DJE Kapital AG entwickelt Dividendenstrategie weiter - Planbare Erträge im Niedrigzinsumfeld

Die DJE Kapital AG (DJE) schüttet zum Stichtag 19. Dezember 2019 ingesamt rund 50 Millionen Euro für ihre Flaggschifffonds DJE – Zins & Dividende und DJE – Dividende & Substanz sowie den DJE – Asia High Dividend aus. Beim DJE – Zins & Dividende entspricht dies je nach Anteilsklasse einer Rendite von 1,5 bis 2,4 Prozent. Beim DJE – Dividende & Substanz und beim DJE – Asia High Dividend liegt die Rendite zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Die Renditekennziffern beziehen sich dabei auf den Anteilspreis des jeweiligen Fonds per Ende November. Angesichts des anhaltend herausfordernden Niedrigzinsumfeldes setzt DJE gegen den Trend auf verlässliche Erträge – und hat darüber hinaus eine dauerhafte Anhebung der Ausschüttungen beschlossen.

Künftig sollen für die drei genannten Fonds jährliche Ausschüttungen von mindestens 1,5 Prozent (DJE – Zins & Dividende) bzw. etwa 2,5 Prozent (DJE – Dividende & Substanz und DJE – Asia High Dividend) erfolgen. Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR: „Wir entwickeln unsere Ausschüttungsstrategie entlang der Kundenbedürfnisse weiter. In Zeiten des Nullzinses steigt der Bedarf an ratierlichen und regelmäßigen Ausschüttungen. Mit unserer Dividendenstrategie kommen wir dem wachsenden Wunsch nach planbaren laufenden Erträgen entgegen. Dividenden sind sozusagen der neue Zins.“

Auch weiterhin zielen die DJE-Dividendenfonds also auf dauerhafte und verlässliche Erträge. Dazu Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender: „Planbare und perspektivisch steigende Dividendenpotenziale, etwa bei Fonds, gewinnen an Bedeutung – vor allem angesichts fehlender Alternativen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Beispiel Aktien: Um frühzeitig dividenden- und substanzstarke Unternehmen zu identifizieren, ist die fundierte Analyse vielversprechender Geschäftsmodelle und ihrer flexiblen Entwicklungsaussichten besonders wichtig. Für die Auswahl geeigneter Titel prüfen wir weltweit Märkte, Regionen und Branchen eingehend – auch direkt vor Ort und in Gesprächen mit dem führenden Management.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

ODDO BHF AM legt den Fonds ODDO BHF Green Bond auf, um den grünen Wandel der Wirtschaft zu unterstützen

Mit dem Fonds ODDO BHF Green Bond unterstützt ODDO BHF Asset Management die nachhaltige Anpassung von Wirtschaft und Gesellschaft an den Klimawandel. ODDO BHF Green Bond richtet sich an Anleiheinvestoren, die die Finanzierung nachhaltiger Projekte unterstützen und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen wollen. Der Fonds ist aus einer Neuausrichtung des in internationale Anleihen investierenden Fonds ODDO BHF Accu Zins hervorgegangen.

ODDO BHF Green Bond investiert in ein Portfolio aus Staats- und Unternehmensanleihen sowie Titel von Sovereigns, Supranationals und Agencies (SSA), d.h. quasi-staatlicher Emittenten, die zur Finanzierung nachhaltiger Projekte dienen. Das Spektrum dieser Projekte reicht von Infrastruktur für erneuerbare Energien und saubere Verkehrskonzepte bis hin zu ökologisch nachhaltigen Lösungen für die Abfall- und Wasserwirtschaft.

Das Marktsegment für Green Bonds hat in den letzten fünf Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Aktuell beläuft sich das weltweit ausstehende Volumen von Green Bonds auf rund 593 Mrd. USD*. Nahezu die Hälfte dieser Anleihen wird von staatlichen und staatsnahen Institutionen begeben. Am Markt für Unternehmensanleihen dominieren zudem die defensiven Sektoren. „Dieses defensive Profil macht grüne Anleihen für verantwortungsbewusste Investoren besonders interessant. Als Spezialist für den europäischen Unternehmensanleihemarkt bieten wir Anlegern mit unserer Fundamentalanalyse in unserem Fonds zusätzliche Absicherung gegen Kreditrisiken,“ betont Maik Ohm von ODDO BHF AM GmbH. „Zudem verfolgen wir kontinuierlich, ob der Emittent tatsächlich nachhaltige Projekte finanziert. Viele Anleger in diesem neuen, dynamisch wachsenden Marktsegment messen dem zu Recht eine große Bedeutung bei,” fügt Raul Kaltenbach von ODDO BHF AM GmbH hinzu. Mit Unterstützung von 18 Rentenmarktanalysten wählen die zwei Fondsmanager die aus fundamentaler Sicht attraktivsten Anleihen aus.

Mit dem ODDO BHF Green Bond unterstreicht ODDO BHF Asset Management sein Engagement für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und die Einbeziehung der ESG-Analyse in seine Anlagestrategien. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG- Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende.


(*) Quelle: Environment Finance Bond Database / Börsen-Zeitung, Mai 2019

Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender Vermögensverwalter in Europa. Das Unternehmen umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi-Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. ODDO BHF AM ist seit 2010 Unterzeichner der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) und hat nachhaltige Anlagekriterien in eine Vielzahl von Strategien integriert. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG-Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Große Beliebtheit aktiv gemanagter Fonds bei Stiftungen in Deutschland – insbesondere Misch- und Aktienfonds

Eine anonymisierte Analyse der Depots von Stiftungen, die Kunden der European Bank for Financial Services (ebase) sind, zeigt, dass die in Investmentfonds angelegten Gelder häufig breitgestreut werden. „Dabei lässt sich erkennen, dass Stiftungen aktuell bevorzugt auf aktiv gemanagte Fonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Der Anteil aktiver Fonds an den Anlagen der Stiftungen beträgt derzeit fast 95 Prozent, ETFs machen etwas mehr als 5 Prozent aus. „Allerdings zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass sich ETFs in einem Aufwärtstrend befinden und ihr Gewicht auch hier in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürfte“, so Geyer weiter.

Die Depotvolumen der Stiftungen weisen eine breite Streuung auf und liegen im Durchschnitt bei 2,1 Millionen Euro. Insgesamt haben Stiftungen bei ebase rund 200 Millionen Euro in Fonds angelegt, was die Münchner Bank zu einem führenden Anbieter für Investmentfonds-basierte Anlagelösungen für Stiftungen in Deutschland macht.

Unter den von den Stiftungen zur Kapitalanlage gewählten Fonds haben Mischfonds mit 32,9 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Aktienfonds mit 22,7 Prozent. Auf Rang 3 liegen offene Immobilienfonds (17,2%). „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich zudem, dass Stiftungen bei ihren Investments bevorzugt eine globale Ausrichtung verfolgen“, erklärt Geyer. „So sind knapp 58 Prozent der von Stiftungen investierten Mittel in Fonds mit einem weltweiten Anlagefokus angelegt.“ Im Durchschnitt haben die Stiftungen 11 unterschiedliche Investmentfonds in ihren Depots.

Der mit Abstand beliebteste Fonds in den Portfolios der Stiftungen ist der offene Immobilienfonds Commerz Real hausInvest. Der Fonds ist in 31,5% der Depots von Stiftungskunden bei ebase allokiert, gefolgt vom Mischfonds Flossbach von Storch – Multiple Opportunities (27,0%) und dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (19,1%).


„ebase Stiftungsstudie: Anlage von Stiftungskapital in Investmentfonds“

Die Studie basiert auf einer anonymisierten Untersuchung der Anlagen von Stiftungen bei der European Bank for Financial Services (ebase) mit dem Ziel, die Struktur der Investmentfondsportfolien der Stiftungen zu analysieren. Aktuell haben die Stiftungskunden der ebase rund 200 Millionen Euro in Investmentfonds angelegt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

TELOS Kundenzufriedenheitsstudie 2019

Seit gut 15 Jahren befragt TELOS deutsche institutionelle Investoren bezüglich ihrer Zufriedenheit mit ihren Asset Managern und Master-KVGen. Die Studie unterscheidet dabei zwischen einem Allgemeinen Teil, in dem es um Fragen der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung der Kapitalanlage geht, sowie einem Individuellen Teil, in dem es um die eigentliche Zufriedenheit mit dem jeweiligen Asset Manager geht. Hierzu werden Kriterien wie Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung, Performance, Risiko Management etc. abgefragt. Erstmals in 2019 wurde zudem die Kompetenz im Bereich Nachhaltigkeit/ESG bewertet.

Für die diesjährige Analyse wurden insgesamt rund 300 Interviews mit Verantwortlichen bei institutionellen Adressen wie Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen, Kirchen und anderen Institutionen durchgeführt. Dr. Frank Wehlmann fasst die Studie zusammen: „Unsere diesjährige Kundenzufriedenheits-Studie bestätigt, dass die institutionellen Investoren aufgrund des anhaltend niedrigen Renditeumfeldes ihre Allokation zunehmend breiter ausrichten und verstärkt alternative Anlageklassen nutzen.“ Alexander Scholz ergänzt: „Neben der reinen Performance spielt insbesondere eine gute Kundenbetreuung für die Gesamtzufriedenheit der Investoren mit ihren Asset Managern eine große Rolle“.

Der Anteil traditioneller Rentenanlagen ist rückläufig, wohingegen sog. „Alternative Investments“ weiter in der Gunst der deutschen institutionellen Investoren steigen. Dies dürfte sich auch in 2020 fortsetzen.

Dies dürfte auch ein Grund für die gestiegene Anzahl von institutionellen Investoren sein, die die Auflage neuer Mandate planen. Rund 1/3 der Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen hat entsprechende Pläne.

Die Kundenloyalität liegt 2019 auf dem Niveau der Vorjahre. Die Werte sprechen für ein hohes Vertrauen der institutionellen Anleger in ihre Asset Manager.

Insgesamt erzielten die mittelgroßen und kleineren Asset Manager höhere Zufriedenheitswerte als die großen Anbieter. Dabei überzeugten die kleineren Asset Manager insbesondere bei den Assetklassen-bezogenen Kriterien sowie bei der Kundenbetreuung und Kundenloyalität, die mittelgroßen Asset Manager lagen bei den übergeordneten Kriterien wie Reputation, Beratungsqualität oder auch Preis-Leistungsverhältnis vorne.

Auf den Folgeseiten finden Sie die Top 3 Platzierten in den einzelnen Bewertungskriterien – gegliedert nach „Große Asset Manager“ (ab 120 Mrd. Euro AuM), „Mittlere Asset Manager“ (50 bis 120 Mrd. Euro AuM) und „Kleine Asset Manager“ (bis 50 Mrd. Euro AuM). Die AuM Angaben beziehen sich auf die global verwalteten Assets.


Der links beigefügten Pressemitteilung können Sie die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Kundenzufriedenheitstudie sowie die Top 3 in den jeweiligen Kategorien entnehmen.

Für den Bezug der vollständigen Studie wenden Sie sich bitte an:

TELOS GmbH, Biebricher Allee 103, D-65187 Wiesbaden
T: +49 (0)611 9742 100
M: info@telos-rating.de
W: www.telos-rating.de 

Commerz Real mit zweitem Spezialfonds für erneuerbare Energien

Die Commerz Real hat über ihre Luxemburger Gesellschaft CR Fund Management S.à r.l. einen weiteren Spezialfonds für erneuerbare Energien aufgelegt. Der „Commerz Real Institutional Renewable Energies Fund II“ beabsichtigt, mit einer Laufzeit von maximal 25 Jahren in bis zu zehn On- und Offshore Windparks, Solarparks sowie sonstige Assets zu investieren. Dafür will Commerz Real bis etwa 500 Millionen Euro bei institutionellen Investoren akquirieren. Diese sollen eine IRR Rendite von 4,5 bis 5,5 Prozent jährlich erhalten. Als erste Investments wurden ein Windpark bei Parchim in Mecklenburg-Vorpommern erworben sowie eine Beteiligung am zweitgrößten deutschen Offshore-Windpark Vejà Mate.

„Mit unserem zweiten Renewable-Energies-Spezialfonds bieten wir insbesondere internationalen Investoren den Einstieg in einen stark wachsenden Zukunftsmarkt und lassen sie von unserer über zwanzigjährigen Assetmanagement-Erfahrung in dem Segment profitieren“, erläutert Johannes Anschott, im Vorstand der Commerz Real verantwortlich für das institutionelle Geschäft. Strukturiert ist der Fonds als SICAV-RAIF (SICAV = Société d’investissement à capital variable, Investmentgesellschaft mit variablem Kapital; RAIF = Reserved Alternative Investment Fund) in der Rechtsform einer SCA (Société en commandite par actions, Kommanditgesellschaft auf Aktien). Geographisch liegt der Investmentfokus auf Europa. Bis zu 25 Prozent der Investments können auch in den übrigen OECD-Ländern getätigt werden. Während das Risikoprofil zu 75 Prozent auf Core / Core-Plus ausgerichtet ist, können bis zu 25 Prozent in den Risikoklassen Value Added / Opportunistic angelegt werden.

Der 2015 bis 2016 errichtete Windpark „Parchim V“ umfasst fünf Vestas-Windenergieanlagen mit einer kumulierten Leistung von 17,25 Megawatt, wobei von einer verbleibenden Nutzungsdauer von 23 Jahren ausgegangen wird. Verkäufer ist die UKA Gruppe mit Sitz in Meißen (Sachsen), die Investitionssumme liegt knapp unter 40 Millionen Euro. Seit Inbetriebnahme profitiert der Windpark von einer Vergütung basierend auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit einer kalkulierten Laufzeit von 20 Jahren. Für die technische Betriebsführung der Anlage ist die UKB Umweltgerechte Kraftanlagen Betriebsführung GmbH verantwortlich. Parchim V ist bereits das fünfte gemeinsame Projekt von Commerz Real mit der UKA Gruppe. Für das Portfolio des ersten Renewable-Energies-Fonds hatte die Commerz Real vier Windparks in Brandenburg erworben, bei denen UKB die technische Betriebsführung realisiert.

Die Tranche an Vejá Mate beläuft sich auf etwa 30 Millionen Euro Eigenkapital. Bereits Anfang 2019 hatte Commerz Real insgesamt den größten Einzelanteil an dem Offshore-Windpark erworben. Veja Mate befindet sich etwa 95 km nordwestlich der Insel Borkum in der deutschen Wirtschaftszone der Nordsee und erstreckt sich über eine Fläche von 51 Quadratkilometern. In diesem Gebiet beträgt die durchschnittliche Windgeschwindigkeit mehr als 10 Meter pro Sekunde. Die Turbinen sind für eine Betriebsdauer von 25 Jahren ausgelegt, der Instandhaltungsvertrag mit Siemens läuft zunächst über 15 Jahre. Gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) ist bei der Einspeisevergütung ein Förderzeitraum von insgesamt 20 Jahren, bis 2037, vorgesehen. Pro Jahr werden durch den Betrieb des Windparks nach Angaben der Betreiber rund 950.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Insgesamt verfügt die Commerz Real über mehr als 40 Jahre Erfahrung am Energiemarkt und 13 Jahre im Segment der erneuerbaren Energien. Zusammen mit der jüngsten Akquisition verwaltet sie 50 Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 380 Megawatt, zwölf Onshore-Windparks mit einer Nennleistung von etwa 171 Megawatt und einen Offshore-Windpark mit etwa 402 Megawatt. Darüber hinaus ist die Commerz Real seit 2011 für institutionelle Investoren zu 74,9 Prozent an dem Stromnetzbetreiber Amprion beteiligt.


Commerz Real Fund Management S.à r.l.

Die Commerz Real Fund Management S.à r.l. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerz Real. Das 2014 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg verantwortet innerhalb der Commerz Real Gruppe Auflage, Vertrieb und Verwaltung von Luxemburger Alternativen Investmentfonds (AIF).

Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für mehr als 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von über 33 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der Offene Immobilienfonds hausInvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com 

Dr. Reinhard Kutscher übergibt Vorsitz der Geschäftsführung an Jörn Stobbe

Nach mehr als 20 Jahren in der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, davon die letzten zwölf Jahre in der Führungsspitze, übergibt Dr. Reinhard Kutscher (65) seine Aufgaben zum Jahreswechsel an seinen Nachfolger Jörn Stobbe (54). Neben dem Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt Jörn Stobbe von Dr. Kutscher, der seit 1984 in unterschiedlichen Positionen im Immobiliengeschäft tätig gewesen ist, auch die Leitung des Segments Immobilien von Union Investment.

In den zwei Dekaden unter dem Vorsitz von Dr. Reinhard Kutscher hat Union Investment ihr Immobilien-Fondsvermögen von rund 8 Mrd. Euro auf über 43 Mrd. Euro gesteigert – und es damit mehr als verfünffacht. Die Anzahl der verwalteten Gewerbeimmobilien ist während seiner Amtszeit von etwa 150 auf rund 400 Objekte gewachsen. Unter der Leitung von Dr. Kutscher ist Union Investment zudem zum größten Anbieter von Offenen Immobilien-Publikumsfonds in Deutschland herangewachsen.

Vier große Themenfelder sind mit der Ära von Dr. Reinhard Kutscher in besonderer Weise verbunden: die stetige und erfolgreiche Weiterentwicklung der Anlageklasse Offener Immobilienfonds, die Internationalisierung des Immobiliengeschäftes von Union Investment, die vorausschauende Pionierarbeit für das Thema Nachhaltigkeit und das langjährige Engagement für die Qualifizierung des Immobilien-Nachwuchses.

Hohes Maß an Kontinuität

„Dr. Reinhard Kutscher hat die deutsche Immobilienwirtschaft über Jahrzehnte geprägt und sich auch international ein hohes Ansehen erworben. Innerhalb der Union Investment Gruppe hat er den Immobilienbereich zu einem robusten und renditestarken Geschäftsfeld geformt. Dieses kann nun unter der Leitung von Jörn Stobbe mit einem hohen Maß an Kontinuität und mit eigenen Akzenten weitergeführt werden“, sagt Jens Wilhelm, im Vorstand der Union Asset Management Holding AG für Immobilien, das Portfoliomanagement und Infrastruktur verantwortlich.

Die Weiterentwicklung der deutschen Immobilienbranche hat Dr. Reinhard Kutscher auch außerhalb von Union Investment in unterschiedlichen Rollen mitgestaltet. Er war seit dem Sommer 2007 Mitglied im Präsidium des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss und hat in dieser Funktion beispielsweise den erstmals 2013 veröffentlichten Nachhaltigkeitskodex federführend mitentwickelt. Beim BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) hat er über viele Jahre und in entscheidenden Phasen den Vorsitz des Immobilienausschusses geführt. Darüber hinaus war Dr. Kutscher in verschiedenen Funktionen für das Urban Land Institute (ULI) tätig und hat in besonderem Maß zur Etablierung des globalen ULI-Netzwerkes in Deutschland beigetragen. Zur Förderung des immobilienwirtschaftlichen Nachwuchses hat Dr. Kutscher unter anderem federführend an der Gründung des Master-Studiengangs „Real Estate & Leadership“ an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) mitgewirkt.

Nach seiner Zeit bei Union Investment wechselt Dr. Reinhard Kutscher zum 31. Dezember 2019 in den Ruhestand. Sein Nachfolger Jörn Stobbe ist bereits seit Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH sowie der Union Investment Institutional Property GmbH. Als Chief Operating Officer hat Jörn Stobbe insbesondere die Digitalisierung des Immobiliengeschäfts vorangetrieben und das Haus auf neues Wachstum im institutionellen wie auch Privatkundengeschäft mit Immobilien vorbereitet. Neben Jörn Stobbe gehören der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH weiterhin Martin J. Brühl, verantwortlich für das weltweite Investment Management, und Volker Noack, zuständig für das Asset Management, an.

Die beste Fondsgesellschaft Österreichs

Erste Asset Management, die Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und Sparkassen, wurde heute im „härtesten“ Ranking der heimischen Finanzbranche vom Magazin Börsianer zur besten Fondsgesellschaft gekürt.

Zum fünften Mal in Folge hat das Finanzmagazin „Börsianer“ 154 Marktteilnehmer aus der Finanz- und Versicherungsbranche dem ultimativen Härtetest unterzogen.

Die Auszeichnung wurde nach qualitativen und  quantitativen Methoden in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel der Rankings ist es KundInnen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben.

Dieser Erfolg betont unseren Anspruch als Marktführer: unseren KundInnen die bestmöglichen Produkte zu bieten. Ohne unsere Partner Erste Bank und Sparkassen und ihre unglaublichen MitarbeiterInnen wäre dies nicht möglich gewesen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

„AnlegerInnen haben Chancen in risikoreicheren Anlageklassen erkannt“

Die Fondsbranche blickt auf ein gutes Jahr zurück: die durchwegs positive Stimmung an den Kapitalmärkten legte den Grundstein für diese Entwicklung.

Dank der überaus positiven Entwicklung nahezu aller Anlageklassen und erfreulicher Neuzuflüsse hat sich das Anlagevolumen der Erste Asset Management von 58,5 Mrd. Euro zum Ultimo 2018 auf 63,7 Mrd. Euro (per 31.10.2019) gesteigert. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,9% und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Die Märkte waren uns positiv gewogen. Die Anleger haben die Chancen in den risikoreicheren Anlageklassen erkannt und das positive Marktumfeld für Investitionen genutzt“, so Bednar abschließend.


Über das Ranking des Börsianer

Die Auszeichnung „Beste Finanzunternehmen Österreichs 2019“ wird vom Finanzmagazin Börsianer, nach qualitativen und quantitativen Methoden, in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel des goldenen Rankings ist, den Kunden von Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften sowie Pensions-und Vorsorgekassen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben. Insgesamt werden dafür 13 Gesamt-und Rubriksieger sowie 10 Sonderpreise aus fünf Branchen prämiert.

Der Börsianer gilt in Branchenkreisen als wesentliche Informationsquelle, seine Rankings sind ein anerkannter Maßstab in der nationalen Finanzindustrie.

Über uns

Die Erste Asset Management (Erste AM) koordiniert und verantwortet sämtliche Asset-Management-Aktivitäten innerhalb der Erste Group. An unseren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn verwalten wir ein Vermögen von rund 63,7 Milliarden Euro (31.10.2019).

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen: 5 Jahre unabhängige Beratung für institutionelle Investoren

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) feiert im Dezember sein 5-jähriges Bestehen. Das von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch im Jahr 2014 gegründete Unternehmen berät institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich bei Kapitalanlagen in Spezialthemen wie Real Assets, Liquid Alternatives und nachhaltigen Investments. Hierzu wählt das Team von HLK erstklassige Asset Manager mit Spezialexpertise als langfristige Kooperationspartner aus. Im Mittelpunkt des Beratungsansatzes steht der „Long Term Return“ für beide Seiten, Investoren wie Asset Manager.

„Die Finanzindustrie insgesamt sowie das Marktumfeld sind in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Aufgrund des Zinsumfeldes beobachten wir bei institutionellen Investoren eine Erweiterung der Assetklassen und Anlageformen – einhergehend mit einer Verschiebung zu mehr Risikobereitschaft bei der Kapitalanlage. Entsprechend ist auch die Nachfrage nach Spezialisten mit klaren Angeboten und Produkten gestiegen. Dank ihrer tiefen Expertise in Nischen- und Spezialthemen werden die mit uns kooperierenden Asset Manager diesem Bedarf gerecht. Gleichzeitig wird auch in Zukunft die persönliche Betreuung und qualifizierte, bedarfsgerechte Beratung wichtig für institutionelle Investoren bleiben“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK.

„Mit unserem sechsköpfigen Team aus langjährigen Kapitalmarktexperten und äußerst erfahrenen Kundenbetreuern, sind wir bestens aufgestellt, um den wachsenden Bedürfnissen institutioneller Investoren zu begegnen“, ergänzt Lars J. Loesch, Geschäfstführer von HLK. „Im kommenden Jahr sehen wir bei unseren Investoren nachhaltige Investments als einen klaren Anlagetrend. Hier bieten wir für den Bereich nachhaltige Energieinfrastrukturinvestments sowie für Private Debt erstklassige Anlagelösungen, die den besonderen Kriterien unserer Kunden gerecht werden. Die Anlagethemen Immobilien und nachhaltige Investments werden wir im nächsten Jahr auch mit weiteren Partnern ausbauen“, sagt Lars J. Loesch.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: http://www.hengsterloesch.de 

In diesen Aktienregionen sehen professionelle Anleger Wertpotenzial

Investoren beurteilen Schwellenländeraktien aktuell positiver als im vergangenen Jahr: Während vor einem Jahr nur 51% der Meinung waren, dass Schwellenländeraktien attraktive risikobereinigte Renditen bieten, sind es aktuell 67%. Das ist eines der Ergebnisse des Investor Sentimeter von NN Investment Partners (NN IP), einer Umfrage unter 100 professionellen Investoren in Europa.

Nach Ansicht der Multi-Asset-Strategen von NN IP ist die erhöhte Anlegerpräferenz für Schwellenländer auf die Aussicht auf ein bevorstehendes Handelsabkommen zwischen den USA und China sowie die Verbesserung der monetären Bedingungen zurückzuführen. Allerdings sind die Herausforderungen, denen sich die Schwellenländer gegenübersehen, immer noch sehr groß. Neben den sozialen Unruhen in verschiedenen Schwellenländern sind sie auch von der anhaltenden Handelsunsicherheit betroffen, die mit einem zwischenzeitlichen Abkommen zwischen den USA und China nicht endgültig gelöst wird. Zudem schränken die gegenwärtig schwächeren Währungen vieler Schwellenländer ihren Spielraum für weitere geldpolitische Lockerungen ein. Schwellenländeraktien haben sich 2019 stark unterdurchschnittlich entwickelt und sind im Vergleich zu Aktien aus Industriestaaten attraktiv bewertet. Dennoch ist NN IP der Ansicht, dass sich mindestens eine der oben genannten Herausforderungen nachhaltig verbessern muss, damit sich das Wertpotenzial von Schwellenländeraktien entfalten kann.

Die Umfrage ergab zudem, dass Investoren auch britische Aktien positiv beurteilen. 46% der Befragten erwarten von dieser Anlageklasse gute risikobereinigte Renditen. Patrick Moonen, Multi-Asset-Stratege bei NN Investment Partners: „Dieses Ergebnis überrascht, da die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit nach wie vor eine Beeinträchtigung darstellt, die auch nach Verabschiedung eines Austrittsgesetzes andauern wird. Eine mögliche Erklärung für die Präferenz professioneller Anleger für britische Aktien könnte ihre aktuelle Bewertung sein. Oder die Anleger hoffen auf umfangreiche fiskalische Stimulusmaßnahmen. Zwar gibt es angesichts der niedrigen Aktienbewertungen einige gute Möglichkeiten, aber wir haben Großbritannien in unserer Asset Allocation weiter neutral gewichtet, da das Risiko eines harten Brexits Ende 2020 nach wie vor hoch ist.“

Im Gegensatz dazu gehören die Eurozone und Japan zu den Regionen, in denen die Umfrageteilnehmer im Jahr 2020 eher keine attraktiven risikobereinigten Renditen erwarten: Nur 36% der Befragten stufen die Eurozone als attraktiv ein, Japan finden sogar nur 31% der Befragten aus Risiko-Rendite-Sicht interessant. Angesichts der Präferenz der Anleger für Schwellenländer hält NN IP diese zurückhaltende Anlegereinschätzung für die Eurozone und Japan für bemerkenswert. Wie die Schwellenländer sind auch Japan und die Eurozone von der Entwicklung im Handelsstreit und einer Verbesserung der globalen Wachstumsaussichten abhängig.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners: „NN IP hat vor kurzem seine Einschätzung für die Eurozone und Japan angehoben, da die entsprechenden Aktien derzeit deutlich niedriger notieren als US-Aktien. Obwohl Japan bei den Anlegern nicht sonderlich beliebt zu sein scheint, gibt es hier gutes Wertpotenzial. Das Land durchläuft Strukturreformen, die die Rentabilität und die Wertschöpfung für Aktionäre unterstützen. Die Eurozone gewichten wir ebenfalls über, da mögliche fiskalische Impulse hier sehr viel bewirken würden.“

Mit Ausnahme der USA bevorzugt NN IP in der taktischen Asset Allocation für seine Multi-Asset-Strategien aktuell Industrienationen. Das Multi-Asset-Team prognostiziert für 2020 eine deutliche Verschiebung von Wachstums- zu Value-Aktien, die von schwächeren makroökonomischen Daten und Gewinnerwartungen verursacht wird. Diese Verschiebung würde Value-Regionen wie die Eurozone und Japan gegenüber den USA begünstigen. Auch die Aussichten auf ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen den starken geldpolitischen und erwarteten fiskalischen Lockerungen würden insbesondere die Eurozone und Japan stark unterstützen.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. September 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Wo sind Wohnimmobilieninvestments besonders nachhaltig?

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die Nachhaltigkeit 60 großer Wohnimmobilienmärkte untersucht. Indikatoren, die analysiert wurden, umfassen sozioökonomische und wohnungswirtschaftliche Parameter wie Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, Lohn- und Beschäftigtenentwicklung sowie Leerstandsquote und Mietendynamik. Im Gegensatz zu anderen Studien fließen in die Bewertung der Märkte diverse Abhängigkeiten ein, etwa vom produzierenden Gewerbe des jeweiligen Standorts. In der Cluster-Betrachtung schneiden insgesamt die Top 7 mit Abstand am besten ab, gefolgt von der Gruppe der kleineren Standorte noch vor den mittelgroßen Märkten.

„Motivation für unsere Studie sind die stark gesunkenen Renditen und die zunehmende Divergenz zwischen Kaufpreisen und Mietrenditen in deutschen Städten – zumal die Zeichen sich mehren, dass sich der historisch lange Boomzyklus seinem Ende nähert“, kommentiert Prof. Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe und Autor der Studie.

„Gerade institutionelle Investoren müssen zunehmend genau prüfen, wo und wie sie in den Wohnimmobilienmarkt investieren. Die Anlagehorizonte, von denen wir hier reden, sind fast ausschließlich sehr langfristig, daher kommt der Nachhaltigkeit der Investments eine Schlüsselrolle zu. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir langfristige Investments in Projektentwicklungen für die eigene Bestandshaltung, also Develop and Hold-Strategien“, ergänzt Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Baden-Württemberg stark, Nordrhein-Westfalen fällt teilweise ab

Auf Einzelebene ist Baden-Württemberg besonders stark vertreten und vereint die fünf nachhaltigsten Wohninvestmentmärkte auf sich (Spitzenreiter Ulm, außerdem: Karlsruhe, Heidelberg, Stuttgart, Freiburg), während vier der fünf am niedrigsten bewerteten Standorte in Nordrhein-Westfalen liegen (Kaiserslautern, Mönchengladbach, Oberhausen, Gelsenkirchen, Krefeld).

Auch innerhalb der Top 7-Standorte zeigt sich diese Divergenz zwischen Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, Frankfurt und München liegen unter den ersten zehn im Ranking und werden als relativ nachhaltiger bewertet als die übrigen Top 7 Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Köln, die sich im ersten respektive zweiten Drittel der Rangliste verteilen.

Top 7 trotz hoher Kaufpreise weiterhin am nachhaltigsten

Damit zählen die größten Märkte zu den nachhaltigsten in Deutschland. Insgesamt befinden sich fünf der Top 7 im oberen Drittel, sechs in der oberen Hälfte des Rankings. Zudem erreichen fünf kleinere Städte einen Platz in der Spitzengruppe der zehn nachhaltigsten Wohnungsmärkte, während sich unter den zehn am niedrigsten bewerteten Märkten fast nur mittelgroße Standorte finden.

„Die Top 7-Märkte untermauern ihre Stellung als nachhaltige Investitionsziele im Wohnsegment, während die Performance der mittelgroßen und kleineren Standorte naturgemäß deutlich heterogener ausfällt. Dadurch kann sich eine zweigleisige Anlagestrategie empfehlen mit einem Basisportfolio in den Großstädten, ergänzt um ausgewählte Sekundär- oder Tertiärmärkte“, so Metzner.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

PLEXUS Investments stiftet Förderpreis für künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft

Der Liechtensteiner Vermögensverwalter PLEXUS Investments stiftet einen hochdotierten Förderpreis, um die Erforschung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Finanzwirtschaft voranzutreiben. Er richtet sich an Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden. PLEXUS-Gründer und -CEO Günter Jäger sagt: „KI und Machine Learning werden das Banking und das Asset Management stark verändern. Der Förderpreis begleitet diesen Prozess – und wird das Verständnis für den Nutzen erhöhen.“

10.000 Euro Fördergeld und hohe Aufmerksamkeit in der Branche

Der „PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft“ wird einmal pro Jahr vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Teilnahmebedingungen, die Einsendefrist, den Bewertungsablauf und das Datum der Preisverleihung gibt PLEXUS im Januar 2020 bekannt.

Unterstützt wird der Preis vom Studienfonds-Anbieter Deutsche Bildung AG. Vorstandsmitglied Anja Hofmann sagt: „Der PLEXUS-Förderpreis kann ein enormer Ansporn für junge Forscherinnen und Forscher werden, der weit über den monetären Aspekt hinausgeht. Denn der Preis bietet ihnen die Chance, einer der spannendsten Entwicklungen im Finanzsektor einen Stempel aufzudrücken.“ Die Deutsche Bildung AG unterstützt den PLEXUS-Förderpreis im Rahmen ihres Trainingsprogramms WissenPlus.

Jury-Mix aus Investmentpraxis und Wissenschaft

Eine hochkarätige Jury mit drei renommierten Experten wird die eingereichten Forschungsarbeiten auswerten und die Gewinnerarbeit küren. Der Jury gehören an:

  • Christof Kutscher, VR Präsident Bergos Berenberg Bank, Aufsichtsratsvorsitzender AXA Investment Managers Germany, Chief Advisor bei Samsung Life Insurance
  • Walter Farkas, Professor für Quantitative Finance am Institut für Banking and Finance an der Universität Zürich und assoziiertes Mitglied des Departement für Mathematik an der ETH Zürich
  • Das dritte Jurymitglied, ebenfalls ein/e Vertreterin der Wissenschaft, wird im ersten Quartal 2020 veröffentlicht

PLEXUS-CEO Günter Jäger sagt: „Dass sich derart renommierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft für eine Mitarbeit beim PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft entschieden haben, freut uns sehr. Wir sind bereit, mit dieser Initiative zum technologischen Fortschritt in unserer Branche beizutragen.“


Über PLEXUS Investments

PLEXUS Investments ist ein unabhängig agierender, global vernetzter Vermögensverwalter mit Zugang zu außergewöhnlichen Investmentideen. Diese passen wir individuell auf die Bedürfnisse des Kunden an. Wir besuchen und suchen Investmentmanager weltweit und sprechen persönlich mit den Entscheidungsträgern.

Marcus Steudner übernimmt Leitung für Produktmanagement

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH forciert den Ausbau ihrer zukunftsorientierten und nachhaltigen Produktpalette. Marcus Steudner übernimmt beim Münchner Asset Manager zum 1. Januar 2020 die Position des Leiters Produktmanagement und wird hierbei eng mit der Geschäftsführung der BayernInvest zusammenarbeiten. Ziel ist die Weiterentwicklung des Leistungsspektrums der BayernInvest – nicht nur mit Blick auf neue Fondsprodukte, sondern insbesondere auch für umfassende technologiegetriebene Produktlösungen.

„Marcus Steudner ist die Idealbesetzung für diese Aufgabe. Er bringt neben seiner breiten Finanzexpertise und Produktentwicklungskompetenz auch ein hohes Maß an unternehmerischem Denken mit. Wir freuen uns daher besonders, ihn an unserer Seite zu haben und gemeinsam mit ihm unsere kundenorientierte Produktlandschaft weiterzuentwickeln“, sagt Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest.

Marcus Steudner (34) war zuletzt Head of Product Management bei Assenagon Asset Management S.A. und dort seit 2008 zuständig für die Produktentwicklung sowie die Auflage von Fonds. Der studierte Finanzexperte zeichnete auch für die kundenaufsichtsrechtliche und steuerliche Strukturierung von Fonds verantwortlich.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Frankfurter Stiftungsfonds wird strategisch neu ausgerichtet

Die Shareholder Value Management AG richtet die Strategie des Frankfurter Stiftungsfonds (ISIN DE000A2DTMN6) neu aus. Der Multi-Asset-Fonds wurde bisher nach einer Absolute-Return-Strategie gemanagt. Künftig soll der Fonds als defensiver Mischfonds die zwei anderen aktienorientierten Fonds der Shareholder Value Management AG (SVM), den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Frankfurter - Value Focus Fund ergänzen.

In Zukunft steht die langfristige Stärke der Value-Aktien im Mittelpunkt der Anlagestrategie und nicht mehr wie bisher das Ziel kurzfristiger absoluter Erträge. Frank Fischer, CEO und Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG, übernimmt künftig auch beim Frankfurter Stiftungsfonds die Aktienauswahl. Hierbei nutzt er seine langjährige Erfahrung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Das Aktienportfolio im Stiftungsfonds wird auf bis zu 40 Einzeltitel (bisher 100) aus dem SVM-Anlageuniversum konzentriert. Das Aktienportfolio des Frankfurter Stiftungsfonds orientiert sich dabei am Aktienportfolio des langfristig erfolgreichen Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. „Value-Nebenwerte haben sich historisch gesehen als die beste Aktienkategorie erwiesen. Allerdings brauchen einige Aktien Zeit, um ihr volles Potenzial zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung können wir nun auch im Frankfurter Stiftungsfonds unsere stringente und bewährte Value-Investing-Philosophie effektiver einbringen“, so Frank Fischer.

Der Frankfurter Stiftungsfonds nutzt auch weiterhin drei Ertragssäulen zur Erwirtschaftung einer langfristig positiven Rendite. Neben dem Aktienportfolio werden in einer zweiten Säule Optionsstrategien, wie zum Beispiel Covered Calls, umgesetzt. Damit sollen Volatilitätsprämien vereinnahmt und die Schwankungsbreite des Portfolios reduziert werden. Das Portfolio kann zudem je nach Marktlage durch Futures abgesichert werden. Die dritte Säule wird vor allem stabilisierende Elemente für das Gesamtportfolio, insbesondere Anleihen und ein Edelmetallexposure sowie Makro Investments, enthalten.

Primäres Ziel des Frankfurter Stiftungsfonds ist künftig die Erwirtschaftung stabiler Erträge für regelmäßige Ausschüttungen. Für den Fonds wird künftig ein Renditeziel von bis zu 5 Prozent p.a. angestrebt. Die Änderungen der Anlagestrategie treten zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Prime Capital plant Auflage des ersten Infrastruktur Equity Fonds mit Sustainalytics-Zertifizierung

Der unabhängige Asset Manager und Finanzdienstleister Prime Capital AG hat für den geplanten Green Energy Infrastructure Fund die erste ESG-Zertifizierung erhalten, die Sustainalytics je für Equity Fonds erstellt hat. Sustainalytics bewertet und analysiert als unabhängiger Dienstleister für Nachhaltigkeitsleistungen Unternehmen und Länder. Der geplante Green Energy Infrastructure Fund von Prime Capital wird vorrangig in Onshore-Windprojekte in Nordeuropa investieren und damit durch die Reduzierung schädlicher Treibhausgase einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Nach Einschätzung von Sustainalytics erfüllt der Fonds mit seiner Investmentauswahl das UN Nachhaltigkeitsziel 7 – finanzierbare, saubere Energie. Der neue Prime Capital Fund soll ein Volumen von EUR 500 Millionen haben und ein Net Equity IRR Ziel von 8- 10%. Erstes Closing ist für 1. Halbjahr 2020 geplant.

Das erfahrene Renewable Energy Team von Prime Capital hat bereits in Wind-, Solar PV- und Hydro-Projekte in sieben europäischen Ländern mit einer Kapazität von rund 849 MW und einem Gesamtwert von rund EUR 1,1 Milliarden investiert – davon mehr als 80% in Greenfieldprojekte. Sustainalytics hat mit der Zertifizierung bestätigt, dass Prime Capital mit dieser umfangreichen Erfahrung und Expertise bestens aufgestellt ist, um den Green Energy Infrastructure Fund mit nachhaltig positiver Wirkung zu verwalten. Nach Schätzungen von Prime Capital wird der Fonds dazu beitragen, 3.200 GWh erneuerbare Energie pro Jahr zu generieren. Mit dieser sauberen Energie können jährlich 860.000 Haushalte beliefert und schädliche Emissionen um 1.400 Tonnen CO2 reduziert werden.

Dr. Mathias Bimberg, Head of Infrastructure bei Prime Capital, erklärte: “Erneuerbare Energie ist ein Investmentschwerpunkt bei Prime Capital. Mit unserem neuen Fonds bieten wir Investoren eine einzigartige Gelegenheit, attraktive risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften und zugleich einen messbaren Beitrag zur Umwelt zu leisten.“ CEO Andreas Kalusche fügte hinzu: „Unser neuer Fonds ist der erste seiner Art mit einer Bewertung von Sustainalytics, einem globalen Anbieter von ESG-Research und -Ratings. Mit dieser unabhängigen Zertifizierung leisten wir einen Beitrag dazu, dass unsere Kunden ihre Strategien für nachhaltiges Investieren umsetzen können.“


Über Prime Capital

Prime Capital ist ein unabhängiger Asset Manager und Finanzdienstleister, der sich auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden fokussiert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Management von Alternativen Assetklassen spezialisiert, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Absolute Return, Infrastruktur einschließlich erneuerbare Energien und Private Debt. Prime Capital wurde im Februar 2006 gegründet, beschäftigt in Frankfurt, Luxemburg und London rund 80 Mitarbeiter und unterliegt der Regulierung von BaFin und CSSF.

Mehr Schlagkraft im Vertrieb für ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich

Zwei erfahrene Vertriebsexperten verstärken das Wholesale-Team für Publikumsfonds von ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich. Christopher Chwalek wird der erste Ansprechpartner für Vertriebspartner in Bayern und über Deutschland hinaus auch in Österreich sein. Schon am 1. September stieß Florian Friske zum Wholesale-Team, um Kunden in Hessen, Baden-Württemberg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz zu betreuen.

Bevor er sich ODDO BHF AM anschloss, war Christopher Chwalek bei Lyxor Asset Management, einer Tochtergesellschaft der französischen Großbank Société Générale, für die Vermarktung und den Vertrieb der aktiven Fondspalette in der D/A/CH-Region zuständig. Zuvor war er im Investmentbanking der Commerzbank als Produkt-Spezialist für Renten- und Währungsanlagen verantwortlich. Chwalek, der ein Wirtschafts- und Finanzstudium an der Goethe-Universität Frankfurt abgeschlossen hat, ist CFA-Charterholder.

Florian Friske war vor seinem Wechsel ins Wholesale-Vertriebsteam als Leiter Aktienprodukte von ODDO BHF AM verantwortlich für die Aktienfonds und verfügt über langjährige Erfahrungen in Konzeption und Vermarktung von Finanzprodukten. Er startete seine Karriere 2002 bei UBS Asset Management. In der Folge war er als Sales- und Produktmanager unter anderem für Barclays Capital, Dresdner Kleinwort und die Commerzbank tätig. Dabei fokussierte er sich vor allem auf die Beratung und Betreuung institutioneller und Wholesale-Kunden. Als Absolvent der CASS Business School in London hält Friske Abschlüsse in Management Science und Mathematical Trading & Finance.

„Mit der regionalen Ausrichtung unseres Vertriebs ist die Nähe zu unseren Partnern sichergestellt. Sowohl Christopher Chwalek als auch Florian Friske werden durch ihre langjährige Vertriebserfahrung wichtige Impulse für unseren Wachstumskurs setzen“, unterstreicht Selina Piening, Head of Wholesale Distribution in Deutschland und Österreich. „Mit unserem nun fünfköpfigen Team können wir unsere Schlagkraft sowohl im IFA- als auch im diskretionären Wholesalegeschäft ausbauen sowie die Präsenz in Deutschland und Österreich erhöhen. Im Fokus stehen dabei unsere unter dem Namen ODDO BHF Polaris bekannte Multi-Asset-Palette, flexible Fixed-Income-Lösungen für das Niedrigzinsumfeld und die erfolgreichen fundamentalen Aktienstrategien, die unsere DNA ausmachen.“


Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender unabhängiger Vermögensverwalter in Europa. Das Asset Management der ODDO BHF Gruppe umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi- Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Real I.S. analysiert Marktpreisrisiko von Immobilienfonds

Die Real I.S. AG hat zentrale Risikokennzahlen für Immobilienfonds analysiert und Immobilienarten und -segmente hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Rankings differenziert. Im Langzeitvergleich über 20 Jahre weisen Hotel- und Büroimmobilien dabei das geringste Risiko auf. Logistikimmobilien zeigen das vergleichsweise höchste Risiko. Im europäischen Vergleich waren zudem teils deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Risikoniveaus erkennbar.

„Im Gegensatz zu Aktien und Renten liegen bei Immobilienfonds keine täglichen Preisdaten und meistens keine langen Zeitreihen vor“, sagt Sven Scherbetitsch, Research und Investitionsstrategie bei der Real I.S. AG. „Die bekannten Methoden zur Risikobewertung aus dem Wertpapierbereich können daher nicht ohne Weiteres auf die Messung des Risikos von Immobilienfonds übertragen werden.“

Die Datengrundlage für die Analyse stammt aus dem Property Return Modell, das Immobilienindizes des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Morgan Stanley Capital International (MSCI) verwendet. Hierfür werden regelmäßig Immobiliendaten von institutionellen Investoren erhoben und nach Ländern, Regionen sowie Immobilienarten (Büro, Handel, Hotel; Wohnen, Logistik, Sonstige) aggregiert. Zur Berechnung der Risikokennzahlen eines Fonds werden Benchmark-Zeitreihen mit jährlichen Total-Return-Werten (Gesamtanlageerfolg pro Jahr) und Wertänderungsrenditen aus den Zeitreihen von MSCI gebildet.

„Durch die Methode können valide Zeitreihen mit einer Historie von 20 Jahren gebildet werden, die der Fondsallokation exakt entsprechen. Das Modell hat sich in der Praxis bewährt und eignet sich zur Risikomessung, da auch schwierige Marktphasen wie die globale Finanzkrise in den Datensatz eingeflossen sind“, ergänzt Scherbetitsch.

Geringstes Risiko bei Hotel- und Büroimmobilien

Zur Bewertung der Marktrisiken wurde die empirische Risikokennzahl Value at Risk (VaR) herangezogen. Der Wert gibt die maximale negative Renditeveränderung innerhalb eines Jahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent an. Die Analyse zeigt, dass Hotel- und Büroimmobilien mit VaR-Werten von 5,7 Prozent und 5,8 Prozent am wenigsten risikobehaftet sind. In der Historie von 20 Jahren (1999 bis 2018) wiesen Hotelimmobilien mit einem durchschnittlichen Total Return von ebenfalls 5,7 Prozent dabei etwas bessere Renditen auf als Büroimmobilien (5,0 Prozent). Bei den Immobilienarten Wohnen (6,7 Prozent), Handel (6,5 Prozent) und Logistik (7,0 Prozent) lassen sich höhere Total-Return-Werte erkennen, gleichzeitig steigt aber auch das gemessene Risiko. Logistikimmobilien (VaR: 10, 6 Prozent) liegen hierbei mit deutlichem Vorsprung an der Spitze vor Handels- (7,7 Prozent) und Wohnimmobilien (7,4 Prozent).

Bei einer Betrachtung der letzten fünf Jahre zeigt sich insgesamt eine deutlich stärkere Performance. Die Mittelwerte der Total Returns liegen bei allen Immobilienarten höher, die Risiken sind durchweg geringer. Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Renditen in diesem Zeitraum sind Hotelimmobilien mit 10,9 Prozent. Am schwächsten, aber auch mit dem geringsten Risiko verbunden (1,5 Prozent), schneiden Handelsimmobilien mit einem Total Return von 7,5 Prozent ab. Das höchste Risiko innerhalb der letzten fünf Jahre lag mit 3,7 Prozent Value at Risk bei Wohnimmobilien.

„Die Performance- und Risikowerte spiegeln die Trends der letzten Jahre wider. Die Zinsen und Immobilien-Ankaufsrenditen sind kontinuierlich gesunken und in den meisten Märkten wurden Mietpreissteigerungen verzeichnet. Die Risiken sind deutlich geringer als im Langzeitvergleich, da hier die Finanzmarktkrise sowie die Eurokrise nicht innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen“, erklärt Kramer.

Starke Differenzen bei europäischen Risikoniveaus

Differenziert man bei der Betrachtung der Risikokennzahlen zusätzlich nach Ländern, lassen sich teilweise gravierende Unterschiede bei den Risikoniveaus feststellen. Besonders auffällig sind die Abweichungen zwischen den europäischen Büromärkten. In Belgien (3,4 Prozent), Finnland (4,1 Prozent) und Deutschland (5,0 Prozent) liegen die Value at Risk-Werte am niedrigsten. Das größte Risiko kann in Großbritannien (26,3 Prozent) und Irland (38,2 Prozent) verortet werden. Große Unterschiede gibt es ebenfalls bei Logistikimmobilien: während man in den Niederlanden (8,6 Prozent) und Deutschland (9,5 Prozent) überschaubare Risiken vorfindet, liegen die Werte in Spanien (18,3 Prozent) etwa doppelt so hoch. Jeweils das höchste und das niedrigste Risiko im Vergleich der Immobilienarten und Länder liegen bei Handelsimmobilien. Die Spanne reicht von 2,5 Prozent in Deutschland bis zu 45,0 Prozent in Irland.

„Insgesamt ist ein breites Spektrum bei den Risiko-Rendite-Ausprägungen in den verschiedenen Marktsegmenten erkennbar. Ratsam ist es daher, über einen Immobilienfonds mit ausgewogenem Portfolio zu investieren, der Objekte unterschiedlicher Asset Klassen in verschiedenen Ländern beinhaltet“, empfiehlt Scherbetitsch.


Die Real I.S. Research News 08/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/risikokennzahlen-fuer-immobilien/index.html

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 8,7 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de 

LRI lanciert neuen diskretionären Global Macro Fund (BlueBalance UCITS - Global Opportunities) auf UCITS Plattform

LRI Invest S.A. (“LRI”), ein Unternehmen der Apex Gruppe und führende Investment-Service Gesellschaft freut sich, die Auflage des BlueBalance Global Opportunities UCITS Fund auf ihrer UCITS Plattform bekannt zu geben.

Der neu lancierte Investmentfonds wird von Dr. Lukas Götz und Markus Schanta gemanagt. Dr. Götz war zuvor für eine Absolute Return Strategie in der Eigenanlage der Uniqa Versicherungsgruppe verantwortlich, Markus Schanta, bisher bei der Man Group, hat zuletzt ein diskretionäres Mandat innerhalb von Man GLG gemanagt.

BlueBalance UCITS – Global Opportunities (“der Fonds”) nutzt Dislokation und Carry Opportunitäten in liquiden Assetklassen, um möglichst marktneutrale Erträge zu erzielen. Gleichzeitig werden Macro Hedging Positionen im Portfolio gehalten. Der Fonds wurde lanciert, um der steigenden Nachfrage nach Strategien mit einem langen Trackrecord im diskretionären Macrosegment zu entsprechen. Der Fonds profitiert dabei von zunehmenden Opportunitäten im Bereich “Risk Transfer / Risk Recycling” sowie den im Derivatesegment identifizierbaren Dislokationen auf Terminstrukturkurven in den Anlageklassen Zinsen, Aktien und Währungen.

Der Fonds startet mit mindestens EUR 100 Mio AuM und stellt einen täglichen NAV durch eine Luxembourg-domizilierte UCITS V Fonds-Struktur. Innerhalb der Early Bird Aktienklasse wird eine begrenzte Anzahl von Aktien mit einer reduzierten Gebüren Struktur angeboten.

Dr. Lukas Götz und Markus Schanta, Co-Heads Portfolio Management kommentieren:

„Mit diesem Fonds ermöglichen wir dem breiten Markt den Zugang zu einer seit langem etablierten Strategie. Diese Strategie identifiziert Carry Opportunitäten, monetarisiert Dislokation und profitiert von den Risk Recycling Aktivitäten der Banken. So erschließt die Strategie marktunabhängige, nicht-direktionale Erträge und ist gleichzeitig sehr niedrig korreliert zu den traditionellen Asset Klassen. Unsere Philosophie ist einfach: um anders zu performen, müssen wir auch anders denken und handeln. Wir bieten unseren institutionellen Kunden Zugang zu stark diversifizierenden, einzigartigen Opportunitäten in einem konsequenten Risk Management bei gleichzeitig hoher Transparenz. Der Fonds eignet sich für institutionelle und professionelle Investoren, die eine alternative Renditequelle suchen und gleichzeitig starke Drawdowns vermeiden wollen.“

LRI hat für diesen Fonds eine Vertriebskooperation mit der BlueBalance Capital GmbH geschlossen:

Michael Schuelli, Head of Business Development bei BlueBalance Capital, ergänzt: “Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bietet die Strategie einen einzigartigen Ansatz, alternative Renditequellen zu erschließen und gleichzeitig das Verlustrisiko in potentiell stärker schwankenden Märkten zu begrenzen. Die Strategie ist deutlich weniger direktional als andere Macro Mandate und ist daher eine ideale Ergänzung für jedes Alternative Yield Portfolio.“

Frank de Boer, Geschäftsführer von LRI: „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Lukas Götz und Markus Schanta in unserem erfahrenen Portfolio-Management-Team zusammenzuarbeiten und einen so innovativen, diskretionären Makrofonds anbieten zu können. Die LRI bietet während des gesamten Lebenszyklus der Fondsstrukturen durch ihr vielfältiges Dienstleistungsspektrum effiziente und effektive Unterstützung. Aufgrund zunehmender Regulierung und der Vielzahl an Veränderungen der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ist ein starker, operativer Partner, der die erforderliche Substanz und Infrastruktur bereitstellt, wichtiger denn je.“


Über LRI Invest

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI, ein Unternehmen der Apex Group, ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit über 30 Jahren bietet LRI umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under Service in über 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. www.lri-group.lu

Über Apex Group Ltd.

Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Standorten auf der ganzen Welt und mehr als 3000 Mitarbeitern bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Kapitalmärkte und Privatkunden. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert und umfasst drei Säulen: Lösungen für Fonds, Lösungen für Finanzdienstleister und Lösungen für Unternehmen. Apex verwaltet über USD 650 Milliarden weltweit (AUA). www.theapexgroup.com

Um festzustellen, ob ein Fonds für Sie eine angemessene Anlage darstellt, sollten Sie die Anlageziele, Risikofaktoren sowie die Gebühren und Aufwendungen des Fonds sorgfältig abwägen, bevor Sie investieren. Diese und weitere Informationen finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds unter www.lri-group.lu. Lesen Sie es sorgfältig durch, bevor Sie investieren.

PGIM Investments baut seine Präsenz in Benelux, der Schweiz und Großbritannien weiter aus

Mit dem Aufbau eines neuen Teams für Benelux sowie weiteren Neuzugängen an den Standorten Schweiz und London, baut PGIM Investments seine Präsenz in Europa weiter aus. Benelux folgt damit unmittelbar auf die erst im Sommer verkündete Standorteröffnung in der Schweiz sowie Ende des vergangenen Jahres in Deutschland für den deutsch-österreichischen Markt. Damit tätigt PGIM Investments einen weiteren Schritt, Europa perspektivisch mit eigenen Ressourcen abzudecken und eine optimale Betreuung seiner bestehenden und zukünftigen Kunden zu gewährleisten. PGIM Investments ist der weltweite Fondshersteller und -vertrieb von PGIM, der Vermögensverwalter des US-Versicherungsunternehmens Prudential Financial. PGIM verwaltet derzeit rund 1,3 Billionen US-Dollar (Stand: 30 September 2019).

Yvo van der Pol wird von den Niederlanden aus die Region Benelux verantworten und die hiesigen Geschäftsbeziehungen von PGIM Investments zu Privatbanken und Finanzintermediären weiter ausbauen. Van der Pol kommt von Goldman Sachs Asset Management, wo er über neun Jahre als Executive Director den Ausbau der Vertriebspräsenz in den Beneluxländern verantwortete. Frühere leitendende Vertriebsfunktionen hatte er bei Société Générale Asset Management und Robeco Asset Management mit Schwerpunkt auf den niederländischen Markt. Yvo van der Pol berichtet an Kimberly LaPointe, Leiterin von PGIM Investments internationalem Geschäft.

Robin Diener ergänzt zukünftig das erst jüngst eröffnete Büro in der Schweiz. Diener kommt ebenfalls von Goldman Sachs Asset Management wo er mitgeholfen hat, das Wholesale-Geschäft im deutsch-schweizerischen Markt aufzubauen. Robin Diener berichtet an Pascal Weber, der im Sommer zu PGIM Investments wechselte, um die Präsenz des Unternehmens vor Ort zu stärken.

In London stößt zudem Alastair Warren zu PGIM Investments, um das Geschäft sowohl in Großbritannien als auch Skandinavien zu unterstützen. Warren kommt von M&G Investments, wo er als Client Relationship Manager tätig war. Er berichtet an Charles Wilson, Head of European Accounts (UK & Nordics), PGIM Investments.

Kimberly LaPointe, Leiterin des internationalen Geschäfts von PGIM Investments: „Mit dem Aufbau eines Teams für die Region Benelux sowie das Ergänzen unserer Teams in der Schweiz und Großbritannien, reagieren wir auf die Nachfrage unserer Kunden. Unternehmen wollen heute zunehmend mit weniger Investmentpartnern zusammenarbeiten. Wir sind überzeugt, dass PGIM Investments dafür gut positioniert ist, diesen Unternehmen nicht nur das bestmögliche Angebot im Asset Management zur Verfügung zu stellen, sondern sie auch durch lokale Teams vor Ort zu unterstützen und zu betreuen. Wir freuen uns, Yvo, Robin und Alastair bei uns willkommen zu heißen, um unser Geschäft in diesen für uns wichtigen Märkten weiter auszubauen und unsere Kundenbeziehungen in ganz Europa zu stärken.“

Das im Jahr 2013 eingeführte UCITS-Angebot von PGIM Investments ist in 17 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asien registriert, und binnen der vergangenen drei Jahren von einer Milliarde US-Dollar auf 4,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die UCITS-Plattform besteht mittlerweile aus 29 sowohl traditionellen als auch alternativen Aktien- und Anleihestrategien sowie zwölf Fonds, die ein vermögen von über 100 Millionen US-Dollar verwalten.


Über PGIM Investments & PGIM Funds

PGIM Investments LLC bietet weltweit mehr als 100 Fonds in einem breiten Spektrum von Anlageklassen und Anlagestilen an. Alle Produkte stützen sich auf die global diversifizierte Investmentplattform von PGIM, die die Expertise von Managern in Bezug auf festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Immobilien umfasst.
PGIM Funds PGIM Funds plc ist eine in Irland ansässiger UCITS-Produktreihe, die institutionellen und Wholesale- Investoren weltweit zur Verfügung steht. Für eine vollständige Liste der verfügbaren Fonds in Ihrer Region besuchen Sie bitte pgimfunds.com.

Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den Top-Ten der größten Vermögensverwalter weltweit* mit mehr als 1,3 Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen (Stand: 30. September 2019). Der Unternehmensansatz von PGIM bietet eine Reihe von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren weltweit über alle Asset-Klassen hinweg an, einschließlich auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierenden Aktienstrategien, Anleihestrategien, Immobilien sowie private und gewerbliche Hypothekenkredite. Die Unternehmenseinheiten haben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten.
Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

*Wie in der „Top Money Managers List“ von Pensions & Investments am 27. Mai 2019 aufgeführt; basierend auf dem weltweiten verwalteten Vermögen von PFI zum 31. Dezember 2017.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. ist in keiner Weise mit Prudential plc verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential, besuchen Sie bitte news.prudential.com.

Neuer CIO bei der EB-SIM – Nachhaltigkeit im Fokus

Die EB-SIM (EB - Sustainable Investment Management GmbH), die nachhaltige Asset-Management-Tochter der Evangelischen Bank, holt mit Dr. Oliver Pfeil (45) einen weiteren Kapitalmarktexperten von internationalem Format ins Team. Als Chief Investment Officer (CIO) steht der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler und Anlageexperte ab sofort dem Bereich Portfoliomanagement der EB-SIM vor. „Wir freuen uns, mit Dr. Pfeil einen ausgewiesenen und bestens vernetzten Fachmann für das nachhaltig ausgerichtete Portfoliomanagement der EB-SIM gewonnen zu haben“, so Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank.

Das akademische Rüstzeug holte sich der ausgebildete Bankkaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler an der Universität St. Gallen, der ESADE in Barcelona und dem renommierten MIT in Cambridge an der amerikanischen Ostküste. Nach seinem Berufseinstieg als Vorstandsassistent bei der Deutsche Bank AG folgten mehrere Stationen bei der DWS, als Portfoliomanager für amerikanische und globale Dividendenaktien und als Produktstratege für das ETF-Geschäft der DWS. Zuletzt war Oliver Pfeil als Leiter Anlageberatung Multi Asset-Modellportfolios und als Portfoliomanager im Bereich Multi Asset & Solutions tätig. Dr. Pfeil ist mit nachhaltigen Anlagestrategien langjährig vertraut und hat entsprechende Mandate betreut.

„Das Environmental Social Governance-Profil der EB-SIM ist richtungsweisend“, erklärt Oliver Pfeil. „Diese Expertise setzen wir ein, um Mehrwert für unsere Anleger zu generieren. Gleichzeitig unterstützen wir den gesellschaftlichen Wandel zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele“, so der neue CIO der EB-SIM.

Zu den Aufgaben von Dr. Pfeil wird es künftig gehören, im Portfoliomanagement neue Prozesse zu implementieren und zu dokumentieren, innovative sowie marktgerechte Sustainable-Finance-Produkte zu entwickeln und die prozessorientierte Integration strenger Nachhaltigkeitskriterien in die Portfolien insgesamt zu begleiten.

Die EB-SIM hat unmittelbar nach ihrem Markteintritt 2018 eine Vorreiterrolle für Vermögensanlagen mit ethisch-nachhaltigem Fokus übernommen. Das Tochterunternehmen der Evangelischen Bank hat sich anhand überzeugender Produkte und dank eines sorgsam ausgewählten Teams breit aufgestellt. Vor dem Hintergrund einer dynamisch wachsenden Nachfrage seitens der institutionellen Kunden und neu entwickelter, attraktiver Nachhaltigkeitsfonds ist die für nachhaltiges Asset-Management zuständige EB-Tochter innerhalb kurzer Zeit expandiert. 25 Mitarbeiter widmen sich bei der EB-SIM Vermögenswerten von rund 4,5 Mrd. Euro (zum Jahresende 2019).


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar, Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

DJE Kapital: Stefan Krause ist neuer Leiter der Niederlassung Frankfurt

Stefan Krause (46) hat im November die Leitung der Niederlassung Frankfurt der DJE Kapital AG (DJE) übernommen. Zuvor war er dort 12 Jahre stellvertretender Niederlassungsleiter mit Prokura.

Stefan Krause ist seit 2007 im Unternehmen tätig und hat in den letzten Jahren bereits den größten Teil der verwalteten Kundengelder persönlich betreut. Das bewährte Team um Stefan Krause betreut aus der Niederlassung Frankfurt heraus Unternehmerfamilien, vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Family Offices im Rahmen der individuellen Vermögensverwaltung. Regionale Schwerpunkte sind – neben dem Rhein-Main-Gebiet – Norddeutschland, insbesondere Hamburg und Hannover, sowie Baden-Württemberg.

Der Diplom Bankbetriebswirt verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung und war vor seinem Wechsel zu DJE unter anderem mehrere Jahre für die Privatbank Delbrück & Co. bzw. nach der Fusion für die Bethmann Bank AG im Bereich der Vermögensverwaltung tätig.

Dr. Jens Ehrhardt, Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender von DJE, sagt: „Stefan Krause ist ein erfahrener und geschätzter Kollege, der seit vielen Jahren erfolgreich für unser Unternehmen tätig ist. Wir freuen uns, dass mit seinem Wechsel an die Spitze der Niederlassung Frankfurt auch zukünftig das bekannte Team in gewohnter Qualität für unsere Kunden da ist. Personelle Kontinuität ist uns als familiengeführtem Vermögensverwalter sehr wichtig.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.