NN IP und Yale kooperieren bei Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren

NN Investment Partners (NN IP) und die Yale Initiative on Sustainable Finance (YISF) des Yale Center for Business and the Environment kooperieren im Rahmen des neuen Forschungsprojekts „Delivering value to investors from sustainability". Das akademische Projekt untersucht, ob und wie die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Die Ergebnisse des Projekts sollen NN IP und Investoren generell dabei helfen, Instrumente zu entwickeln, um finanzielle und nachhaltige Ziele optimal zu kombinieren.

Das Ziel von YISF sind zukunftsweisende Forschungsarbeiten zu den Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von Nachhaltigkeitsinformationen in Anlageentscheidungen. Dieses Ziel passt sehr gut zur über 20-jährigen Tradition von NN IP im Bereich verantwortungsvolles Investieren und ESG-Integration. Das Forschungsprojekt untersucht, wo Nachhaltigkeit und Finanzmärkte aufeinandertreffen und wie Anleger ESG-bezogene Erkenntnisse im Investmentprozess am besten nutzen können.

Diane Strauss, Research Director der Yale Initiative on Sustainable Finance: „Im Rahmen der YISF erforschen wir die Hindernisse für eine stärkere Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Anlageentscheidungen. Wir befassen uns in erster Linie mit ESG-Daten und ihrer Relevanz für die Kapitalmärkte. Die Untersuchung, wie ESG-Informationen die Finanzrenditen beeinflussen, ist eine entscheidende Frage für die Branche. Wir sind überzeugt, dass eine gründliche akademische Forschung unabhängige Erkenntnisse liefern kann, die notwendig sind, um Kapital nachhaltiger anzulegen. Die Partnerschaft mit NN IP ist eine einzigartige Gelegenheit, unsere Forschung auf diesem Gebiet zu erweitern.“

Jeroen Bos, Head of Specialized Equity & Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Wir sehen es als große Chance, die Yale Initiative on Sustainable Finance zu unterstützen, denn wir sind fest davon überzeugt, dass die Integration von ESG-Aspekten in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Anknüpfend an unsere bisherigen wissenschaftlichen Forschungen über ESG sind wir zuversichtlich, dass wir durch das neue Forschungsprojekt der YISF unsere Erkenntnisse zum Nutzen unserer Kunden und der Gesellschaft weiter ausbauen können.“


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Schroders legt systematischen Multi-Faktor-Aktienfonds auf

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 Global Multi-Factor Equity einen neuen Teilfonds in seiner ISF-Fondsfamilie aufgelegt. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten 0,35% p.a. bei der Anteilsklasse C, thesaurierend USD, ISIN LU1916067108) verfolgt einen Bottom-up-Ansatz, bei dem das Fondsmanagement eine optimale Mischung von Aktien aus mehreren Faktoren wie Qualität, Momentum, Value und niedriger Volatilität zusammenstellt. So entsteht eine diversifizierte Anlagestrategie, die bei kontrolliertem Risiko eine dauerhaft überdurchschnittliche Performance erreichen soll.

Durch einen integrierten und systematischen Ansatz sollen Wertschwankungen verringert werden, die aus der Anlage in einzelnen Faktoren resultieren. Auf diese Weise werden Anlagerisiken minimiert – und Anleger können eine stetere Performance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten. Außerdem fließen neue faktorbasierte Research-Analysen in den Anlageprozess ein, um eine kontinuierliche Optimierung des Fonds zu gewährleisten.

Ziel des Fonds ist es, langfristig eine bessere Wertentwicklung zu erreichen als der MSCI All Country World Index – und das bei geringerem Risiko.

Der Fonds wird vom Systematic Investments-Team gemanagt, das im Bereich Multi-Asset Investments angesiedelt ist. Per 30. November 2018 verwaltete dieses Team mehr als 10 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener faktorbasierter Strategien.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Viele Konzepte, die Factor Investing zugrunde liegen, sind fast so alt wie die Kunst der Kapitalanlage selbst. Wesentlich neuer ist dagegen die Idee, diese systematisch zusammenzuführen. Der Schroder ISF Global Multi-Factor Equity soll es Anlegern ermöglichen, bei kontrolliertem Risiko von den wichtigsten Antriebsfaktoren der Marktrenditen zu profitieren.

Ashley Lester, Leiter des Multi-Asset-Researchs bei Schroders und Co-Manager des Schroder ISF Global Multi-Factor Equity:

Factor Investing ist ein starkes Instrument für das Verwalten von Kapitalanlagen. Durch die Aufgliederung von Vermögenswerten in Faktoren kann es für mehr Transparenz beim Portfolioaufbau und eine bessere Steuerung der Kräfte sorgen, die Risiko und Rendite beeinflussen.


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Weitere Informationen auf schroders.com.

Resonanz Capital: Neuer Alternative Investments Spezialist startet mit Milliardenauftrag

Hedgefonds gelten eher nicht als deutsche Spezialität: Management wie Beratung liegen meist in den Händen angloamerikanischer Experten. Eine Ausnahme ist das achtköpfige Team um Vincent Weber, Ivo Zonev und Iliyan Iliev in Frankfurt. Seit 2007 arbeiten die drei Alternative-Investment-Experten daran, die weltweit besten Hedgefonds zu identifizieren und für institutionelle Anleger aus Europa investierbar zu machen. Im Februar 2019 macht sich das Team nun selbständig. Unter dem Namen Resonanz Capital entsteht einer der wenigen deutschen Experten für die Analyse, Auswahl und das Management von Hedgefonds-Portfolios für institutionelle Investoren. Das Interesse auf Kundenseite ist da: Resonanz Capital startet mit Beratungsmandaten im Volumen von über einer Milliarde Euro für den Bereich Hedgefonds Advisory, über weitere Verträge wird bereits verhandelt.

Data Analytics und Expertise: Transparenz in einen komplexen Markt bringen

Vincent Weber, Mitgründer und CEO von Resonanz Capital, schätzt, dass weltweit derzeit rund 6.000 Hedgefonds auf dem Markt sind. Etwa 1.000 davon halten er und sein Team für grundsätzlich investierbar. Da Hedgefonds jedoch unterschiedlich reguliert sind und die Daten von den Einzelfonds weder einheitlich strukturiert noch zentral erfasst werden, ist die Auswahl geeigneter Hedgefonds selbst für institutionelle Anleger alles andere als trivial. „Angesichts der Heterogenität der Daten ist schon die Beschaffung und die fundierte Risikoeinschätzung individueller Hedgefonds eine Kunst“, so Weber. Diese Aufgabe übernehmen daher spezialisierte Berater wie Resonanz Capital. Dazu kommt, dass die wirklich erfolgreichen Hedgefonds in Deutschland häufig gar nicht bekannt sind. „Es sind meistens schlanke Einheiten, die aber intelligent und flexibel Kapital umschichten können und somit einen signifikanten Einfluss am Kapitalmarkt haben. Top Hedgefonds werben nicht um deutsche Kunden, das haben die gar nicht nötig“, so Weber.

Resonanz Capital nutzt für die Datenerhebung und Analyse ein eigenes Rechercheteam sowie eine selbst entwickelte Datenbank, in der quantitative Faktoren ebenso eingehen wie qualitative Einschätzungen aus persönlichen Gesprächen der Resonanz-Capital-Experten mit den Hedgefonds-Managern. Bei der Analyse, Klassifizierung und der Auswahl geeigneter Zielfonds für die Beratungskunden setzt Resonanz Capital bewusst auf modernste Analysemethoden wie Machine Learning. Weber: „Mit innovativen Methoden können wir mögliche Zielfonds sehr viel präziser durchleuchten, weil wir praktisch unbegrenzte Variablen verknüpfen und so Risiko-Cluster und treibende Faktoren sichtbar machen können. Hedgefonds-Strategien setzen zum Teil komplexe und dynamische Absicherungs- und Handelsstrategien ein. Szenarien und Outcomes in verschiedenen Marktsituationen lassen sich ohne solche technologiegetriebenen Analysemethoden gar nicht mehr seriös modellieren.“

Resonanz Capital hat zudem strenge Mindeststandards für die Fonds, die für eine Empfehlung an Mandanten überhaupt in Frage kommen: Derzeit sind es rund 100 alternative Strategien, von hochliquiden Assets bis zu Investments mit mehrjährigen Laufzeiten. Je nach Kundenwunsch und Investmentziel wählen Weber und sein Team daraus 5 bis 20 komplementäre Strategien aus, in die ihre Mandanten dann direkt investieren.

Zeitbombe Schattenbanken und weitere Treiber für steigende Nachfrage nach Hedgefonds

Weber und sein Team glauben daran, dass der Bedarf an Hedgefonds in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. „In den letzten Jahren sind die traditionellen Anlageklassen wie Aktien sehr gut gelaufen, aber wir sehen jetzt ein Ende dieser Phase niedriger Volatilität, so dass institutionelle Investoren sich verstärkt nach Alternativen umschauen“, so Weber. Weitere künftige Anlagemöglichkeiten entstehen derzeit auch durch das sogenannte Schattenbanken-System, der unregulierten Kreditvergabe durch nicht als Bank lizensierte Anbieter. Bedingt durch Negativzinsen und strengere Bankenregulierung haben Direct-Lending-Investments seit der Finanzkrise 2008 stark an Bedeutung gewonnen. „Sollte sich die Wirtschaft weiter eintrüben, drohen die ersten Ausfälle in diesem Markt“ warnt Weber. Ausgewählte Hedgefonds-Strategien böten Investoren die Möglichkeit, von Verwerfungen in diesem Kreditmarktsegment sowie von einem erhöhen Volatilitätsregime zu profitieren. Bis zu 15 Prozent ihres Vermögens stecken konservative deutsche Pensionsfonds, Family Offices und Vermögensverwalter derzeit in diese Assetklasse, schätzt Weber. Vorreiter wie die amerikanischen Universitätsstiftungen in Harvard oder Yale hätten dagegen den Anteil solcher alternativen Assets schon jetzt auf über 50 Prozent hochgefahren.

First Private: Strategischer Partner, KVG und Vertrieb

Strategischer Partner und Investor von Resonanz Capital ist die Fondsboutique First Private Investment Management. Die Frankfurter Quant- und Alternatives-Experten kennen das Gründertrio gut, beide Häuser verbindet zudem eine stark quantitativ-analytisch getriebene Assetauswahl sowie der Einsatz alternativer Alphastrategien im Portfolio. First Private wird Vertriebs- sowie administrative Aufgaben für Resonanz Capital übernehmen, damit sich Weber und sein Team voll auf den Aufbau des Kerngeschäfts konzentrieren können. Mittelfristig ist zudem geplant, einen gemeinsamen alternativen UCITS Fonds aufzulegen, mit Resonanz Capital als Fund Advisor und First Private als KVG. „Die Kooperation von First Private mit Resonanz Capital ist nicht nur eine fachliche Bereicherung, sondern erlaubt uns auch, komplementäre Kompetenzen zu poolen und den Fokus auf Alternative Investments weiter zu vertiefen“, sagt Tobias Klein, CEO von First Private Investment Management. „Gerade im Bereich marktneutraler, liquider Strategien wollen wir unser Angebot weiter ausbauen. Dabei stehen nicht zuletzt auch individuelle Lösungskonzepte für unsere institutionellen Kunden im Mittelpunkt.“


Resonanz Capital GmbH

Resonanz Capital ist eine neue gegründete Investment Boutique mit Spezialisierung auf Hedgefonds-Investments und quantitative Investmentstrategien. Gegründet wurde Resonanz Capital im Februar 2019 von den Alternative-Investment-Experten Vincent Weber (CEO), Ivo Zonev (CIO) und Iliyan Iliev (COO). Resonanz Capital betreut derzeit ein Volumen von rund einer Milliarde Euro (Stand: Februar 2019).

FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH

FIRST PRIVATE ist eine international agierende, unabhängige und partnerschaftlich geführte Asset- Management-Boutique aus Frankfurt und verwaltet ein Vermögen von etwa 2,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2018). Bereits seit Anfang der neunziger Jahre setzt FIRST PRIVATE Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung aktiver, quantitativer Investmentstrategien in den Bereichen „Aktien“ und „Alternative Investments“. Unternehmerische Unabhängigkeit und Spezialisierung ermöglichen der Gesellschaft ein außergewöhnlich hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit im Produktangebot. Die Geschichte von FIRST PRIVATE geht auf die 1990 gegründete Salomon Brothers KAG (später Citigroup Asset Management KAG) zurück, die im April 2003 im Rahmen eines MBO vom Management übernommen wurde.

BlueOrchard ernennt Co-Heads of Business Development

Seit dem 01. Februar 2019 sind Remo Oswald und Daniel Perroud Co-Heads of Business Development beim Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”).

Remo Oswald und Daniel Perroud konzentrieren sich in Ihrer Position vorrangig darauf, BlueOrchards Angebot auf neue Märkte auszuweiten und den Kunden des Unternehmens weltweit innovative Lösungen und Produkte anzubieten. Remo Oswald wird hauptsächlich für die Geschäftsentwicklung in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) und Daniel Perroud für die Geschäftsentwicklung in den nicht-deutschsprachigen europäischen Märkten einschließlich des Vereinigten Königreichs verantwortlich sein. Die Co-Leadership-Struktur unterstreicht außerdem die Kundenorientierung von BlueOrchard, erhöht die regionale Nähe zu Investoren und unterstützt das anhaltend starke Wachstum des Unternehmens.

Remo Oswalds langjährige Erfahrung sowohl mit institutionellen Anlegern als auch vermögenden Einzelanlegern umfasst mehr als zwei Jahrzehnte. Dazu gehören unter anderem leitende Funktionen im Equity-Brokerage-Bereich sowie die Gründung, das Management und der erfolgreiche Verkauf einer Vermögensverwaltungsgesellschaft. Remo Oswald kam von Swiss & Global Asset Management in Zürich zu BlueOrchard, wo er als Director Sales & Distribution für Schlüsselkunden verantwortlich war. Zuvor hatte Remo Oswald leitende Positionen bei Horizon21, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie und BNP Paribas Private Bank Schweiz inne, wo er maßgeblich zur Geschäftsentwicklung in der Schweiz und in Europa beitrug.

Daniel Perroud verfügt über 20 Jahre fundiertes Branchenwissen und umfassende Erfahrung in der Geschäftsentwicklung sowohl für traditionelle als auch alternative Anlagen. Vor seiner Tätigkeit bei BlueOrchard bekleidete er mehrere verantwortungsvolle Positionen in renommierten Unternehmen wie Muzinich & Co. und Franklin Templeton. Vor seinem Eintritt bei BlueOrchard war Daniel Perroud Country Manager für Muzinich & Co. (Schweiz) AG. Er war auch als Executive Director Business Development bei der Harcourt Investment AG tätig.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Remo und Daniel haben beide langjährige Erfahrung im Aufbau von kundenzentrierten Dienstleistungen auf globaler Ebene. Diese Erfahrung und ihr tiefes Verständnis für Impact Investing stellen sicher, dass wir bestens aufgestellt sind, um unsere Kunden umfassend zu betreuen und unser Geschäft weltweit auszubauen.”

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5,7 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

CORESTATE legt 300-Mio.-Euro-Wohnfonds für institutionelle Investoren auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, legt den neuen offenen Spezial-AIF „CORESTATE Residential Germany III“ (CRG III) auf. Nachdem im Januar 2019 der CRG II vollständig platziert wurde, setzt CORESTATE die erfolgreiche Serie nun konsequent fort. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Neubau-Wohnimmobilien in Metropolregionen und prosperierenden Städten in ganz Deutschland. Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren und hat ein geplantes Mindestzielvolumen von 300 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite-Ausschüttung von mindestens 4 Prozent.

„Die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ist nach wie vor ungebrochen. Daher sind diese Assets eine sehr attraktive Anlagemöglichkeit für Investoren. Aktuell managen wir für unsere Kunden mehr als 53.000 Wohneinheiten und haben in unserer Historie bereits Investments in Wohnimmobilien in Höhe von über 3,73 Mrd. Euro getätigt. Unsere langjährige Erfahrung und der Erfolg des Vorgängerprodukts bestätigen uns darin, diese erfolgreiche Serie weiter fortzuführen,“ sagt Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer bei CORESTATE.

Das erste Neubauprojekt für den Fonds wurde bereits in Dresden (An der Elbaue / Flößerstraße) erworben. Der Forward-Funding-Deal hat ein Gesamt-Investitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro. Auf einer Gesamtmietfläche von knapp 15.000 m² entstehen 179 hochwertige Mietwohnungen, 3 Gewerbeeinheiten sowie 145 Tiefgaragenstellplätze. Das Wohngebäude liegt in einem attraktiven Stadtteil im Dresdener Norden mit sehr guter Verkehrs-, Einkaufs- und Freizeitinfrastruktur. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2019 vorgesehen. Verkäufer ist der Projektentwickler Townscape One Development.

Erbbaurecht – alternatives Anlagevehikel für institutionelle Investoren?

Das Niedrigzinsumfeld zwingt institutionelle Investoren dazu, nach alternativen Anlagevehikeln Ausschau zu halten, die den Renditeanforderungen genügen, aber auch mit einem konservativen Risikoprofil vereinbar sind. Dabei geraten verstärkt Nischenprodukte wie Mikrowohnen, Parkhäuser oder Gesundheitsimmobilien in den Fokus der Investoren. Ein weiteres Nischenprodukt könnten Erbbaurechte im klassischen Investitionssegment der institutionellen Anleger sein. Welchen Besonderheiten dieser bisher wenig erforschte Markt mit sich bringt und welche Potenziale sich dahinter verbergen, hat der Lehrstuhl Immobilienfinanzierung der IREBS an der Universität Regensburg unterstützt durch Union Investment in einer umfassenden Studie ermittelt. Die Studie wird am Montag, dem 25.02.2019, auf dem 6. Erbbaurechtskongress in Dortmund vorgestellt.

„Aufgrund seiner langen Laufzeiten und des sicheren Cashflows aus dem Erbbauzins stellt das mit einem Erbbaurecht belastete Grundstück eine per se interessante Anlageform für institutionelle Investoren dar. Der Mangel an attraktiven Angeboten im Volleigentum macht die Vergabe von Erbbaurechten zu einer möglichen Investmentalternative“, sagt Wolfgang Kessler, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property GmbH. „Der Nutzen hängt jedoch insbesondere in Deutschland stark von der Vertragsgestaltung ab.“

Es sind zum Beispiel dingliche und schuldrechtliche Vereinbarungen, Vorkaufsrechte, Berechnungs¬verfahren sowie etwaige andere Verpflichtungen zu überprüfen. Aufgrund der Komplexität übersteigt für Privatpersonen der Aufwand häufig den Nutzen. Auch aufgrund der finanziellen und zeitlichen Gestaltungsspielräume sind institutionelle Investoren ein prädestinierter Anlegerkreis.

„Die Volumina der auf Erbbaurecht spezialisierten Immobilienfonds in Großbritannien zeigen das Marktpotenzial auf, das deutsche Fonds bisher nur in geringem Maße genutzt haben“, so Wolfgang Kessler. Auch ist der britische Markt für Erbbaurechte – das zeigt die Untersuchung – deutlich besser etabliert als der deutsche. In Deutschland lassen sich evtl. aufgrund der Marktenge in Einzelfällen Überrenditen erzielen. Dennoch erscheint für deutsche Immobilienfonds der britische Markt aufgrund der höheren Liquidität besser geeignet.

Deutlich wird aber auch: Beim Erbbaurecht handelt es sich um einen noch kleinen und illiquiden Markt. „Hier ist dringend mehr Transparenz erforderlich, um den Markt für Erbbaurechte attraktiver für Investoren zu gestalten. Dies fängt bereits bei der Datenerhebung an. Daten bezüglich Erbbauzins oder dem Volumen der Transaktionen mit Erbbaurecht sind vereinzelt in den Kommunen vorhanden, werden allerdings nicht verarbeitet und veröffentlicht“, sagt Prof. Dr. Steffen Sebastian von der IREBS an der Universität Regensburg. Mit der Studie habe man daher den Impuls setzen wollen, sich in weiteren Untersuchungen intensiver mit dieser alternativen Anlageform zu beschäftigen.

Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Raiffeisen-Euro-Rent seit 2002 ununterbrochen mit Top-Rating von Scope

Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige Fonds hingegen behaupten ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe über längere Zeit. Im Februar hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren.

Das Ergebnis: Der Raiffeisen-Euro-Rent steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem Fonds ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten EURO) zu gehören. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

Der Fonds wurde 1996 aufgelegt und wird seit Auflage konsistent nach dem gleichen Ansatz im gleichen Team verwaltet, seit Ende 2011 ist Martin Hinterhofer der Lead Fondsmanager. Der Fonds investiert breit diversifiziert in Euro-Anleihen, wobei der Fokus auf Anleihen höchster und hoher Bonität liegt. In den vergangenen Jahren trugen vor allem die Credit- und auch die Länderstrategie zum guten Ergebnis bei.

Auch 2008, in einem sehr fordernden Umfeld, in dem sich die schon niedrigen Renditen in Deutschland weiter zurückbildeten und die Risikoprämien in Italien - aufgrund der wenig amitionierten Budgetpläne der neuen Regierung - sprunghaft anstiegen, konnte sich der Raiffeisen-Euro-Rent mit einer positiven absoluten als auch relativen Performance vor Kosten gut behaupten. Im vergangenen Jahr hatten zwar die Summe der Durationentscheidungen, die zu einer Durationsverkürzung führten, in Summe Geld gekostet, dies wurde jedoch wieder durch eine gute Einzeltitelauswahl bei Unternehmensanleihen wettgemacht. Besonders erfreulich entwickelte sich unser Untergewicht in Italien.

Ende des Jahres ist unsere Einschätzung gegenüber italienischen Investments konstruktiver geworden, was sich auch als richtig erwiesen hat. Italienische Anleihen waren deutlich günstiger bewertet als noch vor wenigen Monaten, außerdem rechnen wir in naher Zukunft mit keinem Update der Ratingagenturen, welches die Märkte belasten könnte. Der zuletzt moderatere konjunkturelle Ausblick bei gleichzeitig verhaltener Preisbeschleunigung sorgte dabei für Unterstützung aus fundamentaler Sicht. Die italienischen Anleihen im Fonds konnten erneut klar positiv zum Ergebnis beitragen. Im Januar konnten insgesamt die Staatsanleihen im Fonds etwas zulegen.

Unternehmensanleihen zeigten sich nach den Korrekturen in der zweiten Hälfte des letzten Jahres spürbar fester. Anleihen von Supranationalen Emittenten konnten angesichts vieler Neuemissionen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Angesichts der teuer wirkenden Bewertung von lang laufenden Staatsanleihen wird die durchschnittliche Zinsbindung des Portfolios vorderhand weiter defensiver als der Markt gehalten.

Gerne steht Raiffeisen Capital Management für weitere Informationen zur Verfügung.

Luxemburg schafft sicheren Rechtsrahmen für Wertpapierhandel via Blockchain

Luxemburg hat den Handel und das Halten von Wertpapieren über Blockchain- und andere Distributed-Ledger-Technologien auf eine verlässliche rechtliche Grundlage gestellt. Das Parlament beschloss mit großer Mehrheit eine entsprechende Änderung des luxemburgischen Wertpapierhandelsgesetzes. Durch die Änderung (Gesetzes-Kennziffer 7363) besteht künftig rechtlich kein Unterschied mehr, ob Wertpapiere über Distributed-Ledger-Technologien oder über den klassischen elektronischen Weg gehandelt werden. Luxemburg ist damit das erste Land in der Europäischen Union, das den Rechtsrahmen für Wertpapierhandel entsprechend modernisiert.

„Transaktionen über Blockchain oder vergleichbare Technologien sind ein zusätzlicher und effizienter Weg, Wertpapiere zu handeln. Der angepasste gesetzliche Rahmen bietet den Finanzmarktteilnehmern hier nun mehr Transparenz und die nötige Rechtssicherheit“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance, der Finanzplatzagentur Luxemburgs. „Mit der Änderung trägt Luxemburg seiner Rolle als führender Finanzplatz und wichtigstes Zentrum für Asset Management in EU Rechnung, der den rechtlichen Rahmen und die Aufsichtspraxis kontinuierlich an neue technische Entwicklungen anpasst.“

Ein anderes Beispiel dafür ist das im Jahr 2013 verabschiedete luxemburgische Gesetz über virutelle Wertapiere, das einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung des Wertpierhandels markierte. Ein weiteres das Rundschreiben der Wertpapieraufsicht CSSF aus dem Jahr 2017, das einen verlässlichen Rahmen für regulierte Finanzinstitutionen setzt und unter anderem regelt, wie sie Cloud-basierte Verahren in ihrer IT einsetzen können.


Zusatzinformation

Distributed Ledger-Technologien basieren auf dem Grundansatz, das eine Transaktion (etwa von Wertpapieren) nicht mehr in einem zentral geführten Handelsbuch verzeichnet wird, sondern über Kopien auf vielen verschiedenen vernetzten Computern gleichzeitig. Durch geeignete Verfahren wird sichergestellt, dass zwischen allen vernetzten Rechnern stets Konsens über den aktuellen Stand der Transaktionen herrscht. Durch diesen dezentralen Ansatz wird die Einschaltung von Intermediären, zum Beispiel einer Bank oder Börse, entbehrlich.
Die bekannteste Distributed Ledger-Technologie ist Blockchain, die unter anderem die technsiche Grundlage für so genannte Kryptowährungen (Bitcoin und andere) ist.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

BayernInvest bietet innovatives und automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting für alle Kundenportfolios

Wachsende ESG-Investments (ESG = Environment, Social, Governance) erfordern ein innovatives und umfassendes ESG-Reporting. Es ergänzt das klassische finanzielle Reporting und zeigt transparent auf, wie sich Portfolien auf umweltbezogene, soziale und die Unternehmensführung betreffende Kriterien auswirken. Ein unverzichtbares Instrument für zukunftsorientierte Investoren. Die BayernInvest stellt dieses neue Leistungspaket ab sofort ihren Bestands- und Neukunden für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds zur Verfügung – als einer der ersten deutschen Asset Manager ohne zusätzliche Kosten. Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest: „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage folgt einer klaren wirtschaftlichen Ratio: Für langfristig orientierte Investoren ergeben sich nachweislich bessere Risiko-Rendite-Profile. Unser neues Reporting zeigt detailliert den ESG-Footprint eines Portfolios. Er ist die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen unserer Kunden.“

Das ESG-Reporting der BayernInvest für Aktien- und Rententitel basiert auf umfangreichen Daten von MSCI ESG Research, dem nach eigenen Angaben weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings in den Bereichen ESG. Weiterer Kooperationspartner ist yourSRI, führender Anbieter von ESG-Softwarelösungen, der die Daten professionell grafisch aufbereitet. Mit ihrem ESG-Reporting bietet die BayernInvest ihren Kunden die Möglichkeit, nachhaltige Kriterien in der gesamten Wertschöpfungskette – im Asset Management, in der Administration und im Reporting – zu integrieren.

Nachhaltigkeitsqualität des Portfolios – ESG-Score

Das ESG-Reporting der BayernInvest zeigt die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Dieser ESG-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Auf einen Blick sichtbar sind das Gesamtportfolio-Rating sowie der jeweils positive und negative Beitrag von Aktien- und Rententiteln zum Gesamtrating. Zusätzlich werden kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken sowie Verstöße gegen die UN Global Compact Prinzipien aufgelistet. Emittenten mit den jeweils besten und schlechtesten ESG-Scores sind einzeln ausgewiesen. Besonders interessant für Investoren ist abschließend der „Sustainable Impact“, der die Wirkung von Investments auf die Umwelt und Gesellschaft aufzeigt. Dr. Michael Braun: „Wir sind fest davon überzeugt, dass der nachhaltige Weg ein zukunftsweisender ist und die Finanzwirtschaft eine besondere Verantwortung dafür trägt. Wir können das Geld in die richtigen oder auch in die falschen Bahnen lenken, mit Kapitalanlagen, die den Klimawandel stoppen oder ihn weiter anheizen.“

ESG-Analyse integraler Bestandteil eines professionellen Investmentprozesses

Die zunehmende Bedeutung eines ESG-Reportings bestätigen die beiden Kooperationspartner. Hierzu Leonid Potok, ESG Kundenbetreuung DACH Region bei MSCI ESG Research: „In den vergangenen Jahren ist Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil des Portfolio- und Risikomanagements geworden.“ Oliver Oehri, Founding Partner, CSSP & yourSRI, ergänzt: „Nachhaltigkeit gewinnt bei Anlegern zunehmend an Bedeutung. Wir freuen uns, zusammen mit unserem Partner MSCI, für die BayernInvest ein umfängliches, automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting implementiert zu haben.“

Regulatorische Vorgaben fordern Transparenz

Der Bedarf an ESG-Reportings nimmt aktuell nicht nur durch die steigende Kundennachfrage zu, auch der Gesetzgeber verpflichtet Unternehmen zunehmend, ESG-Daten in ihren Kapitalanlagen für Investoren und Stakeholder transparent aufzubereiten und darzulegen. So schreibt das bereits in Kraft getretene CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz (CSR = Corporate Social Responsibility) für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Banken und Versicherungen vor, über „nichtfinanzielle Sachverhalte“ umfangreich zu berichten. Weiter verpflichtet die europäisch verbindliche Richtlinie EbAV II* betriebliche Versorgungseinrichtungen wie Pensionsfonds und -kassen dazu, Leistungsträger darüber zu informieren, inwieweit sie ökologische und soziale Aspekte bei ihrer Geldanlage berücksichtigen. Schließlich hat der EU-Aktionsplan zur „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ die Ziele, Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft neu auszurichten, die Nachhaltigkeit in das Risikomanagement zu implementieren sowie Transparenz und Langfristigkeit von Kapitalanlagen zu fördern.

BayernInvest unterstützt PRI-Initiative zum Ausschluss von Emittenten geächteter Waffen

Die BayernInvest unterstützt als Unterzeichner eine aktuelle Initiative von UN PRI (Principles for Responsible Investment), die Indexprovider auffordert, Produzenten geächteter Waffen (z.B. Streubomben, biologische und chemische Waffen etc.) aus ihren Standardindizes auszuschließen. Die BayernInvest hat bereits im Jahr 2011 als einer der ersten deutschen Asset Manager die PRI unterzeichnet und unterstreicht damit öffentlich ihre Positionierung für verantwortungsvolles Investieren.


*EU-Richtlinie über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung.

Schroders ernennt Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets

Schroders gibt heute die Ernennung von Georg Wunderlin bekannt, der das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten wird. Wunderlin wird die Wachstumsstrategie von Schroders im Bereich Private Assets auf globaler Ebene entwickeln und umsetzen. Des Weiteren wird er an Investmentlösungen arbeiten, die besser auf alternative Anlageklassen ausgerichtet sind. Wunderlin wird an Group Chief Executive Peter Harrison berichten und dem Group Management Committee beitreten.

Wunderlin wird die neu geschaffene Rolle des Global Head of Private Assets im Mai übernehmen. Er verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und blickt auf eine Reihe von Führungspositionen zurück, zuletzt als Chief Executive Officer bei HQ Capital, einem führenden Investmentmanager für alternative Kapitalanlagen. Vor seiner Ernennung zum CEO von HQ Capital in 2016 war Wunderlin Chief Operating Officer bei Auda International, bevor Auda, Real Estate Capital Partners und Equita im Jahr 2015 zur HQ Capital zusammengeführt wurden.

Peter Harrison, Group Chief Executive, Schroders:

Die Entwicklung des Private-Asset-Geschäfts von Schroders ist ein zentraler strategischer Fokus des Unternehmens. Denn: Die Bedürfnisse unserer Kunden ändern sich. Sie wollen zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile und konstante Renditen liefern, die nicht mit den öffentlichen Märkten korrelieren. Schroders verfügt bereits über umfangreiche Investmentkompetenzen im Bereich Private Assets. Unsere Expertise reicht von Infrastrukturfinanzierung über Private Equity bis hin zu Immobilien. Schroders ist gut positioniert, um diese Fähigkeiten weltweit zur Geltung zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Eintritt von Georg Wunderlin die Anlageziele unserer Kunden weiterhin erreichen werden, indem wir branchenführende Lösungen für den gesamten Private-Assets-Bereich anbieten.

Georg Wunderlin, künftiger Global Head of Private Assets bei Schroders:

Schroders hat eine starke Marktposition im Bereich der privaten Vermögenswerte aufgebaut und verfügt über eine beeindruckende Bandbreite an Fähigkeiten in allen relevanten Anlageklassen der privaten Anlagemärkte. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um seine Präsenz in diesem attraktiven Markt aufzubauen. Es ist mir eine Ehre, in dieses Unternehmen einzusteigen und den Geschäftsbereich für Private Assets von Schroders führen zu dürfen. Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30. Juni 2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 folgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq.

WisdomTree verstärkt Fixed-Income-Team in Europa

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), freut sich bekanntzugeben, dass Lidia Treiber zum Director – Research für WisdomTree in Europa ernannt wurde.

Als Leiterin des Fixed-Income-Research in Europa wird ihr Aufgabengebiet den Ausbau des Leistungsangebots von WisdomTree im Bereich Fixed Income sowie die Versorgung der Investoren mit aktuellen, fachkundigen Einblicken in die globalen Entwicklungen dieser Anlageklasse beinhalten.

Lidia Treiber verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung in der Investmentmanagement-Branche und war in den letzten vier Jahren als Fixed-Income-Spezialistin bei Invesco ETFs tätig. Davor betreute sie bei Wellington Management die größten institutionellen Kunden des Unternehmens und war Research Analyst und Fixed Income Product Strategist bei BlackRock. Lidia Treiber bringt breit gefächerte Kenntnisse in den Bereichen Research, Produktspezialisierung und Relationship Management mit institutionellen und privaten Kunden aus Großbritannien, Europa und den USA mit.

Sie wird an Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, berichten und direkt mit dem bestehenden leistungsstarken Research-Team des Unternehmens zusammenarbeiten, das sowohl in London als auch in den USA angesiedelt ist.

Christopher Gannatti resümiert: „Lidia Treiber ist die perfekte Kandidatin, um das Research und die Kenntnisse des Unternehmens rund um Fixed Income zu stärken. Das Investment in ETFs in dieser Anlageklasse wird 2019 erneut steil ansteigen. Lidia Treiber wird eine wichtige Rolle dabei spielen, Markteinblicke zu geben und die Smart-Beta-Produkte von WisdomTree in diesem Bereich hervorzuheben – so stellen wir sicher, dass die Investoren auch weiterhin umfassend unterstützt und mit Informationen versorgt werden.“

LRI Group ist jetzt Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) gibt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“) und Inlife Holding AG („Inlife“) den erfolgreichen Abschluss des Kaufs sämtlicher Anteile an Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“) bekannt. Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wurde, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group („LRI“) in Luxemburg, welche beide im Rahmen der Sekundärmarkt-Transaktion mitveräußert wurden.

Der Abschluss dieser komplexen Transaktion, nach Erhalt aller aufsichtsrechtlichen und behördlichen Genehmigungen in Deutschland und in Luxemburg, ist ein bedeutender Schritt für SALU Capital, einer jungen, wachsenden Investmentgesellschaft, welche sich auf die Investmentstrategien Special Situations, Private Equity und Contrarian Investments  in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche konzentriert.

Dies ist bereits die zweite erfolgreiche Transaktion dieses Jahr, die SALU mit seinem Partner Apex abschließt, einem führenden internationalen Komplettanbieter für Fondlösungen. Apex verwaltet nun über USD 600 Milliarden an Vermögen und ist an mehr als 40 Standorten weltweit präsent. Es ist die erste Transaktion von SALU in Zusammenarbeit mit Inlife und Teil einer Zusammenarbeit, um Chancen im europäischen Versicherungsmarkt zu verfolgen, die sich aus aufsichtsrechtlichen Veränderungen und dem schwierigen Investitions- und Renditeumfeld ergeben.

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr & Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman berieten SALU Capital und seine Partner Apex und Inlife bei dieser Transaktion. Elm Capital und Macfarlanes berieten die Fondskaktionäre. Norton Rose Fulbright beriet den Fonds.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital:

„Wir sind stolz auf den Abschluss dieses komplexen Deals und besonders darauf, dass wir ihn ganz wie gewünscht und gemäß den Anforderungen aller Parteien, einschließlich der Aufsichtsbehörden, umgesetzt haben. Aus Sicht der Investoren ist diese Transaktion eine Fallstudie für die Art von eigenen und skalierbaren alternativen Investmentideen, auf die wir uns konzentrieren, und welche ein Level von risikobereinigter Investmentrendite ermöglichen, die eine dynamische und unternehmerisch denkende Investmentgesellschaft wie wir noch immer erreichen kann. Unsere Liste von opportunistischen Anlagemöglichkeiten und -ideen in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbrancheist, besonders in Europa, außergewöhnlich lang und attraktiv. Daher freuen wir uns auf die weitere Arbeit auf höchstem Niveau sowie den weiteren Ausbau unserer Firma und unseres Portfolios.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Nach Abschluss dieses Deals hat die Apex Group über 500 Angestellte in Luxemburg, wodurch der Standort zu unserem größten Servicecenter weltweit wird. Mit LRI verstärken wir unser fundiertes Branchenwissen und unsere Ressourcen im Markt in Luxemburg und in Deutschland und ergänzen den kürzlich abgeschlossenen Kauf der luxemburgischen Einheiten von M.M.Warburg & Co. Als Gruppe verfügen wir nun über das umfangreichste Serviceangebot im Markt und eine einzigartige Präsenz in Europa.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften:

„Wir sind erfreut, dass wir mylife und ihr Managementteam unterstützen und gemeinsam auf ihren anerkannten Stärken und ihrer ausgezeichneten Erfolgsgeschichte im gebührenbasierten Finanzberatungs- und Honorarversicherungsgeschäft sowie ihren herausragenden Fähigkeiten in den Bereichen Vertragsverwaltung und Kundenservice aufbauen können. Wir freuen uns ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit und Investmentmöglichkeiten mit SALU Capital.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Der Abschluss des Verkaufs ist ein wichtiger Meilenstein in der dreißigjährigen Geschichte von LRI. Wir freuen uns nun darauf, unseren Kunden, zusätzlich zu unserem aktuell qualitativ hochwertigen und hochflexiblen Serviceangebot, eine umfangreiche Palette an neuen internationalen Services anzubieten. Im letzten Jahr haben engagierte Teams innerhalb der gesamten Gruppe bereits zusammen daran gearbeitet, diesen Übergang für unsere Kunden und Geschäftspartner so nahtlos wie möglich zu gestalten.“


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Apex Group

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex-Gruppe ist der weltweit größte unabhängige Komplettanbieter für Fondslösungen mit mehr als USD 600 Milliarden verwaltetem Vermögen (AuA) und mehr als 40 Standorten weltweit. Apex hat sein Produktangebot kontinuierlich weiterentwickelt und bietet seinen Kunden eine Full-Service-Lösung: von der Fondsverwaltung, Middle Office, Custody und Depositary-Lösungen bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Apex verwaltet das Vermögen einiger der weltweit größten Fonds und institutionellen Investoren. www.apexfundservices.com

Über Inlife

>p>Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Auf der Grundlage dieser effizienten Plattform und mit einer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. www.lri-group.lu

Schroders übernimmt unabhängigen asiatischen Vermögensverwalter Thirdrock

Schroders Wealth Management gibt den Abschluss eines Vertrags zur Übernahme des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Thirdrock Group bekannt.

Thirdrock wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Singapur. Als unabhängige Asset Management-Gesellschaft verwaltet sie für ihre Kunden ein Gesamtvermögen von 3 Milliarden Singapur-Dollar (1,7 Milliarden Pfund Sterling).1

Im Rahmen der Übernahme wird Thirdrock mit Schroders' bestehendem Singapur-Geschäft zusammengelegt und zukünftig unter der Marke Schroders tätig sein. Ferner werden Mitarbeiter von Thirdrock übernommen und zukünftig in der Niederlassung von Schroders Wealth Management in Singapur arbeiten. Dazu gehören Kundenberater und Portfoliomanager mit nachgewiesener Kapitalanlage-Expertise sowie das jetzige Management-Team.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group, wird als Head of Wealth Management Asia die Leitung von Schroders Wealth Management in Asien übernehmen und die geschäftliche Expansion in der Region federführend vorantreiben. Melvyn Yeo, Vorsitzender des Anlageausschusses und Mitgründer von Thirdrock Group, wird die Position Deputy Head of Wealth Management Asia bekleiden. Beide werden eng mit Simon Lints, Head of Wealth Management von Schroders in Singapur, und Robert Ridland, Head of Wealth Management von Schroders in Hongkong, zusammenarbeiten.

Peter Hall, Global Head of Wealth Management bei Schroders:

Wir haben die Gelegenheit, in Asien ein einzigartiges Geschäftsmodell zu schaffen. Es verbindet Schroders' Expertise im institutionellen Investmentgeschäft, unsere führende Marke und unser umfangreiches Vertriebsnetz mit dem Unternehmergeist, der offenen Architektur und der persönlichen Kundenbetreuung einer unabhängigen Asset Management-Gesellschaft. In Verbindung mit unserer vor kurzem bekannt gegebenen Partnerschaft mit Maybank unterstreicht diese Transaktion unsere Absicht, ein führendes Vermögensverwaltungsgeschäft in der Region aufzubauen. Jason Lai und sein Team ergänzen in hervorragender Weise unsere bestehenden Kompetenzen. Um unser Ziel zu erreichen, wird er weitere hochkarätige Mitarbeiter in der Region einstellen.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group:

Wir freuen uns sehr, Teil von Schroders zu werden. Als Teil einer weltweit tätigen, mit umfangreichen Ressourcen ausgestatteten Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaft erhält Thirdrock Zugang zu breiterem Investment-Fachwissen, und wir verbessern dadurch unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Dies ist neben der stabilen Eigentümerstruktur, dem langfristigen Ansatz, der Unternehmensgeschichte und der starken Marke von Schroders in Asien für unsere Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv.

Die finanziellen Bedingungen der Übernahme werden nicht offengelegt. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2019 gerechnet.


1) Stand: 31. Dezember 2018

NN (L) European Sustainable Equity als einer der zehn klimafreundlichsten europäischen Aktienfonds ausgezeichnet

Heute hat das Klimarating Climetrics den NN (L) European Sustainable Equity Fonds von NN Investment Partners (NN IP) als einen der zehn besten europäischen Aktienfonds hinsichtlich Klimaperformance ausgezeichnet. Climetrics ist das erste Rating, das eine umfassende Analyse von Fonds hinsichtlich ihrer klimabezogenen Risiken und Chancen bietet.

Initiatoren des Climetrics Ratings sind die Klimaspezialisten CDP und ISS. Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, dass Unternehmen ihre Umweltdaten wie z.B. Treibhausgasemissionen veröffentlichen. Institutional Shareholder Services (ISS) ist der führende Dienstleister für Asset Manager im Bereich Corporate Governance und Responsible Investment (RI) Lösungen. Das neue Rating bezieht drei Kriterien ein: Die Holdings im Fonds, die Anlagepolitik und die Governance des Asset Managers. Die Rating-Skala reicht von einem Blatt als niedrigstem Rating bis zu 5 Blättern als bestem Rating.

Der NN (L) European Sustainable Equity Fonds (ISIN: LU0991964320) ist heute im Rahmen der CDP Europe A-wards in Brüssel als einer der zehn besten Fonds mit einem 5-Blätter-Rating ausgezeichnet worden. Das Rating verdeutlicht, dass die Unternehmen im Fonds im Durchschnitt CO2-effizienter sind, klimabezogene Risiken und Chancen besser veröffentlichen und bereitwilliger Technologien anwenden, die die Energiewende unterstützen. Darüber hinaus verdeutlicht das Rating, dass unser Monitoring klimabezogener Faktoren in unserem Fonds zu den besten aller von Climetrics untersuchten Fonds gehört. Die European Sustainable Equity Strategie von NN IP investiert in ein diversifiziertes Portfolio europäischer Aktien und kombiniert dabei die klassische finanzielle Fundamentalanalyse mit einer ESG-Analyse.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Dass unser Fonds im Rahmen der ersten Fonds-Awards von Climetrics hinsichtlich seiner Klimaperformance als einer der besten ausgezeichnet wurde, unterstreicht unser Bekenntnis zum verantwortungsbewussten Investieren. Es belegt zudem, dass der Fonds und das Team die Ziele erreichen, die sie sich bezogen auf die Nachhaltigkeit und das entsprechende Monitoring und Reporting gesetzt haben.“

Nico Fettes, Head of Climetrics bei CDP: „Meinen Glückwunsch an alle zehn Aktienfonds, die bei den Climetrics Fund Awards ausgezeichnet wurden. Transparenz ist der erste entscheidende Schritt der Fondsindustrie, um Kapital zu jenen Unternehmen zu lenken, die besser positioniert sind, den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu meistern. Das Ziel von Climetrics ist es, Anlegern mehr Sicherheit in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Investments zu geben.“

Maximilian Horster, Head of ISS-climate: „Die Politik, die Gesellschaft und Anleger verlangen alle mehr Klimatransparenz bei Fonds. Das Climetrics Rating bewertet Fonds und zeichnet jene aus, die in Unternehmen investieren, die spürbare Anstrengungen unternehmen haben, ihre Geschäftsmodelle mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens abzustimmen.“

NN (L) European Sustainable Equity ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind auch in Deutschland und Österreich registriert. Die Verkaufsprospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com 

Cyber Security: Eine Wachstumsgeschichte ohne Grenzen

Als eine technologiegetriebene Innovationswelle wandelt sich unsere Welt fortlaufend und fordert jeden Aspekt unseres Lebens und Arbeitens heraus. Das schafft Chancen, birgt aber auch Herausforderungen, wie etwa die Zunahme von Internetkriminalität.

Um sich gegen immer raffiniertere Hacker zu schützen, werden Regierungen und Unternehmen bis 2020 schätzungsweise 101 Milliarden US$ investieren. Diese Investitionen werden relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung getätigt und führen zu einem beträchtlichen Umsatzwachstum von Unternehmen, die im Bereich Cyber Security tätig sind.

Nutzen Sie den Zugang zu diesem Thema über den L&G Cyber Security UCITS ETF, den wir als Teil unseres disruptiven Technologiesortiments seit über 3 Jahren anbieten.

Der ETF hat

  • seit Auflegung jedes Kalender-Jahr eine positive Performance erzielt,
  • erreichte 14,62 % in 2018 (Quelle:Bloomberg),
  • und erzielte über die letzten 12 Monate sogar 37,34 % (per 4. Februar 2019, Quelle Bloomberg).

Weitere Informationen zum Cyber Security Investment Case und zu unserem L&G Cyber Security UCITS ETF finden Sie unter www.lgimetf.com/de/cybersecurity 

BGP Gruppe in exklusiven Verkaufsgesprächen mit Union Investment

Die BGP Gruppe befindet sich in exklusiven Verhandlungen mit einem Konsortium aus ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe und Union Investment über den Verkauf der Unternehmensgruppe einschließlich des Immobilienportfolios. „Die BGP Gruppe verfügt über eine hervorragend aufgestellte Plattform zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen“, erklärt Jörg Kotzenbauer, Leiter Konzernentwicklung von Union Investment und ZBI-Aufsichtsrat. ZBI und Union Investment planen mit diesem Erwerb, die gemeinsame Wohnimmobilien-Fondsplattform zu stärken und das Volumen der verwalteten Fonds deutlich zu steigern.

„Wir begrüßen die exklusiven Verhandlungen“, sagt Worna Zohari, Chief Executive Officer (CEO) der BGP Gruppe. „Diese geplante Partnerschaft bietet hervorragende Perspektiven für unsere Plattform und unsere Mitarbeiter.“

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Über die BGP Gruppe

Die BGP Gruppe ist ein langfristig orientiertes und voll integriertes Wohnungsunternehmen mit aktivem Management-Ansatz. Mit über 200 Mitarbeitern deutschlandweit deckt die BGP Gruppe die komplette Wertschöpfungskette rund um den eigenen Wohnimmobilienbestand ab.

Über die ZBI Gruppe

Die ZBI Gruppe ist ein Spezialist für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert die ZBI Gruppe mit Hauptsitz in Erlangen Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger und verfügt mit ihren bisher 18 aufgelegten Fonds über einen positiven Track Record. Sie bildet mit über 400 Mitarbeitern an bundesweit 17 Standorten die gesamte Wertschöpfungskette im Zyklus einer Immobilie ab. Die ZBI Gruppe verwaltet aktuell rund 39.000 Wohn- und Geschäftseinheiten.

Über Union Investment

Union Investment ist eine der größten Fondsgesellschaften in Deutschland und der Experte für Investmentfonds innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Seit mehr als 60 Jahren im Fondsgeschäft aktiv, betreut die Union Investment Gruppe heute mit mehr als 3.000 Mitarbeitern über 320 Mrd. Euro Assets under Management.

Jeder zweite institutionelle Investor will verstärkt in die Energiewende investieren

Knapp die Hälfte (49 %)2 aller institutionellen Investoren rechnet laut einer neuen Studie1 von Aquila Capital damit, bis zum Jahr 2021 ihre Investitionen in Assetklassen, die zur Energiewende und damit zum fortschreitenden Wandel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern beitragen, zu erhöhen.

Die Studienergebnisse belegen das stark wachsende Interesse institutioneller Investoren an der Energiewende und dem daraus entstehenden Investitionsbedarf. Zwei Drittel (63 %)3 der Befragten sehen die Energiespeicherung (z.B. Batterien) als den Bereich mit dem größten Investitionspotenzial. An zweiter Stelle folgt die Energieübertragung (45 %). Dazu gehören der Bau und Betrieb von Übertragungsleitungen sowohl zwischen Kraftwerken und Umspannstationen als auch zwischen nationalen Energienetzen – sogenannte Interkonnektoren (41 %)4.

Aquila Capital zufolge5 werden Investitionen in Energiespeicher zunehmen, da sie eine immer größere Rolle bei der Aufrechterhaltung der europäischen Versorgungssicherheit in Zeiten eines wachsenden Anteils Erneuerbarer Energien am Strommix spielen werden. Das Unternehmen ist überzeugt, dass Kostensenkungen, technologische Entwicklungen und verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen in Zukunft immer stärkere Argumente für Investitionen in Speichertechnologien sein werden.

Die Studie identifiziert mehrere Faktoren, die aus Sicht der Investoren eine finanzielle Beteiligung an der Umsetzung der Energiewende besonders interessant machen. Der wichtigste Aspekt ist mit einer Nennung durch 68 %6 der Investoren den zunehmenden Anteil Erneuerbarer Energiequellen am Energiemix, gefolgt von der Restrukturierung und Dezentralisierung der Energienetze (62 %)7.

„Diese Ergebnisse unterstreichen das wachsende Interesse, welches institutionelle Investoren am Investitionsbedarf der Energiewende zeigen, und welche Investmentmöglichkeiten dabei für sie am attraktivsten sind. Tatsächlich bezeichneten 82 %8 der Investoren einen Multi-Asset-Fonds, der in die Erzeugung, Speicherung und Übertragung von Strom aus Erneuerbaren Energien investiert, als attraktiv“, kommentiert Susanne Wermter, Head of Investment Management Energy & Infrastructure EMEA, Aquila Capital:

„Um der wachsenden Nachfrage von Seiten der Investoren zu begegnen, haben wir im April vergangenen Jahres die Energiewende-Infrastruktur-Strategie (ETIF) aufgelegt. Die ETIF-Strategie deckt alle drei Subsektoren ab. Europa macht Fortschritte bei der Energiewende, und Investoren haben so Gelegenheit, daran zu partizipieren“, so Wermter.


1) Quelle: Umfrage von PollRight unter 103 institutionellen Investoren weltweit, Juli/August 2018
2) Anmerkung: „49 %“ besteht aus den 6 % und 43 % der Befragten, die bei diesem Punkt „dramatisch erhöhen“ beziehungsweise „moderat erhöhen“ angaben
3) Anmerkung: „63 %“ besteht aus den 18 % und 45 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
4) Anmerkung: „45 %“ besteht aus den 16 % und 29 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben; „41 %“ besteht aus den 5 % und 36 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
5) Quelle: Insights: Charging Ahead – Renewables Coupled with Storage, 2018
6) Anmerkung: „68 %“ besteht aus den 33 % und 35 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
7) Anmerkung: „62 %“ besteht aus den 4 % und 58 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
8) Anmerkung: „82%“ besteht aus 16% und 66% der Befragten, die bei diesem Punkt „attraktiv“ beziehungsweise „teilweise attraktiv“ angegeben haben

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

TELOS Services und Informationsangebot zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema "Nachhaltigkeit im Asset Management" hat in den letzten Jahren "Momentum" aufgenommen. Es vergeht praktisch kein Tag, an dem wir nicht auf verschiedenste Weise mit der Begriffswelt rund um "ESG, Nachhaltigkeit oder Sustainability" konfrontiert werden.

Die Informationen beziehen sich auf unterschiedliche Verfahren zur praktikablen Anwendung und Umsetzung von ESG-Kriterien, Aspekte der Integration von Nachhaltigkeit im Rahmen des Portfolio- und Risikomanagements oder auf regulatorische Regelwerke und künftige Planungen.

Zusätzliche regulatorische Anforderungen haben dafür gesorgt, dass die Dynamik über die letzten 12 Monate noch einmal erheblich angezogen hat. Dies bestätigt auch eine von TELOS jüngst durchgeführte Befragung bei institutionellen Anlegern, wonach fast 60% der Anleger Nachhaltigkeitsaspekte zum Teil oder sogar schon vollständig in ihrer Kapitalanlagestrategie integriert haben. Genauso zeigte unsere Befragung aber auch, dass auf Seiten der Anleger oftmals noch keine Klarheit darüber besteht, WIE sie Nachhaltigkeitsaspekte am besten umsetzen können und mit welchen Anbietern.

Unser Haus beschäftigte sich von Beginn an mit Fragen um die Integration von "Nachhaltigkeit" in Portfoliomanagement-Prozesse sowie auch im Rahmen von administrativen Services (u.a. Reporting). Um den gestiegenen Ansprüchen unseren Kunden gegenüber - sowohl auf Seiten der Asset Manager wie auch auf Seiten der institutionellen Anleger - gerecht zu werden, haben wir unsere Dienstleistungen rund um die Thematik "Nachhaltigkeit" erweitert.

TELOS Kompendium Nachhaltigkeit

Das aktuell von TELOS erstellte Kompendium hinterfragt gezielt, wie die einzelnen Anbieter mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen und unter Einsatz welcher Verfahren sie "ESG" in der Praxis im Portfoliomanagement umsetzen. In unserem Kompendium stellen Asset Manager, Master KVG und Verwahrstelle ihr Haus und ihre Lösungen unter dem Aspekt Nachhaltigkeit / ESG vor.

Insbesondere institutionellen Anlegern soll durch diesen ganzheitlichen Markt- und Unternehmensüberblick eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben werden, welche Häuser sich im Asset Management oder auf dem Gebiet der Administration als künftige "Nachhaltigkeits"- Partner anbieten. Das Kompendium wird noch im 1. Quartal 2019 zur Verfügung stehen und auf unserer Webseite www.telos-rating.de in der Rubrik TELOS Kompendium veröffentlicht werden. Gerne senden wir Ihnen das Kompendium nach Fertigstellung zu. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie uns gerne eine kurze Nachricht an info@telos-rating.de zukommen lassen.

TELOS Nachhaltigkeits-Rating

Als "qualitativ" ausgerichtete Ratingagentur mit 20 Jahren Erfahrung haben wir einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewertung von Asset Managern sowie Master-KVGen und Verwahrstellen im Bereich Nachhaltigkeit entwickelt. Die Systematik folgt unserer traditionellen Vorgehensweise, die folgenden Kriterien inhaltlich zu hinterfragen und zu analysieren:

  • Organisation
  • Team / People
  • Produkte, Services und Prozesse
  • Qualitäts- und Risikomanagement

Die am Ende eines Ratingprozesses erstellten mehrseitigen Rating-Reports vermitteln einen transparenten Einblick über die Stabilität des Managers. Weiterhin wird in den Reports dargestellt, wie konsequent und schlüssig die Asset Manager Nachhaltigkeitskriterien zum Nutzen der Investoren umsetzen.

Eine kurze Beschreibung unseres Nachhaltigkeits-Ratings finden Sie hier.

IMI Portal - Informationsportal für institutionelle Investoren

Vor gut 12 Monaten haben wir unser Informationsportal für institutionelle Investoren - kurz "IMI Portal" (www.investment-manager.info) gestartet. Inzwischen finden Sie dort Informationen zu über 80 Asset Managern und Administrationsdienstleistern.

Kürzlich haben wird die Rubrik Nachhaltigkeit/ESG auf dem IMI-Portal erweitert. Investoren erhalten dort schnell und unkompliziert einen Überblick darüber, welche Asset Manager und Administrationsdienstleister im Bereich ESG aktiv sind, für welche Assetklassen Investmentlösungen und -strategien angeboten werden, welche ESG-Verfahren zum Einsatz kommen und welche ESG-Services angeboten werden. Zudem finden Sie aber auch Informationen zu organisatorischen Aspekten (z.B. ob die UN PRI unterzeichnet wurden) und welche ESG- Ratings vorliegen. Hier gelangen Sie zur entsprechenden IMI ESG-Übersicht.

TELOS Consulting

Überprüfung von Asset Managern auf die Einhaltung von Nachhaltigkeits-Kriterien Basierend auf der von TELOS entwickelten Rating-Methodik bieten wir insbesondere institutionellen Anlegern an:

  • ihre Manager / Service-Anbieter im Bereich Nachhaltigkeit einem Screening zu unterziehen
  • Unterstützung bei der Auswahl künftiger Partner (z.B. Asset Manager, Master-KVG, Verwahrstelle) zu leisten.

TELOS Wiesbadener Investorentag

Der Wiesbadener Investorentag jährt sich in diesem Jahr zum 10. Male. Beim Thema der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung haben wir ebenfalls den Aspekt Nachhaltigkeit berücksichtigt. Der Titel zu dieser Jubiläumskonferenz lautet: "Krisenfest und nachhaltig investieren"

Unter diesem Motto werden etablierte Häuser sowie Spezialisten u.a. auch das Thema Nachhaltigkeit und seine Einsatzmöglichkeiten im täglichen Portfoliomanagement und auch im Bereich Administration / Reporting umfassend beleuchten.

Der Wiesbadener Investorentag findet am 23. Mai 2019 im Nassauer Hof am Kaiser-Friedrich- Platz statt. Die Veranstaltung ist für institutionelle Anleger kostenfrei. Wenn Sie an dieser exklusiven Veranstaltung teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung an info@telos-rating.de.

Weitere Informationen zum 10. Wiesbadener Investorentag finden Sie hier: Wiesbadener Investorentag 2019

Bei Fragen zu oder Interesse an unseren Services im Bereich Nachhaltigkeit stehen wir Ihnen jederzeit gerne unter +49-611-9742-100 oder info@telos-rating.de zur Verfügung.

Anleger schliessen sich zusammen, um Hersteller kontroverser Waffen aus wichtigen Indizes auszuschliessen

Mehr als 140 Asset Manager, Besitzer von Vermögenswerten, Vermögensverwalter und Vermögensdienstleister aus der ganzen Welt, die Anlegergelder im Wert von USD 6,8 Billionen vertreten, haben gemeinsam Indexanbieter dazu aufgefordert, kontroverse Waffen1 aus den gängigen Indizes zu entfernen.

In einem offenen Brief, der heute auch in der Financial Times, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps veröffentlicht wurde, wendeten sich die Unterzeichner an Vertreter von FTSE Russell, Morningstar, MSCI, S&P Dow Jones Indices und STOXX und riefen die Indexanbieter auf zu handeln.

Anlagen in Unternehmen mit Bezug zu kontroversen Waffen verstossen schon heute gegen einige nationale Bestimmungen und internationale Konventionen. Die gängigen Indizes berücksichtigen sie aber nach wie vor. Für aktive Anleger, die sie selbst ausschliessen, bedeutet dies einen zusätzlichen Tracking Error im Vergleich zu Standardbenchmarks und zusätzliche Kosten. Passive Anleger haben dagegen meist keine Wahl, denn die überwältigende Mehrheit der Strategien bildet traditionelle Indizes ohne Ausschlüsse nach.

Folglich tragen heute Anleger, die die Benchmarks der grossen Anbieter verwenden, zur Finanzierung von Unternehmen bei, die mit der Herstellung von kontroversen Waffen zu tun haben. Die in der Schweiz gestartete Initiative wird von Swiss Sustainable Finance koordiniert und hat dank ihrer Präsenz auf der PRI Collaboration Platform international an Dynamik gewonnen.

Sabine Döbeli, CEO von Swiss Sustainable Finance, erklärt: „Die Abstimmung der Anlegerportfolios auf etablierte Werte und Standards wird zur neuen Normalität bei Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern. Dass unsere Initiative die Unterstützung einer so grossen Zahl von Organisationen gewinnen konnte, ist ein starkes Signal an die Indexanbieter, und wir halten es für eine logische Folge, diese Forderung in den globalen Indizes widerzuspiegeln.“

Eric Borremans, Leiter ESG bei Pictet Asset Management sagt: „Wir sind überzeugt, dass Finanzmittel für Hersteller kontroverser Waffen in Übereinstimmung mit internationalen Konventionen, bester Anlagepraxis und der öffentlichen Meinung weniger leicht verfügbar sein sollten. Indizes dienen als Grundlage für viele aktive und passive Anlageprodukte; wir sind der Meinung, dass Hersteller kontroverser Waffen standardmässig ausgeschlossen werden sollten.“

Peter Damgaard Jensen, CEO von PKA A/S sagt: „Für uns als verantwortliche Anleger, die wir mehr als 300 000 Rentensparer vertreten, sind kontroverse Waffen inakzeptabel und daher von all unseren Anlagen ausgeschlossen. Viele Anbieter von Indexprodukten teilen diesen Grundsatz nicht, was es anderen Anlegern erschwert sicherzustellen, dass sie nicht zur Finanzierung von Herstellern kontroverser Waffen beitragen. Indem wir uns mit anderen Anlegern von der ganzen Welt zusammenschliessen, können wir hoffentlich diese Botschaft vermitteln und die Indexanbieter ein für alle Mal dazu bringen, kontroverse Waffen aus den gängigen Indizes auszuschliessen.“

Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Swiss Sustainable Finance www.sustainablefinance.ch 


1) Solche Waffen – zu denen Streumunition, Antipersonenminen, Atomwaffen, die in Ländern hergestellt werden, die den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben, sowie biologische und chemische Waffen zählen – können unterschiedslos und unverhältnismässig viel Leid verursachen. Internationale Konventionen ächten oder beschränken den Einsatz solcher Waffen.

Produktstrategie-Team um zwei Expertinnen für Unternehmensanleihen erweitert

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, schafft zwei neue Positionen im Londoner Produktstrategie-Team, um Kunden im Bereich Unternehmensanleihen noch umfassender zu unterstützen.

Rachel Harris beginnt als Senior Credit Investment Director und berichtet an Steven Blackie, Global Head of Product Strategy. Hinzu kommt Emily McDonald als Credit Investment Director, die an Rachel Harris berichtet.

Harris und McDonald arbeiten eng mit den Portfoliomanagern für Unternehmensanleihen zusammen, um bei bestehenden Angeboten zu unterstützen und neue bedarfsorientierte Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Rachel Harris begann ihre Karriere 1998 im Vertrieb für Unternehmensanleihen bei der Credit Suisse und arbeitete anschließend für Royal Bank of Scotland, Goldman Sachs und Janus Henderson. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und setzt sich aktiv für Diversität am Arbeitsplatz ein.

Emily McDonald hat 15 Jahre Erfahrung als Vertriebsspezialistin für festverzinsliche Wertpapiere. Zuletzt arbeitete sie bei Credit Suisse, wo sie südeuropäische und britische Kunden betreute. McDonald kam durch Aviva Investors „Return to Work“-Programm zum Unternehmen. Dieses zielt darauf ab, Kandidaten mit einem fundierten Fachwissen in den Bereichen Finanzdienstleistungen oder Vermögensverwaltung nach einer mindestens zweijährigen Pause wieder in die Arbeitswelt zurückzubringen.

Steven Blackie, Global Head of Product Strategy bei Aviva Investors, sagt:

„Da wir unser Geschäft extern kontinuierlich ausbauen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen. Die Erfahrung von Rachel und Emily erweitert unser Expertenwissen zusätzlich und hilft uns, die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen und zu antizipieren. Ich freue mich, die beiden in unserem Team willkommen zu heißen."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 387 Milliarden Euro Assets under Management per 30. September 2018.

Fidelity International stärkt Führungsteam in Deutschland mit der Ernennung von Christian Machts

Fidelity International (Fidelity) hat heute die Berufung von Christian Machts in das Leitungsteam seines Deutschlandgeschäfts bekannt gegeben. Der 42-Jährige tritt als Geschäftsführer in das Unternehmen ein und berichtet an Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International.

Christian Machts wird das Wholesale-Geschäft von Fidelity in Deutschland betreuen und in dieser Funktion eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen und Finanzberater übernehmen. Als Geschäftsführer wird er zudem wichtige Initiativen für das gesamte Deutschlandgeschäft verantworten.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung wird Christian Machts darüber hinaus federführend Fidelitys Ansatz für strategische Kundenpartnerschaften in ganz Europa gestalten und vorantreiben. Dabei wird er eng mit Christophe Gloser, Head of Wholesale Continental Europe, zusammenarbeiten.

Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International, kommentiert die Ernennung wie folgt: „Deutschland ist einer der Kernmärkte von Fidelity, für den wir große Wachstumspläne haben. Wir freuen uns, dass wir einen Spezialisten von Christian Machts Format für diese Schlüsselposition in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seinem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Wholesale-Kunden und seiner langjährigen Erfahrung als Vertriebsleiter in diesem Bereich ist er die perfekte Stärkung für unser Team. Ich freue mich auch auf seine Unterstützung bei funktionsübergreifenden Initiativen, die von zentraler Bedeutung für die strategische Entwicklung des Deutschlandgeschäfts von Fidelity sind.“

Christian Machts verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er wechselt zu Fidelity von BlackRock, wo er sechs Jahre das Retailgeschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa geleitet hat. Zuvor war er 13 Jahre bei der Commerzbank tätig und hatte diverse leitende Positionen inne, zuletzt als EMEA Head of Sales, Asset Management.

Christian Machts beginnt seine neue Tätigkeit am 1. April 2019 am Geschäftssitz des Unternehmens in Kronberg.

Pictet veröffentlicht die Jahreskennzahlen für 2018 und gibt Veränderungen im Teilhaberkreis bekannt

Die Pictet-Gruppe veröffentlichte heute die ungeprüften Zahlen für das Jahr 2018. Gleichzeitig gab sie den bevorstehenden Rücktritt von Senior-Teilhaber Nicolas Pictet sowie die Ernennung eines neuen Teilhabers bekannt.

Die Pictet-Gruppe meldete für das per 31. Dezember 2018 endende Kalenderjahr einen Anstieg des Betriebsertrags um 5,7% auf CHF 2,666 Mrd. und eine Zunahme des Konzerngewinns um 4,1% auf CHF 596 Mio.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögen lagen per 31. Dezember 2018 mit CHF 496 Mrd., leicht im Minus gegenüber dem Stand per 31. Dezember 2017. Zu- und Abflüsse hielten sich in etwa in der Waage woraus Nettoneugelder von 1 Mrd. CHF resultierten.

Am 31. Dezember 2018 betrug die Kernkapitalquote (Tier 1) 21,1% (auf Basis des Kernkapitals von CHF 2,35 Mrd., der solidesten Form der Kapitalausstattung) und die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) 164%.

Zum Vergleich: Die Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA, der Pictet untersteht, schreibt mindestens 7,8% Eigenmittel als Kernkapital (Tier 1) vor und die nach Basel III erforderliche Mindestliquiditätsquote beträgt 100%.

Nicolas Pictet, Senior-Teilhaber, sagt: "2018 war ein herausforderndes Jahr. Volatile Aktienmärkte verunsicherten die Anleger, die daher vorsichtig waren. Während das Marktumfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt, sehen wir Chancen, langfristig antizyklisch zu investieren. Deshalb investieren wir weiterhin stark in Talente und Infrastruktur, die unseren zukünftigen Erfolg ausmachen. Als privat geführtes Unternehmen sind wir in der Lage, diese langfristige Sichtweise einzunehmen.“

Gleichzeitig gab Nicolas Pictet mit Wirkung zum 1. September 2019 sein Ausscheiden aus der Teilhaberschaft der Bank bekannt. Er ist seit 1991 Partner der Pictet-Gruppe.

Renaud de Planta, der 1998 als Partner zu Pictet kam, wird ihm in der Rolle als Senior-Teilhaber nachfolgen. Er ist derzeit der zweitälteste der sieben Partner der Pictet-Gruppe und hat einen Grossteil seiner Karriere bei Pictet verbracht, um die Geschäftseinheit Pictet Asset Management aufzubauen und zu leiten, die heute fast die Hälfte der verwalteten Vermögen und Gewinne der Gruppe ausmacht. Zuvor war er 12 Jahre bei UBS tätig und hatte dort verschiedene Führungspositionen inne, unter anderem als CEO der UBS in Hongkong und Nordasien. Er hat einen PhD und einen Master in Finanzwirtschaft von der Universität St. Gallen und einen MBA von der University of Chicago.

Nicolas Pictet bleibt mit Wirkung zum 1. September 2019 Präsident des Verwaltungsrats der Banque Pictet & Cie SA, der Schweizer Bank der Gruppe, und wird Mitglied des Aufsichtsrats der Pictet & Cie Group SCA, der Muttergesellschaft der Gruppe.

Gleichzeitig gab Pictet bekannt, dass per 1. April 2019 Sébastien Eisinger, stellvertretender CEO von Pictet Asset Management und Head of Investments, in die Pictet-Teilhaberschaft eintreten wird. Er begann seine Karriere bei der Pictet-Gruppe 1999 als Investmentmanager im Fixed-Income-Team von Pictet Asset Management und stieg vor seiner heutigen Position zum CIO Fixed Income auf. Seine Karriere begann er bei Lazard Frères Gestion in Paris als quantitativer Analyst. Er hat ein DEA (Diplôme d'étude approfondie) in Statistik und einen Master in Mathematik von der Universität Paris VII.

Nicolas Pictet dazu: "Wir freuen uns, Sébastien im Kreis der Teilhaber der Pictet-Gruppe willkommen zu heissen. Mit seinem Unternehmergeist, seinem langfristigen Denken und seiner umfassenden Investmenterfahrung im Asset Management, ganz zu schweigen von seinem grossen Wissen über Pictet und seiner Wertschätzung gegenüber unserer unverwechselbaren Kultur, erwarten wir, dass er einen bedeutsamen Beitrag zu unserem künftigen Erfolg leisten wird".

Union Investment legt Kommunalfonds auf

Union Investment hat einen institutionellen Publikumsfonds für kommunale Anleger aufgelegt. Der UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig ist ein auf die Ansprüche von Kommunen abgestimmter Mischfonds, der Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt und überwiegend sicherheitsorientiert investiert.

Das Konzept des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig (WKN: A2H9AZ; ISIN: DE000A2H9AZ3) ist in enger Zusammenarbeit mit der AG Treasury des Deutschen Städtetags entwickelt worden, um den bundesweit unterschiedlichen Anforderungen der Gemeindehaushaltsverordnungen an die Anlage von Kommunalgeldern weitestgehend gerecht zu werden. Auf Basis der Experteneinschätzungen aus mehreren Bundesländern wurde angestrebt, einen möglichst breiten Konsens über einen Rahmen für Investitionen von Kommunalvermögen zu erreichen.

Der aktiv gemanagte Mischfonds unterstützt die eher sicherheitsorientierten Anlagekriterien für öffentliche Gelder mit seinem Schwerpunkt auf Anleihen guter Bonität. Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld strebt der Fonds an, zusätzliche Ertragschancen zu erschließen und kann dazu Schwellenländer- und Hochzinsanleihen beimischen. Bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens können in ausgewählten Aktien angelegt werden, Währungsrisiken werden weitestgehend abgesichert.

Nachhaltigkeitsaspekte spielen für viele Kommunen in Deutschland bei der Kapitalanlage eine wichtige Rolle und haben daher beim Management des neuen Fonds einen entsprechend hohen Stellenwert. „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ist aus ethischen Gründen sinnvoll und hilft uns, Risiken zu reduzieren“, sagt Thorsten Albrecht, Portfoliomanager des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig.

Ein mehrstufiges System stellt die Integration der Nachhaltigkeitskriterien sicher: Zunächst werden Ausschlusskriterien berücksichtigt. Titel, die diese verletzen, kommen für die Anlage nicht in Frage. Ausgeschlossen sind beispielsweise Rüstungs- und Tabakproduzenten. In einem zweiten Schritt werden die infrage kommenden Titel einer eingehenden Nachhaltigkeitsanalyse unterzogen. Dabei fließen ökologische und soziale Aspekte sowie die Qualität der Unternehmensführung (ESG-Kriterien) in die Bewertung ein. „Wir verknüpfen die Nachhaltigkeitsanalyse mit der klassischen Unternehmensanalyse“, erläutert Portfoliomanager Michael Struckmann, der den UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig gemeinsam mit Thorsten Albrecht managt.

Union Investment verwaltet mehr als 40 Milliarden Euro in nachhaltigen Geldanlagen und bringt diese Expertise auch in den neuen Fonds ein. Das verwaltete Gesamtvermögen beläuft sich auf rund 330 Milliarden Euro.