Legg Mason verstärkt deutsches Vertriebsteam

Neuzugang für das Frankfurter Team von Legg Mason: Ab dem 1. Juli 2019 wird Anna Schor (29) die Vertriebsaktivitäten des internationalen Asset Managers als Client Relationship Manager verstärken. Dabei soll Schor die Kollegen insbesondere beim Ausbau der Wholesale-Aktivitäten in Deutschland und Österreich unterstützen. Berichten wird Schor an den neuen Niederlassungsleiter Stephan Bannier, der als Head of Sales Deutschland und Österreich den Vertrieb von Legg Mason verantwortet.

„Anna Schor verfügt nicht nur über die nötige Erfahrung im Vertrieb von Publikumsfonds, sondern hat auch einen fundierten finanzwirtschaftlichen Hintergrund, der es ihr ermöglicht, Kunden auch in makroökonomisch herausfordernden Zeiten zu beraten. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für unser Frankfurter Team gewinnen konnten“, kommentiert Stephan Bannier die personelle Verstärkung.

Schor kommt von der Prime Capital AG, wo sie zuletzt im Vertrieb alternativer Investments tätig war. Davor war sie im Vertrieb für strukturierte Produkte bei der Deka Bank, wo auch ihre Karriere im Portfoliomanagement für Fixed Income-Produkte begann. Schor hat einen Bachelor of Arts in Insurance Business der Fachhochschule Köln sowie einen Master of Science in Accounting, Taxation und Finance der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Carmignac erweitert Fixed Income-Team mit der Ernennung von Eliezer Ben Zimra und Guillaume Rigeade

Carmignac gibt die Ernennung von Eliezer Ben Zimra (33) und Guillaume Rigeade (44) als Co-Fondsmanager des Multi-Asset-Fonds Carmignac Portfolio Capital Plus bekannt, der über 1 Milliarde Euro Assets under Management verfügt (Stand 14.06.2019).

Sowohl Ben Zimra als auch Rigeade kommen von Edmond de Rothschild Asset Management, wo sie Portfoliomanager im Fixed Income-Team waren. Sie verfügen über jeweils 15 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement und verfolgen auf den Rentenmärkten einen flexiblen Allokationsansatz.

Rose Ouahba, Head of Fixed Income bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns, dass unser Fixed Income-Team weiter wächst und wir die Ernennung eines so talentierten und erfahrenen Duos bekanntgeben können. Eliezer und Guillaumes umfangreiches Wissen über Asset-Allokationen im Anleihebereich passt perfekt zur DNA von Carmignac."

Ben Zimra und Rigeade treten am 9. Juli ihre neuen Positionen bei Carmignac an und werden an Rose Ouahba, Head of Fixed Income, berichten. Beide werden ihren Sitz in Paris haben.

Über den Carmignac Portfolio Capital Plus (A EUR je Aktienklasse)

Rechtlicher Status: Teilfonds einer SICAV nach luxemburgischem Recht
ISIN: LU0336084032
Erstes NAV-Datum: 14.12.2007
Währung: EUR
Häufigkeit der Notierung: Täglich, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage
Morningstar Kategorie: EUR Cautious Allocation - Global

Anlageziel: Der Fonds hat zum Ziel, die Wertentwicklung des Referenzindikators auf Jahresbasiszu übertreffen. Der Teilfonds strebt eine jährliche Ex-ante-Volatilität von weniger als 2,5% an.
Referenzindikator: Eonia Capitalized

Wesentliche Risiken:
Zinsrisiko: Das Zinsrisiko führt bei einer Veränderung der Zinssätze zu einem Rückgang des Nettoinventarwerts.
Kreditrisiko: Das Kreditrisiko besteht in der Gefahr, dass der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
Währungsrisiko: Das Währungsrisiko ist mit dem Engagement in einer Währung verbunden, die nicht die Bewertungswährung des Fonds ist.
Aktienrisiko: Änderungen des Preises von Aktien können sich auf die Performance des Fonds auswirken, deren Umfang von externen Faktoren, Handelsvolumen sowie der Marktkapitalisierung abhängt.
Der Fonds ist mit einem Kapitalverlustrisiko verbunden.
Kapitalgarantie: Nein
Empfohlener Mindestanlagezeitraum: 2 Jahre

Gebühren
Maximaler Ausgabeaufschlag zahlbar an die Vertriebsstellen: 1.00%
Rücknahmegebühr: 0.00%
Fixe Verwaltungsgebühr: 1.00%
Performancegebühr: 10.00 % der überdurchschnittlichen Wertentwicklung des Fonds im Vergleich zu seinem Referenzindikator bei positiver Wertentwicklung

Eliezer Ben Zimra

Ben Zimra kam 2011 als Portfoliomanager/Analyst zur Edmond de Rothschild Gruppe, die sich auf Staatsanleihen in Industrieländern spezialisiert hat. Er begann seine Karriere bei OneSeven Capital Management als Händler für festverzinsliche Derivate (2008). Im Jahr 2010 wechselte er als Assistant Fixed Income Portfolio Manager zu Capstone Investment Advisors, woraufhin er in die Research and Strategy Division von Amundi wechselte. Ben Zimra hat einen Master in Statistik, Wirtschaft und Finanzen von ENSAE und einen MSc in Angewandter Mathematik der Harvard University.

Guillaume Rigeade

Rigeade ist Spezialist für Anleihen und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung. Er begann seine Karriere bei Sinopia AM 1999 als Assistant Portfolio Manager, wurde von 2000 bis 2004 zum Fixed Income Portfolio Manager ernannt, wo er stellvertretender Leiter des Fixed Income Management wurde. Von 2007 bis 2009 war er bei der Société Générale AM als Senior International Fixed Income and Foreign Exchange Portfolio Manager tätig. Ab 2009 wechselte Rigeade als Global Macro Fund Manager zu Edmond de Rothschild Asset Management bis 2012 und wurde 2013 zum Fixed Income Fund Manager ernannt. Rigeade ist ein staatlich geprüfter Aktuar des Statistischen Instituts der Universität Paris.


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen.
Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus.
Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Zahl nachhaltig anlegender Investoren erreicht Rekordstand

72 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage. Das ist ein Anstieg um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der Investorenbefragung im Jahr 2009. Die Regulierung ist aus Investorensicht der entscheidende Impuls, sich mit nachhaltigen Investments zu beschäftigen. Dennoch ist der EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Europa bislang nur einer Minderheit der Großanleger bekannt. Und während zwei Drittel der Befragten überzeugt sind, dass nachhaltige Kapitalanlagen das Weltklima entscheidend beeinflussen können, hat lediglich eine Minderheit Informationen über die Klimawirkung des eigenen Portfolios. Dies geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervor, für die 201 institutionelle Anleger in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt mehr als sechs Billionen Euro befragt wurden.

Nachhaltige Kapitalanlagen stehen bei Großanlegern hierzulande hoch im Kurs: 72 Prozent der Befragten geben an, bei ihren Anlageentscheidungen Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen (Vorjahr 65 Prozent). Insbesondere Kapitalverwaltungsgesellschaften (92 Prozent) sowie kirchliche Anleger und Stiftungen (86 Prozent) investieren nachhaltig. Niedriger fällt der Anteil dagegen bei Großunternehmen mit 58 Prozent und bei Kreditinstituten mit 51 Prozent aus.

57 Prozent der institutionellen Anleger, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, zeigen sich hiermit zufrieden oder gar außerordentlich zufrieden. Für die allermeisten von ihnen (89 Prozent) ist ein Ausstieg aus nachhaltigen Kapitalanlagen nicht vorstellbar.

Überwiegend einig sind sich die Investoren, dass das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen weiter wachsen wird. 69 Prozent erwarten in den kommenden zwölf Monaten ein Marktwachstum oder starkes Marktwachstum. „Nachhaltigkeit gewinnt massiv an Bedeutung und wird zum Erfolgsfaktor im Asset Management“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden.

Investoren glauben an Klimawirkung nachhaltiger Kapitalanlagen

Ebenfalls einig ist sich die Mehrheit der institutionellen Anleger hinsichtlich der Klimawirkung nachhaltiger Investments. Zwei Drittel (67 Prozent) glauben, dass nachhaltige Kapitalanlagen das Weltklima entscheidend beeinflussen können. Diese Ansicht vertreten vor allem Kirchen und Stiftungen (76 Prozent), Altersversorger und Pensionskassen (73 Prozent) sowie Kapitalverwaltungsgesellschaften (72 Prozent). Doch ungeachtet dieser Überzeugung hat bisher nur eine Minderheit der Befragten (39 Prozent) Informationen über die Klimawirkung des eigenen Portfolios.

Zuversicht überwiegt bei den Anlegern auch in Hinblick auf die möglichen Auswirkungen einer nachhaltigen Transformation der Wirtschaft auf den Arbeitsmarkt: So erwartet die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) nicht, dass mit dem Ziel Deutschlands, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausfrei zu werden, eine Gefährdung von Arbeitsplätzen verbunden ist. „Die Vermeidung klimaschädlicher Emissionen stellt viele Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Vorausschauende Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Investoren wiederum sind gefordert, Unternehmen bei diesem Prozess zu begleiten und die Chancen und Risiken der Kapitalanlage neu zu bewerten“, erläutert Schindler.

Nur ein Drittel der institutionellen Anleger kennt EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums

Hauptantrieb der Investoren für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien sind die Werte des eigenen Unternehmens, die 83 Prozent der Befragten als wichtiges oder sehr wichtiges Motiv nennen. Die Anleger, die keine Nachhaltigkeitskriterien anwenden (28 Prozent), begründen dies dagegen vor allem mit fehlenden Vorgaben in den Anlagerichtlinien (57 Prozent). Folgerichtig wird die Regulierung als entscheidender Impuls angesehen (71 Prozent), sich zukünftig intensiver mit der nachhaltigen Kapitalanlage zu beschäftigen.

Doch anscheinend fehlt es noch an Detailwissen hinsichtlich der regulatorischen Rahmenbedingungen. So gibt lediglich ein Drittel (33 Prozent) der befragten Investoren an, den von der EU-Kommission im letzten Jahr verabschiedeten Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Europa („EU-Aktionsplan“) zu kennen.

„Die Klimadebatte und der EU-Aktionsplan verleihen dem Thema Nachhaltigkeit zusätzlich Gewicht, doch ist hier offenbar noch Aufklärungsarbeit zu leisten. Nachhaltigkeit ist aber weit mehr als ein Umweltthema und muss in ihrer ganzen Dimension inklusive sozialer und Governance-Aspekte betrachtet werden“, betont Schindler.

Stewardship ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für passive Vermögensverwalter

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen.

Von den 127 Pensionsfonds, die vom CREATE-Research im Auftrag der DWS weltweit befragt wurden, gaben 56% an, dass die Fähigkeit und Erfolgsbilanz eines Managers bei der Erfüllung der Stewardship-Ziele seiner Kunden "weitgehend" berücksichtigt werden, wobei 27% den Faktor Stewardship in einem "mittleren Ausmaß" berücksichtigen. Lediglich 10% ziehen Stewardship in einem "kleinen Umfang" in Betracht und 7% überhaupt nicht.

Stewardship bedeutet, dass die Aktionäre ein langfristiges strategisches Interesse daran haben, die Unternehmen, in die sie investiert sind, durch aktives Engagement auf verschiedenen Ebenen zu führen, einschließlich beispielsweise durch Abstimmungen in Hauptversammlungen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage sind:

  • Aus Pensionskassensicht wird der am schnellsten wachsende Teil des passiven Investmentmarktes Lösungen beinhalten, die auf ESG (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) ausgerichtet sind.
  • 60% der befragten Pensionskassen halten Stewardship für "sehr wichtig", während 80% erwarten, dass die Stewardship-Anforderungen an ihre passiven Vermögensverwalter künftig steigen.
  • Passive Fonds rücken in den Kernbestand des Pensionsfondsportfolios vor, sodass die Generierung von Alpha spezialisierten oder illiquiden Strategien zufällt.
  • 66% der Befragten gaben an, dass passive Investitionen Teil ihres "bereits ausgereiften" Portfolios sind.
  • Die Nutzung von ETFs durch Pensionsfonds nimmt zu, wobei 26% der Befragten ETFs als ihr bevorzugtes passives Anlageinstrument bezeichnen, gegenüber 23% im Vorjahr.

"Als einer der global führenden Anbieter passiver Anlagen, freuen wir uns darüber, dass Pensionsfonds Stewardship als wichtiges Unterscheidungsmerkmal betrachten und passive Lösungen zunehmend in ihre Portfolios integrieren", sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments für Europa und Asien bei der DWS. Xtrackers nimmt seit Jahren ihre treuhänderische Verantwortung im Sinne der Kunden wahr.


1) Anlageerträge, die durch ein breites, passives Engagement in einem Marktindex erzielt werden

DWS

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA (DWS) ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 704 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2019). Sie blickt auf über 60 Jahre Erfahrung zurück und genießt in Deutschland und Europa einen Ruf für exzellente Leistungen. Mittlerweile vertrauen Kunden weltweit der DWS als Anbieter für integrierte Anlagelösungen. Der Vermögensverwalter wird über das gesamte Spektrum der Anlagedisziplinen hinweg als Quelle für Stabilität und Innovationen geschätzt.
Die DWS bietet Privatpersonen und Institutionen Zugang zu leistungsstarken Anlagekompetenzen in allen wichtigen Anlagekategorien sowie Lösungen, die sich an Wachstumstrends orientieren. Unsere vielfältige Expertise als Vermögensverwalter im Active-, Passive- und Alternatives-Geschäft sowie unser starker Fokus auf Umwelt-, soziale und Governance-Faktoren ergänzen einander bei der Entwicklung gezielter Lösungskonzepte für unsere Kunden. Das fundierte Know-how unserer Ökonomen, Research-Analysten und Anlageprofis werden im globalen CIO View zusammengefasst, der unserem strategischen Anlageansatz als Leitlinie dient.
Die DWS möchte die Zukunft des Investierens gestalten. Dank unserer rund 3.600 Mitarbeiter an Standorten in der ganzen Welt sind wir dabei lokal präsent und bilden gleichzeitig ein globales Team.

CACEIS erweitert TEEPI-Plattform um neue Funktionen: Ab sofort Fondszeichnung sowie aggregierte Anzeige von Fondsanteilen online möglich

CACEIS baut seine im Jahr 2016 eingeführte TEEPI-Plattform weiter aus. Die Abkürzung TEEPI steht für „Tailored Electronic Exchange Platform for Investors“. Die speziell auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger und Kapitalverwaltungsgesellschaften zugeschnittene, offene Plattform basiert auf sozialen Netzwerken und wird bereits von rund 300 Finanzunternehmen genutzt. Die neu entwickelte Funktion heißt "Marktplatz" (englisch „Market Place“) und soll den Vertrieb europäischer Fonds erleichtern.

Der „Marktplatz“ ist ein kostenloser Service, der es professionellen Anlegern ermöglicht, Anteile von in Europa vertriebenen Fonds zu kaufen oder zu verkaufen. Über eine Suchmaschine identifizieren die Nutzer auf der Plattform Fonds, die bestimmten Anlagekriterien entsprechen – und können dann auf detaillierte Informationen zugreifen und Anteile auch direkt online kaufen oder verkaufen. In der TEEPI-Bibliothek sind die passenden Verkaufs- und Rechtsdokumentationen der Fonds, wie Prospekt, KIID und Jahresbericht, sowie Performance-Analysen und Informationen über Fondsmerkmale hinterlegt.

Zudem bietet eine weitere neue Funktion zur Aggregation von Anteilen dem Investor eine konsolidierte Sicht auf die Fondsanteile, welche bei der Transferstelle (transfer agent) gehalten werden. Das KYC-Management (Know Your Customer) von TEEPI wird vollständig digitalisiert. Die Online-Einreichung von Dokumenten zur Investorenidentifikation wird es ermöglichen, so viele Konten wie nötig bei Transferstellen zu eröffnen.

Durch TEEPI profitieren Asset Management-Gesellschaften demnach von einem zusätzlichen digitalen Kanal für die Kontoeröffnung und Fondszeichnung.

Zunächst können nur Investmentgesellschaften die neuen Funktionalitäten nutzen, die auch CACEIS-Kunden sind – danach baut CACEIS die Plattform schrittweise für alle Marktteilnehmer aus.

CACEIS entwickelt TEEPI zusammen mit einer Gruppe von Pilotkunden kontinuierlich weiter. Die Plattform wurde ursprünglich entwickelt, um Unternehmen bei der Erfüllung der Meldepflichten von Solvency II, MiFID II und PRIPs zu unterstützen. Dank breiterer Funktionalitäten sowie der sozialen, netzwerkähnlichen Struktur hat sich die Nutzung heutzutage mit über einer Million ausgetauschter Berichte auf der Plattform deutlich erhöht. Auch für 2019 sind weitere neue Funktionen vorgesehen.

Laurent Majchrzak, Group Product Director von CACEIS, sagt: „TEEPI ist ein weiterer Beleg für die Kompetenz von CACEIS in den Bereichen Fondsvertrieb, digitale Innovation und Integration disruptiver Technologien. Die vollständig offene Architektur und die innovative Aggregationssicht von TEEPI stoßen bereits auf großes Interesse seitens des Marktes."

Joseph Saliba, stellvertretender CEO von CACEIS, ergänzt: „TEEPI ist ein großer Durchbruch für den Markt, und wir sind stolz auf diese wegweisende Lösung für den Direktvertrieb von Fonds. Digitale Lösungen sind der Schlüssel zur Verbesserung der Effizienz und der Geschäftsmöglichkeiten. Die neuen Funktionen von TEEPI bieten den Marktteilnehmern enorme Vorteile".


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

Achtung Angriff! Finanzunternehmen sehen wachsende Gefahr von Cyber-Attacken

Mehr als zwei Drittel der Finanzdienstleistungsunternehmen sehen eine starke Zunahme der Risiken von Cyber-Angriffen und Datenschutzverletzungen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der internationalen Kommunikationsberatung Instinctif Partners unter 21 in Deutschland registrierten Finanzdienstleistern. Als sehr gefährlich werten bei Cyber-Attacken demnach 52 Prozent der Befragten den Verlust von Kunden, 47 Prozent generelle Reputationsschäden, aber nur 19 Prozent finanzielle Nachteile durch Haftung, Strafzahlung oder Erpressung. Auch das Risiko einer Beeinträchtigung der Social-Media-Kanäle infolge eines Cyber-Angriffs wird unterschätzt: Nur knapp ein Fünftel der Umfrageteilnehmer sieht hier eine hohe Gefahr. Instinctif Partners befragte Kommunikationsverantwortliche und Deutschland-Chefs von Banken, Vermögensverwaltern und sonstigen Finanzdienstleistern mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 1.670 Mrd. Euro im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 30. April 2019.

Risiko-Assessments und Krisensimulation präventiv nutzen

„Das Bewusstsein gegenüber Cyber-Risiken nimmt weiter zu. Das ist ein gutes Zeichen, denn das Thema gehört bei Finanzunternehmen auch über regulatorische Vorgaben hinaus auf die Tagesordnung“, sagt Carsten Böhme, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland. „Auch die damit einhergehenden Gefahren für die Unternehmensreputation erhalten die nötige Aufmerksamkeit. Doch noch immer zielt ein Großteil der Maßnahmen auf IT-Schutz, statt auf umfassende Krisenvorbeugung.“ So zählen für 67 Prozent der Befragten Krisenpläne und die Überprüfung der IT-Sicherheit zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich auf Cyber-Angriffe vorzubereiten. Vernetzte Krisensimulationen (47 Prozent) oder die Einrichtung einer Krisen-Hotline (13 Prozent) halten die Befragten für weniger wichtig.

„Krisenpläne sind sinnvoll. Die Maßnahmenpalette zum Schutz vor Cyber-Angriffen ist aber deutlich breiter“, sagt Dr. Hubert Becker, Managing Partner bei Instinctif Partners. „Finanzdienstleister sollten deshalb neben Risiko-Assessments außerhalb der IT auch Krisensimulationen stärker präventiv nutzen. Darüber hinaus empfiehlt sich der Abschluss einer Cyber-Versicherung. Sie schützt vor finanziellen Schäden und bietet im Ernstfall darüber hinaus sofortigen Zugriff auf Experten aus Recht, IT und Krisenkommunikation.“

Risiko gezielter Angriffe wird unterschätzt, ebenso wie Mitarbeiter als Angriffsziel

Die Gefahr durch ungezielte Cyber-Angriffe wird von 60 Prozent der Befragten als hoch bewertet, gezielte Cyber-Attacken dagegen nur von 21 Prozent der Befragten – obwohl gezielte Angriffe insgesamt zunehmen. Auch die Bedrohungslage für die Geschäftsführung wird als besonders hoch angesehen. So halten jeweils mehr als 60 Prozent der Befragten die Geschäftsführung und das Portfoliomanagement für besonders gefährdet. Dabei sind die übrigen Mitarbeiter statistisch gesehen ein häufigeres Angriffsziel. Doch rund 80 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass zum Beispiel der Vertrieb nur ein durchschnittliches Risiko trägt.

„Ein Großteil gezielter und ungezielter Cyber-Attacken ist an die breite Mitarbeiterschaft gerichtet. Die Bedrohungslage im Vertrieb oder in der Administration darf daher nie unterschätzt werden. Finanzunternehmen müssen auch außerhalb der Chefetagen schulen und auf Angriffe vorbereitet sein“, sagt Böhme.

Das internationale Business-Resilience-Team von Instinctif Partners bietet mit mehr als 70 Experten weltweit Beratung und Dienstleistungen zu Krisenprävention, Krisenmanagement und Krisenkommunikation für global agierende Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Verbände, Parteien und Regierungen.


Weitere Informationen zur Cyber-Umfrage unter: https://www.instinctif.de/cyberattacken-assetmanagement.html 

Über Instinctif Partners

Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners rund 400 Mitarbeiter an 13 Standorten. In Deutschland sind wir mit rund 50 Mitarbeitern in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Dubai, Hongkong, Peking, Shanghai und Brüssel.
www.instinctif.de
www.instinctif.com 

LGIM erhöht den Druck auf Unternehmen, den Klimawandel anzugehen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute im Rahmen ihres Climate Impact Plegde zum zweiten Mal ihr jährliches Ranking zu den „Anführern und Nachzüglern” (‚Leaders and Laggards‘) der Unternehmen bezüglich des Klimawandels veröffentlicht.

Mit der 2016 eingeführten Climate Impact Plegde hat sich LGIM dazu verpflichtet, mit den größten Unternehmen aus sechs Sektoren zusammenzuarbeiten, die maßgeblich dazu beitragen können, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen: Öl und Gas, Bergbau, Energieversorger, Automobile, Lebensmitteleinzelhandel und Finanzen.

Die diesjährigen Ergebnisse zeigen in allen sechs Sektoren eine Verbesserung der Durchschnittswerte. Hervorzuheben sind die Fortschritte in Sektoren, die häufig unter öffentlicher Beoachtung stehen. So verbesserten sich Öl- und Gasunternehmen, Versorgungsunternehmen und Automobile in ihren Offenlegungen und Zielsetzungen erheblich. Auch die wichtigsten Regionen, die zur Analyse herangezogen wurden, konnten ihre Durchschnittswerte verbessern. Dazu zählen die USA, das Vereinigte Königreich, Europa und der asiatisch-pazifische Raum.

Die Studie von LGIM stellte jedoch auch eine signifikante Diskrepanz zwischen Anführern und Nachzüglern heraus, die in den gleichen Sektoren tätig sind. Zudem weist sie Anzeichen einer Stagnation in Sektoren wie Finanzen und Lebensmitteleinzelhandel auf. Die Divergenz innerhalb der USA ist besonders groß, da die Unternehmen sich in einem Zwiespalt zwischen der föderalen Haltung zum Pariser Abkommen und anderen globalen, staatlichen und lokalen Initiativen zur Lösung von Klimafragen befinden.

Den Wandel durch konstruktiven Dialog und wirkungsvolle Ergebnisse vorantreiben

Das öffentliche Bewusstsein über die Gefahren des Klimwandels ist seit 2018 auf ein noch höheres Niveau gestiegen­ - nicht zuletzt aufgrund alarmierender wissenschaftlicher Beweise, die die Dringlichkeit des Problems aufzeigen. Dank der fruchtbaren Dialoge mit den Unternehmen, die dem Climate Impact Pledge unterliegen, konnten konkrete Maßnahmen und Veränderungen in der Diskussion auf Vorstandsebene herbeigeführt werden, um angesichts der sich schnell verändernden politischen, technologischen und Verbraucher-Trends widerstandsfähige Strategien entwickeln zu können. Mit dem Climate Impact Pledge zielt LGIM als verantwortungsvoller und langfristiger Investor darauf ab, die Namen von Unternehmen bekannt zu geben, die in jedem der Sektoren eine führende Rolle übernommen haben.

Im Juni 2018 stimmte LGIM gegen acht Unternehmen in der Future World Fund Range und schloss sie aus ihren Investments aus, da sie weiterhin untätig bezüglich der Bekämpfung des Klimarisikos blieben. Seitdem verlief die Zusammenarbeit mit allen acht Unternehmen erfolgreich. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurden Occidental Petroleum und Dominion Energy wieder in das Investmentuniversum aufgenommen.

Trotz der positiven Dynamik bleibt jedoch noch viel zu tun. Nach der aktualisierten Evaluation von LGIM im Jahr 2019 werden fünf neue Unternehmen wegen unzureichender Ergebnisse aus der Future World Fund Range ausgeschlossen: ExxonMobil Corporation, Hormel Foods, Korean Electric Power Corporation, Kroger und Metlife. Hinzu kommen China Construction Bank, Rosneft Oil, Japan Post Holdings, Subaru, Loblaw und Sysco Corporation. Zwar zeigen diese Unternehmen weiterhin Engagement, haben aber noch nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederaufnahme zu gewährleisten.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM:

„Unser Climate Impact Pledge zeigt, dass Engagement ein wirksames Instrument sein kann, wenn es Konsequenzen gibt. Gespräche ohne Ergebnisse sind angesichts der Dringlichkeit, den Klimawandel anzugehen, nicht mehr hinzunehmen. Die Fortschritte, die viele der Unternehmen gemacht haben, spornen uns enorm an. Die Unternehmen am unteren Ende holen auf, während die Anführer weiterhin neue Wege erschließen. Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Deswegen werden wir Unternehmen weiterhin dazu bewegen, Geschäftsmodelle zu entwickeln, die einer erfolgreichen und nachhaltigen Zukunft entsprechen.“

BlueOrchard Impact Bond Fund überschreitet 300 Millionen US-Dollar

Seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 blickt der BlueOrchard Emerging Markets SDG Impact Bond Fund (der „Fonds“) auf ein starkes Wachstum zurück und hat bereits die Marke von 300 Millionen US-Dollar überschritten. Der Fonds verfügt über einen UCITS- Mantel und richtet sich an institutionelle Anleger sowie Retailanleger, die eine liquide Impact- Investing-Lösung suchen.

Der Fonds konnte seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 über 300 Millionen US-Dollar einsammeln. Dieser Meilenstein unterstreicht die Nachfrage der Investoren nach liquiden Investmentlösungen, die Rendite mit Impact verbinden. Dies spiegelt die 20-jährige Erfolgsgeschichte von BlueOrchard wider, in der das Unternehmen sowohl starke Renditen erwirtschaftet als auch sozialen und ökologischen Impact generieren konnte. Die Investmentstrategie des Fonds baut auf die lokale Präsenz sowie langjährige Expertise von BlueOrchard in Entwicklungs- und Schwellenländern auf.

Der Fonds investiert in Anleihen von Unternehmen und Finanzinstituten in Schwellen- und Grenzmärkten, die Impact- und klimafreundliche Aktivitäten finanzieren oder durchführen und damit die Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranbringen und die jährliche SDG-Investitionslücke von 2,5 Billionen US-Dollar in Entwicklungsländern geschlossen werden kann.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Das Erreichen dieses Meilensteins in so kurzer Zeit hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir sind sehr zufrieden mit dem großen Interesse der Anleger auf unsere liquide UCITS-Impact-Strategie. Dieses spiegelt wider, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, weiterhin in wichtige Schwellenmärkte zu investieren und gleichzeitig einen positiven Beitrag zu leisten.”

“Als auf Initiative der Vereinten Nationen gegründetes Unternehmen sind wir außerordentlich stolz darauf, einen Fonds aufgelegt zu haben, der zur Erreichung der SDGs in Entwicklungs- und Schwellenländern beiträgt und gleichzeitig die Bedürfnisse von Investoren berücksichtigt,” sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard verwaltete Fonds steht institutionellen Anlegern und Retailanlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung, womit er den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht wird. Der Fonds wird von einem Team verwaltet, das über langjährige Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern verfügt.


Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Fidelity International lanciert eigene Nachhaltigkeitsratings

Fidelity International (Fidelity) weitet sein globales Research mit neu eingeführten eigenen Nachhaltigkeitsratings aus. Die Ratings umfassen das von Fidelity analysierte Aktien- und Rentenuniversum mit über 3.000 Emittenten.

Die Nachhaltigkeitsratings basieren auf dem umfangreichen Research von Fidelity sowie Erkenntnissen aus dem kontinuierlichen Dialog mit Firmenentscheidern. Damit ermöglichen die Ratings zukunftsbezogene Einschätzungen zu ESG-Strategien und -Leistungen von Unternehmen. Das Anlageuniversum wird dabei in 99 Teilsektoren untergliedert, um branchenspezifische Kriterien einfließen zu lassen. Anhand dieser werden die Emittenten mit ihren Wettbewerbern verglichen, wobei die vergebenen Ratings von A bis E reichen.

Marty Dropkin, Leiter des globalen Anleihe-Research bei Fidelity International, kommentiert: „Zu beurteilen, wie gut ein Unternehmen den Bedürfnissen seiner Interessengruppen im weitesten Sinne gerecht wird, ist wesentlicher Bestandteil unseres Anlageprozesses. Der logische nächste Schritt war eigene Nachhaltigkeitsratings zu entwickeln, die zu unserem fundamentalen „bottom-up“ basierten Research-Prozess passen und die Erkenntnisse unserer zahlreichen Unternehmenskontakte integrieren.“

Ned Salter, Leiter des Aktien-Research bei Fidelity International, ergänzt: „Die Stärke unserer proprietären Ratings liegt darin, dass wir die Erkenntnisse unseres Aktien- und Renten-Researchs sowie der ESG-Teams, Portfoliomanager und Analysten in die Analyse integrieren. Damit können wir unseren Kunden eine zukunftsgerichtete Einschätzung der Faktoren bieten, die sich auf die ESG-Bilanz eines Unternehmens und seine künftige Entwicklung auswirken.“

Den Fidelity-Nachhaltigkeitsratings liegen die Beurteilungen von über 180 Aktien- und Rentenanalysten zugrunde, die pro Jahr an mehr als 16.000 Meetings mit Firmenentscheidern teilnehmen. Die Ratings werden jährlich oder nach einer Änderung der Firmenpolitik sowie einem außergewöhnlichen Unternehmensereignis auf den Prüfstand gestellt. Fidelity hat die proprietären Nachhaltigkeitsratings umfassend in den Anlageprozess integriert. Sie stehen allen Fidelity-Anlageteams als zusätzliche Informationsquelle und Unterstützung bei Anlageentscheidungen für die Kundenportfolios zur Verfügung.


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 272,8 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 94,6 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 16.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 39,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,7 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 21,1 Milliarden Euro (davon werden 3 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Alle Angaben per 31.03.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Anja Maiberger ist neues Mitglied im Executive Committee verantwortlich für Vertrieb und Kundenbetreuung

Ab dem 1. Juli 2019 übernimmt Anja Maiberger die Verantwortung für das Business Development und Relationship Management der Kunden von CACEIS in Deutschland und Österreich sowie für Marketing & Corporate Communications. In dieser Funktion hat die deutsche Niederlassung von CACEIS Anja Maiberger auch in das Executive Committee berufen. Sie berichtet an Thies Clemenz, Managing Director von CACEIS in Deutschland.

„Anja Maiberger ist als Senior Managerin am Markt hervorragend vernetzt und wird dank ihrer ausgezeichneten Branchenkenntnisse unser Geschäft maßgeblich verstärken“, erklärt Thies Clemenz. „Wir freuen uns sehr mit Anja Maiberger eine erfahrene Vertriebsexpertin an Bord zu holen. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden wird uns helfen, den Wachstumskurs in Deutschland fortzuführen.“

Zuvor war Anja Maiberger mehr als fünf Jahre bei J.P. Morgan in Frankfurt und verantwortete zuletzt als Executive Director den Vertrieb und die Betreuung von Kunden in der DACH Region. Davor leitete sie bei der KAS Bank Gruppe als Head of Sales Institutional Custody & Depotbank Services den Ausbau des institutionellen Geschäfts in Deutschland. Zwischen 2010 und 2012 fungierte Anja Maiberger bei BNY Mellon als Head of Sales Support & Consultant Relations für Kunden in Kontinentaleuropa. Sie begann ihre Karriere in der Wertpapierindustrie im Jahr 1999 bei der Commerzbank im Relationship Management.


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

Marjan Galun wird Geschäftsführer der BayernInvest

Marjan Galun, bisher Generalbevollmächtigter, wurde zum 15. Juni 2019 zum Geschäftsführer der BayernInvest bestellt. In seiner neuen Funktion verantwortet er das Master-KVG-Geschäft, Risikomanagement, Steuern und Recht sowie die Tochtergesellschaft BayernInvest Luxembourg S.A. Marjan Galun ist bei der BayernInvest bereits seit 18 Jahren in leitenden Fach- und Führungspositionen tätig. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung und Expertise im Master-KVG-Geschäft.

Für ihre Kunden bündelt die BayernInvest deren Investmentvermögen effizient und transparent auf der Plattform einer Master-KVG. „Wir legen für institutionelle Anleger optimale Fondsstrukturen auf und administrieren sie aus einer Hand“, sagt Marjan Galun. Das Angebot umfasst den gesamten Back- und Middle-Office-Bereich mit einem individuellen und aussagekräftigen Reporting über alle Assetklassen, Fondsstrukturen und Direktbestände.

Im Fokus: Innovatives Nachhaltigkeitsreporting

„Allen Bestands- und Neukunden bieten wir seit kurzem ein automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting ohne zusätzliche Kosten“, betont Marjan Galun. Es zeigt die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Der ESG*-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Auf einen Blick sichtbar sind das Gesamt-portfolio-Rating sowie der jeweils positive und negative Beitrag von Aktien- und Rententiteln zum Gesamtrating. Zusätzlich werden kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken sowie Verstöße gegen die UN Global Compact Prinzipien aufgelistet. Das ESG-Reporting der BayernInvest ermöglicht ihren Kunden, nachhaltige Kriterien in der gesamten Wertschöpfungskette – im Asset Management, in der Administration und im Reporting – zu integrieren.

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 82 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Walter Hatak übernimmt Leitung Nachhaltige Investments in der Erste Asset Management

Walter Hatak wurde zum Head of Responsible Investments in der Erste Asset Management ernannt. Der 33-jährige studierte Risikomanager begann seine Kariere im österreichischen Bankensektor.

Beruflich spezialisierte sich der Vater zweier Kinder auf nachhaltige Veranlagungen, als er die Leitung des Risikomanagements in der Schelhammer & Schattera Fondsgesellschaft mit einer ausschließlich nachhaltigen Produktpalette übernahm. Seit 2 Jahren ist Hatak, der ein CEFA-Diplom (Certified European Financial Analyst) hält, als Senior SRI (Socially Responsible Investment) Analyst bei der Erste Asset Manager tätig und übernimmt ab sofort die Leitung des Nachhaltigkeits-Teams.

Mit insgesamt 9 SRI-Analysten und SRI-spezialisierten Fondsmanagern verfügt die Erste AM über eines der größten Nachhaltigkeitsteams im deutschsprachigen Raum.

Nachhaltige Geldanlagen werden immer beliebter. Das zumindest spiegelt der aktuelle Marktbericht 2019 des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) wider: In Österreich legten sie um 44 Prozent auf 21,05 Milliarden Euro zu. „Wir sehen beim Volumen nachhaltiger Investmentsfonds noch weiter Potenzial nach oben“, so Hatak.


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Neues SustainEx-Modell von Schroders

Bei der Frage, welche Unternehmen global betrachtet den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften, liegen deutsche Firmen auf Platz sechs und österreichische auf Position acht. Die Top-3 bilden Unternehmen aus der Schweiz, Singapur und den USA. Zu diesem Ergebnis kommt das neuartige Investitionsanalyse-Tool SustainEx von Schroders.

Um die nachhaltigsten Kapitalanlagemärkte und -sektoren der Welt zu identifizieren, hat das SustainEx-Modell den gesellschaftlichen Nettonutzen und die Nettokosten von Unternehmen pro 100 US-Dollar der von ihnen erwirtschafteten Umsätze ermittelt.

Der Analyse1 zufolge befinden sich sieben der zehn nachhaltigsten Märkte in der Europäischen Union. Die am wenigsten nachhaltigen Märkte liegen dagegen in rohstoffabhängigen Schwellenländern.

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Ergebnisse für Deutschland und Österreich

Die Analyse des deutschen Marktes ergab, dass Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften. Fünf der sechs am nachhaltigsten bewerteten deutschen Unternehmen gehören diesen Sektoren an. Auf der anderen Seite stehen insbesondere die Bereiche Immobilien, Rüstungswirtschaft und Chemie.

Ein heterogeneres Bild ergibt sich für Österreich: Hier zählen Telekommunikationsanbieter, Halbleiterfabrikanten und Hersteller von Industriemaschinen zu den nachhaltigsten Unternehmen. Die höchsten gesellschaftlichen Nettokosten verursachen dagegen Versorger, Anbieter aus der Bauwirtschaft und Immobilienbestandshalter.

SustainEx ist ein Kernbestandteil des kürzlich aufgelegten Schroder ISF2 Sustainable Multi-Factor Equity-Fonds und seines britischen Pendants (SMFE). Die mit diesem Modell erstellten Analysen helfen Anlegern bei der Bewertung von Folgen, die aus den zunehmenden gesellschaftlichen und die Umwelt betreffenden Veränderungen resultieren. Atlas Master Trust aus Großbritannien hat vor kurzem Mittel in Höhe von 320 Millionen Pfund Sterling in den SMFE investiert.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Als globaler Asset Manager ist sich Schroders auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Daher ist Nachhaltigkeit für uns ein zentrales Anliegen, das wir in den von uns angebotenen Produkten und Tools umsetzen möchten. Indem wir uns auf Nachhaltigkeit fokussieren, können wir diejenigen Unternehmen identifizieren, die durch ihre fortschrittlichen Strategien langfristig die besten Wachstumsaussichten und Wertsteigerungspotenziale besitzen. Durch Investments in genau diese Gesellschaften möchten wir sowohl die betreffenden Unternehmen unterstützen als auch die Anlageziele unserer Kunden erfüllen.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Unsere Kunden fragen uns zunehmend, wie wir Nachhaltigkeit in unserem Investmentansatz berücksichtigen. Unser SustainEx-Modell ist ein innovatives Instrument, durch das sichergestellt wird, dass diese Faktoren vollumfänglich in den Investmentansatz des Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity integriert werden. Hierdurch möchten wir für unsere Kunden langfristig höhere nachhaltige Renditen erzielen.

Andrew Howard, Head of Sustainable Research bei Schroders:

Unternehmen und Regierungen sehen sich wachsendem Druck von Aufsichtsbehörden und von der Gesellschaft ausgesetzt, die Auswirkungen ihres Handelns auf Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheit zu berücksichtigen – was jedoch spürbare finanzielle Kosten nach sich ziehen wird. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Anleger die gesellschaftlichen Auswirkungen von Unternehmen und Investitionsentscheidungen berücksichtigen und nicht nur auf finanzielle Kennzahlen achten. Wir haben SustainEx entwickelt, um einen objektiven Eindruck zu vermitteln, welchen Risiken Unternehmen und Märkte ausgesetzt sind und welche Chancen sich ihnen bieten. Dies soll unseren Analysten, Fondsmanagern und Kunden helfen, sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden.

Die hohe Konzentration börsennotierter Pharma- und Technologieunternehmen hatte maßgeblichen Einfluss auf den Spitzenplatz der Schweiz. Die Analyse kam auch zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die dem größten Druck von Seiten der Regierungen und der Aufsichtsbehörden ausgesetzt sind, der Gesellschaft häufig auch den größten Nutzen bringen.

Von den einzelnen Branchen sorgen – gemessen an ihrer Bedeutung für die Aktienmärkte – Unternehmen aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Biotechnologie und Pharma für den größten gesellschaftlichen Nutzen. Auf der anderen Seite verursachen Unternehmen aus dem Glücksspielsektor die höchsten Kosten für die Gesellschaft.

SustainEx ist Teil der von Schroders entwickelten Analysemodelle für Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte. Hierzu zählen außerdem das Climate Progress Dashboard und das Carbon Value at Risk-Modell.


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1) Schroders hat 9.000 Unternehmen analysiert und die bedeutendsten Aktienmärkte der Welt nach ihrer Gesamtauswirkung auf die Gesellschaft in eine Rangordnung eingeteilt. Dabei wurde den Auswirkungen dieser Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt ein Geldwert zugeordnet. Schroders hat diese Analysen nach dem Börsenstandort und der Branchenzugehörigkeit der Unternehmen zusammengefasst.
2) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Hauck & Aufhäuser geht im Asset Servicing nach Irland

Über die Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg erwirbt Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG vorbehaltlich der Zustimmung der irischen Zentralbank die Mehrheit an der Crossroads Capital Management Limited (CCM). CCM ist ein etablierter Alternative Investment Fund Manager (AIFM) und eine UCITS Management Gesellschaft mit Sitz in Dublin, Irland, die sich auf eine Reihe von Dienstleistungen für Investmentmanager und Fondspromoter in Europa spezialisiert hat. Durch die Übernahme erweitert das Bankhaus die Produktpalette des Kerngeschäftsfelds Asset Servicing um eine zusätzliche internationale Komponente. Nach Abschluss der Transaktion belaufen sich die Assets under Control von Hauck & Aufhäuser auf rund 124 Mrd. Euro.

„Irland ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Auflage und den internationalen Vertrieb von Investmentfonds. Mit 4,6 Bn. Euro Assets under Administration ist Irland der zweitgrößte europäische Hub nach Luxemburg. Aus diesem Grunde wollten wir einen strategischen ersten Schritt nach Irland gehen, den wir über diese Akquisition realisieren konnten“, sagt Dr. Holger Sepp, Vorstandsmitglied bei Hauck & Aufhäuser, der unter anderem das Kerngeschäftsfeld Asset Servicing verantwortet. „Außerdem freuen wir uns darauf, weiterhin mit Donnacha Loughrey (Geschäftsführer) als Mitgesellschafter an diesem Projekt zu arbeiten und künftig auf die Qualität und Expertise des derzeitigen Teams von CCM setzen zu können. CCM ergänzt unsere Dienstleistungspalette auf ideale Weise.“ Mit der Übernahme realisiert Hauck & Aufhäuser einen wesentlichen Schritt bei der Umsetzung seiner Internationalisierungsstrategie in Europa.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Hauck & Aufhäuser, einem Nischenplayer im Asset Servicing und einem der größten Fondsdienstleister Luxemburgs. Die globale Fondsindustrie hat eine sehr dynamische Entwicklung genommen und mit Unterstützung von Hauck & Aufhäuser erwarten wir erhebliche Chancen, unser Geschäft zu erweitern. Die Partnerschaft wird uns ermöglichen, unseren bestehenden Kunden eine Reihe zusätzlicher Dienstleistungen anzubieten und gleichzeitig unsere Fondslösungen für einen größeren, globalen Kundenstamm auszubauen und anzubieten“, ergänzt Donnacha Loughrey, Managing Director von CCM.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Über Crossroads Capital Management Limited

Crossroads Capital Management Limited wird von der Zentralbank Irlands als OGAW-Verwaltungsgesellschaft gemäß den Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) 2011 (in der jeweils gültigen Fassung) reguliert und ist seit 2013 von der Zentralbank Irlands auch als Verwalter alternativer Investmentfonds gemäß den Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften (Alternative Investment Fund Managers) zugelassen.

Deutsche Immobilien sind beliebteste Anlageklasse

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat zum mittlerweile siebten Mal seine jährliche Immobilientrendstudie veröffentlicht. Deutsche Immobilien bestätigen darin mit 90 Prozent ihren Status als beliebteste Anlageklasse vor ausländischen Immobilien mit 60 Prozent. Nach Nutzungsarten verteidigt das Bürosegment den Spitzenrang mit 85 Prozent, wobei Wohninvestments seit der ersten Erhebung im Jahr 2012 ihre Beliebtheit auf 64 Prozent mittlerweile verdoppelt haben.

„Unsere Immobilientrendstudie zeigt: Büroimmobilien bleiben wie in den Vorjahren die beliebteste Nutzungsart bei Investoren, wobei das Wohnsegment nachfrageseitig deutlich zulegen konnte. Für zukunftsorientierte Investoren ist es entscheidend, immer wieder aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf ihre Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Quality first: Standortqualität vor Objektqualität

Bei der Auswahl eines deutschen Immobilienfonds ist den Befragten die nicht beeinflussbare Lage der Objekte mit 44 Prozent als Anlagekriterium mit Abstand am wichtigsten. Erst darauf folgen Aspekte, die unmittelbar durch Asset Management-Kompetenzen zu beeinflussen sind. Dazu zählen Objektqualität (28 Prozent), der Track Record des Anbieters (23 Prozent) sowie der Mieter und die Vertragslaufzeit (19 Prozent).

„Entscheidender als der Zustand einer Immobilie ist ein zukunftsstarker Standort. Eine Immobilie selbst lässt sich im Gegensatz zu ihrer Lage durch strategische Maßnahmen aufwerten, worauf Investoren auch zunehmend setzen. Mit unserem Future-Invest-Ansatz prüfen wir sämtliche Ankäufe auf eine solche nachhaltige Standortqualität“, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Multi-Tenant-Objekte gewinnen stark an Beliebtheit

Ein weiterer Trend, der sich aus der aktuellen Studie ableiten lässt, betrifft die Mieterstruktur eines Investmentobjekts. Waren 2012 noch 40 Prozent der Befragten primär an Single-Tenant-Objekten interessiert, ist es heutzutage nur noch jeder zehnte. Dahingegen setzt mehr als die Hälfte (51 Prozent) auf Multi-Tenant-Objekte, beziehungsweise eine Streuung über mehrere Single-Tenant-Liegenschaften (30 Prozent).

Top-3-Argumente bei indirekten Zielfondslösungen

Wie in den Vorjahren untersucht die Immobilientrendstudie auch die Motivation für indirekte Zielfondsinvestments über Dachfondsstrukturen. Die wichtigsten drei Vorteile aus Sicht der Befragten lauten: Rendite, Zugang zu institutionellen Zielfonds sowie Diversifizierung. Dabei zeigt sich, dass die Renditeerwartung mit 37 Prozent auf Platz eins wichtiger geworden ist (Vorjahr nur Rang drei). Umgekehrt bleibt die Möglichkeit zur Risikostreuung wichtig, erreicht aktuell aber mit 15 Prozent nur Rang drei nach der Spitzenposition im Vorjahr. Auf Platz zwei mit 33 Prozent ist weiterhin der Zugang zu institutionellen Zielfonds, die sonst großen institutionellen Anlegern vorbehalten bleiben.

„Unsere aktuelle Trendstudie belegt die steigende Beliebtheit von Alternativen Investments über Zielfondslösungen. Vor allem für Privatanleger oder Private-Banking-Kunden, die erstmals oder nicht regelmäßig die enorm großen Tickets zeichnen können, ist der Zugang zu institutionellen Zielfonds über Dachfondslösungen mit überdurchschnittlichen Renditen attraktiv. Diese Zielgruppen haben wir mit unserem jüngst gestarteten Wealthcap Strategiefonds Alternatives besonders im Blick“, so Volz abschließend.


 

Die komplette Immobilientrendstudie steht Ihnen unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung: www.wealthcap.com/trendstudie 

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Objekten in vielen attraktiven Anlageklassen, die wir in verständliche und auf individuelle Anlageziele zugeschnittene Beteiligungsangebote übersetzen. Wir entwickeln sowohl Strukturierungslösungen für die besonderen Bedürfnisse professioneller Investoren als auch Produkte für Privatkunden. Bisher wurden rund 245.000 Anteile in über 155 Beteiligungen gezeichnet.

Schroders ernennt Peter Arnold zum Vertriebsleiter Alternative Sales

Schroders gibt einen weiteren personellen Zugang im Bereich Private Assets bekannt: Peter Arnold wird mit sofortiger Wirkung Vertriebsleiter der von Schroders im vergangenen Jahr neu gegründeten Alternative Sales Unit.

Durch seine langjährigen Erfahrungen wird er insbesondere die Vertriebsaktivitäten für Private Assets-Anlageprodukte forcieren und Schroders dabei unterstützen, den besonderen Anforderungen von Anlegern weltweit noch besser gerecht zu werden.

Peter Arnold wird an John Troiano, Global Head of Distribution, und Georg Wunderlin, den neuen Global Head of Private Assets, der seit Anfang Mai bei Schroders ist, berichten.

Peter Arnold arbeitete zuletzt als Global Head of International Fund Distribution für Citi. Dort war er auf privat gehandelte Schuldtitel, Immobilien und globale Infrastruktureinrichtungen spezialisiert und für die Beschaffung von Drittanbieterprodukten im Bereich Private Assets und deren Vertrieb an institutionelle Investoren auf der ganzen Welt verantwortlich.

Vor seinen 18 Jahren bei Citi war Peter Arnold für JP Morgan, UBS und Société Générale tätig.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Mit der Einstellung von Peter Arnold stärken wir einmal mehr unser Angebot im Private Assets-Bereich. Wir sind davon überzeugt, dass diese Assetklasse zukünftig eine wichtige Rolle in jedem institutionellen Portfolio einnehmen wird. Peter Arnold wird uns vor allem auch auf dem deutschen Markt dabei unterstützen, maßgeschneiderte Strategien für institutionelle Kunden anzubieten.

Georg Wunderlin, Global Head of Private Assets bei Schroders:

Ich bin überzeugt, dass Peter Arnold hochrelevante Expertise in unser Private Assets-Geschäft einbringen wird. Unsere Kunden zeigen zunehmendes Interesse, in illiquide Vermögenswerte zu investieren, die stabile und beständige Renditen abwerfen sollen und nicht mit den Wertpapierbörsen korreliert sind. Mit seiner umfangreichen Erfahrung bei der Platzierung illiquider Vermögenswerte wird er uns helfen, für unsere Kunden branchenführende Anlagelösungen zu entwickeln und bereitzustellen.

Schroders' Private Assets and Alternatives-Geschäft, ein strategischer Wachstumsbereich für das Unternehmen, verwaltet ein Gesamtvermögen von 42 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) und umfasst die Bereiche Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere, Immobilien und forderungsbesicherte Anleihen.


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Pictet Asset Management publishes „Secular Outlook“

Download Pictet Asset Management's latest Secular Outlook, which provides asset class return forecasts for the next five years and discusses the structural trends that will transform the investment landscape. Key insights include:

  • 0% real return for a global passive 50/50 Equity/Bond portfolio over next 5 years (vs last 5 years and LT average of 4-4.5%) – and with a higher volatility
  • Global (mild) recession sooner rather than later (likely trigger: collapse in capex), with much lower fiscal and monetary firepower than a decade ago.
  • Globalization is in retreat and trade wars becoming the norm. Demographic trends are reversing just now: more spenders than savers (asset price < consumer price inflation)
  • Inflation to remain muted forcing central banks & governments to rethink their policy framework (inflation targeting regime, MMT) – inflation expectations to rise
  • China’s growth in secular decline but private consumption to be the biggest engine of global growth. China’s assets to re-rate as foreign demand rises. China become a financial powerhouse.
  • Global equities ~5% return p.a. (end of business cycle, margins peaking, no downside in real rates)
  • Government bonds 0-0.5% (real rates are still negative, valuation very expensive, debt levels and issuance high and credit rating lower, inflation risk premia low, implied vola very low)
  • Over the very long term (10+ years), world equity return to be c 3.5% and world bond return c 1% - half the long-term average
  • On a risk-adjusted basis, hedge funds will provide the best return (3.7%). Gold is best diversifier. Cash, EM local debt, UK Equities and EM Asia also on the projected efficient frontier
  • Avoid European bonds, credit, US equities and private equities – all assets on the efficient frontier of the past 10 years.
  • Best time ever to diversify away from US: US equities to underperform (by c 5% p.a. in USD terms) and USD to depreciate (valuation, shrinking growth differential, twin deficit)

Please find further information on the Secular Outlook, as well as the full report, on am.pictet.

First State Investments lanciert den China A Shares Fund für seine irische UCITS-Fondspalette

FirstState Investments (FirstState) lanciert den FirstState China A Shares Fund, einen Teilfonds seines in Dublin domizilierten UCITS-Fonds.1 Der Fonds soll das zunehmende Interesse von Investoren an Unternehmen auf dem chinesischen Festland bedienen, die an den chinesischen Börsen gelistet sind.

Der First State China A Shares Fund (der Fonds) wird von First State Stewart Asia verwaltet. Portfoliomanager Quanqiang Xian und sein Team mit Sitz in Hongkong verfolgen bei der Aktienauswahl einen Bottom-up-Ansatz mit integrierten ESG-Schwerpunkt.

Die Anlagephilosophie des Fonds legt den Schwerpunkt auf langfristige Investitionen in qualitativ hochwertige Unternehmen mit guter Governance des Managements und zugleich starken sowie stabilen Geschäftsbereichen.

First State blickt auf einen langen Track Record in China zurück. Das Team von First State Stewart Asia verwaltet seit über zehn Jahren Fonds mit Schwerpunkt in dieser Region und verwaltet derzeit in seiner chinesischen A-Shares-Strategie ein Vermögen von 533 Millionen US-Dollar sowie weitere 4,476 Milliarden US-Dollar 2 mit seinen Investmentstrategien in der Region Greater China.

Michael Stapleton, Managing Partner bei First State Stewart Asia: „Derzeit ist die hohe Investoren-Nachfrage nach einem UCITS-Produkt mit Zugang zum chinesischen Aktienmarkt noch relativ unzureichend bedient und daher in vielen Portfolios unterrepräsentiert. Mit dem Lancieren des

First State China A Shares Fund reagieren wir auf diese Nachfrage. Den chinesischen A-Shares- Markt zu bedienen ist durchaus komplex. Wir glauben, dass unsere detaillierte Unternehmensanalyse durch unseren aktiven Bottom-up-Ansatz, zusammen mit unserer langjährigen Erfahrung mit Investitionen in China, europäischen Investoren einen besseren Zugang zu diesem sich stark entwickelnden Markt bieten wird.“

Quanqiang Xian, Portfolio Manager, First State Stewart Asia: „Vor zehn Jahren waren wir eine der ersten Gesellschaften, die eine Quotengenehmigung im Rahmen des Qualified Foreign Institutional Investor Programms erhalten hat. Mit dem Lancieren dieses neuen Fonds fokussieren wir uns weiterhin auf Investitionen in Unternehmen mit guter Governance, nachweislichem Erfolg sowie Hinweise über sich bessernde ESG-Standards und steigende Cashflows. Wir denken, dass diese Unternehmen auf mittlere bis lange Sicht Investoren eine adäquate Rendite bei zugleich geringerer Volatilität bieten sollten.“


1) First State Global Umbrella Fund plc

CACEIS erweitert Leistungsangebot für deutsche Wertpapierfonds

CACEIS hat sein Leistungsportfolio für die Fondsadministration in Deutschland in den vergangenen Monaten stark ausgebaut. In der eigens dafür gegründeten CACEIS Fonds Service GmbH (CFS) bietet der Dienstleister bereits seit mehr als drei Jahren ein speziell auf Immobilienfonds zugeschnittenes Angebot. Darauf aufbauend, hat CACEIS den Umfang seiner Fondsadministrations-Dienstleistungen seit Ende 2018 schrittweise auf alle Asset-Klassen ausgeweitet – diese beinhalten Immobilienfonds, Sachwertfonds und nunmehr auch Wertpapierfonds.

Im Zuge dessen verstärkte CACEIS in Deutschland sein Fondsadministrations-Team zuletzt durch die Einstellung erfahrener Mitarbeiter mit entsprechender Branchenexpertise. Seitdem kann die CFS auch die umfassende Expertise der CACEIS-Gruppe bei der Administration einer breiten Palette von Anlageformen nutzen. Damit war die CFS in der Lage, mit der Administration mehrerer in Deutschland ansässiger Wertpapierfonds zu beginnen.

Andreas Pade, Geschäftsführer des Fondsadministrationsgeschäfts von CACEIS in Deutschland, betont: „Unsere Kunden in Deutschland haben jetzt einen erheblichen Vorteil durch die Zusammenarbeit mit einem vor Ort ansässigen Team mit langjähriger Erfahrung in der deutschen Wertpapierfondsadministration. Zudem greifen wir auf die globale Expertise sowie auf die hochmoderne Fondsbuchhaltungsplattform der CACEIS Gruppe zu.“

Somit haben auf dem deutschen Markt agierende Kunden jetzt auf das gesamte Administrationsportfolio der CACEIS-Gruppe Zugriff. Als ein führender europäischer Anbieter von Fondsadministrations-Dienstleistungen bietet CACEIS eine zentrale Anlaufstelle – sogenannter One-Stop-Shop – für Verwahrstellen- und Administrationslösungen aus einer Hand.

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018). http://www.caceis.com 

Investieren in eine nachhaltige Zukunft

Die Europawahl hat wieder einmal gezeigt: Klimawandel und Nachhaltigkeit sind eines der TOP-Themen. Das Bewusstsein einer Welt im Wandel und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken verändern zunehmend private und wirtschaftliche Entscheidungen. Immer mehr Unternehmen richten ihre Geschäftsmodelle danach aus. Dafür stehen auch die drei neuen Aktien-Nachhaltigkeitsfonds der DKB, die von der BayernInvest gemanagt werden. Die Fonds greifen den Aktionsplan des Pariser Klimaschutzabkommens sowie die klar definierten 17 SDG-Ziele der Vereinten Nationen (SDG = Sustainable Development Goals) auf. Sie umfassen Themen wie Gesundheitsvorsorge, Bildung, nachhaltiger Städtebau und Armutsvermeidung. Gleichzeitig schließen sie kontroverse Themenstellungen wie Kernenergie, Rüstung, Tabak und Kinderarbeit konsequent aus.

Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG: „Die BayernInvest hat es uns ermöglicht, alle unsere Fonds auf 100 Prozent Nachhaltigkeit umzustellen. Wir wollen damit unsere Führungsposition als die nachhaltigste TOP-20-Bank in Deutschland ausbauen und unseren 4 Millionen Privatkunden ausschließlich Produkte anbieten, die sie zu Geldverbesserern machen.“ Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Nachhaltig agierende Unternehmen sind nach unserer Einschätzung langfristig stabiler und somit die Gewinner von morgen. Sie werden besser in der Lage sein, die Risiken einer sich wandelnden Umwelt und Gesellschaft erfolgreich zu meistern.“ Die Fonds richten sich sowohl an private Anleger als auch institutionelle Investoren, die eine Balance zwischen Rendite und Nachhaltigkeit suchen und ermöglichen zudem noch zwischen Schwerpunktthemen auszuwählen.

Nachhaltigkeitsfonds setzen auf Klimaschutz, SDG-Ziele oder ESG-Vorreiter

Im Zentrum des DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz stehen Unternehmen mit zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Sie profitieren von einem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft und bieten deshalb langfristig gute Wachstumsperspektiven. Der Fonds verzichtet auf Investments in Firmen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe fördern oder Kohlekraftwerke betreiben. Das globale Aktienportfolio überzeugt mit Unternehmen, die bereits heute das veränderte Umfeld und das zukünftige Nachfrageverhalten in ihr Geschäftsmodell integriert haben.

Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG setzt auf Unternehmen, deren unternehmerisches Handeln sich nach Einschätzung der BayernInvest positiv auf die Umwelt und Gesellschaft auswirkt. SDG beschreibt 17 von den Vereinten Nationen definierte Ziele, die die globalen Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Es wird ausschließlich in solche Unternehmen investiert, die hierfür einen sichtbaren positiven Beitrag leisten. Die Daten-Basis bilden Impact Analysen, die die Wirkung der Unternehmen auf die SDG-Ziele analysieren. Durch die Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Geschäftsmodelle bieten die ausgewählten Unternehmen attraktive Renditechancen.

Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind. Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien stellen sicher, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiert.

Alle drei Investmentlösungen basieren auf einer Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtigt. Das Investmentuniversum wird zunächst um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzend fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen. Dann werden mit einer Faktor-Investing-Strategie solche Wertpapiere ausgewählt, bei denen bestimmte Faktoren bzw. quantifizierbare Unternehmensmerkmale – z.B. ROE (Return on Equity), historische Performance, Volatilität – eine höhere Performance erwarten lassen. Alle drei Fonds sind von der Tochtergesellschaft der BayernInvest, der BayernInvest Luxembourg S.A., aufgelegt. Fondsmanager ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in München.

Schroders übernimmt Immobilien-Boutique Blue Asset Management

Schroders gibt die Übernahme von Blue Asset Management, einer deutschen Immobilien-Boutique mit Sitz in München, bekannt.

Mit diesem Schritt stärkt Schroders die Kompetenz im Bereich Private Assets und erweitert beträchtlich seine Ressourcen, Präsenz und Expertise im deutschen, österreichischen und schweizerischen Immobilienmarkt, um weltweite Investoren zukünftig noch besser betreuen zu können.

Die 2009 gegründete Immobilien-Boutique Blue Asset Management verwaltet ein Gesamtvermögen von 1,2 Milliarden Euro mit Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über die letzten zehn Jahre hat die Gesellschaft ein diversifiziertes Anlageportfolio aus Gewerbe- und Wohnimmobilien aufgebaut. Das Unternehmen wird von seinen drei Gründern und Geschäftsführern Dr. Artus Pourroy, Dr. Thomas Wiegelmann und Tino Lurtsch geleitet und beschäftigt 20 Private Assets-Spezialisten, die allesamt in das Team von Schroder Real Estate integriert werden. Darüber hinaus wird Dr. Artus Pourroy mit sofortiger Wirkung zum Co-Head von Schroder Real Estate Deutschland berufen. Diese Funktion teilt er mit Philipp Ellebracht, der zudem auch weiterhin als Head of Real Estate Product Continental Europe für die Gesellschaft tätig sein wird.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Durch diese Übernahme gewinnen wir ein starkes Team an Immobilienexperten und erweitern unser Private Assets-Angebot. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um in Deutschland weiter zu wachsen. Im derzeitigen Marktumfeld niedriger Zinssätze und hoher Bewertungen bei vielen Anlageklassen bieten Private Assets die Möglichkeit, Portfolios breiter zu diversifizieren und höhere Renditen zu erzielen. Indem wir unsere Expertise bei Private Assets erweitern, können wir den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden. Das Private Assets-Geschäft, wozu das Immobiliensegment zählt, gehört zu den wichtigsten Wachstumsfeldern für Schroders und besitzt eine dementsprechend hohe Bedeutung. Denn es eröffnet unseren Kunden nicht nur eine interessante Beteiligungsmöglichkeit in alternative Investments, sondern ermöglicht es ihnen, ihre Investments in weniger liquiden Anlageklassen zu diversifizieren. Die fundamentalen Investment-Grundsätze und der wertorientierte Anlagestil von Blue Asset Management sowie unsere ähnlichen Unternehmenskulturen sind die Hauptgründe für die Übernahme. Für unsere Kunden ist dies eine hervorragende Ergänzung unseres Leistungsspektrums.

Dr. Artus Pourroy, Geschäftsführer von Blue Asset Management:

Wir freuen uns sehr darauf, Teil von Schroders zu werden und einen Beitrag zu seinem Immobiliengeschäft zu leisten. Unsere Unternehmenskulturen sind sich sehr ähnlich. Das betrifft insbesondere die konsequente Ausrichtung auf hervorragenden Kundenservice und das Streben nach starken Anlageergebnissen. Schroders hat ein breit aufgestelltes, globales Team für Immobilieninvestments, und wir erhalten Zugriff auf die umfangreichen Ressourcen der Schroders-Gruppe. Somit können wir uns weiter auf unsere Expertise in der Immobilienbranche konzentrieren und gleichzeitig das Angebot für unsere Kunden erheblich verbessern und unsere Reichweite vergrößern.

Philipp Ellebracht, Head of Real Estate Product Continental Europe bei Schroder Real Estate Deutschland:

Mit einem neuen Büro in München zusätzlich zu unserem Standort in Frankfurt am Main können wir zukünftig die deutschsprachigen Investmentmärkte noch besser bedienen. Mit 4 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen für unsere Kunden und einem Team von über 40 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wir hervorragend positioniert, um unsere Plattform weiter auszubauen.

Die Übernahme ist ein weiterer bedeutender Schritt beim Ausbau des Private Assets-Geschäfts, dem Schroders hohe strategische Bedeutung beimisst. Dieses Geschäftsfeld umfasst verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere und die Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen. Den größten Baustein bildet jedoch das Immobiliengeschäft mit mehr als 17 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen.

Nach der Berufung von Private Equity-Spezialist Peter Begler zu Beginn des Jahres ist dies der nächste Expansionsschritt von Schroders in Europas größter Volkswirtschaft. Auf dem deutschen Markt verzeichnet das Unternehmen ein starkes Wachstum und beschäftigt mittlerweile 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt am Main und München. Sie konzentrieren sich darauf, für Kunden die bestmöglichen Lösungen bereitzustellen.

An den bestehenden Kundenbeziehungen von Blue Asset Management wird sich nichts ändern und das komplette Management-Team wird weiter im Dienst der Investoren von Blue Asset Management stehen.


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