht an kleineren Vermögen und Sparraten auf eine geringe Sparfähigkeit hin. Das mindert aber nicht zwingend die Bereitschaft zum Sparen, wie Thüringen zeigt, dessen Einwohner mit großem Engagement in Sachen regelmäßigem Sparen zu Werke gehen. Die Landkarte des Sparens weist aber nicht nur Unterschiede im Sparaufkommen auf. Es zeigt sich auch deutlich, dass Motive und persönliche Einstellungen zum Sparen mitunter erheblich variieren. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 8.000 über 16 Jahre alten Deutschen des Hamburger Marktforschungsinstituts Elbe 19 im Auftrag von Union Investment.

Die Deutschen gelten als ein Volk der Sparer. Diese Tugend existiert in der gesamten Bundesrepublik, sie drückt sich aber nicht überall in gleicher Form aus. Aus dem Rahmen fallen etwa die Berliner: Hier sparen lediglich 39,6 Prozent monatlich. Zum Vergleich: In Niedersachsen (inkl. Bremen) legen 55,7 Prozent Monat für Monat Geld zurück, der deutschlandweite Durchschnitt liegt bei 52 Prozent. Auch unter den Menschen, die überhaupt nicht sparen, liegt Berlin vorn (15,3 Prozent, Durchschnitt 10,4 Prozent). Der Anteil der Nichtsparer ist damit in der Bundeshauptstadt annähernd doppelt hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Nichtsparerquote mit 7,3 Prozent am niedrigsten ist. „Man sieht, dass regelmäßiges Sparen nichts mit dem Einkommen oder dem vorhandenen Vermögen zu tun hat. Gerade in einigen finanzschwächeren Bundesländern sparen die Menschen sehr engagiert“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Die größten Sparvermögen gibt es im Süden der Bundesrepublik. Fast sechs von zehn Befragten (58,4 Prozent) in Bayern geben an, mehr als 10.000 Euro an Erspartem zu besitzen. Ähnlich hohe Werte erreichen Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Sparmotive und Lebenseinstellungen variieren mitunter stark

Die Unterschiede im Sparverhalten gehen einher mit variierenden Einstellungen zum Leben überhaupt. So streben 79,7 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt an, ihren Lebensstandard sichern und verbessern zu wollen. In Bayern sind dies hingegen nur 70 Prozent (Bundesschnitt: 72,9 Prozent). Gespart wird vielmals, um im Notfall eine Reserve zu haben. Dies ist besonders in Niedersachsen und Bremen wichtig. Hier setzen zusammen 73,5 Prozent (bundesweit durchschnittlich 67,4 Prozent) auf den Notgroschen, wohingegen in Hamburg und Berlin wesentlich weniger Menschen aus diesem Grund Geld zurücklegen (61,3 bzw. 62,4 Prozent). „Es ist zu erkennen, dass in einigen Ländern mit kleineren Sparvermögen existenzielle Fragen rund um die Lebensstandardsicherung im Vordergrund stehen. In Ländern mit höheren Sparvermögen nennen die Menschen häufiger allgemeinere Ziele wie beispielsweise finanzielle Unabhängigkeit“, kommentiert Reinke.

Für das Eigenheim wird vor allem in Baden-Württemberg gespart

Beim Sparen für die eigene Immobilie werden die Baden-Württemberger ihrem Ruf als Häuslebauer gerecht: Jeder vierte Einwohner dieses Bundeslandes (24,1 Prozent) spart für den Hausbau oder -kauf. Für die Bewohner der ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist das Sparen für das Eigenheim kein wichtiges Sparmotiv. Dabei bildet Brandenburg, wo nur 12,9 Prozent der Befragten Immobilien als Sparmotiv nennen, das Schlusslicht.

Konsumorientierte und reisefreudige Hamburger, Balance in Mecklenburg-Vorpommern

Beim Konsum liegen die Hamburger vorn: 40 Prozent geben an, dass sie sehr gern ihr Geld ausgeben, wohingegen die ostdeutschen Bundesländer hier sehr viel verhaltener auftreten. In Brandenburg etwa gibt nicht einmal jeder Vierte (24,1 Prozent) an, gerne sein Geld auszugeben, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 31,5 Prozent. Insbesondere beim Reisen sitzt das Geld der Hamburger locker: 57,1 Prozent der Befragten im Stadtstaat geben an, dass Reisen für sie ein wesentlicher Lebensinhalt sind. Die Brandenburger sind deutlich weniger reiselustig. Dort ist nur für 42,6 Prozent das Reisen wichtig (Bundesdurchschnitt: 48,7 Prozent). Ein gutes Gleichgewicht zwischen Sparen und Konsum ist den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sehr wichtig. Beinahe zwei Drittel (63,8 Prozent) der Befragten, sagen dies. Im bundesweiten Durchschnitt sind es 55,2 Prozent, in Hamburg hingegen machen sich nur 48,5 Prozent ernsthafte Gedanken dazu. „Es wird deutlich, dass dieses Thema in den neuen Ländern eher als Herausforderung gesehen wird – möglicherweise weil die Menschen nicht so große Rücklagen haben und sich tendenziell eher einschränken müssen“, so der Vorstandsvorsitzende von Union Investment.

Nüchterne Sparer in Sachsen, emotionale in Thüringen

Auffällig ist auch, dass sich das emotionale Verhältnis zum Sparen mitunter deutlich unterscheidet. Im Wesentlichen zeigen sich drei Gruppen: Ein kleiner Anteil, der mit dem Sparen grundsätzlich auf Kriegsfuß steht, ein etwas größerer Anteil, der dem Thema offen und leidenschaftlich zugewandt ist und der größte Teil, der zum Sparen eine eher rationale Beziehung hat. Letztere Gruppe umfasst annähernd zwei Drittel (63,9 Prozent) der Deutschen. Besonders nüchtern sind die Sachsen: Hier betrachten 70,2 Prozent der Befragten ihre Beziehung zum Sparen als Zweckgemeinschaft. Unter denen, die emotionaler denken, liegen die Thüringer ganz vorn. Hier vergleichen 34,3 Prozent (bundesweiter Durchschnitt 30 Prozent) ihr Verhältnis zum Sparen mit einer Liebesbeziehung. Der Anteil derjenigen, die damit auf Kriegsfuß stehen, ist in Mecklenburg-Vorpommern am größten. Dort bezeichnet immerhin fast jeder Zehnte (9,2 Prozent) seine Beziehung zum Sparen als Rosenkrieg.

Das Sparbuch ist im Osten aus der Mode

Fast zwei Drittel (59,8 Prozent) der Sparer in Baden-Württemberg haben es noch: Das gute alte Sparbuch. In allen ostdeutschen Bundesländern und Berlin hingegen spielt es keine so große Rolle mehr, hier besitzen lediglich 36,5 Prozent der Befragten noch eins, in Brandenburg noch 40 Prozent. Bundesweit setzt immerhin noch jeder Zweite (51,7 Prozent) auf den Klassiker der Geldanlage.

Das Tagesgeld mögen vor allem die Hessen (44,3 Prozent, bundesweiter Durchschnitt 39,2 Prozent), eine Geldanlage in Wertpapieren die Bayern (34,9 Prozent, bundesweiter Durchschnitt 29 Prozent) und die Hessen (34 Prozent). Auch die meisten Fondsbesitzer gibt es in Bayern. Hier legen 17,4 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr Geld in Investmentfonds an, 16,3 Prozent sind es in Schleswig-Holstein. Dort gibt es auch die meisten Besitzer von Fondssparplänen (11,4 Prozent). Den zweiten Platz belegt mit 10,9 Prozent und damit immer noch über dem bundesweiten Durchschnitt von 8,7 Prozent Niedersachsen und Bremen. „Bundesweit ist festzustellen, dass der starke Fokus auf den Notgroschen als Sparmotiv zu einer Übergewichtung täglich verfügbarer Mittel führt. In Kombination mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis hat das zur Folge, dass die Deutschen mit ihrem Sparverhalten weit hinter ihren Möglichkeiten bleiben“, konstatiert Reinke. Selbst da, wo sich zeitgemäße Sparformen mit wenig Risiko ausprobieren lassen, wird dies häufig nicht genutzt. Beispiel Vermögenswirksame Leistungen: Sie werden bundesweit nur von jedem Vierten genutzt. Dabei ergeben die Studienergebnisse einen sehr unterschiedlichen Nutzungsgrad über die Bundesländer hinweg. Sparen in Baden-Württemberg 29,2 Prozent mithilfe der Arbeitgeberunterstützung, tun dies in Mecklenburg-Vorpommern nur 15 und in Berlin nur 14,9 Prozent. „Bemerkenswert ist der Umstand, dass die Form des vom Arbeitgeber geförderten Sparens ausgerechnet in den Ländern mit eher niedrigeren Sparleistungen unterrepräsentiert ist. Gerade dort sollten die Menschen über vermögenswirksame Leistungen ans regelmäßige Sparen herangeführt werden“, betont der Vorstandsvorsitzende des genossenschaftlichen Fondsexperten.

Bei der Altersvorsorge sind die Thüringer am aktivsten

Regionale Unterschiede zeigen sich auch beim Sparen für die Altersvorsorge: Das Thema ist zwar für jeden zweiten Deutschen (50,5 Prozent) ein Motiv zu sparen. Aber zwischen der höchsten (Hessen: 55,5 Prozent) und der niedrigsten Bewertung (Berlin: 44,8 Prozent) liegen immerhin fast zehn Prozentpunkte. Eine private Altersvorsorge abgeschlossen haben 27,8 Prozent der Befragten. Am aktivsten hierbei sind die Menschen in Thüringen. Hier sorgen 34,2 Prozent privat für ihr Alter vor, in Mecklenburg-Vorpommern als Schlusslicht tun dies lediglich 18,7 Prozent. Dennoch herrscht bei jedem dritten Befragten eher Zweckoptimismus vor: 32,4 Prozent der Befragten geben zu, für die Altersvorsorge eigentlich zu wenig zu sparen, hoffen aber trotzdem im Alter damit klarzukommen. Diese Einstellung ist in Sachsen überdurchschnittlich ausgeprägt (36,6 Prozent), in Schleswig-Holstein am wenigsten (27,7 Prozent). „Man sieht auch, dass die private Altersvorsorge grundsätzlich überall ein Thema ist. Viele handeln, aber in einigen Bundesländern besteht besonders großer Nachholbedarf. In einigen östlichen Landesteilen etwa ist das Prinzip Hoffnung überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Hier gilt es, die Menschen davon zu überzeugen, dass es wichtig ist, das Thema nicht zu verdrängen“, so Reinke.

Comgest gibt Meilensteine für 2016 bekannt

Das verwaltete Vermögen von Comgest stieg 2016 auf ein Rekordniveau von 21,8 Mrd. EUR. Das entspricht einem Zuwachs um eine Mrd. Euro im Vergleich zu 2015, der vor allem durch eine robuste Wertentwicklung gefördert wurde. Obwohl die Branche 2016 die weltweit höchste Kapitalabflussrate seit 2008 verzeichnen musste, konnte Comgest mit Nettozuflüssen von 340 Mio. EUR in ihre offenen Fonds ein stabiles Ergebnis erzielen. Mit mehr als 15 Anlagestrategien, die den weltweiten Aktienmarkt abdecken, war der Kapitalzufluss der Comgest-Fonds dank der regionalen Diversifikation tendenziell stabil. Die Anlagestrategien für Japan und die USA konnten knapp 80 Mio. EUR an Zuflüssen verzeichnen. Die US-Strategie konnte ihr verwaltetes Vermögen mit einem Anstieg auf über 120 Mio. EUR sogar verdoppeln. Die Fonds für die globalen Schwellenländer von Comgest erzielten Nettozuflüsse in Höhe von über 30 Mio. EUR. Die Strategien für die globalen und europäischen Aktienmärkte hingegen mussten in den letzten beiden Monaten von 2016 Kapitalabflüsse hinnehmen.

Kontinuierlicher Ausbau des Fondsmanagement-Teams

Mit dem Ausbau ihres Fondsmanagement-Teams auf nun insgesamt 40 Mitglieder hat Comgest 2016 insbesondere ihre Teams für die globalen Aktienmärkte und Schwellenländer gestärkt. Zu den Neuzugängen gehören Nicholas Morse und Zak Smerczak, die das Pariser Team unterstützen und sich auf lateinamerikanische bzw. globale Aktien konzentrieren. Bhuvnesh Singh verstärkt unsere Niederlassung in Singapur und legt dort den Fokus auf indische Aktien. Gemeinsam bringen die drei mehr als 58 Jahre Branchenerfahrung in unsere bestehenden Teams ein.

Nach erheblichen Investitionen in den letzten Jahren umfassen unsere Research-Teams in Japan und den USA nun zehn regionale Analysten und Portfoliomanager.

Nachhaltiges Investieren

Bereits zum dritten Mal in Folge erhielt Comgest von der Finanzinitiative UN PRI der Vereinten Nationen ein Top-Rating (A+) für die Qualität und Umsetzung ihrer Richtlinien für nachhaltiges Investieren. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Paris wurde 2016 zudem zum zweiten Mal in Folge im Rahmen des Independent Research in Responsible Investment Survey zu einem der führenden globalen Vermögensverwalter gekürt; das IRRI-Survey* wird jedes Jahr von Extel und SRI-Connect durchgeführt. Darüber hinaus waren die ESG-Analysten von Comgest im gesamten Jahresverlauf an einer Rekordzahl von Aktivitäten beteiligt, und die Gesellschaft steigerte ihr ESG-Engagement zu Themen, die fundierte Analysen oder Beratung erforderten. Gemeinsam mit MD Financial Management in Kanada half Comgest außerdem bei der Auflage eines „klimafreundlichen Fonds“, der alle Kriterien der Anlagephilosophie und ESG-Bilanz von Comgest erfüllt, die sich an der seit Jahrzehnten niedrigen CO2-Bilanz ihres Portfolios ablesen lässt.

Comgest stärkt Niederlassungen in den USA

Im Oktober 2016 hat Comgest ihre Niederlassungen mit Sitz in Boston und Dublin bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) registrieren lassen, um Kunden in den USA neben ihrem Angebot an privaten Fonds fortan auch Dienstleistungen im Bereich des Portfoliomanagements anbieten zu können. Das Büro in Boston, das für die Gesellschaft bereits Investment Research durchführt, dient nun auch als Drehscheibe für die Investor-Relations-Aktivitäten auf dem amerikanischen Markt. Mit James DuPont und Kevin Robertson hat Comgest zwei erfahrene Investor-Relations-Experten mit gemeinsam knapp 30 Jahren Branchenerfahrung ins Boot geholt, um die Betreuung von institutionellen Anlegern in der Region zu stärken. Die beiden unterstützen Peter Shapiro, Analyst für US-Aktien, der 2015 vom Pariser Hauptsitz nach Boston ging, um dort die Research-Aktivitäten von Comgest zu starten.

Absolute und relative Performance

Aufgrund der absoluten Wertentwicklung nahm das von Comgest verwaltete Vermögen 2016 um fünf Prozent zu. Im Gegensatz dazu litt die relative Performance unserer Fonds unter der Value-Rally in der zweiten JahreshälfteComgest ist weiterhin der festen Überzeugung, dass ein nachhaltiger Ertragszuwachs die Basis für eine langfristige Wertentwicklung ist. Unser Ziel ist es, in Unternehmen zu investieren, die mittelfristig einen überdurchschnittlichen Ertragszuwachs halten können. 2016 verzeichneten die Portfoliobestände aller unserer Fonds einen soliden Ertragszuwachs, während die Gesamtperformance ihrer Aktien zurückblieb. Dementsprechend hat sich das Rendite-Risiko-Profil unserer Growth-Aktien mit Qualitätsmerkmalen in den vergangenen zwölf Monaten verbessert. Im Hinblick auf die relative Performance und auf Kapitalzuflüsse begann das Jahr 2017 positiv. Mit Blick auf die zukünftige Performance von Comgest glauben wir, dass die Beständigkeit unserer bewährten Strategie für Qualitätswachstum sowie fortlaufende Investitionen in unsere Investment-Teams eine solide Basis bilden, um langfristig eine Outperformance zu erzielen.

Quellen: Comgest, MSCI – Daten mit Stand vom 31. Dezember 2016.
* Über 1.360 Analysten, Portfoliomanager und Führungskräfte aus den Bereichen Investor Relations und CSR von mehr als 700 Firmen nahmen an der Umfrage teil, bei der jedes Jahr die führenden Gesellschaften im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investierens (SRI) ermittelt und ausgezeichnet werden.

Fonds-Wertentwicklung (nach Kosten) über 1, 3 und 5 Jahre, annualisiert

Wertentwicklung (%) mit Stand vom 31.12.2016

Währung

1 Jahr

3 Jahre ann.

5 Jahre ann.

Comgest Growth Europe

EUR

-2,61

7,16

12,80

MSCI Europe - Nettorendite

 

2,57

5,85

10.75

Comgest Growth Mid-Caps Europe

EUR

-4,29

10,42

17,34

MSCI Europe Mid Cap - Nettorendite

 

0,80

8,06

13,56

Comgest Growth Greater Europe Opportunities

EUR

0,78

9,58

17,89

MSCI Europe - Nettorendite

 

2,57

5,85

10,75

Comgest Growth Emerging Markets

USD

5,10

-1,19

3,26

MSCI Emerging Markets - Nettorendite

 

11,15

-2,55

1,27

Comgest Growth GEM Promising Companies

EUR

7,03

7,06

6,60

MSCI Emerging Markets - Nettorendite

 

14,47

6,52

5,56

Comgest Growth World

USD

0,39

1,79

8,78

MSCI AC World - Nettorendite

 

7,84

3,13

9,35

Comgest Growth America

USD

4,89

6,18

12,30

S&P 500 – Nettorendite

 

11,23

8,18

13,91

Comgest Growth Japan

JPY

0,22

11,02

21,06

Topix - Nettorendite

 

0,31

7,42

18,24

Comgest Growth Asia Pac ex Japan

USD

2,94

7,94

8,74

MSCI Asia Pacific ex-Japan - Nettorendite

 

6,75

-0,17

4,69

Comgest Growth Greater China

EUR

9,88

18,79

15,49

MSCI Golden Dragon - Nettorendite

 

8,53

11,14

11,05

Comgest Growth India

USD

3,90

17,39

10,77

MSCI India – Nettorendite

 

-1,43

4,65

6,78

Quellen: Comgest, Factset – thesaurierende Anlageklassen für alle oben aufgelisteten Fonds angegeben. Die vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Indizes dienen lediglich dem Vergleich früherer Performance.

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Erster globaler UCITS-Aktienfonds – zu 100 Prozent von künstlicher Intelligenz gesteuert

BayernInvest und ACATIS bieten innovativen Publikumsfonds „BayernInvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds“ (ISIN DE000A2AMP25) für institutionelle Anleger an.

Selbstfahrende Autos sind im Kommen, nun nehmen auch selbststeuernde Fonds an Fahrt auf. Davon sind die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und die ACATIS Investment GmbH überzeugt und bieten ab 23. März 2017 den ersten in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds an, der zu 100 Prozent von künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert wird. Der Fonds „BayernInvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds“ (ISIN DE000A2AMP25) ist ein weltweit in Einzeltitel investierender Aktienfonds. Die Investmentstrategie mit den wesentlichen Vorgaben stammt von der BayernInvest. Die darauf aufbauende Aktienselektion, -gewichtung und -umschichtung basieren auf so genannten Deep Learning-Modellen von ACATIS. Ein Fondsmanager greift dabei nicht mehr in die Portfolioentscheidungen ein. Das selbstlernende Modell passt sich in der Zeit voranschreitend dem Marktumfeld an und hat einen langfristigen Horizont.

„Hohes Interesse am Markt“

Die Initiatoren des innovativen Fonds sind sich einig. „Das Interesse am Markt für ein solches Produkt ist sehr hoch. Nach unseren Erkenntnissen ist dieser Fonds der erste globale Aktienfonds, der komplett von künstlicher Intelligenz gesteuert wird“, versichert Dr. Hendrik Leber, Sprecher der Geschäftsführung und Gründer von ACATIS. Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, ergänzt: „Die künstliche Intelligenz spielt längst in vielen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Wir sind davon überzeugt, dass solche innovativen Technologien angesichts ihrer Leistungsfähigkeit auch im Fondsmanagement einen festen Platz erobern werden. Die Performance-Tests des BayernInvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds sind äußerst beeindruckend.“ 

Ziel: 3 Prozent Outperformance p.a. gegenüber MSCI World Index

Der „BayernInvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds“ selektiert aus einem Investmentuniversum von ca. 4.000 globalen Aktien bis zu 50 Aktien aus entwickelten Ländern und schichtet halbjährlich um. Die Marktkapitalisierung der Aktien liegt bei über 1 Mrd. Euro. Ziel des risikooptimierten Portfolios ist eine nachhaltige Outperformance von mindestens 3 % p.a. gegenüber dem MSCI World Index. Dieses Ziel wurde in neun von elf Jahren in einem Walk-Forward-Test deutlich übertroffen. Drawdowns werden dabei schneller aufgeholt als vom MSCI World Index selbst.

Deep Learning Modelle

Die Deep Learning Modelle für den Fonds wurden von der Quantenstein GmbH für ACATIS entwickelt. Die Quantenstein GmbH ist ein 50/50-Joint Venture von ACATIS Investment (um das Team von Dr. Hendrik Leber) und NNAISENSE (um das Team von Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber). Die Modelle basieren auf Fundamentaldaten wie zum Beispiel Umsatz, EBIT, Gewinn und vielen anderen mehr. Die Fundamentaldaten stammen aus der umfangreichen Unternehmensdatenbank, die ACATIS seit 15 Jahren aufbaut und stetig erweitert. Die Daten reichen bis in das Jahr 1986 zurück. Das Modell, das auf Millionen von Beobachtungen beruht, kommt von Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber, dem Erfinder der Long-Short-Term-Memory Neuronen (LSTM), es arbeitet also auf LSTM-Basis. Das Besondere an diesen speziellen Neuronen ist die eingebaute Gedächtnisleistung. So können in der Vergangenheit gelernte Muster und Ereignisse gespeichert und zu gegebener Zeit wieder aufgerufen werden. Die Architektur des Systems wurde von Quantenstein entwickelt. Es sucht sich selbst die Zusammenhänge, und die Neuronen in neuronalen Netzen spezialisieren sich auf die Erkennung bestimmter Details. Erst im Zusammenspiel aller Neuronen entsteht das Gesamtmodell. Innerhalb des angewandten Modells werden mehrere in einer end-to-end Optimierung miteinander verknüpfte Submodelle eingesetzt zur Ermittlung der Aktienattraktivität quer über alle globalen Aktien, zur Portfoliogewichtung sowie zur Portfoliokonstruktion.

Innovatives Angebot von Bitstamp und CACEIS ermöglicht Fondsinvestments mittels Bitcoins

CACEIS und Bitstamp, die erste und bislang einzige vollständig lizenzierte Bitcoin-Börse in der EU, kündigten kürzlich eine neue Dienstleistung an. Fonds-Emittenten werden in die Lage versetzt, Investitionen in ihre Fonds durch Kleinanleger und Unternehmenskunden mittels Bitcoins zu akzeptieren.

Durch diese Zusammenarbeit entstehen neue Investmentmöglichkeiten für die Fondsmanagement-Branche. Bitstamp kann die Anleger hinsichtlich Bitcoin-Investments unterstützen und hat mit CACEIS einen der führenden europäischen Dienstleister für Verwahrstellen- und Transfer-Agent-Services an seiner Seite: Durch die Partnerschaft beider Unternehmen haben Fonds-Emittenten eine attraktive Möglichkeit, neue Kapitalzuflüsse zu generieren. Sobald der Service im zweiten Quartal 2017 startet, werden die Fonds-Emittenten mit CACEIS als ihrem Transfer Agent zusammenarbeiten, um die Zeichnung und Rücknahme von Anteilsscheinen in Bitcoins umzusetzen.

Nejc Kodrič, CEO von Bitstamp, erklärt: „Die Bitcoin-Industrie dehnt sich nicht nur geografisch aus, sondern auch die Zahl der Nutzer dieser Währung wächst. Deswegen gibt es auch viele Entwicklungen im Bereich der Unternehmensinvestitionen. Unsere Partnerschaft mit einem Marktführer wie CACEIS aus dem Bereich Asset Servicing bedeutet, dass Investitionen in Bitcoins von nun an in einem vollständig lizenzierten und reglementierten Rahmen getätigt werden können. Es ist für uns eine große Ehre, diesen Weg als erste Bitcoin-Börse mit CACEIS als Partner zu beschreiten.“

Joe Saliba, Deputy CEO von CACEIS, bestätigt: „Auch wir bei CACEIS freuen uns, dass wir diese innovative Investmentdienstleistung in Zusammenarbeit mit Europas einziger vollständig lizenzierten Bitcoin-Börse Bitstamp ankündigen können.“ Saliba ergänzt: „Fonds-Emittenten sind stetig auf der Suche nach neuen Quellen für Investmentkapital. An der Schnittstelle zum Angebot einer reglementierten Bitcoin-Börse tragen wir daher zur Zielerreichung der Fonds-Emittenten bei. Der Bitcoin hat als digitale Währung bereits jetzt erheblichen Einfluss auf die Finanzwelt. Wir sind fest überzeugt, dass er weiter an Bedeutung gewinnen wird, sobald mehr Fonds-Emittenten Investitionen in Bitcoin annehmen.“

Mehr über Bitstamp:
Founded in 2011, Luxembourg-based Bitstamp is a leading global digital currency exchange and the largest bitcoin exchange in the EU in terms of volume. Currently offering trading between BTC, XRP, USD and EUR, further trading pairs and products are to be launched in the months ahead. Bitstamp was not only the first bitcoin exchange to implement hot/cold storage and the high-security multisig wallet, it was also the first and only exchange to become nationally licensed in all 28 EU member states. Bitstamp’s objective is to continue being an easy-to-use and reliable one-stop shop for trading cryptocurrencies in a fully compliant and regulated environment. 
http://www.bitstamp.net

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

Union Investment beteiligt sich an Wohnimmobilienspezialist ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe

Union Investment und die ZBI Zentral Boden Immobilien AG haben eine Partnerschaft vereinbart. Die Union Asset Management Holding AG erwirbt 49,9 Prozent der Anteile an der neu gegründeten Partnerschaftsholding (ZBI Partnerschafts-Holding GmbH), in der das operative Geschäft der ZBI Gruppe gebündelt wird. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 6.März. Die rechtlich bindende Umsetzung der Beteiligung soll vorbehaltlich der behördlichen Zustimmungen im Laufe des zweiten Quartals 2017 erfolgen. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Die deutschlandweit tätige ZBI Gruppe verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Wohnimmobilien. Die Gesellschaften der ZBI Gruppe sollen unter der neuen ZBI Partnerschafts-Holding GmbH als eigenständige, auf Wohnimmobilieninvestments spezialisierte Einheit weitergeführt werden. Längerfristig ist vorgesehen, den Anteil von Union Investment an der ZBI Partnerschafts-Holding GmbH weiter zu erhöhen.

Im Zuge der Zusammenarbeit mit der ZBI Gruppe plant Union Investment, das bestehende Angebot an Offenen Immobilienfonds um den Bereich Wohnimmobilien zu erweitern. „Die Nachfrage privater und institutioneller Kunden nach Wohnimmobilienfonds ist hoch. Wir haben daher die Entscheidung getroffen, auch im Bereich Wohnimmobilien Know-how aufzubauen und aktiv zu werden. Die Kompetenzen der ZBI Gruppe und Union Investment ergänzen sich hierfür ideal, und wir teilen die gleichen Wertvorstellungen“, erläutert Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, anlässlich der Bekanntgabe der Beteiligung.

Peter Groner, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der ZBI Gruppe, ergänzt: „Wir decken seit vielen Jahren die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Wohnimmobilien ab. Mit deutschlandweit über zehn Niederlassungen sind wir über die Metropolregionen hinaus in der Lage, attraktive Investments zu realisieren. Gemeinsam mit Union Investment können wir unsere Kernkompetenz gezielt weiterentwickeln und unserem Unternehmen sehr gute Zukunftsperspektiven eröffnen.“

Das in der Anlageklasse Immobilien insgesamt von Union Investment verwaltete Vermögen belief sich zum Jahresende 2016 auf mehr als 34 Mrd. Euro.

Die ZBI Gruppe ist ein Immobilienunternehmen in Familienbesitz mit Fokus auf deutsche Wohnimmobilien und beschäftigt an zwölf Standorten rund 270 Mitarbeiter. Bei dieser Transaktion wurde die ZBI Gruppe u.a. durch Victoriapartners beraten.

Deutscher Stiftungsfonds investiert in Echiquier Patrimoine

Der defensive Mischfonds Echiquier Patrimoine (ISIN: FR0010434019) von der französischen Fondsgesellschaft La Financière de l’Echquier ist mit Wirkung zum 28. Februar 2017 in das Mischfondsportfolio Deutscher Stiftungsfonds (ISIN: LU1438966258) aufgenommen worden. Das Risikoprofil des Fonds ist den Anforderungen von Stiftungen entsprechend sicherheitsorientiert und auf den realen Kapitalerhalt ausgerichtet. Mit dem Multi-Manager-Ansatz ist das Portfolio über verschiedene Anlageklassen, Vermögensverwalter und Investmentstrategien breit diversifiziert und berücksichtigt zusätzlich Nachhaltigkeitskriterien. Weltweit wird in 25-30 unterschiedliche Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch- und Rentenfonds, investiert.

Der Echiquier Patrimoine ist somit Teil der aktuell mehr als 25 Prozent umfassenden defensiven Mischfonds-Allokation des Fonds Deutscher Stiftungsfonds. Fondsmanager Olivier de Berranger investiert für den Echiquier Patrimoine in europäische Zinsprodukte und Aktien, wobei die Aktienquote in der Vergangenheit durchschnittlich bei 20-30 Prozent lag. „Unser Ziel ist es, eine gleichmäßige Wertsteigerung des Vermögens zu erwirtschaften“, so Manager de Berranger. „Daher selektieren wir ausschließlich sehr solide Werte mit einem äußerst geringen Risikoprofil.“ Seit Auflegung 1995 konnte der Fonds pro Jahr durchschnittlich vier Prozent Performance generieren und dabei eine maximale Volatilität von drei Prozent über einen Zeitraum von drei Jahren einhalten.

„Durch seine langjährig beständige Wertentwicklung und die geringe Volatilität ergänzt der Echiquier Patrimoine optimal unseren defensiven Teil des Portfolios. Darüber hinaus überzeugen uns aber auch die Investmentgrundsätze von La Financière de l´Echiquier“, erklärt Alexander Steinke, Mitglied des Anlageausschusses des Mischfonds Deutscher Stiftungsfonds. Die französische Fondsgesellschaft ist der Überzeugung, dass der Erfolg eines Unternehmens nicht allein auf seiner wirtschaftlichen Rentabilität beruht, sondern auch auf der Qualität des Managements. Daher spielt für alle Fondsmanager von La Financière de l’Echiquier bei ihrer Anlageentscheidung der persönliche Austausch mit dem Management der Zielunternehmen sowie die Berücksichtigung von ESG-Kriterien (Umwelt, Sozial und Governance) eine tragende Rolle. Außerdem belegt die Unterzeichnung der UNPRI-Charta das Engagement von La Financière de l‘Echiquier für verantwortliches Investment.

Über La Financière de l’Echiquier 
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.  2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter http://www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter http://www.lfde.com/de.

Sicherheit ist existenzielles Thema für die Immobilienbranche

Die physischen und digitalen Risiken rund um Immobilien nehmen zu. Deswegen ist die Immobilienbranche künftig verstärkt gefordert, dem Thema Sicherheit höhere Priorität zuzuschreiben. Das ist das Ergebnis des Discovery Forums, einer Veranstaltungsreihe des Instituts der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V., in Frankfurt am Main. Ziel der Eventreihe ist es, Experten aus Forschung, Immobilienwirtschaft sowie Politik zu vernetzen und die Diskussion zu aktuellen Branchenthemen anzuregen.

Hessens Verfassungsschutzpräsident Robert Schäfer stellte in seinem Vortrag die heterogenen Bedrohungsszenarien für die deutschen Sicherheitsbehörden heraus. So seien islamistischer Terror, Links- und Rechtsextremismus und in der jüngeren Vergangenheit die Bewegung der sogenannten Reichsbürger die Hauptelemente der hiesigen Gefährdungslage. Diese sei so angespannt wie noch nie in der bundesrepublikanischen Geschichte. Schäfer appellierte an die Vertreter der Immobilienbranche, ihren Teil zur Abwehr dieser Bedrohungsszenarien beizutragen. Als Beispiel nannte er die Überprüfung von kritischen Mietern, bei der eine engere Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden denkbar sei.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der Branche zu physischen Risiken bei Immobilien wurde unter anderem auf den Amoklauf von München im Juli 2016 verwiesen, als das Shoppingcenter OEZ teilweise betroffen war. Einige Experten forderten, künftig bei der Architektur von Großimmobilien wie Shoppingcentern verstärkt auf Räumungskonzepte bei Terror oder Anliegen der Polizei zu achten. Besonders wichtig sei insbesondere ein reger Austausch zwischen Facility- bzw. Property Management und den Sicherheitsbehörden. Somit trete neben den organisatorischen Schutz immer stärker ein struktureller. Jedoch mahnten alle Diskussionsteilnehmer zur Besonnenheit, da höhere Sicherheit nur mit Augenmaß, nicht mit Aufgeregtheit erreicht werden könne.

Im zweiten Teil der Veranstaltung beschrieb der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, die immer größeren Herausforderungen der Cybersicherheit. Schönbohm mahnte, dass die Informationssicherheit unabdingbare Voraussetzung für die Digitalisierung der Wirtschaft sei. Speziell im Immobiliensektor – sowohl bei Gewerbeimmobilien als auch in Privathäusern – gewinne die Frage der Datensicherheit immer mehr an Relevanz. Mit steigender Vernetzung einer Immobilie wie den Smart Homes, in denen alle Elektrogeräte via Smartphone gesteuert werden, steige gleichzeitig die Verwundbarkeit gegen unbefugte Zugriffe. Schönbohm mahnte an, dass die Immobilienwirtschaft trotz aller Chancen der Digitalisierung die Fragen der Sicherheit nicht vernachlässigen dürfe. Alleine durch die Vereinnahmung der ungeschützten Rechner in Gebäuden durch Botnetze für einen gezielten Angriff auf die technische Infrastruktur könnten immense volkswirtschaftliche Schäden entstehen. Gleichzeitig machte Schönbohm der Immobilienbranche Mut: IT-Sicherheit sei heutzutage ein Standortvorteil im globalen Wettbewerb. Deutschland sei hier gut positioniert, da dem Schutz von Daten in der Bundesrepublik traditionell hoher Stellenwert beigemessen werde. In der anschließenden Podiumsdiskussion verschiedener Experten aus der Branche wurde insbesondere die Forderung nach einem sogenannten Cyberlaw, das entsprechende Strafverfolgung ermöglichen würde, laut.

Dr. Thomas Herr, Präsident des iddiw, sagt: „Als Immobilienprofis haben wir eine hohe Verantwortung für die Sicherheit der Nutzer und der Objekte. Die Gefährdungslage in Deutschland ist ernst und wir müssen unseren Teil zur Sicherheit beitragen. Bei Immobilien gilt allerdings: Mehr Sicherheit führt zu höheren Kosten Die gute Nachricht aber ist, dass viele engagierte Beteiligte die Wichtigkeit der Themen erkannt haben und einen hohen Aufwand für bessere Sicherheitsstandards bei Immobilien betreiben. Wir brauchen in der Immobilienwirtschaft ein weiterentwickeltes Verständnis Thema Sicherheit.“

Rebalancing des Global Challenges Index: BillerudKorsnäs, Hannover Rück, Lenzing und Rockwool International neu im Nachhaltigkeitsindex

Im Rahmen des Rebalancings beim Global Challenges Index (GCX) rücken mit BillerudKorsnäs, Hannover Rück, Lenzing und Rockwool International vier neue Unternehmen zum 17. März 2017 in den Aktienindex auf. Überzeugen konnten die Unternehmen die Initiatoren – die Börse Hannover und die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research – sowie den hochkarätig besetzten Beirat des GCX durch ihr nachhaltiges Wirtschaften und die Ausgestaltung ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Der GCX umfasst 50 internationale Aktien besonders nachhaltig handelnder Unternehmen, die sich der Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen widmen. Dazu gehören u. a. Klimawandel, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. „BillerudKorsnäs, Hannover Rück, Lenzing und Rockwool International tragen mit ihren Produkten aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung und damit auch der Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele wie den Sustainable Development Goals bei“, begründet Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und der Börse Hamburg und Vorstand der BÖAG Börsen AG, die Aufnahme der Unternehmen in den Index.

Branchenvielfalt bei den Neuzugängen

Der schwedische Verpackungshersteller BillerudKorsnäs setzt bei seinen Produkten auf den nachwachsenden Rohstoff Holz. Das Unternehmen bezieht dabei ausschließlich Holz bzw. Holzfasern aus nachhaltig zertifizierten Quellen, wie FSC oder PEFC, oder solches, welches nach den Nachverfolgungskriterien dieser Standards kontrolliert wird.

Der international agierende Rückversicherer Hannover Rück kann durch sein Versicherungsangebot für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, die Integration von ökologischen und sozialen Standards in die Eigenkapitalanlage sowie die Forschung und Produktentwicklung zu Klimawandel, Ressourcenknappheit und demographischem Wandel punkten.

Das österreichische Textil-Unternehmen Lenzing überzeugt durch die Herstellung überwiegend holzbasierter Zellulosefasern, die gegenüber konventionellen Baumwoll- oder Chemie-Fasern eine bessere Umweltbilanz aufweisen. Stefan Dobozcky, Vorsitzender des Vorstandes der Lenzing Gruppe: „Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in den Global Challenges Index. Sie ist eine großartige Anerkennung für unser soziales und ökologisches Engagement. Gleichzeitig wissen wir auch sehr genau, welche Verantwortung mit einer solchen Auszeichnung verbunden ist. Die Auszeichnung spornt uns an, gemeinsam mit unseren Partnern weitere nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war vor kurzem die Einführung der Recyclingfaser Refibra.“

Der dänische Dämmstoffhersteller Rockwool International trägt mit seinem Hauptprodukt, dem Dämmstoff Steinwolle, zur Energieeffizienz von Gebäuden bei. Die energetische Optimierung von Gebäuden gilt als einer der größten und kosteneffizientesten Hebel zur Bekämpfung des Klimawandels. Jens Birgersson, President und CEO von Rockwool International freut sich ebenfalls: „Die Aufnahme in den GCX ist uns eine große Ehre. Das Produktportfolio der Rockwool Group eignet sich hervorragend dazu, die heutigen Herausforderungen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung in Angriff zu nehmen. Das Unternehmen setzt sich aktiv dafür ein und wird dies auch weiterhin tun, indem es Nachhaltigkeit noch stärker in die Unternehmensführung und in die Gesellschaft integriert und dabei auch die globalen Herausforderungen adressiert.“

Darüber hinaus erfüllen alle vier Unternehmen die strengen Nachhaltigkeitsanforderungen für den oekom Prime Status, die sich auf das Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Zulieferern, den verantwortungsvollen Umgang mit Gesellschaft und Kunden, gute Unternehmensführung sowie Umweltschutzaspekte und Öko-Effizienz beziehen.

Strenge Auswahlkriterien nicht mehr erfüllt

Hintergrund des Wechsels ist das reguläre Rebalancing des GCX. Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich geprüft. Genügen Aktien nicht mehr den strengen Auswahlkriterien, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Aus dem Index genommen wurden die Unternehmen BT Group aufgrund umstrittener Bilanzierungspraktiken, East Japan Railway wegen des Verlustes des Prime-Status im oekom Corporate Rating und RELX infolge eines Vergleichs in Zusammenhang mit vorgeworfener Lohndiskriminierung an zwei US-Standorten. Des Weiteren wird das spanische Windkraftunternehmen Gamesa aufgrund seines bis Ende März erwarteten Delistings infolge der Fusion mit der Siemens Windkraftsparte den Index verlassen.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates

Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen www.boersenag.de/germangenderindex.

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research 
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 1,5 Billionen Euro Assets under Management.

blackprint Booster fördert vier PropTech-Startups aus Deutschland und Estland

Mit einem umfangreichen Kick-off ist im Frankfurter TechQuartier der blackprint PropTech Booster in die erste Programmrunde gestartet. Der führende deutsche PropTech-Accelerator für die Immobilienwirtschaft bringt digitale Startups und etablierte Unternehmen in einem bislang einzigartigen Rahmen zusammen: Rund sechs Monate lang werden die Gründer während gemeinsamer Pilotprojekte intensiv von den strategischen Programmpartnern begleitet – mit dem Ziel, die innovativen, digitalen und skalierbaren Geschäftsmodelle der jungen Unternehmen zusammen weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Der blackprint Booster ist auf insgesamt zwei Jahre ausgelegt. Für die erste der drei Programmrunden wurden im Vorfeld vier Gründerteams ausgewählt. Ob durch Online-Vermittlung von Kurzzeit-Locations, moderne Hausverwaltung via Cloud-Lösung, digitaler Einrichtungsberatung oder einer webbasierten Software zur Verwaltung von Gewerbeimmobilien, eins haben sie alle gemeinsam: Die PropTech-Startups Bespaced, Habitalix und Roomhero aus Deutschland und Moderan aus Estland wollen den Immobiliensektor aufmischen und effizienter gestalten. Bei der Umsetzung und Etablierung ihrer Ideen soll ihnen nun das spezielle Konzept des blackprint PropTech Boosters zugutekommen.

Umfassende Mentorings und Coachings

Der Booster ist deutschlandweit die erste unabhängige Plattform, die Gründer und Etablierte aus der Immobilienbranche in dieser Form zusammenbringt. Der strukturierte Prozess zielt einerseits auf den Wissens- und Erfahrungstransfer ab – neben 50.000 Euro Beteiligungskapital erhalten die Startups umfassende Mentorings und Coachings. Andererseits leistet der Booster durch den gesteuerten Austausch zwischen PropTechs und Branchengrößen auch einen Beitrag zur digitalen Transformation der gesamten Branche.

Beim Kick-off im Frankfurter TechQuartier am Platz der Einheit hatten die Startups und strategischen Partner nun erstmals die Möglichkeit, sich ausführlicher kennenzulernen und gemeinsame Ansatzpunkte für Pilotprojekte zu definieren. Neben der Aareon AG, Commerz Real AG und der Goldbeck Gruppe fördern auch die NAI apollo group, Obotritia Capital KGaA und Vonovia SE den Booster finanziell. Die Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle stellt zudem ihre Beratungsexpertise zur Verfügung. „Unsere Partner sind bereit, im Rahmen der Projekte die Dienste der Startups zu testen und ihnen Impulse für Weiterentwicklungen zu geben. Die Teams erhalten so Einblicke in die Industrie, Anregungen, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und im besten Fall eine starke Referenz. Unsere Aufgabe als Booster ist es dabei, die Zusammenarbeit für beide Parteien in einem möglichst vertrauensvollen Umfeld zu organisieren“, erklärt Alexander Ubach-Utermöhl, einer der Initiatoren und Geschäftsführer des Accelerators. 

„PropTechs bieten spannende Anknüpfungspunkte“

Im Gegensatz zu Bespaced, Roomhero und Moderan, die bereits beim Auswahltag im Januar mit dabei waren, ist das Berliner Startup Habitalix erst kurzfristig hinzugekommen. Beim Kick-off stellten die beiden Gründer Patrick Lari und Adrian Türklitz den anwesenden Vertretern der strategischen Partner ihren Ansatz detailliert vor – und zogen bereits am Einzugstag im neuen Büro ein erstes positives Fazit. „Für uns ist der offene Gedankenaustausch mit den etablierten Unternehmen sehr hilfreich“, sagt CEO Adrian Türklitz. Habitalix hat eine Webplattform aufgebaut, die Immobilienbesitzern ein Tool für die digitale Hausverwaltung samt persönlicher Beratung zur Verfügung stellt. „Jetzt ist für uns entscheidend, dass wir unser Konzept mit einem Programmpartner verfeinern und so den Service für renditegetriebene Eigentümer und Asset Manager weiter verbessern können.“

Nach den Kick-off-Gesprächen entscheidet sich im nächsten Schritt, welches Startup mit welchem Unternehmen in den kommenden Monaten enger zusammenarbeiten wird. „Die meisten Unternehmen in der Immobilienbranche konzentrieren sich noch zu sehr auf ihr daily business anstatt sich mehr zu vernetzen“, stellt Dirk Schuster, Vorstandsmitglied der Commerz Real AG, fest. „Die vier PropTechs bieten dagegen spannende Anknüpfungspunkte, um unser eigenes Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Als Kapitalgeber ist für uns dabei logischerweise entscheidend, wo und wie wir am besten Know-how transferieren können.“

Die Themen der Gründer seien sehr unterschiedlich, resümiert Arash Houshmand, Group Strategy beim Beratungs- und Systemhaus Aareon AG. „Als etablierter Treiber der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft wollen wir jetzt mit den Startups in gemeinsamen Projekten testen, welche konkreten Mehrwerte wir für unsere Kunden generieren können.“

Initiiert wurde der Booster von der auf PropTechs spezialisierten Beteiligungsgesellschaft blackprintpartners aus Frankfurt und Marc Stilke, dem ehemaligen CEO von Immobilien Scout. Aktuell sind über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt drei je sechsmonatige Runden im Accelerator-Programm geplant. Dafür stellen strategische Partner ein Budget von bis zu 2,5 Millionen Euro bereit.

Feldhoff & Cie. und Hirschen Group starten Objektmarketingangebot Holy Moly

Die führende Kommunikationsagentur der deutschen Immobilienwirtschaft, Feldhoff & Cie., und eine der größten inhabergeführten Agenturgruppen Deutschlands, die Hirschen Group, haben Holy Moly gegründet. Das Joint Venture für ein neuartiges Objektmarketing vereint herausragende Kreativexpertise mit umfassender Immobilienkompetenz. Damit erweitern die Feldhoff Gruppe und die Hirschen Group ihr Leistungsportfolio um den Bereich Objektmarketing.

„Unser Ziel ist es mit Holy Moly in den kommenden drei Jahren zum führenden Objektmarketinganbieter der Immobilienwirtschaft zu werden“, so Vincent Schmidlin, Managing Partner und Chief Strategy Officer der Hirschen Group. Durch die Hirschen Group ist Holy Moly an sechs Standorten in Deutschland sowie in Wien vertreten. „Ein Objektmarketinganbieter, der einerseits extrem kreative Ideen entwickelt und andererseits die Immobilienwirtschaft aus dem Effeff kennt, war ein Wunsch, der immer wieder aus der Branche an mich herangetragen worden ist“, erklärt Paul Jörg Feldhoff. „So ist die Idee für Holy Moly entstanden.“ Aus Sicht der beiden Joint Venture Partner ergibt die Bündelung der jeweiligen Leistungsschwerpunkte ein auf der Qualitätsstufe noch nicht dagewesenes Objektmarketingangebot. Erste Erfolge kann Holy Moly zum Start bereits vorweisen: das junge Unternehmen wurde mit dem ganzheitlichen Objektmarketing einer Quartiersentwicklung in Erlangen beauftragt. Weitere Projekte sind in Kürze spruchreif.

Holy Moly mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist über die Hirschen Group auch in München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Köln und Wien präsent. Das Leistungsportfolio umfasst das gesamte Spektrum eines integrierten Objektmarketings im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie von Quartiersentwicklungen: Von der Positionierung, dem Branding, der Flächenaktivierung über Print- und Digitalkommunikation, Projekt- und Standortkommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Eventorganisation und -umsetzung.

Geleitet wird Holy Moly von Christian Floeck und Alexander Priebs-Macpherson von zum goldenen Hirschen Frankfurt sowie Tanja Scherer von Feldhoff & Cie. Als Chairmen agieren Paul Jörg Feldhoff, Managing Partner von Feldhoff & Cie. sowie Vincent Schmidlin, Managing Partner und Chief Strategy Officer der Hirschen Group.

Bürovermittlungsplattform shareDnC in 80 deutschen Städten vertreten

Die Bürovermittlungsplattform shareDnC ist nun in 80 deutschen Städten vertreten. Jüngster Neuzugang im Angebotsportfolio ist Kaiserslautern. Damit knackt das digitale Startup aus Köln eine wichtige Marke: Nur anderthalb Jahre nach dem Live-Schalten ist shareDnC an allen relevanten Bürostandorten in Deutschland präsent.

ShareDnC (share Desk and Coffee) ist eine Online-Plattform, die deutschlandweit freie Büroräume anbietet. Neben vollständig freien Objekten vermittelt die Plattform insbesondere nicht benötigte und zur Untervermietung angebotene Flächen. Damit richtet sich das Unternehmen an Selbstständige, Startups und wachsende Unternehmen, die flexible, temporär begrenzte oder kostengünstige Arbeitsplätze sowie Büroräume benötigen.

Christian Mauer, Gründer und Geschäftsführer von shareDnC, sagt: „Offensichtlich haben wir mit unserem Konzept einen Nerv getroffen. Leerstand gibt es überall – ob in Frankfurt oder in Kaiserslautern. Während vor allem Selbstständige über die Plattform einen Arbeitsplatz finden, zählen neben Firmen mit Leerstand auch immer öfter Makler zu Anbietern auf der shareDnC-Plattform.“ Der Grund: Bei kleineren Büroräumen scheuten Makler den Aufwand eines klassischen Vertriebsprozesses.

Derzeit werden rund 5.100 Arbeitsplätze auf der shareDnC-Plattform zur Vermietung angeboten. Pro Monat vermittelt das Startup rund 1.000 Besichtigungstermine vor Ort.

Über shareDnC
Die shareDnC (= share Desk and Coffee) GmbH ist ein junges Online-Unternehmen mit Sitz in Köln, das im Juli 2015 von drei erfahrenen Unternehmern gegründet wurde und mit www.shareDnC.com die erste deutschsprachige und bundesweite Plattform für die Untervermietung freier Arbeitsplätze und Büroräume betreibt. Die Vermittlungsplattform wurde im September 2015 live geschaltet. ShareDnC hat derzeit zwölf Mitarbeiter und ist in 80 deutschen Städten vertreten. 

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen und Vontobel Asset Management veranstalten den 17. Kirchlichen Investmenttag

Zum 17. Mal treffen sich Finanz- und Kapitalmarktverantwortliche der evangelischen und der katholischen Kirche am 2. und 3. März 2017 in Erfurt zum Kirchlichen Investmenttag. Unter der Überschrift „Kirche und Klima: Herausforderungen, Grenzen und Lösungen“ diskutieren rund 50 Vertreter von Diözesen, Landeskirchen, Versorgungswerken, Kirchenbanken und Ordensgemeinschaften die Frage, wie Kirchen als institutionelle Investoren nachhaltig und gesellschaftlich verantwortungsvoll anlegen können.

Mit einem persönlichen Statement zu den gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen für Natur und Umwelt wird am 2. März der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer die Tagung eröffnen. Weitere Gesprächsthemen in Erfurt werden die jeweiligen Positionen der evangelischen und der katholischen Kirche in der ethisch-nachhaltigen Geldanlage oder die praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung des „Leitfadens für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche“ sein.

Die Schweizer Vermögensverwaltungsgesellschaft Vontobel Asset Management ist in diesem Jahr gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen Veranstalter des Kirchlichen Investmenttages. Andreas Knörzer, Leiter Nachhaltige Anlagen bei Vontobel Asset Management, lobt das Bewusstsein der Kirchen für das Thema Klimawandel und unterstreicht: „Nachhaltige Vermögensverwaltung ist ein guter Ansatz zur Minimierung von Klimarisiken in Kirchenvermögen.“

Der Kirchliche Investmenttag findet 2017 zum 17. Mal statt. Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe im Jahr 2000 von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen, Multi Asset Class und alternative sowie quantitative Anlagen. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 100 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2016 beträgt das verwaltete Kundenvermögen rund 86 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am

Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Scope Group expandiert nach Skandinavien

Die führende europäische Ratingagentur nutzt steigende Nachfrage nach unabhängigen Ratings im Zuge von Regulierungsänderungen zum Markteintritt. Ein Team erfahrener skandinavischer Analysten wird vom neuen Büro in Oslo aus arbeiten.

Nach den neuen Richtlinien der European Securities and Markets Authority (ESMA) können Emittenten und Investoren sogenannte „Schatten-Ratings“ nicht länger verwenden. In der Vergangenheit waren solche unregulierten Ratings in großem Umfang von skandinavischen Banken und Maklern erstellt worden. Als von der ESMA anerkannte Ratingagentur mit Büros an den wichtigsten europäischen Finanzplätzen und einem Fokus auf lokale Expertise ist Scope ideal aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach regulierten Ratings in Skandinavien zu bedienen. Der Markteintritt in Skandinavien erfolgt durch die Eröffnung eines Büros in Oslo und die Einstellung erfahrener lokaler Analysten.

Die Scope Group sieht ihre Expansion nach Skandinavien als weiteren Meilenstein zur Beschleunigung ihres Wachstums in Europa. Das neue Büro in Oslo ist ein wichtiger Baustein dieser Strategie. Scope ist mit derzeit 130 Mitarbeitern die mit Abstand größte europäische Ratingagentur und ist zudem die einzige europäische Agentur, die alle wichtigen Ratingbereiche international anbietet. Das Büro in Oslo ist nach dem Unternehmenssitz in Berlin und den Büros in Frankfurt, London, Paris, Madrid und Mailand der siebte Standort der Scope Group.

“Die Expansion nach Skandinavien ist ein zentraler Baustein unserer Strategie der Etablierung der europäischen Rating-Alternative“, sagt Torsten Hinrichs, CEO der Scope Ratings AG, und ergänzt: „Unser nicht-mechanistischer Ansatz zur Analyse von Kredit-Risiken ermöglicht unseren Analysten, die Besonderheiten der skandinavischen Wirtschaft zu berücksichtigen. Durch die Kombination von lokaler Expertise und einem bewährten europäischen Ratingansatz, bietet die Scope Group Emittenten und Investoren klaren Mehrwert.“

Die Startbesetzung des ersten Scope-Büros in Skandinavien besteht aus drei erfahrenen Experten mit langjähriger Erfahrung in internationalen Banken und Investmenthäusern:

  • Henrik Blymke, zukünftig Managing Director Corporates bei Scope Ratings, bisher Head of Credit Research Norway bei der SEB
  • Thomas Faeh, zukünftig Executive Director Corporates bei Scope Ratings, bisher verantwortlich für den Bereich Credit Research Norway bei Carnegie AS 
  • Petter Kristiansen, Executive Director Investor Outreach Nordics bei Scope Ratings, zuvor Head of Fixed income bei Carnegie AS

Henrik Blymke und Thomas Faeh werden Teil von Scopes europäischem Corporate Rating Team. Dabei profitieren sie von den durch Scope für Europa entwickelten Ratingmethoden sowie der Unterstützung eines etablierten Ratingteams und bereichern dieses durch ihre regionale Expertise. Petter Kristiansen wird sich als Teil des Business Development Teams vor allem um den Bedarf skandinavischer Investoren an Ratings und individuellen Risiko-Analyselösungen kümmern.

Das neue Team bringt große Erfahrung aus der langjährigen Betreuung zahlreicher Emittenten aus unterschiedlichsten Industriezweigen mit. Zudem verfügen die neuen Scope Mitarbeiter über ein exzellentes Netzwerk unter skandinavischen Investoren. Helene Spro Johansen, seit August 2016 bei Scope, unterstützt den Markteintritt in Skandinavien als Associate Director Business Development.

BÖAG Börsen AG lanciert „Schuldscheinbörse Deutschland“

Schuldscheine können künftig über die neutrale Plattform „Schuldscheinbörse Deutschland“ im Internet anonym eingestellt werden. Mit der „Schuldscheinbörse Deutschland“ erweitert die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börse Hamburg und der Börse Hannover, ihr Angebot um eine weitere innovative Handelsplattform. Für institutionelle Investoren wird damit erstmalig in Deutschland ein börsenseitig überwachter Handel von Schuldscheindarlehen möglich. Marktpreise und Handelsüberwachung sind dabei die entscheidenden Vorteile, die das Dach der Börsen Hamburg und Hannover bietet. Die Schuldscheinbörse Deutschland startet ab März 2017 über die Website www.schuldscheinboerse-deutschland.de.

Der Markt für Schuldscheine hat sich in den zurückliegenden Jahren deutlich belebt. Allein 2016 stieg das Neuemissionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um knapp 40 Prozent auf 26,8 Mrd. Euro. Damit steigt auch konstant das Potenzial für Transaktionen im Sekundärmarkt. „Mit der Schuldscheinbörse Deutschland reagieren wir zeitnah auf den stark wachsenden Markt für Schuldscheine in Deutschland und Europa“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg und Vorstand der BÖAG Börsen AG. „Institutionelle Investoren haben damit erstmalig die Möglichkeit, sich künftig einen umfänglichen Überblick über Schuldscheinangebote zu verschaffen. Der Betreiber Börsen AG sorgt mit einer Marktordnung u. a. für den rechtlichen Rahmen. Der Schuldschein ist zwar kein handelbares Wertpapier, aber wir starten den Versuch, ihn so schlank und sicher wie möglich für institutionelle Investoren vermittelbar zu machen“, ergänzt Ledermann. „Das ist uns zum Beispiel im Zweitmarkt für geschlossene Fonds bereits vor Jahren gelungen. Mit der Fondsbörse Deutschland sind wir mit großem Abstand Marktführer in Deutschland.“

So funktioniert die Schuldscheinbörse Deutschland

Institutionelle Investoren wie Kreditinstitute, Versicherungen, Fondsgesellschaften, Vermögensverwaltungen und Stiftungen haben künftig die Möglichkeit, Kauf- und Verkaufsaufträge für Schuldscheine anonym und kostenfrei über einen Dienstleister auf der Plattform einstellen zu lassen. Für Verkäufer stehen zwei Vermittlungsalternativen zur Verfügung: Das über maximal fünf Tage laufende „Auktionsverfahren“ ermöglicht die Erzielung eines bestmöglichen Verkaufspreises; im „Soforthandel“ wird eine zeitnahe Ausführung angestrebt. Bei erfolgreicher Vermittlung eines Geschäftes fällt eine Provision an.

Als Dienstleister für die Plattform  fungiert die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, die bereits seit vielen Jahren als Skontroführer an den Börsen Hamburg und Hannover tätig ist. Auf Basis einer speziellen Marktordnung werden ausschließlich Schuldscheine mit einer Restlaufzeit zwischen einem und maximal zehn Jahren vermittelt. Als Teilnehmer sind  ausnahmslos institutionelle Investoren vorgesehen. „Wir freuen uns, dass die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank von der BÖAG Börsen AG für diese innovative Plattform als exklusiver Dienstleister gewählt worden ist. Institutionelle Anleger können auf dieser außerbörslichen Plattform zusammen gebracht werden und stellen den Sekundärmarkt für Schuldscheindarlehen damit auf eine breitere Basis“, so Kai Jordan, Bereichsvorstand der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG.

Über die BÖAG Börsen AG
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Hamburg und in Hannover sowie der elektronischen Handelsplattform L&S Exchange. Zusammen sind an den Plätzen mehr als 20.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen in Hamburg und in Hannover die wichtigsten deutschen sowie alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei. Weiter betreibt die Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist die Börse Hannover zudem im Bereich der nachhaltigen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die Börse Hamburg, die Börse Hannover und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Fondshandel auch im Februar mit hohen Umsätzen

Der Fondshandel an der Börse Hamburg hat auch im zweiten Monat des neuen Jahres seine positive Entwicklung fortgesetzt. Die Hausse-Laune an den führenden Aktienmärkten ist ungebrochen und belebt unmittelbar den Handel von Investmentfonds.

Nachdem der Dow Jones im Januar mühelos die Marke von 20.000 Punkten überschreiten konnte, nähert er sich aktuell der 21.000er Marke. Ähnlich erfolgreich zeigt sich der deutsche und europäische Aktienmarkt, EURO STOXX 50 und DAX 30 steigen in Richtung historischer Höchststände und weder Trump noch BREXIT scheinen sie aufzuhalten.

Anleger handelten im Februar Fondsanteile im Volumen von rund 80 Millionen Euro (Januar: 86 Millionen Euro). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Februar zwei Handelstage weniger hat.

Offene Immobilienfonds (OIF) behaupten unverändert die Spitzenpositionen im Umsatzranking, sechs der Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse (vgl. Tabelle).

Anleger setzten auf Immobilien-/ Aktienfonds und ETFs

Der CS Euroreal WKN 980500 sicherte sich im Januar erneut den ersten Platz nach Umsatz. Anleger handelten Anteile im Wert von 12,5 Millionen Euro. Platz zwei nach Umsatz behauptete wie im Vormonat der KanAm grundinvest WKN 679180 mit rund 7,2 Millionen Euro. Rechtzeitig vor Beginn der Dividendensaison haben es zwei Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte unter die TOP 10 geschafft. Der Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP erreichte Platz fünf mit einem Umsatz von 2,1 Millionen Euro, der DWS Top Dividende WKN 984811 schaffte es auf Platz sieben mit einem Umsatz von 1,8 Millionen Euro. Wie im Vormonat ist auch wieder der Deka DAX ETF WKN ETFL01 mit 1,8 Millionen Euro unter den zehn umsatzstärksten Fonds zu finden.

Minenwerte, BioTech, Brasilien und Türkei-Fonds im Aufwind

Zu den Performance-Spitzenreitern im Fondshandel Hamburg zählten im Februar erneut Fonds aus dem Edelmetall-Minensektor, aber auch Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei, Brasilien, BioTech und Pharma. Der C-Quadrat Gold & Resources Fonds WKN A0M6AK erzielte im Monatsvergleich eine Spitzenperformance von 21 Prozent. Der DWS Biotech WKN 976997 konnte ein Plus von rund 12 Prozent, der Istanbul Equity Fund WKN 989402 sowie der KBC Equity Fund Latin America WKN 974868 ein Plus von 10 bzw. 11 Prozent verzeichnen.

Im Februar konnten Aktienwerte aus fast allen Branchen und Märkten weiter zulegen. Lediglich der russische Aktienmarkt musste eine Korrektur hinnehmen. Somit standen Fonds, die überwiegend in russischen Aktien investiert sind, auf der Verliererseite. Die größten Abschläge verzeichneten der HSBC GIF - Russia Equity WKN A0M9CK mit minus 6 Prozent und der Pioneer AT-Russia Stock WKN 594867 mit minus 5 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Februar 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.02.2017 bis zum 28.02.2017

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.