WisdomTree lanciert Cboe S&P 500 PutWrite UCITS ETF (PUTW)

Der PUTW ergänzt Aktienengagements zur Optimierung der risikoadjustierten Renditen

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Markteinführung des WisdomTree Cboe S&P 500 PutWrite UCITS ETF (PUTW) an der Deutschen Börse Xetra bekannt. Der PUTW bietet Investoren eine potenzielle Möglichkeit, um Volatilität abzumildern und im Vergleich zum S&P 500® höhere risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften.

Der S&P 500 (SPX) ist einer der am meisten verfolgten Indizes für US-Aktienengagements. Wenn die Volatilität steigt, suchen viele Investoren nach Möglichkeiten, um ihr Risiko zu senken und dabei ihre Renditen beizubehalten – oder sogar zu erhöhen.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Investoren suchen nach Investmentchancen, die über die traditionellen Anlageklassen und üblichen Risikofaktoren hinaus gehen. Der PUTW bietet eine einzigartige Quelle für Renditen in Form einer institutionellen Optionsstrategie, die als UCITS ETF einem breiten Publikum zugänglich ist.“

„Der PUTW verfolgt eine Optionsstrategie, bei der monatlich S&P 500-Put-Optionen am Geld verkauft (bzw. „geschrieben“) und die Gewinne aus diesem Verkauf in US-Schatzanweisungen angelegt werden. Für die Übernahme des Risikos von Marktverlusten durch die Put-Positionen erhält der ETF eine „Volatilitätsrisikoprämie“, durch die sich die Renditequellen von Investoren diversifizieren lassen. Die Volatilität von Aktienrenditen in den Portfolios können damit gesenkt werden.“, so Aviav.

WisdomTree hat den PUTW in Zusammenarbeit mit Cboe Global Markets, Inc. („Cboe“) entwickelt, einem weltweiten Marktführer im Optionsinvestment. Der ETF hat die Nachbildung des Cboe S&P 500 PutWrite (“PUT”) Index zum Ziel, dessen Live-Daten bis ins Jahr 2007 zurückreichen.

PUT-Index: Liefert historisch gesehen ein Maß an Absicherung nach unten

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Der S&P 500 befindet sich auf bzw. nähert sich Rekordhöchstständen und Investoren haben von einer starker Performance-Phase profitiert. Deshalb sind wir der Ansicht, dass die Zeit reif sein könnte, sich auf eine Situation vorzubereiten, in der Volatilität und Abwärtsrisiken künftig eine größere Rolle spielen. Diese Strategie wurde für eine solche Situation entwickelt, da die eingenommenen Optionsprämien Abwärtsrisiken abfedern und diese Prämien in Zeiten volatiler Märkte typischerweise steigen.“

„Sollten die Märkte jedoch weiter nach oben klettern, besteht auch eine inhärente Korrelation mit dem S&P 500. Zudem lieferte die Strategie 2017 eine zweistellige Rendite – ein Jahr, in dem es bei US-Aktien praktisch zu keiner Volatilität gekommen ist“, so Gannatti. Der vom PUTW nachgebildete PUT-Index verzeichnete im Vergleich zum S&P 500 ein niedrigeres Risiko, eine höhere Sharpe-Ratio (ein Maß für die risikoadjustierten Renditen) und ein niedrigeres Beta. Der PUT-Index zeigte konsistent einen sehr viel geringeren Drawdown in rückläufigen Märkten. Er lieferte 98 % der Rendite des S&P 500, verzeichnete vom 30. Juni 1986 bis Ende 2017 jedoch nur 66 % von dessen Volatilität.1

Seit Juni 1986 hat der PUT-Index zu 96 % besser abgeschnitten als der S&P 500. Bei Letzterem kam es zu einer täglichen negativen Rendite bzw. kam er auf 92 % bei einer negativen monatlichen Rendite.2

PUTW: im Detail

  • Engagement: Es wird in Schatzanweisungen mit ein- und dreimonatiger Laufzeit investiert und es werden S&P 500-Put-Optionen verkauft oder „geschrieben“.
  • Neugewichtung: Das Portfolio wird monatlich neu gewichtet, wenn die monatlichen Optionen des Fonds gerollt werden.
  • Optionen: Einmonatige S&P 500-Optionen im europäischen Stil, die zum Zeitpunkt des monatlichen Rollovers „am Geld“ geschrieben werden.
  • Volle Besicherung: Es wird kein Leverage angewandt. Die Anzahl der verkauften SPX-Optionen schwanken von Monat zu Monat. Sie werden so gewählt, dass eine volle Besicherung gewährleistet wird, bei der der Gesamtwert des Investments in Schatzanweisungen den maximal möglichen Verlust aus der endgültigen Abwicklung der Put-Optionen abdeckt.

1) Quellen: WisdomTree, Cboe. 30.06.86–31.12.17. Die historische Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
2) Quellen: WisdomTree, Cboe. 30.06.86–31.12.17. Die historische Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. Mai 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 63,0 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Institutionelle Anleger haben Schwellenländeranleihen noch zu gering gewichtet

von Marcelo Assalin, Head of Emerging Markets Debt bei NN Investment Partners.

Eine Studie* von NN Investment Partners (NN IP) zur Stimmung institutioneller Investoren gegenüber Schwellenländeranleihen hat ergeben, dass diese Anlageklasse in Portfolios immer noch wenig vertreten ist. Und das, obwohl Schwellenländeranleihen aufgrund der höheren Renditen und des Potenzials für Währungsaufwertungen derzeit eine der weltweit spannendsten Anlageklassen sind.

Die Studie hat ergeben, dass sieben von zehn professionellen Anlegern (70%) bewusst ist, dass die gegenwärtigen Marktbedingungen für herkömmliche Rentenanlagen herausfordernd sind, da die Zinsen in den Industrienationen steigen. Aber während 85% der Befragten angeben, dass sie Schwellenländeranleihen, die eine Lösung für das Problem steigender Zinsen bieten, in ihren Portfolios haben, beträgt die durchschnittliche Gewichtung im Portfolio lediglich 3,5%.

Die mit Abstand häufigsten Gründe, die von den Anlegern für die niedrige Allokation in Schwellenländeranleihen genannt werden, sind andere Investmentprioritäten (60%) und unzureichende Kenntnisse der Anlageklasse, um in sie zu investieren (53%). Trotz dieses Stimmungsbildes haben die Zuflüsse in Fonds und ETFs mit Schwerpunkt auf Schwellenländeranleihen im Jahr 2017 Rekordhöhen erreicht. Das verdeutlicht, dass die Vorzüge von Schwellenländeranleihen immerhin zunehmend auf dem Radar der Anleger erscheinen.

Auf die Frage, ob sie eher Schwellenländeranleihen in Hart- oder Lokalwährung bevorzugen, antworteten 42% der professionellen Anleger, dass sie in dieser Hinsicht keine Präferenz haben, 34% favorisieren Hartwährungsanleihen (Hard Currency / HC) und 23% Lokalwährungsanleihen (Local Currency / LC). Nach Ansicht von NN IP bieten Schwellenländeranleihen in Lokalwährung besonders gute Aussichten, da viele Schwellenländerwährungen derzeit unterbewertet sind. Für die Befragten, die Lokalwährungsanleihen bevorzugen, zählen erhebliches Aufwärtspotenzial (65%), höhere Renditen (39%) und die bessere Bonität der Emittenten (39%) zu den attraktivsten Eigenschaften.

Für diejenigen, die Hartwährungsanleihen präferieren, sind ein niedrigeres oder gar kein Währungsrisiko (83%), bessere Renditen auf Risiko-Ertrags-Basis als Lokalwährungsanleihen (20%) und die im Vergleich zu Emittenten aus Industrienationen bessere Bonität der Emittenten aus den Schwellenländern (20%) die attraktivsten Merkmale (siehe nachfolgende Grafik). Die europäischen Umfrageteilnehmer sehen eher ein niedrigeres als gar kein Währungsrisiko, da ihre Währungen auch gegenüber dem US-Dollar, in dem Schwellenländeranleihen in Hartwährung großenteils denominiert sind, Kursschwankungen aufweisen – auch wenn diese geringer sind als gegenüber Schwellenländerwährungen.

Marcelo Assalin, Head of Emerging Markets Debt bei NN Investment Partners:

„Schwellenländeranleihen haben sich in den vergangenen 25 Jahren als Anlageklasse enorm weiterentwickelt. Wesentliche Gründe dafür sind das beschleunigte Wirtschaftswachstum, die Annäherung der Kapitalmärkte der Schwellenländer und der Industrienationen sowie glaubwürdige Wachstumspläne und solider werdende institutionelle Rahmenbedingungen in den Schwellenländern.

Verglichen mit dem starken Wirtschaftswachstum und dem steigenden Anteil der Schwellenländer an der Weltwirtschaft sind Investoren in Schwellenländeranleihen jedoch immer noch untergewichtet, insbesondere an den inländischen Anleihenmärkten. Das gleiche gilt für Anleihen aus den Frontier Markets, also aus Staaten, die sich noch in einem sehr frühen Stadium der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung befinden. Anleihen aus den Frontier Markets haben tendenziell eine kürzere Laufzeit und höhere Renditen, so dass sie einen Puffer gegen steigende Zinsen bieten und eine geringere Korrelation mit US-Staatsanleihen aufweisen.“

*PollRight hat im Auftrag von NN IP im März 2018 weltweit 108 professionelle Anleger befragt, darunter öffentliche Institutionen, Family Offices, Banken und Stiftungen.

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. März 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Valida Vorsorgekasse: Sechste ÖGUT-Gold Zertifizierung in Folge

Die Valida Plus AG Vorsorgekasse wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) bereits zum sechsten Mal in Folge mit dem Gold-Standard, also dem höchsten heimischen Qualitätssiegel für Vorsorgekassen für nachhaltige Veranlagung, ausgezeichnet. Die Valida erfüllte die hohen Kriterien: Das gesamte verwaltete Vermögen der Valida Vorsorgekasse ist in nachhaltigen oder nachhaltig orientierten Asset-Klassen veranlagt. Dies sind rund EUR 2,7 Mrd. Vermögen von insgesamt rund 2,3 Millionen Kunden in der Abfertigung Neu. Mag. Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG und Vorstandsmitglied der Valida Plus AG erläutert: „Bei uns können sich die Kunden in der Abfertigung Neu absolut sicher sein, dass ihre Guthaben ethisch einwandfrei veranlagt sind. Um das zu garantieren, lassen wir unser Portfolio regelmäßig von unabhängigen Spezialisten überprüfen. Wir entwickeln uns hierbei kontinuierlich weiter.“

Neues Ausschlusskriterium Kohle und Fracking

100 % der Assets entsprechen jenen strengen ethischen Ausschlusskriterien, die im Valida Vorsorgekasse Nachhaltigkeitskonzept schriftlich festgehalten sind. Dazu zählen unter anderem „Rüstung“, „Nuklearenergie“ oder „schwere demokratische Defizite“. Zu Jahresbeginn 2018 wurden diese Kriterien um den Passus „Kohle und unkonventionelles Erdöl und Erdgas“ erweitert. Nun werden auch Unternehmen aus dem Veranlagungsportfolio ausgeschlossen, die in den Bereichen Förderung von Kohle, Förderung von Erdgas durch Fracking sowie Förderung von Erdöl durch Fracking und aus Teersand tätig sind.

Deutliche Verbesserung beim CO2-Fußabdruck

Darüber hinaus misst die Valida Vorsorgekasse den Fußabdruck des veranlagten Vermögens. Zum Bilanzstichtag 2017 liegt der sogenannte relative CO2-Fußabdruck des Aktienteils mit 114 Tonnen pro 1 Mio. investierter Euro deutlich unter jenem des MSCI World Index mit 144 Tonnen (rd. 21 Prozent geringer) und besser als im Vergleich zum Jahresultimo 2016 (137 Tonnen).

Engagement im Bereich Corporate Citizenship

Neben dem Kernthema „Veranlagung“ beurteilt die ÖGUT-Jury auch das Engagement in den Bereichen Betriebsökologie, Kommunikation und Transparenz bezüglich Nachhaltigkeit sowie Corporate Citizenship. Der Firmensitz der Valida ist für hohe ökologische Standards mit dem LEED Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) zertifiziert. Jährlich veröffentlicht die Valida einen GRI-Nachhaltigkeitsbericht. Mitarbeiter engagieren sich laufend bei Corporate Volunteering und Spendenprojekten. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und des UN Global Compact.

Über die Valida Vorsorge Management

Die Valida Vorsorge Management ist das Kompetenzzentrum für betriebliche Vorsorge der Raiffeisen Bank International AG und UNIQA Insurance Group AG. Die Unternehmensgruppe ist in den Geschäftsfeldern „Pensionskasse“, „Betriebliche Vorsorgekasse – Abfertigung Neu“ sowie „Beratung für betriebliche Vorsorge“ tätig. Mit mehr als 2,6 Millionen Kunden in Österreich nimmt die Valida Gruppe eine führende Marktposition ein. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative. Mehr Informationen finden Sie unter www.valida.at 

TELOS Fondsrating: amandea - ALTRUID HYBRID erfüllt höchste Qualitätsstandards in der Anlage-Kategorie Multi Asset

TELOS hat den amandea - ALTRUID HYBRID geratet: Der Fonds erfüllt höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung AAA- auf einer Skala von A bis AAA (höchste Qualitätsstandards).

Der amandea - ALTRUID HYBRID ist ein Managed Futures Fonds, wobei ein rein systematischer Ansatz ausschließlich mit Financial Futures umgesetzt wird. Dieser UCITS-konforme Investmentfonds mit täglicher Liquidität wurde im Jahr 2009 von amandea Vermögensverwaltung gemeinsam mit dem Projektpartner und Systementwickler Altruid Systems aufgelegt. Der Fonds setzt sich zum Ziel zu den klassischen Aktien- und Rentenmärkten unkorrelierte, absolute Erträge zu erwirtschaften. Dabei folgt der Fonds keiner Marktprognose, sondern stützt sich ausschließlich auf technische Handelssignale. Frank Seidel ist einer der Gründer der amandea Vermögensverwaltung AG und verantwortet das Produktmanagement des Unternehmens. Involviert im Investmentprozess des Fonds sind Co-Manager Altruid Systems im täglichen Überwachen des Systems und des Orderings sowie Frank Seidel, der innerhalb der amandea Vermögensverwaltung für das Risikomanagement des Fonds und das Collateral Management zuständig ist.

Der Investmentprozess zeigte sich über den gesamten Zeitraum sehr stabil. Über die letzten sieben Jahre beläuft sich die annualisierte Performance des amandea - ALTRUID HYBRID auf 3.79%. Die Volatilität des Fonds verläuft auf mittlerem Niveau. Das Futures-Portfolio ist weiterhin breit diversifiziert und zeigt aktuell eine Übergewichtung im Bereich der Anleihen sowie der europäischen Aktienindizes.

Die Managed Futures-Strategien können durch ihre niedrige Korrelation zu den jeweiligen Märkten den Diversifizierern zugerechnet werden. Der Fonds ist in verschiedenen Anteilsklassen - A, B und C - verfügbar. Die Darstellung im Rating-Report bezieht sich auf die Zahlen der Anteilklasse B.

Das vollständige TELOS-Fondsrating finden Sie hier. Den amandea - ALTRUID HYBRID finden Sie in der Kategorie "Multi Asset".

Digitale Vermögensverwaltung birgt für deutsche Investoren hohes Potenzial

Die Digitalisierung der Finanzbranche hat auch die Anlageberatung erreicht. Dennoch steht die Mehrheit der deutschen Investoren den Angeboten noch kritisch gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt die Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“. In Zusammenarbeit mit der Schleus Marktforschung (SMF) hat die Privatbank eine Befragung unter privaten und institutionellen Investoren durchgeführt. Das zentrale Ergebnis dabei ist: Digitale Vermögensmanagement-Lösungen sind zwar bekannt und bergen hohes Potenzial, werden in der Breite aber noch nicht genutzt.

Nutzungsbarrieren sind fehlende Informationen und eingeschränkte Individualität

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren. Bei der Frage nach spontanen Assoziationen zur digitalen Vermögensverwaltung zeigt sich bei den Befragten eine überwiegend skeptische Grundhaltung: 65 Prozent der institutionellen Anleger und 39 Prozent der vermögenden Privatkunden stehen dem Thema noch kritisch gegenüber. Die Gründe sind ein uneinheitliches Verständnis und das Fehlen einer klaren Definition, was digitale Vermögensverwaltung eigentlich bedeutet.

„Die digitale Vermögensverwaltung wird der neue Standard in der Betreuung von vermögenden Kunden. Hier wird die Technik von Menschen genutzt, um ein besseres Kundenerlebnis und eine massive Unterstützung in der Produktion zu bieten. Robo-Advice dagegen kommt völlig ohne die Einbeziehung von menschlichen Beratern aus, wird sich zum größten Konkurrenten des Fondsvertriebs entwickeln und entspricht eher dem Verkauf als der Beratung“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Beide Investorengruppen nennen das aktuelle Informationsdefizit als wesentliche Hürde, welche die Ausschöpfung des erkannten Potenzials bremst. Ganze 71 Prozent der institutionellen Investoren und 70 Prozent der vermögenden Privatkunden erachten fehlende Informationen zu passenden Anbietern als Hauptgrund einer Nichtnutzung. Des Weiteren wird die eingeschränkte Individualität der Angebote als Barriere genannt: Für 66 Prozent der privaten und 64 Prozent der institutionellen Investoren ist dieser Aspekt ausschlaggebend. Die fehlenden Erläuterungen der Funktionsweise empfinden 66 Prozent der vermögenden Privatkunden als Nutzungsbarriere, bei den institutionellen Investoren bejahen dies „nur“ 43 Prozent.

Niedrige Kosten und einfacher Zugang überzeugen

Obwohl aktuell nur jeder Zwanzigste das Angebot nutzt (5 Prozent), geben 37 Prozent der Befragten an, dass digitale Lösungen grundsätzlich vorstellbar sind. Dabei haben 15 Prozent der institutionellen Investoren „konkrete“ Pläne zur Nutzung, bei den Stiftungen sind es sogar 18 Prozent.

Beide Investorengruppen nennen den einfachen Zugang als Hauptkriterium einer Nutzung von digitalen Vermögensverwaltungs-Angeboten. Diesen Vorteil sehen 58 Prozent der institutionellen Investoren und 69 Prozent der vermögenden Privatkunden. Ein wesentlicher Faktor sind auch die niedrigen Kosten, die für 54 Prozent der vermögenden Privatkunden und für 63 Prozent der institutionellen Investoren entscheidend sind. Die Kriterien Transparenz sowie automatisierte Portfolios sind dabei eher zweitrangig. Nur jeder Vierte institutionelle Anleger (25 Prozent) und nur knapp jeder Neunte Privatanleger (11 Prozent) erachtet diese als ausschlaggebend. Zudem legen institutionelle Investoren einen größeren Wert auf risikoangepasste Renditen und automatisierte Portfolios. Jeweils 43 Prozent und 40 Prozent empfinden diese als wichtige Motive für die Nutzung digitaler Vermögensverwaltungslösungen. Bei den vermögenden Privatkunden haben risikoangepasste Renditen für nur 28 Prozent und automatisierte Portfolios für 25 Prozent einen hohen Stellenwert.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Rebalancing des Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent hat seit seinem letzten Rebalancing vor einem Jahr eine Wertentwicklung von -2,50 % erzielt. (Berechnungszeitraum: 07. Mai 2017 – 07. Mai 2018) Die Zinseinkünfte wurden vor allem durch nachteilige Währungs-bewegungen (starker Euro) mehr als ausgeglichen. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen jedoch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zu.

Bekanntlich qualifizieren sich jene Länder für das Fondsportfolio, die unter den Top 9 im fundamentalen Scoring-Modell rangieren und/oder die zu den neun Ländern gehören, die sich fundamental am meisten verbessert haben. In letzterem Fall dürfen sie allerdings nicht zu den schlechtesten neun des absoluten Rankings gehören. Das Portfolio des Raiffeisen-Global-Fundamental- Rent wird derzeit jährlich im Mai an die Scoring- Ergebnisse angepasst.

Erläuterung zum Rebalancing im Mai 2018

Mit Russland, Polen und Österreich fallen heuer lediglich drei kleinere Einzelpositionen aus dem Fondsportfolio heraus. Dafür kommen gleich sechs neue Länder hinzu. Mit Ausnahme Deutschlands qualifizierten sich alle Neuankömmlinge aufgrund von Spitzenplätzen bei der fundamentalen Verbesserung für das Fondsportfolio.

Eine gewichtige Veränderung steht dem Fonds in den kommenden Wochen bzw. Monaten noch bevor: Chinesische Anleihen gehören jetzt zum Investmentuniversum. Sie qualifizieren sich aufgrund von Chinas guter absoluter fundamentaler Verfassung (Platz 8 im Ranking des Scoring-Modells). In das Fonds- portfolio können diese aber erst dann aufgenommen werden, wenn die dafür benötigten abwicklungstechnischen Voraussetzungen geschaffen wurden. Bis dahin sind stattdessen deutsche Bundesanleihen als derzeitige Nr. 10 des absoluten fundamentalen Rankings im Fondsportfolio. Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent bietet damit künftig – als einer von bislang noch sehr wenigen Fonds in Europa – Investoren einen Zugang zum immer wichtiger werdenden chinesischen Anleihemarkt.

Die laut Modellgewichtung eigentlich höheren Anteile der Schweiz und Dänemarks bleiben aus Risiko-Ertrags- Überlegungen diskretionär um 50 % reduziert. Die Anleiherenditen beider Länder sind sehr niedrig oder teilweise negativ und für ihre Währungen besteht bis auf weiteres kaum Kurssteigerungspotenzial gegenüber dem Euro. Beide Notenbanken stemmen sich gegen Aufwertungen (auch wenn die Schweizerische Nationalbank die „harte“ Wechselkursgrenze zum Euro bis auf weiteres aufgegeben hat).

Inflation und Renditen in den USA im Aufwind, Euro- Verschuldungskrise derzeit kein Thema

Das weltwirtschaftliche Wachstum bleibt quer über den Globus robust und zugleich ist von Inflationsdruck fast überall noch recht wenig zu spüren. In den USA liegt die Teuerung zwar in etwa auf dem Zielniveau der US- Notenbank (Fed), Wachstumsdynamik und langfristiger Ausblick erfordern aber derzeit keine beschleunigten Zinsanhebungen über das bisher kommunizierte Maß hinaus.

In der Eurozone ist die Inflation noch immer weit vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt. Etwaige Zinsanhebungen werden für sie wohl frühestens Mitte 2019 in Frage kommen. Apropos Eurozone: Angesichts guter Konjunktur, eines starken Euros, extrem niedriger Renditen und massiver Anleihekäufe der EZB, ist die Euro- Verschuldungskrise nahezu völlig von der Themenliste der Finanzmarktakteure verschwunden. Die zugrundeliegenden Probleme sind aber nicht gelöst worden. Die fast überall sehr hohen und zumeist weiter zunehmenden Staatsverschuldungen – speziell bei den Euro-Peripherieländern – widerspiegeln sich derzeit faktisch überhaupt nicht in den Anleihekursen.

Auch angesichts dessen kann der Raiffeisen-Global- Fundamental-Rent mit seinem globalen, flexiblen Veranlagungskonzept punkten. Er kann ohne Benchmark- Vorgaben frei in die fundamental am besten aufgestellten Staatsanleihemärkte investieren. Hingegen sind in den bedeutendsten Renten-Indizes (an denen sich die meisten Rentenfonds orientieren) hoch verschuldete Staaten oftmals überdurchschnittlich stark vertreten.

Fazit

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent ist mit seinem Fokus auf die fundamental stärksten Staaten nach wie vor ein aussichtsreicher langfristiger Portfolio-Baustein zur globalen Anleihe-Diversifikation. Selbstverständlich ist aber auch seine Wertentwicklung von den weltweiten Rendite- und Wechselkursveränderungen abhängig – mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken.

Postera Fund - Crypto I: Erster EU-regulierter Kryptoasset-Fonds für professionelle Investoren in Deutschland zugänglich

Die auf Investment-Möglichkeiten im Blockchain-Umfeld spezialisierte Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH ist Promotor des Postera Fund - Crypto I, dem ersten nach den Vorgaben der europäischen AIFM-Richtlinie regulierten Fonds für Kryptoassets.

Der Postera Fund - Crypto I ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF)1 und der erste nach EU-Recht regulierte Fonds, der vorwiegend in Kryptoassets wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin investiert. Dadurch erhalten Investoren erstmals über ein reguliertes Vehikel Zugang zu der neuen, attraktiven Anlageklasse der Kryptoassets. Der Postera Fund - Crypto I wird von der IFM Independent Fund Management AG als AIF verwaltet.

Durch den Postera Fund - Crypto I partizipieren Investoren an der Wertentwicklung von Kryptoassets und der dahinterstehenden Blockchain-Technologie, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Nach Überzeugung von Postera Capital stellen Kryptoassets eine neue Anlageklasse dar, die für professionelle Investoren außerordentlich attraktive Eigenschaften aufweist. Besonders interessant ist der Postera Fund - Crypto I für Investoren, die ihr Portfolio weiter diversifizieren wollen, da Kryptoassets niedrig mit anderen Assetklassen korreliert sind.

Der Postera Fund - Crypto I ist die erste Möglichkeit, über einen gemäß EU-Richtlinie regulierten Fonds in ein Portfolio von Kryptoassets zu investieren. Dadurch entfallen für professionelle Investoren wesentliche bisher bestehende Hürden, an der Wertentwicklung dieser Assetklasse zu partizipieren. So werden ihnen insbesondere Analyse, Bewertung und Portfoliomanagement sowie die sichere Verwahrung der Kryptoassets abgenommen. Durch die wöchentliche Liquidität erhalten Investoren zudem die Möglichkeit, ihr Engagement im Krypto-Bereich flexibel gemäß ihrer eigenen Risikopräferenz zu gestalten.

Der Fonds investiert zum Start in ein Portfolio von fünf Coins und Tokens wie Bitcoin oder Ethereum. Die initiale Auswahl erfolgt nach einem Filter aus qualitativen und quantitativen Elementen. Es ist geplant, das Anlageuniversum des Fonds sukzessive zu erweitern. Das aktive Management ermöglicht es, die Chancen dieser noch jungen Assetklasse zu nutzen und auf Veränderungen im Markt schnell zu reagieren.

Die gesamte Infrastruktur des Fonds ist auf die Bedürfnisse von professionellen Investoren ausgerichtet. Postera Capital ist Promotor des Fonds und unterstützt das Fondsmanagement durch Analysen und Bewertungen von Kryptoassets. Grundlage dieser Analysen ist ein tiefes Verständnis der technischen Basis der Coins und Tokens sowie eine intensive Auseinandersetzung mit den Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodellen der jeweiligen Systeme.

Nicolas Biagosch, Partner von Postera Capital: „Bisher waren Kryptoassets für professionelle Investoren nur schwer zugänglich. Mit dem Postera Fund - Crypto I ändert sich das. Die Hürde, sich selbst um Analyse, Portfoliomanagement und Verwahrung kümmern zu müssen, entfällt.“

Martin Schmidt, Partner von Postera Capital, ergänzt: „Kryptoassets sind eine neue Assetklasse, die für professionelle Investoren sehr attraktiv sein kann. Nicht nur, weil Investoren in eine Zukunftstechnologie und die darauf aufbauenden Geschäftsmodelle investieren können, sondern auch, weil Kryptoassets mit anderen Assetklassen niedrig korrelieren und sich daher ideal als Beimischung eignen.“

Über Postera Capital

Die Postera Capital GmbH ist eine Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die auf die Analyse von Investmentmöglichkeiten auf Basis der Blockchain-Technologie spezialisiert ist. Dazu gehören insbesondere Kryptoassets. Der Fokus liegt auf der gesamtheitlichen Analyse und Bewertung sowie der Entwicklung von Anlagestrategien. Postera Capital stellt Partnern das entsprechende Know- How zur Verfügung und eröffnet diesen damit einen einfachen Zugang in diese Assetklasse. Dabei liegt der Fokus darauf, diese Investments professionellen Investoren mit entsprechenden Ansprüchen an Qualität, Liquidität und regulatorische Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Das Postera-Team verfügt über langjährige Erfahrung in den für die Analyse und Bewertung von Kryptoassets und Blockchain- Projekten relevanten Bereichen. Darüber hinaus arbeitet Postera mit einem Netzwerk von Spezialisten in den Bereichen Kryptoassets, Regulierung und Asset Management zusammen.

1) in der Rechtsform der Treuhänderschaft gemäß Gesetz vom 19. Dezember 2012 über Verwalter alternativer Investmentfonds, welches die europäische AIFM-Richtlinie in Liechtensteiner Recht umsetzt

BMO Real Estate Partners lanciert Best Value Europe II und schließt dritte Akquisition für den Fonds ab

BMO Real Estate Partners (BMO REP) hat heute die Auflage des zweiten Fonds seiner Best-Value-Europe-Reihe – den Best Value Europe II („BVE II” oder „der Fonds“) – bekannt gegeben. BMO REP ist Teil des Global Asset Management-Geschäfts der kanadischen BMO Financial Group, deren verwaltetes Vermögen sich auf insgesamt 216,8 Mrd. Euro beläuft (Stand: 31.12.2017). Der Launch erfolgte mit Eigenkapitalzusagen von bereits in anderen Produkten investierten Kunden. Damit setzt BMO REP auch künftig seine Investitionen, die durch eine sehr gute Investmentpipeline gestützt werden, in diesem Segment fort. Bereits zu Beginn konnte BMO REP zwei erstklassige Objekte in Verona und Madrid für insgesamt 39 Mio. Euro erwerben.

Das Ziel des Fonds ist es, ein kurzfristig erreichbares Anlagevolumen von 500 Mio. Euro zu generieren und dieses mittelfristig auf bis zu 1 Mrd. Euro zu steigern. Wie der Vorgängerfonds, welcher mittlerweile zu über 90 Prozent investiert ist und ein Portfolio von 12 Immobilien mit einem Gesamtwert von über 700 Mio. Euro umfasst, wird sich der BVE II auf Investitionsmöglichkeiten in ausgewählten, hochwertigen Einzelhandelsimmobilien in den wichtigsten Einkaufsstraßen großer europäischer Städte konzentrieren.

Die dritte Akquisition, die BMO REP bereits für den Fonds getätigt hat, ist eine begehrte Immobilie im beliebtesten Luxus-Einkaufsviertel Lissabons, in der Avenida da Liberdade 108. Die Immobilie wurde „off market“ für 15,2 Mio. Euro erworben. Es handelt sich um ein vollständig saniertes, gemischt genutztes Gebäude mit einer Fläche von 2.104 Quadratmetern, einschließlich Büroflächen und einer Einzelhandelsfläche, die an Michael Kors vermietet ist.

Als bereits fünfter Fonds, dessen Strategie sich auf Einzelhandelsobjekte in begehrten Haupteinkaufsstraßen konzentriert, ist der BVE II Beleg für die Expertise und führende Position von BMO REP in diesem Segment. In Europa verfügt BMO REP im Bereich Einzelhandel nun über ein verwaltetes Vermögen von über 2,7 Mrd. Euro.

“Wir verfolgen ein langfristiges Engagement im Hinblick auf unsere spezialisierte Einzelhandelsstrategie, die auf Haupteinkaufsstraßen ausgerichtet ist. Der BVE II ermöglicht es uns, die vielfältigen Möglichkeiten, die der europäische Markt bietet, zu nutzen und attraktive Erträge zu generieren“, so Ian Kelley, Fund Director Europe bei BMO Real Estate Partners. „Durch die Erweiterung des Teams in Paris befindet sich BMO REP nun in einer noch stärkeren Position, um vor Ort Immobilien, die unsere strengen Investitionskriterien erfüllen, zu identifizieren und zu erschließen“, so Kelley weiter.

„Der Launch von BVE II bestätigt unseren konstanten Track Record bei der Generierung von hohen, zuverlässigen Erträgen in diesem spezialisierten Gebiet des Einzelhandels – zumal wir dieses Segment im derzeitigen Umfeld als sehr nachhaltig einschätzen. Dass diese fokussierten Investitionsstrategien große Zustimmung unserer Kunden erfahren, spiegelt sich in deren wiederholten Investments wider“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Deutschland und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners.

Über BMO Real Estate Partners

BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbe- und Wohnimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 6,3 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt umfangreiches internes als auch externes Research, komplexe Prognosen und strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partners bietet umfangreiche, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) sind, welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Über BMO Global Asset Management

BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager mit Büros in über 25 Städten in 14 Ländern. In über fünf Kontinenten versorgt BMO Global Asset Management seine Kunden mit erstklassigen Dienstleistungen.
Unsere vier Hauptinvestitionszentren in Toronto, Chicago, London und Hong Kong werden durch ein Netzwerk erstklassiger spezialisierter Manager ergänzt, die strategisch über den ganzen Globus verteilt sind: BMO Real Estate Partners, LGM Investments und Pyrford International Ltd. BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der Principles for Responsible Investment Initiative (UNPRI) der Vereinten Nationen.
Das Unternehmen ist Teil der BMO Financial Group, ein hoch diversifizierter Finanzdienstleister mit Sitz in Nordamerika. BMO Financial Group verfügt über Vermögenswerte in Höhe von 728 Mrd. CAD (Stand: 31.01.2018) und beschäftigt über 45.000 Mitarbeiter. BMO Wealth Management hat weltweite Assets under Management in Höhe von 436 Mrd. CAD (Stand: 31.01.2018).

Philipp Graf von Königsmarck neuer Head of Wholesale Sales Germany bei LGIM

Legal & General Investment Management (LGIM) baut seine Präsenz in Europa weiter aus und benennt Philipp Graf von Königsmarck als neuen Head of Wholesale Sales in Deutschland. Das gab der Asset Manager, der zu den größten Europas zählt, heute bekannt.

Philipp Graf von Königsmarck wird den Vertrieb der LGIM UCITS-Fondspalette in Deutschland leiten. Dazu zählen die aktiven Fixed Income SICAVs, das wachsende Angebot an ICAV-Fonds sowie die ETF-Palette der kürzlich erfolgreich übernommenen ETF-Plattform. Von Königsmarck wird eng mit dem bestehenden Business Development Team Institutional in Frankfurt zusammenarbeiten. Er wird an Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, berichten.

Von Königsmarck wechselt zu LGIM, nachdem er 13 Jahre für Fidelity tätig war. Dort hatte er zunächst die Position des Head of IFA Sales inne, bevor er als Head of Family Offices and Asset Managers für Fidelity diesen in Deutschland neuen Geschäftsbereich entwickelte und erfolgreich ausbaute.

LGIMs Ambitionen in Europa langfristig gefestigt

„Es ist eine großartige Gelegenheit, für einen der größten Asset Manager Europas zu arbeiten und LGIMs Expansion in Europa maßgeblich mitvoranzutreiben“, sagt von Königsmarck. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Simon Hynes und seinem Team. Wir werden die Marke LGIM in Deutschland erfolgreich stärken.“ LGIM, als traditionell schwerpunktmäßig institutionelles Haus, werde hierzulande mit seinen ausgezeichneten High-Alpha-Fixed-Income-Fonds einen Unterschied machen. Zudem sei das Angebot an ETFs, die die wichtigsten Märkte ebenso abdecken wie auch langfristige thematische Investments, für den deutschen Markt überaus attaktiv, zeigt sich von Königsmarck überzeugt. „LGIM ist ein langfristig orientierter Anleger mit einer langjährigen, stabilen und erfolgreichen Historie und einem klaren Fokus auf den Kunden. Mit diesen Werten passt LGIM hervorragend auf den deutschen Markt. Zudem ist es integraler Bestandteil der Identität von LGIM, die eigene Verantwortung als großer Investor ernst zu nehmen und sich an der Gestaltung der Unternehmen, in die man investiert ist, zu beteiligen.“

„Wir freuen uns sehr, Philipp in unserem Team begrüßen zu dürfen“, sagt Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA. „Seine langjährige Sales-Erfahrung sowie seine tiefe Kenntnis und Expertise des deutschen Marktes werden entscheidend zum Aufbau unserer Marke auch in den Bereichen Wholesale und Wealth beitragen. Mit ihm machen wir den nächsten Schritt um unsere Präsenz und Ambitionen in Deutschland und in Europa weiter auszubauen.“

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der Legal & General Group, die an der Londoner Börse im britischen Aktienindex FTSE 100 notiert ist. LGIM ist einer der größten institutionellen Vermögensverwalter in Europa und ein globaler Investor, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1836 zurückreichen. Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Vermögen von rund 1.106 Milliarden Euro*.
Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 31.Dezember 2017. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

Neuer Fonds von NN Investment Partners: Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds

Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds, der am 23. April 2018 aufgelegt wurde, ist die Antwort auf die steigende weltweite Anlegernachfrage nach einer Ausrichtung auf Wandelanleihen in einem Umfeld geldpolitischer Straffungen und zunehmender Aktienvolatilität. Aktienähnliche Ertragsmöglichkeiten kombiniert mit einem geringeren Verlustpotenzial und einer niedrigen Zinsausrichtung machen Wandelanleihen attraktiv. Der neue Fonds richtet sich an Anleger, die eine diversifizierte Ausrichtung auf Wandelanleihen suchen.

Der Fonds wird bei NN IP von einem Team verwaltet, das rein auf Wandelanleihen spezialisiert ist, nutzt die bewährten Titelauswahl- und Kreditprozesse des Teams und legt besonderes Augenmerk auf Liquidität und Diversifikation. Dabei zielt der Fonds darauf ab, seinen Vergleichsindex, den Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index, jährlich um 1% vor Gebühren zu übertreffen.

NN IP startete im Segment der Wandelanleihen mit der Auflegung seines heutigen Flaggschifffonds, dem NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds, der im April 2018 sein sechsjähriges Bestehen feierte. Zum Stand 30. April 2018 verwaltet der NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds ein Vermögen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar und hat seit Auflegung eine Rendite von 65,7% vor Gebühren erzielt, während sein Vergleichsindex, der Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index, über den gleichen Zeitraum ein Wachstum von 40,1% generierte. 

Der neue NN (L) Global Convertible Bond Fonds kombiniert eine Auswahl der liquidesten Papiere des NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds mit Titeln aus dem Vergleichsindex, die nach Bonitäts-, Liquiditäts- und ESG-Kriterien selektiert werden. ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Nachhaltigkeitsfaktoren. Mit seinem Ansatz möchte der Fonds eine diversifizierte und skalierbare Ausrichtung auf die Anlageklasse Wandelanleihen erzielen.

Ivan Nikolov, Senior Portfolio Manager, Global Convertible Strategies bei NN Investment Partners: „Wandelanleihen partizipieren an den Erträgen der zugrundeliegenden Aktien und weisen gleichzeitig eine geringere Volatilität und eine niedrige effektive Duration auf. Daher dürften sie auch weiterhin bestens positioniert sein, um das aktuelle Marktumfeld zu meistern, das von geldpolitischen Straffungen und volatilen Aktienmärkten geprägt ist. Mit unserem neuen Fonds können Anleger die entscheidenden Vorteile von Wandelanleihen über einen disziplinierten und diversifizierten Investmentprozess wahrnehmen.“

Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds und der NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds sind Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen der beiden Teilfonds sind auch in Deutschland registriert. Die Verkaufsprospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com

Schroders startet Start-up-Programm mit Qwil Messenger

Schroders nimmt mit Qwil Messenger das erste Finanztechnologie-Start-up in das hauseigene Programm für Start-ups auf.

Das Programm, das unter dem Namen Cobalt bekannt ist, fördert die Entwicklung von Technologie-Start-ups im Finanzdienstleistungsbereich, die mit Schroders zusammenarbeiten.

Qwil Messenger ist eine sichere Instant-Messaging-Plattform, die es Unternehmen und Kunden in verschiedenen Zuständigkeitsbereichen und Rechtssystemen ermöglicht, direkt miteinander über eine einzelne App zu kommunizieren. Dabei werden gleichzeitig die komplexen Datenschutzanforderungen erfüllt, mit denen sich internationale Unternehmen konfrontiert sehen.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Das Cobalt-Programm wurde vor einem Monat ins Leben gerufen und stößt bereits auf erhebliche Nachfrage bei erstklassigen Finanztechnologieunternehmen, die an einer Kooperation mit Schroders interessiert sind.
Wir freuen uns, mit Qwil Messenger das erste Start-up bekannt zu geben, das offiziell in das Cobalt-Programm aufgenommen wurde. Mit dem Messenger-Dienst wird eine sichere und verlässliche Plattform geboten, welche die steigenden regulatorischen Anforderungen an die Kundenkommunikation erfüllt. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die in diesem Monat in Kraft tritt.“ 

Schroders zielt insbesondere auf Unternehmen aus dem Finanztechnologiesektor ab, die den Unternehmensstart oder die frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für das Investitionsmanagement relevant sind.

Qwil Messenger wird vom direkten Zugang zu allen relevanten Abteilungen von Schroders sowie deren Ressourcen und potenziellen Investitionen profitieren. Ein Vertrag wurde zunächst für die kommenden sechs Monate abgeschlossen und kann verlängert werden.

Peter Reading, Chief Executive Officer und Mitgründer von Qwil Messenger:

„Wir sind stolz darauf, dass wir als Gründungsmitglied des Cobalt-Programms ausgewählt wurden. Die Zusammenarbeit mit einer zukunftsorientierten Institution, die großen Wert darauf legt, das Wachstum einer branchenweiten Lösung zu fördern, ist ein Schlüsselfaktor für unsere Entwicklung und unseren Erfolg. Schroders ist ein großartiger Partner für unser Unternehmen und Vorhaben.
Sogenannte „Social Chat“-Apps spielen in unserer Kommunikation eine entscheidende Rolle, sind für Geschäftszwecke jedoch ungeeignet. Bei Qwil Messenger ist der Chat sicher und entspricht den erforderlichen Vorgaben, wo dies relevant ist: bei der Kommunikation zwischen Unternehmen, Kunden und ihren Partnern. 

Unsere markengeschützte Plattform ermöglicht es Kunden überall auf der Welt, mit all ihren Unternehmen nahtlos über einen gesicherten und vertrauenswürdigen Kanal zu kommunizieren.“ 

Wenn Sie mehr über das Cobalt-Programm erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Barings ernennt Head of Global Macroeconomic and Geopolitical Research

Das internationale Investmenthaus überträgt Dr. Christopher Smart die Leitung des Analysebereichs globaler Entwicklungen.

Barings, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, gibt bekannt, dass Dr. Christopher Smart als Leiter eines neu gegründeten Teams zur Untersuchung der Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Finanzmärkte ernannt wurde. Als Head of Macroeconomic and Geopolitical Research wird Dr. Smart mit seiner Research-Expertengruppe Rückschlüsse aus Analysen der über 600 Anlageexperten von Barings ziehen, die Vermögen in Höhe von über 305 Milliarden USD in öffentlichen und privaten Marktstrategien verwalten.

„Die die Weltwirtschaft beeinflussenden wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen gewinnen zunehmend an Dynamik und bedürfen auf allen Ebenen einer aufmerksamen Analyse“, sagte Tom Finke, Chairman und CEO von Barings. „Unsere Teams investieren bereits in ein breites Spektrum von Anlageklassen und Strategien. Wir sind glücklich, dass Dr. Smart die tägliche Flut von Ereignissen in Perspektive setzen und uns dabei unterstützen wird, in einer im rasanten Wandel begriffenen Welt vorausschauend zu denken. Ich weiß, dass er und seine Kolleginnen und Kollegen Barings Vordenkerposition festigen und uns in die Lage versetzen werden, unseren Kunden höchste Beratungsqualität und Unterstützung vor dem Hintergrund des aktuell unbeständigen geopolitischen Umfeldes zu bieten.“

Dr. Smart ist ein erfahrener Anlageexperte und war sechs Jahre als leitender politischer Berater für internationale Wirtschaftsfragen für die Obama-Regierung tätig. Von 2013 bis 2015 war er Sonderbeauftragter (Special Assistant) des Präsidenten im National Economic Council und National Security Council. In dieser Eigenschaft fungierte er als wichtigster Berater von Präsident Obama zu den Themen Handel und Investitionen sowie zahlreichen anderen globalen Wirtschaftsthemen. Zuvor war er von 2009 bis 2013 Deputy Assistant Secretary of Treasury. In dieser Position war er maßgeblich an der Reaktion der Vereinigten Staaten auf die europäische Finanzkrise beteiligt und prägte das Engagement der USA mit Blick auf die Finanzpolitik in Europa, Russland und Zentralasien. Vor seiner Regierungstätigkeit arbeitete Dr. Smart als Director of International Investments bei Pioneer Investments. Dort betreute er internationale und Schwellenländerportfolios. In den frühen 1990er-Jahren war er auch als Berater für makroökonomische Reformangelegenheiten für die russische Regierung tätig.   

Zuletzt forschte er zum Thema Wirtschaftspolitik u.a. am Carnegie Endowment for International Peace, am Mossavar-Rahmani Center for Business and Government der Harvard Kennedy School, am Royal Institute of International Affairs und am Chatham House, einer Denkfabrik mit Sitz in London. Dr. Smart erwarb an der Yale University einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und einen PhD in internationalen Beziehungen an der Columbia University. Er ist Mitglied des Council on Foreign Relations und trägt den Titel Chartered Financial Analyst.

Barings

Barings ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 305 Milliarden US-Dollar*, das sich den wachsenden Investitions- und Kapitalanforderungen unserer Kunden widmet. Wir bauen dauerhafte Partnerschaften auf, die unsere ausgeprägte Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen nutzen, um innovative Lösungen und außergewöhnlichen Service zu bieten. Als Teil von MassMutual verfügt Barings über eine starke globale Präsenz mit über 1.800 Mitarbeitern und Büros in 16 Ländern. Erfahren Sie mehr unter www.barings.com
* Stand 31. März 2018

Schroders kauft pan-europäischen Hotelmanager Algonquin

Der unabhängige Vermögensverwalter Schroders hat eine Vereinbarung über den Ankauf von Algonquin, einem auf Hotelinvestment und -management spezialisierten Unternehmen, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,8 Milliarden Euro geschlossen. Die Transaktion beinhaltet mehrere Co-Investments mit Kunden von Algonquin.

Der Ankauf beschleunigt das Wachstum von Schroders Immobiliensparte und ergänzt die bestehenden Leistungen und Kompetenzen. Die Transaktion markiert vor allem für den Geschäftsbereich Private Assets and Alternatives einen signifikanten Wachstumsschritt. Der Bereich ist von strategischer Bedeutung für die Gruppe und verwaltet circa 33 Milliarden GBP*. Dazu gehören neben Immobilien, die mit 13 Milliarden GBP den größten Anteil halten, auch verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, Versicherungsverbriefung und Mittelstandsfinanzierung.

Algonquin begann direkt nach der Gründung 1998 mit Investitionen auf eigener Bilanz in Hotelimmobilien sowie deren Management. Die Gruppe managt aktuell europaweit Hotels mit 7.500 Zimmern und einem Wert von 1,8 Milliarden Euro. Sie werden hauptsächlich von internationalen Franchise-Marken wie Sheraton, Marriott, Hyatt, Radisson und Sofitel betrieben.

Duncan Owen, Global Head of Real Estate bei Schroders:

„Mit diesem Ankauf ergänzen wir unsere bereits bestehenden Assetklassen Büro, Einzelhandel, Logistik, Self- Storage und gemischt genutzte Quartiere. Er passt auch in unsere Strategie, sich auf die von uns definierten Gewinnerstädte zu konzentrieren, die von strukturellen Themen wie Urbanisierung, Veränderungen in der Demographie, technologischen Innovationen, veränderte Nachfrage aus dem asiatischen Wirtschaftsraum und starker Infrastruktur profitieren.
Unter Algonquins Kunden befinden sich einige der größten Finanzinstitutionen Europas. Die Qualität und Erfahrung der Mitarbeiter waren darüber hinaus entscheidende Gründe das Unternehmen zu kaufen.“

Jean-Philippe Chomette, Gründer von Algonquin:

„Teil der globalen Marke Schroders zu sein, gibt Algonquin Zugang zu neuen Assets, einem breit aufgestellten Immobilienteam mit 13 Büros auf fünf Kontinenten und sorgt für ein besseres Angebot für unsere Kunden. Wir sehen Schroders stabile und auf Langfristigkeit angelegte Eigentümerstruktur und Unternehmenskultur im Einklang mit unserer Investitionsphilosophie.“

Frederic de Brem, CEO von Algonquin und künftiger Head of Schroder Real Estate Hotels:

„Das Real-Estate-Team von Schroders hat einen exzellenten Track Record in verschiedenen Assetklassen. Wir freuen uns daher, Teil der Expansion in den Hotelsektor zu sein. Wir sehen viel Potential im Hotelinvestmentmarkt und gute Renditechancen für Investoren, die in erster Linie von starken Fundamentaldaten gestützt werden.“

Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Integration der beiden Geschäftseinheiten startet ab sofort.

* Stand: 31. Dezember 2017

Savills IM lanciert global investierenden REIT-Fonds für institutionelle Anleger

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat mit dem Savills IM Real Estate Securities Income Fund einen neuen Fonds aufgelegt. Dieser investiert weltweit in ausgewählte REITs (Real Estate Investment Trusts) und strebt eine Ausschüttungsrendite von über 5 Prozent jährlich an. Bei der Selektion kommen ausschließlich qualitativ hochwertige Titel mit niedriger Verschuldungsquote, einer hohen Zinsdeckungsquote sowie hoher Dividendenrendite in Frage. Der REIT-Fonds startet mit einer 50-prozentigen Europa-Allokation sowie Investitionen von jeweils einem Viertel in Nordamerika und Asien-Pazifik. Aktuell ist er über seine REIT-Anteile in rund 25 Ländern investiert.

Ein REIT ist rechtlich gesehen eine Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Immobilien investiert. Diese sind gesetzlich dazu verpflichtet, nahezu die gesamten Erträge an die Aktionäre auszuschütten. Darüber hinaus müssen die Einnahmen auf Unternehmensebene größtenteils nicht versteuert werden und stehen so für Ausschüttungen zur Verfügung.

Savills IM richtet sich mit dem Real Estate Securities Income Fund an institutionelle Investoren, die an regelmäßigen Erträgen bei niedriger Volatilität und einer angemessenen Rendite interessiert sind. Damit bildet der REIT-Fonds eine attraktive Alternative zu Dividendenfonds. Nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) ist für deutsche Investoren besonders die Flexibilität dieser Assetklasse von Vorteil: Ein Großteil des Fondsinvestments kann auf die Immobilienquote angerechnet werden, der Rest wird als Aktie verbucht. Umgekehrt ist jedoch auch eine Zuordnung als Aktie zu 100 Prozent möglich. Im Unterschied zur Einzelimmobilie entfällt bei einem REIT die Grunderwerbssteuer und der mit Immobilien verbundene Verwaltungsaufwand. Dafür profitiert der Investor von der Flexibilität einer Aktie und einer attraktiven Risikodiversifizierung über eine Vielzahl von global gestreuten Objekten. Bereits seit 2010 managt Savills IM institutionelle REIT-Mandate, die im Durchschnitt über 6 Prozent Dividendenrendite jährlich erzielten. 

Der Savills IM Real Estate Securities Income Fund erhält quartalsweise einen durch die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft erstellten Transparenzbericht mit Transparenzbestätigung. Hierdurch erhält der Anleger ein hohes Maß an Einblick in das Anlagemanagement des Produktes, woraus grundsätzlich mehr Sicherheit im Umgang mit der Kapitalanlage resultiert.

Der als SICAV UCITS V aufgelegte offene Fonds hat zunächst eine Vertriebszulassung in Deutschland, Luxemburg, Italien sowie Großbritannien, soll künftig jedoch auch in weiteren Ländern vertrieben werden. Mit der Luxcellence Management Company S.A. wurde eine renommierte UCITS konforme Verwaltungsgesellschaft ausgewählt, die durch die Luxemburger Aufsichtsbehörde CSSF reguliert ist.

Thomas Körfgen, Geschäftsführer und Leiter indirekte Immobilienanlage bei der Savills Investment Management KVG GmbH, sagt:

„Die Ertragskraft von Immobilien und die Wachstumschancen von Aktien werden nach wie vor in keinem anderen Vehikel so gut und erfolgreich vereint, wie in REITs. Daher sehen wir jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, das bislang brachliegende Feld zu bebauen und institutionellen Anlegern in Deutschland mit unserem global investierenden REIT-Fonds ein attraktives Angebot im Niedrigzinsumfeld zu unterbreiten.“

Eckdaten zum Fonds:
Fondsname: Savills IM Real Estate Securities Fund
Rechtsform: Luxemburg SICAV (UCITS V)
Portfoliomanagement: Savills Investment Management KVG GmbH
ISIN: LU1644398874

Über Savills Investment Management

Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Hongkong, Schanghai, Singapur, Tokio und Sydney. Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von über EUR 16,6 Mrd. (Stand: 31. Dezember 2017). Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch. Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

BMO Global Asset Management verstärkt Vertriebsteam mit neuer Spezialistin für Deutschland und Österreich

Der Vermögensverwalter BMO Global Asset Management hat Beate Meyer zum Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland und Österreich ernannt.

Von Frankfurt aus berichtet Meyer an Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa. Frau Meyer wird für das Relationship Management zu den Kunden und Vertriebspartnern von BMO Global Asset Management in Deutschland und Österreich verantwortlich sein.

Beate Meyer wird zusammen mit Guido Hansmeyer, Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland, am Ausbau des Geschäfts in beiden Ländern arbeiten.

Beate Meyer verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung, unter anderem als Head of Wholesale in Deutschland bei Vontobel Asset Management sowie bei Schroders. Zuletzt war sie als Executive Director bei Vontobel Asset Management Australia Pty Ltd. für den Ausbau der Präsenz in Australien und Neuseeland verantwortlich.

Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa bei BMO Global Asset Management, sagt: „Beate Meyer bringt ihr umfassendes Wissen und ihre langjährige Erfahrung in unser Team ein und wird unser Vermittlergeschäft in Deutschland und Österreich weiter stärken. Ihre Ernennung unterstreicht unser Engagement für unsere Kunden, denen wir einen erstklassigen Service bieten. Die aktuellen Marktbedingungen bleiben herausfordernd. Daher ist es unerlässlich, dass wir unseren Kunden innovative Investmentlösungen und die richtige Unterstützung anbieten, um ihnen zu helfen, durch diese Märkte zu navigieren."

Dies ist die jüngste Neueinstellung bei BMO Global Asset Management in Kontinentaleuropa. Damit baut das Unternehmen seine Größe und den Umfang seiner Vertriebsteams in Europa sowie seine Präsenz in Schlüsselmärkten weiter aus.

Über BMO Global Asset Management

BMO Global Asset Management ist ein globaler Vermögensverwalter, der in mehr als 25 Städten in 14 Ländern vertreten ist und seinen Kunden auf fünf Kontinenten einen herausragenden Service bietet. Das von uns verwaltete Vermögen beläuft sich auf über 208 Mrd. EUR (Stand: 31. Januar 2018).

Unsere vier großen Investmentzentren in Toronto, Chicago, London und Hongkong werden von einem Netzwerk herausragender spezialisierter Manager ergänzt, die strategisch auf der ganzen Welt angesiedelt sind: BMO Real Estate Partners, LGM Investments und Pyrford International Ltd. BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative „Principles for Responsible Investment“ (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).

BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group, einem diversifizierten Finanzdienstleister mit Sitz in Nordamerika, der über 45.000 Mitarbeiter beschäftigt.

BayernLB erweitert Fondsangebot um nachhaltigen Infrastruktur-Fonds

Die BayernLB unterstützt ihre Kunden bei ihrer Suche nach nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten und vertreibt ab sofort einen Fonds bei dem die Encavis Asset Management AG die Auswahl, Prüfung und Betreuung der Erneuerbaren Energie-Anlagen verantwortet.

Der Encavis Infrastructure Fund II, SICAV-RAIF Renewables Europe II investiert in Erneuerbare Energien Anlagen und setzt auf ein ausgewogenes diversifiziertes Portfolio. Der Investitionsfokus liegt auf Solar- und Windanlagen in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und Frankreich. Die EU hat verbindliche Ziele für erneuerbare Energien gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 27 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus Quellen wie Wind, Sonne, Erdwärme oder Biomasse stammen.

„Bei institutionellen Anlegern ist die Nachfrage nach Infrastruktur-Fonds, die auf erneuerbare Energien setzen, stark gestiegen“ erklärt Ralf Woitschig, der im Vorstand der BayernLB das Geschäftsfeld Financial Markets verantwortet. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot eine passende Investmentlösung anbieten können“. Die Encavis Asset Management AG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der im SDAX-notierten Encavis AG. Die Encavis-Gruppe betreibt aktuell über 230 Solarkraftwerke und Windparks in Europa im Eigenbestand und für institutionelle Investoren. Sie gehört damit zu den führenden unabhängigen Stromproduzenten im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa.

„Der Fonds erfüllt die Wünsche institutionellen Investoren nach langfristigen, sicheren und lukrativen Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien“, kommentiert Karsten Mieth, Vorstand der Encavis Asset Management AG, die Zusammenarbeit. „Wir sind seit mehr als 10 Jahren im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig. Als erfahrener Partner mit einem breiten Netzwerk in diesem Sektor freuen wir uns auf die Kooperation“ so Mieth weiter.

Stabübergabe bei Legg Mason für Deutschland und Österreich

Stephan Bannier (40) wird ab Juli dieses Jahres neuer Niederlassungsleiter für Deutschland und Österreich bei der internationalen Fondsgesellschaft Legg Mason. Er folgt auf Klaus Dahmann, der mit Erreichen des 60. Lebensjahres und nach über zehn Jahren bei Legg Mason nun veränderte Lebensakzente setzen will.

Bannier ist seit Juni 2016 als Direktor Geschäftsentwicklung im Frankfurter Vertriebsteam tätig und wird in seiner neuen Funktion den weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich verantworten. Er berichtet an Christian Zeitler, Head of Central Europe bei Legg Mason.

„Wir danken Klaus Dahmann für seinen stets engagierten Einsatz und den erfolgreichen Geschäftsaufbau in Deutschland und Österreich. Wir freuen uns darüber, dass wir im Rahmen der längerfristigen Nachfolgeplanung die Leitung der Niederlassung an Stephan Bannier übergeben können, und sind davon überzeugt, dass er aufgrund seiner Erfahrung und Kapitalmarktexpertise das Unternehmen maßgeblich zu weiteren Erfolgen führen wird“, sagt Zeitler.

Über Legg Mason
Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 767 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2017). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Sieben von zehn institutionellen Anlegern erwarten Ausbau der Allokation in Schwellenländeranleihen

Eine Studie1 von NN Investment Partners (NN IP) zur Stimmung institutioneller Investoren gegenüber Schwellenländeranleihen hat ergeben, dass 75% der Befragten davon ausgehen, dass sich die fundamentalen Wirtschaftstreiber für Schwellenländeranleihen in den kommenden zwei bis drei Jahren verbessern. Fast ein Fünftel (18%) erwartet sogar eine deutliche Verbesserung.

Mehr als sieben von zehn Befragten (72%) erwarten, dass institutionelle Anleger ihr Engagement in Schwellenländeranleihen in den kommenden zwölf Monaten ausbauen werden. Immerhin jeder zehnte Befragte (10%) rechnet sogar mit einer deutlichen Erhöhung während andererseits 9% eine Reduzierung erwarten. Der Hauptgrund für die Erhöhung, der von 62% der Befragten genannt wird, ist die Unterstützung durch die Fundamentaldaten der Schwellenländer. Jeder zweite Befragte (50%) gab die Bonität der Emittenten als wesentlichen Grund an. Ein weiterer wichtiger Grund für den Ausbau der Allokation, der von 47% genannt wurde, sind Diversifikationsvorteile.

Doch es gibt auch Vorbehalte: Für fast drei Viertel der Befragten (73%) ist das Anlagerisiko, das der potenziellen Rendite gegenübersteht, ein ernstzunehmendes Thema. Andere Faktoren, die Investoren kritisch betrachten, sind der Mangel an verfügbaren Informationen über Schwellenländeranleihen (47%) und mangelndes Wissen, wie man Schwellenländeranleihen in die Asset Allocation integriert (40%). Unter den Investoren, die einen Rückgang von Anlagen in Schwellenländeranleihen erwarten, sind 89% der Meinung, dass steigende Zinsen für Gegenwind sorgen werden, 56% halten ein schwächeres Wachstum in China für hemmend.

Marcelo Assalin, Head of Emerging Market Debt bei NN Investment Partners:

„Die meisten Schwellenländer verfolgen eine glaubwürdige Wirtschaftspolitik und besitzen solide rechtliche Rahmenbedingungen. Und seit dem Jahr 2000 wächst ihre Wirtschaft stärker als die der Industrienationen. Hinzu kommt, dass Schwellenländer aktuell sehr von der Erholung der Rohstoffpreise und einer historisch niedrigen Inflation profitieren. All diese Faktoren unterstützen den Schuldenabbau und reduzieren die Risiken für Anleger.

Zudem werden die politischen Risiken in Schwellenländern von Investoren oft überschätzt: Unsere Investmenterfahrung in Schwellenländeranleihen der vergangenen 25 Jahre hat gezeigt, dass die Politik oft erheblich moderater und pragmatischer ist, als es die Wahlkämpfe erwarten lassen.

Schwellenländeranleihen eröffnen Anlegern heute ein breites Spektrum an Untersegmenten – sie sind eines der spannendsten Anlageuniversen der Welt. Und vorhandene Marktineffizienzen eröffnen erfahrenen aktiven Managern fantastische Chancen auf Renditen.“


1) PollRight hat im Auftrag von NN IP im März 2018 weltweit 108 professionelle Anleger befragt, darunter öffentliche Institutionen, Family Offices, Banken und Stiftungen.

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. Dezember 2017, 52 Mrd. Euro AuM entfallen auf Delta Lloyd Asset Management 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

DNCA Finance legt zwei Absolute Return-Rentenfonds auf, die von einem neuen Portfoliomanager-Duo verwaltet werden

Die Gesellschaft DNCA Finance, die in ihren drei Niederlassungen in Paris, Mailand und Luxemburg mittlerweile über 110 Mitarbeiter beschäftigt, baut ihre Produktpalette im Bereich Anleihen aus und legt den Absolute Return-Rentenfonds DNCA Invest Alpha Bonds sowie den inflationsgebundenen Rentenfonds DNCA Invest Flex Inflation auf.

Diese beiden neuen Fonds sind Teilfonds des SICAV DNCA Invest und werden gemeinsam von den beiden Portfoliomanagern Pascal Gilbert und François Collet verwaltet, die im September 2017 zu DNCA Finance gestoßen sind.

Mit diesem neuen Team wird die Expertise von DNCA Finance insbesondere im Segment internationale Anleihen abgerundet. Die Gesellschaft ist nach wie vor darauf ausgerichtet, nachhaltige und defensive Wertentwicklungsergebnisse zu erzielen, um so die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Anleger zu erfüllen und unter Berücksichtigung des jeweiligen Marktumfelds maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Der DNCA Invest Alpha Bonds ist ein international ausgerichteter Multi Strategy-Rentenfonds, der darauf abzielt, trotz der aktuell niedrigen Zinsen Alpha1 zu generieren.

Das Ziel der Portfoliomanager ist eine Perfomance oberhalb von EONIA + 2.5% – und das bei einer Volatilität von unter 5% p.a. Zu diesem Zweck setzt er auf einen flexiblen und international ausgerichteten Anlagestil in Verbindung mit aktivem Durationsmanagement, um so innerhalb eines Korridors von -3 bis +7 zu bleiben. Darüber hinaus wird bei der Anleihenallokation ein dynamischer Ansatz verfolgt.

Um ihr Anlageziel zu erreichen, greift das Portfoliomanagement-Team auf eine Fundamentalanalyse des volkswirtschaftlichen Umfelds sowie eine quantitative Analyse der Risikoaufgelder von Anleihen zurück. Pascal Gilbert und François Collet nutzen eine Reihe unterschiedlicher Strategien, um von den sich bietenden Anlagechancen am Markt maximal zu profitieren:

  • Long/Short Directional-Strategie 
  • Zinskurven-Strategie
  • Arbitrage-Strategie
  • Credit-Strategie

Bei dem DNCA Invest Flex Inflation handelt es sich um einen international ausgerichteten Rentenfonds, der einen flexiblen Investmentansatz umsetzt und die Duration aktiv innerhalb eines Korridors von 0 bis 15 steuert. Der Fonds nutzt das gesamte Spektrum von Zinsstrategien (reale Zinsen, Breakeven-Inflation sowie nominale Zinsen), um auf diese Weise den Markt für globale inflationsgebundene Anleihen sowie den Bloomberg Barclays World Govt inflation linked Bonds Hedged EUR-Index zu übertreffen.

Die Strategie der Portfoliomanager basiert auch bei diesem Fonds auf einer Analyse des Konjunkturzyklus sowie auf einer Einschätzung des aktuellen Bewertungsniveaus am Rentenmarkt. Die Portfoliomanager nutzen diese Kennzahlen, um sich in Anlageregionen zu engagieren, die einen bestimmten Inflationstrend aufweisen, während das potenzielle Zinsrisiko gleichzeitig abgesichert wird. Dieser Fonds ist insofern einzigartig, als er in der Lage ist, das Inflationsrisiko vom Zinsrisiko zu separieren.

Pascal Gilbert, 54, hatte seit Beginn seiner Laufbahn im Jahr 1988 bereits diverse Positionen inne: Leiter des hausinternen Handels bei der Banque Fédérative du Crédit Mutuel, anschließend Portfoliomanager für Anleihen aus dem Euroraum bei der Banque de Financement et de Trésorerie. Im Jahr 2001 wechselte er als Leiter Rentenfonds zu La Française des Placements (die 2011 in La Française AM umfirmierte). Dort stand er einem siebenköpfigen Team vor, das Anlagegelder von über 15 Mrd. Euro verwaltete (Stand: Juni 2017).

François Collet, 37, schloss sich Natixis Global Asset Management im Jahr 2003 als Rentenfondsmanager an. Drei Jahre lang managte er drei Rentenfonds mit einem Anlagevermögen von insgesamt 750 Mio. Euro. 2006 wechselte er dann zu La Française AM und arbeitete dort als stellvertretender Leiter des Rentenportfoliomanagements im Team von Pascal Gilbert. Dort war er insbesondere für das Inflationsthema verantwortlich. 11 Jahre lang stand er fünf Anleihenstrategien vor, die ein Anlagevermögen von 2,6 Mrd. Euro verwalteten.

Pascal Gilbert und François Collet wechselten im September 2017 zu DNCA Finance.


1) Alpha: Kennzahl, welche die Outperformance eines Portfolios, einer Aktie oder eines Wertpapiers gegenüber einer theoretischen Performance ausweist und die Fähigkeit des Fondsmanagers widerspiegelt, für seine Kunden einen Mehrwert zu generieren.

Vorrangige Risiken: Risiko im Zusammenhang mit Investments in Derivate, Kreditrisiko, Adressenausfallrisiko, Zinsrisiko. Dieser Fonds ist ferner dem Risiko eines Kapitalverlusts ausgesetzt.

Über DNCA FINANCE
DNCA ist eine französische Vermögensverwaltungsgesellschaft, die im Jahr 2000 in Paris von Vermögensverwaltungsexperten für private und institutionelle Anleger gegründet wurde. Das Unternehmen ist bestrebt, mit einer defensiven Einstellung das Risiko-Rendite-Verhältnis seiner Portfolios zu optimieren. Mit einem Team von mehr als 110 Mitarbeitern hat DNCA Fachkenntnisse im Bereich europäischer und internationaler Aktien (Long-Only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone entwickelt. Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 17 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beträgt aktuell 25.3 Milliarden Euro (Stand 31.12.2017).

Jan Viebig neuer Leiter Asset Management bei Hauck & Aufhäuser

Ab 1. Mai 2018 leitet Jan Viebig das Asset Management bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. Diese Aufgabe übernimmt er von Burkhard Allgeier, der neben seiner Aufgabe als Chief Investment Officer den Bereich Asset Management interimistisch geleitet hat. Der 49-jährige promovierte Diplom-Kaufmann leitete als CEO die Harcourt Investment Consul- ting AG und war als Head Alternatives für die Vontobel Asset Management AG in Zürich tätig. Weitere berufliche Stationen verbrachte Jan Viebig als Head Emerging Markets bei der Credit Suisse AG und als Managing Director bei der DWS Investment GmbH.

„Jan Viebig ist ein großer Gewinn für Hauck & Aufhäuser. Seine ausgewiesene fachliche Exper- tise und seine Managementfähigkeiten stellen eine Bereicherung für unser Haus dar“, erklärt Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser.

Prof. Dr. Jan Viebig lehrt seit seiner Habilitation zudem an der Goethe-Universität im Bereich Finance. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Bücher zum Thema Asset Manage- ment.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinfüh- rungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.