Beteiligung an US-Gewerbeimmobilien-Finanzierer A10 Capital

Schroders beteiligt sich mit 20 Prozent an A10 Capital und stellt Finanzmittel zur Rekapitalisierung des Unternehmens zur Verfügung. A10 Capital vergibt als Full-Service-Kreditgeber Darlehen für mittelgroße Gewerbeimmobilien – einschließlich Überbrückungsdarlehen und Langfristkrediten. A10 Capital mit Sitz in den USA wurde 2007 gegründet und unterhält neben den Hauptniederlassungen in Boise (Idaho) und Dallas (Texas) Zweigstellen in weiteren wichtigen US-Regionen.
Neben Schroders beteiligt sich auch Gemspring Capital (Gemspring), eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Westport im US-Bundesstaat Connecticut, an A10 Capital.

Parallel zum Beteiligungserwerb haben Schroders und A10 Capital eine Vereinbarung geschlossen, durch die Schroders vom ausgedehnten Netzwerk und der Kreditverwaltungsplattform von A10 Capital profitieren wird. Hierdurch wird Schroders für seine Kunden Anlagechancen bei mittelgroßen Gewerbeimmobiliendarlehen nutzen können. Diese Vereinbarung versetzt A10 Capital zudem in die Lage, das Finanzierungsmodell, bei dem Darlehensgeschäfte bilanziert werden, erheblich zu diversifizieren.

Beide Unternehmen blicken bereits auf fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück, und Schroders verstärkt mit dieser neu gestalteten Geschäftsbeziehung zu A10 Capital seine Fähigkeiten, Kapital von Kunden für dieses wichtige Marktsegment bereitzustellen. Der Portfoliomanagement-Prozess wird durch Schroders' Securitized-Credit-Team mit Sitz in New York unter der Leitung von Michelle Russell-Dowe, Head of Securitized Credit, überwacht. Der Rentenfondsmanager Jeff Williams ist bei diesem Projekt der leitende Portfoliomanager.

Karl Dasher, CEO Nordamerika und stellvertretender Leiter des Fixed-Income-Teams von Schroders:

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gemspring an der Rekapitalisierung von A10 Capital mitwirken und dadurch unsere partnerschaftliche Beziehung weiter ausbauen können. A10 Capital hat eine technologieorientierte Plattform mit einer starken Kreditkultur aufgebaut, die gut zu unserer Investment- und Unternehmenskultur passt. Ihre Kapazitäten in der Kreditanbahnung und -verwaltung spielen eine wichtige Rolle bei unserem Bestreben, mehr Private-Debt-Anlagemöglichkeiten anzubieten. Wir sehen bei unseren Anlegern eine wachsende Nachfrage nach Anleiheinstrumenten, die attraktive Renditen bieten und gleichzeitig hohe Kreditstandards erfüllen.”

Jerry Dunn, CEO von A10 Capital:

„Durch diese Transaktion wird die Bilanz von A10 Capital weiter gestärkt. Mit dem Zugang zu von Schroders gemanagten Fonds und Spezialfonds steigern wir erheblich unsere Fähigkeit, unsere Kreditnehmer zu betreuen. Diese Strategie baut auf unserer Tradition als Vordenker in der Gewerbeimmobilienfinanzierung für das mittlere Marktsegment auf.”

Broadhaven Capital Partners war im Zusammenhang mit der Transaktion als Finanzberater und Sidley Austin LLP als Rechtsberater von Schroders tätig.

Donner & Reuschel Studie zur digitalen Vermögensverwaltung zeigt unterschiedliche Gewichtung von Nachhaltigkeitsaspekten

Welche Bedeutung dem Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl und Nutzung digitaler Vermögensmanagement-Lösungen zukommt untersuchte die diesjährige Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“. Ein Ergebnis dabei ist, dass Nachhaltigkeitsaspekte, wie ethische und soziale Kriterien oder die Förderung von Zukunftstechnologien, von deutschen Investoren unterschiedlich gewichtet werden.

Die Ergebnisse der Donner & Reuschel Studie basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren und wurden in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF) durchgeführt. Für knapp die Hälfte der befragten vermögenden Privatkunden (48 Prozent) sind ethische Aspekte das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bei Investmentlösungen innerhalb der digitalen Vermögensverwaltung. Ähnliche Bedeutung wird sozialen Aspekten beigemessen. 45 Prozent der privaten Investoren erachten diesen Aspekt als wichtig beziehungsweise sehr wichtig. Demgegenüber unterscheidet sich die Bedeutung einzelner Nachhaltigkeitskriterien innerhalb der Befragungsgruppe der institutionellen Investoren erheblich. So haben zum Beispiel soziale Kriterien für 77 Prozent der Stiftungen eine große bzw. sehr große Relevanz, bei den Altersvorsorgeeinrichtungen und Pensionskassen bejahen dies nur 36 Prozent. Ähnlich weit auseinander gehen die Bewertungen zu ethischen Aspekten. Einigkeit herrscht lediglich bei der Förderung von Zukunftstechnologien: Dieses Kriterium ist für fast jeden zweiten institutionellen Investor von großer Bedeutung.

„In einem Umfeld, in dem Investoren zunehmend nach alternativen Anlagemöglichkeiten mit attraktiven Risiko-Rendite-Profil suchen, gewinnen ethische, soziale und ökologische Kriterien immer mehr an Bedeutung. Die Gewinnung eines differenzierten Bildes zur Akzeptanz, Attraktivität und Nutzung von digitalen Vermögensmanagement-Lösungen aus Sicht unterschiedlicher Investorengruppen war ein wichtiger Aspekt der Studie“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de 

Vontobel erhält „Prime“-Status im ISS-oekom Nachhaltigkeitsrating

Zum ersten Mal hat ISS-oekom Vontobel hinsichtlich seiner Nachhaltigkeitsleistung bewertet und dabei den „Prime“-Status verliehen. Damit liegt Vontobel bei den besten 6% in der Vergleichsgruppe von 44 Asset Managern weltweit.

  • Besonders viele Ratingpunkte erhielt Vontobel in folgenden Bereichen:
  • Angebotspalette für nachhaltiges Investieren
  • Volumen der nachhaltig verwalteten Gelder
  • Daten- und IT-Sicherheit
  • Einhaltung der Compliance-Richtlinien
  • Aktionärsstruktur

„Ein Fokus unserer Wachstumsstrategie liegt auf unserem Angebot im nachhaltigen Investieren. Wir freuen uns, dass unsere breite Angebotspalette, die auf dem Vontobel Multi-Boutique-Modell beruht, positiv zum Rating beigetragen hat“, sagt Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management. „Gleichzeitig ist diese Auszeichnung ein Ansporn, unser Angebot in Zukunft noch besser zu machen.“

„Die Bewertungsmethodik von ISS-oekom zählt zu den strengsten weltweit. Das „Prime“-Rating von ISS-oekom macht Vontobel und unsere Produktlösungen einer neuen Gruppe nachhaltig orientierter Investoren erstmals zugänglich“, erläutert Natalie Ernst, Corporate Sustainability Manager bei Vontobel. „Außerdem bestätigt dieses Rating unseren Anspruch, ein Vermögensverwalter zu sein, der nachhaltige Anlagelösungen global als Teil seiner Produktpalette anbietet und der vorausschauend und verantwortungsvoll agiert.“

ISS-oekom ist eine der führenden Ratingagenturen für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Investieren. Die Agentur wendet eine etablierte Ratingmethodik an und genießt hohe Anerkennung im Markt. Derzeit deckt ISS-oekom rund 6.200 Emittenten weltweit ab, davon sind derzeit 550 von oekom mit „Prime“ bewertet und bilden daher das sogenannte ISS-oekom Universe. Mit dem Prime-Status ist Vontobel neu Teil dieses Universums.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen diese entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, dass sie eigenverantwortlich handeln und neue Perspektiven eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder infrage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 31. Dezember 2017 betreute Vontobel über CHF 247 Milliarden an Kundenvermögen. An unseren 20 Standorten weltweit sind mehr als 1700 Mitarbeitende für unsere Kunden tätig.

Altersvorsorge-Innovation mit Schroder ISF Flexible Retirement

Schroders stärkt mit der Einführung des Schroder ISF Flexible Retirement sein Angebot an innovativen Altersvorsorgelösungen.

Der Schroder ISF1 Flexible Retirement (ISIN: LU0776413196) ist ein Multi-Asset-Fonds, der sich durch ein mehrschichtiges Absicherungskonzept auszeichnet. Der britische Vermögensverwalter richtet sich mit dem Fonds vor allem an Privatanleger der Generation 50 plus, die eine leistungsfähige, aktiv gemanagte Alternative zu den weitgehend unrentablen Sparkonten suchen. Zu der Zielgruppe zählen zudem Anleger, die bereits Kapital aufgebaut haben, ihr Vermögen womöglich bislang in riskanteren Anlagen platziert haben und nun das Bedürfnis haben, das Risiko herunterzufahren. Der Fonds eignet sich auch als Risikoreduzierungskomponente für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Des Weiteren spricht Schroders diejenigen Anleger an, die durch eine Erbschaft oder Schenkung über ein hohes Maß an liquiden Mitteln verfügen.

Um den Ansprüchen der Generation 50 plus gerecht zu werden, nutzt der Multi-Asset-Fonds die breite Expertise der Schroders-Investmentplattform. Ziel des von den Portfoliomanagern Urs Duss und Ugo Montrucchio verwalteten Fonds ist es, über einen Marktzyklus hinweg – üblicherweise drei bis fünf Jahre – eine stabile Rendite oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Darüber hinaus soll er unabhängig vom Einstiegszeitpunkt niemals um mehr als acht Prozent von seinem Höchstwert fallen. Dies erfolgt über einen ausgeklügelten quantitativen Mechanismus.

Ausgangspunkt ist ein breit gestreutes, grundsätzlich konservativ ausgerichtetes Multi-Asset-Portfolio. Bei Bedarf kann das Fondsmanagement das Portfolio noch defensiver positionieren. Das Besondere ist, dass zusätzlich das als Fangnetz fungierende Risikomanagement täglich das Risiko und die Preisentwicklung des Portfolios überwacht. Unterschreitet der Fondswert eine gewisse Schwelle, wird das Risiko reduziert und ein Teil des Portfolios in Kasse umgeschichtet. Der Fonds geht somit keine unnötigen Risiken ein, sodass für Anleger jederzeit ein Höchstmaß an Sicherheit geboten wird.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH, betont: 

„Die Generation 50 plus sucht bei der Geldanlage heutzutage flexible Anlagemöglichkeiten und findet diese mit unserem Fonds auch. Anleger können mit dem Schroder ISF Flexible Retirement einerseits das Risiko ihrer Kapitalanlage senken – sei es in Versicherungshülle oder mit dem Fonds an sich – und so ihr in Jahrzehnten aufgebautes Vermögen schützen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Fondskonzept Anlegern, ihr Kapital produktiv zu investieren, anstatt es in einer unrentablen Sparform liegen zu lassen.“

Urs Duss und Ugo Montrucchio, Fondsmanager des Schroder ISF Flexible Retirement:

„Als verantwortliche Fondsmanager bieten wir eine konservative Multi-Asset-Lösung an, die mit einer Zielvolatilität von 3-5 Prozent p.a. und einer Zielrendite von Euribor + 2 Prozent p.a. eine logische Alternative zum Sparbuch ist. Das integrierte Fangnetz liefert dem Investor ein Extra an Sicherheit, mit dem das Risiko hoher Wertrückgänge effektiv angegangen wird. In dem Moment, in dem die Lage an den Kapitalmärkten unruhig wird, sorgt es für mehr Stabilität und vermeidet böse Überraschungen für die Anleger.“


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

LRI Group wird Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) erwirbt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“), Genstar Capital („Genstar“) und Inlife Holding („Inlife“) mindestens 95% der Anteile an dem Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“). Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wird, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group in Luxemburg. Im Rahmen einer Sekundärmarkt-Transaktion wurden die Anteile der LRI Group („LRI“) von Augur an dem Buyout-Fonds an Apex veräußert, während myLife eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Inlife wird. Apex selbst ist Teil des Portfolios von Genstar, einem Private-Equity-Unternehmen mit Sitz in San Francisco, Kalifornien. 

Durch die Übernahme von LRI erhöht Apex sein verwaltetes Vermögen um weitere USD 13 Milliarden und stärkt dadurch im deutschsprachigen Raum seine Präsenz im regulatorischen Umfeld. Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet LRI-Kunden Zugang zu lokaler Expertise an 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine erweiterte Palette an Dienstleistungen. Die Transaktion fügt sich nahtlos ein in die von LRI verfolgte Strategie der letzten Jahre, ein stärkeres internationales Netzwerk aufzubauen und damit den Service für die Kunden zu erweitern. Die Mitarbeiter von LRI werden das neue Apex-Büro in Munsbach verstärken und damit die Gesamtzahl der Mitarbeiter von Apex auf weltweit über 2000 erhöhen. Die Kunden von LRI können damit rechnen, dass der Integrationsprozess so reibungs- und nahtlos wie möglich gestaltet wird. Dies betrifft neben einer gleichermaßen hohen Qualität in der Kundenbetreuung auch die Kontinuität auf personeller Ebene. 

Die Transaktion um LRI ist die fünfte Akquisition von Apex innerhalb der letzten 10 Monate und die zweite in Kooperation mit SALU. Die Transaktion ist für SALU selbst ein bedeutender Schritt in der Umsetzung seiner auf komplexe Sondersituationen ausgerichteten Anlagestrategie, die sich auf die globale Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche sowie auf opportunistische Anlagemöglichkeiten konzentriert. 

Mit den jüngsten Akquisitionen von Equinoxe Alternative Investment Services, dem Alternative Fund Services-Geschäft der Deutschen Bank und dem Asset Management- und Servicing-Geschäft von M.M.Warburg & CO sowie zuletzt Ipes, einem führenden europäischen Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen im Private Equity-Bereich, baut Apex eine der führenden Fondsservice-Plattformen am Standort Luxemburg auf. Nach Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2018 wird Apex ein Vermögen in Höhe von USD 535 Milliarden verwalten und seine Position als weltweit größter Komplettanbieter für Fondslösungen weiter festigen.

MyLife gehört im Geschäft mit Netto-Versicherungspolicen zu den Vorreitern im deutschen Markt für Lebensversicherungen und wird sich als Tochtergesellschaft von Inlife weiterhin auf das Wachstum seines äußerst erfolgreichen Geschäftsmodells konzentrieren. Darüber hinaus streben SALU und Inlife gemeinsam an, die Möglichkeiten, die sich auf dem deutschen und europäischen Run-off-Versicherungsmarkt ergeben, zu nutzen. In Zeiten von Niedrigzinsen und veränderten Anforderungen in der Kapitalallokation unter Solvency II interessieren sich insbesondere institutionelle Investoren für Versicherungsrisiken zur Portfoliodiversifikation. 

Über die Konditionen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen einschließlich der behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital: 

„Wir bieten unseren Anlegern und Partnern eine anspruchsvolle und skalierbare Anlagealternative mit attraktiven, risikoadjustierten Renditen. Mit unserer bereits zweiten Transaktion im Jahr 2018 zeigen wir, wie wir die Möglichkeiten in derglobalenFinanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche, in Europa, zu nutzen wissen. Wir sehen eine lange Liste weiterer hoch interessanter Transaktionen kommen, insbesondere in Europa.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg von Apex zu einem Top-Player in der globalen Fondsadministration. Die Übernahme von LRI Group stärkt unser fundiertes Branchenwissen auf dem luxemburgischen und deutschen Markt und erweitert unser Angebot über die gesamte Wertschöpfungskette. Mit der Stärkung des Luxemburger Standortes und der Erweiterung unserer Dienstleistungen wollen wir unseren bisherigen Ansatz, maßgeschneiderte und kundenorientierten Lösungen zu liefern, festigen. Durch die Bündelung der LRI Group mit Warburg Bank bieten wir internationalen Asset Managern eine starke Präsenz im regulierten europäischen Umfeld.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet unseren Kunden Zugang zu 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine größere Palette an Dienstleistungen. Apex bietet somit ein umfassendes Dienstleistungsspektrum an, das traditionell mit einer Bank verbunden ist, jedoch gleichzeitig mit der Flexibilität eines unabhängigen Anbieters: von der Fondsadministration über umfassende Middle-Office- und Custody-Lösungen sowie Depositary Services bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Die Geschäftsführungen von LRI und Apex haben während des vergangenen Jahres eng an der Umsetzung dieses Projekts zusammengearbeitet. Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen unser internationales Netzwerk zu verstärken und damit den Service für unsere Kunden zu erweitern. Mit unseren Bemühungen und Aktivitäten in den letzten Jahren haben wir somit eine gute Ausgangsbasis für die Transaktion geschaffen und LRI damit für eine weitere erfolgreiche Entwicklung vorbereitet.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften: 

„In den letzten sechs Jahren hat Inlife in der Schweiz und in Liechtenstein eine hocheffiziente Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Mit der Akquisition von myLife und basierend auf unserer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beginnen wir ein neues Kapitel unserer Unternehmensentwicklung, indem wir in Neugeschäft generierende und wachstumsstarke Opportunitäten auf dem europäischen Lebensversicherungsmarkt investieren. Wir freuen uns darüber, gemeinsam mit dem Managementteam und den Mitarbeitern von myLife das myLife-Geschäftsmodell weiter auszubauen und damit das honorarbasierte Finanzberatungsgeschäft in Deutschland zu stärken.”

SALU Capital, Apex Group und Inlife wurden bei der Transaktion von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr und Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman beraten.


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Inlife

Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Basierend auf einer solch effizienten Plattform und auf der selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über Genstar Capital

Genstar Capital ist eine führende Private-Equity-Firma, die seit fast 30 Jahren aktiv in hochwertige Unternehmen investiert. Mit Sitz in San Francisco arbeitet Genstar eng mit seinen Managementteams und seinem Netzwerk von strategischen Beratern zusammen, um die Portfoliogesellschaften zu Branchenführern zu machen. Genstar verwaltet Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund USD 9 Mrd. und zielt auf Investitionen in bestimmten Segmenten in den Branchen Finanzdienstleistungen, Software, Industrietechnologie und Gesundheitswesen ab. Aktuelle und frühere Investitionen von Genstar in Finanz- und Geschäftsdienstleistungsunternehmen sind Ascensus, AssetMark, Strategic Insight, Mercer Advisors und Altegris. www.gencap.com 

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

Donner & Reuschel bündelt Kompetenz für Alternative Investments

Mit alternativen Anlageklassen können Investoren unabhängig von den Märkten investieren. Das ist vor allem für institutionelle Vorsorgeeinrichtungen und Family Offices interessant, deren Anlagephilosophie auf langfristigen Vermögensaufbau und nachhaltigen Vermögenserhalt ausgerichtet ist.

Die Privatbank Donner & Reuschel reagiert auf den Bedarf und bündelt ihre Kompetenzen für außerbörsliche Investitionslösungen in dem neu gegründeten Bereich „Alternative Investments“ unter der Leitung von Thomas Ronfeld. Im Fokus des zehnköpfigen Expertenteams steht die Suche nach Investments, die geringe Korrelationen zu börsennotierten Anlageklassen aufweisen und attraktive Renditechancen bei moderater Volatilität bieten. Vorstandssprecher Marcus Vitt: „Exzellente Netzwerke und kurze Entscheidungswege sind die Schlüsselfaktoren für Alternative Investments. Mit der Zusammenfassung unserer Expertise in einem Bereich wird der hohe Qualitätsanspruch an die Auswahl und Betreuung dieser Angebote sichergestellt.“

Dass das Bankhaus sich verstärkt mit alternativen Finanzierungsformen und innovativen und renditestarken Investitionsmöglichkeiten aus den Bereichen Real Estate, Private Equity, Infrastruktur und Erneuerbare Energien auseinandersetzt, ist auf das rasante Wachstum der alternativen Anlageformen zurückzuführen.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

LRI Group lanciert Multi-Asset-Fonds für SOLVECON INVEST GMBH

LRI Group hat für die Bremer SOLVECON INVEST GMBH (SOLVECON) den SOLVECON Global Opportunities Fund aufgelegt. Der Multi-Asset-Fonds basiert auf dem Fondskonzept, das das Team um Geschäftsführer Thorsten Müller und Chefanalysten Folker Hellmeyer bereits bei der Bremer Landesbank erfolgreich gemanagt hatte. Die Strategie richtet sich an institutionelle Investoren sowie an Privatanleger.

Die interdisziplinäre Anlagestrategie basiert sowohl auf qualitativen makroökonomischen Analysen als auch auf quantitativem Research. Das Fondsmanagement investiert in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe über fungible Finanzinstrumente wie Direktanlagen, aktiv und passiv gemanagte Zielfonds sowie Futures. Der Einsatz von Futures dient insbesondere der Risikoabsicherung des Aktien- oder Rentenexposures. Die Aktienauswahl basiert vorwiegend auf einer eigenentwickelten Quant-Scorecard, die die wichtigsten Asset-Charakteristika Value, Momentum, Risk, Size und Investment modelliert. Hierbei wurden von PD Dr. Christian Fieberg empirische und neue Forschungsergebnisse zusammengeführt. Die globalen makroökonomischen Kapitalmarktanalysen des Chefanalysten Folker Hellmeyer fließen in bewährter Form in die Länderallokation und das Market-Timing ein.

Thorsten Müller, Geschäftsführer der SOLVECON INVEST GMBH, freut sich über den erfolgreichen Start: „Die Entscheidung für die LRI Group basiert auf dem Vertrauen und den guten Erfahrungen unserer langjährigen Zusammenarbeit. Bei der Auflage des ersten Fonds für unsere neue Gesellschaft haben sich unsere eingespielten Abstimmungsprozesse bereits hervorragend bewährt.“

„Wir blicken bereits auf eine langjährige gute Beziehung zu der Geschäftsführung zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass diese uns auch für den Neustart unter SOLVECON als Partner für ihre Fondsprojekte ausgewählt hat. Wir sind gespannt, das weitere Wachstum der Fondspalette begleiten zu dürfen,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Invest S.A.

Über SOLVECON INVEST GMBH

Die SOLVECON INVEST GMBH ist Anlageberater für Investmentfonds (Fonds-Advisor) und besitzt die hierfür erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 32 i.V.m. § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1a KWG. Als Anlageberater berät SOLVECON ihre über die LRI Invest S.A. aufgelegten Investmentfonds und Spezialfonds für institutionelle Kunden wie zum Beispiel Versorgungswerke, Stiftungen oder Versicherungen. www.solvecon-invest.de

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

YIELCO legt Private Equity Dachfonds für Special Situations auf

Die YIELCO Investments AG, spezialisierter Investor in Bereich Alternative Anlagen, hat seine Private Equity Dachfondsstrategie mit Fokus auf Special Situations erfolgreich etabliert. Mit insgesamt ca. 500 Mio. USD wurde das ursprüngliche Zielvolumen von 300 Mio. USD deutlich übertroffen. 

YIELCO Investments AG, ein auf Investmentlösungen im Bereich Infrastruktur, Private Debt und Private Equity (Special Situations) spezialisierter Finanzdienstleister, hat am 15. Juni 2018 das finale Closing seines auf die USA fokussierten Multi-Manager-Programms "YIELCO Special Situations" bei einem Zeichnungskapital von rd. 260 Mio. USD vorgenommen. Aufbauend auf der Erfahrung und dem Track Record der YIELCO Partner, die in den relevanten Segmenten bereits seit 2005 erfolgreich investieren, konnte eine Gruppe sehr erfahrener deutscher Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen als Investoren gewonnen werden.

Die in einer Tranche für Europa und einer Tranche für die USA konzipierten Anlageprogramme ermöglichen zyklusunabhängig attraktive Investments durch die Konzentration auf komplexe Transaktionen mit hohem operativen Mehrwert der Fondsmanager. Investitionen werden mit vergleichsweise wenig Fremdkapital und deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegenden Einstiegsbewertungen getätigt. Marktanalysen belegen, dass das Kapitalverlustrisiko für solche Special-Situations-Transaktionen insbesondere aufgrund der tieferen Verschuldungsgrade deutlich niedriger als bei traditionellen Leveraged Buyouts liegt.

Dr. Peter Laib, Co-Head Private Equity, ist überzeugt: "Den derzeit zu beobachtenden Überhitzungen bei traditionellen Buyouts kann am besten durch Special-Situations-Strategien begegnet werden, die hohe Bewertungen vermeiden (EV-Multiplikatoren von 4 - 7x EBITDA statt 10 - 11x EBITDA). Ein Vorteil ist zudem, dass die auf komplexe Transaktionen spezialisierten Manager auch in einer mittelfristig zu erwartenden Marktkorrektur aktiv weiter investieren. Nur so profitieren Investoren von den in der Krise dann fallenden Einstiegsbewertungen. Die meisten traditionellen Buyout-Manager zeigen dagegen in dieser Phase eine sehr geringe Investitionstätigkeit, wie in den Jahren 2009/2010 zu beobachten war."

YIELCO investiert die US-Tranche bereits seit 2016 und wird diese Ende 2018 voll verpflichtet haben. Dementsprechend wird das Nachfolgeprodukt "YIELCO Special Situations II" mit dem gleichen Strategieschwerpunkt gegen Ende 2018 lanciert. Die europäische Tranche wurde Mitte 2017 aufgelegt und hat ein maximales Zeichnungsvolumen von 225 Mio. EUR. Bis dato konnten hierfür bereits Investorenzusagen von über 200 Mio. EUR gesichert werden. Mit in Kürze vier Fondszeichnungen befindet sich YIELCO Special Situations Europe ungefähr in der Mitte seines Verpflichtungszyklusses.

Zur weiteren Verstärkung des Partnerteams wurde zum 1. Juni 2018 Herr Börge Grauel zum Vorstand der YIELCO Investments AG berufen. Herr Grauel war zuvor als Managing Director bei Golding Capital Partners in leitender Funktion verantwortlich für das global ausgerichtete Private Debt Investitionsprogramm. Mit seiner über elfjährigen Investmenthistorie in dieser Anlageklasse verantwortet er zukünftig als Co-Head den Bereich Private Debt.

Hierzu Börge Grauel: "Ich freue mich ausgesprochen, die Kunden von YIELCO bei der Umsetzung von zinsorientierten Investmentlösungen erfolgreich zu begleiten. Die Anlageklasse hat über die letzten Jahre weltweit großen Zuspruch bei institutionellen Anlegern erfahren. Angesichts zyklusbedingt steigender Marktrisiken ist für das Erzielen auch nachhaltig attraktiver Renditen eine langjährige Marktkenntnis und Erfahrung bei der Managerauswahl unumgänglich. Meine Expertise aus mehr als 70 Fondsinvestitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro in diesem Segment - insbesondere über den kompletten Kreditzyklus - wird das hervorragende Know-How von YIELCO weiter ergänzen."

Über YIELCO Investments AG

YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger, spezialisierter Investor und Service-Anbieter im Bereich Alternativer Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 2,7 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie der Puma SE die Aktie der Metro AG. Die Metro-Aktie ist nach schwacher Performance auf Platz 26 im Ranking der Marktkapitalisierung abgerutscht und hat damit keinen Bestandsschutz mehr. Puma SE ist der Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung – die Aktie weist nach der Platzierung durch den bisherigen Großaktionär Kering zudem eine wesentlich höhere Börsenumsatztätigkeit auf. Die PUMA SE ist mit 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 4,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 eine der weltweit führenden Sportmarken. Auch die Zusammensetzung des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, verändert sich. Hier ersetzt die Aktie der Fiat Chrysler Automobiles NV das vorherige Indexmitglied Schindler Holding, das nach vergleichsweise schwacher Performance in der Marktkapitalisierung zurückgefallen ist. Fiat Chrysler Automobiles ist ein Automobilhersteller mit einem Nettoumsatz von 110,9 Mrd. Euro im Jahr 2017 und rund 215.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der sowohl an der Mailänder als auch an der New Yorker Börse gelistet ist.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa war Freitag, der 16. Juni 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht.

Allokation in alternative ertragsorientierte Anlagen

Laut einer aktuellen Studie von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, setzen institutionelle Investoren in Großbritannien und Kontinentaleuropa vermehrt auf alternative Vermögenswerte: Diese beinhalten Investments in Infrastruktur-Anleihen und -Aktien, strukturierte Finanzierungen, Immobilienfinanzierungen und private Unternehmensanleihen, um eine höhere risikoadjustierte Rendite sowie breitere Diversifizierung zu erzielen.

Im Rahmen dieser Studie1 wurden mehr als 250 Pensionskassen und Versicherer in Großbritannien und Europa befragt: Laut Umfrage planen britische Pensionskassen die höchste Aufstockung bei den alternativen ertragsorientierten Investments. Dadurch gleichen sie ihr Exposure dem der britischen Versicherer in diesem Bereich sowie den Pensionskassen und Versicherern in Kontinentaleuropa an.

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die britischen Pensionskassen planen, ihre Allokation bei alternativen ertragsorientierten Investments um 51 Prozent bzw. von 4,3 Prozent auf 6,5 Prozent zu erhöhen
  • Die britischen Versicherer beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich um 14 Prozent bzw. von 7,3 Prozent auf 8,3 Prozent zu erhöhen. 
  • In Kontinentaleuropa planen Versicherer und Pensionskassen, ihre Allokation um mehr als 40 Prozent zu erhöhen. Die Versicherer auf dem europäischen Festland möchten ihre Allokation in alternative ertragsorientiere Vermögenswerte von 6,5 Prozent auf 9,2 Prozent erhöhen. Die Pensionsfonds beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich von 5,2 Prozent auf 7,3 Prozent aufzustocken.
  • Die erwartete, stärkere Gewichtung in alternative Anlagen wird von ihren positiven Eigenschaften getrieben: Kapitalschutz (34 Prozent), Diversifikationsvorteile (33 Prozent) sowie Illiquiditätsprämien (30 Prozent). 
  • Die meisten der befragten Investoren nehmen an, dass die besten Investmentchancen außerhalb ihrer Heimatmärkte liegen. 
  • Trotz des Trends zu höheren Allokationen bleiben die üblichen Investitionshemmnisse bestehen: Illiquidität (31 Prozent), hohe Investitionskosten (29 Prozent), Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Investmentopportunitäten (27 Prozent) und Regulierung (27 Prozent). 

Alternative ertragsorientierte Investments werden unterschiedlich nachgefragt

Innerhalb der alternativen Vermögenswerte ist die Anlageklasse Private Unternehmensanleihen bei Versicherern (57 Prozent) und Pensionsfonds (55 Prozent) besonders gefragt. Laut Studie ist die Nachfrage bei dieser Anlageklasse ungebrochen: 42 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen planen demnach, ihre Allokation innerhalb der nächsten zwölf Monate zu erhöhen. Unterdessen planen 31 Prozent der Versicherer, ihren Bestand an Infrastrukturanleihen innerhalb der nächsten drei Jahre zu erhöhen, was möglicherweise durch eine günstigere Kapitalbehandlung im Rahmen von Solvency II gefördert werden dürfte.

Mark Versey, Chief Investment Officer, Real Assets, bei Aviva Investors, sagt: "Die Beliebtheit alternativer ertragsorientierter Investments hat unter europäischen Pensionskassen und Versicherern in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Institutionelle Investoren wurden von der Illiquiditätsprämie bei Private Assets und weiteren Vorteilen wie Diversifikation sowie Kapitalschutz angelockt. In einer Phase, in der die geldpolitische Lockerung allmählich abklingt und die Zinsen wieder steigen, zeigt die Studie, dass sich die Investoren langsam in neue Sektoren und Regionen wagen. Dieser Trend hat sich auch in den Gesprächen mit unseren Kunden bestätigt."


Quellen:
1) Die von Aviva Investors in Auftrag gegebene Studie wurde von Longitude Research durchgeführt.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Schroders legt ersten Fonds auf, der ausschließlich in chinesische Festland Aktien investiert

Schroders hat mit dem Schroder ISF China A einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen.

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 China A (ISIN LU1713307426) einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen. Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu innovativen und rasch wachsenden Unternehmen im zweitgrößten Aktienmarkt der Welt. Das Ziel ist es, Kapitalzuwachs zu erzielen. 
Das Fondsmanagement investiert derzeit über die Börsenverbünde Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in A-Aktien2 vom chinesischen Festland. Dieser Markt bietet mit 3.500 Titeln vielfältige Anlagemöglichkeiten. Außerdem korreliert er kaum mit anderen großen Aktienmärkten. Mit der Aufnahme chinesischer A-Aktien in breite globale Aktienindizes gewinnt dieses Marktsegment weiter an Bedeutung.

Das Investmentteam fokussiert sich auf Qualitätstitel im Small- und Mid-Cap-Bereich und strebt mit einem aktiven, auf einer Bottom-up-Methode beruhenden Ansatz die besten Anlagechancen an.

Der Schroder ISF China A wird von einem erfahrenen Team für asiatische Aktien gemanagt, das aktuell 41 Milliarden US-Dollar3 weltweit verwaltet. Der Fonds ist seit dem 6. Dezember 2017 auf dem Markt und wird unter der Leitung des Investmentspezialisten Jack Lee, Head of China A-Share Research, betreut. Das Team wird die Kapazitäten von Schroders auf dem Gebiet der Datenanalyse nutzen, um zu fundierten Anlageentscheidungen zu gelangen.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders hat schnell reagiert, um das große Potenzial zu nutzen, das die Öffnung des chinesischen Marktes für A-Aktien internationalen Kunden bietet. Als einer der bedeutendsten Asien-Manager sind wir überzeugt, dass wir mit unserem aktiven Ansatz Anlegern in einem der dynamischsten Märkte der Welt eine bedeutende Wachstumsquelle bieten. Dieser Bereich ist in global aufgestellten Portfolios oft unterrepräsentiert und weist eine geringe Korrelation zu anderen Märkten auf, was entscheidend für die Portfolio-Diversifizierung ist.”

Jack Lee, leitender Investmentspezialist des Schroder ISF China A und Head of China A-Share Research bei Schroders:

“In den 19 Jahren, in denen ich in China anlege, bietet die ‚Stock Connect’-Eröffnung eine der besten Gelegenheiten, in einem oft missverstandenen Markt Geld anzulegen.

Mit unserem Investmentansatz sind wir in der Lage, vielversprechende Anlagemöglichkeiten im dynamischen Small- und Mid-Cap-Segment und insbesondere in rasch wachsenden Sektoren wie Technologie und Gesundheit sowie im Konsumbereich zu erkennen. Gerade auf dem chinesischen Festland gibt es sehr viele interessante Unternehmen, die von dem global am schnellsten wachsenden Markt profitieren. Hier wird kompetentes Management mit Marktführerschaft bei Produkten und Dienstleistungen gepaart.”


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.
2) A-Aktien sind Aktien chinesischer Unternehmen, die in Renminbi gehandelt werden. Ursprünglich waren AAktien nur inländischen Investoren vorbehalten.
3) Quelle: Schroders; Stand 31. Dezember 2017.

*Stand: 18. Juni 2018

La Financière de l‘Echiquier verstärkt ihre Präsenz in Deutschland

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt heute bekannt, dass Philip Piltz mit Wirkung zum 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland ernannt wurde. Er löst in seiner Funktion Markus Alefelder ab, der den Posten seit 2015 bekleidete.

Mit über 16 Jahren Erfahrung als Cross Asset Solution Sales für den deutschen Markt wird Philip Piltz für die Entwicklung der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Die Rekrutierung von Herrn Piltz steht im Kontext eines ehrgeizigen europäischen Entwicklungsplans von LFDE. In Kürze werden weitere Ernennungen zur Verstärkung der Vertriebsteams von LFDE folgen.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent und hat 2015 ein Büro in Frankfurt eröffnet. Die Fondsgesellschaft vertreibt inzwischen fünf Aktienfonds, vor allem Small- und Mid-Cap-Fonds, zwei diversifizierte Fonds und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser konzentrierten Fondspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir treiben unsere Entwicklung in ganz Europa weiter voran. Der deutsche Markt nimmt eine wichtige Rolle innerhalb unserer Wachstumsstrategie ein. Dieser Markt erfordert solide Kompetenzen sowie eine fundierte Kenntnis der Produkte und Akteure vor Ort. Die Erfahrung von Philip Piltz, der vor allem für Privatbanken, Sparkassen und deutsche Vermögensverwalter gearbeitet hat, ist ein entscheidender Trumpf für LFDE.“

Beruflicher Werdegang von Philip Piltz

Philip Piltz begann seine Karriere 1999 bei Citigroup in London und Frankfurt als European Equity Sales. In dieser Funktion war er für die Betreuung institutioneller deutscher Kunden verantwortlich. Im September 2000 wechselte er zu Société Générale, wo er für den Vertrieb auf dem deutschen und österreichischen Markt zuständig war. Dort war er von 2007 bis 2016 vor allem für Cross Asset Retail Distribution als Sales und als Vertriebsleiter tätig. Seit März 2016 bekleidete er die Position des Cross Asset Solution Sales in Zürich und Paris. Philip Piltz studierte an der ESCP Europe in Paris, Oxford und Berlin.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com 

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 120 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit betrifft die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die auf alle Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisierte Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Vontobel Asset Management verstärkt das Geschäft mit Finanzintermediären in Deutschland

Vontobel Asset Management stärkt sein Geschäft mit Banken und Vermögensverwaltern in Deutschland mit dem langjährigen Asset-Management-Experten Dennis Bartsch. Er wird sich in seiner neuen Rolle als Senior Relationship Manager vor allem auf den Fondsvertrieb fokussieren.

Dennis Bartsch verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im deutschen Markt. Vor seinem Wechsel zu Vontobel war er bei der DekaBank in Frankfurt als Vertriebsdirektor tätig. Er begann seine berufliche Laufbahn als Geschäftsstellenleiter bei der Nassauischen Sparkasse.

„Die Verstärkung des Teams mit der Expertise von Dennis Bartsch ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Geschäfts mit Banken und Vermögensverwaltern. Deutschland gehört zu unseren am schnellsten wachsenden Märkten mit einer großen Nachfrage nach Fonds-Anlagelösungen“, sagte René Weinhold, Head of Sales Germany and Austria bei Vontobel Asset Management.

Chinesische Aufsichtsbehörde genehmigt Haiers Antrag auf Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt

Am 12. Juni hat die Qingdao Haier Co., Ltd die Genehmigung ihres Antrags auf eine Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt am Main durch die China Securities Regulatory Commission (CSRC) in Beijing bekannt gegeben. Die China Europe International Exchange (CEINEX) begrüßt diese Genehmigung als einen wichtigen Schritt, der die Qualität beim Aufbau dieses neuen Marktes unterstreicht. Der CEINEX D-Share-Markt ist Teil des EU-regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard).

Der CEINEX D-Share-Markt bietet internationalen Anlegern die Möglichkeit, nach europäischen Regeln in chinesische Blue-Chip-Unternehmen zu investieren. Den hohen EU-Transparenzstandards folgend können internationale Investoren diese Aktien in der ihnen bekannten Marktinfrastruktur handeln und somit Ihre China-Investitionen diversifizieren. Gleichzeitig bietet der CEINEX D-Share-Markt chinesischen Unternehmen einen neue Möglichkeit zur Finanzierung ihrer internationalen Geschäftsstrategie sowie zur Steigerung ihrer Markenbekanntheit. Der CEINEX-Marktplatz dient als Brücke zwischen den Finanzmärkten zur Stärkung der Kooperation der Realwirtschaften Europas und Chinas.

Dr. CHEN Han, CO-CEO CEINEX, sagt: "Die Genehmigung der China Securities Regulatory Commission für eine Offshore-Notierung durch Qingdao Haier Co., Ltd. am CEINEX D-Share-Markt ist eine große Ermutigung für uns. CEINEX wird weiterhin eng mit dem Emittenten zusammenarbeiten, um die Emission von D-Shares vorzubereiten. In der Zwischenzeit werden wir aktiv zusammen mit der Gruppe Deutsche Börse die relevanten regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln, um die Marktinfrastruktur für einen reibungslosen Start und die Entwicklung des CEINEX D-Share-Marktes in Frankfurt bereitzustellen."

Über China Europe International Exchange AG (CEINEX)

CEINEX, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist ein von der Shanghai Stock Exchange, der Deutsche Börse AG und der China Financial Futures Exchange gegründetes Joint Venture, das internationalen Investoren als erste Plattform auf chinesische Renminbi (RMB) lautende und auf chinesischen Vermögenswerten basierende Produkte anbietet und eine einzigartige Brücke zwischen dem chinesischen und internationalen Kapitalmärkten bildet. CEINEX schafft internationalen Anlegern Zugang zu zuverlässigen Offshore RMB-Kapitalmarktprodukten und unterstützt die weitere Internationalisierung des Renminbi.

Mit der Verpflichtung von Vanessa Grüneklee wird Schroders den globalen Kundenservice weiter verbessern

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice.

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice. Vanessa Grüneklee wird in ihrer Rolle als Conducting Officer aus Luxemburg heraus innovative Service-Lösungen für Kunden weltweit entwickeln. Die neue Mitarbeiterin berichtet an Patrick Stampfli, Chief Executive Officer (CEO) bei Schroders in Luxemburg.

Vor ihrem Wechsel war Vanessa Grüneklee für AXA Investment Managers in Frankfurt tätig, zuletzt als Global Head of Client Operations and Distribution Support. Die Finanzexpertin verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Fondsbranche und bekleidete dabei Führungspositionen als Head of Cross Border Client Operations Management und Head of European Client Operations bei AXA Investment Managers.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Die Industrie verändert sich und neben Performance sind Themen wie reibungslose Administration, Datenlieferung und Kundenservice ganz entscheidende Kriterien für den Erfolg und die Kundenzufriedenheit. Hier investieren wir kontinuierlich, um uns auch auf diesem Gebiet deutlich vom Gesamtmarkt abzusetzen. Vanessa Grüneklee bringt hierfür herausragende Erfahrung mit und genießt einen exzellenten Ruf in der Fondsbranche.“

Patrick Stampfli, CEO bei Schroders in Luxemburg:

„Wir freuen uns sehr, Vanessa Grüneklee bei Schroders begrüßen zu dürfen. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im weltweiten Produktvertrieb wird sie unsere Expertise verstärken und uns helfen, unserem Anspruch gerecht zu werden, unsere Kunden hervorragend zu betreuen.”

Deutsche Investoren wünschen sich Online-Portfolio-Management

Welche Anforderungen sollten die Produkte und Services eines digitalen Vermögensverwalters erfüllen, damit sie von deutschen Investoren genutzt werden? Dieser Frage ging die Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“ nach. Dabei zeigt sich, dass ein umfassendes Online-Portfolio-Management, sowohl für vermögende Privatkunden als auch für institutionelle Investoren an erster Stelle steht.

79 Prozent der institutionellen Investoren und 63 Prozent der vermögenden Privatkunden geben das Online-Portfolio-Management (mit Portfolio-Übersichten, Portfolio-Analysen und einem Download-Center für Berichte) als wichtigstes Kriterium zur Nutzung einer digitalen Vermögensverwaltung an. Dabei werden wesentliche Anforderungen vermögender Privatkunden von institutionellen Investoren weitgehend geteilt. So auch die Online-Kundenberatung, die bei beiden Investorengruppen an zweiter Stelle steht. Bei den privaten Investoren bejahen 44 Prozent die Wichtigkeit von Live-Meetings oder Chats mit dem Kundenberater, bei den institutionellen Investoren sind es sogar 51 Prozent. Während für vermögende Privatkunden die Bereitstellung einer App an dritter Stelle steht (39 Prozent), ist bei Institutionellen Investoren der Zugang zu exklusiven Informationen – wie der Zugriff auf Finanzportale und Marktdaten – entscheidend. 53 Prozent bewerten diesen Service als wichtig bis sehr wichtig, während dies bei den privaten Investoren nur 18 Prozent tun. Geringe Priorität sollte die Entwicklung von Social Media-Angeboten haben: Lediglich 10 Prozent der vermögenden Privatkunden legen Wert auf Social Communities zum Austausch von Investmentansätzen und Erfahrungen.

„Die Studie gibt konkrete Hinweise bezüglich der Anforderungen an digitale Produkte und Services, um deren Akzeptanz sowie Nutzung zu erhöhen. Wir erachten es als wichtig, das Angebot entlang der Investorenbedürfnisse stets weiterzuentwickeln, um an den Wachstumschancen des digitalen Wandels zu partizipieren“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel. Die Ergebnisse der Donner & Reuschel Studie, die in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF) durchgeführt wurde, basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de 

First State Investments sammelt 2,1 Milliarden Euro für seinen zweiten europäischen Infrastruktur-Fonds ein

Der von First State Investments verwaltete European Diversified Infrastructure Fund II („EDIF II” oder „der Fonds”) hat erfolgreich die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das aufgenommene Kapital stammt sowohl aus neuen als auch aus der Verlängerung bestehender Engagements führender, global agierender institutioneller Investoren.

Bereits im März 2017 hatte der Fonds 700 Millionen Euro eingesammelt. Für die zweite Finanzierungsrunde wurde eine Summe von 900 Millionen Euro angestrebt. Dieses Ziel konnte bereits innerhalb weniger Wochen Ende 2017 erreicht werden. Mit Zustimmung der Investoren ist die Aufnahmegrenze angehoben worden. Die zweite Finanzierungsrunde ist am 30. Mai 2018 mit einer Aufnahme von insgesamt 1,4 Milliarden Euro abgeschlossen worden, womit der EDIF II derzeit bei einem Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Euro liegt.

Mit dem EDIF II wird dieselbe Investmentstrategie wie bei seinem Vorgänger EDIF I verfolgt: Der Aufbau eines Core/Core+-Infrastruktur-Portfolios mit Fokus auf Vermögenswerte aus den Bereichen Energie, Versorgung und Transportwesen in Europa. Der Serienansatz für die Kapitalaufnahme (Fundraising) über mehrere Finanzierungsrunden ermöglicht ein schnelles Engagement des Investorenkapitals. Der Fonds strebt derzeit einen Kapitalzuwachs über drei Finanzierungsrunden an, bis zu einer Obergrenze von 2,5 Milliarden Euro.

Zu diesem Zeitpunkt hat der EDIF II bereits drei Transaktionen abgeschlossen. Das vierte sowie fünfte Investment sind bereits unterzeichnet. Die Closings werden voraussichtlich Ende Juni 2018 erwartet. Nach Abschluss der Transaktionen sind 100 Prozent des Anlagevolumens aus der ersten Finanzierungsrunde investiert – und das in weniger als 15 Monaten. Direkt im Anschluss soll das Kapital der zweiten Runde eingesetzt werden.

Niall Mills, Partner Infrastructure Investments bei First State, sagt: „Wir schätzen es sehr, dass sowohl neue als auch bestehende Investoren in unseren Investmentansatz vertrauen. Obwohl wir mit dem raschen Einsatz des Kapitals sehr zufrieden sind, behalten wir unsere Preissetzungsdisziplin stets im Blick und verfolgen konsequent unsere zugrundeliegende Investmentstrategie. Wir freuen uns bereits auf weitere Erfolge in den kommenden Monaten.“

Marcus Ayre, Partner Infrastructure bei First State Investments, sagt: „Wir freuen uns, dass der Fonds seit dem Abschluss der ersten Finanzierungsrunde im März 2017 in fünf hochkarätige europäische Midmarket-Infrastrukturunternehmen investiert hat oder sich im Rahmen seiner Strategie dazu verpflichtet hat, in diese zu investieren. Mit dem Erfolg der zweiten Finanzierungsrunde sehen wir weiterhin eine gut gefüllte Pipeline an attraktiven Anlagemöglichkeiten für den Fonds – sowohl als Folgeinvestitionen, mit denen wir unsere bestehenden Portfoliounternehmen ausbauen können, als auch hochwertige neue Assets."

Über EDIF II

Der Fonds ist eine Luxemburger Société en Commandite Spéciale „SCSp“. Der Fonds wurde im Jahr 2016 für Investitionen in nicht börsennotierte Infrastrukturinvestments gegründet. Der Investmentfokus liegt auf reifen, Einnahmen generierenden Infrastrukturvermögenswerten mit Sitz in Europa. Der Fonds richtet sich an institutionelle Anleger und ist geschlossen mit einem sequenziellen Charakter, so dass sich die Finanzierungsrunden („Serien“) und der Einsatz des Kapitals einander abwechseln.

Über First State Investments

First State Investments ist das internationale Geschäft von Colonial First State Global Asset Management (‚CFSGAM’), der spezialisierten Vermögensverwaltungssparte der Commonwealth Bank of Australia. CFSGAM ist einer der größten in Australien angesiedelten Anlagemanager mit Büros in Sydney, Melbourne, London, Edinburgh, Frankfurt, Paris, New York, Louisville, Hongkong, Tokyo und Singapur.

Schroders stärkt Multi-Asset-Fondsmanagement mit Ingmar Przewlocka

Ingmar Przewlocka wird den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Schroders beabsichtigt, sein Multi-Asset-Solutions-Geschäft durch die Neueinstellung von Ingmar Przewlocka auszubauen, der vom Frankfurter Büro aus für das Unternehmen arbeiten wird. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden wird Przewlocka Multi-Asset-Portfolios verwalten und sowohl im Bereich institutioneller Kunden als auch im Publikumsfondsgeschäft von Schroders eine zugehörige Beratung leisten. Dabei wird der Portfoliomanager den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Ingmar Przewlocka tritt seine neu geschaffene Position mit sofortiger Wirkung an. Er ist auf Multi-Asset-Investments spezialisiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kapitalanlage. In der Vergangenheit wurde er mit einem AAA-Rating von Citywire ausgezeichnet. Berichten wird er an Ugo Montrucchio, Head of Multi-Asset Investments Europe bei Schroders.

Vor seinem Wechsel zu Schroders war Przewlocka Gründungsmitglied und Chief Investment Officer von SKALIS Asset Management, einer spezialisierten Boutique für Multi-Asset-Investments mit Sitz in München. Weitere Erfahrungen im Management von Multi-Asset-Fonds sammelte er bei MEAG Munich Ergo Asset Management, für die er großvolumige Multi-Asset- und Anleiheportfolios verwaltete.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Mit Ingmar Przewlocka gewinnen wir einen erfahrenen Spezialisten mit einer herausragenden Kompetenz bei Multi-Asset-Investments, der mit den Anforderungen und Ansprüchen deutscher Anleger bestens vertraut ist. Für unsere Kunden ist dieses Anlagesegment sehr wichtig, daher besitzt die Neueinstellung für uns einen hohen Stellenwert.

Zukünftig wird er für Schroders nach Lizenzerteilung für Portfoliomanagement in Deutschland das Multi-Asset-Management am Standort Frankfurt aufbauen. Dies ist ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung unserer deutschen Niederlassung.“

Johanna Kyrklund, Global Head of Multi-Asset Investments bei Schroders:

„Ingmar Przewlocka besitzt umfangreiche Erfahrung im Management von Multi-Asset-Fonds für europäische Kunden. Mit seiner Einstellung treibt Schroders seine Strategie weiter voran, die auf eine globale Plattform in Verbindung mit genauen Kenntnissen lokaler Gegebenheiten setzt. Damit stellen wir sicher, dass wir die besten Ideen für Multi-Asset-Investments nutzen, die zudem auf die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort zugeschnitten sind.

Diese Neueinstellung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Schroders durch kompetente und erfahrene Führungskräfte seine Multi-Asset-Kapazitäten verstärkt. Wir freuen uns sehr, Ingmar Przewlocka in unserem Team begrüßen zu dürfen.”

Die Schaffung von Przewlockas Position ist ein weiterer Schritt in der Erweiterung von Schroders globalem Multi-Asset-Team. Bereits im vergangenen Jahr gab Schroders bekannt, dass Chris Paine, der ehemals als Multi-Asset Director of Research für Henderson Global Investors tätig war, Schroders Multi-Asset Solutions-Team verstärkt hat. Dieses verwaltet ein Gesamtvermögen von 641 Milliarden Pfund Sterling.


1) Stand: 30. Dezember 2017.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG erzielte Ergebnis nach Steuern in Höhe von 26 Mio. Euro

Hauck & Aufhäuser verbuchte für das Geschäftsjahr 2017 den erfolgreichsten Jahresabschluss seit der Finanzkrise und erreichte ein Ergebnis nach Steuern von 26,0 Mio. Euro (Vorjahr: –8,0 Mio. Euro). Die durchschnittlichen Assets under Management betrugen 75,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 56,5 Mrd. Euro) und stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an – ebenso wie die Bilanzsumme, die sich zum 31.12.2017 auf 5,1 Mrd. Euro beläuft (Vorjahr: 3,0 Mrd. Euro). Die Mitarbeiteranzahl zum Bilanzstichtag stieg im Vergleich zum Vorjahr (578 Heads) auf 726 Köpfe an, hauptsächlich aufgrund der erfolgreichen Übernahme der Luxemburger Sal. Oppenheim-Gesellschaften.

Ein entscheidender Anteil dieser positiven Entwicklungen ist auf die sukzessive Implementierung der "H&A Strategy 2020" zurückzuführen, die mit einem umfangreichen Transformationsprozess des Bankhauses einhergeht. Der Fokus liegt dabei auf den Handlungsschwerpunkten organisches und anorganisches Wachstum, Digitalisierung und Effizienzsteigerung durch Automatisierung. „Alle Säulen dieser Strategie sind darauf ausgerichtet, eine der führenden Banken für Vermögen im deutschsprachigen Raum zu werden, die Cost-Income-Ratio weiter zu verbessern und die individuellen Anforderungen unserer Kunden zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu erfüllen“, erläutert Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser.

Mit der Stärkung des Standorts Luxemburg sowie der Zusammenarbeit mit Fosun International Ltd. baut Hauck & Aufhäuser zudem seine internationale Präsenz über den deutschsprachigen Raum hinaus aus. Während die Investitionen der Privatbank in den vergangenen Jahren stark von regulatorischen Verpflichtungen wie MiFID II oder der Investmentsteuerreform geprägt waren, steht künftig das Thema Digitalisierung verstärkt im Fokus. Aktuell werden alle Privatkunden auf die 2018 fertiggestellte Online-Banking-Plattform migriert. Noch im Jahr 2018 wird ein digitales Vermögensverwaltungsangebot für Kunden an den Start gehen.

Den vollständigen Jahresbericht finden Sie unter https://www.hauck-aufhaeuser.com/newsroom/2018/06/jahresbericht-2017

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinfüh- rungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Markus Zeiß als der beste Fondsmanager Deutschlands im Bereich Dividendenaktien ausgezeichnet

Markus Zeiß von der LBBW Asset Management wurde mit dem „Best Fund Manager Award“ von Citywire in der Kategorie Dividendenaktien Europa ausgezeichnet. Dieser Award wird an Fondsmanager verliehen, die die höchste risiko-adjustierte Wertentwicklung in einem bestimmten Sektor über die vergangenen drei Jahre in Deutschland erzielt haben. Sie basieren auf den individuellen Track-Records aller Fonds, die sie in dem Sektor über diesen Zeitraum verwalten. Um sich zu qualifizieren, müssen die Manager einen Fonds verwalten, der in Deutschland zum Verkauf zugelassen ist.

Markus Zeiß, der bei der LBBW Asset Management den Bereich Equity leitet sowie die beiden Fonds LBBW Dividenden Strategie Euroland und LBBW Zyklus Strategie verantwortlich managt, bekam diese Auszeichnung jetzt bei den Citywire Deutschland Awards 2018 verliehen. Zum dritten Mal in der Geschichte von Citywire Deutschland hat der Finanz-Verlag die Fondsmanager nicht nur mit Ratings ausgezeichnet, sondern einzelne Fondsmanager auch mit Awards für ihre herausragende Leistung geehrt.

„Die Auszeichnung bestärkt uns darin, unserer Philosophie treu zu bleiben und weiterhin unseren besonderen Investmentansatz zu verfolgen. Wir werden alles dafür tun, dass die Fonds der LBBW Asset Management auch künftig zur Spitzengruppe gehören“, sagt Nicolas Themistocli, Geschäftsführer der LBBW Asset Management. „Mit unserer langjährigen Erfahrung und mit höchster Sorgfalt erarbeiten wir zukunftsorientierte Fondslösungen, die geprägt sind von den Zielen: Nachhaltiger Erfolg und Kundenzufriedenheit“, so Themistocli.

Markus Zeiß belegte mit dem LBBW Dividenden Strategie Euroland im Bereich der Dividendenaktien Europa den ersten Platz bei den Citywire Awards. Der Fonds hat in den vergangenen drei Jahren eine Performance von 15,84 Prozent (R-Tranche) beziehungsweise 18,32 Prozent (I-Tranche) erzielt (Stand: 30. April 2018). Er ist damit der Beste seiner Vergleichsgruppe. Citywire hat sich darauf spezialisiert, die besten aktiven Fondsmanager zu finden und zu analysieren.

Die europäischen Aktienfonds der LBBW Asset Management wurden in den vergangenen Monaten bereits mehrfach für ihre erfolgreiche Arbeit ausgezeichnet. Bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards erhielten sie insgesamt sechs Auszeichnungen: Der LBBW Zyklus Strategie R wurde dabei als bester Fonds in der Kategorie Equity Europe Income für den Zeitraum von drei Jahren ausgezeichnet, und zwar für Deutschland und Österreich. Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R erzielte insgesamt vier Mal eine Spitzenposition: Er erreichte für die Schweiz und Europa jeweils den ersten Platz in der Kategorie Equity Europe Income für den Zeitraum von drei Jahren und in der Kategorie Equity Europe Equity Income auf Sicht von fünf Jahren.

Zudem erhielt Markus Zeiß jetzt von Citywire das begehrte AA-Rating als Fondsmanager des LBBW Dividenden Strategie Euroland, des LBBW Zyklus Strategie I und des LBBW Exportstrategie Deutschland.

Physical Swiss Gold ETC ist nach einer 12-monatigen Haltedauer von der Quellensteuer befreit

ETF Securities, ein innovativer Anbieter von fachspezifischen Exchange-Traded Funds und in Europa nun auch Teil von WisdomTree, gibt bekannt: ETFS Physical Swiss Gold Exchange Traded Commodity (GZUR, WKN: A1DCTL) ist nach einer 12-monatigen Haltedauer ab sofort von der Quellensteuer befreit (nur für in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Investoren).

Durch die Änderung genießen die Investoren Steuerfreiheit, die den Fonds am oder nach dem 28.12.2017 erworben haben. Sie zahlen demnach keine Kapitalertragssteuer, wenn der Fonds ab diesem Datum 12 Monate lang gehalten wurde. Das Produkt profitiert bereits davon, dass es in der Schweiz mit Gold hinterlegt ist und auf Wunsch ab 1 Gramm über Heraeus PreciousMetals ("Heraeus") in Deutschland geliefert wird.

Dieses Produkt wird zu 0,25 % angeboten, inkl. Verwaltungsgebühren, Lagergebühren und Versicherungskosten.

Frank Spiteri, Head of European Distribution bei WisdomTree, kommentiert: „Zwischen Anfang 2018 und Ende April 2018 konnten wir bei ETF Securities einen Kapitalzufluss von mehr als 79 Millionen USD in die Physical Swiss Gold ETC beobachten. Gold wird typischerweise als sicherer Hafen bezeichnet, da Investoren es tendenziell zur Absicherung gegen Ereignisrisiken kaufen. Angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheit ist das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen. Wir stellen die Steuereffizienz dieses Produktes sicher und schaffen so mehr Chancen für Investoren, ein Engagement in dieser Anlageklasse auf effiziente Weise nutzen zu können.“

Nachhaltigkeit muss sich auszahlen

65 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland berücksichtigen bereits Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage. Dabei stehen für sie ökonomische Aspekte im Vordergrund. Gleichzeitig spielt für die Investoren die Messung der Nachhaltigkeitswirkung ihrer Geldanlagen eine wichtige Rolle. Dies geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart hervor, für die 203 Großanleger in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt sechs Billionen Euro befragt wurden.

Von den Befragten gaben 65 Prozent an, Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Im Jahr 2013 betrug ihr Anteil noch 48 Prozent. Für 35 Prozent aller Befragten spielen ESG-Kriterien zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings keine Rolle. Aus der Studie geht eine Zweiteilung des institutionellen Marktes hervor: Nach wie vor gibt es skeptische Anleger, die Nachteile beim Erreichen ihrer Anlageziele befürchten. Demgegenüber stehen Anleger, die in der Praxis überwiegend positive Erfahrungen mit Nachhaltigkeit gesammelt haben. So nutzen 91 Prozent der befragten Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie 88 Prozent der Gruppe aus kirchlichen Anlegern und Stiftungen nachhaltige Investmentstrategien auffallend stark. Deutlich geringer ist der Anteil nachhaltiger Investoren bei Altersvorsorgeeinrichtungen (59 Prozent), Großunternehmen (43 Prozent) und Kreditinstituten (39 Prozent).

Für drei Viertel der Befragten stehen dabei ökonomische Kriterien im Vordergrund, ein Anstieg um 11 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Als weit weniger wichtig werden dagegen soziale und ethische Kriterien (je 64 Prozent) sowie Governance-Kriterien (63 Prozent) erachtet. Ökologischen Kriterien bilden gar das Schlusslicht (58 Prozent). „Investoren betrachten Nachhaltigkeit verstärkt aus ökonomischer Perspektive. Befürworter und Gegner scheinen sich einig zu sein, dass sich nachhaltige Kapitalanlagen finanziell rechnen müssen“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden.

Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage weiter angestiegen

Der auf Grundlage der Investorenbefragung durch Professor Schäfer ermittelte Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 auf 22,9 Punkte und setzte damit seine moderate Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre fort. Der Index misst die Einstellung deutscher Großanleger zum Thema Nachhaltigkeit auf einer Skala von -100 bis +100. „Der Stimmungsindex zeigt eine langsam wachsende Akzeptanz nachhaltiger Kapitalanlagen bei Investoren. Es gibt nach wie vor noch viel Luft nach oben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schöpft der deutsche Markt sein Potenzial weiterhin längst nicht aus. Die Zahl der Skeptiker schrumpft in Deutschland nur langsam“, stellt Schäfer fest.

Uneinig sind sich Befürworter und Skeptiker vor allem in Bezug auf Rendite und Risiko nachhaltiger Kapitalanlagen. So befürchten institutionelle Anleger, die keine Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, Nachteile bei der Rendite und im Risikomanagement. Von gegenteiligen Erfahrungen berichten dagegen Investoren, die Gelder sowohl konventionell als auch nachhaltig angelegt haben: 70 Prozent von ihnen geben an, dass sich das nachhaltige Portfolio im Vergleich zum konventionellen Portfolio unter Rendite- und Risikoaspekten ähnlich oder sogar deutlich besser entwickelt hat. Der Anteil der Befragten, die nicht über entsprechende Informationen verfügten, betrug 24 Prozent.

„Hier scheint noch Aufklärung nötig. Denn inzwischen hat sich bestätigt, dass nachhaltige Investmentstrategien traditionellen Ansätzen ebenbürtig sind. Immer mehr spricht sich auch herum, dass die Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien im Risikomanagement Vorteile bringen kann“, unterstreicht Schindler. Informationsdefizite beim Thema Nachhaltigkeit kommen im Rahmen der Studie ebenfalls dadurch zum Ausdruck, dass 54 Prozent der Befragten den Beratungsbedarf im Markt als hoch bzw. sehr hoch einschätzen.

Hohe Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments

Bei den Investoren, die auf Nachhaltigkeit setzen, ist nahezu die Hälfte ihrer Assets (49 Prozent) unter Berücksichtigung entsprechender Kriterien angelegt. Besonders hoch fällt die Nachhaltigkeitsquote mit 80 Prozent bei kirchlichen Anlegern und Stiftungen aus. Es folgen Altersversorger bzw. Pensionskassen mit einem Anteil von 57 Prozent, Versicherungen mit 49 Prozent, Kreditinstitute mit 41 Prozent und Großunternehmen mit 40 Prozent. Mit 56 Prozent ist mehr als die Hälfte dieser Investoren mit der Berücksichtigung von ESG-Kriterien im Anlageprozess sehr zufrieden oder außerordentlich zufrieden. Das ist eine Steigerung um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Einen Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage können sich 85 Prozent nicht mehr vorstellen (Vorjahr 77 Prozent).

Investoren verlangen Nachweis der Nachhaltigkeitswirkung

Erstmals wurde in der Befragung ermittelt, dass für die Investoren ein Nachweis der Wirkung nachhaltiger Geldanlagen eine wichtige Rolle spielt. So gaben 78 Prozent der Befragten an, dass sie sich eher nachhaltigen Kapitalanlagen zuwenden würden, wenn deren ökologische, soziale oder ethische Wirkungen gemessen würden. „Die ESG-Qualität von Portfolios und der CO2-Fußabruck lassen sich bereits heute messen“, sagt Schindler.

Doch besteht zwischen dem Bedürfnis der Anleger nach Wirkungsmessung und der Anlagepraxis offenbar eine deutliche Diskrepanz, wie sich am Beispiel der Klimawirkung zeigt: Gerade einmal 28 Prozent der Befragten gaben an, über die Klimawirkung ihres Portfolios Bescheid zu wissen. Erheblichen Informationsbedarf gibt es auch in Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). So verfügt knapp die Hälfte der Investoren (47 Prozent) bislang nach eigenen Angaben über keine oder nur sehr geringe Kenntnisse der Sustainable Development Goals.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Marek Siwicki zum Leiter Consultant Relations

Seit dem 8. Mai 2018 ist Marek Siwicki als Leiter des Bereichs Consultant Relations bei Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) tätig. In dieser Funktion ist er dafür verantwortlich, die Positionierung von Lombard Odier IM bei Consultants zu stärken, die globale Präsenz zu erhöhen und die Produktentwicklung für den institutionellen Markt zu unterstützen. Marek Siwicki arbeitet von London aus und berichtet an Jonathan Clenshaw, Leiter Institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier IM.

Marek Siwicki verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung am Markt für institutionelle Pensionsfonds. Er kommt von Western Asset Management, wo er zuletzt als Leiter des Institutionellen Vertriebs für Großbritannien tätig war. Davor war er bei Man Investments in den Bereichen Beraterbeziehungen und institutioneller Direktvertrieb, bei Gartmore Investment Management, wo er den Bereich Consultant Relations verantwortete, sowie als Senior Investment Consultant bei Aon Consulting.

Jonathan Clenshaw, Leiter Institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier IM, zur Ernennung von Marek Siwicki: „Wir freuen uns, Marek Siwicki an Bord begrüßen zu dürfen. Institutionelle Kunden sehen sich in der heutigen Investmentlandschaft einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Unsere Aufgabe besteht darin, ihnen durch innovative und maßgeschneiderte Anlagelösungen dabei zu helfen, ihr Vermögen langfristig zu mehren und zu schützen. Wir freuen uns darauf, in engerer Partnerschaft mit der Community der Berater zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass unser Angebot wirklich das liefert, was unsere Kunden brauchen. Herr Siwicki verfügt über viel Erfahrung beim Aufbau solcher Partnerschaften mit dieser für uns bedeutenden Zielgruppe.“

Bei seinem Antritt in unserem Unternehmen sagte Marek Siwicki: „Bei meiner Einführung in die Firma fiel mir besonders die Qualität der zugrundeliegenden Anlagestrategien bei Lombard Odier IM auf. Die Tatsache, dass die eigene Pensionskasse, der Lombard Odier Pension Scheme, in eine breite Palette an hauseigenen Strategien investiert, zeugt von der Integrität des Unternehmens gegenüber seiner eigenen Investmentstrategien.“

Über Lombard Odier Investment Managers

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedender Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren.
Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2017).
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

WisdomTree legt den weltweit ersten ETF für Coco-Anleihen auf

Weltweit erster ETF für den AT1-Contingent-Convertible-Anleihenmarkt, der in Europa einen Wert von über 170 Milliarden USD1 umfasst AT1-Coco-Anleihen bieten Investoren im Verhältnis zu anderen Segmenten des Anleihenmarkts attraktive Renditen

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Markteinführung des WisdomTree AT1 CoCo Bond UCITS ETF („Fonds“) an der Deutschen Börse Xetra bekannt.

Es handelt sich hierbei um den weltweit ersten ETF, über den Investoren Zugang zum Markt der Additional Tier 1 (AT1) Contingent Convertible (CoCo)-Anleihen erhalten. In Europa umfasst dieser einen Wert von über 170 Milliarden USD. Der Fonds bietet professionellen Investoren die Möglichkeit, potenziell höhere Renditen zu erzielen als bei einem Investment in vorrangige Bankschuldverschreibungen. Außerdem hilft der Fonds zur Portfoliodiversifizierung bzw. auch zur Abmilderung des Risikos bei steigenden Zinsen durch bestehende Fixed-Income-Instrumente.

Coco-Anleihen sind eine Form von hybriden Verbindlichkeiten, die in Eigenkapital umgewandelt werden bzw. deren Kapital abgeschrieben wird. So sollen die Kapitalverluste des Emittenten bei Eintritt bestimmter Wandlungsauslöser absorbiert werden, etwa wenn der Emittent eine vorab festgelegte Liquiditätsquote unterschreitet. Der Fonds bildet den IHS Markit iBoxx Contingent Convertible Liquid Developed Europe AT1 Index nach, der in Coco-Anleihen investiert, die von Finanzinstituten aus wirtschaftlich starken europäischen Ländern emittiert werden.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, den weltweit ersten ETF einzuführen, der Zugang zum Coco-Anleihenmarkt bietet. Dabei handelt es sich um eine wichtige Neuerung für Investoren auf der ganzen Welt. Zum ersten Mal bietet sich ihnen hiermit die Möglichkeit für ein diversifiziertes Engagement im Rahmen einer UCITS-Struktur im AT1-Coco-Anleihenmarkt, und das einfach und effizient durch Trading eines ETFs.“

„Wir sind der Ansicht, dass diese neue Lösung einem dringenden Bedarf unter Investoren nachkommt, und dass der neue Fonds bei professionellen Investoren Anklang finden wird. Der AT1-Coco-Anleihenmarkt in den finanzstarken Ländern Europas bietet attraktive Renditen (aktuell 5,1 %2) und könnte zudem potenziell als Diversifizierungsmöglichkeit für Anleihenportfolios in einem Umfeld steigender Zinsen dienen. Wir schätzen das aktuelle Marktumfeld für die Bewertung von AT1-Coco-Anleihen als gut ein, besonders wenn man die heutigen Renditen von AT1-Coco-Anleihen im Verhältnis zu anderen Segmenten des Anleihenmarkts, den verstärkten Eigenkapitalpositionen für europäische Banken, möglicherweise steigenden Zinsen und der weiteren Stärkung der Bilanzen von Banken durch Basel IV betrachtet“, fügt Aviav hinzu.

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Für Fixed-Income-Investoren, die auf der Suche nach renditestärkeren Produkten sind, könnte eine Allokation in AT1-Coco-Anleihen interessant sein. Wir sind davon überzeugt, dass dieser ETF für Investoren ein nützlicher Neuzugang in ihren gewinnbringenden Instrumenten sein wird, da er den Zugang zu dieser Anlageklasse auf diversifizierte Weise erlaubt. Investoren können zudem die Größe ihres Investments wählen – sowohl kleinere Trades als auch Allokationen in institutioneller Größenordnung sind möglich.“

„Der europäische Finanzsektor dürfte von dem aktuellen Umfeld steigender Zinsen profitieren, da die Gewinne von Banken davon gegebenenfalls begünstigt werden. Das Hauptaugenmerk liegt bei AT1-Coco-Anleihen auf der fundamentalen Stärke der Banken, die diese Wertpapiere emittieren – alles, was sich positiv auf diese Institutionen auswirkt, hat das Potenzial, auch diese Anlageklasse positiv zu beeinflussen. Im Zeitraum, für den historische Daten verfügbar sind, hat ein Investment in AT1-Coco-Anleihen um 4,3 % besser abgeschnitten als europäische Bankanleihen und um 6,4 % besser als europäische Bankaktien3. Kommt es in diesem Sektor weiterhin zu positiven Signalen – so etwa die Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem Stresstest der Bank of England im Dezember 2017 – kann es gut sein, dass sich auch diese Anlageklasse weiterhin durch eine starke Performance auszeichnet“, so Gannatti.

AT1-Coco-Anleihen: Eine AT1-Coco-Anleihe verfügt über mehrere Merkmale, die Anleihen ähnlich sind, und andere, die Aktien ähnlich sind. Ähnlich wie bei Anleihen wird für AT1-Coco-Anleihen ein Kupon gezahlt. Für den Wert dieses Kupons gibt es, ähnlich wie bei Aktiendividenden, einen Ermessensspielraum.

Wandlungsauslöser und Verlustabsorptionsmechanismus: Bei Überschreiten der Schwelle eines Wandlungsauslösers, wird ein Verlustabsorptionsmechanismus aktiviert. Es gibt zwei Arten von Wandlungsauslösern: mechanische (eine bestimmte Kapitalschwelle) oder nach Ermessen (aufgrund einer Regulierungsentscheidung). Ebenso gibt es zwei Arten von Verlustabsorptionsmechanismen: Wandlung in Eigenkapital oder Abschreibung des Kapitals. Käme es zur Wandlung einer AT1-Anleihe, würde sie wie eine Aktie bei Kursverlusten gehandelt werden.

Variabler Zinssatz am Ende: Obwohl AT1-Anleihen unbefristet sind, sind sie nach fünf Jahren kündbar. Die Kuponstruktur von AT1-Anleihen umfasst zunächst einen festen Zinssatz, der sich später in einen variablen Zinssatz ändert. Nach dem ersten Kündigungsdatum werden AT1-Kupons variabel und passen sich nach oben an, sollten die Zinsen steigen. Der variable Zinssatz am Ende begrenzt praktisch die Zinssensitivität der Anlageklasse.

iBoxx-Indexregeln: Investiert wird ausschließlich in AT1-Anleihen aus europäischen finanzstarken Märkten, die auf USD, EUR und GBP lauten. Es wird ein Liquiditäts-Screening durchgeführt und die maximale Gewichtung pro Emittent liegt bei 7,5 %.


1) Quellen: iBoxx und Bloomberg, Stand der Daten: 28. Feb. 2018.
2) Quellen: IHS Markit und WisdomTree. Angabe entspricht dem Yield-to-worst für den Index vom 27. Apr. 2018
3) Quelle: Bloomberg, Zeitraum vom 31. Dez. 2013 bis zum 31. Dez. 2018. Der ICE BAML Euro Banking Index wird für die Rendite der europäischen Bankanleihen herangezogen. Der STOXX Europe 600 Banks Index wird für die Rendite der europäischen Bankaktien herangezogen. Renditen in US-Dollar.

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. Mai 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 63,0 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.