Barings baut globale Finanzierungsplattform durch Berufung im Debt-Placement- und Syndizierungsbereich aus

Barings Real Estate, Teil von Barings LLC, einem der weltweit größten diversifizierten Immobilien-Investmentmanager, gibt bekannt, dass es seine globale Finanzierungsplattform mit der Ernennung von Daniel Köhler zum Director of Debt Capital Markets, Structured Real Estate Investments in Europa verstärkt hat.

Köhler wird für die Umsetzung von Finanzierungslösungen für Barings‘ europäisches Portfolio aus Immobilien-Direktinvestments und Levered-Loan-Strategien verantwortlich sein. Er wird von München aus für ganz Europa zuständig sein und an Nasir Alamgir, Head of Debt Capital Markets für Barings Real Estate, in den USA berichten.

Köhler verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der Finanzierung von Gewerbeimmobilien und im Darlehensmanagement in ganz Europa. Er kommt von Invesco Real Estate, wo er seit 2011 als Associate Director im Bereich Structured Debt Finance tätig war und Fremdfinanzierungen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro arrangierte. Zuvor hatte er Funktionen in der Landesbank Berlin AG und der Bayerischen Landesbank inne, unter anderem in London, München und Shanghai.

Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Erfolgs der europäischen Finanzierungsplattform, die im Jahr 2013 gegründet wurde und bereits einen Kreditbestand von einer Milliarde britischen Pfund umfasst, mit einem jetzt fünfköpfigen Team, das für einen qualitativ hochwertigen Kundenstamm Erstrang-, Voll-, Mezzanine- und Projektfinanzierungen arrangiert.

Dean Dulchinos, Head of Structured Real Estate Investments bei Barings Real Estate, sagt: „Daniel Köhler hat in mehreren Märkten einen Erfahrungsschatz in der Immobilienfinanzierung gesammelt. Er wird in unserem Team eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, den anhaltenden Erfolg der europäischen Finanzierungsplattform zu sichern und den Ausbau unseres globalen Angebots voranzutreiben.“

Daniel Köhler kommentiert: „Die europäische Finanzierungsplattform von Barings hat eine Phase deutlichen Wachstums durchlaufen, und ich freue mich darauf, mit den Teams in Europa und den USA zusammenzuarbeiten, um sowohl die Kredit- als auch die Anlegerstrategien zu unterstützen.“

Barings Real Estate ist Teil von Barings LLC, einem der weltweit größten diversifizierten Immobilien-Investmentmanager. Das Unternehmen ist ein aktiver Investor in Private- sowie Public-Equity- und Debt-Märkten und bietet institutionellen und anderen qualifizierten Investoren weltweit Beratungsleistungen für Core-, Value-Add- sowie opportunistische Investments.

Über Barings
Barings ist ein globaler Vermögensverwalter mit mehr als 304 Milliarden US-Dollar*, der sich den wandelnden Anlage- und Kapitalbedürfnissen seiner Kunden widmet. Wir bauen langfristige Partnerschaften auf, in denen unsere herausragende Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen zum Tragen kommt, und bieten innovative Lösungen und erstklassigen Service. Als Tochtergesellschaft von MassMutual verfügt Barings über eine starke globale Präsenz mit mehr als 1.800 Mitarbeitern und Niederlassungen in 16 Ländern. Weitere Infos finden Sie unter www.barings.com
*Stand 31. Dezember 2017

Union Investment legt neuen globalen Aktienfonds auf: UniIndustrie 4.0

Union Investment bietet ab dem 28. Februar 2018 den internationalen Aktienfonds „UniIndustrie 4.0“ an. Mit dem Fonds haben Anleger die Möglichkeit, von den Chancen der Digitalisierung und Automatisierung der Wirtschaft zu profitieren.

Der „UniIndustrie 4.0“ investiert in internationale Unternehmen, die den Wandel der Industrie durch die Digitalisierung und Automatisierung führend gestalten („Industrie 4.0“). Hierzu zählen beispielsweise Anbieter von kollaborativen Robotern („Cobots“), Automationssoftware und 3D-Druckern. Durch den Fokus auf Datenverarbeitung und künstliche Intelligenz liegt ein Schwerpunkt des Fonds auf IT-Unternehmen. Darüber hinaus kommen für das Portfolio Industrieunternehmen und e-Commerce-Anbieter in Frage, die durch die optimierte Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Auch Unternehmen aus den Bereichen Grundstoffe und Logistik mit einem hohen Automatisierungsgrad gehören zum Anlageuniversum. Zukunftsthemen, wie der Einsatz von 3D-Druckern und Robotern im Gesundheitswesen sowie die Umsetzung des autonomen Fahrens, werden ebenfalls im Fonds berücksichtigt. Portfoliomanager Jörg Schneider ist überzeugt, dass die Verzahnung der industriellen Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik ein Megatrend ist, der erst am Anfang seiner Entwicklung steht: „Das Thema ‚Industrie 4.0‘ gewinnt aufgrund der zunehmenden Verfügbarkeit von Daten in jüngster Zeit enorm an Dynamik“, sagt er. „Computer und Roboter sind durch die Vernetzung und das hohe Datenvolumen deutlich schneller und leistungsfähiger als früher. Das revolutioniert die Industrie und Arbeitswelt in vielen Bereichen und bietet großes Ertragspotenzial für Unternehmen.“

Konzentriertes Portfolio mit den besten Werten

Das Anlageuniversum des „UniIndustrie 4.0“ umfasst derzeit etwa 400 Aktien, die auf Basis von vier qualitativen Kriterien mit Bezug zur Automatisierung bzw. Digitalisierung ausgewählt werden. Dazu gehören die Schaffung neuer Absatzkanäle, die Optimierung des Preis-/Leistungsverhältnisses bzw. der Wettbewerbsfähigkeit, die Generierung neuer Produkte sowie Investitionen zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven. In das konzentrierte Portfolio des „UniIndustrie 4.0“ werden lediglich die besten 50 bis 70 Aktien des Anlageuniversums aufgenommen. Das Fondsmanagement verfügt dabei über hohe Freiheitsgrade und bevorzugt Unternehmen mit hoher Bilanzqualität und Ertragskraft. Gleichzeitig spielen die Qualität des Geschäftsmodells und die Bewertung der Aktie eine entscheidende Rolle. Nachhaltige, fundamentale Veränderungen im Geschäftsverlauf der Unternehmen, wie beispielsweise die Einführung neuer Produkte, werden ebenso berücksichtigt.

Der „UniIndustrie 4.0“ eignet sich für Anleger, die ihre Renditechancen mit einer Anlage in einen Zukunftstrend steigern möchten und gleichzeitig höhere Risiken akzeptieren. Ihr Anlagehorizont sollte dabei sieben Jahre oder länger betragen.

Weitere Informationen zum Fonds finden Sie hier.

Union Investment und ZBI starten gemeinsame Immobilienlösungen für Institutionelle

Union Investment und die ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI) erweitern ihre strategische Partnerschaft und starten zum 3. April 2018 mit dem ZBI Union Wohnen Plus ein erstes Gemeinschaftsprodukt für institutionelle Anleger. Der als Spezial-AIF konzipierte Offene Immobilienfonds mit Core-Plus-Profil investiert in Wohnimmobilien an ausgewählten Standorten und Wachstumsregionen in Deutschland. Das Zielvolumen des Fonds beträgt 600 Millionen Euro Eigenkapital und 1 Milliarde Euro Liegenschaftsvermögen.

„Wir freuen uns, die im letzten Jahr erfolgreich gestartete Zusammenarbeit mit den Wohnimmobilienspezialisten der ZBI fortzusetzen und unseren institutionellen Kunden mit einem attraktiven Core-Plus-Produkt Investitionen in das Wohnimmobiliensegment zu ermöglichen“, sagt Klaus Bollmann, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property GmbH.

Im März letzten Jahres hatten Union Investment und die ZBI die Weichen für den Aufbau eines gemeinsamen Lösungsangebotes im Bereich Wohnimmobilien für private und institutionelle Anleger gelegt. Die Union Asset Management Holding AG erwarb 49,9 Prozent der Anteile an der neu gegründeten Partnerschaftsholding, in der das operative Geschäft der ZBI Gruppe gebündelt wird. Als erstes Gemeinschaftsprodukt ging kurz darauf der UniImmo: Wohnen ZBI in den Vertrieb. Mit einem Volumen von rund 620 Millionen Euro war der UniImmo: Wohnen ZBI von Start weg der größte auf Wohnimmobilien spezialisierte Offene Immobilienfonds für Privatanleger in Deutschland.

Der ZBI Union Wohnen Plus hat eine Laufzeit von mindestens 15 Jahren und plant eine Ausschüttung von durchschnittlich größer 4 Prozent p.a. Für die Anleger wird zum Laufzeitende durch laufende Erträge und Verlaufserlöse ein IRR von mindestens 5 Prozent prognostiziert. Die Mindestanlage beträgt 10 Millionen Euro.

Drei-Säulen-Strategie

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt profitiert aktuell von einer steigenden Wohnraumnachfrage, die aus einem generellen Aufwärtstrend der Bevölkerungszahlen bei gleichzeitig wachsendem Wohnraumbedürfnis pro Kopf und einer zunehmenden Anzahl an Haushalten resultiert.

„Investmentchancen sehen wir – neben den typischen A Standorten – insbesondere in Wachstumsregionen und wirtschaftlich starken B- und C-Städten, die beispielsweise durch universitäre Einrichtungen spezifische Anziehungspunkte mit sich bringen“, sagt Thomas Wirtz (FRICS), Vorstand der ZBI Immobilien AG.

Die Investitionsstrategie für den neuen Spezial-AIF basiert auf drei Säulen. Das ertragreiche Kernportfolio des Fonds mit einem Anteil von mindestens 70 Prozent wird mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent durch sogenannte „Hidden Champions“ und Neubauobjekte ergänzt. Das Kernportfolio besteht aus ertragsstarken, werthaltigen Objekten in deutschen Metropolregionen, die langfristig gehalten werden sollen. Zu den „Hidden Champions“ gehören Objekte mit Ertrags- und Wertsteigerungspotenzial, die im Rahmen eines aktiven Asset Management-Ansatzes über die Laufzeit entwickelt und optimiert werden. Für den Fonds werden Transaktionen in der Größenordnung von 5 Millionen Euro aufwärts angestrebt.

BMO Real Estate Partners Deutschland mit Rekordtransaktionsvolumen und neuen Produkten weiter auf Wachstumskurs

BMO Real Estate Partners Deutschland hat im Geschäftsjahr 2017 das Wachstum der letzten Jahre fortgesetzt und mit einer Summe in Höhe von 870 Millionen Euro das bislang höchste Immobilientransaktionsvolumen der Unternehmensgeschichte erzielt. Das verwaltete Immobilienvermögen lag zum 31. Dezember 2017 (AuM – Assets under Management) bei rund 2,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Start zweier neuer Immobilien-Spezial-AIFs hat BMO Real Estate Partners Deutschland dabei das Geschäft im institutionellen Bereich weiter ausgebaut.

„Im Rahmen unserer Portfoliooptimierung haben wir uns 2017 von vielen Objekten getrennt. Gleichzeitig konnten wir aufgrund großvolumiger Ankäufe das von uns verwaltete Immobilienvermögen noch mal steigern und mit der Auflage neuer Produkte eine Basis für künftiges Wachstum schaffen“, so Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

Auf der Ankaufsseite erwarb das Unternehmen 24 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 478 Millionen Euro. Darunter fallen unter anderem Akquisitionen von Wohnimmobilien in Ludwigsburg, Berlin und Neu-Ulm sowie der Erwerb mehrerer Einzelhandelsobjekte wie zuletzt in Flensburg, Bad-Homburg und Chemnitz. Einen großen Teil der Ankäufe hat BMO Real Estate Partners Deutschland für die beiden neuen Immobilien-Spezial-AIFs „Best Value Wohnen I“ und „Best Value Germany III“ realisiert.

Rund 392 Millionen Euro des 2017 umgesetzten Rekordtransaktionsvolumens entfielen auf die über 67 Immobilien verteilten Verkaufstransaktionen. Dazu trugen mit einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich insbesondere die Veräußerung der beiden Einzelhandelsportfolien SIDEWALK (Käufer: AEW Europe) und FO(U)R VALUE (Käufer: Fonds der ILG Gruppe) im ersten Halbjahr 2017 bei.

Der „Best Value Wohnen I“ investiert in Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf Universitätsstädten mit guter Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur. „Mit dem neu aufgelegten Best Value Wohnen I bauen wir unsere Aktivitäten im Wohnungssektor weiter aus und öffnen unseren Kunden den Zugang zu einem Segment mit attraktiven Wertschöpfungspotenzialen“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

Der „Best Value Germany III“ ist das neueste Fondsprodukt der „Best Value Germany“-Serie. Er befindet sich zurzeit in der Fundraising-Phase und strebt ein Zielvolumen von 300 Millionen Euro an. „Best Value Germany III“ investiert in innerstädtische Einzelhandelsimmobilien und Fachmarktzentren in wirtschaftsstarken deutschen Groß- und Mittelstädten. „Trotz eines harten Wettbewerbs konnten wir im zweiten Halbjahr mehrere Ankäufe realisieren. Der Erfolg unserer neuen Fonds und das herausragende Ergebnis beim Transaktionsvolumen resultiert nicht zuletzt aus unserem guten Zugang zu Eigentümern sowie unserer lokalen Marktexpertise“, betont Thomas Hübner.

Der Wachstumskurs des Unternehmens spiegelte sich auch in der Leistung des Vermietungsmanagements wieder. Hier konnte das Asset- und Investment Management trotz der Verkäufe die Neuvermietungsleistung gegenüber dem Vorjahr von 36.000 auf rund 110.000 Quadratmeter fast verdreifachen. Auch die Gesamtfläche der Prolongationen steigerte sich auf rund 72.000 Quadratmeter (2016: 33.000 Quadratmeter). Gleichzeitig wurde die Leerstandsquote des Portfolios leicht reduziert.

„Einzelhandelsflächen in zentraler Lage und mit hoher Passantenfrequenz stehen nach wie vor hoch im Kurs. Das gilt auch für die A-Lagen der bei institutionellen Investoren oftmals noch übersehenen BCD-Standorte Deutschlands“, so Vincent Frommel, Head of Fund Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland. Insgesamt betreut das Unternehmen nun 281 Objekte an mehr als 160 Standorten mit einer vermietbaren Gesamtfläche von 870.000 Quadratmetern. Das Segment Einzelhandel bildet weiterhin den Schwerpunkt des Portfolios mit einem Anteil von 68 Prozent, gefolgt von den Segmenten Wohnen und Büro.

Im Bereich Wohnimmobilien betreute BMO Real Estate Partners Deutschland unter der Leitung von Vincent Frommel zum Jahresende 2017 an knapp 70 Standorten rund 90 Objekte mit mehr als 3.250 Wohneinheiten. Die insgesamt verwaltete Wohnfläche wuchs gegenüber dem Vorjahr von 175.000 Quadratmeter auf über 250.000 Quadratmeter.

„Wir werden unsere Wachstumsstory auch 2018 fortsetzen. Wir gehen davon aus, dass Club Deals für uns an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen des Erwerbs des Quartiers Q 6 Q 7 in Mannheim haben wir mit dieser Struktur positive Erfahrungen gesammelt“, sagt Iris Schöberl.

BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbeimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 6,3 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt umfangreiches internes als auch externes Research, komplexe Prognosen und strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partners bietet umfangreiche, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) sind, welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Aviva Investors legt AIMS Fixed Income Fonds in der DACH-Region auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert mit der Auflegung des AIMS Fixed Income Fund, der jetzt auch zum Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) zugelassen ist, seine Aviva Investors Multi-Strategy (AIMS) Produktpalette.

Der Fonds verfolgt einen uneingeschränkten Investmentansatz bei festverzinslichen Wertpapieren und nutzt dabei das gesamte Anleiheuniversum, um den Kunden stetiges Kapitalwachstum liefern zu können. Ziel des Fonds ist eine jährliche Bruttorendite von drei Prozent über Cash, die durch den EZB-Basiszinssatz (oder Vergleichbares) über rollierende Dreijahresperioden wiedergegeben wird.

Im aktuellen Niedrigzinsumfeld müssen sich die Anleiheinvestoren fragen, ob sie für die von ihnen übernommenen Risiken angemessen entschädigt werden. Der AIMS Fixed Income Fund wählt die Investments nach Leistung aus und baut Portfolios auf, bei denen der Schwerpunkt auf absoluten risikoadjustierten Renditen und nicht auf einem benchmarkbezogenen Ansatz liegt. Durch den Einsatz von Derivaten werden die Möglichkeiten noch erweitert.

Der AIMS Fixed Income Fund investiert in ein diversifiziertes Portfolio von 25 bis 35 Strategien, die in drei Kategorien unterteilt sind: Marktstrategien, opportunistische Strategien und Strategien zur Risikominderung.

Verwaltet wird der Fonds von: Dan James, Global Head of Fixed Income, James McAlevey, Senior Portfolio Manager, Orla Garvey, Senior Portfolio Manager, und Portfoliomanager Joubeen Hurren mit weiterer Unterstützung durch das Global Fixed Income Team sowie den kompletten Investmentressourcen bei Aviva Investors.

Dan James, Co-Manager und Global Head of Fixed Income bei Aviva Investors, ergänzt:
"Die sinkenden Zinsen der letzten 25 Jahre haben einen Rückenwind für Anleiherenditen geschaffen, der sich in den kommenden fünf oder zehn Jahren kaum wiederholen dürfte. Durch den uneingeschränkten Investmentansatz und die Anlage in ein diversifiziertes Portfolio hat der AIMS Fixed Income Fund die Flexibilität sicherzustellen, dass das eingegangene Risiko durch eine entsprechende Rendite angemessen belohnt wird. Die jüngste Volatilität, sowohl bei Anleihen als auch auf den breiteren Märkten, spricht für die Notwendigkeit von uneingeschränkten Investmentansätzen, die ihre Anlageziele unabhängig von den Marktbedingungen erreichen können."

Karsten-Dirk Steffens, Head of Wholesale DACH bei Aviva Investors, sagt:
"Kunden in der DACH-Region können nun in den Aviva Investors Multi-Strategy Fixed Income Fund investieren, der ihnen eine diversifizierte Strategie innerhalb eines uneingeschränkten Fixed-Income-Portfolios bietet. Während Anleihefonds in der Regel auf zwei Risikofaktoren basieren, nämlich Duration und Spread, ist unser Fonds einzigartig positioniert und stützt sich auf sechs Risikofaktoren: Duration, Spread, Kurve, Volatilität, Währung und Inflation."

Der Fonds wird zunächst in drei institutionellen Anteilsklassen angeboten: EUR, GBP (abgesichert) und USD (abgesichert) mit 0,35 Prozent jährlicher Verwaltungsgebühr.

Hauptrisiken
Der Wert einer Investition und die daraus resultierenden Erträge können sowohl nach fallen als auch steigen. Anleger erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück.
Contingent Convertible Securities (Coco Bonds) sind komplex, ihre Erträge können annulliert oder ausgesetzt werden, sie sind anfälliger für Verluste als Aktien und sie können sehr volatil sein.
Anleihewerte werden durch Änderungen der Zinssätze und der Bonität des Emittenten beeinflusst. Anleihen, die das Potenzial für höhere Erträge bieten, haben typischerweise ein höheres Ausfallrisiko.
Der Fonds verwendet Derivate, die komplex und sehr volatil sein können. Dies bedeutet, dass der Fonds unter ungewöhnlichen Marktbedingungen erhebliche Verluste erleiden kann.
Bestimmte Vermögenswerte, die im Fonds gehalten werden, könnten schwer zu bewerten oder zu einem gewünschten Zeitpunkt oder zu einem als fair erachteten Preis (insbesondere in großen Mengen) zu verkaufen sein, so dass ihre Preise sehr volatil sein könnten.

AVIVA INVESTORS
Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 400 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 30. Juni 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Das verwaltete Vermögen beträgt 39,1 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.avivainvestors.com

Aus Echiquier Global wird Echiquier World Equity Growth

Der französische Vermögensverwalter La Financière de l’Echiquier (LFDE) ändert den Namen des Echiquier Global Fonds und führt ihn künftig unter der Bezeichnung Echiquier World Equity Growth (FR0010859769). Damit wird die strategische Ausrichtung des von David Ross gemanagten Fonds besser sichtbar gemacht, wie das Unternehmen in Paris betont.

Der Fonds folgt der langjährigen Stock picking-Strategie des Hauses und investiert in internationale Großkonzerne, die stark auf globales Wachstum ausgerichtet sind. „Wir investieren in Unternehmen, die klare Führungspositionen in ihrem jeweiligen Segment einnehmen”, heißt es von LFDE. „Unsere Investment-Strategie hat das Ziel, in allen Regionen der Welt die Aktien auszuwählen, die das höchste Wachstumspotenzial versprechen”, so La Financière de l’Echiquier weiter.

Das Aktien-Portfolio besteht hauptsächlich aus Großkonzernen, allerdings werden auch bis zu 10 % der Vermögenswerte in kleine und mittelgroße Unternehmen investiert, welches der langjährigen Kernkompetenz von LFDE folgt.

Der am 16. April 2010 aufgelegte Fonds verwaltet ein Vermögen von 184 Millionen Euro (Stand 15. Februar 2018). Seine Beständigkeit hat der Fonds während der Marktturbulenzen der letzten Wochen einmal mehr unter Beweis gestellt und den Markt teilweise deutlich outperformed.

Über LFDE
LFDE wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 8,9 Milliarden EUR (Stand: 31.01.2018) und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögens- verwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100% im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. – www.lfde.com 

MFS verstärkt sein Anleihenteam in London

MFS verstärkt das Anleihenteam in London mit dem Institutional Portfolio Manager Owen Murfin. Er wird dem Investmentteam angehören und vor allem für Kunden der Global-Credit- und Aggregate-Strategien tätig sein.

„In den letzten Jahren ist das Anleihengeschäft von MFS außerhalb der USA gewachsen. Owen Murfins Funktion ist sehr wichtig, weil wir unser Anleihengeschäft in Europa weiter ausbauen möchten“, kommentiert Pilar Gomez Bravo, Director of Fixed Income – Europe.

„Owen Murfin ist ein erfahrener Anleiheninvestor mit einer ausgezeichneten Reputation. Mit seiner Kernkompetenz für internationale Anleihen wird er unser Team bereichern und stärken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, fügt Gomez Bravo hinzu.

Murfin hat 20 Jahre Investmenterfahrung und kommt von Blackrock, wo er 15 Jahre als Anleihenportfoliomanager tätig war. Dort war er mitverantwortlich für das Management fundamentaler Anleihenstrategien (internationale Staatsanleihen, Aggregate-Portfolios, Unternehmensanleihen und Spezialmandate). Zuvor war er fünf Jahre lang Portfoliomanager und Credit-Analyst bei Goldman Sachs Asset Management.

Zu seiner neuen Position sagt Owen Murfin: „Ich freue mich über diese einzigartige Möglichkeit, für ein etabliertes Unternehmen mit einem wachsenden Anleihengeschäft tätig zu werden. Im aktuellen Umfeld mit niedrigen Erträgen, strengeren Regulierungen und immer komplexeren Märkten brauchen Investoren mehr Unterstützung denn je. Ich halte meine Erfahrung im Portfoliomanagement für sehr hilfreich, um unseren Kunden zu helfen, diese schwierige Situation zu meistern.“

Über MFS Investment Management
MFS wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Assetmanager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Januar 2018 verwaltete MFS 510,6 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

NAS Invest realisiert 2017 ein Transaktionsvolumen in Höhe von 300 Millionen Euro

Die NAS Invest Gruppe hat 2017 Immobilientransaktionen in Höhe von rund 300 Millionen Euro realisiert und das Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Mit der Auflage des Gewerbeimmobilienfonds „BR-NAS German Mittelstand Properties RAIF-SICAV“ hat NAS Invest wichtige Meilensteine in der Unternehmensstrategie umgesetzt. Damit ermöglicht das Unternehmen neben privaten Vermögensverwaltungen (Family Offices) und vermögenden Privatpersonen auch institutionellen Investoren den Zugang zum deutschen Gewerbeimmobilienmarkt.

Im Rahmen der Strategieumsetzung standen 2017 vor allem Ankäufe von Gewerbeimmobilien im Mittelpunkt. Seit der Auflage des Fonds im ersten Quartal 2017 erwarb das mit der BlueRock Group gegründete Luxemburger Joint Venture BR-NAS German Mittelstand Properties sechs Büro- und Ärztehäuser im Volumen von 85 Millionen Euro für das Fondsportfolio. Der Investmentfokus des Fonds liegt auf Büro- und Ärztehäusern in wirtschaftsstarken deutschen Metropolregionen, die durch mittelständische Unternehmen genutzt werden und einen breitgefächerten Mietermix vorweisen – diese Objekte verfügen meist über ein attraktives Rendite-Risiko-Profil sowie einen stabilen Cashflow. Das Zielvolumen des Fonds beträgt 250 bis 400 Millionen Euro.

Daneben hat NAS Invest 2017 Objekte im Wert von circa 15 Millionen Euro für andere Strategien gekauft. Insgesamt verantwortet der Immobilien-Investmentmanager damit aktuell deutschlandweit 20 Immobilien mit insgesamt mehr als 100.000 Quadratmetern und einem Volumen von 250 Millionen Euro (Assets under Management, AuM). „2017 haben wir uns strategisch neu positioniert, was den Verkauf von Einzelhandelsobjekten, die Weiterentwicklung unseres Wohnportfolios sowie die Konzentration auf Büro- und Ärztehäuser zur Folge hatte“, sagt Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Partner bei NAS Invest.

Perspektive 2018

Für das kommende Jahr rechnet die NAS Invest Gruppe im Rahmen ihrer Gewerbeimmobilienstrategie mit Akquisitionen in Höhe von 150 bis 300 Millionen Euro. „Die Investitionsaussichten im Gewerbeimmobiliensegment werden 2018 unverändert attraktiv sein. Wir wollen weiter wachsen, sowohl eigenständig als NAS Invest als auch mit unseren Joint Venture Partnern“, kommentiert Dëus-von Homeyer. Das Unternehmen wird im kommenden Jahr zunehmend Portfolioankäufe in Betracht ziehen, um seine Wachstumsziele zu erreichen. Zum Unternehmenswachstum soll zudem die Eröffnung neuer Standorte beitragen.

Um ein strategisches Wachstum zu forcieren, wurde im April zudem ein Unternehmensbeirat initiiert, der der Geschäftsführung beratend zur Seite steht. Mitglieder sind die erfahrenen Immobilienexperten Dieter Becken, Oliver Zimper und Steffen Ricken.

Über die NAS-Gruppe
Als Investor und Asset Manager mit langjähriger Erfahrung strukturiert und managt NAS Invest Immobilieninvestitionen für semi-institutionelle Anleger wie private Vermögensverwaltungen (Family Offices) und vermögende Privatpersonen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin und Frankfurt am Main auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien in den Ballungszentren und Städten Deutschlands mit positiven ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Das betreute Immobilienvermögen beträgt 250 Millionen Euro in deutschlandweiten Gewerbe- und Wohnimmobilien.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Liquid Alternatives Strategy von TAO Alternatives erreicht Fondsvolumen von über EUR 500 Millionen

Die beiden von der LRI Invest S.A. verwalteten Fonds von TAO Alternatives haben insgesamt ein Vermögen von über EUR 500 Mio. über alle Aktienklassen erreicht.

Die Liquid Alternatives Strategie ist in Form eines UCITS-Fonds unter dem Namen DIAMOND I SICAV - Opportunities Fund (LU1301736242) in Deutschland, Luxemburg und Österreich sowie als Spezialfonds unter dem Namen PLATINUM I SICAV - Opportunities Fund (LU0858094823) derzeit für Investoren in Großbritannien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz erhältlich. Weitere Länder sind in Vorbereitung.

„Wir sind angesichts des jüngsten Wachstums sehr zufrieden. So konnten wir innerhalb der letzten sechs Monate das Fondsvolumen nahezu verdoppeln. Hohes Interesse verzeichnen wir in Deutschland insbesondere auf Seiten der Pensionsfonds und Vorsorgekassen. Doch auch in der Schweiz und Großbritannien stößt die Investmentstrategie auf Interesse,” kommentieren Achim Motamedi und Stefan Müller, Fondsmanager bei TAO Alternatives. „Mit einer Performancehistorie von gut zehn Jahren handelt es sich um eine der ältesten Absolute-Return-Strategien des deutschsprachigen Raums, die Risikoprämienkonzepte berücksichtigt. Die meisten Fondskonzepte anderer Anbieter existieren erst seit wenigen Jahren und können ihren Elchtest in Form einer starken Belastungsprobe wie etwa der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 nicht vorweisen.“

„Wir sind sehr stolz darauf, das starke Wachstum von TAO Alternatives am Markt zu begleiten. Die Erfolgsgeschichte zeigt, dass nicht nur große namhafte Anbieter von der hohen Nachfrage im Segment Liquid Alternatives profitieren,“ sagt Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes bei LRI Invest S.A.

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 9 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

Degroof Petercam AM verstärkt sein Vertriebs-Team für weiteres Wachstum in Deutschland

Seit 2011 ist Degroof Petercam AM in Deutschland in den Anlagesegmenten Aktien Fundamental, Aktien Quantitativ, Anleihen sowie Multi Asset präsent und verzeichnet seitdem einen sukzessiv wachsenden Kundenzuspruch – vor allem im Bereich institutioneller Investoren. Treiber dieser positiven Entwicklung ist neben soliden Anlageergebnissen insbesondere die Investmentphilosophie von Degroof Petercam AM, die High Conviction, Risikomanagement und einen nachhaltigen Managementansatz über alle Produktgruppen hinweg in den Mittelpunkt stellt. 

Für den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Deutschland verstärkt Patrik Hanser in der Funktion des ‚Institutional Sales International‘ seit Jahresbeginn 2018 das bisherige Vertriebsteam um Country Head Thomas Meyer sowie die beiden Senior Sales-Teammitglieder Melanie Fritz und Axel Ullmann.

Patrik Hanser kommt vom französischen Asset-Manager Métropole Gestion, wo er für den Fondsvertrieb an institutionelle und Wholesale-Investoren in Deutschland und Österreich zuständig war. Sein Fokus lag dabei auf Pensionskassen, Versorgungswerken, Family Offices sowie Dachfonds, Banken und Vermögensverwalter. Zuvor war Patrik Hanser im Private Banking der Deutschen Bank als Berater und Betreuer anspruchsvoller Privatkunden tätig.

„Wir freuen uns über die personelle Verstärkung unseres Vertriebsteams in Deutschland. Patrik Hanser bringt hierfür beste Voraussetzungen mit, auch aufgrund seiner bereits erworbenen Erfahrung in einem internationalen Umfeld“, sagt Thomas Meyer.

Über Degroof Petercam AM
Degroof Petercam AM, mit Hauptsitz in Brüssel, ist eine in den Benelux-Ländern führende unabhängige Asset Management-Gesellschaft mit langjähriger Marktreputation in Long Only-Anlagekonzepten sowie spezialisierten Asset Management-Lösungen. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet Degroof Petercam AM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa und stellt seine Expertise über ein breites Netzwerk von über 400 Vertriebspartnern zur Verfügung. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot von Degroof Petercam AM richtet sich vornehmlich an öffentliche und betriebliche Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, private Banken sowie gemeinnützige Organisationen. Aktuell verwaltet Degroof Petercam AM ein Vermögen von über 37 Milliarden Euro.

Erste Asset Management erweitert Geschäftsführung

Wolfgang Traindl und Peter Karl werden ab 1.3.2018 Mitglieder der Geschäftsführungen der Erste Asset Management GmbH (EAM) und der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. Die neue Geschäftsführung der Erste Asset Management besteht damit aus Heinz Bednar (CEO), Winfried Buchbauer, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Die Erste Asset Management GmbH (www.erste-am.at) koordiniert und verantwortet die Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 63,3 Mrd. Euro (per 31.12.2017).  In der ERSTE-SPARINVEST, der größten Tochter der Erste Asset Management, besteht die neue Geschäftsführung ab 1.3.2018 aus Heinz Bednar (CEO), Günther Mandl, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Wolfgang Traindl wird in seiner neuen Funktion die Bereiche Institutional Sales und Internal Audit verantworten. Traindl leitete über 20 Jahre den Bereich Private Banking und institutionelle Kunden der Erste Bank Oesterreich und war seit 2002 Vorsitzender des Aufsichtsrats der ERSTE-SPARINVEST. Heinz Bednar: „Mit Wolfgang Traindl gewinnen wir einen erfahrenen Finanz- und Vertriebsexperten, der unser Geschäft und unsere Kunden über viele Jahre aus der Bank erfolgreich mitbetreut hat.“ Wolfgang Traindl folgt Christian Schön nach, der sich neuen Herausforderungen außerhalb der Erste Group widmet. Die Verantwortung für das Private Banking in der Erste Bank Oesterreich übernimmt bis auf weiteres Privatkundenvorstand Thomas Schaufler.

Peter Karl wird künftig die Bereiche Produktmanagement und Retail Sales Österreich verantworten und seine Expertise für alternative Anlageklassen, die er als Geschäftsführer der ERSTE Immobilien KAG gesammelt hat, einbringen. Peter Karl ist seit der Gründung der ERSTE Immobilien KAG im Jahr 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung und hat das Unternehmen zu einem führenden Immobilienmanager mit einem verwalteten Fondsvolumen von 1,8 Milliarden Euro entwickelt. Karl ist nach seiner rechtswissenschaftlichen Ausbildung an der Universität Wien seit 2001 im Bankensektor im Bereich Immobilienveranlagung und Produktmanagement tätig.

Peter Karl bleibt weiterhin Vorsitzender der Geschäftsführung der ERSTE Immobilien KAG, die zu 75,1% der Erste Asset Management gehört. „Wir wollen für die EAM die Expertise von Peter Karl bei nicht traditionellen Anlageformen verwenden und neue Geschäftsfelder entwickeln. Gleichzeitig können wir im Vertrieb zu unseren Privatanlegern den hervorragenden Track-Record unserer erfolgreichen Immobilien-Tochter nutzen“, so Bednar.

LRI Group lanciert marktneutralen Long/Short-Equity UCITS Fonds für M17 Capital Management

LRI Group lanciert mit der Schweizer Investmentboutique M17 Capital Management eine marktneutrale Long/Short Equity-Strategie.

Ausgehend von mehreren Pensionsfonds und institutionellen Anlegern, die als Ankerinvestoren fungieren, richtet sich die Investmentstrategie insbesondere an institutionelle Investoren, Family Offices und vermögende Privatkunden vornehmlich in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Skandinavien. Bislang konnten Kapitalzusagen in Höhe von knapp 191 Mio. EUR erzielt werden.

Der Aktienfonds verfolgt einen fundamentalen Bottom-up-Ansatz und investiert in ein marktneutrales Portfolio von 30-60 Aktien und Nebenwerten von mehrheitlich europäischen Emittenten. Im Gegensatz zu traditionellen marktneutralen Fonds, die sich durch eine hohe Anzahl von Paar Positionen auszeichnen und infolge dessen nur marginale Positionen eingehen und so das Risiko via Diversifikation reduzieren, ist M17’s Risiko-Renditeprofil ausgeprägter: Alle Long und Short Positionen sind sogenannte Beste Ideen und alphagenerierend und ihre Positionen größer gewichtet. Die Risikobeiträge der Einzeltitel und des Gesamtportfolios werden jederzeit eng überwacht, womit eine angestrebte Rendite von 10-15 Prozent p.a. nach Kosten bei einer annualisierten Volatilität von unter 10 Prozent erreicht wird.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit M17 Capital Management und dessen hochspezialisierten Team. Mit der neuen Alternative UCITS Strategie erweitern wir das Angebot für Investoren auf unserer UCITS Plattform. Investoren sind auf der Suche nach alternativen Aktienanlagemöglichkeiten mit niedrigerer Korrelation zu den Märkten” sagt Michael Sanders, Mitglied des Vorstands der LRI Invest S.A.

Markus Matuszek, CFA, ist Gründer, Managing Partner und Chief Investment Officer von M17 Capital Management und verfügt über langjährige Erfahrung sowohl in der Asset Management Industrie als auch im Bereich Alternative Investments. In seiner Funktion als Geschäftsführer und Chief Investment Officer bei Hermes Capital Management war er als Berater und Fondsmanager für Unternehmer, vermögende Privatkunden und institutionelle Kunden verantwortlich. Zuvor war er als Geschäftsführer bei Gabelli & Partners, einem internationalen Hedgefonds mit einer fundamentalen Long/Short Aktienstrategie, tätig. Er investiert seit über 14 Jahren erfolgreich in Aktien, Privatunternehmen und Immobilien. Er begann seine Karriere als Berater bei McKinsey & Company.

„Unser Investmentansatz ist fundamental Bottom-Up über sämtliche Marktkapitalisierungen hinweg. Die Einzelpositionen durchlaufen einen stringenten Prüfungsprozess, wobei sowohl die Renditechancen über mehrere Investitionshorizonte sowie auch das Risikopotential eruiert werden. M17 geht dabei methodisch vor und objektiviert die Entscheidungen weitestgehend, um den Human Bias zu minimieren. M17 bedient sich zudem mehrerer quantitativer Risikoanalyse- und -managementmethoden, um den Drawdown zu limitieren, unter anderem durch das Monitoring der Faktorexposures, der Liquidität, der Risikokonzentration sowie weiterer Elemente“ erklärt Markus Matuszek.

“So kann eine einzelne Position durchaus zwischen 5 bis 10 Prozent gewichtet werden, wenn der objektive Investmentprozess dies vorsehen sollte und die entsprechenden Tail-Risks abgesichert werden können.“

Die Aktienklassen des UCITS Fonds werden in den Währungen US-Dollar, EUR, CHF und GBP erhältlich sein (alle währungsabgesichert). Die Erstzeichnungsperiode für die Gründer-Anteilsklasse mit diskontierten Gebühren beginnt am 14. Februar 2018. Der Fonds wird zunächst in Luxemburg, Deutschland und Großbritannien zum Vertrieb zugelassen. Darüber hinaus ist er in der Schweiz für qualifizierte Anleger erhältlich sowie nach einiger Zeit auch in anderen Ländern.

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

Über M17 Capital Management
M17 Capital Management AG, eine Schweizer Investmentboutique und Anlageberater verfügt über Büros in Pfäffikon (Schweiz) und London. M17 Capital Management hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Investoren hohe risikoadjustierte absolute Erträge zu bieten. Investoren können in die Investmentstrategie über UCITS-Publikumsfonds, Offshore Fonds sowie Managed Accounts investieren. www.m17cap.com  

Romain Boscher wird globaler Anlagechef für Aktien bei Fidelity International

Fidelity International ernennt Romain Boscher zum globalen Anlagechef für Aktien („Global Chief Investment Officer (CIO) Equities“).

Boscher hat über 25 Jahre Erfahrung in der Branche. Er kommt von Amundi Asset Management, wo er in den letzten sieben Jahren als Leiter Aktien („Head of Equities“) tätig war. Davor war er elf Jahre bei Groupama in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als stellvertretender CEO und CIO.

Bei Fidelity International wird Romain Boscher an Bart Grenier, Global Head Asset Management, berichten und Mitglied des „Global Operating Committee“ (GOC) sein. Er startet seine Tätigkeit bei Fidelity am 30. April 2018 und wird in London ansässig sein.

Die Aktien-Portfoliomanagementteams unter der Leitung von Paras Anand (CIO Aktien Europa), Takashi Maruyama (CIO Aktien Japan) und Tim Orchard (CIO Aktien Asien/Pazifik ohne Japan) werden an Romain Boscher ebenso berichten wie das globale Aktien-Researchteam, das von Henk-Jan Rikkerink geleitet wird.

Romain Boscher ersetzt Dominic Rossi, der im vergangenen Jahr bekannt gab, sich Anfang 2018 bei Fidelity stärker auf den Bereich „Public Policy“ zu konzentrieren.

Bart Grenier, Global Head Asset Management bei Fidelity International, kommentiert die Ernennung wie folgt: „Romain hat als Anlagestratege eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz vorzuweisen. Er hat auf globaler Ebene gearbeitet, große Teams geleitet und seit Jahren überdurchschnittliche Leistungen erbracht. Unser Aktienbereich ist ein wichtiger Teil unseres Geschäfts. Wir sind sehr stolz darauf, mit unserem aktiven Investmentansatz unseren Kunden hohe Renditen zu liefern. Ich freue mich, jemanden von solchem Kaliber im Unternehmen begrüßen zu dürfen. Ich bin überzeugt davon, dass sich unser Aktienbereich unter seiner Führung weiterentwickeln wird und wir unseren Kunden weiterhin einen hohen Mehrwert liefern werden."

Über Fidelity
Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 269,3 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 87,1 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit mehr als 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 17.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 37 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 475 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 19,6 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 19,9 Milliarden Euro (davon werden 2,5 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 148 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 31.12.2017. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de 

Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund gewinnt Euro Fund Award 2018

Platz eins über ein und drei Jahre in der Fondskategorie Absolute Return / rentenorientiert – bei den renommierten Euro Fund Awards 2018, bei denen die Fonds mit der besten Performance einer Kategorie ausgezeichnet werden, konnte der Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund in diesem Jahr gleich doppelt punkten.

2014 hat Legg Mason den flexiblen Anleihefonds auf den deutschen und österreichischen Markt gebracht. Damals schon wurde deutlich, dass der Bedarf an Anleiheinvestments nach wie vor sehr groß war, es im aktuellen Marktumfeld mit klassischen Produkten aber immer schwieriger wurde, adäquate Renditen zu erzielen. Daher ist der Legg Mason Western Asset Macro Opportunities Bond Fund so konzipiert, dass er unabhängig von der Marktsituation den Gesamtertrag im Portfolio maximiert und gleichzeitig die Volatilität unter zehn Prozent möglichst gering hält. Und wie die Euro Fund Awards einmal mehr beweisen, hat es Legg Mason mit seinem Unconstrained-Produkt geschafft, Anlegern eine hochinteressante Alternative zu klassischen Anleihevehikeln zu bieten, wie Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Country Head Germany and Austria bei Legg Mason, betont: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des Legg Mason Western Asset Macro Opportuinties Fund, da sie deutlich macht, dass wir mit unserem flexiblen, Benchmark-unabhängigen Ansatz sowohl kurz als auch mittelfristig in der Lage sind, unter schwierigen Bedingungen einen positiven absoluten Return zu erzielen. Hierfür setzen wir auf die langjährige Expertise unserer auf Anleihen spezialisierten Tochtergesellschaft Western Asset sowie auf die Erfahrung des Fondsmanagements um Western Asset-CIO Ken Leech.“

Spread-Sektoren bevorzugt

Bei Western Asset rechnet man derzeit recht optimistisch mit einem nachhaltigen weltweiten Wachstum von über drei Prozent. Allerdings ist man sich auch darüber im Klaren, dass der hohe Verschuldungsgrad und Gegenwind aus anderen Richtungen wie etwa von der niedrigen Produktivität oder dem demografischem Wandel Warnsignale für manche Volkswirtschaften sind. Derzeit sei der Rückgang der Inflation gestoppt, da die außergewöhnliche Geldmarktpolitik in den Industrienationen Früchte trägt. Dennoch warnt man bei Western Asset davor, dass dies ein äußerst langsamer Prozess sei und die bedeutsamen geld- und steuerpolitischen Anreize wohl noch Jahre weitergeführt werden müssen. Daher bevorzugen die Anleiheexperten beispielsweise auch nach wie vor Spread-Sektoren vor Staatsanleihen der Industrienationen.

Über Legg Mason
Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 767 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2017). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedIn, Twitter, oder Facebook.

Über €uro-FundAwards
Mit den €uro-FundAwards zeichnet die Finanzen Verlag GmbH die besten Fonds des Jahres aus. Prämiert werden jeweils die drei Fonds mit der besten Performance über ein, drei, fünf und zehn Jahre in 69 unterschiedlichen Fonds-Kategorien. Basis für diese Auswertung ist das Fonds-Universum vom Monatsmagazin €uro. Es wurden zum öffentlichen Vertrieb zugelassene Publikumsfonds mit mindestens 20 Millionen Euro Volumen gewertet.

Candriam beteiligt sich an Tristan Capital Partners

Die Candriam Investors Group startet eine strategische Partnerschaft mit Tristan Capital Partners. Der Multi-Asset-Spezialist hat zunächst 40 Prozent an Tristan erworben, kann den Anteil am europäischen Immobilieninvestmentmanager aber später aufstocken. Mit der strategischen Partnerschaft wird Candriam erstmals am Markt für europäische Private-Equity-Immobilien tätig.

Tristan ist eine der führenden Investmentboutiquen für Private-Equity-Immobilien in Europa und verwaltet aktuell 9,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Hauptsitz in London hat 105 Mitarbeiter in acht Niederlassungen. Es hat in den 18 Jahren seines Bestehens insgesamt rund 15 Milliarden Euro investiert.

Das Management der Investmentboutique bleibt unverändert. Tristan wird weiterhin eigenständig investieren, dabei aber von der Finanzkraft, dem Vertriebsnetz und der Größe Candriams profitieren.

Durch die Partnerschaft mit Tristan erweitert Candriam sein Multi-Asset-Angebot um Immobilien, einer Assetklasse, für die sich immer mehr institutionelle Investoren interessieren. Candriam bietet darüber hinaus Investmentlösungen in den Bereichen Festzinspapiere, Aktien, alternative Anlagen, nachhaltige Investments (SRI) und Asset-Allokations-Strategien.

Die Candriam Investors Group ist einer der führenden Multi-Manager in Europa. Die Tochtergesellschaft von New York Life Investment Management LLC verwaltet ein Vermögen von 113 Milliarden Euro.

Yie-Hsin Hung, CEO von New York Life Investment Management LLC: „Wir unterstützen und begrüßen die Expansion von Candriam in den Immobilienmarkt und die Partnerschaft mit Tristan. Die Boutiquen unseres wachsenden internationalen Assetmanagement-Geschäfts bieten vielseitige Zugänge und Strategien für unsere Kunden. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir unsere Kompetenz im Bereich alternative Anlagen ausweiten.“

Naïm Abou-Jaoudé, CEO von Candriam und Chairman von New York Life Investment Management International: „Wir entwickeln unser Investmentangebot und unsere Präsenz in Europa ständig weiter. Dazu gehen wir strategische Partnerschaften ein und beteiligen uns an Unternehmen, die unsere Kompetenzen ergänzen. Tristan Capital Partners ist ein echter Immobilienexperte. Das Unternehmen hat beeindruckende Erfolge vorzuweisen und viele treue Kunden. Tristan und wir haben die gleichen Werte und eine starke Unternehmenskultur – beides hat unsere Erfolge geprägt. Ich bin überzeugt, dass Tristan durch diese strategische Partnerschaft mit uns noch stärker wachsen und von der steigenden Nachfrage nach Immobilieninvestitionen profitierten wird.“

Ric Lewis, Chairman und Co-CEO von Tristan Capital Partners: „Durch die Partnerschaft mit Candriam sind wir noch besser aufgestellt, um unsere aktuelle und künftige Geschäftsstrategie umzusetzen. Wir wollen unseren alten und neuen Kunden noch mehr interessante Chancen, Produkte und Strategien bieten. Das Multi-Spezialisten-Modell von Candriam ist eine ideale Ergänzung und passt gut zu unserer Strategie. Wir sehen die Partnerschaft als Chance, um unsere Kompetenz für den europäischen Markt mit einer führenden internationalen Investmentplattform zu verbinden. Candriam und New York Life sind starke Partner für Tristan, unsere Kunden und unser künftiges Wachstum. Am Ende hat auch die Investmentkultur von Candriam und New York Life den Ausschlag für diese strategische Partnerschaft gegeben – und die Tatsache, dass sich beide Unternehmen einer starken Investmentperformance und der Entwicklung neuer Strategien und Kompetenzen verpflichtet fühlen, um künftige Kundenanforderungen zu erfüllen.“

Candriam und New York Life Investment Management International
Die Candriam Investors Group ist ein europäischer Multi-Assetmanagement-Spezialist mit einer Historie, die über 20 Jahre zurückreicht. Ende 2017 verwaltete Candriam mit einem Team aus über 500 Investmentexperten 113 Milliarden Euro. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ („Regulatory AuM“) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind.

TRISTAN CAPITAL PARTNERS
Tristan Capital Partners ist eine Investmentboutique im Mitarbeiterbesitz, spezialisiert auf Immobilienstrategien für Großbritannien und Kontinentaleuropa. Zu den europaweit anlegenden Immobilienfonds von Tristan zählen Core-Plus- und Value-added/Opportunistic-Strategien. Das Unternehmen verwaltet über 9 Milliarden Euro Vermögen. Tristan managt folgende Core-Plus-Fonds: Curzon Capital Partners III, Curzon Capital Partners IV und CCP 5 LL. Im Private-Equity-Bereich bietet Tristan folgende Fonds: European Property Investors, LP, European Property Investors Special Opportunities, LP and European Property Investors Special Opportunities 3, LP und European Property Investors Special Opportunities 4 LP. Neben seinem Hauptsitz in London betreibt Tristan Niederlassungen in Luxemburg, Mailand, Paris, Stockholm, Frankfurt, Madrid und Warschau.

Union Investment erzielt Spitzenergebnis im Vermietungsgeschäft 2017

Union Investment hat im Jahr 2017 gewerbliche Immobilienflächen mit einem Gesamtumfang von 867.000 m2 neu- und nachvermietet. Gegenüber dem Jahr 2016 bedeutet das ein Plus von rund 30 Prozent. Rund die Hälfte der Fläche entfällt auf Standorte in Deutschland. Die Vermietungsbilanz ist eine der stärksten in der Unternehmensgeschichte des Hamburger Immobilien-Investment Managers und hat dazu beigetragen, die Gesamtvermietungsquote nach Ertrag bezogen auf alle aktiv gemanagten Immobilienfonds von 96,2 Prozent im Jahr 2016 auf 96,7 Prozent noch weiter zu steigern. Die Neu- und Nachvermietungen sichern den Fonds eine aggregierte jährliche Nettomiete von rund 206 Millionen Euro pro Jahr.

„Das Asset Management hat im vergangenen Jahr einen besonders starken Beitrag zu der positiven Performance unserer Immobilienfonds geleistet“, sagt Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „In enger werdenden Immobilien-Investmentmärkten wird es in den nächsten Jahren noch stärker darauf ankommen, zukunftsfähige Lösungen im Bestand voranzutreiben und so zum Beispiel auch die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen an das Portfolio zu erfüllen.“

Neuvermietungen in umkämpften Märkten

In der Jahresbilanz 2017 wurden 201.000 m2 an neue Mietpartner vermietet. Die größte Neuvermietung in Deutschland wurde für das RellingHaus in Essen verzeichnet, in dem Thyssenkrupp eine Bürofläche von rund 12.500 m2 bezogen hat. Darüber hinaus war Union Investment beispielsweise am Standort Stuttgart besonders erfolgreich. Von den rund 14.500 m2 an Neuvermietungen entfallen über 10.000 m2 auf die beiden Büroobjekte I6 Offices und Step 6 im Gewerbestadtteil Vaihingen.

Ein Highlight auf den europäischen Immobilienmärkten war die Neuvermietung von 7.500 m2im Bürogebäude Horizon Plaza in Warschau, zumal die hohe Bauaktivität in der polnischen Hauptstadt zu einem stärkeren Wettbewerb bei Vermietungen führt. Auch in den außereuropäischen Märkten wurden größere Neuvermietungen unterzeichnet. Dazu zählen zum Beispiel 5.400 m2 im Objekt Ten 10th Street in Atlanta aus dem Bestand des UniImmo: Global. Union Investment hatte das Gebäude im Jahr 2016 gezielt mit einem geringen Leerstand erworben, um die Flächen anschließend in einem anziehenden Markt zu vermieten.

Nachvermietungen bestätigen Bestandsqualität

Mit einem Umfang von 666.000 m2 haben Nachvermietungen einen Anteil von rund 77 Prozent zum Gesamtergebnis beigetragen. Dieser Wert belegt die hohe Kundebindungsrate im Portfolio. In Deutschland hat Union Investment zum Beispiel im Hamburger Chilehaus Mietzeitverlängerungen über rund 10.000 m2 erzielt. Das Objekt befindet sich bereits seit 1993 im Bestand des UniImmo: Deutschland. Im Münchener Bürogebäude ATMOS konnten Mietverträge über mehr als 15.000 m2 verlängert werden. Einen großen Beitrag zur Gesamtbilanz leistet außerdem die Vertragsverlängerung über 103.000 m2 Logistikfläche mit Amazon in Bad Hersfeld.

Der nach Fläche größte Erfolg auf den europäischen Immobilienmärkten war die Nachvermietung von rund 19.000 m2 im Bürohaus Torre Oriente in Lissabon. Auf den außereuropäischen Märkten war Union Investment vor allem in Mexiko sehr erfolgreich. Verteilt auf vier Objekte in Mexiko-Stadt konnten Mietverträge über 40.000 m2 verlängert werden. In den USA wurde die größte Nachvermietungsleistung über 13.000 m2 im Bürohaus 1000 Main in Houston erzielt.

Über Union Investment
Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit 33,2 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten 365 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

CORESTATE Capital Holding S.A. gewinnt Dr. Michael Bütter als neuen Chief Executive Officer (CEO) und Sprecher des Vorstandes

Herr Dr. Michael Bütter wird zum 1. Mai 2018 Nachfolger des jetzigen Chief Executive Officer Sascha M. Wilhelm, der im gemeinsamen besten Einvernehmen das Unternehmen zum 30. April 2018 verlassen wird. Sascha M. Wilhelm: „Es ist ein guter und geeigneter Zeitpunkt, ein erfolgreiches Unternehmen in neue Hände zu übergeben. Ich kenne und schätze Michael Bütter und werde ihn nach Kräften unterstützen.“ Herr Dr. Bütter wird als CEO innerhalb des Vorstands eine herausgehobene Leitungsfunktion übernehmen und insbesondere für die Strategie der CORESTATE Gruppe, die internationale Expansion, M&A-Aktivitäten einschließlich strategischer Investitionen, die Betreuung von Immobilieninvestoren und Kundenbeziehungen verantwortlich sein.

Dr. Michael Bütter verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in der Immobilien- und Private Equity-Branche. Er berät CORESTATE seit 2016 als Mitglied des Senior Advisory Circle. Der 47-Jährige ist gegenwärtig Mitglied des erweiterten Vorstands sowie als General Counsel und SVP HR & Communication der an der Frankfurter Börse im S-DAX gelisteten Scout24 AG und Geschäftsführer der Immobilien Scout GmbH tätig. Zuvor war er als Mitglied des Vorstands (Chief Investment Officer und Chief Legal Officer) der Ferrostaal-Gruppe für den erfolgreichen Exit des Private Equity Investors verantwortlich. In seiner Funktion als langjähriges Mitglied des erweiterten Vorstands der Deutsche Annington Immobilien SE (Vonovia SE) sowie als Group General Counsel führte er u.a. die EUR 6 Milliarden CMBS Refinanzierung und den komplexen Börsengang des späteren DAX-Unternehmens zum Erfolg. Dr. Michael Bütter ist Mitglied im Aufsichtsrat der ASSMANN BERATEN+PLANEN AG (Stlv. AR Vors.), ADO Properties S.A. (Head of Audit Committee) sowie der TLG Immobilien AG (Stlv. AR Vors.) und im Vorstand der RICS Deutschland. Der promovierte Volljurist und Betriebswirt studierte in Hamburg und Oxford.

Micha Blattmann, Aufsichtsratsvorsitzender von CORESTATE: „Wir sind überzeugt, dass Dr. Michael Bütter die Führungsqualitäten und Erfahrung besitzt, um die CORESTATE Gruppe stabil und beständig zu einem international erfolgreichen Investmenthaus zu entwickeln. Die Diversifikation der Produktpalette und die fortschreitende Digitalisierung verbunden mit einer ausgewogenen Konsolidierungsstrategie sind die primären Werttreiber unserer Strategie. Wir danken Sascha Wilhelm sehr für seinen kontinuierlichen Einsatz über die vergangenen Jahre, mit dem er CORESTATE zu einem führenden Investmentmanager und Co-Investor in der Immobilienbranche mit hervorragenden Perspektiven erfolgreich mitentwickelt hat.“

Dr. Michael Bütter kommentiert seine neue Rolle wie folgt: "Ich setze mich voll und ganz dafür ein, Mehrwert zu schaffen, insbesondere die Produkt- und die Investorenbasis von CORESTATE zu erweitern, und den Wert der Gesellschaft zu steigern. CORESTATE ist hervorragend positioniert, um den Konsolidierungsprozess in unserer Branche weiter voranzutreiben. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen möchte ich CORESTATE zum führenden Immobilien-Investmentmanager machen.“

First State Investments verstärkt Vertriebsteam für Deutschland und Österreich

First State Investments (First State) gibt die Ernennung von Robert Retz zum Sales Manager bekannt und baut damit seine Präsenz für den deutschen Markt weiter aus. Seit 1. Februar 2018 ergänzt Robert Retz das Team um David Gaschik, Niederlassungsleiter Deutschland bei First State, am Standort Frankfurt. Retz kommt von Aberdeen Asset Management, wo er als Business Development Executive in den letzten Jahren den Ausbau des Kundennetzwerks betreute. Zuvor hat er sein Studium am Karlsruher Institut für Technologie mit einem Diplom als Wirtschaftsingenieur abgeschlossen.

„Wir freuen uns sehr, dass Robert unser Team in Frankfurt verstärkt“, sagt David Gaschik. „Seine Erfahrung und Persönlichkeit passen sehr gut zu First State sowie zu unserer Investmentphilosophie. Wir wollen in 2018 noch stärker in Deutschland und Österreich präsent zu sein und damit sowohl im Wholesale als auch im institutionellen Geschäft weiter wachsen.“

First State eröffnete seinen Standort in Frankfurt im Jahr 2012. Seitdem wurden das Investmentangebot sowie die Kundenbasis kontinuierlich verbreitert. Die Erweiterung des nun dreiköpfigen Teams spiegelt die zunehmende Bedeutung des deutschsprachigen Marktes für First State wider. In den letzten vier Jahren stieg insbesondere die Nachfrage von institutioneller sowie Wholesale-Seite nach Infrastrukturinvestments. Für 2018 stehen die Emerging-Market- und Asien- Strategien der Tochtergesellschaft First State Stewart Asia im Fokus. Letztere können im asiatischen Markt bereits eine lange Erfolgsbilanz vorweisen und sind nun auch in Deutschland für den Vertrieb zugelassen. Gleiches gilt für die Multi-Asset-Strategie „Diversified Growth“, die außerhalb Europas bereits seit über 20 Jahren sehr erfolgreich vertrieben wird und nun auch für Europa zum Vertrieb zugelassen wurde.

Über First State Investments
First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Erfahrung in verschiedenen Anlageklassen und spezialisierten Anlagesektoren. First State Investments gehört zur Commonwealth Bank of Australia und verwaltete zum 30. September 2017 im Namen ihrer Kunden weltweit ein Vermögen von 143 Milliarden Euro. In Australien ist First State unter der Bezeichnung Colonial First State Global Asset Management tätig. First State Investments bietet eine Auswahl von Anlagelösungen für institutionelle Investoren und Kleinanleger weltweit, darunter Aktien-, Anleihe-, Multi-Asset-Anlagen und Anlagen in nicht börsennotierten Infrastrukturwerten. Unser Anlageansatz basiert auf der Verpflichtung, unseren Kunden auf lange Sicht bestmögliche Ergebnisse zu bieten. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass unsere Interessen sich an denen unserer Anleger orientieren und halten an einer Unternehmenskultur fest, bei der wir stets im Interesse unserer Anleger handeln.

Comgest erneut als „Fondsboutique des Jahres“ mit einem goldenen Bullen ausgezeichnet

Die internationale Fondsgesellschaft Comgest ist im Rahmen der Finanzen-Nacht am vergangenen Freitag in München erneut als „Fondsboutique des Jahres“ mit einem Goldenen Bullen ausgezeichnet worden. Damit gewinnt die unabhängige Fondsboutique aus Paris zum vierten Mal in Folge eine der begehrten Auszeichnungen des Finanzen-Verlages und setzt zugleich die Erfolge des zurückliegenden Jahres weiter fort.

Der „Oscar der Finanzbranche“ wird seit 25 Jahren verliehen, seit 2009 wird die „Fondsboutique des Jahres“ gekürt. In dieser Zeit hat bisher noch keine andere Fondsboutique viermal in Folge in dieser Kategorie gewinnen können.

Neben 28 Auszeichnungen für Comgest-Fonds bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards und einer mehrfachen Prämierung bei den Sauren Golden Awards, wurde das renommierte Haus 2017 zuletzt auch bei den Scope Investment Awards ebenfalls zum vierten Mal in Folge als bester Aktienfondsmanager ausgezeichnet.

Bewertungsgrundlage der neuesten Auszeichnung als „Fondsboutique des Jahres“ sind die €uro-Fonds-Noten des Finanzen-Verlages, die das Rendite-Risiko-Profil der jeweiligen Fonds für die vergangenen vier Jahre messen. Auf der Notenskala von 1 bis 5 (1 = sehr gut, 5 = ungenügend) konnte Comgest die Durchschnittsnote 1,83 erzielen. Die Fonds von Comgest tragen demnach mehrheitlich gute bis sehr gute Noten.

„Die wiederholten Auszeichnungen zeugen nicht nur von der besonderen Qualität unseres Fondsmanagements. Sie sind vor allem die Bestätigung einer außerordentlichen Konstanz und adeln so unsere gesamte Produktpalette. Denn jedes einzelne Produkt basiert auf dem Quality-Growth-Ansatz. Einer schon seit mehr als 30 Jahren konsequent verfolgten Anlagephilosophie, die auf Unternehmen setzt, die langfristig ein überdurchschnittliches Wachstum erzielen“, so Thorben Pollitaras, Deutschland-Geschäftsführer von Comgest.

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur, Düsseldorf, Amsterdam und Boston. Seit der Gründung zeichnet sich Comgest durch einen einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus mehr als 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von gut 28 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2017).

Scope beruft Christopher Hoffmann zum CFO

Führende europäische Ratingagentur erweitert Gruppenvorstand um drittes Mitglied. Neuer CFO mit langjähriger Kapitalmarkterfahrung und ausgeprägtem Unternehmergeist.

Der Aufsichtsrat der Scope Group hat Christopher Hoffmann (44) zum CFO ernannt. Seine Berufung auf die neu geschaffene Position erweitert den Vorstand der Scope Group auf drei Mitglieder. Mit Wirkung zum 1. Februar 2018 übernimmt Christopher Hoffmann gruppenweit die Verantwortung für die Bereiche Finance, Administration, IT und Risk Controlling. Neben ihm besteht der Vorstand der Scope Group aus Florian Schoeller, Gründer und CEO, sowie Torsten Hinrichs, COO.

„Mit Christopher Hoffmann gewinnt Scope einen ausgewiesenen Finanzexperten, der zudem langjährige Erfahrung aus dem operativen Geschäft mitbringt“, sagt Dr. Martha Boeckenfeld, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Scope Group. „Auf seinem bisherigen Berufsweg hat er unter Beweis gestellt, dass er Wachstumsunternehmen strategisch und organisatorisch weiterentwickeln kann. Seine Ernennung zum CFO stärkt den weiteren Ausbau und die Internationalisierung der Scope Group.“

Vor seinem Wechsel zu Scope war Christopher Hoffmann Finanzvorstand der va-Q-tec AG, einem schnell wachsenden High-Tech Unternehmen im Bereich Thermologistik und Dämmlösungen. Hoffmann hat dieses Unternehmen gemeinsam mit dessen Gründern zu einem global agierenden Dienstleister für die Pharma- und Biotech-Industrie entwickelt und erfolgreich an die Börse geführt.

Zuvor war er lange bei der Private Equity Gesellschaft Zouk Capital für Investitionen in europäische Wachstumsunternehmen verantwortlich. Er begann seine Karriere bei McKinsey & Company in Berlin und New York. Nach dem Studium von Politikwissenschaft und Wirtschaft an der Freien Universität Berlin und dem Institut d'Etudes Politiques (SciencesPo) in Paris absolvierte Hoffmann einen MBA an der Columbia Business School in New York.

Hoffmanns Ernennung ist Teil einer im Vorjahr begonnenen organisatorischen Weiterentwicklung von Scope, welche die strukturelle Basis für beschleunigtes Wachstum in allen Marktbereichen stärkt. Die Geschäftsfelder der Gruppe wurden in vier klar fokussierte operative Einheiten gegliedert; geleitet werden diese von Geschäftsführern mit langjähriger Erfahrung in den jeweiligen Bereichen: Dr. Stefan Bund ist gemeinsam mit Torsten Hinrichs Geschäftsführer der Scope Ratings und zugleich Geschäftsführer der Servicegesellschaft Scope Risk Solutions. Dr. Sven Jansen ist Geschäftsführer der Fondsrating-Tochter Scope Analysis sowie gemeinsam mit Wolfgang Kubatzki Geschäftsführer der Scope Investor Services.

Produktknappheit als Chance für Innovationen

Not macht erfinderisch. Der Engpass an verfügbaren Immobilienprodukten zwingt die Branche zur Veränderung und stärkt ihre Innovationsfähigkeit. So könnte positiv formuliert die Formel für den Umbau lauten, der vielen Teilen der Immobilienwirtschaft bevorsteht. „Die anhaltende Produktknappheit wird die Entwicklung in den Unternehmen weiter vorantreiben, die durch die Megatrends Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Urbanisierung bereits Fahrt aufgenommen hat“, sagt Olaf Janßen, Leiter Research bei der Union Investment Real Estate GmbH. Dass die preistreibende Knappheit auf der Produktseite kein vorübergehendes Phänomen ist, hat die Branche über nunmehr neun Jahre lernen müssen. Und von einem Wendepunkt scheint der Immobilienzyklus noch immer weit entfernt zu sein. In der aktuellen Investitionsklimastudie von Union Investment verorten Zweidrittel der 151 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragten Immobilieninvestoren den Wendepunkt in das Jahr 2020 oder später. Nach Einschätzung von 36 Prozent der befragten Investoren werden die Anfangsrenditen für Immobilien in Europa frühestens in drei Jahren wieder steigen. Je nach Renditeerwartung der Anleger kann die Investmentstrategie die Inkaufnahme höherer Risiken oder das Akzeptieren einer geringeren Rendite beinhalten. Ein höheres Risiko für gleiche Renditen sind der Union Investment-Umfrage zufolge derzeit 37 Prozent der Investoren bereit einzugehen. Der mit 56 Prozent weitaus größere Anteil ist jedoch nicht bereit, seine Risikostrategie neu zu justieren, und will sich stattdessen mit niedrigeren Renditen zufriedengeben.

Passend hierzu geben in der Umfrage rund 50 Prozent der Investoren zu Protokoll, dass sie die selbst gesteckten Renditeziele nicht zu erreichen glauben – weder im Zeithorizont von drei noch in fünf Jahren. Gestützt wird dies durch die konstant hohe Sicherheitsorientierung der Profiinvestoren, die in der Studie zum Ausdruck kommt. Für 30 Prozent der interviewten Investoren bleibt Sicherheit der wichtigste Aspekt bei Anlageentscheidungen, für 15 Prozent ist Liquidität am wichtigsten, Rendite – wie bereits in der Vorjahresbefragung - für 54 Prozent. Eine stärkere Risikoausrichtung als bei der letzten Befragung im Frühjahr 2017 ist einzig in der Gruppe der französischen Investoren auszumachen.

„Damit sind die gängigsten Wege aus dem Investorendilemma vorgezeichnet. Ein dritter, noch wenig beschrittener Weg zwischen Attentismus und überhöhtem Risiko führt über mehr Innovationen mit kalkulierbareren Risiken“, so Olaf Janßen.

UK-Investoren vertrauen auf Logistik

Noch dominieren jedoch Ausweichstrategien, die im Kern auf das Erschließen neuer Produktquellen jenseits der klassischen Marktsegmente ausgerichtet sind. Einen Fingerzeig, wo sich in Zukunft die Angebotspipeline weiter verengen wird, liefert die Einschätzung der Investoren, in welchen Nutzungsarten in den kommenden zwölf Monaten mit der größten Wertentwicklung zu rechnen sein wird. Für 53 Prozent der befragten Immobilienprofis liegt bei Logistikimmobilien das größte Potenzial, gefolgt von Büroobjekten mit 26 Prozent der Nennungen. Demgegenüber fallen die Erwartungen, welche die Investoren an Wertsteigerungen in den Segmenten Hotel und Einzelhandel in den kommenden zwölf Monaten haben, eher zurückhaltend aus. Lediglich 9 bzw. 8 Prozent der Investoren erwarten dort im Jahr 2018 signifikante Wertsteigerungen. Besonders groß ist das Vertrauen in das Logistiksegment bei den britischen Investoren. In der Betrachtung aller großen gewerblichen Nutzungen erwarten mehr als dreiviertel der UK-Investoren im Logistikbereich, inklusive der aufstrebenden Last-Mile-Logistik, in den nächsten zwölf Monaten die stärkste Wertentwicklung.

Bezeichnend ist die Breite der Einschätzung über alle Befragungsregionen, dass sich das Klima für Einzelhandelsinvestments in ihren jeweiligen Märkten in den kommenden zwölf Monaten weiter abkühlen wird. Etwas besser werden die Rahmenbedingungen für Büroinvestments beurteilt, wobei der EU-Austritt die Erwartungen an den britischen Büroimmobilienmarkt deutlich weniger dämpft als zu erwarten war. Von einer Verschlechterung des Klimas für Büroimmobilieninvestments in UK in den nächsten zwölf Monaten gehen nur 16 Prozent der lokalen Investoren aus. Wie der in UK ermittelte Investitionsklimaindex ausweist, hat sich die Stimmung unter den britischen Investoren nach dem Tief im Kontext des EU-Referendums wieder etwas aufgehellt. Trotz des leichten Aufwärtstrends liegt der UK-Index jedoch mit nur 63,6 Punkten weiterhin hinter den Indizes in Deutschland und Frankreich, die beide gegenüber der letzten Messung geringfügig nachgegeben haben. Mit 69,1 Punkten weist Frankreich in der dritten Messung in Folge das beste Stimmungsbild unter den drei größten europäischen Volkswirtschaften auf. Der Investitionsklimaindex in Deutschland pendelt sich mit 67,3 Punkten auf einem niedrigen Niveau ein, in dem u.a. die verhaltenen Erwartungen der lokalen Investoren an Sourcingmöglichkeiten zum Ausdruck kommen.

„Vor dem Hintergrund des knappen Angebotes an hochwertigen Ankaufsobjekten bleibt es spannend zu beobachten, ob die Investoren den vorhandenen Spielraum für neue, kreative Produkte und Lösungen nutzen beziehungsweise Themen angehen, die komplexer und chancenreicher sind“, sagt Olaf Janßen. „Auch im Bereich Nachhaltigkeit liegt noch erhebliches Potenzial.“

Fahrplan zum klimaneutralen Gebäudebestand fehlt

Dass an Nachhaltigkeit kein Weg vorbeiführt, haben die Unternehmen zweifellos erkannt. Dennoch geht es vielerorts nur langsam voran. Ziele und Nachhaltigkeitsstrategien sind selten vollständig definiert. Immobilieninvestments, das belegt die Union Investment-Studie, folgen bei allen Nachhaltigkeitsüberlegungen weiterhin strikt dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit. 81 Prozent der befragten Immobilieninvestoren geben an, ihr Immobilienportfolio nur dort unter dem Gesichtspunkt von Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist. Klimarisiken bleiben bei Investitionsentscheidungen noch weitgehend unberücksichtigt. Gerade einmal jedes dritte der befragten Immobilienunternehmen hat für sich einen festen Fahrplan entwickelt, der den Weg zu einer klimaschonenden Anlagepolitik weist.

Am wenigsten präpariert scheinen dabei die deutschen Immobilienprofis zu sein: Während in UK und Frankreich der Umfrage zufolge bereits 38 Prozent bzw. 44 Prozent der Investoren eine konkrete Strategie verfolgen, ihre CO2-Emissionen schrittweise zu reduzieren, hat in Deutschland mit 24 Prozent nur jeder vierte Investor ein Programm zur Minderung seiner Treibhausgas-Emissionen in der Schublade oder in der Umsetzung.

„Wir sehen in der Branche gute und innovative Ansätze, Klimarisiken im Immobilienbestand sichtbar zu machen, zu bewerten und aktiv zu managen. Der Instrumentenkoffer für Risikoanalyen im Gebäudeportfolio ist deutlich größer geworden. Das Zeitalter klimaneutraler Gebäudebestände ist jedoch noch nicht angebrochen“, sagt Jan von Mallinckrodt, Leiter Nachhaltigkeit bei der Union Investment Real Estate GmbH. Trotz ambitionierter Klimaschutzziele der deutschen Bundesregierung: Für jeden dritten deutschen Investor hat das Thema Nachhaltigkeit dem eigenen Vernehmen nach „derzeit keine besondere Bedeutung“. Auffällig ist demgegenüber die hohe Bedeutung von Branchenstandards und Nachhaltigkeitsratings in Großbritannien, an denen sich signifikant mehr Investoren orientieren beziehungsweise beteiligen als in den anderen beiden Befragungsregionen. Besonders hoch sind die Unterschiede im Ratingbereich. In UK geben immerhin 85 Prozent der befragten Investoren an, sich an Nachhaltigkeitsratings zu beteiligen. In Deutschland und Frankreich sind es der Umfrage zufolge gerade einmal 33 bzw. 44 Prozent. „Für die Zieldefinition sind internationale Benchmarks und Ratings unentbehrlich. Hier liegt einer der Schlüssel für zielgerichtete Investitionen in den Klimaschutz“, so von Mallinckrodt.

Über die Union Investment-Umfrage
Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum November 2017 bis Januar 2018 insgesamt 151 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=63), Frankreich (n=62) und Großbritannien (n=26).