Umsätze im Fondshandel erreichen im Mai vorläufiges Spitzenniveau

Der Fondshandel der Börse Hamburg hat im fünften Monat des Jahres einen Umsatzsprung vollzogen. Nach der Präsidenten-Stichwahl in Frankreich, die international mit großer Erleichterung aufgenommen wurde, belebten sich die Märkte insgesamt und trieben auch die Umsätze im Fondshandel deutlich nach oben. Gefragt waren wieder mal die offenen Immobilienfonds sowie Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

Der DAX30 konnte Anfang Mai die Marke von 12.800 Punkten überwinden und damit einen neuen historischen Höchststand markieren. Der EUROSTOXX 50 zeigte sich ebenfalls fester und erreichte ein neues Zwischenhoch bei gut 3.650 Punkten. Das Marktgeschehen war geprägt durch die Erleichterung nach der Frankreichwahl. Allerdings sorgten Ereignisse rund um den US-Präsidenten Donald Trump zunehmend für Verunsicherung. Nach dem Rauswurf des CIA-Chefs durch Trump und der Einsetzung eines Chefermittlers zur Aufklärung seiner Aktivitäten vor der Wahl kommen immer neue Details ans Licht, die für ihn gefährlich werden können. Das irritiert zunehmend die Marktteilnehmer, nicht nur in den USA. Denn die Hausse an den Aktienmärkten seit seinem Wahlsieg basierte im Wesentlichen auf der Erwartung nach konjunkturbelebenden Impulsen durch die Trump-Administration.

Anleger handelten im Mai Fondsanteile im Volumen von rund 116 Millionen Euro. Das ist ein Umsatzplus von rund 38 Prozent im Vergleich zum Vormonat (April: 84 Millionen Euro). Die offenen Immobilienfonds (OIF) verbuchten mit Abstand die höchsten Umsätze und belegten im Mai acht der TOP 10 im Umsatzranking (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds treiben Umsätze im Fondshandel

Mit rund 45 Millionen Euro hat sich der Umsatz beim SEB ImmoInvest WKN 980230 im Vergleich zum Vormonat vervierfacht (April: 10,3 Mio.). Auf Platz zwei folgt mit großem Abstand der CS EUROREAL WKN 980500 mit rund 12,6 Millionen Euro. Bei beiden Fonds lief Ende April die offizielle Abwicklungsfrist aus, mit der Folge, dass die Restabwicklung jetzt durch die jeweilige Depotbank erfolgt. Für Anleger ändert sich dadurch jedoch nichts. Ungeachtet dessen, könnte dieses Ereignis jedoch ein Grund für den regen Handel in beiden OIFs gewesen sein. Platz drei nach Umsatz erreichte der hausInvest WKN 980701 mit 3,6 Millionen Euro. Danach folgen der KanAm grundinvest WKN 679180 mit 3,4 Millionen Euro und DEGI International WKN 800799 mit 2,5 Millionen Euro Umsatz.

ETFs auf ausgewählte Indizes legen im Mai zu, Brasilien- und Energiewerte-Fonds weiter auf der Verliererseite

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im Mai ausgewählte ETFs. Der Comstage PSI20 WKN ETF048, der über einen zweifachen Hebel auf den Portuguese Stock Index 20 verfügt, erzielte eine Performance von über 12 Prozent. Der den TecDAX abbildende iShares TecDAX ETF WKN 593397 kam im Monatsvergleich auf eine Performance von rund 9 Prozent.

Unverändert auf der Verliererseite waren im Fondshandel der Börse Hamburg auch im Mai wieder Fonds mit den Anlageschwerpunkten Brasilien und Energiewerte. Der UBS LUX EQUITY BRAZIL WKN A0MMB2 sowie der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W verloren rund 7 Prozent. Nach minus 8 Prozent im April verlor der SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ im Mai weitere 11 Prozent.

Schwächer zeigten sich im Mai auch ausgewählte BioTech-Fonds. Der ISHARES NASDAQ BIOTECHNOLOGY INDEX FUND WKN 657791 gab rund 6 Prozent nach, der FRANKLIN TEMP. BIOTECHNOLOGY DISCOVERY FUND WKN 937444 büßte rund 8 Prozent ein.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Mai 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.05.2017 bis zum 31.05.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

 

Nachhaltige Kapitalanlage gewinnt weiter an Bedeutung

Die Einstellung institutioneller Anleger in Deutschland gegenüber nachhaltigen Investments hat sich in diesem Jahr weiter positiv entwickelt. Der von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart erstellte Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage stieg im Vorjahresvergleich um 1,9 auf 19,4 Punkte. Der Anteil der Großanleger, die nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage nutzen, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 64 Prozent.

Der Stimmungsindex basiert auf den Daten einer jährlich von Union Investment durchgeführten Befragung institutioneller Investoren zu verschiedenen Aspekten der nachhaltigen Kapitalanlage. Die Skala des Index reicht von -100 bis +100. In diesem Jahr nahmen 204 Großanleger wie Versicherungen, Pensionskassen, Banken, Unternehmen und Stiftungen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von fast fünf Billionen Euro an der Befragung teil. Lag der Stimmungswert im Jahr 2013 noch bei +5,4 Punkten, so erhöhte sich dieser in den vergangenen Jahren beständig auf aktuell fast +20 Punkte. Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für institutionelle Kunden, sieht darin ein klares Signal: „Nachhaltige Investments sind längst kein Feigenblatt mehr, sondern gehören für viele Großanleger zum Alltag.“

Diese Einschätzung spiegelt auch der Anteil von 64 Prozent der Investoren wider, die nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage nutzen. Vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 48 Prozent. Es gibt aber noch Verbesserungsbedarf: Als Kritikpunkt wird in erster Linie eine mangelnde Transparenz der angebotenen Lösungskonzepte genannt (62 Prozent), zudem eine unzureichende Abbildung des notwendigen Rendite-Risiko-Profils sowie ein zu enges Anlageuniversum (51 Prozent).

„Anbieter müssen künftig Investorenbedürfnisse noch passgenauer abbilden und für mehr Transparenz sorgen“, fordert Schindler. Einen Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage können sich 77 Prozent der Großanleger allerdings nicht mehr vorstellen.

Ökonomische Perspektive im Vordergrund

Wurden in den Anfangsjahren der nachhaltigen Kapitalanlage vor allem ethische, soziale und ökologische Aspekte als relevant erachtet, so rückte danach zunehmend die ökonomische Dimension in den Blick. War diese im Jahr 2013 noch für 42 Prozent der Befragten wichtig, so stehen ökonomische Aspekte in der aktuellen Befragung für 64 Prozent der Investoren im Vordergrund. „Nachhaltigkeit hat sich von einem weichen zu einem harten Anlagekriterium im Portfoliomanagement entwickelt. Dieser Wandel hat die Professionalisierung der nachhaltigen Kapitalanlage unterstützt“, sagt Schindler.

Ein weiterer signifikanter Wandel ist mit Blick auf die Asset Allocation nachhaltiger Anlagen zu beobachten. Mittlerweile wird diese nicht mehr von der Anlageklasse Renten dominiert. Lag der Rentenanteil im Jahr 2013 noch bei 45 Prozent, so beträgt er in der aktuellen Befragung 30 Prozent. Deutlich zulegen konnten demgegenüber Aktien, deren Anteil vor fünf Jahren nur bei 14 Prozent lag und inzwischen auf 30 Prozent angewachsen ist. Renten und Aktien bilden damit die bevorzugten Asset-Klassen für nachhaltige Strategien, gefolgt von Immobilien mit 22 Prozent und Infrastruktur mit acht Prozent. „Der Blick ins Gesamtportfolio zeigt bei deutschen Investoren aber immer noch ein erhebliches Potenzial für Nachhaltigkeit, denn sie haben erst 37 Prozent ihrer Assets nachhaltig angelegt“, unterstreicht Professor Schäfer.

Klimaschutz als neue Risikodimension

Auch der Pariser Klimagipfel vom November 2015 hat deutliche Spuren bei der nachhaltigen Kapitalanlage institutioneller Investoren hinterlassen – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Berücksichtigten im Jahr 2016 gerade einmal 21 Prozent der nachhaltigen Investoren Klimaschutzaspekte in ihren Anlagerichtlinien, so waren es 2017 bereits 43 Prozent. Schindler geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird: „Der Klimaschutz hat über alle Wirtschaftssektoren hinweg gravierende Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Ertragsaussichten. Investoren kommen nicht mehr daran vorbei, Klimarisiken in ihrem Portfolio zu berücksichtigen.“

Bereits jetzt geraten Großanleger unter Handlungsdruck. So müssen nach einer vom EU-Parlament im November 2016 erlassenen Richtlinie Betriebspensionsfonds ihre Gelder künftig auch unter Beachtung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien sowie Klimarisiken anlegen. Sich verändernde regulatorische Anforderungen sind der jüngsten Befragung von Union Investment zufolge daher der mit Abstand wichtigste Impuls für institutionelle Investoren, sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. 52 Prozent der Befragten äußerten sich in diesem Sinne. 2013 lag der Anteil noch bei 32 Prozent. „Allerdings scheinen die erhöhten Regulierungsanforderungen bei Altersvorsorgeeinrichtungen noch nicht in der Breite angekommen zu sein, was eine systematische Umsetzung nachhaltiger Geldanlagen erschweren könnte", gibt Professor Schäfer zu bedenken.

Ungeachtet dieser Einschätzung sind manche relevanten Aspekte der Nachhaltigkeit vielen Investoren noch nicht vertraut. So verfügen 67 Prozent der Großanleger über keine oder geringe Kenntnisse der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). Nur ein Fünftel bezieht diese in die nachhaltige Kapitalanlage ein. Ebenfalls nur 20 Prozent verfügen über Informationen zu den Klimawirkungen ihres Portfolios. „Angesichts der zunehmenden Komplexität der nachhaltigen Kapitalanlage ist es Aufgabe der Asset-Management-Branche, den Investoren geeignete Instrumente an die Hand zu geben. Beispielsweise lässt sich heute die CO2-Intensität der einzelnen Portfolios weit besser messen als in der Vergangenheit“, erläutert Schindler.

Für die diesjährige Untersuchung wurden im Frühjahr 2017 insgesamt 204 institutionelle Investoren befragt, die zusammen ein Vermögen von rund fünf Billionen Euro verwalten.

Neuberger Berman legt innovative Put-Write-Strategien auf

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden Asset-Manager in Mitarbeiterbesitz, legt zwei neue UCITS-Fonds auf, die innovative besicherte Index-Put-Write-Strategien verfolgen. Damit erweitert der US-Vermögensverwalter sein Angebot an alternativen Anlagelösungen.

Der Neuberger Berman US Equity Index PutWrite Fund und der Global Equity Index PutWrite Fund sind darauf ausgerichtet, attraktive, risiko-adjustierte Renditen zu erzielen, indem sie Prämien aus dem Verkauf von Put-Optionen auf US- beziehungsweise globale Aktienindizes vereinnahmen und das Collateral in ein qualitativ hochwertiges und kurzlaufendes Rentenportfolio investieren. Bei dieser Strategie fällt die Volatilität in der Regel geringer aus als bei einer direkten Investition in die zugrundeliegenden Aktienindizes und die Anleger bekommen die Auf- und Abwärtsbewegungen des Marktes weniger stark zu spüren. Das langfristige Ziel der Strategie besteht somit darin, aktienähnliche Renditen zu erzielen, bei niedrigerer Volatilität und besserem Kapitalschutz.

Doug Kramer, Co-Head of Quantitative & Multi-Asset Class Investments bei Neuberger Berman, erklärt: „Viele Investoren wissen, dass der Kapitalschutz mit Put-Optionen auf lange Sicht sehr teuer werden kann. Die Absicherung gegen Verluste durch Extremrisiken, der Volatilitätsdämpfer und die Minimierung der Kapitalerosion haben eben ihren Preis. Doch obwohl Put-Optionen langfristig teuer sind, bleiben sie kurzfristig nachgefragt, denn viele Anleger können kurzfristige Volatilität nicht verkraften. Mit einer langfristigen Ausrichtung können wir von dieser Nachfrage profitieren.“

„Am liquiden und breiten Markt für börsengehandelte Put-Optionen zahlt es sich aus, als Verkäufer auf eine langfristige Strategie zu setzen. Durch besicherte Put-Optionen lässt sich ein Engagement am Aktienmarkt aufbauen, bei dem das Verlustrisiko und die Volatilität geringer ausfallen. Diese Faktoren sind besonders wichtig für Kunden, die ihr Kapital erhalten und langfristig ihre Verbindlichkeiten erfüllen oder ihre Anlageziele erreichen möchten“, so Kramer weiter.

Der Neuberger Berman US Equity Index PutWrite Fund wurde am 30. Dezember 2016 aufgelegt; der Global Equity Index PutWrite Fund folgte am 3. Mai 2017. Zuständig für die Verwaltung der Fonds ist die Options Group von Neuberger Berman, die zum Anlageteam Quantitative & Multi Asset Class gehört und bereits seit 2011 besicherte Put-Write-Strategien managt. Senior Portfolio Manager der Fonds ist Managing Director Derek Devens, unterstützt wird er von den Research-Analysten Rory Ewing und Eric Zhou.

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, ergänzt: „Unsere Kunden interessieren sich mehr und mehr für unsere indexbasierten, besicherten Put-Write-Strategien, da sie mit einer steigenden Marktvolatilität rechnen und nach erfolgversprechenden Alternative-Lösungen suchen, um diese abzufedern – auch Aktiensektoren mit traditionell niedriger Volatilität könnten anfälliger für Zinserhöhungen werden. Put-Write-Strategien können positive Renditen erzielen, während die Volatilität niedrig bleibt und die Anleger von einem besseren Risiko-Rendite-Profil profitieren, und sind somit auch eine Alternative zu Hedgefonds.“

Die Put-Write-Strategien von Neuberger Berman sind vollständig mit Barmitteln unterlegt und verzichten auf den Einsatz von Leverage. Die Fonds sind Teilfonds des in Irland domizilierten UCITS-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Sie sind für den Vertrieb in Großbritannien zugelassen und werden derzeit für den Vertrieb in ganz Europa und Asien registriert.

Natixis legt diverse Fonds von H2O Asset Management für den deutschen Markt auf

Deutsche Anleger erhalten Zugang zu weiteren Fonds des preisgekrönten Fondsmanagers Bruno Crastes1 (CEO) und seines Kollegen Vincent Chailley (CIO) von H2O. H20 verfügt beim Management global ausgerichteter Macro Multi Strategy-Produkte über einen ausgezeichneten Track Record und verwaltet Anlagegelder in Höhe von 12,2 Mrd. US-Dollar2.

Natixis Global Asset Management hat heute die Auflegung einiger neuer Fonds seiner preisgekrönten Tochtergesellschaft H2O Asset Management (H2O) für den deutschen Markt angekündigt. H2O ist auf die Verwaltung global ausgerichteter Macro Multi Strategy-Produkte spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010 von den renommierten Fondsmanagern Bruno Crastes (CEO) und Vincent Chailley (CIO).  Seit seiner Gründung hat H2O seine weltweite Präsenz rasch ausbauen können und bietet institutionellen Investoren sowie Privatanlegern aus Europa, dem Nahen Osten, Asien und Australien mittlerweile eine breite Palette global orientierter Macro-Fonds an. Das verwaltete Vermögen beläuft sich derzeit auf 12,2 Mrd. US-Dollar und wird von 44 Mitarbeitern betreut.

Mit der Auflegung diverser UCITS-Strategien – dem H2O Multi Aggregate Fund3, dem H2O Multi Emerging Debt Fund4, dem H2O Fidelio Fund (einem marktneutralen Aktienfonds) sowie den H2O Barry Funds – weitet H2O sein bereits bestehendes Produktangebot für deutsche Anleger noch aus.

Wichtige Eigenschaften der Fonds 

  • Das Anlageziel des am 22.12.2015 aufgelegten H2O Multi Aggregate Fund besteht darin, Risikostreuung als zentralen Renditetreiber zu nutzen. Dieser flexible Anleihenfonds zielt darauf ab, in einem breit gefächerten Anlagespektrum aus Staatsanleihen, Credits, Währungen und besicherten Wertpapieren Anlagechancen zu nutzen. Dabei unterliegt er im Hinblick auf Rating-, Sektoren- oder Ländergewichtung keinerlei Anlagebeschränkungen. In jeder dieser Anlageklassen darf sich der Fonds sowohl in Papieren aus den Industriestaaten als auch aus den Schwellenländern engagieren. Der Fonds wird von Pascal Dubreuil gemanagt und ist bestrebt, den Barclays Global Aggregate-Index zu übertreffen. (Währungsgesichert in US-Dollar)
  • Der H2O Multi Emerging Debt Fund verbindet einen Top Down-Ansatz mit einer Bottom Up-Strategie, um so einen Mehrwert zu erzielen. Der Fonds wurde am 22.12.2015 aufgelegt. Gemanagt wird der Fonds von Thomas Delabre, einem Spezialisten für Schwellenländeranleihen mit über 15 Jahren Erfahrung. Als Referenzindex des Fonds fungiert eine Benchmark, die sich zu jeweils 50% aus dem JPM EMBI Global Diversified in US-Dollar und dem JPM GBI EM zusammensetzt. Angestrebt wird eine jährliche Outperformance von durchschnittlich 2,5%. Auf Grundlage des hausinternen Investmentprozesses von H2O, der auf aktivem und flexiblem Management basiert, wird ein Portfolio zusammengestellt, das sich auf Staatsanleihen, Credits und Währungen aus den Schwellenländern konzentriert und einen Tracking Error zwischen 5% und 8% aufweisen sollte.
  • Bei dem H2O Fidelio Fund handelt es sich um einen Long/Short-Absolute Return-Aktienfonds, der über einen empfohlenen Anlagehorizont von drei Jahren einen absoluten Ertrag von 5% p.a. anstrebt. Der Fonds wurde am 20.10.2016 aufgelegt. Der Fonds wird von Gonzague Legoff und Christophe Chappuis gemanagt. Er zielt darauf ab, innerhalb dieses Zeitraums eine niedrigere Volatilität zu erreichen als die globalen Aktienmärkte. Darüber hinaus wird eine sehr geringe Korrelation zu den Indizes der weltweit bedeutenden Aktienmärkte angestrebt. Zu diesem Zweck geht der Fonds sowohl Long- als auch Short-Positionen ein, und zwar hauptsächlich in einzelnen Wirtschaftszweigen und ausgewählten börsennotierten Unternehmen. Dabei wird eine neutrale Netto-Ausrichtung auf die Aktienmärkte gehalten. Der H2O Fidelio Fonds ist bestrebt, von diesem einzigartigen Umfeld zu profitieren. Außerdem kommt dem Fonds die langjährige Expertise des Managementteams von H2O bei global ausgerichteten Macro-Strategien zugute. Diese „Top Down“-Komponente ist entscheidend, um mögliche Paradigmenwechsel, Stimmungsumschwünge am Markt sowie Veränderungen bei den Korrelationen, durch welche die Anlageklasse Aktien insgesamt beeinflusst wird, zu identifizieren und davon zu profitieren. Auf diese Weise kann sich das Team ausschließlich auf jene Strategien konzentrieren, die angesichts des jeweiligen Umfelds relevant sind.
  • Die H2O Barry Funds wurden im Dezember 2016 aufgelegt, und bieten Zugang zu neuen Performance- und Diversifikationsquellen. Diese Fonds nutzen Anlagechancen, die sich aus der zunehmenden Regulierung sowie der infolge dessen immer knapper werdenden Liquidität am Markt ergeben. Das Anlageziel besteht darin, Investmentlösungen zu bieten, die von dem aktuellen Dilemma der Märkte profitieren und diese Einschränkungen, welche die Wertentwicklung traditioneller Anlageklassen belasten, in Anlagechancen zu verwandeln.

Der H2O Barry Active Value Fund3 ist bestrebt, sich aus diesem neuen Marktumfeld ergebende Value-Chancen zu nutzen. Ist es an den Märkten ruhig, investiert der Fonds in Geldmarktinstrumente. Kommt es jedoch zu einem Schock, reagiert der Barry Active Value darauf mit der Umsetzung kurzfristiger Handelsauffassungen (solange dieser Schock nicht grundlegenden Umwälzungen zugeschrieben wird).

Der H2O Barry Short Fund3 zielt darauf ab, an einem deutlichen Anstieg der globalen Zinsen zu partizipieren. Gleichzeitig ist er bestrebt, zwischen den einzelnen Aufwärtsbewegungen von einem Zusatz-Carry gegenüber liquiden Mitteln zu profitieren. Neben seiner zurückhaltenden Positionierung in Staatsanleihen aus den G4-Ländern generiert der Fonds einen Teil seiner Erträge aufgrund des unerbittlichen und massiven Anstiegs der Zinsen, weil Banken heutzutage nicht mehr genug Liquidität für die Staatsanleihenmärkte zur Verfügung stellen können. Der Barry Short setzt auf ein Portfolio aktiv gemanagter Optionen, das vor dem Eintritt dieses bedeutsamen, einmaligen Ereignisses gegenüber liquiden Mitteln einen lediglich moderat positiven Carry aufweist.

Die Ausweitung der Produktpalette von H2O in Deutschland kommentiert Bruno Crastes wie folgt: „Wir freuen uns, dass wir in Deutschland ab sofort eine noch größere Produktpalette anbieten können, und sind davon überzeugt, dass unsere Strategien bei deutschen Investoren gut ankommen werden.“

Jörg Knaf, Executive Managing Director für DACH-Countries, erklärt: „Die auf aktivem Management nach dem Top-Down-Prinzip beruhende Anlagephilosophie von H2O passt perfekt zu unserem Konzept der nachhaltigen Portfoliostrukturierung. Die Vergrößerung unserer Produktpalette um die Fonds von H2O bietet Anlegern Zugang zu flexiblen Strategien im liquiden Alternatives-Bereich – ein im aktuellen Marktumfeld entscheidender Faktor.“

Über H2O Asset Management    
H2O Asset Management ist ein in London ansässiger Spezialist für die Verwaltung global ausgerichteter Macro-Strategien. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und beschäftigt derzeit über 44 Mitarbeiter (davon 17 Investmentexperten). Im Rahmen des Multi Affiliate-Modells von Natixis Global Asset Management kann H2O Asset Management auf die Unterstützung der Vertriebsteams von Natixis Global Asset Management in Europa sowie dank seiner speziellen Zusammenarbeit mit Natixis Asset Management auch auf Ressourcen in anderen Regionen zurückgreifen. H2O Asset Management bietet eine umfassende Palette von UCITS-Fonds für globale Anleihen, Währungen und Aktien an, die sich neben institutionellen Investoren und gewerblichen Kunden auch an Privatanleger richtet. Das von H2O Asset Management verwaltete Vermögen belief sich per 31.3.2017 auf 12,2 Mrd. US-Dollar.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

1) H2O wurde von Financial News im Jahr 2016 als „Anleihen-Boutique des Jahres“ ausgezeichnet. Quelle: Financial News, Oktober 2016. Bruno Crastes hat von Citywire ein AAA-Manager-Rating erhalten. Quelle: Citywire 2017 und Vincent Chailley. Die Bezugnahme auf eine Einstufung, ein Rating oder eine Auszeichnung ist keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungsergebnisse und kann sich jederzeit ändern.
2) Quelle für das verwaltete Vermögen von 12,2 Mrd. US-Dollar: H2O Asset Management (31. März 2017).
3/4) Dieser Fonds ist ein Teilfonds von H2O Global Strategies, einem kollektiven Vermögensverwaltungsvehikel nach irischem Recht (ICAV), das von der Zentralbank Irlands beaufsichtigt wird.

Schroder Real Estate baut Skandinavien-Portfolio mit Kauf in Finnland aus

Die Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH hat für den Schroders Nordic Real Estate Fonds, ein AIF nach deutschem Recht, die Büro- und Handelsimmobilie Sampotalo im finnischen Turku erworben. Verkäufer ist eine Fondsgesellschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 1938 errichtete und 2001 renovierte Sampotalo ist ein Highstreet-Objekt in Turkus bester Lage. Es befindet sich an der Haupteinkaufsstraße der südwestfinnischen Stadt in direkter Nachbarschaft zum Hansa Shopping Center, zum zentralen Marktplatz sowie zur Kaufhauskette Stockmann.

Das siebenstöckige Gebäude verfügt über 9.700 m² vermietbare Fläche, die sich auf 75 Prozent Büro-, 15 Prozent Handels- und 10 Prozent Lagerfläche aufteilen. Insgesamt befinden sich fünf Mieter im Gebäude. Hauptmieter ist die Stadtverwaltung von Turku. Andere Mieter sind eine große Modekette sowie Einzelhändler. Die Vermietungs-quote liegt bei rund 96 Prozent und der WAULT derzeit bei vier Jahren.

Eva Granlund, Head of Nordic Real Estate Investment bei Schroder Real Estate, sagt: „Diese Akquisition ist eine hervorragende Ergänzung unseres Portfolios. Es ermöglicht unseren Investoren Diversifikation und eine attraktive Rendite. Das Gebäude hat einen überzeugenden Track Record und befindet sich in einer Region mit großen Wachstumschancen. Das passt ideal zu unserer Portfoliostrategie, die auf attraktive Einkommensprofile mit Asset Management-Potential setzt. Durch Investitionen in die Renovierung des Gebäudes werden wir zusätzliche Wertsteigerungen verwirklichen. Der Schroders Nordic Real Estate Fonds hat seit über zehn Jahren einen sehr erfolgreichen Track Record durch Investitionen in Objekte, die sich aufgrund ihrer hohen Qualität für institutionelle Anleger eignen. Der Kauf des Sampotalo-Gebäudes in Turku wird einen positiven Beitrag zur Diversifikation im Fondsportfolio leisten. Wir sind weiterhin auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Assets in ganz Skandinavien. Dabei wenden wir einen strengen Selektionsprozess an, um Mehrwert für unsere Kunden zu identifizieren.“

Schroder Real Estate
Schroder Real Estate ist mit Büros in Frankfurt am Main, Hong Kong, London, Jersey, Paris, Luxemburg, Stockholm und Zürich vertreten, verfügt über eine langjährige Erfahrung und beschäftigt 78 Mitarbeiter. Schroder Real Estate verwaltet über 14,2 Mrd. € (12,2 Mrd. £ / 15,2 Mrd. US$) Fondsvolumen (Stand: 31.03. 2017, inkl. Cross-holdings).
Das Team in Deutschland mit 12 Mitarbeitern managt eine Auswahl von offenen Immobilienfonds mit diversifizierten als auch fokussierten Portfolios. Dabei profitiert das Deutschlandgeschäft auch von den Ressourcen der Schroders Gruppe. Weitere Informationen zu Schroder Real Estate unter www.schroders.de

Schroders plc
Schroders – mehr als 200 Jahre Investment für Ihre Zukunft
Ein unabhängiger Vermögensverwalter, Investmenterfahrung seit 1804, angelsächsische Tradition, deutsche Wurzeln, global und aktiv – das ist Schroders. Innovative Investmentlösungen eröffnen vielfältige Möglichkeiten und bieten den Zugang zu den unterschiedlichsten Anlageformen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Alternative Investments und Multi-Asset-Lösungen. Die Unabhängigkeit ermöglicht es Schroders, sein Wissen und seine Erfahrung ganz auf das Kerngeschäft zu konzentrieren: das Managen von Investmentfonds.

Tobias Börsch to join OfficeFirst management team

OfficeFirst Immobilien AG (“OfficeFirst”) does complete its management team around CEO Guido Piñol and Jonas Kriebel, with Tobias Börsch joining the company effective 1 July 2017.

Before joining OfficeFirst, Tobias Börsch served as a Member of the Management Board of DFH Deutsche Fonds Holding AG, Stuttgart, since 2008 and previously held leadership positions with Dr. Peters Group, Dortmund, and Ideenkapital AG, Dusseldorf.

“We are delighted that Tobias has decided to join OfficeFirst,” said Guido Piñol, CEO of OfficeFirst. “His proven leadership and local real estate experience will be invaluable as we continue to execute our active asset management approach and expand our presence in the German commercial real estate market”.

Unigestion-CEO Fiona Frick tritt dem Board of Sustainable Finance Genf bei

Fiona Frick, CEO beim unabhängigen Boutique-Asset-Manager Unigestion, wurde in das Board of Sustainable Finance Genf (SFG) gewählt.

SFG ist eine Vereinigung, die Genf als Cluster für Nachhaltigkeit und Innovationen in der Finanzwirtschaft etablieren will, indem sie Einzelpersonen engagiert und kollektive Intelligenz nutzt. Gegründet 2008 von fünfzehn Experten, ist SFG heute die wichtigste globale Plattform für nachhaltige Finanzierung. Fiona schließt sich dem dreizehn-köpfigen Komitee für Strategie und Überwachung an, das die strategischen Ziele und Schwerpunkte für SFG festlegt.

Frick ist Verfechterin des verantwortungsvollen Investierens und ist seit seiner Gründung vor fünf Jahren ein aktives Mitglied des Responsible Investment Committee von Unigestion.

Unigestion fördert Best Practice-Beispiele für verantwortungsbewusstes Investieren, ist ein aktives Mitglied der Swiss Sustainable Finance und Unterzeichner der von den Vereinten Nationen verabschiedeten PRI-Grundsätzesowie des Montreal Carbon Pledge.

Neuberger Berman Private Equity ernennt neuen Direktor

Neuberger Berman Private Equity, ein Tochter-Unternehmen des unabhängigen US-Assetmanagers Neuberger Berman, ernennt Philipp Patschkowski zum Direktor für das Europa-Geschäft. Patschkowski arbeitet im Londoner Büro und berichtet an Joana Rocha Scaff, Head of Europe Private Equity.

Patschkowski konzentriert sich dabei auf Fondsbeteiligungen und Co-Investments, eines der traditionellen Private-Equity Geschäftsfelder Neuberger Bermans, und setzt so den Ausbau der Private-Equity-Kapazitäten in Europa und insbesondere in Deutschland fort. Er kommt von Coller Capital, wo er für mehr als acht Jahre, zuletzt als Direktor, verantwortlich war für die Strukturierung und Umsetzung strategischer Primary- und Secondary-Fonds-Investitionen sowie Co-Investments, vor allem in der DACH-Region. Zuvor war Patschkowski im Investment Banking bei UBS und Sal. Oppenheim mit einem Fokus auf Kommunikations-, Medien- und Technologie-Unternehmen.

Mit einem verwalteten Vermögen von rund 50 Milliarden US-Dollar ist Neuberger Berman Private Equity einer der führenden Private-Equity-Investoren und -Manager weltweit. Seine Wurzeln reichen zurück bis in die frühen 80er Jahre. Das Team, das mehr als 115 Investment-Professionals zählt, verfügt über ein breites Angebot und große Erfahrung sowohl in tradtionellen als auch in Nischen-Strategien.

Joana Rocha Scaff erklärt: „Da sich immer mehr Anleger Private Equity zuwenden, um ihre Investitionsziele zu erreichen, erweitern und vertiefen wir den Bereich der Alternative Investments mit neuen Angeboten und bauen unseren Kundenkreis stetig weiter aus. Aktuell stammt schon rund 20 Prozent unserer Engagements weltweit von europäischen Kunden. Wir sind daher sehr glücklich, Philipp Patschkowski im Team begrüßen zu dürfen, um unsere Investmentexpertise in Europa noch weiter zu stärken. Seine profunde Kenntnis der europäischen Private-Equity-Märkte wird für unseren kontinuierlichen Einsatz, attraktive Investment-Lösungen für unsere Kunden zu liefern, von großem Wert sein.“

Philipp Patschkowski sagt: „Ich freue mich auf den Start bei Neuberger Berman und auf die enge Zusammenarbeit mit dem Team bei der Durchführung von Private Equity Investments in Europa. Neuberger Bermans Kapazitäten und die umfangreichen Erfahrungen des Teams ermöglichen es uns, maßgeschneiderte Private-Equity-Lösungen anzubieten, die den einzigartigen und sich kontinuierlich weiterentwickelnden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Aus der Perspektive eines Investment-Professionals mit internationaler Erfahrung, freue ich mich auf die Fokussierung auf Partnerschaften mit deutschen Kunden.“

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich dazu: „Das Niedrigzinsumfeld hat es für die Kunden erschwert, attraktive Renditen zu erwirtschaften. Unseren Erfahrungen und Kundengespräche zeigen uns, dass Private-Equity-Strategien und ihre Vorteile immer stärker in den Fokus deutscher Investoren rücken. Ich freue mich daher, dass Philipp Patschkowski mit im Team ist. Er verfügt über ein tiefes Verständnis bezüglich der Herausforderungen des deutschen Marktes – Grundvoraussetzung, damit wir unsere Private-Equity-Lösungen und Strategien auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden zuschneiden können.“

Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) mit Änderungen im Portfolio

Die KFM Deutsche Mittelstand AG gibt Änderungen im Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) bekannt. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS hat die 3,50%-Anleihe der Bertelsmann SE & Co. KGaA (A14KAQ) und die 6,00%-Anleihe der Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (A11QF7) verkauft.

Shenkman Capital Management, Inc., verstärkt seinen Investmentfondsvertrieb in Deutschland

Shenkman bietet differenzierte Strategien mit defensivem, risikoaversem Investmentprozess, die risiko-adjustierte Renditen generieren. Investmentfonds des Unternehmens sind ab sofort auch über den institutionellen Vertriebsspezialisten Hyde Park Investment erhältlich.

Der Spezialist für Vertrieb an institutionelle Kunden, Hyde Park Investment Ltd. (HPI), vertreibt ab sofort die Investmentfonds von Shenkman Capital Management, Inc., („Shenkman“) in Deutschland. Shenkman, das 1985 in New York gegründet wurde, ist ein Veteran am High Yield-Markt mit rund 30 Milliarden US-Dollar Assets under Management, und mit derzeit 128 Mitarbeitern in New York, Connecticut und London. Gründer und CO-CIO Mark Shenkman ist seit 47 Jahren in der Finanzbranche tätig. Die Mitarbeiter des Unternehmens weisen eine überdurchschnittliche Expertise und langjährige Erfahrung an den High Yield-Märkten auf. Das Unternehmen vermarktet seine Strategien und Investmentfonds bereits seit 2015 aktiv am deutschen Markt – zwei Kollegen, unter anderem der Leiter des britischen Büros Ted Bernhard, betreuen Kunden aus London heraus.

Deutscher Vertriebsfokus

Shenkman verwaltet in Deutschland bereits einige Spezialfondsmandate. HPI-Geschäftsführerin Alexandra von Kalnein wird den Spezialfondsbereich für institutionelle Investoren weiter ausbauen und den Vertrieb um Shenkmans UCITS-Investmentfonds erweitern. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Strategien im Segment für High Yield-Produkte und Wandelanleihen an. Im High Yield-Markt bietet Shenkman Investmentfonds sowohl für seine US-High Income-Strategie wie auch für seine US-High Yield Short Duration Strategie an. Seit Dezember 2016 können Kunden ebenfalls ein neu aufgelegtes Global High Yield UCITS-Produkt zeichnen. Mit ihrem Risiko- und Renditeprofil passen die Shenkman-Strategien nach Auffassung von Hyde Park Investment besonders gut in die Portfolioauswahl von deutschen Pensionskassen, Versicherungen und Versorgungswerken. Mark Shenkman umreißt seinen Unternehmensansatz deutlich: „Unser Ziel bei Shenkman Capital ist es, global führend im Portfoliomanagement und Research für Leveraged Finance bei risikoaversen Investoren zu sein.“

Investmentprozess

Shenkmans erfahrenes Portfoliomanagementteam wendet einen überaus strengen Bottom up-Fundamental-Analyseprozess an; hierbei wird insbesondere auf Kupon-Einnahmen großen Wert gelegt. Die Vorzüge der Assetklasse für eine  strategische langfristige Allokation werden durch die umsichtige Titelauswahl noch einmal verstärkt. Die Managementqualitäten der Emittenten werden ebenfalls sorgfältig in Shenkmans unabhängigem hauseigenem Rating- Prozess berücksichtigt, der die Kreditwürdigkeit prüft. Shenkman setzt anstelle von Bewertungen von Rating Agenturen auf ein ausgeklügeltes proprietäres Bewertungssystem, das sich C.Scope® Score nennt und die relative Kreditwürdigkeit analysierter Unternehmen noch akkurater und exakter analysiert. 

20-jähriges Jubiläum des ACATIS Aktien Global Fonds UI

Der älteste Fonds der ACATIS Investment GmbH, der ACATIS Aktien Global Fonds UI (WKN 978174), feiert am 20. Mai 2017 seinen 20. Geburtstag. Nur wenige Fonds weisen eine so lange und erfolgreiche Historie auf. Aufgrund einer unterdurchschnittlichen Performance oder eines zu geringen Volumens überstehen viele Fonds noch keine 10 Jahre. Der Erstausgabepreis eines Anteils lag 1997 bei 100 DM = 51,13 Euro, heute liegt der Anteilwert bei 285 Euro. Dies entspricht einer Performance von 9,1% p.a. Seit Auflage erwirtschaftete der Fonds ein Plus von 469% und ließ damit die Benchmark deutlich hinter sich (+256%). Auch das Krisenjahr 2008 hat er deutlich besser gemeistert als der Vergleichsindex.

Von Beginn an ist die Aktie von Berkshire Hathaway im Fonds vertreten. Die Beteiligungsfirma von Warren Buffett war lange Zeit die größte Position im Fonds. Sein Investmentstil ist das Vorbild für die Anlagephilosophie des Fonds, und einen Vergleich mit dem erfolgreichsten Investor aller Zeiten muss der Fonds nicht scheuen. Berkshire Hathaway legte seit Ende Mai 1997 ebenfalls 9,1% p.a. an Wert zu (in USD).

Der nach Value-Kriterien anlegende ACATIS Aktien Global Fonds UI hält ausgezeichnete Substanz-, Wachstums- und Turnaround-Titel, die mit einem deutlichen Abschlag auf ihren fairen Wert gehandelt werden.

Bei der Titelauswahl des Fonds machen sich fünf Leitlinien besonders bezahlt:

Die Konzentration auf Branchen, die menschliche Grundbedürfnisse abdecken

Die Selektion von Firmen, die dem Aktionär einen Mehrwert bringen

Die Investition in Unternehmen, die eine gute, verteidigbare Marktstellung haben

Die Entscheidung für einen Kauf, wenn die Kurse günstig sind

Eine höhere Gewichtung, wenn sich die Aussichten verbessern

Der ACATIS Aktien Global Fonds UI streut indexunabhängig breit über Länder und Branchen und sucht immer nach neuen, unterbewerteten Titeln. Das Abweichen vom Index erlaubt es, ein deutlich besseres Rendite-/ Risikoverhältnis zu erzielen.

Das Portfoliomanagement liegt in den Händen von Dr. Hendrik Leber, der vom Finanzen Verlag den Goldenen Bullen für den Fondsmanager des Jahres 2017 verliehen bekam. Die Jury, die Fondsexperten des Finanzen Verlages, vergibt seit über 25 Jahren den Preis an herausragende Persönlichkeiten der Fondsbranche. Entscheidende Kriterien bei der Auswahl sind für sie die langfristige Wertentwicklung der betreuten Portfolios und Stiltreue des Investmentansatzes. Dr. Leber ist für seine Arbeit im Bereich des Value Investing honoriert worden. Der Preis erkennt gemäß der Jury zum anderen auch die Offenheit und Bereitschaft Dr. Lebers an, in neue Technologien und Bereiche zu investieren. Jüngstes Beispiel ist die Forschung von ACATIS im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).

ACATIS Investment GmbH
ACATIS ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Value Investoren im deutschsprachigen Raum. Value Investing bringt langfristig Erfolg, weil es sich am Wert und nicht am Preis von Firmen ausrichtet: "Price is what you pay, value is what you get". ACATIS ist inhabergeführt und im Besitz der drei geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hendrik Leber (Portfoliomanagement), Dr. Claudia Giani-Leber (Marketing) und Faik Yargucu (Vertrieb). Das ACATIS-Team ist klein, spezialisiert, engagiert und deshalb erfolgreich. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiter und betreut ein Vermögen von circa 3,9 Mrd. Euro (30. April 2017). Die Fondsboutique wurde 1994 in Frankfurt am Main als unabhängige Vermögensverwaltung gegründet.

Green City Solutions ist das innovativste Immobilien-Startup der Welt

Green City Solutions ist das innovativste PropTech-Startup der Welt. Im Rahmen der Preisverleihung zum PropTech Innovation Award in Berlin wurde das junge Unternehmen gestern ausgezeichnet. Ausgelobt wurde der Preis von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), mit dem Ziel Startups zu fördern, die mit ihren innovativen Ideen neue Impulse für die Immobilienbranche geben.

Die Entscheidung wurde von einer interdisziplinären Jury gefällt, nachdem die acht Finalisten ihre Ideen und Produkte vor Publikum vorgestellt hatten. Sie setzten sich in einem Feld von über 200 Bewerbern aus 46 Ländern durch. 

Green City Solutions aus Berlin überzeugte sowohl die Jury als auch das Publikum. Das Startup gewann sowohl den Ersten Preis als auch den Community Preis. Das 2014 gegründete Unternehmen entwickelt Lösungen im Bereich von Umweltservices, Clean Tech und nachhaltiger Stadtplanung für grünere und lebenswerte Städte. Ein Expertenteam aus Architektur, Maschinenbau, Informatik und Biologie arbeitet an intelligenten Lösungen in den Bereichen Umweltdienstleistung, CleanTech und nachhaltige Stadtentwicklung, um den Bewohnern zu einem gesünderen Leben in grünen und lebenswerten Städten zu verhelfen. 

Der zweite Preis ging an Architrave. Das Berliner Startup ist ein Anbieter von zukunftsweisenden Dokumentenmanagement und Datenraumlösungen für die Immobilienbranche. 

Neben dem Preisgeld in Gesamthöhe von 35.000 Euro dürfen sich die Sieger auch über einen Platz im GTEC Campus Lab freuen. Neben der kostenlosen Bürofläche erhalten die Startups auch Zugang zum GTEC-Netzwerk von Mentoren und Investoren und natürlich zu den GTEC-Partnern, allen voran zu Union Investment.

“Wir haben den PropTech Innovation Award ins Leben gerufen, um potenziell disruptive Geschäftsmodelle für die Immobilienbranche zu identifizieren. Die Einreichungen und letztlich die Sieger haben gezeigt, vor welchen spannenden Umbrüchen unsere Branche steht,” sagte Jörn Stobbe, Jurymitglied und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. “Wir wollen weitere innovative Startups begeistern, sich mit ihren Ideen und Geschäftsmodellen bei uns vorzustellen. Daher werden wir den Proptech Innovation Award auch im nächsten Jahr wieder ausschreiben.”

In das Thema PropTech und die großen Potentiale führte Ragnar Lifthrasir, Gründer der International Blockchain Real Estate Association ein. Er sprach über die Rolle von Blockchain im Immobiliengeschäft. Neben den Live-Pitches und der Preisverleihung wurde in einer hochklassig besetzten Gesprächsrunde über die Veränderungen in der Immobilienbranche durch die Digitalisierung gesprochen. Dabei wurde klar, dass die Digitalisierung die Branche nicht nur ein wenig verändern, sondern revolutionieren wird. Der wichtigste Treiber dieser Revolution sind Daten und deren richtige Verwendung. Dazu sollte die klassische Industrie gemeinsam mit den neu entstehenden Unternehmen und weiteren Partnern wie Universitäten und Forschungsinstituten zusammenarbeiten. Auf dem Panel saßen Jörn Stobbe Geschäftsführer von Union Investment Hamburg, Christian Schulz-Wulkow Geschäftsführer von Ernst&Young Real Estate, Dr. Dirk Hecker Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data, Prof. Wolfgang Schäfers, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS, die alle auch Teil der Jury waren. Neben den oben genannten Panelteilnehmern waren das ausserdem Ron Hillmann, Geschäftsführer von BVP Berlin Venture Partners, Jan Thomas, Herausgeber des Startup-Magazins Berlin Valley und Benjamin Rohé, Managing Director des GTEC.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gtec.berlin/proptech2017/

Über Union Investment Real Estate GmbH
Union Investment ist einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa. Unser Lösungsangebot umfasst offene Immobilien-Publikumsfonds und -Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandate mit einem Volumen von aktuell über 32 Milliarden Euro.
Mit einem Transaktionsvolumen von 4,6 Milliarden Euro gehörte Union Investment auch 2016 wieder zu den aktivsten europäischen Investmentakteuren.
Das Thema Digitalisierung treibt Union Investment in unterschiedlichen Handlungsfeldern voran. Hierzu gehört die Automatisierung von Geschäftsprozessen ebenso wie Smart Analytics. Um die großen Potentiale für die Erweiterung und Entwicklung des Geschäftsmodells zu heben, hat Union Investment hat u.a. eine Kooperation mit dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin geschlossen.

Über GTEC
Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) ist der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa. Es verbindet ein internationales Netzwerk von Unternehmen, Universitäten und Startups mit der breiten Öffentlichkeit. GTEC wurde im Jahr 2015 in Berlin gegründet und wird von der ESMT, Globumbus, Henkel, Innogy, Noerr und der Sigmund Kiener Stiftung, Union Investment und Tishman Speyer unterstützt.
GTEC hat Standorte in Berlin und Frankfurt am Main. Unter dem Dreiklang Inspire, Guide, Grow (inspirieren, anleiten, wachsen) fördert GTEC weltweites Unternehmertum. Dazu werden diverse Programme und Veranstaltungsreihen angeboten. Angefangen bei den Vorlesungen und Meetups über die Startup-Academy und das Startup-Lab bis hin zur Executive Education. Um Innovationen auf bestimmten Gebieten zu fördern, vergibt GTEC gemeinsam mit ausgewählten Industriepartnern regelmäßig Awards.

Deutsche Bildung gewinnt XAIA als weiteren Eigenkapitalinvestor für den Studienfonds

Die Deutsche Bildung, Deutschlands führender Anbieter von Studienfinanzierungen mit einkommensabhängiger Rückzahlung, hat mit der XAIA AG, dem Mutterunternehmen von XAIA Investment, den Kreis der Eigenkapitalinvestoren für den Studienfonds erweitert. Damit erhöht sich das Kommanditkapital der Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG, die bereits rund 2.800 jungen Talente ihr Studium mitfinanziert hat. Darüber hinaus hat der Studienfonds bereits zwei Anleihen über insgesamt rund 20 Millionen Euro erfolgreich platziert. Eine dritte Anleihe ist in Vorbereitung.

„Wir freuen uns, mit der XAIA AG einen weiteren strategischen Investor und Partner an unserer Seite zu wissen. Nach der gelungenen Ausplatzierung unserer zweiten Anleihe im Februar war es uns wichtig, in einem weiteren Schritt das Kommanditkapital nachhaltig zu stärken“, sagt Andreas Schölzel, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bildung AG.

Die Deutsche Bildung fördert Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. In Deutschland ist die Deutsche Bildung einer der größten Akteure im Bereich Social Impact Investment. „Wir erleben, dass sowohl institutionelle als auch private Investoren zunehmend daran interessiert sind, dass sie mit ihren Kapitalanlagen messbare soziale und ökologische Veränderungen fördern und gleichzeitig finanzielle Renditen erzielen wollen“, erklärt Schölzel. „Bildungsförderung, die wir seit nunmehr zehn Jahren nicht allein finanziell, sondern mit unserem dazugehörigen Trainingsprogramm auch  inhaltlich sehr erfolgreich betreiben, wird von vielen als gesellschaftlich verantwortungsvoll und wirksam geschätzt.“

„Uns gefällt die Idee des umgekehrten Generationenvertrages. In Nachwuchsakademiker zu investieren, die später einen Anteil ihres Einkommens an einen Studienfonds zurückführen, ist sowohl transparent als auch gesellschaftlich absolut sinnvoll“, sagt Dr. Jochen Felsenheimer, Mitglied des Vorstandes der XAIA AG über die Deutsche Bildung. Mit den Rückzahlungen der Absolventen an den Studienfonds wird neben der Rendite für Investoren auch die Förderung neuer Studenten möglich gemacht, deren Studium dann nicht an finanziellen Hindernissen scheitert.

Über Deutsche Bildung
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.

Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.

Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

Capital Bay: Gottfried Drescher leitet Handelsimmobilien-Sparte

Gottfried Drescher ist neuer Geschäftsführer der CB Cash & Carry Management GmbH. Der 56-Jährige verantwortet in dieser Funktion die Verwaltung und Entwicklung aller Handelsimmobilien des Berliner Full-Service Investmenthaus.

Drescher kommt von der Metro Cash & Carry Deutschland, wo er zuletzt als Vertriebsleiter ein Umsatzvolumen von 1,3 Mrd. Euro betreute und 2.800 Mitarbeiter führte. Von 2010 bis 2015 war Drescher Unternehmensleiter der C+C Schaper GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Metro Cash & Carry. Hier verantwortete er u.a. die Integration der 51 C+C Schaper Märkte in das Portfolio von Metro Cash & Carry Deutschland.

„Wir haben mit Gottfried Drescher einen ausgewiesenen Experten des deutschen Handelsmarktes gewinnen können“, so George Salden, CEO von Capital Bay. „Ob Großhandelsmärkte, Cash & Carry- oder Supermärkte – Herr Drescher kennt die Branche aus dem Effeff. Mit seinem weitreichendes Know-how werden wir unser Retail-Portfolio zukunftsweisend gestalten.“ 

6B47 gewinnt REAL ESTATE BRAND AWARD als Österreichs stärkste Marke unter Fonds und Investoren

Die 6B47 Real Estate Investors AG gewinnt den REAL ESTATE BRAND AWARD als Österreichs stärkste Marke in der Kategorie Fonds und Investoren. Mit dem Award zeichnete das Forschungsinstitut EUREB das Unternehmen 6B47 Real Estate Investors AG mit Sitz in Wien und Niederlassungen in Düsseldorf sowie Warschau für den besonderen Markenwert und die Bekanntheit der Marke 6B47 unter Stakeholdern aus.

Mit der Marke 6B47 Real Estate Investors auf dem ersten Rang wird vor allem eine starke Innovationskraft und Transaktionssicherheit verbunden. Außerdem zeichnet sich die Marke durch eine hohe Bewertung ihrer regionalen Kompetenz aus, was auch als Kompliment für die 6B47 Germany gewertet werden darf. Zusätzlich wurde 6B47 auch in der Kategorie Projektentwickler Österreich mit dem zweiten Platz geehrt.

Die Awards wurden in jeweils neun Kategorien für Österreich und Deutschland vergeben. Die Ergebnisse basierten auf einer Umfrage des EUREB-Instituts in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin unter rund 7.000 Branchenexperten und 109 Unternehmen. Erhebungszeitraum war Januar bis Februar 2017.

Sebastian Nitsch, CFO der 6B47 Real Estate Investors AG, nahm den Preis in Berlin entgegen: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem REAL ESTATE BRAND AWARD für unsere Marke 6B47. Das zeigt, dass wir in den letzten Jahren unsere Bekanntheit unter Immobilienprofis im Heimatmarkt Österreich signifikant ausbauen konnten und als Anbieter für hochwertige Immobilienentwicklung und -investments wahrgenommen werden. Der Award ist Ansporn für uns, weiter in die Positionierung als Qualitätsmarke zu investieren und künftig auch in den deutschen Kategorien zu punkten."

Das European Real Estate Brand Institute (EUREB) ist die führende Plattform zur Finanz- und verhaltenswissenschaftlichen Evaluierung von Unternehmensmarken der europäischen Immobilienwirtschaft. Auf Grundlage wissenschaftlich anerkannter Marken-Wert-Modelle werden seit 2009 jährlich tausende Immobilienmarken europaweit evaluiert. Als Berechnungsbasis dient das EUREB BRAND POTENTIAL MODEL, ein Markenwertmodell, das qualitative und quantitative Methoden verbindet und eindeutige Ergebnisse abbildet. Daraus lassen sich in der Folge strategische Handlungsempfehlungen für die Unternehmen der Branche ableiten.

Über 6B47 Germany GmbH
Die 6B47 Germany GmbH ist ein Projektentwickler mit Sitz in Düsseldorf. Heute entwickelt die 6B47 Germany hochwertige Immobilien in den deutschen Top-7 Städten sowie in guten innerstädtischen Lagen der B-Städte. Der Fokus liegt dabei auf Neubaumaßnahmen und Revitalisierungen in den Bereichen Wohnbau- und Gewerbeprojekte sowie Hotelentwicklungen. Aktuelle Projekte sind beispielsweise der IN-Tower in Ingolstadt, das GoldStück Pforzheim und das GreenGate Frankfurt. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat die 6B47 Germany insgesamt 16 Entwicklungen erfolgreich abgeschlossen. www.6b47.de

Über 6B47 Real Estate Investors AG
6B47 Real Estate Investors AG gehört zu den führenden Immobilienentwicklern Österreichs, mit Büros in Wien, Düsseldorf und Warschau. Das Unternehmen entwickelt und verwertet Immobilienprojekte mit einem Wert von derzeit etwas mehr als 1,3 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Investmentdauer der 6B47 Projektentwicklungen liegt bei 36 bis 48 Monaten. Aktuelle Projekte in Österreich sind unter anderem Living Kolin, Althan-Park, ParkFlats 23, Beatrix Spa oder Philipp´s, in Deutschland, IN-Tower, GoldStück Pforzheim, West Park oder GreenGate und in Polen Zyndrama. Im Jahr 2015 wurden Objekte in Wien und Frankfurt mit einem Wert von ca. Euro 300 Mio. fertiggestellt und erfolgreich verkauft. www.6B47.com

Rebalancing des Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent hat seit seinem letzten Rebalancing vor einem Jahr eine gute Bruttoentwicklung von 4,29 % erzielt. Sie resultierte sowohl aus Zinseinkünften als auch vorteilhaften Währungsbewegungen. Gleichwohl lassen Performanceergebnisse der Vergangenheit keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zu. (Berechnungszeitraum: 02. Mai 2016 bis 02. Mai 2017)

Erläuterung zum Rebalancing im Mai 2017

Mit Peru und Schweden fielen zwei der größten bisherigen Einzelpositionen aus dem Fondsportfolio heraus. Ihre fundamentale Verfassung hat sich gegenüber dem Vorjahr zwar nur moderat (Schweden) oder faktisch gar nicht (Peru) verschlechtert. Dafür zogen andere Länder aber inzwischen an ihnen vorbei. Diesmal gibt es gleich sechs Staaten, die zwar in der Topgruppe der stärksten fundamentalen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr landeten, die jedoch trotz dieser Fortschritte weiterhin zu den Schlusslichtern auf absoluter Basis zählen, was ihre Aufnahme in den Fonds verhindert. Nutznießer dessen waren Polen und Australien, bei denen damit bereits moderate Fortschritte ausreichten, um sich für das Fondsportfolio zu qualifizieren. Norwegen, Indonesien, Malaysia und Tschechien gehören sowohl absolut als auch bei den Veränderungen gegenüber dem Vorjahr jeweils zur Spitzengruppe. Dementsprechend stark sind sie jetzt gewichtet.

Die laut Modellgewichtung eigentlich höheren Anteile der Schweiz und Dänemarks bleiben aus Risiko-Ertrags- Überlegungen diskretionär um 50 % reduziert. Schweizer Staatsanleihen weisen bis hin zu den zehnjährigen Laufzeiten negative Nominalrenditen auf und für die Währungen beider Länder besteht bis auf weiteres kaum Kurssteigerungspotenzial gegenüber dem Euro. Beide Notenbanken stemmen sich gegen Aufwertungen (auch wenn die Schweizerische Nationalbank die „harte“ Wechselkursgrenze zum Euro vorerst aufgegeben hat).

Moderate Wachstumsbelebung und zögerliche Inflationsanstiege sprechen vorerst noch gegen starke Renditeanstiege

Weltweit belebt sich das Wachstum zwar, doch ist die Weltwirtschaft noch weit von einem neuen Boom entfernt. Ähnliches gilt für die Inflationsraten. Diese haben in den zurückliegenden Quartalen in vielen Staaten zwar eine Trendwende nach oben vollzogen. Doch von inflationärem Druck kann bislang keineswegs gesprochen werden. Möglicherweise ist der Zenit bei der Inflationsdynamik sogar schon wieder erreicht. Die Notenbanken jedenfalls zeigen demonstrative Gelassenheit. Das gilt auch für die US-Währungshüter, trotz zweier Zinsanhebungen in den zurückliegenden 12 Monaten. Unterdessen hält die Europäische Zentralbank die Anleiherenditen in der Euro-Zone mittels umfangreicher Anleihekäufe und Strafzinsen für Banken weiterhin auf historisch extrem niedrigen Niveaus. Die vielfach sehr hohen und weiter zunehmenden Staatsverschuldungen, speziell bei den Euro- Peripherieländern, widerspiegeln sich faktisch überhaupt nicht in den Anleihekursen.

Auch angesichts dessen kann der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent mit seinem globalen, flexiblen Veranlagungskonzept auftrumpfen. Er kann ohne Benchmark-Vorgaben frei in die fundamental am besten aufgestellten Staatsanleihemärkte investieren. Hingegen sind in den bedeutendsten Renten-Indizes, an denen sich die meisten Rentenfonds orientieren, hoch verschuldete Staaten oftmals überdurchschnittlich stark vertreten. Damit ist der Raiffeisen- Global-Fundamental-Rent ein unverändert interessanter Portfolio-Baustein zur Anleihe-Diversifikation. Selbstverständlich ist aber auch seine Wertentwicklung von den weltweiten Rendite- und Wechselkursveränderungen abhängig – mit allen damit verbunden Chancen und Risiken.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie links als PDF.

TH Real Estate legt erfolgreich neuen Logistikspezialfonds German Logistics Fund II auf und erwirbt direkt erstes Objekt

TH Real Estate hat seinen vierten Spezialfonds für Logistikimmobilien gestartet und innerhalb kürzester Zeit bereits den ersten Ankauf für dessen Portfolio realisiert. Der als Spezial-AIF konzipierte German Logistics Fund II (GLOF II) hat ein Ziel-Eigenkapitalvolumen in Höhe von rund 200 Millionen Euro, mit denen Investitionen in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro realisiert werden können. Mit dem GLOF II soll das in Deutschland 750.000 Quadratmeter umfassende Logistikimmobilien-Portfolio auf mehr als eine Million Quadratmeter wachsen.

Der Fonds richtet sich an deutsche institutionelle Investoren; Kapitalzusagen von fünf Adressen liegen bereits vor. Er verfolgt eine Core-Satellite-Strategie und investiert in Neubau- und Bestandsobjekte an attraktiven Logistikstandorten in Deutschland. Schwerpunkt des Portfolios bilden Core-Immobilien, ergänzend dazu werden zur Optimierung der Fondsrendite gezielt einzelne Immobilien aus angrenzenden Risikoklassen angekauft.

„Die Auflage des vierten Logistikimmobilien-Spezialfonds innerhalb von sechs Jahren ist eindrucksvoller Beleg des stetigen Wachstums unserer Logistik-Plattform“, sagt Thorsten Kiel, Head of Logistics, Europe bei TH Real Estate. „Die Nachfrage nach Logistikflächen wird weiterhin sehr hoch bleiben, getrieben vom weiter wachsenden E-Commerce-Sektor, aber auch durch die fortschreitende Arbeitsteilung in nahezu allen Produktionsprozessen.“ Daraus ergeben sich auch für die Zukunft attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen in den Logistikimmobiliensektor, ist Kiel überzeugt. Diese werden von einer wachsenden Zahl von Investoren erkannt. „Zu den ersten Investoren des GLOF II gehören sowohl Kunden, die bereits in andere Logistikfonds von TH Real Estate investiert haben, wie auch neue Kunden“, so Kiel.

Bei dem ersten Objekt für das Portfolio des GLOF II handelt es sich um eine Projektentwicklung, die TH Real Estate im Rahmen eines Forward Funding Deals erworben hat. Sie liegt im niedersächsischen Elsdorf, in etwa auf halber Höhe zwischen Hamburg und Bremen. Über die in unmittelbarer Nähe vorbeiführende Autobahn A1 ist der Standort sowohl an diese beiden Ballungsräume wie auch etwa an den Hamburger Hafen sehr gut angebunden. Auf dem mehr als 97.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen vier gleichgroße, hochwertige und moderne Hallenschiffe mit insgesamt knapp 42.000 Quadratmetern Logistikfläche sowie Büro- und Sozialflächen. Die Flächen sind flexibel teilbar und durch das hochwertige Ausstattungsniveau vielseitig nutzbar. Das Logistikobjekt ist vollständig an den führenden Kontraktlogistiker Noerpel vermietet, der es nach Fertigstellung als neues Hauptdistributionszentrum für den norddeutschen Raum nutzen wird.

„Mit seiner zentralen Lage an der Schnittstelle mehrerer Metropolregionen und hohen Qualität passt das Objekt hervorragend in die Investitionsstrategie des Fonds“, so Kiel. TH Real Estate wurde bei der Akquisition von der Wirtschaftskanzlei GvW Graf von Westphalen, der REAG GmbH Real Estate Advisory Group Germany, dem Umweltberatungsunternehmen Ambiente LLP sowie der Beratungsgruppe WTS begleitet.

Der GLOF II ist der vierte Logistikspezialfonds für deutsche Kunden, den TH Real Estate seit 2011 – teilweise mit Partnern – realisiert hat. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft für den Fonds fungiert Institutional Investment Partners (2IP). Zuletzt hatte TH Real Estate für deutsche institutionelle Investoren Ende 2016 den European Logistics Fund (ELOF) aufgelegt. Weltweit verwaltet TH Real Estate insgesamt ein Logistikimmobilien-Portfolio in Höhe von circa 10,3 Milliarden US-Dollar; davon entfallen 2,2 Milliarden Euro (Assets Under Management) auf Europa.

14. ACATIS-Value-Konferenz in Frankfurt am Main 2017

Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, ACATIS, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds. 

Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. ACATIS-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, „dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird“, und das, obwohl ACATIS seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

„Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln.“ Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. „Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge.“ 

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. „Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?“ Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. „Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist.“

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den ACATIS Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle ACATIS-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: „Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps.“ Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. „Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?“ – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter „strategisch“, damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. „Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte.“

Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn „CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain.“ Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese.“

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern - zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. „85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung.“ 
Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“ „Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten.“ Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. „Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal.“ Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.“
Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. „Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung.“ Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. „24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet.“ Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

„Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht.“ Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von ACATIS (ACATIS INDIA VALUE EQUITIES - EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.
Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. „Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren.“

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar. 

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

BMO Global Asset Management schließt Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven aus ihrer Responsible Funds-Familie aus

BMO Global Asset Management schließt alle Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven im Rahmen der revidierten Klimawandel-Leitlinien aus der Responsible Funds-Familie aus.

Die Anlagepolitik gilt ab sofort für die globalen und Schwellenländerstrategien der Responsible Funds-Familie und ab 1. Januar 2020 für alle Fonds. Sie ist Teil einer neuen Anlagepolitik, mit der Anleger in verantwortungsvolle Fonds die globale Energiewende unterstützen können, und betrifft die Haltung der Fonds gegenüber allen treibhausgasintensiven Branchen.

Die neue Anlagepolitik wurde entwickelt durch das Governance and Sustainable Investment-Team von BMO Global Asset Management in enger Zusammenarbeit mit dem Responsible Investment Advisory Council, einem externen Beratergremium, dem unter anderem das geistliche Oberhaupt der Kirche von England, der Most Revd Justin Welby, angehört und das von dem früher für den Environment Agency Pension Fund tätigen Howard Pearce geleitet wird.

Die neue Anlagepolitik trägt der Tatsache Rechnung, dass Investoren, die in nach ethischen Maßstäben zusammengestellten Fonds angelegt sind, zunehmend Investments in fossile Brennstoffförderer vermeiden wollen. Entsprechend existieren mittlerweile unterschiedlichste Ausstiegsstrategien für institutionelle Anlagen in Höhe von über 5 Billionen US-Dollar1.

Die revidierte Anlagepolitik gilt für folgende Fonds:

  • Responsible UK Equity Growth Fund
  • Responsible UK Income Fund
  • Responsible Global Equity Fund
  • Responsible Sterling Bond Fund
  • Responsible Global Emerging Markets Equity Fund

Ab dem 1. Januar 2020 greift die neue Anlagepolitik dann auch für alle Strategien innerhalb der Responsible Funds-Familie mit Schwerpunkt Großbritannien2, weil fossile Brennstoffförderer einen großen Teil der britischen Benchmark ausmachen. Alle Fonds der Responsible Funds-Familie werden ab dem 1. Januar 2020 frei von fossilen Brennstoffen sein.

Vicki Bakhshi, Director im Governance and Sustainable Investment-Team, kommentiert die revidierte Klimawandelpolitik wie folgt:

„Wir wissen, dass sich die weltweiten Temperaturen um mehr als die in den Pariser Verträgen stipulierten 2°C erhöhen würden, wenn alle bis heute bekannten Reserven gefördert und verbrannt würden. Wir sind daher zu der Einschätzung gelangt, dass Anlagen in Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven immer weniger mit den ethischen und nachhaltigen Zielen der von uns verwalteten verantwortlichen Strategien vereinbar sind.

Auch institutionelle und Retailanleger zeigen ein immer stärkeres Interesse an Strategien, mit denen sie Anlagen in diese Unternehmen vermeiden können. Allerdings ist die Auswahl an entsprechenden Produkten am Markt sehr gering. Indem wir diese Anlagepolitik nicht nur für einen einzelnen Fonds, sondern unsere gesamte Responsible Funds-Familie implementieren, bieten wir Anlegern diverse Strategien, mit denen sie ihrer Überzeugung folgen und gleichzeitig langfristige Erträge anstreben können.

Der Ausschluss von Unternehmen ist dabei übrigens nur ein Aspekt. Wie bei anderen Themen versuchen die genannten Fonds auch beim Klimawandel, positiv Einfluss zu nehmen, d.h. Kapital in Unternehmen zu lenken, die nachhaltig agieren oder Lösungen für globale Herausforderungen wie den Klimawandel bereitstellen.

Wir haben auch den Anspruch, Kapital verantwortungsvoll zu verwalten. Sowohl in den Responsible Funds-Strategien als auch generell in unseren Investments nutzen wir weiterhin unseren Einfluss als Anleger, um im Kontakt mit Unternehmen und politischen Entscheidern für Strategien zu werben, die die Energiewende ermöglichen.“

Most Revd Justin Welby, Präsident des BMO Global Asset Management Responsible Investment Advisory Council, fügt hinzu:

„Mit dieser sehr beeindruckenden Anlagepolitik wird BMO Global Asset Management zu einem Wegbereiter im Kampf gegen den Klimawandel.“

Ethische und nachhaltige Kriterien bestimmen, in welche Unternehmen die Strategien der Responsible Funds-Familie von BMO Global Asset Management investieren können. Diese Kriterien werden vom Governance and Sustainable Investment-Team festgelegt.

BMO Global Asset Management bietet neben der Responsible Funds-Familie unterschiedlichste Lösungen für den Kampf gegen den Klimawandel. Hierzu gehören der Responsible Engagement Overlay (reo™) Investorenservice, grüne Anlagenstrategien, grüne Immobilienansätze und der Fossil Fuel Free-Publikumsfonds in Kanada.

Gofossilfree.org. Stand April 2017
Responsible UK Equity Growth Fund, Responsible UK Income Fund, Responsible Sterling Bond Fund

Unigestion ernennt Robert Kosowski zum Head of Quantitative Research

Unigestion, eine Asset-Management-Boutique, die risikogesteuerte Investmentlösungen für ihre Kunden entwickelt und umsetzt, gibt heute die Ernennung von Robert Kosowski zum Head of Quantitative Research des Aktienteams bekannt. Kosowski ist Professor am Imperial College, seit dem 3. Mai 2017 für Unigestion in London tätig und berichtet an Alexei Jourovski. Im Rahmen seiner neuen Aufgaben wird Kosowski für das quantitative Research und für den Bereich Thought Leadership verantwortlich zeichnen.

Robert Kosowski bringt über 20 Jahre Erfahrung im quantitativen Research mit. Parallel zu seiner Tätigkeit bei Unigestion wird er seine Aufgaben an der Imperial College Business School als stellvertretender Professor für Finanzwissenschaft wahrnehmen. Er ist ferner wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Economic Policy Research (CEPR) und assoziiertes Mitglied des Oxford-Man Institute of Quantitative Finance der Oxford University. Darüber hinaus ist er Mitglied des Redaktionsausschusses des Journal of Alternative Investments und des Research-Ausschusses der AIMA. Überdies berät Kosowski Staatsfonds, Hedgefonds, Investmentbanken, Family Offices und Privatbanken im Bereich Asset-Allokation, Alpha-Strategien, Risikomanagement, Funds of Funds und Portfolioaufbau. Zuvor war er für Goldman Sachs, die Boston Consulting Group und die Deutsche Bank tätig.

Alexei Jourovski, Head of Equity bei Unigestion dazu: „Die Investmentphilosophie und Unternehmenskultur von Unigestion sind tief im Research verwurzelt. Wissenschaftliches und quantitatives Research waren schon immer ein fundamentaler Bestandteil unseres Investmentprozesses und die Ausgangsbasis für die Entwicklung unserer risikogesteuerten Aktienstrategien und für unsere Anlagen in alternative Risikoprämien. Angesichts der Dynamik und Fortschritte der gesamten Branche auf diesem Gebiet ist die Erfahrung von Robert Kosowski im Bereich Quantitative Finance für uns sehr wertvoll und ein enormer Mehrwert für unsere Kunden. Wir heißen ihn im Aktienteam herzlich willkommen und freuen uns, unser quantitatives Research mit ihm auf eine neue Stufe zu heben.“

Robert Kosowski, Head of Quantitative Research, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass ich das Aktienteam von Unigestion als Head of Quantitative Research verstärken und einen Beitrag zur erfolgreichen Anwendung quantitativer Modelle durch Unigestion leisten kann. Zwischen Wissenschaft und Finanzbranche können wichtige Synergien genutzt werden. Ich freue mich auf die Herausforderung, die Theorie für die Kunden von Unigestion in die Praxis umzusetzen. Dabei kann ich auf ein Team bauen, das die Bedeutung von Research erkannt hat und auf diesem Gebiet neue Wege beschreiten wird.“

Neuberger Berman legt neuen Loans-Fonds für den deutschen Markt auf

Neuberger Berman, ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter in Mitarbeiterbesitz, erweitert die Palette seiner Produkte, die in Senior Floating Rate Loans anlegen, mit dem Launch eines global investierenden Fonds. Dieser konzentriert sich auf qualitativ hochwertige Darlehen mit einem Kredit-Rating von B-/B3 oder besser. Der Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund (ISIN: IE00B2BX7789) ist jetzt für den Vertrieb in Deutschland zugelassen.

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, erklärt: „Wir haben eine lange Historie beim Managen von Senior Floating Rate Loans. Dabei verfolgen wir eine Investmentphilosophie mit einem Exposure zu qualitativ höheren Kredit-Ratings. Tendenziell liegen die Stärken unseres konservativeren Ansatzes insbesondere in Risk-off-Marktphasen und daher einem Performance-Muster, das von vielen institutionellen Anlegern gerne gesehen wird. Wir freuen uns über die Ergänzung unserer existierenden Produkte im Bereich Senior Floating Rate Loans – gerade, da wir mit dem Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund dafür Sorge getragen haben, dass dieser mit den Anforderungen des VAG konform geht, um damit dem Bedarf von VAG-regulierten Anlegern zu entsprechen.“

Der Fonds wird von Senior Portfolio Manager Martin Rotheram in London sowie Joseph Lynch und Stephen Casey in Chicago verwaltet. Sie haben durchschnittlich mehr als 19 Jahre Erfahrung und sind Teil eines global aufgestellten Teams, das sich auf eine der branchenweit größten Research-Plattformen im Non-Investment-Grade-Bereich stützen kann. Das Team erstellt breit gefächerte Portfolios; der Fonds investiert derzeit in über 150 US-amerikanische und europäische Emittenten aus über 30 verschiedenen Branchen (Stand: 28. April 2017).

Martin Rotheram erläutert: „Senior Floating Rate Loans haben in den letzten Jahren stetige Renditen erwirtschaftet und aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften können sie attraktive Erträge, sowohl im Niedrigzinsumfeld als auch bei steigenden Zinsen, bieten. Durch ein diszipliniertes Research, das auch ESG-Faktoren berücksichtigt, wollen wir die besten Ideen aus einem breiten Universum solider Emittenten mit langem Track Record und der Fähigkeit, über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg Cash-Flows zu generieren, auswählen.“

Der Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund ist ein Fonds für qualifizierte Investoren (QIF), domiziliert in Irland und verwaltet von Neuberger Berman AIFM Limited. Sub-Investment Manager sind Neuberger Berman Europe Limited und Neuberger Berman Investment Advisors.

5-Jahres Track Record für flexiblen Jupiter Dynamic Bond Fonds

Der globale und flexible Anleihefonds Jupiter Dynamic Bond SICAV (ISIN: LU0459992896) des börsennotierten Investmentmanagers Jupiter feiert seinen 5-jährigen Track Record. Seit der Auflage erzielte der Fondsmanager Ariel Bezalel eine Wertentwicklung von 34,5 Prozent* und verwaltet derzeit mehr als 9,28 Milliarden Euro in der Benchmark-unabhängigen Anleihestrategie (Stand 30.04.2017).

Der dynamische und uneingeschränkte Investmentansatz erlaubt es Ariel Bezalel, der von seinem Assistant Fund Manager Harry Richards sowie einem Analystenteam unterstützt wird, flexibel in die ihrer Meinung nach besten Lösungen innerhalb eines weltweiten Universums festverzinslicher Wertpapiere zu investieren. Bezalel kombiniert in der Titelauswahl seine makroökonomische Sichtweise (Top-Down-Prinzip) mit einer fundamentalen Kreditanalyse (Bottom-Up-Ansatz). Darüber hinaus kann der Fixed-Income-Experte das Kreditrating und die Duration im Portfolio flexibel anpassen, um so zu versuchen, aktiv einem Zinsrisiko entgegenzuwirken.

Zu den aktuellen Kernstrategien des Jupiter Dynamic Bonds zählen derzeit neben amerikanischen, australischen und neuseeländischen Staatsanleihen auch Unternehmensanleihen diverser Schwellenländer wie Indien, Argentinien oder Russland. Zusätzlich präferiert Ariel Bezalel im Moment unter anderem Investments in japanische Wandelanleihen, diverse High Yields sowie Währungen.

„Wir müssen heute mehr denn je flexibel aufgestellt sein, um optimal auf die Marktgegebenheiten und politischen Unsicherheiten reagieren zu können. In den letzten fünf Jahren konnte der Jupiter Dynamic Bond SICAV für unsere weltweiten Kunden attraktive Anleihe-Renditen generieren. Entsprechend haben wir unser Fixed Income-Team in der letzten Zeit stetig erweitert. Das unterstreicht auch die Bedeutung dieser Assetklasse bei Jupiter“, so Andrej Brodnik, Head of Continental Europe bei Jupiter.

Fonds-Fakten zum Jupiter Dynamic Bond SICAV:

  • Auflegungsdatum: 8. Mai 2012
  • Fondsmanager: Ariel Bezalel
  • Anteilsklasse: Class L EUR Q Inc
  • ISIN: LU0459992896
  • Valoren: 11795771
  • Wertentwicklung über 5 Jahre: 34,5 Prozent*
  • Fondsvolumen: 9,28 Milliarden Euro (Stand 30.04.2017)

Informationen zu weiteren Anteilsklassen finden Sie im aktuellen Verkaufsprospekt.

* Die historische Wertentwicklung stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Wertentwicklung dar. Die Angaben zur Wertentwicklung lassen die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kommissionen und Gebühren unberücksichtigt. Quelle: FE 8.5.12 - 8.5.17 Wiederanlage der Bruttoerträge, nach Gebühren, in Euro.

CACEIS wird Partner einer Blockchain-Initiative

CACEIS investiert in eine Post-Trading-Blockchain-Infrastruktur, die für das Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) entwickelt wird. Die Blockchain-Initiative wurde im Juni 2016 ins Leben gerufen und soll den KMU den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern. Gleichzeitig wird die Infrastruktur die Post-Trading-Aktivitäten der Unternehmen vereinfachen und absichern. Zur Umsetzung der Blockchain-Initiative bündeln führende Finanzinstitute ihr Know-how. Neben CACEIS gehören zu dieser Partnerschaft BNP Paribas Securities Services, die Caisse des Dépôts, Euroclear, Euronext, S2iEM und Société Générale. Die Organisation Paris Europlace, die für die Förderung und Entwicklung des Pariser Finanzmarkts verantwortlich ist, unterstützt die Initiative.

Ein neuer rechtlicher Rahmen in Frankreich ermöglicht dieser Initiative die Emission und Zirkulation von Finanzwerten mittels Blockchain-Technologie. Diese basiert auf der Nutzung eines Datenregisters, welches von mehreren Nutzern gleichzeitig verwendet und geteilt werden kann.

Jean-François Abadie, CEO von CACEIS, erklärt hierzu: „Wir sind stolz, Teil dieser innovativen, gemeinschaftlichen Initiative zu sein. Dieses vielversprechende Projekt bündelt die Erfahrung und das Know-how der teilnehmenden Partner. So kann es eine treibende Kraft im Transformationsprozess des Post-Trading-Umfeldes werden. Die Initiative spiegelt zudem unsere Werte wider. Denn die Weiterentwicklung von innovativen, technischen Kundenlösungen hat bei CACEIS eine hohe Priorität.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

Sieben Awards für First Private Euro Dividenden STAUFER

Erfolgreiche Award-Saison für First Private: Mit ihrem Dividendenfonds First Private Euro Dividenden STAUFER erhielt die Frankfurter Fondsboutique insgesamt sieben Auszeichnungen. Bei den Citywire Deutschland Awards wurde sie zur „Best Fund Group“ im Sektor „Aktien Europa Dividenden“ gekürt. Portfoliomanager Sebastian Müller und CEO Tobias Klein schafften es im gleichen Sektor auf Platz 1 der erfolgreichsten Fondsmanager. Auf Einzelfondsebene ging der Staufer bei den €uro-FundAwards in der Kategorie „Aktien Europa ex UK“ als Sieger hervor, und bei den Lipper Fund Awards gab es gleich vier Auszeichnungen: In Deutschland und Österreich wurde er in der Kategorie „Aktien Europa Dividenden“ als bester Fonds über drei Jahre und über fünf Jahre prämiert.

Der dividendenorientierte Euroland-Fonds von First Private wurde bereits zum zweiten Mal in Folge von den jeweiligen Agenturen ausgezeichnet.

Entscheidend für die Aktienauswahl: Qualität und Wachstum

Das Konzept des First Private Euro Dividenden STAUFER wurde vor über 20 Jahren von CEO Tobias Klein entwickelt und konnte seitdem langfristig überzeugen. Die Performance seit Auflegung des Fonds im Jahr 1997 beträgt knapp 222 Prozent (Stand: 31.03.2017). Die Wertentwicklung der Benchmark Euro Stoxx 50 liegt im gleichen Zeitraum bei rund 140 Prozent. „Das zeigt, dass sich unsere quantitative Investmentdisziplin gerade auch bei aktiven Dividendenstrategien in unterschiedlichsten Börsenphasen bewährt“, sagt Klein.

Ausschlaggebend für den Erfolg des Staufer-Fonds ist die differenzierte Anlagestrategie. Das Management setzt nicht nur auf Werte mit einer attraktiven Dividendenrendite, sondern investiert auch in Unternehmen, die überschüssiges Kapital in Form von Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre zurückgeben. „Dabei achten wir darauf, dass die Unternehmen im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten operieren. Dividenden sollten beispielsweise stets aus den laufenden Gewinnen und nicht aus der Substanz bezahlt werden“, erklärt Sebastian Müller.

Eine weitere, für klassische Dividendenfonds eher untypische Komponente im Anlagenmix ist die Dividendendynamik. Die absolute Höhe der Ausschüttungen ist hierbei zweitrangig. Auch Unternehmen, die noch keine hohe Dividende zahlen, werden für den First Private Euro Dividenden STAUFER ausgewählt, wenn das Fondsmanagement eine attraktive Wachstumsdynamik identifiziert. Rund ein Drittel des Portfolios besteht zurzeit aus solchen Titeln mit günstigem Dividendenmomentum. 

Ziel dieser wachstumsorientierten Teilstrategie ist, das Portfolio zu diversifizieren und im Fall steigender Zinsen robuster zu sein als klassische Dividendenansätze.„Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik erleben wir gerade einen beispiellosen Bullenmarkt für dividendenstarke Aktien, die aufgrund der extremen Zuflüsse zum Teil schon hoch bewertet sind. Bei einem Szenario steigender Zinsen könnten einige dieser Titel in Mitleidenschaft gezogen werden, weil Anleger wieder auf sichere Festgeldanlagen umsteigen“, sagt Müller. Die Beimischung von Titeln, die vergleichsweise günstiger bewertet sind, verringert dann die Volatilität des Gesamtportfolios.

5-Jahres-Performance: Besser als 96 Prozent aller Euroland-Fonds

Dabei behält das Fondsmanagement diverse betriebswirtschaftliche Unternehmenskennzahlen im Blick, insbesondere Bewertungs- und Qualitätsaspekte. Aus einem Euroland-Universum von rund 2.500 Aktien werden auf diese Weise gezielt 30 bis 50 Titel für das Portfolio ausgewählt. Ein Ansatz, der sich bewährt: Über die vergangenen fünf Jahre hat der Staufer-Fonds eine Rendite von knapp 108 Prozent erwirtschaftet und sich insgesamt besser als 96 Prozent aller Fonds der Kategorie Euroland entwickelt. 

Die laufende Überwachung des Portfolios erfolgt über ein kontinuierliches Screening der Nachrichtenlage, der Makro-Risiken sowie der Preis- und Ertragsentwicklung. Ernsthafte Bedenken in Bezug auf eine Aktie führen zum Verkauf. „Diese Möglichkeit, schnell reagieren zu können, verschafft dem First Private Euro Dividenden STAUFER vor allem in unsicheren Marktphasen einen klaren Vorteil gegenüber passiven Dividenden-ETFs“, so Müller.

Roger Baumann neuer Co-Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft

Roger Baumann wurde zum 1. April 2017 in die Geschäftsführung der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main berufen. Frank Schäfer, bislang Co-Geschäftsführer dieser Gesellschaft, hat die Credit Suisse auf eigenen Wunsch verlassen.

Roger Baumann hat mehr als 15 Jahre Immobilienerfahrung und leitet die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft seit dem 1. April 2017 gemeinsam mit Karl-Josef Schneiders.

Baumann ist seit Juli 2005 bei der Credit Suisse tätig und arbeitet seit 2006 im Real Estate des Credit Suisse Asset Management. Zuletzt hatte er die Funktionen als Chief Operating Officer (COO) und Head Sustainability im Real Estate des Credit Suisse Asset Management inne, die er zusätzlich zu der neuen Geschäftsführungsposition auch in Zukunft behalten wird. Er verfügt über herausragende Erfahrungen in den Bereichen Produktentwicklung und Nachhaltigkeit. 2009 lancierte er den ersten nachhaltigen Immobilienfonds der Schweiz. Er ist für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie von weltweit rund 1 300 Immobilien des Real Estate des Credit Suisse Asset Management zuständig. Bereits in seiner Funktion als COO hat er eng mit der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft zusammengearbeitet.

Frank Schäfer, der 2009 zur Credit Suisse kam und seit August 2014 u. a. Co-Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft war, hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. In seiner Funktion als Global Head Product and Business Development hat er u. a. die Luxemburger Plattform aufgebaut und die deutsche Plattform durch die Auflage neuer Produkte wie den Nachhaltigkeitsfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund vorangetrieben.

Das Real Estate als Teil des Credit Suisse Asset Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund EUR 40,6 Mrd. (Stand 31. März 2017) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Mehr als die Hälfte des Vermögens managt das Real Estate im Auftrag institutioneller Anleger.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Jonathan Clenshaw zum Leiter institutioneller Vertrieb Europa

Jonathan Clenshaw übernimmt die neu geschaffene Stelle des Leiters institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’).

Clenshaw wird von London aus den Vertrieb und den Kundenservice für die institutionellen Kunden von Lombard Odier IM in Europa verantworten. Im Einklang mit der Unternehmensstrategie wird er institutionelle Kundenbeziehungen in den europäischen Kernmärkten weiterentwickeln. Er tritt seine Position bei Lombard Odier IM zum 1. Juli an und berichtet direkt an Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions.

Jonathan Clenshaw kommt von der Deutsche Asset Management, wo er zuletzt als Leiter des Vertriebs UK und Irland sowie des Bereichs EMEA Versicherungen arbeitete. Insgesamt war Jonathan 20 Jahre lang bei der Deutschen Bank, wo er verschiedene Positionen in den Bereichen Global Markets und Asset Management in Frankfurt und London innehatte. Unter anderem war er drei Jahre lang Leiter des Bereichs Client Solutions. Im Verlauf seiner Karriere bekleidete er zudem eine Reihe von Positionen in den Vertriebsbereichen institutionelle Kunden und Anleihen bei der Commerzbank und der WestLB.

„Institutionelle Anleger haben derzeit mit den Herausforderungen, die durch die beispiellos niedrigen Renditen und die Interventionen der Zentralbanken erzeugt wurden, zu kämpfen“, sagt Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions. „Lombard Odier IM ist dank seiner innovativen und spezialisierten Investmentprodukte, in der Lage, den hieraus entstehenden Kundenbedürfnissen nachzukommen.

Die Verpflichtung von Jonathans Cernshaw spiegelt unser klares Bekenntnis wider, unser institutionelles Geschäft in ganz Europa auszubauen und unseren Kunden qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten. Jonathan bringt wertvolle Stärken mit zu Lombard Odier IM. Hierzu zählen nicht nur tiefe Industrie- und Marktexpertise, sondern ebenso seine Fähigkeit, Wachstumschancen für unser Geschäft zu identifizieren und wahrzunehmen.“

Zweiter Logistik-Immobilienfonds von RLI Investors geht erfolgreich an den Start

RLI Investors (RLI), unabhängiger Asset- und Fondsmanager und Spezialist für Logistikimmobilien in Deutschland, ist erfolgreich in die Platzierungs- uns Investitionsphase des RLI Logistics Fund – Germany II gestartet. Nach ersten Zeichnungen namhafter institutioneller Investoren über insgesamt rund 100 Millionen Euro und dem ersten Closing startet RLI die Investitionsphase.

Der offene Immobilien-Spezial AIF soll in ein diversifiziertes Portfolio aus Logistikimmobilien in Deutschland investieren. Das Ziel-Investitionsvolumen liegt bei rund 350 bis 400 Millionen Euro. Die geplante Fondslaufzeit beträgt zehn Jahre, die angestrebte jährliche Ausschüttungsrendite liegt bei 6,75 Prozent.

Peter Wenzel, Investment Manager bei RLI: „Unsere Objektpipeline ist gut gefüllt. Derzeit prüfen wir einige vielversprechende Angebote diverser Objekte an TOP-Standorten in Deutschland, die exakt unserer Fonds-Strategie entsprechen.“

Das Anlageprofil des RLI Logistics Fund – Germany II orientiert sich im Wesentlichen an der Anlagestrategie seines erfolgreichen Vorgängers, RLI Logistics Fund – Germany I. Der Fonds erwirbt im Rahmen einer Core-Plus-Strategie Logistikimmobilien aus den Bereichen Industrie, Handel und E-Commerce an guten bis sehr guten Standorten in Deutschland. Dabei kommen sowohl hochwertige und langfristig vermietete Objekte wie auch voll drittverwendungsfähige Immobilien mit auslaufenden Mietverträgen sowie ältere Objekte mit hohem Wertschöpfungspotential in Betracht. Zudem kann der Fonds über Forward Purchase und Forward Funding Agreements sehr frühzeitig Assets in der Projektentwicklungsphase erwerben.

Nachfrage nach sicheren und langfristigen Kapitalanlagen ist unverändert groß

RLI reagiert mit dem RLI Logistics Fund – Germany II auf die anhaltend hohe Nachfrage institutioneller Investoren nach alternativen Kapitalanlagen mit einem attraktiven Rendite-Risikoprofil.

„Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Anleger des RLI Logistics Fund – Germany I, die uns bestärkt haben, nach dessen Vollinvestition mit dem zweiten Fonds an den Start zu gehen“, sagt Sophie Schweimer, Fondsmanagerin bei RLI. „Neben Bestandskunden sprechen wir mit dem Produkt auch neue Anleger an. Unser umfassendes Netzwerk, unsere langjährige Erfahrung und große Expertise ermöglichen es uns, auch in Märkten mit knappem Angebot attraktive Ankaufsgelegenheiten zu identifizieren und Objekte zu sichern“, so Schweimer weiter. Im Jahr 2016 zählte RLI mit einem realisierten Transaktionsvolumen von rund 400 Millionen Euro zu den größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt.

RLI Investors ist gut aufgestellt

Gemeinsam mit Katrin Poos, seit 1. Mai 2017 Geschäftsführerin von RLI, und  dem elfköpfigen Expertenteam, ist das Unternehmen gut aufgestellt. Sie alle bringen langjährige Erfahrung im Immobilien-und Logistikbereich mit und kümmern sich persönlich und fachkompetent um das Investment und Asset Management der RLI-Fonds. Zur Stärkung des bestehenden Teams plant das Unternehmen im laufenden Jahr weitere Mitarbeiter einzustellen.

In der Zusammenarbeit mit Partnern vertraut RLI auf sein breites und gut etabliertes Netzwerk. Die Fondsadministration des RLI Logistics Fund – Germany II übernimmt wie schon beim Vorgängerfonds die renommierte und auf Immobilen spezialisierte Service KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg.

CAPERA wird Property-Management-Partner der Skjerven Group

Die CAPERA Immobilien Service GmbH (CAPERA) aus Neu-Isenburg übernimmt das Property-Management für den neuen Wohnimmobilienfonds der Skjerven Group. Mit dem Investitionsprogramm für institutionelle Investoren will Skjerven in diesem Jahr Berliner Wohnimmobilien für bis zu 150 Millionen Euro ankaufen.

Skjerven verantwortet das Investment- und Asset-Management des Portfolios und hat CAPERA jetzt mit dem Property-Management der ersten für den Fonds erworbenen Wohnimmobilien beauftragt. Dabei handelt es sich um zwei Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeeinheiten. Das Objekt in der Leibnizstraße 77-78 in Berlin Charlottenburg verfügt über 37 Wohneinheiten mit insgesamt 2.828 m² Wohn- und 383 m² Einzelhandelsfläche sowie über eine Tiefgarage mit 19 Pkw-Stellplätzen. Die Immobilie in der Ravenéstr. 7 besitzt 20 Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von insgesamt rund 1.720 m².

„CAPERA übernimmt die Verwaltung, Projektierung und Vertriebsaufbereitung des Objektes. Mit unserer Service Plattform in Berlin bieten wir unseren Auftraggebern neben den grundlegenden Werterhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen auch die komplette Projektierung von Bestandsimmobilien für den Einzelwohnungsvertrieb an“, sagt Martin Henke, Geschäftsleiter von CAPERA. „Wir freuen uns auf weitere Immobilien aus dem Investitionsprogramm.

„Wir haben mit CAPERA einen professionellen Partner im Property-Management gefunden und können uns so ganz auf das Asset-Management und weitere Investments in Berlin konzentrieren. Davon profitieren alle Seiten“, so Alexander Punt, COO der Skjerven Group. „Ausschlaggebend für die Kooperation war unter anderem, dass CAPERA wie wir Prozesse digitalisiert, um Mietern und Immobilieneigentümern erstklassige Dienstleistungen anbieten zu können.“

CORESTATE erhöht Prognose um 20 % für das Geschäftsjahr 2017

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erhöht ihre Prognose für den Konzernjahresüberschuss um 20 Prozent auf 36-37 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2017.

Die Prognose berücksichtigt nicht Effekte aus dem Erwerb der Hannover Leasing Gruppe, dessen Vollzug noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der BaFin steht und derzeit bis zum Ende des zweiten Quartals 2017 erwartet wird.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Ein starkes Wachstum unserer institutionellen Mandate verbunden mit einem höheren Bekanntheitsgrad der gesamten CORESTATE Gruppe, lassen uns positiv vorausschauen.“

La Financière de l´Echiquier: Echiquier Value mit Vertriebszulassung in Deutschland

Der auf europäische Value-Aktien ausgerichtete Echiquier Value (ISIN: FR0011360700) von der französischen Fondsboutique La Financière de l’Echiquier ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Auf Basis eines aktiven Stock-Picking-Ansatzes identifiziert das Managementteam unterbewertete Aktien aus der Eurozone, das heißt Titel bei denen das Verhältnis von Kurs- zu Buchwert sowie von Unternehmenswert zu eingesetztem Kapital niedrig ist. Dabei gibt es keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Marktkapitalisierung oder Sektoren und bis zu 10 Prozent des Vermögens darf in nicht europäische Aktien investiert werden.

Der Echiquier Value wurde bereist im Dezember 2012 in Frankreich aufgelegt und hat seitdem eine kumulierte Wertentwicklung von mehr als 98 Prozent erzielt, wobei die durchschnittliche annualisierte Performance 17,6 Prozent beträgt. Das verwaltete Fondsvermögen liegt aktuell bei rund 700 Millionen Euro. Der Echiquier Value konzentriert sich auf ein Portfolio von 40 bis 50 Werten. Dabei darf die Top 10 rund 35 bis 40 Prozent der Gesamtallokation und ein Einzelwert maximal vier Prozent des Portfolios ausmachen. Der Fonds richtet sich mit einer institutionellen Anteilsklasse und zwei Anlageklassen für Privatanleger (thesaurierend sowie ausschüttend) an institutionelle und private Anleger mit einem Anlagehorizont von fünf Jahren.

„Value-Aktien haben sich seit 2010 schlechter als der Markt, vor allem aber deutlich schlechter als Growth-Aktien entwickelt. Grund hierfür war die Kombination aus schwachem Wirtschaftswachstum und niedrigem Zinsumfeld. Doch dieser Trend löst sich langsam auf: Das Zinsrisiko ist auf dem Vormarsch und die Konjunkturindikatoren in der Eurozone verbessern sich. Davon werden Value-Aktien profitieren“, erklärt Damien Mariette, Fondsmanager des Echiquier Value.

Sein Teamkollege Maxime Lefebvre ergänzt: „Wir beschränken uns bei der Auswahl nicht nur auf reinen Value. Vielmehr suchen wir explizit nach sogenannten Value-Turnaround-Investments in Unternehmen mit vorübergehenden Schwierigkeiten, etwa Unternehmen mit einer zu geringen Rentabilität des eingesetzten Kapitals. Wir bevorzugen auch sogenannte Relative-Value-Anlagen in rentable Unternehmen, die zwar an Aktionäre ausgeschüttete Gewinne generieren, aber zu historisch schwachen Kursen gehandelt werden. Unsere Analyse zeichnet sich durch einen Contrarian-Ansatz für das unterbewertete Universum aus.“

Nach seinem Master-Abschluss in Wirtschaft und Management an der Universität Artois, sammelte Damien Mariette zunächst Erfahrungen als Operating Risk Analyst, bevor er 2008 seine Karriere im Asset Management begann: Zuerst bei der Bank Banque Populaire und dann ein Jahr später als Aktienfondsmanager bei Fonds de Garantie Automobile. Ende 2012 wechselte er zu La Financière de l’Echiquier als Fondsmanager des Echiquier Value.

Als Absolvent der Business School IESEG und mit einem Master in Finance and Investment von der Nottingham University, begann die Karriere von Maxime Lefebvre, CFA, 2003 als Marketingofficer bei Amundi in Hong-Kong und später bei La Française des Placements in Paris. 2007 wechselte er zum Portfoliomanagementteam von La Française des Placements und war dort 5 Jahre als Portfoliomanger im Team Europäische Aktien tätig. 2014 ging Lefebvre zur Bank La Banque Postale, wo er als Portfoliomanager sein spezifisches Know-How zu Value-Werten ausbaute. Seit 2015 ist er Teil des Value-Teams bei La Financière de l'Echiquier.

Eckdaten Echiquier Value:
Managementgesellschaft: La Financière de l'Echiquier
Fondsmanager: Damien Mariette / Maxime Lefebvre
Art: Investmentfonds nach französischem Recht (FCP)
ISIN-Code: R0011360700
WKN: A1WY3U
Auflegungsdatum: 05.04.2002
Referenzindex: MSCI EMU Mid Value NR
Fondsvolumen: ca. 700 Mio. EUR (Stand Ende April 2017)
Gebühren: Verwaltungsgebühr: 2,392% inkl. Steuern/p.a. 
Ausgabeaufschlag: Max. 1%

Über La Financière de l’Echiquier 
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von ca. 8 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.  2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter www.lfde.com/de.

Disclaimer: Das vorliegende Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist es von Investoren nicht als Grundlage für finanzielle Entscheidungen anzusehen. Die hier ausgedrückten Ansichten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage und können zu einem anderen Zeitpunkt stark abweichen. 

Keine Entwarnung auf den Wohnimmobilienmärkten: Wohnungspreise und Mieten ziehen wieder an

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien stieg im 1. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,0 %. Damit hat sich die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate nach einer leichten Schwächephase in der zweiten Jahreshälfte 2016 wieder verstärkt. Die den Index insgesamt nach oben treibenden wachstumsstarken Städte sind weiterhin von einer starken Nachfrage nach Mietwohnungen und vor allem nach Kaufobjekten geprägt. Die intensiv diskutierte Frage, ob es zur Bildung von Immobilienblasen kommt bzw. solche bereits an einzelnen Standorten entstanden sind, beantwortet F+B differenziert: „Die Schere zwischen den Preisen für Eigentumswohnungen an den Top 7-Standorten in Deutschland und der Mietentwicklung als Fundamental- und Vergleichsfaktoren geht weiter und sehr deutlich auseinander. Bei den Eigentumswohnungen spielt aber die Selbstnutzung die dominierende Rolle. Die für den Mietwohnungsmarkt viel wichtigeren Mehrfamilienhäuser (Zinshäuser) weisen nach wie vor bundesweit eine deutlich unterdurchschnittliche Preisdynamik aus. Die Relationen zwischen Kaufpreisen und Bestands- bzw. Neuvertragsmieten sind in diesem Segment unauffällig und nicht Besorgnis erregend“, sagte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. Und weiter: „Wir beteiligen und nicht am ‚Kaffeesatz-Lesen‘, ob die Preise bei anziehenden Zinsen einbrechen. Niemand hat gesicherte Erkenntnisse über die Finanzmarktentwicklung und über die Elastizität der Wohnimmobilienpreise bei steigenden Zinsen. Wichtiger ist das örtliche Marktseitenverhältnis, also die Relation von Angebot und Nachfrage in der Zukunft“.

Während die Bestandsmieten im Vergleich von Q1/2017 zum Vorquartal nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten wieder stärker um 0,8 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 1,9 % und Einfamilienhäuser um 1,3 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 1/2016 übertrafen Eigentumswohnungen mit 8,7 % und Einfamilienhäuser mit 6,7 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 6,0 %. Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser stagnierten im Vergleich zum Vorquartal mit +0,1 %, im Jahresvergleich wuchsen sie um 1,3 % - mit leicht abgeschwächter Dynamik. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,9 % bzw. 1,1 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor deutlich unterhalb des Anstiegs des Wohn-Index. 

Das Segment der selbstnutzenden oder eine sichere Kapitalanlage suchenden Käufer von Eigentumswohnungen ist maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Gesamt-Index. Das Kapitalanlageinteresse nimmt stark zu. Alle anderen Einzel-Indizes von Preisen und Mieten verlaufen seit 2012 deutlich unterhalb des Gesamt-Index. „Der Markt für Eigentumswohnungen hat sich offenbar seit vier bis fünf Jahren vom Gesamtmarkt der anderen Wohnimmobilienarten und der Mieten nahezu komplett abgekoppelt und verfolgt eine eigene ökonomische Rationalität. Ein spekulatives Moment bei einer Fülle individueller Anlageentscheidungen also die Erwartung weiter steigender oder zumindest stabiler Preise kann deshalb an einzelnen Standorten nicht ausgeschlossen werden“, erklärte F+B-Chef Leutner.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bis Ende 2010 verliefen die Preise für Einfamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen noch nahezu im Gleichklang. Bei Einfamilienhäusern wuchs der Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q1/2017 zu Q1/2012 um 20,9 %, bei den Mehrfamilienhäusern nur um 7,3 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 26,6 % die MFH deutlich mit 8,8 %. Dass seitdem das Geschosseigentum der Preisentwicklung der Einzelhäuser davongelaufen ist, interpretiert Leutner nicht zuletzt als Beleg für den ungebrochenen Drang in die Innenstädte, also als Teil des Urbanisierungstrends. Konkret verteuerten sich Eigentumswohnungen innerhalb der letzten fünf Jahren um 33,0 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 1. Quartale) um 45,0 %.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2017-I

(Ø 2004 = 100)

119,6

140,4

112,6

118,4

108,3

123,4

Änderung zum Vorquartal

1,3

1,9

0,1

0,8

0,3

1,4

Änderung zum Vorjahresquartal

6,7

8,7

1,3

2,9

1,1

6,0

F+B-Wohn-Index 2017 © F+B 2017

Die Mietentwicklung im Langfristvergleich

Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den letzten fünf Jahren um 10,7 % und in den vergangenen zehn Jahren um 18,9 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,9 % (Q1/2017 zu Q1/2012) und 7,1 % (Q1/2017 zu Q1/2007). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der ersten Quartale um 20,2 % und binnen zehn Jahren um 27,3 %.

Betrachtet man die maximalen Neuvertragsmietsteigerungen in den 50 teuersten deutschen Städten über 25.000 Einwohner, so stehen im Jahresvergleich folgende Kommunen an der Spitze:

  • Lörrach + 8,5 %
  • Ostfildern + 5,7 %
  • Mörfelden-Walldorf + 4,8 %
  • Kelkheim (Taunus) + 4,6 %
  • Sindelfingen und Ingolstadt jeweils + 4,1 %
  • Berlin, Esslingen am Neckar und Regensburg mit jeweils +4,0 %

In keiner Stadt wird damit im Durchschnitt annähernd die 10 %-Grenze der Mietpreisbremse erreicht. Insbesondere die Top 7-Metropolen rangieren weit darunter.

Rangliste der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten im Allgäu, Meerbusch und Langen (Hessen) machten im Jahresvergleich der jeweils ersten Quartale 2017/2016 mit Steigerungsraten von 20,6 %, 14,8 % und 12,9 % die größten Preissprünge. Kempten rückte damit innerhalb von sechs Monaten um 18 Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 3.140 €/m² auf Position 23 vor. Damit ist die Allgäu-Metropole der Aufsteiger des vergangenen Jahres.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz zehn Hamburg (3.770 €/m²), wobei in der Spitze mit 10.060 €/merstmals die 10.000-Schallmauer durchbrochen wurde. Stuttgart hat sich in Q1/17 auf Platz zwölf (3.480 €/m²) vorgeschoben. Auf Rang 13 folgte Frankfurt am Main (3.640 €/m²). Düsseldorf arbeitete sich auf Platz 24 vor (3.120 €/m²) und Köln (2.900 €/m²) verbesserte sich auf den Rangplatz 37. Die Wachstumsraten zwischen Q1/2017 und Q4/2016 bewegten sich zwischen 1,0 (München) und 4,1 % (Düsseldorf). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin lagen qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.710 €/m² nur noch knapp unter dem nächstteuren Top 7-Standort Köln. Darin spiegelt sich die enorme Aufholjagd wider, die die Bundeshauptstadt in den letzten Jahren gezeigt hat. Allein innerhalb des letzten Quartals konnten weitere zehn (!) Rangplätze auf Platz 62 der Top 500-Städte in Deutschland gut gemacht werden (+12,3 % zum Vorjahresquartal, +3,3 % zum Vorquartal). Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Berlin auch in die Top 50 einzieht und im Preisniveau nicht mehr mit Dreieich oder Schorndorf verglichen werden muss.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.830 €. Mit einem Maximalwert von 11.090 € wurde erstmals die 11.000 €-Schallmauer für eine öffentlich inserierte Wohnung durchbrochen. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (unverändert Platz zwei), Olching (Platz vier), Freising (Platz fünf), Dachau (Platz sechs), Germering (Platz neun), Fürstenfeldbruck (Platz elf), Erding (Platz 16) bildeten auch im ersten Quartal 2017 die Region der teuersten Städte Deutschlands.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten am unteren Ende der Preisskala überraschenderweise die Lutherstadt Wittenberg (+ 4,3 % zum Vorquartal, +11,2 % zum Vorjahresquartal), Stendal in Sachsen-Anhalt (+ 7,9 % zu Q4/2016, +23,0 % zu Q1/2016), Schönebeck an der Elbe (+ 2,0 % zum Vorquartal, +19,0 % zum Vorjahresquartal) und Quedlinburg (+ 5,3 % zu Q4/2016, +15,4 % zu Q1/2016). Den größten Preisrückgang für Eigentumswohnungen binnen eines Quartals verzeichnete das niedersächsische Springe mit -14,1 %, so dass 26 Rangplätze auf jetzt Platz 467 verloren wurden. Die Schlusslichter der Tabelle bilden nach wie vor Zeitz (Durchschnittspreis 620 €/m²), Staßfurt (770 €/m²) und Görlitz (770 €/m²). 

Rangliste der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,10 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen unverändert an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal hat sich weiter auf 1,6 % verlangsamt. Das Mietniveau gegenüber dem Vorquartal 4/2016 blieb mit +0,5 % nahezu konstant. Enorm sind hier die Spitzenmieten, die maximal 22,40 €/m² erreichen.

Die Mieten in Frankfurt am Main (11,0 €/m², Rangplatz zwei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz elf) stiegen im vergangenen Jahr um 2,5 bzw. 1,3 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz acht) wiesen mit 3,1 % und durchschnittlich 10,50 €/m², in Köln (Rangplatz 22) mit 2,3 % und 9,70 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 24, +2,8 %, 9,60 €/m²) allesamt Werte auf, die – bis auf Stuttgart - unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,9 % im Jahresvergleich lagen. Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch deutlich unterhalb der anderen Top-Standorte in Deutschland. Mit 8,10 €/m² für die Standardwohnung rutschte der investive Hotspot allerdings um zwei Ränge auf Platz 106 ab – in anderen Standorten stiegen die Mieten, insbesondere in absoluten Werten, offenbar schneller. So verzeichneten die Marktmieten in der Hauptstadt im letzten Jahr mit 4,0 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung, die auch im Vergleich des ersten Quartals 2017 mit dem vierten Quartal 2016 mit +1,1 % auch deutlich ausfiel. 

Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte im Vergleich der beiden Quartale Q1-2017 zu Q4-2016 verzeichnete mit 4,3 % Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck, gefolgt von Kornwestheim und Mörfelden-Walldorf mit jeweils +3,5 % und schließlich Weil am Rhein mit +3,4 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,30 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als der preiswerteste Wohnstandort Deutschlands. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste Kreuztal hinnehmen (-6,9 % im Vergleich zum Vorquartal). Die Stadt im Kreis Siegen-Wittgenstein rutschte infolgedessen von Rang 386 auf Rang 452. 

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage für den F+B Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B Mietspiegel-Index heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Comgest führt japanische Aktienfonds zusammen

Die auf Qualitätswachstum spezialisierte, unabhängige internationale Asset-Management-Gesellschaft Comgest gibt die Verschmelzung ihres in Frankreich beheimateten Fonds Comgest Japan SICAV auf den in Dublin geführten Comgest Growth Japan UCITS-Fonds zum 21. April 2017 bekannt.

Zu diesem Datum wurden alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Comgest Japan auf den Comgest Growth Japan übertragen, und für die Anleger des aufgenommenen Fonds wurden neue Anteile ausgegeben. Der Fonds behält seinen Namen „Comgest Growth Japan“, das Management-Team sowie die Anlageziele bei. Diese richten sich auf Unternehmen, die in Japan ansässig sind oder dort agieren und langfristiges Qualitätswachstum bieten.

Dieses kombinierte Instrument verbessert das Angebot von Comgest an die internationalen Anleger durch ein kumuliertes verwaltetes Vermögen von etwa 33.339 Mio. JPY (284 Mio. EUR) (Stand 25. April 2017). Des Weiteren profitieren die Anleger von den auf USD, GBP und EUR lautenden Anteilsklassen, die von dem Dubliner Fonds als gesichert oder abgesichert angeboten werden.

Arnaud Cosserat, CEO und CIO von Comgest kommentiert: „Die Verschmelzung unserer beiden Japan-Fonds entspricht dem strategischen Ansatz von Comgest, das internationale Angebot zu verbessern. Dieser kombinierte Fonds mit seinem größeren verwalteten Vermögen wird unseren Anlegern, von denen viele unter Einhaltung strikter Fondsquoten arbeiten, einen besseren Zugang verschaffen. Ebenso können Anleger durch die Angebotsbreite der währungsbesicherten Anteilsklassen unseres Dubliner Fonds die Auswirkungen der Yen-Kursschwankungen ausgleichen und so in einer Region investieren, von der wir glauben, dass sie weiterhin attraktive Möglichkeiten für langfristige Anlagen mit Qualitätswachstum bietet.“

Der Comgest Growth Japan rangiert im obersten Zehntel der Morningstar-Vergleichsgruppe für die 5-Jahres-Performance, aktuell im 98. Perzentil*.


*Morningstar-Ranking für den Comgest Growth Japan JPY ACC (IE0004767087) für den Fünfjahreszeitraum bis zum 31.03.2017.

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Aviva Investors legt Long-Lease-Fonds für Kontinentaleuropa auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, weitet mit dem Start des Aviva Investors Continental European Long Lease Strategy Fund (CELLS) ihre Long Lease-Strategie auf Kontinentaleuropa aus. Ein erfolgreiches erstes Closing  über ein Volumen von 105 Millionen Euro von zwei Versicherungsinvestoren wurde im April dieses Jahres getätigt.

Der Fonds strebt einen sicheren und berechenbaren Cashflow aus überwiegend indexgebundenen Mietverhältnissen an. Das Portfolio wird aus kontinentaleuropäischen (exklusive Großbritannien) Immobilien bestehen, mit einem Schwerpunkt auf Büro-, Einzelhandels- und Alternativsektoren in Deutschland, Österreich, Benelux und Skandinavien. Die Vermögenswerte werden an qualitativ hochwertige Mieter mit langlaufenden Mietverträgen, in der Regel mit einer mindestens 15-jährigen Restlaufzeit, vermietet. Der Fonds zielt auf eine vierteljährliche Ausschüttung zwischen vier und fünf Prozent pro Jahr ab.

Der Fonds wird von Gil Bar, Managing Director Deutschland, und dem interim Fondsmanager Martin Zdravkov betreut. Darüber hinaus werden die beiden auf die Erfahrung des Aviva Investors UK Long Income-Teams zurückgreifen, das schon seit 20 Jahren Long-Lease-Strategien verwaltet.

Gil Bar, Managing Director, Real Estate, Germany, sagte:
"Wir freuen uns mit der Einführung von CELLS unsere Long-Lease-Investmentkompetenz in Kontinentaleuropa ausweiten zu können. Bereits 2004 haben wir im Vereinigten Königreich den Lime Property Fund gestartet; jetzt können wir diesen 12-jährigen Track Record zusammen mit unserem Deal Sourcing- und solidem Kreditanalyse-Know-how nutzen, um eine Long Lease-Strategie in Kontinentaleuropa anzubieten. Wir glauben, dass der Fonds eine überzeugende Lösung für Anleger darstellt, die im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf der Suche nach einem sicheren Cashflow sind."

Gaston Brandes, Managing Director, Head of Business Development, Real Estate, fügt hinzu:
"Unsere Kunden haben unser Fachwissen und die starke Performance im Long Lease-Bereich gut aufgenommen. Das Investoreninteresse, insbesondere bei europäischen Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen, war sehr erfreulich und wir arbeiten aktiv mit einer ausgewählten Gruppe zusammen, um ihre Allokation im Laufe des Jahres weiterzuentwickeln."

Jean-François Bay wechselt zu La Financière de l’Echiquier

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt bekannt, dass Jean-François Bay zum 15. Mai Direktor Strategie Business Development und internationale Expansion des Unternehmens wird. Als Mitglied der Geschäftsführung wird er eng mit Didier Le Menestrel, dem CEO des Unternehmens, zusammenarbeiten. Ferner wird er in dieser Position die Erarbeitung eines strategischen Plans zur Aufgabe haben, mit dem die Präsenz von LFDE in seinem Kundennetzwerk, das sich aus Vermögensverwaltern, institutionellen Anlegern, Privatbanken und Family Offices zusammensetzt, sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene gestärkt werden soll. Jean-François Bay wird ein Team von etwa dreißig Personen leiten, von denen sich zehn speziell der Entwicklung des Unternehmens außerhalb von Frankreich widmen.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass eine in unserer Branche so bekannte und geschätzte Persönlichkeit zu uns wechselt. Ich kenne Jean-François bereits seit einigen Jahren. Seine ausgezeichnete Kenntnis der Märkte und ihrer Akteure sowie seine Ideen, sein Enthusiasmus und seine Hingabe haben mich schon immer sehr beeindruckt“, so Didier Le Menestrel. „Unser Angebot an Lösungen wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut und um globale diversifizierte Fonds und eine ganze Palette alternativer Anlagen ergänzt. Mit Hilfe der Erfahrung und des Unternehmergeistes von Jean-François können wir diese Diversifizierung vorantreiben und unsere Fähigkeit, für unsere Kunden Mehrwert zu schaffen, weiter ausbauen.“

Jean-François Bay begann seine Laufbahn bei OFI AM im Bereich Vertrieb an institutionelle Anleger, anschließend wechselte er auf internationaler Ebene zu Invesco. Im Jahr 2000 kam er als Sales Manager zur alternativen Vermögensverwaltungsgesellschaft ADI Gestion. 2002 gründete er dann Seeds Finance und Multiratings, deren Generaldirektor er bis zu ihrer Übernahme durch Morningstar – einem der ersten unabhängigen Finanzanalysten – im Jahr 2010 war. Anschließend wurde Jean-François Bay Generaldirektor von Morningstar France, das heute 50 Mitarbeiter beschäftigt. Er ist außerdem Ehrenmitglied und Gründer der Association Française des Investisseurs Institutionnels (AF2i) und verfügt über einen Abschluss des Institut Supérieur du Commerce (ISC) im Bereich Finanzen.

Über La Financière de l’Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von ca. 8 Milliarden Euro und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE ist auch in Deutschland, Österreich, Belgien, der Schweiz, Italien und Spanien präsent. – http://www.lfde.com

Angesichts hoher Volatilität und niedriger Renditen sollte aktives Management die Nase vorn haben

Im aktuellen Investmentumfeld, das durch eine höhere Volatilität sowie niedrige Renditen geprägt ist, setzt die überwiegende Mehrheit der professionellen Fondsanleger wie beispielsweise Einzel- und Dachfonds-Portfoliomanager bei der Alpha-Generierung auf aktives Management sowie den Einsatz alternativer Investments. Zu diesem Ergebnis gelangt eine neue Umfrage von Natixis Global Asset Management, im Zuge derer professionelle Fondsinvestoren aus 28 Ländern Europas, Amerikas, des Nahen Ostens sowie Asiens befragt wurden. Diese Umfrage wies geopolitische Ereignisse (67%), das Zinsniveau (49%) sowie die Besorgnisse des Marktes um die Lage in China (36%) als die drei wichtigsten Ursachen für Wertschwankungen im Jahr 2017 aus. Derweil wird die Liste der Besorgnisse beim Risikomanagement durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld angeführt (77%).

Professionelle Investoren gehen davon aus, dass eine höhere Volatilität am Markt wahrscheinlich auch zu einer größeren Streubreite der Aktienerträge führen wird. So gaben 95% der Befragten an, bei der Alpha-Generierung aktivem Management den Vorzug vor passiven Investments zu geben. Bei Engagements in nicht-korrelierten Anlageklassen (74%) sowie an den Schwellenländermärkten (77%) favorisiert man ebenfalls aktives Management.

Matthew Shafer, Executive Vice President für den internationalen Vertrieb bei Natixis Global Asset Management, erklärt dazu: „Obwohl professionelle Fondsinvestoren die politischen und volkswirtschaftlichen Veränderungen in Europa und Asien aufmerksam im Auge behalten, betrachten sie Wertschwankungen aber auch als Anlagechance. Aus diesem Grund setzen sie sowohl bei der Alpha-Generierung als auch bei der Risikosteuerung auf aktives Management.“

Professionelle Investoren gehen für das kommende Jahr zwar von ausgeprägteren Wertschwankungen aus und befürchten, dass Anleger zu hohe Risiken in Kauf nehmen könnten. Trotzdem scheuen sie sich selbst nicht, Risiken einzugehen. Dies spiegelt sich auch in ihren Zukunftseinschätzungen für die Märkte sowie in ihrer Asset Allocation wider.

Derzeit stellen professionelle Fondsinvestoren ihre Strategien auf den Prüfstand, um so sicherzustellen, dass diese auch auf volatile, unsichere Märkte vorbereitet sind. Drei Viertel (74%) der Umfrageteilnehmer nutzen dabei als Instrumente zur Diversifikation des Portfoliorisikos alternative Investments. Gleichzeitig hält es über die Hälfte (54%) der Befragten für unerlässlich, in alternative Anlagen zu investieren, um auf diese Weise den breiten Markt zu übertreffen. Dies deckt sich mit der aktuellen Ausgabe des „Fund Buyer Focus“ von MackayWilliams1, welche einen stärkeren Fokus professioneller Fondsanleger auf alternative Investments sowie thematisch orientierte Anlagestrategien belegt.

„Wir beobachten momentan eine deutliche Veränderung von den bisherigen passiven bzw. Long Only-Anlagemodellen hin zu einem neuen Investment-Mix. Dieser basiert auf einer Kernkomponente aus aktiven Anlagealternativen mit geringer Volatilität, die dann durch liquide und illiquide Investmentalternativen ergänzt wird“, führt Shafer aus.

Bei der Asset Allocation vertreten professionelle Investoren ganz grundsätzlich die Auffassung, dass sich Schwellenländeraktien im Jahr 2017 hervorragend entwickeln werden. So rechnen 47% der Befragten damit, dass dieses Segment von allen Aktienmärkten die besten Ergebnisse vorlegen wird. Was Anlagechancen an den Schwellenländermärkten betrifft, so dürfte die Anlageregion Asien (exkl. Japan) nach Einschätzung professioneller Fondsanleger im Jahr 2017 die beste Performance vorlegen.

1) Die jährliche Studie „Fund Buyer Focus“ (FB50), einem deutschen Ableger von Mackay Williams, ermittelt die Marken-Performance von Vermögensverwaltern. Dabei werden die Ergebnisse bei der Fondsselektion im Hinblick auf eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zugrunde gelegt. Die aktuelle Ausgabe des „Fund Buyer Focus“ von MackayWilliams ist am 29. März 2017 veröffentlicht worden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Methodik
Die Umfrage von Natixis unter professionellen Fondsinvestoren aus dem Jahr 2017 berücksichtigt die Erkenntnisse und Meinungen von 200 professionellen Fondsanlegern aus 28 Ländern Europas, Amerikas, des Nahen Ostens und Asiens. Die Daten wurden im Oktober und November vom Research-Unternehmen CoreData erhoben. Die Ergebnisse sind in einem neuen Whitepaper mit dem Titel „Double Down“ veröffentlicht worden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite http://www.durableportfolios.com.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

Nachhaltig Investieren mit ebase

„Die Entscheidung für eine bewusste und nachhaltige Lebensweise ist längst mehr als nur eine Modeerscheinung“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Dies zeige sich in allen Lebensbereichen. „Aus diesem Grund wünschen sich auch immer mehr Anleger, ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen zu können und berücksichtigen neben wirtschaftlichen Faktoren auch ökologische und soziale Aspekte bei ihren Anlageentscheidungen.“

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit, was sich beispielsweise auch in der Unternehmensführung (Corporate Governance) im eigenen Haus niedergeschlagen hat. So ist ebase vor kurzem zum dritten Mal in Folge als „Top Employer“ zertifiziert worden. Ebenso wird im Unternehmen darauf geachtet, dass die eigenen Firmenfahrzeuge eine niedrige CO2-Belastung aufweisen.

Für die „Nachhaltige Geldanlage“ mit Fonds bietet ebase Vermittlern ab sofort auf der Homepage (b2b.ebase.com) unter der Rubrik „Aktionen & News“ einen eigenen Bereich mit vielfältigen Informationen. Auf dieser Internetseite werden unter anderem Investmentfonds gelistet, die mit dem sogenannten FNG-Siegel des Forums Nachhaltiger Geldanlagen e.V. ausgezeichnet und über ebase handelbar sind.

Das FNG-Siegel zeichnet Fonds aus, die nach festgelegten Kriterien einen signifikanten Mindeststandard an Nachhaltigkeit und Transparenz erfüllen. „Derzeit finden Kunden und Vermittler auf unserer Homepage 23 Fonds mit dem FNG-Siegel – dies sind Aktien-, Renten- und Mischfonds, die gemäß strenger Kriterien nachhaltig investieren“, erklärt Geyer. Diese Fonds seien daher eine einfache Form der nachhaltigen Geldanlage für Kunden und Vermittler.

Darüber hinaus bietet ebase Kunden und Vermittlern im Rahmen der Online-Fondssuche die Möglichkeit, mit Hilfe spezieller Ethik- und Nachhaltigkeitskriterien, gezielt nach nachhaltigen Fonds zu suchen. Über Filterkriterien können beispielsweise Fonds mit Umweltorientierung und der Berücksichtigung von erneuerbaren Energien, oder mit Ausschluss von Atomenergie, Gentechnik, Tierversuchen oder Rüstung gesucht werden. „Durch einfaches Anklicken der jeweiligen Filter finden Kunden wie Vermittler sehr komfortabel einen Fonds, der den persönlichen Präferenzen entspricht“, betont Rudolf Geyer abschließend.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

Neun internationale Startups für den ersten PropTech Innovation Award nominiert

Union Investment und das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), Europas erster privater Campus für Unternehmertum, veranstalten gemeinsam den weltweit ersten PropTech Innovation Award. Ziel ist es, innovative Ideen zu küren, die das Potential haben, die Immobilienindustrie global zu verändern. Weltweit wurden Startups dazu aufgerufen, sich zu bewerben. Die Kriterien waren bewusst breit angelegt, da große Veränderung – Disruption –  häufig von branchenfremden Unternehmen ausgeht.

Über 200 Startups aus 46 Ländern haben sich beworben. Daraus haben Union Investment und GTEC neun Unternehmen für die Endrunde ausgewählt. Die Finalisten werden ihre Ideen am 17. Mai 2017 in Berlin vor Publikum und Jury vortragen. Den drei Siegern winken insgesamt 35.000 Euro Preisgeld. Außerdem ein Platz im neuen GTEC Lab in Frankfurt am Main. Das bedeutet kostenlose Bürofläche und Zugang zum GTEC-Netzwerk von Mentoren und Investoren.

Die PropTech Innovation Award Jury

Dem anspruchsvollen Thema angemessen setzt sich die Jury des PropTech Innovation Awards aus Experten unterschiedlicher Bereiche zusammen. Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Startup-Szene und Immobilienindustrie wählen gemeinsam das innovativste Startup aus. Neben den oben genannten Panelteilnehmern gehören der Jury  Ron Hillmann, Managing Director von BVP Berlin Venture Partners, Jan Thomas, Herausgeber des Startup-Magazins Berlin Valley, und Benjamin Rohé, Managing Director des GTEC, an.

Die folgenden Startups haben es in die letzte Runde geschafft und werden sich und ihre Ideen am 17. Mai präsentieren.

Die Finalisten des PropTech Innovation Award 2017

  • DRS DefectRadar aus Wien ermöglicht die Dokumentation von Baumängeln in der Cloud.

  • Architrave aus Berlin ist eine zentrale Plattform für Bauunterlagen- und Abläufe.

  • Casavi aus München ist eine Cloud-Plattform für digitales Gebäudemanagement.

  • Green City Solution aus Berlin entwickelt Clean-Tech-Lösungen für die Städteplanung.

  • BrickVest aus London ist eine weltweite Plattform für Immobilieninvestoren jeder Größe.

  • ALLVR aus Berlin setzt Virtual Reality Brillen im professionellen Immobilienumfeld ein.

  • Building Radar aus München ist eine Suchmaschine für Neubauprojekte.

  • Opinum aus dem belgischen Charleroi ist ein Onlineportal auf dem Gebäudedaten zentral gesammelt und ausgewertet werden.

  • PointGrab aus Israel ist eine Sensorenplattform für Smart Buildings.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gtec.berlin/proptech2017/

Über Union Investment Real Estate GmbH
Union Investment ist einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa. Unser Lösungsangebot umfasst Offene Immobilien-Publikumsfonds und -Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandate mit einem Volumen von aktuell über 32 Milliarden Euro. Mit einem Transaktionsvolumen von 4,6 Milliarden Euro gehörte Union Investment auch 2016 wieder zu den aktivsten europäischen Investmentakteuren. Das Thema Digitalisierung treibt Union Investment in unterschiedlichen Handlungsfeldern voran. Hierzu gehört die Automatisierung von Geschäftsprozessen ebenso wie Smart Analytics. Um die großen Potentiale für die Erweiterung und Entwicklung des Geschäftsmodells zu heben, hat Union Investment hat u.a. eine Kooperation mit dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin geschlossen.

Über GTEC
Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) ist der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa. Es verbindet ein internationales Netzwerk von Unternehmen, Universitäten und Startups mit der breiten Öffentlichkeit. GTEC wurde im Jahr 2015 in Berlin gegründet und wird von der ESMT, Globumbus, Henkel, Innogy, Noerr und der Sigmund Kiener Stiftung, Union Investment und Tishman Speyer unterstützt. GTEC hat Standorte in Berlin und Frankfurt am Main. Unter dem Dreiklang Inspire, Guide, Grow (inspirieren, anleiten, wachsen) fördert GTEC weltweites Unternehmertum. Dazu werden diverse Programme und Veranstaltungsreihen angeboten. Angefangen bei den Vorlesungen und Meetups über die Startup-Academy und das Startup-Lab bis hin zur Executive Education. Um Innovationen auf bestimmten Gebieten zu fördern, vergibt GTEC gemeinsam mit ausgewählten Industriepartnern regelmäßig Awards.

Mit dem neuen Fonds LBBW Global Equity präsentiert die LBBW Asset Management ihre Strategie für weltweite Aktieninvestments

Ein systematisch fundamentaler Scoring-Ansatz, verbunden mit einem diskretionären Overlay – auf dieser Basis selektiert die LBBW Asset Management bei dem neu aufgelegten Publikumsfonds LBBW Global Equity vielversprechende Titel aus dem Universum des MSCI World mit seinen circa 1.650 internationalen Aktien. Dieses Universum kann das Fondsmanagement um bis zu 10 Prozent Emerging-Markets-Aktien ergänzen.

Mit ihrer sehr systematischen Vorgehensweise und der wirkungsvollen Einbindung ihres hauseigenen Einzeltitel-Researchs bietet die LBBW Asset Management eine interessante Alternative zu anderen globalen Aktienstrategien. „Wenn Investoren an ein globales Aktien-Exposure denken, dann fällt ihnen meist zuerst der MSCI World ein“, sagt Christoph Keidel, der Fondsmanager des LBBW Global Equity. „Aus Gesprächen mit Kunden wissen wir allerdings, dass der große Umfang dieses globalen Aktienindex und seine Vielschichtigkeit nach einer systematischen Erschließung des Universums verlangt – und nach einer deutlichen Reduktion seiner Komplexität. Deshalb haben wir mit dem LBBW Global Equity einen neuen Ansatz gewählt.“

Der Selektionsprozess erfolgt in drei Schritten. Ausgangsbasis ist das Anlagespektrum des MSCI World mit seinen rund 1.650 internationalen Aktien. Dieses Anlageuniversum wird im ersten Schritt um jene Unternehmen bereinigt, die nicht den ESG-Vorgaben der LBBW Asset Management im Hinblick auf verantwortungsbewusstes Investieren entsprechen. Ein Beispiel ist der Ausschluss von Unternehmen, die mit Streumunition Geschäfte machen. Anschließend werden aus den verbleibenden Aktien mittels eines Scoring-Modells die Titel für die weitere Analyse ausgewählt. Das Scoring-Modell der LBBW Asset Management setzt sich dabei aus Faktoren verschiedener Bewertungsbereiche zusammen und reicht von der Analyse der Profitabilität der Unternehmen und der Qualität der Erträge über die Volatilitätsbetrachtung bis hin zu Value- und Momentum-Faktoren. Im dritten und letzten Schritt erfolgt die Auswahl der letztlich im Fonds enthaltenen Titel durch das Fondsmanagement auf Basis fundamental-qualitativer Kriterien.

„Und genau das ist der wesentliche Unterschied“, erklärt Christoph Keidel. Denn in diesem letzten Schritt komme die Erfahrung des Fondsmanagements und das Research zum Tragen. Der Portfoliomanager hat die Freiheit, aus dem bereits aufbereiteten Universum unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten sowie unter besonderer Berücksichtigung von Anlagerestriktionen das Zielportfolio zu konstruieren. „Im Gegensatz zu der sonst üblichen Vorgehensweise, bei der mittels Multi-Faktor-Strategien zu bestimmten Marktphasen Risikoprämien vereinnahmt werden sollen, setzen wir mit unserem Ansatz auf eine fundamental-qualitative Titelselektion“, betont Christoph Keidel. „Wir vermeiden damit systematisch Fehler, die ansonsten hinsichtlich des Market-Timings und der Allokation von Risikoprämien entstehen können.“

LBBW Global Equity
ISIN: DE000A2DHTM8
WKN: A2DHTM
Verwaltungsvergütung:  1,50 % p.a.
Ausgabeaufschlag:  5,00 %
Aufgelegt am:  3. April 2017
Geschäftsjahr: 1. November bis 31. Oktober
Ertragsverwendung: Ausschüttung
Fondswährung: EUR

LBBW AM erhält Österreichisches Umweltsiegel für zwei Nachhaltigkeitsfonds mit Fokus auf Aktien und Renten
Die LBBW Asset Management wurde für zwei ihrer Nachhaltigkeitsfonds mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ prämiert: Den LBBW Nachhaltigkeit Aktien R (ISIN: DE000A0NAUP7) und den LBBW Nachhaltigkeit Renten R (ISIN: DE000A0X97K7). Die LBBW Asset Management ist damit eines von fünf deutschen Unternehmen, das von der Republik Österreich im Bereich „Nachhaltige Finanzprodukte“ ausgezeichnet wurde.

Die Auswahlkritierien für Umweltzeichen-Fonds sind strikt: Ausgeschlossen werden Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder dessen Handel investieren. Ebenso ausgeschlossen werden Fonds, die Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen tätigen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen. Der Auswahlprozess sichert einen definierten Qualitätsstandard und identifiziert Unternehmen, die positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen stellen Anlegern gemäß den Transparenzleitlinien des European Sustainable and Responsible Investment Forums ein klares Bild über ihr ökologisch-soziales Konzept zur Verfügung.

Union Investment startet ersten Green-Bonds-Fonds

Union Investment hat erstmals einen Fonds für Green Bonds aufgelegt. In Green Bonds investierte Mittel müssen zur Finanzierung ökologischer Projekte genutzt werden. Der UniInstitutional Green Bonds für institutionelle Anleger investiert überwiegend in Green Bonds internationaler Emittenten. Zusätzlich mischt der Fonds Anleihen von Unternehmen bei, deren Geschäftsfelder in Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (u.a. Ökologie, soziale Projekte). stehen. Dadurch wird die Diversifikation des Portfolios erhöht.

Die Titelauswahl beim UniInstitutional Green Bonds (WKN: A2AR3W, ISIN: DE000A2AR3W0) erfolgt auf Basis einer fundamentalen Kreditanalyse in Kombination mit einer Nachhaltigkeitsanalyse der Emittenten. Durch die Nutzung des auch bei den Nachhaltigkeitsfonds von Union Investment eingesetzten Nachhaltigkeitsfilters werden Papiere von Emittenten von vornherein ausgeschlossen, die zum Beispiel gegen Menschenrechte verstoßen oder Nuklearenergie produzieren. Das gilt auch für Green Bonds dieser Unternehmen.

Bei Auflegung des UniInstitutional Green Bonds lag der Anteil von Green Bonds am Gesamtportfolio bei knapp 70 Prozent (Mindestquote 51 Prozent). Dieser soll in den nächsten Jahren auf 90 bis 100 Prozent steigen. Die größte Emittentengruppe im Fonds bilden derzeit Unternehmen, gefolgt von staatsnahen Emittenten wie Förderbanken. In der Länderallokation dominieren Frankreich, Deutschland und die Niederlande. High-Yield-Anleihen können maximal zehn Prozent des Portfolios ausmachen, Fremdwährungsrisiken werden abgesichert. Fondsübergreifend hat Union Investment bereits eine Milliarde Euro in die Anlageklasse Green Bonds investiert.

Green Bonds bieten Investoren hinsichtlich der Mittelverwendung, die bis zum Laufzeitende dokumentiert wird, Transparenz. Finanziert werden Projekte mit einem direkten Umweltnutzen wie Windkraftanlagen oder Solarparks. Zur Schaffung von Transparenz trägt der etablierte Marktstandard „Green Bond Principles“ der International Capital Market Association wesentlich bei, zu deren Mitgliedern Union Investment zählt. Die Kapitalmittel müssen zudem gesondert von den Kapitalströmen des Emittenten verwaltet werden.

Das junge Anleihesegment dürfte von der politischen Entwicklung, beispielsweise der beim Pariser Weltklimagipfel zugesagten Zahlung in Höhe von jährlich 100 Mrd. US-Dollar ab 2020 für weniger finanzstarke Staaten zur Bewältigung von Klimawandel und für Klimaschutz, profitieren. Hinzu kommen als positive Faktoren für das Marktsegment vermehrte regulatorische Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorgaben. Während 2016 Green Bonds mit einem Volumen von rund 90 Milliarden US-Dollar emittiert wurden, könnte das Volumen in diesem Jahr Schätzungen zufolge 150 Milliarden US-Dollar erreichen.

„Der Fonds bietet institutionellen Anlegern ein attraktives Rendite-Risiko-Profil. Da Green-Bond-Investoren meist einen längerfristigen Anlagehorizont haben, rechnen wir mit einer gegenüber klassischen Unternehmensanleiheinvestments reduzierten Volatilität bei vergleichbaren Renditechancen. Gleichzeitig können die Anleger gezielt Umwelt- und Infrastrukturprojekte fördern“, sagt Portfoliomanager Michael Kobel.

Deutlicher Stimmungsumschwung gegenüber Kreditzyklus, Inflation und Zinsen

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner jährlichen Versicherungsstudie mit dem Titel „A Reversal in Expectations“ veröffentlicht. An der Umfrage nahm eine Rekordzahl von über 300 CIOs und CFOs globaler Versicherungsunternehmen teil, die ein Bilanzvermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar beziehungsweise 40 Prozent des weltweiten Branchenvermögens repräsentieren.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich in der Versicherungsbranche eine bemerkenswerte Wende vollzogen hat. Nur noch ein Drittel der Versicherer ist überzeugt, dass wir uns in der Spätphase des Kreditzyklus befinden, verglichen mit 75 Prozent der Teilnehmer im Vorjahr. Damit überwiegt die Ansicht, dass sich die aktuelle weltweite Erholungsphase verlängert hat. Die Versicherungsunternehmen geben sich zwar aufgrund der politischen Unsicherheit und des Niedrigzinsumfeldes zurückhaltend, sind jedoch eindeutig optimistischer als in den Befragungen der vergangenen Jahre.

„Die Umfrage deutet ganz klar auf eine positive Einschätzung der Weltwirtschaft sowie eine optimistische Haltung gegenüber steigenden Aktienkursen und Zinsen hin“, so Volker Anger, Leiter der DACH-Region beim Insurance Asset Management von GSAM. „Dieser Optimismus zeigt sich in einer größeren Risikoneigung bei Aktien, weniger liquiden Vermögenswerten und insbesondere bei festverzinslichen Anleihen.“

Obwohl die Einschätzungen der gesamtwirtschaftlichen Lage weitgehend übereinstimmten, kam die diesjährige Umfrage zum gleichen Schluss wie die des Vorjahres: Regionale Unterschiede beeinflussen die Anlageentscheidungen. Da von erhöhten Staatsausgaben ausgegangen wird, rechnet fast ein Drittel der Versicherer in den USA und Europa mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Infrastrukturanleihen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Versicherungsgesellschaften aus dem asiatisch-pazifischen Raum plant eine Aufstockung in US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert von 45 Prozent. Zudem sind Versicherer aus den USA und Europa an gewerblichen Hypothekendarlehen interessiert. Dies deutet darauf hin, dass sie in diesem Jahr verstärkte Investitionen in diese Anlageklasse planen.

Weitere Kernaussagen der diesjährigen Versicherungsstudie sind:

  • Hauptsorge: Aufgrund der niedrigen Zinsen und der hohen Aktienbewertungen sorgen sich die Versicherer hauptsächlich darum, angemessene Renditen zu generieren. Das Risiko politischer Ereignisse steht bei ihren gesamtwirtschaftlichen Bedenken dabei an erster Stelle.
  • Marktausblick: Die Versicherungsgesellschaften zeigen sich optimistischer bezüglich Zinsen, Aktien und Anleihen. Insbesondere glauben 88 Prozent der Versicherer an eine positive Wertentwicklung des S&P 500 Index in diesem Jahr. Vergangenes Jahr ging mehr als die Hälfte der Versicherungsunternehmen von negativen Renditen aus.
  • Anlagechancen: Die Versicherer schätzen die Investmentmöglichkeiten positiver ein. Nur ein Drittel der Befragten rechnet mit schlechteren Anlagechancen, verglichen mit 48 Prozent im Jahr 2016.
  • Verbesserte Renditen: Während die Versicherungsgesellschaften sich optimistischer zu ihren Anlageaussichten äußern, planen sie gleichzeitig eine höhere Gewichtung renditestärkerer und weniger liquider Anlageklassen. Dazu zählen unter anderem Private Equity, Unternehmensanleihen von Mittelständlern, Infrastrukturanleihen und Collateralized Loans Obligations.
  • Portfoliorisiko: Die Versicherer scheinen geneigt, ihr Gesamtrisiko im Portfolio zu erhöhen und ihr Aktien- und Anleiherisiko aufzustocken.
  • Kapitalisierung: Die Kapitalausstattung stellt für die Branche kein Problem dar. Über 90 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Branche bereits ausreichend kapitalisiert oder überkapitalisiert ist.

Methodik
GSAM Insurance Asset Management hat die diesjährige Studie gemeinsam mit dem unabhängigen externen Marktforschungsunternehmen KRC Research durchgeführt. Die weltweite Online-Umfrage erhielt Antworten von 317 hochrangigen Versicherungsexperten, darunter 254 Chief Investment Officers (CIOs), 50 Finanzvorstände (CFOs) und 13 Personen, die beide Funktionen wahrnehmen. Nach Regionen aufgeschlüsselt kamen 179 Antworten aus Amerika, 80 aus der EMEA-Region und 58 aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Befragten repräsentieren Versicherungsunternehmen aus aller Welt, quer über die Bereiche Leben, Sach- und Haftpflicht, Multi-Line, Rückversicherung und Gesundheit. Das globale Bilanzvermögen dieser Versicherer beläuft sich auf über 10 Billionen US-Dollar.

Über GSAM Insurance Asset Management
GSAM Insurance Asset Management verwaltet aktuell ein Versicherungsvermögen von über 230 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2016). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Asset-Allokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html

Über Goldman Sachs Asset Management
Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist einer der global führenden Vermögensverwalter. GSAM beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter an 31 Standorten weltweit. Das Unternehmen stellt institutionellen und Privatanlegern Anlage- und Beratungslösungen zur Verfügung, wobei die angebotenen Strategien das gesamte Spektrum an Anlageklassen, Branchen und Regionen abdecken. Unsere Anlagelösungen beinhalten Anleihen, Geldmärkte, börsengehandelte Aktien, Rohstoffe, Hedge-Fonds, Private Equity und Immobilien. Diese Lösungen stehen unseren Kunden im Rahmen unserer unternehmenseigenen Strategien, strategischen Partnerschaften und unseren offenen Architekturprogrammen zur Verfügung. Unsere Anlageteams umfassen mehr als 700 Anlagespezialisten, die die Marktkenntnisse, das Fachwissen im Bereich Risikomanagement und die technologischen Möglichkeiten von Goldman Sachs nutzen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, sich in den dynamischen Märkten von heute zu behaupten und ermitteln Anlagechancen, die ihre Portfolios und ihre langfristigen Anlageziele prägen. Wir stellen unsere globale Kompetenz den weltweit führenden Pensionsfonds, Staatsfonds, Zentralbanken, Versicherungsgesellschaften, Finanzinstituten, Stiftungen, Privatpersonen und Family Offices bereit. Im Auftrag dieser Kunden erbringen wir Anlage- oder Beratungsdienstleistungen. Per 31. Dezember 2016 belief sich das von GSAM verwaltete Vermögen auf 1,178 Billionen US-Dollar.

RLI Investors: Veränderungen in der Unternehmensleitung

Katrin Poos (52) ist mit Wirkung zum 1. Mai 2017 Geschäftsführerin des Investment und Asset Managers für Logistikimmobilien RLI Investors (RLI). Sie folgt auf Bodo Hollung, der ab sofort nicht mehr für die RLI tätig ist.

Katrin Poos wird in ihrer neuen Funktion gemeinsam mit dem elfköpfigen RLI-Team die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und den weiteren Ausbau des verwalteten Immobilienvermögens vorantreiben. Das Transaktionsvolumen in 2016 von derzeit rund 400 Millionen Euro soll innerhalb der kommenden drei Jahre auf ein Portfolio von einer Milliarde Euro (Assets under Management, AuM) wachsen.

Mit Katrin Poos hat RLI eine ausgewiesene Expertin im Bereich Logistik- und Lagerimmobilien für das kontinuierlich wachsende Unternehmen gewonnen. Poos ist seit 25 Jahren im internationalen Immobilienmanagement tätig, einen Großteil ihrer beruflichen Karriere hat sie im Segment Lager-und Logistikimmobilien verbracht. Während ihrer langjährigen Laufbahn hatte die Juristin und Immobilienfachwirtin diverse Führungspositionen in renommierten Immobilieninvestmenthäusern inne. Sie betreute Immobilienportfolios von insgesamt über zwei Milliarden Euro über den kompletten Investmentzyklus hinweg. 

Seit 2014 war sie Head of Asset Management bei Signature Capital; von 2002 bis 2008 war sie als Geschäftsführerin für den Aufbau der Immobilieninvestmentgesellschaft Cromwell, ehemals Valad, verantwortlich. Dort verwaltete Poos gemeinsam mit ihrem Team von 17 Mitarbeitern ein Logistikimmobilienportfolio im Wert von rund einer Milliarde Euro, verteilt auf 82 Logistikobjekte in ganz Deutschland und steuerte die Umsetzung des Akquisitionsprozesses.

„Ich habe die Entwicklung von RLI Investors von Anfang an mit Interesse verfolgt. Es hat mich beeindruckt, wie sich das Unternehmen innerhalb von kurzer Zeit zu einem der erfolgreichsten Logistikimmobilieninvestoren in Deutschland entwickelt hat", sagt Katrin Poos. "Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem hochmotivierten Team unser Dreijahresziel zu erreichen. Und das mit der stabilen Anlageklasse Logistikimmobilien, die im derzeitigen Marktumfeld einen nachhaltigen Beitrag zur Diversifizierung des Immobilienportfolios renditeorientierter Investoren leisten kann", so Poos weiter.

Darüber hinaus wurden Sophie Schweimer (32), Fondsmanagerin und Wolfang Holzberger (48), verantwortlich für das Transaktionsmanagement, zu Prokuristen ernannt. Beide sind seit 2015 bei RLI und kennen die Prozesse und Strukturen des Münchener Investmenthauses im Detail.

Holzberger war vor seinem Wechsel zu RLI mehr als 14 Jahre bei der Real I.S., München, als Syndikusrechtsanwalt und Teamleiter der Rechtsabteilung tätig. Schweimer kam von WealthCap, München, zu RLI, wo sie fünf Jahre für die Investorenbetreuung und die laufende Kommunikation für die geschlossenen Fonds in der Anlageklasse Immobilien Deutschland zuständig war.

DJE startet mit Solidvest erste einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung in Deutschland

Die Online-Vermögensverwaltung Solidvest ermöglicht eine direkte Investition in Einzeltitel, die durch das hauseigene Research-Team aus dem globalen Aktien- und Anleihenspektrum der DJE Kapital AG ausgewählt werden. Die Anlagestrategie richtet sich dabei nach der vorab ermittelten individuellen Risikoklasse des Anlegers. Über den Online-Konfigurator besteht zudem die Möglichkeit, eigene Investitionsschwerpunkte zu setzen. Dafür stehen bis zu zehn Themenfelder wie beispielsweise „Demografie & Gesundheit“, „Digitales Leben & Innovation“ oder „Dividendenrendite“ zur Auswahl. Das Management der Solidvest-Depots basiert genauso wie die klassische Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG auf der Erfahrung und dem Können aus mehr als 40 Jahren erfolgreicher Unternehmenstätigkeit. Einer der bedeutendsten Gründe für diesen Erfolg ist die selbst entwickelte FMM-Methode, der eine umfangreiche Datenbank aus fundamentaler, monetärer und markttechnischer Indikatoren zugrunde liegt. Die Solidvest-Portfolios werden täglich überwacht und je nach Einschätzung der Marktsituation durch die Analysten bei DJE angepasst. Der Unternehmensbereich Solidvest wird von Klaus Pfaller und Michael-Philip Müller geleitet. Die Eröffnung eines Kundenkontos und eines Depots erfolgt online bei der Baader Bank.

Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG, sagt dazu: „Wir wollen unser Angebotsspektrum erweitern und organisch wachsen. Gleichzeitig glauben wir, dass die Online-Nutzung auch bei Anlagethemen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit Solidvest gehen wir einen innovativen Schritt in diese Richtung und übertragen unsere Vermögensverwaltung in die digitale Welt. In Deutschland wird eine einzeltitelbasierte Vermögensverwaltung meist erst ab einem Anlagevolumen von 100.000 Euro oder höher angeboten. Darunter gibt es bislang kaum einen entsprechenden Service. Wir schließen diese Lücke durch unsere digitale Lösung.“ 

Solidvest ist seit 1. Mai 2017 unter http://www.solidvest.de online abrufbar.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 11 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Neuberger Berman appoints Jonathan Bailey as Head of Environmental, Social and Governance Investing

Neuberger Berman, a private, independent, employee-owned investment manager, has announced the appointment of Jonathan Bailey as Head of Environmental, Social and Governance (ESG) investing. Mr. Bailey is based in New York and reports to Joseph Amato, President, Neuberger Berman.

In this role, Mr. Bailey will work with the firm’s investment teams and research departments to further incorporate ESG principles into the equities, fixed income and alternatives platforms. He will help portfolio managers consider ESG as part of their analytical approach to evaluating companies and markets. He will also chair the firm’s ESG Investment Advisory Committee.

Neuberger Berman’s ongoing commitment to ESG investing coincides with a growing interest among investors in this approach. The integration of ESG factors into investment analysis and portfolio construction can be valuable in identifying companies whose forward-thinking leadership, sustainable business models, responsible approach to growth and risk management cultures may afford attractive long-term investment opportunities.

“As a firm, we have a deep history in ESG investing, going back to our first application of ‘avoidance screens’ in the 1940s to the launch of our Socially Responsive Investment team in 1989,” said Mr. Amato. “Jonathan will enhance our capabilities even further across our investing platforms, as demand for ESG strategies rise globally.”Mr. Bailey joins Neuberger Berman from the think tank Focusing Capital on the Long Term (FCLT Global). Prior to joining FCLT Global, he served as associate partner at McKinsey & Company, advising pension plans, asset managers and other finance institutions on a range of issues related to investment strategy, organizational structure and ESG integration. Previously, Mr. Bailey worked on sustainability and governance investment projects for both former Vice President Al Gore and former British Prime Minister Tony Blair.

Mr. Bailey joins Neuberger Berman from the think tank Focusing Capital on the Long Term (FCLT Global). Prior to joining FCLT Global, he served as associate partner at McKinsey & Company, advising pension plans, asset managers and other finance institutions on a range of issues related to investment strategy, organizational structure and ESG integration. Previously, Mr. Bailey worked on sustainability and governance investment projects for both former Vice President Al Gore and former British Prime Minister Tony Blair.

Dik van Lomwel, Head of EMEA and LatAm commented: “ESG is an important theme across our client base so I am thrilled about Jonathan’s arrival, particularly in light of his experience working with a number of sophisticated institutions in the region on this topic.”