Börse Hamburg: Fondsumsätze im August bei rund 59 Millionen Euro

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg erreichten im Urlaubsmonat August ein Volumen von 58,8 Mio. Euro und lagen damit um rund 13 % unter dem Vormonat. Die Umsatzentwicklung korrespondiert mit den im August ebenfalls zu beobachtenden schwächeren Umsätzen in DAX-Werten.

Abgesehen davon, dass sich viele Investoren noch im Urlaub befanden, könnten auch die kürzlich vom ZEW veröffentlichen erneut trüben Konjunkturerwartungen für Deutschland ein Grund für die Umsatzzurückhaltung gewesen sein. Schon in den vergangenen zwei Monaten hatte sich das Vertrauen der Investoren in die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland gemäß ZEW-Index abgeschwächt. Erschwerend kam der deutliche Anstieg des Euro im Vergleich zum US-Dollar hinzu, was tendenziell ein Hemmnis für die deutsche Exportwirtschaft darstellt. Für eine abwartende Haltung unter den Anlegern sorgte wohl auch die sich verschlechternde technische Verfassung einiger Märkte und das mit Spannung erwartete Treffen der Notenbanker in Jackson Hole Ende des Monats. Die wiederholten „Raketentests“ Nordkoreas haben die Stimmung an den Märkten zusätzlich belastet. Der DAX30 gab im Berichtszeitraum in der Spitze um 2,1 % nach, erholte sich aber zum Schluss leicht und schloss mit einem Verlust von rund 1,3 %. Der EUROSTOXX 50 verringerte sich ebenfalls um 1,3 %.

Immobilienfonds dominieren Umsätze im Fondshandel 

Angesichts der sich teilweise schnell und sehr unterschiedlich entwickelnden Daten in den einzelnen Ländern ist auch unter Fachleuten die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur derzeit nur schwer einzuschätzen. Anleger verhielten sich daher bei ihren Investments eher defensiv. So zählten offene Immobilienfonds (OIF) erneut zu den Umsatzfavoriten im Fondshandel Hamburg, obwohl die in dieser Assets-Klasse derzeit zu erzielenden Renditen relativ gering sein dürften. Doch mit Blick auf die in den Fonds befindlichen Sachwerte in Form von Immobilien fühlen sich viele Anleger mit dieser Anlage momentan offensichtlich sehr wohl.

Mit 7,3 Mio. Euro hat der SEB ImmoInvest (WKN: 980230) im August wieder einmal den ersten Platz im Umsatzranking behauptet. Dahinter folgt der CS EUROREAL (WKN: 980500) mit 5,0 Mio. Euro Umsatz.

Fonds mit Investitionsschwerpunkt Gold bzw. Lateinamerika auf der Gewinnerseite – Energie Fonds geben weiter nach. 

Mit dem Anstieg des Goldpreises und der Überwindung der charttechnisch nicht unwichtigen Marke von 1.300 Dollar pro Unze entwickelten sich im August auch viele „Goldfonds“ sehr gut. So stieg beispielsweise der Nestor Gold Fonds (WKN: 570771) um 8,5 % und der NYSE Arca Gold Bugs (WKN: ETF091) um 5,8 %.

Stärker zeigten sich im August auch Fonds, deren Investitionsschwerpunkt in Lateinamerika liegt. So legten beispielsweise der HSBC MSCI BRAZIL UCITS ETF (WKN: A1C22N) um rund 7 % und der Amundi-Equity Brazil Fonds (WKN: A0NE3W) um 6,6 % zu.

Auf der Abgabenseite befanden sich weiterhin viele „Energie Fonds“ mit teilweise erheblichen Verlusten. So verlor der iShares Oil & Gas Expl.& Pro. ETF (WKN: A1JKQL)  rund 11 % und der Schroder ISF Global Energy (WKN: A0J29E) 10,3 %. Obwohl die Notierungen für Erdgas im Berichtszeitraum zulegen konnten, wog der nachgebende Preis für WTI Rohöl im August offenbar schwerer.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im August 2017 

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.08.2017 bis einschließlich 30.08.2017

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Future Award 2017: Der studentische Wettbewerb für alle Zukunftsdenker

Der Wettbewerb um den Future Award, eine Initiative des Deutschen Verbands für Post, Telekommunikation und Informationstechnologie e. V. (DVPT) wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal ausgelobt. Er ist der einzige, an dem Studierende aus ganz Europa, aus allen Semestern und allen Studiengängen teilnehmen können. Die Teilnehmer konkurrieren um berufsfördernde Trainings, Sach-, Geld- und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 10.000,00 Euro. Teilnahmeschluss ist in diesem Jahr der 10. September 2017.

Teilnehmen können alle, die aktuell als Studierende an einer Hochschule immatrikuliert sind oder deren Projekt vor nicht länger als einem Jahr noch während ihrer Studienzeit entstanden ist. Zugelassen werden alle innovativen und nutzenorientierten Ideen, Visionen und Modelle, die nachvollziehbar ausgearbeitet sind. Es werden keine fertigen Business Cases erwartet. Austoben ist ausdrücklich erwünscht!

Ziel des Future Awards ist es, den interdisziplinären Dialog zu fördern und akademische Nachwuchstalente mit Wirtschaftsvertretern aller Branchen zusammenzubringen. Unternehmen lernen potentielle Führungskräfte von morgen kennen und erfahren Inspiration für bestehende Geschäftsmodelle. Die Wettbewerbsteilnehmer haben die Chance, künftige Arbeitgeber oder Investoren von sich und ihren Ideen zu überzeugen, Starthilfe für den Einstieg ins Berufsleben und Einblick in aktuelle Unternehmensprozesse zu erhalten.

Unter allen Teilnehmern nominiert die Future Award-Jury 30 Finalisten, die ihre Projekte während der Future Convention am 29. November 2017 in der Stadthalle Langen in einer Ausstellung und auf der Bühne präsentieren. Allen Finalisten winkt die Teilnahme an einem von vier Workshops zu Themen wie Selbstvermarktung, Verhandlungsführung, Innovationsmanagement, Unternehmens-gründung. Die Gewinner des Future Award werden während der Future Convention unter Beteiligung des gesamten Publikums ermittelt und am Abend gekürt.

Zum Future Award-Jurorenteam gehören als Experten-Jury Wissenschaftler und Wirtschafts-vertreter aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen sowie als Young Jury ehemalige Future Award-Teilnehmer. altii ist Medienpartner des Future Networks und ebenfalls Jury-Mitglied des Future Awards.

Der Future Award wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen – unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Träger ist die LPR Hessen, akademischer Partner die Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim.

Alle Details zum Future Award und zum umfangreichen Rahmenprogramm der Future Convention finden Sie unter www.dvpt.de/future-award/.

Das Future Network des DVPT – Be a part of it!
Mit dem Future Network und seinen Initiativen Future Award und Future Convention fördert der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) als Anwenderverband Kommunikation ganzheitliches, interdisziplinäres Denken mit dem Ziel, den Herausforderungen, die unsere digitalisierte Gesellschaft ständig neu hervorbringt, frühzeitig und mit zukunftsweisenden Konzepten zu begegnen. Future Network verbreitet zukunftsträchtige Visionen, Ideen und Konzepte und verbindet seine Mitglieder im digitalen Raum und in Veranstaltungen. Herzstück ist die Future Convention mit der Future Award-Ausstellung und einem Rahmenprogramm aus Workshops, Foren und Vorträgen. Für alle, die Zukunft gemeinsam gestalten wollen!

TRIUVA und GARBE legen neuen Logistikfonds auf

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft (TRIUVA) hat in Zusammenarbeit mit GARBE Industrial Real Estate GmbH (GARBE) einen neuen Logistik-Spezialfonds aufgelegt. Der TRIUVA Garbe Logistik Europa investiert vorrangig in Logistikimmobilien in Deutschland, Frankreich, Spanien sowie Benelux und strebt ein Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro an. Als erstes Objekt erwarb der Fonds die Logistikimmobilie XXL Distribution Centre im holländischen Ede.

Der TRIUVA Garbe Logistik Europa ist das Nachfolgeprodukt des IVG Garbe Logistik Fonds, der sein Zielvolumen von rund 300 Millionen Euro bereits vollständig investieren konnte. Mit rund 100 Millionen Zeichnungssumme ist ein deutsches Versicherungsunternehmen erster Investor des TRIUVA Garbe Logistik Europa. Neben Core- und Core-Plus-Objekten wollen TRIUVA und GARBE auch vereinzelt im Value-Add-Segment kaufen, um Mietsteigerungspotenzial zu generieren.

Verkäufer des XXL Distribution Centre ist De Ijsgvogel Groep B.V., die im Zuge einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion langfristig Hauptmieterin bleibt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Core-Plus-Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von mehr als 40.000 m² und liegt verkehrsgünstig im Business Park Frankeneng an den Autobahnen A12 und A30 zwischen Arnheim und Utrecht.

Wenzel Hoberg, CEO von TRIUVA, sagt: „Der TRIUVA Garbe Logistik Europa ist ein idealer Fonds für Investoren aus dem Versicherungssektor, da die Risiken begrenzt sind. Wir investieren ausschließlich mit Eigenkapital. Dennoch prognostizieren wir eine attraktive Verzinsung, da die Anfangsrenditen von Logistikimmobilien in Westeuropa rund 150 Basispunkte höher im Vergleich zu Büroimmobilien und rund 220 Basispunkte höher als bei Handelsimmobilien sind. Die Zusammenarbeit mit GARBE Industrial Real Estate ist eine optimale Kombination aus unserer lokalen Expertise und Garbes Logistikkompetenz.“

„Unter anderem durch zunehmenden E-Commerce und weiter wachsende Kontraktlogistik steigt die Flächennachfrage, gleichzeitig werden neue Grundstücke für logistische Nutzung kaum mehr ausgewiesen. Daher sehen wir für die Anlageklasse Logistikimmobilien hervorragende Aussichten“, erläutert Christopher Garbe, CEO von GARBE.

TRIUVA wurde beim Ankauf des XXL Distribution Centres von Bicker Vastgoed (Commercial), CMS Derks Star Busmann (Legal), DVPC (Technik) and PWC (Tax) beraten. Den Verkäufer berieten Colliers (Commercial) und DLA Piper (Legal).

TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) ist führender Anbieter und Manager von strukturierten Immobilienprodukten für institutionelle Investoren mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Milliarden EUR. Als integrierte Investmentplattform mit einem europaweiten Niederlassungsnetzwerk und langjähriger Expertise bietet die Gesellschaft ihren Investoren sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der Strukturierung und des Managements von Immobilienanlageprodukten. TRIUVA konzentriert sich dabei im Wesentlichen auf gewerbliche Immobilien im Büro, Einzelhandels- und Logistiksektor in Europa.

GARBE Industrial Real Estate GmbH
Die GARBE Industrial Real Estate GmbH (vormals GARBE Logistic AG) mit Hauptsitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter und Manager von Logistik- und Unternehmensimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen zählt seit mehr als 20 Jahren zu den bedeutenden unabhängigen Kooperationspartnern für Transport- und Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe. Die GARBE Industrial Real Estate GmbH entwickelt, kauft bzw. verkauft, vermietet, verwaltet und finanziert hochwertige nachvermietbare Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und internationalen Verkehrs- und Industriestandorten. Mit über 2,6 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche betreut die GARBE Industrial Real Estate GmbH aktuell 114 Objekte an 90 Standorten in drei Ländern im Wert von knapp 2 Milliarden Euro.

CORESTATE legt Spezialfonds für Serviced-Apartments in europäischen Metropolen auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, legt einen Serviced-Apartments-Fonds mit einem Zielvolumen von mindestens EUR 200 Mio. auf. Der Individualfonds wurde für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen konzipiert und fokussiert sich vorrangig auf Apartmenthäuser mit voll ausgestatteten und möblierten Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen in zentraler Lage in deutschen und europäischen Metropolen wie beispielsweise Wien.

Als erstes Objekt für den Individualfonds investiert CORESTATE in einen von drei Wohnhaustürmen des Neubauprojektes „TRIIIPLE“ in Wien. Bis 2020 entstehen hier 670 Serviced-Apartments für Young Professionals und Pendler, sowie Büro- und Gewerbeflächen. CORESTATE ist neben dem Investment- und Asset-Management über ihr Tochterunternehmen „UPARTMENTS Real Estate GmbH“ auch mit dem Property-Management der Objekte betraut. 

Thomas Landschreiber, CIO und Co-Founder, CORESTATE: „Durch unser stark gewachsenes Netzwerk profitieren wir von einer großen Pipeline an soliden Objektangeboten. Die Nachfrage von institutionellen Investoren nach unseren individuellen Anlagevehikeln steigt weiterhin. Wir rechnen mit weiteren Mandaten bis Jahresende.“

Donner & Reuschel expandiert im Verwahrstellengeschäft

Umfassende Betreuung von Wertpapierfonds, Immobilienfonds und geschlossenen Alternativen Investmentvermögen durch erfahrene Ansprechpartner – Handel aller relevanten Asset-Klassen – deutliche Steigerung der Assets under Custody

Mit 150 Mandaten und einem Vermögen von über 13 Mrd. Euro in Publikums- und Spezialfonds hat sich Donner & Reuschel in den letzten 10 Jahren als leistungsstarker Partner der unabhängigen Asset Manager etabliert. Allein in den letzten 12 Monaten konnten die Assets under Custody um rund 25 Prozent gesteigert werden. Die Verwahrstelle wird durch Mitarbeiter begleitet, die für bestehende und neu aufzulegende Mandate stets eine hohe Betreuungsqualität gewährleisten. Neben der Betreuung von Wertpapierfonds werden auch Immobilienfonds und seit 2013 auch geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) nach KAGB übernommen.

Basisdienstleistungen sind die Verwahrung und Verwaltung der Vermögensgegenstände inklusive börsengehandelter Derivate, zeitgerechte Verarbeitung aller im Fonds stattfindenden Geschäftsvorfälle, unabhängige Kontrolle der Anteilspreisberechnung mit eigenen Systemen sowie die Kontrolle der gesetzlichen und vertraglichen Anlagegrenzen und das Liquiditätsmanagement. Mit erfahrenen Ansprechpartnern im Handel in allen relevanten Asset-Klassen und einer kundengerechten Kommunikation mit Asset Managern und Anlegern rundet die SIGNAL IDUNA-Tochter ihr Angebot als Verwahrstelle ab.

„Wir begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe und unterstützen sie bei der Erreichung Ihrer Ziele. In einem sich ständig wandelnden Markt bieten wir unseren Kunden Flexibilität in den Prozessen und Kontinuität in der Qualität“, sagt Holger Leifeld, Bereichsleiter Capital Markets und zuständig für das Verwahrstellengeschäft.

Die Dienstleistung als Verwahrstelle ist ein wesentlicher Ankerpunkt im Geschäft mit der Kernzielgruppe der unabhängigen Vermögensverwalter. Durch die enge Begleitung der Kunden sowohl in der Auflage der Fonds als auch in der täglichen Abwicklung schafft Donner & Reuschel einen Mehrwert bei der Umsetzung der jeweiligen Investmentstrategien.

T. Rowe Price lanciert VAG-konformen, flexiblen Investment Grade Rentenfonds

T. Rowe Price lanciert den T. Rowe Price Funds SICAV - Dynamic Global Investment Grade Bond Fund (ISIN LU1653972239) in Deutschland. Der VAG-konforme Anleihenfonds wird in Euro begeben und zielt auf eine Rendite von zwei Prozentpunkten über dem Geldmarkt (3-Monats-Libor, auf Jahressicht)1. Ziel des Fonds ist es, eine gleichbleibende Performance zu zeigen, vor steigenden Zinsen zu schützen und Kapital zu erhalten. Außerdem hat die Strategie zum Ziel, nur geringste Korrelationen zu risikobehafteten Investmentbereichen wie Aktien- oder Kreditmärkten aufzuweisen.

„Wir freuen uns, unser Rentenangebot nun durch ein VAG-konformes Fondskonzept erweitert zu haben“, sagt Carsten Kutschera, Head of Relationship Management Germany & Austria bei T. Rowe Price. „Viele institutionelle Investoren, die aufgrund ihrer Anlagerichtlinien auf Anlagen mit hoher Bonität angewiesen sind, haben signifikante Allokationen in Unternehmensanleihen und befürchten nach einer jahrelangen Credit-Rallye zunehmend eine Spread-Korrektur. Genau hier setzt die Dynamic Global Bond Strategie an: als Portfoliobaustein bietet sie dank smarten Absicherungsstrategien ein natürliches Gegengewicht zu risikobehafteten Märkten.“

Die zugrundeliegende Strategie ist eine Schwesterstrategie des Dynamic Global Bond Fund2 (ehemals Global Unconstrained Bond Fund), der ähnliche Anlageziele verfolgt. Die jetzige Strategie setzt auf ausschließlich Investment-Grade-Anleihen mit etwas weniger Rendite und dafür auch weniger Risiko und richtet sich vorrangig an institutionelle Anleger, vor allem Versicherungen und Pensionsfonds. Dementsprechend verfolgt der Fonds aktuell eine defensive Ausrichtung.

Den größten Anteil des Dynamic Global Investment Grade Bond Fund bilden zurzeit mit 73 Prozent Staats- und Quasistaatsanleihen. Unternehmensanleihen machen 15 Prozent aus, Verbriefungen 7 Prozent und liquide sowie liquiditätsnahe Mittel 5 Prozent. Die Duration-Bandbreite liegt zwischen minus einem und plus sechs Jahren. Die Auflegung des Fonds fand am 3. August statt.

Der Fonds wird von Arif Husain, Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price, gemanagt. „Mit dem Dynamic Global Investment Grade Bond Fund investieren wir in den globalen Fixed-Income-Markt und setzen dabei auf ein ausgeglichenes Chancen-Risiko-Profil aus Staats-, Kredit- und Devisenmärkten“, so der Fondsmanager. 

Fondsdetails zum Dynamic Global Investment Grade Bond Fund:

  • Ziel: Generierung von Erträgen bei gleichzeitigem Schutz vor steigenden Zinsen und geringer Korrelation mit Aktienmärkten
  • Renditeziel: 2 Prozentpunkte über Geldmarkt (3-Monats-Libor, auf Jahressicht)1
  • Durchschnittliche Kreditqualität AA-
  • Gewichtete durchschnittliche Duration 4,5 Jahre, Bandbreite zwischen -1 und +6 Jahren
  • 55 Positionen, 25 Länder, 15 Währungen

Über T. Rowe Price
T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 792,2 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. Juni 2017)3. Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com

1) Die Performance ist kein formelles Ziel des Fonds und kann jederzeit ohne vorherige Mitteilung geändert werden. Bitte sehen Sie für die formalen Ziele des Fonds den Prospekt ein.
2) Am 20. Juni 2017 wurde der Name des T. Rowe Price Funds SICAV – Global Unconstrained Bond Fund zu T. Rowe Price Funds SICAV – Dynamic Global Bond Fund geändert.
3) Die kombinierten verwalteten Vermögen der Unternehmen der T. Rowe Price Unternehmensgruppe zu, 30. März 2017, in US-Dollar berechnet und mithilfe eines von einer dritten Partei errechneten Umrechnungskurses in Euro umgerechnet. Die T. Rowe Price Unternehmensgruppe umfasst T. Rowe Price Associates, Inc., T. Rowe Price International Ltd, T. Rowe Price Hong Kong Limited, T. Rowe Price Singapore Private Ltd., und T. Rowe Price (Canada), Inc.

Erste AM schließt deutsche Autohersteller aus Nachhaltigkeitsuniversum aus

Erste AM schließt BMW und Daimler bis auf weiteres aus ihrem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum aus. Aufgrund des Kartellverdachts sind die beiden Autohersteller damit für die ERSTE RESPONSIBLE Fondsfamilie nicht investierbar. Die ebenfalls von den Vorwürfen betroffenen Unternehmen Volkswagen, Audi und Porsche wurden bereits im Zuge der Dieselabgasaffäre aus dem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum ausgeschlossen.

Die Automobilindustrie entzieht sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung

Die geheimen Absprachen unter deutschen Automobilherstellern, die laut Medienberichten schon in den Neunzigerjahren begonnen haben sollen, bilden den Ausgangspunkt des Dieselskandals. Neben den Bestandteilen der Abgasreinigung dürften auch Softwarelösungen zur Dosierung des Reinigungsgrades abgesprochen worden sein. „Als Vorreiter und Marktführer trägt die deutsche Automobilindustrie eine besondere Verantwortung. Doch statt freiem Wettbewerb um die Entwicklung des saubersten und effizientesten Autos hat es den Anschein, dass im Hinterzimmer versucht wurde, genau dies zu unterbinden“, sagt Walter Hatak, Research Analyst im Nachhaltigkeitsteam bei der Erste AM. Der Einsatz von Schummel-Software stelle nicht nur einen Gesetzesverstoß dar. Durch den verstärkten Ausstoß von giftigen Stickoxiden sei auch wissentlich die Luft verschmutzt und damit die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt worden. 

Lösungsansätze bislang unzureichend

Das kostenlose Software-Update, das auf dem Dieselgipfel Anfang August in Berlin beschlossen wurde, sei keine hinreichende Lösung. Zwar könne das Update womöglich die Effizienz der Einspritzung verbessern. Allerdings sei es fraglich, ob dieser Ansatz ohne zusätzliche technische Maßnahmen oder eine Erhöhung des „AdBlue“1-Nachfüllintervalls ausreichen wird, um die vorgegeben Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten. Angemessene Konsequenzen aus dem aufgedeckten Autokartell und der Dieselabgasaffäre müssen nicht nur von den deutschen Automobilherstellern, sondern auch aus der Politik kommen: „Die Abwesenheit von Angela Merkel beim Dieselgipfel in Berlin demonstriert fehlenden politischen Lösungswillen. Auch muss die lasche Aufsicht durch das Kraftfahrt-Bundesamt verbessert werden“, schließt Hatak.

1) “AdBlue“ ist eine vom deutschen Verband der Automobilindustrie geschützte Bezeichnung für ein Harnstoffgemisch, das bei Dieselmotoren in den Abgasstrom eingespritzt wird, um Stickoxide und Ammoniak zu Wasserdampf und Stickstoff umzuwandeln.

Die Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 58,7 Milliarden Euro (per 30.06.2017).

ROBO Global beruft Jeremie Capron zum neuen Director of Research

ROBO Global, in London ansässiger Entwickler des ersten Benchmark Index für den globalen Robotik und Automation-Markt, beruft den erfahrenen Industrie-, Robotik- und Automation-Analysten Jeremie Capron an die Spitze seines Research-Teams. Als Managing Partner und Director of Research verantwortet Capron bei ROBO Global seit Juli den Researchprozess und die Entwicklung von Investmentstrategien. Er gehört darüber hinaus dem Index Komitee an. Von Bedeutung ist der Neuzugang für ROBO Global Partner ETF Securities. Der nunmehr unter der Leitung von Capron gemanagte ROBO-STOX Global Robotics and Automation UCITS Index ist Vergleichsindex des gleichnamigen ETFs des Londoner Investmenthauses.

Capron studierte Ingenieurwissenschaften an der École des Mines in Paris. Der ausgebildete Chartered Financial Analyst verfügt über mehr als zehnjährige Erfahrung als Equity Research-Analyst mit Fokus auf Industrietechnologien in Asien, Europa und Nordamerika. Bevor Capron zu ROBO Global kam, leitete er beim asiatischen Investmenthaus CLSA in New York das Research für den US-amerikanischen Industriesektor. Für CLSA war er zudem sieben Jahre als Senior Research Analyst in Singapur und Japan tätig. Neben Französisch und Englisch beherrscht Capron auch die japanische Sprache. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Nikkei/Starmine Award als bester Stockpicker.

Gegründet 2013 ist der ROBO Global Robotics and Automation Index der erste Robotik-Index der Investmentbranche und für Investmentprodukte weltweit lizenziert. Im Jahr 2014 ging ROBO Global mit ETF Securities eine Partnerschaft ein, mit dem Ziel, den ersten Robotik-ETF in Europa auf den Markt zu bringen. Mit dem ROBO-STOX® Global Robotics and Automation GO UCITS ETF (DE) haben Investoren einen breit gefächerten Zugang in den Zukunftsmarkt Robotik und Automation.

Weitere Informationen finden Sie unter www.roboglobal.com

Europe managers achieved the highest outperformance ratio in July

Europe managers outperformed their indices in July. 64% outperformed their benchmarks net of fees. In the US, 50% of the managers outperformed their respective indices net of fees. Only 35% of emerging market managers were able to beat their benchmarks.

Small- and mid-caps performed quite differently across the various markets. In Europe, small- and mid- caps outperformed large caps in July, while in the US and in emerging markets no such effect could be observed. Within emerging markets, small caps even underperformed large caps. As many of the active funds have an overweight exposure in this market cap area, the outperformance of Europe managers can be partly explained by this factor. The overall sector allocation had a rather neutral effect. Sectors like materials and industrials performed very well and the majority of the active managers lost in terms of relative performance by not having a significant exposure to materials while gaining by being overweight in industrials.

Please find the full August edition of the Research News attached, including the fundinfo outperformance index and a summary of insights from the most relevant meetings with fund managers.

Vontobels Boutique TwentyFour Asset Management überschreitet 10 Milliarden GBP an verwalteten Vermögen und bestätigt ehrgeizige Entwicklungsziele

TwentyFour Asset Management, an der Vontobel die Mehrheit hält, gab heute bekannt, dass die verwalteten Vermögen des Unternehmens seit Jahresbeginn um 25 Prozent gewachsen sind. Das entspricht einer Zunahme um 2,5 Milliarden CHF. In einem positiven Umfeld für festverzinsliche Anlagen sowie einer starken Performance setzt TwentyFour Asset Management mit ehrgeizigen Zielen weiterhin auf Wachstum.

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen TwentyFour Asset Management (TwentyFour) konnte durch den Zugang zur globalen Vertriebsplattform von Vontobel internationale Versionen der eigenen Fonds lancieren und damit die verwalteten Vermögen um mehr als 1,5 Milliarden CHF steigern. 2017 stieg der Nettomittelzufluss um 14 Prozent, der zu großen Teilen aus der Schweiz, Italien und Deutschland kam. Diese durchweg positive Entwicklung ist die Folge einer global gestiegenen Nachfrage nach festverzinslichen Produkten, die unter anderem durch die niedrige Volatilität, die weltweite wirtschaftliche Erholung in den letzten zwölf Monaten sowie durch die Politik der Zentralbanken begünstigt wird.

Im Jahr 2016 setzte TwentyFour die weltweite Expansion mit der Eröffnung einer Zweigstelle in New York fort, wo sie im April 2017 mit dem US-amerikanischen Vertriebspartner Beacon den ersten US-Anlagefonds lancierte. Im Laufe der ersten Hälfte des Jahres 2017 erlebten Anleihenfonds mit Sitz in den USA mit 224 Milliarden USD Neuzuflüssen die größten bisher verzeichneten Volumen. Seit der Lancierung hat der American Beacon TwentyFour Strategic Income Fund 97 Prozent seiner Mitbewerber in der Kategorie Multi-Sektor-Anleihen übertroffen. „Unser globaler Ansatz ist in vielerlei Hinsicht positiv. Wir legen unseren Fokus nicht auf die jeweiligen Binnenmärkte, was insbesondere im Hinblick auf die USA, wo unsere Mitbewerber sich klar auf das Inland konzentrieren, ein Vorteil ist“, so Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management.

Während TwentyFour sowohl wachsen und an Bedeutung gewinnen soll, bleibt die Fixed Income Boutique ihrem Kernethos treu und erzielt eine starke Performance in allen abgedeckten Bereichen. „Wir sind ein wirklich global agierendes Unternehmen, dessen oberste Priorität seit jeher Leistung ist", erklärt Holman. Eine Boutique zu bleiben sei weiterhin das Erfolgsrezept für TwentyFour. „Mit 10 Milliarden GBP an verwalteten Vermögen ist unsere relativ kleine Größe ein Vorteil, da wir beweglicher sind als größere Mitbewerber, die eher Mühe haben, dort zu investieren, wo wir agieren können. Wir wollen bis 2020 die Hälfte der Neuinvestitionen von außerhalb Großbritanniens generieren“, ergänzt er.

Da im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld die globalen Märkte für festverzinsliche Anlagen für einkommensorientierte Anleger weiterhin attraktiv bleiben, ist TwentyFour zuversichtlich, die ehrgeizigen Wachstumspläne durch eine stabile Performance in den kommenden Jahren verwirklichen zu können. Zentralbanken auf der ganzen Welt scheinen langsam auf eine geldpolitischen Normalisierung zuzusteuern, wodurch der Druck hinsichtlich der Zinsrisiken wachsen wird. Daher hält TwentyFour die Abhängigkeit in Bezug auf das Zinsrisiko niedrig, konzentriert sich auf das globale Kreditrisiko und profitiert so von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung.

TwentyFour Asset Management
TwentyFour Asset Management ist ein unabhängiger und im Bereich forderungsbesicherte Wertpapiere sowie Unconstrained Fixed Income führender Spezialist für festverzinsliche Anlagen mit Sitz in London. Das Unternehmen verfügt über eine breit gefächerte Kundenbasis in Grossbritannien, die sowohl Wholesale- als auch institutionelle Kunden umfasst, denen Einzelmandate und eine Reihe von gemeinsamen Anlagevehikeln zur Verfügung stehen. Die hochtransparenten Produkte profitieren von einem strengen detailorientierten Anlageansatz, um so höhere risikobereinigte Renditen zu erzielen, während ein starker Fokus auf den Kapitalerhalt gelegt wird. www.twentyfouram.com

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset Class fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes «Alpha», zu generieren. Weltweit sind über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter mehr als 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30. Juni 2017 auf 106,8 Milliarden CHF. www.vontobel.ch/am.
Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Andreas Wende wird COO und Gesellschafter bei NAI apollo

Andreas Wende (RICS) übernimmt die Position des COO (Chief Operating Officer) bei NAI apollo – Partner der NAI apollo group – und wird Gesellschafter des inhabergeführten Unternehmens. Der 53-jährige Diplom-Kaufmann tritt damit an die Seite von CEO Andreas Krone und dem bisherigen COO Dr. Marcel Crommen. Crommen übernimmt dabei künftig die Funktion des CIO (Chief Investment Officer) für das inhabergeführte Immobilienberatungsunternehmen und verantwortet die strategische Weiterentwicklung, insbesondere des Investmentbereiches. 

Dr. Marcel Crommen: „Nur wenige Berater können eine Expertise wie Andreas Wende vorweisen. Seine Erfahrungen in der Arbeit für Nutzer, Eigentümer, Berater und Dienstleister sowie sein strategischer Weitblick werden uns dabei unterstützen, den unternehmerischen Ansatz der NAI apollo weiterzuentwickeln.“ 

„Ich sehe für NAI apollo eine große Perspektive in der Immobilienwirtschaft. Die Unternehmensphilosophie verbindet die persönliche Verantwortung für jeden Auftrag mit einer engen Kundenbindung. Viele Kunden fordern diese intensive persönliche Betreuung immer stärker. Die meisten großen Immobilienberatungen bilden das aber zu wenig ab. Der Beratungsansatz der NAI apollo hat deshalb ein Alleinstellungsmerkmal. Es freut mich sehr, das Unternehmen an der Seite von Andreas Krone und Marcel Crommen weiter voranzubringen“, betont Andreas Wende.  

„Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Wende einen profilierten und erfolgreichen Immobilienexperten mit einem exzellenten Netzwerk für uns gewinnen konnten, der uns beim weiteren Ausbau des Unternehmens unterstützen wird“, so Andreas Krone und Axel König, die beiden Gründungsgesellschafter der NAI apollo.

Andreas Wende war von 2013 bis 2016 als COO und Head of Investment von Savills in Deutschland tätig. Hier war er maßgeblich an der erfolgreichen Weiterentwicklung des Investmentbereiches beteiligt. Zuvor arbeitete er vier Jahre lang als Regional Director EMEA für JLL. Dort leitete er das Gebiet Norddeutschland und bundesweit den Bereich Landlord Re-pre¬sen¬tation. Darüber hinaus war er Mitglied im Business Board der JLL.

Weitere zentrale berufliche Stationen absolvierte Andreas Wende bei STRABAG PFS – seinerzeit DeTelmmobilien – und der Deutschen Telekom, wo er von 1996 bis 2001 als kaufmännischer Leiter Nord tätig war. 

Aktuell engagiert sich Andreas Wende ehrenamtlich als Vorsitzender des Büroimmobilienausschusses des Branchenverbandes ZIA. Darüber hinaus ist Andreas Wende Gründer und CEO der Arena Gruppe. Das Unternehmen beteiligt sich an digitalen Startups aus der europäischen PropTech-Szene sowie an Unternehmen in der Wohninvestment-Beratung und in den Bereichen Landlord Services in B-, C- und D-Städten.

Picet-Agriculture wird zu Pictet-Nutrition

Der Fonds Pictet-Agriculture von Pictet Asset Management wurde am 31. Juli 2017 in Pictet-Nutrition umbenannt, um den Anlagefokus der Strategie besser widerzuspiegeln.

Als Pictet-Agriculture 2009 lanciert wurde, war die Nahrungsmittelbeschaffung für die Weltbevölkerung, die Schätzungen zufolge bis 2050 auf über 9 Milliarden Menschen ansteigen wird, ein wichtiges globales Problem. Inzwischen ist die weltweite Lebensmittelproduktion dank Innovation und technologischer Fortschritte jedoch so stark gestiegen, dass Nahrungsmittelknappheit heute ein geringeres Risiko darstellt.

Der Schwerpunkt hat sich auf Qualität und Vertrieb der Produkte verlagert. Das Anlageuniversum und das Portfolio von Pictet-Nutrition tragen dieser Veränderung Rechnung. So wurden die Gewichtungen jener Unternehmen erhöht, die in puncto Lieferung, Qualität und Nachhaltigkeit einen Beitrag zur weltweiten Lebensmittelherstellung leisten. Gleichzeitig hält Pictet Asset Management an seinem Engagement in den Bereichen der Landwirtschaft fest, die für die Zukunft der Ernährung ausschlaggebend sind, wie z.B. der Präzisionslandwirtschaft.

Der Fonds wird mit Cédric Lecamp und Gertjan Van der Geer (im Bild) weiter von dem Anlageteam verwaltet, das seit der Auflegung dafür verantwortlich ist. Dabei wird das bereits bewährte Anlageverfahren angewandt.

Angetrieben durch die starken langfristigen Nachhaltigkeitstrends und technologischen Fortschritte bietet der Fonds nach wie vor eine einmalige Anlagemöglichkeit, und Pictet Asset Management engagiert sich weiterhin, dem Anleger innovative thematische Aktienstrategien anzubieten.


Erfahren Sie mehr zum Pictet-Nutrition.

Pictet Asset Management ist seit über 20 Jahren ein Pionier im Bereich thematischer Anlagen. Wir erkannten das Potenzial thematischer Strategien bereits während der 1990er Jahre und gehörten zu den ersten Anlageverwaltern, die ein Biotech-Produkt anboten. Darauf folgte unsere Wasserstrategie, die nach wie vor eine der sehr wenigen Strategien ist, die dieser einzigartigen Ressource gewidmet sind und die noch immer vom ursprünglichen Investmentmanager verwaltet wird. Im Laufe der folgenden Jahre haben wir eine umfassende thematische Produktpalette aufgebaut, darunter Branchen wie Gesundheit, Holz und Robotik. Auf diese Weise haben unsere Investoren Zugriff auf eine beliebige Anzahl an Anlagemöglichkeiten, die die verschiedenen Megatrends repräsentieren.

Mehr zu den Anlagestrategien von Pictet Asset Management

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Neue Rohstoff-ETFs von ETF Securities ab heute an der Deutschen Börse gelistet

ETF Securities, einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), hat heute zwei neue, breit gestreute Rohstoff-ETFs (Exchange Traded Funds) an der Deutschen Börse gelistet. Es handelt sich um „Tracker“ auf zwei Indizes aus der Bloomberg Commodity-Familie. Mit den zwei neuen ETFs erhalten Investoren in Hinblick auf Wachstum und Diversifikation einen „all-in-one“ Zugang zu Rohstoffen. Gleichzeitig vermeiden sie die Herausforderungen, selbst in verschiedenen Subsektoren mit Futures agieren zu müssen.

Das sind die beiden neuen ETFs:

  • ETFS All Commodities GO UCITS ETF (ISIN:DE000A2DQ7P3), der einen Index von Rohstoff-Futures („Front Month“) verfolgt. Er eignet sich als taktisches Instrument, Herzstück der Diversifikation oder als Teil der Allokation für ein alternatives Portfolio.
  • ETFS Longer Dated All Commodities Ex-Agriculture And Livestock GO UCITS ETF (ISIN: DE000A2DQ7Q1), der einem Index von längerfristigen Rohstoff-Futures auf Energie und Metalle folgt. Das Produkt richtet sich unter anderem an Investoren, die einen breiten Zugang zu Rohstoffen suchen, aber keine Beteiligung an solchen wünschen, die mit Nahrungsmitteln in Verbindung stehen.

Als Teil anhaltender Bemühungen, die Portfolioeffizienz für Investoren zu erhöhen, hat ETF Securities daran gearbeitet, die Transaktionskosten der bestehenden ETFS Longer Dated All Commodities GO UCITS ETF zu reduzieren. Die Gesamtkosten inklusive Managementgebühr und Portfolio-Transaktionskosten betragen nun 38 Basispunkte pro Jahr.

ETF Securities ist mit einem Marktanteil von aktuell 31 Prozent der größte Anbieter von Rohstoff-ETPs in Europa1. Die Assets under Management im Bereich Rohstoff-ETPs betragen 16,8 Milliarden US-Dollar2. ETF Securities hob 2003 den weltweit ersten Rohstoff-Gold-ETC aus der Taufe. Die jüngsten Produktentwicklungen verfestigen die Position von ETF Securities als den führenden Anbieter von Rohstoff-ETPs in Europa weiter.

Weitere Informationen zu den Rohstoff-Produkten von ETF Securities finden Sie unter:
www.etfsecurities.com/commodities

Produktinformation

Produkt

Börse

Währung der Notierung

DE ISIN

Bloomberg

Management-gebühr

Swapgeschäfts-kosten

Kosten total

ETFS All Commodities GO UCITS ETF

Xetra

EUR

DE000A2DQ7P3       

ETLF GY

 

0.30%

0.05%

0.35%

ETFS Longer Dated All Commodities Ex-Agriculture And Livestock GO UCITS ETF

Xetra

EUR

DE000A2DQ7Q1       

ETLE GY

0.30%

0.09%

0.39%

ETFS Longer Dated All Commodities GO UCITS ETF

(existing product)

LSE

USD

 

GBP

IE00B4WPHX27

COMF LN

 

CMFP LN

0.30%

0.08%

0.38%



1) Quelle: ETF Securities - European Delta 1 Competitor and Market Analysis, April 2017
2) Quelle: ETF Securities - European Delta 1 Competitor and Market Analysis, April 2017

BMO Global Asset Management setzt sich in Japan für unabhängige Vorstandsmitglieder ein

In den letzten Jahren hat es deutliche Verbesserungen in den Führungspraktiken japanischer Unternehmen gegeben. BMO Global Asset Management leitet seit 2014 gemeinsam mit Legal & General Investment Management und Standard Life Investments eine Initiative, die sich für unabhängige Vorstandsmitglieder in japanischen Unternehmen einsetzt. Das Ziel ist es, einen Standard zu schaffen, der mindestens zu einem Drittel unabhängige Mitglieder im Vorstand vorsieht. Diese Angaben liegen deutlich über dem Standard des Japanese Corporate Governance Codes, der zwei unabhängige Vorstandsmitglieder ansetzt. 

In den letzten fünf Jahren hat die Unternehmensführung in Japan einen enormen Wandel durchlebt. BMO Global Asset Management geht davon aus, dass eine gewisse Anzahl unabhängiger Vorstandsmitglieder den kulturellen Wandel voranbringt und zugleich auch die Aktienrenditen der Unternehmen verbessert. „Von dieser Transformation wird Japan enorm profitieren. Denn langfristig helfen ein robuster Führungsansatz und ein nachhaltiges Geschäftsmodell der japanischen Wirtschaft. Viele Firmen, mit denen BMO Global Asset Management ein Engagement eingegangen ist, haben in den letzten drei Jahren ihre Anzahl unabhängiger Vorstandsmitglieder erheblich verbessert“, sagt Yo Takatsuki, Associate Director Governance and Sustainable Investment bei BMO Global Asset Management. 

Japan ist einer der wichtigsten Märkte für institutionelle Investoren und mit mehreren Tausend Emittenten sowie einer Vielzahl erstklassischer Unternehmen einer der größten und umfangreichsten Kapitalmärkte der Welt. Trotz dieser Stärken ist die Unternehmensführung ein langjähriges Problem. Sorgen bereiten die Strukturen und die Zusammensetzung des Vorstandes. Traditionell setzt sich der Vorstand in Japan nur aus leitenden Angestellten ohne Außenvertretung zusammen. „Durch den Druck überwiegend von ausländischen Investoren und Regierungsinitiativen zur Stimulierung des Marktes zeigen sich seit den letzten drei Jahren signifikante Veränderungen“, so Takatsuki. Ein Großteil der japanischen Unternehmen weist nun zwei externe Vorstandsmitglieder auf.

Japanische Unternehmen scheinen also bereit zu sein, sich den globalen Standards anzunähern. Allerdings liegt der Standard in vielen anderen entwickelten Ländern bei mindestens der Hälfte unabhängiger Vorstandsmitglieder. „Wir sind davon überzeugt, dass die Mischung im Vorstand die Vielfalt unterstützt, die für eine gesunde Diskussion vonnöten ist. Außerdem verhindert sie, dass nur einzelne Personen Entscheidungen treffen. Unserer Meinung nach bringt ein unabhängiges Vorstandsmitglied durch seine Erfahrung außerhalb des Unternehmens frische Ideen ein“, sagt Takatsuki. Ein Beispiel für die Transformation liefert Toyota. 2011 konnte der Automobilhersteller noch kein externes Vorstandsmitglied aufweisen. Nun besteht der Vorstand zu einem Drittel aus externen Mitgliedern. Weitere Beispiele sind FUJIFILM Holdings, Honda Motor Company, Nintendo und Takeda Pharmaceutical.

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Das verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Juli 2016 auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar.

Neuberger Berman legt neuen Loans-Fonds für den deutschen Markt auf

Neuberger Berman, ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter in Mitarbeiterbesitz, erweitert die Palette seiner Produkte, die in Senior Floating Rate Loans anlegen, durch den Launch eines Fonds mit europäischen Loans. Dieser konzentriert sich auf qualitativ hochwertige Darlehen mit einem Kredit-Rating von B-/B3 oder besser. Der Neuberger Berman European Senior Floating Rate Income Fund (ISIN: IE00BDFBSJ37) ist jetzt für den Vertrieb in Deutschland zugelassen. 

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, erklärt: „Nach der Auflage unseres High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund haben wir nun auch eine rein auf europäische Loans fokussierte Strategie aufgelegt, die mit den Anforderungen des VAG konform geht. Wir eröffnen unseren Kunden mit diesem Fonds die Möglichkeit, unter anderem bestehende Allokationen in Hochzinsanleihen zu diversifizieren. Die derzeit zu erzielenden Renditen im Bereich der europäischen Loans bei entsprechend kürzerer Duration von Loans im Vergleich zu Hochzinsanleihen können über diesen Fonds praktisch ohne größeres Wechselkursrisiko vereinahmt werden.“

Der Fonds wird von Senior Portfolio Manager Martin Rotheram in London verwaltet. Er und seine Kollegen Joseph Lynch und Stephen Casey, die gemeinsam auch die Globalen Loans Fonds verwalten, haben durchschnittlich mehr als 19 Jahre Erfahrung und sind Teil eines global aufgestellten Teams, das sich auf eine der branchenweit größten Research-Plattformen im Non-Investment-Grade-Bereich stützen kann. Das Team erstellt breit gefächerte Portfolios; der europäische Fonds strebt an, in etwa 100 europäische Emittenten zu investieren. Anteilszeichnungen und -rückgaben sind täglich möglich.

Martin Rotheram erläutert: „Senior Floating Rate Loans haben in den letzten Jahren stetige Renditen erwirtschaftet und aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften können sie attraktive Erträge, sowohl im Niedrigzinsumfeld als auch bei steigenden Zinsen, bieten. Durch ein diszipliniertes Research, das auch ESG-Faktoren berücksichtigt, wollen wir die besten Ideen aus einem breiten Universum solider Emittenten mit langem Track Record und der Fähigkeit, über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg Cash-Flows zu generieren, auswählen.“

Der Neuberger Berman European Senior Floating Rate Income Fund ist ein Fonds für qualifizierte Investoren (QIF), domiziliert in Irland und verwaltet von Neuberger Berman AIFM Limited. Sub-Investment Manager sind Neuberger Berman Europe Limited und Neuberger Berman Investment Advisors.

Generali Investments ernennt Vincent Chaigneau zum neuen Head of Research

Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio (Generali Investments), der zentrale Asset Manager der Generali Gruppe, kündigte heute die Ernennung von Vincent Chaigneau zum neuen Head of Research mit Wirkung zum 11. August an.

Vincent Chaigneau, der in Paris arbeiten und an CEO Santo Borsellino berichten wird, wird ein Team von derzeit 25 Ökonomen sowie Kredit- und Aktienanalysten mit Sitz in Paris, Köln und Triest leiten.

Darüber hinaus wird er den Bereich Group Insurance Research (GIR) von Generali leiten. Dieses Team analysiert die weltweiten Versicherungs- und Finanzdienstleistungsmärkte mithilfe von proprietären Prognosen, Branchenexpertise und umfassenden Ad-hoc-Studien. Dabei setzt GIR auf zehn Analysten, die durchschnittlich über 20 Jahre an Branchenerfahrung verfügen.

Santo Borsellino, Chief Executive Officer von Generali Investments: „Research ist ein wesentlicher Teil des Asset Managements und hilft uns dabei, unsere Anlagestrategien zu gestalten, Risiken zu kontrollieren und letztlich die Ergebnisse zu liefern, die unsere Kunden von uns erwarten. Dank seiner beeindruckenden Marktkenntnis und Erfahrung wird Vincent Chaigneau eine große Bereicherung für Generali Investments und für unsere Stakeholder sein und wir freuen uns, ihn bei uns begrüßen zu dürfen.“ 

Vincent Chaigneau war zuvor 24 Jahre lang für Societe Generale Corporate & Investment Banking in Paris, New York und London tätig, zuletzt in der Position des Co-Head of Fixed Income Research und Head of Rates & FX Strategy.

Vincent Chaigneau ist französischer Staatsbürger und besitzt einen Master in internationaler Volks- und Finanzwirtschaft sowie einen Postgraduiertenabschluss in Wirtschaft und Finanzen von der Universität von Bordeaux. 

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quelle: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.


Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A.

Neuer Wohnfonds von Union Investment und ZBI startet mit einem Fondsvolumen von 620 Millionen Euro

Der gemeinsam von Union Investment und ZBI aufgelegte Wohnimmobilienfonds UniImmo: Wohnen ZBI hat in der ersten Zeichnungsphase rund 620 Millionen Euro eingesammelt. Der Wohnimmobilienfonds ist damit vom Start weg der größte Offene Immobilienfonds mit Schwerpunkt auf Wohnen in Deutschland. Wie geplant, sind die Mittel zum Auflagetermin bereits in großem Umfang investiert. Mehr als 50 Prozent des frühzeitig durch die ZBI gesicherten Startportfolios mit einem Gesamtvolumen von 460 Millionen Euro sind bereits in den Fonds übergegangen. Der Übergang der restlichen Teilportfolien wird für August und September erwartet.

In den Fonds übergegangen ist bereits ein Immobilienpaket mit 260 Objekten und ca. 2.500 Wohneinheiten im Gesamtvolumen von rund 132 Millionen Euro. Die Investitionsstandorte liegen überwiegend in den westdeutschen Großstädten Düsseldorf und Gelsenkirchen. Darüber hinaus sind zur weiteren Risikostreuung auch Wohnobjekte in anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Sachsen, Teil der Transaktion. Zudem ist zu etwa 70 Prozent ein weiteres Portfolio mit einem anteiligen Wert von rund 113 Millionen Euro in den UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen. Verkäufer ist eine angelsächsische Investorengruppe. Das Portfolio mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, hier vor allem Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf, umfasst insgesamt 150 Objekte mit rund 2.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Durch zielgerichtete Investitionen soll die Grundlage für eine Vollvermietung und für Wertsteigerungen im Bestand geschaffen werden.

„Wir freuen uns über den guten Start sowohl auf der Absatz- als auch der Ankaufsseite“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Mit dem Startportfolio ist der Fonds sehr gut aufgestellt und kann die Chancen an den deutschen Wohnimmobilienmärkten wahrnehmen.“

Der UniImmo: Wohnen ZBI legt seinen Schwerpunkt auf Objekte mit erschwinglichem Wohnraum für die breite Bevölkerung mit mittlerer bis hoher Wohnqualität. Geographisch hat der Fonds das gesamte deutsche Bundesgebiet für Ankäufe im Blick. Da die ZBI eine hohe Kompetenz im Asset Management von Wohnimmobilien in die Kooperation mit Union Investment einbringt, wird der UniImmo: Wohnen ZBI zudem überwiegend in Bestandsportfolios investieren, bei denen noch Wertsteigerungspotenzial zu erkennen ist. Darüber hinaus sind auch Projektentwicklungen des mittleren Segments oder Bestandsobjekte mit Sanierungsbedarf vorstellbar.

BÖAG Börsen AG (Hamburg/Hannover) startet unabhängige Internetplattform für Sachwertinvestments

Ab sofort finden Interessierte unter der Dachmarke Fondsbörse Deutschland (www.fondsboerse-deutschland.de) ein unabhängiges Portal für Alternative Investments. Das Informationsportal deckt sowohl Erst- als auch Zweitmarktaspekte der Anlageklasse ab. Es soll für Anleger und Anbieter geschlossener Fonds gleichermaßen zu einer zentralen Anlaufstelle werden und für mehr Transparenz und Aktivität in der Sachwertbranche sorgen.

Unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ betreibt die Börsen AG bereits seit Jahren einen Sekundärmarkt für den Handel von alternativen Investmentfonds. Anfang 2017 ist ein Erstmarkt für geschlossene Fonds (www.erstmarkt.de) hinzugekommen. Die neue Domain www.fondsboerse-deutschland.de verbindet nun beide Produktwelten und bietet unabhängige Informationen aus erster Hand.

„Die neue Informationsseite schließt eine Wissenslücke um die Anlageklasse der Alternativen Investmentfonds, die wir seit längerem beobachten und die sich auch aufgrund einiger Verschiebungen innerhalb der Branche auftut“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Vorstandsmitglied der Börsen AG. „Wir sind überzeugt davon, dass Sachwertinvestments eine gute Portfoliobeimischung sein können. Doch dazu ist es notwendig, diese Anlageklasse zu verstehen und ihre Angebote beurteilen zu können. Hierzu soll unsere unabhängige Informationsplattform beitragen“, betont Ledermann die strategische Zielsetzung.

Kay Homann, Prokurist der Börsen AG und Projektverantwortlicher, unterstreicht: „Die neue Branchenplattform soll allen an Sachwerten interessierten Personen einen Mehrwert bieten – Einsteigern,  Experten und Emittenten. Wir möchten dazu beitragen, dass Alternative Investments wieder Gesprächsthema in einer breiteren Öffentlichkeit werden.“

Auf der Startseite des neuen Portals befinden sich Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Sachwertbranche. Weiter werden in einem speziellen Wissensbereich auch grundlegende Fragen zu Alternativen Investmentfonds beantwortet. In einem eigenen Produktbereich erhalten die Besucher Informationen zu aktuellen Produkten aus dem Erst- und Zweitmarkt für geschlossene Fonds. Über entsprechende Verlinkungen gelangt der Anleger direkt auf die Zeichnungs- bzw. Handelsplattformen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG.

Über die BÖAG Börsen AG
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Hamburg und in Hannover sowie der elektronischen Handelsplattform L&S Exchange. Zusammen sind an den Plätzen mehr als 20.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen in Hamburg und in Hannover die wichtigsten deutschen sowie alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei.

Weiter betreibt die Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist die Börse Hannover zudem im Bereich der nachhaltigen und alternativen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die BÖAG Börsen AG, die Börse Hamburg, die Börse Hannover und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Die Deutschen haben großes Vertrauen in die private Altersvorsorge

Die Diskussionen in der Öffentlichkeit über die zukünftige Finanzierung der gesetzlichen Rente geht an den Deutschen nicht spurlos vorüber. Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) befürchtet, dass die Rente im Alter nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Knapp 40 Prozent erwarten daher, im Ruhestand einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten aus den eigenen Ersparnissen bestreiten zu müssen. Dennoch blickt ein Großteil der Deutschen zuversichtlich in die Zukunft. Denn die meisten gehen davon aus, dass sie sich durch eine private Altersvorsorge vor finanziellen Engpässen im Alter schützen können. Jeder Zweite glaubt sogar, gut für das Alter vorgesorgt zu haben. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Deutsche Sparer setzen weiterhin großes Vertrauen in die private Altersvorsorge: Drei von vier Befragten (77 Prozent) sorgen nach eigenen Angaben privat vor, um die Lücke zwischen dem Erwerbs- und Renteneinkommen im Alter zu schließen. Annähernd 40 Prozent fühlen sich damit auch gut oder sehr gut abgesichert. Nur sieben Prozent sehen in der privaten Altersvorsorge größere Defizite. „Die Ergebnisse machen deutlich, dass die meisten Deutschen das Thema Altersvorsorge sehr wohl auf dem Schirm haben und nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Jeder zweite Besitzer einer privaten Altersvorsorge hat deshalb auch einen staatlich geförderten Riester-Vertrag abgeschlossen. Ein Großteil der Befragten empfindet beim Riestersparen die Wahlmöglichkeit unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen als Vorteil: Während 53 Prozent es als Pluspunkt werten, unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen wie Banksparplan, Fondssparplan, Rentenversicherung sowie Bausparvertrag zu wählen, betrachten lediglich 31 Prozent dies als Nachteil. „Die Zahlen zeigen, dass diejenigen, die schon länger riestern, darin durchaus Vorteile sehen und sich nicht durch die häufig geäußerte Kritik an der Riester-Rente beeindrucken lassen“, sagt Gay. Immerhin sind knapp zwei Drittel (62 Prozent) davon überzeugt, dass sie sich mit einer privaten Altersvorsorge ein komfortables Polster für den Ruhestand schaffen können, das sie vor finanziellen Engpässen schützt. Und damit fühlen sich die meisten offensichtlich wohl: Jeder Zweite (52 Prozent) ist der Ansicht, gut für das Alter vorgesorgt zu haben. 43 Prozent geben an, dass sie auch bereit sind, zugunsten einer privaten Vorsorge heute weniger Geld auszugeben. Knapp die Hälfte der Anleger (46 Prozent) würde sogar mehr in die private Altersvorsorge einzahlen, wenn sie dafür früher in Rente gehen könnten.

Das bevorzugte Renteneintrittsalter der deutschen Anleger liegt im Durchschnitt bei 59,9 Jahren

Früh den Lebensabend genießen scheint ohnehin der Wunsch vieler zu sein. Wenn sie frei entscheiden könnten, würden mehr als zwei Drittel (69 Prozent) mit einem Alter von maximal 61 Jahren in Ruhestand gehen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) würde gerne mit 62 oder 63 Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Lediglich acht Prozent streben an, erst mit 64 Jahren oder später Altersbezüge in Anspruch zu nehmen. Unter dem Strich liegt das gewünschte durchschnittliche Renteneintrittsalter der Befragten bei 59,9 Jahren. Das tatsächliche Alter mit dem deutsche Sparer in Ruhestand gehen beträgt hingegen im Durchschnitt 66,3 Jahre. „Je früher die Menschen an später denken und mit der privaten Eigenvorsorge beginnen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kluft zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Renteneintrittsalter kleiner wird“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. Mai 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.