WisdomTree gibt Änderungen an europäischen ETPs bekannt und schließt die letzte Phase der Integration von ETF Securities ab

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute Änderungen an seinen europäischen Exchange-Traded Products bekannt und schließt damit die letzte Phase der Integration des Rohstoff-, Devisen- und Short-Leveraged-Geschäfts von ETF Securities ab. In den kommenden Monaten wird das Unternehmen innerhalb seiner Produktpalette 224 Produkte unter der Marke WisdomTree vereinheitlichen und 192 sich überschneidende oder Fremdprodukte schließen.

Nach Abschluss dieses Prozesses wird WisdomTree mit 250 Produkten in den Bereichen Rohstoffe, Aktien, Devisen, Festverzinsliche und Alternativen auch weiterhin eine der umfassendsten Produktreihen in Europa anbieten.

WisdomTree überprüft seine Produktreihe kontinuierlich, um sicherzustellen, dass es sich bei allen seinen Produkten innerhalb des aktuellen ETP-Umfelds um überzeugende und differenzierte Investmentangebote handelt. Die oben genannten Änderungen erfolgen im Zuge der Übernahme von ETF Securities im April 2018, da das Unternehmen sich überschneidende Produkte im gesamten Geschäftsbereich liquidieren und andere nach sorgfältiger Abwägung von Faktoren wie Marktnachfrage und Wettbewerbspositionierung schließen möchte. Außerdem werden 224 Produkte umbenannt, die derzeit auf ETF Securities oder Boost ETP lauten, sodass sie einheitlich unter der Marke WisdomTree zusammengefasst werden.

Die Liquidation der Produkte erfolgt voraussichtlich Ende September und die Umbenennung soll den Plänen nach zur selben Zeit stattfinden.

Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe, kommentiert: „Durch die letzte Phase der Integration von ETF Securities werden wir zu Europas führender Autorität bei Rohstoffen – zusätzlich zu der vorhandenen Stärke von WisdomTree in den Bereichen Smart-Beta-Aktien, Festverzinsliche und vielem mehr. Wir sind uns des Vertrauens bewusst, das unsere Investoren bezüglich eines vielfältigen und in den Portfolios Mehrwert schaffenden Produktangebots in uns setzen. Wir sind konsequent bestrebt, Produkte auf den Markt zu bringen, die diese Erwartungen erfüllen. Unser Fokus liegt auf Innovation und steht in dieser letzten Verfeinerungsphase für eine robustere, wettbewerbsfähigere Produktplattform.“

„Die Welt entwickelt sich weiter und es gibt eine Vielzahl technologischer Veränderungen – dies gilt ebenso für die Chancen von Investoren. Auch weiterhin entwickeln wir Produkte, die der Kundennachfrage entsprechen. Wir sind angesichts mehrerer neuer Produkte, die sich in Vorbereitung befinden, zuversichtlich, dass wir die Erwartungen unserer Klienten auch in Zukunft übertreffen und eine unvergleichliche Reihe von Premium-Produkten anbieten werden. Während dieser Zeit tun wir alles, um den Prozess zur Schließung dieser Produkte für unsere Investoren nahtlos zu gestalten.“

„Es ist unglaublich spannend, unsere gesamte Produktpalette unter der Marke WisdomTree zusammenzufassen. Hierbei handelt es sich für das Unternehmen in Europa um einen Meilenstein und wir freuen uns auf unsere nächste Entwicklungs- und Wachstumsphase“, fügt er hinzu.

Eine vollständige Liste der Produkte, die geschlossen bzw. umbenannt werden, finden Sie bei WisdomTree hier in den FAQs: http://www.wisdomtree.eu/de-de/-/media/eu-media-files/other-documents/faq/european-exchange-traded-product-set-changes-qa.pdf 

PGIM Real Estate legt offenen europäischen Core-Immobilienfonds auf

PGIM Real Estate hat den European Core Diversified Property Fund (EuroCore) aufgelegt. Das erste Closing des offenen, diversifizierten Immobilienfonds wurde mit Kapital von sechs institutionellen Investoren in Höhe von 304 Millionen Euro abgeschlossen.

Der EuroCore investiert durch überwiegend defensive Core-Strategien in die europäischen Metropolregionen. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Deutschland und Frankreich. Die Evergreen-Investmentstrategie des Fonds verfolgt dabei eine breite Diversifikation in alle Sektoren und gewichtet Wohnimmobilien über. Das Seed-Portfolio umfasst aktuell fünf Büro- und Logistikimmobilien in Frankreich und Deutschland, die repräsentativ für die Ausrichtung des Fonds auf nachhaltige Erträge und Wertsteigerung durch Wachstum des operativen Ertrags sind.

„Europa bietet aus unserer Sicht nach wie vor attraktive Investitionsmöglichkeiten – insbesondere in Büromärkten mit einer niedrigen Leerstandsquote und in Logistikimmobilien, die ein kurzfristiges Wachstumspotenzial bieten. Hinzu kommen Wohnungsmärkte, die Wachstum generieren können und gleichzeitig das Portfolio stabilisieren", sagt Raimondo Amabile, Head of Europe für PGIM Real Estate.

Thomas Kallenbrunnen, Senior Portfolio Manager für die europäische Core-Strategie von PGIM Real Estate, fügt hinzu: „Durch das konsequente Anwenden unserer transparenten und defensiven globalen Investmentphilosophie auf den europäischen Markt streben wir eine langfristige Outperformance mit geringer Volatilität und Cashflow-Diversifikation an. Wir bedanken uns bei den Investoren des ersten Closings für ihr Vertrauen und werden hart dafür arbeiten, uns dieses nachhaltig und langfristig zu bestätigen.“

Der EuroCore wird Teil des neu geschaffenen Inrev-ODCE-Universums und PGIM Real Estate strebt an, zu dieser Transparenzinitiative im europäischen Core-Immobilienmarkt substanziell beizusteuern.

Do Investment AG verstärkt Team mit Senior Relationship Managerin Birgitta Kobold

Birgitta Kobold verstärkt seit 1. Juli als Senior Relationship Manager die Do Investment AG (Do) mit ihrer langjährigen Expertise in der Betreuung von Wealth Management Kunden.

Corinna Schütz, im Vorstand von Do verantwortlich für Compliance/Meldewesen, Risikomanagement und Personal, sagt: „Do steht für maßgeschneiderte und an anspruchsvollen Kundenbedürfnissen ausgerichtete Asset Allocation. Im Rahmen unserer diskretionären Vermögensverwaltung ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Mandanten besonders wichtig. Birgitta Kobold bereichert unser Team neben ihrem Know-how und hohen Erfahrungsschatz im Bereich Relationship Management mit ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz.“

Die gelernte Bankkauffrau bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kundenbetreuung und ein umfangreiches Netzwerk mit. Vor ihrem Wechsel zu Do war sie 13 Jahre bei der Deutschen Bank AG als Vice President in der Abteilung Private Port im erweiterten Führungsteam für Family und Investment Offices tätig. Davor verantwortete sie bei der HypoVereinsbank als Abteilungsdirektorin in verschiedenen Bereichen die strategische und operative Beratung vermögender Kunden. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Vereinsbank in München und qualifizierte sich per berufsbegleitendem Studium zum Certified Financial Planner (ebs), dem höchsten international anerkannten Ausbildungsstandard für Finanzberater.


Über die Do Investment AG

Die Do Investment AG ist Teil der Unternehmensgruppe von Herrn Silvius Dornier. Eingebunden in ein einzigartiges Netzwerk und in enger Verknüpfung mit dem Family Office der Familie Silvius Dornier werden vermögende Privatpersonen, mittelständische Unternehmerfamilien, Stiftungen und konservative Institutionen ganzheitlich in allen Fragen der Vermögensplanung und des Vermögensmanagements begleitet. Die Kernkompetenzen der Do Investment AG liegen neben der Strukturierung und Verwaltung von liquiden Vermögenswerten in ausgewählten Sachwertinvestments im Bereich der Agrarwirtschaft.
Die Do Investment AG ist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß Kreditwesengesetz (KWG) zugelassen und unterliegt deren Aufsicht.

TELOS Spezialfondsmarkt-Studie 2019 – Aktuelle Trends und Entwicklungen bei deutschen institutionellen Investoren

Seit 2001 befragt TELOS zu Beginn eines Kalenderjahres deutsche institutionelle Investoren zu ihrer Kapitalanlage. Auch die 19. Auflage der Studie bietet einen repräsentativen Einblick in die aktuelle Allokation deutscher institutioneller Investoren, in deren Planungen für die kommenden Jahre sowie die Themen, die die Anleger beschäftigen.

Für die Analyse hat TELOS im ersten Quartal 2019 deutsche institutionelle Anleger aus allen Gruppen (u.a. Kreditinstitute, Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke und -kassen, Stiftungen sowie Family Offices) befragt. Dr. Frank Wehlmann fasst die Studie zusammen: „Unsere diesjährige Spezialfondsmarkt-Studie bestätigt, dass die institutionellen Investoren aufgrund des anhaltend niedrigen Renditeumfeldes ihre Allokation zunehmend breiter ausrichten.“ Alexander Scholz ergänzt: „Gleichzeitig ist das Risikoempfinden und -bewusstsein der Anleger gestiegen. In diesem Spannungsfeld wird vermehrt die Unterstützung durch externe Berater gesucht.“

Der Anteil traditioneller Anlagen wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefe ist rückläufig, wohingegen der Anteil der sog. „Alternativen Investments“ wie z.B. Immobilien, Infrastruktur, Private Debt weiter steigt.

Auch der Blick nach vorne bestätigt diesen Trend. Im Schnitt planen keine 10% der institutionellen Investoren, ihre Anlagen in den traditionellen Segmenten zu erhöhen. Bei alternativen Anlageklassen planen dies hingegen rund 30% der Investoren.

Ausländische Asset Manager gewinnen immer mehr Marktanteile bei deutschen institutionellen Investoren. Wurden 2016 keine 30% der Mandate von ausländischen Gesellschaften gemanagt, so liegt dieser Anteil inzwischen bei fast 50%.

Nicht zuletzt durch die Turbulenzen an den Märkten im vierten Quartal 2018 ist das Thema Risiko wieder stärker in das Bewusstsein institutioneller Investoren gerückt. So gaben 100% der Investoren an, dass ein funktionierendes Risikomanagement eine hohe bzw. sehr hohe Bedeutung bei der Auswahl neuer Asset Manager einnimmt. Dass die Anbieter diesem Anspruch nicht immer gerecht werden, zeigen die Antworten der Anleger hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit dem Risikomanagement der von ihnen mandatierten Asset Manager – knapp 1/3 gab an, dass sie nur bedingt zufrieden sind.

Die Antworten auf die Frage, welche Themen die deutschen institutionellen Investoren beschäftigen, zeigen einen deutlichen Anstieg bei geopolitischen Themen, beim Thema „Nachhaltigkeit / ESG“ sowie beim Thema „Volatilität“. Letztendlich haben auch diese Themen einen Bezug zum Thema Risiko.


Die vollständige Studie steht zum kostenlosen Download auf der TELOS Homepage unter der Rubrik „Publikationen – Spezialfondsmarkt-Studie“ zur Verfügung.

Die Pressemeldung mit Grafiken finden Sie links als PDF.

First State Investments beendet letzte Finanzierungsrunde für EDIF II

Der von First State Investments verwaltete European Diversified Infrastructure Fund II (EDIF II oder „der Fonds“) hat seine letzte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und ist jetzt nach Erreichen seines Finanzierungsziels geschlossen.

Der im Jahr 2016 aufgelegte EDIF II folgt seinem Vorgänger EDIF I. Der Fonds verfolgt dieselbe Investmentstrategie wie sein Vorgänger: den Aufbau eines Core/Core+-Infrastruktur-Portfolios mit Fokus auf Vermögenswerte aus den Bereichen Energie, Versorgung und Transportwesen in Europa. Derzeit sind über 70 Prozent der Mittel investiert.

Der EDIF II hat für die Kapitalaufnahme einen Serienansatz gewählt, wodurch eine gezielte Investitionsdisziplin gewährleistet und zugleich ein schnelles Einsetzen des Anlegerkapitals sichergestellt ist. Seit dem Jahr 2016 hat der EDIF II drei Finanzierungsrunden mit Kapital von global agierenden institutionellen Investoren erfolgreich abgeschlossen.

Niall Mills, Partner, Infrastrukturanlagen bei First State Investments:

„Wir freuen uns über die großartige Unterstützung und das Vertrauen durch unsere bestehenden sowie neuen Investoren. Wir blicken nun mit Freude darauf, sowohl unser Portfolio als auch die Anlegerbasis weiter auszubauen. Besonders stark war die Nachfrage von institutionellen Investoren und Pensionsfonds, die stabile und gleichzeitig langfristige Renditen und Erträge wünschen. Das EDIF-Team blickt mittlerweile auf über zehn Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Wir freuen uns weiterhin mit unseren verschiedenen Management-Teams nachhaltige und langfristige Werte für unsere Investoren zu schaffen.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastrukturanlagen bei First State Investments, ergänzt:

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Kapitaleinsatz seit der im Mai 2018 abgeschlossenen zweiten Finanzierungsrunde. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem wir Swedegas, Utilitas und OLT in unser EDIF II-Portfolio aufgenommen haben. Auch das anhaltende Wachstum von Finerge auf dem portugiesischen Windenergiemarkt und Parkia im spanischen Markt für Off-Street-Parkraum freut uns sehr. In den kommenden zwölf Monaten richten wir unseren Fokus darauf, Vopak Terminals in unser Portfolio aufzunehmen, den Kapitaleinsatz des EDIF II abzuschließen sowie das Wachstum unseres europäischen und weltweiten Infrastrukturgeschäfts voranzutreiben.“

Das EDIF II-Portfolio umfasst u. a.:

  • Coriance (Frankreich)
  • Finerge (Portugal)
  • OLT (Italien)
  • Parkia (Spanien)
  • Scandlines (Dänemark)
  • Swedegas (Schweden)
  • Utilitas (Estland)
  • Weum (Schweden)

Das EDIF-Team von First State Investment ist Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments / Colonial First State Global Asset Management, das über 8 Milliarden. Euro in Infrastrukturinvestitionen angelegtes Kapital verwaltet.


Über EDIF II

First State European Diversified Infrastructure Fund II („EDIF II“ oder der „Fonds“) ist eine im Jahr 2016 nach luxemburgischen Recht gegründete Société en Commandite Spéciale „SCSp“ zur Anlage in nicht börsennotierte Infrastruktur, deren Schwerpunkt auf reifen, gewinnbringenden Vermögenswerten aus in Europa liegender Wirtschaftsinfrastruktur besteht. Der Fonds zielt auf institutionelle Anleger ab und verfolgt als geschlossener Fonds einen sequentiellen Ansatz, bei dem die Kapitalbeschaffung (sogenannte „Serien“) und der Kapitaleinsatz sich abwechseln.

Über First State Investments

First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft, die über Erfahrung mit unterschiedlichen Vermögensklassen und speziellen Anlagesektoren verfügt. In Australien ist First State als Colonial First State Global Asset Management tätig. First State Investments bietet institutionellen wie Privatanlegern eine große Bandbreite globaler Investitionslösungen, darunter Aktien, Schuldtitel, Multi-Asset- Anlagen und nicht börsennotierte Infrastruktur.

Wichtige Informationen

Dieses Dokument stellt kein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in einem Rechtsgebiet dar, in dem ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung gesetzlich nicht zulässig ist. Herausgegeben von First State Investments International Limited, von der Financial Conduct Authority zugelassen und beaufsichtigt (Registrierungsnr. 122512). Registriert in Schottland mit der Unternehmensnummer SC079063. Geschäftssitz: 23 St Andrew Square, Edinburgh, EH2 1BB. FSII ist eine Tochtergesellschaft der Commonwealth Bank of Australia („CBA“) und ein Unternehmen im Geschäftsbereich „Colonial First State Global Asset Management“ der CBA.
Diese Pressemitteilung ist nicht zur Verbreitung an Nachrichtenagenturen in den Vereinigten Staaten oder zur Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten gedacht. Der Klarheit halber sei darauf hingewiesen, dass der Fonds derzeit nicht in den Vereinigten Staaten oder für US-Personen angeboten wird.
Der Klarheit halber sei darauf hingewiesen, dass jede Bezugnahme auf die Erfahrung und Kapazität von First State Investments sich sowohl auf First State Investments als auch Colonial First State Global Asset Management bezieht.

Schroders erwirbt Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard

Schroders und BlueOrchard haben eine Vereinbarung getroffen, wonach Schroders eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard erwerben wird.

BlueOrchard, ein Pionier im Bereich Mikrofinanzierung und Impact-Investments, wurde im Jahr 2001 auf Initiative der Vereinten Nationen als weltweit erster kommerzieller Investmentmanager für Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren Impact-Investment-Lösungen in allen Assetklassen an, einschließlich Fremdkapital, Private Equity und nachhaltige Infrastruktur. Darüber hinaus ist BlueOrchard Experte für innovative Blended-Finance-Mandate. Das international tätige Impact-Investing-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verwaltet derzeit rund 3,5 Milliarden US-Dollar (Stand 30. Mai 2019).

Die Partnerschaft mit BlueOrchard ermöglicht Schroders den weiteren Ausbau seiner Nachhaltigkeitskompetenzen. Damit sollen Kunden, die zunehmend nach Investitionsmöglichkeiten suchen, die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben und zugleich positive Renditen ermöglichen, besser bedient werden. Gleichzeitig wird dadurch das Wachstum von Schroders Private-Debt- und Private-Equity-Investitionen in Schwellenländer beschleunigt.
Für BlueOrchard erlaubt die Partnerschaft mit Schroders, Wachstum und Innovationen weiter voranzutreiben und damit seinen Impact in den Schwellen- und Frontier-Märkten zu erhöhen. Die beständige Eigentümerstruktur und die Tradition von Schroders sowie die geteilten Grundwerte und das gemeinsame Ziel, einen wesentlichen Beitrag in diesen Märkten leisten zu wollen, stehen nicht nur im Einklang mit der langfristigen Investmentphilosophie von BlueOrchard, sondern machen Schroders auch zum präferierten strategischen Partner.

Änderungen am Vorstand sowie den Prozessen und Strategien von BlueOrchard werden nicht vorgenommen. Peter A. Fanconi bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats und Dr. Patrick Scheurle Vorsitzender des Vorstands von BlueOrchard. Der Aufsichtsrat wird aus Vertretern beider Gesellschaften bestehen und strategische Unternehmensentscheidungen gemeinsam treffen. Seitens Schroders werden Peter Harrison (Group Chief Executive), Georg Wunderlin (Global Head of Private Assets) und Stephen Mills (Executive Chairman of Schroder Adveq) in den Aufsichtsrat von BlueOrchard berufen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Wir glauben fest an den Wert, den Investitionen in die Gesellschaft generieren können, insbesondere in den Schwellen- und Frontier-Märkten. BlueOrchard verfügt über eine außergewöhnliche Expertise in diesem Bereich. Sie teilen unsere Werte und sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam einen positiven Wandel gezielt bewirken können. Sie stellen eine Blaupause für die Zukunft unserer Industrie dar und wir freuen uns, eine Partnerschaft mit ihnen einzugehen.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard:

„Seit fast 20 Jahren ist es unsere erklärte Vision und Mission, die weltweite Armut zu reduzieren und einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu nehmen. Mit Schroders haben wir einen für uns idealen strategischen Partner gefunden, mit dem wir unseren Impact weiter steigern und gemeinsamen einen Beitrag zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals leisten können. Wir freuen uns sehr, dass unter anderem Peter Harrison dem Aufsichtsrat von BlueOrchard beitreten wird und darauf, unser Geschäft gemeinsam weiterzuentwickeln und das Wachstum der Impact-Investing-Branche voranzutreiben.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard:

„Schroders beständige Eigentümerstruktur und Tradition, die unserer langfristigen Anlagephiliosophie entspricht, machen Schroders zu einem hervorragenden Partner für uns. Mit der Unterstützung eines starken und gleichgesinnten institutionellen Partners können wir Wachstum und Innovationen weiter vorantreiben, unseren Impact erheblich steigern und gleichzeitig unsere Investitions- und operative Autonomie bewahren. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden auch weiterhin einen exzellenten Service und bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anzubieten."

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Impact Investing gewinnt für institutionelle Investoren zunehmend an Bedeutung – vor allem, weil immer mehr Anleger davon überzeugt sind, durch diesen Investmentansatz attraktive Renditen erzielen zu können. Wir begrüßen diesen Trend. Denn wir wissen: Wer die Folgen aus Klimawandel, demographischen Trends und schlechter Governance ignoriert, setzt sich erhöhten Risiken aus. Die Nachfrage nach entsprechenden Impact-Investment-Lösungen, seitens unserer deutschen und österreichischen Kunden, nimmt stetig zu. Wir freuen uns daher, mit BlueOrchard das führende Investment-Haus, mit seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, als Partner gewonnen zu haben.“

Über die finanziellen Konditionen der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sein und steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich regulatorischer Genehmigungen.

Value für Investoren seit 25 Jahren - Die ACATIS Investment KVG mbH feiert Jubiläum

Die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft schafft seit 25 Jahren erfolgreich Value für Investoren und verwaltet heute ein Vermögen von 6,5 Mrd. Euro. Das Unternehmen wurde am 26. Juli 1994 von Dr. Claudia Giani-Leber und Dr. Hendrik Leber gegründet und ist bis heute inhabergeführt. Die Aufnahme des Geschäftsbetriebes erfolgte im Dezember des gleichen Jahres mit einer markowitzbasierten Vermögensverwaltung. Vorbilder bei der Anlagestrategie waren und sind der legendäre Value-Investor Warren Buffett und sein Lehrer Benjamin Graham. Ihrem Investmentstil folgend wurde nach den ersten Mandaten 1997 der erste Fonds des Hauses, der ACATIS Aktien Global Fonds, in Kooperation mit der Universal Investment und Hauck & Aufhäuser aufgelegt. Seitdem hat sich der Anteilspreis des Fonds im Wert mehr als versechsfacht.

Im neuen Jahrtausend stieß Faik Yargucu zur Stärkung des Vertriebs als dritter geschäftsführender Gesellschafter hinzu. Das Fondsangebot wurde nach der Auflage des ACATIS Aktien Global Fonds sukzessive erweitert, beispielsweise 2001 mit dem Dachfonds ACATIS 5-Sterne- Universal-Fonds und 2003 mit dem ACATIS Aktien Deutschland ELM (zusammen mit der Ehrke & Lübberstedt AG). Die Ehrke & Lübberstedt AG war der erste externe Partner, mit dem ACATIS beim Portfoliomanagement zusammenarbeitete, ein erfolgreiches Partnerschaftsmodell, das in den Folgejahren erweitert wurde.

Beim Portfoliomanagement setzt ACATIS selbstentwickelte Systeme ein. In 2005 wurde deshalb der IT-Dienstleister Aalto (heute ACATIS Research GmbH) aus Bochum integriert. Die Softwareumgebung von ACATIS Research unterstützt den kompletten Investmentprozess von ACATIS in den Bereichen Aktienselektion, Bewertung, Orderprozess, Performanceanalyse, Marktallokation, Portfoliokonstruktion und Portfolioanalyse.

In 2007 gründete ACATIS in der Schweiz eine Zweigniederlassung (Walzenhausen/ AR) und 2015 die Vertriebsgesellschaft ACATIS Service GmbH. In der Schweiz ist auch die ACATIS Fair Value Investment AG ansässig, die bei den ACATIS Fair Value Fonds für die Auswahl der Titel nach nachhaltigen und ethischen Gesichtspunkten zuständig ist. Die erste Kombination von Value Investing mit Nachhaltigkeit erfolgte 2009 und ist bis heute ein starkes Alleinstellungsmerkmal der ACATIS Fair Value Fonds.

Den Herausforderungen der Finanzkrise und den damit einhergehenden geänderten Bedürfnissen des Marktes begegnete ACATIS im Dezember 2008 mit der Schaffung von drei neuen nach Value-Kriterien investierenden Fonds, den beiden Mischfonds ACATIS GANÉ Value Event Fonds und ACATIS Datini Valueflex Fonds sowie dem Rentenfonds ACATIS IfK Value Renten. Beim ACATIS GANÉ Value Event Fonds arbeitet ACATIS zusammen mit der GANÉ AG, J. Henrik Muhle und Dr. Uwe Rathausky, beim ACATIS IfK Value Renten mit dem in Kiel beheimateten IfK – Institut für Kapitalmarkt, das unter der Leitung von Martin K. Wilhelm steht.

Mit einem kleinen, engagierten Team und einer Organisationsstruktur, die auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist, entwickelte sich ACATIS weiter zu einem der führenden Value Manager im deutschsprachigen Raum und verwaltete zum Jahresultimo 2010 erstmals über 1 Mrd. Euro.

ACATIS forscht stetig an neuen Methoden, um den Anlageerfolg zu verbessern. Hierzu gehört auch die Künstliche Intelligenz (KI) und deren Einsatz im Portfoliomanagement. Ein Kooperationspartner im Bereich KI ist NNAISENSE, ein führender Spezialist auf den Gebieten des Deep Learning, das Prof. Jürgen Schmidhuber entwickelt hat. Die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS erfolgte im Oktober 2016. Der ACATIS Global Value Total Return investiert seitdem in Unternehmen, deren Vorauswahl auf KI basiert. Im Sommer 2017 folgte die Auflage des ACATIS AI Global Equities, dessen Aktienauswahl und Portfoliozusammensetzung vollständig durch Künstliche Intelligenz erfolgen.

Die Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft erhielt ACATIS im Oktober 2017. Die neuesten Fonds des Hauses sind der ACATIS AI BUZZ US Equities und der ACATIS QILIN Marco Polo Asien Fonds. Der ACATIS AI BUZZ US Equities wertet mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Online-Beiträge nach Investorenstimmungen aus. Partner bei diesem Fonds ist BUZZ Indexes, das 2015 von Jamie Wise in Toronto/ Kanada gegründet wurde. Der ACATIS QILIN Marco Polo Asien Fonds investiert in die aufstrebenden Regionen Asiens mit Schwerpunkt China. Research-Partner hier sind die Asien- und China-Insider Prof. Dr. Ingo Beyer von Morgenstern und Dr. Stefan Albrecht von Qilin Capital.

ACATIS wird für seine stete Performance und hervorragenden Managementleistungen regelmäßig ausgezeichnet. So erhielt beispielsweise Dr. Hendrik Leber 2012 bei den Sauren Golden Awards 2 Goldmedaillen in der Kategorie Aktien Global, und der FinanzenVerlag kürte ihn 2017 zum Fondsmanager des Jahres. ACATIS wurde schon als beste kleine Investmentgesellschaft bei den Lipper Fund Awards 2006 ausgezeichnet, als Specialist Group of the Year (Investment Europe) bei den Fund Manager of the Year Awards 2014/ 2015, als Best Fund Brand Spezialanbieter 2016 und 2017 (Feri Award), als beste Fondsboutique 2016 und 2018 (Private Banker) und als beste Multi-Country Asset Management Company bei der European Funds Trophy 2019 (Kategorie: Best Asset Management Companies). Zudem sind mehrere Fonds mit verschiedensten Preisen ausgezeichnet, tragen Bestnoten und/ oder die höchsten Ratings.

ACATIS engagiert sich für die Weiterentwicklung des Value Investings, z.B. durch den ACATIS Value Preis. Die erste Ausschreibung erfolgte in 2003. Seitdem hat ACATIS insgesamt rund 100.000 Euro an Preisgeldern ausgezahlt. Die erste ACATIS Value Konferenz startete ein Jahr später in 2004 und findet seitdem regelmäßig einmal jährlich statt.

NN Investment Partners erneut mit A+ für nachhaltige Geldanlage nach UN-PRI-Prinzipien ausgezeichnet

Die Investoreninitiative UN Principles for Responsible Investment (UN PRI) hat unlängst ihre Prüfergebnisse für 2019 veröffentlicht. NN Investment Partners (NN IP) wurde für sein herausragendes Strategie- und Governance-Konzept für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren und ESG-Integration mit dem höchsten Wert (A+) ausgezeichnet. Wir sind seit 2008 Unterzeichner der UN PRI, engagieren uns aber bereits seit Ende der 1990er Jahre im Bereich verantwortungsvolle Investments. Unser aktives Engagement in dieser Initiative ist Ausdruck unseres Bestrebens, verantwortungsbewusste Kapitalanlagen und Unternehmensführung zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes zu unterstützen.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Wir freuen uns ganz besonders über die Gesamtauszeichnung mit A+ für Strategy & Governance. Dass wir den Höchstwert erzielt haben, zeigt einmal mehr, wie wichtig verantwortungsvolles Investieren und die ESG-Integration für unsere strategische Ausrichtung sind. Zugleich unterstreicht dies unseren Anspruch, in diesem Bereich marktführend zu sein. Nicht zuletzt signalisiert der Score von A+ unseren Kunden, dass wir uns nicht nur für verantwortungsvolles Investieren einsetzen, sondern diesen Anspruch auch erfolgreich in unserem Anlageprozess und unseren Portfolios umsetzen.“

Ferner erhielt NN IP die Bewertung A+ für die ESG-Integration in der Kategorie börsennotierte Aktien. Damit zählen wir zu den Top-Assetmanagern weltweit, die die PRI in dieser Kategorie unterzeichnet haben.

Edith Siermann, Head of Fixed Income Solutions & Responsible Investing bei NN IP: „Die gute Bewertung bedeutet jedoch nicht, dass wir uns auf den sprichwörtlichen Lorbeeren ausruhen werden. Es gibt noch viel zu tun. Trotz unserer Top-Note insgesamt zeigt die UN-PRI-Prüfung auch deutlich jene Bereiche auf, wo wir unsere Anstrengungen noch verstärken können, wie beispielsweise im Fixed-Income-Segment. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bei allen Anlageformen, in die wir investieren, die höchsten Noten zu erreichen. Auch wenn es immer noch reichlich Raum für Verbesserungen gibt, bin ich doch überzeugt, dass wir erfolgreich sein werden, wenn wir unsere Anstrengungen auf die Umsetzung der Prinzipien und das Research in diesem Bereich konzentrieren. Erst kürzlich haben wir ein neues ESG-Rahmenwerk für die ESG-Integration über alle Assetklassen hinweg eingeführt. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Umsetzung von PRI-Prinzipien im Fixed-Income-Bereich. Insofern freue ich mich natürlich ganz besonders auf die Gelegenheit, mich mit meinen Erfahrungen bei NN IP einzubringen um die anspruchsvollen Ziele von NN IP, beim verantwortungsbewussten Investieren in die Tat umzusetzen.“

PRI ist der weltweit führende Verfechter verantwortungsvollen Investierens und wird von den Vereinten Nationen unterstützt. Sie arbeitet daran, die Auswirkungen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren auf Investitionen zu verstehen und ihr internationales Netzwerk von Investoren zu unterstützen, die diese Faktoren in Investitions-entscheidungsprozesse zu integrieren. PRI ist völlig unabhängig und handelt im langfristigen Interesse ihrer Unterzeichner sowie der Finanzmärkte und Volkswirtschaften, in denen sie tätig sind. Letztendlich geht es um die Interessen der Umwelt und der Gesellschaft als Ganzes.

ebase Vermittler-Fokus-Umfrage: Finanzprofis gehen von deutlich steigender Bedeutung von nachhaltigen Anlagen bei Privatkunden aus

Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 129 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank von einer weiter wachsenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit ausgegangen wird, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, anmerkt. „Auch die Berater sind offensichtlich fest davon überzeugt, dass bei Geldanlagen zukünftig am Thema Nachhaltigkeit kein Weg vorbeiführt“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkunden-geschäft wird in den nächsten 3 Jahren


Grafik 1: Einschätzungen von 129 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkundengeschäft in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Juli 2019

Mehr als 90% der Befragten gehen davon aus, dass die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre (stark) steigen wird. Nahezu niemand erwartet eine sinkende Relevanz. „Die Einschätzungen der Finanzprofis decken sich mit einer von uns in diesem Jahr durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden. Denn auch die Kunden sehen zukünftig mehrheitlich eine wachsende Bedeutung von nachhaltigen Geldanlagen und wollen entsprechende Faktoren auch zunehmend selbst bei ihren Investments berücksichtigen“, bemerkt Geyer.

ebase bietet den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien – wie beispielsweise „frei von Tierversuchen“ oder „frei von Atomenergie“ – zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. Zudem steht eine Übersicht mit Fonds bereit, die das Siegel des renommierten Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) aufweisen, sofern Kunden ihre Entscheidung auch darauf stützen wollen. „Bei ebase haben wir frühzeitig die Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen erkannt“, erklärt Geyer. So besteht für die ebase-Kunden nicht nur die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen; vielmehr wird, gemäß dem Ziel einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung, ein weiterer wichtiger Mehrwert geboten.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Führungswechsel bei WisdomTree Europa

Alexis Marinof wird mit Wirkung zum 1. August 2019 neuer Executive Vice President (EVP) und Head of Europe sowie Mitglied des Executive Committees beim US-amerikanischen ETP-Anbieter WisdomTree. Marinof folgt David Abner, der eine Beratungsfirma für Finanzanlagen gründet und WisdomTree als zukünftiger Partner eng verbunden bleibt.

Marinof bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche mit. Er kam im Juli 2017 als Leiter des europäischen Vertriebs zu WisdomTree und war zuletzt als Chief Operating Officer für Europa tätig, wo er sich bei der Übernahme von ETF Securities im Jahr 2018 einbrachte. Bevor Marinof zu WisdomTree kam, war er bei SPDR ETFs Leiter für die Region Middle East und Africa und Managing Director bei State Street Global Advisors in London. Der gebürtige Belgier Marinof ist nun verantwortlich für die nächste Phase der Expansion von WisdomTree in Europa. Der ETP-Anbieter mit Hauptsitz in New York hat seit Gründung der Londoner Niederlassung 2014 ein enormes Wachstum verzeichnet.

Marinof kommentiert: "Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, das Europa-Team zu diesem spannenden Zeitpunkt zu führen. Das Wachstumspotenzial für ETPs ist nach wie vor enorm. Wir sind gut positioniert, denn wir verfügen bereits über eine der umfangreichsten ETP-Suiten in Europa. Hierauf können wir aufbauen.“

Jonathan Steinberg, CEO von WisdomTree ergänzt: "Es ist uns eine große Freude, Alexis zum Leiter von WisdomTree Europe zu ernennen. Er verfügt nicht nur über langjährige Expertise, sondern auch über ein ausgeprägtes Verständnis für unsere Geschäfts- und Unternehmenskultur. Ich bin zuversichtlich, dass Alexis das Team erfolgreich leiten, die Investorenbeziehungen weiter stärken und in den kommenden Jahren insgesamt Wachstum für unser Europageschäft generieren wird."

David Abner, scheidender EVP und Head of WisdomTree Europe, gründet eine unabhängige Unternehmensberatung, die sich auf die Konvergenz zwischen traditionellen und digitalen Finanzanlagen konzentriert. Das neue Unternehmen wird WisdomTree zu seinen Hauptkunden bei Schlüsselprojekten im Zusammenhang mit dem ETP-Markt zählen.

CEO Steinberg fügt hinzu: "Dave hat in den letzten fünf Jahren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Stärkung unseres Teams in Europa gespielt. Mit weitreichenden Beziehungen von den größten institutionellen Investoren bis hin zu den die Rahmenbedingungen für das zukünftige Wachstum der Branche entwickelnden Aufsichtsbehörden hat er eine einzigartige Präsenz in der ETF-Branche aufgebaut. Seine Arbeit zur Liquidität von ETFs hat durch die Entwicklung der Funktion ETF Implied Liquidity und auch durch seine Buchpublikationen dazu beigetragen, die Position von WisdomTree als führender Lösungsanbieter für ETP-Investoren zu stärken. Ich freue mich, dass wir auch in Zukunft eine starke Beziehung zu ihm pflegen werden".


Über WisdomTree

WisdomTree Investments Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa und Japan (gemeinsam WisdomTree®) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds ("ETFs") und Exchange Traded Products ("ETPs"). WisdomTree legt Produkte für Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet derzeit – per Stand 19. Juli 2019 weltweit ein Vermögen von rund 60,9 Milliarden US-Dollar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.wisdomtree.com

Vertrieb und Kundenservice mit Michael Mewes und Julian Müller gestärkt

Michael Mewes (56) ist seit Ende Mai Leiter Client Portfolio Management im Vertriebsteam der DJE Kapital AG (DJE). Er betreut institutionelle Mandate wie Kreditinstitute, Stiftungen, Versorgungswerke und Pensionskassen. Darüber hinaus unterstützt er den Vertrieb bei produkt- und marktrelevanten Fragen. Zudem koordiniert er interne Abläufe zwischen Portfoliomanagement, Vertrieb und Kunden. Michael Mewes berichtet direkt an Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR.

Darüber hinaus verantwortet Julian Müller (34) im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Vertriebsteams ab August den Bereich institutioneller Vertrieb bei DJE. Er ist bereits seit März 2016 für DJE tätig, bislang als Director Institutional Sales. Müller soll die Betreuung bestehender Kunden intensivieren und das Neugeschäft mit institutionellen Investoren weiter ausbauen. International wird der Fokus weiterhin auf Italien und Spanien liegen. Müller berichtet ebenfalls direkt an Thorsten Schrieber.

Thorsten Schrieber sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Mewes für unser Haus gewinnen konnten. Durch seine umfassende Erfahrung als Client Portfolio Manager kennt er die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Anlegergruppen genauso wie vertriebliche Anforderungen für ihre optimale Betreuung. Mit Julian Müller in neuer Rolle setzen wir dabei zugleich einen weiteren vertrieblichen Schwerpunkt auch international im institutionellen Bereich.“

Michael Mewes verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Betreuung von institutionellen Kunden sowie im Wholesale-Bereich. Bevor er zu DJE wechselte, war er 22 Jahre bei J.P. Morgan Asset Management als Managing Director für den Client Portfolio Management Bereich vor allem im deutschsprachigen Raum, zuletzt auch international, zuständig. Davor sammelte der studierte Betriebswirt umfangreiche Kenntnisse sowohl bei einer Tochtergesellschaft der Commerzbank sowie in der Deutschen Bank Gruppe als Trainee und als Fondsmanager bei der DWS.

Julian Müller verfügt über zwölf Jahre Erfahrung in der Betreuung institutioneller Investoren. Bevor er 2016 zu DJE kam, hat er für oekom research Asset Manager institutionelle Anleger und Emittenten in Fragen nachhaltiger Anlagen beraten. Davor war er rund acht Jahre bei State Street Global Advisors im institutionellen Vertrieb für Deutschland und Österreich tätig. Julian Müller studierte Betriebswirtschaft an der Università Commerciale Luigi Bocconi und der Universität St. Gallen. Er ist Absolvent des Executive MBA-Programms der Technischen Universität München, der Tsinghua-Universität sowie der Universität St. Gallen.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,7 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

InsuResilience Investment Fund beteiligt sich an Royal Exchange General Insurance Company

Der InsuResilience Investment Fund, der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der Bundesregierung aufgelegt und vom Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance verwaltet wird, wird einen Anteil von 39.25% an der Royal Exchange General Insurance Company Limited mit Sitz in Lagos erwerben. Royal Exchange General Insurance ist einer der größten Sachversicherer in Nigeria. Durch seine Aktivitäten wird das Unternehmen bis zum Jahr 2025 voraussichtlich mehr als 1 Millionen Landwirte erreichen.

Der InsuResilience Investment Fund and die Royal Exchange General Insurance Company haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der Fonds einen Unternehmensanteil in Höhe von 39.25% erwerben und Kandidaten für den Verwaltungsrat nominieren wird. Die Royal Exchange General Insurance Company, eine Tochtergesellschaft der Royal Exchange Plc, ist ein führender Anbieter von Agrarversicherungen. Die Investition wird die Royal Exchange General Insurance Company dabei unterstützen, ihr Wachstum zu beschleunigen, indem das Risikokapital des Unternehmens erhöht und seine Zeichnungskapazität im Bereich der Landwirtschaft gestärkt wird. So wird das Unternehmen in die Lange versetzt, mehr Landwirte mit niedrigem Einkommen zu erreichen.

Die Investition in die Royal Exchange General Insurance Company entspricht der Vision und den Grundsätzen der InsuResilience Global Partnership, die auf der UN-Klimakonferenz COP23 2017 in Bonn von Deutschland ins Leben gerufen wurde. Ziel der Partnerschaft ist es, die Widerstandsfähigkeit von Entwicklungsländern zu stärken und das Leben und den Lebensunterhalt armer und schutzbedürftiger Menschen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen zu schützen. Durch den Einsatz von Klima- und Katastrophenrisikofinanzierungs- und Versicherungslösungen soll eine schnellere und zuverlässigere Reaktion nach Katastrophen ermöglicht werden, um die negativen Auswirkungen auf arme und schutzbedürftige Menschen zu verringern und ihnen dabei zu helfen, sich schneller von den Folgen zu erholen.

“Die Historie, das Team und das Engagement von Royal Exchange General Insurance Company (REGIC) im Bereich der Agrarversicherung machen das Unternehmen zu einer großartigen Ergänzung unseres Portfolios. Das Unternehmen ist einzigartig positioniert, um die Möglichkeiten, die sich durch 30 Millionen unterversicherte Kleinbauern in Nigeria ergeben, zu nutzen. Während die nigerianische Wirtschaft dabei ist, ihre wichtigsten Wirtschaftssektoren wieder ins Gleichgewicht zu bringen, hat sich REGIC neu positioniert, um den sich ständig ändernden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und die Chancen, die sich im Bereich der Landwirtschaft ergeben, voll auszuschöpfen. Der Bereich Agrarversicherung ist eines der neuen Wachstumsfelder für das Unternehmen und wird auch in Zukunft eines der wichtigsten Wachstumsfelder sein. Wir freuen uns, mit REGIC zusammenzuarbeiten und das Unternehmen mit Kapital, technischer Unterstützung und unserem internationalen Netzwerk im Bereich Agrarversicherung zu unterstützen, um die Widerstandsfähigkeit von Kleinbauern gegenüber den Folgen des Klimawandels zu erhöhen,“ sagte Ernesto Costa, Senior Vice-President Private Equity von BlueOrchard.

“Das Unternehmen hat strategische Allianzen mit verschiedenen Akteuren im Agrarbereich geschlossen, um Versicherungen in diesem Wirtschaftszweig zu fördern. Die Bereiche Landwirtschaft und Versicherungen bieten enorme Möglichkeiten. Wir werden weiterhin Produkte und Dienstleistungen entwickeln, um unsere führende Position in diesem Bereich weiter zu stärken. Royal Exchange General Insurance ist entschlossen, die Wachstumschancen des Sektors zu nutzen und gleichzeitig Technologie wirksam einzusetzen, um die Ertragsbasis und das Betriebsergebnis zu verbessern,“ sagte Kenneth Ezenwani Odogwu, Vorsitzender von Royal Exchange Plc.

Die Investition unterliegt den in den Transaktionsvereinbarungen festgelegten Abschlussbedingungen.


Über den InsuResilience Investment Fund

Luxembourg-based InsuResilience Investment Fund has been set up by KfW, the German Development Bank, on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). The overall objective of the InsuResilience Investment Fund is to contribute to the adaptation to climate change by improving access to and the use of insurance in developing countries. The specific objective of the fund is to reduce the vulnerability of low-income households and micro, small and medium enterprises (MSME) to extreme weather events. The InsuResilience Investment Fund has been set up as a public- private-partnership for qualified investors and combines private debt and equity investments in two separately investible sub- funds as well as technical assistance and premium support. The fund aims at both financial return and social impact. For further information, please visit: www.insuresilienceinvestment.fund 

Über Royal Exchange General Insurance Company

Royal Exchange General Insurance Company is a subsidiary of Royal Exchange Plc, licensed by the National Insurance Commission to offer the full range of general and special risks insurance products. With 100 years in the Nigerian market, Royal Exchange General Insurance has an enviable reputation for reliability, integrity, professionalism, technical competence and financial strength. For further information please visit: https://www.royalexchangeplc.com/General/Default.aspx 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard is a leading global impact investment manager. The firm is dedicated to fostering inclusive and climate-smart growth, while providing attractive returns for investors. BlueOrchard was founded in 2001, by initiative of the UN, as the world’s first commercial manager of microfinance debt investments. Today, BlueOrchard provides investors around the world with premium investment solutions, including credit, private equity, and sustainable infrastructure. Being an expert in innovative blended finance mandates, the firm is a trusted partner of leading global development finance institutions. With a major global presence and offices on four continents, BlueOrchard has invested to date more than USD 6bn across 80 emerging and frontier markets, enabling tangible social and environmental impact. BlueOrchard is a licensed Swiss asset manager of collective investment schemes authorized by FINMA. Its Luxembourg entity, BlueOrchard Asset Management S.A., is a licensed UCITS management company as well as a licensed alternative investment fund manager (AIFM) authorized by CSSF. For additional information, please visit: www.blueorchard.com

Neuer Fonds der EB-SIM beteiligt sich an Finanzierung für KMU in Kenia

Der EB-SME Finance Fund Emerging Markets, ein Impact Investment Fund der EB – Sustainable Investment Management (EB-SIM), beteiligt sich an einer Finanzierung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, die die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft für die kenianische Equity Bank arrangiert hat. Der Fonds ist das erste neue Impact-Investment-Angebot der im Dezember 2018 gegründeten EB-SIM, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank. Mit der Finanzierung werden kleine und mittlere Unternehmen in ländlichen Gebieten Kenias gestärkt. Der EB-SME Finance Fund – Emerging Markets kann von institutionellen Investoren noch gezeichnet werden.

Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent gehört Kenia zu den führenden Volkswirtschaften in Ostafrika. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU bzw. engl. SME) bilden zwar die Basis für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, haben in vielen Ländern jedoch Schwierigkeiten beim Zugang zu langfristigen Finanzierungen. Für Micro-Finance-Institute sind sie zu groß und für Geschäftsbanken zu klein. Genau diese Lücke schließt der EB-SME Finance Fund Emerging Markets durch die Bereitstellung von zweckgebundenen Senior- oder Nachrangdarlehen zur Mittelstandsfinanzierung an ausgewählte Finanzinstitute in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Daher hat sich der Fonds der EB-SIM am langfristigen Nachrangdarlehen in Höhe von 100 Mio. US-Dollar an das Kreditinstitut Equity Bank (Kenya) Limited („Equity Bank“) beteiligt. Diese Darlehensbeteiligung ist das erste Investment des Fonds. Weitere Finanzierungen in Afrika, Lateinamerika und Asien sind in den nächsten Monaten geplant.

Die kenianische Equity Bank

Mit rund 180 Filialen und 4.100 Mitarbeitern erbringt die kenianische Equity Bank Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Sie ist einer der digitalen Pioniere des kenianischen Finanzsektors: Rund 80 Prozent der Transaktionen werden bereits über Mobile Banking abgewickelt. Das Privatkundengeschäft ist bereits vollständig digitalisiert. Für 2019 plant die Bank die Entwicklung neuer digitaler Bankdienstleistungen für KMU. Das Darlehen ermöglicht der Bank, die Kreditvergabe an Unternehmen auch in Randgebieten des ostafrikanischen Landes deutlich zu forcieren.

Das Fondskonzept der EB-SIM

Bei der Asset-Auswahl greift die EB-SIM auf die über 55-jährige Expertise der DEG im Finanzsektor in den Entwicklungs- und Schwellenländern zurück, bei der die DEG eine geringe Ausfallquote vorzuweisen hat. Mit dem EB-SME Finance Fund Emerging Markets setzen die beiden Partner ihre mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei einem ersten Fonds mit Emerging-Markets-Fokus fort. Die Ziele des Fonds: Unterstützung des Aufbaus einer mittelständischen Basis in Entwicklungs- und Schwellenländern, Stärkung der lokalen Wirtschaft und Finanzmarktentwicklung sowie die Förderung von unternehmerischem Engagement, Schaffung von Arbeitsplätzen etc. Begleitet wird dies von einer konsequenten Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Risiken werden durch eine fundierte Prüfung der Finanzierungen und eine breite Risikostreuung minimiert. AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bietet die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. eine vollständige Abdeckung aller in Luxemburg ansässigen Anlageprodukte sowie ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit maßgeschneiderten Lösungen für individuelle und komplexe Anlagestrukturen. Kunden und Geschäftspartner profitieren dabei von einer Investmentgesellschaft mit über dreißig Jahren Erfahrung am Standort Luxemburg und einem aktuellen Fondvermögen von rund 51 Mrd. EUR (Assets under Custody per 31.12.2018).


EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM): Junges Unternehmen mit langer Tradition und Vorreiter für ESG-Anlage

Die EB-SIM ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, der größten Kirchenbank Deutschlands. Deren Spezialprofil liegt bei der Vermögensanlage vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren. Die drei Buchstaben des Akronyms ESG stehen für Environmental, Social und Governance. Bei diesem strategischen Ansatz konzentrieren sich die Portfoliomanager auf Wertpapiere von Emittenten, die in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung nachhaltig positiv bewertet werden. Dieses wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld mit der EB-SIM ausgegründet. Zum Jahresende 2018 betreuten die rund 20 Mitarbeiter der EB-SIM ca. 3,8 Mrd EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

Wealthcap veröffentlicht Marktüberblick über weltweite Zielfondsinvestments

Wealthcap hat seinen dritten halbjährlich erscheinenden Zielfondsinvestments Marktüberblick veröffentlicht. Mit dieser Publikation bietet der Sachwerte-Spezialist eine Analyse der Zielfondsinvestments im weltweiten Private-Capital-Markt. Im Fokus stehen Private Equity und Immobilien.

„Die gewachsene Unsicherheit unter Investoren in Bezug auf Konjunktur und Politik verstärkt den Trend zur Diversifizierung. Hier können Fund-of-Funds hilfreich sein, da sich so bereits mit überschaubaren Ticketgrößen effizient Risiken streuen lassen. Beliebt sind weiterhin Private Equity Buyout-Ansätze und Immobilien-Investments im Bereich Value Add und Opportunistisch“, erklärt Stefan Echter, Head of Alternative Investments.

Neun von zehn Investoren gaben an, dass das derzeitige Marktumfeld sie nicht von Investments in Private-Capital-Märkte abhalte. Jeder vierte plant vielmehr eine Erhöhung seines Investments im Segment. Knapp zwei Drittel, sehen im Marktumfeld keinen Grund, ihre Investments herunterzufahren. Streuung als Maßnahme zur Risikodiversifizierung ist der Hauptgrund für Investitionen geworden – wichtiger als eine hohe absolute Rendite.

Hohe Nachfrage nach Buy-Out-Zielfonds großer Anbieter mit Fokus auf entwickelte Märkte in den USA und Europa

Im ersten Quartal 2019 erreichten oder übertrafen über 80% aller Private Equity-Fonds das geplante Platzierungsvolumen. Buy Out-Fonds bleiben weiterhin mit Abstand das beliebteste Segment innerhalb der Anlageklasse Private Equity und verzeichnen starke Platzierungszahlen.

„Die aktuelle Sorge über die weiteren Entwicklungen führt dazu, dass sich Investoren auf die Top-Anbieter der Branche konzentrieren und diese eine hohe Nachfrage verzeichnen. Obwohl Diversifikation die Hauptmotivation ist, fokussiert sich die Nachfrage auf entwickelte Märkte wie Nordamerika und Europa“, sagt Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Immobilien: Stabiles Platzierungsvolumen bei enormer Angebotskonsolidierung

Das Umfeld für Immobilienfonds bleibt 2019 günstig, wie sich an den Kennzahlen zum Platzierungsvolumen ablesen lässt. Auch hier erreichten oder übertrafen über 80% aller Immobilienfonds das geplante Platzierungsvolumen. Die anhaltende Nachfrage führt zu einem gleichbleibend hohen Fondsvolumen. Die Anzahl der Fonds sank dabei jedoch drastisch auf ein Drittel.

„Erkennbar ist eine Konzentration des Kapitals auf wenige große Fonds. Die fünf größten Fonds bieten im ersten Quartal 2019 knapp 80 % des Volumens an – vor allem in den Assetklassen Value Add und Opportunistisch. Dadurch wird der Marktzugang durch spezialisierte Dachfondsmanager gerade für kleine und mittelgroße Anleger noch wichtiger“, so Echter.

Anspruchsvoller Transaktionsmarkt lässt sich von den Unsicherheiten der Märkte aktuell wenig beeindrucken

Der Transaktionsmarkt, sowohl bei Private-Equity-Buy-out als auch bei Immobilien, ist durch ambitionierte Bewertungen und hohe Mengen an verfügbarem Kapital aktuell anspruchsvoll. Bei Private-Equity-Buyout-Transaktionen weisen sowohl der stabil bleibende Anteil des Verkaufs an strategische Investoren als auch der weiterhin hohe Eigenkapitalanteil auf ein funktionierendes Markt- und Preisgefüge hin. Auch die Immobilienbranche lässt sich aktuell nicht stark beeinflussen. Denn die Nachfrage bleibt hoch und führt weiter zu steigenden Preisen.

Durch die Ende 2018 gestartete Zielfondsplattform Wealthcap Spezial Portfolio 1 mit einem angepeilten Volumen von 200 Millionen Euro bietet Wealthcap Anlegern einen verbesserten Zugang zu den alternativen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate mittels strategisch ausgewählter Zielfonds. Sie liefert die praktische Umsetzung nachhaltiger Investmentstrategien für institutionelle Investoren.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Objekten in vielen attraktiven Anlageklassen, die wir in verständliche und auf individuelle Anlageziele zugeschnittene Beteiligungsangebote übersetzen. Wir entwickeln sowohl Strukturierungslösungen für die besonderen Bedürfnisse professioneller Investoren als auch Produkte für Privatkunden. Bisher wurden rund 245.000 Anteile in über 155 Beteiligungen gezeichnet.

Übernahme der ebase durch die FNZ Group mit heutigem Closing abgeschlossen

Nachdem die Genehmigungen der zuständigen Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erteilt wurden, konnte der Kauf von 100% der Anteile an der ebase durch die FNZ Group heute erfolgreich abgeschlossen werden. Mit erfolgtem Closing scheidet ebase aus der comdirect Gruppe und dem Commerzbank Konzern aus. FNZ wird die Entwicklung der ebase weiter begleiten und mit neuen Impulsen verstärken.

ebase hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt, sodass zum Closing mit rund 1,1 Mio. Kunden und mehr als 34 Milliarden Euro Assets under Control innerhalb der über 15-jährigen Unternehmensgeschichte Höchstwerte zu Buche stehen, welche auf einem überaus soliden Fundament stehen. Denn das organische Wachstum der letzten Jahre hat eine breite Basis und konnte über alle drei Zielkundengruppen – Privatkunden, Firmenkunden sowie Insitutionelle Investoren – welche ebase bedient, generiert werden.

Mit dem jetzt erfolgten Closing sind alle Voraussetzungen gegeben, den in der Vergangenheit bereits erfolgreichen Weg von ebase nun zusammen mit dem neuen Eigentümer aktiv zu gestalten. Die Fähigkeiten von FNZ und ebase ergänzen sich dabei, nicht zuletzt aufgrund der beiderseitigen Fokussierung auf das Thema Vermögensmanagement, geradezu optimal.

„Das ist eine hervorragende Basis, um den strategischen Anspruch der ebase, führender „Digital Financial Service Partner“ zu sein, inhaltlich weiter voranzutreiben“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Seit der Bekanntmachung des geplanten Kaufs der ebase durch die FNZ Group haben wir eine sehr positive Resonanz und großes Interesse am Markt wahrgenommen. Insbesondere die Kombination aus einer im EU-Raum agierenden Vollbank und einem global agierenden Finanztechnologieunternehmen sieht der Markt offensichtlich als ideale Voraussetzung, den Herausforderungen unserer Branche zu begegnen“, so Geyer weiter.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir den Kauf der ebase erfolgreich abschließen konnten. ebase ist nicht nur bereits heute eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt, sondern wir sind auch von dem Team und der Strategie überzeugt. Zukünftig werden wir gemeinsam daran arbeiten, das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft weiter auszubauen“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.


Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech-Unternehmen mit über 1.500 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform-Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office-Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Carmignac verstärkt deutsches Team und ernennt Markus Kopp zum Director Business Development Wholesale für Deutschland

Carmignac ernennt Markus Kopp (40) zum Director Business Development Wholesale für Deutschland. Er verstärkte zum 1. Juli Carmignacs Frankfurt-Team und wird zusammen mit Luis Caceres (46), ebenfalls Director Business Development, am Ausbau des Wholesale- und semi-institutionellen Geschäfts arbeiten. Er berichtet direkt an Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich. Mit der neuen Anstellung verstärkt Carmignac sein Team, um sich im Wholesale-Markt noch breiter aufzustellen.

Kopp verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung im Finanzsektor. Er kommt von Santander Asset Management, wo er von 2014 bis 2019 in verschiedenen Positionen tätig war. Zuletzt war er dort als Head of Sales unter anderem für den Auf- und Ausbau eines nationalen Vertriebsteams verantwortlich. Zuvor arbeitete er als Niederlassungsleiter bei der TargoBank AG und der Santander Bank. Kopp hat einen Abschluss in Management und Financial Services.

Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns sehr, Markus willkommen zu heißen. Seine Ernennung geht Hand in Hand mit dem Ausbau unserer Produktpalette und Dienstleistungen für unsere deutschen Kunden. Mit seiner Erfahrung und Expertise wird er dazu beitragen, unser Engagement im Wholesale- und semi-institutionellen Geschäft in Deutschland weiterzuentwickeln.“


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen. Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus.
Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Global Investor Study 2019 zum Anlegerverhalten

Im vierten Quartal 2018 brachen die Kurse an den Finanzmärkten ein. Auf die erhöhte Volatilität hat eine Mehrheit sowohl der Anleger weltweit als auch der Investoren in Deutschland und Österreich umgehend reagiert und das Risikoprofil ihrer Investments angepasst. Dies zeigt die Schroders Global Investor Study 2019, für die mehr als 25.000 Teilnehmer in 32 Ländern befragt wurden.1

Lerneffekt bei deutschen und österreichischen Anlegern

In Deutschland und Österreich reagierten 79 Prozent der Anleger auf die Instabilität, derselbe Prozentsatz, der auch im internationalen Vergleich gemessen wurde. Hervorzuheben ist, dass es sich bei den Umschichtungen keineswegs durchgängig um überhastete Kurzschlussreaktionen gehandelt haben dürfte. Indiz dafür ist, dass in Deutschland 40 Prozent der Investoren die Marktschwäche ausnutzten und Gelder in risikoreichere Anlagen umschichteten, in Österreich war es sogar jeder Zweite (50 Prozent; weltweit: 35 Prozent).

Anleger agieren oft kurzfristig

Nachholbedarf herrscht wiederum beim Anlagehorizont der Deutschen. Der Studie zufolge halten deutsche Investoren ihre Kapitalanlagen im Durchschnitt 3,1 Jahre. Sie liegen damit zwar über dem weltweiten Mittelwert (2,6 Jahre), jedoch um fast zwei Jahre unter dem allgemeinhin empfohlenen Anlagezeitraum von mindestens fünf Jahren. Ein Drittel (33 Prozent) der deutschen Investoren sagte sogar, dass sie ihre Anlagen weniger als ein Jahr halten.

Österreicher sind etwas kurzfristiger ausgerichtet und verkaufen ihre Anlagen nach durchschnittlich 2,8 Jahren. Weniger als ein Jahr sind 38 Prozent der österreichischen Anleger investiert.

Überhöhte Renditeerwartungen

Ein möglicher Grund für diesen kurzfristigen Ansatz: die weiterhin sehr optimistischen Ziele der Anleger. Weltweit erwarten die Anleger in den nächsten fünf Jahren im Durchschnitt eine Gesamtrendite (Erträge plus Kapitalzuwachs) von 10,7 Prozent pro Jahr. Vor einem Jahr betrug dieser Wert noch 9,9 Prozent. Jeder sechste erwartet sogar eine Jahresrendite von mindestens 20 Prozent.

Dies steht im Gegensatz zur Wertentwicklung der großen Aktienindizes wie dem S&P 500 und dem DAX. Diese verbuchten 2018 unter dem Strich allesamt Wertrückgänge. Die durchschnittliche Jahresrendite lag beim S&P 500 seit seiner Einführung im Jahr 1957 bei unter 8 Prozent.

Anleger aus Nord- und Südamerika besitzen mit 12,4 Prozent die höchsten Renditeerwartungen, verglichen mit 9,0 Prozent in Europa. Diese hohen Erwartungen erklären möglicherweise, warum mehr als die Hälfte der weltweit befragten Investoren (51 Prozent) angaben, dass sie in den vergangenen fünf Jahren ihre Anlageziele nicht erreicht haben.

Deutsche Investoren machen sich für die kommenden fünf Jahre dagegen wenig Illusionen. Die von ihnen erwartete Durchschnittsrendite liegt mit 6,8 Prozent deutlich unterhalb des globalen Mittelwerts. Dennoch gaben 46 Prozent an, die Investmentziele in den vergangenen Jahren verfehlt zu haben.

Eine etwas höhere Rendite von durchschnittlich 8 Prozent für die kommenden fünf Jahre erwarten österreichische Anleger. Andersherum sagten hier jedoch nur 44 Prozent, die Anlageziele in den vergangenen fünf Jahren nicht erreicht zu haben.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wenn Anleger ihre Investment-Allokation hektisch umschichten, um dadurch auf Marktveränderungen kurzfristig reagieren zu wollen, führt dies selten zu langfristig guten Ergebnissen. Ganz im Gegenteil: Investoren laufen damit Gefahr, den Entwicklungen beständig hinterherzulaufen. Eine geeignete Lösung können Multi-Asset-Strategien sein, für die wir gegenwärtig auch am Standort Frankfurt am Main die Kapazitäten weiter ausbauen. Denn diese Fonds nehmen Anpassungen professionell gemanagt und mit dem Ziel vor, immer in denjenigen Anlageklassen übergewichtet zu sein, für die wir die größten Wertsteigerungsmöglichkeiten sehen. Zudem verdeutlicht die Schroders Global Investor Study 2019, dass viele Investoren zuletzt ihre Anlageziele verfehlt haben – auch in Deutschland und Österreich. Um dies zu ändern und selbst in angespannten Marktsituationen auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, bieten wir unseren Kunden zahlreiche Möglichkeiten an. Dazu zählen unter anderem Investments in alternative Anlageklassen sowie Private Assets.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Das Auf und Ab an den Märkten wird Anleger immer in Spannung halten. Worauf es ankommt, ist aber eine Fokussierung auf lange Zeiträume. Wenn Anleger ihre Investments vor allem bei schwierigen Marktbedingungen zurückfahren und verändern, wirkt sich dies oftmals nachteilig auf ihre Portfolios aus und führt letztlich zu enttäuschenden Renditen. Stattdessen gilt es, auch in unsicheren Phasen standhaft zu bleiben. Unser Ziel bei Schroders ist es deshalb, Anlagelösungen bereitzustellen, die den Erfordernissen der Anleger im Laufe der Zeit gerecht werden und zu ihrer Risikobereitschaft passen.


1) Im April 2019 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei 25.743 Personen aus 32 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Österreich, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden Investoren befragt, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) anlegen wollen und in den vergangenen zehn Jahren Änderungen an ihren Investments vorgenommen haben.

This article has first been published on schroders.com.

BlueOrchard berichtet starke Performance im ersten Halbjahr

Aufbauend auf einer starken Investitionspipeline und einer wachsenden Investorenbasis verzeichnet Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) eine starke Performance sowie Wachstum entlang aller Strategien und Produkte. BlueOrchard konnte bereits wesentliche Meilensteine erreichen und seinen nachhaltigen Wachstumspfad als führender Impact Investment Manager weiter stärken.

Im ersten Halbjahr 2019 hat BlueOrchard seine Position als weltweit größter Asset Manager im Bereich Mikrofinanz weiter gestärkt und mit seinen Strategien und Produkten, die die UN Sustainable Development Goals (SDGs) addressieren, eine stabile und starke Performance erzielt. BlueOrchards Flagschiff-Fonds, der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), hat eine starke soziale und finanzielle Performance erzielt und die 2 Milliarden US-Dollar-Investitionsmarke im Juni 2019 überschritten. Mit einem 20-jährigen Track Record ist der Fonds der weltweit erste und heute größte kommerzielle Impact Fonds für Schwellen- und Grenzmärkte. Seine Größe hat einen positiven Effekt auf die Fondsperformance gezeigt. Mit Stand 30. Juni 2019 haben Mikrofinanzinstitutionen, die von BOMF finanziert werden, mehr als 24 Millionen Mikrounternehmende in Grenz- und Schwellenmärkten erreicht und sie dabei unterstützt, einkommengenerierende Tätigkeiten aufzunehmen und damit aus der Armut auszubrechen. 52% der erreichten Mikrounternehmer sind weiblich und 47% kommen aus ländlichen Regionen. BOMF addressiert mit seinen Investitionen 11 der SDGs.

Überdies hat der BlueOrchard Emerging Markets SDG Impact Bond Fund seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 bereits die Marke von 300 Millionen US-Dollar überschritten. Dieser Meilenstein unterstreicht die Nachfrage von Investoren nach liquiden Investmentlösungen, die Rendite mit Impact verbinden. Außerdem hat der von BlueOrchard verwaltete InsuResilience Investment Fund eine Beteiligung an Agritask, einem führenden Anbieter von datengetriebenen Technologielösungen für Kleinbauern in aufstrebenden Märkten, erworben. Aufgrund seiner globalen Aktivitäten wird angenommen, dass das Agritask bis zum Jahr 2025 über 25 Millionen Landwirte erreichen sollte. BlueOrchard gehörte zudem zu den ersten Unterzeichnern der Operating Principles for Impact Management („Principles“) – einem neu geschaffenen Marktstandard für Impact Investing, initiiert durch die International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe. BlueOrchard wird über seinen CIO, Maria Teresa Zappia, auch im Beirat der Principles vertreten sein, der Ratschläge zu deren Umsetzung und Weiterentwicklung erteilen wird.

Im zweiten Halbjahr 2019 wird BlueOrchard diesen Weg fortsetzen. Dabei wird angestrebt, zum Schließen der Finanzierungslücke für grüne Infrastrukturprojekte auf subnationaler Ebene in afrikanischen Ländern beizutragen sowie den Zugang zu Klimaversicherungsprodukten für die von Klimaereignissen am stärksten gefährdeten Menschen weiter zu öffnen.

“Wir freuen uns sehr und sind solz darauf, dass unser Flagschiff-Fonds eine starke Kundennachfrage verzeichnet, eine stabile und starke Performance erzielt und Millionen Mikrounternehmenden in Schwellen- und Grenzmärkten erreicht. Der Fonds hat sich als enorm skalierbar erwiesen, um einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Sustainable Development Goals zu leisten. Die gestiegene Nachfrage nach Impact Investments über verschiedenste Anleger-Typen hinweg zeigt zudem, dass Impact Investing eine nunmehr gängige Anlagestrategie darstellt. Wir freuen uns darauf, unseren Partnern auf der ganzen Welt auch im kommenden Jahr bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anbieten zu können”, sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Unsere Ergebnisse im ersten Halbjahr 2019 spiegeln die Fortschritte wider, Menschen in städtischen und ländlichen Regionen in aufstrebenden Märkten dabei zu unterstützen, aus der Armut herauszuwachsen und den Folgen des Klimawandels standzuhalten. Wir freuen uns über das hohe Ansehen, das wir uns erarbeitet haben und das es uns ermöglicht, Nettozuflüsse von renommierten Institutionen anzuziehen. Wir sind zuversichtlich, dass das nächste halbe Jahr zu ähnlichen Ergebnissen führen wird, die es uns ermöglichen, unsere Mission zu erfüllen,” sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Professionelle Investoren sind von ihrem nachhaltigen Impact überzeugt

NN Investment Partners (NN IP) hat eine Umfrage1 unter 290 professionellen Anlegern in Europa zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Kriterien durchgeführt. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Investoren davon überzeugt sind, durch verantwortungsbewusstes Investieren positive Veränderungen bewirken zu können.

Der Großteil der professionellen Investoren ist davon überzeugt, dass die Anlageentscheidungen, die sie heute treffen, eine spürbare positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft im Sinne einer verantwortungsvolleren Anlage haben können. Diese Meinung vertreten 61 % der Anleger. Demgegenüber erwarten sich nur 13 % der Anleger eine unbedeutende oder keine Wirkung. Nach Land aufgeschlüsselt sind Anleger in Frankreich (73 %), Deutschland (69 %) und den Niederlanden (67 %) am häufigsten überzeugt, dass ihre Anlageentscheidungen eine spürbare, positive Wirkung haben, das Schlusslicht bildet Belgien mit lediglich 43 %.

Als weithin anerkannte Messlatte für die erzielte Wirkung, den Impact, gelten die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) der Vereinten Nationen. 75 % aller Befragten sind der Meinung, dass ein Beitrag zu den SDGs tatsächlich etwas bewegt.

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass nur etwa die Hälfte der befragten Investoren (46 %) meint, dass ihnen ihre professionellen Entscheidungsparameter genügend Spielraum lassen, um beruflich so zu investieren, wie es ihrem persönlichen Verständnis von verantwortungsbewusstem Investieren entspricht. Die höchste Quote erzielt hier Frankreich: Rund 65 % der Befragten geben hier an, über genügend Spielraum zu verfügen. Weniger optimistisch hingegen sind die professionellen Investoren aus Belgien (25%) und Italien (38 %).

Insgesamt geben sieben von zehn (70 %) Befragten an, dass ihr Unternehmen eine langfristige Politik in Sachen verantwortungsbewusstes Investieren verfolgt. Mit 84 % der Befragten, die dies bestätigen, liegt Deutschland an der Spitze, gefolgt von den Niederlanden (83 %), Italien (81 %), Frankreich (79 %) und Belgien (41 %). 

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners:

„Es ist interessant zu beobachten, dass 61 % der professionellen Anleger überzeugt sind, einen positiven Impact zu erzielen, der Prozentsatz der Anleger, deren entsprechendes berufliches Anlageverhalten sich mit ihren persönlichen Werten für verantwortungsbewusstes Investieren deckt, jedoch nur 46 % beträgt. Das bedeutet, dass viele Anleger eindeutig mehr in diese Richtung unternehmen möchten und würden, wenn ihnen der professionelle Rahmen freie Hand ließe.

Es ist jedoch sehr erfreulich und allgemein ein gutes Zeichen, dass professionelle Anleger so zuversichtlich sind, mit ihren Vermögensallokationen einen positiven ESG-Impact erzielen zu können. Für uns liegt klar auf der Hand, dass diese Überzeugung mit der Zeit nur wachsen kann. Professionelle Anleger werden ihre Politik für verantwortungsbewusstes Investieren weiter ausbauen, dabei jedoch sicherstellen wollen, dass ihre Anlagen ihre ESG-Ziele erfüllen. Dazu ist es notwendig, dass Asset Manager nicht nur innovative Lösungen für die Integration der ESG-Kriterien in ihre Anlageprozesse bieten, sondern auch großen Wert auf eine transparente Berichterstattung legen, damit sich präzise nachvollziehen lässt, wie der positive Impact gemessen wird.“

Laut NN IP Umfrage gehen 70 % der Befragten davon aus, dass sich die Integration der ESG-Faktoren in Anlageprozesse in den nächsten Jahren verbessern wird. Fast drei von vier Befragten (73 %) sind zudem der Meinung, dass die internationalen Vorschriften geändert werden sollten, um einen größeren Anreiz für verantwortungsbewusstes Investieren zu schaffen.


Die Umfrageergebnisse werden in einer Serie von insgesamt vier Publikationen veröffentlicht. 

1 Quelle: Von NN Investment Partners und PollRight durchgeführte Umfrage mit einem Panel von 290 professionellen Anlegern, Befragung vom 23. April bis 20. Mai 2019. Befragt wurden professionelle Anleger insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein weiteres Panel von Befragten aus Großbritannien und Skandinavien.

Lyxor bietet Europas ersten Schwellenländer-ETF ohne China-Exposure an

Lyxor hat den europaweit ersten Exchange-Traded-Fund (ETF) für Schwellenländer aufgelegt, welcher den chinesischen Markt exkludiert. Damit erhalten Anleger einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu einer Vielzahl von Aktienmärkten in den Schwellenländern mit Ausnahme Chinas. Der ETF ist in Euro an der Deutschen Börse (Xetra) und in US-Dollar an der London Stock Exchange notiert.

Lyxor zufolge sollte China angesichts seiner Größe, Bevölkerung und anhaltenden Marktliberalisierung eine größere Bedeutung in Portfolios zukommen und inzwischen als separate, eigenständige Position betrachtet werden. Diese lässt sich dann wiederum gut mit einem breiten Emerging-Market-Exposure kombinieren, aus dem China herausgenommen wird. Der neue Lyxor MSCI Emerging Markets Ex China UCITS ETF bietet dementsprechend ein Exposure zu 25 Aktienmärkten in Schwellenländern, darunter Brasilien, Südkorea und Indien, unter Ausschluss von China. Anleger haben die Möglichkeit, mit ETFs auf Einzelländer separat in China zu investieren, sodass sie ihr Gesamtportfolio präziser gewichten können.

Laut einer Bloomberg-Analyse des World Economic Outlook des IWF (April 2019) wird China zwischen 2019 und 2020 etwa 28 Prozent zum globalen BIP-Wachstum beitragen. Allerdings entscheiden sich viele europäische Anleger nach wie vor für breit aufgestellte Emerging Market-Fonds, wenn sie in China anlegen möchten. Solche Fonds enthalten jedoch auch kleinere Schwellenländer, was es schwierig macht, das Portfolio exakt auf die asiatische Supermacht auszurichten.

„Mit unserem neuen ETF können sich Anleger flexibel ein breites Exposure zu einigen der weltweit dynamischsten Schwellenländer verschaffen und gleichzeitig ihre eigenen unabhängigen Allokationen für China vornehmen“, sagt Chanchal Samadder, Head of Equities bei Lyxor ETF, und ergänzt: „Wir sind stolz darauf, die Ersten zu sein, die diese Möglichkeit am europäischen ETF-Markt anbieten, denn wir sind der festen Überzeugung, dass sich daraus eine wichtige strategische Benchmark für die Kunden entwickeln wird.“

Mit dem neu aufgelegten ETF bietet Lyxor einen vollständigen Werkzeugkasten für die Feinjustierung von EM- und China-Allokationen an. Für einen breiten Zugang zum chinesischen Markt beinhaltet dieser den europaweit kostengünstigsten ETF auf den MSCI China-Index mit einer jährlichen Verwaltungsgebühr von 0,30 Prozent. Darüber hinaus hat Lyxor einen einzigartigen MSCI China A ETF, der Mid-Caps aus dem A‑Aktiensegment bereits vor dem Zeitplan von MSCI für die Indexintegration aufnimmt, sowie den seit zwölf Jahren bestehenden China Enterprise (HSCEI) ETF auf H-Aktien im Angebot.1

Der neue Lyxor MSCI Emerging Markets Ex China UCITS ETF wurde mit synthetischer Replikation und einer jährlichen Verwaltungsgebühr (TER) von 0,30 Prozent aufgelegt.


1) Quelle: Lyxor International Asset Management, Stand: 19. Juni 2019. Aussagen über Referenzdaten von Lyxor gegenüber Vergleichsunternehmen beziehen sich lediglich auf den europäischen OGAW-ETF-Markt.

Starke Investmentfondsnachfrage im zweiten Quartal 2019

„Die Fondsnachfrage von Privatanlegern in Deutschland ist in 2019 bisher sehr stabil. Ungeachtet der teilweise volatilen Märkte und der vielfältigen politischen Unsicherheiten scheinen die Zukunftspotentiale von Fondsanlagen positiv bewertet zu werden. Auch im zweiten Quartal wurden etwa 15 Prozent mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Die Handelshäufigkeit blieb im zweiten Quartal 2019 insgesamt hinter dem Durchschnitt des letzten Jahres zurück. Dabei war das Handelsvolumen insbesondere im durch die Ferienzeit und die überdurchschnittlich heißen Temperaturen geprägten Juni gering.

Hinsichtlich der Nachfrage gab es allerdings einige Assetklassen-spezifische Unterschiede. Während die Nachfrage nach Mischfonds (Kaufquotient: 1,16) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,11) sehr ausgeprägt war, wurden Aktienfonds etwas häufiger verkauft als gekauft (Kaufquotient: 0,96). Dabei trennten sich die ebase Kunden insbesondere von Aktienfonds, die in Europa (Kaufquotient: 0,59) oder Deutschland (Kaufquotient: 0,83) investieren. Anlagen in Fonds, die weltweit in Aktien investieren (Kaufquotient: 1,22) wurden dagegen weiter ausgebaut.

„Neben der erfreulichen Nachfrage nach aktiv gemanagten Investmentfonds ist der Trend zu Geldanlagen mit ETFs auch im zweiten Quartal 2019 ungebrochen. Dabei wurden rund zweieinhalb Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend der positiven Mittelzuflüsse bei diesen Produkten hält dabei bereits seit 2016 ununterbrochen an“, stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

BlueBay erweitert das Structured Credit-Team

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) erweitert das Team für Kreditverbriefungen (Structured Credit) mit der Ernennung von Alex Navin als Portfolio Manager. Er wird im Londoner Büro arbeiten und berichtet an Sid Chhabra, Head of Structured Credit & CLO Management. In seiner Rolle wird er Sid Chhabra beim Management von BlueBays globalen Structured Credit-Strategien unterstützen.

Alex Navin verfügt über fast zehn Jahre Erfahrung mit Kreditverbriefungen. Er kommt von Citigroup Global Markets, wo er verschiedene Positionen durchlaufen hat. Zuletzt war er als Head of European CLO Trading tätig. Alex Navin ist Absolvent der Virginia Tech Universität und besitzt den Abschluss Bachelor of Science in Maschinenbau.

Alex Navin ergänzt die Fähigkeiten des Structured Credit-Teams, welches BlueBay in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut hat. Mittlerweile besteht das Team aus zehn Personen, die über Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Kreditverbriefungsbranche verfügen und sowohl Europa als auch die USA abdecken.

BlueBays Structured Credit-Abteilung ermöglicht den Zugang zu dieser Anlageklasse über bestehende Multi Asset-Portfolios sowie neu geschaffene, spezielle Structured Credit-Portfolios.

Aufgrund der Nachfrage von Investoren hat BlueBay Ende 2018 zwei Structured Credit-Strategien aufgelegt. Die Erste konzentriert sich auf die vorrangingen Teile der Kapitalstruktur. Die Zweite ist eine alternative Strategie, die Investoren sowohl zu Aktien als auch zu nachrangigen Teilen der Kapitalstruktur Zugang gewährt. Beide Strategien investieren in einer ganzen Bandbreite an Structured Credit-Wertpapieren und in verschiedenen Regionen.

Die Ernennung von Alex Navin sowie das Anwachsen des Teams kommentiert Sid Chhabra: „Im vergangenen Jahr haben wir daran gearbeitet, die im Branchenvergleich beste Structured Credit-Plattform aufzubauen. Wir sind davon überzeugt, dass eine Erweiterung unserer Fähigkeiten bei Kreditverbriefungen unsere Position als spezialisierter Fixed-Income-Manager untermauert.

Alex bringt mit seiner Erfahrung ergänzende Fähigkeiten und Perspektiven ins Team ein. Seine Ernennung steht damit im direkten Zusammenhang mit unserem Plan, unsere Fähigkeiten im Bereich Structured Credit weiter auszubauen.“


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed-Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed-Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed-Income-Spektrum aufweisen.

Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay plant auch die Auflage und Verwaltung von CLOs.

BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Ausgeprägtes Interesse an nachhaltig anlegenden Investmentfonds im zweiten Quartal 2019

Der Trend zu nachhaltigen Geldanlagen setzte sich auch im zweiten Quartal 2019 fort. Zwischen April und Juni haben die ebase Kunden knapp zehn Prozent mehr Anteile an nachhaltig investierenden Fonds gekauft als verkauft. Einzig im Mai, der von einer turbulenten Kursentwicklung an den Börsen geprägt war, haben die Käufe die Verkäufe nicht überstiegen. „Das stabile Interesse an nachhaltigen Investmentfonds, auch in Zeiten volatiler Märkte, untermauert die Bedeutung dieses Themas“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), zusammen. „Wir gehen fest davon aus, dass der Trend hin zu nachhaltigen Anlagen zukünftig anhalten wird und die Kunden auch speziell bei Fonds Möglichkeiten erwarten, um dem Wunsch, nachhaltig anzulegen, Rechnung tragen zu können“, ergänzt Geyer.

Um die Nachhaltigkeitsanforderungen bei der Fondsauswahl berücksichtigen zu können, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien – wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ – zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. „Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema und viel mehr als nur Ökologie, wobei sich die Nachhaltigkeitspräferenzen und das Verständnis der Kunden teilweise deutlich unterscheiden. Mit dem Filter bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen“, erklärt Geyer.

Im zweiten Quartal waren bei den ebase Kunden insbesondere solche Fonds gefragt, die den Kriterien „verstärkt umweltorientiert“ (Fundflow-Faktor: 1,41) sowie „verstärkt in erneuerbaren Energien“ (Fundflow-Faktor: 1,23) gerecht werden. Daneben waren Fonds gesucht, welche die Faktoren „frei von Atomenergie“ und „frei von Rüstung“ bedienen.

 

Regional betrachtet haben die ebase Kunden vor allem in nachhaltig investierende Fonds angelegt die ihre Anlageschwerpunkte weltweit (Fundflow-Faktor: 1,36) sowie in den USA (Fundflow-Faktor: 1,10) haben.


Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit wird regelmäßig veröffentlicht und spiegelt die Aktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters mountain-view.com, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Aviva Investors erweitert sein Team für US-Aktien

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, baut mit der Neueinstellung der drei Experten Robert Plaza, Nick Nikitas und Adam Schmitz ihr US-Aktiengeschäft weiter aus. Die neuen Personalien unterstreichen das anhaltende Engagement des Unternehmens, verstärkt in seine Aktienkompetenz zu investieren.

Robert Plaza kommt als Portfoliomanager von der Key Private Bank, wo er zuvor Leiter des Equity Research war. Nick Nikitas und Adam Schmitz ergänzen das Team als Equity Analysten und waren zuvor bei Robert W. Baird bzw. Harris Associates tätig. Gemeinsam mit dem im Februar eingestellten Aktienanalysten Nick Clare berichten die drei Experten an Susan Schmidt, Head of US Equities bei Aviva Investors. Alle arbeiten aus Chicago heraus.

Die neuen Personalien sind Teil einer deutlichen Stärkung der Aktienkompetenz von Aviva Investors, nachdem im Januar 2018 David Cumming zum Chief Investment Officer, Equities ernannt wurde. Einschließlich der jüngsten Zugänge umfasst die Aktienplattform jetzt 18 Anlageexperten.

Susan Schmidt, Head of US Equities bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns, Robert, Nick, Adam und Nick bei Aviva Investors an Bord zu haben. Sie sind sehr erfahrene Experten, die unser aufstrebendes Team in einer Phase ergänzen, in der wir großes Potenzial am US-Aktienmarkt sehen."

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities bei Aviva Investors, ergänzt:

„Die Neueinstellungen stärken unsere leistungsstarken, integrierten Teams im Bereich der britischen, US-amerikanischen, globalen sowie Schwellenländeraktien. Sie erweitern unser Spektrum an überzeugenden Aktienstrategien für unsere Kunden. Die neuen Experten bereichern unsere ständige Suche nach neuen Ideen für ein stetig wachsendes Angebot an Investmentlösungen."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 367 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2018.

FAROS Consulting ernennt Dr. Harald Eggerstedt zum Head of Manager-Selection Fixed Income

Der Investment-Consultant FAROS hat Dr. Harald Eggerstedt (60) zum Head of Manager-Selection Renten von FAROS Consulting ernannt.

Als ausgewiesener Anleiheexperte wird Dr. Eggerstedt institutionelle Kunden bei der Strukturierung von Renten-Portfolios sowie der Auswahl spezialisierter Bond-Manager beraten. Dabei kann er auf eine langjährige Expertise in den Bereichen Kapitalmärkte, traditionelle und alternative Renteninvestments und Aufsichtsrecht zurückgreifen.

Dr. Harald Eggerstedt war bis Anfang 2019 bei Willis Towers Watson als Senior Investment Consultant in Frankfurt im globalen Manager-Research-Team für Renten zuständig. Zuvor war er beim schottischen Wertpapier-Broker RIA Capital Markts in Edinburgh als Credit Strategist beschäftigt. Zudem war Dr. Eggerstedt langjährig für die Commerzbank-Gruppe – unter anderem als Fondsmanager für internationale Bond-Mandate – tätig.

„Ein professionell strukturiertes Rentenportfolio ist der bedeutendste Faktor für das Management institutioneller Kapitalanlagen und für die Fähigkeit der Einrichtungen, ihre Verpflichtungen nachhaltig zu erfüllen“, sagt Uwe Rieken, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von FAROS Consulting sowie Vorstandsvorsitzender von FAROS Fiduciary Management. „Entsprechend freut es uns sehr, dass wir diese Position mit Dr. Eggerstedt prominent besetzen können.“

Dr. Eggerstedt hat Volkswirtschaft in Marburg studiert, in Mainz zu Thema Produktwettbewerb und Dienstleistungsfreiheit auf Versicherungsmärkten promoviert und ein Postgraduiertenstudium am Institut für Weltwirtschaft in Kiel absolviert. Zudem hat er einen Abschluss als CEFA erworben.


FAROS Consulting ist ein 2003 gegründeter inhabergeführter Investment-Consultant mit Sitz in Frankfurt am Main. FAROS berät institutionelle Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Anlageprozesses – angefangen von Asset-Liability-Management-Studien über die Manager-Selektion und das Risikomanagement bis hin zum Investment-Controlling und -Reporting. Die Assets-under-Advice belaufen sich auf mehr als 10 Milliarden Euro. FAROS Fiduciary Management bietet institutionellen Investoren die treuhänderische Übernahme des gesamten Kapitalanlageprozesses unabhängig von Banken und Vermögensverwaltern an. Die Assets under Management belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro. Zu den Kunden des seit Mai 2013 aktiven Unternehmens zählen Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und kirchliche Investoren. FAROS arbeitet unabhängig von Banken und Produktanbietern und agiert als ganzheitlicher Investmentberater auf Seiten der Kunden.

Neues nichtexekutives Mitglied des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management ernannt

Nobel Gulati ist per 17. Juni 2019 als nichtexekutives Mitglied in den Verwaltungsrat der Pictet Asset Management Holding SA (der Schweizer Holdinggesellschaft, die alle institutionellen Vermögens- verwaltungsgesellschaften der Pictet-Gruppe kontrolliert) eingetreten.

Er kommt vom US-Hedgefonds Two Sigma, den er 2019 nach zwölfjähriger Tätigkeit verließ. Unter seiner Leitung wuchs das verwaltete Vermögen des Unternehmens zwischen 2007 und 2019 von USD 3 Mrd. auf USD 60 Mrd. Vor seinem Wechsel zu Two Sigma war Nobel Gulati in verschiedenen Funktionen bei Citigroup, ABN Amro und NatWest Markets tätig. Der Absolvent der University of Pennsylvania begann seine Karriere bei Raymond James, für die er in Indien deren erste asiatische Niederlassung gründete.

Nobel Gulati ist zudem Mitglied der Geschäftsleitung der Wharton Customer Analytics Initiative, eines führenden akademischen Forschungszentrums, dessen Schwerpunkt die branchenübergreifende Entwicklung und Anwendung von Methoden der Informatik und Analytik ist.

Nach der Ernennung wird der Verwaltungsrat von Pictet Asset Management sieben Mitglieder umfassen: Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management und geschäftsführender Teilhaber der Pictet-Gruppe, Laurent Ramsey, CEO von Pictet AM und geschäftsführender Teilhaber der Pictet-Gruppe, Xavier Barde, CRO der Pictet-Gruppe, und vier nichtexekutive Mitglieder: Massimo Tosato, Richard Heelis, Rolf Banz und Nobel Gulati.

Renaud de Planta sagt zur Ernennung: „Wir freuen uns, Nobel Gulati im Verwaltungsrat zu haben. Seine umfangreiche Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltung, insbesondere mit auf Datenanalyse gestützten quantitativen Investments, wird bei der künftigen strategischen Entwicklung von Pictet Asset Management eine wichtige Rolle spielen.“

BlueBay verstärkt Vertrieb in Deutschland und Österreich

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) verstärkt seinen Vertrieb in Deutschland und Österreich mit Frank Steffen. Steffen (47) übernimmt ab Juli 2019 die Position Senior Wholesale Director Germany & Austria und unterstützt in seiner Rolle Steven Bayly, Head of Sales Northern Europe. Beide arbeiten aus BlueBays Niederlassung in München heraus.

Frank Steffen hat zuletzt bei BMO Global Asset Management nach dem Markteintritt des Asset Managers den Vertrieb im Wholesale-Segment aufgebaut. Der ausgebildete Bankkaufmann und gelernte Bankfachwirt startete seine berufliche Karriere bei der Deutschen Bank. Von 2001 bis 2003 war er bei der ING BHF-Bank als Co-Head Private Banking beschäftigt. Weitere Stationen von Frank Steffen waren die Citibank Privatkunden AG und von 2006 bis 2015 BlackRock Investment Management, wo er als Director, Key Account und Sales Manager fungierte.

Die Ernennung kommentiert Cenk Turkinan, Global Head of Sales bei BlueBay, folgendermaßen: „Wir freuen uns, dass wir mit Frank Steffen einen ausgewiesenen Wholesale-Experten gewinnen. Mit seiner Erfahrung aus mehr als 25 Jahren in der Banken- und Finanzbranche wird er unserem Geschäft in Deutschland und Österreich neue Impulse verleihen. Frank Steffen hat in seinen verschiedenen Karrierestationen eine außergewöhnliche Kundenorientierung bewiesen und gezeigt, dass er Verantwortung übernimmt und Prozesse vorantreiben kann.“

Frank Steffen sagt: „Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit beim Fixed-Income-Spezialist BlueBay, ein Haus mit einem hervorragenden Ruf. Neben meiner langjährigen Erfahrung in der Kundenbetreuung möchte ich auch meine Stärken in den Bereichen Produkt- und Marketing-Strategien einbringen. BlueBay verfügt über ein überzeugendes Spektrum an Investmentstrategien, die für Wholesale-Investoren von hoher Relevanz sind. Unseren Kunden diese Qualitäten näher zu bringen, darin sehe ich meine Aufgabe.“


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed-Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed-Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed-Income-Spektrum aufweisen.
BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

CACEIS gewinnt Groupama-Mandat

Die Groupama-Gruppe hat CACEIS beauftragt, Custody-Services für ihre spezialisierten Investmentfonds sowie für solche Vermögenswerte zu erbringen, die von Groupama Asset Management im Auftrag der Groupama-Gruppe gemanagt werden.

CACEIS administriert bereits die von Groupama Asset Management gemanagten Fonds und erbringt Custody-Services für ihre offenen Fonds. Mit der Erweiterung wird CACEIS zum alleinigen Custodian und führenden „Fund Valuation Agent“ für die Fonds der Groupama-Gruppe. Groupama ist eine französische Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in Paris und gehört zu den wichtigsten Anbietern im Versicherungssektor in Frankreich.

Fabrice Heyries, Deputy Chief Executive Officer der Groupama-Gruppe, sagt: „Wir haben uns für CACEIS, einen der führenden Asset Servicing Provider in Europa, entschieden. CACEIS kennt unsere besonderen Anforderungen bereits sehr gut. Daher wissen wir, dass wir uns auf die qualitativ hochwertigen Dienstleistungen von CACEIS verlassen können.“

Joseph Saliba, Deputy Chief Executive Officer von CACEIS, fügt hinzu: „Wir freuen uns über dieses prestigeträchtige Mandat, und wir danken der Groupama-Gruppe für das Vertrauen in uns. Dieses erweiterte Kundenmandat bestätigt die Positionierung von CACEIS als einen bedeutenden Anbieter im Asset-Servicing-Markt."

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing, sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018)