ETF Securities Ausblick 2017 – April-Update

Die Politik der Zentralbanken signalisiert einen wichtigen Wendepunkt für die globale Zinslandschaft in diesem Jahr. Ob und inwiefern bevorstehende Risken zur Realität werden, wird die Geschwindigkeit und Intensität bestimmen, mit der die Notenbanken an die Normalisierung der Zinssätze schreiten – mit Auswirkungen für alle Anlageklassen weltweit.

Im Kontext dieses breiteren Trends hat ETF Securities eine Reihe von Schlüsselthemen für 2017 identifiziert, die anbei im Ausblick genauer ausgeführt werden. Im Folgenden eine Übersicht der Themen:

Ausblick Fremdwährungen 2017, Martin Arnold:

  • „Das Britische Pfund bleibt die am stärksten unterbewertete Währung im G10-Raum; der Japanische Yen wird sich wahrscheinlich abschwächen; der US-Dollar wird inmitten einer friedfertigeren Rhetorik der Fed weich bleiben, und der Euro wird vom Zurückfahren der Quantitative Easing-Politik durch die EZB profitieren.“

Ausblick Platin 2017, Gold und Südafrikanischer Rand entscheidend, Maxwell Gold:

  • „Schlüsselvariablen für Platin sind: Gold, der Südafrikanische Rand, Schwellenländer-Aktien und die globale Industrieproduktion. Der Platinpreis hinkte anderen Edelmetallen in den letzten paar Jahren hinterher. Aktuell mögen wir das Risiko-Ertragsverhältnis für Platin auf Jahressicht. Unser Basisszenario sieht den „Fair Value“ bei 1005 Dollar je Feinunze.“

„Taper-Trotzanfall 2.0“ ist unwahrscheinlich, Martin Arnold:

  • „Wir erwarten, dass der Euro profitiert, wenn die EZB dieses Jahr den Erwerb von Assets beenden wird. Währenddessen wird die Bank of Japan den Kauf von Assets weiter fortsetzen und somit den Yen schwächen. Wenn das Quantitative Easing-Tapering stattfindet, sind volatile Effekte wie in der Vergangenheit unwahrscheinlich. Die globale Wirtschaft steht nämlich auf einer solideren Basis und die Zentralbanken haben sich in ihrer Kommunikation mit dem Markt verbessert.

Technologie-Aktien: Strukturelles Wachstum bei attraktiven Bewertungen, Michael Wang:

  • „Aktien aus dem Technologiebereich haben ihre Gewinne stärker gesteigert als alle anderen Sektoren in den vergangenen beiden Jahrzehnten. Der Gewinn pro Aktie stieg seit 1995 um mehr als 500 Prozent, der breite Markt schaffte nicht einmal die Hälfte davon.“

Inflationsgeschützte Anleihen verbessern risikoadjustierte Gewinne von Portfolios, Morgane Delledonne:

  • „Innerhalb der vergangenen Dekade haben inflationsgeschützte Anleihen alle anderen Anlageklassen outperformt. Unsere Analysen ergeben, dass langfristig inflation-linked Bonds als Kernbestandteil jedes Portfolios berücksichtigt werden sollten.“

Exponierte Verwundbarkeit durch steigende Zinsen, James Butterfill:

  • „Wir haben Bereiche isoliert, die für Zinserhöhungen am verletzlichsten sind, weil sie die höchste Schuldenbelastung aufweisen. Konkret sind das kleinere US-Unternehmen, der FTSE 100 und Haushalte im Vereinigten Königreich. UK hat eine substanzielle Verschlechterung seiner ,interest cover ratio’ gesehen (einem Maßstab für die Fähigkeit von Unternehmen mit ausstehenden Schulden umzugehen), die von 9x im Jahr 2012 auf heute 3,4x gefallen ist.“

Wenig Disziplin innerhalb der OPEC, Nitesh Shah:

  • „Obwohl einzelne OPEC-Staaten, die in das Abkommen für Produktionseinschnitte involviert sind, der Einhaltung nahe kommen, befindet sich das Kartell als Ganzes erst zu 83 Prozent auf seinem Weg, die beschlossene Kürzung von 1,2 Millionen Barrel Öl pro Tag zu verwirklichen. Die steigende US-Produktion wird die Preise bei rund 55 US-Dollar je Barrel begrenzen und somit die Motivation der OPEC für weitere Einschnitte einschränken.“

Reduziertes Metallangebot aufgrund steigender Umweltbedenken, Nitesh Shah:

  • „In China könnten Schließungen in der Aluminiumproduktion die globale Kapazität während des Winters um sechs Prozent reduzieren. Das könnte ausreichen, um die globale Angebots-Nachfrage-Balance bei Aluminium in ein Defizit zu drücken. Potenzielle Minenschließungen auf den Philippinen, die derzeit umkämpft sind, repräsentieren annähernd acht Prozent des globalen Angebots.“

Lithium und „Energie-Metalle”, James Butterfill & Maxwell Gold:

  • „Der wachsende Einsatz der Batterietechnologie wird sich als Segen für die Nachfrage nach Lithium, Kobalt und Magnesium erweisen. Der an der London Metal Exchange gehandelte Preis für Kobalt ist mit über 125 Prozent plus seit Juni 2016 steil in den Himmel geschossen, im bisherigen Jahresverlauf (bis zum 27. März) wurden 64 Prozent Zuwachs erzielt.”

Hier geht es zum zweiten „Triannual Outlook“ für 2017 von ETF Securities.

Börse Hamburg: Im April weiter hohe Umsätze im Fondshandel trotz Osterfeiertage

Der Fondshandel der Börse Hamburg bleibt auch im vierten Monat des Jahres auf Erfolgskurs. Trotz Osterfeiertage und einer starken Zurückhaltung an den Märkten vor der Frankreichwahl blieben die Umsätze im Fondshandel auf hohem Niveau. Gefragt waren insbesondere wieder die offenen Immobilienfonds, aber auch Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

DAX30 und EURO STOXX 50 bewegten sich in den ersten beiden Aprilwochen leicht abwärts, nachdem sie Ende März ein kleines Zwischenhoch markiert hatten. Das Marktgeschehen war einerseits geprägt durch die Osterfeiertage, die viele Anleger urlaubsbedingt vom Markt fern hielten. Andererseits warf insbesondere die Präsidentenwahl in Frankreich ihre Schatten voraus. Nicht wenige befürchteten einen Vorwahl-Sieg von Marine le Pen, was die europäischen Aktienmärkte und insbesondere den Euro sicher auf Talfahrt geschickt hätte. Es kam jedoch etwas anders. Der politische Newcomer Emmanuel Macron entschied für sich die erste Runde der Wahl und löste damit europaweit eine Hausse aus. Aber nicht nur der Euro und die europäischen Aktienmärkte konnten profitieren, auch der DOW JONES und NASDAQ 100 vollzogen einen Kurssprung.

Anleger handelten im April Fondsanteile im Volumen von rund 84 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat (März: 85 Millionen Euro). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund der Feiertage im April nur an 18 Tagen gehandelt werden konnte.

Die offenen Immobilienfonds (OIF) stehen unverändert in der hohen Gunst der Anleger. Im April konnten sie acht der TOP 10 im Umsatzranking für sich verbuchen (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds dominieren den Fondshandel

Mit einem Umsatz von rund 10,6 Millionen Euro verteidigte der CS EUROREAL WKN 980500 im April erneut den Platz eins im Ranking, während der SEB ImmoInvest WKN 980230 knapp dahinter mit rund 10,3 Millionen Euro auf Platz zwei landete. Platz drei eroberte der Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP, der im April auch gleichzeitig Aktionsfonds des Monats an der Börse Hamburg war, mit einem Umsatz von 9,6 Millionen Euro. Danach folgen mit deutlichem Abstand die beiden OIFs hausInvest mit 5,8 Millionen Euro sowie der KanAm grundinvest mit 5,3 Millionen Euro Umsatz.

Fonds auf türkische Aktien legten im April zu, Edelmetall- und Energiewerte-Fonds sowie Brasilien mit negativer Performance

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im April vor allem Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Der türkische Aktienmarkt konnte nach Erdogans Volksabstimmung deutlich zulegen. So erreichte der HSBC Turkey Equity WKN A0D9FM eine Performance von fast 10 Prozent. Der JPMorgan Turkey Equity Fund WKN 577346 und der DWS Türkei WKN A0DPW3 erzielten im Monatsvergleich Kursgewinne von rund 8 Prozent.

Wie bereits im März belegten auch im April Rohstoff-Fonds die letzten Plätze der Performanceliste im Fondshandel der Börse Hamburg. Speziell Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Edelmetallminenwerte und Energiewerte mussten deutliche Abschläge hinnehmen. Schlusslichter waren der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF WKN A2AHFT mit einem Wertverlust von rund 11 Prozent, gefolgt vom STABILITAS - PACIFIC GOLD+METALS Fonds WKN A0ML6U mit minus 9 Prozent und dem SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ mit minus 8 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite waren im April erneut Fonds mit Anlageschwerpunkt Brasilien. Der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W gab rund 5 Prozent nach.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im April 2017

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.04.2017 bis zum 28.04.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

VanEck lanciert Emerging Markets Local Currency Bond UCITS ETF in Europa

VanEck Investments Ltd. lanciert den VanEck Vectors J.P. Morgan EM Local Currency Bond UCITS ETF (EMLC) in Europa. Der Exchange-Traded Fund (ETF) basiert auf dem J.P. Morgan GBI-EMG Core Index (GBIEMCOR), der die Entwicklung von in Lokalwährungen begebenen Schwellenländer-Staatsanleihen verfolgt. Die Listung an der Frankfurter Börse Xetra erfolgt zum 28. April, die Gesamtkostenquote beträgt 0,44 Prozent. Weitere europäische Börsen folgen zeitnah.

„Der EMLC bietet Investoren einen direkten Zugang zu lokalen Schwellenländermärkten. Neben höheren Risikoaufschlägen gegenüber den entwickelten Ländern bieten diese zudem Potenzial für Währungsaufwertungen“, sagt Uwe Eberle, Head of International Business Development and Distribution bei VanEck. Des Weiteren würden Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern eine vergleichsweise geringe Korrelation zum US-Dollar aufzuweisen und böten damit eine Möglichkeit, ein Portfolio zu diversifizieren.

Der J.P. Morgen GBI-EMG Core Index besteht aus einer Auswahl an Lokalwährungsanleihen von 16 staatlichen Emittenten aus den Schwellenländern. Dazu zählen die Regierungen Argentiniens, Brasiliens, Chiles, Kolumbiens sowie von, Ungarn, Indonesien, Malaysia, Mexiko, Peru, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Thailand, der Türkei und Südafrika. Der Index ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Das Market-Cap für Einzelpositionen liegt bei zehn Prozent, um die Diversifikation zu gewährleisten. Ein Rebalancing des Index erfolgt auf monatlicher Basis.

Der EMLC ist der vierte UCITS ETF, der unter dem Dach von VanEck Vectors ETFs angeboten wird. „Nachdem wir in 2015 zwei ETFs für Goldminenaktien und den US Wide Moat, einen Strategic-Beta-ETF, gelauncht haben, freuen wir uns über unser weiteres Produkt in Europa, den EMLC“, so Eberle. „Das Interesse von Investoren an den Schwellenländern hat spürbar zugenommen. Im Vergleich zu den entwickelten Märkten sehen wir in den Schwellenländern Potenzial für ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum sowie für eine höhere Realverzinsung. Mit dem EMLC folgen wir unserer Linie, zukunftsorientierte Investmentlösungen anzubieten, die das Portfolio langfristig stärken.“

BMO Real Estate Partners legt weiteren Spezial-AIF für Einzelhandelsimmobilien auf

BMO Real Estate Partners Deutschland hat einen neuen Immobilien-Spezial-AIF der „Best Value Germany“-Serie gestartet. Der „Best Value Germany III“ investiert - wie die erfolgreichen Vorgängerfonds - in innerstädtische Einzelhandelsimmobilien und Fachmarktzentren in Groß- und Mittelstädten in Deutschland. Der Fonds hat ein Ziel-Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro; Eigenkapitalzusagen eines institutionellen Investors in Höhe von 75 Millionen Euro liegen bereits vor. Der Vorgängerfonds „Best Value Germany II“ ist zu 75 Prozent investiert.

BMO Real Estate Partners Deutschland erwarb für den „Best Value Germany III“ bereits ein Geschäftshaus im Zentrum der Bonner Innenstadt, welches Anfang April in den Bestand übernommen werden konnte. Es liegt in der Fürstenstraße 2-4 mit direkter Anbindung an die Hauptgeschäftsstraße der Bundesstadt. Das Objekt besteht aus zwei in geschlossener Bauweise errichteten Gebäuden und verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 2.400 Quadratmetern. In unmittelbarer Umgebung befinden sich das Kurfürstliche Schloss als Sitz der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität sowie der Bonner Hofgarten. Ankermieter sind der Sports-Retailer Blue Tomato und Daniels Mode, ein Multilabel-Filialist für Damen- sowie Herrenmode. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Comfort war als Makler beratend und vermittelnd tätig. Weitere Objekte für das Portfolio des Fonds befinden sich zurzeit in der näheren Ankaufsprüfung.

„Unsere langjährige Erfahrung im Einzelhandelsimmobilienmarkt sowie unsere professionelle Arbeit für institutionelle Anleger aus Deutschland ergibt eine Kombination, die am Markt überzeugt. Aufgrund der erfolgreichen Vorgängerfonds und der ungebrochen hohen Investorennachfrage lag es für uns nahe, der Serie der Best-Value-Germany-Fonds ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Immobilie in Bonn bereits das erste attraktive Objekt für den Fonds sichern konnten“, ergänzt Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Im Ankauf solcher Objekte sind mehr denn je Marktnähe und Vernetzung in der Kombination mit schnellen Entscheidungen und Transaktionssicherheit die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Durch die enge Zusammenarbeit unseres Teams sowie mit unseren Partnern vor Ort schaffen wir diese Voraussetzungen.“

Lombard Odier IM startet verantwortungsvoll anlegenden globalen Aktienfonds

Lombard Odier Investment Managers („Lombard Odier IM“) hat sein Angebot im Bereich Impact-Investing mit dem Start des LO Fonds – Global Responsible Equity („der Fonds“) erweitert. Ziel des Fonds ist eine quantifizierbare soziale und ökologische Wirkung in Verbindung mit finanzieller Überrendite.

Um stabile risiko-adjustierte Erträge zu erzielen, kombiniert der Fonds die lange Tradition von Lombard Odier im Bereich verantwortungsvolles Investieren mit seinem proprietären, faktorbasierten Ansatz. Der Prozess wird von einem einzigartigen Ansatz zur ESG-Messung untermauert. Ziel ist es, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle durch die Fokussierung auf greifbare Ergebnisse zu identifizieren. Zusätzlich strebt der Fonds einen im Vergleich zum Gesamtmarkt reduzierten CO2-Verbrauch über die Investments hinweg an. In verantwortungsbewussten, faktorbasierten Portfolios verwaltet Lombard Odier mehr als eine Milliarde Schweizer Franken (Stand: 31. Januar 2017).

Der Fonds wird mit einem verwalteten Vermögen (Assets under Management) in Höhe von 83 Millionen US-Dollar aufgelegt. Das Management verantworten Alexandre Déruaz, Leiter des Bereichs Systematic Equities, und Nicolas Mieszkalski als Co-Portfoliomanager. Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions, verantwortet die ESG-Advisory-Funktion, die vollständig in den Investmentprozess integriert ist.

Ziel des Fonds ist es, Unternehmen zu meiden, die in nicht-ethischen Bereichen tätig, strukturellen regulatorischen Risiken ausgesetzt und/oder Gegenstand schwerwiegender ethischer Kontroversen sind. Durch den proprietären Ansatz von Lombard Odier IM zur ESG-Messung schließt der Fonds in allen Branchen jene Unternehmen aus, die bezüglich der ESG-Kriterien am schlechtesten abschneiden. Zugleich versucht er, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle zu identifizieren. Der Fonds ist darüber hinaus bestrebt, den CO2-Verbrauch innerhalb des Portfolios zu minimieren. Hierfür konzentriert er sich in jedem Sektor auf die Unternehmen mit dem geringsten CO2-Ausstoß. Zugleich nutzt er einen proprietären faktorbasierten Ansatz, um systematisch nach Unternehmen mit den stärksten fundamentalen Finanzkennzahlen und Geschäftsmodellen, künftigem Wachstumspotenzial und attraktiven Bewertungen und Markttrends zu suchen.

Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions bei Lombard Odier IM dazu: „Lombard Odier IM hat in den vergangenen 20 Jahren die Entwicklung des Impact-Bereichs nicht nur beobachtet, sondern vielmehr die Bewegung als Vorreiter hin zu immer tiefergehenden und umfassenderen Impact-Lösungen vorangetrieben. Die Angebote für unsere Kunden stellen stets den Versuch dar, die Grenzen der Fokussierung auf eine nachhaltig positive Wirkung zu verschieben, indem wir sie ins Zentrum unserer Investmentprozesse integrieren. Wir glauben, dass Investments nicht nur eine starke Wertentwicklung aufweisen, sondern zugleich eine Lösung für die wichtigsten sozialen und ökologischen Herausforderungen bieten sollten. Der neue Global Responsible Equities Fonds folgt der Auflage unseres Global Climate Bond Fund. Der Fonds stellt unser jüngstes Angebot dar, um Investoren zu helfen, eine positive Wirkung zu erzielen, ohne Kompromisse bei den Erträgen eingehen zu müssen.”

Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions: „Unser Investmentansatz wurde entwickelt, um ESG- Impact zusammen mit dem Ziel einer finanziellen Überrendite in jeden Schritt unseres Prozesses zu integrieren. Indem wir den Markt systematisch auf Faktor-Allokationen hin untersuchen, wollen wir nachhaltige Firmen mit starken Finanz- und Geschäftskennzahlen sowie mit attraktiven Bewertungen identifizieren. Das kombinieren wir mit unserem ESG-Ansatz, der sein Augenmerk auf die tatsächlich erzielten Ergebnisse legt. Hierfür sucht er nach Unternehmen, die positive Wirkung erzielen und nicht nur Versprechen machen. Die Berücksichtigung nicht- finanzieller Überlegungen im Investmentprozess hilft Investoren, positiven Einfluss zu nehmen und wirkt wie ein Risiko-Schutz-Mechanismus, von dem wir glauben, dass er die Erträge langfristig verbessern kann.“

Die Managementgebühr bei dem Fonds beträgt 0,60%. Er ist UCITS-konform und für Investoren in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Liechtenstein, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien in USD-, EUR-, CHF- und GBP- Anteilsklassen verfügbar.

Deal of the Decade: Union Investment gewinnt Award für Pegasus-Portfolio

Das Fachmagazin PropertyEU hat am 26. April 2017 in einer feierlichen Abendzeremonie die Deal of the Decade Awards verliehen. Die wichtigsten Entscheider aus der europäischen Immobilienwirtschaft kamen im Whitehall Palace im Zentrum von London zusammen, um gemeinsam auf die Highlights der Jahre 2006 bis 2016 zurückzublicken. Preise wurden in insgesamt zwölf Kategorien vergeben.

Union Investment erhielt den Award für den besten Portfolio-Deal des Jahrzehnts und damit einen der Hauptpreise des Abends. Ausgezeichnet wurde der Verkauf des Pegasus-Portfolios, den Dr. Frank Billand im Jahr 2007 abgeschlossen hatte. Das Pegasus-Portfolio umfasste 54 Immobilien aus den Beständen des UniImmo: Deutschland und UniImmo: Europa und ging für 2,56 Milliarden Euro an Morgan Stanley und IVG Immobilien. Durch die Transaktion konnte der Bestand der Fonds entscheidend verjüngt und für die Zukunft ausgerichtet werden. Der Gewinn lag bei 325 Millionen Euro. Im Durchschnitt konnten die Objekte zu einem Preis von 14,5 Prozent über dem Verkehrswert verkauft werden.

Die Begründung der Jury

Die Jury hob hervor, dass das Pegasus-Portfolio bis heute eine der größten Portfolio-Transaktionen darstellt, die jemals in Deutschland abgeschlossen wurde. Der Abschluss sei „ein Beispiel für das perfekte Timing und die gute Strukturierung einer komplexen Transaktion“, betonen die Branchenexperten in ihrem Urteil. „Diese Transaktion war in ihrer Größe und in ihrer Bedeutung beispielgebend für den gesamten Immobilienmarkt. Als Vorläufer für ähnliche Portfolioabschlüsse verdient sie besondere Anerkennung.“

Die 54 Objekte des Pegasus-Portfolios verteilten sich auf 27 Standorte in Deutschland. Einen Schwerpunkt bildeten die Regionen Berlin und Rhein-Main, die unter anderem mit den Büroimmobilien „Neues Kranzler Eck Berlin“ und „Frankfurter Welle“ vertreten waren. Insgesamt lag der Büroanteil bei rund 60 Prozent.

CORESTATE Capital Group mandatiert Axel Wieandt als Berater

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, mandatiert Axel Wieandt als Berater für die Themen Post Merger Integration und Repositionierung von Beteiligungen. Axel Wieandt wird das Management der CORESTATE unter anderem bei der Vorbereitung verschiedener Maßnahmen im Zusammenhang mit der Akquisition der Hannover Leasing Gruppe unterstützen. CORESTATE hatte im Dezember 2016 94,9% der Hannover Leasing Gruppe von Helaba und HTSB erworben. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, welcher für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird.

Axel Wieandt begann seine Laufbahn nach einem Studium zum Diplom-Kaufmann, mit anschließender Promotion, an der WHU – Otto Beisheim School of Management (WHU) und arbeitete danach bei McKinsey und Morgan Stanley. Im Jahr 2000 leitete er als jüngster Bereichsvorstand der Deutschen Bank die Abteilung für Konzernentwicklung und fungierte ab 2003 zusätzlich als Global Head of Corporate Investments. Im Anschluss wechselte Axel Wieandt für knapp zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender zur Hypo Real Estate Holding. Im Jahr 2010 kehrte Axel Wieandt als Verantwortlicher für Integrationsthemen zur Deutschen Bank zurück. Es folgte eine Tätigkeit als Managing Director im Bereich Investmentbanking bei Credit Suisse Deutschland. Im Oktober 2012 ernannte die Valovis Bank, die frühere Karstadt-Quelle-Bank, Axel Wieandt zu ihrem Vorstandsvorsitzenden. Mitte 2015 schied Axel Wieandt aus dem Vorstand der Valovis Bank aus. Zudem ist Axel Wieandt seit 2005 Honorarprofessor an der WHU.

Ralph Winter, Gründer und Senior Advisor, CORESTATE: „Wir sehen vermehrt Asset Manager, die aufgrund ihrer Größe und der zunehmenden regulatorischen Aufgaben kein besonders profitables und langfristig stabiles Businessmodell haben. Eine Konsolidierung in diesem Bereich ist die unmittelbare Folge. Dafür braucht es hohe Management Expertise im Bereich Integration, Repositionierung und Kosteneffizienz.“

Jubiläum: 5 Jahre NN Global Convertible Opportunities Strategie

„Als die Strategie vor fünf Jahren aufgelegt wurde, sahen die Finanzmärkte noch deutlich anders aus“, sagt Jasper van Ingen, Senior Portfolio Manager für Wandelanleihestrategien bei NN Investment Partners. „Damals bestand die reale Möglichkeit, dass Griechenland die Eurozone verlassen würde. Und in den USA war die Notenbank gerade im Begriff, eine weitere Runde quantitativer Lockerungen (QE3) einzuläuten, die den S&P 500 deutlich in die Höhe trieben. Die finanzielle Repression steckte noch in ihren Anfängen – die Notenbanken weltweit versuchten, die wirtschaftliche Erholung anzukurbeln, indem sie die Fremdkapitalkosten drückten. Wir alle wissen, was dann mit den Zinsen, Credit Spreads und Aktienmärkten passiert ist.“

Anlagephilosophie und -kriterien

Die Strategie wurde mit der Überzeugung aufgelegt, dass Wandelanleihen eine strukturell attraktive Anlageklasse sind. Denn Wandelanleihen haben in der Vergangenheit aktienähnliche Renditen bei einer deutlich geringeren Volatilität erzielt. Darüber hinaus können Wandelanleihen Portfolios, die diese Papiere noch nicht enthalten, deutliche Diversifikationsvorteile bieten. Wandelanleihen besitzen eine hohe Korrelation mit Aktien (90 Prozent), korrelieren aber nur begrenzt mit Hochzinsanleihen (60 Prozent) und praktisch nicht mit Staatsanleihen. Wandelanleihen bieten zudem Zugang zu Unternehmen, die über den Markt für normale Unternehmensanleihen nicht zugänglich sind. Viele Emittenten von Wandelanleihen haben keine Standardanleihen im Umlauf.

Wir sind davon überzeugt, dass wir für Anleger einen Mehrwert erzielen können, da wir nicht an eine Benchmark gebunden sind: Unser Portfolio wird nicht auf Basis einer Benchmark konstruiert. Um in unser Portfolio aufgenommen zu werden, müssen die Wandelanleihen drei strenge Anlagekriterien erfüllen:

  1. Wir investieren nur in ausgewogene Wandelanleihen, also in solche, die eine Balance zwischen den Kapitalerhaltsvorteilen einer Anleihe und den Kapitalwachstumsvorteilen einer Aktie bieten.
  2. Alle Anlagen durchlaufen eine strenge, formalisierte und dokumentierte Credit Due Diligence.
  3. Die Anlagen müssen in unseren thematischen Aktienrahmen passen. Wir glauben an Aktieninvestments, die über den gesamten Konjunkturzyklus bestehen können.

Gründe für die Outperformance

Seit dem Start hat die Strategie des NN Global Convertible Opportunities Fund (GCO) die am häufigsten genutzte ausgewogene Benchmark für Wandelanleihen, den Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index (USD), um mehr als 10 Prozent nach Gebühren übertroffen. Um unsere Wertentwicklung näher zu beleuchten, haben wir die monatlichen Überrenditen der Strategie gegenüber der oben genannten Benchmark über die vergangenen fünf Jahre grafisch dargestellt: Die horizontale X-Achse zeigt die Gesamtrendite der Benchmark, die positiven Erträge der Benchmark sind auf der rechten Seite dargestellt. Die vertikale Y-Achse zeigt die monatlichen Überrenditen des GCO gegenüber der Benchmark mit den Mehrerträgen in der oberen Hälfte der Grafik.

Grafik: Jeder Punkt repräsentiert die Rendite der Benchmark für den jeweiligen Monat (X-Achse) und die entsprechende Mehrrendite der Strategie (Y-Achse). Quelle: NN Investment Partners (Mai 2012 bis März 2017).

Das Diagramm der monatlichen Überrenditen und die orangefarbene Trendlinie zeigen zwei Dinge: Erstens, dass sich die Strategie des GCO, in Monaten in denen der Wandelanleihemarkt negative Renditen erzielte, besonders gut entwickelte, wie die deutlich über null liegende Trendlinie in der linken Hälfte der Grafik zeigt. Zweitens wird deutlich, dass der GCO, in den Monaten in denen sich die Benchmark positiv entwickelte, gut mit dem Markt Schritt halten konnte, wie die Positionierung der Trendlinie nahe null auf der rechten Seite der Grafik belegt. Die überdurchschnittliche Wertentwicklung des GCO in schwachen Marktphasen kann mit unserer strengen Credit Due Diligence erklärt werden. Seine Fähigkeit, in steigenden Märkten gut Schritt zu halten, liegt an der thematischen Titelselektion, die das Aufwärtspotenzial der zugrundeliegenden Aktien identifiziert und nutzt.

Ausblick

Auch heute beurteilen wir Wandelanleihen als Anlageklasse noch so positiv wie vor fünf Jahren. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass Investoren mit Wandelanleihen die Vorteile zweier Anlageklassen auf ihrer Seite haben. Vorausgesetzt sie führen eine gründliche Kreditanalyse durch, bietet sich ihnen die Chance, in eine Anlageklasse mit anleiheähnlichen Risiken und aktienähnlichem Renditepotenzial zu investieren.

Der NN (L) Global Convertible Opportunities ist ein Teilfonds des Luxemburger NN (L) (SICAV). NN (L) Global Convertible Opportunities wurde von der Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde CSSF zugelassen.

CS EUROREAL geht nach Sonderausschüttung an Commerzbank AG über

Mit Ablauf des Verwaltungsmandats am 30. April 2017 wird der CS EUROREAL kraft Gesetzes auf die Verwahrstelle übertragen. Der größte Teil des Immobilienportfolios ist bereits veräußert. Am 27. April 2017 wird vor dem Übergang des Verwaltungsmandats eine außerordentliche Sonderausschüttung an die Anleger gezahlt.

Am 1. Mai 2017 übernimmt gemäß Investmentgesetz die Commerzbank AG als Depotbank die weitere Abwicklung des CS EUROREAL. Am 21. Mai 2012 hatte die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft das Verwaltungsmandat für den offenen Immobilienfonds mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt und damit dessen geregelte Abwicklung eingeleitet.

Inklusive der gerade veräußerten größten Fondsliegenschaft in Rimini hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft im Rahmen der rund fünfjährigen Abwicklungsperiode 74 Liegenschaften für einen Verkaufspreis von insgesamt rund EUR 4,0 Mrd. veräußert. Seit der Einleitung der Rücknahmeaussetzung summieren sich die Verkäufe bereits auf 89 Objekte für insgesamt rund EUR 5,3 Mrd. Das entspricht 82 % des ursprünglichen Immobilienportfolios. Die Veräußerungserlöse lagen per Saldo in etwa auf der Höhe der zuletzt von den unabhängigen Gutachtern festgestellten Verkehrswerte. Der Verkauf von zwei Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg und Berlin mit einem Verkehrswert von insgesamt rund EUR 150 Mio. bzw. 2 % des ursprünglichen Portfolios wurde außerdem bereits vertraglich gesichert. Damit verbleiben 23 Immobilien mit einem Verkehrswert von rund EUR 1,0 Mrd. zum weiteren Verkauf durch die Commerzbank AG.

„Statt das umfangreiche Immobilienportfolio schnellstmöglich zu liquidieren, haben wir das Erreichen bestmöglicher Ergebnisse höher gewichtet. Durch die schrittweise Erholung der Immobilienmärkte nach der Euro-/Staatsschuldenkrise haben wir die Verkaufsaktivitäten daher in den letzten drei Jahren deutlich ausgeweitet. So konnten wir im Sinne der Anleger bessere Anlageergebnisse in der herausfordernden Situation realisieren“, kommentiert Karl-Josef Schneiders, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft.

Mit den Erlösen aus den Verkäufen hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft in der Abwicklungsperiode im Rahmen von neun Ausschüttungen bisher EUR 3,2 Mrd. an die Anleger ausgezahlt. Vor dem Ablauf des Verwaltungsmandats wird am 27. April 2017 eine außerordentliche Sonderausschüttung von circa EUR 650 Mio. beziehungsweise EUR 6,20 für die EUR-Anteilklasse geleistet. Einschließlich der außerordentlichen Sonderausschüttung haben die Anleger der EUR-Anteilklasse dann rund EUR 3,8 Mrd. bzw. EUR 36,80 je Anteil zurückerhalten. Das entspricht 66,0 % und damit ca. zwei Drittel des Anteilwerts zum Zeitpunkt der Einleitung der Fondsauflösung per 21. Mai 2012.

Langfristige Anleger der EUR-Anteilklasse, die vor rund neun Jahren – also etwa zwei Jahre vor der Rücknahmeaussetzung – ihre Fondsanteile erworben haben, haben trotz der herausfordernden Sondersituation der Fondsabwicklung bislang per Saldo keine Verluste erlitten. Damit wurde im Marktvergleich der in Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds bislang ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreicht.

Ab dem 1. Mai 2017 trägt die Commerzbank AG die Verantwortung dafür, die noch verbliebenen Immobilien zum Verkauf zu stellen und die freien liquiden Mittel schrittweise an die Anleger auszuschütten. Die Commerzbank AG strebt hierbei weiter einen halbjährlichen Auszahlungsturnus an. Der Abwicklungsprozess wird wie bisher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Im Rahmen der weiteren Abwicklung des CS EUROREAL hat die Commerzbank AG der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft ein Dienstleistungsmandat für die Übernahme der operativen Aufgaben erteilt. Auf diese Weise bleibt das über Jahrzehnte aufgebaute Wissen zum Fonds zum Nutzen der Anleger erhalten.

Die Commerzbank AG wird ab dem 1. Mai 2017 die Kommunikation mit den Anlegern fortführen. Anleger können sich ab diesem Datum im Internet unter www.commerzbank.de/CS-EUROREAL über die weitere Abwicklung des Fonds informieren. Zudem wird die Commerzbank AG ab dem 1. Mai 2017 eine Service-Hotline einrichten.

Das Real Estate als Teil des Credit Suisse Asset Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund EUR 40,6 Mrd. (Stand 31. März 2017) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Auf Basis eines Multi-Strategy-Ansatzes konzipiert das Real Estate für Privatkunden und institutionelle Investoren maßgeschneiderte Anlagelösungen hinsichtlich Anlagestilen, Ländern, Nutzungsarten, Anlagevehikeln und Dienstleistungsbausteinen. Die deutsche Plattform in Frankfurt hat für institutionelle Anleger in den letzten beiden Jahren beispielsweise den deutschen Immobilien-Spezialfonds CS Europa CORE Top Growth sowie den Luxemburger Nachhaltigkeitsfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund lanciert. Weitere Produkte sind in Planung.

Candriam veröffentlicht „Engagement and Proxy Voting Report“

Die Candriam Investors Group veröffentlicht heute seinen „Engagement and Proxy Voting Report 2016“. Der Bericht dokumentiert die aktive Einflussnahme des SRI-Spezialisten Candriam auf Unternehmen („Engagement“) im Sinne nachhaltiger Strategien sowie die Wahrnehmung der Vertretungsstimmrechte auf Hauptversammlungen („Proxy Voting“) im Jahr 2016. Er ist Teil des Informationsangebots des europäische Assetmanagers von New York Life Investment Management (NYLIM). Aktuell verwaltet Candriam 107 Milliarden Euro Vermögen in unterschiedlichen Assetklassen.

Engagement-Bericht 2016: Im Dialog mit Unternehmen

2016 engagierte sich Candriam bei 96 Unternehmen für ökologische, soziale und governancebezogene Strategien (ESG). 2015 waren es noch 64. Gemessen an den Kontakten sind europäische Unternehmen mit 54 Prozent nach wie vor die größte Zielgruppe. An zweiter Stelle stehen, wie im Vorjahr, nordamerikanische Unternehmen (24 Prozent), gefolgt von Firmen aus den Emerging Markets (13 Prozent). Hauptgrund der Kontakte zu Unternehmen war 2016 die Forderung nach besserer ESG-Berichterstattung (62 Prozent). 31 Prozent aller Kontakte gehen auf die Beschaffung von Informationen für Investmententscheidungen zurück.

Isabelle Cabie, Global Head of Responsible Development bei Candriam: „Engagement und Gespräche zwischen Investoren und Unternehmen werden immer wichtiger, weil immer mehr Investoren Nachhaltigkeitskriterien für sinnvoll halten. Wir sind uns sicher, mit einem Engagement bei diesen Unternehmen besonders viel erreichen zu können. Nach unserer Erfahrung sind immer mehr Firmen bereit, auf engagierte Investoren einzugehen. Börsennotierte Unternehmen wissen, dass eine schwache Berichterstattung oder mangelnde Nachhaltigkeit zum Ausschluss aus dem Anlageuniversum von Assetmanagern und ihren Kunden führen kann.“

2016 engagierte sich Candriam bei deutlich mehr Unternehmen für soziale Strategien. Corporate Governance und Umwelt sind die „Klassiker“ unter den Engagement-Themen. Das steigende Interesse an sozialen Fragen scheint eine logische Weiterentwicklung dieser beiden Themen zu sein – auch wegen zweier wichtiger Entwicklungen: Erstens haben größere Probleme in einigen Sektoren das öffentliche Interesse geweckt, und durch neue Vorschriften werden die Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen. Zweitens haben viele Unternehmen ihre Berichterstattung zu sozialen Themen verbessert, sodass die Investoren mehr Einblick haben und besser vergleichen können.

Abstimmungsbericht 2016: Teilnahme an doppelt so vielen Hauptversammlungen

2016 hat Candriam seine Teilnahme an Hauptversammlungen gegenüber dem Vorjahr verdoppelt (557, nach 258 im Jahr 2015) und über 6.993 Anträge abgestimmt (nach 4.072 im Jahr 2015). Grund für diesen Anstieg ist vor allem das größere, internationale und branchenübergreifende Abstimmungsuniversum. In Europa hat Candriam in Großbritannien (20 Prozent), Frankreich (19 Prozent) und Deutschland (14 Prozent) an den meisten Hauptversammlungen teilgenommen. Die wichtigsten Problemthemen betrafen die Ernennung von Aufsichtsräten, Aktienprämien und Vergütungen.

2016 gab es eine Reihe von Diskussionen zu Governance-Themen, unter anderem über Vergütungsfragen und die Fortschritte bei der Geschlechter-Diversität im Top-Management. In Frankreich veranlassten die Renault-Hauptversammlung und ihre Nachwirkungen die Regierung zur Einführung verpflichtender Abstimmungen über die Führungskräftevergütung ab 2017. Noch ist es zu früh, um die praktischen Auswirkungen dieser Entscheidung abzuschätzen. Es scheint aber klar, dass Aufsichtsräte ihre Vergütungen in Zukunft vor und nach den Hauptversammlungen transparenter kommunizieren müssen. Auch in Großbritannien, wo viele Aktionäre rebellierten, stand dieses Thema im Mittelpunkt. Die Vergütungspraxis von BP, Anglo-American, HSBC oder WPP6 sorgte in der Hauptversammlungssaison 2016 für heftige Debatten.

Candriam hat auf Hauptversammlungen im vergangenen Jahr stets im Sinne von mehr Gender-Diversität in Aufsichtsräten abgestimmt. Diversität und ein höherer Frauenanteil sorgen für mehr Vielfalt, mehr Erfahrung und mehr Kompetenz. In Frankreich schreibt das Copé-Zimmermann-Gesetz aus dem Jahr 2011 einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vor. Dieses Ziel wurde erreicht. Europaweit sieht es allerdings ganz anders aus. Nur 23,3 Prozent der Aufsichtsratmitglieder der größten börsennotierten Unternehmen in der EU sind Frauen.

21 Prozent des von Candriam verwalteten Vermögens werden nachhaltig gemanagt

Candriam managte Ende 2016 rund 21 Prozent seines verwalteten Vermögens nach Nachhaltigkeitskriterien. Seit 2015 verpflichtet sich der europäische Assetmanager dem Montreal Pledge und veröffentlicht den CO2-Fußabdruck seiner SRI-Fonds.

Candriam ist einer der Erstunterzeichner der UN Principles of Responsible Investment (PRI). Darüber hinaus ist das Unternehmen weltweit knapp 40 Gemeinschaftsinitiativen zur Förderung einer vorbildlichen ESG-Praxis beigetreten.

Weitere Einzelheiten zum Engagement von Candriam und dem Abstimmungsverhalten finden Sie im „Engagement and Proxy Voting Report 2016“:

Muzinich & Co. ernennt Markus Taubert zum neuen Country Head Germany & Austria

Der auf Unternehmensanleihen und -kredite spezialisierte institutionelle Asset Manager Muzinich & Co. gibt die Einstellung von Markus Taubert bekannt, der ab Juli 2017 die Rolle des Country Head für Deutschland und Österreich übernehmen wird.

Markus Taubert kommt von Blackrock, wo er zuletzt das institutionelle Geschäft für die Länder Deutschland und Österreich verantwortete. Zuvor war Taubert unter anderem bei der Berenberg Bank in Hamburg als CIO und Head of Private Banking tätig. Frühere berufliche Stationen waren zudem die Pensionskasse der Wacker Chemie und der damalige Vermögensverwalter Wilhelm von Finck in München.

Taubert folgt damit auf Martina Schliemann, die in ihrer Tätigkeit als Country Head Germany & Austria bei Muzinich 2016 eine wesentliche Rolle beim Geschäftsumzug von Köln nach Frankfurt gespielt hat. Muzinich bedankt sich bei Martina Schliemann sehr für die geleistete Arbeit und Unterstützung.

Über Muzinich & Co.
Muzinich & Co. wurde 1988 in New York von George Muzinich als unabhängiger Asset Manager für Corporate Credit gegründet. Der aktive Asset Manager für Unternehmensanleihen und -kredite greift auf über 25 Jahre Erfahrung im Management von High Yield Anleihen zurück. Neben Absolute Return Strategien umfasst das Produktspektrum von Muzinich & Co. – basierend auf einem Teamansatz und umsichtiger Risikokontrolle – Long High Yield-, Cross Over- und Short Duration-Strategien mit Ausrichtung auf die USA, Europa und die Emerging Markets in öffentlich-gehandelten Instrumenten. Darüber hinaus bietet Muzinich & Co. Anlagen in Syndicated Loans sowie Private Debt-Instrumenten an.

Beim Investmentansatz von Muzinich & Co. steht eine sorgfältige Bottom-Up Analyse aller potentiellen Unternehmen und Anlagen durch das Investment-Team im Mittelpunkt. Dieses Investment-Team setzt sich aus Portfoliomanagern, Analysten, Risikospezialisten und Händlern zusammen. Muzinich verfügt über eine fundierte und anerkannte Expertise für Unternehmensanalysen und im Portfoliomanagement. Muzinich & Co. legt besonderen Wert auf Transparenz bei allen Anlageentscheidungen sowie eine umsichtige Risikokontrolle. Kapitalerhalt hat immer die höchste Priorität.

Weltweit verwaltet der institutionelle Asset Manager in verschiedenen Investmentvehikeln, u.a. in zehn UCITS-Fonds, ein Kundenvermögen von 30 Milliarden US-Dollar (per April 2016). Muzinich beschäftigt in New York, London, Paris, Frankfurt, Zürich, Mailand, Madrid und Manchester insgesamt 143 Mitarbeiter, davon 64 im Investment-Team.

InProReal: Neues Beratungsunternehmen im Bereich Industrie-Immobilien

Die Immobilienexperten Julius Bickel und Samuel Recca haben zum 1. April 2017 unter der Firmierung InProReal ein Dienstleistungsunternehmen für die Vermittlung von Industrieobjekten gegründet. InProReal gewährleistet persönliche Rundum-Betreuung während der gesamten Wertschöpfungskette einer Industrieimmobilie. Diese umfasst den Erwerb von Grundstücken und Bestandsimmobilien sowie deren Entwicklung. Darüber hinaus unterstützt InProReal bei deren Vermarktung sowie der Veräußerung des daraus resultierenden Investmentprodukts.

„Für Firmen aus Handel, Industrie und Logistik wird es angesichts eines verknappten Flächenangebots zunehmend zu einer Herausforderung, auf ihren Bedarf hin zugeschnittene Objekte zu finden oder zu entwickeln. Bei InProReal nehmen wir uns dieser Situation an. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesem speziellen Immobiliensegment können wir unseren Kunden einen elementaren Mehrwert liefern und sie in enger Zusammenarbeit bis zum erfolgreichen Abschluss unterstützen“, sagt Julius Bickel, einer der beiden Gründer von InProReal.

Julius Bickel und Samuel Recca haben jeweils über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der gewerblichen Immobilienvermittlung. Sie verfügen über ein überregionales Netzwerk und einen branchenübergreifenden Track-Record. Vor der Gründung von InProReal hatten beide langjährig leitende Positionen bei international agierenden Immobilienunternehmen inne. 

Der Fokus von InProReal liegt auf dem Großraum München. Darüber hinaus ist InProReal projektbezogen in Bayern und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Weitere Informationen über das Unternehmen sind verfügbar unter www.inproreal.de.

Über InProReal
InProReal ist ein inhabergeführtes Immobilienberatungsunternehmen, das sich auf die Vermittlung von Hallenflächen für die Bereiche Industrie, Produktion, Lager & Logistik spezialisiert hat. Es unterstützt Unternehmen verschiedener Branchen dabei, alle aufkommenden Herausforderungen dieses anspruchsvollen Immobilienmarktes zu meistern. Zum Service gehören unter anderem bedarfsbezogene Marktanalysen, Mietvertragsoptimierung und -verlängerung, proaktive Suche nach potentiellen Standorten/Nutzern/Käufern, Unterstützung bei Verhandlungsgesprächen sowie persönliche Nachbetreuung.
Mehr Infos finden Interessierte unter www.inproreal.de

Global Challenges Index: Matthias Kopp neues Mitglied im Beirat

Matthias Kopp, Head Sustainable Finance des WWF, wird zum 1. Mai 2017 neues Mitglied im Beirat des Global Challenges Index (GCX). Er übernimmt die Position von Dr. Bernhard Bauske, Leiter Strategische Unternehmenskooperationen beim WWF Deutschland, der sich in Zukunft verstärkt dem Thema Plastikmüll in den Weltmeeren widmen wird. Neben weiteren fünf unabhängigen Beiratsmitgliedern wird Kopp für die Überwachung und Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und die Anleihen im Global Challenges Corporates (GCC) zuständig sein. Der Wirtschaftsingenieur verantwortet seit 2005 die Arbeiten des WWF Deutschlands mit Blick auf die Finanzwirtschaft. Matthias Kopp initiierte Projekte zur Messung der Emissionsperformance von Produkten sowie Unternehmen und befasste sich mit Fragen, wie Finanzdienstleister den Anforderungen einer < 2 Grad-Wirtschaft gerecht werden. Seit 2015 leitet er den Querschnittsbereich Sustainable Finance des WWF Deutschland, in dem der WWF seine Arbeit mit Kapital- und Finanzmarktschwerpunkt bündelt.

„Herr Dr. Bauske hat im Beirat unseres Nachhaltigkeitsindex GCX über viele Jahre großartige Arbeit geleistet. Dafür danken wir ihm herzlich und freuen uns, mit Herrn Kopp weiterhin den WWF, als eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen, an Bord zu haben“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover, die gemeinsam mit der Ratingagentur oekom research vor zehn Jahren den GCX initiierte.

Dem Gremium des GCX gehören weiterhin folgende Personen an: Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz), Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission), Wolf Martin Waldow (Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers) sowie Berenieke Wiener (Leiterin des Referats Stiftungsmanagement und Corporate Sektor des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen).

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates 
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research 
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 600 Milliarden Euro Assets under Management.

Vontobel Asset Management verstärkt seine 22 Milliarden CHF verwaltende Multi Asset Boutique mit Schlüsselfunktion

Vontobel Asset Management ernennt Gregor Hirt zum neuen Leiter Multi Asset Solutions. Er wird am 1. Juli in das Unternehmen eintreten und als stimmberechtigtes Mitglied das Investment Committee verstärken.

„Gregor Hirt blickt auf eine Ausnahmekarriere im Multi-Asset-Investing zurück. Die von ihm verwalteten Fonds wurden mehrfach von Morningstar und Lipper ausgezeichnet“, sagt Christophe Bernard, Leiter der Multi Asset Boutique. „Seine fundierten Kenntnisse über unsere strategischen Multi-Asset-Märkte in der Schweiz, Deutschland und Italien sowie seine langjährige Erfahrung werden uns helfen, das erstklassige Multi-Asset-Produktangebot für unsere Kunden weiter zu optimieren.“ Gregor Hirt stösst von UBS Global Asset Management zu Vontobel Asset Management, wo er 2014 als Chief Investment Officer (CIO) Global Investment Solutions für Europa und Schweiz begann und 2016 Global Chief Strategist Multi Asset wurde. Zuvor arbeitete Gregor Hirt in leitenden Funktionen bei Schroders und Credit Suisse.

Gregor Hirt ergänzt: „Vontobel Asset Management hat sich einen exzellenten Ruf im Bereich Multi-Asset-Anlagen erarbeitet. Ich freue mich darauf, diese starke Wettbewerbsposition zusammen mit dem Team weiter auszubauen.“

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset Class. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 31. Dezember 2016 beträgt das betreute Kundenvermögen rund 101 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) eröffnet Standort in Frankfurt am Main

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa, öffnet eine Dependance im Bürokomplex Junghof in Frankfurt am Main. Die Expansion wurde maßgeblich mit Hilfe des GTEC-Partners Union Investment möglich. Damit erschließt sich GTEC neben Berlin einen weiteren internationalen Standort in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Eine wachsende Startup-Szene, viele bekannte Konzerne, aber auch die hidden Champions aus dem Mittelstand, zahlreiche Hochschulen und andere akademische Einrichtungen sowie große Internationalität kommen in der Mainmetropole zusammen. Das ist der Nährboden, aus dem GTEC unter dem bewährten Motto “Inspire. Guide. Grow.” interessante und relevante Programme macht und damit den Raum Frankfurt bereichern wird.

Um die hohe Programmqualität des GTEC auch am neuen Standort sicherzustellen, wurde das Advisory Board erweitert. Die neuen Mitglieder sind der norwegische Wirtschaftsphilosoph Anders Indset, der Business Angel und Investor Johannes Peschko, sowie Oliver Clasen, früher in der Finanzindustrie tätig und heute Unternehmer, Mentor und Management Consultant. Sie verfügen über Kontakte und Netzwerke vor Ort, die die diversen Programme für Startups sowie Veranstaltungsformate wie zum Beispiel Open Lectures und Meetups ermöglichen. Außerdem werden auch in Frankfurt Executive Education Masterclasses angeboten, um die zahlreichen klassischen Unternehmen in der Region mit den Themen Entrepreneurship und Intrapreneurship vertrauter zu machen.

Dank der Unterstützung von Tishman Speyer residiert GTEC im Junghof im Herzen der Stadt. Geplant ist, dass im gesamten Haus innovative und internationale Startups sowie Innovationsabteilungen diverser Konzerne ein Zuhause finden, um ihre Ideen mit Unterstützung des GTEC-Netzwerks aus Mentoren und Investoren weiter zu entwickeln. Finanziert von den GTEC-Unternehmenspartnern erhalten Startups, die an den GTEC-Programmen teilnehmen, sämtliche Leistungen kostenlos.

Wir freuen uns sehr, unser einzigartiges Angebot nun auch außerhalb von Berlin anbieten zu können. Ich bin sicher, dass GTEC eine Bereicherung für die Frankfurter Szene und darüber hinaus sein wird. Nicht zuletzt mit der 1A-Location im Herzen Frankfurts wird GTEC auch in Frankfurt eine sehr nachgefragte Anlaufstelle für Startups, Unternehmen, Universitäten und auch der an Entrepreneurship interessierten breiten Öffentlichkeit sein. Die ersten nationalen und internationalen Startups haben sich schon für diesen Standort beworben”, sagt Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Leiter Drittvertrieb für Europa

Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) gibt die Ernennung von Martin Thommen zum Leiter des Drittvertriebs für Europa zum 1. Juni bekannt.

Martin Thommen war zuvor als Leiter des Wealth Managements und des Personal-Banking- Vertriebs Schweiz bei UBS Asset Management tätig. Über mehr als 30 Jahre hat Thommen bei der UBS eine Vielzahl an Managementpositionen bekleidet, darunter auch im Drittvertrieb für UBS Asset Management. Bis vor Kurzem war er zudem Mitglied des Vorstandes der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA, die er zwischen 2009 und 2014 als Präsident führte.

Thommen wird sein Büro in Zürich haben. In dieser neu geschaffenen Rolle wird er an Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions, berichten.

Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions, bei Lombard Odier IM: „Bei Lombard Odier IM streben wir stets danach, die Welt um uns herum neu zu bewerten und zu überdenken. Wir verfügen über ein innovatives und spezialisiertes Investmentangebot. Es hilft Investoren dabei, den Herausforderungen in einer Phase beispiellos niedriger Zinsen zu begegnen.

In den vergangenen zwölf Monaten haben wir uns im Bereich Vertrieb und Marketing neu positioniert, um unseren Kunden einen stärker auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen und lösungsbasierten Ansatz anzubieten. Dabei haben wir in unsere Lösungs- und Vertriebsteams investiert, um unsere Fähigkeiten in den Kernmärkten zu verstärken und unseren Kunden einen besseren Service bieten zu können. Wir freuen uns sehr, Martin bei uns zu begrüßen. Er bringt eine Fülle an Erfahrungen und Einblicken mit, die wertvoll sein werden, wenn wir unseren Drittvertrieb über Europa hinweg weiter ausbauen.“

Über Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang der Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.

MiFID II - Vorbereitungsarbeiten zwischen fundinfo und der Fondsindustrie laufen auf Hochtouren

Der auf den 3. Januar 2018 festgelegte Termin für die Einführung der neuen Finanzmarktrichtlinie MiFID II rückt schnell näher und damit auch die Deadline für die äusserst komplexen Vorbereitungen und IT-Anpassungen, die Finanzdienstleister vornehmen müssen. Die neuen regulatorischen Anforderungen, die dem Anlegerschutz dienen sollen, erhöhen den administrativen Aufwand und die Komplexität beim Austausch von Daten auf Seiten aller Akteure drastisch.

Um Sicherzustellen, dass die Services von fundinfo zum Stichtag alle rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllen, arbeiten wir zurzeit intensiv mit allen Partnern aus der Fondsindustrie zusammen. Dabei fokussieren wir uns auf unsere Stärke, unseren Kunden hocheffiziente Lösungen in den Bereichen Fondspublikation sowie Daten- und Dokumentenverteilung zu bieten.

Unsere Data Dissemination und Data Feed Services werden mit den relevanten Daten zur Kostentransparenz und zum Target Market im von der Fondsindustrie bevorzugten openfunds- Datenformat erweitert. Dadurch entsteht eine zentrale Datenbank, die sämtliche MiFID II-bezogenen Fondsinformationen enthält. Dies erleichtert allen Marktteilnehmern den Austausch aller erforderlichen Informationen und reduziert Fehler auf ein absolutes Minimum.

Parallel zu den Vorbereitungen für MiFID II bereitet fundinfo sich auch auf die Einführung der PRIIP-Verordnung vor, die am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Mit unseren angepassten Services unterstützen wir somit unsere Kunden zum jeweiligen Stichtag bei der Erfüllung aller Anforderungen auf höchst effiziente Weise.

Wenn auch Sie erfahren möchten, wie fundinfo Sie in Bezug auf MiFID II und PRIIP KIDs unterstützen kann, kontaktieren Sie einfach unser Team. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Diese Meldung erschien zuerst auf fundinfo.com.

Erste Asset Management lanciert Fonds für EM-Unternehmensanleihen mit kürzeren Laufzeiten

Die österreichische Erste Asset Management startet ihren neuen Fonds, den ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE SHORT TERM mit einer institutionellen Tranche und einer Retailtranche. Der Fonds investiert in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern in Hartwährung im kürzeren Laufzeituniversum, vorwiegend mit einer Laufzeit unter drei Jahren. Damit erlaubt er Investoren eine defensive Positionierung im Hinblick auf steigende Zinsen – bei gleichzeitig attraktiven Risikoaufschlägen. Bei der Anleihenselektion wird ein Mindestrating von B- voraussetzt. Im Rahmen dieser aktuellen Anlagestrategie ist der Fonds auch konform mit den für Publikumsfonds anwendbaren Ratinguntergrenzen gemäß dem deutschen Versicherungsaufsichtsgesetz. Die Fondswährung lautet auf US-Dollar.. Der Fondsstart erfolgte zum 03. April mit einem Startvolumen von 20,1 Millionen US-Dollar.

Zinsniveau – Zurück in die Zukunft

Vieles spricht dafür, dass die Federal Reserve (Fed) mit ihren Zinserhöhungen das Ende des Niedrigzinsumfelds eingeleitet hat. „Mitglieder der Fed erwarten, dass der US-Leitzins zu Ende 2017 bei 1,375 Prozent stehen wird, bis Ende 2018 sogar bei über zwei Prozent. Langfristig gehen sie davon aus, dass sich das Zinsniveau erst bei etwa drei Prozent einpendeln wird“, sagt Fondsmanager Péter Varga. Anlegern, die ihre Strategie auf den Anleihenmärkten nicht rechtzeitig anpassen, würden somit erhebliche Ertragsverluste drohen. Eine Alternative sind laut Varga Anleihen mit kürzeren Laufzeiten, die im Umfeld steigender Zinsen höhere Stabilität bieten.

Schwellenländer-Unternehmensanleihen bieten auch bei kürzeren Laufzeiten attraktive Risikoaufschläge

Die Strategie, kürzere Laufzeiten und Anleihen von Unternehmen aus Schwellenländern zu kombinieren, bietet Investoren die Chance auf überdurchschnittliche Renditen. Gerade das kurze Laufzeitsegment von Schwellenländer-Unternehmensanleihen weist nach wie vor attraktive Renditeaufschläge auf. „Die Risikoaufschläge von Anleihen mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren liegen nur etwa 20 Basispunkte niedriger als bei einer Laufzeit von sieben bis zehn Jahren“, berichtet Varga. „Durch die gezielte Beimischung des Drei- bis Fünfjahressegments können Investoren von weiteren positiven Effekten profitieren. Die Spreads sind hier aktuell im Vergleich zu allen anderen Anlagehorizonten deutlich höher.“ 

Das Startportfolio des Fonds besteht aus 71 Titeln mit einem Mindestrating von B-. Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von unter drei Jahren machen derzeit etwa zwei Drittel des Fondsvermögens aus. Die höchsten Ländergewichtungen liegen in China (13 Prozent), Brasilien (13 Prozent), Indien (10 Prozent), Türkei (9 Prozent) und Russland (9 Prozent). Die Rendite des gesamten Portfolios liegt in US-Dollar berechnet bei über 3,7 Prozent, die modifizierte Duration beträgt 2,5 Prozent.

CACEIS bietet Depotbank-Services für Hongkong-Fonds

CACEIS ist ab sofort durch die Hong Kong Securities and Futures Commission als zugelassene Depotbank für in Hongkong domizilierte Fonds gelistet. Asset-Manager erhalten für Fonds, die in Hongkong domiziliert sind, mithilfe des Mutual Recognition of Funds Programms (MRF) Zugang zum Markt für Publikumsfonds in Festlandchina. Das MRF-Programm ermöglicht somit den Fondsmanagern den Vertrieb ihrer Produkte zwischen den Finanzmärkten von Hongkong und China.

CACEIS bietet seinen Kunden, die am asiatischen Markt aktiv sind, ein breites Spektrum an Dienstleistungen für ihren Fondsvertrieb an. CACEIS kann als Depotbank in Hongkong seine Kunden unterstützen, die Zulassung durch die Securities and Futures Commission zu erwerben. Die Dienstleistungen von CACEIS unterliegen zudem den Richtlinien und Best-Practice-Vorgaben der Hong Kong Trustees‘ Association, in dem die Bank Mitglied ist. Dadurch wird ein hoher professioneller Servicestandard gewährleistet.

Die CACEIS Gruppe verfügt über umfangreiche Erfahrung im europäischen Depotbank- und Verwahrstellengeschäft. Daher kann die Bank sicherstellen, dass ihre Kunden das gesamte Potenzial für die Geschäftsentwicklung optimal nutzen, das sich aus dem MRF-Programm ergeben kann.

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office-Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

GAM ernennt Adam Brown zum neuen Global Head of Marketing

Am 3. Juli 2017 tritt Adam Brown die Position des Global Head of Marketing bei GAM an. Er wird von London aus den Bereich Marketing leiten.

Vor seinem Wechsel zu GAM war Adam Brown bei Columbia Threadneedle Investments für die Leitung des Marketings über alle Vertriebskanälen in der EMEA-Region und Asien zuständig. Mit mehr als 18 Jahren Berufserfahrung im Finanzsektor verfügt er über eine umfassende Expertise, die ihn befähigt, Marketingmaßnahmen über traditionelle wie digitale Kommunikationskanäle voranzutreiben.

Adam Brown ist dem Group Head of Distribution, Tim Rainsford, unterstellt und wird sowohl für das Vertriebs- als auch für das Produktmarketing verantwortlich sein. Er wird eng mit den Sales-, Produkt- und Vertriebsteams zusammenarbeiten, um Marketinginitiativen zu steuern, die Vertriebsinitiativen des Konzerns weltweit zu unterstützen und das Markenbewusstsein für den  einheitlichen Markennamen GAM zu stärken – nachdem die Lizenz zur Nutzung der Marken von Julius Bär für die Vermarktung von Investmentfonds aufgelöst worden ist. 

Tim Rainsford, Group Head of Distribution, kommentiert den Personalzugang: „Adam Brown ist ein äußerst kompetenter Marketingexperte, der im institutionellen wie im intermediären Geschäft über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Markenaufbau, Kundenkommunikation, Anlageexpertise, Thought Leadership, Eventmanagement  und Sponsoring verfügt. Wir freuen uns sehr darauf, ihn in unserem Team zu begrüßen. Mit seinem Know-how werden wir die Kommunikation mit unseren Kunden relevanter, überzeugender und zeitgemäßer gestalten können.“

Lebenslauf von Adam Brown
In den vergangenen fünf Jahren war Adam Brown bei Columbia Threadneedle als Head of Marketing für die EMEA-Region und Asien tätig. Zuvor bekleidete er bei Threadneedle, Blackrock und Fidelity diverse Marketingfunktionen. Er besitzt einen MA in strategischem Marketing-Management der Kingston University.