Neue Fonds auf Kepler-Liquid-Strategies-Plattform gut gestartet

Die drei neuesten Teilfonds auf der KLS-Plattform haben in ihrem ersten Jahr kräftige Mittelzuflüsse verzeichnen können. Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners erklärte hierzu: „Als Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, führende Investmentmanager alternativer Strategien zu identifizieren und sie dann in liquiden, europäisch regulierten Anlagestrukturen (UCITS) aufzulegen.“ So hat Kepler Partners im Jahr 2018 den KLS Arete Macro Fonds, den KLS Lomas US Equity Long Short Fonds, sowie den KLS CDAM Global Opportunities Fonds aufgelegt.

Der KLS Arete Macro Fonds wurde am 6. Juli 2018 mit über 100 Millionen Euro. aufgelegt und wird von der in Hongkong ansässigen Gesellschaft Ocean Arete Limited „Arete“ verwaltet. Arete verfolgt eine globale diskretionäre Makrostrategie mit Schwerpunkt in Asien, insbesondere Japan und China. Die Strategie spiegelt das differenzierte volkswirtschaftliche Weltbild der Gründer wider. Entsprechend investiert Arete nicht in die überlaufenen marktgängigen Handelsideen der breiten Anlegerschicht, sondern unterscheidet sich durch eine differenzierte Positionierung, die in einem stark diversifizierten und streng risikokontrolliertem Portfolio zum Ausdruck gebracht wird. Der KLS Arete Macro verzeichnete seit Auflegung im Juli letzten Jahres Zuflüsse in Höhe von über 250 Millionen Euro.

Der am 12. Juli 2018 aufgelegte KLS Lomas US Equity Long Short Fonds ist mittlerweile auf übe 160 Millionen Euro angewachsen. Der Fonds wird vom New Yorker Investmentspezialisten Lomas Capital Management verantwortet. Die Mitbegründer von Lomas, Dan Lascano, Charlie LoCastro und Ron McIntosh, arbeiteten bereits vor der Gründung von Lomas viele Jahre sehr erfolgreich in leitenden Funktionen bei der Caxton Equity Group zusammen. Lomas verfolgt einen fundamental ausgerichteten Aktien-Ansatz mit Schwerpunkt USA. Jedoch unterscheidet sich dieser Anlageansatz von vielen, da der Ideenfindungsprozess des Investment-Teams mit einem Top-Down-Fokus auf langfristige branchenweite Themen und globale Trends beginnt. Erst im zweiten Schritt werden die Profiteure und Verlierer dieser Veränderungen bzw. Trends identifiziert und selektiert.

Der KLS CDAM Global Opportunities Fonds wurde am 11. Mai 2018 aufgelegt und wird von CDAM, einer unabhängigen Anlagegesellschaft mit Sitz in London, verwaltet. Beim KLS CDAM Global Opportunities ist der Anlageprozess des Fonds identisch mit dem Anlageprozess aller CDAM-Fonds, die erstmals 2006 aufgesetzt wurden. CDAM verantwortet mittlerweile über 750 Million Euro in dieser Strategie. Diese basiert auf einem long-only-, Value-, antizyklischen Aktien-Ansatz. Hierbei setzt das Investmentteam seinen Aktienselektionsschwerpunkt auf Compounder, ereignisorientierte Situationen (Event Driven) und Sondersituationen (Special Situations). Dieses konzentrierte und von CDAM als Leistungsgaranten eingestufte Aktienbuch wird mit einem Absicherungsprogramm kombiniert, das über börsennotierte Futures und Optionen implementiert wird. Der Fonds hat aktuell ein Volumen von ca. 14 Millionen Euro.

„Mit diesen neuen Fondsauflagen ist es uns gelungen, drei außergewöhnlich erfahrene und erfolgreiche Investmenthäuser für unsere Fondsplattform zu gewinnen. Wir freuen uns insbesondere, dass sich dies auch in den Ergebnissen seit Auflage widerspiegelt - in Form guter Wertentwicklung und hoher Nachfrage europäischer Investoren“, ergänzt Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners.

Die drei neuen Fonds komplementieren die bereits bestehenden Fonds KLS Zebra Global Equity und KLS Sloane Robinson Emerging Markets auf der UCTIS-Plattform Kepler Liquid Strategies (KLS).


Kepler Partners LLP, gegründet 2008, ist eine Londoner Finanzdienstleistungs-Boutique, spezialisiert im Bereich der liquiden alternativen Anlagestrategien (UCITS). Schwerpunkte bilden Research, Anbindung, Vertrieb und Kommunikation liquider, regulierter alternativer Fonds.

DPAM Sustainability Knowledge Centre: Die Wissensquelle zum Thema Nachhaltigkeit

Das öffentliche Interesse an nachhaltigen Finanzanlagen und die Nachfrage von verantwortungsorientierten Anlegern nehmen rasant zu. Während 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst knapp 84 Milliarden Euro in nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten verwaltet wurden, waren es Ende 2018 bereits 386 Milliarden Euro (Quelle: FNG).

Als einer der ersten Player im Bereich nachhaltiger Anlagen baut DPAM bereits seit über 15 Jahren sein Know-how sowie seine Prozesse zum Thema Nachhaltigkeit stetig aus. „Heute können wir mit Recht behaupten, in diesem aufstrebenden Bereich der Branche zu einer Referenz geworden zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere auch die Anleger umfänglich über das Thema Nachhaltigkeit informiert sein sollten“, sagt Hugo Lasat, CEO bei DPAM.

Exklusives ESG-Wissen für alle

Wie steht es um gesetzliche Bestimmungen und Regulierungen? Wie baut man ein nachhaltiges Portfolio auf und implementiert eine solche Strategie? Wie nutzt man Stimmrechte und setzt sich als Aktionär ein? Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu liefern, haben die Experten von DPAM das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ initiiert:

Sustainability Knowledge Center

Mit dieser Informationsplattform möchte der belgische Vermögensverwalter sein mittlerweile breites Wissen und seine langjährige Erfahrung teilen. Sie soll Entwicklungen und Hintergründe aufzeigen sowie die Vor- und Nachteile nachhaltiger Geldanlagen analysieren. „Über die Webseite des Sustainability Knowledge Centers lassen sich die verschiedenen Konzepte, Terminologien und Begriffe kennenlernen sowie Themen neu entdecken oder auch gezielt vertiefen. Regelmäßig werden wir ein neues Kapitel zu Schlüsselthemen rund um nachhaltige und verantwortungsbewusste Anlagen starten“, sagt Hugo Lasat.

Das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Die ersten vier Teile stehen zum Abruf bereit (bitte beachten Sie: Bei nachfolgenden Links können abhängig vom Browser eventuell etwas längere Ladezeiten auftreten):

Teil 1: Konzept & Definitionen
Teil 2: Regulierung: Bereitschaft & gesetzliche Anforderungen
Teil 3: Wie nachhaltig ist mein Portfolio?
Teil 4: Was die Nachhaltigkeitsanalyse von Ländern Ihrem Staatsanleihen-Portfolio bringt.

Weitere Teile werden im Verlauf des Sommers verfügbar sein.


Über Degroof Petercam AM

Degroof Petercam Asset Management (DPAM) ist eine unabhängige, aktive Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Teil einer belgischen familiengeführten Gruppe mit Ursprung im Jahr 1871 ist. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa. DPAM ist ein nachhaltiger Investor, Pionier und Innovator für verantwortungsvolles und nachhaltiges Investieren und integriert ESG-Kriterien über sämtliche Asset-Klassen und Themen hinweg. DPAM verwaltete per Ende Juni 2019 Investmentfonds und Vermögensverwaltungsmandate im Gesamtwert von 35,9 Mrd. Euro, davon über 6 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien.

Digitalisierung spaltet die europäische Immobilienwirtschaft

Die Digitalisierung schreitet bei den institutionellen Immobilien-Investoren in Europa in unterschiedlichem Tempo voran und spaltet die Branche aktuell in zwei Lager. Die größere Gruppe von 63 Prozent hat bereits deutliche Fortschritte erzielt. Die etwas kleinere Gruppe von 36 Prozent arbeitet noch immer an ersten Konzepten oder hat Digitalisierung sogar noch gar nicht in seine Geschäftsstrategie integriert. Das hat eine Befragung von Union Investment unter 150 Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben.

Die digitale Elite ist klein

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, ist die Gruppe der Innovationsführer in der Immobilienwirtschaft vergleichsweise klein. Nur rund jedes fünfte Unternehmen hat demnach seine Digitalisierungsstrategie bereits weitreichend umgesetzt. Mit einem Anteil von 41 Prozent sieht sich der größte Teil der Befragten in einem Mittelstadium, in dem erste Konzepte und Prototypen realisiert wurden, aber für die Zukunft entlang einer Gesamtstrategie noch viel zu tun bleibt. Ebenfalls jedes fünfte Unternehmen ist in die Digitalisierung seines Geschäfts noch gar nicht eingestiegen, hat aber erste Konzepte und Prototypen in Planung. Bei 16 Prozent der Befragten wird Digitalisierung strategisch nicht berücksichtigt.

Vier Handlungsfelder dominieren die Rangliste

Die Optimierung von Standardprozessen und Schnittstellen steht in den Digitalstrategien der europäischen Immobilien-Investoren ganz oben auf der Liste. 84 Prozent nennen diesen Aspekt als wichtigen Schwerpunkt. Ähnlich starken Zuspruch von 82 Prozent findet die Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Auf Rang drei folgt mit der Optimierung der Kundenkommunikation ein stark vertrieblich geprägter Aspekt. Auch der Kulturwandel in den Unternehmen, den die Digitalisierung eingeleitet hat, ist längst noch nicht abgeschlossen. Rund 80 Prozent der Befragten sagen, die digitale Transformation in den Köpfen der Mitarbeiter müsse weiter vorangetrieben werden. Diese vier Handlungsfelder bilden die Spitzengruppe, gefolgt von der Harmonisierung der Datenlandschaft, die 74 Prozent als eine Priorität ihrer Strategie benennen.

„Dass sich die Immobilienunternehmen in erster Linie die Optimierung von Standardprozessen wünschen, sollte für PropTech-Unternehmen ein Anlass sein, genau in diesem Bereich passgenaue und gut skalierbare Lösungen zu entwickeln. Die Orientierung an Standardprozessen und eine große Innovationskraft neuer Lösungen schließen sich nicht grundlegend aus. Vielmehr sind beide häufig eher ein Beleg für einen klaren Praxisbezug“, sagt Thomas Müller, Head of Digital Transformation bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Spannend zu beobachten ist außerdem, dass im Kontext der Digitalisierung die Erschließung neuer Geschäftsfelder für die befragten Immobilienunternehmen eine deutlich untergeordnete Rolle spielt. Nur 31 Prozent benannten diese in der Umfrage als ein wichtiges Handlungsfeld.

Die meisten erwarten kurzfristige Erfolge

Zwei von drei der befragten Immobilienunternehmen gehen davon aus, dass sich Investitionen in die Digitalisierung ihres Geschäfts nach spätestens drei Jahren rentieren werden. Rund jeder Fünfte erwartet sogar schon innerhalb eines Jahres einen Return on Invest. Mit 34 Prozent hat nur die Minderheit der Unternehmen einen längeren Investitionshorizont, der fünf Jahre und mehr umfasst, um Digitalprojekte langfristig zu entwickeln. Die Erwartung kurzfristiger Investitionserfolge hängt auch zusammen mit den vergleichsweise gut steuerbaren vier Haupthandlungsfeldern, die im Rahmen der Umfrage ermittelt wurden.


Über die Umfrage

Im Auftrag von Union Investment befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2019 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=60), Frankreich (n=55) und Großbritannien (n=35).

Über Union Investment

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Barbara Linnemann ist Head of Asset Management Germany

Seit dem 1. Juli ist Barbara Linnemann (52) als Head of Asset Management Germany bei dem internationalen Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) tätig. Als Leiterin des deutschen Teams treibt sie den weiteren Ausbau der Asset-Management-Aktivitäten von Savills IM in Deutschland voran. Hierzu zählen auch Asset-Management-Mandate für ausländische Investoren, einem wachsenden Geschäftsfeld bei Savills IM. Ihr obliegt die Planung, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle aller ertragssteigernden Maßnahmen des rund 2 Milliarden Euro umfassenden deutschen Immobilienportfolios.

Die studierte Betriebswirtin verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Immobilienbranche. Ihre bisherigen Stationen beinhalten namhafte Marktgrößen wie Vivico (heute CA Immo), Shaftsbury Asset Management sowie Corpus Sireo/Morgan Stanley mit der Asset Management Plattform Argoneo. Zuletzt war sie als Geschäftsführerin bei Apleona Argoneo für den Bereich Asset Management verantwortlich.

Carolina v. Groddeck, Head of Germany bei Savills IM, sagt: „Unsere 30-jährige Erfolgsbilanz basiert darauf, das aktive Asset Management in den Vordergrund zu stellen und hierüber für unsere in- und ausländischen Investoren nachhaltige Renditen zu erzielen. In einem herausfordernden Marktumfeld mit stetig wachsenden Anforderungen freuen wir uns daher sehr, mit Barbara Linnemann eine erfahrene Führungskraft und ausgewiesene Asset-Management-Spezialistin gewonnen zu haben.“

Barbara Linnemann, Head of Asset Management Germany bei Savills IM, ergänzt: „Der anspruchsvolle und interessante Aufgabenbereich bietet mir eine hervorragende Gelegenheit, meine langjährige Asset-Management-Erfahrung einzubringen und neue Impulse zu setzen. Ich freue mich darauf, das Team zu verstärken und unsere Prozesse und Servicequalität weiter zu optimieren.“


Über Savills Investment Management

  • Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Singapur, Tokio und Sydney.
  • Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund 18,5 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2019).
  • Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch.
  • Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

Pictet Asset Management erweitert Total-Return-Palette um neuen Fixed-Income-Fonds

Pictet Asset Management hat seine USD 10 Mrd. umfassende aktiv verwaltete Total-Return-Palette mit dem Fonds Pictet TR-Sirius um eine neue Fixed-Income-Strategie erweitert. Dabei handelt es sich um eine Global-Macro-Strategie, die long und short in liquide festverzinsliche Anlagen aus Schwellenländern investiert.

Der Pictet TR-Sirius investiert in ein breites Spektrum von Instrumenten wie Staatsanleihen, Zinsen und Währungen aus Schwellenländern und zielt darauf ab, unter allen Marktbedingungen Alpha zu generieren. Ein Netto-Marktengagement in Bezug auf Beta oder Carry soll minimiert und Abwärtsrisiken sollen vermieden werden. Der Fonds hat keine Benchmark-Vorgaben und strebt an, den LIBOR-Tagesgeldsatz um 6–8% pro Jahr vor Kosten zu übertreffen, bei einer erwarteten jährlichen Volatilität von 4–6% über einen Zeitraum von 3–5 Jahren.

Diese Strategie ist nun erstmals für externe Investoren zugänglich. Intern wird sie seit drei Jahren von Ketan Gada in London verantwortet, unterstützt von Thibaut Nocella und Rav Singh.

Die Teammitglieder verfügen über eine langjährige Erfahrung und fundierte Kenntnisse in Bezug auf Schwellenländer. Ihre Spezialisierungen ergänzen sich gegenseitig. Zusätzlich greifen sie auf die umfangreiche Investmentexpertise von Pictet Asset Management im Bereich Schwellenländeranlagen zurück.

Der Pictet TR-Sirius wird am 8. August aufgelegt, ist OGAW-IV-konform, bietet eine wöchentliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien zum Vertrieb zugelassen.

„Diese Strategie belegt unsere anhaltende Innovationsfähigkeit sowie unser Engagement für die Schwellenländer und den Ausbau unseres Total-Return-Fixed-Income-Bereichs“, sagt Chief Investment Officer Fixed Income Raymond Sagayam. „Mit ihr können Anleger an den Vorteilen der Schwellenländer partizipieren – bei gleichzeitig geringerer Volatilität.“

Legal & General Investment Management mit starken Halbjahresergebnissen zum 30. Juni 2019

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute ein starkes Finanzergebnis für das erste Halbjahr (per 30. Juni 2019) bekannt gegeben. Die externen Nettomittelzuflüsse von 69,0 Mrd Euro (erstes Halbjahr 2018: 16,6 Mrd. Euro), einschließlich bedeutender Zuflüsse in Indexstrategien asiatischer Kunden, führten im ersten Halbjahr 2019 zu einem Anstieg der Assets under Management (AUM) um 15% auf 1.268 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.113 Mrd. Euro).

LGIM profitiert weiterhin von den globalen Trends bei der Altersvorsorge und den strukturellen Verschiebungen in der Asset Management-Branche, wie z. B. dem Trend zur Passivierung und der Nachfrage nach aktiven Strategien, die ein kontinuierliches Alpha aufweisen. Demzufolge verzeichnet LGIM eine steigende Nachfrage, die durch LGIM‘s breite Produktpalette und vielfältige Anlagestrategien (Indexstrategien, Aktive Strategien, Multi-Asset und Alternatives) abgedeckt werden und einen durchdachten ESG-Ansatz beinhalten. Die hohe Kundenorientierung und die strategische Ausrichtung von Legal & General bilden auch zukünftig die Grundpfeiler für den Geschäftserfolg und weitere Nettomittelzuflüsse.

Das Geschäft im Heimatmarkt Großbritannien wächst weiter und bildet den Grundstein für den bisherigen Erfolg des Unternehmens. LGIM ist ein führender Anbieter von De-Risking-Lösungen für globale Anleger und Marktführer in Großbritannien für Defined Contribution mit Assets von 96,5 Mrd. Euro (86,4 Mrd. Pfund; erstes Halbjahr 2018: 72,3 Mrd. Euro; 64,0 Mrd. Pfund). Für die Zukunft plant LGIM, diese Expertise international auszuweiten.

International ist das verwaltete Vermögen von LGIM um 50% auf 383 Mrd. Euro (343 Mrd. Pfund) gewachsen (erstes Halbjahr 2018: 259,1 Mrd. Euro; 229,3 Mrd. Pfund). Wesentlich dazu beigetragen hat der Gewinn eines passiven Mandats in Höhe von 42 Mrd. Euro (37 Mrd. Pfund) des Japan Government Pension Investment Funds. Dies bildet die langfristige Grundlage für das künftige Wachstum in Japan und der gesamten Region und etabliert LGIM als einen der drei bedeutendsten ausländischen Vermögensverwalter auf dem japanischen Markt der institutionellen betrieblichen Altersversorgung.1

LGIM wird weiterhin in Geschäftsbereiche investieren, in denen zukünftiges Wachstum zu erwarten ist oder in denen die operationale Effizienz durch Automatisierung und Verbesserung der Geschäftsprozesse gesteigert werden kann. Im Vordergrund stehen die Digitalisierung, die Optimierung der Plattformen und der verstärkte Einsatz von Data Analytics.

Zu den Ergebnissen von LGIM sagt Michelle Scrimgeour, seit Juli dieses Jahres CEO bei LGIM: „Die Zahlen für die sechs Monate bis Juni spiegeln ein gutes erstes Halbjahr für LGIM wider. Ich freue mich darauf, diese Grundlagen in meiner Rolle als CEO weiter auszubauen. Wir haben zudem große Fortschritte beim Ausbau unseres internationalen Geschäfts gemacht und einige bedeutende Mandate gewonnen, nicht zuletzt durch die Mandatierung des Japan Government Pension Investment Funds. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Investitionen liegt in der Verbesserung unserer operationellen Plattform. Dies wird auch durch die weitere, zügige Digitalisierung der Geschäftsprozesse unterstützt. Die Zukunft wird globale regulatorische, wirtschaftliche, technologische und politische Veränderungen mit sich bringen. Ich werde eng mit unseren Kunden und allen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir uns mit Blick auf die Herausforderungen der Branche optimal positionieren.“

Volker Kurr, Head of Europe Institutional von LGIM, betont: „Diese sehr guten Ergebnisse wurden in einem volatilen Marktumfeld erzielt und zeigen die Leistungsfähigkeit unserer Anlagestrategien. Als fokussiertes Haus ist es uns gelungen, unsere Anleger vom Mehrwert zu überzeugen, den LGIM bietet. Wir konnten unser Wachstum in Europa im ersten Halbjahr 2019 fortsetzen. Mit Mittelzuflüssen von 5,6 Mrd. Euro hat Kontinentaleuropa einen substanziellen Beitrag zum guten Halbjahresergebnis beigetragen Die institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden in Europa profitierten dabei insbesondere von unserer großen Expertise in den Bereichen Fixed Income und Emerging Markets, unseren intelligent konstruierten passiven Investmentlösungen sowie unserem hohen Engagement beim Thema ESG. Kürzlich haben wir auch von der UNPRI (Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortungsbewusstes Investieren) für Governance und Strategie für dieses Jahr mit A+ ein sehr starkes Rating erhalten.“

Seit 2010 ist LGIM UNPRI-Unterzeichner. Für 2019 hat das Unternehmen fünf A+ und zwei A Ratings in den sieben von UNPRI bewerteten Modulen erhalten. Damit setzen wir unsere jährliche Leistungssteigerung fort.


Den PRI Assessment Report 2019 für LGIM finden Sie (in englischer Sprache) unter: http://www.lgim.com/uk/en/capabilities/corporate-governance/stewardship-and-integration/ 

1) Japan Funds News Letter am 31. März 2019.

ETF-Nachfrage erreicht Rekordhoch – Weiterer Ausbau des ETF-Angebotes schreitet voran

„Der bereits seit Jahren bestehende Trend zu Anlagen in Exchange Traded Funds (ETFs) hat sich in letzter Zeit noch einmal merklich beschleunigt. Bei den ebase Kunden bewegt sich die Nachfrage auf Rekordniveau, im Juli wurden beispielsweise mehr als fünf Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Fundflow-Faktoren der ebase Kunden in ETFs 2019


Abbildung 1: Fundflow-Faktor der ebase Kunden in ETFs 2019. Der Fundflow-Faktor zeigt an, um welchen Faktor die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse der ebase Kunden übersteigen (bei Nettomittelzuflüssen) bzw. um welchen Faktor die Mittelabflüsse die Mittelzuflüsse der ebase Kunden bei ETFs übersteigen (bei Nettomittelabflüssen).

Noch vor einigen Jahren konzentrierte sich die Nachfrage stark auf wenige sehr bekannte Indizes, wie den DAX oder MSCI World. Mittlerweile aber greifen die ebase Kunden auf ein breites Spektrum an Indizes, die die Grundlage der ETFs bilden, zurück. „Beispielsweise war der MSCI World Minimum Volatility Index nach dem klassischen MSCI World der in 2019 bisher am häufigsten gehandelte Index, auch dies belegt die Reife des Marktes und das gestiegene Informationsniveau der Anleger“, so Geyer.

Um den Kunden dauerhaft ein bestmögliches Angebot an ETFs zur Verfügung zu stellen, hat ebase im April auf ein Marktpreismodell umgestellt und den weiteren Ausbau des damals rund 450 Fonds umfassenden ETF-Angebots eingeleitet. „Seit April konnten wir das bei ebase verfügbare ETF-Angebot bereits auf etwa 800 Fonds ausbauen. Mittelfristig ist es das Ziel, den Handel von rund 1.300 ETFs über ebase anzubieten“, präzisiert Geyer. Neben der größeren Produktvielfalt konnte auch die Zahl der ETF-Anbieter bereits fast verdreifacht werden. Beispielsweise sind jetzt auch ETFs von State Street, Invesco und Amundi handelbar.

Für alle ETFs steht dabei das breite Leistungsangebot der ebase für Privat- und Firmenkunden sowie institutionelle Anleger zur Verfügung. Für das gesamte angebotene ETF-Universum sind Einmalanlagen und Spar- sowie Entnahmepläne möglich. Auch für das Angebot zum VL-Sparen mit ETFs nimmt die Zahl der verfügbaren Fonds weiter zu. Für alle Kunden besteht dabei die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Nominalorders mit sechs Nachkommastellen abzurechnen. „Beim Ausbau des über ebase verfügbaren ETF-Spektrums haben wir großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur weitere Fonds angeboten werden, sondern auch der bestehende umfangreiche Leistungsumfang – der von den Kunden sehr geschätzt wird – weiterhin für das gesamte Angebot verfügbar ist“, ergänzt Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Amundi verstärkt sein ETF-, Indexing- & Smart-Beta-Team in Deutschland

Amundi hat in Deutschland eine Reihe von Neueinstellungen für das Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta am Standort Frankfurt vorgenommen. Das Team verstärkt haben:

Thomas Wiedenmann, als Head of Retail & Wealth Management ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa. Er ist zudem Deputy Head des Bereichs ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa.

Außerdem sind Aysun Cifci und Dirk Auersperg zu Senior Sales Manager für die Kundenbetreuung im Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta für Deutschland und Österreich ernannt worden.

Thomas Wiedenmann kommt von BlackRock, wo er fünf Jahre als Head of iShares Wealth Advisory Germany fungierte. Dort leitete er auch das Partnerprogramm iShares Connect. Davor war er fünf Jahre bei der Deutschen Bank Gruppe, wo er zuletzt bei der DWS für Public Distribution für passive Produkte verantwortlich war. Seine Karriere startete er im Strukturierungsteam von db X-trackers bei Global Markets - Corporate Investment Banking. Thomas Wiedenmann studierte an der Universität Würzburg und Tel-Aviv und ist Diplom-Volkswirt.

Aysun Cifci war vor ihrem Wechsel zu Amundi knapp vier Jahre bei der UBS im Asset Management tätig. Zuletzt war sie als Director Passive & ETF Specialist Sales Germany & Austria für das ETF-Geschäft mit institutionellen Kunden. Zuvor war sie sieben Jahre bei der DekaBank als Sales Trader ETF Advisory & Trading tätig und betreute das First Market Making für ETFs, Single Stock Portfolio Trading. Zudem war sie für ETFlab/Deka ETF Produktpromotion zuständig, bevor in den institutionellen Vertrieb wechselte. Aysun Cifci ist gelernte Finanzberaterin und hat einen Bachelor of Law von der Universität Osnabrück sowie ein Zertifikat des Exchange Trader Cash Market der Deutschen Börse.

Dirk Auersperg war vor seinem Wechsel zu Amundi zwölf Jahre bei der Société Générale als Senior Sales für strukturierte Produkte und zuletzt bei Lyxor vor allem im ETF-Bereich tätig. In beiden Funktionen umfasste seine Tätigkeit die Betreuung institutioneller Kunden. 2007 startete er seine Karriere bei der Société Générale in Frankfurt als Sales Analyst. Dirk Auersperg hat ein Diplomabschluss in Mathematik der Universität Köln.


Über Amundi

Amundi ist bezogen auf das verwaltete Vermögen Europas größter Vermögensverwalter und gehört zu den Top-101 weltweit. Amundi verwaltet in sechs Haupt-Investitionszentren2 ein Vermögen von 1.487 Milliarden Euro3. Amundi bietet Kunden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika eine umfassende Marktexpertise und eine breite Palette von aktiven, passiven und sachwertbezogenen Investmentlösungen an. Kunden haben darüber hinaus Zugang zu einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen und Tools. Amundi mit Sitz in Paris ist seit November 2015 an der Börse notiert. Dank einzigartiger Research-Kapazitäten und der Kompetenz von rund 4.500 Mitarbeitern sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Anlegern innovative Anlagestrategien und -lösungen, die auf ihre Bedürfnisse und Risikoprofile zugeschnitten sind.

1) Quelle IPE “Top 400 asset managers”, veröffentlicht im Juni 2019 auf Basis verwalteter Vermögen per Dezember 2018
2) Investmentzentren: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
3) Amundi Zahlen per 30. Juni 2019

Aviva Investors erweitert Fondspalette um zwei globale Aktienfonds

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt heute die Auflage von zwei neuen globalen Aktienfonds bekannt: dem Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund sowie dem Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained.

Der Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund wird von Mikhail Zverev, Head of Global Equities, mit Unterstützung des globalen Aktienteams verwaltet. Der Fonds strebt eine gleichbleibend langfristige Rendite an und investiert, ohne einem bestimmten Investmentstil zugeordnet zu sein, in ein konzentriertes Porfolio globaler Aktien. Diese werden vom Team aufgrund ihrer starken Überzeugung und positiven Einschätzung ausgewählt.

Mikhail Zverev, Head of Global Equities, sagt:

„Globale Aktien bieten eine breite und unglaublich vielfältige Palette an Investitionsmöglichkeiten für Stockpicker. Dieser neue Fonds investiert in Unternehmen, von denen wir überzeugt sind, dass die sich ändernden Fundamentaldaten der Unternehmen nicht adäquat bewertet sind und unseren Kunden somit ein hohes Renditepotenzial bieten dürften. Marktineffizienz ist unserer Ansicht nach nicht auf einen bestimmten Investmentstil beschränkt und Anlageideen lassen sich auch innerhalb der unterschiedlichen Stilkategorien finden. Daher verfolgen wir gestützt auf ein gründliches Research diverse Investmentopportunitäten - wohin sie uns auch führen."

Der Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained Fund wird von Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, und dem Team für Schwellenländeraktien verantwortet. Ziel des Fonds ist es, langfristig konsistente Renditen zu erwirtschaften. Hierfür investiert dieser in ein konzentriertes, stilunabhängiges Portfolio, das darauf ausgelegt ist, die einzigartige Mischung diverser Investmentchancen in den Schwellenländern zu nutzen.

Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, sagt:

„Wir sind überzeugt, dass die Schwellenländer ein dynamisches Spektrum an Investitionsmöglichkeiten auf Unternehmensebene bieten. Der Strukturwandel und die neu entstehenden Sektoren bieten ein großes Potenzial für gut positionierte Unternehmen. Gleichzeitig geben uns Ineffizienzen an den Aktienmärkten einen erheblichen Spielraum, um Fehlbewertungen auszunutzen. Wir suchen nach Ideen in einem breiten Universum, ohne durch einen bestimmen Investmentstil eingeschränkt zu werden. Mit einem zukunftsorientierten und global vernetzten Ansatz ermöglichen wir unseren Anlegern Zugang zu den besten Unternehmen, zusammengefasst in einem diversifizierten Portfolio.“

Neben einer fundamentalen Analyse, die in erster Linie auf aktienspezifischen Faktoren basiert, die sich auf Ertrag, Cashflow und damit verbundenes Risiko auswirken, wird das Management beider Fonds durch ein hohes Maß an Unternehmenskontakten und einer strukturierten Branchenabdeckung über die Regionen hinweg unterstützt. Multi-Asset- und Makro-, Credit- und ESG-Informationen sind ebenfalls in den Aktienauswahlprozess integriert.

David Cumming, CIO, Aktien, ergänzt:

„Die Auflegung dieser beiden Fonds ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Stärkung unseres Aktienangebots und Investmentteams. Die neuen Aktienstrategien sind nicht durch einen bestimmten Anlagestil eingeschränkt und weisen ein hohes Active Share auf. Somit ergänzen sie unser bestehendes Angebot an globalen- sowie Schwellenländeraktienfonds. Sie stützen sich auf die Expertise eines sehr erfahrenen und effektiv vernetzten Investmentteams sowie Research."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 367 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2018.

Neuer Fonds der EB-SIM treibt die Energiewende weiter voran

Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa hat erfolgreich seine erste Investition getätigt: Der Fonds der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) hat sein erstes Investment Closing über die Ziellinie gebracht. Es handelt sich hierbei um den Solarpark Bollberg, eine Gesellschaft aus dem Green City-Konzern mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Der Solarpark ist bereits seit 2011 in Betrieb und befindet sich in Ost-Thüringen. Der Fonds hat weiterhin Kaufverträge für vier Windparks in Frankreich, dem viertgrößten Windmarkt Europas, mit einer Gesamtleistung von über 70 MW erfolgreich unterzeichnet. Diese gehen voraussichtlich im August in das Eigentum des Fonds über. Weitere Projekte befinden sich derzeit im Ankaufsprozess. Der spezialisierte Nachhaltigkeits-Fonds strebt ein diversifiziertes Zielportfolio von ca. 150 Millionen EUR mit einer Investitionsphase bis 2021 und einer Laufzeit von 22 Jahren an.

Der Fonds wurde als geschlossener Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bietet die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. eine vollständige Abdeckung aller in Luxemburg ansässigen Anlageprodukte sowie ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit maßgeschneiderten Lösungen für individuelle und komplexe Anlagestrukturen.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Der Renewables-Fonds der EB-SIM investiert in Projekte der Erneuerbaren Energien ausgewählter europäischer Länder. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder (ohne Griechenland und Italien) sowie Schweiz und Norwegen ist mit maximal 40 Prozent möglich.

Investiert wird in nachhaltige Projekte mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für zwölf bis 25 Jahren sowie mit in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen. Die Produktionsanlagen stammen von etablierten Technologieanbietern mit Schwerpunkt auf Windenergie und Photovoltaik. Sonstige erneuerbare Technologien sind als Ergänzung mit bis zu 30 Prozent möglich. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Die EB-SIM prüft als Fonds-Advisor alle Projekte und verantwortet die Auswahl. Ebenso leitet sie ihre Anlageempfehlungen an den Fondsverwalter zur Investitionsentscheidung. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert durch einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit rund 20 Mitarbeitern zum Jahresende 2018 ca. 3,8 Mrd. EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent: Ältester Fonds wird nachhaltig!

Der Raiffeisen-EuroPlus-Rent ist ein ganz besonderer Fonds: Er war der allererste Investmentfonds, den die Raiffeisen KAG auflegte (ursprünglicher Name: Raiffeisen-Rentenfonds). Mit ihm begann im Dezember 1985 für unzählige Fondsanleger sowie für uns eine Erfolgsgeschichte.

Aus dem Raiffeisen-EuroPlus-Rent wird ab dem 1. August 2019 der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent. Natürlich ändert sich damit einiges in der Investmentstrategie. Manches bleibt aber auch nahezu gleich, beispielsweise das Risikoprofil des Fonds. Und eines ändert sich gewiss nicht: Unser Streben nach höchster Qualität im Fondsmanagement.

Kernkompetenz Nachhaltiges Investieren

Raiffeisen Capital Management hat sich schon seit vielen Jahren Nachhaltigem Investieren verschrieben, lange bevor „alle Welt“ anfing, darüber zu reden. Zielstrebig haben wir Know-how aufgebaut, Kontakte geknüpft, spezielle Investmentprozesse dafür entwickelt. Eine eigene Nachhaltigkeitskennzahl kreiert, den Raiffeisen-ESG-Score1. Kurzum, wir haben Nachhaltiges Investieren zu einer Kernkompetenz entwickelt. Schritt für Schritt erweitern wir unsere Palette nachhaltiger Investmentfonds und diese erfreut sich wachsenden Zuspruchs. Mit einem Fondsvolumen von weit über einer Milliarde Euro ist der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft!

Einen ganz zentralen Platz in unserer Nachhaltigkeitsfonds-Palette nimmt ab August der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent ein.

Gutes besser machen

„Never change a winning team“ sagt der Engländer und meint damit, Dinge möglichst nicht zu verändern, die gut funktionieren. Von daher hätten wir den ältesten unserer Investmentfonds auch so lassen können, wie er ist. Aber es gibt zwei gewichtige Gegenargumente:

Argument #1: Die globale Renditelandschaft hat sich gewaltig verändert. Vor allem in Europa weisen sehr viele Staatsanleihen inzwischen negative Renditen auf – und das hat es so noch nie zuvor gegeben. Im Interesse unserer Fondsanleger sehen wir daher Handlungsbedarf.

Argument #2: In unserer Fondspalette fehlte bislang noch ein globaler Rentenfonds, der unter strengen Nachhaltigkeitskriterien veranlagt. Es liegt nahe, dass unser „dienstältester“ Fonds künftig eines der Herzstücke unserer Nachhaltigkeits-Rentenfondspalette bilden wird.

Was ändert sich?

Zum ersten kommt im Fonds künftig unser bewährter, vielfach ausgezeichneter Nachhaltigkeitsprozess bei der Anleiheauswahl zum Einsatz.

Zum zweiten ändert sich die Fondsausrichtung: Global statt bislang stark auf Europa fokussiert. Negativrenditen sind nirgendwo sonst so stark verbreitet wie in Europa. Schon deshalb lohnt es sich, die übrige Welt stärker einzubeziehen.

Drittens wird der Fonds flexibler und sehr viel stärker als bisher anhand von Bewertungskriterien veranlagen, und dabei immer wieder antizyklisch investieren. Attraktive Anleiheklassen werden hoch gewichtet, teure hingegen reduziert oder ganz verkauft. Der Fokus liegt somit auf Anleihen mit gutem langfristigen Ertragspotenzial und hoher Nachhaltigkeitsbewertung (Raiffeisen-ESG-Score).

Was bleibt (nahezu) gleich?

Der Fonds ist selbstverständlich weiterhin ein reiner Anleihefonds. Auch sein Risikoprofil bleibt gleich (erwartete Volatilität von drei bis fünf Prozent). Ebenso wird der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent auch künftig maximal bis zur Hälfte seines Fondsvolumens Fremdwährungen enthalten. Unter letzteren werden dabei deutlich mehr außereuropäische sein als bisher.

Was bedeutet das konkret?

Aus Risiko-Ertragssicht setzt das Fondsmanagement unter anderem verstärkt auf Emerging-Markets-Anleihen, inflationsgeschützte Anleihen und Euro-Unternehmensanleihen guter Bonität (Investmentgrade). Hinzu kommen Renten in verschiedenen Dollarwährungen, wobei hier das Währungsrisiko abgesichert ist. Da viele staatliche Emittenten nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, greift der Fonds stattdessen auf Anleihen anderer bonitätsstarker Institutionen zurück, die nachhaltig agieren. Dazu gehören beispielsweise internationale Entwicklungsbanken, wie die Weltbank oder die Europäische Entwicklungsbank.

Unter Risiko-Ertrags-Aspekten unattraktiv schätzt das Fondsmanagement derzeit hingegen HighYield-Anleihen, Euro-Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen ein.

  • Langfristig & nachhaltig: Fokus auf Anleihen mit relativ hohem erwarteten langfristigen Ertrag und überdurchschnittlicher Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Bewertung
  • Global & flexibel: keine fix vorgegebene Anlagestruktur, große Handlungsfreiheit
  • Bewertungsorientiert & antizyklisch: Ertragschancen nutzen, Risiken reduzieren

Fazit

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent bieten wir Anlegern jetzt einen global und nachhaltig investierenden Anleihefonds. In ihm bündeln wir zwei unserer Kernkompetenzen: Nachhaltiges Investieren und globales Anleihemanagement. Der Fonds richtet seinen Fokus auf Anleihen mit bestmöglichem langfristigen Risiko-Ertrags-Profil und gleichzeitig möglichst hoher Nachhaltigkeitsbewertung.


1) ESG steht für Umwelt (E / Environment), Soziales bzw. Gesellschaft (S / Social) und Corporate Governance bzw. gute Unternehmensführung (G / Governance)

Bitte beachten Sie die vollständige Pressemitteilung von Raiffeisen Capital Management inklusive der Disclaimer links als PDF.