CACEIS ermöglicht mit Webplattform TEEPI Datenaustausch für Umsetzung von PRIIPs und MiFID2

Mit der von CACEIS im Jahr 2016 konzipierten unabhängigen Webplattform TEEPI (Tailored Electronic Exchange Platform for Investors) können Versicherungen und Management-Gesellschaften nun nicht nur Tripartite-Dateien (TPT) mit Blick auf die Solvency II Vorgaben austauschen, sondern auch, um den PRIIPs oder MiFID2 Vorgaben nachzukommen, entsprechend der jüngsten regulatorischen Anforderungen. CACEIS hat darüber hinaus zwei Arten der Datenverbreitung in TEEPI entwickelt: TEEPI LIVE ermöglicht das interaktive Hochladen und Herunterladen von Dateien, einzeln oder gebündelt und entsprechend den Bedürfnissen der Anwender. TEEPI BOT führt diese Funktionen zudem automatisch in einem vorab definierten Rahmen und in vorgegebenen zeitlichen Abständen aus.

Mithilfe von TEEPI sind Finanzinstitute, Management-Gesellschaften, Fondsdistributoren und andere Akteure in der Lage, in einem eigens geschaffenen, sicheren Bereich miteinander zu kommunizieren. Die TEEPI Plattform kann täglich sehr große Datenmengen in allen Formaten verarbeiten, analysieren und speichern.

Isabelle Perchereau, Head of Marketing and Financial Engineering bei Predica, erläutert: „Unser Ziel war es, die Sammlung von Daten von allen unseren Partner-Finanzverwaltern in Frankreich und in anderen Ländern zu vereinfachen. CACEIS wird mit TEEPI unseren Anforderungen gerecht, denn die Plattform erleichtert die Sammlung standardisierter Daten, die von den Regulierungsbehörden verlangt werden.

Joseph Saliba, Deputy CEO bei CACEIS, ergänzt: „CACEIS arbeitet seit der Einführung der Regulierungsvorgaben eng mit Arbeitsgruppen aus dem Finanz-und Regulierungssektor zusammen. Die Innovation steht im Mittelpunkt unseres Systems, und die Erweiterung der TEEPI-Funktionalitäten unterstützt unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Verpflichtungen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

AXA Investment Managers - Real Assets appoints Florence Dard as Global Head of Business Development

AXA Investment Managers - Real Assets (“AXA IM - Real Assets”), a global leader in real asset investments and the leading1 real estate portfolio and asset manager in Europe, announces the appointment of Florence Dard as Global Head of Business Development. Florence will join on 5th March and will lead a newly-created Business Development department, which will bring relevant internal teams together as a single business unit. Based in Paris, Florence will report to Isabelle Scemama, CEO of AXA IM - Real Assets and join the Management Board.

The newly-created Business Development department, which Florence will lead, has been created to drive the business development and strategic development initiatives of AXA IM - Real Assets in a comprehensive and fully integrated manner globally. It will comprise the Client Capital Group, Research & Strategy, Marketing & Communication and Product Development teams.

Florence has an extensive experience of working within AXA Group, having spent more than 18 years in various positions including 13 years within AXA Investment Managers as Relationship Manager for AXA France, Head of Corporate Sales for pension and savings schemes and Institutional Sales Manager. In her latest role as Head of France within Client Group, Florence led the French sales, marketing and client services teams and contributed to the strategic development of AXA IM across all client segments in France. In her role, she notably contributed to the capital raising efforts from French institutional clients for AXA IM - Real Assets’ real estate and infrastructure equity and debt funds as well as the successful development of unit-linked products.

Florence has also strong international sales experience, consolidated during the five years she spent between 2010 and 2015 at Edmond de Rothschild AM where she held several positions including Head of European Institutional Sales and Sovereign Wealth Funds.

Isabelle Scemama, Chief Executive Officer of AXA Investment Managers - Real Assets, commented: “Florence brings with her a great deal of business development experience in asset management and is very well placed to lead our newly created Business Development department. In her previous role, she has been instrumental in the development of the AXA IM’s alternatives assets business, which remains a key area of growth for the firm. She notably contributed to the successful capital raising efforts in France for some of our flagship institutional and unit-linked funds. She will be a strong addition to the wider AXA IM - Real Assets’ team and to our Management Board, bringing with her further expertise to help drive our business development globally and achieve our ambitious expansion plans.”


1 Source: INREV/ANREV Fund Manager Survey – May 2017 in terms of assets under management

Preise von Eigentumswohnungen mit Plus von mehr als 50 % in zehn Jahren

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 4. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,7 %. „Die Wachstumsdynamik der letzten 15 Monate zeigt sich im bundesdeutschen Durchschnitt weiterhin eher moderat, die vor allem bei Angebotsmieten und teilweise auch bei Preisen die Spitze eines Preiszyklus markieren könnte“, kommentierte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner die Ergebnisse. Angesichts eines weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus – gegenüber 2007 hat sich das Zinsniveau am Kapitalmarkt im Durchschnitt um über 90 % reduziert1- und demzufolge fehlender Anlagealternativen halte die ungewöhnliche und seit mehr als sechs Jahren anhaltende Spreizung zwischen der Entwicklung der Preise von Eigentumswohnungen und der Neuvertrags- und Bestandsmieten weiterhin an, so der F+B-Chef. Insbesondere in den Ballungsräumen werden die Grenzen der Finanzierbarkeit von Neubaumietwohnungen, aber auch von Wohnungen im Bestand, bis hinein in die Mittelschichtshaushalte deutlich sichtbar.

Gestützt wird diese Beobachtung durch den verfestigten Trend, dass Bestandsmieten bundesweit im Vergleich von Q4/2017 zum Vorquartal nur um 0,4 % anstiegen und sich der Preisanstieg der Neuvertragsmieten mit 0,4 % dem der Bestandsmieten – auf einem eher niedrigen Niveau - vollständig angeglichen hat. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 0,9 % und Einfamilienhäuser um 0,5 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 4/2016 übertrafen Eigentumswohnungen mit 5,3 % und Einfamilienhäuser mit 3,9 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 3,7 %. Die Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser zogen im Vergleich zum Vorquartal mit + 1,0 % an und konnten erneut gegen den Gesamttrend des Wohn-Index überdurchschnittlich wachsen. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für diese Anlageobjekte um 2,0 % - ein kontinuierlich leicht ansteigender Trend, welcher die wachsende Attraktivität dieser Vermögensanlage widerspiegelt. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,2 % bzw. 1,5 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor unterhalb des Anstiegs des F+B-Wohn-Index, der also auch weiterhin von der Preisentwicklung bei den Eigentumswohnungen geprägt wird und liegen bei den Steigerungsraten in etwa auf dem Niveau des Anstiegs der Verbraucherpreise.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2017-IV

(Ø 2004 = 100)

122,7

145,1

114,7

120,0

109,6

126,3

Änderung zum Vorquartal

0,5

0,9

1,0

0,4

0,4

0,7

Änderung zum Vorjahresquartal

3,9

5,3

2,0

2,2

1,5

3,7

F+B-Wohn-Index 2017; F+B 2018 

Insgesamt zeigt sich der deutsche Markt für Wohn-Immobilien nach wie vor äußerst heterogen. „Dass nun auch seit einiger Zeit vermehrt B-, C- oder gar D-Standorte in den Fokus von professionellen Investoren, aber auch von Privathaushalten mit mittleren Einkommen rücken, die sich die teuren Kernstädte und Top-Standorte (als A-Standorte gelten die Top 7-Großstädte) nicht mehr leisten können, lässt auch dort Preise und – in relativem Abstand – auch die Mieten ansteigen“, sagte Leutner.

Die viel diskutierte Frage nach der Ausbildung bzw. Existenz einer Immobilienpreisblase ist nach Ansicht von F+B nicht eindeutig zu beantworten. „Klar ist, dass die Preisentwicklung zu einem nennenswerten Teil zinsgetrieben ist und die Renditen deshalb deutlich einbrechen“, erklärte der Immobilienmarktspezialist. Wer allerdings der Börsenweisheit des Frankfurter Bankiers Carl Mayer von Rothschild (1788-1855) folgt: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen“, also antizyklisch investieren möchte, werde aktuell eher Wertsteigerungen realisieren und sich bei Ankäufen etwas zurückhalten. Hier zeige sich erneut, dass ein längerer Investitionszeitraum in der Branche eher erfolgsversprechend ist, als das kurzfristige Handelsgeschäft. Auf diese Weise werde auch das Risiko gemindert, Opfer eines Rückschlags der Marktentwicklung zu werden, wenn sich das Zinsniveau und die globalwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern.

Die Entwicklung im Langfristvergleich

Bei Einfamilienhäusern stieg der Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q4/2017 zu Q4/2012, also in den letzten fünf Jahren, um 22,2 %, bei den Mehrfamilienhäusern (MFH) nur um 7,9 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 30,1 % die MFH deutlich mit 15,0 %. Eigentumswohnungenverteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahre um 32,4 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der vierten Quartale) sogar um 50,4 %.

Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den letzten fünf Jahren um 10,5 % und in den vergangenen zehn Jahren um 19,8 %. Bestandsmieten entwickelten sich naturgemäß etwas moderater um jeweils 5,8 % (Q4/2017 zu Q4/2012) und 8,0 % (Q4/2017 zu Q4/2007). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der vierten Quartale um 20,6 % und binnen zehn Jahren um 30,4 %.

Betrachtet man den maximalen Anstieg der Neuvertragsmieten in den 50 teuersten deutschen Städten über 25.000 Einwohner im Jahresvergleich der vierten Quartale 2017-2016, stehen folgende Städte an der Spitze:

  • Garmisch-Partenkirchen       + 7,3 %
  • Kornwestheim                         + 7,1 %
  • Weil am Rhein                         + 5,5 %
  • Dreieich (LK Offenbach)        + 5,0 %
  • Lörrach                                     + 5,0 %

Auch weiterhin wird – wie in den Vorquartalen - damit in keiner deutschen Stadt im Durchschnitt die 10 %-Grenze der Mietpreisbremse erreicht. Insbesondere die Top 7-Metropolen rangieren deutlich darunter.

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Rangliste der Preise von Eigentumswohnungen

Dachau, Kempten (Allgäu), Fürth und Friedberg/Hessen machten im Jahresvergleich der jeweils vierten Quartale 2017/2016 mit Steigerungsraten von 10,9 %, 8,0 %, 7,7 % und 7,4 % die größten Preissprünge. Dachau verdrängte damit Kempten von dessen Spitzenplatz bei den Preissteigerungen von Eigentumswohnungen und rückte mit einem Durchschnittspreis von 4.230 €/m² auf Position zwei vor. Kempten konnte seine rasante Aufwärtsentwicklung der letzten zwölf Monate dagegen nicht halten und musste zum Vorquartal Q3/2017 einen Preisrückgang von -3,0 % verzeichnen. Landsberg am Lech zeigte dagegen in den letzten zwölf Monaten eine wahre Achterbahnfahrt und machte zum Vorquartal mit einem Preisanstieg von 3,7 % 14 Rangplätze auf Position 36 gut, nachdem es in Q2/2017 einen signifikanten Preisrückgang zu verzeichnen hatte. Esslingen am Neckar kletterte ebenfalls 13 Rangplätze auf Position 32 und rief bei einem Plus von 4,9 % zum Vorjahresquartal einen Durchschnittspreis von 3.050 €/m² auf.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz sieben (Vorquartal neun) Hamburg (3.940 €/m²). Frankfurt am Main verlor einen Rang auf Platz 13 (3.810 €/m²). Auf Rang 16 folgte Stuttgart (3.600 €/m²). Düsseldorf verbesserte sich vom 28. auf den 24. Platz (3.180 €/m²) und Köln (3.060 €/m²) kletterte auf Rangplatz 31. Die Wachstumsraten zwischen Q4/2017 und Q3/2017 bewegten sich zwischen -2,3 (München) und +1,9 % (Düsseldorf), wobei insbesondere der Rückgang in München bemerkenswert ist. Die Eigentumswohnungspreise in Berlin lagen mit durchschnittlich 2.870 €/m² nur knapp unter dem nächstteuren Top 7-Standort Köln. Die Attraktivität der Bundeshauptstadt spiegelt sich auch in der Preissteigerungsrate zum Vorjahresquartal 4/2016 wider: +7,1 % (+1,0 % zum Vorquartal 3/2017). Insgesamt kletterte Berlin um fünf Plätze auf Rang 53, so dass mit dem Einzug in die Top 50 noch in 2018 zu rechnen ist. 

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.800 € (-100 Euro zum Vorquartal). Mit einem Maximalwert von 11.470 €/m² wird neben Hamburg (10.410 €/m²) ein fünfstelliger Wert erreicht. Aber die hohen Preise bleiben seit einigen Jahren nicht auf die Metropolen selbst beschränkt. „Angesichts der großen Nachfrage sind ‚Überschwappeffekte‘ auf die Umlandgemeinden zu beobachten“, sagte der F+B-Geschäftsführer. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Dachau (Platz zwei), Olching (Platz vier), Unterschleißheim (Platz fünf), Germering (Platz acht), Fürstenfeldbruck (Platz elf), Freising (Platz zwölf), und Erding (Platz 15) bildeten auch im vierten Quartal 2017 die Region der teuersten Städte Deutschlands. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der Preisrückgang in Fürstenfeldbruck um -3,2 % zu Q3/2017 auf jetzt 3.870 €/m², verbunden mit dem Verlust von fünf Rangplätzen innerhalb eines Quartals. 

Auffällige Veränderungen im Preisgefüge zeigten z. B. einige Städte in Baden-Württemberg. Esslingen am Neckar wiederum konnte in preislicher Hinsicht an Boden gewinnen und verbesserte sich erneut um sieben Rangplätze auf nunmehr Platz 32 (+4,9 % im Jahresvergleich) und festigte einen klaren Aufwärtstrend als begehrten Investitionsstandort. Ettlingen dagegen büßte 17 Rangplätz auf Platz 49 (-2,8 % zum Vorquartal) ein. Filderstadt glänzte mit einem Plus von 3,9 % zu Q3/2017 und machte 13 Plätze auf Rang 39 gut. 

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten am unteren Ende der Preisskala die beiden Städte Stendal (+11,9 % zum Vorjahresquartal, allerdings mit deutlich abgeschwächter Tendenz und -1,9 % zum Vorquartal) sowie Quedlinburg (+5,9 % zum Vorquartal), das größere Verluste im dritten Quartal 2017 ausgleichen konnte. In Bernburg an der Saale zeigte sich eine uneinheitliche Entwicklung: Stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen zum Vorjahresquartal noch um +11,0 %, verlor das örtliche Preisgefüge zum Vorquartal um -5,4 %. Ebenfalls positiv entwickelte sich Altenburg mit +5,7 % zum Vor- und +11,7 % zum Vorjahresquartal. Riesa konnte verlorenen Boden gut machen mit +11,1 % zum Vorjahresquartal. Aber auch in Wittenberg konnte wieder ein Anstieg der Preise beobachtet werden (+6,4 % zum Vorquartal und +9,4 % zum Vorjahresquartal).

Rangliste der Mietentwicklung

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,20 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen unverändert an der Spitze. Allerdings drehte sich die Mietentwicklung, die jahrelang nur den Weg nach oben kannte, erstmalig um: Die Miete sank im Vergleich zum Vorquartal um -0,5 % bzw. um 0,1 Euro je m². Gegenüber dem Vorjahresquartal 4/2016 war dagegen mit +0,7 % noch ein ganz leichtes Wachstum messbar. Die Spitzenmieten gingen erneut zurück auf jetzt 22,90 €/m². Damit sind deutlich Zeichen für ein Erreichen der Mietpreis-Spitze sichtbar. 

Die in der Wiedervermietung einer Wohnung in Frankfurt am Main (11,00 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,30 €/m², Rangplatz zwölf) geforderten Mieten stiegen im vergangenen Jahr um +0,5 bzw. +1,3 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz sechs) wiesen mit 1,8 % und durchschnittlich 10,70 €/m², in Köln (Rangplatz 23) mit +1,1 % und 9,80 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,0 %, 9,70 €/m²) allesamt Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich lagen. 

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch unterhalb anderer Top-Standorte in Deutschland, was durch das nach wie vor unterdurchschnittliche Einkommens- und Kaufkraftniveau in der Hauptstadt erklärlich ist. Mit 8,30 €/m² für die Standardwohnung kletterte Berlin drei Ränge auf Platz 100. Im Jahresvergleich schwächte sich die Mietanstiegsdynamik mit 1,8 % weiter deutlich ab - auch im Vergleich des vierten Quartals 2017 mit dem dritten Quartal 2017 mit +0,5 % konnte noch kein signifikantes Anziehen der Wachstumsdynamik in Berlin beobachtet werden.

Die gravierendsten Mietrückgänge innerhalb der TOP-50-Standorte im Vergleich der beiden Quartale Q4-2017 zu Q3-2017 verzeichnete mit -3,3 % Unterschleißheim bei München, gefolgt von Leonberg mit -1,5 % und Hofheim/Taunus mit ebenfalls -1,5 %. 

Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,40 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als preiswertester Wohnstandort Deutschlands für Mieter. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste das ostwestfälische Höxter hinnehmen (-5,8 % im Vergleich zum Vorquartal). Grimma büßte binnen von drei Monaten -2,3 % ein, Mühlhausen/Thüringen um -1,7 %. Positiv entwickelte sich die Mieten in Staßfurt mit +2,9 % und einer Verbesserung um zwei Rangplätze. Gleiches gilt für Warstein mit +5,0 % zum Vorquartal und einem Aufstieg um 17 Rangplätze auf Platz 454.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland

Der F+B Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermöglicht somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage für den F+B-Wohn-Index Deutschland sind bereinigte Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und eine plausibilisierende Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH

F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Tanja Bender wird Senior Client Relationship Managerin bei Candriam

Tanja Bender verstärkt zum 1. März 2018 die Candriam Investors Group in Frankfurt als Senior Client Relationship Managerin. Bender wird Candriam maßgeblich beim Ausbau des Geschäfts mit deutschen Distributoren und institutionellen Investoren unterstützen.

Zuletzt war Bender Co-Country Head bei Métropole Gestion und in dieser Funktion zuständig für das Business Development in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Davor arbeitete sie unter anderem als Sales und Relationship Managerin bei Oppenheim Asset Management, Crédit Suisse Asset Management und der Commerzbank.

Candriam verwaltet 111 Milliarden Euro Vermögen in unterschiedlichen Assetklassen und ist der europäische Assetmanager von New York Life Investment Management (NYLIM).

Achim Gilbert, Leiter der Frankfurter Candriam-Niederlassung: „Ich bin sehr glücklich, Tanja Bender als neues Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen. Für Candriam steht Deutschland im Kern der zukünftigen strategischen Geschäftsentwicklung in Europa. Mit Tanjas herausragenden Fähigkeiten, ihrem engmaschigen Kundennetzwerk und ihrer langjährigen Erfahrung gewinnen wir eine starke Persönlichkeit, die uns helfen wird, diese Strategie umzusetzen. Teil ihrer Aufgaben wird es sein, den Bedarf der jeweiligen Zielkunden zielgerichtet zu identifizieren und exzellent passende Investmentlösungen zu entwickeln.“

Tanja Bender: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei der Candriam Investors Group, einem Assetmanager mit internationalem Format, starken Überzeugungen und innovativen Produkten. Der starke Fokus auf nachhaltige Investmentprodukte reizt mich zusätzlich an der neuen Aufgabe. Nicht zuletzt auch, weil sie für Anleger große Pluspunkte bereithalten.“

CANDRIAM INVESTORS GROUP
Candriam Investors Group ist einer der führenden Asset-Manager Europas mit einer zwanzigjährigen Geschichte und einem Team von 500 Experten, die auf unterschiedliche Asset-Klassen spezialisiert sind. Candriam verwaltet ein Vermögen von etwa 111 Mrd. Euro1 (Stand: Ende September 2017). Neben den Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London sind erfahrene Vertriebsmitarbeiter in vielen Ländern Kontinentaleuropas sowie in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, dem Nahen Osten und Australien aktiv. Candriam bietet Anlagestrategien in fünf Schlüsselbereichen: Renten, Aktien, Absolute-Return- Strategien, nachhaltige Investments und Asset-Allokation. Mit Investmentlösungen auf Grundlage klarer Überzeugungen steht der Asset-Manager für innovative Strategien und eine sehr gute Performance. Candriam pflegt langfristige Kundenbeziehungen und betreut einen breit gefächerten Kundenstamm aus über 20 Ländern.

1) Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind.

ETF Securities erweitert seine Produktreihe im Bereich Zukunftstechnologien um drei neue ETFs

ETF Securities, einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), bringt heute drei neue innovative ETFs auf den Markt, mit denen Investoren an drei einzigartigen, sich ständig weiterentwickelnden Technologien partizipieren können.

  • Mit dem ETFS Battery Value-Chain GO UCITS ETF können Investoren am Wachstum von Unternehmen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette partizipieren, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen (EVs) an Dynamik gewinnt.
  • Der ETFS Pharma Breakthrough GO UCITS ETF können Anleger in Unternehmen investieren, die sich mit der Entwicklung von Therapien für seltene Krankheiten beschäftigen. Alle drei ETFs ergänzen das bestehende Angebot der sogenannten Future Present ETFs von ETF Securities.
  • Mit dem ETFS Ecommerce Logistics GO UCITS ETF ermöglicht die Beteiligung an Unternehmen, die von der Digitalisierung des Handels (E-Commerce und M-Commerce) und der Automatisierung der logistischen Lieferkette profitieren.

Howie Li, CEO of CANVAS, UCITS-Plattform von ETF Securities, sagt dazu:

„Diese Neuzugänge in unserem Technologieangebot adressieren spannende Facetten des Wandels in den Bereichen Gesundheitswesen, Energiespeicherung und Handel.“

Er fügt hinzu: „Innovative Energiespeicherung revolutioniert unsere Lebens- und Arbeitsweise. Wir glauben, dass der Batterie-ETF eine Reihe von potenziell wachstumsstarken, hochwertigen Unternehmen dieser sich schnell verändernden Branche in den Blickpunkt rücken wird. Der ETFS Ecommerce GO UCITS ETF zielt auf E-Commerce-Unternehmen, da sich die Verbindung zum Endverbraucher verändert. Und auch die Durchbrüche in der Biotech-Branche nehmen zu, da Regierungen mehr Anreize schaffen, sich auf die Entwicklung von Lösungen zur Bekämpfung seltener Krankheiten zu konzentrieren.“

„Wir gehen davon aus, dass die neuen ETFs für Investoren attraktiv sind, die nach potenziellen Wachstumschancen in diesen aufstrebenden Industrien suchen.“

ETFS Battery Value-Chain GO UCITS ETF

Innovative Energiespeicherung verändert die Welt, von Anwendungen wie Elektrofahrzeugen (EVs), Hybriden und Unterhaltungselektronik bis hin zu stationären Anwendungen wie Backup und dezentrale Speicherplätze. Strenge Emissionsvorschriften und Netzspeicher-Mandate haben Chancen für Unternehmen in der Batterie-Wertschöpfungskette geschaffen. Der Weltmarkt für hochentwickelte Batterie- und Brennstoffzellenmaterialien erreichte im Jahr 2016 22,7 Milliarden US-Dollar, bis 2022 könnte er 32,8 Milliarden US-Dollar realisieren (Quelle: BCC Research 2016). Das Teilsegment der Lithium-Ionen-Batterien wird von 2017 bis 2022 voraussichtlich mit der höchsten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,7 Prozent wachsen (Quelle: Zion Research 2017).

Der ETFS Battery Value-Chain GO UCITS ETF wurde entwickelt, um den Solactive Battery Value-Chain Index abzubilden. Der Index zielt darauf ab, die Performance von Anbietern bestimmter elektrochemischer Energiespeichertechnologien zu erfassen, und darüber hinaus auch Bergbauunternehmen, die Metalle für die Batterieherstellung fördern.

ETFS Pharma Breakthrough GO UCITS ETF

Ein "Orphan Drug" ist ein Arzneimittel, das speziell für die Behandlung seltener Krankheiten oder Störungen entwickelt wurde. Pharmaunternehmen geben Orphan häufig keine Priorität. Seltene Krankheiten bieten typischerweise kleine Märkte und niedrige Teilnahmequoten an klinischen Studien, was wiederum ein geringeres Umsatzpotenzial bedeutet. Die Regulierung in Europa und den USA war jedoch günstig für dieses Pharmasegment. Die Umsätze mit Orphan Drugs stiegen von 2011 bis 2016 um durchschnittliche Wachstumsraten von 9,4 Prozent, von 2017 bis 2022 dürfte es bei 11 Prozent liegen (Quelle: EvaluatePharma® 2017).

Der ETFS Pharma Breakthrough GO UCITS ETF wurde entwickelt, um den Solactive Pharma Breakthrough Value Index abzubilden. Der Index zielt darauf ab, die Leistung von Unternehmen zu erfassen, die aktiv in der Forschung und Entwicklung und/oder Herstellung von Orphan Drugs tätig sind.

ETFS Ecommerce Logistics GO UCITS ETF

Der globale Markt für E-Commerce und Logistik war im Jahr 2016 mit 176 Milliarden Euro bewertet, was einer Steigerung von plus 18,1 Prozent gegenüber 2015 entspricht (Quelle: TI Insight 2017). Der Markt wird im Zeitraum von 2016 bis 2020 voraussichtlich um 15,6 Prozent wachsen (Quelle: TI Insight 2017). Den Analysen zufolge könnte die Schätzung bis 2020 bei 314 Milliarden Euro liegen. (Quelle: TI Insight 2017).

Der ETFS Ecommerce Logistics GO UCITS ETF wurde entwickelt, um den Solactive Ecommerce Logistics Index abzubilden. Ziel des Index ist es, die Performance von Logistikdienstleistern und Technologieunternehmen, die im E-Commerce tätig sind, zu erfassen.

Produktinformation

Securitiy Börse Kotierungs-währungen ISIN Bloomberg TER Replikation Wertpapier-leihe
ETFS Battery Value-Chain GO UCITS ETF LSE USD
GBP
USD
IE00BF0M2Z96 BATT LN
BATG LN
0.75% Physical No
ETFS Pharma Breakthrough GO UCITS ETF LSE USD
GBP
IE00BF0H7608 BIOT LN
BIGT LN
0.75% Physical No
ETFS Ecommerce Logistics GO UCITS ETF LSE USD
GBP
IE00BF0M6N54 ECOM LN
ECOG LN
0.75% Physical No


Alle Produkte werden an LGIM (Legal & General Investment Management) übertragen, nachdem die Übernahme von Canvas, UCITS-Plattform von ETF Securities, im ersten Quartal 2018 abgeschlossen ist.

ETF Securities lancierte seine Future Present Produktreihe im Oktober 2014 mit der Einführung des ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF (ROBO), der mittlerweile Vermögenswerte von mehr als einer Milliarde1 US-Dollar eingesammelt hat. Mit zu dieser Produktreihe gehört der im Oktober 2015 lancierte ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF (ISPY), der mittlerweile Assets in Höhe von 378 Millionen1 US-Dollar umfasst.

Im Jahr 2017 erzielte ROBO eine starke Performance von plus 46,7 Prozent gegenüber plus 21,7 Prozent2 des MSCI All-Country World IMI. Der ISPY verzeichnete unterdessen eine Rendite von plus 24,2 Prozent2 für das Jahr.

Die drei Produkte werden zunächst an der Londoner Börse gelistet, die Notierungen an der Deutschen Börse, Borsa Italiana und NYSE Euronext folgen.


1. Daten zum 10. Januar 2018. Quelle: ETF Securities.
2. Daten zum 31. Dezember 2017. Quelle: ETF Securities.

Die vergangene Performance ist kein Indikator für die zukünftige Performance.

Fidelity ernennt globalen Leiter für Produkte

Hugh Prendergast (46) wird globaler Leiter für Produkte (Global Head of Product) bei Fidelity International. In dieser neu geschaffenen Position wird er die Produktteams von Fidelity weltweit verantworten und die weitere Entwicklung einer globalen Produktstrategie voranbringenEr berichtet an Bart Grenier, Globaler Leiter Asset Management („Global Head of Asset Management“).

Hugh Prendergast ist seit über 20 Jahreim Asset Management tätig, davon die letzten 16 Jahre bei Pioneer Investments. Dort verantwortete er zuletzt als Leiter StrategiProdukt & Marketing“ die Produktentwicklung und das Marketing für Europa, Lateinamerika, USA und Asien. 

Prendergast startet seine Tätigkeit bei Fidelity am 19. Februar 2018.

Bart Grenier kommentiert die Ernennung wie folgt: "Die Bedürfnisse unserer Kunden werden immer komplexer. Daher ist es entscheidend, dass wir weiterhin neue Produkte und Investmentlösungen entwickeln, um diese Kundenanforderungen zu erfüllen. Hugh Prendergast wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, Fidelity bei seinem Bestreben, die besten Anlagelösungen anzubieten, voranzubringenSo werden wir weiter Kunden gewinnen und sie an uns binden. Wir freuen uns, ihn bei Fidelity International begrüßen zu dürfen."

Über Fidelity
Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 265,4 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 82,5 Milliarden Euro.

Union Investment legt SDG-Fonds auf

Union Investment hat einen Fonds aufgelegt, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) beim Anlageprozess berücksichtigt. Der UniInstitutional SDG Equities für institutionelle Anleger investiert weltweit in Aktien von Unternehmen mit SDG-relevanten Geschäftsfeldern (WKN: A2H8KB; ISIN: LU1726237438).

Das Anlageuniversum setzt sich aus rund 1.200 Unternehmen zusammen, von denen für das konzentrierte Portfolio rund 60 ausgewählt werden. Dazu können beispielsweise Aktien von Firmen zählen, die im Wassermanagement, im Gesundheitswesen, im Bereich erneuerbare Energien oder nachhaltige Mobilität tätig sind. Ein dreistufiger Researchprozess aus Nachhaltigkeitsanalyse, Fundamentalanalyse und Risikoadjustierung bestimmt die Zusammensetzung des Portfolios. „Wir investieren in Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen, die langfristig hohe Wachstumsraten versprechen. Ziel ist eine attraktive Rendite und ein positiver ökologischer und sozialer Beitrag“, sagt Portfoliomanager Jörg Schneider.

Im Anlageuniversum werden nur Unternehmen berücksichtigt, bei denen der SDG-relevante Umsatz mehr als 20 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Die durchschnittliche SDG-Quote der Unternehmen im Fonds muss dabei mehr als 50 Prozent betragen. „So hat mindestens jeder zweite Euro im Fonds eine Wirkung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele“, erläutert Schneider.

Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 die Agenda 2030 mit 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung verabschiedet. Sie umfassen Themen wie nachhaltiges Wachstum, nachhaltigen Städtebau und Konsum oder auch ein nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen für den Erhalt von Ökosystemen. Weitere zentrale Aspekte sind Gesundheitsvorsorge, Bildung, Armutsvermeidung sowie die Förderung von Innovationen.

SpeedLab-Technologie digitalisiert Asset Management für Publikumsfonds

Das auf Dienstleistungen für institutionelle Investoren fokussierte FinTech-Unternehmen SpeedLab hat einen wichtigen Schritt in der Unternehmensentwicklung abgeschlossen. Die von SpeedLab entwickelte Hochleistungssoftware wird in den neu aufgelegten Fonds D&R SpeedLab eQuant Equity und D&R SpeedLab eQuant Income von Donner & Reuschel eingesetzt. Marktdaten und Strategien werden dazu realtime analysiert und daraus die permanente Optimierung des Portfolios entwickelt.

Erstmal wird in den neuen Fonds damit eine Software eingesetzt, die Marktdaten im Aktien- und Zinssegment in Echtzeit und intelligent analysiert. „Unsere einzigartigen Technologie ist nicht mehr nur von mathematischen Formeln oder Indikatoren abhängig. Vielmehr erkennt das System aus ständig aktualisierten Marktdaten, welche Strategien in welcher Kombination in optimaler Weise eingesetzt werden sollen“, erläutert Marcus Böhm, Gründer und CEO von SpeedLab. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Software die erzielten Ergebnisse mit den erwarteten Bewegungen abgleicht und daraus Schlüsse für die kommende Periode zieht, ohne dass ein Programmierer eingreifen müsste. Mit der eQuant-Technologie werden hohe Risikoprämien und die beste Sharpe Ratio im Branchenvergleich angestrebt. Entscheidend ist nicht die absolute Höhe der Wertentwicklung, sondern der Wert in Relation zum eingegangenen Risiko. Dies soll insbesondere bei hohen Volatilitäten, Krisenszenarien oder seitwärts laufenden Märkten für einen nachhaltigen Mehrwert sorgen.

SpeedLab baut „digitale Fondsmanager“, also Portfolien für alle Märkte und Produktarten mit einem hohen Grad an Automatisiierung. Das Unternehmen digitalisiert und automatisiert Prozesse und Investmentstrategien des Asset Managements als modulare Softwarelösungen. Mit diesem Ansatz sieht sich SpeedLab als Technologieführer im eAsset Management.

Die jetzt vorliegende dritte Generation des selbstentwickelten SpeedLab-Handelssystems basiert auf maschinellem Lernen unter dem Einsatz neuronaler Netzwerke. „Wir arbeiten bereits an der nächsten Generation, in der die Unsupervised-Learning-Technologie zum Einsatz kommt, um die Stör- und Fehlsignale im Markt von vorneherein zu eliminieren“, sagt Ioannis Poimenidis, Mit-Gründer von SpeedLab und Leiter der Softwareentwicklung.

Das vollständig selbstentwickelte quantitative Handelssystem kombiniert mehrere Strategien und bietet eine spezielle Marktpreis- und portfoliobezogene professionelle Risikomanagement-Lösung für Institutionelle Investoren. Die auf Risikominimierung ausgerichteten digitalen Systeme sind in der Lage, auf jede Marktsituation durch Einsatz von unterschiedlichen Algorithmen zu reagieren und nachhaltig Überrenditen zu erwirtschaften. Andere Algorithmen überwachen über eine Vielzahl von Strategien und Märkten hinweg Marktpositionen und können Order-Ausführungen auch automatisch ausführen. Es werden ausschließlich liquide, börsennotierte Instrumente eingesetzt. High Frequency Trading kommt nicht zum Einsatz.

Über SpeedLab
Die SpeedLab AG ist ein Quant eAsset Manager für institutionelle Kunden (www.speedlab.ag). Das Unternehmen erstellt quantitative Portfolien auf Basis voll automatischer mathematischer Regeln mit dem Anspruch einer attraktiven risikoadjustierten Rendite. Die selbst entwickelte Technologie managed systematisch und diversifiziert eine Vielzahl von Strategien und Portfolien gleichzeitig und voll automatisch rund um die Uhr.

Die SpeedLab AG wurde 2014 in der Schweiz gegründet und ist Mitglied der Schweizer Financial Services Standards Association VQF.

VanEck übernimmt den niederländischen ETF-Anbieter Think ETF Asset Management B.V. und baut damit sein Produktangebot in Europa weiter aus

Der globale Asset Manager VanEck erwirbt den niederländischen ETF-Anbieter Think ETF Asset Management B.V. („Think“), der die Teilfonds von ThinkCapital ETF’s N.V. managt. VanEck und die bisherigen Eigentümer von Think – die BinckBank N.V., Flow Traders N.V. sowie das Senior Management von Think – haben den Anteilskaufvertrag am 19. Januar 2018 unterzeichnet. Das Senior Management von Think wird künftig insgesamt nur noch einen kleinen Anteil am Unternehmen halten, VanEck wird damit der fast alleinige Eigentümer von Think. Berkshire Capital hat die verkaufenden Aktionäre bei der Transaktion beraten. Die Übernahme, die noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden unterliegt, wird voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf abgeschlossen.

Der Asset Manager VanEck, der in New York seinen Hauptsitz hat, verwaltet rund 46 Milliarden US-Dollar und zählt zu den zehn größten ETF-Anbietern in den USA. In den vergangenen Jahren rückte der Asset Manager die Expansion in Europa in den Fokus. Think, mit seinem Hauptsitz in Amsterdam, verwaltet aktuell knapp 1,5 Milliarden Euro Assets under Management.

„ETFs wurden von Investoren in Europa in den vergangenen Jahren stark angenommen. Und vieles deutet darauf hin, dass es auch künftig auf dem europäischen Markt große Zuflüsse in ETFs geben wird. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass das Think Team mit seinem innovativen Produktangebot ein Mitglied der VanEck-Familie wird“, sagt Jan van Eck, CEO von VanEck. „Wir freuen uns, das Wissen, die Erfahrung und das ETF-Angebot von Think integrieren zu können, um unser Geschäft in Europa weiter auszubauen.“

VanEck besitzt europäische Niederlassungen in Deutschland in Frankfurt am Main sowie im schweizerischen Pfäffikon. Die UCITS-ETFs sind in einer Vielzahl europäischer Lander handelbar. Der größte UCITS-ETF von VanEck ist aktuell der VanEck Vectors Gold Miners UCITS ETF (GDX).

„In den Niederlanden, wie auch in anderen europäischen Ländern, erkennen immer mehr Privatanleger und institutionelle Investoren die Vorteile von ETFs“, erklärt Martijn Rozemuller, einer der beiden Geschäftsführer von Think. „Die nächsten Jahre stehen im Zeichen eines Wandels, der zu einem größeren Interesse von Investoren an ETFs führen dürfte. Die Zusammenarbeit mit einem etablierten, führenden globalen ETF-Anbieter wie VanEck ist für uns sehr aufregend. Wir freuen uns darauf, unsere Ideen, Produkte und Erfahrungen einzubringen, um VanEcks Reichweite in Europa weiter ausbauen zu können.“

Gijs Koning, der zweite Geschäftsführer von Think fügt hinzu: „Think ist eine leistungsstarke ETF-Plattform, die eine starke Marke und Vermögensbasis in den Niederlanden aufgebaut hat. Wir freuen uns auf die positiven Effekte, die unser Zusammenschluss mit VanEck für Investoren in unserem Heimatmarkt und in Europa haben wird.“

Über VanEck
VanEcks Mission ist es, Investoren zukunftsorientierte, intelligente Anlagestrategien anzubieten, die sich an gezielten Marktchancen orientieren. Der Asset Manager wurde 1955 gegründet und ist ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an. VanEck Vectors Exchange-Traded Products zählen weltweit zu den größten ETP-Familien und verwalten mehr als 70 Fonds, die eine Breite an Sektoren, Asset-Klassen und Geografien. Zum 31. Dezember 2017 verwaltete VanEck rund 46 Milliarden US-Dollar Assets under Manager, die sowohl Investmentfonds, ETFs und institutionelle Konten einschließen.

Über Think ETF Asset Management
Think ist ein lokaler niederländischer ETF-Anbieter, der 1,5 Milliarden Euro Assets under Management verwaltet. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet, um Anlegern kostengünstige Anlagealternativen zur Verfügung zu stellen. 2009 wurde der erste ETF aufgelegt. Aktuell umfasst das Portfolio 14 ETFs, die sowohl Aktien als auch Unternehmens- und Staatsanleihen abdecken. Die ETFs sind an der Euronext Amsterdam sowie Brüssel gelistet und bei der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) sowie der belgischen Finanzmarktaufsicht (FSMA) registriert.

CORESTATE beruft Dr. Kai G. Klinger zum neuen Leiter Investor Relations

Dr. Kai G. Klinger übernimmt die Leitung Investor Relations & Capital Markets bei der CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg. Er wird in seiner Funktion an den Finanzvorstand Lars Schnidrig berichten.

Dr. Klinger verfügt über langjährige Kapitalmarkt- und Transaktionserfahrung aus seinen früheren Tätigkeiten bei den Asklepios Kliniken, bei der DZ Bank sowie PricewaterhouseCoopers. Vor seinem Einstieg bei CORESTATE verantwortete er über mehrere Jahre den Bereich Investor Relations & Corporate Finance bei dem MDAX-Konzern RHÖN-KLINIKUM AG. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler studierte an den Universitäten Heidelberg und Mannheim.

Lars Schnidrig, CFO der CORESTATE: „Wir haben mit Dr. Klinger eine erfahrene und mit den Anforderungen des Kapitalmarkts bestens vertraute Persönlichkeit gewinnen können. Er wird unseren dynamischen Wachstumskurs begleiten und unseren Kapitalmarktauftritt erheblich weiterentwickeln.“

Business Wire vergab den Future Award in der Kategorie Media an Universitätsstudenten

Der weltweit führende Dienstleister für den globalen Presseversand, Business Wire, hat auch in diesem Jahr den Future Award, der im Rahmen der Future Convention verliehen wird, vergeben. Der Preis von Business Wire in der Kategorie Media ging an die Universitätsstudentin Laura Hess von der European School of Design, in Frankfurt am Main, für ihr innovatives Projekt "BikeBello". Die Innovation ist eine App mit GPS, welche Fahrraddiebe leichter aufspüren lässt. Mithilfe der Fahrradklingel kann die Verfolgung aufgenommen werden.

Bei der Veranstaltung präsentierte Business Wire außerdem wieder ein Media Event als Teil seiner Eventsreihe. Mit dem Thema „Public Relations in Zeiten der Kommunikation 4.0 – sind Frauen möglicherweise die besseren Kommunikatoren?“ machte Business Wire nicht nur auf die Veränderungen in der Kommunikationsbranche aufmerksam, sondern auch auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, die Frauen in der PR-Branche erleben. Moderiert wurde das Media Event von Frau Christine Riedmann-Streitz, Geschäftsführerin der Marken Factory GmbH und Autorin von „Gibt es noch Marken in der Zukunft? Hybrid Brands – eine Zukunftsvision für starke Marken“, bei Springer Gabler.

Mehr als 500 Besucher hatten sich anlässlich der Future Convention in der neuen Stadthalle Langen über Ideen und Konzepte zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft informiert. 33 Future Award-Finalisten präsentierten ihre Projekte, acht wurden am Abend ausgezeichnet.

Der Future Award wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. Zum ersten Mal konnten die Besucher der Future Convention mitbestimmen, wer die Preisträger sein sollten. „Das Publikums-Voting verstärkt den Netzwerkcharakter der Future Convention - ganz im Sinne unseres Ziels, den interdisziplinären, branchenübergreifenden Dialog zu fördern.“, so Anja Basta, Projektleiterin Zukunftsinitiativen, DVPT e.V.

Ralph Dittmar, Regional Sales Manager bei Business Wire, sagte zum Engagement der jungen Talente: „Es ist unglaublich was diese jungen Menschen leisten. Trotz dem Wissen auf geringe Erfolgschancen ihre Produkte in unserer heutigen schnelllebigen Welt vermarkten zu können, haben sie den Mut ihre Ideen umzusetzen. Es ist der Geist in diesen jungen Denkern, welche uns alle zu Gewinnern macht.“

Weitere Informationen finden Sie auf businesswire.com.

Donner & Reuschel schafft mit SpeedLab intelligente Investmentinnovation

Die Privatbank Donner & Reuschel hat zwei innovative Fonds aufgelegt, deren Portfoliomanagement realtime von einer intelligenten Hochleistungssoftware unterstützt und kontrolliert wird. Marktdaten und Investments werden dazu realtime analysiert und daraus die permanente Optimierung des Portfolios entwickelt.

Der Fonds D&R SpeedLab eQuant Equity investiert in Aktieninvestments und der Fonds D&R Speed-Lab eQuant Income in Zinsprodukte. Beide Fonds basieren auf einer Technologie des Schweizer Fintech SpeedLab, mit dem die Privatbank 2016 eine Kooperation eingegangen ist. „Die Menge der Marktinformationen, die heute laufend aktualisiert zur Verfügung stehen, kann von menschlichen Analysten und Portfoliomanagern nicht mehr bewältigt werden“, sagt Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Daher hat sich die Privatbank entschlossen, bei ihren neuen Fonds eine Software einzusetzen, die Marktdaten intelligent analysiert. „Der entscheidende Punkt ist, dass bei unserer einzigartigen Technologie keine mathematischen Formeln oder Indikatoren eingesetzt werden. Das System erkennt aus den Marktdaten, welche Strategien in welcher Kombination in optimaler Weise eingesetzt werden“, erläutert Marcus Böhm, Gründer und CEO von SpeedLab. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Software die erzielten Ergebnisse mit den erwarteten Bewegungen abgleicht und daraus Schlüsse für die kommende Periode zieht, ohne dass ein Programmierer eingreifen müsste. Mit der eQuant-Technologie werden hohe Risikoprämien und die beste Sharpe Ratio im Branchenvergleich angestrebt. Entscheidend ist nicht die absolute Höhe der Wertentwicklung, sondern der Wert in Relation zum eingegangenen Risiko. Dies soll insbesondere bei hohen Volatilitäten, Krisenszenarien oder seitwärts laufenden Märkten für einen nachhaltigen Mehrwert sorgen.

Die von der Software entwickelten Anlagestrategien werden von Donner & Reuschel als Fondsmanager nach entsprechender Prüfung mit liquiden Lösungen auf europäische und US-amerikanische Aktien- bzw. Rentenindizes umgesetzt. Das Universum der eingesetzten Märkte soll Schritt für Schritt mit weiteren Fonds ausgebaut werden.

Informationen zu den neuen Fonds:

Name ISIN Verw. p.a. Anlageklasse
D&R SpeedLab eQuant Equity P* DE000A2H6715 1,8 % Aktienindizes Europa, USA
D&R SpeedLab eQuant Equity I** DE000A2H6723 0,9 % Aktienindizes Europa, USA
D&R SpeedLab eQuant Income P* DE000A2H6731 1,5 % Rentenindizes Europa, USA
D&R SpeedLab eQuant Income I** DE000A2H6749 0,9 % Rentenindizes Europa, USA

* Tranche für Privatanleger    ** Tranche für institutionelle Investoren

Als Service-KVG fungiert die ebenso wie Donner & Reuschel zur SIGNAL IDUNA-Gruppe gehörende HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.
Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Stark angestiegene Handelsaktivität im 4. Quartal 2017

Im 4. Quartal 2017 haben die Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) deutlich mehr Fonds geordert als im bisherigen Jahresverlauf und auch deutlich mehr als im Durchschnitt des Jahres 2016. Die stärkste Nachfrage zeigte sich bei Mischfonds und ETFs. Auch die Handelsaktivitäten befinden sich insgesamt auf einem Rekordniveau.

„Das Handelsvolumen ist im letzten Quartal 2017 auf ein Rekordniveau gestiegen, was zeigt, dass ebase-Kunden zum Jahresschluss ihre Aktivitäten deutlich verstärkt haben“, stellt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, fest. „Insbesondere Mischfonds und ETFs wurden sehr rege gehandelt.“ Noch im September hatten die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden mit einem Stand von 97 Prozentpunkten des Vorjahresdurchschnitts ein Jahrestief markiert. Dagegen lag die Handelsaktivitäten im Dezember bei 154 %, was bedeutet, dass die Aktivitäten um 54 Prozentpunkte höher als im Durchschnitt des Vorjahres waren. Auch für ETFs war der September 2017 mit 92,4 % der schwächste Monat des Jahres, wohingegen die Handelsaktivitäten in den folgenden drei Monaten kontinuierlich gestiegen sind. Mit einem Stand von 160,8 %, immerhin 60,8 Prozentpunkte mehr als im Jahresdurchschnitt 2016, schlossen die ETF-Handelsaktivitäten im Jahr 2017 auf Rekordniveau.

Die Ergebnisse bei den Kaufquotienten bestätigen das erfreuliche Ergebnis der Handelsaktivitäten. So weisen Mischfonds im 4. Quartal mit einem Kaufquotienten von 1,60 das beste Ergebnis innerhalb der aktiv gemanagten Fonds auf. „Bei Mischfonds lagen die Neuinvestments unserer Kunden um 60 Prozentpunkte über den Anteilsverkäufen“, stellt Geyer fest. Bei Aktienfonds übertrafen Mittelzuflüsse die Abflüsse um 15 Prozentpunkte. Dagegen hielten sich bei Renten- und Dachfonds Käufe und Verkäufe in den vergangenen drei Monaten in etwa die Waage. Regional standen bei den ebase-Kunden in den vergangenen drei Monaten Fondsinvestments in Japan (Kaufquotient: 1,60), Deutschland (Kaufquotient: 1,47), USA und Europa (Kaufquotient: je 1,33) sowie in Schwellenländern (Kaufquotient: 1,32) im Fokus.

„Nach einigen eher ruhigen Monaten im Sommer haben die ebase-Kunden zum Jahresende nochmal umfangreich neue Positionen aufgebaut. Das spricht für eine positive Erwartung unserer Kunden für das Anlagejahr 2018“, analysiert Geyer.

In besonderem Maße gilt das auch für ETFs, die in den vergangenen drei Monaten stark gefragt waren. Der durchschnittliche Kaufquotient für das 4. Quartal beläuft sich auf 2,21, was bedeutet, dass die Käufe die Verkäufe um 121 Prozentpunkte übertrafen. „Die Neuinvestments im 4. Quartal sind vor allem in weltweit investierende ETFs geflossen, sowie in solche, die in Schwellenländer, in Europa und in Deutschland anlegen“, führt Rudolf Geyer weiter aus. Der Kaufquotient von Welt-ETFs liegt beispielsweise bei 2,50 und von ETFs auf Schwellenländer bei 2,92. Bei ETFs auf europäische oder deutsche Indizes übersteigen die Käufe die Verkäufe um 126 beziehungsweise 124 Prozentpunkte.

„Das zeigt eindrucksvoll, dass ETFs bei unseren Kunden stark nachgefragt werden“, erklärt Geyer, „wobei die Neuinvestments keineswegs zu Lasten der aktiv gemanagten Fonds gehen – auch diese Fondsgattung weist unter dem Strich nach wie vor hohe Handelsaktivitäten und positive Mittelzuflüsse auf.“

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2016 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.  

Investorenvertrauen schützt vor aktivistischen Kampagnen

Die Zahl der aktivistischen Kampagnen steigt: in Kontinentaleuropa ebenso wie hierzulande. Während dies für börsennotierte Gesellschaften in den USA als auch in Großbritannien nichts Neues mehr ist, tun sich hiesige Unternehmen schwer damit. Ein Mittel, um sich für Kampagnen zu wappnen und eine effektive Verteidigung aufzubauen, ist Vertrauen. Das ist eines der Ergebnisse des Edelman Trust Barometer Special Reports 2017: Institutional Investors.

Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung, um aktivistischen Kampagnen erfolgreich zu begegnen und eine effektive Abwehrfront aufbauen zu können. Und genau hier gibt es einen enormen Handlungsbedarf: Denn laut dem „Edelman Trust Barometer Special Report 2017: Institutional Investors“ können sich 87 Prozent der befragten Long-only Asset Manager vorstellen, renommierte Aktivisten zu unterstützen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Wandel oder eine Änderung im Geschäftsmodell sinnvoll ist. „Das zeigt, dass der Dialog zwischen Management und Investoren nicht immer zielführend ist. Wenn Investoren das Geschäftsmodell hinterfragen, würde das – vorhandenes Vertrauen vorausgesetzt – in Einzelgesprächen thematisiert”, so Alexander Schmidt, Head of Financial Relations bei Edelman.ergo. „Besonders hervorzuheben ist, dass 80 Prozent der Befragten auch zu dem Schluss kommen, dass die meisten Unternehmen nicht auf eine Kampagne eines Aktivisten vorbereitet sind.”

Dass Vertrauen essentiell ist, belegen auch andere Ergebnisse der Studie: So sagen 77 Prozent der Institutionellen Investoren, dass sie in den letzten zwölf Monaten ihre Positionen bei Unternehmen, denen sie vertrauen, aufgestockt hätten. Vertrauen habe ebenfalls eine positive Auswirkung auf ihre Zustimmung zu Vorschlägen des Managements gehabt. Hingegen kauften 73 Prozent der Institutionellen Investoren keine Aktien, wenn sie dem Unternehmen nicht vertrauten. 

Die Rolle des Asset Managers wandelt sich

In Deutschland zeichnet sich ein Trend ab: Asset Manager engagieren sich immer stärker und greifen dabei auch auf das Instrumentarium der Aktivisten zurück. Immer häufiger treten diese bei Hauptversammlungen auf, beziehen öffentlich Stellung zur Geschäftsstrategie des Unternehmens oder äußern sich gegenüber Wirtschaftsmedien, anstatt in den klassischen direkten Austausch mit dem Management zu treten. Schmidt: „Wurden diese Punkte hierzulande bis vor einigen Jahren vornehmlich bei Investorengesprächen und Roadshows im One-on-one thematisiert, sind nun Kommentare in Medien oder auch Sprechbeiträge auf Hauptversammlungen durchaus opportun, um die eigene Meinung öffentlich kundzutun und durchzusetzen.“ 

Die Zukunft eines Unternehmens wird maßgeblich davon abhängen, ob es in der Lage ist, durch Kommunikation Vertrauen aufzubauen und Unsicherheiten auszuräumen. Gelingt dies nicht, läuft das Unternehmen Gefahr, Zielscheibe eines aktivistischen Angriffs zu werden. 

Für den Edelman Trust Barometer Special Report 2017: Institutional Investors wurden mehr als 100 Investoren in 14 Ländern befragt. Der Report ist online verfügbar unter:www.edelman.com/trust2017/institutional-investors.  

Über Edelman.ergo
Edelman.ergo ist eine der führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München und Teil von Edelman, einer der führenden globalen Communications Marketing Agenturen. Wir entwickeln kreative 360°-Kommunikation, die Unternehmen und Organisationen eine unverkennbare Stimme verleiht, ihre Kunden zu Fans macht und ihre Reputation schützt. Unsere 350 Experten beraten in den Bereichen Strategie & Executive Communication, Social Media & Digitales Marketing, Markenkommunikation, Unternehmenskommunikation, Corporate Affairs, Finanz- und Kapitalmarktkommunikation, Gesundheitskommunikation, Krisenkommunikation sowie Film-, Video- und Fotoproduktion. Die Leistungen des Bereichs Financial Communications and Services umfassen das gesamte Spektrum von der strategischen Beratung und Entwicklung der Equity Story bis hin zur Beratung in Sondersituationen, Pflichtveröffentlichungen und kapitalmarktbezogener Medienarbeit. Weitere Informationen unter www.edelmanergo.com.

First State Investments legt Fonds für nachhaltige börsennotierte Infrastrukturunternehmen auf

First State Investments lanciert den First State Sustainable Listed Infrastructure Fonds. Der Fonds investiert in börsennotierte Infrastrukturunternehmen mit dem Selektionsschwerpunkt Nachhaltigkeit und ist Teil der in Dublin, Irland ansässigen Fondspalette. Der Fonds soll die wachsende Nachfrage britischer und europäischer Investoren nach inflationsgeschütztem Einkommen und starkem Kapitalzuwachs bedienen und gleichzeitig die Nachhaltigkeitskriterien anspruchsvoller Investoren erfüllen.

Der First State Sustainable Listed Infrastructure Fonds besteht aus einem hoch konzentrierten Aktienportfolio global gelisteter Infrastrukturunternehmen. Das Team rund um Portfoliomanagerin Rebecca Sherlock mit Sitz in Sidney verfolgt bei der Aktienselektion einen Best-in-Class-Ansatz mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, der einen maßgeschneiderten Portfolioaufbau sowie ein aktives Engagement in Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen beinhaltet.

Gemäß der Anlagephilosophie des Fonds legt das Team Wert auf langfristige Investitionen in Qualitätsunternehmen. Betrachtet werden hierbei Infrastrukturunternehmen in Branchen mit hohen Markteintrittsbarrieren, einer starken Preissetzungsmacht, nachhaltigem Wachstum und vorhersehbarem Cashflow. Das Anlageuniversum umfasst Versorgungsunternehmen, Mautstrecken, Personen- und Güterschienentransport, Häfen, Flughäfen, Pipelines und Lagereinrichtungen sowie Mobilfunkmasten und Satelliten.

Der neue Fonds baut auf First States langjährige Expertise für börsennotierte und direkte Infrastrukturinvestments sowie auf die bereits zehnjährige Leistungsbilanz in der Anlageklasse global gelisteter Infrastruktur-Assets. Zudem wird First States weitreichendes Engagement für nachhaltige Investments über die verschiedenen Anlageklassen hinweg durch den neu aufgelegten Fonds ergänzt.

Peter Meany, Head of Global Listed Infrastructure bei First State: „Unsere Klienten suchen nach Investmentlösungen, die ihrer Verpflichtung für nachhaltige Investments gerecht werden. Die Auflegung des First State Sustainable Listed Infrastructure Fonds spiegelt die Nachfrage unserer institutionellen Investoren nach Realeinkommen und strukturellem Wachstum von Infrastruktur-Assets wider sowie die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Investmentkriterien.“

Rebecca Sherlock, Portfoliomanagerin des First State Sustainable Listed Infrastructure Fonds: „Infrastruktur-Assets sind großumfängliche, langlebige und materielle Assets, die meist einen großen ökologischen Fußabdruck hinterlassen und daher eine breite Zustimmung innerhalb der Öffentlichkeit benötigen. Dies bedeutet, dass bereits kleine Änderungen in der Art und Weise wie ein Unternehmen agiert, Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt hat sowie auf die Fähigkeit nachhaltig positive Renditen zu erwirtschaften. Dieser Fonds wurde aufgrund unserer fundamentalen Überzeugung entwickelt, dass ein Fokus auf Nachhaltigkeit wesentlich ist, um Risiken zu reduzieren und langfristig die Chance auf positive Renditen zu wahren.“

MiFID II – Neue Regeln für Depotbanken wirken sich bereits heute indirekt auf Vermittler aus

Fondsplattformen (Depotbanken) unterliegen seit dem 03. Januar 2018 vollumfänglich den neuen Vorgaben der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II). ebase empfindet die von Vermittlerverbänden geübte und inzwischen von den Medien breit publizierte Kritik an den diesbezüglichen Zusatzvereinbarungen in weiten Teilen als unberechtigt.

Auch wenn die angepasste Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV), die regeln wird, welche Pflichten auf freie Vermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) im Rahmen der MiFID-II-Umsetzung zukommen, bisher noch nicht einmal im Entwurf vorliegt, haben bereits die seit Beginn diesen Jahres für die Depotbanken geltenden neuen Vorschriften Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen Banken und Vermittlern und zwingen die Partner, bei manchen Themen noch enger zusammenzuarbeiten. Insbesondere Vermittlerpools sind auch aufgrund der Vielschichtigkeit ihres Geschäftsmodells aufgefordert, hier konstruktiv mitzuwirken.

Pflichten von Depotbanken und Vermittlern vertraglich abstimmen

Obwohl die Depotbanken keine Anlageberatung oder -vermittlung betreiben, sondern ihr Dienstleistungsangebot sich auf die Depotführung und die Abwicklung von Geschäften im reinen Ausführungsgeschäft (execution only) oder bei komplexen Fonds im beratungsfreien Geschäft beschränkt, müssen die Depotbanken beispielsweise auch die neuen Anforderungen der MiFID II zur Kostentransparenz und zur Product Governance vollumfänglich beachten. Um sicherzustellen, dass durch die MiFID II von den Depotbanken neu geforderte Kundeninformationen auch beim Endkunden ankommen, müssen die Banken insoweit die Vermittler, die im direkten Kontakt mit den Endkunden stehen, vertraglich in die Pflicht nehmen.

Kontrolle über Zuwendungen

Gemäß den neuen Vorgaben der MiFID II müssen die Depotbanken nachweisen können, dass jegliche von ihnen an Dritte (Vermittler etc.) gewährten Zuwendungen dazu bestimmt sind, die Qualität der jeweiligen Dienstleistung für den Kunden zu verbessern. Die Gewährung fortlaufender Vertriebsprovisionen durch die Depotbanken an die Vermittler ist nur dann gerechtfertigt, wenn den Provisionszahlungen auch eine fortlaufende Qualitätsverbesserung für den Kunden gegenübersteht. Nach dem aktuellen Stand der neuen Anforderungen an das Zuwendungs- und Verwendungsverzeichnis, welches von jeder Depotbank zu führen ist, müssen die Banken für sämtliche gewährten Zuwendungen angeben, wie diese die Qualität, bezogen auf die für den betreffenden Kunden jeweils erbrachte Wertpapierdienstleistung, verbessern. Da ausschließlich die Vermittler wissen, wie die erhaltenen Zuwendungen tatsächlich verwendet werden, müssen die Depotbanken diesen gewisse Nachweispflichten vertraglich auferlegen.

Neue Pflicht zur Zielmarktprüfung

Der Vertrieb von Finanzinstrumenten außerhalb des vom Hersteller festgelegten Zielmarktes ist nach den neuen Regelungen der MiFID II in Einzelfällen grundsätzlich möglich. Allerdings erfordert der Vertrieb außerhalb des Zielmarkts einen hohen Abstimmungsbedarf zwischen Depotbanken und Vermittlern, die als Vertreiber beide zur Zielmarktprüfung verpflichtet sind. Voneinander abweichende Ergebnisse der Zielmarktprüfung sollten hier im Interesse der Endkunden unbedingt vermieden werden. Verkäufe außerhalb des Zielmarkts sind zudem an den Hersteller zurück zu melden (Ausnahme Verkäufe außerhalb des Zielmarkts im Rahmen Anlageberatung auf Portfoliobasis), was einen zusätzlichen Dokumentationsaufwand erfordert. Schließlich birgt ein Vertrieb außerhalb des vom Hersteller festgelegten Zielmarktes auch noch nicht abschätzbare zivilrechtliche Haftungsrisiken.

Konstruktive Haltung als Ausgangspunkt der weiteren Entwicklung

ebase bedauert die aufgrund der öffentlich wirksam verbreiteten Kritik an den Zusatzvereinbarungen zu beobachtende Haltung einiger weniger Partner, die Vertragsergänzungen pauschal abzulehnen. Auch die Idee einer kollektiv zu erarbeitenden Lösung über die Ebene der Verbände als Interessensvertreter der Vermittler auf der einen Seite und der einzelnen Depotbanken auf der anderen Seite hält ebase für nicht zielführend. Auch wenn der Gesetzgeber noch offene Punkte schließen muss, müssen die laufenden Geschäfte in dem arbeitsteiligen Prozess zwischen Vermittler und Depotbank den jeweiligen aufsichtsrechtlichen und gesetzlichen Pflichten entsprechend abgewickelt werden. Beide Seiten sollten somit konstruktiv und vorausschauend mit der durch den Gesetzgeber verursachten unklaren Situation umgehen und zukunftsorientierte Lösungen anstreben.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

VanEck verstärkt Fokus auf den italienischen Markt und treibt Wachstumskurs voran

VanEck baut seine im vergangenen Jahr begonnenen Geschäftsaktivitäten in Italien weiter aus: Mit der Neueinstellung von Salvatore Catalano besetzt der US-amerikanischen Asset Manager den Posten des Associate Director, International Business and Sales. Catalano verfügt über umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen europäischen Märkten. Zudem bringt er im Bereich Portfolio Management ebenso Expertise mit wie im Private Banking. Damit setzt VanEck seine europäische Expansionsstrategie fort. Vor neun Monaten hatte das seit 1955 familiengeführte Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten auf dem italienischen Markt gestartet und seither kontinuierlich ausgebaut.

„Der italienische Markt ist für uns als einer der europäischen Kernmärkte von zentraler Bedeutung. Neben unserem neu eingeführten Schwerpunkt auf digitalen Währungen ist diese Expansion ein wichtiges Anliegen und folgt als logischer Schritt auf den Markteintritt in Italien sowie mehrere Produktlaunches an europäischen Börsen im Jahr 2017“, erklärt Philipp Schlegel, Geschäftsführer von VanEck Schweiz. „Wir freuen uns, dass wir mit Salvatore Catalano einen derart versierten Experten gewinnen konnten, der die internationale Perspektive mit europäischen Besonderheiten sowie italienischen Insights zu vereinen vermag.“

„Ich freue mich auf den neuen Verantwortungsbereich bei VanEck. Wie bei kaum einer anderen Stelle kann ich meine Fähigkeiten aus 18 Jahren Berufserfahrung bei verschiedenen europäischen Banken und Finanzinstituten einbringen. Der italienische Markt ist für mich eine Herzensangelegenheit. Umso mehr erfreut es mich, dass die gelisteten ETFs von VanEck ausgezeichnet zu den Bedürfnissen der italienischen institutionellen Anleger passen“, sagt Salvatore Catalano.

Catalano war vor seinem Wechsel zu VanEck im November 2017 als Vice President bei Sal. Oppenheim beziehungsweise der Deutschen Bank tätig, wo er vermögende Privatkunden betreute. Weitere Stationen seiner Karriere umfassen die britische Privatbank Coutts & Co, wo er zunächst als Portfoliomanager und anschließend als Private Banker beschäftigt war. Er ist Certified International Wealth Manager CIWM (AZEK Zurich) und strebt zurzeit das Certificate of Advanced Studies in Digital Finance (HWZ Zurich) an.

Über VanEck
VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.

Vontobel Asset Management stärkt die Expertise für Schwellenländer-Anleihen mit neuem Senior Portfoliomanager

Thierry Larose verstärkt das für seine Kompetenzen preisgekrönte Schwellenländeranleihen-Team von Vontobel Asset Management. Er wird für Titel in Lokalwährungen zuständig sein.

Thierry Larose verfügt über fast drei Jahrzehnte Branchenerfahrung und eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz. Er kommt von Degroof Petercam Asset Management in Brüssel zu Vontobel Asset Management. Dort war er Portfoliomanager des Emerging Market Sustainable Bonds Fund, der von Morningstar ein 5-Sterne Rating erhielt. 2017 zeichnete Thomson Reuters Lipper Europe den Fonds zudem als «Best Fund Over 3 Years» in der Kategorie Bond Emerging Market Global Local Currency aus. Thierry Larose verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Volkswirtschaftslehre von der Universität Lüttich mit Spezialisierung in Ökonometrie, Finanzanalyse und Portfoliomanagement.

Luc D’hooge, Head of Emerging Markets Bonds bei Vontobel Asset Management, betont: „Die Ernennung von Thierry Larose zeigt, wie wichtig es uns ist, dass wir für unsere Anleger mit den allerbesten Portfoliomanagern für Schwellenländeranleihen aufwarten können. Thierrys Erfolgsausweis ist branchenweit anerkannt und seine Expertise mit Titeln in Lokalwährungen eine wichtige Ergänzung in unserem Team.“ 

Vontobel Asset Management
Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Fidelity ernennt Leiter für nachhaltiges Investieren

Michael Gibb wird “Head of Stewardship and Sustainable Investing" bei Fidelity International. Das Unternehmen hat diese Stelle im Rahmen seines kontinuierlichen Engagements für nachhaltiges Investieren neu geschaffen.

Michael Gibb managt künftig Fidelitys Strategie in den Bereichen Engagement, Stimmrechtspolitik und Integration von ESG-Themen für die gesamte aktive Produktpalette des Asset Managers. Er wird die Aktivitäten innerhalb des ESG-Teams leiten und dazu beitragen, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren noch stärker in die Anlageprozesse von Fidelity zu integrieren. Er berichtet an Paras Anand, Chefanlagestratege (CIO) für Aktien bei Fidelity.

Michael Gibb hat mehr als 17 Jahre Investmenterfahrung. Seine Karriere begann als Fondsmanager für asiatische Aktien. Er war für mehrere führende Investmentgesellschaften tätig, unter anderem für Martin Currie Investment Management, Credit Suisse und Gartmore Investment Managers. Er absolvierte ein MBA-Studium an der University of Edinburgh Business School mit Schwerpunkt ESG-Engagement.

Paras Anand, kommentiert die Ernennung: „Michael Gibb bringt eine langjährige Erfahrung mit. Mit seiner frischen Perspektive werden wir unseren Dialog mit Unternehmen über zahlreiche Themen, die sich auf ihre Nachhaltigkeit auswirken, weiter voranbringen. Er bereichert unser Team enorm und wird unsere Engagement-Aktivitäten sowie die Stimmrechtspolitik, also auch die ESG-Integration und das Reporting für sämtliche Anlageklassen leiten.“

Hannover Leasing erweitert Geschäftsführung mit Sebastian Hartrott

Hannover Leasing, ein Unternehmen der CORESTATE Gruppe, hat seine Geschäftsführung von zwei auf drei Mitglieder aufgestockt und Sebastian Hartrott, zuvor Head of Legal, mit Wirkung zum 1. Dezember 2017 zum Managing Director befördert.

Hartrott erweitert die bisher amtierende Geschäftsführung bestehend aus Marcus Menne und Michael Ruhl. Hartrott verantwortet künftig unter anderem die Bereiche Recht, Compliance, IT, Informationssicherheit, Strukturierung, Prospektierung und Betriebsorganisation.

Hartrott wechselte 2015 zur Hannover Leasing-Gruppe und war dort als Head of Legal bislang insbesondere für investment- und gesellschaftsrechtliche Belange zuständig. Davor arbeitete er acht Jahre bei verschiedenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, unter anderem bei PricewaterhouseCoopers in München. Als externer Berater kümmerte er sich seinerzeit um die juristischen Aspekte der Neuaufstellung der Hannover Leasing als Kapitalverwaltungsgesellschaft nach der AIFM-Richtlinie. Der 41-jährige Volljurist studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Seit 2016 ist er Lehrbeauftragter für Finanz- und Kapitalmarktrecht an der Hochschule Fresenius in München.

Michael Ruhl: „Die Hannover Leasing stellt ihre Geschäftsführung breiter auf, um vor allem für die immer komplexer werdenden regulatorischen Anforderungen gewappnet zu sein. Mit der Berufung von Sebastian Hartrott holen wir einen Spezialisten an die Spitze unseres Unternehmens, der komplexe rechtliche Themen hervorragend zu managen weiß.“

Aviva Investors ernennt Torben Dunkel zum Head of Institutional, DACH

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, verstärkt ab sofort ihr Client Solutions Team mit Torben Dunkel als Head of Institutional Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). Er berichtet an Remi Casals, Head of European Institutional Client Solutions.

Torben Dunkel ist künftig aus Frankfurt heraus für den Ausbau von Aviva Investors institutioneller Plattform mit Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften und anderen institutionellen Investoren in der DACH-Region verantwortlich.

Zuletzt war er als Executive Director, Institutional Sales bei Robeco Institutional Asset Management tätig. Davor absolvierte er Stationen als Director, Institutional Sales bei Selinus Capital und sowie als Vice President, Institutional Client Group Europe bei J.P. Morgan Asset Management (Europe).

Remi Casals, Head of European Institutional Client Solutions, sagt: „Ich freue mich, Torben Dunkel bei Aviva Investors willkommen zu heißen. Wir sehen großes Potenzial, unsere institutionelle Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen. Mit Torbens Erfahrung können wir unseren Kunden in Zukunft noch bessere Lösungen bieten, um ihre Anlageziele zu erreichen.“

Aviva Investors
Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 400 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 30. Juni 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Das verwaltete Vermögen beträgt 39,1 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.avivainvestors.com

Union Investment setzt Meilensteine für Wachstum im Immobiliengeschäft

Union Investment hat die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an den Immobilienmärkten im zurückliegenden Jahr genutzt und die Portfolios ihrer Offenen Immobilienfonds durch An- und Verkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund 3,8 Milliarden Euro gezielt weiterentwickelt. Das von Union Investment aktiv gemanagte Immobilien-Fondsvermögen stieg im Jahresverlauf von 31,8 Milliarden Euro auf 34,5 Milliarden Euro. „Zu diesem exzellenten Ergebnis passt die Weichenstellung für zukünftiges Wachstum, die wir 2017 einerseits durch den Einstieg in das Wohnimmobiliensegment und andererseits im Bereich der Digitalisierung vorgenommen haben“, erläutert Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Unternehmerisch haben wir zwei wichtige Schritte eingeleitet, um unsere führende Marktposition in Deutschland und Europa weiter auszubauen.“ Der im Mai 2017 von Union Investment und der Zentral Boden Immobilien AG gemeinsam aufgelegte UniImmo: Wohnen ZBI war vom Start weg der größte in Deutschland vertriebene Wohnimmobilienfonds für Privatanleger. Die im September 2017 vereinbarte strategische Beteiligung an der Datenraumlösung Architrave eröffnet Union Investment zusätzliche Perspektiven zur Erweiterung ihres Geschäftsmodells im Bereich des digitalen Immobilienmanagements. 

„Wie 2017 mit dem erfolgreichen Einstieg in die Themen Wohnen und Micro-Living werden wir in diesem Jahr weitere Möglichkeiten zur Diversifizierung unseres Lösungsangebotes prüfen“, sagt Dr. Reinhard Kutscher. „Dazu gehört es auch, neue Kompetenzen aufzubauen und neue Wege einzuschlagen, für die strategische Beteiligungen wie zuletzt an der ZBI oder an Architrave modellhaft sein können.“

Wie Dr. Reinhard Kutscher betont, soll das angestrebte Wachstum jedoch auch künftig nicht um jeden Preis erfolgen. „Wir haben in den letzten Jahren eine sehr vernünftige Balance zwischen Neuabsatz und Investitionsmöglichkeiten gefunden, die steigende Risiken an den Investmentmärkten berücksichtigt.“ So stehen den 2017 bei privaten und institutionellen Anlegern eingesammelten Mitteln von 2,9 Milliarden Euro Ankäufe von Immobilien mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro gegenüber. Im Vorjahr hatte Union Investment noch für rund 4 Milliarden Euro Immobilien erworben. 

„Natürlich erfordert der hohe Wettbewerb um gute Objekte von Immobilienmanagern derzeit eine besonders hohe Flexibilität. Unser Maßstab für jeden einzelnen Deal ist jedoch immer das Anlegerversprechen einer möglichst schwankungsarmen Rendite, was absolut keine Abstriche bei der Qualität der Ankaufsobjekte erlaubt“, so Dr. Reinhard Kutscher. 

Schwerpunkt bei mittleren bis kleinen Losgrößen

Bei den Gewerbeimmobilien war 2017 das größte Investment der für rund 380 Millionen Euro erworbene Magnolia Park in Breslau für den UniImmo: Europa, der auch insgesamt das stärkste Wachstum in der Immobilienfonds-Familie von Union Investment hinlegte. Besonders erfolgreich waren die Ankaufsaktivitäten von Union Investment im mittleren bis kleinvolumigen Marktsegment, in dem sich der Hamburger Immobilien-Investmentmanager zukünftig noch sichtbarer positionieren will: Bei 20 Transaktionen lag der Investmentbetrag unterhalb von 100 Millionen Euro, bei 13 davon sogar unterhalb von 50 Millionen Euro. 

Die im abgeschlossenen Geschäftsjahr getätigten 27 Objektkäufe im gewerblichen Bereich verteilen sich auf sieben Ländermärkte: Deutschland, Großbritannien, Polen, Schweden, Österreich, Spanien und die USA. Mit zwölf Ankäufen und einem Volumen von 480 Millionen Euro war Union Investment in den deutschen Gewerbeimmobilienmärkten besonders aktiv. Das höchste Ankaufsvolumen entfielt jedoch wie im Vorjahr erneut auf die US-Märkte. In Denver, Portland, Seattle und Washington D.C.. sicherte sich Union Investment insgesamt fünf Büro- und Hotelobjekte im Volumen von rund 780 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den 27 Ankäufen realisierten die Investmentteams unter der Leitung von Martin J. Brühl im zurückliegenden Jahr 19 Objektverkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro. Das Verkaufsprogramm umfasste Standorte wie Den Haag, Brüssel-Zaventem, Budapest oder Jerez de la Frontera, aus denen sich Union Investment strategisch zurückziehen wollte.

Neue Hotelmärkte in Mexiko und Australien im Blick 

Einen überproportional starken Beitrag zur Ankaufsbilanz 2017 lieferte der Hotelbereich, auf den insgesamt fünf Transaktionen in Deutschland, Polen und den USA mit einem Gesamtvolumen von rund 460 Millionen Euro entfielen. „Die forcierten Ankäufe von Hotels außerhalb Deutschlands tragen zur sektoralen und geografischen Diversifikation unserer Fonds bei“, sagt Martin J. Brühl, Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäftsführung. „Die US-amerikanischen Hotelmärkte bleiben mit ihrem hohen Bedarf an modernen Hotels attraktiv für weitere Investments. Auch in Mexiko und Australien, wo wir seit Jahren investiert sind, ist eine Erweiterung des Anlagespektrums auf Hotels in Zukunft denkbar.“

LRI Group lanciert zwei Erneuerbare Energien-Fonds gemeinsam mit Ventusolar Global Capital

LRI Group lanciert zwei Reserved Alternative Investment Funds (RAIF) mit Ventusolar Global Capital GmbH (VCG), einem Spezialisten für Investitionen in Erneuerbare Energien.

VCG bietet institutionellen Kunden über die beiden Fonds Zugang zu Projekten in den Bereichen Wind, Photovoltaik (PV) und Wasser mit dem geographischen Fokus auf Kanada, USA und Europa. Der erste Fonds Ventusolar Green Energy I mit einer erwarteten Rendite von 6 % investiert in Beteiligungen an Gesellschaften (SPVs) mit bereits in Betrieb befindlichen Anlagen. Der zweite Fonds Ventusolar Green Development I fokussiert auf Beteiligungen an Projektentwicklungen von Wind und PV-Anlagen und strebt eine Rendite von 12% jährlich an. Beide Fonds richten sich an Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherungen und Family Offices und verfügen aktuell über eine Vertriebszulassung in Deutschland.

„Ventusolar Global Capital konzentriert sich auf den permanent wachsenden Weltmarkt im Bereich der Erneuerbaren Energien. Hierbei setzt VGC seinen Fokus auf die Near- und Onshore-Windkraft, die Freiflächen-Photovoltaik sowie die große Wasserkraft, insbesondere in Kanada, aber auch in den USA und Europa,“ sagt Sven J. Matten, CEO bei Ventusolar Global Capital.

Ventusolar verfügt in den einzelnen Regionen über ein großes Netzwerk zu lokal ansässigen Projektentwicklern, örtlichen Behörden und Energieversorgern sowie zu internationalen Herstellern von Windturbinen bzw. Solarpanälen. „Damit können wir innerhalb kurzer Zeit eine ausreichende Anzahl von erstklassigen, rentablen Projekten für die Investition sichern,“ so Matten weiter. Zudem verfügt VGC über eine umfassende Investitionspipeline, welche laufend aktualisiert, weiterentwickelt und analysiert wird. Matten: „Dadurch können wir für beide Fonds innerhalb kurzer Zeit eine ausreichende Anzahl von hochwertigen sowie rentablen Projekten für die Investition sichern.“

„Wir freuen uns, mit einem erfahrenen Partner wie Ventusolar die beiden Fonds zu lancieren,“ fügt Michael Sanders, Vorstand der LRI Invest S.A. zu. „Seit Einführung der RAIF-Struktur 2016 verzeichnen wir eine steigende Nachfrage insbesondere in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur. Institutionelle Investoren mit Interesse an schnellen time-to-market, die sich in der Fundraising Phase befinden oder sich bereits in der Vergangenheit mit Offshore-Strukturen auseinandergesetzt haben und aufgrund der Onshore-Lösung nicht zwingend voll regulierte Vehikel benötigen, zeigen sich dem RAIF gegenüber besonders aufgeschlossen.“

LRI Invest S.A. agiert als vollumfänglicher Alternative Investment Fund Manager (AIFM) für beide Fonds. Der RAIF ist eine neue Art von AIF (Alternative Investment Funds), welcher der AIFM-Richtlinie unterliegt und sich am Luxemburger Spezialfonds (SIF) orientiert. Da er jedoch nicht der Aufsicht durch die Luxemburger Aufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) unterliegt, bietet der RAIF einen schnelleren Marktzugang. Der RAIF wird von einem autorisierten AIFM verwaltet. Dadurch ist eine Vermarktung an professionelle Investoren in der EU gemäß der AIFM-Richtlinie sowie eine Umwandlung zu einem späteren Zeitpunkt in SIF-Strukturen möglich. 

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungs-gesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds. 

Über Ventusolar Global Capital (GmbH)
VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL GmbH ist eine deutsch-kanadische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in München, Deutschland. Die Hauptanteilseigner sind neben der institutionellen Gabler-Saliter Bankgeschäft AG die Geschäftsführer der Gesellschaft. VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL ist ein Investment Advisor mit einem erfahrenen Managementteam und verfügt über eine Zulassung gemäß §34f GewO. Das Unternehmen bietet, gemeinsam mit seinen Partnern, institutionellen Investoren Zugang zu Investitionen in Erneuerbare Energien. Das Netzwerk von VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL besteht aus lokalen Partnern, Behörden und Energieerzeugern sowie internationalen Generalunternehmern (EPCs / engineering, procurement and construction) und Produzenten von Solar Panels und Windturbinen. 

DJE Kapital AG erweitert Dividendenfonds-Portfolio um DJE – Buyback & Dividend

Die DJE Investment S.A., Tochter der DJE Kapital AG, hat am 01. Dezember 2017 den Aktienfonds DJE – Buyback & Dividend PA (ISIN LU1681425010) aufgelegt. Anlageschwerpunkt sind Titel von Qualitätsunternehmen mit strukturell langfristigen Wachstumschancen, die ihre Aktionäre über Aktienrückkäufe und/oder Dividendenzahlungen an ihrer Profitabilität teilhaben lassen. Anleger haben durch die Investition in den Fonds die Möglichkeit, von beiden Formen der Gewinnausschüttung – Dividendenzahlung und Aktienrückkauf – zu profitieren. Ziel des Fonds ist die Erreichung einer möglichst hohen Gesamtrendite, die sich aus Dividenden, Aktienrückkäufen und Kurssteigerungen ergibt. Angepeilt wird eine jährliche Ausschüttung von 5 Prozent des NAV am Stichtag, die jedoch nicht garantiert werden kann.

Philipp Haas, verantwortlicher Fondsmanager, sagt: „Mit dem DJE – Buyback & Dividend bringen wir das Beste aus zwei Welten zusammen: Wir investieren in Qualitätsunternehmen, die über ein strukturelles, langfristiges Wachstum verfügen und darüber hinaus ihre Aktionäre über Aktienrückkäufe und/oder Dividenden an ihrem Erfolg teilhaben lassen. Bei der Aktienauswahl und Gewichtung setzen wir auf einen strukturierten vierstufigen Analyseprozess, der Qualität, Bewertung, Momentum und verhaltensökonomische Faktoren berücksichtigt. Mihilfe von selbst entwickelten Modellen haben wir die Möglichkeit, die einzelnen Positionen des Fonds insbesondere mit Blick auf Qualität und Wachstum in Bezug auf eine angemessene Bewertung bestmöglich zu steuern.“

Der DJE – Buyback & Dividend zielt darauf ab, möglichst gute Unternehmen zu möglichst günstigen Preisen zu erwerben. Das Research wird dabei durch einen regelmäßigen Austausch mit den Unternehmen untermauert. Der Fonds investiert sowohl in kleine als auch in große Unternehmen. Aus Risikogesichtspunkten wird großer Wert auf eine breite geografische Streuung über die Regionen Europa, die Emerging Markets und die USA gelegt. Einen Fokus auf bestimmte Sektoren legt der Fonds dabei nicht.

Disclaimer 
Die DJE Kapital AG setzt regelmäßig den in dieser Mitteilung genannten Fonds DJE – Buyback & Dividend, in ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ein. Diese Mitteilung kann die Volumina und Kurse des Finanzinstruments DJE – Buyback & Dividend positiv beeinflussen. Hieraus könnte die DJE Kapital AG und / oder die DJE Investment S.A. anschließend Nutzen ziehen, da durch potentielle Erhöhungen der Kurse, das von ihr verwaltete Vermögen steigen könnte. Damit könnten sich die von der DJE Gruppe zu berechnenden Gebühren und Provisionen und folglich die Einnahmen der DJE Gruppe erhöhen. 
Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters oder des Anlageberaters ausgeglichen werden können. Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb der in dieser Information genannten Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlagerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie kostenfrei in deutscher Sprache unter www.dje.de erhalten.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell rund12 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Fidelity International stärkt Onshore-Geschäft in China

Vor einem Jahr hatte Fidelity International von den chinesischen Regulierungsbehörden als erster internationaler Asset Manager die Qualifikation als privater Vermögensverwalter erhalten. Diese ermöglicht es Fidelity, private Investmentprodukte für in China ansässige institutionelle und High-Networth-Investoren anzubietenZuvor waren ausländische Asset Manager nur überJoint Ventures, die mehrheitlich chinesischen Unternehmen gehörten, in China aktiv1.

Im Rahmen dieser Qualifikation legt Fidelity nun zwei weitere Fonds für den Onshore-Markt in China auf. Neben dem ersten A-Aktien-Privatfonds kommt auch ein zweiter Rentenfonds auf den Markt. Damit unterstreicht Fidelity sein langfristiges Engagement am chinesischen Markt. So eröffnete das Unternehmen 1981 sein erstes Büro in Hongkong. Seit 2004 ist Fidelity in China aktiv, seit 2015 mit einer Tochtergesellschaft im Rahmen des Wholly-Foreign-Owned-Enterprise-Programms (WFOE2).

Bei den beiden neuen Fonds handelt es sich um den AktienfondsFidelity China Equity No. 1 Private Fund und den RentenfondsFidelity China Bond Opportunity No. 1 Private Fund. Der Aktienfonds legt hauptsächlich am Markt für chinesische A-Aktien an. Der Rentenfonds ist der zweite private Rentenfonds von Fidelity International. Er zielt auf die Generierung von Erträgen und Kapitalzuwachs ab und wird von Freddy Wong gemanagt. 

Jackson Lee, Leiter des China-Geschäfts bei Fidelity Internationalerläutert: „Die Aufnahme chinesischer A-Aktien in den MSCI-Aktienindex für Schwellenländer im Juni 2018 markiert einen weiteren Schritt hin zur Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte, der sich für Anleger positiv auswirken wird. Wir sind bestrebt, unser Produktangebot in den nächsten zwei bis drei Jahren weiterzuentwickeln, damit Anleger in China ihre Investmentbedürfnisse erfüllen können.“

Über Fidelity in China
Die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Fidelity International in Shanghai wurde im September 2015 gegründet. Im Januar 2017 erhielt sie als erster globaler Asset Manager die Geschäftslizenz für die private Vermögensverwaltung in Festlandchina von der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde (AMAC). Damit kann Fidelity International als privater Vermögensverwalter in China agieren. Vor der Gründung der hundertprozentigen Tochtergesellschaft als WFOE hatte Fidelity International bereits 2004 und 2008 repräsentative Büros in Shanghai und Peking eröffnet. Darüber hinaus verfügt die Fondsgesellschaft über ein Operations- und Technologiezentrum in Dalian mit knapp 500 Mitarbeitern. 

Fidelity International legt bereits seit 20 Jahren in China an. Im Rahmen des so genannten „Qualified Foreign Institutional Investors (QFII)“-Programms verfügt Fidelity über eine Quote von 1,2 Milliarden US-Dollar für Anlagen auf chinesischen Wertpapiermärkten. Daneben wurde der Fondsgesellschaft eine Quote in Höhe von 460 Millionen Renminbi unter dem RMB Qualified Foreign Institutional Investor (RQFII)-Programmeingeräumt.


1) Siehe auch https://www.cnbc.com/2017/08/21/global-funds-expanding-into-massive-chinese-investment-market.html
2) Siehe auch http://www.china-briefing.com/news/2013/09/26/die-grundung-eines-wfoe-in-china-2.html 

Jupiter baut mit Thomas Hammer sein deutsches Vertriebsteam aus

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter forciert mit Thomas Hammer seine Vertriebsaktivitäten in Deutschland. Als Vertriebsdirektor Westdeutschland ist Hammer (44) ab sofort in der Region für den Vertrieb an Sparkassen, Volksbanken, Vermögensverwalter sowie freie Vermittler verantwortlich. Er berichtet direkt an Andrej Brodnik, Head of Continental Europe bei Jupiter.

Thomas Hammer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Asset Management und im Vertrieb diverser Finanzprodukte. Zuletzt war er als Head of Retail Business Development Deutschland & Österreich bei der MainFirst Bank / MainFirst Asset Management tätig. Weitere Stationen absolvierte Hammer bei Allianz Global Investors Europe sowie Carmignac. Hammer hält einen Master in Finance & Banking und war zudem im akademischen Bereich u.a. als Gast-Professor an der International School of Management aktiv.

Andrej Brodnik sagt: „Mit Thomas Hammer verstärken wir unser Team um einen erfahrenen Vertriebsexperten, der über eine langjährige Expertise, tiefes Marktverständnis und ein weitreichendes Netzwerk verfügt. Wir möchten unseren Bestands- und potentiellen Neukunden in der Region Westdeutschland nicht nur unsere Fondsprodukte anbieten, sondern auch unsere Zusammenarbeit mit ihnen weiter optimieren. Dies erreichen wir in erster Linie durch eine größtmögliche Präsenz vor Ort.“

Aktuell besteht das deutsche Team aus neun Vertriebsexperten, die wiederum Teil des 14-köpfigen Jupiter Vertriebsteams für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind.

Über Jupiter Asset Management Limited
Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 21 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 30. September 2017 auf 54,9 Milliarden Euro. 
Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelanleihen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.