ETF Securities Ausblick 2017 – April-Update

Die Politik der Zentralbanken signalisiert einen wichtigen Wendepunkt für die globale Zinslandschaft in diesem Jahr. Ob und inwiefern bevorstehende Risken zur Realität werden, wird die Geschwindigkeit und Intensität bestimmen, mit der die Notenbanken an die Normalisierung der Zinssätze schreiten – mit Auswirkungen für alle Anlageklassen weltweit.

Im Kontext dieses breiteren Trends hat ETF Securities eine Reihe von Schlüsselthemen für 2017 identifiziert, die anbei im Ausblick genauer ausgeführt werden. Im Folgenden eine Übersicht der Themen:

Ausblick Fremdwährungen 2017, Martin Arnold:

  • „Das Britische Pfund bleibt die am stärksten unterbewertete Währung im G10-Raum; der Japanische Yen wird sich wahrscheinlich abschwächen; der US-Dollar wird inmitten einer friedfertigeren Rhetorik der Fed weich bleiben, und der Euro wird vom Zurückfahren der Quantitative Easing-Politik durch die EZB profitieren.“

Ausblick Platin 2017, Gold und Südafrikanischer Rand entscheidend, Maxwell Gold:

  • „Schlüsselvariablen für Platin sind: Gold, der Südafrikanische Rand, Schwellenländer-Aktien und die globale Industrieproduktion. Der Platinpreis hinkte anderen Edelmetallen in den letzten paar Jahren hinterher. Aktuell mögen wir das Risiko-Ertragsverhältnis für Platin auf Jahressicht. Unser Basisszenario sieht den „Fair Value“ bei 1005 Dollar je Feinunze.“

„Taper-Trotzanfall 2.0“ ist unwahrscheinlich, Martin Arnold:

  • „Wir erwarten, dass der Euro profitiert, wenn die EZB dieses Jahr den Erwerb von Assets beenden wird. Währenddessen wird die Bank of Japan den Kauf von Assets weiter fortsetzen und somit den Yen schwächen. Wenn das Quantitative Easing-Tapering stattfindet, sind volatile Effekte wie in der Vergangenheit unwahrscheinlich. Die globale Wirtschaft steht nämlich auf einer solideren Basis und die Zentralbanken haben sich in ihrer Kommunikation mit dem Markt verbessert.

Technologie-Aktien: Strukturelles Wachstum bei attraktiven Bewertungen, Michael Wang:

  • „Aktien aus dem Technologiebereich haben ihre Gewinne stärker gesteigert als alle anderen Sektoren in den vergangenen beiden Jahrzehnten. Der Gewinn pro Aktie stieg seit 1995 um mehr als 500 Prozent, der breite Markt schaffte nicht einmal die Hälfte davon.“

Inflationsgeschützte Anleihen verbessern risikoadjustierte Gewinne von Portfolios, Morgane Delledonne:

  • „Innerhalb der vergangenen Dekade haben inflationsgeschützte Anleihen alle anderen Anlageklassen outperformt. Unsere Analysen ergeben, dass langfristig inflation-linked Bonds als Kernbestandteil jedes Portfolios berücksichtigt werden sollten.“

Exponierte Verwundbarkeit durch steigende Zinsen, James Butterfill:

  • „Wir haben Bereiche isoliert, die für Zinserhöhungen am verletzlichsten sind, weil sie die höchste Schuldenbelastung aufweisen. Konkret sind das kleinere US-Unternehmen, der FTSE 100 und Haushalte im Vereinigten Königreich. UK hat eine substanzielle Verschlechterung seiner ,interest cover ratio’ gesehen (einem Maßstab für die Fähigkeit von Unternehmen mit ausstehenden Schulden umzugehen), die von 9x im Jahr 2012 auf heute 3,4x gefallen ist.“

Wenig Disziplin innerhalb der OPEC, Nitesh Shah:

  • „Obwohl einzelne OPEC-Staaten, die in das Abkommen für Produktionseinschnitte involviert sind, der Einhaltung nahe kommen, befindet sich das Kartell als Ganzes erst zu 83 Prozent auf seinem Weg, die beschlossene Kürzung von 1,2 Millionen Barrel Öl pro Tag zu verwirklichen. Die steigende US-Produktion wird die Preise bei rund 55 US-Dollar je Barrel begrenzen und somit die Motivation der OPEC für weitere Einschnitte einschränken.“

Reduziertes Metallangebot aufgrund steigender Umweltbedenken, Nitesh Shah:

  • „In China könnten Schließungen in der Aluminiumproduktion die globale Kapazität während des Winters um sechs Prozent reduzieren. Das könnte ausreichen, um die globale Angebots-Nachfrage-Balance bei Aluminium in ein Defizit zu drücken. Potenzielle Minenschließungen auf den Philippinen, die derzeit umkämpft sind, repräsentieren annähernd acht Prozent des globalen Angebots.“

Lithium und „Energie-Metalle”, James Butterfill & Maxwell Gold:

  • „Der wachsende Einsatz der Batterietechnologie wird sich als Segen für die Nachfrage nach Lithium, Kobalt und Magnesium erweisen. Der an der London Metal Exchange gehandelte Preis für Kobalt ist mit über 125 Prozent plus seit Juni 2016 steil in den Himmel geschossen, im bisherigen Jahresverlauf (bis zum 27. März) wurden 64 Prozent Zuwachs erzielt.”

Hier geht es zum zweiten „Triannual Outlook“ für 2017 von ETF Securities.

Börse Hamburg: Im April weiter hohe Umsätze im Fondshandel trotz Osterfeiertage

Der Fondshandel der Börse Hamburg bleibt auch im vierten Monat des Jahres auf Erfolgskurs. Trotz Osterfeiertage und einer starken Zurückhaltung an den Märkten vor der Frankreichwahl blieben die Umsätze im Fondshandel auf hohem Niveau. Gefragt waren insbesondere wieder die offenen Immobilienfonds, aber auch Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

DAX30 und EURO STOXX 50 bewegten sich in den ersten beiden Aprilwochen leicht abwärts, nachdem sie Ende März ein kleines Zwischenhoch markiert hatten. Das Marktgeschehen war einerseits geprägt durch die Osterfeiertage, die viele Anleger urlaubsbedingt vom Markt fern hielten. Andererseits warf insbesondere die Präsidentenwahl in Frankreich ihre Schatten voraus. Nicht wenige befürchteten einen Vorwahl-Sieg von Marine le Pen, was die europäischen Aktienmärkte und insbesondere den Euro sicher auf Talfahrt geschickt hätte. Es kam jedoch etwas anders. Der politische Newcomer Emmanuel Macron entschied für sich die erste Runde der Wahl und löste damit europaweit eine Hausse aus. Aber nicht nur der Euro und die europäischen Aktienmärkte konnten profitieren, auch der DOW JONES und NASDAQ 100 vollzogen einen Kurssprung.

Anleger handelten im April Fondsanteile im Volumen von rund 84 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat (März: 85 Millionen Euro). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund der Feiertage im April nur an 18 Tagen gehandelt werden konnte.

Die offenen Immobilienfonds (OIF) stehen unverändert in der hohen Gunst der Anleger. Im April konnten sie acht der TOP 10 im Umsatzranking für sich verbuchen (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds dominieren den Fondshandel

Mit einem Umsatz von rund 10,6 Millionen Euro verteidigte der CS EUROREAL WKN 980500 im April erneut den Platz eins im Ranking, während der SEB ImmoInvest WKN 980230 knapp dahinter mit rund 10,3 Millionen Euro auf Platz zwei landete. Platz drei eroberte der Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP, der im April auch gleichzeitig Aktionsfonds des Monats an der Börse Hamburg war, mit einem Umsatz von 9,6 Millionen Euro. Danach folgen mit deutlichem Abstand die beiden OIFs hausInvest mit 5,8 Millionen Euro sowie der KanAm grundinvest mit 5,3 Millionen Euro Umsatz.

Fonds auf türkische Aktien legten im April zu, Edelmetall- und Energiewerte-Fonds sowie Brasilien mit negativer Performance

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im April vor allem Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Der türkische Aktienmarkt konnte nach Erdogans Volksabstimmung deutlich zulegen. So erreichte der HSBC Turkey Equity WKN A0D9FM eine Performance von fast 10 Prozent. Der JPMorgan Turkey Equity Fund WKN 577346 und der DWS Türkei WKN A0DPW3 erzielten im Monatsvergleich Kursgewinne von rund 8 Prozent.

Wie bereits im März belegten auch im April Rohstoff-Fonds die letzten Plätze der Performanceliste im Fondshandel der Börse Hamburg. Speziell Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Edelmetallminenwerte und Energiewerte mussten deutliche Abschläge hinnehmen. Schlusslichter waren der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF WKN A2AHFT mit einem Wertverlust von rund 11 Prozent, gefolgt vom STABILITAS - PACIFIC GOLD+METALS Fonds WKN A0ML6U mit minus 9 Prozent und dem SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ mit minus 8 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite waren im April erneut Fonds mit Anlageschwerpunkt Brasilien. Der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W gab rund 5 Prozent nach.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im April 2017

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.04.2017 bis zum 28.04.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

VanEck lanciert Emerging Markets Local Currency Bond UCITS ETF in Europa

VanEck Investments Ltd. lanciert den VanEck Vectors J.P. Morgan EM Local Currency Bond UCITS ETF (EMLC) in Europa. Der Exchange-Traded Fund (ETF) basiert auf dem J.P. Morgan GBI-EMG Core Index (GBIEMCOR), der die Entwicklung von in Lokalwährungen begebenen Schwellenländer-Staatsanleihen verfolgt. Die Listung an der Frankfurter Börse Xetra erfolgt zum 28. April, die Gesamtkostenquote beträgt 0,44 Prozent. Weitere europäische Börsen folgen zeitnah.

„Der EMLC bietet Investoren einen direkten Zugang zu lokalen Schwellenländermärkten. Neben höheren Risikoaufschlägen gegenüber den entwickelten Ländern bieten diese zudem Potenzial für Währungsaufwertungen“, sagt Uwe Eberle, Head of International Business Development and Distribution bei VanEck. Des Weiteren würden Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern eine vergleichsweise geringe Korrelation zum US-Dollar aufzuweisen und böten damit eine Möglichkeit, ein Portfolio zu diversifizieren.

Der J.P. Morgen GBI-EMG Core Index besteht aus einer Auswahl an Lokalwährungsanleihen von 16 staatlichen Emittenten aus den Schwellenländern. Dazu zählen die Regierungen Argentiniens, Brasiliens, Chiles, Kolumbiens sowie von, Ungarn, Indonesien, Malaysia, Mexiko, Peru, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Thailand, der Türkei und Südafrika. Der Index ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Das Market-Cap für Einzelpositionen liegt bei zehn Prozent, um die Diversifikation zu gewährleisten. Ein Rebalancing des Index erfolgt auf monatlicher Basis.

Der EMLC ist der vierte UCITS ETF, der unter dem Dach von VanEck Vectors ETFs angeboten wird. „Nachdem wir in 2015 zwei ETFs für Goldminenaktien und den US Wide Moat, einen Strategic-Beta-ETF, gelauncht haben, freuen wir uns über unser weiteres Produkt in Europa, den EMLC“, so Eberle. „Das Interesse von Investoren an den Schwellenländern hat spürbar zugenommen. Im Vergleich zu den entwickelten Märkten sehen wir in den Schwellenländern Potenzial für ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum sowie für eine höhere Realverzinsung. Mit dem EMLC folgen wir unserer Linie, zukunftsorientierte Investmentlösungen anzubieten, die das Portfolio langfristig stärken.“

BMO Real Estate Partners legt weiteren Spezial-AIF für Einzelhandelsimmobilien auf

BMO Real Estate Partners Deutschland hat einen neuen Immobilien-Spezial-AIF der „Best Value Germany“-Serie gestartet. Der „Best Value Germany III“ investiert - wie die erfolgreichen Vorgängerfonds - in innerstädtische Einzelhandelsimmobilien und Fachmarktzentren in Groß- und Mittelstädten in Deutschland. Der Fonds hat ein Ziel-Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro; Eigenkapitalzusagen eines institutionellen Investors in Höhe von 75 Millionen Euro liegen bereits vor. Der Vorgängerfonds „Best Value Germany II“ ist zu 75 Prozent investiert.

BMO Real Estate Partners Deutschland erwarb für den „Best Value Germany III“ bereits ein Geschäftshaus im Zentrum der Bonner Innenstadt, welches Anfang April in den Bestand übernommen werden konnte. Es liegt in der Fürstenstraße 2-4 mit direkter Anbindung an die Hauptgeschäftsstraße der Bundesstadt. Das Objekt besteht aus zwei in geschlossener Bauweise errichteten Gebäuden und verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 2.400 Quadratmetern. In unmittelbarer Umgebung befinden sich das Kurfürstliche Schloss als Sitz der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität sowie der Bonner Hofgarten. Ankermieter sind der Sports-Retailer Blue Tomato und Daniels Mode, ein Multilabel-Filialist für Damen- sowie Herrenmode. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Comfort war als Makler beratend und vermittelnd tätig. Weitere Objekte für das Portfolio des Fonds befinden sich zurzeit in der näheren Ankaufsprüfung.

„Unsere langjährige Erfahrung im Einzelhandelsimmobilienmarkt sowie unsere professionelle Arbeit für institutionelle Anleger aus Deutschland ergibt eine Kombination, die am Markt überzeugt. Aufgrund der erfolgreichen Vorgängerfonds und der ungebrochen hohen Investorennachfrage lag es für uns nahe, der Serie der Best-Value-Germany-Fonds ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Immobilie in Bonn bereits das erste attraktive Objekt für den Fonds sichern konnten“, ergänzt Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Im Ankauf solcher Objekte sind mehr denn je Marktnähe und Vernetzung in der Kombination mit schnellen Entscheidungen und Transaktionssicherheit die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Durch die enge Zusammenarbeit unseres Teams sowie mit unseren Partnern vor Ort schaffen wir diese Voraussetzungen.“

Lombard Odier IM startet verantwortungsvoll anlegenden globalen Aktienfonds

Lombard Odier Investment Managers („Lombard Odier IM“) hat sein Angebot im Bereich Impact-Investing mit dem Start des LO Fonds – Global Responsible Equity („der Fonds“) erweitert. Ziel des Fonds ist eine quantifizierbare soziale und ökologische Wirkung in Verbindung mit finanzieller Überrendite.

Um stabile risiko-adjustierte Erträge zu erzielen, kombiniert der Fonds die lange Tradition von Lombard Odier im Bereich verantwortungsvolles Investieren mit seinem proprietären, faktorbasierten Ansatz. Der Prozess wird von einem einzigartigen Ansatz zur ESG-Messung untermauert. Ziel ist es, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle durch die Fokussierung auf greifbare Ergebnisse zu identifizieren. Zusätzlich strebt der Fonds einen im Vergleich zum Gesamtmarkt reduzierten CO2-Verbrauch über die Investments hinweg an. In verantwortungsbewussten, faktorbasierten Portfolios verwaltet Lombard Odier mehr als eine Milliarde Schweizer Franken (Stand: 31. Januar 2017).

Der Fonds wird mit einem verwalteten Vermögen (Assets under Management) in Höhe von 83 Millionen US-Dollar aufgelegt. Das Management verantworten Alexandre Déruaz, Leiter des Bereichs Systematic Equities, und Nicolas Mieszkalski als Co-Portfoliomanager. Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions, verantwortet die ESG-Advisory-Funktion, die vollständig in den Investmentprozess integriert ist.

Ziel des Fonds ist es, Unternehmen zu meiden, die in nicht-ethischen Bereichen tätig, strukturellen regulatorischen Risiken ausgesetzt und/oder Gegenstand schwerwiegender ethischer Kontroversen sind. Durch den proprietären Ansatz von Lombard Odier IM zur ESG-Messung schließt der Fonds in allen Branchen jene Unternehmen aus, die bezüglich der ESG-Kriterien am schlechtesten abschneiden. Zugleich versucht er, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle zu identifizieren. Der Fonds ist darüber hinaus bestrebt, den CO2-Verbrauch innerhalb des Portfolios zu minimieren. Hierfür konzentriert er sich in jedem Sektor auf die Unternehmen mit dem geringsten CO2-Ausstoß. Zugleich nutzt er einen proprietären faktorbasierten Ansatz, um systematisch nach Unternehmen mit den stärksten fundamentalen Finanzkennzahlen und Geschäftsmodellen, künftigem Wachstumspotenzial und attraktiven Bewertungen und Markttrends zu suchen.

Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions bei Lombard Odier IM dazu: „Lombard Odier IM hat in den vergangenen 20 Jahren die Entwicklung des Impact-Bereichs nicht nur beobachtet, sondern vielmehr die Bewegung als Vorreiter hin zu immer tiefergehenden und umfassenderen Impact-Lösungen vorangetrieben. Die Angebote für unsere Kunden stellen stets den Versuch dar, die Grenzen der Fokussierung auf eine nachhaltig positive Wirkung zu verschieben, indem wir sie ins Zentrum unserer Investmentprozesse integrieren. Wir glauben, dass Investments nicht nur eine starke Wertentwicklung aufweisen, sondern zugleich eine Lösung für die wichtigsten sozialen und ökologischen Herausforderungen bieten sollten. Der neue Global Responsible Equities Fonds folgt der Auflage unseres Global Climate Bond Fund. Der Fonds stellt unser jüngstes Angebot dar, um Investoren zu helfen, eine positive Wirkung zu erzielen, ohne Kompromisse bei den Erträgen eingehen zu müssen.”

Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions: „Unser Investmentansatz wurde entwickelt, um ESG- Impact zusammen mit dem Ziel einer finanziellen Überrendite in jeden Schritt unseres Prozesses zu integrieren. Indem wir den Markt systematisch auf Faktor-Allokationen hin untersuchen, wollen wir nachhaltige Firmen mit starken Finanz- und Geschäftskennzahlen sowie mit attraktiven Bewertungen identifizieren. Das kombinieren wir mit unserem ESG-Ansatz, der sein Augenmerk auf die tatsächlich erzielten Ergebnisse legt. Hierfür sucht er nach Unternehmen, die positive Wirkung erzielen und nicht nur Versprechen machen. Die Berücksichtigung nicht- finanzieller Überlegungen im Investmentprozess hilft Investoren, positiven Einfluss zu nehmen und wirkt wie ein Risiko-Schutz-Mechanismus, von dem wir glauben, dass er die Erträge langfristig verbessern kann.“

Die Managementgebühr bei dem Fonds beträgt 0,60%. Er ist UCITS-konform und für Investoren in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Liechtenstein, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien in USD-, EUR-, CHF- und GBP- Anteilsklassen verfügbar.

Deal of the Decade: Union Investment gewinnt Award für Pegasus-Portfolio

Das Fachmagazin PropertyEU hat am 26. April 2017 in einer feierlichen Abendzeremonie die Deal of the Decade Awards verliehen. Die wichtigsten Entscheider aus der europäischen Immobilienwirtschaft kamen im Whitehall Palace im Zentrum von London zusammen, um gemeinsam auf die Highlights der Jahre 2006 bis 2016 zurückzublicken. Preise wurden in insgesamt zwölf Kategorien vergeben.

Union Investment erhielt den Award für den besten Portfolio-Deal des Jahrzehnts und damit einen der Hauptpreise des Abends. Ausgezeichnet wurde der Verkauf des Pegasus-Portfolios, den Dr. Frank Billand im Jahr 2007 abgeschlossen hatte. Das Pegasus-Portfolio umfasste 54 Immobilien aus den Beständen des UniImmo: Deutschland und UniImmo: Europa und ging für 2,56 Milliarden Euro an Morgan Stanley und IVG Immobilien. Durch die Transaktion konnte der Bestand der Fonds entscheidend verjüngt und für die Zukunft ausgerichtet werden. Der Gewinn lag bei 325 Millionen Euro. Im Durchschnitt konnten die Objekte zu einem Preis von 14,5 Prozent über dem Verkehrswert verkauft werden.

Die Begründung der Jury

Die Jury hob hervor, dass das Pegasus-Portfolio bis heute eine der größten Portfolio-Transaktionen darstellt, die jemals in Deutschland abgeschlossen wurde. Der Abschluss sei „ein Beispiel für das perfekte Timing und die gute Strukturierung einer komplexen Transaktion“, betonen die Branchenexperten in ihrem Urteil. „Diese Transaktion war in ihrer Größe und in ihrer Bedeutung beispielgebend für den gesamten Immobilienmarkt. Als Vorläufer für ähnliche Portfolioabschlüsse verdient sie besondere Anerkennung.“

Die 54 Objekte des Pegasus-Portfolios verteilten sich auf 27 Standorte in Deutschland. Einen Schwerpunkt bildeten die Regionen Berlin und Rhein-Main, die unter anderem mit den Büroimmobilien „Neues Kranzler Eck Berlin“ und „Frankfurter Welle“ vertreten waren. Insgesamt lag der Büroanteil bei rund 60 Prozent.

CORESTATE Capital Group mandatiert Axel Wieandt als Berater

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, mandatiert Axel Wieandt als Berater für die Themen Post Merger Integration und Repositionierung von Beteiligungen. Axel Wieandt wird das Management der CORESTATE unter anderem bei der Vorbereitung verschiedener Maßnahmen im Zusammenhang mit der Akquisition der Hannover Leasing Gruppe unterstützen. CORESTATE hatte im Dezember 2016 94,9% der Hannover Leasing Gruppe von Helaba und HTSB erworben. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, welcher für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird.

Axel Wieandt begann seine Laufbahn nach einem Studium zum Diplom-Kaufmann, mit anschließender Promotion, an der WHU – Otto Beisheim School of Management (WHU) und arbeitete danach bei McKinsey und Morgan Stanley. Im Jahr 2000 leitete er als jüngster Bereichsvorstand der Deutschen Bank die Abteilung für Konzernentwicklung und fungierte ab 2003 zusätzlich als Global Head of Corporate Investments. Im Anschluss wechselte Axel Wieandt für knapp zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender zur Hypo Real Estate Holding. Im Jahr 2010 kehrte Axel Wieandt als Verantwortlicher für Integrationsthemen zur Deutschen Bank zurück. Es folgte eine Tätigkeit als Managing Director im Bereich Investmentbanking bei Credit Suisse Deutschland. Im Oktober 2012 ernannte die Valovis Bank, die frühere Karstadt-Quelle-Bank, Axel Wieandt zu ihrem Vorstandsvorsitzenden. Mitte 2015 schied Axel Wieandt aus dem Vorstand der Valovis Bank aus. Zudem ist Axel Wieandt seit 2005 Honorarprofessor an der WHU.

Ralph Winter, Gründer und Senior Advisor, CORESTATE: „Wir sehen vermehrt Asset Manager, die aufgrund ihrer Größe und der zunehmenden regulatorischen Aufgaben kein besonders profitables und langfristig stabiles Businessmodell haben. Eine Konsolidierung in diesem Bereich ist die unmittelbare Folge. Dafür braucht es hohe Management Expertise im Bereich Integration, Repositionierung und Kosteneffizienz.“

Jubiläum: 5 Jahre NN Global Convertible Opportunities Strategie

„Als die Strategie vor fünf Jahren aufgelegt wurde, sahen die Finanzmärkte noch deutlich anders aus“, sagt Jasper van Ingen, Senior Portfolio Manager für Wandelanleihestrategien bei NN Investment Partners. „Damals bestand die reale Möglichkeit, dass Griechenland die Eurozone verlassen würde. Und in den USA war die Notenbank gerade im Begriff, eine weitere Runde quantitativer Lockerungen (QE3) einzuläuten, die den S&P 500 deutlich in die Höhe trieben. Die finanzielle Repression steckte noch in ihren Anfängen – die Notenbanken weltweit versuchten, die wirtschaftliche Erholung anzukurbeln, indem sie die Fremdkapitalkosten drückten. Wir alle wissen, was dann mit den Zinsen, Credit Spreads und Aktienmärkten passiert ist.“

Anlagephilosophie und -kriterien

Die Strategie wurde mit der Überzeugung aufgelegt, dass Wandelanleihen eine strukturell attraktive Anlageklasse sind. Denn Wandelanleihen haben in der Vergangenheit aktienähnliche Renditen bei einer deutlich geringeren Volatilität erzielt. Darüber hinaus können Wandelanleihen Portfolios, die diese Papiere noch nicht enthalten, deutliche Diversifikationsvorteile bieten. Wandelanleihen besitzen eine hohe Korrelation mit Aktien (90 Prozent), korrelieren aber nur begrenzt mit Hochzinsanleihen (60 Prozent) und praktisch nicht mit Staatsanleihen. Wandelanleihen bieten zudem Zugang zu Unternehmen, die über den Markt für normale Unternehmensanleihen nicht zugänglich sind. Viele Emittenten von Wandelanleihen haben keine Standardanleihen im Umlauf.

Wir sind davon überzeugt, dass wir für Anleger einen Mehrwert erzielen können, da wir nicht an eine Benchmark gebunden sind: Unser Portfolio wird nicht auf Basis einer Benchmark konstruiert. Um in unser Portfolio aufgenommen zu werden, müssen die Wandelanleihen drei strenge Anlagekriterien erfüllen:

  1. Wir investieren nur in ausgewogene Wandelanleihen, also in solche, die eine Balance zwischen den Kapitalerhaltsvorteilen einer Anleihe und den Kapitalwachstumsvorteilen einer Aktie bieten.
  2. Alle Anlagen durchlaufen eine strenge, formalisierte und dokumentierte Credit Due Diligence.
  3. Die Anlagen müssen in unseren thematischen Aktienrahmen passen. Wir glauben an Aktieninvestments, die über den gesamten Konjunkturzyklus bestehen können.

Gründe für die Outperformance

Seit dem Start hat die Strategie des NN Global Convertible Opportunities Fund (GCO) die am häufigsten genutzte ausgewogene Benchmark für Wandelanleihen, den Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index (USD), um mehr als 10 Prozent nach Gebühren übertroffen. Um unsere Wertentwicklung näher zu beleuchten, haben wir die monatlichen Überrenditen der Strategie gegenüber der oben genannten Benchmark über die vergangenen fünf Jahre grafisch dargestellt: Die horizontale X-Achse zeigt die Gesamtrendite der Benchmark, die positiven Erträge der Benchmark sind auf der rechten Seite dargestellt. Die vertikale Y-Achse zeigt die monatlichen Überrenditen des GCO gegenüber der Benchmark mit den Mehrerträgen in der oberen Hälfte der Grafik.

Grafik: Jeder Punkt repräsentiert die Rendite der Benchmark für den jeweiligen Monat (X-Achse) und die entsprechende Mehrrendite der Strategie (Y-Achse). Quelle: NN Investment Partners (Mai 2012 bis März 2017).

Das Diagramm der monatlichen Überrenditen und die orangefarbene Trendlinie zeigen zwei Dinge: Erstens, dass sich die Strategie des GCO, in Monaten in denen der Wandelanleihemarkt negative Renditen erzielte, besonders gut entwickelte, wie die deutlich über null liegende Trendlinie in der linken Hälfte der Grafik zeigt. Zweitens wird deutlich, dass der GCO, in den Monaten in denen sich die Benchmark positiv entwickelte, gut mit dem Markt Schritt halten konnte, wie die Positionierung der Trendlinie nahe null auf der rechten Seite der Grafik belegt. Die überdurchschnittliche Wertentwicklung des GCO in schwachen Marktphasen kann mit unserer strengen Credit Due Diligence erklärt werden. Seine Fähigkeit, in steigenden Märkten gut Schritt zu halten, liegt an der thematischen Titelselektion, die das Aufwärtspotenzial der zugrundeliegenden Aktien identifiziert und nutzt.

Ausblick

Auch heute beurteilen wir Wandelanleihen als Anlageklasse noch so positiv wie vor fünf Jahren. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass Investoren mit Wandelanleihen die Vorteile zweier Anlageklassen auf ihrer Seite haben. Vorausgesetzt sie führen eine gründliche Kreditanalyse durch, bietet sich ihnen die Chance, in eine Anlageklasse mit anleiheähnlichen Risiken und aktienähnlichem Renditepotenzial zu investieren.

Der NN (L) Global Convertible Opportunities ist ein Teilfonds des Luxemburger NN (L) (SICAV). NN (L) Global Convertible Opportunities wurde von der Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde CSSF zugelassen.

CS EUROREAL geht nach Sonderausschüttung an Commerzbank AG über

Mit Ablauf des Verwaltungsmandats am 30. April 2017 wird der CS EUROREAL kraft Gesetzes auf die Verwahrstelle übertragen. Der größte Teil des Immobilienportfolios ist bereits veräußert. Am 27. April 2017 wird vor dem Übergang des Verwaltungsmandats eine außerordentliche Sonderausschüttung an die Anleger gezahlt.

Am 1. Mai 2017 übernimmt gemäß Investmentgesetz die Commerzbank AG als Depotbank die weitere Abwicklung des CS EUROREAL. Am 21. Mai 2012 hatte die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft das Verwaltungsmandat für den offenen Immobilienfonds mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt und damit dessen geregelte Abwicklung eingeleitet.

Inklusive der gerade veräußerten größten Fondsliegenschaft in Rimini hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft im Rahmen der rund fünfjährigen Abwicklungsperiode 74 Liegenschaften für einen Verkaufspreis von insgesamt rund EUR 4,0 Mrd. veräußert. Seit der Einleitung der Rücknahmeaussetzung summieren sich die Verkäufe bereits auf 89 Objekte für insgesamt rund EUR 5,3 Mrd. Das entspricht 82 % des ursprünglichen Immobilienportfolios. Die Veräußerungserlöse lagen per Saldo in etwa auf der Höhe der zuletzt von den unabhängigen Gutachtern festgestellten Verkehrswerte. Der Verkauf von zwei Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg und Berlin mit einem Verkehrswert von insgesamt rund EUR 150 Mio. bzw. 2 % des ursprünglichen Portfolios wurde außerdem bereits vertraglich gesichert. Damit verbleiben 23 Immobilien mit einem Verkehrswert von rund EUR 1,0 Mrd. zum weiteren Verkauf durch die Commerzbank AG.

„Statt das umfangreiche Immobilienportfolio schnellstmöglich zu liquidieren, haben wir das Erreichen bestmöglicher Ergebnisse höher gewichtet. Durch die schrittweise Erholung der Immobilienmärkte nach der Euro-/Staatsschuldenkrise haben wir die Verkaufsaktivitäten daher in den letzten drei Jahren deutlich ausgeweitet. So konnten wir im Sinne der Anleger bessere Anlageergebnisse in der herausfordernden Situation realisieren“, kommentiert Karl-Josef Schneiders, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft.

Mit den Erlösen aus den Verkäufen hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft in der Abwicklungsperiode im Rahmen von neun Ausschüttungen bisher EUR 3,2 Mrd. an die Anleger ausgezahlt. Vor dem Ablauf des Verwaltungsmandats wird am 27. April 2017 eine außerordentliche Sonderausschüttung von circa EUR 650 Mio. beziehungsweise EUR 6,20 für die EUR-Anteilklasse geleistet. Einschließlich der außerordentlichen Sonderausschüttung haben die Anleger der EUR-Anteilklasse dann rund EUR 3,8 Mrd. bzw. EUR 36,80 je Anteil zurückerhalten. Das entspricht 66,0 % und damit ca. zwei Drittel des Anteilwerts zum Zeitpunkt der Einleitung der Fondsauflösung per 21. Mai 2012.

Langfristige Anleger der EUR-Anteilklasse, die vor rund neun Jahren – also etwa zwei Jahre vor der Rücknahmeaussetzung – ihre Fondsanteile erworben haben, haben trotz der herausfordernden Sondersituation der Fondsabwicklung bislang per Saldo keine Verluste erlitten. Damit wurde im Marktvergleich der in Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds bislang ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreicht.

Ab dem 1. Mai 2017 trägt die Commerzbank AG die Verantwortung dafür, die noch verbliebenen Immobilien zum Verkauf zu stellen und die freien liquiden Mittel schrittweise an die Anleger auszuschütten. Die Commerzbank AG strebt hierbei weiter einen halbjährlichen Auszahlungsturnus an. Der Abwicklungsprozess wird wie bisher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Im Rahmen der weiteren Abwicklung des CS EUROREAL hat die Commerzbank AG der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft ein Dienstleistungsmandat für die Übernahme der operativen Aufgaben erteilt. Auf diese Weise bleibt das über Jahrzehnte aufgebaute Wissen zum Fonds zum Nutzen der Anleger erhalten.

Die Commerzbank AG wird ab dem 1. Mai 2017 die Kommunikation mit den Anlegern fortführen. Anleger können sich ab diesem Datum im Internet unter www.commerzbank.de/CS-EUROREAL über die weitere Abwicklung des Fonds informieren. Zudem wird die Commerzbank AG ab dem 1. Mai 2017 eine Service-Hotline einrichten.

Das Real Estate als Teil des Credit Suisse Asset Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund EUR 40,6 Mrd. (Stand 31. März 2017) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Auf Basis eines Multi-Strategy-Ansatzes konzipiert das Real Estate für Privatkunden und institutionelle Investoren maßgeschneiderte Anlagelösungen hinsichtlich Anlagestilen, Ländern, Nutzungsarten, Anlagevehikeln und Dienstleistungsbausteinen. Die deutsche Plattform in Frankfurt hat für institutionelle Anleger in den letzten beiden Jahren beispielsweise den deutschen Immobilien-Spezialfonds CS Europa CORE Top Growth sowie den Luxemburger Nachhaltigkeitsfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund lanciert. Weitere Produkte sind in Planung.

Candriam veröffentlicht „Engagement and Proxy Voting Report“

Die Candriam Investors Group veröffentlicht heute seinen „Engagement and Proxy Voting Report 2016“. Der Bericht dokumentiert die aktive Einflussnahme des SRI-Spezialisten Candriam auf Unternehmen („Engagement“) im Sinne nachhaltiger Strategien sowie die Wahrnehmung der Vertretungsstimmrechte auf Hauptversammlungen („Proxy Voting“) im Jahr 2016. Er ist Teil des Informationsangebots des europäische Assetmanagers von New York Life Investment Management (NYLIM). Aktuell verwaltet Candriam 107 Milliarden Euro Vermögen in unterschiedlichen Assetklassen.

Engagement-Bericht 2016: Im Dialog mit Unternehmen

2016 engagierte sich Candriam bei 96 Unternehmen für ökologische, soziale und governancebezogene Strategien (ESG). 2015 waren es noch 64. Gemessen an den Kontakten sind europäische Unternehmen mit 54 Prozent nach wie vor die größte Zielgruppe. An zweiter Stelle stehen, wie im Vorjahr, nordamerikanische Unternehmen (24 Prozent), gefolgt von Firmen aus den Emerging Markets (13 Prozent). Hauptgrund der Kontakte zu Unternehmen war 2016 die Forderung nach besserer ESG-Berichterstattung (62 Prozent). 31 Prozent aller Kontakte gehen auf die Beschaffung von Informationen für Investmententscheidungen zurück.

Isabelle Cabie, Global Head of Responsible Development bei Candriam: „Engagement und Gespräche zwischen Investoren und Unternehmen werden immer wichtiger, weil immer mehr Investoren Nachhaltigkeitskriterien für sinnvoll halten. Wir sind uns sicher, mit einem Engagement bei diesen Unternehmen besonders viel erreichen zu können. Nach unserer Erfahrung sind immer mehr Firmen bereit, auf engagierte Investoren einzugehen. Börsennotierte Unternehmen wissen, dass eine schwache Berichterstattung oder mangelnde Nachhaltigkeit zum Ausschluss aus dem Anlageuniversum von Assetmanagern und ihren Kunden führen kann.“

2016 engagierte sich Candriam bei deutlich mehr Unternehmen für soziale Strategien. Corporate Governance und Umwelt sind die „Klassiker“ unter den Engagement-Themen. Das steigende Interesse an sozialen Fragen scheint eine logische Weiterentwicklung dieser beiden Themen zu sein – auch wegen zweier wichtiger Entwicklungen: Erstens haben größere Probleme in einigen Sektoren das öffentliche Interesse geweckt, und durch neue Vorschriften werden die Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen. Zweitens haben viele Unternehmen ihre Berichterstattung zu sozialen Themen verbessert, sodass die Investoren mehr Einblick haben und besser vergleichen können.

Abstimmungsbericht 2016: Teilnahme an doppelt so vielen Hauptversammlungen

2016 hat Candriam seine Teilnahme an Hauptversammlungen gegenüber dem Vorjahr verdoppelt (557, nach 258 im Jahr 2015) und über 6.993 Anträge abgestimmt (nach 4.072 im Jahr 2015). Grund für diesen Anstieg ist vor allem das größere, internationale und branchenübergreifende Abstimmungsuniversum. In Europa hat Candriam in Großbritannien (20 Prozent), Frankreich (19 Prozent) und Deutschland (14 Prozent) an den meisten Hauptversammlungen teilgenommen. Die wichtigsten Problemthemen betrafen die Ernennung von Aufsichtsräten, Aktienprämien und Vergütungen.

2016 gab es eine Reihe von Diskussionen zu Governance-Themen, unter anderem über Vergütungsfragen und die Fortschritte bei der Geschlechter-Diversität im Top-Management. In Frankreich veranlassten die Renault-Hauptversammlung und ihre Nachwirkungen die Regierung zur Einführung verpflichtender Abstimmungen über die Führungskräftevergütung ab 2017. Noch ist es zu früh, um die praktischen Auswirkungen dieser Entscheidung abzuschätzen. Es scheint aber klar, dass Aufsichtsräte ihre Vergütungen in Zukunft vor und nach den Hauptversammlungen transparenter kommunizieren müssen. Auch in Großbritannien, wo viele Aktionäre rebellierten, stand dieses Thema im Mittelpunkt. Die Vergütungspraxis von BP, Anglo-American, HSBC oder WPP6 sorgte in der Hauptversammlungssaison 2016 für heftige Debatten.

Candriam hat auf Hauptversammlungen im vergangenen Jahr stets im Sinne von mehr Gender-Diversität in Aufsichtsräten abgestimmt. Diversität und ein höherer Frauenanteil sorgen für mehr Vielfalt, mehr Erfahrung und mehr Kompetenz. In Frankreich schreibt das Copé-Zimmermann-Gesetz aus dem Jahr 2011 einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vor. Dieses Ziel wurde erreicht. Europaweit sieht es allerdings ganz anders aus. Nur 23,3 Prozent der Aufsichtsratmitglieder der größten börsennotierten Unternehmen in der EU sind Frauen.

21 Prozent des von Candriam verwalteten Vermögens werden nachhaltig gemanagt

Candriam managte Ende 2016 rund 21 Prozent seines verwalteten Vermögens nach Nachhaltigkeitskriterien. Seit 2015 verpflichtet sich der europäische Assetmanager dem Montreal Pledge und veröffentlicht den CO2-Fußabdruck seiner SRI-Fonds.

Candriam ist einer der Erstunterzeichner der UN Principles of Responsible Investment (PRI). Darüber hinaus ist das Unternehmen weltweit knapp 40 Gemeinschaftsinitiativen zur Förderung einer vorbildlichen ESG-Praxis beigetreten.

Weitere Einzelheiten zum Engagement von Candriam und dem Abstimmungsverhalten finden Sie im „Engagement and Proxy Voting Report 2016“:

Muzinich & Co. ernennt Markus Taubert zum neuen Country Head Germany & Austria

Der auf Unternehmensanleihen und -kredite spezialisierte institutionelle Asset Manager Muzinich & Co. gibt die Einstellung von Markus Taubert bekannt, der ab Juli 2017 die Rolle des Country Head für Deutschland und Österreich übernehmen wird.

Markus Taubert kommt von Blackrock, wo er zuletzt das institutionelle Geschäft für die Länder Deutschland und Österreich verantwortete. Zuvor war Taubert unter anderem bei der Berenberg Bank in Hamburg als CIO und Head of Private Banking tätig. Frühere berufliche Stationen waren zudem die Pensionskasse der Wacker Chemie und der damalige Vermögensverwalter Wilhelm von Finck in München.

Taubert folgt damit auf Martina Schliemann, die in ihrer Tätigkeit als Country Head Germany & Austria bei Muzinich 2016 eine wesentliche Rolle beim Geschäftsumzug von Köln nach Frankfurt gespielt hat. Muzinich bedankt sich bei Martina Schliemann sehr für die geleistete Arbeit und Unterstützung.

Über Muzinich & Co.
Muzinich & Co. wurde 1988 in New York von George Muzinich als unabhängiger Asset Manager für Corporate Credit gegründet. Der aktive Asset Manager für Unternehmensanleihen und -kredite greift auf über 25 Jahre Erfahrung im Management von High Yield Anleihen zurück. Neben Absolute Return Strategien umfasst das Produktspektrum von Muzinich & Co. – basierend auf einem Teamansatz und umsichtiger Risikokontrolle – Long High Yield-, Cross Over- und Short Duration-Strategien mit Ausrichtung auf die USA, Europa und die Emerging Markets in öffentlich-gehandelten Instrumenten. Darüber hinaus bietet Muzinich & Co. Anlagen in Syndicated Loans sowie Private Debt-Instrumenten an.

Beim Investmentansatz von Muzinich & Co. steht eine sorgfältige Bottom-Up Analyse aller potentiellen Unternehmen und Anlagen durch das Investment-Team im Mittelpunkt. Dieses Investment-Team setzt sich aus Portfoliomanagern, Analysten, Risikospezialisten und Händlern zusammen. Muzinich verfügt über eine fundierte und anerkannte Expertise für Unternehmensanalysen und im Portfoliomanagement. Muzinich & Co. legt besonderen Wert auf Transparenz bei allen Anlageentscheidungen sowie eine umsichtige Risikokontrolle. Kapitalerhalt hat immer die höchste Priorität.

Weltweit verwaltet der institutionelle Asset Manager in verschiedenen Investmentvehikeln, u.a. in zehn UCITS-Fonds, ein Kundenvermögen von 30 Milliarden US-Dollar (per April 2016). Muzinich beschäftigt in New York, London, Paris, Frankfurt, Zürich, Mailand, Madrid und Manchester insgesamt 143 Mitarbeiter, davon 64 im Investment-Team.

InProReal: Neues Beratungsunternehmen im Bereich Industrie-Immobilien

Die Immobilienexperten Julius Bickel und Samuel Recca haben zum 1. April 2017 unter der Firmierung InProReal ein Dienstleistungsunternehmen für die Vermittlung von Industrieobjekten gegründet. InProReal gewährleistet persönliche Rundum-Betreuung während der gesamten Wertschöpfungskette einer Industrieimmobilie. Diese umfasst den Erwerb von Grundstücken und Bestandsimmobilien sowie deren Entwicklung. Darüber hinaus unterstützt InProReal bei deren Vermarktung sowie der Veräußerung des daraus resultierenden Investmentprodukts.

„Für Firmen aus Handel, Industrie und Logistik wird es angesichts eines verknappten Flächenangebots zunehmend zu einer Herausforderung, auf ihren Bedarf hin zugeschnittene Objekte zu finden oder zu entwickeln. Bei InProReal nehmen wir uns dieser Situation an. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesem speziellen Immobiliensegment können wir unseren Kunden einen elementaren Mehrwert liefern und sie in enger Zusammenarbeit bis zum erfolgreichen Abschluss unterstützen“, sagt Julius Bickel, einer der beiden Gründer von InProReal.

Julius Bickel und Samuel Recca haben jeweils über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der gewerblichen Immobilienvermittlung. Sie verfügen über ein überregionales Netzwerk und einen branchenübergreifenden Track-Record. Vor der Gründung von InProReal hatten beide langjährig leitende Positionen bei international agierenden Immobilienunternehmen inne. 

Der Fokus von InProReal liegt auf dem Großraum München. Darüber hinaus ist InProReal projektbezogen in Bayern und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Weitere Informationen über das Unternehmen sind verfügbar unter www.inproreal.de.

Über InProReal
InProReal ist ein inhabergeführtes Immobilienberatungsunternehmen, das sich auf die Vermittlung von Hallenflächen für die Bereiche Industrie, Produktion, Lager & Logistik spezialisiert hat. Es unterstützt Unternehmen verschiedener Branchen dabei, alle aufkommenden Herausforderungen dieses anspruchsvollen Immobilienmarktes zu meistern. Zum Service gehören unter anderem bedarfsbezogene Marktanalysen, Mietvertragsoptimierung und -verlängerung, proaktive Suche nach potentiellen Standorten/Nutzern/Käufern, Unterstützung bei Verhandlungsgesprächen sowie persönliche Nachbetreuung.
Mehr Infos finden Interessierte unter www.inproreal.de

Global Challenges Index: Matthias Kopp neues Mitglied im Beirat

Matthias Kopp, Head Sustainable Finance des WWF, wird zum 1. Mai 2017 neues Mitglied im Beirat des Global Challenges Index (GCX). Er übernimmt die Position von Dr. Bernhard Bauske, Leiter Strategische Unternehmenskooperationen beim WWF Deutschland, der sich in Zukunft verstärkt dem Thema Plastikmüll in den Weltmeeren widmen wird. Neben weiteren fünf unabhängigen Beiratsmitgliedern wird Kopp für die Überwachung und Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und die Anleihen im Global Challenges Corporates (GCC) zuständig sein. Der Wirtschaftsingenieur verantwortet seit 2005 die Arbeiten des WWF Deutschlands mit Blick auf die Finanzwirtschaft. Matthias Kopp initiierte Projekte zur Messung der Emissionsperformance von Produkten sowie Unternehmen und befasste sich mit Fragen, wie Finanzdienstleister den Anforderungen einer < 2 Grad-Wirtschaft gerecht werden. Seit 2015 leitet er den Querschnittsbereich Sustainable Finance des WWF Deutschland, in dem der WWF seine Arbeit mit Kapital- und Finanzmarktschwerpunkt bündelt.

„Herr Dr. Bauske hat im Beirat unseres Nachhaltigkeitsindex GCX über viele Jahre großartige Arbeit geleistet. Dafür danken wir ihm herzlich und freuen uns, mit Herrn Kopp weiterhin den WWF, als eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen, an Bord zu haben“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover, die gemeinsam mit der Ratingagentur oekom research vor zehn Jahren den GCX initiierte.

Dem Gremium des GCX gehören weiterhin folgende Personen an: Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz), Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission), Wolf Martin Waldow (Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers) sowie Berenieke Wiener (Leiterin des Referats Stiftungsmanagement und Corporate Sektor des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen).

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates 
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research 
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 600 Milliarden Euro Assets under Management.

Vontobel Asset Management verstärkt seine 22 Milliarden CHF verwaltende Multi Asset Boutique mit Schlüsselfunktion

Vontobel Asset Management ernennt Gregor Hirt zum neuen Leiter Multi Asset Solutions. Er wird am 1. Juli in das Unternehmen eintreten und als stimmberechtigtes Mitglied das Investment Committee verstärken.

„Gregor Hirt blickt auf eine Ausnahmekarriere im Multi-Asset-Investing zurück. Die von ihm verwalteten Fonds wurden mehrfach von Morningstar und Lipper ausgezeichnet“, sagt Christophe Bernard, Leiter der Multi Asset Boutique. „Seine fundierten Kenntnisse über unsere strategischen Multi-Asset-Märkte in der Schweiz, Deutschland und Italien sowie seine langjährige Erfahrung werden uns helfen, das erstklassige Multi-Asset-Produktangebot für unsere Kunden weiter zu optimieren.“ Gregor Hirt stösst von UBS Global Asset Management zu Vontobel Asset Management, wo er 2014 als Chief Investment Officer (CIO) Global Investment Solutions für Europa und Schweiz begann und 2016 Global Chief Strategist Multi Asset wurde. Zuvor arbeitete Gregor Hirt in leitenden Funktionen bei Schroders und Credit Suisse.

Gregor Hirt ergänzt: „Vontobel Asset Management hat sich einen exzellenten Ruf im Bereich Multi-Asset-Anlagen erarbeitet. Ich freue mich darauf, diese starke Wettbewerbsposition zusammen mit dem Team weiter auszubauen.“

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset Class. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 31. Dezember 2016 beträgt das betreute Kundenvermögen rund 101 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) eröffnet Standort in Frankfurt am Main

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa, öffnet eine Dependance im Bürokomplex Junghof in Frankfurt am Main. Die Expansion wurde maßgeblich mit Hilfe des GTEC-Partners Union Investment möglich. Damit erschließt sich GTEC neben Berlin einen weiteren internationalen Standort in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Eine wachsende Startup-Szene, viele bekannte Konzerne, aber auch die hidden Champions aus dem Mittelstand, zahlreiche Hochschulen und andere akademische Einrichtungen sowie große Internationalität kommen in der Mainmetropole zusammen. Das ist der Nährboden, aus dem GTEC unter dem bewährten Motto “Inspire. Guide. Grow.” interessante und relevante Programme macht und damit den Raum Frankfurt bereichern wird.

Um die hohe Programmqualität des GTEC auch am neuen Standort sicherzustellen, wurde das Advisory Board erweitert. Die neuen Mitglieder sind der norwegische Wirtschaftsphilosoph Anders Indset, der Business Angel und Investor Johannes Peschko, sowie Oliver Clasen, früher in der Finanzindustrie tätig und heute Unternehmer, Mentor und Management Consultant. Sie verfügen über Kontakte und Netzwerke vor Ort, die die diversen Programme für Startups sowie Veranstaltungsformate wie zum Beispiel Open Lectures und Meetups ermöglichen. Außerdem werden auch in Frankfurt Executive Education Masterclasses angeboten, um die zahlreichen klassischen Unternehmen in der Region mit den Themen Entrepreneurship und Intrapreneurship vertrauter zu machen.

Dank der Unterstützung von Tishman Speyer residiert GTEC im Junghof im Herzen der Stadt. Geplant ist, dass im gesamten Haus innovative und internationale Startups sowie Innovationsabteilungen diverser Konzerne ein Zuhause finden, um ihre Ideen mit Unterstützung des GTEC-Netzwerks aus Mentoren und Investoren weiter zu entwickeln. Finanziert von den GTEC-Unternehmenspartnern erhalten Startups, die an den GTEC-Programmen teilnehmen, sämtliche Leistungen kostenlos.

Wir freuen uns sehr, unser einzigartiges Angebot nun auch außerhalb von Berlin anbieten zu können. Ich bin sicher, dass GTEC eine Bereicherung für die Frankfurter Szene und darüber hinaus sein wird. Nicht zuletzt mit der 1A-Location im Herzen Frankfurts wird GTEC auch in Frankfurt eine sehr nachgefragte Anlaufstelle für Startups, Unternehmen, Universitäten und auch der an Entrepreneurship interessierten breiten Öffentlichkeit sein. Die ersten nationalen und internationalen Startups haben sich schon für diesen Standort beworben”, sagt Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Leiter Drittvertrieb für Europa

Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) gibt die Ernennung von Martin Thommen zum Leiter des Drittvertriebs für Europa zum 1. Juni bekannt.

Martin Thommen war zuvor als Leiter des Wealth Managements und des Personal-Banking- Vertriebs Schweiz bei UBS Asset Management tätig. Über mehr als 30 Jahre hat Thommen bei der UBS eine Vielzahl an Managementpositionen bekleidet, darunter auch im Drittvertrieb für UBS Asset Management. Bis vor Kurzem war er zudem Mitglied des Vorstandes der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA, die er zwischen 2009 und 2014 als Präsident führte.

Thommen wird sein Büro in Zürich haben. In dieser neu geschaffenen Rolle wird er an Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions, berichten.

Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions, bei Lombard Odier IM: „Bei Lombard Odier IM streben wir stets danach, die Welt um uns herum neu zu bewerten und zu überdenken. Wir verfügen über ein innovatives und spezialisiertes Investmentangebot. Es hilft Investoren dabei, den Herausforderungen in einer Phase beispiellos niedriger Zinsen zu begegnen.

In den vergangenen zwölf Monaten haben wir uns im Bereich Vertrieb und Marketing neu positioniert, um unseren Kunden einen stärker auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen und lösungsbasierten Ansatz anzubieten. Dabei haben wir in unsere Lösungs- und Vertriebsteams investiert, um unsere Fähigkeiten in den Kernmärkten zu verstärken und unseren Kunden einen besseren Service bieten zu können. Wir freuen uns sehr, Martin bei uns zu begrüßen. Er bringt eine Fülle an Erfahrungen und Einblicken mit, die wertvoll sein werden, wenn wir unseren Drittvertrieb über Europa hinweg weiter ausbauen.“

Über Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang der Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.

MiFID II - Vorbereitungsarbeiten zwischen fundinfo und der Fondsindustrie laufen auf Hochtouren

Der auf den 3. Januar 2018 festgelegte Termin für die Einführung der neuen Finanzmarktrichtlinie MiFID II rückt schnell näher und damit auch die Deadline für die äusserst komplexen Vorbereitungen und IT-Anpassungen, die Finanzdienstleister vornehmen müssen. Die neuen regulatorischen Anforderungen, die dem Anlegerschutz dienen sollen, erhöhen den administrativen Aufwand und die Komplexität beim Austausch von Daten auf Seiten aller Akteure drastisch.

Um Sicherzustellen, dass die Services von fundinfo zum Stichtag alle rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllen, arbeiten wir zurzeit intensiv mit allen Partnern aus der Fondsindustrie zusammen. Dabei fokussieren wir uns auf unsere Stärke, unseren Kunden hocheffiziente Lösungen in den Bereichen Fondspublikation sowie Daten- und Dokumentenverteilung zu bieten.

Unsere Data Dissemination und Data Feed Services werden mit den relevanten Daten zur Kostentransparenz und zum Target Market im von der Fondsindustrie bevorzugten openfunds- Datenformat erweitert. Dadurch entsteht eine zentrale Datenbank, die sämtliche MiFID II-bezogenen Fondsinformationen enthält. Dies erleichtert allen Marktteilnehmern den Austausch aller erforderlichen Informationen und reduziert Fehler auf ein absolutes Minimum.

Parallel zu den Vorbereitungen für MiFID II bereitet fundinfo sich auch auf die Einführung der PRIIP-Verordnung vor, die am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Mit unseren angepassten Services unterstützen wir somit unsere Kunden zum jeweiligen Stichtag bei der Erfüllung aller Anforderungen auf höchst effiziente Weise.

Wenn auch Sie erfahren möchten, wie fundinfo Sie in Bezug auf MiFID II und PRIIP KIDs unterstützen kann, kontaktieren Sie einfach unser Team. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Diese Meldung erschien zuerst auf fundinfo.com.

Erste Asset Management lanciert Fonds für EM-Unternehmensanleihen mit kürzeren Laufzeiten

Die österreichische Erste Asset Management startet ihren neuen Fonds, den ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE SHORT TERM mit einer institutionellen Tranche und einer Retailtranche. Der Fonds investiert in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern in Hartwährung im kürzeren Laufzeituniversum, vorwiegend mit einer Laufzeit unter drei Jahren. Damit erlaubt er Investoren eine defensive Positionierung im Hinblick auf steigende Zinsen – bei gleichzeitig attraktiven Risikoaufschlägen. Bei der Anleihenselektion wird ein Mindestrating von B- voraussetzt. Im Rahmen dieser aktuellen Anlagestrategie ist der Fonds auch konform mit den für Publikumsfonds anwendbaren Ratinguntergrenzen gemäß dem deutschen Versicherungsaufsichtsgesetz. Die Fondswährung lautet auf US-Dollar.. Der Fondsstart erfolgte zum 03. April mit einem Startvolumen von 20,1 Millionen US-Dollar.

Zinsniveau – Zurück in die Zukunft

Vieles spricht dafür, dass die Federal Reserve (Fed) mit ihren Zinserhöhungen das Ende des Niedrigzinsumfelds eingeleitet hat. „Mitglieder der Fed erwarten, dass der US-Leitzins zu Ende 2017 bei 1,375 Prozent stehen wird, bis Ende 2018 sogar bei über zwei Prozent. Langfristig gehen sie davon aus, dass sich das Zinsniveau erst bei etwa drei Prozent einpendeln wird“, sagt Fondsmanager Péter Varga. Anlegern, die ihre Strategie auf den Anleihenmärkten nicht rechtzeitig anpassen, würden somit erhebliche Ertragsverluste drohen. Eine Alternative sind laut Varga Anleihen mit kürzeren Laufzeiten, die im Umfeld steigender Zinsen höhere Stabilität bieten.

Schwellenländer-Unternehmensanleihen bieten auch bei kürzeren Laufzeiten attraktive Risikoaufschläge

Die Strategie, kürzere Laufzeiten und Anleihen von Unternehmen aus Schwellenländern zu kombinieren, bietet Investoren die Chance auf überdurchschnittliche Renditen. Gerade das kurze Laufzeitsegment von Schwellenländer-Unternehmensanleihen weist nach wie vor attraktive Renditeaufschläge auf. „Die Risikoaufschläge von Anleihen mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren liegen nur etwa 20 Basispunkte niedriger als bei einer Laufzeit von sieben bis zehn Jahren“, berichtet Varga. „Durch die gezielte Beimischung des Drei- bis Fünfjahressegments können Investoren von weiteren positiven Effekten profitieren. Die Spreads sind hier aktuell im Vergleich zu allen anderen Anlagehorizonten deutlich höher.“ 

Das Startportfolio des Fonds besteht aus 71 Titeln mit einem Mindestrating von B-. Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von unter drei Jahren machen derzeit etwa zwei Drittel des Fondsvermögens aus. Die höchsten Ländergewichtungen liegen in China (13 Prozent), Brasilien (13 Prozent), Indien (10 Prozent), Türkei (9 Prozent) und Russland (9 Prozent). Die Rendite des gesamten Portfolios liegt in US-Dollar berechnet bei über 3,7 Prozent, die modifizierte Duration beträgt 2,5 Prozent.

CACEIS bietet Depotbank-Services für Hongkong-Fonds

CACEIS ist ab sofort durch die Hong Kong Securities and Futures Commission als zugelassene Depotbank für in Hongkong domizilierte Fonds gelistet. Asset-Manager erhalten für Fonds, die in Hongkong domiziliert sind, mithilfe des Mutual Recognition of Funds Programms (MRF) Zugang zum Markt für Publikumsfonds in Festlandchina. Das MRF-Programm ermöglicht somit den Fondsmanagern den Vertrieb ihrer Produkte zwischen den Finanzmärkten von Hongkong und China.

CACEIS bietet seinen Kunden, die am asiatischen Markt aktiv sind, ein breites Spektrum an Dienstleistungen für ihren Fondsvertrieb an. CACEIS kann als Depotbank in Hongkong seine Kunden unterstützen, die Zulassung durch die Securities and Futures Commission zu erwerben. Die Dienstleistungen von CACEIS unterliegen zudem den Richtlinien und Best-Practice-Vorgaben der Hong Kong Trustees‘ Association, in dem die Bank Mitglied ist. Dadurch wird ein hoher professioneller Servicestandard gewährleistet.

Die CACEIS Gruppe verfügt über umfangreiche Erfahrung im europäischen Depotbank- und Verwahrstellengeschäft. Daher kann die Bank sicherstellen, dass ihre Kunden das gesamte Potenzial für die Geschäftsentwicklung optimal nutzen, das sich aus dem MRF-Programm ergeben kann.

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office-Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

GAM ernennt Adam Brown zum neuen Global Head of Marketing

Am 3. Juli 2017 tritt Adam Brown die Position des Global Head of Marketing bei GAM an. Er wird von London aus den Bereich Marketing leiten.

Vor seinem Wechsel zu GAM war Adam Brown bei Columbia Threadneedle Investments für die Leitung des Marketings über alle Vertriebskanälen in der EMEA-Region und Asien zuständig. Mit mehr als 18 Jahren Berufserfahrung im Finanzsektor verfügt er über eine umfassende Expertise, die ihn befähigt, Marketingmaßnahmen über traditionelle wie digitale Kommunikationskanäle voranzutreiben.

Adam Brown ist dem Group Head of Distribution, Tim Rainsford, unterstellt und wird sowohl für das Vertriebs- als auch für das Produktmarketing verantwortlich sein. Er wird eng mit den Sales-, Produkt- und Vertriebsteams zusammenarbeiten, um Marketinginitiativen zu steuern, die Vertriebsinitiativen des Konzerns weltweit zu unterstützen und das Markenbewusstsein für den  einheitlichen Markennamen GAM zu stärken – nachdem die Lizenz zur Nutzung der Marken von Julius Bär für die Vermarktung von Investmentfonds aufgelöst worden ist. 

Tim Rainsford, Group Head of Distribution, kommentiert den Personalzugang: „Adam Brown ist ein äußerst kompetenter Marketingexperte, der im institutionellen wie im intermediären Geschäft über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Markenaufbau, Kundenkommunikation, Anlageexpertise, Thought Leadership, Eventmanagement  und Sponsoring verfügt. Wir freuen uns sehr darauf, ihn in unserem Team zu begrüßen. Mit seinem Know-how werden wir die Kommunikation mit unseren Kunden relevanter, überzeugender und zeitgemäßer gestalten können.“

Lebenslauf von Adam Brown
In den vergangenen fünf Jahren war Adam Brown bei Columbia Threadneedle als Head of Marketing für die EMEA-Region und Asien tätig. Zuvor bekleidete er bei Threadneedle, Blackrock und Fidelity diverse Marketingfunktionen. Er besitzt einen MA in strategischem Marketing-Management der Kingston University.

Gelungener Start ins neue Anlagejahr

„Der Start ins neue Anlagejahr ist überaus erfreulich verlaufen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „In den ersten drei Monaten dieses Jahres lagen die Handelsaktivitäten von Fondsvermittlern und Anlageberatern der Vertriebspartner der ebase deutlich über dem Durchschnitt des Vergleichszeitraums des Jahres 2016.“ Ihre Handelsaktivitäten stiegen in den Monaten  Januar bis März 2017 auf 124 bis zu 132 Indexpunkte, bezogen auf den Durchschnittsstand von 100 Punkten des Jahres 2016. Damit wurde von Anlegern bis zu einem Drittel mehr mit Fonds gehandelt als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für die gestiegene Nachfrage nach Fondsinvestments dürften sowohl die Kurszuwächse an den Aktienbörsen  als auch der relativ ruhige Handelsverlauf gewesen sein. Im Gegensatz zu den zahlreichen politischen Überraschungen in 2016 blieb das erste Quartal 2017 relativ ruhig. „Anleger fürchten nichts mehr als Unsicherheiten“, bemerkt Rudolf Geyer. „Andererseits schätzen sie verhältnismäßig ruhige Börsenphasen, die sie schon in der Vergangenheit regelmäßig für neue Investments nutzten.“

Bei ETFs ist die Nachfrage indes unabhängig von äußeren Einflüssen nach wie vor unverändert hoch. In den ersten drei Monaten verzeichnet das ebase Fondsbarometer für die Handelsaktivitäten der Anleger einen Indexstand zwischen 133 und 140 Punkten.
„Gemessen  am Höchststand des Jahres 2016 von 162,7 Punkten im November 2016 war das zwar ein leichter Rückgang“, analysiert Geyer. „Insgesamt  liegen die ETF- Handelsaktivitäten damit aber in diesem  Jahr erneut deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres.“

Die zweite wichtige Kennziffer des ebase-Fondsbarometers ist der Kaufquotient, der Auskunft über das Verhältnis von Mittelzuflüssen zu den Abflüssen gibt. Im 1. Quartal 2017 errechnete sich ein Kaufquotient für alle Fonds von 1,14, was bedeutet,  dass die Anleger 14 Prozent mehr Mittel in Fonds investierten als sie an Beständen aufgelöst haben. „Während einerseits bei Geldmarkt- und Dachfonds größere Mittelabflüsse  zu verzeichnen waren, zeigten sich erneut starke Zuflüsse bei Misch- und Immobilienfonds sowie ETFs“, erklärt der ebase-Geschäftsführer. Der Kaufquotient für die börsennotierten Indexfonds lag in den ersten drei Monaten bei 1,68, die Mittelzuflüsse lagen somit um 68 Prozent über den Abflüssen. Bei Rentenfonds signalisiert der Kaufquotient von 1,13 eine um 13 Prozent höhere Zahl an Neuinvestments gegenüber den Anteilsrückgaben. Bei Aktienfonds wiederum ergab sich ein Kaufquotient von 0,98, was bedeutet,  dass im ersten Quartal die Käufe um zwei Prozent hinter den Verkäufen zurückgeblieben sind.

Der Blick auf die regionalen Schwerpunkte bei Aktienfonds zeigt, dass insbesondere breit gestreute Investments in den Emerging Markets, Asien, Europa und den USA gefragt waren (Kaufquotient: zwischen 2,21 und 1,28). Tendenziell überwiegend verkauft wurden hingegen Fonds für Aktieninvestments in Osteuropa, Euroland und Deutschland. „Der Kaufquotient von 0,73 für Aktienfonds Deutschland lässt darauf schließen, dass die angeschlossenen Berater die gute Börsenphase in Deutschland für Gewinnmitnahmen genutzt haben“, sagt Geyer. „Zumindest waren die Verkäufe um 27 Prozent höher als die Käufe.“

Bei ETFs schließlich war in den ersten drei Monaten ein verstärktes Interesse an weltweit investierenden Fonds festzustellen. ETFs mit Schwerpunkt globale Aktien verzeichneten einen Kaufquotienten von 2,05, was bedeutet,  dass das Volumen der Neuanlagen doppelt so hoch ausfiel wie das der Verkäufe. Gefragt waren auch  ETFs für europäische sowie US- amerikanische  Aktien. „ETFs für deutsche  Aktien zeigten mit einem Kaufquotienten von 0,99 indes eine ausgeglichene Kauf-Verkaufs-Bilanz“, bemerkt  Rudolf Geyer abschließend.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsvermittler und Anlageberater wider, die für die Kooperations-/ Vertriebspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2016 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)  ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

NAS Invest beruft Unternehmensbeirat bestehend aus Steffen Ricken, Dieter Becken und Oliver Zimper

Die NAS Invest Gruppe, Immobilieninvestor und Asset Manager mit Büros in Berlin und Frankfurt am Main, hat einen Unternehmensbeirat installliert und drei namhafte Führungspersönlichkeiten aus der Immobilienbranche als Mitglieder gewonnen. Oliver Zimper, Steffen Ricken und Dieter Becken beraten als Beiräte die Geschäftsführung der NAS Invest Gruppe bei der Weiterentwicklung des Unternehmens und der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die drei Beiratsmitglieder verfügen über umfassende Erfahrung als Unternehmer in unterschiedlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft. „Mit allen verbindet uns eine bereits langjährige Geschäftsbeziehung und wir sind froh und stolz, dass sie als Beiräte unsere weitere Entwicklung begleiten“, sagt Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Partner der NAS Invest Gruppe.

Dieter Becken ist Inhaber des Projektentwicklers und Asset Managers Becken Holding GmbH mit Sitz in Hamburg, den er im Jahr 1978 gegründet hat. Die Becken Holding gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Akteuren am Hamburger Immobilienmarkt und verfügt heute außerdem über Niederlassungen in Berlin, Frankfurt am Main und München.

Steffen Ricken und Oliver Zimper sind Mitglieder der Deutschland-Geschäftsführung der RFR Gruppe. Beide waren zuvor bei der Triuva Kapitalverwaltungsgesellschaft (vormals: IVG Institutional Funds GmbH) tätig, wobei Ricken dort als CEO und Zimper als CIO fungierte.

Der Beirat wird der Geschäftsführung der NAS Invest Gruppe im Rahmen satzungsmäßiger Sitzungen und auch darüber hinaus fortlaufend beratend zur Seite stehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Comprehensive Carbon Data can Help Generate Financial Outperformance

Comprehensive carbon data can help generate financial outperformance, and investing in line with a 2-degree scenario is a clear opportunity for value creation - helping to differentiate active managers from passive competitors.

These are the findings of the recently published paper by South Pole Group, global sustainability solutions provider, and Alpha Centauri, the Hamburg-based boutique asset manager, who today announce their partnership. The two companies will work together to bring to market climate-smart investments solutions by combining a low-carbon focus and factor investing. Alpha Centauri will furthermore continue developing a suite of climate smart portfolios spanning equity long only, market neutral, and long short solutions, based on South Pole Group´s database and FIS Global´s APT risk models.

“The Paris climate agreement and the political commitment to it send a strong signal that investments in low-carbon assets will pay off. Our partnership with Alpha Centauri combines the best of both worlds in a time of climate change: our leading methodologies to calculate greenhouse gas emissions/the carbon exposure of investments and Alpha Centauri’s long track record in factor investing,” says Maximilian Horster, Partner, Financial Industry, South Pole Group.

Ulf Füllgraf, Managing Director at Alpha Centauri, commented: “We are delighted to partner with South Pole Group, the leading provider of climate related solutions worldwide. Building on our experience in factor based investments and South Pole Group´s premium data, we are able to provide climate smart solutions to institutional investors and build on the success we achieved with the iSTOXX Europe factor indices that we launched in collaboration with STOXX in April 2016.”

Das Vertrauen in die gesetzliche Rente schwindet

Pioneer Investments hat zu Beginn des Jahres eine breit angelegte Studie zur Altersvorsorge gestartet. Auf Grundlage von Befragungen mit je 1.000 Probanden ermittelt der Vermögensverwalter dabei viermal im Jahr ein repräsentatives Stimmungsbild rund um das Thema. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der ersten Befragungswelle „Regulation und Rente“ liefern aufschlussreiche Erkenntnisse.

Das kontinuierlich absinkende Rentenniveau wirft für viele Deutsche berechtigte Zweifel am Erhalt des gewohnten Lebensstandards nach der Berufstätigkeit auf. Infolge möglicher Zukunftsängste, deren Ursachen in politischen Entscheidungen und der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zu suchen sind, stellt sich immer wieder auch die Frage nach der privaten Absicherung.

„Das Thema Altersvorsorge ist nicht neu für unsere Branche, dennoch gehen wir bei Pioneer Investments davon aus, dass durch den aktuellen Entwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz und zur ‚Deutschland-Rente‘ das Thema Altersvorsorge 2017 wieder stärker in den Fokus der Medien und der Bürger rücken wird“, so Evi C. Vogl, Sprecherin der Geschäftsführung von Pioneer Investments Deutschland. „Uns ist es daher wichtig, im Rahmen unserer Altersvorsorge-Studie ein demoskopisches Meinungsbild herauszuarbeiten und mit statistisch unterfütterten Argumenten die Diskussion zu bereichern.“

Vorsorge-Frust statt Vorsorge-Lust

Die Ergebnisse der ersten Welle zeigen, dass die deutliche Mehrzahl der Befragten (68 Prozent) die gesetzliche Rente für unsicher hält. Frauen halten dabei ihre Rente für unsicherer als Männer: Während bei den männlichen Befragten 65 Prozent am gesetzlichen Altersgeld zweifeln, sind es bei den Frauen sogar 72 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass Frauen die Rentenlücke grundsätzlich kritischer sehen als Männer.

Misstrauen gegenüber der Politik

Eine noch größere Anzahl, nämlich exakt drei Viertel der Befragten (75 Prozent), macht sich persönlich Sorgen um die finanzielle Absicherung im Alter. Besonders stark ausgeprägt ist das Misstrauen gegenüber der Politik und ihren Entscheidungsträgern: 76 Prozent vertrauen den politischen Vertretern nicht, wenn es um die Absicherung ihrer Altersvorsorge geht.

Inflation als Problem

Zudem glaubt laut Umfrage mehr als jeder Zweite (54 Prozent), dass sein Lebensstandard im Alter sinken wird. Auch die Inflation, die maßgeblich für die Wertminderung des Angesparten verantwortlich ist, wird als ein Problemfaktor für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben gesehen: Knapp 80 Prozent der Befragten sind der Überzeugung, dass ihre Altersvorsorge durch die Inflation gefährdet ist.

„Die Ergebnisse unserer ersten Befragungswelle belegen deutlich, dass das Thema Altersvorsorge für Viele mit einer Reihe von Fragezeichen versehen ist“, erläutert Vogl. „Um mögliche Versorgungslücken im Ruhestand zu schließen, werden für Sparer neben der gesetzlichen Rente zusätzliche Vorsorge- und Anlagemodelle immer wichtiger.“

Über die Studie

Die Online-Befragung fand zwischen dem 28. Januar und 8. Februar 2017 statt. Konzipiert wurde die Untersuchung von Pioneer Investments, mit der Umsetzung wurde das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov beauftragt. Dabei wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen zu ihren Meinungen und Erwartungen rund um das Thema Altersversorgung sowie den von ihnen unternommenen Vorsorgemaßnahmen befragt.

Im Rahmen quartalsweiser Befragungswellen werden jeweils die Themenfelder „Regulation und Rente“, „Frauen und Rente“, „Beratungsqualität und Digitalisierung“ sowie „Ruhestandsplanung der ‚Golden Ager‘ (Generation 50 plus)“ genauer unter die Lupe genommen werden.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Jupiter ernennt Matteo Dante Perruccio zum Head of Global Key Clients and Strategic Partners

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter gibt die Ernennung von Matteo Dante Perruccio zum Head of Global Key Clients and Strategic Partners bekannt. In dieser neu geschaffenen Position ist Perruccio ab sofort dafür verantwortlich, Jupiters Kundenbeziehungen weltweit weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Er wird dabei von dem erfahrenen Vertriebsexperten David Conway, Global Sales Director, unterstützt und berichtet an Nick Ring, Global Head of Distribution.

In den letzten 30 Jahren hat Jupiter nicht nur seinen ursprünglich britisch geprägten Kundenkreis sowie seine angebotene Produktpalette kontinuierlich erweitert, sondern expandierte auch erfolgreich nach Kontinentaleuropa und Asien. Die Beförderung von Perruccio, der zuvor als Executive Advisor die Geschäftsentwicklung in Italien verantwortete, unterstreicht das kontinuierliche, internationale Wachstum des Unternehmens.

Perruccio arbeitete bereits davor acht Jahre lang als Non-Executive Director bei Jupiter. Er verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Asset Management, darunter in verschiedenen Positionen bei Pioneer Investments, wo er zuletzt als CEO von Pioneer Investment Management SgR tätig war.

Dazu Nick Ring: „Es ist eine herausfordernde Aufgabe, die Verantwortung für unsere größten Kunden zu übernehmen, da ihre globale Reichweite sehr groß und komplex ist. Daher ist es von großem Vorteil, ein so erfahrenes Team mit Matteo Dante Perruccio an der Spitze zu haben, das Jupiter sehr gut kennt. So können sie unser Engagement, Bestleistungen durch unsere Investmentkompetenz sowie das Niveau unseres Kundenservice zu liefern, optimal kommunizieren.“

Dazu ergänzend Matteo Dante Perruccio: „Unsere Anlagekultur bei Jupiter ist auf Spitzenleistungen ausgerichtet und durch einen aktiven, uneingeschränkten Fondsansatz für Investitionen geprägt. Dadurch sind wir gut aufgestellt, um die Rolle eines wertvollen Partners für unsere wichtigsten Kunden weltweit einzunehmen. Während meiner Zeit im Board war ich ein starker Befürworter der internationalen Expansion von Jupiter. Ich freue mich, dieses ehrgeizige Ziel nun in zentraler Rolle aktiv zu begleiten.“

First State Investments holt High-Yield-Experten für festverzinsliche Papiere

First State Investments („First State“) schafft um Matt Philo ein neues High-Yield-Expertenteam in New York und baut damit sein globales Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren (Fixed Income) aus. Bestehenden und potenziellen Kunden soll damit noch besserer Zugang zu den verschiedenen Anlagestrategien aus dem gesamten Spektrum der Analageklasse Fixed Income ermöglicht werden.

Das High-Yield-Team besteht aus fünf Anlageexperten und ist in New York angesiedelt. Es wird spezielle Portfolios mit Unternehmensanleihen unterhalb des Investment-Grade-Bereichs verwalten. Das Team arbeitet künftig eng mit den bereits bestehenden Fixed-Income-Teams in den USA, Asien und der EMEA-Region zusammen. Dabei werden die Teams ihre Einschätzungen und Anlageideen über die firmeneigene, technologiebasierte Plattform „Investment Opinion Network“ (ION) austauschen. Davon profitieren auch andere Teams von First State, die Teil der globalen Fixed- Income-Plattform sind. Sie haben ebenfalls sofortigen Zugriff auf die Strategien und Research- Ergebnisse und können somit Mehrwert für ihre Kunden schaffen.

Matt Philo, Head of High Yield und leitender Portfoliomanager, ist bereits seit Mai 2016 für First State tätig. Er hat in dieser Zeit ein Team aus sehr erfahrenen High-Yield-Experten aufgebaut. Zuvor war er Executive Managing Director beziehungsweise Leiter High Yield bei MacKay Shields LLC. Dort trug er die Verantwortung für mehr als 22 Milliarden US-Dollar an Vermögen.

Weitere Mitglieder des neuen Teams sind Michael Elkins, früher bei Avenue Capital, und Jason Epstein, zuvor Managing Director bei Oak Hill Advisors. Beide arbeiten seit September 2016 bei First State.

Paul Griffiths, CIO Fixed Income and Multi Asset Solutions bei First State kommentiert: „Das neue High-Yield-Team in New York stärkt das weltweite Angebot von First State bei festverzinslichen Papieren. Es baut unsere Kompetenzen im firmeneigenen Research sowie im Portfoliomanagement weiter aus. Die Einstellung von Matt Philo und der weiteren Teammitglieder zeigt unsere Entschlossenheit, hervorragende Anlagetalente für uns zu gewinnen.“

T. Rowe Price eröffnet weiteres Technology Development Center (TDC) in New York City

Robotics und künstliche Intelligenz sind längst keine Nischenerscheinung mehr und halten in großem Maße Einzug in die digitalisierte Welt der Vermögensverwaltung. T. Rowe Price ist sich dieses globalen Trends bewusst und investiert schon seit Jahren in die digitale Forschung.

In New York hat der Vermögensverwalter T. Rowe Price ein weiteres Zentrum für Technologieentwicklung eröffnet: „Damit wir uns als Firma entwickeln und den Bedarf unserer Kunden decken können, legen wir die Basis für unsere zukünftige technologische Ausrichtung, in dessen Fokus wir schlagkräftige Innovationen rücken. Das neue Zentrum ermöglicht uns, unsere bewährten Investmentfähigkeiten zu stärken“, sagt Nigel Faulkner, Chief Technology Officer bei T. Rowe Price. Das Zentrum in New York ergänzt mit seinen anvisierten 50 bis 60 Mitarbeitern die bereits bestehenden Zentren in Baltimore und London.

Leiter des Zentrums für Technologieentwicklung ist Jordan Vinarub. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen auf analytischen Systemen, der automatisierten Generierung von Multi-Asset Trading Strategien sowie der Risikokontrollierung. „T. Rowe Price begibt sich auf neue Gebiete und schafft sich selbst ein Unterscheidungsmerkmal innerhalb der Branche. Der technologische Fokus wird zum festen Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Asset Managers“, so der Experte.

LRI Gruppe gewinnt SK Vermögensverwaltung GmbH

Mit der SK Vermögensverwaltung GmbH hat die LRI Gruppe einen namhaften deutschen Vermögensverwalter gewinnen können. Anfang April wurde ein Fonds mit einem Volumen von insgesamt rund 530 Millionen EUR auf die UCITS-Plattform der LRI übertragen.

Der Fonds der vermögensverwaltenden Anlagestrategie der SK Vermögensverwaltung verfügt über drei Teilfonds mit unterschiedlichen Ertrags- und Risikoprofilen. Der globale Rentenfonds SK Invest – Konservativ (ISIN LU0328541502) fokussiert auf fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, Unternehmensanleihen, Wandelanleihen, Genuss-scheine und Zertifikate, deren Wertentwicklungen an den Aktienmarkt gekoppelt sein können. Der SK Invest – Flexibel (ISIN LU0328547376) investiert als globaler Mischfonds schwerpunktmäßig in Aktien, fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere und Zertifikate, bezogen auf Aktien, Aktienbaskets, Aktienindizes. Der globale Aktienfonds SK Invest – Dynamisch (ISIN LU0367203444) investiert der schwerpunktmäßig in Aktien von finanzstarken und herausragenden Unternehmen mit attraktiven Dividenden und kontinuierlichem Dividendenwachstum.

Über SK Vermögensverwaltung
Die SK Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in Karlsruhe wurde im Jahr 1982 gegründet. Das eigentümergeführte Unternehmen verwirklicht konzernunabhängig die individuellen Wünsche und Ziele seiner Kunden. Aktuell verwaltet das 17-köpfige Expertenteam mehr als zwei Milliarden Euro für Privatkunden, Familiengesellschaften, gemeinnützige Organisationen und institutionelle Kunden. Mehr unter www.sk-karlsruhe.de

Über die LRI Gruppe
Die LRI Gruppe ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Gruppe über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Gruppe eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Gruppe verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. Mehr unter www.lri-invest.lu  

Muzinich & Co. baut mit Jan Henrik Reichenbach sein Private Debt-Geschäft in der DACH-Region aus

Der auf Unternehmensanleihen und -kredite spezialisierte institutionelle Asset Manager Muzinich & Co. baut mit Jan Henrik Reichenbach (44) als Head of DACH Private Debt seine Expertise im Bereich der alternativen Mittelstandsfinanzierung aus. Aus Frankfurt heraus ist Reichenbach ab sofort für den Aufbau des Private Debt-Geschäfts im deutschsprachigen Raum verantwortlich.

Reichenbach wird als Mitglied des European Private Debt-Teams bei Muzinich eng mit den anderen Länderteams zusammenarbeiten und im Rahmen einer paneuropäischen Strategie an Kirsten Bode, Co-Head of Private Debt, Pan Europe, berichten. Seine Kernaufgaben bestehen dabei in der Identifizierung, Anbahnung, Abwicklung sowie Betreuung von direkten Finanzierungslösungen für Mittelstandsunternehmen.

Reichenbach verfügt über 17 Jahre Erfahrung im Finanzbereich und kommt von Ernst & Young zu Muzinich. Dort war er zuletzt als Partner im Capital & Debt Advisory für die DACH-Region zuständig und konzentrierte sich auf der Beratung von Finanzinvestoren und Unternehmen in Sondersituationen bei Finanzierungsfragen. Reichenbach verfügt über weitreichende Erfahrungen bei alternativen Assets. So war der Diplom Betriebswirt zuvor in London bei Houlihan Lokey und HSBC beratend sowie strukturierend auf der Verkaufsseite tätig, während er bei Unigestion und J.P. Morgan Partners als Investor die Käuferseite abdeckte.

Hierzu Martina Schliemann, Country Head Germany & Austria bei Muzinich: „Gerade im Umfeld der stärkeren Bankenregulierung gewinnt Private Debt als wichtige Fremdfinanzierungsquelle bei Mittelständlern immer mehr an Bedeutung. Wir freuen uns, mit Jan Henrik Reichenbach an unsere jüngsten Erfolge anzuknüpfen und gemeinsam mit ihm unsere Private Debt-Kompetenz im deutschsprachigen Raum auszubauen.“

Kirsten Bode ergänzt: „Durch seine langjährige Erfolgsbilanz bei Kredittransaktionen, der Mandatsführung und Finanzberatung ist Jan Henrik Reichenbach bestens im Markt vernetzt und ergänzt unser stetig wachsendes Private Debt-Team optimal. Dank unserer engen Zusammenarbeit können wir Muzinichs Präsenz im Bereich der paneuropäischen Private Debt-Strategien so weiter stärken.“

Private Debt-Strategien stellen zum einen flexible Finanzierungsstrukturen für Mittelstandsunternehmen bereit. Zum anderen erhalten institutionelle Investoren dadurch Zugang zu wachstumsorientierten Unternehmen. Über die Private Debt-Plattform von Muzinich bieten die Investitionsteams des Unternehmens von acht Standorten auf zwei Kontinenten maßgeschneiderte Finanzierungslösungen an. Mit rund 25 Experten hat Muzinich eines der größten Private Debt-Teams und finanziert aktuell über vier europäische Private Debt-Strategien rund 750 Mio. US-Dollar.

Über Muzinich & Co.
Muzinich & Co. wurde 1988 in New York von George Muzinich als unabhängiger Asset Manager für Corporate Credit gegründet. Der aktive Asset Manager für Unternehmensanleihen und -kredite greift auf über 25 Jahre Erfahrung im Management von High Yield Anleihen zurück. Neben Absolute Return Strategien umfasst das Produktspektrum von Muzinich & Co. – basierend auf einem Teamansatz und umsichtiger Risikokontrolle – Long High Yield-, Cross Over- und Short Duration-Strategien mit Ausrichtung auf die USA, Europa und die Emerging Markets in öffentlich-gehandelten Instrumenten. Darüber hinaus bietet Muzinich & Co. Anlagen in Syndicated Loans sowie Private Debt-Instrumenten an.

Beim Investmentansatz von Muzinich & Co. steht eine sorgfältige Bottom-Up Analyse aller potentiellen Unternehmen und Anlagen durch das Investment-Team im Mittelpunkt. Dieses Investment-Team setzt sich aus Portfoliomanagern, Analysten, Risikospezialisten und Händlern zusammen. Muzinich verfügt über eine fundierte und anerkannte Expertise für Unternehmensanalysen und im Portfoliomanagement. Muzinich & Co. legt besonderen Wert auf Transparenz bei allen Anlageentscheidungen sowie eine umsichtige Risikokontrolle. Kapitalerhalt hat immer die höchste Priorität.

Weltweit verwaltet der institutionelle Asset Manager in verschiedenen Investmentvehikeln, u.a. in zehn UCITS-Fonds, ein Kundenvermögen von 28,3 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2016). Muzinich beschäftigt in New York, London, Paris, Frankfurt, Zürich, Mailand, Madrid und Manchester insgesamt 143 Mitarbeiter, davon 64 im Investment-Team.

FERI bei den Hedge Fund Journal Awards 2017 ausgezeichnet

FERI hat beim diesjährigen „UCITS Hedge Awards“ in London weitere internationale Auszeichnungen erhalten. Der FERI OptoFlex I (WKN: A1J4YY) gewann drei erste Preise in der Kategorie Volatilitätsarbitrage im Aktienbereich („Volatility Arbitrage Equity”). Er wurde jeweils als „Best Performing Fund“ über die 2-Jahres, die 3-Jahres und die 4-Jahres-Periode prämiert. „Best Performance“ wird dabei als risikobereinigte Rendite unter Anwendung der Sharpe Ratio definiert. Die Awards werden seit 2011 vom führenden Branchenmagazin „The Hedge Fund Journal“ vergeben. „Wir freuen uns sehr über die positive Wertschätzung für unsere Volatilitätsarbitrage Strategie OptoFlex auch im angelsächsischen Kapitalmarkt“, sagt Carsten Hermann, Geschäftsführer und Leiter Investment Management bei FERI Trust GmbH.

Mit dem OptoFlex, ein täglich liquider Fonds im UCITS IV Mantel, bietet FERI eine alternative Anlageform, die auf der Vereinnahmung von Optionsprämien beruht und ein attraktives und stetiges Rendite-Risiko-Profil anstrebt. Die Rendite des Fonds liegt bei 4,71 Prozent p. a. und bei 21,41 Prozent seit Auflage im Dezember 2012 (Stand: März 2017).

In den vergangenen Jahren hat FERI wiederholt Preise für die besondere Qualität seiner Managementkonzepte erhalten. International wurde FERI zuletzt mit dem „Best Fund of Hedge Fund Equity Hedge over 3 years“ ausgezeichnet.

Über die FERI Gruppe
Die FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg wurde 1987 gegründet und hat sich zu einem der führenden Investmenthäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen bietet FERI maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftsfeldern:

  • Investment Research: Volkswirtschaftliche Prognosen & Asset Allocation-Analysen
  • Investment Management: Institutionelles Asset Management & Private Vermögensverwaltung
  • Investment Consulting: Beratung von institutionellen Investoren & Family Office Dienstleistungen

Das 2016 gegründete FERI Cognitive Finance Institute agiert innerhalb der FERI Gruppe als strategisches Forschungszentrum und kreative Denkfabrik, mit klarem Fokus auf innovative Analysen und Methodenentwicklung für langfristige Aspekte von Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung.

Derzeit betreut FERI zusammen mit MLP ein Vermögen von 31,5 Mrd. Euro, darunter über 3 Mrd. Euro Alternative Investments. Die FERI Gruppe unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in Düsseldorf, München, Luxemburg, Zürich und Wien.

Tungsten TRYCON gewinnt Auszeichnung für die Wertentwicklung über 1, 2 und 3 Jahre

Der auf Künstlicher Intelligenz basierte Multi-Asset long/short-Fonds Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG des Frankfurter Fondsspezialisten Tungsten Capital wurde am 29. März im Rahmen der UCITS Hedge Awards 2017 ausgezeichnet.
In der 1 Lombard Street in London richtete das Hedge Fund Journal die Verleihungszeremonie des diesjährigen Awards aus. Grundlage der Bewertung waren die risiko-adjustierten Ergebnisse der Bewerber.

In der Kategorie „CTA – Short Term Trader“ konnte ein in Deutschland gemanagter Fonds gleich dreimal überzeugen: der dynamische Tungsten TRYCON wurde als „Best Performing Fund“ für die Wertentwicklung über ein, zwei und drei Jahre ausgezeichnet. German Engineering erlangt damit auch im sonst eher angelsächsisch dominierten Asset Management internationale Anerkennung.

Die auf Künstlicher Intelligenz basierende Alpha-Strategie ist bereits seit September 2013 im Einsatz und zählt damit zu den ältesten Vertretern im UCITS-Fondsmantel. In diesem Zeitraum konnte sie mit einer Sharpe Ratio von ca. 1 überzeugen.

Die Kombination aus geringer Korrelation mit den Finanzmärkten und attraktiver Performance bei moderater Volatilität um die 6% findet auch bei Investoren Zuspruch. Der Fonds konnte in den vergangenen Jahren stete Mittelzuflüsse verzeichnen und ist auf aktuell gut 140 Mio. Euro angewachsen.

Der Fonds ist in einer Luxemburger UCITS-Struktur erhältlich.

Über Tungsten Capital Management
Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH wurde 2006 gegründet und ist der institutionelle Asset Management Arm der Corecam Investment Group. Tungsten Capital ist ein auf Liquid Alternatives spezialisiertes Investmenthaus und bankenunabhängig.
Primärer Fokus liegt auf einem konsequenten und strikten Risikomanagement. Tungsten managt ein Volumen von rund 500 Mio. Euro. Die Strategien wurden für namhafte internationale Unternehmen und Familien entwickelt und weisen eine solide Erfolgsbilanz aus. Die Corecam Investment Group ist mit Standorten in Zürich und Singapur vertreten. Innerhalb der Corecam Investment Group verwaltet das Corecam Family Office ein Volumen von über einer Milliarde Euro.
Weitere Informationen unter www.tungsten-funds.com

German Property Investments Benefit from Rental Growth

MSCI Inc. (NYSE: MSCI), a leading provider of investment decision support tools worldwide, including indexes, portfolio risk and performance analytics and ESG research, reported that property standing investments in Germany returned 7.8% in 2016 as published in the IPD Germany Annual Property Index. This is only slightly below the record return in 2015 of 8.1%.

Capital growth in all major sectors - industrial, hotel, office, residential and retail - remained positive, while the hotel and office sectors declined when compared to last year’s returns. Capital growth for residential and industrial/logistic properties declined by more than 250 basis points. However, in contrast to 2015, capital appreciation was driven by rental value growth, and not primarily by yield compression.

Direct property returns are produced in line with the latest Q4 2016 results of Germany-allocated institutional property funds as measured by the IPD German Quarterly Property Funds Index (SFIX). The aggregated fund level performance of 92 funds measured by SFIX sub-index in Germany achieved 6.1%, up from 5.5% in Q3 2016. Cross-sample comparison reveals that both for direct and fund investments the highest performing assets tended to experience a decline compared to the previous period, while lower performing assets and funds tended to improve, resulting in a lower return spread within the indexes.

The IPD Germany Annual Property Index tracked the performance of 1.796 properties with total value of 50.3 billion eurosIPD Germany Quarterly Property Fund Index (SFIX) tracked the performance of 186 funds worth 48.5 billion euros NAV.

MFS ernennt neue Führungskräfte im Anleihemanagement

MFS Investment Management® (MFS®) gibt bekannt, dass eine Reihe neuer Positionen geschaffen und die Organisation des Anleihenmanagements optimiert wurden. MFS® hat zwei neue Regionalleiter für Nordamerika und Europa sowie sieben neue Researchdirektoren ernannt. Außerdem schafft das Unternehmen neue Stellen, um kundenspezifische Anforderungen noch besser umsetzen zu können.

„In den letzten fünf Jahren ist das Anleihenmanagement von MFS enorm gewachsen – mit neuen Investmentexperten in den USA, Kanada und Europa. Dies entspricht dem Wachstum unseres Geschäfts und unserer Investmentsparte. Unser Führungsteam wurde dadurch gestärkt. MFS ist gut vorbereitet, um in den nächsten Jahren auf die steigende Nachfrage unserer Kunden zu reagieren“, so Williams J. Adams, CIO Global Fixed Income bei MFS.

Regionalleiter

Pilar Gomez-Bravo (London) wurde Director of Fixed Income – Europe. Sie wird die Managementteams der Global-Aggregate- und Global-Credit-Portfolios leiten. Gomez-Bravo bleibt leitende Portfoliomanagerin der internationalen Unternehmensanleihenportfolios von MFS und übernimmt ab sofort die Leitung der Portfoliomanagementteams für die Global-Aggregate-Strategien von MFS.

Joshua Marston wurde Director of Fixed Income – North America. Er übernimmt die Leitung der Portfolioteams der in Boston und Toronto gemanagten Aggregate-, Government-, und Securitised-Debt-Portfolios. Marston bleibt Manager der US-Aggregate-, Canadian-Core-Plus- und US-Long-Duration-Credit-Strategien.

Researchdirektoren

In London wurde der Anleihenanalyst Lior Jassur Director of Fixed Income Research – Europe. Er berichtet an Adams und wird das Londoner Anleihenresearchteam von MFS leiten. 
Melissa Haskell wurde Director of Fixed Income Research – North America. Auch sie berichtet an Adams und wird das US- und Kanada-Anleihenresearchteam von MFS leiten. Bislang war sie Head of Municipal Credit Research.

Vier neue Researchdirektoren werden an sie berichten:

  • Gerald Pendleton (Director Corporate Research – North America), 
  • David Cobey (Director High Yield Research), 
  • Jay Mitchell (Director Emerging Market Corporate Research) und 
  • Megan Poplowski (Director Municipal Research).

Alle vier sind Researchanalysten mit jeweils über 17 Jahren Investmenterfahrung.

„Die Kollegen bringen eine Menge Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen und Marktsektoren mit und haben gute wie schlechte Marktphasen erlebt. Diese Veränderungen sorgen für eine größere Geschlossenheit unserer Anleihenteams“, so Adams.

Fixed Income Strategic Solutions

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach innovativen kundenspezifischen Portfolios schafft MFS eine neue Position. Sean Cameron, zurzeit quantitativer Researchanalyst, wird Fixed Income Strategic Solutions Analyst. Er berichtet ebenfalls an Adams. In seiner neuen Funktion wird er quantitative Methoden mit gesamtwirtschaftlichen Analysen und Investmentkompetenz kombinieren und zur Entwicklung kundenspezifischer Lösungen beitragen. Cameron wird an der Produktentwicklung beteiligt sein und das Team beim Management von Spezialmandaten unterstützen.

Mentorenprogramm

Außerdem führt MFS ein Programm zur Förderung seiner Anleihenanalysten ein. Der sehr erfahrene Analyst Michael Pandolfe wird als Director Associate Research das Programm leiten.

„Mit der Schaffung der neuen Positionen wollen wir noch besser auf unsere Kundenanforderungen eingehen und die nächste Generation unserer Analysten auf ihrem Karriereweg begleiten. So kann sich MFS positiv von seinen Wettbewerbern abheben – und sowohl für neue Kunden als auch für neue Mitarbeiter noch attraktiver werden“, fügt Adams hinzu.

Neues aus dem Portfoliomanagement

Im Zusammenhang mit der oben beschriebenen Umstrukturierung gibt MFS ebenfalls folgende Neubesetzungen bekannt:

  • Gomez-Bravo übernimmt zusammen mit den Portfoliomanagern Robert Spector und Richard Hawkins die Leitung folgender Strategien von MFS: Global Aggregate Core, Global Aggregate Core Plus und Global Aggregate Opportunistic. Hawkins, der seit vielen Jahren Investmentgrade-Portfolios steuert, möchte sich am 30. Juni 2018 aus dem Portfoliomanagement zurückziehen.  Ab 1. Juli 2018 werden Gomez-Bravo und Spector die genannten Strategien verantwortlich managen.
  • Alex Mackey ergänzt das Portfoliomanagementteam der US-Credit-Strategie von MFS, als Partner der derzeitigen Manager Robert Persons und Richard Hawkins.
  • Außerdem wird Persons Mitglied des Portfoliomanagementteams der US Domestic Balanced Strategie und wird zusammen mit Hawkins den Investmentgrade-Anleihenteil der Strategie steuern, bis dieser das Unternehmen verlässt. Ein reibungsloser Übergang ist damit sichergestellt.

Global Challenges Index der Börse Hannover: Starker Jahresauftakt mit guter Performance

Im allgemeinen Aufwärtstrend der Aktienmärkte beendete der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover das erste Quartal 2017 mit einem klaren Plus von 5,2 Prozent. Damit liegt der Nachhaltigkeitsindex knapp hinter dem DAX, der im ersten Quartal 2017 mit 7,25 Prozent etwas besser performte. Der EuroStoxx50 liegt mit plus 6,8 Prozent zwischen DAX und GCX. Insgesamt konnte der Global Challenges Index mit 50 internationalen Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen seit seiner Auflage am 3. September 2007 seine Spitzenposition im Performancevergleich jedoch behaupten. Der GCX legte in rund zehn Jahren um gut 120 Prozent zu (Wertentwicklung zum 31.03.2017). Der DAX erreichte im selben Zeitraum lediglich ein Plus von rund 64 Prozent und der EuroStoxx50 ein Plus von gut 10 Prozent.

„Mit Initiierung des GCX vor zehn Jahren wollten wir aufzeigen, dass Nachhaltigkeit für unsere Zukunft eine zentrale Rolle spielt, auch im wirtschaftlichen Sinne. Unternehmen mit nachhaltiger Ausrichtung werden immer erfolgreicher und das zeigt sich nirgends besser als in der kontinuierlich starken Performance unseres Index. Das bekannte Vorurteil, Nachhaltigkeit und Rendite ständen im Widerspruch, ist also deutlich überholt. Viele Anleger erkennen das bereits“, erklärt Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börse Hannover und der Börse Hamburg.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage   


(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 31.03.2017)

Top 5 Performer im ersten Quartal 2017: Technologie-, Transport- und Logistikwerte wachsen zweistellig

Spitzenreiter der Performanceliste im ersten Quartal 2017 ist mit rund 34 Prozent Wertzuwachs die Aktie des französisch-italienischen Halbleiterherstellers STMicroelectronics WKN 893438. Dieser gab bekannt, im Jahr 2017 über eine Milliarde Dollar in die Steigerung von Produktionskapazitäten investieren zu wollen. Zudem erwarte das Unternehmen einen erheblichen Umsatzanstieg in der zweiten Jahreshälfte, was Spekulationen zufolge im Zusammenhang mit einer Zusammenarbeit mit Apple stehen könnte. Auf Platz zwei landete mit einem Plus von rund 29 Prozent die First Group PLC WKN 896516, eines der führenden Transportunternehmen in Großbritannien und Nordamerika und Dach der bekannten Busmarke Greyhound. Mit plus 28 Prozent fast ebenso stark waren die Aktien des US-amerikanischen Frachttransport- und Logistikunternehmens CSX CorporationWKN 865857. Dicht dahinter mit rund 25 Prozent Wertsteigerung Vestas Wind Systems ASWKN 913769 aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, sowie auf Platz fünf der Chip-Hersteller Advanced Micro Devices WKN 863186 mit rund 19 Prozent.

Was Unternehmen im Nachhaltigkeitsindex GCX auszeichnet

Der Global Challenges Index nimmt ausschließlich Unternehmen auf, die aktiv etwas zur Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen beitragen. Dazu zählen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. Über strenge Auswahlkriterien der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research wird die Index-Zusammensetzung fortlaufend überprüft und angepasst. Erfüllt eine Aktie diese Kriterien nicht mehr, wird an ihrer Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).
Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 600 Milliarden Euro Assets under Management.

Inreal Technologies: Kundenprojekte mit zehn Milliarden Euro Gesamtvolumen virtuell abgebildet

Die Inreal Technologies GmbH hat mit ihren jüngsten Aufträgen eine neue Marke geknackt: Seit Unternehmensgründung im Jahr 2011 hat das PropTech-Startup Kundenprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund zehn Milliarden Euro virtuell abgebildet. „Die virtuelle Aufbereitung eines derart großen Volumens zeigt, dass wir uns eine sehr gute Reputation erarbeiten konnten“, sagt Inreal-CEO Enrico Kürtös. Das Unternehmen entwickelt schwerpunktmäßig individualisierte virtuelle Musteretagen für Büroimmobilien.

Insgesamt hat das PropTech-Startup in den vergangenen Jahren bereits 221 Projekte für Kunden wie Credit Suisse, Deka Immobilien oder RFR erfolgreich umgesetzt. Dabei hat das Team rund 232.000 Megabyte CAD-Daten – also digitale Objektdaten – gesichtet. Auf dieser Basis erstellt Inreal detaillierte virtuelle Abbildungen von Gebäuden, die sich in der Bau- oder Sanierungsphase befinden. Dank der hochauflösenden 3D-Simulationen können Asset Manager und Projektentwickler ihre Kunden mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen oder am Computer-Bildschirm frühzeitig durch die Objekte führen und die Immobilien so gezielt vermarkten. Insgesamt hat Inreal Technologies seit der Unternehmensgründung rund 1,2 Millionen m2 virtuelle Fläche umgesetzt. Das entspricht rund 168 Fußballfeldern.

Am Entstehungsprozess einer virtuellen Musteretage wirken bei Inreal nicht nur Softwareentwickler und 3D-Artisten mit. Das Unternehmen beschäftigt vielmehr auch eigene Innenarchitekten, die den Kunden beratend zur Seite stehen. In den vergangenen Monaten hat das Startup, das sich zunehmend auch international orientiert, sein Team stetig vergrößert. „Aktuell bauen wir vor allem unseren Sales-Bereich stark aus“, sagt Enrico Kürtös. In diesem Zuge hat Inreal nun auch seinen neuen Firmensitz in unmittelbarer Nähe zum Karlsruher Schloss bezogen: Ab sofort ist das Unternehmen in der Stephanienstraße 18 zu finden.

Comgest Asien Fonds gewinnen 28 Preise bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards 2017

Insgesamt 28 Auszeichnungen konnte die unabhängige Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest bei den diesjährigen Thomson Reuters Lipper Fund Awards gewinnen und somit ihren Rekord von 26 Preisen aus dem Vorjahr übertreffen.

Die Lipper Fund Awards prämieren Produkte und Fondsgesellschaften, die gegenüber Vergleichsgruppen einen konsistenten Ertrag auf Basis der risikoadjustierten Wertentwicklung erzielen, die mithilfe der bewährten Methodologie von Lipper ermittelt wird.

Der Comgest Growth Greater China gewann 15 Auszeichnungen, der Growth Asia Pacific ex Japan wurde mit sieben Preisen bedacht und der Comgest Growth Asia insgesamt sechs Mal ausgezeichnet. Alle drei Fonds konnten eine starke Performance vorweisen und sowohl Vergleichsindizes als auch die jeweiligen Peer-Groups deutlich schlagen. Das Risiko der Fonds lag dabei entsprechend der Qualitätswachstumsstrategie von Comgest unterhalb des Marktdurchschnitts*. Der Comgest Growth Greater China (EUR) legte um 103,1 % und 103,4 % über drei bzw. fünf Jahre zu**, der Comgest Growth Asia Pacific ex Japan (USD) erzielte eine Performance von 95 % und 93,4 %**, und die Wertentwicklung des Comgest Growth Asia (USD) lag bei 76,3 % und 79,8 %** über dieselben Zeiträume.

Comgest-CEO Arnaud Cosserat sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, mit solch renommierten Preisen bedacht worden zu sein. Diese Auszeichnungen sind die Früchte unserer harten Arbeit und zeugen vom gewissenhaften Ansatz unserer Investment-Teams nicht nur in unseren Asien-Fonds, sondern in unserem gesamten Produktportfolio. Unsere Strategie für Qualitätswachstum setzen wir konsequent und diszipliniert für alle Regionen um, und dies spiegelt sich in der langfristigen risikoadjustierten Wertentwicklung unserer Fonds wider.“

* Ein Risiko unterhalb des Marktdurchschnitts entspricht einem Beta von kleiner eins.
** Kumulative Erträge mit Stand vom 24. März 2017.

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

FERI Group awarded at the UCITS Hedge Awards 2017

LRI Group is pleased to announce that the FERI OptoFlex I Fund (the ‘Fund’) has been awarded three times „Best Performing Fund“ over a 2, 3 and 4 years period in the category Volatility Arbitrage Equity at the UCITS Hedge Awards of the Hedge Fund Journal.

The Fund is available to European investors in Germany, Austria, Switzerland and Luxembourg in a liquid and regulated UCITS format. It was launched 2012 on the LRI UCITS Platform and is managed by FERI Trust GmbH, a German-based leading independent asset manager for institutional and private investors in the German- speaking countries of Europe.

Carsten Hermann, Managing Director and Head of Investment Management of FERI Trust GmbH said: "We are honoured that our continued success and growth within the Alternative Investment space is being recognised.”

Michael Sanders, Managing Director of LRI Invest S.A. stated: “We are delighted by the strong rating for the Fund. LRI Group has great ambitions going forward. Having strong partners with award-winning investment strategies will certainly cement our positioning within the market space as leading UCITS platform.”

About FERI Group
FERI Group with its headquarter in Bad Homburg was founded in 1987 and has developed to one of the leading investment houses in German-speaking countries of Europe. For institutional investors, family assets and foundations FERI offers custom-made solutions for the business areas such as Investment Research, Investment Management and Investment Consulting. FERI Cognitive Finance Institute was founded in 2016 and serves as the strategic research centre and creative think tank of the FERI group. It focuses on innovative analysis and methodology development for long-term aspects of economic and capital market research. Currently FERI manages together with MLP EUR 31.5 billion assets under management, including more than EUR 3 billion of alternative investments. Besides its headquarter in Bad Homburg near Frankfurt, FERI Group has further offices in Dusseldorf, Munich, Luxemburg, Zurich and Vienna. Further information can be found at www.feri.de

About LRI Group
LRI Group is a leading independent investment services company based in Luxembourg. It provides asset managers and investors with nearly three decades of experience in structuring and administration of traditional and alternative investment strategies. Established in 1988, LRI Invest S.A. acts as Super Management Company (Super ManCo) being authorised as Alternative Investment Fund Manager (AIFM) and as UCITS Management Company in Luxembourg. Through LRI Invest Securitisation S.A. it also operates a securitisation platform for a variety of alternative investment underlyings for institutional investors. With LRI Depositary S.A. it also provides depositary services and can act as Register and Transfer Agent for alternative investment funds. LRI Group has about EUR 10 billion in assets under administration and 100 staff. Further information can be found at www.lri-invest.lu

Mehr als 200 Startups aus 46 Ländern bewerben sich um PropTech Innovation Award

Aus 46 Ländern kommen die Einreichungen für den PropTech Innovation Award, der in diesem Jahr zum ersten Mal von Union Investment und GTEC durchgeführt wird. Dem Bewerbungsaufruf zur Teilnahme folgten weltweit 217 junge Startup-Unternehmen mit Geschäftsideen, die die gesamte immobilienwirtschaftliche Wertschöpfungskette und alle relevanten Assetklassen abdecken.

„Als Jurymitglied freue ich mich sehr über die große Bandbreite innovativer Ansätze, aus der wir die Preisträger auswählen können", sagt Jörn Stobbe, Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. Der Schwerpunkt der Einreichungen stammt von Startups aus Deutschland (54) und den USA (35), gefolgt von Großbritannien (22) und Indien (11).

In der Endrunde des PropTech Innovation Award 2017 treten zwischen zehn und fünfzehn Startups an, die aus dem Bewerberkreis für die Shortlist nominiert werden. Diese präsentieren ihre Geschäftsideen in einem Live-Pitch am 17. Mai in Berlin der Fachjury und dem Publikum. Der Award ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert. Neben zwei Hauptpreisen wird ein Special Award vergeben, für den das Voting des Publikums ausschlaggebend ist. 

Der Jury gehören Christian Schulz-Wulkow (Geschäftsführer von Ernst & Young Real Estate), Dr. Dirk Hecker (Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data), Jörn Stobbe (COO und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH), Prof. Wolfgang Schäfers (Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS), Ron Hillmann (Managing Director von BVP Berlin Venture Partners), Benjamin Rohé (Managing Director von GTEC) und Jan Thomas (CEO von NKF und Herausgeber des Start-up-Magazins Berlin Valley) an.

Wohnportfoliomarkt Deutschland startet stärker als 2016 – 3,7 Mrd. Euro Umsatz im ersten Quartal 2017

Nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo real estate – Partner der NAI apollo group – startet der Markt für Wohnportfoliotransaktionen in Deutschland im ersten Quartal 2017 mit einem Umsatz von rund 3,7 Mrd. Euro besser in das neue Jahr als 2016 (Q1 2016: 2,2 Mrd. Euro). „Dementsprechend liegt das Transaktionsvolumen um 70 Prozent über dem Vorjahresquartal, aber deutlich unter dem starken Jahresstart von 2015 mit 10,8 Mrd. Euro“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der NAI apollo real estate.

Die Zahl der gehandelten Wohneinheiten übertrifft mit rund 27.700 die Zahl der umgesetzten Einheiten in den ersten drei Monaten 2016 (rund 23.000) um 20,4 Prozent. Bei der Transaktionsanzahl wird im Vorjahresvergleich eine Steigerung von 42,5 Prozent auf 104 Transaktionen erreicht (Q1 2016: 73). Dabei hat sich auch die Zahl der Großdeals um über 100 Mio. erhöht. Gab es in den ersten drei Monaten 2016 nur drei Verkäufe in dieser Größenordnung, hat sich deren Zahl im aktuellen Quartal auf sechs verdoppelt. Zudem fand im Gegensatz zum Vorjahr eine Transaktion über 500 Mio. Euro statt.

Daneben zeigen die Größenklassen zwischen 100 Mio. und 500 Mio. Euro sowie zwischen 50 Mio. und 100 Mio. Euro starke Zunahmen von jeweils rund 0,4 Mrd. Euro bzw. über 95 Prozent und fast 88 Prozent. „Hierbei konnte sich das Volumen der Projektverkäufe über 50 Mio. Euro zu Q1 2016 auf 0,7 Mrd. Euro mehr als verdreifachen“, hebt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH, hervor. Aber auch kleine Portfoliogrößen von 10 Mio. bis 25 Mio. Euro konnten ihr Umsatzvolumen im Vergleich zu Q1 2016 auf rund 0,6 Mrd. Euro verdoppeln.

Nachdem offene Immobilienfonds und Spezialfonds ein Jahr lang die Spitze der aktivsten Käufer gebildet haben, nehmen im ersten Quartal 2017 Immobilienaktiengesellschaften und REITs wieder Platz eins der Rangliste mit einem Ankaufsvolumen von 1,3 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 34,7 Prozent ein. „In den ersten Monaten 2016 erreichten diese 0,3 Mrd. Euro und einen Anteil von 14,9 Prozent am Gesamtvolumen. Damit hat sich ihr Umsatz vervierfacht“, erklärt Dr. Konrad Kanzler. An zweiter Stelle stehen „Asset- / Fondsmanager“ mit Ankäufen von 0,7 Mrd. Euro und einem 18,5-Prozent-Anteil (Q1 2016: 0,2 Mrd. Euro / 9,6 %), womit „Offene Immobilienfonds / Spezialfonds“ mit einem Transaktionsvolumen von 0,6 Mrd. Euro (17,5 %) in diesem Quartal auf den dritten Platz verwiesen wurden (Q1 2016: 0,4 Mrd. Euro / 20,0 %). „Gleichwohl ist ihr Gesamtvolumen aufgrund der auch weiterhin sehr guten Performance um 48,8 Prozent gestiegen“, sagt Stefan Mergen.

„Hinsichtlich der Verkäufergruppen setzt sich die Umsatzstärke bei Projektentwicklern und Bauträgern im ersten Quartal 2017 fort. Ihre Verkäufe akkumulieren sich auf rund 1,8 Mrd. Euro. Damit haben sie ihr Verkaufsvolumen gegenüber dem Vorjahresquartal mit 0,6 Mrd. Euro verdreifacht und sind für fast die Hälfte des Transaktionsvolumens verantwortlich“, führt Dr. Konrad Kanzler aus. Danach folgen „Immobiliengesellschaften“ mit deutlichem Abstand mit 0,9 Mrd. Euro (24,7 %).

Inländische Käufergruppen dominieren weiterhin den deutschen Markt für Wohnportfolios. Ihr Anteil am Transaktionsvolumen liegt im ersten Quartal 2017 bei 81,9 Prozent. Das entspricht rund 3,0 Mrd. Euro (Q1 2016: 1,5 Mrd. Euro / 67,9 %). „Obwohl der Anteil internationaler Investoren mit 18,1 Prozent nur etwa halb so hoch ist wie in Q1 2016, liegt ihr Transaktionsvolumen mit 0,67 Mrd. Euro in Q1 2017 nur leicht unter dem Vorjahreswert von 0,69 Mrd. Euro. Ihr Engagement im deutschen Markt bleibt damit auf nahezu gleichem Niveau bestehen“, sagt Stefan Mergen.

Bei Betrachtung der räumlichen Verteilung liegt Berlin mit 11,8 Prozent aller Transaktionen (nach Anzahl) an der Spitze unter den Metropolen, hat aber im Vergleich zu den ersten Monaten in 2016 einen leichten Bedeutungsrückgang erfahren (Q1 2016: 18,7 %). Auf Länderebene konnte vor allem Sachsen – mit Ankäufen größtenteils in Dresden und Leipzig – neben dem langjährigen Spitzenreiter Nordrhein-Westfalen (27,3-Prozent-Anteil) einen Anstieg auf 13,6 Prozent aller Transaktionen (nach Anzahl) verzeichnen und liegt damit auf Platz zwei (Q1 2016: 9,3 %). „Nicht zuletzt ist dies auch ein Indiz dafür, dass sich das gestiegene Interesse der Investoren an B- und C- Standorten zu Beginn des Jahres 2017 fortsetzt“, sagt Stefan Mergen.

Unter den sechs Großtransaktionen dieses Jahres ist der größte Ankauf ein 4.170 Einheiten umfassendes Wohnportfolio mit Gewerbeanteil in Berlin, das die Deutsche Wohnen für 655 Mio. Euro erworben hat. Der zweitgrößte Kauf erfolgte durch die Foncière des Régions (FDR) mit einem hauptsächlich in Berlin sowie in Leipzig gelegenen, 1.800 Einheiten starken Wohnportfolio für 202 Mio. Euro.

Der Preis für eine Wohneinheit ist unter Einbeziehung aller Transaktionen im Quartalsdurchschnitt auf rund 132.900 Euro gestiegen (Q1 2016: 94.200 Euro). „Hierfür trägt zum einen der hohe durchschnittliche Kaufpreis je Wohneinheit im Rahmen des Portfoliokaufs der Deutsche Wohnen bei. Zum anderen setzen sich generell die Preissteigerungen sowohl bei Bestandsportfolios als auch Projektentwicklungen fort“, sagt Dr. Konrad Kanzler. Letztere haben ihr Gesamtverkaufsvolumen gegenüber dem Vorjahresquartal um 54,2 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro steigern können (Q1 2016: 0,7 Mrd. Euro / 32,0 %). Damit liegt ihr Anteil am Gesamtvolumen bei 29,1 Prozent. „Der anhaltende Preisanstieg und die erneute Zunahme der Projektverkäufe zeigen auf der einen Seite das weiter knappe Angebot vor allem an Bestandsobjekten, auf der anderen Seite aber auch einen ungebrochenen Investitionsdrang der Anleger“, ergänzt Stefan Mergen.

Hinsichtlich des voraussichtlichen Jahresumsatzes ist für NAI apollo ausgehend vom positiven ersten Quartal ein Transaktionsvolumen auf dem Niveau der Vorjahre bei Ausklammerung des Rekordergebnisses aus 2015 und somit zwischen 13 und 15 Mrd. Euro prognostizierbar.

QC Partners neu auf der UCITS-Plattform der LRI Gruppe

Mit der QC Partners GmbH hat die LRI Gruppe eine renommierte deutsche Investmentboutique als neuen Partner gewonnen. So wurde der QCP Funds – RiskProtect III Plus (ISIN LU0702030577) zu Anfang April auf die UCITS-Plattform der LRI Gruppe übertragen.

Der Fonds weist einen fünfjährigen Track Record auf und hat das Ziel, stabile Renditen zu erwirtschaften. Um dieses zu gewährleisten, verfolgt der Portfoliomanager eine Anlagestrategie, die sich aus der Investition in ein Basisportfolio aus Anleihen mit hoher Bonität und dem Verkauf von Put-Optionen auf Aktien- und Volatilitätsindizes weltweit ergibt. Neben den Zinszahlungen aus Anleihen sollen auch Optionsprämien vereinnahmt werden. Zur Ertragssteigerung kommt im Optionsportfolio ein Exposure von 150% zum Einsatz.

„Wir freuen uns sehr, mit der LRI Gruppe ein traditionsreiches Haus an unserer Seite zu haben, und weitere gemeinsame Projekte zu planen“, sagt Stephan Beismann, COO und Partner bei QC Partners.

Über QC Partners
QC Partners ist ein unabhängiges, eigentümergeführtes Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Als Investmentboutique bieten wir institutionellen Investoren innovative, werthaltige und risikomindernde Ergänzungen zu traditionellen Aktien- und Rentenprodukten an. Unsere verantwortlichen Manager verfügen dabei über eine langjährige Markterfahrung sowie einen erstklassigen Track Record und fühlen sich beiden Aspekten einer erfolgreichen Anlage – Erzielung von Rendite und aktives Management der damit einhergehenden Risiken – gleichermaßen verpflichtet. Vertrauen innerhalb unserer Geschäftsbeziehungen ist uns wichtig. Deshalb legen wir großen Wert auf moralisch und ethisch einwandfreies Verhalten und folgen den ethischen Standesrichtlinien und Grundsätzen des CFA Instituts. Mehr unter www.qcpartners.com

Über die LRI Gruppe
Die LRI Gruppe ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Gruppe über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Gruppe eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Gruppe verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. Mehr unter www.lri-invest.lu  

Fidelity International legt erste Smart-Beta-ETFs auf

Fidelity International erweitert mit zwei ertragsorientierten Smart-Beta-ETFs sein Angebot an Anlagelösungen.

Bei den neuen Fonds kombiniert Fidelity seine aktive Investmentexpertise mit systematischen Aspekten des passiven Anlegens. Der Fidelity Global Quality Income UCITS ETF und der Fidelity US Quality Income UCITS ETF ermöglichen ein Engagement in dividendenstarke Qualitätsunternehmen mit dem Ziel, eine höhere Rendite als der breitere Markt* zu erwirtschaften und zugleich das Risiko besser zu steuern. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass Qualitätsunternehmen mit stabilen Gewinnen und Cashflows besser für eine auf längere Sicht überdurchschnittliche Wertentwicklung aufgestellt sind. Um das Risiko umsichtig zu steuern, werden die Branchen- und Länderengagements sowie titelspezifische Positionen minimiert.

Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, sieht diese Entwicklung als Nachweis für die hohe Kundenorientierung bei Fidelity und die konsequente Ausrichtung des Investmentangebots an den Kundenbedürfnissen: „Mit den neuen ETFs ergänzen wir unsere aktive Fondspalette um klar definierte Smart-Beta-Produkte. Die Nachfrage nach Smart-Beta-Strategien ist in den letzten Jahren gewachsen. Wir erwarten, dass dieser Trend weiter zunimmt. Märkte und Kundenwünsche verändern sich. Diesen Entwicklungen tragen wir als Investmentexperte Rechnung – zum Beispiel mit ertragsorientierten Smart-Beta-ETFs als einer Investmentlösung in Niedrigzinszeiten.“

Die Smart-Beta-ETFs werden eigene Fidelity-Indizes nachbilden, in die die hauseigene Expertise bei der Titelanalyse und Portfoliokonstruktion einfließt.

Die beiden Fonds werden mit wettbewerbsfähigen Preisen auf den Markt kommen: Für den Fidelity US Quality Income UCITS ETF werden die laufenden Kosten p.a. (OCF) 0,30% und für den Fidelity Global Quality Income UCITS ETF 0,40% betragen. Der Handel mit beiden Fonds ist für Montag, 3. April, an der London Stock Exchange und der Deutschen Börse geplant.

 *Fidelity Global Quality Income UCITS ETF: MSCI World. Fidelity US Quality Income UCITS ETF: S&P 500.

La Financière de l‘Echiquier führt CO2-Fußabdruck für gesamte Fondspalette ein

Mit Artikel 173-VI des französischen Energiewendegesetzes für grünes Wachstum (loi de Transition énergétique pour la croissance verte) werden in Frankreich neue Informationspflichten für bestimmte institutionelle Anleger und Verwaltungsgesellschaften über die Einbeziehung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) und Klimarisiken bei Anlagetätigkeiten eingeführt. Asset Management Gesellschaften sind verpflichtet, diese Informationen für Fonds zu veröffentlichen, deren Nettovermögen zum 31. Dezember 2016 über 500 Millionen Euro beträgt.

Demnach unterliegen zwar lediglich vier Fonds von La Financière de l‘Echiquier (LFDE) diesen Berichtspflichten: Echiquier Agressor, Echiquier ARTY, Echiquier Major und Echiquier Patrimoine. Die Gesellschaft hat sich jedoch dazu entschlossen, die neue gesetzliche Informationspflicht auf nahezu alle ihre europäischen Aktienfonds auszuweiten. Dies gilt für 80 Prozent des verwalteten Vermögens.

„Das Inkrafttreten von Artikel 173-VI stellt eine Möglichkeit dar, um unser Engagement zu verstärken und unsere SRI-Maßnahmen zu erweitern. Das erste Jahr ermöglicht dem Managementteam, sich mit der Verwaltung von Klimarisiken weiter vertraut zu machen“, so Sonia Fasolo, Leiterin des SRI-Analyseteams und Managerin des Fonds Echiquier ISR. „Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: So weisen unsere Wachstumsfonds einen deutlich kleineren CO2-Fußabdruck auf als ihre Benchmark. Beispielsweise der Echiquier Major, einer unserer SRI-Fonds: Pro investierter Million Euro verfügt er über einen sechsmal kleineren CO2-Fußabdruck als sein Referenzindex, der MSCI Europe.“

„Seit 2007 hat La Financière de l‘Echiquier die ESG-Analyse in ihren Stock-Picking-Prozess aufgenommen. Seit 2013 formalisieren wir im Rahmen unserer Gespräche mit Unternehmen spezifische Fortschrittsbereiche für nicht-finanzielle Herausforderungen, wie soziale oder ökologische Kriterien. Mit dem Entschluss, unser Engagement im Reporting von ESG-Informationen zu verstärken, wollen wir den Einfluss unserer Teams auf diesen wichtigen Teil unserer Verwaltung bekräftigen“, so Didier Le Menestrel, CEO von La Financière de L’Echiquier.

Zur Methodik
Für die Messung der Klimarisiken (CO2-Fußabdruck, Beitrag zur Einhaltung des internationalen Ziels zur Begrenzung des Klimawandels auf 2 Grad Celsius) setzt LFDE auf die Methode und Daten von Trucost, einem unabhängigen auf Umweltforschung spezialisierten Forschungsinstitut. Der CO2-Fußabdruck der LFDE-Fonds ist spätestens ab dem 30. April 2017 unter http://www.lfde.de verfügbar.

Klicken Sie hier, um mehr über die von LFDE entwickelte ESG-Methodik zu erfahren: http://int.lfde.com/de/die-gesellschaft/verantwortliches-investmenten/

Über La Financière de l’Echiquier (LFDE)
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 8 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.  2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter http://www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter http://www.lfde.com/de.

Bürovermietungsmarkt Frankfurt am Main verzeichnet besten Jahresstart seit 2012

Der Frankfurter Büroflächenmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei startet das erste Quartal 2017 mit regen Anmietungsaktivitäten, was sich in einer deutlichen gestiegenen Anzahl an Deals widerspiegelt. Das zeigt die aktuelle Analyse des Immobilienberatungsnetzwerkes NAI apollo real estate – Partner der NAI apollo group. Diese ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 Prozent auf 164 Abschlüsse angestiegen. „Insgesamt stellt ein Flächenumsatz durch Vermietungen und Eigennutzer in Höhe von 124.500 m² den besten Jahresstart seit 2012 dar“, sagt Radomir Vasilijevic, Head of Office & Retail Letting bei der NAI apollo real estate. Im Vergleich zu den bereits sehr guten ersten drei Monaten des Jahres 2016 verzeichnet das erste Quartal 2017 nochmals ein leichtes Plus in Höhe von 4,0 Prozent.

Die Bedeutung von Mietvertragsverlängerungen hat im Jahresvergleich abgenommen. So entfällt auf diese nach aktiver Marktsondierung im ersten Quartal 2017 ein Umsatzvolumen von lediglich 13.200 m² – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um über 60 Prozent. In der Flächenumsatzstatistik bleiben jedoch Mietvertragsverlängerungen unberücksichtigt.

„Die sehr gute Umsatzentwicklung des Frankfurter Büromarktes basiert auf einer Belebung im unteren und mittleren Größensegment, während Anmietungen oberhalb von 10.000 m² gänzlich fehlen“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei NAI apollo. Entsprechend weist die Größenklasse „1.001 - 2.500 m²“ mit einem Flächenumsatz von 24.000 m² den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 93,1 Prozent auf. Ebenfalls deutliche Zunahmen verbuchen die Cluster „5.001 - 10.000 m²“ mit 67,0 Prozent sowie „< 1.000 m²“ mit 16,0 Prozent.

Zu den größten Deals des ersten Quartals 2017 zählen der Abschluss der Deutschen Bahn AG in der Mainzer Landstraße 185 mit 7.200 m² Bürofläche sowie die Erweiterung der EZB mit 6.700 m² im Japancenter. Darüber hinaus hat Dentsu Aegis Network Germany GmbH rund 6.700 m² in der Projektwicklung „Hafenbogen“ in der Speicherstraße 53 angemietet und somit den Grundstein für die letzte Projektentwicklung im Westhafen gelegt.

Unternehmensberatungen, Marketing & Marktforschung dominieren Nachfrage

„Innerhalb der Branchenverteilung kann der Bereich „Unternehmensberatung, Marketing & Marktforschung“ mit 21.100 m² nicht nur das höchste Umsatzvolumen erzielen, sondern auch eine der höchsten Zuwachsraten in Höhe von 83,7 Prozent vorweisen“, erklärt Radomir Vasilijevic. Auf dem zweiten Rang folgt das „Bau- & Immobiliengewerbe“ mit 12,0 Prozent bzw. 14.900 m², was primär durch die Abschlüsse von Wework und Design Offices zurückzuführen ist. „Banken, Finanzdienstleister & Versicherungen“ müssen sich mangels größerer Abschlüsse bei einem Flächenumsatz von 14.600 m² (11,7 Prozent-Anteil) mit dem dritten Rang begnügen.

Unverändert dominiert der CBD in der räumlichen Umsatzverteilung mit 74.400 m² bzw. einem Anteil von 59,8 Prozent das Marktgeschehen. Der Hauptlage „Bürozentren“ verhelfen Abschlüsse oberhalb von 1.000 m² in Eschborn abermals zu einem überdurchschnittlichen Marktanteil von 17,8 Prozent bzw. 22.200 m². Im Teilmarktvergleich liegen das Bankenviertel sowie das Westend mit 18.400 m² bzw. 18.300 m² nahezu gleichauf.

Das hohe Umsatzvolumen in den Bürozentren hat zu einer Stabilisierung der flächengewichteten Durchschnittsmiete von 19,30 €/m² geführt, die im Vergleich zum Vorquartal unverändert ist. Die Spitzenmiete bleibt ebenfalls stabil bei 39,00 €/m².

Leerstandsabbau hält an

Im ersten Quartal 2017 sind im Frankfurter Marktgebiet zwei Projekte mit insgesamt 21.700 m² Bürofläche fertiggestellt worden. Die Flächenabgänge hingegen summieren sich auf insgesamt 87.800 m². Diese Flächen werden zu über 65 Prozent einer Wohnnutzung zugeführt. Infolge der Nettoflächenabgänge sinkt der Flächenbestand auf 11,43 Millionen m².

Aktuell wird im Jahresverlauf 2017 mit einem Fertigstellungsvolumen von 105.200 m² Bürofläche gerechnet, wovon bereits jetzt nur noch 18.100 m² verfügbar sind. Für das Jahr 2018 wird gegenwärtig mit einem Projektvolumen von 147.800 m² gerechnet.

Der marktaktive Leerstand auf dem Frankfurter Büroflächenmarkt – also Büroflächen, die innerhalb von drei Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung beziehbar sind – hat den Reduktionstrend der Vorquartale auch im ersten Quartal 2017 fortgesetzt. „Zum Stand 31.03.2017 stehen dem Markt 1,194 Millionen m² Bürofläche in 459 Objekten kurzfristig zur Verfügung. Hieraus resultiert eine Leerstandsquote von 10,4 Prozent, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um weitere um 0,3 Prozentpunkte gesunken ist“, führt Dr. Konrad Kanzler weiter aus.

Nach dem sehr guten Start in 2017 ist für den weiteren Jahresverlauf mit einem Volumen im Bereich von 550.000 m² zu rechnen. „Dabei werden sich auch erste Abschlüsse durch Banken, die von der Themse an den Main wechseln, bemerkbar machen“, erwartet Radomir Vasilijevic. Infolgedessen wird der Leerstandsabbau nach Einschätzung der NAI apollo real estate auch in den nächsten Monaten anhalten. Dies sollte sich ebenfalls positiv auf das Mietniveau auswirken.