Vontobel Asset Management erhöht Standard der Klima- und Umweltberichterstattung im Impact Investing

Der Vontobel Fund - Clean Technology (ISIN: LU0384405949) ergänzt das Carbon Footprint-Reporting und die Berichterstattung über potentiell vermiedene Emissionen* um neue Indikatoren. Damit wird es Anlegern möglich, die nachhaltige Wirkung einer Investition zu bewerten, statt sich lediglich auf die Reduktion von ESG-Risiken zu konzentrieren.

Der Fonds investiert in Unternehmen, die saubere und innovative Technologien und Dienstleistungen anbieten und darüber hinaus eine nachhaltige Urbanisierung und Industrialisierung unterstützen. Der Fonds misst dabei seinen eigenen CO2-Fußabdruck sowie seine potentiell vermiedenen Emissionen. Neu hinzugekommen ist die Messung von sieben zusätzlichen Indikatoren, die Anlegern eine erhöhte Transparenz darüber bieten, wie ihre Investition die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen unterstützt. Die SDGs definieren die Zielsetzung für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen sauberes Wasser und Sanitäranlagen, Industrie, Innovation und Infrastruktur, nachhaltige Städte und Gemeinden, erschwingliche und saubere Energie sowie Klimaschutzmaßnahmen.

So ermöglicht beispielsweise eine Investition von einer Million Euro in den Fonds die Bereitstellung sauberer Energie für 475 Menschen für ein ganzes Jahr und fördert somit das UN-Nachhaltigkeitsziel von erschwinglicher und sauberer Energie.

Die zusätzlichen Indikatoren stützen sich auf ein proprietäres Berechnungstool des Fonds, das den Anlegern auf der Website von Vontobel Asset Management zur Verfügung steht. Das Tool wurde zusammen mit den Klimaexperten der Beratungsgesellschaft ISS ESG entwickelt und von ihnen verifiziert.

„Erstmals sehen unsere Fondsanleger alle Bereiche, in denen ihr Kapital eine positive Wirkung entfaltet“, sagt Pascal Dudle, Portfolio Manager und Head of Global Trend Investing bei Vontobel Asset Management. „Für uns geht es bei Impact-Investments darum, die Anlagemöglichkeiten zu nutzen, die der Klimawandel und der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bieten können.“


*Die Berechnung potenziell vermiedener Emissionen (Potential Avoided Emissions, PAE) zielt darauf ab, den CO2-Fußabdruck eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen. Dies unterscheidet sich von der Ermittlung der CO2-Bilanz, die nur die Emissionen während der Herstellungsphase des Produkts erfasst.

Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

MFS legt Contrarian-Value-Fonds auf: Globaler Aktienfonds ohne Restriktionen

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian Funds® – Contrarian Value Fund bekannt. Der neue restriktionsfreie internationale Aktienfonds scheut sich nicht, in kontroverse Marktbereiche zu investieren. Ziel ist es, Unternehmen mit operativen Problemen oder in schwierigen Übergangsphasen zu identifizieren.

Kontroverse Einschätzungen können verschiedenste Gründe haben – von unterschiedlichen Auffassungen darüber, ob eine Firma aus konjunkturellen oder strukturellen Gründen Probleme hat, bis zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Geschäftsmodells. Der Fonds setzt auf Aktien mit einem Bewertungsabschlag gegenüber ihrem inneren Wert, also mit einer Sicherheitsmarge.1 Darüber hinaus müssen die Bilanzen solide sein, um ausreichend Zeit zu erhalten, damit sich die Investmenteinschätzungen auszahlen können.

Das Anlageziel ist langfristiger Wertzuwachs. Konkret wird der Mehrertrag gegenüber dem MSCI Value Index über einen vollständigen Marktzyklus angestrebt. Der Fonds ist konzentriert und besteht üblicherweise aus weniger als 50 Einzelwerten.

Gemanagt wird er von Portfoliomanagerin Anne-Christine Farstad, die für sämtliche Kauf- und Ver-kaufsentscheidungen und die Portfoliokonstruktion verantwortlich ist. Mit einem Research-intensiven Einzelwertansatz zieht der Fonds üblicherweise Deep-Value-Titel, Firmen im Restruktu-rierungsprozess sowie Qualitätsaktien von Unternehmen mit vorübergehenden Schwierigkeiten in Betracht. Analysiert werden nicht nur die Bewertungen jedes einzelnen Titels, sondern auch die Veränderungen im Zeitablauf. Das ist zweifellos schwieriger und erfordert ein spezialisiertes inter-nationales Analystenteam, das die einzelnen Geschäftsfelder und Branchen genau kennt.

„Wir rechnen zurzeit mit außergewöhnlichen Chancen für Investoren, die einen differenzierten, stark Value-orientierten Ansatz suchen und langfristig denken. Die aktuelle Diskussion über Growth gegen Value schafft einen Scheingegensatz. Die wahre Marktanomalie hat mit der relativen Bewer-tung von Stabilität gegenüber Value zu tun. Heute erscheinen Substanzwerte sowohl absolut als auch relativ gesehen günstig“, sagt Matt Weisser, Managing Director und Head of European Wholesale Distribution bei MFS Investment Management.

Der MFS Meridian® Funds – Contrarian Value Fund ist in Luxemburg domiziliert und reguliert. Er hat die Rechtsform eines SICAV S.A. und ist in 14 europäischen Ländern zum Vertrieb zugelassen.2


1) Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen innerem Wert einer Aktie und ihrem Kurs. Wer in Aktien mit einer Sicherheitsmarge investiert, kauft einen Titel, dessen Wert (also der innere Wert) aus Sicht des Käufers deutlich über dem aktuellen Kurs liegt.
2) Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, weltweiter Vermögensverwalter mit Niederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexiko-Stadt, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Anlageansatz besteht aus drei Kernelementen: integriertes Research, globale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Zum 30. September 2019 verwaltet MFS ein Vermögen in Höhe von 495,2 Milliarden US-Dollar im Auftrag von privaten und institutionellen Anlegern weltweit.

Ulrich Sponer wechselt zu Fidelity International

Fidelity International wächst weiter: Ulrich Sponer wird neuer Head of Distribution für den Bereich der Fund-Seller in Deutschland. Damit stärkt Fidelity das Geschäft mit Fondsdistributoren.

Ulrich Sponer wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Banken, Versicherungen, Finanzberater und Fondsplattformen übernehmen. Außerdem wird er das deutschlandweite regionale Vertriebsteam sowie den Versicherungs- und Plattform-Vertrieb leiten. Dazu wird er eng mit Torsten Barnitzke, Vertriebsleiter Key-Account-Kunden, zusammenarbeiten. Ulrich Sponer wird an Christian Machts, Leiter Drittvertrieb Deutschland, Zentral- und Osteuropa, berichten.

Ulrich Sponer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er kommt von Allianz Global Investors, wo er als Head of Key Account Management Banks die Vertriebsaktivitäten mit großen Privatbanken verantwortete. Zuvor war er langjährig bei der Commerzbank tätig, wo er in verschiedenen Führungsfunktionen in der Zentrale unter anderem für die Produkteinführung und -steuerung im Privatkundengeschäft verantwortlich war.

Christian Machts kommentiert die Ernennung wie folgt: „Fidelity verfolgt im Drittvertrieb in Deutschland ambitionierte Wachstumspläne. Wir freuen uns daher sehr, dass wir einen Spezialisten von Ulrich Sponers Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Vertriebserfahrung und seinem profunden Verständnis für die Bedürfnisse von Privatkunden und Fondsdistributoren ist er die perfekte Verstärkung unseres Teams.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 271,7 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 96,4 Milliarden Euro.

Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 15.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.

In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 40,5 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 22,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 21,2 Milliarden Euro (davon werden 3 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.

Alle Angaben per 30.06.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de 

Geldvermögen privater Haushalte – Aktien und Fonds immer wichtiger

Die österreichischen Privathaushalte setzen bei ihren Finanzen weiterhin auf Flexibilität und Sicherheit. Dafür nehmen sie geringere Renditen in Kauf.

Wie aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zeigen, steigt das Geldvermögen in Investmentzertifikaten (Investmentfonds) und börsennotierten Aktien zwar, trotzdem nutzen nach wie vor nur wenige die Chance attraktiverer Ertragsmöglichkeiten.

Im Juni betrug das gesamte Geldvermögen privater Haushalte und Organisationen ohne Erwerbszweck in Österreich 715,4 Milliarden Euro. Damit wuchs das Geldvermögen im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent. Den mit Abstand größten Teil davon (165,3 Milliarden) hielten die Haushalte in täglich fälligen Einlagen, die ein Plus von 4,0 Prozent verzeichneten.

Auch der Anteil von Bargeld stieg um 1,3 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die über einen längeren Zeitraum zu beobachten ist. Während der Anteil dieser Vermögensklassen im europäischen Vergleich relativ stabil blieb, stieg er in Österreich in den vergangenen zehn Jahren von 31 Prozent auf zuletzt 43 Prozent.

apa geldvermoegen der privaten haushalte

Anteil des privaten Wertpapiervermögens noch gering

Die Vermögenskomponenten österreichischer Privathaushalte, die zuletzt das stärkste Wachstum verzeichneten, waren allerdings börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate (bzw. Investmentfonds).

In der ersten Jahreshälfte stieg das Volumen der Aktien in privaten Portfolios um 12,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro, jenes der Investmentzertifikate um 7,8 Prozent auf 64,7 Milliarden.

Trotz der starken Zuwächse spielen handelbare Wertpapiere (Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierte Aktien) mit nur 17 Prozent Anteil an den gesamten privaten Portfolios weiterhin nur eine geringe Rolle.

Laut Nationalbank halten weniger als ein Zehntel der Bevölkerung Investmentzertifikate, lediglich 5 Prozent sind Aktionäre und nur 3 Prozent besitzen Anleihen.  Im Vorjahr flossen 400 Millionen Euro zusätzlich in handelbare Wertpapiere, doch das machte nur etwa 3 Prozent der sogenannten Vermögensbildung aus.

Renditenpotenzial bleibt ungenutzt

Demgegenüber standen 12,2 Milliarden Euro oder 85 Prozent der neu veranlagten Mittel, die in täglich verfügbare Einlagen und Bargeld gesteckt wurden. Gewinne machten die Haushalte damit allerdings nicht:  „Selbst die ausgesprochen schlechte Ertragsmöglichkeiten – zwischen 2015 und 2018 warf diese Anlageform real eine negative Rendite von -1,3 Prozent ab – änderten nichts an der hohen Präferenz der Haushalte für liquide Finanzmittel.“, hieß es in einer Aussendung der OeNB.

Für die handelbaren Wertpapiere – also die von den Österreicherinnen und Österreichern relativ vernachlässigten Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierten Aktien – weisen die Statistiker der Nationalbank hingegen eine positive reale Rendite von 1,1 Prozent aus.


Einen Überblick über die Fonds der Erste Asset Management finden Sie hier.

Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Wealthcap bringt ersten Fonds für Kirchen und Stiftungen

Wealthcap hat den Vertrieb seines ersten speziell an Nachhaltigkeitskriterien orientierten Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44“ gestartet und konnte bereits ein attraktives Investitionsobjekt anbinden. Der Publikums-AIF zielt auf eine Verbindung von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit und trägt darüber hinaus den besonderen Anforderungen von Kirchen und Stiftungen Rechnung, wie etwa den Verzicht von Substanzausschüttungen.

„Unser neuer Fonds folgt einer nachhaltigen Investmentstrategie, die ESG-Kriterien und Nachhaltigkeitsaspekte in besonderem Maße berücksichtigt. Der „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" ist somit auf die anspruchsvollen und langfristigen Interessen von gemeinnützigen Organisationen wie zum Beispiel Kirchen und Stiftungen zugeschnitten. So folgen wir weiter unserer Philosophie ‚Future Invest‘, die auf eine zukunftsorientierte und nachhaltige Wertentwicklung ausgerichtet ist“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Als Investitionsobjekt ist eine moderne Büroimmobilie mit knapp 13.000 Quadratmeter Mietfläche und 38 Pkw-Stellplätzen in zentraler Innenstadtlage in Berlin an den Ein-Objekt-Fonds angebunden. Die Liegenschaft in der Gutenbergstraße 13 ist vollständig und langfristig an das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, den „Gemeinsamen Bundesausschuss“, vermietet.

Beteiligungen am Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" sind ab einem Mindestanlagebetrag von 100.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Agio, möglich. Die prognostizierte Zielrendite (IRR) beläuft sich auf 3,7 Prozent bei einer geplanten Fondslaufzeit bis 2037. Die neue Lösung für Kirchen und Stiftungen ist Teil der agilen Investmentplattform von Wealthcap, die sich mit zielgruppengerechten und individuellen Angeboten an institutionelle Investoren sowie Privatkunden richtet.

Berücksichtigung von ESG-Kriterien

Für eigene Investments identifiziert Wealthcap zehn ESG-Kriterien, von Objektqualität und Standort über Vertragspartner, Verbrauchsdaten (Energie und Wasser), Abfallmanagement, Mieter, Verantwortung, Instandhaltung, CO2-Emission, bis hin zur Drittverwendung. Das Investitionsobjekt in der Gutenbergstraße wurde mit dem DGNB Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. zertifiziert. Die Liegenschaft zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch und geringe CO2-Emissionen aus.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Die Geburtsstunde von FE fundinfo als globaler Fondsdatenanbieter

FE fundinfo, ein neuer globaler Marktführer für Fondsdaten und -technologien, der aus der Fusion von FE, fundinfo und F2C hervorgeht, wurde heute offiziell unter der neuen Firmenmarke lanciert. Dank der digitalen Vernetzung von Fondsanbietern und Fondsdistributoren durch FE fundinfo wird das Unternehmen höchst effiziente Investments ermöglichen. Alle Geschäftspartner von FE fundinfo sind in der Lage, verlässliche, fundierte Informationen zu teilen und als Grundlage für Investmententscheidungen zu nutzen. Aus der Kombination des jahrelangen Anlage-Know-hows, der Technologie und Dienstleistungen von FE, fundinfo und F2C entsteht ein neuer, ganzheitlicher Dienstleister für Fondsdaten und -technologien.

Die Geschichte von FE fundinfo reicht bis 1996 zurück. Heute ist das Unternehmen in Großbritannien, der Schweiz, Luxemburg, Indien, der Tschechischen Republik, Singapur, Australien, Hongkong, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien vertreten. Mit seinen mehr als 650 Mitarbeitern in allen diesen Niederlassungen sind die Perspektiven und Fähigkeiten des Unternehmens im wahrsten Sinne des Wortes global.

FE fundinfo ist in der Anlagebranche hervorragend verankert und kooperiert weltweit mit mehr als 3‘500 Finanzberatern, 1‘100 Asset Managern, über 100 Banken, 15 Plattformen und 70 internationalen Versicherungsgesellschaften.

Nach Abschluss der operativen Zusammenführung von FE, fundinfo und F2C im laufenden Jahr wird sich das Unternehmen nunmehr darauf konzentrieren, seine marktführenden Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe seines einzigartigen Informationshubs fundinfo.cloud weiterzuentwickeln. Mit dem Anspruch, der größte Informationsmarktplatz der Welt für Investmentfonds zu werden, können die auf fundinfo.cloud veröffentlichten Daten und Informationen von Fondsanbietern, Fondsdistributoren und Finanzberatern zur gezielten Suche und Selektion von Fonds genutzt werden.

Peter Little, Chairman von FE fundinfo, sagte: „Wir erleben eine aufregende Zeit in der globalen Anlagebranche. Wie viele andere Branchen durchläuft sie eine Phase rascher und fundamentaler Veränderungen, die für ihre Akteure sowohl Chancen als auch Herausforderungen birgt. Dies führt zu einem immanenten Bedarf an vorausschauendem Denken und innovativen Unternehmen mit sich, die Dienstleistungen für alle Beteiligten des Anlageprozesses anbieten und ihnen helfen, die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen. FE fundinfo wird eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer Lösungen und bei der Unterstützung der Anlagebranche in allen Phasen spielen.

In einer Branche, in der die Verlässlichkeit und Aktualität ihrer Daten erfolgsentscheidend sind, sorgt das ständige Bestreben nach Vertrauen, Vernetztheit und Innovation seitens FE fundinfo dafür, dass die Anlageprofis über die Technologien, die Daten und das Netzwerk verfügen, welche benötigt werden, um ihre Kunden zu unterstützen und bessere Anlageentscheidungen zu treffen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fe-fundinfo.com 

Susanne Haury von Siebenthal zum nichtexekutiven Mitglied des Verwaltungsrats der Pictet Asset Management Holding SA ernannt

Pictet Asset Management hat die Ernennung von Susanne Haury von Siebenthal zum nichtexekutiven Mitglied des Verwaltungsrats der Pictet Asset Management Holding SA, der Schweizer Holdinggesellschaft, die alle institutionellen Vermögensverwaltungsgesellschaften der Pictet-Gruppe kontrolliert, ab 1. Januar 2020 bekannt gegeben.

Susanne Haury von Siebenthal hat einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften der Universität St. Gallen und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltung. Sie war bei Credit Suisse und UBS in verschiedenen Führungspositionen tätig und leitete das Asset Management der Bank Leu. Von 2004 bis 2013 war sie Leiterin des Asset Managements und Stellvertretende Direktorin der Bundespensionskasse PUBLICA, der grössten Schweizer Pensionskasse.

Susanne Haury von Siebenthal ist Mitglied mehrerer Verwaltungsräte und Anlagekomitees bei Schweizer Stiftungen und Vorsorgeeinrichtungen. Vor Kurzem wurde sie nichtexekutives Mitglied des Verwaltungsrats von BlackRock Asset Management Switzerland AG.

Ab 2020 wird der Verwaltungsrat von Pictet Asset Management acht Mitglieder zählen: Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management, Laurent Ramsey, CEO von Pictet Asset Management, Xavier Barde, CRO der Pictet-Gruppe, und die fünf nichtexekutiven Mitglieder Massimo Tosato, Richard Heelis, Rolf Banz, Nobel Gulati und Susanne Haury von Siebenthal.

Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management und Senior-Teilhaber der Pictet-Gruppe, sagte: „Susanne Haury von Siebenthals fundierte Kenntnisse und langjährige Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltungsbranche werden in Zukunft sicherlich einen wichtigen Beitrag zur strategischen Planung von Pictet Asset Management leisten.“

Bei 57% der professionellen Anleger steigt die Risikobereitschaft

Die Meinungen der Anleger über die Aussichten für die Weltwirtschaft sind gespalten. Das Investor Sentimeter1 von NN Investment Partners zeigt, dass rund ein Viertel (26%) der professionellen Anleger erwartet, dass sich die globale Wirtschaftsdynamik in den kommenden zwölf Monaten beschleunigt. 39% glauben, dass sie sich verlangsamen wird, und 35% gehen davon aus, dass sie gleich bleibt. Wie positionieren Investoren angesichts dieser Einschätzungen ihre Portfolios?

Das Sentimeter verdeutlicht, dass die meisten Anleger (57%) bereit sind, ihre Risikobereitschaft im Laufe des kommenden Jahres zu steigern. Nur 19% rechnen damit, dass ihre Risikobereitschaft sinken wird. Damit ist die Risikobereitschaft der Befragten im Vergleich zur Umfrage2 im vergangenen Jahr gestiegen. Damals gaben 32% an, dass ihre Risikobereitschaft steigt, während 48% weniger Risiko eingehen wollten.

Entsprechend der aktuell höheren Risikobereitschaft hat über die Hälfte der befragten Anleger (51%) nun angegeben, dass sie ihre Allokation in Aktien im kommenden Jahr erhöhen werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Anleihen und Immobilien mit jeweils38% sowie Hedgefonds mit 30%.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners:

„Das geteilte Umfrageergebnis mit Blick auf die Aussichten des globalen Wirtschaftswachstums spiegelt die aktuellen politischen Unabwägbarkeiten wider, mit der Anleger konfrontiert sind. Vieles hängt von der Entwicklung des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie dem Brexit und der Wirksamkeit der geldpolitischen Stimulusmaßnahmen ab. Das langsamere globale Wachstum im Jahr 2019 ist hauptsächlich auf das erhöhte politische Risiko zurückzuführen. Es hat das Vertrauen der Unternehmen beeinträchtigt und die Investitionen gedämpft. Bisher konnten die Zentralbanken die Auswirkungen dieses langsameren Wachstums auf die Märkte begrenzen. Aber die Wirksamkeit der Geldpolitik schwindet und eine weitere Lockerung könnte der Wirtschaft sogar schaden. Es ist ein besseres politisches Gleichgewicht erforderlich, das neben der geldpolitischen auch eine zunehmende fiskalische Lockerung beinhaltet. Die Frage ist allerdings, ob es dafür genügend politische Unterstützung gibt."

Ein sehr interessantes Ergebnis der Umfrage ist die Tatsache, dass gut die Hälfte der befragten Investoren trotz des unsicheren Wirtschafsausblicks bereit ist, ihre Risikobereitschaft im Jahr 2020 zu steigern. Daraus könnte man schließen, dass sie mehr Risiko als alternativlos erachten.

Ewout van Schaick: „Die Renditen von Staatsanleihen sind extrem niedrig – in vielen europäischen Ländern im negativen Bereich – und die Spreads für sicherere Unternehmensanleihen sind nicht viel höher. Das bedeutet, dass Investoren gezwungen sind, mehr Risiko einzugehen, um ihre Renditeziele zu erreichen. Da die meisten derzeit nur moderat in Aktien investiert sind, ist mit stärkeren Zuflüssen in diese Anlageklasse zu rechnen. Die Umfrage lässt erkennen, dass Aktien die bevorzugte Anlageklasse sind. Wenn die politischen Risiken unter Kontrolle bleiben und die Regierungen sich für eine höhere Fiskalausgaben entscheiden, wird es viel Spielraum für einen Rückgang der derzeit hohen Risikoprämie von Aktien geben. Denn derzeit sind einige langfristige Stagnationsrisiken einpreist. In diesem Umfeld sind Aktien auch unsere bevorzugte Anlageklasse. Dabei werden wir möglicherweise zwei große Verschiebungen sehen: von Growth- zu Value-Titeln und von den USA zu anderen Märkten. In diesem Fall erwarten wir, dass die Eurozone und Japan am meisten profitieren.“

Der Markt wird jedoch weiter von Handelsstreitigkeiten, dem Brexit und anderen politischen Unsicherheiten überschattet, und die Wirtschaftsdaten weisen noch nicht darauf hin, dass die Wachstumsabschwächung vorbei ist. In unseren Multi-Asset-Portfolios behalten wir daher vorerst eine relativ neutrale Allokation in Aktien bei. Wenn die Wirtschaftsdaten klare Anzeichen dafür liefern, dass sich das Wachstumsbild stabilisiert und/oder wirkliche Lösungen für die verschiedenen politischen Unwägbarkeiten gefunden werden, erhöhen unsere Gewichtung in europäischen und japanischen Aktien und positionieren uns für eine Stil- und Sektorrotation.

Das Niedrigzinsumfeld treibt Anleger aber nicht nur in Aktien. Viele Investoren sind in Bezug auf das Aktienrisiko, das sie eingehen können oder wollen, begrenzt. Daher wird die Suche nach Rendite auch die Zuflüsse in risikoreichere Spread-Produkte wie Schwellenländeranleihen und weniger liquide alternative Anlagen wie Hypotheken weiter antreiben.“


1) Quelle: NN Investment Partners Investor Sentimeter. An der Umfrage, die zwischen 3. und 20. September 2019 durchgeführt wurde, haben 101 institutionelle und professionelle Investoren vor allem aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland teilgenommen.
2) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zur Risikorotation, November 2018 unter 100 institutionellen und professionellen Investoren.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Real Assets zunehmend beliebt bei institutionellen Investoren trotz unsicherem Makro-Umfeld

Laut der aktuellen „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, rechnen institutionelle Investoren angesichts eines schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Real Assets-Anlagen in den nächsten zwölf Monaten.

Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 500 Entscheidungsträgern aus den Bereichen Versicherung und Pensionskassen. Demnach erwarten 51 Prozent der Versicherungs- und 37 Prozent der Führungskräfte von Pensionskassen steigende Investitionen in Real Assets. Angesichts der Unsicherheit mit Blick auf das globale Wachstum und die vermutlich anhaltend niedrigen Zinsen prüfen institutionelle Anleger weiterhin private Vermögenswerte für Diversifikationszwecke und potenzielle Illiquiditätsprämien gegenüber öffentlichen Märkten.

Sowohl Versicherer (44 Prozent) als auch Pensionskassen (38 Prozent) geben an, dass die eskalierenden Handelskriege ihre Investitionen in Real Assets für die nächsten zwölf Monaten belasten. Zudem sorgen sie sich um die anhaltende Unklarheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.

Die Studienergebnisse unterstreichen die zunehmende Bedeutung, die Investoren den Themen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) beimessen sowie deren Wunsch aufzuzeigen, dass Real Assets einen breiteren Nutzen bieten als finanzielle Erträge. Neun von zehn Befragten gaben an, dass ESG-Kriterien bei ihrer Anlageentscheidung wichtig seien. Unter dieser Gruppe halten 40 Prozent der Versicherer und 42 Prozent der Pensionskassen einen „positiven Effekt durch ESG" mit Blick auf Real Assets-Vermögen für unerlässlich. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass Versicherer (50 Prozent) noch häufiger als Pensionskassen (41 Prozent) die „Transparenz der ESG-Anlagestrategie der Vermögensverwalter" berücksichtigen, wenn sie externe Investmentanbieter überprüfen.

Die Investoren präferieren darüber hinaus vielfältige Strategien innerhalb ihrer Real Assets-Allokation. Direkte Immobilieninvestments (53 Prozent), Infrastrukturaktien (53 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (52 Prozent) sind die gefragtesten Strategien der Pensionskassen. Bei den Versicherern erwartet mehr als die Hälfte, dass die Investitionen in Immobilienfinanzierungen (54 Prozent), Infrastrukturaktien (52 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (51 Prozent) steigen werden.

Weitere Ergebnisse der Aviva Investors Real Assets Studie 2020 sind:

  • 43 Prozent der Versicherer und 40 Prozent der Pensionskassen befürchten, dass sich eine „regulatorische Einflussnahme" belastend auf Investitionen auswirken könnte. Beide Gruppen (37 Prozent der Versicherer und 30 Prozent der Pensionskassen) geben an, dass die mangelnde regulatorische Übereinstimmung europaweit ein Grund zur Sorge ist.
  • 49 Prozent der Versicherer und 45 Prozent der Pensionskassen sehen in der „finanziellen Instabilität" das am wahrscheinlichsten und kritischste Ereignis für Real Assets in den nächsten zwölf Monaten.
  • 30 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen sind überzeugt, dass „Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Möglichkeiten" das größte Hindernis für Real Assets-Investitionen oder eine Erhöhung bestehender Allokationen darstellen.

Mark Versey, CIO bei Avia Investors Real Assets, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Die starke Nachfrage nach Real Assets ist angesichts einer global anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit nicht überraschend. Neben der Cashflow-gerechten Ausgestaltung und zusätzlichen Diversifikationsangeboten für Investoren erwiesen sich die Renditen für den Sektor als verlässlich und wurden durch ihre bisherigen Illiquiditätsprämien gestützt.

Der wachsende Einfluss von ESG-Kriterien ist ein weiterer klarer Trend. Das Fehlen von unmittelbar verfügbaren Informationen kann jedoch zu Schwierigkeiten führen, ein Projekt auf seine ESG-Qualifikationen hin zu bewerten. Dies macht eine Integration komplex und eine Bewertung kann nur von Fall zu Fall erfolgen.

Die Grenze zwischen Infrastruktur, Immobilien und Private Debt verschwimmt zunehmend. Investoren suchen nach Multi-Asset-Portfolios mit ergebnisorientiertem Fokus, sei es hinsichtlich Wachstum, Long Income oder vorhersehbaren, inflationsgerechten Cashflows. Neue Marktteilnehmer und höhere Allokationen bestehender Investoren erhöhen das Risiko von Überkapazitäten und schrumpfenden Renditen in bereits erschlossenen Marktbereichen. Investoren sollten dies bei der Strategieentwicklung berücksichtigen, um die Erzielung bestmöglicher Ergebnisse sicherstellen zu können."

Die Ergebnisse der „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors finden Sie anbei und unter folgendem Link: https://www.avivainvestors.com/en-gb/capabilities/real-assets/real-assets-study/ 

Methodik

Die Studie umfasst Antworten von rund 500 Entscheidungsträgern aus 11 Ländern in West-, Süd- und Nordeuropa, die zusammen über 600 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen repräsentieren. Über die Hälfte der Befragten in der Versicherungsbranche (54 Prozent) und 48 Prozent bei Pensionskassen sind Mitarbeiter auf Managing Director-, CEO- oder CIO-Level.


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

LGIM erweitert sein Euro-Credit-Angebot um einen Responsible Exclusions Fonds

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute den Launch des L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions)1 für deutsche und europäische Wholesale- sowie institutionelle Investoren bekannt gegeben. Der Fonds ermöglicht Anlegern ein Investment in die erfolgreiche European Corporate Bond-Strategie (Strategie für europäische Unternehmensanleihen) von LGIM, die mit dem unternehmenseigenen ESG-Ansatz kombiniert wird. Anlageziel des Fonds ist es, Kapitalwachstum und Erträge zu erzielen, indem er in ein breites Spektrum von überwiegend auf Euro lautenden Unternehmensanleihen investiert. Unternehmen, die auf der „Responsible-Exclusions-Liste“ stehen, werden dabei vom Investmentuniversium ausgeschlossen. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll der Fonds den Markit iBoxx Euro Corporates Total Return Index um 0,5 Prozent p. a. vor Kosten übertreffen.

Die Responsible-Exclusions-Liste umfasst Anleihen von Unternehmen, die an der Herstellung von umstrittenen Waffen, Atomwaffen oder Schusswaffen beteiligt sind. Darüber hinaus wird der Fonds seine Investitionen in Anleihen von Unternehmen beschränken, die ihre Einnahmen aus der Produktion von Tabak oder Kohle erzielen oder den Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) zuwiderhandeln. Die Liste wird jährlich überprüft.

Als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Euro-Credit-Strategien von LGIM2 wird der neue Fonds von Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager, und dem Euro-Credit-Team unter der Leitung von Marc Rovers gemanagt. Das Team managt eine Reihe von Euro-Credit-Strategien mit über fünf Milliarden Euro Assets under Management.3

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Deutschland bei LGIM, sagt: „Zahlreiche Gespräche mit deutschen Wholesale Investoren haben uns darin bestärkt, dass es eine starke Nachfrage nach Euro Credit Strategien gibt, die ESG Kriterien berücksichtigen. Mit unserem neuen Fonds bieten wir unseren Anlegern die Möglichkeit, in unsere seit vielen Jahre bewährte Euro Credit Strategie zu investieren und gleichzeitig von unsererlangjährigen Expertise im Bereich Responsible Investments zu profitieren.“

Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager bei LGIM, fügt hinzu: „Die Nachfrage der Anleger nach europäischen Credit-Strategien unter Berücksichtigung von ESG Kriterien nimmt weiter zu. Der Fonds ist speziell darauf ausgerichtet, Kapitalwachstum und Erträge bei gleichbleibender Diversifikation zu erzielen und stützt sich dabei auf die europäische Credit-Expertise von LGIM in Verbindung mit unserem eigens entwickelten ESG-Ansatz. Wir sind überzeugt, dass wir einer der wenigen aktiven Credit-Manager sind, der in der Lage ist, in diesem Bereich eine Lösung mit einem kosteneffizienten Produkt anzubieten, das auf unserer starken Erfolgsbilanz und Leistungsfähigkeit basiert. Dabei nutzen wir auch die Expertise unserer globalen Fixed Income- und anderen Anlageteams, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.“

Der L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist für den Vertrieb an Wholesale-Investoren und institutionelle Anleger in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Irland, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Großbritannien registriert. In Italien ist der Fonds nur für institutionelle Anleger zugelassen.


1) L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist ein SICAV Strukturfonds.
2) Auflagedatum seit 2007
3) Stand: Ende Q2 2019.

Russell Investments ernennt Bettina May zum Head of Distribution für Deutschland und Österreich

Bettina May wechselt als Head of Distribution für Deutschland und Österreich zum global aktiven Asset Manager Russell Investments. Mit Sitz in Frankfurt am Main wird Bettina May für die strategische Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Sie berichtet an Martijn Kuipers, Managing Director Nordeuropa bei Russell Investments.

Bettina May verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Finanzbranche. Zuvor war sie 12 Jahre für Amundi tätig, wo sie zuletzt als Senior Client Relationship Managerin den Ausbau des Geschäfts mit ETFs, Indexing- und Smart Beta-Investments über alle Kundensegmente hinweg verantwortete.

Russell Investments ist seit annähernd 40 Jahren in Europa aktiv und bietet eine breite Palette an Multi-Manager- und Multi-Asset-Lösungen und Dienstleistungen wie Overlay-Strategien und Transition-Management an. Weltweit verwaltet Russell Investments mehr als 261 Mrd. Euro* für Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Family Offices, Vermögensverwalter sowie unabhängige Anlageberater.

„Russell Investments verfolgt in Deutschland und Österreich ambitionierte Wachstumsziele. Wir freuen uns daher sehr, dass wir eine Spezialistin von Bettina Mays Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Martijn Kuipers, Managing Director, Northern Europe bei Russell Investments. „Bettina May verfügt über eine breite Expertise in allen Anlageklassen, einschließlich alternative Investments sowie Multi-Asset-Strategien und kann eine umfangreiche Erfolgsbilanz vorweisen."


Über Russell Investments

Russell Investments verfügt über eine mehr als 80-jährige Erfahrung als globaler Anbieter von Investmentlösungen. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von 261 Milliarden Euro und ist in 32 Ländern präsent (Stand 30. Juni 2019). Russell Investments hat eine umfangreiche Expertise bei der Manager-Selektion sowie dem Management darauf basierender Multi-Manager-Strategien und Multi-Asset-Lösungen. Mit Hauptsitz in Seattle/USA ist Russell Investments weltweit über 22 Büros aktiv – unter anderem in New York, London, Tokio und Shanghai.
Weitere Informationen finden Sie auf www.russellinvestments.com 

Aktienfonds sind bei der Anlage von Betriebsvermögen der beliebteste Fondstyp, gefolgt von Misch- und Rentenfonds

Als Experte für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds ist ebase seit vielen Jahren mit speziellen Angeboten zur Anlage von Betriebsvermögen am deutschen Markt aktiv. „Auch bei Unternehmen erfreuen sich Investmentfonds einer wachsenden Beliebtheit. Das Niedrigzinsumfeld und die auch als Strafzinsen bekannten Einlagegebühren haben vielfach zu einem Umdenken geführt. Viele Unternehmen stellen sich bei der Anlage des Betriebsvermögens nun bewusst breiter auf und berücksichtigen zunehmend Investmentfonds“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Um das Anlageverhalten der Unternehmen zu untersuchen, hat ebase exklusiv einen Blick in die Depots tausender Firmen – mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millarden Euro – geworfen, die ihr Betriebsvermögen in Investmentfonds anlegen. Die Untersuchung liefert eine Reihe interessanter Fakten. So haben die Unternehmen im Schnitt je Depot 2,5 Mio. Euro in Fonds investiert. 3% der Firmen sogar mehr als 10 Millionen Euro. Die Depotstrukturen und speziell die Anzahl der gehaltenen unterschiedlichen Fondspositionen variieren allerdings deutlich. Durchschnittlich haben die Unternehmen sieben unterschiedliche Investmentfonds im Depot. Jedoch gibt es auch einige Unternehmen, die fast 100 verschiedene Fondspositionen halten. „Die Ergebnisse belegen, dass Investmentfonds nicht nur von sehr großen Unternehmen zur Anlage ihres Betriebsvermögens genutzt werden, sondern sich auch bereits eine Vielzahl kleinerer Unternehmen mit einem geringeren Anlagevolumen dazu entschieden haben“, ergänzt Geyer.

Assetklassen-bezogen ist das Interesse der Unternehmen breit gestreut. Aktienfonds erfreuen sich jedoch mit einem Anteil von im Schnitt knapp 30% der größten Beliebtheit. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mischfonds (23%) und Rentenfonds (22%). „Die Assetklassen-bezogen breite Nachfrage der Unternehmen ist zum einen sicherlich das Ergebnis des Ziels einer möglichst breiten Streuung der Anlagen. Zum anderen ist dies aber auch durch die unterschiedlichen Anlageziele der Unternehmen bedingt. Einige wollen nicht benötigtes Kapital langfristig investieren und setzen bewusst auf offensivere Portfolien mit einem höheren Aktienfondsanteil, um langfristig attraktive Renditen zu erzielen. Andere wollen beispielsweise kurz- oder mittelfristig Geld für Rückstellungen oder Garantien anlegen, aber keine Einlagegebühren zahlen, und legen daher defensiver an“, erklärt Geyer.

Mit Blick auf die konkret eingesetzten Fonds fällt auf, dass sich unter den fünf beliebtesten Fonds in Firmenkundendepots drei Mischfonds befinden. „Für einige Firmenkunden könnte eine regelbasierte Vermögensverwaltung eine Überlegung wert sein, mit der das Risiko-Rendite-Profil des jeweiligen Unternehmens möglicherweise genauer abgebildet werden könnte als mit einem einzelnen Mischfonds“, erläutert Geyer. ebase bietet hierfür die vielfach ausgezeichnete digitale Vermögensverwaltung fintego auch für Firmenkunden an.

Ähnlich wie bei Privatkunden haben auch bei den Unternehmen ETFs in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewinnen können. Deren Anteil liegt mittlerweile im Schnitt bei knapp 4%. „ETFs sind im Fondsgeschäft sicherlich einer der Top-Trends der letzten Jahre und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Ebenso wie bei Privatkunden spüren wir auch von Seiten der Firmenkunden ein wachsendes Interesse und eine zunehmende Anlagebereitschaft in diese Produkte“, ergänzt Geyer.

Als Digital Financial Service Partner hat ebase den Anspruch, sich auch im Firmenkundengeschäft ständig im Sinne der Unternehmen weiterzuentwickeln und dabei einen besonderen Fokus auf das Thema Digitalisierung zu legen. Für Firmen, die auf Fonds setzen wollen, bietet ebase den Zugang zu einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs. Zudem runden eine Reihe attraktiver Leistungsbausteine das Angebot ab. Etwa die Möglichkeit, Transaktionen online unter Wahrung des 4-6-Augen Prinzips durchzuführen oder aber das Betriebsvermögen in die digitale Vermögensverwaltung fintego zu investieren. „Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, vertrauen“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Die Zukunft des Asset Managements zwischen Millennials und Künstlicher Intelligenz

Sechs Trends werden die Asset-Management-Industrie weltweit im nächsten Jahrzehnt entscheidend beeinflussen: der fortgesetzte Aufstieg von passiven Investments insbesondere vor dem Hintergrund der alles bestimmenden Gebührenfrage; die Regulierung zum Schutz von Investoren bei der Altersvorsorge; die Bedeutung von verantwortungsvollem Investieren und Rendite-Erzielung; bei Millennials, Frauen und Rentnern, von denen mehrheitlich die Zuflüsse stammen das wachsende Geschäft mit Privatkunden und Vermögensverwaltern, da ein großer Teil der Pensionspläne vor der Auszahlungsphase steht; und der wachsende Anteil von E-Commerce vor dem Hintergrund, dass Online-Shopping zum Standard wird

Das ist das Ergebnis der Studie „Future 2024“ von BNY Mellon Investment Management, für die 400 wissenschaftliche Untersuchungen ausgewertet und institutionelle Investoren aus 16 Ländern mit einem verwalteten Gesamtvermögen von rund 12,75 Billionen US-Dollar befragt wurden.

Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management, zieht daraus vor allem zwei Schlussfolgerungen:

  1. Die Zusammensetzung des Kundenstamms von Fondsgesellschaften wird sich ändern: Zum einen sind da die Baby-Boomer, deren Pensionspläne zu einem großen Teil vor der Auszahlungsphase stehen. Zum anderen gibt es eine wachsende Kundengruppe, die den Aufbau und die Verwaltung des Vermögens in die eigene Hand nimmt. Zu diesen „DIY-Investoren“ zählen Frauen“, die einen zunehmenden Anteil am weltweiten Vermögen besitzen, ebenso wie die Gruppe der „Millennials“.
  2. Die neuen Anlegergruppen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Risikoprofile. Sie unterscheiden klar zwischen „Alpha-Produkten“ und „Alpha-Lösungen“. Ersteres sind Produkte, die durch die Titelselektion besser als der Markt abschneiden. Letzteres sind „ganzheitliche Anlagepakete“, die die Investmentziele und persönlichen Werte miteinbeziehen. Die Nachfrage danach dürfte in den nächsten Jahren exponentiell steigen.

Vor dem Hintergrund dieser Trends werden sich nach einer Klassifizierung der Boston Consulting Group vier Geschäftsmodelle im Asset Management durchsetzen:

Alpha-Häuser, die eine langjährige Erfolgsgeschichte und eine tiefgreifende Expertise vorweisen können. Hinsichtlich der leistungsbezogenen Gebühren, den Anlagegrundsätzen und dem Anlagehorizont sprechen sie in erster Linie langfristig orientierte Investoren an.

Solution Providers, die Anlegern ein personalisiertes Finanzpaket basierend auf unterschiedlichen Anlagebereichen anbieten. Die Blockchain-Technologie wird dabei dafür genutzt, um ein stark diversifiziertes Anlegerportfolio über alle Anlageklassen hinweg zusammenzustellen – sowohl für liquide als auch illiquide Vermögenswerte.

Vertriebsschwergewichte, die mit Fondshäusern zusammenarbeiten, die den Zugang zu Endkunden, einen gut gepflegten langjährigen Kundenstamm oder eine etablierte Produktpalette haben.

Beta-Häuser, die kostengünstige Indexprodukte im Angebot haben. Der Wettbewerb wird hier aber nicht über den Preis geführt. Sie werden eher daran gemessen, ob sie ihr Image als „faule“ Investoren abstreifen und eine Führungsrolle beispielsweise bei dem von Kunden favorisierten ESG-Investieren einnehmen werden.

Thilo Wolf sagt: „Alle vier Modelle haben eines gemeinsam: Sie hängen stark vom Einsatz Künstlicher Intelligenz ab, um ihr Leistungsversprechen erfüllen zu können. Und wie in anderen Sektoren auch wird sich höchstwahrscheinlich das Prinzip „the winner takes it all“ als dominierender Standard durchsetzen.“

Künstliche Intelligenz ermöglicht Entwicklungen, die bisher in puncto Volumen, Schnelligkeit, Vielfalt oder zur Auswertung großer Datenmengen unvorstellbar erscheinen. „Das kann der Asset-Management-Branche einen Schub nach vorne bringen. Denn im Vergleich zu anderen Branchen hängen die Produkte und Prozesse stark von Informationen ab. Entsprechend wird die Künstliche Intelligenz die Asset-Management-Branche auf die nächste Entwicklungsstufe heben“, meint Thilo Wolf.

Thilo Wolfs Fazit: „Es steht nicht in Frage, ob sich die Asset-Management-Industrie grundlegend verändert, sondern nur wie schnell. Die Branche in ihrer heutigen Form wird im Zuge der Megatrends von Künstlicher Intelligenz und Klimawandel in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Um erfolgreich zu bleiben, müssen sich Asset Manager von alten Weisheiten trennen und dem Wandel stellen.“

WisdomTree legt Cloud Computing ETF (WTEJ) auf

Der auf ETPs und ETFs spezialisierte Vermögensverwalter WisdomTree legt einen ETF auf, der in schnell wachsende Cloud Computing-Unternehmen investiert. Der neue WisdomTree Cloud Computing ETF (WTEJ) ist ab sofort an der Deutschen Börse Xetra handelbar. Er orientiert sich an der Preis- und Renditeleistung (vor Gebühren und Ausgaben) des BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) und verfügt über eine Kostenquote von 0,4 Prozent.

„In einer zunehmend digitaler und vernetzter agierenden Welt ist der globale Cloud Computing-Markt exponentiell gewachsen. Prognosen zufolge wird er bis 2025 rund 697 Milliarden US-Dollar umfassen1. Der WisdomTree Cloud Computing UCITS ETFbietet wachstumsorientierten Investoren eine Auswahl von Cloud-Unternehmen an und skaliert die einzigartige Expertise von Nasdaq und Bessemer Venture Partners bei der Identifizierung dieser Unternehmen“, so Jeremy Schwartz, Executive Vice President und Global Head of Research von WisdomTree.

„Die Nasdaq und Bessemer Venture Partners haben daran gearbeitet, einen neuen Vergleichsindex in den Markt zu bringen, da Cloud Services als Werkzeuge für die Geschäftsentwicklung an Bedeutung gewinnen“, sagt Dave Gedeon, Vice President und Head of Index Research & Development von Nasdaq Global Indexes. „Der BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) ist eine greifbare Möglichkeit, das Wachstum von Unternehmen zu verfolgen, die ihre Branchen verändern und ihre Kunden durch die Nutzung der Cloud-Technologie stärken.“ 

Schwartz erklärt: „Der WisdomTree Cloud Computing ETF zielt auf Cloud Computing-Unternehmen ab, die unserer Ansicht nach am besten für ein hohes, wiederkehrendes Umsatzwachstum aufgestellt sind und das Potenzial besitzen, schneller zu skalieren als es bei traditionellen Technologieunternehmen der Fall ist. Cloudbasierte Unternehmen haben in der Regel bessere Gewinnmargen und ein höheres Wachstum als andere Technologieunternehmen.“

Der WisdomTree Cloud Computing ETF wird in aufstrebende Aktienunternehmen investieren, die am Nasdaq Stock Market, der New York Stock Exchange, NYSE American oder der CBOE Exchange notiert sind und sich hauptsächlich mit der Bereitstellung von Cloud-Software und Cloud-Dienstleistungen für ihre Kunden befassen.

Um als Cloud Computing-Unternehmen eingestuft und aufgenommen zu werden, muss das Unternehmen folgende, von Bessemer Venture Partners (BVP) festgelegte Eigenschaften besitzen: 

  • Ausrichtung auf Cloud Computing: Jedes Unternehmen muss einen Großteil seines Umsatzes durch businessorientierte Softwareprodukte über ein Cloudbereitstellungsmodell auf Subskriptions-, Volumen- oder Transaktionsbasis generieren.
  • Attraktives Umsatzwachstum: Neue Indexbestandteile müssen in den letzten beiden Geschäftsjahren einen Anstieg von mindestens 15 Prozent verzeichnet haben; bestehende Indexbestandteile müssen in einem der beiden letzten Geschäftsjahre um mindestens 7 Prozent gestiegen sein, um weiterhin in Betracht zu kommen.
  • Liquiditätsbeschränkungen: Unternehmen im Index müssen über eine Mindestmarktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar und im Dreimonatsdurchschnitt über ein tägliches Handelsvolumen von mindestens 5 Millionen US-Dollar verfügen.

1) Adroit Market Research, 30.05.19

Emma Halley verantwortet Investmentprozesse im Bereich Multi-Asset und Makro bei Aviva Investors

Emma Halley ist seit heute in der neu geschaffenen Rolle als Head of Investment Process, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors an Bord, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. In London ansässig, berichtet sie an Peter Fitzgerald, Chief Investment Officer, Multi-Asset and Macro.

Halley ist dafür verantwortlich, neue Ideen innerhalb der Multi-Asset-Portfolios bei Aviva Investors zu entwickeln, zu strukturieren und umzusetzen. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf den Bereich Aviva Investors Multi-Strategy (AIMS). Halley koordiniert künftig die wichtigsten Schwerpunktthemen, die im Rahmen der wöchentlichen Investmentmeetings des Multi-Strategy-Teams sowie dem Strategic Investment Group Forum diskutiert werden. Dadurch wird sie auch die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Investmentteams weiter ausbauen.

Emma Halley kommt von Fulcrum Asset Management, wo sie als Leiterin des Portfoliomanagements die systematische Umsetzung des Investmentprozesses für die über 4,5 Milliarden US-Dollar schweren Absolute-Return-Strategien verantwortete. Zuvor war sie vier Jahre lang im Global Fixed Income Team bei Schroders tätig.

Peter Fitzgerald, CIO, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns sehr, Emma in unserem Team willkommen zu heißen und von ihrer Erfahrung profitieren zu können. Unser Fokus liegt weiterhin ganz klar darauf, starke Ideen zu generieren, um die Performance innerhalb unserer Portfolios zu verbessern. Emmas neue Rolle resultiert aus den Anpassungen, die wir im vergangenen Jahr an unserer Anlageplattform vorgenommen haben. Dazu zählen die neu gegründeten und kombinierten Funktionen im Bereich Multi-Asset- und Makro sowie unsere deutlich ausgebauten Aktienkapazitäten. Wir erkennen bereits jetzt die Vorteile der sich daraus ergebenen, optimierten Gewinnung neuer Ideen über alle Portfolios hinweg.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

LFDE stärkt seine Präsenz in Deutschland und Österreich

LFDE - La Financière de l’Échiquier ernennt Michael Ruppenthal zum Head of Business Development Germany & Austria. Er berichtet an John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich und ist für den Vertrieb, vornehmlich in Süddeutschland, verantwortlich.

Die Fonds von LFDE sind seit 2007 in Deutschland und seit 2015 auch in Österreich zugelassen. In Deutschland vertreibt das Unternehmen Aktienfonds, Mischfonds, Wandelanleihenfonds und Liquid-Alternative-Fonds1 und richtet sich mit diesen Fondslösungen an Vertriebspartner und institutionelle Anleger.

„Michael Ruppenthal ist einer der erfahrensten Vertriebler in der Finanzindustrie. Seine über 20-jährige Erfahrung in der Finanzbranche und seine profunde Kenntnis des deutschen Marktes sind entscheidende Vorteile, wenn es darum geht, unseren Wachstumskurs in Deutschland und Österreich voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, dass Michael zu uns kommt“, erklärt John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich.

Über Michael Ruppenthal

Michael Ruppenthal besitzt über 20 Jahre Erfahrung im Fondsvertrieb. Bevor er zu LFDE kam war er Deputy Head of Business Development Germany bei Ethenea Independent Investors S.A. Seine früheren beruflichen Stationen waren AXA Services (2002-2007), AXA IM (2008-2010) und BNP Paribas Investment Partners in Frankfurt. Michael Ruppenthal verfügt darüber hinaus über die internationalen Abschlüsse als Certified International Investment Analyst (CIIA) und Certified European Financial Analyst (CEFA).


1) Der Begriff „Fonds“ bezeichnet Fonds oder Teilfonds einer SICAV.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

LFDE - La Financière de l'Échiquier, im Jahr 1991 gegründet, ist mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 9 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter zählenden Team eine der führenden französischen Vermögensverwaltungsgesellschaften. Das Unternehmen verwaltet Spar- und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. Als Teil der Primonial Group ist LFDE auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Spanien und den Benelux-Ländern vertreten. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Nur jeder vierte professionelle Anleger hat ein Konzept für die nachhaltige Anlage in Anleihen

Eine Umfrage von NN Investment Partners (NN IP) unter professionellen Anlegern zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 zeigt, dass sich verantwortungsbewusste Anleger nach wie vor mehr auf Aktien als auf Anleihen konzentrieren. Lediglich ein Viertel (26%) der befragten Anleger gibt an, ihr Unternehmen habe ein klar definiertes Konzept in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren in Anleihen. Für Aktien besitzt immerhin die Hälfte der Befragten (49%) ein entsprechendes Konzept. NN IP integriert ESG-Kriterien in den Großteil seiner Strategien, auch im Anleihebereich.

Hinsichtlich der Zukunftspläne der professionellen Anleger zeigt die Umfrage, dass 61% der Befragten angeben, ihren Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren in Aktien in den nächsten drei Jahren optimieren zu wollen. Für Anleihen geben dies 49% an. 

Edith Siermann, Head of Fixed Income and Responsible Investing bei NN Investment Partners:

„Es ist interessant zu sehen, dass derzeit nur 26% der befragten Investoren über eine verantwortungsbewusste Investmentstrategie für Anleihen verfügen. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, warum dieser Prozentsatz niedriger sein sollte als auf der Aktienseite. Alle Ansätze, die auf Aktien angewendet werden, können, abgesehen von der Stimmrechtsausübung, auch auf festverzinsliche Anlagen angewendet werden. Es ist jedoch ermutigend, dass fast die Hälfte der Anleger in unserer Umfrage beabsichtigt, sich in diesem Bereich zu verbessern. Wir glauben, dass die ESG-Integration der beste Weg ist, um attraktive Renditen für unsere Kunden zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Wir planen daher, ESG-Kriterien in alle unsere Anleihestrategien zu integrieren. Dabei konzentriert sich unser Ansatz auf Anlagemöglichkeiten mit einer positiven ESG-Dynamik. Neben ESG-integrierten Produkten bieten wir als weitere Produktlinien auch Sustainable und Impact- Anleihestrategien an. Diese beiden Produktlinien besitzen eine noch stärkere Ausrichtung auf ESG-Faktoren. Unser Green-Bond-Fonds ist beispielsweise eine Impact-Strategie mit Fokus auf Branchen und Unternehmen, die einen deutlich positiven Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen leisten.“

Die Umfrage von NN IP zeigt darüber hinaus, dass professionelle Anleger Bedenken haben, dass möglicherweise nicht jeder nachhaltige Fonds so grün ist, wie es auf dem Papier scheint. Insgesamt sind 64% der Anleger der Meinung, dass es schwierig ist, zwischen den angebotenen Produkten zu unterscheiden.

Edith Siermann: „Die Bedenken hinsichtlich Greenwashing sind zu einem gewissen Grad berechtigt. Es ist wichtig, dass Fondsgesellschaften ihren ESG-Integrationsansatz transparent darlegen, damit die Kunden die Unterschiede im Produktangebot verstehen. Daher haben wir bei NN IP die Einbindung von ESG-Kriterien in unsere Anlagestrategien einheitlich und klar definiert. Alle drei Faktoren, also E, S und G, müssen in jede Investmentanalyse einbezogen und dies konsequent und einheitlich dokumentiert werden.“

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 69% der befragten Investoren glauben, dass Aktionäre klare und positive Veränderungen in den Unternehmen vorantreiben können. 65% der Befragten glauben jedoch, dass dies für Inhaber von Anleihen schwieriger ist, weil sie kein Stimmrecht besitzen.

Edith Siermann: „Neben der Stimmrechtsausübung gibt es für Investoren sehr viele weitere Möglichkeiten, sich zu engagieren. Die Tatsache, dass Anleiheinhaber kein Stimmrecht haben, ist daher kein Grund, die Bedeutung des Engagements bei Anleiheinvestoren zu schmälern. Unabhängig von der Anlageklasse ist Engagement ein wichtiges Instrument, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben und die attraktivsten Anlagemöglichkeiten auch innerhalb festverzinslicher Anlagen zu identifizieren. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Anleihe- und Aktieninhaber ähnliche Ansätze in ihren verantwortungsbewussten Anlagestrategien einsetzen.“ 


Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie hier.

1 NN Investment Partners, Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden Anleger aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien, Großbritannien und Skandinavien. 

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Fondskäufe übersteigen -verkäufe im dritten Quartal deutlich

„Für 2019 kann man eine sehr robuste Nachfrage nach Investmentfonds konstatieren. Auch im dritten Quartal haben die Kunden der ebase wieder deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei ist erkennbar, dass nicht nur Fondsbesitzer ihre Bestände weiter ausbauen, sondern langsam mehr und mehr Menschen auf Investmentfonds setzen. Ein wichtiger Faktor für diese Entwicklung ist sicherlich das Niedrigzinsumfeld“, so Geyer weiter. Die Handelshäufigkeit bewegte sich im Dreimonatsdurchschnitt in etwa auf dem mittleren Niveau des letzten Jahres.

Die gefragtesten Assetklassen waren Aktien- und Mischfonds. Die Kaufquotienten lagen hier bei 1,04 bzw. 1,32. Im Bereich der Aktienfonds wurden dabei insbesondere global sowie in den USA investierende Fonds gesucht. Diejenigen Fonds, die in erster Linie in Unternehmen in Europa und speziell Deutschland anlegen, wurden dagegen überwiegend verkauft. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mischfonds, auch hier waren weltweit anlegende sowie auf die USA fokussierte Fonds am gefragtesten. Rentenfonds wurden dagegen im dritten Quartal in Summe etwas häufiger verkauft als gekauft. Der Kaufquotient lag hier bei 0,93. Dabei trennten sich die ebase Kunden vor allem von auf Europa fokussierten Fonds.

Neben der erfreulichen Nachfrage nach aktiv gemanagten Fonds waren ETFs im dritten Quartal extrem gefragt. Es wurden rund dreieinhalb Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. „Seit der Umstellung auf ein Marktpreismodell im April haben wir intensiv daran gearbeitet, dass bei ebase verfügbare ETF-Angebot auszubauen. Das ETF-Universum hat sich dadurch mittlerweile nahezu verdoppelt und die Kunden können aus rund 900 ETFs auswählen. Die Tatsache, dass die Nachfrage seitdem noch weiter zugelegt hat, zeigt, dass ebase diesen wichtigen Schritt zur richtigen Zeit getan hat“, stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Empira-Studie: Nicht-öffentliche Investoren erobern Wohnprojektentwicklungsmarkt – Eigener Bestandsaufbau wächst auf 40 Mrd. €

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in Zusammenarbeit mit bulwiengesa in einer aktuellen Studie den Markt für Wohnprojektentwicklungen in den deutschen Top 7 untersucht. Schwerpunkt der Studie ist das Segment Develop and Hold, also die Wohnprojektentwicklung für den eigenen Bestand, im Vergleich mit Trading-Development, also dem Abverkauf an Dritte nach Fertigstellung des Neubaus.

„Die interessante Fragestellung nach dem Develop and Hold-Segment war für uns sofort eine sinnvolle Ergänzung unserer jährlichen Projektentwicklungsstudie. Die vorliegenden Zahlen bieten Mehrwert für die Leser und insbesondere Anleger, die ein Investment am deutschen Wohnimmobilienmarkt erwägen. Die Botschaft ist klar: das Develop and Hold-Geschäft ist nicht mehr von öffentlichen Akteuren monopolisiert“, sagt Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter von bulwiengesa.

Die Autoren beziffern das aktuelle Marktvolumen im Segment Develop and Hold über die nächsten fünf Jahre (Projekte in Planungs- und Entwicklungsphase) auf rund 33 Milliarden Euro und 5,2 Millionen Quadratmeter Wohnfläche. Das klassische Trading-Development-Segment beläuft sich dagegen auf rund 11 Millionen Quadratmeter. Die Experten von Empira und bulwiengesa erwarten einen Anstieg des Develop and Hold-Sektors auf 40 Milliarden in den kommenden Jahren, wohingegen das Trading-Developing-Segment stagnieren wird, wodurch sich die Marktanteile weiter zugunsten der Projektentwicklung für die eigene Bestandshaltung verschieben werden.

„Die Zahlen belegen eindeutig, was uns der Markt und unsere Anleger seit einigen Jahren immer deutlicher spiegeln: Die Projektentwicklung für den eigenen institutionellen Bestand hat das Nischendasein hinter sich gelassen und wird mittelfristig den Großteil des Neubauvolumens in Deutschlands Großstädten auf sich vereinen. Dieser Trend beschränkt sich nicht nur auf das Wohnsegment, auch Büro-Investments bieten hier viel Potenzial, erläutert Lahcen Knapp, CEO von Empira. „Gründe für diese nachhaltige Veränderung sind einerseits die anhaltende Renditekompression im Bestandsbereich. Daneben zeigt sich auch die wachsende Erkenntnis, dass das Entwicklungsrisiko bei vorliegendem Baurecht in deutschen Großstädten aufgrund des strukturellen Nachfrageüberhangs nach Wohnraum eindeutig beherrschbar ist.“

Unterschiede zwischen Top 7 bei Develop and Hold-Quote bieten Anlegern Chancen

Der klare Trend der letzten Jahre zu stetig wachsenden absoluten und relativen Develop and Hold-Volumen wirkt sich dabei allerdings stark unterschiedlich in den einzelnen Top 7-Märkten aus. Zwischen dem Standort mit dem höchsten Anteil an Develop and Hold-Geschäft am gesamten Wohnungsneubau (Stuttgart mit 41%) und der Stadt mit dem geringsten Anteil (Düsseldorf mit 22%) liegen volle 19 Prozentpunkte. In absteigender Reihenfolge bieten auch München (35%), Berlin (34%), Köln (33%), Frankfurt (30%) und Hamburg (27%) unterschiedlich großes Wachstumspotenzial für Develop and Hold-Investoren.

Rund 27 Prozent der Develop and Hold-Pipeline geht dabei derzeit auf nicht-öffentlichen Anleger zurück, während die im Segment traditionell dominanten öffentliche Akteure wie kommunale und landeseigene Wohnungsgesellschaften 54 Prozent ausmachen. Vergleicht man die Flächenvolumen, die sich in den Top 7 im Develop and Hold-Bereich derzeit in der Baurespektive Planungsphase befinden, sticht der doppelt so hoch Anteil nicht-öffentlicher Anleger hervor. Dies spricht für einen Trend zum stark steigenden Engagement im Develop and Hold-Geschäft unter privatwirtschaftlichen und vor allem institutionellen Investoren.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter https://www.empira.ch/de/aktuelles zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

Ausgewiesene Nachhaltigkeitsexpertin steigt bei BayernInvest ein

Bis zum Jahr 2025 wird die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Für dieses ambitionierte Ziel holt sich der Münchner Asset Manager nun mit einer ausgewiesenen Nachhaltigkeitsexpertin weitere Verstärkung ins Haus. Wiebke Merbeth startet zum 1. Februar 2020 als Leiterin Nachhaltigkeit. Sie wird in Zusammenarbeit mit institutionellen Kunden nachhaltige Anlagestrategien konsequent vorantreiben und umsetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Wiebke Merbeth für den Ausbau unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass sie das Profil der BayernInvest für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren weiter schärfen wird“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest.

Wiebke Merbeth war zuletzt Direktorin für Institutional & Corporate Sales bei der HSBC Global Asset Management Deutschland GmbH. Seit 2007 begleitet und berät sie institutionelle Adressen bei der Kapitalanlage. Als Produktspezialistin für Nachhaltigkeit ist sie Expertin für die Implementierung von Nachhaltigkeitsansätzen im Investmentprozess. Hierbei steht sie – über die Geschäftsbereiche und Produktgruppen hinweg – auch mit Investorengruppen, Verbänden und Emittenten im Austausch.

Wiebke Merbeth ist konstituierendes Mitglied im Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung. Der zum 6. Juni 2019 ins Leben gerufene Beirat berät die Bundesregierung auf dem Weg, führender Standort für nachhaltige Finanzen zu werden. Wiebke Merbeth: „Nachhaltigkeitsrisiken sind Geschäftsrisiken und wirken sich direkt auf die finanzielle Performance von Unternehmen aus. Es führt heute kein Weg mehr daran vorbei, Nachhaltigkeitsrisiken zu erfassen, im Risikomanagement zu integrieren und eine transparente Berichterstattung umzusetzen.“