Union Investment startet Infrastrukturfonds für institutionelle Investoren

Der „UniInstitutional Sachwerte SCS SICAV-SIF - Infrastruktur-Invest 1“ investiert weltweit in ausgewählte Infrastrukturanlagen aus den Bereichen Kommunikation, Energie, Versorgung, Entsorgung und Transport. Soziale Infrastrukturinvestments, beispielsweise in Gesundheitseinrichtungen oder Schulen, kommen ebenfalls in Betracht. Der regionale Schwerpunkt des breit diversifizierten Fonds liegt auf Westeuropa und Nordamerika. Neben der Zeichnung neuer Beteiligungsfonds (Primärmarktinvestitionen), die mindestens 50 Prozent der Investments im Portfolio ausmachen, sind auch Sekundärmarktinvestitionen in bereits aufgelegte Infrastrukturfonds möglich. Letztere erlauben aufgrund ihres höheren Reifegrads in der Regel einen beschleunigten Portfolioaufbau und frühere Rückflüsse an die Investoren. Darüber hinaus sollen durch direkte Investitionen in Infrastrukturanlagen zusätzliche Renditepotenziale erschlossen werden. Insgesamt sind Investments in mehr als 100 Infrastrukturprojekte vorgesehen.

Beim Management des Fonds arbeitet Union Investment mit Mercer Private Markets zusammen, einem auf alternative Investments spezialisierten, international erfahrenen Investmentmanager. „Nach einem intensiven ersten Quartal, in dem wir viele unserer zukünftigen Investoren des Fonds kennenlernen durften, freuen wir uns nun darauf, mit dem breit diversifizierten Portfolioaufbau dieses Produktes zu starten und unsere Investmentmanagement-Verantwortung wahrzunehmen“, sagt Benjamin Baumann, Co-Portfolio Manager und CIO von Mercer Private Markets AG, im Rahmen des finalen Closings des neuen Fonds.

„Die hohe Nachfrage nach unserem neuen Fonds unterstreicht den Bedarf institutioneller Investoren an Anlagealternativen nicht nur im Niedrigzinsumfeld. Infrastrukturinvestments bieten langfristig ausgerichteten Anlegern die Chance auf einen Mehrertrag und sind relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung“, betont Mirko Häring, fachlicher Leiter Alternative Investment-Produkte bei Union Investment. Die Laufzeit des Fonds beträgt 14 Jahre zuzüglich einer zweimaligen Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr. Die Zielrendite liegt über die Laufzeit betrachtet bei einem konservativ ausgerichteten Portfolio bei sechs bis acht Prozent pro Jahr.

„Das geplante Portfolio soll vom hohen Investitionsstau im Infrastrukturbereich bei gleichzeitig beschränkten öffentlichen Budgets sowie von demographischen und technologischen Trends profitieren. Außerdem bietet es angesichts des stabilen erwarteten Cashflow-Profils, geringer Ausfallraten und niedriger Korrelationen zu traditionellen Anlageklassen eine attraktive alternative Diversifikationsquelle“, sagt Julia Schiffer, Co-Portfolio Managerin Mercer Private Markets AG, anlässlich des Fondsclosings.

Mercer beschäftigt mehr als 100 Private-Markets-Anlageexperten in mehr als zehn Büros weltweit und bietet seit 20 Jahren maßgeschneiderte Investitionslösungen im Privatmarktbereich für institutionelle Investoren an. Aktuell verwaltet die Investment-Boutique Anlagen mit einem Volumen von rund 20 Milliarden US-Dollar.

Union Investment übernimmt neben dem Vertrieb die Verwaltung des neuen Fonds und betreut die Strukturierung, das Produktmanagement sowie Aufsichtsrecht und Reporting.

Versicherer investieren risikobewusster angesichts Sorgen um eine Konjunkturabschwächung

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner jährlichen globalen Versicherungsstudie mit dem Titel „Cautiously Opportunistic" veröffentlicht. Die Studie zeigt in ihrer achten Auflage, dass die Mehrheit der Versicherer trotz zunehmender Sorgen um eine globale Konjunkturabschwächung weiterhin Kapital investiert. Die Studie wurde vor dem Hintergrund eines verlangsamten globalen Wachstums und erneuter Marktvolatilität durchgeführt. Sie ergab erhöhte Bedenken mit Blick auf den Kreditzyklus. So sind 85 Prozent der befragten Versicherer überzeugt, dass wir uns in der späten Phase des Kreditzyklus befinden (gegenüber 34 Prozent im Vorjahr). 82 Prozent der Befragten erwarten, dass die US-Wirtschaft im Jahr 2020 oder 2021 in eine Rezession eintreten wird, während nur zwei Prozent bereits für dieses Jahr an eine Rezession glauben.

„Die Mehrheit der Versicherer rechnet damit, dass in den USA eine Rezession ansteht, allerdings noch nicht in diesem Jahr“, sagt Volker Anger, Leiter der DACH-Region bei Goldman Sachs Insurance Asset Management. „Die Versicherer setzen weiterhin Kapital ein, sind aber selektiver bei den Risiken, die sie eingehen. Sie planen weiter dem jüngsten Allokationstrend in weniger liquide Anlageklassen wie Private Equity, Infrastruktur- und Mittelstandsanleihen zu folgen. Weltweit ziehen sie sich aus lokalen Staatsanleihen zurück und investieren in US-amerikanische und europäische Investment Grade-Unternehmensanleihen sowie in Sachwerte und Private Equity.“

Bei der diesjährigen Versicherungsstudie befragte GSAM weltweit 307 Chief Investment Officer (CIOs), Chief Financial Officer (CFOs) und Führungskräfte von globalen Versicherungsunternehmen, die insgesamt ein Bilanzvermögen von mehr als 13 Billionen US-Dollar beziehungsweise etwa die Hälfte des globalen Branchenvermögens repräsentieren.

Kernaussagen der diesjährigen GSAM Versicherungsstudie:

  • Eine Konjunkturabschwächung in den USA, Europa und China dominiert die makroökonomischen Überlegungen.
  • Die Sorgen der Versicherer vor steigenden Zinsen gingen deutlich zurück (sieben Prozent, gegenüber 30 Prozent im Vorjahr). Am stärksten beunruhigt Versicherungsinvestoren eine sich verschlechternde Kreditqualität in ihren Portfolios (38 Prozent, gegenüber 23 Prozent im Vorjahr).
  • Die Versicherer sehen Aktienrenditen positiv, wobei 62 Prozent der Befragten erwarten, dass die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries am Jahresende zwischen 2,5 und 3,0 Prozent bleiben wird. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu früheren Ergebnissen, in denen steigende Zinsen erwartet wurden. Die Versicherer planen, die Haltedauer in ihren Portfolios zu verlängern.
  • 62 Prozent der befragten Versicherer betrachten ESG-Kriterien als eine von mehreren Investitionsüberlegungen; in Europa (83 Prozent) und im asiatisch-pazifischen Raum (81 Prozent) ist die Akzeptanz von Nachhaltigkeitskriterien deutlich höher als in Amerika (43 Prozent).
  • Mehr als die Hälfte der Versicherer investiert in ETFs (56 Prozent). Festverzinsliche ETFs werden am häufigsten verwendet, um kurzfristige taktische Portfolioanpassungen vorzunehmen oder die operative Effizienz zu steigern.
  • Fast die Hälfte der Befragten investiert in Insurtech (46 Prozent), wobei im asiatisch-pazifischen Raum mit 68 Prozent der größte Anteil engagiert ist. Die verbesserte betriebliche Effizienz ist der häufigste Grund für diese Investitionen.

Das GSAM Insurance Asset Management Team hat zum zweiten Mal die Reichweite dieser Umfrage vergrößert und eine zusätzliche Studie unter Führungskräften im Privatkundenvertrieb in Nordamerika durchgeführt. Diese ergänzende Befragung analysiert die Ansichten nordamerikanischer Führungskräfte mit Blick auf ein breites Themenspektrum wie Investitionsrisiken, Markteinschätzungen, den Kreditzyklus und relevante Branchenthemen. Eine Kernerkenntnis: Die globalen makroökonomischen Risiken sind der entscheidende Faktor für Investitionen geworden. Die Führungskräfte äußerten zunehmend Bedenken über die Auswirkungen politischer Ereignisse auf ihre Portfolios, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen zwischen den USA und China sowie der US-amerikanischen Politik.


Methodik

GSAM Insurance Asset Management hat zum achten Mal seine jährliche globale Studie zu Versicherungsinvestitionen mit dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen KRC Research umgesetzt. CIOs und CFOs äußern sich hinsichtlich ihrer makroökonomischen Renditeerwartungen, Entscheidungen zur Vermögensallokation, der Portfoliokonstruktion sowie zu Branchenthemen. GSAM Insurance Asset Management analysierte die Antworten von 307 Teilnehmern globaler Versicherungsgesellschaften, die mehr als 13 Billionen US-Dollar an Bilanzvermögen beziehungsweise etwa die Hälfte des Bilanzvermögens des globalen Versicherungssektors repräsentieren. Die teilnehmenden Unternehmen stellen einen breiten Branchenquerschnitt bezüglich Größe, Geschäftsfokus und Region dar.

Über Goldman Sachs Asset Management

GSAM Insurance Asset Management investiert aktuell ein Versicherungsvermögen von über 255 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2018). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Vermögensallokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html 

Green Investment Boom: Erstmals knackt österreichischer Nachhaltigkeitsfonds 1-Milliarde-Euro-Marke

Der nach strengen ESG-Kriterien gemanagte Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit einem Fondsvolumen von nunmehr einer Milliarde Euro der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft. Der Fonds, der in der Raiffeisen KAG gemanagt wird, trägt zahlreiche angesehene Nachhaltigkeitslabels – darunter das 3-Sterne-FNG-Siegel – und wird regelmäßig für seine hohe Managementqualität ausgezeichnet. Die massiven Zuflüsse der vergangenen Monate (der Fonds hat sein Volumen seit Jänner 2018 verdoppelt) stammen in erster Linie von Privatanlegern. Ein klares Zeichen dafür, dass nachhaltiges Investieren an Breite gewinnt. „Nachhaltigkeit ist einer der großen Megatrends unserer Zeit, der gerade im Begriff ist, ganz massiv ins Asset Management einzufließen“, so Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG dazu. „Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Einerseits, weil Anlegerinnen und Anleger zunehmend verantwortlich und zukunftsfähig investieren möchten und andererseits auch immer mehr Fondsanbieter selbst einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten wollen. Beides wird Unternehmen zusätzlich motivieren, nachhaltiger zu agieren, wenn sie diesem Trend nicht ohnehin selbst folgen“, ist Aigner überzeugt.

Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger investieren über Fondssparplan in den Fonds

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix zählt auch beim Fondssparen zu den beliebtesten Fonds in Österreich. Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger zahlen regelmäßig – die Einzahlungssumme ist ab 50 Euro monatlich variabel – in den Fonds ein. Als gemischter Fonds veranlagt der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix sowohl in Aktien als auch in Anleihen, wobei die Aktienquote bei rund 50 % liegt und global breit diversifiziert – mit Schwerpunkt entwickelte Märkte – ist. Für ein Investment in Frage kommen besonders verantwortungsvoll und zukunftsfähig agierende Unternehmen, die finanziell solide aufgestellt sind und eine gute Gewinnentwicklung aufweisen. Gleichzeitig sind bestimmte Branchen wie Rüstung oder grüne/pflanzliche Gentechnik sowie Unternehmen, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen, ausgeschlossen.

Starke Performance: nachhaltige Investments ohne Ertragsnachteile

Dass nachhaltig gemanagte Investments keine Ertragsnachteile aufweisen, zeigt gerade die Wertentwicklung des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix. In den letzten fünf Jahren hat der gemischte Fonds eine durchschnittliche Wertentwicklung von 6,70 % p.a. erwirtschaftet (Stand 19. April 2019, nach Kosten). Wobei die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zulässt. „Ein grünes Investment sehen wir als genauso ertragreich an, wie eine herkömmliche Anlage“, ist Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments in der Raiffeisen KAG, überzeugt. „Denn zusätzliche Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen können – z.B. über eine genauere Risikoeinschätzung – die Wertentwicklung eines Investments mitunter sogar positiv beeinflussen“, so Pinner. Nachhaltigkeit ist sehr oft ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen und Emittenten, denn eine gute Bewertung bei der Stakeholder-Analyse, bei der überprüft wird, wie das Unternehmen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Umwelt etc. umgeht, läuft sehr häufig parallel zu einer guten Bonität und einer gesunden Unternehmensentwicklung. „Nachhaltige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische“, so Pinner. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen und Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Nachhaltiges Produktangebot der Raiffeisen KAG: alle wichtigen Assetklassen abgedeckt

Die Raiffeisen KAG hat bereits vor einigen Jahren Nachhaltigkeit in ihre Unternehmensstrategie integriert. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets der Raiffeisen KAG beträgt mit EUR 3,6 Mrd. bereits 10,7 % des Gesamtvolumens (EUR 33,6 Mrd., per Ende März 2019) – Trend, stark steigend. Das Unternehmen ist mittlerweile Marktführer bei nachhaltigen Publikumsfonds in Österreich (Quelle: rfu – Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung). Schon jetzt ist es möglich, mit Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds in sämtliche Assetklassen zu investieren und dabei ausreichend diversifiziert zu sein. Das Unternehmen bietet eine ganze Reihe an Publikumsfonds mit unterschiedlichen Risiko-Ertrags-Profilen an: mehrere Aktienfonds, zwei Mischfonds mit unterschiedlich hohen Aktienquoten und auch reine Anleihefonds. 2015 wurde der Raiffeisen-GreenBonds aufgelegt, der in Anleihen investiert, mit denen Klima- bzw. Umweltschutzprojekte finanziert werden.

Bewusstseinsbildung – Sensibilisierung

Neben der Produktion und dem Management von nachhaltigen Investmentfonds möchte die Raiffeisen KAG den Dialog mit Kunden- und Interessengruppen weiter intensivieren, um sich so noch stärker als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um nachhaltiges Investieren zu positionieren. Unterstützen wird das unter anderem die Landingpage www.investment-zukunft.at, eine Informationsplattform zum Schwerpunkt nachhaltige Investments, das Infomagazin „NACHHALTIG INVESTIEREN“ und die Kunden-Veranstaltungsreihe INVESTMENT ZUKUNFT.


Weitere Informationen links im PDF.

 

TELOS Kompendium: Nachhaltigkeit / ESG

Die 9. Ausgabe des TELOS Kompendiums ist erschienen. Sie greift das große Interesse der Investoren an nachhaltigen Investmentlösungen und Kapitalanlagestrategien aus. Vor diesem Hintergrund ist der Titel des aktuellen Kompendiums "Nachhaltigkeit / ESG".

In dem Kompendium finden Sie interessante und informative Fachbeitäge mit verschiedenen Schwerpunkten zu diesem Thema. Weiterhin enthält das Buch eine Vorstellung professioneller Asset Manager mit deren Services und Produkten im Bereich Nachhaltigkeit / ESG.

Die Asset Manager Edition des TELOS Kompendium Nachhaltigkeit / ESG steht auf der TELOS-Internetseite unter "Publikationen" in der Rubrik "TELOS Kompendium" zum Download bereit. Eine weitere Edition, in der Master-KVGen und Verwahrstellen ihr Angebot im Bereich Nachhaltigkeit / ESG vorstellen, wird in Kürze erscheinen.

TELOS wünscht Ihnen eine spannende Lektüre und freuen uns auch auf den weiteren Austausch zum Thema Nachhaltigkeit / ESG. Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere Ratings, Consulting-Services, Publikationen sowie Veranstaltungen steht TELOS Ihnen gerne unter info@telos-rating.de zur Verfügung.

BlueOrchard fördert Best Practices für Impact Investing in Zusammenarbeit mit der International Finance Corporation

Der Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gehört zu den ersten Unterzeichnern der Operating Principles for Impact Management (“die Prinzipien”). Hierbei handelt es sich um einen neu geschaffenen Marktstandard für Impact Investing, initiiert durch die International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe, initiierter Marktstandard für Impact Investing.

Als Teil eines internationalen Zusammenschlusses öffentlicher und privater Organisationen, die an der Entwicklung der Prinzipien beteiligt waren, hat BlueOrchard maßgeblich zu deren Konzeptualisierung beigetragen. Die Prinzipien bieten einen klaren und einheitlichen Marktstandard für Investitionen im Bereich Impact Investing. Hierdurch sollen auch Bedenken hinsichtlich der Ausnutzung des Impact- Begriffes für PR-Maßnahmen oder zu Marketingzwecken („impact-washing“) adressiert und entgegengewirkt werden. Ein klares Ziel der Prinzipien ist es somit, dem Impact Investing-Markt mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Disziplin zu verleihen. Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie das Engagement sowohl von Anlegern als auch der Investmentindustrie im Allgemeinen für das Impact Investing wächst. Zu Recht erwarten immer mehr Investoren Messtechniken für den Impact von Investitionen, die in der gleichen Weise branchenweit verglichen werden können wie herkömmliche finanzielle Bewertungen. Ein vergleichbares, gemeinsames Regelwerk für den Impact von Investitionen wird dazu beitragen, zusätzliche Investoren zu mobilisieren und ihnen die Möglichkeit geben, einen positiven sozialen und ökologischen Impact zu erzielen. Aufbauend auf unserer fast 20-jährigen Erfahrung im Impact Investing, werden wir weiterhin die Entwicklung und Implementierung von Best Practices für das Impact Management vorantreiben und unser Fachwissen weitergeben.“

„Um ihr wahres Potenzial zu erreichen und vollständig zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) beizutragen, ist ein weiteres Wachstum der Impact-Investing-Branche elementar. Eine wesentliche Grundlage hierfür sehen wir in der Verbesserung, Professionalisierung und Standardisierung der Impact-Management-Prozesse der Branche. Denn dies demonstriert die Effektivität und Relevanz von Impact Investing zum Erreichen der SDGs,“ sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Bereits seit unserer Gründung hat BlueOrchard zur Entwicklung eines globalen und gemeinsamen Regelwerkes für das Impact Management beigetragen. Wir sind überzeugt, dass die IFC-Prinzipien zu einem Industriemaßstab werden und haben daher proaktiv zu ihrer Entwicklung beigetragen. Darüber hinaus gehören wir zu den ersten, die ihre Impact Management-Praktiken bereits an den Prinzipien ausgerichtet haben, wie in unserem kürzlich veröffentlichten BlueOrchard Impact Report dargestellt. Wir sind stolz darauf, einer der wenigen Impact-Investoren mit einem hauseigenem Impact-Management- Instrument zu sein, das wir kontinuierlich verbessert und an die Branchenstandards angepasst haben,“ sagt Maria Teresa Zappia, Chief Investment Officer von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

LRI Group und Augeo Capital Management bündeln Kräfte

LRI Group („LRI“) und Augeo Capital Management („Augeo“), Tochterunternehmen der Apex Group Ltd („Apex“), geben heute bekannt, dass sie ihre Kräfte bündeln und zukünftig unter dem gemeinsamen Markennamen LRI Group auftreten werden.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit und als Teil einer strategischen Zusammenführung der beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften unter einer gemeinsamen Marke durch Apex wird Augeo Capital Management („Augeo“), früher Warburg Invest Luxembourg S.A. („Warburg Invest“), in LRI Capital Management umbenannt.

Die Zusammenführung der beiden führenden Investment-Service-Gesellschaften läutet den Beginn der zweiten Phase dieser strategischen Übernahmen durch Apex ein. Die Zusammenarbeit von Augeo und LRI unter einem gemeinsamen Markennamen unterstreicht das Ziel der Gruppe, die Kapitalverwaltungsgesellschaften mit einer gemeinsamen Eigentümerstruktur, einem gemeinsamen Führungsteam und einer gemeinsamen Wachstumsstrategie in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Die Verbindung von Augeo und LRI innerhalb einer Marke stärkt die gemeinsame Marktposition als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften in Luxemburg. Diese Zusammenarbeit kombiniert zwei hochqualifizierte Teams von Warburg Invest und LRI miteinander, die gemeinsam die besten Prozesse beider Unternehmen identifizieren und weiter entwickeln werden.

Ferner wurde ein gemeinsamer Vorstand für beide Gesellschaften geschaffen und wird aus Frank Alexander de Boer, Thomas Grünewald und Utz Schüller bestehen. Gemeinsam sind sie verantwortlich für mehr als 200 Angestellte, die Dienstleister für über EUR 70 Mrd. Assets under Service in 540 Fonds sind.

Die beschriebenen Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

„Die Zusammenarbeit dieser zwei erfolgreichen Unternehmen unter dem Markennamen LRI Group wird unsere gemeinsame Position im Markt als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften noch weiter ausbauen. Beide Gesellschaften sind eigenständig erfolgreich, wachsen schneller als der Markt und ergänzen sich perfekt mit ihren Stärken und Kunden,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Group.

„Gemeinsam können wir vom weltweiten Netzwerk an Standorten und der Expertise unserer Muttergesellschaft profitieren. In Kombination mit unserem einmaligen Zugang zum europäischen Markt haben wir dadurch nun einen großen Vorteil gegenüber anderen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Unsere größere Servicepalette und unsere gesteigerte Reichweite bieten sowohl unseren Kunden als auch deren Anlegern einen Mehrwert,“ führt Thomas Grünewald, Vorstand der LRI Group weiter aus.

„Durch die Bündelung unserer Kräfte sowie unser offenes Geschäftsmodell können wir unseren Kunden flexible Lösungen bieten, da wir ihre Anforderungen und mögliche Strukturierungslösungen genau kennen und gute Arbeitsbeziehungen mit einer Reihe an spezialisierten Dienstleistern pflegen,“ erklärt Utz Schüller, Vorstand der LRI Group.


Über LRI Group

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI Group agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt jetzt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under service über mehr als 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter.

Weiterhin sehr große Nachfrage nach Investmentfonds – aber geringeres Handelsvolumen als 2018

„Nach der sehr turbulenten Marktentwicklung am Ende des letzten Jahres und den deutlichen Korrekturen am Markt scheinen die ebase-Kunden die Zukunftsaussichten für Fondsanlagen wieder positiv zu bewerten. Im ersten Quartal wurden etwa ein Viertel mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Zahlreiche ebase-Kunden haben in Folge der Kurskorrekturen wieder einen Einstiegszeitpunkt gesehen, daher war die Nachfrage nach Aktienfonds sehr groß. Zudem waren auch Rentenfonds gefragt“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit blieb im ersten Quartal 2019 jedoch hinter dem Durchschnitt des letzten, sehr handelsintensiven Jahres zurück.

So überwogen im Bereich der aktiv gemanagten Fonds bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,28) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,39) die Käufe die Verkäufe deutlich. Regional waren bei Aktienfondsinvestments insbesondere Fonds mit einem weltweiten Anlagespektrum gefragt (Kaufquotient: 1,43) sowie solche, die in Asien investieren (Kaufquotient: 1,39). Bei Rentenfonds standen speziell solche Fonds im Fokus, die in Europa (Kaufquotient: 2,94), den USA (Kaufquotient: 3,63) sowie Asien (Kaufquotient: 2,39) anlegen. Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,05).

„Neben aktiv gemanagten Investmentfonds war auch die Nachfrage nach ETFs im ersten Quartal sehr groß. Dabei wurden insgesamt fast drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend zu ETFs, mit deutlich mehr Käufen als Verkäufen, hat dabei eine erstaunliche Konstanz und hält bereits seit Januar 2016 an. Auch die Handelshäufigkeit lag bei ETFs, entgegen dem Trend bei aktiv gemanagten Fonds, über das gesamte erste Quartal gesehen leicht über dem Durchschnitt des letzten Jahres“ stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investoren-Allianz für den Klimaschutz

Globale Risiken verlangen globale Antworten. Diese übersteigen mitunter die Möglichkeiten zur Einflußnahme eines einzelnen Asset Managers. Aus diesem Grund schließt die Erste Asset Management sich regelmäßig mit anderen Investoren zusammen um gemeinsam im Dialog mit Unternehmen für nachhaltige Veränderungen einzutreten.

Der Klimawandel ist ein solches globales Risiko. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen genügen einzelne kleine Schritte um Treibhausgasemissionen zu reduzieren nicht mehr. Es bedarf konzertierter, globaler Anstrengungen um den globalen CO2-Ausstoß auf ein Maß, das ein potentielles Klimachaos noch vermeiden kann, zu reduzieren.

Mehr als 300 Investoren

Aus diesem Grund hat sich die Erste Asset Management der internationalen Climate Action 100+ Initiative angeschlossen. Unter der Ägide der PRI und der Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC) und vier weiterer Investoren-Allianzen haben sich über 300 Investoren mit mehr als 32 Billionen US Dollar an verwaltetem Vermögen zusammengeschlossen um gemeinsam die 100 größten Emittenten von Treibhausgasen ultimativ zur Veränderung Ihrer Geschäftsmodelle zu veranlassen.

Diese 100 Unternehmen verantworten zusammen etwa zwei Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Gelingt es nicht diese 100 Unternehmen zu einem strategischen Umdenken zu bewegen, rückt das Pariser Ziel die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad zu reduzieren in weite Ferne.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass jene Unternehmen, die sich dieser Herausforderung nicht stellen, auf unwägbare operative und finanzielle Risiken zusteuern, die jegliche Investition in Frage stellen.

Gezielt Druck ausüben

Über die nächsten vier Jahre tritt Climate Action 100+ jeweils unter der Führung eines lokalen Investors in den kontinuierlichen Dialog mit den betroffenen Unternehmen. Dies erfolgt sowohl durch informelles Engagement als auch gezielt auf den Hauptversammlungen. Es werden auch eigene Aktionärsanträge zur Abstimmung durch die Aktionäre von einzelnen Partnern vorbereitet. Als größte österreichische Kapitalanlagegesellschaft, hat die Erste Asset Management die Führung für das gemeinsame Engagement der Climate Action 100+ Partner mit der OMV AG übernommen. Im Rahmen dieses Dialogs thematisieren wir regelmäßig in Treffen mit dem Management die Risiken, denen die OMV als  Erdöl- und Gas-Produzenten ausgesetzt ist.Um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen sind wir zusätzlich bereits auf der Hauptversammlung 2018 formell für mehr Transparenz über die Auswirkung des Pariser Klimaabkommens auf die Werthaltigkeit der Öl- und Gas-Reserven des Unternehmens, sowie eine stärkere Einbeziehung des sich aus dem Abkommen ergebenden, nötigen Wandels in die Unternehmensstrategie eingetreten.

Diese Anstrengungen werden wir über die nächsten Monate und Jahre noch weiter verstärken um gemeinsam mit unseren Partnern den Grundstein für eine signifikante Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen zu legen.

Mehr zu Klimarisiken, Naturkatastrophen in unserem Dossier zu Global Risk: https://blog.de.erste-am.com/dossier/global-risk/


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Thomas Pohlmann stärkt Immobiliensparte des Private-Assets-Geschäfts bei Schroders

Schroders baut die Expertise im Private Assets-Bereich aus: Thomas Pohlmann wird als Alternatives Director ab dem 1. April 2019 das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland weiter forcieren und sich dabei auf den Bereich Real Estate konzentrieren. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung und Beratung institutioneller Investoren zum Thema Immobilieninvestments.

Mit dieser personellen Verstärkung setzt Schroders seinen eingeschlagenen Wachstumskurs im Segment Private Assets fort. Hier verwaltet Schroders im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling.* Dazu gehören Immobilien, Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen sowie die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen.

Pohlmann war vor seinem Wechsel zu Schroders für verschiedene namhafte Finanzunternehmen tätig und verfügt somit über umfangreiche Expertise. Zuletzt war er als Director Client Relations & Capital Funding für das Unternehmen Real I.S. tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen Führungspositionen bei der Royal Bank of Scotland, BlackRock Investment Management sowie Natixis.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

"Schroders besitzt bei der Verwaltung von Immobilieninvestments eine lange Historie am Standort Frankfurt am Main. Mit der neu geschaffenen Position tragen wir zum einen dem wachsenden Bedürfnis nach Anlagemöglichkeiten abseits der Börsen Rechnung. Zum anderen ist die personelle Stärkung im Private Assets-Team ein Beleg dafür, dass der deutsche Markt wichtig für uns ist. Insgesamt sehen wir weiterhin eine große Nachfrage nach Immobilieninvestments. In einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Bewertungen brauchen Kunden Anlagen, die besser für sie arbeiten. Ein standardisiertes Aktien- und Anleihenportfolio bietet möglicherweise nicht immer das Wachstum und die Diversifizierung, die langfristig benötigt werden. Durch die Aufnahme alternativer Renditequellen aus dem Bereich Private Assets kann die Gesamtrendite eines Portfolios verbessert und die Diversifizierung erhöht werden."

Schroders hat einige Wochen zuvor Peter Begler eingestellt, der als Alternatives Director Private Equity ebenfalls das Geschäft für nicht-börsengehandelte Investments ausbauen soll. Begler und Pohlmann sind von Frankfurt am Main aus tätig.


* Stand: 30. Juni 2018

This article has first been published on schroders.com.

Luxemburg schafft globalen Handelsplatz für grüne Anleihen

Luxemburg hat seine Position als führender Handelsplatz für „grüne Anleihen“ (Green Bonds) in Europa ausgebaut und die Rolle als Drehscheibe für den Kapitalverkehr zwischen China und Europa weiter gestärkt. Durch die Zusammenarbeit der Luxemburger Börse (Luxembourg Stock Exchange, LuxSE) mit den Börsen in Shanghai und Shenzhen, der Bank of China sowie dem Shanghai Clearing House entsteht ein global ausgerichteter Handelsplatz für Green Bonds, also Finanzprodukte über die umwelt- und klimaschonende Projekte finanziert werden.

Über die gemeinsame Plattform können Anleger aktuelle Kursdaten zu den in Shanghai und Shenzhen sowie im chinesischen Interbankenmarkt gehandelten Green Bonds einfach abrufen. Ferner bündelt ein Green Bond Channel englischsprachige Informationen zu grünen, in Shanghai und Shenzhen gehandelten Finanzprodukten. Neben klassischen Bonds deckt der Green Bond Channel auch das in China besonders bedeutsame Segment der Asset Backed Securities (ABS) ab. Zudem hat die Luxemburger Börse ein Memorandum of Understanding mit der Bank of China (BoC) unterzeichnet. Vor diesem Hintergrund wird die BoC internationalen Anlegern einen vereinfachten Zugang zu Investments in chinesische Wertpapiere ermöglichen.

„Gemeinsam mit unseren chinesischen Partnern bauen wir einen globalen Handelsplatz für Green Bonds und bringen Investoren, Emittenten, Anbieter entsprechender Infrastruktur und Market-Maker zusammen“, sagt Robert Scharfe, CEO von LuxSE.

Die Vereinbarungen wurden in Anwesenheit der Premierminister der Volksrepublik China und des Großherzogtums Luxemburg, Li Kequiang und Xavier Bettel, im Rahmen des asiatischen Wirtschaftsforum im chinesischen Boao (Provinz Hainan) geschlossen. Sie markieren für Luxemburg einen weiteren Schritt zum Ausbau der Position als wichtigster europäischer Markt für Green Bonds sowie als europäischer Hub für Investments zwischen China und der EU. Aktuell sind mehr als die Hälfte aller Green Bonds weltweit an der Börse in Luxemburg gelistet. Die Luxembourg Green Exchange (LGX) ist die weltweit erste ausschließlich auf grüne Anleihen fokussierte Handelsplattform. Zudem hat Luxemburg als erstes Land weltweit ein Gesetz für grüne Pfandbriefe beschlossen.

China hat sich innerhalb von wenigen Jahren zum gegenwärtig zweitgrößten Markt für Green Bonds der Welt entwickelt. Das im Jahr 2018 emittierte Volumen der chinesischen Green Bonds liegt laut einer Erhebung der Climate Bonds Initiative bei mehr als 30 Mrd. Euro. Kapital für Investitionen in grüne Technologien zu mobilisieren ist einer der Schlüssel, um im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich zu sein. Allein in der Europäischen Union sind nach Schätzung der EU-Kommission Investitionen im Volumen von 180 Milliarden Euro pro Jahr erforderlich, um die C02-Reduktionsziele zu erreichen, auf die sich die Gemeinschaft im Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet hat.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Naveed Arshad neuer Niederlassungsleiter des Private Bankings in Frankfurt

Naveed Arshad (40) wird ab dem 1. April 2019 die Frankfurter Private-Banking-Niederlassung von Hauck & Aufhäuser leiten. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere bei namhaften Großbanken wie Goldman Sachs und UBS, wo er unter anderem im Bereich Private Banking als auch Mergers & Acquisitions tätig war. Zuletzt konzentrierte er sich bei der UBS über verschiedene Kundensegmente hinweg auf den strategischen und operativen Ausbau des Wealth Managements in Deutschland. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte zudem die Entwicklung eines digitalen Vertriebsmodells als Ergänzung zum stationären Vertrieb.

„Naveed Arshad verfügt über eine langjährige Expertise im nationalen und internationalen HNWI-Umfeld; zudem hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Digitalisierung im Private Banking beschäftigt“, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands von Hauck & Aufhäuser und verantwortlich für die Geschäftsfelder Private Banking und Asset Servicing. „Er bringt die nötige Motivation und Innovationskraft mit, um die ambitionierten Wachstumsziele unseres Private Bankings als Kerngeschäftsfeld unserer Bank zu erfüllen."

Herr Arshad übernimmt in Frankfurt die Verantwortung für die größte Private-Banking-Niederlassung des Bankhauses und soll die hybride Wachstumsstrategie des Bankhauses sowohl bank- als auch kundenseitig vorantreiben.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.