Zahl der Brexit-bedingten Umzüge steigt weiter

Die Zahl der Finanzdienstleister, die im Zuge des geplanten EU-Austritts des Vereinigten Königreichs Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern, ist in den ersten Monaten des Jahres 2019 weiter gestiegen. Aktuell haben 58 Unternehmen entsprechende Verlagerungen öffentlich angekündigt beziehungsweise bereits umgesetzt. Seit Januar 2019 hat sich die Zahl der öffentlich bekannten Brexit-bedingten Neuansiedlungen und Verlagerungen in Luxemburg damit um 11 erhöht. Die tatsächliche Zahl dürfte sogar noch höher sein, da nicht alle Unternehmen ihre Pläne öffentlich machen.

Analog zur Position Luxemburgs als führender EU-Standort im Bereich Investmentfonds handelt es sich bei mehr als der Hälfte der Umzügler (31) um Asset Manager. Doch auch Unternehmen aus den Bereichen Versicherungen (13), Banken (8) und Zahlungsdienstleister (6) werden aufgrund des Brexit Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern oder haben dies bereits getan. Denn der Vertrieb von Finanzprodukten in der gesamten EU im Rahmen des so genannten EU-Passporting ist daran geknüpft, dass das jeweilige Unternehmen über eine Niederlassung in einem EU-Staat verfügt.

„Aus Sicht der Unternehmen sprechen für Luxemburg insbesondere das sehr international aufgestellte und weit entwickelte Ökosystem für Finanzdienstleistungen, die Möglichkeit, auf bereits vorhandene Strukturen aufzubauen sowie die hohe Lebensqualität und die Stabilität“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance. Das Bonitätsrating des Landes ist seit Jahren auf dem höchsten Niveau (Dreifach-A), zudem ist auch das politische Kima sehr stabil. „In Zeiten gestiegener politischer Unsicherheit wissen das Unternehmen aus Europa und global sehr zu schätzen“, so Mackel.

Mit verschiedenen vom Parlament beschlossenen Gesetzesanpassungen hat Luxemburg den Finanzplatz zudem auf ein mögliches „No-Deal“-Szenario beim Brexit vorbereitet. Unter anderem erhalten die Finanzaufsichten für einen begrenzten Zeitraum Sonderbefugnisse, falls das Vereinigte Königreich tatsächlich ohne Abschluss eines Abkommens aus der Europäischen Union austreten sollte. Ferner wird im Fall eines solchen harten Brexit für britischen Finanzunternehmen mit Standorten in Luxemburg eine 21-monatige Übergangsfrist gelten.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Finanzprofis rechnen mit wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 104 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank von einer zukünftig weiter wachsenden Bedeutung des Robo-Advisor-Geschäfts ausgegangen wird, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, anmerkt. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass das Wachstum der Robo Advisor noch längst nicht an seinem Ende angekommen ist, vielmehr ist von einer zukünftig steigenden Bedeutung auszugehen“, so Geyer weiter. 

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten wird in den nächsten 3 Jahren …

Grafik 1: Einschätzungen von 104 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, März 2019

Knapp 85% der Befragten gehen davon aus, dass die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird. Deutlich weniger als jeder Zehnte geht von einer sinkenden Relevanz aus. „Die Einschätzung der Finanzprofis deckt sich mit den Ergebnissen unserer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden. Auch wenn der Begriff Robo Advisor hier noch vergleichsweise wenig bekannt war, sind die Endkunden doch grundsätzlich offen für entsprechende Angebote. Im Zuge der wachsenden Bekanntheit und Etablierung ist daher auch von einem weiteren Wachstum auszugehen“, bemerkt Geyer. „Für die Vermittler stellt sich dabei die Frage, wie sie zukünftig mit dem Thema Robo Advice umgehen und es gegebenenfalls in ihr Angebot integrieren wollen.“

Mit dem seit 2014 am Markt aktiven eigenen Robo Advisor fintego bietet ebase beispielsweise unterschiedliche Optionen, um ohne großen Aufwand ein etabliertes Produkt anbieten zu können. Zudem besteht die Möglichkeit ein eigenes Angebot im Rahmen einer White-Label-Lösung aufzusetzen, was bereits ein ebase Kunde getan an. „Je nach Ziel und vorhandener Lizenz gibt es eine Reihe unterschiedlicher Optionen, um seinen Kunden Zugang zu einem Robo-Advisor-Angebot zu gewähren. Durch unsere Erfahrung und Möglichkeiten sind wir hier sehr breit aufgestellt, um die unterschiedlichen Bedarfe gut zu bedienen“, ergänzt Geyer.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Impact Investing: Ein Fünftel der börsennotierten Unternehmen weltweit erzielt positiven Impact

Hauseigene Analysen von NN Investment Partners (NN IP) belegen, dass es weltweit eine überraschend hohe Zahl an börsennotierten Unternehmen gibt, die im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen eine positive Wirkung, einen Impact, erzielen. NN IP hat die 15.000 Unternehmen in der CS Holt Datenbank für Aktien untersucht – fast 3.000 Aktien (19%) erfüllen positive Impact-Kriterien. Insgesamt hat die Analyse ergeben, dass es ungefähr eine 20-60-20-Verteilung von Unternehmen mit positivem, neutralem oder negativem Impact gibt. Zudem zeigt die Analyse, das Unternehmen mit positivem Impact höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten aufweisen.

Hinsichtlich der Zuordnung zu einzelnen SDGs hat die Analyse ergeben, dass innerhalb des positiven Impact-Universums der größte Teil der Unternehmen entweder Zugang zu Gesundheitslösungen bieten (45%) oder zu einem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren bzw. zu einer Kreislauf-Wirtschaft (18%) beitragen.

Allgemein besteht die Auffassung, dass Unternehmen, die sich um einen positiven gesellschaftlichen oder ökologischen Impact bemühen, Abstriche bei den finanziellen Renditen machen müssen. Die Analyse von NN IP belegt jedoch, dass solche Unternehmen in der Regel von höherer Qualität sind als das gesamte börsennotierte Investmentuniversum: Sie haben höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten. Unternehmen mit positivem Impact erzielen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 12% über fünf Jahre, gegenüber 7% bei Unternehmen mit neutralem bzw. negativem Impact. Impact-Unternehmen haben zudem durchschnittliche Kapitalkosten oder Diskontierungssätze von 5% gegenüber 6% bei Unternehmen ohne Impact.

Zunächst schien die Analyse der Unternehmen aufzuzeigen, dass positive Impact-Unternehmen eine schwächere kurzfristige Entwicklung aufweisen, da ihr Cashflow Return on Investment (CFROI) nur 2,7% über ihren Kapitalkosten liegt, gegenüber 2,9% bei Unternehmen mit neutralem oder negativem Impact. Werden jedoch kleine Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 1 Mrd. US-Dollar aus der Analyse ausgeschlossen, liefern Unternehmen mit positivem Impact 7,3% über den Kapitalkosten, gegenüber 4,9% bei Aktien ohne Impact. Es gibt eine überproportional höhere Anzahl an Impact-Unternehmen im Bereich der kleineren Unternehmen. Dies sind in der Regel innovativere, junge Unternehmen in unreifen Branchen, die tendenziell niedrigere CFROIs aufweisen.

Willem Schramade, Senior Portfoliomanager Impact Investing bei NN Investment Partners: „Unsere neuen Erkenntnisse unterstreichen unsere Überzeugung, dass finanzielle Erträge und ein Gewinn für die Umwelt und die Gesellschaft Hand in Hand gehen können. Unsere Analysen widerlegen gängige Argumente und Annahmen, die den Mythos stützen, dass Impact Investing Geld kostet oder zu schlechteren Risiko-Rendite-Kennzahlen führt. Die höheren Wachstumsraten von positiven Impact-Unternehmen sind unmittelbar einleuchtend: Sie sind in der Regel innovativer und profitieren vom Rückenwind der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese Aspekte erklären auch die niedrigeren Kapitalkosten von positiven Impact-Unternehmen, da sie die Unternehmen widerstandsfähiger und weniger konjunkturabhängig machen.

Die Unternehmensgröße ist ein interessanter Faktor. Vor unserer Analyse hatten wir erwartet, dass wir bei Nebenwerten mehr positive Nettoauswirkungen finden würden als bei großen Unternehmen. Schließlich sind kleinere Unternehmen eher innovative Firmen mit nur einem Geschäftsfeld, während größere Unternehmen häufiger etablierte Akteure der alten Wirtschaft mit nachteiligen externen Auswirkungen wie Fluggesellschaften, Ölfirmen und Tabakunternehmen sind. In Wirklichkeit ist dieses Verhältnis etwas anders – es gibt nur einen leicht negativen Zusammenhang zwischen positivem Impact und Unternehmensgröße.“

Das Interesse der Anleger an Impact-Anlagen hat seit Januar 2016 mit dem Inkrafttreten der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen an Dynamik gewonnen. Diese Ziele sollen Bemühungen zur Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und des Klimawandels vorantreiben. Im selben Jahr hat NN IP als einer der ersten Asset Manager einen Fonds aufgelegt, der explizit darauf abzielt, durch Investitionen in Aktien einen positiven Impact im Sinne der SDGs zu erzielen.

Willem Schramade: „Impact Investing ist ein relativ junger Bereich. Die Daten sind begrenzt und es gibt noch wenig empirische Belege. Viele Anleger sind mit dieser Art von Strategie noch relativ wenig vertraut. Sie halten sie für riskant und gehen davon aus, dass der positive Impact auf Kosten von Alpha und Erträgen geht. Unsere Datenbankergebnisse deuten jedoch auf etwas anderes hin und belegen, dass sich finanzielle und gesellschaftliche Gewinne nicht gegenseitig ausschließen. Da die Berichterstattung von Unternehmen über ihren Impact immer mehr zunimmt, erhöht und verbessert sich die Zahl der verfügbaren Daten. Das erleichtert es, den Impact konkreter zu verfolgen und die SDGs investitionsfähiger zu machen – und so dazu beizutragen, sie schneller zu erreichen.“


NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

WisdomTree legt zwei Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) an der Deutschen Börse Xetra auf

WisdomTree, Emittent von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), bringt zwei neue Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) auf den Markt. Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC und der Boost Enhanced Energy ETC notieren ab sofort an der Deutschen Börse Xetra.

Beide Produkte verwenden einen bewährten optimierten Rollmechanismus, um die potenziellen Verluste, die sich aus Rohstoff-Futureskontrakten in Contango-Märkten ergeben, möglichst niedrig zu halten bzw. den Vorteil aus den Kontrakten in Backwardation-Märkten zu maximieren.

Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, kommentiert: „Der Rollmechanismus dieser ETCs mildert die Kosten für das Halten von Rohstoff-Futureskontrakten deutlich ab, was die Volatilität der Renditen potenziell senken kann. Dadurch wird eines der Haupthindernisse für langfristige Rohstoffallokationen aus dem Weg geräumt.“ 

„Die Aussichten sowohl für Industriemetalle als auch für Energie und vor allem Öl sind unseres Erachtens konstruktiv. Aufgrund der Politik der OPEC geht das Ölangebot derzeit zurück, was den Preisanstieg unterstützt. Bei den meisten Industriemetallen herrscht ein Angebotsdefizit. Sobald sich die derzeit noch unklare Lage bezüglich der Handelskonflikte lichtet, werden Metalle unseres Erachtens in der Lage sein, den Handel aufgrund ihrer eigenen Fundamentaldaten zu bestimmen und die negative Stimmung abzuschütteln, die derzeit auf der Anlageklasse lastet“, so Gannatti weiter.

Rafi Aviav, Head of Product Development: „Mit einem Marktanteil von 31 Prozentsind wir der führende Anbieter von ETCs in Europa. Unsere Lösungen für Investoren sind umfassend und durch diese neuen Produkte wird unser Rohstoffangebot sogar noch breiter. Wir verfügen bereits über einen Smart-Beta-Ansatz für breit diversifizierte Rohstoffinvestments und freuen uns, diesen Ansatz nunmehr auf einzelne Sektoren auszuweiten. So können Investoren ihr Portfolio an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.“

Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC bildet den Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Boost Enhanced Energy ETC den Optimised Roll Energy Total Return Index nach. Beide Indizes besitzen einen intelligenten Rollmechanismus, der auf den S&P GSCI Dynamic Roll Indizes basiert und darauf abzielt, kurvenoptimierte Renditen zu erwirtschaften. Die Ergebnisseder optimierten Rollstrategie zeigen sich in den konsistent höheren Renditen und dem niedrigeren Risiko gegenüber den Renditen des Referenzindex Bloomberg Commodity Subindex (BCOM).


1) Quelle: WisdomTree, Morningstar, 12. Februar 2019 – Rohstoffanteil ohne Gold.
2) Quelle: WisdomTree, Bloomberg. Daten vom 31.1.02 bis 31.12.18 und basierend auf monatlichen Renditen. Der Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Optimised Roll Energy Total Return Index begannen beide im Oktober 2017 mit der Live-Berechnung, und die letzte jährliche Neugewichtung fand am 16. Januar 2019 statt. Die Berechnungen basieren auf Total Return Indizes und beinhalten durch Backtesting ermittelte Daten.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von rund 57,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com. WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

CACEIS baut Clearing & Settlement Leistungen für die Renell-Bank aus

CACEIS weitet sein Dienstleistungsspektrum für die Frankfurter Renell Wertpapierhandelsbank AG zu einem Komplett-Service aus. Bislang war CACEIS bereits Clearing & Settlement Agent für das OTC-Fondsgeschäft der Renell Bank. Ende 2018 hat CACEIS stufenweise das komplette Fonds-, Aktien- und Rentengeschäft von Renell übernommen. Im Bereich der Fonds schließt dies auch die Abwicklung der regionalen börslichen Geschäfte in Deutschland ein. Dies betrifft die Regionalbörsen Düsseldorf, Berlin und Frankfurt (XETRA T7 und XETRA 2) wie auch diverse Segmente der Schweizer Börse (SWX, SFS). Damit unterstützt CACEIS die Renell Bank in deren Rolle als Market Maker in allen genannten Anlageklassen vollumfassend.

Marc Renell, Vorstandsvorsitzender der Renell Bank, sagt: „Die Kombination aus Execution und Settlement-Lösungen macht die CACEIS Bank zum idealen Partner für uns. Für unser Geschäft sind die Marktanbindungslösungen ebenso wichtig wie die operative Exzellenz und die langjährige Erfahrung.“ CACEIS hat bereits bewährte Lösungen für andere Market Maker an Börsen und Handelsplattformen entwickelt.

Thies Clemenz, Sprecher der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir schätzen das Vertrauen der Renell Bank in uns und freuen uns über die Beauftragung dieses umfassenden Mandats für das gesamte Fonds-, Aktien- und Bonds- Geschäft von Renell.“ CACEIS bietet marktführende Cash Equity Clearing-Dienstleistungen aus seinem Service-Center in Deutschland an und zählt führende nationale und internationale Unternehmen zu seinen Kunden. Zudem passt die CACEIS Bank ihre Dienstleistungen kontinuierlich an die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden an. Ab jetzt wird die Renell Bank von der Clearing- und Abwicklungskompetenz der Gruppe profitieren.

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2018). http://www.caceis.com 

Über die Renell Bank

Die Renell Wertpapierhandelsbank AG ist eine unabhängige, familiengeführte Privatbank. Sie berät nationale und international Unternehmen und Investoren in den Bereichen Capital Markets und Strategic Advisory, Designated Sponsoring, Skontroführung und Finanzkommissionsgeschäft. Ihren institutionellen und Retail-Kunden bietet sie spezialisierte Dienstleistungen an der Frankfurter, der Düsseldorfer und der Berliner Wertpapierbörse sowie der Schweizer Börse, insbesondere als Spezialist bzw. Skontroführer.

The Launch of an Innovative Water Security Fund Marks United Nations World Water Day

Thomas Schumann Capital & FARAD-Group* launch (March 22nd) the first global responsible investment fund to invest in public companies that embrace water security, exhibit social, environmental and financial responsibility. The Water Security Fund tracks the world’s first benchmark index, The Euro Water Risk Index, to price financial water risk in securities. Combined, both instruments are set out to encourage responsible water management within public companies. The Water Security Fund is the world’s first non-thematic fund to pursue UN Sustainable Development Goal #6.

Responsible Investors

Today’s investors aren’t just focused on profit, they want impact too. The Water Security Fund aims to capture and protect alpha, reduce volatility, create long-term capital appreciation, and social and environmental returns. Every security is exposed to financial water risk, which until recently had no viable tool or methodology to assess and price this risk. More and more investors are trying to integrate water risks into their strategies but they are currently using limited data. The Euro Water Risk Index and the aligned Water Security Fund seek to bridge the gap. Ostensibly, the fund aims to address financial water risk and exemplary water stewardship in three ways:

  1. by providing access to the investment opportunity represented by companies which embrace sustainable and responsible water management
  2. by integrating ESG criteria in the investment process, water security is essential to guarantee the well-being of citizens and tackling climate change
  3. by providing a means by which to measure and hedge against idiosyncratic financial water risk in portfolios.

By 2025, $145 Trillion assets under management will be either directly or indirectly exposed to financial water risk. Physical and financial water risks are the largest threats to people, planet and profit. All investors need to be made aware of this inherent risk factor.

UN World Water Day

This World Water Day, 22nd March, is about tackling the water crisis by addressing the reasons why so many people are being left behind. Sustainable Development Goal #6 lays out the mandate: water for all by 2030.

The Water Security Fund launches March 22nd from Luxembourg on FARAD-Group's new GreenEthica Business Unit: the only B2B platform dedicated to sustainability. Open to subscription as of Q2-2019, the fund has the objective to outperform the EURO STOXX 50 by allocation of greater investment towards companies with the best ranking in the Euro Water Risk Index. Please contact mkt@finscoms.com for more information.


* FARAD Group in 2017 received the B-Corporation certification which ranks it among the market reference points as Environmental, Social and Corporate Governance (ESG) standards.

N A S Invest tritt INREV bei, um Wachstum des institutionellen Geschäfts voranzutreiben

Der Immobilien- und Asset Manager N A S Invest wird Mitglied der „European Association for Investors in Non-Listed Real Estate Vehicles“ (INREV). Die Organisation ist der führende europäische Branchenverband für nichtgelistete Immobilienanlagevehikel und versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Akteure dieser Assetklasse. Zu den Mitgliedern gehören institutionelle Investoren, Investmentmanager und Service Provider. Zudem adressiert INREV als zentrale Interessensvertretung die Fondsindustrie gegenüber Politik und regulatorischen Behörden.

„Als ein Anbieter nichtgelisteter, institutioneller Immobilienanlagen mit starkem Track Record folgen wir bereits bei der Auflage neuer Produkte INREV-Standards. Da wir zudem einen Großteil unserer Investments mit institutionellen Kunden strukturieren, ist die Mitgliedschaft bei INREV ein logischer Schritt. So können wir im vollen Umfang am Fachwissen des Verbands mitwirken und unsere Anlageinstrumente mit Blick auf aktuelle Marktentwicklungen strukturieren“, erläutert Marius Preisig, Managing Partner bei N A S Invest.

INREV verfolgt das Ziel, über die Bereitstellung umfangreichen Researchs und Fachwissens Branchenstandards zu setzen sowie Best Practices zu fördern, um die Assetklasse Immobilien für Investoren attraktiver zu gestalten. Verbandsmitglieder erhalten im Zuge dessen unter anderem Zugang zu Trainings und Seminaren zu branchenspezifischen Themen und Fragestellungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Über die N A S Invest Group

Als Investor und Asset Manager mit langjähriger Erfahrung strukturiert und managt N A S Invest Immobilieninvestitionen für sich sowie co-investierende institutionelle und private Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Luxemburg und Zürich auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien in den Ballungszentren und Städten Deutschlands mit positiven ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Das durch das Management bis dato betreute Immobilienvermögen beträgt knapp 30 Milliarden Euro in europäischen Gewerbe- und Wohnimmobilien.

WisdomTree führt das Investor Solutions-Programm und den Digital Portfolio Developer (DPD) ein

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Einführung der WisdomTree Investor Solutions-Plattform bekannt. Sie unterstützt Investmentmanager dabei, sich effektiver mit bestehenden und potenziellen Kunden auseinanderzusetzen sowie Portfolios zu modernisieren, um sie an die sich verändernden Bedürfnisse der Investoren anzupassen. 

Zu dem Programm gehört auch der marktführende Digital Portfolio Developer (DPD), ein erweitertes Tool für Investoren1 zum Portfolioaufbau. Professionelle Kunden können auf der Website von WisdomTree auf das DPD-Tool zugreifen. Es dient als Ressource, um bestehende Portfoliobestände zu analysieren, Unterstützung bei der Erkennung von Chancen zur potenziellen Ergebnisoptimierung zu geben und Portfolios anhand einer Vielzahl von Marktszenarien Stresstests zu unterziehen. Nach der erfolgreichen Einführung in den USA und Kanada 2017 ist DPD nun auch in Deutschland verfügbar.

Frank Spiteri, European Head of Distribution, kommentiert: „In der Asset-Management-Branche kommt es derzeit zu gewaltigen Veränderungen. Unseres Erachtens spielt Technologie eine zentrale Rolle dabei, damit Investmentmanager effizient und wettbewerbsfähig agieren können. Wir sind uns sicher, dass dieses Tool Investmentmanager befähigt, Investmententscheidungen zu optimieren. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit, um neue Möglichkeiten der Interaktion mit ihren Kunden auszuloten.“

Hauptmerkmale des DPD-Tools:

  • Stresstest-Szenarien:Anhand der institutionellen Analysemöglichkeiten von FinMason, einem in den Bereichen FinTech und Investmentanalyse tätigen Unternehmen, können die Investoren die hypothetischen Renditen eines ursprünglichen Portfolios mit denen eines vorgeschlagenen Portfolios in unterschiedlichen Marktszenarien vergleichen.
  • Portfolios vergleichen:Die Investoren können zwei Portfolios eingeben und sie anhand von Schlüsselkennzahlen einander gegenüberstellen. Dies kann ihnen dabei helfen, zugrunde liegende Risiken zu bestimmen und Chancen zur Verbesserung der Performance, der Erträge und/oder der Gebühren zu erkennen.
  • Offene Investmentplattform:Das Tool umfasst mehr als 60.000 Anlagefonds und ETPs, die auf Holdingebene mit Echtzeitberechnungen analysiert werden können.
  • Benutzerfreundlichkeit:Die Investoren können das DPD-Tool jederzeit kostenlos nutzen. Es ist außerdem möglich, die Analyse zu speichern und Berichte auf der Grundlage der Ergebnisse herunterzuladen.

David Abner, Head of WisdomTree in Europa, kommentiert: „WisdomTree setzt sich dafür ein, Investmentmanagern nützliche digitale Anwendungen an die Hand zu geben, denen eine hochwertige Analyse zugrunde liegt. Da der Digital Portfolio Developer in den USA und Kanada bereits von Tausenden genutzt wird, wissen wir, dass es sich dabei um ein nützliches Tool handelt, mit dem sich die Portfolios von bestehenden und potenziellen Kunden schnell und einfach analysieren lassen. Unseres Erachtens ermöglicht diese technologische Lösung es Investmentmanagern, Performance effizient zu bewerten und bestimmte Stresstests durchzuführen – und damit ihr eigenes Unternehmen zum Erfolg zu führen.“

Das Investor Solutions-Programm bietet außerdem Research von und Zugang zu führenden Experten in den Bereichen Makroökonomie, Ruhestand und Recruitment wie:

  • Jeremy J. Siegel, Senior Investment Strategy Advisor für WisdomTree
  • Dr. Joseph F. Coughlin, Gründer und Direktor des AgeLab am Massachusetts Institute of Technology
  • Randy Street, geschäftsführender Gesellschafter bei ghSMART und Bestsellerautor

Hier erfahren Sie mehr über das Investor Solutions-Programm von WisdomTree: WisdomTree.eu/InvestorSolutions


1) Investoren, die sich auf der WisdomTree Website als professionelle Kunden registrieren.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 6. März 2019) weltweit ein Vermögen von rund 58,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders baut Angebot an nachhaltigen Aktienfonds aus

Schroders vergrößert seine nachhaltigkeitsorientierte Produktpalette. Der Asset Manager legt zwei weitere Aktienfonds auf, bei deren Titelauswahl soziale, Umwelt- und Unternehmensführungs-Faktoren (englisch: Environmental, Social, Governance = ESG) berücksichtigt werden: den Schroder ISF1 European Sustainable Equity sowie den Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity.

Schroder ISF European Sustainable Equity

Der Schroder ISF European Sustainable Equity (ISIN LU1910163192, Anteilsklasse C, thesaurierend) ist ein nachhaltiger Aktienfonds mit Fokus auf Europa. Die Strategie soll Anlegern eine langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklung bieten, die durch die Berücksichtigung von ESG-Faktoren erzielt werden soll. Die Grundlage für den Fonds bilden die europäischen Aktienstrategien von Schroders. Diese kombinieren verschiedene Anlagestile und basieren auf umfangreichen Analysen nach der Bottom-up-Methode.

Als Herzstück des Anlageprozesses fungiert das von Schroders neu entwickelte Rahmenkonzept für ESG-Kapitalanlagen CONTEXT. Es zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die führende Nachhaltigkeitseigenschaften in ihrer Branche aufweisen oder die sich im Hinblick auf Nachhaltigkeit verbessern. Gleichzeitig werden Gesellschaften aussortiert, die mindestens zehn Prozent ihrer Umsatzerlöse mit Tabakerzeugnissen, Waffen, fossilen Energieträgern, Alkohol oder Glücksspiel erwirtschaften.

Der Schroder ISF European Sustainable Equity wird von Nicholette MacDonald-Brown, Co-Head Pan-European Equity Research und Portfoliomanagerin, und von Fondsmanager Scott MacLennan verwaltet.

Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity

Der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity (ISIN LU1916462077, Anteilsklasse C, thesaurierend, USD) ist ein global anlegender Aktienfonds, der ESG-Analyse mit einem systematischen Investmentansatz verbindet. Die Strategie basiert auf dem erfolgreichen Global Multi-Factor Equity-Fonds, dessen Portfoliomanager sich Schroders' Kompetenz im faktorbasierten Investieren zunutze machen, um nachweisliche Renditequellen zu erschließen. Das erreichen sie, indem sie die Faktoren Qualität, Momentum, Value und niedrige Volatilität miteinander kombinieren. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten: 0,35% p.a.) strebt eine bessere Wertentwicklung als der MSCI All Country World Index an und eignet sich unter anderem auch als Baustein für die Altersvorsorgeplanung von Anlegern.

Der Fonds enthält mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage. Im Mittelpunkt der Strategie steht Schroders‘ firmeneigenes Rahmenkonzept SustainEx. Es misst, wie sich die Tätigkeit von Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt auswirkt – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Um die Erwartungen von Kunden an nachhaltige Portfolios zu erfüllen, ist außerdem der CO2-Fußabdruck des Fonds weniger als halb so hoch wie der seines Referenzindex. Des Weiteren werden Aktien von Unternehmen ausgeschlossen, die in der Tabak-, Waffen- und Glücksspielindustrie tätig sind.

Die Portfoliomanager beider Fonds nutzen das auf ESG-Anlagen bezogene Fachwissen des Nachhaltigkeitsteams von Schroders, das von Jessica Ground, Global Head of Stewardship, geleitet wird. Insgesamt verwaltet Schroders gut 54 Milliarden Euro2 im Rahmen ethisch-ökologischer Anlagemandate. Dies entspricht 10,7 Prozent des verwalteten Gesamtvermögens.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study3 hat gezeigt: Anleger sehen nicht nur die zunehmende Relevanz von Nachhaltigkeit für die Geldanlage, sondern sind auch davon überzeugt, dass sie damit hohe Renditen erzielen können. Mit den neuen nachhaltigen Aktienfonds von Schroders möchten wir genau das erreichen. Denn die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage ist für uns kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für nachhaltige Erträge. Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Unsere Analysen weisen beständig darauf hin, dass das Interesse der Investoren an nachhaltigen Kapitalanlagen zunimmt. Der Schroder ISF European Sustainable Equity und der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity nutzen die Expertise des Nachhaltigkeit-Teams von Schroders, um Kunden die Möglichkeit zu geben, eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen – in dem sicheren Wissen, dass ihr Geld in europäischen Unternehmen mit nachweislich guten oder besser werdenden Nachhaltigkeitseigenschaften investiert wird. Schroders hat die Bedeutung von nachhaltiger Kapitalanlage bereits frühzeitig erkannt und setzt sich für verantwortungsbewusstes Investieren ein. In diesem Zusammenhang erweitert Schroders kontinuierlich seine Produktpalette im Bereich nachhaltiger Investment-Lösungen. Neben dem Schroder ISF European Sustainable Equity und dem Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity wurden jüngst der Wandelanleihenfonds Schroder ISF Sustainable Convertible Bond (ISIN: LU1910163515, Anteilsklasse A, thesaurierend) und der Schroder ISF QEP Global ESG ex Fossil Fuels (ISIN: LU1910163945, Anteilsklasse A, thesaurierend, USD) aufgelegt. Weitere auf Nachhaltigkeit fokussierte Fonds sollen folgen.

Gleichzeitig baut Schroders seine Expertise im Bereich ESG und nachhaltiges Investieren aus. Erst vor kurzem schuf der Vermögensverwalter die Stelle des ESG Integration Manager und besetzte sie mit Stephanie Chang. Sie soll die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams der verschiedenen Anlageklassen, in die Schroders investiert, stärken. Für seinen Ansatz in diesem Bereich wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchstmöglichen Rating A+ ausgezeichnet.


1 Der Schroder International Selection Fund wird als Schroder ISF bezeichnet.
2 Stand: 30. Juni 2018
3 Die Ergebnisse der Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter folgendem Link: https://www.schroders.com/de/de/privatanleger/insights/global-investor-study/2018-findings/investing/ 

This article has first been published on schroders.com.

Hauck & Aufhäuser Global Investment Management erweitert Angebot um den Bereich Private Debt

Richard Kuckelkorn wird Head of Private Debt bei H&A Global Investment Management und Vorsitzender des Private Debt Investmentkomitees.

Die Ernennung von Richard Kuckelkorn zum Head of Private Debt zum 1. Februar 2019 markiert den Einstieg in den stark wachsenden Private- Debt-Markt für die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM), dem jüngst eingegangenen Joint Venture von Hauck & Aufhäuser und der Taunus Group, der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe.

Die Private-Debt-Strategie ist zunächst mit einem Zielvolumen von 1 Milliarde Euro angesetzt. Das First Closing liegt bei 500 Millionen Euro. Kuckelkorn leitet das spezialisierte Deal-Team mit dem Auftrag, in private Schuldtitel zu investieren, und wird zusätzlich zum Vorsitzenden im Entscheidungsgremium des Private-Debt-Investmentkomitees berufen.

Im Fokus stehen dabei insbesondere der deutsche und europäische Mittelstand mit Bedarf an innovativen Finanzierungslösungen für Refinanzierungsanlässe, Wachstumskapital oder Zukäufe im Corporate-Bereich. Dabei verfolgt das Private-Debt-Team das Ziel, sowohl den Unternehmen als auch den Banken als Partner zur Seite zu stehen. Ein weiterer Eckpfeiler ist die Unterstützung von Unternehmen im Eigentum von Private Equity (PE) Investoren, wobei dieser Bereich zunächst selektiv verfolgt wird. Die Ticketgröße einzelner Investments soll zwischen 10 und 100 Millionen Euro liegen.

Kuckelkorn ist am Standort Frankfurt tätig und wird von einem Team aus drei weiteren Investmentspezialisten unterstützt. Er ist ein erfahrener Experte für Anlagen im Private-Debt- Markt und war zuletzt für die Deutsche Bank tätig.

„Wir freuen uns, Herrn Kuckelkorn und sein Team für die HAGIM gewonnen zu haben. Mit ihm werden wir unseren institutionellen Kunden sowie zukünftig auch weiteren professionellen Investoren zusätzliche Anlagemöglichkeiten im Alternative-Investment- Segment anbieten können“, so Thomas Herbert, Geschäftsführer und Leiter Portfoliomanagement der HAGIM.

Das Team

Richard Kuckelkorn

Vor seinem Wechsel zu H&A Global Investment Management verantwortete Herr Kuckelkorn vier Jahre lang für die Deutsche Bank in Frankfurt das Kreditstrukturierungsgeschäft für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, unabhängig davon, ob diese familiengeführt waren, sich in PE-Eigentum befanden oder börsennotiert waren. In dieser Rolle war er als „Problemlöser“ das Bindeglied zwischen dem deutschsprachigen Mittelstand und den Private-Debt-Produktteams der Bank. Zuvor war er bei der IKB für die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen zuständig. Neben einem Engagement bei der Strategieberatung Roland Berger und der Gründung eines Start-ups im Fintech-Bereich begann er seine berufliche Laufbahn 2003 bei der schweizerischen Großbank UBS, wo er in London und Frankfurt für die Finanzierung von Unternehmen in Private-Equity-Besitz zuständig war. Herr Kuckelkorn ist gebürtiger Niederländer und hat Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden studiert.

Manuel Renner

Manuel Renner war zuvor bei Macquarie Capital im Debt Advisory, Principal Investment und Restrukturierungsbereich tätig. Dabei konnte er eine breite Expertise in komplexen Finanzierungs- und Distressed-Situationen sowohl im PE- als auch Corporate-Bereich aufbauen. Vor seinem Wechsel zu Macquarie Capital war Herr Renner im Leveraged- Finance-Team der IKB tätig, bei der er zahlreiche Transaktionen begleiten und abschließen konnte. Herr Renner erwarb seinen Studienabschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Goethe- Universität Frankfurt am Main.

Philipp Brüggen

Philipp Brüggen kommt von Main Capital Partners, einem Investor für mittelständische Software-Unternehmen, wo er bereits Erfahrungen im Bereich von Private-Equity- Transaktionen sowie bei (Re-)Finanzierungsthemen, insbesondere von Software- Unternehmen, sammeln konnte. Zuvor war Herr Brüggen bei der Deutschen Bank im Bereich der Kreditstrukturierung tätig und sammelte Erfahrungen bei der Strukturierung von Finanzierungslösungen mit komplexen Anforderungsprofilen. Herr Brüggen hält einen Master in Finance vom Trinity College Dublin sowie einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Maximilian Doetsch

Maximilian Doetsch sammelte zuvor Erfahrung in der Finanzierung von Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand bei der Deutschen Bank und zuletzt bei der IKB. Hier begleitete er diverse Transaktionen aus dem Produktteam der Kreditstrukturierung. Neben den Bereichen Akquisitions- und Unternehmensfinanzierung verfügt Herr Doetsch auch über Expertise in der M&A-Beratung, wo er bei verschiedenen Transaktionen PE-Investoren erfolgreich beraten hat. Herr Doetsch absolvierte sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden, an der Universität Maastricht.


Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

First Private verstärkt Vertriebsteam für institutionelle Investoren

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management verstärkt ihre Vertriebsmannschaft. Seit Januar 2019 und Oktober 2018 ergänzen Daniel Gutschka (43) und Marco Lennartz (29) das Sales Team um Geschäftsführer Richard Zellmann. Die neuen Kollegen werden vor allem die Zielgruppe der institutionellen Investoren und Private Banking Einheiten betreuen.

Daniel Gutschka: Senior Sales Manager bei First Private

Daniel Gutschka ist seit dem 1. Januar 2019 als neuer Senior Sales Manager bei First Private zuständig für die Betreuung von Versicherungen, Pensionskassen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Er kommt vom Energieinfrastruktur-Asset-Manager ecoprime Gmbh, bei der er den Deutschland-Vertrieb für Assetmanagement-Produkte verantwortet hat. Weitere Stationen von Gutschka waren leitende Institutional-Sales-Positionen für verschiedene Banken in Hannover, Toronto und Frankfurt. Gutschka ist gelernter Bankkaufmann und hat ein Diplom in Betriebswirtschaft der Hochschule Bremen.

Marco Lennartz: Sales Manager bei First Private

Marco Lennartz übernimmt seit Oktober 2018 als Sales Manager schwerpunktmäßig die Betreuung von deutschen und österreichischen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken im Depot A- und Depot B-Geschäft und kümmert sich zudem um unabhängige Vermögensverwalter. Lennartz wechselt von Metzler Asset Management, wo er als Institutional Sales Manager Family Offices und Wholesale-Kunden betreute. Zuvor war er bei einer Volksbank im Private Banking tätig. Lennartz ist studierter Bankbetriebswirt des RWGV und hat einen Bachelor of Arts in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule in Berlin.

Starke Mannschaft vertritt anspruchsvolle Produkte

Vertriebschef Zellmann freut sich über die ausgewiesene Kompetenz beider Neuzugänge. Sowohl auf der Kunden- als auch auf der Produktseite werden Gutschka und Lennartz bei First Private ihre Erfahrung sehr gut einbringen können. Das spezialisierte Quant-Haus hat nicht nur eine Reihe erfolgreicher Fonds im Aktien- und Liquid Alternative-Segment im Angebot. Auch sind weitere alternative UCITS-Fonds sowie der Vertrieb von Lösungen im Bereich Hedgefonds Advisory in Planung.

„Die Herausforderungen im regulatorischen Umfeld bei gleichzeitig anhaltend niedrigen Zinsen erfordern ein ausgeprägtes Verständnis für institutionelle Kundenbedürfnisse und tiefergehendes Produkt-Know-How, weil die Ansprüche der Investoren komplexer werden. In den Bereichen Aktien und Alternative Investments wollen wir unsere erfolgreichen Lösungsansätze noch besser bekannt machen“, sagt Zellmann.

NN IP veröffentlicht Responsible Investing Report 2018

NN Investment Partners (NN IP) hat heute seinen Responsible Investing Report 2018 veröffentlicht. Er gibt einen Überblick darüber, was der niederländische Asset Manager im Jahr 2018 in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erreicht hat.

Im Responsible Investing Report 2018 skizziert NN IP seinen Ansatz für verantwortungsvolles Investieren und stellt seine zentralen Engagement-Themen vor, wobei die Entscheidungen in Bezug auf den Ausschluss von Anlagen sowie Restriktionen im Zusammenhang mit Investments in bestimmten Bereichen erläutert werden. Darüber hinaus berichtet NN IP auch über Aktivitäten hinsichtlich seiner Stimmrechtsausübung und stellt seine Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien vor.

NN IP hat bereits vor über 20 Jahren damit begonnen, ESG-Informationen in den eigenen Anlageprozess einzubeziehen und die ersten nachhaltigen Produkte aufzulegen. Im Jahr 2018 sind die Meilensteine von NN IP in diesem Bereich unter anderem:

  • Die Partnerschaft von NN IP und der Yale University in einem neuen wissenschaftlichem Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren.
  • Die führende Rolle von NN IP in den Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit in der Palmölindustrie.
  • Der Start von zwei neuen Private-Debt-Strategien im Nachhaltigkeits- und Impact-Bereich.
  • Die Steigerung der Assets under Management in den Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien von NN IP um 53% auf 16,5 Mrd. Euro.
  • Das Erzielen der Bestnote A+ der Principles for Responsible Investment (PRI) für eine hervorragende Strategie und Governance im nachhaltigen Investieren.

Für weiterführende Informationen über unsere Aktivitäten im Jahr 2018 im Bereich verantwortungsbewusstes Investieren können Sie nachfolgend unseren vollständigen Report herunterladen.

Den Responsible Investing Report 2018 können Sie hier herunterladen.

Unigestion verstärkt seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf

Der unabhängige Schweizer Vermögensverwalter Unigestion unterstreicht sein Engagement für deutsche Investoren jetzt mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf.

Die Neueröffnung in der letzten Woche ist Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens, das damit den Ausbau der Vertriebskapazitäten in der Region vorantreibt. Das neue Büro wird das engagierte deutsche Vertriebsteam von Unigestion beherbergen und so einen besseren Zugang für aktuelle Investoren und potenzielle Neukunden bieten.

Das Düsseldorfer Team wird institutionellen Anlegern und Intermediären zur Seite stehen und maßgeschneiderte Anlagelösungen und Schlüsselstrategien anbieten, etwa aus den Bereichen Aktien, Multi Asset, Alternative Risk Premia und Private Equity.

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, wird das neue Büro leiten. Die Adresse lautet: Unigestion Asset Management SA, Poststraße 7 in 40213 Düsseldorf.

Fiona Frick, Vorstandsvorsitzende bei Unigestion, sagt dazu:

„Unigestion ist seit langem in Deutschland präsent und ist jetzt noch besser aufgestellt, um diesen wichtigen europäischen Markt zu bedienen. Düsseldorf ist ein internationales Geschäfts- und Finanzzentrum und der Sitz einer ganzen Reihe unserer Investoren. Daher ist es ein guter Ausgangspunkt, wenn wir in Deutschland weiter wachsen wollen.“

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, fügt hinzu:

„Deutschland hat einen reifen Investmentmarkt und die Büroeröffnung stärkt unser Engagement für deutsche Investoren. Durch die Präsenz vor Ort können wir die bestehenden Beziehungen stärken, unsere Investorenbasis erweitern und noch enger mit Investoren zusammenarbeiten, die nach spezifischen Anlagelösungen suchen.“

Wechsel im Führungsteam der BayernInvest: Alexander Mertz wird Sprecher der Geschäftsführung

Alexander Mertz wird zum 1. August 2019 Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, der Asset Managementtochter der BayernLB. Mertz kommt von BlackRock, wo er seit 2017 als Chief Operating Officer (COO) für Deutschland, Österreich und Osteuropa tätig ist. Er folgt auf Dr. Volker van Rüth, der auf eigenen Wunsch und im allerbesten Einvernehmen im Laufe des Sommers ausscheiden wird. Gemeinsam mit Dr. Michael Braun und Marjan Galun bildet Alexander Mertz künftig das neue Führungsteam der BayernInvest.

Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der BayernInvest und Kapitalmarktvorstand der BayernLB: „Mit Alexander Mertz haben wir einen sehr renommierten und hervorragend vernetzten Asset Management Spezialisten für den Chefposten bei der BayernInvest gewinnen können. Ich bin überzeugt, dass er das Profil der Gesellschaft weiter schärfen und die anerkannte Kundenkompetenz der BayernInvest im Asset Management und Master-KVG-Geschäft erfolgreich ausbauen wird. Gleichzeitig danke ich Dr. van Rüth herzlich für seine erfolgreiche Tätigkeit bei der BayernInvest und wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute“.

Mit Alexander Mertz (45) übernimmt ein ausgewiesener Kapitalmarktexperte die Leitung der BayernInvest. Bei BlackRock war Mertz ab 2008 als Leiter Portfolio Management und als Chief Investment Officer ETF & Index Investments für Anlagen in Aktien, Renten und Rohstoffe zuständig, bevor er 2017 COO und stellvertretender CEO der BlackRock Asset Management Deutschland wurde. Das Asset Management hat Mertz von der Pike auf gelernt. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere in der Produktentwicklung der genossenschaftlichen Union Investment Gruppe und übernahm dort anschließend Fonds- und Führungsverantwortung im Rentenportfoliomanagement. Danach verantwortete Mertz bei der Deka Investment, dem Wertpapierhaus der Sparkassen, das Portfoliomanagement und die Investmentstrategie von Corporate Bond-Fonds für private und institutionelle Anleger.

H&A Global Investment Management GmbH verstärkt Geschäftsführung

Die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM) erweitert zum 1. März 2019 ihre Geschäftsführung. Thomas Herbert (53) wird zukünftig für das Portfoliomanagement verantwortlich sein.

Herbert verfügt über langjährige Asset-Management-Erfahrung bei renommierten Adressen. Bevor er in die Geschäftsführung der HAGIM eintrat, verantwortete er als Head of Portfolio Management von ETHENEA Independent Investors S.A. in Luxemburg das gesamte Asset Management und die strategische Asset Allocation. Zu seinen weiteren beruflichen Stationen gehörten unter anderem Positionen als Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäfts- führung bei Oddo Meriten Asset Management sowie als Head of Fixed Income Credit In- vestments für die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA). Seine Karriere startete der Diplom- Volkswirt 1996 als Head of Credit Research bei der DZ Bank in Frankfurt.

„Mit Thomas Herbert kommt ein ausgewiesener Asset-Management-Experte zu uns. Das ist eine willkommene Verstärkung, denn die Zeichen stehen bei uns auf Wachstum“, sagt Chris- tian Wrede, einer der HAGIM-Geschäftsführer. Die HAGIM verwaltet aktuell rund 11 Mrd. Euro an Assets. Ab dem 1. März 2019 besteht die Geschäftsführung der HAGIM aus Burk- hard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.

Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

Schroders holt Peter Begler für Private-Assets-Geschäft

Schroders setzt sein Wachstum im Bereich Private Assets fort und hat den Private-Equity-Spezialisten Peter Begler eingestellt. Begler hat die in Frankfurt neugeschaffene Position als Alternatives Director Private Equity am 1. März angetreten und wird in dieser Funktion das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland ausbauen. Er wird sich darauf konzentrieren, zusammen mit dem Team in Zürich den Kunden als Produktexperte für Private Equity zur Verfügung zu stehen und gezielt individuelle Investment-Lösungen für institutionelle Kunden zu entwickeln.

Begler besitzt langjährige Erfahrung auf dem deutschen Markt für alternative Anlagen. Vor seinem Wechsel zu Schroders konzipierte er bei Allianz Global Investors als Senior Product Developer für Private Assets Lösungen in den Anlagensegmenten Infrastruktur und Privatkredite sowie im Bereich Schwellenländer. Davor war er in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank als Senior Analyst für die Manager- und Fondsselektion im Geschäftsfeld Private Markets zuständig. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen unter anderem UBS, Union Investment sowie eine Beratertätigkeit im Bereich Infrastrukturinvestments in Südafrika.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders ist im Bereich Private Equity in Deutschland bereits stark positioniert. Mit Peter Begler haben wir einen erfahrenen Private-Equity-Experten gewonnen, sodass wir mit seiner Kenntnis des institutionellen Marktes in Deutschland unser Geschäft sowie unser Angebot an Lösungen für unsere Kunden weiter ausbauen können. Die Nachfrage unserer Kunden nach Private Equity nimmt stark zu und der Markt für diese Art von Anlagen gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Auch Umfragen belegen: 45 Prozent der Investoren wollen ihre Allokation in Private Equity in den nächsten drei bis fünf Jahren ausbauen. Gefragt sind Produkte, die eine geringe oder gar keine Korrelation mit traditionellen Anlageformen aufweisen. Unsere Kunden möchten daher zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile Renditen liefern und weniger volatil sind als börsengehandelte Wertpapiere. Um ihnen die bestmöglichen Lösungen zu bieten, bauen wir sowohl die Investment-Strategien als auch unsere personelle Expertise im Bereich Private Assets kontinuierlich aus.

Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30.06.2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 erfolgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq. Zudem ernannte Schroders kürzlich Dr. Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets. Er wird seine Position im Mai antreten und das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten.


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Legal & General Investment Management setzt konstantes Wachstum fort und gibt Nachfolge für CEO Mark Zinkula bekannt

Es war ein weiteres starkes Wachstumsjahr für Legal & General Investment Management (LGIM): Trotz eines volatilen Marktumfelds knackte der Asset Manager 2018 die 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 42,6 Milliarden Pfund und ließen das gesamte verwaltete Vermögen um 3 Prozent auf 1015 Milliarden Pfund (2017: 983 Milliarden Pfund) steigen.

Der Fokus von LGIM lag dabei weiterhin auf dem Aufbau der internationalen Präsenz, der Erweiterung der Investitionsfähigkeit und der Einstellung von erfahrenem Personal in Europa, dem Mittleren Osten und Asien. Das verwaltete Vermögen des internationalen Geschäfts stieg 2018 um 13 Prozent auf 258 Milliarden Pfund gegenüber 228 Milliarden Pfund im Vorjahr. Dieser Trend dürfte sich LGIM zufolge aufgrund der fortlaufenden Verankerung in den internationalen Märkten fortsetzen. In den USA verzeichnete LGIM Nettomittelzuflüsse von 15,2 Milliarden US-Dollar, 6,8 Milliarden Pfund in der Golf-Region und drei Milliarden Pfund in Asien.

„Mit Überschreiten der 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen haben wir einen Meilenstein erreicht, auf den wir in den vergangenen Jahren mit unserem konstanten Wachstum hingearbeitet haben“, sagt Mark Zinkula, CEO von LGIM. „Die internationale Expansion hat strategische Priorität. Wir haben daher alle nötigen Investitionen und Neueinstellungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in allen für uns wichtigen Märkten gegeben sind.“

„2018 war für Vermögensverwalter weltweit ein herausforderndes Jahr. Die heute veröffentlichten Ergebnisse spiegeln das Vertrauen wider, das unsere Kunden in uns setzen, um in diesen unsicheren Märkten zu navigieren und ihre Anlageziele zu erreichen.“

Vielfältiges Wachstum

Das Geschäft mit Defined Contributions wuchs weiterhin, mit Nettomittelzuflüssen von ingesamt 8,4 Milliarden Pfund (2017: 3 Milliarden Pfund) und einem Anstieg des verwalteten Vermögens der britischen Defined Contributions um 18 Prozent auf 70,8 Milliarden Pfund (2017: 60,1 Milliarden). Daneben erzielte LGIM mit einem Anstieg der Mitgliederzahl von 2,7 Millionen im Jahr 2017 auf 3,1 Millionen einen Kundenzuwachs von 19 Prozent auf der Pensions-Plattform von LGIM Workplace. Die UK Master Trusts überschritten kürzlich die 5,5 Milliarden Pfund an Assets under Management. Dies spiegelt die anhaltende Attraktivität für DC-Systeme wider, die ihre Governance, Investmentaktivitäten und Verwaltung auslagern wollen.

Mit 2,8 Milliarden Pfund Nettomittelzuflüssen lag das Retail-Geschäft etwas hinter dem Vorjahr mit 3,0 Milliarden Pfund zurück. Das verwaltete Vermögen stieg aber auf 25,5 Milliarden an (2017: 24,2 Milliarden Pfund), nachdem die Nachfrage nach Multi-Asset- und Indexprodukten stieg. Das Unternehmen belegte 2018 laut dem Prodham Report sowohl bei den Brutto- als auch bei den Nettomittelzuflüssen in Großbritannien den zweiten Platz – eine bedeutende Leistung in volatilen Märkten. Die Akquisition von Canvas wurde im März 2018 abgeschlossen, die europäische ETF-Plattform ist nun vollständig integriert. Das gesamte verwaltete Vermögen des ETF-Geschäfts beträgt 2,3 Milliarden Pfund. Das in 2017 gestartete Personal Investing Business von LGIM hat derzeit ein Volumen von 5,1 Milliarden Pfund (2017: 5,5 Milliarden Pfund) und führte zu einer Reduzierung der Managementgebühr und Mindestanlagesummen.

Die internationalen Nettomittelzuflüsse in das LGIM Solutions-Geschäft - zu dem auch haftungsorientierte Investitionen (Liability Driven Investment, LDI) und Multi-Asset-Lösungen gehören - stiegen auf 47,6 Milliarden Pfund (2017: 44,8 Milliarden Pfund). Als Treiber gelten DB-Pensionssysteme, die eine breite Palette von Liability Driven Investment (LDI)-Strategien umsetzen, sowie eine hohe Nachfrage nach Multi-Asset-Strategien von DC-Systemen und Privat- sowie europäischen Kunden. Die Nettomittelzuflüsse im Bereich Multi-Asset-Fonds betrugen 7,5 Milliarden Pfund (2017: 7,2 Milliarden Pfund). Die Nettomittelzuflüsse von 9,5 Milliarden Pfund (2017: 8,7 Milliarden Pfund) aus dem internationalen Geschäft in Global Fixed Income wurden durch eine anhaltend starke Performance in der gesamten Fondspalette getragen.

Das Immobiliengeschäft ist weiter expandiert, mit einem guten Wachstum der Privatkredite von 3,1 Milliarden Pfund im Jahr 2018 in den Bereichen Unternehmens- und Infrastrukturverschuldung sowie Immobilienkredite. Das Geschäft war auch weiterhin erfolgreich mit dem Build to Rent Geschäft und den Real Assets, wo die Assets under Management auf 27,1 Milliarden Pfund (2017: 23,8 Milliarden Pfund) angewachsen sind.

Ausblick: Nachfolge für CEO

Im Februar 2019 gab LGIM bekannt, dass Michelle Scrimgeour die Nachfolge von Mark Zinkula als CEO von LGIM antreten wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Mark Zinkula wird eng mit Scrimgeour zusammenarbeiten, um eine umfassende Übergabe zu gewährleisten, bevor er noch in diesem Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet. Michelle Scrimgeour wird von Columbia Threadneedle Investments zu LGIM wechseln, wo sie derzeit als Chief Executive Officer für die Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) verantwortlich ist.

„Das Unternehmen ist in einer guten Position, um den Wachstumskurs der vergangenen acht Jahre fortzusetzen, und ich bin zuversichtlich, dass Michelle Scrimgeour das Unternehmen durch diese nächste Phase führen kann", so Mark Zinkula.

Pictet Alternative Advisors erweitert Palette um Strategie für direkte Immobilieninvestments

Pictet Alternative Advisors SA (PAA), die für alternative Anlagen zuständige Tochtergesellschaft der Pictet-Gruppe, baut ihre alternativen Anlagestrategien mit der Auflegung eines direkten Immobilienfonds für professionelle Anleger aus.

Die neue Strategie wird von einem 14-köpfigen Team unter der Leitung von Zsolt Kohalmi verwaltet. Vor seiner Tätigkeit bei Pictet war Kohalmi bei Starwood Capital für Akquisitionen in Europa verantwortlich. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in privaten Immobilieninvestments im Wert von insgesamt rund 20 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds wird in europäische Immobilienanlagen und entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Sektoren wie Büroräume, Wohnimmobilien, Studenten- und Seniorenwohnungen sowie Leichtindustrieanlagen investieren. Der Fokus liegt auf dem mittleren Segment des Immobilienmarktes und auf Investments in Smart Cities und Gateway-Städten in Westeuropa.

Der Fonds profitiert auch vom Know-how lokaler Länderverantwortlicher für Immobilieninvestments in sechs Pictet- Büros in ganz Europa (Grossbritannien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Schweden und Schweiz).

„Europa bietet auf risikoadjustierter Basis nach wie vor attraktive Anlagechancen im Immobiliensektor. Asien verfügt über aussergewöhnlich niedrige Kapitalisierungszinssätze, was zu rekordhohen Investitionswerten führt. Die USA sind im Zyklus viel weiter fortgeschritten und weisen höhere Zinsen auf, was am Ende zu steigenden Kapitalisierungszinssätzen führen könnte. In Europa sind die Kapitalisierungszinssätze dagegen dank anhaltend niedriger Zinsen stabil und die Mieten steigen allmählich an. Dies macht Europa aus unserer derzeitigen Sicht auf risikoadjustierter Basis zum attraktivsten Weltmarkt für Immobilienanlagen“, so Zsolt Kohalmi.

„In den kommenden Jahren dürfte die Volatilität an bestimmten europäischen Märkten, etwa in Grossbritannien infolge des Brexit, interessante Einstiegsgelegenheiten mit sich bringen. Unsere Präsenz in den sechs Ländern ist daher umso wichtiger, damit wir von Transaktionen möglichst als Erste erfahren.”

Auch die zugrunde liegenden Fundamentaldaten sehen Kohalmi zufolge interessant aus.

„Die Mietnachfrage nach Gewerbeimmobilien hat sich in den letzten zwei Jahren verbessert, da die Arbeitslosigkeit in der Eurozone zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise unter die 7%- Marke gesunken ist. Diese steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass in manchen Teilmärkten der Anteil freier Büroräume unter 5% gefallen ist, was wiederum ein Wachstum der Realmieten zur Folge haben kann.”

„Weil die Banken weniger geneigt sind, Kredite zu vergeben, liegt der Renovierungsstand bestehender und die Entwicklung neuer Immobilien in den letzten 10 Jahren in Europa klar unter dem langfristigen Durchschnitt. Die Wünsche und Bedürfnisse der Mieter entwickeln sich ständig weiter, und auch die Technologie und der Bedarf an umweltfreundlichen Gebäuden verändern zusehends die Nachfrage. Dies schafft konkrete Gelegenheiten, das Angebot solcher knappen Immobilien auszubauen.”

Kohalmi fügt hinzu: „Auch demografische Trends sind entscheidend. Millennials bevorzugen Singlehaushalte und mieten lieber als zu kaufen. Dazu kommt der steigende Bedarf an speziellen Wohnlösungen für die alternde Bevölkerung Europas und an Unterkünften für Studierende aus dem Ausland.“

Robo-Advisor-Begriff erst 20% der Deutschen bekannt – jedoch positive Zukunftsaussichten

Trotz der bereits mehr als fünfjährigen Historie am Markt und der großen medialen Präsenz sind Robo Advisor gegenwärtig noch vergleichsweise wenig bekannt. Nur 20% der Deutschen kennen den Begriff aktuell bereits, jedoch bestehen durchaus positive Zukunftsaussichten. Rund 45% derjenigen, die mit dem Begriff vertraut sind, können sich gut vorstellen, dort in den nächsten 12 Monaten Geld anzulegen. Das ist das Ergebnis der Umfrage „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München. „Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist die Bereitschaft groß“, hebt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer hervor.

„Auch wenn das Thema Robo Advice noch nicht in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist, ist es auf einem sehr guten Weg“, führt Geyer weiter aus. „So ist das Thema beispielsweise bereits heute bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro präsent. Ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss.“

Dass die je nach Personengruppe unterschiedliche Bekanntheit des Themas einer positiven Zukunft wiederum nicht entgegensteht, zeigt sich an der bereits heute bestehenden Anlagebereitschaft: Nur rund ein Drittel derer, die den Begriff Robo Advisor kennen, stufen die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 12 Monaten Geld in ein entsprechendes Angebot anzulegen, als sehr gering ein. Auch Personen, denen das Thema erst im Rahmen der Befragung vorgestellt wurde, sind nicht grundsätzlich abgeneigt. Knapp ein Viertel kann sich entsprechende Anlagen sicher bzw. eher schon vorstellen.

Einem Robo Advisor wird dabei indes nicht die Rolle der zukünftig einzigen Geldanlage zugeschrieben. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Baustein. Sofern Anlagen in einen Robo Advisor in Betracht gezogen werden, wird am häufigsten ein Anteil der Robo-Anlage von bis zu 25% am Gesamtvermögen angestrebt. „Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen unsere Erfahrungen der letzten 5 Jahre mit unserem eigenen Robo Advisor fintego. Auch hier legen die Kunden in der Regel nur einen Teil des Vermögens über den Robo Advisor an. Aufgrund stabiler Qualität seit Produktstart wurde die Anlage jedoch im Laufe der Zeit oftmals weiter ausgebaut“, erklärt Geyer.

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo-Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (67% mindestens wichtig), Transparenz (66%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (63%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie bspw. Stiftung Warentest oder Analysehäuser (61%). Daneben stehen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (59%) sowie die Performance (56%) im Fokus.

„Wir haben bei fintego von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase. „Dies hat uns nicht nur sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen – wie beispielsweise kürzlich im Rahmen der Studie von FondsConsult – eingebracht, sondern auch viele Kunden überzeugt. Dass wir zudem mit der Anlagestrategie auch unter Performancegesichtspunkten richtig lagen, zeigt die sehr überzeugende Wertentwicklung der letzten Jahre“, ergänzt Linner.

Dank der grundsätzlichen Offenheit der Deutschen für das Thema Robo Advice ist im Zuge einer weiterhin wachsenden Bekanntheit des Themas von positiven Zukunftsaussichten auszugehen. „Die Ergebnisse der Umfrage haben uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind“, resümiert Geyer, „und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

CACEIS verbessert Kunden-Service-Portal durch Innovation Lab grundlegend

CACEIS hat sein Serviceportal OLIS komplett überarbeitet: Ziel war es, dem Portal ein neues Design zu verleihen, das Kunden eine höhere Übersichtlichkeit, Aktualität sowie eine bessere Kontrolle über ihre Daten gewährleistet. Das CACEIS Innovation Lab ist eine mit den Kunden gemeinsam genutzte kollaborative Plattform, die es dem Service Provider ermöglicht, die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden klar zu identifizieren.

Das OLIS-Portal „Where people meet Data“ bietet eine Dashboard-Funktion, die alle CACEIS-Geschäftsbereiche abdeckt. Es verfügt zudem über ein benutzerfreundlicheres Design, welches auch auf Tablets nutzbar ist. Damit können Kunden einfacher auf ihre Daten zugreifen und erhalten eine klare Übersicht über ihre Portfolios und Transaktionen. Dieser Service beinhaltet etwa die Entgegennahme und Verfolgung von Aufträgen sowie die Bestätigung der Nettoinventarwerte. Die für das Tagesgeschäft notwendigen operativen Daten werden in Echtzeit angezeigt und nutzen die Big Data-Architektur der Gruppe.

Darüber hinaus bietet das neue OLIS-Portal einen höheren Datenfluss und führt neue, kollaborative Funktionen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den operativen Teams des Kunden und CACEIS ein. Zudem ist OLIS in hohem Maße personalisierbar: Kunden haben somit eine bessere Kontrolle über ihre Daten, können ihre Informationen nach Bedarf einsehen sowie Berechtigungen ihrer Nutzer besser verwalten.

Joe Saliba, Deputy Managing Director bei CACEIS kommentiert: „Die neue Version von OLIS ist jetzt noch anwenderfreundlicher und ganz auf die Anforderungen der Nutzer ausgerichtet. Wir werden diesen Ansatz mithilfe einer „agilen“ Methodik auch bei künftigen Entwicklungen verfolgen. Damit können wir die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig einbeziehen und ermöglichen folglich eine hohe Kundenzufriedenheit.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

State Street Global Advisors kündigt die Einführung des SPDR MSCI WORLD UCITS ETF an

State Street Global Advisors, das Vermögensverwaltungsunternehmen der State Street Corporation (NYSE:STT), gab die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF (Ticker: SPPW) bekannt. Ab sofort ist der Fond an der Xetra-Börse, der Londoner Börse, der Borsa Italiana und Euronext verfügbar, ein Listing an der SIX ist zu gegebener Zeit geplant.

Der SPDR MSCI World UCITS ETF bietet Anlegern Zugang zu einem breiten Korb von über 1.600 Aktien in 23 Industrieländern. Dies entspricht etwa 85 Prozent der im Streubesitz befindlichen Marktkapitalisierung der entwickelten Aktienmärkte oder ca. 40 Billionen US- Dollar an investierbaren Vermögenswerten.1

Globale Aktien-ETFs machten in diesem Jahr mit bisher über 2,6 Mrd. USD2 rund 30% der gesamten Zuflüsse von Aktien-ETFs in EMEA aus. Die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF komplettiert das bestehende globale Aktienangebot von SPDR und ergänzt Fonds wie den SPDR® MSCI ACWI UCITS ETF (Ticker: SPYY), den SPDR® MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Ticker: SPYM), den SPDR® MSCI World Small Cap UCITS ETF (Ticker: ZPRS) sowie 10 MSCI World Sector ETFs.

Stefan Kuhn, Managing Director und Head of SPDR ETFs für Deutschland, sagt: „Als transparente und physisch replizierte Lösung bietet der SPDR MSCI World UCITS ETF Anlegern ein sehr effizientes Beta-Engagement. Durch seinen attraktiven Preis eignet sich dieser Fond sowohl für langfristige Anlagen als auch als Instrument zur Liquiditätssteuerung in Aktienportfolios".

„Der MSCI World Index wird oft als Grundlage für ein diversifiziertes, internationales Portfolio angesehen", so Kuhn weiter. „Viele Investoren nutzen ihn als Kernbaustein, um dann mit sektoralen oder regionalen Engagements Akzente darum herum zu setzen oder um zusammen mit globalen oder regionalen Anleihenallokationen ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen. Der MSCI World Index wies aufgrund seiner hohen Länder- und Branchendiversifikation in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen regionalen Indizes aus Industrieländern eine bessere risikobereinigte Rendite auf."

State Street Global Advisors blickt auf eine lange Tradition in der Verwaltung von breiten Aktien- und MSCI-World Portfolien zurück und verwaltet derzeit weltweit Vermögenswerte in Höhe von 475 Milliarden US-Dollar, die mit den Strategien von MSCI developed world verglichen werden.3


1) Source MSCI as of 31 December 2018
2) Source: State Street Global Advisors; Bloomberg Finance L.P. as of 22February 2019.
3) Source State Street Global Advisors as of 31 December 2018

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten betreut State Street Global Advisors Regierungen, institutionelle Investoren und Finanzberater weltweit. Mit einem rigorosen, risikobasierten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und langjähriger Markterfahrung basiert, erstellen wir aus einer Vielzahl von aktiven und Indexstrategien kostengünstige Lösungen . Dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet, unterstützen wir Portfoliounternehmen dabei zu erkennen, dass was für die Menschen fair und für den Planeten nachhaltig ist, langfristige Erfolge erwirtschaften kann. Und als Pioniere bei indizierten Anlagemöglichkeiten, ETFs und ESG erfinden wir immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Dadurch sind wir mit fast 2,51 Billionen US-Dollar* unter unserer Verantwortung zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt aufgestiegen.
* Diese Zahl ist zum 31. Dezember 2018 ausgewiesen und beinhaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 32,44 Mrd. USD in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketingmitarbeiter tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind angeschlossen.

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine umfassende Familie, die eine Reihe von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einem registrierten Anlageberater und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten den Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die genau auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. State Street, anerkannt als Branchenpionier, entwickelte 1993 den ersten in den USA gelisteten ETF (SPDR S&P 500® - Ticker SPY) und ist weiterhin führend bei verantwortungsbewussten Innovationen, wie die Einführung vieler bahnbrechender Produkte, einschließlich der Markteinführung von ETFs auf Gold, internationale Immobilien, internationale Renten und Sektoren, zeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Schroders stellt Spezialistin für ESG-Integration ein

Schroders gibt bekannt, dass Stephanie Chang als ESG Integration Manager eingestellt wird. Diese Position als Spezialistin für die Integration von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (Environmental, Social and Governance – ESG) wurde neu geschaffen, um Schroders' Kompetenz in der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne wird Chang sich darauf konzentrieren, die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams zu stärken, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden. Chang wird von der Londoner Unternehmenszentrale aus arbeiten und berichtet an den Head of Sustainable Research, Andrew Howard.

Zuvor war Chang fast fünf Jahre für PwC tätig. Als Assistant Director for Sustainability and Climate Change beschäftigte sie sich dort schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzdienstleistungssektor. Sie half den Kunden des Unternehmens dabei, Risikomanagement-Konzepte zu entwickeln, um den Übergang zu emissionsärmerem Wirtschaften zu realisieren. Zu ihren Kunden zählten global tätige Banken sowie Versicherungs-, Asset Management- und Private-Equity-Gesellschaften.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Stephanie Chang bringt im Bereich ESG umfangreiche Fachkenntnisse zur Messung, Steuerung und Integration von Nachhaltigkeit mit. Immer mehr unserer Kunden wünschen sich, dass ESG-Kriterien in ihre Portfolios eingebunden werden. Deshalb sind unsere Investment-Teams ständig bestrebt, diese Anforderungen noch effektiver zu berücksichtigen. Mit Frau Changs Einstellung erweitern wir unsere Fähigkeit, in den verschiedenen Anlageklassen, in die wir investieren, die besten nachhaltigen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.

Schroders baut das Spektrum an Produkten, die ESG-Kriterien berücksichtigen, weiter aus.

Für seinen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Faktoren wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchst möglichen Rating A+ ausgezeichnet.


Weitere Informationen auf schroders.com.

Legal & General announces next CEO of Investment Management

Legal & General Group Plc ("Legal & General") today announces the appointment of Michelle Scrimgeour as Chief Executive Officer of Legal & General Investment Management ("LGIM") and executive director of Legal & General Group.

Michelle Scrimgeour will join LGIM from Columbia Threadneedle Investments, where she is currently Chief Executive Officer with responsibility for the EMEA (Europe, Middle East and Africa) region.

Her appointment follows a comprehensive, global search process and is subject to regulatory approval. She will succeed Mark Zinkula as CEO of LGIM. Mark has been CEO of LGIM since 2011, and last year announced his intention to retire from the company in August 2019. Michelle will take up her post formally following the completion of regulatory and other formalities and Mark will be working closely with her to ensure a comprehensive handover before he retires from the Company later this year. Michelle will join the board of Legal & General Group plc on appointment, at which point Mark will step down from the Legal & General Group Board. The specific retirement and appointment dates will be confirmed in due course.

No information is required to be disclosed pursuant to paragraph 9.6.13R of the Listing Rules in relation to Michelle's appointment as a director of the Company.

Commenting on Michelle's appointment, Nigel Wilson, CEO of Legal & General, said: "I am delighted Michelle is joining us to lead the next phase of LGIM's growth both with our existing UK clients and internationally. Her successes at Columbia Threadneedle, M&G and Blackrock clearly demonstrate that she combines a capacity for managing and growing a very substantial international asset management business with a strong focus on creating sustainable and scalable operations. Her practical, collegiate and customer-focused approach will further bolster LGIM's unique culture, leveraging its strong synergies with the broader L&G Group, and building on the outstanding job "Zink" has done since 2011."

Union Investment Real Estate GmbH: Jörn Stobbe übernimmt 2020 Vorsitz der Geschäftsführung

Jörn Stobbe (53) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 vom Aufsichtsrat der Gesellschaft zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH bestellt. Er übernimmt die Funktion von Dr. Reinhard Kutscher, der Ende 2019 mit dann 65 Jahren in den Ruhestand geht.

Jörn Stobbe ist seit Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung und Chief Operating Officer (COO) der Gesellschaft. Er übernimmt von Dr. Kutscher die Leitung des Immobiliensegments innerhalb der Union Investment Gruppe, welches die Union Investment Real Estate GmbH und die Union Investment Institutional Property GmbH in Hamburg sowie die Union Investment Real Estate Austria AG in Wien umfasst. Das betreute Immobilienfondsvermögen der drei Gesellschaften hat im letzten Jahr die Marke von 40 Mrd. Euro überschritten.

Zur Führungsspitze der Union Investment Real Estate GmbH gehören unverändert Martin J. Brühl (51), der als Chief Investment Officer (CIO) den An- und Verkauf im In- und Ausland leitet sowie Volker Noack (55), der das Asset Management der Immobilienbestände verantwortet. Das nach dem Ausscheiden von Dr. Kutscher vakante vierte Mandat in der Geschäftsführung wird zu gegebener Zeit neu besetzt.