Nach Spitzenumsätzen im Mai zurück zur Normalität im Fondshandel Hamburg

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg haben sich nach einem sehr starken Monat Mai im Juni wieder normalisiert. Bedingt durch  eine gewisse Zurückhaltung der Marktteilnehmer und diverse Feiertage im Juni konnten die hohen Maiumsätze nicht mehr erreicht werden. Nachdem die Präsidenten- und zwischenzeitlich auch die Parlamentswahl in Frankreich zur überwiegenden Zufriedenheit der Marktteilnehmer ausgegangen waren, kehrte nach temporärer Euphorie wieder Normalität am Markt ein. Ein erneutes Hilfspaket für Griechenland oder auch die Isolation des Emirates Katar durch seine Nachbarn konnten nicht wirklich verunsichern. Andererseits fehlte es aber auch an kurstreibenden Positivmeldungen, um die Aufwärtsbewegung nachhaltig zu befeuern.

Ungeachtet dessen erreichten DAX30 und Dow Jones im Juni mit 12.942 bzw. 21.529 Punkten neue historische Höchststände und der EUROSTOXX 50 pendelte in einer Seitwärtsbewegung zwischen 3.500 und 3.590 Punkten  unter dem bisherigen Jahreshöchststand. Es mehren sich die Stimmen, die eine deutliche Korrektur am Aktienmarkt für überfällig halten - allein diese will aber  nicht wirklich kommen.

Anleger handelten im Juni Fondsanteile im Volumen von rund 81 Millionen Euro. (Mai: 115 Mio.). Gefragt waren unverändert die offenen Immobilienfonds (OIF). Sowohl unter den TOP 10, als auch unter den TOP 25 bestimmten sie das Handelsgeschehen (vgl. auch Tabelle).

Immobilienfonds treiben Umsätze im Fondshandel

Mit rund 21 Millionen Euro hat der SEB ImmoInvest WKN 980230 seine Spitzenposition behauptet. Dahinter folgt mit deutlichem Abstand auf Platz zwei der CS EUROREAL WKN 980500 mit rund 9 Millionen Euro Umsatz. Platz drei nach Umsatz erreichte der KanAm grundinvest WKN 679180 mit 6,4 Millionen Euro Umsatz.

Neuer Fonds in der Zeichnungsbox der Börse Hamburg

Vom 8. bis 26. Juni 2017 lief die Zeichnungsfrist für den neuen Mischfonds „Fokus Fund Germany +" WKN A2DMVZ. Über die Zeichnungsbox der Börse Hamburg konnten 3,6 Millionen Euro platziert werden. Seit dem 27. Juni wird der neue Fonds an der Börse Hamburg gehandelt.

BioTech-Fonds legen im Juni deutlich zu, Fonds auf Energie- und Russlandwerte auf der Verliererseite

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im Gegensatz zum Vormonat vor allem Fonds mit dem Schwerpunkt BioTech. Hier war eine deutliche Erholung zu verzeichnen. Spitzenreiter im Monatsvergleich war der Credit Suisse (Lux) Global Biotech Innovators Equity Fund WKN A0JDY4 mit einer Performance von 10 Prozent, gefolgt vom Pictet - Biotech WKN A0B6Q2 mit rund 9 Prozent. Platz drei unter den BioTech-Fonds belegt der Franklin Biotechnology Discovery Fund WKN 937444 mit einem Plus von 8,9 Prozent.

Zu den Schlusslichtern beim Umsatzranking zählten im Juni unverändert Energiewerte-Fonds, bedingt vor allem durch den weiter gefallenen Rohölpreis. Der United States Oil Fund ETF WKN A0JK5L verlor fast 12 Prozent, der Schroder ISF Global Energy Fund WKN A0J29E gab um rund 10 Prozent nach.

Schwächer zeigten sich im Juni auch Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Russland. Der weitere Verfall der Preise für Rohöl und Erdgas führte nicht nur zu rückläufigen Aktienkursen bei russischen Werten, sondern auch zu einem schwächeren Wechselkurs des russischen Rubel. Der DWS Russia WKN 939855 landete bei minus 6,9 Prozent, der HSBC Global Investment Funds - Russia Equity WKN A0M9CK bei minus 6,6 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juni 2017 


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.06.2017 bis zum 30.06.2017

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Exklusive Verhandlungen zwischen Mirova und Althelia Ecosphere

Natixis Global Asset Management gibt exklusive Verhandlungen zwischen Tochtergesellschaft Mirova und Althelia Ecosphere bekannt, um führender Anbieter für Umweltkapitalanlagen in Europa zu werden.

Durch die geplante Übernahme von Althelia durch Mirova soll eine auf Umweltkapitalanlagen spezialisierte europäische Plattform entstehen. Diese soll Anlegern den Zugang zu Investmentlösungen verschaffen, welche die wichtigsten ökologischen Herausforderungen weltweit angehen. Dazu zählen beispielsweise der Klimawandel, der Erhalt von Lebensräumen, die Bewahrung der Artenvielfalt sowie der Schutz von Ackerböden und Meeresressourcen.

Mirova, eine auf verantwortungsbewusste Investments unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte sowie Kriterien der Corporate Governance (ESG) spezialisierte Tochtergesellschaft von Natixis Global Asset Management, hat Gespräche über die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an dem in London ansässigen „Impact“-Investmentmanager Althelia Ecosphere („Althelia“) aufgenommen.

Der Fokus von Althelia liegt auf der Finanzierung von Maßnahmen zur nachhaltigen Bodennutzung, zum Erhalt der Biodiversität sowie zum Klimaschutz innerhalb bestimmter Ökosysteme. Dabei richtet sich das Augenmerk der Gesellschaft auf ausgewogene Value-Investments, welche die bestmögliche soziale, ökologische und wirtschaftliche Performance anstreben. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat dieser Vermögensverwalter einen Fonds mitentwickelt, der in Afrika, Asien und Lateinamerika in Projekte zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Forstwirtschaft investiert, für die im Gegenzug Emissionszertifikate vergeben werden. Für diesen Fonds hat Althelia erfolgreich Gelder eingesammelt, und von prominenten Institutionen aus dem Privatsektor sowie der öffentlichen Hand liegen bereits weitere Zusagen vor.

Durch die geplante Übernahme von Althelia käme Mirova seinem Ziel, führender Manager nachhaltiger, alternativer Investments zu werden, einen großen Schritt näher. Seit 2015 hat Mirova im Rahmen seiner Bestrebungen, mehr Gelder für die Finanzierung nachhaltiger Entwicklungsziele zu beschaffen, im Zuge des Übereinkommens der Vereinten Nationen zu Bekämpfung der Wüstenbildung („UN Convention to Combat Desertification“, kurz „UNCCD“) an der Auflegung des Land Degradation Neutrality Fund mitgewirkt. Dabei handelt es sich um ein öffentlich-privates Investmentvehikel, das sich weltweit in gewinnorientierten Projekten zur nachhaltigen Bodennutzung und Renaturierung engagiert.

Durch diesen Schritt würde eine auf Umweltkapitalanlagen ausgerichtete europäische Plattform entstehen, die von London und Paris aus agieren würde. Ziel dieser Plattform wäre die Entwicklung innovativer Investmentlösungen, die Maßnahmen zur Bewältigung der bedeutenden ökologischen Herausforderungen weltweit finanzieren. Dazu zählen beispielsweise der Klimawandel, der Erhalt von Lebensräumen, die Bewahrung der Artenvielfalt sowie der Schutz von Ackerböden und Meeresressourcen. Diese Umweltkapital-Plattform würde von der bewährten technischen Expertise, dem anerkannten Know-how sowie dem 4-jährigen Track Record von Althelia im Bereich Naturschutzfinanzierung („Conservation Finance“) profitieren und wäre damit nicht nur für die Projektfinanzierungskompetenz von Mirova, sondern auch für die Experten für ökologische und soziale Faktoren sowie Aspekte der Zuliefererkette, die bereits in das LDN Fund-Projekt involviert sind, ein großer Zugewinn. In ihrer Gesamtheit würden diese Ressourcen die strategische Grundlage für Wachstum, robuste Investmentprozesse und Support-Aufgaben bilden, die erforderlich sind, um das Segment Umweltkapitalanlagen weiter auszubauen.

Bis zum Abschluss der geplanten Übernahme, der innerhalb der nächsten Wochen erfolgen sollte, würden die Gesellschafter von Althelia auch weiterhin einen beträchtlichen Teil des Firmenkapitals halten. In der Folge würde ein Mechanismus zum schrittweisen Anteilstransfer gewährleisten, dass die mittelfristigen Interessen in Einklang gebracht werden und die Beteiligung von Mirova an Althelia in den nächsten fünf Jahren schrittweise angehoben wird.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Althelia und haben enorme Hochachtung vor der Erfahrung und den Fähigkeiten des Teams“, so Philippe Zaouati, Chief Executive Officer bei Mirova. „Wir sind fest davon überzeugt, dass das Segment umweltbewusste Kapitalanlagen die nächste Ebene des Impact Investment darstellt. Vor diesem Hintergrund bedarf es sowohl der Expertise von Spezialisten als auch einer kritischen Größe, um sich an diesem aufstrebenden, viel versprechenden Markt erfolgreich zu positionieren.“

Sylvain Goupille, Gründer und Director von Althelia, erklärt: „Die Bündelung unserer Kräfte mit einer unternehmerisch ausgerichteten Firma wie Mirova, die durch einen großen Konzern unterstützt wird, ist für die Entwicklung unseres Unternehmens eine große Bereicherung sowie für das Segment ökosystem-basierte Finanzierungen ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zu einem Mainstream-Investment.“

„Wir stehen für dieselben professionellen und ethischen Werte wie Mirova. Die tiefgehende Expertise seiner Research-Abteilung für verantwortungsbewusste Investments sowie seines LDN Fund-Projektteams werden unsere fundierte Erfahrung sowie unseren Fokus auf wirkungsvolle Umweltkapitalanlagen optimal ergänzen“, führt Christian Del Valle, Gründer und Director von Althelia, aus.“

Über Mirova
Mirova, eine Tochtergesellschaft von Natixis Global Asset Management, bietet einen weltweit ausgerichteten Ansatz für verantwortungsbewusste Investments. Das Produktangebot des Unternehmens konzentriert sich auf fünf Segmente: Aktien, Anleihen, Infrastruktur, „Impact Investing“ sowie die Wahrnehmung von Stimmrechten bzw. aktives Engagement. Insgesamt sind 70 fachübergreifende Experten für Mirova tätig; das verwaltete Vermögen beläuft sich auf 6,9 Mrd. Euro. Die Fondspalette von Mirova wird über die globale Vertriebsplattform von Natixis Global Asset Management sowie die beiden Privatkunden-Filialnetze der Groupe BPCE vertrieben und richtet sich an alle Arten von professionellen und nicht-professionellen Anlegern.
Weitere Informationen: http://www.mirova.com. Zahlen per 31. März 2017.

Über Althelia Ecosphere
Das Ziel von Althelia Ecosphere besteht darin, ein neues Modell zu entwickeln und umzusetzen, das den Abbau von Umweltkapital umkehrt – ein Modell, dass dem Leben heutiger und zukünftiger Generationen auf unserer Erde zugutekommt. Dieses Modell zielt darauf ab, die Ursachen von Abholzung sowie nicht-nachhaltiger Bodennutzung zu beseitigen. Durch einen Fokus auf ausgewogene Value-Investments, welche die bestmögliche soziale, ökologische und wirtschaftliche Performance anstreben, möchten wir zeigen, dass finanzielle Ergebnisse keineswegs im Widerspruch zu solider ökologischer Verantwortung und sozialer Entwicklung stehen müssen. Althelia managt Investmentfonds mit breit diversifizierten Portfolios von Anlagen aus Afrika, Südamerika und Asien, die sich aus realen Vermögenswerten (zertifizierten Rohstoffen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen) sowie Umwelt-Dienstleistungen (konkrete Reduzierung von CO2-Emissionen und andere Umwelt-Dienstleistungen) zusammensetzen. Althelia ist Gründungsmitglied des GIIN – Global Impact Investing Network sowie Mitglied des IA50.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

Winton erweitert seine UCITS-Produktlinie mit einer Absolute-Return-Multi-Asset-Strategie für europäische institutionelle Investoren

Der britische Asset-Manager Winton, der einem systematischen Investmentansatz folgt und 1997 von David Harding gegründet wurde, legt zum 3. Juli 2017 den Winton Diversified Fund (UCITS) auf. Der Fonds entspricht den UCITS-Bestimmungen und untersteht der Aufsicht der Irischen Zentralbank.

Der Winton Diversified Fund (UCITS) ist die erste UCITS-konforme Version des seit vielen Jahren bestehenden systematischen Investmentansatzes, dem „Winton Diversified Program“. Seit Erstauflage im Oktober 1997 bis zum 1. Juni 2017 erzielte das „Winton Diversified Program“ eine Performance von durchschnittlich 12,5 Prozent per annum. Der Fonds ist wöchentlich liquide und wird als Antwort auf breite Investoren-Nachfrage in Europa lanciert. Es werden Anteilsklassen in Euro, britischem Pfund, US-Dollar und Schweizer Franken zur Verfügung stehen. Die Zulassung wird über Passporting in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Luxemburg, Spanien, Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen beantragt werden.

Winton-Gründer und CEO David Harding sagt: „Wir freuen uns sehr, unser Winton Diversified Program direkt für europäische institutionelle Investoren verfügbar zu machen. UCITS ist ein bewährtes und solides regulatorisches Rahmenwerk. Wir glauben, dass der Winton Diversified Funds (UCITS) für Investoren eine wertvolle, langfristig orientierte Option darstellen kann.“   

Über Winton
Winton ist ein globales Investmentmanagement- und Data Science-Unternehmen. Gegründet 1997, folgt Winton dem Ansatz, nach dem wissenschaftliche Methoden für profitable Investitionen genutzt werden können. Das Unternehmen unterstützt Anleger und institutionelle Kunden darin, ihre Investment-Ziele zu erreichen. Dies erfolgt mit dem Aufbau intelligenter, langfristig angelegter Investment-Systeme, die sich weiterentwickeln, wenn sich die Märkte ändern.

Als systematischer Investmentmanager nutzt Winton Methoden aus der Data Science und Technologie, um subtile Muster im Verhalten der Finanzmärkte zu identifizieren. Wintons Investmentfonds liegt stets dieselbe Philosophie zugrunde: der Glaube, dass Märkte, anstatt vorgeblich „effizient“ zu sein, verhaltensbezogene Charakteristika aufweisen, welche genutzt werden können, um Performance zu generieren. Diese Phänomene zu vereinnahmen, erfordert das Verständnis und die Anwendung statistischer, mathematischer und computerbasierter Techniken.

Winton beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter an neun Standorten weltweit und verwaltet Vermögen von rund 30 Milliarden US-Dollar für einige der weltweit größten Pensionskassen, Staatsfonds, Banken und Fondsplattformen.

Comgest verstärkt ESG-Team

Die auf Qualitätswachstum spezialisierte, unabhängige internationale Asset-Management-Gesellschaft Comgest gibt die Ernennung von Eric Voravong zum ESG-Analysten bekannt. Damit erweitert Comgest ihre ESG-Analysekompetenz im nunmehr 42-köpfigen Investmentteam und unterstreicht zugleich ihr Bekenntnis zu verantwortungsbewussten Investments mit dem Ziel, eine nachhaltige und langfristige Rendite mit Anlagen in Aktien zu generieren.

In seiner neuen Funktion wird Eric Voravong speziell für die Nachhaltigkeitsanalyse von asiatischen Unternehmen zuständig sein und eng mit den Analysten und Portfoliomanagern von Comgest zusammenarbeiten. Dies entspricht dem Ansatz von Comgest, die ESG-Analyse vollständig in den fundamentalen Anlageprozess zu integrieren. Mit ihm wird das bestehende ESG-Researchteam um Sébastien Thévoux-Chabuel sowie Yann Gérain verstärkt.

Eric Voravong verfügt über mehr als 27 Jahre Branchenerfahrung. In dieser Zeit war er in Paris, London und Los Angeles in Führungspositionen für BNP Paribas und ADI Alternative Investments tätig. Vor seinem Wechsel zu Comgest gründete er zudem seine eigene unabhängige Anlageberatungsfirma, die Comgest über acht Jahre bei wichtigen strategischen Projekten unterstützte, etwa bei der Formalisierung der ESG-Integration, die 2010 begann.

Das ESG-Team von Comgest berichtet direkt an Arnaud Cosserat, CEO und CIO von Comgest: „Mit seiner umfangreichen Expertise in der Aktienanalyse ist Eric Voravong eine wichtige Bereicherung für unser ESG-Team. Wir werden auch zukünftig in die Ausweitung unserer ESG-Research-Aktivitäten investieren. Als fundamentaler, langfristiger Anleger konzentrieren wir uns bei der Titelauswahl auf Unternehmen mit einem nachhaltigen, qualitativ hochwertigen Wachstum. Dementsprechend spielt nachhaltiges Investieren von jeher eine entscheidende Rolle in unserer Anlagephilosophie. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass wir durch ESG-Analysen zu besseren Investoren und somit zu besseren Verwaltern des Kapitals unserer Kunden werden.“

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Neuberger Berman stellt den Uncorrelated Strategies Fund vor

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden Asset-Manager in Mitarbeiterbesitz, baut mit der Auflegung des Neuberger Berman Uncorrelated Strategies Fund sein Angebot für alternative Anlagelösungen weiter aus. Der UCITS -Fonds startete mit einem Anfangskapital von 71 Millionen US-Dollar von Kunden aus Großbritannien, der Schweiz und Skandinavien.

Der Fonds strebt eine positive absolute Rendite an und legt den Schwerpunkt auf Strategien, die über einen Marktzyklus voraussichtlich nicht mit Aktien und Anleihen korrelieren. Das Anlageteam um Portfoliomanager Fred Ingham setzt auf Strategien wie Global Macro, Equity Market Neutral, Short Term Trading und Trend Following, die historisch gesehen bessere Renditen als die traditionellen Anlageklassen erwirtschaften und miteinander auf lange Sicht kaum korrelierten.

Portfoliomanager Fred Ingham sagt: „Nach über acht Jahren quantitativer Lockerung und begrenzter Volatilität stehen den Finanzmärkten in den kommenden Quartalen wohl schwierigere Zeiten bevor. Politische Agenden und Zentralbankpolitik werden in Zukunft weniger aufeinander abgestimmt sein, was an den Aktien-, Anleihen- und Währungsmärkten die Volatilität und Streuung nach oben treiben könnte.“

Ingham weiter: „Diese Volatilität könnte für Beta-lastige Strategien eine Herausforderung darstellen, für weniger korrelierte Strategien könnten sich jedoch Chancen ergeben. Im Gegensatz zu vielen traditionellen Strategien mit einer Long-only-Ausrichtung sind die ausgewählten Strategien marktneutral und können sowohl in steigenden als auch rückläufigen Märkten Gewinne mitnehmen. Wir glauben, dass die Allokation in unkorrelierten Strategien in diesem neuen Anlageumfeld sinnvoll ist und dass unsere Position in liquiden Alternative-Strategien und unsere stabilen Beziehungen zu den erfolgreichen Managern uns den Zugang sowie attraktive Gebührenstrukturen ermöglicht. So bietet sich auch die Chance auf bessere Liquidität, Risikokontrolle und Transparenz sowie Corporate Governance.”

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich, ergänzt: „Neuberger Berman hat eine große Bandbreite an alternativen Lösungen geschaffen und bietet Anlegern Strategien, mit denen sie traditionelle Portfolioallokationen ergänzen können. Dieser neue Fonds soll das Bedürfnis der Kunden nach weniger korrelierten Ergebnissen decken und einen Zugang zu alternativen Strategien zu deutlich geringeren Gebühren ermöglichen.” 

Der Neuberger Berman Uncorrelated Strategies Fund ist ein Teilfonds des in Irland domizilierten UCITS-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Er ist für den Verkauf in Großbritannien und Europa registriert.

Französischer Pensionsfonds der Pharmazeuten (CAVP) erweitert Zusammenarbeit mit CACEIS

Nach einer Marktanalyse hat sich der Pensionsfonds der Pharmazeuten in Frankreich (CAVP) entschlossen, die bereits bestehende Zusammenarbeit mit CACEIS weiter auszubauen. Zusätzlich zu den Aufgaben in den Bereichen Depotbank, Verwahrstelle und Portfoliobewertung erbringt CACEIS ab sofort Middle-Office-Dienstleistungen sowie Look-Through-Services.

Alain Pestre, Chief Financial Officer von CAVP, erklärt: „Uns haben vor allem das Know-how der Mitarbeiter und die flexiblen Lösungen von CACEIS überzeugt. Die Zentralisierung unserer gesamten Vermögenswerte bei CACEIS, einem der führenden Anbieter im Asset Servicing, wird zur Optimierung unserer Prozesse beitragen.“

Philippe Bigeard, Leiter des Bereichs für institutionelle Kunden bei CACEIS in Frankreich, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass uns unser langjähriger Kunde CAVP weiterhin das Vertrauen schenkt und uns nunmehr zum alleinigen Dienstleister ausgewählt hat. Das umfangreiche Lösungsangebot von CACEIS ermöglicht unseren Kunden, sich auf ihr jeweiliges Kerngeschäft zu konzentrieren.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

RATISBONA Handelsimmobilien: Marktführer in der Entwicklung von Lebensmittelmärkten gründet Investmentplattform für institutionelle Investoren

Die RATISBONA Handelsimmobilien Gruppe, Projektentwickler, Investor und Objektverwalter spezialisiert auf Fachmarktzentren, Supermärkte und Discounter, erweitert mit der Gründung einer eigenen Investment- und Asset-Management-Gesellschaft ihr Leistungsspektrum. Gründer und Gesellschafter der RATISBONA Asset Management GmbH & Co. KG sind Sebastian Schels und Gregor Volk.

Die RATISBONA Asset Management bietet zukünftig institutionellen Investoren erstklassige Investments in deutsche Handelsimmobilien. Hierbei werden individuelle und auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnittene Fonds- und Einzelmandatslösungen strukturiert sowie das gewünschte Rendite-Risiko-Profil umgesetzt. Das Leistungsspektrum umfasst ausschüttungsorientierte, werterhaltende und wertsteigernde Strategien. „Unsere Investoren profitieren von einem über 30-jährigen Track Record, einem etablierten Netzwerk und tiefgreifender Marktkenntnis“, erklärt Gregor Volk, der das operative Geschäft der neuen Gesellschaft führt. „Als leistungsfähiger und lösungsorientierter Partner unserer Mieter bieten wir planerische und bauliche Kompetenz auf höchstem Niveau. Themen wie Innovation sowie ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit decken unsere spezialisierten Teams ab. Ein klarer Mehrwert für unsere Investoren“, ergänzt Sebastian Schels. Die bisherigen Dienstleistungen der RATISBONA Gruppe stehen den bereits angebundenen Geschäftspartnern auch weiterhin zur Verfügung.

Sebastian Schels ist bereits geschäftsführender Gesellschafter der RATISBONA Projektentwicklung KG sowie der RATISBONA Holding GmbH & Co. KG. Mit knapp 1.150 realisierten Handelsimmobilienprojekten in den vergangenen 30 Jahren sowie der Verwaltung von rund 130 Objekten mit einer Gesamtmietfläche von über 170.000 m2 zählt die RATISBONA Gruppe im Segment der Handelsimmobilien zu den führenden Unternehmen in Deutschland. In der Entwicklung von Lebensmittelmärkten ist das Unternehmen gemessen an seiner deutschlandweiten Präsenz und der Zahl der realisierten Objekte Marktführer. Gregor Volk ist seit fast 20 Jahren in der institutionellen Fondsindustrie tätig. In leitender Funktion arbeitete er unter anderem bei der Deutschen Bank, Universal Investment, Fidelity, Invesco und La Francaise. Beide Gesellschafter haben an der European Business School (ebs) beziehungsweise am EBS Real Estate Management Institute studiert.

Neues Asset Management für Wasser-Wind-Sonne: Thomas Hartauer und Andreas Roth gründen CAV Partners

Die beiden Spezialisten für Erneuerbare Energien und Fonds Thomas Hartauer und Andreas Roth gründen die CAV Partners Gruppe und machen damit Investoren ein neues Angebot. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören neben dem Asset Management insbesondere Investitionen im Bereich der Erneuerbare Energien und der Wasseraufbereitung. Gemeinsam wollen die beiden Partner professionellen Investoren Beteiligungsmodelle für nachhaltige Kapitalanlagen offerieren. Die Auflegung des ersten Spezialfonds im Bereich Sonne und Wind ist nach der gerade erfolgten Registrierung durch die BaFin soeben realisiert worden. Treuhänder der Emission wird die Grüne Sachwerte Gruppe für nachhaltiges Investment aus Bremen.

Jetzt ist es offiziell –Thomas Hartauer und Andreas Roth, langjährige Investmentprofis für Erneuerbare Energien, gehen mit der CAV Partners Gruppe neu an den Start. Als Asset Manager und Initiator nachhaltiger Kapitalanlagen offeriert das in Regensburg ansässige Unternehmen professionellen Investoren maßgeschneiderte Beteiligungsmöglichkeiten. Mit im Boot ist seit kurzem auch Michael Horling, Leiter der Grüne Sachwerte Gruppe aus Bremen. Er begleitet die geplante Auflage eines Spezialfonds für Sonne und Wind als Treuhänder. Neben Projekten im Bereich Erneuerbare Energien gehört auch das globale Zukunftsthema der Wasseraufbereitung zum Kerngeschäft von CAV Partners. „Die regenerative Energieerzeugung ist nicht am Ende, sondern am Anfang. Wir werden uns damit noch Jahrzehnte lang beschäftigen und zwar global“, davon ist Hartauer überzeugt und sein Vorstandskollege Roth fügt hinzu: „Unser Geschäftsgebiet ist nicht nur Deutschland, sondern auch das internationale Umfeld mit zahlreichen aussichtsreichen Beteiligungsmöglichkeiten.“ Hartauer freut sich: „Ich bin stolz, mit einem so kompetenten Partner zusammenarbeiten zu dürfen. Mit unserer gemeinsamen Expertise und unserem positiven persönlichen Track Record werden wir viele Projekte erfolgreich auf den Weg bringen.“

Zwei Erneuerbare Energien-Experten starten durch

Beide Partner sind seit Jahrzehnten auf den Kapitalmärkten aktiv. Der ausgebildete Bankbetriebswirt Hartauer startete seine Karriere vor über 20 Jahren bei einer Genossenschaftsbank. 2002 wechselte er in den Investmentfonds-Bereich und den Beteiligungsmarkt für Erneuerbare Energien zur Lacuna AG. Dort steuerte er als Vorstand und Geschäftsführer die Firmengruppe und unterschiedlichste Wind- und Solarprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Auch Vorstandskollege Roth verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Expertise auf den Kapitalmärkten, davon 21 Jahre im Bereich der Erneuerbaren Energien. Nach der Ausbildung zum Finanzwirt war Roth über zehn Jahre im öffentlichen Finanzwesen unter anderem in der Steuerprüfung tätig. Danach wechselte er in die Selbständigkeit und beriet Privatkunden, Stiftungen sowie Institutionelle im Bereich nachhaltiger Kapitalanlagen. Roth hat bereits mehrere Produkte für Erneuerbare Energien aufgelegt und unter anderem eine Energiegenossenschaft gegründet, in der er auch heute noch als ehrenamtlicher Vorstand aktiv ist. Aktuell betreut er als Beirat verschiedener Erneuerbare Energien-Parks ein Finanzvolumen von mehreren hundert Millionen Euro und verfügt wie Hartauer über ein großes Netzwerk im Beteiligungsmarkt. 

Emission eines Spezialfonds in Partnerschaft mit Michael Horling

CAV-Partners will sich unter der Leitung von Hartauer und Roth zunächst Projekten der Windkraft und Sonnenenergie widmen. Mit der bereits erfolgten Registrierung der eigenen KVG durch die BaFin beginnt das Unternehmen nun mit der Emission des Spezialfonds CAV Sonne und Wind I. Dieser bündelt im Rahmen eines Exklusivmandats Anteile an bereits bestehenden Solar- und Windparks. „Damit ist eine breite Streuung des Investments und ein Höchstmaß an Sicherheit für den Investor gewährleistet“, betont Hartauer. Für das Mandat konnte CAV Partners Michael Horling, Gründer und Geschäftsführer der Grüne Sachwerte Gruppe aus Bremen gewinnen. Horling betreut seit langem ausschließlich Anleger von ökologischen und nachhaltigen Beteiligungen und begleitet die Emission des CAV Sonne und Wind I als Treuhänder. „Wir kennen und schätzen die beiden Vorstände von CAV Partners seit langem“, freut sich Horling. „Daher sind wir vom zukünftigen Erfolg unserer Kooperation überzeugt.“

Investitionen in Wasseraufbereitung

Darüber hinaus will sich das Unternehmen künftig auch dem weltweit bedeutenden Thema der Aufbereitung sauberen Trinkwassers widmen. „Das Thema Wasser ist ein Megatrend“, sagt Hartauer und sein Vorstandskollege Roth fügt hinzu: „Wir wollen hier vor allem in solche Projekte investieren, die es schaffen, Menschen sauberes Trinkwasser zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung stellen. Die soziale Wirkung des eingesetzten Kapitals ist dabei besonders hoch.“ Weitere Informationen unter www.cav-partners.de

Über CAV Partners
Die CAV Partners Gruppe ist Asset Manager und Initiator nachhaltiger Kapitalanlagen. Zur Philosophie des Unternehmens gehört der respektvolle Umgang mit Investoren und deren Kapital wie mit Mitarbeitern und Partnern. Werterhalt und konsequentes Risikomanagement der Anlagen sind bei CAV-Partners wichtiger als die kurzfristige Renditeoptimierung. Daher investiert das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden stets nur in Projekte, die sowohl verstanden werden als auch Nutzen stiften. Aus dieser Grundüberzeugung heraus gestaltet CAV-Partners individuelle Kapitalanlagen für Partner aus dem Kapitalmarktbereich sowie für Institutionelle Investoren. 

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified: Active-Risk-Parity trifft auf Nachhaltigkeit

Der bisherige Raiffeisen-GlobalAllocation-StrategiesDiversified wurde per 15. Mai 2017auf nachhaltiges Investieren umgestellt und erhält daher auch einen neuen Namen: Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified. Das bewährte Investmentkonzept wird weitgehend beibehalten. Kleinere Änderungen wurden erforderlich, um die Nachhaltigkeit aller Fondsinvestments zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie links als PDF im newsflash von Raiffeisen Capital Management.

Grundkonzept und Risikostruktur bleiben weitgehend unverändert; Nachhaltigkeit kommt hinzu

Die Grundstrategien basieren weiterhin auf dem Ansatz einer „aktiven Risikoparität“. Die grundsätzliche Risikostruktur innerhalb des Fondsportfolios bleibt faktisch unverändert. Die strategische, risikobasierte Asset Allokation bestimmt dabei die langfristige Ausrichtung des Portfolios. Sie legt wie gehabt den Fokus auf Assets mit hohem langfristigen risikoadjustierten Ertragspotential und guten Diversifikationseigenschaften. Als zusätzliches Kriterium kommt ein möglichst hoher Raiffeisen ESG-Score1 hinzu, der die Nachhaltigkeit eines Emittenten misst. Die Veranlagungsstruktur des Fonds ist nach wie vor global ausgerichtet und flexibel.

Hinzu kommt wie auch bisher eine aktive, kurz- bis mittelfristige Portfoliostrategie. Hier kommen unter anderem quantitative asymmetrische Strategien zum Einsatz. In begrenztem Ausmaß können bestehende Investments in Aktien, Rohstoffe und Anleihen dabei gegebenenfalls abgesichert werden. Etwaige Absicherungen erfolgen aktuell maximal bis etwa zur Hälfte der strategischen Positionierung. Ein zusätzliches Risikomanagement kann gegebenenfalls zum Einsatz kommen, damit die ex-post Volatilität nicht über die laut MiFID vorgegebene Schwankungsbreite von 5 % ansteigt.

Leichte Anpassungen für Nachhaltigkeitskonzept

Die Umstellung auf ein Nachhaltigkeits-Investmentkonzept erforderte gleichwohl einige Anpassungen im Investmentprozess. So werden künftig vorrangig Einzeltitel berücksichtigt anstelle von Subfonds. Das Gewicht von Rohstoffen wurde reduziert zugunsten eines erhöhten Anteils inflationsindexierter Anleihen. Bei diesen wiederum liegt der Fokus derzeit vor allem auf deutschen Anleihen, da beispielsweise Frankreich und die USA als Atommächte herausfallen.

Green Bonds bilden einen großen Teil des Anleihesegments. Zusätzlich zum „grünen“ Verwendungszweck müssen auch bei ihnen die Emittenten selbst ebenfalls den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, ebenso wie selbstverständlich bei allen Wertpapieren im Fondportfolio. Die Aktienauswahl erfolgt ähnlich wie im Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien. Jedes Unternehmen im Investmentuniversum erhält einen „ESG-Score“. Ein gewisser Mindestwert ist Grundvoraussetzung, um im Fonds berücksichtigt zu werden. Hinzu kommen strikte Nachhaltigkeits-Ausschlusskriterien. Daraufhin werden die fundamentale wirtschaftliche Verfassung und die Ertragskraft der Unternehmen analysiert, bewertet und schließlich die Auswahlentscheidung getroffen.

Nachhaltige Unternehmen: häufig zukunftssicherer, ressourcenschonend und oftmals mit reduzierten operativen Risiken

Ein Unternehmen auf nachhaltiges Wirtschaften umzustellen, kostet selbstverständlich Geld und erfordert meist zusätzliche Investitionen. Diese erweisen sich aber in der Regel als sehr gut angelegtes Geld. Nicht zu unterschätzen ist zum Beispiel, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen oftmals verminderte operative Risiken in ihrem täglichen Geschäft aufweisen – etwa in Sachen Arbeitsunfällen, Mitarbeitermotivation, Konflikte mit Behörden etc. Oder dass sie weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Müll entsorgen müssen u.ä. Für Investoren können die zusätzlichen Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen zudem zu einer genaueren Risikoeinschätzung beitragen. Ein Beleg für die hohe Qualität der Nachhaltigkeits-Fondspalette von Raiffeisen Capital Management2 ist die wachsende Zahl an erhaltenen nationalen und internationalen Gütesiegeln. Mehr Informationen dazu auf: http://www.rcm.at/nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit als Kernkompetenz der Raiffeisen KAG

Diese Auszeichnungen und Qualitätssiegel sind das Ergebnis eines konsequenten Aufbaus von entsprechendem Know-How und personellen Ressourcen. Raiffeisen Capital Management hat nachhaltiges Investieren seit 2013 stark intensiviert und zu einer seiner Kernkompetenzen ausgebaut. Eine eigene Abteilung und ein inzwischen sehr umfangreiches Nachhaltigkeitsteam beschäftigen sich speziell mit der Verwaltung nachhaltiger Investmentfonds. Die Raiffeisen KAG ist Unterzeichner der UN-PRI (United Nations-supported Principles for Responsible Investment).

Investments in Fonds sind dem Risiko von Kursschwankungen bzw. Kapitalverlusten ausgesetzt.

Der veröffentlichte Prospekt sowie das Kundeninformationsdokument (Wesentliche Anlegerinformationen) der Raiffeisen- Nachhaltigkeitsfonds stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache bzw. unter www.rcm-international.com in englischer Sprache bzw. Ihrer Landessprache zur Verfügung.

Die Fondsbestimmungen des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified wurden durch die FMA bewilligt. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified kann mehr als 35 % des Fondsvermögens in Schuldverschreibungen folgender Emittenten investieren: Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Finnland, Niederlande, Schweden, Spanien. Die Fonds Raiffeisen- Nachhaltigkeit-Aktien, Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien und Raiffeisen- Nachhaltigkeit-Momentum weisen eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten und Anleihen können den Nettoinventarwert des Raiffeisen- Nachhaltigkeit-ShortTerm negativ beeinflussen bzw. nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken.


Quellen:
1) ESG ist die englische Abkürzung für „Environment, Social, Governance“, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
2) Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH.

First State veröffentlicht zehnten Responsible Investment & Stewardship Report

First State Investments (‘First State’) veröffentlicht heute seinen zehnten Responsible Investment & Stewardship Report. Dieses Jubiläum markiert zugleich auch den zehnten Jahrestag seit First State die Principles for Responsible Investments der Vereinten Nationen (UN PRI) unterzeichnet hat. Die UN-Initiative ist ein internationales Investorennetzwerks, das sechs Prinzipien für verantwortungsvolle Investments erstellt hat und weltweit durchsetzen möchte.

Für den diesjährigen Responsible Investment & Stewardship Report hat First State weltweit seine Mitarbeiter nach ihren Ansichten zur Bedeutung von Nachhaltigkeit und ESG (Umwelt, Gesellschaft und Governance) bei der Geldanlage befragt, und wie diese langfristig zu einer besseren Performance und einem größeren sozialen und ökonomischen Ziel im Investmentmanagement beitragen können. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, um Grundsätze, Richtlinien und Anlagestrategien in diesem Bereich weiterzuentwickeln und zu fördern. First State wurde bei der Befragung vom renommierten Willis Towers Watson Thinking Ahead Institute (TAI) unterstützt. Die Studie dürfte zugleich die Erste innerhalb der Asset-Management-Branche sein, die sich mit diesem Thema befasst. Erste Ergebnisse zeigten bereits:

  • 80 Prozent sind der Überzeugung, dass die Berücksichtigung von ESG-Aspekten zu umfassenderen Analysen führt und dadurch fundiertere Anlageentscheidungen ermöglicht.

  • Neun von zehn Mitarbeitern sind der Überzeugung, dass eine verantwortungsvolle Unternehmensführung einen positiven Einfluss auf das Unternehmensverhalten und letztlich auf die Erträge haben kann.

Darüber hinaus erklärt First State in seinem Report, wie der Responsible-Investment-Ansatz von allen Investment-Teams über alle Assetklassen hinweg weltweit angewendet und den damit verbundenen Fortschritt, den das Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten bei der Umsetzung gemacht hat. 

Seit drei Jahren spiegelt der Bericht auch die Diversität bei First State wider. Nun veröffentlicht das Unternehmen zudem erstmalig konzernübergreifende Zahlen zu seinen Mitarbeitern, hinsichtlich Geschlecht, Alter und Dauer der Beschäftigung.

Den ausführlichen Report können Sie hier einsehen.

Swiss Life und Amundi nutzen TEEPI-Plattform von CACEIS

Swiss Life Global Solutions und Amundi nutzen die Plattform TEEPI (Tailored Electronic Exchange Platform) von CACEIS. Damit haben sich zwei der bedeutendsten Asset Manager in Europa für die Vorteile des Online-Dienstes entschieden. CACEIS hat TEEPI im Dezember 2016 gestartet. Die Plattform dient dem Austausch von Dateien zur Erstellung von Reports im Rahmen von Solvency II, MiFID II und PRIIPs.

Rui Pinto, Head of Finance von Swiss Life Global Solutions, erklärt: „Die TEEPI-Plattform steht allen Kapitalverwaltungsgesellschaften und institutionellen Anlegern offen, unabhängig davon ob sie CACEIS Kunden sind. Nutzer von TEEPI können ein umfangreiches Netzwerk zur Sammlung von Daten einrichten, die die Regulierungsbehörden verlangen. Darüber hinaus garantieren die in der Plattform integrierten Kontrollen die Marktformate, die für die Erfassung der Dateien vorgeschrieben sind.“

Xavier Barrois, General Secretary of Support and Development Division bei Amundi, betont: „Mit unserem TEEPI-Profil sind wir auf der Plattform für alle Mitglieder sichtbar. Wir werden mithilfe von TEEPI Daten deutlich einfacher an institutionelle Investoren weitergeben können, die ebenfalls Teil dieses Netzwerks sind.“

Joe Saliba, Deputy CEO von CACEIS, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass renommierte Akteure aus der Branche wie Swiss Life Global Solutions und Amundi sich der TEEPI-Plattform anschließen. Das bestätigt das Interesse an diesem Angebot.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

LRI Group mit neuer Leitung im Bereich Human Resources

LRI Group erhält Verstärkung im Personalbereich: Seit 15. Juni 2017 ist Astrid Mayrhofer Head of Human Resources und übernimmt damit die Leitung der Personalabteilung. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Human Resources in Österreich, Belgien und Deutschland. Zuletzt zeigte sie sich nach verschiedenen Positionen bei der international tätigen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP für lokale als auch globale Personalthemen am Standort Brüssel verantwortlich.

„Mein Ziel für die neue Position ist es, meine breite Erfahrung und die Innovationsfreude des Unternehmens in eine professionelle und wertschöpfende Personalarbeit zu integrieren und diese sowohl für Mitarbeiter als auch für Kandidaten unmittelbar erlebbar zu machen. Es ist wichtig, dass wir die  LRI Group weiterhin als attraktiven Arbeitgeber präsentieren, um mit unserem bestehenden Team und neuen Kollegen den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden“, so Astrid Mayrhofer.

„Als führende Investment-Service-Gesellschaft wollen wir den Wandel in der Branche aktiv mitgestalten. Wir freuen uns sehr, mit Astrid Mayrhofer eine bestens vernetzte und innovations-begeisterte Führungspersönlichkeit für unser Unternehmen gewonnen zu haben und setzen auf frischen Wind und neue Akzente für unser Human Resources Team“, so Michael Sanders, Vorstand der LRI Invest S.A. Insbesondere im Bereich Recruiting, aber auch in der Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung sollen neue Wege zur Ansprache von potenziell neuen und aktuellen Mitarbeitern gefunden und umgesetzt werden.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter.

Jupiter erweitert sein Anleiheteam um zwei Schwellenländeranalysten

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter verstärkt ab sofort mit Nachu Chockalingam und Reza Karim als Kreditanalysten sein Fixed-Income-Team. Die beiden Experten fokussieren sich vor allem auf Schwellenländer und berichten an Hilary Blandy, Jupiters Head of Credit Research.

Chockalingam und Karim werden eng mit dem Fondsmanager Alejandro Arevalo und dem Kreditanalysten Vikram Aggarwal zusammenarbeiten, um Jupiters Expertise in den Schwellenländern weiter zu stärken. Dabei fokussieren sie sich vor allem auf den von Arevalo verwalteten, kürzlich aufgelegten Fonds Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV. Neben Investmentideen für die knapp 14 Milliarden Euro umfassenden, uneingeschränkten Anleihestrategien 1 von Ariel Bezalel werden die beiden Kreditanalysten auch mit Jupiters globalem Schwellenländer-Aktienteam zusammenarbeiten. Dieses wird geleitet von Ross Teverson, Head of Strategy, Emerging Markets.

Nachu Chockalingam stößt von Ontario Teachers’ Pension Plan zu Jupiter, wo sie zuletzt als Portfoliomanagerin für Schwellenländer-Unternehmensanleihen tätig war. Zudem blickt sie auf 12 Jahre Erfahrung bei J.P. Morgan zurück, zunächst im Bereich Corporate Finance, dann als Analystin für europäische Investment Grade sowie High Yields und später auch Emerging Market Credits.

Reza Karim war zuvor zwei Jahre bei Henderson Global Investors als Emerging Market Research Analyst für Unternehmens- und Staatsanleihen aus Zentral- und Osteuropa sowie dem Mittleren Osten und Afrika zuständig. Zudem war er vier Jahre bei HSBC als Credit Research Associate für Schwellenländer tätig.

Ariel Bezalel, Head of Strategy, Fixed Income sagt: „Da wir unsere Ressourcen im Bereich Fixed-Income und Schwellenländeranleihen weiter ausbauen, ist es essentiell, zur rechten Zeit die richtigen Schritte einzuleiten. Wir sind überzeugt, dass wir unserer Anleihestrategie mit Nachu Chockalingam und Reza Karim einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt haben."

Dazu ergänzend Alejandro Arevalo: „Nach wie vor beobachten wir bei Schwellenländeranleihen viele attraktive Investmentmöglichkeiten. Die Erfahrung und das Wissen, das Nachu Chockalingam und Reza Karim in unser Team einbringen, werden uns helfen, in diesem Investmentbereich noch erfolgreicher zu sein.“

Quelle:
(1) Jupiter per 31.05.2017

ESG-Faktoren dürften laut Natixis Global Asset Management maßgeblich zur Verbesserung des Sparverhaltens beitragen

Die zunehmende Bedeutung von Investments, die ökologische und soziale Aspekte ebenso berücksichtigen wie Fragen der Corporate Governance (ESG), könnte entscheidend dazu beitragen, dass generationenübergreifend eine immer größere Zahl von Privatanlegern mehr in ihre Altersvorsorge investiert oder überhaupt damit beginnt. Dafür sprechen zumindest die Ergebnisse des aktuellen ESG-Berichts von Natixis Global Asset Management für das Jahr 2017.

Im Zuge dieses Berichts wurden 7.100 Privatanleger aus 22 Ländern und vier Investorengruppen (Entscheidungsträger bei institutionellen Investoren, Finanzberater, Privatanleger und Teilnehmer an beitragsorientierten US-Vorsorgeplänen) befragt.

Dave Goodsell, Executive Director des Durable Portfolio Construction Research Center bei Natixis Global Asset Management, erklärt: „Privatanleger geben uns unmissverständlich zu verstehen, dass sich ihre persönlichen Wertvorstellungen auch in ihren Investments widerspiegeln sollten.“ So spielt die ökologische, soziale und ethische Historie der Unternehmen, die in den Investmentportfolios der Anleger vertreten sind, für diese eindeutig eine wichtige Rolle, sagt Dave Goodsell. „Darüber hinaus könnten Strategien, die ESG-Kriterien berücksichtigen vor allem jüngere Anleger verstärkt für betriebliche Altersvorsorge-Programme gewinnen. Mit 84% geben mehr als acht von zehn befragten ‚Millennials‘ aus den USA an, dass sie mehr für ihre Altersvorsorge tun würden, wenn ihnen eine ESG-konforme Anlageoption angeboten würde. Unserer Meinung nach besteht seitens der Investoren also ein konkreter Wunsch, mit ihrem Geld Gutes zu tun.“

Weltweit halten es drei Viertel der Anleger für wichtig, in Unternehmen zu investieren, die ihren persönlichen Wertvorstellungen Rechnung tragen. Diese Meinung zieht sich – unabhängig vom Geschlecht, vom Alter oder vom Wohlstand – durch die gesamte Gruppe der Befragten.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass es eine große Mehrheit für bedeutsam hält, in Unternehmen zu investieren, die eine solide Umweltbilanz aufweisen (70%) und als sozial verantwortungsbewusst eingestuft werden (71%). Außerdem sind die meisten Befragten der Meinung, dass man Investitionen tätigen sollte, die zu einer Verbesserung im Gesundheits- oder Bildungswesen beitragen (71%). 78% der Umfrageteilnehmer geben ferner an, dass man sich in ethisch geführten Firmen engagieren sollte.

Allerdings beurteilen Männer und Frauen die ESG-Faktoren sowie deren Rolle auf Portfolioebene leicht unterschiedlich. So beschäftigt sich im Vergleich zu den Männern (72%) ein etwas größerer Prozentsatz der Frauen (76%) mit den ESG-Faktoren. Insgesamt weichen die Meinungen der beiden Geschlechtergruppen bei allen Kriterien zwischen 3% und 5% voneinander ab.

Angesichts der aktuellen Beispiele (Volkswagen, Mylan und Theranos), die seit 2015 die Schlagzeilen bestimmen, legen die Befragten größeren Wert darauf, in ethisch geführte Unternehmen zu investieren. Von den Frauen halten 81% diesen Aspekt für wichtig, 31% davon sogar für sehr wichtig.

Auf Länderebene zeigt sich der konkrete Wunsch der US-Anleger, bei ihren Investitionen ESG-Faktoren zu berücksichtigen. Dabei gibt es jedoch eine Differenz von 17% zwischen Anlegern, die von Beratern betreut werden (76%), und jenen, die eigenständig investieren (59%).

Der Natixis-Bericht illustriert außerdem, dass in der Finanzdienstleistungsbranche ein immer größeres Augenmerk auf die Berücksichtigung von ESG-Faktoren gerichtet wird, obwohl diese Vorgehensweise den Finanzberatern möglicherweise noch nicht so vertraut ist wie traditionelle Anlagestrategien. So greifen derzeit bereits 40% der Finanzberater weltweit auf ESG-Faktoren zurück, um auf diese Weise Governance- und soziale Risiken zu begrenzen. Darüber hinaus erwarten die befragten Institutionen, dass die ESG-Kriterien in Zukunft sogar eine noch größere Rolle spielen werden. So gehen sechs von zehn Befragten davon aus, dass die Berücksichtigung von ESG-Faktoren in den nächsten fünf Jahren in ihren jeweiligen Organisationen gängige Praxis werden wird.

Was das Portfoliomanagement betrifft, so bieten die ESG-Faktoren nach Einschätzung von 55% der Umfrageteilnehmer Alpha-Chancen, während 57% die Auffassung vertreten, dass ESG dazu beitragen kann, das Risikoniveau insgesamt zu verringern.

Jörg Knaf, Executive Managing Director – DACH Countries bei Natixis Global AM, ergänzt: „Investments, die ökologische und soziale Kriterien ebenso berücksichtigen wie Aspekte der Corporate Governance (ESG), sind in den letzten Jahren immer facettenreicher geworden. So geht dieser Ansatz inzwischen weit über den eindimensionalen, negativen Filterprozess des sozial verantwortungsbewussten Investierens (SRI) hinaus. Vielmehr dient dieses Verfahren mittlerweile dazu, das Portfoliorisiko proaktiv zu steuern und neue Anlagechancen zu idenfizieren“.

Trotzdem steht die Anlegergemeinde auch weiterhin vor großen Herausforderungen, wenn es um die erfolgreiche Integration von ESG-Kennzahlen geht. Das Reporting zur finanziellen sowie zur nicht-finanziellen Performance wird von Institutionen dabei als größte Hürde angesehen, während Finanzberater vor allem den Mangel an geeigneten historischen Daten als Problem anführen.

Die wachsende Zahl von Ratingagenturen für Fonds sowie Researchhäusern, die Instrumente zur Überwachung und Bewertung von ESG-Faktoren anbieten, hilft jedoch, das Problem im Zusammenhang mit dem Performance-Reporting in den Griff zu bekommen.

Obwohl sich die Diskussion über die ESG-Faktoren auch auf den schlichten Ausschluss von Anlagechancen konzentrieren könnte, richten Institutionen ihr Augenmerk aber auf den Faktor Nachhaltigkeit als Investmentthema. Auf die Frage, welche Sektoren des Private Equity-Marktes im Jahr 2017 vermutlich die besten Anlagechancen bieten werden, nannten 34% das Segment Infrastruktur, direkt hinter Technologie, Medien und Telekommunikation. Nach Einschätzung von über drei Vierteln der Befragten werden institutionelle Investoren bei der Finanzierung von Infrastrukturprojekten zukünftig eine größere Rolle spielen.

„Wir müssen uns endgültig von dem Gedanken verabschieden, dass es bei den ESG-Kriterien nur darum geht, einzelne Unternehmen mittels negativer Filterprozesse auszuschließen. Vielmehr bieten die ESG-Faktoren sogar beträchtliche Anlagechancen. Deshalb werden Privatanleger ebenso wie institutionelle Investoren zustimmen, dass demografische Entwicklungen, Boom-Branchen und Initiativen für nachhaltiges Wachstum nicht nur attraktive Investmentopportunitäten eröffnen, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht hochinteressant sind. Wenn man Anleger durch die Berücksichtigung von ESG-Elementen dazu bringen kann, mehr zu sparen, und dies der Katalysator für die Bewältigung der Sparkrise ist – dann müssen wir darüber nachdenken, wie wir ESG-Faktoren nachhaltig integrieren können“, sagt Knaf.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

BaFin stimmt dem Verkauf der Hannover Leasing Gruppe an CORESTATE zu

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor, hat im Dezember 2016 den Kauf von 94,9% der Anteile an der HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG einschließlich der zur HANNOVER LEASING-Gruppe gehörenden Konzerngesellschaften bekannt gegeben. Der Vollzug der Transaktion stand unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, das nunmehr erfolgreich abgeschlossen ist. Die BaFin hat mitgeteilt, dass dem Erwerb keine Untersagungsgründe entgegenstehen. Damit kann der Vollzug der Transaktion Anfang Juli diesen Jahres erfolgen. Verkäufer sind im Wesentlichen die Mehrheitsgesellschafter Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) und die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft (HTSB). Die Helaba bleibt als Minderheitsgesellschafter mit 5,1% an der Hannover Leasing Gruppe beteiligt.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die Übernahme der Hannover Leasing stellt eine attraktive Kombination aus vertraglich gesicherten, langfristigen Asset-Management Umsätzen und großem Potenzial für Neugeschäft dar. Wir erweitern und diversifizieren das Produktangebot und verbessern unseren Zugang zu neuen Kapitalquellen. Axel Wieandt berät uns im Zuge der Integration der Hannover Leasing in die CORESTATE Gruppe."

Thomas Groß, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Helaba: „Wir freuen uns, dass CORESTATE dem Fondsgeschäft der Hannover Leasing eine neue strategische Perspektive eröffnet und die Bestandsfonds der Gesellschaft verantwortungsvoll fortführen wird“.

Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE bleiben unverändert

Die Zusammensetzung des HAFix-Deutschland und des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, bleiben unverändert.

Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und des Bankhauses Hauck & Aufhäuser, welches im Übrigen vergangene Woche in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt.

Das Rebalancing der Indizes erfolgt am 16.06.2017. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großak- tionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammen- setzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausge- wählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 221 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands, Jochen Lucht und Stephan Rupprecht. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Scope stärkt den Bereich Sovereign Ratings

Unter der Leitung von Giacomo Barisone erweitern erfahrene Analysten die Expertise im Bereich Public Finance. Länderratings werden derzeit auf der Grundlage einer neuer Methodik überarbeitet.

Die führende europäische Ratingagentur verstärkt ihr Angebot im Bereich der Bewertung von Staatsbonitäten und Länderrisiken. Dazu hat Scope Ratings sein Public Finance Team maßgeblich ausgebaut und die Methodik für Länderratings grundlegend erneuert. Die Ratings für die weltweit größten Industrienationen werden derzeit auf der Grundlage dieser neuen Methodik überarbeitet.

„Der Ausbau des Public Finance Bereichs um Sovereign Ratings untermauert den Anspruch der Scope Ratings als international operierende Full-Service Ratingagentur“, sagt Torsten Hinrichs, Vorstandsmitglied der Scope Group. „Über die Länderratings hinaus wird das Team um Giacomo Barisone auch Studien zu wesentlichen Einflussfaktoren der europäischen Wirtschaft veröffentlichen und sich damit global als Experte für europäische Kreditthemen positionieren. Im Fokus stehen dabei vor allem Strukturfragen, Fiskalpolitik und Schuldendynamik.“

Die Länderratings von Scope bewerten die Fähigkeit eines Staates, Zahlungsverpflichtungen an Gläubiger vollständig und pünktlich zu bedienen. Scope vergibt Bonitätsbewertungen für Verbindlichkeiten in lokaler Währung sowie in Fremdwährungen, unter Verwendung langfristiger sowie kurzfristiger Rating-Skalen.

Scopes Methodik für Länderratings vergrößert die Transparenz des Ratingprozesses, erhöht Konsistenz und Genauigkeit der Analyse und legt den dualen Ansatz der Agentur zu Grunde, welcher quantitative und qualitative Kriterien einbezieht. Gestützt wird die Methodik von aktuellen Studien zu Risiken für die Stabilität von Staatsfinanzen sowie des globalen Finanzsystems, welche im Zuge der Weltfinanzkrise zu Tage getreten sind. Die aktualisierte Methodik steht HIER zum Download bereit.

Mit dem Kauf der FERI EuroRating Services AG im Jahr 2016 hatte Scope 59 Länderratings übernommen. Die Länderratings sind eine wichtige Ergänzung von Scopes Leistungsspektrum. Zusammen mit den Ratings von Corporates, Financial Institutions, Structured und Project Finance bewertet Scope Ratings damit alle wichtigen Ratingbereiche auf paneuropäischer Basis. Die eigenständige Bewertung staatlicher Ausfallrisiken bildet auch die analytisch einheitliche Grundlage für die anderen von Scope abgedeckten Analysebereiche.

Giacomo Barisone leitet das Public Finance Team

Das Public Finance Team ist von Frankfurt am Main und London aus tätig und wird geleitet von Dr. Giacomo Barisone. Mit ihm hat Scope einen führenden Experten für die Analyse von Sovereign Risk und Public Finance in Industrie- und Schwellenländern gewonnen. Vor seinem Einstieg bei Scope in diesem Jahr hatte Barisone fünf Jahre lang als Senior Vice President die Analyse europäischer Länderratings und supranationaler Emittenten bei der Sovereign Ratings Group von DBRS geleitet. Davor war er als Executive Director der Debt Capital Markets Group bei UBS und als Vice President bei Moody’s in London tätig. Nach einem Master in Volkswirtschaft an der University of Glasgow (UK) wurde Barisone im selben Fachgebiet von der University of Exeter (UK) promoviert.

Das Public Finance Team

Neben Giacomo Barisone besteht das Team aus erfahrenen Experten für die Analyse von Staatsbonitäten und Länderrisiken:
Dr. Ilona Dmitrieva ist als Director Public Finance von London aus tätig. Bevor sie 2015 zu Scope kam, arbeitete sie insgesamt zehn Jahre bei Dun & Bradstreet sowie Moody’s und Fitch. John Francis Opie arbeitet als Associate Director von Frankfurt aus. Zuvor war er 20 Jahre als Senior Economist bei der FERI EuroRating Services AG und sechs Jahre bei der BAK (Basel) tätig. Der Analyst Jakob Suwalski war vor seinem Wechsel zu Scope bei der Commerzbank und der Eurohypo tätig. Associate Analyst Levon Kameryan arbeitete zuvor als Economist bei der Deutschen Bank und der Zentralbank von Armenien.

Mehr als 30% der deutschen Mittelstandsunternehmen haben potenziell „Investment Grade“ im Finanzprofil

Euler Hermes, der weltweit führende Kreditversicherer, hat heute über ihre Tochtergesellschaft Euler Hermes Rating den Start von TRIBRating, dem neuen Ratingservice für den Mittelstand, angekündigt. 

TRIBRating ist die erste Dienstleistung, die Euler Hermes zusammen mit Moody's Investors Service entwickelt hat, nachdem die Kooperation Ende 2016 bekannt gegeben wurde. Nach der Einführung von TRIBRating in Deutschland ist der europaweite Ausbau geplant. 

 „TRIBRating bietet einen neuen Mehrwert für alle Marktteilnehmer in der Mittelstandsfinanzierung“, erläutert Ralf Garrn, CEO von Euler Hermes Rating. "Auf der Grundlage speziell für den Mittelstand zugeschnittener, transparenter Methoden und Modelle führt TRIBRating zu einer soliden und belastbaren Bewertung von Kreditrisiken. Während Marktteilnehmer mehr Einblick in das Kreditrisiko mittelständischer Unternehmen in Europa erhalten, können diese Unternehmen mit einem unabhängigen, international vergleichbaren Kreditrating ihre Finanzierungsquellen erweitern. Damit differenzieren sich zukünftig auch kleinere Unternehmen, die national oder international wachsen wollen, über ihr Kreditrisikoprofil von Wettbewerbern in der gleichen Weise, wie es bisher nur für große Unternehmen möglich war."

Mit der neuen Dienstleistung können nun auch kleinere Unternehmen ab 10 Mio. Euro Umsatz ein transparentes und international vergleichbares Kreditrating auf der bekannten, globalen Ratingskala von AAA bis D erhalten. 

Die Auswertung von Euler Hermes Rating zeigt, dass mehr als 30% der 24.000 Unternehmen, die zur Entwicklung der neuen TRIBRating Methodik herangezogen wurden, auf Basis ihres Finanzprofils als Teil der Rating-Scorecard eine Bewertung von BBB oder höher erzielen würden.

Die heute veröffentlichte TRIBRating Methode wurde in Zusammenarbeit mit Moody's Investors Service entwickelt - einer weltweit führenden Ratingagentur mit umfassender Erfahrung in der Entwicklung von Ratingmethoden für eine Vielzahl von Sektoren. Unter Anwendung des umfangreichen Kreditrisiko- und Branchenwissens von Euler Hermes identifiziert, analysiert und überwacht TRIBRating die spezifischen Kreditmerkmale von mittelständischen Unternehmen.  

"TRIBRating ist eine bedeutende Entwicklung, die durch eine hohe Konsistenz und Transparenz den Markteilnehmern ein besseres Verständnis  für die Kreditrisikotreiber im Mittelstand vermittelt“, führt Jens Schmidt-Bürgel, Geschäftsführer der Moody's Investors Service Deutschland GmbH, aus. "Es ist die Lösung, auf die der Markt schon lange wartet und Moody´s freut sich, hier mit Euler Hermes zusammen zu arbeiten."

Die Euler Hermes Rating GmbH wurde im Jahr 2001 mit Sitz in Hamburg gegründet und war die erste Ratingagentur, die nach der EU-Verordnung über Ratingagenturen registriert wurde. Die Agentur ist auf das Erteilen von unabhängigen Kreditmeinungen über mittelständische Unternehmen spezialisiert.

Über Euler Hermes
Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forde-rungsmanagement zu unterstützen.
Über das unternehmenseigene Monitoringsystem verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und ist an der Euronext Paris notiert (ELE.PA). Das Unternehmen wird von Standard & Poor’s und Dagong Europe mit einem Rating von AA- bewertet.
2016 wies das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von mehr als EUR 883 Milliarden. 
Euler Hermes beschäftigt in Deutschland rund 1.400 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Hamburg sowie in weiteren Niederlassungen in Deutschland.
Weitere Informationen auf www.eulerhermes.de, LinkedIn oder Twitter @eulerhermes

Degroof Petercam Asset Management verstärkt den Vertrieb in Deutschland

Mit den Kernkompetenzen Aktien Fundamental und Quantitativ, Anleihen, Multi Asset sowie Nachhaltige Anlagen ist Degroof Petercam Asset Management seit 2011 in Deutschland aktiv und verzeichnet seitdem ein dynamisches Wachstum im Geschäft mit institutionellen und privaten Investoren.

Als Reaktion auf das kontinuierlich steigende Kundeninteresse hat Degroof Petercam Asset Management sein Vertriebsteam in Deutschland mit der Einstellung von Axel Ullmann zum 1. Juni 2017 erweitert. „Wir freuen uns, mit Axel Ullmann einen international erfahrenen Vertriebsexperten für unser Deutschland-Geschäft gewonnen zu haben. Mit ihm wollen wir weiter wachsen und den Erfolg von Degroof Petercam Asset Management als aktivem „High Conviction“-Portfoliomanager hierzulande noch ausbauen“, kommentiert Thomas Meyer, Country Head Germany, die Personalie.

Vor seinem Eintritt bei Degroof Petercam Asset Management hat Axel Ullmann bei Amundi in der Funktion als Head of Wholesale das deutsche Wholesale-Team aufgebaut und acht Jahre erfolgreich geleitet. Der produktbezogene Schwerpunkt lag dabei in den Bereichen Volatilitätsstrategien, Global Value-Aktien, Unconstrained Bond, Emerging Markets Debt sowie Smart Beta.

Zuvor war der Vertriebsexperte für den belgischen Vermögensverwalter KBC Asset Management und UBS Global Asset Management aktiv.

Über Degroof Petercam
Degroof Petercam Asset Management (DPAM), mit Hauptsitz in Brüssel, ist eine in den Benelux-Ländern führende unabhängige Asset Management-Gesellschaft mit langjähriger Marktreputation in Long Only-Anlagekonzepten sowie spezialisierten Asset Management-Lösungen. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa und stellt seine Expertise über ein breites Netzwerk von über 400 Vertriebspartnern zur Verfügung. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot von DPAM richtet sich vornehmlich an öffentliche und betriebliche Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, private Banken sowie gemeinnützige Organisationen. Aktuell verwaltet DPAM ein Vermögen von über 37 Milliarden Euro.

Alleiniger Anteilseigner ist die unabhängige und renommierte Degroof Petercam Gruppe, die mit Büros in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Italien und Hongkong insgesamt 1.400 Mitarbeiter in den Bereichen Asset Management, Private Banking, Investment Banking (Corporate Finance und Wertpapierhandel) und Asset-Servicing beschäftigt. Ca. 70 Prozent der Aktien der in Privatbesitz gehaltenen Gesellschaft befinden sich in den Händen von Familien und Referenz-Aktionären (Philippson, Peterbroeck, Van Campenhout, Haegelsteen, Schockert, Siaens sowie CLdN Finance und Cobepa). Der Rest des Grundkapitals wird von der Unternehmensführung und Mitarbeitern, Finanzpartnern und sonstigen Aktionären gehalten.

Euler Hermes Studie: Insolvenzen im Einzelhandel weltweit um zwei Drittel gestiegen

Laut einer aktuellen Studie von Euler Hermes leiden traditionelle Einzelhändler weltweit unter Preiskriegen und stehen unter großem Modernisierungsdruck. Der Umsatzanteil des Online-Handels liegt bereits bei 9% und wird bis 2020 voraussichtlich auf 15% steigen. Entscheidende Kriterien für eine erfolgreiche Zukunft liegen in einem breit aufgestellten All-Kanal-Vertrieb, einer effizienten Internet-Präsenz und in der Mobilität. Vor allem für Einzelhändler in den USA, Großbritannien, Deutschland und Südkorea ist der Anpassungsdruck besonders hoch.

Euler Hermes, der weltweit führende Kreditversicherer, hat in einer aktuellen Studie „Retail, Disrupted – Pressure and Potential in the Digital Age“ die weltweiten Auswirkungen der Digitalisierung und die veränderte Konsumnachfrage auf den Einzelhandel untersucht. Danach ist die Insolvenzquote in diesem Sektor 2016 weltweit um zwei Drittel gestiegen. Die Einschätzung der Risiken, Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels im Umfeld der Digitalisierung basiert auf den Informationen von 1.500 hauseigenen Kredit- und Risikoanalysten in zwölf Ländern.1

Preiskriege setzen etablierten Konzernen weltweit zu

Der nominale Einzelhandelsumsatz ist in der letzten Dekade weltweit um 4,8% pro Jahr gestiegen. 2016 lag der Umsatzanteil des Onlinehandels bei etwa 9%. In den kommenden drei Jahren dürfte die Quote auf 15% weiter deutlich ansteigen. Das lässt die Angebots- und Nachfrageentwicklung erwarten, die durch das geänderte Kaufverhalten der sogenannten „Digital Natives“ sowie neuer elektronischer Plattformen unterstützt wird. Damit wird das System empfindlich gestört und neu definiert.

„Preiskriege haben die finanzielle Lage vieler traditioneller Einzelhändler extrem strapaziert“, meint Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe. „Viele haben den Digitalisierungsaspekt unterschätzt und hinken nun den Kundenerwartungen hinterher.“ Als Folge ist die Profitabilität weltweit von 8% im Jahr 2011 auf 5,7% im vergangenen Jahr gesunken. Große Einzelhändler mit einem Umsatz von mehr als 10 Millionen USD haben 2016 mit einem Insolvenzanstieg von weltweit mehr als 66% einen stolzen Preis im Zuge dieser Entwicklung bezahlt. „Die aktuellen Diskussionen zum Ladenschlussgesetz in Deutschland ähneln denen in Frankreich vor einem Jahr, die Emmanuel Macron als damaliger Finanzminister angeführt hat. Einkäufe nach Feierabend oder an Sonntagen finden immer häufiger vor dem Computer statt. Damit offenbaren sich Nachteile der gesetzlich geregelten Öffnungszeiten der Kaufhäuser gegenüber Rund-um-die-Uhr zugänglichen Onlineshops immer deutlicher. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs: Der Einzelhandel sollten im Ganzen überdacht und traditionelle Aufteilungen zugunsten eines übergreifenden Kundenerlebnisses on- und offline aufgehoben werden.“  

Grenzenlose Shopping-Erfahrung ist die Zukunft

Um der drohenden finanziellen Schieflage vorzubeugen, sind viele Unternehmen vergangenes Jahr auf Einkaufstour gegangen. Rund 2 Billionen USD haben Einzelhändler 2016 in Technologie-Firmen investiert. Das entspricht einem Vielfachen der Summe von 148 Milliarden USD, die 2014 für spezielle Technik-Expertise ausgegeben wurde.

Maxime Lemerle, Leiter der Sektor- und Insolvenzanalyse bei Euler Hermes, erläutert die Situation: "Der Einzelhandel steht vor einem entscheidenden Umbruch. Viele alteingesessene Anbieter müssen ihr gesamtes Geschäftsmodell überdenken.“ Während es beachtliche regionale und lokale Unterschiede gibt, haben die Experten von Euler Hermes übergreifend drei zentrale Herausforderungen für den Einzelhandel in den kommenden Jahren identifiziert:

  1. Ein All-Kanal-Vertrieb, der es Kunden jederzeit ermöglicht, grenzenlos online, telefonisch oder in einen physischen Laden einzukaufen.

  2. Ein Internet-Auftritt, der aufgrund der signifikanten Kosten eine Hürde für Einzelhändler ohne Wachstumshebel sein kann, um gleichzeitig den Preisdruck auszugleichen.

Die Gestaltung einer „mobilen Kundenreise“ durch die Digitalisierung des Angebots und die Nutzung des Internets der Dinge (Internet of Things).

„Es gibt nur die eine Wahl für Einzelhandelsunternehmen, sich anzupassen“, meint Lemerle. „Die Alternative ist die Schließung.“

 USA, Großbritannien, Deutschland und Südkorea unter hohem Anpassungsdruck

Regional können die analysierten zwölf Länder in vier Gruppen zusammengefasst werden. Danach ist der Anpassungsdruck für Einzelhändler in den USA, in Großbritannien, Deutschland und Südkorea am höchsten. Bislang seien jedoch viele Unternehmen gut positioniert, um veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Einzelhändler in Frankreich und Japan, in einem geringeren Umfang auch in Italien und Spanien, leiden unter größerem Druck durch die veränderte Kundennachfrage. Die Bereitschaft, diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, ist aktuell noch nicht stark ausgeprägt. Dagegen ist man sich China und Indien über die Vorteile der Digitalisierung zum größten Teil bereits bewusst, aber hohe und gut verteidigte Markteintrittsbarrieren vermindern den Anpassungsdruck. Versierte Marktteilnehmer mit einem erhöhten Digitalisierungsbewusstsein haben dennoch das Potenzial, signifikante Marktanteile zu gewinnen. In Brasilien und Russland ist nahezu der gesamte Einzelhandel veraltet, und vor allem große Anbieter haben mit massiven strukturellen Problemen kämpfen.

Speziell in Deutschland haben Einzelhändler innerhalb von fünf Jahren bis 2016 einen dramatischen Rückgang der Profitabilität von 7% auf nur noch knapp 3% erlitten. „Mit der Rückkehr der Inflation und einem verlangsamten Konsum-Wachstum dürfte sich der Gegenwind noch verschärfen. Während Discounter und reine Online-Händler in diesem Umfeld gut positioniert sind, stehen vor allem Einzelhändler in der Mode- und Elektronik-Branche vor großen Herausforderungen“, ergänzt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

1) Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Russland, Südkorea, Spanien, Groß-britannien und den USA.

Über Euler Hermes 
Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forde-rungsmanagement zu unterstützen. 
Über das unternehmenseigene Monitoringsystem verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen. 
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und ist an der Euronext Paris notiert (ELE.PA). Das Unternehmen wird von Standard & Poor’s und Dagong Europe mit einem Rating von AA- bewertet. 
2016 wies das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von mehr als EUR 880 Milliarden.

Union Investment setzt Private-Equity-Fondsreihe erfolgreich fort

Union Investment hat die Zeichnungsphase für den Private-Equity-Dachfonds PE-Invest 3 erfolgreich abgeschlossen. Von institutionellen Anlegern wurden in den letzten drei Monaten 312 Mio. Euro für Investments in außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen eingeworben. Der Dachfonds investiert weltweit in neue Beteiligungsfonds. Beigemischt werden auch Sekundärmarktinvestitionen und Direktinvestments.

Den Schwerpunkt bilden dabei auf kleine und mittelgroße Unternehmen in den USA und Europa spezialisierte Private-Equity-Fonds. Darüber hinaus wird auch in Unternehmen aus Asien, junge Unternehmen (Venture Capital) oder Unternehmensrestrukturierungen investiert. Ziel des PE-Invest 3 ist es, attraktive risikoadjustierte und langfristige Erträge mit einer gegenüber den Aktienmärkten reduzierten Volatilität zu erwirtschaften. Der Fonds wird voraussichtlich in 15 bis 20 Beteiligungsfonds investieren, die wiederum mehr als 300 Zielunternehmen halten dürften. Das Portfoliomanagement für den PE-Invest 3 hat Union Investment an die Schweizer Investmentboutique Unigestion ausgelagert.

„Private Equity ist im derzeitigen Niedrigzinsumfeld für institutionelle Anleger besonders interessant, da außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen meist zu günstigeren Bewertungen erworben werden können als börsennotierte Aktien und sich damit nachhaltige Wertsteigerungen erzielen lassen. Darüber hinaus ist die Korrelation zu traditionellen Asset-Klassen niedrig, so dass Investoren das Rendite-Risiko-Profil ihrer Anlagen verbessern können“, sagt Klaus Bollmann, Geschäftsführer und Leiter Produktmanagement bei Union Investment.

Kooperation mit Unigestion

Mit dem PE-Invest 3 (Private Equity SCS SICAV-SIF) setzen Union Investment und Unigestion ihre im Jahr 2005 gestartete Serie von Private-Equity-Fonds für institutionelle Investoren fort. Im Rahmen der Kooperation bringt Unigestion seinen Marktzugang, das Know-how bei der Auswahl von Private-Equity-Fonds und die Sekundärmarkt- und Direktinvestitionsexpertise für den PE-Invest 3 ein. Dieser Prozess reicht von Marktanalyse und detaillierter Prüfung der Investments bis hin zur Investmentempfehlung und Umsetzung. Unigestion verfügt über eine große Private-Equity-Expertise vor allem im Small- und Mid-Market-Segment, das ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis aufweist. Union Investment hat das geeignete Investitionsvehikel aufgesetzt, ein entsprechendes Risikomodell implementiert und administriert den PE-Invest 3. Darüber hinaus stellt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft den Anlegern alle benötigten regulatorischen Kennzahlen und Reportings zur Verfügung. Unigestion und Union Investment beteiligen sich auch mit eigenen Mitteln am neuen Fonds.

„Das geplante PE-Invest-3-Portfolio erfüllt die Anforderungen an einen ausgewogenen Mix aus unterschiedlichen Strategien, Anlagearten und einer weltweiten geografischen Diversifikation, um auch in herausfordernden Konjunkturphasen erfolgreich zu sein“, betont Kay Olschewski, Fondsmanager des PE-Invest 3 bei Unigestion, anlässlich des Fondsclosings.

„Investoren, die den PE-Invest 3 zeichnen, sollten langfristig ausgerichtet sein. Denn Private Equity Investments brauchen eine gewisse Zeit, bis wertsteigernde Strategien umgesetzt und implementiert sind“, rät Bollmann. Die Laufzeit des PE-Invest 3 beträgt zwölf Jahre zuzüglich einer zweimaligen Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr, wobei die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer für den Investor bei sieben bis acht Jahren liegt.

TH Real Estate erweitert Kompetenzteam für Logistikimmobilien

TH Real Estate verstärkt das Kompetenzteam für europäische Logistikimmobilien. Steven Siebert (37) übernimmt als Senior Asset Manager die Verantwortung für das von TH Real Estate verwaltete Portfolio deutscher Logistikimmobilien. Es umfasst aktuell mehr als 30 Objekte mit einer Gesamtnutzfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Darüber hinaus wird Siebert das ebenfalls in Frankfurt angesiedelte europäische Logistik-Team unterstützen. Er berichtet direkt an Thorsten Kiel, Head of Logistics, Europe.

Vor seinem Wechsel zu TH Real Estate war Siebert Team Leader Industrial Investments bei JLL in Frankfurt und zuletzt in Düsseldorf. Dort verwaltete er Investments und baute ein spezielles Team für das Rhein-Ruhr-Gebiet auf. Siebert verfügt über einen Master in Business Administration und internationales Immobilienmanagement. Zudem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS). Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Logistikimmobilien; zu seinen weiteren vorherigen beruflichen Stationen zählt die DTZ Zadelhoff Tie Leung GmbH in Frankfurt. 

„Mit Steven Siebert und seiner umfassenden Expertise bauen wir die Logistik-Plattform von TH Real Estate weiter aus und schaffen die Basis für weiteres Wachstum. Unser Ziel ist, das Deutschland-Portfolio im Logistik-Bereich auf eine Fläche von mehr als eine Million Quadratmeter auszubauen“, sagt Thorsten Kiel, Head of Logistics Europe bei TH Real Estate. „Zudem verstärkt uns Steven Siebert dabei, durch unser aktives Asset Management Mehrwert für unsere Anleger und Mieter zu schaffen.“

In den vergangenen sechs Jahren hat TH Real Estate vier Logistik-Immobilienspezialfonds für deutsche Kunden auf den Markt gebracht und das verwaltete Immobilienvermögen (Assets Under Management) im Logistik-Bereich in Europa auf 2,2 Milliarden Euro ausgebaut. „Wir freuen uns, dass uns Steven Siebert nun auf unserem weiteren Wachstumskurs unterstützt“, so Kiel weiter.

Über TH Real Estate
TH Real Estate, ein operativer Geschäftsbereich von Nuveen (vorher: TIAA Global Asset Management), ist einer der größten Immobilien-Investment-Manager der Welt mit rund €93 Mrd. Assets Under Management. TH Real Estate betreut rund 80 Fonds und Mandate mit einem Spektrum von Investitionen in Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg. Mit Büros in 20 Städten in den USA, Europa und in der Region Asien-Pazific, mehr als 500 Mitarbeitern und 80 Jahren Erfahrung im Bereich Investment, kombiniert die Plattform eine beeindruckende lokale Expertise mit einer umfassenden weltweiten Perspektive. Unseren Investments, unserem Asset Management und unserer Unternehmensstrategie liegt ein tiefes Verständnis von strukturellen Trends zugrunde, von denen wir glauben, dass sie die Zukunft des Immobiliengeschäfts und Investitionen unabhängig von Marktzyklen beeinflussen werden. Unser Ansatz „Tomorrow’s World“ bildet den Kern unserer Anlagestrategie sowie unseres Geschäftsmodells und ist Voraussetzung dafür, unsere langfristigen Investments zum Wohle unserer Kunden und der Gesellschaft umsetzen zu können. www.threalestate.com

CORESTATE erhält exklusives Mandat für den Aufbau eines Wohnimmobilienportfolios für einen institutionellen Fonds

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erhält von einem namhaften deutschen Versicherungskonzern ein exklusives Mandat für den Aufbau eines Wohnimmobilienportfolios. Dieses Portfolio soll Teil eines offenen Spezial-AIF werden, der unterschiedliche Assetklassen beinhalten wird. Über Details des signifikanten Zielvolumens und der exakten Ankaufskriterien wurde Stillschweigen vereinbart.

CORESTATE verantwortet neben dem An- und Verkauf der Immobilien auch das laufende Asset-Management. Der Investmentfokus liegt auf Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen und deren Einzugsgebiete. Erste Objekte befinden sich in der Ankaufsprüfung. Der Individualfonds wird administriert auf der Plattform der Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, eine der führenden Anbieterinnen von KVG-Dienstleistungen im Bereich Immobilien. Die CAPERA Immobilien Service GmbH, ein Tochterunternehmen der CORESTATE, übernimmt das Property-Management.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die stärkere Nachfrage von institutionellen Investoren bestätigt den hohen, qualitativen Ansatz der CORESTATE Gruppe. Aufgrund unserer soliden Erfolgsbilanz erwarten wir mehr attraktive Mandate, als bisher geplant, umsetzen zu können.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.
CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von EUR 16 Mrd*. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 28 weitere Büros unter anderen in Düsseldorf, Frankfurt, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 390 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.
*Der Vollzug der Transaktion Hannover Leasing Gruppe bedarf noch der Genehmigung durch die BaFin.

BMO Real Estate Partners Deutschland startet neuen Spezial-AIF für Wohnimmobilien

BMO Real Estate Partners Deutschland hat den Immobilien-Spezial-AIF „Best Value Wohnen I“ an den Start gebracht und bereits Eigenkapitalzusagen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Der Pool-Fonds hat ein Ziel-Investitionsvolumen von bis zu 400 Millionen Euro und strebt circa 200 Millionen Euro Eigenkapital an. Mehr als die Hälfte davon wurde bereits bei institutionellen Anlegern platziert.

Der „Best Value Wohnen I“ investiert in Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in deutschen Metropolen, Groß- und Mittelstädten sowie deren Umlandgemeinden. Einen besonderen Fokus legt er auf Universitätsstädte mit guter Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur. Die Verhandlungen für den ersten Immobilienankauf stehen kurz vor dem Abschluss.

„Bereits seit unserer Gründung vor mehr als 15 Jahren sind wir bei BMO Real Estate Partners Deutschland im Auftrag unserer Anleger im Wohnungssektor aktiv. Aktuell verwalten wir in diesem Bereich ein Immobilienvermögen in Höhe von 500 Millionen Euro“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Mit dem Best Value Wohnen I machen wir diese Expertise nun weiteren Kunden zugänglich und knüpfen zudem an die erfolgreichen Produkte der Best-Value-Serie im Bereich Einzelhandelsimmobilien an.“

Der „Best Value Wohnen I“ kann in Bestandsimmobilien sowie Projektentwicklungen aus verschiedenen Regionen investieren. „So bauen wir ein breit diversifiziertes Portfolio in der Asset Klasse Wohnen auf und erreichen ein auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnittenes Rendite-Risikoprofil“, sagt Vincent Frommel, Head of Asset Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Dank unseres starken Netzwerks und der engen Zusammenarbeit mit Projektentwicklern sind wir in der Lage, attraktive Objekte frühzeitig für unsere Anleger zu sichern.“

Der Spezialfonds wird von der HANSAINVEST Hanseatischen Investment GmbH administriert. Beim Eigenkapitalvertrieb hat BMO Real Estate Partners Deutschland mit Deka zusammengearbeitet. „Der große Erfolg der ersten Platzierungsphase zeigt, wie gut diese Kooperation funktioniert. Wir freuen uns auf die Fortsetzung“, kommentiert Schöberl.

Über BMO Real Estate Partners
BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbeimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 7,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2016) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt sowohl hochqualifiziertes internes und externes Research, komplexe Prognosen sowie strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partner bietet umfassende, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) ist und welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

MV Index Solutions legt eine Reihe von Equal Weight Indizes auf

MV Index Solutions (MVIS) legt eine neue Produktreihe von Equal Weight Indizes auf. Im MVIS German Equal Weight Index, MVIS Japan Equal Weight Index, MVIS South Korea Equal Weight Index, MVIS United Kingdom Equal Weight Index und MVIS Mexico Equal Weight Index erhalten alle Komponenten die gleiche Gewichtung, unabhängig von ihrer Marktkapitalisierung. „Equal-Weight-Strategien reduzieren das Konzentrationsrisiko und führen zu einer ausgewogenen Diversifikation zwischen den Indexkomponenten. Zudem bietet das Indexierungsmodell eine abwechslungsreiche Branchengewichtung“, sagt Thomas Kettner, Managing Direktor von MVIS.

Equal Weight Strategien bieten sich vor allem in Märkten an, in denen bei klassischen Modellen wenige Unternehmen einen Index dominieren würden. „Indem jede einzelne Indexkomponente die exakt gleiche Indexgewichtung erhält, sind ansonsten unterrepräsentierte Titel stärker vertreten“, zeigt Kettner auf. Nach dem Pure-Play-Ansatz von MVIS werden in den neuen Equal Weight Indizes auch nicht-lokale Unternehmen berücksichtigt, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes in den entsprechenden Ländern generieren.

Darüber hinaus nimmt MVIS für die entsprechenden Märkte auch nach Marktkapitalisierung gewichtete Indizes in sein MVIS Country Index Angebot auf. Der MVIS Germany Index, MVIS, United Kingdom Index, MVIS Japan Index und MVIS South Korea Index werden nach Float Market Cap gewichtet; das MVIS acht Prozent Capping Scheme wird angewendet. So wird sichergestellt, dass der Index die Größe der enthaltenen Komponenten abbildet, ohne dass das Risiko einer Übergewichtung besteht. Sowohl die nach Marktkapitalisierung gewichteten als auch die Equal Weight Indizes folgen dem Standard-Indexierungsmodell von MIVS in Bezug auf Universum und Auswahl, inklusive dem MVIS Pure-Play-Ansatz.

MVIS bietet eine breite Reihe von Länderindizes mit Fokus auf Schwellenländer-Märkte wie Russland, Indien und Brasilien an. „Unsere neuen Indizes erhöhen unsere Gewichtung gegenüber den Industriestaaten und unser Angebot an Equal Weight Indices. Unser erster Equal Weight Index, der MVIS Australia Equal Weight Index dient bereits als Basis für einen erfolgreichen ETF und konnte den traditionellen, nach Marktkapitalisierung gewichteten Australia Index seit seiner Auflage in den meisten Jahren outperfromen“, berichtet Kettner.

Die neue Produktreihe von nach Marktkapitalisierung gewichteten Länderindizes und Equal Weight Indizes werden in US-Dollar und als Netto-Gesamtrendite-Indizes kalkuliert. Für jeden einzelnen Index erfolgt ein Review auf Quartalsbasis. Weitere Informationen zu den neuen Indizes sowie der gesamten Bandbreite an MVIS-Indizes finden Sie auf www.mvis-indices.com.

Über MV Index Solutions
MV Index Solutions (MVIS) entwickelt, pflegt und lizensiert die MVIS Indizes. Dabei handelt es sich um eine Selektion von fokussierten, investierbaren und diversifizierten Benchmark-Indizes, die speziell als Basis für Finanzprodukte entwickelt wurden. MVIS Indizes umfassen verschiedene Anlageklassen, einschließlich Hard Assets und internationale Aktienmärkten sowie Rentenmärkte. Derzeit sind etwa 15 Milliarden US-Dollar in Finanzprodukte investiert, die auf MVIS Indizes basieren. MVIS ist ein Unternehmen von VanEck.

Dr. Joachim Kayser Joins Dechert as a Financial Services/Alternative Investment Partner in Germany

Dechert LLP, a leading global law firm, announced today that Dr. Joachim Kayser has joined the firm as a Financial Services/Alternative Investment partner in Frankfurt. Dr. Kayser was most recently Head of Alternative Investments as well as Asset Management Regulatory with accounting and tax firm PwC Germany.

“We are delighted that Joachim and his team will be joining our German Financial Services Group. The addition of Joachim and his team in Frankfurt will nicely complement our existing German practices in Bonn, Frankfurt and Munich,” said Achim Pütz, Managing Partner Dechert’s  Frankfurt office.

Dr. Kayser`s practice focuses on legal and operational advice for investment funds as well as their asset managers, intermediaries and institutional investors (insurance companies, pension plans/funds, family offices) on regulatory and tax matters. He has significant experience advising on the structuring and distribution (including operational aspects like ongoing compliance, reporting etc.) of alternative investment funds and financial products, with particular emphasis on hedge funds, infrastructure funds, private debt and equity funds, exchange-traded funds (ETFs) and European undertakings for collective investment in transferable securities (UCITS). He regularly advises German authorities and ministries on legislative and regulatory matters.

Dr. Kayser has been recognized as a leading lawyer for his private funds formation and investment management work by Who’s Who Legal since 2009.

“After 20 instructive and rewarding years split equally between a leading national alternative investment law firm boutique as well as the largest international asset management accounting and tax firm, I am looking forward to the opportunities and challenges of working with an international law firm that has the global reach, client focus and legal talent I have found at Dechert,” said Dr. Kayser. “I always used to admire my future Dechert colleagues as thought leading and fair competitors and hope to contribute to the future growth of our combined fund structuring businesses by adding the more operational approach (including ongoing regulatory advice, tax and institutional investor reporting etc.) that I helped develop within a Big Four firm over the last years.”

Dechert`s financial services practice is comprised of some 200 lawyers practicing in 17 offices across the United States, Europe, middle East and Asia, advising on matters with complicated cross-border elements and varying legal structures. The firm is a legal advisor of choice for 18 of the 20 largest global asset management firms.

Erster Digital-Health-Aktienfonds für Privatanleger

Die digitale Medizin wächst in den kommenden Jahren stark – und ist jetzt erstmals auch für Fondsanleger leicht zugänglich.

Der Trend ist unaufhaltsam: Die beiden Megatrends Gesundheit und Digitalisierung verschmelzen zu einer neuen Branche. Viele spezialisierte Unternehmen, aber auch Technologie-Riesen investieren Milliarden in Digital Health, zum Beispiel in Krankenhaus-IT, Telemedizin oder Services auf mobilen Geräten. Dadurch entstehen zum Teil vollkommen neue Geschäftsmodelle und Märkte. Entsprechend wird der Umsatz mit Digital Health bis 2020 um rund 20 % pro Jahr auf über 230 Milliarden US-Dollar wachsen. Für Privatanleger war es bisher jedoch schwierig, breit in dieses Segment zu investieren.

apoBank und apoAsset platzieren apo Digital Health Aktien Fonds

Das ändert sich am 1. Juni 2017. Dann startet der apo Digital Health Aktien Fonds (ADH) als erster in Deutschland zugelassener Publikumsfonds, der Privatanlegern diesen Markt auf einfache Weise öffnet – und das selbst für kleine Anlagesummen und Sparpläne. Fondsmanager ist die Apo Asset Management GmbH (apoAsset). Sie ist eine Beteiligung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apo-Bank) und der Deutschen Ärzteversicherung AG und auf Gesundheits-Investments spezialisiert.

Fusionsgewinner von Gesundheit und IT

Der ADH umfasst weltweit börsennotierte Unternehmen aus diesem Wachstumssegment. „Die digitale Medizin trägt enorm dazu bei, die Effizienz von Gesundheitssystemen zu steigern – und damit auch die Qualität der medizinischen Versorgung“, sagt Kai Brüning, der den neuen Fonds als Senior Portfolio Manager Healthcare bei apoAsset verantwortet. „Für den ADH identifizieren wir weltweit Unternehmen mit besonders guten Chancen, aus der Fusion von Gesundheit und IT als Sieger hervorzugehen.“

Potenzial in Industrie- und Schwellenländern

Das Beispiel USA zeigt das große Potenzial für mehr Effizienz: Rund 90 Prozent der Gesundheitsausgaben entstehen in Krankenhäusern, der Verwaltung und sonstigen Bereichen, nur 10 Prozent durch Medikamente. Hier liegen in Industrieländern große Optimierungsmöglichkeiten. In Schwellenländern wiederum verbessert die Digitalisierung die Chance, moderne medizinische Versorgung überhaupt zugänglich zu machen. „Das Potenzial ist enorm, aber vielfach noch kaum erschlossen“, sagt Brüning.

Digital-Health-Pionier als wissenschaftlicher Beirat

Berater des Fondsmanagements ist unter anderem der Digital-Health-Pionier Dr. med. Markus Müschenich, Gründer des Bundesverbands Internetmedizin, CEO des Flying Health Incubators und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der apoAsset. Unter seiner Mitwirkung war im vergangenen Jahr auch der erste apoAsset-Expertenzirkel für digitale Gesundheitsinvestments in Berlin ins Leben gerufen worden.

Zum ADH gibt es auch eine separate Anteilsklasse für institutionelle Anleger.

Fondsdaten apo Digital Health Aktien Fonds

  • ISIN für Privatanleger: DE000A2AQYW4
  • ISIN für institutionelle Anleger: DE000A2AQYV6
  • Fondsmanager: Apo Asset Management GmbH (apoAsset)
  • Verwahrstelle: Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank)
  • Kapitalverwaltungsgesellschaft: HSBC Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH

Weitere Infos unter www.apoasset.de/digital-health.

Assenagon feiert 10-jähriges Jubiläum

Der unabhängige Asset Manager Assenagon, gegründet in Luxemburg und München, feiert 10-jähriges Unternehmensjubiläum. Kurz vor der Finanzkrise an den Start gegangen, verwaltet die Assenagon-Gruppe mit über 80 Mitarbeitern an den Standorten Luxemburg, München, Frankfurt und Zürich mittlerweile ein Kundenvermögen von 20 Milliarden Euro. Damit gehört das Unternehmen trotz des starken Wettbewerbs in der Branche zu den am schnellsten wachsenden Asset Managern in Europa.

Besonders bei institutionellen Investoren überzeugt der proaktive Ansatz zur Steuerung von Kapitalmarktrisiken. Damit Investoren mit definierten Risikobudgets ihre Zielrenditen erreichen können, bietet das Investmenthaus ein ganzheitliches fondsbezogenes Risiko-Management. Neben kostengünstigen passiven Indexprodukten gehört hierzu ein spezialisiertes, aktiv gemanagtes Angebot an Aktien-, Derivate-, Credit- und Multi Asset-Strategien. Um diese komplexen Produkte anbieten zu können, hat Assenagon in den vergangenen Jahren in eine proprietäre leistungsstarke IT-Plattform investiert, die seit ihrem Start in der Branche technologische Maßstäbe setzt.

Vassilios Pappas, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe, sagt: "Wir können auf 10 sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen wir uns sehr gut für die Zukunft aufgestellt haben. Die globale Asset Management-Industrie befindet sich im Umbruch. Passive Produkte und alternative Investments rücken stärker in den Fokus der Investoren. Der Kostendruck und eine zunehmende Regulierung belasten die Finanzindustrie. Im Zeitalter globaler Märkte und steigender Transparenzanforderungen entscheidet die Leistungsfähigkeit der Technologieplattformen künftig maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit unserem Partner DEVnet haben wir unsere Investment & Risk Management-Plattform ARISKON auf diese Entwicklung ausgerichtet und können nun effizient und flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren."

Hans Günther Bonk, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe, sagt: "Unsere Branche wächst so stark wie kaum eine andere. Für Investoren hat das einen sehr positiven Effekt: Konkurrenz belebt das Geschäft, die Produktvielfalt steigt und kann sich besser an die Marktentwicklungen anpassen. Hier profitieren wir insbesondere von unserer Unabhängigkeit, die uns eine große Entscheidungsfreiheit ermöglicht und uns ein hohes Maß an Wertschätzung seitens der Investoren, der Fachwelt und Mitbewerber zukommen lässt. Wichtiger als Wachstumsraten sind uns aber nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu unseren Anlegern, denn unseren Erfolg haben wir hauptsächlich ihrem Vertrauen zu verdanken."

Über Assenagon
Assenagon ist ein auf die Steuerung von Kapitalmarktrisiken spezialisierter europäischer Asset Manager. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben institutionelle Investoren dem Unternehmen ein Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro anvertraut. Das Unternehmen bietet umfassendes Management von Risiken im Fondsmantel an und orientiert sich am Bedarf von Kapitalanlegern, Erträge mit vorgegebenen Risikobudgets zu erwirtschaften. Der zweite Schwerpunkt liegt auf maßgeschneiderten Dienstleistungen, die sich über die gesamte Prozesskette des Risiko-Managements erstrecken: Angefangen bei der Bewertung von Risiken über die Analyse von Rendite-/Risiko-Profilen sowie die Identifikation und Umsetzung von Investmentchancen an regulierten Märkten bis hin zu Collateral Management.