LFDE - Echiquier Entrepreneurs schlägt neues Kapitel auf

Der auf Investments in europäische Small- und Mid-Caps ausgerichtete Echiquier Entrepreneurs aus dem Hause LFDE – La Financière de l’Echiquier schlägt nunmehr ein neues Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte auf. Die Erfolgsbilanz des Aktienfonds, der im Oktober sein 5-jähriges Bestehen feierte, beläuft sich auf einen kumulierten Wertzuwachs von 99 Prozent per 31. Oktober 2018. Im gleichen Zeitraum legte der Referenzindex lediglich 54 Prozent zu, was für den Echiquier Entrepreneurs eine Überrendite von 45 Prozentpunkten bedeutet.

Dank dieser bemerkenswerten Performance liegt der Fonds auf Rang 1 in der Kategorie der europäischen Small- und Mid-Caps über 5 Jahre1. Das Anlegermagazin „Börse Online“ wiederum hat ihn aktuell mit Euro-Fonds-Note 1 ausgezeichnet, was bedeutet, dass er hinsichtlich seiner Chancen-Risiko-Relation im Vergleich zum Marktsegment und den konkurrierenden Fonds erfolgreicher ist.

Die jüngste Entwicklung des Fonds spiegelt dagegen die schwache Marktentwicklung des Segments europäischer Nebenwerte wider, dem sich das Fondsmanagement-Team um Stéphanie Bobtcheff nicht vollständig entziehen konnte. „Der Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen ist nach mehreren erfolgreichen Jahren im Jahr 2018 ins Stocken geraten“, erklärt sie. „In der Folge waren viele Fonds mit Mittelabflüssen konfrontiert, sodass sie Positionen abstoßen mussten, was die Aktienkurse unter Druck setzte.“

In diesem schwierigen Umfeld hat sich der Echiquier Entrepreneurs nach seiner vierjährigen kräftigen Überperformance gut behauptet und den Abstand zu seiner Peergroup weiter ausbauen können. „Dank unserer strategischen Titelselektion, unserer vorsichtigen Positionierung mit einer 15-prozentigen Cash-Position Anfang Oktober und der effizienten geografischen Diversifikation, konnten wir die Verluste stark begrenzen“, so die Fondsmanagerin weiter. Aufgrund der liquiden Mittel im Portfolio war sie zudem in der Lage, neue Chancen am Markt wahrzunehmen und bei unterbewerteten Titeln zuzukaufen. So wurden beispielsweise Positionen bei Focusrite, der weltberühmten britischen Marke für Tonaufnahmegeräte, und bei GomSpace, einem dänischen Nanosatellitenanbieter, aufgebaut.

„Trotz anhaltender Ungewissheit über die weitere Marktentwicklung sind wir aus mehreren Gründen von der Attraktivität der Anlageklasse überzeugt“, zeigt sich Bobtcheff optimistisch: „Die Größe des Anlageuniversums einerseits und die geringere Effizienz der Märkte andererseits verschaffen Stockpickern wie uns viel Platz, um einen Mehrwert zu generieren. Zudem bietet die jüngste Marktkorrektur interessante Einstiegsmöglichkeiten, um uns bei ausgewählten Aktien zu positionieren. Dabei werden wir uns wie schon zuvor auf Wachstum. Liquidität und Qualität konzentrieren. Wir bevorzugen Akten, die in strukturellen Wachstumsmärkten – beispielsweise in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung – aktiv sind, mit historisch niedrigen Drawdowns und dauerhaft guter Ergebnisqualität. Überdies bevorzugen wir Unternehmen, die in der Lage sind, einen hohen Free Cashflow zu generieren.“

Mit einem verwalteten Vermögensvolumen von 370 Millionen Euro verfügt der Echiquier Entrepreneurs über neue Kapazitäten und nimmt seit dem 1. Oktober 2018 wieder Zeichnungsanträge entgegen. Infolge der Kursrückgänge an den Märkten und der erneut attraktiveren Bewertungen ergeben sich gute Gelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.

„Wir bleiben bei unserer Anlagestrategie und setzen auch künftig auf unseren strengen Auswahlprozess, der aus quantitativen Screening-Tools, Disziplin, einem ausgeprägten Fokus auf die Fundamentalanalyse und regelmäßigen Treffen mit dem Management besteht“, betont Stéphanie Bobtcheff abschließend. Das Portfolio von Echiquier Entrepreneurs besteht aus drei Anlagethemen: Marktführer in Nischensegmenten (50 %), disruptive Projekte (35 %) und zyklische Unternehmen (15 %). Diese Einteilung ermöglicht dem Fonds die Umsetzung des Erfolgsrezepts, mit dem er seit fünf Jahren beste Ergebnisse erzielt. „Das Abenteuer ‚Echiquier Entrepreneurs‘ hat gerade erst begonnen!“


1) Citywire, Ranking nach Gesamtrendite vom 31. Oktober 2013 bis zum 31. Oktober 2018. Kategorie „Small- und Mid-Caps“

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Die Gewinner der „Erste AM Challenge 2018“ stehen fest

Erstmals begab sich Erste Asset Management (Erste AM) gemeinsam mit dem Fondsanalysehaus und Finanzportal „e-fundresearch.com“ auf die Suche nach herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte. Als klarer Gewinner der Erste AM Challenge 2018 ging Wolfgang Schadner mit seiner an der Universität Innsbruck eingereichten Masterarbeit „Beta Anomaly: an ex-ante Tail Risk Approach“ hervor. Im Rahmen seiner akademischen Arbeit baut Schadner auf bestehende Finanzmarktmodelle auf und zeigt anhand von eigenständigen empirischen Analysen, dass das Risiko- und Ertragsprofil von Low-Beta-fokussierten Aktienstrategien (Strategien, die Aktien mit niedrigerem Marktrisiko enthalten) durch eine vorab-Berücksichtigung von bestimmten Verteilungsparametern (Schiefe und Kurtosis) sowohl statistisch als auch ökonomisch signifikant optimiert werden kann.

Der zweite Platz ging an Christoph Reschenhofer, der den erfolgreichen Aufbau eines breit diversifizierten internationalen Aktienportfolios mit Hilfe eines parametrischen Portfolio-Optimierungsansatzes demonstrierte. Am dritten Platz landete mit Lisa-Maria Kampl eine Studentin der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeit thematisierte Kreditrisiken und Ausfallswahrscheinlichkeiten mittels Migrationsmatrizen und fokussierte sich dabei auch auf selbständige empirische Analysen. Der Gewinner des Hauptpreises und die besten drei Arbeiten wurden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt.

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Bis zum 15. Oktober konnten Studierende an Universitäten und Fachhochschulen ihre Arbeiten einreichen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Investmentprofis und unabhängigen Experten bewertete die Arbeiten nach den Kriterien „Innovation“, „Thematischer Bezug“, „Lesbarkeit“, „Schwierigkeit“ und „Praktische Relevanz“. Die acht Bestplatzierten wurden am 11.Dezember zu einem Beauty-Contest in Wien geladen, um ihre Arbeiten und Erkenntnisse vor der Jury mündlich zu präsentieren.

Erste AM-CIO Permoser beeindruckt von der Qualität der Arbeiten

„Wir wollten mit dem Preis einen zusätzlichen Anreiz schaffen, dass sich mehr Studentinnen und Studenten mit dem Finanzmarkt beschäftigten. Wir waren beeindruckt sowohl über die Qualität der eingereichten Arbeiten als auch die Art und Weise der Präsentation. Das war einfach Top-Niveau“, zieht Gerold Permoser, Chief Investment Officer Erste AM, Resümee.

e-fundresearch.com Weiler möchte wissenschaftlichen Arbeiten eine Bühne bieten

Simon Weiler, Research-Leiter beim Challenge-Kooperationspartner e-fundresearch.com, ergänzt: „Innovative akademische Arbeiten haben es sich nicht verdient, nur dem Erreichen eines akademischen Grades zu dienen und anschließend im Bücherregal zu verstauben. Es freut uns sehr, dass wir bereits im Premierenjahr auf solch eine hohe Resonanz gestoßen sind und somit das Ziel, herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten eine adäquate Bühne zu bieten, erreichen konnten.“

Schroders ernennt Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung

Schroders hat Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung berufen. In dieser Funktion wird er ab März 2019 von London heraus die Aktienteams von Schroders weltweit leiten und damit ein verwaltetes Vermögen von 195,8 Milliarden Euro verantworten (Stand: 30. Juni 2018).

Rory Bateman übernimmt mit der neuen Position den Verantwortungsbereich von Nicky Richards, welche ab März 2019 als leitende Beraterin bei dem Asset Manager tätig sein wird.

Bateman kam vor zehn Jahren zu Schroders, wo er die letzten fünf Jahre die Investmentabteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien leitete. Davor war er Co-Manager des Large-Cap-Fonds von Schroders, in dessen Rahmen heute mehr als 45 Milliarden Euro mit verschiedenen Strategien verwaltet werden.

Rory Bateman, Leiter der Abteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien von Schroders:

Der Schlüssel für den Erfolg der Aktienabteilung unter Nickys Leitung bestand in der starken Teamkultur der jeweiligen Abteilungen, untermauert von unseren robusten Anlageprozessen. Dies bietet eine solide Grundlage für unsere weitere Arbeit, denn wir bewegen uns in einer dynamischen Zeit. Aktive Vermögensverwaltung und hervorragende Anlageperformance für unsere Kunden werden wichtiger als je zuvor. Ich freue mich darauf, unser Aktiengeschäft weiterzuentwickeln, um sicherzustellen, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin an der Weltspitze bleiben.

Nicky Richards beaufsichtigte seit ihrem Wiedereintritt bei Schroders im Jahr 2014 als leitende Beraterin das weltweite Aktienanlagegeschäft von Schroders. Richards begann ihre Karriere bei Schroders als Trainee und blieb 16 Jahre lang, bis sie das Unternehmen 2003 verließ – nur um 11 Jahre später wiederzukommen. Die Zeitung Financial News hat sie insgesamt sechsmal – zuletzt viermal in Folge – zu einer der einflussreichsten Frauen des Jahres in der Finanzwirtschaft gekürt. In ihrer neuen Funktion wird Richards auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zurückgreifen, um die Führungskräfte und Manager von Schroders unternehmensweit anzuleiten und zu beraten.

Nicky Richards, Leiterin der globalen Aktienabteilung von Schroders:

Es war ein Privileg, die globale Aktienabteilung von Schroders zu leiten und während der vergangenen vier Jahre mit äußerst talentierten Teams zusammenzuarbeiten. Ich bin sehr erfreut, weiterhin als Beraterin bei Schroders zu arbeiten, um Führungskräfte und Manager anzuleiten.

Mit der Ernennung von Rory Bateman als Nachfolger von Nicky Richards trägt Schroders seiner Politik Rechnung, Talente aktiv innerhalb des Unternehmens zu suchen und diese zu fördern. Batemans Nachfolger wird 2019 bekanntgegeben.

Institutionelles Immobiliengeschäft von Union Investment weiter auf Wachstumskurs

Union Investment blickt auf ein starkes Wachstum im institutionellen Immobiliengeschäft zurück. Gegenüber dem Vorjahr stieg das institutionelle Anlagevolumen in den aktiv gemanagten Fonds, Service-KVG-Mandaten und Bündelungsvehikeln um insgesamt 13 Prozent (Stand: 30. November 2018). Mit einem Fondsvolumen von rund 10,3 Milliarden Euro (Vorjahr 9,1 Milliarden Euro) bestätigt Union Investment ihre führende Rolle unter den Anbietern institutioneller Immobilienlösungen.

„Wir sind über Plan gewachsen. Ein besonderer Ergebnisbeitrag kommt aus dem Geschäftsfeld der Service KVG-Mandate“, sagt Wolfgang Kessler, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH. Durch den Gewinn neuer und den Ausbau bestehender Mandate stieg das Anlagevolumen in diesem Geschäftsfeld von Januar bis November 2018 um über 50 Prozent gegenüber 2017 auf insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro.

Auch auf der Ankaufsseite zieht Union Investment eine positive Bilanz. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet Union Investment für ihre institutionellen Publikums- und Spezialfonds mit einem Ankaufsvolumen von rund 705 Millionen Euro, die sich auf 14 Transaktionen verteilen. Hinzu kommen Objektverkäufe in einem Volumen von über 170 Millionen Euro. Für die Service KVG-Mandate wurden insgesamt 46 Immobilienankäufe im Volumen von über 2,0 Milliarden Euro realisiert.

Für 2019 stehen die Zeichen bei Union Investment im institutionellen Bereich weiter auf Wachstum: „Neben unsere etablierten Lösungen wollen wir neue innovative Investmentprodukte stellen, für die wir weitere lukrative Nischenmärkte gezielt erschließen werden“, sagt Wolfgang Kessler. Im zurückliegenden Jahr wurde das Lösungsangebot durch die Auflage des ZBI Union Wohnen Plus erweitert. Der als Spezial-AIF konzipierte Offene Immobilienfonds mit Core-Plus-Profil ist ein erstes Gemeinschaftsprodukt für institutionelle Anleger von Union Investment und der ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI). Im Anlagefokus des Fonds liegen Wohnimmobilien an ausgewählten Standorten und Wachstumsregionen in Deutschland.

Das institutionelle Immobiliengeschäft von Union Investment wurde in diesem Jahr gleich mit zwei Scope Awards ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Institutional Real Estate Germany“ würdigte die gute Performance des UniInstitutional German Real Estate sowie der sieben Spezialfonds von Union Investment mit Hauptfokus auf Deutschland inklusive des UII GermanM. Die Jury lobte in ihrer Begründung vor allem das „breite Produktspektrum“ für institutionelle Kunden. Der Award in der Kategorie „Institutional Real Estate Operator-Run Properties“ zeichnete die erfolgreiche Positionierung der Spezialfonds UII Hotel Nr. 1 und Urban Living Nr. 1 aus. Mit dem Urban Living Nr. 1 hatte Union Investment den wachstumsstarken Nischenmarkt der Micro-Living Immobilien für ihre Kunden besetzt.

Marjan Galun verstärkt das Führungsgremium der BayernInvest

Marjan Galun wird zum 1. Januar 2019 das Führungsgremium der BayernInvest verstärken. In seiner neuen Funktion verantwortet er das Master-KVG-Geschäft, Risikomanagement sowie Steuern und Recht. Marjan Galun ist bei der BayernInvest bereits seit 18 Jahren in leitenden Fach- und Führungspositionen tätig, zuletzt als Leiter des Bereichs „Business Operations & Process Management“ sowie Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest Luxembourg.

Bis zur notwendigen Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übt Marjan Galun seine Tätigkeit im Führungsgremium als Generalbevollmächtigter aus. Damit setzt sich das Führungsgremium der BayernInvest wie folgt zusammen: Dr. Volker van Rüth (Sprecher der Geschäftsführung), Dr. Michael Braun (Geschäftsführer) sowie Marjan Galun (Generalbevollmächtigter).

Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der BayernInvest und Kapitalmarktvorstand der BayernLB: „Marjan Galun ist ein exzellenter Fachmann des Master-KVG-Geschäfts. Ich bin davon überzeugt, dass er mit seiner Kompetenz und Branchenerfahrung gemeinsam mit seinen beiden Geschäftsführungskollegen die positive Entwicklung der BayernInvest weiter aktiv vorantreiben wird.“

Marjan Galun folgt Katja Lammert nach, die zum 1. Januar 2019 auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausscheidet, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Katja Lammert war seit 2001 in verschiedenen Fach- und Führungsfunktionen bei der BayernInvest, seit 2014 als Geschäftsführerin und Chef-Syndika. Ralf Woitschig: „Wir danken Katja Lammert für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr erfolgreiches Wirken. Durch ihre Kompetenz, Kundenorientierung und Verbundenheit mit der BayernInvest trug sie in hohem Maße zum Erfolg bei. Wir wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.“

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbie- ter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 82 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionel- len Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalver- waltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

NN (L) First Class Multi Asset Fonds knackt Marke von einer Milliarde Euro

Das Fondsvolumen des NN (L) First Class Multi Asset Fonds, den NN Investment Partners (NN IP) im Oktober 2011 aufgelegt hat, hat die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Der Fonds verfolgt eine global über mehrere Anlageklassen diversifizierte, risikobewusste Strategie, die aktiv auf sich verändernde Marktbedingungen reagiert und darauf abzielt, negative Überraschungen zu vermeiden.

Der NN (L) First Class Multi Asset Fonds (FCMA) hat seine Fähigkeiten bereits in vielen turbulenten Marktphasen demonstriert und schwierige Bedingungen wie die Staatsschuldenkrise und die Ölpreisschwankungen wie von der Strategie beabsichtigt gut überstanden. Selbst in Monaten, in denen globale Aktien sehr deutlich im Minus lagen, vermied der Fonds große Ausreißer nach unten. Mit seinem starken Fokus auf risikobewusste Anlagen ist der FCMA gut positioniert, um Anleger bei der Erreichung ihrer langfristigen finanziellen Ziele zu unterstützen.

Niels de Visser, Senior Portfoliomanager bei NN Investment Partners: „Mit seinem flexiblen Ansatz zielt der FCMA darauf ab, von jedem Marktumfeld zu profitieren. Da die Märkte von sehr vielen verschiedenen Faktoren bewegt werden – wie z. B. der Brexit, Handelsstreitigkeiten, die Auseinandersetzung Italiens mit der EU oder die Politik der Zentralbanken –, ist das genau der richtige Ansatz, um stabile Erträge zu liefern. Dies erkennen auch unsere Kunden, und das Fondsvolumen des FCMA hat daher die begehrte Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Da wir die Aussichten für das Weltwirtschaftswachstum trotz der vorhandenen Störfaktoren weiterhin grundsätzlich positiv beurteilen, setzen wir alles daran, dass der FCMA in den kommenden Jahren neue Höhen erklimmt.“

Der NN (L) First Class Multi Asset ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell in Deutschland, Belgien, Chile, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Singapur, der Slowakei, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien und Ungarn registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 238 Mrd. Euro* (277 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. September 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

MFS ernennt Ted Maloney zum Chief Investment Officer

MFS Investment Management® (MFS®) ernennt Edward M. „Ted“ Maloney mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Chief Investment Officer. Er folgt Michael Roberge, der Chief Executive Officer von MFS bleibt.

Maloney wird für die Weiterentwicklung und den Erfolg der globalen Investmentplattform von MFS verantwortlich sein. Er wird ein internationales Team aus über 200 Investmentexperten leiten und Investmentresearch, Portfoliomanagement, Handel und Risikomanagement steuern. Edward Maloney berichtet an Michael Roberge und wird Mitglied des Managementausschusses.

„Ted Maloney bringt vielfältige Erfahrungen für seine neue Aufgabe mit. In seiner Zeit bei MFS hatte er unterschiedliche Positionen im Investmentresearch inne. Er hat gleichermaßen im Aktienteam, im Anleihenteam und im quantitativen Team gearbeitet und dabei enge Kontakte zu seinen Kollegen geknüpft. Das wird ihm bei seiner Arbeit als CIO zugutekommen“, sagt Roberge.

Maloney kam 2005 als Aktienanalyst zu MFS und wurde 2011 Director of US Equity Research. Später wechselte er ins Portfoliomanagement, zunächst als Leiter eines internationalen Sektorteams und ab 2012 als Co-Manager diversifizierter Portfolios. 2016 wurde er zum Global Director of Research ernannt. Darüber hinaus war er an den Einstellungen neuer Mitarbeiter für den Investmentbereich beteiligt. Er war Mentor von Kollegen und hat entscheidenden Anteil an der Verbesserung von Diversität und Inklusion in der Investmentsparte.

„Die Ernennung von Ted Maloney spiegelt die langfristige Nachfolgeplanung von MFS wider. Sie ist Ergebnis eines Prozesses, der vor Jahren begonnen hat. Damals erkannten wir, dass er über die nötige Führungs- und Investmentkompetenz für seine neue Funktion verfügt. Wir freuen uns über die Beförderung von Ted Maloney zum CIO – und auf seine Mitarbeit im leitenden Management von MFS in den kommenden Jahren“, fügt Roberge hinzu.

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Asset Manager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 30. November 2018 verwaltete MFS 458,2 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

Herausgegeben von MFS International (U.K.) Limited (MIL UK), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Private Limited Company) mit Sitz in England und Wales, Zulassungsnummer 03062718. Das Investmentgeschäft von MIL UK steht unter der Aufsicht der britischen Financial Services Authority. MIL UK, eine indirekte Tochtergesellschaft von MFS®, hat seinen offiziellen Firmensitz in der 1 Carter Lane, London EC4V 5ER. Das Unternehmen stellt institutionellen Anlegern weltweit Investmentprodukte zur Verfügung und berät sie in Investmentfragen. Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Andere dürfen sich nicht auf es verlassen. Auch darf das Dokument nicht an Personen weitergeben werden, wenn eine solche Weitergabe gegen die geltenden Vorschriften verstoßen würde.

CACEIS unterstützt Amiral Gestion bei der Performance- und Risiko-Analyse

Die unabhängige Verwaltungsgesellschaft Amiral Gestion, die mehr als 3,7 Milliarden Euro für institutionelle Anleger, Privatbanken, Family Offices und Privatpersonen verwaltet, hat sich für CACEIS und ihr OLIS Performance-Tool entschieden. Das neue Tool soll künftig die Verwaltung ihrer Fonds und deren jeweilige Anlagestrategie erleichtern.

OLIS Performance, ein Modul des OLIS-Webportals von CACEIS, bietet institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern Daten zur Performance- und Risiko-Überwachung von Finanzportfolios. Der Datenerhebungsprozess mit den in jeder Phase durchgeführten Kontrollen ist vollständig integriert und automatisiert. Dies beinhaltet auch das abschließende Reporting. Die Kunden profitieren somit von Analyse-Tools zur Performance-Messung, Asset Allocation-Analyse, Beitrags-Analyse, Aufschlüsselung der Performance nach Assets sowie von einer Risiko-Analyse.

Benjamin Biard, Deputy-CEO von Amiral Gestion erklärt: „OLIS Performance bietet uns den Zugang zu einer Vielzahl dynamischer Berichte und Indikatoren, die eine zuverlässige und relevante Informationsquelle für uns sind. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Lösung, die wir mittlerweile auf den größten Teil unserer Fonds ausgedehnt haben."

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, kommentiert: „Wir freuen uns über unsere noch engere Partnerschaft mit Amiral Gestion. Mit unserem innovativen Online-Reporting-Tool OLIS Performance verfügen unsere Kunden künftig über eine schlüsselfertige Lösung für die effiziente Verwaltung ihrer Anlageprozesse und Risiko-Ausdehnung."

Über Amiral Gestion

Amiral Gestion wurde 2003 gegründet und ist eine unabhängige Investment-Gesellschaft, die sich im Besitz ihrer Mitarbeiter befindet und in Spanien und Singapur ansässig ist. Amiral Gestion überzeugt von einer aktiven Management-Philosophie, um für ihre Kunden, die sich aus institutionellen Anlegern, professionellen Anlegern (CGPI, Family Offices und Privatbankiers) sowie Privatpersonen zusammensetzen, über einen langen Anlagehorizont hinweg die besten Ergebnisse zu erzielen. Amiral Gestion verwaltet derzeit die 6 Sextant Fonds sowie mehrere andere Mandate. Die Management-Gesellschaft beschäftigt 41 Mitarbeiter. Die verwalteten Vermögen beliefen sich zum 31. Oktober 2018 auf 3,7 Mrd. €.
http://www.amiralgestion.fr

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Legg Mason Global Investment Survey: Deutschland, Land der Finanzexperten?

Wenn es nach der eigenen Einschätzung geht, ist Deutschland das Land der Finanzexperten. Das zeigt die aktuelle Legg Mason Global Investment Survey 2018, für die das Multi-Boutiquen-Haus Legg Mason jedes Jahr Anleger in 17 Ländern befragt. In diesem Jahr waren es insgesamt 16.810 Anleger, darunter 1.000 in Deutschland. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der hierzulande Befragten bezeichnet sich mit Blick auf den eigenen Kenntnisstand rund um Finanz- und Geldanlagethemen demnach als „Experte“ oder „fortgeschritten“. Immerhin noch 39 Prozent der deutschen Anleger glauben, die eigenen Kenntnisse reichen aus, um auf dieser Basis effektive Anlageentscheidungen zu treffen. Zum Vergleich: Weltweit glauben nur 33 Prozent der Befragten, sie seien ein Experte oder fortgeschritten. Hingegen sagen 20 Prozent, das eigene Wissen sei gerade einmal rudimentär, drei Prozent bezeichnen sich als Anfänger. Diese Bescheidenheit teilen nur 13 Prozent der deutschen Anleger (elf Prozent rudimentär, zwei Prozent Anfänger).

Besonders interessant an den Aussagen deutscher Anleger: Auf die Frage, wie das Wissen der deutschen Bevölkerung mit Blick auf Finanzen und Geldanlage insgesamt sei, gaben nur noch sechs Prozent der Befragten an, in einem Land der Finanzexperten zu leben. 22 Prozent glauben, das Wissen in diesen Themenbereichen sei fortgeschritten und 32 Prozent, es reiche aus, um Anlageentscheidungen zu treffen. Als rudimentär bezeichnen hingegen 30 Prozent der Befragten die Finanzkenntnisse der Menschen hierzulande, zehn Prozent sagen sogar, die Deutschen seien insgesamt eher Anfänger, wenn es um die Geldanlage geht.

„Die diesjährige Legg Mason Global Investment Survey weist eine deutliche Diskrepanz zwischen der Einschätzung der eigenen Kenntnisse und dem Wissen der Gesamtbevölkerung auf. Zahlreiche psychologische Studien zeigen, dass Menschen grundsätzlich dazu neigen, sich selbst besser einzuschätzen als andere. Aber gerade bei der Geldanlage, die in der Regel einen auskömmlichen Lebensabend im Rentenalter ermöglichen soll, sind solche Fehleinschätzungen natürlich fatal“, gibt Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Head of Germany & Austria bei Legg Mason zu bedenken.

Das können wir auch selbst

Worauf Bannier damit anspielt: Nur zwölf Prozent der Befragten in Deutschland setzen bei allen ihren Anlageentscheidungen auf einen Finanzberater. Immerhin noch 25 Prozent konsultieren ihn bei dem Großteil aller Entscheidungen und investieren nur hier und da auf eigene Faust. 24 Prozent der Anleger glauben jedoch, ihre Finanzen selbständig managen zu können. 17 Prozent nutzen ganz selten einmal das Wissen eines Finanzexperten, bei 21 Prozent halten sich der Rat vom Finanzberater und eigene Investitionsentscheidungen die Waage. Weltweit sind es immerhin 43 Prozent aller Befragten, die alle oder zumindest den Großteil ihrer Investitionsentscheidungen dem Profi überlassen.

Dass sich deutsche Anleger bei ihren Kenntnissen selbst überschätzen machen auch die vertiefenden Fragen der Legg Mason Global Investment Survey deutlich. Während nur 34 Prozent (30 Prozent global) der Befragten deutschen Anleger angeben, komplett zu verstehen, was ein ETF ist, glauben 42 Prozent (30 Prozent global) sich mit Kryptowährungen auszukennen. Hingegen glauben nur 21 Prozent (22 Prozent global) vollständig zu verstehen, was ein Robo-Advisor ist und nur 25 Prozent (21 Prozent global) können mit den Begriffen ESG oder nachhaltige Investments etwas anfangen.

„Kryptowährungen waren natürlich Ende letzten und auch noch in der ersten Hälfte diesen Jahres medial ein großes Thema. Daraus abzuleiten, die zugrundeliegenden Mechanismen vollständig zu verstehen, während das bei vergleichsweise einfachen Begrifflichkeiten wie nachhaltigen Investments oder auch ETFs deutlich weniger Anleger von sich sagen, zeigt, wie wichtig eine bessere Finanzbildung in Deutschland wäre“, betont Bannier.

Dem stimmen übrigens auch 86 Prozent der befragten Anleger in Deutschland zu. Davon sagen 40 Prozent, mit einer bessere Finanzbildung würde mehr Menschen hierzulande die Vorteile von Kapitalanlageprodukten für sich nutzen. 33 Prozent glauben, mehr Finanzwissen würde zu einer ausgeglichenen Portfoliozusammensetzung führen und 30 Prozent sind sogar davon überzeugt, dass man mit mehr Kapitalanlagewissen Altersarmut in Deutschland vorbeugen könnte. In der Verantwortung sehen dabei 59 Prozent der befragten deutschen Anleger Schulen und Universitäten, gefolgt von Banken (34 Prozent) sowie öffentlichen Institutionen (32 Prozent).

Allerdings sehen sich auch die Meisten der befragten Anleger in Deutschland gut aufgestellt für das Rentenalter. 63 Prozent sind sehr guter (18 Prozent) oder guter Dinge (45 Prozent), genug Geld im Alter zur Verfügung zu haben. Weltweit sind 59 Prozent der Anleger dermaßen positiv.

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Im Dezember 2008 legte ACATIS 3 Fonds auf - 10 Jahre später sprechen Performance und Volumen für sich

In der zweiten Jahreshälfte 2008 wurden durch die Finanzkrise Milliarden an der Börse vernichtet. Als Antwort auf die Bedürfnisse des Marktes legte die ACATIS Investment 3 nach Value-Kriterien investierende Fonds auf, die beiden Mischfonds ACATIS GANÉ Value Event Fonds und ACATIS Datini Valueflex Fonds sowie den Rentenfonds ACATIS IfK Value Renten. Im Dezember 2018 feiern diese drei Fonds ihren 10. Geburtstag und gleichzeitig eine Erfolgsgeschichte. Mit den Strategien der neuen Fonds generierte ACATIS in diesen Produkten bis heute insgesamt 3,7 Mrd. Euro an Volumen. Das größte Volumen verwaltet zurzeit der ACATIS GANÉ Value Event Fonds mit 2,5 Milliarden Euro. Die beste Sharpe Ratio der drei Fonds weist mit 1,6 der ACATIS IfK Value Renten auf (Kl. A). Damit belegt der Rentenfonds auch über alle Assetklassen hinweg absolute Spitzenplätze. Den höchsten Wertzuwachs seit Auflage verzeichnet mit +305% der ACATIS Datini Valueflex Fonds (Kl. A).

Den ACATIS GANÉ Value Event Fonds (ISIN Kl. A: DE000A0X7541, Auflage: 15.12.2008) initiierte ACATIS als Mischfonds mit dem ehemaligen ACATIS-Portfolio-Manager J. Henrik Muhle, der sich im Jahr zuvor mit seinem Studienfreund Uwe Rathausky selbständig gemacht hatte. Das Ziel des Fonds ist die Vermeidung von Stress. Ohne große Volatilität soll die Performance-Linie kontinuierlich ansteigen. Mit einer Wertentwicklung von +155% seit Auflage und einer Volatilität von 7,7% ist das bisher sehr gut gelungen. Die annualisierte Performance liegt bei +9,8%. Zudem hat der Fonds seit Auflage jedes volle Kalenderjahr mit einem positiven Ergebnis beendet.
Der ACATIS GANÉ Value Event Fonds kombiniert bei der Auswahl seiner Positionen die Philosophie des Value Investing mit dem Ansatz der Event-Orientierung. Durch die Konzentration auf Unternehmen mit hoher Geschäftsqualität sollen fundamentale Risiken bei der Auswahl von Fondspositionen reduziert werden. Der ACATIS GANÉ Value Event Fonds wurde mehrfach und regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem vor kurzem mit dem Winner Scope Investment Award 2019 in der Kategorie Mischfonds Global Flexibel in Deutschland und Österreich. In der Begründung heißt es, dass sich der Fonds durch die erfolgreiche Kombination des Value Investings mit dem Event-Driven Ansatz mit klarer Kauf und Verkaufsdisziplin auszeichnet. Dieser kombinierte und teilsystematische Ansatz führte bisher zu einer im Peergroup-Vergleich exzellenten Downside Protection bei gleichzeitig guter bis sehr guter Performance, so das Urteil von Scope.
Außerdem ist er bei Morningstar mit 5 Sternen (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt) bewertet (Höchstauszeichnung) und er trägt seit 2013 kontinuierlich die Euro Fondsnote 1.

Den ACATIS IfK Value Renten (ISIN Kl. A: DE000A0X7582, Auflage: 15.12.2008) startete ACATIS zusammen mit Martin K. Wilhelm vom Institut für Kapitalmarkt, einem Anleihenspezialisten, der ACATIS davon überzeugte, dass Value auch bei Renten funktioniert.
Der ACATIS IfK Value Renten verfolgt ein Total Return-Konzept und generiert Erträge sowohl durch Zinszahlungen als auch durch Kursgewinne. Seit Auflage erzielte er eine Wertentwicklung von +97% und liegt damit 54% vor seiner Benchmark. Die Volatilität lag bei 4,2%. Die Sharpe Ratio lag bei 1,6.
Der Fonds investiert überwiegend in Anleihen aus dem Euroraum, die nach traditioneller fundamentaler Analyse ausgewählt werden. Mit negativen Korrelationen innerhalb des Portfolios wird angestrebt, sich dem Beta des Zinsmarktes tendenziell zu entziehen.
Der ACATIS IfK Value Renten ist unter anderem mit dem Euro Fund 2018 ausgezeichnet (über 5 Jahre Platz 2 und über 3 Jahre Platz 3) und bei Morningstar mit 4 Sternen (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt).

Den ACATIS Datini Valueflex Fonds (ISIN Kl. A: DE000A0RKXJ4, Auflage: 22.12.2008) konzipierte ACATIS ursprünglich speziell anhand der Anforderungen eines Einzelinvestors. Ein Kriterium der Seedinvestoren war der Wunsch nach langfristiger hoher unternehmerischer Rendite, die Volatilität stand im Hintergrund. Der Fonds wird aufgrund seiner hohen Schwankungsbereitschaft vertrieblich nicht aktiv angeboten. Die jährliche Performance des Fonds beträgt seit Auflage +15,1% bei einer Volatilität von 13,3%. Dr. Hendrik Leber, der mit eigenem Geld in dem Fonds investiert ist, sucht beim ACATIS Datini Valueflex Fonds Investmentgelegenheiten, die Wertmaximierung versprechen. Dazu nutzt er sich bietende Chancen im Markt, besonders Fehlbewertungen. Dr. Leber kann bei diesem Fonds in alle Anlageklassen investieren und verschiebt auch aktiv die Gewichtungen, wobei der Value-Gedanke aber immer im Vordergrund steht. Langfristig sollen durch diese große Freiheit alle Möglichkeiten zur Wertmaximierung genutzt werden.
Der ACATIS Datini Valueflex Fonds wurde mehrfach und regelmäßig ausgezeichnet und vor kurzem mit dem Winner Scope Investment Award 2019 in der Kategorie Mischfonds Global Flexibel Schweiz. Auf dem Fondskongress 2018 in Mannheim erhielt die Klasse B zum zweiten Mal in Folge den „Deutschen Fondspreis“. Bei Morningstar ist er mit der Höchstauszeichnung von 5 Sternen bewertet (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt).


ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH

Die ACATIS Investment ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing nach Benjamin Graham und Warren Buffett ist. Das Unternehmen wurde 1994 in Frankfurt am Main gegründet. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch- und Rentenfonds sowie Mandate. 4 Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagschifffonds ACATIS Aktien Global Fonds wurde bereits 1997 aufgelegt. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement. In 2016 erfolgte die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS.
ACATIS ist inhabergeführt und im Eigentum der drei geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hendrik Leber (Portfoliomanagement), Dr. Claudia Giani-Leber (Marketing) und Faik Yargucu (Vertrieb). Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von rund 5,3 Mrd. Euro (Stand 30. November 2018).

Daten per 30.11.2018. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Erträge. ACATIS übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Marktprognosen erzielt werden. Die Informationen beruhen auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die ACATIS für zuverlässig erachtet, jedoch kann deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit nicht garantiert werden. Holdings und Allokationen können sich ändern. Die Meinungen sind die des Fondsmanagers zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und stimmen möglicherweise nicht mit der Meinung zu einem späteren Zeitpunkt überein. Die in diesem Dokument diskutierte Anlagemöglichkeit kann für bestimmte Anleger je nach deren speziellen Anlagezielen und je nach deren finanzieller Situation ungeeignet sein. Außerdem stellt dieses Dokument kein Angebot an Personen dar, an die es nach der jeweils anwendbaren Gesetzgebung nicht abgegeben werden darf. Dieses Dokument ist keine Aufforderung zur Zeichnung von Fondsanteilen und dient lediglich Informationszwecken. Privatpersonen und nicht-institutionelle Anleger sollten die Fonds nicht direkt kaufen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Anlageberater für weitere Informationen zu den ACATIS Produkten. Verkaufsprospekt, Halbjahres- und Jahresbericht sowie das „KID“ sind kostenlos erhältlich bei ACATIS Investment KVG mbH. Die ACATIS Investment KVG mbH wird von der BAFIN, Lurgiallee 12, in 60439 Frankfurt reguliert.

Schroders Institutional Investor Study 2018

Sorge vor zunehmenden Risiken – Investoren aus der Versicherungswirtschaft senken deutlich ihre Renditeerwartungen.

Weltweit haben Versicherungsgesellschaften ihre Renditeerwartungen deutlich abgesenkt, weil die Sorge vor zunehmender Volatilität am Aktienmarkt und wachsenden Risiken ihre Portfolios belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Schroders Institutional Investor Study 2018 mit dem Titel „Versicherungsgesellschaften im Fokus”.

Die Untersuchung1, für die 157 Investoren von Versicherungsgesellschaften mit einer addierten Bilanzsumme von ca. 10 Billionen US-Dollar befragt wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass 40 Prozent der Investoren aus der Versicherungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren nur noch durchschnittliche Jahresrenditen von unter 5 Prozent erwarten – eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, als nur 22 Prozent diese Erwartung hatten.

Die Zuversicht der Versicherungsgesellschaften, ihre angestrebten Renditen erreichen zu können, hat ebenfalls abgenommen, und zwar von 61 Prozent auf nur noch 54 Prozent. Gleichzeitig sind auch die durchschnittlichen Portfolio-Haltezeiten kürzer geworden, und der Anteil der Versicherungsgesellschaften, die ihre Investments über einen vollständigen Marktzyklus halten, ist von 14 Prozent auf 10 Prozent zurückgegangen.

Zugenommen hat dagegen die Umschlagshäufigkeit in ihren Portfolios. Durchschnittlich veräußern Versicherungsgesellschaften inzwischen jedes Jahr 19 Prozent ihrer Portfolio-Positionen, verglichen mit 13 Prozent vor einem Jahr.

Welche durchschnittlichen jährlichen Renditeerwartungen haben Sie für das Investment-Portfolio Ihres Unternehmens innerhalb der nächsten fünf Jahre?

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Die globalen Märkte hatten in den letzten Jahren einen großartigen Lauf. Unsere Umfrage zeigt aber, dass Versicherungsgesellschaften vorsichtiger werden, was auf ein mögliches Ende dieses Laufs hinweisen könnte.
Versicherungsgesellschaften setzen zunehmend auf maßgeschneiderte Lösungen, die eine Risikosteuerung bieten und auf eine Diversifizierung zugunsten nicht börsengehandelter Kapitalanlagen, um die von ihnen benötigten Renditen bei vertretbarem Risiko zu erzielen. Nachhaltigkeit gerät als eine Anforderung unserer Versicherungskunden bei der Kapitalanlage ebenfalls zunehmend in den Fokus.

Die Politik und das Weltgeschehen wurden von 26 Prozent der befragten Versicherungsgesellschaften als die wichtigsten Faktoren bezeichnet, welche die Performance ihrer Portfolios beeinträchtigen könnten. Höhere Zinssätze standen bei 25 Prozent und ein Rückgang des Weltwirtschaftswachstums bei 23 Prozent an erster Stelle.

Als spezifische Probleme für die Kapitalanlage hoben Versicherungsgesellschaften die Volatilität am Aktienmarkt, Zinsänderungsrisiken und Kreditausfälle als die drei wichtigsten Risiken hervor. Bessere risikogesteuerte Anlagelösungen sind die Innovation, von der die meisten Versicherungsgesellschaften (62 Prozent) in den nächsten 12 Monaten mehr sehen möchten.

Die Versicherungsgesellschaften gehen davon aus, dass sie den Anteil nicht börsengehandelter Kapitalanlagen in ihren Portfolios in den nächsten 12 Monaten von derzeit 9 Prozent auf 11 Prozent erhöhen werden, hauptsächlich um höhere Renditen, eine breitere Diversifizierung und ein besseres Risikomanagement zu erreichen.

Fast drei Viertel der Kapitalanlagen von Versicherungsgesellschaften (73 Prozent) werden der Umfrage zufolge gegenwärtig aktiv gemanagt.

Ferner erwarten 73 Prozent der Versicherungsgesellschaften, dass nachhaltiges Investieren als Reaktion auf eine breitere Schwerpunktverlagerung im Kapitalanlagebereich an Bedeutung zunehmen wird. Im Vergleich zum Vorjahr legen Versicherungsgesellschaften inzwischen größeren Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung ihrer Kapitalanlagen.

Wie wird sich die Bedeutung nachhaltigen Investierens innerhalb der nächsten fünf Jahre verändern? 

Paul Forshaw, Global Head of Insurance Asset Management, Schroders:

Die Umfrage bestätigt, wie wichtig es für Asset Manager ist, versicherungsspezifisches Investment-Fachwissen zu haben. Damit können sie aktiv gemanagte, maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um die zunehmend anspruchsvollen Zielsetzungen von Versicherungsgesellschaften zu erfüllen.

 Den englischsprachigen Bericht können Sie hier herunterladen


1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern. Speziell für diese Auswertung wurden die Antworten von 157 Investoren aus der Versicherungswirtschaft analysiert.

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Legg Mason eröffnet Büro in Dublin

Legg Mason, einer der größten aktiven Vermögensverwalter weltweit, hat am 12. Dezember 2018 feierlich sein Dubliner Büro eröffnet. Das Unternehmen unterstreicht mit dem neuen Standort der Legg Mason Investments (Ireland) Limited (LMI Ireland) sein langjähriges Engagement auf der irischen Insel. Zugleich soll das Büro in Dublin zum zentralen europäischen Drehkreuz für alle Vermögensdienstleistungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU werden.

Der internationale Vermögensverwalter hat bereits rund 80 Fonds in Dublin domiziliert. Zur feierlichen Eröffnung kam auch Legg Mason Chairman und CEO Joe Sullivan in die Ballsbridge Number One. Dort kümmert sich ab sofort ein sechsköpfiges Team unter Leitung von Penny Kyle um die Anliegen europäischer Kunden. Weitere Einstellungen sind für 2019 geplant – unter anderem für die Aufsicht von Investitionen sowie in den Bereichen Finanzen und Risikomanagement.

Kyle kommt von der Legg Mason-Tochtergesellschaft Martin Currie, wo sie zuletzt Head of North American Equities war. Sie bringt über 20 Jahre Investmentexpertise mit und arbeitet bereits seit zwei Jahren für das strategische Projektteam von Legg Mason. „Die Eröffnung des neuen Büros ist für uns ein wichtiger Schritt – nicht zuletzt auch, weil Legg Mason intensiv daran arbeitet, den veränderten Bedürfnissen und Wünschen der internationalen Kunden mit neuen Dienstleistungen Rechnung zu tragen. Irland ist dabei ein wichtiger strategischer Standort für unsere Investmentfonds, steht hinter der EU und ermöglicht uns somit Zugang zu diesem für uns wichtigen Markt“, sagt Penny Kyle und fügt hinzu, „Irland verfügt über ein starkes Regulierungssystem, hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass sich immer mehr Unternehmen im Land ansiedeln, und ist insbesondere für die Asset Management-Industrie ein verlässlicher Partner bei schnellen Bewilligungen für neue Produkte.“

Die bestehenden europäischen Einheiten von Legg Mason in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich werden künftig zu Niederlassungen von LMI Ireland. „Wir begrüßen die Eröffnung des neuen Büros in Dublin und freuen uns bereits auf die Zusammenarbeit mit dem dortigen Team“, sagt Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason. „Der Ausbau unserer Aktivitäten in Irland garantiert unseren Kunden auch weiterhin einen reibungslosen Service und ist für uns die logische Konsequenz aus dem Austritt Großbritanniens aus der EU.“

LMI Ireland hat bei der irischen Zentralbank bereits die Genehmigung beantragt, individuelle Portfolio Management-Dienstleistungen sowie die Verwaltung von Sondervermögen für Kunden in den 27 EU-Mitgliedsstaaten nach dem Brexit anzubieten.

LMI Ireland wurde 1997 gegründet und wird bei der irischen Zentralbank derzeit als Manager alternativer und UCITS-Fonds geführt. Derzeit beträgt das verwaltete Vermögen der in Irland domizilierten Legg Mason-Fonds rund 30 Milliarden US-Dollar. Angeboten werden den internationalen Kunden in über 25 Ländern dabei Strategien aller neun Tochtergesellschaften. Nach der offiziellen Eröffnung der irischen Niederlassung plant man bei Legg Mason nun im Verlauf des nächsten Jahres die Geschäftsleitung sowie den europäischen Vertrieb der irischen Fondspalette von der UK-Einheit auf LMI Ireland zu übertragen. Das Fondsmanagement bleibt davon unberührt und obliegt auch weiterhin den Legg Mason-Tochtergesellschaften.

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

PropTech-Studie von Union Investment und GTEC: Warum Kooperationen zwischen Startups und etablierten Immobilienunternehmen scheitern

Zwischen einer exzellenten Idee und einem funktionierendem Business-Konzept liegen häufig Welten. Was diese Welten voneinander trennt, ist auf die PropTech-Welt übertragen in vielen Fällen das fehlende Verständnis der jungen Firmengründer für die Entscheidungsprozesse der Immobilienbranche. „Regulierung, IT-Sicherheit und Dokumentationspflichten kombiniert mit der Vielzahl festgelegter Prozesse wirken auf Startups wie ein Hindernisparcours, der Kooperationen mit den etablierten Immobilienunternehmen den Weg versperrt“, sagt Jörn Stobbe, Chief Investment Officer und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. In der aktuellen Startup-Studie von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), für die weltweit rund 100 PropTech-Unternehmen befragt wurden, nennen über 52 Prozent der digitalen Innovatoren „langsame und anstrengende Entscheidungsprozesse“ als Hauptproblem bei der Anbahnung von Kooperationen mit etablierten Unternehmen. Und für nicht weniger als 68 Prozent der Studienteilnehmer steht die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen bei ihren Partnern ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um gute Kooperationen geht - gefolgt von höherer Risikobereitschaft auf Seiten der „Grown-ups“ und einer größeren Offenheit für unterschiedliche Kollaborationsmodelle (jeweils 60 Prozent der Nennungen).

„Entscheidungsprozesse lassen sich nicht disruptiv verändern“, kommentiert Jörn Stobbe die Umfrageergebnisse. „Startups müssen lernen, dass komplexe Entscheidungsprozesse und die praktizierte Offenheit bei vielen Immobilienplayern, Partnerschaften in unterschiedlichsten Konstellationen einzugehen, keine Gegensätze sind, sondern sich sogar wechselseitig bedingen. Pilotprojekte sind der effizienteste Weg, sich kennenzulernen und herauszufinden, wo die echten Schmerzpunkte des Kunden liegen. Wichtig: Man muss nicht zu 100 Prozent startklar sein, meist ist man dann zu spät im Markt.“

Für fast Dreiviertel der an der Studie teilnehmenden PropTechs sind Pilotprojekte in der Tat auch der wichtigste Weg, um mit echten Kunden ins Gespräch zu kommen und ihre Idee einem Test zu unterziehen. Joint-Ventures und das Sparring mit Experten genießen unter den verschiedenartigen Kooperationsformen ebenfalls eine hohe Bedeutung, wohingegen Co-Investments, die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs) oder gemeinsame Events bei den PropTechs weniger stark nachgefragt sind.

Zugang zu Know-how und großen Immobilienportfolios

Das größte Potential für eine Zusammenarbeit mit etablierten Immobilienplayern sehen PropTechs gemäß der Studie in der Phase der Gebäudenutzung (48 Prozent), wobei auch in anderen Phasen im Immobilien-Lebenszyklus – Entwicklung (34 Prozent) und Investment (21 Prozent) – interessante Ansätze zur Kooperation gesehen werden. Insgesamt bestätigt die Studie das hohe Interesse von PropTech-Startups an Kooperationen mit der Branche: Mehr als 70 Prozent der Studienteilnehmer suchen mehr oder weniger aktiv den Zugang zu etablierten Playern. Die Triebfeder für Kooperationen sind dabei weniger als erwartet die erhofften Zugänge zu Big Data, Kapital oder regionalen Märkten. Eine herausragende Rolle spielt offensichtlich der Zugang zum Know-how und der Expertise von großen Unternehmen (57 Prozent). Vor allem sind es aber mit fast 80 Prozent der Nennungen große Immobilienportfolios, also die Assets an sich, die Kooperationen für PropTechs interessant machen.

Passend hierzu ist aus Sicht der PropTechs auch das Property Management mit seinem direkten Zugang zu den Objekten der Bereich, der den technologischen Wandel als erstes umfassend spüren wird (63 Prozent der Nennungen). Den Bereich Transaktion sehen immer noch rund 42 Prozent der PropTechs ganz vorn bei der Digitalisierung. „In Deutschland sorgt schon das Grundbuch dafür, dass sich nicht der gesamte Transaktionsprozess digitalisieren lässt. Teilprozesse wie die Due Diligence oder Kontaktfunktionen können aber in der Tat effizienter gestaltet werden. PropTechs sind also gut beraten, nicht nur in großen Umbrüchen zu denken, sondern Verständnis für Teilprozesse zu entwickeln, bei denen der Schuh besonders drückt“, sagt Jörn Stobbe. Ganz vorn, wenn es um den technologischen Wandel geht, sehen übrigens nur jeweils 40 Prozent den Bereich Asset Management und Vermietung sowie den Bereich Immobilienresearch. Die Immobilienentwicklung steht für nur etwa 27 Prozent der Befragten ganz oben auf der Digitalisierungsliste.

Nachhaltigkeit in das Geschäftsmodell integrieren

Gefragt nach den stärksten Effekten, die sich aufgrund neuer Technologien für die Immobilienbranche ergeben, nennt mit 67 Prozent eine überdeutliche Mehrheit der PropTechs die Verbesserung der Gebäudeperformance. „PropTech-Startups sollten die Verbesserung der Gebäudeleistung mit dem Nutzen für Umwelt und den Nutzer verknüpfen und Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren“, rät Jörn Stobbe. Mit großer Überzeugung erwarten die Startups ferner positive Tech-Effekte auf die Entscheidungsprozesse in den Immobilienunternehmen (64 Prozent), höhere Profitabilität (59 Prozent), höhere Transaktionsgeschwindigkeit (59 Prozent) und verbesserte Kundenloyalität (24 Prozent).

Projiziert auf die nächsten fünf Jahre werden die größten Effekte für die Immobilienbranche einer Gruppe von drei Technologien zugesprochen, in denen sich bereits heute vielfältige Firmengründungen vollziehen: Smart Building/Internet of Things, (Big) Data Analytics und Deep Learning/Künstliche Intelligenz. „Interessant zu sehen ist, dass die Blockchain im Zuge der negativen Diskussion um Kryptowährungen wie Bitcoin auf der Gründerseite etwas von ihrem Glanz verloren hat“, sagt Jörn Stobbe. „Startups, die sich mit Blockchain-Lösungen für die Immobilienwirtschaft befassen, sollten sich davon keineswegs entmutigen lassen. Blockchain bietet in kaum einer Branche so immenses Potential wie in der Immobilienwirtschaft und steht daher auch weit oben auf unserer Digital-Agenda .“

„Die Studie zeigt, wie relevant für Konzerne der richtige Zugang und Partner in die Gründerszene ist, damit durch eine erfolgreiche Moderation auch eine erfolgreiche Kollaboration stattfinden kann“, sagt Benjamin Rohé, Managing Director und Gründer von GTEC. „Das ist besonders wichtig, wenn es um strategische Beteiligungen oder Co-Creation geht. Besonders in alten, etablierten Industrien wie der Immobilienwirtschaft können Startups und Konzerne viel voneinander lernen und miteinander Wert schaffen.“

Die PropTech-Studie kann unter folgendem Link bestellt werden: http://www.gtec.center/proptechstudysignup/

Informationen zum PropTech Innovation Award 2019 von Union Investment und GTEC unter: http://www.gtec.center/proptech2019/

Über die Studie

Für die Studie von Union Investment und GTEC wurden weltweit rund 100 PropTech-Startups online befragt. Der Schwerpunkt der Teilnehmer lag in Europa, mit den meisten Teilnehmern in Deutschland, Großbritannien und Spanien. Etwa 50 Prozent der teilnehmenden Startups waren zum Befragungszeitraum (Oktober-November 2018) zwei bis drei Jahre am Markt, bei 32 Prozent lag der Markteintritt erst ein Jahr oder kürzer zurück. Der Schwerpunkt der Teilnehmer (60 Prozent) befand sich entsprechend in (Vor-)Gründungsphase („Seed- bzw. Pre-Seed“). Weitere 32 Prozent in der frühen Finanzierungsphase („Series A“). Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer (84 Prozent) arbeitet gegenwärtig mit etablierten Unternehmen der Immobilienbranche zusammen. Bei rund 36 Prozent der Startups sind Immobilienplayer investiert.

Vontobel Asset Management bündelt systematische und fundamentale Multi-Asset-Strategien unter einem Dach

Anleger versuchen, mit einer Kombination aus systematischen und fundamentalen Ansätzen in effizienten und ineffizienten Marktsegmenten Renditen zu erzielen.

Um der Anlegernachfrage gerecht zu werden, vereint Vontobel Asset Management sein Know-how im Multi-Asset-Class-Bereich mit der Kompetenz von Vescore unter einem Dach. Daraus entsteht eine Multi Asset Boutique, die Kundenvermögen in Höhe von 40 Milliarden Schweizerfranken betreut und nun vielfältige Anlageoptionen anbietet.

Systematische Lösungen werden nach wie vor unter der Marke Vescore angeboten, während stärker fundamental ausgerichtete Lösungen Bestandteil des Angebots der Marke von Vontobel Asset Management sein werden. Die Anleger können neu wählen zwischen systematischen, fundamentalen oder kombinierten Strategien, die auf einem topmodernen Risikomanagement beruhen. Dem neu geschaffenen Team wird der bisherige Leiter von Vescore, Daniel Seiler, vorstehen. Daniel Seiler wird zudem die Führungsaufgaben von Christophe Bernard übernehmen, der beschlossen hat, Vontobel nach der Übertragung der Zuständigkeiten zu verlassen.

„Die Märkte verändern sich ständig. Deshalb müssen sich die Anleger und Vontobel ebenfalls kontinuierlich anpassen. Durch die Zusammenführung von kompetenzbasiertem und systematischem Know-how auf einer Plattform erhält Vontobel Zugang zu einer breiteren Palette von Alpha-Quellen‟, sagt Daniel Seiler, Leiter der Multi Asset Boutique.

Daniel Seiler stieß 2009 als Chief Investment Officer zu Vescore. Zuvor war er für die Hedgefonds-Plattform von Swiss Capital Investment AG tätig. Er hat promoviert und besitzt einen Masterabschluss in Finanzwesen und Kapitalmarkttheorie der Universität St. Gallen sowie einen Masterabschluss in Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

MFS: Neuer Managing Director für Deutschland

MFS Investment Management ernennt Markus Hampel zum Managing Director für Deutschland. Er ist für das Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland verantwortlich.

Markus Hampel berichtet an Matthew Weisser, Managing Director und Leiter European Wholesale bei MFS International Ltd. Hampel wird mit Sebastian Hesse und dem MFS-Team in der Frankfurter Niederlassung zusammenarbeiten. Er folgt auf Andrea Baron, der gerade in die Mailänder Niederlassung von MFS gewechselt hat, um das Wholesale-Geschäft in Italien zu steuern.

„Mit Markus Hampel haben wir einen in der Branche sehr erfahrenen Experten gewonnen, der unser Wachstum im Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland voranbringen soll“, sagt Matthew Weisser. „In Deutschland wachsen wir nicht nur durch das Geschäft mit den großen internationalen Banken, sondern zunehmend auch durch die Zusammenarbeit mit lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie mit Family Offices. Die breite Erfahrung von Markus Hampel über all diese Segmente ist äußerst wertvoll, um für unsere deutschen Kunden zunehmend zu einem lokalen Partner zu werden.“

MFS ist seit zehn Jahren im Wholesale-Geschäft in Deutschland tätig. Seitdem bietet der Asset Manager seinen Kunden eine Vielzahl von Anleihen-, Aktien- und Multi-Asset-Lösungen.

Markus Hampel verfügt über 30 Jahre Finanzmarktexpertise. Zuletzt war er Partner und verantwortlicher Manager für die deutschsprachigen Länder bei Metropole Gestion. In dieser Funktion hat er seit 2009 das deutschsprachige Wholesale-Geschäft aufgebaut und gesteuert. Davor war er sieben Jahre Mitglied des Managements eines internationalen Multi-Family-Offices, ebenfalls als Partner. Er begann seine Laufbahn bei der Commerzbank AG, wo er unterschiedliche nationale und internationale Positionen innehatte.

„Ich freue mich, zu so einem wichtigen Zeitpunkt zu MFS zu kommen. Ich bin gespannt darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und die Chance zu haben, auf dem etablierten Deutschlandgeschäft von MFS aufbauen zu können“, kommentiert Hampel seine Ernennung.

MFS International Ltd. betreut Kunden in ganz Europa von der Vertriebszentrale in London aus und den regionalen Niederlassungen in Frankfurt, Zürich, Paris, Madrid, Luxemburg und Mailand.

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Asset Manager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Oktober 2018 verwaltete MFS 454,1 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

Lombard Odier Investment Managers expands alternatives range with launch of UCITS vehicle within TerreNeuve strategy

Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) has expanded its 1798 Alternatives investment range with the launch of a UCITS vehicle within the TerreNeuve strategy. This will offer onshore investors access to the market neutral equity long/short strategy, with a focus on sustainable investing.

LO Funds – TerreNeuve (‘the Fund’) is managed by Arnaud Langlois, who joined Lombard Odier IM in February 2018 to launch the offshore domiciled 1798 TerreNeuve Fund, which has delivered 7% net returns since launch in April 2018. LO Funds - TerreNeuve will follow the same investment process as the offshore version.

The TerreNeuve strategy is underpinned by a bottom up, sector specialist approach, with a focus on sectors including global consumer, agriculture, chemicals, environmental and medical technologies. The investment team seek to identify and measure significant long-term drivers of company valuation, including less tangible environmental, social and/or governance factors. The team also utilises a proprietary sustainability rating system they have developed which acts as an extensive company due diligence process and helps them analyse powerful ESG themes in their sectors.

The UCITS Fund will target high single digit net returns, with a volatility of approximately 6-7%.

Jean-Pascal Porcherot, CEO of Lombard Odier IM’s 1798 Alternatives, comments:

“Following the successful launch of the offshore vehicle, the 1798 TerreNeuve Fund, we are excited to extend this to our onshore clients. The commitment of Lombard Odier IM to the strategy reflects a shared vision that the integration of sustainability into the investment process can be a strong source of alpha for equity long / short strategies and a key driver of returns.”

Arnaud Langlois, Portfolio Manager of TerreNeuve, comments:

“In a world where growth is scarce and often overestimated, we think true growth companies will be increasingly rewarded by the market, and companies strategically positioned to address key environmental and social opportunities or challenges should be amongst the biggest beneficiaries.”
The TerreNeuve strategy complements Lombard Odier IM’s extensive fund range, which places sustainability at the heart of its investment proposition. Lombard Odier IM is integrating sustainability across almost all (90%) of its mainstream AUM by 2019.

About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796. Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term. With more than 130 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 49 billion CHF (as at 30 June 2018).
For more information: www.lombardodier.com 

BlueOrchard lanciert UCITS-konformen Impact-Bond-Fonds

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG hat den UCITS-konformen Emerging Markets SDG Impact Bond Fund aufgelegt. Dieser soll institutionellen Investoren sowie Privatanlegern Zugang zu einem «liquiden Impact Fund» gewähren. Der Fonds richtet sich an Anleger, die eine skalierbare und liquide Alternative zu herkömmlichen Mikrofinanzfonds suchen.

Der BlueOrchard UCITS-Emerging Markets SDG Impact Bond Fund investiert in Anleihen von Unternehmen sowie öffentliche und private Finanzinstitute. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit soll er institutionellen Investoren sowie Privatanlegern eine skalierbare, wirkungsorientierte Alternative zu traditionellen festverzinslichen Produkten angeboten werden. Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard Asset Management (Luxemburg) SA verwaltete Fonds steht Anlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung. Er wird damit den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht.

Verwaltet wird der Fonds von einem Team mit langjähriger Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hierbei kombiniert BlueOrchard eine einzigartige Vor-Ort-Präsenz, eigene Ratingmethoden und umfassende Absicherungsfähigkeiten, um innovative Impact-Investment- Produkte zu entwickeln. BlueOrchard wendet einen robusten Länderauswahlprozess und eine strenge Bottom-up-Kreditauswahl an, die durch bewährte Risikomanagement-Richtlinien geregelt werden. Zusätzlich zur Finanzanalyse führt BlueOrchard für alle Investitionen eine Analyse der sozialen Leistung durch, die auf „SPIRIT“, dem proprietären Tool zur Bewertung der sozialen Leistungsfähigkeit von Unternehmen basiert.

“Unsere Anleger haben in der vergagenen Zeit verstärkt großes Interesse an einem Investmentvehikel geäußert, das finanzielle und soziale Renditen mit Liquidität verbindet. Mit diesem Fonds haben wir darauf reagiert und glauben, dass er sowohl für BlueOrchard als auch für unsere Anleger eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich stärker in wichtigen aufstrebenden Märkten zu engagieren und eine soziale und ökologische Wirkung zu erzielen,” sagte Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Als Unternehmen, das auf Initiative der Vereinten Nationen gegründet wurde, sind wir sehr stolz darauf, einen Impact-Fonds aufzulegen, der die UN Sustainable Development Goals in aufstrebenden Märkten vorantreiben soll,” sagte Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der Aufbau eines Finanzsystems, das ein nachhaltiges und klimafreundliches Wachstum unterstützt, steht im Mittelpunkt der weltweiten Bemühungen, die SDGs voranzutreiben und zu erreichen. Um die wachsende Investitionslücke in Entwicklungs- und Schwellenländern auszugleichen, ist ein abgestimmtes Handeln dringend erforderlich. Das Schließen dieser Lücke ist für BlueOrchard seit dem ersten Tag eine der Kernaufgaben. Das Unternehmen hat seine Mission und seine Anlagestrategien auf die Stärkung der Menschen in den Entwicklungsländern konzentriert und seit dem Jahr 2001 mehr als 5 Milliarden US-Dollar in über 80 Märkten investiert.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Invest in Visions überträgt Administration für IIV Mikrofinanzfonds an HANSAINVEST

Der Frankfurter Portfoliomanager Invest in Visions GmbH hat die Verwaltung seines IIV Mikrofinanzfonds zum 1. Oktober 2018 auf die Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH übertragen. „Mit dem Wechsel der KVG möchten wir unsere bereits bestehende Zusammenarbeit mit der HANSAINVEST ausweiten und damit unser Engagement bei einer Service- KVG bündeln. Das Leistungsportfolio der HANSAINVEST bietet eine optimale Ergänzung zu der Expertise der Invest in Visions im Bereich Impact Investing“, sagt Edda Schröder, Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH.

„Nachhaltigkeit ist bei der HANSAINVEST mittlerweile ein zentrales Thema. In den vergangenen Jahren haben wir uns in diesem Bereich weiter spezialisiert und das vorhandene Fachwissen auf- und ausgebaut. Entsprechend ist die Zusammenarbeit mit Invest in Visions für uns eine wichtige strategische Partnerschaft, in deren Rahmen wir zukünftig weitere gemeinsame Projekte in einem wachsenden Markt realisieren wollen“, ergänzt Dr. Jörg W. Stotz, Geschäftsführer der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH für den Bereich Financial Assets.

IIV Mikrofinanzfonds: Attraktive Anlagelösung im Niedrigzinsumfeld

Der Fonds wurde im Jahr 2011 als erster für Privatanleger zugelassener Mikrofinanzfonds in Deutschland aufgelegt und hat aktuell ein Volumen von 629,4 Millionen Euro – davon entfallen 266,9 Millionen Euro auf die Retail-Anlageklasse (R-Klasse) und 351,2 Millionen Euro auf institutionelle Investoren (I-Klasse). Seit der Auflage erzielte das Portfoliomanagement eine durchschnittliche Wertentwicklung von 2,13 Prozent in der R-Klasse und 2,62 Prozent in der I-Klasse. Der IIV Mikrofinanzfonds investiert derzeit in unverbriefte Darlehensforderungen an 91 Mikrofinanzinstitute in insgesamt 36 Entwicklungsländern. „Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist der Fonds eine attraktive Anlagelösung für Privatanleger und institutionelle Investoren, um stetige finanzielle Erträge zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Endkreditempfänger erzielen – das ist unser Verständnis von echtem Impact Investing“, erläutert Schröder.


Über HANSAINVEST

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt präsent. Über ein Tochterunternehmen ist die HANSAINVEST auch in Luxemburg vertreten. Aktuell werden von rund 150 Mitarbeitern mehr als 190 Publikums- und 95 Spezialfonds Vermögenswerte von knapp 34 Milliarden Euro administriert. Die HANSAINVEST wurde im Jahr 2018 durch das „Private Banker“-Magazin zum vierten Mal in Folge als „Beste Service-KVG“ ausgezeichnet. (Stand der Daten: 30.09.2018).
Mehr Informationen unter www.hansainvest.de

Über Invest in Visions

Die 2006 von Edda Schröder gegründete Invest in Visions GmbH hat sich auf die Finanzierung von nachhaltigen Investitionen spezialisiert. Derzeit verwaltet das 16-köpfige, international aufgestellte Team rund 700 Millionen Euro in den Kernbereichen Mikrofinanz und Impact Investment. Die Invest in Visions ermöglicht institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite bieten und eine positive Auswirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben. Neben dem Fokus auf Mikrofinanz engagiert sich die Invest in Visions im Bereich Impact Investing bei Investitionen in Projekte nachhaltiger Agrarwirtschaft, in Sozialunternehmen sowie maßgeschneiderter Social Impact Investments. (Stand der Daten: 30.11.2018)
Mehr Informationen unter www.investinvisions.com

T. Rowe Price ernennt neuen Leiter für das institutionelle Geschäft in Deutschland und Österreich

T. Rowe Price baut sein institutionelles Geschäft in Deutschland und Österreich aus und erweitert mit Jan Müller sein deutsches Vertriebsteam. Jan Müller übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position des Head of Institutional Sales Germany & Austria bei T. Rowe Price. In dieser neuen Funktion wird er Vertrieb und Service für deutsche und österreichische institutionelle Investoren leiten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit Jan Müller einen so erfahrenen und anerkannten Experten für uns gewinnen konnten“, sagt Carsten Kutschera, Head of Germany & Austria. „Seit der Eröffnung unseres Büros in Frankfurt vor mehr als vier Jahren freuen wir uns über reges Interesse an T. Rowe Price und unseren Strategien. Mit der Einstellung von Jan Müller können wir uns nun verstärkt auf die Bedürfnisse von institutionellen Kunden konzentrieren. Ferner unterstreicht dies unser Engagement, in diesen Kernmärkten weiter zu expandieren und den Vertrieb in Deutschland und Österreich weiter voranzutreiben.“

„Ich freue mich auf meine neue Rolle im deutschen Team von T. Rowe Price“, sagt Jan Müller. „T. Rowe Price hat als internationaler Asset Manager einen hervorragenden Ruf. Das Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich weiter auszubauen ist eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe. Ich bin sicher, dass wir viele Investoren von den Qualitäten von T. Rowe Price überzeugen werden.“

Jan Müller war mehr als zehn Jahre lang Institutional Sales Director bei Franklin Templeton. Zu seinem Kundenstamm zählten Unternehmen, Pensionskassen, Family Offices und Berater. Zuvor arbeitete er als Senior Investment Consultant bei Mercer in Frankfurt.

Müller verfügt über einen Diplomabschluss in Business Administration and Management von der Universität Gießen. Darüber hinaus ist er Chartered Financial Analyst (CFA).

Über T. Rowe Price

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit 1.083,8 Milliarden US-Dollar Assets under Management (Stand: 30. September 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.troweprice.com

Anleger blicken verhalten ins neue Jahr

Die Stimmung unter deutschen Anlegern hat sich in diesem Quartal deutlich verschlechtert. Sorgen bereiten ihnen unter anderem der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sowie der hohe Schuldenberg der italienischen Regierung. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass sich der Brexit auf mittlere Sicht negativ auf die Wirtschaft in Großbritannien und in den anderen EU-Staaten auswirken wird. Mit Blick auf die konjunkturelle Situation in Deutschland rechnet bereits jeder Dritte (32 Prozent) mit einer Eintrübung im nächsten halben Jahr. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im letzten Quartal. Auch der Entwicklung am Aktienmarkt hierzulande stehen die Sparer eher skeptisch gegenüber, wie das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment zeigt, bei dem Finanzentscheider in deutschen Haushalten befragt wurden.

Hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Lage blicken die meisten Deutschen verunsichert in die Zukunft. Die große Mehrheit (85 Prozent) geht davon aus, dass der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union der britischen Konjunktur mittelfristig schaden wird. Acht Prozent der Befragten erwarten hingegen keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Vereinigten Königreichs. Fünf Prozent rechnen mit positiven Impulsen. Auch die Wirtschaft der verbleibenden europäischen Staaten wird durch den EU-Austritt der Briten auf mittlere Sicht in Mitleidenschaft gezogen werden, glaubt mehr als jeder Zweite (55 Prozent). Gut ein Drittel (35 Prozent) erwartet dagegen keine Auswirkungen auf die konjunkturelle Situation der restlichen Mitgliedsländer. Sieben Prozent sind davon überzeugt, dass deren Wirtschaft durch den Brexit an Fahrt gewinnen wird. „Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass viele Menschen im britischen EU-Austritt mehrere Verlierer sehen. Dabei schätzen sie den wirtschaftlichen Schaden für Großbritannien im Vergleich zu den übrigen Ländern der Europäischen Union höher ein“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Neben den Brexit-Verhandlungen drückt auch der aktuelle Streit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung um deren Haushaltsdefizit auf die Stimmung der Befragten. Italien weist nach Griechenland die zweithöchste Verschuldung in der Eurozone auf und beabsichtigt, diese auszuweiten. 82 Prozent der Anleger zeigen sich deshalb besorgt. Nur 17 Prozent machen sich derzeit keine Sorgen um den hohen Schuldenberg Italiens. Zwei Drittel (67 Prozent) befürchten sogar ein Aufflammen der Euro-Krise wie im Jahr 2010, sollte Italien an der geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für das kommende Jahr weiter festhalten.

Mehr Anleger erwarten schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland

Da überrascht es nicht, dass die Deutschen auch beim Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land in den kommenden sechs Monaten skeptisch sind. Jeder Dritte (32 Prozent) rechnet hierzulande mit einer Eintrübung der Konjunktur. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorquartal und der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2016. Die Zahl der Optimisten beträgt nahezu unverändert 13 Prozent. Zu Beginn des Jahres lag ihr Anteil mit 29 Prozent noch deutlich höher. Von einer konstanten wirtschaftlichen Situation in Deutschland im nächsten halben Jahr gehen 56 Prozent der Befragten aus (3. Quartal 2018: 61 Prozent). Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation sehen die Sparer allerdings nicht. Zwei Drittel (67 Prozent) rechnen weiterhin damit, dass ihre eigene finanzielle Lage gleich bleibt (letztes Quartal: 68 Prozent). Rund ein Viertel (23 Prozent) erwartet immerhin eine Verbesserung (Vorquartal: 24 Prozent). Von einer Verschlechterung seiner finanziellen Situation in den nächsten sechs Monaten geht lediglich jeder zehnte Sparer aus. Im dritten Quartal 2018 waren es acht Prozent. „Viele Menschen stehen derzeit in Lohn und Brot, weshalb sie auf absehbare Zeit keine finanziellen Einschnitte für sich persönlich befürchten“, so Gay.

Aktienmarkt: Pessimisten gewinnen die Oberhand

Eher gedämpfte Erwartungen haben die Befragten wiederum für den deutschen Aktienmarkt. Knapp ein Drittel (31 Prozent) geht im kommenden halben Jahr von fallenden Aktienkursen aus. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im vorigen Quartal und 16 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig ist die Zahl der Optimisten von 24 Prozent auf 22 Prozent gesunken. Im vierten Quartal 2017 waren noch 36 Prozent der Sparer zuversichtlich gestimmt. Rückläufig ist mit 31 Prozent auch der Anteil der Befragten, die mit konstanten Aktienkursen in den nächsten sechs Monaten rechnen. Im letzten Quartal betrug dieser noch 37 Prozent. „Anleger sollten sich durch die politischen Streitigkeiten nicht verunsichern lassen, denn Aktien bieten auf lange Sicht die höchsten Renditechancen“, sagt Gay und rät im aktuellen Marktumfeld unter anderem zu defensiveren Mischfonds. Auch Fondssparpläne seien eine Option, mit denen Sparer in kleinen Schritten in den Aktienmarkt einsteigen können.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 1. bis 10. November 2018. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

TELOS Fondsrating MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund

TELOS hat den MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund bewertet. Der Fonds erfüllt höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung AAA- auf einer Skala von A bis AAA. Den vollständigen Rating-Report finden Sie auf der Seite TELOS-Fondsrating in der Rubrik Multi Asset Funds oder hier.

Auszüge aus dem TELOS-Kommentar:

Der MainFirst Absolute Return Multi Asset Fund ist seinem Namen folgend ein global anlegender Mischfonds, der einen Absolute Return Charakter aufweist. Ohne Orientierung an eine Benchmark wird langfristig eine attraktive Rendite von 5% p.a. bei geringem Drawdown und geringer Vola (~5%) angestrebt. Die Vorgabe eines breit diversifizierten Portfolios über Aktien, Anleihen und die Währungsseite wird eingehalten. Als mögliche Ergänzung können indirekt Rohstoffinvestments getätigt werden (eher taktisch), was aber in der aktuellen Ausgestaltung des Fonds von geringer Relevanz ist.

Eine Besonderheit des Fonds liegt in der Ausrichtung der für die Performance maßgeblich relevanten Aktienseite auf die Ermittlung und Analyse von strukturellen langfristig ausgestalteten Wachstumstrends. Hierdurch kommt auch die starke Alphaorientierung des aktiven Managements zum Tragen. Die Aktien-, Renten- und Währungsquoten werden aktiv gesteuert. Die Anlagen in Anleihen und anderen Klassen dienen vornehmlich dem Risikoausgleich der Aktienanlagen. In dieser Art des Einsatzes der Anleihenseite kommt insbesondere der Absolute Return Fokus zum Tragen.

Die Aktienanlage erfolgt Bottom-up getrieben. Ausgehend von einem ermittelten Investmentthema (z.B. Automatisierung, Robotik, Elektroautos) werden unter Einsatz von zahlreichen Unternehmensbesuchen Chancen ermittelt, bei denen ein hohes langfristiges Wachstum zu erwarten ist (als Orientierung ~20%). Die Aktienzusammensetzung ist nicht regional oder sektoral aufgebaut, sondern orientiert sich an den Investmentideen/-themen, wobei aber auch auf Klumpenrisiken geachtet wird. Top Down Betrachtungen finden vornehmlich im Anleihenbereich auf Seiten z.B. von Staatsanleihen statt. Unternehmensbezogene Anleiheninvestments (z.B. IG Corporates, Wandelanleihen) orientieren sich mehr an Spreadbetrachtungen. Allgemein liegt die Duration im Rahmen von 2-6 Jahren. Bei der Entscheidung, welche Anleihebereiche wie dem Aktienbereich beigesetzt werden, sind Korrelationsbetrachtungen von Bedeutung.

Jede Anlage wird unter Zugriff auf Systainalytics auf ESG-Verträglichkeit hin überwacht. Der Fonds ist insgesamt mit ~40-50 Aktien und ~40-50 Anleihen breit diversifiziert. Die Allokationsvorgaben (z.B. max. 50% Aktien, max. 30% Emerging Markets oder max. 10% High Yield) sind klar vorgegeben und definiert.

Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere RatingsConsulting-ServicesPublikationen sowie Veranstaltungen stehen wir Ihnen gerne unter info@telos-rating.de oder +49-611-9742-100 zur Verfügung.

BlueOrchard treibt mit Beteiligung an SustainCERT SDG-Zertifizierungen voran

Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) hat einen Minderheitsanteil an SustainCERT erworben. Die Zertifizierungen von SustainCERT helfen Unternehmen und Investoren dabei, die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Investitionen genauer und effizienter zu quantifizieren.

Die Investition in SustainCERT soll BlueOrchards fortwährendes Engagement unterstreichen, die Impact-Investing-Branche weiter zu professionalisieren und zum Branchenwachstum beizutragen. Ziel ist, dadurch mehr Finanzmittel für das Erreichen der globalen Klima- und der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) zu mobilisieren. SustainCERT wird in Übereinstimmung mit den “Gold Standard for the Global Goals” (GS4GG), einem Standard der nächsten Generation zur Quantifizierung und Zertifizierung der Auswirkungen auf die Klimasicherheit und der SDG, einen neugeplanten Infrastrukturfonds für Afrika zertifizieren, der von BlueOrchard und ‘R20 – Regions of Climate Action’ initiiert wurde. Durch das Zertifizieren mit GS4GG erhalten die Anleger von BlueOrchard einen konkreten Nachweis und die Sicherheit, dass die Investitionen des Unternehmens den höchsten Standards hinsichtlich Umwelt- und Sozialschutz, Stakeholder-Einbindung und der Wirkungsmessung entsprechen.

SustainCERT zielt darauf ab, eine höhere Transparenz durch Wirkungszertifizierungen voranzutreiben: Damit sollen Maßnahmen zur Klimasicherheit und dem Erreichen der SDG gefördert werden. SustainCERT stellt eine benutzerorientierte und technologiegetriebene Folgenabschätzung für ein breites Spektrum von Nachhaltigkeitsmassnahmen bereit. Das Unternehmen wurde von Gold Standard ins Leben gerufen, einem Benchmark-Standard für Klima- und Entwicklungsmaßnahmen, der im Jahr 2003 vom WWF und anderen internationalen Nichtregierungsorganisationen gegründet wurde.

“Als Impact-Investing-Pionier ist BlueOrchard seit fast 20 Jahren an der Spitze der Entwicklung innovativer Lösungen in diesem Bereich. SustainCERT bietet hierfür dringend benötigte Lösungen, um die Attraktivität und Anwendbarkeit der Impact-Zertifizierung für großvolumige Investitionen zu steigern. Wir freuen uns daher, als Investor und Partner zu begleiten,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

„SustainCERT ermöglicht es Unternehmen und Investoren, ihren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen objektiv und zuverlässig zu messen, zu zertifizieren und darüber zu berichten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Dienstleistungen eine wichtige Rolle spielen werden, um das Wachstum von ökologischen Märkten, ergebnisorientierten Finanzierungen und die Entwicklung nachhaltiger Infrastrukturen weiter zu beschleunigen“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Wir freuen uns, BlueOrchard als neuen Anteilseigner begrüßen zu können. Ihre Expertise im Bereich Impact Investing macht sie zu einem idealen Partner für SustainCERT und wird das Unternehmen dabei unterstützen, führend im Bereich Impact Assurance zu werden: Von CO2-Märkten bis hin zu umfangreichen Programmen wie Interventionen in der Lieferkette von Unternehmen und Impact Investments", sagt Marion Verles, CEO von Gold Standard.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Über SustainCERT

SustainCERT is a mission-driven company committed to mainstreaming credible impact certification through user-centric, tech-driven solutions. SustainCERT is the official certification body for Gold Standard for the Global Goals – a next-generation standard to quantify, certify and maximize impact toward climate security and sustainable development. With customized certification pathways for a wide range of sustainability interventions, businesses and investors can easily embed SustainCERT impact assessment and assurance into their initiatives, whether a supply chain improvement, a sustainable product, or a large-scale impact investment. This helps more accurately and efficiently quantify and report on the social and environmental impacts for higher credibility and recognition. For further information please visit: www.sustain-cert.com

Nachhaltigkeitsexpertise von Raiffeisen Capital Management: Mehrfach ausgezeichnet

Am 29. November 2018 wurden die FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlage vergeben. Das FNG- Siegel zählt zu den begehrtesten Labels unter den nachhaltig investierenden Investmenthäusern, da es einerseits auf hohen Qualitätsstandards aufsetzt und andererseits nachhaltige Publikumsfonds des gesamten deutschsprachigen Raums in die Bewertung mit einbezieht.

Insgesamt wurde heuer die Höchstnote „3 Sterne“ an 25 Fonds vergeben. Acht dieser Fonds – und somit ein Drittel davon – werden von der Raiffeisen KAG gemanagt.

Damit ist die Raiffeisen KAG jene Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3 Sterne“- Siegel hält!

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Höchstnote wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. Das FNG- Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Daher freut es umso mehr, dass die gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette mit dieser anspruchsvollen Zertifizierung prämiert wurde.

Die Höchstnote „3 Sterne“ ging an die Fonds

  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified

sowie an zwei Fonds der zur Gruppe gehörenden Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH.

Die Fonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm und Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien wurden mit „2 Sternen“ bewertet.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix erhält Auszeichnung „Transparenter Bulle“

Diese Auszeichnung zeigt, dass Raiffeisen Capital Management auch beim Thema Transparenz einen sehr hohen Qualitätsanspruch verfolgt.

Die Veranstalter begründen die Auszeichnung für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix mit dem großen Beitrag, Investieren verständlicher zu machen und Privatanlegern dabei behilflich zu sein, sich im Dschungel der Informationen zurechtzufinden. Außerdem betonen Rödl & Partner sowie der Finanzen Verlag, dass semi- institutionelle Anleger mit dem Transparenzbericht bei der Durchführung einer sachgerechten Kontrolle und Überwachung ihrer Fondsanlage unterstützt werden, insbesondere im Hinblick auf mehr Verständnis und Orientierung sowie die Reduzierung von Haftungsrisiken.

Mit der neutralen Erstellung eines regelmäßigen TransparenzberichtswiebeimRaiffeisen-Nachhaltigkeit- Mix gelingt es, neue Maßstäbe innerhalb der Transparenz- und Informationspolitik zu setzen.

Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds Träger des Österreichischen Umweltzeichens

Ein weiteres Zeichen für die ausgezeichnete Qualität der Nachhaltigkeitsfonds der Raiffeisen KAG ist die Tatsache, dass alle Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds (bis auf einen Fonds) das Österreichische Umweltzeichen tragen.

Scope Investment Awards 2019: Top-Nominierung „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing”

In diesem Jahr kürten die Veranstalter Gewinner in 13 Fonds- und 13 Asset-Manager-Kategorien. Darüber hinaus fand die Verleihung eines Awards für „Fund Innovations“ statt. Raiffeisen Capital Management war – gemeinsam mit vier weiteren Asset Managern – in der Kategorie „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing“ nominiert. Bereits diese Nominierung kann als große Auszeichnung gewertet werden, denn Raiffeisen Capital Management ist damit unter den Top 5 Asset Managern im Bereich Socially Responsible Investing.

Erfreulich ist auch, dass Raiffeisen Capital Management mit dem Raiffeisen-Österreich-Aktien die Kategorie „Fonds Equity Austria“ gewinnen konnte.

Zur Ermittlung der Preisträger der Scope Investment Awards und Scope Alternative Investment Awards wurden insgesamt 43 Kategorien mit jeweils fünf Nominierten gebildet. Seitens der Analysten der Rating Agentur Scope wurden 4.500 Fonds und 280 Asset Manager analysiert.

Alleinstellungsmerkmal der Scope Awards ist die ausführliche Berücksichtigung qualitativer Kriterien. Die Bewertungskriterien für die Scope Awards sind unter anderem Fondsmanagement, Managementumfeld, Gestaltung und Implementierung des Investmentprozesses sowie ein Scope Fondsrating. Diese Anforderungen unterteilen sich wiederum in zahlreiche Unterkriterien, deren Einordnung in einer Scorecard durch die Analysten der Scope Analysis vorgenommen wird.

Aquila Capital emittiert durch Småkraft seinen ersten Green Bond

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital hat über den norwegischen Wasserkraftwerksbetreiber Småkraft AS einen Green Bond über 50 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren zur Finanzierung des weiteren Wachstums emittiert. Småkraft AS ist bereits heute mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 1 TWh und über 100 Kraftwerken in ganz Norwegen der größte unabhängige Betreiber kleiner Wasserkraftwerke in Europa. Die zusätzliche Finanzierung erfolgt im Kontext des Wachstumsziels, bis 2022 die jährliche Energieproduktion auf 2 TWh zu steigern. Von dem norwegischen Forschungsinstitut CICERO (Center for International Climate and Environmental Research – Oslo), einem führenden, unabhängigen Rating-Organ für Green Bonds, wurde die Anleihe mit der Bestnote „Dark Green“ bewertet. Diese Einstufung erhalten ausschließlich Projekte und Produkte, die nachhaltig zu einer emissionsarmen Zukunft und einem stabilen Weltklima beitragen.

Der vorrangig besicherte Green Bond wird pro Jahr mit 1,9 Prozentpunkten über EURIBOR verzinst und ist an der Osloer Börse handelbar. Das von ABG Sundal Collier, Nordea Asset Management und SEB AG als Joint Lead Manager eingesammelte Kapital dient neben der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und allgemeinen Unternehmenszwecken vor allem der weiteren Expansion im Bereich norwegischer Wasserkraft, sowohl durch weitere Zukäufe bestehender als auch durch den Bau neuer Laufwasserkraftwerke. Konkret geplant sind der Ankauf von vier weiteren Wasserkraftwerken und die Refinanzierung sieben bereits erworbener Kraftwerke.

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „Green Bonds sind ein attraktives Instrument, um die europäische Energiewende konsequent voranzutreiben. Institutionelle Investoren verlangen immer häufiger nach solchen nachhaltigen Finanzierungsoptionen, da sie im Vergleich zu konventionellen Bonds mehr Transparenz über die Verwendung der Erlöse bei äquivalentem Risiko-Rendite-Profil bieten. Deshalb sehen wir diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Trend, sondern als einen der sinnvollsten Wege, das nötige Kapital für die Transformation des europäischen Energiesystems zu mobilisieren. Norwegen mit seinem reifen und robusten Wasserkraftmarkt bietet dabei einen natürlichen Anfangspunkt.“

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de