Blackstone schließt Übernahme von OfficeFirst ab

OfficeFirst Immobilien AG („OfficeFirst”), ein führender deutscher Immobilieninvestor und -manager, gibt bekannt, dass von Blackstone verwaltete europäische Immobilienfonds die Übernahme des Unternehmens abgeschlossen haben.

Das auf die sechs wichtigsten Städte Deutschlands konzentrierte Portfolio der OfficeFirst umfasst 100 hochwertige Immobilien mit einer Gesamtfläche von rund 1,5 Millionen Quadratmetern. Davon befinden sich über 90 Prozent in Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin.

Zeitgleich mit dem Abschluss der Transaktion gibt OfficeFirst die Bestellung von Guido Piñol und Jonas Kriebel in den Vorstand bekannt, der künftig von Guido Piñol als CEO geführt wird. Vor der gemeinsamen Gründung des Investmentmanagers QUINCAP mit Jonas Kriebel im Jahr 2014 war Guido Piñol Mitglied des Vorstands der IVG Immobilien AG. Davor war Herr Piñol als Managing Director bei der Fortress Investment Group in Deutschland sowie in leitenden Positionen bei CBRE und JLL tätig.

Den bisherigen Vorstandsmitgliedern Michiel Jaski (CEO), Oliver Priggemeyer (COO) und Fabian John (CFO), die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, dankt OfficeFirst herzlich für ihr Engagement und ihre Leistungen.

Anthony Myers, Leiter Real Estate Europa bei Blackstone, erklärte: „Blackstone wird gemeinsam mit OfficeFirst das weitere Wachstum des Unternehmens unterstützen und den Fokus der Strategien auf die Wertmaximierung im gesamten Portfolio lenken. Gestützt auf das breite Leistungsspektrum und die einzigartige Expertise von OfficeFirst werden wir auch künftig in die Gewerbe- und Wohnimmobilienmärkte in Deutschlands dynamischsten Metropolen investieren.“

Über Blackstone Real Estate
Blackstone ist ein weltweit führender Immobilieninvestor. Die Immobiliensparte von Blackstone wurde 1991 gegründet und verwaltet rund USD 102 Milliarden für ihre Investoren. Das Immobilienportfolio von Blackstone umfasst Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Wohngebäude sowie Industrieliegenschaften in den USA, Europa, Asien und Südamerika. Zu den wesentlichen Beteiligungen zählen unter anderem Hilton Worldwide, Invitation Homes (Einfamilienhäuser), Logicor (pan-europäische Logistik) und einzigartige Bürogebäude in den größten Metropolen der Welt. Blackstone Real Estate betreibt zudem eine der führenden Immobilienfinanzierungsplattformen und verwaltet den börsennotierten Blackstone Mortgage Trust.

Das deutsche Immobilienportfolio von Blackstone umfasst hochwertige Büroimmobilien. Zu den bekanntesten Gebäuden im Portfolio zählen beispielsweise der Messeturm und die Pollux-Hochhäuser in Frankfurt am Main, die Treptowers in Berlin, das Sumatrakontor in Hamburg und der Loopsite-Bürokomplex in München.

Hohe Umsätze im Fondshandel setzen sich im März fort

Der Fondshandel an der Börse Hamburg hat im März seine positive Entwicklung fortgesetzt. Trotz einer kurzen Verschnaufpause an den Aktienmärkten blieben die Umsätze im Fondshandel auf hohem Niveau. Gefragt waren offene Immobilienfonds und Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

Zwar konnte der Dow Jones am 1. März die Marke von 21.000 Punkten überschreiten und der DAX30 Mitte März ein vorläufiges neues Hoch bei 12.095 Punkten markieren, danach war aber erst einmal Konsolidierung angesagt. Wie auch beim Bergsteigen, führt der Weg zu neuen Kursgipfeln an der Börse nicht permanent steil nach oben, sondern ist geprägt von regelmäßigen Auf- und Ab-Bewegungen. Die Hausselaune scheint aber ungetrübt zu sein und Störfaktoren, die den Börsianern nachhaltig den Appetit auf Aktien verderben könnten, sind zurzeit nicht erkennbar.

Anleger handelten im März Fondsanteile im Volumen von rund 85 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat (Februar: 80 Millionen Euro). Bei intakten Marktverhältnissen zählen die Monate Januar bis März im Fondshandel erfahrungsgemäß zu den umsatzstärksten im Jahresverlauf.

Offene Immobilienfonds (OIF) behaupteten auch im März ihre Spitzenpositionen im Umsatzranking, sieben der Top 10 nach Umsatz gehören zu dieser Asset-Klasse (vgl. Tabelle).

Anleger setzten auf Immobilien- und Dividendenfonds

Der CS Euroreal WKN 980500 behauptete im März den ersten Platz nach Umsatz. Anleger handelten Anteile im Wert von 15,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei nach Umsatz landete der SEB ImmoInvest WKN 980230 mit rund 6,2 Millionen Euro. Der Stuttgarter-Aktien-Fonds WKN A0Q72H erreichte mit 2,1 Millionen Euro den fünften Rang. Gleich zwei Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte haben es im März unter die Top 10 geschafft: Der DWS Top Dividende WKN 984811 schaffte es mit 2 Millionen Euro Umsatz auf Platz sechs, dicht gefolgt vom Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP. Dieser erzielte im März einen Umsatz von rund 1,8 Millionen Euro und belegte damit Platz acht unter den rund 4.000 Fonds, die im Fondshandel der Börse Hamburg gehandelt werden.

Fonds auf Finanzwerte und italienische Aktien legen zu, Edelmetall- sowie Öl- und Gaswerte-Fonds dagegen schwächer

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im März Fonds bzw. ETFs auf Finanztitel und italienische Aktien. Der iShares EURO STOXX Banks ETF WKN 628930, der möglichst genau die Wertentwicklung des EURO STOXX® Banks 30-15 abbildet, konnte mehr als 11 Prozent zulegen. Der SCHRODER ISF ITALIAN EQUITY WKN 933393 mit Anlageschwerpunkt italienische Aktien performante im Vormonatsvergleich mit gut 10 Prozent.

Wenig Fortune zeigten im März Rohstoff-Fonds und speziell Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Edelmetallminenwerte. Schlusslichter im Fondshandel Hamburg waren der C-Quadrat Gold & Resources Fonds WKN A0M6AK mit einem Verlust von rund 17 Prozent und der CME Gold & Silver Equity Fund WKN A14YCV mit einem Minus von rund 14 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite war der SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ, der die schwache Verfassung bei Energie-Rohstofftiteln mit einem Minus von rund 11 Prozent widerspiegelt. Zu den Verlierern zählten im März zudem Fonds, die überwiegend in Brasilien engagiert sind.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im März 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.03.2017 bis zum 31.03.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Union Investment legt neuen Mischfonds auf: UniRak Nordamerika

Union Investment bietet ab dem 31. März 2017 den Mischfonds UniRak Nordamerika an. Damit wird die bisherige UniRak-Fondsfamilie um eine Variante mit Anlageschwerpunkt Nordamerika ergänzt.

Der UniRak Nordamerika investiert in nordamerikanische Aktien und Anleihen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf US-Dollar denominierten US-amerikanischen Titeln. Darüber hinaus hat das Fondsmanagement die Möglichkeit, Aktien und Anleihen aus Kanada und Mexiko beizumischen. Im Aktienbereich werden hauptsächlich Large- und Mid-Caps erworben. Im Bereich der verzinslichen Papiere wird das Fondsvermögen ungefähr jeweils zur Hälfte in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt. Eine Währungsabsicherung erfolgt nicht.

Flexible Mischung aus Aktien und Renten

Der UniRak Nordamerika strebt einen Aktienanteil von ca. zwei Drittel und einen Rentenanteil von ca. einem Drittel an. Die Quoten sind dabei flexibel. In turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten können somit Aktien auf 51 Prozent reduziert und in chancenreichen Phasen auf maximal 80 Prozent aufgebaut werden. Die Mischung aus Aktien und Renten erhöht nicht nur die Renditechancen, sondern führt tendenziell auch zur Verringerung der Wertschwankungen.

Nordamerika als attraktive Anlageregion

Nordamerika ist weltweit der wichtigste, größte und liquideste Aktienmarkt. Die Anlageregion wird zudem als „Innovationswiege der Welt“ bezeichnet, denn ansässige Firmen, hauptsächlich in den USA, setzen in allen Wirtschafts- und Technologiebereichen durch Forschung und Entwicklung Maßstäbe.

Mit Blick auf die US-Wirtschaft ist Marco Schneider, der für den Fonds die Gesamtverantwortung trägt und den Aktienanteil des UniRak Nordamerika managt, zuversichtlich: „Die Arbeitslosenquote in den USA ist seit 2010 von etwa zehn Prozent auf aktuell unter fünf Prozent gesunken. Die US-Frühindikatoren signalisieren nach wie vor ein intaktes, solides Wirtschaftswachstum. Das sollte der Wirtschaft zusammen mit Donald Trumps geplantem Konjunkturprogramm weiterhin Rückenwind geben.“ Schneider verweist ebenso auf die bessere Profitabilität sowie die höheren Kapitalrenditen amerikanischer Unternehmen im Vergleich zu europäischen Unternehmen.

Wachsendes Zinsgefälle zwischen den USA und Europa

Für Nordamerika, insbesondere die USA, spricht auch das höhere Zinsniveau. „Die Zinsdifferenz zwischen US-Staatsanleihen und Bundesanleihen im kurz- sowie langfristigen Laufzeitbereich liegt aktuell bei rund zwei Prozent und damit weiter auf Rekordniveau“, sagt Joachim Buddendick, der für den Rentenanteil des UniRak Nordamerika verantwortlich ist. Dem jüngsten Zinsanstieg in den USA dürften im laufenden Jahr noch zwei Zinsschritte im Juni und September folgen. „Im Euroraum dagegen bleiben die Zinsen erstmal niedrig. Durch dieses wachsende Zinsgefälle zwischen den USA und Europa können Anleger in Übersee zunehmend attraktive Renditen erzielen“, so der Portfoliomanager.

Der UniRak Nordamerika eignet sich für risikobewusste Anleger, die von den positiven Wachstumsaussichten Nordamerikas profitieren und in US-Dollar investieren möchten. Ihr Anlagehorizont sollte dabei fünf Jahre oder länger betragen.

Weitere Informationen zu dem Fonds finden Sie hier.

Optimismus bis Zweifel: Diese Erwartungen haben Studenten ans Einstiegsgehalt

Wie wichtig sind den deutschen Studenten Einstiegsgehälter und wie sehen ihre Gehaltsvorstellungen aus? Sind Veränderungen mit Blick auf Geschlecht, Abschluss oder Fachbereich zu erkennen und was erwartet der durchschnittliche Student tatsächlich von seinem Arbeitgeber? Antworten auf diese Fragen hat Studitemps in seiner Studienreihe „Fachkraft 2020“ gefunden.

Entscheidend für die Berufswahl ist nicht nur ein attraktives Gehalt, sondern auch die Fachnähe und die Wahrscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit. Abweichungen vom durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 39 465 Euro sind gerade bei Juristen und Erziehungswissenschaftlern zu erkennen.

Der Gender Pay Gap

Auch zu Zeiten von Alice Schwarzer und allgemeiner Aufklärung ist der „Gender Pay Gap“ immer noch hartnäckig in den Köpfen der Studierenden festgesetzt. Die Herren der Schöpfung erwarten ein Einstiegsgehalt von 43.217 Euro, während die Damen mit 36.431 Euro 18 Prozent weniger Gehalt am Anfang ihrer Karriere erwarten. Diese ungleiche Erwartungshaltung wird sich erst ändern, wenn sich Frauen auf dem Arbeitsmarkt endgültig als genauso gleichberechtigt und gleichwertig ansehen wie Männer. In einem gesonderten Beitrag des Jobmensa Magazin möchten wir genauer darauf eingehen.

Die Akademische Qualifizierung

Nicht überraschend ist die Tatsache, dass das erwartete Einstiegsgehalt proportional zu steigender akademischer Qualifizierung steigt. Dementsprechend rechnen Bachelor-Absolventen mit durchschnittlich 35.140 Euro und Master-Absolventen mit 11,5 Prozent mehr, also 39.169 Euro. Investiert der Student nun noch Zeit und Aufwand in einen Doktortitel, veranschlagt er durchschnittlich 42.203 Euro für seinen Berufsstart.

Das erwartete Brutto-Jahresgehalt nach Fachbereich

Besonders interessant ist die Erwartungshaltung in Hinblick auf die einzelnen Fachbereiche. Juristen erwarten mit 49.763 Euro fast doppelt so viel wie Theologie/Religionswissenschaftler, die gerade mal 26.790 Euro erwarten. Auch Sprach- und Kulturwissenschaftler (29.963 Euro), Sozial- und Geisteswissenschaftler (30.251 Euro) sowie Erziehungswissenschaftler (30.448 Euro) liegen mit ihren Gehaltsvorstellungen eindeutig unter dem Bundesdurchschnitt.

Da sieht es bei Medizin sowie den Wirtschafts- und Gesundheitswissenschaften schon deutlich selbstbewusster aus. Deren Gehaltserwartungen liegen all samt über dem bundesweiten Schnitt. Medizin, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaftler erwarten jeweils 43.230 Euro bzw. 41.693 Euro. Auch die Mint-Fächer, also Informatik, Mathe, Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften steigen mit ähnlichen Gehältern (Informatik: 44.363 Euro; Ingenieurwissenschaften: 44.283 Euro; Mathematik: 40.638 Euro; Naturwissenschaften: 40.285 Euro) ein.

Arbeitslosenquote: Männer und Master-Studenten optimistisch

Neben dem Gehalt ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Berufswahl die Wahrscheinlichkeit nach dem Studium keine Arbeit zu finden. Auch hier sehen sich Frauen prinzipiell benachteiligt. 32,4 Prozent von 23.183 befragten Frauen nehmen an, nach ihrem Studium nicht direkt in den Job einsteigen zu können. Von den 25.317 befragten Männern sehen hingehen nur 25,8 Prozent einer vorerst arbeitslosen Zukunft entgegen.

Der Blick auf die höchsten angestrebten Abschlüsse offenbart keine überraschenden Besonderheiten. Erwartungsgemäß wird post-graduelle Arbeitslosigkeit mit steigender Qualifizierung als weniger wahrscheinlich angesehen (Bachelor → Master → Promotion). Das Staatsexamen sticht mit einer besonders niedrigen Sorge von Arbeitslosigkeit nach dem Hochschulabschluss hervor. Hier sind es lediglich 25,6 Prozent alle 48.500 Befragten, die mit anfänglichen Problemen bei der Jobsuche rechnen.

Orca Capital wählt CACEIS als Clearing- und Settlement-Agent aus

Die Orca Capital GmbH hat CACEIS damit beauftragt, Clearing- und Settlement-Services für ihren weltweiten Handel mit Wertpapieren und Anleihen zu erbringen. Außerdem nimmt das Unternehmen mit Sitz in Pfaffenhofen bei München zusätzliche Services wie die Wertpapierleihe sowie Execution und Clearing für Derivate in Anspruch. CACEIS hatte die Daten von Orca Capital zügig in die Systeme migriert, sodass die Services bereits seit Ende 2016 erbracht werden.

Wolfgang Burkhardt, Managing Director bei Orca Capital GmbH, sagt: „Wir sind froh, dass wir mit CACEIS einen standortnahen, deutschsprachigen Dienstleister mit flexibler Kundenbetreuung und attraktiven Servicezeiten engagieren konnten. Wir freuen uns auf den Beginn einer starken Partnerschaft und sind überzeugt, dass die Expertise von CACEIS im Bereich Cash Equity Clearing und Asset Servicing einen wertvollen Beitrag für unser Unternehmen leisten wird. Der hohe Automatisierungsgrad in Kombination mit globalem Marktwissen entspricht unseren Anforderungen hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Effizienz von Wertpapier-Transaktionsprozessen.“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Orca Capital GmbH, welche an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt tätig ist“, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland und verantwortlich für die deutschen und österreichischen Kunden. „CACEIS bietet ihre fortschrittlichen Cash Equity Clearing-Services zentral aus ihrem Clearing Service Center in Deutschland an. Wir sind stolz, nun auch Orca Capital neben vielen großen nationalen und internationalen Kunden zu betreuen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) http://www.caceis.com

LUXCARA erreicht langfristige Finanzierung des Windpark-Projektes Egersund, Norwegen

LUXCARA, einer der führenden Asset Manager für Erneuerbare-Energien-Investments in Europa, hat das Financial Close für den Windpark Egersund erreicht. Ein Bankenkonsortium, bestehend aus der Skandinaviska Enskilda Banken AB (SEB) sowie der KfW Ipex Bank GmbH, stellt die langfristige Finanzierung bereit

„Wir freuen uns, mit dem Projekt Egersund sehr gut im Plan zu liegen. Mit dem Abschluss der Finanzierung haben wir eine weitere wichtige Etappe erfolgreich absolviert. Unsere langjährige Erfahrung und unser umfangreiches Netzwerk haben wesentlich dazu beigetragen, auch dieses Projekt für unsere Investoren zügig voranzubringen. Mit Inbetriebnahme der ersten Turbinen im Juni 2017 wird der Windpark bereits Strom ins Netz einspeisen und unseren Anlegern einen Return on Investment liefern“, sagt Dr. Alexandra von Bernstorff, Managing Partner von LUXCARA.

LUXCARA hat das Projekt Egersund im Süden der norwegischen Westküste im Dezember 2015 akquiriert. Dort werden 33 Windräder mit einer Kapazität von 111,2 Megawatt errichtet, die schrittweise in Betrieb genommen werden. Im November 2016 hat LUXCARA für das Projekt einen langjährigen Stromabnahmevertrag mit der Axpo Nordic AS abgeschlossen. Egersund gehört zum Portfolio des im September 2015 aufgelegten Teilfonds „Solar and Wind“ des Partnerships FLAVEO Infrastructure Europe SCS SICAV-FIS. Das Portfolio des ausschließlich für institutionelle Investoren zugänglichen Erneuerbare-Energien-Fonds beinhaltet derzeit Projekte mit einer Gesamtleistung von ca. 265 Megawatt.

Über LUXCARA
LUXCARA ist ein unabhängiger Asset Manager, der auf Erneuerbare-Energien-Investments für institutionelle Investoren spezialisiert ist. Das eigentümergeführte Unternehmen wurde 2009 von den alleinigen geschäftsführenden Gesellschafterinnen, Dr. Alexandra von Bernstorff und Kathrin Oechtering, gegründet. LUXCARA akquiriert, strukturiert, finanziert und betreibt langfristig Erneuerbare-Energien-Portfolios und verwaltet ein Investmentvolumen in Höhe von knapp 2,1 Milliarden Euro.

LUXCARA betreut aktuell ein Portfolio bestehend aus Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Skandinavien mit einer Gesamtleistung von ca. 600 Megawatt. Mit diesem umfangreichen Track Record gehört LUXCARA zu den erfahrensten Asset Managern im Bereich Erneuerbare Energien.

ifo-Studie: Bildung zahlt sich aus

Bildung ist eine Investition. Sie kostet nicht nur Zeit und Engagement, sondern auch Geld. Doch der Aufwand lohnt sich. Unter dem Strich bringt jeder höhere Abschluss über das gesamte Erwerbsleben zwischen 22 und 64 Prozent mehr Einkommen. Das ist ein Ergebnis einer Studie des ifo Instituts München im Auftrag von Union Investment. „Bildung und Wohlstand gehen Hand in Hand. Doch das Sparen für eine bessere Bildung ist in vielen Familien allerdings noch kein Thema“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Die Studie zeigt weiterhin: Insgesamt ist das Bildungsniveau in Deutschland deutlich angestiegen. Der Anteil der 18- bis 65-jährigen Hochschulabsolventen hat sich in den letzten 40 Jahren verdreifacht. Aber auch der Anteil der Personen mit einer Berufsausbildung hat zugenommen. „Bildung zahlt sich nicht nur in Form eines höheren Einkommens aus. Auch das Arbeitslosigkeitsrisiko sinkt deutlich“, sagt Professor Ludger Wößmann, der die Studie mit seinem Team vom ifo Institut erstellt hat.

Das Bildungsniveau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich nach oben verschoben. So hat sich der Anteil der 18- bis 65-Jährigen ohne Berufsabschluss von 1976 bis 2013 mehr als halbiert (von 38 Prozent auf 16 Prozent). Gleichzeitig stieg der Anteil der Personen mit einer Lehre/Berufsausbildung um sechs Prozentpunkte auf 57 Prozent. Der Anteil der Hochschulabsolventen hat sich sogar von sechs Prozent im Jahr 1976 auf 18 Prozent im Jahr 2013 verdreifacht. Dabei zeigt sich, dass sich der in eine qualifiziertere Ausbildung investierte Aufwand nicht nur in barer Münze auszahlt, sondern auch mit Blick auf bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Während die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei Menschen ohne eine Berufsausbildung in den vergangenen knapp 40 Jahren um mehr als das Vierfache auf 19 Prozent gestiegen ist, nahm sie bei Menschen mit Lehre/Berufsabschluss nur von rund 3 auf knapp 7 Prozent zu. Bei Universitätsabsolventen erhöhte sich die Arbeitslosenquote am moderatesten von 1,5 Prozent auf 2,5 Prozent. „Bildung senkt das Arbeitslosigkeitsrisiko deutlich und ist daher die beste Arbeitslosenversicherung. Bildung ist mehr denn je die Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg“, so Wößmann.

„Alleine diese Ergebnisse zeigen die zentrale Rolle einer qualifizierten Ausbildung“, ergänzt Reinke. In der Art und Weise, wie die Deutschen in Bildung investieren, sieht er jedoch Handlungsbedarf – vor allem bei Familien. „Jeder möchte seinem Nachwuchs eine gute Ausgangsposition für das Berufsleben verschaffen. Wirklich planvoll gehen aber die wenigsten an diese Aufgabe heran“, sagt Reinke.

Bildung lohnt sich auch nach Abzug aller Kosten

Viele Menschen lassen sich bei ihrer Ausbildung von dem Zeit- und Kostenaufwand einer höheren Qualifikation abschrecken. Dies ist jedoch ein Fehler. So liegt das Lebenseinkommen mit einer abgeschlossenen Lehre durchschnittlich 143.000 Euro netto über dem von Menschen ohne Berufsausbildung. Gegenüber einer Ausbildung erzielt ein Meister oder Techniker durchschnittlich 129.000 Euro netto mehr, ein Fachhochschulabsolvent 267.000 Euro und ein Universitätsabsolvent 387.000 Euro.

Stellt man die zunächst durch ein Studium entgangenen Einnahmen den späteren höheren Einkommen gegenüber, so lässt sich eine Ertragsrate auf die Investition in ein Studium berechnen. Diese beträgt für einen Hochschulabschluss (Fachhochschule und Universität) auf dem ersten und zweiten Bildungsweg jeweils rund zehn Prozent. „Bei einem Studium werden die aufgewendeten Studienkosten über das gesamte Erwerbsleben mit durchschnittlich zehn Prozent im Jahr verzinst“, so der Professor. Es zahlt sich außerdem aus, mit dem Studium frühzeitig anzufangen und es straff durchzuziehen: „Je früher man beginnt und je kürzer es dauert, desto höher ist das Lebenseinkommen. Pro gespartem Jahr erhöht sich das Einkommen um durchschnittlich rund 20.000 Euro“, so Wößmann.

Aber nicht jedes Studium ist per se lohnender als etwa der Weg über eine Lehre zum Meister oder Technikerabschluss. „Wir beobachten deutliche Unterschiede bei den Einkünften zwischen den Berufszweigen und der Studienrichtung“, so Wößmann. Während man durch ein Medizinstudium über das gesamte Erwerbsleben durchschnittlich bis zu 983.000 Euro mehr verdient als mit einer Lehre, schlägt ein Studium im Bereich Sozialarbeit nur mit einem Plus von 20.000 Euro zu Buche. Auch bei einer Meister- oder Technikerausbildung gibt es erhebliche Unterschiede. So kann das Lebenseinkommen eines Meisters mit gut laufendem Betrieb das eines Hochschulabsolventen deutlich übersteigen. Auch regional und geschlechterspezifisch unterscheiden sich die Erträge zum Teil deutlich.

Kostenlose Leistungen des Bildungssystems überdecken private Aufwände

„Auch wenn die privaten Aufwendungen für die Bildung in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten deutlich geringer sind, sollte man sich auch hier Gedanken über Bildung und die damit verbundenen Investitionen machen“, betont Reinke. „Ganz gleich ob es sich um einen möglichen Meisterbrief oder die Finanzierung eines Studiums für die Kinder oder Enkel handelt.“ Denn die kostenlosen Leistungen des deutschen Bildungssystems verdeckten die umfassenden privaten Aufwände, die Bildung heute mit sich bringe. Das zeige sich etwa am deutlichen Anstieg der Ausgaben für Nachhilfe. Jeder fünfte Gymnasiast werde heute bereits außerhalb des Unterrichts privat betreut. Trotzdem würden die Kosten für Bildung aktuell zumeist noch aus laufenden Budgets finanziert. Ausbildungssparen lande unter den Sparmotiven im hinteren Mittelfeld.

„Man spart zwar allgemein für die Kinder – aber die Ausbildung oder das Studium haben dabei die wenigsten vor Augen“, so Reinke. Immerhin beliefen sich die durchschnittlichen Kosten eines Studiums auf rund 30.000 Euro. Mit der Veröffentlichung der Studie will Union Investment einen Impuls setzen, um den Aspekt des Bildungssparens stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wer etwa 100 Euro monatlich in einen Fondssparplan einzahlt, erzielt bei einem Ertrag von vier Prozent nach 18 Jahren einen Betrag von 31.441 Euro und damit mehr als die Summe, die das Studium eines Kindes heute kostet.

Durchschnittliche Jahreseinkommen sinken bereits ab einem Alter von rund 50 Jahren

Bei der Untersuchung der Lebenseinkommen zeigt die Studie eine weitere überraschende Entwicklung in Hinblick auf die Altersvorsorge: Ab einem Lebensalter von etwa 50 Jahren sinken die durchschnittlichen Einkommen. „Dieser Effekt ist nicht nur bei gutverdienenden Akademikern festzustellen, die sich ein frühes Ausscheiden aus dem Berufsleben leisten können“, so Wößmann. Diese Entwicklung überrascht, weil er die Annahme vieler Beitragszahler entkräftet, dass sich das Einkommen bis kurz vor der Rente auf mindestens gleichem Niveau wie mit 50 Jahren bewegt. Das ist insbesondere bedeutsam vor dem Hintergrund der jährlichen Renteninformation, in der die Rentenversicherung genau davon ausgeht. „Verantwortlich für den Rückgang sind zunehmende Nichtbeschäftigung, insbesondere durch Vorruhestand“, sagt Wößmann. Bei der Planung der eigenen Altersvorsorge bleibt dies meist unberücksichtigt: „Wer böse Überraschungen beim Renteneintritt vermeiden möchte, muss mehr vorsorgen und vor allem früher“, so Reinke. Je höher das Einkommen ist, desto deutlicher fällt dieser Effekt aus. „Altersvorsorge ist damit nichts, was auf die lange Bank geschoben werden kann“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Pioneer Funds - Real Asset Target Income wird 3 Jahre

Im Februar lag die Inflationsrate in Deutschland mit 2,2 Prozent auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Anleger sind daher auf der Suche nach Strategien, die einen wirkungsvollen Schutz vor Geldentwertung und im aktuell niedrigen Zinsumfeld gleichzeitig Renditepotenzial bieten. Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income, der heute vor drei Jahren aufgelegt wurde, setzt an diesem Punkt an.

„Die Strategie hinter dem Pioneer Funds – Real Asset Target Income zielt mit der zugrundeliegenden Multi-Asset-Strategie darauf ab, inflationsadjustierte und somit reale Erträge sowie regelmäßige Einkommensströme für Investoren zu generieren“, so Fondsmanager Alfred Grusch.

Zu diesem Zweck setzen der Portfoliomanager und sein Team auf ertragsstarke und substanzwertorientierte Anlagen in Form von Aktien sowie Staats- und Unternehmensanleihen verschiedener Kreditqualitäten aus aller Welt, einschließlich der Schwellenländer. Mitunter werden auch Spezialthemen genutzt, um durch Investments in ausgewählte Nischenbereiche beispielsweise Verbrauchertrends aufzugreifen, die interessante Zusatzrenditen versprechen. Eine ausgewogene Diversifikation konnte den Anleger bisher in gewissem Umfang vor Rückschlägen schützen. Während die Energie- und Rohstoffmärkte in den vergangenen drei Jahren seit Fondsauflage starke Korrekturen von bis zu 40 Prozent erlitten, konnte der Fonds solche Einbußen dank der Risikostreuung vermeiden. Grundlage dafür bildet ein Investmentansatz gemäß dem bewährten „Vier-Säulen-Modell“ von Pioneer Investments (siehe angehängte Grafik), der Elemente zur Renditeerzielung mit Maßnahmen zur Risikoabsicherung kombiniert.

Die Ziele der Fondsstrategie: Erstens, nachhaltige Ertragsströme, die ein höheres Ertragspotenzial als bei einem Rentenportfolio bieten und zugleich niedrigere Volatilität als Aktien. Zweitens, Kaufkrafterhalt durch langfristige Wertsteigerung, um auch über längere Zeitraume reale Renditen zu erwirtschaften. Dabei können Anleger zwischen einer thesaurierenden und einer quartalsweise ausschüttenden Anlageklasse wählen.

Seit Auflegung hat der Fonds auf Eurobasis eine Performance von über 30 Prozent¹erzielt. Der strategische Schwerpunkt liegt auf den Säulen „Selektion“ und„Satelliten“. Letztere umfasst zum Beispiel Lithiumproduzenten oder Fischzucht-Unternehmen. Über diesen Weg bietet der Fonds Anlegern Zugang zu Wachstumssegmenten, die nur in beschränktem Maße mit den bekannten Aktienindizes korreliert sind. Und mehr noch: Zusätzliche Erträge erwirtschaftet das Portfoliomanagementmit Optionsstrategien auf einzelne Aktien mit dem Ziel,Optionsprämien im Ausmaß von 40 Prozent des Gesamtertrags zu vereinnahmen. Die Optionsprämien tragen zudem dazu bei, die Schwankungsbreite sowie den Portfolioumschlag und damit die Transaktionskosten des Fonds zu reduzieren. Dies ermöglicht zum einen eine sinnvolle Vorsorge gegenüber Inflationsgefahren und zum anderen eine verlässliche Regelmäßigkeit bei den Erträgen.

„Unsere Investmentphilosophie legt einen starken Fokus auf liquide, ertrags- und substanzstarke Investments und kombiniert die Generierung von regelmäßigem Einkommen mit dem Potenzial von inflationsadjustierten Erträgen. Neben den Zielerträgen können dabei mithilfe von innovativen Investmentstrategien auch ‚Extra-Erträge‘ generiert werden“, erläutert Fondsmanager Grusch. Der Fonds konnte nicht zuletzt deshalb in den vergangenen drei Jahren eine Ausschüttung von 5,25 bis 5,75 Prozent per annum vornehmen, und auch für das laufende Jahr sind wir zuversichtlich, eine derartige Ausschüttung tätigen zu können.“

Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income bietet also eine passende Investmentlösung für Investoren, die eine liquide und substanzstarke Alternative zum High Yield-Bereich sowie im aktuellen Niedrigzinsumfeld einen Schutz vor Inflation suchen. 


1) Hinweis: Die in der Vergangenheit erzielten Erfolge sind keine Garantie und kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung einer Anlage.

LBS-Immobilienmarktatlas 2017: Hohe Nachfrage lässt Immobilienpreise im Raum Hamburg weiter steigen

Bestehende Objekte und neue Eigentumswohnungen in Hamburg wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer angeboten. Die Preise für Neubauten im Umland erhöhten sich weniger stark während die Kaufpreise für gebrauchte Immobilien weiter anzogen. Das ergab eine Studie von F+B in Zusammenarbeit mit der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG.

„Viele Käufer erfüllen sich jetzt den Traum vom Eigentum. Diese hohe Nachfrage lässt die Immobilienpreise weiter steigen“, fasst Peter Magel, Vorstandsvorsitzender der LBS, das Studienergebnis zusammen. „Dabei gleichen die niedrigen Zinsen zum großen Teil die Kaufpreisentwicklung aus. Wer außerhalb der TOP-Lagen sucht, kann in vielen Stadtteilen weiterhin seine Immobilie noch in der Höhe durchschnittlicher Mietkosten finanzieren.“

Aktuelle Entwicklung

Um 7,9 Prozent stieg der Durchschnittspreis für bestehende Häuser in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr an. Dabei lagen die Angebotspreise pro Quadratmeter im Schnitt zwischen 2.109 Euro in Langenbek und 8.719 Euro in Rotherbaum. Neue Eigenheime im Stadtgebiet sind nach einem erheblichen Plus in der Vorperiode (16,4 Prozent) jetzt um 2,9 Prozent günstiger am Markt. Die Preisspanne pro Quadratmeter bewegte sich in diesem Segment zwischen 2.383 Euro in Neugraben-Fischbek und 5.717 Euro in Uhlenhorst.

Bestandswohnungen kosteten in Hamburg 8,4 Prozent mehr, für neue Eigentumswohnungen müssen Käufer im Schnitt 12,6 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Magel hierzu: „Eine Vielzahl an Objekten wurden im Untersuchungszeitraum in hochpreisigen Stadtteilen offeriert. Das lässt den Durchschnittspreis stärker steigen.“

Im Hamburger Umland wurden bestehende Häuser und Wohnungen im Schnitt um 7,7 bzw. 13,3 Prozent teurer. Die Preise für Neubauten entwickelten sich mit 2,8 (Häuser) und 3,6 Prozent (Eigentumswohnungen) etwas verhaltener.

Langzeitbetrachtung 2007 bis 2017

In allen Lagen und Wohnformen sind die Angebotspreise in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Dabei führt der sogenannte Überlaufeffekt auch im vergleichsweise niedrigen Preissegment zum Teil zu einer starken Preisdynamik. Beispielsweise kosten bestehende Eigentumswohnungen in Wilhelmsburg heute im Schnitt rund 155 Prozent mehr als noch 2007. Der Hamburger Durchschnittswert für diese Wohnform nahm im selben Zeitraum um rund 97 Prozent zu.

„Weiterfahren zahlt sich aus“, so Magel. “Wer bereit ist, zwischen 15 bis 30 Minuten Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Innenstadt aufzuwenden, wird für diese Flexibilität mit günstigeren Preisen belohnt.

Im Osten von Hamburg kann zum Beispiel eine circa fünf Minuten längere Fahrzeit vom Hauptbahnhof aus eine Ersparnis beim Erwerb einer bestehenden Wohnung von rund 740 Euro pro Quadratmeter bewirken. Denn während der Käufer in Wandsbek im Schnitt zurzeit 3.413 Euro/m² zahlt, kann er in Rahlstedt mit 2.670 Euro/m² kalkulieren.

Ausblick

Hamburg als „Tor zur Welt“ bleibt für Magel eine begehrte Wohnlage. Er rechnet mit weiter steigenden Preisen, gerade im Bereich der noch günstigeren Stadtteile. „Eine Immobilienblase sehe ich in Hamburg aber nicht“, so Magel und führt weiter aus: „Im europäischen Vergleich ist das Preisniveau für Wohnungen in Hamburg zum Beispiel mit den Durchschnittswerten in Wien, Lyon, Mailand oder Dublin vergleichbar.“ (Quelle:  Deloitte Property Index 2016). Ein Großteil der Preisanstiege erfolgte in den letzten zehn Jahren als natürliche Marktreaktion auf die dynamische Entwicklung der attraktiven Metropole.

Der LBS-Chef rät Käufern, sich unbedingt die heutigen historisch niedrigen Zinsen langfristig zu sichern und mit einer höheren Tilgung zu kombinieren. Damit schützen sie ihre Investition nachhaltig gegen die Risiken eines steigenden Zinsniveaus.

Für den LBS-Immobilienmarktatlas 2017 wurden im zweiten Halbjahr 2016 rund 15.100 öffentlich zugängliche Immobilienangebote in Hamburg und im Umland ausgewertet, davon 12.568 Angebote für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen aus dem Bestand. Die Studie sowie Begleitmaterial gibt es als kostenlosen Download unter www.lbs.de (Unternehmen/LBS Schleswig-Holstein-Hamburg). 

Union Investment legt Multi-Credit-Fonds auf

Union Investment hat den global investierenden Rentenfonds UniInstitutional Multi Credit aufgelegt. Der institutionelle Publikumsfonds mit absolutem Ertragsziel ermöglicht Investoren, breit gestreut in verzinsliche Rentenpapiere zu investieren. Die Gewichtung der einzelnen Sub-Assetklassen im Fonds wird aktiv und flexibel gesteuert, um aktuelle Marktchancen zu nutzen.

Das Anlageuniversum des UniInstitutional Multi Credit (WKN: A2DK5B, ISIN: LU1557111835) umfasst neben Staats- und Unternehmensanleihen inklusive Finanz- und Nachranganleihen vor allem Contingent Convertible Bonds (CoCos), Covered Bonds und Pfandbriefe sowie Wandelanleihen und Verbriefungen. Es werden Titel aus Industrie- und Schwellenländern aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich erworben. Der Fonds hat ein Investment-Grade-Durchschnittsrating. Einzeltitel müssen bei Erwerb ein Rating von mindestens B- aufweisen, Verbriefungen dürfen nur im Investment-Grade-Bereich erworben werden. Der UniInstitutional Multi Credit ist somit VAG-konform ausgestaltet. Währungsrisiken werden weitestgehend abgesichert.

Der Fonds orientiert sich nicht an einer Benchmark und strebt mittelfristig einen Ertrag von 2,5 bis drei Prozentpunkten pro Jahr über Geldmarkt (3-Monats-Euribor) vor Kosten an. Die Anlage erfolgt unter Ausnutzung von Marktineffizienzen und Unterbewertungen bei Papieren mit vergleichbarer Bonitätseinstufung. Die Vereinnahmung von Zinskupons leistet einen wesentlichen Beitrag, um ausschüttungsfähige Erträge zu erwirtschaften. Zur Steuerung des Zinsrisikos, zur Absicherung und zeitnahen Umsetzung taktischer Investitionsentscheidungen werden auch Derivate eingesetzt.

„Institutionelle Anleger können mit unserem neuen Fonds transparent und effizient in ein breit gestreutes Credit-Portfolio investieren. Wir handhaben die Allokation im Fonds sehr flexibel und nutzen das Know-how unserer Spezialisten in den einzelnen Sub-Assetklassen, um auch von kurzfristigen Marktschwankungen zu profitieren“, erläutert Stephan Ertz, Portfoliomanager und Head of Credits bei Union Investment.

NN IP verstärkt ESG-Integration in Investmentprozess

Der Klimawandel und der exzessive Abbau von natürlichen Rohstoffen werden sich voraussichtlich auch auf die Unternehmen weltweit auswirken. Firmen, die Ressourcen effizient einsetzen, sind weniger von negativen Schocks durch Rohstoffknappheit betroffen und dürften sich auch bei entsprechenden regulatorischen Änderungen besser entwickeln als ineffiziente Wettbewerber. NN IP ist ab sofort besser in der Lage, Unternehmen nach ihrer Effizienz im Bereich Nachhaltigkeit zu bewerten und die damit verbundenen Risiken und Chancen zu identifizieren. Dazu nutzt NNIP das Portfolio-Screening-Tool der South Pole Group*, das genau auf die Anforderungen von NN IP zugeschnitten wurde.

Jeroen Bos, Head of Equity Specialties bei NN Investment Partners: „Wir sind dafür verantwortlich, im besten Sinne unserer Kunden zu investieren. Für fundierte Anlageentscheidungen sind präzise Informationen unerlässlich. Die von der South Pole Group angebotene Lösung ist eine wichtige Ergänzung zu den anderen ESG-Informationen über Unternehmen und Länder, die wir von anderen Partnern und Brokern oder durch hausinterne Analysen erhalten. Da das Tool der South Pole Group Informationen zu den sogenannten Scope-1-, -2- und 3**-Emissionen von Unternehmen liefert sowie Umweltdaten zu Wasser und Abfall, können wir die Qualität unserer Anlageentscheidungen weiter verbessern.“

NN IP hat den Anspruch, verantwortlich zu investieren. Zugleich will NN IP der steigenden Nachfrage seiner Kunden nach Produkten nachkommen, die solide Erträge mit reduzierten sozialen und ökologischen Risiken kombinieren. Dazu benötigt NN IP einen umfassenderen Einblick in die Risiken und Chancen der Unternehmen und Länder, in die das Haus investiert. Um nachvollziehen zu können, wie rohstoffintensiv Unternehmen und Länder sind, benötigt man ausführliche Daten zu den Kohlendioxidemissionen. 

Alex Zuiderwijk, Senior Portfolio Manager Sustainable Investments bei NN Investment Partners: „Indem wir das ökologische Screening-Tool in unseren Anlageprozess integrieren, können wir uns ein vollständiges Bild von den Kohlendioxidemissionen der Unternehmen machen, in die wir investieren – und zwar über den aktuellen Markt-standard von Scope 1 und Scope 2 hinaus auch hinsichtlich Scope 3. Mit zuverlässigen Wasser- und Abfalldaten können wir unsere ökologische Risikoeinschätzung um zusätzliche relevante Kennzahlen erweitern. Gleichzeitig sind wir nun besser aufgestellt, um unseren Kunden ein ESG-Reporting zu liefern und künftigen Informationsbedürfnissen gerecht zu werden.“ 

Maximilian Horster, Partner Financial Industry bei South Pole Group: „Daten zur Kohlendioxid- und Klimabelastung von Portfolios werden in der Finanzindustrie zunehmend selbstverständlich. Eine führende Rolle nehmen aber jene Asset Manager ein, die über die zuverlässigsten und umfassendsten Kohlendioxid- und Umweltdaten verfügen.“

Über South Pole Group: South Pole Group is one of the world’s leading sustainability solution providers, measuring and reducing climate impact for its clients. Headquartered in Zurich, Switzerland, with 16 offices around the globe and over 180 climate change professionals, the company has achieved savings of over 50 million tonnes of CO2 since it was founded in 2006. With the largest and deepest coverage of high-quality company GHG information in its proprietary database, South Pole Group has screened over USD 2 trillion worth of assets under management for their climate impact. The company pioneered high volume portfolio carbon screening that is now available on Bloomberg terminals (APPS CARBON), YourSRI.com and CleanCapitalist.com. South Pole Group has been a strong contributor to the Montreal Carbon Pledge (www.montrealpledge.org). For more information, visit www.thesouthpolegroup.com or follow the company at @thesouthpolegroup

** Scope 1 werden auch als direkte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus Quellen, die im Besitz oder in der Kontrolle des Unternehmens stehen.
Scope 2 werden auch als indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen aus dem Verbrauch angekaufter Elektrizität, Wasserdampf oder anderen Energiequellen (wie z. B. gekühltes Wasser), die dem Unternehmen vorgelagert erzeugt werden.
Scope 3 werden auch als andere indirekte Treibhausgas-Emissionen bezeichnet und gelten als Emissionen infolge der Betriebsvorgänge eines Unternehmens, die nicht im unmittelbaren Besitz oder in der unmittelbaren Kontrolle des Unternehmens stehen. Scope 3 umfasst verschiedene Quellen von Treibhaus-Emissionen wie beispielsweise Fahrten der Mitarbeiter von und zur Arbeitsstelle, Geschäftsreisen, Vertrieb und Logistikleistungen durch Dritte, Weiterverarbeitung bezogener Waren, Emissionen durch die Verwendung verkaufter Produkte usw. Quelle: ghgprotocol

BayernInvest erzielt gutes Ergebnis

In einem herausfordernden Marktumfeld mit weiterhin andauernden niedrigen Zinsen sowie einem hohen Ertrags- und Regulierungsdruck blickt die Bayern Invest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Das verwaltete Vermögen stieg um 9,2 Prozent auf 71,50 (2015: 65,49) Mrd. Euro. Die Administration sowie das Management von Spezialfonds konnten kräftig zulegen: Das hier verwaltete Vermögen wuchs um 10,9 Prozent auf 63,04 (56,84) Mrd. Euro. Die Total Assets in den Bereichen Publikumsfonds und Vermögensverwaltung lagen mit 8,46 (8,65) Mrd. Euro geringfügig unter dem Vorjahresniveau.

Das Wachstum resultierte sowohl aus Zuflüssen von Bestandskunden als auch einem guten Neugeschäft. Die Steigerung der Provisionsergebnisse (ohne Sondererträge) auf 35,5 (35,2) Mio. Euro ist dabei vor allem auf die Zuflüsse bei den Spezialfonds zurückzuführen. Die Verwaltungsaufwendungen (ohne Sondereinflüsse) lagen auf dem Vorjahresniveau. Die Cost Income Ratio (CIO) konnte trotz umfangreicher Investitionen mit 79,6 (78,6) Prozent unter dem institutionellen Branchenrichtwert von 80 Prozent gehalten werden. Bei einem gestiegenen durchschnittlichen Eigenkapital belief sich der Return on Equity (RoE) auf 39,5 (46,1) Prozent, was nach wie vor einem guten Wert entspricht. Das Ergebnis vor Gewinnabführung erhöhte sich auf 7,4 (7,3) Mio. Euro und war damit eines der besten Ergebnisse seit Gründung der BayernInvest im Jahr 1989.

Produkt- und Dienstleistungspalette erweitert

„Das weitere Wachstum der BayernInvest steht auf einem soliden Fundament“, sagt Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. „Allerdings verändern die globale Niedrigzinssituation sowie der zunehmende regulatorische Druck für Investoren das Investmentumfeld entscheidend. Darauf haben wir rechtzeitig reagiert und für unsere Kunden die Produkt- und Dienstleistungspalette erweitert sowie unsere Innovationskraft weiterentwickelt.“ Institutionelle Investoren – wie Versicherungen, Versorgungswerke, Sparkassen und Versorgungswerke –  profitieren dabei von dem dualen Geschäftsmodell der BayernInvest als Asset Manager und Master-KVG und der gebündelten Expertise aus einer Hand.

Kompetenzfelder im Asset Management ausgebaut

Im Bereich Asset Management legt die BayernInvest im Jahr 2017 – neben benchmarkorientierten Investments – den strategischen Fokus auf das Multi Asset Management, Risiko- und Overlay-Management, passiv gemanagte Mandate sowie Total Return Produkte, die auf einen stetigen positiven Ertrag durch aktives Management ausgerichtet sind. Sie eröffnen die Chance, unterschiedliche Assetklassen auf Gesamtfondsebene unter Risiko- und Wertsicherungsgesichtspunkten flexibel zu steuern sowie das vorhandene Risikobudget effizient zu nutzen. Dr. Volker van Rüth: „Angesichts niedriger Renditen müssen Investoren in liquide Assets zur Steigerung des Ertrags zunehmend bereit sein, höhere Kredit- und Aktienrisiken in globalen Portfolios zu übernehmen.“ Gleichzeitig wächst der Wunsch der Anleger auch in illiquide Alternative Investments zu investieren, um ein höheres Ertragsniveau ihrer Kapitalanlage zu erreichen. Ihnen bietet die BayernInvest beispielsweise im Rahmen von Vertriebskooperationen zukünftig Investments in Private Equity, Infrastruktur und Immobilien an.

Administrationsexpertise als Master-KVG weiter entwickelt

Neben der breiten Basis in der Administration für klassische Anlageklassen wird die Administrationsexpertise für Alternative Investments sukzessive ausgebaut. Als Plattform dient hier insbesondere die BayernInvest Luxembourg S.A., 100%ige Tochter der BayernInvest. Die Administration aller Assetklassen erfolgt auf der Systemarchitektur in München, so dass Investoren ein ganzheitliches Reporting über alle Investments und Fondsstrukturen erhalten. „Im Fokus der strategischen Weiterentwicklung der Master-KVG stehen der Ausbau des ganzheitlichen Reportings sowie die Erweiterung der Servicepalette vor dem Hintergrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen auf Investorenseite“, sagt Katja Lammert, Geschäftsführerin der BayernInvest und zuständig für das Master-KVG-Geschäft. Auch mit dem weiteren Ausbau der IT-Landschaft sowie der Digitalisierung werden die Grundlagen für zukünftiges Wachstum gelegt. Dies bestätigte kürzlich die Ratingagentur TELOS GmbH, die die BayernInvest im Bereich Master-KVG mit der „Note 1“ (exzellent) und dem „Ausblick 1+“ bewertete.

Ausblick

Die BayernInvest unterstreicht im laufenden Geschäftsjahr 2017 ihren Anspruch zu einem der führenden Anbieter für institutionelles Asset Management im deutschen Markt zu gehören. Das bayerische Investmenthaus rechnet mit einem leicht verbesserten Marktumfeld und einem weiterhin starken Margendruck. Die Aufwendungen sind geprägt von Investitionsmaßnahmen, um den gestiegenen Kundenwünschen, aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie dem Ausbau der technischen Infrastruktur und dem höheren Geschäftsvolumen gerecht zu werden. Insgesamt wird für 2017 mit einer Steigerung des Ergebnisses gerechnet.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf neue Unternehmen und mehr Frauen im Vorstand

Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Aktien-Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 7. April 2017 (Handelsende) steigen zwölf neue Unternehmen in den Index auf. Mit sechs Smallcaps unter den Aufsteigern fallen dieses Mal besonders kleinere Unternehmen durch ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in der Unternehmensführung auf. Bei den Branchen zeigen sich die Neulinge vielfältig: von Biotech, über Logistik, Energie, Immobilien bis hin zu Automobilzulieferern ist eine große Bandbreite vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang vor allem die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun auch die Vorstandsreihen in Bewegung. Drei Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Daimler rückt mit zwei  weiblichen Vorständen von Platz 26 auf Platz 14 in die Top 20 auf, ProSiebenSat.1 SE kehrt mit einer Frau im Vorstand von Platz 61 auf Platz 26 in den Index zurück, die Schaeffler AG zieht mit einer Vorstandsfrau auf Platz 38 neu in den Index ein. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im September 2016 von 58 auf 68 Prozent, also um zehn Prozent erhöht. „Das ist eine beachtliche Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: 94 Prozent weisen mindestens ein weibliches Mitglied vor. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen aber nur rund 70 Prozent der Index-Unternehmen. So wird beispielsweise die Commerzbank, mit einer Aufsichtsrätin weniger, aus dem Index ausscheiden. Die zooplus AG verlässt den Index, da sie die Anforderungen an Marktkapitalisierung und Liquidität der Aktie nicht mehr erfüllte.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds WKN A12BRD die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. Oktober 2017 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 7. April 2017 

 

GERMAN GENDER INDEX 
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen www.boersenag.de/germangenderindex.

BÖAG Börsen AG und Börse Düsseldorf AG unterzeichnen notariellen Kaufvertrag

Nach dem Start der Zusammenarbeit  am 1. Januar 2017 haben BÖAG Börsen AG und Börse Düsseldorf AG nun die Verträge zur Übernahme der Trägerschaft für die öffentlich-rechtliche Börse Düsseldorf durch die BÖAG Börsen AG fertiggestellt und unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags ist der nächste Schritt der rechtlichen Umsetzung des Zusammenschlusses getan. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch  die Hauptversammlung der Börse Düsseldorf AG. Die zuständigen Aufsichtsräte, Börsenräte sowie Börsenaufsichtsbehörden haben dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Der operative Betrieb der Börse Düsseldorf wird auf eine neu gegründete Gesellschaft übertragen, deren Anteile vollständig von der BÖAG Börsen AG erworben werden und die nachfolgend auf die BÖAG verschmolzen werden soll. Die vollständige rechtliche Umsetzung soll weiterhin im Sommer 2017 erfolgen.

Durch den Zusammenschluss unter dem gemeinsamen Dach der BÖAG Börsen AG profitieren die drei Handelsplätze künftig von Synergien, gebündelten Ressourcen und Spezialisierungsvorteilen, die den Weg für weitere Innovationen ebnen. Gleichzeitig können Kosten gespart, die Effizienz der Börsen gesteigert und die Wettbewerbsposition gestärkt werden.

In ihren Markt- und Handelsangeboten bleiben die öffentlich-rechtlichen Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover unverändert bestehen. Auch für die Marktteilnehmer, Kunden und Vertragspartner der Plätze ergeben sich keinerlei Änderungen.

Über die BÖAG Börsen AG 
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Hamburg und in Hannover sowie der elektronischen Handelsplattform L&S Exchange. Zusammen sind an den Plätzen mehr als 20.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen in Hamburg und in Hannover die wichtigsten deutschen sowie alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei.

Weiter betreibt die Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist die Börse Hannover zudem im Bereich der nachhaltigen und alternativen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die BÖAG Börsen AG, die Börse Hamburg, die Börse Hannover und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

CACEIS gewinnt Ausschreibung von Thélem assurances

Thélem assurances, eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit mit einem Netz von über 260 Geschäftsstellen in Frankreich, hat CACEIS kürzlich mit der Verwahrung ihrer Vermögenswerte beauftragt. Die Serviceleistungen von CACEIS umfassen darüber hinaus die Spiegelbuchhaltung des Wertpapierbestandes von Thélem assurances, das Look-Through-Reporting sowie das Processing von Solvency-II-Daten.

Benoît Jullien, CFO bei Thélem assurances, erklärt: „Bisher wurden unsere Assets von unterschiedlichen Service Providern verwahrt. Wir wollen unsere Assets jedoch künftig bei einem einzigen Dienstleister mit einem einheitlichen Informationssystem bündeln, um unsere Prozesse zu vereinfachen. Außerdem haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die Spiegelbuchhaltung unseres Wertpapierbestands auszulagern, um unsere Ressourcen für Aufgaben mit höherem Mehrwert bündeln zu können. Die Expertise von CACEIS in dieser Servicekategorie hat uns überzeugt.“

Philippe Bigeard, verantwortlich für die institutionellen Kunden bei CACEIS in Frankreich, fügt hinzu: „Wir sind stolz, dass Thélem assurances sich für CACEIS als alleinigen Dienstleister entschieden hat. Unser Kunde profitiert ab sofort von all unserem Know-how, das wir in unseren Solvency-II-konformen Lösungen für institutionelle Anleger anbieten. Diese Lösungen werden bereits von zahlreichen Akteuren wie Versicherungsgesellschaften oder auch Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit genutzt.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016) http://www.caceis.com

„Lacuna goes Kanada“ – Deutsch-Kanadisches Joint Venture öffnet das Tor zum nordamerikanischen Markt für Erneuerbare Energien

Der Markt für Erneuerbare Energien in Kanada gilt als hochprofitabel. Klimatisch ist das Land sowohl für Photovoltaik- als auch Windkraftanlagen geeignet. Erneuerbare Energien werden dort zudem von Seiten der Politik massiv gefördert. Ein Joint Venture mit erfahrenen kanadischen Partnern und eine enge Zusammenarbeit mit der deutsch-kanadischen Außenhandelskammer (AHK Kanada) eröffnet dem Regensburger Unternehmen Lacuna ein großes Netzwerk und Zugriff auf lokale, aussichtsreiche Projekte. Die kanadischen Joint Venture Partner und die AHK Kanada dagegen profitieren von der langjährigen Erfahrung der Lacuna Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Für Investoren eröffnen sich somit vielversprechende Investitionsmöglichkeiten.

Das Joint Venture „Lacuna Canada Infrastructure and Renewables Inc.“ ist unter Dach und Fach. Die zur bayerischen Engelhardt Familienstiftung gehörende Lacuna Gruppe, Spezialistin für Beteiligungen im Markt Erneuerbarer Energien, und ihre Schwesterunternehmen Iliotec und Fronteris geben das bereits Anfang des Jahres unterzeichnete Joint Venture mit dem von Helen Platis vertretenen kanadischen Partnerunternehmen bekannt.Damit findet ein mehrjähriger Research- und Auswahlprozess unter Einbeziehung der AHK Kanada, seinen erfolgreichen Abschluss.

„Wir freuen uns, dass wir mithilfe der kanadischen Außenhandelskammer eine so renommierte Expertin gewinnen konnten“, freut sich Ottmar Heinen, Geschäftsführer der Lacuna GmbH, und fügt hinzu: „Das Team um Helen Platis hat eine große Vorort-Expertise, das A und O für die erfolgreiche Umsetzung unserer geplanten Projekte.“

Geballte Expertise der Kooperationspartner

Die bayerische Unternehmensgruppe profitiert von der über 20 Jahre langen Erfahrung der Kooperationspartnerin Helen Platis. Sie war beispielsweise zuletzt in leitender Position beim kanadischen Projektentwickler Stantec tätig und bringt das notwendige Detailwissen und viele nützliche Kontakte im Bereich Implementierung von Erneuerbaren Energien in Kanada und den USA mit.

Die AHK Kanada fungierte hierbei vor allem als Türöffner zu einem großen Netzwerk mit vielen lokalen Projektanbietern und Dienstleistern, unter denen sich schlussendlich auch die Joint Venture Partnerin Platis befand. Die Lacuna Gruppe erweist sich für die Kanadier als idealer Partner. Die deutsche Unternehmensgruppe betreibt unter anderem Süddeutschlands größtes zusammenhängendes Windpark-Cluster und diverse Solarparks. Die Lacuna-Schwester Fronteris plant und realisiert bereits seit den 90er Jahren unterschiedlichste Großprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien, so beispielsweise Windparks, Biogasanlagen oder Sonnenkraftwerke. Iliotec gehört mit einer Markterfahrung von über 20 Jahren zu den führenden deutschen Photovoltaikspezialisten. Gemeinsam mit den beiden Konzernschwestergesellschaften möchte Lacuna in Kanada vor allem in die Bereiche Photovoltaik und Windenergie investieren und privaten wie institutionellen deutschen Investoren hierfür individuell zugeschnittene Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

Ottmar Heinen ist überzeugt von den Chancen dieser Kooperation: „Wir sehen in Kanada großes Potential für Investoren. Unser in Toronto/Ontario ansässiges Team um Helen Platis geht mit viel Engagement in diese auf Langfristigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir in Zukunft viele Projekte verwirklichen. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet. Wir gehen davon aus, dass wir bereits in 2017 erste Projekte realisieren werden.“

Über Lacuna
Lacuna ist ein innovativer Initiator im Finanzbereich, der auf zukunftsfähige Branchen und Märkte setzt. Mit einem ganzheitlichen Blick auf den Kapitalmarkt entwickelt das Unternehmen sowohl Einzel- als auch Gesamtlösungen für den individuellen Anleger. Mit diesem integrierten Ansatz werden Produkte und Finanzlösungen angeboten, ganz nach den Bedürfnissen der Kunden und mit einem vertrauensvollen Umgang des eingesetzten Kapitals.
Neben verschiedenen Platzierungen in den Bereichen Biomasse und Photovoltaik hat Lacuna seit 2011 zwischenzeitlich 13 Windbeteiligungen mit einer Investitionssumme von über Euro 200 Mio. und rund 105 MW Nennleistung erfolgreich umgesetzt. Insgesamt haben die Konzernunternehmen mehr als 500MW in den Bereichen Wind, Photovoltaik und Biogas projektiert und umgesetzt.
Ergänzend dazu wird aktuell ein Volumen von rund Euro 250 Mio. in mehreren Investmentfonds und Mandaten verwaltet. Der Vertrieb der Anteile an den Investmentfonds erfolgt dabei eigenständig durch die Lacuna GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter www.lacuna.de

Capital Bay: 1,4 Milliarden Euro Transaktionsvolumen in 2016

Die Berliner Capital Bay GmbH (Capital Bay) blickt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Ende März 2016 von George Salden mit vier Mitarbeitern gegründet, erzielte das Full Service Investment Haus im vergangenen Jahr ein Transaktionsvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro. Zu den größten Deals gehörten der Ankauf von 862 Wohnungen in Merseburg, 577 Wohneinheiten in Heidenheim oder der Erwerb eines 80.000 m² großen Grundstücks in Berlin Heiligensee. Capital Bay verwaltet ein Vermögen von rund 1,15 Milliarden Euro mit einer Gesamtfläche von knapp einer Millionen Quadratmetern. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 80 Mitarbeiter und besitzt neben seinem Berliner Hauptsitz Standorte in Hamburg, München, Nürnberg und Leipzig.

„Wir haben mit großem Erfolg und viel Tempo unser Geschäft im vergangenen Jahr aufgebaut. Im Residential-Bereich konnten wir im Durchschnitt eine Wertsteigerung von rund 12 Prozent erreichen“, sagt George Salden, CEO und Gründer von Capital Bay. „Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Wachstumskurs unvermindert fortzusetzen.“

Standardisierter Ankaufsprozess

Capital Bay setzt bei der Prüfung und beim Ankauf seiner Objekte auf einen IT-gestützten standardisierten Prozess, der es dem Unternehmen ermöglicht, eine hohe Anzahl von Projekten bundesweit an einem Tag zu prüfen. „Schnelligkeit und Transparenz gepaart mit einer hohen Schlagzahl und einem hohen Qualitätsanspruch ermöglichen es uns, die Objekte zu finden, die genau zu den von uns vertretenen Investoren passen“, erklärt Salden. „Gleichzeitig bilden wir mit unserem Asset-, Construction-, Property- und Facility-Management-Maßnahmen die gesamte Wertschöpfungskette eines Immobilieninvestments ab.“ Capital Bay kauft und managt Immobilien für Dritte – von Objekten im Projektentwicklungsstatus bis hin zu unmittelbar cashflow-generierenden Bestandsobjekten.

BUWOG AG: Ergebnisse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016/17

Die BUWOG AG hat ihre erfolgreiche Entwicklung auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 weiter fortgesetzt. Dies bestätigen die Neunmonatsergebnisse, die die Gesellschaft heute veröffentlicht hat und die einmal mehr die Tragfähigkeit ihrer strategischen Ausrichtung dokumentieren. Während im Geschäftsbereich Asset Management eine Ergebnissteigerung von 1,5% erzielt wurde, konnte im Geschäftsbereich Property Sales eine signifikante Erhöhung des Ergebnisbeitrags von 41,0% erzielt werden. Zugleich wurden die Aktivitäten im Bereich Development weiter intensiviert. Neue Grundstücksankäufe im Berichtszeitraum ermöglichten einen weiteren deutlichen Ausbau der Development-Pipeline der BUWOG Group, die aktuell mehr als 10.500 Einheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund EUR 3,1 Mrd. umfasst und somit die Basis für ein weiteres organisches Wachstum signifikant verbreitert. Der Recurring FFO als zentrale Steuerungsgröße des Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,7% auf insgesamt EUR 85,4 Mio. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert je Aktie gemäß den Berechnungsleitlinien der EPRA) belief sich zum Berichtsstichtag am 31. Januar 2017 auf EUR 22,86, was einem Anstieg um 13,3% seit dem 30. April 2016, dem Ende des vorherigen Geschäftsjahres (EUR 20,18), entspricht.

„Zum Ende der ersten neun Monate unseres Geschäftsjahres 2016/17 liegen wir hinsichtlich unserer Ziele für das Gesamtjahr voll im Plan und können unsere Prognose für den Recurring FFO im Gesamtjahr von mindestens EUR 108 Mio. erneut bestätigen“, sagt BUWOG-CEO Daniel Riedl. „Unsere strategische Positionierung mit den drei Geschäftsbereichen Asset Management, Property Sales und Development bewährt sich auch in einem anspruchsvoller werdenden Marktumfeld als verlässliches Erfolgsmodell, mit dem wir auch künftig profitabel arbeiten können und werden. Dank der Tatsache, dass wir gleichzeitig Bestandshalter und Projektentwickler sind, können wir unser Portfolio auch in Zeiten deutlich gestiegener Immobilienpreise weiter ausbauen, indem wir Projekte für unseren eigenen Bestand entwickeln, statt zu teuren Preisen am Markt einzukaufen.“

Das Asset Management als größter Geschäftsbereich hat im operativen Geschäft der BUWOG Group in den ersten neun Monaten 2016/17 einen Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 114,1 Mio. erwirtschaftet, was einer Steigerung um 1,5% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Der Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Property Sales erhöhte sich parallel dazu deutlich um 41,0% auf EUR 38,6 Mio. und war in starkem Maße dadurch geprägt, dass beim Einzelwohnungsverkauf von 514 Einheiten eine Marge von rund 56% auf den Fair Value realisiert werden konnte. Im Geschäftsbereich Development befanden sich zum Berichtsstichtag 1.649 Einheiten im Bau. Das waren rund 70% mehr als zum 30. April 2016, dem Ende des vorigen Geschäftsjahres. Der Ergebnisbeitrag des Bereichs Development stieg in den ersten neun Monaten 2016/17 signifikant an und lag zum Berichtsstichtag bei EUR 7,5 Mio. Für das gesamte Geschäftsjahr geht der Vorstand davon aus, dass der Ergebnisbeitrag des Developments zum Recurring FFO sich weiter bis auf mindestens EUR 13 Mio. erhöhen wird.

In Summe erzielte die BUWOG Group in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 ein EBITDA von EUR 128,9 Mio. Die Bewertung des deutschen Bestands-Immobilienvermögens durch den unabhängigen Gutachter CBRE sowie eine interne Bewertung des österreichischen Bestandsportfolios zum 31. Jänner 2017 ergaben für den Berichtszeitraum ein Neubewertungsergebnis von EUR 277,2 Mio. Darin spiegeln sich insbesondere die hohe Yield Compression sowie die steigenden Marktmieten in den Kernstandorten innerhalb Deutschlands wider. Der Fair Value der Bestandsimmobilien erhöhte sich seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 um 7,6% auf nunmehr rund EUR 4,0 Mrd. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) der ersten neun Monate 2016/17 betrug EUR 364,3 Mio.; das Konzernergebnis belief sich auf EUR 292,3 Mio.

Die annualisierte Nettokaltmiete erhöhte sich im Vergleich zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres um 3,0% auf EUR 207 Mio. (30. April 2016: EUR 201 Mio.). Das like-for-like-Mietwachstum betrug im Berichtszeitraum 4,2%; der Leerstand zum 31. Jänner 2017 bewegt sich mit insgesamt 3,8% weiterhin auf niedrigem Niveau.

Bei ihrem Ziel, den in Österreich liegenden Teil ihres Portfolios weiter zu verdichten, konnte die BUWOG Group im Berichtszeitraum einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen, als am 07. Dezember 2016 der Vertrag zum Verkauf ihres Tirol-Portfolios mit 1.146 Wohneinheiten und einer Gesamtnutzfläche von rund 89.000 m² an einen Investmentfonds unterzeichnet wurde. Der aus dem Verkauf erwartete Free-Cash-Flow in Höhe von rund EUR 90 Mio. soll für weiteres Wachstum in Deutschland eingesetzt werden.

Um das eigene Bestandsportfolio angesichts der gestiegenen Immobilienpreise auch unabhängig von der Akquisition weiterer Bestandsportfolios weiter ausbauen zu können, ist die BUWOG Group dazu übergegangen, verstärkt auch Mietwohnungen zur Übernahme in den eigenen Bestand zu errichten. Derzeit ist der Bau von rund 3.900 Mietwohnungen für den eigenen Bestand geplant, die an den drei Kernstandorten Berlin, Hamburg und Wien entstehen. Durch weitere Grundstückszukäufe soll dieses Cluster auf rund 5.000 Mietwohnungseinheiten für das eigene Bestandsportfolio erweitert werden.

Auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hielt die BUWOG Group an ihrer konservativ ausgerichteten Finanzierungsstrategie fest und hat ihre Finanzierungsstruktur weiter verbessert. Seit dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015/16 wurde die durchschnittliche Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten deutlich von 2,19% auf 1,76% zum 31. Jänner 2017 reduziert. Dazu haben die im September 2016 begebene Wandelschuldverschreibung in Höhe von EUR 300 Mio., die die BUWOG AG bei einer Prämie von rund 56% zum letzt-gemeldeten EPRA-NAV im Zeitpunkt der Begebung zu einer Verzinsung von 0,00% platzieren konnte, sowie weitere Refinanzierungsmaßnahmen im Volumen von EUR 550 Mio. im Oktober 2016 entscheidend beigetragen. Der LTV konnte zum Berichtsstichtag erneut verringert werden und lag zum 31. Jänner 2017 bei nur noch 44,7% (30. April 2016: 47,6%).

Andreas Segal, stellvertretender CEO und CFO der BUWOG AG, erklärt dazu: „Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen, dass wir im laufenden Geschäftsjahr sowohl operativ als auch finanzierungsseitig erhebliche Fortschritte erzielen konnten – das planen wir auch in der nächsten Periode fortzusetzen. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Development-to-hold Pipeline, also den Bau in den eigenen Bestand, auszubauen und damit ein noch effizienteres Portfolio zu schaffen. Dieses reflektiert unsere strategische Planung, shareholder value durch eine add-on-Strategie zu schaffen. Denn durch die Ergänzung von klassischem Asset Management um eine Development-Strategie, die sowohl die Entwicklung zum Verkauf als auch in den eigenen Bestand umfasst, werden zum einen liquditätswirksame Gewinne als auch Capital-Growth-Gewinne kreiert. Auch unsere Transparenzoffensive wurde vom Markt sehr positiv angenommen, im Rahmen derer wir anstreben, best-practice Standards für die Kapitalmarktkommunikation börsennotierter europäischer Residential-Developer zu schaffen und bei deren Umsetzung als Vorreiter voran zu gehen.“

Der Bericht der BUWOG AG über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016/17 ist heute auf der Website des Unternehmens unter https://www.buwog.com/de/investor-relations/berichte veröffentlicht worden.

Über die BUWOG Group
Die BUWOG Group ist der führende deutsch-österreichische Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich und blickt auf eine mittlerweile 65-jährige Erfahrung zurück. Das Immobilienbestandsportfolio umfasst rund 50.800 Bestandseinheiten und befindet sich in Deutschland und Österreich. Neben dem Asset Management der eigenen Bestandsimmobilien wird mit den Geschäftsbereichen Property Sales und Property Development die gesamte Wertschöpfungskette des Wohnungssektors abgedeckt. Die Aktien der BUWOG AG sind seit Ende April 2014 an den Börsen in Frankfurt am Main, Wien (ATX) und Warschau notiert. 

Capital Group legt US Corporate Bond Strategie jetzt auch für europäische Investoren auf

Capital Group, einer der größten und erfahrensten aktiven Investmentmanager der Welt (mit einem weltweit verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen US-Dollar, darunter 260 Milliarden US-Dollar im Fixed Income-Bereich1), bietet seine erfolgreiche2 US Corporate Bond Strategie jetzt auch europäischen Investoren an.

Die Strategie wird am 21. März als UCITS-konformer und in Luxemburg domizilierter Fonds aufgelegt. Das Ziel der Strategie ist es, attraktive risikoadjustierte Erträge, vor allem durch Investitionen in amerikanische Unternehmensanleihen mit Investmentgrade-Rating zu erwirtschaften. Angestrebt werden ein langfristig hohes Niveau der Gesamterträge in Verbindung mit Kapitalschutz bei gleichzeitig sorgfältigem Risikomanagement. Der Investmentansatz ist in jeder Hinsicht Research-basiert, fundamental und aktiv. Die Anlageentscheidungen beruhen auf mehreren Faktoren, sowohl den Einzelwert als auch die Branche betreffend.

Jeremy Cunningham, Investment Director der Capital Group, sagt zum Launch:
„Viele europäische Investoren sind an ihren heimischen Anleihenmärkten mit niedrigen Renditen konfrontiert. Mit US-amerikanischen Investmentgrade-Unternehmensanleihen haben sie die Aussicht auf höhere Renditen, ohne dabei deutlich größere Risiken einzugehen. Wer bei US-Anleihen angesichts möglicher weiterer Zinsschritte zögert, sollte sich eines vor Augen führen: Bei langsamen Zinserhöhungen haben amerikanische Unternehmensanleihen meist gut abgeschnitten.“

„Aufgrund unseres intensiven, fundamentalen Research in dieser Assetklasse sehen wir interessante Chancen auf Mehrertrag durch Einzelwert- und Sektorauswahl, zumal Unternehmensanleihen von deutlich weniger Analysten beobachtet werden als Aktien. Gerade jetzt, wo die US-Zinsen steigen, ist eine fokussierte Botton-up-Analyse besonders wichtig. Denn wir befinden uns zudem in der Endphase des US-Kreditzyklus, sodass die Konjunktur den Portfolios eher weniger helfen dürfte."

Capital Group betreut seit 1962 Kunden in Europa. Damals eröffnete das Unternehmen in Genf seine erste Niederlassung außerhalb der USA. Heute beschäftigt die Capital Group in Europa über 500 Mitarbeiter. Sie hat Niederlassungen und Vertriebsbüros in Amsterdam, Frankfurt, Genf, London, Luxemburg, Madrid, Mailand und Zürich.

Thiemo Volkholz, verantwortlich für die Betreuung von Finanzintermediären in Deutschland, ergänzt:

„Die Auflage des neuen Fonds ist Teil unserer strategischen Initiative, einige der erfolgreichsten Investmentstrategien von Capital Group einem größeren Investorenkreis in Form von UCITS-Fonds zugänglich zu machen.“

Henning Busch, Managing Director für institutionelle Klienten in Deutschland, kommentiert:

„Seit einigen Jahren verwalten wir in dieser sehr erfolgreichen Strategie bereits Vermögen von deutschen institutionellen Investoren. Der Launch des Fonds unterstreicht unsere ambitionierten Pläne, den Geschäftsbereich Fixed Income in Deutschland weiter auszubauen.”

Die US Corporate Bond Strategie ist nach dem Capital Group New Perspective Fund (LUX) im Oktober 2015, dem Capital Group Investment Company of America (LUX) im Juni 2016 und dem Capital Group New World Fund (LUX) im Oktober 2016 die vierte Strategie, die auch europäischen Investoren zugänglich gemacht wird. Alle drei bisherigen Strategien wurden gut vom Markt angenommen und es wurden Mittel in Höhe von über einer Milliarde US-Dollar eingeworben.

Vergütung ist das Top-Thema der Hauptversammlungssaison 2017

Das Thema Vergütung dürfte in den diesjährigen Hauptversammlungen ganz oben auf der Aktionärsagenda stehen. Diese Ansicht vertritt BMO Global Asset Management (EMEA) in seinem Jahresbericht für verantwortungsvolles Investieren 2016. Bereits im Vorfeld zur Hauptversammlungssaison 2017 nehmen viele Aktionäre Einfluss auf die Vergütungspolitik und engagieren sich bei Unternehmen, so der Vermögensverwalter.

Damit setzt sich der Trend aus den Vorjahren fort. BMO Global Asset Management (EMEA) selbst nahm 2016 an Abstimmungen über mehr als 93.000 Anträge auf fast 9.000 Hauptversammlungen in 73 Ländern weltweit teil. Dabei gingen bei der Führungskräftevergütung die Meinungen von Aktionären und Geschäftsführungen erneut am stärksten auseinander. Bei 52 Prozent aller Anträge stimmte BMO Global Asset Management (EMEA) 2016 gegen die Vorschläge der jeweiligen Geschäftsführung – eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um acht Prozentpunkte.

Besonders bei großen britischen Unternehmen war das Thema Vergütung ein Streitpunkt. So lehnte BMO Global Asset Management (EMEA) 2016 in Großbritannien 17 Prozent aller Anträge zu Gehaltsthemen ab – ein leichter Anstieg gegenüber 16 Prozent in 2015. Hauptkritikpunkte waren dabei: (1) extrem hohe Zahlungen, die einen geringen Zusammenhang zwischen der Unternehmensstrategie und den verwendeten Leistungsindikatoren offenbarten, (2) zu niedrige Leistungsziele bzw. zu hohe Zahlungen für zu wenig Leistung und (3) eine zu starke Konzentration auf kurzfristige Ergebnisse.

In den einzelnen Ländern wurde 2016 sehr unterschiedlich abgestimmt. In Großbritannien votierte BMO Global Asset Management (EMEA) gegen 4 Prozent aller Vorschläge der Geschäftsführungen. In Deutschland lag diese Quote bei 15 Prozent, in Frankreich bei 31,4 Prozent, in der Schweiz bei 15 Prozent, in Spanien bei 19,8 Prozent und in Italien bei 24 Prozent. Die geringe Zustimmungsquote in Frankreich geht auf eine Vielzahl von Bedenken im Bereich der Unternehmensführung zurück, unter anderem in Bezug auf Vergütung, Unabhängigkeit des Vorstands und Kapitalstruktur.

Der Bericht dokumentiert das Engagement von BMO Global Asset Management (EMEA) bei über 700 Unternehmen in 52 Ländern. So setzte sich der Vermögensverwalter sektorenübergreifend für die Beachtung wesentlicher ökologischer, sozialer und governancebezogener Faktoren (ESG-Faktoren) ein. Dahinter stand die Überzeugung, dass das Einbeziehen dieser Faktoren Risiken mindern und zu langfrister Wertentwicklung beitragen kann. Zu den wichtigsten Themen zählten 2016 der Klimawandel (hier engagierte sich der Vermögensverwalter stark im Rohstoff-, Versorgungs- und Industriesektor), Arbeitsstandards (hier trat BMO Global Asset Management (EMEA) in Dialog mit großen, multinational aufgestellten Unternehmen, die in der Öffentlichkeit kontrovers betrachtet werden) und Unternehmensethik (unter anderem im Automobilsektor). Der Bericht enthält Fallstudien, die die Fortschritte des Engagements bei einzelnen Unternehmen veranschaulichen.

Der Jahresbericht beleuchtet zudem die Wirkung dieses Engagements. Erstmalig beschreibt BMO Global Asset Management (EMEA), wie sein Einsatz zur Umsetzung der 17 Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beiträgt. Besonders wirkungsvoll zeigte sich das Engagement in den Bereichen „Gute Arbeitsbedingungen“, „Klimaschutz“ sowie „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“.

Vicki Bakhshi, Head of Governance and Sustainable Investment, BMO Global Asset Management (EMEA), sagt dazu: „Die Vergütung steht nach wie vor im Fokus vieler Investoren und der Öffentlichkeit. 2016 nutzten wir unser Stimmrecht für eine klare Ansage an die Vorstände und Geschäftsleitungen von Unternehmen, bei denen wir ein Missverhältnis sehen zwischen der Vergütungen einerseits und dem Ziel einer langfristigen Wertentwicklung andererseits. Zum Thema Vergütung engagieren wir uns bei Unternehmen weltweit. 2017 wird jedoch insbesondere in Großbritannien ein spannendes Jahr, wenn es bei den Unternehmen um die Festlegung einer verbindlichen Vergütungspolitik gehen wird.

Insgesamt steigt das Interesse an verantwortlichem Investieren weiterhin. Dazu trägt die zunehmende Erkenntnis bei, dass die Berücksichtigung von ESG-Faktoren dem langfristigen finanziellen Erfolg eines Unternehmens nicht schadet. Unternehmensführungs- sowie Arbeits- und Umweltstandards sind nicht nur in ethischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht relevant. Wir gehen davon aus, dass verantwortungsbewusste Investoren künftig bei der Berücksichtigung von ESG-Faktoren nicht mehr in erster Linie an Risiken denken, sondern die damit verbunden Chancen und die gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Anlagen sehen. Die Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind im letzten Jahr deutlich bekannter geworden. Wir halten das Engagement bei Unternehmen für ein gutes Mittel, mit dem Investoren zum Erreichen dieser Ziele beitragen können.“

Den vollständigen Jahresbericht für verantwortungsvolles Investieren 2016 finden Sie links als PDF.