Zwei Fonds von LFDE mit FNG-Siegel und drei Sternen ausgezeichnet

LFDE – La Financière de l’Échiquier hat das FNG-Siegel 2020 für nachhaltige Geldanlagen für zwei Fonds1 erhalten. Der Echiquier Major SRI Growth Europe und der Echiquier Positive Impact Europe wurden im Rahmen der Preisverleihung in Frankfurt mit drei Nachhaltigkeitssternen ausgezeichnet.

John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das FNG-Siegel und vor allem die Auszeichnung mit drei Sternen für beide Fonds, das den Kurs von LFDE beim Thema Nachhaltigkeit bestätigt. Dieses unabhängige Siegel macht deutlich, dass unser Ansatz des nachhaltigen Investierens, der auf der Überzeugung basiert, dass Unternehmen mit den besten ESG-Praktiken auch die effizientesten sind, von externen Prüfern anerkannt wird und gewisse Standards setzt.“

Das FNG-Siegel soll nachhaltige Geldanlagen fördern und Investoren eine Orientierung bieten. Es wird nach einem wissenschaftlich begleiteten, externen und unabhängigen Audit vom Fachverband Forum Nachhaltige Geldanlagen seit 2015 verliehen und gilt als Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Vergeben wird das Label ausschließlich an Fonds, die alle zu ihrem Portfolio gehörenden Unternehmen auf Nachhaltigkeitskriterien hin analysieren, bestimmte Investitionen (z. B. Atomkraft, Kohlebergbau, Rüstung) ausschließen sowie Arbeits- und Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung berücksichtigen. Heben sich Fonds in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervor, erhalten sie bis zu drei Sterne. Die Zertifizierung ist jährlich zu erneuern.

LFDE – La Financière de l’Échiquier versteht sich als Pionier beim sozialverantwortlichen Investieren (SRI – Socially Responsible Investment) und erfüllt die Rolle eines verantwortungsvollen und engagierten Investors. Der Echiquier Major SRI Growth Europe investiert vorwiegend in europäische Wachstumswerte mit hoher Marktkapitalisierung, deren Unternehmen eine führende Position in ihrem Sektor haben. Er hat seit Jahresanfang eine Performance von 36,3 Prozent erzielt im Vergleich zu 22,9 Prozent seines Referenzindexes MSCI Europe NR. Über den Vergleichszeitraum von einem Jahr schlägt er mit einer Performance von 29,8 Prozent den Referenzindex um knapp 13 Prozentpunkte. Über fünf Jahre erzielt er ein Plus von 45,9 Prozent im Vergleich zu 35,8 Prozent Zuwachs beim MSCI Europe NR (Stand jeweils vom 19.11.2019).

Der Echiquier Positive Impact Europe investiert gezielt in europäische Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen nachweislich zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen. Der Fonds weist seit Jahresanfang eine Performance von 28,2 Prozent auf. Über ein Jahr übertrifft er mit 20,8 Prozent den Referenzindex MSCI Europe NR um knapp 4 Prozentpunkte (Stand jeweils zum 19.11.2019). Beide Fonds tragen seit Oktober 2016 das SRI-Label des französischen Finanzministeriums. Dies ist derzeit die einzige verfügbare staatliche SRI-Zertifizierung in Europa.

Sonia Fasolo, Fondsmanagerin und Leiterin des SRI-Team bei LFDE: „Eine zentrale Erkenntnis unserer Anfang 2019 veröffentlichten Studie mit dem Titel „SRI und Performance“ lautete, dass systematische Anlagen in Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Profilen langfristig eine höhere Performance erzielen, als Anlagen in Gesellschaften mit schlechten ESG-Scores. Dennoch können sich auch Unternehmen mit beispielhafter ESG-Bilanz noch verbessern. Dies wollen wir mit unseren Engagement-Maßnahmen im Jahresverlauf erreichen.“


1) „Fonds“ bezeichnet einen Fonds oder eine SICAV. Bei diesen Fonds besteht das Risiko eines Kapitalverlusts.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com 

LFDE hat sich seit der Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Die Kernkompetenzen liegen bei der Titelauswahl in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt seine überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren und Vertriebspartnern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundenanlagen ermöglichen. LFDE verwaltet mittlerweile ein Vermögen von rund 9 Milliarden Euro und beschäftigt in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und den Benelux-Ländern mehr als 130 Mitarbeiter. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in Frankreich in den Bereichen der Vermögensverwaltung über die Entwicklung, Auswahl, die Zusammenstellung und das Angebot von vollständigen Lösungen für professionelle Vermögensverwalter sowie deren Kunden. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Raiffeisen KAG bei FNG-Siegel-Vergabe erfolgreichster Asset Manager: 11 Fonds mit „3 Sterne“-Siegel ausgezeichnet

„Aus der Nische heraus, hat sich Nachhaltigkeit zu einem gesellschaftlichen Megatrend entwickelt, der inzwischen auch im Asset Management sämtliche Bereiche durchdringt – zumindest bei uns im Haus ist das der Fall“, sagt Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Mittelfristiges Ziel der österreichischen Fondsgesellschaft ist es, die gesamte Fondspalette nach ESG-Kriterien zu managen. „Um hier glaubwürdig zu sein, muss die Qualität der Produkte stimmen. Daran arbeiten wir konsequent und mit vollem Einsatz“, so Aigner. Mit Erfolg, denn die Vielzahl an „3-Sterne“-FNG-Siegel, die das Forum für Nachhaltige Geldanlage nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergibt, ist ein Beleg dafür, dass die Qualität stimmt. Inzwischen haben elf Fonds, die von der österreichischen Fondsgesellschaft gemanagt werden, ein „3-Sterne“-Siegel. Ein weiterer Fonds wurde mit einem „2-Sterne“-Siegel ausgezeichnet. Die Raiffeisen KAG ist somit die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Siegel hält. Insgesamt haben 47 Asset Manager Fonds eingereicht.

Auch die (Wo-)Manpower, die hinter den nachhaltigen Investments der Raiffeisen KAG steckt, verstärkt sich laufend. Inzwischen ist jeder Bereich des Unternehmens mit dem Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit befasst und es gibt keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr, die das Thema nicht in irgendeiner Weise betrifft. Nachhaltigkeit ist vom Rand ins Zentrum der Aktivitäten der Raiffeisen KAG gerückt und weitet sich von dort dynamisch auf alle Ebenen aus. Wolfgang Pinner, Leiter des Teams „Nachhaltige Investments“ im Fondsmanagement, ist überzeugt, dass konsequente Nachhaltigkeit und das Streben, diese weiterzuentwickeln, wesentliche Aspekte des Erfolgs sind. „Die Raiffeisen KAG setzt hier oft Standards und nimmt eine Vorreiterrolle ein. So verzichten wir – um nur ein Beispiel zu nennen – schon jetzt auf Investments in Explorationsunternehmen aus dem Bereich fossiler Energien“, so Pinner. Die Summe all dieser Aktivitäten macht sich bezahlt, denn für die Bestbewertung „3 Sterne“ werden neben der strengen Definition der Nachhaltigkeitsaktivität auch institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bewertet.

Die Glaubwürdigkeit des FNG-Siegels wird untermauert durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg und der zusätzlichen Überwachung durch ein externes Komitee, mit Vertretern des WWF Schweiz, der Universität Kassel, einer Landeskirche aus der Schweiz und der österreichischen ÖGUT. Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen die einzelnen Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Uranbergbau, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu. Hochwertige Nachhaltigkeits-Investments, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Selektions- & Dialogverfahren“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Sämtliche Titel des Portfolios sind geprüft.

Dabei geht das FNG-Siegel weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Mit über 80 Fragen wird z. B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Researchkapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen u.a. Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Klima-Reporting: BayernInvest stärkt Top-Position

Nachhaltige Kapitalanlagen stehen bei institutionellen Investoren weiter im Fokus. Die BayernInvest unterstützt ihre Bestands- und Neukunden bereits seit Anfang 2019 mit ihrem innovativen ESG-Reporting (ESG = Environment, Social, Governance) für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds. Es zeigt Nachhaltigkeitsaspekte und die Wirkung von Investments transparent auf und bildet so die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen. Nun hat der Münchner Asset Manager sein ESG-Reporting weiter ausgebaut und optimiert.

„Erweiterter ESG-Report setzt neue Maßstäbe“

Mit dem nun neu ausgewiesenen CO2-Footprint bietet das Reporting eine umfangreiche und übersichtliche Darstellung sowie Beurteilung der Klimarisiken eines Portfolios. Investoren erhalten auf einen Blick eine Übersicht zu den CO2-Daten von Unternehmen mit den geringsten und größten Anteilen an Emissionen sowie deren CO2-Fußabdruck. Neu ausgewiesen ist bei Verletzungen der UN Global Compact-Kriterien die Höhe der prozentualen Gewichtung im Portfolio. Auch bei der Methodik gab es eine Optimierung: Ein adjustierter Gesamtscore belohnt Investitionen in ESG-Leader (= Vorreiter) und bewertet dagegen solche in ESG-Lagger (= Schlusslichter) negativ. Insgesamt überzeugt der erweiterte und transparente ESG-Report auch durch ein moderneres Layout und eine leichte Lesbarkeit.

Oliver Oehri, Founding Partner, CSSP & yourSRI, und Kooperationspartner der BayernInvest, resümiert: „Der ESG-Report der BayernInvest setzt neue Maßstäbe“. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest, betont: „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner yourSRI, unseren Kunden bereits heute eine sichtbare Weiterentwicklung unseres ESG-Reportings zur Verfügung zu stellen. In ihrer analytischen Darstellungstiefe und Transparenz ist die vollautomatisierte und für unsere Kunden kostenlose Lösung derzeit im Markt führend.“

ESG-Investments überzeugen durch bessere risikoadjustierte Rendite

Mit ihrem weiter optimierten ESG-Report führt die BayernInvest ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort. Erst kürzlich hat die BayernInvest auf dem Ökonomics Investor Summit in München bekanntgegeben, die in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien der Kunden. Darüber hinaus werden auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen entwickelt.

Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest: „Die Berücksichtigung von ESG-Aspekten in der Investmentanalyse und den Entscheidungsfindungsprozessen folgt einer klaren wirtschaftlichen Ratio. Nachhaltiges Wirtschaften wirkt nicht nur positiv auf Umwelt und Gesellschaft, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf den langfristigen Unternehmenswert. Die Integration von ESG-Kriterien in den Investmentprozess reduziert nachgewiesenermaßen das Risiko des Portfolios und ist für langfristig orientierte Investoren ein entscheidender Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“

Transparentes Scoring-Modell

Insgesamt zeigt das ESG-Reporting der BayernInvest die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Dieser ESG-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Neben dem ESG-Momentum sowie CO2-Fußabdruck weist das Reporting auch Unternehmen mit kontroversen Geschäftspraktiken und -feldern übersichtlich und transparent aus. Die Auswertungen für Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen basieren auf umfangreichen Daten von MSCI ESG Research und werden in Kooperation mit yourSRI erstellt.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com

Fidelity International wird Partner des Masters in Banking und Finance der Universität St. Gallen

Fidelity International (Fidelity) geht eine strategische Partnerschaft mit dem Master in Banking und Finance (MBF) der international renommierten Universität St. Gallen (HSG) ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Fidelity unter anderem Unternehmenspartner von Seminaren sein und es Studierenden ermöglichen, praxisrelevante Themen wissenschaftlich zu bearbeiten.

„Mit dieser internationalen Kooperation möchten wir eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft schlagen, von der beide Seiten profitieren“, kommentiert Alexander Leisten, Initiator der Partnerschaft und Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity. „Unser Interesse richtet sich unter anderem auf neue Trends in der Kapitalmarktforschung und Ideen, die beispielsweise zur wissenschaftlichen Abstützung von Anlagestrategien beitragen. Für Studierende ist es zudem interessant, an Themen zu arbeiten, die für Unternehmen wie Fidelity konkrete Relevanz haben und praktische Anwendung finden.“

„Die Kooperation mit dem MBF-HSG verstehen wir darüber hinaus als Bekenntnis für den Asset-Management-Standort Schweiz und die hiesige Wissenschaft“, ergänzt Jürg Rimle, Leiter des Schweizgeschäfts von Fidelity. „Zudem freuen wir uns, im Rahmen der Zusammenarbeit Kontakte zu jungen Talenten zu knüpfen und ihnen einen Einblick in die Welt der Kapitalmärkte zu bieten.“

„Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit Fidelity unseren Studierenden nun Zugang zu einem der weltweit führenden Asset Manager zu bieten“, erklärt Professor Dr. Manuel Ammann, akademischer Leiter des MBF-HSG.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Launch of OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX

The OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX is available via LIXX Index Innovation Deutschland since 8 November 2019. This systematic equity index allows to track a global stock portfolio efficiently and at the same time offers an integrated "airbag" against significant losses in the event of severe market crises.

The index dynamically weights, using a rule-based methodology, six exchange-traded equity ETFs with regional allocations in developed markets in North America, Europe and the Pacific, emerging markets in Asia, EMEA and Latin America, and one money market ETF.

The conceptual model for the weighting assumes that equities may experience sudden changes (regime changes) in their price dynamics. A regime change occurs when new prices of an equity instrument cannot be explained by the dynamics of the previous prices, i.e. there is a change in the expected trend and/or a change in the expected variance.

The objective is to provide a better risk/return profile compared to a passive allocation in equity segments, combined with protection against significant losses in severe market crises.

The underlying technology, the SBX Structural Break Index® from OpenMetrics Solutions, a spin-off of ETH Zurich, has been used productively by institutional investors for risk management for several years.

This index has been launched in cooperation with JACOT Investment Management AG (JIMAG) as an index sponsor and serves as the basis for the issuance of investable products such as the "Tracker Certificate on OpenMetrics-JIMAG Global Equity Regions Stability Index" from Leonteq Securities AG www.leonteq.ch.


About JACOT Investment Management AG

JACOT Investment Management AG is an independent Swiss asset manager for wealthy individuals and families www.jimag.ch

About LIXX GmbH

LIXX is an innovative index provider based in Germany and specializes in the distribution of active indices www.lixxinnovation.com

About OpenMetrics Solutions

OpenMetrics Solutions LLC is a technology company founded in 2016 and recognized as an ETH spin-off. It focuses on advanced risk management methods and financial engineering. Activities of OpenMetrics Solutions are: Transfer of academic research into commercially viable products and services, advanced risk management solutions, and technology consulting for the financial industry www.openmetrics.ch

Evangelische Bank, EB-SIM und Betriebswirtschaftler der Universität Kassel kooperieren

Die Evangelische Bank, das Tochterunternehmen EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM) und das Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Kassel gehen künftig gemeinsame Wege in der Lehre zu nachhaltigem Investment. Das Fachgebiet für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensfinanzierung, von Prof. Dr. Christian Klein und Deutschlands nachhaltig führende Kirchenbank mit Hauptsitz in Kassel haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Den Auftakt macht seit Oktober ein gemeinsames Seminar für Masterstudenten zum „Sustainable Investment Management“, also zu klar nachhaltig ausgerichteten Möglichkeiten des professionellen Portfoliomanagements für große institutionelle Investoren.

Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt, soll aber nach erfolgreicher Evaluation eine langfristige Perspektive bekommen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit: Die als Spezialinstitut bundesweit tätige Evangelische Bank richtet ihr gesamtes unternehmerisches Handeln seit langem konsequent an ökologischen, sozialen und unternehmerischen Nachhaltigkeitskriterien aus. Sie verfügt über eine besondere Expertise im Bereich ökologisch und sozial nachhaltiger Anlagestrategien und gehört bundesweit zu den Vorreitern bei nachhaltigen Investments für private wie institutionelle Kunden.

Spezielle Expertise beider Seiten im nachhaltigen Finanzmarkt

Prof. Dr. Christian Klein ist ein national wie international ausgewiesener Experte im dynamisch wachsenden Markt von Sustainable Finance. Er macht nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte des Finanzmarktes, sondern eine insgesamt nachhaltiger ausgerichtete Realwirtschaft zum Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschungsinteressen im Segment Corporate Finance. „Durch die thematische Vorreiterrolle und durch die räumliche Nähe war die Zusammenarbeit fast zwingend“, so Prof. Klein. Er spricht von einer „Win-Win-Win-Situation“ durch die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr dankbar für die damit verbundene Finanzierung. Doch nicht nur unser Lehrstuhl profitiert davon, auch die Studierenden und die Evangelische Bank haben einen großen Mehrwert“.

Während für die Studierenden der Praxisbezug spannende Einblicke in das unternehmerische Handeln einer großen Spezialbank und Insidertipps von erfahrenen Bankpraktikern aus erster Hand bietet, versprechen sich EB und EB-SIM durch die Kooperation mit der akademischen BWL Vorteile im Recruiting von Young Professionals. „Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte ist real. Wir positionieren uns hier als vielseitiger, moderner, nachhaltig ausgerichteter Arbeitgeber“, so EB-Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich. Außerdem können für die Bank relevante Themen als Seminar-, Master- oder Doktorarbeiten an junge wissenschaftliche Nachwuchskräfte vergeben werden. „Für beide Seiten eine tolle Chance“, unterstreicht Helmut Kotschwar, Geschäftsführer der Evangelische Bank-Tochter EB-SIM und Koordinator des Seminars für die Masterstudierenden. Häufig suchten die Studierenden den Praxisbezug vergebens – hier sei er der rote Faden der Lehrveranstaltung.

Im Master hat die aktuelle Lehrveranstaltung unter Beteiligung von 15 fortgeschrittenen Studierenden im Oktober begonnen. Dabei ist die EB-SIM als nachhaltige Investmenttochter der Evangelischen Bank der direkte Kooperationspartner. Im Sommersemester 2020 startet für die Bachelorstudierenden eine stärker am praktischen Basiswissen zum nachhaltigen Banking orientierte Lehrveranstaltung. Diese wird inhaltlich direkt von Dozenten der Evangelischen Bank betreut.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten. www.eb.de 

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt. Die EB-SIM betreut mit 25 Mitarbeitern derzeit rund 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio-Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). www.eb-sim.de 

Neuberger Berman stellt neues japanisches Equity-Team mit Fokus auf ESG-Engagement ein

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman beauftragt Keita Kubota mit der Leitung des ersten in Japan ansässigen Aktienteams. Das Expertenteam verfolgt die sogenannte „Japan Equity Engagement Strategy“, welche durch aktives Engagement und konstruktiven Dialog mit japanischen Small- und Mid-Cap-Unternehmen, in die das Team investiert, attraktive Renditen anstrebt. Die Strategie wird sowohl institutionellen als auch vermögenden Kunden angeboten.

Keita Kubota startete seine Karriere vor über 13 Jahren bei Aberdeen Standard Investments, wo er zuletzt als Deputy Head of Japan Equities tätig war. Dort war Kubota außerdem auch als Investment Director für die japanische Large-Cap- sowie Small-Cap-Strategie verantwortlich. Beide Strategien zeichneten sich durch ein aktives Engagement bei den jeweiligen Unternehmen aus und wurden großen institutionellen Kunden in Europa, Asien und Lateinamerika angeboten.

Unterstützung erhält Kubota von zwei Analysten, einem Experten für ESG-Investitionen und Naoto Saito, der im September als Senior Research Analyst zu Neuberger Berman kam. Saito hatte zuvor verschiedene Research-Funktionen unter anderem bei Balyasny Asset Management, CLSA Securities und T. Rowe Price inne und betreute dort eine Vielzahl von Unternehmen aus dem japanischen Aktienmarkt.

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany and Austria: „Die umfassende Erfahrung und das fundierte Wissen über die ESG-Einbindung wird es Kubota und seinem Team auch künftig ermöglichen, einen Mehrwert für unsere Kunden weltweit zu generieren. Schließlich stehen sie vor Ort im engsten Austausch mit den Führungsebenen der Portfolio-Unternehmen, mit denen sie ihre Kenntnisse im Bereich der ESG-Investitionen teilen und ihnen so beratend zur Seite stehen können.“

Neuberger Berman ist seit 15 Jahren in Japan aktiv und konnte das verwaltete Kundenvermögen seit 2015 um 13 Milliarden US-Dollar auf insgesamt 53 Milliarden US-Dollar erhöhen. Für einen weitgehend institutionellen Kundenstamm verwaltet der US-amerikanische Vermögensverwalter eine Vielzahl von Portfolios – darunter Aktien-, festverzinsliche- und alternative Investment-Portfolios. Insbesondere in Japan ist Neuberger Berman als einer der führenden Anbieter von ESG-Investitionen bekannt und wurde in diesem Jahr als erster Gewinner der „Tokyo Financial Award for ESG Investing“ ausgezeichnet.

Ryo Ohira, Head of Neuberger Berman East Asia sagt: „Wir freuen uns, dass wir unser Engagement im ESG-Bereich in japanischen Unternehmen ausweiten können. Viele dieser Unternehmen haben in den letzten Jahren ihr Bewusstsein für Corporate Governance und weitere wesentliche ESG-Kriterien erweitert. Mit unserem aktiven Engagement unterstützen wir japanische Unternehmen dabei, ihre ESG-Performance zu verbessern und damit letztlich auch höhere Rendite zu erzielen.“ Ohira weiter: „Kubota und seine Teamkollegen verfolgen einen proprietären Bottom-Up-Ansatz und setzen sich als aktive Investoren intensiv und regelmäßig mit der Unternehmensführung auseinander. Am wichtigsten ist dabei, dass es Kubota gelungen ist, die Performance seiner Kunden langfristig zu verbessern – was letztlich auch unsere Mission bei Neuberger Berman ist.“

„Wir freuen uns, Kubota und sein Team hier bei uns begrüßen zu dürfen und sind davon überzeugt, dass sie hervorragend zu unserer Unternehmenskultur und unseren Kernkompetenzen passen. Das Team ist eine Erweiterung für unsere globale Plattform, mit deren Hilfe wir langfristig einen Zugang auf den drittgrößten Aktienmarkt der Welt erhalten und diesen mit aktivem Engagement bei ESG-Investments nachhaltig mitgestalten können. Mit ihrer Expertise kann das Team um Kubota unseren Kunden unterstützend zur Seite stehen,“ sagt Joseph V. Amato, Chief Investment Officer Equities bei Neuberger Berman.


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 23 Ländern und ein Team von mehr als 2.100 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments fünf Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman legt Wert auf Dauerhaftigkeit, Stabilität sowie eine langfristige Orientierung und hat über die Jahre ein vielseitiges Team zusammengestellt, das sich dafür einsetzt, langfristig überzeugende Anlageergebnisse für die Kunden zu erzielen. Dieses Engagement beinhaltet auch die aktive Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Zum 30. September 2019 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 339 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Investec AM wird in Ninety One umbenannt

Investec Asset Management hat heute den neuen Markenauftritt unter dem Firmennamen Ninety One vorgestellt. Dieser wird nach der Abspaltung des Unternehmens von der Investec Gruppe in Kraft treten. Der Ausgliederungsprozess soll im ersten Quartal 2020 erfolgen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre von Investec plc und Investec Ltd.

Die neue Identität reflektiert das Erbe des Unternehmens: Investec Asset Management fing 1991 als Start-up in Südafrika an. Heute verwaltet die Gesellschaft nahezu 133 Milliarden Euro* für institutionelle und private Kunden weltweit. Der neue Name Ninety One verkörpert dabei auch die Geschichte des Unternehmens, während die Markenpositionierung die zukunftsorientierte, widerstandfähige und lebendige Natur des Vermögensverwalters ausdrücken soll.

Hendrik du Toit, Co-CEO der Investec Gruppe und Gründer von Investec Asset Management, kommentiert: „Als wir 1991 mitten im gesellschaftlichen Umbruchprozess in Südafrika begannen, kam mit den Herausforderungen auch die Chance, in eine bessere Zukunft zu investieren. Teil dieser Veränderung zu sein hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Es lehrte uns, mutig und anpassungsfähig zu sein und daran zu glauben, dass aktives Investieren Dinge zum Besseren verändern kann. Unsere Entwicklung lehrt uns, die Welt anders zu sehen, Veränderungen und Unsicherheiten zu erkennen und darauf zu reagieren. Das ist es, was uns heute auszeichnet. Wir werden zwar unseren Namen ändern, aber nicht, wer wir sind."


Über Investec Asset Management

Investec Asset Management ist ein selbständig geführtes Tochterunternehmen der Investec Gruppe.
Investec Asset Management ist ein spezialisierter Investmentmanager, der eine Reihe von erstklassigen Produkten für institutionelle und Privatanleger anbietet. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die Gesellschaft organisch von einem Startup zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, welches rund 133 Milliarden EUR* im Auftrag Dritter verwaltet. Mit Ursprung in Südafrika betreut das Unternehmen heute einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm in Afrika, Asien, Australien, Großbritannien und Kontinentaleuropa, Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittleren Osten. Investec Asset Management beschäftigt mehr als 190 Investmentexperten. Das Unternehmen möchte eine gewinnbringende Beziehung zwischen Kunden, Aktionären und Angestellten pflegen und dabei die Erwartungen im Bereich Kundenservice und Leistung übertreffen.
* Per Ende Juni 2019

Finanzprofis registrieren überwiegend enttäuschende Kundeneinschätzungen in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kostentransparenz​

Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 137 Finanzprofis legen sehr unterschiedliche Einschätzungen der Kunden der Vertriebspartner der B2B-Direktbank zu der seit 2018 bestehenden Ex-ante- und seit 2019 veröffentlichten Ex-post-Kostentransparenz offen. „Es war eines der wesentlichen Anliegen der Regulierung, die Transparenz im Sinne der Kunden zu verbessern. Wenn man sich zudem die enormen Kosten der Umstellung für die gesamte Branche vor Augen führt, ist es durchaus enttäuschend, dass rund 85% der Vermittler der Meinung sind, dass die Kunden die Informationen eigentlich kaum beachten oder diese sogar verwirren“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?

Grafik 1: Einschätzungen von 137 Vermittlern auf die Frage „Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?“; Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, November 2019

Die Hälfte der befragten Vertriebspartner ist der Ansicht, dass die Kunden die zusätzlichen Kosteninformationen kaum beachten. Mehr als ein Drittel der Finanzprofis ist sogar der Ansicht, dass die zusätzlichen Informationen die Kunden eher verwirren. „Bisher hat sich noch kein klarer Marktstandard für die Kosteninformationen etabliert. Man sollte sich in der Tat die Frage stellen, ob der Informationsumfang für einen durchschnittlichen Kunden eventuell schon nicht mehr unbedingt leicht verständlich ist. Transparenz ist immer zu begrüßen, aber das Format muss von den Kunden angenommen werden und auch einen praktischen Nutzen stiften“, bemerkt Geyer.

Neben den kritischen Stimmen bewerten jedoch etwa 15% der befragten Vermittler die bisherigen Erfahrungen positiv und stimmen zu, dass die Kunden besser informiert sind. „Man kann nur hoffen, dass sich die nachgelagerten Prüfinstanzen wie Wirtschaftsprüfer und BaFin bei der Beurteilung der praktischen Umsetzung der Anforderung durch die Finanzinstitute an dem Ursprungsgedanken – dem Schutz der Anleger – orientieren. Denn es wäre sehr schade, wenn die Umsetzung der Direktive bei den Anlegern und bei allen anderen Beteiligten lediglich als reiner Aktionismus des Gesetzgebers mit begrenztem praktischen Nutzen wahrgenommen würde“, so Geyer.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

PGIM verstärkt Institutional Relationship Group mit drei strategischen Neuzugängen

PGIM baut seine Institutional Relationship Group (IRG) mit drei strategischen Neuzugängen aus, davon zwei in Europa. IRG ist zuständig für die enge Betreuung von Chief Investment Officer und Anlagespezialisten institutioneller Investoren. Alle drei Neuzugänge berichten an Cameron Lochhead, dem Leiter der IRG.

In Europa stoßen Dr. Udo von Werne und Stephen Oxley als Managing Director zur PGIM Institutional Relationship Group. Dr. von Werne ist aus Zürich für die Kundenbeziehungen in Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) zuständig, während Oxley von London die Kundenbetreuung für Kontinentaleuropa (exklusive DACH) und den Mittleren Osten verantwortet.

Dr. Udo von Werne war vor seiner Tätigkeit bei PGIM beim japanischen Vermögensverwalter Nikko Asset Management für den er als Chief Executive Officer die EMEA-Region verantwortete. Davor war er 15 Jahre bei Pictet Asset Management in Zürich und leitete in dieser Funktion zuletzt den Bereich Institutionelle Kunden in Kontinentaleuropa. Weitere Stationen waren Zurich Financial Services und die UBS. √Dr. von Werne folgt auf Wolfgang Sussbauer, der am Standort München als Head of Germany & Austria zu PGIM Fixed Income wechselt.

Stephen Oxley war zuvor 16 Jahre bei PAAMCO Prisma, ehemals Pacific Alternative Asset Management Co. Als Vice Chairman und Partner leitete er dort zuletzt das europäische Büro und arbeitete eng mit Kunden in Europa und dem Mittleren Osten zusammen. Davor war er Senior Investment Consultant bei Watson Wyatt.

In den USA wird Keshav Rajagopalan als Institutional Client Director Kunden in den Vereinigten Staaten und Kanada betreuen und zusätzlich Projekte von strategischer Bedeutung leiten. Rajagopalan war zuvor Co-Leiter des ETF-Geschäfts bei PGIM Investments. Vor seiner Zeit bei PGIM Investments arbeitete er mehrere Jahre im Corporate Strategy Team von PGIM und unterstützte Führungskräfte im gesamten Unternehmen bei verschiedenen strategischen Projekten. Zu Beginn seiner Karriere war er Berater bei McKinsey & Company.

Cameron Lochhead, Leiter der Institutional Relationship Group: “PGIM ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter. Wir blicken auf eine langjährige Erfolgsgeschichte in den USA zurück und verstärken unsere Aktivitäten in der EMEA-Region. Wir stellen zunehmend fest, dass institutionelle Investoren einen globaleren Ansatz verfolgen und gleichzeitig mit weniger Partnern zusammenarbeiten wollen. Wir bauen daher unser IRG-Team aus, um unsere Kunden in diesen für uns wichtigen Regionen optimal zu betreuen. Wir freuen uns, mit Stephen, Udo und Keshav drei sehr branchenerfahrene Experten in unserem Team willkommen zu heißen, die einen wertvollen Beitrag zur Betreuung unserer wichtigsten Kunden beitragen werden.“


Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den zehn größten Vermögensverwaltern weltweit* und verwaltet mehr als 1 Billion US-Dollar (Stand: 30. September 2019). PGIM bietet eine umfassende Palette von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren an, die sowohl traditionelle als auch alternative Anlagekompetenzen umfassen. Die Geschäftsbereiche von PGIM betreiben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen.

GAM lanciert Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien

GAM gibt heute die Lancierung einer Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien bekannt. Damit wird die Strategie für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern neu ausgerichtet mit einem klaren Fokus auf asiatische Anleihen.

Die GAM Asian Income Bond Strategie soll Chancen nutzen, die durch das Wachstum des Universums festverzinslicher Anlagen in Asien geschaffen wurden. Seit 2011 hat sich der Markt für asiatische Hartwährungsanleihen auf über 1 Billion USD vervierfacht. Die Strategie hat den J.P. Morgan Asia Credit Index als Benchmark.

Amy Kam wird als Lead-Managerin der Strategie mit Dorthe Nielsen, Marc Pearce und Andrew Dewar zusammenarbeiten. Das vierköpfige Team verfolgt einen höchst aktiven Ansatz: Er verbindet Top-down-Makroanalysen mit Bottom-up-Fundamentalanalysen, um ein Portfolio aus 60 bis 80 Positionen in asiatischen Anleihen mit hohem Überzeugungsgrad aufzubauen. Das Team stützt sich dabei auf das Fachwissen und Know-how der breiteren Schwellenländeranleihen- und -aktienteams bei GAM und investiert vorwiegend in Unternehmensanleihen – mit ergänzenden Positionen in Anleihen staatsnaher Unternehmen oder Staatsanleihen.

Amy Kam, Lead-Managerin der GAM Asian Income Bond Strategie, erklärt: «Asiatische Anleihen machen mittlerweile über die Hälfte des globalen Marktes für Schwellenländer-Hartwährungsanleihen aus. Dieses Wachstum wird von stabilen Kräften, insbesondere vom Bevölkerungswachstum in China und Indien, sowie von der zunehmenden wirtschaftlichen Diversifikation, der größeren Regierungstransparenz und der Vertiefung der Kapitalmärkte in Asien getragen. Diese Entwicklungen haben einen Markt geschaffen, der sowohl tief als auch liquide und skalierbar ist – und den Anlegern höhere Durchschnittsrenditen bietet als die, die sich in Nordamerika und Europa erzielen lassen.»

Tim Rainsford, Group Head of Sales & Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Wir sehen erhebliche Chancen am wachstumsstarken und aufstrebenden asiatischen Fixed-Income-Markt, der eine geringe Korrelation zu anderen Credit-Märkten und bessere risikobereinigte Renditen bietet. Amy Kam und ihr Team verfügen über eine enorme Erfahrung an diesem Markt. Diese Strategie bietet eine attraktive Ergänzung für ein bestehendes globales Anleihenportfolio.»


Amy Kam, Lead-Portfoliomanagerin

Amy Kam ist als Investmentmanagerin im Global Credit Team für Credit-Strategien in Asien, im Nahen Osten und in Afrika zuständig. Sie kam im Mai 2009 nach der Übernahme des Anleihen- und Währungsspezialisten Augustus zu GAM Investments. Im Jahr 2006 war sie von Investec Asset Management, wo sie für Risiko-/Performance-Analysen zuständig war, zu Augustus (ehemals Julius Bär Investments Limited) gewechselt. Amy Kam besitzt einen Doktortitel in Finanzwesen von der Cass Business School der City University London und einen MBA von der Cranfield University (Ford Scholar). Amy Kam wurde von der Fachzeitschrift The Asset sechs Jahre in Folge unter die geschicktesten Investoren für asiatische G3-Anleihen gewählt. Sie ist in London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Kann die Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Anlagen in Schwellenländeraktien Mehrwert schaffen?

Niedrigere Governance-Standards, erhöhtes Korruptionsrisiko, lockerere Berichterstattungsvorschriften: Können Anleger in Schwellenländeraktien von einer Anwendung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) profitieren?

Auf der Basis historischer Ist-Daten für unseren speziellen ESG-Rahmen, die über ein Jahrzehnt zurückgehen, können wir das Risiko-Ertragsprofil des ESG-Schwellenländeruniversums von Candriam analysieren. Wert oder Werte? Unsere Vergangenheitsbasis ermöglicht uns, den Wert der historischen Performance zu ermitteln, der sich aus der Anwendung von Nachhaltigkeitswerten auf diesen komplexen Märkten ergibt. Auch können wir untersuchen, ob der Verzicht auf Unternehmen in diesem Universum, die ein erhöhtes ESG-Risiko darstellten, irgendwelche Vorteile brachte. Des Weiteren sind wir in der Lage, Stilausrichtungen im Zeitablauf zu analysieren.

Die wichtigste Frage, die sich die meisten Anleger wohl stellen, lautet: „Haben ESG-Faktoren einen positiven, negativen oder überhaupt keinen Einfluss auf die finanziellen Erträge von Schwellenländeraktien?“.

Nur wenige Verfahren wurden lange genug angewandt, um zeitgleiche Daten zu liefern. Entdecken Sie unsere Ergebnisse aus mehr als 10 Jahren Anwendung von ESG-Kriterien auf unser Schwellenländer-Aktienuniversum.

Laden Sie unser unverzichtbares Forschungspapier herunter: "DIE AUSWIRKUNGEN VON ESG-ANLAGEN IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN"

Scope Investment Awards 2020: Raiffeisen Capital Management einer der besten Multi-Asset-Manager

Die begehrten Scope Investment Awards1 werden in der Finanzbranche als eine Art „Fonds-Oscar“ angesehen. Dabei kürt die Ratingagentur Scope Analysis in diesen Tagen die besten Fonds und Asset-Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz unter mehr als 4500 Fonds und 280 Anbietern. In der als Königsdisziplin für Fonds- und Vermögensverwaltung geltenden Kategorie „Multi-Asset“ gehört Raiffeisen Capital Management zu den fünf nominierten Top-Asset-Managern2.

Eine solche Nominierung spricht für Qualität. Multi-Asset-Fonds bzw. -Portfolios, die in mehrere Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Renten, Geldmarktitel, Rohstoffe oder Immobilien gleichzeitig investieren können, sind dabei eine besonders anspruchsvolle Investment-Kategorie. Ihr Reiz aus Anlegersicht besteht unter anderem darin, dass sie sehr flexible Investment-Lösungen für faktisch jedes Kapitalmarktumfeld sind und dass sie sich besonders gut auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zuschneiden lassen.

Multi-Asset-Strategien waren und sind keineswegs zufällig seit jeher der zentrale Ausgangspunkt für unsere Portfoliogestaltung, sei es für den privaten Kleinanleger oder für institutionelle Großkunden. Investmentziele, Risikobereitschaft, Liquiditäts- und Flexibilitätsbedürfnisse korrekt zu erfassen, steht daher grundsätzlich immer am Beginn unseres Investmentprozesses. Wir legen den Fokus dabei auf kontinuierliche, nachhaltige Investitionserfolge durch aktives Management, trotz einem zunehmend von kurzfristigem Performancedenken und „passiven Investments“ geprägten Umfeld.

Mit diesem Ansatz ist Raiffeisen Capital Management zu einem der führenden Asset-Manager Österreichs aufgestiegen. Die Nominierung für den Scope Investment Award ist für uns eine weitere Bestätigung, ebenso wie das positive Feedback unserer zahlreichen Kunden und die wachsende Nachfrage nach unseren Investmentlösungen.

Multi-Asset-Management ist unsere Kernkompetenz

Basis dafür sind erfahrene Mitarbeiter im Fondsmanagement mit hoher personeller Kontinuität und fachlicher Kompetenz. Teamansatz, so wie wir ihn leben, bedeutet dabei das Beste aus zwei Welten miteinander zu kombinieren: Die Kreativität und die Verantwortung des Einzelnen, die zusätzlichen Anregungen, die sich in Teamdiskussionen ergeben und die höhere Sicherheit eines Teams gegenüber einer übergroßen Abhängigkeit von einem einzelnen „Star-Manager“.

Mit diesen (und einigen weiteren) Grundsätzen hat Raiffeisen Capital Management Multi-Asset-Investments in den letzten 20 Jahren als eine seiner Kernkompetenzen aufgebaut und sich diesbezüglich in Europa einen Namen gemacht. Heute verwalten 17 Fondsmanager mit kollektiv über 300 Jahren Branchenerfahrung rund 13 Milliarden Euro in Multi-Asset-Fonds und -Mandaten, Tendenz weiter steigend. Es versteht sich von selbst, dass sich dabei sowohl die Fondsmanager als auch unsere Produkte und Investmentprozesse in ständiger Weiterentwicklung befinden (siehe Übersicht auf der nächsten Seite). Wie in allen Bereichen unseres Asset Managements arbeiten wir auch bei unseren Multi-Asset-Lösungen intensiv daran, nachhaltiges Investieren stark zu forcieren.

Unsere Multi-Asset Investment-Philosophie

Wesentliche Bestandteile unseres Multi-Asset-Managements sind die langfristig und stark auf fundamentale Bewertungen ausgerichtete Strategische Asset Allokation (SAA), die kurz- bis mittelfristig agierende Taktische Asset Allokation (TAA) und die Behavioural Asset Allokation (BAA), deren Anlageentscheidungen auf dem Momentum und der Dynamik der verschiedenen Märkte, Regionen und Assetklassen beruhen. Hinzu kommen fallweise zusätzliche Risikomanagement- und Wertsicherungs-Systeme.

Der größte Teil von Risiko und Ertrag wird dabei durch die Strategische Asset Allokation bestimmt, während das Taktische Management (TAA) Zusatzerträge liefert. Ein koordiniertes Zusammenspiel von qualitativen Einschätzungen und quantitativen Signalen verbessert die Ergebnisse.

Die optimalen Finanzinstrumente für die Umsetzung werden in einem strukturierten Verfahren ausgewählt, das fest in den gesamten Investmentprozess eingebunden ist. Bei Fonds, die direkt in Einzeltitel investieren, wird mit den im jeweiligen Anlageklassensegment spezialisierten Teams kooperiert. Bei Dachfonds kümmert sich ein zusätzliches Team von 7 Fondsmanagern eigens darum, die für die Strategieumsetzungen am besten geeigneten Fonds von Drittanbietern auszuwählen.

Breite, vielschichtige Produktpalette für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse

Damit lässt sich sehr effizient und kostengünstig eine Vielzahl unterschiedlicher Investmentlösungen für alle Kundengruppen zusammenstellen, vom Privatanleger bis hin zu institutionellen Mandaten und Spezialfonds.

Global investierende Strategiefonds für private Anleger bildeten vor über 20 Jahren den Ausgangspunkt unserer Multi-Asset-Palette und gehören bis heute zu unseren erfolgreichsten Fonds. Sie wurden seither ständig weiterentwickelt und sind auf die neuen MiFID-Risikoklassen abgestimmt.

Unsere Multi-Asset-Lösungen umfassen zudem Total-Return-Produkte, Fonds mit Fokus auf regelmäßige Ausschüttungen, Produkte mit Inflationsschutz oder Portfolios mit einer bestimmten maximalen Schwankungsbreite. Auch hochgradig flexible und sehr schnell auf Kapitalmarkttrends reagierende Portfolios befinden sich in unserer Produktpalette, genauso wie auf Risikobeiträge und aktive Risiko-Steuerung fokussierte Lösungen, wie etwa eines unserer Multi-Asset-Flaggschiffe, der Raiffeisen 337 – Strategic Allocation Master I. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Fazit

Die Nominierung für die diesjährigen Scope Investment Awards unterstreicht die exzellente Management- und Servicequalität von Raiffeisen Capital Management, speziell in der “Königsklasse“ Multi-Asset-Management. Dank eines systematischen, langfristigen Aufbaus von Multi-Asset-Management als Kernkompetenz können wir qualitativ hochwertige Investment-Lösungen für alle Kundengruppen und unterschiedlichste Kundenbedürfnisse anbieten, die für die Herausforderungen an den Kapitalmärkten in den kommenden Jahrzehnten gerüstet sind.


Diese Unterlage dient der Information professioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.

Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

1) Scope Awards stellen nicht nur auf Performance ab, die Nominierungsbedingungen finden Sie unter https://www.scope-awards.com/awards-2020/investment-awards/nominierungsbedingungen/
2) Fokus auf Kundenbedürfnisse, Kernkompetenzen und Qualität; Ein Ranking, Rating oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die zukünftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit.

GAM ernennt Steve Rafferty zum Chief Operating Officer

GAM Investments gibt die Ernennung von Steve Rafferty zum Chief Operating Officer (COO) bekannt. Er hat seine neue Rolle am 4. November 2019 angetreten.

Steve Rafferty hatte zuvor 16 Jahre bei BlackRock gearbeitet, zuletzt als globaler COO für den Fixed-Income-Bereich. Dort war er für die operative Integrität des 2 Billionen USD umfassenden Fixed-Income-Geschäfts verantwortlich. Als diplomierter Wirtschaftsprüfer und CFA verfügt Steve Rafferty über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Asset Management.

Er ist dem Group Chief Executive Officer (CEO) Peter Sanderson unterstellt und für die Beaufsichtigung des weltweiten Tagesgeschäfts von GAM verantwortlich. Dabei stellt er sicher, dass das Unternehmen über die erforderlichen Vernetzungen, die Koordination und die operativen Prozesse verfügt, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Peter Sanderson, CEO der Gruppe, erklärte: «Die Reduzierung der Komplexität, die Stärkung unseres Kerngeschäfts und die Verbesserung der Rentabilität sind fundamentale Voraussetzungen für die Zukunft von GAM. Steve Rafferty kann eine hervorragende Erfolgsbilanz vorweisen, wenn es darum geht, Verbesserungen in einem globalen Unternehmen zu konzipieren und umzusetzen. Seine Ernennung wird uns weiter darin unterstützen, unsere Ziele zu erreichen.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Studie: Verbriefungen sind attraktive Anlagealternative

Seit der Finanzkrise sorgen eine stärkere Regulierung und die Erfahrungen der Ratingagenturen dafür, dass durch Unternehmenskredite besicherte Verbriefungen heute konservativer strukturiert sind als zuvor. Dadurch lassen sie sich zu risikoärmeren Portfolios zusammenfügen und weisen dennoch einen höheren Renditeaufschlag (Spread) gegenüber Unternehmensanleihen auf. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Union Investment. Die Untersuchung betrachtet sogenannte Collateralized Loan Obligations (CLOs) und liefert Erklärungen für die hohen Renditeaufschläge der verbrieften Unternehmenskredite gegenüber klassischen Unternehmensanleihen.

Die Analyse konzentriert sich auf europäische CLOs, einen Markt mit einem Volumen von rund 107 Mrd. Euro. Aufgrund der Ähnlichkeit sowie der vorliegenden Ausfalldaten der Ratingagenturen sind die Ergebnisse für den mit einem Volumen von 637 Mrd. US-Dollar ungleich größeren US-Markt allerdings grundsätzlich vergleichbar. Als Ergebnis zeigt sich, dass europäische CLOs im Investment-Grade-Bereich seit dem Jahr 2001 einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber entsprechenden Unternehmensanleihen bieten. Bei Papieren mit Rating „BBB“ betrug dieser vor der Finanzkrise im Durchschnitt 110 Basispunkte und liegt seit dem Jahr 2015 sogar bei durchschnittlich 230 Basispunkten. Bei Papieren mit Rating „BB“ ist die Prämie noch ausgeprägter. Sowohl vor als auch nach der Finanzkrise betrug sie mehr als 300 Basispunkte.

Kreditausfälle mindern Renditen minimal

Lässt sich die Mehrrendite von CLOs mit einem höheren Ausfallrisiko erklären? Die Studienautoren verneinen dies. Insbesondere bei CLOs mit „BBB“-Rating kam es der Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahren zu so gut wie keinen Ausfällen. Zwischen März 2001 und Juli 2019 ermittelten sie einen einzigen Ausfall mit vollständigem Kapitalverlust sowie zwei Fälle mit Kapitalverlusten von weniger als fünf Prozent. Somit betrugen die durchschnittlichen Default-Kosten aller „BBB“-CLOs 0,06 Prozent. Im betrachteten Anlageuniversum der Unternehmensanleihen fielen hingegen in diesem Zeitraum zwei Emittenten und mit ihnen insgesamt acht Bonds aus. Die Höhe des Kapitalverlusts betrug dabei jeweils 70 bis 80 Prozent. Die durchschnittlichen Default-Kosten der „BBB“-Anleihen lagen demnach insgesamt bei etwa 0,52 Prozent. Das bedeutet, dass Kreditausfälle die realisierten Renditen von CLOs nur in sehr geringem Maße mindern und sich die höheren Renditeaufschläge vereinnahmen lassen. Das Ausfallrisiko der CLOs erklärt somit nicht die höhere Prämie gegenüber Unternehmensanleihen.

Einflussfaktoren könnten hingegen die Liquiditätskosten und die Eigenkapitalunterlegung bei CLOs sein. Sie sind nach Ansicht der Studienautoren zwar bedeutende Aspekte für eine Erklärung der Prämie. Allerdings reichen sie nicht aus, um die Höhe des Renditeaufschlags zu begründen. Der noch verbleibende Renditeaufschlag muss demzufolge andere Ursachen haben. Die Komplexität des Verbriefungsinstruments spielt dabei sicherlich eine Rolle. Dass die erhöhte Volatilität von CLOs eine Erklärung für die höhere Prämie ist, zeigt eine ergänzende Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Auftrag von Union Investment. Denn systemische Risiken haben bei CLOs – anders als bei Unternehmensanleihen – einen großen Einfluss auf die Wertentwicklung, wie aus der Studie hervorgeht. Das heißt ein Teil der bisher nicht erklärten hohen CLO-Prämie stellt eine Kompensation für die gesteigerte Volatilität von CLOs in Stressphasen dar.

Verbriefungen sind besser als ihr Ruf

„Durch die Finanzkrise sind Verbriefungen zu Unrecht in Verruf geraten“, sagt Alexander Ohl, der als Leiter Credit Solutions bei Union Investment für strukturierte Kreditprodukte verantwortlich ist. Das angeschlagene Image verstelle den Blick auf die Grundidee einer Verbriefung und ihren Nutzen für Investoren. „CLOs sind seit der Finanzkrise noch konservativer strukturiert als zuvor. Zwar weisen Verbriefungen in Stressphasen höhere Liquiditätskosten als Unternehmensanleihen auf. Außerhalb von Stressphasen sind ihre Liquiditätskosten allerdings gleich hoch oder sogar niedriger.“ Ohl rät daher, CLOs in Stressphasen zu halten und Positionsveränderungen aus taktischen oder strategischen Gründen eher in stressarmen Bullenmarktphasen umzusetzen.

Das untersuchte Anlageuniversum umfasste insgesamt 295 CLO-Tranchen, die bei Emission das Rating „BBB“ (oder „BBB+“ oder „BBB-“) erhielten. Für Unternehmensanleihen nutzte die Studie den ICE BofAML Global Non-Sovereign-Index (G0BN). Es wurden insgesamt 723 seit 2001 in Euro emittierte Bonds mit Emissionsrating „BBB“ betrachtet.

ESG wird immer mehr Mainstream - Herausforderungen aber bleiben!

State Street Global Advisors, das Vermögensverwaltungsunternehmen der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute eine umfangreiche neue Studie veröffentlicht, die die wichtigsten Push- und Pull-Faktoren für Umwelt-, Sozial- und Governance-Grundsätze (ESG) bei 300 Institutionellen Investoren weltweit beschreibt.1

Zu den wichtigsten Push-Faktoren, also den Treibern der ESG-Akzeptanz, gehört vor allem die Einhaltung der treuhänderischen Pflichten und Vorschriften, gefolgt vom ESG-Risikomanagement für das Portfolio. Die wichtigsten Pull-Faktoren, die eine Akzeptanz für ESG mindern, sind zum einen ein Mangel an zuverlässigen ESG-Daten, zum anderen Ressourcen- oder Kostenprobleme im Zusammenhang mit interner Integration, Infrastruktur, Wissensaufbau und einem Mangel an verfügbaren ESG-Mitarbeitern für das Integrationsmanagement.

Die wichtigsten Faktoren zur Förderung von ESG: Treuhänderische Verpflichtung, Regulierung und Risikominderung

Die Studie zeigt, dass die wichtigsten ESG-Treiber für Finanzinstitute die gemeinsame Treuhandpflicht und ein wachsendes regulatorisches Umfeld sind. Rund 46 Prozent der Befragten sehen dies als Top-Push-Faktoren.

"Diese treuhänderische Verpflichtung wurde so hoch eingestuft, dass sie eine bedeutende Entwicklung darstellt. Viele Anleger hatten zuvor damit zu kämpfen, ob die Einführung von ESG ihren treuhänderischen Zielen zuwiderläuft", sagte Rakhi Kumar, Head of ESG Investments und Asset Stewardship bei State Street Global Advisors. "Neben der Regulierung ist dies heute ein wichtiger Treiber für die Umsetzung der ESG." Die Befragten, die Treuhänderpflicht als ihre Hauptaufgabe betrachten, sahen als nächst- und höchstrangige Einflussgrößen, die Anforderungen an die ethische und soziale Verantwortung im Namen ihrer Kunden sowie den Wunsch, ESG-bezogene Risiken zu mindern. 

Bei den wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz von ESG bestehen durchaus regionale Unterschiede. Mit 59 Prozent war die Bedeutung der Treuhandpflicht in Nordamerika im Vergleich zu EMEA und Asien-Pazifik stärker ausgeprägt, während das zweitwichtigste Anliegen dort mit 48 Prozent das Einhalten von Marktstandards war. Innerhalb der EMEA-Region waren regulatorische Veränderungen klar der wichtigste Push-Faktor, mit 52 Prozent. Dicht gefolgt von dem Ansatz ESG- Risiken (45 Prozent) und Reputationsrisiken (39 Prozent) zu mindern.

"Die Forschungsergebnisse bestätigen, was wir auch von unseren Kunden hören", kommentierte Carlo Funk, EMEA Head of ESG Investment Strategy. "Das regulatorische Umfeld treibt institutionelle Anleger eindeutig zu einem tiefgreifenden Wandel der ESG-Praktiken an. Innerhalb der letzten 12 Monate haben die meisten unserer Kunden begonnen die Möglichkeiten, was sie für ihre CO2 Bilanz und gegen klimabedingte Risiken ihrer Portfolios tun können, zu untersuchen." 

Zu den wichtigsten Faktoren für Investoren aus dem asiatisch-pazifischen Raum gehören die Minderung der ESG-Risiken (47 Prozent), das treuhänderische Risiko (38 Prozent) und der Druck der Leistungsbezieher (37 Prozent). In allen Regionen ist das Thema der Risikominderung ein größerer Faktor zur ESG Adoption als das Thema Überrendite.

Die wichtigsten ESG Pull-Faktoren: Herausforderung im Hinblick auf Daten, Ressourcen und Expertise 

44 Prozent der Befragten geben an, dass einer der Hinderungsgründe für die Integration von ESG eine Unzuverlässigkeit und Inkonsistenz der Daten ist. Allerdings variieren die Gründe je nach Institution: Pensionsfonds benennen zum Beispiel als größte Sorge, die Verfügbarkeit zuverlässiger ESG-Daten (47 Prozent). Staatsfonds sehen zu 69 Prozent die internen Ressourcenkosten als zu hoch an. Hier könnte eine Kooperation zwischen Staatsfonds und Vermögensverwaltern bei der gemeinsamen ESG-Planung eine Lösung sein.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von ESG als wesentliche Portfoliobewertung signalisierten 95 Prozent der Befragten ihre Absicht, in den nächsten drei Jahren weitere ESG-Spezialisten einzustellen. Die restlichen 5 Prozent wollen ihre Mitarbeiter ermutigen, sich mit dem Konzept vertraut zu machen.

Die Mission von State Street Global Advisors besteht darin, verantwortungsvoll zu investieren, um Wohlstand und sozialen Fortschritt zu ermöglichen. Die ESG-Grundsätze sind für diese Mission von zentraler Bedeutung. Bitte beachten Sie die neuesten Forschungsergebnisse "Into the Mainstream: ESG at the Tipping Point“.


1) State Street Global Advisors Research Report: Into the Mainstream – ESG at the Tipping Point (November 2019)

About State Street Global Advisors

For four decades, State Street Global Advisors has served the world’s governments, institutions and financial advisors. With a rigorous, risk-aware approach built on research, analysis and market-tested experience, we build from a breadth of active and index strategies to create cost-effective solutions. As stewards, we help portfolio companies see that what is fair for people and sustainable for the planet can deliver long-term performance. And, as pioneers in index, ETF, and ESG investing, we are always inventing new ways to invest. As a result, we have become the world’s third largest asset manager with nearly US $2.90 trillion* under our care.

* This figure is presented as of June 30, 2019 and includes approximately $36 billion of assets with respect to SPDR products for which State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) acts solely as the marketing agent. SSGA FD and State Street Global Advisors are affiliated.

Credit Suisse lanciert Responsible Consumer Fund

Die Credit Suisse und Lombard Odier lancieren gemeinsam einen Fonds mit Fokus auf verantwortungsvollem Konsum. Der Fonds investiert in Unternehmen, welche von den Veränderungen profitieren können, die sich durch den Übergang in eine nachhaltigere Weltwirtschaft ergeben. Das Konsumverhalten befindet sich im Wandel. Konsumenten, insbesondere Millennials, hinterfragen zunehmend, auf welche Weise wir Waren und Dienstleistungen produzieren, nutzen und entsorgen. Dies wirkt sich sowohl auf Geschäftsmodelle als auch auf Ökosysteme und Lieferketten von Firmen aus, welche wiederum Chancen für Anleger mit sich bringen.

Der Credit Suisse Responsible Consumer Fund investiert in verantwortungsbewusste Unternehmen, die auf diesen tiefgreifenden Wandel des Konsumverhaltens und deren Präferenzen reagieren und daher das Potenzial haben, langfristig eine überdurchschnittliche Performance aufzuweisen. Der Fonds stellt eine Anlagemöglichkeit dar, welche die Trends und Erkenntnisse aufgreift, die in der kürzlich erschienenen Publikation «Der verantwortungsbewusste Konsument» beschriebenen sind. Die Bank unternimmt damit einen weiteren Schritt, um ihre Produktpalette im Bereich nachhaltige Anlagen zu erweitern.

Marisa Drew, CEO des Impact Advisory and Finance Department (IAF) der Credit Suisse, sagt: «Dieser Fonds richtet sich an Anleger, die ihre Investitionen auf diejenigen Themen abstimmen wollen, die ihnen am Herzen liegen und die sie unter Umständen bereits durch ihre Konsumentscheidungen unterstützen.» Sie fügt hinzu: «Der Fonds dürfte auch für diejenigen Anleger attraktiv sein, die ein echtes Wertschöpfungspotenzial in Unternehmen erkennen, welche sich auf die veränderte Konsumentenstimmung eingestellt haben und dadurch voraussichtlich Marktanteile gewinnen werden.»

Der Fonds ist darauf fokussiert, den sichtbaren Wandel im Verhalten von Konsumenten und Herstellern zu unterstützen, indem er in Geschäftsmodelle investiert, welche die Schaffung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen ermöglichen oder entsprechend dazu beitragen. Die Lancierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem ein klarer Investment Case vorliegt – einerseits aufgrund von Bestrebungen im Privatsektor, Kapital für einen guten Zweck einzusetzen, und andererseits aufgrund der staatlichen und regulatorischen Unterstützung. Eines der jüngsten Beispiele hierzu ist Kanada, das angekündigt hat, Einwegplastik ab 2021 zu verbieten. Nach einer Due-Diligence-Prüfung von mehr als einem Dutzend Anbietern wurde Lombard Odier aufgrund seiner fachlichen Kompetenz im Bereich thematische und nachhaltige Anlagen als Berater ausgewählt.

Didier Rabattu, Global Head of Equities bei Lombard Odier Investment Managers, kommentiert: «Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das künftig den langfristigen Erfolg von Unternehmen bestimmen wird und eine echte Chance für die Anleger darstellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Credit Suisse bei diesem Projekt, um Anlegern Zugang zu Unternehmen zu bieten, die sich derzeit entweder in der Umstellung auf ein nachhaltigeres Geschäftsmodell befinden und/oder eine Lösung für ein bestimmtes Nachhaltigkeitsproblem bereitstellen. Wir sind der Ansicht, dass dies zukünftige Anlagerenditen steigern wird.»

Der Fonds investiert in börsenkotierte Unternehmen in den Bereichen nachhaltige Lebensmittel, urbane Systeme, Lieferketten und nachhaltiger Lebensstil und bezieht den Aspekt der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit ein, indem er Unternehmen an allen Punkten des Produktlebenszyklus berücksichtigt. Auf diese Weise wird das Sektorrisiko für Anleger diversifiziert.

Die Anlageentscheidungen des Fonds werden sich am 12. Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», orientieren. Das Fondsreporting wird über reine Renditekennzahlen hinausgehen und komplexe Kennzahlen im Bereich Umwelt, Soziales und Governance, wie beispielsweise die CO2- und Wasserbilanz, und weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit beinhalten. Darüber hinaus entwickelt der Fonds eine Engagement-Strategie, um eine schnellere Umstellung der Unternehmen auf nachhaltige Konsumgewohnheiten und Produktionsverfahren zu unterstützen.

Ein Senior Advisory Board aus erfahrenen internen und externen Experten sowohl für Nachhaltigkeit als auch für ESG und Vermögensverwaltung trägt zur Gestaltung und Positionierung des Fonds bei. Es wird ausserdem sicherstellen, dass der Fonds bei Entwicklungen in diesem Themenbereich an vorderster Front bleibt.

Der UCITS-Fonds wird am 25. November lanciert, mit einer dreiwöchigen Zeichnungsfrist ab dem 4. November. Der Fonds ist in US-Dollar, Euro, Schweizer Franken und britischen Pfund erhältlich und bietet institutionelle, Retail- und Seeding-Anlageklassen.


Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Infrastruktur-Investments haussieren weltweit

Der globale Investoren-Verband für Real Assets GRESB hat ermittelt, dass Infrastruktur-Investments für immer mehr Investoren ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. Anhand seines „Infrastructure Assessment 2019“, der Daten von 107 Infrastrukturfonds mit 393 Einzelinvestments und 1.100 Einzelanlagen in 57 Ländern der Welt abdeckt, belegt der Verband die rasant steigende Nachfrage der Investoren nach nachhaltigen Infrastruktur-Anlagen. Die Studie ist die global führende Benchmark und repräsentiert 75 institutionelle Investoren mit einem Kapitalanlagevolumen von 18 Milliarden US-Dollar. Ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales, Governance) und Analysetools werden weltweit von Investoren als entscheidende Grundlage für die Überwachung und nachhaltige Ausrichtung ihrer Investment-Entscheidungen genutzt. Die Ergebnisse werden exklusiv auf dem Infrastructure Investor Summit 2019 am 20. November in Düsseldorf und am 21. November in München vorgestellt. GRESB ermöglicht den Teilnehmern des Summits den Zugang zu ESG-Insights & Business Intelligence.

Der zum vierten Mal stattfindende „Infrastructure Investor Summit“ des Veranstalters Institutional Capital Forum (ICF) ist zum Pflicht-Event für Investoren geworden, die das Ziel haben, nachhaltig zu investieren und renditeoptimierte Lösungen zu erhalten. „Das Event ist die führende Veranstaltung für Infrastruktur-Investoren und namhafte Redner geben Einblick in ihre Investmentstrategien“, so Hans-Peter Dohr, Managing Partner von ICF. Und: „So viel kompaktes Wissen und Erfahrung kommt in der D-A-CH-Region nur bei uns zusammen.“ Mit einem Hyperschall-Vortrag über 30 Jahre Infrastruktur-Anlagen wird Dohr die Entwicklung dieser Sparte aufzeigen und die Bedeutung der Region D-A-CH für Investment Manager aufzeigen.

In der Podiumsdiskussion, u.a. mit Meridiam aus Frankreich, wird der Summit die globalen Trends und Schlüsselthemen 2019 wie den rasant gestiegenen Datenverbrauch oder die intelligente E-Commerce-Logistik bewerten. Der Keynote-Vortrag von Stafford Capital Partners zu stark wachsenden Sekundärmarkt-Lösungen wird die Möglichkeiten der Renditeoptimierung und Chancen sowie Risiken des Sekundärmarktes für die fest etablierte Assetklasse Infrastruktur thematisieren.

Wie relevant und attraktiv der deutsche Investment-Markt für ausländische Asset Manager ist und welche neuen Lösungen die Umsetzung der Richtlinie über alternative Investmentfondsmanager (AIFMD) erfordert, klärt der zweite Keynote-Vortrag von Universal Investment aus Frankfurt am Main.

Zudem nehmen Experten im Interview mit Westbourne Capital aus Australien die rasche Veränderung und vielfältigen Chancen des Investmentkreditmarkts unter die Lupe. Welche Extra-Power der Strommarkt für Investoren bietet und warum gerade dort schnell reale Veränderungen im Zuge der globale Klimadiskussion zu erwarten sind, zeigt der dritte Keynote-Vortrag der Riverstone Holding aus New York City.

Marktakteure und Meinungsführer können ausschließlich mit persönlicher Einladung von ICF teilnehmen. Dohr: „Es gibt noch ein paar wenige Karten. Wer nachweisbar Investor ist und die neuesten Trends von Infrastruktur-Investments erfahren möchte, kann sich unter www.ic-icf.com/events oder telefonisch unter 089/125018030 melden.“

LBBW Asset Management setzt mit neuem Fonds auf den Megatrend der Mobilität von morgen

„Wir stehen vor dem Beginn eines neuen, multimobilen Zeitalters. Technische Innovationen und veränderte Bedürfnisse der Menschen werden zum Motor neuer Formen der Fortbewegung: vernetzt, digital, postfossil und geteilt.“ Zu dieser Einschätzung kommt Lorenz Blume – der Mobilitätsexperte managt bei der LBBW Asset Management den jetzt aufgelegten Fonds „LBBW Mobilität der Zukunft“. Der neue Fonds bietet Investoren die Möglichkeit, an den Chancen des Megatrends zu partizipieren.

  • Mit dem „LBBW Mobilität der Zukunft“ setzen Anleger auf Firmen, die den Wandel der Mobilität entlang der ganzen Wertschöpfungskette unterstützen Basis ist unser Mobilitätsuniversum (Large-, Mid- und Small-Caps) aus unterschiedlichen Branchen weltweit
  • Die Titelauswahl fußt auf einer qualitativen Fundamentalanalyse und einem aktiven Stock-Picking-Ansatz

„Wir erleben derzeit eine Evolution der Mobilität – und diese Evolution wird durch den technologischen Fortschritt, den Klimaschutz, die Urbanisierung und die Ressourcen-Problematik beschleunigt“, sagt Lorenz Blume. Er rechnet beispielsweise damit, dass Robotaxis ab 2025 auf den Straßen zu finden sein werden und um 2030 autonomes Fahren auch in Personenwagen für den Individualverkehr zur Marktreife entwickelt sein könnte. Das eröffne Chancen, insbesondere für nachgelagerte Branchen. „Nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie waren in einem Auto zuletzt durchschnittlich Prozessoren im Wert von 337 Euro verbaut. Ein Elektrofahrzeug benötigt zusätzliche Prozessoren für 410 Euro und durch automatisiertes Fahren kommen weitere 910 Euro für Mikroprozessoren hinzu“, erklärt Blume.

Bis 2030 dürfte sich der Elektroantrieb durchsetzen

Blume investiert im Fonds zudem auf die Gewinner des Trends zur Elektromobilität. „Die Frage, ob dieser Antriebsform die Zukunft gehört, ist für potenzielle Investoren in die Mobilität der Zukunft eigentlich überflüssig. Denn in Europa und China hat sich der Gesetzgeber einseitig darauf versteift, sodass weder Hersteller noch Verbraucher eine große Wahl haben“, berichtet Blume. Er geht davon aus, dass die Menschen in Europa sich 2025 zunehmend elektrisch angetrieben fortbewegen werden und die batterieelektrische Antriebsform bis 2030 weit verbreitet sein wird. Vor diesem Hintergrund hat der Fondsmanager auch vielversprechende Werte von Batterieherstellern in das Portfolio aufgenommen. „Da alle Autohersteller massiv auf Elektroautos setzen, dürfte die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien in den kommenden Jahren regelrecht explodieren“, so Blume.

Innovative Transportmöglichkeiten von Gütern

„Unter der Mobilität der Zukunft verstehen wir allerdings mehr als nur die individuelle Mobilität von Menschen, sondern ganz klar auch neue Transportmöglichkeiten im Güterverkehr“, betont Blume. „Die Zunahme des Onlinehandels hat zu einem starken Anstieg des Lieferverkehrs in den Städten geführt. Weil die Infrastruktur dafür auf Dauer nicht ausgelegt ist und die Belastungen durch Abgase und Feinstaub in der Kritik stehen, werden neue Formen des Transports von Gütern entwickelt.“ Der Online-Händler Amazon habe zum Beispiel jüngst ein Pilotprojekt gestartet, bei dem elektrische Drohnen die Auslieferung von Paketen für das Kurier- und Logistikunternehmen FedEx übernehmen.

Insgesamt fokussiert sich Blume im „LBBW Mobilität der Zukunft“ auf die Themenschwerpunkte Fahrzeughersteller – darunter auch Hersteller von Geräten für die Mikromobilität – , Zulieferer wie etwa auch Rohstoffproduzenten, Entwickler von neuen Mobilitätskonzepten wie Shared Mobility und Infrastrukturunternehmen – zum Beispiel zur Verbesserung der Batterieladeinfrastruktur.

Ein Portfolio mit vielversprechenden Mobilitätswerten

„Wir versuchen, die Profiteure des Megatrends Mobilität ausfindig zu machen und zum Vorteil der Investoren zu monetarisieren“, sagt Blume. „Dabei kommt uns unser langfristiges Branchen-Knowhow und unsere ausgewiesene Stock-Picking-Expertise zugute.“ Aus einem globalen Anlageuniversum wählt Blume auf Grundlage einer qualitativen Fundamentalanalyse und unter Berücksichtigung von Chance-/Risiko-Gesichtspunkten sowie der passenden Länder-/Branchenstruktur die vielversprechendsten Titel aus. Insgesamt soll das Portfolio aus rund 50 bis 60 Werten mit einer Gewichtung von jeweils maximal 5 Prozent bestehen.

"Wir sehen hohes Kundeninteresse an diesem Megatrend und bieten Anlegern mit dem neuen Fonds eine entsprechende Investitionsmöglichkeit", so Frederik Plank, Verantwortlicher für die Umsetzung und den Vertrieb bei der LBBW. Die Zukunft der Mobilität kann also beginnen. Mit dem breit ausgerichteten LBBW Mobilität der Zukunft können Investoren Teil der neuen Ära werden und an den Chancen partizipieren.

apoAsset verstärkt Healthcare-Fondsmanagement

Mit Matthias Schiestl verstärkt ein weiterer Senior Portfolio Manager das Healthcare-Team der Apo Asset Management GmbH (apoAsset). Damit baut das Unternehmen seinen Schwerpunkt Gesundheitsfonds personell und fachlich weiter aus. Der Diplom-Volkswirt und zertifizierte Analyst (CIIA) hat über 13 Jahre Erfahrung als Fondsmanager und war bereits seit 2011 Teil des Multi-Asset-Teams der apoAsset. Frühere Stationen waren die Landesbank Baden-Württemberg und genossenschaftliche Institute. Matthias Schiestl wird unter anderem den kürzlich aufgelegten Fonds apo Emerging Health mit verwalten und dabei auch seine breite Erfahrung in Schwellenländer-Investments einbringen.

apoAsset verfügt über das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheitsfonds. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement der wissenschaftliche Beirat und die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Zudem ist apoAsset an der Medical Strategy GmbH beteiligt, die auf Biotechnologie-Investments spezialisiert ist.

Im Bereich Multi-Asset-Fonds rückt Christian Hein in die Position von Matthias Schiestl auf. Er ist seit 2012 Portfoliomanager bei der apoAsset und seit fünf Jahren Dachfondsmanager. Davor war Christian Hein bei der apoBank im Risikocontrolling und im Bereich für strukturierte Finanzinstrumente tätig. Er hat mehrere akademische Abschlüsse als Investment-Analyst (CIIA), MSc Risk & Finance, Diplom-Betriebswirt (FH) und Licenciado en Comercio Internacional (Mexiko).

Neu ins Multi-Asset-Team kommt zudem Magdalena Fest, die seit 2017 Portfoliomanagerin bei der apoAsset ist. Davor war sie sechs Jahre lang Investment-Spezialistin bei der Heidelberger Leben und bereits dort zuständig für die Analyse und Auswahl von Fonds verschiedener Anlageklassen. Sie verfügt über Abschlüsse als Chartered Financial Analyst (CFA) und Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.

Zusätzlich verstärkt wird der Multi-Asset-Bereich durch Angelika Tansley-Becker als Expertin für nachhaltige Investments (ESG). Die erfahrene Portfoliomanagerin ist seit dem Jahr 2000 bei der apoAsset und war zuvor bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie ist europäische Investment-Analystin (CEFA) und Diplom-Bankbetriebswirtin.


Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut Focus Money die beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands (Branchensieger beim Deutschlandtest 2019). Sie wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds.
apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehört neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialist Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat, unter anderem mit dem Weltärztepräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, und Dr. Markus Müschenich, Gründungsvorstand des Bundesverbands Internetmedizin. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.