Ein moralisches Statement setzten: Raiffeisen-Ethik-Anleihen

Der Raiffeisen-Ethik-Anleihen folgt den Richtlinien Ethischer Geldanlagen der Österreichischen Bischofskonferenz und der Ordensgemeinschaften Österreichs und basisert daher auf einem kirchlich geprägten Ethik-Ansatz, der 12 (Ausschluss-)Kriterien als Mindeststandard vorsieht.

Strenge Auswahl beim Investmentuniversum – aktives Fondsmanagement

Die sehr spezifischen Anlagekriterien des Raiffeisen-Ethik-Anleihen haben zur Folge, dass das Investmentuniversum des Fonds enger als üblich gefasst ist und auch einer sehr genauen Ethikanalyse bedarf. Raiffeisen Capital Management greift in Hinblick auf das Anlageuniversum des Raiffeisen-Ethik-Anleihen auf die langjährigen und fundierten Kompetenzen des Unternehmensberaters Reinhard Friesenbichler (rfu) zurück.

Die Auswahl der Einzeltitel aus dem von der rfu definierten Investmentuniversum erfolgt im Fonds- management der Raiffeisen KAG. Der Fonds wird proaktiv im Team „Nachhaltige Investments“ gemanagt, d.h. neben der genannten Einzeltitelselektion entscheidet das Fondsmanagement auch über die Sektorallokation, den Fremdwährungsanteil und die Duration. Der Fonds investiert überwiegend in Staats-, Unternehmensanleihen und Schuldverschreibungen – sowohl aus dem Investmentgrade- als auch aus dem High-Yield-Bereich.

Im Fokus steht eine positive Performance, wobei auch der Raiffeisen-Ethik-Anleihen den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterworfen ist und Kapitalverluste daher nicht ausgeschlossen werden können.

Der Raiffeisen-Ethik-Anleihen richtet sich an Groß- und Kleinanleger, die

  • ein ethisch orientiertes Portfolio wünschen.
  • mit ihrem Investment auch ein moralisches Statement setzen möchten.
  • die Vorgaben der Richtlinie Ethische Geldanlagen der Österreichischen Bischofskonferenz und der Ordensgemeinschaften Österreichs in ihrem Investment einhalten möchten oder müssen.
  • ihr Portfolio diversifizieren möchten.

12 wichtige Investmentkriterien

  1. Governance: Ausschluss autoritärer Regime, Korruption, Geldwäsche etc.
  2. Globale Gerechtigkeit und Welternährung: Ausschluss von Boden- und Lebensmittelspekulation, Vermarktung von Pharmaprodukten etc.
  3. Arbeit: Einhaltung von Arbeitsrechten und -bedingungen
  4. Lebensschutz: Ausschluss von Abtreibung, Sterbehilfe und Todesstrafe
  5. Sexualethik und Fortpflanzungsmedizin: Ausschluss von Reproduktion, Verhütungsmitteln etc.
  6. Sucht: Ausschluss von Alkohol, Tabak, Glücksspiel etc.
  7. Krieg und Rüstung: Ausschluss von Waffen und Rüstungsgütern sowie Rüstungsbudget
  8. Individuelle Gewalt: Ausschluss gewaltverherrlichender oder gewaltverharmlosender Medien
  9. Biodiversität und Klimaschutz: Ratifizierung der UN-Konventionen
  10. Landwirtschaft: Ausschluss von Bioziden und Grüner Gentechnik
  11. Ökologische Einzelprobleme: Ausschluss von Atomenergie und verbotener chemischer Stoffe
  12. Tiere: Ausschluss nicht artgerechter Tierhaltung, Tierversuche etc.

Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

Pictet Asset Management macht mit SmartCity neues Zukunftsthema investierbar

Pictet Asset Management, Pionier und Marktführer für aktiv gemanagte Themeninvestments, mit verwalteten USD 42 Mrd. alleine in thematischen Strategien1, gibt die Lancierung des Fonds Pictet-SmartCity bekannt. Der Publikumsfonds zielt darauf ab, vom starken Wachstumspotenzial von Unternehmen zu profitieren, die intelligente Lösungen für die Herausforderungen der schnell wachsenden Urbanisierung entwickeln. 

Ziel des Pictet-SmartCity ist langfristiges Kapitalwachstum durch Investitionen in Unternehmen auf der ganzen Welt, die zur Entwicklung der Städte von morgen beitragen. Diese Unternehmen werden hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, in folgenden Bereichen tätig sein: Mobilität, Verkehr, Infrastruktur, Immobilien, nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie Technologien und Dienstleistungen, die die Entwicklung einer besseren städtischen Umwelt unterstützen.

„Der Fonds richtet sich an eine immer breiter werdende Anlegerschicht, die sowohl innovativ denkt als auch renditeorientiert ist und dabei Wert auf nachhaltige Aspekte des Wachstums legt“, so Frank Böhmer, Managing Director von Pictet Asset Management Ltd., Niederlassung Deutschland.

„Als "smart city" bezeichnet man eine Stadt, die in der Lage ist, Daten zu sammeln, zu aggregieren und zu analysieren, um die von ihr verursachten Herausforderungen, wie Umweltverschmutzung, Kriminalität, Krankheit usw. zu lösen und somit das allgemeine Wohlbefinden seiner Bewohner geistig, körperlich und wirtschaftlich zu verbessern. Dabei spielen Innovation, Technologie, Wirtschaftswachstum, Wohlstand und der ökologische Fußabdruck eine bedeutende Rolle“, ergänzt Böhmer.

Die drei Hauptsegmente des investierbaren Universums sind:

  • „Building the City“: Unternehmen, die im Design, der Planung und dem Aufbau der Städte von morgen engagiert sind, mit dem Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit;
  • „Running the City“: Unternehmen, die die notwendige Infrastruktur und die Dienstleistungen für das tagtägliche Funktionieren von modernen, nachhaltigen urbanen Räumen anbieten; 
  • „Living in the City“: Unternehmen, die Dienstleistungen und Lösungen für das urbane Leben des 21. Jahrhundert anbieten, inklusive kollaborativer und effizienter Arbeitsplatzmodelle sowie Wohnen, Essen und Freizeitaktivitäten.

"Städte müssen sich anpassen, um die schnell wachsende Bevölkerung aufzunehmen und gleichzeitig die damit verbundenen Umweltauswirkungen zu reduzieren", sagt Ivo Weinöhrl CFA, Senior Investment Manager bei Pictet Asset Management, Genf, der den Fonds managen wird. "Wir glauben, dass sich durch diese Erweiterung unserer thematischen Strategien völlig neuartige Investmenchancen für die Anleger bieten werden, die durch die starken langfristigen Trends des demografischen Wandels, des Wirtschaftswachstums, der Nachhaltigkeit und des technologischen Fortschritts untermauert werden", so Weinöhrl.

Ivo Weinöhrl wird unterstützt von Lucia Macaccaro, Investmentmanagerin. Das Team wird den gleichen aktiven Managementprozess anwenden, der für alle thematischen Aktienstrategien und Portfolios bei Pictet Asset Management gilt: konzentrierte Portfolios mit Unternehmen, die eine starke Ausrichtung auf das Thema aufweisen.

Dieser Fonds wurde durch die Neupositionierung und Umbenennung des bestehenden Pictet-High Dividend Selection Fonds ermöglicht.

Über Pictet Asset Management / Die Pictet Gruppe

Pictet Asset Management (PAM) umfasst sämtliche Tochtergesellschaften und Einheiten der Pictet-Gruppe, die in der institutionellen Vermögens- und Fondsverwaltung tätig sind. Pictet Asset Management Limited untersteht der Financial Conduct Authority.

Die von PAM verwalteten und an den Aktien- und Anleihenmärkten weltweit investierten Vermögen beliefen sich auf EUR 164 Mrd. (per 31. Dezember 2017). PAM ist weltweit an siebzehn Vermögensverwaltungszentren vertreten, die sich von London über Brüssel, Genf, Frankfurt, Amsterdam, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich bis Dubai, Hongkong, Taipeh, Osaka, Tokio, Singapur und Montreal erstrecken.

Die Pictet-Gruppe ist ein von derzeit sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Die Gruppe ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwahrten und verwalteten Vermögen von EUR 435 Mrd. per 31. Dezember 2017 im Privatkunden- und institutionellen Bereich zählt sie heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.

Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, beschäftigt über 4.300 Personen und hat weltweit insgesamt 27 Büros in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.


1) Das Themenspektrum umfasst: Biotech, Clean Energy, Digital, Global Environmental Opportunities, Gesundheit, Ernährung, Premium Brands, Robotik, Sicherheit, SmartCity, Holz und Wasser.

Anforderungen an eine gute Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften

Die TELOS GmbH (TELOS) hat deutsche institutionelle Anleger aus allen Anlegergruppen nach ihren Anforderungen an eine gute Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften befragt.

Hierzu konnten Investoren ihre Wertungen zu insgesamt 36 Einzelpunkten aus den fünf Themengebieten

  • „organisatorische Anforderungen“,
  • „Kenntnisse und Fähigkeiten“,
  • „zeitlicher Aspekt“,
  • „Art der Kommunikation“ und
  • „Störfaktoren“ angeben.

Parallel zu den Investoren wurden die Asset Managementgesellschaften gebeten, ihre Einschätzungen zu den Anforderungen deutscher institutioneller Anleger an eine gute Kundenbetreuung abzugeben.

Auf Basis der Antworten hat TELOS eine umfassende Kundenbetreuungsstudie erstellt, die sowohl die Antworten der Investoren umfassend behandelt als auch die Einschätzungen der Asset Managementgesellschaften in einem „Selbst-Fremdbild-Vergleich“ aufgreift.

Hier einige Ergebnisse der Studie (siehe auch PDF-Dokument links):

  • "Investoren bevorzugen klar einen längeren Turnus bei der Kontaktaufnahme. Eine wöchentliche oder gar tägliche Kontaktaufnahme durch den/die Kundenbetreuer/in wird faktisch abgelehnt."
  • "Personelle Stabilität in der Kundenbetreuung ist deutschen institutionellen Anlegern wichtig. Im Umkehrschluss birgt eine hohe Fluktuation im Bereich der Kundenbetreuung die Gefahr von Kundenabwanderung."
  • "Befragt nach den Punkten, die sie bei der Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften stören, haben die Investoren insbesondere das eher reaktive Verhalten, insbesondere in schwierigen Phasen, sowie die zu langen Reaktionszeiten hoch eingestuft. Wie schon zuvor aufgeführt wird eine mangelnde personelle Stabilität in der Kundenbetreuung als sehr störend wahrgenommen."
  • "Institutionelle Anleger erwarten von ihren Kundenbetreuern auch ein fundiertes Know-how bei administrativen Themen und Problemstellungen. Dies wurde in seiner Bedeutung von den Asset Managementgesellschaften unterschätzt."

Die vollständige Studie kann sowohl in deutscher als auch englischer Sprache über die TELOS GmbH bezogen werden.

Legg Mason-Tochter Brandywine Global bringt neuen, globalen, Benchmark-unabhängigen Anleihefonds nach Europa

Legg Mason baut sein Angebot an Benchmark-unabhängigen Anleihefonds weiter aus. Mit dem Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund steht Anlegern in Deutschland und Österreich ab sofort ein weiterer, sogenannter „Unconstrained“ Anleihefonds mit globalem Fokus zur Zeichnung offen. Domiziliert in Dublin, basiert der aktiv gemanagte neue Fonds auf der seit 2012 erfolgreichen, globalen Unconstrained-Bond-Strategie der hundertprozentigen Legg Mason-Tochtergesellschaft Brandywine Global. Ziel des Fonds sind positive absolute Erträge unabhängig vom jeweiligen Marktumfeld. Und obwohl das Fondsmanagement bei der Auswahl der Wertpapiere an keine Benchmark gebunden ist, soll der FTSE 3-Month T-Bill Index nach Gebühren um 600 Basispunkte pro Jahr auf einer rollierenden 36-Monatsbasis geschlagen werden.

Verwaltet wird der Fonds von einem vierköpfigen Fondsmanagement-Team bestehend aus David Hoffman, Steve Smith, Jack McIntyre und Anujeet Sareen. Die vier erfahrenen Manager werden ein konzentriertes Portfolio basierend auf den besten Ideen innerhalb der globalen Anleihemärkte zusammenstellen und dafür vor allem auf Staatsanleihen und Währungen nutzen. Als Alpha-Quellen werden dabei vorrangig die drei Cs, Country, Currency und Credit – zu Deutsch Länder, Währungen und Kredite – genutzt.

„Nach einer Dekade mit rekordverdächtig niedrigen Zinsen ändert sich das Umfeld für Fixed-Income-Investoren nun endlich wieder. Dieser Übergang bietet renditeträchtige Möglichkeiten. Mit dem neuen Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund haben wir als Fondsmanagement die nötige Flexibilität, genau dort zu investieren, wo wir das größte Potenzial sehen und können Chancen bei Anleihen und Währungen nutzen, die wir entweder als über- oder unterbewertet identifiziert haben“, sagt David Hoffman, einer der vier Fondsmanager, über das neue Produkt.

Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason ergänzt: „Mit dem Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund machen wir Anlegern nun eine seit 2012 bewährte Strategie zugänglich. In einem Marktumfeld mit tendenziell steigenden Zinsen stellt dieser Fonds eine ideale Lösung dar und bietet Kunden, die im Rentenbereich investiert bleiben wollen oder müssen, eine echte Alternative.“

Diese echte Alternative bietet der Fonds auch deshalb, weil das Fondsmanagement sowohl über ein Long- als auch ein Shortbuch verfügt. Darüber hinaus können sowohl Investitionen im Investment-Grade-Bereich als auch außerhalb davon getätigt werden – je nachdem welche Märkte die Fondsmanager als über- oder unterbewertet betrachten. Die Duration im Portfolio kann dabei zwischen -10 und +10 Jahren liegen und hat somit das Potenzial, auch in Zeiten steigender Zinsen positive Renditen zu erwirtschaften. Für die Portfoliozusammenstellung nutzen die vier Fondsmanager einen Top-Down-Ansatz, der Makro-getrieben und Value-orientiert ist, um Long- und Short-Positionen innerhalb verschiedener Länder, Währungen und des Anleihesektors ausfindig zu machen. Der Hauptfokus liegt dabei auf Staatsanleihen mit Investment-Grade-Qualität und drunter. Es können aber auch Unternehmensanleihen sowie strukturierte Kredite ihren Weg ins Portfolio finden, wenn das Fondsmanagement-Team dort attraktive Value-Chancen identifiziert.

Für die Long-Positionen konzentriert sich der Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund auf die 10 bis 20 Märkte mit dem größten Potenzial. Die Ländergewichtung erfolgt auf Basis von fundamentalen Faktoren, langfristigen Trends, politischen und geldpolitischen Bedingungen, dem Wirtschaftszyklus sowie unterschiedlichen Risikofaktoren.

Bei Auflage war der Fonds mit knapp 40 Prozent in den USA und mit knapp 14 Prozent in Mexiko gewichtet. Malaysia hatte einen Anteil von 6,7 Prozent. Zu den Top-Währungen zählten entsprechend der US-Dollar (48,6 Prozent) sowie der mexikanische Peso (13,9 Prozent). Die schwedische Krone hatte einen Anteil von 12,2 Prozent. Das aktive Währungsmanagement des Fonds wird nicht zusätzlich abgesichert und konzentriert sich auf die realen Zinsen, Währungsbewertungen sowie ihre Auswirkungen auf die jeweilige wirtschaftliche Situation sowie die Inflation im Land.

Über Legg Mason 

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Scott Keller wird neuer Head of Global Investment Management Services, Europe Middle East and Africa (GIMS EMEA)

Scott Keller wird ab 1. Januar 2019 bei T. Rowe Price die Stelle des Head of Global Investment Management Services, Europe Middle East and Africa (GIMS EMEA) besetzen und ist dann für das institutionelle und das Intermediärgeschäft in dieser Region verantwortlich.

Geboren und ausgebildet in den USA, hat Keller fast zehn Jahre in Europa gearbeitet, bevor er für 13 Jahre nach Asien zog. Zu T. Rowe Price kam Scott 2014 von der UBS, für die er insgesamt 17 Jahre in Europa und Asien für die Bereiche Wealth und Asset Management zuständig war. Zurzeit ist Keller Head of Global Investment Management Services, Asia Pacific und Teil des globalen T. Rowe Price Senior Management Teams. Keller wird weiterhin an Robert Higginbotham berichten und von London aus arbeiten.

„Scott ist hervorragend für diese neue Position qualifiziert“, sagt Robert Higginbotham, Head of Global Investment Management Services. „Er bringt die volle Bandbreite an Erfahrung, Expertise und Wissen mit, um ein komplexes Geschäft in mehreren Ländern, über mehrere Kanäle und Produkte hinweg innerhalb von T. Rowe Price zu führen. Dabei konzentriert sich T. Rowe Price in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt auf die Bedürfnisse von Kunden. Scott übernimmt die Führung des EMEA-Geschäfts in Zeiten, in denen sich das Team positiv in dieser Region entwickelt.“

„Ich freue mich sehr darauf, Teil des EMEA-Teams zu werden, das ich bereits gut kenne“, sagt Scott Keller. „In der nächsten Wachstumsphase für die EMEA-Region an der Spitze zu stehen, ist eine sehr spannende Herausforderung.“

Darüberhinaus wird Nick Trueman zum 1. Januar 2019 Nachfolger von Scott Keller als Head of Global Investment Management Services, Asia Pacific. Aktuell ist Trueman Head of the Asia ex Japan Institutional Business und Mitglied des Asia Pacific Vorstandes. Trueman verfügt über 17 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche, zehn davon bei T. Rowe Price. Bevor er 2013 mit T. Rowe Price nach Singapur zog, war er Head of Consultant Relations for Europe, Middle East and Africa und Vorsitzender des EMEA Consultant Relations Committees. Vor seinem Start bei T. Rowe Price 2007 war er als Portfoliomanager bei AXA Rosenberg Investment Management tätig. Seine Karriere begann er bei Schroders in London. In seiner neuen Rolle berichtet Trueman ebenfalls an Robert Higginbotham, Head of Global Investment Management Services.

Elsie Chan, aktuell Head of GIMS Asia ex Japan Intermediaries, wird die neu geschaffene Position des Head of GIMS Asia ex Japan besetzen. In der Rolle übernimmt sie Verantwortung für das institutionelle und das Intermediärgeschäft dieser Region. Chan erhält Unterstützung von einem qualifizierten Team und wird die Wachstumspläne für den Raum Asien ex Japan in den nächsten Monaten fortsetzen.

Über T. Rowe Price

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 939 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 31. Juli 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.troweprice.com.

State Street Global Advisors lanciert SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF

State Street Global Advisors, die Vermögensverwaltungssparte der State Street Corporation (NYSE: STT), und Schöpfer der weltweit ersten ETFs, gab heute die Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETFs bekannt [Xetra: ZPDK GY]. Ab Donnerstag wird der Fonds auf Xetra und ab Freitag an der London Stock Exchange (LSE) handelbar sein. Der Fonds wird in den neuen Sektor der Kommunikationsdienste investieren, der von S&P Dow Jones Indizes und MSCI nach der jährlichen Überprüfung der Struktur des Global Industry Classification Standard (GICS®) im November 2017 vorgestellt wurde. 

Der neue Sektor Communication Services umfasst drei der fünf FAANG-Aktien - Facebook, Netflix und Googles Muttergesellschaft Alphabet - die meisten für jeden GICS-Sektor. Zu diesem neuen Sektor gehören auch Telekommunikationsunternehmen wie Verizon und AT&T sowie Medien- und Unterhaltungsunternehmen wie Comcast und Netflix. Sie spiegeln das aktualisierte Ökosystem der heutigen Kommunikation und des Zugangs zu Unterhaltung wider.

„Im September dieses Jahres wird GICS® einen neuen Sektor für Kommunikationsdienste einführen, um den massiven Veränderungen in der Art und Weise, wie wir kommunizieren, interagieren und Inhalte konsumieren, Rechnung zu tragen“, kommentierte Axel Riedel, Head of SPDR ETFs Deutschland.„Der neue Sektor Communications Services wird rund 10% des S&P 500 Index in Bezug auf die Marktkapitalisierung ausmachen. Mit der Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF bieten wir unseren Kunden einen kostengünstigen Zugang zu dieser neuen Anlagemöglichkeit in einer einzigen Transaktion".

State Street Global Advisors verwaltet weltweit mehr als 165 Mrd. $ in Sektor-ETF-Strategien. Die Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF bringt State Street Global Advisors' Suite von UCITS-konformen sektorbasierten SPDR ETFs auf 30 Fonds, die globale, US-amerikanische und europäische Engagements umfassen.

Um mehr über State Street Global Advisors' Suite von sektorbasierten UCITS-ETFs zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Lingohr & Partner stellt sich mit neuer Small-Cap-Strategie breiter auf

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management legt eine Small-Cap-Strategie auf und nutzt dazu den bisherigen Mantel des Lingohr Global Select. Um der neuen Strategie gerecht zu werden, wird der Fonds umbenannt und heißt ab sofort Lingohr Global Small Cap. Das globale Portfolio aus unterbewerteten Aktien kleiner bis mittelgroßer Unternehmen verfolgt das Ziel, einen langfristig überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erwirtschaften. Als Teilfonds der Lingohr SICAV ist der Lingohr Global Small Cap sowohl für institutionelle Kunden als auch Privatanleger verfügbar.

Das investierbare Small-Cap-Universum umfasst etwa 7.000 Einzeltitel, fast doppelt so viele wie das Large-Cap-Segment. Wie bei dem Value-Experten üblich, erfolgt auch beim Lingohr Global Small Cap die Identifikation und Auswahl der unterbewerteten Aktien mithilfe des disziplinierten, selbstentwickelten Investmentprozesses CHICCO. Nach intensivem Research wurde dieser Prozess über die letzten 18 Monate speziell für den Small-Cap-Bereich adaptiert und angepasst. Ein computergestütztes Screeningverfahren wählt die Einzeltitel auf Basis relevanter, fundamentaler Daten aus. Um der relativ großen Anzahl an Aktien gerecht zu werden, ist der gesamte Prozess stark systematisch. Ein Portfoliomanagement-Team validiert zuletzt die Anlagevorschläge des Computers, in dem es Plausibilitätschecks durchführt und die Datengrundlage verifiziert. Die finale Kaufliste umfasst dann ca. 300 Aktien, die für die Portfoliokonstruktion des Lingohr Global Small Cap freigegeben werden. Eine Gleichgewichtung der Einzeltitel bietet den Investoren eine breite systematische Diversifizierung und vermeidet Klumpenrisiken.

Dazu Goran Vasiljevic, CIO und Sprecher der Geschäftsführung: „Die enorme Größe des globalen Small-Cap-Universums und die geringere Analystenabdeckung bieten eine höchst spannende Ausgangsbasis für Stockpicker. Gleichzeitig führt die fortlaufende Passivierung dazu, dass kleine Aktien vielfach unterhalb des Radars laufen. Die Wachstumserwartungen der kleinen Unternehmen werden vom Markt fundamental teils zu hoch eingeschätzt und attraktive Titel oftmals übersehen. Diese häufigen Fehlbewertungen kommen uns als Value-Investor zu Gute. Denn so können wir durch unseren systematischen Investmentprozess zahlreiche unterbewertete Small Caps mit hohem Renditepotenzial für unseren Lingohr Global Small Cap finden. Mit der neuen strategischen Ausrichtung des Fonds stellen wir nicht nur unsere Produktkategorien breiter auf, sondern reagieren zudem auf explizite Kundenwünsche.“

Über den Lingohr Global Small Cap (Teilfonds der Lingohr SICAV)

Fondsvolumen: 13 Mio. Euro
Länderallokation: flexibel
Auflage / Strategiewechsel: 01.08.2018
Benchmark: MSCI AC World Small Cap Net
Anteilsklasse: Institutionell | Retail
ISIN: LU1479102821 | LU1479102821
Mindestanlage: 1.000.000 EUR | keine
Ertragsverwendung: Ausschüttung | Ausschüttung
Verwaltungsvergütung p.a.: 0,75% | 1,50%

Über Lingohr & Partner Asset Management

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management GmbH ist seit 25 Jahren Spezialist für konsequentes Value-Investing. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf verwaltet mit seinen 40 Mitarbeitern aktuell ein Kundenvermögen von ca. 4 Milliarden Euro. In Form von Publikums- und Spezialfonds sowie Einzelmandaten bietet Lingohr & Partner globale und regionale Aktienprodukte für institutionelle Investoren, ausgewählte Vertriebspartner im Privatkundengeschäft sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices an. Die Geschäftsführung besteht aus Goran Vasiljevic, Michael Broszeit und Steffen Ulshöfer.
Kern des disziplinierten und von Lingohr & Partner entwickelten Investmentprozesses CHICCO ist die Identifikation und Auswahl internationaler unterbewerteter Unternehmen mit dem Ziel, stetigen Vermögenszuwachs und eine langfristige Überrendite gegenüber der Benchmark zu erwirtschaften. Dabei liegt der Fokus auf Fakten und Bewertungen anstatt auf Emotionen und Prognosen.

CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich organisch gewachsen und konnte damit die Assets under Management im Immobilienkerngeschäft um rund EUR 900 Mio. steigern.

Dr. Michael Bütter, CEO: „Wir freuen uns über die sehr gute Geschäftsentwicklung im gesamten Konzern, vor allem bei unseren Tochterunternehmen Helvetic Financial Services (HFS) und Hannover Leasing, die nach der Akquisition in 2017 mit ihren spezialisierten Geschäftsmodellen nachhaltige und stabile Ergebnisbeiträge liefern. Wesentlicher Eckpfeiler bildet dabei unsere komfortable „Pipeline“ an potenziellen Transaktionen von rund EUR 5,7 Mrd.“

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwirtschaftete CORESTATE aggregierte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 125,8 Mio.; vor einem Jahr lag dieser Wert bei EUR 48 Mio. Das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 verdreifachte sich auf EUR 77,9. Mio. gegenüber dem Vorjahreswert (EUR 26 Mio.). Das bereinigte Konzernergebnis für H1/2018 betrug EUR 60,9 und steigerte sich damit um +167% im Vergleich zu H1/2017 (EUR 22,8 Mio.).

Lars Schnidrig, CFO: „Die soliden Ergebnisse im ersten Halbjahr dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltigen Erlösstrukturen unseres Geschäftsmodell. Wir sind auf bestem Weg, unsere Gesamtjahresprognose zu erfüllen und werden zudem bis zum Jahrsende auch auf der Bilanzseite eine weitere Verbesserung des Verschuldungsgrads herbeiführen.“

Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gesellschaft den Finanzausblick für das Gesamtjahr 2018 mit aggregierten Umsatzerlösen von EUR 230 bis 240 Mio., einem bereinigten EBITDA von EUR 155 bis 165 Mio. und einem bereinigten Konzernergebnis von EUR 120 bis 130 Mio.

Michael Bütter weiter: „CORESTATE steht für stabile Wertentwicklung und überdurchschnittliche Performance. Wir haben in den letzten 24 Monaten unser Produktangebot innovativ erweitert und können somit verstärkt neue Investorengruppen gewinnen. Im Markt sehen wir vor allem bei kleineren Asset Managern signifikante Belastungen der operativen Profitabilität durch den regulatorischen Mehraufwand, woraus sich interessante strategische Akquisitionsmöglichkeiten für uns ergeben. Zudem werden wir die große Erfahrung im Bereich Micro Living und Serviced Apartments für eine neue Produktlinie nutzen, welche auf die entscheidenden Veränderungen in den Bereichen Urbanisierung, Mobilität und demographischer Wandel eingeht. Eine Internationalisierung sowohl auf Produktseite wie auch auf operativer Ebene ist in Umsetzung. Die starke Produkt-Pipeline in Verbindung mit unserer breiten Kundenbasis lässt uns sehr positiv auf die zweite Jahreshälfte blicken.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 600 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Jupiter baut sein Anleiheteam weiter aus

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management erweitert mit den zwei neuen Analysten Alejandro Di Bernardo und Joel Ojdana sein Anleiheteam und unterstreicht damit den weiteren Ausbau seiner Fixed-Income-Expertise.

Alejandro Di Bernardo, ein CFA Charterholder, verstärkt seit August das Jupiter-Team als Emerging Market Debt Analyst mit Fokus auf Lateinamerika. Er unterstützt hauptsächlich den Fondsmanager Alejandro Arevalo beim Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV und beim Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV. Di Bernardo zieht für diese Funktion aus New York nach London um und kommt von der DWS, wo er seit 2012 als High Yield and Leveraged Loans Analyst tätig ist. Zuvor war er bei Citigroup und Accenture in Südamerika beschäftigt.

Joel Ojdana arbeitet seit Juli 2018 eng mit Charlie Spelina und dem gesamten Fixed-Income-Team zusammen, um Ideen für Jupiters Unconstrained-Anleihestrategie unter der Leitung Ariel Bezalel, Head of Strategy Fixed Income, zu entwickeln. Seit 2015 war der US-Amerikaner als Kreditanalyst bei Balyasny Asset Management und Seaport beschäftigt, nachdem er zuvor sieben Jahre im Investment Banking für Unternehmen wie Mizuho Securities und BNP Paribas tätig war.

Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income and Multi-Asset, sagt: „Das fundamentale Credit-Research steht stark im Mittelpunkt unseres Fixed-Income-Ansatzes und wir freuen uns, zwei neue und hochkarätige Analysten in unserem Team willkommen zu heißen. Dass wir unsere regionale Credit-Kompetenz weiterentwickeln ist ein wichtiger Schritt, um die in unserem Fixed-Income-Bereich gebotenen Leistungen für unsere Kunden noch mehr zu stärken und auszubauen.“

Über Jupiter Asset Management Limited

Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 22 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 30. Juni 2018 auf 54,5 Milliarden Euro.
Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelobligationen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.

Lombard Odier Investment Managers engagiert Aktienportfoliomanager für den Schwerpunkt digitale Innovation

Lombard Odier Investment Managers (,Lombard Odier IM‘) hat François Meunier zum Aktienportfoliomanager am Standort London ernannt.

In dieser neu geschaffenen Funktion wird sich François Meunier auf die Identifizierung globaler Investitionsmöglichkeiten konzentrieren, die auf disruptiven Technologien und Innovationen basieren, und zwar sektorenübergreifend und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Herr Meunier berichtet an Didier Rabattu, Head of Equities bei Lombard Odier IM.

François Meunier kommt von Morgan Stanley, wo er ab 2010 Head of Technology Equity Research war. In dieser Funktion war er außerdem als strategischer Berater für das Büro des britischen Premierministers in der Downing Street sowie des französischen Wirtschaftsministeriums tätig. Während seiner Zeit bei Morgan Stanley baute er ein Franchise-System rund um die Themen Digitalisierung, Automatisierung, Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Quantencomputing auf. Vor seiner Tätigkeit bei Morgan Stanley war Meunier sechs Jahre lang Head of Technology Equity Research bei J.P. Morgan Cazenove.

Didier Rabattu: „Wir freuen uns sehr, François Meunier in unserem Team willkommen zu heißen. Bei Lombard Odier IM sind wir von der Nachhaltigkeitsrevolution überzeugt. Disruptive Technologien und Innovationen im digitalen Bereich gehören zu den Haupttriebkräften dieser Revolution. François Meunier bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit, der uns dabei unterstützen wird, weiterhin Unternehmen zu identifizieren, die für unsere Klienten langfristig überdurchschnittliche Renditen liefern können.“

François Meunier: „Disruptive und innovative Technologien werden eine Schlüsselrolle bei der Beschleunigung des Trends hin zur Nachhaltigkeit spielen. Dies generiert bedeutende Investitionsmöglichkeiten für diejenigen, die gewillt und in der Lage sind, sich an die wandelnde wirtschaftliche und soziale Landschaft anzupassen. Ich freue mich sehr, Teil eines Unternehmens zu werden, das gezeigt hat, ein Vorreiter für diese Art des Denkens zu sein. Wie Lombard Odier IM bin ich fest dazu entschlossen, Investoren attraktive Renditen zu liefern.“

Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2017).
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

Cash-Flow-Renditen spreizen sich, Wertsteigerung erfasst Breite des deutschen Wohnimmobilienmarktes

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die Bandbreite von Renditen am deutschen Wohnimmobilienmarkt untersucht. Zwischen 2005 und 2017 wurden 110 deutsche Städte mit mindestens 75.000 Einwohnern hinsichtlich der Cash-Flow-, der Wertsteigerungs- und der Gesamtrendite (Total Return) verglichen. Dabei untergliederte das Research-Team der Empira Gruppe die Standorte anhand der vier Parameter Marktgröße, Region, Mietpreisniveau und Wirtschaftsdynamik in verschiedene Cluster.

Die Studie belegt, dass in der Gesamtperformance von Wohnimmobilieninvestments der Anteil der Cash-Flow-Rendite stetig zurückgegangen ist, während diese durch teils sehr hohe Wertsteigerungen kompensiert wurde. Diese sind mehrheitlich auf höhere Multiplikatoren (bzw. geringere Bewertungsrenditen) und nur zu geringeren Anteilen auf die Entwicklung der Mieten zurückzuführen. Dementsprechend stieg die Bedeutung von Wertsteigerungseffekten. Trotz regional durchaus unterschiedlicher Entwicklungen verkleinerte sich die Spannweite von Top- und Flop-Standorten bei der Gesamtperformance.

Professor Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe: „Fest steht, dass der deutsche Wohninvestmentmarkt sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich und positiv entwickelt hat. Die Entwicklung erfolgte im Standortvergleich jedoch sehr unterschiedlich. Unsere Studie soll dabei helfen, zukünftige Investitionen besser planbar zu machen, indem sowohl die Bandbreiten von Wohnungsmarktrenditen als auch die Faktoren bekannt sind, die mit jeweils besseren oder schlechteren Ergebnissen einhergehen.“

Wertsteigerung vor allem im Norden und Süden sowie Städten über 500.000 Einwohnern, Cash-Flow in Mittelstädten und Ostdeutschland am attraktivsten

Die größten Wertsteigerungsraten verzeichneten laut der Studie im Cluster Marktgröße die Wohnimmobilienmärkte in Städten mit über 500.000 Einwohnern. An diesen Standorten verbuchten Investoren seit 2005 auch die höchsten durchschnittlichen Gesamtrenditen. Demgegenüber lag die Cash-Flow-Rendite in den Mittelstädten bis 100.000 Einwohnern durchschnittlich über der Rate größerer Märkte. Regional aufgeschlüsselt lag hinsichtlich der Cash-Flow-Rendite im Mittel Ostdeutschland an der Spitze, während in Nord- und Süddeutschland die Wertsteigerungsraten im Schnitt am höchsten ausfielen.

Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass Standorte mit einem niedrigen Mietpreisniveau oder einer niedrigen wirtschaftlichen Dynamik im Durchschnitt die geringsten Wertsteigerungen, jedoch die höchsten Cash-Flow-Renditen verzeichneten. Dies spricht für eine starke Zurückhaltung auf der Investorenseite in diesen schwierigen Märkten, die sich in vergleichsweise geringen Kaufpreismultiplikatoren widerspiegelt. Analog belegt die Untersuchung, dass wirtschaftlich dynamische Städte eine besonders hohe Wertsteigerung aufweisen und mithin die höchste Gesamtrendite verbuchen konnten.

Wichtig für institutionelle Investoren: Cash-Flow-Renditen entwickeln sich divergent

Besonders auffällig im Rahmen der Studie war die Entwicklung der Extremwerte der Cash-Flow-Rendite. So lagen 2005 Minimal- und Maximalwert 1,97 Prozentpunkte auseinander. Bis 2017 hat sich diese Bandbreite auf 3,18 Prozentpunkte stark erhöht.

„Gerade für institutionelle Anleger, deren traditionelle Assetklassen seit Jahren wenig Rendite generieren, ist der laufende Cash-Flow entscheidend. Daher lohnen sich ein systematischer Vergleich und eine maßgeschneiderte Anlagestrategie. Je nachdem, ob man als Investor nach stabilen Cash-Flows oder nach potenzieller Wertsteigerung sucht, bieten sich komplett unterschiedliche Standorte an“, erläutert Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter www.empira.ch/research zum Download bereit

Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist ein Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentlösungen spezialisiert. Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden dabei den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH).

BMO Real Estate Partners Deutschland steigert Assets under Management auf knapp drei Milliarden Euro

BMO Real Estate Partners Deutschland blickt auf ein dynamisches erstes Halbjahr 2018 zurück. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen sein verwaltetes Immobilienvermögen (AuM – Assets under Management) auf knapp drei Milliarden Euro gesteigert. Dies entspricht einem Wachstum von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt realisierte das Unternehmen im ersten Halbjahr Immobilientransaktionen in Höhe von 691 Millionen Euro und festigte damit seine Stellung als aktiver Asset- und Investment Manager.

Ein herausragender Ankauf im bisherigen Geschäftsjahr war der Erwerb des gemischt genutzten Ensembles Leipziger Platz 14-16 in Berlin-Mitte im Rahmen eines Club Deals für deutsche institutionelle Anleger. Zu den größten Verkäufen zählte die Veräußerung des aus 18 Immobilien bestehenden Einzelhandelsportfolios „BOULEVARD“ an ein deutsches Versorgungswerk. Insgesamt trennte sich der Asset Manager von 51 Immobilien mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von 355 Millionen Euro.

„Erfreulicherweise konnten wir uns im ersten Halbjahr 2018 trotz zahlreicher Wettbewerber häufig den Zuschlag für qualitativ hochwertige Kaufobjekte sichern. Gleichzeitig war unser Team auch auf der Verkäuferseite sehr aktiv, hat tolle Gewinne für unsere Investoren realisiert und ein hohes Transaktionsvolumen gestemmt – eine enorme Leistung also“, kommentiert Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland, die Halbjahreszahlen. Im Jahresverlauf plane das Unternehmen im Rahmen von Portfoliooptimierungen weitere Verkäufe, habe aber auch bereits den Ankauf weiterer Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien ins Auge gefasst.

Insgesamt betreut BMO Real Estate Partners Deutschland nun an knapp 140 Standorten 269 Objekte mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 870.000 Quadratmetern. Die Nutzungsart Einzelhandel bildet mit mehr als 50 Prozent weiterhin den Kern des Portfolios. Die mit ca. 25 Prozent vertretene Nutzungsart Wohnen wird in den nächsten Jahren durch Zukäufe weiter ausgebaut. Dies gilt auch für das Bürosegment, welches aktuell rund zehn Prozent des Gesamtportfolios einnimmt. Zudem setzt das Unternehmen vermehrt auf Mixed-Use-Immobilien.

Das Vermietungsmanagement von BMO Real Estate Partners Deutschland hat im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 34.158 Quadratmeter neu vermietet. Dies entspricht Jahresnettomieten in Höhe von mehr als 5,3 Millionen Euro. Darüber hinaus hat das Unternehmen Prolongationen über 19.820 Quadratmeter erzielt (Jahresnettomieten: 2,1 Millionen Euro). „Vermieter müssen heute zunehmend flexibler auf die Anforderungen der Mieter reagieren. Das hat auch Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen. Unsere Aufgabe ist es, die Interessen unserer langfristig orientierten Investoren und die Bedürfnisse der Mieter in Einklang zu bringen“, betont Vincent Frommel, Head of Fund Management | Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

Auf europäischer Ebene war BMO Real Estate Partners erfolgreich mit der Auflage des zweiten Fonds seiner Best-Value-Europe-Reihe unterwegs, dem Best Value Europe II (BVE II). Der Fonds investiert in ausgewählte, hochwertige Einzelhandelsimmobilien in den wichtigsten Einkaufsstraßen großer europäischer Städte. Sein Zielvolumen liegt bei einer Milliarde Euro. BMO Real Estate Partners hat für den BVE II bereits drei Immobilien erworben.

„Da interessante Immobilien weiterhin knapp sind, wird 2018 insgesamt wieder ein sehr intensives Jahr werden. Passgenaue Investments für diversifizierte Investoreninteressen zu finden, wird immer herausfordernder“, prognostiziert Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Wir sind uns aber sicher, dass wir unser Portfolio für unsere Kunden dennoch geschickt weiterentwickeln können und blicken sehr positiv auf den weiteren Jahresverlauf.“

BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbe- und Wohnimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 6,5 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2018) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt umfangreiches internes als auch externes Research, komplexe Prognosen und strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partners bietet umfangreiche, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) sind, welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Europäische Immobilieninvestoren setzen auf Risikovermeidung im fortgeschrittenen Marktzyklus

Der zyklische Wendepunkt an den europäischen Immobilienmärkten rückt in der Erwartung der Immobilieninvestoren näher. Korrespondierend hierzu wächst bei den Profianlegern die Furcht vor der Fehlallokation von Kapital. Renditefantasien werden engere Grenzen gesetzt.

Wie die aktuelle Investitionsklima-Studie von Union Investment zeigt, rechnet die Mehrheit der Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien bereits für 2019 oder 2020 mit wieder steigenden Immobilienanfangsrenditen. Nur noch jeder vierte Investmententscheider erwartet eine Verlängerung des Immobilienmarktzyklus über das Jahr 2021 hinaus. Ein höheres Risiko für gleiche Renditen einzugehen, dazu sind in aktuellen Union Investment-Umfrage unter 163 europäischen Immobilienunternehmen nur noch 28 Prozent bereit. Gegenüber der letzten Erhebung vor einem halben Jahr ist der Umfragewert noch einmal um 9 Prozentpunkte gefallen. Der mit 64 Prozent weitaus größere Anteil der Investoren (Vergleichswert Winter 2017/18: 56 Prozent) will seiner Risikostrategie treu bleiben und ist dafür bereit, geringere Renditen zu erzielen.

Spiegelbildlich zu der zurückgehenden Risikoneigung zeigen sich bei den europäischen Immobilieninvestoren sehr verhaltenen Renditeerwartungen, zumindest auf kurze bis mittlere Sicht. Weniger als 50 Prozent der befragten Immobilienunternehmen glauben, die selbst gesteckten Renditeziele erreichen zu können, weder in drei noch im Zeithorizont von fünf Jahren. Besonders pessimistisch fällt die Renditeprognose bei den deutschen Investoren aus: 55 Prozent der interviewten Immobilienprofis stellen sich auf Abstriche bei den Immobilienrenditen mindestens bis zum Jahr 2023 ein.

„Die Bonität von Mietern und die bauliche Qualität von Objekten haben unverändert den größten Einfluss auf Investitionsentscheidungen. Daraus lässt sich ablesen, dass der vielfach prognostizierte ‚Style Drift‘ bei den europäischen Investoren während des ungewöhnlich langen Marktzyklus nicht eingetreten ist - und in diesem Zyklus auch nicht mehr eintreten wird“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment.

Gestützt wird dies durch die in der Studie festgestellte weiterhin hohe Sicherheitsorientierung der Profiinvestoren. Für knapp 30 Prozent der interviewten Investoren ist Sicherheit der wichtigste Aspekt bei Anlageentscheidungen, für 9 Prozent ist Liquidität am wichtigsten, Rendite für 58 Prozent. Eine stärkere Risikoausrichtung als bei der letzten Befragung im Winter 2017/18 ist einzig in der Gruppe der französischen Investoren auszumachen. „Die ausgeprägte Sicherheitsorientierung engt die Handlungsspielräume der Investoren ein. Überraschend ist die Deutlichkeit, mit der bestimmte Marktsegmente für Investments in den nächsten Monaten ausgeschlossen werden“, so Olaf Janßen.

Bogen um Einzelhandel

Bei den Vermeidungsstrategien rangieren Investments in Einzelhandelsobjekte derzeit ganz oben. 63 Prozent der befragten Investoren wollen in den nächsten zwölf Monaten einen Bogen um Einzelhandelsinvestments machen. Der Umfragewert ist stark beeinflusst von der derzeit tiefen Abneigung britischer Akteure gegen Investitionen im Einzelhandel: 82 Prozent versuchen hier Investitionen kurzfristig zu umzugehen. In Frankreich liegt der Wert bei ebenfalls hohen 70 Prozent. Demgegenüber herrscht in Deutschland mit einer Vermeidungsquote von 40 Prozent noch vergleichsweise hohes Zutrauen in den heimischen Retailmarkt.

Vorsicht bei Hotelinvestments

Wie die Studie aufzeigt, werden für die nächsten zwölf Monate auch Hotelinvestments mit besonderer Vorsicht betrachtet. 33 Prozent aller interviewten Unternehmen wollen Hotelinvestments links liegen lassen, 29 Prozent aller Befragten sehen die Notwendigkeit, bei Logistik Enthaltung zu üben. Die Segmente Wohnen und Büro stehen demgegenüber nur bei 20 bzw. 18 Prozent der Investoren auf der einstweiligen „black list“. Doch bei allen Segmenten lohnt sich eine länderbezogene Betrachtung: „Die Skepsis bezüglich der Werthaltigkeit der Investments ist in Deutschland und Frankreich durch die Bank weg bei allen abgefragten Immobiliensegmenten zu spüren. Hier ist Risikovermeidung in einem weit fortgeschrittenen Marktzyklus das durchgehende Motiv“, sagt Olaf Janßen. „Die Briten hingegen konzentrieren ihre Vermeidungsstrategien ausschließlich auf Retail.“

Chancen in Co-Working

In der Studie wurde weiterhin das Investmenttauglichkeit des Co-Working-Trends untersucht. Dieser weckt je nach Befragungsregion ganz unterschiedliche Fantasien für Rendite. Auf die Frage, ob sie in Single-Tenant-Objekte investieren würden, die an einen Co-Working-Anbieter vermietet sind, antworteten rund 60 Prozent der Studienteilnehmer mit „Ja“. Die größte Offenheit für Investments dieser Art wurde in Frankreich (73 Prozent Zustimmung) festgestellt, gefolgt von UK (58 Prozent). In Deutschland hingegen werden Renditechancen im Mietsegment Co-Working noch zurückhaltend beurteilt: Nur 46 Prozent können sich ein Investment in Objekte mit einem Einzelmieter wie WeWork oder Mindspace heute vorstellen.

Wenig Fantasie für UK

Noch geringer ausgeprägt sind momentan die Renditeerwartungen für Immobilieninvestments im Vereinigten Königreich. Drei von vier Investoren mit Sitz in Deutschland geben an, derzeit nicht im britischen Immobilienmarkt investieren zu wollen. Etwas größer ist das Vertrauen der französischen Investoren in den britischen Immobilienmarkt. Hier sind es 55 Prozent, die UK für die nächsten zwölf Monate „on hold“ gesetzt haben. Doch auch der nach Innen gerichtete Blick wirft kein gutes Licht auf die augenblickliche Verfasstheit auf der Insel. Von sich in den nächsten zwölf Monaten weiter verschlechternden Rahmenbedingungen gehen 32 Prozent der britischen Investoren aus, weitere 56 Prozent erwarten sich zumindest bis zum Sommer 2019 keine Aufhellung des Investitionsklimas. Die in allen Befragungsregionen gemessene deutlich negative Erwartungshaltung bezüglich Einzelhandelsinvestitionen findet in UK ihr Allzeittief: 56 Prozent der britischen Investoren erwarten sich eine deutliche Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Investitionen im Einzelhandel in den nächsten zwölf Monaten. Bei den Büroinvestments sind es nur 14 Prozent. Insgesamt bleibt die Stimmung auch auf den europäischen Büroinvestmentmärkten verhalten. Nur jeder vierte Investor beobachtet Anzeichen einer kurzfristigen Marktaufhellung. In UK glauben gerade einmal 2 Prozent an einen verbesserten Ausblick für ihrem Heimatmarkt.

„Während sich die übrigen Indikatoren in allen Befragungsregionen als weitgehend stabil erweisen, knickt der Indikator, der die Erwartungen der Investoren an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ihres Landes, die Entwicklung des eigenen Unternehmens sowie das Investitionsklima misst, in allen drei Ländern so stark ein wie lange nicht“, sagt Olaf Janßen. So büßt der Erwartungsindikator in Deutschland gegenüber der letzten Messung mehr als 6 Punkte ein und erreicht mit 55,7 von 100 möglichen Punkten das niedrigste Niveau seit über drei Jahren. In Frankreich sinkt der Indikator um fast 5 Punkte auf nunmehr 60,8 Punkte. In UK fällt der Erwartungsindikator sogar auf ein historisches Tief von nur noch 41,2 Punkten.

Index verliert in allen Märkten

Wie der in Großbritannien ermittelte Investitionsklimaindex ausweist, hat sich die Stimmung unter den britischen Investoren im Kontext des Brexit weiter eingetrübt. Mit jetzt nur noch 60,6 Punkten (letzte Messung: 63,6 Punkte) verliert dieser weiter an Boden gegenüber den ebenfalls schwächelnden Indizes in Deutschland und Frankreich. Mit 67,7 Punkten weist Frankreich trotz leichter Verluste in der vierten Messung in Folge noch das beste Stimmungsbild unter den drei größten europäischen Volkswirtschaften auf. Der Investitionsklimaindex in Deutschland verliert ebenfalls leicht und pendelt sich mit 65,1 Punkten auf einem niedrigen Niveau ein, in dem sich u.a. die verhaltenen Erwartungen an Sourcingmöglichkeiten wiederspiegeln. „Sollte sich die Stimmung nicht bald verbessern“, sagt Olaf Janßen, „wird sich dies in sinkenden Transaktionsvolumina niederschlagen.“

Über die Union Investment-Umfrage

Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2018 insgesamt 163 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=57), Frankreich (n=56) und Großbritannien (n=50).

NN Investment Partners holt neuen Marketingleiter in Deutschland

Seit dem 1. August 2018 verstärkt Holger Grupe die Niederlassung von NN Investment Partners (NN IP) in Frankfurt am Main als Head of Marketing Germany. In dieser Position ist er für die gesamten Marketingaktivitäten von NN IP in Deutschland verantwortlich.

Holger Grupe (41) verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Marketing in der Finanzdienstleistungsbranche. Er kommt von Fidelity International, wo er seit 2010 tätig war, zuletzt als Associate Director Distribution Marketing. Seine weiteren beruflichen Stationen umfassten die Commerzbank, wo er als Produktmanager für Kreditkartenkooperationen zuständig war, sowie American Express, wo er in verschiedenen Positionen unter anderem im Kooperationsbereich und ebenfalls als Produktmanager tätig war. Holger Grupe hat Betriebswirtschaftslehre studiert und besitzt einen Abschluss als Diplomkaufmann mit Schwerpunkt Marketing.

NN IP ist ein global tätiger Asset Manager und Teil der niederländischen NN Group. NN steht für Nationale Nederlanden, einen der größten niederländischen Versicherer. In Deutschland ist NN IP seit mehr als 10 Jahren mit einer eigenen Niederlassung vertreten und fokussiert sich auf institutionelle Investoren und große Wholesale-Vertriebspartner. Der Vertriebsschwerpunkt von NN IP in Deutschland liegt auf Fixed-Income-Strategien inklusive Private Debt sowie auf dem Bereich nachhaltiges Investieren und Impact-Investing.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft. *Stand: 31. März 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Amundi ernennt neuen Leiter für den Bereich Third Party Distributors

Amundi Deutschland GmbH, mit einem verwalteten Vermögen von rund 46 Mrd. Euro, ernennt Dr. Andreas Steinert zum neuen Leiter des Bereichs Third Party Distributors und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung.

Dr. Andreas Steinert ist promovierter Jurist und blickt auf eine internationale Vertriebskarriere mit Managementerfahrung in der Versicherungsbranche zurück. Seine berufliche Laufbahn in der Versicherungswirtschaft startete 2001 bei der Allianz SE in München. Im Laufe seiner zwölfjährigen Zugehörigkeit verantwortete er verschiedene Führungspositionen im In- und Ausland. Im Jahr 2013 wechselte Dr. Steinert in die Generali Group zur Europ Assistance Versicherungs-AG und Europ Assistance Service GmbH. Als Mitglied des Vorstands war er verantwortlich für Vertrieb, Marketing / Kommunikation, Produktmanagement, Kundenservice, Recht und Compliance. Darüber hinaus war er bis Februar 2017 Mitglied des Group Sales Board, Europ Assistance Group, Paris. Seit 2016 verantwortete er bei der Generali Deutschland AG die Bereiche Produktvertriebsmanagement sowie das Marketing.

Über Amundi

Amundi ist Europas größte Fondsgesellschaft und zählt weltweit zu den zehn größten Vermögensverwaltern1. Nach der Übernahme von Pioneer Investments verwaltet Amundi ein Vermögen von mehr als 1,45 Billionen2 Euro in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Amundi hat seinen Hauptsitz in Paris und ist seit November 2015 börsennotiert. Das Unternehmen ist auf Basis der Marktkapitalisierung die Nr. 1 der Vermögensverwalter in Europa4.
Durch seine gesteigerte Größe und internationale Präsenz ist Amundi in der Lage, seinen Kunden einen noch besseren Service sowie effektivere Lösungen zu bieten. Dank einzigartiger Researchkapazitäten5 und dem fundierten Know-how der mehr als 4 700 Mitarbeiter sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privatanlegern und institutionellen Kunden innovative Strategien und Lösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse, Ertragsziele und Risikoprofile der Kunden ausgerichtet.

1) Quelle: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2017 und basierend auf dem verwalteten Vermögen per Dezember 2016.
2) Amundi Zahlen per 31. März 2018.
3) Standorte: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
4) Quelle: Amundi: Auf Grundlage der Marktkapitalisierung per 31. März 2018.
5) Quelle: Extel-Ranking 2016