ODDO BHF weitet Mandat für CACEIS um die Administration der Luxemburger Fondspalette aus

Anfang Juli 2018 hat CACEIS die Fondsadministration für rund 40 Wertpapierfonds der ODDO BHF Asset Management LUX AG aufgenommen. Die damit verbundenen Leistungen umfassen die Kalkulation des Nettoinventarwerts, die Kontrolle der Anlagegrenzen und das Reporting. Bereits 2016 beauftragte ODDO BHF CACEIS mit der Übernahme der Verwahrstellenfunktion für ihre Wertpapierfonds. Mit der Fondsadministration der Luxemburger Fondspalette hat ODDO BHF das Mandat für CACEIS nun erweitert.

Karl Stäcker, Mitglied der Geschäftsführung von ODDO BHF Asset Management, sagt: „CACEIS stellt bereits seit 2016 als Verwahrstelle ihre Expertise für unsere in Luxemburg domizilierten Fonds erfolgreich unter Beweis. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Fondsadministrationspartner, da CACEIS über umfassende Erfahrungen in diesem Bereich verfügt.”

Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir von ODDO BHF zusätzlich zu unserer bisherigen Rolle als Luxemburger Verwahrstelle nun auch für das Fondsadministrationsmandat ausgewählt wurden. Unser „One-Stop-Shop“-Angebot hat sich bereits für einige unserer Kunden als sehr attraktiv erwiesen. Dies wollen wir ausbauen und weiteren deutschen Kunden anbieten, die ihr Fondsgeschäft von Luxemburg aus betreiben.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Höhere ESG-Faktoren verbessern die Anlageergebnisse von Unternehmensanleihen

Anleiheinvestoren, die bei ihren Anlageentscheidungen Faktoren wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, kurz ESG (Environmental, SocialGovernance)berücksichtigen, können die Ausfallwahrscheinlichkeit und ihre Handelskosten verringern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Fidelity International. Umgekehrt profitieren Emittenten mit hohen ESG-Werten von niedrigeren Risikoaufschlägen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Scores haben auch tendenziell höhere Umsätze, sind aber nicht unbedingt profitabler als Gesellschaften mit niedrigeren ESG-Werten.

Studie belegt Vorteile hoher ESG-Scores

Anleiheemittenten, die bei Umweltschutz, sozialen Belangen und Unternehmensführung über hohe Standards verfügen, werden ihre Verbindlichkeiten mit einer größeren Wahrscheinlichkeit bedienen als Gesellschaften mit in dieser Hinsicht niedrigeren Anforderungen. Beim untersten Quintil im ESG-Ranking ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zwei-bis dreimal so hoch wie im obersten Quintil, so die Studie (s. Grafik 1). Dazu wurden insgesamt 1.500 Anleihen aus dem Universum der ICE-BofAML-Indizes untersucht.

Grafik 1: Niedrigere ESG-Werte führen zu höherer Ausfallwahrscheinlichkeit

Umgekehrt profitieren die Unternehmen mit höheren ESG-Scores von niedrigeren Kapitalkosten. So haben sich der Studie zufolge die Risikoaufschläge der gemessen an den ESG-Werten besten Gesellschaften in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu 20 Prozent verringert. Bei den gemessen am ESG-Score schlechtesten Unternehmen war dagegen nur ein Rückgang um etwa 12 Prozent zu verzeichnen (vgl. Grafik 2). 

Grafik 2: Risikoaufschläge sinken bei höheren ESG-Ratings tendenziell stärker

Doch nicht nur die Ausfallwahrscheinlichkeit ist bei Gesellschaften mit höheren ESG-Werten niedriger, sondern auch die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs der Anleihen. Konkret bedeutet dies für Anleiheinvestoren niedrigere Handelskosten, was sich positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios auswirkt.

Mit Blick auf die Unternehmenscharakteristika hat die Studie ergeben, dass Gesellschaften mit besseren ESG-Scores eine niedrigere Verschuldung sowie höhere Umsätze und Dividendenrenditen aufweisen. Vor allem große Unternehmen weisen bessere ESG-Werte aufEin zentraler Grund: Im Gegensatz zu kleineren Gesellschaften verfügen sie tendenziell über die Mittel und den Willen, die dafür nötigen Richtlinien und Dokumentationen zu etablieren. Die Profitabilität eines Unternehmens ist hingegen nur gering mit dem ESG-Score korreliert. 

Annika Milz, Leiterin institutionelles Asset Management bei Fidelity International, sagt: „Unsere Studie zeigt, dass die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei der Auswahl von Unternehmensanleihen die Anlageergebnisse verbessern kann. Institutionelle Anleger sollten diese Kriterien zusätzlich zu den traditionellen Analysefaktoren bei Anleihen in ihren Investmentprozess aufnehmen. Auffällig ist, dass der Faktor Governance der mit Abstand wichtigste Bestandteil eines hohen ESG-Werts ist. Eine robuste Aufstellung in diesem Teilbereich wirkt sich in der Regel positiv auf Umweltschutz und soziale Belange aus.“

ebase mit neuem Eigentümer: Erfolgreicher Kurs wird mit der FNZ Group fortgesetzt

Vorbehaltlich der Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erwirbt die FNZ Group die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zu 100 % von der comdirect bank AG. Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 151 Millionen Euro. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden. 

ebase wurde im Jahr 2002 aus den ausgegliederten Bereichen der Investmentdepotführung und Informationstechnologie der ADIG Investment GmbH gegründet. Seit 2009 ist ebase eine eigenständige Vollbank und Tochter der comdirect bank AG. Mit 265 Mitarbeitern, mehr als 270 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern und mehr als 1 Million Kunden ist ebase in Deutschland eine der führenden B2B-Direktbanken. Als Spezialist für Vermögensmanagement mit Investmentfonds bietet das Unternehmen privaten, betrieblichen und institutionellen Investoren Lösungen für den Vermögensaufbau, die Vermögensanlage und die Vermögensentnahme. 

„Seit der Übernahme durch comdirect vor rund neun Jahren hat sich ebase kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Beitrag zum Erfolg der comdirect Gruppe geleistet. Mit dem Verkauf der ebase fokussieren wir uns auf Wachstum und Weiterentwicklung in unserem Kerngeschäft. Wir danken dem Management und den Mitarbeitern der ebase herzlich für ihr Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihnen für den weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg“, sagt Arno Walter Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG und Aufsichtsratsvorsitzender der ebase GmbH.  

Mit dem neuen Eigentümer FNZ, einem Finanztechnologieanbieter mit Sitz in London, wird ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Die Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht werden das Unternehmen auch künftig leiten und es auf dem Weg zum führenden Digital Financial Service Partner begleiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen.  

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit FNZ. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und unsere Strategie vorantreiben“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

„ebase ist eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt. Wir sind von der Strategie und dem Team von ebase überzeugt und freuen uns sehr, gemeinsam das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft auszubauen. Für FNZ ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, ein führender Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.

Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet als Vollbank neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. 

Aviva Investors verstärkt sein Aktienteam um neun Experten

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, stärkt durch die Neueinstellung von neun Aktienexperten seine Teams in den Bereichen UK-Aktien, globale Aktien sowie globale Schwellenländeraktien. Aviva Investors unterstreicht damit sein verstärktes Engagement im Aktienbereich, nachdem bereits im Januar 2018 David Cumming als Chief Investment Officer, Equities, startete.

Mikhail Zverev wird als Head of Global Equities und Alistair Way als Head of Global Emerging Market Equities tätig sein. Beide berichten an David Cumming, ebenso wie die zwei neuen Portfoliomanager für UK-Aktien Henry Flockhart und Adam McInally.

Jaime Ramos Martin, Stephanie Niven und Ross Mathison beginnen als Global Equities Portfolio Managers und berichten an Mikhail Zverev. Die zwei weiteren Neuzugänge Jonathan Toub und Will Malcom werden Global Emerging Markets Portfolio Managers und berichten an Alistair Way.

Mikhail Zverev, Alistair Way, Henry Flockhart, Adam McInally, Jaime Ramos Martin, Ross Mathison, Jonathan Toub und Will Malcom wechseln alle von Standard Life Investments, wo sie zuvor unterschiedliche Positionen inne hatten. Sie werden im neuen Aviva Investors-Büro in Edinburgh arbeiten, welches Ende Juli eröffnet wird. Stephanie Niven kommt von Tesco Pension Investment und wird in London ansässig sein.

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities, sagt: 
"Wir freuen uns, dass wir so hochkarätige und erfahrene Experten mit langjähriger Erfolgsbilanz für Aviva Investors gewinnen konnten. Diese neun Mitarbeiter, inklusive der weiteren geplanten Einstellungen in diesem Jahr, werden unsere Entwicklung starker, integrierter Teams in den Schlüsselbereichen Globale-, Schwellenländer-, Europa-, US- und UK-Aktien vervollständigen."

Euan Munro, Chief Executive Officer, Aviva Investors, sagt: 
"Die Investition in unsere Aktienressourcen ist eine strategische Priorität für unser Geschäft. Mithilfe dieser verstärkten Teams können wir unseren Wholesale- und institutionellen Investoren noch überzeugendere Aktienstrategien anbieten und die Ideenfindung für unsere breitgefächerte Palette von Investmentlösungen erweitern."

Weitere Details zu den Neueinstellungen:

  • Mikhail Zverev kommt am 1. Oktober zu Aviva Investors. Zuvor war er Head of Global Equities bei Standard Life Investments (SLI), wo er auch als Portfoliomanager für verschiedene Fonds tätig war. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Alistair Way beginnt am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete er als Head of Asia and Global Emerging Market Equities und Portfoliomanager für verschiedene Fonds bei SLI. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Henry Flockhart kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er war seit 2011 bei SLI und hat über 10 Jahre Branchenerfahrung.
  • Adam McInally startet am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er kam 2015 zu SLI. Davor war er als Equity Research Analyst für die Credit Suisse tätig.
  • Jaime Ramos Martin stieß am 8. Mai zu Aviva Investors. Zuvor war er Senior Vice President, Global Equities, im SLI-Büro in Boston, USA. Er kam 2005 zu SLI und verfügt über 18 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Ross Mathison kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Er war fast neun Jahre bei SLI tätig, davon fünf Jahre als Investment Director in den Teams Global Equities und European Equities.
  • Stephanie Niven beginnt am 1. Oktober bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete sie als Portfolio Manager, Global Equity Fund, bei Tesco Pension Investment, wo sie seit 2012 tätig war. Sie verfügt über 13 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Jonathan Toub kommt am 20. August zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market Equities bei SLI. Er kam 2014 zu SLI und weist mehr als 15 Jahre an Branchenerfahrung auf.
  • Will Malcom startet am 23. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market and Asia Equities bei SLI. Er war seit 2007 bei SLI und verfügt über 20 Jahre an Branchenerfahrung.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Die Risk-Parity-Fonds von Raiffeisen Capital Management - seit 10 Jahren eine Erfolgsgeschichte!

Bereits seit rund 10 Jahren im Praxiseinsatz überzeugen die nach dem Grundkonzept der Risikoparität verwalteten Risk-Parity-Fonds der Raiffeisen KAG mit einer guten langfristigen Performance.

Aktive, flexible und bewertungsbasierte strategische Allokation sowie ein aktiver Managementansatz sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Basierend auf der Grundidee, Risiken nur dann einzugehen, wenn diese auch angemesen bezahlt werden, sind die letztendlichen Ertragsbringer die langfristig vereinnamten Risikoprämien.

Die Risiken in den Risk-Parity-Fonds werden in vier verschiedene Blöcke mit unterschiedlicher Gewichtung aufgeteilt: Aktienrisiko, Spreadrisiko, nominales Zinsrisiko und reales Risiko. Um eine bestmögliche Diversifizierung zu erzielen sowie die entsprechenden Risikoprämien zu verdienen, können fast alle liquiden und investierbaren Assetklassen und Sub-Assetklassen dabei eingesetzt werden. Diskretionäre Beurteilung und Entscheidungen des Fondsmanagements, unterstützt durch qualitative Modelle, sind dabei die wesentlichen Bestandteile des Investmentprozesses.

Die erwartete Zunahme von Risiken und Unwägbarkeiten auf den Kapitalmärkten - unter anderem durch geopolische Konflikte - führt zu mittelfristig höheren Risikoprämien. Dadurch bieten unsere Risk-Parity-Fonds eine aussichtsreiche Investmentalternative für die Zukunft, die sich deutlich von unseren Mitbewerbern abhebt.

Weitere Informationen finden Sie auf rcm-international.com

Vontobel Asset Management stärkt Global Flexible-Strategien mit erfahrenem Anleihenmanager

Yann Lepape, PhD, verstärkt ab sofort das Anleihenteam von Vontobel Asset Management. Er wird sich auf das Management der Global Flexible-Strategien konzentrieren.

Yann Lepape verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Makroökonomie, Marktstrategie und Portfoliomanagement. Er kommt von Oddo BHF AM zu Vontobel Asset Management. Dort war er Mitglied im globalen Investmentkomitee und verantwortlich für die globale makroökonomische Analyse, die Asset Allokation der Mischfonds (mit einem verwalteten Vermögen von EUR 7 Mrd.) sowie das Portfoliomanagement von Schwellenländer-Anlagen (Aktien, Währungen und Anleihen). Vor seiner Zeit bei Oddo BHF AM war er als Berater für das französische Finanzministerium tätig. Yann Lepape begann seine Laufbahn 1995 als quantitativer Währungsanalyst im Eigenhandel von BNP Paribas. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzen von der ESC Lyon und erwarb einen PhD in Volkswirtschaft am Centre Economie et Finances Internationales (CEFI) der Universität von Aix Marseille.

Bei Vontobel Asset Management wird Yann Lepape das Portfoliomanagement und die makroökonomische Analysekapazität des Global Flexible-Teams verstärken und die quantitativen Modelle des Teams weiter ausbauen.

In den Global Flexible-Strategien nutzen die Anlagespezialisten von Vontobel Asset Management das Potenzial des gesamten globalen Anleihen- und Währungsspektrums. Dabei managen sie aktiv auf verschiedene Währungen lautende Staats-, Unternehmens-, Wandel- und Schwellenländeranleihen aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich. Ziel ist eine konstante Performance bei konsequenter Risikokontrolle.

„Mit Yann Lepape können wir einen erfahrenen Anleihenmanager für unser Global Flexible-Team gewinnen. Der Neuzugang kommt zur rechten Zeit, denn wir erleben gerade einen Wechsel des Marktregimes im Anleihenbereich, der flexible Strategien angesichts höherer Marktvolatilität zu einem Kerninvestment im Anleihenportfolio machen wird,” sagt Ludovic Colin, Head of Global Flexible Bonds bei Vontobel Asset Management.

Fondsanleger positionieren sich neu

Zum Ende des 2. Quartals 2018 hat die Fondsnachfrage bei den Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) wieder deutlich zugenommen. Während die Anleger im April und Mai eher zurückhaltend agierten, ist die Handelsaktivität im Juni spürbar angestiegen. Mit 111 Indexpunkten notiert diese um 11 Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Jahres 2017.

„Das 2. Quartal diesen Jahres war anfangs von einer deutlichen Zurückhaltung der Fondsanleger geprägt. Diese hat sich aber wieder gelegt, so dass im Juni vielfach reges Interesse bestand“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im April lagen die Handelsaktivitäten noch 20 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2017, im Juni hingegen 11 Prozentpunkte darüber“, präzisiert er. Die Zurückhaltung zu Beginn des zweiten Quartals ist vermutlich auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen der US-Regierung und Europa, China und anderen Ländern zurückzuführen. Die im Juni wiedererstarkte Nachfrage zeigt allerdings, dass die Anleger wieder mehr Interesse an Fonds haben, sich jedoch teilweise neu positionieren.

„Die Neupositionierung zahlreicher Anleger zeigte sich im abgelaufenen Quartal beispielsweise an der gestiegenen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds“, stellt Geyer fest. Auf das 2. Quartal bezogen ergab sich für die offenen Immobilienfonds ein Kaufquotient von 3,01, was bedeutet, dass die Anzahl der Käufe dreimal so hoch lagen wie die Verkäufe. Dessen ungeachtet waren auch bei Aktien- und Mischfonds im 2. Quartal Nettomittelzuflüsse, mit Kaufquotienten von 1,12 bzw. 1,15, zu verzeichnen. Rentenfonds mussten hingegen leichte Mittelabflüsse hinnehmen (Kaufquotient: 0,98).

Hinsichtlich der regionalen Ausrichtung standen Deutschland-Investments in den abgelaufenen drei Monaten eher auf den Verkaufslisten. In noch größerem Ausmaß trennten sich ebase-Kunden von Investments in den Emerging Markets. „Stark gesucht waren dagegen Fonds mit japanischen Titeln (Kaufquotient: 1,76), mit US-amerikanischen (Kaufquotient: 1,58) sowie mit europäischen Werten (Kaufquotient: 1,50)“, bemerkt Rudolf Geyer. Daneben war auch die Nachfrage nach in der Eurozone und weltweit investierenden Fonds (Kaufquotienten: 1,24 bzw. 1,16) ausgeprägt.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Interesse an Fonds sich nach dem sehr starken Jahresstart und den nachfolgenden Rücksetzern wieder stabilisiert hat. Allerdings bestätigt sich abermals der Einfluss der Marktlage sowie von politischen Entwicklungen auf Fondsauswahl und das allgemeine Interesse an Fonds“, erklärt Rudolf Geyer abschließend. 

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.  

WisdomTree legt zwei neue Smart Beta Fixed Income ETFs auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds (ETF) und Exchange-Traded Products (ETP), gibt heute die Markteinführung von zwei neuen ETFs an der Deutschen Börse Xetra bekannt: Des WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDR) und des WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDP).

Die Strategien sollen einen intuitiveren Ansatz bei der Indexierung bieten, indem sie darauf abzielen, höhere Renditen auf erstklassige Anleihen und Schatzanweisungen aus europäischen Kernmärkten zu erwirtschaften, ohne dabei potenziell riskantere Engagements einzugehen.

  • Der WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Aggregate Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance des Markts für erstklassige, auf Euro lautende festverzinsliche Anleihen, einschließlich Schatzanweisungen, Staats-, Unternehmens- und verbriefte Anleihen. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, der die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen neigt, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,18 % 
  • Der WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Treasury Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance von erstklassigen, auf Euro lautenden festverzinslichen Staatsanleihen, die von den souveränen, an der europäischen Währungsunion teilnehmenden Staaten emittiert werden. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, um die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen zu neigen, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,16%

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Die neuen, heute lancierten ETFs sind wichtige Neuzugänge im Bereich der europäischen Fixed-Income-Fonds. Die Strategie, die von beiden Fonds gleichermaßen verfolgt wird, bietet eine einzigartige Lösung für Investoren, um in diesem Markt bei strikter Kontrolle des Risikos potenziell höhere Renditen zu erzielen. Durch die Renditeorientierung zielt die Strategie auf eine der für Fixed-Income-Investoren wichtigsten Eigenschaften ab, vermeidet dabei jedoch einen übermäßigen Tracking Error und eine unverhältnismäßige Risikobereitschaft in Bezug auf die Benchmark.“

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Vielen Fixed-Income-Investoren bieten sich heute zwei grundsätzliche Optionen: aktiv verwaltete Strategien oder Exchange-Traded Products, die nach der Marktkapitalisierung gewichtete Indizes nachbilden. Dies führt jedoch häufig dazu, dass Investoren mehr Kapital an die Emittenten vergeben, die bereits am höchsten verschuldet sind. Hier verfolgen wir bei Fixed Income hingegen einen „Smart-Beta“-Ansatz. Auf zwei bestehende Universen aus Fixed-Income-Wertpapieren wenden wir einen algorithmischen Ansatz an und versuchen, so viel wie möglich Zusatzeinkommen aus diesen Konstituenten herauszuholen. Dabei bleiben wir jedoch den Einschränkungen gegenüber sensibel, die sich durch den Tracking Error ergeben, und erbringen so das Potenzial für Alpha.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung links.

Über WisdomTree 

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Durch WisdomTree UK Limited bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und ETPs von ETF Securities und Boost in einer Vielzahl an Anlageklassen an, einschließlich Short Leveraged ETPs. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 2. Juli 2018) weltweit ein Vermögen von ca. 60,4 Milliarden USD. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders Global Investor Study 2018

Lebenshaltungskosten im Ruhestand werden meist unterschätzt.

15 Prozent der Ruheständler aus den Industriestaaten und den größten Schwellenländern beziehen kein ausreichendes Einkommen, um komfortabel leben zu können. Dies ist ein Ergebnis der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger aus 30 Ländern1 befragt wurden.

Weltweit gehen noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich 34 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung2 ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast 50 Prozent ihrer Einkünfte aufwenden. Und auch in Deutschland ist dieser Irrglaube weit verbreitet: Die hierzulande befragten Personen erwarten, für die Lebenshaltung nur 38 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen zu müssen, wohingegen in der Realität 47 Prozent hierfür aufgebracht werden müssen. Für andere Verwendungszwecke stehen somit weniger Mittel als geplant zur Verfügung.

Die Schroders Global Investor Study 2018 hat damit gezeigt, dass zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand eine erhebliche Lücke klafft.

Weltweit betrachtet sind die Einkünfte von Ruheständlern niedriger, als Personen, die sich dem Rentenalter nähern, dies gegenwärtig erwarten.

Weniger als die Hälfte (43 Prozent) aller global befragten Ruheständler räumten ein, dass ein etwas höheres Einkommen hilfreich wäre, während 42 Prozent angaben, dass sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um im Ruhestand komfortabel zu leben. 15 Prozent verfügen über kein ausreichendes Einkommen für einen komfortablen Ruhestand. In Deutschland bezeichneten 48 Prozent der Ruheständler ein etwas höheres Einkommen als hilfreich, wohingegen von 44 Prozent das tatsächlich zur Verfügung stehende Einkommen als ausreichend empfunden wird. Nur 7 Prozent der deutschen Befragten gab an, dass ihr Ruhestandseinkommen nicht für ein komfortables Leben ausreicht.

Personen ab einem Alter von 55 Jahren, die schon näher am Ruhestand sind, könnten eine böse Überraschung erleben, wenn sie sich zu viel von ihren Ruhestandsbezügen erwarten. Sie gehen weltweit nämlich davon aus, dass sie durchschnittlich 74 Prozent ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67 Prozent ihres aktuellen Gehalts etwas geringer – und damit realistischer – aus.

Tatsächlich aber erhalten Ruheständler weltweit nur durchschnittlich 61 Prozent ihres letzten Jahresgehalts. Am größten ist der Abstand in Asien, wo Ruheständler auf 59 Prozent ihres letzten Gehalts kommen, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, mit 76 Prozent rechnen.

Am geringsten ist die Lücke bei Anlegern in Europa. Hier erhalten Ruheständler 63 Prozent ihres letzten Gehalts, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, davon ausgehen, dass sie 72 Prozent benötigen werden.

In Deutschland erhalten Ruheständler im Mittel 65 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhestandsbezug, wohingegen die kurz vor dem Ruhestand stehenden Personen denken, dass sie 67 Prozent benötigen werden. Somit demonstrieren die deutschen Befragten auch hier einen überdurchschnittlich hoch ausgeprägten Realitätssinn.

Gleichzeitig investieren Ruheständler auf der ganzen Welt weiter erhebliche Beträge und nutzen 19 Prozent ihrer gesamten Altersersparnisse3 für die Geldanlage. Demgegenüber gehen Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, davon aus, dass sie lediglich 9 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse investieren werden.

Für Deutschland fallen diese Zahlen ähnlich aus: Hier erwarten die Ruhestandsanwärter, lediglich 7 Prozent ihrer Ersparnisse zu investieren, wohingegen die Ruheständler tatsächlich 16 Prozent ihrer Altersersparnisse anlegen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study 2018 offenbart eine ganz erhebliche Differenz zwischen den Erwartungen der Menschen an ihren Lebensstandard nach Beendigung der Berufstätigkeit und den tatsächlichen Bedingungen – auch hier in Deutschland. Zwar beweisen die deutschen Befragten verglichen mit dem globalen Durchschnitt einen hohen Realitätssinn, jedoch zehren die Lebenskosten im Ruhestand auch hierzulande mehr Einkommen auf als gedacht. Die Folge: Für andere Verwendungen wie Freizeit oder Hobbys steht weniger Geld als erwartet zur Verfügung.
Um dem entgegenzuwirken, ist rechtzeitiges Handeln erforderlich. Je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen. Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds hierbei nicht fehlen sollten, da insbesondere sie eine interessante Möglichkeit für Wertzuwächse bei überschaubarem Risiko bieten können, die einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Retirement bei Schroders:

Überall auf der Welt unterschätzen die Menschen, welchen Teil ihrer Ruhestandsbezüge sie für die Lebenshaltung werden aufwenden müssen und wie viel Geld sie für ein komfortables Leben im Ruhestand benötigen. Gerade in der gegenwärtigen Phase niedriger Renditen und anziehender Inflation bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für ihren Wohlstand.
Es gibt dabei keine magische Formel. Um eine finanziell schwierige Situation im Ruhestand zu vermeiden, müssen die Menschen erkennen, dass sie so früh und so umfangreich wie möglich Vorsorge treffen sollten. Wenn man mit der Ersparnisbildung für den Ruhestand wartet, bis man auf 50 oder 60 zugeht, dürfte es zu spät sein, eine Lücke bei den Ersparnissen zu schließen.
Vielleicht weil ihre Altersbezüge nicht reichen, legen Ruheständler unserer Studie zufolge weiter Geld an, und zwar in vielen Fällen mehr, als sie vor dem Ruhestand erwartet hatten.

Den vollständigen Bericht zum Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter diesem Link.


1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.
2) Laufende Ausgaben unter anderem für Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Miete/Hypothekendarlehen.
3) Geldanlagen jeder Art, die im Alter Einkünfte bringen sollen, wie zum Beispiel Betriebsrenten, gesetzliche und private Renten, sonstige Spar- und Geldanlagen, Freisetzung von in Eigenheimen gebundenem Kapital, finanzielle Unterstützung durch Verwandte, Erbschaften.

Scope Analysis - Fondsrating-Update Juni 2018

Die Ratingagentur Scope hat rund 5.900 Fondsratings aktualisiert. Weitere 53 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten. Das Fondsrating von Scope umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings.

Der größte Fonds, der in diesem Monat von Scope heraufgestuft wurde, ist der Allianz Europe Equity Growth. Der 7,3 Mrd. Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Aktien Europa“ konnte sich um eine Ratingstufe von (C) auf (B) verbessern – und hält damit ein Top-Rating. Der Fonds wird seit Oktober 2009 von Thorsten Winkelmann gemanagt. Er investiert – wie es der Name des Fonds vermuten lässt – vor allem in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.

Das Downgrade mit dem größten Volumen trifft in diesem Monat den Comgest Growth Emerging Markets. Er hat ein Volumen von 6,0 Mrd. Euro. Der Fonds ist der Peergroup Aktien Emerging Markets zugeordnet und verliert das Spitzenrating (A). Mit der aktuellen Bewertung befindet er sich aber immer noch im Top-Rating-Bereich. Diesen Bereich hat der Fonds seit Juli 2014 nicht verlassen.

Raiffeisen-Euro-Rent seit fast 16 Jahren mit Top-Rating

Mit einem Top-Rating von Scope gehört ein Fonds zum besten Drittel der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds. Noch anspruchsvoller als ein Top-Rating zu bekom- men, ist es, dieses über längere Zeiträume zu halten. In den Vormonaten haben wir an dieser Stelle Aktien- und Mischfonds in Bezug auf ihre Top-Rating-Historie untersucht. In diesem Monat betrachten wir Rentenfonds:

Bei Rentenfonds ist in Bezug auf die Haltedauer der Raiffeisen-Euro-Rent der öster- reichischen Fondsgesellschaft Raiffeisen Capital Management mit großem Abstand an der Spitze. Dieser Fonds kann breit diversifiziert in Anleihen, die in Euro denominiert sind, investieren. Das Anlageuniversum umfasst Staats- und Unternehmensanleihen aus der Eurozone. Der Fonds hat seit September 2002 ein Top-Rating von Scope.

Weitere Informationen und Charts finden Sie im vollständigen Report.

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck (European Head of VanEck). Damit baut VanEck sein ETF-Geschäft in Europa weiter aus. Rozemuller war zuvor Geschäftsführer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, der Anfang des laufenden Jahres von VanEck übernommen wurde. Die erfolgreiche M&A-Transaktion ist nun abgeschlossen. „Ich freue mich, Martijn Rozemuller als Europa-Chef bei VanEck begrüßen zu dürfen. Er verfügt über langjährige Erfahrung, hat Think ETFs gegründet und seit über zehn Jahren erfolgreich aufgebaut.“, sagt Jan van Eck, CEO von VanEck. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gijs Koning, Mitbegründer von Think ETFs, wird Martijn Rozemuller auch das europäische ‚Board of Operations‘ bilden und direkt an den CEO Jan van Eck im Hauptsitz in New York berichten.

Der globale Asset Manager VanEck verwaltet rund 45 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern. Da ETFs in Europa immer stärker nachgefragt werden, lag es für VanEck nahe, zu expandieren und die europäische Organisation weiter auszubauen. „Die Übernahme von Think ETFs schafft Synergieeffekte auf beiden Seiten. Wir profitieren davon, dass sich das Think-Team mit seinem hochwertigen Produktangebot einen Namen gemacht hat. Dies und das Know-how des Think-Managements werden wir für unsere Kunden nutzen“, so Jan van Eck. VanEck hatte bislang jeweils einen europäischen Standort in Frankfurt am Main und im schweizerischen Pfäffikon. Mit dem nun erfolgten Closing ist in Amsterdam ein weiterer Standort hinzugekommen. Ebenso erhöhen sich dadurch die Assets under Management von VanEck in UCITS Fonds auf 2,6 Milliarden US-Dollar.

„Immer mehr Privatanleger und institutionelle Investoren in Europa erkennen, welche hervorragende Möglichkeiten ETFs aufgrund ihrer Liquidität, Transparenz und niedrigen Gebühren bieten“, sagt Martijn Rozemuller. „Mein persönliches Ziel ist es, das Europa-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Bei Think ETFs sind ETFs von Anfang an sowohl auf Privatanleger als auch institutionelle Investoren ausgerichtet. Diese Kombination möchte ich auch auf das restliche Europa ausweiten“, so Rozemuller. Seit Ankündigung der Akquisition im Januar des laufenden Jahres sei der Integrationsprozess weit vorangeschritten. „Unsere Assets under Management sind seitdem stetig gewachsen und wir erwarten, dass sich das Wachstum weiter beschleunigen wird und wir unsere ETFs in Europa aktiv fördern können“, berichtet Rozemuller.

„Think ETFs und VanEck haben die gleichen Prinzipien und die gleiche Philosophie, die Interessen seiner Kunden nachhaltig zu vertreten. Gemeinsam werden wir in Europa eine noch stärkere Position einnehmen“, unterstreicht Jan van Eck. Der CEO erläutert, dass sich für die Kunden durch die Übernahme grundsätzlich nichts ändere. „Die Produkte und die Ansprechpartner bleiben die Gleichen.“ Die Marke Think ETFs werde zunächst beibehalten.

Rozemuller verfügt über einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der Universität Twente. Bevor er Think ETFs gründete, war er Partner bei der niederländischen Trading-Firma Optiver.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.