Flexible Strategie für ein herausforderndes Marktumfeld

Der neue Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide setzt auf flexibles, momentum-basiertes Investieren, um den künftigen Herausforderungen der Anleihemärkte zu trotzen. Ziel ist es, von steigenden Anleihekursen und Zinseinkünften zu profitieren und in Phasen fallender Anleihekurse Risiken zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Der Fonds investiert in die kurz- bis mittelfristig besten Anleihe-Anlageklassen, gesteuert durch ein mathematisches Modell, basierend auf Momentum-Strategien. Der Fonds richtet sich an alle Investoren, die ein flexibles Anleiheinvestment wünschen, welches sich gegen negative Markttrends möglichst behaupten kann und sich nicht an einem Vergleichsindex orientiert.

Anleihemärkte am Wendepunkt?

Nach etlichen Jahren von Null- und Negativzinsen sowie Anleihekäufen durch Notenbanken im Umfang von hunderten Milliarden Euro, Dollar und Yen stehen die Anleihemärkte aktuell an einem Wendepunkt. Die US-Notenbank setzt unbeirrt ihre Zinsanhebungen fort, um die Leitzinsen wieder auf normale Niveaus zu bringen. Parallel dazu baut sie allmählich ihre gewaltigen Anleihebestände ab. In Europa wird die Europäische Zentralbank (EZB) aller Voraussicht nach in rund einem halben Jahr ihre Anleihekäufe beenden. 2019 könnten erste Zinsanhebungen folgen.

Zugleich brummt die Weltkonjunktur: Die Produktionslücke hat sich weitgehend geschlossen, die Arbeitslosenraten sind deutlich rückläufig oder bereits sehr niedrig (wie in den USA oder in Zentral-Europa) und Inflationspotenzial beginnt sich aufzubauen. All dies hinterlässt bereits Spuren an den Anleihemärkten – die Folge waren spürbare Renditeanstiege und erhöhte Kursschwankungen. Eine bevorstehende „große Zinswende“ wird zunehmend thematisiert, auch wenn sie noch nicht stattgefunden hat. Damit drohen größere Kursschwankungen und tendenziell steigende Renditen (fallende Anleihekurse) in den kommenden Jahren – und zwar ganz unabhängig davon, ob, wie und wann sich eine solche Zinswende tatsächlich einstellt. Mit herkömmlichen Anleihefonds wird es in einem solchen Umfeld sehr schwierig sein, noch nennenswerte Erträge zu erwirtschaften.

Momentum-Strategie: ein bewährtes Investmentkonzept

Im Aktienbereich haben sich Momentum-Strategien schon seit langem etabliert und bewährt. Bei Anleihen sind sie erstaunlicherweise bislang viel weniger verbreitet, obwohl sie dort ebenso funktionieren können.

Der neue Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide wendet das Momentum-Konzept nun auf die globalen Anleihemärkte an. Investiert wird – basierend auf einem ausgefeilten mathematischen Modell – speziell in jene Anleiheklassen mit der kurz- bis mittelfristig besten Wertentwicklung. Natürlich gibt es auch Phasen, in denen sich (fast) alle Anleihemärkte schwach entwickeln (beispielsweise bei stärkeren, weltweiten Renditeanstiegen). In diesen Situationen kann der Fonds aber teilweise oder vollständig in Cash und cash-ähnliche Vermögenswerte ausweichen. Dadurch können Negativperioden „ausgesessen“ werden und nachfolgend die höheren Renditen für Neuinvestitionen genutzt werden.

Dadurch kann der Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide sogar unmittelbar von fallenden Anleihekursen profitieren. Damit hat der Fonds ein Instrumente zur Verfügung, um selbst anhaltende Bärenmärkte gut überstehen zu können. Und dies könnte sich in den kommenden Jahren als besonders wertvoll erweisen. Denn immerhin haben nur die wenigsten Investoren – und auch nur eine kleine Minderheit unter den heute tätigen Rentenmanagern – überhaupt jemals einen echten Anleihe-Bärenmarkt erlebt.

Hohe Flexibilität, Fokus auf Risikomanagement

Ein Hauptaugenmerk des Fonds liegt auf der Risikosteuerung. Der Investitionsgrad wird an die jeweils herrschenden Marktbedingungen angepasst. Je „rauer“ das Marktklima, umso geringer ist der Fonds investiert und umso höher ist die Cash-Reserve. Die Bandbreiten für die einzelnen Anlageklassen sind bewusst sehr breit gewählt. Sie geben dem Fondsmanagement maximale Flexibilität um den Fonds für verschiedenste Marktsituationen bestmöglich zu positionieren.

Hätte man das Investmentmodell des Fonds über die letzten zehn Jahre eingesetzt, hätte man damit einen sehr guten Ertrag von jährlich über vier Prozent erzielen können und sich dabei auch in Phasen steigender Renditen gut behauptet. Das sollte aber nicht als künftige Ertragsprognose missverstanden werden. Es wäre unrealistisch, im aktuellen Umfeld von Niedrig(st)- oder Negativzinsen derartige Jahreserträge zu erwarten. Zudem sind Daten aus der Vergangenheit bzw. simulierte Daten kein verlässlicher Implikator für die zukünftige Entwicklung.

Fazit

Der neue Raiffeisen-Dynamic- Assets-Solide zielt darauf ab, den zunehmenden Herausforderungen auf den globalen Anleihemärkten mit einem innovativen Investmentkonzept zu trotzen. Mit seiner momentum-basiserten, hochgradig flexiblen Strategie und striktem Risikomanagement strebt er Kapitalzuwächse bzw. Kapitalerhalt auch in schwierigen und negativen Anleihemärkten an. Er unterliegt gleichwohl den Risiken eines typischen Investments an den Finanzmärkten – dazu gehören Wertschwankungen bis hin zu möglichen Kapitalverlusten.

Société Générale Securities Services verstärkt institutionellen Vertrieb in Frankfurt

Die Société Générale Securities Services (SGSS) verstärkt ihr Coverage Team in Deutschland mit der Ernennung von Katrin Behrens als Director Sales & Relationship Management (zum 1. Februar 2018) und Simon Günkel als Vice President Sales & Relationship Management (zum 1. April 2018). Beide sind am Standort Frankfurt tätig und berichten an Jochen Meyers, Leiter Sales & Relationship Management bei SGSS in Deutschland.

Katrin Behrens verantwortet den weiteren Ausbau der SGSS-Aktivitäten in Deutschland mit Fokus auf Asset Manager und institutionelle Anleger, insbesondere Pensionskassen und Corporates. Sie kommt von Universal-Investment, wo sie als Director Institutional tätig war. Katrin Behrens verfügt über 26 Jahre Erfahrung im internationalen Finanzsektor und arbeitete unter anderem bei der Banque de Luxembourg in Luxemburg sowie bei der Deutschen Bank in Singapur und Frankfurt. Sie hat einen Doppelabschluss in Europäischer Betriebswirtschaft von der ESB Reutlingen und der ICADE/ Universidad Pontificia de Comillas, Madrid / Spanien.

Simon Günkel wird sich darauf konzentrieren, die Position der SGSS in Deutschland bei mittelständischen Unternehmen und Versicherungen weiterzuentwickeln. Mit über zehn Jahren Erfahrung im Geschäft mit institutionellen Investoren und Publikumsfonds war er zuletzt bei Universal-Investment, wo er die Position eines Senior Sales Institutional innehatte. Er begann seine Karriere bei AXA Investment Managers in Frankfurt und hat ein Diplom in Wirtschaftswissen- schaften von der Ruhr-Universität Bochum.

Jochen Meyers kommentiert: "Katrin Behrens und Simon Günkel werden unser Wachstum in Deutschland dank ihrer umfassenden, fundierten Expertise im Wertpapierdienstleistungsgeschäft optimal unterstützen und wesentlich zur Erreichung unserer Ziele beitragen.“

Société Générale Securities Services (SGSS)
Mit Niederlassungen an 27 Standorten weltweit und mit etwa 4.000 Mitarbeitern stellt die SGSS Finanzinstitutionen und Brokern, Asset Managern und Versicherungsgesellschaften eine umfassende Auswahl an Wertpapierdienstleistungen, welche an die aktuellsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten angepasst sind, bereit: Clearing Dienstleistungen, Custody und Trustee Dienstleistungen, Retail Custody Dienstleistungen, Liquiditätsmanagement, Fondsadministration und Asset Servicing, Fondsdistribution und Global Issuer Dienstleistungen.
SGSS rangiert unter den Top 10 Global Custodians weltweit und steht auf Rang 2 in Europa mit EUR 3.904* Mrd. verwahrten Anlagegeldern. SGSS stellt Depotbank- und Treuhandservices für 3.415* Fonds bereit und führt die Bewertung für 4.113* Fonds mit einem verwalteten Gesamtvermögen von ca. EUR 651* Mrd. durch. SGSS gehört zu Europas Spitze im Management von Optionen auf Aktien.
*Stand Ende Dezember 2017

Carmignac ernennt Nils Hemmer zum Country Head für Deutschland und Österreich

Carmignac freut sich, die Ernennung von Nils Hemmer (40) zum Country Head für Deutschland und Österreich bekannt zu geben. Mit Sitz in Frankfurt wird er im Juli die Leitung des deutschen und österreichischen Geschäfts übernehmen.

Nils Hemmer verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Bankensektor und im Vertrieb von Finanzprodukten. Er kommt von Amundi (vormals Pioneer), wo er etwa fünf Jahre lang als Leiter des Drittvertriebs tätig war. Davor war er Head of IFA & Insurance Sales bei Fidelity Worldwide Investments und hatte mehrere führende Positionen im Vertrieb der Münchener-Rück-Gruppe/Ergo inne. Hemmer ist ein Versicherungsmakler und hat Wirtschaftswissenschaften studiert.

Giorgio Ventura, Global Head of Sales bei Carmignac, ergänzt: "Wir freuen uns, Nils Hemmer als Leiter unseres Business Development Teams für Deutschland und Österreich begrüßen zu dürfen. Er wird unsere Entwicklung mithilfe der idealen Kombination aus langjähriger Vertriebserfahrung, breitem Branchenwissen und einem profunden Netzwerk aktiv vorantreiben. Seine Kenntnisse und langjährige Erfahrung auf dem Wholesale- und Retailmarkt werden für unsere Kundenbeziehungen in Deutschland und Österreich eine deutliche Bereicherung sein".

Über Carmignac
Carmignac wurde 1989 von Edouard Carmignac und Eric Helderlé gegründet und zählt heute zu den größten Vermögensverwaltungen in Europa. Das Kapital der Gesellschaft wird zu 100% von der Unternehmensführung und den Mitarbeitern gehalten, das heißt von einem stabilen Aktionärsstamm, der den Fortbestand und die Unabhängigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Die durch diesen grundlegenden Wert gebotene Freiheit ist gleichbedeutend mit einer auf lange Sicht erfolgreichen Portfolioverwaltung. Carmignac verwaltet ein Vermögen von über 55 Mrd. EUR (per 31.03.2018) und hat eine kompakte Fondspalette entwickelt, die alle Anlageklassen (Aktien-, Renten- und Mischfonds) abdeckt und Anlegern regelmäßige Renditen bei geringer Volatilität bieten soll. Auf internationaler Ebene verfügt Carmignac über Standorte in Luxemburg, Frankfurt, Mailand, Madrid, London, Zürich und Miami. Die Produkte des Unternehmens sind für den Vertrieb in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Luxemburg, Belgien, Österreich, Spanien, den Niederlanden, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Irland, Taiwan und Singapur für professionelle Anleger zugelassen.

ERSTE-SPARINVEST setzt auf dynamisches Anleihefondsmanagement

Das niedrige Zinsniveau an den europäischen Anleihemärkten hält sich hartnäckig. Eine Herausforderung für Anlegerinnen und Anleger, die attraktive Renditen im festverzinslichen Bereich suchen. Die ERSTE-SPARINVEST hat nun einen besonders flexiblen Anleihefonds zur Zeichnung aufgelegt, der an den nationalen und internationalen Zins- und Währungsmärkten investiert: Der ERSTE FIXED INCOME PLUS bietet eine Chance auf eine attraktive Wertpapier-Rendite und soll regelmäßige Ausschüttungen gewährleisten.

Aktives Fondsmanagement – bis zu 100 Prozent Risiko

Der als Dachfonds konzipierte Fonds kann die unterschiedlichen Phasen an den Zinsmärkten flexibel nutzen. Als Anlageinstrumente stehen alle Arten von Anleihen- und Geldmarktfonds, ETFs und auch Derivate zur Verfügung. Das Management ist dabei an keinen Referenz-Index gebunden. Je nach Markteinschätzung können bis zu 100 Prozent der veranlagten Gelder in Risikoanleihen wie z. B. Hochzins- und Schwellenländeranleihen investiert werden. Rechnet man mit steigenden Zinsen, kann das Zinsänderungsrisiko umgekehrt auf null reduziert werden, erklärt Fondsmanager Gerhard Beulig. Er sieht außerhalb der Euro-Zone, die noch immer von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geprägt ist, durchaus attraktive Rendite-Chancen an den Zinsmärkten, wie z.B. bei US-Unternehmensanleihen. Noch mehr Renditen werfen Anleihen aus den Schwellenländern ab. „Deshalb ist hier eine breite Streuung besonders wichtig, um das grundsätzlich höhere Risiko dieser Anleihen zu reduzieren. Natürlich beobachten wir diese Märkte regelmäßig und treffen dann die Entscheidungen“, so Beulig.

2 Prozent jährliche Ausschüttungsrendite* angepeilt

Die Zusammensetzung des Portfolios wird taktisch gesteuert, entsprechend der Attraktivität der Anleihesektoren, der Preistrends (Momentum-Strategien) und der Risiko-Neigung, die laufend gemessen und bewertet wird. Bevorzugte Währung wird der Euro sein, bis zu ein Viertel Fremdwährungen sind möglich. Etwa ein Fünftel des Kapitals ist in Absolute Return-Fonds veranlagt. Diese sollen zur Stabilisierung des Gesamtertrages beitragen. „Der ERSTE FIXED INCOME PLUS strebt eine jährliche Ausschüttungsrendite von 2 Prozent* an“, betont Beulig, der den Fonds zusammen mit einem Team von erfahrenen und erstklassigen ExpertInnen managen wird.


Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Erste Asset Management.

*betrifft die A-Tranche (ausschüttende Anteilscheinklasse) des Fonds. Die Höhe der Ausschüttung kann je nach Entwicklung des Marktumfeldes angepasst werden. Ausschüttungen können auch aus der Substanz erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken in sich bergen kann.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Versicherer sehen Investmentchancen zunehmend skeptisch

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner zum siebten Mal jährlich durchgeführten globalen Versicherungsstudie mit dem Titel "Foggier as We Climb" veröffentlicht. Sie zeigt, dass Versicherer dem aktuellen Investmentumfeld zunehmend pessimistisch gegenüberstehen. Laut der Umfrage sind die Versicherer überzeugt, dass sich die Investmentmöglichkeiten verglichen zum Vorjahr verringert haben. 50 Prozent der Befragten sehen sich verschlechternden Investmentchancen gegenüber. 2017 zeigten dies nur 36 Prozent auf.

Die Umfrage ergab als Reaktion auf diese zunehmende Besorgnis, dass mehr Versicherer (17 Prozent, gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) ihre Portfolios risikoärmer aufstellen wollen, statt das Risiko zu erhöhen (16 Prozent, gegenüber 26 Prozent im Vorjahr). Es ist das erste Mal seit Beginn der Studie im Jahr 2011, dass mehr Befragte das Risiko eher reduzieren möchten statt es zu erhöhen.

"Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt sehen wir im Jahr 2018 eine Rückkehr der Marktvolatilität. Dies verunsichert die Märkte und lässt Versicherer die aktuelle Investmentlandschaft hinterfragen", sagt Volker Anger, Leiter der DACH-Region beim Insurance Asset Management von GSAM. "Während der letzten Jahre waren niedrige Renditen die Hauptsorge in der Versicherungsbranche. Das sich verändernde wirtschaftliche Umfeld führt nun dazu, dass sich die Versicherer für den Fall eines wirtschaftlichen Abschwungs wieder mehr darauf konzentrieren, ihre Portfolios abzusichern."

Zur Durchführung der diesjährigen Versicherungsstudie befragte GSAM 300 CIOs und CFOs globaler Versicherungsunternehmen, die insgesamt ein Bilanzvermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar beziehungsweise mehr als ein Drittel des Branchenvermögens repräsentieren.

Kernaussagen der diesjährigen Versicherungsstudie:

  • Zum ersten Mal seit mehreren Jahren sind Versicherer über steigende Inflation und Leitzinsen beunruhigt: 85 Prozent der Versicherer sind sich einig, dass die Inflation in den nächsten fünf Jahren eine Herausforderung darstellt. 65 Prozent erwarten, dass die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen bis Ende 2018 auf über drei Prozent steigen werden.
  • Die Befragten halten trotz wirtschaftlicher Unsicherheit an ihrer positiven Aktienmarkteinschätzung fest: 77 Prozent glauben an eine positive Entwicklung der Renditen des S&P 500 in diesem Jahr.
  • Wachsendes Interesse der Versicherer an renditestärkeren, weniger liquiden Anlageklassen wie Private Equity, Infrastrukturanleihen, gewerbliche Hypothekendarlehen und Mittelstandsanleihen sowie einer Bewegung hin zu variabel verzinslichen Vermögenswerten.
  • ESG-Kriterien werden für Versicherer interessanter: 40 Prozent der Befragten berücksichtigen sie bei der Kapitalanlage. Im Vorjahr waren es 32 Prozent.
  • Big Data und künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch: 15 Prozent der globalen Versicherer nutzen dies derzeit in ihren Portfolios, während weitere 40 Prozent erwägen, dies in Zukunft einzuführen.
  • Kryptowährungen spielen derzeit keine Rolle in den Investmentportfolios. Dennoch hält es ein Drittel der Unternehmen für verfrüht, um festzustellen, ob Kryptowährungen relevant sein werden.
  • Versicherer sorgen sich weniger über politische Ereignisse und zurückgehendes Wachstum in China, was sich auf das Investmentumfeld auswirken könnte. Stattdessen ist ihr größtes Bedenken in diesem Jahr eine mögliche Konjunkturabschwächung bzw. Rezession in den USA, die zu Volatilität an den Aktien- und Anleihemärkten führen könnte.

Das Insurance Asset Management Team hat in diesem Jahr seine Reichweite vergrößert und eine zusätzliche Umfrage unter Führungskräften im Privatkundenvertrieb in Nordamerika durchgeführt. Diese ergänzende Befragung vergleicht die Ansichten nordamerikanischer Führungskräfte mit denen von CIOs über ein breites Themenspektrum wie makroökonomische Risiken, Markteinschätzungen, den Kreditzyklus und relevante Branchenthemen. Diese Zusatzumfrage ergab, dass die drei größten Makrorisiken für die befragten Führungskräfte im Privatkundenvertrieb die Volatilität der Anleihen- und Aktienmärkte, eine mögliche Konjunkturabschwächung oder Rezession in den USA sowie sich verschlechternde Liquiditätsbedingungen sind.

Methodik

GSAM Insurance Asset Management hat die diesjährige globale Studie gemeinsam mit dem unabhängigen externen Marktforschungsunternehmen KRC Research und North American Lift Insurance Supplement durchgeführt. Weltweit wurden über 300 Antworten von hochrangigen Versicherungsexperten, darunter 249 Chief Investment Officers (CIOs), 36 Finanzvorstände (CFOs), 13 Personen, die beide Funktionen wahrnehmen, sowie 22 nordamerikanische Führungskräfte für die globale Studie und die Zusatzumfrage ausgewertet. Nach Regionen aufgeschlüsselt kommen in der globalen Umfrage 168 Antworten aus Amerika, 77 aus der EMEA-Region und 55 aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Befragten repräsentieren Versicherungsunternehmen aus aller Welt, quer über die Bereiche Leben, Sach- und Haftpflicht, Multi-Line, Rückversicherung und Gesundheit. Die 22 leitenden Führungskräfte der Zusatzumfrage kommen aus Geschäftsbereichen, die sich thematisch mit Renten, Altersvorsorge, Vorstandsleistungen und Investmentfonds beschäftigen und sind unter anderem für die Leitung dieser Geschäftsbereiche und die Überwachung der Investitionsplattform zuständig. Das weltweite Bilanzvermögen der in dieser globalen Studie repräsentierten Versicherer beläuft sich auf über 10 Billionen US-Dollar.

Über GSAM Insurance Asset Management

GSAM Insurance Asset Management verwaltet aktuell ein Versicherungsvermögen von über 257 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2017). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Asset-Allokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html

Über Goldman Sachs Asset Management

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist der Asset-Management-Bereich der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE-Symbol: GS). Per 31. Dezember 2017 belief sich das von diesem Geschäftsbereich beaufsichtigte Vermögen auf 1,29 Billionen US-Dollar(1). Goldman Sachs Asset Management bietet seit 1989 diskretionäre Anlageberatungsleistungen an und beschäftigt Investment-Spezialisten an allen großen Finanzplätzen der Welt. Das Unternehmen bietet institutionellen Investoren und Privatkunden weltweit Investmentstrategien, die sich auf eine breite Palette von Anlageklassen erstrecken. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und gehört zu den führenden, global tätigen Investmentbanking-, Wertpapier- und Vermögensverwaltungshäusern. Das Unternehmen bietet weltweit seinem breit gefächerten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und vermögende Privatpersonen gehören, eine breite Palette von Finanzdienstleitungen an.

(1) Das beaufsichtigte Vermögen ("Assets under Supervision" - "AUS") umfasst neben dem verwalteten Vermögen ("Assets under Management" - "AUM") auch sonstiges Kundenvermögen, über das Goldman Sachs möglicherweise keine uneingeschränkte Verfügungsgewalt besitzt.

Professionelle Fondskäufer haben die Rückkehr der Volatilität erwartet, sind aber uneins über die Auswirkungen auf Portfolios

Während einige Anleger durch die turbulenten Märkte zu Beginn des Jahres 2018 überrascht wurden, haben professionelle Fondskäufer bereits seit einiger Zeit Veränderungen der Volatilität erwartet. Fast acht von zehn professionellen Fondsselektoren (78%) sagten aus, dass sie nicht erwartet haben, dass die Volatilität für so einen langen Zeitraum so niedrig bleiben würde. Fast die Hälfte von ihnen (49%) gab an, dass die Schwankungen bei den Vermögenspreisen zu den Themen gehören, die sie im Jahr 2018 am meisten beunruhigen. Wie sich diese Volatilität auf ihre Portfolios auswirkt, darüber sind sie geteilter Meinung: 39% sehen die erhöhte Volatilität als Bedrohung an, 38% hingegen rechnen mit einer positiven Auswirkung auf das Portfolioergebnis.

Zu den weiteren Kernergebnissen der Studie: Professionelle Fondskäufer setzen auf aktives Management. Außerdem wünschen sich 78% der Privatanleger weltweit, dass ihre Anlagen mit ihren persönlichen Werten übereinstimmen und auch bei professionellen Anlegern rückt zunehmend die Erzielung von Alpha und das Risikomanagement bei ESG-Investments in den Blick1. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage von Natixis Investment Managers unter 200 professionellen Fondskäufern, die für die Auswahl der Fonds bei Privatbanken, Versicherungen, Dachfonds und anderen Handelsplattformen verantwortlich sind.

Matthew Shafer, Head of Global Wholesale bei ‎Natixis Investment Managers, erläutert: „Die geteilte Meinung darüber, welche Auswirkung die Volatilität haben könnte, kann auf zweierlei Arten interpretiert werden. Der Abwärtstrend basiert auf der Ansicht, dass nach einem langen Zeitraum des stabilen Wachstums eine Korrektur fällig ist, die die Preise für Wertpapiere wieder realistisch werden lässt. Im Gegensatz dazu könnte eine steigende Volatiliät für eine größere Streubreite der Erträge sowie ein höheres Alpha-Potenzial sprechen. Wie auch immer interpretiert wird: interessanterweise setzen die Fondskäufer auf Active Management, um ihre Portfolios breiter zu fächern, um Risiken abzuschwächen und die Rendite zu verbessern.“

Anpassung der Portfolio-Strategien an die neue Realität

Auch wenn über die Auswirkungen der Volatilität auf die Portfolios Uneinigkeit herrscht, sind mehr als acht von zehn (82%) der professionellen Fondskäufer zuversichtlich, dass ihr durchschnittliches Renditeziel von 8,4% im Jahr 2018 realistisch erreichbar ist, da sie die Investmentstrategien an die neue Marktrealität anpassen. Die beliebtesten Strategien für das Risikomanagement innerhalb der Investoren-Community beinhalten die Streuung nach Sektor (91%), die Risikobudgetierung (80%) sowie die erhöhte Nutzung von alternativen Investments (75%). Zwei von fünf Portfolio-Experten (42%) sagen aus, dass sie die Duration optimieren möchten, um wesentliche Verluste in Rentenportfolios abschwächen zu können. Drei von fünf (62%) geben an, dass Anleihen nicht länger ihre traditionelle Risikomanagement-Funktion erfüllen können, und 20% erhöhen den Einsatz von alternativen Anlageformen. 18% verringern ihr Exposure bei Fixed Income insgesamt.

Matthew Shafer sagt: „Die Ergebnisse der Untersuchung legen nahe, das die professionellen Fondskäufer eher die Richtung ihrer Investitionen ändern, als die Allokation im Wholesale-Bereich. Bei Rentenanlagen dürften sie versuchen, die Duration etwa bei Anleihen zu verkürzen und alternative Investments beizumischen, um die Renditen zu verbessern. Bei Aktieninvestments zeichnet sich eine Vorliebe für europäische Werte sowie Titel aus den Emerging Markets ab. Bei den alternativen Investments kommen Private Equity-Anlagen zum Einsatz, um Alpha zu erzeugen. Um die Volatilität auszugleichen, nutzen sie abgesicherte Aktien-Strategien und Managed Futures. Die professionellen Fondskäufter erkennen den langfristigen Wert, den aktives Management erzielen kann und setzen diesen mittels einer großen Bandbreite unterschiedlichster Strategien um.”

ESG: eine andere Art des Value Investing

Um die Erwartungen der Endanleger zu erfüllen, steht den professionellen Fondskäufern die Möglichkeit zur Verfügung, ESG-Investitionen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) einzubinden. 78% der Privatanleger weltweit geben an, dass sie ihre Investitionen auf ihre persönlichen Werte ausrichten möchten und 72% wollen mit ihren Investitionen etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  Trotzdem berichten Fondskäufer, dass offenbar ESG-Investments noch nicht so angenommen werden, wie es sein sollte. Nur vier von zehn Befragten (40%) gaben an, dass ESG-Kriterien im Investmentprozess ihres Unternehmens fest verankert sind. Einige der wahrgenommenen Barrieren, die die Einbindung von ESG verhindern, seien der Mangel an Transparenz (42%), das Dilemma zwischen kurzfristigen Renditeerwartungen und langfristigen nachhaltigen Zielen sowie  potenzielles „Greenwashing“  durch die Unternehmen, die ESG-Anlagen anbieten, aber die von ihnen deklarierten Standards nicht erfüllen (37%).

„Diese Ergebnisse sind eindrucksvoll und können nicht ignoriert werden. Die Branche sollte mit Blick auf das Greenwashing noch stärker sensibilisiert werden und sicherstellen, dass Anleger die von ESG-Produkten zugrunde liegenden Investments und jenem nachhaltigen Wirkungsgrad auch tatsächlich erhalten. So genannte verantwortungsvolle Anlageprodukte sind mittlerweile in großer Auswahl erhältlich. Deshalb brauchen wir eine höhere Transparenz, mehr Standards und Labels. Auf diese Weise werden die Anleger mit den Informationen und nachhaltigen Produkten versorgt, die sie wünschen, und die tatsächlich die ESG-Prinzipien erfüllen, klare Standards einhalten und messbare Auswirkungen haben”, erklärt Matthew Shafer.

„Wir haben mehrfach von Anlegern gehört, dass sie auch Themen jenseits von Bilanzen umtreiben. Sie möchten sich an Unternehmen beteiligen, die ihre Überzeugungen widerspiegeln. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn ESG sich am Scheidepunkt befindet, wo Anleger beginnen, sowohl auf den Alpha-Nutzen als auch auf das Risikomanagement zu achten. In der Tat ist eine Mehrheit der institutionellen Anleger 59% (45% der Fondskäufer haben zugestimmt) der Ansicht, dass ESG Alpha liefern kann und 56% (45% der Fondskäufer haben zugestimmt) glauben, dass die Investition in ESG Risiken abschwächen kann”.

Beimischung alternativer Anlagen

Professionelle Fondskäufer versuchen vermehrt, das Portfoliorisiko zu streuen und 70% sind der Ansicht, dass es wichtig ist, in alternative Anlageformen zu investieren:

  • Mehr als drei von fünf (65%) sind der Ansicht, dass traditionelle Anlageklassen zu eng miteinander korrellieren, um ausgeprägte Ertragsquellen zu liefern.
  • Eine Reihe von alternativen Anlageformen können die Portfoliostreuung unterstützen, wobei 52% Managed Future-Fonds erwähnten, fast die Hälfte (47%) Rohstoffe, 44% Global Macro, 43% Infrastruktur, sowie 38% der Befragten Private Equity nennen.
  • In Erwartung der steigenden Volatilität, sehen die Hälfte (51%) der Befragten das Potential von abgesicherte Aktienstrategien, um Marktschocks abzufangen, 36% geben an, dass Managed Future-Fonds bei steigender volatiler Marktumgebung gut geeignet sind.

Allerdings werden alternative Investments nicht nur zur Unterstützung der Portfoliostreuung eingesetzt. Mehr als ein Drittel der professionellen Fondskäufer sehen alternative Anlagen als effektive Strategie für die Generierung von Alpha:

  • Fast drei von fünf (58%) berichten, dass ihr Unternehmen verstärkt alternative Anlagen als Ersatz für Fixed Income nutzt, mit einer deutlichen Vorliebe für Immobilien (52%) zur Generierung von Rendite.
  • Vier von zehn sind der Ansicht, dass Infrastruktur-Anlagen geeignet sind, um ihre Renditeziele zu erreichen. Mehr als ein Drittel hingegen (35%) sehen Private Debt als effektive Möglichkeit der Renditegenerierung.
  • Mehr als die Hälfte (58%) sehen Private Equity als eine effektive Strategie zur Erzielung von höheren Renditen an, ein Drittel (31%) hingegen nennt auch Private Debt als aussichtsreiche Anlageform.

„Professionelle Fondskäufer sehen sich einer Reihe von Portfoliozielen gegenüber, die die aktuelle Marktumgebung zu einer Herausforderung werden lassen. Sei es, dass sie Rendite im Niedrigzinsumfeld erzielen oder Alpha bei hohen Korrellationen generieren oder die Auswirkungen der Volatilität minimieren oder insgesamt die Diversifikation ihrer Anlagen verbessern möchten: Professionelle Anleger bevorzugen aktives Management und erweitern ihre Möglichkeiten mithilfe von alternativen Investments”, erläutert Matthew Shafer.

Methodik

Natixis hat 200 internationale, professionelle Fondskäufer befragt, die für die Auswahl von Fonds bei Privatbanken, Versicherungen, Dachfonds und anderen Handelsplattformen verantwortlich sind. Die Daten wurden im September und Oktober 2017 durch das Forschungsunternehmen CoreData ermittelt. Die Ergebnisse werden in dem neuen White Paper „Meet the new normal, same as the old normal” veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.im.natixis.com/li/research/2018-professional-fund-buyer-concerns.

Über das Natixis Center for Investor Insight

Als Bestandteil des Natixis Investment Institute befasst sich das Center for Investor Insight mit der Analyse und dem Berichten von Themen und Trends, die für Anleger, Finanzinstitute, Vermögensverwalter, Mitarbeiter, Regierungen und Entscheidungsträger weltweit von Interesse sind. Das Center und das Team aus unabhängigen und verbundenen Forschern ermittelt die wesentlichen Entwicklungen in den Märkten, der Wirtschaft und im Anlegerbereich, um ein Verständnis über die Standpunkte und Wahrnehmungen, die die Entscheidungen der einzelnen Anleger, Finanzinstitute und institutionelle Entscheidungsträger beeinflussen, zu erhalten. Das jährliche Forschungsprogramm des Centers begann im Jahr 2010 und bietet heutzutage Einblicke in die Standpunkte und Beweggründe von mehr als 59.000 Anlegern aus 31 Ländern rund um den Globus.

Über Natixis Investment Managers

Natixis Investment Managers bietet Finanzexperten noch ausgefeiltere Optionen zur Portfoliostrukturierung an. Dank der gebündelten Expertise von über 20 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir auf unseren Active ThinkingSM-Ansatz, um unseren Kunden auf diese Weise proaktive Anlagelösungen zu bieten, mit deren Hilfe sie unter sämtlichen Marktumfeldern bessere Ergebnisse erzielen können. Auf Basis des verwalteten Anlagevermögens zählt Natixis zu den weltweit größten Vermögensverwaltern (1) (verwaltetes Vermögen: 830,8 Mrd. Euro / 997,8 Mrd. US-Dollar (2).
Zu Natixis Investment Managers gehören alle Investmentmanagement- und Vertriebseinheiten von Natixis Distribution, L.P. und Natixis Investment Managers S.A.

1) Im Rahmen des Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2017 wurde Natixis Investment Managers (vormals Natixis Global Asset Management) auf Basis des verwalteten Vermögens als die Nr. 15 unter den größten Vermögensverwaltern der Welt eingestuft (Stand: 31. Dezember 2016).
2) Der Nettoinventarwert versteht sich per 31. Dezember 2017. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch fiktive Anlagegelder, verwahrte Gelder, Brutto-Vermögen sowie andere Mittel umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden.

Legal & General Investment Management (LGIM) fordert stärkeres Engagement von Unternehmen, sich sozialen und ökologischen Herausforderungen zu stellen

Legal & General Investment Management, einer der größten Anleger am Aktienmarkt, hat im Jahr 2017 seine aktive Beteiligung an Managementbeschlüssen ausgebaut und gegen die Wiederbestellung von 2.807 Verwaltungsratsmitgliedern (2.362 im Jahr 2016) gestimmt sowie gegen mindestens einen Beschluss bei 59 Prozent der Unternehmen. Das geht aus ihrem heute veröffentlichten Corporate-Governance-Bericht hervor. Der jährlich erscheinende Bericht „Active Ownership“ gibt einen ausführlichen Einblick in LGIMs Aktivitäten und Maßnahmen in der Rolle als aktiver Investor. Er dokumentiert detailliert, wie LGIM durch Ausübung seiner Stimmrechte seine Verantwortung in den Unternehmen wahrnimmt und positive Veränderungen hinsichtlich sozialer und ökologischer Herausforderungen einfordert.

Bei 370 Gesellschafterversammlungen im Jahr 2017 hat LGIM die Interessen seiner Kunden weltweit in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen (Environmental, Social, Governance, ESG) wahrgenommen. Zudem hat LGIM viele der CEOs der weltweit größten Unternehmen kontaktiert und dargelegt, wie ein stärkeres Engagement bei Themen wie Klimawandel, Vielfalt und Aktionärsrechten möglich und wünschenswert wäre.

Diversität und Vergütung wichtige Themen

Die Zusammensetzung des Vorstands, die Bezahlung der Führungskräfte, der Klimawandel und die Nachfolgeplanung gehörten für LGIM im vergangenen Jahr zu den wichtigsten diskutierten Themen. „Die große Mehrheit der Unternehmen macht erhebliche Fortschritte bei den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – wir glauben jedoch, dass noch mehr getan werden muss“, sagt Sacha Sadan, Director of Corporate Governance bei LGIM. „Das Gleiche gilt für Vermögensverwalter. Auch wir müssen unsere Anstrengungen intensivieren, um unseren Kunden einen langfristigen Mehrwert zu bieten, indem wir aktiv mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten.“

Im Jahr 2017 hat LGIM aufgrund geringer Diversität gegen 37 Vorstände im Vereinigten Königreich gestimmt. Ab diesem Jahr wird LGIM zudem auch seine Stimmrechte bei FTSE-350-Unternehmen entsprechend nutzen, wenn sie die Zielquote von 2017 von 25 Prozent Frauen auf Vorstandsebene noch nicht erreicht haben. Im vergangenen Jahr votierte der Assetmanager zudem zum ersten Mal gegen Vorstände von S & P 500-Unternehmen in den USA, deren Vorstände ausschließlich mit Männern besetzt waren, sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung der Führungsebene als auch der mangelnden Qualität der Diversity-Richtlinien.

„Die Themen Unternehmensführung und -kultur, Umwelt und Soziales sind für LGIM prioritär“, sagt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei LGIM. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Investor sehr ernst. Wir wollen für unsere Kunden in Europa langfristige, stabile und nachhaltige Ergebnisse erzielen. Dazu ist ein Engagement in den Unternehmen, in die wir investiert sind, essentiell.“

Den vollständigen LGIM Corporate Governance Report, ‘Active Ownership’, finden Sie hier. Eine Zusammenfassung des Reports ist hier verfügbar.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT
Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der Legal & General Group, die an der Londoner Börse im britischen Aktienindex FTSE 100 notiert ist. LGIM ist einer der größten institutionellen Vermögensverwalter in Europa und ein globaler Investor, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1836 zurückreichen. Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Vermögen von rund 1.106 Milliarden Euro*.
Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 31.Dezember 2017. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

LBBW Asset Management und Berliner Fondsboutique Capitulum Asset Management begründen strategische Partnerschaft

Die von Lutz Röhmeyer neu gegründete Fondsboutique Capitulum Asset Management stellt die Fortsetzung der Berliner Erfolgsgeschichte rund um den Weltzins-INVEST durch eine präferierte Partnerschaft mit der LBBW Asset Management hinsichtlich Fondsauflage und -vertrieb sicher.

Es ist geplant, in Kürze den ersten von der Capitulum Asset Management beratenen Kooperationsfonds auf Basis des Weltzins-Konzeptes bei der Stuttgarter Fondsgesellschaft LBBW Asset Management aufzulegen. Der geplante Fonds soll die rechtlichen Anforderungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) erfüllen und damit auch regulierten institutionellen Anlegern die Investitionsmöglichkeit in die langjährig am Markt etablierte Emerging Markets Lokalwährungsstrategie ermöglichen. Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld kann eine solche Strategie durch hohe Ablaufrenditen von aktuell knapp 8 Prozent bei begrenzten Bonitätsrisiken und kurzen Anleihelaufzeiten überzeugen. Darüber hinaus machen die erwarteten hohen jährlichen Ausschüttungen aus den ordentlichen Erträgen den Fonds für Anleger attraktiv.

Den Schritt in die Selbständigkeit verknüpft der Fondsmanager Röhmeyer mit dieser langfristig ausgerichteten Kooperation mit der LBBW Asset Management. Dort trifft er auf ihm langjährig bekannte Personen und damit auf die notwendige produktspezifische Expertise und Erfahrung.

Die im Sparkassenlager und im institutionellen Geschäft stark positionierte LBBW Asset Management kann durch diese Kooperation ihr Angebot im Fondsbereich um einen bereits bewährten und am deutschen Markt etablierten Emerging Markets Managementansatz ausweiten. Für die Investoren wird mit der Kooperation die Kontinuität in dieser Rentenstrategie sowohl für Publikums- als auch Spezialfondslösungen gewährleistet.

Über Capitulum
Die Capitulum Asset Management GmbH wurde im Jahr 2018 als unabhängige Investmentboutique mit Sitz in Berlin gegründet. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der langjährigen Expertise in der Verwaltung globaler Anleihestrategien. Die Übereinstimmung des Kunden- und Managementinteresses bildet die langfristige Erfolgsbasis. Der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Röhmeyer, CFA verantwortet seit 2002 als Portfoliomanager mehrere Publikumsfonds und institutionelle Spezialfondsmandate. Er wurde für seine Leistungen wiederholt von den Ratingagenturen ausgezeichnet.

Prime Capital AG stärkt Client Solutions Team in Frankfurt

Der auf Alternative Investments spezialisierte Asset Manager Prime Capital AG verstärkt mit Benjamin Sauveur sein Team in der DACH-Region, vor allem in den Bereichen UCITS- und AIF-Produkte. Mit der Verpflichtung von Benjamin Sauveur am Standort Frankfurt verbreitert Prime Capital sein Kundenspektrum und baut im Zuge seines starken Wachstums der letzten Jahre sein Team weiter aus. Der Schwerpunkt der Kundenbetreuung von Herrn Sauveur wird unter anderem auf der Vermarktung der liquiden Alternative Investment Strategien von Prime Capital liegen. Insgesamt verwaltet und berät der Asset Manager aus Frankfurt derzeit über EUR 10 Mrd. an Assets.

Herr Sauveur wird als Direktor Client Solutions an Herrn Andreas Kalusche (Vorstand Prime Capital AG) berichten und verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung im Fondsvertrieb. Zuvor war Herr Sauveur bei der Bremer Kreditbank AG im Asset Management tätig, wo er das institutionelle und Wholesale-Geschäft in der DACH- Region mitverantwortete. Frühere Stationen seiner beruflichen Vita waren Delta Lloyd Asset Management, Ökoworld S.A. und Pictet Asset Management in Genf und Frankfurt.

Über Prime Capital
Die Prime Capital AG ist ein unabhängiger Finanzdienstleister und Asset Manager, der sich auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden fokussiert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Management von Alternativen Assetklassen spezialisiert, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Absolute Return, Infrastruktur einschließlich erneuerbare Energien und Private Debt. Prime Capital wurde im Februar 2006 gegründet, beschäftigt in Frankfurt, Luxemburg und London mehr als 75 Mitarbeiter und unterliegt der Regulierung von BaFin, CSSF und FCA. Derzeit werden von Prime Capital Assets in Höhe von EUR 10,4 Milliarden verwaltet oder beraten sowie auf diversen Plattformen verbucht und überwacht (Stand 31.12.2017).

BayernInvest und Globalance Invest starten Partnerschaft für zukunftsorientiertes Asset Management

Verantwortungsbewusste Anleger möchten nicht nur die Rendite ihrer Investments optimieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bewirken und damit zusätzlich eine wertorientierte Rendite erzielen. Die beiden Vermögensverwalter Globalance Invest und BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft ermöglichen Investoren, in diese zukunftsorientierte Anlagestrategie zu investieren und bieten im Rahmen ihrer neu beschlossenen strategischen Partnerschaft gemeinsam zukunftsorientierte Kapitalanlagen an. Dabei eröffnet die BayernInvest – auch über die enge Einbindung in den BayernLB-Konzern – einen breiten Zugang zu institutionellen Investoren in Deutschland, während Globalance Invest seine Spezialexpertise als deutschlandweit erster Vermögensverwalter für zukunftsorientierte Anlagen einbringt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit dem Anlagekonzept Globalance Footprint die Wirkung von Anlagen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt transparent aufzeigen. „Wir gehen mit dem Globalance Footprint einen Schritt weiter und wollen mehr als Geld bewegen. Der nächsten Generation von Investoren geht es nicht nur um Rendite, sondern auch um die Wirkung der Anlagen“, stellt Reto Ringger fest, Gründer & CEO der Globalance Bank und Leiter des Anlageausschusses von Globalance Invest.

„Die BayernInvest trifft mit ihrer 30jährigen Erfahrung und Kompetenz am Kapitalmarkt auf eine hochinnovative Spezialexpertise bei der Globalance Invest“, betont Ralf Woitschig, Kapitalmarktvorstand der BayernLB und Vorsitzender des Aufsichtsrats der BayernInvest. Beide Häuser können nun in der Partnerschaft ihre jeweiligen Stärken weiter ausbauen und so voneinander ebenso profitieren wie verantwortungsbewusste Investoren von den zukunftsorientierten Anlagen. Zielkunden sind Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Kredit-institute, Unternehmen, Stiftungen und Kirchen sowie Family Offices. 

Globalance Footprint zeigt die Wirkung eines Investments

Herzstück des von der Globalance Bank entwickelten  zukunftsorientierten Anlagekonzeptes ist die Footprint-Analyse. Hierfür nutzt das Unternehmen eine eigens entwickelte Analysemethodik – den Globalance Footprint –, die auf Rohdaten und Analysen renommierter Anbieter und Experten beruht. Von herkömmlichen Nachhaltigkeitsratings unterscheidet sich diese Methodik dadurch, dass sie neben den klassischen ESG-Kriterien als wesentlichen Faktor die Dimension Innovationskraft und Zukunftspotential berücksichtigt und damit vorausschauend ist. Globalance identifiziert Unternehmen und Vermögensanlagen, die Paradigmenwechsel durch Megatrends antizipieren und so zukunftsgerichtete Investmentmöglichkeiten eröffnen.

Zukunftsorientierter Aktienfonds

Aktuell können Anleger in einen global ausgerichteten Aktienfonds („D&R Globalance Zukunftbeweger-Fonds“, ISIN: DE000A2DHT58) investieren. Die Portfolioauswahl beruht auf fundamentalen Unternehmenskriterien (Bewertung, Qualität, Umsatzwachstum etc.), dem Footprint sowie ihrer Eigenschaft als so genannte „Zukunftbeweger“. „Zukunftbeweger“ sind Leader (Großfirmen) und Pioniere (Nischenplayer), die die Zukunft aktiv mitgestalten und in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht positiv wirken.

Ausbau der Partnerschaft

Für den weiteren langfristigen Ausbau der Partnerschaft wurde ein Kompetenzteam, unter der Leitung von Dr. Michael Braun, Generalbevollmächtigter der BayernInvest, sowie den beiden Co-Niederlassungsleitern der Globalance Invest in München, Daniel Bruderer und Julian Rautenberg, gegründet. Mit Blick nach vorne sollen die hohe Aktienexpertise von Globalance Invest und die langjährige erfolgreiche Rentenexpertise der BayernInvest noch stärker voneinander profitieren und so weitere zukunftsorientierte Anlagekonzepte für Investoren ermöglichen.

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 85 Milliarden Euro gehört die BayernInvest bundesweit zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Die BayernInvest hat bereits im Jahr 2011 als einer der ersten deutschen Asset Manager die PRI (Principles for Responsible Investments) unterzeichnet und unterstreicht damit ihre Positionierung für verantwortungsvolles Investieren. Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de.

Globalance Invest ist ein Vermögensverwalter, der sich ausschließlich auf zukunftsorientierte Anlagen spezialisiert. Globalance Invest ist der weltweit erste Vermögensverwalter, welcher seinen Kunden mit dem Globalance Footprint die Wirkung ihrer Anlagen hinsichtlich Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt transparent aufzeigt. Globalance Invest ist eine gemeinsame Initiative der deutschen Privatbank DONNER & REUSCHEL und der Schweizer Privatbank Globalance Bank und agiert in einem ersten Schritt als Zweigniederlassung von DONNER & REUSCHEL. In exklusiver Zusammenarbeit mit der Globalance Bank berät sie vermögende Privatkunden, Family Offices und Stiftungen bei der zukunftsorientierten Vermögensanlage. Dabei werden die Research- und Anlageberatungsleistungen für die Verwaltung der Vermögensanlagen von der Globalance Bank in Zürich bezogen. Weitere Informationen unter www.globalance-invest.de.

Schroders startet globales Programm zur Kooperation mit Technologie-Start-ups

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind.

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind. Schroders wendet sich damit speziell an Technologieunternehmen, die ihre konzeptionelle oder frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für den Bereich Asset Management relevant sind.

Die ausgewählten Start-ups profitieren von einem direkten Zugang zu entsprechenden Geschäftsbereichen von Schroders, zu Ressourcen und potenziellen Kapitalbeteiligungen. Bewerbungen für das Cobalt-Programm werden ab sofort entgegengenommen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Innovation ist Teil der DNA von Schroders. Sie hat es uns ermöglicht, uns seit mehr als 200 Jahren zu entwickeln und als Unternehmen zu wachsen. Das Cobalt-Programm zeigt, dass wir ein natürliches Zuhause für Fintech-Start-ups sind, und es eröffnet uns direkten Zugang zu zahlreichen innovativen Unternehmen. So können wir die Technologien von morgen nutzen, um die aktuellen Herausforderungen bei der Kapitalanlage und in unserer Branche besser zu bewältigen.”

Die Start-ups werden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, um ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den geschäftlichen Prioritäten und der Kultur von Schroders zu gewährleisten. Hierdurch sollen innovative Lösungen gefunden werden, die innerhalb von zwölf Monaten wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können.

Schroders wird mit den teilnehmenden Start-ups maßgeschneiderte Vereinbarungen treffen, welche die Dauer und die Bedingungen für die Zusammenarbeit detailliert regeln. Die Mitarbeiter dieser Partnerunternehmen werden innerhalb von Schroders tätig sein.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Durch die Zusammenarbeit mit Technologie-Start-ups, die Pionierarbeit leisten, können wir bestehende technologische Herausforderungen zum Vorteil unserer Kunden und unserer eigenen Produktivität mit innovativen Lösungen in Angriff nehmen. Umgekehrt profitieren die Start-ups, mit denen wir arbeiten werden, von unserer Branchenerfahrung und unseren Ressourcen, um ihre Entwicklung voranzutreiben. Das Cobalt-Programm ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir am besten mit Technologie-Start-ups zusammenarbeiten können.”

Weitere Informationen über das Cobalt-Programm finden Sie hier in englischer Sprache.

Institutionelle Anleger wollen stärker in Private Debt investieren

Institutionelle Investoren wollen in diesem Jahr ihr Engagement im Bereich Private Debt / Alternative Credit ausweiten, da die voraussichtliche Anhebung der Zinsen für herkömmliche festverzinsliche Anlageformen sehr herausfordernd ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von NN IP, die im Dezember 2017 unter 100 institutionellen Investoren weltweit durchgeführt wurde.

94 Prozent der befragten Investoren gehen davon aus, dass die Leitzinsen in den USA in den nächsten zwölf Monaten weiter steigen werden, 61 Prozent erwarten einen Anstieg von mindestens 0,5 Prozent. Zudem glauben 69 Prozent der Befragten, dass die quantitative Lockerung in Europa bis 2019 enden und es kontrollierte Zinsanhebungen geben wird. 37 Prozent der Investoren geben an, ihr Engagement in Private Debt auszubauen, sollte dieses erwartete Zinsszenario eintreten. Bezüglich ihres Engagements in allen anderen festverzinslichen Anlageklassen äußerten sich die Befragten zurückhaltender.

14 Prozent der befragten Investoren gehen davon aus, dass sie in den kommenden zwölf Monaten erstmals in Private Debt Instrumente investieren werden. Zudem wollen 45 Prozent derjenigen, die bereits in diese Anlageklasse investieren, ihr Engagement ausweiten – unter allen befragten Investoren liegt die Quote bei 37 Prozent.

Gabriella Kindert, Leiterin der Alternative Credit Boutique bei NN Investment Partners: „Private Debt / Alternative Credit hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch in eine breit gefächerte Anlageklasse entwickelt, die jetzt eine große Vielzahl von Anlagemöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse bietet. Unter Anlegern wächst das Interesse, den Anteil dieser Anlageklasse in ihren Portfolios auszubauen, da sich damit höhere risikoadjustierte Erträge erzielen lassen. Zudem erreicht man durch die Beimischung von Alternative Credit ein höheres Maß an Diversifizierung und erhält Zugang zu Krediten, die die Bereiche Umwelt, Soziales und Governance (ESG) berücksichtigen. 2017 stiegen die Zuflüsse in unsere Alternative-Credit-Strategien gegenüber 2016, um 33 Prozent an. Sofern die Zinsen wie prognostiziert steigen, dürfte diese Anlageklasse, im Vergleich zu herkömmlichen festverzinslichen Strategien, immer attraktiver werden.“

Hürden für Investitionen in Private Debt

Trotz der wachsenden Nachfrage nach Private Debt als Anlageform gab nur jeder dritte Investor (33 Prozent) auf die Frage, inwieweit ihnen die Anlageklasse und die sich damit bietenden Chancen bekannt sind, an, sich dessen „in hohem Maße / völlig“ bewusst zu sein.

Jeder fünfte Investor (20 Prozent) nannte mangelnde Kenntnis des Risiko-Ertrags-Verhältnisses, als die größte Hürde für ein Investment in Private Debt. Die Anlageklasse wird als zu komplex wahrgenommen, um qualifiziert zwischen den verschiedenen Angeboten zu entscheiden. Des Weiteren nannten 14 Prozent bzw. 11 Prozent der Umfrageteilnehmer mangelnde Kenntnis der Anlageklasse, aufseiten ihrer Risikoabteilung bzw. ihrer Geschäftsführung, als Hürde.

Als weitere wesentliche Hürden nannten die befragten Anleger den Mangel an Daten und Informationen zur Anlageklasse, die Unsicherheit darüber, wie Private Debt aus aufsichtsrechtlicher bzw. bilanzieller Sicht einzuordnen ist und wie die Anlageklasse in die Asset-Allokation-Strategien passt. Diese drei Punkte wurden jeweils von 9 Prozent der Befragten genannt.

Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere schon länger gemachte Beobachtung zur Komplexität dieser Anlageklasse. Bereits im vergangenen Jahr hat NN IP einen Leitfaden veröffentlich, um Investoren einen Überblick über die Chancen und Risiken von Private Debt zu bieten. Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden: https://nnip.co/2DVWTRv