CORESTATE kauft den Immobilienmanager ATOS Capital

CORESTATE kauft den Immobilienmanager ATOS Capital mit ca. EUR 2 Mrd. verwaltetem Vermögen und verstärkt Geschäftsführung im gewerblichen Asset Management.

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, kauft 100% der Anteile an der ATOS Gruppe (ATOS). ATOS, in 2006 gegründet, ist ein inhabergeführtes Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt im Asset-Management von Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich. ATOS managt 215 Immobilien in mehr als 150 Städten mit einem Portfolio-Wert von ca. EUR 2 Mrd. ATOS hat in den letzten fünf Jahren ein Transaktionsvolumen von EUR 2,1 Mrd. realisiert. Das Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter an 12 Standorten in Deutschland und Österreich, der Hauptsitz befindet sich in Hamburg.

Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) der CORESTATE Gruppe umfasst somit Ende des Jahres 2017 ca. EUR 22 Mrd.

Die beiden Gründer von ATOS, Udo Stocker und Dr. Michael Hermes, werden die Gesamtleitung und Koordination des Asset Management der CORESTATE Gruppe übernehmen. Udo Stocker verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienwirtschaft, schwerpunktmäßig in den Bereichen Projektentwicklung und Asset Management. 1999 hat Udo Stocker gemeinsam mit Peabody das Management-Buyout der HPE übernommen und die Gruppe im Jahr 2005 an GE-Capital verkauft.

Dr. Michael Hermes verfügt über 14 Jahre Immobilien- und Managementerfahrung. Zu Beginn seiner Karriere bei der Boston Consulting Group hat er Beratungsprojekte in unterschiedlichen Branchen gemanagt, vornehmlich im Immobiliensektor. In den folgenden Jahren war er verantwortlich für das Immobiliengeschäft der Viterra. Nach dem Verkauf an den Finanzinvestor Terrafirma und der Fusion mit Deutsche Annington war er verantwortlich für die deutschen Immobilieninvestments des Finanzinvestors Cerberus.

Über den absoluten Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Preis bezogen auf das Ergebnis nach Steuern für 2018 beträgt weniger als das 5-fache dieses Wertes.

Die ATOS Gruppe managt zwei eigene Fonds für institutionelle Investoren in Deutschland im Bereich Gewerbeimmobilien die nach Eingliederung in die CORESTATE Gruppe weiter ausgebaut werden sollen.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die Übernahme der ATOS Gruppe beschreibt die Fortführung unseres Geschäftsmodells, interessante unterbewertete Asset Manager zu integrieren. Hinzu kommt hierbei die strategische Variante, dass wir die Qualität unseres Managements im Sinne einer besseren Performance für unsere Investoren steigern. Die jetzigen ATOS Geschäftsführer, Udo Stocker und Dr. Michael Hermes werden gemeinsam die Leitung des Immobilien Asset Managements in der CORESTATE Gruppe übernehmen. Besonders gefallen hat uns die solide Ertragsseite der ATOS, verbunden mit interessanten Synergien zur Kostenoptimierung in der Gruppe. Der werterhöhende Effekt für die Aktionäre ist positiv und die zukünftigen Gewinne aus anorganischem Wachstum sind bis dato im Finanzausblick 2018 nicht berücksichtigt.“

Jupiter ernennt Jill Barber zum Global Head of Institutional

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter gibt die Ernennung von Jill Barber zum Global Head of Institutional bekannt. Barber wird am 16. Oktober 2017 beginnen und an Nick Ring, Global Head of Distribution, berichten.

Jupiter hat sich seit seiner Gründung vor über 30 Jahren im institutionellen Markt etabliert und verantwortet bereits heute ausgewählte Mandate für eine Vielzahl von Kunden. Jill Barber wird sich gemeinsam mit ihrem Team darauf konzentrieren, den institutionellen Kundenstamm sowohl in Großbritannien als auch international weiter auszubauen, um somit dem strategischen Unternehmensziel gerecht zu werden.

Barber kommt von Franklin Templeton, wo sie in den letzten vier Jahren als Leiterin des institutionellen Geschäfts für Großbritannien und Irland tätig war. Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Positionen im institutionellen Bereich bei Hermes Investment Management, Fidelity International und Capital International. Insgesamt verfügt Barber über 19 Jahre Erfahrung im Asset Management.

Nick Ring, Global Head of Distribution bei Jupiter, sagt: "Wir freuen uns, dass jemand von Jill Barbers Kaliber zu uns kommt, um die globale Entwicklung unseres institutionellen Geschäfts voranzubringen. Wir sind überzeugt, dass unser Fokus auf uneingeschränktes Investieren und Alpha-Generierung für institutionelle Kunden künftig noch attraktiver sein wird. Das tiefe Marktverständnis von Jill Barber ist für uns von unschätzbarem Wert, da wir eine starke Marktposition und Performance aufbauen wollen, um unsere Präsenz im institutionellen Bereich zu verstärken.“

Jill Barber, Global Head of Institutional bei Jupiter, sagt: "Ich freue mich darauf, bei Jupiter anzufangen und zusammen mit dem Team unsere ehrgeizigen Wachstumspläne zu erfüllen. Der institutionelle Markt entwickelt sich weiter und bietet Chancen für ein dynamisches Geschäft mit einer starken Performance. Jupiter hat einen beneidenswerten Ruf in der Branche und kann den institutionellen Kunden in den verschiedenen Ländern sowie in Großbritannien hier eine Menge bieten.“

LBBW Asset Management erzielt zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg bei der Telos-Zufriedenheitsstudie

Hattrick für die LBBW Asset Management: Zum dritten Mal in Folge belegt die Fondsgesellschaft bei der Telos-Zufriedenheitsstudie den ersten Platz in der Gesamtwertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern. Darüber hinaus erreicht die LBBW Asset Management jeweils Rang 1 bei der Beratungsqualität, bei der Performance und beim Risikomanagement – sowie Rang 2 bei der Produktqualität und der Reputation.

„Wir freuen uns sehr, dass die Anleger so zufrieden sind mit unseren Leistungen“, sagt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management. Die Fondsgesellschaft hat vor dem diesjährigen Gesamtsieg bereits in den Jahren 2009, 2012, 2015 und 2016 den ersten Platz bei der Telos-Zufriedenheitsstudie erzielt. „Wie im Sport heißt es auch hier: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Jede Auszeichnung ist für uns ein zusätzlicher Anreiz, dem Lob gerecht zu werden und den Anlegern auch künftig erstklassige Leistungen in allen Geschäftsfeldern zu bieten – von Spezialfonds für professionelle Investoren über Direktanlage-Mandate für Versicherungen und Versorgungseinrichtungen bis hin zu Publikumsfonds für institutionelle und private Anleger.“

Wie zufrieden die Anleger mit den Leistungen der LBBW Asset Management und anderen Asset Managern sind, misst Telos jährlich in einer groß angelegten Studie. Dazu hat das Analysehaus für die aktuelle Studie rund 350 Interviews mit institutionellen Anlegern geführt – 100 mehr als noch ein Jahr zuvor. Bei der Umfrage werden die Kriterien Performance, Risikomanagement, Kundenbetreuung, Produktqualität und -angebot, Reporting sowie Beratungsqualität nach einem Schulnoten-System bewertet. Zudem werden die institutionellen Investoren um eine Gesamtbewertung gebeten. Telos unterscheidet dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. Die LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und verbucht in dieser Gruppe nun zum insgesamt fünften Mal den Gesamtsieg.

Über die LBBW Asset Management
Mit einem Volumen an Total Assets von über 67 Milliarden Euro gehört die LBBW Assets Management zu den bedeutendsten Asset Managern in Deutschland. Die LBBW Asset Management ist eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg und übernimmt innerhalb des LBBW-Konzerns die zentrale Verantwortung für das Asset Management.

Über Telos
Die Telos GmbH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien zum institutionellen Fondsmarkt und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheits-Studie hat TELOS jetzt bereits zum 13. Mal durchgeführt.

Fondsmanager Albrecht von Witzleben erhält erneut Citywire AAA Rating

Albrecht von Witzleben, Fondsadvisor des “Deutsche Aktien Total Return I“ (ISIN LU0216092006), hat von Citywire das Rating ‚AAA‘ in der Kategorie “Mischfonds- Flexibel EUR“ erhalten. Von den 365 in der Kategorie gelisteten Fondsmanager sind 40 mit einem Rating ausgezeichnet, davon einzig Albrecht von Witzleben mit einem ‚AAA‘ Rating. Der Fonds wurde im Juni 2005 gemeinsam mit der LRI Invest S.A. als Kapitalverwaltungsgesellschaft in Luxemburg aufgelegt und hat zuletzt ein Fondsvolumen von über 380 Mio. EUR erreicht.

Albrecht von Witzleben studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und war im Laufe seiner Karriere unter anderem für Dr. Jens Ehrhardt und JP Morgan Investment Management tätig, wo er institutionelle Mandate für deutsche Aktien managte. 1998 machte er sich mit der “von Witzleben Asset Management“ erfolgreich selbständig und ist seit Auflage in 2005 Fondsadvisor des “Deutsche Aktien Total Return“.

Die Strategie des Fonds ist auf einen langfristigen und nachhaltigen Vermögenszuwachs (Anlageerfolg) ausgerichtet. Das Fondsvermögen wird nach dem Grundsatz der Risikostreuung vorwiegend in deutsche Unternehmen (Wertpapiere) investiert, insbesondere in Aktien, Unternehmens- und Wandelanleihen. Dabei wird eine aktive, flexible Anlagestrategie verfolgt, um möglichst eine positive, attraktive Rendite zu erreichen. Entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg ist neben der Auswahl der Anlageschwerpunkte und ihrer Gewichtung unter Berücksichtigung makroökonomischer Daten und Indikatoren die durch eigenes, unabhängiges Research fundamental geprägte Auswahl von Einzeltiteln (Stockpicking).

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Deutsche Sparer entdecken Fondssparpläne für sich

Fondssparpläne als Geldanlageform sind den deutschen Sparern bekannt. Die Mehrheit der Befragten hat schon einmal etwas darüber gehört oder gelesen und gerade unter Renditeaspekten trauen die Anleger ihnen auch einiges zu. Allerdings sind die Vorteile dieser Sparform den Menschen nur teilweise bekannt. Mehr als jeder Zweite (59 Prozent) kennt sich nach eigenen Angaben mit Fondssparplänen nur grob oder überhaupt nicht aus. „Im derzeitigen Umfeld niedriger Zinsen ist das Interesse an Fonds als Sparplanprodukt durchaus gestiegen. Leider verhindert ein diffuses Wissen darüber, dass Fonds in noch größerer Breite als Instrument zur Wohlstandssicherung beitragen können“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

84 Prozent der Sparer kennen Fondssparpläne als Möglichkeit zum Vermögensaufbau. Das sind immerhin acht Prozentpunkte mehr als noch vor fünf Jahren. Von denen, die Fondssparpläne kennen, wissen vier von fünf Befragten (81 Prozent), dass man mit Aktien bzw. Aktienfonds höhere Erträge erzielen kann als mit einem Banksparplan oder einem Tagesgeldkonto. Ebenfalls bekannt ist, dass man die Sparbeträge in einen solchen Fondssparplan flexibel ändern kann: 86 Prozent wissen, dass die monatliche Rate jederzeit nach oben oder unten angepasst werden kann. Vor drei Jahren war das wesentlich weniger Sparern klar, nämlich nur gut der Hälfte (52 Prozent). Relativ unbekannt hingegen ist, dass Anleger in Wertpapiersparplänen bei Kapitalbedarf immer an ihr Geld kommen. 40 Prozent wissen dies nicht oder glauben sogar, dass Fondssparpläne eine feste Vertragslaufzeit haben.

Trotz der Kenntnisse um die Vorteile von Fondssparplänen nutzen die Anleger diese Geldanlage nur teilweise: Immerhin 38 Prozent haben bislang in Erwägung gezogen, monatlich einen festen Betrag in Investmentfonds anzulegen. Im ersten Quartal 2014 war dies lediglich jeder Vierte (25 Prozent). „Die Zahlen zeigen, dass sich die Menschen mit ihrem Sparverhalten offen zeigen für Lösungen, die sie bis vor wenigen Jahren noch nicht kannten, aber inzwischen für zeitgemäß halten. Trotzdem sieht man, dass aus Kundensicht offensichtlich noch immer einiges erklärungsbedürftig ist. Es geht voran, aber es braucht noch Zeit und mit Blick auf den Wissensstand vor allem auch persönliche Beratung“, so Gay.

Die meisten legen im Monat zwischen 100 und 250 Euro zur Seite

Ein Argument gegen Fondssparpläne scheint aber inzwischen aus dem Weg geräumt: Das vermeintliche Vorurteil, dass Fondssparen nur etwas für Vermögende ist. Denn drei Viertel (74 Prozent) derjenigen, die schon einmal von Fondssparplänen gehört haben, wissen, dass sie bereits mit kleineren Beträgen ab 25 Euro regelmäßig sparen können. „Dass die Menschen davon Kenntnis haben, ist schon ein riesiger Fortschritt“, sagt Gay. Und die meisten könnten sich einen Sparplan durchaus leisten. 85 Prozent der Befragten geben an, dass es möglich ist, 50 Euro im Monat in einen Sparplan zu investieren. Viele Anleger sparen monatlich sogar deutlich höhere Summen: Nur fünf Prozent der befragten Haushalte legen weniger als 50 Euro im Monat zur Seite. Die größte Gruppe (38 Prozent) spart monatlich 100 bis 250 Euro. Elf Prozent können es sich sogar leisten, mehr als 500 Euro zu sparen. „Die insgesamt hohe monatliche Sparfähigkeit zeigt, dass ein Fondssparplan eigentlich bei beinahe jedem drin sein müsste – und wenn es zunächst einmal nur zum Ausprobieren mit einem kleinen Betrag ist. Schon ab einer Sparrate von 25 Euro können Anleger einsteigen und so Stück für Stück Vermögen aufbauen“, sagt Gay.

Drei von vier Befragten sparen ohne ein konkretes Sparziel

Bemerkenswert hierbei ist, dass die regelmäßigen Sparer häufig kein konkretes Sparziel haben: Drei von vier Befragten (72 Prozent) geben an, dass sie ohne ein bestimmtes Vorhaben Geld beiseitelegen. Nur eine kleine Minderheit von 28 Prozent spart hingegen mit einem genauen Ziel vor Augen. Und wer mit einem Ziel spart, hat dabei vor allem die Altersvorsorge im Blick (63 Prozent). Es folgen Rücklagen für Notfälle (54 Prozent), größere Anschaffungen (49 Prozent) und mit etwas Abstand das Sparen für Kinder oder Enkel (41 Prozent) bzw. für die eigene Unabhängigkeit (40 Prozent). „Die Ergebnisse machen deutlich, dass der einzelne sein Sparverhalten häufig nicht an konkreten Dingen fest macht, sondern eher in eine Option investiert, die ihm seine Handlungsfähigkeit für die Zukunft sichert“, erklärt Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 15. August 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Zwei Fondsmanager der Fidecum AG erhalten jeweils Citywire AAA Rating

Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt, Portfoliomanager des Fidecum SICAV - avant-garde Stock Fund A (LU0187937411), haben sich im Fondsmanager-Rating von Citywire verbessert und jeweils das Rating ‚AAA‘ in der Kategorie Aktien-Europa erhalten. Im Betrachtungszeitraum von drei Jahren (31. August 2014 - 31. August 2017) liegen die Fondsmanager mit einem Gesamtertrag von 44,6 % auf Platz fünf von 335. Seit Januar 2016 agiert LRI Invest S.A. für den Fonds als Kapitalverwaltungsgesellschaft in Luxemburg.

Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt managen seit rund zehn Jahren gemeinsam den avant-garde Stock Fund. Den Fonds hat Beldsnijder bereits 2004 bei MainFirst lanciert, wo er auch für den Q-GARP Ansatz verantwortlich war und seit 2010 zu den Partnern der Bank zählte. Zuvor war er seit Mitte der 90er Jahre als Portfoliomanager bei ABN Amro tätig. Dort entwickelte Beldsnijder auch den Q-GARP-Investmentstil. Richard Burkhardt begann seine Laufbahn 2002 bei Standard & Poor`s Fund Services und wechselte 2006 zu MainFirst Asset Management. Der avant-garde Stock Fund wird bei Fidecum weiterhin von dem Team Beldsnijder/Burkhardt betreut. 

Richard Burkhardt ist seit Januar 2016 Portfoliomanager des Fidecum avant-garde Stock-Fonds. Zuvor war Burkhardt seit 2006 bei MainFirst Asset Management als Portfoliomanager für denselben Fonds verantwortlich. Vor seinem Engagement bei MainFirst und der Fidecum AG als Portfoliomanager war Burkhardt als FOREX-Analyst bei Kerford Investments Panama. 2002 begann er seine Investmentkarriere bei Standard & Poor’s Fund Service Deutschland. Dort war er in der Fondsanalyse und im Marketing tätig.

Die Investmentphilosophie QGARP (Quality Growth At A Reasonable Price) hinter dem Fonds konzentriert sich auf die jeweils führenden Unternehmen einer Branche: Qualitätsunternehmen mit stabilem und nachhaltigem Wachstum. Daher werden in alle Branchen Firmen selektiert, die einerseits als Qualitätsunternehmen gelten und die gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstumspotential aufweisen. Dies schließt auch Sektoren ein, die nicht üblicherweise als typische Wachstumsbranchen gelten. Es werden bei der Selektion Marktführer bevorzugt, da diese in der Regel von überproportionalen und zugleich stabilen Gewinn- und Cash-Flow-Margen profitieren. Gleichzeitig liegt das Risiko im avant-garde Stock Fund niedriger als in anderen wachstumsorientierten Fonds. Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt führen den Fonds stilkonsistent und unabhängig vom Marktumfeld. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer hohen Transparenz und Modelltreue. Die Portfolio-Manager konzentrieren sich auf das Stock Picking. Die Gewichtung im Portfolio richtet sich nach dem fundamental ermittelten Kursziel, der Marktkapitalisierung, Liquidität, Volatilität und Momentum der ausgewählten Aktie. Üblicherweise ist der Fonds vollständig investiert. In bestimmten Marktsituationen können Index-Futures zum Einsatz kommen, um das Marktrisiko abzufedern.

Über die Fidecum AG
Die Fidecum AG ist ein von der BaFin regulierter Finanzdienstleister, der sich auf das Portfolio-Management aktiv gemanagter Fonds konzentriert. Die Asset Management Gesellschaft bietet professionellen Investoren Boutiquenfonds unterschiedlichen Stils in Form von Publikumsfonds und Spezialmandaten an. Besonderer Fokus liegt dabei auf präziser Umsetzung des Investmentansatzes und der Transparenz der Investmententscheidungen. Wir nennen dies die Fondsmanufaktur. Das Unternehmen wurde im Februar 2008 gegründet. Alleinige Eigentümer sind die drei Gründungspartner der Gesellschaft, die zuvor jeweils über viele Jahre in verschiedenen internationalen Häusern im institutionellen Aktien- oder Fondsgeschäft tätig waren.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Scope veröffentlicht Rating-Methodik für Asset Manager von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds

Die neue Methodik beschreibt die Bewertungskriterien, die Scope im Rahmen des Asset Management Ratings für Manager von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds verwendet. Marktteilnehmer können die neue Methodik bis zum 31. Oktober 2017 kommentieren.

Die Ratingagentur Scope hat eine neue Ratingmethodik zur Bewertung der Qualität von Asset Managern von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PE- und VC-Fonds) veröffentlicht.

Diese Methodik berücksichtigt die speziellen Charakteristika und Anforderungen der PE-Branche. Ein besonderes Augenmerk legt Scope auf die Organisationsstruktur und die finanzielle Ausstattung des Unternehmens, den Erfahrungsschatz von Führungs- und Investmentpersonal, den Investment Track Record sowie verschiedene Aspekte der Transparenz und Client Services.

Das Rating für Asset Manager von PE- und VC-Fonds basiert auf 17 Hauptkriterien und insgesamt 46 Unterkriterien. Sie gruppieren sich in fünf Panels:

  • Unternehmen
  • Investment Management
  • Investment Track Record
  • Operations, Compliance & Risikomanagement
  • Investor Relations

Die Ratingkriterien finden im Kontext relevanter Peergroups Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass angesichts der Vielfalt der Ausprägungen innerhalb der PE-Branche angemessene und konsistente Scores vergeben werden. Die Kalibrierung erfolgte im Hinblick auf etablierte Benchmarks und auf Best-Practice-Kataloge von einschlägigen Branchenverbänden.

Die verwendete Ratingskala reicht von AAAAMR bis CAMR, wobei die Ratingkategorien AAAAMR bis BBBAMR an Asset Manager vergeben werden, die aus Sicht von Scope institutionellen Mindeststandards entsprechen; ein CAMRhingegen erhalten Manager, bei denen das nicht der Fall ist.

Scope lädt Marktteilnehmer während der bis zum 31.10.2017 laufenden „Call for Comments“-Phase ein, Kommentare zur neuen Methodik abzugeben. Unter Berücksichtigung der Kommentare wird nach Abschluss der „Call for Comments“-Phase die finale Methodik veröffentlicht.

Analyst Conference Call
Scope stellt die neue Methodik am Mittwoch, 27.09.2017 um 14:30 Uhr ausführlich in einer Telefon- und Webkonferenz vor. Die Analysten stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Zur Anmeldung

DOWNLOAD DER VOLLSTÄNDIGEN METHODIK

Zur Abgrenzung: Manager von anderen realen Vermögenswerten – insbesondere Immobilien, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Transport – werden weiter nach der Ratingmethodik für Asset Manager von alternativen Investments bewertet.

DNCA Investments erweitert sein Managementteam für Absolute Return-Portfolios um zwei Anleihespezialisten

DNCA, eine Konzerngesellschaft von Natixis Global Asset Management mit über 100 Mitarbeitern an den drei Standorten Paris, Mailand und Luxemburg, stellt mit den weltweit renommierten Experten für Absolute Return-Anleihenfonds Pascal Gilbert und François Collet zwei Neuzugänge vor.

Durch die Einstellung von Pascal Gilbert und François Collet werden die Absolute Return-Teams von DNCA ergänzt, während gleichzeitig die Expertise im Bereich Anleihen-Portfoliomanagement ausgebaut wird. Mit diesem neuen Team ist DNCA in der Lage, neue Absolute Return-Strategien für internationale Anleihen anzubieten.

Pascal Gilbert (54) hat seit 1988 bereits diverse Positionen innegehabt. So war er Leiter des hausinternen Handels bei der Banque Fédérative du Crédit Mutuel und später dann Portfoliomanager für Anleihen aus dem Euroraum bei der Banque de Financement et de Trésorerie. Im Jahr 2001 wechselte er als Leiter Rentenfonds zur Firma La Française des Placements (die 2011 zu La Française AM umfirmierte), wo er einem Team von sieben Mitarbeitern vorstand und ein Anlagevermögen in Höhe von mehr als 15 Mrd. Euro1 verwaltete.

François Collet (37) kam 2003 als Rentenfondsmanager zu Natixis Global Asset Management. Drei Jahre lang betreute er dort drei Anleihenfonds mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 750 Mio. Euro. Im Jahr 2006 wechselte er zu La Française AM und war im Team von Pascal Gilbert als stellvertretender Leiter des Anleihen-Portfoliomanagements tätig. Dabei war er hauptsächlich für das Thema Inflation zuständig. Mehr als 11 Jahre lang oblag Collet die Verantwortung für fünf Anleihenstrategien mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 2,6 Mrd. Euro2.

Pascal Gilbert und François Collet stießen am 1. September 2017 zu DNCA Finance. Die beiden werden auf Basis eines weltweiten Anlagespektrums sowie mit Hilfe von Inflationsstrategien Absolute Return-Anleiheninvestments entwickeln, die noch vor dem Jahresende aufgelegt werden.

In diesen Neueinstellungen spiegelt sich das erklärte Ziel von DNCA wider, auch zukünftig neue Portfoliomanagement-Strategien anzubieten, die nachhaltig defensive Ergebnisse generieren sollen, um so den individuellen Anforderungen der Anleger ebenso Rechnung zu tragen wie den aktuellen Bedingungen am Markt.

François Collet dazu: „Angesichts des derzeitigen Umfelds, in dem Long Only-Rentenfonds kein wirkliches Wertentwicklungspotenzial mehr bieten, sind wir davon überzeugt, dass wir dank unserer Expertise im Segment Anleihen den Bedürfnissen unserer Investoren absolut gerecht werden können. Im Wesentlichen beruht unsere Strategie auf einem aktiven und transparenten Ansatz beim Fondsmanagement, der perfekt zu der Portfoliomanagement-Philosophie von DNCA passt.“

CEO Eric Franc kommentiert: „Wir freuen uns sehr, Pascal und François in unserem Team begrüßen zu dürfen. Wir schätzen ihr Know-how, das unsere bereits bestehende Expertise abrundet.“

Über DNCA
Bei DNCA, einer Konzerngesellschaft von Natixis Global Asset Management, handelt es sich um einen französischen Vermögensverwalter, der im Jahr 2000 von Vermögensverwaltungsspezialisten, die sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren betreuen, gegründet wurde. Das Unternehmen ist bestrebt, unter Berücksichtigung einer defensiven Grundausrichtung das Risiko-/Ertragsprofil seiner Portfolios zu optimieren. Mit seinem Team von mehr als 100 Mitarbeitern verfügt DNCA über Expertise bei europäischen und internationalen Aktien (Long Only und Absolute Return), bei der Verwaltung breit diversifizierte Fonds sowie bei Anleihen. Dank der Qualität seines Investmentmanagements, die von der Finanzpresse regelmäßig ausgezeichnet wird, hat DNCA in den letzten 17 Jahren ein kräftiges Wachstum vorlegen können. Derzeit beläuft sich das verwaltete Vermögen auf 22 Mrd. Euro (Stand: 01.09.2017).

(1) Per Ende Juni 2017
(2) Per Ende Juni 2017

Comgest erweitert asiatisches Research-Team

Comgest, die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit Ausrichtung auf Anlagen mit Qualitätswachstum, hat Jimmy Chen zum Analysten mit Schwerpunkt auf asiatischen Aktien und insbesondere dem chinesischen Markt ernannt.

Seine Berufung ist die jüngste Maßnahme, um das Research-Team von Comgest vor Ort in Asien weiter zu stärken. Das Team sieht in Asien weiterhin ein attraktives „Jagdrevier“ für die Suche nach qualitativ hochwertigen Wachstumsunternehmen, insbesondere angesichts des für ausländische Anleger verbesserten Zugangs zu Chinas inländischem Aktienmarkt.

Als dritter Mandarin-Muttersprachler des zwölfköpfigen Teams für Asien/Pazifik (ohne Japan) wird Chen für das Research und die Analysen in Bezug auf Unternehmen verantwortlich sein, die langfristige Anlagechancen in der Region bieten. Dabei wird er auf Comgests Bottom-up-Anlageprozess setzen. Chen wird von Hongkong aus eng mit Lead-Portfoliomanager David Raper zusammenarbeiten, dem Leiter des asiatischen Research-Teams des Unternehmens, sowie mit Baijing Yu und Jasmine Kang, den Analysten/Portfoliomanagern mit Zuständigkeit für die 2001 aufgelegte Greater-China-Strategie.

Bevor er zu Comgest stieß, war Chen für Sanford C. Bernstein als Senior Research Associate mit Spezialisierung auf asiatische regionale Telekommunikationsunternehmen tätig. Dem vorangegangen war eine fünfjährige Tätigkeit als Berater bei Bain & Company, wo er mit Kunden aus diversen Branchen, vom Konsumgütersektor bis zum Industriesektor, zusammenarbeitete und von Australien und China aus tätig war. Jimmy Chen hat einen Bachelor-Abschluss in Commerce & Law von der University of New South Wales, Sydney, Australien.

Arnaud Cosserat, Comgests CEO und CIO, sagte: „Wir sind stolz auf unseren 25-jährigen Track Record bei asiatischen Aktien – unser Research-Büro Hongkong wurde 1993 eröffnet. In einem Markt, in dem lokales Research und Kenntnisse der lokalen Sprachen von wesentlicher Bedeutung sind, haben wir weiter in unsere Ressourcenbasis investiert und ein starkes, vielfältiges Team aufgebaut, das ausgezeichnet aufgestellt ist, um das wachsende Chancenspektrum zu nutzen. Jimmy Chens umfassende Kenntnisse und seine Research-Kompetenz im Aktiensegment sowie seine fundierte Kenntnis des chinesischen Marktes sind eine Bereicherung für unser Unternehmen. Er wird die Research-Kapazitäten unseres Asien-Teams stärken und damit helfen, sicherzustellen, dass wir im Einklang mit unserem langfristigen Ansatz qualitativ hochwertige, nachhaltige Wachstumsunternehmen für unsere Portfolios ermitteln.“

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

Zehn neue Unternehmen und erneut mehr Frauen im Vorstand

Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 6. Oktober 2017 steigen zehn neue Unternehmen in den Index auf, allein drei davon gehören dem DAX an. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 20 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 40 Prozent des Index abbilden. 13 Unternehmen stammen aus dem SDAX, 9 Unternehmen aus dem MDAX und 6 aus dem TecDAX. Bei den Branchen zeigen sich die Neuzugänge vielfältig: von Konsumgüter und Gesundheit, über Immobilien bis hin zu IT sind mehrere Branchen vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang eher die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun die Vorstandsreihen in Bewegung. Mehrere Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Die Medigene AG, im April noch mit einem Drittel Frauen im Vorstand auf Platz 3, hat jetzt die Spitzenposition dank 50 Prozent Frauen in der Führungsetage. Die Aareal Bank verteidigt Platz 2, auf Platz 3 rückt die Evonik Industries auf, die den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 33 Prozent steigern konnte. GFT Technologies fällt von Platz 4 auf Platz 21 zurück und gibt seinen Platz an die Münchner Rück ab. Der beste Index-Newcomer SAP erobert Platz 11 mit 25 Prozent Frauen im Vorstand und 28 Prozent im Aufsichtsrat. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im März 2017 von 68 auf 82 Prozent deutlich erhöht. Der durchschnittliche Anteil der weiblichen Vorstände bei allen Indexunternehmen erhöhte sich von 15 auf 17 Prozent. „Das ist eine bemerkenswerte Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: Alle 50 Unternehmen haben jetzt mindestens ein weibliches Mitglied, bei 52 Prozent sind es sogar mindestens 5. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen nun 66 Prozent, vor sechs Monaten waren es noch 70 Prozent. Allerdings liegt die Durchschnittsquote weiblicher Aufsichtsräte bei 32 Prozent unter allen 50 Indexunternehmen und ist damit konstant zum Frühjahr 2017. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten u. a. Covestro, Fielmann und Hella KGaA Hueck & Co.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. April 2018 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 6. Oktober 2017



GERMAN GENDER INDEX 
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Generali Investments ernennt neuen Head of Investments

Generali Investments, der zentrale Vermögensverwalter der Generali Group, hat die Ernennung von Francesco Martorana zum neuen Head of Investments mit Wirkung zum 2. Oktober 2017 bekannt gegeben.

Martorana ist seit November 2013 für die Generali Group tätig, wo er die Position des Head of Group Asset Liability Management & Strategic Asset Allocation (ALM / SAA) für die allgemeinen Vermögenswerte inne hatte. In dieser Position war er zudem wesentlich an der Ausarbeitung der neuen Asset-Management-Strategie der Generali Group beteiligt, die im Mai vorgestellt wurde.

Von Mailand aus wird Martorana an den CEO von Generali Investments, Santo Borsellino, berichten und ein Team von 85 Anlageexperten in Paris, Triest, Köln und Mailand leiten. Vor seinem Wechsel zu Generali hatte Martorana zahlreiche Führungspositionen bei der Allianz SE inne und arbeitete zudem für die Deutsche Bank und JPMorgan Bank. Als CFA und CAIA Charterholder, besitzt er zudem einen Abschluss als Master in Finanzwesen der Università Commerciale Bocconi in Mailand.

Francesco Martorana übernimmt den Posten von Anna Khazen, die die Generali Group nach mehr als zwei Jahren verlässt, um sich neuen Aufgaben zu stellen.

Anna Maria Reforgiato Recupero kommt als Head of Insurance & Liability Driven Investors (LDI) Solutions zu Generali Investments

Mit Wirkung zum 18. September 2017 wird das Anlageteam von Generali Investments darüber hinaus durch Anna Maria Reforgiato Recupero verstärkt, die als Head of Insurance & Liability Driven Investors (LDI) Solutions ins Unternehmen kommt.

Diese neu geschaffene Position ist ein wichtiges Element der neuen Asset-Management-Strategie von Generali Investments in Europa, die darauf abzielt, den Schwerpunkt vermehrt auf die Erbringung eines End-to-End-Asset-Management sowie von Beratungsdienstleistungen für Anleger mit Interesse an LDI-Strategien wie Versicherungen und Pensionskassen zu legen.

Reforgiato Recupero wird ihre umfangreiche Investmenterfahrung bei Generali Investments einbringen: Zuletzt war sie Executive Director, Investment & Saving Solutions, bei Morgan Stanley. Davor war sie Executive Director, Equities & Fund Derivatives, bei Goldman Sachs International. Sie hat einen Master of Science in Finanzwesen und Betriebswirtschaft der London School of Economics.

Anna Maria Reforgiato Recupero wird von Mailand aus an den Head of Investments, Francesco Martorana berichten.

Santo Borsellino, Chief Executive Officer von Generali Investments, sagte: „Diese personellen Entscheidungen zielen darauf ab, unsere Kompetenzen in den Bereichen Asset Management und LDI-Lösungen zu stärken, die für die zukünftige Wachstumsstrategie von Generali Investments entscheidend sein werden. Ich heiße Francesco und Anna Maria herzlich im Team willkommen. Gleichzeitig möchte ich mich bei der scheidenden Leiterin des Anlageteams, Anna Khazen, für ihre großartige Arbeit bedanken.“

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quelle: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Deutsche Anleger sorgen sich um Autoindustrie

Die Bundestagswahl ist nur für wenige Deutsche ein Anlass, sich über das eigene Vermögen Gedanken zu machen. In der während der zweiten Augusthälfte im Auftrag von Legg Mason durchgeführten Global Investment Pulse Survey1 sagten lediglich 17 Prozent der deutschen Anleger, dass der Ausgang der Bundestagswahl ihnen Sorge bereite. Dabei scheint es keinen direkten Einfluss von politischen Entwicklungen auf ihre Anlageportfolios zu geben. Damit bestätigt sich ein Bild aus dem Anfang des Jahres durchgeführten, großen Legg Mason Global Investment Survey. Damals gaben 33 Prozent der deutschen Anleger an2, dass sie keinen Einfluss der Wahlen auf die Märkte erwarten würden und entsprechend auch keine Pläne hätten, Veränderungen bei ihren Anlagen vorzunehmen.

Vielmehr ist die politische Unsicherheit auf den globalen Märkten für knapp 40 Prozent der deutschen Anleger aktuell die größte Sorge, wenn es um ihre Investments geht. Immerhin 12 Prozent der befragten Anleger fürchten politische Instabilität in Deutschland.

Verquickungen zwischen Autoindustrie und Politik werden missbilligt

Eines dieser beunruhigenden politischen Themen für deutsche Anleger ist die Autoindustrie hierzulande, wie die im August 2017 durchgeführte Pulse Survey nun zeigt. Kritisch bewerten die befragten Anleger vor allem das, was bislang hinter verschlossenen Türen hinsichtlich Abgasregelungen ausgehandelt wurde: Mehr als ein Drittel missbilligen die Verquickungen zwischen Autoindustrie und Politik, über die die Medien berichten. 36 Prozent der Befragten glauben, dass die entsprechenden Vorgänge der deutschen Wirtschaft langfristig schaden werden. Weitere 18 Prozent gaben an, dass die Herausforderungen der deutschen Automobilindustrie das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland schwächen werden. Auch das Vertrauen in Auto-Aktien schwindet: 31 Prozent der Anleger sind der Meinung, dass die Kurse deutscher Autobauer entweder kurzfristig unter Druck kommen oder langfristig Schaden nehmen werden.

Und auch der Diesel-Skandal ist für die Mehrheit der von Legg Mason befragten Anleger in Deutschland noch lange nicht vorbei: Rund 80 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie sich um die deutsche Autoindustrie Sorgen machen. Der Politik stellen die Befragten dabei ein schlechtes Zeugnis aus. 31 Prozent glauben, dass Berlin die Dimension des Diesel-Skandals noch immer unterschätzt.

„Der Diesel-Skandal hat einen Vertrauensschaden ausgelöst. Das zeigt unsere Umfrage deutlich“, sagt Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Country Head Germany and Austria bei Legg Mason. „Industrie und Politik sind gleichermaßen aufgerufen, das Thema schnellstens aufzuarbeiten und die Entwicklung alternativer Antriebe effektiv voranzutreiben.“

Über Legg Mason
Legg Mason, Inc. mit Hauptsitz in Baltimore, Maryland, USA, ist eine globale Investmentmanagementgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 710 Milliarden US-Dollar (Stand: 31.12.2016). Das Unternehmen bietet aktive Vermögensverwaltung in vielen wichtigen Finanzzentren weltweit. Legg Mason ist eine börsennotierte Gesellschaft, deren Aktien an der New York Stock Exchange zugelassen sind (Symbol: LM). http://www.leggmason.de/gis/

1) Quelle: Legg Mason Global Investment Pulse Survey
2) Quelle: Legg Mason Global Investment Survey

LRI Group baut Beratung für institutionelle Investoren im Bereich Real Assets aus

Die unabhängige Investment-Service-Gesellschaft LRI Group baut mit Bastian Dittrich die Beratung für institutionelle Investoren weiter aus. In der neuen Funktion als Global Head of Business Development Real Assets wird er die Positionierung der LRI Group im Bereich Real Assets weiter stärken und sich insbesondere auf Kunden in den Bereichen Real Estate, Private Equity und Infrastruktur fokussieren.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstands der LRI Invest S.A. kommentiert: „Bastian Dittrich ist eine hervorragende Ergänzung des bestehenden Teams. Mit seinem Verständnis für die Anforderungen institutioneller Kunden und Erfahrungen im Bereich Real Assets werden wir unsere Dienstleistungen für Pensionskassen, Versicherungen, Family Offices und Stiftungen ausbauen. Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach effizienten Luxemburger Investmentstrukturen insbesondere für Real Assets.“

“Ich freue mich darauf, die Wachstumsgeschichte der LRI Group mitzugestalten. Investoren stehen angesichts des Niedrigzinsumfelds und den hohen regulatorischen Anforderungen unter Solvency II sowie im Zuge der Investmentsteuerreform unter Druck. Mit einem fast 30-jährigen Track Record und einer starken Position im Markt sind wir optimal aufgestellt, um hier die passenden Lösungen zu bieten,“ sagt Bastian Dittrich, Global Head of Business Development Real Assets.

Herr Dittrich verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung institutioneller Investoren. Nach Stationen in New York, London und Hamburg war er Geschäftsführer bei Koenig & Cie. GmbH & Co. KG in Hamburg. Zuletzt war er ebenfalls als Geschäftsführer bei LC Germany GmbH, wo er rund 200 Mio. EUR an Kapital für Infrastrukturprojekte akquirierte. Herr Dittrich verantwortete große Mandate und beriet namhafte Unternehmen der Branche wie Infracapital Partners, Conergy / Tennenbaum Capital, IBC Solar AG sowie die UBS AG. Herr Dittrich hat einen Bachelor in International Management & Finance der European Business School.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Fixed Income Boutique von Vontobel Asset Management verstärkt Präsenz in den USA

In den letzten Jahren hat Vontobel Asset Management seine Fixed Income-Kompetenzen in Zürich, London und New York ausgebaut. Zur weiteren Vergrößerung der Research-Kapazitäten in den USA hat Vontobel Asset Management Diana Chiu als Credit Analyst mit Sitz in New York eingestellt.

Aktuell sind insbesondere bei Global Corporate Bonds erhebliche Kapitalzuflüsse zu verzeichnen. Als weltweit größter und liquidester Markt für Unternehmensanleihen sind die USA ein wesentlicher Bestandteil der 2015 eingeführten Global Corporate Bond Mid Yield-Strategie der Fixed Income Boutique von Vontobel Asset Management.

Diana Chiu verfügt über sieben Jahre Anlageerfahrung im Bereich Credit Research, wo sie für Investment Grade- und High Yield-Anleihen zuständig war. Vor ihrem Wechsel zu Vontobel arbeitete sie bei Barclays Capital in New York als Credit Analyst mit Zuständigkeit für verschiedene Sektoren wie Medien, Technologie und Konsumgüter. Diana begann ihre Laufbahn als Analystin bei Hartford Investment Management Company, wo sie Investment Grade Credit Research durchführte, unter anderem zu US-Versorgern. Sie verfügt über einen Bachelor of Arts in Volkswirtschaftslehre mit Nebenfach Politikwissenschaften vom Middlebury College in Vermont.

„Die Ernennung von Diana ist Ausdruck unseres Engagements zur Entwicklung unserer Global Corporate Bond Mid Yield-Strategie. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil der nahezu 9 Milliarden CHF, die im Bereich Unternehmensanleihen in der Fixed Income Boutique verwaltet werden. Zudem ist es ein wichtiger Schritt mit Blick auf den Ausbau unserer bestehenden Research-Präsenz in New York mit Jim Stahl, der US-High Yield-Anleihen abdeckt“, so Mondher Bettaieb, Head of Corporate Bonds bei Vontobel Asset Management.

Vontobel Asset Management verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Fixed Income-Investmenthaus mit Know-how in allen wichtigen Segmenten, wie z.B. Global Flexible Bonds, Corporate Bonds, Schwellenmarktanleihen, Global & Swiss Bonds, Unconstrained Fixed Income sowie forderungsbesicherte Wertpapiere. Die Fixed Income Boutique mit Sitz in Zürich verwaltet 15,7 Milliarden CHF an Geldern (Stand 30.06.2017).

Über Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes „Alpha“, zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30.06.2017 auf rund 107 Milliarden CHF. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die gezeichneten Aktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmrechtsmehrheit in der Gesellschaft. Erfahren Sie mehr über Vontobel Asset Management unter www.vontobel.ch.

Mit klarer Haltung in die Zukunft

Vontobel hat seine Identität geschärft: selbstbewusst, engagiert und zukunftsgetrieben schafft der global agierende Finanzspezialist mit dem neuen Markenauftritt ein verstärktes Kundenerlebnis.

Vontobel positioniert sich durch eine geschärfte Identität und einen neuen Markenauftritt noch eindeutiger und relevanter für seine Kunden. Ziel ist es, den Kundennutzen und das Kundenerlebnis unverwechselbar mit Vontobel zu verknüpfen. In den vergangenen Monaten wurde daher unter Mitwirkung der weltweit tätigen Mitarbeitenden festgehalten, welche Überzeugungen dem Tun und Lassen von Vontobel zu Grunde liegen: eigenverantwortliches Handeln, ein unerschütterlicher Glaube an die Möglichkeiten der Zukunft und die Fähigkeit, Chancen auch gegen den Konsens konsequent zu verfolgen und für die Kunden erfolgreich zu nutzen.

Zeno Staub, CEO Vontobel: „In Zeiten ständigen Wandels gewinnt Vertrauen, wer Profil zeigt. Deshalb haben wir uns entschieden, klar festzuhalten, wofür wir stehen. Dabei ging es uns nicht darum, Vontobel neu zu erfinden, sondern vielmehr nach Jahren starken Wachstums die DNA unseres Unternehmens wieder deutlich sichtbar zu machen und für die Zukunft zu übersetzen. Vontobel steht für Verantwortung für das eigene Tun, ein zukunftszugewandtes Handeln, das die Möglichkeiten nutzt, sowie eigenständiges Denken zum Nutzen für unsere Kunden. Unsere geschärfte Identität setzt ein klares Zeichen und bringt zum Ausdruck, was uns antreibt und wie wir Mehrwert für unsere Kunden schaffen.“

Vontobel wird die Kernpunkte der Identität in alle internen Performance- und Entwicklungsprozesse als einen zentralen Maßstab verankern und unterstreicht damit deren Bedeutung für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit und eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Das klare Profil soll darüber hinaus dazu beitragen, auch künftig die besten Talente für das Unternehmen zu gewinnen. Vontobel, der in den letzten zehn Jahren im Zuge des starken profitablen Wachstums die Zahl der Mitarbeitenden beinahe verdoppelt hat, ist heute bereits ein attraktiver Arbeitgeber und will auch künftig über alle Geschäftsbereiche hinweg global weiter wachsen. Ende August hatte der global agierende Wealth und Asset Manager sowie Produktspezialist ambitionierte Ziele für 2020 präsentiert und die starke Wachstumsstrategie bestätigt.

Vontobel wird der geschärften Identität auch durch einen grundlegend überarbeiteten Markenauftritt Ausdruck verleihen. Ein neues Logo, visuelle Gestaltungselemente und ein prägnanter Sprachstil bilden die Basis eines Markenauftritts, der bewusst Referenzen an das bisher Erreichte beinhaltet, aber den Anspruch an die Zukunft verdeutlicht. Dabei wird als Logo einzig auf die Wortmarke „Vontobel“ gesetzt, die weltweit allen Aktivitäten ein eindeutiges Gesicht geben wird. In dem Farbspektrum, das an das Wappen der Familie Vontobel angelehnt ist, spiegeln sich die Wurzeln des Unternehmens und in der Farbwahl die Ausrichtung an der digitalen Zukunft.

Patrick Farinato, Global Head of Marketing and Communication Vontobel: „Eine starke und konsistent umgesetzte Marke ist nicht zuletzt in der heutigen digitalen Welt ein wesentlicher Teil des Kundenerlebnisses und damit ein differenzierender Wettbewerbsfaktor. Ein pointierter Auftritt ist dabei ein Signal und ein Versprechen an den Kunden und damit für Vontobel auch Antrieb und Verpflichtung. Der neue Auftritt zeigt auch, dass es uns nicht um ein neues Vontobel ging, sondern um eine Weiterentwicklung einer starken Marke in die Zukunft.“

Vontobel wurde bei dem Prozess von der global tätigen Markenberatung MetaDesign unterstützt.

Vontobel
Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen diese entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, dass sie eigenverantwortlich handeln und neue Perspektiven eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder infrage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen.

GAM gewinnt Adrian Gosden für die Lancierung eines neuen UK Equity Income Fonds

GAM gibt heute die Ernennung von Adrian Gosden als Investment Director bei GAM bekannt. Gosden wird einen neuen UK Equity Income Fonds leiten, der noch im Verlauf dieses Jahres lanciert werden soll.

Adrian Gosden verfügt über 20 Jahre Anlageerfahrung und verwaltet seit 18 Jahren Equity Income Fonds und Mandate, zuletzt bei Artemis. Von London aus wird er eng mit GAMs bestehenden UK und paneuropäischen Aktienteams zusammenarbeiten.

GAM verfügt über ein breites Angebot an Aktienfonds, die unterschiedliche Anlagestile umfassen und sich an Value, Wachstum, GARP (Wachstum bei angemessener Bewertung), Income, Contrarian Strategien oder Qualität der Unternehmen orientieren. Den Fondsmanagern von GAM steht es vollkommen frei, ihre eigenen Anlagephilosophien und -prozesse zu verfolgen, ohne sich an Benchmarks binden zu müssen.

„Adrian Gosden ist einer der angesehensten Fondsmanager Großbritanniens im Bereich Equity Income“, erklärt Alexander S. Friedman, CEO von GAM. „Wir freuen uns, einen solch talentierten Investmentexperten bei GAM begrüßen zu dürfen und das Angebot an spezialisierten Anlageprodukten, die spezifische Bedürfnisse unserer Kunden adressieren, weiter auszubauen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes finden ertragsorientierte Strategien bei Anlegern großen Anklang, da sie neben der Ertragskomponente auch eine gute Diversifikationsmöglichkeit bieten.“

Adrian Gosden kommentiert dazu: „GAM kann auf eine lange Historie mit Fokus auf echtes aktives Investieren zurückblicken. Ich freue mich sehr, einer Gruppe beitreten zu dürfen, in der eine starke Performancekultur herrscht und den Investmentmanagern gleichzeitig die Freiheit gelassen wird, ihren eigenen Überzeugungen zu folgen, ohne sich an Benchmarks orientieren oder internen Hausmeinungen unterwerfen zu müssen.“

Über Adrian Gosden
Vor seinem Wechsel zu GAM war Adrian Gosden über 13 Jahre bei Artemis als Partner und Fondsmanager tätig. Er war Co-Manager der Artemis Income und Artemis High Income Fonds und verwaltete Equity Income Mandate mit Vermögen von rund 10 Milliarden Pfund. Vor seinem Einstieg bei Artemis verwaltete Gosden zahlreiche Portfolios für institutionelle Kunden und war Co-Manager des UK Income Publikumsfonds der Société Générale. Er wechselte zu Société Générale Asset Management nachdem er bei Fleming Investment Management und Andersen Consulting tätig war. Er besitzt einen Universitätsabschluss mit summa cum laude in Chemie vom St Hugh’s College, Oxford.

Einer der weltgrößten Immobilieninvestoren nun mit eigener KVG in Deutschland aktiv

CBRE Global Investors ist ab sofort mit einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) in Deutschland aktiv und kündigt die Auflage eines ersten Immobilienspezialfonds nach deutschem Recht an. Die dafür notwendige Lizenz für das Management von Immobilienspezialfonds wurde kürzlich von der BaFin erteilt.

Der Fokus des Immobilienspezialfonds liegt auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien in den deutschen Top 7 Städten. Investiert wird in Lagen, die von der Urbanisierung profitieren, und in Objekte mit Wertsteigerungspotential - sogenannte „Manufacture-to-Core“-Objekte. „Wir kaufen Bestandsobjekte in urbanen Lagen auf und entwickeln diese durch Revitalisierung, Umnutzung oder Nachverdichtung. So erzielen wir attraktive Renditen und bauen ein nachhaltiges Core-Portfolio auf“, erklärt Marius Schöner, Deutschlandchef von CBRE Global Investors Germany.

Er fügt hinzu: „Mit unserer KVG bieten wir deutschen Investoren jetzt die Möglichkeit, über unsere eigene deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaft zu investieren. Wir kombinieren so unser Immobilien-Management-Know-how mit der Kompetenz für die Administration eines deutschen Immobilienspezialfonds.“

Für den Fonds konnten bereits erste Investoren gewonnen werden. Chris Wood, Geschäftsführer von CBRE Global Investors in Deutschland und zuständig für das Fundraising von deutschen institutionellen Kunden kommentiert: „Wir freuen uns, dass wir bereits Investoren von unserer Investitionsstrategie überzeugen und erste Anleger für den Fonds gewinnen konnten. Das ist ein vielversprechender Anfang und zeigt, dass es bei Investoren Bedarf nach diesem Investmentprodukt gibt.“

About CBRE Global Investors
CBRE Global Investors is a global real estate investment management firm with $86.5 billion in assets under management* as of March 31, 2017. The firm sponsors investment programs across the risk/return spectrum for investors worldwide.
CBRE Global Investors is an independently operated affiliate of CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG). It harnesses the research, investment sourcing and other resources of the world’s premier, full-service commercial real estate services and investment company for the benefit of its investors. CBRE Group, Inc. has more than 75,000 employees in approximately 450 offices (excluding affiliates) worldwide. For more information about CBRE Global Investors, please visit www.cbreglobalinvestors.com.

*Assets under management (AUM) refers to the fair market value of real estate-related assets with respect to which CBRE Global Investors provides, on a global basis, oversight, investment management services and other advice, and which generally consist of investments in real estate; equity in funds and joint ventures; securities portfolios; operating companies and real estate-related loans. This AUM is intended principally to reflect the extent of CBRE Global Investors' presence in the global real estate market, and its calculation of AUM may differ from the calculations of other asset managers.

Thorsten Schrieber verantwortet Fondsvertrieb und Marketing bei der DJE Kapital AG

Thorsten Schrieber (52) wird ab 1. November 2017 als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung den Fondsvertrieb bei der DJE Kapital AG verantworten. Er ist künftig für die Bereiche Institutioneller Vertrieb, Mandats- & Vertriebsmanagement sowie Marketing & Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Thorsten Schrieber hat langjährige Erfahrung im Asset Management. Bereits in den Jahren 2001 bis 2007 leitete Schrieber für die DJE Kapital AG sowie die DJE Investment S.A. sehr erfolgreich die Bereiche Vertrieb und Marketing. Zuvor verantwortete er bereits bei der Credit Suisse Asset Management (Deutschland) GmbH, Zürich Investmentgesellschaft mbH und Fidelity Brokerage Services jeweils den Vertriebsbereich. Nach der Gründung der Wallberg Kapital AG im Jahr 2007 widmete Schrieber sich anderen Tätigkeiten im Bereich Immobilienentwicklung in Italien und Österreich und kehrt nun in das Fondsgeschäft zurück.

Dr. Jens Ehrhardt sagt: „Wir freuen uns sehr, mit Thorsten Schrieber einen sehr erfahrenen Vertriebsexperten an Bord zu holen. Seine langjährige Branchen-Expertise und sein tiefes Verständnis für das Retail-Fondsgeschäft sowie das institutionelle Asset Management werden uns helfen, den kontinuierlichen Wachstumskurs des Unternehmens fortzuführen.“

Schrieber folgt damit auf Michael Schütt, der in seiner Tätigkeit als Vertriebsleiter im letzten Jahr wichtige Weichen im Fondsvertrieb, dem Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit gestellt hat. Die DJE Kapital AG bedankt sich bei Michael Schütt für die sehr gute Arbeit und das große Engagement.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 11 Milliarden Euro (Stand: 31.07.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

CACEIS erbringt grenzüberschreitende Dienstleistungen für TRIUVA

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) hat die bereits bestehende Partnerschaft mit CACEIS ausgeweitet. TRIUVA ist ein führender Anbieter und Manager von strukturierten Immobilienprodukten für institutionelle Investoren in Deutschland. Die Gesellschaft mit zentralem Sitz in Frankfurt und einem europaweiten Niederlassungsnetzwerk verwaltet aktuell ein Vermögen von rund 9,7 Milliarden Euro. Um die internationalen Geschäftsaktivitäten von TRIUVA zu unterstützen, hat CACEIS jetzt zusätzlich zur Betreuung im deutschen Markt die Verwahrstellenservices für die Immobilienfonds der in Luxemburg ansässigen Fondsmanagementgesellschaft von TRIUVA übernommen. Darüber hinaus führt CACEIS Transfer Agency Services und Passive Accounting aus. Die Fonds wurden erfolgreich im zweiten Quartal 2017 migriert.

Amos Schelling, Managing Director bei TRIUVA Luxembourg S.à r.l. erklärt: „Unser Ziel war klar: Wir wollten Dienstleistungen wie Fondsadministration, Accounting und Transfer Agency möglichst aus einer Hand bekommen. CACEIS kann unseren gesamten Servicebedarf über die verschiedenen Jurisdiktionen, in denen wir operieren, erfüllen. Unsere Entscheidung zum Ausbau der bestehenden starken Partnerschaft war daher ein logischer Schritt. Wir schätzen die professionelle Geschäftsbeziehung, die wir bereits mit CACEIS in Deutschland pflegen und sind überzeugt, dass wir den für uns besten Partner zur Erfüllung unserer grenzüberschreitenden Anforderungen ausgewählt haben.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland und verantwortlich für die deutschen und österreichischen Kunden, ergänzt: „Als führender unabhängiger Service-Provider für Immobilienfonds in Deutschland sind wir sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Expertise und Flexibilität eine weitere Fondsmanagementgesellschaft überzeugt haben. Unsere Präsenz am heimischen Markt ist für Kunden mit Hauptsitz in Deutschland von großer Bedeutung. Darüber hinaus ermöglicht unser internationales Netzwerk eine umfassende Betreuung und Unterstützung zur Erreichung von grenzüberschreitenden Geschäftszielen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016).
http://www.caceis.com

Comgest auf den Sauren Golden Awards mehrfach ausgezeichnet

Insgesamt vier Auszeichnungen konnte die unabhängige Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest bei den diesjährigen Sauren Golden Awards gewinnen. Comgest-Fondsmanager Franz Weis wurde in der Kategorie „Aktien Europa“ mit dem Höchstpreis Sauren Golden Award ausgezeichnet.

Die Sauren Golden Awards prämieren besondere Managementleistungen und erfolgversprechende Fondsmanager. Dabei werden neben der Plausibilität der Anlagephilosophie und der Konsequenz der Umsetzung insbesondere persönliche Fähigkeiten der Fondsmanager qualitativ beurteilt.

Franz Weis wurde der Sauren Golden Award 2017 in der Kategorie „Aktien Europa“ verliehen. „In persönlichen Treffen konnte Franz Weis mit der disziplinierten Umsetzung seiner Anlagephilosophie und mit detaillierten Begründungen zu einzelnen Anlageideen überzeugen“, so die Begründung der Jury.

Daneben wurde Franz Weis alleine und gemeinsam mit seinen Kollegen Arnaud Cosserat und Laurent Dobler im Rahmen des Sauren Fondsmanager-Ratings jeweils mit zwei Goldmedaillen „für ausgezeichnetes Fondsmanagement“ prämiert. Wojciech Stanislawski und Emil Wolter wurden in der Kategorie „Aktien Schwellenländer“ mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit zwei Goldmedaillen steht für ein sehr hohes Maß an Qualität und einen sehr überzeugenden Eindruck des Fondsmanagers. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit der Werterzielung von den Experten der Sauren Fonds-Research AG als sehr günstig eingestuft.

Comgest-CEO Arnaud Cosserat sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Fondsmanagement-Teams, die mit so renommierten Preisen ausgezeichnet wurden. Das Sauren Fondsmanager-Rating zeigt, wie wichtig auch die Persönlichkeiten innerhalb der Teams für die positive Wertentwicklung eines Fonds sind.“

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

BMO Global Asset Management legt neue Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie auf

BMO Global Asset Management hat eine neue Strategie aufgelegt: Die BMO LGM Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie ergänzt das Angebot an Aktienstrategien für Asien, die Emerging Markets und die Frontiermärkte.

Gemanagt wird die Strategie von LGM Investments, dem Emerging-Market-Spezialisten von BMO Global Asset Management. Leitende Portfoliomanagerin ist Irina Hunter; Claire Franklin ist Co-Portfoliomanagerin.

Ziel der BMO LGM Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie ist langfristiger Wertzuwachs durch Anlagen in kleinere Unternehmen, die ihren Sitz in einem Schwellenland haben oder dort einen großen Teil ihrer Umsätze und Gewinne erzielen. Entsprechend dem benchmarkfreien Ansatz von LGM Investment kann ein Teil des Vermögens auch in Wertpapiere aus Frontiermärkten investiert werden.

Die neue Strategie investiert langfristig in Qualitätsunternehmen, die Cashflows erzielen und angemessen bewertet sind. Ein Qualitätsunternehmen muss dabei vier wesentliche Merkmale aufweisen: ein nachhaltiges Geschäftsmodell, eine solide Bilanz, ein bewährtes Management und es muss die Interessen sowohl von Mehrheits- als auch Minderheitsaktionären wahren.

Thomas Vester, CIO von LGM Investments, sagt zur Auflegung der Strategie
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unser Angebot um diese Strategie ergänzen und unser vielfältiges Wissen in diesem unterschätzten Investmentbereich nutzen können. Viele kleinere Schwellenländer-Unternehmen sind von großer Qualität. Langfristige Investoren können hier attraktive Titel finden, für die sich andere Marktteilnehmer noch nicht interessieren. Da wir auf Qualität achten, kommt uns das sehr entgegen. Wir wollen spannende Unternehmen finden, die mit großer Wahrscheinlichkeit langfristig stark wachsen.“

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Das verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Juli 2016 auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar.
BMO Global Asset Management verfügt über ein Netzwerk von Boutique-Managern mit Weltformat: BMO Real Estate Partners, LGM Investments, Pyrford International Ltd. und Taplin, Canida & Habacht, LLC.
BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative Principles for Responsible Investment (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).
BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einer breit diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation, die im Jahre 1817 unter dem Namen Bank of Montreal gegründet wurde. Die BMO Financial Group ist mit einer Bilanzsumme von 719 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017 und über 45.000 Mitarbeitern eine der größten Banken Nordamerikas. BMO Wealth Management verwaltet weltweit ein Anlagevermögen von 430 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017.

Deutsche Sparer blicken optimistisch in die Zukunft

Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande sind deutsche Sparer für die kommenden sechs Monate zuversichtlich gestimmt. Gleiches gilt für ihre persönliche finanzielle Situation, diese beurteilen die Befragten ebenfalls positiv. Optimistisch sind die meisten Anleger auch auf mittlere Sicht: Zwei von drei Sparern (65 Prozent) rechnen damit, dass die hiesige Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren gleich bleibt oder sich sogar noch verbessert. Dabei sehen die Befragten in der Globalisierung einen wesentlichen Faktor für den Wohlstand in der Bundesrepublik. Die Chance, selbst als Aktionär von der starken deutschen Wirtschaft zu profitieren, erkennt allerdings nur eine Minderheit. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Im kommenden halben Jahr erwarten knapp zwei Drittel der Sparer (60 Prozent), dass sich an der positiven wirtschaftlichen Situation in Deutschland nicht viel ändern wird (Vorquartal: 59 Prozent). Die Zahl derer, die von einem Konjunkturaufschwung ausgeht, ist dabei zwar um sechs Prozentpunkte auf 18 Prozent gesunken. Für ihre persönliche wirtschaftliche Situation sehen die meisten aber keine Konsequenzen aus der im Vergleich zum letzten Quartal etwas pessimistischeren Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung. 70 Prozent der Befragten rechnen weiterhin mit konstanten finanziellen Verhältnissen in ihrem Haushalt in den nächsten sechs Monaten (Vorquartal: 74 Prozent). Jeder Fünfte erwartet sogar eine Verbesserung seiner eigenen finanziellen Situation. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal 2017.

Anleger gehen mittelfristig von einer Belebung der Wirtschaft aus

Mit Blick auf einen längeren Horizont rechnen deutlich mehr Menschen mit veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Nur knapp jeder Dritte (30 Prozent) glaubt, dass die Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren konstant bleibt. Ein wenig mehr Befragte (33 Prozent) gehen von einer schlechteren Entwicklung aus. 35 Prozent und damit die größte Gruppe erwartet eine bessere konjunkturelle Situation. „Die Zahlen zeigen, dass es in der Gesellschaft offensichtlich ganz unterschiedliche Zukunftserwartungen gibt. Die meisten Menschen blicken dennoch grundsätzlich optimistisch in die Zukunft“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Globalisierung wirkt sich positiv auf den Wohlstand hierzulande aus

Dabei erkennt der Großteil der Deutschen durchaus an, dass die Globalisierung zur allgemein guten wirtschaftlichen Situation beiträgt. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) sind der Ansicht, dass der Wohlstand durch einen erfolgreichen Welthandel steigt. Während jeder Zehnte überhaupt keinen Einfluss wahrnimmt, gibt jeder Vierte (24 Prozent) an, dass die weltweiten Verflechtungen negative Auswirkungen auf den Wohlstand haben. „Die internationale Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ist den Menschen durchaus bewusst. Ein offener Welthandel wird als Stärke und Vorteil gesehen“, sagt Gay.

Die Befragten differenzieren jedoch deutlich, wenn es um die Frage geht, wer vom guten Zustand der deutschen Wirtschaft profitiert: In erster Linie nennen die Sparer die Führungskräfte in Unternehmen (88%), die Aktionäre (86%) und den Staat (86%). Dass die breite Bevölkerung etwas von der boomenden Konjunktur hat, glaubt dagegen nur eine Minderheit (38%). Lediglich jeder Vierte (23%) sieht die Mitarbeiter in den Unternehmen als Profiteure der starken Wirtschaft.

Nur knapp jeder Zweite sieht sich als Aktionär

Beinahe neun von zehn Befragten (86 Prozent) zählen Aktionäre zu den Nutznießern der guten deutschen Wirtschaftsentwicklung. Dennoch sieht nur jeder Zweite (48 Prozent) eine Chance darin, dass er mit einer Geldanlage in Aktien selbst auch von den Erfolgen der heimischen Wirtschaft profitieren kann. Von daher hält es weniger als die Hälfte (42 Prozent) für sinnvoll, wenigstens einen kleinen Teil des Ersparten in chancenreichere Anlageformen wie Aktien anzulegen. Steigende Aktienkurse sind dabei auch kein richtiger Motivator: Lediglich jeder Vierte (26 Prozent) fühlt sich durch steigende Aktienkurse beflügelt, Geld aktienbasiert anzulegen. „Die Menschen wissen, wozu Aktienanlagen imstande sind. Aber das beziehen die meisten auf andere. Für sich selbst kommen viele gar nicht auf die Idee, dass sie über entsprechende Geldanlagen am gesellschaftlichen Wohlstand besser partizipieren können“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 15. August 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Die Ergebnisse der UDI-Immobilienumfrage überraschen! Natürlich ist der Trend energieeffiziente und nachhaltige Gebäude zu bauen, längst in aller Munde. Dass aber 84 Prozent der Befragten tatsächlich auch nachhaltige Gebäude bevorzugen, ist erstaunlich. Die Befragten entschieden: „Lieber ökologisch und strahlungsarm“ als „volldigitales Smart Home“

Die UDI befragte Kunden und Interessenten, wie sie zukünftig wohnen möchten: Ob sie in einer Wohnung oder lieber doch in einem Haus leben möchten, mit viel oder wenig Wohnfläche und welche Bauweise bevorzugt werde. „Die große Resonanz hat mich und das UDI-Team völlig überrascht“, schildert UDI-Marketingleiterin Anette Rehm die Flut der Antworten. „600 Teilnehmer erklärten uns ihre Immobilien- und Wohnwünsche. Das macht die Ergebnisse unserer Umfrage natürlich repräsentativ.“

Dass ein Ehepaar eher zwei Zimmer als Wunsch angibt, während eine Familie mit Kindern sich fünf Zimmer wünscht, ist nachvollziehbar. Dass die meisten Befragten einen Keller haben möchten, obwohl die Unterkellerung den Baupreis drastisch erhöht, verwundert. Was mag da die Motivation sein, sehnt man sich nach mehr Abstellfläche?

Ganz vorn bei der Bauweise liegt der Ziegelbau mit 37 Prozent, gefolgt von Holz als bevorzugtes Baumaterial. Ein Viertel der Befragten sagt aber auch, ihnen sei die Bauweise egal. Wenn man das im Zusammenhang mit den 84 Prozent derer sieht, die lieber „ökologisch und strahlungsarm“ als in einem „volldigitalen Smart Home“ leben wollen, scheinen die Menschen den Bauherrn zu vertrauen. Er wird wissen, mit welchen Materialien man ökologisch baut. 

„Immer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und somit auch auf ökologisch sinnvolles Wohnen“, meint UDI-Geschäftsführer Georg Hetz, der zu den Pionieren im Bereich grünes Geld und erneuerbare Energien zählt und sich derzeit wieder mit neuen, ökologischen Immobilienprojekten beschäftigt. Bereits seit 2014 sind die Büros der UDI im eigenen Green Building, das sich durch hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material auszeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt mit dem höchsten Gütesiegel - nämlich Platin - zertifiziert. „Wir sind sehr glücklich in unserem Green Building hier am Franken-Campus in Nürnberg. Es wurde über eine langfristige Kommanditbeteiligung finanziert“, erklärt Georg Hetz. „Als grünes Unternehmen war es immer unser Wunsch, auch in einer grünen Immobilie zu arbeiten. Dass sich nun herausstellt, dass viele Menschen auch privat diesen Wunsch teilen, bestärkt uns natürlich. Die Entscheidung neue grüne Immobilienprojekte anzustoßen, war wohl goldrichtig.“ 

Sehr nützlich für die UDI seien auch die Umfrage-Antworten zu gewünschten Zusatz-Services für das Wohnen. Diese hilfreichen Hinweise könne man nun gleich bei der Konzeption der privaten Wohnbauvorhaben in Roth und Burgthann umsetzen. „Um nur ein Beispiel zu nennen: Viele der Befragten dachten selbst im Hochsommer an den Schneeräumdienst und wünschten sich dafür einen Service. Ein Wunsch, der in unsere Planung einfließt“, so Hetz.

Die ausführlichen Ergebnisse der UDI-Immobilienumfrage 08/2017 finden Sie unter: https://www.udi.de/kundeninformationen/umfrage-immbobilien/

CORESTATE veröffentlicht Finanzprognose für 2018 und plant Antrag für Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) zu stellen

Der Vorstand der CORESTATE Capital Holding S.A. („CORESTATE“ oder die „Gesellschaft“), ein Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat heute beschlossen, seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018 zu veröffentlichen. Die Gesellschaft erwartet Gesamterlöse für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von mindestens € 230 Millionen, ein bereinigtes EBITDA in Höhe von mindestens € 145 Millionen und ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von mindestens € 110 Millionen. CORESTATE geht davon aus, dass wiederkehrende Umsätze ca. 85-90% der erwarteten Gesamterlöse ausmachen werden, eine signifikante Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Die Gesellschaft bestätigt ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von € 85-90 Millionen für das Geschäftsjahr 2017.

CORESTATE setzt die Integration der kürzlich erworbenen Helvetic Financial Services AG („HFS“) und der Hannover Leasing Gruppe („HL“) planmäßig um und hat in Hinblick auf organische Wachstumschancen an Visibilität gewonnen.

Die positive Prognose für das Geschäftsjahr 2018 stützt sich auf die erwarteten Effekte der ganzjährigen Konsolidierung der neu erworbenen Unternehmen, verbindlich und unverbindlich zugesagte Finanzzuflüsse sowie eine konkrete Akquisitionspipeline von € 4,9 Milliarden, die zu einem Anstieg der Gebühren generierenden AuM-Basis sowie der wiederkehrenden Umsätze führen wird. Nicht berücksichtigt im Finanzausblick 2018 ist die anorganische Wachstumsstrategie der Gesellschaft, deren Fokus auf dem Erwerb weiterer Asset-Management-Unternehmen liegt.

CORESTATE verbuchte im ersten Halbjahr 2017 ein signifikantes organisches Wachstum mit einem Transaktionsvolumen von über € 1,4 Milliarden, was zu einer weiteren Zunahme des Anlagevermögens führte und die Effizienz des von CORESTATE etablierten Sourcing- und Akquisitionsnetzwerks in einem positiven Immobilienmarktumfeld unterstreicht.

Weiterhin beabsichtigt die Gesellschaft, in einem nächsten Schritt im vierten Quartal 2017 den Antrag auf Einbeziehung zum Handel im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zu stellen, was ebenfalls am heutigen Tag vom Vorstand beschlossen wurde. Von der Notierung im Prime Standard erwartet die Gesellschaft eine Erhöhung der Visibilität und Vermarktbarkeit ihrer Aktien, die durch diese Notierung in ausgewählte Indizes aufgenommen werden können. Dieser Schritt unterstreicht auch das Bestreben der Gesellschaft, von den hohen Ansprüchen des Prime Standards zu profitieren und steht im Einklang mit dem Ziel der Gesellschaft, die Liquidität der Aktie zu erhöhen. In Zusammenhang mit dem Antrag für die Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) wird die Gesellschaft, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständige Regulierungsbehörde, einen Prospekt veröffentlichen, der unter anderem Pro-forma Finanzkennzahlen für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 beinhaltet, der die Akquisitionen der HFS und HL widerspiegelt.

Eine Präsentation und begleitendes Webcast finden Sie auf CORESTATEs IR-Webseite (ir.corestate-capital.com) unter Publikationen.

BMO Global Asset Management ernennt Head of Institutional Distribution & Client Management für Kontinentaleuropa

BMO Global Asset Management ernennt Rogier van Harten zum Head of Institutional Distribution & Client Management für Kontinentaleuropa und schafft damit eine neue Position.

Van Harten leitet von den Niederlanden aus den Bereich Vertrieb und Client Management in Kontinentaleuropa (ex Deutschland). In seiner neuen Rolle gehört er dem EMEA Client Management Leadership Team sowie dem Vorstand von BMO Global Asset Management - Nederland an1. Van Harten kam am 1. September 2017 ins Unternehmen und berichtet an Mandy Mannix, Head of Client Management EMEA bei BMO Global Asset Management.

Rogier van Harten war zuletzt bei BNP Paribas Asset Management, seit 2014 als Head of Institutional Clients Continental Europe (ex Frankreich, Belgien und Italien). Zuvor war er beim gleichen Unternehmen Mitglied des Managementteams in Amsterdam und später Head of Institutional Clients Netherlands.

Zur Ernennung von Rogier van Harten sagt Mandy Mannix, Head of Client Management EMEA bei BMO Global Asset Management: „Wir heißen Rogier van Harten herzlich willkommen. Mit ihm in dieser neu geschaffenen Position haben wir jetzt ein Team, mit dem wir unsere Präsenz in Europa erfolgreich ausbauen können. Dank seiner beträchtlichen Erfahrung im institutionellen Geschäft können wir die Investmentanforderungen unserer Kunden jetzt noch besser erfüllen, zumal wir in dieser Region weiter wachsen wollen.“

BMO Global Asset Management hat seine Vertriebsteams in Europa zuletzt ausgebaut und verstärkt. Führungskräfte für Vertrieb und Relationshipmanagement wurden eingestellt und Niederlassungen in Madrid, Mailand, München, Paris und Stockholm eröffnet, um das Wachstum in der EMEA-Region voranzutreiben.

1) Bedarf der Zustimmung der Autoriteit Financiële Markten (AFM).

fundinfo lanciert neuen MiFID II Target Market Service für Fondsdistributoren

Vor dem Hintergrund der am 3. Januar 2018 in Kraft tretenden MiFID II Finanzmarktrichtlinie hat die fundinfo AG, einer der führenden Dienstleister für Fondsinformationen, einen Target Market Service lanciert. Die Richtlinie MiFID II soll für mehr Effizienz und Transparenz auf den europäischen Finanzmärken sowie für einen höheren Anlegerschutz sorgen. Wichtiger Bestandteil von MiFID II ist die Deklarierung des jeweiligen konkreten Zielmarktes (Target Market) durch den Fondsanbieter. Mit den Target Market-Daten wird festgelegt, welche Produkte für welche Anleger geeignet sind. Die Eignung beruht auf der finanziellen Situation eines Anlegers, dem Risikoprofil, dem Know-how-Level, dem Anlegertyp und dem Risiko-/Ertragsprofil des Produktes. Alle diese Attribute sind in den Target Market-Daten enthalten. Damit die Distributionsstrategie dem vom Fondsanbieter definierten Zielmarkt entsprechen, müssen sie den Fondsdistributoren zur Einspeisung in ihre Informationssysteme rechtzeitig vorliegen. 

Aktuell sind viele Fondsanbieter noch nicht bereit, Zielmarktdaten zu liefern, daher füllt der Target Market Service von fundinfo diese Lücke. Die qualitativ hochwertigen Daten basieren auf einer proprietären Methodologie des erfahrenen Analystenteams von fundinfo. Da für die Bestimmung des Target Markets für alle Fonds, unabhängig vom Fondsanbieter, die gleiche Methodik angewandt wird, sind die Target Market-Daten von fundinfo von einer hohen Konsistenz geprägt. Sobald auch von den Fondsanbietern direkt Target Market-Daten vorliegen, können die Distributoren bei der Datenlieferung zwischen mehreren Varianten wählen: Target Market-Daten der Fondsanbieter, die proprietären Target Market-Daten von fundinfo oder beide Varianten parallel. Im letztgenannten Fall dienen die fundinfo Target Market-Daten als eine Art «second opinion».

Der Bezug der Daten erfolgt über das Data Feed Portal von fundinfo. Das Portal ermöglicht den Distributoren einen effizienten Zugriff auf individuell wählbare Fondsdaten von über 800 Fondsanbietern. Ein benutzerdefinierter Feed bietet umfassende openfunds-Datenfelder, die alle Attribute jedes Fonds beschreiben. Dazu gehören Target Market- und PRIIPs-Daten für Zehntausende von Fonds und ETFs, die auf der fundinfo Cloud gehostet werden. Die Daten werden alle vier Stunden aktualisiert und können automatisiert täglich, wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich abgerufen werden.

fundinfo verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Verarbeitung und Verbreitung von Fondsdaten und -Dokumenten und gewährleistet ein Höchstmass an Datenqualität. Bei Fragen zu den Services, kontaktieren Sie bitte info@fundinfo.com oder besuchen Sie unsere Webseite http://about.fundinfo.com.

Über fundinfo
Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine der international führenden Plattformen für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikations-plattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asien verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings, was fundinfo zu einer einzigartigen Informationsquelle in der Fondsbranche macht.

fundinfo verfügt ausserdem über ein erfahrenes Research Team. Es bietet institutionellen Kunden Zugang zu qualitativ hochwertigem und massgeschneidertem Fondsresearch, das höchste Ansprüche erfüllt sowie ein innovatives Expertensystem für die Fonds-selektion ("Digital-Advisor"). Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, Hongkong, London, Madrid, Paris und Singapur. Mehr Informationen sind auch unter about.fundinfo.com abrufbar.

Jupiter lanciert kurzlaufenden Schwellenlaenderanleihefonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter erweitert mit dem Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV – einem Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV – sein bestehendes Produktportfolio. Dies unterstreicht rund fünf Monate nach Auflegung des Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV Jupiters wachsendes Engagement bei Schwellenländeranleihen. Beide Fonds werden von Alejandro Arevalo verwaltet, der seit Dezember 2016 als Anleiheexperte für Schwellenländer (EM) bei Jupiter tätig ist.

Der aktiv gemanagte, uneingeschränkte Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV strebt langfristiges Einkommen und Kapitalwachstum an. Dabei investiert das Portfolio vor allem in kurzlaufende Anleihen, die einen direkten oder indirekten Bezug zu den Volkswirtschaften der Schwellenländer haben. Mit seinem Total-Return-Ansatz darf der Fonds flexibel in Staats- und Unternehmensanleihen sowie lokale Währungen investieren. Die durchschnittliche Duration soll bei unter drei Jahren liegen.

Arevalo verfolgt einen kombinierten Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz um langfristige Investmentopportunitäten zu identifizieren, die von makroökonomischen oder spezifischen Ereignissen auf Sektor- oder Unternehmensebene profitieren können. Unterstützt wird er von den EM-Kreditanalysten Nachu Chockalingam und Reza Karim, die Mitte des Jahres zu Jupiter stießen. Die Schwellenländerexperten sind vollständig in das Fixed-Income-Team integriert, um so einen aktiven Ideenaustausch zwischen den Fondsmanagern und Analysten über branchenweite und regionale Fachthemen zu ermöglichen.

Hierzu Alejandro Arevalo, Fondsmanager des Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV: „Schwellenländer profitieren nach wie vor von der Rekord-Niedriginflation, wachsendem globalen Handelsvolumen und starkem Binnenwachstum. Mit unserem neuen kurzlaufenden Fonds können Anleger hiervon profitieren und den Total-Return-Ansatz bei gleichzeitig limitiertem Zinsrisiko avisieren.“

Ergänzend dazu Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income und Multi-Asset: „Der neue Fonds vergrößert Jupiters Produktpalette im Anleihebereich und ermöglicht neuen wie auch bereits bestehenden Kunden den Zugang zu dieser wichtigen Assetklasse. Damit bieten wir Lösungen für die unterschiedlichen Marktgegebenheiten und Anlegerbedürfnisse an.“ 

Über den Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV:

  • Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV
  • Auflegungsdatum: 5. September 2017
  • Fondsmanager: Alejandro Arevalo
  • Anteilsklasse: Class I USD Acc
  • ISIN: LU1640602683
  • Auflegungspreis (exkl. Ausgabeaufschlag): 100€
  • Sektor: Emerging Market Bond
  • Gebühren: bis zu 5% Ausgabeaufschlag, bis zu 0,55% jährliche Verwaltungsgebühr
  • Mindestanlage bei Erstzeichnung: 10.000.000€
  • Mindestanlage bei Folgezeichnung: 250.000€
  • Mindestbestand: 10.000.000€
  • Basiswährung: USD

LRI Group bindet Fondsmanager ‚TAO Alternatives‘ mit Liquid Alternatives Strategie an

LRI Group hat mit TAO Alternatives eine Kooperation geschlossen und eine langjährig bewährte Liquid Alternatives-Investmentstrategie auf ihre Plattform geholt. Fondsmanager der TAO Alternatives- Strategie unter dem Dach der LRI Group sind Dr. Lukas Götz und Achim Motamedi. Der Name TAO leitet sich von ihrem Buch The Art Of Alternative Investing ab. Die Strategie mit einem Volumen von mehr als 250 Mio. EUR wird bereits seit 2007 von beiden gemanagt und im Rahmen der Opportunities Funds umgesetzt. Sie ist ab sofort sowohl als UCITS (ISIN: LU1301736242) als auch als Luxemburger Spezialfonds (ISIN: LU0858094823) für institutionelle Investoren zugänglich. Die CACEIS Bank Luxembourg Branch agiert als Zentralverwaltung und Verwahrstelle.

„LRI Group ist für uns der richtige Partner, da die stabile operative Infrastruktur insbesondere auch im Bereich Risikomanagement eine optimale Basis für unsere Fondsmanagement Aktivitäten darstellen. Dies war von besonderer Bedeutung, da unsere Strategie im Hinblick auf die Diversifikation der Assets und dem Fokus auf Tail - Risiko Kontrolle durch die Beimengung von Long Volatility Transaktionen nahezu einmalig im Markt ist,“ kommentieren Dr. Lukas Götz und Achim Motamedi, TAO Alternatives die Zusammenarbeit.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A. kommentiert: „Wir freuen uns sehr über die Anbindung der beiden erfahrenen Fondsmanager und die weitere Zusammenarbeit. Die hohe Nachfrage von Vermögensverwaltern, Versorgungswerken, Family Offices und Versicherungen zeigt, dass Liquid Alternatives eine attraktive Option für regulierte Investoren angesichts der mangelnden Liquidität und Transparenz klassischer Hedgefonds ist.“

Dr. Lukas Goetz war zuletzt Senior Portfolio Manager bei der UNIQA Capital Markets GmbH und managt seit vielen Jahren Absolute Return Portfolios. Nach dem Studium der Bank- und Finanzwirtschaft in Wien, schloss er am ICMA Centre der Henley Business School in England einen MSc in International Securities, Investment & Banking ab. Zusätzlich absolvierte er ein Doktorat in Finanzwirtschaft an der Technischen Universität Wien und ist zertifizierter Alternative Investment Analyst (CAIA). Als Gastlektor im Bereich Finance spezialisiert sich Dr. Goetz auf Portfoliomanagement, Derivate sowie die Zerlegung und Modellierung von Risikofaktoren. Seine Publikationen wurden in international renommierten Journalen wie dem European Journal of Finance und European Financial Management veröffentlicht.

Achim Motamedi war zuletzt Head of Tactical Asset Allocation bei der UNIQA Capital Markets GmbH, wo er mit seinem Team Absolute Return Portfolios managte. Seine Investmentprinzipien wurzeln, nach über zehnjähriger Erfahrung in der Finanzbranche, stark in praxisnahen Risikomanagement-Techniken. Er ist zertifizierter Wertpapier- und Derivatehändler (Wiener Börse Akademie), zertifizierter Finanzrisikomanager (FRM), aktives Mitglied in der Global Association of Risk Professionals (GARP) und zertifizierter Alternative Investment Analyst (CAIA). Sein Diplomstudium der Bank- und Finanzwirtschaft und sein Masterstudium an der Technischen Universität hat er in Wien abgeschlossen und er unterrichtet als nebenberuflicher Lektor im Bereich Finance.

In ihrem Buch "The Art of Alternative Investing" (ISBN 3200042087) widmen sich die Autoren dem Thema des Absolute Return Portfoliomanagements. Im Speziellen beschäftigt sich das Praxishandbuch mit der Erzielung langfristig unkorrelierter Renditen durch systematische und diskretionäre Handelsansätze. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis setzen sich die Inhalte des Buches mit dem relevanten Spektrum von Asset Pricing, Behavioral Finance, Statistik und wirtschaftlicher Analyse auseinander.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Olivier de Berranger wird neuer CIO von La Financière de l’Echiquier

Olivier de Berranger wird zum Chief Investment Officer von La Financière de l’Echiquier (LFDE) ernannt. In seiner neuen Rolle, die er zum 1. Oktober antritt, wird er direkt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO, unterstellt sein und der Geschäftsleitung angehören. Er übernimmt damit die Position von Marc Craquelin, der sich nach 15 Jahren bei LFDE neuen Herausforderungen stellen möchte.

„Ich freue mich, dass Olivier de Berranger die Herausforderung als Teil der Geschäftsleitung angenommen hat. Nachdem Marc Craquelin den Wunsch geäußert hatte, das Unternehmen zu verlassen, war Olivier de Berranger, der 2007 zur LFDE kam und seitdem von entscheidender Bedeutung für das Fondsmanagementteam war, der logische Kandidat für seine Nachfolge. Seine Ernennung unterstreicht unser Ziel, unseren Kunden und Vertriebspartnern in Europa kontinuierlich mehr aktive, leistungsstarke und nachhaltige Investmentlösungen zu bieten", erklärt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO der LFDE. „Ich möchte Marc Craquelin für seinen Beitrag bei der Etablierung von LFDE als eine der führenden Marken im Asset Management in Frankreich und Europa danken. Ich wünsche ihm alles Gute für seine kommenden Aufgaben", so Didier Le Menestrel weiter.

In seiner neuen Position wird Olivier de Berranger die tägliche Steuerung und Abstimmung eines aus rund 30 Anlagespezialisten bestehenden Fondsmanagementteams verantworten. Er wird weiterhin der leitende Fondsmanager von Echiquier ARTY sein und bei der Verwaltung des Flaggschiff-Fonds der Mischfonds-Palette der LFDE von Guillaume Jourdan unterstützt werden. Gleichermaßen wird er weiterhin Echiquier Patrimoine und Echiquier Oblig gemeinsam mit Jean Biscarrat bzw. Uriel Saragusti verwalten. Echiquier ARTY hat annähernd 200 Millionen Euro an Vermögen gesammelt. Seit Jahresbeginn konnten auf Grundlage dieser Strategien mehrere Mandate und Spezialfonds gewonnen werden.

Seit 1990 bekleidete Olivier de Berranger nacheinander Posten als Trader und Trading Desk-Verantwortlicher für Zinsprodukte, Cash und Derivate beim Crédit Lyonnais und dann bei Calyon. Danach übernahm er den Schwerpunkt Capital Markets bei First Finance, einer Beratungs- und Fortbildungsgesellschaft. Olivier trat bei der La Financière de l’Echiquier im März 2007 als Obligationen-Manager ein, bevor er die Leitung für den Bereich Diversifizierte Strategien und Zinsprodukte übernahm, auf den nun mehr als 2,5 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen entfallen. Neben der direkten Verwaltung von Echiquier ARTY und Echiquier Oblig ist er auch für das Zinsproduktsegment innerhalb von Echiquier Patrimoineverantwortlich. Olivier de Berranger ist Absolvent der Pariser Hochschule HEC.

Über LFDE – www.lfde.com
LFDE wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 8,5 Milliarden EUR (Stand: 30.06.2017) und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern.

Fulcrum Asset Management verstärkt Investment Team mit Spezialisten für Makro-Strategien

Fulcrum Asset Management (Fulcrum) hat heute bekannt gegeben, dass der Multi-Asset-Spezialist Marc Semaan das Investment Team verstärken wird.

Marc Semaan verfügt über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Vor seinem Wechsel zu Fulcrum hat er bei Aviva Investors in einer ähnlichen Funktion gearbeitet. Davor war er Macro Strategist bei Friends Life Investments, wo er auch eine Global Macro Research-Struktur zur Unterstützung des Fixed-Income-Teams aufgebaut hat. Vor dieser Aufgabe hat er bei Brandywine Global Investment Management als Global Macro Research Analyst gearbeitet.

„Mit Marc Semaan fahren wir weiter damit fort, nur in die besten Investment Professionals zu investieren“, kommentiert Andrew Stevens, CEO von Fulcrum, den Neuzugang. „Wir glauben, dass wir es dieser intellektuellen Stärke in der Asset Allocation zu verdanken haben, dass wir uns so von unserer Peer-Gruppe abheben. Diese Stärke bildet das Fundament, auf der unser Geschäft errichtet ist. Und Marcs exzellenter Ruf im Bereich Makro-Strategien wird unsere Fähigkeiten erweitern.”

Über Fulcrum Asset Management
Die 2004 gegründete Fulcrum Asset Management ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen mit Kunden weltweit, zu denen institutionelle, Vermögensverwalter und private Investoren zählen. Fulcrum verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 6,3 Mrd. US-Dollar. Das Team umfasst 65 Personen, zu denen Wirtschaftswissenschaftler, Spezialisten für die unterschiedlichen Vermögensklassen und Forscher gehören.
Fulcrum stellt Investoren sowohl Multi-Asset-Lösungen als auch Komponenten zur Verfügung, mit denen unabhängige, individuelle Anlagestrategien verfolgt werden können. Bei den Discretionary Multi-Asset Funds handelt es sich um die Fulcrum-Strategien Diversified Growth, Diversified Absolute Return und Diversified Core Absolute Return. Hinzu kommt eine Produktlinie bestehend aus Alternative Beta-Strategien. Alle Fulcrum-Fonds bieten Transparenz, Liquidität und konkurrenzfähige Gebührenstrukturen.

Vontobel Asset Management bietet Einkommenslösung in Form eines neuen ABS-Fonds durch marktführende Boutique TwentyFour Asset Management

Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld sind Einkommensquellen nahezu versiegt. Einkommensorientierte Anleiheanleger müssen heutzutage vermehrt Risiken eingehen und sich gegen Kapitalverluste wappnen. Asset-Backed Securities (ABS) bieten eine attraktive Rendite und – dank eines variablen Zinssatzes – einen gewissen Kapitalschutz bei steigenden Zinsen. Der neue Vontobel Fund – TwentyFour Monument European ABS basiert auf der bestehenden Erfolgsbilanz von TwentyFour Asset Management, einem Marktführer im ABS-Bereich, und bietet für Anleiheportfolios neben zusätzlichem Rendite- auch weiteres Diversifikationspotenzial.

ABS sind durch einen spezifischen Forderungspool besichert. Dabei kann es sich um Kreditkartendarlehen, Autokredite oder Hypothekendarlehen handeln. Einkommensorientierte Anleger profitieren bei ABS-Instrumenten von höheren Renditen im Vergleich zu traditionellen festverzinslichen Anlagen mit vergleichbarem Rating. Außerdem sind sie weniger anfällig bei steigenden Zinsen, da es sich um variabel verzinsliche Wertpapiere handelt. Seit 2007 haben europäische ABS eine annualisierte Bruttorendite von über 5 Prozent1 in Euro generiert und dies bei niedriger Volatilität. Ben Hayward, ein Pionier in Sachen ABS, sagt: „Europäische ABS zeichnen sich durch solide Fundamentaldaten, hohe Underwriting-Standards und attraktive Kreditaufschläge aus. Indem sie über mehrere Risikoebenen strukturiert sind, d.h. Verluste zunächst die nachrangigen Tranchen und dann erst die vorrangigen betreffen, verfügen sie über einen eingebauten Schutz gegen Kapitalverluste."

Der neue ABS-Fonds von Vontobel wird von Ben Hayward und seinem achtköpfigen Team verwaltet, einem der größten Expertenteams im ABS-Bereich. Der Fonds strebt ein attraktives Einkommen bei starkem Fokus auf Kapitalerhalt an und ist zudem sehr liquide. In den letzten drei Jahren hat die Strategie mit einer annualisierten Bruttorendite von 7,3 Prozent in Euro bei einer Volatilität von 2,5 Prozent sowie einer Bruttorendite von 2,4 Prozent überzeugt.2

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2008 hat TwentyFour Asset Management mehrere Auszeichnungen im Bereich festverzinsliche und ABS-Anlagen gewonnen. Per 30. Juni 2017 betrug das insgesamt verwaltete Vermögen von TwentyFour Asset Management 12,3 Milliarden Schweizer Franken, wovon 6,3 Milliarden Schweizer Franken in ABS investiert waren.

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset Class. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2017 beträgt das betreute Kundenvermögen rund 107 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

1 Quelle: Renditeverbesserung mit europäischen ABS und Bank Loans in Schweizer institutionellen Portfolios, Mercer, Juni 2017. Bloomberg Barclays Index. Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar.
2 Quelle: TwentyFour Asset Management, 31. März 2017. Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar.

FONDS TRANSPARENT: Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS im August 2017

Nach acht Monaten des laufenden Kalenderjahres kann der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS eine sehr erfreuliche Entwicklung aufweisen. Die erfolgreiche vorangegangene Anlagepolitik bildet eine nachhaltige Grundlage, um auch für die kommenden Jahre eine attraktive Rendite für die Anleger zu erwirtschaften.

Weitere Informationen zum Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS inklusive Positionen finden Sie im aktuellen FONDS TRANSPARENT.

Wichtige 50 Mio. Euro-Marke beim Fondsvolumen geknackt

Seit Jahresbeginn erzielte der Fonds Mittelzuflüsse in Höhe von 14,4 Mio. Euro, so dass das Fondsvolumen aktuell 51,7 Mio. Euro beträgt. Der Fonds erfüllt mit dem Überschreiten der strategisch wichtigen Marke von 50 Mio. Euro eine weitere wichtige Voraussetzung von Vermögensverwaltern, Banken und institutionellen Anlegern, um in deren Anlageuniversum aufgenommen zu werden. 

Zwischengewinn seit Jahresanfang kontinuierlich auf aktuell 1,70 Euro gesteigert

Nachdem im 1. Quartal 2017 je Fondsanteil 0,62 Euro ausschüttungsfähiger Zwischengewinn aufgelaufen waren und für die Ausschüttung im März 2018 zurückgestellt wurden, liefen seither je Fondsanteil 1,08 Euro auf, so dass im Kalenderjahr 2017 insgesamt 1,70 Euro Zwischengewinn je Fondsanteil erwirtschaftet wurden. 

Wie in den vergangenen drei Jahren plant der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS auch für das Jahr 2017 seinen aufgelaufenen ausschüttungsfähigen Zwischengewinn an seine Anleger auszuschütten. Die KFM Deutsche Mittelstand AG rechnet für das Jahr 2017 mit einer Ausschüttung von 2,20 Euro je Fondsanteil und damit das vierte Jahr in Folge mit einer Ausschüttungs-Rendite von über 4% bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn.

Änderungen im Portfolio

Im Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS wurden seit dem letzten KFM-Telegramm drei Aufstockungen vorgenommen. 

Bei der 6,00%-Anleihe der Superior Industries International, Inc (A19J4J), der 8,875%-Anleihe der Zinc Capital S.A. (A1GQ95) sowie der 7,50%-Anleihe der DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG (A12T13) wurden jeweils die Bestände aufgestockt.  

DEMIRE hatte die Kündigung der 7,50%-Anleihe zum 20.09.2017 mit Meldung vom 16.08.2017 im Bundesanzeiger zurückgenommen. Das Unternehmen erkenne an, "dass eine Kündigung der genannten Unternehmensanleihe gemäß der allein maßgeblichen deutschen Fassung der Anleihebedingungen (Terms and Conditions of the Notes) erst ab dem 16. September 2017 unter Einhaltung der in den Anleihebedingungen vorgesehenen Frist möglich ist."

Die Kündigung dürfte nun ab dem 16.09.2017 mit einer Kündigunsgfrist von zwei Monaten erfolgen. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS nutzte nach der Rücknahme der Kündigung eine attraktive Kauf-Chance, um seinen Bestand in der Anleihe aufzustocken. 

Zinsen erhielt der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS seit dem letzten KFM-Telegramm von der 6,875%-Anleihe der Lang & Cie. Real Estate Beteiligungsgesellschaft mbH (A161YX). 

Durchschnittlicher Zinskupon 6,44% p.a.

Derzeit ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS in 44 verschiedenen Wertpapieren investiert. Diese verfügen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung inklusive Liquidität im Gesamtportfolio über einen durchschnittlichen Zinskupon von 6,44% p.a. 

Mit dieser breiten Streuung in Anleihen mittelständischer Unternehmen ist damit nicht nur für 2017, sondern auch für die nächsten Jahre eine Grundlage für den weiteren Erfolg gelegt.

Modified Duration

Die Modified Duration beträgt aktuell 2,00%.

10 Jahre Global Challenges Index: Nachhaltigkeit mit bester Performance

In diesen Tagen blickt die Börse Hannover auf ein Jubiläum der besonderen Art zurück: Der Global Challenges Index (GCX) wird am 3. September 2017 zehn Jahre alt. 2007 fiel die richtungsweisende Entscheidung, die Börse Hannover im Bereich der nachhaltigen Anlageprodukte zu positionieren. In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research wurde daraufhin der GCX als internationaler Nachhaltigkeits-Aktienindex konzipiert. Die Entwicklung seitdem beweist eindrucksvoll, dass nachhaltig aufgestellte Unternehmen bessere Wachstumschancen haben und damit auch eine höhere Performance erzielen können. Mit einer Performance von rund 114 Prozent seit Auflegung (Stand 31.08.2017) lässt der GCX führende Leitindizes wie den DAX30 (plus 60 Prozent) und den Euro Stoxx 50 (plus 10 Prozent) deutlich hinter sich.

„Die zehnjährige Erfolgsgeschichte vom GCX zeigt, dass es sich lohnt, bei Investitionsentscheidungen genau hinzusehen. Institutionellen Investoren wie Stiftungen gibt der GCX einen Anhaltspunkt, um wirksame Lösungen für die verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens zu entwickeln. Nachhaltigkeitskriterien können bereits in den Investitionsprozess eingebaut und von vornherein ethisch nicht vereinbare Investitionsbereiche ausgeschlossen werden“, erläutert Berenike Wiener, stellvertretende GCX-Beiratsvorsitzende und Verantwortliche für die Nachhaltigkeitsstrategie bei der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen einerseits den strengen Nachhaltigkeitsanforderungen von oekom research genügen und entsprechend mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet sein. Andererseits müssen sie aktiv einen Beitrag zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen KlimawandelTrinkwasserversorgungErhalt der Artenvielfaltnachhaltige WaldwirtschaftBevölkerungsentwicklungArmutsbekämpfungund verantwortungsvolle Führungsstrukturen leisten. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat mit namhaften Experten berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

„Meine feste Überzeugung ist, dass im harten globalen Wettbewerb nur die Unternehmen erfolgreich bleiben, die die Prinzipien der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Der GCX ist als Orientierungsrahmen in der Flut kurzfristiger Börsendaten ein Beleg dafür, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität Geschwister im Erfolg sein können. Damit macht der GCX zugleich eine Aussage über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens“, erklärt Walter Hirche, GCX-Beiratsvorsitzender und Wirtschaftsminister a. D. der Länder Niedersachsen und Brandenburg sowie Mitglied des Vorstands der Deutschen UNESCO-Kommission.

Index-Zusammensetzung zeigt hohe Kontinuität

Seit seiner Auflage vor zehn Jahren zeichnet sich der GCX neben der überdurchschnittlichen Wertentwicklung auch durch eine hohe Kontinuität aus: 42 Prozent der Aktien sind seit Auflage des GCX im September 2007 immer noch enthalten. Dazu zählen Unternehmen wie SAP, AMD, Henkel, Nordex, Vestas Wind und Union Pacific. Die beste Performance seit der ersten Stunde des GCX erzielten Coloplast (WKN: A1KAGC) mit plus 397 Prozent, Shimano (WKN: 865682) mit plus 395 Prozent und Union Pacific (WKN: 858144) mit plus 342 Prozent. Dominierende Branchen bei den GCX-Unternehmen sind Erneuerbare Energien, Technologie, Software und IT, Gesundheit und Pharma sowie der Bereich Transport und Logistik.

„Die Wertentwicklung des GCX zeigt einmal mehr, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sich besser entwickeln, weil sie sich bereits heute für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen und grundsätzlich weniger Risiken haben. Das macht sie wettbewerbsfähiger und zu einem interessanten Investment“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover.

Lizenznehmer und Anlageprodukte auf den GCX

Zu den Lizenznehmern, die den GCX als Grundlage für verschiedene Anlageprodukte nutzen, zählen die NORD/LB Asset Management AG, die PRIMA Fonds Service GmbH, die österreichische Privatbank Schelhammer & Schattera sowie die GENEON Vermögensmanagement AG. Mit dem NORD/LB AM Global Challenges-Index-Fonds (WKN: A1T756) und dem PRIMA - Global Challenges A (WKN: A0JMLV) stehen dem Anleger zwei Investmentfonds zur Verfügung, die an den Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover gehandelt werden. Das investierte Volumen in diese Produkte auf den GCX und den Global Challenges Corporates (GCC), der nach gleichen Kriterien Anleiheemittenten auswählt, erreichte im August 2017 rund 360 Mio. Euro.

Aktuelles Rebalancing zeigt keine Veränderungen im GCX

Die Index-Zusammensetzung wird routinemäßig halbjährlich einer Prüfung unterzogen. Beim aktuellen Rebalancing zum 15. September 2017 erfüllen alle im GCX enthaltenen Unternehmen die definierten Kriterien, somit bleibt die Index-Zusammensetzung unverändert. „Das positive Ergebnis unserer Auswertung bestätigt die Qualität und Stabilität der ausgewählten Aktienwerte im GCX und damit auch die Aussagekraft unserer Nachhaltigkeitsratings“, erläutert Kristina Rüter, Head of Research von oekom research. „Es ist außerdem ein Beleg dafür, dass ein aktives und nachhaltiges Engagement bei gleichzeitiger Einhaltung von hohen ethischen, sozialen und ökologischen Standards in diesen Unternehmen konsequent weiterverfolgt werden.“

Sustainable Development Goals und Dekarbonisierung aufgenommen

Bereits Anfang dieses Jahres wurde vom GCX-Beirat im Einvernehmen mit der Börse Hannover und oekom research beschlossen, die 17 UN Sustainable Development Goals in den Auswahlprozess für den GCX zu integrieren. Dabei wird untersucht, inwieweit Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen zur Erreichung dieser Ziele förderlich sind oder diesen widersprechen.

Außerdem wurde beschlossen, Tätigkeiten von Unternehmen im Bereich der Förderung, Aufbereitung und Verwendung fossiler Brennstoffe als hartes Ausschlusskriterium für den GCX aufzunehmen. Der Dekarbonisierungsfilter wird gleichermaßen in den Auswahlprozess für GCX-Unternehmen und das GCC Universum integriert. Eine Veränderung der aktuellen Zusammensetzung des GCX ergibt sich dadurch nicht.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage 


(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 31.08.2017)

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

Indigo Headhunters holt zwei Bankexperten, Neue Partnerstruktur ab 1. September

Indigo Headhunters, der auf Finance, Real Estate, Professional Services und Technology spezialisierte Anbieter von Executive Search-Dienstleistungen, verstärkt sein Team.

Philipp Salzer leitet ab dem 1. September den Bereich Kapitalmarkt und wird zusätzlich für den Ausbau des Bereichs Risk Management verantwortlich sein. Er bringt über zwölf Jahre Erfahrung im Kapitalmarktgeschäft in internationalen Großbanken mit und ist seit 2013 auf Executive Search spezialisiert. Zu seinen vorherigen Stationen in Frankfurt und London zählen die Royal Bank of Scotland, ICAP Securities Limited sowie die Credit Suisse. Philipp Salzer ist sowohl Chartered Financial Analyst (CFA) als auch Financial Risk Manager (FRM).

Iris Schöberl ist seit dem 15. August ebenfalls für Kunden im Bereich Kapitalmarkt zuständig. Sie verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Investmentbanking, unter anderem bei Merrill Lynch und der Deutschen Bank, und war von 2014 bis Anfang 2016 bereits im Indigo-Team tätig.

„Uns ist wichtig, unsere spezielle Beratungsexpertise in der Finanzbranche durch ehemalige Banker, die die Branche bis ins Detail von innen heraus kennen und ein sehr gutes Netzwerk besitzen, noch weiter auszubauen. Nach dem Engagement von Britta Bene, die für Positionen in den Bereichen Alternative Investments, M&A und Leveraged Finance verantwortlich zeichnet, sind wir nun glücklich, das Team weiter hochklassig auszubauen“, sagt Dr. Karin Schambach, Partnerin bei Indigo Headhunters. Dazu gehört auch, dass mit Charlotte von der Planitz zum 1. September eine Leiterin für Indigo Coaching eingestellt wurde.

Darüber hinaus erhält Indigo Headhunters ebenfalls zum 1. September eine neue Partnerstruktur und wird zukünftig von den drei Gründungspartnern Kathrin von Hardenberg, Andreas Krischke und Dr. Karin Schambach geführt. Aus dem Partnerkreis ausgeschieden sind Aleksander Montalbetti, Hans Mantell und Tim Zühlke. Indigo Headhunters wurde 2007 von sechs Partnern gegründet. „Wir – Frau von Hardenberg, Herr Krischke und ich – haben uns entschieden, Indigo Headhunters zukünftig nach unseren Vorstellungen weiter zu entwickeln. Wir werden unsere Kunden mit unserem tiefgehenden Branchenverständnis beim aktuellen Wandel des Finanz- und Unternehmenssektors begleiten“, so Karin Schambach.

Zu Indigo Headhunters
Die Indigo Headhunters GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt ist ein auf Finance, Real Estate, Professional Services und Technology spezialisierter Anbieter von Executive Search und Coaching für den deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet, beschäftigt derzeit etwa 25 Mitarbeiter und gehört im Finance-Bereich zu den Top 5 in Deutschland. Indigo Headhunters besetzen Führungs- und Spezialistenpositionen. Bereits mehr als 700 wurden erfolgreich vermittelt. Zu den Kunden gehören Banken, Versicherungen, Asset Manager, FinTechs, Family Offices und Kapitalanlagegesellschaften genauso wie Kanzleien, Immobilienunternehmen, Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Corporates, die Finanzpositionen besetzen wollen.