Credit Suisse legt innovativen Multi-Faktor-Indexfonds auf

Credit Suisse Asset Management, ein globaler Vorreiter im Bereich der Indexreplikation, hat mit dem CSIF (Lux) Equity EURO STOXX Multi Premia einen UCITS-konformen Indexfonds im Multi-Faktor-Segment lanciert. Index Solutions, ein spezialisierter Bereich des Credit Suisse Asset Management, repliziert den EURO STOXX® Multi Premia® Index, der sieben verschiedene Renditequellen kombiniert. Die Methodologie wurde von Finreon, einem Spin-Off der Universität St. Gallen, Schweiz (HSG), entwickelt.

«Die transparente Konstruktion und die finanzwissenschaftliche Basis des EURO STOXX® Multi Premia® Index bedeuten, dass der darauf basierende Indexfonds die Vorteile des passiven und des aktiven Anlegens vereint. Dieser Fonds repliziert als erster den neuen Index, und das in gewohnt effizienter und präziser Manier. Wir sind stolz, diesen neuen Ansatz mit unserem Fonds für Investoren zugänglich zu machen», sagt Dr. Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions bei Credit Suisse Asset Management.

Die kombinierten Faktoren lassen sich drei Gruppen zuordnen: Prozyklische Faktoren (Momentum, Residual Momentum), antizyklische Faktoren (Value, Size, Reversal) und defensive Faktoren (Low Risk, Quality). Die unterschiedlichen Renditen der einzelnen Faktoren können in verschiedenen Marktphasen ein hohes Diversifikationspotenzial mit sich bringen, woraus sich Chancen für eine Überrendite ergeben.

«Bereits seit über 8 Jahren arbeiten wir sehr erfolgreich mit der Credit Suisse zusammen. Wir freuen uns sehr, dieser Zusammenarbeit nun einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Der EURO STOXX® Multi Premia® Index erlaubt eine breit diversifizierte Partizipation an der Marktentwicklung sowie an zusätzlichen sieben, wissenschaftlich bewährten Renditequellen und eignet sich dadurch als idealer Ersatz für eine Kernanlage in europäische Aktien», sagt Dr. Ralf Seiz, CEO und Gründer von Finreon.

Der EURO STOXX® Multi Premia® Index kombiniert sieben EURO STOXX® Single Premia® Indizes, die jeweils die 100 besten Titel gemäß ihren jeweils angestrebten Eigenschaften beinhalten. Somit umfasst das Portfolio des EURO STOXX® Multi Premia® Index etwa 300 Titel.

«Durch den Aufbau dieses innovativen, forschungsbasierten Indexes wird die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis geschlossen. Es war schon immer unser Ansatz, mit Kunden, Universitäten und erstklassigen Dritten zusammenzuarbeiten, um ein intelligentes Investment-Ökosystem zu schaffen», meint Inderpal Gujral, Head of Product von STOXX.

Credit Suisse Index Solutions verwaltet seit 2011 Indexfonds auf alternativ gewichtete Indizes mit einem Volumen von EUR 9,5 Mrd. (Stand 31. August 2018) und ist ein Pionier in der Replikation von nicht marktgewichteten Indizes. Das verwaltete Vermögen in Indexfonds und indexierten Mandaten belief sich per Ende August 2018 insgesamt auf EUR 110,8 Mrd. Die Produktpalette umfasst Aktien, Anleihen und gemischte Portfolios. Die Umsetzung erfolgt ausschließlich durch physische Replikation.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 46 370 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com

Credit Suisse Asset Management

Credit Suisse Asset Management ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 391 Mrd. (per 31.03.2018). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse, bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

CORESTATE Tochter Hannover Leasing und Exporo: neue digitale Plattform für Immobilieninvestments

Ab sofort können sich Anleger direkt online an Immobilieninvestments der HANNOVER LEASING, einem Unternehmen der CORESTATE Capital Group, beteiligen. Grundlage bildet eine Kooperation zwischen Accontis, der Vertriebsgesellschaft der HANNOVER LEASING, und Exporo, der führenden Plattformen für digitale Immobilieninvestments in Deutschland. Der Zugang zur neuen digitalen Plattform von HANNOVER LEASING erfolgt über www.accontis.de. Hannover Leasing vertreibt über die Plattform ausschließlich Projekte in der Produktstruktur Anleihe. Die erste Immobilie soll noch im vierten Quartal dieses Jahres online gehen. Der Vertrieb von Publikums-AIF erfolgt weiterhin über die Partner Banken, Sparkassen und freie Vertriebe.

Darüber hinaus werden Exporo und HANNOVER LEASING Immobilienobjekte, die sie zuvor gemeinsam ausgewählt, angekauft und strukturiert haben, jeweils auf ihren eigenen Plattformen anbieten.

„Die Partnerschaft zwischen Accontis und Exporo erweitert das bereits umfangreiche Angebot der HANNOVER LEASING für private und semi-institutionelle Investoren und positioniert uns in einem sich sehr positiv entwickelnden Marktumfeld“, erklärt Michael Ruhl, Geschäftsführer der HANNOVER LEASING. „Das Angebot richtet sich an alle Anleger, die sich ohne Beratung an einem Immobilieninvestment direkt beteiligen möchten und unserem Immobilien-Know-how vertrauen. Dabei setzen wir im Rahmen der Kooperation auf die digitale Lösung und Expertise von Exporo“, ergänzt Paul Walch, Geschäftsführer Accontis.

Simon Brunke, Gründer und CEO der Exporo AG: „Wir stellen unsere Technik einem etablierten Branchenplayer zur Verfügung und unterstützen ihn so bei der Erweiterung seines Geschäftsmodells durch ein digitales Angebot. Dabei lernen natürlich auch wir von der HANNOVER LEASING und ihrer 37-jährigen Erfahrung im Immobilienmanagement. In erster Linie geht es uns aber darum, mit Hilfe unserer Digitalexpertise Mehrwert für alle Beteiligten zu generieren.“

GAM Investments ernennt Global Head of Trading

GAM Investments gab heute die Ernennung von Juan Landazabal zum Global Head of Trading bekannt. Diese neu geschaffene Position wird die bestehende Handelsinfrastruktur, -strategie und -prozesse von GAM sowie die Beziehungen zu Gegenparteien im Handel mit Aktien, Anleihen sowie Devisen stärken. Juan Landazabal trat seine neue Stelle am 10. September 2018 in London an. Er berichtet an Matthew Beesley, Head of Investments.

Juan Landazabal stößt von der DWS Group (ehemals Deutsche Asset & Wealth Management), wo er als Global Head of Fixed Income und FX Trading tätig war, zu GAM. Davor war er fast zehn Jahre bei Fidelity Investments tätig, zuerst als Senior Credit Trader und danach als Head of Fixed Income Trading. Darüber hinaus hatte Landazabal während seiner Karrierelaufbahn seit 1994 verschiedene Positionen als Handels- und Finanzanalyst in Madrid, New York und London inne. 

"Die Ernennung von Juan Landazabal ist ein wichtiger Schritt in unserem mehrjährigen Change-Programm. Seine umfassende Expertise und seine Kenntnis der Kapitalmärkte sind äußerst wertvoll für den Aufbau einer effizienteren, robusteren und skalierbareren operativen Plattform, die auf unsere Wachstumspläne ausgerichtet ist. Die Schaffung der Position des Global Head of Tradings unterstreicht unser Bestreben, unsere Handelsplattform weiterzuentwickeln und dabei hervorragende Anlageergebnisse für alle unsere Kunden zu erzielen", sagt Matthew Beesley.

Über GAM

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und  produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 900 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. 

Die Aktien von GAM (Symbol „GAM”) mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet per 30. Juni 2018 Vermögen von CHF 163.8 Milliarden (USD 165.0 Milliarden).

SGSS führt Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs ein

Société Générale Securities Services führt „D-View“, ein Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs, ein.

Mit dieser maßgeschneiderten Berichts- und Analyselösung bietet Société Générale Securities Services (SGSS) Asset Managern eine innovative Entscheidungshilfe bei der Vertriebsstrategie für ihre Fonds über verschiedene Domizile.

D-View ermöglicht Asset Managern den Zugriff auf Dashboards, die individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können, und bietet ihnen einen Gesamtüberblick über die Vertriebsdaten ihrer Fonds über verschiedene Domizile hinweg. Dank dieses Tools, das umfassende Berichte und Analysen zu Anlegern, Vertriebspartnern und der Wertentwicklung von Fonds auf verschiedenen Märkten liefert, können Asset Manager leicht ihre Vertriebsstrategie anpassen.

Die von SGSS entwickelte Lösung D-View ist von SG Markets aus zugänglich, der Online- Serviceplattform für Kunden des Geschäftsbereiches Global Banking & Investment Solutions. D-View macht es Asset Managern leicht, auf verschiedene Informationen zuzugreifen, insbesondere:

  • Die Ausgaben und Rücknahmen von Fondsanteilen, die sich mit dem verwalteten Vermögen vergleichen lassen
  • Detaillierte Informationen über Zu- und Abflüsse nach Ländern, Anlegertypologie, Fondskategorie oder ISIN-Code
  • Das Ranking der 10 führenden Vertriebspartner für jeden Fonds
  • Zugang zum Datenverlauf der letzten fünf Jahre

„Mit D-View liefert SGSS eine intelligente Berichts- und Analyselösung, die auf die Bedürfnisse von Asset Managern zugeschnitten ist, die ihre Vertriebsstrategie optimieren möchten“, betont Sarj Panesar, Head of Business Development für Asset Manager bei SGSS. „Dank neuer Technologien können wir die Informationen unserer Kunden transformieren und sie auf effiziente Weise nutzen, um ihnen maßgeschneiderte Analyselösungen anzubieten.“

Diese neue Lösung beruht auf „Data Lake“ von SGSS, einer innovativen Technologie, die die von Transfer Agents gesammelten Informationen und Daten speichert und aggregiert. D-View beinhaltet derzeit die Daten von Fonds mit Sitz in Luxemburg, Irland und Deutschland, und deckt bis 2019 auch Frankreich, Italien, Großbritannien und die Schweiz ab. Die Lösung umfasst bereits 88% der Daten von grenzüberschreitenden Fonds.

Schroders Global Investor Study 2018

Mehrheit der Anleger überzeugt: Nachhaltiges Investieren und langfristige Erträge gehen Hand in Hand.

Der zweite Teil der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländernzum Thema Nachhaltigkeit befragt wurden, hat ergeben: Weltweit glaubt nur jeder Vierte, dass nachhaltiges Investieren auf Kosten der Anlageergebnisse gehen würde. Dieses Studienergebnis ist ein Hinweis auf die wachsende Überzeugung unter Anlegern, dass sich ordentliche Renditen und das Bestreben, mit Kapitalanlagen Positives zu bewirken, nicht gegenseitig ausschließen.

Im kontinentalen Vergleich sind Anleger in Europa am wenigsten um den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Renditen besorgt. Dort befürchten nur 23 Prozent der Befragten, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. Am anderen Ende der Skala liegen Anleger in Asien mit 29 Prozent.

Global beurteilen insbesondere manche asiatische Staaten dies als eines der wichtigsten Hindernisse für nachhaltiges Investieren: In China (39 Prozent), Indonesien (38 Prozent) und Thailand (34 Prozent) sehen besonders viele Befragte den oben angeführten Zusammenhang als gegeben an. In Deutschland dagegen glauben nur 20 Prozent der Investoren, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. In Frankreich (19 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Dänemark (18 Prozent) sehen es die Befragten ähnlich. Am wenigsten besorgt zeigen sich Anleger aus Japan (13 Prozent).

Nachhaltige Anlageprodukte werden immer beliebter

Die Studie belegt, dass nachhaltiges Investieren ein Trend ist, der weltweit weiter wächst. So haben in den vergangenen fünf Jahren 64 Prozent der Anleger den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht. Deutschland liegt hierbei mit 63 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Mit den globalen Ergebnissen übereinstimmend gaben 76 Prozent der weltweit befragten Anleger an, dass nachhaltiges Investieren für sie in dem genannten Zeitraum an Bedeutung gewonnen hat. In Deutschland finden sogar 79 Prozent der Anleger, dass nachhaltige Geldanlagen wichtiger geworden sind, was oberhalb vieler anderer europäischer Staaten liegt.

Vor allem jüngere Menschen haben weltweit den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in den vergangenen fünf Jahren erhöht. Das gilt insbesondere für die als „Millennials“ bezeichnete Altersgruppe, wohingegen der Anteil der sogenannten Baby-Boomer nur bei 52 Prozent liegt. 71 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 75 Prozent der 25- bis 34-Jährigen steigerten den Anteil nachhaltiger Anlagen in ihren Portfolios.

Dieser Prozentsatz geht mit zunehmendem Alter kontinuierlich zurück und erreicht bei den über 65-Jährigen seinen Tiefststand: In dieser Altersgruppe haben im genannten Zeitraum nur noch 43 Prozent den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht.

Jüngere Umfrageteilnehmer sagten zudem, dass sie einen größeren Teil ihrer Portfolios für nachhaltige Investmentfonds einsetzen – 43 Prozent sind es bei den 18- bis 24-Jährigen. Unter den 45- bis 54-Jährigen beträgt dieser Anteil jedoch nur 33 Prozent.

Wissensvermittlung und Transparenz sind der Grundstein eines nachhaltigen Finanzsystems

Bemerkenswert ist außerdem, dass bei Anlegern, die nach eigener Einschätzung über mehr Wissen auf dem Gebiet der Kapitalanlage verfügen, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie nachhaltig investieren. Weltweit sagten Umfrageteilnehmer, die sich selbst für Experten halten, dass sie 54 Prozent ihrer Anlageportfolios nachhaltig investieren. Bei Anlegern, die sich selbst als „Anfänger” bezeichnen, sind es dagegen nur 33 Prozent. Weltweit gab mehr als die Hälfte der befragten Anleger an (57 Prozent), dass ungenügende Informationen oder mangelndes Verständnis sie von nachhaltigem Investieren abhalten.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Dieses Ergebnis weist darauf hin, dass die Wissensvermittlung an Anleger eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, ein nachhaltigeres Finanzsystem zu schaffen. Dies ist eine Aufgabe, die bei politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt zunehmend in den Fokus rückt. Für uns bei Schroders ist die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage kein Selbstzweck, denn: Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen. Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Kunden diesen Zusammenhang zu erklären.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen sind bemerkenswert. Besonders interessant ist aber, dass bei fachkundigen Anlegern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nachhaltig investieren. Dies unterstreicht, wie viel Arbeit von der Kapitalanlagebranche noch zu leisten ist, um allen Anlegern die potenziellen Vorteile von nachhaltigem Investieren nahezubringen. Natürlich gibt es immer noch Barrieren, die Anleger davon abhalten, sich diesem Anlagestil zu verschreiben. Deshalb müssen wir die Verfügbarkeit und Transparenz entsprechender Fonds verbessern und die Qualität der Beratung beim Thema nachhaltige Geldanlage heben.

Den vollständigen Bericht zur Schroders Global Investor Study 2018 mit dem Titel „Sind Informationen der Schlüssel, um nachhaltige Investments für Anleger attraktiver zu machen?“ finden Sie hier.

Im ersten, bereits im Juli 2018 veröffentlichten Kapitel der Schroders Global Investor Study kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Menschen auf der ganzen Welt ihre Lebenshaltungskosten im Ruhestand erheblich unterschätzen. Dieses Kapitel finden Sie hier.


This article has first been published on schroders.com.

1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Volles Haus und anregende Diskussionen bei der 14. Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V.

Unter der Überschrift „Digitale Transformation der Finanzindustrie“ lockte die traditionelle Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V. mehr als 550 Teilnehmer ins Audimax der TU München. Prof. Dr. Markus Rudolf (WHU) und Prof. Dr. Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance and Management) erklärten in ihren Fachvorträgen, wie die Blockchain-Technologie funktioniert, was von Krypto-Währungen, Krypto-Assets und Initial Coin Offerings zu halten ist und welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Björn Waldow (Sixt Leasing SE) gab interessante Einblicke in die digitalen Geschäftsprozesse eines führenden Leasingunternehmens. Dr. Florian Mann (WERK1.Bayern GmbH) zeigte auf, wie in München das Potenzial für Entrepreneurship und Digitalisierung gehoben wird, während sich Prof. Dr. Martin Stuchtey (SystemiQ Ltd.) in seinem Beitrag mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigte und Möglichkeiten diskutierte, wie die Gesellschaft in Zukunft ressourcensparende Systeme nutzbar machen kann. Ein überaus spannender und fundierter Themenmix.

Die lebhaften Diskussionen nach den Vorträgen und in den Pausen zeigten deutlich, dass Digitalisierung die Menschen bewegt und insbesondere die neuen Technologien im Finanzbereich neugierig aufgeregt beobachtet werden. Prof. Dr. Bernd Rudolph führte als Vorsitzender des Münchner Finance Forum e.V. in die Tagung ein, Dr. Alexis Eisenhofer versorgte die sozialen Medien mit Eindrücken des Tages und Dr. Peter Oertmann führte als Moderator durch das Programm.

BlueOrchard feiert 20-jähriges Jubiläum seines Flagship Fonds

Der weltweit größte kommerzielle Mikrofinanzfronds, der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Der Fonds verwaltet 1,7 Milliarden US- Dollar. In den vergangenen 20 Jahren hat der BOMF durch Investitionen in 325 Mikrofinanzinstitutionen nachhaltiges und integratives Wachstum in 69 Entwicklungsländern gefördert. Damit sind über 20 Millionen einkommensschwachen Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht worden. Zu den vom Fonds unterstützten Mikrounternehmern gehören zu 53 Prozent Frauen und 45 Prozent befinden sich in ländlichen Regionen. Der Fonds addressiert mit seinen Investitionen elf der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs).

“Während der vergangenen 20 Jahre hat der BOMF bewiesen, dass finanzielle Rendite und sozialer Nutzen Hand in Hand gehen können. Während der Fonds zum weltweit größten kommerziellen Mikrofinanzfonds herangewachsen ist, hat er kontinuierlich seine Mission, die Bekämpfung von Armut und die Befähigung von Menschen in Entwicklungsländern, sich eine Existenz aufzubauen, weiterverfolgt. Wir sind stolz, dieses besondere Jubiläum des Fonds feiern zu dürfen.“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratvorsitzender bei BlueOrchard.

“Wir sind unseren Investoren dankbar, dass sie die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht haben. Investoren fragen heutzutage vermehrt nach Anlagemöglichkeiten, die sowohl eine finanzielle Rendite als auch einen sozialen und/oder ökologischen Nutzen generieren. Wir werden unseren Investoren weiterhin attraktive Anlagemöglichkeiten anbieten, die zur Lösung der großen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit beitragen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

Im Jahr 1998 hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2005 zum Internationalen Jahr des Mikrokredits ausgerufen. Das Ziel war, den bedeutsamen Beitrag der Mikrofinanz zu unterstützen. Dadurch sollte fortan ein inklusives und nachhaltiges Finanzsystem, das armen Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht, bekannter gemacht und weiter gefördert werden. Im Zuge dessen haben die Vereinten Nationen verschiedene Initiativen angestoßen, um Mikrofinanzinvestitionen zu unterstützen. Eine dieser Initiativen war die Gründung des weltweit ersten und vollständig privaten und kommerziellen Mikrofinanzfonds im Jahr 1998, den BlueOrchard Microfinance Fund. Dadurch sollte der Nachweis für die Idee erbracht werden, dass die Bekämpfung von Armut und das Generieren von Marktrenditen keine Gegensätze sind.

Erster Impact Summit von BlueOrchard

Der am 3. und 4. Oktober 2018 in Pontresina (Schweiz) stattfindende BlueOrchard Impact Summit thematisiert, wie Investitionen in integratives Wachstum, Klimaschutz, Bildung und nachhaltiger Infrastruktur mobilisiert werden können. Zu den Gästen zählen Meinungsfrührer und Vordenker aus der ganzen Welt, sowohl aus dem öffentlichen als auch dem privaten Sektor. „Der bevorstehende BlueOrchard Impact Summit bietet Führungskräften auf der ganzen Welt eine herausragende Gelegenheit, Lösungswege zur Mobilisierung der zur Erreichung der UN- Nachhaltigkeitsziele notwendigen Ressourcen zu erörtern”, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

20 Jahre nach Gründung des BlueOrchard Microfinance Fund sind die Bekämpfung von Armut und Ungleichheiten auf der Welt noch genauso bedeutsam. Bemühungen, diese Herausforderungen anzugehen, werden durch die Auswirkungen des Klimawandels weiter gefährdet. Es gilt eine dramatische Investitionslücke von 2,5 Billionen US-Dollar in den Schlüsselbereichen für eine nachhaltige Entwicklung zu schließen. Weitere Information zum Summit finden Sie hier: https://www.blueorchard-summit.com/ 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

First State Investments transferiert Assets von europäischen Investoren auf in Irland ansässige Fondspalette

First State Investments plant die Assets von europäischen Investoren auf seine in Irland domizilierte Fondspalette zu transferieren.

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Euro-Anteilsklassen von 18 Fonds aus der britischen OEIC-Fondspalette durch äquivalente Euro-Anteilsklassen in UCITS-konforme Fonds transferiert werden. Die Fonds werden innerhalb der in Irland ansässigen Fondspalette weiterhin von denselben Portfoliomanagementteams verwaltet. Der geplante Transfer soll europäischen Anlegern einen kontinuierlichen Zugang zu den Anlagestrategien von First State bieten.

Chris Turpin, Managing Director EMEA, bei First State: “Mit diesem Bestreben beabsichtigen wir, die Interessen unserer Anleger zu schützen. Insbesondere möchten wir sicherstellen, dass unsere in der EU ansässigen Kunden unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen weiterhin reibungslos in unsere Anlagestrategien investieren können. First State verwaltet von Dublin aus bereits seit über 20 Jahren Fonds – wir verfügen somit bereits über eine etablierte Präsenz vor Ort.“

Die Investoren der First State OEIC-Fondspalette werden im Oktober dieses Jahres über die Pläne informiert. Anschließend wird im November dieses Jahres die formelle Benachrichtigung über den Transfer der Fondsanteilsklassen an die Investoren versandt, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Financial Conduct Authority (FCA). Wenn die Vorschläge durch die Anteilseigner genehmigt werden, soll der Transfer der Assets im ersten Quartal des Jahres 2019 stattfinden. Zudem plant First State im kommenden Jahr die notwendigen Genehmigungen für eine Verwaltungsgesellschaft in Dublin zu beantragen. Von dieser soll der Kundenstamm innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten bedient und ausgeweitet werden, ungeachtet des Ausgangs der Brexit-Verhandlungen.

Eine Übersicht über die für einen Transfer vorgeschlagenen Fonds finden Sie im PDF links.

La Financière de l’Echiquier setzt Expansion in Europa fort und ernennt neuen Country Manager für Deutschland und Österreich

La Financière de l’Echiquier (LFDE) hat John Korter (48) zum 17. September 2018 als Country Manager für Deutschland und Österreich ernannt. Korter berichtet an den Generaldirektor Christophe Mianné und verantwortet den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in diesen beiden Ländern. John Korter verfügt über eine langjährige Erfahrung im Asset-Management-Bereich in diesen für LFDE strategisch wichtigen Märkten.

Vor seinem Wechsel zu LFDE war John Korter seit 2012 Director of Business Development für Deutschland und Österreich bei Ethenea.

Die Ernennung folgt auf jene von Philip Piltz am 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland und Österreich und steht im Kontext eines ehrgeizigen Expansionsplans in Europa.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent. 2015 wurde eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet und es erfolgte der Markteintritt in Österreich. Die Fondsgesellschaft vertreibt sechs Aktienfonds, vor allem im Bereich der Small- und Mid-Caps, zwei diversifizierte und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser Angebotspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir freuen uns sehr, John Korter in unseren Sales-Teams begrüßen zu dürfen. Seine Ernennung stellt einen großen Vorteil für die Beschleunigung unserer Expansion in Deutschland und Österreich dar, da diese beiden Länder innerhalb der Wachstumsstrategie von La Financière de l’Echiquier eine zentrale Rolle spielen.“

Über John Korter

John Korter begann seine Karriere 1995 in der Abteilung für Devisenhandel der Société Générale Luxembourg. Er sammelte umfangreiche Erfahrungen im Hinblick auf den deutschen, österreichischen und luxemburgischen Markt, insbesondere von 2005 bis 2012 als Director of Business Development für die Schweiz, Deutschland und Österreich bei Carmignac Gestion Luxembourg sowie anschließend bei Ethenea. John Korter ist Deutsch-Belgier und verfügt über einen Abschluss der Universität Trier.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Union Investment entwickelt neue „Manage to Green“-Strategie für Gewerbeimmobilien

Wie lässt sich bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Immobilienbestand erreichen? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell langfristig orientierte Investment-Manager. Schließlich wurde das Pariser Klimaabkommen von 179 Staaten ratifiziert. Union Investment hat vor diesem Hintergrund ihren 2009 erstmals eingeführten Sustainable Investment Check (SI-Check) überarbeitet und legt damit den Grundstein für eine neue „Manage to Green“ Strategie.

Perspektivisch soll der neu konzipierte SI-Check einerseits dazu verwendet werden, Grenzwerte pro Nutzungsart zu bestimmen, die Objekte und Projektentwicklungen im Ankaufsfall erfüllen müssen. Andererseits sollen auf dem Klimapfad bis 2050 Zielwerte definiert werden, die eine Immobilie perspektivisch erreichen muss. Investitionen, die notwendig sind, um den Zielwert zu erreichen, werden bereits im Rahmen der Ankaufsprüfung eingepreist und sind damit ein Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Auf Basis der Grenz- und Zielwerte wird Union Investment als Kern der „Manage to Green“-Strategie Anfang 2020 unter anderem konkrete CO2-Einsparziele für ihr Immobilienportfolio formulieren.

„Der starke Einfluss des neu konzipierten SI-Checks auf unsere portfoliostrategische Ausrichtung zeigt, dass wir die Ziele des deutschen Klimaschutzplans sehr ernst nehmen und die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen frühzeitig berücksichtigen. Damit sichern wir die Qualität unseres Portfolios langfristig ab und agieren vorausschauend im Interesse unserer Anleger“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Der SI-Check kommt bei Union Investment vor jedem Ankauf einer Gewerbeimmobilie zum Einsatz. Darüber hinaus wird die Prüfung bei Bestandsgebäuden jährlich wiederholt, um Potenzial für eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilien aufzuzeigen. Immobilien können eine Bewertung zwischen 1,0 und 5,0 erzielen. Den Topwert im Portfolio von Union Investment erreicht aktuell das Bürogebäude EMPORIO in Hamburg mit 4,3.

„Die Ergebnisse des SI-Checks sind heute schon ein wichtiger Orientierungspunkt für unsere Fondsmanager ebenso wie für unsere institutionellen Kunden“, sagt. Dr. Kutscher, „Mit der Aktualisierung des Bewertungsverfahrens wollen wir den SI-Score noch deutlicher als immobilienspezifisches Pendant zum gängigen ESG-Score im Wertpapierbereich etablieren.“

In seiner neuen Form bewertet der SI-Check die sieben Kategorien Energie, Ökonomie, Ressourcen, Nutzerkomfort, Maßnahmen im Betrieb, Standort und Gebäudeautomation. Bei der inhaltlichen Überarbeitung ist der Bereich „Gebäudeautomation“ neu hinzugekommen, um den Digitalisierungsgrad einer Immobilie besser abzubilden. Außerdem wurde die Kategorie „Betrieb“ weiter präzisiert als „Maßnahmen im Betrieb“, um neben großen Bestandsentwicklungs-Vorhaben wie eine Fassadensanierung auch kleinere Energieeinsparmaßnahmen abzudecken. Darüber hinaus wird in der neu formulierten Kategorie nun auch die Bedeutung Grüner Mietverträge stärker gewichtet. Insgesamt soll der aktualisierte SI-Check zudem noch klarer die Besonderheiten der unterschiedlichen Nutzungsarten berücksichtigen. Das neu konzipierte Bewertungsverfahren ist seit Anfang September 2018 bei Union Investment im Einsatz.

ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit 35,3 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten 375 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie des Softwareanbieters Nemetschek AG die Aktie der SAP SE. Grund dafür ist, dass der Softwarekonzern SAP keine inhaberkontrollierte Aktiengesellschaft im Sinne der HAFix-Indizes mehr ist, nachdem die Aktienbestände des verstorbenen Gründungsaktionärs Klaus Tschira auf die Erbengemeinschaft verteilt wurden und die einzelnen Holdings nun unter der Meldeschwelle liegen. Die Nemetschek AG rückt nach, da sie bezüglich Marktkapitalisierung und Börsenumsatztätigkeit die besten Werte dafür aufweist. Die Nemetschek Group setzt sich aus 16 Marken mit insgesamt 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit zusammen und entwickelt Softwarelösungen, mit denen komplexe Bau- und Infrastrukturprojekte nachhaltig und effizient realisiert werden können.

Auch aus dem HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, wird die SAP SE herausgenommen. Zudem scheidet auch die Aktie von Atlantia S.p.A. aus, nachdem die Marktkapitalisierung des Unternehmens nach einem Kursrückgang auf einen Rangplatz unter 35 gefallen ist, der noch Bestandsschutz gewähren würde. Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung sind die Aktien des Bezahlsenders Sky plc sowie des Stahlherstellers ArcelorMittal, die SAP und Atlantia ersetzen. Sky plc ist in fünf europäischen Ländern, unter anderem Deutschland und Großbritannien, der größte Anbieter von Bezahlfernsehen, beschäftigt über 31.000 Mitarbeiter und weist eine Marktkapitalisierung in Höhe von rund 30 Mrd. Euro auf. Bei ArcelorMittal liegt sie bei etwa 25 Mrd. Euro. Der größte Stahlhersteller der Welt hat rund 200.000 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa ist Freitag, der 21. September 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter https://www.boerse-muenchen.de/aktienindizes

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

BayernInvest präsentiert sich am 19. September auf der 11. Jahreskonferenz "Nachhaltige Kapitalanlagen"

Die Berücksichtigung von ESG-Aspekten in der Kapitalanlage legt nicht nur hinsichtlich des Volumens zu, sondern auch hinsichtlich qualitativer Aspekte. Investoren gehen inzwischen über einen reinen Ausschluss kontroverser Emittenten und Branchen hinaus und integrieren zunehmend umfassende Nachhaltigkeits-Faktoren in ihre gesamte Anlagestrategie.

Diese und viele weitere Themen stehen im Fokus der 11. Jahreskonferenz „Nachhaltige Geldanlagen 2018“ an der Frankfurt School of Finance & Management am 19. September in Frankfurt am Main. Die BayernInvest, 100%ige Tochter der BayernLB und als Asset Manager und Master-KVG Kompetenzzentrum für institutionelle Anleger, präsentiert sich auf diesem Informations- und Netzwerkforum erstmals als Aussteller mit ihren Angeboten und Leistungen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Fondslösungen

Die Gründe für eine nachhaltige Kapitalanlage mögen bei den Investoren unterschiedlich sein. Immer geht es bei einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie im Kern aber darum, zum Erhalt natürlicher Ressourcen beizutragen, soziale Aspekte zu integrieren und Unternehmen mit einer guten Governance zu fördern. Die BayernInvest bietet ihren institutionellen Kunden eine umfassende Beratung sowie umfangreiche Lösungen und Investmentstrategien für die Umsetzung dieser Kriterien in der Kapitalanlage an.

Ergänzend zum Portfoliomanagement erhalten nachhaltigkeitsorientierte Anleger auch ein Reporting ihrer Anlagen hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Leistungsindikatoren. Das Reporting dokumentiert beispielsweise Informationen über mögliche Kontroversen, die ESG-Qualität bzw. -Ratings oder die CO2-Emissionen der in einem Portfolio vertretenen Unternehmen („Carbon Footprint“).

BNY Mellon Investment Management ernennt Chefvolkswirt

BNY Mellon Investment Management (BNY Mellon IM) hat Shamik Dhar mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 zum Chefvolkswirt ernannt. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Berater von Regierungen und Institutionen bringt Shamik Dhar sein Wissen über Ökonomie und Kapitalmärkte und eine einzigartige Perspektive in die Investmenterkenntnisse von BNY Mellon IM ein. 

In der neu geschaffenen Funktion ist er für die Durchführung von unternehmensinternem Research und Analysen zuständig, auf deren Grundlage er die wirtschaftliche Entwicklung kommentieren wird. Shamik Dhar wird bei BNY Mellon IM als Hauptansprechpartner für alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit der globalen Wirtschaftsentwicklung, Geopolitik und den Kapitalmärkten fungieren. 

Vor dem Wechsel zu BNY Mellon IM war Shamik Dhar im Foreign and Commonwealth Office der britischen Regierung tätig – seit September 2014 als Chefvolkswirt. In dieser Funktion leitete er ein Team von 16 Volkswirten und beriet Minister, leitende Amtsträger und Botschafter zur Wirtschaftslage und zu den Auswirkungen der Außenpolitik, unter anderem zum Brexit.

Er begann seine Laufbahn als volkswirtschaftlicher Assistent am HM Treasury, dem britischen Wirtschafts- und Finanzministerium, und bekleidete seither leitende Positionen bei der Bank of England, Aviva Investors und einer Vielzahl weiterer Wirtschafts- und Finanzberatungen. Er ist Koautor mehrerer Forschungsarbeiten über Geldpolitik und Investments, darunter drei Working Papers der Bank of England.

Dazu Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Nach der Phase der quantitativen Lockerung (QE) treten wir in eine Welt der Deakkumulation ein, die für Anleger absolutes Neuland darstellt. Entsprechend wichtig ist es, ihnen mit kompetenter Beratung zum wirtschaftlichen Umfeld zur Seite stehen zu können. Shamik Dhars fundierte Erfahrung wird unseren Kunden wertvolle gesamtwirtschaftliche und anlagebezogene Blickwinkel eröffnen und dazu beitragen, unsere Anleger noch besser zu betreuen.”

Shamik Dhar, Chefvolkswirt von BNY Mellon Investment Management, kommentiert:

„Nie war es so wichtig wie heute, einer Weltwirtschaft und einem Marktumfeld Rechnung tragen zu können, die sich im Wandel befinden. Schließlich brauchen Anleger vermehrt fachkundige Beratung und spezielle Strategien für ihre konkreten Ziele. Die Aussicht, den Kunden von BNY Mellon IM als einem der führenden Investmentmanager der Welt dabei zu helfen, wirtschaftliche Signale zu entschlüsseln, ist äußerst spannend.”

BNY Mellon Investment Management ist eine weltweit führende Investment-Management-Gruppe und zählt mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar zu den Top-Vermögensverwaltern der USA (Stand: 30. Juni 2018). Die Gruppe umfasst die mit BNY Mellon verbundenen Investmentfirmen, Vermögensverwalter und weltweiten Vertriebsgesellschaften. Weitere Informationen sind auf folgender Website erhältlich: www.bnymellon.com.

NN IP besetzt neu geschaffene Position des Head of Automated Intelligence Investing

Seit 1. September verstärkt Rani Piputri das Investmentteam von NN Investment Partners (NN IP) in der neu geschaffenen Position des Head of Automated Intelligence Investing. Die nächste Generation der Investmentanalyse, die u. a. digitale Technologien und neue Datenquellen einsetzt, ist ein Innovations- und Investitionsschwerpunkt von NN IP.

Rani Piputri verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung als Analystin und Investmentexpertin und kommt von Aspect Capital, einem Anbieter systematischer und quantitativer Multi-Asset-Lösungen mit Sitz in London. Dort war Piputri für Aktienstrategien verantwortlich. Zuvor war sie als Partnerin und Senior Portfoliomanagerin bei Saemor Capital tätig. Darüber hinaus war sie vier Jahre lang Vorstandsmitglied des CFA-Verbands in den Niederlanden.

Rani Piputri besitzt umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Portfoliomanagement, Risikomanagement, systematische Investmentstile, quantitative Analyse sowie Daten- und Technologieinfrastruktur. Sie besitzt einen Master in Finanzökonometrie der Erasmus Universität Rotterdam und ist CFA-Charterholder.

In ihrer neuen Rolle mit Sitz in Den Haag konzentriert sich Rani Piputri darauf, Behavioural Investment-Ansätze zu nutzen. Das geschieht durch die Anwendung datenbasierter Strategien, die großenteils auf Factor Investing und den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz basieren. Das Automated Intelligence Investment-Team deckt Factor Investing über verschiedene Anlageklassen ab und setzt gleichzeitig auf die Möglichkeiten alternativer Daten und die Anwendung künstlicher Intelligenz an den Aktienmärkten. In ihrer Funktion berichtet Piputri direkt an den Chief Investment Officer von NN IP und arbeitet mit 16 Investmentexperten und Datenwissenschaftlern zusammen, die Strategien mit einem Volumen von aktuell 11 Milliarden Euro managen.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Rani Piputri als Head of Automated Intelligence Investing eine vielseitige Investmentexpertin mit umfangreichen Erfahrungen im Asset Management, in der quantitativen Aktienanalyse und im Portfoliomanagement für NN IP gewinnen konnten. Sie ist eine echte Bereicherung für unser Unternehmen, und ihre Anstellung unterstreicht den Fokus, den wir auf die Integration von Datenanalysen und künstlicher Intelligenz in unseren Investmentprozess legen. So können wir von bisher unerschlossenen Renditequellen profitieren.“

Rani Piputri, Head of Automated Intelligence Investing bei NN Investment Partners: „Die Welt ist in ein neues Zeitalter hinsichtlich der verfügbaren Datenmengen, der Demokratisierung von Daten, der Rechengeschwindigkeit und der Analysetechniken eingetreten. Das eröffnet ein großes Feld für neue, erweiterte Investmentstrategien, in dem es erheblichen Spielraum für systematische und automatisierte Prozesse gibt. Die potenzielle Synergie von Mensch und Maschine war noch nie so schlagkräftig. Die Einbeziehung dieser neuen Realität in unseren Investmentprozess wird uns meiner Meinung nach einen Wettbewerbsvorteil bringen, der uns in die Lage versetzt, unseren Kunden noch bessere Lösungen anzubieten.“

Mit nachhaltigem Momentum auf der Überholspur

Am 15. Juli 2018 konnte die Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum Strategie, welche zunächst in einem Spezialfonds für einen institutionellen Kunden angewandt wurde, auf drei erfolgreiche Jahre zurückblicken und seit Auflage den Referenzindex deutlich outperformen.

Die Strategie wird in drei Portfolios umgesetzt und umfasst gesamthaft 227 Millionen Euro an verwalteten Vermögen: Der auch in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Publikumsfonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum (ISIN AT0000A1PKT5 für die längste Historie) hat nun ein Volumen von fast 100 Millionen erreicht, außerdem werden zwei Spezialmandate mit dem gleichen Ansatz mit 131 Millionen verwaltet.

ESG-Momentum-Strategie blickt auf 3 sehr erfolgreiche Jahre zurück. Diese findet auch im Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum Anwendung.*

Nachhaltiges Wirtschaften kann Unternehmen stärken

Die Grundannahme hinter dem Investmentkonzept lautet: „Eine Verbesserung der Nachhaltigkeit im Unternehmen führt zu finanzieller Outperformance in der Zukunft und zu positiven Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.“

Mehrere Studien Dritter haben diesen Zusammenhang bestätigt. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum investiert unter dieser Maßgabe in kleine und mittlere europäische Unternehmen (250 Mio. bis 25 Mrd. Euro Marktkapitalisierung). Jedes Unternehmen im Investment- universum erhält einen ESG-Score, also eine Kennzahl, die den Grad seiner Nachhaltigkeit ausdrückt.

Ein gewisser Mindestwert dient als erster Filter. Hinzu kommt ein spezieller Nachhaltigkeits-Kriterienkatalog der Raiffeisen KAG, welcher übrigens in einer Studie vom Center for Social and Sustainable Products ausgezeichnet wurde. Danach werden die fundamentale wirtschaftliche Verfassung und die Ertragskraft der einzelnen Unternehmen bewertet.

Einzigartiger Investmentansatz: ESG-Momentum**

Anders als bei herkömmlichen Ansätzen wird die Entwicklung des ESG-Scores im Zeitablauf herangezogen. Der Fokus richtet sich auf Unternehmen, deren Nachhaltigkeit sich in den letzten drei Jahren deutlich verbessert hat.

Das ist mit positivem Nachhaltigkeits-Momentum gemeint: ein verbesserter Raiffeisen-ESG-Score über einen bestimmten Zeitraum.

Die Aktien von ca. 50 Unternehmen schaffen es schließlich in das Fondsportfolio. Sie werden dort jeweils zu gleichen Teilen gewichtet. Langfristige Studien zeigen, dass eine solche Gleichgewichtung zumeist ein besseres Risiko-Ertrags-Profil bietet als eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung, wie sie in den allermeisten Indizes und Fonds praktiziert wird. Im Fokus stehen klar die Unternehmen (bottom-up). Politische und/oder wirtschaftliche Faktoren spielen nur eine sehr untergeordnete bis gar keine Rolle.

Small und Mid Caps: gute Investmentkandidaten

Kleinere und mittlere Unternehmen sind in mehrfacher Hinsicht denkbar gut für einen Nachhaltigkeitsfonds geeignet. Unter anderem setzen sie Nachhaltigkeits- maßnahmen oftmals schneller um. Zudem wachsen sie meist auch dynamischer als große Unternehmen. Oft zeigen Small und Mid Caps im Durchschnitt daher langfristig eine deutlich stärkere Wertentwicklung als Large Caps. Anzumerken ist allerdings, dass in der Vergangenheit im Gegenzug auch die Schwankungsintensität dieses Marktsegments zumeist höher war. Und selbstverständlich erlaubt die bisherige Outperformance keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung.

Nachhaltiges Investieren: kein Performancenachteil

Was vor ein paar Jahren noch eher exotisch klang, hat sich mittlerweile zu einem starken Trend gemausert: Investments unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- kriterien wachsen rasant.

Das Vorurteil, wonach nachhaltiges Investieren prinzipiell mit Ertragsnachteilen verbunden sein könnte, wurde in der Praxis inzwischen vielfach widerlegt. Mehr noch – mit der ESG-Momentum-Strategie ließ sich in den ersten drei Jahren ihres Einsatzes sogar ein deutlicher Mehrertrag gegenüber dem vergleichbaren Gesamtmarkt erwirtschaften (siehe Chart im PDF links).

Sehr positiv zur Performance trugen beispielsweise die Unternehmen Umicore (Recycling, u.a. von Batterien und Elektroschrott), Wessanen (Bio-Lebensmittel) und Tomra (u.a. Rückgabeautomaten für Pfandflaschen).

Sehr erfreulich war neben der sehr guten Wertentwicklung die Auszeichnung des Nachhaltigkeitskonzepts für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum mit dem begehrten FNG-Nachhaltigkeits-Siegel und der zweithöchsten erreichbaren Benotung von zwei Sternen im vergangenen Jahr.

Die Raiffeisen KAG verfügt über langjähriges Know-How im Management von Nachhaltigkeitsfonds sowie von europäischen Small Caps. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit- Momentum verknüpft auf innovative Weise die tendenziell überdurchschnittliche, langfristige Ertragskraft von kleinen und mittleren Unternehmen mit dem Nachhaltigkeitsgedanken.

Den Ertragschancen des auf europäische Unternehmen ausgerichteten Aktienfonds stehen selbstverständlich auch die mit Aktieninvestments grundsätzlich verbundenen Risiken gegenüber (beispielsweise höhere Wertschwankungen).


*Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum wurde zwar erst im November 2016 aufgelegt, seine Investmentstrategie kommt aber bereits seit Juli 2015 in einem institutionellen Pensionsfonds-Mandat zum Einsatz.
**ESG steht für Umwelt, Soziale Gerechtigkeit und Governance

Nachhaltigkeit ist für institutionelle Anleger noch kein Kernkriterium

Nachhaltiges Anlegen ist bisher ein vergleichsweise nachrangiger Faktor im Investment-Prozess institutioneller Anleger. Laut den Erkenntnissen der Schroders Institutional Investor Study 20181 dürfte die Relevanz zukünftig allerdings steigen.

Die Studie, an der 650 institutionelle Investoren mit einem Anlagevermögen von rund 24 Billionen US-Dollar teilgenommen haben, offenbart eine deutliche Diskrepanz: Auf der einen Seite messen Anleger der Nachhaltigkeit2 bei Geldanlagen zwar eine große grundsätzliche Bedeutung zu. Andererseits werden Nachhaltigkeitskriterien jedoch kaum im Investmentprozess berücksichtigt.

So gab annähernd ein Drittel der Befragten (32 Prozent) an, dass Überlegungen zur Nachhaltigkeit der Kapitalanlage wenig bis gar keinen Einfluss auf ihren Investment-Entscheidungsprozess besitzen. Ausschlaggebend sind dagegen Faktoren wie strategische Vermögensallokation, Erfolgsbilanz des Fondsmanagers, erwartete Rendite und die Risikotoleranz der Studienteilnehmer.

Die Studie zeigte jedoch auch, dass größere institutionelle Investoren Nachhaltigkeit mehr Bedeutung zumessen.

Investoren, die bereits großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, tendieren zu einem längerfristigen Investmenthorizont und größerer Investitionssicherheit und priorisieren risikoadjustierte Renditen. Rund 32 Prozent der Befragten mit einer Haltedauer von mindestens fünf Jahren gaben an, der Aspekt Nachhaltigkeit habe einen wesentlichen Einfluss. Zum Vergleich: Unter Investoren mit einem kürzeren Investmenthorizont zwischen drei und fünf Jahren teilten 23 Prozent diese Ansicht.

Anleger, die stärker auf Nachhaltigkeit setzen, waren zudem deutlich zuversichtlicher, dass die Rendite ihre Erwartungen erfüllt. Weit mehr als die Hälfte (59 Prozent) dieser Befragten zeigte sich zuversichtlich, dass die Erwartungen erfüllt werden, verglichen mit 37 Prozent bei denjenigen Investoren, für die Nachhaltigkeit keine Priorität besitzt. Mit 66 Prozent setzte die erste Gruppe zudem stärker darauf, risikoadjustierte Renditen zu erzielen, verglichen mit 53 Prozent, für die Nachhaltigkeit weniger von Bedeutung ist.

Insgesamt gab eine deutliche Mehrheit der Investoren (74 Prozent) weltweit an, dass nachhaltiges Investieren in den nächsten fünf Jahren an Bedeutung zunehmen dürfte. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem vergangenen Jahr. Damals teilten 67 Prozent der Befragten diese Ansicht. Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) gab außerdem an, während der vergangenen fünf Jahre stärker in nachhaltige Investments allokiert zu haben.

Die Bereiche Unternehmensstrategie, Klimawandel und Qualität der Rechnungslegung wurden als die wichtigsten Segmente genannt, in denen Investoren auf Unternehmen Einfluss nehmen sollten.

Über drei Viertel der Investoren (77 Prozent) räumten ein, dass ihnen nachhaltiges Investieren Schwierigkeiten bereitet – das ist derselbe Prozentsatz wie im Vorjahr. Herausforderungen sahen sie in erster Linie bei der Wertentwicklung ihrer Anlagen. 51 Prozent gaben dies als Grund an, warum sie nicht nachhaltig investieren – was, verglichen mit 44 Prozent im Vorjahr, einen Anstieg bedeutet.
Weitere Hürden für nachhaltiges Investieren sahen Investoren in mangelnder Transparenz und in Schwierigkeiten bei der Risikomessung.
Mehr als ein Drittel der Investoren (34 Prozent) weltweit sagten, dass sie ihre Allokation zugunsten nachhaltiger Anlagen aufstocken würden, wenn nachgewiesen würde, dass dies bessere Renditen nach sich zieht. Interessanterweise ist dieser Anteil bei Investoren aus Nordamerika auf knapp die Hälfte (49 Prozent) gestiegen.

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Auch hierzulande könnten sich institutionelle Investoren sicherlich noch deutlich stärker für Nachhaltigkeit einsetzen. Ein solches Engagement sehen wir dabei keineswegs nur als Selbstzweck, zum Beispiel für eine sauberere Umwelt oder verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Rendite Hand in Hand gehen.
Denn diejenigen Unternehmen, die Nachhaltigkeitskriterien in ihren Wertschöpfungsprozess einbeziehen, sind besser auf zukünftige Anforderungen vorbereitet und besitzen daher langfristig die stabileren Geschäftsmodelle. Gerade für sie ist auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Ertragsentwicklung zu erwarten. Daher ermutigen wir unsere institutionellen Geschäftspartner beständig dazu, dem Faktor Nachhaltigkeit noch stärkere Aufmerksamkeit zu schenken.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Es bleibt eine Kluft zwischen den Wünschen der institutionellen Anleger, nachhaltige Investments zu tätigen, und der Realität, wie diese Faktoren beim Investment-Entscheidungsprozess gewichtet werden. Dabei sind sich die Anleger eindeutig bewusst darüber, dass nachhaltiges Investieren zukünftig immer wichtiger werden wird. Jedoch muss dies erst noch zentraler Bestandteil des Investmentprozesses werden.
Unsere Studie zeigt, dass Investoren, die nachhaltiges Anlegen priorisieren, eher einen langfristigen Investmenthorizont besitzen und zuversichtlicher sind, ihre Renditeziele zu erreichen. Investoren die Möglichkeit zu geben, längerfristig zu planen und sie davon abzuhalten, kurzfristige, reflexartige Investmententscheidungen zu treffen, wird auch für politische Entscheidungsträger weltweit zunehmend wichtiger.
Im Laufe der Zeit, so zeigt diese Studie, wird sich Nachhaltigkeit bei institutionellen Investoren immer stärker als weitere Investmentpriorität durchsetzen. Daher gilt es jetzt, die noch bestehenden Hindernisse zu überwinden, damit wir dieses Ziel schon in naher Zukunft erreichen.

1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern.
2) Nachhaltigkeit wurde in dieser Studie definiert als „vorausschauender, ganzheitlicher Investment-Ansatz. Es gibt verschiedenste Arten nachhaltigen Investierens, wie etwa vollständige Integration, ausschließendes Screening und die Best-in-Class-Methode.

Dieser Artikel erschien zuerst auf schroders.com.

Stefan Kuhn wird Leiter der ETFs für das SPDR-Geschäft von State Street Global Advisors in Deutschland

State Street Global Advisors, der Vermögensverwalter der State Street Corporation (NYSE: STT), gab heute die Ernennung von Stefan Kuhn zum Managing Director und Head of ETFs für Deutschland bekannt. Kuhn wird seinen Sitz in Frankfurt haben und an Rory Tobin, Global Head of State Street Global Advisors' SPDR ETF Business, berichten.

In dieser neuen Funktion wird Kuhn für die Leitung, Verwaltung und Entwicklung des ETF-Geschäfts von SPDR in Deutschland für institutionelle Kunden, Vermögens- und Intermediär-Kunden verantwortlich sein. Vor seinem Wechsel zu SPDR war Kuhn Head of ETF Sales für Lyxor im deutschsprachigen Europa und davor Head of Flow Rates für BNP Paribas in Deutschland und Österreich. Insgesamt verfügt Stefan über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Finanzbranche, unter anderem bei Morgan Stanley, Sal Oppenheim, Banco Santander und JP Morgan.

"Seit der Eröffnung unseres Büros im Jahr 1970 hat State Street eine bedeutende Präsenz in Deutschland aufgebaut und unsere Dienstleistungen erweitert, um den sich ändernden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden", so Tobin. "State Street beschäftigt heute ein umfangreiches Team in Frankfurt und München, und die Einstellung von Stefan ist ein weiterer Beweis für unser Engagement beim Aufbau unserer ETF-Präsenz in diesem wichtigen Markt.“

"Stefan bringt umfangreiches Wissen über ETFs und die Herausforderungen deutscher Investoren mit. Seine Expertise wird entscheidend sein, wenn es darum geht, das Beste aus der State Street für unsere Kunden herauszuholen und unsere Präsenz in diesem Schlüsselmarkt für SPDR auszubauen. Wir freuen uns, Stefan bei State Street Global Advisors begrüßen zu dürfen."

Stefan hat einen BS in Informatik von der James Madison University und einen Abschluss als Diplom-Kaufmann (MBA) von der European Business School.  

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine globale Familie, die eine Vielzahl von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einem registrierten Anlageberater und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. State Street Global Advisors, anerkannt als Pionier der Branche, gründete 1993 den ersten börsennotierten ETF in den USA und blieb an der Spitze der verantwortungsvollen Innovation, wie die Einführung zahlreicher innovativer Produkte, darunter First-to-Market-Einführungen mit Gold, internationalen Immobilien, internationalen festverzinslichen Wertpapieren und Sektor-ETFs, beweist. Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten dient State Street Global Advisors den Regierungen, Institutionen und Finanzberatern der Welt. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung basiert, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kostengünstige Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, eine langfristige Leistung erbringen kann. Und als Pioniere bei Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Damit sind wir mit fast 2,73 Billionen US-Dollar* der drittgrößte Vermögensverwalter der Welt.

*Diese Zahl wird zum 30. Juni 2018 angegeben und beinhaltet ca. 53 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketingagent tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind angeschlossen.

Aviva Investors lanciert europäischen Infrastruktur Debt Fonds

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert mit der Auflage des Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds seine Produktpalette. Der neu aufgelegte Fonds investiert in auf Euro lautende nachrangige Infrastrukturanleihen und wird gemeinsam von Florent Del Picchia (Paris) und Sarah Wall (London) verantwortet.

Der Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds erhielt bereits in seiner Startphase Zusagen von fünf europäischen Versicherungsgesellschaften. Er kann in unterschiedliche Sektoren investieren, darunter Strom und Wärme, erneuerbare Energien, Versorgungsunternehmen, soziale Infrastruktur und Verkehr.

Florent del Picchia, Fondsmanager Infrastructure & Renewable Energy bei Aviva Investors, sagt:
„Unser neuer Fonds ermöglicht es Anlegern, ihre Kreditportfolios zu diversifizieren und an Infrastrukturanleihen in unterschiedlichen Sektoren und Ländern mit einer attraktiven risikoadjustierten Rendite zu partizipieren. Die Fondsauflage spiegelt die anhaltende Nachfrage der Investoren nach dieser Anlageklasse wider."

Torben Dunkel, Head of Institutional Client Solutions für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) bei Aviva Investors, ergänzt:
„Aviva Investors blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte beim Vermögensaufbau und überzeugende Performance im Bereich Infrastrukturanleihen zurück. Das erfolgreiche erste Closing des Fonds verdeutlicht die große Nachfrage unter institutionellen Investoren nach Vermögenswerten, die bei geringer Volatillität stabile, langfristige Erträge bieten. Ein gemeinsames Investment mit unserer Muttergesellschaft Aviva beinhaltet, dass unsere Anlageziele ganz mit denen unserer Investoren übereinstimmen."

Der Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds ist die zweite Umsetzung von Aviva Investors Infrastrukturanleihe-Strategie, dessen erster Fonds bereits mit 450 Mio. Euro Investorenzusagen geschlossen und voll investiert wurde.

Infrastrukturanleihen sind ein wichtiger Bestandteil der 42 Milliarden schweren Real Assets-Plattform von Aviva Investors.1 Darryl Murphy, Head of Infrastructure Debt, leitet ein Team aus 26 Experten in London, Paris und Toronto, das weltweit über 6 Milliarden Euro verwaltet. Aviva Investors ist einer der führenden pan-europäischen Infrastrukturfinanzierer und rangierte im Jahr 2017 auf Platz 1 in Großbritannien und auf Platz 10 in Europa.2


Quellen:
1) Stand per 31. Dezember 2017.
2) Infranews Primary Lending league table for 2017.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 394 Mrd. Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 30. Juni 2018). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

WisdomTree legt neue Anteilsklassen mit Währungsabsicherung auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Erweiterung des Produktangebots um neue Anteilsklassen mit Währungsabsicherung für den WisdomTree AT1 CoCo Bond UCITS ETF und den WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF sowie deren Notierung an der Deutschen Börse Xetra bekannt.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „DerCoCo Bond ETF bietet ein einmalig breites und diversifiziertes Engagement in Coco-Anleihen. Der Index bildet 95 % des liquiden finanzstarken Universums für AT1-Coco-Anleihen in Euro, Pfund und Dollar nach1.  Für Investoren, die eine Senkung des Währungsrisikos in ihren Portfolios anstreben, sind für den Fonds nun auch Anteilsklassen mit Euro-, GBP- und USD-Absicherung für die zugrunde liegende, diversifizierte Strategie verfügbar.“ 

Die abgesicherten Anteilsklassen des Fonds bieten ein Engagement in ausländischen Werten, schützen Investoren dabei jedoch besser vor den Auswirkungen negativer Währungsschwankungen und ermöglichen ihnen ein reines Engagement in den zugrunde liegenden Vermögenswerten.

„Unseres Erachtens lassen sich Coco-Anleihen am besten von einem Währungsrisiko befreien, indem eine Währungsabsicherung auf ein breites, diversifiziertes Portfolio angewendet wird, anstatt sich in Portfolios zu engagieren, an denen jeweils nur eine Währung beteiligt ist. Dabei handelt es sich tendenziell um konzentrierte Portfolios, die das zugrunde liegende Universum nicht repräsentativ wiedergeben“, so Aviav. 

Breite Rohstoffe

Die abgesicherten Anteilsklassen des WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF ermöglichen ein Engagement in optimierten breiten Rohstoff-Portfolios und bieten Investoren gleichzeitig einen höheren Schutz vor den Auswirkungen negativer Währungsschwankungen. Der Fonds verwendet auch ein innovatives dynamisches Rollverfahren, um die Rollkosten im Contango zu minimieren und die Rollrendite im Backwarding zu maximieren, mit dem Ziel, die langfristigen Kosten für das Halten von Rohstoffengagements zu reduzieren.

Die weltweiten Nettozuflüsse in Rohstoff-ETPs belaufen sich im bisherigen Jahresverlauf auf 1,14 Milliarden USDund ein Engagement in Rohstoffen wird in der Investment-Landschaft immer wichtiger, da sich die Investoren der Bedeutung von Rohmaterialien für die weltweite Wirtschaft zunehmend bewusst werden. 

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Wir stellen seitens der Investoren eine erhöhte Nachfrage nach einem breiten Engagement in dieser Anteilsklasse fest, da das Wissen um seinen unkorrelierten Risikobeitrag zugenommen hat. Rohstoffe korrelieren tendenziell positiv mit der Inflation, was im heutigen Umfeld steigender Zinsen attraktiv sein kann. Ein angemessen diversifiziertes, breites Rohstoff-Engagement kann außerdem dazu beitragen, spezifische, mit einzelnen Rohstoffen verbundene Risiken, abzumildern.“


1) Quelle: WisdomTree, Markit. „Liquide“ definiert sich als Anleihen mit einem Nominalwert größer als 700 Millionen USD, GBP oder EUR.
2) Quelle: WisdomTree, 6. August 2018

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. September 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 59,5 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

NN IP verstärkt Investmentteam mit Maarten Geerdink als Head of European Equities

NN Investment Partners (NN IP) hat sein Investmentteam im August 2018 mit Maarten Geerdink als Head of European Equities und leitendem Portfoliomanager für systematische europäische Aktienstrategien verstärkt.

Maarten Geerdink übernimmt die Leitung des europäischen Aktienteams von NN IP, das acht Fondsmanager und neun Fundamentalanalysten und Datenwissenschaftler umfasst. Er wird sich darauf konzentrieren, weitere Innovationen in seinem Anlagesegment voranzutreiben, und zudem als leitender Portfoliomanager unmittelbar für ausgewählte systematisch gesteuerte Aktienstrategien aus Europa und der Eurozone verantwortlich sein.

Maarten Geerdink kommt von Econopolis in Belgien, wo er als Partner und Chief Investment Officer tätig war. Er verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in der Asset-Management-Branche und hat zuvor als Senior Portfoliomanager bei Petercam (heute Degroof Petercam) sowie als Fondsmanager für quantitative Aktienstrategien bei Brevan Howard Asset Management und der Shell Asset Management Company gearbeitet. Er besitzt einen Master in Finanzwesen der Universität Amsterdam.

Jeroen Bos, Head of Specialized Equity bei NN Investment Partners: „Wir freuen uns, dass wir mit Maarten Geerdink einen ausgewiesenen Experten für europäische Aktienanlagen und technologiebasierte Investmentinnovationen gewinnen konnten. NN IP legt einen zunehmenden Fokus auf die Kombination menschlicher Intelligenz mit maschineller Stringenz. Maarten Geerdink besitzt genau die passende Expertise, um die weitere Entwicklung dieses Anlagesegments bei uns voranzutreiben.“

Das Team von NN IP für europäische Aktien managt rund 4,5 Mrd. Euro (Stand: Ende Juli 2018) in verschiedenen Strategien.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (280 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. Juni 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com