Stabiles Ergebnis im ersten Halbjahr und Bewilligung der UCITS-Lizenz

BlueOrchard Finance AG («BlueOrchard»), ein führender Schweizer Impact Investment Manager, meldet für das erste Halbjahr ein stabiles Ergebnis und baut die Position als weltweit größter Asset Manager im Bereich Mikrofinanz aus.

Das Wachstum von BlueOrchard zieht sich über alle Strategien und Produkte hinweg, aufbauend auf einer starken Investitionspipeline sowie einer Erweiterung der Investorenbasis mit neuen Investoren aus den USA, Schweden und Japan. Alle Strategien und Produkte von BlueOrchard adressieren die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals).

Zusätzlich zur bestehenden AIFM-Lizenz hat BlueOrchards luxemburgische Niederlassung von der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF die Erlaubnis erhalten, als UCITS-Manager zu fungieren. Die UCITS-Lizenz ermöglicht BlueOrchard, das Angebot an Anlagemöglichkeiten weiter auszubauen. Mit der Einführung eines UCITS-Fonds reagiert BlueOrchard auf eine steigende Nachfrage von Investoren nach liquiden Mikrofinanzstrategien.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard:

„Mit der UCITS-Lizenz können wir nun auch entsprechende Fonds einführen und damit auf die steigende Nachfrage nach UCITS-konformen Impact Investing-Anlagelösungen reagieren. Wir werden die soziale und ökologische Performance der Investitionen mittels einer modifizierten Version unseres branchenweit anerkannten Tools SPIRIT zur Bewertung der sozialen Rendite analysieren.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard:

„Im ersten Halbjahr 2018 hat BlueOrchard ein solides Ergebnis geliefert. Wir haben unsere Investorenbasis wesentlich erweitert und konnten renommierte Investoren aus den USA, Schweden und Japan begrüssen. Seit Juni 2018 reagieren wir mit unserer neuen Niederlassung in Singapur auf ansteigendes Interesse nach unseren Dienstleistungen im asiatisch-pazifischen Raum. Dieser Schritt ist ein integraler Bestandteil der Bemühungen, unsere Beziehungen zu Stakeholdern in der Region weiter zu stärken.“

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Anne Richards wird CEO bei Fidelity International

Fidelity International hat heute die Ernennung von Anne Richards zum Chief Executive Officer (CEO) bekannt gegeben. Richards, derzeit CEO von M&G Investments, wird im Dezember bei Fidelity International einsteigen und an Abigail P. Johnson, Chairman von Fidelity International, berichten.

Abigail P. Johnson kommentiert: "Anne Richards wird die Verantwortung für Fidelity International zu einem wichtigen Zeitpunkt in unserer fast 50-jährigen Unternehmensgeschichte übernehmen. Wir wollen unsere Kundenbeziehungen erweitern und vertiefen, noch ambitionierter in der Innovation von Produkten und Investmentlösungen voranschreiten sowie unsere Investmentplattform als auch das Altersvorsorgegeschäft weiterentwickeln. Ich bin absolut überzeugt von ihren Fähigkeiten, das Unternehmen in dieser spannenden Phase der zukünftigen Entwicklung und des Wachstums zu führen. "

Anne Richards hat 26 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche, darunter über zwei Jahrzehnte als Analystin, Portfoliomanagerin und Chefanlagestrategin (CIO). Ihr beruflicher Werdegang erstreckt sich über etliche internationale Blue-Chip-Unternehmen in der Finanzdienstleistungsbranche. Sie ist Vorsitzende des britischen „Financial Conduct Authority Practicioner Panel“ und Mitglied des „2020 Women in Boards“ der US-amerikanischen Vereinigung „Board of Leaders“, das sich für die Erhöhung des Frauenanteils in Unternehmensvorständen einsetzt.

"Dies ist eine spannende Gelegenheit, die Führung eines internationalen Unternehmens zu übernehmen, wenn es in die nächste Wachstumsphase geht. Fidelity ist eine starke globale Marke. Das Haus hat das Potenzial, den Markt anzuführen. Denn die Menschen erkennen die Notwendigkeit, sich immer stärker um ihre finanzielle Sicherheit zu kümmern“, sagt Richards.

In Q2 2018 waren bei den Anlegern insbesondere die Themen „frei von Rüstung“, „frei von Gentechnik“ und „frei von Atomenergie“ gefragt

Dass nachhaltige Anlagen eines der Top-Themen bei Investmentfonds sind und sich auf einem langfristigen Wachstumspfad befinden, bestätigt sich auch im zweiten Quartal 2018. „Ungeachtet der Herausforderungen an den Märkten und der zahlreichen Krisenherde in der Welt, die für Unsicherheit bei den Anlegern sorgen, war das Interesse an nachhaltig investierenden Fonds im zweiten Quartal dieses Jahres groß“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Während die Handelsaktivität bei nachhaltigen Fonds nach einem sehr handelsintensiven Jahresstart bis Ende April abgesunken ist, hat diese im Mai und Juni wieder deutlich angezogen. Über das gesamte zweite Quartal hinweg lag diese dabei ungefähr auf dem durchschnittlichen Niveau des Vorjahres. Die Entwicklung der Mittelzuflüsse unterlag dagegen nicht dem bei der Handelsaktivität beobachteten Trend. So war die Nachfrage nach nachhaltig investierenden Fonds im ersten Quartal auf Vorjahresniveau, hat jedoch im Zweiten deutlich zugenommen. Über das gesamte zweite Quartal hinweg lag der Fund-Flow Faktor bei 1,09. Das heißt die Kunden haben um 9 Prozentpunkte mehr Geld in nachhaltig anlegende Fonds investiert als aus solchen abgezogen.

Grafik 1: Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, Quelle: Eigene Erhebungen der ebase​

 

„Das große Interesse an nachhaltig investierenden Fonds freut uns sehr, da wir bereits sehr früh auf dieses Thema gesetzt haben. Wir gehen davon aus, dass das Thema zukünftig, unter anderem regulatorisch bedingt, weiter an Bedeutung gewinnen wird“, ergänzt Geyer.

Bei den ebase-Kunden war im zweiten Quartal das Interesse insbesondere an solchen Fonds groß, die den Nachhaltigkeitskriterien „frei von Rüstung“, „frei von Gentechnik“ und „frei von Atomenergie“ gerecht werden. Weniger gefragt war dagegen das Thema erneuerbare Energien. 

Grafik 2: Handelsaktivität im zweiten Quartal 2018 von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

 

Regional waren insbesondere Fonds, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen und in Euroland  (Fundflow-Faktor: 1,62) bzw. den USA (Fundflow-Faktor: 1,58) investieren, gefragt. Entsprechende Fonds, die in Emerging Markets investieren, wurden dagegen überwiegend verkauft (Fundflow-Faktor: 0,68).

Um bestmöglich beim Thema nachhaltige Geldanlage zu unterstützen, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise „frei von Tierversuchen“ oder „frei von Atomenergie“, zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung.

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit wird regelmäßig veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters Mountain-View Data GmbH, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist. 

Das Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region wiederum werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt. 

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CORESTATE legt europäisches Value-Add-Investment-Programm auf

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, startet ein neues Investment Programm für Club-Deal-Kunden, welches in Value-Add-Objekte im Bereich Retail, Büro und Wohnen in mittelgroßen europäischen Städten investiert.

Das breit gefächerte Multi-Club-Deal Investment-Programm richtet sich sowohl an Privatanleger undFamily Offices als auch an institutionelle Investoren. CORESTATE verfolgt hier einen aktiven Asset-Management-Ansatz mit einer “Manage to Core”-Strategie und investiert in nicht optimal gemanagte Objekte mit Wertschöpfungspotenzial durch Vermietung, Modernisierung oder Repositionierung. Der Fokus liegt auf dem deutschen Markt, aber auch einzelne Objekte in Spanien, den Niederlanden, Polen und Großbritannien können als Beimischung realisiert werden. Der Investitionshorizont liegt bei fünf Jahren, die IRR-Zielgröße beträgt 16 Prozent. Das Programm mit einem Zielvolumen von 100 bis 150 Mio. € ist als ein in Luxemburg ansässiger, geschlossener RAIF (Reserved Alternative Investment Fund) strukturiert. Um übereinstimmende Interessen zu gewährleisten, tritt CORESTATE als Co-Investor auf.

Thomas Landschreiber, Mitgründer und Chief Investment Officer von CORESTATE erläutert: „Wir haben nicht nur ein gestiegenes Interesse unserer Investoren am Value-add-Segment wahrgenommen, sondern konnten auch zahlreiche Assets für eine Manage-to-Core-Strategie in mittelgroßen europäischen Städten identifizieren. Viele Objekte müssen komplett saniert oder modernisiert werden, damit sie den aktuellen Bedürfnissen von Kunden und Mietern entsprechen. Davon profitiert unser European Value-Add Programm.“

Mehrere Objekte befinden sich bereits in der Ankaufsprüfung, alle besitzen einen hohen Cash-Flow in Kombination mit vorhandenen Leerständen. Bei diesen Objekten kann CORESTATE durch ihren aktiven Asset Management Ansatz die Gesamtperformance der Immobilien deutlich verbessern. Das Closing des Fonds ist noch für dieses Jahr geplant. Das Programm wird dann sowohl bereits angekaufte Objekte als auch eine stabile Projektpipeline aufweisen.

„Mit dem European Value-Add Programm bauen wir unseren starken Track Record bei Club-Deals mit zweistelligen Renditen weiter aus und können auf kurzfristige Opportunitäten im Markt reagieren”, ergänzt Boris Pauli, Managing Director Client Relations in der Schweizerischen Niederlassung der CORESTATE in Zürich. „Die kurze Laufzeit, die transparente Struktur und eine niedrigere Mindesteinlage machen das Investment speziell für Multi-Family Offices und Privatbanken noch attraktiver.” Mit dem Programm antwortet CORESTATE auf bestehende Kundenwünsche, wozu ebenfalls die Fondsstruktur gehört, wie auch die Möglichkeit, das Investment unmittelbar über das eigene Bankdepot durchzuführen.

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 560 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Schroders setzt Wachstumskurs fort

Schroders gibt das Ergebnis für das erste Halbjahr 2018 bekannt.

Die Fondsgesellschaft hat ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Das verwaltete und administrierte Vermögen (Assets under Management and Administration, AUMA) belief sich am Ende des ersten Halbjahrs 2018 auf 449,4 Milliarden GBP (508,2 Milliarden EUR). Die AUMA betrugen zum Jahresende 2017 447,0 Milliarden GBP (503,6 Milliarden EUR).

Damit erhöhte sich auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent von 361,5 Millionen GBP auf 397,1 Millionen GBP.

Achim KüssnerGeschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wir haben unser verwaltetes und administriertes Vermögen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um mehr als 7 Prozent gesteigert. Wir bleiben zuversichtlich, dass wir auch künftig Wachstum in jeder Marktlage generieren und langfristig Mehrwert für unsere Kunden erzielen können.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

Im ersten Halbjahr 2018 haben wir erneut ein gutes Ergebnis eingefahren. Das Marktumfeld war zwar herausfordernd, dennoch verzeichneten wir ein robustes Umsatzwachstum. Teil unserer Strategie ist das bewährte Geschäftsmodell: Wir fokussieren uns auf neue Märkte und entwickeln Lösungen und Produkte weiter. So haben wir zuletzt beispielsweise stärker im Bereich Private Assets und alternativen Anlagen investiert.

Weitere Informationen finden Sie auf Schroders.com.

Erste Asset Management prämiert beste wissenschaftliche Arbeiten zu „Veranlagung“ und „Finanzmärkte“

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Erste Asset Management als größter heimischer Anbieter von Investmentfonds und Veranlagungslösungen sucht in Kooperation mit e-fundresearch.com herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte.

Interessierte Studierende können im Rahmen der „Erste Asset Management Challenge 2018“ wissenschaftliche Arbeiten einreichen. Letzter Tag für die Einreichung ist der 15. Oktober 2018.

Hauptpreis Praktikum bei Erste Asset Management

Die Preisträger werden in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützt. Hauptpreis ist ein Praktikum bei Erste Asset Management. Die besten drei Arbeiten werden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt. Die Top 10 Arbeiten werden als Zusammenfassung auf e-fundresearch.com veröffentlicht und haben zudem die Chance als Gastbeitrag im Blog der Erste Asset Management veröffentlicht zu werden.

Informationen und Einreichungen: https://eamchallenge.e-fundresearch.com/

Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. Im Anleihefondsmanagement verfügt die Erste AM über die größte Tochtergesellschaft ERSTE-SPARINVEST eine fast 50-jährige Erfahrung. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet Erste AM ein Vermögen von 61,1 Milliarden Euro (per 29.6.2018).

NN Investment Partners erhält im Rahmen der Principles for Responsible Investment wieder die Top-Bewertung A+

NN Investment Partners (NN IP) hat im Rahmen der Principles for Responsible Investment (PRI) die Top-Bewertung A+ für seinen Strategy & Governance-Ansatz bei nachhaltigen Anlagen und der Integration von Umwelt-, sozialen und Governance-Aspekten (ESG) erhalten. NN IP ist bereits seit 1999 im Bereich nachhaltige Anlagen aktiv und hat die PRI im Jahr 2008 unterzeichnet.

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Wir sind stolz darauf, dass unser Strategy & Governance-Ansatz bei nachhaltigen Anlagen und unsere ESG-Integration mit der Bestnote A+ bewertet wurden. Diese externe Bestätigung unterstreicht, dass nachhaltige Investments und die ESG-Integration für uns ein strategisch wichtiges Thema sind, dem wir uns intensiv widmen. Dies schlägt sich direkt in unserem Investmentprozess und in unseren Strategien nieder.“

In den Bereichen Active Ownership hat NN IP eine A und eine A+ Bewertung erhalten und das Vorjahresergebnis leicht verbessern können. Damit rangiert NN IP mit seiner PRI-Bewertung auch hier in der Spitzengruppe aller Asset Manager, die die PRI unterzeichnet haben. In den Unterkategorien Aktienanlagen und Corporate Non-Financial Fixed Income hat NN IP ebenfalls ein A+ für seine Screening-Methode und den Prozess der ESG-Integration in die Investmentanalyse erhalten.

Adrie Heinsbroek: „Wir dürfen uns auf unseren bisherigen Bemühungen und Erfolgen nicht ausruhen. Die Integration von ESG-Faktoren in den Investmentprozess ist eine grundlegende, und zunehmend wichtiger werdende Notwendigkeit für Asset Manager. Es geht darum, zu beweisen, dass diese Integration in der Praxis tatsächlich gelingt. NN IP engagiert sich aktiv in den investierten Unternehmen und nutzt seine Stimmrechte im Einklang mit seinen Überzeugungen. Die diesjährige PRI-Bewertung zeigt einerseits auf, wo wir uns verbessert haben, anderseits aber auch, wo es noch Optimierungspotenzial gibt. Unser Ziel ist es, in allen Anlageklassen die beste PRI-Bewertung zu erzielen und damit unser Know-how bestmöglich im Sinne unserer Kunden zu nutzen.“

PRI ist das weltweit führende Netzwerk, das nachhaltiges Investieren fördert. Das 2005 gegründete Netzwerk ist unabhängig und wird von den Vereinten Nationen unterstützt. Es zielt darauf ab, die Implikationen von ESG-Faktoren bei Investitionen zu verstehen und seine Unterzeichner darin zu unterstützen, diese Faktoren in ihre Investmententscheidungen einzubeziehen.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. März 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Neues Clearing-Mandat im Bereich Market Solutions für CACEIS

Die Crédit Agricole Corporate & Investment Bank (CIB) hat CACEIS als eine ihrer Haupt-Clearing-Stellen von börsennotierten Derivaten ausgewählt. Das Clearing-Angebot ist Teil der von CACEIS angebotenen Marktzugangslösungen, zu denen Execution, Clearing, Wertpapierleihe, Collateral Management, Devisengeschäfte und Cash Management zählen.

Crédit Agricole CIB hat außerdem beschlossen, das Backoffice im Bereich börsennotierter Derivate an CACEIS auszulagern. Auf diese Weise profitiert die Investment-Bank von der Expertise eines europäischen Marktführers im Bereich Asset Servicing. CACEIS baut damit sein integriertes Execution-to-Custody-Modell aus, indem nun auch Backoffice-Leistungen für Rechnungen Dritter angeboten werden.

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, erklärt: „Innerhalb der Large Clients Division der Crédit Agricole sind Crédit Agricole CIB und CACEIS bestrebt, Partnerschaften mit Mehrwert zu knüpfen. Crédit Agricole CIB kann im Bereich der operativen Abwicklung von Derivaten auf die Erfahrung von CACEIS setzen. Ich freue mich über die Stärkung unserer Geschäftsbeziehung.“

Eric Lechaudel, Head of Operations der Crédit Agricole CIB, ergänzt: „Nachdem wir das Clearing und die Abwicklung unserer börsennotierten Derivate CACEIS anvertraut haben, profitieren wir von der umfassenden Abdeckung der relevanten Märkte und von den Services, etwa für Aktien, Indizes, Dividenden, Zinsen, Devisen und Rohstoffe. Wir freuen uns sehr auf die neue Zusammenarbeit mit CACEIS.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com 

Comgest erweitert japanisches Research-Team

Die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest erweitert mit der Ernennung von Junzaburo Hyuga zum Analysten am Standort Tokio ihr Research-Team für den Top-Dezil-Fonds* Comgest Growth Japan.

Comgest, bekannt für ihren langfristigen, auf Qualitätswachstum ausgerichteten Anlagestil, ist seit 2008 mit einem lokalen Research-Team in Japan vertreten. Der in Irland aufgelegte UCITS-Fonds Comgest Growth Japan wird gemeinsam von Chantana Ward und Richard Kaye verwaltet, die bereits seit 1998 bzw. 2009 bei Comgest tätig sind. Mit einer jährlichen Rendite in Yen von 18,3 % in den vergangenen fünf Jahren gegenüber 10,9 % des Topix (Tōkyō Stock Price Index) (abzüglich Gebühren, mit Stand vom 31. Mai 2018) kann der Fonds eine sehr gute absolute und relative Wertentwicklung vorweisen. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete er starke Mittelzuflüsse, sodass sein verwaltetes Vermögen jüngst die Marke von einer Milliarden EUR übertroffen hat.  

Junzaburo Hyuga hat einen MBA der Leonard N. Stern School of Business an der New York University und war vor seinem Eintritt bei Comgest Senior Associate bei Global Strategy Consultants. Dort war er dafür zuständig, für Unternehmen die Rentabilität eines Markteintritts in Asien zu beurteilen und sie bei der Verbesserung ihrer digitalen Ressourcen zu unterstützen. Zudem war er mehrere Jahre bei JP Morgan Chase (Tokio) sowie im Geschäftsbereich Wertpapiere von Rakuten tätig. 

„Bei Comgest legen wir viel Wert auf die interne Fundamentalanalyse und sind stets bestrebt, unseren Wettbewerbsvorteil in dem wenig durch Research abgedeckten japanischen Markt auszubauen. Junzaburo passt perfekt zu unserem Anlagestil und wird das Team durch seinen strategischen Hintergrund ideal ergänzen“, so Chantana Ward.

Richard Kaye fügt hinzu: „Die Arbeit am japanischen Aktienmarkt ist derzeit äußerst spannend. Wir glauben, dass sich ein mehrjähriger Trendwechsel hin zu Anlagen mit Qualitätswachstum vollzieht. Getragen wird dieser von inländischen Institutionen, die angesichts der kritisch werdenden Unterfinanzierung der Altersversorgung nach höheren Renditen suchen. Zudem verbessert sich die Corporate Governance und die Mittelrückflüsse an die Aktionäre belaufen sich auf ein Rekordhoch, da immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit erkennen, sich eine stabile Minderheitsaktionärsbasis zu sichern.“

* Quelle: Comgest, Daten von Morningstar per 31. Mai 2018 für die Morningstar-Kategorie Japan Large-Cap Equity in Yen. Der Comgest Growth Japan rangiert im obersten Dezil für die 1-, 3-, 5- und 10-Jahres-Performance.

Über Comgest 

Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur, Düsseldorf, Amsterdam und Boston. Seit der Gründung zeichnet sich Comgest durch einen einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus mehr als 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von gut 28 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2017).

Barings stärkt mit Jonathan Bock die Global Private Finance Platform

Barings, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, gab heute bekannt, dass Jonathan Bock, ein bekannter Vordenker im Bereich Business Development Companies (BDCs), die Rolle des Managing Director für die Global Private Finance Platform des Unternehmens übernimmt. Bock wird von Charlotte, North Carolina (USA), aus tätig sein und untersteht Eric Lloyd, dem Head of Globale Private Finance von Barings. 

Wie bereits bekannt gegeben wurde, ist Barings einen Aktienkauf- und Transaktionsvertrag mit der Triangle Capital Corporation (TCAP), einem an der New York Stock Exchange notierten BDC, eingegangen, in dessen Rahmen Barings die Funktion als externer Anlageberater für TCAP übernimmt (Auslagerungstransaktion). Sofern die Aktionäre bei der für den 24. Juli 2018 geplanten außerordentlichen Hauptversammlung von TCAP ihre Zustimmung erteilen und die Auslagerungstransaktion vollzogen wird, wird TCAP in „Barings BDC, Inc.“ umbenannt werden. In diesem Zusammenhang beabsichtigt Barings, Jonathan Bock als Chief Financial Officer für Barings BDC, Inc. einzusetzen.

„Jonathans Einsatz für die Anteilseigner von BDCs und institutionelle LPs (Limited Partners) ist allgemein anerkannt und hat ihn zu einer der angesehensten Stimmen der Branche gemacht“, so Eric Lloyd, der nach Abschluss der erwarteten Auslagerungstransaktion als Chief Executive Officer für Barings BDC, Inc. tätig sein wird. „Seine langjährige Research-Erfahrung sowie seine Fachkenntnisse und Branchenverbindungen werden unsere Global-Private-Finance-Plattform ergänzen.“ 

Jonathan Bock ist anerkannt für sein Anlage-Research, das vielfach im Wall Street Journal, Institutional Investor, Private Debt Investor, Barron‘s und anderen bedeutenden Finanzpublikationen zitiert wird. Er war Hauptautor der BDC Scorecard, einer führenden vierteljährlichen Research-Publikation und der erste verkaufsseitige BDC-Analyst, der im Journal of Alternative Investments zu BDC-Performance und Bewertung publizierte.
 
„Der Umfang und die Fachkompetenz des Private Credit Teams von Barings zusammen mit der Stärke, der Diversifizierung und dem Umfang der im Gesamtunternehmen verfügbaren Ressourcen bietet für BDC-Aktionäre äußerst interessante Chancen“, stellt Jonathan Bock fest. „Die Investorenausrichtung ist für alle Anleger von großer Bedeutung. Die von Barings vorgeschlagene niedrige Gebührenstruktur, der Aktienrückkauf/die Offerte und die umfangreiche Erstinvestition zum Nettoinventarwert zeigen, dass das Unternehmen diesen Interessen verpflichtet ist und sich in eine sehr fokussierte Klasse anlegerorientierter BDC-Manager einbringt.“

Vor seinem Eintritt bei Barings war Bock Managing Director und Senior Equity Analyst bei Wells Fargo Securities, wo er sich auf BDCs spezialisierte. Zuvor war er im Bereich Specialty Finance bei Stifel, Nicolaus & Company sowie A.G. Edwards Inc. tätig. Bevor er 2006 zum verkaufsseitigen Research kam, war Bock Equity Portfoliomanager/Analyst bei Busey Wealth Management in Champaign, Illinois. Jonathan Bock erwarb seinen Bachelor-Abschluss in Finanzen an der University of Illinois und ist CFA Charterholder.  

Barings

Barings ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 306 Milliarden US-Dollar*, das sich den wachsenden Investitions- und Kapitalanforderungen unserer Kunden widmet. Wir bauen dauerhafte Partnerschaften auf, die unsere ausgeprägte Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen nutzen, um innovative Lösungen und außergewöhnlichen Service zu bieten. Als Teil von MassMutual verfügt Barings über eine starke globale Präsenz mit über 1.800 Mitarbeitern und Büros in 16 Ländern. Erfahren Sie mehr unter www.barings.com

Gijs Koning wird Managing Director und Leiter des Portfoliomanagements bei VanEck

Gijs Koning wird Managing Director und Leiter des Portfoliomanagements (Head of Portfolio Management & Operations) bei VanEck Europe. Gemeinsam mit Martijn Rozemuller, Europa-Chef von VanEck (Head of VanEck Europe), war Koning Mitbegründer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, den VanEck Anfang des Jahres akquiriert hatte. Beide bilden nun das neu geschaffene europäische ‚Board of Operations‘. „VanEck arbeitet seit Jahrzehnten mit Investoren in Europa. Wir denken, dass unsere Plattform mit vielen, interessanten Investmentprodukte, die eine kritische Masse erreicht haben, und das neue Managementteam effektiv helfen wird, den Bedürfnisse von Investoren über viele weitere Jahre gerecht zu werden“, sagt CEO Jan van Eck. Der Schritt erfolgt im Zuge des Ausbaus des Europageschäfts inklusive der dazugehörigen Produktpalette.

Als Managing Director verantwortet Koning das Portfoliomanagement, die Produktentwicklung sowie die Steuern und das Rechnungswesen bei VanEck Europe. Vor seiner Zeit bei Think ETFs war er Partner bei Optiver, einer globalen Trading-Firma, wo er Aktienoptionen sowohl auf dem Börsenparkett als auch elektronisch handelte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen und sehe in Europa zahlreiche Möglichkeiten, unsere Produktpalette zu erweitern. Mit der vereinten Expertise von Think ETFs und VanEck bin ich überzeugt, dass wir neue, innovative Produkte auf den europäischen Markt bringen werden“, so Gijs Koning.

„Wir sehen vonseiten privater und institutioneller Investoren in Europa ein zunehmendes Interesse an ETFs. Daher ist die Stärkung unserer europäischen Position nur ein logischer Schritt, um der höheren Nachfrage in einem Wachstumsmarkt zu begegnen. Die Expertise von Gijs Koning ermöglicht uns, unsere Produktpalette weiter auszubauen und unseren Kunden gut durchdachte ETF-Produkte anzubieten“, sagt Jan van Eck. Koning wird am Standort in Amsterdam arbeiten, das neben Frankfurt am Main und dem schweizerischen Pfäffikon dritte Büro in Europa.

Die Akquisition von Think ETFs hat zudem die Assets under Management in UCITS Fonds auf 1,8 Milliarden US-Dollar erhöht. Als globaler Asset Manager verwaltet VanEck insgesamt über 48 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.

CORESTATE-Tochter HFS baut Marktführerschaft im Mezzanine-Geschäft in Deutschland aus – Fondsvolumen über 1,2 Milliarden Euro

Die Helvetic Financial Services (HFS) AG, eine 100-prozentige Tochter der CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), hat erstmals die Grenze von 1,2 Milliarden Euro an Fondsvolumen überschritten. Damit konnte der Mezzanine-Anbieter seine marktführende Stellung in Deutschland im Bereich der finanzierten Immobilienentwicklungen weiter ausbauen. Das von der HFS aktuell finanzierte Projektvolumen verteilt sich auf rund 60 Einzelprojekte und liegt bei ungefähr sieben Milliarden Euro, wovon knapp 80% Wohnentwicklungen sind. Vor einem Jahr wurde die HFS von CORESTATE erworben.

“Die HFS ist ein sehr gutes Beispiel für die gelungene Integration und Weiterentwicklung eines hocherfolgreichen Geschäftsmodells innerhalb der CORESTATE Gruppe”, so Dr. Michael Bütter, CEO der CORESTATE. „Die HFS leistet einen beachtlichen Beitrag zum Gesamtertrag des Konzerns, ohne dass wir dabei eigene Projektentwicklungsrisiken eingehen. Im Zuge der Integration konnten zudem bereits nach wenigen Monaten erste substanzielle Synergien für unsere Kunden realisiert werden – hier erwarten wir noch mehr, denn wir stehen hier erst am Anfang.“

In Ergänzung zu den klassischen Immobilienbanken ist die HFS mit ihrem Nachrangkapital einer der wesentlichen Projektfinanzierer für die drängende Wohnraumentwicklung in deutschen Ballungszentren. Rund 60% der finanzierten Immobilienprojekte befinden sich in den Top-7-Großstädten in Deutschland mit ihrem bekannten strukturell hohen Nachfrageüberhang.

Tim Schymik, COO der HFS: „Wir haben alleine in den vergangenen 12 Monaten unter dem Dach der CORESTATE das Fondsvolumen nochmals um deutlich über 150 Millionen Euro gesteigert, worauf wir sehr stolz sind. Unsere erfahrenen Spezialisten für Immobilienentwicklung können die jeweiligen Projekte sehr genau beurteilen und steuern. Seit der Fondsgründung gab es deshalb für unsere Investoren keinen einzigen Ausfall. Die langjährige Expertise wird von unseren Kunden und Finanzierungspartnern gleichsam geschätzt und mit einem hohen Vertrauensbonus gewürdigt.“

Dr. Michael Bütter ergänzt: „Die HFS arrondiert mit ihrer einzigartigen Marktdurchdringung unser Leistungsspektrum als Investmentmanager ideal und ist nach nur einem Jahr zu einem Erfolgsgarant für unser integriertes Geschäftsmodell geworden. Die Zahlen zum ersten Quartal haben das bereits beeindruckend aufgezeigt und wir sind auch für das Gesamtjahr sehr zuversichtlich in Bezug auf die Erreichung unserer finanziellen Unternehmensziele.“

Mit G|S Market ist die erste Sekundärmarktplattform für Tech Assets in Deutschland erfolgreich gestartet

Die German Startups Market GmbH, eine hundertprozentige Tochter der börsennotierten German Startups Group GmbH & Co. KGaA, hat ihre Sekundärmarktplattform G|S Market™ am 19. Juni 2018 gelauncht und zieht nach den ersten vier Wochen eine positive Bilanz. Auf dem Marktplatz sind aktuell dreizehn Tech Assets im Volumen von über 20 Mio. Euro gelistet, darunter Anteile an Startups im Besitz sowohl von Gründern und Business Angels als auch der Muttergesellschaft der German Startups Market GmbH. Darüber hinaus befinden sich ein für das vierte Quartal angekündigter, neuartiger Venture Capital Fonds und mehrere Venture Loans auf der Plattform. Weiterhin zeigen einige renommierte deutsche VC-Fondsanbieter Interesse, Anteile künftiger Fondsgenerationen über die Plattform anzubieten. Eine zunehmende Anzahl an Anlegern, insbesondere Family Offices, die bisher keinen direkten Zugang zu der Assetklasse besitzen, halten auf der Plattform nach solchen alternativen Anlageopportunitäten Ausschau.

Bereits in den ersten vier Wochen konnte über die Plattform konkrete Nachfrage für Assets im Umfang von 5 Mio. EUR generiert werden, über die zeitnah Verträge geschlossen werden sollen.

G|S Market wird künftig mit der führenden Sekundärmarktplattform aus dem Silicon Valley, Sharespost, zusammenarbeiten und deutschen Anlegern auch Investments in US-Startups zugänglich machen. Dabei wird die German Startups Asset Management GmbH, eine mehrheitliche Beteiligung der German Startups Group, die Investmentbeträge deutscher Anleger über von ihr verwaltete Zweckgesellschaften poolen. Mit über 2 Mrd. USD vermitteltem Transaktionsvolumen verschafft Sharespost ihren Nutzern auf Anteilseignerseite Liquidität und auf Anlegerseite attraktive Anlageopportunitäten in den USA. Sharespost wurde bekannt, als sie ihren Kunden schon vor dem Facebook-Börsengang im Jahr 2012 Facebook-Anteile zugänglich machte, die durch den Börsengang und den weiteren Kursverlauf stark an Wert gewonnen haben. In der Folge wurden dort auch Anteile an anderen Unicorns wie AirBnB, Uber, Spotify und Pinterest frühzeitig gelistet.

Weitere Informationen zu G|S Market inklusive der Launch-Pressemitteilung vom 19. Juni 2018 finden sich unter www.german-startups.market

Über German Startups Market

Die German Startups Market GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten German Startups Group GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Berlin, bietet mit G|S Market™ eine in Deutschland einzigartige Online-Plattform für Startup-Anteile und weitere Tech Investments. Über die Plattform erhält eine breitere Anlegergruppe erstmals die Möglichkeit, sich schon mit Investmentbeträgen ab 200 TEUR an disruptiven, jungen Wachstumsunternehmen – sogenannten Tech Assets - zu beteiligen.

G|S Market ist eine Online-Matchmaking-Plattform für Anbieter und Nachfrager von sogenannten Secondary Shares an deutschen Startups. Sie ermöglicht künftig Verkaufsinteressenten von Secondary Shares, also Startup-Anteilen in Besitz von Gründern, Business Angels, Mitarbeitern oder Venture Capitalists, auf einer Online-Plattform mit qualifizierten Anlegern als Kaufinteressenten in Kontakt zu treten und schafft damit Liquidität für solche bisher weitgehend illiquiden Anteile. Neben Startup-Anteilen steht die Plattform zum Beispiel für VC-Fonds-Anteile, Wandeldarlehen, Venture Loans und Genussrechte offen.

Anleger können nach Registrierung über die Plattform Anlageopportunitäten einsehen, vergleichen und in Kontakt mit den jeweiligen Anbietern treten. Die neue Online-Plattform soll qualifizierten Anlegern Zugang zum gesamten Spektrum von Anlagemöglichkeiten in der Assetklasse „German Tech“ verschaffen und zwar schon mit Investmentbeträgen ab 200 TEUR, während Direktinvestments und VC-Fonds oft erst ab siebenstelligen Mindestbeträgen zugänglich sind. So kann sie es Anlegern ermöglichen, neben VC-Fonds auch Direktinvestments zu tätigen, dabei Rosinen zu picken und maßgeschneiderte Tech-Portfolios zusammenzustellen. Die German Startups Group wird zudem auf Erwerberseite Zweckgesellschaften („SPVs“) bereitstellen, um mehreren Anlegern in Form von gepoolten Investments auch den Erwerb größerer Investmentopportunitäten zu ermöglichen.

Bereits zum Start waren etliche Opportunitäten aus der Assetklasse German Tech auf der Plattform verfügbar. Bis Jahresende sollen es noch deutlich mehr werden. Da die genannten Anlageformen in der Regel nicht ohne notarielle Urkunde und/oder Zustimmung Dritter übertragbar sind, finden die Transaktionen, also die verbindlichen Erwerbsangebote, deren Annahme und die gesamte vertragliche Dokumentation außerhalb der Plattform statt.

G|S Market wird nur Offerten von Anteilen und von Seiten von Teilnehmern zulassen, die in ihren Augen seriös sind, gute Wertsteigerungsaussichten haben und eine faire Bewertung aufweisen, also die Qualität der Offerten und Seriosität der Teilnehmer filtern. Mit der Darbietung eines ganzen Spektrums von Anlagemöglichkeiten schafft die Plattform eine hohe Transparenz, schützt aber gleichzeitig die Geschäftsgeheimnisse von Startups.

Vereinte Nationen zeichnen Vontobel für nachhaltige Investmentstrategien aus

Die Initiative "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" (PRI) der Vereinten Nationen, die weltweit 1961 Unterzeichner vor allem aus der Finanzwelt zählt, hat Vontobel in diesem Jahr mit einem überdurchschnittlich guten Rating für ihre nachhaltigen Investmentstrategien ausgezeichnet. Vontobel gehört seit 2010 zu den Unterzeichnern der Initiative. Im Reporting 2018 liegt Vontobel bei sechs von sieben bewerteten Modulen über der Benchmark.

„Das weit überdurchschnittliche PRI-Rating bestätigt unsere Expertise beim Thema nachhaltiges Investieren, welche Vontobel seit den 1990er Jahren kontinuierlich aufgebaut und erweitert hat. Die gute Bewertung ist umso wichtiger, als die "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" in den vergangenen Jahren für die Mandatierung von Asset Managern massiv an Bedeutung gewonnen haben. Immer häufiger fragen Kunden gezielt nach den PRI-Ratings“, so Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management.

Die Initiative der Vereinten Nationen bewertet die Unterzeichner hinsichtlich der Umsetzung der sechs "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" (PRI):

  • Wir werden ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen.
  • Wir werden aktive Anteilseigner sein und ESG-Themen in unserer Investitionspolitik und -praxis berücksichtigen.
  • Wir werden Unternehmen und Körperschaften, in die wir investieren, zu einer angemessenen Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen anhalten.
  • Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Prinzipien in der Investmentbranche vorantreiben.
  • Wir werden zusammenarbeiten, um unsere Wirksamkeit bei der Umsetzung der Prinzipien zu steigern.
  • Wir werden über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Prinzipien Bericht erstatten.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage- klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Union Investment ergänzt Produktpalette um weiteren Verbriefungsfonds für institutionelle Anleger

Mit dem UniInstitutional Structured Credit hat Union Investment einen Verbriefungsfonds für institutionelle Anleger mit Fokus auf Collateralized Loan Obligations (CLO) und Investment-Grade-Durchschnittsrating aufgelegt. Der neue institutionelle Publikumsfonds komplettiert das Produktangebot in diesem Bereich, bestehend aus dem UniInstitutional Short Term Credit und dem UniInstitutional Structured Credit HighYield. Während ersterer ausschließlich in Positionen mit Investment-Grade-Rating investiert, konzentriert sich letzterer auf Titel mit niedrigerer Bonität.

Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld bieten Verbriefungen Investoren die Chance auf Mehrerträge in Form von Komplexitäts- und Illiquiditätsprämien. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit von den klassischen Kapitalmärkten gering. „Aufgrund ihrer variablen Verzinsung sind Verbriefungen weitestgehend immun gegenüber Zinsänderungen und eignen sich daher gerade vor dem Hintergrund perspektivisch leicht steigender Zinsen als Investment“, erläutert Portfoliomanagerin Barbara Pohlmann.

Der UniInstitutional Structured Credit investiert in ein nach Ländern und Verbriefungsarten breit diversifiziertes Portfolio von Verbriefungen mit Fokus auf Unternehmenskreditverbriefungen (CLO). Der Fonds bietet den Anlegern damit einen Zugang zu sonst kaum direkt investierbaren Kreditarten. In Abhängigkeit von der jeweiligen Marktsituation werden etwa 20 Prozent des Fondsvermögens in fest- oder variabel verzinslichen Wertpapiere wie Unternehmensanleihen bzw. hochliquiden ABS-Positionen angelegt. Das durchschnittliche Rating auf Gesamtfondsebene bewegt sich mit mindestens BBB- im Investment-Grade-Bereich. „Durch eine Beimischung von hochverzinslichen Papieren erhöhen wir die Renditechancen zusätzlich“, betont Pohlmann.

Ziel des neuen Fonds ist es, mittel- bis langfristig eine um zwei bis drei Prozentpunkte höhere Rendite zu erzielen als der 3-Monats-Euribor. Dafür werden auch Preisunterschiede zwischen einzelnen Märkten und Kreditarten ausgenutzt.

„Bei Investments im komplexen Structured-Credit-Markt ist eine mehrdimensionale Analyse erfolgsentscheidend. Diese umfasst neben dem Kreditrisiko, der Struktur und den beteiligten Parteien auch regelmäßige Stresstests und eine permanente Performanceüberwachung“, so Pohlmann. Ebenso wichtig seien in diesem Marktsegment die Erfahrung und der Marktzugang: „Unser spezialisiertes Team gehört zu den größten in Europa, managt seit mehr als zwölf Jahren erfolgreich Verbriefungsstrukturen und verwaltet derzeit rund drei Milliarden Euro in verschiedenen Verbriefungsarten.“

CACEIS optimiert Lösungen zur Förderung des internationalen Fondsvertriebs

CACEIS verbessert seine Lösungen zur Förderung des internationalen Fondsvertriebs in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Dafür optimiert CACEIS die Bearbeitung von Aufträgen, die über die Plattformen NSCC (National Securities Clearing Corporation) und TDCC (Taiwan Depositary and Clearing Corporation) verwaltet werden. Gleichzeitig werden die angebotenen Anbindungen an lokale Anleger und Vertriebsstellen ausgeweitet.

Die Plattform NSCC verbindet amerikanische Makler mit den Transferstellen von Investmentfonds. NSCC ermöglicht es ihnen, automatisch die Zeichnung, die Rücknahme, den Umtausch und die Übertragung von Anteilen sowie die Erhebung von Rückvergütungen zu verwalten.

Gleichzeitig dehnt CACEIS sein Angebot an Vertriebslösungen auf die asiatischen Märkte aus, indem die Anbindung an die taiwanesische Plattform TDCC automatisiert wird.

CACEIS ist ein wichtiger Akteur im Bereich des grenzüberschreitenden Fondsvertriebs. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bereits mit einem umfassenden Angebot beim Vertrieb von Investmentfonds. Gemäß französischer Marktusancen zählt dazu der lokale Vertrieb mit den Funktionen Transfer Agent, Centralization Agent, Registerführung sowie der grenzüberschreitende Vertrieb. Mit der Erhöhung seiner operativen Kapazitäten unterstützt CACEIS seine Kunden zudem beim weltweiten Vertrieb ihrer Fonds.

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, erklärt: „Als strategischer Partner ist es für CACEIS ein zentrales Anliegen, seinen Kunden innovative Lösungen zu bieten. Diese neuen Funktionen ergänzen sowohl das Angebot im Bereich des Vertriebs von Fonds als auch das operative „Follow The Sun“-Modell von CACEIS. Wir haben das Modell speziell dafür entwickelt, um den Vertrieb von Fonds weltweit rund um die Uhr an allen Tagen der Woche von den in Europa, Nordamerika und Hongkong gelegenen Niederlassungen aus zu vereinfachen.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Lazard Asset Management legt globalen Rohstoff-Fonds auf

Lazard Asset Management Limited (LAML) hat den Lazard Global Commodities Fonds aufgelegt.

Der Fonds zielt darauf ab, starke relative Renditen zu erwirtschaften und damit den Bloomberg Commodity Total Return Index zu übertreffen – bei geringerer Volatilität über die Dauer eines Konjunkturzyklus. Er ist für den Vertrieb in Europa und Asien zugelassen.

Das Lazard Commodities Team verwaltet den Fonds unter der Leitung von Portfoliomanager and Analyst Terence Brennan. Die Mitglieder des Teams können jeweils auf 20 bis 28 Jahre Investmenterfahrung mit ähnlichen Strategien zurückblicken. 

„Unsere Anlagephilosophie besteht darin, durch Fundamentalanalyse von Rohstoff-Futures und zugehörigen Aktien Wert zu schaffen. Dabei fließen auch wesentliche ESG-Überlegungen in unseren Anlageprozess mit ein“, sagt Brennan. „Im Bereich Rohstoffe und Aktien mit starkem Rohstoffbezug bietet sich uns ein breites Anlageuniversum.“

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen im Wert von 252 Milliarden US-Dollar zum Ende des ersten Quartals 2018.

Über Lazard

Lazard Fund Managers ist die Vertriebsorganisation von Lazard Frères Gestion und Lazard Asset Management und vertreibt UCITS-Fonds an Kunden in Kontinentaleuropa.
Lazard Frères Gestion (LFG) mit Sitz in Frankreich ist seit 30 Jahren auf die Vermögensverwaltung für institutionelle und private Investoren spezialisiert.
Lazard Asset Managament (LAM) mit Sitz in New York ist eine indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ). LAM bietet Kunden weltweit eine breite Palette von Aktien- und Anleihefondslösungen sowie alternative Investmentprodukte.
LAM und die dazugehörigen vermögensverwaltenden Unternehmen innerhalb der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in Höhe von 252 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2018). Die Gruppe bietet sowohl traditionelle als auch alternative Investment-Services in Form von globalen, regionalen und Länder-spezifischen Strategien für eine Vielzahl von Kunden. Sie ist in 27 Ländern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien vertreten.
Weitere Informationen über Lazard finden Sie auf http://www.lazardassetmanagement.com/de/de_de. Folgen Sie Lazard über @Lazard.

Christian Janas wird neuer Leiter Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG

Christian Janas übernimmt spätestens ab Januar nächsten Jahres die Leitung der Vermögensverwaltung bei der DJE Kapital AG. Der 46-Jährige folgt auf Dr. Markus Küppers, der das Unternehmen Ende Juni verlassen hat. Janas verantwortet als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung künftig den gesamten Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung mit Standorten in Pullach, Frankfurt und Köln. Auch Solidvest, die digitale Vermögensverwaltung von DJE, fällt damit in seine Zuständigkeit. Christian Janas wird an Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei DJE und unter anderem im Vorstand für die Vermögensverwaltung verantwortlich, berichten.

Dr. Jan Ehrhardt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Christian Janas mit seiner enormen Erfahrung im Vermögens- und Wealth Management sowie seinem tiefen Kapitalmarktverständnis als Leiter für unsere Vermögensverwaltung gewinnen konnten. Er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Haus. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm freuen wir uns schon sehr.“

Christian Janas verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wertpapierstrategie und -steuerung, Marketing sowie Vermögens- und Wealth Management. Zuletzt war er seit 2013 als Executive Director für die Leitung des Wealth Managements für die Region Bayern bei der UBS Europe SE (vormals UBS Deutschland AG) zuständig. Zuvor hatte er diverse Funktionen seit 2007 bei der UBS Deutschland AG inne, unter anderem als stellvertretender Niederlassungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung Bayern. Zwischen 1992 und 2007 bekleidete Janas einige Positionen bei der HypoVereinsbank AG, unter anderem als Leiter Private Banking der Niederlassung Altstadt in München sowie Abteilungsdirektor Vermögensmanagement für den Geschäftsbereich Privatkunden und Private Banking der Region Süd. Christian Janas ist gelernter Bankkaufmann und hat seinen Betriebswirt sowie Marketing-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München erfolgreich abgeschlossen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Aviva Investors ernennt Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt die Ernennung von Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager bekannt.

Jean Valette ist in Frankfurt ansässig und berichtet an Daniel Lienhard, Head of Transactions. Er wird sich auf die Beschaffung und Durchführung von direkten Immobilientransaktionen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) fokussieren.

Jean Valette verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Immobilieninvestments und Asset-/Portfoliomanagement in Deutschland und Mittelosteuropa mit einem Fokus auf Polen, Ungarn und Tschechien. Bevor er zu Aviva Investors stieß, war er als European Investment Manager bei TRIUVA und davor als Investment Manager für den deutschen Einzelhandelsmarkt bei Gazit Globe verantwortlich. Valette hat einen Masterabschluss in  Ingenieurwesen (Diplôme d'ingénieur) sowie einen weiteren Abschluss in International Finance der HEC-Universität in Paris erworben.

Daniel Lienhard, Head of Transactions, Aviva Investors Real Estate (Deutschland), sagt: 

"Wir heißen Jean in unserem deutschen Transaktions-Team herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihm und unseren Immobilienteams in London und Paris werden wir künftig unser Immobiliengeschäft in ganz Europa noch weiter stärken."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Apartmentwohnen vor der Reifeprüfung in Europa

In kaum einem anderen aktuellen Wohntrend manifestieren sich die sozio-demographischen Veränderungen und die Flexibilisierung der Arbeitswelt so wie in der aufstrebenden Assetklasse Micro-Living. Doch von einer einheitlichen Neudefinition des Temporären Wohnens sind die europäischen Märkte weit entfernt. Was die europäischen Länder eint, ist die in hohem Maße ausdifferenzierte Vielfalt des Apartmentwohnens auf Zeit. In Bezug auf Anbieterstrukturen, der Professionalität und Internationalität der Akteure, steuerliche Regelungen oder Beteiligung der öffentlichen Hand an der Wohnraumversorgung zeigen sich hingegen signifikante Unterschiede. Diese beschreiben in Europa eine markante Trennlinie zwischen großen und bereits etablierten Märkten mit nachhaltigen Renditeperspektiven und „emerging markets“ mit noch gering ausgeprägter Investmentfähigkeit. Der Großteil der Märkte in Europa befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium und steht damit noch vor der Reifeprüfung. Zu diesem Ergebnis kommt die breit angelegte Marktstudie „Micro-Living in Europa“ von bulwiengesa und Union Investment, bei der erstmals die wichtigsten europäischen Investment-Hotspots in den beiden populärsten Marktsegmenten Studenten- bzw. Businessapartments und den hotelnahen Serviced Apartments zusammenfassend untersucht wurden.

Als Leuchttürme für Micro-Living-Investments identifiziert die Untersuchung Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Im Europa-Ranking der für Investoren attraktivsten Märkte landen damit vier Länder auf den Top-Positionen, in deren Hauptstädten und Metropolregionen Studierende und Young Professionals vielfach mit angespannten Wohnungsmärkten zu kämpfen haben. „In diesen bereits etablierten Micro-Living-Märkten trifft eine bereits hohe Aktivität privater Investoren, messbar am Volumen projektierter Apartmenthäuser, auf eine trotz allem niedrige private Versorgungsquote“, fasst Henrik von Bothmer, Investment Manager bei Union Investment Real Estate, die Studienergebnisse zusammen. Gute Voraussetzungen also für Wohnentwickler und Investoren: „In Deutschland liegt speziell im mittleren Preissegment, in dem deutlich zu wenig gebaut wird, erhebliches Potenzial“, so Henrik von Bothmer.

Was weiterhin auffällt: Hinsichtlich Transparenz und Transaktionsvolumina befinden sich die für den Marktreport analysierten Märkte für Studenten- und Businessapartments in allen neun untersuchten Ländern auf einer höheren Entwicklungsstufe als die jeweiligen Märkte für Serviced Apartments. Entsprechend breiter präsentiert sich bei den Studenten- und Businessapartments auch das Spektrum der investmentfähigen Märkte.

Auch kleinere Märkte für Studenten- und Businessapartments investmentfähig

So bieten im Segment der Studenten- und Businessapartments nicht nur die bereits etablierten Märkte in den großen europäischen Volkswirtschaften, sondern laut der Untersuchung auch die kleineren Märkte Österreichs, Spaniens und Irlands gute Rahmenbedingungen für punktuelle Investments und zur Portfoliobeimischung. In dieser Gruppe sticht Österreich besonders hervor, das mit seinem Renditeniveau in der gleichen Liga spielt wie die etablierten europäischen Länder, was wiederum auf einen bereits stabilen Markt schließen lässt. „Die Aktivitäten der privatwirtschaftlichen Anbieter in Österreich konzentrieren sich noch weitgehend auf den Hauptstadtmarkt Wien. Vom Nachfragepotenzial, das die neuen Lebens- und Arbeitsstile mit sich bringen, dürften jedoch künftig auch Städte wie z.B. Salzburg oder Graz noch stärker profitieren. Hier werden sich mittelfristig deutlich höhere Transaktionsvolumina zeigen“, sagt Felix Embacher von bulwiengesa. Eine ähnlich dynamische Entwicklung erwarten sich die Initiatoren der Studie für Irland und Schweden, deren Wohnungsmärkte oftmals keine adäquaten schnellen Lösungen für Studenten zulassen. Zurückzuführen ist dies auf die relativ hohen Eigentumsquoten, deren Entsprechung kleinere Mietwohnungsmärkte sind.

Durch deutlich gestiegene Transaktionsvolumina bei Studenten- und Businessapartments fallen in der Gruppe der kleinen Märkte vor allem Österreich, Spanien und Irland auf. So wurden in Österreich 2017 mit 307 Millionen Euro 230 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr 2016. Spanien verzeichnete nach Großbritannien und Deutschland mit rund 784 Millionen Euro das drittgrößte Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr. Die höchsten Nettoanfangsrenditen im europäischen Vergleich weisen der Studie zufolge derzeit Spanien und Polen aus. In diesen traditionell geprägten Ländern läuft die Entwicklung bezogen auf veränderte Formen des Zusammenlebens, das Wachstums von Ein-Personen-Haushalten sowie die rückläufigen Zahlen der jüngeren Bevölkerung anderen europäischen Märkten hinterher.

Serviced Apartments als Nischenprodukt

Im Vergleich zu den Studenten- und Businessapartments ist im Segment Serviced Apartments die Investmentfähigkeit der kleinen Märkte kritisch zu hinterfragen. Mit Serviceangeboten ausgestattete Apartmenthäuser stellen selbst in den großen und etablierten Märkten nach wie vor eher ein Nischenprodukt dar, dessen Transaktionsgeschehen noch vergleichsweise intransparent ist. Auch stellt sich in diesem Segment die Anbieterstruktur vergleichsweise fragmentiert dar.

Ein positiver Indikator für die Entwicklung in vielen der analysierten Märkte ist die rege Aktivität zahlreicher, auch neuer Betreiber internationaler Herkunft. „Die Qualität des Angebotes und die Etablierung neuer Produkte und Marken werden das Marktgeschehen zunehmend professionalisieren. Die Etablierung von Serviced Apartments am Investmentmarkt ist - wenn auch noch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – überall im Gange“, so Henrik von Bothmer. Das belegen die in diesem Segment gestiegenen Transaktionsvolumina gegenüber früheren Jahren deutlich. Als aktivste Märkte weist die Studie Deutschland und Großbritannien aus, auf die rund 86 Prozent des gesamten registrierten Transaktionsvolumens entfallen.

„Die zunehmende Mobilität am Arbeitsmarkt und die Zunahme der touristischen Attraktivität und Aktivität in vielen Städten sind starke Treiber für neue Konzepte“, so Felix Embacher von bulwiengesa. Insbesondere bei längeren, aber zeitlich begrenzten Aufenthalten sind Alternativen zum Hotelzimmer bei Young Professionals, Projektbeschäftigten und Pendlern willkommen, da die Aufenthaltsqualität bei längeren Aufenthalten, sogenannten „Long-stays“, in Hotelzimmern eher limitiert und ihre Flexibilität eingeschränkt ist. „Das Nachfragepotenzial dieser Zielgruppen ist in vielen europäischen Städten als hoch zu bewerten“, so Georg-Christian Rueb, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. „Die hohe Zustimmung auf Nachfrageseite sowie die stetige Professionalisierung auf Anbieterseite sind gute Argumente für Investoren, dieses vergleichsweise junge Segment kurz- bis mittelfristig stärker in den Blick zu nehmen.“

Die Studie kann kostenlos unter micro-living-studie@union-investment.de abgefordert werden.

Zur Studie

Die Studie „Micro-Living in Europa“ gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Segmente temporären Wohnens, die sehr unterschiedliche Charakteristika bezüglich Anbieterstrukturen, Internationalität der Betreiber, Nachfragepotenzialen und Entwicklungsperspektiven aufweisen. Neben den großen und bereits etablierten Micro-Living-Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Niederlande deckt die Analyse die aufstrebenden Märkte Österreich, Polen, Schweden, Spanien und Irland stellvertretend für unterschiedliche europäische Marktregionen ab. Das Potenzial der betrachteten Marktsegmente wird in folgenden Zahlen deutlich: Die neun ausgewählten Länder verfügen über insgesamt 50,7 Millionen Single-Haushalte, was insgesamt betrachtet einem Drittel der Gesamtanzahl an Haushalten dieser Länder entspricht. In den neun Arbeitsmärkten sind insgesamt rund 150 Millionen Beschäftigte tätig.

Über Union Investment

Union Investment gehört mit einem Immobilienfondsvermögen von über 35 Milliarden Euro zu den führenden europäischen Immobilien-Investment-Managern. Mit dem Urban Living Nr. 1 bietet Union Investment institutionellen Anlegern die Möglichkeit, in temporäre Wohnkonzepte zu investieren. Im Ankaufsfokus liegen Mikro-Apartmentanlagen, die sich an Young Professionals, Studierende sowie Single-Haushalte richten. Der Fonds investiert vorrangig in den dynamischen Metropol- und Ballungsregionen in Deutschland. Als Beimischung sind Investments in attraktiven europäischen Märkten vorgesehen. Als erste Assets hat der Offene Immobilien-Spezialfonds die Studenten-Apartmentanlagen „Milestone“ in Graz mit insgesamt 378 Apartments sowie das „THE FIZZ Vienna Hauptbahnhof“ in Wien mit 195 Apartments erworben.

ODDO BHF weitet Mandat für CACEIS um die Administration der Luxemburger Fondspalette aus

Anfang Juli 2018 hat CACEIS die Fondsadministration für rund 40 Wertpapierfonds der ODDO BHF Asset Management LUX AG aufgenommen. Die damit verbundenen Leistungen umfassen die Kalkulation des Nettoinventarwerts, die Kontrolle der Anlagegrenzen und das Reporting. Bereits 2016 beauftragte ODDO BHF CACEIS mit der Übernahme der Verwahrstellenfunktion für ihre Wertpapierfonds. Mit der Fondsadministration der Luxemburger Fondspalette hat ODDO BHF das Mandat für CACEIS nun erweitert.

Karl Stäcker, Mitglied der Geschäftsführung von ODDO BHF Asset Management, sagt: „CACEIS stellt bereits seit 2016 als Verwahrstelle ihre Expertise für unsere in Luxemburg domizilierten Fonds erfolgreich unter Beweis. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Fondsadministrationspartner, da CACEIS über umfassende Erfahrungen in diesem Bereich verfügt.”

Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir von ODDO BHF zusätzlich zu unserer bisherigen Rolle als Luxemburger Verwahrstelle nun auch für das Fondsadministrationsmandat ausgewählt wurden. Unser „One-Stop-Shop“-Angebot hat sich bereits für einige unserer Kunden als sehr attraktiv erwiesen. Dies wollen wir ausbauen und weiteren deutschen Kunden anbieten, die ihr Fondsgeschäft von Luxemburg aus betreiben.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Höhere ESG-Faktoren verbessern die Anlageergebnisse von Unternehmensanleihen

Anleiheinvestoren, die bei ihren Anlageentscheidungen Faktoren wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, kurz ESG (Environmental, SocialGovernance)berücksichtigen, können die Ausfallwahrscheinlichkeit und ihre Handelskosten verringern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Fidelity International. Umgekehrt profitieren Emittenten mit hohen ESG-Werten von niedrigeren Risikoaufschlägen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Scores haben auch tendenziell höhere Umsätze, sind aber nicht unbedingt profitabler als Gesellschaften mit niedrigeren ESG-Werten.

Studie belegt Vorteile hoher ESG-Scores

Anleiheemittenten, die bei Umweltschutz, sozialen Belangen und Unternehmensführung über hohe Standards verfügen, werden ihre Verbindlichkeiten mit einer größeren Wahrscheinlichkeit bedienen als Gesellschaften mit in dieser Hinsicht niedrigeren Anforderungen. Beim untersten Quintil im ESG-Ranking ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zwei-bis dreimal so hoch wie im obersten Quintil, so die Studie (s. Grafik 1). Dazu wurden insgesamt 1.500 Anleihen aus dem Universum der ICE-BofAML-Indizes untersucht.

Grafik 1: Niedrigere ESG-Werte führen zu höherer Ausfallwahrscheinlichkeit

Umgekehrt profitieren die Unternehmen mit höheren ESG-Scores von niedrigeren Kapitalkosten. So haben sich der Studie zufolge die Risikoaufschläge der gemessen an den ESG-Werten besten Gesellschaften in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu 20 Prozent verringert. Bei den gemessen am ESG-Score schlechtesten Unternehmen war dagegen nur ein Rückgang um etwa 12 Prozent zu verzeichnen (vgl. Grafik 2). 

Grafik 2: Risikoaufschläge sinken bei höheren ESG-Ratings tendenziell stärker

Doch nicht nur die Ausfallwahrscheinlichkeit ist bei Gesellschaften mit höheren ESG-Werten niedriger, sondern auch die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs der Anleihen. Konkret bedeutet dies für Anleiheinvestoren niedrigere Handelskosten, was sich positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios auswirkt.

Mit Blick auf die Unternehmenscharakteristika hat die Studie ergeben, dass Gesellschaften mit besseren ESG-Scores eine niedrigere Verschuldung sowie höhere Umsätze und Dividendenrenditen aufweisen. Vor allem große Unternehmen weisen bessere ESG-Werte aufEin zentraler Grund: Im Gegensatz zu kleineren Gesellschaften verfügen sie tendenziell über die Mittel und den Willen, die dafür nötigen Richtlinien und Dokumentationen zu etablieren. Die Profitabilität eines Unternehmens ist hingegen nur gering mit dem ESG-Score korreliert. 

Annika Milz, Leiterin institutionelles Asset Management bei Fidelity International, sagt: „Unsere Studie zeigt, dass die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei der Auswahl von Unternehmensanleihen die Anlageergebnisse verbessern kann. Institutionelle Anleger sollten diese Kriterien zusätzlich zu den traditionellen Analysefaktoren bei Anleihen in ihren Investmentprozess aufnehmen. Auffällig ist, dass der Faktor Governance der mit Abstand wichtigste Bestandteil eines hohen ESG-Werts ist. Eine robuste Aufstellung in diesem Teilbereich wirkt sich in der Regel positiv auf Umweltschutz und soziale Belange aus.“

ebase mit neuem Eigentümer: Erfolgreicher Kurs wird mit der FNZ Group fortgesetzt

Vorbehaltlich der Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erwirbt die FNZ Group die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zu 100 % von der comdirect bank AG. Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 151 Millionen Euro. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden. 

ebase wurde im Jahr 2002 aus den ausgegliederten Bereichen der Investmentdepotführung und Informationstechnologie der ADIG Investment GmbH gegründet. Seit 2009 ist ebase eine eigenständige Vollbank und Tochter der comdirect bank AG. Mit 265 Mitarbeitern, mehr als 270 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern und mehr als 1 Million Kunden ist ebase in Deutschland eine der führenden B2B-Direktbanken. Als Spezialist für Vermögensmanagement mit Investmentfonds bietet das Unternehmen privaten, betrieblichen und institutionellen Investoren Lösungen für den Vermögensaufbau, die Vermögensanlage und die Vermögensentnahme. 

„Seit der Übernahme durch comdirect vor rund neun Jahren hat sich ebase kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Beitrag zum Erfolg der comdirect Gruppe geleistet. Mit dem Verkauf der ebase fokussieren wir uns auf Wachstum und Weiterentwicklung in unserem Kerngeschäft. Wir danken dem Management und den Mitarbeitern der ebase herzlich für ihr Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihnen für den weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg“, sagt Arno Walter Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG und Aufsichtsratsvorsitzender der ebase GmbH.  

Mit dem neuen Eigentümer FNZ, einem Finanztechnologieanbieter mit Sitz in London, wird ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Die Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht werden das Unternehmen auch künftig leiten und es auf dem Weg zum führenden Digital Financial Service Partner begleiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen.  

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit FNZ. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und unsere Strategie vorantreiben“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

„ebase ist eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt. Wir sind von der Strategie und dem Team von ebase überzeugt und freuen uns sehr, gemeinsam das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft auszubauen. Für FNZ ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, ein führender Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.

Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet als Vollbank neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. 

Aviva Investors verstärkt sein Aktienteam um neun Experten

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, stärkt durch die Neueinstellung von neun Aktienexperten seine Teams in den Bereichen UK-Aktien, globale Aktien sowie globale Schwellenländeraktien. Aviva Investors unterstreicht damit sein verstärktes Engagement im Aktienbereich, nachdem bereits im Januar 2018 David Cumming als Chief Investment Officer, Equities, startete.

Mikhail Zverev wird als Head of Global Equities und Alistair Way als Head of Global Emerging Market Equities tätig sein. Beide berichten an David Cumming, ebenso wie die zwei neuen Portfoliomanager für UK-Aktien Henry Flockhart und Adam McInally.

Jaime Ramos Martin, Stephanie Niven und Ross Mathison beginnen als Global Equities Portfolio Managers und berichten an Mikhail Zverev. Die zwei weiteren Neuzugänge Jonathan Toub und Will Malcom werden Global Emerging Markets Portfolio Managers und berichten an Alistair Way.

Mikhail Zverev, Alistair Way, Henry Flockhart, Adam McInally, Jaime Ramos Martin, Ross Mathison, Jonathan Toub und Will Malcom wechseln alle von Standard Life Investments, wo sie zuvor unterschiedliche Positionen inne hatten. Sie werden im neuen Aviva Investors-Büro in Edinburgh arbeiten, welches Ende Juli eröffnet wird. Stephanie Niven kommt von Tesco Pension Investment und wird in London ansässig sein.

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities, sagt: 
"Wir freuen uns, dass wir so hochkarätige und erfahrene Experten mit langjähriger Erfolgsbilanz für Aviva Investors gewinnen konnten. Diese neun Mitarbeiter, inklusive der weiteren geplanten Einstellungen in diesem Jahr, werden unsere Entwicklung starker, integrierter Teams in den Schlüsselbereichen Globale-, Schwellenländer-, Europa-, US- und UK-Aktien vervollständigen."

Euan Munro, Chief Executive Officer, Aviva Investors, sagt: 
"Die Investition in unsere Aktienressourcen ist eine strategische Priorität für unser Geschäft. Mithilfe dieser verstärkten Teams können wir unseren Wholesale- und institutionellen Investoren noch überzeugendere Aktienstrategien anbieten und die Ideenfindung für unsere breitgefächerte Palette von Investmentlösungen erweitern."

Weitere Details zu den Neueinstellungen:

  • Mikhail Zverev kommt am 1. Oktober zu Aviva Investors. Zuvor war er Head of Global Equities bei Standard Life Investments (SLI), wo er auch als Portfoliomanager für verschiedene Fonds tätig war. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Alistair Way beginnt am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete er als Head of Asia and Global Emerging Market Equities und Portfoliomanager für verschiedene Fonds bei SLI. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Henry Flockhart kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er war seit 2011 bei SLI und hat über 10 Jahre Branchenerfahrung.
  • Adam McInally startet am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er kam 2015 zu SLI. Davor war er als Equity Research Analyst für die Credit Suisse tätig.
  • Jaime Ramos Martin stieß am 8. Mai zu Aviva Investors. Zuvor war er Senior Vice President, Global Equities, im SLI-Büro in Boston, USA. Er kam 2005 zu SLI und verfügt über 18 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Ross Mathison kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Er war fast neun Jahre bei SLI tätig, davon fünf Jahre als Investment Director in den Teams Global Equities und European Equities.
  • Stephanie Niven beginnt am 1. Oktober bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete sie als Portfolio Manager, Global Equity Fund, bei Tesco Pension Investment, wo sie seit 2012 tätig war. Sie verfügt über 13 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Jonathan Toub kommt am 20. August zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market Equities bei SLI. Er kam 2014 zu SLI und weist mehr als 15 Jahre an Branchenerfahrung auf.
  • Will Malcom startet am 23. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market and Asia Equities bei SLI. Er war seit 2007 bei SLI und verfügt über 20 Jahre an Branchenerfahrung.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Die Risk-Parity-Fonds von Raiffeisen Capital Management - seit 10 Jahren eine Erfolgsgeschichte!

Bereits seit rund 10 Jahren im Praxiseinsatz überzeugen die nach dem Grundkonzept der Risikoparität verwalteten Risk-Parity-Fonds der Raiffeisen KAG mit einer guten langfristigen Performance.

Aktive, flexible und bewertungsbasierte strategische Allokation sowie ein aktiver Managementansatz sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Basierend auf der Grundidee, Risiken nur dann einzugehen, wenn diese auch angemesen bezahlt werden, sind die letztendlichen Ertragsbringer die langfristig vereinnamten Risikoprämien.

Die Risiken in den Risk-Parity-Fonds werden in vier verschiedene Blöcke mit unterschiedlicher Gewichtung aufgeteilt: Aktienrisiko, Spreadrisiko, nominales Zinsrisiko und reales Risiko. Um eine bestmögliche Diversifizierung zu erzielen sowie die entsprechenden Risikoprämien zu verdienen, können fast alle liquiden und investierbaren Assetklassen und Sub-Assetklassen dabei eingesetzt werden. Diskretionäre Beurteilung und Entscheidungen des Fondsmanagements, unterstützt durch qualitative Modelle, sind dabei die wesentlichen Bestandteile des Investmentprozesses.

Die erwartete Zunahme von Risiken und Unwägbarkeiten auf den Kapitalmärkten - unter anderem durch geopolische Konflikte - führt zu mittelfristig höheren Risikoprämien. Dadurch bieten unsere Risk-Parity-Fonds eine aussichtsreiche Investmentalternative für die Zukunft, die sich deutlich von unseren Mitbewerbern abhebt.

Weitere Informationen finden Sie auf rcm-international.com

Vontobel Asset Management stärkt Global Flexible-Strategien mit erfahrenem Anleihenmanager

Yann Lepape, PhD, verstärkt ab sofort das Anleihenteam von Vontobel Asset Management. Er wird sich auf das Management der Global Flexible-Strategien konzentrieren.

Yann Lepape verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Makroökonomie, Marktstrategie und Portfoliomanagement. Er kommt von Oddo BHF AM zu Vontobel Asset Management. Dort war er Mitglied im globalen Investmentkomitee und verantwortlich für die globale makroökonomische Analyse, die Asset Allokation der Mischfonds (mit einem verwalteten Vermögen von EUR 7 Mrd.) sowie das Portfoliomanagement von Schwellenländer-Anlagen (Aktien, Währungen und Anleihen). Vor seiner Zeit bei Oddo BHF AM war er als Berater für das französische Finanzministerium tätig. Yann Lepape begann seine Laufbahn 1995 als quantitativer Währungsanalyst im Eigenhandel von BNP Paribas. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzen von der ESC Lyon und erwarb einen PhD in Volkswirtschaft am Centre Economie et Finances Internationales (CEFI) der Universität von Aix Marseille.

Bei Vontobel Asset Management wird Yann Lepape das Portfoliomanagement und die makroökonomische Analysekapazität des Global Flexible-Teams verstärken und die quantitativen Modelle des Teams weiter ausbauen.

In den Global Flexible-Strategien nutzen die Anlagespezialisten von Vontobel Asset Management das Potenzial des gesamten globalen Anleihen- und Währungsspektrums. Dabei managen sie aktiv auf verschiedene Währungen lautende Staats-, Unternehmens-, Wandel- und Schwellenländeranleihen aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich. Ziel ist eine konstante Performance bei konsequenter Risikokontrolle.

„Mit Yann Lepape können wir einen erfahrenen Anleihenmanager für unser Global Flexible-Team gewinnen. Der Neuzugang kommt zur rechten Zeit, denn wir erleben gerade einen Wechsel des Marktregimes im Anleihenbereich, der flexible Strategien angesichts höherer Marktvolatilität zu einem Kerninvestment im Anleihenportfolio machen wird,” sagt Ludovic Colin, Head of Global Flexible Bonds bei Vontobel Asset Management.

Fondsanleger positionieren sich neu

Zum Ende des 2. Quartals 2018 hat die Fondsnachfrage bei den Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) wieder deutlich zugenommen. Während die Anleger im April und Mai eher zurückhaltend agierten, ist die Handelsaktivität im Juni spürbar angestiegen. Mit 111 Indexpunkten notiert diese um 11 Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Jahres 2017.

„Das 2. Quartal diesen Jahres war anfangs von einer deutlichen Zurückhaltung der Fondsanleger geprägt. Diese hat sich aber wieder gelegt, so dass im Juni vielfach reges Interesse bestand“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im April lagen die Handelsaktivitäten noch 20 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2017, im Juni hingegen 11 Prozentpunkte darüber“, präzisiert er. Die Zurückhaltung zu Beginn des zweiten Quartals ist vermutlich auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen der US-Regierung und Europa, China und anderen Ländern zurückzuführen. Die im Juni wiedererstarkte Nachfrage zeigt allerdings, dass die Anleger wieder mehr Interesse an Fonds haben, sich jedoch teilweise neu positionieren.

„Die Neupositionierung zahlreicher Anleger zeigte sich im abgelaufenen Quartal beispielsweise an der gestiegenen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds“, stellt Geyer fest. Auf das 2. Quartal bezogen ergab sich für die offenen Immobilienfonds ein Kaufquotient von 3,01, was bedeutet, dass die Anzahl der Käufe dreimal so hoch lagen wie die Verkäufe. Dessen ungeachtet waren auch bei Aktien- und Mischfonds im 2. Quartal Nettomittelzuflüsse, mit Kaufquotienten von 1,12 bzw. 1,15, zu verzeichnen. Rentenfonds mussten hingegen leichte Mittelabflüsse hinnehmen (Kaufquotient: 0,98).

Hinsichtlich der regionalen Ausrichtung standen Deutschland-Investments in den abgelaufenen drei Monaten eher auf den Verkaufslisten. In noch größerem Ausmaß trennten sich ebase-Kunden von Investments in den Emerging Markets. „Stark gesucht waren dagegen Fonds mit japanischen Titeln (Kaufquotient: 1,76), mit US-amerikanischen (Kaufquotient: 1,58) sowie mit europäischen Werten (Kaufquotient: 1,50)“, bemerkt Rudolf Geyer. Daneben war auch die Nachfrage nach in der Eurozone und weltweit investierenden Fonds (Kaufquotienten: 1,24 bzw. 1,16) ausgeprägt.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Interesse an Fonds sich nach dem sehr starken Jahresstart und den nachfolgenden Rücksetzern wieder stabilisiert hat. Allerdings bestätigt sich abermals der Einfluss der Marktlage sowie von politischen Entwicklungen auf Fondsauswahl und das allgemeine Interesse an Fonds“, erklärt Rudolf Geyer abschließend. 

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.  

WisdomTree legt zwei neue Smart Beta Fixed Income ETFs auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds (ETF) und Exchange-Traded Products (ETP), gibt heute die Markteinführung von zwei neuen ETFs an der Deutschen Börse Xetra bekannt: Des WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDR) und des WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDP).

Die Strategien sollen einen intuitiveren Ansatz bei der Indexierung bieten, indem sie darauf abzielen, höhere Renditen auf erstklassige Anleihen und Schatzanweisungen aus europäischen Kernmärkten zu erwirtschaften, ohne dabei potenziell riskantere Engagements einzugehen.

  • Der WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Aggregate Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance des Markts für erstklassige, auf Euro lautende festverzinsliche Anleihen, einschließlich Schatzanweisungen, Staats-, Unternehmens- und verbriefte Anleihen. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, der die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen neigt, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,18 % 
  • Der WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Treasury Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance von erstklassigen, auf Euro lautenden festverzinslichen Staatsanleihen, die von den souveränen, an der europäischen Währungsunion teilnehmenden Staaten emittiert werden. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, um die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen zu neigen, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,16%

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Die neuen, heute lancierten ETFs sind wichtige Neuzugänge im Bereich der europäischen Fixed-Income-Fonds. Die Strategie, die von beiden Fonds gleichermaßen verfolgt wird, bietet eine einzigartige Lösung für Investoren, um in diesem Markt bei strikter Kontrolle des Risikos potenziell höhere Renditen zu erzielen. Durch die Renditeorientierung zielt die Strategie auf eine der für Fixed-Income-Investoren wichtigsten Eigenschaften ab, vermeidet dabei jedoch einen übermäßigen Tracking Error und eine unverhältnismäßige Risikobereitschaft in Bezug auf die Benchmark.“

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Vielen Fixed-Income-Investoren bieten sich heute zwei grundsätzliche Optionen: aktiv verwaltete Strategien oder Exchange-Traded Products, die nach der Marktkapitalisierung gewichtete Indizes nachbilden. Dies führt jedoch häufig dazu, dass Investoren mehr Kapital an die Emittenten vergeben, die bereits am höchsten verschuldet sind. Hier verfolgen wir bei Fixed Income hingegen einen „Smart-Beta“-Ansatz. Auf zwei bestehende Universen aus Fixed-Income-Wertpapieren wenden wir einen algorithmischen Ansatz an und versuchen, so viel wie möglich Zusatzeinkommen aus diesen Konstituenten herauszuholen. Dabei bleiben wir jedoch den Einschränkungen gegenüber sensibel, die sich durch den Tracking Error ergeben, und erbringen so das Potenzial für Alpha.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung links.

Über WisdomTree 

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Durch WisdomTree UK Limited bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und ETPs von ETF Securities und Boost in einer Vielzahl an Anlageklassen an, einschließlich Short Leveraged ETPs. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 2. Juli 2018) weltweit ein Vermögen von ca. 60,4 Milliarden USD. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders Global Investor Study 2018

Lebenshaltungskosten im Ruhestand werden meist unterschätzt.

15 Prozent der Ruheständler aus den Industriestaaten und den größten Schwellenländern beziehen kein ausreichendes Einkommen, um komfortabel leben zu können. Dies ist ein Ergebnis der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger aus 30 Ländern1 befragt wurden.

Weltweit gehen noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich 34 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung2 ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast 50 Prozent ihrer Einkünfte aufwenden. Und auch in Deutschland ist dieser Irrglaube weit verbreitet: Die hierzulande befragten Personen erwarten, für die Lebenshaltung nur 38 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen zu müssen, wohingegen in der Realität 47 Prozent hierfür aufgebracht werden müssen. Für andere Verwendungszwecke stehen somit weniger Mittel als geplant zur Verfügung.

Die Schroders Global Investor Study 2018 hat damit gezeigt, dass zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand eine erhebliche Lücke klafft.

Weltweit betrachtet sind die Einkünfte von Ruheständlern niedriger, als Personen, die sich dem Rentenalter nähern, dies gegenwärtig erwarten.

Weniger als die Hälfte (43 Prozent) aller global befragten Ruheständler räumten ein, dass ein etwas höheres Einkommen hilfreich wäre, während 42 Prozent angaben, dass sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um im Ruhestand komfortabel zu leben. 15 Prozent verfügen über kein ausreichendes Einkommen für einen komfortablen Ruhestand. In Deutschland bezeichneten 48 Prozent der Ruheständler ein etwas höheres Einkommen als hilfreich, wohingegen von 44 Prozent das tatsächlich zur Verfügung stehende Einkommen als ausreichend empfunden wird. Nur 7 Prozent der deutschen Befragten gab an, dass ihr Ruhestandseinkommen nicht für ein komfortables Leben ausreicht.

Personen ab einem Alter von 55 Jahren, die schon näher am Ruhestand sind, könnten eine böse Überraschung erleben, wenn sie sich zu viel von ihren Ruhestandsbezügen erwarten. Sie gehen weltweit nämlich davon aus, dass sie durchschnittlich 74 Prozent ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67 Prozent ihres aktuellen Gehalts etwas geringer – und damit realistischer – aus.

Tatsächlich aber erhalten Ruheständler weltweit nur durchschnittlich 61 Prozent ihres letzten Jahresgehalts. Am größten ist der Abstand in Asien, wo Ruheständler auf 59 Prozent ihres letzten Gehalts kommen, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, mit 76 Prozent rechnen.

Am geringsten ist die Lücke bei Anlegern in Europa. Hier erhalten Ruheständler 63 Prozent ihres letzten Gehalts, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, davon ausgehen, dass sie 72 Prozent benötigen werden.

In Deutschland erhalten Ruheständler im Mittel 65 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhestandsbezug, wohingegen die kurz vor dem Ruhestand stehenden Personen denken, dass sie 67 Prozent benötigen werden. Somit demonstrieren die deutschen Befragten auch hier einen überdurchschnittlich hoch ausgeprägten Realitätssinn.

Gleichzeitig investieren Ruheständler auf der ganzen Welt weiter erhebliche Beträge und nutzen 19 Prozent ihrer gesamten Altersersparnisse3 für die Geldanlage. Demgegenüber gehen Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, davon aus, dass sie lediglich 9 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse investieren werden.

Für Deutschland fallen diese Zahlen ähnlich aus: Hier erwarten die Ruhestandsanwärter, lediglich 7 Prozent ihrer Ersparnisse zu investieren, wohingegen die Ruheständler tatsächlich 16 Prozent ihrer Altersersparnisse anlegen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study 2018 offenbart eine ganz erhebliche Differenz zwischen den Erwartungen der Menschen an ihren Lebensstandard nach Beendigung der Berufstätigkeit und den tatsächlichen Bedingungen – auch hier in Deutschland. Zwar beweisen die deutschen Befragten verglichen mit dem globalen Durchschnitt einen hohen Realitätssinn, jedoch zehren die Lebenskosten im Ruhestand auch hierzulande mehr Einkommen auf als gedacht. Die Folge: Für andere Verwendungen wie Freizeit oder Hobbys steht weniger Geld als erwartet zur Verfügung.
Um dem entgegenzuwirken, ist rechtzeitiges Handeln erforderlich. Je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen. Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds hierbei nicht fehlen sollten, da insbesondere sie eine interessante Möglichkeit für Wertzuwächse bei überschaubarem Risiko bieten können, die einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Retirement bei Schroders:

Überall auf der Welt unterschätzen die Menschen, welchen Teil ihrer Ruhestandsbezüge sie für die Lebenshaltung werden aufwenden müssen und wie viel Geld sie für ein komfortables Leben im Ruhestand benötigen. Gerade in der gegenwärtigen Phase niedriger Renditen und anziehender Inflation bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für ihren Wohlstand.
Es gibt dabei keine magische Formel. Um eine finanziell schwierige Situation im Ruhestand zu vermeiden, müssen die Menschen erkennen, dass sie so früh und so umfangreich wie möglich Vorsorge treffen sollten. Wenn man mit der Ersparnisbildung für den Ruhestand wartet, bis man auf 50 oder 60 zugeht, dürfte es zu spät sein, eine Lücke bei den Ersparnissen zu schließen.
Vielleicht weil ihre Altersbezüge nicht reichen, legen Ruheständler unserer Studie zufolge weiter Geld an, und zwar in vielen Fällen mehr, als sie vor dem Ruhestand erwartet hatten.

Den vollständigen Bericht zum Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter diesem Link.


1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.
2) Laufende Ausgaben unter anderem für Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Miete/Hypothekendarlehen.
3) Geldanlagen jeder Art, die im Alter Einkünfte bringen sollen, wie zum Beispiel Betriebsrenten, gesetzliche und private Renten, sonstige Spar- und Geldanlagen, Freisetzung von in Eigenheimen gebundenem Kapital, finanzielle Unterstützung durch Verwandte, Erbschaften.

Scope Analysis - Fondsrating-Update Juni 2018

Die Ratingagentur Scope hat rund 5.900 Fondsratings aktualisiert. Weitere 53 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten. Das Fondsrating von Scope umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings.

Der größte Fonds, der in diesem Monat von Scope heraufgestuft wurde, ist der Allianz Europe Equity Growth. Der 7,3 Mrd. Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Aktien Europa“ konnte sich um eine Ratingstufe von (C) auf (B) verbessern – und hält damit ein Top-Rating. Der Fonds wird seit Oktober 2009 von Thorsten Winkelmann gemanagt. Er investiert – wie es der Name des Fonds vermuten lässt – vor allem in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.

Das Downgrade mit dem größten Volumen trifft in diesem Monat den Comgest Growth Emerging Markets. Er hat ein Volumen von 6,0 Mrd. Euro. Der Fonds ist der Peergroup Aktien Emerging Markets zugeordnet und verliert das Spitzenrating (A). Mit der aktuellen Bewertung befindet er sich aber immer noch im Top-Rating-Bereich. Diesen Bereich hat der Fonds seit Juli 2014 nicht verlassen.

Raiffeisen-Euro-Rent seit fast 16 Jahren mit Top-Rating

Mit einem Top-Rating von Scope gehört ein Fonds zum besten Drittel der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds. Noch anspruchsvoller als ein Top-Rating zu bekom- men, ist es, dieses über längere Zeiträume zu halten. In den Vormonaten haben wir an dieser Stelle Aktien- und Mischfonds in Bezug auf ihre Top-Rating-Historie untersucht. In diesem Monat betrachten wir Rentenfonds:

Bei Rentenfonds ist in Bezug auf die Haltedauer der Raiffeisen-Euro-Rent der öster- reichischen Fondsgesellschaft Raiffeisen Capital Management mit großem Abstand an der Spitze. Dieser Fonds kann breit diversifiziert in Anleihen, die in Euro denominiert sind, investieren. Das Anlageuniversum umfasst Staats- und Unternehmensanleihen aus der Eurozone. Der Fonds hat seit September 2002 ein Top-Rating von Scope.

Weitere Informationen und Charts finden Sie im vollständigen Report.

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck (European Head of VanEck). Damit baut VanEck sein ETF-Geschäft in Europa weiter aus. Rozemuller war zuvor Geschäftsführer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, der Anfang des laufenden Jahres von VanEck übernommen wurde. Die erfolgreiche M&A-Transaktion ist nun abgeschlossen. „Ich freue mich, Martijn Rozemuller als Europa-Chef bei VanEck begrüßen zu dürfen. Er verfügt über langjährige Erfahrung, hat Think ETFs gegründet und seit über zehn Jahren erfolgreich aufgebaut.“, sagt Jan van Eck, CEO von VanEck. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gijs Koning, Mitbegründer von Think ETFs, wird Martijn Rozemuller auch das europäische ‚Board of Operations‘ bilden und direkt an den CEO Jan van Eck im Hauptsitz in New York berichten.

Der globale Asset Manager VanEck verwaltet rund 45 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern. Da ETFs in Europa immer stärker nachgefragt werden, lag es für VanEck nahe, zu expandieren und die europäische Organisation weiter auszubauen. „Die Übernahme von Think ETFs schafft Synergieeffekte auf beiden Seiten. Wir profitieren davon, dass sich das Think-Team mit seinem hochwertigen Produktangebot einen Namen gemacht hat. Dies und das Know-how des Think-Managements werden wir für unsere Kunden nutzen“, so Jan van Eck. VanEck hatte bislang jeweils einen europäischen Standort in Frankfurt am Main und im schweizerischen Pfäffikon. Mit dem nun erfolgten Closing ist in Amsterdam ein weiterer Standort hinzugekommen. Ebenso erhöhen sich dadurch die Assets under Management von VanEck in UCITS Fonds auf 2,6 Milliarden US-Dollar.

„Immer mehr Privatanleger und institutionelle Investoren in Europa erkennen, welche hervorragende Möglichkeiten ETFs aufgrund ihrer Liquidität, Transparenz und niedrigen Gebühren bieten“, sagt Martijn Rozemuller. „Mein persönliches Ziel ist es, das Europa-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Bei Think ETFs sind ETFs von Anfang an sowohl auf Privatanleger als auch institutionelle Investoren ausgerichtet. Diese Kombination möchte ich auch auf das restliche Europa ausweiten“, so Rozemuller. Seit Ankündigung der Akquisition im Januar des laufenden Jahres sei der Integrationsprozess weit vorangeschritten. „Unsere Assets under Management sind seitdem stetig gewachsen und wir erwarten, dass sich das Wachstum weiter beschleunigen wird und wir unsere ETFs in Europa aktiv fördern können“, berichtet Rozemuller.

„Think ETFs und VanEck haben die gleichen Prinzipien und die gleiche Philosophie, die Interessen seiner Kunden nachhaltig zu vertreten. Gemeinsam werden wir in Europa eine noch stärkere Position einnehmen“, unterstreicht Jan van Eck. Der CEO erläutert, dass sich für die Kunden durch die Übernahme grundsätzlich nichts ändere. „Die Produkte und die Ansprechpartner bleiben die Gleichen.“ Die Marke Think ETFs werde zunächst beibehalten.

Rozemuller verfügt über einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der Universität Twente. Bevor er Think ETFs gründete, war er Partner bei der niederländischen Trading-Firma Optiver.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.